Vom Vibe Coding zum Agentic Engineering
Workshop
18.06.2026 - farm - Gründung & Innovation
Vibe Coding lässt eine Reihe von Fragen offen: Wie konfiguriert man die Umgebung, damit der Agent zuverlässig liefert? Wo setzt man Tests und CI als Gegengewicht? Wann übergibt man Autonomie, wann zieht man sie zurück? Und wie skaliert das Ganze, wenn aus einem Agenten zwei oder fünf werden?
Wer KI-Agenten nicht nur zum Ausprobieren nutzen will, sondern in einer Produktivumgebung, merkt schnell: Der Sprung von „läuft im Demo“ zu „läuft zuverlässig im Alltag“ ist der eigentliche Aufwand. Es braucht ein durchdachtes Setup, klare Qualitätssicherung und ein Verständnis dafür, wann der Agent trägt und wann nicht. Das ist Agentic Engineering.
Genau dort setzt dieser Workshop an. An einem Tag durchläuft die Gruppe gemeinsam mit AI-Developer Thomas Sievering die Bausteine, die den Unterschied machen – von der mentalen Modellbildung über die Konfiguration der Agenten-Umgebung bis hin zur Orchestrierung mehrerer Agenten parallel. Vorträge wechseln sich mit Hands-on-Übungen ab, Diskussionen gehen in die Tiefe. Die Gruppe ist klein genug dafür.
Inhalte des Tages
- Der Unterschied zwischen Vibe Coding und Agentic Engineering – und warum er für die Produktion entscheidend ist
- Wie KI-Agenten unter der Haube funktionieren: Kontextfenster, Tool Calls, die Schleife aus Denken, Handeln, Beobachten
- Hands-on: Agent-Workflows strukturiert aufsetzen – Setup, Modellwahl, Iteration, Deployment
- Konfiguration der Agenten-Umgebung: projektspezifische Anweisungen, wiederverwendbare Workflows, Custom-Tools
- Qualitätssicherung als Gegengewicht: Tests, Linting, CI als organisatorische Leitplanken
- Code Review und Architektur als die Kernkompetenzen, wenn Agenten den Großteil des Codes schreiben
- Orchestrierung mehrerer Agenten parallel – und wann sich das lohnt
- Realität in DACH-Unternehmen: Datenrichtlinien, Governance, was sich pragmatisch einführen lässt
- Was es bedeutet, mit Agentic Workflows auf Team-Niveau zu liefern – auch wenn man allein arbeitet
Was die Teilnehmenden mitnehmen
Die Teilnehmenden verlassen den Tag mit einem Setup, das nicht nur in der Demo funktioniert, sondern unter den Bedingungen, unter denen sie tatsächlich entwickeln. Mit Tests, die den Agenten ehrlich halten. Mit einer Konfiguration, die sie iterieren, statt jedes Mal neu aufzusetzen. Mit einem realistischen Blick darauf, was sich in der eigenen Organisation einführen lässt – Datenrichtlinien und Governance inklusive. Was die Teilnehmenden mitnehmen, ist keine Sammlung an Tricks, sondern eine Arbeitsweise, die im Alltag trägt.
Voraussetzungen
Eigener Laptop. Praktische Erfahrung mit mindestens einem KI-Coding-Tool. Idealerweise haben die Teilnehmenden bereits einen Zugang zu einem Tool wie z. B. Claude Code oder Codex – falls nicht, stellen die Veranstalter einen bereit. Wer noch nie einen Agenten-Prompt geschrieben hat, ist hier nicht richtig – für diesen Personenkreis hat cyberLAGO andere Formate.
Plätze
Begrenzt auf 20 Teilnehmende.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts TIM (Transformation – Innovation – Mobilität) statt.
- Ort
- farm - Gründung & Innovation
Bücklestraße 3
78467 Konstanz - Veranstalter
- cyberLAGO e.V.
- Datum
- 18.06.2026
- Uhrzeit
- 09:00 bis 16:30 Uhr
- Preis
- Kostenfrei