Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Fri, 24 Jan 2020 13:52:20 +0100 Fri, 24 Jan 2020 13:52:20 +0100 TYPO3 EXT:news news-437 Thu, 23 Jan 2020 13:38:36 +0100 Cloud Mall BW - Mit Kooperationspartnern Projektideen erfolgreich umsetzen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cloud-mall-bw-mit-kooperationspartnern-projektideen-erfolgreich-umsetzen/ Projekt bietet Ideenbörse an, um Kooperationspartner zu vernetzen Das Projekt »Cloud Mall BW« unter Federführung des Fraunhofer IAO zeigt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) neue Wege auf, wie sie in kooperativen Praxisprojekten von einer innovativen Idee zu reifen Konzepten oder umgesetzten Piloten gelangen. Im Projektverlauf stellte sich heraus: Viele Unternehmen haben bereits gute Ideen, dafür geeignete Umsetzungspartner zu finden ist jedoch schwierig. Hier leistet das Projekt nun Hilfestellung, indem es das Matchmaking von Unternehmen in diesem Kontext aktiv unterstützt.

Viele kooperative Ideen wurden im Rahmen des Förderprojekts bereits erfolgreich umgesetzt: eine intelligente Lösung für Insektenbefall, die Integration eines zeitvariablen Stromtarifs und eine Anwendung zur Optimierung des Energieangebots und der Prozesssteuerung in der Produktion. Außerdem wurde die Integration eines Cloud-Services im Anwendungsbereich Energiemanagement sowie ein Konzept einer regionalen Vertriebsplattform umgesetzt. An weiteren Praxispiloten wird gerade in den Teams getüftelt. Daneben gibt es Unternehmen, die bereits eine konkrete Vorstellung haben, welches Cloud-basierte Vorhaben sie gerne in die Tat umsetzen möchten. Jedoch konnten sie noch keinen geeigneten Partner mit ähnlichem Interessensfokus ausfindig machen.       

Die Konsortialpartner im Projekt testen deshalb eine Initiative, die die Gesuche der Unternehmen prominenter darstellen und interessierte Unternehmen aktiv zusammenbringen soll. Unternehmen können über die Partnerbörse auf der Projektwebsite ein Gesuch nach einem Kooperationspartner einreichen, indem sie sich und ihr Vorhaben sowie die Anforderungen an das Partnerunternehmen kurz beschreiben. Das Gesuch wird dann nach Freigabe des Projekts über ein virtuelles »Schwarzes Brett« veröffentlicht und für Interessierte zugänglich gemacht. Zusätzlich stellt das Projekt die aktuellen Gesuche jeweils bei Veranstaltungen vor und hilft bei der Partnersuche innerhalb der eigenen Netzwerke. 

Neuer Ideenwettbewerb läuft vom 1. Januar bis 31. März 2020

Wenn die Unternehmen sich gefunden und ein gemeinsames Vorhaben definiert haben, können sie ihre Idee direkt im Rahmen des Ideenwettbewerbs einreichen. Nach erfolgreicher Zulassung der Ideenskizze wird das Vorhaben ein bis fünf Monate lang unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie mit dem Institut für Enterprise Systems (InES) oder bwcon Research gGmbH umgesetzt. Die Partnerbörse sowie Einblicke zu laufenden und abgeschlossenen Praxispiloten sind unter www.cloud-mall-bw.de zu finden.

Über die Cloud Mall BW

»Cloud Mall Baden-Württemberg« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie des Instituts für Enterprise Systems (InES) und bwcon Research gGmbH und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

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News
news-435 Fri, 17 Jan 2020 18:20:58 +0100 Studie und IT-Sicherheitskonzept 2019 veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/studie-und-it-sicherheitskonzept-2019-veroeffentlicht/ Immer wieder werden Unternehmen im Land Opfer eines unbefugten Datenzugriffs. Deshalb hat das Sicherheitsforum eine Studie über „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ erstellt und ein IT-Sicherheitskonzept abgeleitet. In nahezu allen Branchen besteht das Bedürfnis nach Handlungsempfehlungen für mehr IT-Sicherheit. Das bestätigt auch die aktuelle Studie, die durch das Sicherheitsforum Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde. Darin haben rund 70 Prozent der Unternehmen den Wunsch nach praxisnahen Leitfäden zur IT- und Unternehmenssicherheit.

„Sicherheit hat viele Facetten. Ob jemand durch ein reales Fenster oder durch ein virtuelles Fenster einsteigt, darf keine Rolle spielen – deshalb unterstützen wir unsere Unternehmen tatkräftig beim Schutz ihres Know-how. Praxisnahe Handlungsempfehlungen, wie das neue IT-Sicherheitskonzept des Sicherheitsforums, sind enorm wichtig und hilfreich für Unternehmen“, sagte Digitalisierungs- und Innenminister Thomas Strobl.

„Gerade die hohe Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg und das vielfältige Wissen machen diese zu einem attraktiven Ziel für Spionage und Sabotage. Die Sensibilisierung der Beschäftigten für den Schutz des Wissens ist ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Sicherheitsstrategie im Unternehmen. Dies ist gleichzeitig auch ein Innovationstreiber“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
 
Jedes sechste Unternehmen in Baden-Württemberg wurde in den vergangenen vier Jahren Opfer eines unbefugten Zugriffs auf seine Daten. Deshalb hat das Sicherheitsforum Baden-Württemberg eine Studie über „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ erstellt und aus den Studienergebnissen ein IT-Sicherheitskonzept abgeleitet, das insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine Orientierungshilfe bietet. 

Unterstützung für kleinere und mittlere Unternehmen

Das Bedürfnis nach Handlungsempfehlungen für mehr IT-Sicherheit bestätigt auch die aktuelle Studie. Sie basiert auf einer Online-Umfrage bei mehr als 400 baden-württembergischen Unternehmen. Rund 70 Prozent der Unternehmen äußerten den Wunsch nach praxisnahen Leitfäden zur IT- und Unternehmenssicherheit. Diesem Wunsch kommt das Sicherheitsforum in Form des IT-Sicherheitskonzepts nach. „Mit den darin enthaltenen Checklisten und Übersichtstabellen können gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne größeren Aufwand feststellen, wie gut sie in personell-organisatorischer Hinsicht sowie im Bereich der IT-Sicherheit geschützt sind“, so Minister Thomas Strobl. 
 
Wolfgang Grenke, baden-württembergischer IHK-Präsident und Vizepräsident Eurochambres, erklärte: „Die Studie des Sicherheitsforums Baden-Württemberg macht einmal mehr deutlich, wie wichtig in Zeiten digitaler Durchdringung aller Geschäfts- und Lebensbereiche ein professioneller Umgang mit IT-Sicherheit ist. Mit dem neuen Leitfaden bietet das Forum insbesondere kleineren Unternehmen eine kompakte Hilfestellung, um ein eigenes Sicherheitsmanagement einzuführen. Die IHK-Organisation wird diese Materialien in eigene Aktivitäten für unsere Betriebe einbinden und das Sicherheitsforum weiter als Partner und Mitglied unterstützen.“

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, bestätigt: „Das Bewusstsein für die Gefahren eines Cyberangriffs ist in der Industrie vorhanden. Gerade kleineren Unternehmen fehlt jedoch das entsprechende Wissen, wie man sich besser schützen kann. Zudem werden geeignete Präventions- oder Sicherheitsmaßnahmen noch nicht in der Breite der Unternehmen eingesetzt, um Spionage- oder Ausspähungsversuche von Dritten zu verhindern. Gerade aus diesen Gründen sind die Cyberwehr und das Landesamt für Verfassungsschutz kompetente Partner für Notfälle. Auch mit den Handlungsempfehlungen des Sicherheitsforums ist die Industrie zukünftig gut informiert.“
 
SiFo-Studie 2018/19 „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ (PDF)

„IT-Sicherheitskonzept: Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen“ (PDF)

Die Druckfassung können Sie ab Anfang 2020 auf der Homepage des Landesamtes für Verfassungsschutz bestellen.

 

Quelle: Wirtschaftsministerium

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News BW Regionen IT-Sicherheit
news-427 Thu, 19 Dec 2019 15:30:23 +0100 Förderaufruf - Digitallotsen Wirtschaft 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/foerderaufruf-digitallotsen-wirtschaft-40/ In Anknüpfung an den Förderaufruf aus dem Jahr 2016 soll mit vorliegendem Förderaufruf gerade kleinen und mittleren Unternehmen im Land auch in den kommenden Jahren eine niederschwellige Unterstützung beim Thema Digitalisierung gegeben werden. Die Frist zur Einreichung ist der 31. Januar 2020. Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Wirtschaft im Land branchenübergreifend bei der Digitalisierung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die niederschwellige Unterstützung von insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die beim Thema Digitalisierung noch relativ am Anfang stehen. Zu diesem Zweck hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bereits im Jahr 2016 einen Förderaufruf gestartet, in dessen Rahmen mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren landesweite Digitallotsen-Konzepte für verschiedene Zielgruppen wie das Handwerk, den Handel und das Gastgewerbe gefördert wurden. Der Förderaufruf Digitallotse Wirtschaft 4.0 soll daran anknüpfen und gerade den KMU im Land auch in den kommenden Jahren eine niederschwellige Unterstützung beim Thema Digitalisierung bieten.

Was wird gefördert:

Mit der Förderung von Digitallotsen sollen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) landesweit niederschwellige Angebote des Wissenstransfers zum Thema Digitalisierung geschaffen werden. Gefördert werden Digitallotsen-Konzepte für unterschiedliche Branchen und Zielgruppen, die jeweils eine landesweite Abdeckung gewährleisten sollen. Neben der Sensibilisierung und Information zu verschiedenen Digitalisierungsthemen sowie verschiedenen Unterstützungsformaten dazu sollen die Konzepte den KMU auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz aufzeigen. Zur Aufgabenerfüllung sollen im Rahmen der zu fördernden Projekte geeignete Methoden, Werkzeuge und Inhalte entwickelt und in der Praxis angewendet sowie verbreitet werden.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern einschließlich ihrer Dachorganisationen und Wirtschaftsverbände mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Antragstellung kann als Einzelantragssteller oder als Konsortium erfolgen.

Wie wird gefördert:

Zuwendungsfähig sind ausschließlich projektbezogene Personal-, Sach- und Reiseausgaben sowie ggfs. sonstige Fremdleistungen. Zusätzlich wird ein Gemeinkostenzuschlag in Höhe von 15 Prozent der Personalausgaben anerkannt. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Personalausgaben und bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Sach- und Reiseausgaben sowie Ausgaben für sonstige Fremdleistungen. Der maximale Zuschuss beträgt für die gesamte Projektlaufzeit insgesamt 250.000 Euro.

Unterlagen und Informationen zum Förderaufruf

 

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News Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz Standards Infrastruktur 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100% Strategie 100% Orientierung 100%
news-426 Thu, 19 Dec 2019 10:46:46 +0100 BMWi startet ersten Förderaufruf für digitale und nicht-technische Innovationen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bmwi-startet-ersten-foerderaufruf-fuer-digitale-und-nicht-technische-innovationen/ Das Bundeswirtschaftsministerium hat die erste Förderrunde des neuen Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) gestartet. Datengetriebene und nicht-technische Innovationen spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn zum Beispiel ein neues Geschäftsmodell als App umgesetzt wird. Mit der aktuellen Ausschreibung fördert das BMWi unter anderem die Entwicklung innovativer Apps, neue, internetbasierte Formen der Kundenansprache, digitale Plattformen sowie innovative Geschäftsmodelle, die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Die Pilotförderung IGP ist Teil der Transferinitiative des BMWi. Termin für die erste Runde ist der 28.02.2020.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Hotline: +49 30 310078-370

E-Mail: igp@vdivde-it.de

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Fördergeber Bund News Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Themen Technologietrends 100% Step by Step Umsetzung 100%
news-425 Tue, 17 Dec 2019 10:30:51 +0100 Hubwerk01 öffnet seine Türen für das Digital-Hub Netzwerk BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/hubwerk01-oeffnet-seine-tueren-fuer-das-digital-hub-netzwerk-bw/ Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Kreativität standen am 9. Dezember auf der Agenda des Netzwerktreffens der 13 Digital Hubs in Baden-Württemberg. Gastgeber war das Hubwerk01, der Digital Hub der Region Bruchsal. Stefan Huber hatte zu Beginn des Netzwerktreffens in seiner Funktion als Geschäftsführender Vorstand des Hubwerk01 eine klare Botschaft an seine Kolleginnen und Kollegen aus den anderen zwölf Digital Hubs: „Das Hubwerk01 ist ein Ort der Begegnung und des Vertrauens.“ Dies seien zwei zentrale Bestandteile für eine nachhaltige Zusammenarbeit. Dadurch werde hier am Standort Bruchsal Zukunftssicherheit durch Kooperation geschaffen.

„Zukunftssicherheit durch Kooperation ist nicht nur ein Leitmotiv des Hubwerk01 sondern kann auch als Maxime für das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg gelten,“ betonten Frauke Goll und Gennadi Schermann, beide Leiter des DIZ | Digitales Innovationszentrum, und nahmen so den Faden von Stefan Huber auf. Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vernetzt das DIZ die Digital Hubs in Baden-Württemberg. Gerade durch das Teilen der regionalen Stärken und Kompetenzen liefert das Netzwerk einen Beitrag für eine nachhaltige Ausrichtung eines jeden Digitalisierungszentrums.

Rückblick und Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft

Doch bevor der Blick am 9. Dezember in die Zukunft gerichtet wurde, betrachtete Jakob Ilg vom DIZ das bisher Erreichte: „Wir sehen, dass die Arbeit in den einzelnen Regionen Früchte trägt. Sei es mit der Ausrichtung des Popup Labors hier in Bruchsal, mit dem gemeinsamen Auftritt des Netzwerks bei der Make Ostwürttemberg, mit dem Fashion Meets AI Hackathon in Pforzheim, dem internationale Barcamp in Böblingen oder mit der ersten deutsch-französische Konferenz für angewandte Künstliche Intelligenz AIxIA in Karlsruhe im vergangenen Oktober.“

Damit die Digital Hubs ihren Weg erfolgreich fortsetzen, hat Kevina Glaser vom DIZ gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Digitalisierungszentren anschließend Erfolgskriterien ausgearbeitet und diskutiert. Dass die Arbeit bei komplexen Beteiligungsstrukturen in einem emotional diskutierten Thema wie der digitalen Transformation nicht immer reibungslos läuft, liegt in der Natur der Sache. Fehler passieren, wichtig ist daraus zu lernen und das am besten gemeinsam. Daher haben sich die Hubs in Bruchsal daran versucht, ihren größten (Miss-)Erfolg darzustellen und gleichzeitig aufzeigen, was daraus für die Zukunft gelernt wurde.

Kreativität, Netzwerken und der Blick voraus

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Führung durch den Digital Hub in Bruchsal forderte Ulrich Winchenbach von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH die volle Aufmerksamkeit und Kreativität der Managerinnnen und Manager der einzelnen Digital Hubs. Im Workshop ging es darum, Anknüpfungspunkte zwischen Digital Hubs und Kreativwirtschaft zu erörtern und mögliche gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Anschließend wurde der Blick auf die nahe Zukunft gelenkt. Am 4. Mai 2020 steht der nächste Digitalgipfel der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg an. Beim diesen Highlight-Event in Stuttgart sollen die Digital Hubs als bedeutsames Element der Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Raum bekommen, sich und ihren bisher erfolgreich gegangenen Weg zu präsentieren und neue Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Mit Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Kreativität wartete das gemeinsame Treffen der Digital Hubs in Bruchsal mit einer bunten Agenda auf. Neben den Programmpunkten bot die Veranstaltung den Vertreterinnen und Vertretern der Hubs genügend Raum, um sich auszutauschen sowie Anliegen und Wünsche in das Netzwerk zu spiegeln. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das Netzwerk vielfältige regionale Stärken und Kompetenzen besitzt. Um diese voll zu nutzen, will das Netzwerk diese teilen, um voneinander zu lernen und zu profitieren.

Die DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Vernetzungsstelle des Digital Hub Netzwerks BW beauftragt. Das DIZ wird im dreijährigen Förderzeitraum als Schnittstelle zwischen den einzelnen Hubs fungieren und die Vernetzung sowie den Austausch unterstützen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die "Initiative Wirtschaft 4.0" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als "Dach" und "kommunikative Klammer" für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

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News Baden-Württemberg Handel & Logistik 100% 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100%
news-423 Tue, 10 Dec 2019 22:57:32 +0100 Neue Kulturerlebnisse in vermischten Welten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-kulturerlebnisse-in-vermischten-welten/ Fünf Museen und Archive aus Baden-Württemberg gehen das Thema Mixed Reality an. Beim Konzeptionsworkshop der MFG-Initiative „Open Culture BW meets VR“ haben sie erste Prototypen entworfen. Mixed Reality – das ist Virtual Reality, Augmented Reality und mehr. Die „vermischte“ Realität deckt das ganze virtuelle Spektrum zwischen der „echten“ Welt, der erweiterten Wirklichkeit und der virtuellen Realität ab. Der Begriff bündelt alle Umgebungen und Systeme, die die natürliche Wahrnehmung der Nutzenden mit künstlich generierten Erfahrungen vermischen. Damit wird Mixed Reality relevant für alle, die virtuelle Technologien einsetzen wollen, um Usern und Besucher*innen neue Erfahrungen und Zugänge zu ermöglichen. Wie aber schaffe ich eine Mixed Reality Experience, die zu meinem Material passt? Und wie bereite ich meine Daten so auf, dass sich damit meine Inhalte und Themen transportieren lassen? Diese Fragen stehen am Anfang der Projektphase der Initiative Open Culture BW meets VR der MFG Baden-Württemberg, die Kultureinrichtungen mit Studierenden zusammenbringt, um Kulturdaten mit neuen Erlebnisdimensionen anzureichern. Mit dabei sind das Landesarchiv Baden-Württemberg, die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, das Zeppelinmuseum Friedrichshafen und die Museen der Stadt Tübingen und der Universität Tübingen.

Auftakt der Projektphase
Beim Konzeptionsworkshop am 30. Oktober 2019 kamen die fünf Einrichtungen zusammen, um sich mit dem Thema Mixed Reality (MR) auseinanderzusetzen und sich über die Datenaufbereitung für eigene MR-Projekte auszutauschen. Gemeinsam mit Studierenden und Expert*innen aus der Praxis entwarfen sie erste Prototypen für die virtuelle Vermittlung ihrer Daten.

„Es war wichtig, mit dem Konzeptionsworkshop die Möglichkeit zu schaffen, sich einen ganzen Tag lang – abseits der Arbeitsroutine – mit den neuen Mixed-Reality-Medien auseinanderzusetzen und Ideen zu entwickeln“, sagt Annekatrin Baumann, die das Projekt „Open Culture BW meets VR“ bei der MFG leitet. „Dass diese technische Inhaltsebene mit einem doch eher analogen und sehr offenen Austausch zwischen den Häusern einherging, hat den Tag ideal ergänzt und abgerundet.“

Im Dialog mit jungen Zielgruppen
Während die Studierenden eine junge Zielgruppe repräsentierten und den Einrichtungen als Feedbackgeber*innen zur Seite standen, führten die Coaches in verschiedene Arbeitsebenen ein. Seitens der MFG vermittelten Petra Newrly und Annekatrin Baumann relevante nutzerzentrierte Innovationsmethoden, von TimeLeapVR waren Julian Hölgert als Business-Experte für Mixed-Reality-Technologien dabei sowie Carolin Wedler als Expertin für digitales Storytelling:

„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie innerhalb weniger Stunden gemeinsam derart diverse Ideen und Konzepte entstehen – von einem Wandermuseum über virtuelles Armbrustschießen bis zu einer wandelnden Katzenmumie war alles dabei“, erzählt Carolin Wedler. „Besonders schön ist es, wenn das neu gewonnene Verständnis für die Technologie den Teilnehmenden das ganze Potenzial der Mixed Realities offenbart und sich die Ideen so schnell konkretisieren können wie im Konzeptionsworkshop der MFG.“

Je nachdem, wo die fünf Häuser bei sich noch Wissenslücken und Handlungsbedarf sehen, werden sie von der MFG in den nächsten Monaten mit thematischen Webinaren und Workshops unterstützt. So können sie sich gezielt weiter vorbereiten, bevor es im Mai 2020 beim großen Kulturdaten-Hackathon ans Eingemachte geht.

Quelle: MFG

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News Cluster-Initiative Stuttgart Kultur- und Kreativwirtschaft Technologietrends Orientierung
news-417 Thu, 28 Nov 2019 14:24:31 +0100 Digital Hub ZD.BB erhält Auszeichnung „Innovative Wirtschaftsförderung“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digital-hub-zdbb-erhaelt-auszeichnung-innovative-wirtschaftsfoerderung/ Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen ist preiswürdig. Für ihre außergewöhnlichen Ansätze zur Unterstützung ansässiger Unternehmen und Existenzgründer erhielt sie vergangenen Freitag, 22.11.2019, den 2. Preis bei der Auszeichnung „Innovative Wirtschaftsförderung“. Der Preis wurde gemeinsam von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Deutschen Verband für Urbanistik (difu) und der Hochschule Harz in diesem Jahr erstmalig in vier verschiedenen Kategorien, darunter eine für Kreise und Landkreise, ausgelobt.
Für die Entscheidung der Jury war die Einrichtung des Zentrums für Digitalisierung (ZD.BB) ausschlaggebend. Es berät Firmen aus der Region Stuttgart bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. „Wir haben mit dem ZD.BB als erster Landkreis in Baden-Württemberg einen solchen Digital Hub gegründet. Unser Mut wird mit diesem Preis belohnt.“, freut sich Landrat Roland Bernhard. Überreicht wurde die Auszeichnung von Ralf Meurer (Deutscher Städtetag), Dr. Thomas Robbers (DVWE) und Prof. Dr. Jürgen Stember (Hochschule Harz) im Rahmen des „Forums deutscher Wirtschaftsförderer 2019“ in Berlin. Damit sollen innovative Leistungen kommunaler Wirtschaftsförderungen sichtbarer gemacht und der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen den Wirtschaftsförderungen unterstützt werden.

Das ZD.BB wurde im Februar 2019 eröffnet und ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Startups aus der Region Stuttgart rund um die Themen der Digitalisierung. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Bewältigung des digitalen Wandels. Dies beinhaltet die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für alle Branchen, die Qualifizierung von Fachkräften und die Förderung einer digitalen Unternehmenskultur. 80 digitale Geschäftsmodelle will man dazu erstellen und 5 Start-ups auf den Weg bringen. Mithilfe einer digitalen Qualifizierungsoffensive und mittelstandsgerechten Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung werden Unternehmen im ZD.BB umfassend bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützt werden. Dazu werden in Laboren, in Coworking Spaces und bei Events unterschiedliche Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität vernetzt und auf diese Weise digitale Innovationen hervorgebracht. Das ZD.BB wird als regionaler Digital Hub vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.
 

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News Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100% Strategie 100%
news-416 Fri, 22 Nov 2019 12:27:13 +0100 Fraunhofer IAO veröffentlicht Studie zur Interaktion von Mensch und Maschine https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/fraunhofer-iao-veroeffentlicht-studie-zur-interaktion-von-mensch-und-maschine/ Durch die digitale Transformation steigen auch die Anforderungen an eine dynamische und partnerschaftliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Deshalb gewinnen Mensch-Maschine-Schnittstellen immer mehr an Bedeutung, was kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen stellt. Forschende des Fraunhofer IAO haben Hersteller befragt und bieten mit der HMI-Studie einen aktuellen Marktüberblick. Die fortschreitende Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellen Lernens (ML) führt zu zunehmend intelligenten, komplexen und vernetzten Maschinen. Sogenannte Human-Maschine-Interfaces (HMI) gewinnen zunehmend an Bedeutung, da es für den Nutzer immer wichtiger wird, die Komplexität der Interaktion mit einer Maschine so gering wie möglich zu halten, auch wenn die volle Funktionsfähigkeit der Maschine ausgeschöpft wird. HMI-Lösungen gelten bereits heute als Aushängeschild und Treiber für positive Nutzererlebnisse und stellen als fester Bestandteil des Maschinendesigns einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Dabei steht eine große Bandbreite an verschiedenen digitalen Werkzeugen zur Verfügung. Um Entscheidungstragende und Entwickelnde in KMU bei der Auswahl für den eigenen konkreten Anwendungsfall zu unterstützen, bietet die Studie »Überblick über HMI-Tools von heute und morgen« des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO einen Überblick über den aktuellen Stand von Lösungen auf dem HMI-Markt.

Untersuchung und Bewertung aktueller HMI-Lösungen
Dafür wurden 13 Hersteller für HMI-Lösungen zu vier verschiedenen Themengebieten ihrer Werkzeuge und neusten Entwicklungen befragt: Diese umfassten die Entstehungsgeschichte der Tools, deren Aufbau, Stärken und Schwächen, Zielgruppen, erforderliches Vorwissen sowie die Unterstützung im Produktionsprozess. »Anschließend haben wir diskutiert, wie die Zukunft aussehen könnte, welche Technologien und Plattformen im Fokus stehen und wie wir als Team aus Entwicklern, UX-Designern und Forschern damit arbeiten können«, so David Blank vom Fraunhofer IAO und Mitverfasser der Studie. Außerdem stellt das Forschungsteam hilfreiche Entscheidungskriterien vor und vermittelt praxisrelevantes Wissen zur Gestaltung von Nutzererlebnissen für eine systematische Orientierungshilfe beim Design- und Entwicklungsprozess.

Handhabung und Nutzererlebnis von HMI als entscheidender Faktor
In Anknüpfung an die beiden vorangegangenen HMI-Studien »Usability und Human-Machine-Interfaces in der Produktion« und »Potenziale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von Morgen« liegt der Fokus dieser Studie auf dem Designprozess von HMI und auf den verschiedenen Produktions- und Automatisierungsebenen. Denn die Handhabung und Gestaltung der Nutzeroberfläche spielt eine entscheidende Rolle bei der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. »Im Zentrum der Entwicklung muss immer der Mensch stehen. Um eine hervorragende Usability und begeisternde User Experience zu erreichen, müssen auch die Umgebung und die Prozesse beachtet werden. Eine schöne Oberfläche alleine reicht nicht und macht noch lange kein gutes Design aus – Design ist mehr«, erklärt David Blank.

Teil einer Studienreihe zur Unterstützung von KMU
Die aktuelle Studie ist Teil einer Studienreihe des »Business Innovation Engineering Centers (BIEC)« und unterstützt Unternehmen – insbesondere KMU – bei der Entwicklung von HMI. Das BIEC wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und bietet umsetzungsorientierte Entwicklungs- und Transfermaßnahmen mit dem Ziel an, die digitale Transformations- und Innovationsfähigkeit von KMU in Baden-Württemberg nachhaltig zu steigern. Eines dieser Transferangebote stellt die BIEC-Studienreihe zur digitalen Transformation in KMU dar. In ihr werden zu aktuellen Themenfeldern der Digitalisierung Bedarfe aufgedeckt, zukünftige Entwicklungsrichtungen untersucht und Lösungsansätze aufgezeigt.

Qulle: Fraunhofer IAO

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News Management Produktentstehung IT-Wirtschaft Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-410 Thu, 24 Oct 2019 13:31:25 +0200 Was bringt KI den Unter­nehmen? - IHK-Online­umfrage https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/was-bringt-ki-den-unternehmen-ihk-onlineumfrage/ Was bringt KI den Unternehmen? Das wollen wir mit unserer Umfrage erheben. Dabei interessiert die IHK insbesondere der konkrete Nutzen ebenso wie die Hürden beim Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz in den Betrieben. Mit Ihren Antworten unterstützen Sie die IHKs bei der Entwicklung und Ableitung konkreter technologiepolitischer Forderungen, mit denen Ihre Interessen bei der Politik platziert werden sollen.

KI wird in diesem Zusammenhang als Teilgebiet der Informatik, dass sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Es geht darum, mit Algorithmen Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden. Maschinen/Computer sollen befähigt werden, konkrete Anwendungsprobleme, die menschliches Denken erfordern, eigenständig zu bearbeiten.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 30.11.2019 möglich. Der Zeitaufwand beträgt ca. 10 Minuten.

Sie erreichen die Umfrage unter folgendem Link: https://www.produktentwicklung.ihk.de/umfrage

 

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News Künstliche Intelligenz
news-400 Tue, 01 Oct 2019 09:03:16 +0200 Ideenwettbewerb: »CLOUD MALL BW«: Mit Kooperation und Integration zum innovativen Stromtarif https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ideenwettbewerb-cloud-mall-bw-mit-kooperation-und-integration-zum-innovativen-stromtarif/ Das Projekt »Cloud Mall BW« unter Federführung des Fraunhofer IAO zeigt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) neue Wege auf, wie sie in kooperativen Praxisprojekten von einer innovativen Idee zu reifen Konzepten oder umgesetzten Piloten gelangen. Im Praxispilot des ersten Ideenwettbewerbs »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex« entsteht so gerade ein neuer Stromtarif, der Stromkunden aktiv in ihren Bemühungen zum Klimaschutz unterstützt. Der neue Ideenwettbewerb läuft vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2019. Die Plattformökonomie verändert Wachstums- und Wettbewerbsstrategien und bietet Unternehmen durch den Einsatz professioneller und flexibler IT-Systeme und IT-Infrastrukturen neue Geschäftsansätze, Produktangebote und Prozessoptimierungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren, indem sie Projekte im Verbund mit Partnern angehen. Cloud-Technologien eröffnen dabei viele Möglichkeiten für intelligente neue Services. Um Kooperationen und Integrationen erfolgreich auf die Straße zu bringen, unterstützt das Projekt »Cloud Mall BW« im Rahmen von Praxispiloten innovative Ideen.

Praxispilot »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex« erfolgreich abgeschlossen

Im Piloten »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex«, einem Projekt des ersten Ideenwettbewerbs, fand sich das Unternehmen STROMDAO mit den Stadtwerken Eberbach und Tübingen sowie dem regionalen Rechenzentrumsbetreiber badenIT zusammen. Seit dem 2. September 2016 sind Stromlieferanten gesetzlich verpflichtet, soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, für Stromverbraucher einen Tarif anzubieten, der einen Anreiz zur Energieeinsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wurde innerhalb von vier Monaten der Cloud-basierte GrünstromIndex von STROMDAO erfolgreich in die IT-Landschaften der Stadtwerke Eberbach und Tübingen integriert, wozu die badenIT die Infrastruktur bereitstellte. Mit dem GrünstromIndex kann für Stromkunden eine regionale Prognose des Strommixes, also des Anteils von Strom aus Wasserkraft, Wind- oder Solarenergie, in den kommenden 24 – 36 Stunden ermittelt werden. Die Stadtwerke können damit erstmalig ihren Stromkunden einen dynamischen und zeitvariablen Stromtarif anbieten, der sowohl Kosten spart und Kunden bei der Stromauswahl aktiv mit einbindet als auch das Klima schützt. Cloud Computing war für diese Anwendung ein wichtiger Ansatz, weil so sämtliche Aktivitäten im Projekt nachhaltig gestaltet und die Leistungen für die Stadtwerke bequem und einfach eingebunden werden konnten. Um den Stromtarif möglichst einfach darzustellen, wurde im Rahmen des Projekts zudem ein Erklärvideo als Kommunikationshilfe entwickelt.

Der gesamte Entwicklungsprozess sowie alle wesentlichen Ergebnisse werden derzeit vom Konsortium in einer Dokumentation beschrieben. Alle Stromkunden können sich so über das Vorgehen und die Ergebnisse im Praxispiloten informieren und weiteren Stadtwerken wird aufgezeigt, wie auch sie sich mittels Cloud-basierter Kooperation und Integration erfolgreich am Markt positionieren können.

Jetzt bewerben: Neuer Ideenwettbewerb vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2019

Interessierte Unternehmen können ihre eigenen Ideen für einen Praxispiloten im neuen Bewerbungszeitraum beim Förderprojekt einreichen. Nach erfolgreicher Zulassung der Ideenskizze wird das Vorhaben ein bis fünf Monate lang unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie mit dem Institut für Enterprise Systems (InES) oder bwcon Research gGmbH umgesetzt. Seit April 2019 haben zehn Praxispiloten die Umsetzung begonnen und fünf stehen in den Startlöchern. Steckbriefe, Fortschritte, Ergebnisse der Piloten sowie die Kontakte zu den beteiligten Unternehmen sind unter www.cloud-mall-bw.de zu finden.

Über die Cloud Mall BW

»Cloud Mall Baden-Württemberg« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie des Instituts für Enterprise Systems (InES) und bwcon Research gGmbH und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

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News BW Regionen Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100%
news-398 Tue, 01 Oct 2019 08:25:52 +0200 1,7 Millionen Euro für „Intelligente Tumordiagnostik“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/17-millionen-euro-fuer-intelligente-tumordiagnostik/ Das Wirtschaftsministerium fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 1,7 Millionen Euro. Mit dem Verbundprojekt soll die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik gestärkt und der Mittelstand der Gesundheitsindustrie im Land noch weiter vorangebracht werden. Das Wirtschaftsministerium fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 1,7 Millionen Euro, wie Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt gab. Das Projekt „Intelligente Tumordiagnostik“ wird von einem Forschungsverbund der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) umgesetzt. „Das anwendungsorientierte Projekt zeigt, welch großes Potenzial Künstliche Intelligenz auch im Gesundheitswesen hat. Diese Möglichkeiten müssen wir nutzen“, so die Ministerin.

„Mit diesem Verbundprojekt der wirtschaftsnahen Forschung können wir die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik stärken und gleichzeitig den Mittelstand unserer gut aufgestellten Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg noch weiter voranbringen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt sei ein besonders gelungenes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der vom Wirtschaftsministerium grundfinanzierten Institute der wirtschaftsnahen Forschung in der Innovationsallianz.

 

Großes Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen

Das Forschungsprojekt ist Teil der KI-Strategie des Landes und soll dazu beitragen, das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Gesundheitswesens und im Besonderen im Bereich der Diagnostik aufzuzeigen. Am Beispiel der Diagnose von Hauttumoren soll dabei ein Verfahren der quantitativen Bildgebung entwickelt werden. Im Unterschied zu bereits verfügbaren Diagnoseverfahren, bei denen auf Bildern Hauttumore mit Hilfe Künstlicher Intelligenz automatisiert erkannt werden, soll mit dem Förderprojekt der Umfang der ermittelten medizinischen Daten signifikant gesteigert und die Qualität der Diagnostik so auf eine neue Stufe gehoben werden.

Die hierfür erforderliche zusätzliche Hardware in Form von speziellen Beleuchtungs- und Detektionseinrichtungen soll kostengünstig und einfach realisierbar und in Verbindung mit einem marktüblichen Smartphone einsetzbar sein. Dies würde eine durchgängige und nicht mehr nur punktuelle Verlaufskontrolle von Erkrankungen erheblich vereinfachen und perspektivisch auch Pflegekräften und Privatpersonen ein qualifiziertes Screening-Mittel für die Haut an die Hand geben. Darüber hinaus kann die Technologie auch auf andere Anwendungsbereiche von bildgebenden Verfahren, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, übertragen werden.

 

Die beteiligten Institute der InnBW

 

Innovationsallianz erschließt wichtige Technologiefelder der Zukunft

Die InnBW ist ein Bündnis aus 13 unabhängigen Forschungsinstituten. Diese erschließen die Technologiefelder der Zukunft – etwa nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz, Gesundheit und Pflege, Information und Kommunikation – und transferieren die Forschungsergebnisse anwendungs- und ergebnisorientiert in die Unternehmen, um diesen die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zugänglich zu machen. Dieses Angebot ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung, da diese oft nicht über die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügen.

Die Institute der Innovationsallianz bilden eine wichtige Säule der wirtschaftsnahen Forschung. Sie werden ausschließlich vom Land grundfinanziert. Derzeit sind knapp 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Instituten beschäftigt, die jedes Jahr über 5.000 Projekte und Aufträge – insbesondere auch mit kleinen und mittleren Unternehmen – bearbeiten. Die Institute der Innovationsallianz sind in acht Stiftungen bzw. Vereinen organisiert, die Empfänger der Grundfinanzierungen sind.

Innovationsallianz Baden-Württemberg

Quelle: Wirtschaftsminsterium

 

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News BW Regionen Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Strategie
news-389 Tue, 03 Sep 2019 21:15:21 +0200 Baden-Württemberg reicht Projektskizze für „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ beim BMBF ein https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttemberg-reicht-projektskizze-fuer-sustainable-lithium-ion-hub-ulm-beim-bmbf-ein/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer haben heute (30. August 2019) mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek das Konzept für ein „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ eingereicht. Das Konzept soll den nächsten Schritt auf dem Weg zur Erforschung und Etablierung einer industriellen Batteriezellfertigung einleiten. „Die Speicherung elektrischer Energie ist eine der Schlüsseltechnologien für die kommenden Jahre, deren Bedeutung mit der Energiewende und der voranschreitenden Elektrifizierung des Verkehrsbereichs weiter zunehmen wird. Gerade für den Industrie- und Automobilstandort Baden-Württemberg hat dies sehr hohe Priorität. Nun muss es darum gehen, die geballte Innovationskompetenz und die Standortvorteile eines bundesweit einzigartigen Industrieclusters schnellstmöglich für eine innovative Batteriefertigung im Land zu nutzen. Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der in einem flankierenden Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Bedeutung der Batterietechnologie erneut betonte.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut erklärte: „Wir sind bereit für weitere Schritte und nehmen Bundesministerin Karliczek beim Wort, die Batterieforschung in Baden-Württemberg als wesentliche Säule in die Gesamtstrategie der Bundesregierung einzubeziehen und zu fördern. Der Batteriestandort Ulm bietet bundesweit entscheidende Alleinstellungsmerkmale, die wir nutzen müssen, um die Aufholjagd im internationalen Wettbewerb erfolgreich meistern zu können und Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land zu sichern.“ Dies könne man nur im engen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern schaffen.

Das Land habe in den vergangenen Jahren strategisch klug in diesen Forschungsbereich investiert und sich insgesamt als exzellenter Batterieforschungsstandort positioniert, betonte Ministerin Bauer: „Forschung ist der entscheidende Hebel, um den Grundstein zu einer wettbewerbsfähigen industriellen Batteriezellproduktion zügig zu legen.“ Mit dem Forschungscluster für elektrochemische Batteriespeicher „CELEST“ und dem Exzellenzcluster „Energiespeicherung jenseits von Lithium“ verfüge Baden-Württemberg über international ausgewiesene Expertise, sowohl im Bereich der Grundlagen- als auch der anwendungsbezogenen Forschung.“ Gemeinsam mit den Unternehmenspartnern gehe es nun darum, die Forschungsergebnisse schnell in die Anwendung zu bringen.

Die in den Forschungsfeldern führenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben ein gemeinsames Konzept erarbeitet. Die beiden Ministerinnen erklärten: „Angelehnt an das Dachkonzept Forschungsfabrik Batterie wollen wir die Erforschung zukunftsorientierter Energiespeichertechnologien stärken und den Weg zur Etablierung einer industriellen Batteriezellfertigung ebnen. Die bestehende Forschungsinfrastruktur in Baden-Württemberg bietet hervorragende Möglichkeiten für einen schnellen Transfer von Beginn an.“

„Unser Anspruch ist es, die Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Industrie umzusetzen. Nur so können wir einen schnellen Transfer der Forschungsergebnisse ermöglichen. Auf den Aspekt der Digitalisierung werden wir auf dem Weg zu einer nachhaltigen Produktion einen besonderen Schwerpunkt setzen. Denn hier sehen wir gute Chancen, uns gegenüber den asiatischen Herstellern erfolgreich im Wettbewerb zu positionieren“, unterstrich Hoffmeister-Kraut.

Mit der Standortbewerbung für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgelobte Forschungsfertigung Batteriezelle wurden die Eignung und vorhandenen Kompetenzen am Standort Ulm bereits umfassend dargestellt. Bei ihrem Besuch in Ulm Mitte Juli konnte sich Bundesministerin Karliczek persönlich von der herausragenden Batterieforschung in Baden-Württemberg überzeugen und stellte weitere Fördermittel für die Batterieforschung in Aussicht.

Informationen zum Konzept

Mit dem „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ sollen weitere zielgerichtete Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umgesetzt werden. Das Konzept sieht die Entwicklung einer kontinuierlichen und energie- sowie ressourceneffizienten Produktionslinie zur flexiblen Elektroden- und Zellherstellung vor, welches durch Digitalisierungs- und Modellierungsmethoden in Kombination mit Künstlicher Intelligenz gleichzeitig in der Lage ist, hohe Qualität, niedrige Kosten, hohe Produktivität und nachhaltige, umweltfreundliche Prozesse zu vereinen. Diese Produktionslinie soll in die in Ulm bereits vorhandene Forschungsproduktionslinie implementiert und validiert werden, so dass eine schnelle Umsetzung und ein zeitnaher Transfer in die Industrie möglich wird. Baden-Württemberg hat als traditionell starker Automobil- und Maschinenbaustandort, aber auch im IT-Bereich sowie in den Bereichen Power-Tools und Home & Garden erhebliches Interesse, die gesamte Wertschöpfung entlang der Batteriezelle auszubauen, dies insbesondere auch vor dem Hintergrund des erwarteten Wachstums in den nächsten Jahren.

Neben dem Schwerpunktthema Digitalisierung sind hohe Qualität, niedrige Kosten, hohe Produktivität, nachhaltige, umweltfreundliche Prozesse in der Elektroden- und Zellproduktion sowie ein smartes Zelldesign auf Basis nachhaltiger, verfügbarer Materialien Kriterien von zentraler Bedeutung.

In der gemeinsamen Kabinettssitzung der Baden-Württembergischen Landesregierung mit der Bayerischen Staatsregierung am 23. Juli 2019 wurde ein Austausch im Bereich der Batterieforschung und -fertigung vereinbart. Zudem wurde die Forderung beider Länder nach einer substanziellen Finanzierung durch den Bund mit einem gemeinsamen Kabinettsbeschluss untermauert. Vor diesem Hintergrund haben die baden-württembergischen Forschungseinrichtungen eine Projektskizze im Umfang von 100 Millionen Euro zum Aufbau eines „Sustainable Lithium-Ion Hub“ am Standort Ulm erarbeitet. Der Standort Ulm bietet zudem hervorragende Möglichkeiten zur länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Bayern und Baden-Württemberg im Bereich der Batterieforschung.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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News
news-387 Fri, 23 Aug 2019 17:27:07 +0200 Künstliche Intelligenz – und ihre Folgen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kuenstliche-intelligenz-und-ihre-folgen/ Die Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg laden am 17. September zu einer Veranstaltung in Ludwigshafen zum Thema „Künstliche Intelligenz und die Folgen für Wirtschaft, Forschung, Arbeit und Gesellschaft“ ein. Künstliche Intelligenz ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Mit dieser neuen Technologie, die nicht nur den digitalen Raum, sondern unsere gesamte Lebenswelt erfasst, sind nicht nur Hoffnungen und Phantasien, sondern auch ernste Befürchtungen verbunden. Bereits auf der 97. Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) im April 2019 wurde unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Kugelmann die Hambacher Erklärung zur Künstlichen Intelligenz erarbeitet. Die Datenschutzaufsichtsbehörden wollen damit die Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz konstruktiv und kritisch begleiten. Wissenschaft, Politik und Anwender werden darin aufgefordert, die hiermit verbundenen Chancen datenschutzkonform zu nutzen.

Stellungnahmen und Podiumsdiskussion zur künstlichen Intelligenz

Sowohl der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Kugelmann als auch der LfDI Baden-Württemberg Dr. Brink beschäftigen sich seit Jahren im Rahmen ihrer Aufsichts- und Beratungsfunktion mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Bei dieser Veranstaltung werden sie das Wort jedoch den eingeladenen Referentinnen und ihrer sachverständigen Stellungnahme überlassen. Sprechen werden Vertreterinnen der Enquête-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ des Deutschen Bundestages, also Ronja Kemmer (CDU/CSU), Lena-Sophie Müller, Saskia Esken (SPD), Dr. Petra Sitte (Die Linke), Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Professorin Doris Aschenbrenner von der Technischen Universität Delft (NL). Im Anschluss bietet eine Podiumsdiskussion Gelegenheit für Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum.

Wir laden Sie am Dienstag, 17. September, um 17 Uhr herzlich zu unserer Veranstaltung im Ernst-Bloch-Zentrum ein. Beim anschließenden Stehempfang besteht die Möglichkeit bei Wein und Brezeln die gewonnenen Eindrücke auszutauschen.

Für unsere Planung bitten wir um eine kurze Voranmeldung unter: kult @ lfdi.bwl.de. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

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News Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-374 Fri, 02 Aug 2019 11:00:00 +0200 KI made in BW: Wirtschaftsministerium startet Innovationswettbewerb https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ki-made-in-bw-wirtschaftsministerium-startet-innovationswettbewerb/ Mit dem Wettbewerb unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau innovative und erfolgsversprechende Kooperationsprojekte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Das Land Baden-Württemberg, das im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie das Ziel verfolgt, die KI-Forschung und -Umsetzung im Land weiter voranzutreiben, fördert den Innovationswettbewerb mit 1,75 Millionen Euro.  Unterstützt werden innovative und erfolgsversprechende KI-Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Der Wettbewerb richtet sich an gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, mit denen neue und verbesserte KI-basierte Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle entstehen sollen. Ziel ist es, die Kommerzialisierung von „KI made in Baden-Württemberg“ zu fördern und mithilfe innovativer KI-Lösungen weitere Wertschöpfungspotenziale zu erschließen.

Projektkonsortien, die am Innovationswettbewerb teilnehmen wollen, müssen aus mindestens zwei mittelständischen Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg bestehen. Sie können aber auch weitere Partner umfassen. Der Wettbewerb ist für gewerbliche Unternehmen aus allen Branchen offen.

 

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News Stuttgart Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-373 Fri, 02 Aug 2019 10:00:00 +0200 Ideenwettbewerb „Cloud Mall BW“ startet in die dritte Runde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ideenwettbewerb-cloud-mall-bw-startet-in-die-dritte-runde/ Das Projekt „Cloud Mall BW“ unter Federführung des Fraunhofer IAO unterstützt vielversprechende Cloud-Ideen in bis zu fünfmonatigen Praxispiloten. Mit Cloud-Technologien können Unternehmen ihren Kunden neue und intelligente Dienste anbieten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren dabei von der Kostentransparenz, der Flexibilität und der Skalierbarkeit der Technologien. Im Rahmen des Projektes „Cloud Mall BW“ sind nun mittelständische Unternehmen dazu aufgerufen, in der dritten Runde des Ideenwettbewerbs eine Bewerbung einzureichen. Dafür müssen sie bis zum 30. September 2019 eine Ideenskizze zu einem Praxispiloten erstellen, die sich mit der Kooperation von Unternehmen und der technischen Integration von IT-Lösungen unter dem Einsatz von Cloud-Technologien beschäftigt. Unternehmen, die sich im Wettbewerb durchsetzen und ihr Vorhaben umsetzen dürfen, werden während der Projektzeit von einem Team fachlich und organisatorisch unterstützt.

Partner des Projekts „Cloud Mall Baden-Württemberg“ sind die Fraunhofer Institute IAO und IPA, das Institut für Enterprise Systems (InES) sowie bwcon Research gGmbH.

Ab Herbst 2019 steht ein Servicekatalog über vertrauensvolle Cloud Services auf der Projektwebsite www.cloud-mall-bw.de zur Verfügung, in dem man sich über die Cloud Services und ihren jeweiligen Bedarf informieren kann.

Einen Überblick über die bisherigen fünf Praxispiloten ist zu finden unter www.cloud-mall.de/praxispiloten.

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news-370 Fri, 26 Jul 2019 21:00:00 +0200 Digitalgipfel 2020 - Ausschreibung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalgipfel-2020-ausschreibung/ Wirtschaftsministerium schreibt Durchführung des Digitalgipfels 2020 aus. Der „Digitalgipfel – Wirtschaft 4.0“ ist die zentrale Jahresveranstaltung der Initiative Wirtschaft 4.0. Beim zweiten Digitalgipfel am 11. April 2019 haben wir über 1.500 Teilnehmer/innen in einer ganztägigen Veranstaltung die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz mit innovativen und interaktiven Veranstaltungselementen nähergebracht und auch praktische Anwendungsbeispiele vermittelt. Dieses Modell soll für den Digitalgipfel 2020, der voraussichtlich im Mai oder Juni 2020 stattfinden wird, fortgeführt und weiterentwickelt werden.

Frist zur Einreichung von Angeboten:

Freitag, den 16. August 2019

bei folgender Adresse:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Referat 31

z.Hd. Herr Dr. Mendler

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)

70173 Stuttgart

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg wählt das wirtschaftlich günstigste Angebot anhand der in der Aufgaben- und Leistungsbeschreibung genannten Bewertungskriterien aus. Im Rahmen des Verfahrens werden die Bieter ggf. zu einem Präsentationstermin eingeladen, der voraussichtlich in der Woche von 26. bis 30. August 2019 stattfinden wird.

Weitergehende Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier

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News Stuttgart Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Standards Recht Technologietrends Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung Strategie Orientierung
news-362 Thu, 25 Jul 2019 12:00:00 +0200 Innovationspark KI https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/innovationspark-ki/ Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie für „Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI)“ in Baden-Württemberg läuft derzeit. Die Landesregierung hat am 26.03.2019 ein erstes Maßnahmenpaket zur Förderung der Künstlichen Intelligenz in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. Im Rahmen dieses Maßnahmenpakets zielt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ darauf, die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz branchenübergreifend und schnell voranzutreiben. Die Errichtung eines Innovationsparks KI als künftiges Innovations- und Wertschöpfungszentrum für KI-basierte Produkte und Dienstleistungen ist dabei ein Schlüsselprojekt für die Kommerzialisierung von KI in Baden-Württemberg und soll internationale Strahlkraft entfalten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sucht im Rahmen der derzeit laufenden Ausschreibung einen Dienstleister, der eine Machbarkeitsstudie für einen Innovationspark Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg erstellt. Diese Machbarkeitsstudie soll alle erfolgskritischen Faktoren und vorhandenen Risiken zur Realisierung eines großen Innovationsparks KI unvoreingenommen prüfen. Es soll geklärt werden, welche Flächen für einen Innovationspark KI erforderlich sind, um eine kritische Größe zu erreichen. Weiterhin soll etwa auch geprüft werden, welche technischen Infrastrukturen notwendig sind, wie nationale und internationale Talente für einen solchen KI-Standort begeistert werden können und wie Nachhaltigkeitsziele berücksichtigt werden können. Zudem geht es auch um mögliche wirtschaftlich tragfähige Finanzierungs-, Träger- und Betreiberstrukturen. Schließlich sollen im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch Vorschläge für ein geeignetes Verfahren zur Standortauswahl erarbeitet werden. Insbesondere auf Grundlage dieser Machbarkeitsstudie wird das Land Baden-Württemberg über die Realisierung entscheiden.

Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb wurde am 24. Juni 2019 durch Absendung der EU-weiten Bekanntmachung eingeleitet. Nähere Informationen zu diesem Verfahren finden Sie auf der Vergabeplattform Deutsche eVergabe unter folgendem Link.

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News Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz
news-365 Thu, 11 Jul 2019 09:00:10 +0200 Digital Hub in Bruchsal klärt in Themenwochen über IT-Sicherheit auf https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digital-hub-in-bruchsal-klaert-in-themenwochen-ueber-it-sicherheit-auf/ Im digitalen Zeitalter werden immer mehr Daten generiert und abgespeichert: Angefangen von Personalakten, bis hin zu kundenbezogenen Daten. Die Frage, wie diese effektiv gesichert und vor Hackern geschützt werden können, ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung. Worauf Betriebe achten müssen und welche Maßnahmen sich eignen, um die Datenschutzgrundverordnung (EU-DS-GVO) umzusetzen, zeigen Expertinnen und Experten des Digital Hub Bruchsal während Themenwochen zur IT-Sicherheit im Juli und August. Los geht es am 11. Juli mit dem Tag der IT-Sicherheit im Haus der Wirtschaft der IHK Karlsruhe. Dort erhalten Teilnehmende einen Überblick über IT-Sicherheitsmaßnahmen und aktuelle Bedrohungsszenarien. Am 15. Juli starten mehrere Workshops sowie Seminare, die Interessierte unter anderem über die Themen „Industrial Security“ und „Sicheres Arbeiten mit mobilen Endgeräten und Cloud-Lösungen“ informieren. Der letzte Workshop „Notfallplan für den Cyberangriff“ findet am 15. August statt. Da die Teilnehmerzahlen für die einzelnen Veranstaltungen beschränkt sind, ist eine vorherige Anmeldung notwendig.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie hier.

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News Mittlerer Oberrhein Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Umsetzung Strategie Orientierung
news-353 Fri, 14 Jun 2019 10:54:24 +0200 Bundesregierung stellt zusätzliche 500 Millionen Euro zur Förderung Künstlicher Intelligenz zur Verfügung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bundesregierung-stellt-zusaetzliche-500-millionen-euro-zur-foerderung-kuenstlicher-intelligenz-zur-verf/ Mit einer weiteren halben Milliarde Euro unterstützt die Bundesregierung Maßnahmen zur Künstlichen Intelligenz (KI) im Jahr 2019. Die Bereiche Forschung, Transfer, gesellschaftlicher Dialog, Technikfolgenabschätzung, Qualifikation und Datenverfügbarkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Die Förderung ist Teil der KI-Strategie des Bundes, welche Deutschlands Stellung in Forschung, Entwicklung und Anwendung von KI stärken soll. Mit 230 Millionen Euro fließt der größte Teil der Gelder in Maßnahmen für den Transfer Künstlicher Intelligenz in die Anwendung. Die Forschung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden mit über 190 Millionen Euro unterstützt. Rund 55 Millionen Euro werden in Projekte zu den Themenbereichen gesellschaftlicher Dialog und Partizipation, Technikfolgenabschätzung und Ordnungsrahmen sowie zur Förderung betrieblicher Qualifikationsmaßnahmen investiert. Außerdem werden sektorspezifische und sektorübergreifende Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Klima, Verwaltung, Luftfahrt sowie Landwirtschaft gefördert, um so die

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news-351 Fri, 07 Jun 2019 14:00:00 +0200 Start der Informationskampagne zur Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/start-der-informationskampagne-zur-digitalisierungsstrategie-des-landes-baden-wuerttemberg/ "Alles beim Neuen": Unter diesem Motto startete die neue Informationskampagne zur Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Die Kampagne soll die Bürgerinnen und Bürger im Land für digitale Technologien sensibilisieren. Unter dem Motto „Alles beim Neuen“ startete die neue Informationskampagne zur Digitalisierungsstrategie der baden-württembergischen Landesregierung. Diese ist auf zwei Jahre angelegt und soll den Bürgerinnen und Bürger des Landes den Nutzen der Digitalisierung näherbringen. Da in den Köpfen vieler Menschen die Digitalisierung oft noch ein abstrakter Begriff ist, soll die Kampagne dazu dienen, den praktischen Nutzen digitaler Technologien anhand konkreter Beispiele hervorzuheben.

Die Kampagne beinhaltet Außenwerbung und Online-Banner auf verschiedenen Internetseiten zu den Aktivitäten der Landesregierung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Medizin, Forschung, Mobilität, Sicherheit und Bildung. Eine der zentralen Botschaften der Aktion ist, dass der Mensch im Mittelpunkt des digitalen Wandels stehen muss: Die Technologien sollen den Menschen dienen und nicht umgekehrt. So können beispielsweise KI-Technologien für medizinische Anwendungen genutzt werden oder autonom agierende Roboter den Menschen Arbeit abnehmen.

Mehr Informationen sind in der Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration sowie auf dem Landesportal www.digital-bw.de erhältlich.

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News Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz
news-349 Thu, 06 Jun 2019 00:20:44 +0200 Wettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch – Remstal Cup“ mit „Young Talents Pitch https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wettbewerb-start-up-bw-elevator-pitch-remstal-cup-mit-young-talents-pitch/ Der Gründungswettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen, Gründern und Start-ups im Land. Der Remstal Cup fand am 28. Mai auf der Remstal Gartenschau in Schwäbisch Gmünd statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und rund 80 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Team „tak“ überzeugte die Jury und löste das Ticket für das Landesfinale im Sommer 2019. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Schwäbisch Gmünd und unterstrich die Bedeutung von Gründungen und Start-ups für die Wirtschaft: „Wir wollen Menschen mit einer Vision vom eigenen Unternehmen in der Gründungsphase unterstützen, denn sie leisten einen wertvollen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg Baden-Württembergs. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche kluge Köpfe und Talente, die mit ihren großartigen Ideen und innovativen Geschäftskonzepten die Zukunft mitgestalten. Mit dem Start-up BW Elevator Pitch stellen wir Start-ups und Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen ins Rampenlicht, damit sie mit ihren Geschäftsideen vor einer Jury und dem Publikum überzeugen können.“

Der Wettbewerb sei Teil der Landeskampagne Start-up BW, mit der mutige Gründerinnen, Gründer und Start-ups auf vielfältige Weise unterstützt würden, um Innovationen und die stetige Modernisierung der Wirtschaft voranzubringen, so die Wirtschaftsministerin weiter.

Da auch „Entrepreneurship Education“ ein wichtiger Baustein im Portfolio von Start-up BW ist, durften beim YOUNG TALENTS PITCH fünf Schulteams ihre Ergebnisse aus den YOUNG TALENTS Innovation Workshops vorstellen. „Mit viel Spaß und Engagement haben unsere Schulteams beim Young Talents Pitch kreative Ideen entwickelt und auf der Bühne präsentiert. So wollen wir Jugendliche für eine berufliche Selbstständigkeit begeistern und bereits heute das Unternehmertum von morgen fördern“, sagte die Wirtschaftsministerin und gratulierte dem erstplatzierten Schulteam „BeeProtected“ vom Wieland-Gymnasium Biberach und dem zweitplatzierten Team von der Wirtschaftsförderung Schwäbisch-Gmünd mit der Idee „SensiMuse“.

 

Die Preisträger des Remstal Cups

Den ersten Preis und 500 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee „tak“ aus Schwäbisch Gmünd gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Sommer 2019 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Hinter tak, dem innovativen Geldbeutel, stehen zwei Produktdesigner, die Behältnisse aus alten Werbebannern und Planen entwickeln. Auf Nähen oder Kleben wird dabei durch einen neuen Öffnungsmechanismus verzichtet. Allgemein stehen die Produkte für einfache und kostengünstige Herstellbarkeit. Es werden nur Reststücke und recycelte Materialien zur Herstellung verwendet.

Gewinner des zweiten Platzes ist die Geschäftsidee „H1P – Das Original“ aus Schwäbisch Gmünd. H1P ist die patentierte Geschäftsidee eines Wettkampfshirts mit integrierter Startnummernbefestigung, welches bei verschiedenen Sportveranstaltungen getragen werden kann. Hierbei wird eine spezielle Verarbeitungstechnik verwendet, bei welcher zwei Kordeln durch die gelochte Startnummer gezogen werden und diese nur noch mit Kordelstoppern fixiert wird. Resultat: Die Startnummer sitzt mittig und gerade am Shirt.

Den dritten Platz belegt die Geschäftsidee „1-2-3 parkplatzfrei“ aus Reutlingen. 1-2-3 parkplatzfrei ist eine digitale Plattform, die Parkplatzsuchende und Parkplatzvermieter zusammenzuführt. Autofahrer können über eine mobile App freie Parkplätze suchen, buchen und bezahlen. Die Vermieter können über den Internetbrowser ihre Parkplätze nach ihren Wünschen veröffentlichen und verwalten. Lokale Geschäfte können Gutscheine erstellen und Sponsoren für Parkplätze werden, dadurch kann der Mieter von verschiedensten Vergünstigungen und Rabatten profitieren. Das Team erhält 200 Euro Preisgeld.

Der „Remstal Cup“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg und der IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Rems-Murr im Rahmen des Treffpunkts Baden-Württemberg auf der Remstal Gartenschau veranstaltet. Der Treffpunkt Baden-Württemberg (TBW) ist die Plattform, die Baden-Württemberg als innovatives, zukunftsorientiertes und facettenreiches Land vorstellt. Der TBW ist vom 10. Mai bis zum 22. September im Remstal und macht an insgesamt sieben, zeitlich aufeinanderfolgenden Orten Station. Vom 28. Mai bis zum 23. Juni ist der TBW im Prediger in Schwäbisch Gmünd zu Gast und präsentiert dort zwei Ausstellungen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zeigt vom 28. Mai bis 10. Juni die Ausstellung „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum - Sieben mal sieben gute Beispiele aus den Anrainerstaaten“.

Das Preisgeld der Elevator Pitch Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams hatten drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen beim Elevator Pitch ohne digitale Medien wie PowerPoint-Folien oder Videos. Erlaubt ist die Verwendung von gedruckten Fotos, Schildern, Prototypen und Modellen. Beim Remstal Cup haben die Teilnehmenden folgende Geschäftsideen präsentiert:

  • Trainerevolution Gruschka, Morscher & Morscher GbR
  • VibeMETER
  • Rhetorican
  • 1-2-3 parkplatzfrei
  • agenZy UG (haftungsbeschränkt)
  • tak
  • WoKoMa – Gespräche, die helfen
  • AVISION
  • H1P – Das Original
  • Localguide

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Schwäbisch Gmünd:

  • Markus Schmid | Pegasus-Fonds
  • Dominik Maier | Landario UG (haftungsbeschränkt)
  • Julia Nicklas | Die&Sein GbR
  • Julia Schwegler | InCide Drinks e. K.
  • Steffen Köngeter | Kreisvereinigung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rems-Murr Kreis

 

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg führt das beliebte und bekannte Veranstaltungsformat „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 durch. In der Wettbewerbsrunde 2018/2019 tourt der Gründungswettbewerb bereits zum sechsten Mal durch die Start-up Ökosysteme und weitere Standorte im Land. Geschäftsideen in der Vorgründungsphase bis zu drei Jahre nach Gründung dürfen beim Start-up BW Elevator Pitch eingereicht und auf der Bühne präsentiert werden.

 

Zum „Start-up BW YOUNG TALENTS PITCH“

„Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch“ wurde im Schuljahr 2017/2018 gestartet und ist ein Format, das Design Thinking-, Business Model Canvas-Workshops, Pitch-Training und Elevator-Pitches beinhaltet. Insgesamt hatten fünf Schulteams die Gelegenheit, beim Young Talents Pitch in Schwäbisch Gmünd die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  • Oldies on tour | Johann-Andreas-Rauch-Realschule (Wangen)
  • Good Old Café | Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim
  • B.M.F.Y | Dreißentalschule Oberkochen
  • BeeProtected | Wieland-Gymnasium Biberach
  • SensiMuse | Wirtschaftsförderung Schwäbisch-Gmünd

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Young Talents Pitches in Schwäbisch Gmünd:

  • Nikola Vetter | Stadtverwaltung Aalen
  • Barbara Streit | Kranichlampe by gerdaXdoris
  • Alexander Trautmann | Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd

Für weitere Informationen: www.startupbw.de/elevatorpitch

Videos: Alle Pitch-Videos können demnächst auf folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW


Fotos: Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/

Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.startupbw.de

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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news-342 Tue, 21 May 2019 15:03:15 +0200 Aufruf zur bundesweiten Woche der Industrie 2019 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/aufruf-zur-bundesweiten-woche-der-industrie-2019/ Ideen entwickeln, Dialoge führen und Industrie mitgestalten - das Bündnis "Zukunft der Industrie" ruft Unternehmen, Gewerkschaften, Betriebsräte, Kammern, Verbände sowie regionale und lokale Industrie-Initiativen dazu auf, an der bundesweiten Woche der Industrie vom 9. bis 24. September 2019 teilzunehmen. Ziel ist es, mit den unterschiedlichsten Akteuren darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie sich die Zukunft der Industrie und die Entwicklung des Wohlstands in Deutschland vorstellen. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie die Arbeitsplätze der Zukunft in Deutschland und Europa ausgestaltet und gesichert werden können. Alle Teilnehmer haben somit auch die Möglichkeit, sich aktiv an der Diskussion über die Nationale Industriestrategie 2030 zu beteiligen und einen wertvollen Beitrag zur Zukunft der Industrie zu leisten.

Als Schlusspunkt der Woche der Industrie wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 24. September 2019 eine Industriekonferenz in Kooperation mit dem Bündnis "Zukunft der Industrie" ausrichten und über die Ergebnisse und Ideen diskutieren.

Träger der Woche der Industrie 2019 ist das Bündnis "Zukunft der Industrie". Das Bündnis hat sich zur Aufgabe gemacht, Industriepolitik gemeinsam neu zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. Seit 2015 vereint es 17 Partner aus Gewerkschaften, Industrie- und Arbeitgeberverbänden, der Deutschen Industrie- und Handelskammer sowie das BMWi. Das Bündnis führt zentrale industriepolitische Kompetenzen auf nationaler Ebene zusammen und sorgt für eine bessere Abstimmung industriepolitischer Belange.

Unter dem Hashtag #Industriestrategie und #NaIS2030 können Sie auf Twitter schon jetzt mitdiskutieren. Hinweise zur Anmeldung, Hintergrundinformationen, Plakat-Vorlagen und Musterpressemitteilungen erhalten Sie hier.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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news-340 Wed, 15 May 2019 16:52:57 +0200 Digital Hub Ulm | Alb-Donau | Biberach gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digital-hub-ulm-alb-donau-biberach-gestartet/ Ein neuer Digital Hub bringt die Digitalisierung in der Region Donau-Iller voran! Mit einer Fördersumme von einer Million Euro ist das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach in Ulm am 10. Mai an den Start gegangen. Als einer von zehn regionalen Digital Hubs in ganz Baden-Württemberg dient er kleinen und mittelständischen Unternehmen als Anlaufstelle zu Fragen der Digitalisierung. Das „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ soll an den Standorten Ulm, Ehingen und Riedlingen das Netzwerk der Digital Hubs auch in die ländliche Region tragen. Kleine und mittlere Unternehmen haben an allen drei Standorten die Möglichkeit, neue digitale Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu testen. Außerdem gibt es Platz für Coworking Spaces sowie Experimentier- und Informationsräume. Zusätzlich können Betriebe von unterschiedlichen Serviceleistungen Gebrauch machen, unter anderem in den Bereichen eCommerce/eBusiness, Internet of Things (Iot) sowie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR).

Weitere Infos zu diesem und weiteren regionalen Digital Hubs erhalten Sie auf unserer Themenseite.

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News Donau-Iller Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Technologietrends Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung Strategie Orientierung
news-338 Sun, 12 May 2019 22:04:57 +0200 KI in Baden-Württemberg: Schwerpunkt bei der Mikrosystemtechnik-Clusterkonferenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ki-in-baden-wuerttemberg-schwerpunkt-bei-der-mikrosystemtechnik-clusterkonferenz/ Eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion sowie zwei Sessions mit Fachvorträgen widmeten sich auf der diesjährigen microTEC Südwest Clusterkonferenz dem Thema Künstliche Intelligenz. Fokus waren dabei insbesondere die Chancen und Herausforderungen für Industrie, Forschung und Politik in Baden-Württemberg. Auf das Podium eingeladen waren Herr Dr. André Kretschmann (Abteilungsleiter Mikrosysteme und Nanotechnologien; Robert Bosch GmbH), Ministerialdirigent Herr Günther Leßnerkraus (Abteilungsleiter Industrie, Innovation, wirtschaftsnahe Forschung und Digitalisierung / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg), Herr Dr. Michael Overdick (Verantwortlicher Technology Management; SICK AG), Herr Dr. Thomas Rettich (Leiter Forschungs- und Wissenschaftskoordination, Trumpf GmbH + Co. KG) sowie Herr Dr. Olaf Sauer (stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB). Moderiert wurde die Podiumsdiskussion durch Dr. Jana Heuer (Kooperationsmanagerin, microTEC Südwest).

Viele Stichworte wie maschinelles Lernen, neuronale Netze etc. fallen im öffentlichen Diskurs im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Die begriffliche Abgrenzung ist hier oft sehr unscharf. Auf dem Podium wurde die zentrale Eigenschaft einer Künstlichen Intelligenz hervorgehoben: es handelt sich um Systeme die selbst lernen.

Mit Hinblick auf die Strategie des Landes Baden-Württemberg wurde empfohlen, KI als Teil der Digitalisierungsstrategie zu sehen, in die das Land in den kommenden Jahren 1 Mrd. € stecken wird. Im Vergleich dazu möchte die Bundesregierung für die KI-Strategie des Bundes 3 Mrd. € investieren, von denen allerdings nur 1 Mrd. € als zusätzliches Budget zum Haushalt geplant sind.  

Ein besonderer Fokus der Podiumsdiskussion lag auf den Anwendungsszenarien für baden-württembergische Unternehmen. Viele Industrievertreter sehen sich als Anwender und gehen eine pragmatische Umsetzung in Maschinen und Produktion an, wobei auch der Kundennutzen wesentlich ist. KI wird also als Mittel zum Zweck betrachtet. Das besondere an Baden-Württemberg ist z.B. die Stärke in der Fertigungstechnik. Daraus ergeben sich (z.B. im Vergleich mit China oder dem Silicon Valley) spezifische regionale Anwendungsfälle, insbesondere von maschinellem Lernen, für Smart Production, Industrieautomation, Industrie 4.0 usw. Der derzeitige Stand der Technik sind Proofs of Concept. Es gibt bereits Prototypen, die zum Lernen und Ausprobieren geeignet sind. Oft sind diese auch als Open Source Tool kostenlos verfügbar. Die Empfehlung vom Podium ist, in kleinen Schritten und auf Basis der bereits vorhandenen Werkzeuge anzufangen, künstliche Intelligenz bzw. maschinelles Lernen einzusetzen. Das braucht zu Beginn auch nicht mit hohen finanziellen Investitionen verbunden zu sein.

Auch die Bedeutung von KI für die Mikrosystemtechnik wurde diskutiert. KI-Methoden sind wichtige Werkzeuge, um Mikrosysteme intelligent zu machen, z.B. in Form intelligenter Sensorik. Aber auch umgekehrt bleiben Hardware-Komponenten auf Basis der Mikrosystemtechnik wichtig für die Realisierung von KI, z.B. die Sensorik und Aktorik oder auch mit Hinblick auf hardware-nahe Informatik.

Fazit: Es sind noch viele Herausforderungen auf dem Weg zum flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu meistern, von der Weiterentwicklung der Werkzeuge bis hin zum Fachkräftemangel. Jedoch gibt es ein Anwendungsspektrum, in dem sich für Baden-Württemberg besondere Chancen bieten: die Anwendung von maschinellem Lernen für die Industrieautomation. Wir müssen jetzt mit der Umsetzung in kleinen Schritten und mit vorhandenen Werkzeugen beginnen. Netzwerke wie microTEC Südwest und Projekte wie die Allianz Industrie 4.0 sind dabei wichtig, um aufzuklären, um Best-Practices zu präsentieren und um den Austausch der Firmen untereinander zu fördern.

Unser Dank gilt den Podiumsteilnehmern für die aktive Gestaltung der Diskussion sowie der Allianz Industrie 4.0 für die Unterstützung der Veranstaltung!

Quelle: microTEC Südwest

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news-330 Thu, 18 Apr 2019 11:32:07 +0200 Neuer Digital Hub Südbaden in Freiburg gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neuer-digital-hub-suedbaden-in-freiburg-gestartet/ Südbaden wird digital! Mit knapp 1 Million Euro fördert das Wirtschaftsministerium den DIGIHUB Südbaden. Als zehnter regionaler Digital Hub begleitet er zukünftig kleine und mittlere Unternehmen der Region bei der digitalen Transformation. Dabei beschränkt sich das Angebot des Hubs nicht nur auf einen Standort. Außer Freiburg finden Mittelständler auch in Breisach, Offenburg und Lörrach Ansprechpartner und Serviceangebote. Neben Beratungs-, Informations- und Transferangeboten bietet der Digital Hub auch Co-Working-Spaces sowie Showrooms, die unter anderem als „Smart Digital Factory“ den digitalen Fortschritt auch praktisch erfahrbar machen. Zusätzlich bietet die Zusammenarbeit von Start-ups, Unternehmen und Forschungspartnern Raum zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Ziel der regionalen Digital Hubs ist es, ein Netzwerk in Baden-Württemberg zu schaffen, das zum einen kleine und mittelständische Unternehmen fördert und zum anderen den Wissens- und Forschungstransfer zwischen Betrieben und Forschungseinrichtungen unterstützt. Durch die übergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher Branchen und Akteure wird das Innovationspotenzial genutzt und der technische Fortschritt auch in kleine sowie mittlere Betriebe gebracht.

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news-328 Fri, 12 Apr 2019 15:49:22 +0200 Das Popup Labor geht in die nächste Runde – holen Sie es in Ihre Region! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/das-popup-labor-geht-in-die-naechste-runde-holen-sie-es-in-ihre-region/ Bereits im letzten Jahr brachte das Popup Labor Innovationen, kreative Ideen und digitale Trends in unterschiedliche Regionen Baden-Württembergs. Als Werkstatt auf Zeit machte das Labor dafür jeweils für mehrere Tage Halt in der Ortenau, Ostwürttemberg und im Zollernalbkreis. Dies soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden: Für die nächste Runde ist die Suche nach geeigneten Standorten bereits gestartet, Bewerbungen sind noch bis zum 9. Mai möglich. Um als Standort in Frage zu kommen, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. So sollten passende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, der Veranstalter sollte regional gut vernetzt sein und dem Projektträger einen lokalen Ansprechpartner zur Seite stellen. Bewerben können sich:

  • Stadt und Landkreise des Landes Baden-Württemberg
  • Große Kreisstädte des Landes BadenWürttemberg
  • Städte und Gemeinden des Landes BadenWürttemberg
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaften
  • Handwerks und Gewerbevereine
  • Industrie und Handelskammern
  • Handwerkskammern
  • Hochschulen, Bildungsinstitutionen und wissenschaftliche Einrichtungen

Von dem Angebot des Popup Labors profitieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen in der jeweiligen Region: Sie können sich vor Ort und kostenlos über Innovationsmethoden, Technologietrends und die digitale Transformation informieren. Neben Workshops und Impulsvorträgen bietet das Labor auch Ideenwettbewerbe, Podiumsdiskussionen und Möglichkeiten zum Networking.

Weitere Informationen zum Popup Labor sowie zur Bewerbung finden Sie hier.

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news-326 Wed, 10 Apr 2019 18:27:05 +0200 Hoher Besuch auf der eltefa 2019 – „meet our members“- Veranstaltung mittendrin https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/hoher-besuch-auf-der-eltefa-2019-meet-our-members-veranstaltung-mittendrin/ Die 20. Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik, die eltefa, in Stuttgart wurde am 20.-22.03.2019 von rund 23.000 Interessierten besucht. Das Vereinsmitglied Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, als ideeller und fachlicher Träger der eltefa, ermöglichte dem Verein Smart Home & Living Baden-Württemberg e.V. eine begeisternde „meet our members“-Veranstaltung. Am Mittwoch, den 20.03.2019, wurde ein Forum zum Themenfeld „intelligentes Wohnen“ angeboten. Herr Dr. Rathfelder, einer der Vorstandsmitglieder, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer. Die Beiträge können Sie im folgenden Link mit dem Passwort „Eltefa2019“ herunterladen.

Zusätzlich wurden unseren Gästen zwei exklusive E-Haus-Führungen angeboten. Auch unser Ministerpräsident Herr Kretschmann ließ sich das Erlebnis nicht entgehen.  

Die weiteren Messetage dienten dazu, den Verein und seine Mitglieder am Stand direkt neben dem E-Haus näher kennenzulernen. Tatkräftig unterstützten uns, die mitausstellenden Mitglieder, die easierLife GmbH und die LION´S SHADE GmbH & Co. KG.

In diesem Zuge danken wir recht herzlich allen Standhelfern, Rednern und weiteren Mitgliedern für das erfolgreiche Ereignis. Unser besonderer Dank gilt dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und vor allem Herrn Dr. Frick von der Uni Stuttgart, der uns den Messestand organisiert hat und aktiv beim Auf- und Abbau mitgewirkt hat.

Quelle: Smart Home & Living

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news-332 Tue, 09 Apr 2019 16:37:00 +0200 Zukunftsprojekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/zukunftsprojekt-dialog-und-perspektive-handwerk-2025/ Mit dem Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ des Wirtschaftsministeriums und des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) soll die Zukunft des Handwerks im Südwesten gesichert werden. Für ein gemeinsam entwickeltes Maßnahmenpaket stellt das Land 4,4 Millionen Euro bis Ende 2019 zur Verfügung. Fachkräfte binden, Betriebe strategisch ausrichten und die Chancen der Digitalisierung nutzen - dies sind die Ziele des Projekts „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“. In einem ersten Schritt wurde im August 2017 eine „Personaloffensive“ und eine „Strategieoffensive“ vorgestellt, die mit rund 2,2 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium gefördert werden. Daneben sollen bis zum Jahresende im nächsten Schritt auch Maßnahmen in den Themenfeldern Digitalisierung, Innovation und Kooperation zu einem weiteren Paket verknüpft werden.

Ziel der Personaloffensive ist es, das Handwerk als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Hierfür werden als Modellprojekt bis zu acht Personalberaterstellen bei den Handwerkskammern geschaffen, um die Betriebe bei der Umsetzung von Maßnahmen der Personalentwicklung, der Nachwuchs- und Mitarbeitersuche und Nachfolgeplanung zu begleiten und einen Instrumentenkasten für die Betriebe hierzu entwickeln. Begleitend wird die Einrichtung einer digitalen Informations- und Wissensplattform rund um das Thema Personal vorbereitet sowie die Entwicklung und Förderung attraktiver Veranstaltungsformate zur Sensibilisierung und Information der Betriebe vorgesehen. Ergänzendes Coaching zum Thema Personal mit einer Verbilligung des Tagewerksatzes bei der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), runden die Personaloffensive ab.

Mit der Strategieoffensive soll das Themenfeld der Strategischen Betriebsführung verstärkt in die Betriebe im Land getragen werden. Gefördert wird die Einrichtung einer Projektleitung „Zukünftige Strategien und Geschäftsmodelle im Handwerk“ beim Handwerkstag. Diese soll Zukunftsthemen, Technologie- und Marktentwicklungen für die einzelnen Gewerke erkennen und über eine enge Kooperation mit den Betriebsberatern der Kammern und der Fachverbände für den Transfer in die Betriebe sorgen. Daneben werde es Coaching-Angebote mit einer Verbilligung des Tagewerksatzes bei der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) geben, um Betriebe direkt bei der Umsetzung zu unterstützen.

Digitaloffensive Handwerk 2025

Innerhalb der geplanten Digitaloffensive sollen aufeinander aufbauende und abgestimmte Programme zur Unterstützung von Mittelstand und Handwerk konzipiert und angeboten werden -  angefangen von niederschwelliger Information und Sensibilisierung über eine Erstberatung bei Beratern der Kammern bis hin zu einer umfassenden und intensiven konzeptionellen und strategischen Umsetzungsbegleitung. Begleitend ist die Förderung von Digital-Werkstätten zur Erprobung und Demonstration neuer digitaler Anwendungsmöglichkeiten im Handwerk, eine modellhafte Übertragung „digitaler Innovationspfaden“ in die Bildungszentren des Handwerks sowie die modellhafte Einrichtung der ersten „Lernfabrik 4.0“ für das Handwerk vorgesehen.

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news-325 Mon, 08 Apr 2019 16:58:33 +0200 Wenn Brillen Leben retten können: Studierende zeigen bei Konferenz »OneDay_VR«, was in virtuellen Räumen möglich ist https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wenn-brillen-leben-retten-koennen-studierende-zeigen-bei-konferenz-oneday-vr-was-in-virtuellen-rae/ Längst ist die VR-Brille nicht mehr ausschließlich ein Unterhaltungsmittel. Und doch macht es Spaß, in der virtuellen Realität mit 180 Sachen durch die Landschaft zu rasen. Eine Ausstellung mit Möglichkeit zum Selbstversuch war die Pausenattraktion der Tagung »OneDay_VR« im L-Gebäude an der HTWG zu der die Studiengänge Kommunikationsdesign der HTWG Konstanz und das digitale Kompetenznetzwerk cyberLAGO einluden. Unterstützt von den Sponsoren Formigas, SeerheinLab von Seitenbau und Siemens ging es bereits zum vierten Mal darum, neue Trends auszumachen, praktische Anwendungen zu zeigen und über Perspektiven zu diskutieren. Rasante Anwendungen
In der Ausstellung war es so möglich Autorennen zu fahren, vor Hunderten von Menschen eine Rede zu halten, sich durch unberührten Tiefschnee zu wedeln oder Arbeitsabläufe aus der Produktion einzuüben – alles in der virtuellen Realität natürlich. Die meisten Anwendungen hatten Designstudierende entwickelt, und auch die meisten Vorträge des VR-Tags wurden dieses Mal von Studierenden gehalten, die mit dem Professor für Interface Design Jo Wickert virtuelle Möglichkeiten ausloten.

Von der Typo zur Lawine
Im Test mit einem »Zauberwürfel« haben Benedikt Bischler und Fabian Zwesper so herausgefunden, dass wir auch in der virtuellen Realität Abläufe gut lernen können. Lukas Lögler hat untersucht, wie Schrift im virtuellen Raum platziert sein muss, damit Nutzer mit dem Text gut zurechtkommen. Dennis Pütz hat Überlegungen dazu angestellt, dass VR-Controller künftig so individuell sein könnten wie ihre Nutzer. Niklas Münchbach und Dominik Volz haben den Stand der internationalen Forschung zum Thema VR untersucht. Absolventin Carla Grammel hat eine Augmented-Reality-Skibrille entwickelt, die Freestylern zur mehr Sicherheit bei Lawinengefahr verhelfen könnte und Julian Pelludat hat untersucht, ob die Künstliche Intelligenz uns überlisten kann, wenn es ums Logo-Design geht. Tatsächlich konnten die allermeisten Nutzer nicht zwischen künstlich generierten und von Menschen gemachten Logos unterscheiden. Und was das wiederum für den Beruf des Designers bedeutet, darüber wurde am Abend noch angeregt diskutiert.

Kontakt zur Praxis
Auch dieses Mal war der »OneDay_VR« nicht nur Gelegenheit zu zeigen, was Studierende in diesem Bereich geleistet haben, sondern auch Gelegenheit zum Austausch zwischen externen Gästen und Studierenden. Jakob Raible von Formigas gab den Studierenden so einen kurzen Einblick darin, was Unternehmen mit VR und Künstlicher Intelligenz heutzutage anstellen – und wie man dadurch einen Golfball ideal putten kann.

Quelle: cyberLAGO e.V.

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news-319 Fri, 05 Apr 2019 08:00:00 +0200 Studie: Weiterentwicklung des digitalen Zwillings Voraussetzung für das unternehmensübergreifendes kollaboratives Engineering https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/studie-weiterentwicklung-des-digitalen-zwillings-voraussetzung-fuer-das-unternehmensuebergreifendes-k/ Aktuelle Beispiele zeigen die Wichtigkeit einer neuen Qualität der Zusammenarbeit in der Wirtschaft. Welche Erfolgsfaktoren für die Kollaboration maßgeblich sind, zeigt die Studie „Kollaboratives Engineering | Grundzüge und Herausforderungen der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit beim Engineering von Produkten und begleitenden Services“, die am 1. April auf der Hannover Messe vorgestellt wurde. Die konsequente Weiterentwicklung des digitalen Zwillings wird dabei als eine Schlüsselfunktion für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit identifiziert.

„Das kollaborative Engineering zeichnet sich durch das parallele, gemeinsame Arbeiten von mehreren Akteuren wie Ingenieure, Techniker und Informatiker aus, die oft über unterschiedliche Unternehmen verteilt sind“, erklärt Matthias Künzel, einer der drei Autoren der Studie, die im Rahmen des Technologieprogramms PAiCE im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegeben wurde. „Typische Motivation der kollaborierenden Unternehmen ist dabei die Steigerung von Wettbewerbsvorteilen hinsichtlich Innovationsfähigkeit oder Effizienz.“

Der Schlüssel zum Erfolg: der erweiterte digitale Zwilling

Der digitale Zwilling wird durch die technische Weiterentwicklung künftig seine Schlüsselfunktion als virtuelles Abbild erfüllen können. Dadurch werden sämtliche Koordinations- und Kommunikationsaufgaben unter den Akteuren erleichtert. Die konkreten Vorteile für das kollaborative Engineering sind insbesondere: die Simulation von Geschäftsmodellen zur Bewertung wirtschaftlicher Potenziale, Berücksichtigung von Informationen zur Urheberschaft und Expertise von Personen, Begründung kollaborativer Geschäfts- und Beteiligungsmodelle und Beachtung national geltender Bestimmungen und Gesetze.

Denn die rechtliche Lage ist häufig noch ungewiss, was Unternehmen bisher bei der Zusammenarbeit zögern lässt. Autor Sebastian Straub, der die rechtlichen Aspekte des kollaborativen Engineerings untersucht hat, kommt zu dem Schluss: „Es besteht noch keine klare Vorstellung darüber, welchen rechtlichen Anforderungen der Engineering-Prozess und die entstehenden Produkte und Services genügen müssen. Ein Grund dafür ist die derzeit noch uneinheitliche internationale Rechtsprechung“.

Ausblick: Zusammenarbeit erfordert neue Geschäftsmodelle

Das Engineering selbst ist nicht der Kern völlig neuer Geschäftsmodelle, doch es legt den Grundstein für die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle: begleitende Services und neuartige Möglichkeiten der Produkterweiterung werden in der Entwicklungsphase angelegt. Durch die Zusammenarbeit können Komponenten und Endprodukte bereits im Erstentwurf wesentlich besser aufeinander abgestimmt werden. Bei späteren Änderungen oder Weiterentwicklungen können die verschiedensten Akteure das System ohne aufwändige Datentransformation weiterentwickeln.

Hier gehts zur Studie.

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