Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sat, 18 Aug 2018 13:00:03 +0200 Sat, 18 Aug 2018 13:00:03 +0200 TYPO3 EXT:news news-189 Tue, 14 Aug 2018 10:54:38 +0200 Kurzumfrage zu Künstlicher Intelligenz - DIZ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/kurzumfrage-zu-kuenstlicher-intelligenz-diz/ Welche Rolle spielt KI für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg? Künstliche Intelligenz (KI) wird als eine zentrale Technologie für den digitalen Wandel und die vernetzte Gesellschaft gesehen. Sowohl in Politik und Wirtschaft, als auch in der Wissenschaft werden Initiativen gestartet, Forderungen gestellt und Handlungsbedarfe identifiziert. So haben unlängst Europäische Forscher davor gewarnt, dass Europa in Sachen KI gegenüber anderen Kontinenten Aufholbedarf hat. Auch die Bundespolitik setzt sich mit dem Thema auseinandersetzt. Im Kabinettbeschluss vom 18. Juli werden die zentralen strategischen Eckpunkte der Bundesregierung und der bevorzugte Vorgehensweise bezüglich KI dargelegt. Mit dem CyberValley und dem de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz gibt es in Baden-Württemberg zwei Initiativen, die Akteure vernetzen und Aktivitäten rund um die Technologie vorantreiben.

Und die Wirtschaft in Baden-Württemberg? Wie schätzen Unternehmen im Südwesten Künstliche Intelligenz ein? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich nun für den Wirtschaftsstandort im Südwesten durch den Einsatz von KI?

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Die Ergebnisse der Umfrage dienen dazu, den Digitalen Wandel in Baden-Württemberg besser zu verstehen. Nur wenn die Bedürfnisse der Wirtschaft bekannt sind, können die Rahmenbedingungen der Digitalisierung zukunftsweisend gestaltet werden.

Quelle: DIZ | Digitales Innovationszentrum

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news-188 Tue, 14 Aug 2018 10:43:29 +0200 Industrie 4.0 im Sondermaschinenbau: TechnologyMountains-Themenabend bei AP&S https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/industrie-40-im-sondermaschinenbau-technologymountains-themenabend-bei-aps/ Das Thema „Industrie 4.0: Der Einzug cyber-physischer Systeme in die Produktionsanlagen der Halbleiterindustrie“ lockte die Interessenten am 17.07. zu AP&S International GmbH nach Donaueschingen-Aasen. Der Themenabend fand im Rahmen der Technology Mountains Tour 2018, einer Vortragsreihe organisiert von dem gleichnamigen Technologieverbund, statt. Praxisnah am Beispiel der hauseigenen Industrie 4.0 Lösungen wurden den Teilnehmern die Möglichkeiten und Herausforderungen dargestellt, die cyber-physische Systeme, d.h. der Verbund informatischer, softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine Datenstruktur wie z.B. Internet kommunizieren, im Bereich Sondermaschinenbau bringen. Anlagenüberwachung, -steuerung, -wartung, Serviceeinsätze, Ersatzteillieferungen und -Einsatz, aber auch im Vorfeld im Verkaufsprozess zu Demonstrationszwecken bei Kunden und in der Entwicklungsphase finden die Softwarelösungen des insgesamt 30-köpfigen AP&S Softwareentwicklungsteam ihren Einsatz. Der Nutzen für den Maschinenbediener bzw. Kunden steht hierbei immer im Mittelpunkt. „Eine Maschinenüberwachung durch den Menschen, so wie wir diese von früher kennen, ist längst nicht mehr erforderlich und wird es in Zukunft nicht mehr geben“ so Christoph Kluge, Leiter der Softwareabteilung bei AP&S und Geschäftsführer des Tochterunternehmens tepcon GmbH. „Im Bereich Condition Monitoring erzielen wir mit unseren Lösungen eine konfigurierbare Visualisierung von Echtzeitdaten in Tabellen, Grafiken oder Fließschemen, eine Überwachung von Schwellenwerten und eine rechtzeitige Alarmierung z.B. über E-Mail, SMS oder WhatsApp. Der Kunde verfügt über eine flexible Eingriffsmöglichkeit von überall, zu jeder Zeit z.B. auch über sein Mobilgerät. Maschinenausfälle werden rechtzeitig vermieden. Prozessdatenanalysen ermöglichen eine Aufnahme und Verfolgung von Rezepten und Fehlbedienungen sowie einen Vergleich mit historischen Daten, woraus sich eine Optimierung von Rezeptabläufen und Planung von Serviceeinsätzen ableiten lässt.“

Das Thema Machine Learning wurde am Beispiel der AP&S Lösung erklärt, welche für die Wasseraufbereitungsanlage am Standort Donaueschingen entwickelt wurde und mit Erfolg angewendet wird. „Ein typischer Fehler, der bei dieser Art von Anlage zu ungeplanten Abschaltung führt, ist ein blockierter Filter. Das war einer der Ausgangspunkte für unsere Systementwicklung, welche nun mit einer Sicherheit von 99 % vorhersagen kann, ob der Filter in den nächsten 3 Tagen gewechselt werden muss. Dies führt zu Verringerung der Ausfallzeiten und einer optimalen Nutzungsdauer.“ Im Anschluss an die Präsentation folgte ein Firmenrundgang und eine Live-Demonstration der AP&S Augmented Reality Lösung, bei welcher jeder Teilnehmer mit den Microsoft HoloLens die AP&S Nassprozessanlagen zum Greifen Nah in den Raum projizieren und mit diesen virtuell interagieren konnte.

Auf die Teilnehmerfrage, ob bei AP&S auch die Risiken der zunehmenden Digitalisierung wie z.B. konkret die in der Öffentlichkeit oft diskutierte Angst vor dem Arbeitsplatzverlust ein Thema sei, antwortete Personalleiterin Cäcilia Wegner: „Nein. Dafür sprechen mehrere Gründe: Wir sind ein Technologieunternehmen, viele unserer Mitarbeiter sind technisch versiert und zeigen ein sehr hohes Interesse an Entwicklungen und Freude am Umgang mit neusten Technologien. Mit einem breiten Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen und regelmäßigen, internen Schulungen rüsten wir unsere Mitarbeiter bestens auf die Veränderungen, die neue Technologien für die jeweiligen Arbeitsplätze mit sich bringen.“ Das Fazit des Abends: die cyber-physischen Systeme bieten Maschinennutzern eine breite Palette an Vorteilen, sind auf dem Vormarsch und werden die Welt des Sondermaschinenbaus entscheidend lenken und mitbestimmen.

Quelle: TechnologyMountains

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news-186 Thu, 02 Aug 2018 09:46:55 +0200 Wie in Stein gemeißelt: was die Blockchain mit unverfälschbaren Informationen zu tun hat https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wie-in-stein-gemeisselt-was-die-blockchain-mit-unverfaelschbaren-informationen-zu-tun-hat/ Blockchain – das ist doch Bitcoin, oder? Und irgendwas war da doch noch mit Smart Contracts, richtig? Immer wieder stößt man auf diese Aussage. Und obwohl vielen die Technologie nicht ganz klar ist, so erlebt die Blockchain momentan einen regelrechen Hype. Aber was kann sie wirklich? Ist der Hype gerechtfertigt? „Bei der Veranstaltung „Blockchain – eine Kette an Möglichkeiten für Unternehmen“ ging es deshalb darum, die Blockchain und ihre vielfältigen Anwendungsbereiche so zu präsentieren, dass jeder die Technologie versteht und sie danach seinem Nachbarn erklären kann“, so Tobias Fauth, Geschäftsführer des digitalen Kompetenznetzwerks cyberLAGO. „Denn nur wenn ich verstehe, was eine Technologie kann, kann ich auch beurteilen, ob es Sinn macht, sie in meinem Unternehmen einzusetzen.“ Die Experten Prof. Dr. Bela Gipp von der Universität Konstanz und Dr. Jürgen Sturm, CIO bei ZF Friedrichshafen, erklärten die Technologie und stellten klar: Bei der Blockchain geht es in erster Linie um die Unverfälschbarkeit von Informationen.

Eröffnet wurde die Kooperationsveranstaltung von Marian Duram, Projektleiter bei der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und Tobias Fauth. Beide betonten, wie wichtig es sei, gerade in der aktuellen Zeit, Themen gemeinsam anzugehen und Kompetenzen zu bündeln. „Zusammen können wir hier mehr erreichen“, ist sich Marian Duram sicher. „Wichtig ist uns dabei, die digitalen Kompetenzen in der Region sichtbar zu machen – und diese sind enorm“, so Tobias Fauth.

Ist die Blockchain nur ein Hype? Nein, meinen die Experten: „Langfristig gesehen sind mit der Blockchain gewaltige Transformationen verbunden“, ist sich Dr. Jürgen Sturm sicher. „Die Blockchain ist eine wertvolle Technologie, die in den nächsten Jahren einen großen Impact haben wird“, schließt sich Prof. Dr. Bela Gipp an. Welche Einflüsse und Veränderungen das sein werden und wie KMU die Technologie einsetzen können, zeigten die Experten schließlich anhand praxisnaher Anwendungsbeispiele. Prof. Dr. Bela Gipp ging dabei auch auf das Thema Bitcoin ein: „Blockchain und Bitcoin ist nicht dasselbe. Blockchain ist vielmehr die fundamentale Technik, welche Bitcoin zugrundliegt.“ Kryptowährungen wie Bitcoin sind also eine Möglichkeit, die Blockchain zu nutzen, tatsächlich hat die Technologie aber viele weitere Einsatzmöglichkeiten.

Was macht die Blockchain letztendlich aus? „Eine unveränderliche Datenstruktur. Informationen, die einmal in der Blockchain gespeichert sind, können nicht mehr entfernt oder verändert werden“, erklärt Prof. Dr. Bela Gipp. Nicht manipulierbare Informationen spielen in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, so können zum Beispiel durch Blockchain Grundbucheintragungen für immer gespeichert oder Forschungsergebnisse nicht veränderbar gemacht werden. Blockchain fördert dementsprechend auch die Transparenz in der Wissenschaft. Um das Thema Unverfälschbarkeit geht es auch bei dem Startup OriginStamp, welches zweifelsfreie Zeitstempel ermöglicht. Diese beweisen, dass es eine bestimmte Information schon zu seinem bestimmten Zeitpunkt gegeben hat. OriginStamp nutzt dafür die Vorteile der Blockchain-Technologie und speichert die Zeitstempel dort ab. So kann sichergestellt werden, dass der Zeitstempel nicht mehr manipulierbar ist.

Dr. Jürgen Sturm zeigte, wie ZF Friedrichshafen die Blockchain nutzt. „Das autonom fahrende Auto steht irgendwann vor der Frage: Wer bezahlt, wenn es keinen Fahrer mehr gibt?“ Der Gedanke war deshalb, alle Vorgänge in eine Blockchain-Transaktionsplattform zu speichern, um ein mehrdimensionales Problem mit vielen Parteien zusammenzubringen. Die Transaktionsplattform ist sozusagen eine verteilte Buchungslogik, die gesamte Geschäftsketten abbilden kann. „Das ist nicht nur interessant beim Tanken oder Aufladen, sondern auch für Mautentrichtung, Parken und Versicherungen“, fasst er zusammen. „Die einzelnen Geschäftskonzepte können dadurch elegant miteinander verknüpft werden.“

Die Blockchain-Technologie hat großes Potenzial und kann für viele Branchen und Anwendungsbereiche von Nutzen sein. Dr. Jürgen Sturm meint: „Die Blockchain wird uns unterstützen, Komplexität zu kontrollieren.“

Quelle: CyberLAGO

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news-178 Thu, 26 Jul 2018 14:43:04 +0200 Europäische Union vergibt Beratungsgutscheine für Bereich Internet of Things https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/europaeische-union-vergibt-beratungsgutscheine-fuer-bereich-internet-of-things/ Mit dem auf IoT4Industry Projekt unterstützt die Europäische Union Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe bei der Planung und Umsetzung von Technologien im Bereich Internet der Dinge (IoT). Mehr Produktivität, Profitabilität und Innovationen dank dem Internet der Dinge - dies ist das Ziel, dass die Europäische Union mit ihrem Programm IoT4Industry Projekt  für kleine und mittlere Unternehmen verfolgt. Über den Zeitraum von drei Jahren werden dabei ausgewählte Betriebe mit Gutscheinen für Beratungs- dienstleistungen unterstützt. Angesprochen sind sowohl Unternehmen, die sich noch in der Planungsphase, als auch solche, die sich bereits in der Umsetzung entsprechender Maßnahmen befinden. Die höchste dabei zu vergebende Fördersumme beträgt dabei 60.000€.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 20. Oktober 2018 bewerben, frühere Einreichungen werden jedoch bevorzugt (first come, first serve). Teil der Bewerbung ist ein Projektantrag, der den Industrie-/Produktions-Fall vorstellt und der Erfolgsbeitrag von IoT herausgestellt. Aus Deutschland ist der Cluster microTEC Südwest e.V.  am Projekt beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt

 

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news-177 Thu, 26 Jul 2018 12:12:04 +0200 Funktionale menschliche Gewebe aus dem Drucker – Experten diskutieren Wunsch und Wirklichkeit https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/funktionale-menschliche-gewebe-aus-dem-drucker-experten-diskutieren-wunsch-und-wirklichkeit/ Auf dem ersten 3D-BioNET-working-event am 18. Juli 2018 in Freiburg im Breisgau trafen sich rund 60 Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Medizin, um die aktuellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Hindernisse im Bereich 3D-Bio-Druck zu diskutieren. Was genau ist 3D-Bio-Druck?

Die Komplexität des Themas zeigt sich in der Breite der erforschten und diskutierten Themen: Das Spektrum reicht von Biotinten über regulatorische Anforderungen, den Anforderungen an die Software, Hardware und die Druckprozesse bis hin zu den Anwendungsszenarien "Organ-on-Chip" sowie Knochen- und Knorpel-Ersatzgewebe.

Derzeit entwickelt sich das digitale Drucken von künstlichem Gewebe (engl. "3D-Bio-Printing") zu einer vielversprechenden Technologie zur Erzeugung lebender, künstlich hergestellter Gewebe für die Forschung in den Lebenswissenschaften sowie für Anwendungen in der regenerativen Medizin, weit über die Möglichkeiten der konventionellen Gewebeersatzforschung (engl. "Tissue Engineering") hinaus. Im Gegensatz zu herkömmlichen, kommerziell verfügbaren 3D-Druckverfahren, die inzwischen als industrielle Fertigungsmethoden etabliert sind, ist 3D-Bio-Printing viel komplexer: Beim digitalen Drucken von lebendem Gewebe und (Mikro-) Organmodellen gilt es, eine große Vielfalt an lebenden Zellen an verschiedenen Biomaterialien wie z.B. Hydrogele oder Biopolymere sowie eine Vielzahl verschiedener Verarbeitungs- und Druckverfahren zu beherrschen. Nicht zuletzt müssen für klinische Anwendungen auch strenge regulatorische Anforderungen berücksichtigt werden.

Expertise kompakt am Standort Freiburg

Ziel der Veranstaltung war es, Experten aus ganz Deutschland zu vernetzen, die aktuellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Hindernisse im Bereich 3D-Bio-Druck zu diskutieren und gemeinsame Ideen zu entwickeln. Durch die Thementische im Foyer wurde dem in den Pausen des hervorragend besetzten Vortragprogramms ausreichend Rechnung getragen. Der Teilnehmerkreis umfasste zu gleichen Teilen Forschende an Universitäten, Unikliniken und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmensvertreter aus den Bereichen des Tissue Engineerings, der Mikrofluidik, Hard- und Software aber auch der Innovationsförderung.

Eine Zeitreise zu aktuellen Anwendungen des 3D-Bio-Drucks

Prof. Dr. Rolf Mülhaupt, Direktor des Institutes für Makromolekulare Chemie und geschäftsführender Direktor des Freiburger Materialforschungszentrums FMF der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, führte als Vorreiter der Technologie in seinem Leitvortrag die Zuhörer als Zeitreise von den Anfängen des konventionellen 3D-Drucks und des Bio-Printings bis hin zu heutigen Entwicklungen und einem Ausblick.

Die Veranstaltung wurde von microTEC Südwest e.V. organisiert und durchgeführt. Der Spitzencluster koordiniert das 3D-Bio-Net-Projekt.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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news-172 Wed, 18 Jul 2018 09:29:45 +0200 CyberForum weiter auf Wachstumskurs https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cyberforum-weiter-auf-wachstumskurs/ Das Unternehmernetzwerk wählt Gründergeneration in den Vorstand und blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Die digitale Gesellschaft gestalten, bilden, vernetzen – auf der Mitgliederversammlung am 13. Juni blickte das Karlsruher Unternehmernetzwerk CyberForum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Ein Höhepunkt: die Eröffnung des IT-Accelerators CyberLab. Mit mehr als 1.200 Mitgliedern und über 18.000 Veranstaltungsbesuchern auf rund 170 Events baut das CyberForum seine Rolle als Motor und führendes Kompetenzzentrum der Digitalisierung in der IT-Region Karlsruhe weiter aus. Neuwahlen des Vorstandes ergaben eine stärkere Interessensvertretung von Karlsruher Startups im Vorstand des Netzwerks: Drei Gründerinnen und Gründer aus dem Kreis der CyberLab-Alumni wurden im Gesamtvorstand begrüßt. „Unsere Weichen stehen auf Wachstum und Verstetigung“, erklärt Matthias Hornberger, im Amt bestätigter Vorstandsvorsitzender des CyberForum. „Das CyberForum steht für fundierte Expertise in den Kernbereichen Gründung, Fachkräfte und Digitalisierung. Hier haben wir im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine genommen, von der Eröffnung des CyberLab über Förderprojekte wie Finish IT 3.0 bis hin zu der Initiative karlsruhe.digital und der Auszeichnung Karlsruhes zum de:hub für Künstliche Intelligenz.“

Im September wurde das CyberLab mit einem Festakt eröffnet; zeitgleich feierte das CyberForum sein 20-jähriges Bestehen. Seit 2013 vom CyberForum betrieben, haben die ins Accelerator-Programm aufgenommenen Startups mittlerweile über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Das CyberLab bietet Gründerinnen und Gründern ein Gesamtpaket aus optimaler Startup-Infrastruktur, modernen Räumlichkeiten, intensivem Mentoring und Support im Gründeralltag – und stellt damit ein im Südwesten Deutschlands einmaliges Angebot dar.

Im Rahmen der Digital Hub Initiative wurde Karlsruhe im April 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Digital Hub für Künstliche Intelligenz ausgezeichnet; damit konnte sich die Stadt als deutschlandweit bedeutendster Standort für die Anwendung Künstlicher Intelligenz positionieren. Ein großer Erfolg für das CyberForum, das die Initiative für Karlsruhe mit initiierte und mittlerweile über seine Tochtergesellschaft DIZ | Digitales Innovationszentrum koordiniert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Branchen und Unternehmen sowie Startups auf regionaler Ebene zu unterstützten und nationale sowie internationale Kooperationen mit Unternehmen zu fördern.

CyberLab-Alumni im Gesamtvorstand

Innerhalb turnusmäßiger Neuwahlen wurden sechs neue Vertreterinnen und Vertreter aus der regionalen Wirtschaft in den erweiterten Vorstand aufgenommen: Mit Dr. Teresa Baumann, Mitgründerin und COO der GoSilico GmbH, Dr. Sven Schmidt-Rohr, Mitgründer und CEO der ArtiMinds Robotics GmbH, und Martin Trenkle, Gründer und CEO der Campusjäger GmbH, finden sich nun auch drei CyberLab-Alumni im Gesamtvorstand. Außerdem wurden Dr. Guido Glania, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, Stephan Müller, Gründer und Geschäftsführer der inovex GmbH, und Mathias Thomas, Geschäftsführer der Dr. Thomas + Partner GmbH & Co. KG, in den Gesamtvorstand gewählt.

Eine Neuerung gab es auch im geschäftsführenden Vorstand: Dirk Schwartz, Gründer der chrono24 GmbH, legt seine Aktivitäten im CyberForum nieder und übergibt an André Hellmann, Geschäftsführer der Karlsruher netzstrategen GmbH, der im vergangenen Jahr bereits im Gesamtvorstand aktiv war. Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum e.V., und die weiteren sechs Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands wurden einstimmig im Amt bestätigt.

„Wir danken unseren ausgeschiedenen Vorständen, die sich zum Teil über viele Jahre hinweg im Netzwerk engagiert haben. Ein besonderer Dank gilt Dirk Schwartz, der ganz wesentlich an der damaligen strategischen Neuausrichtung des CyberForum mitgewirkt hat“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Wir freuen uns außerdem sehr, unsere CyberLab-Alumni im Vorstand begrüßen zu dürfen, sie sind Ausdruck und Interessensvertretung der innovativen und engagierten Gründerinnen und Gründer im Netzwerk, für uns ein ganz wichtiges Signal.“

Ausbau der Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene

Auch 2018 stehen die Zeichen auf Wachstum: Insbesondere in den Bereichen Unternehmertum und Gründung, Fachkräfte sowie Digitalisierung werden die Aktivitäten des CyberForum in der IT-Region Karlsruhe und darüber hinaus weiter ausgebaut.

So wurde mit der Zusage zum Bau des Smart Production Parks im laufenden Geschäftsjahr bereits der Grundstein für eine noch umfassendere Förderung von Hightech-Startups in der TechnologieRegion geschaffen. Der Smart Production Park soll Gründungen an der Schnittstelle Hightech-Produktion und Digitalisierung im Wachstumsfeld der intelligenten und vernetzten Produktion aktiv begleiten und die Verzahnung von IT und Produktion vorantreiben. 

Ein besonderer Fokus liegt im aktuellen Geschäftsjahr zudem auf der Ausbildung, Qualifizierung und Vermittlung von Fachkräften verschiedener Altersklassen: Im Rahmen der Karlsruher Technik-Initiative wird die frühe MINT-Förderung weiter vorangetrieben und das Angebot von Technik- und Robotik-AGs an Karlsruher Schulen ausgebaut. Anfang 2017 wurde Karlsruhe von Körberstiftung, Stifterverband und Südwestmetall für diesen Einsatz als "MINT+"-Region ausgezeichnet. Ein Baustein, um die digitale Zukunft der Stadt aktiv zu gestalten und damit insbesondere auch für Fachkräfte attraktiv zu machen, ist die Initiative karlsruhe.digital. Sie vereint über 150 Akteure aus Stadt, Wirtschaft und Hochschulen mit dem Ziel, Karlsruhe langfristig als Motor der Digitalisierung zu etablieren. 

Quelle: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

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news-171 Wed, 11 Jul 2018 10:23:38 +0200 VDC-Geschäftsführer Runde als Vice President Industry der EuroVR bestätigt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/vdc-geschaeftsfuehrer-runde-als-vice-president-industry-der-eurovr-bestaetigt/ Am 19. Juni 2018 trat in Posen das Executive Committee der European Virtual Reality Association (EuroVR) zusammen, um über seine künftige Leitung zu entscheiden. Die EuroVR ist der europäische Dachverband für Virtuelle Realität (VR), Erweiterte Realität (Augmented Reality - AR) und Gemischte Realität (Mixed Reality - MR), in dem sich Unternehmen, Forschungslabore, nationale Verbände und Individuen zusammengeschlossen haben, um länderübergreifend zusammenzuarbeiten. Die Hauptaufgaben der EuroVR sind das Netzwerken, die Förderung von Forschung und Entwicklung in den Themen /VR/AR/MR, Lobby-Arbeit, Projektentwicklung, Unterstützung von Unternehmen bei der Nutzung von /VR/AR/MR, Informationsbeschaffung, Veranstaltungsdurchführung sowie das Anfertigen von Studien und Analysen.

Im Mai 2018 fanden die allgemeinen Wahlen zum Executive Committe der EuroVR durch die Verbandsmitglieder statt. Gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge): M. Alcaniz Raya (Polytechnic University of Valencia/Spanien), A. Amditis ( ICCS/Griechenland), P. Bourdot (CNRS/Frankreich), M. D’Cruz (Uiversity of Nottigham/UK), K. Helin (VTT/Finnland), P. Gravez (Verband AFRV/Frankreich), F. Noel (Labor G-SCOP/Frankreich), T. Otto (Universität Tallin/Estland), J. Perret (Fa. Haption/Frankreich), M. Poyade (Glasgow School of Art/UK), C. Runde (VDC/Deutschland), M. Sacco (Politecnico de Milano/Italien), B. Schulze-Berktold (Fa. Barco/Belgien), K. Walczak (Universität Posen/Polen) und G. Zachmann (Universität Bremen/Deutschland).

Auf der nun erfolgten Sitzung des Executive Committe in Posen wurden Marco Sacco zum President der EuroVR gewählt, Batrick Bourdot zum Vice-President "Academic Issues & Conferences" und Christoph Runde zum Vice-President "Industry & End-user". Für VDC-Geschäftsführer Runde ist die Zusammenarbeit mit der EuroVR eine gute Ergänzung zum Angebot des Virtual Dimension Centers (VDC):"Wir sind dadurch noch besser in der Lage, uns international zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch mit Partnern aus dem europäischen Ausland zu suchen. Natürlich misst man sich auch aneinander und versucht voneinander zu lernen."

Profil VDC Fellbach

Das Virtual Dimension Center (VDC) ist Deutschlands führendes Kompetenznetzwerk für Virtuelles Engineering. Technologielieferanten, Dienstleister, Anwender, Forschungseinrichtungen und Multipli­katoren arbeiten im VDC-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette Virtuelles Engineering in den Themen 3D-Simulation, 3D-Visualisierung, Product Lifecycle Management und Virtuelle Realität zusammen. Die Mitglieder des VDC setzen auf eine höhere Innovationstätigkeit und Produktivität durch Informationsvorsprung und Kostenvorteile.

Quelle: VDC Fellbach

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news-170 Wed, 11 Jul 2018 10:13:09 +0200 „Digitalisieren – aber sicher“ – Nachbericht zur Regionalkonferenz Mittelstand 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisieren-aber-sicher-nachbericht-zur-regionalkonferenz-mittelstand-40/ Unter dem Motto „Digitalisieren – aber sicher“ fand am 19. und 20. Juni die Regionalkonferenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart in Karlsruhe statt. Am ersten Veranstaltungstag im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien konnten Unternehmen, Handwerk, Verbände und Institute sich zu Fragestellungen rund um Digitalisierung informieren und gemeinsam diskutieren. Der zweite Tag galt dem Austausch innerhalb der 23 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und der vier Mittelstand 4.0-Agenturen in Deutschland. Zwei Tage, prall gefüllt mit Informationen rund um Digitalisierung und IT-Sicherheit in Form von kostenlosen Vorträgen, Workshops oder Arbeitsgruppen und viel Raum für Austausch und Networking untereinander. „Die Regionalkonferenz war ein voller Erfolg, die Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr positiv“, so Frauke Goll, stellvertretende Leiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart.

Das Konzept der zweitägigen Regionalkonferenz: ein externer Veranstaltungstag für die Öffentlichkeit, ein interner Veranstaltungstag zum Austausch der derzeit 23 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren innerhalb Deutschlands.

Digitalisierung – aber sicher

Am 19. Juni fand der öffentliche Veranstaltungstag am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien statt. Die eindrucksvolle Location war genau der richtige Ort, um das Thema „Digitalisierung – aber sicher“ von den verschiedensten Seiten zu beleuchten.

Nach einem Grußwort von Evelyn Graß vom Referat „VIB3 Mittelstand – Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und einer Vorstellung des Kompetenzzentrums Stuttgart durch Jörg Castor, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart, gab es für alle Teilnehmenden zwei praktische Veranstaltungsslots: eine Workshoprunde zu den Themenfeldern Produktion, Mobilität, Gesundheit, Gebäude und Geschäftsmodellentwicklung. Hier gab es beeindruckende Einblicke in die Praxis des jeweiligen Themenfeldes und die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Im zweiten Slot konnten die Teilnehmenden die Ausstellung „Open Codes – Leben in digitalen Welten“ im ZKM besuchen und sich auf künstlerische Weise dem Thema Digitalisierung nähern.

Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde das Thema IT-Sicherheit in zwei spannenden Vorträgen auf unterschiedliche Weise beleuchtet: „Wie ich als Kryptograph lernte, die Blockchain zu lieben“ von Dr. Dirk Achenbach vom FZI Forschungszentrum Informatik und „Warum wir uns selbst im Weg stehen – oder: Über die Psychologie der IT-Sicherheit“ von Dirk Fox, dem Gründer und Geschäftsführer der Secorvo Security Consulting GmbH in Karlsruhe.

Den Abschluss bildete bei ausgezeichneter Verpflegung im ZKM ein gemeinsames Abendessen mit viel Raum, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Austausch der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren

Der zweite Veranstaltungstag am 20. Juni galt dem Austausch zwischen den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und den Mittelstand 4.0-Agenturen in Deutschland, dem Projektträger und der Begleitforschung, dem DIN e.V. sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Außerdem lud der interne Tag mit dem Besuch einer niederländischen Delegation auch als Plattform für den internationalen Austausch und zum Weichenstellen für weitere länderübergreifende Zusammenarbeit ein.

Nach einer Begrüßung durch Jörg Castor und Frauke Goll sprach Ministerialdirigent Dr. Andreas Goerdeler, Leiter der Unterabteilung „Nationale und europäische digitale Agenda“ am BMWi, ein Grußwort. Neben der Erörterung des Status quo des Förderschwerpunkts „Mittelstand – Digital“ und aktuellen Aktivitäten in einzelnen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren lenkte er den Blick auch auf die Zukunft und das große Potenzial von Digitalisierung, das insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen durch die Unterstützung von Kompetenzträgern noch weiter zugänglich gemacht werden kann.

Im Anschluss begann der interaktive Teil der Regionalkonferenz: In Arbeitsgruppen zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, IT-Sicherheit, Recht 4.0, Informieren-Demonstrieren sowie Umsetzung-Dialog konnten die Vertreterinnen und Vertretern der Kompetenzzentren und Agenturen sich intensiv mit einem Themenkomplex befassen und austauschen.

Am Nachmittag folgte ein Vortrag von Dr. Michael Stephan, Mitglied der Geschäftsleitung beim Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN). Er berichtete von der Rolle des DIN e.V. als Partner von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft sowie den vielfältigen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und DIN e.V.
Gelungene Veranstaltung, gelungenes Format

„Sowohl von den Unternehmen als auch von den anwesenden Multiplikatoren und öffentlichen Institutionen wurde vor allem das abwechslungsreiche Programm gelobt. Nach zahlreichen Rückmeldungen war der Erkenntnisgewinn in Theorie und Praxis sehr umfassend, gleichzeitig konnte man sich in den Workshops auch speziellen Themenschwerpunkten widmen“, so Jörg Castor. Was diese Veranstaltung somit auch wieder gezeigt hat: Wie wichtig gerade beim Thema Digitalisierung der Übertrag in die Praxis ist. Dazu gehört das Wissen, was Digitalisierung ganz konkret für ein einzelnes Unternehmen bedeutet und welchen Mehrwert Digitalisierung dem eigenen Unternehmen bringen kann.

Quelle: Clusterportal BW

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news-166 Mon, 02 Jul 2018 16:13:07 +0200 Berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm Digital Innovation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/berufsbegleitendes-weiterbildungsprogramm-digital-innovation/ Weiterbildungszentrum Hochschule der Medien Stuttgart bietet ab sofort neue Weiterbildungen aus dem Bereich Digital Innovation an Im Zeitalter der Digitalisierung spielt die Weiterbildung eine immer wichtigere Rolle und neue Kompetenzen und zusätzliche Qualifikationen sind gefragt. Das Weiterbildungszentrum der Hochschule der Medien bietet in ihrem Programm Digital Innovation einzelne Module an, die helfen, Veränderungsprozesse im digitalen Umfeld voranzutreiben und Innovationen zu entwickeln.

Durch die Auswahl dieser einzelnen Module haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Fachwissen aus dem Erststudium zu ergänzen und sich gezielt in ihrem Bereich - ob Unternehmensführung, Business Development, Innovationsentwicklung, HR oder Marketing - für den digitalen Wandel weiter zu qualifizieren. Die nächsten Module „Online Marketing“, „Usability & User Experience“ und „Facilitating Innovation“ beginnen im Herbst und eine Bewerbung ist über die Webseite des Weiterbildungszentrums möglich.

Die Weiterbildungen richten sich an qualifizierte Berufstätige, die über ein Erststudium und mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen.

Termine und weitere Informationen zu den Angeboten

 

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news-165 Mon, 02 Jul 2018 15:24:07 +0200 Tag des Großhandels - Die Zukunft des Großhandels im digitalen Wandel https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/tag-des-grosshandels-die-zukunft-des-grosshandels-im-digitalen-wandel/ Am 28. Juni war es in Stuttgart soweit: Der erste Tag des Großhandels Baden-Württemberg, der als Schwerpunkt die Veränderungen und Herausforderungen durch die rasant voranschreitende Digitalisierung für den Großhandel in den Blick nahm, fand statt. Die gelungene Veranstaltung der IHKs in Baden-Württemberg – gemeinsam mit grosshandel-bw e. V., dem Verband für Dienstleistungen, Groß- und Außenhandel und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unter Schirmherrschaft der Wirtschaftsministerin auf die Beine gestellt – bot ausgewiesene Experten auf, die Wege in die digitale Zukunft vorstellten, Lösungsansätze präsentierten und ausgiebig mit den Teilnehmern diskutierten.

In den Beiträgen der Referenten wurde deutlich, dass das Leistungsspektrum vieler Großhändler im Land über die Lagerung und Distribution von Gütern, Rohstoffen und Halbfertigprodukten hinausgeht. Durch das Angebot integraler Dienstleistungen haben sich die Großhandelsbetriebe vielfach zu vernetzten Einkaufs-, Marketing- und Vertriebsorganisationen entwickelt. Hierbei werden Internetplattformen und andere ditgitale Vertriebs- und Kommunikationswege immer wichtiger.

Prof. Dr. Heiner Lasi, Leiter des Ferdinand Steinbeis Instituts der Steinbeis Stiftung, erläuterte in seinem Vortrag, wie sich durch die Digitalisierung die traditionellen Wertschöpfungsketten auflösen werden. Deshalb müssten die Großhandelsbetriebe die klassische Schnittstellenfunktion zwischen den Herstellern und Wiederverkäufern einnehmen und ihre Geschäftsmodelle auf interdisziplinäre Kooperationen überprüfen. Das Steinbeis-Institut bietet Großhandelsbetrieben die Teilnahme an so genannten »Micro-Testbeds« an. Darunter sind Forschungsplattformen zu verstehen, bei denen mehrere eingebundene Unternehmen ergründen, wie Betriebe, die nicht dem gleichen Wirtschaftszweig angehören müssen, gemeinsam zu neuen, meist nicht technologieorientierten Lösungsansätzen gelangen können.

Prof. Dr. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der für Handelsfragen beim BWIHK federführenden IHK Bodensee-Oberschwaben hob in seinem Impuls die außerordentliche Bedeutung des Großhandels für Baden-Württemberg hervor. So sind bei den zwölf Industrie- und Handelskammer im Land Anfang 2018 über 27.000 Großhandelsbetriebe registriert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erzielen die Groß- und Außenhandelsunternehmen in Baden-Württemberg 164 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigen fast 300.000 Arbeitnehmende. Darüber hinaus werden über 6.200 junge Leute in diesem Wirtschaftszweig ausgebildet und entsprechend von den IHKs betreut. Damit bilden die Großhandelsbetriebe den zweitgrößten Wirtschaftszweig in Baden-Württemberg

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news-164 Mon, 02 Jul 2018 09:59:00 +0200 Innovationcamp BW Silicon Valley gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/innovationcamp-bw-silicon-valley-gestartet/ Zusammen mit der Auslandshandelskammer in San Francisco (AHK) und Baden-Württemberg International startete das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Mai erfolgreich das “InnovationCamp BW Silicon Valley”. In dem mehrwöchigen Programm besuchen Firmen aus Baden-Württemberg digitale Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley. Die Präsenz an einem der innovativsten Standorten der Welt im Bereich der Digitalisierung hat zum Ziel, Netzwerke und Partnerschaften zur US-amerikanischen Hightech-Branche aufzubauen und neue Geschäftsmodelle zu identifizieren.

Im ersten Camp im Mai nahmen sechs Unternehmen an dem Programm teil. Betreut wurden sie dabei von einem „Innovationsscout BW“, der für die Organisation vor Ort verantwortlich war. Das Programm umfasste ein „Einführungs-Bootcamp“, Experten-Workshops, Firmenbesuche und individuelle Gesprächstermine. Für 2018 sind am 10. September und 26. November zwei weitere Aufenthalte in Kalifornien angesetzt.

Weitere Informationen zum Innovationcamp finden Sie hier.

Interessierte Unternehmen können hier weitere Informationen anfordern.

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news-161 Tue, 19 Jun 2018 09:59:06 +0200 10. Karlsruher Tag der IT-Sicherheit: Jubiläum und neue Impulse https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/10-karlsruher-tag-der-it-sicherheit-jubilaeum-und-neue-impulse/ Welchen aktuellen IT-Sicherheitsbedrohungen sind Unternehmen ausgesetzt? Und wie kann diesen begegnet werden? Informationen, Diskussionen, Austausch und Networking rund um das Thema bot die Jubiläumsausgabe des „Karlsruher Tags der IT-Sicherheit“ am 7. Juni 2018 im Haus der Wirtschaft der IHK Karlsruhe. Seit zehn Jahren ist der Tag der IT-Sicherheit ein fester Termin in den Kalendern von IT-Verantwortlichen und IT-Sicherheitsbeauftragten der TechnologieRegion Karlsruhe. Er beleuchtet einmal jährlich aktuelle Entwicklungen der IT-Sicherheit – vom Rechtsrahmen über die Bedrohungslage von Unternehmen bis hin zu Präventionsmöglichkeiten. Die diesjährige Agenda lockte am gestrigen Donnerstag (07.06.2018) über 100 IT-Sicherheitsverantwortliche und Datenschutzbeauftragte in den Saal Baden der IHK Karlsruhe.

Neue Impulse zur IT-Security

Diesjähriger Keynote-Speaker war Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie Baden-Württemberg. Er stellte die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg – digital@bw – vor. Herr Krebs ging auf die insgesamt sechs Schwerpunkte sowie auf die Leuchtturmprojekte der Strategie ein – allen voran die Einführung und Förderung der Cyberwehr Baden-Württemberg mit 1,8 Millionen €.

Florian Buzin, Geschäftsführer der Starface GmbH aus Karlsruhe, berichtete in seinem Praxisvortrag über seine Erfahrungen als "Unternehmer im Fadenkreuz". Er wurde 2016 mit seinem Unternehmen selbst Opfer eines Hackerangriffs und gab ungeschminkte Einblicke aus der Perspektive eines "Opfers" sowie konkrete Empfehlungen, wie Unternehmen in einem solchen Fall reagieren sollen – und welche präventiven Maßnahmen gegen gezielte Angriffe helfen können. 

Nach einer „Networking-Pause“ für Gespräche mit Referenten, Fachkollegen und Ausstellern skizzierte Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit, Direktor am FZI Forschungszentrum Informatik und Leiter der Arbeitsgruppe Kryptographie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie, in seinem Vortrag die Gefahren für IT-Sicherheit und Datenschutz durch lernende Systeme: Künstliche Intelligenz kann in der Hand von Angreifern nämlich selbst zur Bedrohung werden – und bisher gänzlich unbekannte Angriffe ermöglichen.

Dr.-Ing. Hans-Peter Bock stellte den "IUNO Technologiedatenmarktplatz" vor – ein Referenzprojekt, das durch spezielle IT-Sicherheitslösungen Industrie-4.0-Angebote mit kleinen Losgrößen erst möglich macht. Er arbeitet als Experte für Industrie 4.0 Kommunikation und Security bei der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG.

Der abschließende Vortrag von Dirk Fox, Geschäftsführer von Secorvo Security Consulting, Mitinitiator der KA-IT-Si und Mitglied im Vorstand des CyberForum, betrachtete die IT-Sicherheit aus psychologischer Perspektive – und illustrierte, welche typischen Denk-Schemata zu Fehleinschätzungen von Risiken und falschen Bewertungen von Sicherheitsmaßnahmen führen.

Der Karlsruher Tag der IT-Sicherheit ist eine Kooperationsveranstaltung der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) mit der IHK Karlsruhe, dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie am KIT (KASTEL) und dem CyberForum e.V. Ziel der Veranstaltung ist es aufzuzeigen, wie wichtig ein professioneller Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit ist, und den Austausch von Erfahrungen unter IT-Sicherheitsverantwortlichen zu fördern.

Quelle: CyberForum

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news-154 Wed, 30 May 2018 17:59:53 +0200 Baden-Württemberg bleibt Innovationsmeister https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttemberg-bleibt-innovationsmeister/ Baden-Württemberg ist eine der führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland. Das Bundesland ist der Sitz zahlreicher Weltmarktführer und verfügt über verhältnismäßig niedrige Arbeitslosenzahlen. Ein weiterer Indikator für die Stärke des Wirtschaftsstandorts ist zudem die hohe Anzahl an Innovationen und Erfindungen. Baden-Württemberg gehört auch weiterhin zu den innovativsten Regionen der Bundesrepublik: Laut Deutschem Patent- und Markenamt (DPMA) gab es im Jahr 2017 14.511 Neuanmeldungen. In Relation zur Einwohnerzahl belegt Baden-Württemberg mit 132 Anmeldungen pro 100.000 Einwohner den ersten Platz im bundesweiten Vergleich. Insgesamt wurden letztes Jahr nahezu 48.000 Patente in Deutschland angemeldet.

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news-150 Tue, 29 May 2018 13:43:00 +0200 Popup Labor BW geht in die zweite Runde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/popup-labor-bw-geht-in-die-zweite-runde/ Vom 18. – 27. Juli 2018 macht die Innovationswerkstatt Halt in der Ortenau. Eine Werkstatt auf Zeit, bei der sich kleine und mittlere Unternehmen zur Digitalsierung infromieren können - dies ist der Grundgedanke des Popup Labor BW. Hierfür macht das Popup Labor in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg halt und bietet dort ansässigen Unternehmen ein kostenloses Programm aus Expertenvorträgen und interaktiven Workshops. Nach der Premiere im Februar und März in Schwäbisch Gmünd stehen nun die nächsten Termine vom 18. – 27. Juli 2018 in Offenburg und Lahr an. Interessienten können im Vorfeld der Veranstaltung per Online-Postkarte ihre Wunschthemen und Beitragsideen einreichen. 

Konzipiert wurde das  Projekt Popup Labor BW vom Technologiebeauftragten der Landesregierung  Baden-Württemberg. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Popup Labor BW im Rahmen des Projekts „Innovationswerkstatt Baden-Württemberg für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: https://www.popuplabor-bw.de 

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News BW Regionen Südlicher Oberrhein
news-148 Fri, 25 May 2018 11:32:34 +0200 Rückblick auf den Hackathon 2018 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/rueckblick-auf-den-hackathon-2018/ Mit Unterstützung des länderübergreifenden Projektes „Bodenseemittelstand 4.0”, zu dem auch das digitale Kompetenznetzwerk cyberLAGO gehört, wurde der Umma Hüsla Hackathon in diesem Jahr auf den Bodensee geholt. Rund 200 Teilnehmer gingen im Hafen Bregenz an Bord der MS Voralberg und ließen in 28 Stunden auf der Fahrt nach Konstanz 30 spannende neue Projekte und Ideen entstehen. Der vom Verein Plattform für digitale Initiativen aus Dornbirn initiierte Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack” und „Marathon”) fand vom 4. bis 5. Mai 2018 statt und war aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. „Die Idee dazu gab es schon länger”, so cyberLAGO-Geschäftsführer Tobias Fauth. „Dank des bodenseeumgreifenden Teams konnten wir sie nun gemeinsam verwirklichen. Der Austausch zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz war uns dabei sehr wichtig. Ein länderübergreifender Hackathon sollte es werden, der die Menschen auf dem Bodensee zusammenbringt, um Innovationen entstehen zu lassen.”

Ein Hackathon ist eine kollaborative Software- und Hardwareentwicklungsveranstaltung. Alternative Bezeichnungen sind „Hack Day”, „Hackfest” und „codefest”. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen. Die Teilnehmer kommen üblicherweise aus verschiedenen Gebieten und bearbeiten ihre Projekte häufig in funktionsübergreifenden Teams. Hackathons haben oft ein spezifisches Thema oder sind technologiebezogen.

Nachdem sich am Mittag des 4. Mai 2018 alle Teilnehmenden auf dem Schiff MS Voralberg am Hafen Bregenz versammelt hatten, konnte der Hackathon mit dem Ablegen des Schiffes beginnen. Bis zum Anlegen im Hafen Konstanz am Abend wurden bereits viele innovative Ideen und Projekte von den verschiedenen Teams entwickelt. Nach einem Grußwort des Stadtrats Dr. Matthias Schäfer wurden die Projekte den Gästen vorgestellt, die in Konstanz das Boot besuchten. Einige der 200 Teilnehmer entschieden sich daraufhin, die Nacht nicht in der in Konstanz bereitgestellten Unterkunft zu verbringen, sondern auf dem Boot an ihren Projekten weiterzuarbeiten.

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Romanhshorn, ebenfalls mit einem Grußwort des Stadtpräsidenten David H. Bon, legte die MS Voralberg am Abend des 5. Mai 2018 wieder in Bregenz an. Projektleiter Thomas Egger von den Digitalen Initiativen und cyberLAGO-Geschäftsführer Tobias Fauth läuteten dort die Abschlusspräsentation ein. In lediglich 30 Sekunden stellten die einzelnen Teams ihre Projektideen vor. Die Bandbreite der Projekte ist beeindruckend: Beispielsweise wurden Apps entwickelt, die Sudokus mithilfe eines Algorithmus oder mit Augmented Reality lösen. Ein weiteres Projekt wurde in Form eines Lebensqualität-Indikators realisiert, der für beliebige Standorte auf einer Landkarte wichtige Faktoren wie nahegelegene Schulen, Supermärkte oder den Lautstärkepegel im ausgesuchten Stadtviertel anzeigt. Ein weiteres Beispiel fur die Vielfalt der Projekte ist die automatische Bildanalyse der Webcam der Autofähre Konstanz-Meersburg, welche den Zeitpunkt mit der geringsten Wartezeit für die Autofahrer anzeigt. Auch das Projekt der an Board anwesenden Kinder zeugte von Erfolg: Die gebauten „Müll-Schiffe” wurden zur Jungfernfahrt ins Wasser des aufgebauten Pools gelassen, wobei sie sich steuern ließen und durch kreatives Design punkteten. Nicht nur Kinder und Betreuer, sondern auch die Gäste und anderen Teilnehmer waren begeistert.

Am Ende sieht man in müde, aber glückliche Gesichter des Organisationsteams und der Teilnehmer. Alle sind sich einig: der Hackathon war ein voller Erfolg. Im nächsten Jahr wird es wieder einen Umma Hüsla Hackathon geben. Wo genau er stattfinden wird, ist noch unklar. Sicher jedoch ist: Der UH19 wird erneut ein Highlight in der Digitalregion Bodensee.

Quelle: Clusterplattform

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news-147 Tue, 22 May 2018 17:14:32 +0200 Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung eröffnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/schaufenster-der-deutschen-institute-fuer-textil-und-faserforschung-eroeffnet/ In Denkendorf das Schaufenster "Digitales Engineering" an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung eröffnet. Zukünftig soll dort die Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen greifbar und erlebbar gemacht werden. Zusammen mit dem Sensorhersteller Hahn-Schickard wurde am 15. Mai das Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich der Eröffnung waren dabei Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung präsent, darunter Prof. Dr. Götz T. Gresser, Sprecher des DITF-Vorstands sowie Dr. Joachim Wekerle, Leiter des Referats Gesundheitsindustrie, Chemie und Werkstoffe im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Sie alle betonten die wichtige Rolle der Einrichtung, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung aufzuzeigen.

Bei der Eröffnung wurden auch die Schwerpunkte des Schaufensters vorgestellt: Sie wird sich dem Thema „Digitales Engineering“ mit den drei Bereichen „Simulate, Print & Cut“, „Smart Textiles“ und „Textiler Leichtbau“ widmen. So wird etwa im Bereich „Simulate, Print an Cut“ die gesamte digitale Fertigung von Kleidung veranschaulicht - von der Simulation am Computer über den 3D-Druck bis hin zur Anpassung - während bei „Smart Textiles“ der Einsatz von Sensoren in Kleidungsstücken gezeigt werden soll. Letzteres wird auch Thema des Schaufensters des Textil vernetzt-Partners Hahn-Schickard sein, dessen Eröffnung für den Herbst in Stuttgart eingeplant ist.

Das neue Schaufenster in Denkendorf ist Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, das mittelständische Unternehmen der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus bei der Digitalisierung unterstützt. Neben drei weiteren Schaufenstern unterhält das Kompetenzzentrum auch einen Showroom in Berlin.

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News Stuttgart Produzierendes Gewerbe 100%
news-146 Fri, 18 May 2018 13:01:58 +0200 Von der Digitalisierung und den Menschen - WirtschaftsDIALOG fokussiert auf digitale Vernetzung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/von-der-digitalisierung-und-den-menschen-wirtschaftsdialog-fokussiert-auf-digitale-vernetzung/ Region Nordschwarzwald, 16. Mai 2018. Volles Haus in Pfalzgrafenweiler: Über 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tauschten sich beim WirtschaftsDIALOG 2018 der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald über Zukunftsthemen der Region aus. Die Digitalisierung als omnipräsente Herausforderung bestimmte als zentrales Element sowohl das Programm als auch die Diskussionen am Rande der Veranstaltung. Digitalisierung in Ländlichen Räumen ist eine besondere Herausforderung, sie birgt jedoch auch immense Chancen, dies ist die Quintessenz der zweiten Ausgabe des WirtschaftsDIALOG 2018 in Pfalzgrafenweiler. Neun praxisorientierte Impulsgeber plauderten auf der Bühne mit Digitalisierungsexpertin Carmen Hentschel über den Status quo und die vernetzte Zukunft einer Region, die sich aktuell auf den Weg der digitalen Transformation macht. Fakt ist: vieles ist digital möglich und gerade dort, wo auf dem flachen Land große Distanzen zu überbrücken sind, kann die Digitalisierung operative Mehrwerte schaffen. Stichworte wie künstliche Intelligenz und industrielle Automatisierung dominieren jede meist technologielastige Diskussion über das Thema, jedoch machte die Veranstaltung der WFG in Pfalzgrafenweiler auch klar, dass die Digitalisierung in den Köpfen der Menschen beginnt.

Mehr digitalaffine Köpfe für die Region zu sensibilisieren ist deshalb auch ein primäres Ziel des Digital Hub Nordschwarzwald, einem Zwei-Millionen-Euro-Projekt, das in Pfalzgrafenweiler erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das vom Land Baden-Württemberg prämierte Projekt mit Leuchtturm-Charakter sieht an drei Standorten in der Region, nämlich in Pforzheim, Nagold und Horb a.N., Einrichtungen vor, die zur Vernetzung der Unternehmen und Institutionen der Region dienen und die Initialzündung für eine digitale Gründerszene im Nordschwarzwald werden sollen.

„Der WirtschaftsDIALOG Nordschwarzwald 2018 war mehr als der Startschuss für den Digital Hub, wir haben mit dem Thema Digitalisierung eine Entwicklung aufgegriffen, die uns in der Region noch lange und sehr nachhaltig beschäftigen wird“, beschreibt WFG-Geschäftsführer Jochen Protzer die Intention der Veranstaltung. Die WFG sieht sich beim Thema Digitalisierung in einer Moderatorenrolle. „Vernetzung ist unser ureigenes Thema und hier liegen auch die Stärken unserer Organisation. Deshalb freuen wir uns darauf, als Konsortialführer beim Digital Hub Nordschwarzwald nun auch die digitale Vernetzung der Region als Zukunftsthema voranbringen zu können“, so WFG-Chef Protzer.

Quelle: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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News BW Regionen Nordschwarzwald
news-145 Thu, 17 May 2018 13:50:16 +0200 Testfeld Autonomes Fahren erfolgreich gestartet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/testfeld-autonomes-fahren-erfolgreich-gestartet/ Anfang Mai wurde in Karlsruhe das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) offiziell eröffnet. Zukünftig wird dort das automatisierten Fahrens im Alltag sowie der Einsatz autonom fahrender Mini-Busse erprobt. Auf dem Weg zur Mobilität von morgen: Nach einer rund fünfmonatigen Testphase ging am 03. Mai das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF-BW) offiziellan den Start. Zukünftig können Unternehmen und Forschungseinrichtung auf ausgewählten Strecken zwischen Karlsruhe, Bruchsal und Heilbronn die Möglichkeiten des fahrerlosen Autos im alltäglichen Straßenverkehr testen. Neben Pkws kommen dabei auch autonom fahrende Busse oder Nutzfahrzeuge wie Straßenreinigung oder Zustelldienste in Frage.

An dem Projekt sind unter anderem das Forschungszentrum Informatik (FZI), die Stadt Karlsruhe, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sowie das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) beteiligt. Testbetreiber ist dabei der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Gefördert wurde Konzeption, Planung und Aufbau des Testfelds vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Weitere Infos

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News Mittlerer Oberrhein
news-143 Thu, 03 May 2018 09:31:28 +0200 BioRegio STERN: Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bioregio-stern-hightech-verschafft-pflegekraeften-mehr-zeit-fuer-die-menschen/ Der BioRegio STERN Management GmbH wurde am Donnerstag, 26.04.2018, in Tübingen von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg der offizielle Förderbescheid für ILDA-care überreicht. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector” und soll die Effizienz im Pflegesektor verbessern. Im Rahmen des Projektes, das seit Februar 2018 läuft und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet ist, kooperiert die BioRegio STERN Management GmbH mit dem dänischen Cluster Welfare Tech.

Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Großunternehmen beteiligen sich an dem Förderprojekt ILDA-care zur Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, die Versorgung der schnell wachsenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen in Heimen oder zu Hause durch Fachkräfte zu verbessern. Gesucht werden Lösungen, die Pflegekräfte in den Stand setzen, sich auf die persönliche Betreuung der Menschen zu konzentrieren anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. Ziel des EU-Projekts ILDA-care ist daher die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für diesen Sektor berücksichtigt.

„ILDA-care stellt sich den großen Herausforderungen, die die wachsende Alterspyramide in unserer Gesellschaft mit sich bringt: dem Pflegekräftemangel und der damit verbundenen Zeitknappheitt”, erklärt BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle. „Unsere Erfahrungen bei der Verknüpfung von Branchen in den Life-Sciences beispielsweise mit der Medizintechnik und der Automatisierung sowie die internationale Kooperation werden sicher zur Problemlösung beitragen.”

Regionale KMU aus Baden-Württemberg sollen von dem Projekt und der Kooperation mit dem dänischen Cluster Welfare Tech profitieren, denn die Pflegesysteme der skandinavischen Länder gelten als vorbildlich. Die erste Delegationsreise nach Dänemark für Unternehmer findet im Juni 2018 statt; für September 2018 ist eine Delegationsreise dänischer Unternehmer in die BioRegion STERN geplant. Für beide Termine können sich Unternehmen anmelden, um im direkten Dialog mit Spezialisten aus Dänemark Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie internationale Kontakte herzustellen. Im Mai 2018 startet außerdem eine erste Umfrage unter Firmen in der BioRegion STERN, um ihr spezifisches Know-how im Gesundheits- und Pflegesektor zu identifizieren.

Quelle: Clusterportal BW

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news-139 Thu, 19 Apr 2018 11:23:01 +0200 Digitalisierung live erleben – in Sekundenschnelle zum individualisierten und optimierten Produkt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitalisierung-live-erleben-in-sekundenschnelle-zum-individualisierten-und-optimierten-produkt/ Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bereits heute am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5, Stand D46, erleben. Dort wird als Weltneuheit unter dem Titel „live mass customization“ erstmalig eine komplett digitalisierte Entwicklungskette zu sehen sein, die zeigt, wie sich Entwicklungszeit und time-to-market drastisch verkürzen lassen.Der Demonstrator knüpft dabei direkt an das diesjährige Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ der Hannover Messe an. Als Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon: Um die Prozesskette in Gang zu setzen, ermitteln Sensoren zunächst das individuelle Gewicht der Person. Dieser Wert wird dann an ein Product-Lifecycle-Management-System (PLM) weitergegeben, das als Schnittstelle zum Datenaustausch dient. Dort sind auch die CAD-Daten des Sitzes hinterlegt. Mittels Simulation wird dann die Struktur des Sitzes dem individuellen Gewicht angepasst und zeitgleich einer Optimierung unterzogen. Man erhält dadurch nicht nur ein verbessertes Produkt, sondern reduziert auch den Materialeinsatz. Die optimierten CAD-Daten werden über das PLM-System an eine Online-Plattform weitergegeben, die automatisch Angebote für Preise und Lieferzeiten von Lieferanten einholt. Der Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ ist Teil der offiziellen Presse-Highlight-Tour der Hannover Messe, die am Sonntag, 22. April, von 12 bis 15 Uhr stattfinden wird.

Der Demonstrator ist ein gemeinsames Projekt von neun Unternehmen: Rosswag GmbH, INTEC International, Team Snowstorm, Cassini Systems Europe GmbH, TECOSIM Technische Simulation GmbH, ATM-Ilsfeld GmbH, alphacam GmbH, Altair Engineering GmbH und fabrikado GmbH – zwei der aufgeführten Unternehmen sind dabei auch als Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ vertreten: Das PLM-System, das beim Demonstrator zum Einsatz kommt, stammt vom jungen Unternehmen Cassini Systems Europe und Rosswag GmbH hat den Sitzschlitten additiv hergestellt. Schauen Sie am Gemeinschaftsstand vorbei und kommen Sie vor Ort mit den Experten ins Gespräch – ein Besuch am Stand D46 in Halle 5 lohnt sich auf jeden Fall, denn insgesamt präsentieren dort 16 Aussteller ihre innovativen Leichtbaulösungen. Die beteiligten Unternehmen repräsentieren dabei ein breites Spektrum an Lösungen, um Teile oder Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser zu machen – angefangen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen, über Additive Fertigung bis hin zu hybriden Werkstoffen.

Quelle: Leichtbau BW

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News Cluster-Initiative Baden-Württemberg Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100%
news-138 Tue, 17 Apr 2018 11:32:46 +0200 10. Innovation Forum Smarte Technologien und Systeme zeichnet den Weg in digitale Welt von morgen vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/10-innovation-forum-smarte-technologien-und-systeme-zeichnet-den-weg-in-digitale-welt-von-morgen-vo/ Produkte und Anwendungen werden kleiner, kommunikativer und schlauer – im privaten wie im industriellen Umfeld. Dass beide Bereiche immer mehr zusammenwachsen, war eine Erkenntnis des 10. Innovation Forum für Smarte Technologien und Systeme am Donnerstag in Donaueschingen, zu dem TechnologyMountains e.V., die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. rund 200 Besucher aus dem In- und Ausland begrüßen konnten. Beim Eröffnungstalk gefragt, wohin die digitale Entwicklung sich genau bewege, gab Prof. Alfons Dehé, Institutsleiter bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen, eine ehrlich offene Antwort: „Ich wäre froh, wenn ich das sagen könnte.“ Erkenntnisse und Entwicklungen lösen sich in atemberaubendem Tempo ab, sodass das „Wohin“ eine vage Vorstellung bleibt. Anders hingegen das „Wie“. Das „Internet der Dinge“ hat sich als Wegbereiter in die Zukunft herauskristallisiert. Zwar hake es hier und da noch, sagte Alfons Dehé, aber es gebe genug Ideen, Produkte dank „eingebauter Intelligenz“ noch schlauer zu machen. Innovationen seien jedoch kein Selbstzweck, ergänzte TechnologyMountains-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Stallforth. Letztlich gehe es um die Umsetzung auf dem Markt. Um neue Geschäftsfelder.

Was diese Wertschöpfungspotenziale angeht, kann die produzierende Industrie einiges aus den Gewohnheiten privater Verbraucher lernen: Dr. Rolf Birkhofer von der Endress+Hauser Process Solutions AG sprach in einer der Keynotes über „Consumerization“. Anders formuliert: von Kunden lernen. Für jeden Smartphone-Nutzer sei es heutzutage selbstverständlich, Anwendungen mobil starten zu können, Informationen in Echtzeit abzurufen und ein optisch ansprechendes Gerät in Händen zu halten. Bedeutet: Was früher ein analoger, schlicht gestalteter Durchflussmesser war, ist heute per App ansteuerbar, mit Design-Auszeichnungen prämiert und so gestaltet, dass sich das Display je nach Einbaulage dreht. Also ganz im Sinne der Generation Y, so Rolf Birkhofer, die mit dieser Technologie groß geworden sei. Und die Generation Z stehe schon in den Startlöchern: „Was diese einmal von der Industrie verlangen wird, kann ich mir noch gar nicht vorstellen.“

Vielleicht werden es die biegsamen, nahezu transparenten Folien sein, auf die sich bereits Tastaturen, Heizelemente und Leuchten drucken lassen. Diese wurden bei der forumsbegleitenden Ausstellung von der Franz Binder GmbH aus Bad Rappenau präsentiert. Oder Mikrosysteme, die sich wie eine Tablette einnehmen lassen und Vitaldaten aus dem menschlichen Körper funken. Die dazu geeigneten Glasverkapselungen stellt die Schweizer GlencaTec AG her. Klar wurde jedenfalls: Sensoren agieren immer mehr als selbstständige und mitteilungsfreudige Individuen. Nicht selten reden sie aneinander vorbei, denn bei der Maschinenkommunikation herrsche noch ein babylonisches Sprachengewirr, machte Prof. Axel Sikora von Hahn-Schickard deutlich. Daher bestehe eine wesentliche Aufgabe darin, einheitliche Protokolle beziehungsweise passende Übersetzer zu finden, um die Daten richtig verstehen und interpretieren zu können. Übertragen auf die Gesellschaft und Industrie und Gänze: Das Innovation Forum nahm für die Teilnehmer eben diese Rolle eines „Übersetzers“ ein, Trends zu erkennen, die zugrundeliegenden Technologien zu verstehen und für sich zu nutzen. Auch wenn letztlich noch unklar ist, wohin die Reise genau gehen wird.

Quelle: TechnologyMountains

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News Cluster-Initiative IT-Wirtschaft Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100%
news-136 Tue, 10 Apr 2018 17:10:32 +0200 microTEC Südwest beim Innovationsforum - Smarte Technologien und Systeme https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/microtec-suedwest-beim-innovationsforum-smarte-technologien-und-systeme/ Mikrosystemtechnik ist und bleibt Schlüssel in der Automatisierung – so das Fazit von microTEC Südwest vom Innovationsforum Smarte Technologien und Systeme. Zahlreiche microTEC Südwest-Mitglieder präsentierten sich am 15. März als Referenten und in der Ausstellung des 10. Innovationsforums von TechnologyMountains in Donaueschingen. Der Spitzencluster microTEC Südwest war als Aussteller und Teilnehmer vor Ort, um das Projekt ScaleIT sowie die microTEC Südwest Clusterkonferenz zu bewerben. Im Fokus standen außerdem die Gespräche mit bestehenden und hoffentlich zukünftigen Mitgliedern.

Den Wandel vom Vorreiter Industrie zum Vorreiter privates Umfeld führte Dr. Birkhofer, Leiter der Endress & Hauser Solutions, anschaulich aus. Waren früher noch die Geräte in der Industrie denen im privaten Haushalt haushoch überlegen, so lernt die Industrie heute vom privaten Umfeld: Bezahlsysteme, intuitive Bedienbarkeit und Geschäftsmodelle vom allseits gegenwärtigen Online-Handel schwappen über zu den Unternehmen. Davon wollen auch Firmen wie Endress & Hauser profitieren und bauen derzeit in den Niederlanden und Frankreich erste cloud-basierte Angebote auf.

In seiner Keynote zeigte sich Dr. Overdick von Sick überzeugt, dass in der Automation Mikrosystemtechnik aufgrund der geforderten hohen Präzision, starken Miniaturisierung sowie großer Robustheit Kerntechnologie bleibt. Des Weiteren spielen aus seiner Sicht Signalauswertung sowie Konfigurierbarkeit eine zentrale Rolle. Die Bildgebung, das Webinterface sowie künstliche Intelligenz werden immer wichtiger.

Als Hersteller von Tastersystemen, Werkstückaufspannungen und Maschinenausrüstung muss Carl Zeiss 3D Automation Einzelstücke in wenigen Tagen liefern, wobei dafür eine große Zahl von Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Konfigurationen möglich ist. Um dieser Herausforderung Herr zu werden, setzt Zeiss auf digitale Werkzeuge – sowohl in der eigenen Fertigung als auch als Produkt. So können bei der mechatronischen Produktion in der Kleinserie Wettbewerbsvorteile generiert werden. Dabei setzt Zeiss auch auf die Entwicklungen im BMBF-geförderten Projekt ScaleIT, in dem pragmatische Industrie 4.0-Lösungen für die Produktion im Mittelstand bereitgestellt werden.

In drei der angebotenen sechs Parallelsessions am Nachmittag, mehrere Mitglieder ihre Aktivitäten präsentierten, konnte sich microTEC Südwest einen Überblick über laufenden Aktivitäten im Bereich „System in Foil“, „Smart Production“ sowie „Smart Materials and Prototyping“ verschaffen.

Quelle: microTEC Südwest

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News Cluster-Initiative Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Technologietrends 100%
news-130 Tue, 27 Mar 2018 09:31:38 +0200 Neue Studie zu Makerspaces veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-studie-zu-makerspaces-veroeffentlicht/ Wie kann die Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg gesteigert werden und welche Chancen ergeben sich in diesem Zusammenhang durch den Einsatz von Makerspaces? Dieser Frage geht eine neue Studie nach, die beim Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg veröffentlicht wurde. Baden-Württemberg zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Innovationsregionen in Europa. Doch diese Stellung muss immer wieder neu behauptet werden – insbesondere in Zeiten der Digitalisierung. Auch die Landesregierung Baden-Württemberg beschäftigt sich mit der Frage, wie die Vorreiterrolle der Wirtschaft in Zukunft gesichert werden kann. In diesem Zusammenhang entstand auch die vom Technologiebeauftragter der Landesregierung initiierte  und von der EBS Business School durchgeführte Studie "Bedarf und Anforderungen von KMU in Baden-Württemberg an Makerspaces".

Die Studie ging dabei konkret der Frage nach, wie gut so genannte Makerspaces, also öffentlich zugängliche Werkstätten für den Wissensaustausch und die Arbeit in interdisziplinären Teams, dazu geeignet sind, das Innovationsverhalten in kleinen und mittelständischen Unternehmen positiv zu beeinflussen. Dabei wurden sowohl die Anforderungen der Unternehmen unterscuht, als auch ein erstes Kozept zum Aufbau einer Makerspace-Landschaft in Baden Württemberg skizziert.

Zum kostenlosen Download

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news-127 Fri, 16 Mar 2018 11:25:28 +0100 Baden-Württembergs Mittelstand mit herausgehobener Stellung im Bundesvergleich https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttembergs-mittelstand-mit-herausgehobener-stellung-im-bundesvergleich/ Die erstmals veröffentlichte Regionalauswertung des KfW-Mittelstandsatlas attestiert den mittelständischen Unternehmen im Südwesten eine im Bundesvergleich herausgehobene Stellung: „Die baden-württembergischen Mittelständler zeichnen sich durch eine stark überdurchschnittliche Investitionsfreudigkeit aus“, kommentierte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, die Ergebnisse. Das jährliche Investitionsvolumen belief sich im Beobachtungszeitraum (Jahre 2012 bis 2016) auf durchschnittlich 8.800 Euro je Beschäftigtem und lag damit um mehr als zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Beachtlich ist zudem der vergleichsweise hohe Internationalisierungsgrad des hiesigen Mittelstands. Ein Viertel der Unternehmen sind im Ausland aktiv, der höchste Wert unter den Flächenbundesländern.

Langfristige Wachstumsziele haben für den Mittelstand einen hohem Stellenwert

„Bemerkenswert sind insbesondere die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den baden-württembergischen Mittelständlern und unseren Gründern im Land. Sie gründen eher in forschungs- und technologieintensiven Branchen, sie sind deutlich innovationsfreudiger und arbeiten von Beginn an eher an langfristigen Wachstumszielen als ihre Pendants in anderen Bundesländern. Zudem werden Startups wie Mittelständler internationaler geführt als anderswo in Deutschland“, ordnete Nawrath die Baden-Württemberg-Ergebnisse des KfW-Mittelstandsatlas mit einem Blick auf die Erkenntnisse der regelmäßigen Untersuchung des L-Bank-IAB/ZEW-Gründungspanels für Baden-Württemberg ein.

Zwei Beispiele: Zum einen ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 46 Prozent der heimischen KMU den wissensintensiven Dienstleistungen zuzuordnen. Unter dem Begriff werden Unternehmen mit einem hohen Akademikeranteil oder einer starken Technologieorientierung zusammengefasst. „Diese Neigung zu überdurchschnittlich hoher Forschungsorientierung weisen auch baden-württembergische Existenzgründer auf, indem in Baden-Württemberg in forschungsintensiven Wirtschaftssektoren deutlich stärker gegründet wird als in anderen Bundesländern“, so Nawrath. Zum anderen hat Baden-Württemberg signifikant mehr Gründungen durch Migranten. Der KfW-Mittelstandsatlas zeigt dieses Bild auch bei den migrantengeführten mittelständischen Unternehmen, wonach der Südwesten mit einem Anteil von elf Prozent recht deutlich über dem Bundesdurchschnitt von sechs Prozent liegt.

„Die speziellen baden-württembergischen Unternehmertugenden prägen die Gründerszene bis zum traditionsreichen Mittelstand. Wenig verwunderlich, dass viele baden-württembergische Gründer als Motivationsquelle nicht den schnellen Exit angeben, sondern das Ziel, eigenbestimmt Mittelständler werden zu wollen“, sagte Nawrath.
Die Studie der KfW zeigt zugleich auch einige Herausforderungen auf, die im baden-württembergischen Mittelstandssektor zu bewältigen sind. Baden-Württemberg hat in Deutschland die dienstältesten Mittelständler – ein Ausdruck der besonderen Wettbewerbsfähigkeit und Traditionsstärke. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass mehr als jeder vierte Unternehmensinhaber älter als 60 Jahre ist und die Nachfolgeproblematik etwas dringlicher ist als in anderen Bundesländern.

Die Bedeutung des Mittelstandes ist für den Arbeitsmarkt enorm

„Die Unterstützung beim Generationenwechsel ist ein elementarer Teil unserer Gründungsförderung. Gut 40 Prozent des dort ausgereichten Kreditvolumens entfallen jedes Jahr auf die Nachfolgefinanzierung. Das letztjährige Rekordvolumen in der Existenzgründungsförderung – mit 660 Millionen Euro war es so hoch wie noch nie – wurde maßgeblich durch erfolgreiche Nachfolgefinanzierungen erreicht.“

Insgesamt ist die Bedeutung des Mittelstands für den Arbeitsmarkt enorm: In Baden-Württemberg entfällt ein Anteil von nahezu zwei Dritteln der Beschäftigten auf mittelständische Unternehmen. Auf Bundesebene liegt dieser Anteil sogar bei 70 Prozent. Die Mittelständler im Südwesten befinden sich zudem auf Wachstumskurs. Im Mittel konnten sowohl die Anzahl der Beschäftigten (+2,5 Prozent pro Jahr) als auch der Umsatz (+2,8 Prozent pro Jahr) im Beobachtungszeitraum kräftig gesteigert werden. Der Wachstumstrend des Mittelstands erstreckt sich auch über das gesamte Bundesgebiet.

„Ein Abflauen dieses Positivtrends ist auch für die kommenden Monate nicht absehbar, darauf deuten die Ergebnisse der aktuellen L-Bank-ifo-Konjunkturumfrage für Baden-Württemberg hin“, ergänzte Nawrath. „Die Geschäftsstimmung der Unternehmen im Südwesten bewegt sich auch nach Anlauf des Jahres 2018 weiter auf einem historisch hohen Niveau.“

KfW-Mittelstandsatlas

Seit 2003 führt die KfW eine jährliche Wiederholungsbefragung bei deutschen Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro durch (KfW-Mittelstandspanel) und leitet hieraus Aussagen zu Struktur, Performance, Internationalisierung, Investitionen, Finanzierung und Inhaberstruktur ab. Im Rahmen der diesjährigen Veröffentlichung wurde erstmals eine Differenzierung nach Bundesländern für bestimmte Kennzahlen vorgenommen (KfW-Mittelstandsatlas). Um hierbei eine aussagekräftige Datenbasis (54.000 Beobachtungen auf Bundesebene) zu erlangen, wurden die letzten fünf Erhebungswellen des KfW-Mittelstandspanels herangezogen (Befragungsjahre 2013 bis 2017 / Berichtsjahre 2012 bis 2016). Der KfW-Mittelstandsatlas soll zukünftig in zweijährigem Turnus aktualisiert werden.

Den KfW-Mittelstandsatlas gibt es hier nachzulesen.

Quelle: L-Bank

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News
news-126 Fri, 16 Mar 2018 11:22:24 +0100 DIZ startet RoundTable Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/diz-startet-roundtable-digitalisierung/ Märkte, Branchen und Akteure verändern sich nachhaltig. Digitalisierung, Industrie 4.0, Digitale Transformation – Begriffe, die wir mittlerweile täglich lesen oder hören. Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Digitalisierung in ihrem Alltag umsetzen? Am Mittwoch, 14. März startete ein neues Veranstaltungsformat des DIZ | Digitales Innovationszentrum; in einem regelmäßigen RoundTable werden fortan aktuelle Fragestellungen rund um die Digitalisierung diskutiert. Unter dem Titel „Digitalisierung in der Praxis – Evolution oder Paradigmenwechsel? Beispiele innovativer Technologien in der Industrie“ lockte der erste RoundTable Digitalisierung am vergangenen Mittwoch über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins CyberForum. „Unternehmen brauchen Netzwerke und Erfahrungsaustausch, wenn es darum geht, Digitalisierung konkret werden zu lassen“, so Gennadi Schermann, Leiter des DIZ | Digitales Innovationszentrum im CyberForum. „Der RoundTable war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht, die Nachfrage nach konkreten Herangehensweisen zur Etablierung der Digitalisierung im Unternehmen groß.“

„Natürlich wissen die meisten KMU, dass Digitalisierung ein großes und wichtiges Thema ist“, so Referent Prof. Dr. Bernhard Kölmel, der an der Hochschule Pforzheim im Fachgebiet Global Process Management lehrt. „Wenn es dann jedoch um die praktische Umsetzung geht, stehen viele vor verschlossenen Türen. Bei solchen Formaten sollen Impulse gesetzt werden, wie man Digitalisierung auch im kleinen Rahmen konkret angehen könnte, ohne dass man die großen Veränderungen der digitalen Disruption verpasst".

Prof. Kölmel koordiniert zahlreiche internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der vernetzten Welt und ist als Gutachter und Fachexperte für nationale Ministerien, die Europäische Kommission und das European Institute of Innovation and Technology (EIT) tätig. Er ist überzeugt, dass durch einen „disruptiven“ Ansatz neue Wertschöpfungsmodelle bis hin zu gänzlich neuartigen Geschäftsmodellen möglich werden, die einen vollständigen Paradigmenwechsel in vielen Branchen und Bereichen anstoßen. Anhand von Best-Practice-Beispielen erläuterte Prof. Dr. Kölmel die praktische Umsetzung der Digitalisierung in KMU und zeigte auf, welche Bedeutung dieser Wechsel auf die unterschiedlichen industriellen Branchen haben wird.

Save-the-Date: nächster RoundTable Digitalisierung im Juni

Sie sind interessiert an der Digitalisierung und wollen Ihr Netzwerk erweitern? Der nächste RoundTable Digitalisierung des DIZ findet am 26. Juni 2018 von 9 bis 11 Uhr im CyberForum (Raum TelemaxX, Haid-Neu-Straße 18) statt.

Quelle: DIZ

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news-125 Fri, 16 Mar 2018 11:17:37 +0100 Start-up BW Elevator Pitch: Special Cup SOCIAL IMPACT https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-special-cup-social-impact/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Diese beeindruckenden Geschäftsideen aus Baden-Württemberg zeigen, wie sich wirtschaftliche Aspekte mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit verbinden lassen“ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 10. März fand der „Special Cup SOCIAL IMPACT“ beim Social Innovation Summit 2018 in Stuttgart statt. Der thematische Fokus lag beim SOCIAL IMPACT CUP auf Ideen und Geschäftsmodellen rund um soziale Innovationen und Sozialunternehmertum. Acht Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 70 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Team von „Clothing the Gap“ überzeugte mit seiner Geschäftsi-dee und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des SOCIAL IMPACT Cups und unterstrich die Bedeutung von Sozialunternehmen für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. „Diese beeindruckenden Geschäftsideen aus Baden-Württemberg zeigen, wie sich wirtschaftliche Aspekte mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit verbinden lassen. Gründerinnen und Gründer von Sozialunternehmen leisten einen wertvollen Beitrag bei der Unterstützung von Menschen mit Förderbedarf, der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und bei der Berücksichtigung ökologischer Aspekte im wirtschaftlichen Handeln. Sie setzen damit wichtige Impulse für die verantwortungsvolle Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihre Ideen und Geschäftsmodelle bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Initiativen und Unternehmen zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. In Zeiten der digitalen Transformation bestehe großes Potenzial, wenn wirtschaftliche Aspekte mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verknüpft werden. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ widmen wir uns als Land auch diesem wichtigen Thema und möchten den Aufbau erfolgreicher und wirkungsvoller Sozialunternehmen unterstützen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Quelle: Start-up BW

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news-124 Wed, 14 Mar 2018 10:27:11 +0100 InnovationLab stärkt die künftige Zusammenarbeit mit SAP im Bereich Internet der Dinge https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/innovationlab-staerkt-die-kuenftige-zusammenarbeit-mit-sap-im-bereich-internet-der-dinge/ Wissenstransfer: InnovationLab und SAP veranstalten Workshops zum Thema intelligente Anwendungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Verknüpfung der physischen mit der virtuellen Welt: Das System für digitale Innovationen, SAP Leonardo, ermöglicht die schnelle Vernetzung von gedruckter Elektronik mit dem Internet der Dinge und ermöglicht neuartige Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Die InnovationLab GmbH kooperiert künftig verstärkt mit der SAP SE bei der Integration gedruckter Elektronik in zukunftsorientierte Anwendungen für das IoT. Alles zu jeder Zeit und überall zugänglich machen

 

Das IoT beschreibt die Vernetzung physischer und virtueller Gegenstände miteinander, mit Personen und mit Prozessen. SAP stellt mit SAP Leonardo, dem System für digitale Innovationen, eine Art Schnellstartprogramm bereit, das Unternehmen bei dem Einstieg in diese digitale Welt der intelligenten Geräte unterstützt.

Am 27. Februar fand hierzu ein Workshop am InnovationLab statt, in dessen Fokus neben dem Wissenstransfer die Vernetzung gedruckter Elektronik mit dem IoT stand. An dem Workshop nahmen Partner des InnovationLab teil, wie unter anderem die BASF, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Heidelberg.

Die gedruckten Sensoren des InnovationLab können auf ultradünnen, flexiblen Materialien wie etwa Folien gefertigt werden, die es Kunden ermöglichen, sie auf platzsparende Weise in Systemanwendungen zu integrieren. Sowohl die gedruckten Sensoren des InnovationLab als auch die Photodetektoren des KIT bieten zahlreiche Chancen für zukunftsorientierte Anwendungen, die sich durch die Unterstützung von SAP Leonardo schneller identifizieren und umsetzen lassen.

Über die InnovationLab GmbH

Die InnovationLab GmbH (iL) ist eine gemeinsame anwendungsorientierte Forschungs- und Transferplattform an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit der Gründung 2008 managt und koordiniert die iL diese Plattform und die gemeinsamen Arbeiten der Partner. Sie wird getragen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Heidelberg sowie den Unternehmen BASF SE, Heidelberger Druckmaschinen AG und SAP SE.

Ziel der iL ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter einem gemeinsamen Dach. Im Mittelpunkt stehen dabei die kooperative Forschung, der Transfer von Erfindungen in marktfähige Produkte und die Ausbildung von Nachwuchskräften. 2008 wurde das Netzwerk vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eines der deutschen Spitzencluster ausgezeichnet.

Initial bearbeitet die iL das Gebiet der Zukunftstechnologie gedruckte und organische Elektronik. Schwerpunkt hierbei ist die ressourcenschonende, umweltfreundliche Produktion elektronischer Komponenten, wie Schaltungen und Sensoren. Die besondere Kompetenz der iL liegt dabei im Bereich der Drucktechnologie als kostengünstige Herstellungsmethode für passive und aktive Elektronikbauteile. Neben der Unterstützung verschiedener Forschungsprojekte bietet die iL - durch das umfangreiche Know-how aller Partner und die hochmoderne Infrastruktur - Services in der Produkt- und Prozessentwicklung vom Labor- bis zum Industriemaßstab.

Weitere Informationen unter www.innovationlab.de.

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News Baden-Württemberg IT-Wirtschaft Zukunft der Arbeit Umsetzung 100%
news-120 Mon, 12 Feb 2018 11:27:01 +0100 Erlebt die Blockchain-Technologie auch im Mittelstand ihren Durchbruch? https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/erlebt-die-blockchain-technologie-auch-im-mittelstand-ihren-durchbruch/ Auf den ersten Blick wirken die Zahlen des eco-Verbandes zur Blockchain-Technologie im Mittelstand fast etwas ernüchternd: Für fast zwei Drittel der über 250 befragten Entscheider aus mittelständischen Unternehmen (64 Prozent) ist Blockchain bisher kein Begriff und erst drei Prozent der Unternehmen greifen auf die Blockchain-Technologie zurück. Betrachtet man jedoch die Aussagen derjenigen Unternehmen, denen Blockchain bereits ein Begriff ist, etwas genauer, dann zeigt sich das große Potenzial dieser Technologie: Nur 20 Prozent der Unternehmen, die Blockchain bereits kennen, können sich den Einsatz dieser Technologie in ihrem Unternehmen nicht vorstellen. Das bedeutet: 80 Prozent der Unternehmen erkennen das Potenzial der Technologie, wenn sie sich damit auseinandergesetzt haben. Gefragt nach den Charakteristika einer Blockchain stellt die Fälschungssicherheit die am häufigsten genannte Eigenschaft dar (30 Prozent), gefolgt von der dezentralen Speicherung der Daten (27 Prozent). Kleine und mittlere Unternehmen erhoffen sich durch die Technologie in erster Linie sicherere und einfachere Prozesse sowie Kostenreduzierungen. In Bezug auf die Einsatzmöglichkeiten von Blockchain im Mittelstand wundert es aufgrund des Bitcoin-Hypes der letzten Monate nicht, dass die Mittelständler mit Blockchain zu aller erst den Einsatz von Kryptowährungen verbinden. Es folgen die Verifizierung von Transaktionen sowie die Erfassung und Auswertung von Sensordaten. Ein mögliches Einsatzgebiet stellt zudem die intelligente Vertragsverwaltung dar (Smart Contracts).

Im Mittelstand-Digital Netzwerk läuft unter dem Schlagwort „Hanse 4.0“ im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards gegenwärtig ein Umsetzungsprojekt zum Erstellen einer auf Blockchain basierenden Lösung, welche die sichere Erfassung und Austausch von Maschinen- und Produktionsdaten zwischen Mittelständlern ermöglichen soll.

Wesentliche Informationen zum Thema Blockchain hat die Mittelstand 4.0 Agentur Kommunikation zusammengestellt unter https://kommunikation-mittelstand.digital/tag/change-management/

Die Studie des eco-Verbands finden Sie im Downloadbereich rechts.

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News IT-Wirtschaft 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100% Strategie 100%
news-118 Thu, 08 Feb 2018 15:55:16 +0100 Beim 1. Blockchain Hackathon blickt Stuttgart in die Zukunft der Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/beim-1-blockchain-hackathon-blickt-stuttgart-in-die-zukunft-der-digitalisierung/ Unter dem Motto "Envision the crypto future!"initiiert die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg connected (bwcon) zusammen mit blockLABden ersten Stuttgarter Blockchain Hackathon -einen Entwickler-Marathon fürBegeisterte der Crypto-Economy. Innerhalb von drei Tagen entwerfen insgesamt 100 Studenten, Unternehmen und IT-Experten gemeinsam innovative Konzepte,die mithilfe der aufstrebenden Blockchain-Technologie bestehende Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten revolutionieren sollen. Für die visionärsten Konzepte winken in drei Hauptkategorien "Mobility", "Industry" und "Finance" Preise im Wert von 15.000 Euro. Unterstützt wird die Veranstaltung von regionalen Partnern aus Industrie, Finanzwirtschaft und IT. Der Standort Baden-Württemberg setzt auf die Blockchain-Zukunft
Eine der bekanntesten Errungenschaften der Blockchain-Technologie ist die Crypto-Währung Bitcoin. Das digitale Geld hat es geschafft, den traditionellen Finanzmarkt über Ländergrenzen hinaus aufzurütteln. Dies ist aber nur ein Beispiel dervielen Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain-Lösungen, welche im Zuge der weiter fortschreitenden Digitalisierung an Bedeutung gewinnen. Wie in den 90er-Jahren zu Zeiten des Word Wide Web, gibt es heute einen Wettlauf um innovative Ideen für digitale Infrastrukturen. Industrie 4.0, Internet derDinge, Autonomes Fahren sind weitere Bereichefür die Crypto-Lösungen zukünftig relevant sein werden.

In nur drei Tagen zu visionären Crypto-Lösungen
Wie genau Innovationen mittels der noch jungen Blockchain-Technologie sinnvoll vorangetrieben werden können, ist die zentrale Frage, die sich junge Entwickler undetablierte Unternehmen beim ersten Blockchain Hackathon in Stuttgart stellen.
Innerhalb von drei Tagen diskutieren die Mitstreiter Ideen, entwickeln Szenarien und erstellen Prototypen, um diese schließlich vor einer Jury aus Blockchain-Experten zu präsentieren. In verschiedenen Kategorien erwarten die visionärsten Konzepte tolle Preise im Gesamtwert von 15.000 Euro.

Blockchain-Hackathon 2018 – die Bilanz

Der Blockchain-Hackathon 2018 in Stuttgart war eine Premiere, die schon beim ersten Mal auf große Resonanz gestoßen ist. Die am Ende prämierten Projekte haben die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technologie gezeigt.

Mehr als hundert internationale Teilnehmer aus aller Welt haben sich an diesem Wochenende in Stuttgart getroffen. Der Veranstalter, die baden-württembergische Bwcon, wollte mit dem Blockchain Hackathon 2018 in Stuttgart das große Interesse am dem Thema befriedigen, das es im Netzwerk der Wirtschaftsinitiative zurzeit gibt. Vor allem ging es darum, über den Finanzsektor hinaus, der bisher das Bild beherrscht, das Konzept für weitere  Branchen zu öffnen. Für viele Firmen ist noch  nicht klar, was die von Kryptowährungen bekannte, und auf eine sichere, dezentrale  Verifikation angelegte Blockchain-Technologie für sie bringen kann.

Entworfen wurde die Blockchain vor rund zehn Jahren  für die Online-Währung Bitcoin. Im Prinzip handelt es sich um eine dezentral organisierte Datenbank, bei der jede Veränderung von allen Teilnehmern überprüft werden kann. Dazu werden Informationen in Blöcken abgespeichert, die aneinandergehängt werden. So entsteht eine Kette von Blöcken – auf Englisch: Blockchain.  Damit können Transaktionen verlässlich verfiziert und authentifziert werden.

Quelle: Clusterportal Baden-Württemberg

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News IT-Wirtschaft 100% Technologietrends 100%
news-116 Tue, 06 Feb 2018 16:14:50 +0100 Ideenforum läutet zweite CoHMed-Runde ein https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ideenforum-laeutet-zweite-cohmed-runde-ein/ CoHMed, „Connected Health in Medical Mountains“, setzt zur zweiten Runde an: Bei dem Ideenforum am 14. März am HFU Campus Schwenningen fällt der Startschuss, um weitere Projektideen zu entwickeln und einzureichen. Die von MedicalMountains mitinitiierte Innovations- und Transferpartnerschaft setzt regionale Impulse in der Medizintechnik. Die laufenden CoHMed-Projekten und die Projekte der ersten Auswahlrunde fallen in die Kategorien „intelligente medizinische Instrumente“, „Funktionelle und biokompatible Oberflächen“, „Hybride Materialien und Bearbeitung“, „Digitalisierung in der Medizintechnikfertigung“ und freie Themen. Für die nun startende zweite Runde ist die Kategorie „Digitalisierung der Medizintechnik“ vorgesehen: Bei dem CoHMed-Ideenforum am 14. März am HFU Campus Schwenningen sollen gemeinsam neue Ideen für die Medizintechnik generiert und Innovationen angestoßen werden.

Als eine von zehn Hochschulen Deutschlands konnte sich die Hochschule Furtwangen (HFU) für das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung qualifizieren. An den laufenden Projekten sind zehn HFU-Professoren und 15 Industriepartner beteiligt. Mit dem Start der Projekte aus der ersten Runde kommen weitere drei Professoren und sieben Unternehmen dazu.

Unter www.cohmed.de können sich Interessierte einen Eindruck verschaffen, wie Sie in die Partnerschaft passen könnten, wie sich die Förderbedingungen für große Unternehmen und KMU unterscheiden und welche Arten der Zusammenarbeit möglich sind.

Quelle: Medical Mountains

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News Südlicher Oberrhein Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100%