Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Tue, 31 Jan 2023 14:01:47 +0100 Tue, 31 Jan 2023 14:01:47 +0100 TYPO3 EXT:news news-1009 Wed, 25 Jan 2023 14:29:18 +0100 Animations-Salon im Rahmen von THE CREÄTIVE HOUSE im Haus der Wirtschaft /en/current/press-releases/details/animations-salon-im-rahmen-von-the-creaetive-house-im-haus-der-wirtschaft Am kommenden Donnerstag (26. Januar) findet im Rahmen des Pop-up-Events THE CREÄTIVE HOUSE ein „Animations-Salon“ mit zahlreichen Beiträgen und konkreten Praxisbeispielen von Unternehmen aus den Bereichen Film und Animation statt. Verschiedene Unternehmen aus dem Bereich Animation Media werden ab 17:30 Uhr zeigen, was die Wirtschaft aus den Erfahrungen der Entertainment- und Kreativbranche technologisch-inhaltlich lernen kann und wie Anwendungen aus dem Film- und Gamesbereich auf die Wirtschaft übertragen werden können. Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, werden den Animationssalon begleiten. Die Animations- und Filmbranche ist ein wichtiger Teilmarkt der Kultur- und Kreativwirtschaft und in Baden-Württemberg stark vertreten. Staatssekretär Rapp: „Die Förderung von Animation und Visuellen Effekten (VFX) hat in der Landespolitik einen hohen Stellenwert und schon jetzt tut das Land einiges, um den Film-, Animations-, Medien- und Gamesstandort zu fördern“.

Dass Baden-Württemberg zu den führenden Regionen für Animation Media in ganz Europa zählt, ist dem guten Zusammenspiel zwischen erstklassiger Ausbildung von Studierenden, innovativen Unternehmen sowie internationaler Vernetzung zu verdanken. „Wir unterstützen die Animationsbranche aus der Überzeugung heraus, dass hier Zukunftsideen entstehen. Diese kreative Kraft kann uns als Gesellschaft helfen, auf wirtschaftliche und politische Fragestellungen Antworten zu finden“, so Staatssekretär Braun.

Vor allem mit der Filmakademie und dem Animationsinstitut, der Hochschule der Medien und dem Animations- und Mediencluster der Region Stuttgart (AMCRS), aber auch wegen zahlreicher weiterer Animations-, VFX-, Film- und Gamesunternehmen steht Baden-Württemberg für Animation Media auf höchstem kreativen, künstlerischem und technischem Niveau.

Durch die Weiterentwicklung des Internets in Richtung Metaverse und die verstärkte Anwendung immersiver Technologien beziehungsweise Extended Reality in allen wirtschaftlichen Bereichen, kann Animation Media (einschließlich Film und Games) als eine zentrale Schlüsseltechnologie für künftige Geschäftsmodelle und eine nachhaltige Wirtschaftsweise gesehen werden, deren Einsatzmöglichkeiten deutlich über den Anwendungsbereich der Filmwirtschaft hinausgehen. „Ich bin fest überzeugt davon, dass die Kompetenzen in diesem Bereich ein entscheidender Schlüssel für die digitale Transformation unserer Wirtschaft sein werden und bereits sind“, lautet die Einschätzung von Staatssekretär Rapp dazu.

Das Pop-up-Projekt THE CREÄTIVE HOUSE

Vom 12. Januar bis 17. Februar 2023 wird das Haus der Wirtschaft in Stuttgart zum Hotspot für die baden-württembergische Kultur- und Kreativwirtschaft – zum THE CREÄTIVE HOUSE. Insgesamt 22 Kultur- und Kreativunternehmen, die in einem landesweiten Wettbewerb ausgewählt wurden, zeigen ihre Projekte und Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung, begleitet von einem vielseitigen und kostenfreien Rahmenprogramm. Anlässlich der Eröffnung von THE CREÄTIVE HOUSE am 12. Januar 2023 hatte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betont, dass die Wirtschaft des Landes auf den Beitrag der Kreativschaffenden angewiesen ist, um den digitalen Wandel sinnvoll und nachhaltig gestalten zu können.

Ziel des Pop-up-Projektes ist es zum einen, die Stärken der Unternehmen aus der Kreativwirtschaft vorzustellen. Zum andern sollen Brücken zu den traditionell staken Unternehmen anderer Branchen geschlagen werden, etwa aus dem Bereich Automobil- oder Maschinenbau oder auch zum Handwerk.

Ausstellung und Programm des ersten Teils (Part 1) laufen noch bis zum 27. Januar 2023. Die Eröffnung des zweiten Teils (Vernissage Part 2) ist am 2. Februar 2023 um 17:00 Uhr.

Zahlen zur Film- und Animationswirtschaft in BW

Die Filmwirtschaft in Baden-Württemberg spielt im bundesdeutschen Vergleich umsatzseitig mit 440 Millionen Euro (2019) beziehungsweise 4 Prozent am gesamten Umsatz der Branche eine vergleichsweise geringe Rolle (Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft in BW 2020: 25,06 Milliarden Euro (2020)). Allerdings gilt Baden-Württemberg als Top-Standort für Animation und Visuelle Effekte (VFX): Kein anderes Bundesland verfügt über eine vergleichbare Dichte an Animations- und VFX-Studios. Renommierte Preise wie Oscars, Emmy Awards, Annie Awards, VES Awards oder der Deutsche Computerspielpreis gehen daher häufig an Kreativschaffende aus Baden-Württemberg.

Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS)

Als Motor hinter diesen Erfolgen kann das Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS) gesehen werden, dem mehr als 30 in Baden-Württemberg ansässige VFX-Dienstleister, Animationsstudios, Games- und Interactive-Studios, aber auch Hochschulen und Akademien angehören (unter anderem Filmakademie Baden-Württemberg und Hochschule der Medien in Stuttgart). Durch die Aktivitäten des AMCRS werden die Kapazitäten von rund 1.000 Kreativschaffenden aus ganz Baden-Württemberg gebündelt, weiterentwickelt und Rahmenbedingungen geschaffen, die auch den Anforderungen inter­nationaler Großprojekten Genüge tragen. Auch aufgrund des europaweit einmaligen Clusters ist die Region Stuttgart ein – national wie international - führender Standort für Animation und Visual Effects (VFX).

Quelle: Wirtschaftsministerium WM

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100%
news-1008 Tue, 24 Jan 2023 13:52:00 +0100 Drei Einrichtungen aus Baden-Württemberg werden Teil eines europäischen Netzwerks für Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion /en/current/press-releases/details/drei-einrichtungen-aus-baden-wuerttemberg-werden-teil-eines-europaeischen-netzwerks-fuer-kuenstliche-intelligenz-ki-in-der-produktion Drei Einrichtungen aus Baden-Württemberg werden Teil eines europäischen Netzwerks für Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion und erhalten eine Fördersumme von rund 7,9 Millionen Euro. „Die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI) wird nahezu alle Branchen grundlegend verändern. Wenn wir daher die Chancen von KI beherzt ergreifen, können wir die Zukunftsfähigkeit des Produktionsstandorts Baden-Württemberg sichern“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich des Auftakttreffens des europäischen Netzwerks „AI-Matters“ in Palaiseau heute (24. Januar) südlich von Paris. Ein Konsortium aus Baden-Württemberg, bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, der Universität Stuttgart und der ARENA 2036, hat sich erfolgreich in einem von der Europäischen Kommission durchgeführten Wettbewerb durchgesetzt und erhält von der EU rund 3,95 Millionen Euro. Mit 22 weiteren Einrichtungen der angewandten Forschung aus acht europäischen Ländern bilden die drei baden-württembergischen Einrichtungen nun das Netzwerk „AI-Matters“. Die EU stellt insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Hoffmeister-Kraut sprach angesichts des Erfolgs von einem starken Signal für den KI-Standort Baden-Württemberg: „Die Einbindung unserer Einrichtungen in dieses europäische Netzwerk unterstreicht einmal mehr die Bedeutung Baden-Württembergs als KI-Standort in Europa: Wir gehören in Europa zum Top-Level bei Künstlicher Intelligenz.“ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hatte die Bewerbung der baden-württembergischen Einrichtungen frühzeitig unterstützt und sich auch dazu bereit erklärt, den gleichen Betrag zur Verfügung stellen, so dass die Fördersumme rund 7,9 Millionen Euro betragen wird.

Netzwerk AI-Matters

Das Netzwerk AI-Matters wird Unternehmen aus ganz Europa ab 2024 an voraussichtlich sieben Standorten Test- und Experimentieranlagen zur Verfügung stellen. Das Fraunhofer IPA wird das baden-württembergische Teilkonsortium am Standort Stuttgart koordinieren. Institutsleiter Professor Bauernhansl sieht den Gewinn des deutschen AI-Matters-Standorts für das IPA und die beiden Stuttgarter Partnerorganisationen als strategisch wichtigen Erfolg. „Die Stärkung der Künstlichen Intelligenz gerade auch im produzierenden Gewerbe ist entscheidend für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Mit den neuen Test- und Experimentieranlagen können wir unser Angebot für die baden-württembergische Industrie in einer Schlüsseltechnologie erheblich ausbauen“, so Bauernhansl.

Ab Mitte 2024 können Anbieter von KI-basierten Komponenten für das produzierende Gewerbe ihre Leistungen an den AI-Matters-Standorten in realistischer Umgebung testen, bewerten und gegebenenfalls zertifizieren lassen. Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen mit Produktionsprozessen sollen ihre konkreten Einsatzszenarien für KI experimentell erproben können. Die Wirtschaftsministerin betonte die Bedeutung von KI als Schlüsseltechnologie für die Zukunft und warb bei KMU aus dem produzierenden Gewerbe für das entstehende Testangebot.

Die Förderphase dauert bis Ende 2027. Im Anschluss soll sich der dauerhafte Betrieb vollständig aus Kundeneinnahmen finanzieren.

Hintergrund zum EU-Wettbewerb

Im Rahmen ihres Programms „Digital Europe“ startete die Europäische Kommission am 15. Februar 2022 den Förderaufruf Cloud Data and TEF (DIGITAL-2022-CLOUD-AI-02). Insgesamt vier als TEF („Testing and Experimentation Facility“) bezeichnete Netzwerke in den Bereichen Produktion, Gesundheit, Agrarwirtschaft/Ernährung sowie Smarte Städte sollen mit EU-Mitteln von insgesamt 110 Millionen Euro gefördert werden. Die jeweiligen Mitgliedsstaaten sollen noch einmal dieselbe Summe zusteuern. Zentrales Anliegen aller TEFs ist es, KI-Forschungsergebnisse in den genannten Bereichen zu marktfähigen KI-Lösungen weiterzuentwickeln.

Für eine Bewerbung mussten sich bestehende Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Mitgliedsstaaten bereits im Vorfeld zu grenzüberschreitenden Netzwerken zusammenschließen. Im Bereich Produktion („TEF for Manufacturing“) schlossen sich die genannten baden-württembergischen Einrichtungen unter anderem mit den Forschungseinrichtungen CEA-LIST (Frankreich), DTI-Robotics (Dänemark), Brainport-Industries (Niederlande), CIIRC-CTU (Tschechien), Tecnalia (Spanien), MADE (Italien) und LMS (Griechenland) zum Netzwerk „AI-Matters“ zusammen.

Weitere Informationen zum Programm: Testing and Experimentation Facilities under the Digital Europe Programme | Shaping Europe’s digital future (europa.eu).

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse EU Land Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-1004 Thu, 19 Jan 2023 11:41:56 +0100 Wettbewerb „KI-Champions BW“: Bis 31. März bewerben! /en/current/press-releases/details/wettbewerb-ki-champions-bw-bis-31-maerz-bewerben Das Wirtschaftsministerium schreibt zum vierten Mal den Wettbewerb „KI-Champions BW“ aus. Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich mit ihren KI-Innovationen bis zum 31. März 2023 bewerben. „Eine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit heißt Künstliche Intelligenz. KI als Schlüsseltechnologie bietet enorme Potenziale. KI made in BW ist längst auch schon Realität. Denn in Baden-Württemberg gibt es bereits viele Unternehmen, die KI-Lösungen erfolgreich einsetzen. Mit den ‘KI-Champions‘ wollen wir daher auch in diesem Jahr wieder Best-Practice Beispiele von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und von KI-Clustern vorstellen, die bereits erfolgreiche KI-Lösungen verwenden oder herausragende KI-Innovationen vorantreiben. So wollen wir die nationale und internationale Sichtbarkeit erhöhen und einen wirksamen Beitrag zum Ausbau des KI-Standorts Baden-Württemberg leisten. Beim Digitalgipfel wollen wir den KI-Champions BW 2023 eine passende Bühne bieten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 19. Januar 2023 zum Start des Wettbewerbs in Stuttgart.

„Nutzen Sie die Chance, Ihre hervorragenden KI-Lösungen und Innovationen zu präsentieren. Denn der Wettbewerb ‚KI-Champions BW‘ bietet einen passenden Rahmen, um möglichen Anwendern und weiteren Interessierten zu zeigen, wie sich KI-Lösungen in den verschiedensten Branchen erfolgreich einsetzen lassen“, so Hoffmeister-Kraut.

Ab sofort können sich sowohl Start-ups und Unternehmen aller Branchen mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen als auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und ein bedeutendes wirtschaftliches Potenzial oder einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen versprechen, bewerben. Dieses Jahr können zudem KI-Cluster, die herausragende KI-Innovationen vorantreiben und unterstützen, am Wettbewerb teilnehmen.

Bis zum 31. März 2023 gibt es hierfür die Möglichkeit, sich über das Online-Formular zu bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2023 soll im Rahmen des Digitalgipfels am 22. Juni 2023 in Stuttgart erfolgen. Außerdem werden die Best-Practice-Beispiele auf dem Portal www.wirtschaft-digital-bw.de veröffentlicht.

Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, das Online-Bewerbungsformular und Informationen zu den 27 KI-Champions BW der letzten vergangenen Jahre finden Sie unter: www.ki-champions-bw.de

Der Wettbewerb ist Teil des Aktionsprogramms „KI für den Mittelstand“. Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten der KI vertraut zu machen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz
news-1003 Mon, 16 Jan 2023 13:04:38 +0100 Spitzentreffen der Initiative Wirtschaft 4.0 (IW4.0) mit Zehn-Punkte-Zukunftsprogramm „Resiliente Wirtschaft 4.0“ /en/current/press-releases/details/pitzentreffen-der-initiative-wirtschaft-40-iw40-mit-zehnpunkte-zukunftsprogramm-resiliente-wirtschaft-40 „Angesichts der aktuellen enormen und zum Teil bisher beispiellosen Herausforderungen – angefangen bei dem tiefgreifenden Strukturwandel der Branchen über die Energiekrise, gestörte Lieferketten, den Klimawandel, die Digitalisierung bis hin zum Fachkräftemangel – ist die Anpassungsfähigkeit unserer Wirtschaft und auch die der Wirtschaftspolitik in noch nie dagewesener Weise gefordert“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 16. Januar in Stuttgart anlässlich des fünften Spitzentreffens der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). „Mit der IW4.0 haben wir im Jahr 2017 einen wesentlichen Grundstein gelegt, um gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen an den Voraussetzungen zu arbeiten, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Mein Ministerium hat in diesem Zeitraum mehr als eine halbe Milliarde Euro an Maßnahmen und Projekten bewilligt, um die Digitalisierung der Wirtschaft, die Zukunfts- und Schlüsseltechnologien und die Künstliche Intelligenz (KI) im Land voranzubringen. Heute wurde der Grundstein für den weiteren Weg der IW4.0 gelegt. Ich freue mich, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, die Herausforderungen anzugehen“, zog Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut Bilanz.

Sie stellte auch klar, dass die Arbeit damit noch nicht getan ist: „Der große digitale Fortschritt der Wirtschaft zeugt von den Erfolgen unserer Aktivitäten. Die Grundlagen für eine resilientere Wirtschaft wurden damit gelegt. Mit dem Zukunftsprogramm, einem breit angelegten Set an Maßnahmen und Aktivitäten, wollen wir die Unternehmen in Baden-Württemberg dabei unterstützen, die Potenziale der Digitalisierung weiter auszuschöpfen, Marktchancen zu nutzen und nachhaltige und sichere digitale Wege durch die Krise zu finden.“

Die gemeinsame Erklärung „Resiliente Wirtschaft 4.0 – Unsere Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung festigen und ausbauen“ (PDF) wurde heute mit den Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter verabschiedet. Unter dem Eindruck der aktuellen Herausforderungen betonten die Partnerorganisationen der IW4.0, dass die Digitalisierung entscheidend zur Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz beitragen kann.

Als wichtige Bausteine der Arbeit der IW4.0 für die kommenden Jahre rückt das Zehn-Punkte-Zukunftsprogramm, unter anderem die Unterstützung beim Erhalt der Spitzenstellung bei digitalen Zukunftstechnologien, Datensouveränität, Cybersicherheit, gesteigerter Ressourcenunabhängigkeit sowie die Bedeutung um resiliente Lieferketten ins Zentrum. Außerdem geht es darum, Synergien zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu heben. Zudem stehen ebenso die Themen der Chancengleichheit, sich verändernde Arbeitswelten und die Qualifikation der Fachkräfte als wichtiges Handlungsfeld im Fokus.


Spitzenstellung bei digitalen Zukunftstechnologien einnehmen

Das Zukunftsprogramm betont, dass digitale Zukunftstechnologien für eine krisenfeste und zukunftsfähige Wirtschaft in Baden-Württemberg nicht wegzudenken sind. Ökosysteme wie der bis 2027 in Heilbronn entstehende Innovation Park AI (Ipai), der mithilfe einer Landesförderung von bis zu 50 Millionen Euro realisiert wird, oder auch der Aufbau des Kompetenzzentrums Quantencomputing, für das das Land 40 Millionen Euro bereitstellt, sind von enormer Bedeutung. Sie tragen wesentlich dazu bei, Innovationen auch in Wertschöpfung zu übertragen.


Wirtschaft gegenüber den Gefahren im Cyberraum stärken

Außerdem soll die IW4.0 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darin unterstützen, selbstständig, selbstbestimmt und durch die Anwendung cybersicherer Lösungen die digitale Transformation zu gestalten. Um die Cybersicherheit im Land zu verbessern, ist es erforderlich, die Sensibilisierung für die Bedeutung des Themas und die vorhandenen Angebote weiter auszubauen, sodass noch mehr KMU davon profitieren können.


Ressourcenunabhängigkeit und stabile Lieferketten etablieren  

Die aktuellen Herausforderungen verdeutlichen, dass unsere Ressourcen noch stärker diversifiziert werden müssen, um punktuelle Abhängigkeiten zu reduzieren. Darüber hinaus muss der Ressourceneinsatz fokussiert werden, denn „alte“ Produkte lassen sich als Rohstoffe nutzen. Die Circular Economy kann daher innerhalb der nachhaltigen Wirtschaft eine wichtige Rolle einnehmen und durch digitale Lösungen effizienter und effektiver ausgestaltet werden. Zukünftig wird auch der Einsatz von Green-IT und nachhaltigen Dienstleistungen immer stärker in den Mittelpunkt rücken.


Stimmen aus dem Kreise der Initiative Wirtschaft 4.0:

Rainer Reichhold, Präsident des baden-württembergischen Handwerkstags:

„Der Schritt in ein digitales Morgen ist für unsere Betriebe ebenso entscheidend wie für die gesamte baden-württembergische Wirtschaft. Als Handwerk sind wir per se innovativ und die Anwendung von Drohnen, Sensoren zur vorausschauenden Wartung etwa von Heizanlagen oder Künstlicher Intelligenz für Bäckereien sind bereits gelebte, digitale Realität. Hier bietet auch die Initiative Wirtschaft 4.0 BW als Vernetzungsplattform einen großen Mehrwert und wir sind froh, mit dem heutigen Spitzentreffen die Weichen für unsere zukünftige Ausrichtung im Sinne einer resilienten, digitalen Wirtschaft gestellt zu haben.“

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands
Baden-Württemberg:

„Trotz der aktuell herausfordernden Zeiten ist es für den Einzelhandel überlebensnotwendig, sich zukunftsfest aufzustellen. Die Digitalisierung, insbesondere auch die Digitalisierung der Prozesse, ist hier ein wichtiger Baustein. Deshalb sind wir froh, dass wir hier gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium auch in schwierigen Zeiten wichtige Impulse für einen zukunftsfesten Handel setzen.“

Christian O. Erbe, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags:

„Für mich ist es keine Frage, ob Digitalisierung einen Schlüssel für eine resilien-tere Wirtschaft darstellt. Sie ist der wichtigste Antrieb, um unseren Standort widerstandsfähiger und auch zukunftsfähiger zu gestalten. Denn ein Großteil der notwendigen Innovationen fußt auf digitalen Prozessen und Methoden vor allem der KI – digitale Prozesse, die auch die so dringend benötigte Entbürokratisierung entschieden und schnell voranbringen können. Deshalb ist diese Initiative und sind die dort erarbeiteten Ergebnisse aus meiner Sicht so wichtig.“

Michael Stiehl, Vizepräsident der Unternehmer Baden-Württemberg:

„Für die Wirtschaft und Gesellschaft Baden-Württembergs mit seinem starken Mittelstand ist es von existenzieller Bedeutung, den digitalen Wandel auch zum eigenen Vorteil zu gestalten. Dabei gilt es, in allen wirtschaftlichen Bereichen die Innovationsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Betriebe zu stärken, dabei deren Beschäftigte zu berücksichtigen und die Digitalisierung dort optimal einzusetzen. Dazu zählen die Daten- und Cybersicherheit, die Qualifizierung der Beschäftigten, Technologieoffenheit und -transfers sowie die Gestaltung neuer Arbeitsbedingungen. Die Initiative Wirtschaft 4.0 BW liefert hier mit ihrem übergreifenden Ansatz einen wichtigen Beitrag, um so Sicherheit und Prosperität der Wirtschaft in Baden-Württemberg und den Wohlstand in der Bevölkerung zu sichern.“

Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L-Bank:

„Als Förderbank für Baden-Württemberg unterstützen wir die Transformation der Südwestwirtschaft entlang der großen Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung, um ein starkes und zukunftsfähiges Wirtschaften zu ermöglichen. Unsere Fördertätigkeit ist dabei ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Landesregierung. Dabei sind auch wir als Förderbank gefordert: Wir haben daher in den vergangenen Jahren Digitalisierung und Dekarbonisierung immer stärker in den Fokus unserer Förderangebote gerückt und daran lassen wir uns auch weiterhin messen. Bereits heute setzen wir gemeinsam mit der Landesregierung starke Förderimpulse auf diesen Themenfeldern. Dabei flossen 2022 Förderdarlehen von über 1,1 Milliarden Euro explizit zur Unterstützung der zukunftsgerichteten Transformation in den baden-württembergischen Mittelstand.“

Kai Burmeister, Vorsitzender DGB Baden-Württemberg:

„Baden-Württembergs Wirtschaft befindet sich in einer rasanten Transformation. Gerade jetzt sind gute Arbeit, betriebliche Mitbestimmung, Tarifverträge und eine funktionierende Sozialpartnerschaft von essenzieller Bedeutung. Mit diesem Erfolgsrezept können wir die tiefgreifenden Veränderungen zu Gunsten von Beschäftigten und Unternehmen positiv gestalten. Die neue Kultur der digitalen Arbeit muss Ausbildung, Qualifizierung und gesundheitsförderliche Arbeitsumgebungen stärken. Mehr Autonomie und Selbstbestimmung helfen bei der Gewinnung von Fachkräften. Gemeinsam können wir den Beschäftigungs- und Wirtschaftsstandort zukunftsfest machen.“


Über die Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg

Mit der Initiative Wirtschaft 4.0 BW (IW4.0) möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (Home - digital.LÄND (digital-laend.de)) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wirtschaft-digital-bw.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Infrastruktur Technologietrends IT-Sicherheit Orientierung
news-1002 Fri, 13 Jan 2023 10:42:31 +0100 Invest BW: Wirtschaftsministerium stellt für die Förderung von Innovationen im Bereich GreenTech 30 Millionen Euro bereit /en/current/press-releases/details/invest-bw-wirtschaftsministerium-stellt-fuer-die-foerderung-von-innovationen-im-bereich-greentech-30-millionen-euro-bereit Zum Start des neuen Jahres setzt Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, starke Anreize zur Schaffung nachhaltiger Innovationen. Ab dem 13. Januar 2023 können Unternehmen Anträge zur Förderung ihrer geplanten Innovationsprojekte im Bereich „Green-Tech“ einreichen. Für diesen Aufruf stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut dazu: „Unser Förderaufruf zum Thema Green-Tech ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigeren Zukunft in Baden-Württemberg. Ich bin stolz, dass wir besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen können, Baden-Württemberg zum Vorreiter bei klimaneutralen Technologien zu machen. Innovation und Nachhaltigkeit müssen Hand in Hand gehen.“

Seit dem Start von Invest BW im Jahr 2021 wurden rund 1.200 Anträge zur Förderung von Innovationen gestellt, rund 80 Prozent aller geförderten Projekte stammen von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Klimaneutralität und Netto-Null-Emissionen im Land bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Innovative Spitzentechnologien aus Baden-Württemberg sollen zudem zum weltweiten Kampf gegen den Klimawandel beitragen. Baden-Württemberg will dabei führend im Bereich klimaneutrale Produktion und Green-Tech werden. Dies umfasst insbesondere erneuerbare Energien, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft (Recycling), Boden- und Wasserschutz sowie Luftreinhaltung und damit verbundene innovative Dienstleistungen.

Der anstehende Invest BW Förderaufruf soll wirkungsvolle Anreize für diese Unternehmen schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen beziehungsweise zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut werden. Anträge können Unternehmen stellen, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder beabsichtigen, sich auf eine dieser Arten im Bundesland anzusiedeln.

Erweiterte Fördermöglichkeiten für Start-ups und KMU

Auch bei diesem Förderaufruf gibt es für Start-ups und KMU erweiterte Fördermöglichkeiten. Neben auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien schafft die Option zur Förderung nach der De-minimis-Beihilfen-Verordnung leichten Zugang zu attraktiver finanzieller Unterstützung. Bis zu einer Fördersumme von 200.000 Euro sind vereinfachte Bonitätsnachweise zu erbringen, was jungen, innovativen Start-ups mit üblicherweise geringer Ausstattung an Eigenkapital entgegenkommt.

Antragsstellung

Förderanträge für den fünften Förderaufruf können bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH ab dem 13. Januar 2023 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 9. Februar 2023 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung für das Web-Seminar ist über folgenden Link möglich:

https://attendee.gotowebinar.com/register/2750132996190784603

Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW zu einem Innovationsförderprogramm weiterzuentwickeln. Seit Oktober 2021 wurden bisher je zwei technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe veröffentlicht, letztere zu „Innovationen für den Klimaschutz“ sowie „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100%
news-1001 Fri, 13 Jan 2023 10:09:07 +0100 12 Millionen Euro für Forschung zum Quantencomputing /en/current/press-releases/details/12-millionen-euro-fuer-forschung-zum-quantencomputing Mit einem Umfang von insgesamt mehr als 12 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ab Jahresbeginn 2023 für 15 Monate fünf Verbundforschungsprojekte, die sich im Rahmen des zweiten Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft erfolgreich beworben haben. In den Vorhaben arbeiten Forscherinnen und Forscher aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 17 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie 56 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen, um unter Nutzung von Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums die Forschung und Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen voran zu treiben.

„Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sind ein zentraler Baustein, um das hervorragende Ökosystem zu Quantentechnologien in Baden-Württemberg aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Unternehmen, insbesondere Start-ups, weiter zu stärken und damit die internationale Sichtbarkeit des Landes als eine der führenden Regionen für quantentechnologische Innovationen zu erhöhen. Mit den Verbundprojekten werden die Innovationspotenziale des Quantencomputings für einen breiten Bereich von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Anwendungen im Land erforscht. Ich freue mich, dass über die ausgewählten Verbundprojekte viele exzellente Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in die Arbeit des Kompetenzzentrums eingebunden werden und gemeinsam aktiv das baden-württembergische Innovationsnetzwerk in den Quantentechnologien und damit die Zukunft des Landes mitgestalten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Vorhaben handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten, die das Ziel haben, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei steht die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Zentrum. Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen ist der IBM Quantencomputer in Ehningen, der für eine exklusive Nutzung durch das Kompetenzzentrum zur Verfügung steht. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart mit der administrativen Koordination des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg betraut.

Entlang von drei Themensäulen werden in den fünf Verbundforschungsprojekten sowohl innovative Lösungsansätze für Hard- und Software für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht. Dabei bauen die Verbundprojekte auf den Ergebnissen der ersten Förderphase auf, die 2022 endete. Die Forschungsschwerpunkte gehen von der Weiterentwicklung von neuen Simulationsansätzen für Materialien in künftigen Energiespeichern, der Realisierung neuartiger Qubits und Quantenregister, über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen sowie die Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion bis hin zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ 


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Quantencomputing Umsetzung
news-997 Mon, 09 Jan 2023 16:30:02 +0100 „THE CREÄTIVE HOUSE“ vom 12.1. bis 17.2. in Stuttgart /en/current/press-releases/details/the-creaetive-house-vom-121-bis-172-in-stuttgart Vom 12. Januar bis 17. Februar 2023 wird das Haus der Wirtschaft in Stuttgart zum Hotspot für die baden-württembergische Kultur- und Kreativwirtschaft – zum „THE CREÄTIVE HOUSE“. Insgesamt 22 Kultur- und Kreativunternehmen, die in einem landesweiten Wettbewerb ausgewählt wurden, zeigen in diesem Zeitraum ihre Projekte und Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung. Ein vielseitiges und kostenfreies Rahmenprogramm wird die Ausstellung begleiten. „Um den Wandel unserer Wirtschaft sinnvoll zu gestalten, brauchen wir unsere Kultur- und Kreativschaffenden, denn neue Technologien stellen nur dann einen Fortschritt dar, wenn sie den Menschen auch nachhaltig einen Nutzen bringen“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Vorfeld der Veranstaltung. „Kreative Lösungen bringen neue Impulse, öffnen unser Denken und können technische Innovationen für Menschen ganzheitlich greifbarer und nutzbringender machen“, so die Ministerin weiter.

Im Mittelpunkt des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veranstalteten und in enger Kooperation mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg durchgeführten Pop-up-Projektes stehen die branchenübergreifende Vernetzung und der Austausch. Kulturschaffende und Kreativunternehmen aus Baden-Württemberg treffen im Rahmen des Projektes auf Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In einzelnen Programmbeiträgen werden unter anderem Einblicke in die Arbeit von Kreativen und in eine zukunftsorientierte Unternehmensgestaltung gegeben, Serious Games und Animations- und Filmtechniken vorgestellt sowie aktuelle Trends und Themen im Bereich Künstlicher Intelligenz und der Medien präsentiert und diskutiert.

Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, zu „THE CREÄTIVE HOUSE“: „Im Haus der Wirtschaft präsentiert sich die hiesige Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt und Leistungsfähigkeit. Und hier findet der Brückenschlag zur restlichen Wirtschaft statt. Architektur, Design, Film und Games treffen auf Industrie, Handel und Handwerk. Ich freue mich auf die ausgestellten Arbeiten und auf den regen Austausch zu neuen technologischen Entwicklungen und Kreativtrends.“

„Baden-Württemberg ist ein Hochtechnologieland und mit seinem Fahrzeug- und Maschinenbau, seiner Elektrotechnik und chemischen Industrie ein starker Industriestandort. Doch Baden-Württemberg ist noch mehr – Baden-Württemberg ist auch Design, Architektur, Presse, Rundfunk, Film, Games, Musik, Buch und Kunst und ein bedeutender Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft“, hält Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut fest. Dem trage „THE CREÄTIVE HOUSE“ als Innovationsraum für die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen Rechnung.

Das Pop-up-Projekt präsentiert die Kultur- und Kreativwirtschaft als branchenübergreifende Innovationstreiberin, von dem ganz Baden-Württemberg profitiert. Die Branche bringt nicht nur Innovationen und Transformationen voran, sondern sorgt mit ihren Ideen, Aktionen und Angeboten auch dafür, dass THE LÄND ein attraktiver Standort für Fachkräfte und Unternehmen ist und bleibt.


Die Zahlen

Zusammen erwirtschaftet die Kultur- und Kreativwirtschaft im Land einen Jahresumsatz von 25,6 Milliarden Euro (2020) und beschäftigt mehr als 200.000 Menschen, die als Mitarbeiter oder Freelancer in kreativen und künstlerischen Berufen tätig sind: als Mode-, Möbel-, Schmuck-, Produkt- und Grafikdesigner, als Software- und Games-Entwickler, in Architektur, Werbung und Kommunikation, im Musik- und Film-Business, im Verlags- und Buchwesen oder als Publizisten, Journalisten, als Bildende oder Darstellende Künstler. Im deutschlandweiten Branchenranking zählt Baden-Württemberg sowohl bei den Umsätzen als auch der Anzahl der Beschäftigten zu den Top drei aller Bundesländer. Nach Anzahl der Unternehmen liegt der Südwesten nur knapp dahinter auf dem vierten Rang.


Die Location

Das Haus der Wirtschaft ist eines der imposantesten Stuttgarter Bauwerke des ausgehenden 19. Jahrhunderts und befindet sich im Zentrum der Stadt – nur wenige Gehminuten von der Königstraße und dem Schlossplatz entfernt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es für die Königliche Zentralstelle für Gewerbe und Handel als Ausstellungsgebäude errichtet. In seinen Räumen wurden vorbildliche Handwerkskunst und Industrieprodukte aus dem In- und Ausland zur inspirativen Anregung für die heimische Wirtschaft präsentiert. Heute ist es ein modernes Kongress-, Ausstellungs- und Dienstleistungszentrum mit rund 5.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Im Januar und Februar 2023 wird es wieder zum Hotspot für Kreativschaffende – zum „THE CREÄTIVE HOUSE“.
 

Das Rahmenprogramm

Die kostenfreien und für alle Interessierten frei zugänglichen Abendveranstaltungen zu einzelnen Themenkomplexen finden im Zeitraum von 12. Januar bis 17. Februar 2023 jeweils donnerstag- und freitagabends ab 17 Uhr im Max-Eyth-Saal im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Das Rahmenprogramm und die ausgewählten Kreativunternehmerinnen und -unternehmer sind auf der Projekt-Webseite von THE CREÄTIVE HOUSE veröffentlicht.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Technologietrends Umsetzung
news-993 Thu, 05 Jan 2023 08:15:02 +0100 Start-up-Szene in Baden-Württemberg wächst kontinuierlich /en/current/press-releases/details/start-up-szene-in-baden-wuerttemberg-waechst-kontinuierlich Die Landeskampagne Start-up BW hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Finanzierung und Förderung von Start-ups entwickelt, die dazu beitragen, Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort deutlich zu stärken. „Diese Maßnahme zeigen nun Wirkung“, zieht Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut eine Bilanz der erfolgreichen Förderung. „Baden-Württemberg stärkt von Jahr zu Jahr seinen Ruf als Gründerland und erfüllt damit ein wichtiges wirtschaftspolitisches Ziel der Landesregierung. Start-ups bilden einen zentralen Bestandteil der Wirtschaft und tragen zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Sie sind wichtige Motoren für Innovation und sichern dadurch die Wertschöpfung und den Wohlstand im Land“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Die Start-up-Förderung im Land wurde in den vergangenen Jahren entscheidend ausgebaut. Die Landeskampagne ‚Start-up BW‘ hat zahlreiche Maßnahmen zur Finanzierung und Förderung von Start-ups entwickelt, die dazu beitragen, Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort deutlich zu stärken. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung“, so Hoffmeister-Kraut.


Hightlight 2022: Start-up BW Summit 

Eine zentrale Maßnahme 2022 war der Start-up BW Summit, das Highlight-Event für die Gründerszene in Baden-Württemberg. 3.000 Teilnehmende trafen sich am 30. September 2022 in Stuttgart. Unter dem Motto „The Future ist up to us“ präsentierten sich rund 230 Start-ups. Neben dem Start-up BW Summit wurde das neue Veranstaltungskonzept „Start-up BW Night“ vergangenes Jahr erfolgreich in der Stuttgarter Innenstadt etabliert. Ganz nach dem Motto „Public meets Start-up culture“ konnten Besucherinnen und Besucher von 14 bis 2 Uhr nachts bei Live-Musik und Snacks in die Welt der Gründerinnen und Gründer eintauchen und innovative Start-ups kennen lernen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Landesfinals des Gründungswettbewerbs „Start-up BW Elevator Pitch“ sowie des Schülerwettbewerbs „Start-up BW Young Talents“ ausgetragen. 21 Start-ups und elf Schülerteams pitchten ihre Ideen auf dem Börsenplatz vor Publikum.


Start-up BW Pre-Seed: Erfolgreiche Frühphasenförderung

Eine weitere zentrale Maßnahme der Landeskampagne ist das innovative Finanzierungsinstrument Start-up BW Pre-Seed. Mit diesem werden erfolgsversprechende, indes risikoreiche Start-up-Vorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife gezielt unterstützt. Neben einer Zuwendung mit Rückzahlungs- und Wandlungsvorbehalt in der Regel in Höhe von 160.000 Euro, zuzüglich 40.000 Euro von privaten Co-Investoren, ist die Betreuung durch einen vom Wirtschaftsministerium akkreditierten Pre-Seed-Partner Programmbestandteil. Die Partner stammen vor allem aus dem Kreis der derzeit 14 Start-up BW Acceleratoren und deren Netzwerken. In dieser unternehmerischen Frühphase unterstützen Start-up BW Acceleratoren die Start-ups intensiv. Dabei sind diese in ausgewählten Branchen und Technologieschwerpunkten, wie zum Beispiel Software und IT-Security, GreenTech oder Life Science, hoch spezialisiert und in ein entsprechendes Expertennetzwerk eingebunden.

Das Instrument schließt so nicht nur eine Lücke in der Frühphasenfinanzierung, sondern sorgt für die frühzeitige Einbindung von Investoren, die bei Start-up BW Pre-Seed 20 Prozent der Risikofinanzierung übernehmen, und schafft Synergien zum Unterstützungsangebot der Start-up BW Acceleratoren.

Im Rahmen einer jüngst durchgeführten externen Evaluation des Förderprogramms wurde belegt, dass kaum eines der geförderten Start-ups ohne die Start-up BW Pre-Seed beziehungsweise ohne die zu Beginn der Corona Pandemie eingeführte Start-up BW Pro-Tect Finanzierung in der Lage gewesen wäre, das Gründungsvorhaben im gleichen Umfang und mit der gleichen Dynamik (weiter) umzusetzen. Auch die ermittelte hohe Überlebensrate belegt den positiven Effekt der Förderung: Nur 4 Prozent der geförderten Start-ups sind nicht mehr aktiv, während 2021 im Bundesschnitt circa 15 beziehungsweise 33 Prozent der Start-ups nach einem beziehungsweise drei Jahren nicht mehr aktiv waren (KfW Start-up Report 2022). Eine aktuelle Auswertung der L-Bank – die das Programm operativ im Auftrag des Wirtschaftsministeriums umsetzt – weist zudem aus, dass Stand Mitte Dezember 2022 über 40 Start-ups mit der Rückzahlung begonnen haben oder ihre Start-up BW Pre-Seed Leistungen bereits schon vollständig ablösen konnten.

Seit Einführung des Instruments Ende 2018 konnten bis Dezember 2022 bereits rund 200 Start-ups gefördert werden, insgesamt wurden hierfür Mittel in Höhe von etwa 35 Millionen Euro seitens des Landes bereitgestellt. Hinzu kommen weitere über 7 Millionen Euro der privaten Co-Investoren.

Nach Abschluss des Programmteils Start-up BW Pro-Tect konnte Anfang 2022 der Fokus wieder verstärkt auf die Weiterentwicklung von Start-up BW Pre-Seed gelegt werden. Das erfolgreiche Programm wird fortgeführt und soll auch in Zukunft Gründerinnen und Gründern den Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit ebnen: „Ich freue mich sehr, dass mit dem Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 jeweils rund 7 Millionen Euro für Start-up Pre-Seed bereitgestellt wurden und wir so weitere Start-ups im Land zielgerichtet fördern können“, so Hoffmeister-Kraut.


Gründermotor-Initiative

Auch die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Start-up-Kontext, die durch die beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst angesiedelte Gründermotor-Initiative entstanden ist, hat in 2022 weiter an Bedeutung zugenommen. Sie verbindet die Ideenkraft der Hochschulen mit dem nachhaltigen Unternehmergeist des Mittelstands. Bereits mehr als 700 hochschulnahe Start-up-Projekte konnten seit Beginn der Initiative weiterentwickelt und auf einen erfolgreichen Markteintritt vorbereitet werden. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verfolgt der Gründermotor dabei das Ziel, die überregionale Zusammenarbeit in der Gründungsförderung sowohl zwischen den Hochschulen als auch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Start-up-Community und der Investmentszene weiter zu stärken. „Um Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft zukünftig noch schneller in ökonomischen Mehrwert zu übersetzen und die kreativen Köpfe im Land noch besser zu fördern, werden wir die Gründermotor-Initiative stetig weiterentwickeln“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Dazu gehöre auch die Fortsetzung und Verstärkung von gründungsbezogenen Förderprogrammen wie „Junge Innnovatoren“ und „Pre-Start BW“. „Mit der Gründermotor-Initiative als Teil der Landeskampagne Start-up BW schaffen wir zukünftig eine Plattform für Gründungen mit europäischer Stahlkraft“, so Olschowski.


Initiative zur Digitalisierung von Staat und Verwaltung - CovTech

Neben dem Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Steigerung der wirtschaftlichen Wertschöpfung können Start-ups mit ihren Lösungen auch einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Staat und Verwaltung leisten. Für sie hat sich der Sammelbegriff GovernmentTech oder GovTech etabliert. Das beim Staatsministerium Baden-Württemberg angesiedelte InnoLab_bw, das als interdisziplinäre Plattform in der Landesregierung Innovationen schneller zum Durchbruch verhelfen soll, hat das wichtige Zukunftsthema GovTech 2022 maßgeblich in Baden-Württemberg vorangetrieben. 2023 soll mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg eine Außenstelle des GovTech Campus Deutschland e.V. zum Thema „KI/Data-for-Government“ in Baden-Württemberg entstehen, um den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Verwaltung weiter zu stärken. Ziel ist es, Politik und Verwaltung mit Start-ups zusammenzubringen, um neue innovative Lösungen in die Verwaltung zu bringen. Mit der Etablierung des Standorts positioniert sich Baden-Württemberg als bundesweite Anlaufstelle für das „Thema KI in der Verwaltung“. Zudem dient der GovTech Campus BW als landesweiter Anlaufpunkt für GovTech-Anliegen aus Start-ups, Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft.


Weitere Informationen

KfW Start-up Report 2022


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Technologietrends IT-Sicherheit Orientierung
news-992 Tue, 03 Jan 2023 13:42:59 +0100 Wirtschaftsministerium fördert 10 Projekte im Bereich klimaneutrale Produktion /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-10-projekte-im-bereich-klimaneutrale-produktion Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ wurden 10 Projekte bewilligt und mit rund 3,3 Millionen Euro Fördervolumen unterstützt. Damit sollen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation geholfen werden. „Für kleine und mittlere Unternehmen stellt die digitale Transformation eine große Herausforderung dar. Dabei ermöglicht gerade die Umsetzung von Maßnahmen der digitalen Transformation eine spürbare Steigerung der Ressourceneffizienz in verarbeitenden Unternehmen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am 30. Dezember in Stuttgart. „Deshalb unternehmen wir sehr viel, damit dieser digitale Transformationsprozess auch für unseren Mittelstand eine Erfolgsgeschichte wird.“

Mit Hilfe digital unterstützter und automatisierter Produktionsprozesse und -systeme aus dem Industrie-4.0-Spektrum können signifikante Potenziale für den Klima- und Umweltschutz erschlossen werden, insbesondere bei Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz, Abfallvermeidung und Treibhausgasverringerung.

Das Wirtschaftsministerium setzt hier den Hebel an: Um Unternehmen bei der Ressourceneffizienz zu unterstützen, hatte das Wirtschaftsministerium im April 2022 einen Innovationswettbewerb für klimaneutrale Produktion mittels Industrie-4.0-Lösungen ausgerufen.

Innerhalb der Antragsfrist wurden 10 Projektanträge eingereicht, die alle für eine Förderung ausgewählt und nun auch vollständig bewilligt wurden. Die Vorhaben erhalten in Summe Fördermittel in Höhe von circa 3,3 Millionen Euro. Hoffmeister-Kraut: „Die Projekte bearbeiten vielseitige Aspekte der Ressourceneffizienz und stellen wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer klimaneutralen Produktion dar. Dabei sind die betrachteten Bereiche und Branchen sehr unterschiedlich, was uns zeigt, dass es nahezu überall Effizienzpotenziale gibt, die auch gehoben werden können.“


Die Projekte

Die bewilligten Entwicklungsprojekte reichen von der Erstellung einer energiesparenden Lagersteuerung mit gewichtsreduzierten Lagerfahrzeugen für Hochregallager (Projekt „eLLa Light“) über die Digitalisierung von Bioraffineriekonzepten für die Nutzung von biogenen Seitenströmen der Bierindustrie („DigiBioRaff“) bis hin zur Untersuchung eines Ansatzes zur ressourcenschonenden smarten Produktentstehung eines federbasierten mechanischen Energiespeichers („FeMecEs4.0“). Die im Rahmen der Projekte entwickelten Lösungen sollen auch anderen Unternehmen als Vorlage dienen.

Nähere Details zu den einzelnen Projekten sind der beiliegenden Projektliste zu entnehmen.


Zum Wettbewerb

Innerhalb des Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ konnten einzelbetriebliche Vorhaben maximal 250.000 Euro an Fördermitteln erhalten, Konsortialvorhaben bis zu 500.000 Euro. Der maximale Fördersatz an Unternehmen richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus, wobei ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und/oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg antragsberechtigt waren.

Liste aller geförderten Projekte


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Umsetzung
news-991 Wed, 28 Dec 2022 15:07:00 +0100 Eine halbe Million für Cybersicherheit /en/current/press-releases/details/eine-halbe-million-fuer-cybersicherheit Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg stellt Fördermittel in Höhe von 480.000 Euro für ein neues Forschungs- und Wissenstransfer-Projekt bereit. Das gab Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 28. Dezember in Stuttgart bekannt. Das Projekt „InnoSecBW“ bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unter anderem die Möglichkeit, sogenannte Cybersecurity-Checkups durchführen zu lassen, damit diese sich mit Hilfe innovativer Technologien besser vor Cyberangriffen schützen können. Die Ergebnisse dieser Cybersecurity-Checkups werden systematisch ausgewertet und so aufbereitet, dass auch Unternehmen, die selbst am Projekt nicht teilgenommen haben, davon profitieren können. Umgesetzt wird das Projekt vom Kompetenzzentrum IT-Sicherheit am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe.

„Als Wirtschaftsministerin ist es mir sehr wichtig, dass gerade unsere KMU im Bereich Cybersicherheit unterstützt werden und direkt von der Arbeit der herausragenden Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg profitieren können“, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen des Projekts sollen weitere neuartige Transferformate zum Einsatz kommen, bei denen es darum geht, die individuellen Fragestellungen von KMUs zu Cybersicherheit und innovativen Technologien herauszuarbeiten, Lösungs- und Maßnahmenvorschläge aufzuzeigen und in die Umsetzung zu bringen.

Das Kompetenzzentrum IT-Sicherheit am FZI dient bereits als Anlaufstelle für anwendungsorientierte IT-Sicherheitsforschung für den Mittelstand. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betonte: „Das Projekt ist ein gutes Beispiel für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft in Baden-Württemberg: Teilnehmende Unternehmen können die wissenschaftliche Expertise von Forschungs-einrichtungen unmittelbar für ihre Problemstellungen nutzen. Forscherinnen und Forscher wiederum erhalten wertvolle Einblicke in die Praxis der Cybersicherheit in den Unternehmen. Diese gewinnbringende Zusammenarbeit wollen wir weiter fördern.“

Dr. Ingmar Baumgart, Leiter des Kompetenzzentrums IT-Sicherheit, zeigte sich überzeugt davon, dass sich durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen auch ganz neue Fragen für die weitere Forschung ergeben werden: „Die verschiedenen Transferformate im Rahmen von InnoSecBW bieten enormes Potenzial, um gemeinsam mit Unternehmen wichtige Forschungsprojekte zum Schutz vor Cyberangriffen zu initiieren.“

Das Projekt InnoSecBW startete im Dezember 2022 und läuft über einen Zeitraum von 13 Monaten. Zu Beginn des neuen Jahres wird das FZI weiterführende Informationen zum Projekt bereitstellen, so dass sich interessierte KMU über die Möglichkeit einer Teilnahme informieren können.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Cybersicherheit
news-988 Wed, 21 Dec 2022 13:03:18 +0100 Land fördert Besucherzentrum des Innovation Park AI in Heilbronn /en/current/press-releases/details/land-foerdert-besucherzentrum-des-innovation-park-ai-in-heilbronn Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 21. Dezember in Stuttgart einen Förderbescheid über 5,4 Millionen Euro für die erste Teilmaßnahme des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) an Moritz Gräter, CEO des Ipai, übergeben. Die Förderung trägt zur Entstehung eines Besucherzentrums bei, das am innenstadtnahen Standort Wohlgelegen des Ipai in Heilbronn bis Anfang 2024 gebaut wird. Darin können sich Laien und Fachpublikum über die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) und das entstehende KI-Ökosystem in Heilbronn informieren. „KI wird unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Deshalb soll der Ipai in Heilbronn auch ein Ort des Dialogs sein, wo wir uns mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen können“, hob die Ministerin hervor. Im Erdgeschoss des derzeit im Bau befindlichen Gebäudes erwächst auf über 1.000 Quadratmeter Fläche ein Ort der Wissensvermittlung, des Lernens, der Vernetzung und der Inspiration. Das flexibel geplante Stockwerk wird als „Dialogplattform“ eine hohe Bandbreite an Veranstaltungs- und Ausstellungsformaten zum Thema KI möglich machen. Begleitend dazu werden spezifische Angebote entwickelt. Diese richten sich etwa an Menschen in der Berufs- und Studienorientierung oder in der Qualifikationsphase (Berufsausbildung/Studium). Aufgrund der gemeinnützig ausgerichteten Konzeption wird eine breitgefächerte und unabhängige Wissensvermittlung sichergestellt. Abgerundet wird das Konzept durch individuell kuratierte Exponate, Ausstellungen und Mitmachangebote, die das Thema KI hautnah erlebbar machen sollen. Dadurch können Interessierte einen unmittelbaren Eindruck davon bekommen, welche Einsatzmöglichkeiten KI heute schon bietet. Das Konzept soll um ein gastronomisches Angebot ergänzt werden. Darüber hinaus ist geplant, ebenfalls im Erdgeschoss des Gebäudes verortet, eine Reallaborfläche für die Erprobung von KI-Anwendungen bereitzustellen. Diese soll als weitere vom Land geförderte Teilmaßnahme umgesetzt werden. In den oberen Stockwerken des Gebäudes sollen individuell nutzbare Flächen für die Akteure des Ipai Ökosystems – etwa für etablierte Unternehmen und Start-ups – entstehen, ohne eine landesseitige Förderung.

Moritz Gräter betonte: „Im Ipai wollen wir von Beginn an KI und die damit einhergehenden Chancen, ebenso auch die Herausforderungen, verständlich vermitteln und in die Breite der Bevölkerung tragen.“ Um das Gesamtprojekt Ipai rasch in die Umsetzung zu bringen, wurden in Heilbronn bereits frühzeitig Planungen für einen 6.500 Quadratmeter umfassenden „Initialstandort Wohlgelegen“ vorangetrieben. „Wir wollen hier unser Ipai-Konzept zunächst schnell und agil testen, mit passgenauen Leistungsangeboten an den Markt gehen und wertvolle Erfahrungen sammeln, bevor wir 2026 am Hauptstandort Steinäcker loslegen“, sagte Gräter mit Blick auf die 23 Hektar große Fläche im Norden Heilbronns, für deren Bebauung derzeit ein städtebaulicher Wettbewerb läuft.

Weitere Informationen

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet worden war, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das relevanteste Ökosystem für anwendungsorientierte Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen.

Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private KI-Investitionen in Milliardenhöhe am Standort auslösen. Die Förderung des Ipai wird schrittweise über Anträge für Teilmaßnahmen bewilligt. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, verschiedene Reallabore sowie ein Daten- und Rechenzentrum sein.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Künstliche Intelligenz 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100%
news-987 Fri, 16 Dec 2022 14:39:05 +0100 Wirtschaftsministerium mit Initiative zu innovationsfreundlicher KI-Regulierung im Bundesrat erfolgreich /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-mit-initiative-zu-innovationsfreundlicher-ki-regulierung-im-bundesrat-erfolgreich Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich im Bundesrat erfolgreich für all jene Unternehmen eingesetzt, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Anlass ist eine von der Europäischen Union geplante Richtlinie über KI-Haftung, die zusammen mit weiteren Gesetzesvorhaben (insbesondere dem Gesetz über Künstliche Intelligenz sowie der Änderung der Produkthaftungsrichtlinie) zeitnah in Brüssel verabschiedet werden soll. Auf Initiative Baden-Württembergs hin bekräftigte der Bundesrat am Freitag, 16. Dezember gegenüber der Bundesregierung und den EU-Institutionen nun nochmals seine Forderung, die durchaus notwendige KI-Regulierung möglichst einfach und verständlich auszugestalten, um so Innovationen bestmöglich zu unterstützen, statt durch ein Mehr an Bürokratie und Regularien auszubremsen.

„Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups gilt: Wenn zu viel Zeit und Geld in Bürokratie investiert werden muss, fehlt am Ende beides für echte Innovationen. Deshalb muss die europäische KI-Regulierung verständlich, nachvollziehbar und in sich schlüssig ausgestaltet werden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie stellte dabei auch klar, dass sie das Ziel durchaus begrüße, mithilfe einer europaweiten KI-Regulierung Rechtssicherheit gerade in Haftungsfragen zu schaffen. Auch der gewählte ganzheitliche Ansatz sei im Grundsatz richtig. Er müsse mit Blick auf andere europäische Regelungen (zum Beispiel Medizinprodukte- und In-Vitro-Diagnostik-Regulierung (MDR/IVDR)) noch konsequenter umgesetzt werden, um Widersprüche und Doppelregulierungen zu vermeiden.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Vor allem muss darauf geachtet werden, dass der Anwendungsbereich der geplanten Verordnungen und Richtlinien nicht ausufert.“ Hierzu sei es wichtig, die zentralen Begrifflichkeiten wie „KI-System“ oder „Hochrisiko-KI-System“ sorgfältiger und enger zu definieren. „Niemandem ist gedient, wenn am Ende jede Form von Software reguliert wird. Das bremst Innovationen in Europa aus und vergrößert so unsere Abhängigkeit von KI-Lösungen aus Nordamerika oder China“, sagte die Ministerin gerade mit Blick auf die gewaltige Investitionslücke im Bereich KI, die die Europäische Kommission in einer von ihr im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie auf bis zu 8 Milliarden Euro jährlich bezifferte.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-982 Thu, 08 Dec 2022 08:00:52 +0100 Neuer Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“ startet /en/current/press-releases/details/neuer-wettbewerb-allianz-industrie-40-award-baden-wuerttemberg-startet Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg startet den neuen Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“. Mit diesem sollen Wissen und konkrete Beispiele für eine unternehmensübergreifende digitale Transformation in Unternehmen hineingetragen werden. Mit dem Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“ trägt die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg den enormen Entwicklungen der vergangenen Jahre im Bereich Digitalisierung Rechnung. Neue Technologien und die zunehmende Vernetzung in der Wertschöpfungskette haben dazu geführt, dass sich Unternehmen immer stärker wandeln und unternehmensübergreifende Ansätze der digitalen Transformation verfolgen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte am 7. Dezember 2022 in Stuttgart: „Mit dem neuen Wettbewerb trägt die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg dazu bei, Wissen und konkrete Beispiele für eine unternehmensübergreifende digitale Transformation in eine breitere Öffentlichkeit zu bringen und Unternehmen, insbesondere lleine und mittlere Unternehmen, zu erreichen, die Unterstützung benötigen.“

Der „Allianz Industrie 4.0 Award“ löst den Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ab. Dieser wurde erfolgreich mit 200 herausragenden Best Practices beendet. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen wurden dabei für innovative Lösungen ausgezeichnet.


Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Für eine erfolgreiche Bewerbung spielen sowohl die Marktrelevanz als auch der Innovationsgrad der Lösung eine Rolle. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche übergreifen. Die digitale Transformation des Unternehmens hat einen hohen Grad erreicht.

Beide Kategorien werden zeigen, was Industrie 4.0 möglich macht und welche Innnovationskraft in THE LÄND steckt. Die Prämierten sind damit Vorbilder und Inspiration für andere, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen , die den ersten oder die nächsten Schritte in Richtung Industrie 4.0 gehen möchten.

Der Wettbewerb richtet sich für die Winner-Kategorie an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen aus Baden-Württemberg. Für die Excellence-Kategorie können sich ausschließlich baden-württembergische Unternehmen bewerben. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden, Bewerbungsfrist ist der 31. März 2023.


Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die 2015 vom Wirtschaftsministerium initiierte Allianz Industrie 4.0 umfasst ein Netzwerk aus rund 50 Partnerorganisationen, das die Industrieunternehmen im Land bei der Digitalisierung unterstützt und dazu beiträgt, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus der Allianz Industrie 4.0, die vom Wirtschaftsministerium finanziell gefördert wird. Zusammen mit Informations- und Unterstützungsangeboten bildet vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder ein zentrales Handlungsfeld. Die Koordinierungsstelle ist beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württemberg angesiedelt.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Cybersicherheit Geschäftsmodelle Blockchain Künstliche Intelligenz Technologietrends Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung
news-981 Tue, 06 Dec 2022 18:20:46 +0100 Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) gewinnt weiter an Dynamik /en/current/press-releases/details/innovation-park-artificial-intelligence-ipai-gewinnt-weiter-an-dynamik „Wenn wir weiter bei der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) vorne mitspielen wollen, müssen wir auch hier zwei Dinge miteinander verbinden, die unser Land schon immer stark gemacht haben: exzellente Wissenschaft und unternehmerische Schaffenskraft“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (6. Dezember 2022) im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats. Zuvor hatte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den aktuellen Stand bei der Realisierung des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) in Heilbronn im Kabinett vorgestellt. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement und in welch hohem Tempo die Umsetzung dieses Projekts in Heilbronn vorangeht. In den eineinhalb Jahren nach der Standortentscheidung wurden schon etliche Meilensteine geschafft. Wir sind das erste Land gewesen, dass eine ressortübergreifende KI-Strategie auf den Weg gebracht hat. Diese trägt jetzt Früchte. Baden-Württemberg entwickelt sich mit dem Ipai und dem Cyber Valley zu einem internationalen KI-Hotspot“, so der Ministerpräsident weiter. Die ersten angemieteten Flächen von 1.200 Quadratmetern im innenstadtnahen Gebiet Wohlgelegen seien schon vollständig belegt, berichtete Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. Mit dem Bau des ersten eigenen Ipai-Gebäudes in direkter Nachbarschaft dazu sei bereits im April 2022 begonnen worden. Am 4. Oktober 2022 startete der Ipai den städtebaulichen Wettbewerb für das 23 Hektar große Hauptareal Steinäcker im Norden Heilbronns. Zehn renommierte Architekturbüros (davon zwei aus Baden-Württemberg) sind berechtigt, Entwürfe einzureichen. Ein wesentliches Kriterium werden Nachhaltigkeitsgesichtspunkte sein. „Ich bin gespannt, wie die Architekturbüros die Vorgaben um-setzen. Im Frühjahr 2023 soll der Siegerentwurf gekürt werden. Dann wissen wir endlich, wie der Park aussehen wird. Doch bereits jetzt steht fest: Wir schaffen mit dem Ipai etwas Einmaliges im Land, indem wir KI über die gesamte Wertschöpfungskette abbilden, also auch und gerade die Kommerzialisierung von KI. Sie gilt zu Recht als Schlüssel zur Welt von morgen. Mit ‚KI made in Baden-Württemberg and Europe‘ wollen wir genau diesen Schlüssel selbst herstellen, das Schloss öffnen und die Tür weit aufstoßen“, so die Wirtschaftsministerin.

Das Wirtschaftsministerium will die Landesförderung für den Ipai (insgesamt bis zu 50 Millionen Euro) nun Schritt für Schritt ausbezahlen. Mit der Fördermittelempfängerin (Die KI-Stiftung Heilbronn gGmbH) ist abgestimmt, dass diese für abgrenzbare bewilligungsreife Projektbestandteile Teilanträge stellen wird, die das Wirtschaftsministerium jeweils prüfen und bei Vorliegen der Voraussetzungen bewilligen wird. Der erste Teilantrag betrifft das Besucherzentrum, das im Erdgeschoss des sich im Bau befindlichen Gebäudes am innenstadtnahen Standort Wohlgelegen entstehen soll. Nachdem der Wirtschaftsausschuss des Landtages am 30. November 2022 seine Zustimmung hierzu erteilt hat, soll der erste Förderbescheid über rund 5,4 Millionen Euro für das Besucherzentrum nun zeitnah erteilt werden. Das Besucherzentrum soll als Ort der Wissensvermittlung und des Lernens das Thema KI verständlich vermitteln und in die Breite der Bevölkerung tragen. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, verschiedene Reallabore und ein Daten- und Rechenzentrum sein.

Der Innovation Park AI BW

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet worden war, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am
27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das größte Ökosystem für anwendungsorientierte Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unter-nehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zu-künftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen. Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private KI-Investitionen in Milliardenhöhe am Standort auslösen.

„Der Ipai ist ein zentraler Baustein der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung. Er soll einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass von den enormen Wertschöpfungspotentialen der KI ein möglichst großer Anteil in Baden-Württemberg realisiert wird“, betonte der Ministerpräsident. „KI ist dabei kein reiner Selbstzweck. Vielmehr spricht alles dafür, dass wir die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, etwa im Klimaschutz, bei Mobilität, Lieferketten oder im Gesundheitsbereich nur mit einer ethisch verantwortungsvollen KI lösen können“, sagte die Wirtschaftsministerin.

Das Land möchte mit seinen Initiativen einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, dass der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg in Sachen KI mit dem amerikanischen Silicon Valley oder dem chinesischen Shenzhen Schritt halten kann. Mit möglichst vielen im Land entwickelten und auf den Markt gebrachten KI-Lösungen kann auch ein wesentlicher Beitrag für technologische Souveränität geleistet werden. „Baden-Württemberg hat die besten Voraussetzungen, europaweit zum führenden Wirtschafts- und Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz zu werden“, unterstrich Ministerpräsident Kretschmann.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-977 Fri, 25 Nov 2022 08:27:01 +0100 Innovation Park AI in Berlin präsentiert /en/current/press-releases/details/innovation-park-ai-in-berlin-praesentiert BW Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, lud am Abend des 24. Novembers 2022 die bundesweite KI-Szene in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin ein, um exklusive Einblicke in die Realisierung des Innovation Park AI (Ipai) in Heilbronn zu ermöglichen. Der Ipai ist ein zentraler Baustein der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung. „Der Ipai soll ein international sichtbares und nachhaltiges Kraftzentrum für KI-Wertschöpfung in Europa werden. Wir laden die bundesweite KI-Szene dazu ein, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden. Mit dem Ipai wollen wir optimale Bedingungen dafür bieten, die Kommerzialisierung von KI stärker voranzutreiben. Er soll das Land zu einem der führenden Forschungs- und Entwicklungsstandorte für Produkte und Dienstleistungen im Bereich KI machen. Der Ipai ist ein Ort, an dem Zukunft entstehen wird“, so die Ministerin. Mit Blick auf die Bedeutung des Projekts führte sie weiter aus: „Eine Analyse der aktuellen Situation zeigt, dass in den USA und China KI-Lösungen heute deutlich schneller und konsequenter an den Markt gebracht werden als in Europa. Um über die Landesgrenzen hinweg erfolgreich zu sein, wollen wir daher die Kräfte der deutschen und europäischen KI-Community bündeln. So können wir gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, die digitale Souveränität Europas nach unseren Werten und Standards auch zukünftig zu erhalten und mitzubestimmen. Deshalb setze ich mich darüber hinaus dafür ein, dass die EU-Regularien bei KI so innovationsfreundlich und unbürokratisch wie möglich ausgestaltet werden.“

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, berichtete als zentraler Akteur des Heilbronner Bewerberkonsortiums von der originären Zielsetzung des Projekts, und den optimalen Bedingungen am Standort Heilbronn: „Mit dem Ipai entsteht ein neues Ökosystem im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Forschende, Unternehmen sowie öffentliche Institutionen werden dort ideale Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vorfinden. Wir schaffen Raum für KI-Innovationen – made in Heilbronn.“

In seinem Vortrag stellte Moritz Gräter, CEO des Ipai, die bisherigen Realisierungsschritte des Projekts und zukünftigen Meilensteine des Ökosystems vor. Auch auf Möglichkeiten zur Beteiligung und Kooperation ging er dabei ein. Er betonte die hohe Umsetzungsgeschwindigkeit des Großprojekts: „Unser Team arbeitet seit dem Startschuss im Dezember 2021 mit Hochdruck am Aufbau des Ipai-Ökosystems.“ Im Hinblick auf die Bedeutung des KI-Standorts Berlin führt er weiter aus: „Wir freuen uns sehr, dass wir in Berlin nun den Stand unserer Entwicklungen präsentieren durften. Das Zusammenkommen mit zahlreichen potenziellen Partnern und KI-Akteuren hat es uns zudem ermöglicht, den Ipai über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus zu vernetzen.“


Der Innovation Park AI BW

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das größte Ökosystem für Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen. Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Heilbronner Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-976 Tue, 22 Nov 2022 20:11:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2022 verliehen /en/current/press-releases/details/landes-innovationspreis-2022-verliehen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden u.a. die SAX Power GmbH, die Wasser 3.0 gGmbh gemeinsam mit der abcr GmbH und die Subsequent GmbH. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis, den „Dr. Rudolf-Eberle-Preis“, verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Ohne die Innovationskraft, gerade in den mittelständischen Unternehmen, können die enormen vielseitigen Herausforderungen unserer Gegenwart kaum bewältigt werden. Hinter den Ideen stehen letztlich Menschen, die mit Mut, Wille und Ehrgeiz ihre Ideen umsetzen“, sagte die Ministerin im Rahmen der Verleihung des 38. Innovationspreises.

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr für den Innovationspreis des Landes durch das Preiskomitee ausgewählt: die SAX Power GmbH aus Erbach erhielt ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Die Wasser 3.0 gGmbH erhielt gemeinsam mit der abcr GmbH, beide aus Karlsruhe, ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. 10.000 Euro gingen an die Subsequent GmbH aus Konstanz. Zusätzlich erhielt die Olmatic GmbH aus Freudenstadt den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Vier weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Hoffmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Die Stuttgarter Regierungspräsidentin Susanne Bay, in deren Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, gehörte in diesem Jahr erstmalig dem Preiskomitee an. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von der Innovationskraft im Land und stellte anlässlich der Preisverleihung fest: „Es freut mich ganz besonders, wenn unter den ausgezeichneten Innovationen auch solche vertreten sind, die dem Schutz der Umwelt dienen.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2022 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.

Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Die Preisträger 2022 im Einzelnen

Die SAX Power GmbH aus Erbach erhält 25.000 Euro für eine digital gesteuerte Wechselstrombatterie, die mit einer neuartigen Schaltung bis zu 50 Prozent mehr Kapazität und Lebensdauer erreicht als herkömmliche Systeme. Sie arbeitet effizienter und spart zugleich Platz und Kosten, da sie ohne Wechselrichter Gleich- und Wechselstrom ausgeben kann. Auch eine einfache und wirkungsvolle Weiternutzung gebrauchter Batteriezellen ist so möglich. Als erstes Produkt mit der neuen Technologie wurden Stromspeicher für Photovoltaikanlagen zur Marktreife gebracht und die Serienproduktion begonnen. Weitere Anwendungsbereiche ergeben sich für größere Anwendung in Industrie und Gewerbe und bei der Elektromobilität.

Weitere Informationen auf www.sax-power.net

Die Wasser 3.0 gGmbH erhält gemeinsam mit der abcr GmbH, beide aus Karlsruhe, 15.000 Euro für deren übergreifenden Ansatz zur Entfernung von Mikroplastik. Das Produktportfolio beinhaltet einfach skalier- und adaptierbare, kosten- und energieeffiziente Lösungen für die Entfernung von Mikroplastik und Mikroschadstoffen aus kommunalen und industriellen Abwässer sowie Prozess- und Meerwasser. Eine neu entwickelte einfache und schnelle Analysemethode ermöglicht erstmalig eine standardisierte kontinuierliche und gleichzeitig kostengünstige Überwachung der Mikroplastik-Belastungen in (Ab-)Wasseraufbereitungsprozessen.

Weitere Informationen auf www.wasserdreinull.de / www.abcr.com

Die Subsequent GmbH aus Konstanz erhält 10.000 Euro für ihr System zur Bewegungsanalytik im Gesundheitsbereich und Sport. Mit Hilfe eines Softwaresystems, welches die automatische Datenerhebung sowie taktische Analysen in Mannschafts- und Einzelsportarten ermöglicht, können 3D-Skelett- und Positionsdaten aus einfachen, auch nicht professionellen, Videoaufnahmen gewonnen und analysiert werden. Die Datenerhebung kann auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig durchgeführt werden. Die Erhebung von hochwertigen Bewegungsdaten und Analysen in der breiten Masse werden damit möglich. Zu den Anwendungsgebieten zählen, unter anderem, die Durchführung von Ganganalysen im Gesundheitsbereich, die Evaluation von Fitnesstrainings oder auch analytische Auswertungen im Profisport.

Weitere Informationen auf www.subsequent.ai

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die Olmatic GmbH aus Freudenstadt für ihr intelligentes Energiemanagement. Hohe Stromkosten durch teure Lastspitzen können mit diesem System vermieden werden, in dem diese mehrere Tage im Voraus automatisch durch eine künstliche Intelligenz erkannt und durch den intelligenten Bezug regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen oder Energiespeicher ausgeglichen werden.

Weitere Informationen auf www.olmatic.de

Eine Anerkennung erhielten jeweils (alphabetische Reihenfolge):

Die Alpha-Protein GmbH aus Bruchsal für deren Aufzuchtanlagen für Insekten. In der innovativen Aufzuchtanlage werden Insekten kosten- und energieeffizient aufgezogen, um in Form von Insektenmehl eine proteinreiche Alternative zu Soja und Fischmehl im Futtermittel zu bieten. Hierfür wurde ein Versorgungsportal entwickelt, welches die Insekten auf einem geringen Footprint mit Futtermittel, das aus Reststoffen der Lebensmittelindustrie besteht, füttert. Dadurch können die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in die Aufzuchtanlage integriert werden, um ein ganzheitliches sowie nachhaltiges Konzept zu verwirklichen.

Weitere Informationen auf www.alpha-protein.de

Die KPI GmbH aus Zimmern ob Rottweil (vormals Denkingen), für ihre mobilen Robotersysteme Die modularen, mobilen und flexiblen Robotersysteme lassen sich schnell, einfach und kostengünstig für unterschiedlichste Prozesse in unterschiedlichsten Brachen automatisieren. Durch die verwendete Softwarelösung lassen sich kundenspezifische Benutzeroberflächen erstellen, um das Bedienen der Anlage für jeden möglich zu machen. Zudem soll die Möglichkeit gegeben werden, nach dem Auslaufen eines automatisierten Produkts, die Roboterzelle für ein neues Produkt wiederzuverwenden. Hierbei können die Re-Investitionen minimiert werden, indem nur Module getauscht werden, welche auch nachträglich einfach zu integrieren sind. So wird die bisherige komplexe Automatisierung durch standardisierte Lösungen vereinfacht, wodurch Prozessautomatisierung für jede Branche und Unternehmensgröße auch bei Kleinserien wirtschaftlich erreichbar ist.

Weitere Informationen auf www.kpi.de

Die Protzek Biotec GmbH aus Lörrach für ihr Schnelltestgehäuse aus nachwachsenden Rohstoffen. Die aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigten Testgehäuse sind einfacher herzustellen, kostengünstiger und vor allem anpassungsfähiger als Gehäuse aus Kunststoff. Kunststoff beinhaltet Lösungsmittel und ist nur bedingt recycelbar. Als ökologisches Projekt gestartet, hat das neue Schnelltest-System gleichzeitig ein Tor geöffnet, zu einer weit größeren Vielfalt an Schnelltests, als es mit Kunststoffgehäusen möglich wäre. Der Materialwechsel und der Einsatz lokaler Rohstoffe revolutioniert die Ökobilanz und umgeht das Problem der globalen Lieferengpässe.

Weitere Informationen auf www.protzek.com

Die SI Stuttgart Instruments GmbH aus Stuttgart für ihr durchstimmbares Lasersystem. Mit Hilfe der spektralen Bildgebung und neuer Laser können Themen der Gegenwart und der Zukunft, wie bspw. die Materialforschung für erneuerbare Energien, Optimierung elektrischer Speicher, Laboruntersuchungen von chemischen Prozessen oder die Detektion von Mikroplastik in Wasser besser angegangen werden. Dank der Modularität sowie schnellen und gleichzeitig präzisen Einstellmöglichkeit ausgewählter Wellenlängen, lässt sich das neuentwickelte Lasersystem mit minimalem Aufwand an unterschiedliche Anwendungen anpassen und neben dem Spektralbereich, der Pulsdauer und den Repetitionsraten lässt sich auch die Leistung an den Bedarf der jeweiligen Anwendung adaptieren.
Weitere Informationen auf

www.s-instruments.de

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-969 Mon, 07 Nov 2022 08:54:00 +0100 Land fördert Weiterbildungsprojekte zu Zukunftskompetenzen /en/current/press-releases/details/land-foerdert-weiterbildungsprojekte-zu-zukunftskompetenzen Das Wirtschaftsministerium fördert sieben neue und innovative „Future-Skills“-Weiterbildungsprojekte mit insgesamt zwei Millionen Euro. Bei einer Kick-Off-Veranstaltung betonte Hoffmeister-Kraut: „Wir entwickeln zeitgemäße und kurze Weiterbildungsformate, mit denen künftig benötigte Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden können: von Digitalisierung und Cybersecurity über IT und Künstliche Intelligenz bis zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien. Neben technischen und digitalen Themen und deren Herausforderungen werden etwa auch soziale und psychologische Aspekte einbezogen. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes, eröffnen berufliche Perspektiven und sichern Arbeitsplätze.“ Im Rahmen der Projekte werden Weiterbildungsbausteine zu wichtigen „Future Skills“ entwickelt und erprobt. Welche Kompetenzen insbesondere für Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinenbau, Metallindustrie und Medizintechnik heute und in Zukunft für Baden-Württemberg erfolgskritisch sind, wurde im Rahmen einer vom Wirtschaftsministerium geförderten Studie erhoben. „Mit unseren neuen Projekten werden aus den Ergebnisse der ‚Future Skills‘-Studie konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten für die Beschäftigten im Land entstehen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Die geförderten Projekte zeichnen sich durch innovative Ansätze aus, die vor allem Beschäftigte in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in den Fokus nehmen. So werden Weiterbildungsangebote etwa gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet und erprobt und kleinteilige, modulare Weiterbildungsformate entwickelt, die eine flexible und bedarfsgerechte Qualifizierung im beruflichen Tagesgeschäft ermöglichen.

Die einzelnen Weiterbildungsbausteine, wie sie als Ergebnis der Modellprojekte entstehen, werden nach Projektabschluss öffentlich gemacht, so dass sie von anderen Weiterbildungsanbietern aufgegriffen und angeboten werden können. Auf diese Weise kommen sie dem gesamten baden-württembergischen Weiterbildungsmarkt zugute und bringen landesweit die Qualifizierung mit Future Skills voran.
 

Übersicht über die Future-Skills-Projekte

Projektträger

Projekttitel

Förderung

AgenturQ (Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.) Innovative Weiterbildungsbausteine für Future@skills.BW 510.920 Euro
GARP Bildungszentrum e. V. work4future@skilss.BW 166.285 Euro
Graduate Campus Hochschule Aalen gGmbH Micro-Degrees@skills.BW 
- Entwicklung und Erprobung von digitalen, modularen MicroDegrees mit Hochschulzertifikat
372.592 Euro
Handwerkskammer Region Stuttgart BildungSchafftWende@skills.BW 213.979 Euro
IHK-Bildungszentrum Karlsruhe GmbH Data und KI-Kompetenz für KMU@skills.BW 276.956 Euro
IHK-Bildungshaus der IHK Region Stuttgart Fit for Future@skills.BW 310.993 Euro
vhs-4business (VHS LeinfeldenEchterdingen Future Skill Nuggets@skills.BW - Zielgruppenspezifische Lernsequenzen für Schlüsselindustrie 157.595 Euro
Summe   2.009.322 Euro

Das Wirtschaftsministerium hatte im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW mit dem Förderaufruf WEITER.mit.FUTURE_SKILLS@BW zur Einreichung von Projektanträgen aufgerufen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-965 Fri, 04 Nov 2022 15:28:22 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Kompetenzzentrum Smart Services /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-kompetenzzentrum-smart-services Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert den Ausbau und die Weiterentwicklung des „Kompetenzzentrums Smart Services“ mit 5,5 Millionen Euro bis Ende 2024. Damit hat das Kompetenzzentrum jetzt Planungssicherheit und kann seine Angebote an die kleinen und mittleren Dienstleistungsunternehmen längerfristig unterstützen: Das betrifft vor allem die Themen Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote und Smart Services, ebenso die Nutzung digitaler Technologien in Dienstleistungsunternehmen wie Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität sowie neue innovative Geschäftsmodelle für Dienstleister. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Wir müssen uns grundsätzliche Gedanken zu Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes machen. Mehr Digitalisierung, mehr Innovation und neue digitale Geschäftsmodelle – das sind überlebenswichtige Schlüsselfaktoren für Dienstleister. Und im Dienstleistungsbereich, zum Beispiel auch beim Export von Dienstleistungen, hat Baden-Württemberg noch Luft nach oben.“

Hoffmeister-Kraut brachte eine klare Botschaft von ihrer jüngsten USA-Reise mit: „Künstliche Intelligenz kann die Mobilitätsbranche hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer smarten Stadtentwicklung verändern. Im Silicon Valley hat man mit gutem Erfolg die Wirtschaft diversifiziert und auch auf Dienstleistungen gesetzt!“

Das Kompetenzzentrum Smart Services begleitet seit mehr als zwei Jahren Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg zu den Themen Digitalisierung und Innovation. Über 160 kleine und mittelständische Unternehmen wurden bisher bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und bei der Umsetzung komplexer datenbasierter Leistungsangebote, sogenannter Smart Service-Lösungen, unterstützt. In mehr als 100 Veranstaltungen wurden zudem über 3.400 Betriebe erreicht. Außerdem hat das Kompetenzzentrum mehr als 150 Beraterinnen und Berater geschult, die in ganz Baden-Württemberg Unternehmen bei Fragestellungen rund um künftige innovative Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer Dienstleistungen und die Steigerung der Dienstleistungsproduktivität unterstützen. Damit ist das Kompetenzzentrum Smart Services inzwischen der Innovationsmotor für kleine und mittlere Dienstleistungsbetriebe in Baden-Württemberg. 

Wie wichtig die Unterstützung des Kompetenzzentrums Smart Services gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist, bestätigt eine Studie des Kompetenzzentrums: Während mehr als die Hälfte der Großunternehmen (54 Prozent) in Baden-Württemberg sagt, dass sie bereits Smart Services einsetzten oder kurz vor der Einführung stünden, ist erst ein Fünftel der Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden so weit. Die Folge: Innovative digitale Angebote zu entwickeln und zu etablieren, wird für viele KMU zur Existenzfrage, weil sie sonst im Wettbewerb mit Großunternehmen dauerhaft nur schwer bestehen können

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird daher jetzt neue zusätzliche Schwerpunkte setzen. Das ist zum einen das Thema nachhaltige Dienstleistungen, sogenannte Green Services, um die Dienstleistungsunternehmen „fit“ für die Zukunft zu machen und notwendige Transformationsprozesse zu begleiten. Ein weiteres Thema ist das Trendmonitoring und die Initiierung notwendiger Maßnahmen für KMU, insbesondere die kontinuierliche Analyse eines immer dynamischer werdenden Umfeldes: das ist derzeit die Bewältigung gleich mehrerer Herausforderungen mit Energiekrise, Lieferkettenproblemen, Fachkräftemangel, gelingender Restart nach Corona-Pandemie und Inflation.  


Hintergrundinformationen

Das Kompetenzzentrum Smart Services unterstützt kleine und mittlere Dienstleistungsanbieter auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft mit einem niederschwelligen Wissenstransfer und mit Hilfen zur Selbsthilfe der Unternehmen. Es informiert über digitale und organisatorische Lösungen und motiviert dazu, Innovationen anzugehen. Vor allem aber werden mit seiner Unterstützung konkrete Smart-Service-Lösungen in den Unternehmen umgesetzt.

Das Kompetenzzentrum ist mit den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Konstanz und Furtwangen flächendeckend in Baden-Württemberg präsent und arbeitet eng mit Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Dienstleistungsverbänden zusammen. In Stuttgart und Furtwangen gibt es „Smart-Service-Erlebnisräume“, in denen Unternehmen neue Ideen und Lösungen für ihr Dienstleistungsgeschäft live erleben können. So werden beispielsweise in Mikro-Projekten für regional ansässige kleine und mittlere Unternehmen innovative (digitale) Lösungen kostenfrei umgesetzt. Dabei reicht das Spektrum von neuen Geschäftsmodellen über den Einsatz digitaler Technologien und der Entwicklung neuer Dienstleistungen bis hin zum begleitenden Change Management.

Die Partner des Kompetenzzentrums sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (federführend) in Stuttgart sowie dessen Kompetenz- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS) in Heilbronn, das itb – Institut für Betriebsführung im DHI in Karlsruhe, die Hochschule Furtwangen, die Hochschule Konstanz und die Universität Siegen. Diese sehr starke wissenschaftliche Basis des Kompetenzzentrums Smart Services ist auch ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Transfereinrichtungen.

Potenzial und Beispiele für Smart Services sind: Das Potenzial für Smart Services ist enorm: Es reicht von der Online-Nachverfolgung von Bestellungen über Video-Sprechstunden und neue App-gestützte Services bis hin zur Fernüberwachung und datenbasierten Prognosen von Defekten in Maschinen und Anlagen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-959 Mon, 31 Oct 2022 07:56:07 +0100 Reallabor zu Künstlicher Intelligenz in Gesundheit und Pflege gestartet /en/current/press-releases/details/reallabor-zu-kuenstlicher-intelligenz-in-gesundheit-und-pflege-gestartet Das Land fördert ein neues Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und Künstlicher Intelligenz ins Gesundheitswesen mit rund 2,3 Millionen Euro. Gesundheitsminister Manne Lucha war bei der Eröffnung in Karlsruhe dabei. Künstliche Intelligenz (KI) soll in Baden-Württemberg zukünftig eine stärkere Rolle in der Gesundheitsversorgung und bei der Pflege spielen. Um entsprechende Vorhaben aus der Theorie in die Praxis zu bringen, wurde am 21. Oktober 2022 in Karlsruhe ein sogenanntes Reallabor eröffnet. Das Land fördert das Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und KI ins Gesundheitswesen (ROUTINE) des FZI Forschungszentrums Informatik mit rund 2,3 Millionen Euro.

„Künstliche Intelligenz leistet einen wertvollen Beitrag, dass Patientinnen und Patienten besser und individueller versorgt werden“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha bei der Eröffnung. „Das medizinische Personal wird entlastet und beispielsweise bei der Diagnose, Therapiewahl und Dokumentation unterstützt. Das schafft mehr Freiräume für menschliche Zuwendung. Ziel des Reallabors ist es, diese Chancen im Versorgungsalltag auch wirklich zu nutzen.“

Das Landeskabinett hatte den Aufbau eines Reallabors am 5. April 2022 beschlossen und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration mit der Umsetzung beauftragt. Die Förderung läuft bis Ende 2024 und erfolgt im Zuge der Strategie des Sozial- und Gesundheitsministeriums zur Digitalisierung in Medizin und Pflege.


Aufbau experimenteller Umgebung für KI-Entwicklung und -Anwendung

Das Ziel des Reallabors ist es, einen Experimentierraum für Unternehmen und weitere Akteure zu schaffen, um KI-gestützte Methoden in der Gesundheitsversorgung zu erproben. Beispiele für KI-Anwendungen sind etwa Smartphone-Apps, die dabei helfen, unter anderem die Nervenkrankheit Morbus Parkinson frühzeitig zu erkennen, indem Daten zu Stimme, Bewegungsverhalten, Tippmuster sowie Kontaktverhalten und Lebensstil analysiert werden. Auch intensivmedizinische Daten können mit KI analysiert werden, um eine bessere Therapie zu ermöglichen. Pflegende werden beispielsweise in der Dokumentation durch ein technisches Assistenzsystem unterstützt und haben dadurch mehr Freiräume für die Pflegebedürftigen.

Darüber hinaus wird durch das Reallabor die Produktentwicklung gefördert und notwendiges Wissen an Unternehmen, Anwenderinnen und Anwender sowie Patientinnen und Patienten vermittelt. Gebildet wird das Projektkonsortium von führenden baden-württembergischen Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Versorgung, Industrie und Start-up-Szene. Neben dem FZI gehören dazu die Philips GmbH mit ihrer Medizintechnik-Sparte in Böblingen, die Diakonie Baden als einer der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Robert Bosch Gesellschaft für medizinische Forschung GmbH, in der die Forschungsaktivitäten des Bosch Health Campus gebündelt werden, die Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg an der Universität Heidelberg, das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen sowie die Start-ups corvolution GmbH und movisens GmbH, die bereits KI-basierte Algorithmen nutzen und ihre dabei gewonnenen Erfahrungen einbringen können.


Reallabor als Blaupause für EU- und Bundesebene

Das in dieser Form einzigartige Reallabor hat bereits auf der Ebene der Europäischen Union (EU) und Bundesebene Aufmerksamkeit gewonnen und wird dort als Blaupause für andere Mitgliedsstaaten und Bundesländer gesehen. Baden-Württemberg nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Im Juni konnte der Förderaufruf im Zuge einer Delegationsreise nach Brüssel der EU-Kommission vorgestellt werden. Es wurde festgehalten, dass über die Ergebnisse des baden-württembergischen Modellprojekts regelmäßig berichtet werden soll.

„Starten Sie als Konsortium zeitnah den Dialog mit Forschenden, Leistungserbringenden, Unternehmen sowie weiteren Akteuren im Land wie Patientenvertretungen und Krankenkassen. Identifizieren Sie Transferhürden und entwickeln Sie auf dieser Basis Lösungsvorschläge, die wir als Politik aufgreifen können“, formulierte Minister Lucha abschließend die Zielrichtung der kommenden Monate.

Reallabore in Baden-Württemberg
Reallabore als Testräume für Innovation und Regulierung machen es möglich, unter realen Bedingungen innovative Technologien, Produkte, Dienstleistungen oder Ansätze zu erproben, die mit dem bestehenden Rechts- und Regulierungsrahmen teilweise nur bedingt vereinbar sind. Sie bieten die Möglichkeit, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik für die Lösungsfindung zusammenzubringen. Die Ergebnisse solcher zeitlich und oft räumlich begrenzter Experimentierräume bieten die Grundlage dafür, den Rechtsrahmen evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Die in einigen Gesetzen vorhandenen Experimentierklauseln sind häufig die rechtliche Grundlage, um innovative Modellprojekte durchführen zu können. Baden-Württemberg ist Vorreiter bei der Etablierung von Reallaboren und fördert seit dem Jahr 2015 mehr als zwanzig Projekte mit einem insgesamt zweistelligen Millionenbetrag. Darunter ein Reallabor für „Robotische Künstliche Intelligenz“ sowie eines für „Künstliche Intelligenz für psychische Gesundheitsförderung“, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert werden.

Im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg verfolgen zudem zahlreiche Akteure aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsversorgung gemeinsam das Ziel, den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in einem strategischen Prozess mit Unterstützung der Landesregierung zum führenden Standort für medizinische Forschung, für die Entwicklung und Herstellung medizinischer Produkte und für eine moderne und innovative Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln. Die zielgerichtete digitale Nutzung von Gesundheitsdaten soll vorangetrieben werden, dafür hat die Landesregierung im Zuge des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg die Roadmap Gesundheitsdatennutzung (PDF) aufgesetzt, die mit den Akteurinnen und Akteuren des Forums umgesetzt wird.


Quelle: Staatsministerium

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news-949 Mon, 10 Oct 2022 22:39:34 +0200 Wirtschaftsministerium fördert zwei Cybersicherheits-Projekte /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-zwei-cybersicherheits-projekte Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg fördert im Rahmen des „Innovationswettbewerbs künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“ zwei Projekte von Unternehmen mit insgesamt rund 300.000 Euro. „Die ständig zunehmende Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit zeigt deutlich: Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich entschlossen gegen Cyberangriffe wappnen. Gerade auf dem Gebiet der Cybersicherheit brauchen wir in Europa starke eigene Anbieter, um unsere technologische Unabhängigkeit sicherzustellen. Mit unserem Innovationswettbewerb setzen wir einen gezielten Impuls für mehr Cybersicherheits-Produkte und -Dienstleistungen ‚made in Baden-Württemberg‘“, so die Ministerin.

Im Frühjahr hatte das Wirtschaftsministerium erstmals einen Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“ gestartet, bei dem sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups aus dem Land bewerben konnten. Zur Förderung ausgeschrieben waren neuartige Produkte und Dienstleistungen zur Abwehr von Cyberangriffen. Im Fokus standen Innovationen, bei denen Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen oder die dazu dienen, KI-Systeme sicherer zu machen.

Die Entwicklungsvorhaben zweier Unternehmen wurden zur Förderung ausgewählt: Die Firma i-flow GmbH entwickelt eine Software-Lösung zur datensicheren Nutzung von KI in der Industrie. Insbesondere zielt das Vorhaben darauf ab, das sogenannte Trainieren (Anlernen) der KI und ihren Betrieb sicher zu gestalten.

Auch beim Projekt des Unternehmens asvin GmbH steht die Sicherheit bei industriellen Anwendungen von KI im Fokus: In diesem Projekt wird eine Software entwickelt, die „Data Poisoning“-Angriffe auf die KI verhindert. Diese Angriffe können etwa darin bestehen, dass Angreifer manipulierte Daten in eine KI einschleusen und damit gezielt die KI-Anwendung verändern. Trifft eine derart manipulierte KI-Anwendung etwa im Bereich des autonomen Fahrens fehlerhafte Entscheidungen, könnte dies fatale Auswirkungen auf die Verkehrsteilnehmer haben.

„Die geförderten Unternehmen sind eindrückliche Beispiele dafür, dass die Cybersicherheitsbranche in Baden-Württemberg in der Lage ist, mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren“, unterstrich die Wirtschaftsministerin. „Diese Innovationskraft wollen wir weiter fördern.“


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse BW Regionen IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Cybersicherheit
news-948 Fri, 07 Oct 2022 08:56:44 +0200 Kooperation mit Kalifornien bei Cybersicherheit und Open Data /en/current/press-releases/details/kooperation-mit-kalifornien-bei-cybersicherheit-und-open-data Baden-Württemberg und Kalifornien haben eine Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit und Stärkung der gemeinsamen Partnerschaft in Sachen Cybersicherheit und Open Data unterzeichnet. „Die Bedrohung in der digitalen Welt steigt stetig und stark an. Wir haben deshalb die Cybersicherheit zu einem Top-Thema gemacht. Klar ist dabei: Die Herausforderungen bei der Cybersicherheit kann niemand alleine lösen – denn Cyberangriffe kennen keine Grenzen. Wir brauchen gemeinsame, grenzüberscheitende Bündnisse für eine leistungsfähige und nachhaltige Cybersicherheitsarchitektur, auch staatsübergreifend“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zur Unterzeichnung des Letter of Intent zur Stärkung der gemeinsamen Partnerschaft in Sachen Cybersicherheit und Open Data zwischen dem Bundesstaat Kalifornien und dem Land Baden-Württemberg.

„Gemeinsam können wir den aktuellen Gefahren im Netz und der rasanten Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden wirksam begegnen. Freilich ist nichts so gut, dass wir es nicht noch besser machen könnten – das gilt vor allem auch bei der Cybersicherheit und den schnellen Entwicklungen in der digitalen Welt. Darum suchen wir den fachlichen Austausch, wir wollen von den weltweit Besten lernen und uns an ihnen orientieren“, verdeutlichte Innenminister Thomas Strobl.


Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit

Während der USA-Reise von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu den Themen Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, eHealth und eMobility unterzeichnete der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes, Chief Information Officer (CIO)/Chief Digital Officer (CDO) des Innenministeriums Stefan Krebs einen Letter of Intent, also eine Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit gemeinsam mit Herrn Mark Ghilarducci, Director des California Governor's Office of Emergency Services (Cal OES). Der Letter of Intent (LoI) dient der Intensivierung und näheren Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit. Die Unterzeichnung ist ein starkes Signal der gemeinsamen Widerstandsfähigkeit. Zudem sind die Einblicke für die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg von Bedeutung und stärken den Wissensaustausch und die Partnerschaft zwischen den Akteuren.


Stärkung der transatlantischen Zusammenarbeit

„Wer europäische Leitregion in der Digitalisierung werden möchte, muss sein Wissen stetig erweitern und innovative Themen vorantreiben. Der fachliche Austausch vor Ort macht es uns möglich, unsere transatlantische Zusammenarbeit weiter zu stärken. So stellen wir die Weichen für eine resiliente Cybersicherheit. Mit der Unterzeichnung des Letter of Intent gemeinsam mit dem California Governor's Office of Emergency Services festigen und konkretisieren wir erneut unsere Partnerschaft zwischen dem Bundesstaat Kalifornien und dem Land Baden-Württemberg, um weiterhin von den Besten auf diesem Gebiet zu lernen“, sagte Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie (CIO/CDO), am Cal OES in Sacramento. Grundlage der bisherigen Zusammenarbeit bietet das Memorandum of Understanding (MoU) von 2018. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Schwerpunkt- und Zielsetzung für die Bereiche Cybersicherheit und Open Data.


Kernthemen Cybersicherheit und Open Data

Der Letter of Intent realisiert sich in den kommenden zwei Jahren unter anderem in einem Informationsaustausch zu Themen der Cybersicherheit, Präventionsmaßnahmen sowie spezifischen Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen. Darüber hinaus werden Erfahrungen über Best-Practices-Beispiele ausgetauscht. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen fördern den Wissensaustausch beider Partner.

Cybersicherheit ist eine Herausforderung für alle Staaten. Unter diesem Aspekt strebt das Innenministerium Baden-Württemberg bewusst die effizientere und intensivere Zusammenarbeit mit den in der Cyber- und Informationssicherheit tätigen Akteure an. „Das Cal OES bietet Einblicke in bereits bestehende Strukturen, die für den Aufbau unserer noch jungen Cybersicherheitsarchitektur Baden-Württembergs von Vorteil sind. Zudem sind die gemeinsamen Gespräche ebenso für die geplante Ausarbeitung einer Datenstrategie hilfreich“, sagte CIO/CDO Stefan Krebs während des Gespräches mit Ghilarducci.


Weitere Partnerschaften über Landesgrenzen hinaus

Neben Kalifornien steht ebenfalls der Austausch mit Israel als weiterer Kooperationspartner auf der Agenda des Innenministeriums. Im Zuge des dritten Cybersicherheitsforums unterzeichneten das Israel National Cyber Directorate und das Innenministerium das Memorandum of Understanding im Jahr 2021, durch welches das Land von der fortgeschrittenen Expertise der Israelis profitieren kann. Mit diesem internationalen Wissensaustausch kann das Land der rasanten Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden wirksam begegnen. Auch in Zukunft sollen weitere Partnerschaften den Themenbereichen Cybersicherheit und Open Data nützlich sein. Hierzu finden derzeit Gespräche statt.c


Quelle: Staatsministerium

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news-947 Fri, 07 Oct 2022 08:52:08 +0200 Wirtschaftsministerin besucht das Silicon Valley /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-besucht-das-silicon-valley Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 5. Oktober 2022 im Rahmen ihrer USA-Delegationsreise das Silicon Valley besucht. Erster Programmpunkt war ein Roundtable mit einflussreichen Vordenkern aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). „Die Zukunftstechnologie KI gilt zu Recht als Schlüssel zur Welt von morgen. Mit ‚KI made in Baden-Württemberg‘ wollen wir das Schloss öffnen und die Tür weit aufstoßen. Auf diesem Weg suchen wir verlässliche Partner. Gerade die USA als Vorreiter in diesem Zukunftsbereich liegen hier auf der Hand", erklärte Hoffmeister-Kraut.

„Die Kooperationsmöglichkeiten sind vielfältig. Baden-Württemberg braucht sich dabei nicht verstecken. Wir müssen unsere Anstrengungen aber noch mehr darauf konzentrieren, dass aus den exzellenten Forschungsergebnissen, die bei uns im Land bereits erbracht werden, innovative und marktfähige KI-Produkte, -Dienstleistungen und -Geschäftsmodelle werden. Die USA sind uns hier klar einen Schritt voraus“, so die Ministerin. Die USA und andere Länder wie China verzeichnen bedeutend höhere Investitionen in KI. „Wenn wir im globalen Innovationswettbewerb mithalten und die wirtschaftlichen Chancen nutzen wollen, müssen wir uns in Europa und in Deutschland mehr anstrengen. Es ist ganz klar: Wir müssen den Innovations-Gap jetzt schnellstmöglich schließen. Dafür müssen auf EU-Ebene die teils hohen bürokratischen Schranken abgebaut werden“, so Hoffmeister-Kraut. So erschwere das europäische Beihilfenrecht etwa die Errichtung großformatiger Innovationscluster. Die Ministerin fordert: „Es muss bei uns Vieles schneller, einfacher und unbürokratischer werden. Sonst machen wir uns in der zentralen Schlüsseltechnologie KI von anderen Ländern abhängig.“ Dabei gehe es auch um einen verantwortungsvollen und wertebasierten Umgang mit KI. Den gemeinsam gegründeten Handels- und Technologierat von EU und der USA begrüße sie daher.

Eine bahnbrechende Idee schaute sich die Ministerin bei Zoox an. Das Unternehmen arbeitet seit acht Jahren an einem fahrerlosen Robotaxi. 2020 präsentierte der Ableger von Amazon seinen revolutionären Prototypen zum ersten Mal. „Der Transformationsprozess in der Automobilbranche ermöglicht es neuen Akteuren, in den Markt einzutreten und die Automobilbranche von Grund auf zu verändern“, so Hoffmeister-Kraut. Zoox sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sich die Mobilität in Zukunft verändern könne.

Seit 2018 betreibt das Wirtschaftsministerium eine Wirtschaftsrepräsentanz in San Francisco. Speziell für klein- und mittelständische Unternehmen steht hier ein „Innovation Scout“ als Anlaufstelle und Brückenkopf zur Verfügung. „Durch unsere Wirtschaftsrepräsentanz im Silicon Valley haben baden-württembergische Unternehmen einen unmittelbaren Ansprechpartner und gleichzeitig auch einen direkten Informationskanal aus der und in die Region“, so Hoffmeister-Kraut. Sven Potthoff, Wirtschaftsrepräsentant des Landes, begleitet die Wirtschaftsministerin bei ihrem Besuch: „Durch einen gezielten Wissenstransfer und die Entwicklung neuer Partnerschaften und Lösungsansätze bietet das Silicon Valley als Innovationsökosystem und Impulsgeber vielversprechende Chancen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit baden-württembergischer Unternehmen“, sagte er.


Die Ministerin in den USA

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ist mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann derzeit auf Delegationsreise in den USA. Im Rahmen dessen führte sie eine Besuchsdelegation für einen Tag ins Silicon Valley.

Die USA sind nach wie vor Baden-Württembergs und Deutschlands wichtigster und engster Wirtschaftspartner. Die USA sind seit Jahren unangefochten Weltspitze im Bereich künstlicher Intelligenz. Der nordamerikanische Markt für KI wird voraussichtlich 2022 24,9 Milliarden US-Dollar wert sein und laut aktuellen Prognosen jährlich um 31,5 Prozent auf insgesamt 128,8 Milliarden in 2028 wachsen. Der Westen der USA und insbesondere das Silicon Valley bilden dabei das bedeutendste Ökosystem. Hier werden bahnbrechende Ideen in umsatzstarke Produkte und Dienstleistungen umgesetzt.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-940 Wed, 21 Sep 2022 12:05:30 +0200 Invest BW - Förderprogramm geht in die vierte Runde /en/current/press-releases/details/invest-bw-foerderprogramm-geht-in-die-vierte-runde Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 21. September 2022 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 40 Millionen Euro zur Verfügung. „In den vergangenen beiden Jahren hat sich Invest BW zu einer Institution der Innovationsförderung im Land entwickelt. Mich freut sehr, dass besonders unsere Start-ups und unser Mittelstand davon profitieren“, betonte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Seit dem Start von Invest BW im Jahr 2021 wurden fast 1200 Anträge gestellt. Insgesamt wurden über 220 Millionen Euro für Zukunftsprojekte in Baden-Württemberg vergeben. Rund 80 Prozent aller geförderten Projekte stammen von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Nach den missionsorientierten Förderaufrufen zu Innovationen für den Klimaschutz im ersten Quartal 2022 und zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz im zweiten Quartal ist der kommende Förderaufruf technologieoffen. „In der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Lage ist es wichtig, alle Branchen mitzunehmen. Wir wollen jeder guten Idee eine Chance geben“, so Hoffmeister-Kraut. Anträge können Unternehmen stellen, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder beabsichtigen, sich auf eine dieser Arten im Bundesland anzusiedeln.

Der anstehende Invest BW Förderaufruf soll wirkungsvolle Anreize für Start-ups und KMU schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Das gilt besonders im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen und für Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut werden.

Für Start-ups und KMU gibt es mit diesem Förderaufruf erweiterte Möglichkeiten, gefördert zu werden. Neben auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien schafft nun die Option zur Förderung nach der De-minimis-Beihilfen-Verordnung leichten Zugang zu attraktiver finanzieller Unterstützung. Bis zu einer Fördersumme von 200.000 Euro sind vereinfachte Bonitätsnachweise zu erbringen, was jungen, innovativen Start-ups mit üblicherweise geringer Ausstattung an Eigenkapital entgegenkommt.

So stellen Sie einen Antrag

Förderanträge für den vierten Förderaufruf können bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 21. September 2022 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 20. Oktober 2022 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.

Über Invest BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben.

Seither wurden quartalsweise technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe veröffentlicht, letztere zu „Innovationen für den Klimaschutz“ sowie „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“. An diese schließt sich der hier beschriebene technologieoffene Förderaufruf an. Ein weiterer missionsorientierter Förderaufruf ist im vierten Quartal 2022 vorgesehen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-927 Fri, 02 Sep 2022 08:08:01 +0200 Baden-Württemberg auf dem Weg ins Gigabit-Zeitalter /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-auf-dem-weg-ins-gigabit-zeitalter Eine Investitionsoffensive hat Baden-Württemberg beim schnellen Internet eine bundesweite Spitzenstellung eingebracht. Rund 95 Prozent aller Haushalte im Land verfügt über einen Anschluss von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Die Gigabit-Studie 2022 zeigt, dass der Fördermittelbedarf noch nicht erschöpft ist. In Baden-Württemberg schlägt das Innovationsherz Europas. Für unser Land gehört die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet zur Daseinsvorsorge und der fortschreitende Ausbau von Glasfasernetzen ist eine der bedeutendsten strukturpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Investitionen in den Breitbandausbau sind unverzichtbare Zukunftsinvestitionen. Seit 2016 haben wir deshalb für den Aufbau von Glasfasernetzen rund 3,5 Milliarden Euro investiert, 1,7 Milliarden Euro Landesmittel und – durch unsere intelligente Förderpolitik – nochmals 1,8 Milliarden Euro vom Bund, so viel wie nirgendwo sonst in der Republik. Mit unserer Investitionsoffensive haben wir Baden-Württemberg beim schnellen Internet bundesweit vom Mittelfeld ins Spitzenfeld gebracht. Das ist jetzt aber kein Ruhepolster. Wir müssen auch in den kommenden Jahren kräftig investieren – wenn wir die erfolgreich erarbeitete Spitzenstellung halten möchten“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Gigabit-Studie (PDF) vor Vertretern aus Politik und Verwaltung am 1. September 2022.


3,5 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert

Dank unserer groß angelegten Förderpolitik und dem privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen verfügen heute bereits rund 95 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde – ein Anstieg von 22 Prozentpunkten gegenüber 2016. Damit sind wir weiter gekommen, als viele geglaubt haben. Die Zahl der Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit von mindestens einem Gigabit pro Sekunde (also 1.000 Megabit pro Sekunde) stieg sogar noch wesentlich rasanter: von 1,4 Prozent Mitte 2016 auf gut 60 Prozent Mitte 2021.

Gerade für ein Hochtechnologieland wie Baden-Württemberg sind Gigabit-Netze von großer Bedeutung, insbesondere auch für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren. Der Fördermittelbedarf ist noch nicht erschöpft. Es gibt auch weiterhin und immer noch Gebiete ohne eigenwirtschaftliche Ausbauperspektive. Laut Studie sind es rund 480.000 Adresspunkte in Baden-Württemberg, für die voraussichtlich auch mittelfristig kein eigenwirtschaftlicher Ausbau zu erwarten ist und die deshalb durch Fördermittel mit gigabitfähigen Anschlüssen ausgebaut werden müssen. Eine transparente Investitionskostenermittlung auf Basis einer Grobnetzplanung berechnet dafür eine Wirtschaftlichkeits- beziehungsweise Deckungslücke in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung der getroffenen Annahmen und unter Fortführung der aktuellen Förderkulisse ergibt sich daher ab 2022 ein landesseitiger Fördermittelbedarf von rund 1,5 Milliarden Euro.


Gigabit-Studie in mehreren Schritten

Das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen hatte die Studie Ende 2021 in Auftrag gegeben. Mit dem Projektpartner – der MICUS Strategieberatung aus Düsseldorf – wurde zunächst die aktuelle Breitbandverfügbarkeit analysiert sowie der mittelfristig zu erwartende eigenwirtschaftliche Netzausbau abgeschätzt. Darauf aufbauend hat die Studie den voraussichtlichen Investitions- und Fördermittelbedarf für den Ausbau der gigabit-unterversorgten Gebiete berechnet.

Im ersten Schritt präsentiert die Studie eine Analyse der aktuellen Breitbandversorgung. Hierfür liegen der Studie Ausbaudaten der im Land Baden-Württemberg tätigen Telekommunikationsunternehmen vor. Die erhobenen Daten wurden mit dem aktuellen Stand des Breitbandatlas abgeglichen. Laut Breitbandatlas verfügten Mitte 2021 59,5 Prozent der privaten Haushalte in Baden-Württemberg über einen gigabitfähigen Breitbandanschluss.

Im zweiten Schritt, der Szenarioanalyse, wurde mit Hilfe unverbindlicher Ausbauankündigungen durch die Telekommunikationsunternehmen der zukünftige Gigabit-Ausbau abgeschätzt. Zusätzlich wurden diese Ausbauankündigungen durch Annahmen ergänzt, die beschreiben, in welchen Gebieten ein eigenwirtschaftlicher Ausbau wahrscheinlich ist.

In einem dritten Schritt wurde für die rund 480.000 verbliebenen, durch Förderung auszubauenden Adresspunkte, auf Basis einer Grobnetzplanung der Investitions- und Fördermittelbedarf errechnet.


Bis 2025 flächendeckend gigabitfähige Festnetze

„In Baden-Württemberg haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2025 flächendeckend gigabitfähige Festnetze auf den Weg zu bringen. Das ist ein großer Kraftakt – aber ich glaube fest daran, dass wir das gemeinsam schaffen, wenn alle mit anpacken – Telekommunikationswirtschaft, Bund, Länder und Kommunen. Es gilt zu entscheiden, wie wir die digitale Infrastruktur ausgestalten wollen, denn sie ist das zentrale Nervensystem unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Innovation ist unsere Lebensversicherung für das digitale Zeitalter, für das unser Land Schrittmacher sein will. Wenn wir unser Breitbandziel erreichen wollen, dann werden landesseitig weitere Mittel benötigt. Das macht die Studie unmissverständlich klar. Wenn wir jetzt nicht vorbauen, wenn es hier hakt, stoppen all unsere Vorhaben“, unterstrich Digitalisierungsminister Thomas Strobl die Bedeutung der Studie.

Der Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetages Baden-Württemberg, Steffen Jäger, sagte: „Die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser gehört für die Städte und Gemeinden zu den zentralen Standortfaktoren für Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung. Da der marktgetriebene Ausbau bisher nicht flächendeckend Glasfasernetze realisiert, bringen sich zahlreiche Kommunen als Ausfallbürgen in den Ausbau dieser Zukunftsinfrastruktur ein. Dies belegt die neue Gigabit-Studie. Gleichzeitig wird der weitere Ausbau- und Investitionsbedarf deutlich. Hierzu braucht es weiterhin eine gut abgestimmte und kraftvolle Förderunterstützung von Bund und Land. Das Land hat hier klare Zusagen gemacht, dafür bin ich Herrn Minister Strobl dankbar. Nun ist auch der Bund gefordert, bei den anstehenden Haushaltsberatungen Farbe zu bekennen.“

Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg, Prof. Dr. Alexis von Komorowski, erklärte: „Insbesondere auch die Anfang 2019 erfolgte Neuausrichtung der Landesförderung hin zu einer Kofinanzierung der Bundesförderung hat dem Breitbandausbau in Baden-Württemberg nochmals einen gewaltigen Schub verliehen. Baden-Württemberg ist inzwischen Spitzenreiter, was die Zahl der Förderanträge auf Bundesebene angeht, und es ist gelungen, einen Milliardenbetrag an Bundesmitteln ins Land zu holen. Diese Erfolgsstory muss unbedingt fortgesetzt werden. Gerade in diesen krisenhaften Zeiten kommt es darauf an, durch flächendeckend gigabitfähige Breitbandnetze die Grundlagen für Wachstum und Wohlstand zu sichern.“

Quelle: Staatsministerium

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news-926 Thu, 01 Sep 2022 18:13:36 +0200 Innovative Ideen für den Tourismus gesucht /en/current/press-releases/details/innovative-ideen-fuer-den-tourismus-gesucht Im Rahmen des Start-up BW Tourismus Cup werden innovative Ideen für den Tourismus gesucht. Mit dem Wettbewerb soll ein Raum für neue Ideen und Investitionen geschaffen werden. Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg können sich bis zum 15. November 2022 bewerben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sucht innovative Ideen für den Tourismus. Ab dem 1. September 2022 können sich Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg mit ihren Ideen im Tourismus beim landesweit ausgeschriebenen Start-up BW Tourismus Cup bewerben.

„Der Tourismus sichert und schafft Arbeitsplätze im Land, steigert die Lebensqualität von Gästen und Einheimischen und wird auch wirtschaftlich immer wichtiger. Doch die Corona-Pandemie hat die Branche schwer getroffen“, erklärte Tourismusstaatssekretär Dr. Patrick Rapp. „Wir befinden uns nach einer zweijährigen Pandemiephase nun in einer Neustartsituation“, so Dr. Patrick Rapp. „Mit dem Tourismus Cup wollen wir einen Raum für neue Ideen und Investitionen schaffen. Ich freue mich bereits jetzt auf zahlreiche kreative Einreichungen – denn Baden-Württemberg ist nicht ohne Grund weit über die Grenzen Deutschlands hinaus für seinen Erfindergeist bekannt.“


Bewerbungsschluss ist der 15. November 2022

Um den drängenden Herausforderungen im Tourismus gerecht zu werden, wurde der Start-up BW Tourismus Cup als Teil der DU. bist Tourismus-Initiative ins Leben gerufen. Bis zum 15. November 2022 können sich Start-ups mit ihren kreativen Ideen für den Tourismus Cup bewerben. Das Finale wird auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, der CMT, im Januar 2023 gekürt. Dort pitchen die Finalistinnen und Finalisten ihre Konzepte vor einer Fachjury und einem interessierten Publikum. „Damit bieten wir den Start-ups eine Bühne, um ihr Business voranzutreiben. Aber auch die Tourismusakteurinnen und -akteure profitieren von den frischen Ideen“, betonte Dr. Patrick Rapp.

Auf die Gewinner warten attraktive Preisgelder in Höhe von 1.000 Euro, 700 Euro und 500 Euro. Der oder die Erstplatzierte darf sich zudem über einen zweckgebundenen Gewinn in Höhe von 10.000 Euro freuen. Neben den Preisgeldern und der Chance, sein Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und Kontakte in der Gründerszene zu knüpfen, wird ein Mentoring-Programm für die Unterstützung und Beratung bei der weiteren Business-Planung angeboten. Zusätzlich erhält das Sieger-Team ein Ticket zum Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitches.


Bewerben können sich Start-ups aus dem Land

Bewerben können sich in Baden-Württemberg angesiedelte Start-ups. Thematisch müssen sie dem Tourismusbereich zuzuordnen sein, beispielsweise den Bereichen Verkehr und Mobilität, Nachhaltigkeit, Kultur, digitale Lösungen oder Reisen. Ihre Idee muss dabei einen deutlichen Umsetzungsanspruch vorweisen. Zudem darf das Start-up zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als fünf Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet haben oder sich gerade in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase befinden. Die Bewerbungsphase endet am 15. November 2022.

Start-up BW: Tourismus Cup 2023


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-925 Sun, 28 Aug 2022 18:00:10 +0200 Ideen für zeitgemäße Einkaufserlebnisse im Ladengeschäft gesucht /en/current/press-releases/details/ideen-fuer-zeitgemaesse-einkaufserlebnisse-im-ladengeschaeft-gesucht Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt mit dem Ideenwettbewerb „Einkaufserlebnisse im stationären Einzelhandel – Best Practices für Baden-Württemberg“ stationäre Einzelhändler dabei, neue Einkaufserlebniskonzepte zu entwickeln. Die Ideen können ab sofort eingereicht werden. „Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, muss der stationäre Einzelhandel seine Vorteile gegenüber dem reinen Online-Handel ausbauen und stärken. Der Steigerung des Kauferlebnisses durch innovative Verkaufsflächen und Angebote kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Dafür braucht es neue Ideen, Lösungen und Vorbilder. Deshalb setzen wir mit dem Ideenwettbewerb einen gezielten Anreiz für unsere Einzelhändler, um kreative, innovative und nachhaltig wirksame Konzepte für zeitgemäße Einkaufserlebnisse zu entwickeln und diese mit Unterstützung des Landes auch im eigenen Ladengeschäft umzusetzen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. 

Insgesamt sollen rund 25 Konzepte zur Stärkung des stationären Einkaufserlebnisses im Rahmen des Ideenwettbewerbs ausgewählt und deren Umsetzung finanziell gefördert werden. „Ich freue mich, dass wir mit der CIMA Beratung + Management GmbH und der ibi research an der Universität Regensburg GmbH zwei Beratungsunternehmen mit großer Handelserfahrung als Dienstleister für die Umsetzung des Ideenwettbewerbs und die beratende Begleitung der ausgewählten Einzelhändler gewinnen konnten“, sagte Hoffmeister-Kraut.


Ideenwettbewerb richtet sich an Einzelhandel

Der Ideenwettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels und des Kfz-Handels mit Unternehmenssitz und Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Unternehmen des Versand- und Internet-Einzelhandels sind nur dann förderberechtigt, wenn sie über mindestens ein stationäres Ladenlokal verfügen oder ein solches konkret einrichten wollen.

Der Fördersatz beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, begrenzt auf maximal 70.000 Euro je Unternehmen. Förderfähig sind neben Ausgaben für Gestaltungsmaßnahmen und den temporären, nicht die Gebäudesubstanz verändernden Innenausbau des Ladenlokals sowie den Ladenbau, die Anschaffungs- oder Mietkosten im Zusammenhang mit dem Erlebniskonzept, die Ausgaben für externe Dienstleister und sowie Marketingkosten. Für eine bestmögliche Umsetzung der Erlebniskonzepte vor Ort sollen die rund 25 ausgewählten Einzelhandelsunternehmen zusätzlich von den Einzelhandelsexpertinnen und -experten der CIMA Management + Beratung GmbH und der ibi research an der Universität Regensburg GmbH, intensiv beratend begleitet werden. Schließlich sind im Sinne eines landesweiten Wissenstransfers die Ermittlung und Veröffentlichung der erfolgreichsten Erlebniskonzepte (Best Practices) vorgesehen.

Die Wettbewerbsteilnahme ist für antragsberechtigte Unternehmen des Einzelhandels bis zum 7. Oktober 2022 möglich. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen können über die Internetseite des Wettbewerbs abgerufen werden: www.ideenwettbewerb-einzelhandel.de


Der Einzelhandel im Wandel

Der Einzelhandel befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der ihn vor vielfältige Herausforderungen stellt. Dazu gehören insbesondere das veränderte Konsumentenverhalten und die digitale Transformation mit weiter zunehmendem Onlinehandel und -kauf. Die Corona-Pandemie verstärkte diese Entwicklung mit der Folge dramatischer Umsatzrückgänge über einen längeren Zeitraum bei vielen, insbesondere kleinen und mittleren inhabergeführten, stationären Einzelhändlern. Viele Einzelhändler haben durch diese Entwicklung stark an wirtschaftlicher Substanz verloren, nicht zuletzt in den für eine attraktive Innenstadt besonders wichtigen Branchen wie etwa dem Bekleidungs- und Schuheinzelhandel, dem Spielwareneinzelhandel oder dem Einzelhandel mit Wohnungseinrichtungen und Haushaltswaren. Aktuell belasten die in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise das Konsumklima und den Einzelhandel zusätzlich.

Mit der Intensivberatung „Zukunft Handel 2030“ hat das Wirtschaftsministerium bereits im letzten Jahr ein Förderprogramm veröffentlicht, welches insbesondere kleine und mittlere stationäre Einzelhandelsunternehmen bei der Bewältigung des Transformationsprozesses unterstützt, indem tragfähige, individuelle Lösungen in den Bereichen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Personal durch branchenerfahrene Fachberater erarbeitet werden.

Darüber hinaus unterstützt das Förderprogramm „Regionale Innenstadtberater“ bereits seit Juli 2021 die Innenstadtakteure, darunter auch den stationären Einzelhandel, bei der Entwicklung und Umsetzung langfristig wirksamer Konzepte.

Mit dem Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt werden neben der Einrichtung und dem Betrieb von Pop-up-Stores und -Malls zur Leerstands-Bekämpfung in den Kommunen, u.a. neuartige Veranstaltungen mit Eventcharakter zur Innenstadtbelebung gefördert.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-912 Fri, 29 Jul 2022 15:46:22 +0200 Neue Plattform „Frau und Beruf Baden-Württemberg“ ist online /en/current/press-releases/details/neue-plattform-frau-und-beruf-baden-wuerttemberg-ist-online „Mit unserer neuen digitalen Plattform ‚Frau und Beruf digital Baden-Württemberg‘ führen wir unser erfolgreiches Landesprogramm ‚Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg‘ mit seinen vielfältigen Angeboten in die digitale Zukunft. Die Plattform steht ab sofort allen Frauen, Unternehmen und Verbänden landesweit zur Verfügung“, freute sich Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut beim offiziellen „Go Live“ der digitalen Plattform www.frauundberuf-bw.de im Neuen Schloss in Stuttgart. „Es gilt, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen – auch, um die Gleichstellung in der Wirtschaft weiter voranzubringen.“ Die zentrale Plattform ist der zentrale Content-Hub zu Informationen, digitaler Interaktion und Transaktion im Thema Frau und Beruf. Alle Themen rund um Bewerbung, Berufseinstieg, Aufstieg, Umstieg, Wiedereinstieg, Existenzgründung, 55+, Vereinbarkeit Beruf und Familie werden darauf abgebildet und gebündelt dargestellt. Frauen können direkt eine kostenfreie Beratung vor Ort bei einer der neun Kontaktstellen Frau und Beruf buchen oder sich zu Veranstaltungen anmelden. Digitale Services – wie etwa Webinare, Live-Chats, Blended Learning und andere – werden sukzessive ausgebaut.

„Auf der neuen Plattform bündeln wir Angebote im Bereich der Gleichstellung zeitgemäß und zielgruppengerecht und machen sie breit zugänglich. Auf alle Interessierten wartet ein umfangreiches Angebot aus Online- und Präsenzmaßnahmen sowie aus digital gestützten Beratungs- und Kommunikationsformaten – gemeinsam mit den Akteurinnen vor Ort - den Kontaktstellen Frau und Beruf und weiteren Projektträgern ausgerichtet am Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform“, so die Ministerin.

Fotos von der Veranstaltung in der Mediathek

Weitere Informationen

Die neun Kontaktstellen „Frau und Beruf Baden-Württemberg“ an 15 Standorten im Land haben sich als zentrale Anlaufstellen für Frauen, Unternehmen, Weiterbildungseinrichtungen, Verbände und Institutionen der Wirtschaft seit vielen Jahren bewährt. Sie haben ihr Angebot kontinuierlich weiterentwickelt und sind gerade in den jetzigen Krisenzeiten stark nachgefragt. Die Mitarbeiterinnen der Kontaktstellen kennen aufgrund jahrelanger Erfahrung und Expertise den Beratungsbedarf und verfügen über Strukturen und Netzwerke vor Ort.

Schon vor dem Beginn der großen Krisen startete das Wirtschaftsministerium mit den Kontaktstellen Frau und Beruf und der Hochschule Heilbronn eine Digitalisierungsstrategie und erarbeitete Lösungsansätze für drei inhaltliche Säulen:

  • für eine digitale Beratung, die Frauen frühzeitig und einfach wahrnehmen können,
  • für eine noch engere Zusammenarbeit der Kontaktstellen untereinander sowie mit Unternehmen, Weiterbildungsträgern und Arbeitsagenturen
  • und für digitale Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt zahlreiche weitere Maßnahmen im Kontext Wirtschaft und Gleichstellung, die ebenfalls auf der Plattform abgebildet und gebündelt werden, wie zum Beispiel die landesweiten Frauenwirtschaftstage, Angebote zu Themen wie moderne Unternehmenskultur 4.0, Diversity-Management oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg spricht die Zielgruppen Frauen und Unternehmen an und bietet umfangreichen Inhalt zu allen Fragen rund um das Thema „Frau und Beruf“. Neben aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps und Fachbeiträgen werden als Mutmacher „Erfolgsgeschichten“ von Frauen erzählt, die es durch die Beratung in den Kontaktstellen geschafft haben, sich beruflich weiterzuentwickeln. Alle Zielgruppen, wie zum Beispiel Berufseinsteigerinnen, „Wiedereinsteigerinnen“, Aufsteigerinnen, Frauen mit Migrationsgeschichte, aber auch Unternehmen, die Frauen gewinnen oder halten wollen, finden passgenaue Informationen auf speziellen Seiten.

Jede Kontaktstelle in Baden-Württemberg bietet Frauen über eine eigene Landingpage Informationen über das regionale Angebot. Sie können direkt eine Beratung buchen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-905 Wed, 20 Jul 2022 17:15:00 +0200 Wirtschaftsministerium wählt zwölf regionale Digital Hubs aus /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-waehlt-zwoelf-regionale-digital-hubs-aus Hoffmeister-Kraut: „Mit diesen regionalen Digital Hubs bieten wir ein noch dichteres Netz von Anlaufstellen vor Ort zur Digitalisierung der Wirtschaft“ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (20. Juli) die Auswahl von zwölf regionalen Digital Hubs bekanntgegeben. Diese haben im Rahmen des am 24. März 2022 gestarteten Wettbewerbs ihre Projektskizzen eingereicht und sind nun berechtigt, in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einzureichen. „Mit zwölf regionalen Digital Hubs können wir ein noch dichteres Netz von Anlaufstellen vor Ort zur Digitalisierung der Wirtschaft bieten“, so die Ministerin.

„Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs darüber hinaus dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium bereits den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund 10 Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Die regionalen Digital Hubs haben sich als wichtige Anlaufstellen für das Thema Digitalisierung in den Regionen etabliert. In einer zweiten Förderrunde sollen einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung erhalten, andererseits auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 zehn Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Digitalisierung ist nach wie vor elementar für die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Der Einsatz digitaler Technologien bietet enorme Wertschöpfungspotenziale. Im Rahmen der zweiten Förderphase der regionalen Digital Hubs wird gerade auch das Thema Nachhaltigkeit noch stärker im Fokus stehen“, sagte die Ministerin.

Der aktuelle Förderwettbewerb umfasst ein zweistufiges Auswahlverfahren. In der ersten Stufe war zunächst eine Projektskizze bis zum 10. Mai 2022 beim Wirtschaftsministerium einzureichen. Die Bewertung der eingereichten Projektskizzen erfolgte gemäß den im Förderaufruf festgelegten Kriterien und die ausgewählten Vorhaben erhalten nun die Möglichkeit, einen Vollantrag einzureichen. Den Förderaufruf und weitergehende Informationen zur Förderung finden Sie unter www.digital-hubs-bw.de.

Mit den neuen regionalen Digital Hubs – „Digital.FuturES“ für den Landkreis Esslingen, „Regionale digitale Kooperation im Handwerk (ReDiKo)“ in Rutesheim und dem „DigiHUB Oberschwaben“ mit Schwerpunkt auf dem Landkreis Ravensburg – wird das bestehende Netzwerk nochmal erweitert und bietet zusätzliche regionale Anlaufstellen in der Fläche des Landes.

Eine Übersicht über sämtliche ausgewählte regionale Digital Hub-Konzepte finden Sie nachstehend.

Fotos von der Bekanntgabe finden Sie unter folgendem Link: https://t1p.de/xjy6x


Weitere Informationen über die Initiative Wirtschaft 4.0

Die regionalen Digital Hubs sind eine der Kernmaßnahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw dar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de.


Ausgewählte regionale Digital Hubs


Quelle: Wirtschaftsministerum
 

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news-901 Wed, 13 Jul 2022 22:34:00 +0200 Wirtschaftsministerin zeichnet neun „KI-Champions Baden-Württemberg 2022“ aus /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-zeichnet-neun-ki-champions-baden-wuerttemberg-2022-aus Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat in Stuttgart zum dritten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Acht Unternehmen und eine Forschungseinrichtung wurden im Rahmen einer Online-Preisverleihung für ihre KI-Lösungen prämiert. „Ich freue mich sehr, dass sich der Wettbewerb ‚KI-Champions Baden-Württemberg‘ in seiner dritten Runde etabliert hat. Das zeigt einmal mehr, welches Potenzial an KI-basierten Lösungen wir bereits im und vor allem aus dem Land haben und das in dieser Themenbreite. ‚KI made in BW‘ ist damit längst Realität“, so Hoffmeister-Kraut. Für den Standort Baden-Württemberg und dessen Zukunft sei diese Entwicklung sehr wichtig, denn KI-Lösungen für die Wirtschaft und für die Bewältigung der globalen Herausforderungen zeigten enorme Entfaltungsmöglichkeiten. Die Entwicklungen im weltweiten Markt seien sehr dynamisch und mit hohen Wachstumsraten verbunden. Das biete gerade für Baden-Württemberg, als Spitzenstandort bei Forschung und Entwicklung, enorme Chancen. Es setze voraus, dass die Lösungen und Anwendungen schnell ihren Weg in den Markt finden, um im globalen Innovationswettbewerb bestehen zu können.

Das Ziel des Wettbewerbs sei daher, die erfolgreichen Beispiele aus Baden-Württemberg zu zeigen und damit unsere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen sichtbarer zu machen.


Weitere Informationen

Zu Beginn des Jahres 2022 rief das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum dritten Mal zum Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ auf. Gesucht wurden herausragende, innovative Beispiele für anwendungsorientierte Lösungen der Künstlichen Intelligenz aus Baden-Württemberg. Der Wettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Dieses hat zum Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg, die regionalen KI-Labs und die Errichtung des Innovationsparks KI Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.ki-champions-bw.de

Bilder der Verleihung finden Sie im Nachgang in der Mediathek.


Die Preisträgerinnen und Preisträger 2022

Forschungseinrichtungen:

  • Hochschule Aalen – Zentrum für Optische Technologien, mit ihrem Machine Learning Modell zur Politur von EUV-Lithographie Komponenten, die eine Vorhersage des Materialabtrags im komplexen Fertigungsschritt der Politur mit einer erreichten Genauigkeit von 99,22 Prozent als Spitzenwert erreicht. Der Nebeneffekt ist eine 100 prozentige Kontrolle und predictive maintenance durch den Einsatz von Sensorik, Entlastung der Beschäftigten, Reduzierung von Ausschuss- und Nachbearbeitungswerkstücken und damit einhergehende die Steigerung der Fertigungskapazitäten sowie der Gewinn von Prozessknowhow. Außerdem wird mit Blick auf die Forschung und Entwicklung der Wandel zu einer wissensbasierten Prozessgestaltung forciert. https://www.hs-aalen.de/de/facilities/12

Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • asvin GmbH, Stuttgart, mit der KI-Lösung IoT Behaviour Botnet Detection, mit deren Hilfe Angriffe auf IoT (Internet der Dinge)-Endgeräte frühzeitig erkannt und Unternehmen vor Schäden durch kriminelle Botnets geschützt werden. Die KI-Lösung unterstützt bei der Früherkennung und bei der Abwehr von Angriffen (die sich auch enorm auf die Energiekosten auswirken können, da ganze Geräteflotten angegriffen werden) und stärkt die Cyber-Resilienz. Mit Hilfe von KI kann die Zeitspanne von der Erkennung eines Cyberangriffes bis zur Einleitung der ersten Gegenmaßnahmen drastisch reduziert werden. Dies verschafft Unternehmen und Institutionen deutliche Zeitvorteile im Angriffsfall und steigert die Effizienz in der Cyberabwehr. Als lernendes System verbessert die KI zudem die Verlässlichkeit der Angriffserkennung und Meldungen laufend. https://www.asvin.io
  • aurivus GmbH, Ulm, mit einer KI für Scan to BIM (Scan to BIM AI), die in Punktwolken aus Laserscans alle enthaltenen Objekte erkennt und aus diesen komplexen Sachverhalten automatisiert ein BIM-Modell (BIM – Building Information Modeling) mit allen erdenklichen (Meta-)Informationen erstellt. Aufgrund des stark wachsenden Bedarfs an der Modellierung von Bestandsgebäuden können die Projekte mit der KI in größerem Umfang umgesetzt werden und zudem wird der Beruf des Modellierers attraktiver. Die Lösung kommt auch bei der Optimierung der Energieeffizienz von Gebäuden zum Einsatz. https://aurivus.com/
  • Casablanca.AI GmbH, Pforzheim, greift mit der KI-Lösung Casablanca.ai die Problematik auf, dass in Videokonferenzen häufig aneinander vorbeigeschaut wird, da die Kamera am Bildschirmrand sitzt. Blickkontakt ist jedoch wichtig für unser Verständnis und Vertrauen. Mit der KI-Lösung wird eine virtuelle Kamera hinter die Augen des Gegenübers gesetzt. Sie schafft damit einen natürlichen Blickkontakt, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. Das ersetzt nicht immer den persönlichen Kontakt, kann aber dennoch Geschäftsreisen vermeiden und bietet gleichzeitig einen Austausch auf hohem Niveau. https://casablanca.ai/
  • Geospin GmbH, Freiburg, ermöglicht mit der Location Intelligence Assistentin (LIA) über eine Weboberfläche den deutschlandweiten Zugriff auf Prognosen, Analysen und zu zahlreichen Datenquellen. LIA unterstützt bei der Auswahl der relevanten Informationen für Fragestellungen über ein benutzerfreundliches Menü. Die Antworten werden intuitiv auf einer interaktiven Karte dargestellt. LIA nutzt die jahrelange Erfahrung und ausgezeichnete Forschung im Bereich Location Intelligence. Mit den intelligenten Geodatenanalysen können letztlich Ressourcen gespart und Handlungskompetenzen erweitert werden. www.geospin.de
  • hydrop water systems, Stuttgart, mit der KI-Lösung hydrop meter, bei der mittels eines Kameraaufsatzes für den zentralen Hauswasserzähler die Verbrauchsdaten ausgewertet und über ein neuronales Netz den jeweiligen Anwendungen (Kochen, Duschen, Bewässern etc.) zugeordnet werden. Mithilfe einer KI werden demnach Verbrauchsmuster erkannt. Dazu werden individuelle Wasserspartipps gegeben und der Austausch ermöglicht. https://hydrop-systems.com/
  • Klangio GmbH, Karlsruhe, mit der Klangio Music Transcription AI, die KI mit Musiktheorie und Signalverarbeitung kombiniert, um Softwaretools für Musizierende zu entwickeln. Diese sind in der Lage, voll automatisch und ohne Vorwissen ein unbekanntes Musikstück in Notenschrift zu transkribieren. Dafür wird an einem eigenen KI-System geforscht, das musikalische Parameter wie Notenevents, Harmonie und Rhythmus schätzt und unter Berücksichtigung des musikalischen Kontexts fusioniert. Die Noten werden in digitale Formate überführt. https://klangio.com
  • NEURA Robotics GmbH, Metzingen, mit der NEURA KI API, die Anwendenden mithilfe einer speziellen Nutzeroberfläche das einfache Trainieren von Modellen ganz ohne große Datensammlungen ermöglicht. Die KI kann integriert, ohne Anbindung an eine Cloud, ihre Tätigkeit verrichten und so auch in hochsensiblen Industriebereichen eingesetzt werden. So versetzt die KI den eigenen kognitiven Roboterassistenten in die Lage, sicher und effizient im industriellen Umfeld komplexe Tätigkeiten zu übernehmen sowie mit Menschen Seite an Seite zu arbeiten und leitet so eine neue Ära der Mensch-Maschine-Kollaboration ein. https://neura-robotics.com/
  • PlanerAI GmbH, Großrinderfeld, mit der BäckerAI, die als KI-basierte Planungsplattform Lebensmitteleinzelhändlern (hier explizit Bäckereien) nicht nur eine durchgehende Planung bis ins Regal zum Verbraucher ermöglicht, sondern auch dabei hilft, die Abschriften zu reduzieren und mithilfe optimierter Warenverfügbarkeit Umsätze und Kundenzufriedenheit zu steigern. So ist es das gemeinsame Ziel, die Lebensmittelverschwendung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu halbieren. www.baeckerai.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-897 Thu, 07 Jul 2022 09:35:44 +0200 Kongress „Cybersicherheit in der Industrie“ /en/current/press-releases/details/kongress-cybersicherheit-in-der-industrie Zum Auftakt des von der Wirtschaftsinitiative „Allianz Industrie 4.0“ in Stuttgart veranstalteten Kongresses zum Thema „Cybersicherheit in der Industrie“ warnte der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, Dr. Patrick Rapp, vor rund 90 Unternehmensvertretern vor der dramatisch zunehmenden Gefahr, die von Cyberangriffen ausgeht. „Diese Herausforderung muss sehr ernst genommen werden. Nur mit möglichst passgenauen, auf das eigene Unternehmen zugeschnittenen Sicherheitskonzepten, kann dieser Gefahr begegnet werden“, so Rapp. Bereits heute verursachten kriminelle Angriffe aus dem Netz einen gewaltigen wirtschaftlichen Schaden. Der Staatssekretär verwies auf Zahlen des Digitalverbandes Bitkom, wonach allein Erpressungssoftware – so genannte Ransomware – im vergangenen Jahr in Deutschland einen Schaden von über 24 Milliarden Euro angerichtet habe. „Besonders schockierend finde ich, dass der Schaden, den Kriminelle mit ihren Angriffen anrichten, zunehmend größer wird“, so Rapp.

Laut Bitkom summierte sich der durch Diebstahl, Industriespionage oder Sabotage verursachte Schaden 2021 auf 223 Milliarden Euro und war damit im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie noch 2019 und bereits viermal so hoch wie 2017. „Für die Unternehmen steht sehr viel auf dem Spiel. Unwissenheit und Sorglosigkeit können und dürfen wir uns angesichts dieser Bedrohungslage nicht leisten“, so der Wirtschaftsstaatssekretär.

Für den wirksamen Schutz vor Cyberangriffen gebe es kein Patentrezept. Deshalb, so der Staatssekretär, müsse jedes Unternehmen mit qualifizierter fachlicher Unterstützung sein eigenes, firmenspezifisches Sicherheitskonzept erstellen, umsetzen und beständig weiterentwickeln. Dafür stünde den Unternehmen in Baden-Württemberg bereits heute „ein gut funktionierendes Cybersicherheits-Ökosystem zur Seite“, so Rapp. Dazu gehörten die Sicherheitsbehörden, die Anbieter von Sicherheitstechnologie, eine Vielzahl von IT-Beratungsunternehmen, hoch qualifizierte Forschungseinrichtungen sowie die Kammern, Verbände und IT-Netzwerke. In diesem Zusammenhang wies Rapp auf die erst kürzlich vom Wirtschaftsministerium herausgegebene Übersicht zu den im Land zur Verfügung stehenden Beratungs- und Förderangeboten im Bereich Cybersicherheit hin.

Die Unternehmen im Land forderte der Staatssekretär auf: „Nutzen Sie diese Angebote. Investitionen in die Cybersicherheit liegen in Ihrem ureigenen Interesse.“ Ausdrücklich bedankte er sich für das große Engagement von Wirtschaftsverbänden wie dem Maschinenbauverband VDMA, der mit der bei ihm angesiedelten und vom Wirtschaftsministerium finanziell unterstützten Allianz Industrie 4.0 einen wichtigen Beitrag dazu leiste, gerade auch kleine und mittlere Unternehmen in der Industrie für das Thema zu sensibilisieren.

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA im Landesverband Baden-Württemberg appellierte: „Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sind Unternehmen beliebte Ziele von Cyber-Kriminellen. Die oft mittelständisch geprägten Unternehmen stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Umso wichtiger ist der intensive Informations- und Erfahrungsaustausch zu Angriffsmethoden, hierbei sind Netzwerke der IT-Experten zwischen Unternehmen besonders hilfreich. Dabei können Informationsangebote öffentlicher Stellen ebenfalls unterstützen. Gegenseitige Offenheit und Vertrauen spielen hier auf allen Seiten eine entscheidende Rolle.“

Quelle: Wirtschaftsministerium

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