Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sat, 18 Aug 2018 05:24:03 +0200 Sat, 18 Aug 2018 05:24:03 +0200 TYPO3 EXT:news news-190 Tue, 14 Aug 2018 17:41:00 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Projekt zur Verbesserung der Sicherheit von modernen Produktionsanlagen mit 3 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-projekt-zur-verbesserung-der-sicherheit-von-modernen-produktionsanlag/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Verbundprojekt für ein Anwendungs- und Validierungszentrum für Sicherheit im Engineering und im Betrieb von Produktionsanlagen „Roboshield“ mit 3 Millionen Euro. „Baden-Württemberg nimmt eine führende Rolle bei der Industrie 4.0, der industriellen Produktion der Zukunft, ein. Mit zunehmender digitaler Vernetzung von Prozessen nehmen auch die Herausforderungen an die Sicherheit der Produktionssysteme zu. Wir müssen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, sichere Software einzusetzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (14. August) in Stuttgart.

In dem Projekt „Roboshield“ werden zunächst Designmethoden und IT-Tools für die Entwicklung sicherer Module, Systeme und Applikationen erforscht. In einem zweiten Schritt wird ein Methodenbaukasten erstellt, mit dem Software-Ausrüster und produzierende Betriebe als Nutzer von Maschinen und Anlagen Unterstützung bei der Bewertung der Sicherheit von Software-Systemen und ihrer Anwendung in Produktionsumgebungen erhalten.

„Die konsequente wertschöpfungsketten-übergreifende digitale Vernetzung wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen grundlegenden Umbruch bei Produktionssystemen herbeiführen. Die Industrie 4.0 wird hocheffiziente und flexible Prozessabläufe ermöglichen und große Umsatzpotenziale erschließen. Es ist unser Anspruch, dass Produktionssysteme aus dem Land Baden-Württemberg unter allen Umständen sicher sind. Dabei geht es um die Abwehr von Schadsoftware wie auch um den Schutz der Beschäftigten in der Produktion, die beispielsweise Hand in Hand mit Robotern zusammenarbeiten. Das Projekt ,Roboshieldist damit ein weiterer Baustein in unserer Strategie, Baden-Württemberg als Leitanbieter und Leitmarkt für die Industrie 4.0 zu etablieren“, erläuterte Hoffmeister-Kraut die Förderung.

Kooperationspartner im Verbundprojekt sind das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe und das Institut für Anthropomatik und Robotik - Intelligente Prozessautomation und Robotik (IPR) im Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Presse
news-187 Thu, 02 Aug 2018 12:07:39 +0200 Dreitägige Digitalisierungs- und Ausbildungsreise in den Regionen Heilbronn-Franken und Stuttgart https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/dreitaegige-digitalisierungs-und-ausbildungsreise-in-den-regionen-heilbronn-franken-und-stuttgart/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz besucht während ihrer dreitägigen Digitalisierungs- und Ausbildungsreise (30. Juli bis 1. August) elf Betriebe, um sich vor Ort mit Geschäftsleitungen, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auszutauschen. Auf dem Programm stehen Betriebe aus Industrie, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Groß- und Einzelhandel, die sich besonders für die Ausbildung engagieren und die die Digitalisierung aktiv mitgestalten. „Unsere baden-württembergischen Betriebe sind bei der Ausbildung junger Menschen sehr engagiert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder stecken viel Herzblut in die Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses. Das möchte ich würdigen. Im Rahmen meiner Digitalisierungs- und Ausbildungsreise mache ich mir vor Ort einen Eindruck davon, mit welchen Maßnahmen die Unternehmen die Nachwuchsgewinnung und das herausragende Ausbildungsniveau sicherstellen. In diesem Jahr möchte ich mich auch gezielt darüber informieren, wie die Ausbildungsbetriebe die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Gerade im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs ist die Digitalisierung ein Plus, um als Arbeitgeber attraktiver zu sein“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

Die Gespräche mit Auszubildenden seien ihr ebenfalls sehr wichtig, so die Staatssekretärin: „Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer betrieblichen Ausbildung sehr zufrieden, das ist wichtig und die beste Werbung für unsere attraktive Berufsausbildung.“ Vor Ort in den Regionen Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Nordschwarzwald, Heilbronn-Franken und Stuttgart machte sich Schütz auch ein Bild von Best-Practice-Beispielen im Bereich Digitalisierung. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen von einer betrieblichen Ausbildung mit ihren guten Karrierechancen überzeugen. Umso mehr, da aktuell zahlreiche Berufe im Hinblick auf die Digitalisierung modernisiert worden sind.“ Als Beispiele nannte sie elf Metall- und Elektroberufe und vier IT-Berufe. „Außerdem bin ich auf meiner Reise beim Start des ganz neu geschaffenen Berufs ‘Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce‘ dabei.“ Der neue Ausbildungsberuf sei im Zuge der Digitalisierung geschaffen worden und werde im August 2018 eingeführt. Schütz betonte, dass die 327 Ausbildungsberufe laufend an die aktuelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden: „Sie sind also stets aktuell und bieten eine zukunftsfeste Karriereperspektive.“

Wirtschaftsstaatssekretärin übergibt Förderbescheide über insgesamt knapp 292.000 Euro
Im Rahmen ihres Besuches übergab Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz einen Förderbescheid an die Handwerkskammer Stuttgart für das Projekt „ProBeruf – Berufecasting“ in Höhe von 30.400 Euro. Gefördert werden Praxiswochen von Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in überbetrieblichen Bildungsstätten, um sich dort in verschiedenen Berufen zu erproben.

Für das Projekt „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ erhielt die Handwerkskammer einen Bescheid über weitere 73.300 Euro. Im Rahmen dieses Programms werden Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter gefördert, die Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben individuell unterstützen, wenn ein Ausbildungsverhältnis gefährdet ist. So soll verhindert werden, dass Jugendliche ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen. Zudem werden kleine und mittlere Betriebe unterstützt, sodass eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingt.

Auch die IHK Region Stuttgart erhielt einen Förderbescheid für das Projekt „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ in Höhe von 187.866 Euro.

Termine im Rahmen der Reise
Mittwoch, den 1. August 2019

09:00 - 10:00 Uhr Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Stiftsbergstraße 1, 74172 Neckarsulm
Lidl Digital

10:30 - 11:30 Uhr Karl Marbach GmbH & Co. KG, Karl-Marbach-Straße 1, 74080 Heilbronn
Ausbildung für die Industrie 4.0

13:30 - 14:30 Uhr Metzger Elektrotechnik GmbH, Danziger Straße 2, 71691 Freiberg am Neckar
Digitalisierung im  Elektrohandwerk

15:45 - 16:45 Uhr Workwear Heroes oHG, Amstetter Straße 24, 70329 Stuttgart
Ausbildung im Einzelhandel, neuer Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

 

Weitere Informationen:
Entwicklung des Ausbildungsmarkts in Baden-Württemberg 2017 stabil

Im Jahr 2017 nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge leicht zu: 74.664 neue Ausbildungsverträge zum 30. September bedeuten ein Plus von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn sind noch viele Ausbildungsplätze verfügbar. Besonders hoch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel, dem Bauhauptgewerbe und dem Nahrungsmittelhandwerk.

2.387 Geflüchtete erfolgreich in Ausbildung integriert
2.387 Auszubildende, die aus den acht Hauptasylherkunftsländern (Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia) plus Gambia stammen, haben im Ausbildungsjahr 2017 einen neuen Ausbildungsvertrag unterzeichnet (Stichtag 31. Dezember 2017, Vorjahr: 868). Damit stellen die Auszubildenden aus den genannten Staaten über drei Prozent aller Neuverträge und bilden somit ein wertvolles Potenzial für den Fachkräftenachwuchs. Sie verteilen sich auf 128 Ausbildungsberufe. Am häufigsten gewählte Berufe sind insbesondere solche, in denen die Betriebe großen Nachwuchsbedarf haben, u. a. Bäcker/-in, Koch/Köchin, Maler/Lackierer/-in, Maurer/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Fachlagerist/-in.

Informationen zu den Aktivitäten und Förderprogrammen des Wirtschaftsministeriums zur beruflichen Ausbildung finden Sie in der Anlage sowie unter www.ausbildung-bw.de

Bilder zur Digitalisierungs- und Ausbildungsreise finden sie hier.

Initiativen des WM zur Berufsausbildung

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Presse Baden-Württemberg Stuttgart Heilbronn-Franken Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-185 Tue, 31 Jul 2018 18:04:27 +0200 Land startet mit Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ neue Frühphasenfinanzierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/land-startet-mit-pilotprogramm-start-up-bw-pre-seed-neue-fruehphasenfinanzierung/ Viele innovative Geschäftsideen werden nie realisiert, weil den Gründerinnen und Gründern insbesondere in der frühen Gründungsphase die nötige Finanzierung fehlt. Das will das Land künftig ändern. In enger Einbindung ausgewählter Kooperationspartner startet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ein neues Förderinstrument, das früher als bisherige Finanzierungshilfen ansetzt und spürbar dazu beitragen soll, mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben für institutionelle Anleger „finanzierungs- bzw. VC-reif“ zu machen. „Um die Gründungsdynamik signifikant anzukurbeln, brauchen wir eine neue Risikokultur. Wir müssen deshalb den Mut haben, auch bei den Finanzierungsinstrumenten neue Wege zu gehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (31. Juli) in Stuttgart.

Das neue Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ unterstützt innovative Gründerinnen und Gründer in der so genannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften (VC) aufgrund des Risikos noch sehr zurückhaltend sind. „In Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potential zum nächste Mittelständler oder auch zu mehr steckt“, so die Ministerin. „Genau dieses Potential wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“

Für die Jahre 2018 und 2019 stehen für Start-up BW Pre-Seed 14 Millionen Euro im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw zur Verfügung. Diese Gelder würden in enger Kooperation mit erfahrenen Acceleratoren, Inkubatoren oder Start-up-Initiativen und derer Netzwerken vergeben, erläuterte Hoffmeister-Kraut: „Sie stellen die professionelle Betreuung und Begleitung der Start-ups sicher und beteiligen sich mit 20 Prozent an der Finanzierung der Start-up-Vorhaben.“ Das Risiko bezeichnete Hoffmeister-Kraut deshalb als „kalkulierbar“, auch wenn das Land mit dem Frühphasenförderangebot Neuland betreten würde. Nach dem Vorbild des israelischen Frühphasenförderinstruments werde nun ein an die baden-württembergischen Gegebenheiten angepasstes Förderkonzept gestartet. Mit dem Frühphasenfinanzierungsangebot sei die Finanzierungskette für Start-ups in Baden-Württemberg nun geschlossen, hob die Wirtschaftsministerin hervor.

Der heutige Programmstart erfolgt mit den ersten zwei Pilotpartnern, dem CyberForum e. V. in Karlsruhe und dem bwcon Baden-Württemberg: connected e. V. in Stuttgart.

Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender CyberForum e. V.: „Wir sind begeistert, Pilotpartner im Modellvorhaben des Landes zu sein. Pre-Seed BW hilft dabei, die Finanzierungslücke in der entscheidenden frühen Phase ambitionierter Hightech-Start-ups zu schließen. Die Gründer im Karlsruher CyberLab, dem IT-Accelerator des Landes, werden davon enorm profitieren.“

Hintergrund zu den Projektpartnern
Das CyberForum e. V. Karlsruhe betreibt den bereits in einem weiteren Ausbau befindlichen IT-Accelerator CyberLab. Der bwcon e. V. ist unter anderem Projektpartner vom M-Tech Accelerator in Stuttgart, der vorrangig Start-ups aus den Bereichen Moblität und Engineering betreut. Beide Acceleratoren-Projekte werden vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg im Rahmen der Europäischen Strukturfonds gefördert. Die Träger verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Unterstützung von Start-ups. Weitere potenzielle Pilotpartner haben bereits ihr Interesse bekundet. Neben den weiteren fünf durch das Wirtschaftsministerium geförderten technologiespezifischen Start-up BW-Acceleratoren können sich auch privatwirtschaftliche Trägerkonsortien bewerben und mit ihrem Konzept und ihrer Trägerkonstruktion überzeugen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.startupbw.de

Handout Start-up BW Pre-Seed

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Presse Baden-Württemberg Rhein-Neckar IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Umsetzung Strategie Orientierung
news-184 Tue, 31 Jul 2018 18:02:49 +0200 Dreitägige Digitalisierungs- und Ausbildungsreise in den Regionen Mittlerer Oberrhein und Nordschwarzwald https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/dreitaegige-digitalisierungs-und-ausbildungsreise-in-den-regionen-mittlerer-oberrhein-und-nordschwar/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz besucht während ihrer dreitägigen Digitalisierungs- und Ausbildungsreise (30. Juli bis 1. August) elf Betriebe, um sich vor Ort mit Geschäftsleitungen, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auszutauschen. Auf dem Programm stehen Betriebe aus Industrie, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Groß- und Einzelhandel, die sich besonders für die Ausbildung engagieren und die die Digitalisierung aktiv mitgestalten. „Unsere baden-württembergischen Betriebe sind bei der Ausbildung junger Menschen sehr engagiert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder stecken viel Herzblut in die Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses. Das möchte ich würdigen. Im Rahmen meiner Digitalisierungs- und Ausbildungsreise mache ich mir vor Ort einen Eindruck davon, mit welchen Maßnahmen die Unternehmen die Nachwuchsgewinnung und das herausragende Ausbildungsniveau sicherstellen. In diesem Jahr möchte ich mich auch gezielt darüber informieren, wie die Ausbildungsbetriebe die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Gerade im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs ist die Digitalisierung ein Plus, um als Arbeitgeber attraktiver zu sein“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

Die Gespräche mit Auszubildenden seien ihr ebenfalls sehr wichtig, so die Staatssekretärin: „Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer betrieblichen Ausbildung sehr zufrieden, das ist wichtig und die beste Werbung für unsere attraktive Berufsausbildung.“ Vor Ort in den Regionen Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Nordschwarzwald, Heilbronn-Franken und Stuttgart machte sich Schütz auch ein Bild von Best-Practice-Beispielen im Bereich Digitalisierung. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen von einer betrieblichen Ausbildung mit ihren guten Karrierechancen überzeugen. Umso mehr, da aktuell zahlreiche Berufe im Hinblick auf die Digitalisierung modernisiert worden sind.“ Als Beispiele nannte sie elf Metall- und Elektroberufe und vier IT-Berufe. „Außerdem bin ich auf meiner Reise beim Start des ganz neu geschaffenen Berufs ‘Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce‘ dabei.“ Der neue Ausbildungsberuf sei im Zuge der Digitalisierung geschaffen worden und werde im August 2018 eingeführt. Schütz betonte, dass die 327 Ausbildungsberufe laufend an die aktuelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden: „Sie sind also stets aktuell und bieten eine zukunftsfeste Karriereperspektive.“

Termine im Rahmen der Reise
Dienstag, den 31. Juli 2018

09:00 - 10:00 Uhr Kronimus AG, Josef-Herrmann-Straße 4-6, 76473 Iffezheim
Digitalisierung im Betonwerk

10:30 - 11:30 Uhr Grenke AG, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden
Digitalisierung in der Finanzbranche

12:15 - 13:30 Uhr Hotel Brenners Park-Hotel & Spa, Schillerstraße 4-6, 76530 Baden-Baden
Nutzung von Social Media in der internen Unternehmenskommunikation

15:15 - 16:15 Uhr Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG (Wasserwerk Friedrichsberg), Kanzelerstraße 105, 75181 Pforzheim
Berufsorientierungsangebote und Ausbildung bei den Stadtwerken Pforzheim

Weitere Informationen:
Entwicklung des Ausbildungsmarkts in Baden-Württemberg 2017 stabil

Im Jahr 2017 nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge leicht zu: 74.664 neue Ausbildungsverträge zum 30. September bedeuten ein Plus von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn sind noch viele Ausbildungsplätze verfügbar. Besonders hoch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel, dem Bauhauptgewerbe und dem Nahrungsmittelhandwerk.

2.387 Geflüchtete erfolgreich in Ausbildung integriert
2.387 Auszubildende, die aus den acht Hauptasylherkunftsländern (Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia) plus Gambia stammen, haben im Ausbildungsjahr 2017 einen neuen Ausbildungsvertrag unterzeichnet (Stichtag 31. Dezember 2017, Vorjahr: 868). Damit stellen die Auszubildenden aus den genannten Staaten über drei Prozent aller Neuverträge und bilden somit ein wertvolles Potenzial für den Fachkräftenachwuchs. Sie verteilen sich auf 128 Ausbildungsberufe. Am häufigsten gewählte Berufe sind insbesondere solche, in denen die Betriebe großen Nachwuchsbedarf haben, u. a. Bäcker/-in, Koch/Köchin, Maler/Lackierer/-in, Maurer/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Fachlagerist/-in.

Informationen zu den Aktivitäten und Förderprogrammen des Wirtschaftsministeriums zur beruflichen Ausbildung finden Sie in der Anlage sowie unter www.ausbildung-bw.de

Bilder zur Digitalisierungs- und Ausbildungsreise finden sie hier.

Anlage

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Presse Baden-Württemberg Nordschwarzwald Mittlerer Oberrhein Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-183 Mon, 30 Jul 2018 12:56:49 +0200 Dreitägige Digitalisierungs- und Ausbildungsreise https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/dreitaegige-digitalisierungs-und-ausbildungsreise/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz besucht während ihrer dreitägigen Digitalisierungs- und Ausbildungsreise (30. Juli bis 1. August) elf Betriebe, um sich vor Ort mit Geschäftsleitungen, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auszutauschen. Auf dem Programm stehen Betriebe aus Industrie, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Groß- und Einzelhandel, die sich besonders für die Ausbildung engagieren und die die Digitalisierung aktiv mitgestalten. „Unsere baden-württembergischen Betriebe sind bei der Ausbildung junger Menschen sehr engagiert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder stecken viel Herzblut in die Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses. Das möchte ich würdigen. Im Rahmen meiner Digitalisierungs- und Ausbildungsreise mache ich mir vor Ort einen Eindruck davon, mit welchen Maßnahmen die Unternehmen die Nachwuchsgewinnung und das herausragende Ausbildungsniveau sicherstellen. In diesem Jahr möchte ich mich auch gezielt darüber informieren, wie die Ausbildungsbetriebe die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Gerade im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs ist die Digitalisierung ein Plus, um als Arbeitgeber attraktiver zu sein“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

Die Gespräche mit Auszubildenden seien ihr ebenfalls sehr wichtig, so die Staatssekretärin: „Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer betrieblichen Ausbildung sehr zufrieden, das ist wichtig und die beste Werbung für unsere attraktive Berufsausbildung.“ Vor Ort in den Regionen Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Nordschwarzwald, Heilbronn-Franken und Stuttgart machte sich Schütz auch ein Bild von Best-Practice-Beispielen im Bereich Digitalisierung. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen von einer betrieblichen Ausbildung mit ihren guten Karrierechancen überzeugen. Umso mehr, da aktuell zahlreiche Berufe im Hinblick auf die Digitalisierung modernisiert worden sind.“ Als Beispiele nannte sie elf Metall- und Elektroberufe und vier IT-Berufe. „Außerdem bin ich auf meiner Reise beim Start des ganz neu geschaffenen Berufs ‘Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce‘ dabei.“ Der neue Ausbildungsberuf sei im Zuge der Digitalisierung geschaffen worden und werde im August 2018 eingeführt. Schütz betonte, dass die 327 Ausbildungsberufe laufend an die aktuelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden: „Sie sind also stets aktuell und bieten eine zukunftsfeste Karriereperspektive.“

Termine im Rahmen der Reise:
Montag, den 30. Juli 2018
09:00 - 10:00 Uhr, schrempp edv GmbH, Rainer-Haungs-Straße 7, 77933 Lahr
Ausbildungs von IT-Fachleuten, Software für Industrie 4.0-Anwendungen

11:30 - 12:30 Uhr, Karl Burger GmbH, Mauermattenstraße 28, 79183 Waldkirch
Digitalisierung auf der Baustelle

14:45 - 16:00 Uhr, J. W. Zander GmbH & Co. KG, Einsteinstraße 5, 79108 Freiburg im Breisgau
Ausbildung im Großhandel, neuer Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

Dienstag, den 31. Juli 2018
09:00 - 10:00 Uhr, Kronimus AG, Josef-Herrmann-Straße 4-6, 76473 Iffezheim
Digitalisierung im Betonwerk

10:30 - 11:30 Uhr, Grenke AG, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden
Digitalisierung in der Finanzbranche

12:15 - 13:30 Uhr, Hotel Brenners Park-Hotel & Spa, Schillerstraße 4-6, 76530 Baden-Baden
Nutzung von Social Media in der internen Unternehmenskommunikation

15:15 - 16:15 Uhr, Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG (Wasserwerk Friedrichsberg), Kanzlerstraße 105, 75181 Pforzheim
Berufsorientierungsangebote und Ausbildung in den Stadtwerken Pforzheim

Mittwoch, den 1. August 2018
09:00 - 10:00 Uhr, Lidl Stiftung & Co. KG, Stiftsbergstaße 1, 74172 Neckarsulm (Empfang 2)
Lidl Digital

10:30 - 11:30 Uhr, Karl Marbach GmbH & Co. KG, Karl-Marbach-Straße 1, 74080 Heilbronn
Ausbildung für die Industrie 4.0

13:30 - 14:30 Uhr, Metzger Elektrotechnik GmbH, Danziger Straße 2, 71691 Freiberg am Neckar
Digitalisierung im Elektrohandwerk

15:45 - 16:45 Uhr, Workwear Heroes oHG, Amstetter Straße 24, 70329 Stuttgart
Ausbildung im Einzelhandel, neuer Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

Weitere Informationen:
Entwicklung des Ausbildungsmarkts in Baden-Württemberg 2017 stabil

Im Jahr 2017 nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge leicht zu: 74.664 neue Ausbildungsverträge zum 30. September bedeuten ein Plus von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn sind noch viele Ausbildungsplätze verfügbar. Besonders hoch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel, dem Bauhauptgewerbe und dem Nahrungsmittelhandwerk.

2.387 Geflüchtete erfolgreich in Ausbildung integriert

2.387 Auszubildende, die aus den acht Hauptasylherkunftsländern (Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia) plus Gambia stammen, haben im Ausbildungsjahr 2017 einen neuen Ausbildungsvertrag unterzeichnet (Stichtag 31. Dezember 2017, Vorjahr: 868). Damit stellen die Auszubildenden aus den genannten Staaten über drei Prozent aller Neuverträge und bilden somit ein wertvolles Potenzial für den Fachkräftenachwuchs. Sie verteilen sich auf 128 Ausbildungsberufe. Am häufigsten gewählte Berufe sind insbesondere solche, in denen die Betriebe großen Nachwuchsbedarf haben, u. a. Bäcker/-in, Koch/Köchin, Maler/Lackierer/-in, Maurer/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Fachlagerist/-in.

Informationen zu den Aktivitäten und Förderprogrammen des Wirtschaftsministeriums zur beruflichen Ausbildung finden Sie in der Anlage sowie unter www.ausbildung-bw.de

Bilder zur Digitalisierungs- und Ausbildungsreise finden sie hier.

Anlage Initiativen des WM zur Berufsausbildung

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-182 Mon, 30 Jul 2018 12:53:33 +0200 Dreitägige Digitalisierungs- und Ausbildungsreise in der Region Südlicher Oberrhein https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/dreitaegige-digitalisierungs-und-ausbildungsreise-in-der-region-suedlicher-oberrhein/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz besucht während ihrer dreitägigen Digitalisierungs- und Ausbildungsreise (30. Juli bis 1. August) elf Betriebe, um sich vor Ort mit Geschäftsleitungen, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auszutauschen. Auf dem Programm stehen Betriebe aus Industrie, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Groß- und Einzelhandel, die sich besonders für die Ausbildung engagieren und die die Digitalisierung aktiv mitgestalten. „Unsere baden-württembergischen Betriebe sind bei der Ausbildung junger Menschen sehr engagiert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder stecken viel Herzblut in die Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses. Das möchte ich würdigen. Im Rahmen meiner Digitalisierungs- und Ausbildungsreise mache ich mir vor Ort einen Eindruck davon, mit welchen Maßnahmen die Unternehmen die Nachwuchsgewinnung und das herausragende Ausbildungsniveau sicherstellen. In diesem Jahr möchte ich mich auch gezielt darüber informieren, wie die Ausbildungsbetriebe die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Gerade im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs ist die Digitalisierung ein Plus, um als Arbeitgeber attraktiver zu sein“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

Die Gespräche mit Auszubildenden seien ihr ebenfalls sehr wichtig, so die Staatssekretärin: „Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer betrieblichen Ausbildung sehr zufrieden, das ist wichtig und die beste Werbung für unsere attraktive Berufsausbildung.“ Vor Ort in den Regionen Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Nordschwarzwald, Heilbronn-Franken und Stuttgart machte sich Schütz auch ein Bild von Best-Practice-Beispielen im Bereich Digitalisierung. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen von einer betrieblichen Ausbildung mit ihren guten Karrierechancen überzeugen. Umso mehr, da aktuell zahlreiche Berufe im Hinblick auf die Digitalisierung modernisiert worden sind.“ Als Beispiele nannte sie elf Metall- und Elektroberufe und vier IT-Berufe. „Außerdem bin ich auf meiner Reise beim Start des ganz neu geschaffenen Berufs ‘Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce‘ dabei.“ Der neue Ausbildungsberuf sei im Zuge der Digitalisierung geschaffen worden und werde im August 2018 eingeführt. Schütz betonte, dass die 327 Ausbildungsberufe laufend an die aktuelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden: „Sie sind also stets aktuell und bieten eine zukunftsfeste Karriereperspektive.“

Wirtschaftsstaatssekretärin übergibt Förderbescheide über insgesamt mehr als eine Million Euro
Im Rahmen ihres Besuches übergab Wirtschaftsstaatsekretärin Katrin Schütz Förderbescheide an die IHK Südlicher Oberrhein: Für die Projekte „prahwo – Berufsorientierung an Hauptschulen und Werkrealschulen“ und „bop – Berufsorientierung an Realschulen“ im Rahmen des Programms Pro Beruf erhält die IHK insgesamt 183.600 Euro. Gefördert werden Praxiswochen von Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in überbetrieblichen Bildungsstätten, um sich dort in verschiedenen Berufen zu erproben.

Für das Projekt „Digitalisierung und vernetztes Lernen in der überbetrieblichen Ausbildung“ gab es weitere 119.000 Euro. Das Projekt digitalisiert die überbetriebliche Ausbildung im Beruf Mechatroniker/in im IHK-Bildungszentrum Offenburg.

Die Handwerkskammer Freiburg erhielt Förderbescheide für das Projekt „ProBeruf – JobErkundungsTage (JET)“ an den Gewerbeakademie-Standorten Schopfheim (105.400 Euro), Freiburg (72.000 Euro) und Offenburg (107.600 Euro).

Für das Projekt „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ der Handwerkskammer Freiburg erhielt sie einen Bescheid über 297.200 Euro. Das Programm fördert Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter, die Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben individuell unterstützen, wenn ein Ausbildungsverhältnis gefährdet ist. So soll verhindert werden, dass Jugendliche ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen. Zudem werden kleine und mittlere Betriebe unterstützt, sodass eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingt.

Der Landkreis Emmendingen erhielt Förderbescheide für die regionale Neugestaltung des Übergangs von der Schule zum Beruf (111.500 Euro) sowie für Begleiterinnen und Begleiter des neuen Bildungsgangs „Ausbildungsvorbereitung dual“ (90.000 Euro) an den Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen. Sie betreuen die Jugendlichen insbesondere beim Praktikum im Betrieb und beim Übergang zur Ausbildung.

Termine im Rahmen der Reise
Montag, den 30. Juli 2018
9:00 - 10:00 Uhr, schrampp edv GmbH, Rainer-Haungs-Straße 7, 77933 Lahr,
Ausbildung von IT-Fachleuten, Software für Industrie 4.0-Anwendung

11:30 - 12:30 Uhr, Karls Burger GmbH, Mauermattenstraße 28, 79183 Waldkirch,
Digitalisierung auf der Baustelle

14:45 - 16:00 Uhr, J. W. Zander GmbH & Co. KG, Einsteinstraße 5, 79108 Freiburg im Breisgau
Ausbildung im Großhandel, neuer Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

Weitere Informationen:
Entwicklung des Ausbildungsmarkts in Baden-Württemberg 2017 stabil

Im Jahr 2017 nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge leicht zu: 74.664 neue Ausbildungsverträge zum 30. September bedeuten ein Plus von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn sind noch viele Ausbildungsplätze verfügbar. Besonders hoch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel, dem Bauhauptgewerbe und dem Nahrungsmittelhandwerk.

2.387 Geflüchtete erfolgreich in Ausbildung integriert
2.387 Auszubildende, die aus den acht Hauptasylherkunftsländern (Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia) plus Gambia stammen, haben im Ausbildungsjahr 2017 einen neuen Ausbildungsvertrag unterzeichnet (Stichtag 31. Dezember 2017, Vorjahr: 868). Damit stellen die Auszubildenden aus den genannten Staaten über drei Prozent aller Neuverträge und bilden somit ein wertvolles Potenzial für den Fachkräftenachwuchs. Sie verteilen sich auf 128 Ausbildungsberufe. Am häufigsten gewählte Berufe sind insbesondere solche, in denen die Betriebe großen Nachwuchsbedarf haben, u. a. Bäcker/-in, Koch/Köchin, Maler/Lackierer/-in, Maurer/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Fachlagerist/-in.

Informationen zu den Aktivitäten und Förderprogrammen des Wirtschaftsministeriums zur beruflichen Ausbildung finden Sie unter www.ausbildung-bw.de

Bilder zur Digitalisierungs- und Ausbildungsreise finden sie hier.

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Presse Baden-Württemberg Südlicher Oberrhein Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-180 Thu, 26 Jul 2018 16:10:11 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Smart production Lab“ mit 972.000 Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-smart-production-lab-mit-972000-euro/ Eine Förderung über 972.000 Euro für das „Smart production Lab“ überreichte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (26. Juli) dem CyberForum e. V. Im Zuge der zweiten Sitzung des Start-up BW Think Tank zum Thema „Digitale Start-ups“ sagte die Ministerin in Karlsruhe: „Unser baden-württembergischer IT-Accelerator, das CyberLab, ist ein echtes Vorzeigeprojekt und nimmt in unserer Gründungsszene eine Vorbildrolle ein. Mit der Erweiterung um das ‘Smart production Lab‘ bereichern wir unseren Start-up Standort sehr. Damit schaffen wir eine noch bessere Umgebung, um bahnbrechende Ideen für Industrie 4.0-Produkte und -Dienstleistungen zum Erfolg zu bringen.“ Beim „Smart production Lab“ seien die Digitalisierung und innovative neue Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich Produktion und Logistik im Fokus, erklärte Hoffmeister-Kraut. Für die nächste Ausbaustufe, das „Smart production Lab“, stellt das Land nun rund 972.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Der CyberForum e. V. und die Stadt Karlsruhe als Ko-Finanzier übernehmen die andere Hälfte der Investitionskosten von knapp zwei Millionen Euro.

Bereits in der Vergangenheit wurden mehrere Projekte des Hightech-Unternehmens-Netzwerks gefördert. Auf dem Areal der Hoepfner Burg in Karlsruhe ist ein dynamisches Ökosystem entstanden, das erfolgreich Start-ups aus dem IT-Bereich in der unternehmerischen Frühphase intensiv und umfassend unterstützt.

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news-179 Thu, 26 Jul 2018 15:20:20 +0200 Start-up BW Think Tank tagt zu Digitalen Start-ups in Karlsruhe https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/start-up-bw-think-tank-tagt-zu-digitalen-start-ups-in-karlsruhe/ Zum zweiten Mal hat heute (26. Juli) der Start-up BW Think Tank getagt, diesmal zum Thema Digitale Start-ups im CyberForum e. V. in Karlsruhe. „Junge, agile Start-ups nehmen im Zeitalter der Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Die Einblicke in die professionelle Arbeit des CyberForum geben uns zusätzliche und wertvolle Anregungen für unseren Austausch“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Der direkte Kontakt und die Gespräche mit den Start-ups, die zurzeit im Accelerator begleitet und unterstützt werden, haben mir gezeigt, dass unsere Acceleratoren sehr gut aufgestellt sind und Start-ups ideale Rahmenbedingungen haben, um ihre innovativen Ideen zum Erfolg zu bringen.“ Bei der Sitzung des Expertengremiums „Start-up BW Think Tank“ nahm auch der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl teil, der die Rolle von Start-ups im Rahmen der Digitalisierungsstrategie Baden-Württembergs hervorhob. „Start-ups sind mutige Innovatoren, quasi ausgelagerte Forschungseinrichtungen der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie gehen neue Wege und legen den Grundstein dafür, dass wir auch morgen noch Innovationsregion Nummer eins in Europa sind. Und genau diesen Geist brauchen wir im ganzen Land, um die Herausforderungen durch die Digitalisierung erfolgreich zu meistern“, so Minister Thomas Strobl. Außerdem informierte sich der Digitalisierungsminister über den Stand des IT-Security Labs, das Start-ups aus dem Bereich der IT-Sicherheit zu einer schnelleren Unternehmensentwicklung verhilft. „Ohne Sicherheit ist bei der Digitalisierung alles nichts. Freilich ist der IT-Sicherheitsmarkt derzeit noch stark ausbaufähig. Wir müssen alles daransetzen, dass Unternehmen das Thema Cybersicherheit ganz oben auf die Agenda setzen. Wir fördern deshalb gerade auch Unternehmensgründungen im Bereich der IT-Sicherheit und unterstützen Start-ups dabei, möglichst schnell zur Marktreife zu kommen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zeigt sich zufrieden: „Ich nehme wieder viele wichtige Impulse mit. Schon nach der letzten Sitzung unseres Expertengremiums haben wir neue Konzepte im Bereich Entrepreneurship Education erfolgreich auf den Weg gebracht. Denn Gründungsgeist in die Schulen zu bringen, ist ein wichtiger Beitrag, um berufliche Selbstständigkeit und den Mut, ein Unternehmen zu gründen, langfristig zu fördern.“ Neben dem Themenbereich „Digitale Start-ups“ wurden in der heutigen Sitzung die Aktivitäten im Bereich Entrepreneurship Education vorgestellt und diskutiert.

Zum Start-up BW Think Tank
Der Start-up BW Think Tank setzt sich aus erfolgreichen Gründungspersonen, Vertreterinnen und Vertretern der Privatwirtschaft, von Wirtschaftsorganisationen und -netzwerken, aus der Beteiligungs- und Fremdkapitalszene sowie von Start-up-Verbänden zusammen und soll etwa im Halbjahres-Rhythmus zusammenkommen. Aufgabe des Start-up BW Think Tanks ist es, geplante und bestehende gründungsrelevante Maßnahmen kritisch zu überprüfen. Außerdem soll durch neue Impulse sowie zusätzliche Ideen die Entwicklung innovativer Ansätze unterstützt und damit die Landeskampagne „Start-up BW“ weiterentwickelt werden.

Die Landeskampagne „Start-up BW“ umfasst ein breites Maßnahmenspektrum, das unter www.startupbw.de ausführlich beschrieben wird.

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news-176 Tue, 24 Jul 2018 17:24:56 +0200 Rund 10 Millionen Euro für Überbetriebliche Berufsausbildung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/rund-10-millionen-euro-fuer-ueberbetriebliche-berufsausbildung/ Mit rund 10 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau überbetriebliche Berufsausbildungslehrgänge in Baden-Württemberg im Jahr 2018. „Der Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften ist groß und nimmt immer weiter zu. Die betriebliche Ausbildung ist für den Fachkräftenachwuchs der Unternehmen und die Leistungskraft unserer Wirtschaft ganz entscheidend. Mit unseren Überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen sichern wir die Ausbildungsqualität. Gerade auch vor dem Hintergrund der schnellen technologischen Entwicklung und immer komplexer werdender Ausbildungsberufe ist das ausgesprochen wichtig. Außerdem stärken wir damit die Bereitschaft vor allem kleiner und mittlerer Betriebe auszubilden und geben Jugendliche Entwicklungschancen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (24. Juli) in Stuttgart.

Für über 8.100 Lehrgänge in rund 100 Bildungseinrichtungen erhalten Wirtschaftsorganisationen eine Förderung (Förderübersicht in der Anlage). Unterrichtet werden dort über 87.000 Auszubildende in den Schwerpunkten Handwerk und Bauwirtschaft. „Die Auszubildenden lernen hier die Ausbildungsinhalte, die der jeweilige Ausbildungsbetrieb aufgrund seiner Größe oder Spezialisierung nicht vermitteln kann. Davon profitieren vor allem kleine und mittlere Betriebe“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Die meisten Lehrgänge werden bei den Handwerksorganisationen des Landes durchgeführt – allein hier nehmen über 61.300 Auszubildende an 6.000 Lehrgängen teil. Das Handwerk steht für eine anspruchsvolle Ausbildung. Dies gilt umso mehr, da die Anforderungen in Ausbildung und Betrieb im Hinblick auf Digitalisierung sowie Beratung und Service steigen. Allein im Handwerk werden über 130 Ausbildungsberufe angeboten wie beispielsweise Augenoptiker/-in, Chirurgiemechaniker/-in, Elektroniker/-in, Hörakustiker/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Zweiradmechatroniker/-in.

Auch die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg zählt mit 1.500 Lehrgängen für über 20.500 Auszubildende zu den großen Trägern der überbetrieblichen Ausbildung. Dazu gehören sowohl große Bauunternehmen als auch kleine und mittelständische Handwerksbetriebe aus den Bereichen Hoch-, Tief-, Straßen- sowie Ausbau. Die überbetrieblichen Lehrgänge erfolgen an den Bildungszentren der Bauwirtschaft in Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung. Dort erwarten die künftigen Fachkräfte am Bau optimale Voraussetzungen, um die vielfältigen Fertigkeiten für den künftigen Beruf zu erlernen – moderne Techniken, neueste Arbeitsmethoden und aktuelle Anwendungsverfahren. Es gibt 20 verschiedene Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft, beispielsweise Ausbaufacharbeiter/-in, Zimmerer/-in, Straßenbauer/-in, Beton- und Stahlbetonbauer/-in, Baugeräteführer/-in oder Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/-in.

Die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg führen für 5.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überbetriebliche Lehrgänge durch. Dazu zählen vielfältige Berufe wie Mechatroniker/-in, Industriemechaniker/-in, Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Medienkaufmann/-frau Digital und Print, IT-System-Elektroniker/-in und Baustoffprüfer/-in.

Weitere Informationen zu Überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen
Überbetriebliche Ausbildungslehrgänge werden in Baden-Württemberg in 100 Bildungszentren der Wirtschaftsorganisationen angeboten und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit jährlich rund zehn Millionen Euro gefördert. Von den etwa 190.000 Auszubildenden nehmen jedes Jahr rund 50 Prozent an überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgängen teil. Die Inhalte der Lehrgänge werden fortlaufend an neue Berufsbilder und technische Entwicklungen angepasst und vermitteln Ausbildungsinhalte die beispielsweise in kleinen oder spezialisierten Betrieben nicht vermittelt werden können. Dadurch werden vor allem kleine und mittlere Betriebe in die Lage versetzt, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Die Lehrgänge sind ergänzender Bestandteil der betrieblichen Ausbildung und garantieren ein hohes Niveau der immer komplexer werdenden Ausbildung.

Anlage: ÜBA Bewilligungen-Übersicht 2018

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news-175 Thu, 19 Jul 2018 12:43:59 +0200 Digitalisierung der Werkstofftechnik: 2,75 Millionen Euro für Projekt „MaterialDigital“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/digitalisierung-der-werkstofftechnik-275-millionen-euro-fuer-projekt-materialdigital/ Das Wirtschaftsministerium fördert das Verbundforschungsvorhaben „MaterialDigital“ zur Digitalisierung der Werkstofftechnik mit 2,75 Millionen Euro. „Durch die Digitalisierung der Werkstofftechnik werden zukünftig insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen die für ihre Produkte und Prozesse notwendigen Materialien und Werkstoffe schnell und kosteneffizient identifizieren können. Dadurch können sie Entwicklungszeiten verkürzen, komplexe Fertigungsprozesse optimieren, sichern einen zuverlässigen Bauteileinsatz oder Anlagenbetrieb oder können neue Geschäftsmodelle entwickeln“, sagte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Dieses Projekt der wirtschaftsnahen Forschung sei hervorragend geeignet, die Digitalisierung im Mittelstand voranzubringen, so die Wirtschaftsministerin. Materialien seien elementarer Bestandteil der Wertschöpfungsketten von Produkten und bestimmten deren Funktion und Eigenschaften. Die Materialeigenschaften änderten sich jedoch meist im Produktlebenszyklus und variierten lokal innerhalb eines Produkts. Hoffmeister-Kraut: „Im Projekt MaterialDigital sollen die zu verarbeitenden Materialien Bestandteil der digital durchgängigen und vernetzten Wertschöpfungskette werden. Das ist für Unternehmen des produzierenden Gewerbes ein großer Mehrwert.“

Sieben führende baden-württembergische Forschungseinrichtungen werden unter der Konsortialführerschaft des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg gemeinsam am Konzept und Aufbau eines Materialdatenraums arbeiten. Dieser Materialdatenraum bildet die Grundlage für die Einbindung der Werkstoffe über ihre digitalen Materialzwillinge in digital vernetzte Systeme. Anhand der ausgewählten Anwendungsfälle – zum einen der Gießprozess mit anschließender mehrstufiger Wärmebehandlung für einen Aluminiumgusswerkstoff, zum anderen drei Herstellungsverfahren zur Produktion von resorbierbaren Medizintechnikimplantaten – wird die Machbarkeit sowie die Übertragbarkeit des Konzeptes auf weitere Einsatzgebiete in der industriellen Anwendung demonstriert.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.digital-bw.de

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news-174 Wed, 18 Jul 2018 11:58:34 +0200 „Popup Labor BW“ startet in der Ortenau https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-startet-in-der-ortenau/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Unternehmen in der Ortenau ermuntert, sich am „Popup Labor BW“ zu beteiligen, dessen Veranstaltungen vom 18. Juli bis 27. Juli 2018 in Lahr und Offenburg stattfinden werden. „Mein Appell an die kleinen und mittelgroßen Unternehmen: Nehmen Sie sich die Zeit, kommen Sie, profitieren Sie! Das Popup Labor ist unser praxisnahes und unkompliziertes Angebot, eigene Innovationspotenziale anzukurbeln. Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ausprobieren, austauschen und vernetzen in kreativer Umgebung
Hintergrund des neuen Angebots sind Analysen, dass insbesondere im Mittelstand die Innovationsdynamik nachlässt. Dazu die Ministerin: „Die Welt wartet nicht auf uns. Wir liegen mit unserer Innovationsfähigkeit zwar vorn, aber andere holen stetig auf. Wir müssen vor allem die Innovationskraft unseres starken Mittelstands weiter verbessern, um führende Innovationsregion in Europa zu bleiben.“ Für den Mittelstand sei es auch in Baden-Württemberg schwieriger geworden, bei Forschung und Entwicklung mit den großen Unternehmen Schritt zu halten, so die Ministerin. Hinzu kämen Digitalisierung oder veränderte Mobilitätsformen als neue und zusätzliche Herausforderungen für das Innovationsgeschehen, so Hoffmeister-Kraut.

Das Popup Labor BW soll zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Der Technologiebeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, der das Popup Labor BW inhaltlich konzipiert hat, ergänzte: „Die Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, die Unternehmen dort abzuholen, wo sie sich momentan befinden, und sie weiter zu stärken. Mit den Popup Laboren BW bieten wir dem Mittelstand ein kreatives Umfeld und beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu gestalten. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe können sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen.“

Eigene Ideen in die Tat umsetzen
Mit den Laboren werden Geschäftsführer, Führungskräfte, Mitarbeitende und Auszubildende von Unternehmen und Start-ups durch vielfältige Angebote für Innovationen fit gemacht und mit geeigneten Partnern für Innovationskooperationen zusammengebracht. Im Vorfeld der Eröffnung des Popup Labor BW wurde auf breiten Kanälen auf die Unternehmen in der Ortenau zugegangen, um auf das Angebot aufmerksam zu machen und dazu einzuladen Ideen, Fragen oder Gestaltungskonzepte vorab einzubringen. Auf diese Weise konnte das Programm ganz auf die Wünsche und Bedarfe der regionalen Unternehmen zugeschnitten werden. Das Popup Labor BW wird zunächst modellhaft in den Pilotregionen Ostwürttemberg und Ortenau erprobt und im Hinblick auf eine landesweite Verbreitung evaluiert.

Das Finale des Popup Labor BW in der Ortenau findet am Freitag, 27. Juli, mit einem „Sommerfest der Digitalisierung“ statt, zu dem die Wirtschaftsministerin in der Offenburger Reithalle erwartet wird.

Programm und Anmeldung unter: www.popuplabor-bw.de

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news-173 Wed, 18 Jul 2018 11:54:59 +0200 „Transformationsrat Automobilwirtschaft Baden-Württemberg“ empfiehlt erste Maßnahmen, um Systemkompetenz im Land auf zukünftige Herausforderungen auszurichten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/transformationsrat-automobilwirtschaft-baden-wuerttemberg-empfiehlt-erste-massnahmen-um-systemkompe/ Der „Transformationsrat Automobilwirtschaft“ unter Vorsitz von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat erste Maßnahmen empfohlen, mit deren Hilfe die Automobilwirtschaft im Südwesten für Erfordernisse der Zukunft strategisch neu ausgerichtet und weiterentwickelt werden soll. Diese Empfehlungen sollen in den Strategiedialog der Landesregierung eingespeist und weiterverfolgt werden. „Baden-Württemberg will bei der Mobilität der Zukunft den Takt vorgeben. Wir stehen im Transformationsprozess, der unsere Automobilwirtschaft tiefgreifend verändert, eng an der Seite unserer Industrie, unseres Mittelstands und der Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Land. Unser klarer Fokus liegt darauf, wie wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land erhalten können“, erklärte Hoffmeister-Kraut am Mittwoch (18. Juli). Die konkreten Empfehlungen des Transformationsrats zielen dabei auf die zentralen Wirtschaftsbereiche „Forschung und Entwicklung, Produktion und Zulieferer“ sowie „Vertrieb und Aftersales“, und wurden unter der Leitung der Co-Vorsitzenden, Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth und Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen, erarbeitet. Das Wirtschaftsministerium wolle erste Maßnahmen jetzt umsetzen und dafür rund vier Millionen Euro investieren, so die Ministerin.

Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Der Wandel zur Elektromobilität ist eine Chance für unsere Wirtschaftsregion. Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybrid-Antriebe und Elektrofahrzeuge werden über viele Jahre nebeneinander existieren. Neue Technologien eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für neue Jobs in zusätzlichen Geschäftsfeldern oder mit neuen Geschäftsmodellen. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, bedeutet das in den nächsten Jahren für die baden-württembergische Automobilindustrie hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung, Produktionstechnik und vor allem in die Qualifizierung der Mitarbeiter und die Stärkung ihrer digitalen Kompetenzen. Eine Aufgabe und Verantwortung, die Politik und Wirtschaft nur gemeinsam stemmen können - deshalb setzen wir auf den bewährt offenen Dialog und die konstruktive Zusammenarbeit.“

„Der Transformationsrat Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die Zukunft. Im gemeinsamen Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft haben wir uns das Ziel gesetzt, auf die sich stetig verändernden Kundenbedürfnisse angemessen zu reagieren, Dienstleistungen anzupassen und Servicekonzepte neu zu denken“, sagte Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Die Automobilindustrie wird sich in den nächsten Jahren schneller verändern als jemals zuvor, das sehen wir gleichzeitig als große Chance, die Zukunft mitzugestalten. Allerdings wird unsere Industrie derzeit mit Herausforderungen konfrontiert, die durch unklare rechtliche Rahmenbedingungen nur mühsam bewältigt werden können. Das Zielbild ist jedoch klar definiert: Neue Mobilitätskonzepte müssen sich in allen Aspekten nahtlos in die Lebenswelt der Menschen und unsere Dienstleistungen integrieren lassen. Der Kunde muss dabei immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen. Nur wenn wir ein im Alltag für den Kunden funktionierendes Ökosystem anbieten und die Politik die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt, können wir langfristig erfolgreich sein.“

Erarbeitung eines „Technologie-Kalenders“ für den Mittelstand
Drei Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen des Transformationsrats greift das Wirtschaftsministerium in einem ersten Schritt bereits auf: Dazu zählt ein Technologie-Kalender („Roadmap“) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dieser soll eine aktuelle und transparente Einschätzung des zeitlichen Verlaufs und des Umfangs des durch Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung bedingten technologischen Wandels liefern. Das Wirtschaftsministerium investiert hierfür 600.000 Euro. Hoffmeister-Kraut: „Der Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft zeichnet sich derzeit noch durch große Unsicherheiten hinsichtlich seines Verlaufs und Umfangs ab. Diese Unwägbarkeiten in ihrer Gesamtheit zu überblicken, zu gewichten und Rückschlüsse auf die eigenen Produkte, die Produktion und notwendige Qualifizierungsmaßnahmen zu ziehen, ist gerade für kleinere Unternehmen oft nur schwer möglich. Mit dem Technologie-Kalender wollen wir Entscheidungsträgern im Mittelstand genau diese Informationen und Orientierungen geben, um ihnen damit strategische Entscheidungen zu erleichtern.“

Aufbau einer Lernwerkstatt 4.0 für Kfz-Werkstätten
Das zweite Projekt umfasst den Aufbau einer Pilot-Lernwerkstatt (Lernwerkstatt 4.0) sowie die Ableitung bzw. Entwicklung von zukünftigen Qualifikationsmaßnahmen im Bereich Kfz-Werkstätten und Kfz-Handel. Die Lernwerkstatt 4.0 orientiert sich an den bereits erfolgreich arbeitenden Lernfabriken 4.0, die vom Wirtschaftsministerium landesweit gefördert werden, und die die Aus- und Weiterbildung im digitalen Bereich von Industrie und Handwerk unterstützen. Die Lernwerkstatt 4.0 schafft – ausgerichtet auf aktuelle Herausforderungen wie Smart Data oder Konnektivität im Fahrzeug und zwischen Fahrzeugen – einen Raum, in dem Entscheidungsträger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kfz-Werkstätten über die zukünftigen Technologien, Geschäftsmodelle und Services informiert werden und diese in einem realen Werkstattumfeld live erleben können. „Damit unterstützen wir Werkstätten bei der zielgerichteten Qualifizierung etwa im Bereich Digitalisierung, Elektronik oder Software“, so die Ministerin. 700.000 Euro stehen zur Umsetzung zur Verfügung.

Unterstützung für Fabrikausrüster
Ziel des dritten Projektes („Förderung von vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit für den Mittelstand – Transformation der Fabrikausrüster“) ist der Aufbau eines Demonstrationsprojektes („Transformations-Hub“) Elektromobilität für das Land Baden-Württemberg als Anlaufstelle insbesondere für KMU zur Unterstützung der strategischen Neuausrichtung hinsichtlich der neuen elektromobilen Produktvielfalt. Im Rahmen dieses Vorhabens wird ein Leitfaden „Fit4E“ entwickelt, der es den Unternehmen ermöglicht, bereits vorhandene eigene Stärken mit den neuartigen Prozessketten abzugleichen und so den Einstieg in diese zu vereinfachen. Die Hemmschwelle, den Umstieg auf für die Elektromobilität notwendige Produkte zu wagen, soll damit entscheidend verringert werden. Gleichzeitig werden die Ausrüster für die notwendigen Vorlaufzeiten sensibilisiert. Zudem werden in diesem Rahmen zwei Leuchtturmprojekte zur Elektromotorenfertigung und Batterieproduktion umgesetzt. Das Wirtschaftsministerium investiert hierfür 2,6 Millionen Euro.

Zwei Batterie-Leuchtturm-Projekte
„Die Batterie ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Die Batterie ist nicht nur aus technologischer Sicht entscheidend, sondern auch volkswirtschaftlich. Gerade als Automobilland müssen wir diese riesigen Chancen ergreifen. Für die zukünftige automobile Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa ist es aus unserer Sicht mittelfristig systemrelevant, dass hier Batteriezellen produziert werden.“ Deshalb wolle das Wirtschaftsministerium außerdem zwei Vorhaben im Bereich der Batterie voranbringen. „Wir wollen gemeinsam mit dem Bund eine Digitalisierte Batteriezellen-Produktion 4.0 im Land realisieren und ein Europäisches Prüf- und Kompetenzzentrum für Batterien und Energiespeicher nach Baden-Württemberg holen“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Das Land werde dafür 20 Millionen Euro investieren. „Ich danke allen Mitgliedern des Transformationsrats, im Lenkungskreis wie in den Arbeitsgruppen, für ihr Engagement. Vor allem den beiden Themenfeldverantwortlichen möchte ich für die intensive Arbeit der letzten Monate danken“, betonte die Ministerin abschließend.

Hintergrundinformationen:
Der Strategiedialog Automobilwirtschaft der Landesregierung erfolgt auf Arbeitsebene in sechs strategischen Themenfeldern. In Themenfeld 1 fallen Forschung und Entwicklung, Produktion und Zulieferer. Themenfeld 2 umfasst den Vertrieb und Aftersales. Die Themenfelder 1 und 2 werden in Verantwortung des „Transformationsrates Automobilwirtschaft Baden-Württemberg“ unter der Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut bearbeitet.

Innerhalb dieser zwei Themenfelder wurden die vier Arbeitsgruppen „Technologie, Innovation und Wertschöpfung“, „Fachkräfte und Qualifizierung“, „Handel und Werkstätten“ sowie „Neue Mobilität: Geschäftsmodelle und Wertschöpfung“ eingerichtet.

Zur operativen Unterstützung und zur Begleitung der Arbeit des Transformationsrats wurde ein Begleitforschungsprojekt beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO initiiert, das Dateninput, Szenarien usw. als Diskussionsgrundlage liefert sowie gemeinsam mit allen Beteiligten Handlungsempfehlungen und Maßnahmenvorschläge für die beiden Themenfelder erarbeitet.

Anlage: Positionspapier Transformationsrat

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news-169 Thu, 05 Jul 2018 15:54:25 +0200 Dialogprojekt „Handel 2030“ gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/dialogprojekt-handel-2030-gestartet/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gab heute (3. Juli) den offiziellen Startschuss für das Dialogprojekt „Handel 2030“ zu den Zukunftsperspektiven des Einzelhandels. Im Neuen Schloss Stuttgart traf sie sich mit Vertretern des Handelsverbands Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, des Städtetags Baden-Württemberg und des Gemeindetags Baden-Württemberg zu einem Auftaktgespräch. Auch Vertreter von ver.di, des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands und des Verbands der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd nahmen an dem Termin teil. „Der Einzelhandel ist eine der wichtigsten Branchen im Land, die zugleich derzeit vor großen Herausforderungen steht. Digitalisierung und Fachkräftemangel sind nur zwei Themen, die die Unternehmen derzeit umtreiben. Mit dem Dialogprojekt `Handel 2030´ leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Einzelhandel zu stärken und zukunftsfähig zu machen“, so Hoffmeister-Kraut. Auch bürokratische Hürden spielten für die baden-württembergischen Einzelhandelsbetriebe eine immer größere Rolle. Gemeinsam mit den Partnern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden werde man in den kommenden Monaten Handlungsempfehlungen erarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern.

Für die Kommunen stelle sich gleichzeitig die Frage, wie sie die Attraktivität und Vitalität ihrer Innenstädte in Konkurrenz zum Online-Handel erhalten und fördern können. Als Handelsstandorte sei es auch deren Aufgabe, auf den intensiven Wettbewerb angemessen zu reagieren, so die Ministerin.

Ziel des Dialogprojekts „Handel 2030“ ist es, wichtige Zukunftsfragen der Branche zu erörtern und Maßnahmen zu erarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf Landesebene zu verbessern. Hierzu werden fünf regionale, themenspezifische Workshops mit Experten der beteiligten Partner organisiert. Diese werden in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Weingarten, Heilbronn, Mannheim, Freiburg und Stuttgart stattfinden. Dabei sollen die Zukunft der Innenstädte, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Digitalisierung, rechtliche Rahmenbedingungen des Einzelhandels und Nahversorgung diskutiert werden.

Die Ergebnisse aus den Workshops sollen unter allen relevanten Akteuren des Handels verbreitet werden. Für das Wirtschaftsministerium sollen sie ein Anhaltspunkt für die mittelfristige Einzelhandelspolitik sein. Für das erste Quartal 2019 ist eine öffentliche Abschlussveranstaltung vorgesehen, in der der Abschlussbericht zu den Workshop-Ergebnissen vorgestellt wird.

Hintergrundinformationen
Folgende Workshops sind geplant:

  • „Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Einzelhandels in Baden-Württemberg“ in Weingarten (Gastgeber: IHK Bodensee-Oberschwaben)
  • „Ausbildung und berufliche Qualifizierung“ in Heilbronn (Gastgeber: IHK Heilbronn-Franken)
  • „Digitalisierung“ in Mannheim (Gastgeber: Handelsverband Nordbaden)
  • „Stärkung der Innenstädte“ in Freiburg (Gastgeber: Handelsverband Südbaden)
  • „Sicherung der Nahversorgung“ in Stuttgart (Gastgeber: Gemeindetag/Städtetag).

Teilnehmer werden Vertreter der beteiligten Projektpartner, Einzelhändler und weitere Akteure aus der Praxis, sowie Vertreter des Wirtschaftsministeriums sein. Das Dialogprojekt „Handel 2030“ wird von der BBE Handelsberatung GmbH (München/Freiburg) als neutralem Dienstleister fachlich begleitet und moderiert.

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Presse
news-167 Thu, 05 Jul 2018 15:49:15 +0200 Industrie 4.0: Leuchtturmprojekte im Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/industrie-40-leuchtturmprojekte-im-land-fuer-die-produktion-der-zukunft-ausgezeichnet/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat am Montag (2. Juli) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden vierzehn Unternehmen prämiert, die Industrie 4.0 erfolgreich im Betriebsalltag anwenden. „Mittelständische Industrieunternehmen und Startups in Baden-Württemberg sind bei der Umsetzung von Industrie 4.0 führend, wie die heutigen Prämierungen eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung machen wir praxisnahe Lösungen zum Anfassen noch bekannter. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen der Industrie 4.0 aktiv anzugehen“, sagte Schütz bei der Verleihung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Baden-Württemberg werde nur führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleiben, „wenn gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land nicht den Anschluss bei der Digitalisierung verlieren“, so die Staatssekretärin.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Neben dem Innovationsgrad wird auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0 bewertet. Die prämierten Projekte deckten eine große Bandbreite von Branchen und Technologien ab und zeigten, „dass Industrie 4.0 nicht nur spezielle Branchen wie Maschinenbau oder Automobilindustrie, sondern die gesamte industrielle Wertschöpfung betrifft“, so Staatssekretärin Schütz.

Die für ihre Lösungen ausgezeichneten Unternehmen:

  • Adiro Automatisierungstechnik GmbH, Esslingen
    „Vernetztes Lernsystem zur Personalentwicklung“
  • Bauer Gear Motor GmbH, Esslingen
    „Integrierte elektrische Drehmomentüberwachung
  • beyerdynamic GmbH & Co. KG, Heilbronn
    „Daten zum Maschinellen Lernen in der Fertigung“
  • ENIT Energy IT Systems GmbH, Freiburg/Brsg.
    „Produktionsoptimierung mittels Energiedaten“
  • Festo AG & Co. KG, Esslingen
    „Automatisierungsplattform für Ventilfunktionen“
  • fischerwerke GmbH & Co. KG, Denzlingen
    „Prozessleitsystem für die Mischerei“
  • Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen
    „Smarter Ablauf in der Dialysatorenproduktion“
  • HOBART GmbH, Offenburg
    „WashSmart für alle Spülmaschinen
  • Ingenieurbüro Bernd Hölle GmbH, Reutlingen
    „Die intelligente Sensorplattform“
  • LEHNER GmbH SENSOR-SYSTEME, Kirchheim u. T.
    „Automatisierung im Druckprozess“
  • OPASCA GmbH, Mannheim
    „Workflowmanagement in der Strahlentherapie”
  • Peakboard GmbH, Stuttgart
    „Flexibel konfigurierbares Andon Board“
  • R3DT - Rüdenauer 3D Technology GmbH, Karlsruhe
    „Industrial Engineering mit virtueller Realität“
  • Rombach Automation, St. Georgen
    „End-Of-Line-Prüfanlage für Wasserzähler“

Bilder von der Preisverleihung finden Sie hier.

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“
Der fortlaufende Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ zeichnet seit 2015 herausragenden Ideen aus Wirtschaft und Wissenschaft aus, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. In Summe wurden in sieben Prämierungsrunden bislang 127 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Im Laufe des Jahres 2017 wurde die Zahl 100 erreicht und überschritten. Aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen, wird der Wettbewerb weiter fortgeführt. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Mit Beginn des Jahres 2018 werden erstmals quartalsweise branchen- oder themenspezifische Akzente gesetzt, um Bereiche auszuzeichnen, die bisher weniger Beachtung erfahren haben. Im ersten Quartal 2018 lag dabei der Fokus insbesondere auf Digitalisierungslösungen aus der Chemischen Industrie sowie der Gesundheitsindustrie, d.h. der Medizintechnik, der Pharmazeutischen Industrie und der Biotechnologie. Auch bei diesen Bewerbungen standen die Kriterien von Marktrelevanz und Innovationsgrad der Lösung im Vordergrund der Bewertung. Neben den drei Preisträgern aus dem Themenfokus der Chemischen Industrie und der Gesundheitsindustrie, werden selbstverständlich alle hervorragenden Lösungen weiterhin ausgezeichnet.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten.

Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein SE) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt. Die Partner der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Mit der Veranstaltungsreihe „100 Orte Live Erleben“ werden die Gewinner des Wettbewerbs sowie ihre Lösungen, Anwendungen und Kompetenzen für Industrie 4.0 vorgestellt. Hier besteht die Möglichkeit, persönlich mit den Experten in Kontakt zu kommen und ihre Industrie 4.0-Themen zu diskutieren.

Termine der Veranstaltungsreihe sowie weitere Informationen zur „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ unter: www.i40-bw.de

Darüber hinaus findet sich für die weitere Berichterstattung eine Sammlung geeigneter, „anfassbarer“ Erfolgsbeispiele im Kontext der Industrie 4.0 (Erfolgsbeispiele für cyber-physische Systeme - CPS) unter:
https://www.microtec-suedwest.de/projekte/land-allianz-i4-0

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Presse
news-168 Wed, 04 Jul 2018 15:53:00 +0200 „Popup Labor BW“ ab 18. Juli in der Ortenau https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/popup-labor-bw-ab-18-juli-in-der-ortenau/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Unternehmen in der Ortenau ermuntert, sich am „Popup Labor BW“ zu beteiligen, das ab 18. Juli bis 27. Juli 2018 in Lahr und Offenburg stattfinden wird. „Mein Appell an die kleinen und mittelgroßen Unternehmen: Nehmen Sie sich die Zeit, kommen Sie, profitieren Sie! Das Popup Labor ist unser praxisnahes und unkompliziertes Angebot, eigene Innovationspotenziale anzukurbeln. Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, sagte Hoffmeister-Kraut am Mittwoch (4. Juli).

Hintergrund des neuen Angebots sind Analysen, dass insbesondere im Mittelstand die Innovationsdynamik nachlässt. Dazu die Ministerin: „Die Welt wartet nicht auf uns. Wir liegen mit unserer Innovationsfähigkeit zwar vorn, aber andere holen stetig auf. Wir müssen vor allem die Innovationskraft unseres starken Mittelstands weiter verbessern, um führende Innovationsregion in Europa zu bleiben.“ Für den Mittelstand sei es auch in Baden-Württemberg schwieriger geworden, bei Forschung und Entwicklung mit den großen Unternehmen Schritt zu halten, so die Ministerin. Hinzu kämen Digitalisierung oder veränderte Mobilitätsformen als neue und zusätzliche Herausforderungen für das Innovationsgeschehen, so Hoffmeister-Kraut.

Das „Popup Labor BW“ soll zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Mit den Popup Laboren BW biete das Land dem Mittelstand ortsnah und niederschwellig beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu gestalten. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen.

Mit den Laboren werden Geschäftsführer, Führungskräfte, Mitarbeitende und Auszubildende von Unternehmen und Start-ups durch vielfältige Angebote für Innovationen fit gemacht und mit geeigneten Partnern für Innovationskooperationen zusammengebracht.

Programm und Anmeldemöglichkeit unter: www.popuplabor-bw.de

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Presse
news-163 Mon, 25 Jun 2018 13:50:55 +0200 Wiederauflage der Digitalisierungsprämie https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wiederauflage-der-digitalisierungspraemie/ Nach einem ersten erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2017 wird die Digitalisierungsprämie des Wirtschaftsministeriums in einem weiteren Modellversuch als Tilgungszuschuss wiederaufgelegt. In 2018 stehen dafür aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung (digital@bw) 4 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Digitalisierung nimmt mehr und mehr Fahrt auf und prägt Alltag und Wirtschaft. Nur wenn wir ihre Chancen nutzen, werden wir weiter auf der Gewinnerseite stehen. Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in der digitalisierten Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Das wird jedoch nur funktionieren, wenn auch der Mittelstand mitzieht und stark bleibt“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag (25. Juni).

Viele Mittelständler würden zwar die Bedeutung der Digitalisierung erkennen, zögen daraus jedoch noch keine oder nicht ausreichende Konsequenzen für die eigene Produktion oder das eigene Geschäftsmodell, so die Ministerin. „Mit der Prämie unterstützen wir deshalb die mittelständische Wirtschaft bei konkreten Schritten auf dem Weg in die digitalisierte Zukunft“, unterstrich Hoffmeister-Kraut.

Die Digitalisierungsprämie wird hierfür mit einem Förderdarlehen der L-Bank kombiniert. Die Digitalisierungsprämie war im Modellversuch des Jahres 2017 als direkter Zuschuss ausgereicht worden. Die dafür bereitgestellten Haushaltsmittel waren innerhalb weniger Wochen aufgebraucht.

Hoffmeister-Kraut: „Mit unserem neuerlichen Modellversuch bieten wir ein attraktives Unterstützungsangebot zur Digitalisierung in den Unternehmen – für Handwerk, Einzelhandel oder Gastgewerbe ebenso wie für das Verarbeitende Gewerbe oder für die Dienstleistungen.“ Ein Vorteil des neuen Angebots sei, dass die Digitalisierungsprämie mit einem kompletten Finanzierungsangebot für die jeweilige Digitalisierungsmaßnahme verbunden werde. Dies könne insbesondere auch für diejenigen Unternehmen sinnvoll sein, die nicht über freie Eigenmittel zur Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen verfügten. Die Digitalisierungsprämie solle trotz begrenzter Mittel möglichst über den gesamten Jahresverlauf angeboten werden, betonte die Wirtschaftsministerin.

Die technische Umsetzung der Förderung wird aktuell zusammen mit der L-Bank zügig vorbereitet. Der neue Modellversuch der Digitalisierungsprämie wird am Montag, 9. Juli, starten. „Die Evaluation des Modellversuchs von 2017 hat gezeigt, dass wir mit einer Digitalisierungsprämie wertvolle Unterstützung für unsere mittelständischen Unternehmen leisten können, damit sie bei der Digitalisierung vorankommen. Mit dem neuen Modellversuch wollen wir erproben, inwieweit mit dem Angebot die Unternehmen bis 100 Beschäftigte branchenübergreifend und in der Fläche des Landes erreicht werden können“, erläuterte Hoffmeister-Kraut. Ziel sei es auch, mit der Fördermaßnahme ein möglichst großes Investitionsvolumen in Digitalisierungsprojekte des Mittelstands anzustoßen.

Auf Basis der Ergebnisse beider Modellversuche wolle das Wirtschaftsministerium über die abschließende Ausgestaltung der Digitalisierungsprämie entscheiden.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund 1 Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen unter:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/liste-foerderprogramme/digitalisierungspraemie/

https://www.wirtschaft-digital-bw.de/massnahmen/digitalisierungspraemie/

www.digital-bw.de

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news-162 Wed, 20 Jun 2018 13:16:00 +0200 Wirtschaftsministerium startet erfolgreich Projekte für eigene Präsenz der baden-württembergischen Wirtschaft am weltweit innovativsten Standort https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-erfolgreich-projekte-fuer-eigene-praesenz-der-baden-wuerttembergischen-w/ „Die Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg ist seit diesem Jahr noch präsenter und schlagkräftiger im Silicon Valley vertreten. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Auslandshandelskammer in San Francisco (AHK) und Baden-Württemberg International, haben wir erfolgreich das Programm ‚Innovationcamp BW Silicon Valley‘ gestartet, das vor allem die mittelständischen Unternehmen im Land dabei unterstützt, neue Geschäftsmodelle zu identifizieren, Kooperationspartner zu suchen und Netzwerke im Silicon Valley aufzubauen. Damit stärken wir die Zusammenarbeit mit einer der innovativsten Technologieregionen der Welt“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute auf der Messe GlobalConnect. „Wenn wir die Herausforderungen der digitalen Transformation hier erfolgreich meistern wollen, halte ich es für enorm wichtig, dass wir auch über den Tellerrand hinausschauen. Dabei müssen wir das Silicon Valley in Baden-Württemberg nicht kopieren, doch wir müssen ein Bewusstsein dafür entwickeln, mit welch rasanter Geschwindigkeit die Technologie sich dort entwickelt, wie die Unternehmen dort aufgestellt sind und wie sie arbeiten. Das Silicon Valley ist ein weltweites Epizentrum für Innovation und Fortschritt“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Im Mai 2018 nahmen erstmals sechs Unternehmen aus Baden-Württemberg am Programm „Innovationcamp BW Silicon Valley“ teil. Ergänzend hierzu wurde ein „Innovationsscout BW“ etabliert, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms intensiv betreut und darüber hinaus technologische Trends aus dem Silicon Valley in die baden-württembergische Wirtschaft transferiert. Zum Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen im Silicon Valley steht den baden-württembergischen Unternehmen zudem seit April dieses Jahres eine Repräsentanz des Landes bei der AHK San Francisco als Anlaufstelle zur Verfügung.

„Die Ergebnisse des ersten „Innovationcamp BW Silicon Valley“ im Mai haben gezeigt, dass ein bedarfsorientiertes, mehrwöchiges Programm im Silicon Valley das nötige Bewusstsein für nachhaltige Lösungsstrategien im eigenen Unternehmen schafft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden intensiv dabei unterstützt, neue Geschäftsmodelle, wichtige Trends und Entwicklungen, aber auch potenzielle Bedrohungen für ihr Unternehmen zu identifizieren. Mit neu erlernten Methoden, wie beispielsweise aus dem Bereich des Innovationsmanagements, konnten sie aktiv auf Technologie-Scouting gehen und sich eigene Netzwerke im Silicon Valley schaffen. Ein Kurzbesuch im Silicon Valley könnte vergleichbare Ergebnisse nicht erzielen. Wir füllen daher eine entscheidende Lücke im bisherigen Angebot.“

Informationen zum Programm „Innovationcamp BW Silicon Valley“
Das Programm richtet sich an mittelständische Technologieunternehmen, Institutionen der Wirtschaft und der angewandten Forschung in Baden-Württemberg und beinhaltet bedarfsorientiert organisierte Aufenthalte im Silicon Valley, vorbereitet und durchgeführt von der AHK San Francisco.

Während des in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer intensiv in das Ökosystem Silicon Valley eingeführt. Das Programm umfasst unter anderem ein 5-tägiges „Einführungs-Bootcamp“, Experten-Workshops, Firmenbesuche und die Organisation von individuellen Gesprächsterminen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen an konkreten Herausforderungen zu arbeiten, neue Geschäftsmodelle zu identifizieren und anschließend Kooperationspartner zu suchen und Netzwerke im Silicon Valley aufzubauen.

Das Programm „Innovationcamp BW Silicon Valley“ wird finanziell vom Wirtschaftsministerium gefördert. Für teilnehmende Unternehmen ist neben den Reise- und Übernachtungskosten ein Eigenanteil zu entrichten, der sich nach der Unternehmensgröße und dem jährlichen Umsatz richtet.

Das Programm sieht eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren vor. Für 2018 sind weitere Gruppenaufenthalte mit jeweils fünf bis acht Unternehmen im September und im November geplant. Die Unternehmensakquise für diese Gruppenaufenthalte wird von Baden-Württemberg International maßgeblich unterstützt.

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Presse
news-159 Tue, 12 Jun 2018 14:23:26 +0200 Wirtschaftsministerin besucht CEBIT https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerin-besucht-cebit/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist am Dienstag (12. Juni) zur CEBIT nach Hannover gereist, um die dort ausstellenden Unternehmen aus Baden-Württemberg zu besuchen. Von den 2.800 Ausstellern der CEBIT kommen 124 aus Baden-Württemberg. Das Land ist mit Global Playern, aber auch kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vertreten. „Die CEBIT ist nicht nur Plattform für einen der innovativsten Bereiche unserer Wirtschaft, sondern stellt selbst eine ideale Innovationsplattform für unsere Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen dar. Die IKT-Branche ist mit ihrer Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle ein Innovations- und Wachstumsmotor insbesondere auch für die baden-württembergische Wirtschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Die CEBIT präsentiert sich in diesem Jahr mit einem neuen Konzept, das klassische Messe-Elemente mit neuen, inspirierenden Konferenz- und Plattform-Formaten verbindet. Die schnell fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sei überall auf der diesjährigen CEBIT präsent. Unternehmen aus dem Südwesten könnten hier ihre Innovationen im besten Rahmen präsentieren, so die Ministerin. Dass die Digitalisierung als Innovationsschub wirke, zeige auch das Wachstum der IKT-Branche in Baden-Württemberg.

Der gesamte IKT-Sektor im Land zwischen 2010 und 2016 sei mit durchschnittlich deutlich über vier Prozent pro Jahr mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die Gesamtwirtschaft. „Der IKT-Sektor ist im Vergleich zu anderen Leitbranchen des Landes wie dem Fahrzeug- oder dem Maschinenbau zwar noch vergleichsweise klein, aber er leistet durch seine sehr hohe Dynamik einen deutlich überdurchschnittlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und damit zum Wohlstand unseres Landes“, unterstrich Hoffmeister-Kraut.

Die Ministerin verwies auf das sehr innovative Ökosystem als Erfolgsfaktor in Baden-Württemberg, das insbesondere auf der Vielfalt und der Dynamik der IT-Unternehmen in Baden-Württemberg sowie der Mischung aus über 15.000 Global Playern, starken mittelständischen Unternehmern und engagierten Gründern in Baden-Württemberg basiere. „Baden-Württemberg ist ein Ökosystem, das dem Standort insbesondere im Bereich der Software für Unternehmen eine führende Rolle in der Welt eingebracht hat.“

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für die IT-Branche seien der Erfindergeist und die Innovationskraft der hier arbeitenden Menschen. Die IKT-Unternehmen erwirtschafteten zwar nur rund fünf Prozent der Bruttowertschöpfung im Land. Sie stemmten aber zugleich über 14 Prozent aller Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Hoffmeister-Kraut: „Damit rangiert der IKT-Sektor bei den Forschungsausgaben an zweiter Stelle im Land – direkt hinter dem Automobilsektor.“

Im Vorfeld des Messebesuchs verdeutlichte die Ministerin erneut, dass einer ihrer Arbeitsschwerpunkte die Unterstützung der Start-ups im Land sei: „Wir befinden uns in Baden-Württemberg auf einem guten Weg. Angesichts der mittlerweile sehr regen Gründerszene können wir optimistisch in die Zukunft schauen“, so Hoffmeister-Kraut. Auch in diesem Jahr machen wieder eine Reihe von jungen Start-ups von dem Angebot Gebrauch, sich auf dem Gemeinschaftsstand des Landes zu präsentieren. Dieses Angebot werde bereits seit 2016 gemacht und erfreue sich großer Resonanz.

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news-155 Mon, 04 Jun 2018 11:43:09 +0200 Wirtschaftsministerin reist mit Delegation in die baltischen Staaten Estland und Lettland – Themen wie Digitalisierung, eGovernment und Gründungskultur im Fokus https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerin-reist-mit-delegation-in-die-baltischen-staaten-estland-und-lettland-themen-w/ Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist vom 4. bis 6. Juni mit einer Wirtschaftsdelegation in die baltischen Staaten Estland und Lettland. Im Mittelpunkt steht dabei der Austausch über die Entwicklung der Digitalisierung und eine dynamische Gründungskultur. „Die Baltischen Staaten, und Estland im Besonderen, sind bei Digitalisierung und schnellen Internetverbindungen Vorreiter in Europa. Viele Unternehmen wünschen sich auch in Deutschland eine ähnlich schnelle und unbürokratische digitale Verwaltung. Hier können wir Inspirationen sammeln und einen Blick in die digitale Zukunft werfen“, erklärte Hoffmeister-Kraut vor ihrer Abreise. Begleitet wird die Ministerin unter anderem vom Honorarkonsul Lettlands in Baden-Württemberg, Prof. h.c. Werner Sigloch, der Europabeauftragten des Landes, Dr. Petra Püchner, sowie von Vertretern des Landtags, namhafter Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten.

Die Schwerpunktthemen der Delegationsreise werden durch politische Gespräche und Unternehmensbesuche in Tallinn und Riga beleuchtet. Neben einem Treffen mit der Ministerin für Unternehmertum und Informationstechnologie aus Estland, Urve Palo, steht auch ein politisches Gespräch mit dem Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten von Lettland, Arvils Ašeradens, auf dem Programm.

Umfangreiche Investitionen in den Ausbau der digitalen Infrastruktur machen das Baltikum zu einer der führenden Regionen im IKT-Bereich. Beim Besuch des e-Estonia-Showrooms in Tallin informiert sich die Delegation, wie e-Estonia mit einer komplett digitalisierten Verwaltung die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. „Estland spielt, was den Ausbau der digitalen Dienste für Bürger und Unternehmen angeht, schon seit Jahren in der Champions League. Dies alles kann Estland leisten und anbieten, weil es über eine sehr gute Infrastruktur vor allem bei den mobilen Breitbandverbindungen verfügt“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Estland setze sich europaweit für sichere Netze ein. Denn diese seien Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaft.

Lettland hat als erstes europäisches Land ein eigenes Startup-Gesetz verabschiedet, mit dem die Förderungsmöglichkeiten für Startups geregelt werden. Mit dem lettischen Wirtschaftsminister Arvils Ašeradens wird Hoffmeister-Kraut unter anderem ein Gespräch über die Themen Startup-Dynamik und Startup-Ökosystem führen. „Wir wollen uns darüber austauschen, ob Kooperationen zwischen Lettland und Baden-Württemberg, beispielsweise Austauschprogramme für Gründungsinteressierte und junge Unternehmen, möglich sind“, so die Ministerin. Auch ein wirtschaftlich sehr gut aufgestelltes Land wie Baden-Württemberg müsse in Hinblick auf die Startup-Politik seinen Erfolg laufend neu erarbeiten und bereit sein, von den Besten zu lernen.

Bilder finden Sie hier.

Hintergrundinformation Estland
Estland gehört in internationalen Rankings zu den führenden Ländern und gilt in Europa als Vorreiter von E-Government. Gemäß des EU-Fortschrittsreport der Kommission von 2017 (Europe´s Digital Porgress Report 2017) liegt Estland beim Ausbau der digitalen Verwaltung auf Platz 1 im Ranking der EU-Mitgliedsstaaten. Das Land verfügt über eine kleine, aber fortschrittliche IT-Industrie. Die Technologie des bekannten Onlinekommunikationsdienstes Skype stammt zu großen Teilen aus Estland und viele der ehemaligen Mitarbeiter gründeten eigene IT-Startups. Estland hat zum 1. Januar 2017 ein Startup-Visum für Gründer aus Nicht-EU-Staaten sowie Erleichterungen für Gründer aus EU-Staaten eingeführt, um auch für nicht europäische Unternehmer attraktiver zu werden. Gleichzeitig sollen damit estnische Startups weiter gefördert werden, um leichter hochqualifiziertes Personal aus dem Ausland nach Estland zu holen.

Hintergrundinformation Lettland
Lettland ist der weltweit am schnellsten wachsende Markt für digitales Internet. Laut Weltbank steht Lettland auf Rang 22 der unternehmensfreundlichsten Länder der Welt. Lettland gehört damit zu den attraktivsten Staaten für neue Unternehmen. Mit 72 Vertretern unter den 5.000 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Welt wurde Riga von Inc. Wirtschaftsmagazin als einer der erfolgreichsten Startup-Standorte Europas bewertet (Platz 7). Ende 2016 verabschiedete die Saeima, das lettische Parlament, mit großer Mehrheit ein in Europa einzigartiges Startup-Gesetz. In der dualen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild nimmt Lettland als eines von elf Ländern am VETnet-Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil.

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news-156 Fri, 01 Jun 2018 11:47:00 +0200 Neue Förderrunde für Lernfabriken 4.0: Wirtschaftsministerium will flächendeckendes Netz im Land schaffen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/neue-foerderrunde-fuer-lernfabriken-40-wirtschaftsministerium-will-flaechendeckendes-netz-im-land-sch/ Das Wirtschaftsministerium will im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes („digital@bw“) mit weiteren 4 Millionen Euro das bereits bestehende Netz der Lernfabriken 4.0 im Land flächendeckend erweitern und konzeptionell fortentwickeln. Dies gab Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Freitag (1. Juni) bekannt. „Mit dem Förderprogramm für Lernfabriken 4.0 haben wir ein bundesweit einzigartiges Netz von Lernorten geschaffen, an denen die Digitalisierung der Wirtschaft in Aus- und Weiterbildung praktisch fass- und erlebbar wird. Die Resonanz auf die Pilotförderung von 16 Lernfabriken hat uns gezeigt, dass noch viele berufliche Schulen großes Interesse an der Einrichtung einer Lernfabrik haben. Mit der flächendeckenden Erweiterung und der konzeptionellen Weiterentwicklung des Lernfabrik-Programms werden wir die Vorreiterrolle Baden-Württembergs für die Wirtschaft 4.0 nachhaltig stärken“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Digitalisierung betrifft Vielzahl der Branchen
Die Industrie wandele sich durch die Digitalisierung immer mehr zu einer Industrie 4.0. Dies verändere die Arbeitsbedingungen nachhaltig, so die Ministerin. Die zunehmende Digitalisierung habe zudem großen Einfluss auf die Anforderungen in vielen anderen Branchen. Hoffmeister-Kraut: „Damit unser Fachkräftenachwuchs und unsere Beschäftigten am Puls der Zeit bleiben und nicht von dieser Entwicklung abgehängt werden, muss sich der Wandel in der Arbeitswelt auch in der Aus- und Weiterbildung niederschlagen.“ Mit dem neuen Förderprogramm wolle das Wirtschafts- und Arbeitsministerium bestehende Lücken in der regionalen Verteilung der Lernfabriken schließen und weitere Bereiche wie etwa das Handwerk und den Handel einbeziehen, so die Ministerin weiter.

Die Digitalisierung erschließt in vielen Anwendungsfeldern große Innovationssprünge, etwa als Industrie 4.0 für eine flexible, personalisierte Produktion oder in Form von intelligenten Lösungen im Handwerks- und Dienstleistungsbereich. Ein Beispiel dafür ist die hocheffiziente, intelligente Gebäude- und Energietechnik für das „Smart Home“. Die digital vernetzte Wirtschaft der Zukunft braucht ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation. Deshalb müssen die Beschäftigten und die Auszubildenden für neue Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen in der Industrie 4.0 oder intelligent vernetzte Gerätesysteme im Handwerk in praxisnahen Lernumgebungen qualifiziert werden.

Das Konzept Lernfabrik 4.0
Die Lernfabriken 4.0 sind Labore, die im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen bzw. professionellen Gerätesystemen aus anderen Branchen gleichen und in denen Grundlagen für anwendungsnahe Technologien und Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnik und Betriebswirtschaft werden dabei in Lernumgebungen auf der Basis aktueller Industriestandards verknüpft. Zielgruppen der Lernfabriken sind Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer an entsprechenden Weiterbildungslehrgängen.

Die Wirtschaftsministerin lädt mit dem Förderaufruf berufliche Schulen in kommunaler Trägerschaft ein, ein schlüssiges Konzept für Einrichtung und Betrieb einer Lernfabrik einzureichen. Dabei sind Kooperationen zwischen verschiedenen Schulen und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ausdrücklich erwünscht. Gefördert werden Grundlagen-Labore zu einer modellhaften Einführung in digital gesteuerte und vernetzte Geräte sowie Maschinensysteme, an denen intelligente Prozesse auf der Basis realer Industriestandards trainiert und verkettete Abläufe selbstständig gesteuert werden können. Neben dem Wirtschaftsministerium sollen auch die Schulträger sowie die Wirtschaft Finanzierungsbeiträge einbringen. Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch eine eigens eingesetzte Jury.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund 1 Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Informationen zur Ausschreibung finden Siehier.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-151 Tue, 29 May 2018 18:02:15 +0200 Smart Home and Living: Wirtschaftsministerium stellt 1 Million Euro zum Aufbau eines virtuellen Kompetenzzentrums bereit https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/smart-home-and-living-wirtschaftsministerium-stellt-1-million-euro-zum-aufbau-eines-virtuellen-komp/ Das Wirtschaftsministerium stellt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes („digital@bw“) 1 Million Euro für die Errichtung eines virtuellen Kompetenzzentrums „Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home and Living Baden-Württemberg“ zur Verfügung und ruft ab sofort zur Einreichung von Umsetzungskonzeptionen auf. „Mit dem Kompetenzzentrum wollen wir in diesem Zukunftssegment der Digitalisierung einen überregionalen Kristallisationspunkt für die verschiedenen Kompetenzen im Bereich Smart Home and Living in Baden-Württemberg schaffen. Es soll die Themenfelder Information, Sensibilisierung, Qualifizierung und Koordinierung regionaler Aktivitäten abdecken. Mit dem Zentrum werden wir für unser Handwerk, aber auch für die Wohnungswirtschaft, für Architekten und Planer sowie die Endverbraucher eine wichtige neue Informationsquelle etablieren“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Smart Home and Living als Zukunftsmarkt
Im Themenfeld Smart Home and Living lägen große Potentiale für die baden-württembergische Wirtschaft, so die Ministerin. Das intelligente und vernetzte Haus der Zukunft werde auch in Baden-Württemberg mehr und mehr zur Realität. Neue Technologien verbesserten nicht nur den Wohnkomfort, sondern seien auch Grundlage für eine moderne Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung. Auch die Steigerung der Energie und Ressourceneffizienz von Gebäuden solle dadurch ermöglicht werden.

Zentrale Akteure bei der Umsetzung sind dabei Handwerksbetriebe, Planer, Architekten und Unternehmen auf der Anbieterseite. Wohnungsbauunternehmen, Pflegeeinrichtungen sowie Endverbraucher seien die Zielgruppen auf der Nachfrageseite.

Hoffmeister-Kraut: „Die vielfältigen Möglichkeiten, die smarte Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Energie, Entertainment, Pflege oder unterstützende Hilfen ermöglichen, haben bei weitem noch nicht den Markt durchdrungen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen nutzen noch viel zu wenig die Möglichkeiten, die sich heute für sie bieten. Qualifizierungen und Informationen werden angeboten, aber oftmals nicht wahrgenommen. Dem wollen wir mit dem neuen virtuellen Kompetenzzentrum entgegenwirken.“

Gefördert werden sollen u. a. zielgruppen- und gruppenübergreifende Veranstaltungsreihen, Trendscouting und die Aufbereitung von Erkenntnissen aus der Forschung, die Entwicklung von Geschäftsprozessen, die Initiierung von Kooperationsprojekten und die intelligente Vernetzung von Akteuren sowie die Unterstützung regionaler Aktivitäten hierfür.

Zuwendungsempfänger können damit u. a. Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderungseinrichtungen, wirtschaftsbezogene Bildungseinrichtungen, Landesgesellschaften, Institute der außeruniversitären Forschung, Hochschulen und Universitäten sein. Der Projektzeitraum soll mindestens 2 Jahre, maximal 4 Jahre umfassen. Anträge können bis zum 13. Juli 2018 eingereicht werden.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund 1 Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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Presse Baden-Württemberg Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-149 Mon, 28 May 2018 17:18:34 +0200 Wirtschaftsministerium fördert mit 345.000 Euro Weiterbildung für Industrie 4.0 gemeinsam mit Sozialpartnern https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-mit-345000-euro-weiterbildung-fuer-industrie-40-gemeinsam-mit-sozial/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt „Perspektive Weiterbildung für Industrie 4.0“ in der zweiten Projektphase mit rund 345.000 Euro. Ziel des Projekts ist, dass Personalverantwortliche und Betriebsräte, Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam ein Weiterbildungskonzept für die Industrie 4.0 erarbeiten und dieses in der betrieblichen Praxis erproben. „Als Vorreiter der Industrie 4.0 setzen wir auf modernste und passgenaue Weiterbildung im Schulterschluss mit den Sozialpartnern. So bereiten wir die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie auf künftige Tätigkeiten in der Industrie 4.0 vor. Indem wir die Perspektive der Beschäftigten, der Führungskräfte, der betrieblichen Interessenvertretung und der Unternehmen einbeziehen, schaffen wir große Praxisnähe und breite Akzeptanz. Die unterschiedlichen Perspektiven beim Entwickeln und Erproben der Weiterbildungen einzubeziehen ist sehr wichtig, um der Komplexität digitalisierter Industrieprozesse gerecht zu werden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. Mai). In Stuttgart übergab sie den Förderbescheid an die projektdurchführende „Agentur Q“ (Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie e. V.), vertreten durch deren Geschäftsführer Dr. Stefan Baron. Anwesend waren außerdem Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall.

Bei der Entwicklung und Erprobung der Weiterbildungen werden die besonderen Bedürfnisse einzelner Beschäftigtengruppen, insbesondere die der Un- und Angelernten, der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Facharbeiterinnen und Facharbeiter einbezogen. Im Fokus steht das Arbeiten mit Robotersystemen, die betriebliche Instandhaltung und der Bereich der digitalen Fertigungsplanung, -steuerung und -überwachung. Das entwickelte und erprobte Weiterbildungskonzept wird im Rahmen des Projekts in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg transferiert.

Näheres zum Projekt „Perspektive Weiterbildung für Industrie 4.0“
Bewilligt wurde heute die finanzielle Förderung der zweiten Phase des Projektes (Juni 2018 bis August 2019; Fördersumme 345.360 Euro). In der ersten Projektphase (Januar 2017 bis Mai 2018; Fördersumme 348.174 Euro) stand die Bedarfserhebung und Konzeptentwicklung im Vordergrund. In der nun anstehenden zweiten Projektphase geht es um die Erprobung und Validierung des entwickelten Weiterbildungskonzepts und um den Transfer in weitere Unternehmen in Baden-Württemberg. Konkret sollen in der zweiten Projektphase sieben Qualifizierungsmodule erprobt werden, die sich, je nach Zielgruppe und betrieblichem Bedarf, anpassen und kombinieren lassen. Dabei handelt es sich um die Module:

  • Lernprozessbegleitung 4.0,
  • Arbeiten in virtuellen Räumen,
  • Fernwartung und -steuerung,
  • Arbeitsprozesswissen 4.0,
  • Arbeiten mit Robotern,
  • Nutzung mobiler Endgeräte,
  • technische Assistenzsysteme.

In der anstehenden Erprobungsphase sind folgende Betriebe beteiligt: die Robert Bosch GmbH mit dem Standort Reutlingen, die Caterpillar Energy Solutions GmbH in Mannheim, die Daimler AG mit dem Standort Gaggenau, zwei Betriebe der E.G.O. Firmengruppe in Oberderdingen, die KS Kolbenschmidt GmbH in Neckarsulm sowie die Neff GmbH in Bretten. Weitere Betriebe, insbesondere kleine und mittlere, haben noch die Möglichkeit mitzumachen. Die beteiligten Betriebe werden im Prozess der Erprobung durch die Agentur Q und durch das Karlsruher Institut für Technologie (Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik) begleitet und unterstützt. Außerdem erfolgt ein Erfahrungsaustausch unter den mitwirkenden Betrieben.

Weitere Informationen zu Agentur Q
Die Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie e. V. (Agentur Q), Stuttgart, ist eine im Jahr 2002 von den Tarifvertragsparteien geschaffene, paritätisch besetzte und finanzierte Einrichtung (Vorstand: Herr Peer-Michael Dick, Südwestmetall - Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V., und Herr Roman Zitzelsberger, IG Metall Baden-Württemberg). Grundlage ist der Tarifvertrag zur Qualifizierung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg. Die Arbeitsfelder der Agentur Q stellen sich wie folgt dar:

  • Unterstützung der Betriebsparteien bei der Umsetzung des Tarifvertrags zur Qualifizierung für die Beschäftigten.
  • Information der Betriebsparteien über Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung, zu Fördermöglichkeiten und zur Kompetenzfeststellung.
  • Entwicklung neuer Weiterbildungskonzepte für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg.
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news-144 Thu, 17 May 2018 13:41:58 +0200 Arbeitsmarktpolitische Reise in den Regierungsbezirk Stuttgart https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/arbeitsmarktpolitische-reise-in-den-regierungsbezirk-stuttgart/ Staatssekretärin Katrin Schütz besuchte am heutigen Donnerstag (17. Mai) für arbeitsmarktpolitische Termine den Regierungsbezirk Stuttgart. Ziel der Reisen ist es, sich mit Betroffenen über ihre konkreten Anliegen und Belange auszutauschen und sich ein Bild von der Umsetzung der Arbeitsmarkt-Programme des Ministeriums zu machen. „Es ist mir wichtig, mich bei Unternehmen und Institutionen darüber zu informieren, wie die Herausforderungen der Arbeitswelt in der Praxis wahrgenommen und angegangen werden. Denn nur dann kann man in der Politik die Weichen richtig stellen“, so Schütz. Ihr erster Termin führte die Staatssekretärin zur DEKRA SE nach Stuttgart. Bei einem Rundgang durch den Innovation Space informierte sich Schütz über den modernen Ansatz, um Innovationen und die digitale Transformation im gesamten Konzern voranzubringen. Außerdem stand der Innovationsansatz des Konzerns im Fokus, der das Potenzial und die Ideen der weltweit über 44.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern soll. Beim Austausch über kollaboratives Arbeiten ging es um die Frage, wie man sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung und sich verändernder Arbeitsumfelder frühzeitig positionieren müsse. „Vor diesen Herausforderungen stehen heute alle Unternehmen. Wenn sich Arbeitsweisen und Arbeitsumfelder verändern, muss man das frühzeitig konstruktiv gestalten. Die damit verbundenen Chancen lassen sich nur dann nutzen, wenn man sich auf die Veränderungen einstellt. Und zwar in der Führungsetage ebenso wie in der Belegschaft“, so Katrin Schütz.

Außerdem besuchte die Staatssekretärin die BBQ Berufliche Bildung gGmbH, ein Unternehmen der Bildungswerk-Gruppe, in Ludwigsburg. Der Bildungsträger führt unter anderem das Berufspraktische Jahr Baden-Württemberg (BPJ-BW) durch. In dessen Rahmen werden junge Erwachsene bei der Vorbereitung auf eine Ausbildung oder eine sogenannte Einstiegsqualifizierung unterstützt. BPJ-BW setzt sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen. Diese reichen von der Berufsvorbereitung und einem möglichen Langzeitpraktikum, einer Einstiegsqualifizierung, der sozialpädagogischen Betreuung bis hin zu Hilfen beim Übergang in die Ausbildung. Das BPJ-BW wird vom Wirtschaftsministerium aus Landesmitteln und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie von der Bundes-agentur für Arbeit, den Jobcentern und den Optionskommunen gefördert. Im Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des BPJ-BW und der Spedition „Große Vehne“, die am BPJ-BW als Arbeitgeber beteiligt ist, wurde konkret, wie das berufspraktische Jahr wirkt. Diese Praxiseinblicke zeigten, wie die Vorbereitung auf eine Ausbildung erfolgreich gestaltet werden kann.

Staatssekretärin Schütz: „Ich bin stolz darauf, dass wir als Wirtschaftsministerium das BPJ-BW fördern und damit dazu beitragen, dass die über 30-jährige Erfolgsgeschichte dieses Angebots ein Dauerbrenner bleibt. Denn trotz der hervorragenden Lage auf dem Arbeitsmarkt und der in vielen Teilen des Landes nahezu erreichten Vollbeschäftigung, vergessen wir diejenigen nicht, die beim Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben besondere Unterstützung benötigen. Am Ende zahlt sich dieses Engagement aus.“

Bilder finden Sie im Nachgang der Reisehier

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news-141 Mon, 23 Apr 2018 15:15:47 +0200 Wirtschaftsministerin besucht Hannover Messe https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschaftsministerin-besucht-hannover-messe/ „Die Unternehmen aus Baden-Württemberg stellen mit ihren Technologien für die Fabriken und die Mobilitäts- und Energiesysteme der Zukunft in überzeugender Weise ihre Innovationskraft und Leistungsfähigkeit unter Beweis“, betonte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich ihres Besuchs auf der Hannover Messe. Insgesamt präsentieren sich auf der Hannover Messe 2018 bis zum 27. April, unter dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“, mehr als 5.000 Aussteller aus 75 Ländern – darunter rund 470 Aussteller aus dem Südwesten. Damit ist Baden-Württemberg wieder eine der wichtigsten Ausstellerregionen. „Ich freue mich sehr, dass sowohl unsere Weltmarktführer als auch viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Kammern auf der Messe vertreten sind. Die Vielfalt und Leistungsstärke unserer innovativen Betriebe in der Fläche sind es, die den Wirtschaftsstandort in unserem Land so nachhaltig prägen und für Wohlstand sorgen“, so die Ministerin.

Bei ihrem Messebesuch am 23. und 24. April nimmt Hoffmeister-Kraut am traditionellen Abendempfang der IHK Heilbronn-Franken teil und besucht sowohl große wie auch kleine und mittlere Unternehmen sowie mehrere Gemeinschaftsstände. Am Landesgemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International zur „Industrial Supply“ begrüßt sie geladene Gäste bei einem Mittagsempfang.

Das Messemotto spiegelt sich auch im Besuchsprogramm der Ministerin wider: Die smarte Vernetzung verschiedener Industrien und Wirtschaftszweige in den Fabriken und Mobilitätssystemen getrieben durch Technologieinnovationen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Leichtbau und Elektromobilität bildet einen Schwerpunkt des Messebesuchs. „Erst mit Plattformen und künstlicher Intelligenz werden aus Daten auch Geschäftsmodelle. Baden-Württemberg ist hier gut aufgestellt und geht wie kaum eine andere Region in Europa als Vorreiter für smarte Produkte und Fabriken voran. Für den High-Tech Standort Baden-Württemberg ist es sehr wichtig, dass die Innovationskraft und das enorme Know-how unserer Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke auch international sichtbar wird“, betont Hoffmeister-Kraut.

Erstmals präsentiert im Ausstellungsbereich Research & Technology das Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe mit einem neuen Messestand Forschungsprojekte aus den Bereichen Robotik, Big Data Analytics und IT-Sicherheit in der Mobilität. Ein Exponat zum autonomen Fahren demonstriert auf interaktive Art das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg, das im Mai 2018 seinen Betrieb aufnehmen wird. In direkter Nachbarschaft zeigen Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammen mit dem Landesgemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International, warum Baden-Württemberg zu den Top-Wissenschaftsstandorten in Deutschland gehört.

Dies zeigt sich auch am Landesgemeinschaftsstand der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg auf der „Digital Factory“. Insgesamt 17 Aussteller aus dem Land – etablierte Unternehmen, Start-Ups und Forschungsinstitute – präsentieren, wie mit neuen Technologien und Digitalisierungslösungen ein optimiertes Wertschöpfungsnetzwerk geschaffen werden kann und Industrie 4.0 auch in der Praxis zur Anwendung kommt.

Auf dem Baden-Württemberg Pavillon „Boosting future mobility“ als Teil der „MobiliTec“ demonstrieren die Aussteller gemeinsam mit den Landesagenturen e-Mobil BW und Baden-Württemberg International, dass der Südwesten als Automobilland Nummer 1 in Deutschland auch für die Zukunft bestens gerüstet ist. Unter dem Motto „Mobilität neu denken, neu produzieren, neu vernetzen“ wird auf über 600 Quadratmetern das Zusammenspiel der Technologiefelder Energie, Mobilität und Datenverarbeitung gezeigt. Vorgestellt werden neue Produkte, Entwicklungen und Pilot-Projekte zur emissionsfreien und vernetzten Mobilität von morgen. Zu den 26 Ausstellern aus dem Südwesten zählen Softwareschmieden, KMUs, Fahrzeughersteller, Forschungseinrichtungen, Energieversorger, aber auch Start-ups.

Auf der „Lightweight Solutions“ – der internationalen Leitmesse für Leichtbau organisieren die Landesagenturen Leichtbau BW und Baden-Württemberg International einen Landesgemeinschaftsstand mit weiteren starken Partnern. 16 Aussteller am Gemeinschaftsstand repräsentieren nahezu die gesamte Wertschöpfungskette im Leichtbau und richten den Fokus auf besonders wichtige Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Additive Manufacturing, hybride Werkstoffe oder neue Möglichkeiten in Design, Prozessen und Simulation. Highlight und Blickfang am Gemeinschaftsstand ist die Hightech-Leichtbau-Karosserie des neuen Porsche Panamera Sport Turismo. Aber auch ein Demonstrator unter dem Titel „live mass customization“ zeigt erstmalig eine komplett digitalisierte Entwicklungskette, durch die sich Entwicklungszeit und time-to-market drastisch verkürzen lassen. So kann in Echtzeit ein Bauteil individualisiert, optimiert und direkt an den 3D-Drucker gesendet werden.

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news-140 Mon, 23 Apr 2018 14:12:01 +0200 Personalisierte Produktion: 18,3 Millionen Euro für neue Forschungs- und Transferzentren in Stuttgart https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/personalisierte-produktion-183-millionen-euro-fuer-neue-forschungs-und-transferzentren-in-stuttgar/ Mit insgesamt 18,3 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium auf dem Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus (S-TEC) den Aufbau von fünf Kompetenzzentren der Fraunhofer-Institute IPA und IAO, die sich Forschung und Technologietransfer rund um das Thema „Personalisierte Produktion“ widmen sollen. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag (23. April) bekannt. Die Zentren sollen interdisziplinär zu Zukunftsthemen der Produktionstechnik für die digitalisierte Herstellung von personalisierten Produkten forschen und damit wichtige Impulse für die Wirtschaft im Südwesten setzen. Sie dienen zudem als Brücke für weitere gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der Wirtschaft und der Universität Stuttgart. „Personalisierte Produkte werden durch die Digitalisierung weiteren Schub erhalten und damit für unsere Wirtschaft immer bedeutender. Die Fähigkeit zur Herstellung personalisierter Produkte wird ein zunehmend entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen“, sagte die Ministerin. Es sei jedoch insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen eine Herausforderung, sich die Kompetenzen anzueignen, wie personalisierte Produkte effizient und flexibel bereitgestellt und entsprechende Wertschöpfungsketten aufgebaut werden können.

Hoffmeister-Kraut: „Mit den fünf Kompetenzzentren, ihrer anwendungsbezogenen Forschung und dem von ihnen ausgehenden Technologie- und Wissenstransfer, stärken wir nachhaltig die Innovationskraft unserer produzierenden Wirtschaft im Land, gerade auch im Mittelstand.“

Gestärkt werde durch die zentrumsübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort Stuttgart auch interdisziplinäre Forschungskooperationen in diesem für die Wirtschaft Baden-Württembergs zentralen Feld, so die Wirtschaftsministerin.

Anlage: Geförderte Forschungs- und Technologietransferzentren

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news-137 Fri, 13 Apr 2018 15:07:16 +0200 5,6 Millionen Euro zur Stärkung regionaler Innovationsaktivitäten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/56-millionen-euro-zur-staerkung-regionaler-innovationsaktivitaeten/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Freitag (13. April) in Reutlingen ein neues Förderprogramm offiziell vorgestellt, das zur Stärkung des Innovationsgeschehens in den Regionen Baden-Württembergs beitragen soll. „ProRegioInno“ besteht aus Bausteinen mit sowohl finanzieller als auch ideeller Unterstützung und ist mit insgesamt 5,6 Millionen Euro unterlegt, davon 4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Baden-Württembergs aktuelle Innovationsstärke ist nicht ungefährdet. Globale Veränderungsprozesse erfordern auch auf regionaler Ebene neues Denken und neue Kooperationen, um das Innovationsgeschehen in der Fläche des Landes zu sichern“, sagte Hoffmeister-Kraut und warb darum, neue Wege regionaler Innovationspolitik zu initiieren.

Globalisierung und Digitalisierung wirken in allen Regionen
Neben beständigem, weltweitem Innovationsdruck, dem sich alle Wirtschafts- und Innovationsstandorte gleichermaßen stellen müssten, gebe es aktuelle globale Herausforderungen wie zum Beispiel zunehmende Rufe nach Protektionismus, die sich als Gefahr für einen exportorientierten Standort wie Baden-Württemberg erweisen könnten. Andere Herausforderungen wie die Digitalisierung könnten ganze Branchen, Geschäftsmodelle oder Kompetenzfelder von heute auf morgen auf den Kopf stellen. „Diese Herausforderungen treffen nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen und mittleren“, betonte Hoffmeister-Kraut. Die Folgen dieser Umwälzungen seien tief bis in alle Regionen zu spüren. Dem müssten sich auch regionale Innovationsakteure wie Wirtschaftsförderer, Innovationsberater der Kammern, die Technologietransferzentren oder die Cluster-Initiativen stellen.

Regionale Innovationspotenziale aktivieren: ProRegioINNO
Das neue strukturpolitische Programm setzt sich aus vier Bestandteilen zur Stärkung der regionalen Innovationskraft zusammen:

  1.  Förderung des regionalen Innovationsmanagements
  2. Förderung regionaler Innovationsinfrastrukturen in Verdichtungsräumen
  3. Regionale Unternehmerforen
  4. Neue Beratungsangebote der ClusterAgentur Baden-Württemberg

Zur Vermeidung größenbedingter Nachteile für kleine und mittelständische Unternehmen fördere das Wirtschaftsministerium im Rahmen des neuen Programms daher gezielt Investitionen in regionale Innovationsinfrastrukturen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Im Fokus der Förderung stehen wirtschaftsnahe Technologie-, Kompetenz-, Innovations- und Gründerzentren oder vergleichbare Einrichtungen, die etwa sogenannte LivingLabs, Co-Working Spaces bzw. MakerSpaces beinhalten. Geschaffen werden sollen räumliche Voraussetzungen, um kleinen und mittelständischen Unternehmen, Start-ups und innovativen Dienstleistern die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden wie zum Beispiel Open-Innovation-Formaten zu ermöglichen, sagte Hoffmeister-Kraut.

Strategische Vernetzung vorhandener Innovationsangebote verbessern
Ziel des neuen Programms sei zudem, über noch bessere strategische Vernetzung der vorhandenen Innovationsangebote in den Regionen einen neuen Mehrwert an Innovationskraft für das Land insgesamt zu schaffen, so die Ministerin. Hoffmeister-Kraut: „Jede Region muss fokussierter denn je ihre Stärken und Schwächen, ihre Chancen und Risiken analysieren und ihre Ziele kennen, um ihre jeweilige Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen zu können.“

Das Programm „ProRegioInno“ sei damit eine gezielte Ergänzung der Angebote des Wirtschaftsministeriums, die direkt auf die Unternehmen zielten, wie zum Beispiel das „Popup Labor BW“. Mit „ProRegioInno“ wolle das Wirtschaftsministerium erreichen, dass die regionalen Innovationsakteure wie Wirtschaftsförderer, Innovationsberater der Kammern oder Technologietransferzentren zielgerichteter zusammenarbeiten, um regionale Innovationsprozesse zu beschleunigen und regionale Innovationssysteme weiterzuentwickeln. „Es geht darum, dass alle auf Innovationen ausgerichteten Akteure sich besser koordinieren, wenn möglich auch Doppelstrukturen abbauen und gemeinsam Potenziale der Region erkennen und definieren.“ Im Ergebnis werde auch dies zur Steigerung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen vor Ort beitragen.

Studie „Regionale Innovationssysteme“ zeigt Handlungsbedarf auf
Hintergrund des neuen Programms sind zum einen Analysen, dass insbesondere im Mittelstand die Innovationsdynamik nachlässt. Handlungsbedarf hat zudem die vom Wirtschaftsministerium beauftragte Studie „Regionale Innovationssysteme – Bestandsaufnahme und Schlussfolgerungen“ aufgezeigt. Die Studie identifiziere beispielsweise Defizite in der gezielten Zusammenarbeit und Vernetzung der regionalen Innovationsakteure und gebe Empfehlungen für Verbesserungen in diesem Bereich. Weiteren Handlungsbedarf sehe die Studie darin, Hilfsangebote der regionalen Innovationsakteure transparenter zu machen und arbeitsteiliger auf die Bedarfe der mittelständischen Wirtschaft abzustimmen. Auch müssten die Innovationsakteure in den Regionen miteinander künftige Innovationstrends oder Transformationsbedarfe noch besser erkennen und über eine zielgeführte Zusammenarbeit für die regionale Wirtschaft anwendbar machen. Hier stünden regionale Stärken und Schwächen noch zu selten im Fokus.

Alle Informationen zum Förderaufruf „Regionale Innovationsinfrastrukturen“ sind online abrufbar unter: www.efre-bw.de

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news-135 Tue, 10 Apr 2018 14:24:15 +0200 Digitale Geschäftsmodelle: 7,2 Millionen Euro für neues Transfer- und Entwicklungszentrum in Stuttgart https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/digitale-geschaeftsmodelle-72-millionen-euro-fuer-neues-transfer-und-entwicklungszentrum-in-stuttga/ Mit 7,2 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium den Aufbau eines neuen Transfer- und Entwicklungszentrums für digitale Geschäftsmodelle in Stuttgart. Das „Business Innovation Engineering Center (BIEC)“ ist ein Leuchtturmprojekt der Digitalisierungsstrategie des Landes („digital@bw“) und wird vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart umgesetzt. Es soll digitale Geschäftsmodelle insbesondere im Mittelstand voranbringen. „Baden-Württemberg wird nur führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleiben, wenn auch unser Mittelstand in der digitalisierten Zukunft nicht den Anschluss verliert“, begründete Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Förderung am Dienstag (10. April).

Digitalisierung beeinflusst komplette Unternehmensabläufe
Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft beeinflusse die Unternehmen im Land in der Gesamtheit ihrer Abläufe. Nicht nur die Entwicklung innovativer, digitaler Produkte und Dienstleistungen sowie die Etablierung neuer Geschäftsmodelle seien davon betroffen. Sondern auch die Gestaltung der Wertschöpfungskette, der Prozesse und der Interaktion zwischen Unternehmen, seinen Partnern und seinen Kunden würden dadurch berührt, so die Ministerin.

Hoffmeister-Kraut: „Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, wie diese Entwicklungen erfolgreich zu meistern sind, um auch langfristig mit dem Wettbewerb Schritt halten zu können.“

Mit dem „Business Innovation Engineering Center (BIEC)“ werde ein Transfer- und Entwicklungszentrum aufgebaut, das den Prozess der digitalen Transformation insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen initiiert, fördert und begleitet. Die Unternehmen würden dadurch in die Lage versetzt, neue digitale Geschäftsmodelle, digitale Produkte und Dienstleistungen sowie die dazu notwendigen Wertschöpfungssysteme zu entwickeln.

Unterstützung für Digitalisierung mittelständischer Unternehmen
Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Das Business Innovation Center wird insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. Unser Mittelstand wird damit die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen und seine Innovationskraft weiter festigen können.“

Im Mittelpunkt des Zentrums stehen zum einen „Digitale Geschäftsmodelle“ mit dem Ziel der Generierung innovativer Geschäftsmodelle einschließlich dazu notwendiger digitaler Produkte sowie Dienstleistungen. Schwerpunkt ist zum anderen die „Agile Transformation“ mit dem Ziel, flexible und lernende Organisations- und Führungssysteme für die Wirtschaft 4.0 zu entwickeln. Alle entwickelten Methoden und Werkzeuge werden in der „InnovationLab-Factory“ zusammengeführt und den Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zur Digitalisierungsstrategie:
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen online unter: www.digital-bw.de

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news-132 Tue, 03 Apr 2018 16:06:21 +0200 4 Millionen Euro für Digitalisierungsvorhaben der mittelständischen Wirtschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/4-millionen-euro-fuer-digitalisierungsvorhaben-der-mittelstaendischen-wirtschaft/ Mit 4 Millionen Euro aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung (digital@bw) will das Wirtschaftsministerium neue Projekte des Technologie- und Wissenstransfers aus der wirtschaftsnahen Forschung fördern, mit deren Hilfe mittelständische Unternehmen Digitalisierungsvorhaben voranbringen sollen. „Mit den Projekten wollen wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihr Wissen über intelligente, digital vernetzte Systeme sowie digitale Arbeits- und Geschäftsprozesse oder Geschäftsmodelle zu stärken. Die Projekte machen Erkenntnisse der wirtschaftsnahen Forschung im Bereich Digitalisierung möglichst effizient sichtbar und nutzbar, damit die für Baden-Württemberg wichtigen mittelständischen Unternehmen insbesondere aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft durch neue innovative Produkte und Verfahren von diesen Ergebnissen direkt profitieren können“, teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Dienstag (3. April) mit.

Landesweiter Wettbewerb

Die Förderung ist das Ergebnis eines vom Wirtschaftsministerium durchgeführten Wettbewerbs zur Entwicklung und Erprobung innovativer Veranstaltungsformate für den Technologie- und Wissenstransfer. Diese sollten aufzeigen, wie neue Anwendungsbereiche erschlossen und neue Geschäftsmodelle skizziert werden könnten. Gefragt waren dabei auch internetbasierte Transferansätze oder auch innovative Verfahren zur Vernetzung von Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Aus insgesamt 55 eingereichten Projektskizzen von Forschungs- und Transfereinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen, Beruflichen Bildungseinrichtungen, Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerken aus Baden-Württemberg wurden 15 Projekte ausgewählt, die nun einen Förderantrag einreichen können.

Digitalisierungswissen branchenspezifisch stärken

Die ausgewählten Projekte befassen sich mit verschiedensten Aspekten der Digitalisierung der Wirtschaft und zielen auf unterschiedliche Branchen. Neben dem Transfer von Digitalisierungswissen für Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen oder die Baubranche stehen auch die Entwicklung von Demonstratoren für die Digitalisierung von Laboren, Smart-Home-Lösungen, die Förderung der IT-Sicherheit oder die Gestaltung von Smart Services und digitalen Geschäftsmodellen im Fokus. Ebenfalls ausgewählt wurde ein Vorhaben zur Entwicklung und Erprobung einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme, die kleine und mittlere Unternehmen dazu befähigen soll, ihre eigene Digitalisierungsstrategie umzusetzen.

Weitere Informationen:

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-133 Wed, 28 Mar 2018 16:32:00 +0200 Wirtschafts- und Wissenschaftsministerinnen: Deutsch-französisches Zentrum für Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg ansiedeln https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/wirtschafts-und-wissenschaftsministerinnen-deutsch-franzoesisches-zentrum-fuer-kuenstliche-intelligen-1/ In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek haben sich Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut dafür ausgesprochen, das auf Bundesebene im Koalitionsvertrag von CDU und SPD angekündigte neue deutsch-französische Zentrum für Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg anzusiedeln. Baden-Württemberg sei als Standort aus vielen Gründen geradezu prädestiniert. Mit gleichem Ziel hatte sich bereits Ministerpräsident Winfried Kretschmann an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. „Der Erforschung von Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens wie auch der Entwicklung von konkreten Anwendungsmöglichkeiten kommt eine überragende Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und gerade Baden-Württembergs zu“, so die Ministerinnen in ihrem Schreiben. Als Querschnittstechnologie könne Künstliche Intelligenz selbstständig komplexe Aufgaben lösen und übe bereits heute einen enormen Einfluss auf die weitere Entwicklung von Produkten, Produktionsmitteln und Dienstleistungen in einer Vielzahl von Branchen aus, betonten Bauer und Hoffmeister-Kraut. Beispiele hierfür seien das Autonome Fahren, die Digitalisierung und Flexibilisierung von industrieller Wertschöpfung (Industrie 4.0) oder die intelligente Datenauswertung in der Medizintechnik.

Starke Voraussetzungen in Wirtschaft und Wissenschaft
Für den Erfolg eines neuen Zentrums für Künstliche Intelligenz sei eine breite Unterstützung aus Wirtschaft und Wissenschaft essentiell. Hierfür biete Baden-Württemberg als Europas Innovationsregion Nummer eins beste Voraussetzungen mit den bereits existierenden exzellenten Zentren und Netzwerken von universitärer und außeruniversitärer Forschung sowie der Wirtschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Zudem spreche die geografische Nähe zu Frankreich für eine Ansiedlung in Baden-Württemberg, betonten die Ministerinnen.

Wissenschaftsministerin Bauer: „Baden-Württemberg ist durch seine Forschungslandschaft ein idealer Ankerplatz für das neue Zentrum. Mit unserem Cyber Valley, das das Wissenschaftsministerium gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft, den Universitäten Stuttgart und Tübingen und führenden Wirtschaftsunternehmen gegründet hat, haben wir die Weichen bereits gestellt. Mit Erfolg: Der Raum Tübingen/Stuttgart ist der nachweislich stärkste Forschungsstandort in Sachen Künstliche Intelligenz bundesweit. Diese Spitzenstellung werden wir weiter ausbauen und international noch sichtbarer machen. Schon heute ziehen die Region Tübingen/Stuttgart, aber auch das KIT und die Universität Freiburg hoch qualifizierte Nachwuchskräfte aus aller Welt an – und junge Talente sind essentiell, um die digitale Revolution in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten.“

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist mit seinen überwiegend durch die Wirtschaft getätigten Investitionen in Forschung und Entwicklung Deutschlands stärkster Industriestandort geworden. Die Wirtschaft muss Methoden der Künstlichen Intelligenz umfassend, aber auch sicher für Dritte in ihre Dienstleistungen, Produkte und Prozesse einbeziehen, wenn sie mittelfristig erfolgreich bleiben will. Baden-Württemberg bietet hierfür mit seiner großen Anzahl von hochinnovativen Unternehmen ein bundesweit einzigartiges Potenzial von Anwendern, um die Arbeit des neuen deutsch-französischen Zentrums zum Erfolg zu führen. Insbesondere der ‚Digital Hub Karlsruhe – Artificial Intelligence‘ mit rund 4.400 Digitalunternehmen als Partner kann hier gemeinsam mit dem neuen Zentrum Forschung, Anwendung und Gründungen voranbringen.“

Baden-Württemberg habe „hohes Interesse, sich aktiv in den Prozess der Gründung eines deutsch-französischen Instituts für Künstliche Intelligenz einzubringen und hierbei auch Verantwortung zu übernehmen“, betonten die Ministerinnen.

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news-134 Wed, 28 Mar 2018 14:38:00 +0200 Transformationsrat Automobilwirtschaft Baden-Württemberg – Ministerium setzt erste Empfehlungen des Gremiums mit 4 Millionen Euro um https://www.wirtschaft-digital-bw.de/en/service/press-releases/detailseite/transformationsrat-automobilwirtschaft-baden-wuerttemberg-ministerium-setzt-erste-empfehlungen-des/ „Wir stehen in diesem Transformationsprozess, der unsere Automobilwirtschaft tiefgreifend verändert, eng an der Seite unserer Industrie, unseres Mittelstands und der Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Land. Unser Ziel ist es deshalb, gerade unseren Mittelstand und seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei zu unterstützen, sich in diesem Prozess zu orientieren und für die Zukunft strategisch neu auszurichten und weiterzuentwickeln“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut nach der zweiten Sitzung des Lenkungskreises „Transformationsrat Automobilwirtschaft“. Für die dabei zentralen Wirtschaftsbereiche „Forschung und Entwicklung, Produktion und Zulieferer“ sowie „Vertrieb und Aftersales“ wurden unter der Leitung der Co-Vorsitzenden, Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth und Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen, bereits konkrete Empfehlungen erarbeitet, die das Wirtschaftsministerium jetzt umsetzt und dafür 4 Millionen Euro investiert.

Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Der Wandel zur Elektromobilität ist eine Chance für unsere Wirtschaftsregion. Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybrid-Antriebe und Elektrofahrzeuge werden über viele Jahre nebeneinander existieren. Neue Technologien eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für neue Jobs in zusätzlichen Geschäftsfeldern oder mit neuen Geschäftsmodellen. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, bedeutet das in den nächsten Jahren für die baden-württembergische Automobilindustrie hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung, Produktionstechnik und vor allem in die Qualifizierung der Mitarbeiter und die Stärkung ihrer digitalen Kompetenzen. Eine Aufgabe und Verantwortung, die Politik und Wirtschaft nur gemeinsam stemmen können - deshalb setzen wir auf den bewährt offenen Dialog und die konstruktive Zusammenarbeit.“

„Der Transformationsrat Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die Zukunft. Im gemeinsamen Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft haben wir uns das Ziel gesetzt, auf die sich stetig verändernden Kundenbedürfnisse angemessen zu reagieren, Dienstleistungen anzupassen und Servicekonzepte neu zu denken“, sagte Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Die Automobilindustrie wird sich in den nächsten Jahren schneller verändern als jemals zuvor, das sehen wir gleichzeitig als große Chance, die Zukunft mitzugestalten. Allerdings wird unsere Industrie derzeit mit Herausforderungen konfrontiert, die durch unklare rechtliche Rahmenbedingungen nur mühsam bewältigt werden können. Das Zielbild ist jedoch klar definiert: Neue Mobilitätskonzepte müssen sich in allen Aspekten nahtlos in die Lebenswelt der Menschen und unsere Dienstleistungen integrieren lassen. Der Kunde muss dabei immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen. Nur wenn wir ein im Alltag für den Kunden funktionierendes Ökosystem anbieten und die Politik die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt, können wir langfristig erfolgreich sein.“

Erarbeitung eines „Technologie-Kalenders“ für den Mittelstand
Drei Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen des Transformationsrats greift das Wirtschaftsministerium in einem ersten Schritt bereits auf: Dazu zählt ein Technologie-Kalender („Roadmap“) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dieser soll eine aktuelle und transparente Einschätzung des zeitlichen Verlaufs und des Umfangs des durch Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung bedingten technologischen Wandels liefern. Das Wirtschaftsministerium investiert hierfür 600.000 Euro. Hoffmeister-Kraut: „Der Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft zeichnet sich derzeit noch durch große Unsicherheiten hinsichtlich seines Verlaufs und Umfangs ab. Diese Unwägbarkeiten in ihrer Gesamtheit zu überblicken, zu gewichten und Rückschlüsse auf die eigenen Produkte, die Produktion und notwendige Qualifizierungsmaßnahmen zu ziehen, ist gerade für kleinere Unternehmen oft nur schwer möglich. Mit dem Technologie-Kalender wollen wir Entscheidungsträgern im Mittelstand genau diese Informationen und Orientierungen geben, um ihnen damit strategische Entscheidungen zu erleichtern.“

Aufbau einer Lernwerkstatt 4.0 für Kfz-Werkstätten
Das zweite Projekt umfasst den Aufbau einer Pilot-Lernwerkstatt (Lernwerkstatt 4.0) sowie die Ableitung bzw. Entwicklung von zukünftigen Qualifikationsmaßnahmen im Bereich Kfz-Werkstätten und Kfz-Handel. Die Lernwerkstatt 4.0 orientiert sich an den bereits erfolgreich arbeitenden Lernfabriken 4.0, die vom Wirtschaftsministerium landesweit gefördert werden, und die die Aus- und Weiterbildung im digitalen Bereich von Industrie und Handwerk unterstützen. Die Lernwerkstatt 4.0 schafft – ausgerichtet auf aktuelle Herausforderungen wie Smart Data oder Konnektivität im Fahrzeug und zwischen Fahrzeugen – einen Raum, in dem Entscheidungsträger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kfz-Werkstätten über die zukünftigen Technologien, Geschäftsmodelle und Services informiert werden und diese in einem realen Werkstattumfeld live erleben können. „Damit unterstützen wir Werkstätten bei der zielgerichteten Qualifizierung etwa im Bereich Digitalisierung, Elektronik oder Software“, so die Ministerin. 700.000 Euro stehen zur Umsetzung zur Verfügung.

Unterstützung für Fabrikausrüster
Ziel des dritten Projektes („Förderung von vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit für den Mittelstand – Transformation der Fabrikausrüster“) ist der Aufbau eines Demonstrationsprojektes („Transformations-Hub“) Elektromobilität für das Land Baden-Württemberg als Anlaufstelle insbesondere für KMU zur Unterstützung der strategischen Neuausrichtung hinsichtlich der neuen elektromobilen Produktvielfalt. Im Rahmen dieses Vorhabens wird ein Leitfaden „Fit4E“ entwickelt, der es den Unternehmen ermöglicht, bereits vorhandene eigene Stärken mit den neuartigen Prozessketten abzugleichen und so den Einstieg in diese zu vereinfachen. Die Hemmschwelle, den Umstieg auf für die Elektromobilität notwendige Produkte zu wagen, soll damit entscheidend verringert werden. Gleichzeitig werden die Ausrüster für die notwendigen Vorlaufzeiten sensibilisiert. Zudem werden in diesem Rahmen zwei Leuchtturmprojekte zur Elektromotorenfertigung und Batterieproduktion umgesetzt. Das Wirtschaftsministerium investiert hierfür 2,6 Millionen Euro.

Zwei Batterie-Leuchtturm-Projekte
„Die Batterie ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Die Batterie ist nicht nur aus technologischer Sicht entscheidend, sondern auch volkswirtschaftlich. Gerade als Automobilland müssen wir diese riesigen Chancen ergreifen. Für die zukünftige automobile Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa ist es aus unserer Sicht mittelfristig systemrelevant, dass hier Batteriezellen produziert werden.“ Deshalb wolle das Wirtschaftsministerium außerdem zwei Vorhaben im Bereich der Batterie voranbringen. „Wir wollen gemeinsam mit dem Bund eine Digitalisierte Batteriezellen-Produktion 4.0 im Land realisieren und ein Europäisches Prüf- und Kompetenzzentrum für Batterien und Energiespeicher nach Baden-Württemberg holen“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Das Land werde dafür 20 Millionen Euro investieren. „Ich danke allen Mitgliedern des Transformationsrats, im Lenkungskreis wie in den Arbeitsgruppen, für ihr Engagement. Vor allem den beiden Themenfeldverantwortlichen möchte ich für die intensive Arbeit der letzten Monate danken“, betonte die Ministerin abschließend.

Hintergrundinformationen:
Der Strategiedialog Automobilwirtschaft der Landesregierung erfolgt auf Arbeitsebene in sechs strategischen Themenfeldern. In Themenfeld 1 fallen Forschung und Entwicklung, Produktion und Zulieferer. Themenfeld 2 umfasst den Vertrieb und Aftersales. Die Themenfelder 1 und 2 werden in Verantwortung des „Transformationsrates Automobilwirtschaft Baden-Württemberg“ unter der Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut bearbeitet.

Innerhalb dieser zwei Themenfelder wurden die vier Arbeitsgruppen „Technologie, Innovation und Wertschöpfung“, „Fachkräfte und Qualifizierung“, „Handel und Werkstätten“ sowie „Neue Mobilität: Geschäftsmodelle und Wertschöpfung“ eingerichtet.

Zur operativen Unterstützung und zur Begleitung der Arbeit des Transformationsrats wurde ein Begleitforschungsprojekt beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO initiiert, das Dateninput, Szenarien usw. als Diskussionsgrundlage liefert sowie gemeinsam mit allen Beteiligten Handlungsempfehlungen und Maßnahmenvorschläge für die beiden Themenfelder erarbeitet.

Informationen finden Sie hier.

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