Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Wed, 23 Jan 2019 11:07:16 +0100 Wed, 23 Jan 2019 11:07:16 +0100 TYPO3 EXT:news news-272 Mon, 21 Jan 2019 12:15:34 +0100 Digitale Broschüre unterstützt Unternehmen auf dem Weg ins digitale Zeitalter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitale-broschuere-unterstuetzt-unternehmen-auf-dem-weg-ins-digitale-zeitalter/ Die neue digitale Broschüre des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt digitale Leuchtturmprojekte in Baden-Württemberg und Europa vor und dient als Wegweiser durch die digitale Förderlandschaft. Baden-Württemberg unterstützt mit der neu erschienenen digitalen Broschüre „Get connected“ Unternehmen auf dem Weg in die digitale Welt der Zukunft. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finden in der Broschüre regionale und europäische Beispiele, Beteiligungsangebote und Programme für die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Internet der Dinge.

Die Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Technologiethemen und zeigt, welchen Nutzen Betriebe aus den neuen Technologien schöpfen können. Außerdem dient sie KMUs als Wegweiser durch die vielfältigen Fördermöglichkeiten, um digitale Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Dabei lohnt sich auch der Blick auf internationale Ebene: Baden-Württembergische Unternehmen können nicht nur regionale Förderprogramme nutzen, sondern auch Möglichkeiten auf europäischer Ebene nutzen. So unterstützt die EU-Digitalpolitik die Wirtschaft Europas mit dem Programm „Europa 2020“ und einem Budget von 9,2 Milliarden Euro.

Nicht nur Wissen und innovative Ideen sind wichtig, sondern auch unternehmensübergreifende Vernetzung und Kooperation. So betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg: „Digitalisierung ist eine große Chance für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie die Förderungen, Programme und Strategien Baden-Württembergs und Europas und vernetzten Sie sich mit agilen Partnern“. Welche europäischen Initiativen und Netzwerke sich mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, zeigt die Broschüre in einer interaktiven Karte.

Die Broschüre können Sie unter www.getconnected-bw.de abrufen.

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EU Land News Management Produktentstehung Auftragsabwicklung Logistik Marketing/Vertrieb Unterstützung Cluster-Initiative BW Regionen Baden-Württemberg Südlicher Oberrhein Stuttgart Schwarzwald-Baar-Heuberg Rhein-Neckar Ostwürttemberg Nordschwarzwald Neckar-Alb Mittlerer Oberrhein Hochrhein-Bodensee Heilbronn-Franken Donau-Iller Bodensee-Oberschwaben Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Standards Recht Infrastruktur Technologietrends Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung Strategie Orientierung
news-270 Thu, 17 Jan 2019 09:40:18 +0100 Digitalisierungsstrategien für Mittelstand: DIGISTRANET https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisierungsstrategien-fuer-mittelstand-digistranet/ Synergien schaffen und nutzen – hierzu sind Netzwerke da. Geht es um die Digitalisierung, ist das Stichwort „Vernetzung“ zentral; Gleichgesinnte und Partner können sich gegenseitig unterstützen, Mehrwerte schaffen und so Innovationen befördern. Wie das unter Zuhilfenahme von Kreativitätsstrategien geht, zeigt das Projekt DIGISTRANET, das Mitte Januar online mit einem Auftakt-Event startet. Gennadi Schermann leitet das Projekt im CyberForum: "Mit DIGISTRANET unterstützen wir einerseits die Bildung regionaler Ökosysteme, der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie. Auf der andere Seite vernetzen wir diese regionalen Ökosysteme überregional miteinander, um einen sehr viel breiteren Erfahrungshorizont aufzubauen." Im Rahmen des Projektes soll ein offener, kreativitätsfördernder Innovationsraum geschaffen werden, in dem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergleichbare Probleme gemeinschaftlich angehen, Erfahrungen austauschen und neue Ideen erproben können.

Gemeinsam zur Digitalisierungsstrategie

Die Grundsteine zur eigenen Digitalisierungsstrategie werden mit DIGISTRANET also gemeinsam gelegt: "Methodisch", "cross-sektoral" und "innovativ", das sind die zentralen Stichworte der insgesamt vier Netzwerktreffen an den Standorten Ulm (IT Cluster Ulm/ Oberschwaben), Dreiländereck (Connect Dreiländereck Lörrach/Waldshut), Pforzheim (Netzwerk IT + Medien Pforzheim), Heilbronn (Connect.IT Heilbronn-Franken e.V.). Außerdem gibt es ein Abschlussevent in Karlsruhe. Die jeweiligen Netzwerke haben in der Vergangenheit bereits wichtige Erfahrungen aus dem Projekt IT-Bündnis gesammelt und decken eine breite Palette an regionalen Anwendungsbranchen ab:

  • Ulm: Maschinenkommunikation mit den Schwerpunkten Maschinenbau, produzierendes Gewerbe, Automobilindustrie
  • Lörrach: Aluminiumverarbeitende Technologien mit zahlreichen metallverarbeitenden Unternehmen
  • Pforzheim: Präzisionstechnik mit den Schwerpunkten Automotive, E-Mobilität, Elektronik, Medizin- und Dentaltechnik, Luft- und Raumfahrt
  • Heilbronn: Logistik mit den Schwerpunkten Handel und Automobilindustrie

Die Treffen haben zum Ziel, jeweils eine Zukunftsstrategie für das Themenfeld der Region sowie einen ersten Aktionsplan zur konkreten Umsetzung zu erarbeiten.

Auftakt macht das Innovationsjam

Das Auftakt-Event, ein sogenannter Innojam, findet online statt: Innovation Jams generieren Ideen zur Lösung vorgegebener, noch allgemein gehaltener Probleme. In dem Innojam am 14. Januar erarbeiten rund 100 Studierende der Hochschule Pforzheim, ein weiterer Partner des Projekts, Use Cases für die einzelnen Kreativitätsworkshops in den Netzwerken. Die Hochschule Pforzheim, vertreten durch das Institut für Smart Systems und Services widmet sich zukunftsträchtigen Aufgabenstellungen im Rahmen von anwendungsorientierten Forschungsprojekten und hat langjährige Erfahrung bei der Unterstützung von KMU beim Transformationsprozess.

Kreativitätstechniken für nachhaltige Digitalisierung: DIGISTRANET-Events 2019

Wer sich im Rahmen der Events einbringen will, ist herzlich eingeladen. Das sind die Termine:

  • 25. Februar: DIGISTRANET Workshop in Ulm
  • 13. März: DIGISTRANET Workshop im Dreiländereck
  • 18. März: DIGISTRANET Workshop in Pforzheim
  • 27. März: DIGISTRANET Workshop in Heilbronn
  • 7. Mai: DIGISTRANET Abschlussevent in Karlsruhe

Quelle: CyberForum

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news-268 Tue, 15 Jan 2019 09:31:07 +0100 Digitale Zukunft: Wo liegt Stuttgart vorne? https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitale-zukunft-wo-liegt-stuttgart-vorne/ Wie sehen wichtige Akteure der Region Stuttgart die Zukunft der Digitalisierung? In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart veröffentlicht IdeenwerkBW in einer lockeren Reihe kurze Videoporträts. Im Nachfolgenden: Hans-Ulrich Schmid, Vorstand des Softwarezentrums Böblingen Sindelfingen. Über das Softwarezentrum Böblingen

Das Softwarezentrum gehört mit mehr als 12.000 qm Büroflächen zu den größten branchenbezogenen Technologiezentren in Europa. Die Mehrzahl der 110 Mitgliedsunternehmen hat ihren Sitz am Standort des Kompetenzzentrums in Böblingen. Es bietet seinen Mitgliedern günstige Flächen, umfassende Unternehmensservices und gute Kooperationsmöglichkeiten. Günstige Mietkonditionen sowie eine professionelle technische Infrastruktur unterstützen die Unternehmen im Softwarezentrum.

Die Mitgliedsfirmen ergänzen sich in ihren Kernkompetenzen und decken ein breites Spektrum des IT-Marktes mit viel Marktnähe und einem spezialisierten technologischen Fachwissen ab. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, mit anderen Unternehmen im Softwarezentrum erfolgreich zu kooperieren. Beispielsweise profitieren Gründer von der Erfahrung etablierter Unternehmen. Im Internet, auf Messen oder Fachveranstaltungen ergänzt und unterstützt das Softwarezentrum die Öffentlichkeitsarbeit und Marketingaktivitäten seiner Mitglieder.

Das Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen wurde 1995 von den Städten Böblingen, Sindelfingen, der IHK-Bezirkskammer Böblingen sowie der Landesregierung Baden-Württemberg initiiert und entwickelte sich schnell zu einem erfolgreichen Zentrum, das auch Modellprojekt für weitere Kompetenzzentren im Land wurde. Mit Partnern wie der MFG, bwcon, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH oder der Böblinger Akademie für Datenverarbeitung besteht eine enge und langjährige Zusammenarbeit.

Quelle: IdeenwerkBW & Softwarezenturm Böblingen

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news-267 Tue, 15 Jan 2019 09:18:27 +0100 BioLAGO präsentiert digitalisierte Therapieformen im Kampf gegen Krebs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/biolago-praesentiert-digitalisierte-therapieformen-im-kampf-gegen-krebs/ Auf Einladung des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO kamen internationale Branchenführer aus IT und Gesundheit in Konstanz zusammen, um jüngste Trends und Herausforderungen in der Gesundheitsbranche zu diskutieren. Das beliebte Forum „Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ lockte rund 100 Teilnehmer aus Forschung und Industrie an die Universität Konstanz. Renommierte Keynote-Sprecher berichteten über innovative Therapieformen durch Digitalisierung sowie Bakteriophagen als wirksame Alternative zu Antibiotika. Bereits zum 14ten mal kamen bei dem beliebten Forum "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" Forscher und Unternehmer der Gesundheitsbranche aus der gesamten Vierländerregion Bodensee zusammen. Die Veranstaltung wird jährlich vom Gesundheitsnetzwerk BioLAGO in Kooperation mit der Universität Konstanz organsiert. "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" hat das Ziel, über aktuelle Großtrends der dynamischen Gesundheitsbranche zu informieren und regionale Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen.

Digitale Therapieansätze geben Krebspatienten mehr Sicherheit 
Die Digitalisierung schreitet voran und umfasst heute alle Lebensbereiche. Auch in der Gesundheitsversorgung können durch digitalisierte Prozesse in Zukunft große Fortschritte erzielt werden. Dr. Wolfgang Lippert, Senior Director bei dem internationalen Unternehmen Salesforce, berichtete über neue Wege in der Krebstherapie durch personalisierte Medizin. Salesforce gehört zu den weltweiten Marktführern für Cloud-Computing-Lösungen und bietet innovative Ansätze für die Gesundheitsindustrie. So können Krebstherapien in Zukunft mit Hilfe digitaler Medien passgenau gesteuert und überwacht werden, was Ärzten und Pflegekräften hilft, den Therapieverlauf optimal an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Weiter geben digitale Therapieansätze Patienten und ihren Angehörigen mehr Sicherheit im Umgang mit ihrer Erkrankung, weil sie die medizinischen Schritte für den Laien transparent machen.

Alternative zu Antibiotika vorgestellt 
Die heute immer häufiger auftretende Resistenz von Keimen gegen Antibiotika stellt Ärzte und Wissenschaftler vor ein weltweites Problem. So sterben in der Europäischen Union jährlich mehr als 30.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. Denn können die krankmachenden Keime nicht durch Antibiotika bekämpft werden, wird es oft schwierig oder sogar unmöglich, den betroffenen Patienten zu retten. Deshalb forscht Priv.-Doz. Dr. med. vet. habil. Wolfgang Beyer von der Universität Hohenheim an Bakteriophagen als wirksame Alternative zu Antibiotika. Die Forschungs¬ergebnisse eines von ihm koordinierten Netzwerkes hat er nun bei dem Forum "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" einem interessierten Publikum vorgestellt. Bakteriophagen sind hocheffiziente und spezialisierte Viren, die nur bestimmte Bakterien gezielt befallen und unschädlich machen. Gegenüber menschlichen Zellen sind sie inaktiv. "Die neueste Forschung zu Bakteriophagen ist vielversprechend und nimmt ein Konzept, das schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, wieder auf. Mit diesem Ansatz könnte eine Therapie entwickelt werden, die auch gegen multiresistente Keime wirksam ist. Ich freue mich, dass wir dieses Konzept in Konstanz präsentieren konnten", sagt Prof. Klaus P. Schäfer, Vorstand und Ehrenvorsitzender des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO.

Forum bringt etablierte Unternehmen und Nachwuchsforscher zusammen 
Ein weiteres Thema der Veranstaltung war die Hochdurchsatzsequenzierung mikrobieller Gemeinschaften, das durch Dr. Tobias Paprotka von Branchenführer Eurofins Genomics Germany vorgestellt wurde. Darüber hinaus bot "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" verschiedene Einblicke in neuste Forschungen in der Medizintechnik. So präsentierte Dr. Luciano Boesel von dem Schweizer Forschungsinstitut EMPA, ein neuartiges Pflaster, das die Abgabe von Medikamenten durch die Haut ermöglichen soll. Dr. Dietmar Schaffarczyk, Geschäftsführer der StimOS GmbH sprach über neue Möglichkeiten von Implantaten, die ganz ohne Einsatz pharmazeutischer Wirkstoffe entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften entfalten können. Das interdisziplinäre Publikum der breit gefächerten Veranstaltung bestand sowohl aus etablierten Unternehmern aus der Vierländerregion, als auch aus Forschern und Studenten der Hochschulen rund um den Bodensee. In produktiven Networking-Pausen diskutierten die Teilnehmer die vorgestellte Forschung und knüpften neue Kontakte. Infostände der Unternehmen aus dem BioLAGO-Netzwerk rundeten die Veranstaltung ab. "Mit unserem vielseitigen und attraktiven Programm locken wir jährlich sowohl etablierte Wissenschaftler und Unternehmen als auch Studenten und junge Unternehmer an die Universität Konstanz. Wir freuen uns, dass 'Wissenschaft-trifft-Wirtschaft' auf ein so breites Interesse stößt", sagt Dr. Jörg Schickedanz, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzwerks BioLAGO abschließend.

Das Gesundheitsnetzwerk BioLAGO bedankt sich bei allen Partnern und Sponsoren, die "Wissenschaft-trifft-Wirtschaft" möglich gemacht haben. Besonders bei den Veranstaltungspartnern: Universität Konstanz, Graduiertenschule Chemische Biologie und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH. Sowie den Gold-Sponsoren der Veranstaltung: Bacher Edelstahlverarbeitung GmbH, nevoLAB GmbH, Stolmár & Partner, Maucher Jenkins - Patent- und Rechtsanwälte.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-265 Mon, 07 Jan 2019 17:02:09 +0100 Zweite Netzwerktreffen der baden-württembergischen regionalen Digital Hubs und de:hubs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/zweite-netzwerktreffen-der-baden-wuerttembergischen-regionalen-digital-hubs-und-dehubs/ Am 10.12.2018 fand das zweite Netzwerktreffen der baden-württembergischen regionalen Digital Hubs und de:hubs statt. Gastgeber war der de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz in Karlsruhe. Mit den regelmäßig stattfindenden Workshops soll der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Hubs gefördert werden. Ziel ist, ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk in Baden-Württemberg zu bilden, das für die einzelnen Hubs konkrete Mehrwerte bringt. Das DIZ baut dieses Netzwerk im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau auf und unterstützt damit die landesweite, nationale und internationale Vernetzung der Hubs sowie den Austausch zwischen den Hubs. Die zweite offizielle Netzwerkveranstaltung der 13 Hub-Verantwortlichen fand im House of Living Labs des FZI in Karlsruhe statt. Nach der Begrüßung durch David Hermanns, Geschäftsführer der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH, stand ein Impulsvortrag von Gennadi Schermann, Projektleiter der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH, auf der Agenda. Das DIZ ist neben seiner Rolle als Dienstleister für das baden-württembergische Digital Hub-Netzwerk auch für die Koordinierung des de:hubs für Angewandte Künstliche Intelligenz zuständig. Die Auszeichnung zum de:hub des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und die in Aussicht gestellte Landesförderung für den de:hub seien elementar, um die nationale und internationale Strahlkraft des Standorts Karlsruhe zu stärken. In seinem Impulsvortrag beleuchtete Gennadi Schermann weiter die ersten Anwendungsgebiete des de:hubs: „Energie, Mobilität und Produktion sind die Felder, in denen der de:hub Kompetenzen besitzt und auf die wir uns fokussieren. Uns ist aber auch bewusst, dass dabei immer die IT-Sicherheit mitgedacht werden muss und der Diskurs um die digitale Ethik essentiell für eine werteorientierte Gestaltung der Künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung ist.“ Beide Aspekte bilden das Fundament für die Akzeptanz der Künstlichen Intelligenz in Unternehmen und Gesellschaft.

Wie kann Vernetzung gelingen?

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, in einem World Café-Format verschiedene Themenschwerpunkte beim Aufbau und Betrieb der Hubs zu diskutieren. Öffentlichkeitsarbeit und zielgruppengerechte Kommunikationskanäle wurden hier ebenso besprochen wie die Kooperation zwischen Start-ups und KMU. Auch die Vernetzung untereinander sowie mit relevanten Akteuren in Baden-Württemberg diskutierten die Hub-Verantwortlichen. Im zweiten Abschnitt des Tages konnten neue Eindrücke bei Führungen durch das Demonstrationszentrum House of Living Labs des FZI und durch den IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg im CyberForum e.V., dem CyberLab, gesammelt werden.

Regionale Stärken optimal nutzen

Neben den Programmpunkten bot die Veranstaltung den Vertretern der Hubs genügend Raum, um sich auszutauschen sowie Anliegen und Wünsche in das Netzwerk zu spiegeln. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das Netzwerk vielfältige regionale Stärken und Kompetenzen besitzt. Um diese voll zu nutzen, will das Netzwerk diese teilen, um voneinander zu lernen und zu profitieren.

Mit den regionalen Digital Hubs und den de:hubs hat Baden-Württemberg eine sehr gute Basis zum Ausbau seiner Spitzenposition bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Insbesondere sind die zehn regionalen Digital Hubs ein wesentlicher Ansatz, um gerade auch in der Fläche des Landes bei der Digitalisierung der Wirtschaft voranzukommen. Die zehn regionalen Digital Hubs wurden auf dem diesjährigen Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW am 5. Februar 2018 im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg in Stuttgart bekanntgegeben. Gleich drei der themenfokussierten de:hubs, die der Bund als digitale Hotspots auszeichnete, befinden sich ebenfalls in Baden-Württemberg.

Die DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Vernetzungsstelle des Digital Hub-Netzwerks BW beauftragt. Das DIZ wird dieses Netzwerk im dreijährigen Förderzeitraum im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau aufbauen und betreuen und unterstützt damit die landesweite, nationale und internationale Vernetzung der Hubs sowie den Austausch zwischen den Hubs.

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News Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-263 Mon, 07 Jan 2019 16:18:38 +0100 Ein Sprung nach vorn https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ein-sprung-nach-vorn/ Bis 10. Februar 2019 innovative, digitale und mobile Ideen beim Ideenwettbewerb BW Goes Mobile der MFG Baden-Württemberg einreichen. Digital mobil seinen unternehmerischen Weg finden ­– dafür steht BW Goes Mobile, der Ideenwettbewerb für mobile Lösungen. Gemeinsam wird getestet und getüftelt, Feedback eingeholt und Prototypen marktfähig gemacht. Der von der MFG Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb sorgt für einen „unternehmerischen Feinschliff“, bei dem Kreativ-Unternehmer ihr Geschäftsmodell optimieren können.

Start in eine neue Runde

Im Jahr 2019 startet BW goes Mobile in die achte Runde. Kreativ-Unternehmer und Start-ups aus Baden-Württemberg haben bis 10. Februar 2019 die Chance, ihre innovativen, digitalen und mobilen Konzepte einzureichen. Dabei können die Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen: Informationssysteme, Apps bzw. Anwendungen für mobile Endgeräte, Responsive Websites oder Plattformen, Augmented Reality (AR) oder Virtual Realitiy (VR) – BW Goes Mobile ist offen für alles, was Lust auf die digitale Zukunft macht.

Alle eingereichten Ideen werden von einer Fachjury geprüft und und schließlich die Vielversprechenste ausgewählt. Die Gewinnerteams erwartet für die sechsmonatige Umsetzungsphase eine umfassende Unterstützung. Neben einem Preisgeld von 10.000 Euro werden die Teams von einem erfahrenen Mentor begleitet, der ihnen mit Brachen-Insights und Kontakten mit Rat und Tat zur Seite steht. Bei technologischen Fragen unterstützt der BW Goes Mobile Sparringpartner arconis IT-Solutions GmbH. Darüber hinaus nehmen alle Gewinner an einem Workshop-Programm teil, um die Projekte rentabel und zukunftsfähig zu entwickeln.

Digitale Ideen für vielfältige Anwendungsfelder gesucht 

Die neuen Ideen hängen bei BW Goes Mobile nicht in der Luft. Auch dieses Jahr gibt es wieder unterschiedliche Anwendungsfelder an denen sich die Projektideen orientieren. In der neuen Runde im Jahr 2019 gibt es folgende Anwendungsfelder:

Retail
Was digital und mobil im Einzelhandel heute möglich ist, beeinflusst nicht nur Konsumenten, auch Händler können ihre Kunden und deren Wünsche ganz anders verstehen und bedienen. Hier sind Ideen für das umtriebige Retail-Business gesucht.
Mentor: Holger Oehrlich, Kaufland

Social Responsibility
Wie lässt sich soziale Verantwortung digital/mobil unterstützen? Hier werden Ideen gesucht, die die Balance zwischen Wirtschaft, Umwelt und anderen Ökosystemen finden
Mentorin: Kathrin Vogelbacher, mehrwert gGmbH

Culture
Kultur kann Freiheit, Begegnung und Inspiration sein. Das Abenteuer (Stadt-)Kultur braucht innovative und digitale Ideen, um das nächste Level zu erreichen.
Mentorin: Sabrina Volkmann, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Innovation AR / VR
Virtual- und Augmented Reality-Lösungen sind in aller Munde. Wie VR oder AR visionär eingesetzt werden kann, muss durch mobile Konzeptideen der Bewerber erst herausgefunden werden.
Mentor: Maximilian Schmierer, b.ReX GmbH

Quelle: MFG BW

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News
news-262 Mon, 07 Jan 2019 15:55:16 +0100 Intralogistik-Netzwerk BW: Digitalisierung der Intralogistik https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/intralogistik-netzwerk-bw-digitalisierung-der-intralogistik/ Das Intralogistik-Netzwerk BW unterstützt eine aktuelle Umfrage der Hochschule Esslingen zum Thema Digitalisierung. Sie will digitale Trends und die Verbreitung digitaler Technologien erfassen, den Gründen für die Hindernisse bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten auf die Spur kommen und Erfolgsfaktoren für Intralogistikprojekte identifizieren. Anschließend sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die Umfrage besteht nur aus fünf Fragen und kann in rund zehn Minuten beantworten werden. Wichtig ist vor allem die Beantwortung der ersten (offene) Frage „Der Erfolg der Digitalisierung der Intralogistik wird vor allem davon abhängen, ob…”.

Die weiteren vier Fragen drehen sich um aktuelle Trends in der Intralogistik sowie Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Zu den Trends und Erfolgsfaktoren gibt es jeweils eine Auswahlliste. Dabei sollen nur die Trends bzw. Erfolgsfaktoren angekreuzt werden, die für relevant gehalten werden. Falls aus der Sicht der Teilnehmenden in der Vorschlagsliste wichtige Aspekte fehlen sollten, können diese unten in den Freitextfeldern ergänzt werden.

Es besteht die Möglichkeit, sich an der Umfrage anonym zu beteiligen. Wer deren Ergebnisse haben möchte, kann seine Mailadresse auf der ersten Seite der Online-Umfrage angeben. Den Link zur Umfrage finden Interessierte auf der Webseite des Clusters.

Die Umfrage wird unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hannes Winkler, Logistik und Mobilität, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Esslingen durchgeführt. Die I.N.Fachbeiräte ‚Wirtschaft‘ und ‚Wissenschaft‘ haben die Erstellung der Umfrage konzeptionell unterstützt und würden sich freuen, wenn auf die Umfrage durch weitere kompetente Intralogistikerinnen und Intralogistiker aufmerksam gemacht wird.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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News
news-261 Fri, 04 Jan 2019 11:44:00 +0100 Lothar-Späth-Award 2018 prämiert drei Leuchtturmprojekte https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/lothar-spaeth-award-2018-praemiert-drei-leuchtturmprojekte/ "Man kann, was man will“. Im Gedenken an das schnörkellose Credo des ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, an seine Weitsicht und sein Engagement, wurde am 8. Dezember 2018 in Stuttgart der Lothar-Späth-Award verliehen. Der 2018 erstmals ausgeschriebene Preis ging an drei kooperative Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft:

1. PREIS
DEZENTRALE CHEMISCHE REAKTORTECHNOLOGIE IM CONTAINERFORMAT

INERATEC schrumpfte das chemische Verfahren zur Herstellung von CO2-neutralen Kohlenwasserstoffen (z. B. Kerosin, Benzin, Diesel oder Wachse) auf ein flexibles Containerformat.

2. PREIS
NANO AR – BIOMIMETISCHE NANOSTRUKTUREN FÜR HOCHLEISTUNGSOPTIKEN

NANO AR nimmt sich die Augen nachtaktiver Insekten zum Vorbild, um nicht reflektierende Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken zu erzeugen.

3. PREIS
HOCHENERGETISCHER ULTRAKURZPULSLASER DER NÄCHSTEN GENERATION 

Die Active Fiber Systems GmbH aus Jena wurde für die Entwicklung der nächsten Generation von Ultrakurzpulslasern ausgezeichnet.

Vor knapp 300 geladenen Gästen konnten die Preisträger aus Baden-Württemberg und Thüringen die Auszeichnungen mit einem Preisgeld von insgesamt 40.000 Euro für besonders zukunftsorientierte Projekte entgegennehmen.

Weitere Informationen zum Lothar Späth Award finden Sie hier.

 

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News Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends
news-260 Tue, 18 Dec 2018 17:14:27 +0100 Künstliche Intelligenz – ein Stimmungsbild https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kuenstliche-intelligenz-ein-stimmungsbild/ Von Robotern über autonom fahrende Autos bis hin zu Datenauswertungssystemen: Unter dem Oberbegriff Künstliche Intelligenz sammeln sich viele Themen. Doch welche davon werden als wirklich relevant für die Wirtschaft und das eigene Unternehmen erachtet? Das DIZ | Digitales Innovationszentrum hat 100 Akteure aus verschiedenen Branchen der Wirtschaft in Baden-Württemberg nach ihrer Meinung befragt. Was wird eigentlich unter Künstlicher Intelligenz verstanden? Den Oberbegriff Künstliche Intelligenz (KI) verbinden die vom DIZ befragten Unternehmer und Fachkräfte unter anderem mit „Selbstlernenden Maschinen“, „autonom entscheidenden Systemen“ sowie „strukturiert maschineller Datenauswertung zur autonomen Entscheidungsfindung“.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmenden neigt im Bezug auf Künstliche Intelligenz zu ethischen Bedenken, 10 Prozent der Befragten haben sogar „sehr große“ Bedenken. Dennoch werden von den Befragten auch die Chancen erkannt, die KI bieten kann. Nahezu alle Befragten (91 Prozent) gehen davon aus, dass Prozesse in ihrem Unternehmen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden können.  

KI im Unternehmen: Hürden und Anwendungsfelder

Interessante Anwendungsfelder von KI sehen die Befragten in vielen Bereichen, wie der Datenanalyse und Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen, in Bereichen wie Text- und Bildanalyse, Spracherkennung und -ausgabe sowie Autonomes Fahren und der Berechnung von Prognosen.

Aktuell setzen 12 Prozent der Befragten KI im Unternehmen ein, 38 Prozent haben Maßnahmen in Planung. Als größte Hürde bei der Einführung von KI im Unternehmen wird die Qualifikation der Mitarbeiter angesehen, ebenso wie eine fehlende Potenzialanalyse und fehlende externe Experten. Nur wenige Befragte (6 Prozent) sehen eine Hürde in der Skepsis ihrer Geschäftsführung.

Was Baden-Württembergs Ranking im Bereich der Künstlichen Intelligenz betrifft, so sind sich die Befragten uneins: 42 Prozent sehen ihr Bundesland als wettbewerbsfähig im nationalen Vergleich; 40 Prozent sehen noch Nachholbedarf.

„Baden-Württemberg wird in der Wirtschaft und Politik als ein wichtiger KI-Standort angesehen“, so David Hermanns, Geschäftsführer des DIZ | Digitales Innovationszentrum, welches das Stimmungsbild initiiert hatte, „und mit herausragenden Unterstützungsangeboten, wie dem de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz, dem Cyber Valley und weiteren Projekten hat Baden-Württemberg die Chance, die großen Potenziale in diesem Bereich zu heben. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit von Forschung, Startups, KMU und großen Unternehmen erforderlich“.

Über die Umfrage: 
Die 100 Teilnehmenden der vom DIZ | Digitales Innovationszentrum durchgeführten Umfrage stammen aus verschiedenen Branchen in Baden-Württemberg, von der Informations- und Kommunikationstechnologie über die Automobilwirtschaft bis hin zur Chemie- und Pharmabranche, wobei die meisten Antworten aus dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie kamen. An der Umfrage nahmen nahezu gleich viele Geschäftsführer, Führungskräfte und Mitarbeiter teil. Die Umfrage wurde zwischen Juli und Oktober 2018 durchgeführt.  

Quelle: CyberForum

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news-257 Fri, 14 Dec 2018 10:10:25 +0100 VDC erstellt Whitepaper zum Thema „ Haptische Technologien“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/vdc-erstellt-whitepaper-zum-thema-haptische-technologien/ Das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach hat den Stand der Technik sowie die Marktsituation und Anwendungsgebiete haptischer Technologien erarbeitet und in einem Whitepaper zusammengestellt. Die Haptik ist die Lehre der Haut- und Haltungssinne. Haptik-Systeme in der Virtual Reality (VR) verfolgen das Ziel, den Menschen auch haptisch in die VR zu integrieren, um möglichst multi-modal zu sein. Somit sollen viele Sinneskanäle angesprochen werden, um das Erleben so realistisch wie möglich werden zu lassen. Zu den Aufgaben haptischer Technologien in der virtuellen Realität gehören zum einen die Ausgabe der Kräfte aus der virtuellen Welt (haptisches Rendering) und zum anderen die Annahme und Übertragung von Benutzereingaben durch die taktilen oder kinästhetischen Eingabegeräte. Demzufolge tauscht die haptische Modalität Informationen und Energie in zwei Richtungen aus - vom Benutzer und auf den Benutzer. Dazu sind verschiedene technische Komponenten erforderlich: das Tracking, die Verarbeitung der Tracking-Daten, die Kollisionsantwort und die haptische Ausgabe.

Das erstellte Whitepaper gibt einen Überblick zu Haptik-Systemen, Anwendungsmöglichkeiten und der derzeitigen Marktsituation

Im Rahmen des VDC-Whitepapers werden verschiedene Haptik-Konzepte und deren Anwendungsreifegrade beschrieben. Es werden sowohl Ein- als auch Ausgabesysteme betrachtet. Gegliedert werden diese anhand der Basis, welche die auftretenden Kräfte und Momente aufnehmen kann. Haptik-Systeme finden in verschiedensten Bereichen Anwendung. Dazu gehören beispielsweise die Mensch-Computer-Interaktion, Virtual Prototyping und das Training haptischer Fertigkeiten. Der Markt für haptische Endgeräte zum Einsatz in Virtual-Reality-Umgebungen ist seit wenigen Jahren geprägt von einem starkem Wettbewerb und einer hohen Entwicklungsdynamik. Wie im gesamten VR/ AR-Umfeld sind zurzeit verstärkte Gründungsaktivitäten zu sehen. Ein am Markt erfolgreiches Produkt muss sich in dem Spannungsfeld zwischen gesteigerter Immersion und User Experience, erzielbarer belastbarer Aussage und Aufwand der Nutzung behaupten.

Das VDC-Whitepaper wurde gemeinsam mit dem schwedischen Partnernetzwerk Visual Sweden im Rahmen des vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekts „Baltic Virtual“ erstellt. Das Projekt, welches dem Programm BSR Innovation Express zugeordnet wird, soll die Kooperation und den Austausch mit dem BSR-Raum, im Bereich des Virtual Engineering etablieren und somit die Internationalisierung von KMUs fördern. Neben gemeinsamen Markt- und Technologieerkundungsreisen und Deutsch-Schwedischen Matchmaking-Aktivitäten findet ein fachlicher Austausch u.a. in Form von Kooperationsstudien zu gemeinsamen Kompetenzfeldern statt.

Quelle: VDC Fellbach

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news-254 Tue, 11 Dec 2018 09:40:09 +0100 Mikrochips in der Medizin: Der Freund in meinem Körper https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/mikrochips-in-der-medizin-der-freund-in-meinem-koerper/ Im Kampf gegen chronische Krankheiten sollen künftig in den menschlichen Körper eingebaute Mikrochips entscheidend helfen. Daran arbeiten Forscher bei Hahn-Schickard, eine namhafte Forschungsgesellschaft aus Baden-Württemberg. Ursache vieler chronischer Leiden sind Nervenerkrankungen oder Stoffwechselstörungen. Zu den Stoffwechselerkrankungen gehört auch die im Volksmund als Zuckerkrankheit bezeichnete Diabetes Typ II, bei dem unterbrochene oder fehlgesteuerte physiologische Regelkreise Ursache der Erkrankung sind.

Mit den jetzt von Hahn-Schickard zusammen mit weiteren Partnern entwickelten Mikrochips können Mediziner gezielter als mit Medikamenten in physiologische Abläufe steuernd eingreifen, um z.B. Diabetes zu behandeln. Das funktioniert, indem ein Chip lokal hoch definierte elektrische Stimulationspulse abgibt und damit Zellmechanismen im Körper anstößt. Konkret kann damit z.B. die Insulinproduktion erhöht werden. Bei zu hohen Blutzuckerwerten werden durch diese elektrische Anregung sogenannten Beta-zellen angeregt, damit die Insulinproduktion im Körper steigt. Es werden also die verbleibenden intakten Zellen verstärkt angeregt, was den Ausgleich von Defiziten wie Diabetis II ermöglicht.

Prinzipiell ist der Einbau der Mikrochips an vielen verschiedenen Stellen im Körper denkbar. Im konkreten Projekt zur Bekämpfung von Diabetes II hatten die Forscher speziell die Bauchspeicheldrüse und damit Implantate in der Nähe dieses Organs im Blick.

Aber auch die Implantation der Mikrochips in der Nähe der Wirbelsäule, im Gehirn oder im bzw. auf der Großhirnrinde sind nach Einschätzung von Hahn-Schickard durchaus realistische Ziele, um bestimmte Krankheiten zu bekämpfen. Denn nicht nur für Stoffwechselstörungen wie Diabetes, sondern auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen sollen die Mikrochips künftig helfen. Die Forscher haben Therapien u.a. für Epilepsie, Parkinson und chronischen Schmerzen als Ziel.

Wichtig für die Funktionsweise des Chips ist unabhängig vom Krankheitsbild der Nachschub an Strom für die elektrischen Helfer im Körper: Dafür sorgt ein zweiter Mikrochip, der die drahtlose Energieversorgung des Implantatsystems garantiert und zudem die drahtlose Datenübertragung an einem Tablet-Computer ermöglicht. Diese Daten können dann von einem Mediziner ausgewertet werden. Der Strom kann sowohl von außerhalb des Körpers als auch von innen mittels Akku zur Verfügung gestellt werden. Üblicherweise wird der Akku über eine Schnittstelle nach Bedarf geladen. Informationen über den Zustand des Implantats können ebenfalls über diese Schnittstelle laufen.

Für diese Lösungen in der Medizintechnik nutzt Hahn-Schickard sein Wissen bei anwendungsspezifischen, integrierten Schaltungen (ASICs). Hahn-Schickard ist unter anderem spezialisiert auf gemischt analoge-digitale Schaltungen und fokussiert sich hier besonders auf die Mikrosystemtechnik. Die Medizintechnik ist dabei eines von mehreren Anwendungsfeldern.

Quelle: microTEC Südwest

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news-253 Tue, 11 Dec 2018 09:34:25 +0100 cyberLAGO: Das digitale Geschäftsmodell - „Eine so große Chance gab es für den Mittelstand seit 20 Jahren nicht mehr.” https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberlago-das-digitale-geschaeftsmodell-eine-so-grosse-chance-gab-es-fuer-den-mittelstand-seit-20-j/ Die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodells kann nur erfolgreich sein, wenn mehrere Faktoren zusammenspielen. Welche Aspekte beachtet werden müssen, wie digitale Geschäftsmodelle überhaupt entstehen und welche Herausforderungen sich auf dem Weg zu einer digitalen Organisation ergeben können, erfuhren rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 28. November 2018 im ZF Forum bei „Wie entwickle ich (m)ein digitales Geschäftsmodell?”. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Digitalisierung als Chance”, die von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB) und dem digitalen Kompetenznetzwerk cyberLAGO initiiert wurde und nun zum zweiten Mal in Friedrichshafen stattfand. „Digitalisierung ist ein Thema, mit dem sich momentan jedes Unternehmen auseinandersetzt. Aber vielen fehlt es an Erfahrung oder dem nötigen Know-how. Deshalb wollen die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und das digitale Kompetenznetzwerk cyberLAGO mit der Veranstaltungsreihe ‚Digitalisierung als Chance‘ die Unternehmen aus der Region bei der digitalen Transformation begleiten und unterstützen”, so Marian Duram, Geschäftsstellenleiter Überlingen der WFB. Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO, ergänzt: „Natürlich wissen wir, dass Digitalisierung für jedes Unternehmen etwas anderes bedeutet, dass es für die digitale Transformation nicht den einen richtigen Weg gibt. Daher wollen wir den Unternehmen sinnvolle Tools an die Hand geben und ihnen praxisnah veranschaulichen, wie man diese nutzen kann, wohin es führen kann. Und sie natürlich mit Experten aus der Bodenseeregion vernetzen.”

Digitalisierung braucht Motivation und Zeit

Damit ein Unternehmen digital wird, braucht es vor allem Motivation und Bereitschaft aller Beteiligten. „Denn bei der Digitalisierung handelt es sich im Kern um einen gesellschaftlichen Wandel”, so Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes, Leiter des Instituts für Strategische Innovation und Technologiemanagement an der HTWG Konstanz. Es sei deshalb fundamental, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche auf die veränderte Gesellschaft reagieren. Doch über welche Veränderungen sprechen wir? „Es hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Die individuelle Kundenbedienung ist das, worauf es beim jetzigen Geschäftsmodell ankommt und die über den langfristigen Erfolg entscheidet.” Denn die Kunden haben sich verändert und legen zunehmend Wert auf die individuelle Bedienung. An dieser Stelle können digitale Geschäftsmodelle ansetzen und mithilfe von z. B. Datenanalysen individuelle Kundenwünsche erfüllen.

Damit digitale Geschäftsmodelle im Unternehmen aber überhaupt erst entstehen können, sei die Parallelität von zwei Dingen notwendig: „Auf der einen Seite steht nach wie vor das Kerngeschäft; auf der anderen Seite muss es Freiräume geben, wo Ideen für weitere, auch digitale Geschäftsmodelle, entwickelt werden, die nicht zwangsläufig etwas mit dem Kerngeschäft zu tun haben.” Dies könne etwa dann gut funktionieren, wenn Unternehmen mit Start-ups zusammenarbeiten und dadurch „beidhändige Organisationen” geschaffen werden. Denn Transformation und Innovation finde im Zusammenspiel dieser beiden Organisationen statt. „Trotzdem muss man sich immer bewusst sein: Transformation funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit und einen langen Atem.”

Das bestätigte auch Benjamin Köb, Leiter für digitale Produkte und Services bei der Winterhalter Gastronom GmbH, als er zwei digitale Geschäftsmodelle des Spülmaschinenherstellers präsentiert. „Pay per wash” und „connected wash” seien Schritt für Schritt entstanden und noch immer in der Optimierungsphase. „Trotzdem ist es wichtig anzufangen, auch wenn man anfangs noch nicht weiß, wohin die Reise geht.” Benjamin Koeb berichtete von ersten Erfolgen, aber auch von Herausforderungen und Problemen, die sich erst mit der Zeit herauskristallisierten. Um diesen begegnen zu können sei es wichtig, dass die Managementebene hinter der Idee stehe und dass trotz allem weitergemacht werde. „Uns war es zunächst wichtig, internes Know-how aufzubauen. Das hat uns weitergebracht. Und wir haben früh erkannt, dass sich mit Daten, die wir bei „pay per wash” und „connected wash” gewinnen, viele weitere Möglichkeiten ergeben, mit denen wir vorher nicht gerechnet hatten.”

Den Menschen im Blick haben

Einer der wichtigsten Faktoren sei immer der Mensch. „Der Mensch muss im Blick sein, die interne Kommunikation spielt deshalb eine wesentliche Rolle für den Erfolg des Wandels”, so Benjamin Köb. Das war auch für die ZF Friedrichshafen AG einer der wichtigsten Faktoren: die Mitarbeiter auf dem Weg zu einer digitalen Organisation mitzunehmen. Frederik Lechner, Director Digital Strategy and Business Engagement bei ZF, erklärte, dass es entscheidend sei, das digitale Mindset im Unternehmen zu implementieren, und veranschaulichte den digitalen Wandel der ZF AG. Beispielsweise wurde mit der Internal Pitch Night eine Plattform für Mitarbeiter geschaffen, um Ideen vorzustellen und diese bestenfalls umzusetzen. In der Digital Academy werden neue Kommunikationswege erklärt, welche die interne Kommunikation erleichtern. „Es ist wichtig, die Leute abzuholen und ihnen zu erklären, was gerade passiert und welche Auswirkungen das für sie hat.”

Konrad Krafft, Geschäftsführer der doubleSlash Net-Business GmbH, stellte ebenfalls den Menschen in den Mittelpunkt und veranschaulichte u. a. Methoden, mit denen sich digitale Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Die Digitalisierung verändere Geschäftsmodelle, der Service stehe jetzt im Vordergrund. Es gehe immer darum, Mehrwerte und Nutzen für den Kunden zu generieren. Dabei sei es wichtig, Annahmen laufend zu validieren. „Das Thema Kundenwunsch und Kundenbedürfnis ist hierbei zentral. Was will der Kunde und wie können wir als Unternehmen darauf reagieren? Damit das Geschäftsmodell am Ende funktioniert, braucht es dann das motivierte Team und eine Unternehmensstruktur, die nicht hierarchisch aufgebaut ist.”

Zum Abschluss machte Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes noch einmal Mut, den Schritt in die Digitalisierung zu wagen: „Wir haben heute eine Zeit, in der für Mittelständer so große Chancen bestehen, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Springen Sie deshalb mit Mut nach vorne und gehen Sie das Thema digitale Transformation an.”

Quelle: cyberLAGO

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news-252 Fri, 07 Dec 2018 16:01:29 +0100 Geoinformation: Rohstoff der Digitalen Gesellschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/geoinformation-rohstoff-der-digitalen-gesellschaft/ Bereits zum 10. Mal gab der Fachaustausch Geoinformation einen Überblick über aktuelle Trends und Innovationen. Geoinformation sind unverzichtbarer Rohstoff einer digitalisierten Informations- und Wissensgesellschaft. Geoinformationen, d.h. digitale Daten und Informationen mit Ortsbezug, sind in fast allen Lebens- Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen zunehmend von Bedeutung. Routenplanung und Mobilitätsanwendungen, Energieversorgung und Infrastrukturplanung, Umweltplanung und Nachhaltigkeit, Regionalentwicklung, Daseinsvorsorge und Bürgerbeteiligung – es gibt kaum einen Bereich, der heute ohne Geoinformationstechnologie auskommt. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Branche boomt. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein Zentrum der Geoinformationstechnologie mit internationaler Strahlkraft. Die regionalen Aktivitäten bündelt das u.a. von der Klaus-Tschira-Stiftung geför-derte Netzwerk Geoinformation der Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (GeoNet.MRN), in dem sich ca. 30 Mitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, darunter z.B. Institut der Universitäten Heidelberg und Mannheim, die Stadt Mannheim, der Landkreis Rhein-Neckar und zahlreiche Unternehmen der Region zusammengeschlossen haben.

Der Fachaustausch Geoinformation ist die jährliche Netzwerkkonferenz des Vereins, die am 29.11. zum 10. Mal in der Print Media Academy Heidelberg stattfand. Dieses Jahr stand der Fachaustausch unter dem Motto "Geoinformation: Rohstoff der Digitalen Gesellschaft". In fünf Fachforen diskutierten rund 150 Experten und Interessierte über die Themen Smart City, den Digitalen Erlebnisraum, Navigation, Building Information Modeling (BIM), Planen & Bauen sowie den Nutzen von Geoinformation für Umwelt und Nachhaltigkeit.

"Geoinformation besitzt nicht den Stellenwert in unserer Gesellschaft, der ihr gebührt! Es ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen als Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, die Bedeutung von Geoinformation, nicht nur für unsere Arbeit in der Regionalplanung und Regionalentwicklung, sondern auch den gesamtgesellschaftlichen Nutzen hervorzuheben!" Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, bei der Eröffnung des 10. Fachaustausch Geoinformation

Einige Highlights:

Smart City
In der Smart City Session ging es um Geoinformation für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die intelligente Vernetzung der Region. Moderiert wurde die Session von Ulrich Ahle, Geschäftsführer der FIWARE Foundation, Berlin. Beiträge u.a. der Digitalagentur Heidelberg, des Verbandes Region Rhein-Neckar, der MVV Netze und des NEC Lab Europe gaben einen Überblick über regionale Aktivitäten.

Digitaler Erlebnisraum
Hier wurden die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur geförderten Machbarkeitsstudie vorgestellt. Als Ergebnis der Studie soll eine offene Point-of-Interest-Datenbank und ein regionaler Veranstaltungskalender auf den Weg gebracht werden.

Navigation & BIM im Tiefbau
In dieser Session wurden Technologie-Highlights der Satelliten-Navigation vorgestellt. Unter anderem gab es ein Beitrag der Firma iXpoint Informationssysteme GmbH zur hochpräzisen Fußgängernavigation. Die Ettlinger Firma wurde am Vortag zum Landessieger des European Satellite Navigation Competition (ESNC) 2018 gekürt. Ihre App navigiert Fußgänger sicher an Hindernissen vorbei. Im zweiten Teil der Session ging es um digitales Bauen, 3D-Geoinformation und BIM im Tiefbau.

Planen und Bauen
Die Session Planen und Bauen hatte das Ziel die vom IT-Planungsrat der Bundesregierung vorgegebenen neuen Standard XPlanung vorzustellen und dessen Einführung voranzutreiben. Der Landkreis Rhein-Neckar führt hierzu mit mehreren Pilotkommunen das Projekt "Planen & Bauen 4.0" durch. Erste Ergebnisse wurden vorgestellt.

Umwelt und Nachhaltigkeit
Geomedien, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, kom-munale Projekte gesundheitsorientiertes Routing sind nur einige Stichworte, die die Inhalte dieser Session beschreiben. Im letzten Teil der Session wurde eine Initiative des GeoNet.MRN vorgestellt, die zum Ziel hat, ein verdichtetes regionales meteorologisches Messnetz in der Region aufzubauen.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-249 Mon, 03 Dec 2018 09:40:46 +0100 3D-Usability als Wettbewerbsfaktor: Projekt 3D-GUIde endet erfolgreich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/3d-usability-als-wettbewerbsfaktor-projekt-3d-guide-endet-erfolgreich/ Am 22. November 2018 fand in den Design Offices in Stuttgart das Abschluss-Symposium des Projekts 3D-GUIde statt. Top-Referenten ergänzten die Vorstellung der Projektergebnisse mit spannenden Keynotes. Knapp 80 Personen zählte die Anmeldeliste zum Abschluss-Symposium des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekts 3D-GUIde. Das Projekt diente dazu, Methoden zur Entwicklung intuitiverer 3D-Software zu erarbeiten, um auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit deutscher 3D-Software-Entwickler zu stärken.

So eröffnete BMWi-Ministerialrat Dr. Frank Fischer die Reihe der Redner mit einem Grußwort, in welchem er zu den guten Projektergebnissen gratulierte und darauf verwies, dass diese auch langfristig durch das 2018 neu gegründete "Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Usability" zur Verfügung gestellt werden. Frank Steinicke, Professor für Mensch-Computer-Interaktion am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, zeigte in seiner Keynote "Visionen und Dystopien für die 3D-Interaktion", welch weiten Weg die Suche nach der perfekten 3D-Interaktion in den vergangenen Jahrzehnten zurücklegen musste und was er von der Zukunft erwartet. Marc Herling und Marco Lang von der Tacton GmbH aus Karlsruhe diskutierten im Vortrag "Intuitive 3D-Interaktionen" die aktuellen Herausforderungen eines Herstellers von 3D-Software, welche durch den Kunden - natürlich - schnell und fehlerfrei bedient werden soll.

Es folgte die Vorstellung der Ergebnisse des Projekts 3D-GUIde: dazu zählen eine Sammlung und Analyse von wiederkehrenden Handlungsabfolgen mit 3D-Software, Konzepte für positive Erlebnisse beim Umgang mit 3D-Interfaces und Richtlinien für die Gestaltung intuitiver 3D-Interaktionen ("3D-Patterns"). Hier zeigten insbesondere die beiden Industriepartner ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH und RE'FLEKT GmbH, wie die 3D-GUIde-Ergebnisse bereits praktisch in ihren jeweiligen Unternehmen eingesetzt werden konnten.

Das Projekt 3D-GUIde wurde von 2015 bis 2018 durch ein Konsortium aus Wissenschaft (Institut für Mensch-Computer-Medien der Universität Würzburg, Information Experience and Design Research Group der Hochschule der Medien), Industrie (ISG, RE'FLEKT) und einem Verband (Virtual Dimension Center) durchgeführt. Ein industrieller Fachbeirat begleitete das Projekt zudem über die gesamte Laufzeit.

Den Abschluss der Tagung bildeten wiederum zwei Vorträge: Juniorprofessorin Carolin Wienrich vom Fachbereich Mensch-Technik-Systeme der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erläuterte in der Keynote "Virtuell kann mehr als Realität - die nächsten 10 Jahre VR" ihre Sicht auf die weitere Entwicklung der Virtuellen Realität (VR). VR war dann auch zentral im Vortrag "Virtual but Natural", gehalten durch Simon Walk von der Solid White GmbH aus Stuttgart. Er sah gänzlich neue Geschäftsmodelle und kooperative Virtuelle Umgebungen voraus - wenn es gelingt, 3D-Software einfach und intuitiv bedienbar zu gestalten.

Die Ergebnisse des Projekts 3D-GUIde sind über die Webseite www.3d-guide.net frei zugänglich.

Projekthintergrund
Das Projekt 3D-GUIde ist Teil der Förderinitiative "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand", die im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Quelle: VDC Fellbach

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news-248 Fri, 30 Nov 2018 09:31:27 +0100 Virtuelle Innovationen und durchdachte Spielstrategien https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/virtuelle-innovationen-und-durchdachte-spielstrategien/ Neue Runde im Digital Content Funding: Die MFG Baden-Württemberg fördert sechs interaktive Projekte im Bereich Games und VR mit insgesamt 362.000 Euro. Ist es möglich, in die Geheimnisse der Höhlenwelt des Blautopfs auf der Schwäbischen Alb einzutauchen? Können Israelis und Palästinenser gegenseitig in die Gedankenwelt der anderen blicken, um sich besser zu verstehen? Die neuen im Digital Content Funding (DCF) geförderten Projekte ermöglichen dies zumindest immersiv - mit Virtual Reality (VR).

Im DCF fördert die MFG Baden-Württemberg Games, Apps und interaktive Anwendungen sowie Applikationen aus dem Bereich Virtual und Augmented Reality. In der aktuellen Förderrunde werden nun sechs Projekte mit insgesamt 362.000 Euro unterstützt: drei Projekte im Bereich Games sowie drei VR-Projekte im Rahmen der VR-Offensive des Landes. Die Entscheidungen traf die DCF-Jury Ende Oktober 2018. Jurymitglieder sind Franka Futterlieb, Geschäftsführung Urbn Pockets und Professorin für Kommunikationsmanagement, Kathrin Rauscher, Geschäftsführung exgenio, MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen, Heiko Gogolin, stellvertretender CEO bei Rocket Beans Entertainment, und SWR-Abteilungsleiter Dr. Manfred Hattendorf.

Die Jury entscheidet zweimal im Jahr über Anträge für höhere Fördersummen bis maximal 200.000 Euro. Die nächste Einreichfrist endet am 28. Februar 2019. Für Fördersummen bis maximal 20.000 Euro können laufend Anträge eingereicht werden, die Auswahl trifft der MFG-Geschäftsführer.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert das Förderprogramm seit 2011 und stellt dieses Jahr mit der Offensive VirtualReality@BW im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes Digital@BW zusätzliche Mittel für den Bereich VR/AR bereit. Damit stehen neben weiteren vom Land unterstützen VR-Fördertöpfen allein im DCF 2018 insgesamt 816.000 Euro zur Verfügung.

Einsatz für den Frieden

Im Förderbereich Games, Apps und interaktiver Content erhalten drei Projekte in der Prototypphase insgesamt 128.000 Euro. Die höchste Fördersumme geht mit 100.000 Euro an "Landlord" von Radiation Blue UG aus Ettenheim. Mit der ungewöhnlichen Kombination aus Strategiespiel und Verfolgerperspektive ist der Spieler nah am Geschehen. Der Akteur übernimmt die Rolle eines mittelalterlichen Abenteurers, der vom fahrenden Ritter zum mächtigen Landlord aufsteigt, mit Befehlsgewalt über eine Region. Indem er seine Siedlung und seine Gefolgschaft aufbaut, verbessern sich auch Ausrüstung, Ansehen und Kampfkraft des Ritters.

Für Peope2People der Stuttgarter East End Film GmbH wurden 20.000 Euro bewilligt. Ziel des VR-Projekts ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sich Israelis und Palästinenser (virtuell) begegnen können. Dabei wird es den beiden Gruppen ermöglicht, in das Leben, die Gedanken und Gefühle der jeweils anderen einzutauchen. Weitere 8.000 Euro erhält Jana Schell aus Ludwigsburg für "A wie Berg". Das Programm bringt Kinder in Kontakt mit Buchstaben als Formen, ohne dass Lesekompetenzen erforderlich sind. Mit der Kombination aus einem klassischen Bilderbuch und der digitalen Erweiterung in Form einer App führt das Programm Kinder visuell und spielerisch an das Lesen heran.

Eintauchen in die geheime Welt der Blautopfhöhle

Im Förderbereich VR/AR können drei weitere Projekte mit insgesamt rund 242.000 Euro gefördert werden, ebenfalls in der Prototypphase. Hier erhielt "Tagfern - Die Blautopfhöhle VR" von Kohelet 3 GmbH & Co. KG aus Stuttgart die höchste Fördersumme: 150.000 Euro. Das Blauhöhlensystem auf der Schwäbischen Alb ist eine uralte Welt voller Geheimnisse und Schönheiten. Bisher war die Höhlenwelt vom Blautopf für die Öffentlichkeit unzugänglich. Mit "Tagfern" soll die Wertschätzung des natürlichen und kulturellen Erbes der Höhle nun verbreitet werden. Das VR-Programm begleitet die Nutzer mit Wissenswertem zu Legenden und Geologie der Blautopfhöhle.

Die Jury bewilligte 71.527 Euro für das Didaktik-Tool "Awareness Machine" der Ludwisgburger Aha! Film GmbH, das in Form eines Virtual-Reality-Films Kompetenzen vermittelt. Im Prototyp-Film versetzen sich Probanden mithilfe von VR-Brille und Awareness-Machine-App in die Lage eines autonom fahrenden Autos und bringen menschliche moralische Urteilskompetenzen ein, über die die künstliche Intelligenz noch nicht verfügt. Auf Grundlage der analysierten Daten kann die Entscheidungsfähigkeit autonom fahrender Autos optimiert werden.

Außerdem 20.000 Euro an Ten Eyes Media Fraß, Rehbogen, Reimer GbR aus Weingarten für "Fortress Fight VR". In dem rundenbasiertes Mehrspieler-Artillery-Spiel hat jeder Spieler hat eine Burg, die er verteidigen und im Gegenzug die gegnerische Burg mit Hilfe von Kanonen erobern muss. Über einen globalen Mehrspielermodus können die Spieler online mithilfe einer VR-Brille gegeneinander spielen.

Quelle: MFG Baden-Württemberg

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news-247 Fri, 30 Nov 2018 09:25:15 +0100 Konsortium Crosscluster Industrie 4.0 startet Projekt Cyber Access Baden-Württemberg (CAB) https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/konsortium-crosscluster-industrie-40-startet-projekt-cyber-access-baden-wuerttemberg-cab/ Die Verbundpartner VDC Fellbach, bwcon und microTEC Südwest erproben im Rahmen des zweijährigen Projekts „Cyber Access Baden-Württemberg (CAB)“ ein neuartiges Transferkonzept im Bereich Digitalisierung. Hintergrund ist die Förderung „innovativer Formate zum Technologie- und Wissenstransfer im Themenfeld Digitalisierung der Wirtschaft“. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg geförderte. Bis Ende 2020 werden die Projektbeteiligten sich damit befassen, kollaborative Anwendungen der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität (Virtual, Augmented und Mixed Reality: VR, AR, MR) zu prüfen und Unternehmen dabei zu unterstützen, diese Technologien einzusetzen. Im Mittelpunkt von CAB steht das Ziel, Unternehmen in Baden-Württemberg für die Nutzung verteilter, virtueller Umgebungen zu sensibilisieren. Mögliche Hürden und Eintrittsbarrieren sollen durch konkrete Praxisbeispiele und verständliche Anleitungen abgebaut werden. Darüber hinaus vernetzt CAB Technologie-Experten und -Pioniere mit potentiellen Anwendern und stellt in dem so entstehenden Ökosystem die notwendige Infrastruktur für das erlebnisorientierte Erfahren von VR, AR und MR bereit.

Zielbranchen für die Anwender innerhalb des Projekts kommen unter anderem aus den Bereichen Handel, Handwerk, Luftfahrt, Medizin (-Technik) und Produktion.

Geplante Ergebnisse des Projekts werden sein:

  1. Technische Infrastruktur zum Test und zur Demonstration von VR-Kollaborationslösungen

  2. Interaktive Veranstaltungen für potentielle Anwender verteilter VR-Anwendungen in BW

  3. Erfahrungsberichte und Best-Practices Beispiele

  4. Übersicht von Anwendungsszenarien

  5. Leitfäden für eine Anwendung von VR/AR/MR-Kollaborationslösungen im Unternehmen 

Innerhalb von CAB werden verschiedene kollaborative, virtuelle Anwendungsszenarien erprobt, die für den Einsatz im Unternehmen infrage kommen:

  1. Verteilte Präsentation: Objekte und/oder Umgebungen werden virtuell präsentiert (zu Marketingzwecken, etc.)

  2. Training: 3D-Qualifizierung eines nicht anwesenden Teilnehmers

  3. Assistenzsysteme: Unterstützung eines Arbeitsprozesses (z.B. Reparatur, Montage)

Die Rahmenbedingungen für das Projekt sollen von Beginn an gemeinsam mit den potentiellen Nutzern der entstehenden Lösungen entwickelt werden. Daher laden Sie das VDC Fellbach, microTEC Südwest und die bwcon GmbH herzlich zum Workshop "Co-Creative Entwicklung von Anwendungsszenarien für verteilte, kollaborative VR, AR und MR mithilfe von Design Thinking" ein. Dieser wird am 30. Januar 2019 in den Räumlichkeiten des VDC stattfinden.

Nähere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Quelle: VDC Fellbach

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news-246 Tue, 27 Nov 2018 13:01:33 +0100 Erfolgreicher Auftakt: Erstes Photonik-Forum BW mit internationalem DeppTech4Good-Event https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/erfolgreicher-auftakt-erstes-photonik-forum-bw-mit-internationalem-depptech4good-event/ Am 7. November veranstaltete Photonics BW das erste Photonik-Forum BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Parallel dazu fand die Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good#Stuttgart“statt, mit der sich hervorragende Synergien ergaben. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum Informationsaustausch und Networking. In den vier verschiedenen Parallel-Sessions zu den Themen "ICT & Autonomous Systems", "Photonics for Automotive", "Smart Manufacturing" und "Smart Health" und in der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik informieren sowie Kontakte knüpfen. Zusätzlich bot ein Science Slammer unterhaltsame Einblicke in die Welt der Quantenphysik.

Die Pitches der 23 Start-ups aus ganz Europa waren neben Open Innovation Workshops und Business Speed Meetings ein weiteres Highlight der Kooperationsveranstaltung "DeepTech4Good". In den vier Themenbereichen "Industrie 4.0", "Smart Health & Well-being" sowie "Smart City" und "Smart Mobility" stellten die Start-ups ihre Ideen einem Board von Investoren vor. Am Abend wurden die acht Gewinner dieser Session dem Publikum präsentiert, welche sich nun auf ein persönliches Coaching und die offizielle Aufnahme in das Accelerator Programm freuen dürfen.

Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, eröffnete die Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, auf wichtige Handlungsfelder und neue Förderthemen hinzuweisen. In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, die große Bedeutung der Photonik-Branche für Baden-Württemberg und die wichtigen Beiträge, die Photonics BW dazu leistet.

Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, stellte die Arbeit von Photonics BW und das aktuelle Förderprojekt "Photonics Innovation Booster" vor, in dessen Rahmen das Photonik-Forum stattfand. Samantha Michaux, Projektmanagerin bei Steinbeis 2i GmbH, präsentierte das EU-Förderprojekt "DeepTech4Good" sowie die Ziele und Angebote der gleichnamigen Veranstaltung vor. Prof. Dr. Michael Totzeck, Vorstandsmitglied von Photonics BW, gab einen Einblick in die große Bedeutung der Optischen Technologien für sämtliche Bereiche unseres Alltags.

Das abschließende Get-together rundete die Veranstaltung ab und lockte auch Besucher von der VISION - Weltleitmesse für Bildverarbeitung - an, die zeitgleich auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand.

Teilnehmer und Politik bewerteten die Veranstaltung durchweg überaus positiv, was durch das Zitat von Staatssekretärin Katrin Schütz deutlich wird: "Sehr viele Firmen und Forschungseinrichtungen im Südwesten sind Technologieführer in ihren ganz speziellen Geschäftsfeldern. Dass die Photonik gerade in Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung besitzt, dazu leistet Photonics BW einen wichtigen Beitrag. Ein Beispiel ist das Photonik Forum Baden-Württemberg, das die Akteure zu einem intensiven Austausch zusammenzuführt."

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-245 Mon, 26 Nov 2018 12:01:38 +0100 Sicherheit im Digitalen Zeitalter: Digitalisierung läuft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/sicherheit-im-digitalen-zeitalter-digitalisierung-laeuft/ „Die Digitalisierung ist ein Langstreckenlauf – aber in rasendem Tempo. Gemeinsam und mit langem Atem gehen wir deshalb den digitalen Wandel im Land an. Allein eine Milliarde investieren wir als Landesregierung bis 2021 in digitale Projekte. Rückenwind bekommen wir dabei jetzt von unseren Digitalisierungsläufern!“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Freitag, 16. November, in Karlsruhe. Strobl startete damit in die letzte Etappe von „Digitalisierung: Läuft!“ – gemeinsam mit dem Ex-Vizeweltmeister im 100-Kilometer-Lauf Jürgen Mennel und Vertretern aus Forschung und Wirtschaft. Sie alle haben sich zum dritten Digitalisierungslauf zusammengetan. Thema: Sicherheit im Cyberspace. Laufen für die Digitalisierung im Land

Der Lauf führte vom Karlsruher Rheinhafen über das ZKM - Zentrum für Kunst und Medien in die Karlsruher Oststadt. Stationen waren dabei der Innovationscampus der Energie-Baden-Württemberg AG und die neu gestartete Cyberwehr des Landes am FZI Forschungszentrum Informatik.

"Jeden Tag gibt es tausende Cyberangriffe auf der ganzen Welt. Und deshalb wird das Thema Cybersicherheit ganz entscheidend bei der Frage sein, wie erfolgreich wir den digitalen Wandel gestalten", sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Nach einer aktuellen Studie von Bitkom waren in den beiden vergangenen Jahren bundesweit bereits sieben von zehn Industrieunternehmen von Sabotage, Datendiebstahl und Spionage betroffen.

"Cybersicherheit ist ein zentraler Standortfaktor geworden, gerade für die Weltmarktführer und hidden champions in Baden-Württemberg. Baden-Württemberg ist Innovationsregion Nummer 1. Hier sitzt viel Know-How, das geschützt werden muss. Gleichzeitig ist Baden-Württemberg das Land der kleinen und mittleren Unternehmen, der KMU - sie alleine stellen über 60 % der Arbeitsplätze. Und gerade sie sind für Cyberangriffe noch nicht richtig gewappnet", unterstrich der Digitalisierungsminister den Handlungsbedarf in diesem Bereich. Das Bundesamt für Verfassungsschutz schätzt die jährlichen Schäden für deutsche Unternehmen auf mindestens 43 Milliarden Euro. "Deshalb haben wir als Land die Cyberwehr an den Start gebracht - eine Feuerwehr, die den Brand bei kleinen und mittleren Unternehmen nach einem Cyberangriff löscht", so Minister Thomas Strobl.

Cyberwehr: Pilotbetrieb in Karlsruhe gestartet

"Seit August läuft die Cyberwehr im Pilotbetrieb für rund 800 IHK-Unternehmen in der Technologieregion Karlsruhe - und die ersten Erfahrungen sind vielversprechend. Deshalb gehen wir ab Dezember in die nächste Ausbaustufe. Das Angebot der Cyberwehr wird dann für weitere 10.000 Unternehmen der IHK-Region Karlsruhe geöffnet. Ab Januar 2019 soll dann der 24/7-Betrieb starten. Insgesamt waren die Notfallteams, bestehend aus erfahrenen Experten von regionalen IT-Security Dienstleistern, bereits in sechs Fällen erfolgreich im Einsatz. Es handelte sich dabei um vier Fälle mit Ransomware (sogenannte digitale Erpressungen), ein Datenhacker-Angriff und ein Fall von CEO-Fraud (digitaler Betrug)", so Minister Thomas Strobl.

Die Cyberwehr wurde vom FZI Forschungszentrum Informatik, dem Digitalen Innovationszentrum (DIZ), dem CyberForum e.V. und der Secorvo Security Consulting GmbH auf den Weg gebracht. Minister Thomas Strobl nutzte das Werkstattgespräch, um sich vor Ort bei David Hermanns, Geschäftsführer CyberForum, und Jan Wiesenberger, Vorstand FZI, über die Projektentwicklung zu informieren. Jan Wiesenberger erklärte: "Mit fortschreitender Digitalisierung ergeben sich auch immer neue Fragen beim Thema IT-Sicherheit. Unternehmen sind Cyberangriffen heute oft hilflos ausgeliefert und hier setzt die Cyberwehr an: Sie bietet Opfern von Cyberangriffen fundierte und zugleich praktische Ersthilfe. Das FZI als unabhängige Forschungseinrichtung bietet mit neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft schnelle Unterstützung."

"Wenn bei Cyberangriffen in der Region Karlsruhe die Bude brennt, dann kommt jetzt die Cyberwehr. Der Bedarf bei den kleinen und mittleren Unternehmen ist da, das zeigen die ersten Wochen im Pilotbetrieb. Allerdings ist der IT-Sicherheitsmarkt aktuell noch unübersichtlich und stark ausbaufähig. Deshalb fördern wir als Landesregierung neben der Cyberwehr gerade auch ganz gezielt Unternehmensgründungen im Bereich der ITSicherheit", unterstrich der Digitalisierungsminister.

Unterstützung für IT-Security Startups

Beim CyberForum in Karlsruhe ist im Frühjahr 2018 auch das Programm IT-Security Lab an den Start gegangen. Es gibt Startups das nötige Rüstzeug an die Hand, um sich im Bereich der IT-Sicherheit erfolgreich am Markt zu etablieren und sie im Bereich der IT-Sicherheit fit für die Zukunft zu machen. Pro Jahr sollen auf diese Weise rund zehn Gründungsvorhaben mit insgesamt rund 30 Gründerinnen und Gründern betreut werden.

Bereits am Vormittag hatte Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Innovationscampus der EnBW Energie Baden-Württemberg AG besucht und sich mit CEO Dr. Frank Mastiaux über die Themen Digitalisierung und Sicherheit ausgetauscht.

Der Digitalisierungslauf in Karlsruhe war der dritte und letzte Lauf. Der zweite Lauf ging Ende Oktober 2018 unter dem Motto "Medien im digitalen Zeitalter von Offenburg über die Europabrücke nach Straßburg. Der erste Lauf hatte Ende Juli 2018 unter dem Motto "Medizin im digitalen Zeitalter" von Stuttgart-Vaihingen über den Schönbuch nach Reutlingen geführt.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-244 Fri, 23 Nov 2018 10:56:12 +0100 cyberLAGO: Kompetenz-Netzwerk für Digitalwirtschaft und IT feiert 5-jähriges Jubliäum https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberlago-kompetenz-netzwerk-fuer-digitalwirtschaft-und-it-feiert-5-jaehriges-jubliaeum/ Warum die Vereinsgründung vor fünf Jahren so wichtig war, wie das Netzwerk sich seither entwickelt hat und welche zentrale Rolle die Mitglieder dabei spielen: All das war Thema bei der Jubiläumsfeier zum 5-jährigen Bestehen des cyberLAGO e.V. Zusammen mit Initiatoren, Gründern und Wegbereitern von cyberLAGO wurde sowohl auf die Anfänge zurückgeschaut als auch ein Blick auf den Status quo und in die Zukunft geworfen. Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO, wollte es ganz genau wissen und holte die Leute auf die Bühne, die bei der Gründung von cyberLAGO vor 5 Jahren nicht nur dabei, sondern wesentlich dazu beigetragen hatten. Friedhelm Schaal, Wirtschaftsförderer der Stadt Konstanz, und Andreas Owen, Vorstandsvorsitzender von cyberLAGO, berichteten über die Anfänge und die Idee, ein Netzwerk zu etablieren, welches die Region stärkt und ansässige Unternehmen unterstützt. „Als ich damals mein Unternehmen hier gründen und etablieren wollte, sagte mir jeder: ‚Es macht doch keinen Sinn, hier ein IT-Unternehmen zu gründen.‘ Das wollte ich nicht glauben und ändern und mit cyberLAGO einen Grund schaffen, in der Region zu bleiben. Dabei erhielt ich viel Zuspruch und Unterstützung von der Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz“, erzählte Andreas Owen. Was zu Beginn ein loses Treffen von IT-Interessierten war, wurde 2013 zum Verein und damit zum digitalen Kompetenznetzwerk. Doch warum war es so wichtig, einen Verein zu gründen? „Wir waren uns einig, dass wir für das lose Zusammentreffen von Interessierten eine Struktur, ein juristisches Gefäß benötigen, um über Mitglieder und Fördergelder weiter wachsen zu können“, erklärte Friedhelm Schaal. „Die Vereinsgründung war der erste Meilenstein für die Weiterentwicklung und Sichtbarkeit des Netzwerks.“

Ein Verein mit aktiven Mitgliedern

Ein Verein tauge allerdings nicht, wenn er keine Mitglieder habe, so Andreas Owen. Die Befürchtung, dass zu wenige Mitglieder zusammenkomme würden, wurde allerdings bei der Vereinsgründung am 21.10.2013 mit rund 30 Gründungsmitgliedern widerlegt. „Wir waren schon immer sehr stolz, viele Mitglieder zu haben, die sich einbringen und den Spirit von cyberLAGO weitertragen“, freut sich Andreas Owen. Prof. Dr. Jürgen Neuschwander, der sich ebenfalls seit fünf Jahren ehrenamtlich als Vorstand engagiert, bestätigte dies: „Das Besondere an cyberLAGO sind die aktiven Mitglieder, die sich mit ihren Ideen einbringen und so das Netzwerk vorantreiben. Da macht die Arbeit umso mehr Spaß.“ Dass die Mitgliederzahl in den letzten Jahren auf 83 angestiegen ist, unterstreicht nicht nur die stetige Weiterentwicklung und das Wachstum des Netzwerks, sondern trägt auch zu einer Sichtbarkeit der digitalen Kompetenzen in der Region bei. Dabei sind es etablierte Unternehmen, Hochschulen sowie öffentliche Institutionen und Start-ups, welche eine Vielfalt innerhalb des Netzwerks sicherstellen.

Welch unterschiedliche Kompetenzen in den Mitgliedsreihen zu finden sind, zeigte sich dann auch im Rahmen der One Minute Pitches. Zehn Mitglieder nutzten die Möglichkeit, um ihr Unternehmen und ihre Kompetenzen den rund 75 Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung vorzustellen und zu präsentieren – von Datenanalyse über Prozessoptimierung und intelligentes Datenmanagement bis hin zu IT-Sicherheit und Onlinemarketing.

Netzwerkarbeit: Kooperation und Zusammenarbeit

Wie schafft man es, ein Netzwerk zu etablieren, mit welchem sich die Mitglieder identifizieren? Guido Sondern, ehemaliger Geschäftsführer von cyberLAGO, erklärte: „Lerne die Leute und die Mitgliedsunternehmen kennen und finde heraus, welche Interessen und Bedürfnisse sie haben. Wenn du das weißt, kannst du innerhalb des Netzwerks Mehrwerte für sie schaffen. Das ist das Schöne an der Arbeit eines Netzwerkmanagers: die Wertschätzung der Menschen, für die man das Ganze tut. Diese positive Energie, die einem entgegengebracht wird, erlebt man selten in einem Job. Niemand findet schlecht, was du tust. Das ist eine schöne Bestätigung.“ Geschäftsführer Tobias Fauth zeigte einige Beispiele, wie Mitglieder von der Mitgliedschaft im Netzwerk bereits profitierten, und veranschaulichte, dass im vergangenen Jahr zahlreiche Kooperationen und gemeinsame Anknüpfungspunkte mit Partnern rund um den See entstanden sind, welche in der Zukunft weiter vorangetrieben und intensiviert werden.

Quelle: Clusterportal BW

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news-243 Fri, 23 Nov 2018 10:45:49 +0100 Fraunhofer IAO, VDC und Animationsinstitut kooperieren: Start des Projekts „Applikationszentren VR/AR” https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/fraunhofer-iao-vdc-und-animationsinstitut-kooperieren-start-des-projekts-applikationszentren-vra/ Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das Virtual Dimension Center (VDC) und das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg wollen mit dem Projekt „Applikationszentren VR/AR” gemeinsam Anwendungshindernisse für Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in der Wirtschaft beseitigen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Projekt als Bestandteil der Initiative Wirtschaft 4.0 im Zuge der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie. Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind heute weltweit in aller Munde. Das Land Baden-Württemberg ist bereits seit den 90er Jahren in der Bundesrepublik ein exzellenter Standort für die Virtuelle Realität. Dies gilt sowohl für die Forschungsszene (Fraunhofer, Uni Stuttgart) als auch für die Anwendung in der Industrie und für die Kompetenzzentren des Landes (VDC Fellbach und St. Georgen).

Dennoch ist die scheinbar kostengünstige neue Generation der VR in der Wirtschaft kein Selbstläufer: was im Spielebereich oder auch in der Filmproduktion derzeit durch entsprechend hohen Einsatz an Ressourcen durch die großen Akteure in der Wirtschaft umgesetzt wird, kann von der stark mittelständisch geprägten Wirtschaft in Baden-Württemberg nicht in gleicher Weise in der Produktentstehung, im Training oder für Service-Assistenzsysteme geleistet werden. Auch sind Geschäftsmodelle, Technologien und Vertriebsmodelle der neuen Hersteller von VR/AR-Systemen auf den Konsumentenmarkt im Unterhaltungssektor (Spiele, Filme) mit hohen Stückzahlen zugeschnitten. Die Anforderungen der Nutzer aus der Wirtschaft werden trotz des hohen Nutzenpotentials nur unzureichend berücksichtigt. Weitere Barrieren für die VR/AR-Anwendung in Unternehmen sind sowohl technischer als auch organisatorischer Art: wohl sind die neuen VR-Brillen zwar mit den Betriebssystemen und teilweise mit der vorhandenen Hardware kompatibel, jedoch häufig nicht mit den in den Unternehmen eingesetzten Softwareanwendungen.

Das Applikationszentren-Projekt hat sich vor diesem Hintergrund vielfältige Aufgaben gesetzt: es wird darum gehen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung und Anwen-dung neuer VR/AR-Technologien zu unterstützen. Die nationale und internationale Sichtbarkeit von Baden-Württemberg als „VR/AR-Land” soll befördert werden. Es gilt, die Interessen der Technologieanwender aus der Wirtschaft gegenüber den großen Herstellern durch Bildung einer kritischen Masse wirkungsvoll zu vertreten. Auch soll die VR/AR-Gründerszene untereinander mit etablierten Unternehmen und Anwenderunternehmen vernetzt und stimuliert werden.

Zu diesem Zweck sind im Rahmen der Projektarbeiten zahlreiche Maßnahmen geplant. Zu diesen zählen unter anderem Anwendungsleuchttürme VR/AR, ebenso VR/AR-Werkstätten am IAO und am VDC, ein VR/AR-Start-up-Forum, Match Making (auch im Sinne eines Anwender-Hersteller-Dialogs) sowie neuartige narrative Anwendungen, etwa für das VR/AR-basierte Training.

Interessenten am Projekt sind dazu eingeladen, Kontakt aufzunehmen. Ansprechpartner sind Dr. Matthias Bues vom Visual Technologies Lab des Fraunhofer IAO, Marianne Ludwig vom VDC und Prof. Volker Helzle vom Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Projekt mit der Bezeichnung „Applikationszentren Virtual und Augmented Reality” wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. In der Regierungspressekonferenz am 7. November 2017 gab die Landesregierung Maßnahmen und Budgets zur Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie bekannt. Das Projekt ist ein Bestandteil der Initiative Wirtschaft 4.0, welche aus eben dieser Digitalstrategie hervorging. Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre.

Quelle: Clusterplattform Deutschland

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news-242 Wed, 21 Nov 2018 10:24:52 +0100 Neues Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum vernetzt IT-Unternehmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neues-mittelstand-40-kompetenzzentrum-vernetzt-it-unternehmen/ In Karlsruhe eröffnet mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft eine neue Anlaufstelle für den IT-Mittelstand im Land. Der Stützpunkt Süd des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Auftrag des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. beim Wissenstransfer. Die Vernetzung der regionalen IT-Betriebe untereinander soll die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands erhalten und den Austausch untereinander sowie mit Experten verstärken. Praktische Impulse bieten Demonstrationszentren und Best-Practice-Beispiele.

Der IT-Mittelstand ist nicht nur wichtiger Innovationsmotor, sondern stellt auch einen Großteil der Arbeitsplätze in der Informationstechnik. Damit die einzelnen Unternehmen auch weiterhin nicht an Innovationskraft verlieren, ist eine übergreifende Vernetzung und ein damit verbundener Wissensaustausch unabdingbar. Hier setzt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft an: In Kooperation mit dem CyberForum informiert es einerseits kleine und mittlere Unternehmen der Branche, andererseits ist es Bindeglied zwischen den Betrieben und fördert deren Zusammenarbeit. Durch den Wissenstransfer kann zudem unternehmensübergreifend an IT-Lösungen gearbeitet werden und neue digitale Angebote geschaffen werden.

Weitere Informationen zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft unter: https://itwirtschaft.de/

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News BW Regionen Baden-Württemberg IT-Wirtschaft Zukunft der Arbeit
news-239 Fri, 16 Nov 2018 14:08:05 +0100 Smart City Expo World Congress https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/smart-city-expo-world-congress/ Zum achten Mal findet die Smart City Expo, weltweit führende Fachmesse für die Themen Energie und Nachhaltigkeit, Mobilität und Transport, Stadtplanung und Sicherheit, im Gran Via Exhibition Centre in Barcelona statt. Die Fachmesse hat in diesem Jahr unter dem Motto "Cities To Live In" u.a. die Themen urbane Mobilität und Digitale Transformation im Fokus. Auf der Messe und im Kongress präsentieren über 700 Städte und Regionen sowie 840 Unternehmen aus aller Welt „Smart City“-Ansätze und -Lösungen. Vom 13. bis zum 15. November 2018 werden rund 20.000 Besucher und Kongressteilnehmer in Barcelona erwartet. Die e-mobil BW ist mit dem Kommunen-Netzwerk "Mobilität vor Ort@BW elektrisch und digital" sowie dem Projekt "InKoMo 4.0 - Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft" auf dem Baden-Württemberg-Gemeinschaftsstand vertreten. Darüber hinaus präsentieren sich zahlreiche innovative Unternehmen und Institutionen aus Baden-Württemberg in Barcelona auf der Smart City Expo.

Den Gemeinschaftsstand organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) in diesem Jahr zusammen mit den Bundesländern Bayern und Berlin. Im Rahmen der German Night wurde der Messestand am 13. November offiziell vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, eröffnet. Die Diskussionen in den Foren drehen sich unter anderem um die Fragestellung, wie autonomes Fahren und Digitalisierung des Verkehrs zu lebenswerten Städten und Gemeinden beitragen können. Friedensnobelpreisträger Mohammad Yunus stellte zur Eröffnung seine Vision "A World of 3 Zeros" vor und erinnerte in seinem inspirierenden Vortrag an die Verantwortung der heutigen Generation, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen.

Quelle: e-mobil BW

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news-238 Thu, 15 Nov 2018 17:23:26 +0100 Erfolgreicher Scrum-Workshop mit OpenIT 2.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/erfolgreicher-scrum-workshop-mit-openit-20/ Das Projekt OpenIT 2.0 richtet sich speziell an Fachkräfte, die einen akademischen IT-Abschluss im Ausland erlangt haben und nun einen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt suchen. Mitte Oktober waren zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes zu Gast im CyberForum. In dem zweitägigen Workshop „Agiles Projektmanagement mit Scrum“, geleitet von Lisa Kohler von der parsQube GmbH, wurden ihnen wichtige Kenntnisse und Methoden des agilen Projektmanagements vermittelt. Das setzt vor allem auf Flexibilität und Anpassung und hat in den letzten Jahren gerade im Bereich der Softwareentwicklung an Bedeutung gewonnen. 

„In dieser Qualifizierungsmaßnahme  konnten wir zehn sehr motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Für uns ein wirklich gelungener Abschluss des Förderprojektes, welches zu Ende des Jahres ausläuft“, freut sich Dörte Schäfer, Projektleiterin von OpenIT 2.0 im CyberForum. Das Projekt OpenIT 2.0 hilft Fachkräften mit akademischem Abschluss aus dem Ausland, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Realisiert wird das durch individuelle, passgenaue Qualifizierungen als Brückenmaßnahmen. „Durch unsere Erfahrungen mit Fachkräften im IT-Bereich können wir die Kenntnisse der Kandidatinnen und Kandidaten gut einschätzen und dann Qualifizierungsmöglichkeiten finden, die der zündende Schlüssel für den Einstieg sein könnten. Der SCRUM-Workshop kann alle voranbringen, da die Methode in allen Bereichen genutzt werden kann. Durchgängig läuft außerdem unser berufsbezogener Deutschkurs, der auf dem Niveau B1/B2 ansetzt und sowohl fachliche Themen als auch gezielt Bewerbungssituationen behandelt.“ 

OpenIT 2.0 wird im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" durchgeführt. IT-Fachkräfte mit Migrationshintergrund, die an OpenIT 2.0 interessiert sind, können sich jederzeit an Dörte Schäfer wenden: openit(at)cyberforum(dot)de

Quelle: CyberForum

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news-237 Thu, 08 Nov 2018 12:01:46 +0100 Online-Erhebung zur IT-Sicherheit in baden-württembergischen Unternehmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/online-erhebung-zur-it-sicherheit-in-baden-wuerttembergischen-unternehmen/ Die Teilnahme ist bis Freitag, den 21.12.2018, möglich. Für die Beantwortung des Fragebogens benötigen Sie etwa 15 Minuten. In der Studie werden die Gefährdungen insbesondere für die IT-Sicherheit in baden-württembergischen Unternehmen erhoben. Auftraggeber der Studie ist das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Sicherheitsforum Baden-Württemberg. Ziel der breit angelegten Befragung ist es, die Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe und sonstige Formen der Ausspähung am Standort Baden-Württemberg umfassend zu bestimmen, um ein aktuelles Lagebild zu erhalten und zielgerichtet Unterstützungsangebote für Unternehmen zu entwickeln.

Wir bitten alle Unternehmen mit einem Standort in Baden-Württemberg herzlich darum, dieses wichtige Forschungsvorhaben zu unterstützen und an unserer Online-Befragung teilzunehmen.

Die Teilnahme ist bis Freitag, den 21.12.2018, möglich. Für die Beantwortung des Fragebogens werden etwa 15 Minuten angesetzt.

Am Ende des Fragebogens erhalten Teilnehmer einen Link zum Abruf der Studienergebnisse. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht.

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news-236 Wed, 07 Nov 2018 11:56:56 +0100 Landesregierung setzt Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/landesregierung-setzt-schwerpunkt-auf-kuenstliche-intelligenz/ Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg eine umfassende Digitalisierungsstrategie auf den Weg gebracht. Dabei spielt das Thema Künstliche Intelligenz eine große Rolle - hierzu wurde nun eine Strategie vorgestellt. Eine Milliarde Euro für den digitalen Wandel - so viel wird Baden-Württemberg in den kommenden Jahren investieren. „Mit besonderem Nachdruck setzen wir auf die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Nur wenn wir bei dieser Schlüsseltechnologie weltweit vorne mitspielen, kann es uns gelingen, Baden-Württemberg auch in zehn oder zwanzig Jahren als weltweit führenden Industriestandort zu erhalten. Denn Künstliche Intelligenz erfasst immer mehr Branchen und betrifft Konzerne genauso wie den Mittelstand – und das in einem rasanten Tempo“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats, in der die Strategie der Landesregierung zur Künstlichen Intelligenz (KI) vorgestellt wurde.

In diesem Zusammenhang hat die Landesregierung im Regierungsentwurf zum Nachtragshaushalt unter dem Dach von digital@bw finanzielle Schwerpunkte im Bereich KI gesetzt: So werden jeweils zehn Millionen Euro für Projekte des Wirtschafts- und des Wissenschaftsministeriums zur Verfügung stehen Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, Beträge für die Ko-Finanzierung von Projekten im Rahmen einer Bundesstrategie zur Künstlichen Intelligenz und für Batterieforschung in Höhe von 100 Millionen Euro einzusetzen.

Teil der Strategie der Landesregierung ist unter anderem das Cyber Valley, das gerade als der größten Forschungszentren für Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut wird. Zudem treibt die Landesregierung mit dem de:hub Artificial Intelligence in der TEchnologieregion Karlsruhe KI-Anwendungen in den Feldern Energie, Mobilität, Gesundheit und Produktion voran. Auch bei der KI-Strategie der Bundesregierung, die Anfang Dezember vorgestellt werden soll, hat sich Baden-Württemberg als eines von vier Bundesländern aktiv eingebracht.

Weitere Infos erhalten Sie in der offiziellen Pressemitteilung der Landesregierung

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News Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-235 Wed, 07 Nov 2018 11:33:53 +0100 Deutsche Spitzencluster-Delegation in Kanada https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/deutsche-spitzencluster-delegation-in-kanada/ Eine deutsche Delegation aus Vertretern von Spitzenclustern, Forschungscampus und Internationalisierungsprojekten nahm unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, organisiert vom Projektträger Jülich, an der internationalen TCI-Konferenz in Toronto, Kanada, verbunden mit einem Matchmaking mit kanadischen Clustern teil. Am Vortag der Konferenz besuchte die Delegation das Deutsche Generalkonsulat Toronto und wurde dort durch Beiträge des Generalkonsuls Thomas Schultze sowie Thomas Beck von der dortigen Außenhandelskammer über die politische und wirtschaftliche Lage Kanadas informiert.

Der erste Konferenztag stand unter dem Motto "Experience" und die Teilnehmer konnten sich in unterschiedlichen Besuchstouren über Themen wie Advanced Manufacturing, Emerging Tech, Health usw. informieren. Dr. Neuy von microTEC Südwest nahm an der Exkursion zu verschiedenen Health-Standorten teil, darunter die JLABS @ Toronto, dem ersten Johnson and Johnson Wissenschaftsinkubator außerhalb der USA. Die JLABS sind Teil des so genannten MaRS Discovery District, einem der größten Innovation Hubs und Eckpfeiler des "Toronto Region Human Health and Sciences Clusters". Im CCRM (Centre for Commercialization of Regenerative Medicine), einer Public-Private-Partnership wird am Transfer von Therapien basierend auf regenerativen Medizin aus dem Labor in die Anwendung gearbeitet. Ein neuer Reinraum unter GMP-Bedingungen (Good Manufacturing Practice/Gute Herstellungspraxis, abgekürzt GMP) steht kurz vor der Eröffnung. Besonders nah an die Forschung kamen die Gäste beim University Health Network (UHN), Kanadas größter Universitätsklinik. Dort wurden eindrückliche Forschungsergebnisse der Stammzellforschung präsentiert, wie z.B. die gerichtete Differenzierung humaner embryonaler Stammzellen als auch pluripotenter Stammzellen in funktionale Zellen für z.B. die Insulinproduktion, als Herzmuskel- oder spezielle Herzschrittmacherzellen Besonders beeindruckend war das weltweit erste System zur Ex-Vivo-Lungenperfusion, in dem die Lunge außerhalb des Körpers am Leben gehalten wird, um sie zu überprüfen, ggfs. zu behandeln und zu reparieren, bevor sie transplantiert wird. Das Setting erinnerte dabei ein wenig an Frankensteins Labor, mit einer atmenden Lunge unter einer Käseglocken-artigen Glasabdeckung, angeschlossen an die Perfusion.

Am zweiten Konferenztag "Engage" präsentierten internationale Experten Vorträge zu Clusterstrategien, Mobilisierung von Talenten sowie cluster-bezogenen Regionalstrategien für Innovation und Wachstum, die in Paneldiskussionen weiter vertieft wurden. Der kanadische Innovationsminister Navdeep Bains, mehrere Vertreter der kanadischen Supercluster, die ganz aktuell mit ihrer Implementierung im Rahmen einer kanadischen Förderung starten sowie europäische Experten wie der EU-Botschafter in Kanada Peteris Ustubs, Werner Pamminger, Business Upper Austria, sowie Christine Neuy, microTEC Südwest als Vertreterin der deutschen Spitzencluster, diskutierten über die Ziele und die Herausforderungen der neuen fünf kanadischen Supercluster zu den Themen OCEAN, SCALE.AI, Next generation manufacturing, Protein industries und Digital technology.

Der dritte und letzte Konferenztag "Engage" startete für die deutsche Delegation mit einem Matchmaking mit den 5 kanadischen Superclustern. Für microTEC Südwest ergeben sich daraus Anknüpfungspunkte zu mehreren Clustern, wie Ocean für Sensorik zur Überwachung der Meere oder Kommunikationslösungen unter Wasser, Advanced Manufacturing für Themen wie Machine Learning, IoT und additive Fertigung, Digital technology im Kontext digitaler Zwilling, aber auch Virtual, Augmented und Mixed Reality. Das aktuelle Topthema Künstliche Intelligenz bildet der Supercluster SCALE.AI ab. Für mögliche Kooperationen muss noch etwas Geduld aufgebracht werden, da die Cluster sich derzeit noch formieren. Interessenten an Kontakten zu Kanada sind herzlich eingeladen, sich mit microTEC Südwest in Verbindung zu setzen.

Quelle: microTEC Südwest

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news-230 Mon, 05 Nov 2018 13:05:11 +0100 Das Wirtschaftsministerium fördert Digitalisierungsvorhaben mittelständischer Unternehmen – fünf ausgewählte Projekte https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/das-wirtschaftsministerium-foerdert-digitalisierungsvorhaben-mittelstaendischer-unternehmen-fuenf-aus/ Mit vier Millionen Euro aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung digital@bw fördert das Wirtschaftsministerium neue Projekte des Technologie- und Wissenstransfers aus der wirtschaftsnahen Forschung, mit deren Hilfe mittelständische Unternehmen Digitalisierungsvorhaben voranbringen sollen. Digitalisierungswissen branchenspezifisch stärken

Die ausgewählten Projekte befassen sich mit verschiedensten Aspekten der Digitalisierung der Wirtschaft und zielen auf unterschiedliche Branchen. Neben dem Transfer von Digitalisierungswissen für Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen oder die Baubranche stehen auch die Entwicklung von Demonstratoren für die Digitalisierung von Laboren, Smart-Home-Lösungen, die Förderung der IT-Sicherheit oder die Gestaltung von Smart Services und digitalen Geschäftsmodellen im Fokus. Gefördert wurden auch fünf Projekte mit der Beteiligung von Cluster-Initiativen:

  • Cyber Access Baden-Württemberg - CAB
  • Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025
  • Place2tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg
  • Smart Caravan - SmaC
  • BIM Open Source - Implementierung im Planerverbund

 

Cyber Access Baden-Württemberg - CAB

Die Verbundpartner VDC Fellbach, bwcon und microTEC Südwest erproben ab Oktober 2018 im Rahmen des Projekts "Cyber Access Baden-Württemberg (CAB)" ein neuartiges Transferkonzept im Bereich Digitalisierung. Dabei werden Technologien der Virtual, Mixed und Augmented Reality (VR, MR, AR) eingesetzt, um in virtuellen Umgebungen drei Aufgabentypen des Wissenstransfers und der Wissenssicherung weiterzuentwickeln und erfolgreich bei Unternehmen anzuwenden. Dies sind einerseits Lehr- und Lernaufgaben zur Schulung eines Nutzers mittels Wissenstransfer. Kooperative Aufgaben dienen außerdem dem gegenseitigen Austausch von Wissen, zeitgleich oder zeitversetzt, örtlich konzentriert oder verteilt.
Die Zielsetzung des Projekts CAB als "Transfertaxi" zur Digitalisierung liegt darin, mit Hilfe von VR/ AR/ MR- Technologien den Technologie- und Wissenstransfer zu beschleunigen und ressourcenschonend zu betreiben. Das Projekt soll wesentlich dazu beitragen, dass ausgehend vom Mitgliederkreis der Konsortialpartner, also über 800 Unternehmen in Baden-Württemberg, wesentliche Impulse aus dem Technologiebereich VR/ AR/ MR in die KMUs transferiert wird.

Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025

Um ein Verständnis über die Potenziale bereits schon am Markt verfügbarer, digitaler Lösungen zu schaffen, wird im Projekt "Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025" ein dreistufiges Transferkonzept geplant und in der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe umgesetzt. Ziel ist es, innovative Mittelständer und Startups mit digitalen Lösungen systematisch mit Handwerksunternehmen zusammenzubringen und mittels Innovationsmethoden einen Technologietransfer in das Handwerk prototypisch zu koordinieren.
Da sich Start-ups oder der digitale Mittelstand sowie das Handwerk meist in unterschiedlichen Communities in Baden-Württemberg aufhalten, findet ein Transfer von Wissen bis heute nur langsam statt. Durch die Verzahnung der Zielgruppen sollen systematisch Wertschöpfungsnetzwerke und neue Geschäftsmodelle entstehen. Die bwcon ist dabei für die inhaltliche Koordination von Sensibilisierungsworkshops und dem Aufbau eines digitalen Weiterbildungscenters zuständig.

Place2tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg

Digitale Transformation, disruptive Geschäftsmodelle und Industrie 4.0 - keine Branche kann sich den Innovationstreibern des 21. Jahrhunderts entziehen. Mit dem Projekt Place2Tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg - soll diese Innovationsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die als dominierend in der Branche gelten, spürbar gesteigert werden. Nachhaltiges Innovationsmanagement passiert nicht per Zufall, sondern muss aktiv verfolgt werden. Praxisnahe Vermittlung von Innovationsmethoden, besserer Transfer von Wissensaustausch und Nachwuchsfachkräfte-Matching sollen dabei sowohl online über eine Internetplattform als auch offline über Expertenrunden und Arbeitsgruppen stattfinden.
Die Initiatoren von Place2tex sind der Verband Südwesttextil, die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) und das Cluster TechTex Neckar-Alb.

Smart Caravan - SmaC

Neben technischen Lösungen wie Plug&Play-Konzepten, die eine einfache Kopplung erlauben, müssen auch Innovations- und lntegrationsplattformen für den Austausch und das Testen von Smart Home Konzepten erstellt werden. Nur durch eine Kooperation und Wissensaustausch zwischen Herstellern, Planern, Handwerkern und Dienstleistern in verschiedenen Branchen können für Endkunden attraktive Pakete mit Mehrwert vermittelt werden und die entstandene Hemmschwelle beim Einsatz von Smart Home Systemen gesenkt werden.
An diesen Punkten setzt das vom Wirtschaftsministerium geförderte Transferprojekt SmaC an, in dem es als mobiles Living Lab sowohl zu Demonstrationszwecken als auch als Kooperations- und lnnovationsplattform und damit als Kristallisationspunkt für die Entwicklung neuer Ideen bzw. Kombinationen von Produkten oder Dienstleistungen dienen kann. Das Projektkonsortium setzt sich zusammen aus der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V., Technology Mountains e.V., dem Förderverein der Gewerbeschule Villingen-Schwenningen und Smart Home und Living Baden-Württemberg e.V.

BIM Open Source - Implementierung im Planerverbund

Die zukünftige BIM-Normierung sieht eine "Gemeinsame Datenumgebung", auch Common Data Environment (CDE) genannt vor. Das bw-engineers System "Milliways.online" bietet genau diese Voraussetzung zum gemeinschaftlichen Arbeiten nach BIM - also einen eigenen Cloud-Server als gemeinsame Datenumgebung für effizientes Teamwork - dank der offenen Creative Commons Lizenz sogar als Open Source.
Ziel des Projekts ist es, Architektur- und Ingenieurbüros zur Umsetzung von BIM-Prozessen zu befähigen und die Zusammenarbeit im Planerverbund zu vereinfachen. Das Komplettpaket BIM Open Source CDE beinhaltet Benutzeroberfläche, sämtliche Werkzeuge für ein vollumfängliches CDE System, Dokumentation und ein Schulungspaket. Im Zeitraum November 2018 bis Dezember 2019 sind nacheinander 3 Schulungszyklen vorgesehen. Die Maßnahmen finden in Kooperation und mit Unterstützung der Architekten- und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg statt mit Zuordnung von Fortbildungspunkten. Weiter eingebunden sind das BIM Cluster Baden-Württemberg und ena european network architecture e.V.

Quelle: ClusterAgentur Baden-Württemberg

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news-229 Mon, 05 Nov 2018 11:29:42 +0100 Der Süden ruft - Der Hackathon für offene Kulturdaten mit Coding da Vinci Süd https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/der-sueden-ruft-der-hackathon-fuer-offene-kulturdaten-mit-coding-da-vinci-sued/ Der Hackathon für offene Kulturdaten kommt mit Coding da Vinci Süd zum ersten Mal nach Bayern und Baden-Württemberg. Die MFG Baden-Württemberg ist als Partner dabei. Digitalisierung macht nirgendwo halt - auch nicht vor Kultureinrichtungen. Um das digitale Kulturerbe weiter zu entfalten, ist es wichtig, die oft getrennten Welten kreativer Technologieentwicklung und institutioneller Kulturbewahrung zusammenzuführen.

Der etwas andere Hackathon 

Genau hier setzt Coding da Vinci an. Mit einem Kultur-Hackathon vernetzt die Initiative seit 2014 technikaffine und kulturbegeisterte Communities mit deutschen Kulturinstitutionen. Kultureinrichtungen stellen Kreativen und Codern offene Daten zur Verfügung, die diese in Apps, Websites, Visualisierungen oder interaktive Installationen verwandeln.

Coding da Vinci hat das Ziel, nachhaltige Projekte zu schaffen. Anders als bei klassischen Hackathons haben die Teilnehmenden deshalb mehr Zeit, Softwareanwendungen zu entwickeln. Dieser sogenannte sechs bis zehnwöchige Sprint wird von einem zweitägigen Kick-off eingeleitet. Zum Auftakt präsentieren die Museen, Galerien und Bibliotheken den Teilnehmern ihre Daten, gemeinsam werden dann Projektideen abgeleitet und Teams gebildet. In den darauffolgenden Wochen entwickeln die Teams aus diesen Ideen funktionierende Prototypen, die in der Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Anschließend werden die Ergebnisse unter offener Lizenz veröffentlicht, so dass Kultureinrichtungen und die interessierte Allgemeinheit davon profitieren können.

Die MFG Baden-Württemberg ist mit dabei 

Im Frühjahr 2019 kommt Coding da Vinci erstmals nach Süddeutschland. Als einer von elf Partnern aus Bayern und Baden-Württemberg veranstaltet die MFG Baden-Württemberg Coding da Vinci Süd 2019. Der zweitägige Kick-off des Kultur-Hackathons findet am 6. und 7. April 2019 in der Münchner Stadtbibliothek Gasteig statt, die Preisverleihung ist am 18. Mai 2019 in der Tafelhalle Nürnberg.

Was steckt hinter Open Data und wie können sich Kultureinrichtungen genau als Datengeber einbringen? Für interessierte baden-württembergische Kulturinstitutionen veranstaltet die MFG Baden-Württemberg am 28. November 2018 vorab einen Informationsabend. Eingeladen sind alle Museen, Archive, Bibliotheken und interessierte Kulturschaffende aus der Region, die sich über die Coding da Vinci Süd 2019 informieren möchten.

Partner des Hackathons sind unter anderem die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, das Zentrum Digitalisierung.Bayern und das Netzwerk Digital Humanities.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-228 Thu, 01 Nov 2018 15:27:07 +0100 Künstliche Intelligenz bei der Arbeit: Cyber Valley startet durch https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kuenstliche-intelligenz-bei-der-arbeit-cyber-valley-startet-durch/ Das Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart nimmt weiter an Fahrt auf. Im Rahmen der Forschungskooperation, die zu den größten Europas auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) zählt, nehmen demnächst zehn neue Forschungsgruppen und über zehn neue Professuren im Bereich Künstliche Intelligenz ihre Arbeit auf. Gemeinsam für das Thema künstliche Intelligenz - mit dem im Dezember 2016 gegründeten Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart werden in Baden-Württemberg die Forschungsaktivitäten von Wissenschaft und Industrie gebündelt. Ziel ist es, eine attraktive Umgebung für internationale Spitzenwissenschaftler zu etablieren.

Insgesamt investieren alle Cyber Valley Partner – die Max-Planck-Gesellschaft, die Universitäten Stuttgart und Tübingen, mehrere Stiftungen, die Wirtschaftspartner und das Land – in einem ersten Schritt 165 Millionen Euro in den Standort, um einen international konkurrenzfähigen KI-Hotspot aufzubauen. Dieser soll nicht nur weitere Talente aus aller Welt anziehen, sondern auch weitere Unternehmen dazu einladen, sich hier anzusiedeln.

Gefördert durch das Land Baden-Württemberg werden die Cyber Valley-Partner neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision schaffen und in einem neuen Zentrum in der Region Stuttgart-Tübingen zusammenführen. Überaus gut nachgefragt sind die Plätze in der neu eingerichteten neuen internationalen Graduiertenschule für Intelligente Systeme, in der in den kommenden Jahren 100 Doktoranden ausgebildet werden. Vor kurzem hat Cyber Valley den Zuschlag als eines von vier Kompetenzzentren bundesweit im Bereich maschinelles Lernen bekommen, das der Bund fördert.

 „Wir müssen mutig und ambitioniert die digitalen Technologien fördern, denn das Zukunftsfeld KI dürfen wir nicht anderen überlassen. Dabei wird es nötig sein, eigene Standards und Schwerpunkte in Europa zu setzen“, so Theresia Bauer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. „Ob autonomes Fahren oder Automatisierung der Arbeit: Europa muss im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien den Menschen und unsere Grundwerte im Blick behalten.“

 

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News Künstliche Intelligenz
news-227 Tue, 30 Oct 2018 16:54:00 +0100 TechnologyMountains: Mitgliederversammlung - Knapp vor der 300er-Marke https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/technologymountains-mitgliederversammlung-knapp-vor-der-300er-marke/ Mit einer Erfolgsbilanz schloss TechnologyMountains e. V. das Geschäftsjahr 2017/2018 ab: Starker Mitgliederzuwachs, rund 150 Veranstaltungen, über 20 Innovationsprojekte und das neue Projekt „DigitalMountains” waren die markanten Eckpunkte der Mitgliederversammlung in Tuttlingen. TechnologyMountains-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Stallforth ging nach der Begrüßung der 110 anwesenden Mitgliedsvertreter nicht ohne Stolz auf die wichtigsten Kennzahlen ein: Rund 150 Seminare, Gesprächsrunden und Tagungen mit etwa 4.000 Teilnehmern seien es im vergangenen Wirtschaftsjahr gewesen, vom Arbeitskreis bis hin zu groß aufgezogenen Innovation Foren mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Entsprechend umfangreich sei auch der Pressespiegel ausgefallen: 258 Beiträge über TechnologyMountains erschienen – die Aufmerksamkeitswerte stimmen also. Die neuen Mitglieder von TechnologyMountains wurden per Präsentation vorgestellt, und der rasante Zuwachs setzt sich unvermindert fort: So sei die im Geschäftsbericht zum Ende des Wirtschaftsjahrs benannte Zahl von 260 schon wieder überholt, wie Dr. Harald Stallforth erklärte: „Wir haben aktuell beinahe die 300-Mitglieder-Marke geknackt”, so seine Sachstandsmeldung.

Für das inzwischen angelaufene Wirtschaftsjahr erhielt der Wirtschaftsplan eine einstimmige Zustimmung. Als Ergänzung zum Tätigkeitsbericht der Vereinsführung rundete die Vorstellung von vier Projekten aus dem Portfolio von TechnologyMountains die Versammlung ab: So präsentierte Martin Friedrich (Technologiezentrum St. Georgen) die Grundlagen des neu gestarteten „Digital Hub” DigitalMountains, der die Vernetzung von Ressourcen zu Themen wie erweiterte oder virtuelle Realität, cyberphysische Systeme sowie 3D-Druck für Kooperationsprojekte in der Region, aber auch die Gründerszene vor Ort stärken soll. Dr. Harald Stallforth zeigte sich überzeugt, dass DigitalMountains in Zukunft ein weiteres wichtiges Standbein von TechnologyMountains sein werde.

TechnologyMountains-Geschäftsführerin Yvonne Glienke beleuchtete die Eckdaten des Projekts „CleanMed” zur Optimierung der Teile- und Produktereinigung in der Medizintechnik auf: Ergebnis sei unter vielen anderen Aspekten ein praxisgerechter Leitfaden rund um das Thema. Trotz Ende des Förderzeitraums haben sich 26 Projektteilnehmer dazu entschlossen, die Runde mit eigenen Mitteln und als Arbeitskreis der MedicalMountains GmbH fortzuführen.

Simon Herrlich von der Hahn-Schickard-Gesellschaft präsentierte eine klinische Anwendung von Mikrotechnologie: Durch besondere Fertigungsverfahren sei es durch die Entwicklungsarbeit des Projekts möglich, einen qualitativen und quantitativen Schnelltest für multiresistente Keime durchzuführen: Die mikrometergenaue Herstellung kleiner Vertiefungen und dazu passender Optikelemente macht diesen Test um ein vielfaches schneller als bisherige Verfahren – wichtiger Zeitvorteil im Klinikalltag.

Marius Fedler, neuer Geschäftsführer des Kunststoff-Instituts Südwest, verwies auf gleich sieben aktuell laufende Projekte aus dem Kunststoffbereich. Zentrales Thema sei derzeit das zuverlässig dichte Umspritzen von Bauteilen und Elektronik mit Duroplasten. Exemplarisch stellte er ein Forschungsvorhaben vor, bei dem die Tauglichkeit von 3D-gedruckten Kunststoffteilen für den Automobilsektor erprobt wird.

Zum Ende der Versammlung hieß es dann noch Abschiednehmen: Dr. Harald Stallforth verabschiedete im Namen von TechnologyMountains nicht nur den bald scheidenden Villingen-Schwenninger Oberbürgermeister Rubert Kubon aus dem Vorstand von TechnologyMountains, sondern auch Sigfried Kaiser vom Kunststoff-Institut Südwest, der als Gründungsmitglied die Entwicklung von TechnologyMountains mitgeprägt habe. Wie erfolgreich der Verbund ist, konnte TechnologyMountains-Geschäftsführer Thomas Wolf mit einer neuerlichen Auszeichnung verdeutlichen: Der Anfang Juli 2018 an TechnologyMountains vergebene Innovationspreis „Top100” sei ein weiterer Beleg für die Exzellenz des Clusters.

Quelle: TechnologyMountains e. V.

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