Fraunhofer-Studie: Zukunftstechnologien treiben Nachfrage nach kritischen Rohstoffen

Der Ausbau von Elektromobilität, KI und erneuerbaren Energien wird den Bedarf an mineralischen Rohstoffen in den kommenden Jahrzehnten deutlich erhöhen, ergab eine Studie von Fraunhofer ISI und Fraunhofer IZM.

Lithiumverarbeitung in einer Mine in Westaustralien

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Die Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2026“ des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) im Auftrag der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) untersucht den Rohstoffbedarf von 34 Zukunftstechnologien bis zum Jahr 2045. Demnach könnte die Nachfrage nach zwölf Metallen das heutige globale Produktionsniveau erreichen oder sogar übersteigen. Besonders stark dürfte der Bedarf an Iridium für die Wasserelektrolyse sowie an Lithium für Batteriespeicher wachsen. Auch Graphit, Scandium und Seltene Erden gewinnen für Zukunftsfelder wie Rechenzentren, Windenergie oder Elektromobilität weiter an Bedeutung. Die Forschenden leiten daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft ab. Ziel ist es, Rohstoffrisiken frühzeitig zu erkennen und Lieferrisiken abzubauen.