Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sun, 15 May 2022 18:51:49 +0200 Sun, 15 May 2022 18:51:49 +0200 TYPO3 EXT:news news-867 Fri, 13 May 2022 16:12:14 +0200 Wirtschaftsministerin informiert sich in Israel über Innovationen und Start-ups /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-informiert-sich-in-israel-ueber-innovationen-und-start-ups Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reiste am 9. Mai 2022 mit einer kleinen Delegation für vier Tage nach Israel. Im Fokus der Reise standen neben der offiziellen Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv politische Gespräche sowie Termine mit Schwerpunkt auf den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Cleantech. „Den Besuch der Start-up-Nation und des Hochtechnologiestandorts Israel möchte ich nutzen, das starke israelisch-baden-württembergische Netzwerk weiter auszubauen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten“, kündigte Hoffmeister-Kraut vor ihrer Abreise an. Israel sei ein führender Akteur im Bereich der KI und hat mit mehr als 1.500 israelischen Start-ups, die KI-Technologien als Kernbestandteil ihrer Produkte und Dienstleistungen anwenden, die höchste Dichte an KI-Start-ups weltweit. „Mit neuen Impulsen und Ansätzen für Zusammenarbeit wollen wir die Ökosysteme unserer beiden Länder voranbringen und Innovationen beschleunigen. Insbesondere in den Zukunftsfeldern wie beispielsweise KI, Cleantech oder Cybersicherheit ist Israel ein interessanter Kooperationspartner. „Hier können israelische Unternehmen – Start-ups wie etablierte Unternehmen – Vorbild und mögliche Kooperationspartner für baden-württembergische Unternehmen sein. Und andersherum können israelische Start-ups von unseren international erfolgreichen Mittelständlern profitieren“, so die Ministerin.

Auch das Thema Cybersicherheit als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung der Wirtschaft bildete einen inhaltlichen Schwerpunkt der Reise. „Gerade die Cybersicherheit bietet ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial, auch für Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Wirtschafts- und Innovationsförderung in diesem Bereich weiter voranzubringen. Zugleich wollen wir unsere IT-Sicherheitsbranche im Land national wie international noch sichtbarer machen und vernetzen. Israel als in diesem Bereich weltweit führendes Land ist hier ein idealer Kooperationspartner für unsere Unternehmen“, so Hoffmeister-Kraut.

Ziel sei es zudem, konkrete Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Cleantech zu eruieren. „Die Zusammenarbeit zwischen Israel und Baden-Württemberg im Cleantech-Sektor hat großes Potenzial und wir wollen ausloten, wie sie zum Wohle beider Länder wie auch der Umwelt ausgebaut werden kann. Denn die Internationalisierung der Umwelttechnikbranche ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Ziele einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft im Land zu erreichen“, betonte Hoffmeister-Kraut. Auf der UN-Klimakonferenz 2021 sprach sich die israelische Regierung dafür aus, eine Führungsrolle im Bereich Greentech / Cleantech übernehmen zu wollen. Sie erklärte dort den Klimawandel zu einer Angelegenheit der nationalen Sicherheit und veröffentlichte einen 100-Punkte-Plan, der unter anderem vorsieht, etwa 225 Millionen Dollar zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur Förderung der Solarenergieproduktion und zur Unterstützung innovativer grüner Technologien bereitzustellen.

Ein besonderes Highlight der Reise war die offizielle Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv am 10. Mai. „Ich freue mich sehr, nach coronabedingt virtueller Eröffnung nun auch persönlich vor Ort sein zu können. Unsere Wirtschaftsrepräsentanz steht als kompetente Anlaufstelle zur Verfügung, vermittelt Kontakte und bringt interessierte Unternehmen und Institutionen zusammen. Daraus ergeben sich große Chancen für alle Beteiligten. Mit unserem Wirtschaftsrepräsentanten Michel Weinberg und Charme Rykower als Technologie- und Innovationsscout stehen exzellente Ansprechpartner bereit, wenn es um alle Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Israel geht“, so die Ministerin. Begleitet wird die Ministerin von zwei Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags sowie einer Delegation aus Branchenspezialisten und Pressevertretern.

Zu den Bildern der Reise


Israel auf Rang 41 der wichtigsten Exportländer Baden-Württembergs

Israel belegte 2021 mit einem Exportvolumen von rund 730 Millionen Euro Rang 41 der wichtigsten Exportländer Baden-Württembergs und mit rund 387 Millionen Euro Rang 50 der wichtigsten Importländer.

Wichtigste Exportgüter Baden-Württembergs nach Israel waren 2021 Maschinen, gefolgt von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Bei den Importen aus Israel nach Baden-Württemberg machten Chemische- und Pharmazeutische Erzeugnisse den wichtigsten Anteil aus, gefolgt von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen.


Die Wirtschaftsrepräsentanz in Israel

Die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes Baden-Württemberg an der AHK in Tel Aviv wurde bereits im Oktober 2020 Corona-bedingt virtuell eröffnet. Seitdem fungieren Michel Weinberg, stellvertretender Geschäftsführer der AHK Tel Aviv, als Wirtschaftsrepräsentant und Charme Rykower als Technologie- und Innovationsscout für das Land. Am 10. Mai 2022 wurde die Wirtschaftsrepräsentanz im Rahmen einer Veranstaltung mit rund 70 geladenen Gästen nun auch offiziell und physisch eröffnet. Kooperationspartner der Wirtschaftsrepräsentanz ist der Zukunftsfonds Heilbronn.

Die Wirtschaftsrepräsentanz mit ihrem Sitz in einer der innovativsten Start-Up-Regionen der Welt hat die Aufgabe, insbesondere KMU und Start-ups aus Baden-Württemberg mit Informationen aus erster Hand, Expertenerfahrung vor Ort und hoher Lösungskompetenz beim Markteintritt zu unterstützen sowie Kooperationen zwischen israelischen und baden-württembergischen Unternehmen und Start-ups anzubahnen. Fokusthemen sind die Schlüsseltechnologien Digitalisierung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Daneben sollen aber auch weitere für Baden-Württemberg relevante Themen, wie Smart City, Smart Health sowie Umwelt- und Klimaschutztechnik, adressiert werden.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse IT-Wirtschaft Dienstleister Cybersicherheit Künstliche Intelligenz Orientierung
news-863 Thu, 05 May 2022 17:33:29 +0200 Wirtschaftsministerin besucht Digital Hub in Künzelsau /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-besucht-digital-hub-in-kuenzelsau Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den regionalen Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon) besucht. Dabei betonte sie den hohen Stellenwert der regionalen Digitalisierungszentren. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen Schritt halten. Mit den Digital Hubs unterstützen wir gezielt gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation und bringen damit die Digitalisierung in den Regionen voran", so die Ministerin.

Die Digital Hubs haben sich in den vergangenen drei Jahren zu wichtigen Bestandteilen des digitalen Ökosystems in Baden-Württemberg entwickelt. In ihnen wurden über 500 Digitalisierungsprojekte entwickelt, mehr als 20.000 Unternehmen und Institutionen erreicht und über 930 Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern angestoßen. „Ich bin besonders stolz, dass es mit dem Digital Hub Heilbronn-Franken gelungen ist, hier in der Region eine Anlaufstelle für unseren Mittelstand zu schaffen und so die Digitalisierung unserer Wirtschaft und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle konsequent voranzutreiben“, so die Ministerin.

„Der Digital Hub Heilbronn-Franken ist in seiner Form einzigartig: erstmalig wird die Steuerung des lokalen Innovationssystems in die Hände der regionalen Wirtschaft gelegt. So sind optimale Voraussetzungen geschaffen, Innovation und Digitalisierung in der Breite voranzubringen“, sagt Thorben Heinrichs, der Geschäftsführer des Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon).

Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von rund einer Million Euro über einen Zeitraum von drei Jahren ist der Digital Hub Heilbronn-Franken seit 2019 eines von insgesamt zehn regionalen Digitalisierungszentren in Baden-Württemberg. Zusammen mit den drei de:hubs als thematische Leuchttürme auf den Feldern „Future Industries“ (Stuttgart), „Angewandte künstliche Intelligenz“ (Karlsruhe) und „Digitale Chemie und Gesundheit“ (Mannheim/Ludwigshafen) bilden die regionalen Zentren das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Zielsetzung der regionalen Digital Hubs ist, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft bei der digitalen Transformation zu unterstützen und Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt aktiv zu begleiten.

Gerade kleine Unternehmen profitieren von der Unterstützung

Studien legen dar, dass je kleiner ein Unternehmen ist, desto zögerlicher geht es beim Thema Digitalisierung voran. Diese wissenschaftliche Erkenntnis trifft auch auf die wirtschaftsstarke Region Heilbronn-Franken zu. Tendenziell sind die großen Unternehmen schon weit, die Kleinen brauchen jedoch noch Unterstützung. Dazu ist es besonders hilfreich, dass die Region Heilbronn-Franken beim Thema Digitalisierung in der Fläche, insbesondere auch im ländlichen Raum, frühzeitig an einem Strang zieht. Als Träger des Hubs wurde eigens die hfcon GmbH & Co. KG gegründet. Zum Kreis der Gesellschafter gehören die vier regionalen Unternehmen Adolf Würth, Würth Industrie Service, ebm-papst und OPTIMA packaging, die die 50-prozentige Kofinanzierung des Förderprojekts leisten. Zahlreiche weitere Einrichtungen aus der Region stehen als Partner hinter dem Projekt.

Der Digital Hub Heilbronn-Franken

Der Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon) bietet regionalen Unternehmen Dienstleistungen zur Förderung der Digitalisierung, damit diese für die Zukunft gewappnet sind. Gleichzeitig ermöglicht der Digital Hub Unternehmen, Gründern und Studierenden, im Coworking Space in einem kreativen Umfeld gemeinsam an Projekten zu arbeiten und sich auszutauschen. Das Netzwerken steht im Mittelpunkt: Ziel ist es, diejenigen, die Unterstützung suchen, mit denen zusammenzubringen, die sich mit der Digitalisierung auskennen. Mit Expertinnen und Experten der großen regionalen Player, mit Forschenden und Studierenden. Zu den Leistungen des Digital Hubs gehören darüber hinaus etwa auch Angebote zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden, eine Gründerberatung und -betreuung und vor allem: Innovations- und Transformationsprojekte. Allein davon wurden mehr als 70 Stück in den letzten Monaten initiiert und durch verschiedene Landesförderungen auch vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützt.

Eine regionale Besonderheit ist dabei das „Hohenlohe 4 Talents“-Stipendium: Ein in Kooperation mit Hohenlohe Plus e.V. gegründetes und speziell auf die Region zugeschnittenes Unterstützungsprogramm, dessen klares Ziel es ist, Know-how und Technologien in die Region zu holen, Fachkräfte zu sichern und Gründerinnen und Gründer sowie Start-ups zu fördern.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse
news-859 Fri, 29 Apr 2022 11:53:47 +0200 Innovationswettbewerb „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ startet /en/current/press-releases/details/innovationswettbewerb-klimaneutrale-produktion-mittels-industrie-40-loesungen-startet Das Wirtschaftsministerium schreibt den Innovationswettbewerb Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen mit einem Volumen von insgesamt 10 Millionen Euro aus. Damit sollen Unternehmen im Land unterstützt werden, die digitale Transformation im Unternehmen mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz zu verbinden. „Der Klima- und Umweltschutz ist eine zentrale Aufgabe in der heutigen Zeit. Daneben stehen unsere Unternehmen vor einer weiteren großen Aufgabe: der digitalen Transformation. Dabei eröffnet die Umsetzung von Maßnahmen der digitalen Transformation eine Steigerung der Ressourceneffizienz in verarbeitenden Unternehmen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Dieses Potenzial wollen wir nutzen. Es ist eine große Chance für die Industrie, die Produktion auf die Zukunft hin auszurichten und klimaneutral zu gestalten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Mit Hilfe digital unterstützter und automatisierter Produktionsprozesse und -systeme aus dem Industrie 4.0-Spektrum können Potenziale im Bereich des Klima- und Umweltschutzes gehoben werden. Dazu zählen die Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz ebenso wie Abfallvermeidung und Treibhausgasverringerung.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen stellt die digitale Transformation eine große Herausforderung dar. Der Innovationswettbewerb zielt darauf ab, die Entwicklung und Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen für eine klimaneutrale Produktion gerade in diesen für unser Land typischen Betrieben zu fördern. Die entwickelten Lösungen durch Industrie 4.0-Anwendungen sollen außerdem anderen Unternehmen als Vorlage dienen können.

Neben der Verringerung des Energieverbrauchs, des Materialeinsatzes und einer intelligenten Abstimmung von Wärmequellen sind weitere Bausteine zur Optimie-rung der Ressourceneffizienz zum Beispiel die Vermeidung oder Verminderung von Abfällen, etwa durch 3D-Druck, die Einsparung von benötigtem Lagerraum oder (innerbetrieblichen und externen) Transporten, die Verlängerung der Lebensdauer von Arbeitsmitteln durch vorausschauende Wartung sowie die Reduzierung von fehlerhaften Teilen und damit von Ausschuss. Intelligente Lösungen in Entwicklung und Produktion mit dem Ziel einer wesentlichen Verbesserung der Recyclingfähigkeit von gesamten Produkten oder Teilerzeugnissen können ebenfalls zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch beitragen.

Eckdaten zum Förderaufruf

Es können sowohl einzelbetriebliche Vorhaben als auch Konsortialvorhaben von mehreren Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert werden. Einzelbetriebliche Vorhaben können maximal 250.000 Euro an Fördermitteln erhalten, Konsortialvorhaben bis zu 500.000 Euro. Der maximale Fördersatz an Unternehmen richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus.

Antragsberechtigt sind ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und / oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg.

Die Projekte können frühestens zum 1. August 2022 starten und haben eine maximale Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023.

Ende der Antragsfrist mit allen benötigten Unterlagen ist der 10. Juni 2022.

Bei den Projektideen können sowohl Insellösungen für einzelne Produktionsanlagen oder Produktionsbereiche fokussiert, wie auch produktionsweite Betrachtungen umgesetzt werden, die eine übergeordnete Optimierung der Produktion verfolgen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-851 Thu, 14 Apr 2022 08:08:11 +0200 4. CyberSicherheitsForum /en/current/press-releases/details/4-cybersicherheitsforum „Der Krieg in der Ukraine zeigt uns ganz unmissverständlich und schonungslos: Kriege werden heute auch über das Netz geführt. Cyberangriffe, Propaganda und Desinformation sind Teil dieses Kriegs. Dagegen müssen wir uns wappnen und das heißt: Wir müssen künftig nicht nur für die territoriale Souveränität, sondern auch für die digitale Souveränität Sorge tragen. Genau damit beschäftigen wir uns beim diesjährigen Cybersicherheitsforum, denn der wichtigste Baustein bei Cybersicherheit ist die Prävention“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl beim vierten CyberSicherheitsForum „Souverän. Sicher“ in Stuttgart. „Die Corona-Pandemie war ein Booster für die Digitalisierung. Der Krieg in der Ukraine ein Brandbeschleuniger auch im Netz. Sicherheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit in der digitalen Welt, kurz: Die digitale Souveränität ist gerade jetzt auch eines der zentralen Themen und steht im Zentrum unseres 4. CyberSicherhe itsForums“, sagte Minister Thomas Strobl. Nur mit vereinten Kräften aus Staat, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft sei es möglich, eine digitale Unabhängigkeit herzustellen. Dazu müsse unser Land seine technologischen Kernkompetenzen bündeln und weiterentwickeln, so Minister Thomas Strobl.


KI und Cybersicherheit essenziell für Wirtschaft

KI-Visionär Hans-Christian Boos, der sonst der Bundesregierung bei Digitalisierungsfragen zur Seite steht, beschrieb in seiner Keynote Baden-Württemberg als Standort mit idealen Voraussetzungen, um die digitale Souveränität weiter stärken zu können: „Gerade im Licht der aktuellen globalen Situation spielt die Souveränität - sowohl im Können, also auch im unabhängig Sein - eine zentrale Rolle. Sich gegenseitig vorwärtstreibende Technologien wie künstliche Intelligenz und Cybersicherheit sind essenziell für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit unseres Landes und ganz Europas. Darum sind Netzwerke, wie wir sie hier knüpfen die Lebensader unserer digitalen Zukunft.“

Prof. Dr. Irene Bertschek, die als Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation auch die Bundesregierung zu technologischer und digitaler Souveränität berät, sieht die Cybersicherheit als wesentliches Element der digitalen Souveränität. Sie gab den Teilnehmenden des CyberSicherheitsForums Einblicke in ihre Forschungsarbeit und einen Ausblick darauf, wie wir unsere digitale Souveränität stärken können: „Für mehr digitale Souveränität müssen deutsche und europäische Unternehmen Herstellungs- und Entwicklungskompetenzen auf- und ausbauen. Gleichzeitig gilt es die digitalen Kompetenzen, auch im Umgang mit der Cybersicherheit und mit Daten, in der akademischen Bildung sowie in der Aus- und Weiterbildung zu stärken. Ein kontinuierliches Monitoring sollte die Fortschritte in diesen Bereichen verfolgen.“

Neben Diskussionsrunden und Vorträgen rund um das Thema Digitale Souveränität gab es auch konkrete Anleitungen und Workshops für die Praxis: Wie Unternehmen unmittelbar nach einem Cyberangriff souverän die Chaos-Phase überwinden können, das zeigte etwa Incident Manager Tobias Müller exklusiv in seinem Workshop.

 

Verleihung des Sicherheitspreises 2022

Im Rahmen des 4. CyberSicherheitsForums verlieh der Innenminister gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut auch den Sicherheitspreis Baden-Württemberg. Besonders beeindruckend ist die Geschichte des diesjährigen Gewinners, der Pilz GmbH & Co. KG aus Ostfildern. Noch 2019 wurde das Unternehmen selbst Opfer eines schwerwiegenden Cyberangriffs, mit dem die Daten auf Servern und Rechnern weltweit verschlüsselt wurden, um Lösegeld von dem Unternehmen zu erpressen. Als Antwort darauf startete Pilz eine gezielte, nach innen wie auch nach außen gerichtete Sensibilisierungskampagne. Diese legt den Grundstein für eine effektive und erfolgreiche Sicherheitskultur des Unternehmens, die sich besonders durch die Offenheit, mit der das Unternehmen mit dem Problem, sowohl intern als auch extern umgegangen ist, auszeichnet.

Ebenso die Zweitplatzierten: Die Porsche AG startete in Kooperation mit dem Institute for Security and Safety (ISS) der Technischen Hochschule Brandenburg das beispielgebende Zertifikatsprogramm „Cyber Security Management Professional Automotive“. Das Ziel hierbei: Wissen und Bewusstsein über Cybersicherheitsthemen in Unternehmen zu fördern und zu professionalisieren, die Cybersicherheit in der Unternehmenskultur zu verankern. Mit einer ungewöhnlichen Sensibilisierungs-Kampagne machte die EnBW Energie Baden-Württemberg ihre Mitarbeitenden auf das Thema Informationssicherheit aufmerksam. Ziel der Kampagne war es, ein Bewusstsein für Cyberangriffe durch einen fingierten Hackerangriff auf den Konzern zu schaffen, der über verschiedene Phasen mit jeweils anderem Schwerpunkt für insgesamt sechs Monate lief. Ein weiterer zweiter Preis ging an die zwei Unternehmen SVG Süd aus Stuttgart sowie smartSEC aus Wernau, die in Kooperation mit der SVG Consult aus Frankfurt a.M. für den Transport- und Logistikbereich den SVG Cyberpakt auf den Weg brachten. Damit sorgen sie für ein höheres Cybersicherheitsniveau in der Logistik- und Transportbranche.

„Mit dem Sicherheitspreis Baden-Württemberg zeichnen wir besondere Projekte aus, die auf beispielhafte Weise die betriebliche Sicherheit und insbesondere den Schutz des Know-how zum Ziel haben. Allen Gewinnern gratulieren wir herzlich“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sagte: „Ein ausgeprägtes Bewusstsein unserer Unternehmen für Sicherheitsfragen ist wichtiger denn je, um den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes zu erhalten und auszubauen. Die Bedrohung von Daten und Knowhow ist leider zu einem ständigen Begleiter in den betrieblichen Abläufen geworden. Das bekommen wir derzeit vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und einem von Experten befürchteten Anstieg von Cyberangriffen aus Russland besonders zu spüren. Dennoch wird das Thema häufig noch unterschätzt. Mit dem Sicherheitspreis sollen Unternehmen für diese Gefahren sensibilisiert und das Innovationspotenzial in diesem Bereich gefördert werden. Ich gratuliere den Preisträgern zu ihren beispielhaften Projekten und bedanke mich herzlich beim Sicherheitsforum mit all seinen engagierten Mitgliedern. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken“, so die Ministerin weiter.

Ausgelobt und vergeben wird der Preis vom Sicherheitsforum Baden-Württemberg.

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Das CyberSicherheitsForum Baden-Württemberg

Das CyberSicherheitsForum hat sich in den letzten vier Jahren zu einem Format entwickelt, welches aus dem Fachbereich der Cybersicherheit nicht mehr weg zu denken ist. In diesem Jahr, zum ersten Mal in hybrider Form, konnten mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Präsenz im Stuttgarter Haus der Wirtschaft wie auch online dabei sein. Fragen im Chat wurden durch die Moderation direkt auf die Bühne übertragen und online hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich direkt zu vernetzen und auszutauschen. Partner der Veranstaltung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen waren das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie die drei baden-württembergischen Sicherheitsbehörden, die Cybersicherheitsagentur, das Landeskriminalamt und das Landesamt für Verfassungsschutz.

Fotos der Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in der Mediathek.


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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news-849 Mon, 11 Apr 2022 13:00:29 +0200 Förderaufruf für Digitalisierung und KI gestartet /en/current/press-releases/details/foerderaufruf-fuer-digitalisierung-und-ki-gestartet Das Wirtschaftsministerium hat den zweiten missionsorientierten Förderaufruf von Invest BW, dem größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, gestartet. Im Fokus stehen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). „Digitale Technologien haben die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Wir müssen nicht nur Schritt halten mit Entwicklungen bei Blockchain und KI, sondern unsere starke Wettbewerbsposition durch eigene Innovationen in diesen Bereichen weiter ausbauen.“

Bereits beim Spitzentreffen der Initiative Wirtschaft 4.0 Ende 2021 wurde der Dreiklang aus innovativen Ideen, digitalen Lösungen und nachhaltigen Ansätzen vereinbart, um Baden-Württemberg fit für die Zukunft zu machen. Nach dem Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz im ersten Quartal 2022 folgt daher nun der Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

„Künstliche Intelligenz hat für die Digitalisierung unserer Wirtschaft eine Schlüsselrolle, deshalb heben wir diese Technologie besonders hervor. Der Förderaufruf schließt darüber hinaus ausdrücklich weitere digitale Technologien ein“, ergänzte die Wirtschaftsministerin. Entsprechend werden mit dem aktuellen Förderaufruf von Invest BW verschiedene Arten von Innovationen im Bereich der Digitalisierung gefördert. Dazu gehören Blockchain-Anwendungen, beispielsweise um Lieferketten nachvollziehbar und transparent offenzulegen oder neue Vertragsarten zu implementieren (zum Beispiel Smart Contracts), aber auch die Entwicklung digitaler Identitäten (eID) zur digitalen Abwicklung von Kaufvorgängen, virtuelle Umgebungen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality, Game Engines im Kontext von Computerspielen und Simulationen im Kontext von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie Technologien und Modelle für das Teilen von Daten. Neben Innovationen im Bereich Software sind auch innovative Hardwarekomponenten mit Digitalisierungsbezug förderfähig, wozu beispielsweise Vorhaben der Hardwarekomponentenentwicklung wie im Chip-Design oder Lösungen für 5G-Anwendungen gehören.

„So vielfältig unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg ist, so vielfältig sind auch die Chancen, die sich durch digitale Technologien ergeben. Mit dem neuen Förderaufruf von Invest BW können wir dieser Vielfalt entsprechen und gleichzeitig gezielt das fördern, was unsere Unternehmen wirklich weiterbringt“, so Hoffmeister-Kraut. Start-ups und KMU, die bislang den Großteil der Antragsstellenden bei Invest BW ausmachen, erhalten weiterhin mit auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien leichten Zugang zu attraktiver Förderung. Für den Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stehen 30 Millionen Euro bereit.

Mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH steht ein erfahrener Projektträger als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Antragstellung und Förderung zur Verfügung. Aus der ersten Förderrunde von Januar bis April 2021 konnten so bereits mehr als 100 Millionen Euro für Zukunftsprojekte aus Baden-Württemberg bewilligt werden. Davon gingen 13,6 Millionen Euro an Start-ups. Rund 80 Prozent aller geförderten Anträge stammen von mittelständischen Unternehmen oder KMU.


Antragsstellung ab 11. April

Förderanträge für den dritten Förderaufruf können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 11. April 2022 eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 30. Juni 2022, 15:00 Uhr, möglich, zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 5. Mai 2022 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.


Größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte des Landes

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben.

Die Antragsfrist für den ersten technologieoffenen Förderaufruf dieses Innovationsförderprogramms endete am 15. Januar 2022, die Antragsfrist für den zweiten missionsorientierten Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz am 31. März 2022. An ihn schließt sich der hier beschriebene dritte missionsorientierte Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz an. Weitere Förderaufrufe sind jeweils quartalsweise bis Ende 2022 vorgesehen.


Quelle: Wirtschaftsministierum

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news-848 Mon, 11 Apr 2022 12:50:59 +0200 Open Innovation Kongress 2022 eröffnet /en/current/press-releases/details/open-innovation-kongress-2022-eroeffnet Am 11. April 2022 fand der siebte Open Innovation Kongress Baden-Württemberg statt. Der Kongress stand unter dem Motto „Transform4Future – Nachhaltig und Digital“ und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg zusammen mit Steinbeis 2i GmbH/Steinbeis Europa Zentrum veranstaltet. „Innovationen sind der entscheidende Schlüssel zur Lösung aktueller Probleme. Das zeigt sich in diesen Krisenzeiten mehr denn je. Ich denke an Projekte der Künstlichen Intelligenz (KI), die Strom aus erneuerbaren Energien bedarfsgerecht in das Energienetz einspeisen. Oder wenn es darum geht, Verkehrsströme effizienter und damit ressourcenschonender zu steuern. Innovationen unterstützen auch kleine und mittlere Unternehmen dabei, mit ihren Ressourcen effizienter umzugehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zur Eröffnung.

Der Kongress ist Deutschlands größtes öffentlich finanziertes Open Innovation Event. In diesem Jahr stand das Thema digitale und nachhaltige Transformation („Transform4Future“) im Mittelpunkt. Mit rund 1.000 Anmeldungen stieß der Kongress erneut auf eine sehr starke Nachfrage. 

Neben KI spielten auch die Themen Nachhaltigkeit, synthetische Kraftstoffe und Cybersicherheit eine wichtige Rolle – „alles Themen, die durch die aktuellen Entwicklungen erheblich an Brisanz gewonnen haben“, so die Wirtschaftsministerin. Sie verwies auf den hervorragenden Ruf des Landes als Innovationsstandort. Das sei ein Markenkern Baden-Württembergs, der weltweit Beachtung genieße. Mit einer Forschungs- und Entwicklungs-Quote von 5,8 Prozent sei Baden-Württemberg das mit Abstand innovationsstärkste Bundesland und in Europa damit ganz vorne dabei, so Hoffmeister-Kraut.

Open Innovation trage maßgeblich zur Stärkung der Innovationskraft von Wirtschaft und deren Wachstum bei. Die Wirtschaftsministerin rief daher insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg dazu auf, neue Wege der Transformation und Dynamisierung des Innovationsgeschehens im Land zu gehen und sich für Kooperationen und Innovationspartnerschaften offen zu zeigen: „Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir in Baden-Württemberg unsere innovativen Unternehmen. Als Wirtschaftsministerin möchte ich daher alles in meiner Macht Stehende tun, um die für unsere Wirtschaft erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovationen ermöglichen und Innovationsbemühungen unterstützen“, äußerte die Ministerin.

Mit Blick auf Auswirkungen des Krieges in der Ukraine warnte die Ministerin vor einem Übermaß an Regulierungen. Die Unternehmen seien schon genug belastet: Engpässe bei internationalen Lieferketten und explodierende Energie- und Rohstoffpreie schmälern den Spielraum für Investitionen. „Es passt nicht in die Zeit, wenn die EU gerade jetzt äußerst weitreichende Regulierungsvorhaben etwa bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Taxonomie auf den Weg bringen will. In der aktuellen Krise plädiere ich deshalb für ein Belastungsmoratorium“, so die Ministerin.


Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der OIK BW 2022 bietet die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion mit hochkarätigen Expertinnen und Experten sowie ein Forum für Kooperationen im Hinblick auf hoch innovative Produkte und Dienstleistungen sowie disruptive Geschäftsmodelle.

Der Kongress wurde von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnet. Prof. Dr. Katharina Hölzle, Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie stellvertretende Vorsitzende der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), setzte mit ihrer Keynote „Open Innovation – Lost in Translation?!" die Weichen für den Erfahrungsaustausch und die Diskussionen.

Dr. Michael Groß, Olympiasieger im Schwimmen und Geschäftsführer der Groß & Cie GmbH sowie Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main appellierte in seiner Keynote „Offenheit für Innovationen – Organisationen erfolgreich transformieren“ für mehr Open Innovation.

Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung stellte als Mitglied des Konsortiums zur Realisierung des Innovationsparks Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg/Heilbronn das Konzept des Innovationsparks Künstliche Intelligenz vor. Mit dem Innovationspark KI wird ein großes und nachhaltiges Wertschöpfungszentrum für KI-basierte Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Weltklasse-Format geschaffen, das auch bei wichtigen Aspekten wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen soll. Maarten Bosch, CEO des niederländischen Start-ups Mosa Meat und Pionier im Bereich künstliches Fleisch, sprach über „Cellular Agriculture: New process, same meat, alternative future“. Dieses Thema wurde im Panel „Future Food“ vertieft. Weitere Podiumsdiskussionen fanden statt unter anderem zu den Themen „OI 4 Future Tech“ und „Dreamteam Venture Capital & OI“.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-839 Thu, 24 Mar 2022 10:51:31 +0100 Neuer Förderaufruf für regionale Digital Hubs startet /en/current/press-releases/details/neuer-foerderaufruf-fuer-regionale-digital-hubs-startet Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus heute (24. März) den neuen Aufruf zur Förderung und nachhaltigen Etablierung von regionalen Digitalisierungszentren (Digital Hubs) gestartet. Bis Ende 2025 stehen dafür insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit den regionalen Digital Hubs bringen wir die Digitalisierung der Wirtschaft und die Nutzung von Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz in der Fläche des Landes weiter voran“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die regionalen Digital Hubs dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume insbesondere für Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteure. „Mit dem neuen Förderaufruf geben wir bereits bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, zudem neuen Akteuren die Chance, sich als regionale Digitalisierungszentren etablieren zu können“, sagte die Ministerin. Ziel ist es, dass durch die Vernetzung verschiedener Wissensbereiche und Akteure sowie durch den Wissenstransfer und die Bereitstellung adäquater Infrastruktur vorhandene Stärken der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit neuen technologischen Möglichkeiten verknüpft und neue Wertschöpfungspotentiale erschlossen werden.

„Die Hubs bieten den Unternehmen im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Durch geeignete Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs darüber hinaus dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund 10 Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital-Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Bis zum 31. März 2021 wurden über 980 Präsenzveranstaltungen durchgeführt, rund 20.400 Unternehmen und Institutionen erreicht, rund 520 Digitalisierungsprojekte durchgeführt und 930 Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern angestoßen. „Die Digital Hubs stellen ein echtes Erfolgsmodell in Baden-Württemberg dar, welches es weiter auszubauen gilt“, sagte die Ministerin.

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses. Die maximale Fördersumme je Hub beträgt 950.000 Euro. Bauinvestitionen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Antragstellung

Träger und Betreiber eines regionalen Digital Hubs kann eine eigens für den regionalen Digital Hub gegründete juristische Person beziehungsweise Personengesellschaft oder eine bestehende juristische Person beziehungsweise Personengesellschaft oder ein Konsortium sein. Jeder Zuwendungsempfänger muss seinen Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben. Die Antragstellung kann als Einzelantragsteller oder als Konsortium erfolgen.

Es handelt sich um ein zweistufiges Auswahlverfahren. In der ersten Stufe des Auswahlverfahrens ist eine Projektskizze bis zum Stichtag 10. Mai 2022, 12:00 Uhr, unter Verwendung des dafür vorgesehenen, vollständig ausgefüllten und vom Antragsteller beziehungsweise sämtlichen Mitgliedern eines Konsortiums unterschriebenen Formulars elektronisch beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg über die Adresse poststelle @ wm.bwl.de einzureichen. Die eingereichten Projektskizzen werden nach den im Förderaufruf festgelegten Kriterien unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Die regionalen Digital Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen KMU und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw dar.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-838 Wed, 23 Mar 2022 13:59:17 +0100 „Innovationswettbewerb künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“ startet /en/current/press-releases/details/innovationswettbewerb-kuenstliche-intelligenz-und-cybersicherheit-startet Das Thema Cybersicherheit gewinnt für die Wirtschaft immer mehr an Bedeutung. Daher hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten Innovationswettbewerb ausgeschrieben. Damit sollen Unternehmen im Land bei der Entwicklung von neuartigen Produkten und Dienstleistungen zur Abwehr von Cyberangriffen gefördert werden. Im Fokus stehen Innovationen, bei denen Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen oder die dazu dienen, KI-Systeme sicherer machen. „Der Krieg in der Ukraine zeigt es: Die Bedrohungslage durch Cyberattacken nimmt ständig zu. Damit steigt der Bedarf an Lösungen zur Abwehr von Angriffen, etwa auf die IT-Infrastruktur von Unternehmen. Dieser Markt hat ein enormes Wachstumspotenzial. Hier müssen wir ansetzen“, stellte die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart fest. „Wir wollen mit dem Wettbewerb dazu beitragen, dass sich mehr Cybersicherheits-Produkte und -Dienstleistungen ‚made in Baden-Württemberg‘ auf dem Markt etablieren“, so die Ministerin weiter. „Dabei geht es um unsere digitale Souveränität. Gerade auf dem Gebiet der Cybersicherheit brauchen wir in Europa starke eigene Anbieter, um unsere technologische Unabhängigkeit sicherzustellen“, so die Ministerin weiter.

Eine wachsende Bedeutung in diesem Segment haben nach den Worten der Wirtschaftsministerin KI-Technologien. Einerseits könnten sie genutzt werden, um die Cybersicherheit zu verbessern, etwa bei der Erkennung von Angriffen aus dem Internet. Andererseits öffne die zunehmende Verbreitung von KI in immer mehr Branchen und Anwendungen, etwa in der Industrie, Medizintechnik oder Logistik, neue Einfallstore für Cyberangriffe. „Der verstärkte Einsatz von KI in den Unternehmen wird zunehmend zu einem Erfolgsfaktor für unsere Wirtschaft“, so die Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. Gleichzeitig wachse aber auch der Bedarf an Lösungen, die diese KI-Systeme sicherer machen.

Im Rahmen des „Innovationswettbewerbs KI & Cybersicherheit Baden-Württemberg“ können deshalb Unternehmen eine Anschubfinanzierung erhalten, die innovative Produkte speziell an der Schnittstelle von Cybersicherheit und KI entwickeln. Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 250 Beschäftigten sowie Startups aus Baden-Württemberg. Sowohl Projekte von Einzelunternehmen als auch Vorhaben, die von mehreren Unternehmen zusammen durchgeführt werden, sind förderfähig. Solche Unternehmenskooperationen werden in besonderer Weise finanziell unterstützt.


Bewerbungen bis 25. Mai möglich

Die Fördersumme für Vorhaben von Einzelunternehmen beträgt bis zu 200.000 Euro. Gemeinsame Projekte, an denen mehrere Unternehmen beteiligt sind, können jeweils mit insgesamt bis zu 300.000 Euro gefördert werden. Die Projekte müssen bis Ende Dezember 2023 abgeschlossen sein. 

Für den Innovationswettbewerb KI und Cybersicherheit sind zwei Förderaufrufe vorgesehen. Die Antragsfrist für den ersten, heute beginnenden Förderaufruf endet am 25. Mai 2022. Der zweite Förderaufruf wird im Frühjahr 2023 gestartet.


Zur Bewerbung

Für interessierte Unternehmen findet am 6. April 2022 von 10:00 – 11:30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung statt, bei der die Details der Ausschreibung vorgestellt werden.

Die operative Durchführung des Förderprogramms erfolgt durch den Projektträger VDI/VDE-IT GmbH.

Der Innovationswettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets Aktionsprogramm KI für den Mittelstand. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen.


Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse
news-827 Tue, 01 Mar 2022 15:08:59 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes 2022 aus /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-des-landes-2022-aus „Innovationen sind der entscheidende Faktor, um die aktuellen Herausforderungen wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Transformation und den Klimawandel zu bewältigen. Deshalb suchen wir die besten Unternehmen im Land, die mit ihren Innovationen maßgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg beitragen können“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 1. März anlässlich des Starts der diesjährigen Ausschreibung des Innovationspreises des Landes. „Die ausgezeichneten Innovationen der vergangenen Jahre zeigen, welches Potential und welche Stärke unsere mittelständischen Unternehmen haben, wenn es darum geht, Ideen mit Mut und Durchhaltevermögen umzusetzen und auf den Markt zu bringen“, so die Ministerin weiter. Baden-Württemberg ist Spitzenreiter im Bundesvergleich bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die zum Großteil von den Unternehmen im Land getragen werden. Rund 25,3 Milliarden Euro der FuE-Ausgaben wurden laut den aktuellsten Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württembergs 2019 von der Wirtschaft erbracht. Damit stammt ein Drittel der bundesweiten FuE-Ausgaben, bezogen auf die Wirtschaft, aus baden-württembergischen Unternehmen.

Mit dem Innovationspreis des Landes (Dr.-Rudolf-Eberle-Preis) werden technologieoffene Ideen und deren Umsetzung für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie technologischer Dienstleistung geehrt.

Auszeichnung mit insgesamt 50.000 Euro dotiert

Die Auszeichnung wird in diesem Jahr bereits zum 38. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Sie ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926 -1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien geehrt.

Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2022 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

  • Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,
  • mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und
  • mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden am 22. November 2022 feierlich im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb mit den Kriterien und Teilnahmebedingungen und dem Zugang zum Online-Bewerbungsportal erhalten Sie unter https://bewerbung.innovationspreis-bw.de/ oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Einen Rückblick auf die Verleihung 2021 und die Preisträgerinnen und Preisträger der Vorjahre finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-819 Mon, 14 Feb 2022 10:23:32 +0100 Wettbewerb „KI-Champions BW“ geht in die nächste Runde /en/current/press-releases/details/wettbewerb-ki-champions-bw-geht-in-die-naechste-runde Der im Rahmen des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ durchgeführte Wettbewerb „KI-Champions BW“ startet in die nächste Runde. Bei der dritten Auflage des Wettbewerbs liegt einer der Schwerpunkte in diesem Jahr auf Nachhaltigkeit. „Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist der Klimawandel. Dem gilt es gemeinsam entgegenzuwirken. Deshalb wollen wir in diesem Jahr auch einen Fokus auf KI-Anwendungen legen, die einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Gerade der Wettbewerb ‚KI-Champions BW‘ bietet eine Plattform, um anderen Unternehmen im Land zu zeigen, wie sich KI-Lösungen und Nachhaltigkeit verbinden lassen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des Wettbewerbs in Stuttgart.

Laut Ministerin habe künstliche Intelligenz zudem das Potenzial, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu überwinden und sei deshalb eine Schlüsseltechnologie. „In Baden-Württemberg gibt es bereits viele Unternehmen, die KI-Lösungen nutzen. Mit den ‚KI-Champions‘ wollen wir Best-Practice-Beispiele vorstellen und somit weitere Unternehmen motivieren, selbst KI-Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Damit wollen wir national und international die Sichtbarkeit von ‚KI made in BW‘ erhöhen und einen wirksamen Beitrag zum Ausbau des KI-Standorts Baden-Württemberg leisten“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Ab sofort können sich sowohl Start-ups und Unternehmen aller Branchen sowohl mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen als auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und nah an der Einführung in den Markt sind, bis zum 14. April über ein Online-Formular bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2022 erfolgt im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung voraussichtlich Anfang Juli. Außerdem werden die Best-Practice-Beispiele auf dem Portal wirtschaft-digital-bw.de veröffentlicht.

Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, Unterlagen zur Einreichung der Bewerbungen und die Aufzeichnungen der beiden letztjährigen Preisverleihung finden Sie unter www.ki-champions-bw.de.

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten der KI vertraut zu machen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-814 Tue, 08 Feb 2022 16:36:58 +0100 Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zum „EU Chips Act“ /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-hoffmeister-kraut-zum-eu-chips-act Zum veröffentlichten Entwurf am 8. Februar des „EU Chips Act“ sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die derzeitigen Lieferengpässe sind für viele Unternehmen ein großes Problem. Die doppelte Transformation unserer Industrie kann nur gelingen, wenn die Wertschöpfungsketten funktionieren. Sowohl für die Digitalisierung wie auch für mehr Nachhaltigkeit sind intelligente Chips und innovative Leistungselektronik essentiell“, betonte die Ministerin. „Europa muss seine Abhängigkeiten hier verringern, anderenfalls steht die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes auf dem Spiel - gerade in den baden-württembergischen Leitbranchen. Dafür braucht es europäisches Engagement und ein koordiniertes Vorgehen“, so Hoffmeister-Kraut. „Es ist gut und richtig, dass die Europäische Kommission mit dem ‚EU Chips Act‘ nun die Grundlage dafür schaffen will, den EU-Anteil auf dem weltweiten Markt für Chips zu steigern.“ Es sei auch richtig, dass die Ziele für den Aufbau der dafür notwendigen Produktionskapazitäten in Europa ambitioniert gesetzt wurden.

Die Pläne gingen allerdings noch nicht weit genug, um die doppelten Transformationsanstrengungen der Wirtschaft zum Erfolg zu führen. „Dafür brauchen wir höhere europäische Produktionskapazitäten im gesamten Spektrum der benötigten Halbleiterprodukte. Wir dürfen uns hier nicht nur auf Höchstleistungschips mit kleinsten Strukturgrößen fokussieren“, so die Ministerin.

Eine zentrale Bedeutung habe in diesem Zusammenhang das strategische IPCEI-Förderprogramm „Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien“. „Das Programm ist zentral, um Lieferketten von Schlüsselprodukten für den Automobilbau, den Maschinenbau oder die Medizintechnik ebenso wie Komponenten für 5G- und 6G-Kommunikationssysteme abzu-sichern. Das Land Baden-Württemberg wird sich im Rahmen von IPCEI an der Kofinanzierung der Projekte heimischer Unternehmen beteiligen. Um in der aktuellen, für viele Unternehmen bedrohlichen Situation noch eine Wirkung entfalten zu können, ist die schnelle Bearbeitung der Anträge im Rahmen des IPCEI-Programms eine entscheidende Voraussetzung.“

Die Notwendigkeit, in diesem Feld schnell zu Ergebnissen zu kommen, hatte Hoffmeister-Kraut auch beim Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg - EU 2022 am 31. Januar mit dem zuständigen EU-Kommissar Thierry Breton und hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der baden-württembergischen Wirtschaft thematisiert.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-813 Mon, 07 Feb 2022 16:33:00 +0100 Wirtschaftsministerin tauscht sich mit Pharmaindustrie aus /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-tauscht-sich-mit-pharmaindustrie-aus Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut traf sich am 7. Februar mit Unternehmens-, Verbands- und Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern zum vierten Pharmadialog, um über aktuelle Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Themen des Pharmadialogs waren unter anderem der Forschungs- und Marktzugang für Innovationen, die Digitalisierung der Medizin sowie die Rahmenbedingungen für Baden-Württemberg als Inno-vations- und Produktionsstandort. „Wir hier im Land setzen auf die Schlüsseltechnologien Big-Data, KI und personalisierte Medizin. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir kluge Rahmenbedingungen und für unsere Unternehmen umsetzbare Regularien hinsichtlich des Datenschutzes schaffen“, so die Ministerin. Es komme nun unter anderem darauf an, dass die Pharmaindustrie insbesondere im regulatorischen Bereich und beim Zugang zu Gesundheitsdaten weiter gestärkt wird. Vor allem mit einem besseren Zugang zu klinischen Daten könnten die Unternehmen auch zukünftig Innovationen voranbringen und damit eine zunehmende Wertschöpfung für Baden-Württem-berg ermöglichen und zur besseren Gesundheitsversorgung beitragen. „Die Rahmenbedingungen in der Sozialgesetz-gebung und in begleitenden Gesetzesvorhaben wie beispielsweise dem Patientendatenschutzgesetz müssen vom Bund und von den Ländern so angepasst werden, dass den Pharmaunternehmen der Zugang zu klinischen Daten ermöglicht wird“, so die Ministerin.

Im Zuge der Pandemie habe die Pharmaindustrie zusätzlich große Bedeutung erlangt. Sowohl die Versorgung der vielen infizierten Menschen mit innovativen Arzneimitteln als auch mit neuen innovativen Impfstoffen im Sinne der Prävention habe uns vor einer noch viel größeren Katastrophe bewahrt, sagte Hoffmeister-Kraut. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, auch außerhalb bestehender übergreifender Initiativen, wie dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg, mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren der Pharmaindustrie über aktuelle Herausforderungen der Branche zu sprechen und die Ansichten der Wirtschaftspartner einzuholen. So können wir nachhaltige Lösungen erarbeiten, die allen Akteurinnen und Akteuren zu Gute kommen“, betonte die Ministerin.

Weitere Informationen

Baden-Württemberg ist mit zirka 120 Unternehmen, gut 25 000 Beschäftigten und 6,2 Milliarden Euro Umsatz der größte Pharmastandort in Deutschland. Die Bandbreite der Unternehmen reicht von globalen Playern bis zu einer Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen. Mehr als ein Fünftel des deutschen Arzneimittelmarktes wird in Baden-Württemberg generiert.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-810 Thu, 03 Feb 2022 13:58:23 +0100 Cyber Valley in Tübingen wird erweitert /en/current/press-releases/details/cyber-valley-in-tuebingen-wird-erweitert Am Wissenschafts- und Technologiepark "Obere Viehweide" in Tübingen haben die Bauarbeiten für den ersten Cyber-Valley-Neubau auf dem Campus der Universität Tübingen begonnen. Das Land Baden-Württemberg investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau. Das Projekt Cyber Valley I bildet den Auftakt für den weiteren Aufbau der Cyber-Valley-Initiative am Standort Tübingen. Es bietet Flächen für Forschung und Lehre in Informatik,künstliche Intelligenz (KI) und Robotik.

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Wir schaffen ein innovatives Gebäude, in dem innovative Ideen entwickelt werden. Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes. Deshalb investieren wir in die künstliche Intelligenz, um führend darin zu werden.“

 

Startschuss für Cyber-Valley-Campus

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte: „Das dynamisch wachsende Cyber Valley platzt aus allen Nähten. Nachdem Land, Bund, private Stiftungen und Unternehmen große Summen in kluge Köpfe für das Cyber Valley investiert haben, erhöhen wir nun die Investitionen in die Infrastruktur. Mit dem Neubau des Forschungsgebäudes Cyber Valley I geben wir den Startschuss für den Cyber-Valley-Campus: Mehr Platz und die Konzentration an einem Ort bieten beste Bedingungen für zeitgemäßes Forschen im KI-Bereich.“

Mit der Realisierung des Cyber Valley auf der „Oberen Viehweide“ entsteht ein neuer Campus im Wissenschafts- und Technologiepark Tübingen. In unmittelbarer Nähe zum Max-Planck-Campus werden in dem Neubau Forschungsgruppen der Universität und der Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam an dem Zukunftsthema künstliche Intelligenz forschen. In dem kompakten Gebäude sind auf rund 7.000 Quadratmetern Büros, Labore, Hörsäle, Seminarräume und ein Konferenzbereich untergebracht. Große befahrbare Versuchslabore sind ebenerdig angeordnet. Hier werden autonomes Fahren erforscht und Experimente mit Drohnen und Robotern durchgeführt. Die zentrale Atriumhalle ist für Forscherinnen und Forscher und die Öffentlichkeit nutzbar. 

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz haben beim neuen Campus Cyber Valley einen hohen Stellenwert. Der Betrieb soll möglichst klimaneutral erfolgen. Eine hohe Energieeffizienz und die umfangreiche Nutzung erneuerbarer Energie sind wichtige Merkmale des Neubaus Cyber Valley I. Soweit möglich soll der Neubau in moderner Holzbauweise realisiert werden. Das Land investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau. Das Gebäude soll Ende 2024 fertig sein.

 

Der KI-Innovationscampus Cyber Valley

Neben dem bereits 2016 beschlossenen Neubau Cyber Valley I sieht die Gesamtkonzeption für den Standort Tübingen noch zwei weitere Neubauten für den Cyber-Valley-Campus vor. Mit den beiden Neubauten Cyber Valley II und III werden insgesamt weitere rund 14.800 Quadratmeter KI-Spitzenforschungsfläche auf dem Campus der Universität Tübingen entstehen. 

Der KI-Innovationscampus Cyber Valley ist ein europaweit einmaliges Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Das 2016 in der Region Stuttgart-Tübingen gegründete Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz verbindet Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Quelle: Ministerium für Finanzen; Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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news-809 Tue, 01 Feb 2022 10:58:59 +0100 Wirtschaftsministerin fordert bessere Rahmenbedingun­gen für die Transformation der Wirtschaft /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-fordert-bessere-rahmenbedingungen-fuer-die-transformation-der-wirtschaft Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut diskutierte am 31. Januar im Rahmen des Wirtschaftsgipfels BW - EU mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Union, der Bundesregierung und den Spitzen der baden-württembergischen Wirtschaftsverbände die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse in Baden-Württemberg und Europa. Die Veranstaltung fand zum vierten Mal statt und stand in diesem Jahr unter dem Titel „Ein nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Europa“. „Mit dem Green Deal hat sich Europa auf den Weg zur Klimaneutralität gemacht. Für uns in Baden-Württemberg ist das viel mehr als nur ein Pflichtenheft. Unser Ziel lautet ganz klar: Baden-Württemberg soll im Bereich Nachhaltigkeit und grüne Technologien zu einem Vorreiter und Leitmarkt werden. Innovationen sind der Schlüssel dazu. Und gerade hier liegt traditionell die Stärke Baden-Württembergs, die es zu festigen gilt. Wir brauchen eine Europäische Union, die dafür die richtigen Weichen stellt“, erklärte die Wirtschaftsministerin.

„Die Transformation unserer Wirtschaft ist eine Herkulesaufgabe für unsere Gesellschaft, deren Hauptlast unsere Unternehmen schultern. Um ihr innovatives Potenzial noch stärker zu aktivieren, brauchen insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Beinfreiheit und ein wirtschaftsfreundlich ausgestaltetes Regelwerk. Kleinteilige Regulierung bringt uns nicht weiter. Wie die – zurecht ambitionierten – Ziele erreicht werden können, wissen die Unternehmen selbst am besten“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Immer dicker werdende Berichtswerke leisten keinen Beitrag zum Klimaschutz, sondern binden vor allem bei KMU wichtige Ressourcen.“

Konkret kritisierte die Ministerin, dass die EU-Taxonomie von einer Anti-Greenwashing-Initiative im Finanzwesen zunehmend zu einer Belastung des Mittelstands heranwachse: „Taxonomie und Nachhaltigkeitsberichterstattung kommen mit umfangreichen Offenlegungspflichten, die mittelbar die gesamte Breite der Wirtschaft erfassen. Es ist alles andere als trivial, die Geschäftstätigkeit bis ins Detail nach den neuen Vorgaben zu kategorisieren und in Kennziffern zu pressen.“ KMU, die das nicht ohne weiteres liefern könnten, könnten zukünftig Schwierigkeiten bei der Finanzierung haben. „Wir brauchen hier schnell pragmatische Lösungen“, so der Appell der Ministerin.

Statt immer kleinteiliger zu klassifizieren, sei es zielführender, auf die Lenkungswirkung effizienter marktwirtschaftlicher Mechanismen wie den europäischen Emissionshandel zu setzen. Aufgabe des Staates sei es dabei vor allem, Investitionen in mehr Nachhaltigkeit zu ermöglichen und zu unterstützen: „Dazu brauchen aber auch wirtschaftsstarke Regionen wie Baden-Württemberg entsprechende Möglichkeiten im Beihilferecht“, so Hoffmeister-Kraut gegenüber ihren aus Brüssel zugeschalteten Gästen. „Ein erster Schritt wäre zum Beispiel, dass die EU einige der im Zuge der Corona-Krise geschaffenen Erleichterungen auf die Bewältigung der Transformation überträgt.“

Ein großes Hindernis auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit seien auch die derzeitigen weltweiten Lieferengpässe für viele Unternehmen – gerade auch in den baden-württembergischen Leitbranchen. „Die Transformation kann nur gelingen, wenn die Wertschöpfungsketten funktionieren. Hier zeigt die europäische Wirtschaft gerade ihre Achillesferse“, so die Einschätzung der Ministerin. Im Gespräch mit EU-Industriekommissar Thierry Breton betonte sie: „Europa muss seine Abhängigkeiten verringern. Dafür brauchen wir europäisches Engagement und ein koordiniertes Vorgehen, um in Europa Kapazitäten aufzubauen und Lieferbeziehungen zu diversifizieren“, betonte die Ministerin.

Gerade für exportstarke Regionen wie Baden-Württemberg sei es wichtig, dass die EU die internationale Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen im Blick behält, sagte Hoffmeister-Kraut weiter. „Höhere CO2-Preise und strengere Grenzwerte hierzulande setzen unsere Unternehmen auf ihren Absatzmärkten unter Preisdruck. Ich fordere daher von der EU eine robuste Handelspolitik, die sich für ein „level playing field“ und faire Wettbewerbsbedingungen mit unseren Handelspartnern einsetzt.“


Stimmen der Teilnehmenden:

Dr. Franziska Brantner MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz: „Die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität ist eine der größten strukturellen Aufgaben unserer Zeit. Wir wollen Klimaschutz und nachhaltigen Wohlstand schaffen und dadurch unserer Industrie und unseren Unternehmen einen verlässlichen Rahmen und Planungssicherheit geben. Den European Green Deal und das europäische Fit für 55 - Paket sehen wir als zentrales Regelwerk, das den Weg für Innovationen und Maßnahmen ebnet, damit Europa bis 2050 erster klimaneutraler Kontinent der Welt wird“

Michael Stiehl, Vizepräsident der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW): „Wir stehen vor der Herausforderung, zu beweisen, dass ein klimaneutrales sowie gleichzeitig wirtschaftlich starkes und wettbewerbsfähiges Europa machbar ist. Nur wenn uns dies gelingt, werden wir auch auf globaler Ebene Nachahmer finden. Das ist der alles entscheidende Punkt. Denn ein europäischer Alleingang im Klimaschutz würde für sich keinen ausreichenden Einfluss auf das Weltklima haben – und auch das soziale Klima könnte dann in Gefahr geraten."

Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg: „Bis 2050 als erster Kontinent klimaneutral zu werden, ist grundsätzlich zu begrüßen. Wir brauchen nicht nur in der EU ambitionierte Ziele, um einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Dies kann aber nur gemeinsam mit den Industrien und ihren Beschäftigten gelingen. Vorgaben allein sind zu wenig, die Politik muss die Voraussetzungen schaffen, damit alle die Ziele erreichen können. Dazu braucht es neben der Förderung nachhaltiger Technologien vor allem die Unterstützung stark betroffener Regionen sowie eine aktive Beschäftigungs- und Qualifizierungspolitik.“

Die Vertreter von IHK, Handwerk, Genossenschaften, Sparkassen und privaten Banken Baden-Württembergs stellten anlässlich des Wirtschaftsgipfels ein gemeinsames Positionspapier (siehe Anlage) vor.

Peter Schneider, Sparkassenpräsident: „Die Sparkassen in Baden-Württemberg begleiten die mittelständischen Unternehmen bei der ökologischen und digitalen Transformation. Dabei geht es für uns darum, das Ziel nicht vor lauter Meldevorschriften und kleinteiligen Regulierungen aus den Augen zu verlieren. Stattdessen brauchen wir eine praxisgerechte Regulierung, die eine zuverlässige Finanzierung des Mittelstands fördert. Dazu gehört auch, dass nicht zusätzliche Kapitalanforderungen die Vergabe von neuen Krediten erschweren. Dies sind auch zentralen Forderungen in unserem gemeinsamen Positionspapier, das wir anlässlich des Wirtschaftsgipfels erarbeitet haben. Wir danken besonders Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut für ihre Initiative zu diesem Dialog mit Brüssel, der heute bereits zum vierten Mal in diesem Format stattfindet.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages: „Die EU sollte einen stärkeren Fokus auf Investitionen und Wachstum legen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Die wirtschaftliche Entwicklung wird durch EU-Mittel am ehesten dann unterstützt, wenn mit dem Budget investive Schwerpunkte gesetzt werden. Es müssen deshalb angemessene Mittel in Bildung, Forschung, Innovation, digitale Infrastruktur und Künstliche Intelligenz fließen.“

Rainer Reichhold, Landeshandwerkspräsident: „Das Handwerk spielt mit seinen ausgebildeten Fachkräften eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Transformation der Wirtschaft. Von den europäischen Gesetzgebern wünschen wir uns, dass die neuen europäischen Vorgaben stets mit der Mittelstandsbrille konzipiert werden, sodass sie von KMU umsetzbar sind – und nicht zu einem Mehr an Bürokratie und Überregulierung führen. Außerdem darf die Kreditfinanzierung von KMU durch europäische Regelungen, wie die EU-Taxonomie, nicht gefährdet werden.“

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV): „Besonders kleine und mittlere Unternehmen sehen sich in der ökologischen und digitalen Transformation vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Die Kooperation in einer Genossenschaft stellt dabei einen wichtigen Beitrag zur Lösung dar. Die Transformation gelingt aber nur, wenn sich die Unternehmen auch auf die enge Verbindung mit ihren regionalen Banken verlassen können. Damit die kleineren Banken ihren wichtigen Aufgaben weiterhin nachkommen können, muss die EU endlich auf wirkliche Proportionalität in der Bankregulatorik setzen.“

Carmen Mittler, Vorsitzende des Bankenverbandes Baden-Württemberg e.V.: „Das europäisches Universalbankenmodell stärkt die europäische Wirtschaft; es trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Unternehmen umfassende und effiziente Finanzierungsbedingungen vorfinden​.“


Weitere Informationen zum Wirtschaftsgipfel

Der „Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg – EU 2022“ ist eine jährliche Leitveranstaltung des Wirtschaftsministeriums und der baden-württembergischen Wirtschaft in Brüssel. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Wirtschaftsgipfel in digitalem Format durchgeführt. In zwei live im Internet gestreamten Gesprächsrunden diskutierte Hoffmeister-Kraut mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission und der baden-württembergischen Wirtschaft Strategien zur Transformation der Wirtschaft.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-805 Tue, 25 Jan 2022 15:13:19 +0100 Neuer Kurzfilm des Bundes und der Länder zur nachhaltigen Beschaffung /en/current/press-releases/details/neuer-kurzfilm-des-bundes-und-der-laender-zur-nachhaltigen-beschaffung „Nachhaltige Beschaffung ist das neue Normal!“ Unter diesem Motto veröffentlichte die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung im Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (KNB) gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und weiteren dreizehn Bundesländern am 25. Januar einen Kurzfilm zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Ziel ist es, nachhaltige öffentliche Beschaffung langfristig im Verwaltungshandeln auf allen Ebenen zu verankern. Zielgruppe sind die Beschaffungsstellen des Bundes, Landes und der Kommunen. „Die öffentliche Beschaffung leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Mit diesem gemeinsamen Filmprojekt wollen wir für eine nachhaltige Beschaffung werben, eventuell vorhandene Vorbehalte ausräumen und das Bewusstsein für das Thema schärfen. Gemeinsam können wir nachhaltige öffentliche Beschaffung zum neuen ‚Normal‘ werden lassen. Machen Sie mit!“, appellierte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Nachhaltig zu beschaffen ist vielerorts bereits heute schon Realität, beispielsweise bei der Beschaffung von IT-Ausstattungen, Möbeln und Textilien.

Der Film und die Kurzspots sind auf dem Youtube-Kanal des Wirtschaftsministeriums zu finden oder in der Mediathek.

Weitere Informationen

Die KNB unterstützt öffentliche Auftraggeber bei der Berücksichtigung von Kriterien der Nachhaltigkeit bei Beschaffungsvorhaben durch kostenfreie Bereitstellung von Informationen sowie bei der Durchführung von Schulungen und Beratungen in konkreten Vergabeverfahren.

Thematisch beschäftigt sich der Film mit den alltäglichen Herausforderungen einer fiktiven Beschaffungsstelle rund um eine nachhaltige öffentliche Beschaffung. Der Film zeigt, wie im Beschaffungsverfahren bei den unterschiedlichsten Leistungen Nachhaltigkeitsaspekte eingebaut werden können. Ergänzend zu dem Film wurden Kurzspots erstellt, die insbesondere die Themen „Verpflegung“ und „Energieeffizienz“ aufgreifen.

Bei der Produktion des Films und der Kurzspots gingen die Auftraggeber mit gutem Beispiel voran: Nachhaltigkeit war Bestandteil des Vergabeprozesses. So wurden der Film und die Kurzspots nicht vor einer realen Kulisse gedreht, sondern ressourcenschonend in einem Studio vor einer LED-Wall.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Baden-Württemberg Standards 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100%
news-801 Wed, 19 Jan 2022 13:03:41 +0100 Förderprogramm Invest BW: Mission Klimaschutz startet am 20. Januar /en/current/press-releases/details/foerderprogramm-invest-bw-mission-klimaschutz-startet-am-20-januar Neue Spitzentechnologien für den Kampf gegen den Klimawandel sind im Förderprogramm Invest BW ab dem 20. Januar 2022 gefragt. Mit einem Förderaufruf zum Thema „Innovationen für den Klimaschutz“ beginnt am Donnerstag eine missionsorientierte Förderrunde des größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Förderprogramms in der Geschichte Baden-Württembergs. „Ich bin davon überzeugt, dass Innovationen im Bereich Klimaschutz einer der wichtigsten Bausteine für die nachhaltige Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts sind“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. „Nachhaltigkeit und Wirtschaft sind die zwei Seiten einer Medaille: Klimaschutz funktioniert nur mit der Wirtschaft zusammen“, betont die Ministerin. Der missionsorientierte Förderaufruf ermöglicht eine Antragsstellung bis zum 31. März 2022. „Die bisherigen Antragszahlen zeigen, dass wir mit Invest BW vor allem Innovationen in unseren wichtigen kleinen und mittelständischen Unternehmen voranbringen. Auf ihre Innovationskraft setzen wir auch, wenn es darum geht, Baden-Württemberg zum Vorreiter für klimaneutrale Produktion und Green-Tech zu machen – dafür stellen wir nun 30 Millionen Euro bereit “, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Die Fördersätze werden gegenüber dem am 15. Januar 2022 jüngst ausgelaufenen technologieoffenen Förderaufruf beibehalten. Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Anteilsfinanzierung durch das Land gewährt. Gefördert werden auch weiterhin Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen, beziehungsweise nichttechnische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen, die branchenübergreifend auf neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse sowie Service-Plattformen abzielen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Für Einzelvorhaben können Zuschüsse von bis zu einer Million Euro und für Verbundvorhaben von bis zu drei Millionen Euro gewährt werden.

Ein zusätzlicher Verbundzuschlag wird beim aktuellen Förderaufruf nicht gewährt, um insgesamt möglichst viele gute Ideen baden-württembergischer Unternehmen unterstützen zu können. „Im Kampf gegen den Klimawandel brauchen wir jede gute Idee unserer kleinen und mittelständischen Unternehmer und Unternehmerinnen. Mit dem neuen Förderaufruf wollen wir möglichst viele Vorhaben fördern“, so Hoffmeister-Kraut.


Antragsstellung

Förderanträge für den missionsorientierten Förderaufruf können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 20. Januar 2022 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip, Antragsfrist ist der 31. März 2022, 15 Uhr. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Zudem wird es am 17. Februar 2022 um 10 Uhr erneut eine Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen rund um die Antragstellung geben. Eine Anmeldung zum kostenfreien Web-Seminar ist ab dem 20. Januar 2022 möglich.


Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben. Bis Ende 2022 sind regelmäßige Förderaufrufe jeweils quartalsweise vorgesehen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-800 Mon, 17 Jan 2022 09:12:21 +0100 Weg frei für Cyber-Valley-Campus /en/current/press-releases/details/weg-frei-fuer-cyber-valley-campus Die Landesregierung fördert den Aufbau des Cyber-Valley-Campus in den kommenden Jahren mit 180 Millionen Euro. Der Innovationscampus soll baulich um mehrere Gebäude erweitert werden. Das Kabinett hat den Weg frei gemacht für den Aufbau des Cyber-Valley-Campus. Für die neue Unterbringung wurde ein gemeinsames Gesamtkonzept des Finanzministeriums und des Wissenschaftsministeriums beschlossen. Der in seinen ersten fünf Jahren des Bestehens enorm gewachsene Innovationscampus soll nach dem Konzept baulich um mehrere Gebäude erweitert werden, für die in den nächsten Jahren bis zu 180 Millionen Euro investiert werden sollen.

„Als Herzstück der KI-Spitzenforschung in Baden-Württemberg soll der Campus im globalen Wettbewerb auch baulich den Anspruch unterstreichen, Hotspot für Spitzenforscherinnen und -forscher in Europa zu sein“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Das wachsende Cyber Valley platzt bereits am fünften Geburtstag aus allen Nähten. Mit dem Gesamtkonzept haben wir nun einen Fahrplan, damit wir auch übernächstes Jahr für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler noch Arbeitsräume finden. Ich danke dem Finanzminister und dem Rektor der Universität Tübingen, dass wir statt kurzfristiger Lösungen ein tragfähiges Gesamtkonzept erarbeiten konnten.“

Finanzminister Danyal Bayaz sagte: „Wir investieren, damit Baden-Württemberg das Kalifornien Europas wird. Wir wollen Spitze bei der Künstlichen Intelligenz sein, das Cyber-Valley ist enorm wichtig dafür.“


Magnet für herausragende internationale KI-Forscherinnen und Forscher 

Der Cyber-Valley-Campus dient zugleich der Unterbringung eines geplanten ELLIS Instituts, wozu das Land sich derzeit in Abstimmung mit der Hector-Stiftung befindet, und des gemeinsam von Bund und Land finanzierten Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz (KI) der Universität Tübingen, das zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme betrieben wird. Das nun verabschiedete Konzept sieht den Bau von zwei weiteren Forschungs-, Lehr- und Seminargebäuden vor sowie den Kauf eines bestehenden Gebäudes auf dem künftigen Campusgelände.

Professor Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen, sagte: „Das Cyber Valley hat sich zum Magneten für herausragende KI-Forscherinnen und KI-Forscher aus aller Welt entwickelt. Nicht allein das Land Baden-Württemberg, auch die Bundesregierung, Unternehmen und private Stiftungen investieren aktuell und in den kommenden Jahren große Summen in kluge Köpfe. Die Forschenden brauchen allerdings auch Büroräume, Labore und Rechenkapazität. Daher war es zwingend erforderlich, nun auch die Investitionen in die Infrastruktur zu erhöhen und das Tempo beim Aufbau des Cyber Valley deutlich zu steigern, um die enormen Potenziale des Standorts zu realisieren.“   


Das Cyber Valley und das Ellis-Institut

Der Innovationscampus Cyber Valley ist zentrales Element der KI-Strategie des Landes. In einer gemeinsamen Initiative von Wissenschaft, Wirtschaft und dem Land Baden-Württemberg entsteht seit 2016 im Raum Stuttgart/Tübingen ein international führender Forschungsstandort im Bereich der künstlichen Intelligenz, Maschinellen Lernens, Computer Vision und Robotik.

Das Cyber Valley besteht seit fünf Jahren und ist mittlerweile eine der größten Forschungskooperationen Europas im Bereich der künstlichen Intelligenz. Exzellente Grundlagenforschung wird mit interdisziplinärer und industrieller Forschung und einer lebhaften Gründerszene am Standort Tübingen zu einem Innovationsökosystem zusammengeführt. 

Mit herausragender Hilfe der von den H. W. & J. Hector Stiftungen in Aussicht gestellten Mittel für die Gewinnung von KI-Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern soll das von einem wissenschaftlichen Verein getragene ELLIS Institut (European Lab for Learning and Intelligent Systems) im Cyber Valley aufgebaut werden. Die Zusage der Stiftung setzt eine finanzielle Beteiligung des Landes voraus. Das Land befindet sich hierzu in der Abstimmung mit der Hector-Stiftung.


Quelle: Staatsministerium

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news-793 Thu, 30 Dec 2021 15:53:23 +0100 Wirtschaftsministerium beschließt zweite Förderphase der Digital Hubs und der regionalen KI-Labs /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-beschliesst-zweite-foerderphase-der-digital-hubs-und-der-regionalen-ki-labs Die Digital Hubs und regionalen KI-Labs gehen in eine zweite Förderphase. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beschlossen, nachdem der Haushaltsgesetzgeber insgesamt 10 Millionen zur nachhaltigen Etablierung der Digital Hubs und 4,2 Millionen Euro für die Weiterentwicklung und Verstetigung der KI-Labs bereitstellt. „Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 legen wir einen besonderen Fokus darauf, die Digitalisierung der Wirtschaft und die Nutzung der Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz in der Fläche des Landes weiter voranzutreiben“, erklärte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Die Förderaufrufe werden zeitnah im kommenden Jahr veröffentlicht. Bei den Digital Hubs soll bereits bestehenden Zentren die Möglichkeit zur Weiterentwicklung geben werden, zudem sollen neue Akteure die Chance bekommen, einen Förderantrag zu stellen, um sich als regionale Digitalisierungszentren etablieren zu können. Ähnlich wie bei den regionalen Digital Hubs soll auch der zweite Förderaufruf der KI-Labs sowohl bereits bestehenden als auch neuen möglichen Fördernehmern offenstehen.

Digital Hubs als wichtiger Bestandteil des digitalen Ökosystems

„Baden-Württemberg ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, weil er auch in der Fläche stark ist. Das Land zeichnet aus, dass es nicht nur wirtschaftliche Kraftzentren hat, sondern dass international erfolgreiche Mittelständler auch im ländlichen Raum zu Hause sind“, sagte die Wirtschaftsministerin. Vor diesem Hintergrund startete das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg bereits im Jahr 2017 einen Förderaufruf, um mithilfe von regionalen Digital Hubs Zukunftstechnologien und digitale Innovationen in die Fläche des Landes zu bringen. Auf diese Weise sollten vorhandene Stärken der KMU mit neuen technologischen Möglichkeiten verknüpft und neue Wertschöpfungspotentiale erschlossen werden. Zehn regionale Digital Hubs wurden mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren und mit bis zu einer Millionen Euro pro Hub gefördert. Die zehn Digitalisierungszentren sind verteilt über ganz Baden-Württemberg – von Heidelberg bis in den Schwarzwald, von Ostwürttemberg bis nach Freiburg. Sie haben sich in den vergangenen drei Jahren zu wichtigen Bestandteilen des digitalen Ökosystems im Land entwickelt.

„Die Digital Hubs fungieren als essentielle regionale Erstanlaufstellen für das Thema Digitalisierung und weitere Zukunftstechnologien, in denen sich insbesondere bestehende Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteure informieren, experimentieren und gemeinsam neue Projektideen in die Umsetzung bringen können“, so Hoffmeister-Kraut. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital-Hub-Netzwerk Baden-Württemberg.

Dass die Digitalisierungszentren ein echtes Erfolgsmodell in Baden-Württemberg sind, zeigen die Zahlen. Bis zum 31. März 2021 wurden in den zehn Digital Hubs unter anderem 983 Präsenzveranstaltungen durchgeführt, 20.396 Unternehmen und Institutionen erreicht, 521 Digitalisierungsprojekte durchgeführt und 930 Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern angestoßen.

Mit den KI-Labs wurde ein wichtiger Beitrag dafür geleistet, KI in die Fläche des Landes zu tragen. Seit 2019 wurden – zunächst modellhaft – 19 regionale KI-Labs im ganzen Land gefördert, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu KI-Wissen zu erleichtern. „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solch hohe Wachstumsraten erwarten lässt. ‚KI made in Baden-Württemberg‘ muss auch international zur Marke werden. Wir müssen die Kommerzialisierung von KI entschlossen vorantreiben“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Während der Projektlaufzeiten von bis zu 15 Monaten wurden viele nachhaltig zur Verfügung stehende Angebote wie Schulungen und Erprobungsräume geschaffen. Spätestens Ende 2021 läuft die bisherige Förderung der KI-Labs aus. Die Vielzahl an passgenauen Angeboten für KMU gilt es nun zu verstetigen und weiterzuentwickeln. „Mit diesen Maßnahmen unterstützen wir gerade unsere zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land wirkungsvoll bei der digitalen Transformation, der Nutzung von Zukunftstechnologien und der Bewältigung der Krise“, so die Ministerin.

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Mit der Initiative Wirtschaft 4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die Initiative Wirtschaft 4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw dar. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Quelle. Wirtschaftsministerium BW

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news-791 Tue, 28 Dec 2021 16:00:00 +0100 Eine Million Euro für die Digitalisierung in der Ausbildung /en/current/press-releases/details/eine-million-euro-fuer-die-digitalisierung-in-der-ausbildung Um mehr Jugendliche für die betriebliche Ausbildung zu begeistern, fördert das Wirtschaftsministerium neun innovative Projekte zur Digitalisierung der beruflichen Orientierung und der überbetrieblichen Ausbildung mit einer Million Euro. „Wir müssen längerfristig sowohl noch mehr Jugendliche als auch mehr kleine und mittlere Unternehmen für die Berufsausbildung gewinnen und erfolgreich zusammenbringen. Dabei kann die Digitalisierung einen wichtigen Beitrag leisten. Die Jugendlichen sind ‚digital Natives‘. Sie erwarten eine digitale Ansprache und digitale Inhalte in der Ausbildung – und das nicht nur im Kontext der Corona-Pandemie“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart.

Mit dem Programm „Berufsausbildung 4.0“ reagiert das Wirtschaftsministerium darauf, dass sich in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021 weniger Jugendliche für eine berufliche Ausbildung entschieden haben. Ein Grund wird darin gesehen, dass Corona-bedingt das zweite Jahr in Folge viele traditionelle Maßnahmen der beruflichen Orientierung nicht oder nur eingeschränkt stattfinden konnten, so dass die Jugendlichen nicht ausreichend mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt kamen. Auch die während der Corona-Pandemie neu aufgesetzten digitalen Formate, wie virtuelle Ausbildungsmessen, wurden bislang eher verhalten angenommen. Zudem nehmen insbesondere kleine Betriebe aufgrund des organisatorischen und zeitlichen Aufwands oft nicht an den Aktivitäten zur Berufsorientierung teil. „Mit den innovativen Projekten tragen wir dazu bei, dass sowohl Jugendliche als auch kleine Unternehmen verstärkt an digitalen Formaten der beruflichen Orientierung teilhaben. Wir machen die Berufsausbildung digitaler und attraktiver“, betonte Hoffmeister-Kraut.

So sollen Ausbildungsberufe auch online greifbar gemacht werden, etwa mit Hilfe der Digitalisierung und neuer Elemente wie Virtual Reality oder Gamification und durch den Einsatz von Bodycams. Gegenstand der Digitalisierungsprojekte sind beispielsweise hybride Berufsorientierungswochen mit virtuellen Unternehmensbesuchen im Schulunterricht, virtuelle Lehrgänge, die eine standortübergreifende überbetriebliche Ausbildung in den Bildungsstätten ermöglichen, sowie der Aufbau eines Smart Home Labors, das erlebbar macht, wie attraktiv und zukunftsfähig die Ausbildungsberufe im Handwerk sind. „Auch eine innovative überbetriebliche Berufsausbildung mit digitalen Lerninhalten macht die berufliche Ausbildung für die Jugendlichen attraktiver,“ zeigte sich Hoffmeister-Kraut überzeugt. Mit den Projekten werden 2.300 Auszubildende in der überbetrieblichen Ausbildung sowie 150 insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Bauwirtschaft, der Industrie und des Handels sowie des Handwerks erreicht. „Überbetriebliche Ausbildungslehrgänge in den Bildungsstätten der Wirtschaft sichern die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung. Sie werden fortlaufend an neue Berufsfelder und technische Entwicklungen angepasst und vermitteln Ausbildungsinhalte, die beispielsweise in kleinen oder spezialisierten Betrieben nicht erlernt werden können. Dadurch sind auch diese Betriebe in der Lage, qualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden“, erläutert die Ministerin die Wichtigkeit der überbetrieblichen Ausbildung.

Weitere Hintergrundinformationen

Mit der Förderung setzt das Wirtschaftsministerium seine Anstrengungen für eine digitale Berufsausbildung fort. Zwischen 2017 und 2020 förderte das Wirtschaftsministerium sechs innovative Modellprojekte, die mit Hilfe der Digitalisierung insbesondere die Lernortkooperation von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb intensivierten. Zudem wurden bereits zwischen 2018 und 2021 drei Modellprojekten zur Digitalisierung der überbetrieblichen Berufsausbildung gefördert.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-792 Mon, 27 Dec 2021 15:00:00 +0100 Förderprogramm Invest BW: 30 Millionen Euro für den Klimaschutz /en/current/press-releases/details/foerderprogramm-invest-bw-30-millionen-euro-fuer-den-klimaschutz Mit einem missionsorientierten Förderaufruf zum Thema Innovationen für den Klimaschutz startet das Förderprogramm Invest BW in das Jahr 2022. „In den kommenden Jahren klimaneutral zu werden hat für uns oberste Priorität. Wir brauchen den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen für eine Sicherung unserer Spitzenposition im internationalen Wettbewerb“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. „Innovationen im Klimaschutz sind entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg“, so die Ministerin weiter. Baden-Württemberg soll das führende Klimaschutzland werden. Das Land hat sich verpflichtet, bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Dabei will die Landesregierung Maßstäbe setzen, wie der Übergang ins postfossile Zeitalter, die Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels und die Digitalisierung gelingen kann. Invest BW ist ein wichtiges Instrument, das dazu beiträgt diese Ziele zu erreichen.

„Wir sind in engem Austausch mit der Wirtschaft, um geeignete und kraftvolle Maßnahmen zu identifizieren. Dabei sind wir uns einig, dass uns nur ein Dreiklang aus innovativen Ideen, digitalen Lösungen und nachhaltigem Wirtschaften fit für die Zukunft macht“, betonte die Wirtschaftsministerin. Sowohl im kürzlich stattgefundenen Spitzengespräch zur klimaneutralen Wirtschaft als auch im Spitzentreffen der Initiative Wirtschaft 4.0 wurde die Bedeutung nachhaltiger digitaler Innovationen für Baden-Württemberg hervorgehoben.

Wirkungsvolle Anreize für Start-ups und mittelständische Unternehmen

Darauf aufbauend soll nun mit dem aktuellen Förderaufruf von Invest BW gezielt die Innovationstätigkeit im Bereich Klimaschutz weiter vorangetrieben und gestärkt werden, um wirkungsvolle Anreize insbesondere für Start-ups und mittelständische Unternehmen zu schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beim Klimaschutz zu erhöhen.

Gleichzeitig sollen innovative nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt und neue klimaschützende Prozesse in die betriebliche Umsetzung gebracht werden. „Ob Green Tech, klimaneutrale Produktion oder Ressourceneffizienz – gemeinsam mit unseren Unternehmen leisten wir mit Invest BW einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung der Klimaschutzziele, sowohl in unserem Land als auch auf europäischer Ebene beim Green Deal“, so Hoffmeister-Kraut.

Für den Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz stehen 30 Millionen Euro Fördermittel für Unternehmen bereit. „Es ist mir ein Anliegen, dass es Start-ups und KMU in unserem Förderverfahren leichtfällt, Anträge zu stellen. Große Ideen dürfen nicht im bürokratischen Klein-Klein untergehen. Mich freut daher sehr, dass wir gerade diesen Unternehmen mit auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien den Zugang zu attraktiver Förderung möglich machen“, sagte die Ministerin.

Mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH steht ein erfahrener Projektträger als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Antragstellung und Förderung zur Verfügung. Aus der ersten Förderrunde von Januar bis April 2021 konnten so bereits mehr als 100 Millionen Euro für Zukunftsprojekte aus Baden-Württemberg bewilligt werden. Davon gingen 13,6 Millionen Euro an Start-ups und rund 80 Prozent aller geförderten Anträge stammen von mittelständischen Unternehmen oder KMU.

Antragsstellung

Anträge für den nächsten Förderaufruf können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab Mitte Januar 2022 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben. Zur Antragstellung sind regelmäßige Förderaufrufe jeweils quartalsweise bis Ende 2022 vorgesehen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% 100%
news-783 Thu, 16 Dec 2021 09:02:12 +0100 Förderprogramm für aussichtsreiche Gründungen geht weiter /en/current/press-releases/details/foerderprogramm-fuer-aussichtsreiche-gruendungen-geht-weiter Die Landesregierung setzt die Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ bis zum 31. Dezember 2022 fort. Damit fördert das Land innovative Start-ups mit Wachstumspotenzial auf dem Weg zur Finanzierungsreife. Die Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ wird bis zum 31. Dezember 2022 fortgeführt. Das hat der Ministerrat am 14. Dezember 2021 beschlossen.

„Wir haben das bundesweit einzigartige Förderprogramm 2018 geschaffen, um erfolgversprechende, aber dennoch risikoreiche Start-up-Vorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife gezielt zu unterstützen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Unser Land ist jetzt mehr denn je auf innovative Gründungen angewiesen, die Transformationsprozesse im Bereich der Digitalisierung, der Mobilität, der Life Science und des Klimaschutzes vorantreiben. Gleichzeitig stellt die weiterhin von der Pandemie dominierte wirtschaftliche Lage gerade junge Start-ups vor noch größere Herausforderungen, erste Investoren und Pilotkunden zu gewinnen. Deshalb ist die Verlängerung von ‚Start-up BW Pre-Seed‘ wichtig für unseren Wirtschaftsstandort.“


150 Start-ups seit 2018 durch Programm unterstützt

Seit Beginn des Programms im Dezember 2018 konnten rund 150 Start-ups durch das Programm unterstützt werden. „Wir verzeichnen nach einem Corona-bedingten Einbruch seit ein paar Monaten wieder mehr Anfragen von Gründungen, die die Förderbedingungen für ‚Start-up BW Pre-Seed‘ erfüllen. Es bieten sich aktuell verstärkt Chancen, neue Geschäftsmodelle zu etablieren“, so Hoffmeister-Kraut. „Diese Dynamik wollen und müssen wir bestmöglich unterstützen. Gerade in der Anfangsphase einer Gründung sind Investorinnen und Investoren noch zurückhaltend. Unsere Förderung schließt hier eine wichtige Lücke, bis die Start-ups finanzierungsreif werden.“ Zudem sorge das Programm durch seine Ausgestaltung für eine frühzeitigere Einbindung von Investoren und schaffe Synergien zum Unterstützungsangebot der Start-up BW Acceleratoren, ergänzte die Ministerin.

Für die Fortführung stehen insgesamt sieben Millionen Euro aus der Rücklage für Haushaltsrisiken des Landes zur Verfügung.


Start-up BW Pre-Seed

„Start-up BW Pre-Seed“ setzt früher als bisherige Förderungen an und schließt die Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung, der sogenannten Pre-Seed-Phase. Die eigenen Finanzmittel der Start-ups werden in dieser Phase häufig aufgebraucht, während private und institutionelle Anleger aufgrund des Risikos oftmals noch zurückhaltend sind. Wenn der Schritt vom Prototyp zum Markteintritt erfolgen muss, bedeutet das nicht selten das Aus für viele gute Geschäftsideen.

Die Frühphasenförderung trägt dazu bei, dass mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden. „Start-up BW Pre-Seed“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen.


Gründliche Auswahl der Start-ups

Die Auswahl der Start-ups erfolgt in enger Einbindung der Pre-Seed-Partner an verschiedenen Standorten im Land – erfahrene Start-up-Inkubatoren und Acceleratoren, die innovative Gründungsvorhaben intensiv betreuen. Start-ups können nur auf Empfehlung eines Pre-Seed-Partners und mit privater Ko-Finanzierung einen Pre-Seed-Antrag stellen.

Das 2018 gestartete Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Programm temporär zu „Start-up BW Pro-Tect“ ausgeweitet, um krisengeschüttelte Start-ups zielgenau und bedarfsgerecht zu unterstützen. Kein anderes Bundesland hat dies so schnell eingeführt wie Baden-Württemberg. Mit der Fortführung von Start-up BW Pre-Seed steht die Landesregierung Start-ups in der frühen Phase der Unternehmensgründung jedoch weiterhin zur Seite.

Quelle: Staatsministerium

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news-782 Thu, 16 Dec 2021 08:53:46 +0100 Fünf Jahre Cyber Valley /en/current/press-releases/details/fuenf-jahre-cyber-valley Das Cyber Valley, Europas größtes Forschungsnetzwerk für Künstliche Intelligenz, wird fünf Jahre alt. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist es einer der Orte im Land, an dem Zukunft stattfindet. Bund und Land betrachten das Cyber Valley als Juwel und fördern es nach Kräften. „Wenn ich mich an den Anfang zurückerinnere, dann kann man sagen: In gewisser Weise ist das Cyber Valley selbst ein Start-up – zumindest war es das vor fünf Jahren“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Heute genießt das Forschungsnetzwerk Cyber Valley großen Respekt in Baden-Württemberg, in ganz Deutschland und im Ausland. Die Qualität der Forscherinnen und Forscher haben das Cyber Valley an die Spitze der einschlägigen Rankings katapultiert. Im Wettbewerb um die besten Köpfe haben wir die Nase vorn. Bund und Land betrachten das Cyber Valley als Juwel und fördern es nach Kräften. Das Cyber Valley hat sich einen sehr wichtigen Status erarbeitet: Als einer der Orte in unserem Land, an dem Zukunft stattfindet.“

2016 hat das Land Baden-Württemberg zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, den Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie Amazon, der BMW AG, der Daimler AG, der IAV GmbH, der Porsche AG, der Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG den Innovationscampus Cyber Valley gestartet – mit der Vision, einen internationalen Leuchtturm im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zu schaffen. Hier werden seitdem Kräfte gebündelt, damit das Land die digitale Zukunft mit europäischen Werten aktiv mitgestaltet anstatt Schlüsseltechnologien nur anzuwenden. Nach nur fünf Jahren ist das einzigartige Ökosystem Cyber Valley zum größten KI-Netzwerk in ganz Europa herangewachsen und feiert heute Geburtstag. Bereits in der Anfangsphase hat das Land Baden-Württemberg das Cyber Valley mit mehr als 160 Millionen Euro unterstützt, in den kommenden zehn Jahren sind weitere Förderungen in Höhe von mindestens 250 Millionen Euro durch private und öffentliche Mittel geplant sowie zusätzliche Finanzierungen für die Erweiterung der Infrastruktur und Neubauten.


Start-Up-Netzwerk von Unternehmensgründerinnen und -gründern

„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, die alle Bereiche unseres Lebens betrifft. Es ist beeindruckend zu sehen, welche Innovationskraft und -kompetenz im Ökosystem Cyber Valley steckt und wie stark es in den letzten fünf Jahren gewachsen ist. Unsere Idee, ein strahlendes Signal für KI ‚made in the LÄND‘ zu schaffen, ist uns bereits jetzt mehr als gelungen. Wir ziehen nicht nur hervorragende Talente aus aller Welt an, sondern stehen auch im Land in engem Austausch mit der Gesellschaft, damit KI werte- und menschenzentriert eingesetzt wird“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich des Geburtstags.

Die Forschungsschwerpunkte im Cyber Valley liegen besonders in den Bereichen maschinelles Lernen, Computer Vision und Robotik, aber auch im Themenfeld KI in Medizin und Robotik. Neben der Grundlagenforschung hat das Cyber Valley mit dem Start-Up-Netzwerk eine Gemeinschaft von Unternehmensgründerinnen und -gründern aufgebaut, der mittlerweile schon 30 Start-Ups angehören. Im Cyber Valley Investor-Netzwerk werden diese Start-Ups außerdem eng von Inverstoren begleitet. Als Mentorinnen und Mentoren helfen sie dabei, die innovativen Forschungen und Ideen in die Anwendung zu bringen und erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen aufzubauen.


KI „Made in The LÄND“ ist werte- und menschenzentriert

Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten im Cyber Valley-Ökosystem ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen. KI „made in the LÄND“ bedeutet KI in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Gesellschaft – menschen- und wertezentriert zum Gemeinwohl aller. Forschungsprojekte werden durch einen unabhängigen Beirat, dem Public Advisory Board (PAB), nach ethischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten bewertet. Zudem veranstaltet das Cyber Valley unter dem Motto „KI und Gesellschaft“ regelmäßig Public-Engagement-Maßnahmen – wie beispielsweise eine KI-Sprechstunde oder auch einen Podcast, um aktiv in den Diskurs mit der Öffentlichkeit zu gehen. Diese Formate sollen künftig erweitert und noch breiter aufgestellt werden.


Nächste Schritte: Weitere Vorhaben zur internationalen Vernetzung

Das Ökosystem Cyber Valley soll nun weiter ausgebaut und nachhaltig gefördert werden. Hier geht es besonders darum, bestehende Strukturen noch stärker zu vernetzen und zahlreiche neue Netzwerke aufzubauen. Teil davon wird neben der Verstetigung und dem Ausbau des KI-Kompetenzzentrums Tübingen AI Center ab Juli 2022 auch der Ausbau des ELLIS-Netzwerkes sein. Bei diesem steht die weitere Interaktion mit europäischen und internationalen Spitzenstandorten im Fokus. ELLIS steht für European Laboratory for Learning & Intelligent Systems und wurde von führenden Forscherinnen und Forschern aus Europa gegründet, die eng mit Grundlagenforscherinnen und -forschern aus der Industrie zusammenarbeiten. Übergeordnetes Ziel ist es, europäische Spitzenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz international konkurrenzfähig zu etablieren. Die ELLIS-Initiative umfasst mittlerweile 37 Units in ganz Europa, von denen alleine vier in Baden-Württemberg angesiedelt sind (Tübingen, Freiburg, Heidelberg und seit kurzem Stuttgart). Weiterhin sollen internationale Talente und Spitzenwissenschaftler gewonnen werden. Besonders soll das Cyber Valley Start-Up-Network vergrößert werden, um den Gründergeist sowie die Kooperationen mit der Wirtschaft weiter voranzutreiben.


Der Innovationscampus Cyber Valley

Mit dem Innovationscampus Cyber Valley wurde erstmals als gemeinsames Commitment von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft – mit durchschlagendem Erfolg – ein neues Modell erprobt. Im Zentrum stand dabei keine Einrichtung, sondern der Aufbau und die Förderung eines Innovationsökosystems, das von der Grundlagenforschung bis zur wirtschaftliche Anwendung alle Akteure miteinander vernetzt und so neue Kräfte mobilisiert.

Quelle: Staatsministerium

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news-778 Mon, 06 Dec 2021 18:27:41 +0100 Realisierung des Innovationsparks KI in Heilbronn kann starten /en/current/press-releases/details/realisierung-des-innovationsparks-ki-in-heilbronn-kann-starten Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat dem Konsortium in Heilbronn grünes Licht gegeben, mit der Realisierung des Innovationsparks KI vorzeitig zu beginnen. „Rund ein Jahr nach dem offiziellen Start des Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl machen wir den Projektbeginn in Heilbronn möglich“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung müssten komplexe beihilfen- und zuwendungsrechtliche Fragen geklärt werden, die Zeit benötigten, so die Ministerin. Dem Wunsch des Konsortiums, zunächst auf eigenes Risiko mit dem Projekt zu beginnen, habe das Wirtschaftsministerium nach eingehender rechtlicher Prüfung zugestimmt.

„Wir haben uns dazu entschieden, mit einer sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigung einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu ermöglichen. Mit dem Innovationspark KI wollen wir einen spürbaren konjunkturellen Impuls zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geben. Geschwindigkeit spielt angesichts des harten internationalen Wettbewerbs beim Thema Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle“, so Hoffmeister-Kraut.

Innovationspark KI als internationales Leuchtturmprojekt

„Der Innovationspark KI soll als international sichtbares Leuchtturmprojekt dazu beitragen, dass Baden-Württemberg bei der Nutzung der enormen wirtschaftlichen Potentiale einer ethisch verantwortungsvollen KI eine führende Rolle einnimmt.“ Auch unter dem Gesichtspunkt Klimaschutz und Nachhaltigkeit solle der Park Maßstäbe setzen, ergänzte die Ministerin. Der nun ermöglichte vorzeitige Maßnahmenbeginn erlaubt dem Konsortium auch, mit konkreten Planungen in diesem Zusammenhang zu beginnen.

„Wir freuen uns, dass die ersten formalen Hürden genommen wurden“, sagte Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. „Jetzt können wir mit der Umsetzung starten. Die internen Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren“, erklärte der Sprecher des Heilbronner Konsortiums, Oberbürgermeister Harry Mergel.

Die neu gegründete „Die KI-Stiftung Heilbronn gGmbH“ wird nun mit Hochdruck die zentralen ersten Umsetzungsschritte angehen. Dazu gehören die Besetzung von Schlüsselpositionen für die Realisierung dieses Großprojekts, die Anmietung erster Büroflächen im Heilbronner Zukunftspark Wohlgelegen sowie Ausschreibungen für einen städtebaulichen Wettbewerb zum künftigen Hauptstandort Gewerbegebiet Steinäcker und für ein Greenbook, mit dem das Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf den Innovationspark KI ganzheitlich angegangen werden soll.

Studie bestätigt Notwendigkeit des KI-Parks

Mit einem leistungsfähigen Kommunikationskonzept soll die Marke „Innovationspark KI“ von Beginn an im In- und Ausland positioniert werden, um weitere Unternehmen und Stakeholder als Kooperationspartner für den Innovationspark KI zu gewinnen. Im Jahr 2023 soll zudem erstmals der weltweite AI Enterprise Award verliehen werden, der gezielt auf die Anwerbung internationaler KI-Talente ausgerichtet sein wird.

Dass die Realisierung eines Innovationsparks KI ein passgenauer Ansatzpunkt im Bereich KI ist, bestätigt auch eine Anfang Dezember 2021 erschienene Studie des Bundesverbands Deutsche Start-ups und des Deutsche-Telekom-Inkubators Hubraum. Diese hat erneut gezeigt, dass der Fokus darauf liegen muss, aus guten Ideen marktreife Produkte zu entwickeln. Zudem sollte laut der Studie der Anteil von Frauen in KI-Start-ups erhöht werden. Als Ansatzpunkte dafür werden unter anderem die Schaffung von Experimentierzonen und der Datenzugang beziehungsweise -austausch von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen genannt. In dieser Richtung sind beim Innovationspark KI in Heilbronn verschiedene Maßnahmen wie etwa der Aufbau von Reallaborinfrastrukturen, die Schaffung von Datenpools und die spezifische Unterstützung von Frauen im KI-Bereich angedacht.

Weitere Informationen

Als Ergebnis des europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl hatte der Ministerrat am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovationspark KI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren und dafür eine Zuwendung von bis zu 50 Millionen Euro zu gewähren. Der Innovationspark KI ist damit das größte innovationspolitische Einzelvorhaben des Wirtschaftsministeriums seit Jahrzehnten.

Derzeit erarbeitet das Konsortium aus Heilbronn mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums einen förderfähigen Antrag für das Vorhaben. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn erfolgt auf Risiko des Antragsstellers. Das Wirtschaftsministerium steht zudem im engen Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium und der EU-Kommission wegen einer Notifizierung der Förderung. Sie ist erforderlich, damit die Zuwendung des Landes an das Konsortium in Heilbronn ausgezahlt werden kann.

Weitere Informationen zum Innovationspark KI Baden-Württemberg werden fortlaufend unter www.innovationspark-ki-bw.de veröffentlicht.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-777 Mon, 06 Dec 2021 12:20:37 +0100 Initiative Wirtschaft 4.0 veröffentlicht Perspektivpapier für nachhaltige digitale Innovationen in Baden-Württemberg /en/current/press-releases/details/initiative-wirtschaft-40-veroeffentlicht-perspektivpapier-fuer-nachhaltige-digitale-innovationen-in-baden-wuerttemberg Innovative Ideen, digitale Lösungen, ein nachhaltiger Ansatz – mit diesem Dreiklang soll das Land fit für die Zukunft gemacht werden. Das ist das Ergebnis des Spitzentreffens von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative Wirtschaft 4.0. „Ein nachhaltiger Ansatz spielt bei der Transformation der Wirtschaft eine bedeutende Rolle“, sagte die Ministerin. Die Landesregierung hat sich zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 verpflichtet. Die Unternehmen tragen einen bedeutenden Anteil dazu bei. „Beides, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, gehören untrennbar zusammen“, betonte die Ministerin bei dem Treffen, das heute (6. Dezember) Corona-bedingt in einem virtuellen Format stattfand. Als Leitthema des Spitzentreffens wurde „Green Digital Innovation & Transformation made in BW“ gewählt. „Trotz Corona dürfen wir den Klimawandel nicht aus dem Blick verlieren. Dieser bedroht die Lebensgrundlagen und Lebensräume überall auf der Welt. Der Klimawandel wird Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, auf globale Lieferketten, Ressourcenverfügbarkeit und auf unseren Wohlstand haben. Geschlossen müssen wir diese Herausforderungen anpacken. Dafür benötigen wir innovative und nachhaltige Ideen, gepaart mit digitalen Lösungen“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Ministerin diskutierte mit den Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertretern der Initiative Wirtschaft 4.0 Ideen, wie die Transformation des Landes am besten zu begleiten sei. „Es geht darum, die richtigen Antworten auf die drei großen Megatrends unserer Zeit zu finden: Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demographie. Heute unternehmen wir so viel wie noch nie zuvor, um die Digitalisierung der Wirtschaft im Land voranzubringen und damit zugleich unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dafür gibt es bereits zahlreiche positive Beispiele aus Baden-Württemberg. Mein Ministerium will diese Unternehmen weiter unterstützen und fördern und so digitale und innovative Strategien in die Breite der Wirtschaft und die Fläche des Landes tragen“, so die Ministerin weiter.

Ein Perspektivpapier zum Spitzentreffen 2021 (PDF) zeigt mit einem 15-Punkte-Plan auf, welche Lösungswege die Initiative Wirtschaft 4.0 bereits verfolgt und fortan stärker beschreiten will. Ziel ist es, die digitale Transformation in Baden-Württemberg mithilfe von innovativen Ideen weiter voranzubringen und nachhaltig zu gestalten.


Digitalisierung und Klimaschutz durch Förderprogramme unterstützen

Zum einen wird betont, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Unternehmen und Start-ups durch gezielte Förderprogramme zu unterstützen. Beispielsweise greift der erste missionsorientierte Förderaufruf von Invest BW, dem größten einzelbetrieblichen Förderprogramm in der Geschichte des Landes, das Thema Klimaschutz auf. Bis Ende 2022 werden im Rahmen von Invest BW insgesamt bis zu 300 Millionen Euro bereitgestellt. Darüber hinaus erwirkt die Digitalisierungsprämie Plus nachhaltige digitale Lösungen in der gesamten Fläche des Landes. Um die hohe Bekanntheit der Digitalisierungsprämie Plus zu nutzen, wird eine noch stärkere Ausrichtung auf Nachhaltigkeitsziele geprüft. Außerdem sollen auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderung digitaler und nachhaltiger Innovationen eingesetzt werden.


Künstliche Intelligenz (KI) als Transformationstechnologie

Ein Werkzeug der Digitalisierung ist die Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem Innovationspark KI in Heilbronn soll ein Ökosystem mit internationaler Strahlkraft geschaffen werden, das die gesamte Wertschöpfungskette abbildet – von der Qualifizierung von IT-Fachkräften über die KI-Forschung bis hin zur Kommerzialisierung von ethisch verantwortungsvoller und menschenzentrierter KI „made in Baden-Württemberg“. Das Wirtschaftsministerium stellt dafür 47,5 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 15 Millionen Euro sieht das Wirtschaftsministerium für die Förderung von KI-Exzellenz-Zentren im Land vor – vorbehaltlich der finalen Entscheidungen des Haushaltsgesetzgebers voraussichtlich Ende des Jahres.


Fachkräfte für eine digitale und nachhaltige Wirtschaft qualifizieren

Ebenso sei es nötig, die Fachkräftequalifizierung für eine digitale und nachhaltige Wirtschaft voranzutreiben. Dabei gehe es einerseits um (digitale) Formate bei der Berufsorientierung beziehungsweise der nachhaltigen Eingliederung in den Arbeitsmarkt, andererseits um das Thema Chancengleichheit vor dem Hintergrund einer Unternehmenskultur 4.0. So entstand im Rahmen eines Modellprojekts mit der „Corporate Culture Map“ ein digitales Tool für eine widerstandsfähige, chancengleiche und digitale Unternehmenskultur 4.0, dass das Wirtschaftsministerium ab dem Jahr 2022 zur Verfügung stellt.


Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Mit der Initiative Wirtschaft 4.0 (IW 4.0) möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW 4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wirtschaft-digital-bw.de
 

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-773 Mon, 29 Nov 2021 15:05:58 +0100 Matching-Plattform WhatCanAIDoForMe.com gestartet /en/current/press-releases/details/matching-plattform-whatcanaidoformecom-gestartet Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM), die KENBUN IT AG und die thingsThinking GmbH aus Karlsruhe haben eine Plattform entwickelt, auf der sich Unternehmen mit noch unspezifischen KI-Vorhaben und geeignete KI-Lösungsanbieter vernetzen können: WhatCanAIDoForMe.com. Die Matching-Plattform ist seit 19. Oktober 2021 in der Beta-Version live. Die Nutzung ist kostenfrei. Die drei Partner haben daran seit Januar 2021 gearbeitet. Mit der Web-Applikation WhatCanAIDoForMe.com sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Potenziale von KI-Lösungen aufgezeigt und die erste Hürde bei der Implementierung - die Identifikation geeigneter Anwendungsmöglichkeiten und Lösungsanbieter - genommen werden. Basis für das Matching ist ein Forschungsprojekt am Institute for Applied Artificial Intelligence (IAAI) an der HdM.

Kunden gewinnen

Für KI-Lösungsanbietende stellt die Applikation eine kostenlose Möglichkeit dar, neue Kunden zu gewinnen und die eigenen KI-Lösungen stärker in die Anwendung bei Unternehmen zu bringen. "Mit dem Projekt möchten wir einen Beitrag zur Vernetzung des KI-Ökosystems mit der etablierten Wirtschaft leisten", erklärt Prof. Dr. Jürgen Seitz, Leiter des Verbundforschungsprojektes.

Unternehmen mit KI-Bedarf können auf WhatCanAIDoForMe.com ihre Problemstellungen in Textform beschreiben und erhalten durch semantisches Matching Vorschläge zu geeigneten KI-Anwendungsszenarien und Lösungsanbietern. Um als KI-Lösungsanbieter auf der Plattform vertreten zu sein, steht auf WhatCanAIDoForMe.com ein Online-Fragebogen zu Verfügung.

Förderung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Das Verbundforschungsprojekt wird im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Die 44 ausgewählten Projekte sollen technologische Hürden überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen beschleunigen.

Quelle: Hochschule der Medien

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Presse Management IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Standards Infrastruktur Technologietrends IT-Sicherheit Umsetzung
news-769 Fri, 19 Nov 2021 10:18:44 +0100 Auftakt der Förderperiode 2021 bis 2027 der Europäischen Strukturfonds /en/current/press-releases/details/staatsministerium-auftakt-der-foerderperiode-2021-bis-2027-der-europaeischen-strukturfonds Mit fast 500 Millionen Euro aus den Europäischen Strukturfonds investiert die Landesregierung in den kommenden sieben Jahren weiter in die Zukunftsfähigkeit des Landes. Dabei geht es um die Entwicklung des Ländlichen Raums, die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft, eine Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen sowie den Klimaschutz. „Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung EFRE und der Europäische Sozialfonds ESF sind wichtige Instrumente zur Unterstützung der Innovations- und Klimapolitik sowie der Arbeits- und Sozialpolitik Baden-Württembergs. Der gemeinsame Start der beiden Programme in die Förderperiode 2021 bis 2027 unterstreicht die enge Kooperation bei der Planung der Förderprogramme, aber auch bei der Umsetzung der geförderten Projekte. Für Baden-Württemberg stellt die Europäische Union rund 279 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und rund 218 Millionen Euro im Europäischen Sozialfonds bereit“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Mittwoch, 17. November 2021 anlässlich der gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur Förderperiode 2021 bis 2027 der Europäischen Strukturfonds EFRE und ESF in Stuttgart.

„Ein stärkerer Klimaschutz ist nur durch fortwährende Innovationen zu erreichen. Zudem ist berufliche Qualifizierung der Schlüsselfaktor bei der digitalen und ökologischen Transformation. EFRE und ESF leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir den Wandel aktiv gestalten können“, ergänzte Wirtschaftsminsiterin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Mit der ESF Plus-Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Armut im Land. Wir unterstützen arbeitslose Menschen dabei, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Darüber hinaus trägt der ESF Plus zur Fachkräftesicherung bei, gerade in den Bereichen Aus- und Weiterbildung“, sagte die Staatssekretärin im Sozialministerium Dr. Ute Leidig.

Im Rahmen der ressortübergreifenden Auftaktveranstaltung haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Soziales und Umwelt, der Verwaltung und der breiten Öffentlichkeit in Talkrunden, Interviews und Filmbeiträgen per Livestream über die zentralen Themen und Ziele der beiden EU-Fonds und über ganz konkrete Projektbeispiele informiert. „Unser besonderer Dank gilt allen Partnerinnen und Partnern der beiden Programme, die sich in die Gestaltung der Programme eingebracht haben. Erst dadurch ist die Programmplanung zu einer runden Sache geworden“, erklärte Minister Hauk.


Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärken

„Ein stärkerer Klimaschutz und die Transformation zu einer CO2-armen Wirtschaftsweise ist nur durch fortwährende Innovationen zu erreichen. Mit dem Aus- und Aufbau von wirtschaftsnaher Infrastruktur, der Unterstützung von Hightech-Gründungen, Technologietransferangeboten und unserem erfolgreichen Wettbewerb RegioWIN möchten wir mit Hilfe von EU-Mitteln und ergänzenden Landesmitteln die Innovationsfähigkeit der baden-württembergischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken. Davon profitiert unser gesamter Wirtschaftsstandort“, sagte die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Nachhaltige Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft sind die Schlüssel für eine ressourcenschonende und klimaneutrale Wirtschaft. Das EFRE-Programm 2021 bis 2027, das das Land Baden-Württemberg der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt hat, steht mit starken Impulsen auch ganz im Zeichen des Europäischen Green Deal. Hier liegen auch und besonders für den Ländlichen Raum große Chancen. „Der Ländliche Raum und die dort wachsenden die Rohstoffe bieten enorme Chancen für eine nachhaltige Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Das Holz aus unseren Wäldern ist eine wertvolle Ressource, die es im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes nachhaltig zu nutzen gilt. Die Unterstützung von KMU mit Potential zur Technologieführerschaft und auch RegioWIN tragen dazu bei, dass auch die Wertschöpfung im Ländlichen Raum stattfindet“, betonte Minister Hauk.

Im urbanen und industriellen Raum nutzt die nachhaltig zirkuläre Bioökonomie sekundäre Rohstoffquellen, um mittels biologischen Verfahren und dem Einsatz biologischen Wissen Rohstoffe wieder verfügbar zu machen oder neu zu erzeugen. Mit der EFRE-Förderung entsprechender Bioraffinerien ist es möglich, Rohstoffe aus Abfällen und Abwasser (rück)zugewinnen oder Abluft von beispielweise Industrieanlagen für ein biotechnologisches CO2-Recycling zu nutzen. „Damit uns in Baden-Württemberg die Transformation zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise gelingt, benötigen wir in allen Lebensbereichen innovative und breit anwendbare Lösungen. Die Förderung der nachhaltigen zirkulären Bioökonomie ist ein wichtiger Baustein, um in Zukunft unsere Umwelt, Ressourcen und das Klima zu schonen“, betonte der Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Helmfried Meinel.

 

Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen

Der ESF unterstützt die Inklusion von sozial benachteiligten Menschen sowie die Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen. „Es gibt Menschen, die trotz guter allgemeiner Arbeitsmarktsituation keine berufliche Perspektive finden. Wir wollen Menschen dazu eine Chance geben – auch unter schwierigen Umständen oder in einem zweiten Anlauf. Der ESF gibt uns die Möglichkeit, Neues zu erproben, gerade um Menschen mit schwierigen Problemlagen Wege in die Arbeitswelt zu eröffnen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Dr. Ute Leidig. Hierbei geht es etwa um mehr Teilzeitausbildungsmöglichkeiten für alleinstehende Frauen, eine dauerhafte Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt und um die Förderung der Assistierten Ausbildung für benachteiligte Jugendliche. „Wie überall gibt es auch in einem wohlhabenden Land wie Baden-Württemberg Armut, und das wirksamste Mittel gegen Armut ist eine existenzsichernde Beschäftigung“, so Staatssekretärin Dr. Leidig.

Mit dem ESF legt Baden-Württemberg zudem einen besonderen Fokus auf die Erwerbstätigen in kleinen und mittleren Unternehmen. „Berufliche Qualifizierung ist der Schlüsselfaktor, um die digitale und ökologische Transformation zu meistern. Der Strukturwandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt gelingt uns nur mit qualifizierten Fachkräften. EFRE und ESF leisten einen wichtigen Beitrag, dass wir mit dem Wandel nicht nur Schritt halten, sondern ihn aktiv gestalten“, ergänzte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Die Arbeitswelt von morgen braucht neue Kompetenzen. Mit zunehmender Digitalisierung verändert sich die Berufs- und Arbeitswelt: Betriebe und Beschäftigte stehen vor komplexen Herausforderungen - und benachteiligte Menschen, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, geraten weiter ins Abseits. Dies unterstreicht die Wichtigkeit einer aktiven unterstützenden Politik der beiden EU-Fonds für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs.

„EFRE und ESF wirken nicht nur vor Ort, sondern sind auch Grundpfeiler der Europäischen Integration in der Solidargemeinschaft. Vernetzung und Kooperation über Grenzen hinweg wollen wir daher in der Förderperiode 2021 bis 2027 noch weiter ausbauen“ sagte Minister Peter Hauk mit Blick auf die Gestaltungsmöglichkeiten in der Programmumsetzung.


Die europäischen Strukturfonds

Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Bei der Planung und Umsetzung arbeiten das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz  als EFRE-Verwaltungsbehörde, das Wirtschaftsministerium, das Wissenschaftsministerium und das Umweltministerium eng zusammen.

Beim ESF-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 bilden nachhaltige Beschäftigung, lebenslanges Lernen und Fachkräftesicherung sowie soziale Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und Bekämpfung von Armut die Schwerpunkte des Programms. Das Sozialministerium (ESF-Verwaltungsbehörde) und das Wirtschaftsministerium setzen das Programm in Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium, dem Kultusministerium und dem Justizministerium um.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse
news-764 Tue, 16 Nov 2021 23:28:55 +0100 Landes-Innovationspreis 2021 verliehen /en/current/press-releases/details/landes-innovationspreis-2021-verliehen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat am 16. November den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr. Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Mehr denn je brauchen wir den Willen und den Mut der Menschen, um die Innovationskraft des Landes zu stärken und Investitionen in Zukunftstechnologien voranzutreiben“, sagte die Ministerin im Rahmen der Verleihung des 37. Innovationspreises. Dass Baden-Württemberg ein enormes Potential bei kleinen und mittleren Unternehmen habe, zeigen die über 110 Bewerbungen, die dieses Jahr eingingen. „Innovationen sind der entscheidende Faktor, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg nachhaltig zu sichern und auszubauen. Dabei werden wir die Art und Weise wie wir wirtschaften, arbeiten, produzieren und konsumieren, deutlich verändern müssen. Aber Ideen und Möglichkeiten des technischen Fortschritts, die durch neues Wissen und neue Kooperationen entstehen, sind unbegrenzt“, so Hoffmeister-Kraut. Als europaweit innovativste Region müsse Baden-Württemberg die vorhandenen Potentiale, die das Land mit seinen Wirtschafts- und Forschungsinfrastrukturen habe, nutzen und die enormen Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft angehen, sagte die Wirtschaftsministerin.

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr für den Innovationspreis des Landes durch das Preiskomitee ausgewählt: die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein erhielt ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Die CDM Tech GmbH aus Fellbach und die MANNER Sensortelemetrie GmbH aus Spaichingen wurden für ihre Innovationen jeweils mit 15.000 Euro prämiert. Zusätzlich erhielt die ROTEC GmbH aus Stuttgart den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Fünf weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Hoffmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Auch der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, war beeindruckt von den Bewerbungen und sagte anlässlich der Verleihung: „Es freut mich ganz besonders, wenn unter den ausgezeichneten Unternehmen auch solche zu finden sind, die wir mit unseren Angeboten beim Schutz ihrer Innovationen unterstützen konnten.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2021 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.

Bilder der Preisverleihung finden Sie unter: https://t1p.de/smxi


Die Preisträger 2021 im Einzelnen:

Die ZECHA Hartmetall- Werkzeugfabrikation GmbH, Königsbach-Stein, erhält 20.000 Euro für ihre neu entwickelten Mikropräzisionswerkzeuge, die mit Hilfe einer Laserbearbeitung der Diamantbeschichtung und der speziellen Geometrie Schnittkräfte im Einsatz erheblich reduzieren und somit auch für bisher schwer zerspanbare Materialien eingesetzt werden können. www.zecha.de

Die CDM Tech GmbH, Fellbach, erhält 15.000 Euro für ihr Qualitätsinspektionstool, das mit Hilfe von Augmented Reality (AR) die Realität mit digitalen Informationen zur Steigerung der Fehlererkennung bei Qualitätsprüfungen insbesondere von Bauteilen verbindet. www.cdmtech.de   

Die MANNER Sensortelemetrie GmbH, Spaichingen, erhält 15.000 Euro für ihren Torsionssensor im Briefmarkenformat - ein weltweit erster schweißbarer, miniaturisierter Drehmomentsensor mit integrierter Nahfeldtelemetrie für die dynamische Erfassung von Drehmoment, Temperatur und Drehzahl bei Serienanwendungen. Damit werden unter anderem kostengünstige Lösungen für die Drehmomenterfassung in Seriengetrieben, Pumpen oder Antriebssträngen für Industrie 4.0 Anwendungen ermöglicht. www.sensortelemetrie.de

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die ROTEC GmbH, Stuttgart, für ihre umgesetzte Innovation zur Prüfung von Stahlseilen (zum Beispiel bei Seilbahnen). Prüfgeräte für eine zerstörungsfreie magnetische Seilprüfung, zur hochaufgelösten Ermittlung der Position von Schadstellen am Seil und damit verbesserten Messtechnik mit neuen Möglichkeiten für Prüfdienstleister und Kunden. www.ro-tec.net


Eine Anerkennung erhielten jeweils:

Die ASPION GmbH, Karlsruhe, für den Datenlogger zur Erkennung und sicheren Nachweis von Transportschäden, um Risiken im globalen Warenverkehr zu minimieren, der erstmalig auch die Einhaltung von Transportnormen überprüft und Schocks/Vibrationen auf drei Achsen im Millisekunden-Verlauf zuverlässig erfasst. www.aspion.de

Die J.con GmbH, Bühl, für deren Füllstandmesstechnik für (kryogene) Gase und Reichweitenberechnung. Eine hochgenaue Messtechnik in Kombination mit thermodynamischen Simulationsrechnungen, um gefährliche Tanküberläufe zu vermeiden, kritische Tankzustände rechtzeitig zu erkennen und Tankvolumen effizient zu nutzen. Unter anderem können somit bis zu 10 Prozent der Versorgungsfahrten eingespart werden. www.jcon-gmbh.de

Die HD Vision Systems GmbH, Heidelberg, für deren Bildverarbeitungssysteme zum Einsatz in der verarbeitenden Industrie mittels Datenaufnahmen mit diskreten Kameras und KI-gestützter Software sowie Analysemethoden, um vor allem glänzende Oberflächen und schnell bewegte Objekte genauer zu erfassen. www.hdvisionsystems.de

Die e-flox GmbH, Renningen, für deren containerisierte Anlagentechnologie zur wirtschaftlichen Produktion von grünem Wasserstoff aus Biogas mittels Dampfreformierung. Die Anlage ist modular skalierbar. www.e-flox.de

Die Jörn GmbH, Waiblingen für deren Federungen für Fahr- und Lastenräder, eine Verbesserung von Wartung und Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort, speziell für Lastenräder, für die es bisher nur Kompromisslösungen gab. www.joern-gmbh.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Umsetzung
news-763 Tue, 16 Nov 2021 23:22:56 +0100 Tool für Implementierung einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur 4.0 vorgestellt /en/current/press-releases/details/tool-fuer-implementierung-einer-zukunftsfaehigen-unternehmenskultur-40-vorgestellt Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeitswelt grundlegend verändert: Digitale Transformationsprozesse wurden enorm beschleunigt, die vorherrschende Präsenzkultur wurde innerhalb kürzester Zeit durch mobiles Arbeiten und Home-Office ersetzt. Dies stellt weiterhin eine Herausforderung für die Unternehmenskultur dar. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus förderte daher mit dem „Corporate Culture Lab“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ein Modellprojekt, dessen Ergebnisse am 16. November in einer digitalen Transferveranstaltung präsentiert wurden. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig agile und innovative Organisationsstrukturen sind, damit unsere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Gleichzeitig gilt es, die Beschäftigten in diese Entwicklungen bestmöglich einzubeziehen und so zur Chancengleichheit beizutragen“, so die Ministerin. „Genau dort setzt das Projekt ‚Corporate Culture Lab‘ an: In einer ko-kreativen Zusammenarbeit haben baden-württembergische Unternehmen mithilfe wissenschaftlich fundierter Zukunftsszenarien eine widerstandsfähige, chancengleiche und digitale Unternehmenskultur 4.0 entwickelt.“

Prof. Dr. Bauer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, erklärte: „Ob gesellschaftliche Herausforderungen als Chancen genutzt werden, wird in der Unternehmenskultur ausgehandelt und hängt von dieser ab. Die Unternehmenskultur kann dabei wie der Code, mit dem ein Unternehmen programmiert ist, verstanden werden. Dieser Code bestimmt, wie Systemeingaben, also externe Einflüsse wie eine Pandemie, verarbeitet werden. Lösen sie einen Absturz oder ein Update aus? Wird das System zurückgesetzt oder aktualisiert?“, so Bauer.

Die teilnehmenden Unternehmen haben gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO vier Kernbereiche definiert, die eine zukunftsfähige Unternehmenskultur 4.0 auszeichnen: Kollaboration, Wissen und Entwicklung, Chancengleichheit sowie Nachhaltigkeit und Soziales. Sie haben zudem eine „Corporate Culture Map“ entwickelt, erfolgreich getestet und teilweise bereits in ihren Betrieben angewendet. Die Map wird als digitales Tool ab 2022 auch anderen Unternehmen für die Implementierung einer Unternehmenskultur 4.0 zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser „Corporate Culture Map“ können unternehmensspezifische Bedarfe und Herausforderungen ermittelt, bestehende Ressourcen identifiziert und individuelle Lösungswege entwickelt werden.

„Die ‚Corporate Culture Map‘ als ‚Herzstück‘ des Projekts ermöglicht Unternehmen, gleich welcher Größe und Branche, ihre individuell zugeschnittene chancengleiche Unternehmenskultur 4.0 zu entwickeln und zu implementieren“, freute sich Hoffmeister-Kraut angesichts der erfolgreichen Erkenntnisse und des praxisnahen Tools, das im Projekt entwickelt wurde. „Die teilnehmenden Unternehmen erhalten heute die Gelegenheit in einer kreativen Workshop-Session zu erproben, welche innovativen Konzepte und individuellen Lösungen sie mithilfe der ‚Corporate Culture Map‘ entwickeln können“, so die Ministerin abschließend.


Weitere Informationen zum Projekt

Das Projekt entwickelt seit dem 01. August 2019 gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen verschiedener Branchen und unterschiedlicher Unternehmensgrößen Ansätze und Tools zur Implementierung einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur 4.0, welche die Chancen der Arbeit 4.0 wahrnimmt und Diversity als Innovationsmotor gewinnbringend nutzt.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus mit rund 140.000 Euro gefördert. Projektträger ist die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.


Von Unternehmensseite sind am Projekt unter anderem beteiligt:

  • AGILeVIA GmbH, Stuttgart
  • Balluff GmbH, Neuhausen a.d.F.
  • HENSOLDT Sensors GmbH, Hauptsitz Taufkirchen (Bayern), Standorte unter anderem in Ulm
  • Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/CCL.html


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-748 Thu, 14 Oct 2021 14:09:13 +0200 Förderprogramm Invest BW startet in die nächste Runde /en/current/press-releases/details/foerderprogramm-invest-bw-startet-in-die-naechste-runde Das Förderprogramm Invest BW startet ab dem 15. Oktober 2021 als Innovationsförderprogramm in eine zweite Runde. Durch die Zustimmung des Finanzausschusses am 23. September wurde eine Fortsetzung von Invest BW festgemacht. Das Land stellt mit einer zweiten Tranche rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. „Mit der Fortsetzung von Invest BW stellen wir wichtige Weichen, um die Innovationstätigkeit in unserem Land voranzutreiben und unsere Wirtschaft im globalen Wettbewerb zu stärken“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. In der Innovationsförderung werden bis Ende 2022 regelmäßig technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die jeweils quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf beginnt am 15. Oktober und endet mit dem 15. Januar 2022. Für die erste Förderrunde sind 40 Millionen Euro vorgesehen.

„Mir ist wichtig ist, dass wir bei den Anstrengungen, Baden-Württemberg zukunftsfähig zu machen, keine Zeit verlieren. Deshalb wollen wir gezielt Zukunftstechnologien fördern und einen wichtigen Beitrag zur Lösung großer Herausforderungen wie dem Klimaschutz leisten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. „In einem ersten technologieoffenen Förderaufruf zur Innovationsförderung fördern wir deshalb branchenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Service-Plattformen abzielen“, so die Wirtschaftsministerin weiter. Damit soll die Erschließung neuer Marktfelder gelingen und eine Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft der baden-württembergischen Unternehmen erreicht werden.

„Der Fokus liegt bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie erhalten besonders attraktive Förderbedingungen“, sagte die Wirtschaftsministerin. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten vorübergehend einstellen. Die Betriebe erhalten durch Invest BW eine Unterstützung, um ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und im Standortwettbewerb bestehen zu können. „Innovationen sind der zentrale Hebel, um in einer globalisierten Welt zu bestehen, die geprägt ist vom technologischen Wandel zu mehr Klimaschutz und einer zunehmenden Digitalisierung“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Antragsstellung

Förderanträge können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 15. Oktober eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de. Für interessierte Unternehmen wird es zudem eine Informationsveranstaltung rund um die Antragstellung am 10. November 2021 geben. Eine Anmeldung zum kostenfreien Web-Seminar ist ab 15. Oktober unter https://register.gotowebinar.com/register/1311677108050113294 möglich.

Weitere Informationen

Das Land stellt bis Ende 2024 insgesamt 350 Millionen Euro im Rahmen von Invest BW für die einzelbetriebliche Förderung und für Maßnahmen zur Stärkung des Forschungsstandortes zur Verfügung. Der Ministerrat hatte am 15. Dezember 2020 Invest BW als das größte branchenoffene, einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes beschlossen und in einer ersten Tranche 150 Millionen Euro bewilligt.

Nachdem die verfügbaren Fördermittel in der ersten Förderrunde bereits nach sehr kurzer Zeit vergeben waren, hatte der Ministerrat am 27. Juli 2021 die Fortschreibung von Invest BW als Innovationsförderprogramm beschlossen und hierzu die Bereitstellung einer zweiten Tranche von bis zu 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ angekündigt.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-743 Fri, 08 Oct 2021 14:06:00 +0200 Baden-Württemberg: Vertiefte Zusammenarbeit bei künstlicher Intelligenz mit der Schweiz /en/current/press-releases/details/ministerpraesident-vertiefte-zusammenarbeit-bei-kuenstlicher-intelligenz-mit-der-schweiz Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin haben eine Vereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz unterzeichnet. Diese Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen soll dabei helfen, als Innovationsstandorte global zu bestehen. „Die Schweiz und Baden-Württemberg sind ganz vielfältig miteinander verbunden. So etwa zwischen dem Bundesrat und der Landesregierung, unserem Land und den einzelnen Kantonen und nicht zuletzt auch auf kommunaler und bürgerschaftlicher Ebene“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 6. Oktober 2021 in Stuttgart anlässlich des Besuchs des Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin. „Wir sind nicht nur Nachbarn – sondern Freunde, Partner und Gleichgesinnte mit vielen ähnlichen Interessen.“

„Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Mehr als ein Drittel aller Schweizer Exporte gehen dabei nach Baden-Württemberg. Über ein Viertel der Schweizer Importe aus Deutschland stammen aus diesem Land. Im Jahr 2020 betrug das Handelsvolumen der Schweiz mit Baden-Württemberg 30,4 Milliarden Franken“, so Parmelin. „Damit nicht genug: Wir wollen unsere nachbarschaftlichen Beziehungen zu Baden-Württemberg in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur weiter stärken.“


Innovationsbeziehungen zwischen den Ländern stärken

Im Rahmen des „Zukunftsforums Baden-Württemberg – Schweiz“ im Stuttgarter Pop-up House of Switzerland diskutierten Ministerpräsident Kretschmann und Bundespräsident Parmelin gemeinsam mit dem Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, dem Geschäftsführer von Baden-Württemberg International Dr. Christian Herzog, der Vorsitzenden von Microsoft Deutschland Dr. Marianne Janik und dem Vorstand der Roche Pharma AG Prof. Dr. Hagen Pfundner über die Innovationsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz in Wirtschaft und Wissenschaft. „Es stellt sich die Frage, ob wir als Einzelne auf Dauer mit Volkswirtschaften wie China oder den USA mithalten können. Ich bin überzeugt davon, dass dies gelingen kann, wenn wir zusammenarbeiten – innerhalb der Europäischen Union (EU) und natürlich mit der Schweiz“, so Kretschmann. Das Scheitern des Rahmenabkommens der Schweiz mit der EU bedauere er sehr. „Doch als direkte Nachbarn sehen wir uns hierzulande auch in der Rolle als Brückenbauer. Baden-Württemberg und die Schweiz haben durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Bodensee, am Hochrhein und am Basler Rheinknie beste Voraussetzungen, sich noch besser zu vernetzen. Um als Innovationsstandorte global zu bestehen und noch erfolgreicher zu werden.“

Im Stuttgarter Neuen Schloss unterzeichneten Baden-Württemberg International (BW_i) und Switzerland Global Enterprise (S-GE), die offizielle Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, am Abend eine Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit beim Thema Künstliche Intelligenz (KI). Ziel ist die enge Kooperation von Unternehmen bei diesem Thema. Dabei soll die Künstliche Intelligenz auf beiden Seiten anwendungsorientiert weiterentwickelt und die Konkurrenzfähigkeit Baden-Württembergs und der Schweiz auf diesem Gebiet gestärkt werden. Gemeinsame Standortmarketing-Aktivitäten sollen für mehr internationale Sichtbarkeit sorgen und bereits bestehende Kooperationen im Bereich der KI weiter ausgebaut werden.


Aufbau einer KI-Allianz

„Die Schweiz und Baden-Württemberg pflegen traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen, die wir mit dieser KI-Kooperation vertiefen werden. Zusammen mit unserem Partner Switzerland Global Enterprise geben wir bei BW_i damit den Startschuss für den Aufbau einer KI-Allianz mit anderen Innovationsregionen in den Niederlanden, Kanada, USA und Dubai. Mit ihnen wollen wir uns weltweit als die relevanten KI-Hubs positionieren“, so BW_i-Geschäftsführer Dr. Christian Herzog.

„Baden-Württemberg und die Schweiz sind sehr ähnlich, beides sind Exzellenz-Cluster im Bereich der KI“, sagte Britta Thiele-Klapproth, die Leiterin des Swiss Business Hub Germany, der Außenstelle von Switzerland Global Enterprise in Deutschland. „Wir begleiten bereits heute erfolgreiche KI-Projekte aus der Schweiz nach Deutschland und aus Baden-Württemberg in die Schweiz. Umso mehr freue ich mich, diese bereits gut etablierte Zusammenarbeit zukünftig weiter auszubauen.“

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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