Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Thu, 09 Jul 2020 23:48:53 +0200 Thu, 09 Jul 2020 23:48:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-512 Mon, 06 Jul 2020 16:08:40 +0200 Wettbewerb „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ startet in die zweite Runde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wettbewerb-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt-startet-in-die-zweite/ Der Wettbewerb „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau startet in die zweite Runde. Mit dem Wettbewerb soll das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung gewürdigt werden. Gesucht werden digitale familienbewusste Unternehmen, die innovative und nachhaltige Konzepte umsetzen und auch die Corona-Krise zur Weiterentwicklung nutzen. „Die Corona-Krise hat einen digitalen Schub für mobiles Arbeiten und selbstgesteuertes Online-Lernen ausgelöst. Unternehmen haben aus der Not eine Tugend gemacht und neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Nutzung digitaler Anwendungen gefunden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (3. Juli) anlässlich des Starts der diesjährigen Ausschreibung. „Mit dem Wettbewerb wollen wir Vorreiter mit innovativen und nachhaltigen Konzepten in der digitalisierten Arbeitswelt auszeichnen und damit wichtige Impulse geben.“

Hoffmeister-Kraut betonte: „Die Digitalisierung eröffnet ganz neue Potenziale für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Flexible Arbeitsmodelle spielen für Fach- und Führungskräfte eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl ihrer Arbeitgeber. Arbeitgeber können mit kreativen Lösungen im Wettbewerb um Fachkräfte punkten und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“, so die Ministerin.

Eine Teilnahme am Wettbewerb ist bis 22. September 2020 online möglich. Die Bewerbung ist gleichzeitig mit einer Einladung zur Preisverleihung am 30. November 2020 verbunden. Am Wettbewerb können Unternehmen teilnehmen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und in den Wirtschaftsbereichen Industrie, Dienstleistungen, Handwerk, Handel und Freie Berufe tätig sind. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bewertet.

Weitere Informationen

Der Wettbewerb „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ findet im Rahmen des Transferprojekts „familyNET 4.0 - digitales familienbewusstes Unternehmen“ statt.

Das Transferprojekt „familyNET 4.0 - digitales familienbewusstes Unternehmen“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit Landesmitteln von rund 182.000 Euro gefördert und vom Arbeitgeberverband Südwestmetall mit rund 111.500 Euro kofinanziert. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg. Durchgeführt wird das Projekt von BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

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Presse
news-508 Mon, 29 Jun 2020 16:44:35 +0200 Land fördert Quantencomputing https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/land-foerdert-quantencomputing/ Mit einem Umfang von 19 Millionen Euro hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau heute (29. Juni) einen Förderaufruf für Verbundforschungsprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg gestartet. „Die Einrichtung des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg ist ein ganz wichtiger Schritt für unser Land. Mit den Forschungsprojekten wollen wir die enormen Innovationspotenziale des Quantencomputings für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen im Land optimal nutzbar machen und uns wichtige Standortvorteile erarbeiten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Baden-Württemberg ist das Land der Hidden Champions und die führende Innovationsregion in Europa. Wir bieten daher hervorragende Voraussetzungen und eine Vielzahl an Anwendungsgebieten, für die das Quantencomputing in der Praxis nützlich werden kann“, so die Ministerin weiter. „Das neue Kompetenzzentrum Quantencomputing in Baden-Württemberg ist ein Leuchtturmvorhaben mit internationaler Strahlkraft. Mit dem Förderaufruf wollen wir unser Ökosystem zu Quantentechnologien aus Universitäten, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg weiter ausbauen und seine internationale Sichtbarkeit steigern. Ich lade alle interessierten Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen herzlich ein, sich als Partner aktiv in die Arbeit des Kompetenzzentrums einzubringen und gemeinsam die Zukunft des Landes Baden-Württemberg mitzugestalten“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Förderaufruf erfolgt in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft und zielt auf die vorwettbewerbliche, anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern ab. Im Zentrum der Ausschreibung stehen kooperative Forschungsarbeiten, die das Ziel haben, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Die Projekte werden auf eine intensive Nutzung der Kapazitäten des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ ausgerichtet sein.

Im Vordergrund des Förderaufrufes steht die Zusammenarbeit von führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg in anwendungsorientierten Verbundforschungsprojekten zur Quanten-Hard- und -Software. Das hierfür nötige Wissen wird die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit Partnern aus den Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft weiterentwickeln und in die Praxis transferieren. Gefördert werden sollen vorwiegend disziplin- und standortübergreifende Verbundprojekte, die einen deutlichen Beitrag zur Stärkung der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Quantencomputings im Land leisten.

Für die Förderung von ausgewählten Verbundprojekten in der ersten Ausschreibungsrunde wird das Land bis zu 19 Millionen Euro an Fördermitteln in den Jahren 2021 und 2022 bereitstellen. Für den Zeitraum von 2023 bis 2024 ist eine weitere Ausschreibung von Verbundforschungsprojekten vorgesehen.

Den Förderaufruf und Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Förderprogramm Verbundforschungprojekte

Hinweis:

Das Kompetenzzentrum Quantencomputing BW will potentiellen Antragsstellenden die Möglichkeit geben, sich ergänzend zur Ausschreibung über die Ausgestaltung möglicher Projekte und Kooperationsformen, zur Nutzung der IBM-Quantencomputer und in Bezug auf die geplanten Schulungen zu informieren. Hierzu findet am Dienstag, den 7. Juli, um 14 Uhr eine einstündige Infoveranstaltung per Microsoft Teams statt. Für Ihre Teilnahme nutzen Sie bitte den folgenden Link, den Sie auch gerne mit interessierten Kolleginnen und Kollegen teilen können: https://bit.ly/2VaHVCZ   

Hintergrundinformationen

Rechenverfahren auf der Basis von Quanteneffekten, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten die Aussicht auf gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer mehr an Bedeutung.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene „Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg“ ist das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für den Aufbau und für Verbundprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg in den kommenden vier Jahren insgesamt bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg übernimmt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit Sitz in Stuttgart. Aktuell werden in einem vom Land geförderten Startprojekt von der Fraunhofer-Gesellschaft an den Institutsstandorten in Freiburg und Stuttgart die notwendigen Voraussetzungen für die organisatorischen und technischen Voraussetzungen geschaffen, um wissenschaftliche Projekte und Auftragsforschung unter Nutzung von Quantencomputern zu ermöglichen.

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM ermöglicht es, in Baden-Württemberg die europaweit erste Installation eines „IBM Q System“ neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers, zu realisieren. Standort wird am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen sein. Ab Anfang 2021 soll der neue Quantencomputer exklusiv für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Kompetenzzentrums und dieses Förderaufrufs zur Verfügung stehen.

Das Land verfolgt mit dem international sichtbaren Forschungs- und Entwicklungszentrum das Ziel, eine völlig neue Quanten-Hardware- und -Software-Branche im Land zu stimulieren, mit der Möglichkeit von Ausgründungen in den Bereichen der Mikro- und Nanoelektronik ebenso wie der Quanteninformatik.

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Presse Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-505 Thu, 25 Jun 2020 13:26:39 +0200 Wirtschaftsministerium setzt Förderung der „Transferplattform BW Industrie 4.0“ fort https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-setzt-foerderung-der-transferplattform-bw-industrie-40-fort/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert bis Ende des Jahres 2021 mit insgesamt zwei Millionen Euro die Weiterführung und den Ausbau der „Transferplattform BW Industrie 4.0“ im Bereich Künstliche Intelligenz. „Die Bewältigung der digitalen Transformation stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen, verschärft durch die aktuelle Corona-Krise und die schwierige konjunkturelle Lage. Mit der Transferplattform BW bieten wir den Unternehmen vielfältige und einfach zugängliche Hilfestellungen auf dem Weg in die Industrie 4.0. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine entscheidende Rolle“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (24. Juni) in Stuttgart. Die „Transferplattform BW Industrie 4.0“ engagiert sich bereits seit 2017 mit vielfältigen Unterstützungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie mit daraus resultierenden Transferprojekten für die Industrie der Zukunft. Ziel der Plattform ist es, KMU in Baden-Württemberg kompetent dabei zu unterstützen, die technologischen Zukunftsthemen der Industrie 4.0 und zukünftig auch speziell der Künstlichen Intelligenz niederschwellig und innovativ nutzen zu können.

Im Zuge der zweiten Förderphase sollen die Themengebiete der Plattform zukunftsgerecht im Bereich der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz erweitert werden. Diese besitzt das Potential, die Produktion und Arbeitswelt der Zukunft in allen Branchen nachhaltig zu verändern. Anwendungen für Systeme in den Bereichen Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Digitaler Zwilling, Augmented- und Mixed Reality sind von zentraler Bedeutung, um die wirtschaftliche Position mittelständischer Unternehmen nachhaltig zu sichern und auszubauen. Ohne Unterstützung drohen viele KMU den Anschluss an aktuelle Technologiefelder zu verpassen.

Weitere Informationen

Die „Transferplattform BW Industrie 4.0“ unterstützt Unternehmen mit Wissens- und Know-how-Transfer aus Forschung und Entwicklung und ermöglicht ihnen somit die Erprobung neuer Technologien. Die dadurch entstehenden innovativen Lösungen, Produkte, Prozesse sowie neuen Geschäftsmodelle schaffen die Grundlage für die Zukunftssicherung des Mittelstands in Baden-Württemberg.

Die Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen sind technisch und betriebswirtschaftlich orientierte staatliche Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit unterschiedlichen spezifischen Schwerpunktfeldern. Gemeinsam mit der Steinbeis-Stiftung wurde 2016, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, eine Transferorganisation aufgebaut, die mit Expertise und Forschung insbesondere KMU hilft, die Chancen im Bereich der digitalen Vernetzung und der intelligenten Produktion besser zu nutzen. Mit der Gründung der „Transferplattform BW Industrie 4.0“ wurde die Voraussetzung geschaffen, KMU ein sehr breites Spektrum von technologischer Unterstützung aus drei Hochschulen anzubieten, um einen Wissenstransfer zu ganzheitlichen Industrie 4.0-Systemen, bei denen verschiedene Disziplinen zusammenwirken, zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Best Practice Produktentstehung Technologietrends Orientierung
news-504 Thu, 25 Jun 2020 13:21:09 +0200 Onlinekonferenz zur Unternehmenskultur 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/onlinekonferenz-zur-unternehmenskultur-40/ Die Bewältigung der Corona-Krise stellt unsere Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Innerhalb von kürzester Zeit mussten Unternehmen und Beschäftigte auf grundlegende Veränderungen reagieren und einen neuen Arbeitsmodus finden. Zeit, um einen Blick auf das Thema Unternehmenskultur zu werfen, findet Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Am 22. Juni veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Onlinekonferenz „Zukunftsfähige, resiliente Unternehmenskultur 4.0“. „Mit einer chancengleichen und resilienten Unternehmenskultur können die besten Ideen genutzt und Wachstumspotenziale geschaffen werden. Der Digitalisierungsschub und eine aktiv gestaltete Unternehmenskultur tragen dazu bei, Krisen leichter zu bewältigen und Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart.

Jedes Unternehmen stehe in seiner Laufzeit immer wieder vor der Herausforderung, kleinere oder größere Krisen zu bewältigen. Resilienz bedeute dabei, die Fähigkeit eines Systems, auf Krisen und Störungen angemessen zu reagieren, sich dabei selbst zu erneuern und Zukunftschancen zu erschließen. „Die Stärke unserer Unternehmen liegt in der Veränderungsfähigkeit, im Know-how und in der Kreativität der Beschäftigten. Baden-Württemberg ist nicht umsonst für seine Innovationskraft bekannt“, so die Ministerin weiter. Dies gelte auch für die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.

Wie lange Covid-19 das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben noch einschränken wird, ist noch nicht absehbar. Bund und Land versuchen, dies durch Hilfsprogramme und Konjunkturmaßnahmen bestmöglich abzufedern. „Unternehmen sind mehr denn je gefordert, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu entwickeln. Dabei gilt es, zum einen die eigene, organisationale Resilienz zu stärken, und zum anderen die der Beschäftigten und Führungskräfte. Und bereits jetzt ist eines erkennbar: Unternehmen, die digital gut aufgestellt sind und alle Potenziale nutzen, kommen besser durch die Corona-Krise als andere“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Doch was gehört zu einer agilen, zukunftsfähigen Unternehmenskultur? Wie können sich Unternehmen in diesen Zeiten gut und widerstandsfähig aufstellen? Welche Rolle spielen dabei Chancengleichheit und Diversität? Diese Fragen greift die Onlinekonferenz „Zukunftsfähige, resiliente Unternehmenskultur 4.0“ auf. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Organisationen und Unternehmen informieren und geben Handlungsempfehlungen an die Hand, wie man möglichst gut und widerstandsfähig durch diese Krise kommt: Als Einzelner genauso wie als Unternehmen oder Organisation. In interaktiven Sessions werden Impulse zur Umsetzung am eigenen Arbeitsplatz oder im Unternehmen gegeben.

Quelle: Wirtschaftsministerium

 

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Presse Unterstützung Zukunft der Arbeit Orientierung
news-509 Mon, 22 Jun 2020 09:44:00 +0200 Parlamentarische Staatssekretärin Winkelmeier-Becker: „Kultur- und Kreativwirtschaft hat enormes Innovationspotenzial“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/parlamentarische-staatssekretaerin-winkelmeier-becker-kultur-und-kreativwirtschaft-hat-enormes-inn/ Neuer Förderaufruf zu kultur- und kreativwirtschaftlichen Innovationen Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet heute einen Förderaufruf für kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen. Damit geht das neue Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) in die nächste Runde.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft trägt die Kreativität nicht nur im Namen sondern auch im Herzen! Hier liegt ein enormes Innovationspotenzial für die deutsche Wirtschaft, das wir Dank unserer modernisierten und erweiterten Innovationsförderung noch besser heben können. Gleichzeitig helfen wir damit innovativen Unternehmen, Konzepte zu entwickeln, die über die schwere Zeit der Coronakrise hinaus wirken können und in die Zukunft weisen.“

Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen unter anderem neue Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich sowie neue Ideen für die Publizistik, den Werbemarkt, den Buchmarkt und den Games-Bereich. Vertiefte Informationen zum neuen Förderangebot, inklusive der übergreifenden IGP-Richtlinie, sind unter www.bmwi.de/igp veröffentlicht.

Die Pilotförderung IGP ist Teil der Transferinitiative des BMWi, die das Ziel verfolgt, Hindernisse und Lücken auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg zu benennen und zu beseitigen. Das IGP weitet den innovationspolitischen Fokus über die Technologieforschung und -entwicklung hinaus in nichttechnische Bereiche. Dazu erfolgte bereits im Winter ein erfolgreicher erster Förderaufruf zu digitalen und datengetriebenen Geschäftsmodellen und Pionierlösungen. Ein dritter Aufruf soll Ende dieses Jahres starten und Innovationen für Bildung und Informationszugang mit einem besonders hohem „Social Impact“ adressieren.

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Bund Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-499 Tue, 09 Jun 2020 17:00:00 +0200 2,24 Milliarden Euro Soforthilfe Corona ausbezahlt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/224-milliarden-euro-soforthilfe-corona-ausbezahlt/ Nach einer vorläufigen Bilanz wurden im Rahmen des Corona-Soforthilfe­programms über 240.000 Unternehmen und Soloselbstständige in Baden-Württemberg mit rund 2,24 Milliarden Euro unterstützt. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut zieht ein positives Fazit. Das Wirtschaftsministerium hat am Montag, 8. Juni 2020, eine vorläufige Bilanz zum Soforthilfeprogramm gezogen: Rund 241.500 Unternehmen und Soloselbstständige in Baden-Württemberg haben Zuschüsse im Gesamtvolumen von fast 2,24 Milliarden Euro im Rahmen der Soforthilfe Corona erhalten. Anträge konnten vom 25. März 2020 bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.

Größtes Wirtschaftsförderprogramm in der Geschichte des Landes

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zieht ein positives Fazit: „Mit der Soforthilfe Corona haben wir innerhalb weniger Tage das größte Wirtschaftsförderprogramm in der Geschichte des Landes Baden-Württemberg implementiert. Mit diesem Soforthilfeprogramm konnten wir mehr als 240.000 Selbstständige und kleine Unternehmen zielgerichtet bei der Bewältigung dieser historischen Krise unterstützen.“ Diese enorme Nachfrage habe gezeigt, dass das Programm zielgerichtet den akuten Bedarf der Unternehmen in dieser schwierigen Zeit getroffen hat. „Wir konnten so die direkten Folgen des Shutdown abdämpfen und bedrohte Existenzen sichern – vor allem bei der Gruppe der Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten. Diese wurde besonders hart von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen“, so die Ministerin.

Auf die Soloselbstständigen und Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten entfiel mit knapp 210.000 Auszahlungen der Großteil der Zuschüsse. Knapp 18.000 Auszahlungen gingen an Betriebe mit sechs bis zehn Beschäftigten und knapp 14.000 Zuschüsse an Betriebe mit elf bis 50 Beschäftigten. Rund 31.000 Anträge mussten wegen Formfehlern, oder weil die Antragsteller die Fördervoraussetzungen nicht erfüllten, abgelehnt werden.

Dank an die Partner

„An der Umsetzung arbeiteten landesweit hunderte Beschäftigte mit großem Engagement – im Wirtschaftsministerium, in den zwölf Industrie- und Handelskammern, den acht Handwerkskammern, der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum sowie der L-Bank. Ich bedanke mich bei allen Partnern, die das Programm von Anfang an mit allen verfügbaren Ressourcen begleitet und die Unternehmen bei der Antragstellung umfassend beraten haben.“

Edith Weymayr, Vorstandsvorsitzende der L-Bank, sagte: „Als Förderbank unterstützen wir die Wirtschaft in Baden-Württemberg – das gilt insbesondere in Krisenzeiten. Die Arbeit an den Soforthilfen war ein enormer Kraftakt für die L-Bank, den wir mit Stolz für die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Land bewältigt haben.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, und Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold, Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT), betonen gemeinsam: „Wie man an den Zahlen ablesen kann, kam das Programm zur rechten Zeit, um schnell für Liquidität zu sorgen – und zwar dort, wo aufgrund der Pandemie von heute auf morgen null Umsatz oder Aufträge und Engagements bei weiterlaufenden Kosten zu Buche standen. Die Herausforderung, innerhalb weniger Tage die technischen Voraussetzungen mit dem Portal zur Soforthilfe Corona für die Antragsstellung zu schaffen, war groß. Doch wir haben sie gemeistert. Was uns stolz macht, ist die Leistung der Kammerorganisation. Unsere Mitarbeitenden haben in den Wochen der Antragsstellung zum großen Teil rund um die Uhr gearbeitet, um hunderttausende Anträge vorzuprüfen und betroffene Soloselbstständige, Freiberufler und KMU zur Soforthilfe zu beraten, damit die Formulare schnell zur L-Bank und damit der finalen Prüfung und Auszahlung kommen konnten. Gemeinsam – und hier meinen wir ausdrücklich alle an der Soforthilfe beteiligten Player – haben wir Großes geschafft und viel durch Corona entstandene Not lindern können.“

Nachfolgeprogramme in Arbeit

„Die Krise ist aber noch längst nicht überstanden. Viele Betriebe haben weiterhin mit fehlenden Einnahmen und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen“, ergänzte Hoffmeister-Kraut. „Jetzt gilt es, mit weiteren wirksamen Unterstützungsmaßnahmen an die Soforthilfe anzuknüpfen. Wir arbeiten mit Hochdruck an den Nachfolgeprogrammen und befinden uns in intensiver Abstimmung mit dem Bund. Dabei setzen wir uns weiterhin für schnelle, bedarfsgerechte und möglichst unbürokratische Lösungen ein. Denn unser Ziel heißt weiterhin, Arbeitsplätze im Land zu sichern, Insolvenzen zu vermeiden und die wirtschaftlichen Strukturen unseres Standortes zu erhalten“, so die Ministerin. Neben der Soforthilfe seien bereits eine Vielzahl weiterer Hilfsmaßnahmen angestoßen worden, darunter ein Liquiditätskredit mit Tilgungszuschuss, eine Krisenberatung für kleine und mittlere Betriebe und ein Förderprogramm für krisengeschüttelte Start-ups.

Vorläufige Bilanzzahlen (Stand: 5. Juni 2020):

1. Gesamtzahl der ausbezahlten und abgelehnten Anträge

272.497 Anträge

2. Anzahl Auszahlung

1a. Auszahlungen Unternehmen mit bis zu fünf Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

1b. Auszahlungen Unternehmen mit sechs bis zehn Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

1c. Auszahlungen Unternehmen mit elf bis 50 Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

241.456 Anträge

209.733 Anträge

17.743 Anträge

13.980 Anträge

3. Anzahl abgelehnte Anträge

2a. Abgelehnte Anträge von Unternehmen mit bis zu fünf Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

2b. Abgelehnte Anträge von Unternehmen mit sechs bis zehn Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

2c. Abgelehnte Anträge von Unternehmen mit elf bis 50 Vollbeschäftigtenäquivalenten (VZÄ)

31.041 Anträge

26.963 Anträge

2.281 Anträge

1.797 Anträge

4. Auszahlungsvolumen 2.234.903.308,55 Euro

Auf das Land entfallen dabei in erster Linie die Zuschüsse, die an die Unternehmen in der Größenordnung elf bis 50 Beschäftigte ausgereicht wurden, was aktuell einem Volumen von rund 408 Millionen Euro entspricht.

Soforthilfe Corona

Die Soforthilfe für Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Angehörige der Freien Berufe sowie aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft und Fischerei erfolgte für drei Monate im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von bis zu

  • 9.000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten sowie
  • 30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Das Soforthilfeprogramm half im ersten Schritt all jenen Unternehmen, denen ohne diese Unterstützung innerhalb kurzer Zeit die Insolvenz gedroht hätte. Die inhaltliche Vorprüfung der elektronisch gestellten Anträge übernahmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Außerdem war die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum eingebunden. Sie leiteten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornahm.

 

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Land Presse
news-498 Tue, 09 Jun 2020 14:00:00 +0200 1,4 Millionen Euro für Pilotprojekt zu Datengenossenschaften https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/14-millionen-euro-fuer-pilotprojekt-zu-datengenossenschaften/ Das Wirtschaftsministerium fördert ein Forschungsprojekt zur Frage, wie Datengenossenschaften rechtlich, technisch und betriebswirtschaftlich funktionieren können und unter welchen Voraussetzungen Firmen dazu bereit sind, Daten miteinander zu teilen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren. Das Wirtschaftsministerium fördert ein Pilotprojekt des Ferdinand-Steinbeis-Instituts (FSTI), des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands sowie der Universität Stuttgart für sogenannte Datengenossenschaften mit 1,4 Millionen Euro. „Daten sind der wichtigste Rohstoff für die Wertschöpfung der Zukunft. Das Pilotprojekt überträgt die bewährte Idee der Genossenschaft in die digitale Welt. Die Idee der Datengenossenschaft soll es Firmen ermöglichen, ihre Daten effizient, sicher und vertrauenswürdig miteinander zu teilen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Für das Projekt werden drei Datengenossenschaften aus jeweils fünf bis sieben Unternehmen in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern gegründet und wissenschaftlich begleitet.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen seien häufig zurückhaltend beim Teilen ihrer Daten, so Hoffmeister-Kraut. Dadurch blieben viele Innovationschancen zur Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle ungenutzt. „Datengenossenschaften sind eine erfolgsversprechende Idee, um diese Hürde zu überwinden. Die Verfügbarkeit großer Datenmengen ist insbesondere für die Entwicklung und Kommerzialisierung von KI-basierten Lösungen eine wichtige Voraussetzung. Im Ergebnis entstehen zusätzliche Wertschöpfungspotentiale für Mittelständler aller Branchen“, betonte die Ministerin.

Analyse erfolgreicher Modelle von analogen Genossenschaften

Das Pilotprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Datengenossenschaften rechtlich, technisch und betriebswirtschaftlich funktionieren können und unter welchen Voraussetzungen Firmen dazu bereit sind, Daten miteinander zu teilen. Dazu werden erfolgreiche Modelle von analogen Genossenschaften analysiert und in ein umfassendes Konzept zur Entwicklung von digitalen Datengenossenschaften überführt. Mit Hilfe des Konzepts sollen interessierte Unternehmen in Zukunft möglichst schnell und unkompliziert eine eigene Datengenossenschaft aufbauen können. Gleichzeitig bauen die Wissenschaftler drei Datengenossenschaften auf und ziehen weitere Erkenntnisse aus der praktischen Erprobung. Einen Schwerpunkt bildet auch die Fragestellung, inwiefern derartige Wertschöpfungsnetzwerke dazu beitragen können, kleine und mittlere Unternehmen unabhängiger von global operierenden Plattformunternehmen zu machen.

Das Forschungs- und Transferprojekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ferdinand-Steinbeis-Institut, dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband sowie den Lehrstühlen für Controlling und Wirtschaftsinformatik 1 des Betriebswirtschaftlichen Instituts der Universität Stuttgart durchgeführt und soll bis Dezember 2021 abgeschlossen werden.

 

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Land Presse
news-494 Wed, 27 May 2020 10:52:57 +0200 „Start-up BW Local“ gewinnt deutschen Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreises 2020 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/start-up-bw-local-gewinnt-deutschen-vorentscheid-des-europaeischen-unternehmensfoerderpreises-2020/ Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ hat den deutschen Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreises 2020 (EEPA) gewonnen. Damit zieht das Format aus Baden-Württemberg in das europäische Finale des Wettbewerbs ein. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: „Gründungsförderung ist jetzt wichtiger denn je. Frische Ideen und neue Konzepte können dazu beitragen, unsere Wirtschaft noch stärker auf die Zukunft auszurichten. Unserem Ziel, den attraktiven Gründungsstandort Baden-Württemberg sichtbarer zu machen, sind wir mit dem Einzug ins Finale des Europäischen Unternehmensförderpreises ein bedeutendes Stück nähergekommen. Wir beschreiten in Baden-Württemberg neue Wege bei der Gründungsförderung. Der Wettbewerb ‚Start-up BW Local‘ ist ein gelungenes Beispiel dieses gelebten Innovationsgeistes.“ Mit „Start-up BW Local“ fördere das Land Gemeinden, Städte und Landkreise bei der Erstellung von Konzepten zur optimalen Unterstützung von Gründerinnen und Gründern vor Ort und zeichne die überzeugendsten Umsetzungen aus, so die Ministerin. „Gründungsfreundliche Kommunen helfen Gründerinnen und Gründern, bürokratische Hemmnisse zu überwinden und unterstützen sie mit Angeboten, die diese wirklich brauchen. Seit der ersten Wettbewerbsrunde 2018/2019 konnten wir bereits 75 Kommunen mit dem Titel ‚Gründungfreundliche Kommune‘ auszeichnen. Sie machen unseren Wirtschaftsstandort fit für die Zukunft!“

Für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2020 wurde „Start-up BW Local“ in der Kategorie „Verbesserung der Geschäftsumgebung“ eingereicht. Mit dem Einzug ins europäische Finale als deutscher Beitrag zählt er nun bundesweit als „Best Practice“. „Es freut mich, dass wir nun nicht nur ausgezeichnete gründungsfreundliche Kommunen, sondern auch ein ausgezeichnetes Wettbewerbsformat im Land haben, an dem bereits mehrere Bundesländer Interesse bekundet haben“, freute sich Hoffmeister-Kraut.

Neben „Start-up BW Local“ zieht noch ein weiterer Finalist aus Deutschland in das europäische Finale 2020 ein. Das Projekt „Greentech.Ruhr“, das den regionalen Transformationsprozess hin zu einer ebenso vielfältigen wie nachhaltigen Wirtschaft im Ruhrgebiet stärkt, konnte die Jury ebenfalls überzeugen. Prof. Dr. Simone Chlosta, Leiterin des Fachbereichs „Gründung“ im RKW Kompetenzzentrum, das den deutschen Vorentscheid durchführt, gratulierte den Projekten: „Mit den ‚European Enterprise Promotion Awards‘ werden innovative und erfolgreiche Strategien und Methoden zur Förderung unternehmerischer Tätigkeit sowie zur Ermutigung nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns ausgezeichnet. Mit dem Ansatz, Kommunen dabei zu helfen, gründerfreundlich(er) zu werden sowie mit dem Aufbau eines großen Netzwerks zur umweltverträglichen Gestaltung des Standorts, schickt Deutschland wieder einmal zwei Projekte ins Rennen, die sich besonders gut als internationale Vorbilder eignen. Wir gratulieren und drücken beiden Initiativen die Daumen fürs Finale!“ Die Gewinner des Finales werden am 16. November im Zuge der SME Assembly der Europäischen Kommission in Berlin verkündet.

„Momentan sind viele Kommunen und Wirtschaftsförderungen vollauf damit beschäftigt, die lokalen Auswirkungen der Corona-Krise zu bewältigen. Doch wir dürfen die Gründerinnen und Gründer jetzt nicht aus den Augen verlieren“, mahnte die Ministerin. „Wir möchten noch mehr Kommunen und Landkreisen die Möglichkeit geben, sich für Gründungsunterstützungen das nötige Rüstzeug zu verschaffen und werden daher die Teilnahmemöglichkeit der aktuellen Wettbewerbsrunde bis zum 31. Juli ausweiten.“ Zusätzlich gebe es die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs zwischen den Kommunen, zum Beispiel im Rahmen der „Pitches der Kommunen“ im Oktober.

Der Landeswettbewerb Start-up BW Local

„Start-up BW Local“ fördert Gemeinden, Städte und Landkreise bei der konzeptionellen Erstellung gründungsfreundlicher Strukturen vor Ort. Gründerinnen und Gründer bewerten im Anschluss die Konzepte und zeichnen die überzeugendsten Teilnehmer mit dem Label „Gründungfreundliche Kommune“ aus. Seit dem Start des Formats sind neben einer Community der Gründungsunterstützer auch unbürokratische Strukturen entstanden, von denen Gründer profitieren.

Der Wettbewerb wird gemeinsam getragen von den baden-württembergischen kommunalen Spitzenverbänden Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag sowie vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT).

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de/local

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Presse
news-487 Thu, 07 May 2020 11:21:39 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2024 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg-bis-ende-2024/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau verlängert die Förderung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende des Jahres 2024. „Die Allianz Industrie 4.0 ist ein echtes Erfolgsmodell, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist – und das seit mittlerweile fünf Jahren. Sie trägt wesentlich dazu bei, unsere Industrie im Land fit für die Digitalisierung zu machen. Viele Unternehmen konnten wir bereits für Zukunftsthemen und Industrie 4.0 sensibilisieren. Jetzt müssen wir die Betriebe noch gezielter dabei unterstützen, in die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte zu kommen. Außerdem wollen wir den Fokus künftig noch stärker auf Aktivitäten in Bereichen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und Start-ups richten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Mai) in Stuttgart. Mit der Förderung des Ministeriums wird sowohl die Koordinierungsstelle beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie das stark nachgefragte „Industrie 4.0-Scouting“ als Erstberatung zur Digitalisierung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weitergeführt. „Die Allianz Industrie 4.0 ist inzwischen weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt. Es gilt, diesen Erfolg auch für die Zukunft zu sichern, denn wir befinden uns derzeit in einer Phase der globalen industriellen Rezession, von der insbesondere unsere baden-württembergischen Kernindustrien wie der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobil- und Zulieferindustrie stark betroffen sind. Die aktuelle Corona-Pandemie stellt unsere Industrie vor zusätzliche Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir die Herausforderungen der digitalen Transformation jetzt gemeinsam angehen. Nur so kann unsere Industrie in Baden-Württemberg auch zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen“, sagte die Ministerin.

Die Allianz Industrie 4.0 wird daher auch in den kommenden Jahren umfassend zu Digitalisierungsthemen informieren und bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen unterstützen. Hier hat sich vor allem das Industrie 4.0-Scouting als wirksame Maßnahme erwiesen, wie die anhaltend steigende Nachfrage belegt. Das Scouting-Programm, das eine unternehmensindividuelle Hilfestellung bietet, ist für die Unternehmen von besonderem Wert.

Als neuen Schwerpunkt wird die Allianz zukünftig verstärkt die Themen Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz in der Industrie adressieren, die eng mit der Digitalisierung der Produktion verknüpft sind. Industrie 4.0 soll eine Vernetzung über die gesamte Wertschöpfungskette darstellen. Eine entsprechende Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen setzt Vertrauen in die Technologie voraus, gleichzeitig birgt eine vernetzte Produktion das Risiko zahlreicher Angriffsmöglichkeiten. Daher besteht ein großes Ziel der Allianz Industrie 4.0 in der Sensibilisierung und Wissensvermittlung des Themas Cybersicherheit. Die Allianz arbeitet hier eng mit anderen vom Ministerium geförderten Projekten wie „CyberProtect“ und „RoboShield“ zusammen, um die Thematik in Baden-Württemberg möglichst effektiv und flächendeckend voranzubringen.

Darüber hinaus werden künftig die Aktivitäten in den Bereichen Internationale Vernetzung und Start-ups ausgebaut. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Industrie 4.0 sind Kooperationen, um die notwendige Schnelligkeit bei der Umsetzung zu erzielen. Mit dem Matchmaking von Innovationspartnern sollen Innovationsprozesse verstärkt sowie eine technologie- und branchenübergreifende Vernetzung erreicht werden. Gerade etablierte Unternehmen mit gewachsenen Unternehmensstrukturen können von der Zusammenarbeit mit Start-ups profitieren. Auch die Kontakte in das benachbarte Ausland sind für die baden-württembergische Industrie von besonderer Bedeutung. Hier werden zukünftig gemeinsame Aktivitäten auf den Weg gebracht, um die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Unternehmen zusätzlich zu stärken.

Weitere Informationen:

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Seit 2015 unterstützt die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg insbesondere KMU und die mittelständische Industrie auf dem Weg in die Digitalisierung. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt. Zu den über 50 Partnern zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungsreinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

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Presse Baden-Württemberg Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% IT-Sicherheit 100%
news-485 Tue, 28 Apr 2020 15:02:45 +0200 Wirtschaftsministerium startet Krisenberatung Corona für kleine und mittlere Unternehmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-krisenberatung-corona-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau startet mit der „Krisenberatung Corona“ in Kürze eine weitere Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in Baden-Württemberg, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. „Die Unternehmen im Land haben massive Umsatzeinbrüche durch wegfallende Aufträge oder Unterbrechungen in der Lieferkette. Sie brauchen jetzt kurzfristig Hilfestellung, wie sie die Krise bestmöglich überstehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. April) anlässlich des Ministerratsbeschlusses in Stuttgart. „Unsere Krisenberatung soll dazu beitragen, Unternehmen und Arbeitsplätze erhalten zu können.“ Viele Unternehmen stünden vor der Herausforderung, Mitarbeiter und Betriebskosten weiter bezahlen zu müssen, während sie kaum noch Einnahmen hätten, so die Ministerin. „In vielen Fällen ist der Fortbestand der Betriebe gefährdet. Deshalb ist es das Ziel der kostenlosen ‚Krisenberatung Corona‘, die unternehmerische Lage zu bewerten, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung zu prüfen und eine Strategie zur Krisenüberwindung zu entwickeln.“ Die Unternehmen könnten bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen.

Die „Krisenberatung Corona“ startet am 11. Mai 2020 und wird mit rund zwei Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen. „Mit diesen Dienstleistern haben die Unternehmen qualifizierte Partner an ihrer Seite, die alle Wirtschaftsbereiche abdecken können“, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Fokus stünden dabei Industrie, Handwerk, Handel, Gastgewerbe sowie sonstige Dienstleistungen.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100%
news-481 Thu, 09 Apr 2020 14:45:12 +0200 Online-Befragung zu Auswirkungen von Corona auf Forschung und Innovation gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/online-befragung-zu-auswirkungen-von-corona-auf-forschung-und-innovation-gestartet/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat gestern Nachmittag eine Online-Befragung vor allem von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestartet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf aktuelle und geplante unternehmerische Aktivitäten im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation. Alle innovativ tätigen Unternehmen sind aufgerufen, an der Befragung teilzunehmen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit unserer Umfrage wollen wir einen Überblick gewinnen, vor welchen Schwierigkeiten gerade kleine und mittlere Unternehmen zurzeit bei ihren Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten stehen. Wie läuft Innovation in Zeiten von Corona? Welche Lehren ziehen Unternehmen aus der Pandemie? Welche Unterstützungsmaßnahmen könnten helfen? Die Antworten können uns nicht nur dabei helfen, bestehende Förderprogramme zu optimieren. Wir gewinnen auch Erkenntnisse für ein Fitnessprogramm für die Wirtschaft, das auf die akute Krise folgen muss. Unser Ziel ist es, unsere Unternehmen so gut wie möglich zu unterstützen.“

Die Online-Befragung ist bis Donnerstag, den 30. April 2020, geöffnet und dauert circa 10 Minuten. Alle Antworten werden anonymisiert ausgewertet. Die Ergebnisse gehen in die Transferinitiative des BMWi ein, deren Ziel es ist, den Übergang von Forschungsergebnissen in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

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Presse
news-478 Tue, 07 Apr 2020 11:25:36 +0200 Wirtschaftsministerium verlängert Förderung für „Digitallotsen Wirtschaft 4.0“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-verlaengert-foerderung-fuer-digitallotsen-wirtschaft-40/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau wird bis Ende 2022 mit insgesamt rund 658.000 Euro weiterhin sogenannte „Digitallotsen Wirtschaft 4.0“ fördern. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. April) in Stuttgart bekannt. „Mit den Digitallotsen bieten wir gerade den kleinen und mittleren Unternehmen im Land eine niederschwellige und wirksame Unterstützung bei der Digitalisierung. Der Bedarf bei den Unternehmen ist hoch. Neben einem grundlegenden Überblick über Digitalisierungspotentiale geht es vielen Betrieben jetzt darum, konkret in die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten einzusteigen und die Möglichkeiten von Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain für sich zu nutzen. Hierfür wollen wir landesweit zielgruppenspezifische Angebote schaffen“, so die Ministerin. „Die Digitallotsen können die Unternehmen aktuell gerade auch mit Online-Formaten wie virtuellen Sprechstunden und Webinaren bei relevanten Zukunftsthemen optimal unterstützen.“ Seit 2016 hat sich die Digitallotsen-Förderung im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 als erfolgreiches Unterstützungsangebot für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg etabliert. Die Digitallotsen bieten für ihre jeweilige Zielgruppe landesweit eine Basisunterstützung bei der Digitalisierung, die von Print- und Onlineinformationsangeboten über verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Webinare bis hin zu individueller Einstiegsberatung etwa in Form von Vor-Ort-Besuchen oder virtuellen Sprechstunden reicht. Zur Lotsenfunktion gehört auch, den Unternehmen einen Überblick über daran anknüpfende, weitergehende Unterstützungsangebote zu geben. „Die Digitalisierung ist gerade in der aktuellen Zeit ein zentrales Werkzeug, um Wissen effizient und passgenau zu vermitteln. In Verbindung mit weiteren Fördermaßnahmen in der Fläche des Landes wie den regionalen Digital Hubs, den KI-Labs sowie branchenspezifischen Unterstützungsangeboten etwa im Rahmen der Initiative ‘Handwerk 2025‘ wollen wir den Unternehmen im Land auch in den kommenden Jahren eine umfassende Unterstützung beim Thema Digitalisierung bieten“, so Hoffmeister-Kraut.

Das dreistufige Digitallotsen-Konzept des DEHOGA Baden-Württemberg beschäftigt sich mit den Hotel- und Gastronomiebetrieben im Land. In der ersten Stufe werden die Betriebe in Form von Best-Practice-Videos und interaktiven Fachworkshops über Digitalisierungsthemen informiert. Daran schließen sich vertiefende Online-Kurse und Webinare an, die in der dritten Stufe von einem individuellen Digital-Check vor Ort beim Unternehmen abgerundet werden.

Der Handelsverband Baden-Württemberg bietet den Unternehmen des Einzelhandels ebenfalls umfassende Informationen über ein Veranstaltungskonzept mit sowohl Präsenzformaten als auch Webinaren, welches die Unternehmen zielgerichtet gemäß ihrem Kenntnisstand adressiert. Der individuelle Beratungsbedarf der Unternehmen wird durch virtuelle Sprechtage und im Einzelfall durch Einstiegsberatung vor Ort beim Unternehmen gedeckt. Zudem sollen durch „Trendscouting“ fortlaufend technologische Entwicklungen, Trends und Innovationen aufgegriffen und diese auf die Unternehmen des Einzelhandels übertragen werden.

Das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach bietet mit dem Digitallotsen-Konzept für virtuelle Technologien und Geschäftsmodelle eine Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen, die die Technologien der Virtuellen (VR) und Erweiterten Realität (AR) für sich nutzen wollen. Das VDC Fellbach bietet dazu niederschwellige Online-Einstiegs-, Fach- und Förderberatungen sowie Lehrvideos an. Einen Fokus legt das VDC Fellbach dabei darauf, die KMU über Trends und Reifegrade im Themenfeld V/AR zu informieren. In Workshops und Ratgebern sollen KMU zudem Best-Practice-Geschäftsmodelle im Bereich V/AR kennenlernen und zu deren Anwendungsmöglichkeiten beraten werden.

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die „Initiative Wirtschaft 4.0“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als „Dach“ und „kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-475 Mon, 30 Mar 2020 15:38:12 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg mit 33,8 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-forschungsinstitute-der-innovationsallianz-baden-wuerttemberg-mit-338/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) im Rahmen der Grundfinanzierung im Jahr 2020 mit insgesamt rund 33,8 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (30. März) in Stuttgart bekannt. „Die wirtschaftsnahe Forschung ist ein unverzichtbarer Baustein des Technologietransfers in Baden-Württemberg. Es gilt, die Leistungsfähigkeit dieser gerade für unsere kleinen und mittleren Unternehmen unverzichtbaren Forschungseinrichtungen nicht nur zu sichern, sondern für die Zukunft weiter auszubauen“, so die Ministerin. „Dass Baden-Württemberg die innovativste Region in Europa ist, ist kein Zufall. Neben unseren FuE-starken Unternehmen bildet unsere gut ausgebaute Forschungsinfrastruktur sowie unser System des Technologietransfers die Grundlage für diesen Erfolg. Gerade die wirtschaftsnahen Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg leisten mit ihrem KMU-spezifischen Angebot einen wichtigen Beitrag hierzu“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Die in der Innovationsallianz zusammengeschlossenen Forschungsinstitute sind ein wichtiger Pfeiler der Forschungsinfrastruktur in Baden-Württemberg. Die Institute erschließen die Technologiefelder der Zukunft und transferieren die Forschungsergebnisse anwendungs- und ergebnisorientiert in die Unternehmen. Dieses Angebot ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) von Bedeutung, die oft nicht in der Lage sind, die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vorzuhalten.

Weitere Informationen:

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) ist ein Zusammenschluss von 13 unabhängigen Forschungsinstituten, die in den wichtigen Zukunftsfeldern, wie nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz, Gesundheit und Pflege, Information und Kommunikation, angewandte und ergebnisorientierte Forschung betreiben. Die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung werden den baden-württembergischen Unternehmen zugänglich gemacht.

Die Institute der Innovationsallianz bilden eine wichtige Säule der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg. Sie werden ausschließlich vom Land grundfinanziert. Die Institute sind in acht Stiftungen bzw. Vereinen organisiert, die Empfänger der Grundfinanzierungen sind.

Weitere Informationen zur Innovationsallianz gibt es unter: www.innbw.de

Anlage: Gesamtzuwendung 2020 nach Instituten (PDF)

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Presse
news-473 Fri, 27 Mar 2020 12:35:35 +0100 „Soforthilfe Corona“ für baden-württembergische Wirtschaft gestartet: bislang rund 46.400 Anträge eingereicht, erste Auszahlungen für morgen geplant https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/soforthilfe-corona-fuer-baden-wuerttembergische-wirtschaft-gestartet-bislang-rund-46400-antraege-ei/ Über 46.400 Anträge (Stand heute 15.00 Uhr) sind bereits in den ersten Stunden nach dem Start des branchenübergreifenden Soforthilfeprogramms zur Bewältigung der Corona-Krise eingegangen. Seit gestern Abend (25. März) können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen bis zu 30.000 Euro beantragen. Für die Soforthilfen stehen vier Milliarden Euro bereit. Bereits morgen sollen erste Auszahlungen durch die L-Bank erfolgen. „Wir lassen in dieser Ausnahmesituation niemanden allein und tun alles dafür, dass unsere Wirtschaft erfolgreich durch diese Krise kommt und so viele Arbeitsplätze wie möglich gesichert werden. In einem ersten Schritt geht es jetzt darum, mit unserem Sofortprogramm all jenen Unternehmen zu helfen, die ohne diese Unterstützung innerhalb weniger Tage insolvent gehen würden“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und stellte klar: „Klar muss aber auch sein: Die Soforthilfen zielen nicht darauf ab, Betrieben ihre coronabedingten Umsatzeinbußen auszugleichen.“ Es gehe jetzt darum, dass aufgrund des Coronavirus existentiell bedrohte Betriebe offene Rechnungen weiterbezahlen oder Mieten weiter überweisen könnten. Deshalb habe das Land unter Einbeziehung der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und der L-Bank das Soforthilfeprogramm innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt. „Mir ist bewusst, dass die aktuelle Situation zu Einbußen bei einem sehr großen Kreis führt. Die hohe Anzahl an bereits eingegangenen Anträgen zeigt, dass der Bedarf enorm ist. Aber nicht alle Branchen und Betriebe sind gleichermaßen in Not. Es liege im Interesse aller, dass die Soforthilfen passgenau eingesetzt werden und dort ankommen, wo sie auch wirklich nötig seien. Daher sei auch das verfügbare liquide Privatvermögen einzusetzen, bevor die Soforthilfe in Anspruch genommen werden könne.“

„Alle am Prozess Beteiligten haben sich mit außerordentlichem Engagement auf den Start der Antragstellung eingestellt. Bei einem solch hohen Antragsaufkommen innerhalb weniger Stunden sind gewisse Verzögerungen und Anfangsschwierigkeiten aber leider nicht ganz auszuschließen. Wir bitten um Verständnis und arbeiten fast rund um die Uhr, die Prozesse schnellstmöglich reibungslos zum Laufen zu bekommen. Auch wer in den nächsten Tagen einen Antrag einreicht, kann sicher sein, dass die Mittel fließen“, so die Ministerin. Die Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung würden sehr zeitnah reibungslos und so unkompliziert und schnell wie möglich abgewickelt werden.

Derzeit werden rund 6.000 Anträge pro Stunde hochgeladen. Parallel werden die Anträge zur regionalen Bearbeitung in die einzelnen Kammern verteilt, um sie nach der Prüfung schnellstmöglich an die L-Bank zum finalen Entscheid weiterzureichen.

Edith Weymayr, die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, sagte: „Wir sind vorbereitet – die Auszahlung der Soforthilfe Corona wird voraussichtlich schon im Laufe des morgigen Vormittags beginnen.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), erklärte: „Die Antragszahlen sprechen für sich und zeigen den großen Bedarf unserer kleineren Betriebe und Selbstständigen, die unsere Wirtschaft mit prägen. Vor allem illustriert es das Ausmaß, welches Corona uns allen abverlangt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kammern arbeiten deshalb stetig mit vollem Einsatz in der Antragsverteilung, -bearbeitung und ebenso der telefonischen Hilfe unter Volldampf. Seien Sie sicher: Wir werden nicht nachlassen.“

Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzt: „Mit der unbürokratischen Soforthilfe haben wir das richtige Instrument für unsere Betriebe am Start – das zeigt die starke Nachfrage. Alle, Technik wie Menschen, arbeiten mit vollem Einsatz bis zu ihrer Grenze und auch darüber hinaus für die Betriebe im Land. Wir wollen, dass das Geld schnell bei allen Antragstellenden ankommt.“

Beide Präsidenten haben eine gemeinsame Botschaft: „Die schiere Summe der Eingänge steht für sich und ist ein echter Lackmustest für jede IT-Lösung. Darum bitten wir im Namen unserer Organisation alle Antragsstellerinnen und Antragsteller um Verständnis, falls es dennoch zu Wartezeiten und Verzögerungen kommt. Denn eines müssen Sie wissen: Kein Antrag geht verloren. Egal wie schnell Ihre Dokumente ins System eingespeist sind, werden alle Anträge fortlaufend mit dem gleichen Einsatz bearbeitet. Es gibt keine Fristen, die versäumt werden können.“

Weitere Informationen:

Mit der Förderung im Rahmen des Soforthilfeprogramms soll die wirtschaftliche Existenz von Soloselbstständigen, gewerblichen Unternehmen, Sozialunternehmen und von Angehörigen der Freien Berufe gesichert werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu

  •  9.000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
  •  15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,
  •  30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die Antragstellung erfolgt unkompliziert, schnell und elektronisch. Die inhaltliche Vorprüfung aller Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Sie leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt. „Damit sind wir eines der ersten Bundesländer, das seine Unternehmen schnell finanziell unterstützt“, so Hoffmeister-Kraut.

Das Antragsformular ist auf die unbedingt erforderlichen Angaben beschränkt. Gewisse formale Kriterien müssen aber eingehalten und vor Bewilligung geprüft werden, wie z. B. die Unterschrift oder der glaubhafte Nachweis, dass tatsächlich ein Liquiditätsengpass entstanden ist oder unmittelbar am Entstehen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, können Anträge auch abgelehnt werden.

Das Soforthilfeprogramm ist Teil eines umfassenden Hilfsprogramms, zu dem auch ein Beteiligungsfonds, ein Krisenberatungsprogramm und die Bürgschaftsprogramme zählen. Das Programm des Landes und das derzeit noch nicht angelaufene Bundesprogramm werden aufeinander abgestimmt, um alle Betroffenen schnell und wirksam zu unterstützen.

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Presse
news-470 Mon, 23 Mar 2020 08:34:59 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Forschung zu Corona-Virus am NMI Reutlingen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-forschung-zu-corona-virus-am-nmi-reutlingen/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschung zum Corona-Virus am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen mit 210.000 Euro. „Wir müssen jetzt alles dafür tun, um schnellstmöglich einen geeigneten Impfstoff gegen das Corona-Virus zu finden. Unsere wirtschaftsnahe Forschung im Land kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. März) in Stuttgart. Mit der Anschaffung eines Pipettierroboters soll am NMI die Immunantwort auf Infektionen mit dem Corona-Virus erforscht und spezifische Antigene für die Diagnostik und Impfstoffentwicklung identifiziert werden. „Das NMI und unsere anderen Forschungsinstitute im Land sind international bestens vernetzt und daher gefragte Partner bei der Suche nach geeigneten Impfstoffen. Gerade innerhalb der Innovationsallianz Baden-Württemberg verfügen wir über hervorragende Forschungskompetenzen“, so die Ministerin.

„Mit seinem vielfältigen Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das NMI ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten haben, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Einer der Forschungsschwerpunkte des NMI ist es, Biomarker für die medizinische Forschung und klinische Diagnostik zu entwickeln. Aufgrund dieser speziellen Kompetenz wurde das NMI als Forschungspartner in ein von der Europäischen Union gefördertes und mit internationalen Projektpartnern besetztes Konsortium zur Forschung am Corona-Virus eingebunden. Im Rahmen des Projekts muss eine hohe Anzahl von Probenmessungen schnell und effizient durchgeführt werden, wofür der Pipettierroboter als hochdurchsatzfähiges Gerät dringend benötigt wird.

„Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land. Die Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtungen ist daher wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das NMI ist aktuell in weitere vielversprechende Forschungsprojekte, beispielsweise in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsbiologie in Braunschweig oder der Charité in Berlin, aber auch mit Unternehmen wie CureVac, eingebunden. Über die aktuelle Forschung zum Corona-Virus hinaus sind Screening-Projekte für Infektionskrankheiten am NMI seit vielen Jahren etabliert. Das Institut ist auch in diesem Bereich gefragter Partner vieler Unternehmen. Insgesamt betreibt das NMI angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Bio- und Materialwissenschaften und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung marktfähiger Produkte und Verfahren in den Bereichen Pharma und Biotechnologie, Biomedizintechnik sowie Oberflächen- und Grenzflächentechnologie.

Mit seinen Innovationen unterstützt das NMI aber nicht nur Unternehmen beim Erhalt von Arbeitsplätzen, es fungiert auch als Keimzelle für neue High-Tech-Arbeitsplätze. So wurden aus der Zusammenarbeit mit dem NMI in Reutlingen bereits zwölf neue Unternehmen mit über 200 neuen Arbeitsplätzen gegründet.

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Presse Baden-Württemberg Infrastruktur 100%
news-466 Fri, 20 Mar 2020 12:11:56 +0100 BMWi unterstützt KMU und Handwerk bei der Umsetzung von Homeoffice https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/bmwi-unterstuetzt-kmu-und-handwerk-bei-der-umsetzung-von-homeoffice/ Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir wollen KMU und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir unser bewährtes Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Das zeigt: Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird.“

Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware. KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. 

Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.

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Presse
news-463 Tue, 17 Mar 2020 16:27:34 +0100 Baden-Württemberg unterstützt Forschung zu Quantencomputing mit 40 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/baden-wuerttemberg-unterstuetzt-forschung-zu-quantencomputing-mit-40-millionen-euro/ Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung (17. März 2020) einer Förderung zum Aufbau des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ der Fraunhofer-Gesellschaft zugestimmt. Hierzu plant die Landesregierung in den kommenden vier Jahren bis zu 40 Millionen Euro an Fördermitteln bereitzustellen. Nach der heutigen Entscheidung des Ministerrates soll noch im April 2020 die Zustimmung des Finanzausschusses eingeholt werden, sodass einem baldigen Beginn der Landesförderung nichts im Wege steht. In Ehningen bei Stuttgart soll zu Forschungszwecken außerdem der derzeit kommerziell leistungsfähigste Quantencomputer des Unternehmens IBM angesiedelt werden. „Die Ansiedlung des Quantenrechners und der Aufbau des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg ist ein großartiger Erfolg und eine enorme Chance für Wirtschaft und Wissenschaft in unserem Land“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Für Baden-Württemberg ist der Quantencomputer ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die entscheidenden Zukunftstechnologien frühzeitig und erfolgreich zu gestalten. Das Potential und die Möglichkeiten sind enorm und vieles davon können wir uns heute noch gar nicht vorstellen. Mit dem Quantencomputer in Ehingen schaffen wir einen Beitrag für ein deutsches Quantentechnologie-Ökosystem mit internationaler Strahlkraft und einen Meilenstein für die technologische Souveränität Deutschlands und Europas“, betonte Kretschmann.

„Als Land der Hidden Champions und führende Innovationsregion in Europa bieten wir ideale Voraussetzungen – und eine Vielzahl an Anwendungsgebieten, für die das Quantencomputing künftig in der Praxis nützlich werden wird. Gerade im Hinblick auf Künstliche Intelligenz eröffnet die enorme Rechenleistung völlig neue Möglichkeiten, um wesentliche wirtschaftsrelevante Fragestellungen künftig in kürzester Zeit anstatt in Jahren zu lösen“, ergänzte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. „Wir wollen die Innovationspotenziale des Quantencomputings möglichst frühzeitig für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen im Land nutzen, um uns einen wichtigen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten. Die Einrichtung des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg ist dabei ein ganz wichtiger Schritt.“

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM ermöglicht in Baden-Württemberg die europaweit erste Installation eines „IBM Q System“ neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen. Ab Anfang 2021 soll der neue Quantencomputer exklusiv für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Kompetenzzentrums zur Verfügung stehen.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene Kompetenzzentrum soll noch in diesem Jahr gemeinsam mit Universitäten, weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Partnern aus Startups sowie etablierten kleinen, mittleren und größeren Unternehmen aus Baden-Württemberg eingerichtet werden. Zusammen mit dem Land wird die Fraunhofer-Gesellschaft die Ausschreibung von Verbundprojekten zu Quanten-Hard- und -Software mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft initiieren. Das hierfür nötige Wissen wird die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit IBM, den Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft weiterentwickeln und in die Praxis transferieren. Das Land erhofft sich, mit dem international sichtbaren Forschungs- und Entwicklungszentrum eine völlig neue Quanten-Hardware- und Software-Branche im Land zu stimulieren, mit der Möglichkeit von Ausgründungen in den Bereichen der Mikro- und Nanoelektronik ebenso wie der Quanteninformatik. Interessierte Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen sich als Mitglieder und Projektpartner in die Arbeit des Kompetenzzentrums einbringen können.

Das Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg wird das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft sein. „Dies ist ein Leuchtturmvorhaben mit internationaler Strahlkraft. Insgesamt werden durch die Vorreiterrolle des Landes Baden-Württemberg deutschlandweit Forschungsprojekte zum Quantencomputing mit einem Gesamtvolumen von mehr als 165 Millionen Euro in den Kompetenzzentren der Fraunhofer Gesellschaft aktiviert“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg übernimmt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

Hintergrundinformationen:

Quantenbasierte Rechenverfahren, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten die Aussicht auf gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer weiter an Bedeutung. Diese Tendenz wird durch die jüngsten Fortschritte in der Rechenleistung von Quantencomputern geprägt. Quantenalgorithmen bieten disruptive neue Möglichkeiten, um den fundamentalen Einschränkungen klassischer digitaler Computer zu begegnen.

Besondere Eigenschaften der Quantenlogik und die Fähigkeit zu extrem parallelisierten Rechenvorgängen ermöglichen die Entwicklung wesentlich effizienterer Lösungswege der Datenverarbeitung zur Bearbeitung von Problemstellungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei handelt es sich meist um Problemklassen, für die bisher keine effizienteren Algorithmen entwickelbar waren. Bisher existiert für diese Problemklassen ein „algorithmischer Grenzwert“, der nicht überschritten werden kann und nur durch neue, effizientere Hardware, wie sie ein Quantencomputer bietet, schneller berechenbar gemacht werden kann. Die grundsätzlichen Vorteile können universell auf wissenschafts- und praxisrelevante Gleichungssysteme, komplexe Optimierungsfragen und Methoden der künstlichen Intelligenz bzw. maschinelle Lernverfahren übertragen werden.

Für die Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg ergibt sich ein breites Spektrum an potenziellen Anwendungsgebieten, mit hoher Relevanz beispielsweise für die Ingenieurs-, Material- und Datenwissenschaften, für Mobilität, Logistik, Industrie-, Pharma- und Prozesssektor, den Finanz- und Energiesektor, die Gesundheitswirtschaft sowie die IT-Kommunikations- und -Sicherheitstechnologien. Zu den konkreten Einsatzfeldern des Quantencomputings zählen beispielsweise

  • Die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und des maschinellen Lernens, beispielsweise durch schnelle Suchalgorithmen für riesige Datenmengen sowie dem Clustering von Daten und Trainieren tiefer neuronaler Netze.
  • Die auf Quantenchemie basierende Simulation und Auswahl neuer Moleküle bzw. Materialien, z.B. für Batteriezellen oder Pharmazeutika.
  • Die Optimierung von komplexen Fertigungsplanungs- und Produktionsprozessen entlang von Wertschöpfungsketten.
  • Die Optimierung von komplexen Verkehrs- und Logistiksystemen in Echtzeit.
  • Die effiziente und komfortable Bereitstellung öffentlicher und individueller Mobilität, z. B. von autonomen Fahrzeugen in Ballungsräumen, auch im Hinblick auf die optimale Auslastung der Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit.
  • Die Analyse von komplexen Wert- und Investitionsströmen an den Finanzmärkten.

Bis zum breit angelegten, praktischen Einsatz im kommerziellen Kontext wird es noch einige Jahre dauern. Auch die anwendungsorientierte Forschung im Quantencomputing steht noch am Anfang. Quantenalgorithmen müssen kontextbezogen definiert und übersetzt werden, um sie für die Anwendungsprogrammierung einfach nutzbar zu machen. Das erfordert Fachkompetenzen in den wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und der Industrie, die mit dem Kompetenzzentrum für Quantencomputing über Verbundprojekten und Wissenstransfer hierzulande frühzeitig aufgebaut werden sollen.

Obwohl das enorme Potential quantenbasierter Rechenstrategien bereits seit einiger Zeit diskutiert und erforscht wird, besteht dringender industrieller Bedarf daran, die besonderen Leistungsmerkmale der Quantencomputer für unterschiedliche Anwendungsszenarien zu evaluieren und mögliche Synergien mit klassischen Methoden des Höchstleistungsrechnens zu identifizieren.

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Presse Unterstützung Baden-Württemberg Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100%
news-457 Wed, 11 Mar 2020 16:37:48 +0100 Auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/auf-dem-weg-zur-digitalen-leitregion-europas/ Baden-Württemberg kommt auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas gut voran. Die Digitalisierungsstrategie digital@bw macht das Land fit für die digitale Zukunft. Etliche Vorhaben sind schon weit fortgeschritten oder gar abgeschlossen. Das zeigt der zweite Digitalisierungsbericht. „Baden-Württemberg war eines der ersten Länder, das schon vor rund drei Jahren eine ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie digital@bw unter der Federführung des Digitalisierungsministeriums aufgelegt hat. Seitdem sind wir auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas ein gutes Stück vorangekommen. Mit dem zweiten Digitalisierungsbericht zeigen wir den Fortschritt bei der Umsetzung der fast 80 Projekte auf, die die Landesregierung angestoßen hat. Dafür stehen uns bis 2021 323 Millionen Euro zur Verfügung, die wir ressortübergreifend in Innovationen investieren. Denn den Wohlstand und die Zukunftsfestigkeit unseres Landes müssen wir uns immer wieder neu erarbeiten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hatte den zweiten Digitalisierungsbericht (PDF) zuvor im Kabinett vorgestellt. „Etliche Vorhaben sind schon weit fortgeschritten oder gar abgeschlossen, viele Innovationen können von den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt werden. Dabei werden die Chancen und Herausforderungen durch den digitalen Wandel deutlich. Und das Wichtigste: Die Digitalisierung nützt den Menschen im Land, bringt Innovationen hervor und legt das Fundament für neue Wertschöpfung und Prosperität. Die Digitalisierung ist für die Menschen da. Wir stärken damit auch das Vertrauen in neue Technologien. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um im internationalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben“, zog Digitalisierungsminister Thomas Strobl Bilanz: „Baden-Württemberg war bei der Gestaltung der Digitalisierung in dieser Form – ganzheitlich und konsequent – bundesweit Vorreiter. Nur so bleiben wir die Region mit der stärksten Innovationskraft in Europa.“

Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden

Schwerpunkte der Digitalisierungsstrategie sind die Intelligente Mobilität, Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie Kommunen und Verwaltung. Zu den Querschnittsbereichen zählten neben Forschung, Entwicklung und Innovation auch digitale Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Energiewende sowie Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz. „Besonderes Augenmerk legen wir außerdem darauf, Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden und über die Umsetzung zu informieren“, unterstrich Strobl.

Einzelne Themenbereiche und Projekte:

  • Schnelles Internet wird flächendeckend verfügbar
  • Baden-Württemberg auf dem Weg zum Mobilitätsland Nummer 1
  • Mit digitalen Anwendungen die Gesundheit fördern
  • Landwirte und Mittelständler bei der Transformation unterstützen
  • Digitale Angebote von Kommunen und Verwaltung fördern
  • Mit mehr Datensicherheit und Verbraucherschutz ins digitale Zeitalter
  • Innovative Start-ups fördern
  • Forschung, Entwicklung und Innovation fördern
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Presse
news-455 Wed, 11 Mar 2020 10:24:47 +0100 Industriebetriebe mit digitalen Geschäftsmodellen sind produktiver und innovationsfähiger https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/industriebetriebe-mit-digitalen-geschaeftsmodellen-sind-produktiver-und-innovationsfaehiger/ Welche Umsatzpotenziale und Produktivitätseffekte haben digitale Geschäftsmodelle für Industriebetriebe? Und wie weit sind sie verbreitet? Diesen Fragen widmet sich eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Rahmen der repräsentativen Betriebsbefragung »Modernisierung der Produktion«. Ihr Fazit: Digitale Geschäftsmodelle können für das Verarbeitende Gewerbe ein entscheidender zukünftiger Wettbewerbsfaktor sein – wenn eine klare Kundenorientierung vorliegt und digitale Technologien gezielt eingesetzt werden. Immer mehr Betriebe wandeln sich vom reinen Produkthersteller zum innovativen Lösungsanbieter mit neuartigen Geschäftsmodellen und ergänzen ihr Kernprodukt um komplementäre Services. Die Digitalisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil digitale Technologien in hohem Maße die Entstehung neuer Geschäftsmodelle erleichtern. In Zukunft wird der Wettbewerb nicht mehr alleinig zwischen Produkten oder Prozessen, sondern vielmehr zwischen Geschäftsmodellen stattfinden und für Industriebetriebe neue Wachstumspotenziale und Märkte mit sich bringen.

Vor diesem Hintergrund geht die neueste Ausgabe der Mitteilungen aus der Erhebung "Modernisierung der Produktion" der Frage nach, welche (digitalen) serviceorientierten Geschäftsmodelle für industrielle Anwendungen existieren, wie verbreitet und wie lukrativ sie sind. Zudem ist von Interesse, welche Unternehmen hier Vorreiter sind und ob digitale Geschäftsmodelle die Wettbewerbsfähigkeit begünstigen. Basis für die Beantwortung dieser Fragen waren die Angaben von 1.282 Firmen, die an der repräsentativen Erhebung Modernisierung der Produktion 2015 des Fraunhofer ISI teilgenommen haben.

Digitalisierung begünstigt serviceorientierte Geschäftsmodelle in der Industrie
Die Auswertungen zeigen zunächst, dass 42 Prozent aller befragten Betriebe mindestens ein komplementäres Geschäftsmodell einsetzen. Am häufigsten werden mit 23 Prozent Full-Serviceverträge zur Instandhaltung von Produkten offeriert, gefolgt von der Maschinen- und Produktvermietung (15%). Bei einer tiefergehenden Analyse der Geschäftsmodellanbieter wird deutlich, dass rund 32 Prozent aller Betriebe bereits digitale Techniken für ihre Geschäftsmodellangebote nutzen und lediglich 9 Prozent aller Industrebetriebe ihre Geschäftsmodelle analog betreiben, also dabei ganz auf digitale Techniken verzichten. Ab dem Jahr 2000 stieg der Anteil der Betriebe mit serviceorientierten Geschäftsmodellen von ca. 20 auf über 40 Prozent an, was nicht zuletzt auch neuen digitalen Technologien zu verdanken ist.

Ein Blick auf die Betriebsgröße verdeutlicht, dass es weniger (28%) kleine Betriebe (unter 50 Beschäftigte) sondern vielmehr (61%) Großbetriebe (ab 1000 Beschäftigte) sind, die digitale Geschäftsmodelle anbieten. Die kleinen Betriebe setzen zu einem relevanten Teil derzeit weiterhin auf analoge Geschäftsmodelle. Sie scheinen beim Einsatz digitaler Techniken größere Schwierigkeiten zu haben, was in erster Linie auf fehlendes Know-how bzw. benötigte Ressourcen zurückzuführen ist.

Industriebetriebe mit digitalen Geschäftsmodellen sind wettbewerbsfähiger
Doch wie wirken sich digitale Geschäftsmodelle auf die Wettbewerbssituation, Innovationsfähigkeit und Produktivität von Unternehmen aus? Es zeigt sich, dass die digitalen Geschäftsmodellanbieter unter allen Industrieunternehmen diejenigen mit dem größten Umsatzanteil (17%) durch Serviceangebote sind und jeder vierte Betrieb von ihnen als Serviceinnovator gilt - also in den vergangenen drei Jahren eine wichtige Serviceinnovation eingeführt hat. Zudem verfügen die digitalen im Vergleich zu den analogen Geschäftsmodellanbietern über eine deutlich höhere Produktivitätsrate - es ergibt sich eine Differenz von 17.000 Euro Arbeitsproduktivität je Beschäftigtem, die sich durch mehr Effizienz infolge automatisierter Prozesse erklären lässt.

Dr. Christian Lerch, Mitautor der Studie und Leiter des Geschäftsfelds Industrieller Wandel und neue Geschäftsmodelle am Fraunhofer ISI, fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen: "Digitale Geschäftsmodelle können in Zukunft durchaus zum Wettbewerbsfaktor für die Industrie werden, da sich mit ihnen nicht nur höhere Serviceumsätze erzielen lassen, sondern sie auch eine höhere Innovationsfähigkeit im Servicegeschäft mit sich bringen. Da sie auch die Produktivität entscheidend erhöhen, sollten Industriebetriebe beim Angebot neuer Geschäftsmodelle genau prüfen, inwieweit digitale Techniken zum Einsatz kommen können - denn ihr gezielter Einsatz gepaart mit einer klaren Kundenorientierung führt zu einem entscheidenden zukünftigen Wettbewerbsfaktor."

Quelle: Fraunhofer ISI

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Presse Technologietrends Zukunft der Arbeit
news-454 Thu, 05 Mar 2020 10:26:16 +0100 Wirtschaftsministerium veranstaltet „Forum Ausbildung 4.0“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-veranstaltet-forum-ausbildung-40/ Wie kann Ausbildung 4.0 aussehen? Was machen Bund, Land, Wissenschaft und Wirtschaft, um die berufliche Ausbildung digital und zukunftsfähig aufzustellen? Um genau diese Fragen drehte sich heute (5. März) das „Forum Ausbildung 4.0“ des Wirtschaftsministeriums im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. „Für unsere Unternehmen ist essentiell, dass die Inhalte der Ausbildungsberufe der technologischen Entwicklung und insbesondere der Digitalisierung entsprechen. Dafür sind wir gut gerüstet, da die Initiative zur Modernisierung der Ausbildungsberufe von der Wirtschaft und den Gewerkschaften ausgeht. Zugleich ist die Digitalisierung eine große Chance für die Unternehmen, um junge Menschen für die Ausbildung zu gewinnen. Eine Ausbildung, die neuestes digitales Knowhow vermittelt, ist für junge Menschen hoch attraktiv“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Beispiele sind die Ausbildungsberufe der industriellen Metall- und Elektroindustrie sowie die Ausbildungsberufe Orthopädieschuhmacher/-in, Hörakustiker/-in und Kaufmann / Kauffrau im E-Commerce. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dieter Spath, Institutsleiter des Fraunhofer IAO und des IAT der Universität Stuttgart sowie Präsident von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), und Dr. Martin Krämer, Mitglied des Vorstands der SICK AG, sprach die Ministerin in einer Podiumsdiskussion über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Berufsausbildung und wichtige Kernkompetenzen der Auszubildenden. „In allen rund 330 Ausbildungsberufen ist der Kern weiterhin die Erlangung der beruflichen Handlungsfähigkeit. Die Auszubildenden lernen, Probleme zu erkennen, zu analysieren und zu lösen. Gerade diese Fähigkeiten sind in der digitalen Transformation besonders wichtig“, so Hoffmeister-Kraut.

Auch bereits erarbeitete Lösungsansätze sind Thema der Veranstaltung. Die ersten von insgesamt neun vom Wirtschaftsministerium geförderten Modellprojekte zur Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung präsentierten ihre Ergebnisse. „Die Modellprojekte zeigen deutlich, dass alle Beteiligten von digitalen Lernmethoden und der Vermittlung von digitalen Kompetenzen profitieren. Die Lernerfolge der Auszubildenden werden gesteigert, digitale Lernplattformen verbessern die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Betrieben. Von der Vermittlung digitaler Kompetenzen in der überbetrieblichen Ausbildung profitieren gerade kleine und mittlere Betriebe, insbesondere im Handwerk“, erklärte die Ministerin. In den Projekten wurden zahlreiche digitale Lernaufgaben von den beteiligten Berufsschulen, Betrieben und überbetrieblichen Bildungsstätten entwickelt und erprobt. Insgesamt wurden mit den neun Modellprojekten über 1.700 Auszubildende in ganz unterschiedlichen Bereichen erreicht – von der Mechatronik über den Baubereich bis hin zu kaufmännischen Berufen. Das Wirtschaftsministerium fördert die neun Projekte mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Wichtige Projektergebnisse sind:

  • Mit fachdidaktisch ausgearbeiteten digitalen Lernmaterialien können beachtliche Lernerfolge erzielt werden – auch weil die Auszubildenden auf ihren jeweiligen Lernniveaus besser abgeholt und gezielt gefördert werden können.
  • Mit gemeinsam genutzten digitalen Lernplattformen kann die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Betrieb deutlich gesteigert werden. Damit gewinnt die wichtige Lernortkooperation mit der Digitalisierung an Bedeutung.
  • In kaufmännischen Berufen hat der Einsatz von Unternehmenssoftware in der Berufsschule nachweisbare Vorteile. Voraussetzung dafür ist, dass dies fachdidaktisch gut in den Berufsschulunterricht eingebettet wird.
  • Die überbetriebliche Ausbildung eignet sich besonders, um grundlegende Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung zu vermitteln. Sie hilft gerade kleinen und mittleren Betrieben, in denen neue Technologien nicht von Beginn an eingesetzt werden können.

Übersicht der geförderten Projektträger und Projektbeteiligten:

  1. Berufsförderungswerk der südbadischen Bauwirtschaft GmbH, Freiburg, mit dem Kompetenzzentrum Elementiertes Bauen KOMZET BAU BÜHL
    Projektpartner: INTERVAL GmbH
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schulen Bühl und Offenburg
    Beteiligte Betriebe: regionale Baubetriebe
  2. Industrie- und Handelskammer Ulm
    Projektpartner: Forschungsinstitut betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schule Ehingen und Karl-Arnold-Schule Biberach
    Beteiligte Betriebe: 40 regionale Ausbildungsbetriebe
  3. Zollernalbkreis
    Projektpartner: Technische Universität Darmstadt
    Beteiligte berufliche Schule: Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Balingen
    Beteiligte Betriebe: Bizerba SE & Co. KG Balingen, Gühring KG Albstadt
  4. Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
    Beteiligte berufliche Schulen: Technische Schule Aalen, Gewerbliche Schulen Göppingen und Schwäbisch Gmünd
    Beteiligte Betriebe: Carl Zeiss AG Oberkochen, Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH Amstetten, Robert Bosch Automotive Steering GmbH Schwäbisch Gmünd
  5. Universität Dresden in Kooperation mit der Universität Stuttgart
    Projektpartner: Bildungshaus der IHK Region Stuttgart
    Beteiligte berufliche Schulen: Grafenbergschule Schorndorf, Gewerbliche Schule Waiblingen
    Beteiligte Betriebe: Andreas Stihl AG & Co. KG Waiblingen, Robert Bosch Packaging Technology GmbH Waiblingen
  6. Universität Konstanz
    Projektpartner: Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ehemals Landesinstitut für Schulentwicklung), Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freiburg (Berufliche Schulen), IHK Hochrhein-Bodensee, IHK Bodensee-Oberschwaben
    Beteiligte berufliche Schulen: Kaufmännisches Schulzentrum Böblingen, Kaufmännische Schulen Donaueschingen, Wessenbergschule Konstanz, Robert-Gerwig-Schule Singen, Constantin-Vanotti-Schule Überlingen, Kaufmännische Schulen Waldshut-Tiengen, Erich-Bracher-Schule Kornwestheim, Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen, Theodor-Heuss­Schule Reutlingen, Berufliches Schulzentrum Waldkirch, Max-Weber-Schule Freiburg, Albert-Schäffle-Schule Nürtingen
  7. Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateur-Handwerks mit dem Bildungszentrum Leonberg-Rutesheim
  8. Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein mit dem Bildungszentrum Offenburg
  9. Handwerkskammer Konstanz mit den Bildungsakademien Rottweil, Singen und Waldshut
    Projektpartner: Institut für KMU und Handwerk an der Allensbach Hochschule Konstanz

Veranstaltungsbilder und -materialien:

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Lebenslanges Lernen 100% Zukunft der Arbeit 100% Forum
news-453 Mon, 02 Mar 2020 11:54:02 +0100 Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020: „Open Innovation – So spielen Sie mit“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/open-innovation-kongress-baden-wuerttemberg-2020-open-innovation-so-spielen-sie-mit/ Unter dem Motto „Open Innovation – So spielen Sie mit“ veranstalten das Wirtschaftsministerium und Steinbeis 2i/Steinbeis Europa Zentrum heute (2. März) in Stuttgart den Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020. In diesem Jahr stehen Best Practice-Beispiele aus dem Mittelstand, Zukunftstechnologien sowie Open Innovation Netzwerke im Mittelpunkt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut appellierte in ihrer Eröffnungsrede insbesondere an die mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg, Open Innovation für sich zu nutzen: „Innovationen sind der Schlüssel für unsere baden-württembergische Erfolgsgeschichte. Open Innovation ist dabei eine Riesenchance, insbesondere für unseren Mittelstand.“ Es sei wichtig, dass Unternehmen sich vernetzen und Anregungen, Impulse und Inspirationen von außen einholen, so Hoffmeister-Kraut. „Denn Innovationen entstehen immer häufiger an den Schnittstellen verschiedener Technologien und durch Kooperation ganz unterschiedlicher Partner.“

Die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene steuerliche FuE-Förderung könne einen zusätzlichen Schub für Innovationen bringen, so die Ministerin. „Deshalb habe ich mich im vergangenen Jahr erfolgreich im Bundesrat dafür eingesetzt. Gemeinsam mit anderen Ländern konnten wir erreichen, dass auch die Förderung der Auftragsforschung im Gesetz verankert wurde. Insbesondere die Auftragsforschung kann für kleine und mittlere Unternehmen eine Chance sein, ihre Open Innovation Aktivitäten zu verstärken.“ Gerade auch angesichts der aktuellen Konjunkturlage seien aber noch umfassendere Steuerentlastungen notwendig, damit die Unternehmen im Land größere finanzielle Spielräume haben, um ihre Innovationsaktivität weiter zu steigern, forderte die Ministerin.

Mit über 1.200 Anmeldungen ist die fünfte Auflage des Open Innovation Kongresses die bisher größte Open Innovation Veranstaltung in Deutschland. „Dieser neue Rekord zeigt uns einmal mehr, dass wir mit dem Format ins Schwarze getroffen haben“, freute sich die Ministerin.

Programm bietet Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020 setzt erneut kreative Impulse für eine offene Innovationskultur. Er bietet Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in verschiedenen Formaten die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Ansätze aus der Praxis kennenzulernen. Bei dem Podium „Bühne frei für Open Innovation im Mittelstand“ berichten beispielsweise Geschäftsleiterinnen und Geschäftsleiter über ihre Erfahrungen. Zudem pitchen Open Innovation Netzwerke im Rahmen des „Open Innovation Playground“.

Am Nachmittag informieren Workshops unter anderem zu der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle mit Open Innovation, Patentschutz bei Open Innovation, Werkzeugen zur Umsetzung von kollaborativen Innovationen und Open Innovation Methoden wie dem Design Sprint. Während der Veranstaltung gibt eine eigene Veranstaltungs-App den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Orientierung zum Programm und den Speakern.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Bilder der Veranstaltung

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-450 Tue, 18 Feb 2020 08:42:20 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes für kleine und mittlere Unternehmen aus https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-des-landes-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-aus/ „Gerade unsere zahlreichen mittelständischen Unternehmen haben ein großes Innovationspotential und tragen mit viel Neugier und Mut zur Veränderung maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei. Deren Wettbewerbsfähigkeit ist wichtige Voraussetzung für den Wohlstand unseres Landes“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Februar anlässlich der Veröffentlichung der diesjährigen Ausschreibung. „Mit dem Innovationspreis ehren wir auch 2020 wieder unkonventionelle Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg. Gerade in Zeiten zunehmender Herausforderungen sind Innovationen der wichtigste Treiber und Erfolgsfaktor für einen starken und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort“, so die Ministerin. Baden-Württemberg ist bundes- und europaweit weiterhin führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die FuE-Ausgabenintensität erreichte zuletzt mit 5,6 Prozent einen neuen Rekordwert.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926-1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet.

Die Rahmenbedingungen:

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2020 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und mit Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden am 10. November 2020 im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen sowie den Link zur Online-Bewerbung gibt es hier oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Einen Rückblick auf die Preisverleihung 2019

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Presse Produktentstehung Technologietrends
news-448 Wed, 12 Feb 2020 17:23:42 +0100 Wirtschaftsministerium startet Wettbewerb „KI-Champion BW“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-wettbewerb-ki-champion-bw-1/ „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft. Wir müssen noch besser darin werden, Forschungsergebnisse schnell und erfolgreich in die kommerzielle Anwendung zu bringen. Mit den ‘KI-Champions BW‘ zeichnen wir Best-Practice-Beispiele aus und regen die Unternehmen in Baden-Württemberg branchenübergreifend an, eigene KI-Lösungen zu entwickeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart anlässlich der Veröffentlichung der Ausschreibung. „Die Unternehmen leisten mit ihren Ideen einen wichtigen Beitrag zum Ausbau eines erfolgreichen und zukunftsfähigen KI-Standorts Baden-Württemberg.“ „Zahlreiche Unternehmen im Land setzen KI-Lösungen bereits sehr vielversprechend und erfolgreich um. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass möglichst viele Betriebe von diesen Beispielen profitieren können“, so die Ministerin weiter. Die Bekanntgabe der ausgewählten Projekte erfolgt öffentlichkeitswirksam voraussichtlich im Rahmen des Digitalgipfels am 4. Mai 2020. Außerdem sollen die Best-Practice Beispiele auf dem Portal https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ mit Projektsteckbriefen, Fotos und Videos anschaulich veröffentlicht werden.

Der Wettbewerb „KI-Champion BW“ ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Wirtschaftsministeriums. Er wird erstmals ausgeschrieben und richtet sich an Unternehmen und wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Bewerbungen können bis zum 18. März 2020 über das Online-Bewerbungsformular eingereicht werden. Eine Expertenjury wird die vollständig eingegangenen Bewerbungen bewerten. 

„Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ will das Wirtschaftsministerium die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorantreiben. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten von KI vertraut zu machen. Auch die Entstehung ganz neuer KI-Unternehmen soll gefördert werden.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-445 Tue, 11 Feb 2020 14:23:36 +0100 „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ wirkt und wird weiter gefördert https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/zukunftsinitiative-handwerk-2025-wirkt-und-wird-weiter-gefoerdert/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold haben heute (10. Februar) im Rahmen eines Betriebsbesuchs beim Handwerksunternehmen ADREX Photovoltaikanlagen in Horb am Neckar eine positive Bilanz der „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ gezogen. „Die Zukunftsinitiative ist eine große Hilfe für die Handwerksbetriebe. Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist hoch: Über 4.000 Betriebe haben beispielsweise die Beratungs- und Unterstützungsangebote in Anspruch genommen“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Diesen angestoßenen Prozess zur Zukunftssicherung des Handwerks führen wir nun konsequent weiter und fördern die Initiative mit weiteren vier Millionen Euro bis 2021.“ Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), ergänzte: „Die Zukunftsinitiative setzt mit den Offensiven für Personal, Strategie und Digitalisierung genau an den richtigen Handlungsfeldern an. Im Handwerk fehlen beispielsweise rund 40.000 Fachkräfte, rund 10.000 Lehrstellen sind zu besetzen und in den nächsten Jahren stehen rund 20.000 Betriebe zur Nachfolge an.“

Insgesamt hat das Land für die vielfältigen Maßnahmen 4,4 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Ziel des dialogorientierten Projekts ist es, künftige Herausforderungen, Chancen und Potenziale für das baden-württembergische Handwerk zu identifizieren und zu unterstützen. In den drei Schwerpunktthemen wurden vielfältige geförderte Maßnahmen umgesetzt, wie Fachveranstaltungen, Intensivberatungen, Erfahrungsaustauschgruppen oder Modellprojekte für innovative digitale Geschäftsmodelle im Handwerk.

Die ADREX Photovoltaikanlagen GmbH & Co. KG in Horb am Neckar hat sich mithilfe der Intensivberatung im Rahmen der Initiative beispielsweise in der Kundenberatung neu aufgestellt. „Am Beispiel von ADREX Photovoltaikanlagen kann man eindrucksvoll sehen, wozu etwa eine Intensivberatung einen Betrieb befähigen kann: Am Ende des Prozesses stand eine komplett digitalisierte Kundenberatung“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Handwerkspräsident Rainer Reichhold fügte hinzu: „ADREX ist ein moderner, innovativer Handwerksbetrieb, der mit der Photovoltaik ein zukunftsfähiges Geschäftsfeld abdeckt. Es spricht für die Qualität der Intensivberatung, dass auch ein solches Unternehmen gerne die Unterstützung in Anspruch genommen hat.“

4.000 Betriebe in der Personalberatung und 3.900 Intensivberatungstage

Neben 4.000 Betrieben, die eine Personalberatung bei den Handwerkskammern in Anspruch genommen haben, gab es rund 3.900 Intensivberatungstage Strategie und Personal über die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), ein Tochterunternehmen des Handwerkstages. Es wurden außerdem über 40 Fachveranstaltungen bei Kammern und Innungs- und Fachverbänden mit rund 2.700 Teilnehmern aus Handwerksbetrieben, zwölf Erfahrungsaustauschgruppen sowie Digitalisierungswerkstätten und Modellprojekte durchgeführt. Daneben wurde eine Online-Plattform entwickelt, auf der sich Betriebsinhaber zu allen Themen rund um „Mitarbeiter finden, binden und führen“ informieren können.

„Ganz besonders freut mich, dass wir beispielsweise bei der Personalberatung viele kleine Betriebe erreichen konnten, die sich mangels Zeit oder Ressourcen bisher noch nicht mit strategischen Zukunftsthemen auseinandersetzen konnten“, betonte die Ministerin.

Handwerkspräsident Rainer Reichhold sagte: „Schön, dass es mit ‚Handwerk 2025‘ auch in den nächsten zwei Jahren weitergeht. Denn die hohe Nachfrage bei den verschiedenen Angeboten zeigt: Der Bedarf bei den Betrieben ist groß. Die Herausforderungen, die es für das Handwerk zu bewältigen gilt, werden auch in den kommenden Jahren nicht kleiner. Da ist Unterstützung unerlässlich.“

Die „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“

Die „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ ist ein gemeinsames Projekt des Wirtschaftsministeriums und des Baden-Württembergischen Handwerkstages. Ausgangspunkt war eine umfassende Struktur- und Bestandsanalyse sowie ein Strategiekonzept, aus dem die Maßnahmen in den Handlungsfeldern Personal, Strategie und Digitalisierung abgeleitet wurden. Die Maßnahmen wurden in den Jahren 2018 und 2019 sukzessive in enger Kooperation mit den Handwerksorganisationen umgesetzt. Das vielseitige Angebot umfasst unter anderem individuelle Beratungen, Workshops, Erfahrungsaustauschgruppen und innovative Modellprojekte zu den Schwerpunktbereichen Personal, Strategie und Digitalisierung.

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Presse Baden-Württemberg Produzierendes Handwerk 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100%
news-443 Fri, 07 Feb 2020 12:29:26 +0100 Wirtschaftsministerium setzt erfolgreiches Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ fort https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-setzt-erfolgreiches-foerderprogramm-start-up-bw-pre-seed-fort/ Das Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ zur Frühphasenfinanzierung von Start-ups ist in der Pilotphase erfolgreich angelaufen und wird bis 2021 fortgesetzt. Dafür stehen insgesamt 14 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir haben mit ‚Start-up BW Pre-Seed‘ sehr schnell eine hohe Aufmerksamkeit und Nachfrage in der Start-up-Szene erzeugt. Unser Mut, neue Wege bei der Gründungsförderung zu gehen, hat sich ausgezahlt. Es ist wichtig für die Innovationskraft unseres Wirtschaftsstandorts, dass wir das Programm fortsetzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Februar) in Stuttgart. 

Inzwischen seien 61 Start-ups mit durchschnittlich rund 200.000 Euro aus Landesmitteln finanziert worden, so Hoffmeister-Kraut. „Durch die Frühphasenfinanzierung konnten die Gründerinnen und Gründer darüber hinaus rund 3,5 Millionen Euro durch private Ko-Investoren mobilisieren. Investitionsschübe in der frühen Phase der Gründung können das Wachstum von Start-ups regelrecht beflügeln.“ Die Start-ups stammen überwiegend aus dem Bereich Software, AI und Cyber Security. 

Als erstes durch Pre-Seed finanziertes Start-up hat HQS Quantum Simulations bereits eine Anschlussfinanzierung gesichert. Das Start-up, das vom CyberForum betreut wird, berät und entwickelt Software zur Simulation von Molekülen und Materialien, beschleunigt durch Quantencomputer. Auch mehrere weitere Start-ups befinden sich derzeit in Verhandlungen für Anschlussfinanzierungen. „Dass immer mehr Start-ups durch unser Förderinstrument reif für die erste große Finanzierungsrunde werden, zeigt uns, dass wir hier den richtigen Impuls setzen“, freute sich Hoffmeister-Kraut.

Bereits im November 2019 seien die Fördermittel der Landesregierung für die Pilotphase aufgebraucht gewesen. „Für die neue Runde in diesem Jahr befinden sich schon zahlreiche aussichtsreiche Start-ups im Auswahlprozess“, betonte die Ministerin.

Zu „Start-up BW Pre-Seed“

Das bundesweit einmalige Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ setzt früher als bisherige Förderungen an und schließt die Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung, der sogenannten Pre-Seed-Phase. Die eigenen Finanzmittel der Start-ups werden in dieser Phase häufig aufgebraucht, während private und institutionelle Anleger aufgrund des Risikos oftmals noch zurückhaltend sind. Wenn der Schritt vom Prototyp zum Markteintritt erfolgen muss, bedeutet das nicht selten das Aus für viele gute Geschäftsideen. 

Die Frühphasenförderung trägt dazu bei, dass mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden. „Start-up BW Pre-Seed“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. 

Die Auswahl der Start-ups erfolgt in enger Einbindung der Pre-Seed-Partner an aktuell elf Standorten im Land – erfahrene Start-up-Inkubatoren und Acceleratoren, die innovative Gründungsvorhaben intensiv betreuen. Start-ups können nur auf Empfehlung eines Pre-Seed-Partners und mit privater Ko-Finanzierung einen Pre-Seed-Antrag stellen. Der Partner bwcon aus Stuttgart betreut aktuell 26 der geförderten Start-ups, gefolgt von 14 im Karlsruher CyberForum.

Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut. 

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100%
news-442 Wed, 05 Feb 2020 11:20:04 +0100 Landesregierung prüft Realisierung eines großen Innovationsparks für Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/landesregierung-prueft-realisierung-eines-grossen-innovationsparks-fuer-kuenstliche-intelligenz/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat den globalen Immobiliendienstleister CBRE mit einer Machbarkeitsstudie für den Aufbau eines großen Innovationspark KI (Künstliche Intelligenz) beauftragt. „KI – Made in Baden-Württemberg. Diesem Qualitätssiegel wollen wir künftig internationale Strahlkraft verleihen. Im Bereich der KI-Forschung sind wir bereits hervorragend aufgestellt - jetzt muss es vor allem darum gehen, KI-basierte Produkte und Dienstleistungen noch schneller zu testen und an den Markt zu bringen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. „Ein Innovationspark könnte dem KI-Standort Baden-Württemberg einen enormen Schub geben. Er ist eine große Chance für Baden-Württemberg, um unsere Wirtschaft zukunftsgerichtet zu diversifizieren und neue Beschäftigungsfelder zu erschließen.“ 

Anforderungen an einen Innovationspark KI

„Wir wollen einen wirksamen und sichtbaren Magneten schaffen für Unternehmen, nationale und internationale Start-ups, Forschungseinrichtungen, KI-Investoren, Business Angels und VC-Geber und ganz besonders auch für KI-Talente. Diese Akteure sind entscheidende Treiber für den KI-Standort Baden-Württemberg“, so die Ministerin. Im Innovationspark KI sollen Unternehmen KI-basierte Produkte und Dienstleistungen optimal und in hohem Tempo entwickeln, testen und an den Markt bringen. Um optimale Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, soll er Maßstäbe setzen für die Infrastruktur von Innovationszentren, etwa mit entsprechenden Rechenkapazitäten, Test- und Experimentieranlagen, bei der Zusammenarbeit für Innovationen (Open Innovation) sowie bei Klimaschutz und Ressourcenschonung. Der Innovationspark soll gleichermaßen einen Beitrag zum Ausbau bestehender Stärken der baden-württembergischen Wirtschaft sowie zur Entwicklung neuer Stärken in wichtigen innovativen Zukunftsfeldern leisten. Er soll bestehende Einrichtungen im Land sinnvoll ergänzen und damit die existierende Innovationslandschaft bereichern und ausbauen. Das Vorhaben sei auch als Leuchtturmprojekt im Sinne des Green Deals der neuen EU-Kommission zu sehen. „KI-made in BW“ stehe dabei für höchste ethische Standards und leiste einen aktiven Beitrag zur Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen, wie Klimaschutz, Gesundheit, Energieversorgung und Ernährung, so Hoffmeister-Kraut.

„Wenn Baden-Württemberg den Anspruch hat, in der Weltliga der KI-Hotspots mitzuspielen, dürfen wir keine Zeit verlieren und müssen schnell passende Strukturen schaffen, um unser Land noch stärker als globales Zentrum für KI-Wertschöpfung ins Blickfeld zu rücken“, sagte Hoffmeister-Kraut mit Blick auf großflächige Innovationsparks in anderen Innovationsregionen Deutschlands, Europas und der Welt. Hierzu zählen beispielsweise der LabCampus am Flughafen München, die Wissenschaftsstadt Adlershof in Berlin, aber auch der Innovationspark Zürich oder, wie jüngst auf der CES bekanntgegeben, die „Woven City“ in Japan. „Auf großen Flächen entstehen ganz neue Innovations-Ökosysteme, die als Kraftzentren die entsprechenden Regionen bei Innovationen und Wirtschaftskraft zusätzlich voranbringen. Baden-Württemberg darf hier nicht den Anschluss verlieren“, sagte die Ministerin. Von der finanziellen Dimension wäre der Innovationspark das größte Innovationsprojekt mit öffentlicher Ko-Finanzierung in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten.

Ziel der Machbarkeitsstudie „Innovationspark KI“

Dem Auftrag für die Machbarkeitsstudie ging ein entsprechender Kabinettsbeschluss der Landesregierung sowie eine europaweite Ausschreibung in Form eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb voraus. Die Studie soll mögliche Flächen in Baden-Württemberg identifizieren und Auskunft darüber geben, welche Erfolgsfaktoren für Innovationsparks im „Weltklasseformat“ gegeben sein müssen, wie tragfähige Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für einen Innovationspark KI aussehen könnten, wie ein faires Standortauswahlverfahren aufgesetzt werden sollte und welche thematischen Schwerpunktsetzungen möglich und sinnvoll sind. Das Land stellt dafür 500.000 Euro zur Verfügung. 

„Angesichts des atemberaubenden Tempos bei den grundlegenden Innovationsentwicklungen weltweit müssen wir auch bei der Innovationspolitik noch mehr Tempo aufnehmen. Wir müssen noch schneller darin werden, in zentralen Zukunftsthemen Forschungsergebnisse zu Produkten und Dienstleistungen zu machen, Finanzmittel zu akquirieren und die dafür notwenigen Partnerinnen und Partner zu finden“, so Hoffmeister-Kraut. Vom Dienstleister CBRE erwartet die Ministerin daher innerhalb eines Jahres eine Entscheidungsgrundlage, ob der Innovationspark KI von Seiten des Landes weiterverfolgt werden sollte. „Projekte dieser Dimension und Komplexität müssen extrem gut vorbereitet werden, um hinterher auch wirtschaftlich tragfähig zu sein“, sagte die Ministerin. 

Förderung durch EU angestrebt

Nach Aussage der Ministerin werde die Europäische Union nach heutigem Stand fünf bis zehn World Class AI Testing and Experimentation Facilities mit insgesamt rund zwei Milliarden Euro in den nächsten Jahren fördern. „Diese massiven Investitionen der EU zeigen, dass wir solch großflächige Innovationszentren benötigen, um auch künftig in der Weltliga der Innovationsregionen mitzuspielen. Wir schaffen damit in Baden-Württemberg bestmögliche Voraussetzungen für offene Innovationsprozesse, fördern die Ansiedlung großdimensionierter Testumgebungen und Reallabore für wertschöpfungsstarke Zukunftstechnologien und verbessern nicht zuletzt die Sichtbarkeit für Kapitalgeber und notwendige Talente“, so Hoffmeister-Kraut. „Wir sind in intensivem Austausch mit den Vertretern der EU, um mit der Machbarkeitsstudie hier die besten Voraussetzungen für eine Förderung seitens der EU zu schaffen.

Die Standortentscheidung für den Innovationspark KI sei derzeit völlig offen. Eine Standortauswahl werde aller Voraussicht nach erst nach einer Grundsatzentscheidung der Landesregierung für eine Realisierung des Innovationsparks erfolgen, frühestens also im Jahr 2021. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie gehe es auch darum herauszufinden, in welchen Kommunen bzw. Regionen Interesse an einem großflächigen Innovationspark bestehe, wie schnell gegebenenfalls die notwendigen Flächen verfügbar gemacht werden könnten und inwieweit auch grundsätzliche Bereitschaft für ein kommunales Engagement für einen Innovationspark KI von internationalem Format vorhanden sei. Wenn es im Rahmen der Machbarkeitsstudie möglichst konkrete Interessenbekundungen von kommunaler Seite gebe, könne dies ganz erheblich zur Beschleunigung der weiteren Prozesse beitragen. „Wir wollen möglichst schnell in die Umsetzung kommen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Prof. Dr. Alexander von Erdély, CEO von CBRE in Deutschland, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Land Baden-Württemberg mit unserer internationalen Expertise unterstützen können. Damit wird das Vorhaben nicht nur hinsichtlich der Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu einem Leuchtturmprojekt, sondern der Rückgriff auf vorhandene Erfahrungen mit ähnlichen Vorhaben in der Immobilienbranche schafft auch nachhaltige Grundlagen für die weiteren Planungen.“

Weitere Informationen zur Machbarkeitsstudie Innovationspark KI gibt es unter anderem fortlaufend unter www.wirtschaft-digital-bw.de.

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die „Initiative Wirtschaft 4.0“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als „Dach“ und „kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivi-täten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet. 

Über CBRE

CBRE ist – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2018 – der größte globale Immobiliendienstleister. Mit mehr als 90.000 Mitarbeitern in über 480 Büros steht CBRE Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite. CBRE bietet ein breites Spektrum an integrierten Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie: von der strategischen und technisch-wirtschaftlichen Beratung wie u. a. beim An- und Verkauf oder der An- und Vermietung, über die Verwaltung und Bewertung von Immobilien bis hin zum Portfolio-, Transaktions-, Projekt- und Facility-Management. CBRE bietet über alle Assetklassen hinweg maßgeschneiderte Beratung aus einer Hand. Die CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ist ein Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de

 

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news-441 Mon, 03 Feb 2020 18:00:30 +0100 Popup-Labor BW in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-in-bad-mergentheim-und-tauberbischofsheim/ Das „Popup Labor Baden-Württemberg“ findet vom 5. bis 14. Februar 2020 in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim statt und lädt kostenfrei zum Lernen, Experimentieren und Vernetzen ein. „Das Popup Labor bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen in der Region eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (3. Februar) in Stuttgart. Rasante technologische Fortschritte und neue Geschäftsmodelle stellen gerade kleine und mittlere Unternehmen im Land vor große Herausforderungen. Häufig fehlt den Betrieben das nötige Personal, um sich strategisch mit den Zukunftsthemen auseinandersetzen. „Besondere Schwierigkeiten haben die Unternehmen in ländlicheren Regionen, da Unterstützungsangebote meist in den Ballungsräumen stattfinden. Mit dem Popup Labor setzen wir an diesem Punkt an und tragen die Digitalisierung in die Fläche des Landes – direkt zu den Unternehmen“, sagte die Ministerin.

Knapp zwei Wochen lang dreht sich beim „Popup Labor BW“ in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim alles rund um die Themen Innovationen und Digitalisierung. „Ich würde mich freuen, wenn viele Unternehmen aus der Main-Tauber-Region das Angebot wahrnehmen und sich beim Popup Labor mit den Chancen und Risiken der Zukunftsthemen beschäftigen“, so Hoffmeister-Kraut. Am Aktionstag „Digitalisierung und Nachhaltigkeit für BW und weltweit“ am 10. Februar wird die Ministerin selbst das Popup Labor besuchen.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Mergentheim, der Stadt Tauberbischofsheim und der DHBW Mosbach, Campus Bad Mergentheim ist ein vielseitiges Programm entstanden: Von der Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Logistik über die Digitalisierung im Handwerk oder der Gastronomie bis hin zu Innovationsmethodik, wie Scrum oder Co-Kreatives Arbeiten in Makerspaces können Unternehmer und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlreiche Veranstaltungen besuchen. „Ob Unternehmen die ersten Schritte in die digitale Zukunft wagen oder sich bereits mittendrin befinden – bei diesem Popup Labor ist für jeden etwas dabei“, so Hoffmeister-Kraut.

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news-440 Wed, 29 Jan 2020 10:06:56 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Start-up BW Accelerator „Stoff im Kopf“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-start-up-bw-accelerator-stoff-im-kopf/ Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau des speziell für Start-ups der Textilwirtschaft ausgerichteten Start-up BW Accelerators mit rund 85.000 Euro. „Mit unserem neuen Start-up BW Accelerator ‚Stoff im Kopf‘ unterstützen und qualifizieren wir ganz gezielt Start-ups in der Textilwirtschaft und deren branchenspezifischen Belange“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau des speziell für Start-ups der Textilwirtschaft ausgerichteten Start-up BW Accelerators mit rund 85.000 Euro.

Die Entwicklung neuer Materialien und Oberflächen im Bereich der technischen Textilien sei für die Textilwirtschaft in Baden-Württemberg, und traditionell gesehen insbesondere in der Region rund um Reutlingen von zentraler Bedeutung, so die Ministerin. „Mit innovativen Technologien für die Herstellung von Materialien können Start-ups die Bekleidungsbranche revolutionieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Und nicht nur das: Smarte Materialien bieten auch ein hochinnovatives Potenzial zur Entwicklung neuer Funktionalitäten im Bereich Healthcare, Smart Homes für die älter werdende Gesellschaft oder autonomes Fahren.“

Start-ups professionalisieren und beschleunigen

Im Rahmen der Landeskampgange Start-up BW unterstützt das Wirtschaftsministerium unter dem Begriff Start-up BW Accelerator technologie- oder branchenspezifische Zentren für Gründungsvorhaben mit hohem Potenzial, die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentrieren, professionalisieren und beschleunigen.

„Stoff im Kopf“ richtet sich an Absolventinnen, Berufstätige und junge Gründerteams, die ein Gründungsvorhaben im Bereich Textil anstreben und eine ausgearbeitete Gründungsidee eingereicht haben, um diese zu einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und kann studien- oder berufsbegleitend absolviert werden. Als Netzwerkpartner bindet die Hochschule Reutlingen den Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil, das Deutsche Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf sowie die Stadt Reutlingen und die Industrie- und handelskammer Reutlingen ein und baut ein Netzwerk zu potenziellen Industriepartnern auf.

Die Bewerbungsfrist für „Stoff im Kopf“ endet am 7. Februar 2020 und das fünfmonatige Qualifizierungsprogramm startet am 6. März 2020.

Quelle: startup bw

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Presse BW Regionen
news-439 Mon, 27 Jan 2020 12:58:18 +0100 "Popup-Labor BW" 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-2020-und-2021-an-fuenf-weiteren-standorten/ Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ wird 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten stattfinden. Für die kommenden beiden Jahre wurden die Standorte Schramberg, Konstanz, Renningen, Sigmaringen und Crailsheim ausgewählt. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (24. Januar) in Stuttgart bekannt. „Unsere Popup-Labore sind ein voller Erfolg. Ich freue mich daher sehr, dass wir das Format in weiteren Regionen Baden-Württembergs fortführen können. Mit den Popup-Laboren schaffen wir dezentrale Lern- und Expe-rimentierräume für unsere Unternehmen rund um Digitalisierung und Innovation“, sagte die Ministerin. „Die digitale Transformation bedeutet für unsere Unternehmen tiefgreifende Veränderungen. Mit den Popup-Laboren machen wir aktuelle Themen greifbar und unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen“, so Hoffmeister-Kraut. Das Popup-Labor bietet Unternehmen und deren Beschäftigten Orientierung in den Bereichen Digitalisierung, technologische Trends und Innovationsmethodik. In den dezentralen Lern- und Experimentierräumen können Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Beschäftigte gemeinsam mit Experten niederschwellig und ortsnah Zukunftsthemen erleben.

„Der domänenübergreifende Austausch ist ein ganz wesentlicher Innovationstreiber. Mit dem Popup-Labor wollen wir nicht nur Inhalte transportieren, sondern auch vor Ort einen Anlass zu Vernetzung der regionalen und überregionalen Wissensträger aus Wirtschaft und Wissenschaft schaffen und so einen Beitrag zur Stärkung regionaler Innovationssysteme leisten“, beschreibt Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung, die Ziele des von ihm konzipierten Formates.

Bei der aktuellen Standortvergabe wurden diejenigen Bewerber ausgewählt, die bei der Vergabe der Popup-Labore im vergangenen Jahr nicht zum Zuge gekommen waren. „Auf unseren Bewerbungsaufruf aus dem letzten Jahr haben wir eine hohe Anzahl exzellenter Bewerbungen erhalten. Das freut mich sehr und zeigt, dass sich die Unternehmen in Baden-Württemberg mit Leidenschaft und guten Ideen für ihre Region stark machen“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Standorte der Popup-Labore in der nächsten Förderperiode

Die Popup-Labore werden jeweils mit Partnern vor Ort realisiert. Durch deren Expertise können regionalspezifische Bedarfe zielgenau adressiert werden. Außerdem haben dadurch die Unternehmen auch nach der Ausrichtung des Popup-Labors vor Ort geeignete Ansprechpartner zu Innovationsthemen. Diese bewährte Zusammenarbeit wird auch in der neuen Förderperiode beibehalten.

Die kommenden Popup-Labore werden mit folgenden Partnern umgesetzt:

  • Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH und das Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg e. V. für den Standort Schramberg.
  • Der Landkreis Konstanz für den Standort Konstanz.
  • Die Stadt Renningen für den Standort Renningen.
  • Die WFS Wirtschaftsförderung Sigmaringen GmbH & Co. KG für den Standort Sigmaringen.
  • Der Landkreis Schwäbisch-Hall und die Stadt Crailsheim für den Standort Crailsheim.
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news-436 Tue, 21 Jan 2020 09:23:50 +0100 Effektive Kommunikation: CyberLab-Team BLACKPIN gewinnt "StartUp BW Pre-Seed" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/effektive-kommunikation-cyberlab-team-blackpin-gewinnt-startup-bw-pre-seed/ BLACKPIN ist ein sicherer Mobile Messenger für den B2B-Bereich. Über BLACKPIN kommunizieren Teammitglieder miteinander, tauschen Daten aus und können diese nachhaltig bis zu 15 Jahre lang archivieren. Der DSGVO-konforme Messenger ermöglicht den schnellen Austausch mit Kollegen, Kunden und anderen Geschäftspartnern. Die Kommunikation erfolgt durch eine Komplettverschlüsselung und die Archivierung der Daten auf Basis von zertifizierten deutschen Medizinstandards. Die Gesundheits- und Bankenbranche, die die höchsten Sicherheitsbestimmungen am Markt haben, sind deshalb Kernzielgruppe von BLACKPIN – generell ist das Kommunikationsinstrument aber für alle Unternehmen und Organisationen geeignet, die intern wie extern sicher kommunizieren wollen. „Mit unserem Finanzierungsprogramm ‚Start-up BW Pre-Seed‘ unterstützen wir aussichtsreiche Start-ups wie „BLACKPIN“ bereits in der frühen Gründungsphase. Denn in Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potential zum nächsten Mittelständler oder auch zu mehr steckt“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Genau dieses Potential wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“

Das neue Förderinstrument des Landes Baden-Württemberg für Startups setzt in einer frühen Phase an. Um aussichtsreiche Gründungsvorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife zu unterstützen, stellt Baden-Württemberg für das Pre-Seed-Programm in Summe 14 Mio. Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns über die Zusage und sind stolz und dankbar, dass wir es mit der professionellen Unterstützung unseres Betreuungspartners, dem CyberLab IT-Accelerator in Karlsruhe, geschafft haben. Mit der Förderung im Rücken können wir uns in den nächsten Monaten voll auf die Vermarktung unserer App konzentrieren. Wir wollen uns ein starkes Team im Bereich Sales und Marketing aufbauen, gleichzeitig aber auch in weitere Funktionen der App investieren“, zeigt sich Sandra Jörg, CEO von BLACKPIN, begeistert.

„Als Datenschutzbeauftragter und IT-Security-Experte ist mir das Potenzial des Messengers BLACKPIN auf der Veranstaltung ‚Ideen suchen Kapital‘ im Sommer 2010 direkt ins Auge gesprungen. Mit BLACKPIN steht endlich eine sicherer Messenger für den Einsatz in Organisationen aller Art zur Verfügung, egal ob Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Pflegeheime. BLACKPIN hat ein App-Tool geschaffen, mit dem diese DSGVO-konform, schnell und praktisch kommunizieren können. BLACKPIN bietet die gute Chance, die Kommunikation in der Organisation zu optimieren und birgt viele weitere Nutzenpotenziale. Vor allem gibt es mit BLACKPIN keinen Grund mehr, darüber zu klagen, dass die DSGVO den schnellen und flexiblen Austausch von Informationen verhindert“, beschreibt Gerold Bläse die Gründe, die ihn zu seinem Engagement bei BLACKPIN bewogen haben.
Nach drei Jahren Planung und Programmierung ist die Entwicklung der BLACKPIN-Mobile-App inzwischen nahezu abgeschlossen. Derzeit befindet sich der Messenger in der Markteinführung und im Test bei ersten Pilotkunden.

Quelle: CyberForum

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