Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Thu, 15 Nov 2018 00:58:18 +0100 Thu, 15 Nov 2018 00:58:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-237 Thu, 08 Nov 2018 12:01:46 +0100 Online-Erhebung zur IT-Sicherheit in baden-württembergischen Unternehmen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/online-erhebung-zur-it-sicherheit-in-baden-wuerttembergischen-unternehmen/ Die Teilnahme ist bis Freitag, den 30.11.2018, möglich. Für die Beantwortung des Fragebogens benötigen Sie etwa 15 Minuten. In der Studie werden die Gefährdungen insbesondere für die IT-Sicherheit in baden-württembergischen Unternehmen erhoben. Auftraggeber der Studie ist das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Sicherheitsforum Baden-Württemberg. Ziel der breit angelegten Befragung ist es, die Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe und sonstige Formen der Ausspähung am Standort Baden-Württemberg umfassend zu bestimmen, um ein aktuelles Lagebild zu erhalten und zielgerichtet Unterstützungsangebote für Unternehmen zu entwickeln.

Wir bitten alle Unternehmen mit einem Standort in Baden-Württemberg herzlich darum, dieses wichtige Forschungsvorhaben zu unterstützen und an unserer Online-Befragung teilzunehmen.

Die Teilnahme ist bis Freitag, den 30.11.2018, möglich.
Für die Beantwortung des Fragebogens benötigen Sie etwa 15 Minuten.

Am Ende des Fragebogens erhalten Sie einen Link zum Abruf der Studienergebnisse. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht.

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news-236 Wed, 07 Nov 2018 11:56:56 +0100 Landesregierung setzt Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/landesregierung-setzt-schwerpunkt-auf-kuenstliche-intelligenz/ Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg eine umfassende Digitalisierungsstrategie auf den Weg gebracht. Dabei spielt das Thema Künstliche Intelligenz eine große Rolle - hierzu wurde nun eine Strategie vorgestellt. Eine Milliarde Euro für den digitalen Wandel - so viel wird Baden-Württemberg in den kommenden Jahren investieren. „Mit besonderem Nachdruck setzen wir auf die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Nur wenn wir bei dieser Schlüsseltechnologie weltweit vorne mitspielen, kann es uns gelingen, Baden-Württemberg auch in zehn oder zwanzig Jahren als weltweit führenden Industriestandort zu erhalten. Denn Künstliche Intelligenz erfasst immer mehr Branchen und betrifft Konzerne genauso wie den Mittelstand – und das in einem rasanten Tempo“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats, in der die Strategie der Landesregierung zur Künstlichen Intelligenz (KI) vorgestellt wurde.

In diesem Zusammenhang hat die Landesregierung im Regierungsentwurf zum Nachtragshaushalt unter dem Dach von digital@bw finanzielle Schwerpunkte im Bereich KI gesetzt: So werden jeweils zehn Millionen Euro für Projekte des Wirtschafts- und des Wissenschaftsministeriums zur Verfügung stehen Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, Beträge für die Ko-Finanzierung von Projekten im Rahmen einer Bundesstrategie zur Künstlichen Intelligenz und für Batterieforschung in Höhe von 100 Millionen Euro einzusetzen.

Teil der Strategie der Landesregierung ist unter anderem das Cyber Valley, das gerade als der größten Forschungszentren für Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut wird. Zudem treibt die Landesregierung mit dem de:hub Artificial Intelligence in der TEchnologieregion Karlsruhe KI-Anwendungen in den Feldern Energie, Mobilität, Gesundheit und Produktion voran. Auch bei der KI-Strategie der Bundesregierung, die Anfang Dezember vorgestellt werden soll, hat sich Baden-Württemberg als eines von vier Bundesländern aktiv eingebracht.

Weitere Infos erhalten Sie in der offiziellen Pressemitteilung der Landesregierung

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News Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-235 Wed, 07 Nov 2018 11:33:53 +0100 Deutsche Spitzencluster-Delegation in Kanada https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/deutsche-spitzencluster-delegation-in-kanada/ Eine deutsche Delegation aus Vertretern von Spitzenclustern, Forschungscampus und Internationalisierungsprojekten nahm unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, organisiert vom Projektträger Jülich, an der internationalen TCI-Konferenz in Toronto, Kanada, verbunden mit einem Matchmaking mit kanadischen Clustern teil. Am Vortag der Konferenz besuchte die Delegation das Deutsche Generalkonsulat Toronto und wurde dort durch Beiträge des Generalkonsuls Thomas Schultze sowie Thomas Beck von der dortigen Außenhandelskammer über die politische und wirtschaftliche Lage Kanadas informiert.

Der erste Konferenztag stand unter dem Motto "Experience" und die Teilnehmer konnten sich in unterschiedlichen Besuchstouren über Themen wie Advanced Manufacturing, Emerging Tech, Health usw. informieren. Dr. Neuy von microTEC Südwest nahm an der Exkursion zu verschiedenen Health-Standorten teil, darunter die JLABS @ Toronto, dem ersten Johnson and Johnson Wissenschaftsinkubator außerhalb der USA. Die JLABS sind Teil des so genannten MaRS Discovery District, einem der größten Innovation Hubs und Eckpfeiler des "Toronto Region Human Health and Sciences Clusters". Im CCRM (Centre for Commercialization of Regenerative Medicine), einer Public-Private-Partnership wird am Transfer von Therapien basierend auf regenerativen Medizin aus dem Labor in die Anwendung gearbeitet. Ein neuer Reinraum unter GMP-Bedingungen (Good Manufacturing Practice/Gute Herstellungspraxis, abgekürzt GMP) steht kurz vor der Eröffnung. Besonders nah an die Forschung kamen die Gäste beim University Health Network (UHN), Kanadas größter Universitätsklinik. Dort wurden eindrückliche Forschungsergebnisse der Stammzellforschung präsentiert, wie z.B. die gerichtete Differenzierung humaner embryonaler Stammzellen als auch pluripotenter Stammzellen in funktionale Zellen für z.B. die Insulinproduktion, als Herzmuskel- oder spezielle Herzschrittmacherzellen Besonders beeindruckend war das weltweit erste System zur Ex-Vivo-Lungenperfusion, in dem die Lunge außerhalb des Körpers am Leben gehalten wird, um sie zu überprüfen, ggfs. zu behandeln und zu reparieren, bevor sie transplantiert wird. Das Setting erinnerte dabei ein wenig an Frankensteins Labor, mit einer atmenden Lunge unter einer Käseglocken-artigen Glasabdeckung, angeschlossen an die Perfusion.

Am zweiten Konferenztag "Engage" präsentierten internationale Experten Vorträge zu Clusterstrategien, Mobilisierung von Talenten sowie cluster-bezogenen Regionalstrategien für Innovation und Wachstum, die in Paneldiskussionen weiter vertieft wurden. Der kanadische Innovationsminister Navdeep Bains, mehrere Vertreter der kanadischen Supercluster, die ganz aktuell mit ihrer Implementierung im Rahmen einer kanadischen Förderung starten sowie europäische Experten wie der EU-Botschafter in Kanada Peteris Ustubs, Werner Pamminger, Business Upper Austria, sowie Christine Neuy, microTEC Südwest als Vertreterin der deutschen Spitzencluster, diskutierten über die Ziele und die Herausforderungen der neuen fünf kanadischen Supercluster zu den Themen OCEAN, SCALE.AI, Next generation manufacturing, Protein industries und Digital technology.

Der dritte und letzte Konferenztag "Engage" startete für die deutsche Delegation mit einem Matchmaking mit den 5 kanadischen Superclustern. Für microTEC Südwest ergeben sich daraus Anknüpfungspunkte zu mehreren Clustern, wie Ocean für Sensorik zur Überwachung der Meere oder Kommunikationslösungen unter Wasser, Advanced Manufacturing für Themen wie Machine Learning, IoT und additive Fertigung, Digital technology im Kontext digitaler Zwilling, aber auch Virtual, Augmented und Mixed Reality. Das aktuelle Topthema Künstliche Intelligenz bildet der Supercluster SCALE.AI ab. Für mögliche Kooperationen muss noch etwas Geduld aufgebracht werden, da die Cluster sich derzeit noch formieren. Interessenten an Kontakten zu Kanada sind herzlich eingeladen, sich mit microTEC Südwest in Verbindung zu setzen.

Quelle: microTEC Südwest

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news-230 Mon, 05 Nov 2018 13:05:11 +0100 Das Wirtschaftsministerium fördert Digitalisierungsvorhaben mittelständischer Unternehmen – fünf ausgewählte Projekte https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/das-wirtschaftsministerium-foerdert-digitalisierungsvorhaben-mittelstaendischer-unternehmen-fuenf-aus/ Mit vier Millionen Euro aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung digital@bw fördert das Wirtschaftsministerium neue Projekte des Technologie- und Wissenstransfers aus der wirtschaftsnahen Forschung, mit deren Hilfe mittelständische Unternehmen Digitalisierungsvorhaben voranbringen sollen. Digitalisierungswissen branchenspezifisch stärken

Die ausgewählten Projekte befassen sich mit verschiedensten Aspekten der Digitalisierung der Wirtschaft und zielen auf unterschiedliche Branchen. Neben dem Transfer von Digitalisierungswissen für Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen oder die Baubranche stehen auch die Entwicklung von Demonstratoren für die Digitalisierung von Laboren, Smart-Home-Lösungen, die Förderung der IT-Sicherheit oder die Gestaltung von Smart Services und digitalen Geschäftsmodellen im Fokus. Gefördert wurden auch fünf Projekte mit der Beteiligung von Cluster-Initiativen:

  • Cyber Access Baden-Württemberg - CAB
  • Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025
  • Place2tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg
  • Smart Caravan - SmaC
  • BIM Open Source - Implementierung im Planerverbund

 

Cyber Access Baden-Württemberg - CAB

Die Verbundpartner VDC Fellbach, bwcon und microTEC Südwest erproben ab Oktober 2018 im Rahmen des Projekts "Cyber Access Baden-Württemberg (CAB)" ein neuartiges Transferkonzept im Bereich Digitalisierung. Dabei werden Technologien der Virtual, Mixed und Augmented Reality (VR, MR, AR) eingesetzt, um in virtuellen Umgebungen drei Aufgabentypen des Wissenstransfers und der Wissenssicherung weiterzuentwickeln und erfolgreich bei Unternehmen anzuwenden. Dies sind einerseits Lehr- und Lernaufgaben zur Schulung eines Nutzers mittels Wissenstransfer. Kooperative Aufgaben dienen außerdem dem gegenseitigen Austausch von Wissen, zeitgleich oder zeitversetzt, örtlich konzentriert oder verteilt.
Die Zielsetzung des Projekts CAB als "Transfertaxi" zur Digitalisierung liegt darin, mit Hilfe von VR/ AR/ MR- Technologien den Technologie- und Wissenstransfer zu beschleunigen und ressourcenschonend zu betreiben. Das Projekt soll wesentlich dazu beitragen, dass ausgehend vom Mitgliederkreis der Konsortialpartner, also über 800 Unternehmen in Baden-Württemberg, wesentliche Impulse aus dem Technologiebereich VR/ AR/ MR in die KMUs transferiert wird.

Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025

Um ein Verständnis über die Potenziale bereits schon am Markt verfügbarer, digitaler Lösungen zu schaffen, wird im Projekt "Digitales Innovationsnetzwerk Handwerk 2025" ein dreistufiges Transferkonzept geplant und in der Kreishandwerkerschaft Karlsruhe umgesetzt. Ziel ist es, innovative Mittelständer und Startups mit digitalen Lösungen systematisch mit Handwerksunternehmen zusammenzubringen und mittels Innovationsmethoden einen Technologietransfer in das Handwerk prototypisch zu koordinieren.
Da sich Start-ups oder der digitale Mittelstand sowie das Handwerk meist in unterschiedlichen Communities in Baden-Württemberg aufhalten, findet ein Transfer von Wissen bis heute nur langsam statt. Durch die Verzahnung der Zielgruppen sollen systematisch Wertschöpfungsnetzwerke und neue Geschäftsmodelle entstehen. Die bwcon ist dabei für die inhaltliche Koordination von Sensibilisierungsworkshops und dem Aufbau eines digitalen Weiterbildungscenters zuständig.

Place2tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie Baden-Württemberg

Digitale Transformation, disruptive Geschäftsmodelle und Industrie 4.0 - keine Branche kann sich den Innovationstreibern des 21. Jahrhunderts entziehen. Mit dem Projekt Place2Tex - Digitalisierung des Innovationsmanagements der Textil- und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg - soll diese Innovationsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die als dominierend in der Branche gelten, spürbar gesteigert werden. Nachhaltiges Innovationsmanagement passiert nicht per Zufall, sondern muss aktiv verfolgt werden. Praxisnahe Vermittlung von Innovationsmethoden, besserer Transfer von Wissensaustausch und Nachwuchsfachkräfte-Matching sollen dabei sowohl online über eine Internetplattform als auch offline über Expertenrunden und Arbeitsgruppen stattfinden.
Die Initiatoren von Place2tex sind der Verband Südwesttextil, die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) und das Cluster TechTex Neckar-Alb.

Smart Caravan - SmaC

Neben technischen Lösungen wie Plug&Play-Konzepten, die eine einfache Kopplung erlauben, müssen auch Innovations- und lntegrationsplattformen für den Austausch und das Testen von Smart Home Konzepten erstellt werden. Nur durch eine Kooperation und Wissensaustausch zwischen Herstellern, Planern, Handwerkern und Dienstleistern in verschiedenen Branchen können für Endkunden attraktive Pakete mit Mehrwert vermittelt werden und die entstandene Hemmschwelle beim Einsatz von Smart Home Systemen gesenkt werden.
An diesen Punkten setzt das vom Wirtschaftsministerium geförderte Transferprojekt SmaC an, in dem es als mobiles Living Lab sowohl zu Demonstrationszwecken als auch als Kooperations- und lnnovationsplattform und damit als Kristallisationspunkt für die Entwicklung neuer Ideen bzw. Kombinationen von Produkten oder Dienstleistungen dienen kann. Das Projektkonsortium setzt sich zusammen aus der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V., Technology Mountains e.V., dem Förderverein der Gewerbeschule Villingen-Schwenningen und Smart Home und Living Baden-Württemberg e.V.

BIM Open Source - Implementierung im Planerverbund

Die zukünftige BIM-Normierung sieht eine "Gemeinsame Datenumgebung", auch Common Data Environment (CDE) genannt vor. Das bw-engineers System "Milliways.online" bietet genau diese Voraussetzung zum gemeinschaftlichen Arbeiten nach BIM - also einen eigenen Cloud-Server als gemeinsame Datenumgebung für effizientes Teamwork - dank der offenen Creative Commons Lizenz sogar als Open Source.
Ziel des Projekts ist es, Architektur- und Ingenieurbüros zur Umsetzung von BIM-Prozessen zu befähigen und die Zusammenarbeit im Planerverbund zu vereinfachen. Das Komplettpaket BIM Open Source CDE beinhaltet Benutzeroberfläche, sämtliche Werkzeuge für ein vollumfängliches CDE System, Dokumentation und ein Schulungspaket. Im Zeitraum November 2018 bis Dezember 2019 sind nacheinander 3 Schulungszyklen vorgesehen. Die Maßnahmen finden in Kooperation und mit Unterstützung der Architekten- und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg statt mit Zuordnung von Fortbildungspunkten. Weiter eingebunden sind das BIM Cluster Baden-Württemberg und ena european network architecture e.V.

Quelle: ClusterAgentur Baden-Württemberg

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news-229 Mon, 05 Nov 2018 11:29:42 +0100 Der Süden ruft - Der Hackathon für offene Kulturdaten mit Coding da Vinci Süd https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/der-sueden-ruft-der-hackathon-fuer-offene-kulturdaten-mit-coding-da-vinci-sued/ Der Hackathon für offene Kulturdaten kommt mit Coding da Vinci Süd zum ersten Mal nach Bayern und Baden-Württemberg. Die MFG Baden-Württemberg ist als Partner dabei. Digitalisierung macht nirgendwo halt - auch nicht vor Kultureinrichtungen. Um das digitale Kulturerbe weiter zu entfalten, ist es wichtig, die oft getrennten Welten kreativer Technologieentwicklung und institutioneller Kulturbewahrung zusammenzuführen.

Der etwas andere Hackathon 

Genau hier setzt Coding da Vinci an. Mit einem Kultur-Hackathon vernetzt die Initiative seit 2014 technikaffine und kulturbegeisterte Communities mit deutschen Kulturinstitutionen. Kultureinrichtungen stellen Kreativen und Codern offene Daten zur Verfügung, die diese in Apps, Websites, Visualisierungen oder interaktive Installationen verwandeln.

Coding da Vinci hat das Ziel, nachhaltige Projekte zu schaffen. Anders als bei klassischen Hackathons haben die Teilnehmenden deshalb mehr Zeit, Softwareanwendungen zu entwickeln. Dieser sogenannte sechs bis zehnwöchige Sprint wird von einem zweitägigen Kick-off eingeleitet. Zum Auftakt präsentieren die Museen, Galerien und Bibliotheken den Teilnehmern ihre Daten, gemeinsam werden dann Projektideen abgeleitet und Teams gebildet. In den darauffolgenden Wochen entwickeln die Teams aus diesen Ideen funktionierende Prototypen, die in der Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Anschließend werden die Ergebnisse unter offener Lizenz veröffentlicht, so dass Kultureinrichtungen und die interessierte Allgemeinheit davon profitieren können.

Die MFG Baden-Württemberg ist mit dabei 

Im Frühjahr 2019 kommt Coding da Vinci erstmals nach Süddeutschland. Als einer von elf Partnern aus Bayern und Baden-Württemberg veranstaltet die MFG Baden-Württemberg Coding da Vinci Süd 2019. Der zweitägige Kick-off des Kultur-Hackathons findet am 6. und 7. April 2019 in der Münchner Stadtbibliothek Gasteig statt, die Preisverleihung ist am 18. Mai 2019 in der Tafelhalle Nürnberg.

Was steckt hinter Open Data und wie können sich Kultureinrichtungen genau als Datengeber einbringen? Für interessierte baden-württembergische Kulturinstitutionen veranstaltet die MFG Baden-Württemberg am 28. November 2018 vorab einen Informationsabend. Eingeladen sind alle Museen, Archive, Bibliotheken und interessierte Kulturschaffende aus der Region, die sich über die Coding da Vinci Süd 2019 informieren möchten.

Partner des Hackathons sind unter anderem die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, das Zentrum Digitalisierung.Bayern und das Netzwerk Digital Humanities.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-228 Thu, 01 Nov 2018 15:27:07 +0100 Künstliche Intelligenz bei der Arbeit: Cyber Valley startet durch https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kuenstliche-intelligenz-bei-der-arbeit-cyber-valley-startet-durch/ Das Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart nimmt weiter an Fahrt auf. Im Rahmen der Forschungskooperation, die zu den größten Europas auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) zählt, nehmen demnächst zehn neue Forschungsgruppen und über zehn neue Professuren im Bereich Künstliche Intelligenz ihre Arbeit auf. Gemeinsam für das Thema künstliche Intelligenz - mit dem im Dezember 2016 gegründeten Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart werden in Baden-Württemberg die Forschungsaktivitäten von Wissenschaft und Industrie gebündelt. Ziel ist es, eine attraktive Umgebung für internationale Spitzenwissenschaftler zu etablieren.

Insgesamt investieren alle Cyber Valley Partner – die Max-Planck-Gesellschaft, die Universitäten Stuttgart und Tübingen, mehrere Stiftungen, die Wirtschaftspartner und das Land – in einem ersten Schritt 165 Millionen Euro in den Standort, um einen international konkurrenzfähigen KI-Hotspot aufzubauen. Dieser soll nicht nur weitere Talente aus aller Welt anziehen, sondern auch weitere Unternehmen dazu einladen, sich hier anzusiedeln.

Gefördert durch das Land Baden-Württemberg werden die Cyber Valley-Partner neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision schaffen und in einem neuen Zentrum in der Region Stuttgart-Tübingen zusammenführen. Überaus gut nachgefragt sind die Plätze in der neu eingerichteten neuen internationalen Graduiertenschule für Intelligente Systeme, in der in den kommenden Jahren 100 Doktoranden ausgebildet werden. Vor kurzem hat Cyber Valley den Zuschlag als eines von vier Kompetenzzentren bundesweit im Bereich maschinelles Lernen bekommen, das der Bund fördert.

 „Wir müssen mutig und ambitioniert die digitalen Technologien fördern, denn das Zukunftsfeld KI dürfen wir nicht anderen überlassen. Dabei wird es nötig sein, eigene Standards und Schwerpunkte in Europa zu setzen“, so Theresia Bauer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. „Ob autonomes Fahren oder Automatisierung der Arbeit: Europa muss im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien den Menschen und unsere Grundwerte im Blick behalten.“

 

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News Künstliche Intelligenz
news-227 Tue, 30 Oct 2018 16:54:00 +0100 TechnologyMountains: Mitgliederversammlung - Knapp vor der 300er-Marke https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/technologymountains-mitgliederversammlung-knapp-vor-der-300er-marke/ Mit einer Erfolgsbilanz schloss TechnologyMountains e. V. das Geschäftsjahr 2017/2018 ab: Starker Mitgliederzuwachs, rund 150 Veranstaltungen, über 20 Innovationsprojekte und das neue Projekt „DigitalMountains” waren die markanten Eckpunkte der Mitgliederversammlung in Tuttlingen. TechnologyMountains-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Stallforth ging nach der Begrüßung der 110 anwesenden Mitgliedsvertreter nicht ohne Stolz auf die wichtigsten Kennzahlen ein: Rund 150 Seminare, Gesprächsrunden und Tagungen mit etwa 4.000 Teilnehmern seien es im vergangenen Wirtschaftsjahr gewesen, vom Arbeitskreis bis hin zu groß aufgezogenen Innovation Foren mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Entsprechend umfangreich sei auch der Pressespiegel ausgefallen: 258 Beiträge über TechnologyMountains erschienen – die Aufmerksamkeitswerte stimmen also. Die neuen Mitglieder von TechnologyMountains wurden per Präsentation vorgestellt, und der rasante Zuwachs setzt sich unvermindert fort: So sei die im Geschäftsbericht zum Ende des Wirtschaftsjahrs benannte Zahl von 260 schon wieder überholt, wie Dr. Harald Stallforth erklärte: „Wir haben aktuell beinahe die 300-Mitglieder-Marke geknackt”, so seine Sachstandsmeldung.

Für das inzwischen angelaufene Wirtschaftsjahr erhielt der Wirtschaftsplan eine einstimmige Zustimmung. Als Ergänzung zum Tätigkeitsbericht der Vereinsführung rundete die Vorstellung von vier Projekten aus dem Portfolio von TechnologyMountains die Versammlung ab: So präsentierte Martin Friedrich (Technologiezentrum St. Georgen) die Grundlagen des neu gestarteten „Digital Hub” DigitalMountains, der die Vernetzung von Ressourcen zu Themen wie erweiterte oder virtuelle Realität, cyberphysische Systeme sowie 3D-Druck für Kooperationsprojekte in der Region, aber auch die Gründerszene vor Ort stärken soll. Dr. Harald Stallforth zeigte sich überzeugt, dass DigitalMountains in Zukunft ein weiteres wichtiges Standbein von TechnologyMountains sein werde.

TechnologyMountains-Geschäftsführerin Yvonne Glienke beleuchtete die Eckdaten des Projekts „CleanMed” zur Optimierung der Teile- und Produktereinigung in der Medizintechnik auf: Ergebnis sei unter vielen anderen Aspekten ein praxisgerechter Leitfaden rund um das Thema. Trotz Ende des Förderzeitraums haben sich 26 Projektteilnehmer dazu entschlossen, die Runde mit eigenen Mitteln und als Arbeitskreis der MedicalMountains GmbH fortzuführen.

Simon Herrlich von der Hahn-Schickard-Gesellschaft präsentierte eine klinische Anwendung von Mikrotechnologie: Durch besondere Fertigungsverfahren sei es durch die Entwicklungsarbeit des Projekts möglich, einen qualitativen und quantitativen Schnelltest für multiresistente Keime durchzuführen: Die mikrometergenaue Herstellung kleiner Vertiefungen und dazu passender Optikelemente macht diesen Test um ein vielfaches schneller als bisherige Verfahren – wichtiger Zeitvorteil im Klinikalltag.

Marius Fedler, neuer Geschäftsführer des Kunststoff-Instituts Südwest, verwies auf gleich sieben aktuell laufende Projekte aus dem Kunststoffbereich. Zentrales Thema sei derzeit das zuverlässig dichte Umspritzen von Bauteilen und Elektronik mit Duroplasten. Exemplarisch stellte er ein Forschungsvorhaben vor, bei dem die Tauglichkeit von 3D-gedruckten Kunststoffteilen für den Automobilsektor erprobt wird.

Zum Ende der Versammlung hieß es dann noch Abschiednehmen: Dr. Harald Stallforth verabschiedete im Namen von TechnologyMountains nicht nur den bald scheidenden Villingen-Schwenninger Oberbürgermeister Rubert Kubon aus dem Vorstand von TechnologyMountains, sondern auch Sigfried Kaiser vom Kunststoff-Institut Südwest, der als Gründungsmitglied die Entwicklung von TechnologyMountains mitgeprägt habe. Wie erfolgreich der Verbund ist, konnte TechnologyMountains-Geschäftsführer Thomas Wolf mit einer neuerlichen Auszeichnung verdeutlichen: Der Anfang Juli 2018 an TechnologyMountains vergebene Innovationspreis „Top100” sei ein weiterer Beleg für die Exzellenz des Clusters.

Quelle: TechnologyMountains e. V.

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news-226 Wed, 24 Oct 2018 11:53:02 +0200 Beste Voraussetzungen für Wissenstransfer in der Lasertechnik - 10. Stuttgarter Lasertage, 5. - 6. Juni 2018 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/beste-voraussetzungen-fuer-wissenstransfer-in-der-lasertechnik-10-stuttgarter-lasertage-5-6-j/ Highlights und Innovationen auf dem Gebiet der industriellen laserbasierten Fertigung führten vom 5. bis 6. Juni 2018 bereits zum 10. Mal Laserexperten und Anwender in Stuttgart zusammen. Die SLT ist eine internationale, wissenschaftliche Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet und aktuelle Forschungsergebnisse und Zukunftstrends präsentiert. Die Konferenz mit insgesamt 45 Vorträgen umfasste Themen von der Mikro- bis zur Makrobearbeitung sowie die erforderlichen Laserquellen und Strahlführungssysteme. Neben den neuesten Entwicklungen bei den klassischen Verfahren (Schneiden, Schweißen, Bohren, Strukturieren, usw.) wurden insbesondere aktuelle Themenschwerpunkte wie die generative Fertigung oder systemtechnische Ansätze und Lösungen zur Produktivitätssteigerung beleuchtet. Dazu wurden die jüngsten Fortschritte auf den Gebieten der Ultrakurzpuls (UKP)-Laser, der Strahlführung, der ultraschnellen Scanner sowie der Strahlformung präsentiert. Die SLT wird vom Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart organisiert und findet immer in Verbindung mit der LASYS (Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung) statt.

Der entspannte Zeitplan zusammen mit dem angenehmen Ambiente der LASYS-Messe bot den Konferenzthemen wieder einmal den passenden Rahmen für ein aktives und erfolgreiches Networking. Eine Abendveranstaltung am ersten Tag der SLT gab weitere Möglichkeiten zum Austausch, darunter auch eine Führung durch die Forschungslabore direkt am Institut für Strahlwerkzeuge.

An der Konferenz nahmen zahlreiche Vertreter aus Forschung, Entwicklung und Industrie teil. Die Präsentationen wurden in Englisch und Deutsch gehalten, mit Simultanübersetzung. Am 5. Juni sprach Dr. Berthold Schmidt, TRUMPF Lasertechnik, Ditzingen, über "The future of industrial laser applications". Prof. Karsten Danzmann, Max Planck Institut für Gravitationsphysik, Hannover, hielt einen Vortrag über "Gravitational wave astronomy: we can hear the universe!“

Höhepunkte am 6. Juni waren ein Vortrag von Prof. Thomas Graf, Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart, über "Laser: the ideal universal tool for industry 4.0"; Prof. Thomas Tschentscher, European XFEL, Schenefeld, über "The european XFEL - Lasing from free electrons at any wavelength" und Prof. Jörg Wrachtrup, 3. Physikalisches Institut der Universität Stuttgart, über "Quantum technology for the real world".

Die nächste SLT findet vom 16. bis 17. Juni 2020 statt.

Quelle: microTEC Südwest

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news-225 Mon, 22 Oct 2018 10:30:56 +0200 VDC Fellbach zu Besuch beim schwedischen Partnernetzwerk Visual Sweden https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/vdc-fellbach-zu-besuch-beim-schwedischen-partnernetzwerk-visual-sweden/ Am 15. und 16. Oktober besuchte das VDC Fellbach das schwedische Partnernetzwerk Visual Sweden. Im Rahmen des Projekts Baltic Virtual diente der Besuch der Vorstellung des VDCs und dem Austausch mit den Mitgliedern des schwedischen Netzwerks. Das Projekt Baltic Virtual begann im Januar 2018, im Rahmen des Programms „BSR Innovation Express“ und wird mit EU-Mitteln aus dem EFRE-Fonds gefördert. Es soll die Kooperation und den Austausch des VDC Fellbach mit dem BSR-Raum, im Bereich des Virtual Engineering etablieren und somit die Internationalisierung von KMUs aus den beteiligten Netzwerken fördern. Das VDC Fellbach konnte das schwedische Netzwerk Visual Sweden als Partner gewinnen, das ebenfalls im Themenfeld Visualisierung und Simulation aktiv ist.

Das Austauschprogramm begann mit einer Vorstellung des VDC-Netzwerks und einiger aktuell laufender Projekte im Rahmen eines Lunch-Seminars im Science Park Mjärdevi in Linköping (Franziska Jöckel, Ioannis Alexiadis). Anschließend wurde das Projekt Baltic Virtual bzw. die Kooperation zwischen dem VDC und Visual Sweden und dem damit einhergehenden Leistungsangebot erläutert. Nach einer Präsentation des Science Parks Mjärdevi stand ein Besuch des Unternehmens SICK IVP auf der Agenda. SICK IVP in Linköping ist ein Kompetenzzentrum für Bildverarbeitung innerhalb der SICK-Gruppe und entwickelt Machine Vision-Lösungen für die industrielle Produktion und Qualitätssicherung. Die Qualität der 3D-Kameratechnik und Bildanalyse-Software wurde anhand von verschiedenen Roboteranwendungen gezeigt. Beendet wurde der erste Tag an der Universität von Linköping. Hier wurden verschiedene Projekte aus dem Bereich der Bildverarbeitung vorgestellt. Der zweite Tag startete in Norrköping mit einem Besuch des Visualization Center C. Das Visualization Center C ist ein Forschungs- und Wissenschaftszentrum, das eine einzigartige Mischung aus führender Visualisierungsforschung und Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Das Zentrum beherbergt eine große Arena für öffentliche Besuche und Veranstaltungen einschließlich Medienlaboren, interaktive Ausstellungen und ein immersives 3D-Fulldome-Theater. Das Visualisierungszentrum ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Norrköping, der Universität Linköping, dem Norrköping Science Park und dem Interactive Institute Swedish ICT. Im Anschluss fand ein Austausch bei den Unternehmen Interspectral (interaktive 3D-Visualisierungen) und Voysis (Echtzeit-Videolösungen für den Fernbetrieb) statt. Durch den Besuch hatte das VDC Gelegenheit Fachgespräche mit Vertretern schwedischer Unternehmen zu führen und somit eine Basis für die Identifizierung von Deutsch-Schwedischen Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Neben Delegationsbesuchen umfasst das Projekt Baltic Virtual auch einen umfangreichen Informationsaustausch, Deutsch-Schwedische Matchmaking Aktivitäten, sowie gemeinsam durchgeführte Markt- und Technologieerkundungsreisen. Die ähnlichen, aber teilweise komplementären Kompetenzen der beiden Netzwerke bilden die Basis für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Für das kommende Jahr soll ein weiterer Besuch, gemeinsam mit interessierten VDC-Mitgliedern, stattfinden. Außerdem ist bereits eine gemeinsame Technologieerkundungsreise ins Silicon Valley in Planung.

Weitere Information zum Projekt Baltic Virtual erhalten Sie über den Link der VDC-Homepage rechts.

Quelle: Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach

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news-224 Thu, 18 Oct 2018 09:30:26 +0200 Positive Bilanz für EVS31 in Japan https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/positive-bilanz-fuer-evs31-in-japan/ Von 30. September bis 3. Oktober 2018 fand in Kobe (Japan) das 31. International Electric Vehicle Symposium & Exhibition (EVS31) in Verbindung mit der International Electric Vehicle Technology Conference (EVTeC) mit rund 3.000 Teilnehmern aus aller Welt statt. 193 Aussteller aus 15 Ländern präsentierten sich in der begleitenden Ausstellung, in deren Rahmen die Landesagentur e-mobil BW auf dem German Pavillon vertreten war. Nach Stuttgart im Herbst 2017 zieht das weltweit größte Branchenevent 2018 erneut eine positive Bilanz: 317 Paper aus 30 Ländern wurden ausgewählt, um auf der Konferenz im Rahmen der Technical Sessions vorzutragen oder sich im Rahmen der Dialogue Session mit einem Poster zu präsentieren. Dr. Wolfgang Fischer hielt in einer Technical Session den Vortrag „The Transformation of the Cradle: Strategic Dialogue for the Automotive Sector in Baden-Württemberg“ und informierte über das Konzept des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg.

Insgesamt stellte Deutschland mit 48 Beiträgen nach Japan den zweitstärksten Teilnehmerkreis in der Konferenz. Zahlreiche Partner aus dem Cluster Elektromobilität Süd-West (u.a. Bosch, BridgingIT, DLR, FKFS, Fraunhofer IAO, Hochschule Esslingen, Hochschule Ulm, KIT, Mahle, Universität Stuttgart) waren mit Vorträgen, Postern oder als Session Chair aktiv an der Gestaltung der Konferenz beteiligt.

Im Rahmen der abschließenden Closing Ceremony wurde der Staffelstab an den europäischen Verband AVERE und den kommenden Austragungsort Lyon (Frankreich) übergeben. Die EVS32 wird vom 19. bis 22. Mai 2019 stattfinden.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-222 Tue, 16 Oct 2018 09:40:55 +0200 bwcon schließt exklusiven Kooperationsvertrag mit University of California, Berkeley https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bwcon-schliesst-exklusiven-kooperationsvertrag-mit-university-of-california-berkeley/ Um den Austausch zu Innovationen und neuen Technologien zwischen bwcon und der University of California, Berkeley, zu fördern, haben die beiden Partner nun einen exklusiven Kooperationsvertrag untereinander vereinbart. Im Kern geht es darum, ihre Methoden und Technologien untereinander auszutauschen. bwcon wird damit die Methoden der amerikanischen Universität nach Baden-Württemberg bringen und im Gegenzug mit baden-württembergischen Start-ups in die USA reisen. Schwerpunktthemen der Kooperation werden Artificial Intelligence und Blockchain sein.

Kick-off-Veranstaltung der Kooperation wird der 2-tägige Data X Workshop am 14. Februar 2019 in Stuttgart sein, bei dem die Dozenten der UC Berkeley, Iklhaq Sidhu und Alexander Fred-Ojala, zeigen werden, wie Artificial Intelligence, Data Science, Cloud Computing und Big Data Applications in Geschäftsprojekten angewendet werden können. Führungskräfte und Manager lernen dabei, wie sie die Technologien und Konzepte beherrschen, die unsere Unternehmenslandschaft verändern. Die Anmeldung zum Workshop ist bereits möglich.

Die bwcon wird dazu im Vorfeld drei Kurse in den USA ausrichten, in den Start-ups aus Baden-Württemberg mitgenommen und vor Ort zu den dort vermittelten Methoden gecoacht werden. Je nach Bedarf handelt es sich hierbei um einen Entrepreneurship Leadership Course beim dortigen Start-up Bootcamp, einem Innovation Leadership Course im Rahmen der Silicon Valley Innovation Leadership week oder einem AI Leadership Course. Alle drei Formate finden in den USA statt. Flug und Unterkunft sind für die Teilnehmer im Preis inbegriffen.
Ziel der Kurse soll es sein, dass die teilnehmenden Start-ups Best Parctices aus dem Silicon Valley kennenlernen und ein internationales Netzwerk erreichen.
Mehr Informationen zu den Kursen gibt es hier!

Die UC Berkeley bietet mit ihrem Start-up-Accelerator einen Zugang zu amerikanischen Investoren. Über die Kooperationspartnerschaft zwischen bwcon und der UC Berkeley werden baden-württembergische Start-ups einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu diesem Inkubator und damit zu US-Investoren erhalten können.
Erste Start-ups, die bwcon auf diesen Weg gebracht hat, sind die CyberOne-Finalisten 2018 covexo und DeepVA.

Ansprechpartner für weitere Fragen zu Kooperation mit der UC Berkeley, den Kursen vor Ort und dem DataX-Workshop in Stuttgart ist Timothy Earnshaw.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-221 Wed, 10 Oct 2018 14:55:51 +0200 3D-Usability als Wettbewerbsfaktor: Abschluss-Symposium des Projekts 3D-GUIde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/3d-usability-als-wettbewerbsfaktor-abschluss-symposium-des-projekts-3d-guide/ Am 22. November 2018 findet in den Design Offices in Stuttgart das Abschluss-Symposium des Projekts 3D-GUIde statt. In den vergangenen drei Jahren wurden in diesem Projekt Lösungen speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Entwicklung von intuitiver 3D-Software eine Herausforderung, denn es fehlen allgemein gültige Standards. 3D-GUIde unterstützt diese Unternehmen: Das Projekt bietet Gestaltungslösungen und ein darauf abgestimmtes Beratungsangebot an, um die Wettbewerbsfähigkeit von mittel-ständischen Unternehmen zu steigern.

Das 3D-GUIde-Abschluss-Symposium am 22. November bietet die Möglichkeit, die Ergebnisse des Projekts:

  • Interaction Patterns für Desktop / VR / AR
  • Gestaltungsrichtlinien
  • User Experience Patterns

kennenzulernen sowie im Rahmen praktischer Hand-ons auf die eigene Unternehmenswelt zu übertragen. Teilnehmer sind dazu eingeladen, sich mit den Experten vor Ort auszutauschen.

Das Programm der Veranstaltung sieht eine Reihe von Vorträgen aus der Wirtschaft und aus der Forschung vor, praktische Workshops auf der Basis der Projektergebnisse sowie eine Begleitausstellung zum Thema User Experience in 3D und Virtual Reality (VR).
Zur Anmeldung siehe Linkliste rechts.

Profil Projekt 3D-GUIde
3D-GUIde steht für "Graphical User Interface design. Pattern für intuitive Interaktionen in 3D". Es ist Teil der Förderinitiative "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand", die im Rahmen des Förder­schwerpunkts "Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmenspro­zesse" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Der Förderschwer­punkt unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk bei digitalen Transformation sowie der Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Kommunikations­technologien (IKT). Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 36 Monaten (Oktober 2015 bis September 2018). Konsortialpartner des Projekts sind die Hochschule der Medien (Stuttgart), die ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH (Stuttgart), die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die RE'FLEKT GmbH (München) und das Virtual Dimension Center (Fellbach).
Mehr zum Projekt siehe Linkliste rechts.

Quelle: VDC Fellbach

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news-220 Tue, 09 Oct 2018 14:31:58 +0200 Doppelsieg für wirsindhandwerk.de beim CyberOne Award 2018 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/doppelsieg-fuer-wirsindhandwerkde-beim-cyberone-award-2018/ Als Handwerkerplattform für Kundenbindung und Fachkräftegewinnung hat sich wirsindhandwerk.de aus über 100 Bewerbungen gleich zwei mal durchgesetzt. Das Konstanzer Unternehmen gewann sowohl den CyberOne Hightech Award 2018 als auch den Sonderpreis des Radiosenders bigFM. Dies war bisher noch keinem Finalisten gelungen. Gesucht wurden Unternehmen, die das Potenzial haben, neue Standards zu setzen und Märkte zu revolutionieren. Erst im Oktober 2017 gelauncht, ist die Online-Plattform wirsindhandwerk.de nun mit einem der renommiertesten Technologie-Preise im Südwesten Deutschlands ausgezeichnet worden: dem CyberOne Hightech Award 2018. Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreichte den Award persönlich auf der feierlichen Verleihung. Damit ist wirsindhandwerk.de das erste Unternehmen, das den seit 1998 vom Land Baden-Württemberg vergebenen IT-Preis an den Bodensee holt.

Zusätzlich erhielt das Team der wirsindhandwerk gmbh den Sonderpreis des Radiosenders bigFM und stellt damit einen neuen Rekord auf. Im 20-jährigen bestehen des CyberOne Hightech Awards ist es bisher noch keinem Finalist gelungen gleich zwei Preise zu gewinnen.

Entscheidend für die Bewertung ist der eingereichte Businessplan. Welche Strahlkraft hat die Geschäftsstrategie auf die Märkte der Zukunft? Und ist das Unternehmen in der Lage, neue Standards hervorzubringen? Diese und noch weitere Fragen beantworteten schon am 11. September 2018 neun Finalisten aus den Kategorien IKT, Medien- und Kreativwirtschaft, Life Science & Health Care sowie Industrielle Technologien in der finalen Pitch-Präsentation in Stuttgart.

Dabei überzeugte unser Geschäftsführer Andreas Owen die 27-köpfige Fachjury mit der Funktionalität der Plattform und seiner Mission: "Wir wollen Wertschätzung für das Handwerk ins Internet bringen und den guten Ruf von Handwerksbetrieben online abbilden. Vor allem in Zeiten von Nachwuchs- und Fachkräftemangel muss sich das Handwerk bei der Jugend attraktiv und zeitgemäß präsentieren", so fasst Andreas Owen den Auftrag von wirsindhandwerk.de zusammen.

Die Handwerker-Profile dienen den Betrieben als digitale Referenzmappe und Qualitätssiegel, um sich z. B. mit ihren Referenzen, Leistungen, Spezialisierungen und qualitätsgeprüften Kunden-Bewertungen von anderen abzuheben. Sowohl potenzielle Kunden, aber insbesondere Nachwuchs- und Fachkräfte sind heute online unterwegs und suchen sich dort den richtigen Betrieb aus. 

"Mit wirsindhandwerk.de knüpft das Handwerk an die digitale Empfehlungspraxis anderer Branchen an. Wir kennen das von Hotels, Ärzten oder anderen Produkten und Dienstleistungen. Das schafft zeitgemäße Transparenz, digitale Reichweite und technologisch hohe Qualität im Markt. Deswegen freuen wir uns sehr darüber, Sieger des CyberOne Hightech Awards 2018 zu sein. Diese Euphorie werden wir nehmen, um unser Angebot weiterzuentwickeln, gemeinsam mit all unseren Partnern und Handwerkern", zieht Geschäftsführer Andreas Owen Fazit.

Über den CyberOne Hightech Award 2018

Der CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg ist der zentrale Businessplanwettbewerb der Hightech-Branchen im Bundesland. Seit 1998 werden die zukunftsweisendsten Geschäftskonzepte technologieorientierter Start-ups und Unternehmen ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Hightech Summits Baden-Württemberg am 26. September 2018 im Kraftwerk Rottweil statt. Neben einem Preisgeld in Höhe von 10.000 €erhielten die Gewinner jeweils auch eine Gast-Mitgliedschaft bei Baden-Württemberg: Connected e. V. (bwcon) sowie Zugang zu einem breiten Berater- und Investorennetzwerk.

Über den Sonderpreis von bigFM 

bigFM ist Deutschlands erfolgreichstes Privatradio für junge Erwachsene im Südwesten Deutschlands und erreicht ca. 2 Mio. Hörer pro Tag, ca. 1 Mio. Facebook-Fans und mehr als 5 Mio. Audio Sessions Online. ist mit einem Mediabudget von 22.000 €ausgestattet.

Über die wirsindhandwerk GmbH

Die wirsindhandwerk gmbh hat ihren Sitz in Konstanz am Bodensee und wurde 2016 von Suchmaschinen-Marketing-Pionier Andreas Owen (u. a. Suchtreffer AG) gegründet. Gemeinsam mit seinem Team an Experten aus der Digital - und Handwerksbranche arbeitet er an der Vision, das Handwerk digital zu vernetzen. Dafür kooperiert wirsindhandwerk.de auch eng mit Kammern, Verbänden und der Industrie.

Quelle: CyberOne/wirsindhandwerk

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Best Practice Management Auftragsabwicklung Marketing/Vertrieb Unterstützung IT-Wirtschaft Produzierendes Handwerk 100% Umsetzung 100%
news-219 Mon, 08 Oct 2018 12:37:32 +0200 Vernetzung der baden-württembergischen Digital Hubs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/vernetzung-der-baden-wuerttembergischen-digital-hubs/ Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg veranstaltet das DIZ | Digitales Innovationszentrum das erste Netzwerktreffen der 13 baden-württembergischen Digital Hubs. Die DIZ GmbH ist vom Wirtschaftsministerium beauftragt, in den nächsten drei Jahren zusammen mit den zehn regionalen Digital Hubs und den drei vom Bund ausgezeichneten baden-württembergischen de:hubs ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk aufzubauen. Die Digital Hubs fungieren als Ideen-, Experimentier- und Kollaborationsräume, in denen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen sollen. „Mit den regionalen Digital Hubs verfolgen wir das Ziel, die Digitalisierung in der Fläche des Landes voranzubringen. Sie sollen Kristallisationspunkte für die digitale Entwicklung in den Regionen sein und insbesondere auch den Mittelstand bei der Digitalisierung voranbringen. Mit den de:hubs hat Baden-Württemberg in den drei für das Land ganz zentralen Themenfeldern ‚Future Industries‘, ‚Künstliche Intelligenz‘ und ‚Digitale Chemie und Gesundheit‘ darüber hinaus bedeutende thematische Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft. Mit unseren Hubs und dem Hub-Netzwerk haben wir eine herausragende Unterstützungsstruktur zur Digitalisierung der Wirtschaft“, so Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Auftakt des new.New Festivals.

„Ohne Vernetzung keine Digitalisierung – und umgekehrt. Baden-Württemberg hat eine einzigartige Kompetenz und Strahlkraft für die erfolgreiche Digitalisierung unserer Wirtschaft“, so David Hermanns, Geschäftsführer der DIZ GmbH. „Auf dem new.New Festival vernetzen wir zum ersten Mal die zehn regionalen Digital Hubs und die drei de:hubs Mannheim/Ludwigshafen, Stuttgart und Karlsruhe unter- und miteinander. Mit der überregionalen Vernetzung der Hubs wollen wir nachhaltig zur Stärkung des Digitalstandorts Baden-Württemberg beitragen.“

Das new.New Festival ist das erste Treffen der gesamten Digital Hub-Szene Baden-Württembergs. Zum Auftakt ist das DIZ auf der Fläche des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vertreten. Am Stand präsentieren sich die Digital Hub-Vertreter und geben Einblick in die Kooperationsmöglichkeiten und Unterstützungsleistungen für Unternehmen. Im Rahmen des öffentlichen Bühnenprogramms am 10. Oktober wird sich das Netzwerk vorstellen und nachmittags zu einem internen Kick-Off zusammenkommen.

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news-212 Thu, 27 Sep 2018 10:25:38 +0200 Save the Date: Digitalgipfel 2019 - Wirtschaft 4.0 BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/save-the-date-digitalgipfel-2019-wirtschaft-40-bw/ Der Termin für den nächsten Digitalgipfel 2019 - Wirtschaft 4.0 BW steht fest: Am 11. April 2019 wird Stuttgart wieder Treffpunkt für Unternehmen sein, die sich für das Thema Digitalisierung interessieren. Über 1.200 Teilnehmer. Inspirierende Impulse und praktische Anwendungsbeispiele – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen . Prämierung der zehn ausgewählten regionalen Digital Hubs. Das waren die Inhalte des Digitalgipfels 2018. Wir freuen uns, Sie bereits jetzt zur nächsten Ausgabe der Jahresveranstaltung der Initiative Wirtschaft 4.0 nach Stuttgart einzuladen: Am Donnerstag, den 11. April bieten wir Ihrem Unternehmen beim Digitalgipfel 2019 - WIRTSCHAFT 4.0 BW einen ganzen Tag lang die Chance, sich auf den neusten Stand zu bringen, sich mit anderen KMUs und digitalen Vorreitern auszutauschen sowie hochinteressante Einblicke in die Entwicklungen der wichtigsten Trends beim Thema Digitalisierung der Wirtschaft zu erhalten.

Wo genau wollen wir Ihnen heute noch nicht verraten. Aber wir informieren Sie schon bald. Eine Anmeldung zur Veranstaltung wird zeitnah freigeschaltet. Um bereits jetzt immer auf dem Laufenden zu bleiben und die neusten Updates zu Location, Key Note Speaker und Kernthemen zu erhalten, schicken Sie eine E-Mail an:  wirtschaft-digital-bw @ wm.bwl.de.

Mit dem Versand der E-Mail willigen Sie in die Verarbeitung (Speicherung) Ihrer personenbezogenen Daten (Vor- und Nachname, Institution und E-Mail) durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM) bzw. durch den vom WM beauftragten Dienstleister zum Zwecke der Information über und Einladung zum Digitalgipfel 2019 und zu Informationen zu weiteren Veranstaltungen des WM ein. Diese Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf ist zu richten an wirtschaft-digital-bw @ wm.bwl.de.

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news-211 Wed, 26 Sep 2018 16:00:00 +0200 Karlsruhe Service Summit legt Schwerpunkt auf Digitalisierung von Geschäftsprozessen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/karlsruhe-service-summit-legt-schwerpunkt-auf-digitalisierung-von-geschaeftsprozessen/ Am 18. September fand der Karlsruhe Service Summit 2018 zum Thema Digitalisierung von Dienstleistungen statt. Rund 130 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft nahmen am 18. September am Karlsruher Service Summit 2018 des Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) teil. Unter dem diesjährigen Motto "Dienstleistungen in der digitalen Ära" tauschten sich die Teilnehmer im Präsidialgebäude des KIT über die aktuellen Trends in der Branche aus.

Gewählt wurde laut Organisatioren das Motto, weil 2017 nahezu 70 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland durch Dienstleistungen generiert wurden und die Dienstleistungsbranche als eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft stark von der Digitalisierung beeinflusst wird.

Bedeutende Referenten auf dem Summit waren Matthias Hartmann, CEO bei IBM für Deutschland, Österreich, der in seinem Vortrag zum Thema Cloud, AI, Blockchain referierte und die Bedeutung für deutsche Unternehmen unterstrich, auf neue Technologien und neue Geschäftsmodelle zeitnah zu reagieren. Konferenzorganisator Niklas Kühl vom KSRI argumentierte in seinem Vortrag, dass die Digitalisierung in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen stecke, vor allem in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning, und dass noch großer Nachholbedarf in Deutschland bestehe.

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Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Technologietrends
news-207 Tue, 25 Sep 2018 17:35:12 +0200 Ausschreibung VR NOW 2019 gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ausschreibung-vr-now-2019-gestartet/ Absolventen können ihre Virtual-Reality-Ideen bis zum 1. Dezember beim Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg einreichen. Im Rahmen der projektbezogenen Talentförderinitiative VR NOW des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg sind Absolventinnen und Absolventen der Filmakademie sowie von Hochschulen und Einrichtungen des tertiären Bereichs (Alumni), die mit der Filmakademie kooperieren, bis zum 01. Dezember 2018 eingeladen, ihre Virtual-Reality-Ideen einzureichen.

Der Bereich virtuelle Realitäten ist dabei weit gefasst und beinhaltet alle Arten von Simulationen, Anwendungen und Projekte in virtuellen Umgebungen wie bspw. VR­-Experiences / VR -Games / VR­Animationen / VR-­Installationen / Augmented Reality (AR) sowie technologieorientierte Produktionsansätze, die auf VR und AR basieren.

Von der VR-Idee zum Prototypen

Die Initiative richtet sich u.a. an Künstlerinnen und Künstler, Produzentinnen und Produzenten Informatikerinnen und Informatiker, Technologie-Interessierte im Bereich VR und AR. Bewerben können sich vorrangig Alumni­-Teams, in denen die jeweils projektrelevanten Bereiche, wie z.B. Regie, Games Direction, Interaction Design, Look, Technical Directing, Producing usw. abgedeckt sind.

Sie werden ihrem Projektplan entsprechend zwischen Mai und Dezember 2019 bei der Entwicklung ihrer Ideen und Konzepte zu auswertungsorientierten Prototypen durch nationale und internationale Lehrende betreut. Zudem stehen Ihnen Mentorinnen / Mentoren und projektbetreuende Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter des Animationsinstituts zur Seite. Eine projektabhängige Nutzung der Ressourcen und des Produktionsbudgets des Animationsinstituts sind möglich. Darüber hinaus werden die Teams bei der Prototypenentwicklung durch die MFG Baden­-Württemberg mit umfangreichem Teamfunding und mit gezielten Angeboten im Rahmen der unternehmerischen Qualifizierung unterstützt.

Zusammenarbeit und Austausch mit der Filmakademie Baden-Württemberg

„VR NOW“ wird in vollem Umfang durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes finanziert. Ziel der Initiative ist es, dass innovative Inhalte im Bereich virtueller Realitäten auf höchstem künstlerischem und technischem Niveau auswertungsorientiert zum Ausdruck kommen.

Dazu wird das Projekt eng vom Bereich Forschung und Entwicklung der Filmakademie betreut. Den Teams wird ein direkter Austausch mit Studierenden des Animationsinstituts ermöglicht und eine projektabhängige Zusammenarbeit der Teilnehmenden mit sonstigen Institutionen und Unternehmen aus dem VR- / AR-­Bereich angestrebt.

Im Vorfeld der Bewerbung bieten unterschiedliche Veranstaltungen, insbesondere die VR NOW Experience Days Anfang November 2018 und vorbereitende VR­-Workshops des Animationsinstituts die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zur Klärung von Fragen bezüglich der VR NOW-Talentförderinitiative.

Ablauf VR NOW

  • Dezember 2018: Nominierung von bis zu sechs Teams
  • Anfang 2019: weitergehende Beratungsgespräche und Veranstaltungen zur Pitch-­Vorbereitung
  • Februar 2019: Pitches vor einer internationalen Fachjury mit Auswahl von bis zu drei Projekten
  • April bis Dezember 2019: Entwicklungsphase vom Konzept zum Prototypen am Animationsinstitut

Besuch der FMX 2019

Unabhängig von der Förderentscheidung sind alle nominierten Teams eingeladen, die FMX 2019 zu besuchen. Hier bietet sich eine ideale Plattform, Feedback von internationalen Expertinnen und Experten zu den eingereichten Konzepten zu bekommen. Weitere Präsentationen und Beratungstermine auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen und Messen sowie eine Abschlusspräsentation auf der FMX 2020 sind angedacht.

Bewerbungen werden bis zum 1. Dezember 2018 (Eingangsdatum bei der Filmakademie Baden-Württemberg) entgegengenommen. Die Bewerbungsformulare und weitere Details zu VR NOW sowie Informationen zu den erfolgreich abgeschlossenen Projekten der vergangenen Jahre sind auf der Website des Animationsinstituts abrufbar.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-206 Tue, 25 Sep 2018 17:27:35 +0200 Neue Offensive VirtualReality@BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-offensive-virtualrealitybw/ Baden-Württemberg fördert mit gezielten Programmen junge Kreative und Start-up-Kultur im Animationsbereich. Die Umsetzung liegt maßgeblich bei der MFG Baden-Württemberg und dem Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg. Baden-Württemberg ist ein bedeutender Film- und Animationsstandort. Dafür stehen renommierte Ausbildungsstätten wie die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg oder die Hochschule der Medien in Stuttgart, die FMX - unsere inzwischen weltweit bekannte Konferenz zu Animation, Effekten, Games und immersiven Medien - und viele Unternehmen auf Weltniveau, die in einem einmaligen Cluster zusammengeschlossen sind. Um den Medien- und Filmstandort weiter zu stärken, startet das Kunstministerium im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes eine Virtual Reality-Offensive, die maßgeblich vom Animationsinstitut an der Filmakademie und der MFG Baden-Württemberg umgesetzt wird.

"Mit erfolgreichen Kreativen und Oscar-prämierten Animationskünstlern hat sich Baden-Württemberg bereits international einen Namen gemacht im Bereich Animation, visuelle Effekte und Games. Mit unserer Virtual Reality-Offensive wollen wir das Land auch zu einem europaweit führenden Standort für VR ausbauen und international eine wichtige Rolle spielen. Über VirtualReality@BW investieren wir in die jungen, kreativen Köpfe der Animationsbranche und geben ihnen Starthilfe bei der Gründung ihres eigenen Unternehmens - und zwar nicht nur finanziell, sondern durch passgenaue Beratung", sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 17. September in Stuttgart.

Land der Erfinder zum europaweiten Hotspot in Sachen VR machen

Für die VR-Offensive stellt das Ministerium in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt über 1,6 Mio. Euro zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von VR-Projekten (Prototypen) - verbunden mit Beratung und Coaching-Angeboten für die jungen Medienschaffenden in diesem hochinnovativen Feld der digitalen Erlebniswelten. "Virtual Reality" (VR) umfasst dabei alle Arten von Simulationen in virtuellen Umgebungen, seien es Games oder Animationen, schließt aber auch Augmented Reality (AR) und 360 Grad-Produktionen mit ein. Die virtuellen Welten sind computergenerierte und meist interaktive Umgebungen, die von den Betrachtern so wahrgenommen werden, als ob sie tatsächlich Teil dieser virtuellen Welt wären und dort real interagieren könnten.

"Virtuelle Realität entsteht durch die Kombination aus hoher technischer Perfektion und künstlerischer Kreativität, verbunden mit Entwicklergeist und Ausdauer. VR passt also perfekt zu Baden-Württemberg, dem Land der Erfinder", betonte die Staatssekretärin. "Digitale Anwendungen verändern unsere ganze Lebenswelt, unsere Wahrnehmung, unser Körpergefühl. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns damit beschäftigen."

VirtualReality@BW richtet sich an die maßgeblichen Zielgruppen: Studierende, Absolventen, die mit dem Gedanken spielen, ein Start-up zu gründen, und an junge Firmen. "Wir starten VirtualReality@BW, um den Standort zu stärken und die guten Leute, die bei uns ausgebildet werden, auch nach dem Studium hier zu halten", betonte die Staatssekretärin. "Dafür werden wir Anreize bieten - mit hochkarätigen Lernmodulen, Workshops, Mentoring-Programmen und individueller Unterstützung bei der unternehmerischen Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells. Besonders freue ich mich, dass Animationsinstitut und MFG Baden-Württemberg bei dieser gemeinsamen Offensive so eng zusammenarbeiten." Jeder bringe seine Expertise ein. "Dabei starten wir nicht bei Null: Für VirtualReality@bw haben wir unsere bereits erfolgreichen VR-Pro-grammbausteine weiterentwickelt und um neue Bausteine ergänzt", so Olschowski.

Impulse setzen für dynamische Start-up-Szene

"Unser gemeinsames Ziel ist es, die Start-up-Kultur im Animations- und VR-Bereich zu stärken. Deshalb unterstützen wir junge Menschen dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und sich damit eine eigene Existenz aufzubauen", betonte die Staatssekretärin. Zentral dabei sei, dass die jungen Medienschaffenden ihre künstlerisch hochwertigen und technologisch innovativen Erfindungen - ihre "Intellectual Property" (IP), also ihr geistiges Eigentum - auch selbständig und marktorientiert nutzen können, bestenfalls mit der Gründung ihres eigenen Unternehmens.

"Wir freuen uns sehr, dass das Animationsinstitut der Filmakademie Teil der Offensive VirtualReality@bw ist. Mit der Talentförderinitiative VR NOW haben wir gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der MFG bereits ein solides Fundament für die Entwicklung von Virtual Reality-Prototypen gelegt", sagte der Leiter des Animationsinstituts der Filmakademie, Prof. Andreas Hykade. "Wir hoffen, damit in Baden-Württemberg einen Beitrag zu einer florierenden Start-up-Szene im Bereich von VR-Anwendungen leisten zu können. Und mit der neuen Initiative IP NOW und unserem IP-Qualifizierungsprogramm wollen wir bereits im Studium die Studierenden bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen unterstützen und so die Weichen für die Entwicklung von Intellectual Property in den Bereichen Animation, VFX und VR legen. Im Land der Erfinder werden wir ganz auf Erfindungen setzen."

KMU und junge Start-ups im Blick

"Virtual Reality zählt zu den spannendsten technologischen Neuentwicklungen unserer Zeit. Unter Hochdruck werden jetzt überall innovative Anwendungen entwickelt, auch und gerade in Baden-Württemberg. Mit den Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird die MFG Baden-Württemberg in ihrem Förderprogramm Digital Content Funding künftig verstärkt junge Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützen, die die neuen Möglichkeiten im Bereich Virtual Reality für sich nutzen und innovativ umsetzen", sagte Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg.

"Die Landesregierung sieht im weiten Feld VR einen großen Wachstumsmarkt", so Olschowski weiter. Dabei gehe es auch um Technologietransfer der Basistechniken: VR werde neben der Unterhaltungsbranche künftig in vielen gesellschaftlichen Bereichen verstärkt Anwendung finden - etwa in der Schmerztherapie oder bei der Behandlung von Demenzkranken, in der Architektur oder Automobilindustrie. "Ich bin überzeugt davon, dass unsere gemeinsame VR-Offensive eine weitreichende Investition in die jungen, kreativen Köpfe ist - und damit in die Zukunft unseres Landes", so die Staatssekretärin abschließend.

Das Kunstministerium fördert den Film- und Medienstandort Baden-Württemberg mit insgesamt rund 29,5 Mio. Euro im Jahr. Davon profitieren u.a. die Filmförderung über die MFG Baden-Württemberg, Ausbildung und Festivals.

Direkt erlebbar wurde die virtuelle Welt bei der Vorstellung der Offensive über den VR-Film ´Longing for Wilderness` des Animationsinstitut-Alumni und VR NOW-Teilnehmers Marc Zimmermann. Der Film konnte vor Ort in einer Gear-VR Brille angeschaut werden. Das Spezielle hierbei: Bis zu 25 Personen können den Film synchron und mit Raumton, sprich ohne Kopfhörer, zusammen erleben. Das Sync-VR System des Animationsinstituts ermöglicht das gemeinsame VR-Erlebnis ohne komplette Abschottung von der Außenwelt und mit gleichbleibendem, vielleicht sogar durch denkbare Interaktion verstärktem virtuellen Erleben.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-205 Tue, 25 Sep 2018 17:24:29 +0200 „Fuckup Nights sind die beste Therapie“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/fuckup-nights-sind-die-beste-therapie/ Über das Scheitern zu sprechen ist schon schwierig genug. Dies vor Publikum auf einer Bühne zu tun verlangt vor allem eines: Mut. Matthias Heidorn, Mark Leinemann, Markus Gambalat und Björn Gross beweisen diesen und sprechen bei der Premiere der Fuckup Nights in Friedrichshafen am 12. September vor rund 160 Teilnehmern davon, wie und woran sie gescheitert sind und was sie daraus gelernt haben. „Mit der Fuckup Night wollen wir das Thema Scheitern bewusst aus der Tabuzone holen und eine Gründerkultur etablieren, zu der das Scheitern gehören darf“, so Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO. In Kooperation mit dem PioneerPort, dem Gründerzentrum der ZU, und Schwäbisch Media veranstaltete das digitale Kompetenznetzwerk deshalb nun erstmals eine Fuckup Night in Friedrichshafen. Und alle, die dabei waren, waren sich einig: Weitere sollen folgen.

Das PioneerPort unterstützt als Gründungszentrum der Zeppelin Universität viele Studenten auf ihrem Weg in die Gründung. Matthias Heidorn ist einer dieser Alumnis. Seine erste Gründung im Bereich Energiedienstleistung war sehr erfolgreich. „Wenn du Erfolg mit deiner Gründung hast, erhältst du viel Anerkennung und Lob. Wenn du aber scheiterst, wissen manche Leute plötzlich nicht einmal mehr, dass sie dich kennen.“ Diese Erfahrung machte er bei seiner zweiten Gründung, einem Immobilienprojekt in Guatemala, das weniger nach Plan lief. „Die Kapitalisierung ging komplett schief. Ich habe mein gesamtes Geld aus meinem ersten Projekt darin versenkt.“ Vorher die Reißleine zu ziehen und keine Verbindlichkeiten einzugehen, wenn die Finanzierung nicht klar ist, das sind die Learnings, die Matthias aus seinen Erlebnissen mitnimmt.

Gelernt hat auch Mark Leinemann aus seinen Erfahrungen. Der beste Kumpel als Geschäftspartner, ein Unternehmen auf Vertrauensbasis, wo Geld nur eine Nebenrolle spielte und am Ende alles geteilt wurde, was sollte daran schiefgehen? Doch dann kam alles anders. „Mein Freund wusste genau, welche Knöpfe und Tasten er bei mir drücken musste, um mich zu manipulieren. Vielleicht lag es daran, dass er aus dem Hackerumfeld kam, denn was er tat, war reines Social Engineering. Ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes brain washed.“ Mark sollte plötzlich aus dem Unternehmen aussteigen, welches auf dem Papier aber ihm gehörte. „Mein Selbstwertgefühl war komplett am Boden.“ Danach nahm sich Mark bewusst eine Auszeit, um sich darüber klar zu werden, was eigentlich passiert war. Eines von vielen Learnings: „Man muss sich immer vertraglich absichern, gerade auch dann, wenn der Partner der beste Kumpel ist.“

Verträge abschließen wollten auch Markus Gambalat und seine Mitgründer, als sie mit ihrer Geschäftsidee Lustblume.de, einer Onlineberatung und Preisvergleichsplattform für Sextoys, in die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ gingen. Doch dort ernteten sie nur vernichtendes Feedback von den Investoren. Trotzdem entwickelten die jungen Gründer die Plattform weiter. Am Tag der Ausstrahlung hatten sie dann über 1,2 Millionen Seitenaufrufe. „Doch sobald die Sendung ausgestrahlt war, war der Medienhype schon wieder vorbei und damit auch der Traffic auf unserer Seite. Kein Traffic, kein Umsatz, kein Unternehmen. Am Ende haben wir das Projekt an den Nagel gehängt.“

Von seinem Leben als Unternehmensberater in der Schweiz verabschieden, musste sich Björn Gross. „Ich habe im Beruf meine Erfüllung gefunden und trotzdem ist dieser Erfolg nichts wert, wenn du privat deine Identität verlierst.“ Die Balance von Privatleben und Berufsleben stimmte nicht mehr, Björn war gesundheitlich und seelisch stark angeschlagen. Er nahm Abschied von seinem geliebten Job, auch seine Ehe ging in die Brüche. Wie man mit Rückschlägen und Scheitern umgehe, sei letztendlich das Entscheidende, sagte er und zitierte Bruce Lee: „Ich kann nicht verlieren. Entweder ich gewinne oder ich erhalte eine Lektion.“

Einen kurzen Video-Mitschnitt der Veranstaltung findet ihr hier.

Quelle: cyberLAGO

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news-210 Fri, 21 Sep 2018 18:00:00 +0200 CyberChampions Award: Startups und Unternehmen der IT-Region Karlsruhe ausgezeichnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberchampions-award-startups-und-unternehmen-der-it-region-karlsruhe-ausgezeichnet/ Am 19. September fand die Preisverleihung des CyberChampions Awards im Substage Karlsruhe statt. Ausgezeichnet wurden aussichtsreiche Gründerteams und Unternehmen aus der Digitalwirtschaft der IT-Region Karlsruhe. Am 19. September wurde der CyberChampions Award zum fünfzehnten Mal im Substage Karlsruhe verliehen. Zwei Minuten hatten die Finalisten Zeit, ihre Geschäftsmodelle dem Publikum vorzustellen. Eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wählte die Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien Best Startup und Best Corporate aus. Darüber hinaus wurde der init-Innovationspreis vergeben.

Die Auszeichnung für Best Startup erhielten renumics und HD Vision Systems. Im Bereich Best Corporate konnten sich ViGEM und die netzstrategen durchsetzen. Der init Innovationspreis wurde an das Startup Heisenberg Quantum Simulations verliehen, das Quantenalgorithmen für Quantencomputer entwickelt und im IT-Accelerator CyberLab arbeitet.

Die Keynote zum Award hielt Marc Herling von Tacton Systems, der die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das heute eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Vertriebs- und Produktkonfiguration ist, vorstellte.

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Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Technologietrends
news-200 Mon, 10 Sep 2018 18:34:18 +0200 Auf dem Weg zum CyberChampion https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/auf-dem-weg-zum-cyberchampion/ Zum fünfzehnten Mal verleiht das Unternehmernetzwerk CyberForum den CyberChampions Award; jetzt stehen die Finalisten fest. Sechs Startups überzeugten die Vorjury mit Produkt, Kundennutzen, Geschäftsmodell, Marktchance und unternehmerischer Persönlichkeit in der Kategorie "Best Startup". Fünf Unternehmen wurden für ihre außerordentliche Entwicklung ins Finale der Kategorie "Best Corporate" gewählt. Am 19. September pitchen alle Finalisten im Substage um den Sieg, anschließend werden die Gewinner gekürt. Der Eintritt ist frei. „Der CyberChampions Award ist eine bedeutende Plattform sowohl für junge Startups als auch für die IT- und Hightechbranche der erweiterten TechnologieRegion Karlsruhe“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Er zeigt, wo besonderes Innovationspotenzial versteckt ist, macht außerordentliche Aktivitäten und das Engagement der Unternehmen sichtbar.“

Eine erfahrene Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wählte die aussichtsreichsten Kandidaten aus der digitalen Branche ins Finale des CyberChampions Awards 2018. Neben den Preisen in den Kategorien „Best Startup“ und „Best Corporate“ wird aus allen Bewerbungen eine Geschäftsidee mit dem init Innovationspreis ausgezeichnet; er wird für besonders zukunftsweisende Entwicklungen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Junge Startups und etablierte Unternehmen im Finale

In der Kategorie „Best Startup“ werden Jungunternehmer in der Vorgründungsphase und Startups, die maximal zwei Jahre am Markt tätig sind, ausgezeichnet. Die Jury bewertet dabei nicht nur das Potenzial des Geschäftsmodells, die Skalierbarkeit oder das Alleinstellungsmerkmal, sondern auch das Auftreten der Gründer und die Team-Zusammensetzung. Die diesjährigen Finalisten sind apic.ai, Heisenberg Quantum Simulations, renumics, HD Vision Systems, CapLab und Zana.

Ein überdurchschnittliches Wachstum wurde erzielt, ein neuer Markt erschlossen oder es liegen besondere Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility vor? Zum zweiten Mal in der Historie der Preisverleihung werden auch Unternehmen mit dem CyberChampions Award ausgezeichnet; entscheidend ist dabei vor allem die Innovationsdynamik und Zukunftsgewandtheit der Bewerber. Wegen ihres außerordentlichen Engagements wurden als Finalisten der Kategorie „Best Corporate“ ausgewählt: amiconsult, vigem, netzstrategen, DER PUNKT und diva-e.

Das erwartet die CyberChampions

Die Gewinner des CyberChampions Awards können sich über Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro freuen, darunter Beratungsgutscheine, Coaching-Pakete und ein Platz im CyberLab, dem IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg.

Die Preisverleihung findet am 19. September um 18 Uhr im Substage auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe statt. Alle Finalisten werden an diesem Abend in kurzen Pitches ihr Geschäftsmodell dem Publikum präsentieren; der Eintritt ist frei.

PARTNER

Der CyberChampions Award wird unterstützt durch unseren Partner Ebner Stolz, der den Finalisten in einem Workshop Know-how und wertvolle Tipps im Bereich Finanzplanung zur Verfügung stellt. Die Agentur explain lädt außerdem alle Finalisten zu einem halbtägigen Workshop ein, um die Teams optimal auf den finalen Jury-Pitch vorzubereiten. Für die Gewinner im Bereich Best Startup sponsert Software Innovation Bridge das Coaching-Paket im Bereich Vertrieb.

SPONSOREN

Die Kategorien „Best Startup“ und „Best Corporate“ werden durch die Unternehmen  Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Sophos GmbH, Sovendus GmbH, TechniData IT-Gruppe sowie die Techniker Krankenkasse finanziell unterstützt.

FÖRDERER

Der CyberChampions Award wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem ifex – die Initiative für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge sowie der Hoepfner Stiftung. 

Quelle: CyberForum

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news-198 Wed, 05 Sep 2018 14:23:00 +0200 Neue Broschüre gibt Überblick zur Weiterbildung im Land https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-broschuere-gibt-ueberblick-zur-weiterbildung-im-land/ Eine neue Broschüre im Auftrag Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg gibt einen Überblick über innovative und digitale Weiterbildungsangebote in Baden-Württemberg Durch den Fachkräftemangel infolge des demographischen Wandels und nicht zuletzt durch die Digitalisierung wird das Thema Weiterbildung für Unternehmen immer wichtiger.  Einen Einblick in die verschiedenen Angebote zur beruflichen Weiterbildung bietet die neue e-Broschüre "Berufliche Weiterbildung 4.0 in Baden-Württemberg", die im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg erstellt wurde.

Für die Publikation hatten die 13 Regionalbüros für berufliche Weiterbildung die Angebote bei den rund 1500 Mitgliedern im Netzwerk Fortbildung abgefragt. Die e-Broschüre behandelt das Thema die Weiterbildung 4.0 ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In ganz unterschiedlichen Berufszweigen werden Ansätze gezeigt, welche Themen geeignet sind, sie mit neuen innovativen und digitalen Lernmethoden praxisgerecht umzusetzen. Die fortschreitende Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen erfordert eine andere Qualifikation der Beschäftigten. Die Bildungsträger sind gefordert, neue Bildungsinhalte und Lernmethoden zu entwickeln – digital und innovativ!

Die gesamte Publikation steht hier zum Download bereit.

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Lebenslanges Lernen 100%
news-196 Wed, 29 Aug 2018 10:11:30 +0200 cyberLAGO: Warum man sich als Gründer manchmal von seiner Idee verabschieden muss https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberlago-warum-man-sich-als-gruender-manchmal-von-seiner-idee-verabschieden-muss/ Zusammen mit verschiedenen Partnern veranstaltete cyberLAGO am 25. Juli 2018 eine Open Air Veranstaltung, bei der drei Redner vor gut 100 Interessierten ihre Gründeridee sowie die Ursachen für deren Scheitern vorstellten. „Es ist wichtig, das Thema Scheitern aus der Tabuzone zu holen und es öffentlich anzusprechen. Nur so kann sich eine Gründerkultur etablieren, zu der das Scheitern gehören darf”, so Tobias Fauth, Geschäftsführer des digitalen Kompetenznetzwerks cyberLAGO. Zusammen mit den Partnern, der Kantine Konstanz, dem Zebra Kino, dem Technologiezentrum Konstanz und der Startup-Initiative kilometer 1, veranstaltete cyberLAGO am 25. Juli die Fuckup Night Konstanz Vol. III unter freiem Himmel im Innenhof des Neuwerk Konstanz. In gemütlicher und entspannter Sommerurlaubsatmosphäre erzählten Moritz Meidert, Ralf Walther und Björn Gross, wie und woran sie gescheitert waren.

Ein Innenhof inmitten von Konstanz: wo sonst in den Sommermonaten Kinofilme über die Leinwand flimmern oder Tanzmusik aus den Boxen dröhnt, stehen an diesem Abend drei Menschen, um ihre Geschichte zu erzählen. Es sind nicht irgendwelche Erzählungen oder Gute-Nacht-Geschichten, die hier zum Besten gegeben werden, sondern drei ganz persönliche und individuelle Erfahrungen des Scheiterns, die zeigen: Es gibt die unterschiedlichsten Gründe dafür, dass eine Idee oder ein Geschäft nicht funktioniert. Manchmal ist das Scheitern selbst verursacht, manchmal passiert es aus Naivität und manchmal ist es einfach nur Pech. Doch letztendlich kann man aus solchen Fehlern lernen und getreu dem Motto „Man lernt nie aus” wieder aufstehen und weitermachen.

Der richtige Geschäftspartner

Direkt nach seinem Studium gründete Moritz Meidert zum ersten Mal ein Unternehmen und gab rückblickend zu bedenken: „Ich hätte mehr auf meine Frau hören sollen. Sie hat ein gutes Bauchgefühl, was Geschäftspartner angeht. Ich habe mir damals nämlich den falschen Geschäftspartner ausgesucht.” Dann stand Moritz im Alter von 28 Jahren plötzlich mit Schulden in Höhe von einer viertel Million da. Was lief schief? „Mein Geschäftspartner und ich hatten beide Zugang zu einem gemeinsamen Konto. Leider auch seine Frau, die ihre Depressionen mit unserer Kreditkarte beglichen hat. Und plötzlich ist da kein Geld mehr – und das Vertrauen ausgenutzt und missbraucht.” Doch Moritz lässt sich von dieser Erfahrung nicht von seinem Weg, ein Unternehmen zu gründen, abbringen und wagt den Schritt erneut. „Zum Entsetzen meiner Eltern und meiner Frau habe ich noch während der Vergleichsverhandlungen mit der Bank ein neues Unternehmen gegründet.”

Der Unterschied? „Meine zukünftigen Geschäftspartner müssen sich bei meiner Frau vorstellen.” Mittlerweile ist Moritz CEO des Gründerschiffs und berät junge Gründer. Scheitern und Gründen gehören für ihn einfach zusammen, wichtig sei aber, dass man wieder aufstehe und auch einen anderen Weg ausprobiere, wenn sich der ursprüngliche nicht bewährte habe. Welche Tipps hat er für die richtige Wahl des Partners? „Das Wichtigste an einem Geschäftspartner ist, dass man sich auf ihn verlassen kann. Es muss einfach ein ‚gscheiter‘ Mann oder eine ‚gscheite‘ Frau sein. Und das Bauchgefühl muss stimmen.”

Ein Produkt ohne Markt

„Wir haben die Kurve zwar noch gekriegt, aber es hat weh getan”, mit diesem Satz leitete Ralf Walther seine Fuckup-Story ein. Die Geschichte eines tollen Produkts, von dem alle überzeugt waren, für das es aber keinen Markt gab. Was folgte, war eine harte Bruchlandung. Die Idee: Auf Basis einer automatisierten E-Mail-Analyse ein rentables Unternehmensmodell etablieren. „Wir haben das Ganze E-Dur genannt und waren überzeugt von unserem Produkt – in technischer Hinsicht. Das Problem: Wir alle waren Techniker, kein Wunder fanden wir das Produkt deshalb klasse. Was uns gefehlt hat, war die andere Sicht: Wir hatten keinen einzigen Vertriebler im Team.” Dass den vier jungen Gründern dieser Umstand das Genick brechen sollte, ahnten sie anfangs noch nicht. Sie waren begeistert von ihrem Produkt, vor allem von der technischen Umsetzung. Doch das reichte für ein rentables Geschäft nicht aus. „Ein Produkt ist kein Produkt, wenn es sich nicht verkaufen lässt. Das bedeutet, wir mussten anfangen, das Produkt an den Mann zu kriegen.” Unzählige Messebesuche und Vorstellungen bei Kunden standen auf dem Plan. Doch die Vermarktung lief schleppend bis überhaupt nicht. „Wir haben versucht, einen Markt aufzureißen, den es einfach nicht gab.” Es gab kaum Abnehmer und machte noch weniger Umsatz, dafür kam der Schuldnerberater und gab dem jungen Unternehmen noch maximal zwei Monate. „Das war am bittersten, wir mussten Leute entlassen und eigentlich hatten alle Lust darauf, dieses Produkt vorwärts zu bringen. Aber es hat einfach nicht funktioniert, wir mussten die Reißleine ziehen, bevor es zu spät war.”

Was Ralf aus dieser Erfahrung für sein heutiges Unternehmen mitnimmt? „Du musst dich bei der Entwicklung einer Produktidee immer fragen: Wem schreibe ich später die Rechnung dafür, wer zahlt es und wann? Und außerdem: Gibt es einen Markt und an welchem Punkt stehen die Konkurrenten bei der Entwicklung? Wir waren so geblendet von unserem Produkt und so überzeugt von unserer Idee, dass wir diese Tatsachen nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten. Aber an einem gewissen Punkt muss man einfach akzeptieren, wenn die eigene Idee nicht gut genug ist und nicht funktionieren wird.”

Quelle: Clusterplattform Deutschland

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news-195 Mon, 27 Aug 2018 10:03:56 +0200 Umfrage der bwcon SIG Big Data https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/umfrage-der-bwcon-sig-big-data/ Abfrage der Bedarfe nach den modernen Hilfsmitteln der Datenanalyse. Die bwcon Special Interest Group (SIG) Big Data ermittelt über eine Umfrage, wo in der Kernindustrien in Baden-Württemberg die Bedarfe nach den modernen Hilfsmitteln der Datenanalyse (Big Data Analytics) liegen. Jedem Geschäftsführer wird hinreichend oft nahegelegt, dass er sich um das Thema zu kümmern hat. Doch wo steht die Wirtschaft im Bereich Big Data?

Nehmen Sie hier an der Umfrage teil.

Auf dem Hightech Summit Baden-Württemberg am 26. September 2018 im Kraftwerk Rottweil wird die SIG Big Data die Ergebnisse der Umfrage an ihrem Ausstellungsstand präsentieren. Melden Sie sich kostenfrei für das Event an und besuchen Sie die SIG Big Data und viele weitere Aussteller im Kraftwerk Rottweil.

Quelle: bwcon

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news-194 Mon, 27 Aug 2018 09:46:55 +0200 Grenzen der Fertigungsvarianz verschieben sich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/grenzen-der-fertigungsvarianz-verschieben-sich/ Das Symposium "Additive Fertigung" der IHK Nordschwarzwald, der Handwerkskammer Karlsruhe und der Leichtbau BW GmbH in der Kulturhalle in Remchingen hat gezeigt, wie die verarbeitende Industrie die Grenzen der Fertigungsvarianz bis zur Losgröße 1 erweitert hat. 26 Unternehmen aus der Region haben ihr Know-how im Bereich der Additiven Fertigung, die oft als 3-D-Druck bezeichnet wird, auf einem "Marktplatz" demonstriert.

Symposium "Additive Fertigung"

Die Industrie-und Handelskammer Nordschwarzwald und Handwerkskammer Karlsruhe haben gemeinsam mit der Leichtbau BW GmbH zum Symposium "Additive Fertigung" eingeladen. Brigitte Dorwath-Walter, Stv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe und Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald, eröffneten das Symposium. Keppler skizzierte in seinem Grußwort das Potenzial der Additiven Fertigung für die Wirtschaft: "Bis 2030 wird der weltweite Markt für 3-D-Druck-Produkte in der Industrie pro Jahr durchschnittlich zwischen 13 und 23 Prozent auf ein Marktvolumen von 22,6 Milliarden Euro anwachsen, wie eine aktuelle Analyse von PwC zeigt. Ersatzteile lassen sich zukünftig nach Bedarf vor Ort fertigen. Auch für die Medizintechnik birgt der 3-D-Druck bei prognostizierten durchschnittlichen Wachstumsraten von 23 Prozent pro Jahr große Chancen, gefolgt von der Industrie und dem Einzelhandel."

Additive Fertigung bietet bisher unvorstellbare Freiheitsgrade in der Geometrie

"Ziel der Veranstaltung ist es, den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Technologieregion Karlsruhe und der Region Nordschwarzwald die Möglichkeiten dieser innovativen Fertigungsverfahren aufzuzeigen. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit Freiheitsgraden in der Geometrie, wie dies bisher nicht vorstellbar war", so Dorwath-Walter.
Experten haben den Teilnehmern der Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen das Potenzial dieser Fertigungstechnologien als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Fertigungsverfahren aufgezeigt. Sie erfuhren zudem, welche Einflüsse die additiven Fertigungsverfahren auf die zukünftige Entwicklung ihres Unternehmens haben können.
Über die Risiken und Chancen der Additiven Fertigung referierte Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH, Stuttgart. Anhand von Anwendungsmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette legt er dar, dass die Additive Fertigung mehr Chancen als Risiken biete. Insbesondere können bionische, also gewichtssparende stabile Strukturen, die zuvor per Guss nicht realisierbar waren, nunmehr erzeugt werden, so Seeliger. Das Unternehmen Edelstahl Rosswag GmbH, Pfinztal Kleinsteinbach, vertreten durch die Herren Dr. Sven Donisi, Geschäftsführer und Gregor Graf, Leiter Engineering,  ist nach eigenen Angaben größter lokaler Metall 3D-Druck Anbieter. Der beeindruckende Vortrag über „Metall 3D-Druck in einer ganzheitlichen Prozesskette“ von Herrn Gregor Graf sowie die Ausführungen des Geschäftsführers, Herrn Dr. Donisi in der am Ende des Symposiums stattgefundenen Podiumsdiskussion und dem anschließenden Unternehmensrundgang bei der Rosswag GmbH, überzeugten von der Kompetenz des Unternehmens.

Welches die Erfolgsfaktoren der Additiven Fertigung sind und welcher Reifegrad der additiven Fertigungstechnologien bereits erreicht worden ist, zeigte der Vortrag von Wolfgang Kochan, General Manager der Stratasys GmbH. Er belegte, dass eine wirtschaftliche Produktion nicht nur bei geringen Stückzahlen möglich ist. Anhand der additiven Herstellung von Teilen, die in der Luft- und Raumfahrt benötigt werden, konnte sein Unternehmen eine wertvolle Gewichtsreduzierung im Vergleich zu herkömmlichen Bauteilen erreichen. Dies gelte insbesondere bei Komponenten, die im Flugzeug Airbus 350 XWB inzwischen standardmäßig verbaut werden.

Das Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien IWWT an der Hochschule Pforzheim bot ebenfalls zum Thema einen Informationsstand und zeigte durch anschauliche Produkte die Forschungskompetenz des Instituts, dessen Leiter Prof. Dr.-Ing. Norbert Jost ist.

Additive Fertigungsverfahren sind kosten- und ressourcensparend

Schon heute könne fast jeden Gegenstand auf einem entsprechenden 3-D-Drucker hergestellt werden, das zeigte Referent Frank Kynast von der Firma Arburg. Der universell einsetzbare 3-D-Drucker "Freeformer" seines Unternehmens verwendet dabei die verschiedensten Materialien. Welche Bauteileigenschaften erreicht werden können und wo die Anwendungsbereiche in der Praxis liegen, war der Schwerpunkt seines Vortrags. Die per Kunststoff-Freiformen gefertigten Bauteile besitzen nahezu alle mechanischen Eigenschaften von Spritzgießteilen, so Kynast.
Fazit des Symposiums: Additive Fertigungsverfahren sind kosten- und ressourcensparend. Komplexe Geometrien, die mittels herkömmlicher Fertigungsverfahren nicht oder nur sehr schwer herzustellen sind, können mit 3-D-Druck einfach hergestellt werden, denn das additive Fertigungsverfahren erlaubt es innere Strukturen auf Basis einer schichtweisen Konstruktion zu produzieren. Das Symposium appellierte an alle Teilnehmer, dass ein Umdenken in der Entwicklung und Konstruktion unumgänglich ist, um die Möglichkeiten des 3-D-Drucks optimal nutzen zu können. Die Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle werden sich grundlegend wandeln, so der Tenor der Referenten.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-191 Tue, 21 Aug 2018 18:36:58 +0200 Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018 des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/monitoring-report-wirtschaft-digital-2018-des-bundeswirtschaftsministeriums-veroeffentlicht/ Wie steht es um die Digitalisierung in Deutschland? Dieser Frage geht auch in diesem Jahr der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL des Bundeswirtschaftsministeriums nach. Digitalisierung in Zahlen! Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018 des Bundes-wirtschaftministeriums liefert einen umfassenden Überblick über die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.

Dabei wird anhand der Zahlen zwischen 0 und 100 angegeben, weit die Digitalisierung in der gesamten deutschen Wirtschaft sowie in unterschiedlichen Branchen, Teilbereichen und Unternehmensgrößen fortgeschritten ist, und wie sie voraussichtlich sich bis 2023 verändern wird. Von zentraler Bedeutung sind dabei folgende drei Themen: Die Nutzung digitaler Geräte, der unternehmensinterne Digitalisierungsgrad sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Unternehmen.

Über den Index hinaus identifiziert der Bericht auch aktuelle Trends und Herausforderungen für die Wirtschaft. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist die Nutzung Künstlicher Intelligenz. Grundlage für den Index ist die Befragung hochrangiger Entscheider aus 1.061 Unternehmen in Deutschland. 

Die Studie ist hier kostenlos zum Download verfügbar.

 

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news-189 Tue, 14 Aug 2018 10:54:38 +0200 Kurzumfrage zu Künstlicher Intelligenz - DIZ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kurzumfrage-zu-kuenstlicher-intelligenz-diz/ Welche Rolle spielt KI für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg? Künstliche Intelligenz (KI) wird als eine zentrale Technologie für den digitalen Wandel und die vernetzte Gesellschaft gesehen. Sowohl in Politik und Wirtschaft, als auch in der Wissenschaft werden Initiativen gestartet, Forderungen gestellt und Handlungsbedarfe identifiziert. So haben unlängst Europäische Forscher davor gewarnt, dass Europa in Sachen KI gegenüber anderen Kontinenten Aufholbedarf hat. Auch die Bundespolitik setzt sich mit dem Thema auseinandersetzt. Im Kabinettbeschluss vom 18. Juli werden die zentralen strategischen Eckpunkte der Bundesregierung und der bevorzugte Vorgehensweise bezüglich KI dargelegt. Mit dem CyberValley und dem de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz gibt es in Baden-Württemberg zwei Initiativen, die Akteure vernetzen und Aktivitäten rund um die Technologie vorantreiben.

Und die Wirtschaft in Baden-Württemberg? Wie schätzen Unternehmen im Südwesten Künstliche Intelligenz ein? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich nun für den Wirtschaftsstandort im Südwesten durch den Einsatz von KI?

Helfen Sie mit, erste Antworten auf diese Fragen zu finden und unterstützen Sie das Stimmungsbild des DIZ | Digitales Innovationszentrum.
Hier gelangen Sie zur Umfrage!

Die Ergebnisse der Umfrage dienen dazu, den Digitalen Wandel in Baden-Württemberg besser zu verstehen. Nur wenn die Bedürfnisse der Wirtschaft bekannt sind, können die Rahmenbedingungen der Digitalisierung zukunftsweisend gestaltet werden.

Quelle: DIZ | Digitales Innovationszentrum

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Künstliche Intelligenz
news-188 Tue, 14 Aug 2018 10:43:29 +0200 Industrie 4.0 im Sondermaschinenbau: TechnologyMountains-Themenabend bei AP&S https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/industrie-40-im-sondermaschinenbau-technologymountains-themenabend-bei-aps/ Das Thema „Industrie 4.0: Der Einzug cyber-physischer Systeme in die Produktionsanlagen der Halbleiterindustrie“ lockte die Interessenten am 17.07. zu AP&S International GmbH nach Donaueschingen-Aasen. Der Themenabend fand im Rahmen der Technology Mountains Tour 2018, einer Vortragsreihe organisiert von dem gleichnamigen Technologieverbund, statt. Praxisnah am Beispiel der hauseigenen Industrie 4.0 Lösungen wurden den Teilnehmern die Möglichkeiten und Herausforderungen dargestellt, die cyber-physische Systeme, d.h. der Verbund informatischer, softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine Datenstruktur wie z.B. Internet kommunizieren, im Bereich Sondermaschinenbau bringen. Anlagenüberwachung, -steuerung, -wartung, Serviceeinsätze, Ersatzteillieferungen und -Einsatz, aber auch im Vorfeld im Verkaufsprozess zu Demonstrationszwecken bei Kunden und in der Entwicklungsphase finden die Softwarelösungen des insgesamt 30-köpfigen AP&S Softwareentwicklungsteam ihren Einsatz. Der Nutzen für den Maschinenbediener bzw. Kunden steht hierbei immer im Mittelpunkt. „Eine Maschinenüberwachung durch den Menschen, so wie wir diese von früher kennen, ist längst nicht mehr erforderlich und wird es in Zukunft nicht mehr geben“ so Christoph Kluge, Leiter der Softwareabteilung bei AP&S und Geschäftsführer des Tochterunternehmens tepcon GmbH. „Im Bereich Condition Monitoring erzielen wir mit unseren Lösungen eine konfigurierbare Visualisierung von Echtzeitdaten in Tabellen, Grafiken oder Fließschemen, eine Überwachung von Schwellenwerten und eine rechtzeitige Alarmierung z.B. über E-Mail, SMS oder WhatsApp. Der Kunde verfügt über eine flexible Eingriffsmöglichkeit von überall, zu jeder Zeit z.B. auch über sein Mobilgerät. Maschinenausfälle werden rechtzeitig vermieden. Prozessdatenanalysen ermöglichen eine Aufnahme und Verfolgung von Rezepten und Fehlbedienungen sowie einen Vergleich mit historischen Daten, woraus sich eine Optimierung von Rezeptabläufen und Planung von Serviceeinsätzen ableiten lässt.“

Das Thema Machine Learning wurde am Beispiel der AP&S Lösung erklärt, welche für die Wasseraufbereitungsanlage am Standort Donaueschingen entwickelt wurde und mit Erfolg angewendet wird. „Ein typischer Fehler, der bei dieser Art von Anlage zu ungeplanten Abschaltung führt, ist ein blockierter Filter. Das war einer der Ausgangspunkte für unsere Systementwicklung, welche nun mit einer Sicherheit von 99 % vorhersagen kann, ob der Filter in den nächsten 3 Tagen gewechselt werden muss. Dies führt zu Verringerung der Ausfallzeiten und einer optimalen Nutzungsdauer.“ Im Anschluss an die Präsentation folgte ein Firmenrundgang und eine Live-Demonstration der AP&S Augmented Reality Lösung, bei welcher jeder Teilnehmer mit den Microsoft HoloLens die AP&S Nassprozessanlagen zum Greifen Nah in den Raum projizieren und mit diesen virtuell interagieren konnte.

Auf die Teilnehmerfrage, ob bei AP&S auch die Risiken der zunehmenden Digitalisierung wie z.B. konkret die in der Öffentlichkeit oft diskutierte Angst vor dem Arbeitsplatzverlust ein Thema sei, antwortete Personalleiterin Cäcilia Wegner: „Nein. Dafür sprechen mehrere Gründe: Wir sind ein Technologieunternehmen, viele unserer Mitarbeiter sind technisch versiert und zeigen ein sehr hohes Interesse an Entwicklungen und Freude am Umgang mit neusten Technologien. Mit einem breiten Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen und regelmäßigen, internen Schulungen rüsten wir unsere Mitarbeiter bestens auf die Veränderungen, die neue Technologien für die jeweiligen Arbeitsplätze mit sich bringen.“ Das Fazit des Abends: die cyber-physischen Systeme bieten Maschinennutzern eine breite Palette an Vorteilen, sind auf dem Vormarsch und werden die Welt des Sondermaschinenbaus entscheidend lenken und mitbestimmen.

Quelle: TechnologyMountains

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news-186 Thu, 02 Aug 2018 09:46:55 +0200 Wie in Stein gemeißelt: was die Blockchain mit unverfälschbaren Informationen zu tun hat https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wie-in-stein-gemeisselt-was-die-blockchain-mit-unverfaelschbaren-informationen-zu-tun-hat/ Blockchain – das ist doch Bitcoin, oder? Und irgendwas war da doch noch mit Smart Contracts, richtig? Immer wieder stößt man auf diese Aussage. Und obwohl vielen die Technologie nicht ganz klar ist, so erlebt die Blockchain momentan einen regelrechen Hype. Aber was kann sie wirklich? Ist der Hype gerechtfertigt? „Bei der Veranstaltung „Blockchain – eine Kette an Möglichkeiten für Unternehmen“ ging es deshalb darum, die Blockchain und ihre vielfältigen Anwendungsbereiche so zu präsentieren, dass jeder die Technologie versteht und sie danach seinem Nachbarn erklären kann“, so Tobias Fauth, Geschäftsführer des digitalen Kompetenznetzwerks cyberLAGO. „Denn nur wenn ich verstehe, was eine Technologie kann, kann ich auch beurteilen, ob es Sinn macht, sie in meinem Unternehmen einzusetzen.“ Die Experten Prof. Dr. Bela Gipp von der Universität Konstanz und Dr. Jürgen Sturm, CIO bei ZF Friedrichshafen, erklärten die Technologie und stellten klar: Bei der Blockchain geht es in erster Linie um die Unverfälschbarkeit von Informationen.

Eröffnet wurde die Kooperationsveranstaltung von Marian Duram, Projektleiter bei der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und Tobias Fauth. Beide betonten, wie wichtig es sei, gerade in der aktuellen Zeit, Themen gemeinsam anzugehen und Kompetenzen zu bündeln. „Zusammen können wir hier mehr erreichen“, ist sich Marian Duram sicher. „Wichtig ist uns dabei, die digitalen Kompetenzen in der Region sichtbar zu machen – und diese sind enorm“, so Tobias Fauth.

Ist die Blockchain nur ein Hype? Nein, meinen die Experten: „Langfristig gesehen sind mit der Blockchain gewaltige Transformationen verbunden“, ist sich Dr. Jürgen Sturm sicher. „Die Blockchain ist eine wertvolle Technologie, die in den nächsten Jahren einen großen Impact haben wird“, schließt sich Prof. Dr. Bela Gipp an. Welche Einflüsse und Veränderungen das sein werden und wie KMU die Technologie einsetzen können, zeigten die Experten schließlich anhand praxisnaher Anwendungsbeispiele. Prof. Dr. Bela Gipp ging dabei auch auf das Thema Bitcoin ein: „Blockchain und Bitcoin ist nicht dasselbe. Blockchain ist vielmehr die fundamentale Technik, welche Bitcoin zugrundliegt.“ Kryptowährungen wie Bitcoin sind also eine Möglichkeit, die Blockchain zu nutzen, tatsächlich hat die Technologie aber viele weitere Einsatzmöglichkeiten.

Was macht die Blockchain letztendlich aus? „Eine unveränderliche Datenstruktur. Informationen, die einmal in der Blockchain gespeichert sind, können nicht mehr entfernt oder verändert werden“, erklärt Prof. Dr. Bela Gipp. Nicht manipulierbare Informationen spielen in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, so können zum Beispiel durch Blockchain Grundbucheintragungen für immer gespeichert oder Forschungsergebnisse nicht veränderbar gemacht werden. Blockchain fördert dementsprechend auch die Transparenz in der Wissenschaft. Um das Thema Unverfälschbarkeit geht es auch bei dem Startup OriginStamp, welches zweifelsfreie Zeitstempel ermöglicht. Diese beweisen, dass es eine bestimmte Information schon zu seinem bestimmten Zeitpunkt gegeben hat. OriginStamp nutzt dafür die Vorteile der Blockchain-Technologie und speichert die Zeitstempel dort ab. So kann sichergestellt werden, dass der Zeitstempel nicht mehr manipulierbar ist.

Dr. Jürgen Sturm zeigte, wie ZF Friedrichshafen die Blockchain nutzt. „Das autonom fahrende Auto steht irgendwann vor der Frage: Wer bezahlt, wenn es keinen Fahrer mehr gibt?“ Der Gedanke war deshalb, alle Vorgänge in eine Blockchain-Transaktionsplattform zu speichern, um ein mehrdimensionales Problem mit vielen Parteien zusammenzubringen. Die Transaktionsplattform ist sozusagen eine verteilte Buchungslogik, die gesamte Geschäftsketten abbilden kann. „Das ist nicht nur interessant beim Tanken oder Aufladen, sondern auch für Mautentrichtung, Parken und Versicherungen“, fasst er zusammen. „Die einzelnen Geschäftskonzepte können dadurch elegant miteinander verknüpft werden.“

Die Blockchain-Technologie hat großes Potenzial und kann für viele Branchen und Anwendungsbereiche von Nutzen sein. Dr. Jürgen Sturm meint: „Die Blockchain wird uns unterstützen, Komplexität zu kontrollieren.“

Quelle: CyberLAGO

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news-178 Thu, 26 Jul 2018 14:43:04 +0200 Europäische Union vergibt Beratungsgutscheine für Bereich Internet of Things https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/europaeische-union-vergibt-beratungsgutscheine-fuer-bereich-internet-of-things/ Mit dem auf IoT4Industry Projekt unterstützt die Europäische Union Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe bei der Planung und Umsetzung von Technologien im Bereich Internet der Dinge (IoT). Mehr Produktivität, Profitabilität und Innovationen dank dem Internet der Dinge - dies ist das Ziel, dass die Europäische Union mit ihrem Programm IoT4Industry Projekt  für kleine und mittlere Unternehmen verfolgt. Über den Zeitraum von drei Jahren werden dabei ausgewählte Betriebe mit Gutscheinen für Beratungs- dienstleistungen unterstützt. Angesprochen sind sowohl Unternehmen, die sich noch in der Planungsphase, als auch solche, die sich bereits in der Umsetzung entsprechender Maßnahmen befinden. Die höchste dabei zu vergebende Fördersumme beträgt dabei 60.000€.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 20. Oktober 2018 bewerben, frühere Einreichungen werden jedoch bevorzugt (first come, first serve). Teil der Bewerbung ist ein Projektantrag, der den Industrie-/Produktions-Fall vorstellt und der Erfolgsbeitrag von IoT herausgestellt. Aus Deutschland ist der Cluster microTEC Südwest e.V.  am Projekt beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt

 

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