Textilreste als Rohstoff: RecyTube zeigt Wege zur zirkulären Textilwirtschaft

Das Forschungsprojekt zeigt, wie Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Textilindustrie entwickeln – und welche Rolle datenbasierte Materialkreisläufe künftig spielen könnten.

Garnverarbeitung

© SGr - stock.adobe.com

Im Forschungsprojekt RecyTube haben die Hochschule Hof, der Textilhersteller Rohleder und weitere Partner untersucht, wie Produktionsreste aus der Herstellung hochwertiger Möbelstoffe wiederverwertet werden können. Ziel war es, Garnreste, Webleisten und textile Abfälle in neue Materialien und Anwendungen zu überführen und damit die Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie zu stärken.

Im Projekt gelang es, Werkstoffe mit einem Recyclinganteil von rund zwei Dritteln zu entwickeln. Neben technischen Verfahren zur Aufbereitung standen auch Fragen der industriellen Umsetzung und des Produktdesigns im Fokus. Die Ergebnisse zeigen, wie Innovationen an der Schnittstelle von Forschung, Produktion und Nachhaltigkeit neue Perspektiven für die Branche eröffnen.

Lesen Sie mehr zur Digitalisierung in der Textilwirtschaft bei unserem Thema des Monats Juli.