Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Tue, 30 Nov 2021 21:37:29 +0100 Tue, 30 Nov 2021 21:37:29 +0100 TYPO3 EXT:news news-773 Mon, 29 Nov 2021 15:05:58 +0100 Matching-Plattform WhatCanAIDoForMe.com gestartet /en/current/press-releases/details/matching-plattform-whatcanaidoformecom-gestartet Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM), die KENBUN IT AG und die thingsThinking GmbH aus Karlsruhe haben eine Plattform entwickelt, auf der sich Unternehmen mit noch unspezifischen KI-Vorhaben und geeignete KI-Lösungsanbieter vernetzen können: WhatCanAIDoForMe.com. Die Matching-Plattform ist seit 19. Oktober 2021 in der Beta-Version live. Die Nutzung ist kostenfrei. Die drei Partner haben daran seit Januar 2021 gearbeitet. Mit der Web-Applikation WhatCanAIDoForMe.com sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Potenziale von KI-Lösungen aufgezeigt und die erste Hürde bei der Implementierung - die Identifikation geeigneter Anwendungsmöglichkeiten und Lösungsanbieter - genommen werden. Basis für das Matching ist ein Forschungsprojekt am Institute for Applied Artificial Intelligence (IAAI) an der HdM.

Kunden gewinnen

Für KI-Lösungsanbietende stellt die Applikation eine kostenlose Möglichkeit dar, neue Kunden zu gewinnen und die eigenen KI-Lösungen stärker in die Anwendung bei Unternehmen zu bringen. "Mit dem Projekt möchten wir einen Beitrag zur Vernetzung des KI-Ökosystems mit der etablierten Wirtschaft leisten", erklärt Prof. Dr. Jürgen Seitz, Leiter des Verbundforschungsprojektes.

Unternehmen mit KI-Bedarf können auf WhatCanAIDoForMe.com ihre Problemstellungen in Textform beschreiben und erhalten durch semantisches Matching Vorschläge zu geeigneten KI-Anwendungsszenarien und Lösungsanbietern. Um als KI-Lösungsanbieter auf der Plattform vertreten zu sein, steht auf WhatCanAIDoForMe.com ein Online-Fragebogen zu Verfügung.

Förderung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Das Verbundforschungsprojekt wird im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Die 44 ausgewählten Projekte sollen technologische Hürden überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen beschleunigen.

Quelle: Hochschule der Medien

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Presse Management IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Standards Infrastruktur Technologietrends IT-Sicherheit Umsetzung
news-769 Fri, 19 Nov 2021 10:18:44 +0100 Auftakt der Förderperiode 2021 bis 2027 der Europäischen Strukturfonds /en/current/press-releases/details/staatsministerium-auftakt-der-foerderperiode-2021-bis-2027-der-europaeischen-strukturfonds Mit fast 500 Millionen Euro aus den Europäischen Strukturfonds investiert die Landesregierung in den kommenden sieben Jahren weiter in die Zukunftsfähigkeit des Landes. Dabei geht es um die Entwicklung des Ländlichen Raums, die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft, eine Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen sowie den Klimaschutz. „Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung EFRE und der Europäische Sozialfonds ESF sind wichtige Instrumente zur Unterstützung der Innovations- und Klimapolitik sowie der Arbeits- und Sozialpolitik Baden-Württembergs. Der gemeinsame Start der beiden Programme in die Förderperiode 2021 bis 2027 unterstreicht die enge Kooperation bei der Planung der Förderprogramme, aber auch bei der Umsetzung der geförderten Projekte. Für Baden-Württemberg stellt die Europäische Union rund 279 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und rund 218 Millionen Euro im Europäischen Sozialfonds bereit“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Mittwoch, 17. November 2021 anlässlich der gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur Förderperiode 2021 bis 2027 der Europäischen Strukturfonds EFRE und ESF in Stuttgart.

„Ein stärkerer Klimaschutz ist nur durch fortwährende Innovationen zu erreichen. Zudem ist berufliche Qualifizierung der Schlüsselfaktor bei der digitalen und ökologischen Transformation. EFRE und ESF leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir den Wandel aktiv gestalten können“, ergänzte Wirtschaftsminsiterin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Mit der ESF Plus-Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Armut im Land. Wir unterstützen arbeitslose Menschen dabei, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Darüber hinaus trägt der ESF Plus zur Fachkräftesicherung bei, gerade in den Bereichen Aus- und Weiterbildung“, sagte die Staatssekretärin im Sozialministerium Dr. Ute Leidig.

Im Rahmen der ressortübergreifenden Auftaktveranstaltung haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Soziales und Umwelt, der Verwaltung und der breiten Öffentlichkeit in Talkrunden, Interviews und Filmbeiträgen per Livestream über die zentralen Themen und Ziele der beiden EU-Fonds und über ganz konkrete Projektbeispiele informiert. „Unser besonderer Dank gilt allen Partnerinnen und Partnern der beiden Programme, die sich in die Gestaltung der Programme eingebracht haben. Erst dadurch ist die Programmplanung zu einer runden Sache geworden“, erklärte Minister Hauk.


Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärken

„Ein stärkerer Klimaschutz und die Transformation zu einer CO2-armen Wirtschaftsweise ist nur durch fortwährende Innovationen zu erreichen. Mit dem Aus- und Aufbau von wirtschaftsnaher Infrastruktur, der Unterstützung von Hightech-Gründungen, Technologietransferangeboten und unserem erfolgreichen Wettbewerb RegioWIN möchten wir mit Hilfe von EU-Mitteln und ergänzenden Landesmitteln die Innovationsfähigkeit der baden-württembergischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken. Davon profitiert unser gesamter Wirtschaftsstandort“, sagte die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Nachhaltige Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft sind die Schlüssel für eine ressourcenschonende und klimaneutrale Wirtschaft. Das EFRE-Programm 2021 bis 2027, das das Land Baden-Württemberg der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt hat, steht mit starken Impulsen auch ganz im Zeichen des Europäischen Green Deal. Hier liegen auch und besonders für den Ländlichen Raum große Chancen. „Der Ländliche Raum und die dort wachsenden die Rohstoffe bieten enorme Chancen für eine nachhaltige Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Das Holz aus unseren Wäldern ist eine wertvolle Ressource, die es im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes nachhaltig zu nutzen gilt. Die Unterstützung von KMU mit Potential zur Technologieführerschaft und auch RegioWIN tragen dazu bei, dass auch die Wertschöpfung im Ländlichen Raum stattfindet“, betonte Minister Hauk.

Im urbanen und industriellen Raum nutzt die nachhaltig zirkuläre Bioökonomie sekundäre Rohstoffquellen, um mittels biologischen Verfahren und dem Einsatz biologischen Wissen Rohstoffe wieder verfügbar zu machen oder neu zu erzeugen. Mit der EFRE-Förderung entsprechender Bioraffinerien ist es möglich, Rohstoffe aus Abfällen und Abwasser (rück)zugewinnen oder Abluft von beispielweise Industrieanlagen für ein biotechnologisches CO2-Recycling zu nutzen. „Damit uns in Baden-Württemberg die Transformation zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise gelingt, benötigen wir in allen Lebensbereichen innovative und breit anwendbare Lösungen. Die Förderung der nachhaltigen zirkulären Bioökonomie ist ein wichtiger Baustein, um in Zukunft unsere Umwelt, Ressourcen und das Klima zu schonen“, betonte der Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Helmfried Meinel.

 

Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen

Der ESF unterstützt die Inklusion von sozial benachteiligten Menschen sowie die Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungschancen. „Es gibt Menschen, die trotz guter allgemeiner Arbeitsmarktsituation keine berufliche Perspektive finden. Wir wollen Menschen dazu eine Chance geben – auch unter schwierigen Umständen oder in einem zweiten Anlauf. Der ESF gibt uns die Möglichkeit, Neues zu erproben, gerade um Menschen mit schwierigen Problemlagen Wege in die Arbeitswelt zu eröffnen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Dr. Ute Leidig. Hierbei geht es etwa um mehr Teilzeitausbildungsmöglichkeiten für alleinstehende Frauen, eine dauerhafte Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt und um die Förderung der Assistierten Ausbildung für benachteiligte Jugendliche. „Wie überall gibt es auch in einem wohlhabenden Land wie Baden-Württemberg Armut, und das wirksamste Mittel gegen Armut ist eine existenzsichernde Beschäftigung“, so Staatssekretärin Dr. Leidig.

Mit dem ESF legt Baden-Württemberg zudem einen besonderen Fokus auf die Erwerbstätigen in kleinen und mittleren Unternehmen. „Berufliche Qualifizierung ist der Schlüsselfaktor, um die digitale und ökologische Transformation zu meistern. Der Strukturwandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt gelingt uns nur mit qualifizierten Fachkräften. EFRE und ESF leisten einen wichtigen Beitrag, dass wir mit dem Wandel nicht nur Schritt halten, sondern ihn aktiv gestalten“, ergänzte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Die Arbeitswelt von morgen braucht neue Kompetenzen. Mit zunehmender Digitalisierung verändert sich die Berufs- und Arbeitswelt: Betriebe und Beschäftigte stehen vor komplexen Herausforderungen - und benachteiligte Menschen, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, geraten weiter ins Abseits. Dies unterstreicht die Wichtigkeit einer aktiven unterstützenden Politik der beiden EU-Fonds für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs.

„EFRE und ESF wirken nicht nur vor Ort, sondern sind auch Grundpfeiler der Europäischen Integration in der Solidargemeinschaft. Vernetzung und Kooperation über Grenzen hinweg wollen wir daher in der Förderperiode 2021 bis 2027 noch weiter ausbauen“ sagte Minister Peter Hauk mit Blick auf die Gestaltungsmöglichkeiten in der Programmumsetzung.


Die europäischen Strukturfonds

Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Bei der Planung und Umsetzung arbeiten das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz  als EFRE-Verwaltungsbehörde, das Wirtschaftsministerium, das Wissenschaftsministerium und das Umweltministerium eng zusammen.

Beim ESF-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 bilden nachhaltige Beschäftigung, lebenslanges Lernen und Fachkräftesicherung sowie soziale Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und Bekämpfung von Armut die Schwerpunkte des Programms. Das Sozialministerium (ESF-Verwaltungsbehörde) und das Wirtschaftsministerium setzen das Programm in Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium, dem Kultusministerium und dem Justizministerium um.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse
news-764 Tue, 16 Nov 2021 23:28:55 +0100 Landes-Innovationspreis 2021 verliehen /en/current/press-releases/details/landes-innovationspreis-2021-verliehen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat am 16. November den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr. Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Mehr denn je brauchen wir den Willen und den Mut der Menschen, um die Innovationskraft des Landes zu stärken und Investitionen in Zukunftstechnologien voranzutreiben“, sagte die Ministerin im Rahmen der Verleihung des 37. Innovationspreises. Dass Baden-Württemberg ein enormes Potential bei kleinen und mittleren Unternehmen habe, zeigen die über 110 Bewerbungen, die dieses Jahr eingingen. „Innovationen sind der entscheidende Faktor, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg nachhaltig zu sichern und auszubauen. Dabei werden wir die Art und Weise wie wir wirtschaften, arbeiten, produzieren und konsumieren, deutlich verändern müssen. Aber Ideen und Möglichkeiten des technischen Fortschritts, die durch neues Wissen und neue Kooperationen entstehen, sind unbegrenzt“, so Hoffmeister-Kraut. Als europaweit innovativste Region müsse Baden-Württemberg die vorhandenen Potentiale, die das Land mit seinen Wirtschafts- und Forschungsinfrastrukturen habe, nutzen und die enormen Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft angehen, sagte die Wirtschaftsministerin.

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr für den Innovationspreis des Landes durch das Preiskomitee ausgewählt: die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein erhielt ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Die CDM Tech GmbH aus Fellbach und die MANNER Sensortelemetrie GmbH aus Spaichingen wurden für ihre Innovationen jeweils mit 15.000 Euro prämiert. Zusätzlich erhielt die ROTEC GmbH aus Stuttgart den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Fünf weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Hoffmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Auch der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, war beeindruckt von den Bewerbungen und sagte anlässlich der Verleihung: „Es freut mich ganz besonders, wenn unter den ausgezeichneten Unternehmen auch solche zu finden sind, die wir mit unseren Angeboten beim Schutz ihrer Innovationen unterstützen konnten.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2021 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.

Bilder der Preisverleihung finden Sie unter: https://t1p.de/smxi


Die Preisträger 2021 im Einzelnen:

Die ZECHA Hartmetall- Werkzeugfabrikation GmbH, Königsbach-Stein, erhält 20.000 Euro für ihre neu entwickelten Mikropräzisionswerkzeuge, die mit Hilfe einer Laserbearbeitung der Diamantbeschichtung und der speziellen Geometrie Schnittkräfte im Einsatz erheblich reduzieren und somit auch für bisher schwer zerspanbare Materialien eingesetzt werden können. www.zecha.de

Die CDM Tech GmbH, Fellbach, erhält 15.000 Euro für ihr Qualitätsinspektionstool, das mit Hilfe von Augmented Reality (AR) die Realität mit digitalen Informationen zur Steigerung der Fehlererkennung bei Qualitätsprüfungen insbesondere von Bauteilen verbindet. www.cdmtech.de   

Die MANNER Sensortelemetrie GmbH, Spaichingen, erhält 15.000 Euro für ihren Torsionssensor im Briefmarkenformat - ein weltweit erster schweißbarer, miniaturisierter Drehmomentsensor mit integrierter Nahfeldtelemetrie für die dynamische Erfassung von Drehmoment, Temperatur und Drehzahl bei Serienanwendungen. Damit werden unter anderem kostengünstige Lösungen für die Drehmomenterfassung in Seriengetrieben, Pumpen oder Antriebssträngen für Industrie 4.0 Anwendungen ermöglicht. www.sensortelemetrie.de

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die ROTEC GmbH, Stuttgart, für ihre umgesetzte Innovation zur Prüfung von Stahlseilen (zum Beispiel bei Seilbahnen). Prüfgeräte für eine zerstörungsfreie magnetische Seilprüfung, zur hochaufgelösten Ermittlung der Position von Schadstellen am Seil und damit verbesserten Messtechnik mit neuen Möglichkeiten für Prüfdienstleister und Kunden. www.ro-tec.net


Eine Anerkennung erhielten jeweils:

Die ASPION GmbH, Karlsruhe, für den Datenlogger zur Erkennung und sicheren Nachweis von Transportschäden, um Risiken im globalen Warenverkehr zu minimieren, der erstmalig auch die Einhaltung von Transportnormen überprüft und Schocks/Vibrationen auf drei Achsen im Millisekunden-Verlauf zuverlässig erfasst. www.aspion.de

Die J.con GmbH, Bühl, für deren Füllstandmesstechnik für (kryogene) Gase und Reichweitenberechnung. Eine hochgenaue Messtechnik in Kombination mit thermodynamischen Simulationsrechnungen, um gefährliche Tanküberläufe zu vermeiden, kritische Tankzustände rechtzeitig zu erkennen und Tankvolumen effizient zu nutzen. Unter anderem können somit bis zu 10 Prozent der Versorgungsfahrten eingespart werden. www.jcon-gmbh.de

Die HD Vision Systems GmbH, Heidelberg, für deren Bildverarbeitungssysteme zum Einsatz in der verarbeitenden Industrie mittels Datenaufnahmen mit diskreten Kameras und KI-gestützter Software sowie Analysemethoden, um vor allem glänzende Oberflächen und schnell bewegte Objekte genauer zu erfassen. www.hdvisionsystems.de

Die e-flox GmbH, Renningen, für deren containerisierte Anlagentechnologie zur wirtschaftlichen Produktion von grünem Wasserstoff aus Biogas mittels Dampfreformierung. Die Anlage ist modular skalierbar. www.e-flox.de

Die Jörn GmbH, Waiblingen für deren Federungen für Fahr- und Lastenräder, eine Verbesserung von Wartung und Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort, speziell für Lastenräder, für die es bisher nur Kompromisslösungen gab. www.joern-gmbh.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Umsetzung
news-763 Tue, 16 Nov 2021 23:22:56 +0100 Tool für Implementierung einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur 4.0 vorgestellt /en/current/press-releases/details/tool-fuer-implementierung-einer-zukunftsfaehigen-unternehmenskultur-40-vorgestellt Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeitswelt grundlegend verändert: Digitale Transformationsprozesse wurden enorm beschleunigt, die vorherrschende Präsenzkultur wurde innerhalb kürzester Zeit durch mobiles Arbeiten und Home-Office ersetzt. Dies stellt weiterhin eine Herausforderung für die Unternehmenskultur dar. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus förderte daher mit dem „Corporate Culture Lab“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ein Modellprojekt, dessen Ergebnisse am 16. November in einer digitalen Transferveranstaltung präsentiert wurden. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig agile und innovative Organisationsstrukturen sind, damit unsere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Gleichzeitig gilt es, die Beschäftigten in diese Entwicklungen bestmöglich einzubeziehen und so zur Chancengleichheit beizutragen“, so die Ministerin. „Genau dort setzt das Projekt ‚Corporate Culture Lab‘ an: In einer ko-kreativen Zusammenarbeit haben baden-württembergische Unternehmen mithilfe wissenschaftlich fundierter Zukunftsszenarien eine widerstandsfähige, chancengleiche und digitale Unternehmenskultur 4.0 entwickelt.“

Prof. Dr. Bauer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, erklärte: „Ob gesellschaftliche Herausforderungen als Chancen genutzt werden, wird in der Unternehmenskultur ausgehandelt und hängt von dieser ab. Die Unternehmenskultur kann dabei wie der Code, mit dem ein Unternehmen programmiert ist, verstanden werden. Dieser Code bestimmt, wie Systemeingaben, also externe Einflüsse wie eine Pandemie, verarbeitet werden. Lösen sie einen Absturz oder ein Update aus? Wird das System zurückgesetzt oder aktualisiert?“, so Bauer.

Die teilnehmenden Unternehmen haben gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO vier Kernbereiche definiert, die eine zukunftsfähige Unternehmenskultur 4.0 auszeichnen: Kollaboration, Wissen und Entwicklung, Chancengleichheit sowie Nachhaltigkeit und Soziales. Sie haben zudem eine „Corporate Culture Map“ entwickelt, erfolgreich getestet und teilweise bereits in ihren Betrieben angewendet. Die Map wird als digitales Tool ab 2022 auch anderen Unternehmen für die Implementierung einer Unternehmenskultur 4.0 zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser „Corporate Culture Map“ können unternehmensspezifische Bedarfe und Herausforderungen ermittelt, bestehende Ressourcen identifiziert und individuelle Lösungswege entwickelt werden.

„Die ‚Corporate Culture Map‘ als ‚Herzstück‘ des Projekts ermöglicht Unternehmen, gleich welcher Größe und Branche, ihre individuell zugeschnittene chancengleiche Unternehmenskultur 4.0 zu entwickeln und zu implementieren“, freute sich Hoffmeister-Kraut angesichts der erfolgreichen Erkenntnisse und des praxisnahen Tools, das im Projekt entwickelt wurde. „Die teilnehmenden Unternehmen erhalten heute die Gelegenheit in einer kreativen Workshop-Session zu erproben, welche innovativen Konzepte und individuellen Lösungen sie mithilfe der ‚Corporate Culture Map‘ entwickeln können“, so die Ministerin abschließend.


Weitere Informationen zum Projekt

Das Projekt entwickelt seit dem 01. August 2019 gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen verschiedener Branchen und unterschiedlicher Unternehmensgrößen Ansätze und Tools zur Implementierung einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur 4.0, welche die Chancen der Arbeit 4.0 wahrnimmt und Diversity als Innovationsmotor gewinnbringend nutzt.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus mit rund 140.000 Euro gefördert. Projektträger ist die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.


Von Unternehmensseite sind am Projekt unter anderem beteiligt:

  • AGILeVIA GmbH, Stuttgart
  • Balluff GmbH, Neuhausen a.d.F.
  • HENSOLDT Sensors GmbH, Hauptsitz Taufkirchen (Bayern), Standorte unter anderem in Ulm
  • Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/CCL.html


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Technologietrends Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Orientierung
news-748 Thu, 14 Oct 2021 14:09:13 +0200 Förderprogramm Invest BW startet in die nächste Runde /en/current/press-releases/details/foerderprogramm-invest-bw-startet-in-die-naechste-runde Das Förderprogramm Invest BW startet ab dem 15. Oktober 2021 als Innovationsförderprogramm in eine zweite Runde. Durch die Zustimmung des Finanzausschusses am 23. September wurde eine Fortsetzung von Invest BW festgemacht. Das Land stellt mit einer zweiten Tranche rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. „Mit der Fortsetzung von Invest BW stellen wir wichtige Weichen, um die Innovationstätigkeit in unserem Land voranzutreiben und unsere Wirtschaft im globalen Wettbewerb zu stärken“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. In der Innovationsförderung werden bis Ende 2022 regelmäßig technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die jeweils quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf beginnt am 15. Oktober und endet mit dem 15. Januar 2022. Für die erste Förderrunde sind 40 Millionen Euro vorgesehen.

„Mir ist wichtig ist, dass wir bei den Anstrengungen, Baden-Württemberg zukunftsfähig zu machen, keine Zeit verlieren. Deshalb wollen wir gezielt Zukunftstechnologien fördern und einen wichtigen Beitrag zur Lösung großer Herausforderungen wie dem Klimaschutz leisten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. „In einem ersten technologieoffenen Förderaufruf zur Innovationsförderung fördern wir deshalb branchenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Service-Plattformen abzielen“, so die Wirtschaftsministerin weiter. Damit soll die Erschließung neuer Marktfelder gelingen und eine Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft der baden-württembergischen Unternehmen erreicht werden.

„Der Fokus liegt bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie erhalten besonders attraktive Förderbedingungen“, sagte die Wirtschaftsministerin. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten vorübergehend einstellen. Die Betriebe erhalten durch Invest BW eine Unterstützung, um ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und im Standortwettbewerb bestehen zu können. „Innovationen sind der zentrale Hebel, um in einer globalisierten Welt zu bestehen, die geprägt ist vom technologischen Wandel zu mehr Klimaschutz und einer zunehmenden Digitalisierung“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Antragsstellung

Förderanträge können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 15. Oktober eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de. Für interessierte Unternehmen wird es zudem eine Informationsveranstaltung rund um die Antragstellung am 10. November 2021 geben. Eine Anmeldung zum kostenfreien Web-Seminar ist ab 15. Oktober unter https://register.gotowebinar.com/register/1311677108050113294 möglich.

Weitere Informationen

Das Land stellt bis Ende 2024 insgesamt 350 Millionen Euro im Rahmen von Invest BW für die einzelbetriebliche Förderung und für Maßnahmen zur Stärkung des Forschungsstandortes zur Verfügung. Der Ministerrat hatte am 15. Dezember 2020 Invest BW als das größte branchenoffene, einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes beschlossen und in einer ersten Tranche 150 Millionen Euro bewilligt.

Nachdem die verfügbaren Fördermittel in der ersten Förderrunde bereits nach sehr kurzer Zeit vergeben waren, hatte der Ministerrat am 27. Juli 2021 die Fortschreibung von Invest BW als Innovationsförderprogramm beschlossen und hierzu die Bereitstellung einer zweiten Tranche von bis zu 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ angekündigt.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-743 Fri, 08 Oct 2021 14:06:00 +0200 Baden-Württemberg: Vertiefte Zusammenarbeit bei künstlicher Intelligenz mit der Schweiz /en/current/press-releases/details/ministerpraesident-vertiefte-zusammenarbeit-bei-kuenstlicher-intelligenz-mit-der-schweiz Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin haben eine Vereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz unterzeichnet. Diese Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen soll dabei helfen, als Innovationsstandorte global zu bestehen. „Die Schweiz und Baden-Württemberg sind ganz vielfältig miteinander verbunden. So etwa zwischen dem Bundesrat und der Landesregierung, unserem Land und den einzelnen Kantonen und nicht zuletzt auch auf kommunaler und bürgerschaftlicher Ebene“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 6. Oktober 2021 in Stuttgart anlässlich des Besuchs des Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin. „Wir sind nicht nur Nachbarn – sondern Freunde, Partner und Gleichgesinnte mit vielen ähnlichen Interessen.“

„Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Mehr als ein Drittel aller Schweizer Exporte gehen dabei nach Baden-Württemberg. Über ein Viertel der Schweizer Importe aus Deutschland stammen aus diesem Land. Im Jahr 2020 betrug das Handelsvolumen der Schweiz mit Baden-Württemberg 30,4 Milliarden Franken“, so Parmelin. „Damit nicht genug: Wir wollen unsere nachbarschaftlichen Beziehungen zu Baden-Württemberg in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur weiter stärken.“


Innovationsbeziehungen zwischen den Ländern stärken

Im Rahmen des „Zukunftsforums Baden-Württemberg – Schweiz“ im Stuttgarter Pop-up House of Switzerland diskutierten Ministerpräsident Kretschmann und Bundespräsident Parmelin gemeinsam mit dem Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, dem Geschäftsführer von Baden-Württemberg International Dr. Christian Herzog, der Vorsitzenden von Microsoft Deutschland Dr. Marianne Janik und dem Vorstand der Roche Pharma AG Prof. Dr. Hagen Pfundner über die Innovationsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz in Wirtschaft und Wissenschaft. „Es stellt sich die Frage, ob wir als Einzelne auf Dauer mit Volkswirtschaften wie China oder den USA mithalten können. Ich bin überzeugt davon, dass dies gelingen kann, wenn wir zusammenarbeiten – innerhalb der Europäischen Union (EU) und natürlich mit der Schweiz“, so Kretschmann. Das Scheitern des Rahmenabkommens der Schweiz mit der EU bedauere er sehr. „Doch als direkte Nachbarn sehen wir uns hierzulande auch in der Rolle als Brückenbauer. Baden-Württemberg und die Schweiz haben durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Bodensee, am Hochrhein und am Basler Rheinknie beste Voraussetzungen, sich noch besser zu vernetzen. Um als Innovationsstandorte global zu bestehen und noch erfolgreicher zu werden.“

Im Stuttgarter Neuen Schloss unterzeichneten Baden-Württemberg International (BW_i) und Switzerland Global Enterprise (S-GE), die offizielle Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, am Abend eine Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit beim Thema Künstliche Intelligenz (KI). Ziel ist die enge Kooperation von Unternehmen bei diesem Thema. Dabei soll die Künstliche Intelligenz auf beiden Seiten anwendungsorientiert weiterentwickelt und die Konkurrenzfähigkeit Baden-Württembergs und der Schweiz auf diesem Gebiet gestärkt werden. Gemeinsame Standortmarketing-Aktivitäten sollen für mehr internationale Sichtbarkeit sorgen und bereits bestehende Kooperationen im Bereich der KI weiter ausgebaut werden.


Aufbau einer KI-Allianz

„Die Schweiz und Baden-Württemberg pflegen traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen, die wir mit dieser KI-Kooperation vertiefen werden. Zusammen mit unserem Partner Switzerland Global Enterprise geben wir bei BW_i damit den Startschuss für den Aufbau einer KI-Allianz mit anderen Innovationsregionen in den Niederlanden, Kanada, USA und Dubai. Mit ihnen wollen wir uns weltweit als die relevanten KI-Hubs positionieren“, so BW_i-Geschäftsführer Dr. Christian Herzog.

„Baden-Württemberg und die Schweiz sind sehr ähnlich, beides sind Exzellenz-Cluster im Bereich der KI“, sagte Britta Thiele-Klapproth, die Leiterin des Swiss Business Hub Germany, der Außenstelle von Switzerland Global Enterprise in Deutschland. „Wir begleiten bereits heute erfolgreiche KI-Projekte aus der Schweiz nach Deutschland und aus Baden-Württemberg in die Schweiz. Umso mehr freue ich mich, diese bereits gut etablierte Zusammenarbeit zukünftig weiter auszubauen.“

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-742 Thu, 07 Oct 2021 12:03:09 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Technologietransfermanagerinnen und -manager bei Kammern, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-technologietransfermanagerinnen-und-manager-bei-kammern-verbaenden-und-wirtschaftsfoerderungseinrichtungen Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Einstellung und Beschäftigung von regionalen Technologietransfermanagerinnen und -managern. Industrie- und Handelskammern, Industrie- und Handelskammertag, Handwerkskammern, Handwerkstag, Verbände der gewerblichen Wirtschaft und regionale Wirtschaftsförderungseinrichtungen im Land können dafür ab sofort (6. Oktober) eine 40-prozentige Förderung beantragen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union. „Die Technologietransfermanagerinnen und -manager sind eine baden-württembergische Erfolgsgeschichte. Sie haben mit rund 25.000 erreichten Unternehmen in den vergangenen sieben Jahren den Technologietransfer vorangetrieben und dabei geholfen, Innovationshemmnisse bei kleinen und mittleren Unternehmen abzubauen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut heute (6. Oktober) in Stuttgart. „Es freut mich, dass wir auch künftig Technologietransfermanagerinnen und -manager unterstützen und damit die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen Unternehmen stärken“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Durch die Förderung soll der Technologietransfer vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen verbessert werden. Ziel der regionalen Technologietransfermanagerinnen und -manager ist es, Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu initiieren und die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in innovative Produkte und Verfahren zu fördern. Sie stellen besonders für den Mittelstand eine wichtige Anlaufstelle dar und unterstützen Unternehmen bei ihren Innovationsvorhaben.

Weitere Informationen

Seit 2014 fördert das Wirtschaftsministerium flächendeckend Technologietransfermanagerinnen und -manager mit rund 4,8 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Aufgrund des großen Erfolgs dieses Förderprogramms und der hohen Bedeutung von technologischen Innovationen für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Land wird das Förderprogramm in der EFRE-Förderperiode 2021-2027 fortgesetzt.

Alle Informationen zur Ausschreibung unter https://2021-27.efre-bw.de/foerderaufruf/foerderung-regionaler-technologietransfermanager-innen/.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Technologietrends 100%
news-736 Thu, 30 Sep 2021 22:10:43 +0200 Mobilitätsdatenplattform des Landes ausgezeichnet /en/current/press-releases/details/mobilitaetsdatenplattform-des-landes-ausgezeichnet Die Mobilitätsdatenplattform des Landes wurde beim 20. eGovernment-Wettbewerb als „Bestes Digitalisierungsprojekt – Bund/ Länder/ Kommunen 2021“ ausgezeichnet. MobiData BW ist ein richtungsweisendes und innovatives Projekt, das die Mobilitätswende unterstützt. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) ist für die Konzeption und Umsetzung von MobiData BW im Rahmen des 20. bundesweiten eGovernment-Wettbewerbes als „Bestes Digitalisierungsprojekt – Bund/ Länder/ Kommunen 2021“ ausgezeichnet worden. MobiData BW ist die verkehrsträgerübergreifende Integrationsplattform für mobilitätsrelevante Daten und Services in Baden-Württemberg. Die Jury würdigte insbesondere den aufgabenträgerübergreifenden Charakter der Datenplattform MobiData BW und hob hervor, dass durch die Datenbereitstellung neue Dienstleistungen im Mobilitätssektor ermöglicht würden.

Die Preisverleihung des 20. eGovernment-Wettbewerbs fand unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramts Prof. Dr. Helge Braun am 29. September 2021 in Berlin statt. Am Abend des 26. Ministerialkongresses wurden Preise in insgesamt sechs Kategorien vergeben.


Intensive Zusammenarbeit bringt Mobilitätswende voran

Minister Winfried Hermann sagte: „Ich gratuliere der NVBW und den Initiatoren aus meinem Haus zu diesem Preis. Wir haben frühzeitig die Weichen gestellt, um über einfach verfügbare Verkehrsdaten die Mobilitätswende voranzubringen. Das ist eine neue Infrastrukturaufgabe, bei der das Land und die Kommunen intensiv zusammenarbeiten müssen und wir zugleich auf innovative und kreative Angebote vieler Unternehmen setzen.“

Herr Volker Heepen, Geschäftsführer der NVBW sagte: „Wir sind sehr stolz, unter den diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs zu sein. Ohne digitale Mobilität ist Verkehrsinfrastruktur heute gar nicht mehr denkbar. Durch eine umfassende Datenbasis als Grundlage für Innovationen, die eine komfortable Kombination von unterschiedlichen Verkehrsmitteln möglich machen, können wir einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität und damit zum Klimaschutz leisten. Mit MobiData BW, der Plattform für eine verkehrsübergreifende Mobilität, kommen wir diesem Ziel ein Stück näher.“


Plattform bündelt Daten und digitale Dienste

MobiData BW bündelt als Plattform Daten und digitale Dienste für eine verkehrsträgerübergreifende Mobilität in Baden-Württemberg und stellt diese unter einer offenen Lizenz für Anschlussanwendungen zur Verfügung. Initiator der Marke des Landes rund um Mobilitätsdaten MobiData BW ist das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Betrieb der Plattform liegt bei der NVBW. Zentraler Partner für den straßengebundenen Verkehr ist die Mobilitätszentrale Baden-Württemberg (mobiZbw).

Durch die Zusammenführung und Bereitstellung von Daten kommunaler und regionaler Partner aus dem öffentlichen Personennahverkehr und privaten Mobilitätsdienstleistern wird eine Grundlage geschaffen, um mit geteilten Daten innovative und nachhaltige Mobilität zu gestalten und die Basis für die Mobilitätswende zu legen. Der einfache Zugang zu den Verkehrsdaten fördert einen kreativen und kooperativen Innovationsprozess, der zu neuen, nachhaltigen und vernetzten Mobilitätslösungen führen kann. Damit liefert MobiData BW auch einen wichtigen Beitrag zur Transformation des Verkehrssystems in den Kommunen des Landes. Das Ziel ist eine möglichst effiziente und nachhaltige Mobilitätssteuerung und die einfache Nutzung. Am soll jeder Verkehrsteilnehmer und jede Verkehrsteilnehmerin ein übergreifendes Verkehrsinformationsangebot bekommen.

Der eGovernment-Wettbewerb wird von dem Management- und Technologieberatungsunternehmen Bearing Point und Cisco Deutschland ausgerichtet. Die hochkarätige Jury prämiert in sechs Kategorien innovative Projekte und Behörden, die Digitalisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung mit Nutzen für Bürgerinnen und Bürger fördern.


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse Technologietrends
news-732 Fri, 17 Sep 2021 08:52:00 +0200 Bundesrat-Antrag zu einheitlichen und nachvollziehbaren KI-Regulierungen erfolgreich /en/current/press-releases/details/bundesrat-antrag-zu-einheitlichen-und-nachvollziehbaren-ki-regulierungen-erfolgreich Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat sich im Bundesrat erfolgreich für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups, die Künstliche Intelligenz (KI) anwenden, eingesetzt. Die von der Europäischen Union initiierte Verordnung sieht vor, dass rechtliche Vorgaben hinsichtlich der Nutzung von Künstlicher Intelligenz für Unternehmen nachvollziehbar gestaltet und Doppelregulierungen vermieden werden. „Wir müssen verhindern, dass durch zu große regulatorische Anforderungen kleine und mittelständische Unternehmen von Innovationen abgehalten und innovative Gründer abgeschreckt werden. Deshalb setze ich mich mit dem Antrag für nachvollziehbare rechtliche Vorgaben ein, sonst droht eine Abwanderung ins Ausland“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Vorfeld der heutigen Abstimmung im Bundesrat.

Konkret wurde im Antrag gefordert, dass sich die Regulierung gezielt auf jene Anwendungen konzentriert, in denen der Einsatz von KI tatsächlich gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit von Menschen oder auf die Grundrechte haben kann. „Es ist wichtig, dass es für Unternehmen transparent und eindeutig ist, welcher Regulierungsstufe und welchen konkreten Anforderungen eine bestimmte Anwendung unterworfen ist, damit die Firmen größtmögliche Rechtssicherheit haben“, so Hoffmeister-Kraut weiter. „Außerdem möchten wir zusätzliche Vereinfachungen und Unterstützungsangebote speziell für kleine und mittlere Unternehmen schaffen.“ Zudem soll die neue KI-Verordnung nahtlos mit bereits bestehenden Sicherheits- und Qualitätsvorgaben etwa für Medizinprodukte verzahnt werden, damit Doppelregulierung und widersprüchliche Vorgaben vermieden werden.

„Wir können es uns nicht leisten, die enormen Innovations- und Wertschöpfungspotenziale der KI ungenutzt zu lassen. Europa muss ein weltweit führender Standort für die Entwicklung von KI-Lösungen sein. Mit der Annahme des Gesetzesentwurfs durch den Bundesrat kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher“, so die Ministerin.

Hintergrundinformation

Bereits heute gibt es in Europa eine jährliche Investitionslücke bei kleinen und mittleren KI-Unternehmen sowie KI-Startups von 4 bis 8 Milliarden Euro im Vergleich zu den USA und China. Bei der Anzahl von KI-Startups und -KMU liegen die USA mit rund 2.500 Unternehmen weit vor China und der EU mit jeweils rund 1.000 Unternehmen sowie Großbritannien mit fast 400 Unternehmen.

Baden-Württemberg treibt die Entwicklung, Anwendung und Kommerzialisierung von KI-Innovationen „made in Baden-Württemberg“ entschlossen und mit einer Vielzahl von Maßnahmen voran - von international sichtbaren Leuchtturmprojekten wie dem zukünftigen KI-Innovationspark Baden-Württemberg in Heilbronn bis hin zu niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen in der Fläche des Landes.

Der Antrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zum Gesetzesentwurf wurde heute vom Bundesrat angenommen und wird nun im Rahmen der Stellungnahme des Bundesrates der Bundesregierung zugeleitet.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-715 Fri, 27 Aug 2021 16:23:00 +0200 Land fördert Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen /en/current/press-releases/details/land-foerdert-einsatz-kuenstlicher-intelligenz-im-gesundheitswesen Die Landesregierung stärkt den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen und fördert drei Projekte in Gesundheit und Pflege mit 2,5 Millionen Euro. Künstliche Intelligenz verbessert die Gesundheitsversorgung, wovon alle Patientinnen und Patienten in naher Zukunft profitieren sollen. Mit dem Cyber Valley, einem Verbund aus Wirtschaft und Wissenschaft, ist Baden-Württemberg bereits europaweiter Vorreiter in der Erforschung und Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI). In den kommenden Jahren möchte die Landesregierung den Einsatz von KI im Gesundheitswesen und damit auch zur Verbesserung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger stärker unterstützen. Den Startschuss macht die Förderung von drei zukunftsweisenden Projekten mit insgesamt 2,5 Millionen Euro.

„Künstliche Intelligenz leistet einen wichtigen Beitrag, dass Patientinnen und Patienten besser und individueller versorgt werden. Das medizinische Personal wird entlastet und beispielsweise bei Diagnose, Therapiewahl und Dokumentation unterstützt“, sagte Staatssekretärin Dr. Ute Leidig. „Die neu gewonnenen Kapazitäten können dann in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Die KI unterstreicht somit die herausragende Bedeutung menschlicher Zuwendung im Gesundheitswesen. Jetzt geht es darum, Innovationen aus der KI-Forschung in die Versorgung zu überführen.“

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz
news-713 Tue, 24 Aug 2021 08:58:01 +0200 Baden-Württemberg fördert den Breitbandausbau mit mehr als 400 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-foerdert-den-breitbandausbau-mit-mehr-als-400-millionen-euro Die neue Landesregierung setzt den Breitbandausbau mit hohem Tempo fort. Der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl wird in den kommenden Tagen 339 neue Förderbescheide in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro für den Breitbandausbau der Kommunen in Baden-Württemberg übergeben. Bislang mehr als 2.600 geförderte Projekte

„Die Landesregierung setzt auch in der neuen Legislaturperiode die Breitbandförderung mit hohem Tempo fort. In den vergangen fünf Jahren haben wir sehr viel erreicht und so viel investiert wie nie zuvor. Diesen Weg setzen wir in diesem Sommer nahtlos fort, um eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen im ganzen Land zu erreichen“, erklärte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Die Landesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode insgesamt 2.631 kommunale Breitbandprojekte mit 1,167 Milliarden Euro gefördert. Zusammen mit weiteren Mitteln aus der Bundesförderung ergaben sich somit Investitionen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Höhe von insgesamt 2,634 Milliarden Euro.

Große Schritte beim schnellen Internet

„Mit den aktuellen Ausbauprojekten werden wir unserem Ziel, überall im Land gigabitfähige Infrastrukturen zu haben, wieder einen großen Schritt näherkommen. Dies wäre nicht möglich ohne den Einsatz und das Engagement der Kommunen vor Ort. Sie tragen mit Ihrem tatkräftigen Handeln ganz entscheidend dazu bei, dass sich die Breitbandversorgung im Land mit großen Schritten entwickelt und sich die Anschlussrate stetig verbessert“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl

Die aktuelle Corona-Situation ermöglicht es, dass Minister Thomas Strobl die Bewilligungsbescheide bei sechs Terminen im August und September persönlich und – corona-konform unter Einhaltung der Corona- Verordnung – in Anwesenheit der interessierten Öffentlichkeit übergibt. Die vergangenen Übergaberunden fanden pandemiebedingt jeweils in Form von Videokonferenzen digital statt. „Ich freue mich, nach längerer Zeit die Bewilligungen den Empfängerinnen und Empfängern wieder persönlich übergeben zu können. Dies unterstreicht unsere Wertschätzung für die großartige Arbeit der Landkreise und Kommunen vor Ort“, so Digitalisierungsminister Strobl.

Breitbandausbau ist Investition in die Zukunft

„Der Breitbandausbau ist für uns absolut alternativlos, auch wenn er finanziell eine große Herausforderung ist und bleiben wird. Jeder Euro, den wir hierfür ausgeben ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, so Minister Thomas Strobl.

Mit der ersten Übergaberunde in der neuen Legislaturperiode werden landesweit insgesamt 339 Zuwendungsbescheide an 184 Zuwendungsempfänger in 31 Stadt- und Landkreisen übergeben. Die Fördersumme beträgt insgesamt 408.929.810,89 Euro.

Solides Fundament für den digitalen Wandel

„Die digitale Welt braucht ein solides Fundament. Dieses Fundament besteht aus einer leistungsstarken und flächendeckenden Breitband-Infrastruktur. Der Breitbandausbau darf nicht zum Nadelöhr der Digitalisierung werden. Schnelle Internetanbindungen entscheiden heute über die Wahl des Wohnorts oder des Unternehmensstandorts – und damit letztendlich über die Entwicklung, den Wohlstand und das Wachstum einer Kommune. Dort, wo der privatwirtschaftliche Ausbau nicht stattfindet, ist die öffentliche Hand gefordert, durch gezielten Einsatz von Fördermitteln einen flächendeckenden Ausbau sicherzustellen. Und dafür sind wir in Baden-Württemberg auch bereit, richtig Geld in die Hand zu nehmen“, erklärte Minister Thomas Strobl.


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse Unterstützung Land Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Standards Infrastruktur Technologietrends IT-Sicherheit
news-707 Wed, 11 Aug 2021 14:30:46 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Intensivberatungen für den Handel mit rund 1,2 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-intensivberatungen-fuer-den-handel-mit-rund-12-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert Intensivberatungen für den Handel mit rund 1,2 Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte am 11. August in Stuttgart: „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen und seine Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken.Denn schon vor der Corona-Pandemie haben Digitalisierung, Onlinehandel und breit gefächerte Konsumenteninteressen die Branche nachhaltig verändert. Um diesen Strukturwandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen, müssen viele Einzelhandelsunternehmen ihre Geschäftskonzepte neu ausrichten. Mit der ‚Intensivberatung Zukunft Handel 2030‘ schaffen wir ein passgenaues Beratungsangebot, das gerade kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen dabei professionell unterstützt und begleitet.“ Ministerin Hoffmeister-Kraut hat den Förderbescheid heute an Sabine Hagmann für die Unternehmensberatung Handel GmbH und Peter Haas für die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand übergeben. Ziel der Förderung sei es, tragfähige und individuell auf den Betrieb zugeschnittene Lösungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen in den Bereichen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Servicestrategien sowie Personal zu erarbeiten, betonte Hoffmeister-Kraut.
 

Weitere Informationen

Das Projekt „Intensivberatung Zukunft Handel 2030 “ ist Teil des Dialogprozesses Handel 2030 und wird von der Unternehmensberatung Handel GmbH in Kooperation mit der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand umgesetzt.

Im Rahmen der Intensivberatungen begleiten Beraterinnen und Berater beider Beratungsunternehmen die Einzelhandelsunternehmen individuell und langfristig. Die Intensivberatungen werden zu einem vergünstigten Tagessatz von 375 Euro angeboten und sollen mindestens 5 Tagewerke beziehungsweise 40 Arbeitsstunden pro Einzelhandelsunternehmen umfassen. Dadurch soll auch die Begleitung und Beratung anspruchsvoller Projekte der Unternehmen über einen längeren Zeitraum ermöglicht werden. Ziel ist es, mit dem Förderprojekt bis zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2022 rund 450 Einzelhandelsunternehmen zu erreichen.

Nach dem im Juli 2021 gestarteten Förderprojekt „Innenstadtberater“ sind die Intensivberatungen die zweite Maßnahme, die im Rahmen von Handel 2030 auf den Weg gebracht wird, um den Einzelhandel sowie die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Marketing/Vertrieb Baden-Württemberg Handel & Logistik Geschäftsmodelle Strategie Orientierung
news-703 Tue, 03 Aug 2021 12:10:14 +0200 Wirtschaftsministerium fördert die Weiterentwicklung bestehender Lernfabriken: KI-Applikationsmodule an 14 Standorten /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-die-weiterentwicklung-bestehender-lernfabriken-ki-applikationsmodule-an-14-standorten Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert im Rahmen der Wirtschaftsstrategie KI – „Aktionsprogramm für den Mittelstand“ die Einrichtung von Applikationsmodulen für Künstliche Intelligenz an 14 bestehenden Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen mit insgesamt rund 520.000 Euro. Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit. „Mit der Weiterentwicklung unserer bestehenden Lernfabriken 4.0 stellen wir die Digitalisierung im Land auf einen sicheren Boden und verleihen der Ausbildung im Bereich Industrie 4.0 neuen Schub. Die Stadt- und Landkreise im Land zeigen erneut, dass sie hier tatkräftige Partner sind. Die von uns geförderten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag, um unsere Auszubildenden auf die aktuellen Entwicklungen und die sich verändernde Arbeitswelt im Themengebiet um Industrie 4.0 vorzubereiten. Damit ermöglichen wir die Vermittlung weiterer zukunftsrelevanter Kompetenzen an die Fachkräfte von morgen“, betonte die Wirtschaftsministerin. Die neu zu vermittelnden Kompetenzen in den Bereichen KI, Augmented Reality und Digitaler Zwilling vergrößern das Spektrum an Fachwissen und stärken damit eine nachhaltige Fachkräftesicherung im Land.

Die geförderten Technologiemodule stellen in sich geschlossene Kleinanlagen dar, deren Hard- und Software mit der jeweiligen Lernfabrik auf unterschiedliche Weise verbunden werden kann. Es sind aber auch sogenannte Stand-alone-Lösungen möglich, die getrennt von der Hauptanlage funktionieren.

Unternehmen, Hochschulen sowie weitere Institutionen und Wirtschaftsorganisationen haben sich stark an einer Unterstützung der jeweiligen Projekte und Konzepte beteiligt. Die einzubindenden Module sollen – wie die bestehenden Lernfabriken 4.0 selbst - nicht nur der Ausbildung dienen, sondern auch zum Beispiel für regionale Unternehmen und Hochschulen Möglichkeiten der Information, Fortbildung und Forschung bieten. Darüber hinaus sind sie eine Plattform für individuelle Projekte, beispielsweise im Rahmen von Technikerarbeiten. Die Orientierung in der Berufswahl im Bereich von gewerblich-technischen Ausbildungsgängen wird mit den Lernfabriken erleichtert, Industrie 4.0 wird durch sie greifbarer und visuell unterstützt.

 

Weitere Informationen

Der Förderaufruf zur Einrichtung von Applikationsmodulen zu Künstlicher Intelligenz in Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen startete im Oktober 2020. Die Stadt- und Landkreise waren als Schulträger der beruflichen Schulen aufgerufen, Projektanträge zur Implementierung von Modulen mit Künstlicher Intelligenz, Augmented Reality oder auch dem Digitalen Zwilling in ihre bestehenden Lernfabriken einzureichen. Förderfähig sind alle drei möglichen Technologieformen innerhalb eines Projekts, wobei eine maximale Zuwendung von 40.000 Euro für ein Projekt an einer Schule und bis zu 60.000 Euro für ein Verbundprojekt von mehreren Schulen gewährt werden kann.

Aus den Einreichungen hatte eine Jury 14 Anträge für eine Förderung ausgewählt. Mittlerweile sind alle Zuwendungsbescheide verschickt, so dass die Vorhaben beginnen können und bis spätestens Ende 2022 vollständig abgeschlossen sein werden. Die einzelnen Module werden dann in die entsprechenden Ausbildungsgänge der Schulen integriert sein.

Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Zielgruppen der Lernfabrik 4.0 sind Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik, sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fachschulen für Technik oder an Weiterbildungslehrgängen und Trainingsangeboten im Rahmen von Angeboten der Fördervereine der beruflichen Schulen und von Kooperationen mit Wirtschaftsorganisationen, angewandten Hochschulen und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.

Zu den Kriterien, nach denen die Jury die eingereichten Projekte beurteilte, gehörten: pädagogisches Konzept, Kooperationen der Schule(n) und Konzepte für eine Nutzung als regionales Demonstrationszentrum für Industrie 4.0.

 

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse IT-Wirtschaft Künstliche Intelligenz Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit
news-702 Wed, 28 Jul 2021 12:55:56 +0200 Invest BW: Ministerrat bewilligt zweite Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/invest-bw-ministerrat-bewilligt-zweite-tranche-in-hoehe-von-200-millionen-euro Die Landesregierung unterstützt mit dem erfolgreichen Förderprogramm Invest BW auch zukünftig gezielt einzelbetriebliche Innovationsvorhaben. Der Ministerrat hat gestern (27. Juli) für die Fortschreibung des Programms eine zweite Tranche von bis zu 200 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit der Fortsetzung der Innovationsförderung im Rahmen von Invest BW setzen wir ein starkes Zeichen. Wir unterstützen unsere Unternehmen massiv bei der Ausschöpfung ihres Innovationspotenzials, damit sie wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie kommen. Denn Innovationsanstrengungen sind ein zentraler Hebel zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. Juli). „Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, schneiden wir das Förderprogramm künftig gezielt auf Start-ups und den Mittelstand zu, um die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle voranzutreiben.“ Die weiteren Mittel sollen die große Programmnachfrage decken und noch mehr marktgängige Innovationsvorhaben der experimentellen Entwicklung gezielt unterstützen. „Für Einzelvorhaben können wir künftig Zuschüsse von bis zu einer Million Euro und für Verbundvorhaben bis zu drei Millionen Euro gewähren. So können wir eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen nachhaltig stärken. Zugleich leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten“, so Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Der Ministerrat hatte am 15. Dezember 2020 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes beschlossen und in einer ersten Tranche 150 Millionen Euro für die einzelbetriebliche Förderung und für Maßnahmen zur Stärkung des Forschungsstandortes BW beschlossen. Die Nachfrage nach dem Förderprogramm ist seit Programmstart ungebrochen hoch und bestätigt den großen Bedarf der Unternehmen. Nach der ersten Förderbekanntmachung von Januar bis April 2021 sind insgesamt 346 Anträge mit einem Fördervolumen von 159 Millionen Euro eingegangen, womit Innovations- und Investitionsvorhaben bis zu 494 Millionen Euro umgesetzt werden sollen. Nachdem die verfügbaren Fördermittel aus der ersten Tranche bereits deutlich überzeichnet waren, musste am 16. April 2021 eine vorübergehende Antragspause eingelegt werden.

Für die Fortschreibung von Invest BW stehen bis Ende 2022 nun insgesamt weitere 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Nach dem Ende der Antragspause soll voraussichtlich im Herbst eine Antragstellung mit angepassten Förderkonditionen wieder möglich sein.

In der Innovationsförderung sollen bis Ende 2022 regelmäßige technologieoffene und auch missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben werden. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Fördersätze sind abhängig von der Unternehmensgröße und werden unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung für die experimentelle Entwicklung festgelegt. KMU erhalten hierbei besonders attraktive Förderkonditionen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll maximal 24 Monate betragen.

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, wird die Investitionsförderung auf Vorhaben von übergeordneter volkswirtschaftlicher Bedeutung begrenzt und hierzu wird es zunächst keinen weiteren Förderaufruf geben.

Die Antragstellung und weitere Förderbedingungen werden in den Förderaufrufen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veröffentlicht. Nach der noch einzuholenden Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags soll die Antragstellung zeitnah wieder möglich sein. Ein erster Förderaufruf soll spätestens im Herbst 2021 auf der Internetseite www.invest-bw.de des beauftragten Projektträgers „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ veröffentlicht werden.

Quelle. Wirtschaftsministerium BW

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news-701 Tue, 27 Jul 2021 13:49:13 +0200 Innovationspark Künstliche Intelligenz wird in Heilbronn realisiert /en/current/press-releases/details/innovationspark-kuenstliche-intelligenz-wird-in-heilbronn-realisiert Als entscheidenden Schritt im Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI) hat der Ministerrat heute (27. Juli 2021) zugestimmt, das Projekt in Heilbronn zu realisieren. Damit ebnet die Landesregierung unter dem Dach der ressortübergreifenden KI-Strategie den Weg für die Umsetzung einer ihrer ganz großen innovationspolitischen Visionen. Für das Projekt werden dafür aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts 2020/2021 insgesamt 50 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit dem Innovationspark KI wollen wir Baden-Württemberg als Innovations- und Wirtschaftsstandort fit für die Zukunft machen und Vorreiter für eine Künstliche Intelligenz werden, die den Menschen einen konkreten Nutzen stiftet. Der harte globale Innovationswettbewerb im Bereich KI zwingt uns, bei der Umsetzung des Innovationsparks möglichst schnell zu sein. Deshalb wollen wir die Realisierung des Projekts nun mit Hochdruck vorantreiben“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Der Park werde in den nächsten Jahren einen starken konjunkturellen Impuls auslösen. Damit leiste er auch einen nennenswerten Beitrag zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, so der Ministerpräsident.

„Das Konsortium aus Heilbronn hat eine hervorragende Bewerbung vorgelegt und damit sowohl die hochkarätig besetzte Jury wie auch die Landesregierung überzeugt. Ich freue mich sehr, dass wir mit der heutigen Standortentscheidung einen großen Schritt in Richtung Zukunft gehen. Unser klares Ziel ist es, die riesigen wirtschaftlichen Potenziale der Künstlichen Intelligenz gerade bei uns im Innovationsland Baden-Württemberg zu nutzen. Hier sind massive finanzielle Anstrengungen nötig“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Der Innovationspark KI leistet einen wichtigen Beitrag, um die gewaltige Investitionslücke zu schließen und bringt eine gewaltige Schubkraft für ‚KI – made in BW‘. Unsere Unternehmen bekommen damit künftig die Chance, noch mehr hochinnovative KI-Lösungen aus Baden-Württemberg zu nutzen und neue Geschäftsfelder zu erschließen, mit denen sie auf dem Weltmarkt erfolgreich sein können“, so Hoffmeister-Kraut.

„Das Konsortium aus Heilbronn hat ein inhaltlich ausgezeichnetes, nachhaltiges sowie wirtschaftlich und finanziell tragfähiges Gesamtkonzept vorgelegt, das auch auf Kooperation und internationale Sichtbarkeit setzt. Zudem punktet es mit seiner zügigen Umsetzungsreife“, so die Wirtschaftsministerin. „Ich bin fest davon überzeugt: Der Innovationspark KI in Heilbronn wird ein Schlüsselprojekt, das auf das ganze Land ausstrahlen wird.“

Hoffmeister-Kraut lobte zugleich das Engagement der anderen Wettbewerbsteilnehmer: „Die vier teilnehmenden Konsortien aus fast allen Landesteilen haben innerhalb kürzester Zeit und unter erschwerten Pandemiebedingungen Großes geleistet. Allen Beteiligten gebührt allerhöchste Anerkennung für ihre Bereitschaft, sich einem Wettbewerb zu stellen, bei dem klar war, dass nach den Wettbewerbsbedingungen nur ein Konzept eine Landesförderung wird bekommen können.“ Der Wettbewerb habe in allen Landesteilen ein beeindruckendes Engagement ausgelöst. Auch die anderen Konzepte hätten gezeigt, wieviel KI-Potenzial im Land vorhanden sei.

Weitere Informationen:

Bisherige Projektschritte
Vorausgegangen waren Kabinettsbeschlüsse vom März 2019 (Auftrag, die Machbarkeit eines Innovationsparks KI zu prüfen) und vom 1. Dezember 2020 (Beschluss einer beschleunigten Umsetzung auf Grundlage des vorgezogenen Ergebnisberichts zur Machbarkeitsstudie).

Am 3. Dezember 2020 wurde ein europaweites, transparentes und diskriminierungsfreies Wettbewerbsverfahren zur Auswahl eines Standorts für den Innovationspark KI gestartet, um das in der Gesamtschau von insbesondere inhaltlichen, finanziellen, wirtschaftlichen und Nachhaltigkeitsaspekten beste Konzept zu finden. Eine wesentliche Anforderung war dabei, dass der künftige Betreiber mindestens Mittel in derselben Höhe wie die Landesförderung in seinem Finanzierungskonzept berücksichtigen muss.

Nachdem die Wettbewerbsteilnehmer zum 10. März 2021 ihre verbindlichen Gesamtkonzepte eingereicht hatten, sprach eine von der Landesregierung eigens dafür eingesetzte, hochkarätig und international besetzte Expertenjury am 5. Juli 2021 mit großer Mehrheit die Empfehlung aus, das Konsortium Heilbronn als besten strategischen Partner für die Realisierung des Innovationsparks KI auszuwählen. Dieser Empfehlung hat sich das Wirtschaftsministerium in einer umfassenden Gesamtabwägung der Konzepte in einem relativen Vergleich zueinander angeschlossen.

Zur Realisierung des Innovationsparks KI wird das ausgewählte Konsortium in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium umgehend damit beginnen, einen förderfähigen Antrag auf Projektförderung auszuarbeiten.

Informationen zum Konzept des Konsortiums aus Heilbronn

Im Norden Heilbronns steht eine als Gewerbegebiet vorgesehene Fläche (Gebiet Steinäcker) von 23,14 ha zur Verfügung, auf der das Projekt als parkartiger Campus realisiert werden soll. Um rasch mit der Umsetzung zu starten, sollen noch in 2021 Büroflächen zur Verfügung gestellt werden. Innenstadtnah besteht hier Raum für ansiedlungswillige Unternehmen und die Umsetzung erster Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Das Gesamtkonzept zeigt plausibel und mit hohem Detaillierungsgrad auf, welche Angebote potentiellen Nutzern gemacht werden sollen, um die Marke „KI – made in BW“ voranzubringen.

Dazu gehören u.a.

  • ein Start-up Innovation-Center mit Coworking-Flächen und einem umfassenden Service- und Beratungsangebot für die Unternehmensentwicklung,
  • ein Besucher- und Schulungszentrum,
  • ein GAIA-X-Rechenzentrum
  • sowie der KI-Salon, der die Sphären Ethik, Kunst, Kultur, Wissensvermittlung und das „Design“ von KI erlebbar machen und einen fortlaufenden

Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll.

Das Heilbronner Konzept bildet dabei die gesamte KI-Wertschöpfungskette (Qualifizierung, Forschung und Kommerzialisierung) überzeugend ab. Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen bei den geplanten Baumaßnahmen eine wichtige Rolle. So sind z.B. 20 Prozent der Flächen als begrünte Freiflächen vorgesehen, es sind innovative Hochgaragenkonzepte angedacht, wesentliche Gebäudeteile sollen in einer Hybrid-Holzbauweise errichtet werden und Recyclingbeton soll Verwendung finden.

Ein ehrgeiziger Zeitplan für eine rasche Umsetzung wurde aufgezeigt. Zugleich wurde plausibel dargelegt, dass sich das angestrebte Geschäftsmodell nach der Anschubphase innerhalb von fünf Jahren finanziell selbst tragen soll. Das Konzept aus Heilbronn hat zudem in plausibler Weise aufgezeigt, wie eventuelle Projektrisiken, die bei Großprojekten wie dem Innovationspark KI auftreten können, gehandhabt werden sollen. Der Mindest-Eigenanteil des Konsortiums in Heilbronn wird ausschließlich privat finanziert. Es wurden darüber hinaus auch weitere beträchtliche private Mittel für begleitende gemeinnützige Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Innovationspark KI in Aussicht gestellt. Hinzu kommen indirekte Beiträge der Stadt Heilbronn, etwa im Rahmen der Erschließung des Gewerbegebiets Steinäcker.

Die SAP SE hat in Aussicht gestellt, im Zwei-Jahresrhythmus einen bedeutsamen internationalen „Artificial Intelligence (AI) Award“ auszurichten, der für internationale Talente und Forschergruppen attraktiv sein soll. Das Konsortium plant, regionale, nationale und internationale Kooperationen zu vertiefen und auszuweiten und ist sehr offen für weitere Kooperationen, insbesondere auch mit dem Cyber Valley in Tübingen.

Quelle: Wirtchaftsminsiterium Baden-Württemberg

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Presse Baden-Württemberg Heilbronn-Franken Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-700 Mon, 26 Jul 2021 16:05:00 +0200 Wirtschaftsministerin zeichnet die „KI-Champions Baden-Württemberg 2021“ aus /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-zeichnet-die-ki-champions-baden-wuert-temberg-2021-aus Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit den ‚KI-Champions‘ wollen wir national und international zeigen, dass Baden-Württemberg ein Spitzenstandort im Bereich Künstliche Intelligenz ist“ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (26. Juli) zum zweiten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ gekürt. Insgesamt neun Forschungseinrichtungen und Unternehmen wurden im Rahmen der Online-Preisverleihung ausgezeichnet. „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft und für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschafts-standorts von entscheidender Bedeutung. Mit den ‚KI-Champions‘ stellen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor, die mit ihren Lösungen herausragende Beispiele für ‚KI made in BW‘ sind. Wir wollen sie so noch sichtbarer machen – insbesondere auch unsere KI-Start-ups - und national und international zeigen, dass Baden-Württemberg ein Spitzenstandort für KI ist“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

KI entwickle sich im globalen Wettbewerb extrem dynamisch. „Um dabei vorne mitzuspielen, darf sich Baden-Württemberg nicht darauf beschränken, KI-Lösungen aus den USA oder China erfolgreich anzuwenden, sondern muss alles daransetzen, zu einem führenden Entwicklungs- und Wertschöpfungsstandort für innovative KI-Produkte und -Dienstleistungen zu werden“, so die Ministerin wei-ter. „Wir sind in den letzten Jahren gut vorangekommen. Daran gilt es weiter anzuknüpfen.“

Die Verleihung der „KI-Champions Baden Württemberg“ erfolgte wie im vergangenen Jahr in drei Kategorien: Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Un-ternehmen (KMU) bis 500 Beschäftigte sowie große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten.

Kategorie Forschungseinrichtungen

Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik (IPM), Freiburg, mit einem KI-Tool zur Infrastrukturplanung, das erstmals hochkomplexe 3D-Da-ten vollautomatisiert auswerten kann. Dazu hat das IPM sowohl ein spezielles Fahrzeug zur Datenerfassung konzipiert als auch ein KI-Tool zur Objektklassifizierung entwickelt. Die KI-Lösung kann zwei- und dreidimensionale Daten vollautomatisiert auswerten, die entsprechenden anwendungsspezifischen Objekte erkennen und in digitale Planungskarten einbinden. Mit dem Tool lassen sich dank Machine Learning Infrastrukturen in Tagen statt Wochen planen und es beschleunigt damit Planungsprozesse um ein Vielfaches.

Kategorie Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten

J.M. Voith SE & Co. KG (VPH), Heidenheim mit der KI-Lösung „OnView.Digital Eye“ zur objektiven Erfassung der Altpapierqualität in Echtzeit mithilfe einer Bildanalyse am Eintritt in den Papierherstellungsprozess. Durch das Automatisieren der zumeist bisher manuellen visuellen Inspektion mit der KI-Lösung kann die Qualität des eingesetzten Altpapiers zur Stoffaufbereitung online durch eine Bildaufnahme überwacht werden. Die Anwendung zeichnet sich durch gute Skalierbarkeit aus und kann für weitere Anwendungsfälle innerhalb und außerhalb der Papierindustrie adaptiert werden.

Kategorie Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten

100 Worte Sprachanalyse GmbH, Heilbronn, mit der KI-Lösung „Psychological AI“, welche die digitalen Kommunikationswege von Unternehmen analysiert und verbessert. Ziel der Anwender ist es, mithilfe der Erfassung von psychologischen Merkmalen, ihre Zielgruppen besser anzusprechen, um damit die Conversion ihrer Texte zu steigern. Damit bildet die KI-Lösung den gesamten Prozess aus Qualitätsanalyse bis hin zur automatisierten Verände-rung der Kommunikation unter Einbezug der neuesten Erkenntnisse aus Sprachwissenschaft, Neuromarketing und Marktpsychologie ab.

Adtelligence GmbH, Mannheim, ermöglicht mit der KI-Lösung „Personalisierungsengine“ personalisiertes Targeting für den digitalen Vertrieb. Die KI-basierte Personalisierungslösung spricht Besucher auf Webseiten, Produktseiten und Landingpages ganzheitlich und personalisiert unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen an. Die Lösung ist ohne Programmierkenntnisse einfach anwendbar. Durch die gezielte und jeweils passende Kundenansprache kann die Lösung Anwender zum Beispiel für deren Neukundenbereich maßgeblich unterstützen, aktiviert Kunden und kann Up- und Cross-Selling Potentiale erhöhen.

Aleph Alpha GmbH, Heidelberg, mit der KI-Lösung eines multimodalen, europäischen Sprachmodells, das Teil der nächsten Generation von starken, generalisierenden KI-Systemen (AGI) ist. Die Lösung umfasst verschiedene Aufgaben wie beispielsweise ein semantisches Textverständnis, die Automatisierung von inhaltlichen Aufgaben und die natürlich sprachliche Kommunikation in einem einzigen KI-Modell, das fünf europäische Hauptsprachen beherrscht. Damit entstehen ganz neue Lösungen. So ist der Anspruch, das KI Ökosystem hinsichtlich Generalisierbarkeit, Skalierbarkeit und Superhuman Fähigkeit auf Basis europäischer Werte und Normen (DSVGO) zu transformieren und Abhängigkeiten von nicht europäischen AGI-Modellen im Sinne der digitalen Souveränität Europas entgegenzuwirken.

Incontext.technology GmbH (INCTEC), Heidelberg mit der KI-Lösung „Gesunde Schiene“, die mithilfe der intelligenten Softwarelösung „Smart Monitoring Cloud“ und autonomen IoT-Geräten die Zustandsüberwachung der Bahngleise und damit die Ausfallsicherheit im Schienenverkehr ermöglicht. Die Erkennung und Klassifikation der Gleisdefekte erfolgt mittels KI. Die erhaltenen Informationen helfen Kunden aufgrund einer prädikativen Überwachung Problemstellungen auf Strecken ab 20 km Länge kosteneffektiv zu identifizieren, zu evaluieren und Wartungsarbeiten effektiv durchzuführen.

Qymatix Solutions GmbH, Karlsruhe, ermöglicht mit seiner KI-gestützten Qymatix Predictive Sales Software Unternehmen in der Fertigung und im Großhandel mehr mit geringeren Kosten zu verkaufen. Vorab trainierte KI-Modelle liefern automatische Empfehlungen für kommende Vertriebsaktivitäten, abgeleitet aus den Vertriebsdaten des Unternehmens. Damit wird die Effizienz gesteigert und die Kundenbindung kann erhöht werden. Gerade für mittelständische Unternehmen kann diese KI-Lösung zu einem hohen Mehrwert führen. Die Lösung wird als Software as a Service (SaaS) angeboten.

Prenode GmbH, Karlsruhe mit der KI-Lösung „mlx – Decentralized Ma-chine Learning for Industrial Machinery“, die es ermöglicht, Maschinen mit KI-basierten Services und Features zu erweitern und dabei den Datenschutz zu gewährleisten. Darüber hinaus unterscheiden sich Maschinen, Prozesse und Kunden - das erschwert den Einsatz von KI. Durch den dezentralen Ansatz des maschinellen Lernens werden KI-Modelle auf der Maschine lokal entwickelt, indem Maschinen voneinander lernen, ohne sensible Daten auszutauschen. Maschinenhersteller und Kunde sind somit in der Lage, intelligente Technologien erfolgreich in die Praxis umzusetzen und voneinander zu profitieren, ohne ihre sensiblen Daten in die Cloud zu übertragen.

Vialytics GmbH, Stuttgart, mit dem System „Künstliche Intelligenz für bessere Straßen“. Die KI-Lösung ist ein digitales und auf die Bedürfnisse von Kommunen maßgeschneidertes System zur systematischen Erfassung sowie proaktiven und wirtschaftlichen Erhaltung ihrer Straßen. Dabei kann jedes kommunale Fahrzeug mittels Smartphone und App zum Messfahrzeug umfunktioniert werden. Die Skalierbarkeit ermöglicht Kommunen jeglicher Größe die Nutzung des Systems. Anhand des webbasierten und intuitiv bedienbaren Geoinformationssystems (GIS), den objektiven Bewertungen und dem Planungs-Tool können Kommunen Zeit und Ressourcen sparen und vorausschauend in die Sicherheit und Beständigkeit ihrer Straßen investieren.

Weitere Informationen

Anfang 2021 rief das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum zweiten Mal zum Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ auf. Gesucht wur-den herausragende, innovative Beispiele für anwendungsorientierte Lösungen der Künstlichen Intelligenz aus Baden-Württemberg. Denn zahlreiche Unternehmen im Land setzen KI-Lösungen bereits äußerst vielversprechend und erfolgreich um. Das zeigt auch die diesjährige Resonanz: 37 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich beworben. Die Bewerbungen zeigen, über welches Potenzial das Land bereits verfügt. Auch im kommenden Jahr sollen die „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgezeichnet werden. Der Wettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.ki-champions-bw.de

Bilder der Verleihung finden Sie im Nachgang unter: https://t1p.de/k435

 

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Presse IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz
news-697 Thu, 22 Jul 2021 13:01:48 +0200 Innovationswettbewerb „KI für KMU“: Wirtschaftsministerium fördert 36 KI-Projekte mit insgesamt 7,5 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/innovationswettbewerb-ki-fuer-kmu-wirtschaftsministerium-foerdert-36-ki-projekte-mit-insgesamt-75-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert im Rahmen der dritten Runde des KI-Innovationswettbewerbs 36 besonders ambitionierte und innovative einzelbetriebliche KI-Vorhaben im Mittelstand mit insgesamt 7,5 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. Juli) bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. "Damit Baden-Württemberg sich in Zukunft als globaler Innovations- und Wirtschaftsstandort behaupten kann, müssen wir gezielt auf Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz setzen. Gerade im Mittelstand brauchen wir noch mehr 'KI made in BW'. Deshalb unterstützen wir mit unserem KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg 2021 KMU dabei, ihre innovativen KI-Produkte und -Dienstleistungen möglichst rasch und Erfolg versprechend zur Marktreife zu bringen", sagte Hoffmeister-Kraut.

"Die zahlreichen Bewerbungen haben uns erneut gezeigt, dass Baden-Württemberg auf dem besten Weg ist, bei der KI-Wertschöpfung noch mehr Tempo aufzunehmen. Mit KI-Innovationen stärken und diversifizieren wir unsere Wirtschaft. Innovationen sind auch ganz klar der Schlüssel, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie rasch zu überwinden", so Hoffmeister-Kraut.

In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. "Deshalb haben wir auch die Förderbedingungen besonders Start-up-freundlich ausgestaltet", betonte die Ministerin. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, sollen damit die gigantischen Wertschöpfungspotenziale durch ganz neue Geschäftsmodelle und digitale Plattformen, Produkte und Dienstleistungen ausgeschöpft, wie auch die branchenübergreifende Kommerzialisierung von KI im Land vorangebracht werden.

Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern.


Nachtrag

Die Anzahl der bewilligten Vorhaben ist nach der Veröffentlichung der Pressemeldung auf 37 Projekte gestiegen.

Übersicht mit Kurzbeschreibungen der geförderten Projekte (PDF)


Weitere Informationen

Der Fokus des vom 5. März bis 10. Mai 2021 ausgeschriebenen KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg 2021 richtete sich speziell auf kleine Unternehmen und Start-ups in Baden-Württemberg. Es wurden aber auch Konsortialpartner mit bis zu 250 Beschäftigten zugelassen. Die Förderung zielt auf großvolumige Projekte mit zuwendungsfähigen Kosten von 40.000 bis 1.000.000 Euro bei den geförderten Einzelunternehmen ab. Bis zum 31. Dezember 2022 sollen die Vorhaben abgeschlossen sein. Der Aufruf stieß auf sehr starkes Interesse bei den Unternehmen: Es gingen Projektanträge von 52 Unternehmen ein.

Der Wettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets "Aktionsprogramm KI für den Mittelstand". Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Der KI-Innovationswettbewerb BW ist Bestandteil dieses Aktionsprogramms. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb "KI-Champions BW", die Einrichtung des Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.

Weitere Informationen zum "Aktionsprogramm KI für den Mittelstand"


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz
news-693 Thu, 15 Jul 2021 20:20:41 +0200 "Industrie 4.0-Talente“: Innovative Ausbildungs­projekte prämiert /en/current/press-releases/details/industrie-40-talente-innovative-ausbildungsprojekte-praemiert Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp hat in einer virtuellen Preisverleihung insgesamt vier Ausbildungsprojekte des fortlaufenden Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs unter dem „Dach“ der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ werden herausragende Industrie 4.0 - Umsetzungsbeispiele in der Ausbildung gesucht.  Die virtuelle Preisverleihung wurde am 15. Juli auf Youtube ausgestrahlt und kann auch im Nachgang angesehen werden.

„Die heutigen Auszubildenden werden den Erfolg unserer Unternehmen in der Zukunft entscheidend mitbestimmen. Daher ist es für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie essentiell, sie frühzeitig in Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 oder Künstliche Intelligenz einzubinden“, betonte der Staatssekretär. „Wir wollen Industrie 4.0-Projekte daher bereits in der Ausbildung sichtbar machen. Die prämierten Projekte und Initiativen sind als Best-Practice-Beispiele eine wichtige Anregung für andere Unternehmen. Sie zeigen, wie Industriebetriebe die digitalen Kompetenzen von Nachwuchskräften entwickeln und so die Basis für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens schaffen können.“

Um erfolgreich Industrie 4.0 über die komplette Wertschöpfungskette hinweg zu realisieren, sei es wichtig, dass die Mitarbeitenden der Unternehmen bereits im Rahmen ihrer Ausbildung an Industrie 4.0 herangeführt werden, mit dem Ziel, gelernte Inhalte in ihre zukünftige Arbeitsweise zu integrieren. „Durch die Digitalisierung wachsen unsere Unternehmen immer enger zu Wertschöpfungsnetzwerken zusammen. Wichtig dabei ist, dass wir voneinander lernen und Vorreiter als Vorbilder für andere Unternehmen dienen. Dies ist auch der entscheidende Aspekt beim ‚Industrie 4.0-Talente‘-Wettbewerb.“

Die eingereichten Bewerbungen wurden von einer eigens hierfür eingerichteten Fachjury der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg begutachtet und die Preisträger ermittelt. Im Rahmen der zweiten Preisverleihung wurden insgesamt vier Ausbildungsprojekte bei Industrieunternehmen von der Fachjury ausgewählt:

  • AZO GmbH + Co. KG, Osterburken

Vernetzte Fotobox picAZO zur Vermittlung von Fertigkeiten in den Bereichen Daten und Schnittstellen

  • Heidelberger Druckmaschinen AG

Workplace 4.0 – Hybridarbeitsplatz für Mechatroniker mit Industrie 4.0-Anwendungen

  • JW Froehlich Maschinenfabrik GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Verbesserung des Kundenabnahmeprozesses durch eine Virtuelle 360°-Tour durch die Maschine

  • Mercedes-Benz AG

I 4.0-Smart Factory – Modulares Anlagenkonzept zur Vermittlung von I4.0-Fertigkeiten


Weitere Informationen

Die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partnern zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Nachdem das Land über die Allianz Industrie 4.0 bereits den sehr erfolgreichen Wettbewerb „100-Orte für Industrie 4.0“ etabliert hat, wurde Ende 2020 der neue Wettbewerb „Industrie 4.0-Talente“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ werden Industriebetriebe in Baden-Württemberg ausgezeichnet, die Projekte der Industrie 4.0 in der Ausbildung erfolgreich umsetzen. Die neue Bewerbungsphase für die dritte Wettbewerbsrunde endet am 30. November 2021.

Weitere Informationen zur Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg unter:

https://www.i40-bw.de.


Quelle: Wirtschaftministerium

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Presse Unterstützung IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-692 Thu, 15 Jul 2021 19:44:06 +0200 Wirtschaftsministerium fördert regionale Innenstadtberater mit rund 1,6 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-regionale-innenstadtberater-mit-rund-16-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert Innenstadtberater bei Industrie- und Handelskammern und Regionalverbänden im Land mit insgesamt 1,6 Millionen Euro. Die Förderung ist Teil der Initiative „Handel 2030“. „Wir wollen Innenstadtakteure dabei unterstützen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Folge der Corona-Pandemie. Die Innenstadtberater sollen die lokalen Akteure in den Kommunen einer Region dabei unterstützen, den Einzelhandel nachhaltig zu stärken und damit gleichzeitig die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu sichern. Ziel ist es, dass unsere Innenstädte auch nach der Pandemie lebenswert und attraktiv bleiben“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Juli in Stuttgart.

Bereits vor der Pandemie habe der strukturelle Wandel der Branche und der verstärkte Online-Handel zu Frequenzverlusten, Umsatzrückgängen und Leerständen insbesondere in kleineren und mittelgroßen Städten geführt, ergänzte die Ministerin. „Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung vielerorts massiv beschleunigt. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Initiative ‚Handel 2030‘ fortsetzen und mit konkreten Maßnahmen wie den Innenstadtberatern gezielt gegensteuern.“


Weitere Informationen

Die Innenstadtberater werden bei regionalen Trägern wie Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbänden mit ausgewiesener Einzelhandelsexpertise angesiedelt und sind jeweils für Kommunen einer Region mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnern zuständig. Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort auf Basis von Standortanalysen („Innenstadt-Checks“) Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und bei Bedarf auch bei der Umsetzung zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere auch die Koordination und Moderation der Aktivitäten der jeweiligen Innenstadtakteure. Die Förderungen haben eine Laufzeit von 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat insgesamt zehn Anträge der Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbände aus Baden-Württemberg bewilligt. Entsprechend der Förderbedingungen wurden jeweils bis zu 1,5 Innenstadtberater-Stellen sowie eine Projektassistenzstelle im Umfang von bis zu 0,5 Vollzeitäquivalenten geschaffen. Der Umfang der Stellen variiert dabei in Abhängigkeit von den Anträgen aus den Regionen. In den Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein wurden aufgrund der erheblich größeren Anzahl der Kommunen 1,5 Innenstadtberater-Stellen bewilligt.

Zur Mediathek


Übersicht über die bewilligten Förderungen           

Zuwendungsempfänger

Förderbetrag

Industrie- und Handelskammer

Rhein-Neckar

202.176,00 Euro

Industrie- und Handelskammer

Ulm in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben

180.352,00 Euro

Industrie- und Handelskammer

Schwarzwald-Baar-Heuberg

68.438,99 Euro

Industrie- und Handelskammer

Karlsruhe in Kooperation mit dem

Regionalverband Mittlerer Oberrhein

209.000,00 Euro

Regionalverband

Ostwürttemberg

155.514,56 Euro

Industrie- und Handelskammer

Nordschwarzwald

155.040,00 Euro

Industrie- und Handelskammer

Stuttgart in Kooperation mit dem  

Verband Region Stuttgart

209.000,00 Euro

Industrie- und Handelskammer

Südlicher Oberrhein

140.000,00 Euro

Industrie- und Handelskammer

Reutlingen

120.600,00 Euro

Regionalverband

Heilbronn-Franken

153.000,00 Euro

Gesamt

1.593.121,55 Euro


Weitere Bilder der Übergabe der Förderbescheide durch Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut finden Sie in unserer Mediathek

Die Bilder können Sie unter Nennung der Quelle (Franziska Kraufmann) verwenden und weiterleiten.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Handel & Logistik 100% Technologietrends
news-688 Thu, 01 Jul 2021 07:57:13 +0200 Virtueller Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2021: „Zusammen – zielgerichtet – zukunftsorientiert /en/current/press-releases/details/virtueller-open-innovation-kongress-baden-wuerttemberg-2021-zusammen-zielgerichtet-zukunftsorientiert Unter dem Motto „Zusammen - zielgerichtet – zukunftsorientiert“ veranstalten das Wirtschaftsministerium und die Steinbeis 2i GmbH / das Steinbeis Europa Zentrum am 28. Juni den virtuellen Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2021, Deutschlands größtes öffentlich finanziertes Open Innovation Event. Im Mittelpunkt der – bereits zum sechsten Mal veranstalteten Kongresses – stehen in diesem Jahr Open Innovation in Zukunftstechnologien und Best Practice-Beispiele aus dem Mittelstand. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut appellierte in ihrer Eröffnungsrede insbesondere an den Mittelstand, Open Innovation für sich zu nutzen: "Unser gemeinsames Ziel ist es, den ökologischen, digitalen und automobilen Transformationsprozess so zu gestalten, dass Wohlstand und Arbeitsplätze bewahrt und zugleich neue Chancen für unser Land geschaffen werden. Austausch, Vernetzung und Kooperation können das entscheidende Vehikel sein, um mit dem eigenen Unternehmen zu neuen Ufern aufzubrechen. Unternehmen jeder Größe können mit Open Innovation Ansatzpunkte für schnellere Innovationsprozesse und innovative Geschäftsmodelle finden, gerade auch in Zukunftsbranchen", so die Ministerin.

Die knapp 1400 eingegangenen Anmeldungen zeigen, dass das Thema bei den Unternehmen im Land weiterhin auf großes Interesse stößt. "Einmal mehr haben wir unseren eigenen Rekord gebrochen und mit dem Format voll den Bedarf getroffen", freute sich die Ministerin.


Programm bietet Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2021 setzt erneut kreative Impulse für eine offene Innovationskultur. Er bietet Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in verschiedenen Formaten die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Ansätze aus der Praxis kennenzulernen.

Unsere Keynote-Speaker und Podiumsgäste berichten am Vormittag über ihre Best Practice Erfahrungen. Am Nachmittag finden Workshops mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung statt - unter anderem zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle mit Open Innovation, zum Einstieg in Künstliche Intelligenz mit Open Innovation, sowie zu den Themen "Innovationstreiber kreative KI" und "Blockchain-Technologie für Open Innovation". Während der Veranstaltung gibt es eine eigene Veranstaltungsplattform, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Orientierung zum Programm und den Speakern gibt.


Quelle: Wirtschaftsministerium

 

 

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Blockchain Künstliche Intelligenz Technologietrends IT-Sicherheit
news-687 Mon, 28 Jun 2021 10:05:09 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Forschungsprojekt „Intelligente Tumordiagnostik 2“ mit 2 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-forschungsprojekt-intelligente-tumordiagnostik-2-mit-2-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 2 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. Juni) bekannt. Das Projekt „Intelligente Tumordiagnostik 2“ wird – wie bereits das Vorgängerprojekt - von einem Forschungsverbund der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) umgesetzt. „Das anwendungsorientierte Projekt zeigt einmal mehr, welch enormes Potenzial Künstliche Intelligenz auch im Gesundheitswesen hat. Diese Möglichkeiten müssen wir unbedingt nutzen“, so die Ministerin. Im Rahmen des Projekts soll ein verbessertes und kostengünstigeres Diagnose-System entwickelt werden, mit dem in Kliniken und Hautpraxen maligne Melanome (Hautkrebs) auf Expertenniveau mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz diagnostiziert werden können. Zudem ist die Weiterentwicklung zu einem kompakten, handgeführten Diagnose-System geplant, welches langfristig auch Hausärzten ermöglichen soll, das Hautkrebs-Screening sicher durchzuführen.

"Das Verbundprojekt der wirtschaftsnahen Forschung ist ein besonders gelungenes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der vom Wirtschaftsministerium grundfinanzierten Institute der wirtschaftsnahen Forschung in der Innovationsallianz", betonte Hoffmeister-Kraut. "Es leistet einen wichtigen Beitrag, um die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik zu stärken und gleichzeitig den Mittelstand unserer gut aufgestellten Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg noch weiter voranzubringen."

Das Forschungsprojekt ist Teil der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und soll dazu beitragen, das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Gesundheitswesens und im Besonderen im Bereich der Diagnostik aufzuzeigen.


Weitere Informationen

Das Projekt basiert unmittelbar auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts "Intelligente Tumordiagnostik 1", in dessen Rahmen die Grundlagen für das neue Verfahren zur Diagnose maligner Melanome entwickelt wurden. Auf Basis klinischer Daten konnten dort erste vielversprechende Ergebnisse für die KI-basierte Diagnose erzielt werden. Um eine sichere Diagnose zu stellen, ist die Menge der verfügbaren Trainingsdaten jedoch noch nicht ausreichend.

Im Nachfolgeprojekt soll nun der Aufbau eines deutlich größeren Bestands an Trainingsdaten erfolgen. Hierzu werden mehrere Demonstratoren parallel betrieben und vernetzt, sodass KI-Modelle auf Basis von Trainingsdaten unterschiedlicher Standorte erstellt werden können, um weitere Verbesserungen in der Prognosegenauigkeit zu ermöglichen. Zur Verbesserung der Messqualität ist darüber hinaus die Entwicklung geeigneter optischer Systeme erforderlich, um die Abhängigkeit von Fokus und Umgebung zu reduzieren und Bewegungsartefakte zu korrigieren. Um frühzeitig funktionsfähige miniaturisierte Prototypen zu testen und die Flexibilität in der Herstellung zu erhöhen, soll zudem der Einsatz der Nanoprägelithographie in der Prozesskette untersucht werden.

Folgende Institute der InnBW sind am Projekt beteiligt:

  • FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe
  • Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik an der Universität Ulm
  • Hahn-Schickard-Institut Villingen-Schwenningen
  • Hahn-Schickard-Institut Stuttgart
  • NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Künstliche Intelligenz
news-685 Thu, 24 Jun 2021 13:14:22 +0200 Corona-Pandemie: EU unterstützt Vorhaben des Wirtschaftsministeriums mit zunächst 33 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/corona-pandemie-eu-unterstuetzt-vorhaben-des-wirtschaftsministeriums-mit-zunaechst-33-millionen-euro Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich erfreut, dass die Europäische Kommission Pläne Baden-Württembergs – unter anderem des Wirtschaftsministeriums - im Rahmen der Aufbauhilfe REACT-EU genehmigt und dafür Mittel bereitgestellt hat. Mit einer ersten Tranche in Höhe von rund 33 Millionen Euro kann das Wirtschaftsministerium damit Vorhaben fördern, die der Bewältigung der Corona-Pandemie und zur stabilen Erholung der Wirtschaft dienen. Über eine etwaige weitere, kleinere Tranche für 2022 wird auf EU-Ebene im Herbst 2021 entschieden.

„Die Corona-Pandemie hat unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt hart getroffen. Herausforderungen wie die Beschleunigung der Digitalisierung, die Nutzung der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und die Transformation von Industrie und Gesellschaft hin zu einer CO2-freien Wirtschaft haben sich durch die Krise nochmals sehr stark verdeutlicht. Für die Mittel aus Brüssel für REACT-EU sind wir sehr dankbar. Sie helfen uns entscheidend dabei, Projekte für den Übergang zu einer grünen, digitalen und resilienten Wirtschaft auf den Weg zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„REACT-EU ermöglicht uns gezielte FuE-Investitionen, vor allem in der wirtschaftsnahen Forschung der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), mit der wir die hohe Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft in den Bereichen Digitalisierung und Klimaschutz unterstützen und ausbauen werden“, führte die Ministerin weiter aus.

Geplant sind Erweiterungs- und Neubauten beim Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Ulm und Stuttgart sowie für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd, die damit ihre Forschungs- und Technologietransferaktivitäten auf Zukunftsfeldern wie Brennstoffzellentechnik, synthetische Kraftstoffe, Energietechnik oder Rohstoffeffizienz vorantreiben können. Hinzu kommen Investitionen in Geräteinfrastrukturen anderer Institute der innBW, beispielsweise in den Bereichen Medizintechnik und Life Sciences sowie der Quantentechnologie.

„Mit diesen Vorhaben setzen wir zielgerichtet Impulse mit möglichst hoher Multiplikator-Wirkung für eine stabile Erholung der Wirtschaft im Sinne des European Green Deal. Zugleich unterstützen wir die Innovationsfähigkeit insbesondere unserer kleinen und mittleren Unternehmen“, betonte Hoffmeister-Kraut. Die Mittel aus REACT-EU ermöglichten es dem Wirtschaftsministerium, Vorhaben umzusetzen, die anderweitig nur schwer oder gar nicht hätten ermöglicht werden können, etwa weil keine Bundesmittel oder Landesmittel eingesetzt werden können oder nicht zur Verfügung stehen. Die Förderung aus REACT-EU sei umso hilfreicher, als sie eine 100-prozentige Kofinanzierung aus Europäischen Mitteln darstelle und keine ergänzende Kofinanzierung seitens des Landes oder der Zuwendungsempfänger nötig sei, so die Ministerin.


Weitere Informationen

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist Teil des Aufbauinstruments „NextGenerationEU“, mit dem die EU 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereitstellt. REACT-EU wird in Baden-Württemberg nun unter anderem über das Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt, an dem das Wirtschaftsministerium beteiligt ist.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse
news-680 Wed, 16 Jun 2021 04:48:56 +0200 Quantencomputer in Ehningen eingeweiht /en/current/press-releases/details/quantencomputer-in-ehningen-eingeweiht Im baden-württembergischen Ehningen ist Europas leistungsstärkster Quantencomputer im industriellen Kontext eingeweiht worden. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann sind Quantentechnologien der „Schlüssel zur Zukunft“. Das Potenzial von Quantencomputern für Wissenschaft und Wirtschaft ist enorm - nun hat der auf diesem Gebiet mit führende US-Konzern IBM die erste dieser Anlagen in Europa platziert. Das hochkomplexe und ultraschnelle System wurde am Dienstag am Deutschlandsitz des IT-Unternehmens in Ehningen vorgestellt und soll unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft dazu genutzt werden, die Technologie und die Anwendungsszenarien weiter zu erforschen. Außerdem sollen mit dem Hochleistungsrechner bundesweit Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft aufgebaut und damit internationale Wettbewerbsvorteile geschaffen werden.


"Wunderwerk der Technologie"

Bei der Anlage handelt es sich nach IBM-Angaben um "Europas leistungsstärksten Quantencomputer im industriellen Kontext". Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Supercomputer in einer Videobotschaft als "Wunderwerk der Technologie". Deutschland gehöre in der Quantentechnologie-Forschung zur Weltspitze. Nun sei es aber das Ziel, sich Forschungsergebnisse "möglichst schnell" auch für wirtschaftliche Anwendungen zunutze zu machen. Da könne die Anlage in Ehningen entscheidend helfen.

Mit Quantencomputern reagieren Forschung und Industrie auf die Tatsache, dass die bislang übliche Entwicklung von Hochleistungscomputern an ihre physikalischen Grenzen stößt. Quantencomputer können theoretisch um ein Vielfaches leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner, sie können in kürzerer Zeit also komplexere Aufgaben als konventionelle Systeme erledigen.

Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer, sagte, Quantencomputer hätten als wichtige Säule künftiger Rechnerarchitekturen einen maßgeblichen Einfluss, um komplexe Fragestellungen zu lösen. Wenn Deutschland weiter zu den Innovationstreibern gehören wolle, müsse man anwenderbezogene Expertise aufbauen - sprich: Lösungen, die deutsche und europäische Unternehmen im internationalen Wettstreit mit den USA und China weiterbringt, sollen her.

Merkel machte klar, man stehe erst am Anfang dieser Technologie, aber diese lasse bereits "gewaltige" Innovationspotenziale erkennen. Die ultraschnellen Superrechner könnten in Verbindung mit künstlicher Intelligenz mittelfristig Leistungsschübe für mehr Wertschöpfung schaffen. Als naheliegende Anwendungsbeispiele nannte die Kanzlerin die Medizintechnik und die Logistik- und Materialforschung.


Quantentechnologien sind der "Schlüssel zur Zukunft"

Experten sehen darüber hinaus die Möglichkeit, mit Quantencomputern etwa kritische Sicherheitsinfrastrukturen zu stabilisieren, bessere Algorithmen für die industrielle Fertigung entwickeln sowie Batterie- und Brennstoffzellen besser modellieren zu können. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte, Quantentechnologien seien der "Schlüssel zur Zukunft".

IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft hatten im März 2020 - auch nach einer Vermittlung durch Merkel - eine Vereinbarung unterschrieben, um die Forschung zu Quantencomputern in Deutschland voranzutreiben. In diesem Zuge hatte IBM zugesagt, einen Quantencomputer der Serie "Q System One" in Ehningen zu stationieren.

Darüber hinaus investiert die Bundesregierung in die Entwicklung der superschnellen Rechner selbst, zuletzt wurden hierzu zwei Milliarden Euro aus den Etats des Bundesforschungsministeriums sowie des Bundeswirtschaftsministeriums freigegeben. Ziel ist es, Quantencomputer bald auch ohne Hilfe der Amerikaner bauen zu können. Bislang gibt es in Deutschland noch keinen Quantencomputer, der komplett ohne Technologie aus dem Ausland gebaut wurde. Immerhin gelten die deutschen Mittelständler Trumpf und Sick bei quantenoptischen Sensoren als führende Know-how-Träger.

IBM ist neben seinem US-Konkurrenten Google auf dem Gebiet der Quantencomputer bisher führend. Die nun in Ehningen stehende Anlage ist IBM zufolge seit November in Deutschland, seit Februar arbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft bereits mit dem System; die offizielle Vorstellung der Anlage ging auch bedingt durch die Corona-Krise aber erst jetzt über die Bühne.

Ein Quantencomputer speichert Informationen nicht in Form von Bits, die nur zwei mögliche Zustände annehmen können, nämlich 1 oder 0. Ein Qubit eines Quantencomputers kann stattdessen beides gleichzeitig sein. Das Quantenteilchen hält solange beide Zustände bei, bis man es sich ansieht oder misst.

Fraunhofer-Gesellschaft: Presseinformation vom 15. Juni 2021


Quelle: Staatsministierium

 

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Presse Quantencomputing Orientierung
news-678 Thu, 10 Jun 2021 15:32:01 +0200 Baden-Württemberg-Haus stellt digitalen Zwilling vor /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-haus-stellt-digitalen-zwilling-vor Rund vier Monate vor Eröffnung der Expo 2020 Dubai wurde am 9. Juni der digitale Zwilling des Baden-Württemberg-Hauses vorgestellt. Unter strenger Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen konnten Vertreterinnen und Vertreter der Presse im Virtual-Reality-Studio („Cave“) des Fraunhofer IAO in Stuttgart bereits einen virtuellen Blick in die Zukunft des Baden-Württemberg-Hauses werfen. Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, erklärte bei der Vorstellung: „Die virtuelle Führung durch das Baden-Württemberg-Haus zeigt eindrucksvoll, dass auch der ‚echte‘ Pavillon auf der Expo in Dubai das Zeug hat, zum Besuchererfolg zu werden. Ich sehe das Projekt als eine große Chance, den Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt unser Bundesland vorstellen zu können.“ Im Rahmen der Veranstaltung wurden Konzept und Inhalte sowie das Programm des Baden-Württemberg-Hauses vorgestellt. Neben Fach- und Businessevents sind eine Vielzahl von kulturellen und kulinarischen Events, Kinderaktionen und Specials zum Advent und Fasching geplant. Rapp zeigte sich von der Vielfalt beeindruckt: "100 Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg werden über sechs Monate hinweg das Programm mitgestalten - damit können wir uns sehen lassen."

Der Pavillon wird derzeit von 20 Sponsoring-Partnern und 120 Content-Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik unterstützt, die mit ihren Beiträgen zu Bau, Ausstellung und Betrieb das Baden-Württemberg-Haus zu einem lebendigen Ort für Erlebnis, Inspiration und Information machen. Insgesamt beläuft sich das Finanz- und Sachsponsoring aktuell auf rund 2 Millionen Euro. Die Projektgesellschaft steht derzeit mit weiteren potentiellen Partnern in Vertragsverhandlungen.

Neben der klassischen Präsentation in der Ausstellung hält das Baden-Württemberg-Haus für Unternehmen neue, attraktive Angebote im digitalen Zwilling des Pavillon bereit. Mit diesem können den Firmen neue, effiziente Möglichkeiten der Präsentation im Baden-Württemberg-Haus geboten werden, etwa die Vorstellung virtueller Exponate. Auch wurde im Pavillon der neue Sonderbereich "Vision Lab" geschaffen, in dem sich Unternehmen vor Ort auf großen LED-Screens vorstellen können.

Professor Dr. Wilhelm Bauer, Institutsleiter des Fraunhofer IAO und Vertreter des Gesellschafters Fraunhofer in der Projektgesellschaft, begrüßte das Interesse der Unternehmen im Land: "Wir freuen uns, dass das Interesse der baden-württembergischen Wirtschaft, sich in unserem Projekt zu engagieren, wächst. Wir hoffen natürlich, dass noch einige Unternehmen mehr die einmalige Chance nutzen, von der gewaltigen öffentlichen Wahrnehmung der Expo zu profitieren. Sie können im Baden-Württemberg-Haus vor Ort in Dubai und im digitalen Pavillon ihre Produkte und Dienstleistungen den Besuchern aus aller Welt vorstellen und neue Geschäftsbeziehungen anbahnen."

Ulrich Kromer von Baerle, Direktor des Baden-Württemberg-Hauses zeigte sich optimistisch: "Mit dem Bau der Ausstellung gehen die Vorbereitungen zur Eröffnung nun in die heiße Phase. Das Gebäude soll bereits im Juli fertiggestellt werden. Wir liegen im Moment voll im Zeitplan und freuen uns auf die Eröffnung der Expo und des Baden-Württemberg-Hauses am 1. Oktober 2021."
Aktuelle Fotos vom Pavillon finden Sie hier.
Weitere Impressionen, Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter: www.bw-expo2020dubai.com

Die Expo stellt für die Presse während der sechs Monate der Weltausstellung gebührenfrei Rundfunk-Content zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich direkt mit Herrn Dahl unter pablo.dahl @ bw-expo2020dubai.de in Kontakt, falls Sie Interesse haben, sich für den Rundfunk-Content Service der Expo zu registrieren.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-676 Tue, 08 Jun 2021 08:35:00 +0200 Popup-Labor Baden-Württemberg zu Gast in Crailsheim /en/current/press-releases/details/popup-labor-baden-wuerttemberg-zu-gast-in-crailsheim Das insgesamt achte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ findet vom 8. bis 15. Juni 2021 in Crailsheim statt. „Viele Unterstützungsangebote rund um die Themen Innovation und Digitalisierung finden in den Ballungsräumen statt. Es ist unser Ziel, dass auch Unternehmen in ländlicheren Regionen davon profitieren können und ihre innovativen Ideen in die Tat umsetzen können. Mit dem Popup-Labor setzen wir an diesem Punkt an und laden kleine und mittlere Unternehmen kostenfrei zum Lernen, Experimentieren und Vernetzen ein. Damit tragen wir die Digitalisierung in die Fläche des Landes – direkt zu den Unternehmen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. Juni 2021. Das Popup-Labor Baden-Württemberg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen unmittelbar und ortsnah bei der Umsetzung von Innovationen. Denn während viele große Unternehmen für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Kunden eigene Denkfabriken oder Lern- und Experimentierräume aufbauen können, fällt dies kleineren Betrieben oftmals schwerer. „Obwohl gerade diese Unternehmen hochgradig betroffen sind, fehlt ihnen oftmals der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung bei Innovationsmethoden und Digitalisierung. Deshalb kommt das Popup-Labor als eine Art ‘Fitnessstudio für Innovation‘ direkt zu den Unternehmen und bietet eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte die Ministerin.

Insgesamt stehen 19 Online-Workshops und zwei Hybrid-Veranstaltungen auf dem Programm des Popup-Labors. Ausrichter sind die Stadt Crailsheim und der Landkreis Schwäbisch Hall, die sich im Bewerbungsverfahren um einen Standort für das Innovationslabor auf Zeit durchsetzen konnten. Das Programm, das in einem partizipativen Prozess zwischen den regionalen Partnern, Unternehmen vor Ort und Fraunhofer IAO ausgestaltet wurde, ist vielfältig und bietet viele Highlights. Die inhaltliche Bandbreite der Workshops reicht von einem Brainstorming-Workshop zum Thema „5G kommt!“ über eine Einführung in die Welt der digitalen Zwillinge in einer Lernfabrik bis hin zu den wichtigsten „Acht Regeln der Digitalisierung“, wie IT-Projekte zu einem Erfolg geführt werden können. Es wird außerdem einen Book Sprint geben, in dem in 48 Stunden ein Wirtschaftsbuch von und für die Region geschrieben wird. An jedem Tag wird in der Mittagspause ein Tool des Tages für die Online-Zusammenarbeit vorgestellt.

Die Auftaktveranstaltung am 8. Juni von 9.30 Uhr bis 11.45 Uhr kommt als „Popup-Labor TV“ live aus dem digitalen Studio der Media Resource Group in Crailsheim und wird als öffentlicher Livestream auf www.popuplabor-bw.de

übertragen, ebenso wie die Abschlussveranstaltung am 15. Juni von 14.00 Uhr bis 16.15 Uhr. Am ersten Tag steht die Vernetzung im Vordergrund. Ein abwechslungsreiches Programm bietet faszinierende Einblicke in Digitalisierungsthemen und die Macher und Macherinnen aus der Region. Das Programm am letzten Tag des Popup-Labors hat das Motto „Aus der Praxis“. Best Practices aus unterschiedlichen Branchen zeigen Wege in die Digitalisierung – von innovativen Geschäftsmodellen über Innovationspioniere bis zur Krisen-Kreativität.

Die Workshops finden online statt, eine Anmeldung ist noch möglich.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://www.popuplabor-bw.de/

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-672 Wed, 02 Jun 2021 07:29:40 +0200 Wettbewerb „familyNET 4.0“ startet in die dritte Runde /en/current/press-releases/details/wettbewerb-familynet-40-startet-in-die-dritte-runde Am 7. Juni 2021 startet der dritte Durchgang des landesweiten Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt". Gerade jetzt sei es besonders wichtig, Erfolgsmodelle aufzuzeigen und damit anderen Unternehmen Impulse zu geben, so Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 31. Mai zum bevorstehenden Start des Wettbewerbs: „Die Corona-Pandemie hat unseren beruflichen Alltag sehr verändert. Mobiles Arbeiten und selbstgesteuertes Online-Lernen sind feste Bestandteile der Arbeitswelt geworden. Viele Unternehmen haben mithilfe digitaler Anwendungen neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefunden. Unternehmen können dies als Chance nutzen, sich auszutauschen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Erfolgsbeispiele weiterzuentwickeln.“ An dem Wettbewerb können sich alle Unternehmen in Baden-Württemberg beteiligen, die für eine moderne Unternehmenskultur stehen. Die Unternehmen haben damit die Möglichkeit, mit ihren innovativen und nachhaltigen Konzepten an die Öffentlichkeit zu gehen und zu erläutern welche Angebote und Maßnahmen sie - gerade auch während der Pandemie - für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der digitalisierten Arbeitswelt entwickelt, eingeführt und umgesetzt haben. "Mit dem Wettbewerb wollen wir das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung würdigen. Familienfreundlichkeit ist im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus sind digitale und familienfreundliche Unternehmen widerstandsfähiger in Krisen", so Hoffmeister-Kraut weiter.

Der Wettbewerb "familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt" findet im Rahmen des Transferprojekts "familyNET 4.0" statt. Das Transferprojekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall kofinanziert. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.

Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.familynet-bw.de/familynet-40/wettbewerb


Transferprojekt "familyNET 4.0"

Das Transferprojekt "familyNET 4.0 - digitales familienbewusstes Unternehmen" bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik. Das Transferprojekt arbeitet in den Handlungsfeldern "Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen", Personal- und Organisationsentwicklung: Aufbau einer neuen Veränderungs- und Lernfähigkeit in der digitalen Transformation", Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance", Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten. Als Grundlage dienen die konkreten Handlungsempfehlungen des Leitfadens "digitales familienbewusstes Unternehmen". familyNET 4.0 wird während der Laufzeit vom 01. Januar 2020 - 31. Dezember 2021 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall, kofinanziert


Quelle: Wirtschaftsministerium.

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news-668 Thu, 27 May 2021 13:54:50 +0200 Eröffnung des DLR-Instituts für Quantentechnologien in Ulm /en/current/press-releases/details/eroeffnung-des-dlr-instituts-fuer-quantentechnologien-in-ulm Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Ulm hat heute sein neues Institut für Quantentechnologien feierlich eröffnet. Das Land unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 14,4 Millionen Euro. „Der heutige Tag ist ein ganz besonderer – nicht nur für das Institut für Quantentechnologien und das DLR, sondern auch für die gesamte Spitzenforschung in Baden-Württemberg. Denn mit der Eröffnung des Instituts für Quantentechnologien heben wir ein echtes Leuchtturmprojekt aus der Taufe und setzen einen Meilenstein für den Bau eines eigenen, wettbewerbsfähigen Quantencomputers in Deutschland. Und ich bin stolz, dass wir in Ulm Weltklasse-Wissenschaftler, innovative Unternehmen und aktive Netzwerke zusammenbringen, um im internationalen Wettbewerb eine führende Position einzunehmen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Als Landesregierung machen wir nicht zuletzt durch die Verankerung der Quantentechnologie im Koalitionsvertrag klar: Wir verstehen dieses Zukunftsthema als Kraftakt, den Wissenschaft, Unternehmen und Politik nur gemeinsam bewältigen können. Ich freue mich daher besonders, dass wir mit dem heutigen Tag gemeinsam einen Riesenschritt in Richtung Zukunft gehen und gratuliere dem Institut und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zur Eröffnung“, so Kretschmann weiter.

„Quantentechnologien bieten ein disruptives Potenzial und wir wollen, dass Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit neuartigen Quantensensoren, dem Quantencomputing und der sicheren Quantenkommunikation ganz vorne mitspielt. Das DLR-Institut für Quantentechnologien ist hier eine wichtige Transferbrücke zwischen Forschung und Wirtschaft, um Quantentechnologien als äußerst aussichtsreiche Zukunftstechnologie in die Anwendung zu bringen“, sagte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag, um mit quantenbasierten Hard- und Softwarelösungen neue industrielle Standbeine im Land entstehen zu lassen. Daher freut mich natürlich ganz besonders, dass das Institut für Quantentechnologien nun auch eine maßgebliche Rolle innerhalb des DLR bei der Umsetzung der Quantencomputing-Initiative der Bundesregierung einnehmen soll“, so die Ministerin,

Weitere Informationen

Das DLR-Institut für Quantentechnologien in Ulm arbeitet daran, Präzisionsinstrumente für Raumfahrtanwendungen – wie die Satellitennavigation und -kommunikation – auf der Basis von Quantentechnologien zu entwickeln und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie zur Prototypenreife zu bringen. Mittels Quantentechnologien können physikalische Messgrößen mit bis dato unerreichter Präzision erfasst werden, was nicht nur für Anwendungen im All, sondern auch auf der Erde eminent wichtig ist, beispielsweise für das autonome Fahren. Das Institut schlägt mit seinen anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der Industrie und wird daher auch eine enorme Hebelwirkung für innovative Anwendungen in weiteren Branchen entfalten.

Am 11. Mai 2021 gab das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bekannt, beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Initiative zur Entwicklung von deutschen Quantencomputern mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und Forschung zu unterstützen. Ziel ist es, einen deutschen Quantencomputer sowie entsprechende Software und Anwendungen zu entwickeln. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur Förderung von Quantentechnologien und insbesondere Quantencomputing in Höhe von insgesamt 2 Milliarden Euro, auf das sich die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets verständigt hat und das vom BMWi, BMBF und BMF gemeinsam umgesetzt wird.

Zusätzlich zum Aufbau der zwei Konsortien wird das BMWi beim DLR den Aufbau eines Industriellen Innovationszentrums fördern, das Industrie, KMU und Startups branchen- und anwendungsübergreifend die Möglichkeiten der Quantentechnologien vermittelt. Insgesamt erhält das DLR bis 2025 für die geplanten Maßnahmen 740 Millionen Euro. Rund 80 Prozent der für den Quantencomputer vorgesehenen Mittel werden dabei im Sinne des Konjunkturpakets in Unteraufträgen an die Kooperationspartner des DLR fließen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-664 Wed, 19 May 2021 12:29:45 +0200 Landesregierung stellt Dritten Digitalisierungsbericht vor /en/current/press-releases/details/landesregierung-stellt-dritten-digitalisierungsbericht-vor Mehr als zwei Milliarden Euro hat das Land in den vergangenen fünf Jahren in die Digitalisierung investiert. Einen Überblick über die Projekte gibt der Dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung. Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. "Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. Nur so lassen sich Lebensqualität und Wohlstand im Land sichern. Digitale Instrumente benötigen wir auch für die Dekarbonisierung der Wirtschaft und für den Klimaschutz", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 18. Mai 2021, in Stuttgart. "Auch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wo wir bei der Digitalisierung noch besser werden müssen: zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen und in der Bildung. Hier wollen wir vorankommen."

Am Vormittag hatte Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Dritten Digitalisierungsbericht (PDF) in der ersten Ministerratssitzung der neuen Landesregierung vorgestellt und damit den hohen Stellenwert der Digitalisierung bekräftigt. Strobl betonte: "Wir haben einen Erneuerungsvertrag ausgearbeitet - mit einem ambitionierten und weitreichenden Plan. Erneuern heißt Verändern. Verändern, um voranzukommen. Eine Veränderung, die wir in allen Lebensbereichen merklich spüren, ist die Digitalisierung. Die Digitalisierung verändert die Welt - und mit der Digitalisierung verändern wir die Welt. Es ist also an uns, ihr auch eine Richtung zu geben. Hier sind wir als Land vorangegangen. Wir haben die vergangenen fünf Jahre in diesem Bereich eine Investitionsoffensive beispiellosen Ausmaßes gefahren. Bei allen Haushaltsvorbehalten ist klar: Unsere Digital-Strategie bekommt ein Update, etwa bei der Spitzenforschung, der Cybersicherheit oder dem Ausbau des schnellen Internets."


Mehr als zwei Milliarden Euro für Digitalisierung

In Zahlen: Mehr als zwei Milliarden Euro hat das Land in den vergangenen fünf Jahren in die Digitalisierung unseres Landes investiert. 70 Projekte wurden hier ganz konkret mit rund 400 Millionen Euro gefördert, von denen viele inzwischen abgeschlossen oder weit fortgeschritten sind. "Zum Beispiel haben wir mit dem Cyber Valley einen internationalen Forschungsleuchtturm auf- und ausgebaut. Im Bereich der Cybersicherheit haben wir mit der Cybersicherheitsagentur und der Cyberwehr Pionierarbeit geleistet. Alleine 1,165 Milliarden Euro haben wir in den Ausbau des schnellen Internets gesteckt - und durch die Anpassung der Förderkulisse so noch einmal 1,4 Milliarden Euro Bundesmittel nach Baden-Württemberg geholt. Im Ergebnis: Wir haben uns in den letzten fünf Jahren bei gigabitfähigen Netzen vom Mittelfeld ins Spitzenfeld entwickelt wie der Breitband-Atlas des Bundes belegt. Dieser zeigt, dass wir auch im Gigabit-Bereich inzwischen deutlich über dem Schnitt der Flächenländer sind", führte Minister Thomas Strobl weiter aus. Einen Überblick über alle Projekte gibt der Dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung.

Der Digitalisierungsminister unterstrich, dass man künftig noch massiver in die Zukunftsfelder gehen werde, in denen der internationale Wettbewerb spiele, also in Künstliche Intelligenz (KI), bei Quantentechnologien oder Cybersicherheit. "Wir haben Spitzenforschung im Land - und die werden wir strategisch weiterentwickeln", so Minister Thomas Strobl. Darüber hinaus wolle man die Digitalisierung weiter nutzen, um ökologische und soziale Ziele zu erreichen. "Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss den Menschen dienen", so Strobl. "Ferner rollen wir weiter den Teppich aus, ohne den kein digitales Projekt fliegt: Das schnelle Internet, dort wo der Markt versagt, und die Cybersicherheit mit der Cybersicherheitsagentur CSBW, die als Schaltstelle Sicherheitsbehörden, Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung vernetzt. Denn eines ist hier ganz wichtig: ohne Cybersicherheit kein Vertrauen und ohne Vertrauen kein durchschlagender Erfolg für die Digitalisierung."

Einzelne Themenschwerpunkte und beispielhafte Projekte der Digitalisierungsstrategie digital@bw im Überblick:


Breitbandausbau

Ohne schnelles Internet keine Digitalisierung. In den Jahren 2016 bis 2021 unterstützte das Land mehr als 2.600 Breitbandprojekte in Städten und Gemeinde mit insgesamt 1,165 Milliarden Euro. Das sind doppelt so viel bewilligte Anträge wie in den fünf Jahren zuvor und das 14-fache der vorherigen Fördersumme. Zusätzlich flossen Bundesmittel von mehr als 1,513 Milliarden Euro für 817 Ausbauprojekte nach Baden-Württemberg. Insgesamt können so 2,678 Milliarden Euro in den Ausbau des schnellen Internets fließen. Inzwischen verfügen 94,5 Prozent der Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. 2015 waren es noch 71,6 Prozent, also über 20 Prozentpunkte weniger. Bei den Anschlüssen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 - Tendenz steigend. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer.


Zukunftstechnologien erforschen

Mit dem Cyber Valley verfügt Baden-Württemberg seit 2016 über ein europaweit einmaliges Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Forschungsexzellenz, die Vernetzung mit globalen Unternehmen und der herausragende Transfer in Anwendung und Gründungen machen das Cyber Valley zu einem Leuchtturm der Forschung und Entwicklung mit weltweiter Strahlkraft. In der letzten Legislaturperiode wuchs das Cyber Valley kräftig, zum Beispiel durch den Aufbau des ELLIS-Instituts ("European Laboratory for Learning & Intelligent Systems") und des "KI-Fortschrittszentrums Lernende Systeme im Cyber Valley". In das Cyber Valley allein investierte die Landesregierung 140 Millionen Euro.

Damit einher geht die Förderung der Spitzenforschung im Land. Mit seiner herausragenden Zahl an Professuren für Künstliche Intelligenz und Robotik mischt Baden-Württemberg weltweit vorne mit. Dies ist auch das Ergebnis des gezielten Ausbaus durch Landesförderung.

Mit dem Innovationspark KI entsteht außerdem zukünftig ein weltweit sichtbares Zentrum für KI-Anwendung, das etablierte Unternehmen und Start-ups, Fachkräfte und Talente, Wissenschaft und Investoren zusammenbringt. Bis zu 50 Millionen Euro stellt die Landesregierung für die beschleunigte Umsetzung bereit, die größte Einzelmaßnahme zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte.


Cybersicherheit

Um die Sicherheit im digitalen Raum ebenso gut zu schützen wie auf Straßen und Plätzen, erarbeitet die Landesregierung eine umfassende Cybersicherheitsstrategie. Kernstück der Bestrebungen der Landesregierung ist die neue Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW). Die per Gesetz am 17. Februar 2021 errichtete Agentur ergänzt die erfolgreiche Arbeit der Sicherheitsbehörden. Die neue Behörde ist die zentrale Koordinierungs- und Meldestelle im Land und vernetzt Staat, Verwaltungen, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Bereich der Cybersicherheit.


Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit stärkt, ist ein zentrales Ziel der Landesregierung. Zur besseren CO2-Einsparung entwickelt das Land momentan eine App, die Bürgerinnen und Bürgern hilft, den eigenen CO2-Fußabdruck zu bestimmen und zu reduzieren. Zudem lässt die Landesregierung erforschen, wie Rechenzentren nachhaltiger sein können. So geht das Land beispielhaft voran in Richtung eines energie- und ressourceneffizienten Betriebs dieser Herzkammern der Datengesellschaft. Auch effiziente Fabriken und nachhaltiges Bauen stehen auf der Agenda.


Gesundheit digital

Für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ist die Digitalisierung wirtschaftlich von zentraler Bedeutung. Noch wichtiger ist, dass sie in Medizin und Pflege das Heilen und Helfen verbessert. Umfassende Datensammlungen und ein schneller und digitaler Austausch sind dabei häufig die Grundlage für eine echte Verbesserung in Diagnose und Therapie.

Mit dem Aufbau der Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM-Verbund) schuf die Landesregierung die Basis für transparente Strukturen und Zugangswege zur Personalisierten Medizin. Zu den wichtigen Bausteinen gehört das Datennetzwerk bwHealthCloud. Dank qualitätsgesicherter Datensammlung werden bessere evidenzbasierte individuelle Therapieentscheidungen möglich, zum Beispiel bei der Krebstherapie.


Digitale Verwaltung und Kommunen

Bürgerinnen und Bürgern den Behördengang zu ersparen und vom Sofa aus zu ermöglichen, ist das Ziel der Landesregierung. Zur Erreichung dieses Ziels gehört die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Dieses sieht vor, dass bis Ende 2022 eine Vielzahl von Verwaltungsleistungen online verfügbar sind. Gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden und den IT-Dienstleistern BITBW und Komm.ONE arbeitet das Land an der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Die entwickelten Online-Leistungen können allen Städten und Gemeinden im Land zentral auf der E-Government-Plattform service-bw zur Verfügung gestellt werden. Wichtig dabei ist insbesondere auch die End-zu-End-Digitalisierung, also dass Verwaltungsdienstleistungen in den Behörden und Ämtern ebenfalls digital abgewickelt werden können.

Außerdem unterstützt die Landesregierung die Kommunen über die Digitalakademie@bw, indem sie Digitalisierungskompetenz auf alle Ebenen in die Städte und Gemeinden im Land bringt. Die Qualifizierung von mehr als 1.400 Führungskräften gehört ebenso zu den Erfolgen der Digitalakademie wie die Ausbildung von mehr als 550 Digitallotsen in 341 Kommunalverwaltungen. Die Digitalakademie hilft Kommunen außerdem speziell bei der Digitalisierung von Prozessen und Abläufen. Insgesamt nutzten bisher mehr als 420 Kommunen und Landkreise das vielfältige Angebot der Digitalakademie.

Auch die Landesverwaltung selbst wird immer digitaler. Innenministerium, Justizministerium und Verkehrsministerium arbeiten bereits ausschließlich mit der volldigitalen E-Akte. Bis spätestens Ende 2024 ist die E-Akte dann in allen Landesbehörden verfügbar. Schon seit 2019 ist zur sicheren Kommunikation zwischen Behörden und Justiz das sogenannte besondere Behördenpostfach im Einsatz. Die interne Digitalisierung der Verwaltung nützt auch Bürgerinnen und Bürger, weil Verwaltungsabläufe so schneller und effizienter sind.

Bei dem Projekt Bodenschätzung digital stellen das Finanzministerium, das Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum die Daten über die Bodenschätzungsdaten der Wirtschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit digital bereit. Diese Daten über die Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit der Anbauflächen sind beispielsweise für das Precision Farming als Teil von Landwirtschaft 4.0 und den Bodenschutz wichtig.

Mit dem Steuerchatbot steht den Menschen im Land bereits seit November 2018 rund um die Uhr ein intelligentes Hilfesystem zur Verfügung, das stets aktuelle und seriöse Informationen aus erster Hand bietet - direkt von der Finanzverwaltung.
 

Quelle: Pressemeldung des Landes

 

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Presse Unterstützung Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe
news-660 Wed, 12 May 2021 16:11:58 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Verbundprojekt zu lernfähigen KI-Chips mit rund zwei Millionen Euro /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-verbundprojekt-zu-lernfaehigen-ki-chips-mit-rund-zwei-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Verbundprojekt zu lernfähigen KI-Chips „Mikroelektronik für KI – Datenorientierte Realisierung im industriellen Einsatz (DoRiE)“ am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS), dem Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. mit rund zwei Millionen Euro. "Künstliche Intelligenz ist die neue Basistechnologie in vielen Lebensbereichen und besitzt ein gigantisches Wertschöpfungspotential. Lernfähige KI-Chips gewinnen dabei immer weiter an Bedeutung für Anwendungen der Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Mit dem Vorhaben bauen wir das Kompetenzangebot für den Technologietransfer in dieser Schlüsseldisziplin der Künstlichen Intelligenz weiter aus. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt zur industriellen Anwendung in unserem Mittelstand. Viele Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Baden-Württemberg können von dem Angebot maßgeblich profitieren", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 12. Mai.

Gemeinsam werden durch die drei wirtschaftsnahen Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg schlanke KI-Systeme für den dezentralen Einsatz an Sensoren, Robotern oder Maschinen in der industriellen Anwendung umgesetzt. Unterstützt werden die drei Institute dabei durch einen Innovationsbeirat mit Vertretern aus der Wirtschaft.

Schlanke KI-Lösungen (engl. Edge AI), die auf lernfähigen, neuromorphen KI-Chips basieren, vereinfachen den Betrieb komplexer Anlagen und Systeme, indem Zustandsänderungen vor Ort erkannt und bewertet werden. Daten müssen nicht erst von sehr vielen Sensoren an eine zentrale Instanz übertragen und im Anschluss bewertet werden. Die dezentrale Intelligenz senkt die zu übertragenden Datenmengen erheblich und kann beispielsweise ein System robuster gegenüber Störungen machen. Ein weiterer positiver Aspekt ist das Rationalisierungspotenzial, da dank Edge AI beispielsweise anstelle einer Vielzahl unterschiedlicher Sensoren an einer Maschine nur noch wenige Sensoren benötigt werden, um ein hinreichend genaues Zustandsbild in Echtzeit zu erhalten.

Um den Knowhow-Transfer von Wissenschaft und Forschung in die Industrie zu verbessern, bilden die Institute einen niederschwelligen Zugang zu einem Edge-KI-Beratungsteam, das Unternehmen in Baden-Württemberg offensteht. Über QuickChecks und Exploring Projects besteht die Möglichkeit, neben einer ersten Einschätzung und Bewertung von Anwendungsideen für Edge AI im eigenen Unternehmen auch einen gangbaren technischen Lösungsweg zu skizzieren. Interessierte Firmen können sich bei den Partnerinstituten um die kostenfreien QuickChecks bewerben.

Weitere Informationen

Das Thema Edge AI erfordert eine effiziente Datenverarbeitung unter Einsatz von speziellen Hardwarebeschleunigern, die im Projekt als skalierbare Komponenten zur Verfügung stehen, um beispielsweise besonders energiesparend
oder sehr schnell zu sein. Jede industrielle Anwendung erfordert eine passgenau zugeschnittene Umsetzung der Edge AI Lösung. Das Projekt zeigt, wie aus einem Edge AI Baukasten schnell und flexibel unterschiedliche Umsetzungen realisiert werden können.

Aufbauend auf dem Baukasten werden verschiedene Funktionen und Komponenten für den industrienahen Einsatz entwickelt. Anwendungen sind hier beispielsweise Sensorlösungen mit integrierter lokaler KI zur Objekterkennung, Edge AI-Lösungen für Roboter-Arme im Leichtbau- und kollaborativen Einsatzbereich oder auf Greifsysteme mit lokaler Intelligenz. Neben dem Einsatz von Edge AI unter Safety-Gesichtspunkten soll auch ein automatisierter Prüfstand zur Multi-Sensor-Datenerfassung für KI-Trainingsdaten realisiert werden.

Interessensbekundungen von namhaften kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Industrie für den Innovationsbeirat liegen den Forschungseinrichtungen bereits vor. Interessierte Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, während der Projektlaufzeit dem Beirat beizutreten. Außerdem wird eine Vernetzung mit anwendungsorientierten KI-Forschungsinitiativen des Landes wie beispielsweise dem Fortschrittszentrum "Lernende Systeme und kognitive Robotik" oder dem "Kompetenzzentrum für KI-Engineering CC-KING" angestrebt.

Die Projekthomepage finden Sie unter: https://ki.ims-chips.de

Weitere Informationen zu den Institutspartnern finden Sie unter:

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Presse Künstliche Intelligenz
news-658 Tue, 11 May 2021 16:13:27 +0200 Wirtschaftsministerin zur Initiative von BMWi und DLR zum Aufbau von deutschen Quantencomputern /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-zur-initiative-von-bmwi-und-dlr-zum-aufbau-von-deutschen-quantencomputern Anlässlich der Ankündigung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Initiative zur Entwicklung von deutschen Quantencomputern mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und Forschung zu unterstützen, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. Mai 2021: "Quantentechnologien sind eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die Initiative der Bundesregierung zur Stärkung dieses Zukunftsfelds ist ein wichtiges Signal, um die großen Potenziale der Quantentechnologien für Baden-Württemberg optimal zu nutzen."
"Die Entscheidung des BMWi bietet große Chancen für Deutschland - und für Baden-Württemberg. Das DLR-Institut für Quantentechnologien in Ulm soll bei der Umsetzung der Vorhaben eine maßgebliche Rolle einnehmen. Ich bin überzeugt, dass sich zahlreiche baden-württembergische Unternehmen bei der Entwicklung der Technologien aktiv mit einbringen werden", so die Ministerin weiter.

Das Quantencomputing erschließe völlig neue Möglichkeiten, um den fundamentalen Einschränkungen klassischer digitaler Computer zu begegnen und komplexe Probleme zukünftig effizienter zu lösen. "Als führende Innovations- und Industrieregion in Europa bietet unsere Wirtschaft im Land eine Vielzahl an Anwendungsfeldern, für die das Quantencomputing in der Praxis nützlich werden kann", so Hoffmeister-Kraut.

Baden-Württemberg verfüge außerdem bereits über ein etabliertes Netzwerk exzellenter Quantenwissenschaftler an Universitäten und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen sowie einer international führenden High-Tech-Industrie mit spezifischen Quantentechnologie-Kompetenzen. "Mit dieser hervorragenden Basis können wir einen entscheidenden Beitrag zum Quantencomputing leisten. Die Initiative der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt, um den Aufbau einer innovativen Quanten-Hardware- und -Software-Industrie in Deutschland und in Baden-Württemberg zu unterstützen", sagte Hoffmeister-Kraut. Das gelte insbesondere auch für junge Unternehmen und Startups in der Mikroelektronik ebenso wie der Quanteninformatik und in neuen, auf Quanteneffekten beruhenden Kommunikationstechnologien.


Weitere Informationen

Die Bundesregierung hatte sich heute darauf verständigt, Quantentechnologien und Quantencomputing stärker zu fördern. Dafür stehen beim BMWi in den kommenden 4 Jahren Mittel mit einem Gesamtvolumen von 878 Millionen Euro zur Verfügung. Das BMWi wird unter anderem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Aufbau zweier Konsortien mit Partnern aus Industrie, KMU, Start-ups und Forschung unterstützen. Ziel ist es, einen deutschen Quantencomputer sowie entsprechende Software und Anwendungen zu entwickeln. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur Förderung von Quantentechnologien und insbesondere Quantencomputing in Höhe von insgesamt 2
Milliarden Euro, auf das sich die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets am 3. Juni 2020 verständigt hat und das vom BMWi, BMBF und BMF gemeinsam umgesetzt wird.

Zusätzlich zum Aufbau der zwei Konsortien wird das BMWi beim DLR den Aufbau eines Industriellen Innovationszentrums fördern, das Industrie, KMU und Startups branchen- und anwendungsübergreifend die Möglichkeiten der Quantentechnologien vermittelt. Insgesamt erhält das DLR bis 2025 für die geplanten Maßnahmen 740 Millionen Euro. Rund 80 Prozent der für den Quantencomputer vorgesehenen Mittel werden dabei im Sinne des Konjunkturpakets in Unteraufträgen an die Kooperationspartner des DLR fließen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Quantencomputing