Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Fri, 22 Feb 2019 12:17:57 +0100 Fri, 22 Feb 2019 12:17:57 +0100 TYPO3 EXT:news news-299 Fri, 22 Feb 2019 09:44:18 +0100 Erfolgreicher Auftakt-Workshop zu Anwendungen von VR, AR, MR https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/erfolgreicher-auftakt-workshop-zu-anwendungen-von-vr-ar-mr/ Der Design-Thinking-Workshop zum Thema „Kollaborative Anwendungen der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität“ fand am 30.01.2019 organisiert von den Clustern VDC Fellbach, microTEC Südwest und bwcon statt. Teilgenommen hatten ca. 30 Vertreter von Unternehmen verschiedener Branchen sowie Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Veranstaltung startete mit Impulsvorträgen der Firmen imsys, vr-on und Solid White. Anschließend konnten die Teilnehmer des Workshops in einer interaktiven Begleitausstellung verschiedene Kollaborationslösungen (vr-on, Solid White und WeAre) testen und sich für den nachfolgenden Workshop inspirieren lassen. Moderiert von bwcon und unter Anwendung der Methode Design Thinking wurden hier in Gruppen konkrete Anwendungsfälle betrachtet. Im Rahmen einer User Journey wurden beispielsweise Risiken und Probleme, Benefits und mögliche Herangehensweisen für die Integration einer kollaborativen VR/ AR-Anwendung im eigenen Unternehmen erarbeitet.

Aufgrund der hohen Anzahl eingegangener Anmeldungen für die Veranstaltung sowie des positiven Feedbacks ist ein weiterer Termin für einen Workshop zum Thema VR/AR/MR - Kollaboration am 12. März 2019 geplant. In diesem Workshop wird noch stärker auf mögliche Anwendungsszenarien und Erfolgsbeispiele in den Zielgruppen Handel, Handwerk, Luftfahrt, Medizin(-Technik) und Produktion eingegangen werden.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts Cyber Access Baden-Württemberg (CAB) statt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert wird. Der Fokus des Projekts CAB liegt darauf, vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren Wissenstransfer mithilfe von virtuellen Technologien zu beschleunigen und Wissenssicherung ressourcenschonend zu betreiben. Dafür prüft das Konsortium Crosscluster Industrie 4.0 gemeinsam mit interessierten Unternehmen aus Baden-Württemberg die Perspektiven von kollaborativen verteilten Anwendungen und unterstützt dabei Firmen diese Technologien einsetzen zu können.

Quelle: microTEC Südwest

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news-297 Tue, 19 Feb 2019 15:12:50 +0100 Erweitertes Portfolio bei den Digital Hubs Nordschwarzwald: Digitalisierungssprechstunden für individuelle Beratung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/erweitertes-portfolio-bei-den-digital-hubs-nordschwarzwald-digitalisierungssprechstunden-fuer-indivi/ Der Digital Hub Nordschwarzwald bietet an seinen drei Standorten Pforzheim, Nagold und Horb Informations- und Unterstützungsangebote für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Existenzgründer. Als Anlaufstelle für alle Themen im Bereich Digitalisierung eröffnet er exzellente Netzwerkmöglichkeiten und einen großen Mehrwert für die lokale Wirtschaft. Neben dem bereits bestehenden umfangreichen Angebot für junge Unternehmer und Selbständige kommen ab März an jedem Standort regelmäßige Digitalisierungssprechstunden zu definierten Zeiten hinzu. Ansprechpartner und Koordinator der Sprechstunden ist Hub Manager Alexander Richter, der unter anderem für die Entwicklung und Implementierung neuer digitaler Arbeitsmethoden entsprechend der fachlichen Projektkonzeption verantwortlich ist. In den geplanten Digitalisierungssprechstunden ist durch die persönliche Beratung die individuelle Erfassung von Problemstellungen und Bedarfen im Digitalisierungskontext mit hoher Fachkompetenz gewährleistet. Zum attraktiven Serviceangebot der Digital Hubs gehört außerdem die Vermittlung von Unterstützungsangeboten, die Ausrichtung zukünftiger digitaler Maßnahmen sowie der Zugang zu Fördermitteln. Die Sprechstunden finden in regelmäßigen Abständen zu definierten Zeiten statt.  Eine Beratung erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung sowohl in den jeweiligen Digital Hubs, bei den Unternehmen vor Ort oder gegebenenfalls auch telefonisch. Weitere Informationen und Termine erhalten Interessierte hier oder unter 0159/01871963.

Hintergrund zum Digital Hub Nordschwarzwald

Der Digital Hub Nordschwarzwald RESPOND ist als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg gestartet. Mit dem Ziel, Baden-Württemberg auch im digitalen Zeitalter als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, finanziert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau diese Förderinitiative. Die Hubs haben die Funktion, lokale Bedarfe anzusprechen, innovative Themen über zielgruppengerechte Kanäle zu vermitteln und Unterstützungsangebote zu formulieren. Der Digital Hub Nordschwarzwald legt hierbei seinen thematischen Fokus auf Personalisierung sowie domänenübergreifende Angebote und Geschäftsmodelle.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-296 Mon, 18 Feb 2019 14:12:17 +0100 Studie: Digitalisierung im Stahl- und Metallhandel – Stand, Bedarfe und Anwendungen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/studie-digitalisierung-im-stahl-und-metallhandel-stand-bedarfe-und-anwendungen/ Um flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können, setzen Unternehmen verstärkt auf digitale Prozesse. Viele kleine und mittelständische Unternehmen geraten bei dieser Entwicklung in Rückstand. Das Fraunhofer IPA stellt in einer Studie den aktuellen Stand und künftige Bedarfe sowie Ansätze zur Digitalisierung und Industrie-4.0-Anwendungen im Metall- und Stahlhandel zusammen. Kerngeschäft des Metall- und Stahlhandels ist neben dem Handel auch der Zuschnitt und die Anarbeitung von Halbzeugen. Bei Letzterem finden weitere einfache Fertigungs- schritte wie beispielsweise Bohren, Anfasen oder Planfräsen statt. Der moderne Stahl- und Metallhandel wird damit immer mehr aktiver Teil der Wertschöpfungskette, wobei er sich mit steigenden Anforderungen auseinandersetzen muss. Industrie-4.0-Anwen-dungen und digitale Produkte können dabei unterstützen.

Die befragten Unternehmen konzentrieren sich bei der Integration dieser Anwendungen auf bestimmte Anforderungen: Datenauswertung, Transparenz und Echtzeitfähigkeit von Systemen sind besonders wichtig, während Flexibilität in den Produktionsstrukturen, Vernetzung von Produktionsmitteln und Dezentralisierung von Informationsspeicherung eher in den Hintergrund rücken.

Studie: Digitalisierung im Stahl- und Metallhandel – Stand, Bedarfe und Anwendungen

Die größte Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie-4.0-Systemen in der Anarbeitung liegt aus Sicht der Befragten in der Einbindung von Bestandsmaschinen und in der Schnittstellenproblematik. Umsetzungsbeispiele bestehender Produkte von Industrie-4.0-Anwendungen zeigen große Potenziale, sind jedoch oft noch nicht in gewünschter Reife am Markt oder werden nur wenig genutzt. Die Erfassung von Daten findet bisher größtenteils schriftlich oder lokal in der Maschinensteuerung statt. Eine Nutzung von außen ist oft nicht möglich. Digitale Anwendungen könnten allerdings helfen, um beispielsweise leichter zugängliche Prozessdaten für die Auftrags- und Produktionsplanung zu gewinnen.

Nach eigener Definition gaben 80 Prozent aller Teilnehmer an, keine Erfahrungen mit Industrie-4.0-Anwendungen zu haben. Allerdings möchten 60 Prozent der Befragten zukünftig digitale Applikationen nutzen und sind auch zu Investitionen bereit. Der Automatisierungsgrad in der Produktion des Stahl- und Metallhandels zeigt ebenfalls ein hohes Potenzial. 95 Prozent der Studienteilnehmer gaben einen Grad von unter 50 Prozent an.

Alle Unternehmenshierarchien akzeptieren digitalisierte Produkte im Unternehmen, die Führungsebene steht dem Thema Industrie 4.0 jedoch offener gegenüber als die Werker an den Maschinen. Die Akzeptanz ist außerdem abhängig vom Alter der Mitarbeiter.

Die vorliegende Studie basiert auf der Befragung von 66 Unternehmen und neun Interviews mit Branchen-Experten.

Quelle: Fraunhofer IPA

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news-295 Fri, 15 Feb 2019 14:19:12 +0100 Schnellere Rehabilitation für Schlaganfallpatienten dank VR https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/schnellere-rehabilitation-fuer-schlaganfallpatienten-dank-vr/ Für Schlaganfallpatienten ist die Wiedererlangung ihrer motorischen Fähigkeiten oftmals ein schwieriges und langwieriges Unterfangen. Die Firma Rehago aus Reutlingen will ihnen mithilfe eines spielerischen Virutal Reality Ansatzes dabei helfen. Nach einem Schlaganfall ist für Patienten alles anders: So sind Arm- und Beinbewegungen in der gelähmten Körperhälfte oft sehr eingeschränkt, was schon einfache, alltägliche Tätigkeiten zu großen Herausforderungen macht. Zur Behandlung der Patienten wird unter anderem die so genannte Spiegeltherapie eingesetzt. Dabei setzt sich der Patient so vor einen Spiegel, dass beispielsweise die gelähmte Hand verdeckt und im Spiegel die gesunde Hand sichtbar ist. Nach einiger Zeit interpretiert das Gehirn des Patienten die Reize so, als ob sie vom gelähmten Körperteil kommt. Diese Form der Therapie erfordert allerdings von den Patienten große Konzentration und häufige Wiederholungen auch außerhalb der Therapiesitzungen – womit sich viele der Patienten schwertun.

Abhilfe möchte hier die ReHub GmbH, eine Ausgründung der Hochschule Reutlingen, mit ihrer Trainingstherapie Rehago schaffen. Rehago bietet Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben die Möglichkeit, mittels einer Virtual Reality (VR) Brille ausgewählte Übungen durchzuführen, die ihnen helfen, ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern. So können sie beispielsweise Memory spielen oder sich im virtuellen Dosenwerfen versuchen. Der spielerische Aspekt erhöht dabei die Konzentration und schafft einen Anreiz zum häufigen und regelmäßigen Training.

Anwendungen wie Rehago zeigen, wie vielfältig digitale Technologien zum Einsatz kommen können und welches Potenzial sie für Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Für den innovativen Ansatz hat Rehago bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Eugen Münch-Preis sowie einen Preis beim „BW goes Mobile” Wettbewerb der Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg.

Weitere Infos zum Projekt:

Erklärvideo zum Projekt

Website

 

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News BW Regionen Dienstleister 100% Technologietrends 100%
news-292 Fri, 15 Feb 2019 11:55:09 +0100 Die digitale Transformation ist ein unendliches Spiel https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/die-digitale-transformation-ist-ein-unendliches-spiel/ Damit die digitale Transformation im Unternehmen erfolgreich sein kann, muss meist zunächst ein Wandel in der Unternehmenskultur stattfinden. Wie dieser gelingen kann und wer im Unternehmen verantwortlich ist, eine Digital Culture zu etablieren, erfuhren die rund 120 Teilnehmer am 31.01.2019 in der Inselhalle Lindau bei „Der Weg zu einer Digital Culture.“ Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Digitalisierung als Chance“, die von cyberLAGO, dem digitalen Kompetenznetzwerk am Bodensee, in Kooperation mit dem Landkreis Lindau und Allgäu Digital veranstaltet wurde. „Natürlich wissen wir, dass Digitalisierung für jedes Unternehmen etwas anderes bedeutet, dass es für die digitale Transformation nicht den einen richtigen Weg gibt. Daher wollen wir den Unternehmen sinnvolle Tools an die Hand geben und ihnen praxisnah veranschaulichen, wie man diese nutzen kann, wohin es führen kann. Und sie natürlich mit Experten aus der Bodenseeregion vernetzen“, erklärte Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO, das Ziel der Veranstaltung, bei der gleich drei Experten auf der Bühne waren: Mark Joachim, Geschäftsführer der tarienna GmbH, Claudia Haußmann, Agile Coach bei butterflying.de, und Simon Papel, Gruppenleiter System Development bei der CMORE Automotive GmbH.

Der Umgang mit einer komplexen Digitalisierung

„Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob etwas kompliziert oder komplex ist. Während sich komplizierte Sachverhalte durch logische Schritte analysieren lassen, beruhen komplexe Dinge auf Änderungen, die auf sich selbst zurück wirken. Prognosen sind in diesem Umfeld schwer zu treffen. Die digitale Unternehmenswelt ist komplex, da sie viele Einflussfaktoren beinhaltet und es zahlreiche Elemente gibt, die wir nicht genau voraussagen können“, erklärte Mark Joachim, Geschäftsführer der tarienna GmbH. Die größte Herausforderung für Unternehmen in der digitalen Transformation sei deshalb, sich auf Unschärfe und Unsicherheit einzulassen und trotzdem zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen. „Das Problem ist, dass wir versuchen, diesen neuen und komplexen Anforderungen mit bewährten Grundsätzen wie Klarheit, Verantwortlichkeit und Messbarkeit zu begegnen.“ Das passe allerdings nicht mehr in die heutige Welt. Es gehe vielmehr darum, anders zu denken und zu handeln. Zum Beispiel bei der Teamarbeit: „Während wir heute nach klaren Verantwortlichkeiten im Team suchen, sollten wir lernen ein Umfeld zu schaffen, in dem es für jeden von Vorteil ist, mit anderen zusammen zu arbeiten. Das Arbeiten in Silos und Bewerten mit individuellen Metriken funktioniert nicht mehr.“ Ein Unternehmen müsse bereit sein, seine Produkte und Dienstleistungen neu zu denken und gegebenenfalls auch komplett zu verändern. Das setze ein hohes Maß an Mut und Flexibilität voraus. „Das Warum spielt eine entscheidende Rolle. Ein Unternehmen muss einen triftigen Grund für seine Existenz benennen können.“ Außerdem seien eine mutige Führung und vertrauenswürdige Teams die Grundlage für eine erfolgreiche Digital Culture. Wenn diese Elemente die Unternehmenskultur bestimmen, so Mark Joachim, sei der Grundstein für eine erfolgreiche digitale Transformation gelegt.

Emotionen als Grundlage für die Digital Culture

Claudia Haußmann, Agile Coach bei butterfyling.de, bestätigte dies: „Ein entsprechendes Mindset ist die Grundlage dafür, dass der Kulturwandel gelingt. Dabei stehen die Emotionen und die Freude immer im Vordergrund.“ Sie zeigte anhand verschiedener Agile Games, wie ein Kulturwandel im Unternehmen angestoßen werden könne. Die Geschäftsführung sei der aktive Treiber des Kulturwandels und schaffe das entsprechende Umfeld. So sei es essenziell, dass die eigenen Mitarbeiter befähigt werden und es eine gelebte positive Fehlerkultur gebe. An einem Beispiel mit Freiwilligen aus dem Publikum machte Claudia Haußmann deutlich, wie wichtig Freiheiten für die Arbeit und das anschließende Ergebnis sind. Während ein Team eine vorbereitete Liste abzuarbeiten hatte, durfte das zweite Team frei entscheiden, wie es an die gestellte Aufgabe herangeht. Das Experiment zeigte deutlich: das Team ohne detaillierte Vorgaben tat sich am Ende leichter, die gestellte Aufgabe zu bewältigen.

Simon Papel, Gruppenleiter System Development bei CMORE Automotive GmbH, zeigte abschließend, wie das Lindauer Unternehmen das Thema Digital Culture angegangen war. „Das Wichtigste ist, eine Dringlichkeit für das Thema zu erzeugen, deutlich zu machen, warum die Veränderung so wichtig ist und was dadurch erreicht werden kann.“ Danach solle man Schritt für Schritt vorgehen, auch wenn es viele Herausforderungen auf dem Weg gebe. „Fehlendes Know-how konnten wir durch Neugierde und Begeisterung ausgleichen. Die Aussicht darauf, etwas Neues zu schaffen, hat letztendlich alle angetrieben.“ Simon Papel bestätigte, wie wichtig es sei, die Führungsebene zu überzeugen: „Die Kommunikation trägt wesentlich zum Ergebnis bei. Auch kleine Erfolge sollten kommuniziert werden, um dadurch Emotionen zu erzeugen und Botschaften zu vermitteln.“ Die digitale Transformation indes habe kein Ende: „Es ist ein unendliches Spiel, dessen Verlauf von den Beteiligten und deren Einsatz abhängt.“

Quelle: CyberLAGO

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news-291 Fri, 15 Feb 2019 11:44:34 +0100 CyberOne Hightech Award 2019 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/cyberone-hightech-award-2019/ Die neue Ausschreibungsrunde für den CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg 2019 hat begonnen. Bewerben können sich innovative Start-ups aus allen Technologiebranchen mit Sitz in Baden-Württemberg. Nachfolgend ein 3-minütiges Video zum CyberOne Hightech Award. Gefragt sind Konzepte mit ausgeprägtem Innovationsgrad, die das Potenzial haben, neue Standards zu setzen und Märkte zu revolutionieren. Der Businessplan Award wird in den drei Kategorien Industrielle Technologien, Life Science & Health Care und IKT & Medien- und Kreativwirtschaft vergeben.Die Finalisten dürfen sich auf Geld- und attraktive Sachpreise freuen. Bewerbungsfrist ist der 26. Mai 2019.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut über CyberOne:

"Der CyberOne Award zeigt eindrucksvoll, wie innovativ und leistungsstark unsere Unternehmen im Land sind. Wir wollen den Gründergeist im Land weiter stärken und gerade auch Gründerinnen und Gründer in technologischen Bereichen fördern. Durch die Mobilisierung von Venture Capital werden die teilnehmenden Startups und Unternehmen in ihrer Entwicklung nachhaltig unterstützt. Rund 500 Arbeitsplätze wurden mithilfe des Awards seit dessen Start unmittelbar geschaffen. Von dieser Erfolgsgeschichte profitiert der gesamte Standort Baden-Württemberg."

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-290 Tue, 12 Feb 2019 09:22:18 +0100 Offizielle Eröffnung des ersten Digital Hubs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/offizielle-eroeffnung-des-ersten-digital-hubs/ Am 04. Februar eröffnete in Böblingen mit dem Zentrum für Digitalisierung Böblingen (ZD.BB) das erste von zehn regionalen Digitialisierungszentren im Land. Mehr regionale Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch zum Thema Digitalisierung – das ist das Ziel der zehn Digital Hubs im Land. Anfang Februar eröffnete nun in Böblingen in Beisein von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das erste regionale Digitalisierungszentrum seine Pforten. Ab sofort finden Zentrum Digitalisierung Böblingen (ZD.BB) im kleine und mittlere Unternehmen dort eine Anlaufstelle mit einer durchgehender Beratung und Betreuung für die digitale Transformation. Neben dem rein technologischen Aspekt, wird sich das ZD.BB auch auf das Thema Mitarbeiterqualifizierung konzentrieren – ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Digitalisierungsmaßnahmen. Thematische Schwerpunkte sind dabei die in der Region ansässigen Schlüsselindustrien Automobilbau, Informationstechnologien und wissensintensive Dienstleistungen, sowie Forschung und Entwicklung. Denn mit der Hochschule Reutlingen ist auch ein Lehr- und Forschungszentrum Teil des Digital Hubs und unterstützt so den Transfer von neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen in die Wirtschaft.

Zur Eröffnung betonte die Wirtschaftsministerin den hohen Stellenwert des Projektes. „Ich freue mich, dass von der heutigen offiziellen Einweihung in Böblingen ein zusätzlicher Impuls für unsere regionalen Digital Hubs ausgeht. Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen hier Schritt halten. Mit dem regionalen Digital Hub unterstützen wir gezielt gerade diese Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt voran."

Das Hub ist vorerst auf drei Jahre ausgelegt und soll rund 80 regionale Geschäftsmodellentwicklungen und fünf Startup-Gründungen im Landkreis und der Region begleiten. Nach Ablauf der drei Jahre soll das Zentrum im Regelbetrieb mit vier Mitarbeitern weiterlaufen und sich durch kostendeckende Einnahmen selbst tragen.

Themenseite Digital Hubs

 

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News Stuttgart Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100%
news-289 Mon, 11 Feb 2019 09:20:52 +0100 Design Thinking Workshop des Crossclusters Industrie 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/das-konsortium-crosscluster-industrie-40-organisierte-design-thinking-workshop/ Das Konsortium Crosscluster Industrie 4.0, bestehend aus den Clustern VDC Fellbach, microTEC Südwest und bwcon, organisierte einen Design Thinking Workshop zum Thema „Kollaborative Anwendungen der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität“. Der Workshop fand am 30.01.2019 in den Räumlichkeiten des VDC Fellbach statt. Teilgenommen haben ca. 30 Vertreter von Unternehmen verschiedener Branchen sowie Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Veranstaltung startete mit Impulsvorträgen der Firmen imsys, vr-on und Solid White. Anschließend konnten die Teilnehmer des Workshops in einer interaktiven Begleitausstellung verschiedene Kollaborationslösungen (vr-on, Solid White und WeAre) testen und sich für den nachfolgenden Workshop inspirieren lassen. Moderiert von bwcon und unter Anwendung der Methode Design Thinking wurden hier in Gruppen konkrete Anwendungsfälle betrachtet. Im Rahmen einer User Journey wurden beispielsweise Risiken und Probleme, Benefits und mögliche Herangehensweisen für die Integration einer kollaborativen VR/ AR-Anwendung im eigenen Unternehmen erarbeitet.
Aufgrund der hohen Anzahl eingegangener Anmeldungen für die Veranstaltung sowie des positiven Feedbacks ist ein weiterer Termin für einen Workshop zum Thema VR/ AR- Kollaboration im März 2019 geplant.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts Cyber Access Baden-Württemberg (CAB) statt. Der Fokus des Projekts CAB liegt darauf, vor allem KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) dabei zu unterstützen, ihren Wissenstransfer mithilfe von virtuellen Technologien zu beschleunigen und Wissenssicherung ressourcenschonend zu betreiben. Dafür prüft das Konsortium Crosscluster Industrie 4.0 gemeinsam mit interessierten Unternehmen aus Baden-Württemberg die Perspektiven von kollaborativen verteilten Anwendungen und unterstützt dabei Firmen diese Technologien einsetzen zu können.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-285 Wed, 06 Feb 2019 11:15:26 +0100 CyberLab fördert innovative Start-ups https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/cyberlab-foerdert-innovative-start-ups/ Von der Bezahlung in der Kantine bis hin zur Bekämpfung juckender Mückenstiche – im Karlsruher CyberLab arbeiten 14 von einer Jury ausgewählte Startups schon heute an den Innovationen von morgen. Dabei werden die Gründerinnen und Gründer vielfältig unterstützt: Zum einem werden ihnen Arbeitsräume und ein großes Netzwerk an Mentoren zur Verfügung gestellt, zum anderen profitieren die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer von finanziellen Förderprogrammen, wie dem vom Land geförderten Start-up BW Pre-Seed.

Ziel des IT-Accelerators ist es, Start-ups auf dem Weg zum Markteintritt zu unterstützen. Zahlreiche Workshops, Vorträge und Expertensprechstunden vermitteln das notwendige Know-how, damit die Start-ups ihre Visionen erfolgreich umsetzen können. Das erworbene Wissen können die Gründerinnen und Gründer nutzen, um andere Unternehmen, Investoren wie auch Business Angels aus dem Netzwerk des Cyberforums von sich und ihrer Idee zu überzeugen.

Für einen Platz im CyberLab können sich nicht nur bereits bestehende Start-ups bewerben, sondern auch Teams in der Ideenphase. Voraussetzung ist eine Qualifizierung durch das Vorprogramm des Accelerators, das PreLab. Das Projekt wird unter anderem vom Land Baden-Württemberg gefördert.

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News IT-Wirtschaft Zukunft der Arbeit
news-284 Wed, 06 Feb 2019 10:38:18 +0100 wirsindhandwerk.de erhält Deutschen Exzellenz-Preis https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/wirsindhandwerkde-erhaelt-deutschen-exzellenz-preis/ Der Deutsche Exzellenz-Preis für herausragende Leistungen in der Wirtschaft wurde am 24. Januar 2019 in Frankfurt a. M. verliehen. Neben renommierten Unternehmen wie Daimler, Microsoft oder ABOUT YOU konnte sich wirsindhandwerk.de den ersten Platz in der Startup-Kategorie “Portale & Plattformen” sichern. Ein hervorragender Start in das Jahr 2019 für die Handwerksplattform aus Konstanz am Bodensee. Unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Clement, dem früheren Wirtschafts- und Arbeitsminister sowie Ministerpräsident, wurde der wirsindhandwerk gmbh der erste Platz beim Deutsche Exzellenz-Preis in der Kategorie "Portale & Plattformen - Startups" verliehen.
Mit dem Preis werden Firmen, Start-ups, Agenturen und Unternehmer ausgezeichnet, die exzellente Produkte, Dienstleistungen, Kampagnen oder Initiativen hervorgebracht haben. Die Gewinner wurden von einer namhaften Jury unabhängiger Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft gekürt.

"Ich bin beeindruckt, wie gut deutsche Unternehmen in Form sind. Sie sind zukunftsorientiert, haben innovative Ideen und den Mut, ihr Potenzial auszuschöpfen", fasst Wolfgang Clement die Veranstaltung zusammen.

Mit dem Preis, kann wirsindhandwerk.de an einige namhafte Erfolge aus dem letzten Jahr anknüpfen. So erhielt das junge Unternehmen bereits u.a. den CyberOne Hightech Award 2018 und wurde zu einem von "Deutschlands Besten Online-Portalen" gewählt. Mit rasant steigenden Nutzerzahlen und wachsendem Partner-Netzwerk freut sich das wirsindhandwerk.de-Team auf ein spannendes Jahr 2019.

"Wir haben diese Auszeichnung entgegengenommen, aber sie gebührt den Handwerkern in ganz Deutschland, die mit Ihrer Arbeit jeden Tag Exzellenz beweisen. Mit unserer Plattform und jetzt auch diesem Preis helfen wir dabei, genau das auch in der digitalen Welt sichtbar zu machen.", so Andreas Owen, Gründer von wirsindhandwerk.de

Quelle: wirsindhandwerk.de

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Produzierendes Handwerk 100%
news-283 Wed, 06 Feb 2019 10:01:16 +0100 Nachhaltig. Vernetzt. Effizient. https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/nachhaltig-vernetzt-effizient/ Unter Federführung der Clusterinitiative innoEFF präsentieren sich 10 innovative Unternehmen aus der Region Südbaden gemeinsam auf dem größten Messestand der Industriemesse „ie 2019“ in der DIGITAL INNOVATION AREA. Zwischen dem 30. Januar und dem 01. Februar 2019 findet die große Industriemesse im Südwesten mit rund 350 Ausstellern auf 6.000 Quadratmetern unter dem Motto "Digital und auf der Höh!" in Freiburg statt.

Die Clusterinitiative innoEFF der Klimapartner Oberrhein präsentiert dabei seine Angebote und informiert über laufende Projekte. Zudem präsentieren eine Reihe aktiver Mitglieder des Netzwerks ihre innovativen Produkte und Zukunftsthemen auf der DIGITAL INNOVATION AREA (Halle 1, Stand 132, direkt am Halleneingang):

So präsentiert die badenova AG & Co. KG ihr Konzept für die lebenswerte Stadt der Zukunft und zeigt in diesem Zusammenhang verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der LoRaWAN™-Technologie. Weitere Technologienneuheiten werden von der HFD GmbH aus Kehl im Bereich der Wasseraufbereitung und zur Effizienzsteigerung von Verbrennungsprozessen vorgestellt. Hier zeigt sich auch die grenzüberschreitende Wirkung des innoEFF: Mit den französischen Kollegen von HFD und den deutschen Wirtschaftsexperten von Sterr-Kölln und Partner sollen Kooperationen initiiert und zum Erfolg geführt werden.

Die ITG mbH & Co. KG präsentiert gemeinsam mit dem innoEFF ein RegioWIN Leuchtturmprojekt: Im Rahmen von "Vernetzte Industrie" werden innovative Effizienzprojekte gemeinsam mit Unternehmen der Region mithilfe von Fördergeldern der EU und Baden-Württembergs umgesetzt. Ein konkretes Beispiel aus der Gemeinde Teningen zeigt EnergieSysteme Mayrhofer GmbH anhand eines regenerativen Kälte- und Nahwärmekonzepts.

Als Vertreter der Wissenschafts- und Forschungslandschaft der Region stellt die Hochschule Offenburg neueste Forschungsergebnisse und ihr dualesGefördert durch: Studienmodell StudiumPLUS vor. Regionale Start-Ups werden ihre digitalen Lösungen am Stand der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG sowie am Stand des BadenCampus, dem StartUp Accelerator der badenova aus Breisach, präsentieren.

Über das Innovations- und Effizienzcluster innoEFF

Das Innovations- und Effizienzcluster der Klimapartner Oberrhein schafft durch die wechselseitige Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein fruchtbares Umfeld für Innovationen im Bereich Klimaschutz- und Effizienztechnologien. Es verfolgt das Ziel, neue Technologien und innovative Ansätze in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen, die vor allem die Energieeffizienz von Industrie und Gewerbe steigern. Beispiele dafür sind nachhaltige Energiesysteme und Digitalisierung, hochwirksame Effizienzmodule und Querschnittstechnologien wie Mikrosystem-technik und Sensorik.

Quelle: Innovations- und Effizienzcluster innoEFF

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news-281 Tue, 05 Feb 2019 11:36:49 +0100 Fachkräfteallianz tagt zu Digitalisierung und Fachkräftesituation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/fachkraefteallianz-tagt-zu-digitalisierung-und-fachkraeftesituation-1/ Unter der Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut tagte die Fachkräfteallianz am heutigen Montag (28. Januar) in Stuttgart. Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Themen. So ging es darum, die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Fachkräftesicherung und die Möglichkeiten zur Verbesserung der Fachkräftesituation durch mehrere neue Gesetze zu diskutieren. „Die Digitalisierung führt zu einem tiefgreifenden Arbeitsplatzwandel, ein Arbeitsplatzabbau zeichnet sich dagegen nicht ab. Unternehmen und Beschäftigte müssen diesen Wandel leben und engagiert gestalten, damit wir unseren Erfolg auch im digitalen Zeitalter weiterführen können“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und sagte weiter: „Unser Ziel ist es, passende Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen, um die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können.“ Die Ministerin wies darauf hin, dass das Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr rund 50 Millionen Euro in die Fachkräftesicherung investiert habe. Schwerpunkte der Förderung waren die berufliche Aus- und Weiterbildung, Lernfabriken 4.0, Welcome Center als Anlaufstellen für internationale Fachkräfte und Unternehmen, mehr Frauen in MINT-Berufe sowie das arbeitsmarktpolitische Angebot „Passiv-Aktiv-Tausch plus“.

In einem Vortrag über die Effekte der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt informierte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit: Der Effekt auf die Zahl der Arbeitsplätze durch die Digitalisierung sei laut IAB bis 2035 neutral. Bei einem deutlichen Strukturwandel werden sich 415.000 Arbeitsplätze in Baden-Württemberg verändern. Die Veränderungen seien je nach regionaler Berufs-, Wirtschafts- und Qualifikationsstruktur unterschiedlich. Um den Wandel gelingend zu gestalten, sei die Bereitschaft zu Aus- und Weiterbildung von Betrieben und Beschäftigten ausschlaggebend.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die Arbeitsplätze hängen maßgeblich von der Innovationskraft der Unternehmen und den Kompetenzen der Beschäftigten ab, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 fördere das Wirtschaftsministerium darum die Digitalisierung der baden-württembergischen Wirtschaft zielgerichtet, beispielsweise mit der Digitalisierungsprämie oder durch Digital Hubs, also regionalen Digitalisierungszentren. Die über 40 Bündnispartner waren sich einig, dass sie die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen und den tiefgreifenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam gestalten. Die Fachkräftesicherung sei eine Daueraufgabe und jeder Partner könne im jeweiligen Bereich einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Im Fokus der Fachkräfteallianz-Sitzung standen ebenfalls das jeweils zum Jahresbeginn in Kraft getretene Teilhabechancengesetz und das Qualifizierungschancengesetz. Außerdem waren das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, für welche erst vor Kurzem die Gesetzgebungsverfahren eröffnet wurden, Gegenstand der Diskussion. Die Partner der Fachkräfteallianz schrieben den neuen Gesetzen und Gesetzgebungsvorhaben überwiegend Chancen zu. Sie böten die Möglichkeit, die vorhandenen inländischen Fachkräftepotenziale durch Qualifizierung und die internationalen Fachkräftepotenziale durch Fachkräftezuwanderung besser zu erschließen. Ministerin Hoffmeister-Kraut betonte, dass sie sich im weiteren Prozess zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und zum Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung einbringen und für ein schnellstmögliches in Kraft treten einsetzen werde: „Der Wettbewerb um Fachkräfte und die zunehmenden Fachkräfteengpässe werden immer mehr zum Wachstumshemmnis für unsere Wirtschaft. Darum ist aus baden-württembergischer Sicht die Einwanderung von Fachkräften von entscheidender Bedeutung.“

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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news-280 Tue, 29 Jan 2019 13:37:21 +0100 Transferveranstaltung für Innovative Lösungen zur Laborautomation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/transferveranstaltung-fuer-innovative-loesungen-zur-laborautomation/ Um auf den globalen Märkten bestehen zu können, brauchen kleine und mittelständische Unternehmen der Gesundheitsindustrie innovative, digitale Lösungen für reibungslose, automatisierte Abläufe im Labor. Die ClusterAgentur Baden-Württemberg und das Gesundheitsnetzwerk BioLAGO haben deshalb gemeinsam mit connect Dreiländereck, bwcon, BioRegio Stern und cyberLAGO eine Matchmaking-Veranstaltung durchgeführt, die Anwender und Anbieter aus dem Bereich Laborautomation zusammenbrachte. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet voran. Auch in der Gesundheitsindustrie müssen Laborabläufe digitalisiert werden, um die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten. Der Markt wird aber von teuren Lösungen für Großunternehmen dominiert und kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben es schwer, bezahlbare IT-Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Sie benötigen Unterstützung bei der Suche nach intelligenten, vernetzten Lösungen.

Ein Netzwerk für die Gesundheitsindustrie am Bodensee

Hier setzt das Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“ des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO an.  Das Projekt greift die Bedürfnisse der regionalen KMU im Bereich Laborautomatisierung auf und bietet Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch mit regionalen Laborunternehmen zur Automatisierung und Digitalisierung. Das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“ wird durch den IBK-Kleinprojektefonds im Interreg V Programm „Alpenrhein Bodensee-Hochrhein“ gefördert.

BioLAGO ist das grenzüberschreitende Gesundheitsnetzwerk in der Vierländerregion Bodensee (Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein). Das Netzwerk verknüpft Wirtschaft und Wissenschaft für Innovationen. BioLAGO fördert den Wissenstransfer und die Gründung neuer Unternehmen. BioLAGO vereint 115 Mitgliedsunternehmen in den High-Tech Branchen Pharma, Medizintechnik, Diagnostik, Life Science sowie Kliniken und Labore.

BioLAGO hat gemeinsam mit der ClusterAgentur Baden-Württemberg und connect Dreiländereck, bwcon, BioRegio Stern und cyberLAGO eine innovative Cross-Cluster Veranstaltung durchgeführt, die Laboranwender aus Forschung und Entwicklung mit IT-Spezialisten zusammenbrachte.

Cross-Cluster Veranstaltung bringt Labore und IT-Spezialisten zusammen

So trafen in Konstanz Labor-Unternehmen aus der Bodenseeregion und IT-Anbieter zusammen, um gemeinsam Lösungen für die individuellen Herausforderungen zu finden. Ziel der Cross-Cluster Veranstaltung war es, konkrete, innovative Projekte in der Bodenseeregion anzuregen.  Dafür saßen sich die Teilnehmer in zehnminütigen Matchmaking-Sessions gegenüber, um im direkten Kontakt über die Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren. „Wir waren auf der Suche nach Connect Lösungen für die Anbindung von Diagnostikgeräten an verschiedenste Labor- und Kliniksysteme. Nur so können wir effiziente Abläufe in Labor und Klinik gewährleisten“, erklärt Christian Fischer-Rasokat, Senior Product Manager Marketing and Sales Point of Need Systems bei der QIAGEN Lake Constance GmbH. „Bei der Cross-Cluster Veranstaltung habe ich nützliche Kontakte geknüpft, mit deren Hilfe wir anstehende Herausforderungen in dem Bereich angehen können“, so Christian Fischer-Rasokat weiter.

Ein starkes Team für den Technologietransfer

„Durch die Veranstaltung konnte ich neue Kontakte zu IT-Anbietern knüpfen und diesen unsere Bedürfnisse für die Digitalisierung im Labor darlegen“, sagt Petra Saile, Laborleiterin der Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH.  Diese Aussagen bestätigen die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Clustern, die gemeinsam neue Techniklösungen auf den Weg bringen. „Die Netzwerke aus Gesundheit und IT verfügen über wichtige Schnittstellen, die es zu verbinden gilt. Nur so können wir die Innovationskraft in Baden-Württemberg stärken“, sagt Dr. Anastasiia Konstantynova, ClusterAgentur Baden-Württemberg.

Quelle: BioLAGO

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news-277 Fri, 25 Jan 2019 10:51:39 +0100 microTEC Südwest: Virtuelle Lösungen für die reale Produktion im Mittelstand https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/microtec-suedwest-virtuelle-loesungen-fuer-die-reale-produktion-im-mittelstand/ Smarte Brille auf der Nase, die Finger bewegen sich im luftleeren Raum – so sahen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung „Smart Mobile Applications – Wearables in Produktion und Service” am 5. Dezember 2018 in Freiburg aus, die die bereitgestellten Technologien erprobten. Workshop und Ausstellung wurden gemeinsam vom Virtual Dimension Center Fellbach und microTEC Südwest organisiert mit Unterstützung der Projekte Digitallotse BW und Care4Tech sowie der Allianz Industrie 4.0. Was immer noch futuristisch wirkt, ist längst bei den Unternehmen angekommen. Doch welchen Nutzen bringen die kleinen Helfer mit viel Technik wirklich für Produktion und Service und wo kann man diese bereits heute nutzbringend einsetzen? Diesen Fragen widmete sich der Workshop anhand von Fachvorträgen. Daneben fand eine interaktive Ausstellung statt, die von den Teilnehmenden genutzt wurde, um sich zu informieren und die Technik direkt auszuprobieren.

Besonders beeindruckte die Vorführung einer Liveschaltung nach Istanbul, bei der Techniker in der türkischen Großstadt Anweisungen umsetzten, die in Freiburg durch die virtuelle Technologie direkt sichtbar wurden. Das Besondere: Egal wie man sich mit seinem Tablet im Raum bewegt, die digital hinzugefügten Markierungen wandern mit und der Raum bleibt dreidimensional erfahrbar. Dies und weitere innovativen Lösungen stellte Kemal Gider von CDM Tech vor. Erweiterte Realitäten bieten neue Darstellungsmöglichkeiten, die zum Beispiel bei der Messung eines Bauteils den Sollwert als virtuelle Darstellung das physische Teil überlagern und so Abweichungen sichtbar machen können.

Wann Smart Applications für ein Unternehmen von Wert sein können und vor allem wie die passende Technologie ausgewählt werden kann, erläuterte Andreas Schuller vom Fraunhofer IAO in Stuttgart und gab wichtige Hinweise und praktische Tipps an die Hand. Beim Fraunhofer IAO werden auch umfassende Workshops angeboten, um die Kunden an die Hand zu nehmen und zur richtigen Lösung zu lotsen.

Tobias Fandrich von UReality stellte die entscheidenden Fragen zur Diskussion „Warum bringt diese Applikation einen Mehrwert und was ist das messbare Ziel, wenn AR/VR eingesetzt werden?” Als imposant wurden hierzu Beispiele großer Unternehmen wie BOING, General Electric oder DHL, empfunden, die deutliche Produktivitätssteigerungen respektive Zeit- und Kostenersparnis durch den Einsatz der smarten Applikationen verzeichnen konnten. Wertvolle Praxisbeispiele stellte auch Fabian Schmidt von der Firma SICK in Reute vor. Bei SICK werden bereits digitale, mobile Lösungen in der Elektronikfertigung erprobt, die den Mitarbeiter bei seiner Arbeit unterstützen.

Noch sind die kleinen, tragbaren Helfer nicht in der breiten Anwendung angekommen. Technologisch sind weitere Verbesserungen notwendig. So gibt es beim längeren Tragen von Smart Glasses heiße Ohren, da in der Brille auf kleinem Raum viel Strom und Rechnerkapazität benötigt werden, um große Datenmengen zu berechnen.

Als Fazit zeigten sich die Teilnehmer hoch interessiert an den dargebotenen Ansätzen und Konzepten, begeistert von den Möglichkeiten, die sich mit diesen neuen Technologien eröffnen. Spielerisch ließen sie sich mit den bereitgestellten Brillen in die virtuelle Welt entführen, und wollen dafür sorgen, dass der neuen Technik die verdiente Geltung verschafft wird und sie sich auf breiter Basis in der Praxis etabliert.

Quelle: microTEC Südwest

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news-276 Thu, 24 Jan 2019 10:40:36 +0100 Baden-Württemberg in Las Vegas https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/baden-wuerttemberg-in-las-vegas-1/ Die Consumer Electronics Show in Las Vegas, kurz CES, ist zu einer Innovationsschau für Hightech aller Art geworden und bietet mit der Präsenz aller großen Global Player im Automotive Sektor auch innovative Antworten für zukünftige Mobilitätskonzepte. Aus dem Cluster Elektromobilität Süd-West sind einige baden-württembergische Zulieferer und Automobilfirmen vor Ort. Unter anderem zeigen Bosch, Daimler, Schaeffler, ZF oder Mahle innovative Mobilitätslösungen. Auch e-mobil BW informiert sich über Trends und Entwicklungen persönlich vor Ort, um gerade die mittelständischen Clusterfirmen in Baden-Württemberg mit Trendscouting zu unterstützen.

Autonome Shuttle

Ein Bosch-Konzeptfahrzeug zeigt auf der CES beispielsweise ein fahrerloses, elektrisches Shuttle mit integrierten Services, das sich mit der Umwelt vernetzt. „Bosch entwickelt ein weltweit einzigartiges Paket aus Hardware, Software und Mobilitätsdiensten für die Shuttle-Mobilität der Zukunft“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Neben Komponenten und Systemen für die Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung liefert Bosch für die Shuttles auch ein intelligentes Ecosystem von Mobilitätsdiensten. Auf der CES präsentiert Bosch weitere Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

Individualmobillität für die Stadt

Der Clusterpartner Mahle zeigt unter anderem anhand des Fahrzeugkonzepts MAHLE Efficient Electric Transport, kurz MEET, ein Mobilitätskonzept, das speziell für den Individualverkehr in der Stadt entwickelt wurde. „Auf der CES 2019 präsentieren wir unsere gesamtsystemische Kompetenz im Antriebsstrang sowie im Bereich Komfort und zeigen Innovationen, die die Anforderungen im urbanen Raum im Hinblick auf eine nachhaltige und bezahlbare Individualmobilität von morgen bereits heute erfüllen“, sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung und CEO des Mahle Konzerns. Neben dem MEET präsentiert Mahle eine Lösung für das Lademanagement von E-Fahrzeugen sowie erstmals Pedelec-Antriebssysteme.

Neues Messekonzept CES

Die Consumer Electronics Show findet vom 6. Januar bis zum 11. Januar 2019 in Las Vegas statt und ist mit mehr als 180.000 Besuchern sowie rund 4500 Ausstellern aus 155 Ländern eine der weltweit größten Fachmessen für innovative Consumer- und Unterhaltungselektronik. Die CES ist inzwischen auch zu einer Plattform für Innovationen und Technologien im Bereich zukünftiger Mobilitätslösungen geworden. In der begleitenden Konferenz geben Unternehmen wie Waymo, Uber, Lyft und Co. Einblicke in ihre Visionen einer attraktiven Mobilität.

Quelle: MAHLE Konzern, Bosch Group, e-mobil BW

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news-272 Mon, 21 Jan 2019 12:15:34 +0100 Digitale Broschüre unterstützt Unternehmen auf dem Weg ins digitale Zeitalter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/digitale-broschuere-unterstuetzt-unternehmen-auf-dem-weg-ins-digitale-zeitalter/ Die neue digitale Broschüre des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt digitale Leuchtturmprojekte in Baden-Württemberg und Europa vor und dient als Wegweiser durch die digitale Förderlandschaft. Baden-Württemberg unterstützt mit der neu erschienenen digitalen Broschüre „Get connected“ Unternehmen auf dem Weg in die digitale Welt der Zukunft. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finden in der Broschüre regionale und europäische Beispiele, Beteiligungsangebote und Programme für die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Internet der Dinge.

Die Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Technologiethemen und zeigt, welchen Nutzen Betriebe aus den neuen Technologien schöpfen können. Außerdem dient sie KMUs als Wegweiser durch die vielfältigen Fördermöglichkeiten, um digitale Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Dabei lohnt sich auch der Blick auf internationale Ebene: Baden-Württembergische Unternehmen können nicht nur regionale Förderprogramme nutzen, sondern auch Möglichkeiten auf europäischer Ebene nutzen. So unterstützt die EU-Digitalpolitik die Wirtschaft Europas mit dem Programm „Europa 2020“ und einem Budget von 9,2 Milliarden Euro.

Nicht nur Wissen und innovative Ideen sind wichtig, sondern auch unternehmensübergreifende Vernetzung und Kooperation. So betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg: „Digitalisierung ist eine große Chance für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie die Förderungen, Programme und Strategien Baden-Württembergs und Europas und vernetzten Sie sich mit agilen Partnern“. Welche europäischen Initiativen und Netzwerke sich mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, zeigt die Broschüre in einer interaktiven Karte.

Die Broschüre können Sie unter www.getconnected-bw.de abrufen.

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EU Land News Management Produktentstehung Auftragsabwicklung Logistik Marketing/Vertrieb Unterstützung Cluster-Initiative BW Regionen Baden-Württemberg Südlicher Oberrhein Stuttgart Schwarzwald-Baar-Heuberg Rhein-Neckar Ostwürttemberg Nordschwarzwald Neckar-Alb Mittlerer Oberrhein Hochrhein-Bodensee Heilbronn-Franken Donau-Iller Bodensee-Oberschwaben Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Standards Recht Infrastruktur Technologietrends Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung Strategie Orientierung
news-270 Thu, 17 Jan 2019 09:40:18 +0100 Digitalisierungsstrategien für Mittelstand: DIGISTRANET https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/digitalisierungsstrategien-fuer-mittelstand-digistranet/ Synergien schaffen und nutzen – hierzu sind Netzwerke da. Geht es um die Digitalisierung, ist das Stichwort „Vernetzung“ zentral; Gleichgesinnte und Partner können sich gegenseitig unterstützen, Mehrwerte schaffen und so Innovationen befördern. Wie das unter Zuhilfenahme von Kreativitätsstrategien geht, zeigt das Projekt DIGISTRANET, das Mitte Januar online mit einem Auftakt-Event startet. Gennadi Schermann leitet das Projekt im CyberForum: "Mit DIGISTRANET unterstützen wir einerseits die Bildung regionaler Ökosysteme, der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie. Auf der andere Seite vernetzen wir diese regionalen Ökosysteme überregional miteinander, um einen sehr viel breiteren Erfahrungshorizont aufzubauen." Im Rahmen des Projektes soll ein offener, kreativitätsfördernder Innovationsraum geschaffen werden, in dem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergleichbare Probleme gemeinschaftlich angehen, Erfahrungen austauschen und neue Ideen erproben können.

Gemeinsam zur Digitalisierungsstrategie

Die Grundsteine zur eigenen Digitalisierungsstrategie werden mit DIGISTRANET also gemeinsam gelegt: "Methodisch", "cross-sektoral" und "innovativ", das sind die zentralen Stichworte der insgesamt vier Netzwerktreffen an den Standorten Ulm (IT Cluster Ulm/ Oberschwaben), Dreiländereck (Connect Dreiländereck Lörrach/Waldshut), Pforzheim (Netzwerk IT + Medien Pforzheim), Heilbronn (Connect.IT Heilbronn-Franken e.V.). Außerdem gibt es ein Abschlussevent in Karlsruhe. Die jeweiligen Netzwerke haben in der Vergangenheit bereits wichtige Erfahrungen aus dem Projekt IT-Bündnis gesammelt und decken eine breite Palette an regionalen Anwendungsbranchen ab:

  • Ulm: Maschinenkommunikation mit den Schwerpunkten Maschinenbau, produzierendes Gewerbe, Automobilindustrie
  • Lörrach: Aluminiumverarbeitende Technologien mit zahlreichen metallverarbeitenden Unternehmen
  • Pforzheim: Präzisionstechnik mit den Schwerpunkten Automotive, E-Mobilität, Elektronik, Medizin- und Dentaltechnik, Luft- und Raumfahrt
  • Heilbronn: Logistik mit den Schwerpunkten Handel und Automobilindustrie

Die Treffen haben zum Ziel, jeweils eine Zukunftsstrategie für das Themenfeld der Region sowie einen ersten Aktionsplan zur konkreten Umsetzung zu erarbeiten.

Auftakt macht das Innovationsjam

Das Auftakt-Event, ein sogenannter Innojam, findet online statt: Innovation Jams generieren Ideen zur Lösung vorgegebener, noch allgemein gehaltener Probleme. In dem Innojam am 14. Januar erarbeiten rund 100 Studierende der Hochschule Pforzheim, ein weiterer Partner des Projekts, Use Cases für die einzelnen Kreativitätsworkshops in den Netzwerken. Die Hochschule Pforzheim, vertreten durch das Institut für Smart Systems und Services widmet sich zukunftsträchtigen Aufgabenstellungen im Rahmen von anwendungsorientierten Forschungsprojekten und hat langjährige Erfahrung bei der Unterstützung von KMU beim Transformationsprozess.

Kreativitätstechniken für nachhaltige Digitalisierung: DIGISTRANET-Events 2019

Wer sich im Rahmen der Events einbringen will, ist herzlich eingeladen. Das sind die Termine:

  • 25. Februar: DIGISTRANET Workshop in Ulm
  • 13. März: DIGISTRANET Workshop im Dreiländereck
  • 18. März: DIGISTRANET Workshop in Pforzheim
  • 27. März: DIGISTRANET Workshop in Heilbronn
  • 7. Mai: DIGISTRANET Abschlussevent in Karlsruhe

Quelle: CyberForum

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news-268 Tue, 15 Jan 2019 09:31:07 +0100 Digitale Zukunft: Wo liegt Stuttgart vorne? https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/digitale-zukunft-wo-liegt-stuttgart-vorne/ Wie sehen wichtige Akteure der Region Stuttgart die Zukunft der Digitalisierung? In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart veröffentlicht IdeenwerkBW in einer lockeren Reihe kurze Videoporträts. Im Nachfolgenden: Hans-Ulrich Schmid, Vorstand des Softwarezentrums Böblingen Sindelfingen. Über das Softwarezentrum Böblingen

Das Softwarezentrum gehört mit mehr als 12.000 qm Büroflächen zu den größten branchenbezogenen Technologiezentren in Europa. Die Mehrzahl der 110 Mitgliedsunternehmen hat ihren Sitz am Standort des Kompetenzzentrums in Böblingen. Es bietet seinen Mitgliedern günstige Flächen, umfassende Unternehmensservices und gute Kooperationsmöglichkeiten. Günstige Mietkonditionen sowie eine professionelle technische Infrastruktur unterstützen die Unternehmen im Softwarezentrum.

Die Mitgliedsfirmen ergänzen sich in ihren Kernkompetenzen und decken ein breites Spektrum des IT-Marktes mit viel Marktnähe und einem spezialisierten technologischen Fachwissen ab. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, mit anderen Unternehmen im Softwarezentrum erfolgreich zu kooperieren. Beispielsweise profitieren Gründer von der Erfahrung etablierter Unternehmen. Im Internet, auf Messen oder Fachveranstaltungen ergänzt und unterstützt das Softwarezentrum die Öffentlichkeitsarbeit und Marketingaktivitäten seiner Mitglieder.

Das Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen wurde 1995 von den Städten Böblingen, Sindelfingen, der IHK-Bezirkskammer Böblingen sowie der Landesregierung Baden-Württemberg initiiert und entwickelte sich schnell zu einem erfolgreichen Zentrum, das auch Modellprojekt für weitere Kompetenzzentren im Land wurde. Mit Partnern wie der MFG, bwcon, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH oder der Böblinger Akademie für Datenverarbeitung besteht eine enge und langjährige Zusammenarbeit.

Quelle: IdeenwerkBW & Softwarezenturm Böblingen

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news-267 Tue, 15 Jan 2019 09:18:27 +0100 BioLAGO präsentiert digitalisierte Therapieformen im Kampf gegen Krebs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/biolago-praesentiert-digitalisierte-therapieformen-im-kampf-gegen-krebs/ Auf Einladung des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO kamen internationale Branchenführer aus IT und Gesundheit in Konstanz zusammen, um jüngste Trends und Herausforderungen in der Gesundheitsbranche zu diskutieren. Das beliebte Forum „Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ lockte rund 100 Teilnehmer aus Forschung und Industrie an die Universität Konstanz. Renommierte Keynote-Sprecher berichteten über innovative Therapieformen durch Digitalisierung sowie Bakteriophagen als wirksame Alternative zu Antibiotika. Bereits zum 14ten mal kamen bei dem beliebten Forum "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" Forscher und Unternehmer der Gesundheitsbranche aus der gesamten Vierländerregion Bodensee zusammen. Die Veranstaltung wird jährlich vom Gesundheitsnetzwerk BioLAGO in Kooperation mit der Universität Konstanz organsiert. "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" hat das Ziel, über aktuelle Großtrends der dynamischen Gesundheitsbranche zu informieren und regionale Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen.

Digitale Therapieansätze geben Krebspatienten mehr Sicherheit 
Die Digitalisierung schreitet voran und umfasst heute alle Lebensbereiche. Auch in der Gesundheitsversorgung können durch digitalisierte Prozesse in Zukunft große Fortschritte erzielt werden. Dr. Wolfgang Lippert, Senior Director bei dem internationalen Unternehmen Salesforce, berichtete über neue Wege in der Krebstherapie durch personalisierte Medizin. Salesforce gehört zu den weltweiten Marktführern für Cloud-Computing-Lösungen und bietet innovative Ansätze für die Gesundheitsindustrie. So können Krebstherapien in Zukunft mit Hilfe digitaler Medien passgenau gesteuert und überwacht werden, was Ärzten und Pflegekräften hilft, den Therapieverlauf optimal an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Weiter geben digitale Therapieansätze Patienten und ihren Angehörigen mehr Sicherheit im Umgang mit ihrer Erkrankung, weil sie die medizinischen Schritte für den Laien transparent machen.

Alternative zu Antibiotika vorgestellt 
Die heute immer häufiger auftretende Resistenz von Keimen gegen Antibiotika stellt Ärzte und Wissenschaftler vor ein weltweites Problem. So sterben in der Europäischen Union jährlich mehr als 30.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. Denn können die krankmachenden Keime nicht durch Antibiotika bekämpft werden, wird es oft schwierig oder sogar unmöglich, den betroffenen Patienten zu retten. Deshalb forscht Priv.-Doz. Dr. med. vet. habil. Wolfgang Beyer von der Universität Hohenheim an Bakteriophagen als wirksame Alternative zu Antibiotika. Die Forschungs¬ergebnisse eines von ihm koordinierten Netzwerkes hat er nun bei dem Forum "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" einem interessierten Publikum vorgestellt. Bakteriophagen sind hocheffiziente und spezialisierte Viren, die nur bestimmte Bakterien gezielt befallen und unschädlich machen. Gegenüber menschlichen Zellen sind sie inaktiv. "Die neueste Forschung zu Bakteriophagen ist vielversprechend und nimmt ein Konzept, das schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, wieder auf. Mit diesem Ansatz könnte eine Therapie entwickelt werden, die auch gegen multiresistente Keime wirksam ist. Ich freue mich, dass wir dieses Konzept in Konstanz präsentieren konnten", sagt Prof. Klaus P. Schäfer, Vorstand und Ehrenvorsitzender des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO.

Forum bringt etablierte Unternehmen und Nachwuchsforscher zusammen 
Ein weiteres Thema der Veranstaltung war die Hochdurchsatzsequenzierung mikrobieller Gemeinschaften, das durch Dr. Tobias Paprotka von Branchenführer Eurofins Genomics Germany vorgestellt wurde. Darüber hinaus bot "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" verschiedene Einblicke in neuste Forschungen in der Medizintechnik. So präsentierte Dr. Luciano Boesel von dem Schweizer Forschungsinstitut EMPA, ein neuartiges Pflaster, das die Abgabe von Medikamenten durch die Haut ermöglichen soll. Dr. Dietmar Schaffarczyk, Geschäftsführer der StimOS GmbH sprach über neue Möglichkeiten von Implantaten, die ganz ohne Einsatz pharmazeutischer Wirkstoffe entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften entfalten können. Das interdisziplinäre Publikum der breit gefächerten Veranstaltung bestand sowohl aus etablierten Unternehmern aus der Vierländerregion, als auch aus Forschern und Studenten der Hochschulen rund um den Bodensee. In produktiven Networking-Pausen diskutierten die Teilnehmer die vorgestellte Forschung und knüpften neue Kontakte. Infostände der Unternehmen aus dem BioLAGO-Netzwerk rundeten die Veranstaltung ab. "Mit unserem vielseitigen und attraktiven Programm locken wir jährlich sowohl etablierte Wissenschaftler und Unternehmen als auch Studenten und junge Unternehmer an die Universität Konstanz. Wir freuen uns, dass 'Wissenschaft-trifft-Wirtschaft' auf ein so breites Interesse stößt", sagt Dr. Jörg Schickedanz, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO abschließend.

Das Gesundheitsnetzwerk BioLAGO bedankt sich bei allen Partnern und Sponsoren, die "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" möglich gemacht haben. Besonders bei den Veranstaltungspartnern: Universität Konstanz, Graduiertenschule Chemische Biologie und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH. Sowie den Gold-Sponsoren der Veranstaltung: Bacher Edelstahlverarbeitung GmbH, nevoLAB GmbH, Stolmár & Partner, Maucher Jenkins - Patent- und Rechtsanwälte.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-265 Mon, 07 Jan 2019 17:02:09 +0100 Zweite Netzwerktreffen der baden-württembergischen regionalen Digital Hubs und de:hubs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/zweite-netzwerktreffen-der-baden-wuerttembergischen-regionalen-digital-hubs-und-dehubs/ Am 10.12.2018 fand das zweite Netzwerktreffen der baden-württembergischen regionalen Digital Hubs und de:hubs statt. Gastgeber war der de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz in Karlsruhe. Mit den regelmäßig stattfindenden Workshops soll der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Hubs gefördert werden. Ziel ist, ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk in Baden-Württemberg zu bilden, das für die einzelnen Hubs konkrete Mehrwerte bringt. Das DIZ baut dieses Netzwerk im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau auf und unterstützt damit die landesweite, nationale und internationale Vernetzung der Hubs sowie den Austausch zwischen den Hubs. Die zweite offizielle Netzwerkveranstaltung der 13 Hub-Verantwortlichen fand im House of Living Labs des FZI in Karlsruhe statt. Nach der Begrüßung durch David Hermanns, Geschäftsführer der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH, stand ein Impulsvortrag von Gennadi Schermann, Projektleiter der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH, auf der Agenda. Das DIZ ist neben seiner Rolle als Dienstleister für das baden-württembergische Digital Hub-Netzwerk auch für die Koordinierung des de:hubs für Angewandte Künstliche Intelligenz zuständig. Die Auszeichnung zum de:hub des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und die in Aussicht gestellte Landesförderung für den de:hub seien elementar, um die nationale und internationale Strahlkraft des Standorts Karlsruhe zu stärken. In seinem Impulsvortrag beleuchtete Gennadi Schermann weiter die ersten Anwendungsgebiete des de:hubs: „Energie, Mobilität und Produktion sind die Felder, in denen der de:hub Kompetenzen besitzt und auf die wir uns fokussieren. Uns ist aber auch bewusst, dass dabei immer die IT-Sicherheit mitgedacht werden muss und der Diskurs um die digitale Ethik essentiell für eine werteorientierte Gestaltung der Künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung ist.“ Beide Aspekte bilden das Fundament für die Akzeptanz der Künstlichen Intelligenz in Unternehmen und Gesellschaft.

Wie kann Vernetzung gelingen?

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, in einem World Café-Format verschiedene Themenschwerpunkte beim Aufbau und Betrieb der Hubs zu diskutieren. Öffentlichkeitsarbeit und zielgruppengerechte Kommunikationskanäle wurden hier ebenso besprochen wie die Kooperation zwischen Start-ups und KMU. Auch die Vernetzung untereinander sowie mit relevanten Akteuren in Baden-Württemberg diskutierten die Hub-Verantwortlichen. Im zweiten Abschnitt des Tages konnten neue Eindrücke bei Führungen durch das Demonstrationszentrum House of Living Labs des FZI und durch den IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg im CyberForum e.V., dem CyberLab, gesammelt werden.

Regionale Stärken optimal nutzen

Neben den Programmpunkten bot die Veranstaltung den Vertretern der Hubs genügend Raum, um sich auszutauschen sowie Anliegen und Wünsche in das Netzwerk zu spiegeln. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das Netzwerk vielfältige regionale Stärken und Kompetenzen besitzt. Um diese voll zu nutzen, will das Netzwerk diese teilen, um voneinander zu lernen und zu profitieren.

Mit den regionalen Digital Hubs und den de:hubs hat Baden-Württemberg eine sehr gute Basis zum Ausbau seiner Spitzenposition bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Insbesondere sind die zehn regionalen Digital Hubs ein wesentlicher Ansatz, um gerade auch in der Fläche des Landes bei der Digitalisierung der Wirtschaft voranzukommen. Die zehn regionalen Digital Hubs wurden auf dem diesjährigen Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW am 5. Februar 2018 im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg in Stuttgart bekanntgegeben. Gleich drei der themenfokussierten de:hubs, die der Bund als digitale Hotspots auszeichnete, befinden sich ebenfalls in Baden-Württemberg.

Die DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Vernetzungsstelle des Digital Hub-Netzwerks BW beauftragt. Das DIZ wird dieses Netzwerk im dreijährigen Förderzeitraum im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau aufbauen und betreuen und unterstützt damit die landesweite, nationale und internationale Vernetzung der Hubs sowie den Austausch zwischen den Hubs.

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News Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-263 Mon, 07 Jan 2019 16:18:38 +0100 Ein Sprung nach vorn https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/ein-sprung-nach-vorn/ Bis 10. Februar 2019 innovative, digitale und mobile Ideen beim Ideenwettbewerb BW Goes Mobile der MFG Baden-Württemberg einreichen. Digital mobil seinen unternehmerischen Weg finden ­– dafür steht BW Goes Mobile, der Ideenwettbewerb für mobile Lösungen. Gemeinsam wird getestet und getüftelt, Feedback eingeholt und Prototypen marktfähig gemacht. Der von der MFG Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb sorgt für einen „unternehmerischen Feinschliff“, bei dem Kreativ-Unternehmer ihr Geschäftsmodell optimieren können.

Start in eine neue Runde

Im Jahr 2019 startet BW goes Mobile in die achte Runde. Kreativ-Unternehmer und Start-ups aus Baden-Württemberg haben bis 10. Februar 2019 die Chance, ihre innovativen, digitalen und mobilen Konzepte einzureichen. Dabei können die Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen: Informationssysteme, Apps bzw. Anwendungen für mobile Endgeräte, Responsive Websites oder Plattformen, Augmented Reality (AR) oder Virtual Realitiy (VR) – BW Goes Mobile ist offen für alles, was Lust auf die digitale Zukunft macht.

Alle eingereichten Ideen werden von einer Fachjury geprüft und und schließlich die Vielversprechenste ausgewählt. Die Gewinnerteams erwartet für die sechsmonatige Umsetzungsphase eine umfassende Unterstützung. Neben einem Preisgeld von 10.000 Euro werden die Teams von einem erfahrenen Mentor begleitet, der ihnen mit Brachen-Insights und Kontakten mit Rat und Tat zur Seite steht. Bei technologischen Fragen unterstützt der BW Goes Mobile Sparringpartner arconis IT-Solutions GmbH. Darüber hinaus nehmen alle Gewinner an einem Workshop-Programm teil, um die Projekte rentabel und zukunftsfähig zu entwickeln.

Digitale Ideen für vielfältige Anwendungsfelder gesucht 

Die neuen Ideen hängen bei BW Goes Mobile nicht in der Luft. Auch dieses Jahr gibt es wieder unterschiedliche Anwendungsfelder an denen sich die Projektideen orientieren. In der neuen Runde im Jahr 2019 gibt es folgende Anwendungsfelder:

Retail
Was digital und mobil im Einzelhandel heute möglich ist, beeinflusst nicht nur Konsumenten, auch Händler können ihre Kunden und deren Wünsche ganz anders verstehen und bedienen. Hier sind Ideen für das umtriebige Retail-Business gesucht.
Mentor: Holger Oehrlich, Kaufland

Social Responsibility
Wie lässt sich soziale Verantwortung digital/mobil unterstützen? Hier werden Ideen gesucht, die die Balance zwischen Wirtschaft, Umwelt und anderen Ökosystemen finden
Mentorin: Kathrin Vogelbacher, mehrwert gGmbH

Culture
Kultur kann Freiheit, Begegnung und Inspiration sein. Das Abenteuer (Stadt-)Kultur braucht innovative und digitale Ideen, um das nächste Level zu erreichen.
Mentorin: Sabrina Volkmann, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Innovation AR / VR
Virtual- und Augmented Reality-Lösungen sind in aller Munde. Wie VR oder AR visionär eingesetzt werden kann, muss durch mobile Konzeptideen der Bewerber erst herausgefunden werden.
Mentor: Maximilian Schmierer, b.ReX GmbH

Quelle: MFG BW

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News
news-262 Mon, 07 Jan 2019 15:55:16 +0100 Intralogistik-Netzwerk BW: Digitalisierung der Intralogistik https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/intralogistik-netzwerk-bw-digitalisierung-der-intralogistik/ Das Intralogistik-Netzwerk BW unterstützt eine aktuelle Umfrage der Hochschule Esslingen zum Thema Digitalisierung. Sie will digitale Trends und die Verbreitung digitaler Technologien erfassen, den Gründen für die Hindernisse bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten auf die Spur kommen und Erfolgsfaktoren für Intralogistikprojekte identifizieren. Anschließend sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die Umfrage besteht nur aus fünf Fragen und kann in rund zehn Minuten beantworten werden. Wichtig ist vor allem die Beantwortung der ersten (offene) Frage „Der Erfolg der Digitalisierung der Intralogistik wird vor allem davon abhängen, ob…”.

Die weiteren vier Fragen drehen sich um aktuelle Trends in der Intralogistik sowie Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Zu den Trends und Erfolgsfaktoren gibt es jeweils eine Auswahlliste. Dabei sollen nur die Trends bzw. Erfolgsfaktoren angekreuzt werden, die für relevant gehalten werden. Falls aus der Sicht der Teilnehmenden in der Vorschlagsliste wichtige Aspekte fehlen sollten, können diese unten in den Freitextfeldern ergänzt werden.

Es besteht die Möglichkeit, sich an der Umfrage anonym zu beteiligen. Wer deren Ergebnisse haben möchte, kann seine Mailadresse auf der ersten Seite der Online-Umfrage angeben. Den Link zur Umfrage finden Interessierte auf der Webseite des Clusters.

Die Umfrage wird unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hannes Winkler, Logistik und Mobilität, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Esslingen durchgeführt. Die I.N.Fachbeiräte ‚Wirtschaft‘ und ‚Wissenschaft‘ haben die Erstellung der Umfrage konzeptionell unterstützt und würden sich freuen, wenn auf die Umfrage durch weitere kompetente Intralogistikerinnen und Intralogistiker aufmerksam gemacht wird.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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News
news-261 Fri, 04 Jan 2019 11:44:00 +0100 Lothar-Späth-Award 2018 prämiert drei Leuchtturmprojekte https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/lothar-spaeth-award-2018-praemiert-drei-leuchtturmprojekte/ "Man kann, was man will“. Im Gedenken an das schnörkellose Credo des ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, an seine Weitsicht und sein Engagement, wurde am 8. Dezember 2018 in Stuttgart der Lothar-Späth-Award verliehen. Der 2018 erstmals ausgeschriebene Preis ging an drei kooperative Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft:

1. PREIS
DEZENTRALE CHEMISCHE REAKTORTECHNOLOGIE IM CONTAINERFORMAT

INERATEC schrumpfte das chemische Verfahren zur Herstellung von CO2-neutralen Kohlenwasserstoffen (z. B. Kerosin, Benzin, Diesel oder Wachse) auf ein flexibles Containerformat.

2. PREIS
NANO AR – BIOMIMETISCHE NANOSTRUKTUREN FÜR HOCHLEISTUNGSOPTIKEN

NANO AR nimmt sich die Augen nachtaktiver Insekten zum Vorbild, um nicht reflektierende Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken zu erzeugen.

3. PREIS
HOCHENERGETISCHER ULTRAKURZPULSLASER DER NÄCHSTEN GENERATION 

Die Active Fiber Systems GmbH aus Jena wurde für die Entwicklung der nächsten Generation von Ultrakurzpulslasern ausgezeichnet.

Vor knapp 300 geladenen Gästen konnten die Preisträger aus Baden-Württemberg und Thüringen die Auszeichnungen mit einem Preisgeld von insgesamt 40.000 Euro für besonders zukunftsorientierte Projekte entgegennehmen.

Weitere Informationen zum Lothar Späth Award finden Sie hier.

 

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News Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends
news-260 Tue, 18 Dec 2018 17:14:27 +0100 Künstliche Intelligenz – ein Stimmungsbild https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/kuenstliche-intelligenz-ein-stimmungsbild/ Von Robotern über autonom fahrende Autos bis hin zu Datenauswertungssystemen: Unter dem Oberbegriff Künstliche Intelligenz sammeln sich viele Themen. Doch welche davon werden als wirklich relevant für die Wirtschaft und das eigene Unternehmen erachtet? Das DIZ | Digitales Innovationszentrum hat 100 Akteure aus verschiedenen Branchen der Wirtschaft in Baden-Württemberg nach ihrer Meinung befragt. Was wird eigentlich unter Künstlicher Intelligenz verstanden? Den Oberbegriff Künstliche Intelligenz (KI) verbinden die vom DIZ befragten Unternehmer und Fachkräfte unter anderem mit „Selbstlernenden Maschinen“, „autonom entscheidenden Systemen“ sowie „strukturiert maschineller Datenauswertung zur autonomen Entscheidungsfindung“.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmenden neigt im Bezug auf Künstliche Intelligenz zu ethischen Bedenken, 10 Prozent der Befragten haben sogar „sehr große“ Bedenken. Dennoch werden von den Befragten auch die Chancen erkannt, die KI bieten kann. Nahezu alle Befragten (91 Prozent) gehen davon aus, dass Prozesse in ihrem Unternehmen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden können.  

KI im Unternehmen: Hürden und Anwendungsfelder

Interessante Anwendungsfelder von KI sehen die Befragten in vielen Bereichen, wie der Datenanalyse und Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen, in Bereichen wie Text- und Bildanalyse, Spracherkennung und -ausgabe sowie Autonomes Fahren und der Berechnung von Prognosen.

Aktuell setzen 12 Prozent der Befragten KI im Unternehmen ein, 38 Prozent haben Maßnahmen in Planung. Als größte Hürde bei der Einführung von KI im Unternehmen wird die Qualifikation der Mitarbeiter angesehen, ebenso wie eine fehlende Potenzialanalyse und fehlende externe Experten. Nur wenige Befragte (6 Prozent) sehen eine Hürde in der Skepsis ihrer Geschäftsführung.

Was Baden-Württembergs Ranking im Bereich der Künstlichen Intelligenz betrifft, so sind sich die Befragten uneins: 42 Prozent sehen ihr Bundesland als wettbewerbsfähig im nationalen Vergleich; 40 Prozent sehen noch Nachholbedarf.

„Baden-Württemberg wird in der Wirtschaft und Politik als ein wichtiger KI-Standort angesehen“, so David Hermanns, Geschäftsführer des DIZ | Digitales Innovationszentrum, welches das Stimmungsbild initiiert hatte, „und mit herausragenden Unterstützungsangeboten, wie dem de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz, dem Cyber Valley und weiteren Projekten hat Baden-Württemberg die Chance, die großen Potenziale in diesem Bereich zu heben. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit von Forschung, Startups, KMU und großen Unternehmen erforderlich“.

Über die Umfrage: 
Die 100 Teilnehmenden der vom DIZ | Digitales Innovationszentrum durchgeführten Umfrage stammen aus verschiedenen Branchen in Baden-Württemberg, von der Informations- und Kommunikationstechnologie über die Automobilwirtschaft bis hin zur Chemie- und Pharmabranche, wobei die meisten Antworten aus dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie kamen. An der Umfrage nahmen nahezu gleich viele Geschäftsführer, Führungskräfte und Mitarbeiter teil. Die Umfrage wurde zwischen Juli und Oktober 2018 durchgeführt.  

Quelle: CyberForum

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news-257 Fri, 14 Dec 2018 10:10:25 +0100 VDC erstellt Whitepaper zum Thema „ Haptische Technologien“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/vdc-erstellt-whitepaper-zum-thema-haptische-technologien/ Das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach hat den Stand der Technik sowie die Marktsituation und Anwendungsgebiete haptischer Technologien erarbeitet und in einem Whitepaper zusammengestellt. Die Haptik ist die Lehre der Haut- und Haltungssinne. Haptik-Systeme in der Virtual Reality (VR) verfolgen das Ziel, den Menschen auch haptisch in die VR zu integrieren, um möglichst multi-modal zu sein. Somit sollen viele Sinneskanäle angesprochen werden, um das Erleben so realistisch wie möglich werden zu lassen. Zu den Aufgaben haptischer Technologien in der virtuellen Realität gehören zum einen die Ausgabe der Kräfte aus der virtuellen Welt (haptisches Rendering) und zum anderen die Annahme und Übertragung von Benutzereingaben durch die taktilen oder kinästhetischen Eingabegeräte. Demzufolge tauscht die haptische Modalität Informationen und Energie in zwei Richtungen aus - vom Benutzer und auf den Benutzer. Dazu sind verschiedene technische Komponenten erforderlich: das Tracking, die Verarbeitung der Tracking-Daten, die Kollisionsantwort und die haptische Ausgabe.

Das erstellte Whitepaper gibt einen Überblick zu Haptik-Systemen, Anwendungsmöglichkeiten und der derzeitigen Marktsituation

Im Rahmen des VDC-Whitepapers werden verschiedene Haptik-Konzepte und deren Anwendungsreifegrade beschrieben. Es werden sowohl Ein- als auch Ausgabesysteme betrachtet. Gegliedert werden diese anhand der Basis, welche die auftretenden Kräfte und Momente aufnehmen kann. Haptik-Systeme finden in verschiedensten Bereichen Anwendung. Dazu gehören beispielsweise die Mensch-Computer-Interaktion, Virtual Prototyping und das Training haptischer Fertigkeiten. Der Markt für haptische Endgeräte zum Einsatz in Virtual-Reality-Umgebungen ist seit wenigen Jahren geprägt von einem starkem Wettbewerb und einer hohen Entwicklungsdynamik. Wie im gesamten VR/ AR-Umfeld sind zurzeit verstärkte Gründungsaktivitäten zu sehen. Ein am Markt erfolgreiches Produkt muss sich in dem Spannungsfeld zwischen gesteigerter Immersion und User Experience, erzielbarer belastbarer Aussage und Aufwand der Nutzung behaupten.

Das VDC-Whitepaper wurde gemeinsam mit dem schwedischen Partnernetzwerk Visual Sweden im Rahmen des vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekts „Baltic Virtual“ erstellt. Das Projekt, welches dem Programm BSR Innovation Express zugeordnet wird, soll die Kooperation und den Austausch mit dem BSR-Raum, im Bereich des Virtual Engineering etablieren und somit die Internationalisierung von KMUs fördern. Neben gemeinsamen Markt- und Technologieerkundungsreisen und Deutsch-Schwedischen Matchmaking-Aktivitäten findet ein fachlicher Austausch u.a. in Form von Kooperationsstudien zu gemeinsamen Kompetenzfeldern statt.

Quelle: VDC Fellbach

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news-254 Tue, 11 Dec 2018 09:40:09 +0100 Mikrochips in der Medizin: Der Freund in meinem Körper https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/mikrochips-in-der-medizin-der-freund-in-meinem-koerper/ Im Kampf gegen chronische Krankheiten sollen künftig in den menschlichen Körper eingebaute Mikrochips entscheidend helfen. Daran arbeiten Forscher bei Hahn-Schickard, eine namhafte Forschungsgesellschaft aus Baden-Württemberg. Ursache vieler chronischer Leiden sind Nervenerkrankungen oder Stoffwechselstörungen. Zu den Stoffwechselerkrankungen gehört auch die im Volksmund als Zuckerkrankheit bezeichnete Diabetes Typ II, bei dem unterbrochene oder fehlgesteuerte physiologische Regelkreise Ursache der Erkrankung sind.

Mit den jetzt von Hahn-Schickard zusammen mit weiteren Partnern entwickelten Mikrochips können Mediziner gezielter als mit Medikamenten in physiologische Abläufe steuernd eingreifen, um z.B. Diabetes zu behandeln. Das funktioniert, indem ein Chip lokal hoch definierte elektrische Stimulationspulse abgibt und damit Zellmechanismen im Körper anstößt. Konkret kann damit z.B. die Insulinproduktion erhöht werden. Bei zu hohen Blutzuckerwerten werden durch diese elektrische Anregung sogenannten Beta-zellen angeregt, damit die Insulinproduktion im Körper steigt. Es werden also die verbleibenden intakten Zellen verstärkt angeregt, was den Ausgleich von Defiziten wie Diabetis II ermöglicht.

Prinzipiell ist der Einbau der Mikrochips an vielen verschiedenen Stellen im Körper denkbar. Im konkreten Projekt zur Bekämpfung von Diabetes II hatten die Forscher speziell die Bauchspeicheldrüse und damit Implantate in der Nähe dieses Organs im Blick.

Aber auch die Implantation der Mikrochips in der Nähe der Wirbelsäule, im Gehirn oder im bzw. auf der Großhirnrinde sind nach Einschätzung von Hahn-Schickard durchaus realistische Ziele, um bestimmte Krankheiten zu bekämpfen. Denn nicht nur für Stoffwechselstörungen wie Diabetes, sondern auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen sollen die Mikrochips künftig helfen. Die Forscher haben Therapien u.a. für Epilepsie, Parkinson und chronischen Schmerzen als Ziel.

Wichtig für die Funktionsweise des Chips ist unabhängig vom Krankheitsbild der Nachschub an Strom für die elektrischen Helfer im Körper: Dafür sorgt ein zweiter Mikrochip, der die drahtlose Energieversorgung des Implantatsystems garantiert und zudem die drahtlose Datenübertragung an einem Tablet-Computer ermöglicht. Diese Daten können dann von einem Mediziner ausgewertet werden. Der Strom kann sowohl von außerhalb des Körpers als auch von innen mittels Akku zur Verfügung gestellt werden. Üblicherweise wird der Akku über eine Schnittstelle nach Bedarf geladen. Informationen über den Zustand des Implantats können ebenfalls über diese Schnittstelle laufen.

Für diese Lösungen in der Medizintechnik nutzt Hahn-Schickard sein Wissen bei anwendungsspezifischen, integrierten Schaltungen (ASICs). Hahn-Schickard ist unter anderem spezialisiert auf gemischt analoge-digitale Schaltungen und fokussiert sich hier besonders auf die Mikrosystemtechnik. Die Medizintechnik ist dabei eines von mehreren Anwendungsfeldern.

Quelle: microTEC Südwest

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news-253 Tue, 11 Dec 2018 09:34:25 +0100 cyberLAGO: Das digitale Geschäftsmodell - „Eine so große Chance gab es für den Mittelstand seit 20 Jahren nicht mehr.” https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/cyberlago-das-digitale-geschaeftsmodell-eine-so-grosse-chance-gab-es-fuer-den-mittelstand-seit-20-j/ Die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodells kann nur erfolgreich sein, wenn mehrere Faktoren zusammenspielen. Welche Aspekte beachtet werden müssen, wie digitale Geschäftsmodelle überhaupt entstehen und welche Herausforderungen sich auf dem Weg zu einer digitalen Organisation ergeben können, erfuhren rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 28. November 2018 im ZF Forum bei „Wie entwickle ich (m)ein digitales Geschäftsmodell?”. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Digitalisierung als Chance”, die von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB) und dem digitalen Kompetenznetzwerk cyberLAGO initiiert wurde und nun zum zweiten Mal in Friedrichshafen stattfand. „Digitalisierung ist ein Thema, mit dem sich momentan jedes Unternehmen auseinandersetzt. Aber vielen fehlt es an Erfahrung oder dem nötigen Know-how. Deshalb wollen die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und das digitale Kompetenznetzwerk cyberLAGO mit der Veranstaltungsreihe ‚Digitalisierung als Chance‘ die Unternehmen aus der Region bei der digitalen Transformation begleiten und unterstützen”, so Marian Duram, Geschäftsstellenleiter Überlingen der WFB. Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO, ergänzt: „Natürlich wissen wir, dass Digitalisierung für jedes Unternehmen etwas anderes bedeutet, dass es für die digitale Transformation nicht den einen richtigen Weg gibt. Daher wollen wir den Unternehmen sinnvolle Tools an die Hand geben und ihnen praxisnah veranschaulichen, wie man diese nutzen kann, wohin es führen kann. Und sie natürlich mit Experten aus der Bodenseeregion vernetzen.”

Digitalisierung braucht Motivation und Zeit

Damit ein Unternehmen digital wird, braucht es vor allem Motivation und Bereitschaft aller Beteiligten. „Denn bei der Digitalisierung handelt es sich im Kern um einen gesellschaftlichen Wandel”, so Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes, Leiter des Instituts für Strategische Innovation und Technologiemanagement an der HTWG Konstanz. Es sei deshalb fundamental, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche auf die veränderte Gesellschaft reagieren. Doch über welche Veränderungen sprechen wir? „Es hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Die individuelle Kundenbedienung ist das, worauf es beim jetzigen Geschäftsmodell ankommt und die über den langfristigen Erfolg entscheidet.” Denn die Kunden haben sich verändert und legen zunehmend Wert auf die individuelle Bedienung. An dieser Stelle können digitale Geschäftsmodelle ansetzen und mithilfe von z. B. Datenanalysen individuelle Kundenwünsche erfüllen.

Damit digitale Geschäftsmodelle im Unternehmen aber überhaupt erst entstehen können, sei die Parallelität von zwei Dingen notwendig: „Auf der einen Seite steht nach wie vor das Kerngeschäft; auf der anderen Seite muss es Freiräume geben, wo Ideen für weitere, auch digitale Geschäftsmodelle, entwickelt werden, die nicht zwangsläufig etwas mit dem Kerngeschäft zu tun haben.” Dies könne etwa dann gut funktionieren, wenn Unternehmen mit Start-ups zusammenarbeiten und dadurch „beidhändige Organisationen” geschaffen werden. Denn Transformation und Innovation finde im Zusammenspiel dieser beiden Organisationen statt. „Trotzdem muss man sich immer bewusst sein: Transformation funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit und einen langen Atem.”

Das bestätigte auch Benjamin Köb, Leiter für digitale Produkte und Services bei der Winterhalter Gastronom GmbH, als er zwei digitale Geschäftsmodelle des Spülmaschinenherstellers präsentiert. „Pay per wash” und „connected wash” seien Schritt für Schritt entstanden und noch immer in der Optimierungsphase. „Trotzdem ist es wichtig anzufangen, auch wenn man anfangs noch nicht weiß, wohin die Reise geht.” Benjamin Koeb berichtete von ersten Erfolgen, aber auch von Herausforderungen und Problemen, die sich erst mit der Zeit herauskristallisierten. Um diesen begegnen zu können sei es wichtig, dass die Managementebene hinter der Idee stehe und dass trotz allem weitergemacht werde. „Uns war es zunächst wichtig, internes Know-how aufzubauen. Das hat uns weitergebracht. Und wir haben früh erkannt, dass sich mit Daten, die wir bei „pay per wash” und „connected wash” gewinnen, viele weitere Möglichkeiten ergeben, mit denen wir vorher nicht gerechnet hatten.”

Den Menschen im Blick haben

Einer der wichtigsten Faktoren sei immer der Mensch. „Der Mensch muss im Blick sein, die interne Kommunikation spielt deshalb eine wesentliche Rolle für den Erfolg des Wandels”, so Benjamin Köb. Das war auch für die ZF Friedrichshafen AG einer der wichtigsten Faktoren: die Mitarbeiter auf dem Weg zu einer digitalen Organisation mitzunehmen. Frederik Lechner, Director Digital Strategy and Business Engagement bei ZF, erklärte, dass es entscheidend sei, das digitale Mindset im Unternehmen zu implementieren, und veranschaulichte den digitalen Wandel der ZF AG. Beispielsweise wurde mit der Internal Pitch Night eine Plattform für Mitarbeiter geschaffen, um Ideen vorzustellen und diese bestenfalls umzusetzen. In der Digital Academy werden neue Kommunikationswege erklärt, welche die interne Kommunikation erleichtern. „Es ist wichtig, die Leute abzuholen und ihnen zu erklären, was gerade passiert und welche Auswirkungen das für sie hat.”

Konrad Krafft, Geschäftsführer der doubleSlash Net-Business GmbH, stellte ebenfalls den Menschen in den Mittelpunkt und veranschaulichte u. a. Methoden, mit denen sich digitale Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Die Digitalisierung verändere Geschäftsmodelle, der Service stehe jetzt im Vordergrund. Es gehe immer darum, Mehrwerte und Nutzen für den Kunden zu generieren. Dabei sei es wichtig, Annahmen laufend zu validieren. „Das Thema Kundenwunsch und Kundenbedürfnis ist hierbei zentral. Was will der Kunde und wie können wir als Unternehmen darauf reagieren? Damit das Geschäftsmodell am Ende funktioniert, braucht es dann das motivierte Team und eine Unternehmensstruktur, die nicht hierarchisch aufgebaut ist.”

Zum Abschluss machte Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes noch einmal Mut, den Schritt in die Digitalisierung zu wagen: „Wir haben heute eine Zeit, in der für Mittelständer so große Chancen bestehen, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Springen Sie deshalb mit Mut nach vorne und gehen Sie das Thema digitale Transformation an.”

Quelle: cyberLAGO

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news-252 Fri, 07 Dec 2018 16:01:29 +0100 Geoinformation: Rohstoff der Digitalen Gesellschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/geoinformation-rohstoff-der-digitalen-gesellschaft/ Bereits zum 10. Mal gab der Fachaustausch Geoinformation einen Überblick über aktuelle Trends und Innovationen. Geoinformation sind unverzichtbarer Rohstoff einer digitalisierten Informations- und Wissensgesellschaft. Geoinformationen, d.h. digitale Daten und Informationen mit Ortsbezug, sind in fast allen Lebens- Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen zunehmend von Bedeutung. Routenplanung und Mobilitätsanwendungen, Energieversorgung und Infrastrukturplanung, Umweltplanung und Nachhaltigkeit, Regionalentwicklung, Daseinsvorsorge und Bürgerbeteiligung – es gibt kaum einen Bereich, der heute ohne Geoinformationstechnologie auskommt. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Branche boomt. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein Zentrum der Geoinformationstechnologie mit internationaler Strahlkraft. Die regionalen Aktivitäten bündelt das u.a. von der Klaus-Tschira-Stiftung geför-derte Netzwerk Geoinformation der Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (GeoNet.MRN), in dem sich ca. 30 Mitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, darunter z.B. Institut der Universitäten Heidelberg und Mannheim, die Stadt Mannheim, der Landkreis Rhein-Neckar und zahlreiche Unternehmen der Region zusammengeschlossen haben.

Der Fachaustausch Geoinformation ist die jährliche Netzwerkkonferenz des Vereins, die am 29.11. zum 10. Mal in der Print Media Academy Heidelberg stattfand. Dieses Jahr stand der Fachaustausch unter dem Motto "Geoinformation: Rohstoff der Digitalen Gesellschaft". In fünf Fachforen diskutierten rund 150 Experten und Interessierte über die Themen Smart City, den Digitalen Erlebnisraum, Navigation, Building Information Modeling (BIM), Planen & Bauen sowie den Nutzen von Geoinformation für Umwelt und Nachhaltigkeit.

"Geoinformation besitzt nicht den Stellenwert in unserer Gesellschaft, der ihr gebührt! Es ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen als Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, die Bedeutung von Geoinformation, nicht nur für unsere Arbeit in der Regionalplanung und Regionalentwicklung, sondern auch den gesamtgesellschaftlichen Nutzen hervorzuheben!" Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, bei der Eröffnung des 10. Fachaustausch Geoinformation

Einige Highlights:

Smart City
In der Smart City Session ging es um Geoinformation für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die intelligente Vernetzung der Region. Moderiert wurde die Session von Ulrich Ahle, Geschäftsführer der FIWARE Foundation, Berlin. Beiträge u.a. der Digitalagentur Heidelberg, des Verbandes Region Rhein-Neckar, der MVV Netze und des NEC Lab Europe gaben einen Überblick über regionale Aktivitäten.

Digitaler Erlebnisraum
Hier wurden die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur geförderten Machbarkeitsstudie vorgestellt. Als Ergebnis der Studie soll eine offene Point-of-Interest-Datenbank und ein regionaler Veranstaltungskalender auf den Weg gebracht werden.

Navigation & BIM im Tiefbau
In dieser Session wurden Technologie-Highlights der Satelliten-Navigation vorgestellt. Unter anderem gab es ein Beitrag der Firma iXpoint Informationssysteme GmbH zur hochpräzisen Fußgängernavigation. Die Ettlinger Firma wurde am Vortag zum Landessieger des European Satellite Navigation Competition (ESNC) 2018 gekürt. Ihre App navigiert Fußgänger sicher an Hindernissen vorbei. Im zweiten Teil der Session ging es um digitales Bauen, 3D-Geoinformation und BIM im Tiefbau.

Planen und Bauen
Die Session Planen und Bauen hatte das Ziel die vom IT-Planungsrat der Bundesregierung vorgegebenen neuen Standard XPlanung vorzustellen und dessen Einführung voranzutreiben. Der Landkreis Rhein-Neckar führt hierzu mit mehreren Pilotkommunen das Projekt "Planen & Bauen 4.0" durch. Erste Ergebnisse wurden vorgestellt.

Umwelt und Nachhaltigkeit
Geomedien, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, kom-munale Projekte gesundheitsorientiertes Routing sind nur einige Stichworte, die die Inhalte dieser Session beschreiben. Im letzten Teil der Session wurde eine Initiative des GeoNet.MRN vorgestellt, die zum Ziel hat, ein verdichtetes regionales meteorologisches Messnetz in der Region aufzubauen.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-249 Mon, 03 Dec 2018 09:40:46 +0100 3D-Usability als Wettbewerbsfaktor: Projekt 3D-GUIde endet erfolgreich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/3d-usability-als-wettbewerbsfaktor-projekt-3d-guide-endet-erfolgreich/ Am 22. November 2018 fand in den Design Offices in Stuttgart das Abschluss-Symposium des Projekts 3D-GUIde statt. Top-Referenten ergänzten die Vorstellung der Projektergebnisse mit spannenden Keynotes. Knapp 80 Personen zählte die Anmeldeliste zum Abschluss-Symposium des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekts 3D-GUIde. Das Projekt diente dazu, Methoden zur Entwicklung intuitiverer 3D-Software zu erarbeiten, um auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit deutscher 3D-Software-Entwickler zu stärken.

So eröffnete BMWi-Ministerialrat Dr. Frank Fischer die Reihe der Redner mit einem Grußwort, in welchem er zu den guten Projektergebnissen gratulierte und darauf verwies, dass diese auch langfristig durch das 2018 neu gegründete "Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Usability" zur Verfügung gestellt werden. Frank Steinicke, Professor für Mensch-Computer-Interaktion am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, zeigte in seiner Keynote "Visionen und Dystopien für die 3D-Interaktion", welch weiten Weg die Suche nach der perfekten 3D-Interaktion in den vergangenen Jahrzehnten zurücklegen musste und was er von der Zukunft erwartet. Marc Herling und Marco Lang von der Tacton GmbH aus Karlsruhe diskutierten im Vortrag "Intuitive 3D-Interaktionen" die aktuellen Herausforderungen eines Herstellers von 3D-Software, welche durch den Kunden - natürlich - schnell und fehlerfrei bedient werden soll.

Es folgte die Vorstellung der Ergebnisse des Projekts 3D-GUIde: dazu zählen eine Sammlung und Analyse von wiederkehrenden Handlungsabfolgen mit 3D-Software, Konzepte für positive Erlebnisse beim Umgang mit 3D-Interfaces und Richtlinien für die Gestaltung intuitiver 3D-Interaktionen ("3D-Patterns"). Hier zeigten insbesondere die beiden Industriepartner ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH und RE'FLEKT GmbH, wie die 3D-GUIde-Ergebnisse bereits praktisch in ihren jeweiligen Unternehmen eingesetzt werden konnten.

Das Projekt 3D-GUIde wurde von 2015 bis 2018 durch ein Konsortium aus Wissenschaft (Institut für Mensch-Computer-Medien der Universität Würzburg, Information Experience and Design Research Group der Hochschule der Medien), Industrie (ISG, RE'FLEKT) und einem Verband (Virtual Dimension Center) durchgeführt. Ein industrieller Fachbeirat begleitete das Projekt zudem über die gesamte Laufzeit.

Den Abschluss der Tagung bildeten wiederum zwei Vorträge: Juniorprofessorin Carolin Wienrich vom Fachbereich Mensch-Technik-Systeme der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erläuterte in der Keynote "Virtuell kann mehr als Realität - die nächsten 10 Jahre VR" ihre Sicht auf die weitere Entwicklung der Virtuellen Realität (VR). VR war dann auch zentral im Vortrag "Virtual but Natural", gehalten durch Simon Walk von der Solid White GmbH aus Stuttgart. Er sah gänzlich neue Geschäftsmodelle und kooperative Virtuelle Umgebungen voraus - wenn es gelingt, 3D-Software einfach und intuitiv bedienbar zu gestalten.

Die Ergebnisse des Projekts 3D-GUIde sind über die Webseite www.3d-guide.net frei zugänglich.

Projekthintergrund
Das Projekt 3D-GUIde ist Teil der Förderinitiative "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand", die im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Quelle: VDC Fellbach

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news-248 Fri, 30 Nov 2018 09:31:27 +0100 Virtuelle Innovationen und durchdachte Spielstrategien https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/news/detailseite/virtuelle-innovationen-und-durchdachte-spielstrategien/ Neue Runde im Digital Content Funding: Die MFG Baden-Württemberg fördert sechs interaktive Projekte im Bereich Games und VR mit insgesamt 362.000 Euro. Ist es möglich, in die Geheimnisse der Höhlenwelt des Blautopfs auf der Schwäbischen Alb einzutauchen? Können Israelis und Palästinenser gegenseitig in die Gedankenwelt der anderen blicken, um sich besser zu verstehen? Die neuen im Digital Content Funding (DCF) geförderten Projekte ermöglichen dies zumindest immersiv - mit Virtual Reality (VR).

Im DCF fördert die MFG Baden-Württemberg Games, Apps und interaktive Anwendungen sowie Applikationen aus dem Bereich Virtual und Augmented Reality. In der aktuellen Förderrunde werden nun sechs Projekte mit insgesamt 362.000 Euro unterstützt: drei Projekte im Bereich Games sowie drei VR-Projekte im Rahmen der VR-Offensive des Landes. Die Entscheidungen traf die DCF-Jury Ende Oktober 2018. Jurymitglieder sind Franka Futterlieb, Geschäftsführung Urbn Pockets und Professorin für Kommunikationsmanagement, Kathrin Rauscher, Geschäftsführung exgenio, MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen, Heiko Gogolin, stellvertretender CEO bei Rocket Beans Entertainment, und SWR-Abteilungsleiter Dr. Manfred Hattendorf.

Die Jury entscheidet zweimal im Jahr über Anträge für höhere Fördersummen bis maximal 200.000 Euro. Die nächste Einreichfrist endet am 28. Februar 2019. Für Fördersummen bis maximal 20.000 Euro können laufend Anträge eingereicht werden, die Auswahl trifft der MFG-Geschäftsführer.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert das Förderprogramm seit 2011 und stellt dieses Jahr mit der Offensive VirtualReality@BW im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes Digital@BW zusätzliche Mittel für den Bereich VR/AR bereit. Damit stehen neben weiteren vom Land unterstützen VR-Fördertöpfen allein im DCF 2018 insgesamt 816.000 Euro zur Verfügung.

Einsatz für den Frieden

Im Förderbereich Games, Apps und interaktiver Content erhalten drei Projekte in der Prototypphase insgesamt 128.000 Euro. Die höchste Fördersumme geht mit 100.000 Euro an "Landlord" von Radiation Blue UG aus Ettenheim. Mit der ungewöhnlichen Kombination aus Strategiespiel und Verfolgerperspektive ist der Spieler nah am Geschehen. Der Akteur übernimmt die Rolle eines mittelalterlichen Abenteurers, der vom fahrenden Ritter zum mächtigen Landlord aufsteigt, mit Befehlsgewalt über eine Region. Indem er seine Siedlung und seine Gefolgschaft aufbaut, verbessern sich auch Ausrüstung, Ansehen und Kampfkraft des Ritters.

Für Peope2People der Stuttgarter East End Film GmbH wurden 20.000 Euro bewilligt. Ziel des VR-Projekts ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sich Israelis und Palästinenser (virtuell) begegnen können. Dabei wird es den beiden Gruppen ermöglicht, in das Leben, die Gedanken und Gefühle der jeweils anderen einzutauchen. Weitere 8.000 Euro erhält Jana Schell aus Ludwigsburg für "A wie Berg". Das Programm bringt Kinder in Kontakt mit Buchstaben als Formen, ohne dass Lesekompetenzen erforderlich sind. Mit der Kombination aus einem klassischen Bilderbuch und der digitalen Erweiterung in Form einer App führt das Programm Kinder visuell und spielerisch an das Lesen heran.

Eintauchen in die geheime Welt der Blautopfhöhle

Im Förderbereich VR/AR können drei weitere Projekte mit insgesamt rund 242.000 Euro gefördert werden, ebenfalls in der Prototypphase. Hier erhielt "Tagfern - Die Blautopfhöhle VR" von Kohelet 3 GmbH & Co. KG aus Stuttgart die höchste Fördersumme: 150.000 Euro. Das Blauhöhlensystem auf der Schwäbischen Alb ist eine uralte Welt voller Geheimnisse und Schönheiten. Bisher war die Höhlenwelt vom Blautopf für die Öffentlichkeit unzugänglich. Mit "Tagfern" soll die Wertschätzung des natürlichen und kulturellen Erbes der Höhle nun verbreitet werden. Das VR-Programm begleitet die Nutzer mit Wissenswertem zu Legenden und Geologie der Blautopfhöhle.

Die Jury bewilligte 71.527 Euro für das Didaktik-Tool "Awareness Machine" der Ludwisgburger Aha! Film GmbH, das in Form eines Virtual-Reality-Films Kompetenzen vermittelt. Im Prototyp-Film versetzen sich Probanden mithilfe von VR-Brille und Awareness-Machine-App in die Lage eines autonom fahrenden Autos und bringen menschliche moralische Urteilskompetenzen ein, über die die künstliche Intelligenz noch nicht verfügt. Auf Grundlage der analysierten Daten kann die Entscheidungsfähigkeit autonom fahrender Autos optimiert werden.

Außerdem 20.000 Euro an Ten Eyes Media Fraß, Rehbogen, Reimer GbR aus Weingarten für "Fortress Fight VR". In dem rundenbasiertes Mehrspieler-Artillery-Spiel hat jeder Spieler hat eine Burg, die er verteidigen und im Gegenzug die gegnerische Burg mit Hilfe von Kanonen erobern muss. Über einen globalen Mehrspielermodus können die Spieler online mithilfe einer VR-Brille gegeneinander spielen.

Quelle: MFG Baden-Württemberg

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