Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Wed, 29 Jan 2020 07:13:13 +0100 Wed, 29 Jan 2020 07:13:13 +0100 TYPO3 EXT:news news-439 Mon, 27 Jan 2020 12:58:18 +0100 "Popup-Labor BW" 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-2020-und-2021-an-fuenf-weiteren-standorten/ Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ wird 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten stattfinden. Für die kommenden beiden Jahre wurden die Standorte Schramberg, Konstanz, Renningen, Sigmaringen und Crailsheim ausgewählt. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (24. Januar) in Stuttgart bekannt. „Unsere Popup-Labore sind ein voller Erfolg. Ich freue mich daher sehr, dass wir das Format in weiteren Regionen Baden-Württembergs fortführen können. Mit den Popup-Laboren schaffen wir dezentrale Lern- und Expe-rimentierräume für unsere Unternehmen rund um Digitalisierung und Innovation“, sagte die Ministerin. „Die digitale Transformation bedeutet für unsere Unternehmen tiefgreifende Veränderungen. Mit den Popup-Laboren machen wir aktuelle Themen greifbar und unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen“, so Hoffmeister-Kraut. Das Popup-Labor bietet Unternehmen und deren Beschäftigten Orientierung in den Bereichen Digitalisierung, technologische Trends und Innovationsmethodik. In den dezentralen Lern- und Experimentierräumen können Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Beschäftigte gemeinsam mit Experten niederschwellig und ortsnah Zukunftsthemen erleben.

„Der domänenübergreifende Austausch ist ein ganz wesentlicher Innovationstreiber. Mit dem Popup-Labor wollen wir nicht nur Inhalte transportieren, sondern auch vor Ort einen Anlass zu Vernetzung der regionalen und überregionalen Wissensträger aus Wirtschaft und Wissenschaft schaffen und so einen Beitrag zur Stärkung regionaler Innovationssysteme leisten“, beschreibt Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung, die Ziele des von ihm konzipierten Formates.

Bei der aktuellen Standortvergabe wurden diejenigen Bewerber ausgewählt, die bei der Vergabe der Popup-Labore im vergangenen Jahr nicht zum Zuge gekommen waren. „Auf unseren Bewerbungsaufruf aus dem letzten Jahr haben wir eine hohe Anzahl exzellenter Bewerbungen erhalten. Das freut mich sehr und zeigt, dass sich die Unternehmen in Baden-Württemberg mit Leidenschaft und guten Ideen für ihre Region stark machen“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Standorte der Popup-Labore in der nächsten Förderperiode

Die Popup-Labore werden jeweils mit Partnern vor Ort realisiert. Durch deren Expertise können regionalspezifische Bedarfe zielgenau adressiert werden. Außerdem haben dadurch die Unternehmen auch nach der Ausrichtung des Popup-Labors vor Ort geeignete Ansprechpartner zu Innovationsthemen. Diese bewährte Zusammenarbeit wird auch in der neuen Förderperiode beibehalten.

Die kommenden Popup-Labore werden mit folgenden Partnern umgesetzt:

  • Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH und das Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg e. V. für den Standort Schramberg.
  • Der Landkreis Konstanz für den Standort Konstanz.
  • Die Stadt Renningen für den Standort Renningen.
  • Die WFS Wirtschaftsförderung Sigmaringen GmbH & Co. KG für den Standort Sigmaringen.
  • Der Landkreis Schwäbisch-Hall und die Stadt Crailsheim für den Standort Crailsheim.
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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% IT-Sicherheit 100% Umsetzung 100% Veranstaltung Seminar Workshop
news-436 Tue, 21 Jan 2020 09:23:50 +0100 Effektive Kommunikation: CyberLab-Team BLACKPIN gewinnt "StartUp BW Pre-Seed" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/effektive-kommunikation-cyberlab-team-blackpin-gewinnt-startup-bw-pre-seed/ BLACKPIN ist ein sicherer Mobile Messenger für den B2B-Bereich. Über BLACKPIN kommunizieren Teammitglieder miteinander, tauschen Daten aus und können diese nachhaltig bis zu 15 Jahre lang archivieren. Der DSGVO-konforme Messenger ermöglicht den schnellen Austausch mit Kollegen, Kunden und anderen Geschäftspartnern. Die Kommunikation erfolgt durch eine Komplettverschlüsselung und die Archivierung der Daten auf Basis von zertifizierten deutschen Medizinstandards. Die Gesundheits- und Bankenbranche, die die höchsten Sicherheitsbestimmungen am Markt haben, sind deshalb Kernzielgruppe von BLACKPIN – generell ist das Kommunikationsinstrument aber für alle Unternehmen und Organisationen geeignet, die intern wie extern sicher kommunizieren wollen. „Mit unserem Finanzierungsprogramm ‚Start-up BW Pre-Seed‘ unterstützen wir aussichtsreiche Start-ups wie „BLACKPIN“ bereits in der frühen Gründungsphase. Denn in Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potential zum nächsten Mittelständler oder auch zu mehr steckt“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Genau dieses Potential wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“

Das neue Förderinstrument des Landes Baden-Württemberg für Startups setzt in einer frühen Phase an. Um aussichtsreiche Gründungsvorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife zu unterstützen, stellt Baden-Württemberg für das Pre-Seed-Programm in Summe 14 Mio. Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns über die Zusage und sind stolz und dankbar, dass wir es mit der professionellen Unterstützung unseres Betreuungspartners, dem CyberLab IT-Accelerator in Karlsruhe, geschafft haben. Mit der Förderung im Rücken können wir uns in den nächsten Monaten voll auf die Vermarktung unserer App konzentrieren. Wir wollen uns ein starkes Team im Bereich Sales und Marketing aufbauen, gleichzeitig aber auch in weitere Funktionen der App investieren“, zeigt sich Sandra Jörg, CEO von BLACKPIN, begeistert.

„Als Datenschutzbeauftragter und IT-Security-Experte ist mir das Potenzial des Messengers BLACKPIN auf der Veranstaltung ‚Ideen suchen Kapital‘ im Sommer 2010 direkt ins Auge gesprungen. Mit BLACKPIN steht endlich eine sicherer Messenger für den Einsatz in Organisationen aller Art zur Verfügung, egal ob Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Pflegeheime. BLACKPIN hat ein App-Tool geschaffen, mit dem diese DSGVO-konform, schnell und praktisch kommunizieren können. BLACKPIN bietet die gute Chance, die Kommunikation in der Organisation zu optimieren und birgt viele weitere Nutzenpotenziale. Vor allem gibt es mit BLACKPIN keinen Grund mehr, darüber zu klagen, dass die DSGVO den schnellen und flexiblen Austausch von Informationen verhindert“, beschreibt Gerold Bläse die Gründe, die ihn zu seinem Engagement bei BLACKPIN bewogen haben.
Nach drei Jahren Planung und Programmierung ist die Entwicklung der BLACKPIN-Mobile-App inzwischen nahezu abgeschlossen. Derzeit befindet sich der Messenger in der Markteinführung und im Test bei ersten Pilotkunden.

Quelle: CyberForum

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Presse Mittlerer Oberrhein Technologietrends IT-Sicherheit Umsetzung
news-434 Fri, 10 Jan 2020 12:24:27 +0100 Wirtschaftsministerium fördert neun KI-Projekte mit insgesamt 2,5 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-neun-ki-projekte-mit-insgesamt-25-millionen-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ neun Verbundprojekte für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. „Damit unsere Wirtschaft auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir gerade im Mittelstand noch mehr ‘KI made in BW‘. Mit diesem Wettbewerb unterstützen wir gezielt die Entwicklung von erfolgversprechenden KI-Innovationen in unserem Mittelstand“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es, dass insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen die Potenziale der KI marktorientiert, schnell und kommerziell erfolgreich nutzen können. Ein Schlüssel hierfür ist die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander und mit exzellenten Forschungseinrichtungen.“

Im Rahmen des Wettbewerbs fördert das Ministerium Innovationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die KI von der Forschung in die kommerzielle Anwendung bringen sollen und auch Vorbild für andere Unternehmen sein können. „Ein großes Potential für Baden-Württemberg liegt darin, die Innovationskraft und das spezialisierte Branchenwissen unseres Mittelstands mit der hervorragenden KI-Forschung im Land zusammenzubringen, damit daraus neue Produkte und Dienstleistungen sowie effizientere Prozesse entstehen“, sagte die Ministerin. „Wir müssen noch besser darin werden, Forschungsergebnisse schnell und erfolgreich in die kommerzielle Anwendung zu bringen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben dafür häufig nicht die nötigen Kompetenzen und Kapazitäten. Mit den Modellprojekten setzen wir genau an diesem Punkt an und unterstützen gezielt die Entwicklung von erfolgversprechenden KI-Innovationen. Außerdem wollen wir damit branchenübergreifend weitere Unternehmen anregen, eigene KI-Lösungen zu entwickeln“, so Hoffmeister-Kraut weiter. 

Das Ministerium hatte den Innovationswettbewerb von Juli bis Oktober dieses Jahres mit einer maximalen Fördersumme von 300.000 Euro ausgeschrieben. Voraussetzung für eine Bewerbung war eine Beteiligung von mindestens zwei kleinen oder mittleren Unternehmen sowie einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg. Außerdem mussten sich die Projekte an den konkreten Bedarfen der Unternehmen orientieren. Der Aufruf stieß auf sehr starkes Interesse bei den Unternehmen: Es gingen 40 Projektanträge ein, an denen insgesamt 100 Firmen aus dem ganzen Land beteiligt waren. Auf Basis des verfügbaren Budgets in Höhe von 2,5 Millionen Euro konnten hieraus neun Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Die Projekte starten bereits im Januar 2020 und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Sie decken sowohl bei den Anwendungsfeldern als auch bei den Branchen eine große Bandbreite ab – vom produzierenden Gewerbe über die Logistik und Automobilbranche bis hin zu Medizin und Biotechnologie. Das Gesamtprojektvolumen der neun geförderten Projekte beträgt 4,1 Millionen Euro. Neben den Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums leisten die beteiligten Unternehmen zusätzlich Eigenbeiträge in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

Übersicht der geförderten Verbundprojekte im Innovationswettbewerb KI für KMU

AI2ISO – Absicherung von Funktionen für das Autonome Fahren

Ziel: Entwicklung einer KI-gestützten Software, um die Zuverlässigkeit autonomer Autos in kritischen Fahrsituationen validieren zu können.

Branche/Anwendungsfeld: Mobilität

Fördervolumen: 186.860 Euro

Konsortium:

  • Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart
  • Spicetech GmbH, Stuttgart
  • Emm! Solutions GmbH, Weil der Stadt

Embedded AI in a Box

Ziel: In dem Projekt wird eine besonders energieeffiziente, selbstlernende Nachrüst-Box zur intelligenten Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen entwickelt.

Branche/Anwendungsfeld: Produzierendes Gewerbe

Fördervolumen: 287.573 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Endiio Engineering GmbH, Freiburg
  • Knowtion UG, Karlsruhe

Entwicklung und Integration einer neuen Magnetresonanz-Analysemethode zur Beurteilung der Erkrankungsaktivität bei Patienten mit Multipler Sklerose

Ziel: Durch KI-Einsatz soll die Analyse von MRT-Aufnahmen im Hinblick auf Veränderungen der Gehirnstruktur automatisiert und erheblich beschleunigt werden.

Branche/Anwendungsfeld: Medizin

Fördervolumen: 263.844 Euro

Konsortium:

  • Universitätsmedizin Mannheim der Uni Heidelberg
  • mediri GmbH, Heidelberg
  • MedicalSyn GmbH, Stuttgart

HyperSpec – Sortierung von Wertstoffen

Ziel: KI-gestützte Bilderkennung soll eingesetzt werden, um verschiedene Stoffe in einer Recycling-Anlage mit Hilfe von hyperspektralen Kamerabildern (sichtbares und nicht-sichtbares Spektrum) besser zu erkennen und sortenrein zu trennen.

Branche/Anwendungsfeld: Abfallwirtschaft

Fördervolumen: 293.488 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Reutlingen
  • LuxFlux GmbH, Reutlingen
  • Korn Recycling GmbH, Albstadt

KI-basierte Steuerungsarchitektur für vernetzte, flexible Materialflusssysteme

Ziel: KI-Technologie soll zur Steuerung eines komplexen Intralogistik-Systems, bestehend aus fahrerlosen Robotern am Boden und autonomen Systemen, die unter der Decke ein rasterförmiges Transportnetzwerk bilden, eingesetzt werden, so dass eine flexible Produktion mit „Losgröße 1“ optimiert wird.

Branche/Anwendungsfeld: Intralogistik

Fördervolumen: 299.984 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Hochschule Mannheim
  • flexlog GmbH, Karlsruhe
  • Things Alive Robotics GmbH, Karlsruhe
  • Gebhardt Fördertechnik GmbH, Sinsheim

KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken

Ziel: KI-Methoden sollen zur automatisierten Erkennung von Fehlern und zur vorausschauenden Wartung von Blockheizkraftwerken eingesetzt werden.

Branche/Anwendungsfeld: Energie / Handwerk

Fördervolumen: 276.284 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Biberach
  • Hochschule Ravensburg-Weingarten
  • Enerquinn GmbH, Weingarten
  • Mondas GmbH, Freiburg

Mesh AI – Automatisierte Gittergenerierung durch maschinelles Lernen

Ziel: KI-Technologien sollen eingesetzt werden, um Simulationen einfach, kostengünstig und schnell in die Produktentwicklung zu integrieren.

Branche/Anwendungsfeld: B2B-Software und Ingenieursdienstleistungen

Fördervolumen: 291.811 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Renumics GmbH, Karlsruhe
  • Evago GmbH, Leonberg

SimKI – Echtzeitdatenerfassung und Parameterkorrektur mittels einer mit Simulationsdaten angelernten KI

Ziel: Mit einer durch Simulationsdaten angelernten KI sollen die Qualität von Leichtbau- und Metallbauteilen während der Herstellung erfasst und bewertet und die Prozessparameter für eine optimierte Qualität in Echtzeit angepasst werden.

Branche/Anwendungsfeld: Produzierendes Gewerbe

Fördervolumen: 278.979 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Aalen
  • Inneo Solutions GmbH, Ellwangen
  • Karl Walter Formen und Kokillenbau GmbH, Göppingen
  • Gaugler & Lutz oHG, Aalen-Ebnat

Verbesserung von Lebensmittel-Haltbarkeit durch Bilderkennung und KI-gestützte Züchtung

Ziel: KI-Methoden sollen für die Züchtung von Nutzpflanzen eingesetzt werden, um die Identifizierung von Sorten mit Eigenschaften zu unterstützen, die sowohl Erzeugern als auch Verbrauchern Vorteile bringen.

Branche/Anwendungsfeld: Biotechnologie

Fördervolumen: 300.000 Euro

Konsortium:

  • Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
  • Colugo GmbH, Tübingen
  • Computomics GmbH, Tübingen
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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-433 Thu, 02 Jan 2020 20:43:16 +0100 Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald erhält Förderzusage für regionales KI-Lab https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsfoerderung-nordschwarzwald-erhaelt-foerderzusage-fuer-regionales-ki-lab/ Das Spezialgebiet KI (Künstliche Intelligenz) ist ein relevanter Baustein für die digitale Transformation und von zunehmender Bedeutung für die Unternehmen der Region Nordschwarzwald. Im Zusammenhang mit den grundsätzlichen Fragestellungen der Digitalisierung steigt die Bedeutung der KI-Thematik auch im Nordschwarzwald. Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) sieht es als ihre wichtige Aufgabe, zur Stärkung der regionalen Wirtschaft ein regionales Labor für Künstliche Intelligenz (KI-Lab Nordschwarzwald) einzurichten und hat dafür vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eine Förderzusage in Höhe von 100.000€ erhalten. Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG, freut sich über diesen weiteren Förderbescheid für die Region, der das Projekt KI Lab nachhaltig unterstützt. „Nach dem Digital Hub Nordschwarzwald ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass die WFG für regionale Projekte bestens geeignet ist und das Vertrauen der regionalen Akteure ebenso besitzt wie das der Landesregierung Baden-Württemberg“, unterstreicht Landrat Helmut Riegger, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Aufgabenstellungen des KI Labs Nordschwarzwald
Zunächst wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim für eine Modellphase ein niederschwelliger Zugang zum Thema KI geschaffen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dient das KI-Lab dabei als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierraum. Während der 15monatigen Projektlaufzeit werden die Angebote Schritt für Schritt ausgeweitet. So stehen Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen, Initial- und Gründungsberatungen für bestehende Unternehmen und Startups auf der Agenda. Angeboten werden aber auch Themenfelder wie die Projektinitiierung im KI-Bereich, die Aufbereitung von Best Practice, Besuche von Reallaboren, Netzwerkveranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Kooperationen mit überregionalen Akteuren und KI-Clustern.

An den bestehenden Standorten des Digital Hubs Nordschwarzwald Pforzheim, Horb und Nagold wird eine KI Kontaktstelle eingerichtet, die individuelle Beratung zu KI Themen durch Experten ermöglicht. Entwickelt werden zudem KI-relevante Weiterbildungsstrategien, aus denen in Kooperation mit Weiterbildungsanbietern geeignete Trainingsmaßnahmen abgeleitet werden. 

Ziel des KI-Labs Nordschwarzwald ist es, in der Region die Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft zu fördern. Als Bestandteil der regionalen Wirtschafts- und Innovationspolitik im Nordschwarzwald soll das KI Lab – ergänzend zum Digital Hub, dem regionalen Innovationsmanagement und weiteren Projekten im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzepts 2030 plus - als Anlaufstelle die Anwendung und Kommerzialisierung von KI im Mittelstand branchenübergreifend unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in der eher ländlich geprägten Region Nordschwarzwald sollen das Potenzial von KI erkennen, konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Umfeld identifizieren und Schritte in Richtung KI-Anwendungen gehen können.

Kompetenz des KI Labs
Durch die bereits im Projekt Digital Hub Nordschwarzwald  involvierten Partner, insbesondere durch die Hochschule Pforzheim mit ihrer Expertise im Bereich der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz, aber auch durch die Expertise der anderen regionalen Partner der WFG ist die KI-Kompetenz für dieses Projekt in hohem Maße gegeben. Wissenschaftlicher Kopf des KI-Projekts ist Prof. Dr. Thomas Schuster, der seit April 2016 als Professor an der Fakultät für Wirtschaft und Recht an der Hochschule Pforzheim tätig ist. In der Region Nordschwarzwald bekannt für seine KI-Kompetenz ist auch Carsten Kraus, Gründer und Geschäftsführer der Omikron Data Quality GmbH, der mit seinem Fachwissen der Region zur Verfügung steht.

Enge Verknüpfung mit dem Digital Hub Nordschwarzwald
Der Digital Hub Nordschwarzwald ist die regionale Anlaufstelle für Digitalisierungsfragestellungen und wird das geplante KI-Projekt an seinen drei Standorten (Pforzheim, Nagold und Horb) integrieren und diesen Mehrwert aktiv an die unternehmensrelevanten Zielgruppen herantragen. Durch die hinzugewonnene Fachexpertise im Bereich KI können qualitativ hochwertige Inhalte in das Leistungsportfolio des Digital Hub Nordschwarzwald aufgenommen werden. Umgekehrt profitiert das KI-Projekt von den bereits geschaffenen Netzwerkstrukturen sowie der Infrastruktur des Digital Hubs und kann seinen Fokus verstärkt auf inhaltliche Fragestellungen ausrichten. Das Projektmanagement ist abgebildet beim Projektträger und Konsortialführer des Digital Hubs Nordschwarzwald, die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Quelle:Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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Presse Nordschwarzwald IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Umsetzung Strategie
news-429 Fri, 27 Dec 2019 10:13:03 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-aufbau-regionaler-ki-labs-mit-23-millionen-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und fördert dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs). Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. Dezember) in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. Mit den KI-Labs soll Künstliche Intelligenz weiter in die Fläche des Landes getragen werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass KI bei den mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auch wirklich ankommt. Das ist für uns ein zentrales Anliegen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Daher werden – zunächst modellhaft – 19 regionale KI-Labs im ganzen Land gefördert, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu KI-Wissen zu erleichtern. „Mit diesem Ansatz, ein Netzwerk physischer KI-Labore im ganzen Land zu schaffen, sind wir bundesweit Vorreiter“, so Hoffmeister-Kraut. „Die KI-Labs sollen eine erste Anlaufstelle in der jeweiligen Region sein, bei der sich alle interessierten Unternehmen über konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI und beispielhafte Anwendungen informieren können“, so Hoffmeister-Kraut.

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solch hohe Wachstumsraten erwarten lässt. Aber der internationale Wettbewerb ist hart. Wenn wir von diesem Wachstum profitieren wollen, muss ‚KI made in Baden-Württemberg‘ zur Marke werden und wir müssen die Kommerzialisierung von KI entschlossen vorantreiben“, so die Wirtschaftsministerin. „Mit unserem Aktionsprogramm ‚KI für den Mittelstand‘ unterstützen wir unsere Unternehmen dabei, die Chancen von KI schnell und wirkungsvoll zu nutzen. Der modellhafte Aufbau regionaler KI-Labs als Anlaufstelle in der Fläche des Landes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung von KI im Mittelstand“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau der KI-Labs mit rund 1,8 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten. Die regionalen Träger leisten einen Eigenbeitrag in Höhe von insgesamt 0,85 Millionen Euro. Um die einzelnen Labs bei ihrer Arbeit ganz praktisch zu unterstützen und einheitliche Qualitätsstandards zu etablieren, investiert das Land weitere 0,5 Millionen Euro in die Entwicklung eines zentralen Unterstützungskonzepts, das den Labs u. a. Methoden und spezielle Werkzeuge für den Wissenstransfer bereitstellt. Das Konzept und die Instrumente werden gemeinsam vom Digitalen Innovationszentrum DIZ, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart entwickelt.

Die Labore sollen dazu beitragen, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen das Potenzial von KI erkennen, konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Branchen- und Betriebs-Umfeld identifizieren und erste Schritte in Richtung KI-Anwendungen gehen können. Sie sollen außerdem als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume für Unternehmen dienen. Hierbei setzen sie auch inhaltliche Schwerpunkte mit Bezug zu den jeweiligen regionalen Bedarfen. Die Labore werden Interessierten außerdem regelmäßig die Möglichkeit bieten, erste eigene Erfahrungen in Testumgebungen zu sammeln und niedrigschwellige Unterstützung für Pilotprojekte zu erhalten. Auch die Netzwerkbildung zwischen KI-interessierten Unternehmen untereinander, KI-Anbietern und Forschungseinrichtungen ist eine wichtige Aufgabe der Labore beim Wissenstransfer. Die KI-Labs sind überwiegend mit den zehn regionalen Digital Hubs verknüpft, die mit Unterstützung des Ministeriums seit Mitte 2018 in verschiedenen Regionen des Landes aufgebaut wurden und inzwischen alle ihre Arbeit aufgenommen haben.

Geförderte KI-Labs

  1. Anwendungslabor KI-gestützte Prozessoptimierung
    Konsortium:
    - Fraunhofer-Gesellschaft e. V. (Fraunhofer IOSB und Fraunhofer ICT)
    - Karlsruher Institut für Technologie
    Fördervolumen: 76.207 Euro
     
  2. DHBW - Künstliche Intelligenz in der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauberfranken (DHBW HOT-KI)
    Zuwendungsempfänger: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
    Fördervolumen: 87.069 Euro
     
  3. HubWerk01:KI
    Zuwendungsempfänger: Digital Hub Bruchsal e. V.
    Fördervolumen: 97.881 Euro
     
  4. Industrienahes KI-Labor für die In-Line-Qualitätskontrolle mittels Deep Learning
    Konsortium:
    - Hochschule Aalen
    - IHK Ostwürttemberg
    Fördervolumen: 97.681 Euro
     
  5. KI vor Ort in Neckar-Alb
    Zuwendungsempfänger: IHK Reutlingen
    Fördervolumen: 99.985 Euro
     
  6. KI-Lab Animation & VFX
    Konsortium:
    - Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
    - Hochschule der Medien Stuttgart
    Fördervolumen: 97.430 Euro
     
  7. KI-Lab Bodensee
    Zuwendungsempfänger: cyberLAGO e. V.
    Fördervolumen: 69.198 Euro
     
  8. KI-Lab für Erneuerbare Energien (KILEE)
    Zuwendungsempfänger: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg
    Fördervolumen: 99.913 Euro
     
  9. KI-Lab Kurpfalz
    Konsortium:
    - Technologiepark Heidelberg GmbH
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.350 Euro
     
  10. KI-Lab Nordschwarzwald
    Zuwendungsempfänger: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH
    Fördervolumen: 99.925 Euro
     
  11. KI-Lab Region Stuttgart (KI-LA-RS)
    Konsortium:
    - Zentrum für Digitalisierung Landkreis Böblingen – ZD.BB GmbH
    - Landratsamt Böblingen
    - Hochschule Reutlingen
    - Software Zentrum Böblingen/Sindelfingen e. V.
    Fördervolumen: 100.000 Euro
     
  12. KI-Lab Rhein-Neckar
    Konsortium:
    - Verband Region Rhein-Neckar
    - Universität Mannheim
    Fördervolumen: 97.485 Euro
     
  13. KI-Lab Südbaden
    Konsortium:
    - Hochschule Offenburg
    - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Fördervolumen: 99.989 Euro
     
  14. KI-Lab Ulm | Alb-Donau | Biberach
    Konsortium:
    - Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e. V.
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 99.470 Euro
     
  15. KI-Labor im Zentrum für Maschinelles Lernen (ZML) der Hochschule Heilbronn
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Heilbronn
    Fördervolumen: 99.911 Euro
     
  16. KIM-Labs - Künstliche Intelligenz Mountains Labs
    Konsortium:
    - TechnologyMountains e. V.
    - Hahn-Schickard Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.
    - Hochschule Furtwangen
    Fördervolumen: 99.929 Euro
     
  17. KMUs go „Cyber Valley“ - Regionales KI-Lab für kleine und mittlere Unternehmen
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Esslingen
    Fördervolumen: 64.960 Euro
     
  18. M.Tech KI-Lab mittlere Neckarregion
    Zuwendungsempfänger: bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.959 Euro
     
  19. Regionales KI-Labor für die Region Allgäu-Oberschwaben (LK Ravensburg)
    Zuwendungsempfänger: Digitales Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH
    Fördervolumen: 97.663 Euro
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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Infrastruktur
news-428 Mon, 23 Dec 2019 08:50:26 +0100 Elf Projekte aus dem Land erfolgreich beim Wettbewerb „5G-Modellregionen“ der Bundesregierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/elf-projekte-aus-dem-land-erfolgreich-beim-wettbewerb-5g-modellregionen-der-bundesregierung/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich heute (20. Dezember) hocherfreut über das Ergebnis der ersten Runde des vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) ausgerichteten Wettbewerbs „5G-Modellregionen“. „Elf Projekte aus Baden-Württemberg waren erfolgreich mit ihrer Bewerbung. Bei bundesweit insgesamt 67 Gewinnern ist das eine tolle Erfolgsquote unserer teilnehmenden Konsortien. Der Aufbau der Modellregionen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Baden-Württemberg mit seinen starken Regionen zum Vorreiterland für die 5G-Technologie zu machen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Die ausgewählten Konsortien erhalten nun jeweils eine Förderung des BMVI in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Damit sollen die eingereichten Projektskizzen zu „5G-Modellregionen“ weiterentwickelt werden. „Der neue 5G-Standard ist die Basis für eine erfolgreiche und umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie, für intelligente Mobilität und für das Internet der Dinge. Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb in Baden-Württemberg auf eine solch große Resonanz gestoßen ist. Das zeigt, dass auf regionaler und kommunaler Ebene im Land enormes Interesse an der Nutzung der neuen 5G-Mobilfunktechnolgie für eine große Bandbreite an Branchen besteht. Jetzt gilt es, die Projektideen zügig weiter auszuarbeiten und zur Umsetzung zu bringen“, sagte die Ministerin. Auch die in der ersten Runde des Wettbewerbs nicht erfolgreichen Konsortien ermutigte die Ministerin zur Fortsetzung ihrer wertvollen Arbeit: „Alle eingereichten Projektideen sind es wert, weiterentwickelt zu werden“, so Hoffmeister-Kraut.


Insgesamt hatten sich 20 Konsortien aus Baden-Württemberg für die Förderung beworben. Bundesweit hatte die Jury beim BMVI aus 138 Antragsskizzen insgesamt 67 Projekte ausgewählt. Nach Informationen des Landkreistags Baden-Württemberg waren die Projekte folgender Konsortien aus dem Land erfolgreich:

  • Landkreis Böblingen
  • Landkreis Heidenheim
  • Landkreise Reutlingen, Zollernalb, Sigmaringen und die Stadt Reutlingen
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Ostalbkreis
  • Schwabenbund e. V.
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Stadt Aalen
  • Stadt Schwäbisch Gmünd
  • Stadt Ulm gemeinsam mit den Kreisen Alb-Donau und Neu-Ulm (Bayern)
  • Stadt Stuttgart

Weitere Informationen:

Der Förderwettbewerb „5G-Modellregionen“ richtet sich an Städte und Kommunen und ist Teil der 5G-Strategie der Bundesregierung, die bereits im Juli 2017 ausgerufen wurde. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf regionaler Ebene beispielhaft die Entwicklung von 5G-Anwendungen zu fördern. Der Wettbewerb ist zweistufig angelegt: in der ersten Phase erhalten insgesamt 67 Antragsteller Fördermittel in Höhe von 6,2 Millionen Euro für die Ausarbeitung ihrer Projektskizzen.


Zusammen mit den kommunalen Landesverbänden hatte das Wirtschaftsministerium die Konsortien aus Baden-Württemberg bei der Antragstellung über die Digitalakademie Baden-Württemberg intensiv im Rahmen von zwei Workshops begleitet. Bereits in der zweiten Januarhälfte ist ein weiteres Treffen aller Antragsteller im Wirtschaftsministerium geplant. Bei dieser Gelegenheit wird auch über Fördermöglichkeiten von 5G-Projekten über die Europäische Union informiert.

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Presse Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100%
news-424 Wed, 11 Dec 2019 09:14:36 +0100 Digitalisierungsprämie: Technische Pause ab 13. Dezember https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/digitalisierungspraemie-technische-pause-ab-13-dezember/ Die im Rahmen des Doppelhaushalts 2018/2019 zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro für die Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss sind bereits vollständig ausgeschöpft. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte heute (11. Dezember) in Stuttgart: „Mit den Mitteln haben wir rund 4.450 Unternehmen mit jeweils bis zu 100 Beschäftigten aus Baden-Württemberg gefördert. Damit wurden Digitalisierungsinvestitionen in Höhe von insgesamt rund 130 Millionen Euro angestoßen.“ Bei dem Angebot wird aufgrund der frühzeitigen Mittelausschöpfung ab dem 13. Dezember 2019 eine technische Pause eingelegt. „Bei den Unternehmen im Land besteht eine hohe Nachfrage nach der Digitalisierungsprämie. Wir haben mit unserem passgenauen Angebot den Bedarf der kleinen und mittleren Unternehmen voll und ganz getroffen und treiben damit die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg weiter voran“, so die Ministerin. Die Digitalisierungsprämie biete gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine wertvolle Hilfestellung bei der konkreten Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. „Gleichzeitig generieren wir damit ein erhebliches Investitionsvolumen. Das Angebot wollen wir daher im kommenden Jahr grundsätzlich fortführen. Es ist unser klares Ziel, die Unternehmen in Baden-Württemberg weiterhin bestmöglich bei der Digitalisierung zu unterstützen, damit sie im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter vorne liegen“, so Hoffmeister-Kraut.

Während der technischen Pause ist eine Antragstellung nicht möglich. Der Schritt ist erforderlich, um die Förderkonditionen für die Digitalisierungsprämie zum einen an die in 2020 verfügbaren Haushaltsmittel anzupassen. Außerdem werden entsprechende Fördermöglichkeiten des Bundes aktuell neu ausgerichtet. Um die Angebote von Land und Bund optimal zu bündeln und aufeinander abzustimmen, wird die Digitalisierungsprämie Anfang 2020 mit entsprechenden Konditionen fortgeführt. Über das Ende der technischen Pause im Förderprogramm sowie über die dann geltenden Konditionen wird zeitnah informiert werden.

Mit der Digitalisierungsprämie unterstützt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen im Land bei der digitalen Transformation. Gefördert werden konkrete Projekte zur Einführung neuer digitaler Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Mit der Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss für Förderdarlehen der L-Bank kann den Unternehmen dabei ein komplettes Finanzierungsangebot gemacht und so finanziellen Hemmnissen von Digitalisierungsmaßnahmen entgegengewirkt werden.

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news-422 Mon, 09 Dec 2019 09:52:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Anwendungslabor für Quantensensorik am Fraunhofer-Institut IAF mit einer Million Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-anwendungslabor-fuer-quantensensorik-am-fraunhofer-institut-iaf-mit-ei/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert den Aufbau eines Anwendungslabors für Quantensensorik am Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) mit einer Million Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (6. Dezember) bekannt. „Wir wollen, dass Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit Quantentechnologien künftig ganz vorne mitspielt. Mit seiner Infrastruktur unterstützt das neue Anwendungslabor insbesondere unsere Industrieunternehmen und KMU dabei, das Innovationspotenzial der Quantensensorik in die Entwicklung neuer Produkte einfließen zu lassen“, so Hoffmeister-Kraut. „Die Quantensensorik birgt ein hohes Transfer- und Umsetzungspotenzial für industrielle und medizintechnische Anwendungen in der baden-württembergischen Wirtschaft“, sagte die Ministerin. Durch die Nutzung von Quanteneffekten sollen in Zukunft deutlich empfindlichere und kleinere Sensoren gebaut werden können. „Das neue Anwendungslabor bietet durch seinen praxisorientierten Ansatz eine ideale Ergänzung zum Leitprojekt QMag als Entwicklungs- sowie Demonstrationszentrum für die Quantenmagnetometrie. Durch seine wirtschaftsnahe Ausrichtung trägt es maßgeblich dazu bei, den Wirtschafts‐ und Wissenschaftsstandort Baden‐Württemberg beim Zukunftsthema Quantentechnologien nachhaltig zu stärken“, sagte die Ministerin.

Das vom Land gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft bereits initiierte Leitprojekt „Quantenmagnetometrie (QMag)“ bündelt die Expertise der Fraunhofer-Institute in Freiburg mit weiteren Partnern im Hinblick auf hochpräzise Sensoren ebenso wie auf Quantentechnologien der 2. Generation als Schlüsseltechnologie für viele neue technologische Entwicklungen. Das Leitprojekt QMag schafft eine ideale Erkenntnisbasis dafür, dass die Wirtschaft des Landes als Anbieter hochpräziser Sensoren unter Nutzung der Quanteneffekte eine Vorreiterrolle einnehmen werde.

Weitere Informationen

Die Quantensensorik ist eine der Quantentechnologien der 2. Generation mit dem höchsten Potenzial für einen zeitnahen Einsatz in industriellen und medizintechnischen Anwendungen. Dies gilt insbesondere auch für Unternehmen in Baden-Württemberg, die selbst hochpräzise Sensoren anbieten oder in eigenen Produkten einsetzen, beispielsweise in hochpräzisen Maschinen, in der Umgebungsüberwachung bei Automobilen oder in der Medizintechnik und Bioanalytik.

Der Aufbau des Anwendungslabors erfolgt beim Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM). Beide bilden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) das Kernkonsortium des landesgeförderten Leitprojekts „Quantenmagnetometrie (QMag)“ der Fraunhofer-Gesellschaft, das noch weitere Kooperationspartner umfasst.

Mit der neuen Infrastruktur des Applikationslabors sollen potenzielle Anwender aus Industrie und Forschung angesprochen und möglichst niederschwellig an das Labor herangeführt werden. Ziel ist es, mittels messtechnischen Serviceangeboten mit Rastersonden- und Weitwinkelmagnetometern sowie einem Benchmarking mit bestehenden und etablierten Messverfahren das Potential der Quantensensorik gegenüber der klassischen Messtechnik herauszustellen und so neue Verwertungspfade gemeinsam zu erschließen.

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news-420 Wed, 04 Dec 2019 16:32:18 +0100 Wirtschaftsministerin und IHK-Spitzen beraten über Zukunftsthemen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerin-und-ihk-spitzen-beraten-ueber-zukunftsthemen/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute (4. Dezember) mit den Spitzen der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern zum jährlichen Austausch getroffen. Dabei standen vor allem die Digitalisierung in den Unternehmen, Aus- und Weiterbildung sowie Konjunktur- und Außenwirtschaftsthemen im Zentrum. Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass der konjunkturellen Eintrübung, wie sie beispielsweise die jüngste BWIHK-Konjunkturumfrage insbesondere in der Industrie aufzeigt, mit geeigneten Instrumenten begegnet werden muss. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit. Der Bund muss schnell handeln und großzügige Regelungen schaffen, um möglichst viele Arbeitsplätze in dieser schwierigen Situation zu sichern. Unsere Forderungen haben wir bereits in einem gemeinsamen Brief an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gerichtet“, betonte die Ministerin. Ein wichtiger Schritt, um Baden-Württemberg zukunftssicher aufzustellen, sei das stetige Vorantreiben digitaler Prozesse in Unternehmen: „Baden-Württemberg soll auch künftig eine der innovativsten Regionen Europas bleiben. Wir dürfen beispielsweise bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren.“

Vor diesem Hintergrund lobten die IHK-Spitzen das Engagement vor allem auch des Wirtschaftsministeriums zur Digitalisierung Baden-Württembergs. „Ob Digital Hubs oder die Landesstrategie Künstliche Intelligenz: Die Landesregierung hat viele Projekte bereits in die Fläche gebracht und mit Leben gefüllt, wo der Bund sich noch in der Findungsphase aufhält“, sagte Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Erfreut zeigte sich der BWIHK-Präsident, dass im Zuge der Haushaltsberatungen nun doch Mittel zur Fortsetzung der äußerst erfolgreichen Digitalisierungsprämie bereitgestellt werden sollen.

Geflüchtete werden zu Fachkräften von morgen

Grenke verwies zudem im Bereich Aus- und Weiterbildung auf die Bedeutung, weiter Geflüchtete zu Fachkräften ausbilden zu können: „Dass das Kümmerer-Programm des Landes mit dem kommenden Haushalt weitergeführt und ausgeweitet wird, freut uns sehr. Die Zahlen dieser Gruppe steigen bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen stetig an und der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen trotz konjunktureller Delle noch lange nicht gelöst. Unsere Erhebungen zeigen, dass vor allem mangelnde Sprachkenntnisse den Prüfungserfolg und damit die Ausbildung gefährden. Durch Intensivsprachkurse und den fortgeführten Einsatz der Kümmerer können wir dem sicher besser beikommen.“

Auch Hoffmeister-Kraut hob den Erfolg des Kümmerer-Programms hervor: „Wir haben damit bereits über 1.600 Geflüchtete erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt. Um die Erfolge zur gesellschaftlichen Integration und Fachkräftesicherung fortzuschreiben, stellt das Wirtschaftsministerium ab 2020 weitere 3,6 Millionen Euro für 42 ‚Kümmerer‘-Vollzeitstellen bereit“, so die Ministerin. Auch in den kommenden zwei Jahren werden sie auf dem Weg in Ausbildung begleiten und Unternehmen beraten: „Wir weiten unser Angebot auf alle Neuzugewanderten aus. Auch Neuzugewanderte aus der EU und aus Drittstaaten können Unterstützung erhalten.“ Mit dem auf Bundesebene verabschiedeten neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz werde die Zuwanderung aus Drittstaaten an Bedeutung gewinnen. „Darauf bereiten wir uns mit der Ausweitung unseres Förderangebots vor“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Herausforderungen im Außenhandel

Europapolitisch sahen sich Hoffmeister-Kraut und Grenke mit der im Oktober ins Leben gerufenen EU-Monitoring-Gruppe auf einem guten Weg, auf europäischer Ebene mehr Einfluss zu nehmen. Der Expertenkreis biete die Möglichkeit, frühzeitig und kontinuierlich die EU-Gesetzgebung für das Land wirtschaftsfreundlich mitzugestalten.

Nun sei es entscheidend, dass die schwelenden Unsicherheiten beim noch immer offenen Brexit-Prozess nach den Neuwahlen am 12. Dezember endlich gelöst werden. „Die Hängepartie belastet unsere Unternehmen zunehmend, was sich im stetig abnehmenden Handelsvolumen niederschlägt“, kommentierte die Ministerin. „Für Südwest-Betriebe mit UK-Geschäft drohen noch immer massive Probleme durch beispielsweise Zölle und Schutzmaßnahmen oder entfallende Marktzugangsvoraussetzungen und steuerliche Verwerfungen“, ergänzte der BWIHK-Präsident. „Außenwirtschaftliche Herausforderungen zeigen vor allem, dass Top-Standorte wie der Südwesten in eigene Digitalisierungsmaßnahmen und zentrale Zukunftsfelder investieren müssen.“

Hürden im grenznahen Handel gibt es auch bei den Entsenderegelungen für deutsche Arbeitnehmer im Frankreich-Geschäft. Eine jüngst veröffentlichte Umfrage der IHK-Organisation zeigt die Auswirkungen des Entsendegesetzes als Wirtschaftsbremse. Laut den Umfrageergebnissen haben 13 Prozent der Unternehmen das Frankreich-Geschäft aufgrund der bürokratischen Hürden bei Entsendungen bereits eingestellt. Fast ein Viertel der Firmen (24 Prozent), vor allem kleine Betriebe, wollen keine Mitarbeiter mehr nach Frankreich entsenden. „Auch wenn es zuletzt in Gesprächen positive Signale zu Verbesserungen von französischer Seite gab, brauchen wir vor allem vorbehaltlos grünes Licht für langfristig gültige Entsendemeldungen, um Einsätze möglichst einfach zu gestalten und den Aufwand so gering wie möglich zu halten“, sprechen Wirtschaftsministerin und BWIHK-Präsident mit einer Stimme. „IHKs könnten und würden gerne helfen, indem sie die Mitgliedsbetriebe dabei unterstützen“, ergänzt Grenke.

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news-419 Tue, 03 Dec 2019 16:19:03 +0100 Industrie 4.0: 15 Leuchtturmprojekte aus dem Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/industrie-40-15-leuchtturmprojekte-aus-dem-land-fuer-die-pro-duktion-der-zukunft-ausgezeichnet/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat heute (3. Dezember) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 15 Digitalisierungslösungen prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen. „Die prämierten Lösungen zeigen den Pioniergeist Baden-Württembergs bei der Umsetzung von zukunftsweisenden Technologien wie der Künstlichen Intelligenz“, sagte Schütz im Rahmen der Verleihung in Stuttgart. „Mit der Preisverleihung zeichnen wir Innovationen zum Anfassen aus. Wir wollen Lösungen aus Baden-Württemberg, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Industrie 4.0-Pionieren bietet sich somit die Chance zur Anerkennung ihrer Leistung und anderen Unternehmen eine breite Basis von Anwendungsfällen zur Inspiration“, sagte Schütz. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen. Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg sind auf dem besten Weg in die digitalisierte Zukunft“, so die Staatssekretärin.

Mit dem aktuellen Themenfokus „Künstliche Intelligenz“ prämiert der Wettbewerb Lösungen, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt anzubieten, als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren. Auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 wurden im Rahmen der diesmaligen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ sucht mit dem Wettbewerb nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen:

AZO GmbH & Co. KG

Smarte Saugförderung von

Rohstoffen

Osterburken

EDI GmbH - Engineering Data Intelligence

KI-angewandte Entscheidungsmodelle für eine hohe Prozessqualität

Pfinztal

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Künstliche Intelligenz in der Smart Factory

Karlsruhe

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

KI-basierte Lösung zum Erkennen und Greifen von Objekten

Karlsruhe

Single Temperiertechnik GmbH

Intelligente Überwachung von Temperiergeräten

Hochdorf

TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

Vollautomatisierte Fertigungszelle mit Selbstoptimierung

Ditzingen

SICK AG

Single Item Verification für einen effizienten Sortierprozess

Waldkirch

SICK AG

Kontaktloses Body Positioning System für die Produktion

Waldkirch

asvin GmbH

Smartes Monitoring zur Prävention von Cyberangriffen

Stuttgart

FORCAM GmbH

IIoT-Plattform für die datengestützte, intelligente Fertigung

Ravensburg

Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnik und Automatisierungstechnik IPA

Planspiel Digitalisierung -

Industrie 4.0 spielerisch erleben

Stuttgart

i4.0 Simon Wotton

Industrie 4.0-Box – universelle Lösung zur Vernetzung von Industriemaschinen

Geislingen an der Steige

imsimity GmbH

Produktionsabläufe virtuell erleben

St. Georgen

Neohelden GmbH

Neo, der digitale Assistent zur Steuerung von IT-Systemen und Maschinen

Karlsruhe

Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG

Das handfreie Assistenzsystem für die Montage

Stuttgart

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Mit der heutigen Auszeichnung wurden in zehn Prämierungsrunden bislang insgesamt 168 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert. Aufgrund des hohen Zuspruchs wird der 100 Orte-Wettbewerb mit Fokus auf einzelne Themenschwerpunkte fortgesetzt. Seit April 2019 sucht der Wettbewerb Lösungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten. Vor kurzem (18.11.2019) feierte sie ihr 5-jähriges Jubiläum mit einem Festakt in Stuttgart. Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr. Manfred Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein AG) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – wollen Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien ausbauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen in besonderem Maße von der Allianz profitieren.

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news-418 Mon, 02 Dec 2019 11:33:50 +0100 Positive Zwischenbilanz nach drei Jahren Initiative Wirtschaft 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/positive-zwischenbilanz-nach-drei-jahren-initiative-wirtschaft-40/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (2. Dezember) im Rahmen eines Spitzengesprächs in Stuttgart eine positive Zwischenbilanz zu den ersten drei Jahren „Initiative Wirtschaft 4.0“ gezogen und sich bei den mittlerweile 36 Partner-Einrichtungen der Initiative für ihr Engagement bedankt. „Rund 4.500 bewilligungsfähige Anträge für die Digitalisierungsprämie, ein Netzwerk aus zehn regionalen Digital Hubs und drei themenspezifischen de:hubs in der Fläche des Landes sowie eine hohe Nachfrage bei unserem Innovationswettbewerb ‚KI für KMU‘ und den regionalen KI-Labs zeigen, dass wir seit dem Auftakt der Initiative Wirtschaft 4.0 im Jahr 2017 schon einiges erreicht haben“, so Hoffmeister-Kraut. Gerade die Kommerzialisierung und der anwendungsorientierte Transfer von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz erfordere jedoch weiterhin großen Einsatz. „Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, damit Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit KI international in der Top-Liga mitspielt“, sagte die Ministerin anlässlich des Spitzentreffens in der Stuttgarter Forschungsfabrik ARENA2036.

Branchenübergreifende Unterstützung für KMU

„Mit unserer branchenübergreifenden Herangehensweise und passgenauen Unterstützungsangeboten für ‘die digitalen Neulinge‘ bis hin zu den ‘digitalen Pionieren‘ unter den Unternehmen konnten wir die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg erfolgreich voranbringen“, so Hoffmeister-Kraut. Mit den Digitallotsen habe man gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) landesweit eine niederschwellige Unterstützung zum Einstieg in die Digitalisierung etabliert, die von Informationsveranstaltungen über Workshops und Webinare bis hin zu individuellen Erstberatungen reiche. „Dieses erfolgreiche Unterstützungsformat wollen wir mit einem neuen Förderaufruf im Umfang von 1,5 Millionen Euro über drei Jahre fortsetzen.“

Im Rahmen des Digital Hub-Netzwerks BW seien in der gesamten Fläche des Landes außerdem zehn regionale Digitalisierungszentren als Anlaufstellen und Experimentierräume für neue digitale Projekte entstanden. Diese würden durch drei themenspezifische de:hubs zu ‚Future Industries‘, ‚Angewandte Künstliche Intelligenz‘ und ‚Digitale Chemie und Gesundheit‘ ergänzt. „Mit unserem Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW, den wir innerhalb von zwei Jahren als zentrales Highlight-Event für das Thema Digitalisierung der Wirtschaft im Land etabliert haben, bieten wir den Unternehmen außerdem inhaltliche Impulse und innovative Networking-Möglichkeiten“, sagte die Ministerin. Der nächste Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW werde am 4. Mai 2020 in der Porsche Arena in Stuttgart stattfinden.

„Für Unternehmen, die mit ihren neuen digitalen Projekten direkt in die Umsetzung kommen wollen, bieten wir mit der Digitalisierungsprämie gemeinsam mit der L-Bank eine passende finanzielle Unterstützung für Investitionen in digitale Vorhaben. Auf diese Weise wurden seit 2017 mit rund 4.500 bewilligungsfähigen Anträgen Digitalisierungsinvestitionen in Höhe von weit über 130 Millionen Euro ausgelöst“, so die Ministerin. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses überaus erfolgreiche Programm auch 2020/2021 grundsätzlich fortsetzen können und dafür im neuen Doppelhaushalt wieder Mittel erhalten. Wir wollen kleinere und mittlere Unternehmen auch weiterhin bei der Umsetzung von ganz konkreten Digitalisierungsprojekten unterstützen.“

Dass diese branchenübergreifende Herangehensweise Früchte trägt, zeige sich auch in ersten Ergebnissen der thematischen Arbeitsgruppen innerhalb der Initiative Wirtschaft 4.0. So präsentierte die Arbeitsgruppe „Neue Geschäftsmodelle“ beim Spitzentreffen Module der sich im Aufbau befindlichen Online-Angebot „Digitale Geschäftsmodelle@BW“, die kleinen und mittleren Unternehmen im Land konkrete Beispiele als Anstoß für eigene Innovationen von Geschäftsmodellen gibt. Die Plattform zeigt KMU Wege auf, wie digitale Geschäftsmodelle systematisch entwickelt werden können. Dabei werden existierende Lösungen aus Dienstleistungswirtschaft, Handel, Handwerk und Industrie sowie praxisnahe Hilfs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Entwicklung der Plattform mit 150.000 Euro.

Die Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung 4.0 stellte im Rahmen des Spitzentreffens Zwischenergebnisse einer Studie zur Wirtschaftsförderung 4.0 vor. Diese bildet erstmalig in Baden-Württemberg den Status Quo ab, wie sich kommunale und regionale Wirtschaftsfördereinrichtungen verändern müssen und geht der Frage nach, ob und wie das Thema Wirtschaftsförderung 4.0 in den Einrichtungen bereits angekommen ist und aufgegriffen wird. Die Studie wird auch entsprechende Best-Practice-Beispiele und Unterstützungsbedarfe aufzeigen. Diese branchenübergreifenden Unterstützungsmaßnahmen werden durch branchenspezifische Maßnahmen im Rahmen der Allianz Industrie 4.0, Handwerk 2025, Handel 2030, Initiativen für die Dienstleistungswirtschaft und die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie durch Querschnittsthemen wie Start-up BW ergänzt.

Künstliche Intelligenz als wichtiger Baustein der Initiative

„KI ist eine Schlüsseltechnologie und entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Deshalb haben wir im ersten Halbjahr 2018 eine Wirtschaftsstrategie KI erarbeitet, die maßgeblich in die Landesstrategie zur Künstlichen Intelligenz eingeflossen ist. Mit Mitteln des Nachtragshaushaltes konnten wir kurzfristig wichtige Einzelmaßnahmen beginnen, um die Kommerzialisierung und den anwendungsorientierten Transfer von KI im Land gezielt voranzutreiben und die wirtschaftsnahe Forschung in diesem Bereich auszubauen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Dass der Förderaufruf zum Innovationswettbewerb „KI für KMU“ für innovative Verbundprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen sowie der Förderaufruf für regionale KI-Labs auf sehr hohes Interesse gestoßen sei, zeige den hohen Unterstützungsbedarf in diesem Bereich. „Ich freue mich, dass wir zeitnah die ausgewählten Konzepte bekanntgeben können und die Projekte Anfang 2020 starten werden. Im ersten Halbjahr 2020 werden wir zudem die ersten innovativen Lösungen von mittelständischen Unternehmen aus BW für KI-basierte Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen als ‚KI-Champions‘ auszeichnen können. Mit dem Fortschrittszentrum für Lernende Systeme im Cyber Valley wiederum wollen wir anwendungsorientierte KI-Forschung und den Wissenstransfer insbesondere in den Mittelstand stärken“, so die Ministerin.

Mit Hochdruck Kommerzialisierung von KI im Land vorantreiben

Dennoch dürfe man sich auf dem bisher Erreichten nicht ausruhen. „Mit den angestoßenen Maßnahmen haben wir wichtige Grundsteine für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs gelegt. Doch jetzt müssen die nächsten Schritte folgen. Im kommenden Jahr werden wir die Realisierung eines Innovationsparks KI als Wertschöpfungszentrum mit internationaler Strahlkraft prüfen“, kündigte Hoffmeister-Kraut an. Als Hotspot für die Kommerzialisierung von KI sollen damit insbesondere auch nationale und internationale Unternehmen, Start-ups, Forschungsakteure und Talente nach Baden-Württemberg kommen. „Damit wollen wir ein klares Signal senden: Baden-Württemberg kann und will die wirtschaftlichen Chancen von KI mit Nachdruck nutzen und international ganz vorne mit dabei sein.“ Darüber hinaus solle sowohl die anwendungsorientierte Forschung als auch der Technologie- und Wissenstransfer in den Mittelstand skaliert und mit weiteren konkreten Vorhaben massiv ausgebaut werden. Auf diese Weise sollen die Chancen für zusätzliche KI-Wertschöpfung deutlich erhöht und die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Baden-Württemberg gemessen an Wertschöpfungskennziffern national und europaweit eine führende KI-Region sein wird.

Stimmen aus dem Kreis der Partnerorganisationen:

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg ist eine der innovativsten Regionen der Welt. Daraus resultiert ein hohes Wohlstandsniveau, das in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter ausgebaut wurde. In jüngster Zeit sind jedoch eine stagnierende Innovationsdynamik und ein nachlassendes Engagement in bestimmten Technologiefeldern zu beobachten. Genau hier setzt die Initiative Wirtschaft 4.0 an um mit Impulsen und anwendbaren Ideen konkrete Hilfestellungen für unsere Unternehmen im Land zu leisten.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg: „Unsere Industrie, und hier auch die mittleren und kleineren Betriebe haben die digitale Transformation in den letzten Jahren intensiv vorangetrieben. Dennoch ist noch viel zu tun: Damit unsere Unternehmen auch zukünftig wettbewerbsfähig bleiben, müssen wir auf eine enge Zusammenarbeit in einem vernetzten Ökosystem setzen, also zwischen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen.“

Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag für die Wertschöpfung der Wirtschaft im Land und gehört zu den zukunftsträchtigsten Branchen. Sie ist Schrittmacher der digitalen Transformation auch für andere Wirtschaftszweige und den Mittelstand. Zu wünschen wäre eine stärkere Fördermöglichkeit zum Beispiel für Games und crossinnovative Projekte, um Unternehmensgründungen zu fördern.“

Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der baden-württembergischen Arbeitgeber: „Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Damit Wertschöpfung weiter in Baden-Württemberg stattfindet, müssen wir die Potenziale der Digitalisierung gänzlich ausschöpfen. So lassen sich bestehende Geschäftsmodelle mithilfe von Big Data optimieren und weiterentwickeln. Auch bei der Bewältigung großer Herausforderungen, wie der Dekarbonisierung oder dem demographischen Wandel ergeben sich Chancen durch die Digitalisierung. Hierzu müssen jedoch alle Akteure den nötigen Beitrag leisten.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags: „Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium haben wir die Transferinitiative ins Leben gerufen, um abstraktes Wissen aus der Dienstleistungsforschung in die praktische Anwendung für KMU zu bringen. Mit unseren Transferpartnern vermitteln wir Methodenkompetenz für Innovationen und stärken die Produktivität im Dienstleistungssektor. So sichern wir nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort.“

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin Handelsverband Baden-Württemberg: „Der Handel in Baden-Württemberg ist innovativ und bleibt mit der richtigen Unterstützung eine Stütze der Konjunktur. Geförderte Beratungsangebote können hier der ‚Game Changer‘ werden. Die Ergebnisse des Projekts ‚Handel 2030‘ sind daher ein Schritt in die richtige Richtung. Durch Herausforderungen wie die Digitalisierung bleibt der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit eine schwierige Aufgabe.“

Martin Kunzmann, Deutscher Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg: „Für den DGB Baden-Württemberg stehen nicht die Risiken, sondern Chancen der Transformation im Mittelpunkt. Der Prozess hin zu Wirtschaft 4.0 wird jedoch nur gelingen, wenn wir gute Rahmenbedingungen für Beschäftigte und künftige Fachkräfte schaffen. Daher sind innovative Strategien für Weiterbildung, Qualifizierung, Berufsausbildung und tarifgebundene Arbeitsplätze von zentraler Bedeutung.“

Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags: „Der digitale Wandel vollzieht sich auch im Handwerk mit enormer Geschwindigkeit. Wir begrüßen ausdrücklich, dass unsere spezifischen Innovationskompetenzen und Bedarfe verstärkt in die Innovationspolitik einbezogen werden. Mit der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 und der Digitalisierungsprämie wurden dabei im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 genauso wirksame wie erforderliche Maßnahmen ins Lebens gerufen.“

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die „Initiative Wirtschaft 4.0“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als „Dach“ und „kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

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news-421 Mon, 02 Dec 2019 10:09:00 +0100 Preisträger für den ersten Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ stehen fest https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/preistraeger-fuer-den-ersten-award-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt/ Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ wurde heute (2. Dezember) erstmalig auch der Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ verliehen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, zeichneten drei Unternehmen in drei Kategorien für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Angebote und Maßnahmen aus. „Im Zuge der Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Potenziale zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zeitlich und örtlich flexible Arbeitsmodelle spielen für Fach- und Führungskräfte eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl ihrer Arbeitgeber. Arbeitgeber können mit kreativen Lösungen ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“, betonte die Staatssekretärin im Rahmen der Preisverleihung. „Unsere heutigen Preisträger und Wettbewerbsteilnehmer sind in diesem Feld Vorreiter und Vorbilder.“

„Die digitale Transformation ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Unternehmen im Land“, betonte Stefan Küpper. Damit sie gelingt, brauche es qualifizierte Fach- und Führungskräfte. „Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskultur und mit digitalen, familienbewussten sowie lebensphasenorientierten Angeboten gut aufgestellt sind, steigern ihre Attraktivität im Wettbewerb um diese Fachkräfte. Digital unterstützte Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working bieten hier ein großes Potenzial“, so Küpper.

Den Award 2019 für innovative und nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Zeiten der Digitalisierung erhielten:

  • Sybit GmbH, Radolfzell (Kategorie 51 bis 249 Beschäftigte)
  • Uzin Utz AG, Ulm (Kategorie 250 bis 1.000 Beschäftigte)
  • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart (Kategorie über 1.000 Beschäftigte)

Ziel des Modellprojekts war es, Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu beraten und zu informieren. Dadurch sollen Interesse für das Thema geweckt, unternehmensinterne Entwicklungen angestoßen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Digitalisierung sorgt für eine höhere zeitliche und örtliche Flexibilität. Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working eröffnen neue Potenziale für eine bessere partnerschaftliche Vereinbarkeit beruflicher Belange mit privaten Anforderungen.

Informationen zu den Preisträgern und Nominierten

Neben den Preiträgern waren in der Kategorie 51-249 Beschäftigte die Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, in der Kategorie 250-1.000 Beschäftigte die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, und in der Kategorie über 1.000 Beschäftigte die Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen, sowie die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, nominiert.

Sonderpreise gingen an die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, im Handlungsfeld „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, an die OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall, im Handlungsfeld „Personal- und Organisationsentwicklung“, an die Arnulf Betzold GmbH, Ellwangen, im Handlungsfeld „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie an die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, im Handlungsfeld „Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten“.

Hintergrund

Das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik.

In 20 sogenannten „Innovation Labs“ und Workshops wurden gemeinsam mit rund 100 Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensklassen in den vier Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart konkrete Lösungsansätze für eine familienbewusste Unternehmenskultur 4.0 entwickelt. „Mobile Arbeit und Homeoffice“, „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, „Personal- und Organisationsentwicklung“, „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie „Agiles und lebensphasenorientiertes Arbeiten“ waren dabei die Handlungsfelder.

Die Ergebnisse der Arbeit mündeten in den neuen Leitfaden „Digitales familienbewusstes Unternehmen“. Dieser soll Unternehmen in Baden-Württemberg darin unterstützen, die Herausforderung im Transformationsprozess beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der digitalisierten Arbeitswelt zu gestalten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau förderte das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ im Zeitraum von 01.01.2018 bis 31.12.2019 mit rund 346.000 Euro. Kooperationspartner waren die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg sowie der Landesfamilienrat Baden-Württemberg. Projektträger war die BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

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news-415 Mon, 18 Nov 2019 18:01:26 +0100 Zwischenbilanz nach fünf Jahren Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/zwischenbilanz-nach-fuenf-jahren-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat im Rahmen der Feier anlässlich der ersten fünf Jahre „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ eine positive Zwischenbilanz des Netzwerks gezogen. „Wir können bereits zahlreiche sichtbare Erfolge im Land verbuchen – das zeigen nicht zuletzt die Best Practices aus unserem Wettbewerb ‘100 Orte für Industrie 4.0‘. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Gerade die Qualifizierung von Beschäftigten und die Themen Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit müssen wir in den Unternehmen noch weiter vorantreiben“, so die Ministerin. „Die Chancen, die Industrie 4.0 mit sich bringt, sind enorm. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unseren Mittelstand und die Beschäftigten schnellstmöglich für diesen Strukturwandel fit machen. Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg leistet dazu einen wichtigen Beitrag“sagte die Ministerin. Die Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstandes zu bringen, gehöre zu den Hauptaufgaben der vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiierten und geförderten Allianz. „Wir haben die Initiative gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden auf den Weg gebracht, um Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0 zu etablieren und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 zu begleiten“, so die Ministerin. „Gerade in Zeiten, in denen unsere exportorientierten industriellen Leitbranchen neben den strukturellen auch die derzeitigen konjunkturellen Herausforderungen meistern müssen, kommt dem Netzwerk eine besonders wichtige Rolle zu.“ Deshalb werde auch in den kommenden beiden Jahren ein Impulsprogramm für Industrie 4.0 fortgeführt. Ein wesentlicher Baustein davon werde die Allianz Industrie 4.0 sein, so die Ministerin.

Seit dem Jahr 2015 hätten kleinere Betriebe in der Anwendung digitaler Basistechnologien deutlich aufgeholt und einen Sprung um 25 Prozent vollzogen. Dies gehe aus den Ergebnissen zum Industrie-4.0-Readiness-Index des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI hervor. „Damit zeigt sich, dass die Allianz Industrie 4.0 mit ihren Aktivitäten und Angeboten richtig liegt“, sagte Dr. Manfred Wittenstein, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Für ihn bleibt Industrie 4.0 ein Umsetzungsthema, das in den nächsten Jahren weiter forciert werden muss. „Die Vernetzung über Unternehmens­grenzen hinweg, wird dabei ein zentrales Erfolgskriterium sein“, so Wittenstein.

Industrie 4.0 Scouting

Beraten, Qualifizieren und vor allem das Umsetzen sind entscheidende Handlungsfelder und stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Allianz Industrie 4.0. Daher hat das Netzwerk ein Industrie-4.0-Scouting für KMU initiiert. Das geförderte Beratungsprogramm vor Ort unterstützt Betriebe, die Schwelle zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und ‑modelle zu überschreiten. Das Industrie-4.0-Scouting hat bereits etwa 40 Industrieunternehmen mit konkreten Umsetzungsprojekten den Schritt in die Digitalisierung geebnet. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau in die Zukunft zu führen“, erläuterte Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Leuchttürme für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Der durch die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet herausragende Ideen aus Industrie und Wissenschaft aus, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Bislang wurden über 150 Beispiele aus Industrie und Wissenschaft im Land prämiert. Die prämierten Lösungen sind Inspiration und Orientierung für viele Unternehmen auf ihren eigenen Wegen der digitalen Transformation. Einer der Gewinner – die KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG – präsentierte auf der Veranstaltung, wie Industrie 4.0 sowohl im Produktportfolio als auch in der internen Anwendung erfolgreich eingesetzt wird.

Industrie 4.0 als Wegbereiter für Künstliche Intelligenz

In Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen steckt viel Potenzial für Industrieunternehmen. Daher rücken diese Themen in Zukunft noch stärker in den Fokus. Um einen leichteren Einstieg in das Thema KI besonders für KMU zu ermöglichen, hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg relevante Fragen in prägnanter Form beantwortet. Bereits heute thematisiert das Onlineportal „FAQ KI“ unter anderem mögliche Einsatzgebiete für KI-Anwendungen, den zu erwartenden Nutzen, notwendige Voraussetzungen und praktische Hinweise zur Umsetzung. 

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Primäres Ziel ist es, Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstands zu tragen. Als Allianz von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Kammern, Verbänden und Sozialpartnern bündelt das Netzwerk sämtliche Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und bietet verschiedene Informations-, Beratungs-, und Matchingformate für den Mittelstand an. Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein SE) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktions- und Automatisierungstechnik IPA) vor.

www.wm.baden-wuerttemberg.de

www.i40-bw.de

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news-414 Tue, 12 Nov 2019 20:00:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2019: Preisträger aus Seebach, Karlsruhe, Reutlingen und Waldshut-Tiengen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/landes-innovationspreis-2019-preistraeger-aus-seebach-karlsruhe-reutlingen-und-waldshut-tiengen/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Die Wirtschaft des Landes steht vor großen Herausforderungen. Der Wille, in neue Ideen und deren erfolgreiche Umsetzung zu investieren, macht dennoch deutlich – wir packen es an. Der Innovationspreis zeigt das enorme Potential gerade unserer mittelständischen Unternehmen im Land“, sagte die Ministerin.

Die Umsetzung von Innovationen zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen sei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für einen starken Wirtschaftsstandort und für den Wohlstand des Landes. „Sei es durch die rasanten technologischen Entwicklungen, wichtige Anforderungen durch den Umwelt- und Ressourcenschutz oder vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Märkte – insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen im Land stehen vor großen Herausforderungen“, so Hoffmeister-Kraut anlässlich der Preisverleihung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Innovative Ideen seien zwingend notwendig, um im globalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. „Unsere Zukunft hängt heute mehr denn je von unserer Innovationskraft ab. Und der Innovationspreis zeigt einmal mehr auch die Bandbreite der technischen Innovationen. Dabei sind sowohl junge Unternehmen, die mit einer innovativen Idee für neuen Schwung und Dynamik sorgen, als auch etablierte Unternehmen, die zum Teil seit Generationen in einer Familie geführt werden.“

Für den Innovationspreis des Landes wurden in diesem Jahr vier Unternehmen durch das Preiskomitee ausgewählt: die Bohnert-Technik GmbH aus Seebach bekam ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro verliehen. Mit jeweils 10.000 Euro prämiert wurden die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG aus Karlsruhe, die Signatope GmbH aus Reutlingen und die Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG aus Waldshut-Tiengen. Zusätzlich erhielt die Hybrid-Airplane Technologies GmbH aus Baden-Baden den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Vier weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Bewerbungen: „Die Bandbreite der vorgestellten Innovationen ist enorm und begeistert mich jedes Jahr aufs Neue: Von der Informations- und Kommunikationstechnik über die Biotechnologie bis hin zum klassischen Maschinenbau. Die 2019 vom Preiskomitee ausgewählten Unternehmen zeigen vorbildlich den baden-württembergischen Erfinder- und Tüftlergeist.“

Hoffmeister-Kraut und Reimer sprachen allen Ausgezeichneten Glückwünsche aus: „Innovationen und neue Denkansätze stehen im Mittelpunkt der heutigen Preisverleihung. Sie sind die Botschafterinnen und Botschafter für andere Unternehmen im Land und können diese ermutigen, innovativen Ideen nachzugehen und diese auch umzusetzen.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2019 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de

Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Die Preisträger 2019 im Einzelnen

Die Bohnert-Technik GmbH, Seebach, erhält 20.000 Euro für ihre Walzenpresse zur Trocknung von Sägeresthölzern. Mittels einer mechanischen Walzenpresse werden Holzspäne oder Holzhackschnitzel derart gequetscht, dass circa die Hälfte des sich im Holz befindlichen Wassers regelrecht ausgewrungen wird. Der dafür benötigte Energieaufwand spart im späteren Trocknungsverfahren rund das 50-fache an thermischer Energie und das circa 2,5-fache an elektrischer Energie im Vergleich zu thermischen Verfahren ein. Ebenso können andere nasse Materialien wie Kokosnüsse oder Gärreste für die Pyrolyse vorgetrocknet werden. www.bohnert-technik.de 

Die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, erhält 10.000 Euro für ihre Radarsensorik für präzise Messungen. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um einen Radarsensor, welcher es erlaubt, hochpräzise Abstände und Geschwindigkeiten zu detektieren. Durch die extrem kompakte Bauform von 35 x 35 mm² inkl. Auswerteeinheit eignet er sich optimal für den Einsatz auf kleinstem Bauraum. Zur Fokussierung des Messstrahls können verschiedene Linsentypen eingesetzt werden, die aufgrund der hohen Betriebsfrequenz ebenfalls sehr kompakt ausfallen. www.wellenzahl.de 

Ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhält ebenfalls die Signatope GmbH, Reutlingen, für ein Testverfahren für die Protein-Analytik. Zuverlässige und schnell durchführbare Biomarkertests sollen die Medikamentenentwicklung sicherer machen. Das Verfahren einer antikörperbasierten Anreicherung gepaart mit hochsensitiver Massenspektrometrie ermöglicht die quantitative Bestimmung von Proteinen in Blut- Urin- und Gewebeproben. Mit dem neuen Ansatz werden Analyseservices im Bereich Nieren-, Leber- und Gefäßtoxizität schnell realisiert. Die Dienstleistung wird von führenden Pharmaunternehmen nachgefragt, um die Medikamentenentwicklung zu verbessern. Nicht nur für die Pharmaindustrie liefert das Verfahren hochwertige Ergebnisse, sondern auch in der klinischen Diagnostik sowie bei Lebensmittelkontrollen befindet sich das Testverfahren im Einsatz. www.signatope.de 

Die GUTEX Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG, Waldshut-Tiengen, erhält 10.000 Euro für ihre brandsichere Holzfaserdämmplatte. Die weltweit erste nicht glimmende Holzfaserdämmplatte für den mehrgeschossigen Holzbau und die innerstädtische Nachverdichtung. Holzbauer und Fertighaushersteller können „liniengetreu“ den ökologischen Grundgedanken weiterverfolgen: Kostensparend durch eine wirtschaftlich effiziente Produktion, die die Nachhaltigkeit auch in Bezug auf den Einsatz von anorganischen Brandschutzmitteln auf mineralischer Basis unterstreicht. Ein besonderer Eingriff in den Produktionsprozess ist nicht erforderlich. www.gutex.de 

Den mit 7.500 Euro dotierten Mittelstandspreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhielt in diesem Jahr die Hybrid-Airplane Technologies GmbH, Baden-Baden, für ihr Fluggerät auf Helium-Basis. Ballons steigen schnell auf, kommen aber nur langsam vorwärts und sind stark auf den Wind angewiesen. Hubschrauber steigen ebenfalls schnell und auf kleinem Raum auf, benötigen aber sehr viel Energie. Flugzeuge sind besser für den Flächenflug geeignet, brauchen aber eine geeignete Startbahn. All diese Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. „Warum nicht versuchen, die Vorteile zu kombinieren?“, fragte sich das junge Unternehmen und hat ein völlig neues Fluggerät entwickelt, das von allem etwas bietet und dabei äußerst leise und sicher ist. Die Innovation erlaubt den sicheren und umweltfreundlichen Flug über Mensch und Natur. Ideal für multimediale Veranstaltungen, aber auch als Basis für industrielle Anwendungen oder wissenschaftliche Forschungsvorhaben. www.h-aero.com

 

Eine Anerkennung wurde folgenden vier Unternehmen ausgesprochen:

Felix Liehr, FeLiTEC, Schorndorf, für das universelle Rollstuhl-Verladesystem. Rollstühle werden immer größer, neue Krankheitsbilder mit Mobilitätseinschränkung sind nicht zuletzt im Zuge des demografischen Wandels dazugekommen und aus medizinischen Gründen sind Rollstuhlfahrer oftmals gezwungen, mehrere Rollstühle verschiedener Ausmaße zu verwenden. Rollstuhl-Verladesysteme dürfen auch nicht an den gegebenen Grenzen eines Fahrzeuges scheitern. Hier setzt ein universelles System an, welches den Transport von Rollstühlen in zahlreichen Fahrzeugen ohne große Umbaumaßnahmen ermöglicht. Speziell programmierte Verladekurven bringen selbst sehr große Rollstühle in kleine Fahrzeuge hinein. Für viele Rollstuhl-Fahrer bedeutet das mehr Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität. www.felitec.de 

RNT Rausch GmbH, Ettlingen, für ein hochflexibles Datenspeichersystem. Mit dem hochflexiblen Datenspeichersystem, das unter der Bezeichnung „Sasquatch® Appliance“ vertrieben wird, wurde für professionelle Anwender eine weltweit einzigartige Lösung für das gesamte Spektrum rund um die Speicherung von Daten geschaffen. Durch Kombination einzigartiger Hardware mit dazu angepasster Software können nahezu alle Kundenanforderungen erfüllt werden. Auch kundenabhängige Anpassungen sind trotz Standards möglich. www.rnt.de 

thingsTHINKING GmbH, Karlsruhe, für eine Plattform für semantische Analysen. Die neu entwickelte Plattform kann von den Kunden genutzt werden, um semantische Analysen auf unstrukturierten Inhalten jeglicher Art durchzuführen, eine Aufgabe, die bis dato Menschen vorbehalten ist. Die Software verfügt über Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist auch bei großen Textmengen sehr hoch. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten herausziehen müssen. www.thingsTHINKING.net 

vialytics GmbH, Stuttgart, für eine intelligente Straßenzustandserfassung. Die automatische Erkennung von Straßenschäden erfolgt neuerdings mittels künstlicher Intelligenz. Smartphones, die an der Windschutzscheibe angebracht werden, übernehmen die Straßenzustandserfassung ganz einfach unterwegs. Während der Fahrt, beispielsweise mit einem kommunalen Nutzfahrzeug, werden Bilddaten aufgenommen, zensiert und analysiert. Die Kommune kann anschließend über ein Geoinformationssystem gezielt Stellen mit entstehenden Schäden identifizieren und bewerten. Die frühzeitige Behebung solcher Schäden bietet ein erhebliches Einsparpotenzial und führt zur besseren Straßeninstandhaltung. Als flexible Anwendung wird so eine objektive Diskussionsbasis bei höchster Detailgenauigkeit und gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes erreicht. www.vialytics.de 

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news-413 Tue, 12 Nov 2019 14:53:00 +0100 885.000 Euro für die digitale Qualifizierung des Lehrpersonals in handwerklichen Bildungsstätten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/885000-euro-fuer-die-digitale-qualifizierung-des-lehrpersonals-in-handwerklichen-bildungsstaetten/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz sagte heute (12. November) in Stuttgart: „Die Digitalkompetenzen des betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildungspersonals sind entscheidend, um die Digitalisierung für die berufliche Bildung erfolgreich nutzen zu können.“ Deshalb werde ein neues Weiterbildungsangebot für Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte und Prüferinnen und Prüfer an den Bildungsstätten des Handwerks entwickelt und erprobt. „Der neue Lehrgang soll sie in die Lage versetzen, digitale Lernformen und ‑inhalte zu nutzen, zu gestalten und zu vermitteln“, so Schütz. Im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das Projekt aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ mit 885.000 Euro. An dem Projekt „Digitale Qualifizierung des Lehrpersonals in den handwerklichen Bildungsstätten für den Einsatz von Blended-Learning-Lernformaten“ der Handwerkskammer Region Stuttgart wirken im Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2021 sechs baden-württembergische Handwerkskammern (Karlsruhe, Konstanz, Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Region Stuttgart, Reutlingen und Ulm) mit.

Entwickelt und erprobt wird ein modular aufgebauter Lehrgang, mit dem Lehrpersonal an Bildungsstätten des Handwerks zu Spezialisten für modernes Unterrichtsdesign unter Einsatz digitaler Lehr- und Lernformen weitergebildet wird. Durch den modularen Aufbau bietet der Lehrgang unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Er umfasst neben klassischem Präsenzunterricht auch verschiedene Formen des Online-Lernens. Dazu zählen das Lernen in virtuellen Klassenräumen, Online-Seminare (sogenannte Webinare), der Einsatz von digitalen Lehrgangsunterlagen, das Nutzen von Lernplattformen sowie Online-Tests. Auf diese Weise machen die Teilnehmenden schon im Lehrgang Erfahrungen im Umgang mit den digitalen Lehr- und Lernformen, die sie nach der Schulung selbst umsetzen und weiterentwickeln sollen. Zudem setzen die Teilnehmenden im Rahmen des Lehrgangs an ihrer Bildungsstätte kleinere Digitalisierungsvorhaben um, die individuell betreut und unterstützt werden (Coaching).

Nach Projektende sollen der Lehrgang und die einzelnen Module zu einem Regelweiterbildungsangebot werden und auch für Innungen und Ausbilderinnen und Ausbilder in Handwerksbetrieben offenstehen. Nach der Erprobung wird zudem die Zertifizierung des Gesamtlehrgangs zum „E-Didaktik-Experten im Handwerk“ angestrebt. Das Projekt wird durch einen externen Bildungsexperten wissenschaftlich begleitet.

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news-412 Thu, 07 Nov 2019 17:24:49 +0100 Fraunhofer-Gesellschaft tritt Cyber Valley bei https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/fraunhofer-gesellschaft-tritt-cyber-valley-bei/ Das Land Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft bauen ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelstand auf. Das KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ soll durch anwendungsnahe Forschung und Technologietransfer Unternehmen dabei unterstützen, die wirtschaftlichen Chancen der Schlüsseltechnologie KI für sich zu nutzen. Mit der Gründung des Zentrums tritt die Fraunhofer-Gesellschaft dem Forschungsverbund Cyber Valley bei und stärkt Europas größte Forschungskooperation auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz mit Sitz in der Region Stuttgart-Tübingen. Das erklärten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute (7. November) in Stuttgart. Eröffnung KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ für den Mittelstand

„Mit unserem innovativen Ansatz sind wir bundesweiter Vorreiter und schaffen eine neue KI-Anlaufstelle für den Mittelstand in Baden-Württemberg. Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Treiber für Innovation und Wirtschaftswachstum und birgt ein enormes wirtschaftliches Potenzial für unseren Mittelstand. Wir brauchen mehr ‚KI made in Baden-Württemberg‘ und müssen die Ergebnisse unserer Spitzenforschung noch besser und schneller in die praktische Anwendung unserer Unternehmen bringen. Dazu müssen wir Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung von KI massiv vorantreiben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie betonte außerdem: „Als Wirtschaftsministerin setze ich einen klaren Schwerpunkt darauf, vorhandene Stärken unserer Wirtschaft mit KI weiterzuentwickeln, aber auch neue Potenziale etwa im Dienstleistungsbereich zu erschließen.“ Das Fortschrittszentrum an der Schnittstelle von Wirtschaft und exzellenter Wissenschaft sei dabei ein wichtiger Baustein, von dem insbesondere der Mittelstand profitieren werde, so Hoffmeister-Kraut.

Der Beitritt der Fraunhofer Gesellschaft zum Cyber Valley dokumentiere eindrucksvoll die weiter wachsende Attraktivität des Forschungsverbunds für Wissenschaft und Wirtschaft, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Hier entsteht eine international sichtbare Spitze. Wir heißen die Fraunhofer Gesellschaft ganz herzlich willkommen in der immer größer werdenden Runde! Der Forschungsverbund Cyber Valley entwickelt sich sehr dynamisch und zieht immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, junge Talente aus aller Welt, Unternehmen und Stiftungen an“, sagte Bauer.

Der Forschungsverbund Cyber Valley wird vom Wissenschaftsministerium mit rund 120 Millionen Euro gefördert. Gleichzeitig kämen positive Signale aus der Wirtschaft, etwa mit der Ankündigung von Bosch sein geplantes Investment in ein Entwicklungszentrum für KI am Standort Tübingen auf 100 Millionen Euro zu verdreifachen. Drei neue Exzellenzcluster an den Universitäten Tübingen und Stuttgart stärken den KI-Standort. „Mit dem Boom ist der Bedarf entstanden, verlässliche Managementstrukturen für den Cyber Valley-Verbund zu etablieren, um die wachsenden organisatorischen Aufgaben effektiv zu bewältigen“, sagte Bauer weiter. Vereinbartes Ziel sei die Gründung einer GmbH, die vom Land Baden-Württemberg und der Max-Planck-Gesellschaft getragen wird.

Die Management Unit solle den Forschungsverbund führen, den Ausbau der KI-Kompetenzen in Baden-Württemberg zwischen Spitzenforschung und Anwendung strategisch begleiten, die internationale Sichtbarkeit weiter stärken und die Internationalisierung durch neue sowie vertiefte Partnerschaften voranbringen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen bis 2022 zusammen zehn Millionen Euro Anschubfinanzierung in das Leuchtturmprojekt investieren. Das neue Forschungs- und Transferzentrum zur Künstlichen Intelligenz solle dazu beitragen, die Erkenntnisse der Spitzenforschung künftig noch besser und schneller in die Wirtschaft zu übertragen, so Hoffmeister-Kraut. Dafür schließen sich die Stuttgarter Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie für Produktionstechnik und Automatisierung IPA dem Cyber Valley an, einem Forschungskonsortium bestehend aus den renommierten Universitäten Tübingen und Stuttgart, dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und einigen der weltweit führenden Industrieunternehmen.

Das neue KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ wird zur zentralen Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen im Cyber Valley ausgebaut. Es soll zunächst 20 Forscherinnen und Forscher umfassen. Das Fortschrittszentrum bietet den Unternehmen vielfältige Angebote – beispielsweise niedrigschwellige „Open Lab Days“, an denen die Besucher KI-Anwendungen erleben und sich mit Experten austauschen können oder „Quick Checks“, bei denen Experten untersuchen, ob und wie eine konkrete KI-Anwendung im Unternehmen grundsätzlich umsetzbar ist. Bei der heutigen feierlichen Eröffnung des Fortschrittszentrums und dem ersten „Open Lab Day“ am 8. November 2019 können sich Firmen im Fraunhofer-Institutszentrum über die Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz im Produktions- und Dienstleistungsbereich informieren.

Die Zusammenarbeit führender deutscher Forschungseinrichtungen stärkt Baden-Württemberg als einen der weltweit innovativsten Wissenschaftsstandorte im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Landesregierung setzt mit dem weiteren Ausbau des Cyber Valley und der Stärkung des Technologietransfers in die kommerzielle Anwendung ihre KI-Strategie weiter um. Der Zusammenschluss von Fraunhofer, Europas größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung, und dem Cyber Valley beweist einmal mehr, dass Baden-Württemberg herausragender KI-Hotspot in Europa und weltweit auf Augenhöhe mit einigen der führenden Zentren etwa in Nordamerika ist.

Weitere Informationen zum KI-Fortschrittszentrum

Das KI-Fortschrittszentrum führt Forschungsprojekte durch, die für den Produktions- und Dienstleistungssektor relevant sind. Es dient als Schnittstelle zwischen der Wirtschaft und der Grundlagenforschung innerhalb des bestehenden Cyber Valley Konsortiums, das neben den genannten Forschungseinrichtungen mehrere Industriepartner umfasst. Das KI-Fortschrittszentrum kann so über die bestehenden Cyber Valley-Partner hinaus den Technologietransfer in die Wirtschaft ermöglichen. Als weitere Komponente richten die Partner gemeinsame Forschungslabore ein, in denen Grundlagenforscherinnen und -forscher mit anwendungsorientierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer IAO und Fraunhofer IPA zusammenarbeiten. Die Forschungsinhalte orientieren sich am aktuellen und zukünftigen Bedarf des Markts. Somit bergen die gemeinsam betriebenen Labore großes Potenzial für zukünftige Start-ups.

Ein zentraler Schwerpunkt des KI-Fortschrittzentrums ist die direkte Kooperation mit Industrieunternehmen. Machbarkeitsstudien und Projekte zur Entwicklung erster Prototypen von KI-Anwendungen werden teilweise über das Budget des Fortschrittzentrums finanziert. Um strategische Partnerschaften aufzubauen, haben Unternehmen die Möglichkeit, so genannte Enterprise Labs zu betreiben und zu finanzieren. In diesen Labs können ein oder mehrere Forscherinnen und Forscher des KI-Fortschrittszentrums ihre Aufmerksamkeit den spezifischen Fragestellungen des jeweiligen Industrieunternehmens widmen.

Das KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ verfolgt bei all seinen Aktivitäten das Ziel, eine menschenzentrierte KI zu entwickeln, der die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren. Nur wenn Menschen mit neuen Technologien interagieren und eng zusammenarbeiten, kann ihr Potenzial optimal ausgeschöpft werden. Um diese menschenzentrierte KI zu realisieren, konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten unter anderem auf die Themen Erklärbarkeit, Datenschutz, Sicherheit und Robustheit von KI-Technologien.

Weitere Informationen zum Cyber Valley

Mit dem Cyber Valley bauen die Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein einzigartiges Ökosystem in der Region Stuttgart-Tübingen auf. Vom Land Baden-Württemberg unterstützt, fördert das Cyber Valley den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Ausbildung der besten Talente im Bereich der KI und schafft einen Nährboden für Start-ups. Ziel ist es, Spitzenforschung mit Unternehmergeist zu verbinden, um Spin-offs und den Technologietransfer zu fördern. Das Cyber Valley ist die größte Forschungskooperation Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Partnerschaft stärkt die Forschung und Lehre in den Bereichen des Maschinellen Lernens, Computer Vision und Robotik sowie die Verbindungen zwischen diesen Wissenschaftsbereichen. Partner sind das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, das Land Baden-Württemberg sowie sieben Industriepartner: Amazon, die BMW Group, IAV GmbH, Daimler AG, Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Unterstützt wird das Cyber Valley zudem von der Christian Bürkert Stiftung, der Gips-Schüle-Stiftung, der Vector Stiftung sowie der Carl-Zeiss-Stiftung.

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news-411 Tue, 05 Nov 2019 08:48:37 +0100 Ideen, Innovationen und Investments https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/ideen-innovationen-und-investments/ Nahezu 100 Teilnehmer und Mitwirkende zählte der baden-württembergische Kongress für Business Angels (BA) in diesen Tagen in den Räumen der IHK Karlsruhe. Acht Teams unterschiedlichster Branchen pitchen vor Publikum und Jury ihre Ideen. Was gefiel konnte mit virtuellen CyberCredits belohnt werden. Wer am Ende das höchste „Investment“ eingefahren hatte, sollte als Sieger aus dem BA-Kongress hervorgehen. Doch zuvor konnten die hochkarätigen Investoren in Einzelgesprächen mit den Startup-Teams Einzelheiten oder Details zu den Geschäftsmodellen hinterfragen. Mückenstiche und Lufttaxis

Der Kongress, zu dem das CyberLab aus Karlsruhe, der IT Accelerator des Landes Baden-Württemberg, eingeladen hatte, stand unter dem Motto "Go big (or go home!) - Ideen, Innovationen, Investments". Passend hierzu, die Keynote des Tages von Michael Wieser, der als Investor von Volocopter ein Vorzeigeunternehmen unterstützt, das weltweit auf Interesse stößt. Für Wieser stehe bei dem Investment jedoch nicht der Flugzeugbauer als solcher im Fokus. Vielmehr ginge es um Mobilitätsfragen: "Wir lösen ein Verkehrsproblem", so Wieser wörtlich.

Erst in dieser Woche hat das "sichere, zeitsparende und emissionsfreie Fluggerät" seinen ersten bemannten Testflug in Singapur erfolgreich absolviert. Wieser berichtete, dass sich nahezu wöchentlich Delegationen aus der ganzen Welt auf den Weg nach Bruchsal begeben, um am Volocopter Firmensitz zu erfahren, ob das Flugtaxi auch eine Lösung für deren individuelles Verkehrsthema sein könne. Eine Entwicklung, über die sich auch Daimler freue, die als Co-Investor der Volocopter-Entwicklung vertrauen. Dass das große Ziel am Ende ein autonom fliegender Volocopter sei, begeistere insbesondere die Investoren, so Wieser: "Bei den Tests werden keine Leben riskiert."

Um Fluggeräte ganz anderer Art, kümmern sich auch die Gewinner der Gründer-Pitches beim baden-württembergischen BA-Kongress 2019. Lukas Liedtke staunte nicht schlecht als er nach einer der erfolgreichsten Funding-Kampagnen der Crowdfunding-Plattform Startnext auch beim BA-Kongress mit Abstand die höchsten "CyberCredit-Investments" auf sich vereinen konnte. Mit seinem Startup Heat IT kümmern sich Liedtke und die Co-Founder Stefan Hotz, Armin Meyer und Christo Reuter um die smarte Behandlung von Mücken- und Insektenstichen. Ein Ansteckdevice für das eigene Smartphone hilft mittels Wärme bei der sekundenschnellen Behandlung von Insektenstichen. Ein Prinzip, das von dem im CyberLab tätigen Team so entwickelt wurde, dass es einfach und in der Handhabung selbst von Laien simpel zu handhaben ist. Das hat auch die bundesweite Presse erkannt und bereits vielfach über die Heat IT Lösung berichtet.

"50 Millionen versenken ist irrelevant"

Die abschließende Podiumsdiskussion moderierte Matthias Hornberger, der als Vorsitzender des CyberForums neben den Partnern venture forum Neckar, MAFINEX-Gründerverbund, Startup Angels Alb-Bodensee und die Business Angels Region Stuttgart zu den Gastgebern der Veranstaltung zählte. An der Diskussion beteiligten sich die Investoren Michael Wieser (Partner@Helvetia Venture Fund), Andreas Fischer (First Momentum Ventures), Bernhard Janke (LEA Partners), Dr. Friedrich G. Hoepfner (Hoepfner Strategie) sowie Jan Sessenhausen von Tengelmann Ventures. Sessenhausen war es dann auch, der mit einer markanten Aussage insbesondere bei den Gründern im Publikum für Aufsehen sorgte: "Wir haben lernen dürfen, dass es keine Rolle spielt, ob wir 50 Millionen versenkt haben." Für Tengelmann Ventures komme es darauf an, ob eine Idee das Potenzial habe, ein Geschäftsmodell so zu skalieren, dass am Ende ein Gewinn von mindestens 250 Millionen Euro erzielt werden könne. Wenn sich ein Investemt in dieser Größenordnung ergebe, dann wäre die Rechnung schon aufgegangen.

Einigkeit unter den Diskutanten herrschte darüber, dass man auf Investment-Rankings nicht achte. Es spiele keine Rolle, dass derzeit die meisten Gelder in Entwicklungen von Künstlicher Intelligenz flössen. Die Idee müsse am Ende überzeugen, um Risikokapital EINZUSETZEN; das Investment-Branchen-Ranking spiele da nur eine untergeordnete Rolle.

Beim abschließenden Get-Together zollten insbesondere Gäste von außerhalb der Region dem hochkarätigen Feld der vorgestellten Startups höchsten Respekt. Zwar kamen die Finalteilnehmer aus dem gesamten Bundesland, dass jedoch immer mehr Venture Capital in Startups aus Karlsruhe investiert werde, war den angetretenen Business Angels längst bekannt. "Informiert uns rechtzeitig, damit wir schon in einer frühen Phase auf den Zug aufspringen können", so der vielfach geäußerte Wunsch vieler Investoren, die an diesem Tag nach Karlsruhe gekommen waren.

Der nächste Business Angel Kongress im Jahr 2020 findet in Mannheim statt.

Quelle: CyberForum

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news-409 Thu, 24 Oct 2019 10:06:24 +0200 Zukunftsforum: Eine OP digital planen und üben https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/zukunftsforum-eine-op-digital-planen-und-ueben/ Wie können Unternehmen ihre vielen gesammelten Daten effizienter einsetzen und so einen Mehrwert für sich erzielen? Dieser Fragestellung gingen am Montag die Teilnehmer des Technologieforums an der DHBW nach. Zum dritten Mal hat am Montagabend das Zukunftsforum Villingen-Schwenningen stattgefunden, eine Veranstaltung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Schwenningen, der Hochschule Furtwangen, der Industrie- und Handelskammer, des Marketing Clubs Schwarzwald-Baar und des Technologieverbunds Technology Mountains. Das Thema lautete "Digital Intelligence", die Zielgruppe: hiesige Unternehmen.

"Sehr viele Firmen verfügen durch Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung über sehr viele Daten. Heute geht es darum: Wie können die Firmen diese einsetzen?", erklärt Clive Flynn, Leiter des Studiengangs International Business an der DHBW. Ein Problem sei, das Unternehmen häufig intern mit mehreren, unterschiedlichen Software-Lösungen arbeiten und die Daten, beispielsweise von Maschinen, teils auf verschiedenen Datenbanken landen würden. "Es ist, als ob die Zutaten für eine Suppe alle da sind, man sie aber nicht schnell in einen gemeinsamen Topf werfen kann", vergleicht Flynn. Wie sie das optimieren können, sei vielen Firmen nicht klar. "Wir möchten den Unternehmen heute die Möglichkeit geben, mögliche offene Fragen in diesem Bereich beantwortet zu bekommen."

Das Thema Digitalisierung oder Industrie 4.0 sei nach wie vor in aller Munde. Einer der Bereiche, der damit zusammenhängt, sei eben jener der Datennutzung, erklärt der Studiengangsleiter, warum die Veranstalter das diesjährige Thema ausgewählt hätten. Dieses sollte den etwa 100 Teilnehmern zum einen durch Vorträge erläutert werden. "Wir haben vier Referenten, zwei sind aus der Beratung und Forschung, zwei aus der Industrie", so Flynn.

Zum anderen wurde das Forum am Montag erstmals mit einer Begleitausstellung verbunden. In dieser sollte den Gästen anhand von konkreten Beispielen organisatorischer, technologischer und methodischer Umsetzung effiziente Datenverarbeitung dargestellt werden – "um das Thema greifbar zu machen", so Flynn.

Eines dieser Beispiele erläutert Christoph Krüger am Stand des Unternehmens für Medizintechnik KLS Martin mit Sitz in Tuttlingen. "Wir haben einen Patienten mit einer Fehlbildung am Kiefer, die operativ korrigiert werden muss. Dazu ist zum einen eine Verschiebung der Knochen nötig, zum anderen muss dabei mit einem minimalinvasiven Implantat gearbeitet werden", beginnt Krüger.

Nun werde in einem ersten Schritt der Kopf des Patienten gescannt und diese Daten in eine Planungssoftware eingegeben. "Ein Chirurg kann dann mit dieser Software virtuell planen, welche Knochen bei der Operation wohin verschoben werden müssen." Zudem könne auf Basis der Daten ebenfalls das genau auf diesen Patienten zugeschnittene Implantat hergestellt werden – per 3-D-Druck.

"Der Chirurg kann dann über den Patientenplan, den er in der Software erstellt hat, vom Produktionsstart an alles mitverfolgen, wie bei der Sendeverfolgung eines Pakets", erklärt Krüger. Die Daten seien in der Software selbstverständlich sicher: "Die ist TÜV-geprüft", betont er.

Quelle: Schwarzwälder Bote

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news-408 Wed, 16 Oct 2019 09:37:34 +0200 Stuttgart erzielt Smart City Award https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/stuttgart-erzielt-smart-city-award/ Wie digital sind Deutschlands Städte? Das hat der Digitalverband Bitkom in einer deutschlandweiten Umfrage untersucht. In der Gesamtwertung belegt die Landeshauptstadt Stuttgart den dritten Platz, in der Kategorie Mobilität führt sie das Ranking an. Dafür wird Stuttgart vom Verband mit dem Smart City Award ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte am Dienstag, 15 Oktober: "Der Smart City Index zeigt: Stuttgart ist beim Thema Digitalisierung auf dem richtigen Weg. Die Digitalisierung ist eine der größten Umwälzungen in der Verwaltung, die es je gegeben hat. Schritt für Schritt werden wir diesen Prozess weiter vorantreiben."

So könne in Zukunft nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern mehr Service geboten und die Stadtverwaltung entlastet werden, sondern auch Herausforderungen wie der Energie- und Verkehrswende oder dem Klimawandel besser begegnet werden. Mayer weiter: "Den Stuttgarterinnen und Stuttgartern wollen wir zukünftig digitale Dienstleistungen anbieten, die zeit- und ortsunabhängig sind und sich stärker an ihren Bedürfnissen orientieren."

Die Auszeichnung wird die Stadt am 22. Oktober in Berlin auf der Smart Country Convention entgegennehmen.

Smart City Index

Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden beim Smart City Index 81 deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern untersucht. Der Index bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft.

Insgesamt wurden 96 Einzelindikatoren untersucht - von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. Weitere Informationen zum Smart City Index und Award sind zu finden unter: www.bitkom.org

Quelle: Stuttgart.de

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news-406 Tue, 15 Oct 2019 21:15:48 +0200 Mit Apps durch die Produktion Region entwickelt Industrie-Apps für Betriebssystem aus Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/mit-apps-durch-die-produktion-region-entwickelt-industrie-apps-fuer-betriebssystem-aus-baden-wuerttemb/ Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen und das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürt-temberg entwickeln unter der Federführung des Kooperationsnetzwerks microTEC Südwest neue Apps für die Produktion. Am 30.September 2019 informierten sich potentielle Nutzer aus der In-dustrie bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen über mögliche Anwendungen dieser Apps Baden-Württemberg ist führender Industriestandort in Deutschland und Europa. Im globalen Wettbewerb spielen auch Unternehmen aus Ostwürttemberg eine herausragende Rolle. "Hidden Champions" wie die Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen prägen mit Innovationen die Industrie im Land. So entwickelte das Unternehmen mit weiteren Partnern aus Industrie und Forschung das baden-württembergische Industrie 4.0-Betriebssystem ScaleIT. Mit diesem sind Unternehmen zukünftig in der Lage, einfach und schnell auf Produktions-Apps zuzugreifen, diese auch im Betrieb zu nutzen und bei Bedarf neu zu entwickeln.

Basierend auf den Ergebnissen des BMBF-Projekts ScaleIT fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Weiterentwicklung und den Aufbau des bestehenden Betriebssystems sowie weitere Apps für Anwendungen in der Produktion. Projektpartner sind das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen, das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg sowie das Kooperationsnetzwerk microTEC Südwest in Freiburg.

Bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen informierten die Projektpartner interessierte Vertreter aus der Industrie über mögliche Anwendungen. Die Carl Zeiss 3D Automation entwickelt und produziert mit 150 Mitarbeitern hochpräzises Zubehör für Koordinatenmessgeräte. In seiner Begrüßung erklärte der Geschäftsführer Jens Brajer, dass diese Apps in seinem Unternehmen Daten erzeugen, bereitstellen, diese verknüpfen und verarbeiten. Damit kann der Anwender auf Geräte in der Produktion zugreifen und sich über Abläufe und Störungen informieren, so Brajer.

Peter Schmidt, Leiter des digiZ, ergänzte, dass durch die einfache Programmierung der Apps nahezu alle Anwendungsfälle in Produktionsbetrieben leicht umsetzbar sind. Das digiZ wird kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser fortschrittlichen App-Technologie erleichtern.

Dr. Arnd Menschig, Leiter Innovation & digitale Technologien der Carl Zeiss 3D Automation GmbH und Mitentwickler der App-Technologie, skizzierte deren Vorteile: "Durch den Einsatz von Apps erhöht sich die Geschwindigkeit und die Prozesssicherheit im Unternehmen. Außerdem lassen sich fehlende Anwendungen im Betrieb umsetzen, ohne dass bestehende Systeme verändert werden müssen."

Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen unter der Leitung von Professor Axel Zimmermann entwickelt und programmiert mit Partnerunternehmen neue Apps für konkrete Anwendungen. Zimmermann zeigte weitere Vorteile dieser App-Technologie auf. So können einzelne kleinere Apps auch als Softwarebausteine miteinander verknüpft werden. Zudem funktionieren diese webbasierten Apps auch auf jedem Smartphone oder Tablet. Diese Apps werden dann auch aus einem App-Pool bereitgestellt und können je nach Bedarf verwendet werden.

Über microTEC Südwest
Der Spitzencluster microTEC Südwest ist das Kompetenz- und Kooperationsnetzwerk für intelligente Mikrosystemtechniklösungen für Europa und der Ansprechpartner für Mikrosystemtechnik in Baden-Württemberg. Der zentrale Service für die Mitglieder sind technologisch und anwendungsbezogene Fachgruppen, in denen microTEC Südwest seine Kompetenzen bündelt, um gemeinsam Innovationen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik hervorzubringen. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt microTEC Südwest die Mitglieder bei Fördervorhaben und der damit verbundenen Partnervermittlung.

Der Spitzencluster microTEC Südwest ist eines der größten Technologie-Netzwerke in Europa. Im Bereich der Anwendungen fokussiert das Clustermanagement seine Arbeit derzeit auf vier Felder: Gesundheit (Smart Health), Produktion (Smart Production), Mobilität (Smart Mobility), Energie (Smart Energy).
Die mehr als 110 Mitglieder des Fachverbands kommen aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Darunter finden sich Global Player wie Bosch, Festo, Roche Diagnostics, ABB, Zeiss, Endress Hauser, Sick, Balluff und Testo sowie viele innovative klein- und mittelständische Unternehmen. Zu den Forschungseinrichtungen zählen die Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) sowie verschiedene Fraunhofer-Institute. Im Bereich der Hochschulen und Universitäten finden sich unter anderem das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Der Cluster erfüllt die Exzellenzkriterien der Europäischen Cluster Excellence Initiative (ECEI) und wurde mit dem Gold-Label ausgezeichnet.

Quelle: micoTech

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news-407 Tue, 15 Oct 2019 21:00:00 +0200 Vorhang auf für die Start-up Night Nordschwarzwald https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/vorhang-auf-fuer-die-start-up-night-nordschwarzwald/ Die Szene ist größer, als alle dachten: Über 150 Gründungsinteressierte, Investoren und Gründungsunterstützer waren auf Einladung des Start-up Ökosystems Nordschwarzwalds zur Premiere der „Start-up Night Nordschwarzwald #1“ in den Club OZON nach Pforzheim gekommen und machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Insgesamt 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald fanden sich im vergangenen Jahr zum Start-up Ökosystem Nordschwarzwald zusammen mit dem Ziel, die effektive und zielgerichtete Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups voranzutreiben. Der Abend im prall gefüllten Szeneclub Ozon begann mit einer Begrüßung durch Thomas Schönbucher, selbst Mitgründer und Geschäftsführer des Kunststoffspritzgussspezialisten priomold GmbH aus Schömberg. Er zeigte sich hocherfreut über das große Interesse aus der Pforzheimer Start-up Szene und wertete die große Anzahl an Teilnehmern als Zeichen dafür, mit dem Veranstaltungsformat den hohen Bedarf an Austausch- und Netzwerkmöglichkeiten getroffen zu haben.

Als erster Speaker des Abends schilderte Prof. Dr. Carlo Burkhardt seine Erfahrungen als Gründer. Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Instituts für strategische Technologie- und Edelmetalle ist Burkhardt Mitgründer des 3D-Druck-Spezialisten MetShape GmbH. MetShape bietet ein neuartiges Verfahren der Metallverarbeitung an. Die größte Herausforderung neben der Technik war es dabei, den richtigen Marktzugang zu finden, so Burkhardt.

Auch Sven Häuser, Erfinder des FlipPen sowie des Xantus Drinkcheck Armbands, mit dem K.O.-Tropfen in Getränken sicher erkannt werden können, berichtete über seine Gründungserfahrungen. Das Gefühl, als sich die Geschichte um das Armband viral in den Medien verbreitete, sei ein sehr besonderes gewesen, so Häuser. "Wirklich geplant war das nicht. Natürlich kannten wir von unserem Fernsehauftritt mit dem FlipPen einige Journalisten und haben versucht, diese gezielt anzusprechen. Dass dann plötzlich jeder was von uns wollte, nicht nur aus Deutschland, sondern weltweit, das war pures Glück."

Nach den beiden Start-up-Impulsen konnten sich die Gäste untereinander vernetzen und austauschen. Mit intensiven Gesprächen und zahlreichen Wünschen nach einer Wiederholung klang die erste Start-up Night Nordschwarzwald aus. Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und einer der Organisatoren der Start-up Night, zeigte sich begeistert davon, wie gut die Idee dieses Events von der Gründerszene im Nordschwarzwald angenommen wurde. Dies zeige, so Protzer, dass "wir einen Nerv getroffen haben. Wir wollen dieses Format der Start-up Night, bei dem Unternehmen, Start-ups, potentielle Gründer und Interessierte miteinander ins Gespräch kommen, im Nordschwarzwald etablieren und regelmäßig an verschiedenen Standorten in der Region anbieten", betonte er.

Die nächste Veranstaltung des Ökosystems Nordschwarzwald findet am 7. November in Freudenstadt unter dem Titel "Etablierte treffen junge Innovative" statt. Alle Informationen hierzu gibt es auf der Webseite des Start-up Ökosystems www.ökosystem-nordschwarzwald.de.

Über das Start-up Ökosystem Nordschwarzwald
Zur effektiven Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups fanden sich im vergangenen Jahr 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und möglichst vielen Gründungsinteressierten eine zielgerichtete Unterstützung zu ermöglichen. Zu den Partnern im Start-up Ökosystem Nordschwarzwald gehören unter anderem die Kammern, die Stadt- und Landkreise der Region, einige Kommunen, Sparkasse und Volksbank, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen sowie die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Gebündelt sichtbar werden die Aktivitäten, Veranstaltungen und Beratungsangebote auf der Kommunikations- und Informationsplattform www.ökosystem-nordschwarzwald.de

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news-405 Thu, 10 Oct 2019 15:14:04 +0200 Wirtschaftsministerin startet Videowettbewerb „Girls change IT" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerin-startet-videowettbewerb-girls-change-it/ Film ab! Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (10. Oktober) auf der experimenta in Heilbronn den Startschuss für den Videowettbewerb „Girls change IT“ gegeben. „Mit dem Wettbewerb und unseren Girls´ Digital Camps wollen wir Mädchen und junge Frauen ermuntern, die digitale Welt mitzugestalten. Mit einer gleichberechtigten Teilhabe an der Digitalisierung bringen wir unsere Gesellschaft voran und stärken die Innovationskraft unserer Wirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte die Ministerin. „Ich freue mich auf kreative Bewerbungsbeiträge!“ „Wir wollen so früh wie möglich das Interesse der Mädchen und jungen Frauen für IT und Technik wecken und ihre Talente fördern. Auch möchten wir die Vorurteile gegenüber MINT-Berufen geraderücken: Sie sind vielseitig, kreativ und kommunikativ. Unsere Botschaft für die Mädchen ist: Nutzt Eure Chancen. In der IT und Technik werden dringend Fachkräfte gesucht. Sie werden gut bezahlt und haben ausgezeichnete Zukunftschancen“, so Hoffmeister-Kraut. Der Videowettbewerb sei ein weiterer wichtiger Baustein im Programm der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“, deren 8. Jahrestreffen den Rahmen für den offiziellen Start gebildet hat.

In Deutschland fehlten im April 2019 rund 311.000 MINT-Fachkräfte (MINT-Frühjahrsreport iw), in Baden-Württemberg rund 174.000 (IHK Fachkräftemonitor). „Die MINT-Fachkräftelücke wird immer größer. Wir stehen inzwischen beim höchsten Wert seit acht Jahren und die Karriereperspektiven in den MINT-Berufen sind hervorragend“, so die Ministerin. Einer aktuellen Studie zufolge kommen MINT-Berufe dagegen bei der Generation Z weniger gut an als bei älteren Deutschen. Frauen fühlen sich nach diesen Untersuchungen weiterhin benachteiligt, oft aufgrund von Stereotypen.

„Politisch müssen wir gezielte, wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um die junge Generation insgesamt und vor allem auch mehr junge Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen. MINT-Bildung ist Kernkompetenz zur Lösung der Klimaprobleme, aber auch in vielen anderen Bereichen wie Mobilität, Gesundheit und intelligentem Wohnen unabdingbar für unsere Zukunft. Wir müssen deshalb junge Menschen noch stärker in Zukunftsdiskussionen einbeziehen und praktische Erfahrungen ermöglichen“, so die Ministerin.

Vor 100 Jahren, im April 1919 wurden Frauen erstmals an technischen Hochschulen zugelassen. Inzwischen beträgt der Frauenanteil (2017) bei den Studienanfängerinnen in MINT-Studiengängen 30,2 Prozent und 27,6 Prozent bei den Absolventinnen in Baden-Württemberg (StaBu 2018). Gleichzeitig gilt es weiterhin, tradierte Rollenbilder aufzubrechen. Das zeigt sich besonders stark im Bereich der dualen technischen Ausbildungsberufe. Trotz aller Bemühungen beträgt der Frauenanteil (2017) hier nur knapp 11 Prozent.

„Mit dem Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘ hat Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle übernommen. Denn auch auf der Bundesebene wird mit dem neuen MINT-Aktionsplan nun dieser Weg der Bündelung, Verstetigung und Vernetzung von MINT-Akteuren und MINT-Maßnahmen aufgegriffen. Wir sind diesen Weg schon seit acht Jahren erfolgreich gegangen und sollten den MINT-Aktionsplan nun auch für Baden-Württemberg nutzen, um unsere Kräfte noch stärker zu bündeln und unsere regionalen MINT-Initiativen weiter auszubauen“, sagte die Ministerin abschließend.

Wettbewerb „Girls change IT“ (www.girls-change-it.de)

Teilnahmeberechtigt sind Mädchen und gemischte Gruppen bis sechs Personen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse für digitale Themen und IT-Berufe zu wecken und zu zeigen, welche Chancen es für Gesellschaft und Wirtschaft mit sich bringt, wenn Mädchen und Frauen die Digitalisierung in allen Lebensbereichen und Berufsfeldern stärker mitgestalten.

Aufgabe ist es, in einem kurzen bis zu 5-minütigen Videoclip zu zeigen, warum es mehr digitale Girl-Power in IT-Berufen braucht. Filmeinreichungen können vom 10. Oktober 2019 bis 17. Februar 2020 online erfolgen. Die Preisträgerinnen und Preisträger in den verschiedenen Alterskategorien werden mittels Online-Voting und einer Jury ermittelt. Die Preisverleihung ist am 7. Mai 2020 geplant.

Mit der jungen Webdeveloperin und Influencerin Julia Heidinger konnte das Wirtschaftsministerium ein MINT-Role Model als Botschafterin des Filmwettbewerbs gewinnen. Die Mitgründerin des Social Developers Club wird die „Girls change IT“-Kampagne während der gesamten Kampagnenlaufzeit begleiten.

Landesinitiative und Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ (www.mint-frauen-bw.de)

Der Wettbewerb ist Teil der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“, die seit 2010 das Ziel verfolgt, mehr Mädchen und Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen und damit das MINT-Fachkräftepotenzial zu erhöhen. Im Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ haben sich deshalb seit 2011 inzwischen 55 maßgebliche MINT-Akteure zusammengeschlossen und ihre MINT-Fördermaßnahmen in einem gemeinsamen Aktionsprogramm entlang einer lebensphasenorientierten Gesamtstrategie gebündelt, um mehr Breitenwirksamkeit zu erreichen.

Im Mittelpunkt des 8. Jahrestreffens der Landesinitiative und des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ standen der in diesem Jahr gestartete Design Thinking Prozess und die drei neuen Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen „MINT-Regionen“, „MINT-Unternehmensnetzwerk“ und „Initiativen für Frauen in der dualen technischen Ausbildung“ sowie die Strategie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Frauenförderung in den MINT-Wissenschaften.

Als neue Bündnispartnerin wurde Tinkertank - Kreativlabor Makerspace aufgenommen.

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news-404 Thu, 10 Oct 2019 10:49:50 +0200 Popup Labor BW zu Gast im Hubwerk01 in Bruchsal https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-zu-gast-im-hubwerk01-in-bruchsal/ Beim Popup Labor BW im „Hubwerk01“ in Bruchsal können Unternehmen vom 14. bis zum 18. Oktober 2019 praxisnah und niederschwellig neueste technologische und methodische Trends erleben. Das vom Technologiebeauftragten der Landesregierung konzipierte und vom Wirtschaftsministerium geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende etablierter Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Das Popup Labor bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (10. Oktober). „Angesichts der Vielzahl an neuen Technologien und Methoden fällt den Unternehmen der Einstieg in die digitale Transformation oftmals schwer“, so die Staatssekretärin weiter. In kostenfreien Anwendungsworkshops und Vorträgen können sich die Besucher des Popup Labors mit Themen wie der Einführung und den Vorteilen der elektronischen Rechnung, Methoden zur Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle oder dem Patentschutz von Innovationen beschäftigen. Erstmalig widmet sich das Popup Labor mit einem Thementag auch der Digitalisierung im Handwerk. Beim Netzwerkabend mit Impulsvorträgen der Staatssekretärin und Unternehmer Manuel Köcher können wichtige Kontakte geknüpft werden. Der abschließende „Zukunfts-Erlebnis-Tag“ richtet sich nicht nur an Unternehmen und deren Beschäftigte, sondern an die gesamte Region. Im Fokus dieses Tages stehen neben der Vorstellung des RegioWIN-Leuchtturmprojekts „efeuCampus“ zur autonomen urbanen Güterlogistik auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne auch neueste Lösungen im Bereich Smart City. Simulatoren und Virtual Reality-Stationen laden außerdem zum Ausprobieren ein.

Das Bruchsaler „Hubwerk01“ ist ein vom Wirtschaftsministerium geförderter regionaler Digital Hub. „Ich freue mich sehr, dass das Popup Labor dieses Mal direkt in einem der zehn Digital Hubs stattfindet. Das Labor soll als Impulsgeber für die ganze Region wirken. Wichtig ist aber auch, dass wir eine nachhaltige Wirkung erzielen. Dafür bietet das Hubwerk beste Voraussetzungen, denn es bietet den Unternehmen auch über das Popup Labor hinaus eine kompetente Anlaufstelle zu Innovations- und Digitalisierungsthemen“, so Schütz.

KMU bei der Gestaltung der digitalen Transformation unterstützen

Im Zuge der digitalen Transformation verändern neue Technologien, datenbasierte Geschäftsmodelle und Plattformen unsere Wertschöpfungssysteme von Grund auf. Neue Marktteilnehmer mit technologiebasierten Lösungen verschärfen den Wettbewerb. Daraus resultieren erhebliche Risiken. Gleichzeitig birgt dieser Wandel auch enorme Chancen für zusätzliche Wertschöpfung. Um diese Chancen zu ergreifen, benötigen die Unternehmen digitale Kompetenzen. Doch angesichts des Fachkräftemangels im IT-Bereich und der hohen Nachfrage nach solchem Personal durch zahlungskräftige Großunternehmen sind für kleine und mittlere Unternehmen alternative Ansätze gefragt.

Prof. Wilhelm Bauer, der Technologiebeauftragte der Landesregierung, sieht in der Zusammenarbeit den entscheidenden Hebel: „Nicht jeder Mittelständler muss reihenweise Experten für Digitalisierungsthemen einstellen. Für die Entwicklung digitaler Lösungen lassen sich kompetente Partner finden. Voraussetzung hierfür ist ein Grundverständnis, wie sich Technologien auf Prozesse, Organisationen und Geschäftsmodelle auswirken. Schließlich kennt das Unternehmen das eigene Geschäftsmodell am besten und kann daher einschätzen, in welchen Bereichen digitale Werkzeuge hohen Nutzen stiften. Für die konkrete Umsetzung kann dann mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperiert werden.“

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news-403 Mon, 07 Oct 2019 23:17:05 +0200 Fellbacher Experimentierräume: Das Virtual Dimension Center unterstützt Betriebe bei der Industrie-4.0-Transformation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/fellbacher-experimentierraeume-das-virtual-dimension-center-unterstuetzt-betriebe-bei-der-industrie-4/ Das VDC veranstaltet im Zuge des Förderprojekts „GeZu 4.0" die Fellbacher Experimentierräume – eine Möglichkeit für kleine und mittelständische Unternehmen (kmU) aus der Region zum Erfahrungsaustausch zum Thema Digitale Transformation. In unternehmensübergreifenden Lern- und Experimentierräumen gemeinsam die Zukunft meistern - das ist das Ziel des Förderprojekts "GeZu 4.0". Im Rahmen dessen hat das Virtual Dimension Center die Fellbacher Experimentierräume ins Leben gerufen.

Dort setzen sich Betriebe gemeinsam mit den Herausforderungen des digitalen Wandels auseinander. Neben Arbeitsgruppen und Netzwerken etablieren die Projektpartner neue Kollaborationsformen - unterstützt von innovativen Informations- und Kommunikationstechniken. So soll das Projekt "GeZu 4.0" soziale und technische Innovationen fördern.

Der Kick-Off Termin am 17. Juli 2019 in den Räumlichkeiten des VDC setzte den Startschuss für eine Reihe an gemeinsamen Aktivitäten rund um das Thema Industrie-4.0-Transformation. Die Veranstaltung startete mit der Vorstellung aktueller Zukunftsprognosen zur Digitalisierung, gefolgt von einer Erhebung regionaler Bedarfe im Thema. Abschließend präsentierte Christoph Runde, Geschäftsführer des VDC, gemeinsam mit Angelika Stockinger von der Offensive Mittelstand mögliche operative Vorgehensweisen im Projekt. Zu den mögliche Ansätzen zählen zum einen Berichte der Teilnehmer (etwa Erfolgsbeispiele) oder die Etablierung so genannter Quartiersmanager und Technologie-Scouts, die sich gezielt auf die Suche nach Expertise und Informationen machen sowie Unternehmen für die Themen der Arbeitswelt von morgen sensibilisieren. Auch Technikfolgenabschätzung zählen zu möglichen Vorgehensweisen.

Nicht nur in Fellbach profitieren Betriebe von den Angeboten der Experimentierräume: In Esslingen tauschten sich Interessierte am 12. September 2019 auf dem Schiff "MS Wissenschaft" zum Thema "Betriebsübergreifende Experimentierräume - Wandel gemeinsam meistern" aus. Abgerundet wurde der Veranstaltungsabend durch eine Ausstellung zum Thema Künstliche Intelligenz (KI).

Die Zielgruppe des Projekts setzt sich aus Geschäftsführern, technischen Leitern, praktischen Umsetzern und Technologiebegeisterten aus dem Umfeld Digitale Transformation / Industrie 4.0 zusammen. Die Umsetzung der Fellbacher Experimentierräume erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Offensive Mittelstand Baden-Württemberg, der Stadt Fellbach (Amt für Wirtschaftsförderung), der Industrievereinigung Fellbach, dem Gewerbe- und Handels- Verein Fellbach e.V., dem Gewerbeverein Schmiden e.V. und dem Gewerbeverein Oeffingen 1983 e.V.

Für Oktober 2019 sind weitere Termine für die Fellbacher Experimentierräume in Planung, welche im Rahmen des Förderprojekts GeZu 4.0 organisiert werden. Die Teilnahme ist frei. Weitere Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Der Ansprechpartner beim VDC ist:
Hr. Ioannis Alexiadis M.Sc.
E-Mail: ioannis.alexiadis@vdc-fellbach.de
Telefon: 0711 / 58 53 09 - 16

Weitere Informationen zum Projekt GeZu 4.0 sind zu finden unter: https://www.experimentierraeume.de/projekte/inqa-experimentierraeume/gezu-40/.
Das Projekt GeZu 4.0 wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Lern- und Experimentierräume-Initiative gefördert.

Quelle: www.vdc-fellbach.de

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news-402 Fri, 04 Oct 2019 14:34:55 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Mobiles Plug-In Labor“ mit rund 713.000 Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-mobiles-plug-in-labor-mit-rund-713000-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert ein Mobiles Plug-In Labor für das „Advanced System Engineering“ (ASE) mit rund 713.000 Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (4. Oktober) in Stuttgart bekannt. „Mit dem mobilen Plug-In Labor können wir Unternehmen neue und intelligente Technologien für die digitalisierte Entstehung von Produkten direkt vor Ort demonstrieren. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist das Advanced System Engineering eine effiziente Methode, um Produktentstehungsprozesse zu optimieren, zu digitalisieren und agiler zu machen“, sagte die Ministerin. Das Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) umgesetzt, das eine Vorreiterposition im Themenfeld ASE einnimmt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung, der Aufbau und der Betrieb eines Labors, das neben der Demonstration neuer Technologien vor Ort auch die Qualifizierung von Mitarbeitern und eine individuelle Beratung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht.

In ersten kurzen Pilotprojekten sollen die Unternehmen an die Technologie des Advanced System Engineering herangeführt werden. Die Methoden des ASE werden dabei in einem Labor transportabel gemacht, KMU vor Ort beraten und in die Technik eingewiesen. Dazu wird das Labor in einen mobilen Container integriert, der mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet wird. Somit kann es in ganz Baden-Württemberg betrieben und von Entwicklern und Entscheidern vor Ort besucht werden.  

Das Advanced System Engineering verfolgt das Ziel, KMU zur Entwicklung und Fertigung autonomer Systeme, zum Einsatz künstlicher Intelligenz sowie zur Nutzung dynamisch vernetzter Systeme zu qualifizieren. „Damit wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen- und mittleren Unternehmen im Land fördern und ausweiten. Mithilfe des ASE können die Betriebe die neuen Herausforderungen für die Wirtschaft wie Digitalisierung, Transformation zur Industrie 4.0 oder auch die interdisziplinäre und unternehmensbergreifende Entwicklung von komplexen Systemen praktisch angehen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Mit den Methoden des ASE werde zudem auch untersucht, welche Formen der Prozessorganisation in Unternehmen einen optimalen Einsatz von lernfähigen Softwarewerkzeugen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktentwicklung begünstigen.

Das Mobile Plug-In Labor hilft den Entwicklern und Unternehmen dabei, sich den Anforderungen bewusst zu werden, welche die Digitalisierung an sie stellt. Dadurch sollen nötige Qualifikationen und Maßnahmen für KMU und deren Beschäftigte ausgemacht und Konzepte zur Schulung entwickelt werden. Außerdem erhalten die Unternehmen eine Unterstützung beim Technologie- und Methodentransfer von ASE und können direkt kleine Pilotprojekte starten. Die Leistungs- und Qualitätsmerkmale moderner Produkte werden unmittelbar in Produktentstehungsprozessen festgelegt. Diese sind bei komplexen Konsum- oder Investitionsgütern wie beispielsweise Maschinen und Fahrzeugen besonders herausfordernd. Innovative digitale und lernfähige Werkzeuge können dabei die Entwicklungsteams maßgeblich unterstützen und die Produktentstehungsprozesse effizienter machen.

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news-399 Tue, 01 Oct 2019 08:31:57 +0200 KI und 3D-Druck bestimmen die Zukunft der Medizintechnik https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/ki-und-3d-druck-bestimmen-die-zukunft-der-medizintechnik/ Die BioRegio STERN Management GmbH, Partner des EU-Förderprojektes „S3martMed“, hatte vergangene Woche zu einem internationalen Innovations-Workshop unter dem Motto „S3martMed needs SmartTech“ eingeladen. Die Teilnehmer erhielten in Live-Operationen am Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen authentische Einblicke in den „Medical Need“. Die Unternehmer aus Europa und Japan erlebten außerdem, wie künstliche Intelligenz (KI) und 3D-Druck die Medizintechnik verändern werden und knüpften internationale Kontakte für entsprechende Kooperationsprojekte, die im Rahmen von S3martMed gefördert werden. An dem ersten interregionalen S3martMed Business Brokerage Event nahmen Unternehmer und Experten aus Polen, Japan, Italien, Belgien, Frankreich und Deutschland teil. Sie konnten in Live-OP-Übertragungen sowie praktischen Übungen im OP des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen mit Ärztlichen Direktoren und Oberärzten diskutieren und gemeinsam neue Ideen für Instrumente und Verfahren entwickeln. Dr. Artur Ochojski vom polnischen Cluster MedSilesia und Dozent an der Wirtschaftsuniversität Kattowitz war beeindruckt, nachdem er die Transplantation eines künstlichen Herzens live erleben konnte: "Man sieht als Unternehmer nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern denkt hier auch gleich über das nächste Level der Entwicklung nach."

Unter dem Motto "S3martMed needs SmartTech" erfuhren die Teilnehmer tatsächlich nicht nur den aktuellen "Medical Need", sondern konnten auch einen direkten Blick in die Zukunft der Medizintechnik werfen. In seiner Keynote referierte Dr. Johannes Stelzer beispielsweise zum Thema "Künstliche Intelligenz in der Bildgebung". Der Mitbegründer der Firma Colugo GmbH aus Tübingen forscht am ebenfalls in Tübingen ansässigen Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik über die Analyse und Visualisierung von Gehirndaten mithilfe von KI. "Moderne bildgebende Verfahren erzeugen eine oftmals nur schwer zu bewältigende Bilderflut", so Dr. Stelzer. "Hier setzen KI-Verfahren an, die Ärzten bei der Begutachtung und Interpretation helfen und damit die Qualität und Effizienz der Behandlungen verbessern."

Auch Routinearbeiten im Labor können durch KI optimiert werden. Maximilian Hans von der Intuity Media Lab GmbH aus Stuttgart stellte einen intelligenten digitalen Laborhelfer der nächsten Generation vor: "Das Mikroskop Minimic kann trainiert werden, unterschiedlichste Proben auszuwerten und wird dadurch selbst zum Experten, um Diagnosen zu erstellen."

Oliver Refle vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA beschrieb in seinem Vortrag die Perspektiven des "3D-Druck in der Medizintechnik": "Viele Herausforderungen von Produkten aus dem Bereich der Medizintechnik könnten zukünftig durch additive Fertigungsverfahren gelöst werden. Vom patientenspezifischen Implantat bis hin zum gedruckten Einweg-Werkzeug sind viele Anwendungen denkbar. Doch um dieses Potenzial zu erschließen muss die Bereitschaft vorhanden sein, umzudenken und offen zu sein für neue Lösungen. Die additive Fertigung führt insbesondere dann zum Erfolg, wenn entlang der gesamten Entwicklungskette vom Geschäftsmodell, über die Produktentwicklung bis hin zur Zertifizierung die Bereitschaft vorhanden ist, neue Wege zu beschreiten."

Die mehr als 40 Unternehmer und Wissenschaftler erlebten in zwei Tagen nicht nur Live-OPs und spannende Impulsvorträge. Sie nutzten auch intensiv die Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und Kooperationen anzustoßen, um Strategien und Anwendungen für 3D-Druck-Implantate und künstliche Intelligenz in der Medizintechnik zu entwickeln. Antworten zur Finanzierung von solch interregionalen Kollaborationsprojekten lieferten Hartmut Welck und Hicham Abghay von der Steinbeis 2i GmbH für öffentliche Fördermittel sowie Dr. André Zimmermann von der SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH für privates Investment. Denn neue Projektideen, die im S3martMed-Netzwerk entstehen, werden mit einem maßgeschneiderten Strategieplan unterstützt, um geeignete Fördermittel zu identifizieren, damit aus der Idee ein marktreifes Produkt wird.

Über das EU-Förderprojekt S3martMed-Projekt
Fünf Cluster-Partner aus Frankreich (Lyonbiopole, Auvergne-Rhône-Alpes), Belgien (Biowin, Wallonien), Polen (GAPR-Medsilesia, Oberschlesien), Italien (BioPmed, Piemont) und Deutschland (BioRegio STERN, Baden-Württemberg) bilden das EU-Förderprojekt S3martMed. Sie sind aktive Mitglieder der Industrialisierungsplattform „S3“, die von der Europäischen Kommission eingerichtet wurde, um in verschiedenen Branchen – wie beispielsweise der Medizintechnik – regionale Stärken zu identifizieren und die europäische Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu fördern. Mittels der Plattform soll im Rahmen des S3martMed-Projektes die Kooperation zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Technologiezentren initiiert werden, um nachhaltiges Wachstum und gezielte Investments zu fördern.

Disclaimer
The content of this part of the S3martMed project, represents the views of the author only and is his/her sole responsibility; it cannot be considered to reflect the views of the European Commission and/or the Executive Agency for Small and Medium-sized Enterprises (EASME) or any other body of the European Union. The European Commission and the Agency do not accept any responsibility for use that may be made of the information it contains.

Quelle: BioRegio STERN

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news-401 Mon, 30 Sep 2019 09:12:00 +0200 305.000 Euro für systematische Personalentwicklung mit Blick auf die Herausforderung der Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/305000-euro-fuer-systematische-personalentwicklung-mit-blick-auf-die-herausforderung-der-digitalisie/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gibt mit der Förderung des Projekts „Entwicklung eines praxisnahen, digitalisierungsrelevanten Qualifizierungskonzepts für die Personalentwicklung in KMU“ einen wichtigen Impuls, um in den Betrieben eine systematischere Personalentwicklung mit Blick auf die Herausforderung der Wirtschaft 4.0 voranzubringen. Ziel ist es, einen modular aufgebauten Zertifikatslehrgang zu entwickeln, zu erproben und nachhaltig umzusetzen, der Beschäftigte zu „Personalentwicklungsexpertinnen und -experten für digitale Kompetenzen“ qualifiziert. Hierfür erhält die RKW Baden-Württemberg GmbH im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ knapp 305.000 Euro aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ „Passgenau qualifizierte Beschäftigte sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Digitalisierung in und für Unternehmen gelingt. Darum ist die Personalentwicklung ein zentrales Thema für die Wirtschaft 4.0“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (30. September) in Stuttgart. Möglichst alle Mitarbeitenden einzubeziehen und zu befähigen, sich in einer veränderten Arbeitswelt zurechtzufinden und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, sei eine Aufgabe, der sich noch mehr Betriebe stellen sollten, so Schütz. „Dies gilt umso mehr, je stärker autonome Systeme und Künstliche Intelligenz Eingang in die Betriebe finden. Die Arbeitswelt der Beschäftigten verändert sich zum Teil tiefgreifend: sie wird schneller, intelligenter, digitaler.“

Die RKW Baden-Württemberg GmbH setzt ab 1. Oktober 2019 das Projekt „Entwicklung eines praxisnahen, digitalisierungsrelevanten Qualifizierungskonzepts für die Personalentwicklung in KMU“ um. Der modular aufgebaute Zertifikatslehrgang, der im Rahmen des Projekts entwickelt, erprobt und nachhaltig umgesetzt wird, soll Geschäftsführende, Führungskräfte und Mitarbeitende aus dem Bereich Personal und Personalentwicklung zu „Personalentwicklungsexperten und -expertinnen für digitale Kompetenzen“ qualifizieren. Die Inhalte des Lehrgangs umfassen die Identifikation von Lücken bei den digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden im Betrieb, die Bestimmung von Umsetzungsprojekten zur Stärkung dieser digitalen Kompetenzen und der Befähigung zum Aufbau einer betriebsbezogenen digitalen Lernplattform. Die Entwicklung des Zertifikatslehrgangs erfolgt unter Beteiligung von zehn überwiegend kleinen und mittleren Pilotunternehmen. Im Rahmen des Projekts findet ein erster Probedurchlauf des Lehrgangs statt, der dann nach Projektende fortlaufend angeboten werden kann.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Lebenslanges Lernen 100% Zukunft der Arbeit 100%
news-397 Tue, 24 Sep 2019 10:40:56 +0200 St. Georgen: Vom Wirtschaftsministerium geförderter regionaler Digital Hub „Digital Mountains“ feiert Eröffnung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/st-georgen-vom-wirtschaftsministerium-gefoerderter-regionaler-digital-hub-digital-mountains-feier/ Der regionale Digital Hub St. Georgen „Digital Mountains“ hat heute (24. September) im Beisein der Konsortialpartner sowie zahlreicher Vertreter aus Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Wirtschaftsorganisationen, Politik, Verwaltung und Presse seine offizielle Eröffnung gefeiert. Die Bewilligung des Vorhabens mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Höhe von rund 857.000 Euro erfolgte im Oktober 2018. „Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt kleine und mittelständische Unternehmen bei digitalen Innovationen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie wurde bei der Eröffnungsfeier krankheitsbedingt durch Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, Leiter der Abteilung „Industrie, Innovation, wirtschaftsnahe Forschung und Digitalisierung“ im Wirtschaftsministerium, vertreten. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Aber gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen oft die Kapazitäten, um sich mit den neuesten Trends und Technologien zu befassen. Durch Möglichkeiten zur Vernetzung und Kooperation bieten wir diesen Unternehmen mit dem Digital Hub Unterstützung bei der Umsetzung digitaler Projekte und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Physisch im Technologiezentrum St. Georgen angesiedelt, zielt der Hub als Service-Plattform darauf ab, Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu schaffen und regionale Bedarfslücken zu schließen. Ergänzend zur im Technologiezentrum St. Georgen bereits vorhandenen Infrastruktur bietet der Hub nun etwa die Möglichkeit, in einem SmartCPS-Labor, einem Makerspace für digitale Produktentwicklung und einem Augmented Reality/Virtual Reality-Testlabor „XR Cyberspace“ zu experimentieren und neue Projektideen zu entwickeln. Hier sollen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen können und auf diese Weise digitale Innovationen gefördert werden. Schließlich bietet die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Zuge der Digitalisierung großes Potential für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Gründungsinteressierte werden in einem Digital Inkubator etwa in Form einer 360-Grad-Betreuung unterstützt. Abgerundet wird das Hub-Angebot u. a. durch verschiedene Weiterbildungsangebote wie den Zertifizierungslehrgang zur „Fachkraft Industrie 4.0“ und Seminare zur Datenanalyse sowie neue Veranstaltungsformate wie beispielsweise innovative Matchmaking-Events.

„Mit den Digital Hubs schaffen wir regionale Anlaufstellen und Unterstützungsangebote gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auf diese Weise treiben wir die Digitalisierung unserer Wirtschaft in der Fläche des Landes konsequent voran. Im Austausch mit den anderen Digital Hubs im Land bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. Daher haben wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk etabliert, das Strahlkraft für das ganze Land entwickeln kann und von dem alle profitieren“, so die Ministerin. Inzwischen haben alle zehn regionalen Digital Hubs ihre Arbeit aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digital Mountains“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte im Oktober 2018 die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben der St. Georgener Technologiezentrum GmbH als Konsortialführerin u. a. die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V., die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-396 Mon, 23 Sep 2019 10:18:27 +0200 Projekt „Handel 2030“ – Staatssekretärin Katrin Schütz stellt Abschlussbericht zur Dialogphase in Stuttgart vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/projekt-handel-2030-staatssekretaerin-katrin-schuetz-stellt-abschlussbericht-zur-dialogphase-in-st/ Staatssekretärin Katrin Schütz hat heute (23. September) den Abschlussbericht zur Dialogphase des Projekts „Handel 2030“ in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. „Der Einzelhandel ist mit 46.000 Unternehmen und mehr als 300.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine der wichtigsten und beschäftigungsintensivsten Branchen im Land. Doch sie ist seit vielen Jahren einem Strukturwandel unterworfen. Wir wollen vielfältige Maßnahmen ergreifen, um die Einzelhändler im Land bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen, allen voran der digitalen Transformation, zu unterstützen“, betonte Schütz. Sie setze sich mit Nachdruck dafür ein, dass auch im Doppelhaushalt 2020/2021 entsprechende Mittel vorgesehen würden. Seit Juli 2018 geht das Wirtschaftsministerium die zentralen Zukunftsfragen des Einzelhandels gemeinsam mit seinen Partnern, dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag (BWIHK), dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG Süd), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) an. Die in regionalen Themenworkshops erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels wurden nun in dem Abschlussbericht gebündelt.

Von Digital-Coaches bis zu einer Nahversorgungsinitiative sind vielfältige Maßnahmen geplant

Der Abschlussbericht enthält einen Katalog aus 129 Handlungsempfehlungen zu den Themenfeldern Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Bau- und Raumordnungsrecht. Sie richten sich an Bund, Land, Kommunen, Wirtschaftsorganisationen und den Handel selbst. „Die vorgestellten Handlungsempfehlungen zeigen Wege auf, wie die Lage des Einzelhandels in Baden-Württemberg verbessert werden kann“, erklärte Schütz. An der Umsetzung einiger aus der Dialogphase hervorgegangenen Maßnahmenpakete arbeite das Wirtschaftsministerium bereits in Zusammenarbeit mit den Partnern. Beispiele hierfür sind:

  • die Einführung einer „Digitalstrategie Handel 2030“ - ein bezuschusstes Beratungs-, Coaching- und Qualifizierungsangebot, das Händler bei der Status Quo-Analyse, der strategischen Ausrichtung, der Personalplanung und -entwicklung und der Umsetzung betrieblicher Maßnahmen unterstützt. Die Strategie zielt zudem auf die Einführung von Digitalbotschaftern in den Einzelhandelsunternehmen ab.
     
  • die Förderung von regionalen Innenstadt- und Handelsberatern, um die Kommunen dabei zu unterstützen, die Attraktivität ihrer Innenstädte als Handelsstandorte zu erhalten. Kommunen mit bis zu 50.000 Einwohnern soll damit geholfen werden, ihre Innenstädte und Quartiere zu stärken und an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters anzupassen, also beispielsweise die digitale Sichtbarkeit zu erleichtern.
     
  • eine Nahversorgungsinitiative, mit der dem Rückzug des Einzelhandels insbesondere aus kleinen Orten im ländlichen Raum entgegengewirkt werden soll. Zur Unterstützung der Händler sollen Best-Practice-Konzepte zur Sicherung der Nahversorgung auf einem Fachkongress und einer Reihe von Informationsveranstaltungen kommuniziert werden.

Partner befürworten die rasche Umsetzung der Handlungsempfehlungen

Hermann Hutter, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), zeigte sich angesichts der vielfältigen Handlungsempfehlungen erfreut: „Der Handel ist der drittgrößte Wirtschaftszweig im Land, aber vor allem ist er Garant einer hohen Lebensqualität und lebendiger, attraktiver Innenstädte. Das Projekt ‚Handel 2030‘ und der konstruktive Dialog mit der Politik sind ein toller Erfolg - die Händlerinnen und Händler im Land freuen sich sehr über diese Wertschätzung und die politische Unterstützung. Entscheidend ist jetzt, die gewonnenen Erkenntnisse schnell in effektive Maßnahmen zu überführen. Denn trotz aller Erfolge, der Handel und mit ihm unsere Städte und Gemeinden, stehen vor gewaltigen Herausforderungen!“

Prof. Dr.-Ing. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der für Handelsfragen im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag zuständigen IHK Bodensee-Oberschwaben, betonte: „Der Einzelhandel spielt nach wie vor eine zentrale Rolle, wenn es um die Vitalität und Attraktivität einer Innenstadt geht. Geändertes Verbraucherverhalten und wachsender Onlinehandel führen aber vielerorts zu Frequenzrückgängen. Die baden-württembergischen IHKs schlagen deshalb die Implementierung von Innenstadtberatern, vor allem in Klein- und Mittelstädten, vor, die über keinen Wirtschaftsförderer und kein Citymanagement verfügen.“

Bernhard Franke, Landesfachbereichsleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für den Handel, betonte: „Die Zukunft der Arbeit im Einzelhandel - einer Branche, in der mehr als 300.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Lebensunterhalt verdienen - steht vor enormen Herausforderungen. Konzentrationsprozesse, scharfer Wettbewerb und enorme technologische Umwälzungen verändern eine Branche, die für unsere ganze Gesellschaft von enormer Bedeutung ist. Deshalb ist es wichtig, diesen Prozessen nicht tatenlos zuzuschauen, sondern sie im Zusammenwirken von Sozialpartnern, Zivilgesellschaft und Politik zu beeinflussen und zu gestalten. Das Dialogprojekt war dafür ein gelungener Auftakt.“

„Unsere Innenstädte müssen auch morgen noch attraktiv und lebendig sein, damit sich die Menschen gerne dort aufhalten“, so Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, und sprach damit auch für den Gemeindetag und den Landkreistag Baden-Württemberg. „Dazu brauchen wir weiterhin attraktive Angebote in Einzelhandel und Gastronomie. Die Kommunen werden dazu gerne ihren Beitrag leisten, denn wenn die wohnortnahe Versorgung eine langfristige Zukunft haben soll - woran wir stark interessiert sind - müssen wir jetzt die Weichen stellen. Der Online-Handel hat zwischenzeitlich einen erheblichen Teil des Marktes eingenommen - mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf unsere Innenstädte und Ortsmitten. Deshalb brauchen wir Konzepte, um den örtlichen und regionalen Handel um ein Online-Segment zu erweitern, damit unsere Städte und Gemeinden weiterhin attraktiv für die Menschen bleiben. Auch unter Umweltgesichtspunkten sind der örtliche und der regionale Handel die nachhaltigere Alternative.“

Gerhard Berger, Geschäftsführer des Verbands der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd e. V. (VMG Süd), appellierte: „Der Mittelstand als Rückgrat des Einzelhandels sieht sich immer größeren Herausforderungen gegenüber: Überbordende Bürokratie, Digitalisierung, Fachkräftemangel, zunehmender Onlinehandel und Leerstände in den Innenstädten. Das Dialogprojekt ‚Handel 2030‘ kommt daher zur rechten Zeit. Die in den Workshops herausgearbeiteten Ergebnisse sind nachhaltige Impulse, um verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen für mehr Konsumanreiz, Fachkräftesicherung, Flexibilisierung der Arbeits- und Ladenöffnungszeiten, Entbürokratisierung, die konsequentere Bekämpfung des Ladendiebstahls und vor allem den Erhalt lebendiger Innenstädte! Leidet der innenstädtische Einzelhandel, leidet mit ihm die ganze Stadt. Der VMG Süd appelliert an die konsequente und nachhaltige Umsetzung des Dialogprojekts ‚Handel 2030‘.“

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV), betonte auf der Veranstaltung: „Genossenschaftliche Modelle können den Einzelhandel in Baden-Württemberg stärken und dabei helfen, die Transformation des Handels unter Wahrung der Selbstständigkeit gemeinsam erfolgreich zu gestalten sowie attraktive Rahmenbedingungen für Kunden zu schaffen. Genossenschaften unterstützen Unternehmen besonders im Bereich der gemeinsamen Dienstleistungen, aber auch bei der Digitalisierung und hinsichtlich des sich vielfach abzeichnenden Fachkräftemangels.“ Auch mit Blick in die Zukunft stellte Glaser fest: „Die Rechts- und Unternehmensform der eingetragenen Genossenschaft stellt zudem einen zukunftsfähigen Lösungsansatz für die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Unternehmensnachfolge dar.“

Weitere Informationen

Abschlussbericht zur Dialogphase des Projekts „Handel 2030“

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news-395 Fri, 20 Sep 2019 14:08:08 +0200 Erste Start-up Night Nordschwarzwald bringt regionale Gründerszene zusammen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/erste-start-up-night-nordschwarzwald-bringt-regionale-gruenderszene-zusammen/ Zur effektiven Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups fanden sich im vergangenen Jahr 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und möglichst vielen Gründungsinteressierten eine zielgerichtete Unterstützung zu ermöglichen. Zu den Partnern im Start-up Ökosystem Nordschwarzwald gehören unter anderem die Kammern, die Stadt- und Landkreise der Region, einige Kommunen, Sparkasse und Volksbank, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen sowie die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Gebündelt sichtbar werden die Aktivitäten, Veranstaltungen und Beratungsangebote auf der Kommunikations- und Informationsplattform www.ökosystem-nordschwarzwald.de.

Nun steht das nächste Highlight vor der Tür: Das Start-up Ökosystem Nordschwarzwald lädt zur Premiere der "Start-up Night Nordschwarzwald #1" am 11. Oktober 2019 in den Club OZON in Pforzheim ein. Ziel der Start-up Night ist es, Gründungsinteressierte mit Gründern, Investoren und Gründungsunterstützern aus der Region Nordschwarzwald zusammenzuführen.

Die Start-up Night bietet als informeller Treffpunkt der regionalen Gründerszene eine ideale Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen, für intensiven Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. Geplant sind spannende Impulsreferate von Start-Ups, die ihre Gründungsgeschichte erzählen und dabei insbesondere auf die Herausforderungen für Gründer eingehen. Im Anschluss bleibt viel Raum für Fragen, Antworten und persönliche Gespräche. Für die Pforzheimer ist dabei besonders interessant, dass mit der Gründerlounge bereits am 25.09.2019 im Rahmen der Smart City Days 2019 ein zusätzliches Angebot für die lokale Gründerszene besteht.

"Wir wollen dieses Format der Start-up Night, bei dem Unternehmen, Start-ups, potentielle Gründer und Interessierte miteinander ins Gespräch kommen, im Nordschwarzwald etablieren und regelmäßig an verschiedenen Standorten in der Region anbieten", so Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG Nordschwarzwald. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter der Webseite des Ökosystems oder unter www.nordschwarzwald.start-up-night.de.

Quelle: WFG Nordschwarzwad

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