Künstliche Intelligenz zwischen Chance und Risiko für die Informationssicherheit

Künstliche Intelligenz verändert die Informationssicherheit grundlegend. Ein neues Whitepaper der Provadis Hochschule zeigt, warum KI heute gleichzeitig als Schutzschild für Unternehmen und als Werkzeug für Cyberkriminelle gilt. Die Technologie ist längst fester Bestandteil moderner IT-Infrastrukturen mit spürbaren Auswirkungen auf Abwehrstrategien und Bedrohungslagen.

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Auf der positiven Seite hilft KI dabei, Angriffe schneller zu erkennen, Sicherheitsvorfälle automatisiert auszuwerten und in Echtzeit darauf zu reagieren. KI-gestützte Security Operations Center, intelligente Anomalieerkennung und der Einsatz generativer KI entlasten Sicherheitsteams und verkürzen Reaktionszeiten deutlich. Praxisbeispiele zeigen, dass so bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden verhindert werden konnten.

Gleichzeitig wächst jedoch die Kehrseite: Angreifer setzen KI für täuschend echte Phishing-Mails, Deepfakes und die automatisierte Entwicklung von Schadsoftware ein. Es entsteht eine neue Form der arbeitsteiligen Cyberkriminalität, in der KI-basierte Angriffswerkzeuge als Dienstleistung verfügbar sind. Das erhöht den Druck auf Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen erheblich.

Besonders für Europa stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang mit dieser Entwicklung. Das Whitepaper beleuchtet die aktuelle Bedrohungslage, staatliche und wirtschaftliche Reaktionen sowie die Rolle regulatorischer Vorgaben wie des EU-AI-Acts. Die zentrale Botschaft: KI ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein strategischer Faktor für die Informationssicherheit von heute – und verlangt nach klaren Entscheidungen, technischem Know-how und einer realistischen Risikobewertung.

Quelle: NEUES WHITEPAPER: Künstliche Intelligenz zwischen Chance und Risiko für die Informationssicherheit