Mit der 2014 ins Leben gerufenen digitalen Agenda will die Bundesregierung die Weichen für den digitalen Wandel in Deutschland stellen, um eine Führungsrolle als leistungsstarke und innovative Wirtschaft einnehmen zu können. Denn dafür ist eine Digitalisierung der Gesellschaft und der Wirtschaft unumgänglich. Digitale Technologien sind entscheidend für Innovationen und führen zu einem Produktivitätsanstieg. Nur auf diese Weise kann das wirtschaftliche Wachstum vorangetrieben werden und damit auch Arbeitsplätze in der Zukunft gesichert werden. Ebenso sollen sich sowohl Unternehmen als auch Personen im Netz frei entfalten und das Netz gestalten können. Für Unternehmen bedeutet dies, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. Und Menschen sollen sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich die Möglichkeit haben, digitale Angebot und Dienste zu nutzen und in ihren Alltag integrieren zu können.

Mit diesen Themen befasst sich die digitale Agenda. Die drei Grundsätze Wachstum und Beschäftigung, Vertrauen und Sicherheit sowie Zugang und Teilhabe sind die Eckpfeiler des Papiers der Bundesregierung, in dem Absichtserklärungen zu netzpolitischen Fragen enthalten sind.
Damit setzt die Politik die Rahmenbedingungen für alle von der Digitalisierung betroffenen Bereiche wie das Lernen, die Arbeitswelt, die Wirtschaft und die Ermöglichung einer gleichberechtigten Teilhabe am digitalen Wandel für alle.