Deutschlands Wirtschaft im Visier ausländischer Geheimdienste

Bitkom-Studie zeigt, dass über die Hälfte der befragten Unternehmen bereits Cyber-Angriffe erlegen sind.

Arbeitsplatz mit vielen Bildschirmen

© Prayad Pholphuak - stock.adobe.com

Eine aktuelle Bitkom-Analyse deckt auf, dass ausländische Nachrichtendienste systematisch deutsche Wirtschaftszweige angreifen. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen berichtet von erfolgreichen Cyber-Einbrüchen, 42% verloren kritische Geschäftsdaten und 31% erlitten finanzielle Schäden von über einer Million Euro. Besonders gefährdet sind die Branchen Industrie, Automotive und Forschung.

Bitkom fordert ein stärkeres Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden, einheitliche Meldeverfahren und verstärkte Investitionen in Cyber-Resilienz, um die wachsende Bedrohung abzuwehren. Die Studie warnt, dass ohne koordinierte Gegenmaßnahmen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig gefährdet bleibt.