Wirtschaft Digital BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft Digital BW de-DE Wirtschaft Digital BW Wed, 15 Apr 2026 09:42:40 +0000 Wed, 15 Apr 2026 09:42:40 +0000 TYPO3 EXT:news news-1644 Thu, 09 Apr 2026 15:15:00 +0000 Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine /en/current/press-releases/details/land-foerdert-technologiekooperation-mit-der-ukraine Das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine“ des Steinbeis Europa Zentrums identifiziert und erschließt Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine. Die dringende Notwendigkeit einer starken, innovationsgetriebenen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) wird durch die aktuelle geopolitische Lage in und außerhalb Europas sehr deutlich. Es bedarf strategischer Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clustern, um die Stabilität und Resilienz Europas nachhaltig zu stärken.

Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke

Hier setzt das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine: Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke“ des Steinbeis Europa Zentrums an, das Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine identifizieren und für einen gemeinsamen Nutzen erschließen will. Zudem sollen die SVI sowie SVI-angrenzenden Branchen und Themenfelder, in denen ein hohes Potenzial für gemeinsame Innovationen, Technologietransfer und nachhaltige Wertschöpfung besteht, gezielt analysiert und anschließend die ausfindig gemachten Potenziale anhand unterschiedlicher Kooperations- und Unterstützungsformate gestärkt werden.

„Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas und verfügt über eine hochentwickelte industrielle Basis, die in zahlreichen sicherheits- und verteidigungsrelevanten sowie in den wichtigen angrenzenden Bereichen international wettbewerbsfähig ist. Die neue Kooperation stärkt Sicherheit und Resilienz auf beiden Seiten“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

250.000 Euro Fördersumme

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finanziert das Vorhaben mit 250.000 Euro. Das Projekt wird vom Steinbeis Europa Zentrum bis Ende 2027 umgesetzt.

Da die SVI nicht ohne zahlreiche angrenzende Technologiebereiche gedacht und gestaltet werden kann, umfasst der Untersuchungsradius des Vorhabens auch Schlüsselbereiche wie Digitalisierung, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Energie-, Gesundheits- und Kreislaufwirtschaft sowie weitere komplementäre Zukunftstechnologien, die maßgeblich zur Resilienz und wirtschaftlichen Stärke der beiden Regionen beitragen.

Der technologische Vorsprung der Ukraine in ausgewählten SVI-Segmenten bietet für Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg eine einzigartige Chance, durch gezielte Zusammenarbeit Zugang zu innovativen Technologien und neuen Märkten zu erhalten. Die Ukraine profitiert im Gegenzug direkt von wirtschaftlichen Kooperationen und den vorhandenen industrie- und forschungsseitigen Kompetenzen im Land.

Technologiekooperation BW-Ukraine

Das mit 250.000 Euro geförderte Vorhaben des Steinbeis Europa Zentrums verfolgt über eine Laufzeit von 21 Monaten einen systematischen modularen Aufbau, der zu konkreten und anwendbaren Ergebnissen und Kooperationen führt, die direkt im Projekt angewendet werden sollen.

Zu den umzusetzenden Maßnahmen zählen unter anderem verschiedene Analyse- und Abgleichformate, Delegationsveranstaltungen, Workshops, Networking-Events oder individuelle Kurzberatungen zu Förderprogrammen und -aufrufen der Europäischen Union (EU) zur Initiierung konkreter gemeinsamer Projektideen. Zu diesem Zweck wird auf bestehenden Kooperationen und Formaten aufgebaut sowie auf bestehende Netzwerke zurückgegriffen – im Sinne eines möglichst umfassenden und effizienten Ansatzes, der Stakeholdern in der Ukraine und in Baden-Württemberg gleichermaßen Zugang ermöglicht.

Insbesondere im Rahmen des Danube Transfer Centre (DTC) Netzwerks und des Enterprise Europe Network (EEN), in dem beide Organisationen als Partner mitwirken, bestehen bereits gute Kontakte zur Ukraine. Als gemeinsame Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und des Steinbeis Europa Zentrums wurden in der Vergangenheit ukrainische Start-up Unternehmen nach Baden-Württemberg eingeladen. Delegationsreisen anlässlich des Start-up BW Summit wurden in den Jahren 2022 und 2025 durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

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Presse
news-1634 Tue, 24 Mar 2026 10:29:18 +0000 Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro /en/current/press-releases/details/land-foerdert-miniatur-batterien-fuer-die-medizintechnik-mit-rund-acht-millionen-euro Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“. Forschende aus Ulm, Stuttgart und Karlsruhe entwickeln gemeinsam mit der Industrie wiederaufladbare Miniatur-Batterien für die Medizintechnik und perspektivisch auch für weitere Anwendungen. Das Projekt wird vom Land mit rund acht Millionen Euro gefördert.

„Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie für unsere industrielle Zukunft. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ stärken wir die regionale und europäische Wertschöpfung und erhöhen zugleich die technologische Souveränität unseres Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg und damit auch Europas“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 

Neue Generation Batterien für tragbare Medizintechnik

Millionen tragbarer Medizingeräte nutzen heute kleine Einwegbatterien. Dazu zählen Hörgeräte oder Insulinpumpen. Die Batterien müssen häufig gewechselt werden. Hier setzt das Forschungsprojekt „Medicell“ an. Forschende entwickeln ultrakompakte Lithium-Ionen-Zellen. Diese Batterien sind wiederaufladbar und bieten längere Laufzeiten. Davon profitieren Patientinnen und Patienten sowie die Umwelt. Das Projekt wird durch das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) aus Ulm koordiniert. Weitere Forschungspartner sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) aus Stuttgart. Zentraler Industriepartner ist die VARTA Microbattery GmbH aus Ellwangen. Weitere Unternehmen sollen noch in das Vorhaben eingebunden werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gewinnt weltweit an Bedeutung. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ baut Baden-Württemberg seine Rolle als leistungsfähiger Batteriestandort und führender Industriestandort weiter aus. Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten dabei eng zusammen. So können neue Technologien schneller in Produkte und Märkte gelangen.“

In das Projekt sollen auch Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Anwender aus der Medizintechnikbranche eingebunden werden. Zudem sollen die Forschungsergebnisse auch auf weitere Anwendungsfelder übertragen werden können.

 

Industriepolitische Bedeutung für Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund globaler Transformationsprozesse in Energie, Mobilität und Gesundheitstechnologien kommt der Batterietechnologie eine zunehmend systemische Bedeutung zu. Sie ist ein zentraler Faktor für Innovationen und maßgeblich für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Für Baden-Württemberg als eine der führenden Industrieregionen Europas eröffnet die gezielte Förderung von Batterieforschung und -produktion erhebliche Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialentwicklung über die Zellfertigung bis hin zur Integration in komplexe Anwendungen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1630 Thu, 12 Mar 2026 12:31:02 +0000 Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben /en/current/press-releases/details/landeswettbewerb-start-up-bw-local-jetzt-als-gruendungsfreundliche-kommune-bewerben Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen. Die Landeskampagne Start-up BW zeichnet zum fünften Mal gründungsfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg aus. Bewerbungen von Gemeinden, Städten, Landkreisen und interkommunalen Kooperationen werden ab sofort entgegengenommen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte zum Start der Wettbewerbsrunde 2026/2027: „Existenzgründungen sind für Kommunen von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft stärken, sondern auch zu einer Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten beitragen. Aus kommunaler Sicht ist es daher wichtig, eigene gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen, um Gründung und Entwicklung von Unternehmen zu fördern.“

Parallel dazu steige die Anzahl der Unternehmen, bei denen eine Unternehmensnachfolge anstehe. In diesem Zuge gewinne das Thema Unternehmensnachfolge zunehmend an Bedeutung. Daher wird in der Wettbewerbsrunde 2026/2027 die neue Wettbewerbskategorie „Nachfolge“ vergeben.

„Mit unserem Landeswettbewerb möchten wir die kommunale Unterstützung für Gründerinnen und Gründer wertschätzen, auszeichnen und ihre Sichtbarkeit verleihen. Als Wirtschaftsministerium fördern und unterstützen wir die Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Angebote für Gründungswillige sowie junge Unternehmen vor Ort“, so Hoffmeister-Kraut.

Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte, Landkreise und interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene. Teilnehmen können alle baden-württembergischen Kommunen, unabhängig davon, ob sie gerade erste Schritte in der Gründungsförderung unternehmen oder ihre bestehenden Konzepte und Angebote weiterentwickeln und ausbauen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus führt den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag Handwerk BW durch.

 

Der Wettbewerb wird in einem dreistufigen Verfahren durchgeführt:

Phase 1 – Konzeptionsphase

In der ersten Phase erstellen die teilnehmenden Kommunen ihre Konzepte zur Schaffung gründungs- und nachfolgefreundlicher Angebote. Die Konzepte zeigen konkrete Maßnahmen und Angebote auf, die einen Beitrag dazu leisten können, die Gründungsdynamik in Baden-Württemberg weiterhin auf hohem Niveau zu halten und Nachfolgen zu ermöglichen. Kommunen, die in der Vergangenheit bereits teilgenommen haben, entwickeln beispielsweise ihre Maßnahmen fort oder erweitern das Angebotsspektrum für die Zielgruppe. Durch die Realisierung auf regionaler Ebene erhalten Gründerinnen, Gründer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger qualifizierte Angebote zur lokalen Unterstützung ihrer Gründungs- und Nachfolgevorhaben.

In der ersten Phase können die Teilnehmer von einer Förderung profitieren. Gefördert wird die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung der Konzepte und Wettbewerbsbeiträge.

 
Phase 2 – Pitch der Kommunen

Die Teilnehmer präsentieren ihre Konzepte vor einer Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus Unternehmerinnen und Unternehmern mit Gründungserfahrung sowie Fachexpertinnen und -experten. Überzeugende Konzepte erhalten die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune“.

 
Phase 3 – Landesfinale

Die besten Wettbewerbsbeiträge treten im Landesfinale noch einmal gegeneinander an und konkurrieren um Preisgelder zur Realisierung von Maßnahmen aus den vorgestellten Konzepten. Das Finale wird im Rahmen der Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer am 23. November 2026 in Stuttgart ausgetragen. Das Fachpublikum unterstützt die Jury mittels Publikumsvoting bei der Vergabe der Preise.

Neben der Auszeichnung "Gründungsfreundliche Kommune - ausgezeichneter Ort" erhalten Final-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer Preisgelder in folgender Höhe:

Platz 1 – 10.000 EUR
Platz 2 – 7.500 EUR
Platz 3 – 5.000 EUR

In der Wettbewerbsrunde 2026/2027 wird es eine eigene Wettbewerbskategorie zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen geben.

Bewerbungen für eine Teilnahme können bis zum 24. Juli 2026 eingereicht werden. Alle Informationen zum Landeswettbewerb Start-up BW Local, Best Practice Beispiele und Erfahrungsberichte aus den ersten vier Wettbewerbsrunden, die Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.startupbw.de/local.

 

Quelle: Pressemitteilung “Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1629 Thu, 12 Mar 2026 12:22:02 +0000 Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-bleibt-patent-spitzenreiter Mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen und rund 36 Prozent aller deutschlandweiten Anmeldungen behauptet Baden-Württemberg auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition in Deutschland. „Baden-Württemberg steht weiterhin mit Abstand an der Spitze der Patentanmeldungen in Deutschland. Rund 36 Prozent der deutschlandweiten Anmeldungen kommen allein aus dem Südwesten. Das zeigt einmal mehr, dass Baden-Württemberg weiterhin ein starkes Innovationssystem hat, trotz der zum Teil massiven Umbrüche in relevanten Branchen. Das ist ein wichtiges Signal für unseren Wirtschaftsstandort und dessen Entwicklung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Baden-Württemberg konnte nach der Veröffentlichung des Jahresberichts 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) den Spitzenplatz mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen sowohl absolut als auch auf die Einwohnerzahl bezogen (135 Patente je 100.000 Einwohner) weiter halten. Die Zahl ging zwar gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent leicht zurück (2024: 15.494 Anmeldungen). Dennoch bleibt auch 2025 die Automobilindustrie die weiterhin anmeldestärkste Branche. Auch Marken- und Gebrauchsmusteranmeldungen gewinnen neben dem Patent an Bedeutung.

„Schutzrechte haben für unsere innovativen Unternehmen im Land eine hohe Bedeutung im weltweiten Wettbewerb. Daher ist es wichtig, dass neben den großen Weltmarktführern in unserem Land auch die vielen innovativen mittelständischen Unternehmen und Start-ups rechtzeitig eigene Schutzrechtsstrategien entwickeln. Starke Zuwächse im Bereich der Elektrotechnik und vor allem bei der Computertechnik zeigen, dass das Land sich gut für die Zukunft aufstellt. Denn hierzu gehören viele Anwendungen, die auf Künstliche Intelligenz setzen“, so die Ministerin weiter.

 

Weitere Zahlen und Fakten

Es sind vor allem die großen Unternehmen im Land, die im vergangenen Jahr wiederum die vordersten Plätze einnehmen. So führt die Robert Bosch GmbH die Top 10 Liste mit allein 4.109 Anmeldungen an. Gefolgt von der Mercedes-Benz Group AG (2.726 Anmeldungen). Unter den Top 10 sind die Porsche AG (Platz 6 mit 1.437 Anmeldungen) und ZF Friedrichshafen (Platz 10 mit 697 Anmeldungen). Insgesamt bleiben mit Blick auf die Top-10-Anmelder die Automobilindustrie und deren Zulieferer weiterhin die anmeldestärksten Bereiche.

Das DPMA verzeichnet bundesweit 2025 einen Anstieg von 4,7 Prozent bei den Patentanmeldungen. Überdurchschnittliche Zuwächse weist der Sektor „Elektrotechnik“ auf (+9,1 Prozent). Als hauptsächlichen Grund sieht das DPMA hier die starken Innovationstätigkeiten bei den Digitaltechnologien und in der Batterietechnik. So bleiben Elektroantriebe und damit einhergehende Komponenten laut dem DPMA weiterhin ein wachsender Innovationsbereich.

Auch bei den Anmeldungen für Marken (+19,8 Prozent) und Gebrauchsmustern (+19,3 Prozent) gab es in Deutschland enorme Zuwächse gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Zwei Nationen stechen hier vor allem heraus: So nahmen die Markenanmeldungen aus China mit fast 200 Prozent sprunghaft zu, die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten erhöhte sich um gut 100 Prozent. Das spricht laut dem DPMA für eine stärkere Wirtschaftstätigkeit auf dem deutschen Markt.

So nahmen auch für Baden-Württemberg die Markenanmeldungen gegenüber dem Vorjahr um +14,9 Prozent zu (2024: 8.053 Anmeldungen / 2025: 9.249 Anmeldungen). Bei den Gebrauchsmustern lag der Anstieg sogar bei knapp +24 Prozent (2024: 934 Anmeldungen / 2025: 1.158 Anmeldungen). Im Vergleich zu Patenten werden Gebrauchsmuster häufig von Privatpersonen angemeldet.

 

Anlaufstellen

Für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups aber auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land stehen das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg sowie Design Center Baden-Württemberg als Anlaufstellen für die Beratung, Informationen zu Schutzrechten vom Patent, Marke, Gebrauchsmuster bis Design mit Seminaren, auch online, sowie für eine Vielzahl von entsprechenden Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Zudem wurde 2019 das Projekt Patentcoach BW ins Leben gerufen, um vor allem die mittelständischen Unternehmen und Start-ups im Südwesten im Umgang mit den gewerblichen Schutzrechten zu unterstützen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse Forschung Start-ups
news-1628 Wed, 11 Mar 2026 12:03:49 +0000 The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken /en/current/press-releases/details/the-chaence-weiterbildungsscout-region-heilbronn-franken Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat am 26. Februar 2026 den Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ veröffentlicht. Was wird gefördert:

Gefördert wird ein „The Chänce Weiterbildungsscout“ in der Region Heilbronn-Franken. Seit dem 1. Januar 2026 knüpfen die „The Chänce Weiterbildungsscouts“ (kurz: Weiterbildungsscouts) an die Regionalbüros für berufliche Fortbildung an und stellen gleichzeitig eine gezielte Weiterentwicklung dar. Aktuell gibt es Weiterbildungsscouts in elf Regionen in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt der Weiterbildungsscouts ist eine trägerneutrale Erst- und Lotsenberatung zu Weiterbildungsfragen für Weiterbildungsinteressierte und kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Weiterbildungsscouts unterstützen zudem die regionalen Netzwerke für berufliche Fortbildung bei ihrer Arbeit und übernehmen weitere wichtige Aufgaben im Bereich der beruflichen Weiterbildung.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Ausgeschlossen von einer Antragstellung sind Behörden des Bundes und der Länder.

Der Antragsteller muss in der entsprechenden Region präsent sein. Zudem muss der Antragsteller in der Region das Büro des Weiterbildungsscouts einrichten. Es ist wünschenswert, dass der Antragsteller Mitglied eines der dem Weiterbildungsscout zugeordneten Netzwerke für berufliche Fortbildung ist. Der Antragsteller verpflichtet sich, im Falle einer Bewilligung als Träger des Weiterbildungsscouts Heilbronn-Franken diese Aufgabe in jeder Hinsicht neutral zu erfüllen und nicht für eigene Zwecke zu nutzen.

Wie wird gefördert:

Der Zuschuss wird im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel als Projektförderung im Wege der Vollfinanzierung aus Haushaltsmitteln des Landes gewährt, wobei die büromäßige Ausstattung des Weiterbildungsscouts vom Träger einzubringen ist.

Förderzeitraum und Antragsfrist:

Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Die Antragsfrist endet am 19. April 2026.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen:

Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ (PDF)

Anlage 1: Antragsformular (DOCX)

Anlage 2: Kosten- und Finanzierungsplan (XLS)

Anlage 3: Informationen zur Datenverarbeitung (PDF)

Anlage 4: Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) (PDF)

Quelle: Pressemitteilung “The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken” 

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Presse Fokushemen
news-1625 Tue, 10 Mar 2026 08:18:15 +0000 Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI /en/current/press-releases/details/land-staerkt-chip-oekosystem-und-zukunftsweisende-halbleiter-chipentwicklung-zur-ki Startschuss für das Verbundprojekt „Fraunhofer KI-Entwurf“ (kurz: FRAUKE) am Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn. Das angewandte Verbundprojekt dient der Erforschung von CMOS-Chipdesign für und durch Künstliche Intelligenz (KI) und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für zwei Jahre mit zwei Millionen Euro gefördert. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF). Ziel ist es gemeinsam mit den Projektpartnern, das wachsende Chip-Ökosystem in Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken. Mit „Chip Connect BW“ hat am IPAI bereits im Herbst 2025 die landesweite Geschäftsstelle für das Chip-Ökosystem unter Koordination des microTEC Südwest e.V. ihre Arbeit aufgenommen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Projekt über fünf Jahre mit insgesamt 3 Millionen Euro. „Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft unseres Industriestandorts. Wer bei Chip-Technologien seine Führungsposition konsequent ausbaut, sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovationskraft. Mit dem erfolgreichen Aufbau von imec Germany haben wir am IPAI ein neues Kompetenzzentrum für modernstes Chip-Design auf Basis von Chiplet- und KI-Technologien für Anwendungen geschaffen. Mit Partnern aus der Industrie und der Forschung arbeitet imec Germany intensiv an neuen Referenzplattformen für automobiles Hochleistungs-Computing. Mit ‚FRAUKE‘ bauen wir am Standort Heilbronn gezielt die wirtschaftsnahen Forschungsaktivitäten zur Verbindung von KI und modernem Halbleiterdesign weiter aus. Über die ‚Chip Connect BW‘ Geschäftsstelle vernetzen wir landesweit unsere starken Innovationsakteurinnen und -akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Baden-Württemberg als Spitzenstandort für Mikroelektronik und Halbleitertechnologien zu positionieren und weiter auszubauen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Hoffmeister-Kraut weiter: „Gerade für unsere Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder den Maschinenbau entstehen hier enorme Innovationspotenziale. Wir bringen in und von Heilbronn aus ein starkes landesweites Ökosystem in Baden-Württemberg zusammen, dass weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar die Forschung, Start-ups und etablierte Unternehmen zueinander führt. Das ist aktive Standortpolitik.“

Die Entwicklung leistungsfähiger, energieeffizienter Chips ist ein entscheidender Innovationsmotor für Baden-Württemberg und seine Schlüsselbranchen. Im Rahmen des landesgeförderten Verbundprojekts ‚FRAUKE‘ baut das IAF mit seinen Partnern ein Forschungszentrum und -netzwerk für innovative, digitale Chipentwicklung auf. Im Zentrum steht die Verknüpfung von CMOS-Schaltungsdesign (Complementary Metal Oxide Semiconductor) mit Methoden der KI, um die Effizienz und Leistungsfähigkeit moderner Mikroelektronik grundlegend zu steigern. Die dafür notwendigen Konzepte und Technologien werden gemeinsam mit den Projektpartnern, der Universität Stuttgart, IMS CHIPS und imec Germany erforscht. Mit FRAUKE wird Heilbronn weiter als leistungsfähiges Zentrum für Mikroelektronik und KI positioniert, und das Projekt leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Mikroelektronik-Ökosystem in Baden-Württemberg. Dazu sind im Projekt enge Kooperationen mit lokalen Akteuren – darunter, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hahn-Schickard und microTEC Südwest e.V. – sowie mit überregionalen Netzwerken wie der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) vorgesehen.

Mit ‚Chip Connect BW‘ investiert Baden-Württemberg in den Ausbau seines europaweit einzigartigen Ökosystems für Mikroelektronik und Chiptechnologien. Das Projekt vereint führende Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ziel der Initiative ist es, mit ihrer Unterstützung den Transfer von Forschungsergebnissen zu beschleunigen und innovative Chiptechnologien „Made in Baden-Württemberg“ zu fördern sowie ein Ökosystem zu schaffen, das Innovationen beschleunigt, Fachwissen bündelt und Baden-Württembergs Rolle als wettbewerbsfähiger Akteur in der europäischen Mikroelektronik langfristig auszubauen und zu sichern.

Im Zentrum der Initiative steht der Aufbau einer von microTEC Südwest e.V. koordinierten Geschäftsstelle im IPAI Heilbronn, welche starke Innovationsakteurinnen und -akteure aus dem ganzen Land zusammenbringt. Das Team vonChip Connect BW‘ steht als neutrale Kontakt- und Anlaufstelle allen am Mikroelektronik-Standort Baden-Württemberg interessierten Menschen, Firmen und Einrichtungen offen. Zu den weiteren Partnerorganisationen, die sich aktiv in die Arbeit der Geschäftsstelle einbringen, zählen neben den Chip-Forschungsinstituten imec Germany und Fraunhofer IAF, die Innovationsagentur e-mobil BW mit klarem Fokus auf zukunftsfähige Mobilitätslösungen und mit Baden-Württemberg International (BW_i) die Standort- und Internationalisierungsagentur des Landes.

So verbindet Chip Connect BW bestehende Strukturen und neue Initiativen zu einem strategischen Verbund, der Baden-Württemberg eng in die europäische und deutsche Forschungs- und Industrielandschaft im Schwerpunktfeld Mikroelektronik integriert und Innovation gezielt fördert. Das Netzwerk fungiert als strategische Brücke und Bindeglied zwischen Technologie, Forschung, Bildung und Politik sowie zu nationalen und internationalen Netzwerken und unterstützt so Innovation, Kollaboration und Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Quelle: Pressemitteilungen “Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

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Presse 100% KI
news-1623 Wed, 04 Mar 2026 13:36:31 +0000 Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro /en/current/press-releases/details/land-staerkt-innovationsstandort-baden-wuerttemberg-mit-rund-24-millionen-euro Baden-Württemberg will durch die Förderung der beiden Projekte „Cyberländ“ und „Industrial Metaverse Reallabor“ mit insgesamt rund 2,4 Millionen Euro im Bereich der immersiven Technologien seine Spitzenstellung bei der Digitalisierung der Wirtschaft weiter ausbauen. Die intelligente Verknüpfung von Extended Reality (XR), Visual Effects (VFX), digitalen Zwillingen, Games-Technologien, Blockchain und weiteren Schlüsseltechnologien eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum. „Immersive Technologien sind kein Zukunftsszenario mehr, sondern ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für unseren Industriestandort. Wenn wir die reale und die digitale Welt intelligent miteinander verbinden, schaffen wir neue Geschäftsmodelle, effizientere Prozesse und nachhaltige Wertschöpfung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei der heutigen (4. März) symbolischen Scheckübergabe an die Projektverantwortlichen.

Die beiden Projekte sorgen dafür, dass Know-how weitergegeben wird und sich die Akteure in Baden-Württemberg miteinander vernetzten, austauschen und gemeinsam Baden-Württemberg im Bereich der Schlüsseltechnologie immersiven Technologien nach vorne bringen. Der Fokus beider Projekte liegt in der Übertragung in die Praxisanwendung.

„Immersive Technologien entscheiden heute über die Zukunftsfähigkeit und die technologische Souveränität von einem Standort. Wer den Wandel nicht beherzt angeht, riskiert den Anschluss im globalen Wettbewerb zu verlieren. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ergreift daher die Initiative und stärkt konsequent den Aufbau eines leistungsfähigen Metaverse-Ökosystems“, so die Ministerin weiter.

CyberLÄND: Kompetenzen vernetzen und Innovation beschleunigen

Mit dem Projekt CyberLÄND entsteht eine zentrale Plattform für immersive und metaverse-relevante Technologien. Das Projekt setzen das Virtual Dimension Center (VDC), die Medien-und Film Gesellschaft Baden-Württemberg (MFG) und die acameo GbR gemeinsam um.

CyberLÄND bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister zusammen und macht vorhandene Kompetenzen sichtbar. Die Plattform ergänzt bestehende Initiativen des Wirtschaftsministeriums – beispielsweise Invest BW und Reallabore – und verknüpft sie systematisch miteinander. So wird zeitgleich die Reichweite, Wirkung und Effizienz der verschiedenen Fördermaßnahmen verbessert.

Die Website bietet konkrete Use Cases aus unterschiedlichen Branchen, ermöglicht gezieltes Match-Making zwischen Anbietern und Anwendern, unterstützt bei der Fachkräftegewinnung, informiert über technologische Trends und zeigt Förder- und Strategieangebote auf.

In der aktuellen Förderphase liegt der Fokus klar auf der Anwendung in der Praxis. Das Projekt spricht gezielt Anwenderunternehmen an und unterstützt sie dabei, immersive Technologien in ihre Prozesse zu integrieren und produktiv einzusetzen. Das Projekt wird mit 400.000 Euro gefördert.

Industrial Metaverse Reallabor: Innovationsraum für die Wirtschaft

Das Projekt realisieren das Fraunhoferinstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das Fraunhoferinstitut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Filmakademie Baden-Württemberg (FABW) sowie die ARENA2036 in enger Zusammenarbeit. Hier werden vorhandene Kompetenzen über Technologie-, Branchen- und Institutionsgrenzen hinweg gebündelt.

Ziel des Projekts ist es, ein Industrial-Metaverse-Reallabor zu etablieren, das Unternehmen einen niederschwelligen und praxisnahen Zugang zu innovationsrelevanten Metaverse-Technologien eröffnet und so den Transfer in die wirtschaftliche Anwendung deutlich erleichtert. Die Partner arbeiten konkret an gemeinsamen Anwendungsfällen und entwickeln praxistaugliche Lösungen für industrielle Wertschöpfung. Dieses Projekt ist konsequent an den Bedarfen der Wirtschaft ausgerichtet.

Das Wirtschaftsministerium fördert das Industrial Metaverse Reallabor mit zwei Millionen Euro.

Quelle: “Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

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Presse
news-1619 Fri, 27 Feb 2026 13:23:19 +0000 Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln /en/current/press-releases/details/baden-wuerttemberg-draengt-auf-praktikable-ki-regeln Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat einen Antrag aus Baden-Württemberg angenommen. Ziel ist es, die europäische KI-Regulierung bürokratiearm und innovationsfreundlich auszugestalten. Anlass ist der sogenannte Digital-Omnibus zur europäischen KI-Verordnung. Mit diesem Vorhaben will die EU-Kommission die Digitalgesetzgebung vereinfachen und Hürden bei deren praktischer Umsetzung abbauen.

Praxistaugliche Regeln für Europas KI-Zukunft

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität in Europa. Wer hier zu schwer reguliert, gefährdet die Innovationskraft unserer Unternehmen. Wir brauchen klare Regeln – aber sie müssen praxistauglich sein und dürfen unsere Betriebe nicht ausbremsen.“ Baden-Württemberg setze sich deshalb seit Langem für verständliche, schlanke Vorgaben und eine realitätsnahe Umsetzung der europäischen KI-Verordnung ein. „Der Digital-Omnibus geht in die richtige Richtung. Aber er ist nur ein erster Schritt. Jetzt kommt es darauf an, die Regulierung insgesamt einfacher, verständlicher und unternehmensnäher zu machen.“

Der Antrag im Bundesrat unterstützt die im Digital-Omnibus vorgesehenen Vereinfachungen – darunter längere Übergangsfristen, gezielte Entlastungen für mittelständische Unternehmen sowie die Vermeidung von Doppelregulierung. Zugleich sieht Baden-Württemberg weiteren Handlungsbedarf.

Konkret fordert das Land:

  • Mehr Unterstützung und Beratung für Unternehmen, insbesondere in der Anfangsphase, in der viele Auslegungsfragen noch offen sind.
  • Vereinfachte Dokumentationspflichten, etwa durch standardisierte und praxistaugliche Vorlagen.
  • Einen kontinuierlichen Dialog mit Mittelstand und Start-ups, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt nachzubessern.
  • Niedrigschwellige Reallabore, die nicht nur Behörden, sondern auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen betreiben können.

Mit dem Antrag will Baden-Württemberg auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern. „Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb – mit den USA, mit China, mit anderen Innovationsregionen. Wenn wir zu langsam und zu kompliziert werden, verlieren wir. Weniger Bürokratie und schnellere Verfahren sind deshalb keine Gefälligkeit an Unternehmen, sondern eine Voraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg.“ Die Wirtschaftsministerin fordert: „Europa muss beim Thema Künstliche Intelligenz Maß und Mitte finden: Schutz ja – Überregulierung nein. Nur so sichern wir Innovation, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in unserem Land.“

Der Antrag wird nach Abschluss aller Ausschussberatungen abschließend im Plenum des Bundesrates behandelt. Die nächste Plenarsitzung ist am 6. März 2026.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1618 Fri, 20 Feb 2026 12:56:35 +0000 Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“ /en/current/press-releases/details/bewerbungsstart-fuer-spitze-auf-dem-land Das Programm „Spitze auf dem Land“ startet in die 26. Förderrunde. Unternehmen im Ländlichen Raum können bis 28. Februar 2026 innovative und nachhaltige Projekte einreichen. „Eine innovative, digitale und nachhaltige Wirtschaft sichert den Wohlstand im Ländlichen Raum. Mit der Förderung von Unternehmen stärken wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums und schaffen zugleich Perspektiven für Beschäftigte und die Wertschöpfung vor Ort. Mit der neuen Förderrunde der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! - Technologieführer für Baden-Württemberg‘ unterstützen wir innovative Unternehmen dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und diese erfolgreich am Markt umzusetzen. Dies ist bereits die 26. Förderrunde des erfolgreichen Programms“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

40 Millionen Euro Fördermittel

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land!“ richtet sich an Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum, die mit ihren Investitionsvorhaben einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschaft des Landes leisten. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. In der Förderperiode 2021-2027 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Im Sinne des Green Deals der EU. können Unternehmen, die einen besonderen Beitrag zur Bioökonomie. und zur Kreislaufwirtschaft leisten, eine Förderung bis 500.000 Euro erhalten. Ziel ist es, neue und innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Fokus auf nachhaltige Projekte

Ein weiterer Fokus der Förderlinie liegt erneut auf Projekten, die die Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft voranbringen. Diese Bereiche sind von besonderer Bedeutung für nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung. Außerdem können Projekte einen Förderzuschlag erhalten, wenn sie innovative Lösungen zur Nutzung biologischer Ressourcen und zur Schaffung geschlossener Wertstoffkreisläufe entwickeln. Darüber hinaus trägt die Förderlinie dazu bei, die Entwicklung und Anwendung strategisch relevanter Technologie im Bereich kritischer Sektoren voranzutreiben. „Mit dem Programm ‚Spitze auf dem Land!‘ wollen wir Unternehmen unterstützen und Impuls geben, dass Innovation und Tüftlergeist im Ländlichen Raum weiter ausgebaut wird. Investitionsbereite Unternehmen, die hierzu einen Beitrag leisten können, sind aufgerufen, sich im Rahmen dieser Förderlinie bis spätestens 28. Februar 2026 zu bewerben“, sagte Minister Hauk.

Förderlinie „Spitze auf dem Land!“

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“. richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen. Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages des dazu eingerichteten Bewertungsausschusses (Expertengremium).

Quelle: Pressemitteilung – Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“: Baden-Württemberg.de

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Presse
news-1617 Fri, 20 Feb 2026 10:56:12 +0000 Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029 /en/current/press-releases/details/fortsetzung-der-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg-bis-ende-2029 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort. Die dritte Förderphase läuft bis Ende 2029. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Allianz Industrie 4.0, die als Impulsgeberin und als Plattform Orientierung und konkrete Hilfe für die kleinen und mittleren Unternehmen bietet, nicht nur fortgeführt, sondern zudem an den Bedarfen der baden-württembergischen Industrie weiterentwickelt.

„Innovationen sollen bei uns im Land wieder oberste Priorität haben. Deshalb investieren wir gezielt in die Zukunftsfelder KI, Robotik, Quantentechnologie, Raumfahrt, Verteidigung und in intelligente Produktionssysteme, die all diese Bereiche miteinander verbinden“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zur Fortführung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. „Hierzu benötigen wir gut vernetzte Akteurinnen und Akteure, die den Austausch zwischen Unternehmen und Forschung vorantreiben. Hierfür ist die Allianz Industrie 4.0 hervorragend aufgestellt. Ihre Aufgabe wird auch künftig sein, Innovationen im Land sichtbar zu machen und Ideen und geeignete Köpfe so zu vernetzen, dass neue Innovationen entstehen.“

Die neue Förderphase ab Mai 2026 schließt sich nahtlos an die bisherige Förderung an. So kann die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der digitalen Transformation auch weiterhin gewährleistet werden. Mit Beginn der neuen Förderphase wird der Fokus der Allianz Industrie 4.0 insbesondere in Hinblick auf die individuellen Bedarfe der Industrie in Baden-Württemberg geschärft. Ziel der dritten Förderphase „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – Next Level“ ist es, die heterogenen Digitalisierungsniveaus innerhalb der Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg zu identifizieren und daraus individuelle Entwicklungspfade für Unternehmen abzuleiten, um diese auf das nächste Level der digitalen Transformation zu heben.

Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg 2026“ gestartet

Auch in diesem Jahr wird die Allianz Industrie 4.0 wieder die Auszeichnung „Allianz Industrie 4.0 Award“ ausloben. Die bisherigen Gewinner haben gezeigt, dass es in Baden-Württemberg nicht nur eine große Zahl an innovativen Einzellösungen gibt, sondern auch hervorragende ganzheitliche Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen verfolgt werden. Mit dem Preis werden nicht nur technologische Innovationen gewürdigt, sondern auch die Fähigkeit, Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil im gesamten Unternehmen zu verankern. Ziel der Auszeichnung ist es, diese Best Practices sichtbar zu machen und andere Unternehmen zu inspirieren, ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zu gehen.

Eine Bewerbung für den Wettbewerb ist ab sofort über die Homepage der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg möglich (Allianz Industrie 4.0 Award BW – ALLIANZ Industrie 4.0 Baden Württemberg | Industrie 4.0). Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2026.

Seit Start des Wettbewerbs vor drei Jahren wurde der „Allianz Industrie 4.0 Award“ an insgesamt zehn Unternehmen in der Kategorie „Excellence“ und an 78 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ vergeben.

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche umfassen und die dem Unternehmen einen wesentlichen strategischen Wettbewerbsvorteil bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.i40-bw.de.

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg umfasst ein Netzwerk aus rund 50 Partnerorganisationen, das die Industrieunternehmen im Land bei der Digitalisierung unterstützt und dazu beiträgt, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus der Allianz Industrie 4.0. Zusammen mit Informations- und Unterstützungsangeboten bildet vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder ein zentrales Handlungsfeld. Die Allianz Industrie 4.0 wird ab Mai 2026 bis Ende 2029 mit rund 3,85 Millionen Euro durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Die Geschäftsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

 

Quelle: Pressemitteilung - Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse
news-1606 Thu, 12 Feb 2026 11:00:17 +0000 4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren /en/current/press-releases/details/42-millionen-euro-fuer-quantentechnologie-demonstratoren Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau. Quantentechnologien gelten als Innovationstreiber der Zukunft: Sie nutzen die ungewöhnlichen Regeln der Quantenphysik, um technische Systeme auf die nächste Ebene zu heben. Im Rahmen der neuen Förderlinie des Landes „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ sollen jetzt elf ausgewählte Vorhaben in Prototypen, Anwendungen und Märkte überführt werden. Mit solchen Demonstratoren zeigen Projektteams aus Forschung und Industrie, was in der Quantensensorik und -kommunikation bereits möglich ist. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finanzieren diese Projekte mit insgesamt 4,2 Millionen Euro.

 

Landesuniversitäten als akademische Partner

Akademische Partner der ausgewählten Vorhaben sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universitäten Stuttgart, Ulm und Heidelberg sowie das Universitätsklinikum Freiburg. Ganz konkret sollen beispielsweise hochleistungsfähige Quantensensoren zur Untersuchung des Krebsstoffwechsels oder etwa für die Umweltanalytik entwickelt werden. Dazu kommen Demonstratoren für die leistungsfähige und abhörsichere Quantenkommunikation.

„In der Quantenwissenschaft ist Baden-Württemberg führend: Unser Innovationscampus QuantumBW bündelt die Expertise von Landesuniversitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die neue Förderlinie ‚Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren‘ sorgt dafür, dass vielversprechende Forschungsergebnisse vom Labor in die Anwendung gelangen. Von solchen quantenbasierten Innovationen in Medizin, Umweltanalytik oder Materialprüfung profitieren in Zukunft die Menschen und die Wirtschaft im Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 11. Februar in Stuttgart.

„Quantentechnologien sind Motor und Schlüssel der technologischen Zukunft. Wer ihr wirtschaftliches Potenzial frühzeitig nutzt, kann neue Märkte prägen und nachhaltige Wertschöpfung schaffen. Die ausgewählten Vorhaben sind für Baden-Württemberg als führender Hightech-Standort eine große Chance. Mit gezielten Impulsen unterstützen wir, dass aus exzellenter Forschung und Entwicklung auch Innovation, wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit entstehen können“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 

Forschung und Entwicklung gehen Hand in Hand

Binnen zwölf Monaten werden die Projektteams unter Federführung eines akademischen Partners quantenbasierte Machbarkeitskonzepte, Prototypen sowie Demonstratoren realisieren und gemeinsam mit Praxispartnern erproben. Darüber hinaus sollen die Projektteams zeigen, für welche konkreten Anwendungen, Produkte und Märkte die jeweiligen Quantenlösungen geeignet sind – immer mit dem Ziel, den Hightech-Standort Baden-Württemberg weiter zu stärken.

 

Geförderten Vorhaben und beteiligte Forschungseinrichtungen
  • Quantum-Enabled Polarization of Metabolites in Microfluidic Human Cell Culture (AURORA) [Institut für Mikrostrukturentechnik, Karlsruher Institut für Technologie]. Entwickelt wird ein biokompatibler Quantensensor zur Untersuchung des Krebsstoffwechsels. In der Arzneimittelforschung soll dadurch der Therapieerfolg überprüft werden.
     
  • Transfer und Integration von TFLN für Quantenkommunikation (TRIQ) [Kirchhoff-Institut für Physik, Universität Heidelberg; Physikalisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie]Die Forschenden wollen die Leistung faserbasierter Quantenkommunikation messbar verbessern und den Transfer in die industrielle Nutzung beschleunigen. Durch den Einsatz von Dünnschicht-Lithiumniobat-Modulatoren soll eine signifikante Steigerung der Modulationsbreite, Signalqualität und Stabilität erreicht werden. Zudem sollen Hürden für die industrielle Einführung quantensicherer Kommunikation sinken.
     
  • Quantensensorik für Nachhaltigkeit und Sicherheit (Quantis)[Materialprüfungsanstalt (MPA), Universität Stuttgart]Projektziel ist es, hochempfindliche Quantensensoren zur zerstörungsfreien sowie kontaktlosen Zustandsbewertung sicherheitsrelevanter Materialien im Bauwesen und im produzierenden Gewerbe zu entwickeln. Dadurch soll auch die Wiederverwendung von intakten Bauteilen gefördert werden.
     
  • Quantum-enhanced NMR with Novel Oscillator-based Protocols and Validation (Q‑NOVA) [Institut für Intelligente Sensorik (IIS), Universität Stuttgart; Institut für komplexe Quantensysteme, Universität Ulm] NMR-Spektroskopie (Kernspinresonanz) liefert hochspezifische Einblicke in Moleküle – entsprechende Geräte sind aber bislang zu groß, teuer und häufig zu unempfindlich für Anwendungen außerhalb spezialisierter Labore. Entwickelt wird daher ein Demonstrator als Grundlage für tragbare, kosteneffiziente NMR-Sensoren – mit Anwendungsmöglichkeiten in Medizin, Umweltanalytik sowie in der industriellen Prozessüberwachung.
     
  • NV-basierte Quantensensoren in der Wägetechnik (Q.Weight) [Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.] Die Forschenden arbeiten an einem quantenbasierten Waagen-Demonstrator, der jederzeit das korrekte Gewicht anzeigt – ohne Kalibrierung, Justierung oder Eichung.
     
  • Demonstrator für Quantensensorik-Durchflussmessung (Flow-Demonstrator) [Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM)] Entwickelt wird ein quantenbasierter Demonstrator, der die Fließgeschwindigkeit von Flüssigkeiten in Rohren kontaktlos vermessen und Strömungsprofile sichtbar machen kann. Dadurch lassen sich Störungen frühzeitig erkennen, ohne eine Anlage zu öffnen.
     
  • Quantenbioanalytische Integration für Echtzeitdiagnostik in der Neuroonkologie (QuID-Neuro) [3. Physikalisches Institut, Universität Stuttgart; Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS); Klinik für Neurochirurgie (UKF), Universitätsklinikum Freiburg] Im Projekt entsteht ein Quantensensor für die Echtzeitdiagnostik und molekulare Analysen bei der Operation von Hirntumoren. Ziel sind präzisere Diagnosen und optimale Behandlungsentscheidungen.
     
  • Sensoren auf Basis von Quantentechnologie für die Untersuchung von Batteriezellen (SeQuenZell) [DLR-Institut für Technische Thermodynamik; Institut für Quantenoptik, Universität Ulm] Die Forschenden stellen Batterietestzellen her, in die ein Quantensensor integriert wird. Davon versprechen sie sich tiefere Einblicke in Degradationsmechanismen, um letztlich effizientere und langlebigere Batterien zu entwickeln.
     
  • Photonische Beschleunigungssensorik für einen Hochleistungsinertialsensor (QAccelGyro) [DLR-Institut für Quantentechnologien] Projektziel ist es, ein zuverlässiges und präzises Navigationssystem zu entwickeln, das ohne Satellitensignale in verschiedenen Bereichen wie Luftfahrt, Mobilität und Logistik eingesetzt werden kann.
     
  • Quantenmagnetometrie für Magnetisierungskurven von Werkstoffen (QuMagWe) [Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF); Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM)] Entwickelt wird eine neuartige quantensensorische Messtechnik zur Erfassung der Magnetisierungskurven von Werkstoffen. Die Technologie erlaubt eine zerstörungsfreie, detaillierte Analyse magnetischer Werkstoffeigenschaften und eröffnet neue Möglichkeiten für die Qualitätskontrolle, Prozessentwicklung und vorausschauende Instandhaltung in der Elektromobilität und im Maschinenbau.
     
  • Packaging of All-Laser-manufactured Vapor-cell for Interposerintegrated Quantum sensors (PALVIQ) [Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW), Universität Stuttgart; Institut für Mikrointegration (IFM), Universität Stuttgart] Der regelmäßige Einsatz von Quantensensoren auf Basis von Alkali-Dampfzellen verzögert sich – unter anderem aufgrund der eingeschränkten serientauglichen Fertigung. Als Alternative entwickeln die Forschenden eine photonisch integrierte und miniaturisierte Spektroskopiezelle für die industrielle Quantensensorik. Diese soll standardisierbar, skalierbar und kompatibel zu bestehenden Fertigungslinien sein.
     

Zu den einzelnen Vorhaben werden weitere Informationen auf der Homepage von QuantumBW veröffentlicht.

 

Hintergrundinformation zum Innovationscampus QuantumBW
  • Die Projektförderung „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ erfolgt im Rahmen des Innovationscampus QuantumBW.
  • Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst haben sich im Jahr 2023 Global Player aus der Wirtschaft mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Innovationscampus QuantumBW zusammengeschlossen.
  • QuantumBW baut auf einem starken Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft auf, in dem die Partner vielfältig und erfolgreich kooperieren.
  • Mit dem Innovationscampus QuantumBW schafft das Land eine übergreifende Dachmarke. Die strategischen Zielsetzungen und Handlungsfelder von QuantumBW sind in der baden-württembergischen Quantenstrategie veröffentlicht und zusammengefasst.
     

Quelle: Pressemitteilung "4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren"

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Presse Forschung und Entwicklung Forschung Bildungs- und Forschungseinrichtungen Quantencomputing Land
news-1605 Thu, 12 Feb 2026 10:55:52 +0000 25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg /en/current/press-releases/details/25-millionen-fuer-digitales-innovationszentrum-am-universitaetsklinikum-freiburg Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg. Mit dem DIGIZ entsteht ein bundesweit einzigartiges Innovations- und Translationszentrum an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung. Die Förderung ermöglicht Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnosetechnik, IT-Infrastruktur sowie qualifiziertes Fachpersonal. Ziel des Gesamtvorhabens DIGIZ ist es, technologische Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – systematisch und zügig in die medizinische Praxis zu überführen. Erstmals werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie in dieser Form unter einem Dach zusammengeführt.

„Das DIGIZ stärkt Baden-Württemberg als führenden Standort für digitale Gesundheitsinnovationen. Es verbindet exzellente klinische Forschung mit industrieller Entwicklung und beschleunigt so den Transfer von Innovationen in die Versorgung und in den Markt“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Der vom Kabinett beschlossene Aufbau der Forschungs- und Entwicklungseinheit soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Inbetriebnahme des Gesamtgebäudes DIGIZ, das in der Verantwortung einer Projektgesellschaft rund um die heute zur Förderung beschlossene Forschungs- und Entwicklungseinheit als Keimzelle entstehen soll, ist für das Jahr 2030 vorgesehen.

 

Hintergrundinformation

Ein zentrales Element des Projektes ist die Forschungskooperation und Ansiedlung von Siemens Healthineers einschließlich des Tochterunternehmens Varian am DIGIZ in Freiburg. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg entsteht ein leistungsfähiges Innovationsökosystem, das auch für Start-ups sowie für kleine und mittlere Unternehmen attraktive Entwicklungsperspektiven bietet.

Das DIGIZ ist eng mit bestehenden, vom Land geförderten Initiativen verknüpft. Dazu zählen vor allem die Ausgansprojekte PC3 und PC3-AIDA, in denen seit 2021 der digitale Datenaustausch und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz – insbesondere in der modernen Bildgebung – konsequent vorangetrieben wurden, sowie die Medizindaten-Infrastruktur MEDI:CUS. Damit kann Freiburg seine international anerkannte Spitzenstellung als Reallabor für digitale Gesundheitslösungen mit landesweiter Ausstrahlung weiter ausbauen.

Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg, sagte: „Das DIGIZ ermöglicht es, klinische Exzellenz, moderne Medizintechnik und datengetriebene Innovationen mit KI systematisch zusammenzuführen. Dadurch schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.“

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen, zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze und zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg.

 

Quelle: Pressemitteilung "25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg"

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Presse Forschung Bildungs- und Forschungseinrichtungen Land
news-1600 Mon, 09 Feb 2026 09:19:47 +0000 Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt /en/current/press-releases/details/testfeld-urbane-robotik-baden-wuerttemberg-bringt-innovation-in-die-stadt Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027. Mit dieser Förderung wird ein wichtiger Schritt zur Erprobung und Weiterentwicklung robotischer Systeme im städtischen Raum gemacht.

„Mit dem Testfeld Urbane Robotik in Karlsruhe entwickeln wir ein innovatives und praxisnahes Konzept für eine Erprobungsumgebung innovativer Roboteranwendungen im städtischen Raum. Damit beschleunigen wir gezielt den Transfer von exzellenter Forschung in marktfähige Lösungen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus heute
(5. Februar) in Stuttgart. „Urbane Robotik ist ein bedeutendes Zukunftsfeld mit hohen Innovations- und Wertschöpfungspotenzialen. Sie stärkt unsere technologische Leistungsfähigkeit, eröffnet neue Geschäftsmodelle und trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg bei.“

Urbane Robotik gilt als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung, die Erschließung neuer Märkte und einen resilienten Wirtschaftsstandort. Roboter im öffentlichen Raum können die Lebensqualität der Menschen erhöhen, indem sie alltägliche Aufgaben durch individuelle Transport- oder Assistenzdienste erleichtern. Zudem können sie durch (Mikro-)Logistik oder im Servicebereich Versorgungslücken schließen. Mittels Flotten von Wartungs- und Reinigungsrobotern können Pflege und Instandhaltung städtischer Grünflächen automatisiert werden, während autonome Überwachungssysteme Inspektionen durchführen und in gefährdeten Zonen wie Unterführungen und Parkanlagen zur Sicherheit beitragen.

Das Testfeld für Urbane Robotik wird als unternehmensnahe Transferplattform im Innovationsökosystem KI-basierte Robotik Baden-Württemberg konzeptionell entwickelt. Es bietet Infrastruktur, Referenzimplementierungen und exemplarische Use Cases für einen niedrigschwelligen Einstieg auf allen Ebenen.

Der Einsatz robotischer Systeme im urbanen Raum stellt hohe Anforderungen an die Flexibilität, Autonomie und Robustheit der Systeme. Zugleich wirft er Fragen zu Ausgestaltung der Roboter, zu regulatorischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Akzeptanz auf, die bisher nicht ausreichend adressiert wurden. Ein konzeptionell vorbereitetes offenes Testfeld im innerstädtischen Raum soll es in Zukunft ermöglichen, diese Systeme den Anforderungen gerecht zu entwickeln, Erfahrung durch eine schnelle Umsetzung unter zukünftigen Betriebsbedingungen zu sammeln und damit wesentlich die Innovationskraft für den Mittelstand zu stärken.

Hintergrund

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat im Frühjahr 2025 gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ im Rahmen des European Robotics Forum (ERF) der Öffentlichkeit mit einer klaren Vision vorgestellt: Baden-Württemberg soll 2035 die führende Innovationsregion für intelligente Mensch-Robotik-Systeme sein. Zur Erreichung dieses Ziels wurde das Innovationsökosystem KI-basierte Robotik Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Baden-Württemberg hat eine hervorragende Ausgangslage, sich im internationalen Wettbewerb um die Robotik der Zukunft wesentliche Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ veröffentlicht: Baden-Württemberg.de

 

Quelle: Pressemitteilung - Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

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Presse
news-1597 Thu, 05 Feb 2026 11:55:21 +0000 Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet /en/current/press-releases/details/gruendungsvereinbarung-fuer-graduiertenzentrum-connaix-unterzeichnet Mit dem Graduierten- und Forschungszentrum connAIx in Heilbronn geht die Landesregierung neue Wege in Forschung und Qualifizierung von KI-Spitzenkräften. Dafür arbeiten drei Landesuniversitäten eng mit der Wirtschaft zusammen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski haben am Mittwoch, 28. Januar 2026, in Stuttgart die Gründungsvereinbarung für das Graduierten- und Forschungszentrum connAIx unterschrieben.

connAIx – Research School for Applied AI – so lautet der vollständige Name der bundesweit einzigartigen Einrichtung, die in Heilbronn angesiedelt und von den drei KI-Spitzenuniversitäten Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen getragen wird. Sie werden in connAIx ihre Expertise in der Spitzenforschung disziplinübergreifend bündeln und dadurch sofort ihr internationales Netzwerk nutzen können.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für das Land Baden-Württemberg“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „Wir brauchen exzellent ausgebildete KI-Expertinnen und -Experten in den Zukunftstechnologien KI, Robotik, Chip Design und Cybersicherheit.“ connAIx verbinde Spitzenforschung mit praktischer Anwendung. „Es bringt unsere exzellente KI-Forschung mit den Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert KI-Talente für Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker und als einen der führenden KI-Standorte in Europa.“

 
Land fördert connAIx mit jährlich 30 Millionen Euro


Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ergänzte: „In der KI brauchen wir schnelle Ergebnisse, um im harten internationalen Wettbewerb bestehen und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft agil reagieren zu können.“ Deshalb sei es ein starkes Signal, dass die drei Landesuniversitäten eng mit Unternehmen und Start-ups zusammenarbeiten, um mit maßgeschneiderten Karrierewegen KI-Spitzentalente auf höchstem Niveau zu qualifizieren. „Wir müssen heute in innovativen Ökosystemen denken, um die KI-Zukunft bestmöglich zu gestalten und voranzubringen“, hob Ministerin Olschowski hervor.

Im Vollausbau ab dem Jahr 2029 wird Baden-Württemberg connAIx mit rund 30 Millionen Euro jährlich fördern. Die Dieter Schwarz Stiftung unterstützt das Land und die Universitäten mit der kostenfreien Bereitstellung von Flächen und Infrastruktur in Heilbronn. Zehn Professorinnen und Professoren mit Schwerpunkt Promotionsbetreuung werden dann mit 60 internationalen Promovierenden und 20 Postdoktorandinnen und -doktoranden zusammenarbeiten. Sie werden sich vornehmlich um die Steuerung und Entwicklung der nächsten Generation von KI, wie beispielsweise humanoide Roboter oder Maschinen, beschäftigen.

 

Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen


„Mit connAIx schaffen wir in Heilbronn einen einzigartigen Ort, an dem akademische Exzellenz auf reale industrielle Herausforderungen trifft“, erläuterte Professor Gunther Friedl, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. „Wir bieten dabei weit mehr als nur Räume: Wir garantieren den Talenten direkten Zugang zu den entscheidenden Playern unseres Ökosystems – vom IPAI über die Campus Founders bis hin zu Weltmarktführern. Durch diese Einbettung entsteht ein Reallabor, in dem KI-Lösungen sofort unter realen Bedingungen validiert und in die Anwendung gebracht werden können.“

Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), unterstrich die Ambitionen von connAIx: „Die drei Universitäten verknüpfen ihre vorhandene Expertise in zahlreichen Forschungsfeldern gezielt mit angewandter KI. Es wird vor allem entscheidend sein, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen. So wird connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.“

 

Quelle: Pressemitteilung “Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet”

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Presse Bildungs- und Forschungseinrichtungen Künstliche Intelligenz
news-1596 Thu, 05 Feb 2026 11:34:00 +0000 Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit /en/current/press-releases/details/millionen-impuls-fuer-mehr-wettbewerbsfaehigkeit Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026. Hinter der neuen Initiative steht ein etablierter Verbund baden-württembergischer Hochschulen und anwendungsorientierter Forschungseinrichtungen aus der Dienstleistungswissenschaft. Das neue Zentrum, das aus dem Kompetenzzentrum Smart Services hervorgeht, wird gemeinsam mit Unternehmen exemplarisch innovative und wettbewerbsfähige Dienstleistungen entwickeln. Die Entwicklungsprojekte werden so umgesetzt und wissenschaftlich begleitet, dass die gesamte Branche der industrienahen Dienstleistungen von den Ergebnissen profitieren kann.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus betont: „Innovation, Innovation, Innovation: Das ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg weiter stärken. Industrienahe Dienstleistungen sind das Bindeglied zwischen Forschung und industrieller Wertschöpfung. Wer hier investiert, investiert direkt in Innovation, Produktivität und Wachstum. Ohne Dienstleistungen keine Innovation: Mit dem neuen Zentrum positionieren wir die Industriedienstleister gezielt als eigenständige Innovationstreiber, fördern anwendungsnahe Lösungen für den Mittelstand und sichern die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg.“

Die mittelständisch geprägte Dienstleistungswirtschaft verfügt über ein erhebliches Wachstumspotenzial. Gerade industrienahe Dienstleistungen treiben Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Verarbeitenden Gewerbe voran. Mit der Initiative stärken wir die Industriedienstleister als eigenständigen Innovationstreiber in Baden-Württemberg.“

 

Anwendungsorientierte Forschung für den Mittelstand

Das neue Zentrum wird keine lange Anlaufphase benötigen, da es auf der erfolgreichen Arbeit des Kompetenzzentrums Smart Services aufbauen kann, das in den Jahren 2019 bis 2025 die Digitalisierung und Innovation in der baden-württembergischen Dienstleistungswirtschaft erfolgreich unterstützt hat. Mit mehr als 400 Veranstaltungen sowie 350 Unternehmensprojekten und Praxisbeispielen hatte das Kompetenzzentrum Smart Services insgesamt rund 20.000 Unternehmen in Baden-Württemberg erreicht.

Mit neuen Schwerpunkten richtet sich das „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ gezielt an mittelständische Industriedienstleister. Im Fokus stehen anwendungsorientierte Forschungs- und Verbundprojekte, in denen Ansätze zur Steigerung der Produktivität, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie Konzepte zum Dienstleistungsexport gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Die Erkenntnisse aus den Entwicklungsprojekten werden transparent aufbereitet und in Form von Schulungen, Workshops und praxisorientierten Handlungsanleitungen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Die wissenschaftlichen Partner des Zentrums sind die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die Hochschule Furtwangen, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, das Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS) in Heilbronn sowie das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V. in Karlsruhe.

Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen: Über die Website des „Zentrums für industrienahe Dienstleistungen“ können sie unkompliziert Kontakt aufnehmen und eigene Ideen sowie Vorschläge für zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen.

Zu weiteren Informationen sowie dem Kontaktformular 

 

Der Dienstleistungssektor in Baden-Württemberg

Der Dienstleistungssektor hat in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Baden-Württemberg beigetragen. Im Jahr 2024 entfielen 61,5 Prozent der gesamten Wertschöpfung sowie 68,9 Prozent der Beschäftigten auf die Dienstleistungswirtschaft. Besonders dynamisch entwickeln sich die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie die Dienstleistungen der Informationstechnologie. Diese Branchen weisen hohe Wachstumsraten auf und sind in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich stark vertreten.

Die technologie- und wissensintensiven Dienstleister sind eng mit der Industrie verzahnt und fungieren häufig als Innovationstreiber. Industrienahe Dienstleister aus Baden-Württemberg nehmen dabei international eine führende Rolle ein und stellen einen wichtigen Standortvorteil für die heimische Industrie dar.

Wachstumspotenziale für den Dienstleistungssektor ergeben sich aus dem stark zunehmenden Export von digitalen Dienstleistungen, der steigenden Nachfrage nach wissensintensiven Dienstleistungen und aus neuen Geschäftsmodellen, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die im nationalen und internationalen Vergleich unterdurchschnittliche Entwicklung der Dienstleistungsproduktivität.

 

Quelle: Pressemitteilung “Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit”

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Presse Robotik Künstliche Intelligenz Land
news-1595 Thu, 05 Feb 2026 11:26:18 +0000 Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert /en/current/press-releases/details/regionalprogramm-fachkraeftesicherung-bis-2027-verlaengert Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung. „Innovatives Unternehmertum braucht qualifizierte Fachkräfte. Die vielfältigen regionalen Ansätze zur Fachkräftesicherung stärken die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg in der Fläche“, betont Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Auftakt der neuen Förderperiode.

 

Regionaler Ansatz als Schlüssel zur Fachkräftesicherung

Mit dem „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ werden Projekte und Angebote gefördert, die dazu beitragen, die Fachkräftebasis in der Region zu stärken und zu diversifizieren. Das Programm verfolgt mehrere Ziele. Unter anderem soll die Zahl der Fachkräfte in technischen Berufen sowie in der Pflege erhöht werden, Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete sollen zielgerichtet in den Arbeitsmarkt integriert werden, sowie die berufliche Aus- und Weiterbildung gestärkt werden, um besser auf die Herausforderungen des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der Globalisierung vorbereitet zu sein.

Die in den Jahren 2024 und 2025 geförderten Aktivitäten konzentrierten sich auf innovative Ansätze und Angebote zur Berufs- und Studienorientierung, Weiterbildung sowie zu den Themen Dual Career, Digitalisierung und Transformation, internationale Fachkräfte und Studentinnen und Studenten. „Es hat sich sehr bewährt, dass die regionalen Akteure für die vielschichtige Herausforderung der Fachkräftesicherung gemeinsam passgenaue Angebote für ihre Region entwickeln“, so Hoffmeister-Kraut. Die Bandbreite der Förderung reicht von halbtägigen Veranstaltungen bis zu umfangreichen Einzelprojekten. Neben der finanziellen Unterstützung der Aktivitäten vor Ort ist die kontinuierliche strategische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der regionalen Partner im Rahmen der regionalen Fachkräfteallianzen ein wichtiges Ziel des Wirtschaftsministeriums.

 

Quelle: Pressemitteilung “Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert”

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Presse Arbeitsmarkt der Zukunft Land
news-1583 Tue, 13 Jan 2026 13:24:00 +0000 Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ /en/current/press-releases/details/startschuss-fuer-innovationsgutschein-mittelstand-trifft-start-ups Mit dem neuen Innovationsgutschein unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups. Seit Januar 2026 können etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bei der L-Bank stellen.

„Innovation durch Kooperation – das ist der Grundgedanke des neuen Innovationsgutscheins „Mittelstand trifft Start-ups“. Der Mittelstand bringt Erfahrung, Produktionskapazität und Marktzugang ein, während Start-ups digitale Kompetenzen, neue Technologien und Innovationskraft liefern“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Die Kooperation von Mittelstand und Start-ups ist für beide Seiten gewinnbringend.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erweitert das bewährte Förderprogramm Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen um die neue Gutscheinlinie. Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt diese dabei, innovative Produkte und Dienstleistungen direkt bei Start-ups einzukaufen, um sich zu innovieren und unternehmensinterne Herausforderungen zu bewältigen.

Etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg können Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bequem online über das Förderportal der L-Bank – Staatsbank für Baden-Württemberg (https://www.l-bank.de/tipps_themen/foerderportal/foerderportal-uebersichtseite.html) stellen.

Informationen zum Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe mit einer Niederlassung oder einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Es gilt eine maximale Unternehmensgröße von bis zu 250 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) und ein Vorjahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder eine Vorjahresbilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro.

Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bezuschusst im Wege der Anteilsfinanzierung den Erwerb von Produkten oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen von kleinen und mittleren Unternehmen bei Start-ups mit maximal 20.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent für innovative Vorhaben der etablierten Unternehmen.

Die innovativen Vorhaben können dabei sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet sein. Das bedeutet, etablierte Unternehmen können die Lösungen von Start-ups nutzen, um unternehmensinterne Prozesse zu innovieren sowie neue innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln.

Weitere Informationen

Im Rahmen des Förderprogramms Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen wurden seit 2008 knapp 6.000 innovative Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 49 Millionen Euro gefördert.

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine

https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/innovationsgutschein.html

Quelle: Pressemitteilung “Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups”

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Presse Fokushemen Land
news-1585 Fri, 09 Jan 2026 08:22:00 +0000 9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt /en/current/press-releases/details/97-millionen-euro-fuer-deutsches-zentrum-fuer-luft-und-raumfahrt Baden-Württemberg hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in 2025 mit rund 9,7 Millionen Euro gefördert. Die DLR-Institute sind wichtige Partner, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, dass die Förderung der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Jahr 2025 rund 9,7 Millionen Euro betrug. „Die DLR-Institute sind wichtige Partner für unsere Unternehmen im Land, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Gerade in der jetzigen Zeit sind solche Einrichtungen von besonderer Bedeutung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Darüber hinaus förderte das Land Baden-Württemberg im Jahr 2025 mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zwei weitere Projekte: mit dem Projekt „MiniVeriQant“ eine hochmoderne Infrastruktur zur Herstellung und Verifikation miniaturisierter Quantensysteme in Ulm mit 2,5 Millionen Euro. Die Ausstattung stärkt den Quantentechnologie-Standort und bietet Kooperationsmöglichkeiten für Forschung und Industrie. Mit dem erst kürzlich gestarteten Projekt „SAF Referee-Rig“ wird die Entwicklung alternativer Flugkraftstoffe mit 3,2 Millionen Euro am DLR-Standort Stuttgart gefördert. Damit soll der erste europäische Referenzprüfstand unter zulassungsrelevanten Betriebsbedingungen in Süddeutschland entstehen. Mit beiden Vorhaben werden strategisch wichtige Zukunftsfelder für Baden-Württemberg unterstützt.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Das DLR zählt zu den größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Das DLR steht für Spitzenforschung von den Grundlagen bis zur Anwendung. Zudem betreibt das Zentrum Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Des Weiteren hat das DLR die Funktionen als Projektträger und Raumfahrtagentur inne. An bundesweit 30 Standorten und Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C. sind rund 11.700 Personen beschäftigt. Mit Stuttgart, Lampoldshausen und Ulm befinden sich drei DLR-Standorte mit mehr als 1.300 Beschäftigten in Baden-Württemberg.

Die DLR-Institute in Baden-Württemberg bilden nahezu alle Schwerpunkte des DLR ab – von der Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Mobilität und Energie bis hin zu Themen wie Umwelt, Sicherheit und Querschnittsthemen wie der Digitalisierung sowie den Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Die Aktivitäten sind damit vielfältig und orientieren sich an den aktuellen wesentlichen Herausforderungen. Außerdem engagiert sich das DLR beispielsweise mit den Schülerlaboren für den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch im Bereich der Ausgründungen mit der Start-up-Factory, einem Company Building Programm mit Fokus auf DLR-Technologien.

Quelle: Pressemitteilung “9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt”

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Presse Fokushemen
news-1581 Wed, 07 Jan 2026 09:42:09 +0000 Neuer Rekord in der Breitbandförderung /en/current/press-releases/details/neuer-rekord-in-der-breitbandfoerderung Ende 2025 ist ein weiterer Meilenstein in der baden-württembergischen Breitbandförderung erreicht: Von 3,5 Milliarden Euro landesseitig bewilligten Geldern ist nun mehr als eine Milliarde Euro ausbezahlt. „Als ich im Jahr 2016 damit begonnen habe, mich um den Breitbandausbau im Land zu kümmern, steckte dieser noch in den Anfängen, auch was die Fördermittel anbelangte. Inzwischen sind insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen – wir als Landesregierung haben 3,5 Milliarden investiert und 3,85 Milliarden von Berlin ins Land geholt. Jetzt gehen wir konsequent die nächsten Schritte: Wir kommen vom Fördern ins Bauen. Inzwischen sind für mehr als eine Milliarde Euro Gräben, Leitungen, Schächte, Verteilerkästen und Anschlüsse an Häuser gebaut. Jeder verbaute Euro bringt Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen dem zukunftsfähigen Internet mit Glasfaser ein Stück näher“, so der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Über eine Milliarde Euro an Fördergeldern bisher ausbezahlt

Mit der Übergabe eines Förderbescheides für ein Breitbandausprojekt werden die Fördergelder für den jeweiligen Antragsteller bereitgestellt. Wenn der Ausbau fortschreitet, werden nach und nach die bewilligten Fördermittel ausgezahlt. Auszahlungen gibt es etwa für den erfolgreichen Abschluss von Teilprojekten und den vollständigen Abschluss eines Ausbauprojektes. Seit 2016 hat so das Land mehr als eine Milliarde Euro an die kommunalen Antragsteller für Breitbandprojekte überwiesen. Damit sind rund 30 Prozent der vom Land bewilligten Mittel für den Breitbandausbau ausbezahlt und die Investitionen kommen jetzt unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute. „Die Landesregierung wird ihrem Anspruch gerecht, eine flächendeckende und leistungsfähige digitale Infrastruktur für alle Regionen in Baden-Württemberg zu errichten. Der geförderte baden-württembergische Glasfaserausbau kommt voran“, ordnete Digitalisierungsminister Thomas Strobl die Zahlen ein.

Förderbilanz der Jahre 2016 – 2025

Seit 2016 bis 2025 hat die Landesregierung 3.784 Förderprojekte mit einem Fördervolumen von 3,5 Milliarden Euro unterstützt. Der Bund stellte zusätzliche 3,85 Milliarden Euro an Fördergeldern – und damit rund ein Fünftel aller bundesweit bewilligten Fördermittel – für den baden-württembergischen Glasfaserausbau zur Verfügung. Bisher sind somit insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen. Baden-Württemberg ist damit Spitzenreiter im geförderten Ausbau und hat von den bundesseitig bereitgestellten Fördergeldern im Ländervergleich mit deutlichem Abstand am stärksten profitiert. Die Kommunen brachten in ihren Haushalten einen Eigenanteil von rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Durch die Infrastrukturförderung von Land und Bund haben im Zeitraum von 2016 bis Ende 2025 bislang 56.550 landesansässige Unternehmen einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss bekommen, insgesamt 685.706 Adresspunkte wurden an das schnelle Internet angebunden.  2.113 der insgesamt 4.486 baden-württembergischen Schulen erhielten eine landes- und bundesseitige Förderung. Damit werden rund 47 Prozent aller Schulstandorte mit Glasfaser erschlossen.

Mehr als 70 Prozent der geförderten Adressen liegen in ländlich geprägten Regionen. Hierunter fallen insbesondere auch topografisch schwierige Gegenden wie der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Einmal mehr verdeutlicht dies, dass die Landesregierung insbesondere ländliche Gebiete gezielt fördert, die für Telekommunikationsunternehmen wirtschaftlich weniger attraktiv sind. Der Ausbau in diesen Regionen hätte sich ohne öffentliche Unterstützung nur langsam entwickelt.

Versorgung im Land steigt stetig

Die hohen bewilligten Fördersummen und bereits geflossenen Auszahlungsbeträge des Landes schlagen sich in den stetig steigenden Versorgungszahlen nieder: 

Die aktuelle Gigabitverfügbarkeit beläuft sich in Baden-Württemberg auf 76,63 Prozent. Bei der Versorgung mit schnellem Internet haben somit insgesamt drei von vier Haushalten im Land mindestens 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – ein Gigabit – zur Verfügung. Baden-Württemberg nimmt bei der Gigabitverfügbarkeit Platz 5 von 13 unter den Flächenländern ein. Dies ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund, dass die landesweite Gigabitversorgung im Jahr 2016 noch 1,4 Prozent betrug.

Die derzeitige Glasfaserquote liegt im Land bei 29,77 Prozent. 130 baden-württembergische Kommunen kommen dabei bereits auf eine Glasfaserquote von über 90 Prozent. Viele Förderprojekte, die die Versorgung in der Fläche kontinuierlich verbessern, befinden sich in der Umsetzung.

Dass die Zahl der realisierten Projekte – privatwirtschaftlich und gefördert – von Monat zu Monat steigt, zeigt auch der vom Land im Sommer 2025 aufgesetzte Gigabitatlas. Dieser dokumentiert den Fortschritt des baden-württembergischen Gigabit- und Glasfaserausbaus transparent und errechnet derzeit eine prognostische, mittelfristig zu erwartende Gigabitquote von rund 90 Prozent und eine Glasfaserquote in Höhe von rund 60 Prozent.

Schulterschluss zwischen Privatwirtschaft und Kommunen ist entscheidend

Für das weitere zielgerichtete und rasche Voranschreiten des landesweiten Glasfaserausbaus ist der Schulterschluss der am landesweiten Ausbau beteiligten Privatwirtschaft und Kommunen entscheidend. Bereits im Sommer 2025 unterzeichnete eine breite Allianz aus Kommunalen Landesverbänden, führenden Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbänden, Stadtwerken und weiteren Partnern den Glasfaserpakt Baden-Württemberg und besiegelte damit offiziell das Abkommen, das auf eben diesem gemeinsamen Verständnis basiert.

„Der baden-württembergische Breitbandausbau ist eine Erfolgsgeschichte, auf der wir uns freilich nicht ausruhen dürfen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist der Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Landesregierung hat deshalb erneut mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ein starkes Signal an den Wirtschaftsstandort und an unsere Kommunen gesandt: Wir unterstützen sie verlässlich auf dem Weg ins digitale Zeitalter“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

 

Quelle: Pressemitteilung- Neuer Rekord in der Breitbandförderung

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Presse
news-1580 Tue, 23 Dec 2025 11:09:22 +0000 38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft /en/current/press-releases/details/381-millionen-euro-fuer-die-fraunhofer-gesellschaft Das Land hat die Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 mit insgesamt rund 38,1 Millionen Euro gefördert. Die Fördermittel sind ein wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat der Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 insgesamt rund 38,1 Millionen Euro zur Grundfinanzierung sowie für den Ausbau und die Sanierung der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten in Baden-Württemberg bewilligt.

Von den bewilligten Fördermitteln im Jahr 2025 entfallen rund 11,8 Millionen Euro auf den Landesanteil für die Grundfinanzierung sowie rund 26,3 Millionen Euro als Sonderfinanzierung zum Ausbau der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten. Daraus wird unter anderem der Landesanteil für die Sanierung des Parkhauses am Fraunhofer-Campus in Stuttgart und dessen Weiterentwicklung als Testfeld für klimafreundliche Technologien im Rahmen des Stuttgart Climate Tech Hub mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Ausbau der Forschungsinfrastrukturen im Bereich Wasserstofftechnologien und Kognitive Energiesysteme am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben HYKOS-H2T betragen 101 Millionen Euro und werden gemeinsam vom Bund und Land getragen.

Zentraler Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands

„Die aktuellen Herausforderungen für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft machen deutlich, wie unverzichtbar Innovationen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Stuttgart. „Die enge Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute mit unseren Unternehmen bei Schlüsseltechnologien wie KI, Robotik, Quantentechnologien sowie nachhaltigen Energie- und Wasserstofftechnologien leistet einen zentralen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstands.“

Die gemeinsame Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft durch den Bund und die Länder sei Beleg für die gelungene ressortübergreifende Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Ländern im Bereich der Forschungsförderung und beim Technologietransfer. Das gelte es auch für die weitere Unterstützung und Begleitung der Fraunhofer-Gesellschaft nach Eintritt in eine Konsolidierungsphase sicherzustellen, so die Ministerin.

Technologische Herausforderungen gemeinsam bewältigen

„Der Strukturwandel unserer Wirtschaft und die veränderte geopolitische Lage bringen neue technologische Herausforderungen mit sich, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Dabei müssen wir vorhandene Stärken in den Ländern bestmöglich ausschöpfen, um Synergien zu schaffen“, begründet die Ministerin die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit.

Fraunhofer-Gesellschaft

Die 1949 gegründete Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit 75 Institute und Forschungseinrichtungen. Dort sind bundesweit rund 32.000 Mitarbeitende beschäftigt, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung. Sie erarbeiten ein jährliches Forschungsvolumen von rund 3,7 Milliarden Euro, davon entfallen 3,2 Milliarden Euro auf den Bereich Vertragsforschung. Rund zwei Drittel erwirtschaftet Fraunhofer mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten.

Örtliche Schwerpunkte der 13 baden-württembergischen Institute bilden die Regionen Stuttgart mit fünf Instituten, Freiburg mit fünf und Karlsruhe mit drei Instituten. Thematisch decken die Institute alle wichtigen Technologiefelder ab, das Spektrum umfasst die Bereiche Energieforschung, Produktionsforschung, Werkstoffforschung, Sicherheit, Mobilität, Lernende Systeme und Künstliche Intelligenz, Quantensensorik sowie Bioökonomie und Umwelttechnologien.

Land fördert Institute der wirtschaftsnahen Forschung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Institute der wirtschaftsnahen Forschung, bestehend aus der Innovationallianz Baden-Württemberg (InnBW), den Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Fraunhofer-Gesellschaft, institutionell und unterstützt ihren Ausbau und ihre Weiterentwicklung durch Investitionen in Gebäude und Geräte. Die Fördermittel sind wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Der weitere Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung sowie auch die Gründung und Ansiedlung neuer Institute gehören zu den strategischen Zielen der Landesregierung in der Innovationspolitik.

Quelle: Pressemitteilung “38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft

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Presse Fokushemen
news-1579 Mon, 22 Dec 2025 08:02:42 +0000 Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerium-foerdert-projekt-zum-einsatz-von-ki-zur-fachkraeftesicherung Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr – sie wird bereits heute erfolgreich eingesetzt. Davon ist die KI-Allianz Baden-Württemberg eG überzeugt. Als Träger eines seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Projektes und in Zusammenarbeit mit dem CyberForum e.V. wird sich die KI-Allianz Baden-Württemberg der Identifikation und Darstellung bewährter KI-Anwendungen annehmen, die bereits im regulären Einsatz sind und Unternehmen einen klaren Mehrwert bei der Fachkräftesicherung bieten. Anhand von aufbereiteten Praxisbeispielen, auch in Form von Kurzfilmen, sollen Unternehmen und Organisationen im Land informiert und inspiriert werden, wie der Einsatz von KI den Fachkräftemangel mildern kann. Erfahrungen aus der Einführung von KI sowie die Perspektive der Beschäftigten werden dabei berücksichtigt.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut sagt zum Projektstart: „Angesichts der demografischen Herausforderung müssen wir alle Potenziale zur Fachkräftesicherung nutzen – auch die von KI-Anwendungen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet KI große Chancen. Zu zeigen, was jetzt schon funktioniert, ist das Ziel des Projekts.“

Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung

Die ausgewählten Beispielfälle sollen die Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung abbilden. Dabei wird es zwar auch, aber nicht alleine, um die zeitliche Entlastung von Fachkräften gehen. Mit dem Projekt soll die große Bandbreite aufgezeigt werden, in der KI unterstützen kann, wie zum Beispiel bei der Rekrutierung von Fachkräften, der Personalentwicklung inklusive Weiterbildung oder dem Wissensmanagement. Auch bei der betrieblichen Integration von neuen Mitarbeitenden oder von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann KI helfen. Der Wegfall von Routine- oder besonders belastenden Tätigkeiten durch KI kann die Attraktivität von Fachkräftetätigkeiten erhöhen.

KI und demografischer Wandel

Mit dem Projekt sollen auch die Potenziale des KI-Einsatzes zur Bewältigung der Herausforderungen durch den demografischen Wandel betont werden. Denn genügend und passend qualifizierte Fachkräfte sind eine wichtige Voraussetzung für die gute Entwicklung der Wirtschaft, für den Erhalt und die Stärkung seiner Innovationskraft sowie auch für die künftige Versorgungssicherheit mit wichtigen Dienstleistungen in der Fläche des Landes.

Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg

Mit der KI-Allianz Baden-Württemberg eG als Projektträger und dem CyberForum e.V. als Projektpartner wird das Projekt von Akteuren mit viel Know-How und einschlägiger Expertise umgesetzt. Vorgesehen ist auch die Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg und ihren 45 Partnern auf Landesebene, etwa bei der Identifikation von passenden Beispielfällen oder beim Ergebnistransfer.

Quelle: Pressemitteilung “Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1577 Fri, 12 Dec 2025 12:55:54 +0000 Mobilität stärken, Wandel prägen, Zukunft sichern: BW gibt den Takt vor /en/current/press-releases/details/mobilitaet-staerken-wandel-praegen-zukunft-sichern-bw-gibt-den-takt-vor Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus startet heute (12. Dezember) den dritten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW. Unternehmen können bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr ihre Projektskizzen einreichen. „Mobilität ist ein Schlüsselfaktor unserer Zeit, technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des Förderaufrufs. „Mit dem neuen Invest-BW-Programm wollen wir den Innovationsgeist unserer Unternehmen nicht nur stärken, sondern freisetzen – damit sie mutig neue Lösungen für Transport, Antriebe und die Mobilitätssysteme von morgen entwickeln können. Baden-Württemberg soll nicht nur Schritt halten, nicht nur mithalten, sondern den Wandel maßgeblich prägen. Baden-Württemberg soll Marke und Treiber für die Mobilität der Zukunft werden.“

Innovationstreiber Mobilität und Transport

Der Förderaufruf bündelt sämtliche Aktivitäten rund um den Strukturwandel der Mobilität und des Transports. Unternehmen sollen darin bestärkt werden, innovative technologische Ansätze zu entwickeln, von alternativen Antriebssystemen über digitale Vernetzung bis hin zu resilienten Wertschöpfungsketten und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Die Herausforderungen der Branche seien enorm, so die Ministerin: „Neue Antriebstechnologien, Digitalisierung, internationaler Wettbewerb und der Bedarf an mehr Resilienz verändern die Wertschöpfung in rasantem Tempo. Unsere Unternehmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die zugleich große Chancen sind. Mit Invest BW fördern wir Projekte, die den Weg in die Zukunft der Mobilität ebnen.“ Besonders im Fokus stehen Batterie- und Brennstoffzellentechnologien, Fahrzeugsoftware und autonomes Fahren, KI- und Robotiklösungen, innovative Logistikkonzepte sowie neue Materialien und Produktionsmethoden. Die Vorhaben können straßen-, schienen-, schiffs- oder luftgebunden sein, ebenso wie Offroad- oder Raumfahrtanwendungen.

Förderanträge bis 20. Februar 2026

Für die Umsetzung von erfolgreichen Projektideen aus dem Themenbereich „Mobilität und Transport“ ist eine Fördersumme von 30 Millionen Euro vorgesehen. Die Auswahl der Themenfelder orientiert sich an den Zukunftsbildern des Impulspapiers der Technologiebeauftragten der Wirtschaftsministerin, Prof. Dr. Katharina Hölzle, zur „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“.

Förderanträge können beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH über die Invest BW-Webseite ab heute (12. Dezember) bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr, eingereicht werden. Die Förderung soll sowohl technische als auch nichttechnische Innovationen umfassen. Des Weiteren können neue Geschäftsmodelle sowie Prozess- und Dienstleistungsinnovationen, die zur wirtschaftlichen Stärkung und technologischen Souveränität beitragen, als Förderantrag eingereicht werden.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, der Auswahl und Bewertung der Anträge, dem Förderaufruf und der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden sich online.

Webseminar Invest BW IV

Für alle Interessierten findet am 13. Januar 2026 um 10.00 Uhr ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:

https://register.gotowebinar.com/register/5119358475169500501

Zum Förderaufruf

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Presse Fokushemen
news-1576 Fri, 12 Dec 2025 08:36:25 +0000 BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI /en/current/press-releases/details/bw-investiert-rund-13-millionen-euro-in-die-zukunft-der-photonischen-ki Baden-Württemberg investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI. Mit der Übergabe eines symbolischen Förderschecks an die Projektverantwortlichen am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (10. Dezember) in Stuttgart einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der photonischen KI in Baden-Württemberg und Europa markiert.

Das Projekt "Reallabor für photonische KI II" zielt darauf ab, die Entwicklung und Anwendung von photonischer Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg und Europa voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Errichtung eines Reallabors für photonische KI, das Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine praxisnahe Umgebung bietet, um KI-Anwendungen und andere rechenintensive Prozesse zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Photonisches Computing, das Licht statt Elektronen zur Datenverarbeitung nutzt, ermöglicht ultraschnelle, energieeffiziente und skalierbare Lösungen für die Herausforderungen moderner digitaler Technologien, insbesondere im Bereich KI und Hochleistungsdatenverarbeitung. Im Vergleich zu herkömmlichen digitalen KI-Chips versprechen Photonik-Chips aus Lithiumniobat einen bis zu 100-fach geringeren Energiebedarf. Angesichts des enormen Energieverbrauchs, den KI-Rechenzentren bereits heute verursachen und von Prognosen, wonach der Weltstromverbrauch bis 2030 allein durch KI um 25 Prozent steigen könnte, zeigt sich das Potenzial von Photonik-Chips deutlich.

Mit der Bereitstellung dieser neuartigen, besonders energieeffizienten Technologie „Made in Europe“ werden nicht nur wettbewerbsfähige digitale Lösungen vorangebracht, sondern zugleich wichtige Grundlagen für eine stärkere europäische Unabhängigkeit bei Hochleistungs- und KI-Rechentechnologien geschaffen.

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden für digitale Technologien immer wichtiger. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der KI zeigen deutlich, wie stark der Bedarf an leistungsfähiger und zugleich ressourcenschonender Recheninfrastruktur wächst. Das Projekt ‚Photon KI II‘ setzt genau hier an und unterstützt Wirtschaft und Forschung in Baden-Württemberg und Europa dabei, sich auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft einzustellen", so Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das Vorhaben im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) mit rund 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Diese Förderung trägt dazu bei, die europäische Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Hochleistungs- und KI-Rechentechnik auszubauen und Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu reduzieren.

„Mit ‚Photon KI II‘ setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die digitale Zukunft Baden-Württembergs und Europas. Die photonische KI eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wertschöpfung. Wir freuen uns, diese Entwicklung mit unserer Förderung voranbringen zu können", so die Wirtschaftsministerin.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg:

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Ein Teil der Förderung wird umgesetzt im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: Extern:https://efre-bw.de/

Quelle: Pressemitteilung “BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI”

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1556 Wed, 26 Nov 2025 10:32:52 +0000 „familyNET 4.0 – DER Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ /en/current/press-releases/details/familynet-40-der-wettbewerb-fuer-eine-moderne-unternehmenskultur Der Wettbewerb würdigt Unternehmen, die mit innovativen Projekten und praxiserprobten Konzepten eine moderne und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fördern. Bewerbungen waren in den beiden Themenbereichen „Führung, Personalentwicklung und Diversität“ sowie „Familienfreundlichkeit und Gesundheit“ möglich.

Aus den vielfältigen Bewerbungen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen wählte eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Preisträgerinnen und Preisträger aus. In beiden Themenbereichen wurden Unternehmen für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Konzepte ausgezeichnet, zudem vergab die Jury mehrere Sonderauszeichnungen.

„Uns präsentieren sich baden-württembergische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, die bemerkenswerte, vorbildliche und nachhaltige Konzepte für eine moderne Unternehmenskultur und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben entwickelt haben. Mit der Auszeichnung möchten wir das herausragende Engagement besonders würdigen. Es zeigt, wie innovativ und agil unsere Unternehmen auf sich wandelnde Bedürfnisse reagieren und wie wichtig eine innovative Unternehmenskultur für die Mitarbeitergewinnung ist“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Auch Stefan Küpper, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V., hob die Bedeutung des Wettbewerbs hervor: „Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, dass innovative Führung, gezielte Personalentwicklung, gelebte Diversität sowie Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit und Gesundheitsförderung in jedem Betrieb erfolgreich umgesetzt werden können – unabhängig von der Branche oder Größe. Solche erprobten Konzepte sind ein starkes Signal für eine zukunftsgerichtete Arbeitswelt und tragen maßgeblich zur nachhaltigen Fachkräftesicherung bei. Wir in der BIWE Gruppe unterstützen Unternehmen gerne dabei, diesen Weg zu gehen.“

Die Preisträger des Wettbewerbs „familyNET 4.0“ 2025

Themenbereich: Führung, Personalentwicklung und Diversität
Gewinner-Unternehmen:

  • BW Papersystems Stuttgart GmbH, Nürtingen
  • Diakonie ambulant Gesundheitsdienste oberes Murrtal e.V., Murrhardt
  • Kreissparkasse Waiblingen, Waiblingen

Sonderauszeichnungen:

  • auticon Deutschland GmbH, Stuttgart - für besondere Leistungen in der Förderung von Inklusion
  • Brauerei Clemens Härle, Leutkirch - für besondere Leistungen bei der Förderung von Frauen im Handwerk
  • Soyez Stuckateur GmbH, Ilsfeld - für ihre Vielfalt in der Teamgestaltung
     

Themenbereich: Familienfreundlichkeit und Gesundheit
Gewinner-Unternehmen:

  • GEO DATA GmbH, Westhausen
  • Ovesco Endoscopy AG, Tübingen

Sonderauszeichnungen:

  • Hieber & Maier GmbH, Bretzfeld - für ihre nachhaltige Gesundheitskultur im Handwerk
  • KONZEPT-E für Bildung und Soziales GmbH, Stuttgart – für ihre nachhaltige Gesundheitskultur im pädagogischen Bereich

Weitere Informationen:

Der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ wurde im Rahmen des Projekts „familyNET 4.0 Wettbewerb – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ umgesetzt. Er würdigt das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert den Wettbewerb und die zugehörigen Veranstaltungen in den Jahren 2024 und 2025 mit einem Zuschuss von rund 126.000 Euro; der Finanzierungsbeitrag von Südwestmetall beläuft sich im gleichen Zeitraum auf rund 154.000 Euro. Der für die Umsetzung des Wettbewerbs verantwortliche Projektträger ist die BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen der BIWE Gruppe (Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft). Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter Extern:https://www.familynet-bw.de/

 

Quelle: WM - „familyNET 4.0 – DER Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“

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Presse
news-1552 Tue, 18 Nov 2025 09:43:30 +0000 Neubau Cyber Valley I an der Universität Tübingen eröffnet /en/current/press-releases/details/neubau-cyber-valley-i-an-der-universitaet-tuebingen-eroeffnet Mehr Platz für Spitzenforschung: Der Neubau Cyber Valley I bündelt Forschung, fördert Austausch und schafft Raum für Innovationen in Tübingen. Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Petra Olschowski den Neubau für die Cyber-Valley-Initiative (Erster Bauabschnitt) an die Universität Tübingen übergeben.

 

"Das Cyber Valley steht exemplarisch für die Innovationskraft Baden-Württembergs und hat sich als einer der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz und Robotik in Europa etabliert."

- Ministerpräsident Winfried Kretschmann

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Das Cyber Valley steht exemplarisch für die Innovationskraft Baden-Württembergs und hat sich als einer der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik in Europa etabliert. Hier gestalten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die Zukunft der Künstlichen Intelligenz im Einklang mit den europäischen Werten. Forschung, Lehre, Technologietransfer und Unternehmensgeist arbeiten hier innovativ Hand in Hand. Über die Cyber-Valley-Standorte Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe hinweg schaffen wir einen gemeinsamen Campus, an dem Talente aus aller Welt forschen, lernen und gründen können. Damit bleibt unser Land nicht nur ein starker Partner für Bund und Europäische Union (EU), sondern ein zukunftsweisender Impulsgeber für die digitale Transformation. Klar ist: Die Quellen unseres künftigen Wohlstands liegen in klugen Köpfen, neuen Ideen und verantwortungsvoller Technologie. Das Cyber Valley verbindet all dies auf vorbildliche Weise.“

 

Spitzenforschung als Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes und ist eine wichtige Grundlage für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Wenn die besten Ideen aus Baden-Württemberg kommen, haben wir alle Chancen, uns Quellen künftigen Wohlstands zu erschließen. Dazu zählt Künstliche Intelligenz. Das Cyber-Valley macht Baden-Württemberg als KI‑Standort international sichtbar.“

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ergänzte: „Das Cyber Valley I steht für den Anspruch Baden-Württembergs, weiterhin führend in Forschung und Innovation auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz zu sein. Hier entstehen neue Technologien, Start-ups und Kooperationen, die Wissenschaft und Wirtschaft enger verbinden. Damit stärken wir den Innovationsstandort Baden-Württemberg und gestalten die technologische Zukunft des Landes.“

 

Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer

Im Forschungsbau Cyber Valley 1 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Tübingen AI Centers der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme unter einem Dach. Auch die Cyber Valley GmbH ist dort angesiedelt. Hier werden Ausgründungen von Technologie-Startups gefördert und der Austausch zwischen Forschung und Industrie unterstützt. Der Neubau bietet auf 6.400 Quadratmetern Platz für Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer.

„Mit dem neuen Forschungsgebäude für das Cyber Valley setzt die Universität mit den beteiligten Partnern ein weiteres starkes Zeichen für den KI-Standort Tübingen und für das, was ihn so herausragend macht: Exzellente Grundlagenforschung, die den Sprung in die Anwendung schafft – durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Künstliche Intelligenz kann uns dabei unterstützen, zentrale Probleme der Gegenwart und Zukunft zu lösen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Universität arbeiten an diesen Lösungsbeiträgen – von innovativen medizinischen Anwendungen bis hin zur verantwortungsvollen und ethischen Gestaltung von KI-Systemen. So entsteht Forschung, die nicht nur Wissen schafft, sondern auch konkret dazu beiträgt, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern“, so Universitätsrektorin Prof. Karla Pollmann.

 

Gebäude ist multifunktional nutzbar

In dem kompakten Bau sind flexible Laborflächen, Hörsäle, Großraumbüros und öffentliche Lehr- und Veranstaltungsbereiche untergebracht. Das Atrium kann mit Hörsälen zusammengelegt werden. So ist das Gebäude multifunktional nutzbar.

Der Neubau ist mit einer Membrandachkonstruktion aus leichten Folienkissen überdacht. Im Gebäude wird auf hohe Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Die Fassade kombiniert bauteilintegrierte Photovoltaik mit Sonnenschutzvorrichtungen. Auf dem Dach sind 1.000 Quadratmeter Photovoltaik installiert.

Das Land hat rund 77,2 Millionen Euro in den Neubau investiert. Vermögen und Bau Tübingen ist für das Projekt verantwortlich.

 

Quelle: Pressemitteilung Neubau Cyber Valley I an der Universität Tübingen eröffnet: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse Robotik Künstliche Intelligenz
news-1551 Fri, 14 Nov 2025 09:26:46 +0000 Wirtschaftsministerin verleiht den 41. Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg /en/current/press-releases/details/wirtschaftsministerin-verleiht-den-41-innovationspreis-des-landes-baden-wuerttemberg Am 13. November 2025 überreicht Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer feierlichen Veranstaltung den Innovationspreis, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, des Landes Baden-Württemberg an Unternehmen. Am 13. November 2025 überreicht Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer feierlichen Veranstaltung den Innovationspreis, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, des Landes Baden-Württemberg an Unternehmen aus Böhmenkirch, Aalen, Leutkirch im Allgäu und Walldürn. Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.

„Es ist ein ermutigendes Signal, dass der Innovationsgeist in unserem Mittelstand auch in schwierigen Zeiten lebendig ist und mit Mut, Wille und Risikobereitschaft Innovationen von der Idee bis in den Markt erfolgreich umgesetzt werden“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus anlässlich der heutigen Verleihung. Der Innovationspreis, Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, wurde heute zum 41. Mal überreicht. „Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Neue Technologien, neue Wettbewerber, neue geopolitische Realitäten – all das fordert uns heraus. Aber: Es sind genau solche Zeiten, in denen sich Baden-Württemberg immer wieder bewiesen hat. Weil wir Fortschritt nicht fürchten, sondern gestalten. Weil wir auf Ingenieurskunst, Unternehmergeist und kluge Politik setzen. Wir haben alles, was es braucht, um auch künftig erfolgreich zu sein: exzellente Forschung, hochqualifizierte Beschäftigte, kreative Gründerinnen und Gründer und innovative Unternehmen. Innovation müssen im Land weiter oberste Priorität haben“, so Hoffmeister-Kraut zu Beginn der Verleihung.

Vier Unternehmen wurden in Hinblick auf die 41. Verleihung des Innovationspreises durch das Preiskomitee ausgewählt: die farming revolution GmbH aus Böhmenkirch erhielt ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro, die 3D Global GmbH aus Aalen erhielt 15.000 Euro, die SycoTec GmbH & Co. KG aus Leutkirch im Allgäu und die CONCAD GmbH aus Walldürn jeweils 7.500 Euro. Den Sonderpreis der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) für Innovationen von jungen Unternehmen, ebenfalls dotiert mit 7.500 Euro und in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen, erhielt dieses Jahr die Act‘ble GmbH aus Karlsruhe. Mit einer Anerkennung ausgezeichnet wurden dieses Jahr drei Unternehmen: die GL GmbH Metall- und Werkstatttechnik aus Frickenhausen, die ASPION GmbH aus Karlsruhe und die b.Rex GmbH aus Stuttgart. Hofmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2025 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de. Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Hintergrundinformationen zu den Preisträgern

Die Farming revolution GmbH aus Böhmenkirch erhält 20.000 Euro für einen neuentwickelten vollelektrischen autonomen Hackroboter – farming GT. Unkräuter gehören zu den größten Herausforderungen im Ackerbau, denn sie konkurrieren mit Kulturpflanzen um Licht, Wasser und Nährstoffe. Konventionelle Betriebe setzen meist chemische Herbizide, mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Gesundheit, ein. Biobetriebe hingegen ersetzen Herbizide durch arbeitsintensive Handarbeit. Jedoch fehlt es zunehmend an verfügbaren Arbeitskräften. Der autonome Hackroboter Farming GT von farming revolution bietet einen neuen Lösungsweg: Mithilfe Künstlicher Intelligenz erkennt er Nutzpflanzen und entfernt Unkraut gezielt und mechanisch. Durch den vollständig automatisierten und chemikalienfreien Prozess werden Arbeitsaufwand und Kosten reduziert und gleichzeitig die Umwelt geschont.
https://farming-revolution.com

Die 3D Global GmbH aus Aalen erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro für innovative Entwicklung für die Brillenfreie 3D Technologie. Mit Hilfe einer echtzeitfähigen Prozesskette ist es gelungen, brillenfreie 3D-Anwendungen zu entwickeln, die weltweit führend sind. Diese ermöglicht es, digitale Inhalte in Echtzeit und in höchster Qualität dreidimensional darzustellen, ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Brillen oder Headsets. Die Kombination aus eigens entwickelter 3D-Kamera, Software, Elektronik und 3DBildschirm wurde bereits erfolgreich in der medizinischen Mikroskopie eingesetzt. Die Technologie erlaubt eine neue Dimension der Visualisierung, verbessert die Ergonomie und eröffnet neue Möglichkeiten für Teleoperationen, digitale Assistenzsysteme und KI-gestützte Bildanalyse.
https://www.3d-global.com

Die SycoTec GmbH & Co. KG aus Leutkirch im Allgäu erhält ein Preisgeld von 7.500 Euro für ihr System Akkubetriebene CNC-Spindel. Entwickelt wurde eine vollständig autonome Hochfrequenzspindel für CNC-Maschinen. Die akkubetriebene Spindel ermöglicht High-Speed-Bearbeitungen bis 60.000 U/min – ohne Umbauten oder externe Steuerung. Sie lässt sich wie ein normales Werkzeug ins Magazin integrieren und reduziert Bearbeitungszeiten erheblich. Dank Plug-and-Play-Prinzip ist die Spindel sofort einsatzbereit. Kernkomponenten sind die vollwertige Motorspindel mit integriertem Frequenzumrichter, das benutzerfreundliche Display und die patentierte Energieversorgung über einen 230 Wh Akku. Insbesondere bei kleinen Werkzeugdurchmessern verwandelt die Neuentwicklung Standard-Bearbeitungszentrum in eine High-Speed Fertigung.
https://www.sycotec.eu

Die CONCAD GmbH aus Walldürn erhält ein Preisgeld von 7.500 Euro für ihr innovatives Produkt Hochpräzisionspanels für Weltraumteleskope. Weltraumteleskope sind im Grunde sehr große Satellitenschüsseln, die über einen mehrere Meter großen Empfangsschirm Signale aus dem All einfangen und auf einen Empfänger bündeln. Das Hochpräzisionspanel der CONCAD GmbH eröffnet dabei der Wissenschaft völlig neue Möglichkeiten, den Weltraum zu erforschen. Dank seiner außergewöhnlichen Genauigkeit können künftig noch mehr und präzisere Daten übertragen werden. Das stellt nicht nur einen Gewinn für die Forschung dar, sondern kann auch in der herkömmlichen Daten- und Signalübertragung genutzt werden. Das Panel zeichnet sich durch höchste Präzision, ein geringes Gewicht und zugleich große Stabilität aus, um selbst extremen Temperaturschwankungen standzuhalten.
https://www.concad-gmbh.de

Sonderpreis der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG)

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die Act´ble GmbH aus Karlsruhe für ihre innovative Lösung für eine modularen ergonomischen Ballettspitzenschuh. Die Ballettschuhe „Act’Pointes“ wurden 2023 erfolgreich eingeführt und richten sich an professionelle, semiprofessionelle und Amateurtänzerinnen weltweit sowie an Ballettschulen und Opernhäuser. Nach drei Jahren Forschung und unzähligen Prototypentests waren sie marktreif. Das modulare und patentierte System besteht aus einer 3D-gedruckten Sohle, einem gestrickten Skin und individuell einstellbaren Schnürbändern. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer um das Fünffache und reduziert Verletzungsrisiken. Vertrieben werden die Schuhe über B2C-Kanäle und B2B-Partner, sie sind langlebig, recycelbar und biomechanisch optimiert. Blutige Füße gelten oft als Symbol harter Arbeit – die Act’Pointes hinterfragen dieses Stigma und revolutionieren Performance, Gesundheit und Nachhaltigkeit im Spitzentanz.
https://actble.de

Eine Anerkennung erhielten jeweils:

Die GL GmbH Metall- und Werkstatttechnik aus Frickenhausen für ihren Universalheber: Das Heben und Senken schwerer Lasten in Kfz-Werkstätten ist stets mit Risiken verbunden. Ein Heber muss daher stabil, kompakt und sicher in der Handhabung sein. Der neu entwickelte Universalheber hebt Lasten bis 600 kg kräfteschonend, schnell, sicher und passgenau. Die patentierte Kombination aus Schnellhub mittels einer Zahnradpumpe und eines Feinhubs mittels Fußpumpe macht den Heber überaus schnell und sehr präzise. Die Bedienung der Zahnradpumpe erfolgt mit einem handelsüblichen Akkuschrauber. Über die drehmomentarme Handhabung des Akkuschraubers und den schnellen Hub ist ein ergonomisches Arbeitsumfeld sichergestellt. Der Werker spart Zeit und schont seine Kräfte. Im Gegensatz zu pneumatisch angetriebenen Hebern entfallen Luftschläuche als Stolperfallen, die Arbeitssicherheit wird dadurch stark verbessert.
https://www.gl-gmbh.de

Die Aspion GmbH aus Karlsruhe für ihre IoT Live-Trackung: Globale Lieferketten sind zunehmend durch politische, klimatische und infrastrukturelle Faktoren gestört. Industrieunternehmen stehen unter dem Druck, Lieferketten nicht nur transparent, sondern auch in Echtzeit überwachbar und steuerbar zu gestalten. Klassische Trackinglösungen stoßen hier oft an Grenzen, da sie nicht flexibel genug sind, eine begrenzte Sensorik bieten oder nicht in bestehende IT-Strukturen integrierbar sind. Die Lösung liegt in der intelligenten Verknüpfung von IoT (Internet of Things) und Echtzeitdaten als flexibel anpassbares Monitoringsystem: Es sammelt nicht nur beliebige Sensordaten und überträgt diese weltweit in Real-time, sondern visualisiert, analysiert und interpretiert situativ. Genau hier setzt die Neuentwicklung an – mit einem modularen, individuell konfigurierbaren Multisensorsystem, das Echtzeitdaten samt Anomalieerkennung und Alarmmeldung liefert, externe Sensoren integriert und DSGVO-konforme Cloud-Funktionen bereitstellt – für mehr Flexibilität, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit.
https://aspion.de

Die b.Rex GmbH aus Stuttgart für die Webbasierte Avatare: Mit Avitro von B.REX soll KI unmittelbar erlebbar werden: Fotorealistische Avatare, die zuhören, verstehen und kontextbezogen antworten. Avitro vereint Spracherkennung, Sprachgenerierung und semantisches Textverständnis mit Echtzeit-3D-Rendering, Mimik- und Lippensynchronität sowie Motion-Tracking. Optionales lokales Hosting und die flexible Anbindung von Sprach- und Wissensmodellen sichern Datensouveränität und Compliance. So entstehen skalierbare und mehrsprachige Avatar-Assistenten für Beratung, Service, Vertrieb und Schulung, die rund um die Uhr verfügbar sind, Hemmschwellen senken und Personalressourcen entlasten können.
https://b-rex.de

Alle Informationen

Bilder der Verleihung

Dokumentationsbroschüre zu den Preistragenden und Anerkennungen 

Zum Innovationspreis des Landes

 

Quelle: Pressemitteilung - Wirtschaftsministerin verleiht den 41. Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

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Presse Marketing/Vertrieb
news-1549 Wed, 12 Nov 2025 09:28:56 +0000 Land investiert 10,3 Millionen Euro am IPAI /en/current/press-releases/details/land-investiert-103-millionen-euro-am-ipai Land investiert 10,3 Millionen Euro für den Aufbau des Start-up Innovation Center auf dem künftigen IPAI CAMPUS und in das Projekt „Women in AI“ am IPAI. Im Rahmen des zweiten IPAI Experience Day in Heilbronn übergibt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (11. November) zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 10,3 Millionen Euro an Moritz Gräter (CEO IPAI) und Dr. Benjamin Schiller (CFO IPAI). Mit zehn Millionen Euro wird die Errichtung des Start-up Innovation Centers auf dem 30 Hektar großen künftigen IPAI CAMPUS gefördert. Mit rund 325.000 Euro wird darüber hinaus das Projekt „Women in AI“ unterstützt. Beide Förderungen sind Teil der 50 Millionen Euro, die das Land für die Realisierung des IPAI zur Verfügung stellt.

„Start-ups sind ein zentraler Erfolgsfaktor, um die Querschnittstechnologie Künstliche Intelligenz in die Anwendung und Kommerzialisierung zu bringen. Ihre Ideen und Dynamik haben das Potenzial, unserer Wirtschaft einen Produktivitätsbooster zu verleihen. Mit dem Start-up Innovation Center schaffen wir eine physische Heimat und zugleich eine Plattform im IPAI CAMPUS, die jungen, innovativen Unternehmen die besten Voraussetzungen für Wachstum, Vernetzung und technologischen Fortschritt bietet. Gleichzeitig wollen wir mit dem zweiten Förderbaustein ‚Women in AI‘ Frauen ermutigen, sich noch stärker in dem zukunftsentscheidenden Technologiefeld der Künstlichen Intelligenz einzubringen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Übergabe der Förderbescheide.

Moritz Gräter, CEO von IPAI, ergänzt: „Mit dem Spatenstich haben wir den Startpunkt für den Aufbau des IPAI CAMPUS gesetzt, die jetzige Förderung ist nun der nächste Schritt, um unsere Vision von Heilbronn als europäischem Hotspot für KI Realität werden zu lassen. Das Start-up Innovation Center ist dabei wesentliche Keimzelle für die KI-Ideen von morgen. Diese umfassende Unterstützung des Landes ist die beste Bestätigung für die dynamische Entwicklung unserer Innovationsplattform und unserer Rolle als zentraler Treiber für angewandte KI.“

Das Start-up Innovation Center auf dem IPAI CAMPUS wird mit einer Kapazität von rund 250 Schreibtischplätzen Start-ups und Projektteams in einer entscheidenden Phase unterstützen. Es richtet sich vor allem an junge Unternehmen mit fortgeschrittenem Reifegrad, die sich bereits in der Phase der Markteinführung oder Skalierung von KI-Technologien befinden. Die Start-ups erhalten ein umfassendes und phasengerechtes Betreuungs- und Unterstützungsangebot. Dieser Support wird durch Partnerschaften bereitgestellt und umfasst die wichtigen Bereiche Beratung, Coaching und Finanzierung. Die Förderung des Start-up Innovation Centers ist Teil der Start-up Aktivitäten des Landes und unterstützt die Ziele der Kampagne Start-up BW.

Die Realität als auch Studien zeigen: Frauen sind in der KI-Branche unterrepräsentiert. Mit dem Projekt „Women in AI“ sollen mehr Frauen für die KI-Branche gewonnen und ihnen der Zugang zu bedeutenden Netzwerken, Weiterbildungen und beruflichen Chancen erleichtert werden. Dazu wird eine Anlaufstelle geschaffen, die Angebote von Workshops und Trainings über Mentoring-Programme bis hin zu familiengerechten Strukturen bündelt. „Mit ‚Women in AI‘ setzen wir ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und Diversität in dem zukunftsentscheidenden Technologiefeld der Künstlichen Intelligenz. Wir brauchen alle klugen Köpfe, Frauen und Männer“, betont die Wirtschaftsministerin.

Am 21. Oktober 2025 erfolgte der Spatenstich des IPAI CAMPUS in Anwesenheit des Bundeskanzlers. Das Tempo unterstreicht die Bedeutung des Ökosystems IPAI für Baden-Württemberg.

Der IPAI Experience Day 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch sich die Innovationsplattform IPAI entwickelt. Sie umfasst mittlerweile über 100 Member und Partner, darunter DAX-Konzerne, innovative Mittelständler und Start-ups. Damit konnte IPAI die Zahl der Member und Partner innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln. Bei dem Event gaben die IPAI-Mitglieder und -Partner exklusive Einblicke in ihre Arbeit rund um die Themen KI-Transformation und KI-Kollaboration. Ziel war es nicht nur, exklusive Einblicke in die Arbeit von IPAI zu ermöglichen, sondern vor allem das Vernetzen der Teilnehmenden untereinander zu fördern.

Über den IPAI

IPAI befähigt Organisationen bei ihrer KI-Transformation – kollaborativ, hands-on und ganzheitlich. Die Vision ist der Aufbau einer anwendungszentrierten KI-Innovations- und Kollaborationsplattform, die auf den europäischen Werten basiert.

Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft schafft IPAI das „Global Home of Human AI“, den zentralen Zukunftsort für europäische KI.

Als zentrale Anlaufstelle schließt IPAI die Lücke zwischen exzellenter Forschung und praktischer Anwendung, indem es ein offenes Ökosystem mit vielfältigen, permanent an den Bedürfnissen der Unternehmen und Institutionen ausgerichteten Angeboten für die gemeinsame Entwicklung innovativer und verantwortungsvoller KI-Lösungen schafft.

Das Herzstück der Vision ist der IPAI CAMPUS. Auf einem 30 Hektar großen Areal im Norden Heilbronns schafft IPAI die notwendige Infrastruktur für einen eigenen, europäischen Weg der KI. Baustart für den Campus, der künftig Raum für 5.000 Menschen bieten wird, die rund um KI arbeiten, ist Ende dieses Jahres; die ersten Gebäude werden bis Ende 2027 bezugsfertig errichtet.

Zu den Initiatoren der IPAI-Plattform zählen das Land Baden-Württemberg, die Dieter Schwarz Stiftung, die Unternehmen der Schwarz Gruppe und die Stadt Heilbronn.

Weitere Informationen finden Sie unter IPAI-Webseite und Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Über START-UP BW

Start-up BW ist die Kampagne des Landes Baden-Württemberg zum Thema Start-up und Gründung und vereint die flächendeckend über das Land verteilten regionalen Start-up Ökosysteme, stärkt die Sichtbarkeit des Gründungsstandorts - THE Start-up LÄND - und unterstützt Start-ups mit einem dichten Partnernetzwerk und einem breiten Maßnahmenbündel.

Mit der 2017 gestarteten Landeskampagne Start-up BW wurde eine stabile strukturelle Basis zur Förderung innovativer und wachstumsorientierter Gründungsvorhaben gelegt, die sich dynamisch weiterentwickelt. Zu den erfolgreich etablierten Maßnahmen zählen die 18 Start-up BW Acceleratoren, das Frühphasenfinanzierungsinstrument Start-up BW Pre-Seed, die EXI-Beratungsgutscheine, die Innovationsgutscheine für Start-ups, der Start-up BW Summit, die Landeswettbewerbe Start-up BW Elevator Pitch und Gründungsfreundliche Kommune Start-up BW Local, die zentrale Informations- und Kommunikationsplattform Startupbw.de sowie zahlreiche weitere Angebote im Bereich Finanzierung.

 

Quelle: Pressemitteilung - Land investiert 10,3 Millionen Euro am IPAI

 

 

 

 

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Presse
news-1548 Tue, 11 Nov 2025 09:08:42 +0000 Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro gefördert /en/current/press-releases/details/entwicklung-strategischer-technologien-am-zsw-mit-rund-3-millionen-euro-gefoerdert Wirtschaftsministerium fördert die Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Projekte „DACscale“ und „HyReference“ am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit insgesamt rund drei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Vorhaben sind Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP).

„Mit der Förderung unterstützen wir die Entwicklung strategischer Spitzentechnologien in Baden-Württemberg. Die Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Sicherheit in der EU zu stärken sowie Abhängigkeiten in strategischen und kritischen Technologiesektoren zu verringern, ist angesichts der zahlreichen globalen Krisen wichtiger denn je“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Das ZSW zählt sowohl im Bereich Direct Air Capture – also der Gewinnung von CO2 aus der Umgebungsluft –, als auch in der Elektrolysetechnologie zu den führenden Forschungsinstituten. Die Entwicklung in diesen Zukunftstechnologien voranzutreiben und Unternehmen den Marktzugang zu erleichtern, ist für die Wirtschaft in Baden-Württemberg von großer Bedeutung“, so die Ministerin weiter.

 
Weiterentwicklungen im Bereich der Direct Air Capture (DAC) Technologie

Direct Air Capture (DAC) zählt zu den Schlüsseltechnologien, um CO2 gezielt aus der Atmosphäre zu entfernen und damit Klimaneutralität voranzutreiben. Das ZSW forscht bereits seit über 25 Jahren im Bereich DAC und ist einer der weltweit führenden Forschungsakteure in diesem Themenfeld.

Ziel des geförderten Projekts „DACscale“ ist die Vorbereitung der Skalierung und Markteinführung von DAC-Technologie in Zusammenarbeit mit der Industrie in Baden-Württemberg. Da für entsprechende Technologien und Anlagen weltweit derzeit nur wenige vorkommerzielle Wettbewerber existieren, sind die Potenziale für den Maschinen- und Anlagenbau und die Zulieferindustrie, auch in Baden-Württemberg im Bereich DAC neue Geschäftsfelder zu erschließen, enorm hoch. Gleichzeitig erfordert dies jedoch einen raschen Einstieg der Industrie in das neue sich dynamisch entwickelnde Technologiefeld sowie die Erarbeitung von technologischen Konzepten, die sich schnell und kosteneffizient in die erforderlichen großen Abscheidemaßstäbe skalieren lassen.

Die neueste, im Jahr 2024 am ZSW in Betrieb genommene Anlage „DAC-10“ ist ein der beiden größten DAC-Anlagen, die aktuell in Deutschland betrieben werden. Die Anlage wird im Projekt „DACscale“ weiterentwickelt und einem mehrmonatigen Probebetrieb zur Validierung unterzogen. Von diesem Referenzbetrieb werden Unternehmen aus dem DAC-Netzwerk in Baden-Württemberg profitieren.

 
Marktzugang für die Elektrolyseindustrie erleichtern

Auch die Wasserelektrolyse ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu Klimaneutralität und stellt eine große industriepolitische Chance für Europa und Baden-Württemberg dar. Fehlende Referenzen sind in der Elektrolyseindustrie derzeit jedoch eine große Hürde für den Marktzugang.

Genau an dieser Stelle setzt das geförderte Vorhaben „HyReference“ an: Das bestehende Elektrolysesystem „Elektrolyse made in Baden-Württemberg“ wird in ein anwendungsnahes Betriebsumfeld mit nachgelagerter Wasserstoffnutzung an den ZSW-Standort Ulm integriert und dort über etwa 15 Monate betrieben.

Mit Hilfe der Betriebsdaten und der Erkenntnisse aus dem Referenzbetrieb soll die Wettbewerbsfähigkeiten der Industrie gestärkt, der Marktzugang erleichtert und Weiterentwicklungen oder Neuentwicklungen bei den Unternehmen angeregt werden.

 
EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Die Vorhaben „DACscale“ und „HyReference“ sind Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: https://efre-bw.de/

 

Quelle: Pressemitteilung Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse Forschung und Entwicklung
news-1547 Fri, 07 Nov 2025 13:13:29 +0000 Preisverleihung des Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025 /en/current/press-releases/details/preisverleihung-des-allianz-industrie-40-awards-baden-wuerttemberg-2025 Das zehnjährige Bestehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ist gestern (5. November) im Rahmen der Veranstaltung „STARTUP THE FUTURE“ gefeiert worden. Ein Höhepunkt war die Verleihung des „Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025“ an die vier Preisträger des Wettbewerbs in der Kategorie „Excellence“ durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Prämiert wurden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihren hohen und durchgängigen wertschöpfungs- und bereichsübergreifenden Digitalisierungsgrad. Weitere 28 Unternehmen erhielten eine Auszeichnung in der Kategorie „Winner“.

„In diesem Jahr zeigt sich sehr deutlich: Nicht nur die großen und bekannten Player erzielen herausragende Erfolge mit bereichsübergreifenden Digitalisierungslösungen. Auch kleine und mittlere Unternehmen steuern mit ebenso viel Innovationskraft und Agilität auf Erfolgskurs. Diese ‚Hidden Champions‘ und die Global Player sind die Stützen unserer Wirtschaft“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Die in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichneten Unternehmen sind:

  • Festo SE & Co. KG (Esslingen) mit der Lösung „Festo AX Industrial Apps“
  • Stadler Anlagenbau GmbH (Altshausen) mit der Lösung „STADLERconnect – intelligente und datengestützte Optimierung von Abfallsortieranlagen“
  • Stiefelmayer-Messtechnik GmbH & Co. KG (Denkendorf) mit der Lösung „LINE Suite – der modulare Baukasten für smarte Software und agile Prozesse“
  • WITTENSTEIN SE (Igersheim) mit der Lösung „Digitaler Zwilling entlang der Customer Journey“

Die Auszeichnung fand im Rahmen der Jubiläumsausgabe des „STARTUP THE FUTURE“-Events anlässlich der zehnjährigen Erfolgsgeschichte der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg im SpardaWelt Eventcenter in Stuttgart statt.
 

Im Fokus der Veranstaltung standen zwei Themen: Industrie 4.0 made in BW, mit Blick auf die Erwartungshaltung vor zehn Jahren und der Frage, wo Baden-Württemberg heute steht, sowie Künstliche Intelligenz und Robotik als zentrale Zukunftstreiber. Impulsvorträge und Diskussionen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft gaben den Teilnehmenden wichtige Impulse für die Entwicklungen von gemeinsamen Visionen für die Industrie 2040. In der begleitenden Ausstellung konnten die Teilnehmenden innovative Technologien hautnah erleben und interaktiv mit Demonstratoren und Exponaten arbeiten. In einer Paneldiskussion rund um das 10-jährige Bestehen der Allianz Industrie 4.0 würdigten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und ihre Technologiebeauftragte Prof. Dr. Katharina Hölzle die Rolle der Initiative als Plattform für industrielle Innovation und gaben einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben.

Bei dem exklusiven Event nahmen über 140 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft teil.

„Der persönliche Austausch, das Diskutieren und Demonstrieren von neuen Technologien vor Ort sind und bleiben wichtig für Unternehmen – das wurde im Laufe der Veranstaltung sehr deutlich. Damit der Nutzen maximiert werden kann, ist das Konglomerat an unterschiedlichen Formaten, Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung sowie die gezielte Aufbereitung der Themen essenziell. Ziel der Initiative ist es, einen realistischen, umsetzbaren Impuls in die Unternehmen tragen zu können“, erklärte Michael Unger, Vorsitzender des Lenkungskreises der Allianz Industrie 4.0 und Beiratsvorsitzender der Balluff GmbH.

Weitere Informationen zu den vier Preisträgern der Kategorie „Excellence“ sowie den weiteren 28 Preisträgern der Kategorie „Winner“ finden Sie unter https://www.i40-bw.de/award-gewinner/

 

Quelle: Pressemitteilung - Preisverleihung des Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025

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Presse
news-1543 Mon, 03 Nov 2025 12:35:46 +0000 UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung wird in BW fortgesetzt /en/current/press-releases/details/uk-tech-accelerator-programm-der-britischen-regierung-wird-in-bw-fortgesetzt Im Oktober starten sieben ausgewählte britische Unternehmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz ihren Arbeitsaufenthalt in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem britischen Generalkonsul Mark Dittmer-Odell, wurden sie heute (29. Oktober) von Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in Stuttgart empfangen. Die sieben Unternehmen nehmen am UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung teil. Staatssekretär Dr. Rapp betonte bei seiner Begrüßung: „Dass die britische Regierung Baden-Württemberg als Partner für dieses Programm ausgewählt hat, unterstreicht die Bedeutung des Standortes Baden-Württemberg“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sieht sich bestärkt in seiner langjährigen wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich: „Unsere Zusammenarbeit trägt weitere Früchte. Für Baden-Württemberg ist die Kooperation mit international führenden Technologiepartnern sehr wertvoll, gerade auch um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Die enge Kooperation mit dem Vereinigten Königreich stärkt die beidseitige Innovationskraft – in diesem Fall trifft ‚Hardware auf Software‘ und kann sich perfekt in der Wertschöpfung ergänzen“, so Rapp weiter.

Auch die zweite Runde des UK Tech Accelerator Programms wird durch die britische Regierung organisiert und von der Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt.

Generalkonsul Dittmer-Odell zu den Beweggründen der britischen Regierung, das Programm erneut aufzulegen: „Stuttgart und die Region Baden-Württemberg bieten eine einzigartige Kombination aus industrieller Stärke, exzellenter Forschung und einem dynamisch wachsenden KI-Ökosystem. Genau deshalb hat sich die britische Regierung entschieden, mit einer zweiten Tech Accelerator-Kohorte zurückzukehren. Indem wir britische Scale-ups mitten in das Innovationsumfeld Deutschlands bringen, fördern wir Partnerschaften, die Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und gemeinsame technologische Führungsstärke in Europa vorantreiben.“

Baden-Württemberg International (BW_i) und das BW-UK-Office werden die ausgewählten britischen Firmen während des viermonatigen UK Tech Accelerator Programms begleiten. „Es freut uns sehr, dieses Jahr erneut mit britischen Scale-ups im Rahmen des Programms zusammenzuarbeiten. Für beide Partner ist es eine Win-Win-Situation: Die ausgewählten Firmen finden im deutschen Südwesten beste Bedingungen für Wachstum und Innovation. Zugleich gewinnen Unternehmen aus Baden-Württemberg durch die Zusammenarbeit im Bereich der Zukunftstechnologien neue Impulse und Know-how“, sagt BW_i-Geschäftsführer Gunnar Mey.

Ziel des Programms ist es, innovative britische Technologieunternehmen mit führenden baden-württembergischen Unternehmen sowie dem baden-württembergischen Technologie-Ökosystem zu vernetzen und neue Kooperationen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) zu fördern.

Nach dem erfolgreichen Start des UK Tech Accelerator Programms im Jahr 2024, wo der Schwerpunkt auf Start-ups lag, wurden von der britischen Regierung nun sieben britische Scale-ups ausgewählt. Diese Unternehmen verfügen bereits über marktreife Lösungen im Bereich Enterprise AI. Das Programm ist auf vier Monate angelegt und entstand im Rahmen der Partnerschaftsinitiative Baden-Württemberg – UK. Es wird durch das britische Department for Business and Trade (DBT) in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und Baden-Württemberg International (BW_i) umgesetzt.

Baden-Württemberg und Großbritannien sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen des UK Tech Accelerator Programms einen wichtigen Schritt, um technologischen Fortschritt gemeinsam zu gestalten. Beide Partner teilen die Vision, durch Innovation Wohlstand und Beschäftigung zu fördern.

 

Quelle: Pressemitteilung - UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung wird in BW fortgesetzt

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Presse