Mit der Challenge „Next Frontier AI“ will die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) den Aufbau einer neuen Generation europäischer KI-Unternehmen vorantreiben. Nach einem europaweiten Auswahlverfahren stehen nun die zehn Teams fest, die in den kommenden zwei Jahren an disruptiven Ansätzen für die nächste Entwicklungsstufe der Künstlichen Intelligenz arbeiten werden.
Ziel der Initiative ist es nicht, bestehende Foundation-Modelle schrittweise zu verbessern, sondern völlig neue technologische Ansätze zu entwickeln. Gesucht werden unter anderem neuartige Modellarchitekturen, innovative Trainingsmethoden, Multi-Agenten-Systeme oder neue KI-Paradigmen, die die Leistungsfähigkeit heutiger Systeme deutlich übertreffen könnten. Damit soll Europa seine technologische Souveränität im globalen KI-Wettbewerb stärken und langfristig international wettbewerbsfähige Frontier-AI-Labs hervorbringen.
Die ausgewählten Teams stammen aus fünf europäischen Ländern. Vertreten sind drei Teams aus Deutschland – davon zwei aus Baden-Württemberg – jeweils zwei aus Frankreich, Großbritannien und der Schweiz sowie ein Team aus Italien. Sie konnten sich gegen Bewerbungen aus mehr als 30 Ländern durchsetzen.