Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sun, 19 Nov 2017 16:18:20 +0100 Sun, 19 Nov 2017 16:18:20 +0100 TYPO3 EXT:news news-69 Fri, 20 Oct 2017 16:48:01 +0200 Neue Funktion zur Veröffentlichung von Veranstaltungen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-funktion-zur-veroeffentlichung-von-veranstaltungen/ Ab sofort steht auf dem Portal Wirtschaft Digital Baden-Württemberg eine neue Funktion zur Verfügung. Interessante Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung können unter in dem Formular unter dem Link www.wirtschaft-digital-bw.de/service/veranstaltung-eintragen/ direkt eingetragen und veröffentlicht werden. Dazu müssen alle Pflichtfelder ausgefüllt und eine E-Mail-Adresse als Kontakt angegeben werden. Die Inhalte werden redaktionell überprüft und anschließend in den Veranstaltungskalender aufgenommen.

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news-70 Thu, 19 Oct 2017 16:49:00 +0200 Erste Beratungsunternehmen für go-digital autorisiert https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/erste-beratungsunternehmen-fuer-go-digital-autorisiert/ Kleine und mittlere Unternehmen in den Bereichen Gewerbe und Handwerk bei ihrem Weg in die Digitalisierung unterstützen – dieses Ziel verfolgt das Förderprogramm „go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Nun wurden die ersten vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geprüften Beratungsunternehmen veröffentlicht, darunter auch fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg.

Sie alle dürfen ab sofort bundesweit über das Förderprogramm Beratungsdienstleistungen in den drei Modulen Online Handel, Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie IT-Sicherheit anbieten. Besonders attraktiv für Unternehmen, die an einer Beratung bei einem dieser Dienstleister interessiert sind: Die Beratungsunternehmen übernehmen alle formellen Schritte, von der Beantragung über die Abrechnung bis hin zum Berichtswesen.

 

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news-55 Fri, 15 Sep 2017 17:17:34 +0200 Aktuelle Studie des DIZ erfasst Stimmungsbild zur Digitalisierung in Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/aktuelle-studie-des-diz-erfasst-stimmungsbild-zur-digitalisierung-in-baden-wuerttemberg/ Welchen Einfluss hat die digitale Transformation auf die Wirtschaft in Baden-Württemberg und wo stehen gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei diesem Thema? Diese und weitere Fragen rund um die Digitalisierung in Baden-Württemberg erhebt das DIZ Digitales Innovationszentrum derzeit in einer Online-Umfrage.

Ein im Juli 2017 erhobener Zwischenstand der Ergebnisse zeigt unter anderem, dass ein Großteil der Unternehmen in Baden-Württemberg die Digitalisierung vor allem als Chance begreift, für ein Drittel der befragten Unternehmen ist sie sogar eine Notwendigkeit. Hauptmotivation für die Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen sind dabei vor allem gestiegene Ansprüche auf Kundenseite und eine erhoffte Verbesserung der eigenen Produktivität.

Unternehmerinnen und Unternehmer können weiter an der Online-Umfrage teilnehmen. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa fünf Minuten. Die anonymisierten Antworten der Befragung sollen dabei helfen, die zukünftigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft Baden-Württembergs zu gestalten.

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news-54 Fri, 15 Sep 2017 09:59:10 +0200 „Digitalisierung und Arbeitswelt in Chemie und Pharma Baden-Württemberg“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisierung-und-arbeitswelt-in-chemie-und-pharma-baden-wuerttemberg/ Die Studie wurde vom Fraunhofer IAO durchgeführt und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Landesbezirk Baden-Württemberg gefördert.


Die Chemie- und Pharmabranche in Baden-Württemberg will demnach künftig mehr in die Digitalisierung investieren: Der gemittelte Digitalisierungsgrad über alle Unternehmensbereiche soll von aktuell 11 Prozent auf zukünftig 47 Prozent ansteigen. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass sich diese Investitionen auch direkt auf die Arbeitswelt der Mitarbeiter auswirken.
Die Online-Befragungen von Führungskräften und Beschäftigten der Branche im Rahmen der Studie zeigen, dass sowohl Chancen als auch Risiken in der Digitalisierung gesehen werden, wobei die Chancen aus Sicht beider Seiten bei weitem überwiegen. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die vorhandenen Daten zu vernetzen und diese unternehmensweit und -übergreifend zu nutzen.


Automatisierung hat Vorrang unter den Befragten
Großes Potenzial durch Digitalisierung und Vernetzung sehen die meisten befragten Unternehmen in der Automatisierung von Anlagen sowie von Information, Kommunikation und Dokumentation. Die Automatisierung wird daher von den meisten Unternehmen auch verstärkt für die Zukunft geplant. Das Thema Digitalisierung wird jedoch nicht nur an Anlagen- und Prozessdaten festgemacht, sondern auch an einer weitgehend transparenten und unternehmensübergreifenden Logistik sowie an Produkten und Geschäftsmodellen mit digitaler Wertschöpfung. Hier sind laut der Studie vor allem die großen Unternehmen auf einem guten Weg.


Verbesserungen am Arbeitsplatz durch Digitalisierung
Aus Sicht der Befragten wird die Zunahme an zeitlich flexiblem und mobilem Arbeiten bzw. das Arbeiten an unterschiedlichen Orten die Arbeitsorganisation deutlich verändern, da Teams oft nicht mehr die räumliche und zeitliche Bindung wie in der Vergangenheit haben. Sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeitenden befürworten für die Zukunft eine weitere Flexibilisierung von Arbeitszeit sowie eine weitere Mobilisierung des Arbeitsorts, allerdings mit unterschiedlichen Ausprägungen. Zum Beispiel haben die Beschäftigten die Erwartungen, dass sich mit Zunahme der digitalen Technik auch das Berufs- und Privatleben zukünftig besser vereinbaren lässt. Die oberen Führungskräfte sehen zukünftig auch einen stärkeren Flexibilitätsbedarf, der entsprechend den Bedürfnissen des Unternehmens, dazu beitragen soll im globalen Markt erfolgreich zu agieren. Die Herausforderungen bestehen darin, beide Bedarfe im Rahmen geltender Regelungen in Einklang zu bringen.

 

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news-47 Fri, 18 Aug 2017 07:54:08 +0200 BDI: Digitalisierung ist Herausforderung für Familienunternehmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bdi-digitalisierung-ist-herausforderung-fuer-familienunternehmen/ Die größten Familienunternehmen sehen die Chancen der Digitalisierung, sind aber bisher nur mittelmäßig vernetzt. Eine Umfrage im Auftrag des BDI und der Deutschen Bank AG bei großen Familienunternehmen zeigt, dass auch in größeren Unternehmen noch Potenziale in der Digitalisierung schlummern.Sie sehen die Chancen der Digitalisierung, sind aber bisher nur mittelmäßig vernetzt.

Immer leistungsfähige IT-Systeme, eine voranschreitende Automatisierung der Geschäftsprozesse und größer werdende digitale Wertschöpfungsketten – das Umfeld der größten Familienunternehmen verändert sich rasant. 62 Prozent der Familienunternehmen bewerten die Vernetzung des eigenen Unternehmens als mittel, nur 25 Prozent als hoch. Insbesondere bei der Vernetzung mit Außernstehenden besteht jedoch noch Luft nach oben.

Fehlendes Wissen bremst Digitalisierung

Das größte Hemmnis der eigenen digitalen Transformation ist aus Sicht der Familienunternehmer fehlendes Know-how der Mitarbeiter. Damit die Digitalisierung der gesamten Wirtschaft ein Erfolg wird, sind kontinuierliche Bildung und Weiterbildung fest in der Gesellschaft zu verankern. Digitale Kompetenzen sollten frühzeitig und umfassend in allen Bildungsstufen vermittelt werden. Gerade Familienunternehmen sind auf Ausbildungs- und Forschungszentren, auch abseits der urbanen Ballungszentren, angewiesen.

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news-43 Mon, 24 Jul 2017 14:55:00 +0200 Erfolgreiche Infoveranstaltungen zum Förderaufruf „Regionale Digital Hubs" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/erfolgreiche-infoveranstaltungen-zum-foerderaufruf-regionale-digital-hubs/ Die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Unterstützung der Digitalen Innovationszentrum GmbH, kurz DIZ, durchgeführten Informationsveranstaltungen zum Förderprogramm "Regionale Digital Hubs" stieß auf große Resonanz. Ob in Reutlingen, Freiburg, Karlsruhe oder Stuttgart - die Räumlichkeiten, die durch die jeweiligen IHKen vor Ort zur Verfügung gestellt wurden, waren gut gefüllt. Insgesamt waren es 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für die Förderung von regionalen Digital Hubs stellt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vier Millionen Euro zur Verfügung. Ein einzelnes Zentrum kann dabei mit bis zu einer Million Euro für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden. Hierfür können sich regionale Konsortien bewerben, die vor Ort die Wirtschaft bei der Digitalisierung unterstützen wollen.

In den regionalen Digital Hubs sollen an einem konkreten Ort Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kollaboration befördert sowie Kunden- und Kooperationsbeziehungen aufgebaut werden. Auf diese Weise sollen „Ökosysteme“ für digitale Innovationen entstehen, die die gemeinsame Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, plattformbasierter Angebote und sonstiger digitaler Projekte unterstützen. In den regionalen Digital Hubs sollen Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität  aufeinander treffen und die regionale Wirtschaft weiter gestärkt werden.

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news-42 Mon, 24 Jul 2017 13:56:24 +0200 Land Baden-Württemberg investiert eine Milliarde in Digitalisierungsmaßnahmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/land-baden-wuerttemberg-investiert-eine-milliarde-in-digitalisierungsmassnahmen/ Die Landesregierung Baden-Württembergs investiert bis zum Jahr 2021 insgesamt rund eine Milliarde Euro in die Digitalisierung. Damit soll das Land zur digitalen Leitregion werden. Die ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie „digital@bw“, die unter Federführung des Digitalisierungsministeriums die Vorhaben aller Ministerien bündelt, deckt Themenbereiche von Mobilität über Bildung und Gesundheitswesen bis hin zur Sicherheit, Wirtschaft, digitale Start-Ups sowie Infrastruktur ab. Ebenfalls behandelt werden die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewerden, Datensicherheit sowie Datenschutz und Verbraucherschutz.

Um das Angebot zu präsentieren, hat die Landesregierung das Portal www.digital-bw.de eingeführt. Neben der Vorstellung der Digitalisierungsmaßnahmen werden darauf alle Fragen rund das Thema Digitalisierung beantwortet.

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news-39 Mon, 10 Jul 2017 14:11:20 +0200 IW 4.0 BW: Digitalisierungsoffensive mit vielfältigen Angeboten für die Unternehmen im Land https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/iw-40-bw-digitalisierungsoffensive-mit-vielfaeltigen-angeboten-fuer-die-unternehmen-im-land/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit unseren Angeboten wie den regionalen Digital Hubs oder der Digitalisierungsprämie gehen wir neue Wege in der Digitalisierungsförderung der Wirtschaft. Damit wollen wir Baden-Württemberg national und international als Premium-Standort der digitalen Wirtschaft positionieren“

Im Mai hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit über 20 Partnern die branchenübergreifende Digitalisierungsoffensive „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ gestartet. Am Montag (10. Juli) stellte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut dazu die Details der ersten beschlossenen Projekte offiziell vor.

„Wir wollen Baden-Württemberg national und international als Premium-Standort der digitalen Wirtschaft positionieren. Das wird uns nur gelingen, wenn wir unsere Unternehmen umfassend auf dem Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft unterstützen. Mit unseren Projekten schaffen wir für die Unternehmen im Land ein umfassendes Förderangebot zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben im Umfang von 5.000 bis zu 5 Millionen Euro“, hob Hofmeister-Kraut hervor. „Wir gehen damit neue Wege in der Digitalisierungsförderung der Wirtschaft.“

Teil des Maßnahmenpakets sind die Schaffung von regionalen Digitalisierungszentren („Digital Hubs“), die neue Digitalisierungsprämie, der neue Innovationsgutschein „Hightech Digital“, ein Ideenwettbewerb zur Förderung des Technologie- und Wissenstransfers sowie ein neues Internetportal.

„Baden-Württemberg soll führende Innovationsregion Europas bleiben. Die Digitalisierung gibt uns dafür entscheidende Mittel in die Hand. Ich ermuntere daher ausdrücklich Unternehmen, Kommunen, Kammern, Forschungseinrichtungen und alle angesprochenen Zielgruppen, von diesen Förderangeboten Gebrauch zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren gemeinsam große Fortschritte bei der Digitalisierung der Wirtschaft erreichen können“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Regionale Digitalisierungszentren („Digital Hubs“)
Die regionalen Digital Hubs sollen Drehscheiben für digitale Innovationen und die digitale Transformation in den Regionen Baden-Württembergs sein, hob die Ministerin hervor. Die Digitalisierung sei insbesondere auch eine Frage der zukünftigen Geschäftsmodelle der Unternehmen im Land. Zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle biete die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen und Start-ups großes Potential. Die regionalen Digital Hubs seien daher als Ideen-, Experimentier- und Kollaborationsräume zu verstehen, in denen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen.

Durch Kooperation, Vernetzung und Austausch sollen digitale Innovationen in der gesamten Fläche des Landes vorangebracht werden. Darüber hinaus sollen die regionalen Digital Hubs kleine und mittelständische Unternehmen beim Einstieg in Digitalisierungsvorhaben unterstützen, indem sie regional als erste Anlaufstelle für Fragen und Anliegen zur Digitalisierung der Wirtschaft fungieren. Träger eines regionalen Digital Hubs solle ein Konsortium sein, an dem sich u.a. Städte, Landkreise und Gemeinden, Kammern, Verbände, Hochschulen, Unternehmen und Start-ups beteiligen können. Im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens sollen zunächst bis November 2017 Projektskizzen eingereicht werden, die von einer Jury bewertet werden. Die ausgewählten Konsortien sollen dann konkretisierte Anträge ausarbeiten. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei einer Projektlaufzeit von drei Jahren. Die maximale Fördersumme je Hub beträgt 1 Million Euro für den Dreijahreszeitraum. Insgesamt stehen 4 Millionen Euro zur Förderung der Hubs zur Verfügung.

Die regionalen Digital Hubs seien komplementär zu den Digital Hubs des Bundes unter der Dachmarke de:hub konzipiert. Hoffmeister-Kraut: „Wir brauchen Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft, wie die vom Bund prämierten de:hubs, die sich bei uns in Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim befinden. Wir brauchen aber auch regionale Digital Hubs, die als regionale Leuchttürme den Mittelstand in den Regionen des Landes bei der Digitalisierung nachdrücklich unterstützen.“

Vom 17. bis 21. Juli 2017 finden in Reutlingen, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart jeweils regionale Informationsveranstaltungen statt, in denen alle Interessierten über die Zielsetzung und möglichen Angebote von regionalen Digital Hubs sowie über die Förderbedingungen und das Förderverfahren informiert werden.

Digitalisierungsprämie
Das Wirtschaftsministerium unterstütze den Digitalisierungsprozess in den Unternehmen bereits jetzt schon auf vielfältige Weise, von der Sensibilisierung über Information und Beratung bis hin zum Wissenstransfer. „Wir müssen den Unternehmen aber auch bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsmaßnahmen unter die Arme greifen. Diesem Zweck dient die Digitalisierungsprämie, die wir jetzt modellhaft erproben“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Viele Unternehmen im Land hätten die Bedeutung der Digitalisierung erkannt, täten sich jedoch schwer mit der konkreten Umsetzung im eigenen Betrieb. Hier setze die Digitalisierungsprämie an, mit deren Hilfe mittelständische Unternehmen mit maximal 100 Beschäftigten auf möglichst unbürokratische Weise bei konkreten Umsetzungsschritten der Digitalisierung im Unternehmen unterstützt würden. Konkret gefördert würden Anschaffungen von IKT-Hard- und Software zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Ganz wichtig sei, dass auch die zur Projektumsetzung notwendige Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefördert werde.

Die Erprobung der Digitalisierungsprämie unterstützt das Wirtschaftsministerium mit 2,2 Millionen Euro. Die Förderung beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 10.000 Euro. Vorhaben mit Ausgaben von weniger als 5.000 und von mehr als 100.000 Euro werden nicht gefördert.

Mit der Digitalisierungsprämie sowie der am 1. Juli gestarteten „Innovationsfinanzierung 4.0“ der L-Bank gebe es im Land nunmehr ein umfassendes Förderangebot zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben im Umfang von 5.000 bis zu 5 Millionen Euro.

Innovationsgutschein Hightech digital
Ergänzt werde diese Förderung durch den Innovationsgutschein Hightech Digital, mit dem anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Unternehmen im Zusammenhang mit digitalen Produkten und Dienstleistungen mit einem Zuschuss von bis zu 20.000 Euro unterstützt werden könnten.

Ideenwettbewerb zur Förderung des Technologie- und Wissenstransfers im Bereich Digitalisierung der Wirtschaft
Gestartet ist ab sofort zudem ein Ideenwettbewerb zum Technologie- und Wissenstransfer. Dieser soll dazu beitragen, das Wissen insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen über intelligente, digital vernetzte Systeme sowie digitale Arbeits- und Geschäftsprozesse oder Geschäftsmodelle zu stärken und sie auf diese Weise zu unterstützen, Digitalisierungsvorhaben in ihren Betrieben möglichst rasch umzusetzen. Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die digitale Entwicklung erfasst Geschäfts- und Arbeitsprozesse in einem bislang nicht bekannten Ausmaß und Tempo. Time-to-Market ist daher gerade auch im digitalen Zeitalter der Schlüssel für Markterfolge.“ Gefördert würden innovative Transferprojekte im Themenfeld Digitalisierung der Wirtschaft – etwa die Entwicklung und Erprobung innovativer Veranstaltungsformate, die Entwicklung und Umsetzung internetbasierter Transferansätze oder Validierungsprojekte zur Erschließung neuer Anwendungsbereiche und zur Skizzierung neuer Geschäftsmodelle.

Antragsberechtigt sind u. a. Forschungseinrichtungen, Technologietransfereinrichtungen, Kammern und Wirtschaftsverbände. Die Förderung beträgt 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 400.000 Euro pro Vorhaben. Im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens können zunächst bis zum Oktober 2017 Projektskizzen eingereicht werden. Nach Auswahl der förderwürdigen Projektskizzen durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sollen innerhalb von sechs Wochen konkretisierte Anträge ausgearbeitet werden.

Neues Internetportal „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“
Mit Start der neuen Förderprogramme geht auch das neue Portal „Wirtschaft Digital Baden-Württemberg“ online. Das Internetportal soll als Service-Angebot für Unternehmen und Beschäftigte die Transparenz vorhandener Unterstützungsangebote für verschiedene Branchen und verschiedene Anliegen erhöhen. Es dient dazu, den Unternehmen zielgerichtet Informationen zur Verfügung zu stellen, beispielsweise zu Ansprechpartnern und aktuellen Veranstaltungen, und Best-Practice-Beispiele aufzuzeigen. Zielgruppe sind in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen. Erreicht werden sollen insbesondere diejenigen, die bisher wenig Berührung mit dem Thema Digitalisierung haben. Der Einstieg in das Portal soll über verschiedene Wege ermöglicht werden: über die Zielgruppe, anwendungsbezogen, lösungs- oder prozessorientiert. Das Portal ist anbieterneutral und wird kontinuierlich mit Unterstützung der Content-Partner ausgebaut.

„Wenn die Digitalisierung in der gesamten Fläche des Landes vorankommt und gerade auch der Mittelstand die Chancen der Digitalisierung für sich nutzt, werden wir auch in Zukunft eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen der Welt bleiben“, so Ministerin Hoffmeister-Kraut abschließend.

Weitere Informationen zur Digitalisierungsprämie sowie zu den genannten Förderaufrufen im Internetportal „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“ unter: www.wirtschaft-digital-bw.de

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News Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100% Lebenslanges Lernen 100% Zukunft der Arbeit 100% IT-Sicherheit 100% Umsetzung 100% Strategie 100% Orientierung 100%
news-33 Wed, 14 Jun 2017 16:59:00 +0200 Studie „Kompetenzen für eine digitale Souveränität“ an Brigitte Zypries überreicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/studie-kompetenzen-fuer-eine-digitale-souveraenitaet-an-brigitte-zypries-ueberreicht/ Auf dem Digital-Gipfel in Ludwigshafen haben das FZI Forschungszentrum Informatik, Bitkom Research und Accenture die Studie „Kompetenzen für eine digitale Souveränität“ an Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, überreicht. Untersucht wurde darin der aktuelle Stand der digitalen Souveränität deutscher Unternehmen und staatlicher Einrichtungen. Zudem wurden die Kompetenzen vorgestellt, über die die Betriebe und Institutionen bereits verfügen oder diejenigen, die sie noch ausbauen müssen.

Abschließend wurden aus den Ergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Diese dienen als Leitlinien zum souveränen Handeln im digitalen Raum, damit Deutschland digitale Produkte und Dienstleistungen nutzen kann, ohne sich in zu große Abhängigkeiten zu begeben.

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news-34 Tue, 13 Jun 2017 17:13:00 +0200 Aufruf zum selbstbestimmten Umgang mit künstlicher Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/aufruf-zum-selbstbestimmten-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenz/ In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens übernehmen mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Geräte Aufgaben, die bislang von Menschen erledigt wurden. Dabei stellen sich unter anderem die Fragen: Kann der Mensch sich auf die künstliche Intelligenz verlassen? Und wer haftet bei einem Fehler einer autonom agierenden Maschine?

Aus diesem Grund rief das FZI Forschungszentrum Informatik – aus Anlass des Digital-Gipfels am 12. und 13. Juni 2017 – zu einem verantwortungsbewussteren Umfang mit künstlicher Intelligenz auf. Der Appel galt in erster Linie Politikern, Vertretern von Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft. Gemeinsam sollen Lösungen erarbeitet werden, wie Unternehmen und Privatpersonen souverän und selbstbestimmt mit den neuen Technologien umgehen können. Zudem soll ein rechtlicher Rahmen für den Einsatz autonomer Systeme geschaffen werden.

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news-36 Tue, 06 Jun 2017 17:27:00 +0200 Zypries: Perspektiven für den Einzelhandel in Zeiten der Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/zypries-perspektiven-fuer-den-einzelhandel-in-zeiten-der-digitalisierung/ Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hat kürzlich die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Dialogplattform Einzelhandel vorgestellt. So sollen Einzelhändler verstärkt auf eine eigene Online-Präsenz setzen, um dem Umsatzrückgang im stationären Handel entgegenzuwirken. Zudem wird ihnen empfohlen, ihren Kunden beispielsweise durch Kabinen mit interaktiven Displays oder kostenfreiem W-LAN einen zusätzlichen Anreiz für den Einkauf vor Ort zu bieten.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufene Plattform soll den Einzelhandel auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützen und hat in einem Zeitraum von zwei Jahren Lösungsansätze zur Bewältigung des Strukturwandels erarbeitet.

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news-35 Wed, 24 May 2017 17:17:00 +0200 Konferenz zeigt Chancen der Digitalisierung für die Bauwirtschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/konferenz-zeigt-chancen-der-digitalisierung-fuer-die-bauwirtschaft/ Die Möglichkeiten der Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau waren zentrales Thema der Konferenz „Digitalisierung im Hochbau – Effizienzpotenziale für Planungs- und Bauprozesse nutzen“ am 24. Mai 2017 in Berlin.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurden die Einsatzmöglichkeiten und Chancen der „BIM-Methode“ („Building Information Modeling“) für mittelständische Unternehmen der Bauwirtschaft aufgezeigt. Die Verfahrensweise ermöglicht eine digitale Erfassung und Analyse aller Bauwerksdaten in verschiedenen Projektstadien, die unter den beteiligten Akteuren ausgetauscht werden. Somit kann ein kostentransparenter und ertragreicherer Prozess erzielt werden.

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