FZI und DFKI entwickeln autonome Kommunikationsnetze für Krisensituationen

Die beiden Forschungszentren haben die Forschungsphase für das gemeinsame Projekt MoIn-LaMAS zum Aufbau eines resilienten Kommunikationssystems begonnen.

Virtuelles Netzwerk mit Verbindungspunkten

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Im Mittelpunkt des Programms des FZI Forschungszentrum Informatik und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) steht die Entwicklung autonomer Systeme, die nicht nur ihre Umgebung erfassen. Sie sollen auch die Qualität der Kommunikationsverbindungen bewerten und ihre Positionen entsprechend anpassen. Faktoren wie Funkreichweite, Bandbreite, Störungen oder Geländeprofile werden Teil des digitalen Lagebildes. Auf dieser Grundlage entscheiden die Systeme eigenständig, wie Kommunikationsknoten optimal verteilt werden müssen.

Ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher autonomer Plattformen. Luftgestützte und bodengebundene Systeme bilden gemeinsam einen Verbund, der Kommunikationsnetze flexibel aufbauen, erweitern und rekonfigurieren kann.

An dem auf zwei Jahre angelegten Programm ist neben FZI und DFKI auch die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) beteiligt.