Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sat, 22 Sep 2018 19:34:32 +0200 Sat, 22 Sep 2018 19:34:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-200 Mon, 10 Sep 2018 18:34:18 +0200 Auf dem Weg zum CyberChampion https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/auf-dem-weg-zum-cyberchampion/ Zum fünfzehnten Mal verleiht das Unternehmernetzwerk CyberForum den CyberChampions Award; jetzt stehen die Finalisten fest. Sechs Startups überzeugten die Vorjury mit Produkt, Kundennutzen, Geschäftsmodell, Marktchance und unternehmerischer Persönlichkeit in der Kategorie "Best Startup". Fünf Unternehmen wurden für ihre außerordentliche Entwicklung ins Finale der Kategorie "Best Corporate" gewählt. Am 19. September pitchen alle Finalisten im Substage um den Sieg, anschließend werden die Gewinner gekürt. Der Eintritt ist frei. „Der CyberChampions Award ist eine bedeutende Plattform sowohl für junge Startups als auch für die IT- und Hightechbranche der erweiterten TechnologieRegion Karlsruhe“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Er zeigt, wo besonderes Innovationspotenzial versteckt ist, macht außerordentliche Aktivitäten und das Engagement der Unternehmen sichtbar.“

Eine erfahrene Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wählte die aussichtsreichsten Kandidaten aus der digitalen Branche ins Finale des CyberChampions Awards 2018. Neben den Preisen in den Kategorien „Best Startup“ und „Best Corporate“ wird aus allen Bewerbungen eine Geschäftsidee mit dem init Innovationspreis ausgezeichnet; er wird für besonders zukunftsweisende Entwicklungen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Junge Startups und etablierte Unternehmen im Finale

In der Kategorie „Best Startup“ werden Jungunternehmer in der Vorgründungsphase und Startups, die maximal zwei Jahre am Markt tätig sind, ausgezeichnet. Die Jury bewertet dabei nicht nur das Potenzial des Geschäftsmodells, die Skalierbarkeit oder das Alleinstellungsmerkmal, sondern auch das Auftreten der Gründer und die Team-Zusammensetzung. Die diesjährigen Finalisten sind apic.ai, Heisenberg Quantum Simulations, renumics, HD Vision Systems, CapLab und Zana.

Ein überdurchschnittliches Wachstum wurde erzielt, ein neuer Markt erschlossen oder es liegen besondere Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility vor? Zum zweiten Mal in der Historie der Preisverleihung werden auch Unternehmen mit dem CyberChampions Award ausgezeichnet; entscheidend ist dabei vor allem die Innovationsdynamik und Zukunftsgewandtheit der Bewerber. Wegen ihres außerordentlichen Engagements wurden als Finalisten der Kategorie „Best Corporate“ ausgewählt: amiconsult, vigem, netzstrategen, DER PUNKT und diva-e.

Das erwartet die CyberChampions

Die Gewinner des CyberChampions Awards können sich über Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro freuen, darunter Beratungsgutscheine, Coaching-Pakete und ein Platz im CyberLab, dem IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg.

Die Preisverleihung findet am 19. September um 18 Uhr im Substage auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe statt. Alle Finalisten werden an diesem Abend in kurzen Pitches ihr Geschäftsmodell dem Publikum präsentieren; der Eintritt ist frei.

PARTNER

Der CyberChampions Award wird unterstützt durch unseren Partner Ebner Stolz, der den Finalisten in einem Workshop Know-how und wertvolle Tipps im Bereich Finanzplanung zur Verfügung stellt. Die Agentur explain lädt außerdem alle Finalisten zu einem halbtägigen Workshop ein, um die Teams optimal auf den finalen Jury-Pitch vorzubereiten. Für die Gewinner im Bereich Best Startup sponsert Software Innovation Bridge das Coaching-Paket im Bereich Vertrieb.

SPONSOREN

Die Kategorien „Best Startup“ und „Best Corporate“ werden durch die Unternehmen  Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Sophos GmbH, Sovendus GmbH, TechniData IT-Gruppe sowie die Techniker Krankenkasse finanziell unterstützt.

FÖRDERER

Der CyberChampions Award wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem ifex – die Initiative für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge sowie der Hoepfner Stiftung. 

Quelle: CyberForum

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News
news-198 Wed, 05 Sep 2018 14:23:00 +0200 Neue Broschüre gibt Überblick zur Weiterbildung im Land https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-broschuere-gibt-ueberblick-zur-weiterbildung-im-land/ Eine neue Broschüre im Auftrag Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg gibt einen Überblick über innovative und digitale Weiterbildungsangebote in Baden-Württemberg Durch den Fachkräftemangel infolge des demographischen Wandels und nicht zuletzt durch die Digitalisierung wird das Thema Weiterbildung für Unternehmen immer wichtiger.  Einen Einblick in die verschiedenen Angebote zur beruflichen Weiterbildung bietet die neue e-Broschüre "Berufliche Weiterbildung 4.0 in Baden-Württemberg", die im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg erstellt wurde.

Für die Publikation hatten die 13 Regionalbüros für berufliche Weiterbildung die Angebote bei den rund 1500 Mitgliedern im Netzwerk Fortbildung abgefragt. Die e-Broschüre behandelt das Thema die Weiterbildung 4.0 ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In ganz unterschiedlichen Berufszweigen werden Ansätze gezeigt, welche Themen geeignet sind, sie mit neuen innovativen und digitalen Lernmethoden praxisgerecht umzusetzen. Die fortschreitende Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen erfordert eine andere Qualifikation der Beschäftigten. Die Bildungsträger sind gefordert, neue Bildungsinhalte und Lernmethoden zu entwickeln – digital und innovativ!

Die gesamte Publikation steht hier zum Download bereit.

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News Lebenslanges Lernen 100%
news-196 Wed, 29 Aug 2018 10:11:30 +0200 cyberLAGO: Warum man sich als Gründer manchmal von seiner Idee verabschieden muss https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberlago-warum-man-sich-als-gruender-manchmal-von-seiner-idee-verabschieden-muss/ Zusammen mit verschiedenen Partnern veranstaltete cyberLAGO am 25. Juli 2018 eine Open Air Veranstaltung, bei der drei Redner vor gut 100 Interessierten ihre Gründeridee sowie die Ursachen für deren Scheitern vorstellten. „Es ist wichtig, das Thema Scheitern aus der Tabuzone zu holen und es öffentlich anzusprechen. Nur so kann sich eine Gründerkultur etablieren, zu der das Scheitern gehören darf”, so Tobias Fauth, Geschäftsführer des digitalen Kompetenznetzwerks cyberLAGO. Zusammen mit den Partnern, der Kantine Konstanz, dem Zebra Kino, dem Technologiezentrum Konstanz und der Startup-Initiative kilometer 1, veranstaltete cyberLAGO am 25. Juli die Fuckup Night Konstanz Vol. III unter freiem Himmel im Innenhof des Neuwerk Konstanz. In gemütlicher und entspannter Sommerurlaubsatmosphäre erzählten Moritz Meidert, Ralf Walther und Björn Gross, wie und woran sie gescheitert waren.

Ein Innenhof inmitten von Konstanz: wo sonst in den Sommermonaten Kinofilme über die Leinwand flimmern oder Tanzmusik aus den Boxen dröhnt, stehen an diesem Abend drei Menschen, um ihre Geschichte zu erzählen. Es sind nicht irgendwelche Erzählungen oder Gute-Nacht-Geschichten, die hier zum Besten gegeben werden, sondern drei ganz persönliche und individuelle Erfahrungen des Scheiterns, die zeigen: Es gibt die unterschiedlichsten Gründe dafür, dass eine Idee oder ein Geschäft nicht funktioniert. Manchmal ist das Scheitern selbst verursacht, manchmal passiert es aus Naivität und manchmal ist es einfach nur Pech. Doch letztendlich kann man aus solchen Fehlern lernen und getreu dem Motto „Man lernt nie aus” wieder aufstehen und weitermachen.

Der richtige Geschäftspartner

Direkt nach seinem Studium gründete Moritz Meidert zum ersten Mal ein Unternehmen und gab rückblickend zu bedenken: „Ich hätte mehr auf meine Frau hören sollen. Sie hat ein gutes Bauchgefühl, was Geschäftspartner angeht. Ich habe mir damals nämlich den falschen Geschäftspartner ausgesucht.” Dann stand Moritz im Alter von 28 Jahren plötzlich mit Schulden in Höhe von einer viertel Million da. Was lief schief? „Mein Geschäftspartner und ich hatten beide Zugang zu einem gemeinsamen Konto. Leider auch seine Frau, die ihre Depressionen mit unserer Kreditkarte beglichen hat. Und plötzlich ist da kein Geld mehr – und das Vertrauen ausgenutzt und missbraucht.” Doch Moritz lässt sich von dieser Erfahrung nicht von seinem Weg, ein Unternehmen zu gründen, abbringen und wagt den Schritt erneut. „Zum Entsetzen meiner Eltern und meiner Frau habe ich noch während der Vergleichsverhandlungen mit der Bank ein neues Unternehmen gegründet.”

Der Unterschied? „Meine zukünftigen Geschäftspartner müssen sich bei meiner Frau vorstellen.” Mittlerweile ist Moritz CEO des Gründerschiffs und berät junge Gründer. Scheitern und Gründen gehören für ihn einfach zusammen, wichtig sei aber, dass man wieder aufstehe und auch einen anderen Weg ausprobiere, wenn sich der ursprüngliche nicht bewährte habe. Welche Tipps hat er für die richtige Wahl des Partners? „Das Wichtigste an einem Geschäftspartner ist, dass man sich auf ihn verlassen kann. Es muss einfach ein ‚gscheiter‘ Mann oder eine ‚gscheite‘ Frau sein. Und das Bauchgefühl muss stimmen.”

Ein Produkt ohne Markt

„Wir haben die Kurve zwar noch gekriegt, aber es hat weh getan”, mit diesem Satz leitete Ralf Walther seine Fuckup-Story ein. Die Geschichte eines tollen Produkts, von dem alle überzeugt waren, für das es aber keinen Markt gab. Was folgte, war eine harte Bruchlandung. Die Idee: Auf Basis einer automatisierten E-Mail-Analyse ein rentables Unternehmensmodell etablieren. „Wir haben das Ganze E-Dur genannt und waren überzeugt von unserem Produkt – in technischer Hinsicht. Das Problem: Wir alle waren Techniker, kein Wunder fanden wir das Produkt deshalb klasse. Was uns gefehlt hat, war die andere Sicht: Wir hatten keinen einzigen Vertriebler im Team.” Dass den vier jungen Gründern dieser Umstand das Genick brechen sollte, ahnten sie anfangs noch nicht. Sie waren begeistert von ihrem Produkt, vor allem von der technischen Umsetzung. Doch das reichte für ein rentables Geschäft nicht aus. „Ein Produkt ist kein Produkt, wenn es sich nicht verkaufen lässt. Das bedeutet, wir mussten anfangen, das Produkt an den Mann zu kriegen.” Unzählige Messebesuche und Vorstellungen bei Kunden standen auf dem Plan. Doch die Vermarktung lief schleppend bis überhaupt nicht. „Wir haben versucht, einen Markt aufzureißen, den es einfach nicht gab.” Es gab kaum Abnehmer und machte noch weniger Umsatz, dafür kam der Schuldnerberater und gab dem jungen Unternehmen noch maximal zwei Monate. „Das war am bittersten, wir mussten Leute entlassen und eigentlich hatten alle Lust darauf, dieses Produkt vorwärts zu bringen. Aber es hat einfach nicht funktioniert, wir mussten die Reißleine ziehen, bevor es zu spät war.”

Was Ralf aus dieser Erfahrung für sein heutiges Unternehmen mitnimmt? „Du musst dich bei der Entwicklung einer Produktidee immer fragen: Wem schreibe ich später die Rechnung dafür, wer zahlt es und wann? Und außerdem: Gibt es einen Markt und an welchem Punkt stehen die Konkurrenten bei der Entwicklung? Wir waren so geblendet von unserem Produkt und so überzeugt von unserer Idee, dass wir diese Tatsachen nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten. Aber an einem gewissen Punkt muss man einfach akzeptieren, wenn die eigene Idee nicht gut genug ist und nicht funktionieren wird.”

Quelle: Clusterplattform Deutschland

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news-195 Mon, 27 Aug 2018 10:03:56 +0200 Umfrage der bwcon SIG Big Data https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/umfrage-der-bwcon-sig-big-data/ Abfrage der Bedarfe nach den modernen Hilfsmitteln der Datenanalyse. Die bwcon Special Interest Group (SIG) Big Data ermittelt über eine Umfrage, wo in der Kernindustrien in Baden-Württemberg die Bedarfe nach den modernen Hilfsmitteln der Datenanalyse (Big Data Analytics) liegen. Jedem Geschäftsführer wird hinreichend oft nahegelegt, dass er sich um das Thema zu kümmern hat. Doch wo steht die Wirtschaft im Bereich Big Data?

Nehmen Sie hier an der Umfrage teil.

Auf dem Hightech Summit Baden-Württemberg am 26. September 2018 im Kraftwerk Rottweil wird die SIG Big Data die Ergebnisse der Umfrage an ihrem Ausstellungsstand präsentieren. Melden Sie sich kostenfrei für das Event an und besuchen Sie die SIG Big Data und viele weitere Aussteller im Kraftwerk Rottweil.

Quelle: bwcon

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News
news-194 Mon, 27 Aug 2018 09:46:55 +0200 Grenzen der Fertigungsvarianz verschieben sich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/grenzen-der-fertigungsvarianz-verschieben-sich/ Das Symposium "Additive Fertigung" der IHK Nordschwarzwald, der Handwerkskammer Karlsruhe und der Leichtbau BW GmbH in der Kulturhalle in Remchingen hat gezeigt, wie die verarbeitende Industrie die Grenzen der Fertigungsvarianz bis zur Losgröße 1 erweitert hat. 26 Unternehmen aus der Region haben ihr Know-how im Bereich der Additiven Fertigung, die oft als 3-D-Druck bezeichnet wird, auf einem "Marktplatz" demonstriert.

Symposium "Additive Fertigung"

Die Industrie-und Handelskammer Nordschwarzwald und Handwerkskammer Karlsruhe haben gemeinsam mit der Leichtbau BW GmbH zum Symposium "Additive Fertigung" eingeladen. Brigitte Dorwath-Walter, Stv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe und Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald, eröffneten das Symposium. Keppler skizzierte in seinem Grußwort das Potenzial der Additiven Fertigung für die Wirtschaft: "Bis 2030 wird der weltweite Markt für 3-D-Druck-Produkte in der Industrie pro Jahr durchschnittlich zwischen 13 und 23 Prozent auf ein Marktvolumen von 22,6 Milliarden Euro anwachsen, wie eine aktuelle Analyse von PwC zeigt. Ersatzteile lassen sich zukünftig nach Bedarf vor Ort fertigen. Auch für die Medizintechnik birgt der 3-D-Druck bei prognostizierten durchschnittlichen Wachstumsraten von 23 Prozent pro Jahr große Chancen, gefolgt von der Industrie und dem Einzelhandel."

Additive Fertigung bietet bisher unvorstellbare Freiheitsgrade in der Geometrie

"Ziel der Veranstaltung ist es, den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Technologieregion Karlsruhe und der Region Nordschwarzwald die Möglichkeiten dieser innovativen Fertigungsverfahren aufzuzeigen. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit Freiheitsgraden in der Geometrie, wie dies bisher nicht vorstellbar war", so Dorwath-Walter.
Experten haben den Teilnehmern der Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen das Potenzial dieser Fertigungstechnologien als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Fertigungsverfahren aufgezeigt. Sie erfuhren zudem, welche Einflüsse die additiven Fertigungsverfahren auf die zukünftige Entwicklung ihres Unternehmens haben können.
Über die Risiken und Chancen der Additiven Fertigung referierte Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH, Stuttgart. Anhand von Anwendungsmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette legt er dar, dass die Additive Fertigung mehr Chancen als Risiken biete. Insbesondere können bionische, also gewichtssparende stabile Strukturen, die zuvor per Guss nicht realisierbar waren, nunmehr erzeugt werden, so Seeliger. Das Unternehmen Edelstahl Rosswag GmbH, Pfinztal Kleinsteinbach, vertreten durch die Herren Dr. Sven Donisi, Geschäftsführer und Gregor Graf, Leiter Engineering,  ist nach eigenen Angaben größter lokaler Metall 3D-Druck Anbieter. Der beeindruckende Vortrag über „Metall 3D-Druck in einer ganzheitlichen Prozesskette“ von Herrn Gregor Graf sowie die Ausführungen des Geschäftsführers, Herrn Dr. Donisi in der am Ende des Symposiums stattgefundenen Podiumsdiskussion und dem anschließenden Unternehmensrundgang bei der Rosswag GmbH, überzeugten von der Kompetenz des Unternehmens.

Welches die Erfolgsfaktoren der Additiven Fertigung sind und welcher Reifegrad der additiven Fertigungstechnologien bereits erreicht worden ist, zeigte der Vortrag von Wolfgang Kochan, General Manager der Stratasys GmbH. Er belegte, dass eine wirtschaftliche Produktion nicht nur bei geringen Stückzahlen möglich ist. Anhand der additiven Herstellung von Teilen, die in der Luft- und Raumfahrt benötigt werden, konnte sein Unternehmen eine wertvolle Gewichtsreduzierung im Vergleich zu herkömmlichen Bauteilen erreichen. Dies gelte insbesondere bei Komponenten, die im Flugzeug Airbus 350 XWB inzwischen standardmäßig verbaut werden.

Das Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien IWWT an der Hochschule Pforzheim bot ebenfalls zum Thema einen Informationsstand und zeigte durch anschauliche Produkte die Forschungskompetenz des Instituts, dessen Leiter Prof. Dr.-Ing. Norbert Jost ist.

Additive Fertigungsverfahren sind kosten- und ressourcensparend

Schon heute könne fast jeden Gegenstand auf einem entsprechenden 3-D-Drucker hergestellt werden, das zeigte Referent Frank Kynast von der Firma Arburg. Der universell einsetzbare 3-D-Drucker "Freeformer" seines Unternehmens verwendet dabei die verschiedensten Materialien. Welche Bauteileigenschaften erreicht werden können und wo die Anwendungsbereiche in der Praxis liegen, war der Schwerpunkt seines Vortrags. Die per Kunststoff-Freiformen gefertigten Bauteile besitzen nahezu alle mechanischen Eigenschaften von Spritzgießteilen, so Kynast.
Fazit des Symposiums: Additive Fertigungsverfahren sind kosten- und ressourcensparend. Komplexe Geometrien, die mittels herkömmlicher Fertigungsverfahren nicht oder nur sehr schwer herzustellen sind, können mit 3-D-Druck einfach hergestellt werden, denn das additive Fertigungsverfahren erlaubt es innere Strukturen auf Basis einer schichtweisen Konstruktion zu produzieren. Das Symposium appellierte an alle Teilnehmer, dass ein Umdenken in der Entwicklung und Konstruktion unumgänglich ist, um die Möglichkeiten des 3-D-Drucks optimal nutzen zu können. Die Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle werden sich grundlegend wandeln, so der Tenor der Referenten.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-191 Tue, 21 Aug 2018 18:36:58 +0200 Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018 des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/monitoring-report-wirtschaft-digital-2018-des-bundeswirtschaftsministeriums-veroeffentlicht/ Wie steht es um die Digitalisierung in Deutschland? Dieser Frage geht auch in diesem Jahr der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL des Bundeswirtschaftsministeriums nach. Digitalisierung in Zahlen! Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018 des Bundes-wirtschaftministeriums liefert einen umfassenden Überblick über die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.

Dabei wird anhand der Zahlen zwischen 0 und 100 angegeben, weit die Digitalisierung in der gesamten deutschen Wirtschaft sowie in unterschiedlichen Branchen, Teilbereichen und Unternehmensgrößen fortgeschritten ist, und wie sie voraussichtlich sich bis 2023 verändern wird. Von zentraler Bedeutung sind dabei folgende drei Themen: Die Nutzung digitaler Geräte, der unternehmensinterne Digitalisierungsgrad sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Unternehmen.

Über den Index hinaus identifiziert der Bericht auch aktuelle Trends und Herausforderungen für die Wirtschaft. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist die Nutzung Künstlicher Intelligenz. Grundlage für den Index ist die Befragung hochrangiger Entscheider aus 1.061 Unternehmen in Deutschland. 

Die Studie ist hier kostenlos zum Download verfügbar.

 

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news-189 Tue, 14 Aug 2018 10:54:38 +0200 Kurzumfrage zu Künstlicher Intelligenz - DIZ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kurzumfrage-zu-kuenstlicher-intelligenz-diz/ Welche Rolle spielt KI für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg? Künstliche Intelligenz (KI) wird als eine zentrale Technologie für den digitalen Wandel und die vernetzte Gesellschaft gesehen. Sowohl in Politik und Wirtschaft, als auch in der Wissenschaft werden Initiativen gestartet, Forderungen gestellt und Handlungsbedarfe identifiziert. So haben unlängst Europäische Forscher davor gewarnt, dass Europa in Sachen KI gegenüber anderen Kontinenten Aufholbedarf hat. Auch die Bundespolitik setzt sich mit dem Thema auseinandersetzt. Im Kabinettbeschluss vom 18. Juli werden die zentralen strategischen Eckpunkte der Bundesregierung und der bevorzugte Vorgehensweise bezüglich KI dargelegt. Mit dem CyberValley und dem de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz gibt es in Baden-Württemberg zwei Initiativen, die Akteure vernetzen und Aktivitäten rund um die Technologie vorantreiben.

Und die Wirtschaft in Baden-Württemberg? Wie schätzen Unternehmen im Südwesten Künstliche Intelligenz ein? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich nun für den Wirtschaftsstandort im Südwesten durch den Einsatz von KI?

Helfen Sie mit, erste Antworten auf diese Fragen zu finden und unterstützen Sie das Stimmungsbild des DIZ | Digitales Innovationszentrum.
Hier gelangen Sie zur Umfrage!

Die Ergebnisse der Umfrage dienen dazu, den Digitalen Wandel in Baden-Württemberg besser zu verstehen. Nur wenn die Bedürfnisse der Wirtschaft bekannt sind, können die Rahmenbedingungen der Digitalisierung zukunftsweisend gestaltet werden.

Quelle: DIZ | Digitales Innovationszentrum

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news-188 Tue, 14 Aug 2018 10:43:29 +0200 Industrie 4.0 im Sondermaschinenbau: TechnologyMountains-Themenabend bei AP&S https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/industrie-40-im-sondermaschinenbau-technologymountains-themenabend-bei-aps/ Das Thema „Industrie 4.0: Der Einzug cyber-physischer Systeme in die Produktionsanlagen der Halbleiterindustrie“ lockte die Interessenten am 17.07. zu AP&S International GmbH nach Donaueschingen-Aasen. Der Themenabend fand im Rahmen der Technology Mountains Tour 2018, einer Vortragsreihe organisiert von dem gleichnamigen Technologieverbund, statt. Praxisnah am Beispiel der hauseigenen Industrie 4.0 Lösungen wurden den Teilnehmern die Möglichkeiten und Herausforderungen dargestellt, die cyber-physische Systeme, d.h. der Verbund informatischer, softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine Datenstruktur wie z.B. Internet kommunizieren, im Bereich Sondermaschinenbau bringen. Anlagenüberwachung, -steuerung, -wartung, Serviceeinsätze, Ersatzteillieferungen und -Einsatz, aber auch im Vorfeld im Verkaufsprozess zu Demonstrationszwecken bei Kunden und in der Entwicklungsphase finden die Softwarelösungen des insgesamt 30-köpfigen AP&S Softwareentwicklungsteam ihren Einsatz. Der Nutzen für den Maschinenbediener bzw. Kunden steht hierbei immer im Mittelpunkt. „Eine Maschinenüberwachung durch den Menschen, so wie wir diese von früher kennen, ist längst nicht mehr erforderlich und wird es in Zukunft nicht mehr geben“ so Christoph Kluge, Leiter der Softwareabteilung bei AP&S und Geschäftsführer des Tochterunternehmens tepcon GmbH. „Im Bereich Condition Monitoring erzielen wir mit unseren Lösungen eine konfigurierbare Visualisierung von Echtzeitdaten in Tabellen, Grafiken oder Fließschemen, eine Überwachung von Schwellenwerten und eine rechtzeitige Alarmierung z.B. über E-Mail, SMS oder WhatsApp. Der Kunde verfügt über eine flexible Eingriffsmöglichkeit von überall, zu jeder Zeit z.B. auch über sein Mobilgerät. Maschinenausfälle werden rechtzeitig vermieden. Prozessdatenanalysen ermöglichen eine Aufnahme und Verfolgung von Rezepten und Fehlbedienungen sowie einen Vergleich mit historischen Daten, woraus sich eine Optimierung von Rezeptabläufen und Planung von Serviceeinsätzen ableiten lässt.“

Das Thema Machine Learning wurde am Beispiel der AP&S Lösung erklärt, welche für die Wasseraufbereitungsanlage am Standort Donaueschingen entwickelt wurde und mit Erfolg angewendet wird. „Ein typischer Fehler, der bei dieser Art von Anlage zu ungeplanten Abschaltung führt, ist ein blockierter Filter. Das war einer der Ausgangspunkte für unsere Systementwicklung, welche nun mit einer Sicherheit von 99 % vorhersagen kann, ob der Filter in den nächsten 3 Tagen gewechselt werden muss. Dies führt zu Verringerung der Ausfallzeiten und einer optimalen Nutzungsdauer.“ Im Anschluss an die Präsentation folgte ein Firmenrundgang und eine Live-Demonstration der AP&S Augmented Reality Lösung, bei welcher jeder Teilnehmer mit den Microsoft HoloLens die AP&S Nassprozessanlagen zum Greifen Nah in den Raum projizieren und mit diesen virtuell interagieren konnte.

Auf die Teilnehmerfrage, ob bei AP&S auch die Risiken der zunehmenden Digitalisierung wie z.B. konkret die in der Öffentlichkeit oft diskutierte Angst vor dem Arbeitsplatzverlust ein Thema sei, antwortete Personalleiterin Cäcilia Wegner: „Nein. Dafür sprechen mehrere Gründe: Wir sind ein Technologieunternehmen, viele unserer Mitarbeiter sind technisch versiert und zeigen ein sehr hohes Interesse an Entwicklungen und Freude am Umgang mit neusten Technologien. Mit einem breiten Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen und regelmäßigen, internen Schulungen rüsten wir unsere Mitarbeiter bestens auf die Veränderungen, die neue Technologien für die jeweiligen Arbeitsplätze mit sich bringen.“ Das Fazit des Abends: die cyber-physischen Systeme bieten Maschinennutzern eine breite Palette an Vorteilen, sind auf dem Vormarsch und werden die Welt des Sondermaschinenbaus entscheidend lenken und mitbestimmen.

Quelle: TechnologyMountains

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news-186 Thu, 02 Aug 2018 09:46:55 +0200 Wie in Stein gemeißelt: was die Blockchain mit unverfälschbaren Informationen zu tun hat https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wie-in-stein-gemeisselt-was-die-blockchain-mit-unverfaelschbaren-informationen-zu-tun-hat/ Blockchain – das ist doch Bitcoin, oder? Und irgendwas war da doch noch mit Smart Contracts, richtig? Immer wieder stößt man auf diese Aussage. Und obwohl vielen die Technologie nicht ganz klar ist, so erlebt die Blockchain momentan einen regelrechen Hype. Aber was kann sie wirklich? Ist der Hype gerechtfertigt? „Bei der Veranstaltung „Blockchain – eine Kette an Möglichkeiten für Unternehmen“ ging es deshalb darum, die Blockchain und ihre vielfältigen Anwendungsbereiche so zu präsentieren, dass jeder die Technologie versteht und sie danach seinem Nachbarn erklären kann“, so Tobias Fauth, Geschäftsführer des digitalen Kompetenznetzwerks cyberLAGO. „Denn nur wenn ich verstehe, was eine Technologie kann, kann ich auch beurteilen, ob es Sinn macht, sie in meinem Unternehmen einzusetzen.“ Die Experten Prof. Dr. Bela Gipp von der Universität Konstanz und Dr. Jürgen Sturm, CIO bei ZF Friedrichshafen, erklärten die Technologie und stellten klar: Bei der Blockchain geht es in erster Linie um die Unverfälschbarkeit von Informationen.

Eröffnet wurde die Kooperationsveranstaltung von Marian Duram, Projektleiter bei der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und Tobias Fauth. Beide betonten, wie wichtig es sei, gerade in der aktuellen Zeit, Themen gemeinsam anzugehen und Kompetenzen zu bündeln. „Zusammen können wir hier mehr erreichen“, ist sich Marian Duram sicher. „Wichtig ist uns dabei, die digitalen Kompetenzen in der Region sichtbar zu machen – und diese sind enorm“, so Tobias Fauth.

Ist die Blockchain nur ein Hype? Nein, meinen die Experten: „Langfristig gesehen sind mit der Blockchain gewaltige Transformationen verbunden“, ist sich Dr. Jürgen Sturm sicher. „Die Blockchain ist eine wertvolle Technologie, die in den nächsten Jahren einen großen Impact haben wird“, schließt sich Prof. Dr. Bela Gipp an. Welche Einflüsse und Veränderungen das sein werden und wie KMU die Technologie einsetzen können, zeigten die Experten schließlich anhand praxisnaher Anwendungsbeispiele. Prof. Dr. Bela Gipp ging dabei auch auf das Thema Bitcoin ein: „Blockchain und Bitcoin ist nicht dasselbe. Blockchain ist vielmehr die fundamentale Technik, welche Bitcoin zugrundliegt.“ Kryptowährungen wie Bitcoin sind also eine Möglichkeit, die Blockchain zu nutzen, tatsächlich hat die Technologie aber viele weitere Einsatzmöglichkeiten.

Was macht die Blockchain letztendlich aus? „Eine unveränderliche Datenstruktur. Informationen, die einmal in der Blockchain gespeichert sind, können nicht mehr entfernt oder verändert werden“, erklärt Prof. Dr. Bela Gipp. Nicht manipulierbare Informationen spielen in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, so können zum Beispiel durch Blockchain Grundbucheintragungen für immer gespeichert oder Forschungsergebnisse nicht veränderbar gemacht werden. Blockchain fördert dementsprechend auch die Transparenz in der Wissenschaft. Um das Thema Unverfälschbarkeit geht es auch bei dem Startup OriginStamp, welches zweifelsfreie Zeitstempel ermöglicht. Diese beweisen, dass es eine bestimmte Information schon zu seinem bestimmten Zeitpunkt gegeben hat. OriginStamp nutzt dafür die Vorteile der Blockchain-Technologie und speichert die Zeitstempel dort ab. So kann sichergestellt werden, dass der Zeitstempel nicht mehr manipulierbar ist.

Dr. Jürgen Sturm zeigte, wie ZF Friedrichshafen die Blockchain nutzt. „Das autonom fahrende Auto steht irgendwann vor der Frage: Wer bezahlt, wenn es keinen Fahrer mehr gibt?“ Der Gedanke war deshalb, alle Vorgänge in eine Blockchain-Transaktionsplattform zu speichern, um ein mehrdimensionales Problem mit vielen Parteien zusammenzubringen. Die Transaktionsplattform ist sozusagen eine verteilte Buchungslogik, die gesamte Geschäftsketten abbilden kann. „Das ist nicht nur interessant beim Tanken oder Aufladen, sondern auch für Mautentrichtung, Parken und Versicherungen“, fasst er zusammen. „Die einzelnen Geschäftskonzepte können dadurch elegant miteinander verknüpft werden.“

Die Blockchain-Technologie hat großes Potenzial und kann für viele Branchen und Anwendungsbereiche von Nutzen sein. Dr. Jürgen Sturm meint: „Die Blockchain wird uns unterstützen, Komplexität zu kontrollieren.“

Quelle: CyberLAGO

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news-178 Thu, 26 Jul 2018 14:43:04 +0200 Europäische Union vergibt Beratungsgutscheine für Bereich Internet of Things https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/europaeische-union-vergibt-beratungsgutscheine-fuer-bereich-internet-of-things/ Mit dem auf IoT4Industry Projekt unterstützt die Europäische Union Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe bei der Planung und Umsetzung von Technologien im Bereich Internet der Dinge (IoT). Mehr Produktivität, Profitabilität und Innovationen dank dem Internet der Dinge - dies ist das Ziel, dass die Europäische Union mit ihrem Programm IoT4Industry Projekt  für kleine und mittlere Unternehmen verfolgt. Über den Zeitraum von drei Jahren werden dabei ausgewählte Betriebe mit Gutscheinen für Beratungs- dienstleistungen unterstützt. Angesprochen sind sowohl Unternehmen, die sich noch in der Planungsphase, als auch solche, die sich bereits in der Umsetzung entsprechender Maßnahmen befinden. Die höchste dabei zu vergebende Fördersumme beträgt dabei 60.000€.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 20. Oktober 2018 bewerben, frühere Einreichungen werden jedoch bevorzugt (first come, first serve). Teil der Bewerbung ist ein Projektantrag, der den Industrie-/Produktions-Fall vorstellt und der Erfolgsbeitrag von IoT herausgestellt. Aus Deutschland ist der Cluster microTEC Südwest e.V.  am Projekt beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt

 

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news-177 Thu, 26 Jul 2018 12:12:04 +0200 Funktionale menschliche Gewebe aus dem Drucker – Experten diskutieren Wunsch und Wirklichkeit https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/funktionale-menschliche-gewebe-aus-dem-drucker-experten-diskutieren-wunsch-und-wirklichkeit/ Auf dem ersten 3D-BioNET-working-event am 18. Juli 2018 in Freiburg im Breisgau trafen sich rund 60 Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Medizin, um die aktuellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Hindernisse im Bereich 3D-Bio-Druck zu diskutieren. Was genau ist 3D-Bio-Druck?

Die Komplexität des Themas zeigt sich in der Breite der erforschten und diskutierten Themen: Das Spektrum reicht von Biotinten über regulatorische Anforderungen, den Anforderungen an die Software, Hardware und die Druckprozesse bis hin zu den Anwendungsszenarien "Organ-on-Chip" sowie Knochen- und Knorpel-Ersatzgewebe.

Derzeit entwickelt sich das digitale Drucken von künstlichem Gewebe (engl. "3D-Bio-Printing") zu einer vielversprechenden Technologie zur Erzeugung lebender, künstlich hergestellter Gewebe für die Forschung in den Lebenswissenschaften sowie für Anwendungen in der regenerativen Medizin, weit über die Möglichkeiten der konventionellen Gewebeersatzforschung (engl. "Tissue Engineering") hinaus. Im Gegensatz zu herkömmlichen, kommerziell verfügbaren 3D-Druckverfahren, die inzwischen als industrielle Fertigungsmethoden etabliert sind, ist 3D-Bio-Printing viel komplexer: Beim digitalen Drucken von lebendem Gewebe und (Mikro-) Organmodellen gilt es, eine große Vielfalt an lebenden Zellen an verschiedenen Biomaterialien wie z.B. Hydrogele oder Biopolymere sowie eine Vielzahl verschiedener Verarbeitungs- und Druckverfahren zu beherrschen. Nicht zuletzt müssen für klinische Anwendungen auch strenge regulatorische Anforderungen berücksichtigt werden.

Expertise kompakt am Standort Freiburg

Ziel der Veranstaltung war es, Experten aus ganz Deutschland zu vernetzen, die aktuellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Hindernisse im Bereich 3D-Bio-Druck zu diskutieren und gemeinsame Ideen zu entwickeln. Durch die Thementische im Foyer wurde dem in den Pausen des hervorragend besetzten Vortragprogramms ausreichend Rechnung getragen. Der Teilnehmerkreis umfasste zu gleichen Teilen Forschende an Universitäten, Unikliniken und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmensvertreter aus den Bereichen des Tissue Engineerings, der Mikrofluidik, Hard- und Software aber auch der Innovationsförderung.

Eine Zeitreise zu aktuellen Anwendungen des 3D-Bio-Drucks

Prof. Dr. Rolf Mülhaupt, Direktor des Institutes für Makromolekulare Chemie und geschäftsführender Direktor des Freiburger Materialforschungszentrums FMF der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, führte als Vorreiter der Technologie in seinem Leitvortrag die Zuhörer als Zeitreise von den Anfängen des konventionellen 3D-Drucks und des Bio-Printings bis hin zu heutigen Entwicklungen und einem Ausblick.

Die Veranstaltung wurde von microTEC Südwest e.V. organisiert und durchgeführt. Der Spitzencluster koordiniert das 3D-Bio-Net-Projekt.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-172 Wed, 18 Jul 2018 09:29:45 +0200 CyberForum weiter auf Wachstumskurs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberforum-weiter-auf-wachstumskurs/ Das Unternehmernetzwerk wählt Gründergeneration in den Vorstand und blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Die digitale Gesellschaft gestalten, bilden, vernetzen – auf der Mitgliederversammlung am 13. Juni blickte das Karlsruher Unternehmernetzwerk CyberForum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Ein Höhepunkt: die Eröffnung des IT-Accelerators CyberLab. Mit mehr als 1.200 Mitgliedern und über 18.000 Veranstaltungsbesuchern auf rund 170 Events baut das CyberForum seine Rolle als Motor und führendes Kompetenzzentrum der Digitalisierung in der IT-Region Karlsruhe weiter aus. Neuwahlen des Vorstandes ergaben eine stärkere Interessensvertretung von Karlsruher Startups im Vorstand des Netzwerks: Drei Gründerinnen und Gründer aus dem Kreis der CyberLab-Alumni wurden im Gesamtvorstand begrüßt. „Unsere Weichen stehen auf Wachstum und Verstetigung“, erklärt Matthias Hornberger, im Amt bestätigter Vorstandsvorsitzender des CyberForum. „Das CyberForum steht für fundierte Expertise in den Kernbereichen Gründung, Fachkräfte und Digitalisierung. Hier haben wir im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine genommen, von der Eröffnung des CyberLab über Förderprojekte wie Finish IT 3.0 bis hin zu der Initiative karlsruhe.digital und der Auszeichnung Karlsruhes zum de:hub für Künstliche Intelligenz.“

Im September wurde das CyberLab mit einem Festakt eröffnet; zeitgleich feierte das CyberForum sein 20-jähriges Bestehen. Seit 2013 vom CyberForum betrieben, haben die ins Accelerator-Programm aufgenommenen Startups mittlerweile über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Das CyberLab bietet Gründerinnen und Gründern ein Gesamtpaket aus optimaler Startup-Infrastruktur, modernen Räumlichkeiten, intensivem Mentoring und Support im Gründeralltag – und stellt damit ein im Südwesten Deutschlands einmaliges Angebot dar.

Im Rahmen der Digital Hub Initiative wurde Karlsruhe im April 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Digital Hub für Künstliche Intelligenz ausgezeichnet; damit konnte sich die Stadt als deutschlandweit bedeutendster Standort für die Anwendung Künstlicher Intelligenz positionieren. Ein großer Erfolg für das CyberForum, das die Initiative für Karlsruhe mit initiierte und mittlerweile über seine Tochtergesellschaft DIZ | Digitales Innovationszentrum koordiniert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Branchen und Unternehmen sowie Startups auf regionaler Ebene zu unterstützten und nationale sowie internationale Kooperationen mit Unternehmen zu fördern.

CyberLab-Alumni im Gesamtvorstand

Innerhalb turnusmäßiger Neuwahlen wurden sechs neue Vertreterinnen und Vertreter aus der regionalen Wirtschaft in den erweiterten Vorstand aufgenommen: Mit Dr. Teresa Baumann, Mitgründerin und COO der GoSilico GmbH, Dr. Sven Schmidt-Rohr, Mitgründer und CEO der ArtiMinds Robotics GmbH, und Martin Trenkle, Gründer und CEO der Campusjäger GmbH, finden sich nun auch drei CyberLab-Alumni im Gesamtvorstand. Außerdem wurden Dr. Guido Glania, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, Stephan Müller, Gründer und Geschäftsführer der inovex GmbH, und Mathias Thomas, Geschäftsführer der Dr. Thomas + Partner GmbH & Co. KG, in den Gesamtvorstand gewählt.

Eine Neuerung gab es auch im geschäftsführenden Vorstand: Dirk Schwartz, Gründer der chrono24 GmbH, legt seine Aktivitäten im CyberForum nieder und übergibt an André Hellmann, Geschäftsführer der Karlsruher netzstrategen GmbH, der im vergangenen Jahr bereits im Gesamtvorstand aktiv war. Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum e.V., und die weiteren sechs Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands wurden einstimmig im Amt bestätigt.

„Wir danken unseren ausgeschiedenen Vorständen, die sich zum Teil über viele Jahre hinweg im Netzwerk engagiert haben. Ein besonderer Dank gilt Dirk Schwartz, der ganz wesentlich an der damaligen strategischen Neuausrichtung des CyberForum mitgewirkt hat“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Wir freuen uns außerdem sehr, unsere CyberLab-Alumni im Vorstand begrüßen zu dürfen, sie sind Ausdruck und Interessensvertretung der innovativen und engagierten Gründerinnen und Gründer im Netzwerk, für uns ein ganz wichtiges Signal.“

Ausbau der Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene

Auch 2018 stehen die Zeichen auf Wachstum: Insbesondere in den Bereichen Unternehmertum und Gründung, Fachkräfte sowie Digitalisierung werden die Aktivitäten des CyberForum in der IT-Region Karlsruhe und darüber hinaus weiter ausgebaut.

So wurde mit der Zusage zum Bau des Smart Production Parks im laufenden Geschäftsjahr bereits der Grundstein für eine noch umfassendere Förderung von Hightech-Startups in der TechnologieRegion geschaffen. Der Smart Production Park soll Gründungen an der Schnittstelle Hightech-Produktion und Digitalisierung im Wachstumsfeld der intelligenten und vernetzten Produktion aktiv begleiten und die Verzahnung von IT und Produktion vorantreiben. 

Ein besonderer Fokus liegt im aktuellen Geschäftsjahr zudem auf der Ausbildung, Qualifizierung und Vermittlung von Fachkräften verschiedener Altersklassen: Im Rahmen der Karlsruher Technik-Initiative wird die frühe MINT-Förderung weiter vorangetrieben und das Angebot von Technik- und Robotik-AGs an Karlsruher Schulen ausgebaut. Anfang 2017 wurde Karlsruhe von Körberstiftung, Stifterverband und Südwestmetall für diesen Einsatz als "MINT+"-Region ausgezeichnet. Ein Baustein, um die digitale Zukunft der Stadt aktiv zu gestalten und damit insbesondere auch für Fachkräfte attraktiv zu machen, ist die Initiative karlsruhe.digital. Sie vereint über 150 Akteure aus Stadt, Wirtschaft und Hochschulen mit dem Ziel, Karlsruhe langfristig als Motor der Digitalisierung zu etablieren. 

Quelle: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

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news-171 Wed, 11 Jul 2018 10:23:38 +0200 VDC-Geschäftsführer Runde als Vice President Industry der EuroVR bestätigt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/vdc-geschaeftsfuehrer-runde-als-vice-president-industry-der-eurovr-bestaetigt/ Am 19. Juni 2018 trat in Posen das Executive Committee der European Virtual Reality Association (EuroVR) zusammen, um über seine künftige Leitung zu entscheiden. Die EuroVR ist der europäische Dachverband für Virtuelle Realität (VR), Erweiterte Realität (Augmented Reality - AR) und Gemischte Realität (Mixed Reality - MR), in dem sich Unternehmen, Forschungslabore, nationale Verbände und Individuen zusammengeschlossen haben, um länderübergreifend zusammenzuarbeiten. Die Hauptaufgaben der EuroVR sind das Netzwerken, die Förderung von Forschung und Entwicklung in den Themen /VR/AR/MR, Lobby-Arbeit, Projektentwicklung, Unterstützung von Unternehmen bei der Nutzung von /VR/AR/MR, Informationsbeschaffung, Veranstaltungsdurchführung sowie das Anfertigen von Studien und Analysen.

Im Mai 2018 fanden die allgemeinen Wahlen zum Executive Committe der EuroVR durch die Verbandsmitglieder statt. Gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge): M. Alcaniz Raya (Polytechnic University of Valencia/Spanien), A. Amditis ( ICCS/Griechenland), P. Bourdot (CNRS/Frankreich), M. D’Cruz (Uiversity of Nottigham/UK), K. Helin (VTT/Finnland), P. Gravez (Verband AFRV/Frankreich), F. Noel (Labor G-SCOP/Frankreich), T. Otto (Universität Tallin/Estland), J. Perret (Fa. Haption/Frankreich), M. Poyade (Glasgow School of Art/UK), C. Runde (VDC/Deutschland), M. Sacco (Politecnico de Milano/Italien), B. Schulze-Berktold (Fa. Barco/Belgien), K. Walczak (Universität Posen/Polen) und G. Zachmann (Universität Bremen/Deutschland).

Auf der nun erfolgten Sitzung des Executive Committe in Posen wurden Marco Sacco zum President der EuroVR gewählt, Batrick Bourdot zum Vice-President "Academic Issues & Conferences" und Christoph Runde zum Vice-President "Industry & End-user". Für VDC-Geschäftsführer Runde ist die Zusammenarbeit mit der EuroVR eine gute Ergänzung zum Angebot des Virtual Dimension Centers (VDC):"Wir sind dadurch noch besser in der Lage, uns international zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch mit Partnern aus dem europäischen Ausland zu suchen. Natürlich misst man sich auch aneinander und versucht voneinander zu lernen."

Profil VDC Fellbach

Das Virtual Dimension Center (VDC) ist Deutschlands führendes Kompetenznetzwerk für Virtuelles Engineering. Technologielieferanten, Dienstleister, Anwender, Forschungseinrichtungen und Multipli­katoren arbeiten im VDC-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette Virtuelles Engineering in den Themen 3D-Simulation, 3D-Visualisierung, Product Lifecycle Management und Virtuelle Realität zusammen. Die Mitglieder des VDC setzen auf eine höhere Innovationstätigkeit und Produktivität durch Informationsvorsprung und Kostenvorteile.

Quelle: VDC Fellbach

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news-170 Wed, 11 Jul 2018 10:13:09 +0200 „Digitalisieren – aber sicher“ – Nachbericht zur Regionalkonferenz Mittelstand 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisieren-aber-sicher-nachbericht-zur-regionalkonferenz-mittelstand-40/ Unter dem Motto „Digitalisieren – aber sicher“ fand am 19. und 20. Juni die Regionalkonferenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart in Karlsruhe statt. Am ersten Veranstaltungstag im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien konnten Unternehmen, Handwerk, Verbände und Institute sich zu Fragestellungen rund um Digitalisierung informieren und gemeinsam diskutieren. Der zweite Tag galt dem Austausch innerhalb der 23 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und der vier Mittelstand 4.0-Agenturen in Deutschland. Zwei Tage, prall gefüllt mit Informationen rund um Digitalisierung und IT-Sicherheit in Form von kostenlosen Vorträgen, Workshops oder Arbeitsgruppen und viel Raum für Austausch und Networking untereinander. „Die Regionalkonferenz war ein voller Erfolg, die Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr positiv“, so Frauke Goll, stellvertretende Leiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart.

Das Konzept der zweitägigen Regionalkonferenz: ein externer Veranstaltungstag für die Öffentlichkeit, ein interner Veranstaltungstag zum Austausch der derzeit 23 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren innerhalb Deutschlands.

Digitalisierung – aber sicher

Am 19. Juni fand der öffentliche Veranstaltungstag am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien statt. Die eindrucksvolle Location war genau der richtige Ort, um das Thema „Digitalisierung – aber sicher“ von den verschiedensten Seiten zu beleuchten.

Nach einem Grußwort von Evelyn Graß vom Referat „VIB3 Mittelstand – Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und einer Vorstellung des Kompetenzzentrums Stuttgart durch Jörg Castor, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart, gab es für alle Teilnehmenden zwei praktische Veranstaltungsslots: eine Workshoprunde zu den Themenfeldern Produktion, Mobilität, Gesundheit, Gebäude und Geschäftsmodellentwicklung. Hier gab es beeindruckende Einblicke in die Praxis des jeweiligen Themenfeldes und die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Im zweiten Slot konnten die Teilnehmenden die Ausstellung „Open Codes – Leben in digitalen Welten“ im ZKM besuchen und sich auf künstlerische Weise dem Thema Digitalisierung nähern.

Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde das Thema IT-Sicherheit in zwei spannenden Vorträgen auf unterschiedliche Weise beleuchtet: „Wie ich als Kryptograph lernte, die Blockchain zu lieben“ von Dr. Dirk Achenbach vom FZI Forschungszentrum Informatik und „Warum wir uns selbst im Weg stehen – oder: Über die Psychologie der IT-Sicherheit“ von Dirk Fox, dem Gründer und Geschäftsführer der Secorvo Security Consulting GmbH in Karlsruhe.

Den Abschluss bildete bei ausgezeichneter Verpflegung im ZKM ein gemeinsames Abendessen mit viel Raum, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Austausch der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren

Der zweite Veranstaltungstag am 20. Juni galt dem Austausch zwischen den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und den Mittelstand 4.0-Agenturen in Deutschland, dem Projektträger und der Begleitforschung, dem DIN e.V. sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Außerdem lud der interne Tag mit dem Besuch einer niederländischen Delegation auch als Plattform für den internationalen Austausch und zum Weichenstellen für weitere länderübergreifende Zusammenarbeit ein.

Nach einer Begrüßung durch Jörg Castor und Frauke Goll sprach Ministerialdirigent Dr. Andreas Goerdeler, Leiter der Unterabteilung „Nationale und europäische digitale Agenda“ am BMWi, ein Grußwort. Neben der Erörterung des Status quo des Förderschwerpunkts „Mittelstand – Digital“ und aktuellen Aktivitäten in einzelnen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren lenkte er den Blick auch auf die Zukunft und das große Potenzial von Digitalisierung, das insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen durch die Unterstützung von Kompetenzträgern noch weiter zugänglich gemacht werden kann.

Im Anschluss begann der interaktive Teil der Regionalkonferenz: In Arbeitsgruppen zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, IT-Sicherheit, Recht 4.0, Informieren-Demonstrieren sowie Umsetzung-Dialog konnten die Vertreterinnen und Vertretern der Kompetenzzentren und Agenturen sich intensiv mit einem Themenkomplex befassen und austauschen.

Am Nachmittag folgte ein Vortrag von Dr. Michael Stephan, Mitglied der Geschäftsleitung beim Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN). Er berichtete von der Rolle des DIN e.V. als Partner von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft sowie den vielfältigen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und DIN e.V.
Gelungene Veranstaltung, gelungenes Format

„Sowohl von den Unternehmen als auch von den anwesenden Multiplikatoren und öffentlichen Institutionen wurde vor allem das abwechslungsreiche Programm gelobt. Nach zahlreichen Rückmeldungen war der Erkenntnisgewinn in Theorie und Praxis sehr umfassend, gleichzeitig konnte man sich in den Workshops auch speziellen Themenschwerpunkten widmen“, so Jörg Castor. Was diese Veranstaltung somit auch wieder gezeigt hat: Wie wichtig gerade beim Thema Digitalisierung der Übertrag in die Praxis ist. Dazu gehört das Wissen, was Digitalisierung ganz konkret für ein einzelnes Unternehmen bedeutet und welchen Mehrwert Digitalisierung dem eigenen Unternehmen bringen kann.

Quelle: Clusterportal BW

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news-166 Mon, 02 Jul 2018 16:13:07 +0200 Berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm Digital Innovation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/berufsbegleitendes-weiterbildungsprogramm-digital-innovation/ Weiterbildungszentrum Hochschule der Medien Stuttgart bietet ab sofort neue Weiterbildungen aus dem Bereich Digital Innovation an Im Zeitalter der Digitalisierung spielt die Weiterbildung eine immer wichtigere Rolle und neue Kompetenzen und zusätzliche Qualifikationen sind gefragt. Das Weiterbildungszentrum der Hochschule der Medien bietet in ihrem Programm Digital Innovation einzelne Module an, die helfen, Veränderungsprozesse im digitalen Umfeld voranzutreiben und Innovationen zu entwickeln.

Durch die Auswahl dieser einzelnen Module haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Fachwissen aus dem Erststudium zu ergänzen und sich gezielt in ihrem Bereich - ob Unternehmensführung, Business Development, Innovationsentwicklung, HR oder Marketing - für den digitalen Wandel weiter zu qualifizieren. Die nächsten Module „Online Marketing“, „Usability & User Experience“ und „Facilitating Innovation“ beginnen im Herbst und eine Bewerbung ist über die Webseite des Weiterbildungszentrums möglich.

Die Weiterbildungen richten sich an qualifizierte Berufstätige, die über ein Erststudium und mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen.

Termine und weitere Informationen zu den Angeboten

 

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news-165 Mon, 02 Jul 2018 15:24:07 +0200 Tag des Großhandels - Die Zukunft des Großhandels im digitalen Wandel https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/tag-des-grosshandels-die-zukunft-des-grosshandels-im-digitalen-wandel/ Am 28. Juni war es in Stuttgart soweit: Der erste Tag des Großhandels Baden-Württemberg, der als Schwerpunkt die Veränderungen und Herausforderungen durch die rasant voranschreitende Digitalisierung für den Großhandel in den Blick nahm, fand statt. Die gelungene Veranstaltung der IHKs in Baden-Württemberg – gemeinsam mit grosshandel-bw e. V., dem Verband für Dienstleistungen, Groß- und Außenhandel und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unter Schirmherrschaft der Wirtschaftsministerin auf die Beine gestellt – bot ausgewiesene Experten auf, die Wege in die digitale Zukunft vorstellten, Lösungsansätze präsentierten und ausgiebig mit den Teilnehmern diskutierten.

In den Beiträgen der Referenten wurde deutlich, dass das Leistungsspektrum vieler Großhändler im Land über die Lagerung und Distribution von Gütern, Rohstoffen und Halbfertigprodukten hinausgeht. Durch das Angebot integraler Dienstleistungen haben sich die Großhandelsbetriebe vielfach zu vernetzten Einkaufs-, Marketing- und Vertriebsorganisationen entwickelt. Hierbei werden Internetplattformen und andere ditgitale Vertriebs- und Kommunikationswege immer wichtiger.

Prof. Dr. Heiner Lasi, Leiter des Ferdinand Steinbeis Instituts der Steinbeis Stiftung, erläuterte in seinem Vortrag, wie sich durch die Digitalisierung die traditionellen Wertschöpfungsketten auflösen werden. Deshalb müssten die Großhandelsbetriebe die klassische Schnittstellenfunktion zwischen den Herstellern und Wiederverkäufern einnehmen und ihre Geschäftsmodelle auf interdisziplinäre Kooperationen überprüfen. Das Steinbeis-Institut bietet Großhandelsbetrieben die Teilnahme an so genannten »Micro-Testbeds« an. Darunter sind Forschungsplattformen zu verstehen, bei denen mehrere eingebundene Unternehmen ergründen, wie Betriebe, die nicht dem gleichen Wirtschaftszweig angehören müssen, gemeinsam zu neuen, meist nicht technologieorientierten Lösungsansätzen gelangen können.

Prof. Dr. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der für Handelsfragen beim BWIHK federführenden IHK Bodensee-Oberschwaben hob in seinem Impuls die außerordentliche Bedeutung des Großhandels für Baden-Württemberg hervor. So sind bei den zwölf Industrie- und Handelskammer im Land Anfang 2018 über 27.000 Großhandelsbetriebe registriert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erzielen die Groß- und Außenhandelsunternehmen in Baden-Württemberg 164 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigen fast 300.000 Arbeitnehmende. Darüber hinaus werden über 6.200 junge Leute in diesem Wirtschaftszweig ausgebildet und entsprechend von den IHKs betreut. Damit bilden die Großhandelsbetriebe den zweitgrößten Wirtschaftszweig in Baden-Württemberg

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news-164 Mon, 02 Jul 2018 09:59:00 +0200 Innovationcamp BW Silicon Valley gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/innovationcamp-bw-silicon-valley-gestartet/ Zusammen mit der Auslandshandelskammer in San Francisco (AHK) und Baden-Württemberg International startete das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Mai erfolgreich das “InnovationCamp BW Silicon Valley”. In dem mehrwöchigen Programm besuchen Firmen aus Baden-Württemberg digitale Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley. Die Präsenz an einem der innovativsten Standorten der Welt im Bereich der Digitalisierung hat zum Ziel, Netzwerke und Partnerschaften zur US-amerikanischen Hightech-Branche aufzubauen und neue Geschäftsmodelle zu identifizieren.

Im ersten Camp im Mai nahmen sechs Unternehmen an dem Programm teil. Betreut wurden sie dabei von einem „Innovationsscout BW“, der für die Organisation vor Ort verantwortlich war. Das Programm umfasste ein „Einführungs-Bootcamp“, Experten-Workshops, Firmenbesuche und individuelle Gesprächstermine. Für 2018 sind am 10. September und 26. November zwei weitere Aufenthalte in Kalifornien angesetzt.

Weitere Informationen zum Innovationcamp finden Sie hier.

Interessierte Unternehmen können hier weitere Informationen anfordern.

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News Cluster-Initiative Mittlerer Oberrhein IT-Wirtschaft IT-Sicherheit 100%
news-161 Tue, 19 Jun 2018 09:59:06 +0200 10. Karlsruher Tag der IT-Sicherheit: Jubiläum und neue Impulse https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/10-karlsruher-tag-der-it-sicherheit-jubilaeum-und-neue-impulse/ Welchen aktuellen IT-Sicherheitsbedrohungen sind Unternehmen ausgesetzt? Und wie kann diesen begegnet werden? Informationen, Diskussionen, Austausch und Networking rund um das Thema bot die Jubiläumsausgabe des „Karlsruher Tags der IT-Sicherheit“ am 7. Juni 2018 im Haus der Wirtschaft der IHK Karlsruhe. Seit zehn Jahren ist der Tag der IT-Sicherheit ein fester Termin in den Kalendern von IT-Verantwortlichen und IT-Sicherheitsbeauftragten der TechnologieRegion Karlsruhe. Er beleuchtet einmal jährlich aktuelle Entwicklungen der IT-Sicherheit – vom Rechtsrahmen über die Bedrohungslage von Unternehmen bis hin zu Präventionsmöglichkeiten. Die diesjährige Agenda lockte am gestrigen Donnerstag (07.06.2018) über 100 IT-Sicherheitsverantwortliche und Datenschutzbeauftragte in den Saal Baden der IHK Karlsruhe.

Neue Impulse zur IT-Security

Diesjähriger Keynote-Speaker war Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie Baden-Württemberg. Er stellte die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg – digital@bw – vor. Herr Krebs ging auf die insgesamt sechs Schwerpunkte sowie auf die Leuchtturmprojekte der Strategie ein – allen voran die Einführung und Förderung der Cyberwehr Baden-Württemberg mit 1,8 Millionen €.

Florian Buzin, Geschäftsführer der Starface GmbH aus Karlsruhe, berichtete in seinem Praxisvortrag über seine Erfahrungen als "Unternehmer im Fadenkreuz". Er wurde 2016 mit seinem Unternehmen selbst Opfer eines Hackerangriffs und gab ungeschminkte Einblicke aus der Perspektive eines "Opfers" sowie konkrete Empfehlungen, wie Unternehmen in einem solchen Fall reagieren sollen – und welche präventiven Maßnahmen gegen gezielte Angriffe helfen können. 

Nach einer „Networking-Pause“ für Gespräche mit Referenten, Fachkollegen und Ausstellern skizzierte Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit, Direktor am FZI Forschungszentrum Informatik und Leiter der Arbeitsgruppe Kryptographie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie, in seinem Vortrag die Gefahren für IT-Sicherheit und Datenschutz durch lernende Systeme: Künstliche Intelligenz kann in der Hand von Angreifern nämlich selbst zur Bedrohung werden – und bisher gänzlich unbekannte Angriffe ermöglichen.

Dr.-Ing. Hans-Peter Bock stellte den "IUNO Technologiedatenmarktplatz" vor – ein Referenzprojekt, das durch spezielle IT-Sicherheitslösungen Industrie-4.0-Angebote mit kleinen Losgrößen erst möglich macht. Er arbeitet als Experte für Industrie 4.0 Kommunikation und Security bei der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG.

Der abschließende Vortrag von Dirk Fox, Geschäftsführer von Secorvo Security Consulting, Mitinitiator der KA-IT-Si und Mitglied im Vorstand des CyberForum, betrachtete die IT-Sicherheit aus psychologischer Perspektive – und illustrierte, welche typischen Denk-Schemata zu Fehleinschätzungen von Risiken und falschen Bewertungen von Sicherheitsmaßnahmen führen.

Der Karlsruher Tag der IT-Sicherheit ist eine Kooperationsveranstaltung der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) mit der IHK Karlsruhe, dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie am KIT (KASTEL) und dem CyberForum e.V. Ziel der Veranstaltung ist es aufzuzeigen, wie wichtig ein professioneller Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit ist, und den Austausch von Erfahrungen unter IT-Sicherheitsverantwortlichen zu fördern.

Quelle: CyberForum

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News Cluster-Initiative Mittlerer Oberrhein IT-Wirtschaft IT-Sicherheit 100%
news-154 Wed, 30 May 2018 17:59:53 +0200 Baden-Württemberg bleibt Innovationsmeister https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttemberg-bleibt-innovationsmeister/ Baden-Württemberg ist eine der führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland. Das Bundesland ist der Sitz zahlreicher Weltmarktführer und verfügt über verhältnismäßig niedrige Arbeitslosenzahlen. Ein weiterer Indikator für die Stärke des Wirtschaftsstandorts ist zudem die hohe Anzahl an Innovationen und Erfindungen. Baden-Württemberg gehört auch weiterhin zu den innovativsten Regionen der Bundesrepublik: Laut Deutschem Patent- und Markenamt (DPMA) gab es im Jahr 2017 14.511 Neuanmeldungen. In Relation zur Einwohnerzahl belegt Baden-Württemberg mit 132 Anmeldungen pro 100.000 Einwohner den ersten Platz im bundesweiten Vergleich. Insgesamt wurden letztes Jahr nahezu 48.000 Patente in Deutschland angemeldet.

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News
news-150 Tue, 29 May 2018 13:43:00 +0200 Popup Labor BW geht in die zweite Runde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/popup-labor-bw-geht-in-die-zweite-runde/ Vom 18. – 27. Juli 2018 macht die Innovationswerkstatt Halt in der Ortenau. Eine Werkstatt auf Zeit, bei der sich kleine und mittlere Unternehmen zur Digitalsierung infromieren können - dies ist der Grundgedanke des Popup Labor BW. Hierfür macht das Popup Labor in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg halt und bietet dort ansässigen Unternehmen ein kostenloses Programm aus Expertenvorträgen und interaktiven Workshops. Nach der Premiere im Februar und März in Schwäbisch Gmünd stehen nun die nächsten Termine vom 18. – 27. Juli 2018 in Offenburg und Lahr an. Interessienten können im Vorfeld der Veranstaltung per Online-Postkarte ihre Wunschthemen und Beitragsideen einreichen. 

Konzipiert wurde das  Projekt Popup Labor BW vom Technologiebeauftragten der Landesregierung  Baden-Württemberg. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Popup Labor BW im Rahmen des Projekts „Innovationswerkstatt Baden-Württemberg für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: https://www.popuplabor-bw.de 

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News BW Regionen Südlicher Oberrhein
news-148 Fri, 25 May 2018 11:32:34 +0200 Rückblick auf den Hackathon 2018 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/rueckblick-auf-den-hackathon-2018/ Mit Unterstützung des länderübergreifenden Projektes „Bodenseemittelstand 4.0”, zu dem auch das digitale Kompetenznetzwerk cyberLAGO gehört, wurde der Umma Hüsla Hackathon in diesem Jahr auf den Bodensee geholt. Rund 200 Teilnehmer gingen im Hafen Bregenz an Bord der MS Voralberg und ließen in 28 Stunden auf der Fahrt nach Konstanz 30 spannende neue Projekte und Ideen entstehen. Der vom Verein Plattform für digitale Initiativen aus Dornbirn initiierte Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack” und „Marathon”) fand vom 4. bis 5. Mai 2018 statt und war aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. „Die Idee dazu gab es schon länger”, so cyberLAGO-Geschäftsführer Tobias Fauth. „Dank des bodenseeumgreifenden Teams konnten wir sie nun gemeinsam verwirklichen. Der Austausch zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz war uns dabei sehr wichtig. Ein länderübergreifender Hackathon sollte es werden, der die Menschen auf dem Bodensee zusammenbringt, um Innovationen entstehen zu lassen.”

Ein Hackathon ist eine kollaborative Software- und Hardwareentwicklungsveranstaltung. Alternative Bezeichnungen sind „Hack Day”, „Hackfest” und „codefest”. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen. Die Teilnehmer kommen üblicherweise aus verschiedenen Gebieten und bearbeiten ihre Projekte häufig in funktionsübergreifenden Teams. Hackathons haben oft ein spezifisches Thema oder sind technologiebezogen.

Nachdem sich am Mittag des 4. Mai 2018 alle Teilnehmenden auf dem Schiff MS Voralberg am Hafen Bregenz versammelt hatten, konnte der Hackathon mit dem Ablegen des Schiffes beginnen. Bis zum Anlegen im Hafen Konstanz am Abend wurden bereits viele innovative Ideen und Projekte von den verschiedenen Teams entwickelt. Nach einem Grußwort des Stadtrats Dr. Matthias Schäfer wurden die Projekte den Gästen vorgestellt, die in Konstanz das Boot besuchten. Einige der 200 Teilnehmer entschieden sich daraufhin, die Nacht nicht in der in Konstanz bereitgestellten Unterkunft zu verbringen, sondern auf dem Boot an ihren Projekten weiterzuarbeiten.

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Romanhshorn, ebenfalls mit einem Grußwort des Stadtpräsidenten David H. Bon, legte die MS Voralberg am Abend des 5. Mai 2018 wieder in Bregenz an. Projektleiter Thomas Egger von den Digitalen Initiativen und cyberLAGO-Geschäftsführer Tobias Fauth läuteten dort die Abschlusspräsentation ein. In lediglich 30 Sekunden stellten die einzelnen Teams ihre Projektideen vor. Die Bandbreite der Projekte ist beeindruckend: Beispielsweise wurden Apps entwickelt, die Sudokus mithilfe eines Algorithmus oder mit Augmented Reality lösen. Ein weiteres Projekt wurde in Form eines Lebensqualität-Indikators realisiert, der für beliebige Standorte auf einer Landkarte wichtige Faktoren wie nahegelegene Schulen, Supermärkte oder den Lautstärkepegel im ausgesuchten Stadtviertel anzeigt. Ein weiteres Beispiel fur die Vielfalt der Projekte ist die automatische Bildanalyse der Webcam der Autofähre Konstanz-Meersburg, welche den Zeitpunkt mit der geringsten Wartezeit für die Autofahrer anzeigt. Auch das Projekt der an Board anwesenden Kinder zeugte von Erfolg: Die gebauten „Müll-Schiffe” wurden zur Jungfernfahrt ins Wasser des aufgebauten Pools gelassen, wobei sie sich steuern ließen und durch kreatives Design punkteten. Nicht nur Kinder und Betreuer, sondern auch die Gäste und anderen Teilnehmer waren begeistert.

Am Ende sieht man in müde, aber glückliche Gesichter des Organisationsteams und der Teilnehmer. Alle sind sich einig: der Hackathon war ein voller Erfolg. Im nächsten Jahr wird es wieder einen Umma Hüsla Hackathon geben. Wo genau er stattfinden wird, ist noch unklar. Sicher jedoch ist: Der UH19 wird erneut ein Highlight in der Digitalregion Bodensee.

Quelle: Clusterplattform

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news-147 Tue, 22 May 2018 17:14:32 +0200 Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung eröffnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/schaufenster-der-deutschen-institute-fuer-textil-und-faserforschung-eroeffnet/ In Denkendorf das Schaufenster "Digitales Engineering" an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung eröffnet. Zukünftig soll dort die Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen greifbar und erlebbar gemacht werden. Zusammen mit dem Sensorhersteller Hahn-Schickard wurde am 15. Mai das Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich der Eröffnung waren dabei Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung präsent, darunter Prof. Dr. Götz T. Gresser, Sprecher des DITF-Vorstands sowie Dr. Joachim Wekerle, Leiter des Referats Gesundheitsindustrie, Chemie und Werkstoffe im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Sie alle betonten die wichtige Rolle der Einrichtung, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung aufzuzeigen.

Bei der Eröffnung wurden auch die Schwerpunkte des Schaufensters vorgestellt: Sie wird sich dem Thema „Digitales Engineering“ mit den drei Bereichen „Simulate, Print & Cut“, „Smart Textiles“ und „Textiler Leichtbau“ widmen. So wird etwa im Bereich „Simulate, Print an Cut“ die gesamte digitale Fertigung von Kleidung veranschaulicht - von der Simulation am Computer über den 3D-Druck bis hin zur Anpassung - während bei „Smart Textiles“ der Einsatz von Sensoren in Kleidungsstücken gezeigt werden soll. Letzteres wird auch Thema des Schaufensters des Textil vernetzt-Partners Hahn-Schickard sein, dessen Eröffnung für den Herbst in Stuttgart eingeplant ist.

Das neue Schaufenster in Denkendorf ist Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, das mittelständische Unternehmen der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus bei der Digitalisierung unterstützt. Neben drei weiteren Schaufenstern unterhält das Kompetenzzentrum auch einen Showroom in Berlin.

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News Stuttgart Produzierendes Gewerbe 100%
news-146 Fri, 18 May 2018 13:01:58 +0200 Von der Digitalisierung und den Menschen - WirtschaftsDIALOG fokussiert auf digitale Vernetzung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/von-der-digitalisierung-und-den-menschen-wirtschaftsdialog-fokussiert-auf-digitale-vernetzung/ Region Nordschwarzwald, 16. Mai 2018. Volles Haus in Pfalzgrafenweiler: Über 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tauschten sich beim WirtschaftsDIALOG 2018 der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald über Zukunftsthemen der Region aus. Die Digitalisierung als omnipräsente Herausforderung bestimmte als zentrales Element sowohl das Programm als auch die Diskussionen am Rande der Veranstaltung. Digitalisierung in Ländlichen Räumen ist eine besondere Herausforderung, sie birgt jedoch auch immense Chancen, dies ist die Quintessenz der zweiten Ausgabe des WirtschaftsDIALOG 2018 in Pfalzgrafenweiler. Neun praxisorientierte Impulsgeber plauderten auf der Bühne mit Digitalisierungsexpertin Carmen Hentschel über den Status quo und die vernetzte Zukunft einer Region, die sich aktuell auf den Weg der digitalen Transformation macht. Fakt ist: vieles ist digital möglich und gerade dort, wo auf dem flachen Land große Distanzen zu überbrücken sind, kann die Digitalisierung operative Mehrwerte schaffen. Stichworte wie künstliche Intelligenz und industrielle Automatisierung dominieren jede meist technologielastige Diskussion über das Thema, jedoch machte die Veranstaltung der WFG in Pfalzgrafenweiler auch klar, dass die Digitalisierung in den Köpfen der Menschen beginnt.

Mehr digitalaffine Köpfe für die Region zu sensibilisieren ist deshalb auch ein primäres Ziel des Digital Hub Nordschwarzwald, einem Zwei-Millionen-Euro-Projekt, das in Pfalzgrafenweiler erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das vom Land Baden-Württemberg prämierte Projekt mit Leuchtturm-Charakter sieht an drei Standorten in der Region, nämlich in Pforzheim, Nagold und Horb a.N., Einrichtungen vor, die zur Vernetzung der Unternehmen und Institutionen der Region dienen und die Initialzündung für eine digitale Gründerszene im Nordschwarzwald werden sollen.

„Der WirtschaftsDIALOG Nordschwarzwald 2018 war mehr als der Startschuss für den Digital Hub, wir haben mit dem Thema Digitalisierung eine Entwicklung aufgegriffen, die uns in der Region noch lange und sehr nachhaltig beschäftigen wird“, beschreibt WFG-Geschäftsführer Jochen Protzer die Intention der Veranstaltung. Die WFG sieht sich beim Thema Digitalisierung in einer Moderatorenrolle. „Vernetzung ist unser ureigenes Thema und hier liegen auch die Stärken unserer Organisation. Deshalb freuen wir uns darauf, als Konsortialführer beim Digital Hub Nordschwarzwald nun auch die digitale Vernetzung der Region als Zukunftsthema voranbringen zu können“, so WFG-Chef Protzer.

Quelle: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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News BW Regionen Nordschwarzwald
news-145 Thu, 17 May 2018 13:50:16 +0200 Testfeld Autonomes Fahren erfolgreich gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/testfeld-autonomes-fahren-erfolgreich-gestartet/ Anfang Mai wurde in Karlsruhe das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) offiziell eröffnet. Zukünftig wird dort das automatisierten Fahrens im Alltag sowie der Einsatz autonom fahrender Mini-Busse erprobt. Auf dem Weg zur Mobilität von morgen: Nach einer rund fünfmonatigen Testphase ging am 03. Mai das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF-BW) offiziellan den Start. Zukünftig können Unternehmen und Forschungseinrichtung auf ausgewählten Strecken zwischen Karlsruhe, Bruchsal und Heilbronn die Möglichkeiten des fahrerlosen Autos im alltäglichen Straßenverkehr testen. Neben Pkws kommen dabei auch autonom fahrende Busse oder Nutzfahrzeuge wie Straßenreinigung oder Zustelldienste in Frage.

An dem Projekt sind unter anderem das Forschungszentrum Informatik (FZI), die Stadt Karlsruhe, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sowie das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) beteiligt. Testbetreiber ist dabei der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Gefördert wurde Konzeption, Planung und Aufbau des Testfelds vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Weitere Infos

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News Mittlerer Oberrhein
news-143 Thu, 03 May 2018 09:31:28 +0200 BioRegio STERN: Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bioregio-stern-hightech-verschafft-pflegekraeften-mehr-zeit-fuer-die-menschen/ Der BioRegio STERN Management GmbH wurde am Donnerstag, 26.04.2018, in Tübingen von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg der offizielle Förderbescheid für ILDA-care überreicht. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector” und soll die Effizienz im Pflegesektor verbessern. Im Rahmen des Projektes, das seit Februar 2018 läuft und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet ist, kooperiert die BioRegio STERN Management GmbH mit dem dänischen Cluster Welfare Tech.

Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Großunternehmen beteiligen sich an dem Förderprojekt ILDA-care zur Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, die Versorgung der schnell wachsenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen in Heimen oder zu Hause durch Fachkräfte zu verbessern. Gesucht werden Lösungen, die Pflegekräfte in den Stand setzen, sich auf die persönliche Betreuung der Menschen zu konzentrieren anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. Ziel des EU-Projekts ILDA-care ist daher die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für diesen Sektor berücksichtigt.

„ILDA-care stellt sich den großen Herausforderungen, die die wachsende Alterspyramide in unserer Gesellschaft mit sich bringt: dem Pflegekräftemangel und der damit verbundenen Zeitknappheitt”, erklärt BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle. „Unsere Erfahrungen bei der Verknüpfung von Branchen in den Life-Sciences beispielsweise mit der Medizintechnik und der Automatisierung sowie die internationale Kooperation werden sicher zur Problemlösung beitragen.”

Regionale KMU aus Baden-Württemberg sollen von dem Projekt und der Kooperation mit dem dänischen Cluster Welfare Tech profitieren, denn die Pflegesysteme der skandinavischen Länder gelten als vorbildlich. Die erste Delegationsreise nach Dänemark für Unternehmer findet im Juni 2018 statt; für September 2018 ist eine Delegationsreise dänischer Unternehmer in die BioRegion STERN geplant. Für beide Termine können sich Unternehmen anmelden, um im direkten Dialog mit Spezialisten aus Dänemark Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie internationale Kontakte herzustellen. Im Mai 2018 startet außerdem eine erste Umfrage unter Firmen in der BioRegion STERN, um ihr spezifisches Know-how im Gesundheits- und Pflegesektor zu identifizieren.

Quelle: Clusterportal BW

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News
news-139 Thu, 19 Apr 2018 11:23:01 +0200 Digitalisierung live erleben – in Sekundenschnelle zum individualisierten und optimierten Produkt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisierung-live-erleben-in-sekundenschnelle-zum-individualisierten-und-optimierten-produkt/ Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bereits heute am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5, Stand D46, erleben. Dort wird als Weltneuheit unter dem Titel „live mass customization“ erstmalig eine komplett digitalisierte Entwicklungskette zu sehen sein, die zeigt, wie sich Entwicklungszeit und time-to-market drastisch verkürzen lassen.Der Demonstrator knüpft dabei direkt an das diesjährige Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ der Hannover Messe an. Als Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon: Um die Prozesskette in Gang zu setzen, ermitteln Sensoren zunächst das individuelle Gewicht der Person. Dieser Wert wird dann an ein Product-Lifecycle-Management-System (PLM) weitergegeben, das als Schnittstelle zum Datenaustausch dient. Dort sind auch die CAD-Daten des Sitzes hinterlegt. Mittels Simulation wird dann die Struktur des Sitzes dem individuellen Gewicht angepasst und zeitgleich einer Optimierung unterzogen. Man erhält dadurch nicht nur ein verbessertes Produkt, sondern reduziert auch den Materialeinsatz. Die optimierten CAD-Daten werden über das PLM-System an eine Online-Plattform weitergegeben, die automatisch Angebote für Preise und Lieferzeiten von Lieferanten einholt. Der Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ ist Teil der offiziellen Presse-Highlight-Tour der Hannover Messe, die am Sonntag, 22. April, von 12 bis 15 Uhr stattfinden wird.

Der Demonstrator ist ein gemeinsames Projekt von neun Unternehmen: Rosswag GmbH, INTEC International, Team Snowstorm, Cassini Systems Europe GmbH, TECOSIM Technische Simulation GmbH, ATM-Ilsfeld GmbH, alphacam GmbH, Altair Engineering GmbH und fabrikado GmbH – zwei der aufgeführten Unternehmen sind dabei auch als Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ vertreten: Das PLM-System, das beim Demonstrator zum Einsatz kommt, stammt vom jungen Unternehmen Cassini Systems Europe und Rosswag GmbH hat den Sitzschlitten additiv hergestellt. Schauen Sie am Gemeinschaftsstand vorbei und kommen Sie vor Ort mit den Experten ins Gespräch – ein Besuch am Stand D46 in Halle 5 lohnt sich auf jeden Fall, denn insgesamt präsentieren dort 16 Aussteller ihre innovativen Leichtbaulösungen. Die beteiligten Unternehmen repräsentieren dabei ein breites Spektrum an Lösungen, um Teile oder Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser zu machen – angefangen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen, über Additive Fertigung bis hin zu hybriden Werkstoffen.

Quelle: Leichtbau BW

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News Cluster-Initiative Baden-Württemberg Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100%
news-138 Tue, 17 Apr 2018 11:32:46 +0200 10. Innovation Forum Smarte Technologien und Systeme zeichnet den Weg in digitale Welt von morgen vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/10-innovation-forum-smarte-technologien-und-systeme-zeichnet-den-weg-in-digitale-welt-von-morgen-vo/ Produkte und Anwendungen werden kleiner, kommunikativer und schlauer – im privaten wie im industriellen Umfeld. Dass beide Bereiche immer mehr zusammenwachsen, war eine Erkenntnis des 10. Innovation Forum für Smarte Technologien und Systeme am Donnerstag in Donaueschingen, zu dem TechnologyMountains e.V., die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. rund 200 Besucher aus dem In- und Ausland begrüßen konnten. Beim Eröffnungstalk gefragt, wohin die digitale Entwicklung sich genau bewege, gab Prof. Alfons Dehé, Institutsleiter bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen, eine ehrlich offene Antwort: „Ich wäre froh, wenn ich das sagen könnte.“ Erkenntnisse und Entwicklungen lösen sich in atemberaubendem Tempo ab, sodass das „Wohin“ eine vage Vorstellung bleibt. Anders hingegen das „Wie“. Das „Internet der Dinge“ hat sich als Wegbereiter in die Zukunft herauskristallisiert. Zwar hake es hier und da noch, sagte Alfons Dehé, aber es gebe genug Ideen, Produkte dank „eingebauter Intelligenz“ noch schlauer zu machen. Innovationen seien jedoch kein Selbstzweck, ergänzte TechnologyMountains-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Stallforth. Letztlich gehe es um die Umsetzung auf dem Markt. Um neue Geschäftsfelder.

Was diese Wertschöpfungspotenziale angeht, kann die produzierende Industrie einiges aus den Gewohnheiten privater Verbraucher lernen: Dr. Rolf Birkhofer von der Endress+Hauser Process Solutions AG sprach in einer der Keynotes über „Consumerization“. Anders formuliert: von Kunden lernen. Für jeden Smartphone-Nutzer sei es heutzutage selbstverständlich, Anwendungen mobil starten zu können, Informationen in Echtzeit abzurufen und ein optisch ansprechendes Gerät in Händen zu halten. Bedeutet: Was früher ein analoger, schlicht gestalteter Durchflussmesser war, ist heute per App ansteuerbar, mit Design-Auszeichnungen prämiert und so gestaltet, dass sich das Display je nach Einbaulage dreht. Also ganz im Sinne der Generation Y, so Rolf Birkhofer, die mit dieser Technologie groß geworden sei. Und die Generation Z stehe schon in den Startlöchern: „Was diese einmal von der Industrie verlangen wird, kann ich mir noch gar nicht vorstellen.“

Vielleicht werden es die biegsamen, nahezu transparenten Folien sein, auf die sich bereits Tastaturen, Heizelemente und Leuchten drucken lassen. Diese wurden bei der forumsbegleitenden Ausstellung von der Franz Binder GmbH aus Bad Rappenau präsentiert. Oder Mikrosysteme, die sich wie eine Tablette einnehmen lassen und Vitaldaten aus dem menschlichen Körper funken. Die dazu geeigneten Glasverkapselungen stellt die Schweizer GlencaTec AG her. Klar wurde jedenfalls: Sensoren agieren immer mehr als selbstständige und mitteilungsfreudige Individuen. Nicht selten reden sie aneinander vorbei, denn bei der Maschinenkommunikation herrsche noch ein babylonisches Sprachengewirr, machte Prof. Axel Sikora von Hahn-Schickard deutlich. Daher bestehe eine wesentliche Aufgabe darin, einheitliche Protokolle beziehungsweise passende Übersetzer zu finden, um die Daten richtig verstehen und interpretieren zu können. Übertragen auf die Gesellschaft und Industrie und Gänze: Das Innovation Forum nahm für die Teilnehmer eben diese Rolle eines „Übersetzers“ ein, Trends zu erkennen, die zugrundeliegenden Technologien zu verstehen und für sich zu nutzen. Auch wenn letztlich noch unklar ist, wohin die Reise genau gehen wird.

Quelle: TechnologyMountains

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News Cluster-Initiative IT-Wirtschaft Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100%
news-136 Tue, 10 Apr 2018 17:10:32 +0200 microTEC Südwest beim Innovationsforum - Smarte Technologien und Systeme https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/microtec-suedwest-beim-innovationsforum-smarte-technologien-und-systeme/ Mikrosystemtechnik ist und bleibt Schlüssel in der Automatisierung – so das Fazit von microTEC Südwest vom Innovationsforum Smarte Technologien und Systeme. Zahlreiche microTEC Südwest-Mitglieder präsentierten sich am 15. März als Referenten und in der Ausstellung des 10. Innovationsforums von TechnologyMountains in Donaueschingen. Der Spitzencluster microTEC Südwest war als Aussteller und Teilnehmer vor Ort, um das Projekt ScaleIT sowie die microTEC Südwest Clusterkonferenz zu bewerben. Im Fokus standen außerdem die Gespräche mit bestehenden und hoffentlich zukünftigen Mitgliedern.

Den Wandel vom Vorreiter Industrie zum Vorreiter privates Umfeld führte Dr. Birkhofer, Leiter der Endress & Hauser Solutions, anschaulich aus. Waren früher noch die Geräte in der Industrie denen im privaten Haushalt haushoch überlegen, so lernt die Industrie heute vom privaten Umfeld: Bezahlsysteme, intuitive Bedienbarkeit und Geschäftsmodelle vom allseits gegenwärtigen Online-Handel schwappen über zu den Unternehmen. Davon wollen auch Firmen wie Endress & Hauser profitieren und bauen derzeit in den Niederlanden und Frankreich erste cloud-basierte Angebote auf.

In seiner Keynote zeigte sich Dr. Overdick von Sick überzeugt, dass in der Automation Mikrosystemtechnik aufgrund der geforderten hohen Präzision, starken Miniaturisierung sowie großer Robustheit Kerntechnologie bleibt. Des Weiteren spielen aus seiner Sicht Signalauswertung sowie Konfigurierbarkeit eine zentrale Rolle. Die Bildgebung, das Webinterface sowie künstliche Intelligenz werden immer wichtiger.

Als Hersteller von Tastersystemen, Werkstückaufspannungen und Maschinenausrüstung muss Carl Zeiss 3D Automation Einzelstücke in wenigen Tagen liefern, wobei dafür eine große Zahl von Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Konfigurationen möglich ist. Um dieser Herausforderung Herr zu werden, setzt Zeiss auf digitale Werkzeuge – sowohl in der eigenen Fertigung als auch als Produkt. So können bei der mechatronischen Produktion in der Kleinserie Wettbewerbsvorteile generiert werden. Dabei setzt Zeiss auch auf die Entwicklungen im BMBF-geförderten Projekt ScaleIT, in dem pragmatische Industrie 4.0-Lösungen für die Produktion im Mittelstand bereitgestellt werden.

In drei der angebotenen sechs Parallelsessions am Nachmittag, mehrere Mitglieder ihre Aktivitäten präsentierten, konnte sich microTEC Südwest einen Überblick über laufenden Aktivitäten im Bereich „System in Foil“, „Smart Production“ sowie „Smart Materials and Prototyping“ verschaffen.

Quelle: microTEC Südwest

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News Cluster-Initiative Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Technologietrends 100%
news-130 Tue, 27 Mar 2018 09:31:38 +0200 Neue Studie zu Makerspaces veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-studie-zu-makerspaces-veroeffentlicht/ Wie kann die Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg gesteigert werden und welche Chancen ergeben sich in diesem Zusammenhang durch den Einsatz von Makerspaces? Dieser Frage geht eine neue Studie nach, die beim Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg veröffentlicht wurde. Baden-Württemberg zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Innovationsregionen in Europa. Doch diese Stellung muss immer wieder neu behauptet werden – insbesondere in Zeiten der Digitalisierung. Auch die Landesregierung Baden-Württemberg beschäftigt sich mit der Frage, wie die Vorreiterrolle der Wirtschaft in Zukunft gesichert werden kann. In diesem Zusammenhang entstand auch die vom Technologiebeauftragter der Landesregierung initiierte  und von der EBS Business School durchgeführte Studie "Bedarf und Anforderungen von KMU in Baden-Württemberg an Makerspaces".

Die Studie ging dabei konkret der Frage nach, wie gut so genannte Makerspaces, also öffentlich zugängliche Werkstätten für den Wissensaustausch und die Arbeit in interdisziplinären Teams, dazu geeignet sind, das Innovationsverhalten in kleinen und mittelständischen Unternehmen positiv zu beeinflussen. Dabei wurden sowohl die Anforderungen der Unternehmen unterscuht, als auch ein erstes Kozept zum Aufbau einer Makerspace-Landschaft in Baden Württemberg skizziert.

Zum kostenlosen Download

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News
news-127 Fri, 16 Mar 2018 11:25:28 +0100 Baden-Württembergs Mittelstand mit herausgehobener Stellung im Bundesvergleich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttembergs-mittelstand-mit-herausgehobener-stellung-im-bundesvergleich/ Die erstmals veröffentlichte Regionalauswertung des KfW-Mittelstandsatlas attestiert den mittelständischen Unternehmen im Südwesten eine im Bundesvergleich herausgehobene Stellung: „Die baden-württembergischen Mittelständler zeichnen sich durch eine stark überdurchschnittliche Investitionsfreudigkeit aus“, kommentierte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, die Ergebnisse. Das jährliche Investitionsvolumen belief sich im Beobachtungszeitraum (Jahre 2012 bis 2016) auf durchschnittlich 8.800 Euro je Beschäftigtem und lag damit um mehr als zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Beachtlich ist zudem der vergleichsweise hohe Internationalisierungsgrad des hiesigen Mittelstands. Ein Viertel der Unternehmen sind im Ausland aktiv, der höchste Wert unter den Flächenbundesländern.

Langfristige Wachstumsziele haben für den Mittelstand einen hohem Stellenwert

„Bemerkenswert sind insbesondere die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den baden-württembergischen Mittelständlern und unseren Gründern im Land. Sie gründen eher in forschungs- und technologieintensiven Branchen, sie sind deutlich innovationsfreudiger und arbeiten von Beginn an eher an langfristigen Wachstumszielen als ihre Pendants in anderen Bundesländern. Zudem werden Startups wie Mittelständler internationaler geführt als anderswo in Deutschland“, ordnete Nawrath die Baden-Württemberg-Ergebnisse des KfW-Mittelstandsatlas mit einem Blick auf die Erkenntnisse der regelmäßigen Untersuchung des L-Bank-IAB/ZEW-Gründungspanels für Baden-Württemberg ein.

Zwei Beispiele: Zum einen ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 46 Prozent der heimischen KMU den wissensintensiven Dienstleistungen zuzuordnen. Unter dem Begriff werden Unternehmen mit einem hohen Akademikeranteil oder einer starken Technologieorientierung zusammengefasst. „Diese Neigung zu überdurchschnittlich hoher Forschungsorientierung weisen auch baden-württembergische Existenzgründer auf, indem in Baden-Württemberg in forschungsintensiven Wirtschaftssektoren deutlich stärker gegründet wird als in anderen Bundesländern“, so Nawrath. Zum anderen hat Baden-Württemberg signifikant mehr Gründungen durch Migranten. Der KfW-Mittelstandsatlas zeigt dieses Bild auch bei den migrantengeführten mittelständischen Unternehmen, wonach der Südwesten mit einem Anteil von elf Prozent recht deutlich über dem Bundesdurchschnitt von sechs Prozent liegt.

„Die speziellen baden-württembergischen Unternehmertugenden prägen die Gründerszene bis zum traditionsreichen Mittelstand. Wenig verwunderlich, dass viele baden-württembergische Gründer als Motivationsquelle nicht den schnellen Exit angeben, sondern das Ziel, eigenbestimmt Mittelständler werden zu wollen“, sagte Nawrath.
Die Studie der KfW zeigt zugleich auch einige Herausforderungen auf, die im baden-württembergischen Mittelstandssektor zu bewältigen sind. Baden-Württemberg hat in Deutschland die dienstältesten Mittelständler – ein Ausdruck der besonderen Wettbewerbsfähigkeit und Traditionsstärke. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass mehr als jeder vierte Unternehmensinhaber älter als 60 Jahre ist und die Nachfolgeproblematik etwas dringlicher ist als in anderen Bundesländern.

Die Bedeutung des Mittelstandes ist für den Arbeitsmarkt enorm

„Die Unterstützung beim Generationenwechsel ist ein elementarer Teil unserer Gründungsförderung. Gut 40 Prozent des dort ausgereichten Kreditvolumens entfallen jedes Jahr auf die Nachfolgefinanzierung. Das letztjährige Rekordvolumen in der Existenzgründungsförderung – mit 660 Millionen Euro war es so hoch wie noch nie – wurde maßgeblich durch erfolgreiche Nachfolgefinanzierungen erreicht.“

Insgesamt ist die Bedeutung des Mittelstands für den Arbeitsmarkt enorm: In Baden-Württemberg entfällt ein Anteil von nahezu zwei Dritteln der Beschäftigten auf mittelständische Unternehmen. Auf Bundesebene liegt dieser Anteil sogar bei 70 Prozent. Die Mittelständler im Südwesten befinden sich zudem auf Wachstumskurs. Im Mittel konnten sowohl die Anzahl der Beschäftigten (+2,5 Prozent pro Jahr) als auch der Umsatz (+2,8 Prozent pro Jahr) im Beobachtungszeitraum kräftig gesteigert werden. Der Wachstumstrend des Mittelstands erstreckt sich auch über das gesamte Bundesgebiet.

„Ein Abflauen dieses Positivtrends ist auch für die kommenden Monate nicht absehbar, darauf deuten die Ergebnisse der aktuellen L-Bank-ifo-Konjunkturumfrage für Baden-Württemberg hin“, ergänzte Nawrath. „Die Geschäftsstimmung der Unternehmen im Südwesten bewegt sich auch nach Anlauf des Jahres 2018 weiter auf einem historisch hohen Niveau.“

KfW-Mittelstandsatlas

Seit 2003 führt die KfW eine jährliche Wiederholungsbefragung bei deutschen Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro durch (KfW-Mittelstandspanel) und leitet hieraus Aussagen zu Struktur, Performance, Internationalisierung, Investitionen, Finanzierung und Inhaberstruktur ab. Im Rahmen der diesjährigen Veröffentlichung wurde erstmals eine Differenzierung nach Bundesländern für bestimmte Kennzahlen vorgenommen (KfW-Mittelstandsatlas). Um hierbei eine aussagekräftige Datenbasis (54.000 Beobachtungen auf Bundesebene) zu erlangen, wurden die letzten fünf Erhebungswellen des KfW-Mittelstandspanels herangezogen (Befragungsjahre 2013 bis 2017 / Berichtsjahre 2012 bis 2016). Der KfW-Mittelstandsatlas soll zukünftig in zweijährigem Turnus aktualisiert werden.

Den KfW-Mittelstandsatlas gibt es hier nachzulesen.

Quelle: L-Bank

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