Wirtschaft Digital BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft Digital BW de-DE Wirtschaft Digital BW Fri, 17 Jul 2026 23:20:14 +0000 Fri, 17 Jul 2026 23:20:14 +0000 TYPO3 EXT:news news-1702 Fri, 17 Jul 2026 07:27:36 +0000 Digital Hub Südbaden mit 500.000 Euro gefördert /en/current/press-releases/details/digital-hub-suedbaden-mit-500000-euro-gefoerdert Auf dem Käpsele Innovation Festival in Freiburg hat Staatssekretär Thomas Dörflinger am 16. Juli einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen des Digital Hubs Südbaden übergeben. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für den Strukturwandel von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten die regionalen Digital Hubs ein breites Spektrum an Unterstützung: Sie machen die Chancen der Digitalisierung greifbar und begleiten Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise rund 1.400 Digitalisierungsprojekte in Unternehmen angestoßen werden. Ich freue mich, dass der Digital Hub Südbaden auch in der dritten Förderphase dazu beiträgt, die Digitalisierung in die Fläche Baden-Württembergs zu bringen – mit praxisnaher Beratung, Workshops und der Möglichkeit, digitale Technologien vor einer Investition zu erproben. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen und ist ein wichtiger Schlüssel für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, sagte Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe.

Digital Hub Südbaden: Von KI über Robotik und Automatisierung bis zu Business Intelligence

Seit 2018 ist der Digital Hub in der Region Südbaden die zentrale Anlaufstelle, wenn es um den digitalen Strukturwandel von KMU geht. Mit praxisnahen Angeboten, starken Netzwerken und konkreten Projekten begleitet der Digital Hub Unternehmen nun auch in der dritten Förderphase auf ihrem Weg in die digitale Zukunft.

Neben der Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH sind die Innovationsberatung machn GmbH sowie die Innovationsplattform BadenCampus GmbH & Co. KG am Projekt beteiligt und bringen gemeinsam Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups enger zusammen. Dank dezentraler Standorte in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut sowie in Freiburg sind die Angebote in der gesamten Region präsent und für Unternehmen schnell und unkompliziert erreichbar.

Ob Künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, Robotik, Automatisierung oder datenbasierte Entscheidungsunterstützung mit Business Intelligence: Unternehmen profitieren sowohl durch passgenaue Beratung als auch durch Angebote zur Qualifizierung.

Dazu erhalten sie die Möglichkeit, digitale Lösungen in Praxis-Labs und „Test-before-Invest“-Formaten zu erproben. So werden Digitalisierungsprojekte gezielt initiiert, begleitet und erfolgreich umgesetzt. Zu den Anwendungsfeldern zählen beispielsweise intelligente Automatisierungslösungen entlang von Produktions- und Logistikketten oder generative KI-Agenten, die Wissen unternehmensweit verfügbar machen und Arbeitsprozesse effizient unterstützen.

Wie praxisnah digitale Innovationen erlebbar werden, zeigte bereits der machn-Erlebnisstand auf dem Käpsele Innovation Festival: Interessierte konnten mithilfe der KI-Bildtechnologie von Black Forest Labs ein persönliches Etikett gestalten und so das Potenzial von KI-Lösungen unmittelbar kennenlernen.

Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Der Digital Hub Südbaden ist einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

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Presse
news-1701 Fri, 17 Jul 2026 07:21:31 +0000 GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten /en/current/press-releases/details/greentech-in-baden-wuerttemberg-mit-innovationen-zukunft-gestalten Insbesondere mittelständische Unternehmen können mit innovativen Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und auf den internationalen Märkten erfolgreich sein. Gerade für Baden-Württemberg als führenden Innovations- und Industriestandort bietet GreenTech enorme Chancen. Insbesondere mittelständische Unternehmen können mit innovativen Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und auf den internationalen Märkten erfolgreich sein. Dass GreenTech ein signifikanter Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg ist, belegt auch eine aktuelle, vom Umweltministerium geförderte Analyse der Landesagentur Umwelttechnik BW zur Bedeutung der Branche. Über deren wesentliche Ergebnisse und über die Aktivitäten der Landesregierung berichteten Umweltministerin Thekla Walker und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Juli dem Kabinett.

„Ökologie und Ökonomie gehören untrennbar zusammen. Umwelt- und klimafreundliche Technologien sind das Geschäftsmodell der Zukunft. GreenTech ist jetzt schon eine Leitbranche für Baden-Württemberg. Die Innovationen von heute sind die Exportschlager von morgen“, so Ministerpräsident Cem Özdemir im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates. „Baden-Württemberg bringt mit seiner starken Forschungslandschaft, seinen innovativen Unternehmen und seinem leistungsfähigen Mittelstand die besten Voraussetzungen für diesen Weg mit. Darauf bauen wir auf und haben die Förderung von GreenTech ganz oben auf unsere politische Agenda gesetzt“, betonte der Ministerpräsident.

Umweltministerin Thekla Walker sagte: „Unser Ziel ist klar: Baden-Württemberg soll weltweit ein großer Player für innovative Lösungen im Klimaschutz und bei der Ressourceneffizienz werden – mit ‚GreenTech made in Baden-Württemberg‘. GreenTech-Lösungen schaffen Mehrwerte auf allen Ebenen: Recycling verringert unsere Abhängigkeit von Importen aus Krisenregionen. Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien vermeiden ökologische Folgekosten. Mit dem Schutz von Umwelt, Klima, Wasser, Luft und Böden lässt sich Geld verdienen."

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „GreenTech verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlichem Erfolg. Deshalb setzen wir auf Innovationen, die Wachstum ermöglichen, Wertschöpfung im Land sichern und neue Zukunftsperspektiven für unsere Unternehmen eröffnen. Damit erhöhen wir sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Resilienz des Standorts Baden-Württemberg. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Innovationsführer im GreenTech-Bereich zu werden. Der Strukturwandel unserer Wirtschaft gelingt nicht von selbst. Bestehende Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse müssen weiterentwickelt werden, und viele Unternehmen stehen vor erheblichen Anpassungen. Deshalb unterstützen wir die Branche künftig noch gezielter“, ergänzte Hoffmeister-Kraut.

Die Landesregierung hat zur Förderung von Zukunfts- und Umwelttechnologien 2024 die Plattform GreenTech BW etabliert. Mehr als 420 Unternehmen beteiligen sich an der Plattform („Part of GreenTech BW“) und sind Teil des GreenTech BW Atlas. Über 30 Organisationen / Verbände sind „Partner of GreenTech BW“ und fungieren als Multiplikatoren. Bei über 40 Veranstaltungen war die Plattform bereits vertreten. Seit 2025 wird auch eine GreenTech BW Allianz aufgebaut, die Start-Ups und etablierte Unternehmen in gemeinsame Projekte vermittelt. Aktuell ist zudem ein mit 6,35 Millionen Euro ausgestattetes Förderprogramm INVEST RE des Umweltministeriums angelaufen. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen in Anlagen- und Prozessmodernisierung sowie bei der Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen und Materialien.

Die Branche repräsentiert inzwischen 4,3 Prozent der Bruttowertschöpfung von Baden-Württemberg. Rund 205.000 Menschen arbeiten im Land im Bereich GreenTech, dies entspricht 3,1 Prozent der Erwerbstätigen. GreenTech liegt sowohl bei Wertschöpfung als auch beim Arbeitsplätzezuwachs weit über dem Schnitt der Gesamtwirtschaft und verzeichnet in den letzten Jahren kontinuierliches Wachstum. Die Bruttowertschöpfung wuchs von 11 Milliarden Euro in 2010 auf über 26 Milliarden Euro in 2025. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 6,1 Prozent. Die GreenTech-Branche in Baden-Württemberg hat sich damit in den letzten Jahren zu einer Leitbranche mit enormem wirtschaftlichem Potenzial entwickelt.

Weitere Informationen

Die wesentlichen Ergebnisse der Studie der Landesagentur Umwelttechnik BW zu den ökonomischen und ökologischen Mehrwerten von GreenTech finden Sie hier.

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Presse
news-1700 Fri, 17 Jul 2026 07:16:11 +0000 Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-unterstuetzt-den-ausbau-von-forschungsinfrastruktur Schlüsseltechnologie Lasertechnik: Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur mit rund 2 Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (15. Juli) einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 2 Millionen Euro an das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) übergeben. Die Förderung ermöglicht den Aufbau von Laborinfrastruktur zur Herstellung und Erforschung von speziellen Kristallen für die Lasertechnik. Die Mittel werden im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

„Baden-Württemberg steht für ausgeprägte Innovationskraft. Gerade in herausfordernden Zeiten ist ein hohes Engagement in Forschung und Entwicklung entscheidend, um künftige Wertschöpfung zu sichern. Daher freuen wir uns besonders, dass dieses Vorhaben als eines der ersten Projekte im Rahmen der HighTech-Agenda Baden-Württemberg gefördert wird.“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe. „Laser kommen in immer mehr Anwendungsfeldern zum Einsatz – von der Medizintechnik über die Umwelttechnik bis hin zum Verteidigungssektor. Mit dem Projekt stärken wir Baden-Württemberg als Innovationsstandort für Photonik und Lasertechnik und leisten einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas in diesen Schlüsseltechnologien“, so die Ministerin weiter.

Forschung im Bereich fluoridischer Laserkristalle

Das neue Labor schafft die Voraussetzungen für die Herstellung und Erforschung fluoridischer Laserkristalle und ermöglicht so die Entwicklung neuer Laserquellen mit verbesserten Eigenschaften. Diese sind für verschiedene Anwendungsfelder wie beispielsweise Medizintechnik, Materialbearbeitung, Umwelttechnik, Kommunikation sowie auch im Bereich der Verteidigungstechnologien von hoher Relevanz. Bislang müssen wesentliche Komponenten für den Aufbau entsprechender Lasersysteme überwiegend importiert werden. Mit der Förderung wird der Aufbau einer europäischen Wertschöpfungskette unterstützt und die technologische Souveränität Deutschlands und Europas bei wichtigen optischen Bauteilen gesichert. Die neue Forschungsinfrastruktur soll insbesondere innovativen kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu neuen, besonders effizienten Lasertechnologien ermöglichen und die Resilienz der Wertschöpfungsketten in diesem Bereich gewährleisten.

Strategische Technologien für Europa (STEP)

Die Förderung wird im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) umgesetzt, die seitens der Europäischen Union 2024 ins Leben gerufen wurde. Hiermit soll die Entwicklung und Herstellung kritischer und neu entstehender strategischer Technologien unterstützt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen: https://www.efre-bw.de/Startseite

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Presse
news-1699 Fri, 17 Jul 2026 06:52:13 +0000 HighTech-Agenda BW /en/current/press-releases/details/hightech-agenda-bw Hoffmeister-Kraut: HighTech-Agenda BW schafft den Rahmen für mehr Tempo, Mut und Vernetzung bei Innovation. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, tauschte sich am 16. Juli mit Vertreterinnen und Vertretern führender Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg zur HighTech-Agenda Baden-Württemberg aus. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, unter Federführung des Wirtschaftsministeriums eine ressortübergreifende landesspezifische HighTech-Agenda Baden-Württemberg zu entwickeln. Sie soll zentrale Zukunftstechnologien und -branchen in den Blick nehmen und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes nachhaltig stärken.

Hoffmeister-Kraut betonte: „Der Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu Beginn des Erarbeitungsprozesses ist mir wichtig, um die größten Bedarfe frühzeitig zu identifizieren. China setzt derzeit weltweit das Innovationstempo. Deshalb müssen auch wir schnell ins Handeln kommen. Gleichzeitig muss unsere HighTech-Agenda eng an Initiativen des Bundes und der EU anschließen, damit Baden-Württemberg bestmöglich von Förderungen der Hightech Agenda Deutschland, der SPRIND und von europäischen Innovationsinitiativen profitiert.“

Der heutige Expertenaustausch habe ein klares Bild ergeben: „Wir brauchen mehr Geschwindigkeit bei Innovation, dafür benötigen wir eine innovationsfreundlichere Regulierung und einfachere Prozesse auf allen Ebenen. Zugleich brauchen wir mehr privates Kapital aus Deutschland, damit innovative Unternehmen wachsen können, ohne das Land verlassen zu müssen. Ebenso wichtig ist eine klare Priorisierung bei der Förderung der Schlüsseltechnologien im Land“, so die Wirtschaftsministerin.

Mit Blick auf die Innovationsförderung des Landes sprach sich die Ministerin dafür aus, bestehende Aktivitäten und Förderprogramme konsequent auf gemeinsame Ziele auszurichten. Kooperationen müssten gestärkt, bestehende Initiativen besser verzahnt und Synergien konsequent genutzt werden – gerade angesichts begrenzter finanzieller Mittel.

Am heutigen Gespräch waren neben Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft auch einige Ministerien des Landes beteiligt. Mit allen betroffenen Ressorts sollen unter Federführung des Wirtschaftsministeriums nun über die Sommerpause Formate zur Erarbeitung der HighTech-Agenda sowie erste Umsetzungsprojekte entwickelt werden.

Die Ministerin rief die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen dazu auf, sich weiterhin aktiv in den Prozess einzubringen: „Wir fangen nicht bei null an. Wir bauen auf Vorschlägen aus einem breit aufgesetzten Beteiligungsprozess zur Innovationsstrategie meines Hauses auf und können an zahlreiche technologie-spezifische Landesinitiativen wie Allianz 4.0, QuantumBW oder Green Tech BW anknüpfen. Auch der vom Land geförderte Innovationspark AI bietet hervorragende Voraussetzungen, um neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen. Jetzt kommt es darauf an, unsere bestehenden Innovations-Ökosysteme noch enger zu vernetzen und konsequent auf die Ziele der HighTech-Agenda des Landes auszurichten.“

Zum Abschluss unterstrich Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg bringt alle Voraussetzungen mit, um Innovation erfolgreich zu entwickeln und in den Markt zu bringen:  eine exzellente Forschung, starke Unternehmen und engagierte Talente. Im globalen Wettbewerb kommt es nun darauf an, dass wir schneller werden, mutiger handeln und noch vernetzter zusammenarbeiten. Genau dafür schaffen wir mit der HighTech-Agenda Baden-Württemberg den strategischen Rahmen.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/hightechbw

Quelle: Pressemitteilung “HighTech-Agenda BW

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Presse Quantencomputing Robotik Künstliche Intelligenz
news-1692 Fri, 10 Jul 2026 08:11:00 +0000 Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden-Württemberg /en/current/press-releases/details/zehn-jahre-reallaborfoerderung-in-baden-wuerttemberg Die Tagung am 9. Juli im Stuttgarter Hospitalhof schaffte Raum für Werkschau, Reflexionen und Diskussionen. Von selbstfahrenden Autos im Nahverkehr über Roboter in Kindertagesstätten bis zur Integration Asylsuchender: In Reallaboren werden gesellschaftlich relevante Fragen beforscht, die Baden-Württemberg bewegen. Um zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen zu finden, arbeiten Forschende unserer Landeshochschulen eng mit Akteurinnen und Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Mit ihrem Laborcharakter, dem Ko-Design aus Wissenschaft und Praxis, ihrer Interdisziplinarität und gesellschaftlicher Orientierung unterscheiden sich Reallabore wesentlich von anderen Forschungsformaten.

Land ist Vorreiter der Reallaborforschung

Baden-Württemberg ist Vorreiter der Reallaborforschung. Das Wissenschaftsministerium hat seit 2015 rund 25 Millionen in das Forschungsformat investiert – zunächst in die ersten Reallabore „BaWü-Labs“ und daraufhin in die Förderlinien Stadt, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Klima. Reallabore eignen sich besonders, um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu starten, forschend zu begleiten und weiter zu verbessern. Ergebnisse der baden-württembergischen Reallaborforschung umfassen zum Beispiel einen KI-Energieassistenten, der Einsparpotenziale identifiziert, Fahrradwegekonzepte und Fußgängerförderung sowie ein KI-basiertes Angebot zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen.

Tagung im Hospitalhof in Stuttgart

Nach zehn Jahren Reallaborförderung verband die Tagung im Stuttgarter Hospitalhof am 9. Juli 2026 Werkschau, Diskussionen und Reflexionen. Gemeinsam mit Reallaborforschenden und ihren Praxispartnern wurde Bilanz gezogen und über die Zukunft des Forschungsformats nachgedacht.

Auf dem Marktplatz präsentierten rund 15 Reallabore ihre Experimente, Ergebnisse sowie Produkte und luden zum Austausch ein. Die Präsentationen umfassten beispielsweise flexibel gestaltete Möbel des Reallabors „Space Sharing“ der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart oder humanoide Roboter aus dem Reallabor „Robotische Künstliche Intelligenz“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Begleitet wurde diese Werkschau durch Formate, die Potenziale von Reallaboren für die Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschungsförderung reflektieren. Insgesamt sollte die Tagung auch Anknüpfungspunkte für zukünftige Förderungen liefern.

Quelle: Pressemitteilung: “Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg”

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Presse
news-1693 Tue, 07 Jul 2026 12:46:36 +0000 Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk /en/current/press-releases/details/rund-400000-euro-fuer-digitalisierung-im-handwerk Durch die Förderung des regionalen Digital Hub „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ in Rutesheim entsteht ein überregionales, branchenübergreifendes Kompetenzzentrum. Beim Besuch des regionalen Digital Hubs „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ (ReDiKo) in Rutesheim übergab Staatssekretär Thomas Dörflinger am 6. Juli 2026 einen Förderbescheid in Höhe von rund 400.000 Euro an die Projektverantwortlichen. Der Digital Hub ReDiKo startet damit in seine zweite Förderphase als Anlaufstelle für die Handwerksbetriebe im Land zum Thema Digitalisierung. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Die regionalen Digital Hubs unterstützen unsere Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. Dadurch schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden dadurch bereits 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. ‚ReDiKo‘ sorgt mit passgenauen Unterstützungsangeboten dafür, dass wir gerade auch im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) über ein starkes und innovatives Handwerk im Land verfügen“, sagte Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe.

Zentrale Anlaufstelle für Handwerksbetriebe im digitalen Strukturwandel

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Seit 2023 ist ReDiKo als Anlaufstelle für die Handwerksbetriebe zur Digitalisierung aktiv und hat beispielsweise einen Stuckateurbetrieb bei der Einführung neuer Software unterstützt und einen Elektrotechnik-Betrieb bei der Beschaffung eines 3D-Druckers begleitet. Nun wird ReDiKo für weitere zwei Jahre gefördert. Dabei erweitert der Digital Hub seinen Fokus fortlaufend: Über das Ausbau- und Bauhandwerk hinaus entwickelt sich ReDiKo zu einem überregionalen, branchenübergreifenden Kompetenzzentrum für Digitalisierung und KI im Handwerk. Insbesondere über die Kreishandwerkerschaften und Fachverbände werden die Unterstützungsangebote von ReDiKo den Handwerksbetrieben im Land auch überregional zugänglich gemacht.

Unternehmen profitieren von einem breiten Themenspektrum, das sowohl KI, Metaverse und Cybersicherheit abdeckt und ebenso handwerksspezifisch etwa bei den Themen digitale Auftrags- und Baustellendokumentation unterstützt. Dazu bietet ReDiKo ein umfassendes Informations-, Schulungs- und Beratungsprogramm an, was auch zahlreiche Online-Angebote etwa in Form von Online-Seminaren umfasst. Im Experimentierraum können Betriebe verschiedene digitale Lösungen in realen Anwendungsszenarien erproben. Die dort vorhandene Hard- und Software wird laufend erweitert. Im Fokus steht die Initiierung, Begleitung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Handwerksbetrieben.

Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg

ReDiKo ist als Digital Hub einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs, ReDiKo als handwerksspezifischem Digital Hub sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen „de:hubs“ des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung: “Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk”

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Presse
news-1691 Fri, 03 Jul 2026 11:12:55 +0000 Wirtschaftsministerkonferenz: Signal für mehr wirtschaftliche Stärke /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerkonferenz-signal-fuer-mehr-wirtschaftliche-staerke Bei dem Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Länder standen Wachstumspotenziale und Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft im Mittelpunkt. Die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder haben auf der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) in Baden-Württemberg ein klares Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und wirtschaftliche Stärke gesetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Deutschland angesichts internationaler Konkurrenz, geopolitischer Herausforderungen und wachsender Regulierungsanforderungen auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückfinden kann.

Die WMK-Vorsitzende, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg, sagte: „Deutschland steht wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir dauerhaft industrielle Substanz. Es geht jetzt ganz zentral um Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, mehr Investitionsanreize und einen leichteren Zugang zu Kapital. Dazu hat die Wirtschaftsministerkonferenz wichtige Beschlüsse gefasst. Wir wollen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und auf die Erfolgsspur zurückbringen. Deutschland-Tempo ist jetzt gefragt.“

Produktivität stärken – Wachstumspotenziale konsequent nutzen

Die Wirtschaftsministerkonferenz hat sich mit den strukturellen Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland befasst. Die Länder sehen dringenden Handlungsbedarf, um Produktivität und Wachstum zu stärken. Dazu gehören bessere Investitionsbedingungen, eine höhere Erwerbsbeteiligung, leistungsfähige staatliche Strukturen sowie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Zugleich sprechen sich die Länder für den Abbau unnötiger Doppelregulierungen im europäischen KI-Recht aus. Dies erschwere eine breite Anwendung von KI-Lösungen, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Gründergeist stärken

Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: des Landes Bayern betont: „Wir müssen den Gründergeist in Deutschland stärken. Der Bund muss mehr privates Kapital für innovative Start-ups mobilisieren und dafür eine optimale Grundlage schaffen. Leider liegen wir im Vergleich zu angelsächsischen Ländern mit agileren Kapitalmärkten deutlich im Rückstand. Es ist Zeit für eine Aufholjagd. Bayern hat es geschafft mit konsequenter Unterstützung der Gründerlandschaft, Start-up-Land Nummer eins in Deutschland zu werden. Jetzt muss der Bund die Bedingungen weiter verbessern, um die Entwicklung in allen Bundesländern zu stärken.“

Chemieindustrie zukunftsfähig aufstellen

Mit Blick auf die Chemieindustrie fordert die WMK zügige Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Länder betonen die zentrale Bedeutung der chemischen Industrie für Wertschöpfung, Beschäftigung, Innovation, Souveränität und Resilienz. Sie sichert als Grundstoffindustrie die Versorgung zahlreicher Industriezweige mit den nötigen Chemikalien. Die Konferenz spricht sich dafür aus, Energiepreise wettbewerbsfähig zu gestalten, geeignete Finanzierungsinstrumente für den Strukturwandel und Innovationen bereitzustellen sowie belastende europäische Regelungen zu überarbeiten. Darüber hinaus soll die Chemieagenda des Bundes konsequent weiterentwickelt und stärker an den Bedürfnissen der Industrie ausgerichtet werden.

Die Wirtschaftsministerkonferenz setzt sich weiterhin für eine grundsätzliche Änderung des PFAS-Beschränkungsverfahrens auf europäischer Ebene hin zum klassischen risikobasierten Ansatz mit gezielten Verboten besonders umweltkritischer PFAS-Stoffe ein. Die Industrie benötige jetzt im Sinne der Planungssicherheit und der Wettbewerbsfähigkeit gerade für Fluorpolymere und PFAS in Niedrig-Risiko-Bereichen schnell Signale, dass diese anwendungsunabhängig unbefristet verfügbar bleiben. Dafür müsse sich der Bund bei der EU einsetzen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die chemische Industrie ist eine Schlüsselbranche unseres Wirtschaftsstandorts. Wer den Strukturwandel erfolgreich gestalten will, muss Innovation ermöglichen und Unternehmen gleichzeitig von übermäßigen Belastungen entlasten.“

Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Industrie. Die Länder fordern schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, den Abbau überzähliger Berichtspflichten sowie eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Ziel ist es, Investitionen zu erleichtern und Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken.

Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg: „Wer Investitionen in Deutschland halten und neue ermöglichen will, muss Verfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen. Eine moderne Verwaltung ist heute ein entscheidender Standortfaktor.“

Arzneimittelversorgung sichern und Wettbewerbsnachteile vermeiden

Die WMK bekräftigt ihre Kritik an der Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung im Rahmen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie. Nach Auffassung der Länder drohen erhebliche Wettbewerbsnachteile für den Pharma- und Biotechnologiestandort Europa sowie Risiken für Forschung, Innovation und die Arzneimittelversorgung. Angesichts der geopolitischen Verwerfungen komme der Pharmaindustrie bei der Versorgung der Bevölkerung durch Arzneimittel eine besonders bedeutende Rolle zu. Die Umsetzung der von der EU vorgesehenen sogenannten Herstellerverantwortung im Rahmen der Kommunalabwasserrichtlinie gefährde nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit bereit auf dem Markt befindlichen Medikamenten. Vielmehr bremse und schwäche sie auch die Forschung und Entwicklung an innovativen Produkten am Standort – mit erheblichen Folgen für Patienten mit seltenen Erkrankungen. Die Konferenz fordert daher eine umfassende Folgenabschätzung sowie ein vorläufiges Aussetzen der Regelungen, um diese auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu überarbeiten.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Eine leistungsfähige pharmazeutische Industrie ist unverzichtbar für Innovation und Versorgungssicherheit. Europäische Regulierung muss Umweltziele, medizinische Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen im Blick behalten.“

Gemeinsames Signal für einen starken Wirtschaftsstandort

Mit ihren Beschlüssen setzt die Wirtschaftsministerkonferenz ein gemeinsames Signal für einen handlungs- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Länder fordern Bund und Europäische Union auf, notwendige Reformen zügig umzusetzen und wirtschaftspolitische Entscheidungen konsequent an den Anforderungen von Innovation, Investitionen und internationaler Wettbewerbsfähigkeit auszurichten.

Bilder der Wirtschaftsministerkonferenz werden über folgende Links, zur Verfügung gestellt: 
https://t1p.de/r75tv
https://t1p.de/48a53

Quelle: Pressemitteilung: “WMK 2026: Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken”

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Presse
news-1689 Thu, 02 Jul 2026 12:33:50 +0000 Digitalisierungszentrum erhält rund 500.000 Euro Förderung /en/current/press-releases/details/digitalisierungszentrum-erhaelt-rund-500000-euro-foerderung Die Summe wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus an das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm für rund zwei Jahre vergeben. Beim Besuch des Digitalisierungszentrums (Digital Hub) Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm am Standort in Ehingen (Donau) Ende Juni übergab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für den Strukturwandel von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Kleine und mittlere Unternehmen profitieren vor Ort durch die Digital Hubs auf vielfache Weise, beispielsweise durch Information, Vernetzung, Beratung und konkrete Innovations- und Digitalisierungsprojekte. So schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden bereits rund 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. Ich freue mich, dass der Digital Hub Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm daran anknüpft und weiterhin einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen in der Region leistet “, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe.

Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm: Zentrale Anlaufstelle für den digitalen Strukturwandel in der Region

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Seit 2019 ist das Digitalisierungszentrum in der Region fest etabliert und unterstützt KMU systematisch bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen – von der Idee über den Prototyp bis hin zu Anwendung im Betrieb. Die Anlaufstelle ist in der gesamten Region präsent: Sowohl im „Haus der Digitalisierung“ in Ulm als auch an den Außenstandorten in Ehingen, Riedlingen, Biberach, Laupheim und Amstetten finden Beratungen, Workshops und Fachveranstaltungen statt.

Unternehmen profitieren von einem breiten Themenspektrum, das sowohl Künstliche Intelligenz (KI), Metaverse und Cybersicherheit abdeckt und ebenso bei Onlinemarketing, 3D-Druck, Internet of Things und Extended Reality Unterstützung bietet. Die eigenen Fachberater sowie die weitreichende technische Ausstattung ermöglichen praxisnahe Anwendungsszenarien und eine unmittelbare Projektumsetzung.

Mit dem Weiterbildungs- und Teamerlebnis-Format „InnoTeamDay“ können Unternehmen ihre Teams für digitale Schlüsselthemen begeistern und qualifizieren. Dazu bieten Veranstaltungen wie das „Innovationsfrühstück“ oder „Digitalmacher hautnah“ vor Ort bei Unternehmen eine Bühne für Inspiration und praxisnahen Erfahrungsaustausch.

Das Digitalisierungszentrum wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm ist als Digital Hub einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen „de:hubs“ des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung “Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert”

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Presse Fokushemen Metaverse-XR-Content Creation IT-Sicherheit Künstliche Intelligenz
news-1687 Fri, 26 Jun 2026 11:10:53 +0000 Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-treibt-interdisziplinaere-innovationen-voran Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert heute (26. Juni) auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND, dem Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour und Start-up BW ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm. Im Mittelpunkt des Programmes steht die Zukunft des regionalen und europäischen Innovationsökosystems.

CYBERLÄND – IMMERSIVE FUTURE CONVENTION

Mit dem Projekt CYBERLÄND entsteht eine zentrale Plattform für immersive und metaverse-relevante Technologien, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister verbindet und die anwendungsorientierte Integration immersiver Technologien ermöglicht. CYBERLÄND bietet unter anderem Use Cases, Match-Making, Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung und Informationen zu technologischen Trends. Das Projekt wird mit rund 400.000 Euro vom Wirtschaftsministerium gefördert. Umgesetzt wird es durch das Virtual Dimension Center (VDC), die MFG Baden-Württemberg und die acameo GbR.

„Immersive Technologien sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern ein strategischer Baustein für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, die Sicherung von Fachkräften und zur Prozessoptimierung. Die gezielte Förderung dieser Technologien trägt zur Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Baden-Württembergs bei. Veranstaltungen wie die FUTUROMUNDO CYBERLÄND schaffen Raum für Innovation und erhöhen die internationale Sichtbarkeit unserer Akteurinnen und Akteure in Baden-Württemberg“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, auf der FUTUROMUNDO.   

Unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums veranstalten die MFG Baden-Württemberg und die acameo GbR im Rahmen des Futuromundo Festivals die FUTUROMUNDO CYBERLÄND – eine Zukunftskonferenz für immersive Technologien. Die Immersive Future Convention bringt Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Bildung, Forschung, Politik und der Kreativszene zusammen, um die Zukunft von XR, KI und Spatial Media zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen der digitalen und wirtschaftlichen Zukunft, die mit dem Verband der Internetwirtschaft eco, der Gixel GmbH und Mack One diskutiert werden. Highlight des Events ist der Ausstellerbereich mit mehr als 20 Ausstellungsstücken im Bereich immersive Technologien.

Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg – EU on Tour

Auf dem „Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, der Wirtschaftsinstitutionen und von Unternehmen über die Zukunft des Innovationsstandorts Europa und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Wettbewerb. Ziel des neuen Formats ist es, den Austausch zwischen europäischer Politik und regionaler Wirtschaft zu intensivieren und europäische Zukunftsdebatten stärker in Baden-Württemberg zu führen. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus veranstaltet den „Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour“ erstmals im Rahmen der FUTUROMUNDO in Stuttgart.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betont die Bedeutung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen für Europas wirtschaftliche Zukunft: „Baden-Württemberg investiert gezielt in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und neue Mobilitätslösungen sowie in die Förderung von Start-ups und Innovationen. Klar ist, Europa hat kein Innovationsproblem! Wir verfügen über exzellente Forschung, hochinnovative Unternehmen und enorme technologische Kompetenz. Unser eigentliches Problem ist Skalierung. Deshalb braucht es schnellere Genehmigungsverfahren, besseren Zugang zu Wachstumskapital und einen europäischen Binnenmarkt, der Innovationen erleichtert.“

Start-up BW

Das Schulprojekt „Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch“, das vom Wirtschaftsministerium ebenfalls auf der FUTUROMUNDO präsentiert wird, zielt darauf ab, den Gründungsgeist frühzeitig bei den Jugendlichen zu wecken und den Nachwuchs für die Themen Gründung, Start-ups und Unternehmensnachfolge zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Dazu fanden im Schuljahr 2025/2026 rund 80 Innovation-Workshops an allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 9 sowie an beruflichen Schulen mit Auszubildenden in Baden-Württemberg statt. Mit Kreativitätstechniken wurden die Jugendlichen an Innovation, Start-ups und unternehmerisches Denken herangeführt. Wie die nächste Generation Unternehmertum denkt, welche innovativen Ideen und mutige Konzepte erarbeitet wurden – wird im heutigen Landesfinale Start-up BW Young Talents erlebbar. Die zehn besten Young Talents Teams (Schülerinnen, Schüler- und Auszubildende) aus baden-württembergischen Schulen haben sich hierfür qualifiziert und präsentieren ihre Geschäftsideen mit pointierten Pitches auf der THE LÄND Stage des Innovationsfestivals FUTUROMUNDO. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnet die Nachwuchstalente mit von der L-Bank Baden-Württemberg gesponserten Preisen aus.

Neben Start-up BW sind auch Start-ups im Ausstellerbereich vertreten. Bereits am Donnerstag trafen sich Start-ups, Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie Innovationsinteressierte aus den Bereichen Bau, Immobilien, GreenTech und Energie im „Groundbreakers Clubhouse powered by Start-up BW“. Unter dem Motto „Let's build the future!“ boten sich neben spannenden Pitches und praxisnahen Workshops zahlreiche Möglichkeiten für inspirierende Gespräche.

Quelle: Pressemitteilung “Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

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Presse Fokushemen Metaverse-XR-Content Creation
news-1686 Fri, 26 Jun 2026 09:54:35 +0000 Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert /en/current/press-releases/details/digital-hub-region-stuttgart-mit-500000-euro-gefoerdert Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Ministerin Hoffmeister-Kraut den Verantwortlichen des Hubs einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 500.000 Euro. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für die Transformation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Die regionalen Digital Hubs unterstützen unsere Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. Dadurch schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden bereits 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. Ich freue mich, dass der Digital Hub Region Stuttgart mit geballter Innovationskraft daran anknüpft. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Scheckübergabe.

Digital Hub Region Stuttgart: Schwerpunkt auf KI und Industrial Metaverse

Für den digitalen Strukturwandel der Region Stuttgart legen zukünftig die bisherigen Digital Hubs „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart“ (Landkreis Böblingen) sowie „Digital.FutureES“ (Landkreis Esslingen) ihre Kräfte zusammen und sind an den Standorten Böblingen, Stuttgart, Göppingen und Fellbach aktiv. Das Angebot in Böblingen ist bereits seit 2018 etabliert, die Anlaufstelle in Esslingen unterstützt Unternehmen seit 2023.

Neben dem Zentrum für Digitalisierung Böblingen sind die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen, das Herman Hollerith Zentrum der Hochschule Reutlingen, die Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH, das KI-Innovationszentrum HIVE Göppingen sowie das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) beteiligt und führen gemeinsam Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups enger zusammen.

Unternehmen profitieren durch Beratung, Qualifizierung oder Prototyping bei Schlüsselthemen wie KI, Cybersicherheit, Industrial Metaverse oder Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gerade der Einsatz von immersiven Technologien für KMU bildet ein Schwerpunktthema des Digital Hubs. Dabei geht es um vielfältige Anwendungen, wie beispielsweise Maschinen aus der Ferne zu warten, Produkte für Kunden virtuell erlebbar zu machen oder Fachkräfte bei technischen Problemen digital zu unterstützten.

Von DigiChecks und KI-Potenzialanalysen zur Standortbestimmung bis hin zu bewährten Veranstaltungsformaten wie den Digitalisierungsfrühstücken oder dem „Innovation Slam“ werden Unternehmen unterstützt und vernetzt. Dazu soll auch ein jährlicher Innovationswettbewerb zur Förderung praxisnaher Leuchtturmprojekte das regionale Innovations- und Gründungsökosystem stärken.

Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Der Digital Hub Region Stuttgart ist einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung “Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

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Presse Fokushemen
news-1682 Fri, 19 Jun 2026 07:15:44 +0000 Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu /en/current/press-releases/details/u-shift-denkt-mobilitaet-neu Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ geben die Projektpartner in Karlsruhe Einblicke in Autonomes Fahren. „Mit ‚U-Shift II‘ wird eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in autonomen, vernetzten und flexiblen Mobilitätskonzepten steckt. Das Projekt steht beispielhaft für die Innovationskraft Baden-Württembergs: Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben gemeinsam Zukunftstechnologien entwickelt und erprobt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse stärken unseren Wirtschafts- und Innovationsstandort und schaffen wichtige Grundlagen für die Mobilität von morgen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, bei der Abschlussveranstaltung.

Variable Einsatzmöglichkeiten

Das U-Shift-Projekt, an dem eine Vielzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt und Bürgerinnen und Bürger eng eingebunden waren, konzentriert sich auf die Entwicklung und Erprobung von innovativen Technologien und Konzepten für eine umweltfreundliche und effiziente Mobilität vor allem im urbanen Raum. Im prototypisierten Fahrzeug sind zahlreichen Sensoren wie Kameras, Radar und Laser eingebaut, die dafür Sorge tragen, dass sich das autonom fahrende Fahrzeug auf der Fahrbahn und in der Umgebung zurechtfindet. Erforderlich ist dafür ein fein kalibriertes Zusammenspiel von Steuerung, Sensorik und Software.

Die fahrende Plattform, das sogenannte Driveboard, ist das Herzstück der Entwicklung. Beim Wechsel der darauf fahrenden austauschbaren Aufbauten, sogenannte Kapseln, ist kein menschliches Eingreifen erforderlich. So kann dasselbe Fahrzeug vielseitig und bedarfsgerecht eingesetzt werden und nach nur kurzen Wechseln eine rollende Kindertagesstätte, ein Medikamententransport oder eine mobile Arztpraxis sein. Damit entstehen neue Möglichkeiten für eine effiziente und nachhaltige Mobilität.

„Vernetztes, softwaregestütztes Fahren ist eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft. Wer die Technologien von morgen entwickeln will, muss heute den Mut haben, neue Wege zu gehen. Mit der Förderung des Projekts mit rund 10 Millionen Euro investiert das Land in die mobile Zukunft. Mit ‚U-Shift II‘ wurden wichtige technologische Grundlagen geschaffen und die Praxistauglichkeit innovativer Mobilitätskonzepte unter Beweis gestellt. Solche Projekte stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und tragen dazu bei, dass Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze auch künftig in Baden-Württemberg erhalten bleiben“, so die Wirtschaftsministerin.

Autonome, fahrerlose und elektrische Fahrzeugkonzepte ermöglichen eine neue Art der Modularität und damit auch neue Produkte und Geschäftsmodelle. Die Anschlussfähigkeit des Konzepts an andere Transportmodi wie Schiene, Seilbahnen und Lufttransport eröffnet fundamental neue Transportketten. Der Abschluss des „U-Shift II“ Projekts markiert nicht nur den erfolgreichen Endpunkt einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsphase, sondern stellt auch ein Auftakt zur weiteren Umsetzung dar. Die entwickelten Lösungen und Konzepte müssen nun kontinuierlich weiterentwickelt werden, um in der Praxis angenommen zu werden und ein skalierbares Geschäftsmodell aufzubauen.

Hintergrundinformationen

Forschungsbetrieb mit U-Shift bereits 2023 auf der Bundesgartenschau

„U-Shift II“ ist ein Leuchtturmprojekt des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA). Den ersten fahrbaren, noch ferngesteuerten Prototyp hatten die Projektpartner bereits im September 2020 beim Jahrestreffen des SDA vorgestellt. Im Rahmen des praxisnahen Forschungsbetriebs war ein Prototyp des Fahrzeugkonzepts für ein halbes Jahr auf dem Gelände der Bundesgartenschau (BUGA) 2023 in Mannheim unterwegs. Rund 10.000 Personen fuhren mit ihm auf einer speziellen Strecke über das Gelände der BUGA und legten insgesamt 2.800 Kilometer zurück.

Über das Projekt „U-Shift II“

Unter der Projektleitung und -koordination des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Standort in Stuttgart forschten und arbeiteten die Partner Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) und das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV), das Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik (MRM) an der Universität Ulm und das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) an innovativen Fahrzeugkonzepten. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg förderte das Projekt „U-Shift II“ mit rund 10 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung: Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

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Presse Zielgruppe
news-1677 Fri, 12 Jun 2026 09:33:00 +0000 Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed /en/current/press-releases/details/neue-kandidaten-fuer-gruendungsprogramm-start-up-bw-pre-seed Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed. Fünf junge Unternehmen mit zukunftsorientierten Produkten und Geschäftsideen könnten schon bald von einer finanziellen Förderung im erfolgreichen Frühphasenförderprogramm Start-up BW Pre-Seed profitieren. Das Programm des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und der L-Bank unterstützt die Entwicklung innovativer und vielversprechender Gründungen mit bis zu 320.000 Euro. In gleicher Höhe beteiligt sich ein Co-Investor an der Gründungsfinanzierung.

„Start-up BW Pre-Seed ist so etwas wie das Basisprogramm der Gründungsförderung in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Indem wir den finanziellen Spielraum junger Unternehmen in einem sehr frühen Stadium ihrer Existenz erweitern, verbessern wir die Rahmenbedingungen für Innovation und Entwicklung – und vergrößern so auch die langfristigen Erfolgschancen des Unternehmens.“

„Die Tatsache, dass sich in jedem Einzelfall ein Co-Investor und Betreuungspartner mit eigenem Kapital hinter das neue Unternehmen stellt, zeigt das Potenzial, das die in Start-up BW Pre-Seed geförderten Unternehmen haben“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Die Kombination aus öffentlicher und privater Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis und eine sichtbare zusätzliche Aufwertung eines Start-ups.“

 

Start-ups bringen Baden-Württemberg nach vorne

Die jetzt ausgewählten fünf Unternehmen hatten ihre Geschäftsideen und Produkte im Mai dem zentralen Entscheidungsgremium von Start-up BW Pre-Seed vorgestellt und dann den Zuschlag erhalten. Im nächsten Schritt müssen sie sich formal bei der L-Bank bewerben, die das Programm im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betreut. Sie entscheidet nach Prüfung der Antragsunterlagen auch abschließend über die Finanzierungszusage. Voraussetzung dafür sind neben der Beteiligung eines Co-Investors der innovative Charakter des Unternehmens und ein starker Baden-Württemberg-Bezug.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Ziel des Programms ist es, aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger zu machen, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  • AMS Cockpit, Kierspe: Entwicklung und Betrieb von Softwarelösungen für die Digitalisierung der Arbeitssicherheit in der Produktion, Logistik und Verwaltung eines Unternehmens.
  • HYDI Innovation GmbH, Stuttgart: Entwicklung intelligenter Lösungen zur Planung, Integration und Optimierung komplexer Energiesysteme: Ein Betriebssystem für wirtschaftliche Energieentscheidungen.
  • Itsreal.media GmbH, Mannheim: Entwicklung und Vertrieb von Software für die komplexe Analyse und Erkennung künstlich generierter Bilder. Ziel ist es, KI-generierte und manipulierte Bilder zu erkennen, bevor sie Schaden anrichten.
  • Osake GmbH, Stuttgart: Entwicklung und Vertrieb einer Ausgeh-App mit verschiedenen Features für die Abendgestaltung von Privatpersonen: Bars, Gastronomie, Events.
  • Simultare GmbH, Nagold: Entwicklung und Vertrieb einer KI für die chirurgische Ausbildung. Die „Anatomy Engine“ ermöglicht komplexe Simulationen chirurgischer Eingriffe.

 

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed

www.l-bank.de/pre-seed

 

Weitere Informationen unter:

www.startupbw.de

Quelle: Pressemitteilung Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

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Presse Zielgruppe Start-ups BW Regionen
news-1676 Fri, 12 Jun 2026 09:20:00 +0000 Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-setzt-auf-ila-ein-deutliches-zeichen-fuer-innovation-und-technologie Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie . Am 11. Juni besuchte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Dort präsentiert das Land Baden-Württemberg seine Innovationskraft und seine führende Rolle als Luft- und Raumfahrtstandort – mit wichtigen Impulsen für die Zukunft Europas.

„Baden-Württemberg zählt zu den führenden Technologie- und Innovationsstandorten Europas. Mit einer leistungsstarken Industrie, exzellenter Forschung und innovativen Technologien leistet Baden-Württemberg wichtige Beiträge zur Wettbewerbsfähigkeit, technologischen Souveränität sowie Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas“, machte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, bei ihrem Besuch auf der Messe deutlich.

Die ILA zählt zu den weltweit wichtigsten Leitmessen der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie und bringt rund 750 Aussteller aus 37 Ländern zusammen.

„Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist ein technologisches Rückgrat unseres Industriestandorts. Unsere baden-württembergischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen für Innovation, Wertschöpfung und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig technologische Souveränität und eine leistungsfähige industrielle Basis sind“, sagte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Zum Auftakt ihres Besuchs tauschte sich die Ministerin mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie aus.

Im Anschluss besuchte sie das Military Support Center, den gemeinsamen Ausstellungsbereich von Bundeswehr und Industrie. Dort standen Fragen der materiellen Einsatzbereitschaft, moderner Wartungs- und Instandhaltungskonzepte sowie digitaler Vernetzung und technologischer Innovationen für die Streitkräfte im Mittelpunkt.

„Eine leistungsfähige Bundeswehr braucht starke industrielle Partner. Baden-Württemberg verfügt über Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihren Technologien entscheidend dazu beitragen, die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte zu stärken und Europas sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit auszubauen“, betonte die Ministerin.

Auch heimische Unternehmen und Institutionen standen auf dem Besuchsprogramm der Ministerin. Beim Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg (LR BW) etwa informierte sie sich über die Entwicklung der heimischen Branche und deren Rolle als Innovationsmotor für zivile und militärische Anwendungen. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) standen aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen Raumfahrt, Digitalisierung und sicherheitsrelevante Technologien im Fokus.

Darüber hinaus besuchte die Ministerin Tesat-Spacecom aus Backnang, einen führenden Anbieter von Kommunikationssystemen für Satelliten und Raumfahrtmissionen, Liebherr-Aerospace mit Standorten in Friedrichshafen und Mannheim sowie Diehl Aviation aus Laupheim, das neben innovativen Kabinenlösungen auch Technologien für militärische Anwendungen präsentierte.

Besucht wurde zudem Northrop Grumman LITEF aus Freiburg, ein Spezialist für hochpräzise Navigations- und Sensorsysteme, die sowohl in der Luftfahrt als auch in sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz kommen. Den Abschluss bildete ein Austausch mit Airbus Defence and Space aus Friedrichshafen, einem der bedeutendsten europäischen Zentren für Satelliten-, Aufklärungs- und Informationstechnologien.

„Die auf der ILA präsentierten Technologien zeigen eindrucksvoll, welche Kompetenzen Baden-Württemberg in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Sensorik, Kommunikation und Verteidigungstechnologien bündelt. Unsere Unternehmen sind unverzichtbare Partner für die technologische Zukunftsfähigkeit Europas – sowohl im zivilen als auch im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Landesregierung unterstützt den Sektor im Rahmen ihrer Luft- und Raumfahrtstrategie „THE aerospace LÄND“ und setzt sich dafür ein, die technologischen Kompetenzen des Landes weiter auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung, Bundeswehr und europäischen Partnern zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie”

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Presse
news-1673 Tue, 09 Jun 2026 11:09:00 +0000 Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart /en/current/press-releases/details/expo-ausstellung-aus-osaka-kommt-nach-stuttgart Vom 10. bis 30. Juni 2026 zeigen Exponate aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka innovative Ansätze. Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka, die vom 10. bis 30. Juni 2026 im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart zu sehen ist. Veranstalter ist das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Die Exponate aus dem Deutschen Pavillon zeigen eindrucksvoll, dass Kreislaufwirtschaft kein Zukunftskonzept mehr ist, sondern schon heute Innovationen hervorbringt. Baden-Württemberg verfügt über die Kreativität, die Technologien und die Unternehmen, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten.“

Die Ausstellung zeigt innovative Ansätze der Kreislaufwirtschaft und macht erlebbar, wie Produkte, Materialien und Gebäude so gestaltet werden können, dass sie wiederverwendet, umgenutzt und in Stoffkreisläufe zurückgeführt werden. Bereits der Deutsche Pavillon selbst war als Symbol für zirkuläres Bauen konzipiert und wurde international als Beispiel für nachhaltige Architektur und Ressourceneffizienz wahrgenommen.

Mit der Wanderausstellung wird die Idee der Nachnutzung konsequent weitergeführt. Die Exponate aus Osaka gehen nach dem Ende der Weltausstellung auf Reisen durch Deutschland und machen die zentralen Botschaften des Pavillons einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Für Baden-Württemberg bietet die Ausstellung die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und Kompetenzen im Bereich Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen. Das Land zählt in zahlreichen Bereichen – von nachhaltigem Bauen über Ressourceneffizienz bis hin zu innovativen Umwelttechnologien – zu den Vorreitern einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise.

Die Wanderausstellung ist vom 10. bis 30. Juni 2026 im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ort: Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart
Ausstellungszeitraum: 10. bis 30. Juni 2026, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und zusätzlich Samstag, 13. Juni 2026, von 7 bis 16 Uhr

Quelle: Pressemitteilung “Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart” 

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Presse
news-1664 Fri, 08 May 2026 07:33:38 +0000 Land stärkt digitale Innovationszentren /en/current/press-releases/details/land-staerkt-digitale-innovationszentren Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben.

„Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“

Die EDIHs werden auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode aufbauen, das Netzwerk erweitern und zudem das Thema sichere Künstliche Intelligenz (KI) sowie Testumgebungen stärker in den Fokus stellen. So sollen vor allem KMU und öffentliche Einrichtungen digitale und KI-basierte Lösungen individuell und risikoarm mit fachlicher Begleitung noch besser testen können. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die bereits bestehenden Zugänge zu europäischen Netzwerken, Infrastrukturen und anderen EDIHs. Damit sind die baden-württembergischen EDIHs ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort.

EDIH Südwest

Der EDIH Südwest (https://www.edih-suedwest.de) deckt die gesamte Wertschöpfungskette intelligenter KI-Systeme ab: Von der Chipentwicklung über die Produktion bis hin zu KI-Software, deren Anwendung in Endprodukten und der Entwicklung neuer, datengetriebener digitaler Dienstleistungen. Die Branchenschwerpunkte Gesundheit/Life Sciences, Automobil/Mobilität und Fertigungsindustrie bleiben bestehen. KMU stehen im Bereich Digitalisierung, insbesondere wenn es um die praktische Umsetzung von KI- und Cybersicherheitsansätzen geht, oft weiterhin vor großen Herausforderungen. Neben resilienten intelligenten Systemen stellt der EDIH Südwest deshalb Angebote im Bereich KI noch stärker in den Fokus. Die Angebote reichen von grundsätzlichen Einstiegsmöglichkeiten bis hin zu den Schwerpunkten „Grüne KI“ und „Hochleistungsrechnen für KI“. Die zehn Kernpartner des EDIH Südwest sind:

  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (Konsortialführer),
  • BadenCampus GmbH & Co. KG,
  • bwcon GmbH,
  • cyberLAGO e.V.,
  • Hochschule Furtwangen,
  • Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Physikalische Messtechnik,
  • MedicalMountains GmbH,
  • Projektpartner Oberrhein – Gesellschaft für Projektentwicklung,
  • Sicos BW GmbH und
  • St. Georgener Technologiezentrum.

EDIH AICS

Der EDIH AICS (https://edih-aics.eu/) hat in der ersten Förderphase zahlreiche Angebote für KMU und öffentliche Einrichtungen in den vier Aktionsfeldern Produktion, Mobilität, Energie, Handel & Services sowie Verwaltung/Kommunen etabliert. Gleichzeitig zeigte sich, dass im Innovationsökosystem weiterhin erhebliche Hürden bestehen – insbesondere Bedenken hinsichtlich der Umsetzung der KI-Gesetzgebung, der Datensicherheit und des Schutzes von KI-Systemen. Diese können den Einsatz von KI-Technologien hemmen. Das Ziel von EDIH-AICS 2.0 ist es, sich als dynamisches und vernetztes Kompetenzzentrum für vertrauenswürdige und sichere KI sowie digitale Dienstleistungen zu etablieren. Kernaufgabe des Zentrums ist es, KMU, mittelgroße Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa bei einer verantwortungsvollen und nachhaltigen digitalen Transformation zu unterstützen und dabei Innovationskraft, digitale Souveränität und Nachhaltigkeit durch die Expertise von neun erfahrenen Partnern, ein breites Serviceportfolio entlang unterschiedlicher digitaler Reifegrade sowie eine starke regionale und europäische Vernetzung zu stärken. Die neun Kernpartner des EDIH AICS sind:

  • FZI Forschungszentrum Informatik (Konsortialführer),
  • Steinbeis 2i GmbH,
  • DIZ Digitales Innovationszentrum GmbH,
  • CyberForum e.V.,
  • Karlsruher Institut für Technologie KIT,
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB),
  • Hochschule Karlsruhe,
  • Technologieregion Karlsruhe GmbH und
  • CAS Software AG.

European Digital Innovation Hub-Netzwerk

Die EU-Kommission hat in einer ersten Förderrunde mit Mitteln des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an European Digital Innovation Hubs (EDIHs) geschaffen, welches die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt KMU, befördern soll. Im Zentrum stehen vor allem Wachstumsbereiche wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs unterstützt werden. Die europäischen digitalen Innovationszentren sind sowohl lokale als auch europaweit vernetzte Anlaufstellen. Die EU-Kommission sieht die EDIHs im Rahmen des „AI Continent Action Plan“ als Bindeglied zwischen den Hauptakteurinnen und -akteuren des KI-Ökosystems und als Erfahrungszentren für KI, die bei der Anwendung von sektorspezifischen KI-Lösungen unterstützen. Am 03.04.2025 veröffentlichte die EU-KOM den Aufruf EDIH 2.0, bei dem sich die bisherigen EDIHs erneut für eine Laufzeit von drei Jahren (2026 – 2029) bewerben konnten. In Deutschland gibt es laut der Webseite der EU-KOM derzeit 17 EDIHs, in Europa insgesamt 227 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden. Beide Konsortialführer sind zugleich Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW).

Quelle: Pressemitteilung „Land stärkt digitale Innovationszentren

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Presse
news-1663 Thu, 07 May 2026 07:53:11 +0000 Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert /en/current/press-releases/details/digital-hubs-bodensee-und-region-bruchsal-gefoerdert Rund 6 Millionen Euro für Digitalisierung in der Fläche: Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal erhalten jeweils rund 500.000 Euro Förderung. Am 6. Mai 2026 hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zwei Förderbescheide an die regionalen Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal in Höhe von insgesamt rund einer Million Euro übergeben. Die beiden regionalen Hubs werden mit je rund 500.000 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Damit erhalten nun die ersten beiden Standorte die Förderung für die dritte Förderphase, in die das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus insgesamt rund 6 Millionen Euro investiert. Die Digital Hubs fungieren als Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft.

„Die regionalen Digital Hubs bieten gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein vielfältiges Angebot: Sie machen das Potenzial der Digitalisierung für die Unternehmen greifbar und unterstützen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. In den vergangenen Jahren wurden so rund 1.400 Digitalisierungsprojekte in Unternehmen angestoßen. Damit helfen die regionalen Digital Hubs entscheidend mit, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen. Dies ist ein wichtiger Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen hier in Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Für die dritte Förderphase der regionalen Digital Hubs werden neben Künstlicher Intelligenz (KI) und Cybersicherheit auch immersive Technologien und weitere Innovationsthemen einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Die neue Förderphase legt dabei noch stärker den Fokus auf die konkrete Umsetzung entsprechender Digitalisierungsprojekte. In den Digital Hubs finden die Unternehmen hierfür wichtige Informations- und Vernetzungsangebote sowie Experimentierräume.

Digital Hub Bodensee: Neue Anlaufstelle in Konstanz und der gesamten Region

Der Digital Hub Bodensee startet in dieser Förderphase als neues Projektkonsortium und ist neben Konstanz auch an den Innovations- und Technologiestandorten in Friedrichshafen, Ravensburg-Weingarten und Sigmaringen präsent. Die etablierte IT-Cluster-Organisation cyberLAGO e.V., die Universität Konstanz als zentrale Wissenstransfer-Partnerin sowie das Technologiezentrum farm e.V als Koordinator des regionalen Gründungs- und Innovationsökosystems betreiben den regionalen Digital Hub gemeinsam. Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Digital Hub Region Bruchsal: Als „HubWerk 01“ bereits fest in der Wirtschaftsregion etabliert

Der Digital Hub Region Bruchsal, das sogenannte HubWerk01, ist bereits seit der ersten Förder-phase als regionale Anlaufstelle für die Digitalisierung aktiv und hat sich in der Wirtschaftsregion Bruchsal fest etabliert. Dem Verein gehören mittlerweile rund 80 institutionelle Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft an. Zusätzlich zu dem vielfältigen Infrastruktur- und Co-Working-Angebot vor Ort sind auch Veranstaltungsformate wie die Innovators‘ Night in der Region bekannt und ermöglichen vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten.
Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Die regionalen Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal sind zwei der zahlreichen Anlaufstellen zur Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Diese wurden von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des dritten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs dieses Netzwerks erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Die regionalen Digital Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Initiative „Wirtschaft digital BW“. Mit der Initiative möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung von KMU`s und deren Beschäftigten. Die Initiative „Wirtschaft digital BW“ stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes „digital.LÄND“ dar.

 

Quelle: Pressemitteilung “Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1661 Wed, 06 May 2026 13:03:31 +0000 Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/land-foerdert-kommunale-innovationsinfrastrukturen-mit-rund-94-millionen-euro Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt. Die geförderten kommunalen Einrichtungen erhalten rund 9,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren zukunftsfähig aufzustellen.

„Die Vorhaben zeigen eindrucksvoll: In den Regionen Baden-Württembergs steckt enormes Potenzial. Mit den bewilligten Projekten stärken wir die Innovationsinfrastruktur als Rückgrat für Start-ups sowie junge und etablierte Unternehmen. Jene Unternehmen, auf die wir beim Strukturwandel und bei der Entwicklung neuer Technologien bauen. Wir setzen unsere wirtschaftspolitischen Instrumente genau dort an, wo sie effizient sind: vor Ort“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Zukunftstechnologien direkt in den Regionen

Mit den bewilligten Vorhaben werden Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren in verschiedenen Regionen des Landes modernisiert und ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in kollaborative Arbeitsumgebungen, Technologien für Automatisierung und Robotik, Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sowie Smart-Building-Lösungen. Die Infrastrukturen stehen Unternehmen und Gründerinnen und Gründern zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen zur Verfügung.

Durch gezielte Investitionen werden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, bestehende und sich in der Gründungsphase befindende Unternehmen in dieser Phase des beschleunigten Strukturwandels wirksam zu begleiten und ihre Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Die geförderten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Förderperiode 2021–2027: https://2021-27.efre-bw.de

 

Anhang - Übersicht der geförderten Vorhaben

Antragsteller

Projektname (Kurzname)

kurze Projektbeschreibung

Zuwendung
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH

Technische Sicherung von Reisendenübergängen für den vollautomatischen Stadtbahnbetrieb

Das Projekt zielt auf die Sicherung von vier Übergängen für Reisende (RÜs) als Voraussetzung für den vollautomatischen Betrieb im Schienenverkehr ab. Die Ausstattung mit Schranken und Lichtzeichen gewährleistet nicht nur Sicherheit im vollautomatischen Betrieb, sondern schafft eine offene Innovationsplattform. Unternehmen und Start-ups können ihre Systeme zur Umfeldüberwachung, Fahrgastzählung und Ereigniserkennung unter realen Bedingungen testen. Dies wird erst durch die technische Sicherung der RÜs ermöglicht. Das bestehende Interesse von Firmen und Start-ups unterstreicht die Relevanz des Vorhabens für die regionale Innovationskraft und den digitalen Strukturwandel im Bahnsektor. Als Bestandteil zur Umsetzung auf Nebenbahnen trägt das Projekt außerdem zur Sicherung des ÖPNV-Angebots zu Zeiten des wachsenden Personalmangels bei.

1.060.480,00 €
Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG

FREI.labs@BioTechPark Freiburg: Innovationszentrum für Start-ups & junge Unternehmen

Das Vorhaben adressiert gezielt den akuten Engpass an bedarfsgerechten, flexibel nutzbaren Büro- und Laborflächen für wissens- und technologieintensive Start-ups sowie akademische Spin-offs aus der Universität Freiburg, dem Universitätsklinikum Freiburg und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort. Mit dem Projekt erweitert die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) den etablierten "BioTechPark Freiburg" als kommunale Innovationsinfrastruktur um rund 1.000 m² modulare, skalierbare Mieteinheiten. Der geplante Ausbau verfolgt ein innovatives, sogenanntes "atmendes Flächenkonzept", das sich flexibel an die unterschiedlichen Entwicklungs- und Wachstumsphasen junger Unternehmen anpasst. Dadurch werden Markteintrittshürden gesenkt, Anfangsinvestitionen reduziert und beschleunigte Wachstums- und Skalierungsprozesse ermöglicht.

2.000.000,00 €
GER Gewerbeimmobilien Reutlingen GmbH & Co. KG

Zukunftsfähiges Upgrade des INNOPORT als regionale Innovations- und Transferinfrastruktur für Digitale Transformation

Ziel des Vorhabens ist es, den INNOPORT als technologisch führende, offene Innovations- und Lernplattform der Region Reutlingen zu etablieren, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Start-ups und Ausbildungsbetrieben den niederschwelligen Zugang zu modernen Produktions-, Automatisierungs- und KI-Technologien ermöglicht. Das Projekt richtet sich insbesondere an produzierende KMU, technologieorientierte Dienstleister, Gründerinnen und Gründer, Start-ups sowie Aus- und Weiterbildungspartner, die ihre digitalen Kompetenzen und Innovationsfähigkeit stärken wollen. Damit leistet das Vorhaben Beiträge zur Stärkung der Rahmenbedingungen für Innovationsaktivitäten in KMU sowie zum spezifischen Ziel der Entwicklung von Kompetenzen für intelligente Spezialisierung, industriellen Wandel und Unternehmertum.

492.000,00 €
Stadt Albstadt

Leistungszentrum & Future Skills Campus für innovative Unternehmen und regionale Fachkräfteentwicklung

Der Future Skills Campus der Technologiewerkstatt entsteht als offenes, regional verankertes Leistungszentrum zur Vermittlung digitaler Zukunftskompetenzen. Das Vorhaben wird gezielt für Unternehmen konzipiert, um einen Überblick über verschiedene Technologien zu erhalten und kombiniert kollaborative Arbeitsräume, Robotik- und Automatisierungslabore, KI-Lernumgebungen und immersive XR-Entwicklungsräume zu einem einzigartigen Angebot vor Ort. Die Investitionen ermöglichen KMU den niedrigschwelligen Zugang zu Schlüsseltechnologien, verkürzen Innovationszyklen und unterstützen Transformationsprozesse.  Durch offenen Zugang stärkt der Campus das regionale Innovationssystem, erhöht Wettbewerbsfähigkeit und wirkt dauerhaft in Wirtschaft und Bildung.

624.520,00 €
Stadt Heidenheim

DOCK 33 Co-Workingspace: Erweiterung zu modernen Büros, Workshop- und New Work Area

Das Co-Workingspace und Makerspace DOCK 33 Heidenheim hat sich seit seiner Eröffnung kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute die zentrale Anlaufstelle für Gründende, kreative Köpfe und Mittelständler aus Heidenheim und der Region. Der Erfolg des DOCK 33 Co-Workingspace erfordert nun eine Erweiterung, um wachstumsorientierte Start-ups den nächsten Wachstumsschritt zu ermöglichen. Neben Büros für Start-ups wird es auch einen Veranstaltungsbereich geben, wo größere Veranstaltungen stattfinden und der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups aktiv gefördert wird. Eine New-Work-Area wird gemeinsam mit Netzwerkpartnern des DOCK 33 die Innovationskraft der Region nachhaltig stärken und den Wirtschaftsstandort langfristig sichern. Der Ausbau stellt eine wesentliche Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts dar.

702.400,00 €
Stadt Lahr

Start-Up-Center INNOLAB33; Umbau des Bestandsgebäudes B33

Die mittelständische Wirtschaft in Lahr und der Ortenau steht unter hohem Druck hinsichtlich des Strukturwandels. Um innovative Unternehmen in Zukunftsbranchen zu fördern und die Ansiedlungsstrategie zu stärken, liegt der Fokus auf Start-ups und jungen Wachstumsunternehmen. Ein essentieller Erfolgsfaktor für das geplante Gründer- und Innovationszentrum ist eine kostengünstige und leistungsfähige Infrastruktur auf dem startkLahr-Areal. Die Immobilie, das ehemals von den kanadischen Streitkräften genutzte und nunmehr städtische Bestandsgebäude B33, soll als Innovations- und Produktionsort, Austauschs- und Vernetzungsplattform saniert werden. Es wird jungen Unternehmen bezahlbare Mietflächen wie Co-Working-Bereiche, Besprechungs- und Werkstatträume bereitstellen. Die Sanierung ist daher unverzichtbar für den Erfolg des Gründerzentrums.

1.216.523,28 €
Stadt Ludwigsburg

FRANCK TANK. Das Co-Making-Center. Labor für Technologie Neue Kreativität und (urbane) Produktion

Mit dem FRANCK TANK entsteht ein offenes Innovationslabor und Co-Making-Center, in dem neue Formen der Kreativität, Technologie und urbane Produktion zusammenkommen. Das Vorhaben schafft flexible Werkstatt-, Labor- und Prototypingräume für Start-ups, Kreativschaffende, Hochschulen und technologieorientierte Unternehmen. Durch die Verbindung von KI, digitalen Medien, Handwerk und moderner Fertigung werden neue Ideen entwickelt, getestet und in marktfähige Produkte überführt. Der FRANCK TANK stärkt regionale Innovationskraft, fördert sektorübergreifende Kooperationen und eröffnet neue Formen nachhaltiger und kreativer Wertschöpfung.

1.019.500,00 €
Stadt Rastatt

Modernisierung des Gründerzentrums Rastatt

Mit diesem Projekt wird das städtische Gründerzentrum umfassend modernisiert und strukturell zu einer leistungsfähigen Innovations- und Gründungsinfrastruktur weiterentwickelt. Durch Investitionen in das Bestandsgebäude werden Bürostrukturen aufgebrochen und flexibel gestaltet. Das ermöglicht individuelle und flexible Anpassungsmöglichkeiten von jungen Unternehmen je nach Gründungsphase und der Entwicklung des Unternehmens. Neben der Begleitung von Start-ups in der Gründungsphase dient das Gründerzentrum künftig als Innovationsschnittstelle, welche kleine und mittlere Unternehmen aus der Rastatter Umgebung mit Start-ups und weiteren Akteurinnen und Akteuren, insbesondere der Hochschule Karlsruhe vernetzt. Durch gezielte Wissenstransfermaßnahmen wird eine Innovationscommunity entstehen, die zum Ziel hat, Strukturwandelprojekte konkret in die Umsetzung zu bringen.

903.660,80 €
Stadt Schwäbisch Gmünd

In:it Gmünder Hof - Innovationszentrum für Start-ups, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Zukunftslösungen

Das Vorhaben umfasst den Umzug des bestehenden Gründungszentrums in den Gmünder Hof. Ziel ist die Schaffung eines modernen, zentral gelegenen Innovationsstandorts mit flexiblen Arbeitsplätzen, zeitgemäßen Konferenzräumen und verbesserten Netzwerk-Möglichkeiten. Das Projekt integriert Prinzipien der Cradle-to-Cradle-Kreislaufwirtschaft, fördert nachhaltige Nutzung von Ressourcen und unterstützt die regionale Innovationskraft. Durch die Ansiedlung des Amtes für Wirtschaftsförderung und Transformation im gleichen Gebäude entstehen Synergien, die Austausch und Kooperation zwischen Start-ups, Unternehmen sowie städtischen Akteurinnen und Akteuren erleichtern. Erwartete Errungenschaften sind eine erhöhte Sichtbarkeit, bessere Erreichbarkeit, gesteigerte Innovationsaktivitäten und die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Das Projekt setzt wichtige Meilensteine für die Weiterentwicklung des Co-Working Spaces und die Förderung einer dynamischen, nachhaltigen Gründungs- und Innovationskultur.

236.510,34 €
Technologieförderung Heidelberg GmbH

readyLAB22 - your pre-equipped lab space in Heidelberg

Die Technologieförderung Heidelberg GmbH bietet an verschiedenen Standorten Flächen für Bio- und Chemielabore an. Meist sind diese nicht ausgestattet und ermöglichen so einen individuellen Ausbau bei Einzug. Gerade bei Neugründungen ist es den Firmen jedoch aufgrund des erschwerten Zugangs zu Risikokapital nicht immer möglich, die notwendige Grundausstattung finanziell abzubilden. Hier setzt das readyLAB22-Projekt an – es bietet Firmen nicht nur leere, sondern grundlegend ausgestattete Labore bis S2 und Büros an. Dies erleichtert und beschleunigt den Einzug, da die Firmen nach dem Aufstellen von nutzerspezifischen Geräten direkt arbeiten bzw. die vorab meist notwendige Anmeldung bei den Behörden vornehmen können. Somit wird eine Zielgruppe erreicht, die sonst keine Neuansiedlung am Standort Heidelberg abbilden kann. Dies entspricht dem Konzept der Technologieförderung Heidelberg, da diese Flächen für Ansiedlung und Entwicklung allgemein zur Verfügung stellt.

800.000,00 €
Weil am Rhein Wirtschaft und Tourismus GmbH

Innovationsinfrastruktur Weil am Rhein-Green Office Kesselhaus

Das Vorhaben umfasst die Modernisierung und den Ausbau einer bestehenden kommunalen Innovationsinfrastruktur im Kesselhaus Weil am Rhein. Ziel ist es, KMU, Start-ups und innovationsorientierten Akteurinnen/Akteuren verbesserte räumliche, digitale und technische Voraussetzungen für Innovations-, Entwicklungs- und Vernetzungsprozesse bereitzustellen. Durch den Einsatz digitaler Buchungs-, Zugangs- und Kollaborationssysteme, datenbasierter Smart-Building-Technologien sowie modularer und flexibel nutzbarer Arbeits- und Projekträume wird eine effiziente, offene und diskriminierungsfreie Nutzung der Infrastruktur ermöglicht. Ergänzend werden spezialisierte Innovationsräume, u. a. für additive Fertigung in Form von 3D-Druck, digitale Content-Erstellung und immersive Anwendungen, geschaffen. Erwartete Errungenschaften sind eine höhere Nutzungsintensität der Infrastruktur, verbesserte Rahmenbedingungen für kooperative Innovationsprojekte, eine stärkere regionale Vernetzung von Unternehmen sowie ein messbarer Beitrag zur Umsetzung der Regionalen Innovationsstrategie Baden-Württemberg

 

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro

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Presse
news-1657 Tue, 28 Apr 2026 12:17:11 +0000 familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde /en/current/press-releases/details/familynet-40-wettbewerb-fuer-moderne-unternehmenskultur-geht-in-die-achte-runde Am 27. April startete der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ in die achte Runde. Bis zum 14. August 2026 sind Unternehmen in Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Konzepte und Angebote für eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Arbeitswelt einzureichen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, betont: „Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, gehört heute zu den zentralen Herausforderungen der Unternehmen. Familienfreundlichkeit, Vielfalt und Chancengleichheit sind dabei ebenso entscheidend wie der Wandel hin zu neuen Arbeitsmodellen. Generationen- und Wertewandel, anhaltende Transformationsprozesse und aktuelle Krisen fordern Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gleichermaßen heraus. Eine familienbewusste, digitale Unternehmenskultur ist nachweislich ein Merkmal erfolgreicher und krisenresilienter Unternehmen. Deshalb fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus diesen Wettbewerb. Bewerben Sie sich mit Ihren Konzepten für eine familienorientierte Unternehmenskultur 4.0 – und zeigen Sie, wie innovativ und agil Ihr Unternehmen und unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg sind!“

Stefan Küpper, Geschäftsführer von Südwestmetall und der BIWE-Gruppe, sagt: „In Zeiten wirtschaftlicher Veränderung ist eine moderne Unternehmenskultur entscheidend, die gelebte Innovation, neue Arbeitsmodelle und funktionierende Vereinbarkeit miteinander verbindet. Unternehmen, die daraufsetzen, stärken ihre Mitarbeitenden, sichern langfristig Fachkräfte und investieren in ihre Zukunft. Der Wettbewerb familyNET 4.0 bietet die ideale Plattform, um dieses Engagement sichtbar zu machen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.“

Mitmachen lohnt sich: Die Auszeichnung bietet neben öffentlicher Anerkennung auch eine starke mediale Präsenz und die Möglichkeit, Teil eines landesweiten Netzwerks engagierter Unternehmen zu werden. Gleichzeitig setzt der Wettbewerb wichtige Impulse für eine moderne Arbeitskultur in Baden-Württemberg.

Zum Wettbewerb

Der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie vom Arbeitgeberverband Südwestmetall geförderte landesweite Wettbewerb zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Ideen und nachhaltigen Strategien ihre Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten. Sie stärken damit ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, sichern Fachkräfte langfristig und setzen richtungsweisende Impulse für andere Betriebe im Land.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Themenbereiche:

  • Führung, Personalentwicklung und Diversität
  • Familienfreundlichkeit und Gesundheit

Unternehmen können sich gezielt in einem dieser Bereiche bewerben und zeigen, wie sie Fachkräfte gewinnen, Mitarbeitende fördern und langfristig binden – sei es durch innovative Führungsmodelle, strategische Personalentwicklung, vielfältige Teams oder durch nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege.

Bewerbungen um die Auszeichnung „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ sind ab 27. April 2026 möglich und können bis zum 14. August eingereicht werden.

Weitere Informationen

https://www.familynet-bw.de/familynet-40/wettbewerb

Quelle: Pressemitteilung “familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde

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Presse
news-1656 Tue, 28 Apr 2026 11:56:24 +0000 Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik /en/current/press-releases/details/rund-zwei-millionen-euro-fuer-innovationen-in-ki-und-robotik Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ bis Februar 2028 mit rund zwei Millionen Euro. Ziel des Reallabors ist es, gemeinsam mit Unternehmen technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen von konkreten Innovationsprojekten in den Bereichen KI und Robotik zu analysieren und erfolgreiche Lösungen dafür zu entwickeln.

„KI und Robotik sind Schlüsseltechnologien für die baden-württembergische Wirtschaft. Mit dem Reallabor unterstützen wir Mittelstand und Start-ups bei ambitionierten KI-Projekten und sorgen dafür, dass die europäische KI-Regulierung nicht zum Bremsklotz für Innovationen wird“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Projektstart.

Zudem soll das Reallabor im Sinne des „regulatorischen Lernens“ Empfehlungen für eine innovationsfreundliche Durchführung und Weiterentwicklung des gesetzlichen Rahmens für KI erarbeiten. Neben der KI-Verordnung stehen dabei auch weitere Gesetze wie die EU-Maschinenverordnung und die Datenschutz-Grundverordnung im Fokus, da das Zusammenspiel der verschiedenen Regulierungen in der Praxis zusätzliche Fragen für die Unternehmen aufwirft.

Das Reallabor wird gemeinsam von dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Universität Stuttgart betrieben. Die Forschungseinrichtungen stellen im Rahmen des Reallabors fachliche Kompetenz, technische Infrastrukturen und ein breites Ökosystem von Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bereit.

Dem Projekt war eine Pilotphase vorausgegangen, die bereits kurz nach Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung im November 2024 begann und im Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen wurde. In diesem Zeitraum wurden 15 konkrete KI-Projekte aus baden-württembergischen Unternehmen im Rahmen von sogenannten „Legal Quick Checks“ bearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf Anwendungen in Industrie und Robotik.

In einem nächsten Schritt wird das Reallabor nun in das „KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme und Kognitive Robotik“ integriert und weiter ausgebaut. Das 2019 mit Förderung des Landes gestartete KI-Fortschrittszentrum ist auf den Technologietransfer aus der KI-Spitzenforschung in kleine und mittlere Unternehmen sowie den Mittelstand spezialisiert. Es hat bereits mit über 300 Unternehmen an konkreten KI-Innovationsprojekten zusammengearbeitet.

Bisher konzentrierte sich das KI-Fortschrittszentrum dabei auf technologische Aspekte von KI-Innovationen. Mit dem neuen Reallabor werden zukünftig auch gezielt die wachsenden regulatorischen Anforderungen und Herausforderungen berücksichtigt. Durch diesen breiteren Ansatz soll der Weg für mehr KI- und Robotik-Innovationen made in Baden-Württemberg geebnet und der Technologietransfer von der Forschung in eine erfolgreiche Kommerzialisierung noch besser unterstützt werden.

Interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg können sich bis 21. Mai mit ihren konkreten KI- und Robotik-Innovationsvorhaben auf einen der vom Land geförderten „Quick Checks“ im Reallabor bewerben. Weitere Informationen: www.ki-fortschrittszentrum.de.

Quelle: Pressemitteilung “Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

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Presse Robotik Künstliche Intelligenz
news-1649 Tue, 21 Apr 2026 11:06:56 +0000 Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed /en/current/press-releases/details/foerderung-im-gruendungsprogramm-start-up-bw-pre-seed Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed. In der ersten Auswahlrunde 2026 für das Landesprogramm Start-up BW Pre-Seed sind die Entscheidungen gefallen: Elf junge Unternehmen können auf eine Förderung in dem erfolgreichen Frühphasenförderprogramm hoffen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen jetzt eine aussagekräftige und vollständige Bewerbung bei der L-Bank einreichen, die dann über die Zuteilung der Förderung entscheidet. Für die Start-ups geht es um eine finanzielle Unterstützung von zunächst bis zu 320.000 Euro. Die Summe teilen sich das Land und ein Co-Investor zu gleichen Teilen. In Einzelfällen kann die Förderung zu einem späteren Zeitpunkt auf maximal 640.000 Euro erweitert werden.

„Start-up BW Pre-Seed ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gründungsförderung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Wir fördern damit junge Unternehmen mit aussichtsreichen Geschäftsideen, die das Zeug haben, den Strukturwandel in der baden-württembergischen Wirtschaft voranzutreiben. Dazu brauchen wir mutige junge Unternehmerinnen und Unternehmer!“

„Baden-Württemberg ist ein hervorragender Gründungsstandort“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Wir haben die Köpfe, wir haben die Strukturen und wir haben die Förderprogramme, die nötig sind, um das Land wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue mich über jedes Unternehmen, das wir mit Start-up BW Pre-Seed unterstützen können.“

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  

Eden Energy, Loßbug

https://Eden-energy.eu

Nutzung ausgemusterter Batterien zur Bereitstellung nachhaltiger Energiespeicherlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Aufbau wiederkehrender Ertragsmodelle.

EENetzwerk UG (haftungsbeschränkt), Stuttgart

https://eenetzwerk.de

Entwicklung und Betrieb einer skalierbaren SaaS‑Lösung für Energieberater sowie Angebot ergänzender Zusatzdienstleistungen als ganzheitliche All‑in‑One‑Softwareplattform.

exceit GmbH, Karlsruhe

https://efficientblue.com

Entwicklung einer neuen Generation hoch effizienter und
langlebiger blauer OLED-Pixel (organische Leuchtdioden) auf Basis der IMTS-Technologie, die interne schädliche Anregungszustände gezielt in der Entstehung unterdrückt.

FastCast Ceramics GmbH, Karlsruhe

https://fastcast-ceramics.com/

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb offenporiger technischer Keramiken. Mit dem im Betrieb entwickelten FastCast Ceramics Keramikschlicker ist es gelungen, die Herstellungsdauer der Keramikschalen für den Feinguss zu reduzieren.

Fibryx GmbH, Stuttgart

 

https://fibryx.de/

Produktion und Vertrieb von Leichtbaumaterialien aus Naturfasern für industrielle Anwendungen, insbesondere im Fahrzeugbau. Die Technologie ermöglicht den Einsatz von Naturfaserverbundwerkstoffen (NFK) als leistungsfähige und nachhaltige Alternative zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK).

Kleinblatt GmbH, Stuttgart

https://kleinblatt.de/

Produktion frischer Keimlinge unter kontrollierten Indoor‑Bedingungen zur ganzjährigen Versorgung der Region (Zero-Waste-Konzept).
NOA Health GmbH, StuttgartEntwicklung und Betrieb einer digitalen Gesundheitsplattform zur präventiven Analyse individueller Blut- und Gesundheitsdaten mittels Labordiagnostik, künstlicher Intelligenz und datenbasierter Auswertung.

Prehensio GmbH, Heilbronn

https://www.prehensio.ai/

Entwicklung und Vertrieb von mit 5-Finger Roboterhänden ausgestatteten Automatisierungslösungen für Maschinenbestückung und Kommissionierung in Produktion und Logistik.

Quantilight, Heidelberg

 

Entwicklung und Bereitstellung einer In‑vitro‑Diagnostikplattform für Therapeutic Drug Monitoring (TDM), die Patientinnen und Patienten mittels biolumineszenter Sensortechnologie eine zuverlässige, ambulante Blutanalytik von zu Hause aus ermöglicht.
Rescue Robotics UG (haftungsbeschränkt), EichstättenEntwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von unbemannten Bodenfahrzeugen (UGV), insbesondere für den Einsatz im Bevölkerungsschutz sowie für zivile und militärische Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen.
Vitaldoctor GmbH, UlmEntwicklung und Betrieb eines digitalen, automatisierten Systems zur kontinuierlichen Erfassung, Auswertung und Übermittlung von Vitalparametern im klinischen Umfeld und Rettungsdienst.

Hintergrund:

Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden. Aussichtsreiche Start-up-Vorhaben sollen mit Hilfe des Programms finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Grundvoraussetzungen für eine Förderung sind der innovative Charakter der Geschäftsidee oder des Produkts, der Baden-Württemberg-Bezug des Start-ups für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner.

Dem zentralen Entscheidungsgremium, das die grundsätzliche Förderfähigkeit eines Start-ups beschließt, gehören Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen an.

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed

www.l-bank.de/pre-seed
 

Quelle: Pressemitteilung “Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

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Presse Fokushemen
news-1644 Thu, 09 Apr 2026 15:15:00 +0000 Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine /en/current/press-releases/details/land-foerdert-technologiekooperation-mit-der-ukraine Das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine“ des Steinbeis Europa Zentrums identifiziert und erschließt Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine. Die dringende Notwendigkeit einer starken, innovationsgetriebenen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) wird durch die aktuelle geopolitische Lage in und außerhalb Europas sehr deutlich. Es bedarf strategischer Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clustern, um die Stabilität und Resilienz Europas nachhaltig zu stärken.

Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke

Hier setzt das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine: Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke“ des Steinbeis Europa Zentrums an, das Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine identifizieren und für einen gemeinsamen Nutzen erschließen will. Zudem sollen die SVI sowie SVI-angrenzenden Branchen und Themenfelder, in denen ein hohes Potenzial für gemeinsame Innovationen, Technologietransfer und nachhaltige Wertschöpfung besteht, gezielt analysiert und anschließend die ausfindig gemachten Potenziale anhand unterschiedlicher Kooperations- und Unterstützungsformate gestärkt werden.

„Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas und verfügt über eine hochentwickelte industrielle Basis, die in zahlreichen sicherheits- und verteidigungsrelevanten sowie in den wichtigen angrenzenden Bereichen international wettbewerbsfähig ist. Die neue Kooperation stärkt Sicherheit und Resilienz auf beiden Seiten“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

250.000 Euro Fördersumme

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finanziert das Vorhaben mit 250.000 Euro. Das Projekt wird vom Steinbeis Europa Zentrum bis Ende 2027 umgesetzt.

Da die SVI nicht ohne zahlreiche angrenzende Technologiebereiche gedacht und gestaltet werden kann, umfasst der Untersuchungsradius des Vorhabens auch Schlüsselbereiche wie Digitalisierung, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Energie-, Gesundheits- und Kreislaufwirtschaft sowie weitere komplementäre Zukunftstechnologien, die maßgeblich zur Resilienz und wirtschaftlichen Stärke der beiden Regionen beitragen.

Der technologische Vorsprung der Ukraine in ausgewählten SVI-Segmenten bietet für Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg eine einzigartige Chance, durch gezielte Zusammenarbeit Zugang zu innovativen Technologien und neuen Märkten zu erhalten. Die Ukraine profitiert im Gegenzug direkt von wirtschaftlichen Kooperationen und den vorhandenen industrie- und forschungsseitigen Kompetenzen im Land.

Technologiekooperation BW-Ukraine

Das mit 250.000 Euro geförderte Vorhaben des Steinbeis Europa Zentrums verfolgt über eine Laufzeit von 21 Monaten einen systematischen modularen Aufbau, der zu konkreten und anwendbaren Ergebnissen und Kooperationen führt, die direkt im Projekt angewendet werden sollen.

Zu den umzusetzenden Maßnahmen zählen unter anderem verschiedene Analyse- und Abgleichformate, Delegationsveranstaltungen, Workshops, Networking-Events oder individuelle Kurzberatungen zu Förderprogrammen und -aufrufen der Europäischen Union (EU) zur Initiierung konkreter gemeinsamer Projektideen. Zu diesem Zweck wird auf bestehenden Kooperationen und Formaten aufgebaut sowie auf bestehende Netzwerke zurückgegriffen – im Sinne eines möglichst umfassenden und effizienten Ansatzes, der Stakeholdern in der Ukraine und in Baden-Württemberg gleichermaßen Zugang ermöglicht.

Insbesondere im Rahmen des Danube Transfer Centre (DTC) Netzwerks und des Enterprise Europe Network (EEN), in dem beide Organisationen als Partner mitwirken, bestehen bereits gute Kontakte zur Ukraine. Als gemeinsame Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und des Steinbeis Europa Zentrums wurden in der Vergangenheit ukrainische Start-up Unternehmen nach Baden-Württemberg eingeladen. Delegationsreisen anlässlich des Start-up BW Summit wurden in den Jahren 2022 und 2025 durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

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Presse
news-1634 Tue, 24 Mar 2026 10:29:18 +0000 Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro /en/current/press-releases/details/land-foerdert-miniatur-batterien-fuer-die-medizintechnik-mit-rund-acht-millionen-euro Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“. Forschende aus Ulm, Stuttgart und Karlsruhe entwickeln gemeinsam mit der Industrie wiederaufladbare Miniatur-Batterien für die Medizintechnik und perspektivisch auch für weitere Anwendungen. Das Projekt wird vom Land mit rund acht Millionen Euro gefördert.

„Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie für unsere industrielle Zukunft. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ stärken wir die regionale und europäische Wertschöpfung und erhöhen zugleich die technologische Souveränität unseres Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg und damit auch Europas“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 

Neue Generation Batterien für tragbare Medizintechnik

Millionen tragbarer Medizingeräte nutzen heute kleine Einwegbatterien. Dazu zählen Hörgeräte oder Insulinpumpen. Die Batterien müssen häufig gewechselt werden. Hier setzt das Forschungsprojekt „Medicell“ an. Forschende entwickeln ultrakompakte Lithium-Ionen-Zellen. Diese Batterien sind wiederaufladbar und bieten längere Laufzeiten. Davon profitieren Patientinnen und Patienten sowie die Umwelt. Das Projekt wird durch das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) aus Ulm koordiniert. Weitere Forschungspartner sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) aus Stuttgart. Zentraler Industriepartner ist die VARTA Microbattery GmbH aus Ellwangen. Weitere Unternehmen sollen noch in das Vorhaben eingebunden werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gewinnt weltweit an Bedeutung. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ baut Baden-Württemberg seine Rolle als leistungsfähiger Batteriestandort und führender Industriestandort weiter aus. Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten dabei eng zusammen. So können neue Technologien schneller in Produkte und Märkte gelangen.“

In das Projekt sollen auch Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Anwender aus der Medizintechnikbranche eingebunden werden. Zudem sollen die Forschungsergebnisse auch auf weitere Anwendungsfelder übertragen werden können.

 

Industriepolitische Bedeutung für Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund globaler Transformationsprozesse in Energie, Mobilität und Gesundheitstechnologien kommt der Batterietechnologie eine zunehmend systemische Bedeutung zu. Sie ist ein zentraler Faktor für Innovationen und maßgeblich für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Für Baden-Württemberg als eine der führenden Industrieregionen Europas eröffnet die gezielte Förderung von Batterieforschung und -produktion erhebliche Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialentwicklung über die Zellfertigung bis hin zur Integration in komplexe Anwendungen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1630 Thu, 12 Mar 2026 12:31:02 +0000 Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben /en/current/press-releases/details/landeswettbewerb-start-up-bw-local-jetzt-als-gruendungsfreundliche-kommune-bewerben Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen. Die Landeskampagne Start-up BW zeichnet zum fünften Mal gründungsfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg aus. Bewerbungen von Gemeinden, Städten, Landkreisen und interkommunalen Kooperationen werden ab sofort entgegengenommen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte zum Start der Wettbewerbsrunde 2026/2027: „Existenzgründungen sind für Kommunen von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft stärken, sondern auch zu einer Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten beitragen. Aus kommunaler Sicht ist es daher wichtig, eigene gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen, um Gründung und Entwicklung von Unternehmen zu fördern.“

Parallel dazu steige die Anzahl der Unternehmen, bei denen eine Unternehmensnachfolge anstehe. In diesem Zuge gewinne das Thema Unternehmensnachfolge zunehmend an Bedeutung. Daher wird in der Wettbewerbsrunde 2026/2027 die neue Wettbewerbskategorie „Nachfolge“ vergeben.

„Mit unserem Landeswettbewerb möchten wir die kommunale Unterstützung für Gründerinnen und Gründer wertschätzen, auszeichnen und ihre Sichtbarkeit verleihen. Als Wirtschaftsministerium fördern und unterstützen wir die Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Angebote für Gründungswillige sowie junge Unternehmen vor Ort“, so Hoffmeister-Kraut.

Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte, Landkreise und interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene. Teilnehmen können alle baden-württembergischen Kommunen, unabhängig davon, ob sie gerade erste Schritte in der Gründungsförderung unternehmen oder ihre bestehenden Konzepte und Angebote weiterentwickeln und ausbauen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus führt den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag Handwerk BW durch.

 

Der Wettbewerb wird in einem dreistufigen Verfahren durchgeführt:

Phase 1 – Konzeptionsphase

In der ersten Phase erstellen die teilnehmenden Kommunen ihre Konzepte zur Schaffung gründungs- und nachfolgefreundlicher Angebote. Die Konzepte zeigen konkrete Maßnahmen und Angebote auf, die einen Beitrag dazu leisten können, die Gründungsdynamik in Baden-Württemberg weiterhin auf hohem Niveau zu halten und Nachfolgen zu ermöglichen. Kommunen, die in der Vergangenheit bereits teilgenommen haben, entwickeln beispielsweise ihre Maßnahmen fort oder erweitern das Angebotsspektrum für die Zielgruppe. Durch die Realisierung auf regionaler Ebene erhalten Gründerinnen, Gründer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger qualifizierte Angebote zur lokalen Unterstützung ihrer Gründungs- und Nachfolgevorhaben.

In der ersten Phase können die Teilnehmer von einer Förderung profitieren. Gefördert wird die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung der Konzepte und Wettbewerbsbeiträge.

 
Phase 2 – Pitch der Kommunen

Die Teilnehmer präsentieren ihre Konzepte vor einer Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus Unternehmerinnen und Unternehmern mit Gründungserfahrung sowie Fachexpertinnen und -experten. Überzeugende Konzepte erhalten die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune“.

 
Phase 3 – Landesfinale

Die besten Wettbewerbsbeiträge treten im Landesfinale noch einmal gegeneinander an und konkurrieren um Preisgelder zur Realisierung von Maßnahmen aus den vorgestellten Konzepten. Das Finale wird im Rahmen der Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer am 23. November 2026 in Stuttgart ausgetragen. Das Fachpublikum unterstützt die Jury mittels Publikumsvoting bei der Vergabe der Preise.

Neben der Auszeichnung "Gründungsfreundliche Kommune - ausgezeichneter Ort" erhalten Final-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer Preisgelder in folgender Höhe:

Platz 1 – 10.000 EUR
Platz 2 – 7.500 EUR
Platz 3 – 5.000 EUR

In der Wettbewerbsrunde 2026/2027 wird es eine eigene Wettbewerbskategorie zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen geben.

Bewerbungen für eine Teilnahme können bis zum 24. Juli 2026 eingereicht werden. Alle Informationen zum Landeswettbewerb Start-up BW Local, Best Practice Beispiele und Erfahrungsberichte aus den ersten vier Wettbewerbsrunden, die Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.startupbw.de/local.

 

Quelle: Pressemitteilung “Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1629 Thu, 12 Mar 2026 12:22:02 +0000 Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-bleibt-patent-spitzenreiter Mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen und rund 36 Prozent aller deutschlandweiten Anmeldungen behauptet Baden-Württemberg auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition in Deutschland. „Baden-Württemberg steht weiterhin mit Abstand an der Spitze der Patentanmeldungen in Deutschland. Rund 36 Prozent der deutschlandweiten Anmeldungen kommen allein aus dem Südwesten. Das zeigt einmal mehr, dass Baden-Württemberg weiterhin ein starkes Innovationssystem hat, trotz der zum Teil massiven Umbrüche in relevanten Branchen. Das ist ein wichtiges Signal für unseren Wirtschaftsstandort und dessen Entwicklung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Baden-Württemberg konnte nach der Veröffentlichung des Jahresberichts 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) den Spitzenplatz mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen sowohl absolut als auch auf die Einwohnerzahl bezogen (135 Patente je 100.000 Einwohner) weiter halten. Die Zahl ging zwar gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent leicht zurück (2024: 15.494 Anmeldungen). Dennoch bleibt auch 2025 die Automobilindustrie die weiterhin anmeldestärkste Branche. Auch Marken- und Gebrauchsmusteranmeldungen gewinnen neben dem Patent an Bedeutung.

„Schutzrechte haben für unsere innovativen Unternehmen im Land eine hohe Bedeutung im weltweiten Wettbewerb. Daher ist es wichtig, dass neben den großen Weltmarktführern in unserem Land auch die vielen innovativen mittelständischen Unternehmen und Start-ups rechtzeitig eigene Schutzrechtsstrategien entwickeln. Starke Zuwächse im Bereich der Elektrotechnik und vor allem bei der Computertechnik zeigen, dass das Land sich gut für die Zukunft aufstellt. Denn hierzu gehören viele Anwendungen, die auf Künstliche Intelligenz setzen“, so die Ministerin weiter.

 

Weitere Zahlen und Fakten

Es sind vor allem die großen Unternehmen im Land, die im vergangenen Jahr wiederum die vordersten Plätze einnehmen. So führt die Robert Bosch GmbH die Top 10 Liste mit allein 4.109 Anmeldungen an. Gefolgt von der Mercedes-Benz Group AG (2.726 Anmeldungen). Unter den Top 10 sind die Porsche AG (Platz 6 mit 1.437 Anmeldungen) und ZF Friedrichshafen (Platz 10 mit 697 Anmeldungen). Insgesamt bleiben mit Blick auf die Top-10-Anmelder die Automobilindustrie und deren Zulieferer weiterhin die anmeldestärksten Bereiche.

Das DPMA verzeichnet bundesweit 2025 einen Anstieg von 4,7 Prozent bei den Patentanmeldungen. Überdurchschnittliche Zuwächse weist der Sektor „Elektrotechnik“ auf (+9,1 Prozent). Als hauptsächlichen Grund sieht das DPMA hier die starken Innovationstätigkeiten bei den Digitaltechnologien und in der Batterietechnik. So bleiben Elektroantriebe und damit einhergehende Komponenten laut dem DPMA weiterhin ein wachsender Innovationsbereich.

Auch bei den Anmeldungen für Marken (+19,8 Prozent) und Gebrauchsmustern (+19,3 Prozent) gab es in Deutschland enorme Zuwächse gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Zwei Nationen stechen hier vor allem heraus: So nahmen die Markenanmeldungen aus China mit fast 200 Prozent sprunghaft zu, die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten erhöhte sich um gut 100 Prozent. Das spricht laut dem DPMA für eine stärkere Wirtschaftstätigkeit auf dem deutschen Markt.

So nahmen auch für Baden-Württemberg die Markenanmeldungen gegenüber dem Vorjahr um +14,9 Prozent zu (2024: 8.053 Anmeldungen / 2025: 9.249 Anmeldungen). Bei den Gebrauchsmustern lag der Anstieg sogar bei knapp +24 Prozent (2024: 934 Anmeldungen / 2025: 1.158 Anmeldungen). Im Vergleich zu Patenten werden Gebrauchsmuster häufig von Privatpersonen angemeldet.

 

Anlaufstellen

Für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups aber auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land stehen das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg sowie Design Center Baden-Württemberg als Anlaufstellen für die Beratung, Informationen zu Schutzrechten vom Patent, Marke, Gebrauchsmuster bis Design mit Seminaren, auch online, sowie für eine Vielzahl von entsprechenden Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Zudem wurde 2019 das Projekt Patentcoach BW ins Leben gerufen, um vor allem die mittelständischen Unternehmen und Start-ups im Südwesten im Umgang mit den gewerblichen Schutzrechten zu unterstützen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse Forschung Start-ups
news-1628 Wed, 11 Mar 2026 12:03:49 +0000 The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken /en/current/press-releases/details/the-chaence-weiterbildungsscout-region-heilbronn-franken Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat am 26. Februar 2026 den Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ veröffentlicht. Was wird gefördert:

Gefördert wird ein „The Chänce Weiterbildungsscout“ in der Region Heilbronn-Franken. Seit dem 1. Januar 2026 knüpfen die „The Chänce Weiterbildungsscouts“ (kurz: Weiterbildungsscouts) an die Regionalbüros für berufliche Fortbildung an und stellen gleichzeitig eine gezielte Weiterentwicklung dar. Aktuell gibt es Weiterbildungsscouts in elf Regionen in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt der Weiterbildungsscouts ist eine trägerneutrale Erst- und Lotsenberatung zu Weiterbildungsfragen für Weiterbildungsinteressierte und kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Weiterbildungsscouts unterstützen zudem die regionalen Netzwerke für berufliche Fortbildung bei ihrer Arbeit und übernehmen weitere wichtige Aufgaben im Bereich der beruflichen Weiterbildung.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Ausgeschlossen von einer Antragstellung sind Behörden des Bundes und der Länder.

Der Antragsteller muss in der entsprechenden Region präsent sein. Zudem muss der Antragsteller in der Region das Büro des Weiterbildungsscouts einrichten. Es ist wünschenswert, dass der Antragsteller Mitglied eines der dem Weiterbildungsscout zugeordneten Netzwerke für berufliche Fortbildung ist. Der Antragsteller verpflichtet sich, im Falle einer Bewilligung als Träger des Weiterbildungsscouts Heilbronn-Franken diese Aufgabe in jeder Hinsicht neutral zu erfüllen und nicht für eigene Zwecke zu nutzen.

Wie wird gefördert:

Der Zuschuss wird im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel als Projektförderung im Wege der Vollfinanzierung aus Haushaltsmitteln des Landes gewährt, wobei die büromäßige Ausstattung des Weiterbildungsscouts vom Träger einzubringen ist.

Förderzeitraum und Antragsfrist:

Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Die Antragsfrist endet am 19. April 2026.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen:

Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ (PDF)

Anlage 1: Antragsformular (DOCX)

Anlage 2: Kosten- und Finanzierungsplan (XLS)

Anlage 3: Informationen zur Datenverarbeitung (PDF)

Anlage 4: Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) (PDF)

Quelle: Pressemitteilung “The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken” 

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Presse Fokushemen
news-1625 Tue, 10 Mar 2026 08:18:15 +0000 Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI /en/current/press-releases/details/land-staerkt-chip-oekosystem-und-zukunftsweisende-halbleiter-chipentwicklung-zur-ki Startschuss für das Verbundprojekt „Fraunhofer KI-Entwurf“ (kurz: FRAUKE) am Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn. Das angewandte Verbundprojekt dient der Erforschung von CMOS-Chipdesign für und durch Künstliche Intelligenz (KI) und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für zwei Jahre mit zwei Millionen Euro gefördert. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF). Ziel ist es gemeinsam mit den Projektpartnern, das wachsende Chip-Ökosystem in Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken. Mit „Chip Connect BW“ hat am IPAI bereits im Herbst 2025 die landesweite Geschäftsstelle für das Chip-Ökosystem unter Koordination des microTEC Südwest e.V. ihre Arbeit aufgenommen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Projekt über fünf Jahre mit insgesamt 3 Millionen Euro. „Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft unseres Industriestandorts. Wer bei Chip-Technologien seine Führungsposition konsequent ausbaut, sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovationskraft. Mit dem erfolgreichen Aufbau von imec Germany haben wir am IPAI ein neues Kompetenzzentrum für modernstes Chip-Design auf Basis von Chiplet- und KI-Technologien für Anwendungen geschaffen. Mit Partnern aus der Industrie und der Forschung arbeitet imec Germany intensiv an neuen Referenzplattformen für automobiles Hochleistungs-Computing. Mit ‚FRAUKE‘ bauen wir am Standort Heilbronn gezielt die wirtschaftsnahen Forschungsaktivitäten zur Verbindung von KI und modernem Halbleiterdesign weiter aus. Über die ‚Chip Connect BW‘ Geschäftsstelle vernetzen wir landesweit unsere starken Innovationsakteurinnen und -akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Baden-Württemberg als Spitzenstandort für Mikroelektronik und Halbleitertechnologien zu positionieren und weiter auszubauen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Hoffmeister-Kraut weiter: „Gerade für unsere Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder den Maschinenbau entstehen hier enorme Innovationspotenziale. Wir bringen in und von Heilbronn aus ein starkes landesweites Ökosystem in Baden-Württemberg zusammen, dass weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar die Forschung, Start-ups und etablierte Unternehmen zueinander führt. Das ist aktive Standortpolitik.“

Die Entwicklung leistungsfähiger, energieeffizienter Chips ist ein entscheidender Innovationsmotor für Baden-Württemberg und seine Schlüsselbranchen. Im Rahmen des landesgeförderten Verbundprojekts ‚FRAUKE‘ baut das IAF mit seinen Partnern ein Forschungszentrum und -netzwerk für innovative, digitale Chipentwicklung auf. Im Zentrum steht die Verknüpfung von CMOS-Schaltungsdesign (Complementary Metal Oxide Semiconductor) mit Methoden der KI, um die Effizienz und Leistungsfähigkeit moderner Mikroelektronik grundlegend zu steigern. Die dafür notwendigen Konzepte und Technologien werden gemeinsam mit den Projektpartnern, der Universität Stuttgart, IMS CHIPS und imec Germany erforscht. Mit FRAUKE wird Heilbronn weiter als leistungsfähiges Zentrum für Mikroelektronik und KI positioniert, und das Projekt leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Mikroelektronik-Ökosystem in Baden-Württemberg. Dazu sind im Projekt enge Kooperationen mit lokalen Akteuren – darunter, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hahn-Schickard und microTEC Südwest e.V. – sowie mit überregionalen Netzwerken wie der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) vorgesehen.

Mit ‚Chip Connect BW‘ investiert Baden-Württemberg in den Ausbau seines europaweit einzigartigen Ökosystems für Mikroelektronik und Chiptechnologien. Das Projekt vereint führende Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ziel der Initiative ist es, mit ihrer Unterstützung den Transfer von Forschungsergebnissen zu beschleunigen und innovative Chiptechnologien „Made in Baden-Württemberg“ zu fördern sowie ein Ökosystem zu schaffen, das Innovationen beschleunigt, Fachwissen bündelt und Baden-Württembergs Rolle als wettbewerbsfähiger Akteur in der europäischen Mikroelektronik langfristig auszubauen und zu sichern.

Im Zentrum der Initiative steht der Aufbau einer von microTEC Südwest e.V. koordinierten Geschäftsstelle im IPAI Heilbronn, welche starke Innovationsakteurinnen und -akteure aus dem ganzen Land zusammenbringt. Das Team vonChip Connect BW‘ steht als neutrale Kontakt- und Anlaufstelle allen am Mikroelektronik-Standort Baden-Württemberg interessierten Menschen, Firmen und Einrichtungen offen. Zu den weiteren Partnerorganisationen, die sich aktiv in die Arbeit der Geschäftsstelle einbringen, zählen neben den Chip-Forschungsinstituten imec Germany und Fraunhofer IAF, die Innovationsagentur e-mobil BW mit klarem Fokus auf zukunftsfähige Mobilitätslösungen und mit Baden-Württemberg International (BW_i) die Standort- und Internationalisierungsagentur des Landes.

So verbindet Chip Connect BW bestehende Strukturen und neue Initiativen zu einem strategischen Verbund, der Baden-Württemberg eng in die europäische und deutsche Forschungs- und Industrielandschaft im Schwerpunktfeld Mikroelektronik integriert und Innovation gezielt fördert. Das Netzwerk fungiert als strategische Brücke und Bindeglied zwischen Technologie, Forschung, Bildung und Politik sowie zu nationalen und internationalen Netzwerken und unterstützt so Innovation, Kollaboration und Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Quelle: Pressemitteilungen “Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

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Presse 100% KI
news-1623 Wed, 04 Mar 2026 13:36:31 +0000 Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/land-staerkt-innovationsstandort-baden-wuerttemberg-mit-rund-24-millionen-euro Baden-Württemberg will durch die Förderung der beiden Projekte „Cyberländ“ und „Industrial Metaverse Reallabor“ mit insgesamt rund 2,4 Millionen Euro im Bereich der immersiven Technologien seine Spitzenstellung bei der Digitalisierung der Wirtschaft weiter ausbauen. Die intelligente Verknüpfung von Extended Reality (XR), Visual Effects (VFX), digitalen Zwillingen, Games-Technologien, Blockchain und weiteren Schlüsseltechnologien eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum. „Immersive Technologien sind kein Zukunftsszenario mehr, sondern ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für unseren Industriestandort. Wenn wir die reale und die digitale Welt intelligent miteinander verbinden, schaffen wir neue Geschäftsmodelle, effizientere Prozesse und nachhaltige Wertschöpfung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei der heutigen (4. März) symbolischen Scheckübergabe an die Projektverantwortlichen.

Die beiden Projekte sorgen dafür, dass Know-how weitergegeben wird und sich die Akteure in Baden-Württemberg miteinander vernetzten, austauschen und gemeinsam Baden-Württemberg im Bereich der Schlüsseltechnologie immersiven Technologien nach vorne bringen. Der Fokus beider Projekte liegt in der Übertragung in die Praxisanwendung.

„Immersive Technologien entscheiden heute über die Zukunftsfähigkeit und die technologische Souveränität von einem Standort. Wer den Wandel nicht beherzt angeht, riskiert den Anschluss im globalen Wettbewerb zu verlieren. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ergreift daher die Initiative und stärkt konsequent den Aufbau eines leistungsfähigen Metaverse-Ökosystems“, so die Ministerin weiter.

CyberLÄND: Kompetenzen vernetzen und Innovation beschleunigen

Mit dem Projekt CyberLÄND entsteht eine zentrale Plattform für immersive und metaverse-relevante Technologien. Das Projekt setzen das Virtual Dimension Center (VDC), die Medien-und Film Gesellschaft Baden-Württemberg (MFG) und die acameo GbR gemeinsam um.

CyberLÄND bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister zusammen und macht vorhandene Kompetenzen sichtbar. Die Plattform ergänzt bestehende Initiativen des Wirtschaftsministeriums – beispielsweise Invest BW und Reallabore – und verknüpft sie systematisch miteinander. So wird zeitgleich die Reichweite, Wirkung und Effizienz der verschiedenen Fördermaßnahmen verbessert.

Die Website bietet konkrete Use Cases aus unterschiedlichen Branchen, ermöglicht gezieltes Match-Making zwischen Anbietern und Anwendern, unterstützt bei der Fachkräftegewinnung, informiert über technologische Trends und zeigt Förder- und Strategieangebote auf.

In der aktuellen Förderphase liegt der Fokus klar auf der Anwendung in der Praxis. Das Projekt spricht gezielt Anwenderunternehmen an und unterstützt sie dabei, immersive Technologien in ihre Prozesse zu integrieren und produktiv einzusetzen. Das Projekt wird mit 400.000 Euro gefördert.

Industrial Metaverse Reallabor: Innovationsraum für die Wirtschaft

Das Projekt realisieren das Fraunhoferinstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das Fraunhoferinstitut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Filmakademie Baden-Württemberg (FABW) sowie die ARENA2036 in enger Zusammenarbeit. Hier werden vorhandene Kompetenzen über Technologie-, Branchen- und Institutionsgrenzen hinweg gebündelt.

Ziel des Projekts ist es, ein Industrial-Metaverse-Reallabor zu etablieren, das Unternehmen einen niederschwelligen und praxisnahen Zugang zu innovationsrelevanten Metaverse-Technologien eröffnet und so den Transfer in die wirtschaftliche Anwendung deutlich erleichtert. Die Partner arbeiten konkret an gemeinsamen Anwendungsfällen und entwickeln praxistaugliche Lösungen für industrielle Wertschöpfung. Dieses Projekt ist konsequent an den Bedarfen der Wirtschaft ausgerichtet.

Das Wirtschaftsministerium fördert das Industrial Metaverse Reallabor mit zwei Millionen Euro.

Quelle: “Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

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Presse
news-1619 Fri, 27 Feb 2026 13:23:19 +0000 Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-draengt-auf-praktikable-ki-regeln Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat einen Antrag aus Baden-Württemberg angenommen. Ziel ist es, die europäische KI-Regulierung bürokratiearm und innovationsfreundlich auszugestalten. Anlass ist der sogenannte Digital-Omnibus zur europäischen KI-Verordnung. Mit diesem Vorhaben will die EU-Kommission die Digitalgesetzgebung vereinfachen und Hürden bei deren praktischer Umsetzung abbauen.

Praxistaugliche Regeln für Europas KI-Zukunft

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität in Europa. Wer hier zu schwer reguliert, gefährdet die Innovationskraft unserer Unternehmen. Wir brauchen klare Regeln – aber sie müssen praxistauglich sein und dürfen unsere Betriebe nicht ausbremsen.“ Baden-Württemberg setze sich deshalb seit Langem für verständliche, schlanke Vorgaben und eine realitätsnahe Umsetzung der europäischen KI-Verordnung ein. „Der Digital-Omnibus geht in die richtige Richtung. Aber er ist nur ein erster Schritt. Jetzt kommt es darauf an, die Regulierung insgesamt einfacher, verständlicher und unternehmensnäher zu machen.“

Der Antrag im Bundesrat unterstützt die im Digital-Omnibus vorgesehenen Vereinfachungen – darunter längere Übergangsfristen, gezielte Entlastungen für mittelständische Unternehmen sowie die Vermeidung von Doppelregulierung. Zugleich sieht Baden-Württemberg weiteren Handlungsbedarf.

Konkret fordert das Land:

  • Mehr Unterstützung und Beratung für Unternehmen, insbesondere in der Anfangsphase, in der viele Auslegungsfragen noch offen sind.
  • Vereinfachte Dokumentationspflichten, etwa durch standardisierte und praxistaugliche Vorlagen.
  • Einen kontinuierlichen Dialog mit Mittelstand und Start-ups, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt nachzubessern.
  • Niedrigschwellige Reallabore, die nicht nur Behörden, sondern auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen betreiben können.

Mit dem Antrag will Baden-Württemberg auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern. „Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb – mit den USA, mit China, mit anderen Innovationsregionen. Wenn wir zu langsam und zu kompliziert werden, verlieren wir. Weniger Bürokratie und schnellere Verfahren sind deshalb keine Gefälligkeit an Unternehmen, sondern eine Voraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg.“ Die Wirtschaftsministerin fordert: „Europa muss beim Thema Künstliche Intelligenz Maß und Mitte finden: Schutz ja – Überregulierung nein. Nur so sichern wir Innovation, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in unserem Land.“

Der Antrag wird nach Abschluss aller Ausschussberatungen abschließend im Plenum des Bundesrates behandelt. Die nächste Plenarsitzung ist am 6. März 2026.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1618 Fri, 20 Feb 2026 12:56:35 +0000 Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“ /en/current/press-releases/details/bewerbungsstart-fuer-spitze-auf-dem-land Das Programm „Spitze auf dem Land“ startet in die 26. Förderrunde. Unternehmen im Ländlichen Raum können bis 28. Februar 2026 innovative und nachhaltige Projekte einreichen. „Eine innovative, digitale und nachhaltige Wirtschaft sichert den Wohlstand im Ländlichen Raum. Mit der Förderung von Unternehmen stärken wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums und schaffen zugleich Perspektiven für Beschäftigte und die Wertschöpfung vor Ort. Mit der neuen Förderrunde der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! - Technologieführer für Baden-Württemberg‘ unterstützen wir innovative Unternehmen dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und diese erfolgreich am Markt umzusetzen. Dies ist bereits die 26. Förderrunde des erfolgreichen Programms“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

40 Millionen Euro Fördermittel

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land!“ richtet sich an Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum, die mit ihren Investitionsvorhaben einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschaft des Landes leisten. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. In der Förderperiode 2021-2027 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Im Sinne des Green Deals der EU. können Unternehmen, die einen besonderen Beitrag zur Bioökonomie. und zur Kreislaufwirtschaft leisten, eine Förderung bis 500.000 Euro erhalten. Ziel ist es, neue und innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Fokus auf nachhaltige Projekte

Ein weiterer Fokus der Förderlinie liegt erneut auf Projekten, die die Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft voranbringen. Diese Bereiche sind von besonderer Bedeutung für nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung. Außerdem können Projekte einen Förderzuschlag erhalten, wenn sie innovative Lösungen zur Nutzung biologischer Ressourcen und zur Schaffung geschlossener Wertstoffkreisläufe entwickeln. Darüber hinaus trägt die Förderlinie dazu bei, die Entwicklung und Anwendung strategisch relevanter Technologie im Bereich kritischer Sektoren voranzutreiben. „Mit dem Programm ‚Spitze auf dem Land!‘ wollen wir Unternehmen unterstützen und Impuls geben, dass Innovation und Tüftlergeist im Ländlichen Raum weiter ausgebaut wird. Investitionsbereite Unternehmen, die hierzu einen Beitrag leisten können, sind aufgerufen, sich im Rahmen dieser Förderlinie bis spätestens 28. Februar 2026 zu bewerben“, sagte Minister Hauk.

Förderlinie „Spitze auf dem Land!“

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“. richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen. Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages des dazu eingerichteten Bewertungsausschusses (Expertengremium).

Quelle: Pressemitteilung – Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“: Baden-Württemberg.de

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Presse
news-1617 Fri, 20 Feb 2026 10:56:12 +0000 Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029 /en/current/press-releases/details/fortsetzung-der-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg-bis-ende-2029 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort. Die dritte Förderphase läuft bis Ende 2029. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Allianz Industrie 4.0, die als Impulsgeberin und als Plattform Orientierung und konkrete Hilfe für die kleinen und mittleren Unternehmen bietet, nicht nur fortgeführt, sondern zudem an den Bedarfen der baden-württembergischen Industrie weiterentwickelt.

„Innovationen sollen bei uns im Land wieder oberste Priorität haben. Deshalb investieren wir gezielt in die Zukunftsfelder KI, Robotik, Quantentechnologie, Raumfahrt, Verteidigung und in intelligente Produktionssysteme, die all diese Bereiche miteinander verbinden“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zur Fortführung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. „Hierzu benötigen wir gut vernetzte Akteurinnen und Akteure, die den Austausch zwischen Unternehmen und Forschung vorantreiben. Hierfür ist die Allianz Industrie 4.0 hervorragend aufgestellt. Ihre Aufgabe wird auch künftig sein, Innovationen im Land sichtbar zu machen und Ideen und geeignete Köpfe so zu vernetzen, dass neue Innovationen entstehen.“

Die neue Förderphase ab Mai 2026 schließt sich nahtlos an die bisherige Förderung an. So kann die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der digitalen Transformation auch weiterhin gewährleistet werden. Mit Beginn der neuen Förderphase wird der Fokus der Allianz Industrie 4.0 insbesondere in Hinblick auf die individuellen Bedarfe der Industrie in Baden-Württemberg geschärft. Ziel der dritten Förderphase „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – Next Level“ ist es, die heterogenen Digitalisierungsniveaus innerhalb der Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg zu identifizieren und daraus individuelle Entwicklungspfade für Unternehmen abzuleiten, um diese auf das nächste Level der digitalen Transformation zu heben.

Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg 2026“ gestartet

Auch in diesem Jahr wird die Allianz Industrie 4.0 wieder die Auszeichnung „Allianz Industrie 4.0 Award“ ausloben. Die bisherigen Gewinner haben gezeigt, dass es in Baden-Württemberg nicht nur eine große Zahl an innovativen Einzellösungen gibt, sondern auch hervorragende ganzheitliche Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen verfolgt werden. Mit dem Preis werden nicht nur technologische Innovationen gewürdigt, sondern auch die Fähigkeit, Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil im gesamten Unternehmen zu verankern. Ziel der Auszeichnung ist es, diese Best Practices sichtbar zu machen und andere Unternehmen zu inspirieren, ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zu gehen.

Eine Bewerbung für den Wettbewerb ist ab sofort über die Homepage der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg möglich (Allianz Industrie 4.0 Award BW – ALLIANZ Industrie 4.0 Baden Württemberg | Industrie 4.0). Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2026.

Seit Start des Wettbewerbs vor drei Jahren wurde der „Allianz Industrie 4.0 Award“ an insgesamt zehn Unternehmen in der Kategorie „Excellence“ und an 78 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ vergeben.

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche umfassen und die dem Unternehmen einen wesentlichen strategischen Wettbewerbsvorteil bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.i40-bw.de.

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg umfasst ein Netzwerk aus rund 50 Partnerorganisationen, das die Industrieunternehmen im Land bei der Digitalisierung unterstützt und dazu beiträgt, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus der Allianz Industrie 4.0. Zusammen mit Informations- und Unterstützungsangeboten bildet vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder ein zentrales Handlungsfeld. Die Allianz Industrie 4.0 wird ab Mai 2026 bis Ende 2029 mit rund 3,85 Millionen Euro durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Die Geschäftsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

 

Quelle: Pressemitteilung - Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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