Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Mon, 30 Mar 2020 21:28:16 +0200 Mon, 30 Mar 2020 21:28:16 +0200 TYPO3 EXT:news news-474 Fri, 27 Mar 2020 16:28:19 +0100 innocheck-bw: Beratung zu europäischer Innovationsförderung für KMU, Start-ups, MidCaps und FuE Organisationen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/innocheck-bw-beratung-zu-europaeischer-innovationsfoerderung-fuer-kmu-start-ups-midcaps-und-fue-orga/ Mit dem Portal innocheck-bw unterstützen das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg beim Zugang zu nationalen und europäischen Fördergeldern. Interessierte Antragssteller können ihre innovativen Vorhaben per Fragebogen einem Check unterziehen und erhalten dann eine individuelle auf sie zugeschnittene Empfehlung. Das Portal wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 bietet mit dem  Europäischen Innovationsrat (European Innovation Council – EIC) neue Förderoptionen für disruptive, bahnbrechenden Innovationen in Form von neuen Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen.

Mit seinen Förderinstrumenten will der EIC erreichen, dass sich aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen Europas starke, globale Unternehmen entwickeln, die schneller und in großem Maßstab tätig werden können (Scaling-up).

  • So fördert das Instrument Pathfinder Innovationen der s.g. „future emerging technologies“ in einer frühen Entwicklungsphase 
  • Industriegetriebene und sehr marktnahe Innovationen werden mit dem Fast-Track-To-Innovation unterstützt.
  • Mit dem Accelerator können KMU Förderungen bis zu 2,5 Mio. sowie Beteiligungsmöglichkeiten bis zu 15 Mio. Euro erhalten.

Auf dem Portal innocheck-bw des Steinbeis-Europa-Zentrums und der Steinbeis 2i GmbH können Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg einen Fragebogen über ihr Innovationsvorhaben ausfüllen. Sie erhalten dann unmittelbar eine erste Einschätzung mit hilfreichen Tipps hinsichtlich europäischer Innovationsförderung.  Im Anschluss erfolgt eine persönliche Kontaktaufnahme seitens der Steinbeis 2i GmbH verbunden mit einer kostenfreien Erstberatung. Ergänzend zum Check des Innovationsvorhabens informieren das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH zu den neuen Förderinstrumenten in mehreren Webinaren. innocheck-bw und die Webinare richten sich an KMU, Start-Ups und MidCaps sowie Hochschulen, Universitäten und außer-universitäre Einrichtungen.

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Unterstützung Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-472 Fri, 27 Mar 2020 09:10:51 +0100 Virtueller VR-Hackathon, Telefonberatung und digitale Alternativen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/virtueller-vr-hackathon-telefonberatung-und-digitale-alternativen/ Wie geht es weiter? Diese Frage bewegt im Moment ganz Deutschland, im Grunde die ganze Welt, da ist auch die MFG Baden-Württemberg keine Ausnahme. Es ist für alle eine große Herausforderung, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen, die sich laufend ändern und von denen auch noch keine*r weiß, wie lange sie anhalten werden. Kreatives Arbeiten im Ausnahmezustand – dieses Thema beschäftigt auch die MFG Baden-Württemberg. Die MFG-Redaktion berichtet weiterhin über Fördermaßnahmen und neue Unterstützungsangebote, die für die Kultur- und Kreativwirtschaft relevant sind. Auch die MFG selbst hat viele Veranstaltungen abgesagt oder verschoben und arbeitet derzeit an digitalen Alternativen. Dasselbe gilt für die laufenden Projekte und Programme, die angepasst werden müssen. So sind die Orientierungsberatungen bis auf weiteres zu Telefon-Terminen geworden, die Kreativen helfen, Antworten auf wirtschaftliche Fragen während der Krise zu finden. Jurysitzungen, etwa für die Ideentanke oder Museen im Wandel II, finden nun online statt, der große VR-Hackathon der Initiative Open Culture BW wird ins Digitale verlagert.

Wir geben hier eine Übersicht der MFG-Projekte während der Corona-Krise. Für weitere Fragen stehen die jeweiligen Projektleiter*innen gerne zur Verfügung.


Orientierungsberatung

Das Angebot der Orientierungsberatungen, mit denen die MFG Kreative bei individuellen Fragen unterstützt, geht weiter. Es kann auch genutzt werden, um Antworten auf die durch Corona verursachten, wirtschaftlichen Herausforderungen zu finden. Die Orientierungsberatungen finden bis auf weiteres telefonisch oder per Zoom statt. Die Notwendigkeit einer Anmeldung besteht nach wie vor. Die nächsten Orientierungsberatungen:

Zusätzlich wurde eine Telefon-Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Kreative können sich montags, mittwochs und freitags von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 90715-346 an die MFG wenden.


BW Goes Mobile

Auch das Programm von BW Goes Mobile 2020, dem Ideenwettbewerb der MFG für digitale Lösungen, wird wie geplant starten. Aktuell läuft die Endrunde des Auswahlverfahrens mit der Jury und den Mentor*innen – erstmals per Video. An der digitalen Konzeption der Workshops zu Beginn der Umsetzungsphase wird gerade gearbeitet.


BW Lions

Das Cannes Lions Festival of Creativity wurde vom Juni auf den Oktober 2020 verschoben. Als Kreativbotschafter*innen aus Baden-Württemberg sind die BW Lions vom 25. bis 31. Oktober vor Ort. Nachdem die Delegierten ausgewählt wurden und der Kick-off am 11. März stattfand, werden die Vorbereitungstreffen voraussichtlich im Juni/Juli beginnen, je nach Entwicklung der Lage digital oder persönlich.


Creatables

Creatables bringt Kreativwirtschaft und KMUs zusammen. Die gemeinsame Klammer: Nachhaltigkeit. Die geplante Konferenz am 17. Juni 2020 findet digital statt. Der Präsenzteil mit Mitmach-Panels und Workshops wird voraussichtlich im Oktober parallel zur Bizplay in Karlsruhe umgesetzt. Das Programm wird entsprechend auf beide Termine aufgeteilt.


Digitale Kultur

Museen im Wandel II

Nichtstaatliche Museen in kleinen und mittelgroßen Städten können sich noch bis 3. April für die Teilnahme am Coaching-Programm bewerben. Die Jurysitzung im April wird als Online-Meeting umgesetzt. Im Laufe des Monats Mai ist der Kick-off als Online-Meeting mit der MFG und den ausgewählten Museen geplant, damit die Museen das Programm kennenlernen und mit ihren Projekten und Aufgaben beginnen können.

Alle Webinare werden wie geplant durchgeführt. Der erste öffentliche Workshop wird so spät wie möglich vor dem Zwischenstandstreffen im Oktober/November terminiert.

Open Culture BW meets VR

Gerade jetzt sollte das Potenzial offener Kulturdaten genutzt werden: Die Rücksprache mit den teilnehmenden Hochschulen und GLAMs ergab, dass alle Beteiligten weiterhin an einer Projektumsetzung interessiert sind und engagiert daran weiterarbeiten möchten. Die geplante Projektvorstellung in den Universitäten erfolgt nun über ein Videotutorial, da die Hochschulen auf digitale Lehre umgestellt haben.

Der große VR-Hackathon am 16. und 17. Mai 2020 wird virtuell umgesetzt. Analog zu einem ortsgebundenen Hackathon gibt es einen festen Tagesablauf. Während konkreter Streamingzeiten können sich die einzelnen Studierendenteams austauschen und die GLAMs ihre Datensätze präsentieren.

Abhängig von der aktuellen Lage werden die anschließenden Treffen bei den GLAMs vor Ort, zur Einordnung der Datensätze und Präsentation des Zwischenstands der Studierenden, auch virtuell abgehalten. Je nach Situation wird die Abschlusspräsentation im Oktober entweder regulär oder in virtueller Form stattfinden.  

Digitale Wege ins Museum II

Mit dem Programm Digitale Wege ins Museum II unterstützt Baden-Württemberg staatliche Museen aktiv bei der Gestaltung der digitalen Zukunft. Die für die restliche Laufzeit geplanten Workshops und Austauschtreffen der teilnehmenden Museen werden alle nach Möglichkeit virtuell abgehalten. Die für Dezember geplante Abschlussveranstaltung ist nach wie vor als Präsenzveranstaltung im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe geplant.


Games BW

Förderung

Das Digital Content Funding läuft ganz normal weiter. Anträge zum DCF können noch bis 15. April 2020  eingereicht werden. Die Auszahlungen werden weiter so gehandhabt wie bisher – es gibt also keine Aufschiebungen. Wer Raten abruft, bekommt diese zeitnah. Die Jurysitzungen finden digital statt, so dass auch weiterhin zu Förderentscheidungen getroffen werden.

Open Stage

Die Open Stage on Tour in Freiburg am 2. April muss aufgrund der aktuellen Lage leider ausfallen. Ein Nachholtermin ist geplant, allerdings steht ein genauer Zeitpunkt noch nicht fest. Ob die nächste Open Stage Games BW am 27. Mai 2020 stattfindet, ist derzeit noch offen.

Stand auf der Gamescom

Aktuell findet die Messe für digitale Spielekultur wie geplant vom 25. bis 29. August 2020 statt (Stand 25. März), eine Verschiebung ist allerdings möglich. Die Anmeldung für den Games BW Gemeinschaftsstand ist noch bis zum 30. März geöffnet. Sollte die Gamescom in diesem Jahr ausfallen, kommen auf die Mitaussteller am Baden-Württemberg-Stand keine Kosten zu.


HOLA Design Thinking

Bei HOLA Design Thinking lernen Studierende, Hochschuldozent*innen und Professionals aus Baden-Württemberg die strukturierte Kreativmethode Design Thinking kennen und wenden diese auf Probleme aus der Praxis an. HOLA Design Thinking wird auf jeden Fall angeboten – wenn nicht im Präsenzformat, dann online. 

Gerade in dieser bewegten Zeit beschäftigt viele Unternehmen genauso wie Kultur- und Bildungseinrichtungen im Land, wie sie sich besser für die Zukunft aufstellen können. Erreichen sie noch ihre Zielgruppe? Wie gelingt die Digitalisierung? HOLA Design Thinking bietet ihnen die Möglichkeit, Lösungsansätze dazu zu finden. Kultureinrichtungen und Unternehmen aus Baden-Württemberg sind derzeit eingeladen, als Challenge-Geber mitzumachen.


IDEENSTARK

IDEENSTARK ist eine Auszeichnung für Kultur- und Kreativschaffende in Baden-Württemberg und unterstützt die Preisträger*innen dabei, ihre Ziele zu erreichen. Die Bewerbungsphase der Auszeichnung läuft wie geplant bis zum 13. April 2020 weiter. Bewerbungen können weiterhin unter ideenstark.mfg.de eingereicht werden. Die einzelnen Bausteine von IDEENSTARK, die nach dem Auswahlverfahren im Sommer starten, werden den veränderten Gegebenheiten angepasst – sowohl die Inhalte des Coachings als auch das jeweilige Format der Treffen.


Ideentanke auf der Frankfurter Buchmesse

Auch die Frankfurter Buchmesse soll nach aktuellem Stand wie geplant vom 14. bis 18. Oktober  2020 stattfinden. Daher planen die MFG und ihre Partner auch weiterhin den Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse, an dem die Gewinner*innen des Ideentanke-Wettbewerbs ihre Lösungen für die Buch-und Medienwelt präsentieren. Sollte die Messe in diesem Jahr ausfallen, wird es ein Alternativprogramm für die sechs Teams geben, die im März per virtueller Jurysitzung ausgewählt werden.


VR NOW

Die projektbezogene Talentförderinitiative VR NOW unterstützt Alumni und Professionals dabei, innovative VR-, AR-, XR-Projektideen zu präsentationsfähigen Prototypen weiterzuentwickeln. Die Auswahl der Gewinnerteams ist getroffen und das Coaching wird bis auf Weiteres online stattfinden.

Quelle: MFG Baden-Württemberg

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News Cluster-Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Orientierung
news-471 Tue, 24 Mar 2020 10:56:48 +0100 Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus: Unterstützungs- und Informationsangebote https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/informationen-zur-ausbreitung-des-coronavirus-unterstuetzungs-und-informationsangebote/ Ob Industrie, Gesundheitssektor oder der Einzelhandel: Das Coronavirus beeinflusst sämtliche Lebensbereiche. Bund und Länder bringen daher zahlreiche Maßnahmen auf den Weg: Zum einen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, zum anderen, um die Folgen auf die Wirtschaft abzufedern. Neben einer bereits beschlossenen Corona-Verordnung kündigte die Landesregierung Baden-Württembergs einen Rettungsschirm für regionale Unternehmen an. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen, denn oft fehlt es ihnen an finanziellen Rücklagen, wodurch es zu Liquiditätsengpässen kommen kann. Doch auch große Unternehmen spüren die Auswirkungen, nicht zuletzt, weil Dienstleister nicht mehr vollumfänglich arbeiten können. Um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzumildern, spannt die Landesregierung daher einen Rettungsschirm für Unternehmen auf. Darin enthalten ist unter anderem ein „branchenoffener Härtefallfonds“, der vor allem Selbständige und Kleinstunternehmen unterstützen soll. Anträge dafür können ab Ende der Woche gestellt werden.

Zusätzlich gibt es weitere Instrumente und Förderprogramme, von denen Betriebe Gebrauch machen können – von einem Krisenberatungsprogramm über Beteiligungsfonds bis hin zu steuerlichen Erleichterungen. Einen Überblick über die Maßnahmen bekommen Sie hier. Über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen informiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau laufend hier.

Darüber hinaus unterstützt auch der Bund mittelständische Unternehmen mit Förderinstrumenten. Das Förderprogramm „go-digital“ bietet KMU und Handwerksbetrieben Hilfe beim Einrichten von Home Office-Lösungen und bereits auf den Weg gebrachte Soforthilfen bieten finanzielle Zuschüsse für kleine Unternehmen sowie Soloselbstständige.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen der Landesregierung Baden-Württembergs sowie des Bundes:
Baden-Württemberg:
Corona-Verordnung der Landesregierung
Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus
Auslegungshilfe des Wirtschaftsministeirums zu Ladenschließungen auf Grund der Corona-Verordnung
Förderinstrumente und finanzielle Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Selbstständige

Bund:
Förderprogramm „go-digital“
Soforthilfen für kleine Unternehmen

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News
news-467 Fri, 20 Mar 2020 14:37:17 +0100 Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Horizon 2020 - Verlängerung der Fristen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-horizon-2020-verlaengerung-der-fristen/ Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Europäische Kommission die Einreichfristen für alle Horizon 2020-Aufrufe, die bis zum 15. April 2020 enden sollten, verlängert. Ausgenommen sind der EIC-Pilot und der IMI Call.
Detaillierte Informationen werden auf den spezifischen Call-Seiten im Funding & Tenders Portal bereitgestellt.

Zudem hat die Europäische Kommission in ihren FAQs Informationen zum Inkrafttreten von höherer Gewalt und den notwendigen Handlungsschritten veröffentlicht.

Quelle: EU-Büro des BMBF

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News
news-469 Fri, 20 Mar 2020 14:00:00 +0100 IHK-Sicherheitschecks für kleine und mittlere Betriebe https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ihk-sicherheitschecks-fuer-kleine-und-mittlere-betriebe/ Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen gehört IT-Sicherheit zu den größten Herausforderungen der Digitalisierung. Zur Unterstützung dieser Betriebe bietet die IHK Karlsruhe einen Sicherheitscheck an. In einem dreistufigen Prozess erhalten sie dabei eine erste Einschätzung ihrer technischen Informationssicherheit. Unternehmen führen zunächst einen Online-Sicherheitscheck durch und füllen hierfür einen Fragebogen für den IHK-Berater aus. Der Berater arbeitet danach im Betrieb vor Ort eine Checkliste zu IT-Sicherheitsmaßnahmen ab. Abhängig von den IT-Strukturen kann dies bis zu zweieinhalb Stunden in Anspruch nehmen. Die IHK untersucht abschließend den Web- und Mailserver mit öffentlich verfügbaren Online-Scannern auf Schwachstellen. Nach dem Sicherheitscheck stellt die IHK Handlungsempfehlungen aus und verweist auf weiterführende Informationen, wie zum Beispiel Informationsveranstaltungen, Webseitenchecks, Leitfäden oder Dienstleister.

Interessierte Unternehmen können sich direkt an Dr. Marc Mühleck, Referent Technologie/IT, T.I.S.P. und zertifizierter IT-Sicherheitsbeauftragter (IHK), wenden.

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news-468 Fri, 20 Mar 2020 11:00:00 +0100 Umfrage zum Industrie- und Innovationsstandort Deutschland https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/umfrage-zum-industrie-und-innovationsstandort-deutschland/ Deutschlandweite Umfrage der DIHK unter Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleistern zur Nutzung und den Hindernissen bei der Verwendung digitaler Technologien. Neben dem Fachkräftemangel und dem Klimawandel zählt die Digitalisierung zu den größten Herausforderungen bei der Sicherung des Wohlstands und der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. In einer Umfrage möchte die DIHK von Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleistern deutschlandweit erfahren, in welchem Maß die Betriebe Innovation vorantreiben und wo die Hemmnisse bei der Verwendung neuer Technologien liegen. Aus den Ergebnissen der Umfrage sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet und an politische Entscheidungsträger weitergegeben werden.

Es werden im Rahmen der Umfrage keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 23. März 2020 möglich.

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news-465 Wed, 18 Mar 2020 16:13:36 +0100 Digitale Weiterbildung zur Künstlichen Intelligenz mit kostenlosem Angebot „Elements of AI” der DIHK https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digitale-weiterbildung-zur-kuenstlichen-intelligenz-mit-kostenlosem-angebot-elements-of-ai-der-dihk/ Die aktuelle Krisensituation hält die Wirtschaft in Baden-Württemberg und weltweit in Atem. Viele folgen den Aufforderungen der Behörden zur Wahrung „sozialer Distanz“ und arbeiten im Home Office. Die drohenden Ausfälle stellen die Unternehmen natürlich vor große Herausforderungen. Die Industrie- und Handelskammern ermöglichen es jedem in Deutschland, für die Zeit ein spannendes digitales Angebot zur Weiterbildung zu nutzen: Mit dem kostenlosen Online-Kurs "Elements of AI" der Industrie- und Handelskammern in Deutschland kann ab sofort jeder im Internet Wissen über Künstliche Intelligenz (KI, auch AI für Artifical Intelligence) erwerben und testen. Das Angebot ist unter dem Link www.elementsofai.de aufrufbar und zeigt, wie Maschinen lernen, Bilder und Texte erkennen und mit Menschen interagieren.

"Künstliche Intelligenz ist bereits im Alltag vieler Menschen und Unternehmen angekommen", betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. So verwalten sprachgesteuerte Assistenten Einkaufslisten, vollautomatische Einparkassistenten verhindern Blechschäden, KI-Systeme sagen Störungen in Maschinen voraus, und in der Medizin unterstützen sie Ärzte bei Diagnose und Therapieauswahl.

Wir wollen KI entmystifizieren und zeigen, was dahintersteckt, wenn Maschinen lernen. Wie erkennen KI-Systeme Bilder und Objekte? Was geht in ihnen vor, wenn sie Texte erkennen, Spiele spielen und mit uns Menschen interagieren?

Der Online-Kurs soll nun dazu beitragen, möglichst viele Menschen mit Künstlicher Intelligenz in Berührung zu bringen und Ängste abzubauen. Denn, so der DIHK-Präsident: "Jede noch so intelligente Maschine braucht einen Menschen, der sie versteht." Dafür seien Fachkräfte mit klugen Ideen und dem richtigen Know-how erforderlich.

Der deutschsprachige Kurs umfasst sechs Module, die bei völlig freier Zeiteinteilung in 30 bis 60 Stunden online absolviert werden können. Für die Teilnahme an dem deutschsprachigen Kurs sind weder mathematische noch Programmier-Kenntnisse erforderlich. Die sechs Module können bei völlig freier Zeiteinteilung in 30 bis 60 Stunden online absolviert werden. In Finnland, wo der Kurs ursprünglich entwickelt wurde, hat das Angebot inzwischen mehr als 230.000 Menschen angelockt. Jeder vierte Teilnehmer ist älter als 45 Jahre.

Lassen Sie uns die Chancen stärker hervorheben. Übersetzen Sie KI für sich persönlich mit 'Kann ich'.

 

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News Künstliche Intelligenz
news-464 Wed, 18 Mar 2020 13:09:03 +0100 Terminabsage: Digitalgipfel 2020 - Wirtschaft 4.0 am 4. Mai https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/terminabsage-digitalgipfel-2020-wirtschaft-40-am-4-mai/ Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Digitalgipfel 2020 – Wirtschaft 4.0 angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) am 4. Mai 2020 nicht stattfinden kann. Zu einer Absage des Veranstaltungstermins 4. Mai 2020 gibt es in der gegenwärtigen Situation keine Alternative. Über das große Interesse an unserer Veranstaltung und die zahlreichen positiven Feedbacks haben wir uns sehr gefreut. Aber wir sind insgesamt in einer Situation, in der wir aus voller Überzeugung sagen, dass die Gesundheit unserer Gäste, unserer Referentinnen und Referenten, unserer Moderatorinnen, aller anderen Beteiligten und der Allgemeinheit absoluten Vorrang hat. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt und wir halten Sie diesbezüglich selbstverständlich auf dem Laufenden.  

 

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news-462 Tue, 17 Mar 2020 14:02:46 +0100 Frist verlängert bis Freitag, 20. März, 17:00 Uhr: Start-ups und KMUs können sich mit innovativen Lösungen im Kampf gegen das Coronavirus um EU-Förderung bewerben https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/frist-verlaengert-bis-freitag-20-maerz-1700-uhr-start-ups-und-kmus-koennen-sich-mit-innovativen-loe/ Die Europäische Kommission motiviert Start-ups und KMU dazu, sich mit Lösungen für den Kampf gegen das Coronavirus um EU-Förderungen im Rahmen der nächsten Finanzierungsrunde des Europäischen Innovationsrates (EIC) zu bewerben. Es steht ein Budget in Höhe von 164 Mio. Euro zur Verfügung. In Frage kommen jede Art von Technologien und Innovationen, die bei der Behandlung, Prüfung oder Überwachung des Coronavirus-Ausbruchs helfen können. Es gibt keine vordefinierten thematischen Prioritäten. Die Bewerbungsfrist für die nächste Runde wurde bis Freitag, 20. März, 17 Uhr, verlängert (ursprünglich endete sie bereits am Mittwoch, 18. März, um 17.00 Uhr). Die Kommission will die Vergabe von Zuschüssen und Mischfinanzierungen (Kombination von Zuschüssen und Kapitalbeteiligungen) des Europäischen Innovationsrats (EIC) für Coronavirus-relevante Innovationen beschleunigen und den Zugang zu anderen Finanzierungs- und Investitionsquellen erleichtern.

Das EIC unterstützt bereits eine Reihe von Start-ups und KMU mit Coronavirus-relevanten Innovationen, die in früheren Runden gefördert wurden. Dazu gehören das z.B. EPI-shuttle Projekt für spezialisierte Isolationseinheiten, das m-TAP-Projekt für Filtrationstechnologie zur Entfernung von viralem Material und das MBENT-Projekt zur Verfolgung der menschlichen Mobilität bei Epidemien.

17 Forschungsprojekte kamen bisher in die engere Auswahl für eine Finanzierung. Die Projekte sollen die Kenntnisse zum Coronavirus (SARS-CoV-2) verbessern und zu einem effizienteren klinischen Management von Patienten, die mit dem Virus infiziert sind, beitragen. Von den Forschungsteams wird erwartet, dass sie die Daten schnell austauschen, damit die Ergebnisse sofort in die Reaktion des öffentlichen Gesundheitswesens einfließen können.

Quelle: Europäische Kommission

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News Technologietrends
news-461 Tue, 17 Mar 2020 10:39:47 +0100 Landesregierung stellt zweiten Digitalisierungsbericht vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/landesregierung-stellt-zweiten-digitalisierungsbericht-vor/ Vor drei Jahren begann die baden-württembergische Landesregierung mit der Umsetzung einer eigenen, ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie. Seitdem wurden fast 80 Projekte angestoßen, die das Land digitaler machen sollen. Die Initiative zahlt sich aus: Mittlerweile ist das Land nicht nur eine der digitalen Vorreiterregionen in Deutschland, sondern zunehmend auch in Europa. Das liegt auch an der weit fortgeschrittenen oder bereits abgeschlossenen Umsetzung der Digitalisierungsprojekte, was der zweite Digitalisierungsbericht nun zeigt. Die Landesregierung setzt in ihrem Digitalisierungsbericht insgesamt sechs Schwerpunktthemen:

  • Intelligente Mobilität der Zukunft
  • Digitale Start-ups: Treiber der Digitalisierung
  • Initiative Wirtschaft 4.0 – Digitalisierung in der Fläche voranbringen
  • Lernen@bw: Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung
  • Digitale Gesundheitsanwendungen
  • Die Zukunft von Kommunen und Verwaltung ist digital

Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören unter anderem die zehn regionalen Digital Hubs sowie die drei überregionalen de:hubs. Im Jahr 2018 nahmen die ersten Hubs ihre Arbeit auf, mittlerweile sind alle Digital Hubs im Einsatz. Sie bieten Unternehmen regionale Anlaufstellen und unterstützen bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben. Eine weitere Maßnahme ist das Start-up BW Pre-Seed: Es unterstützt Jungunternehmerinnen und -unternehmer bereits in den frühen Phasen der Unternehmensgründung und fördert die Start-up-Szene Baden-Württembergs.

Darüber hinaus behandelt die Digitalisierungsstrategie vier Querschnittsthemen: „Bei Forschung, Entwicklung und Innovation international an der Spitze“, Schnelles Internet, „Digitalisierung: Chance für Nachhaltigkeit und Energiewende“ sowie Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz. Nicht zuletzt spielen auch die Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Rolle: Denn digitale Maßnahmen werden nur dann erfolgreich umgesetzt, wenn alle Beteiligten in den Prozess einbezogen werden. Daher ist es der Landesregierung ein Anliegen, die Menschen Baden-Württembergs umfassend über Maßnahmen und Chancen der Digitalisierung zu informieren. Hierfür setzt das Land auf eine Informationskampagne und „Zukunftswerkstätten“, die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunftstechnologien von morgen aufklären.

Den Digitalisierungsbericht finden Sie hier.

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News
news-460 Fri, 13 Mar 2020 16:58:16 +0100 Wie digitalisiert ist mein Unternehmen? – DIGIHUB Südbaden bietet Digitalisierungs-Check an https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/wie-digitalisiert-ist-mein-unternehmen-digihub-suedbaden-bietet-digitalisierungs-check-an/ Die zehn regionalen Digital Hubs Baden-Württembergs unterstützen Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Dazu bietet der DIGIHUB Südbaden einen kostenlosen Digitalisierungs-Check an, der speziell auf die Branche der teilnehmenden Unternehmen ausgerichtet ist. Im ersten Schritt vereinbaren die Unternehmen über das Online-Formular des Hubs einen individuellen Termin mit einem der DIGIHUB-Manager. In dem anschließenden Gespräch führt der Manager eine Analyse des Betriebs durch, um den individuellen Digitalisierungsgrad zu bestimmen. In einem letzten Schritt erstellt der DIGIHUB-Manager einen Abschlussbericht, der nicht nur das Analyseergebnis aufbereitet, sondern auch Vorschläge für konkrete Maßnahmen zur digitalen Weiterentwicklung enthält. Das Kontaktformular für den Digitalisierungs-Check finden Sie hier.

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News
news-459 Fri, 13 Mar 2020 16:46:22 +0100 „Forum Ausbildung 4.0“: Ausbildung digital, vernetzt und zukunftsfähig gestalten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/forum-ausbildung-40-ausbildung-digital-vernetzt-und-zukunftsfaehig-gestalten/ Über Möglichkeiten, die Ausbildung zukunftsfähig und digital zu gestalten und damit die Auszubildenden von heute auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten, dazu tauschten sich am 5. März die Teilnehmenden des „Forum Ausbildung 4.0“ aus. Auf Einladung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums kamen Fachleute aus der Wirtschaft und Forschung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart zusammen. Schon in der Ausbildung sollte der digitale Grundstock gelegt werden, damit die Angestellten mit den notwendigen digitalen Kompetenzen ausgestattet werden. Nur so können die Unternehmen in der Region auch zukünftig wettbewerbsfähig bleiben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte, dass die Digitalisierung Betriebe für junge Talente auch attraktiver machen könne. Durch digitalisierte Vorgänge steigern Unternehmen ihre Attraktivität bei den Bewerberinnen und Bewerbern, wodurch es ihnen auch leichter fallen kann, Auszubildende für sich zu gewinnen.

Wie digitale Kompetenzen erfolgreich vermittelt und in die Ausbildung integriert werden können, erarbeiten derzeit neun vom Ministerium geförderte Projekte. Diese präsentierten erste Ergebnisse bereits während der Veranstaltung. Die Modellprojekte zeigen deutlich, dass alle Beteiligten von digitalen Lernmethoden und der Vermittlung digitaler Kompetenzen profitieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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News
news-458 Thu, 12 Mar 2020 14:03:28 +0100 Jetzt für Innovationspreis des Landes für kleine und mittlere Unternehmen bewerben! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/jetzt-fuer-innovationspreis-des-landes-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-bewerben/ Bereits zum 36. Mal sucht das Wirtschaftsministerium nach innovativen Ideen aus dem baden-württembergischen Mittelstand. Mit dem Innovationspreis werden die technologischen Entwicklungen kleiner und mittleren Unternehmen (KMU) im Land ausgezeichnet. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai. Zur Teilnahme werden KMU aus der Industrie und dem Handwerk aufgerufen, die neue Produkte oder technische Verfahren entwickelt haben. Voraussetzungen zur Bewerbung sind ein Firmensitz in Baden-Württemberg, ein Jahresumsatz bis zu 100 Millionen Euro und maximal 500 Angestellte. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird ein Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro an ein junges Unternehmen vergeben. Eine Fachjury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft wählt aus den eingereichten Vorschlägen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier.

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News
news-452 Fri, 21 Feb 2020 10:30:00 +0100 Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ geht in die nächste Runde https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/foerderprogramm-start-up-bw-pre-seed-geht-in-die-naechste-runde/ Wie komme ich an das benötigte Startkapital für mein Start-up? Diese Frage stellen sich viele Gründerinnen und Gründer vor dem Start des eigenen Unternehmens. Zur Unterstützung von Jungunternehmerinnen und -unternehmern in der frühen Gründungsphasen, setzte das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern das Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ um. Nach einer erfolgreichen Pilotphase geht das Projekt jetzt in die Verlängerung. Als bundesweit erstes Programm unterstützt Start-up BW Pre-Seed die Frühphasenfinanzierung. Während der Pilotphase wurden 61 Start-ups gefördert. Das erste durch Pre-Seed finanzierte Start-up sicherte sich bereits eine Anschlussfinanzierung.

Insgesamt 14 Millionen stellt das Land für das Programm zur Verfügung, das vorerst bis zum Jahr 2021 laufen wird. Es ist Teil der Kampagne „Start-up BW“, die vom Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen wurde und von der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, L-Bank, betreut wird.

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news-451 Fri, 21 Feb 2020 10:00:00 +0100 KI-Champions gesucht – jetzt bewerben! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ki-champions-gesucht-jetzt-bewerben/ Künstliche Intelligenz (KI) bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Doch in welchen Projekten die Technologie zum Einsatz kommt und welche Erfahrungswerte es bereits dazu gibt, bleibt bisher noch häufig im Verborgenen. Um den Fortschritt im Bereich KI sichtbarer zu machen, sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau nach den „KI-Champions“ im Land. Noch bis zum 18. März können sich Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bewerben. Zur Teilnahme sind baden-württembergische Unternehmen sowie wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen aufgerufen, die entweder bereits erfolgreich KI-basierte Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle entwickelt und zur Marktreife gebracht haben oder an fast abgeschlossenen KI-Forschungsprojekte arbeiten, die kurz vor dem Markteintritt stehen. Dabei werden in drei unterschiedlichen Kategorien jeweils bis zu drei Preisträgerteams gekürt: „kleine und mittlere Unternehmen“, „größere Unternehmen“ und „wirtschaftsnahe Forschung“.

Eingereichte Vorschläge werden nach folgenden Kriterien bewertet:
- Technologie, Innovationsgrad und Zukunftsfähigkeit
- strukturelle Merkmale
- wirtschaftlicher Erfolg (in den Unternehmenskategorien) oder Reifegrad (in der Forschung)

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news-449 Tue, 18 Feb 2020 08:40:11 +0100 „Start-up BW Elevator Pitch”: Sause – Die Seifenbrause gewinnt DEHOGA Cup – GreenBill aus Kuchen zieht ins Landesfinale ein https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-sause-die-seifenbrause-gewinnt-dehoga-cup-greenbill-aus-kuchen-zie/ Der Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Der DEHOGA Cup fand am 15. Februar auf der Messe Stuttgart im Rahmen der INTERGASTRA 2020 statt und wurde als einziger Vorentscheid im Rahmen des Wettbewerbs bundesweit ausgeschrieben. Zehn Teams aus dem Gastgewerbe präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Team Sause – Die Seifenbrause aus München überzeugte die Jury und belegte den ersten Platz. Die GreenBill GmbH aus Kuchen belegte den zweiten Platz und zieht damit als bestes baden-württembergisches Team ins Landesfinale im September 2020 in Aalen ein. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und betonte: „Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme bei dem Wettbewerb ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.

Die Preisträger des DEHOGA Cups in Stuttgart

Den ersten Preis und 500 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee Sause – Die Seifenbrause aus München gewonnen. Zudem wurde das Team zum Publikumsliebling gewählt. Die Gründer Moritz Simsch und Sebastian Jung haben eine Seife entwickelt, für deren Herstellung lediglich Leitungswasser und eine Sause-Tablette aus natürlichen Grundstoffen benötigt wird. Das Endergebnis ist eine nachhaltige und vegane Schaumseife. Auf eine Plastikverpackung verzichten die beiden Gründer komplett und möchten so einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Gewinner des zweiten Platzes ist die Geschäftsidee GreenBill Gmbh aus Kuchen, die sich damit als bestes baden-württembergisches Team für das Landesfinale qualifiziert hat. „Think before you print“, das ist das Motto hinter GreenBill. Die Geschäftsidee soll schnelles, komfortables und papierloses Quittieren ermöglichen. Dabei kann gewählt werden, ob der Beleg direkt auf das Smartphone, ins Büro oder zum Steuerberater gelangt. Der zahlende Kunde kann entscheiden, was mit dem Bon im Nachgang passieren soll. Zur Auswahl stehen der Versand an die eigene Email Adresse, die Erstellung eines papierhaften Ausdrucks oder das umweltfreundliche Löschen. Die Belegpflicht kann rechtskonform erfüllt werden, da alle Belege digital als PDF archiviert werden. GreenBill erhält 300 Euro Preisgeld.

Den dritten Platz und somit 200 Euro Preisgeld belegt die Geschäftsidee WeLoveWc aus Offenburg. Das Gründerteam ist überzeugt, mit seinen Toilettenanlagen eine saubere und hygienische Lösung für Großveranstaltungen gefunden zu haben. WeLoveWc möchte Veranstaltern ein „All in One Konzept“ anbieten. Das Angebot besteht aus mobilen Toilettenanlagen inklusive Logistik, Reinigung und Versorgung – all das wird zukünftig von WeLoveWc erledigt.

Der „DEHOGA Cup“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der INTERGASTRA 2020 in Kooperation mit dem DEHOGA Baden-Württemberg durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Folgende Geschäftsideen wurden beim DEHOGA Cup präsentiert:

THE MENU TALKS
Sause – Die Seifenbrause
Ally Allergens
CUCAP
Cupcakes&Bagels
GreenBill GmbH
Seesternchen
Delicious Data
Electroo-bikes.de
WeLoveWc

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2019/2020 tourt der Gründungswettbewerb bereits zum siebten Mal durch Baden-Württemberg. Geschäftsideen in der Vorgründungsphase bis zu drei Jahre nach Gründung dürfen beim Start-up BW Elevator Pitch eingereicht und auf der Bühne präsentiert werden.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben jeweils drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen beim Elevator Pitch ohne digitale Medien wie PowerPoint-Folien oder Videos. Erlaubt ist die Verwendung von gedruckten Fotos, Schildern, Prototypen und Modellen.

Die Teams werden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches beim DEHOGA Cup in Stuttgart:

Gunilla Hirschberger | Mitgründerin „Sausalitos“, „Hans im Glück“
Alexander Herrmann | Sternekoch („Herrmann’s Posthotel“, Wirsberg) bekannt aus TV-Sendungen wie „The Taste“ und „Küchenschlacht“
Mike Süsser | Unternehmer und TV-Koch, bekannt aus der Sendung „Mein Lokal Dein Lokal – Der Profi kommt!“
Heiner Raschhofer | Eigentümer der Soulkitchen-Gruppe (u. a. „Glorious Bastards“ und „my Indigo“)
Benedikt Faust | Sternekoch & Unternehmer, bekannt aus der Sendung „Galileo – vom Desaster zum Master“
Guy Selbherr | Vorstand Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Thomas Schwenck | Leiter DEHOGA Akademie

Weitere Informationen

Mehr Infos zum „Start-up BW Elevator Pitch“ finden Sie unter www.startupbw.de/elevatorpitch

Videos: Die Pitch-Videos der ausgezeichneten Teams können demnächst auf folgendem YouTube Channel abgerufen werden:
www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Fotos: Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets

Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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News Produktentstehung Unterstützung Technologietrends
news-444 Fri, 07 Feb 2020 16:23:13 +0100 Jetzt für den „Innovationspreis Reallabore“ bewerben! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/jetzt-fuer-den-innovationspreis-reallabore-bewerben/ Mal eben den autonom agierenden Roboter testen oder die Lagerbestückung mit der Drohne ausprobieren – Reallabore bieten Forschung und Wirtschaft Möglichkeiten, um Innovationen in einem sicheren Umfeld zu testen. Die Ergebnisse solcher Labore sind für die breite Öffentlichkeit jedoch oft nicht zugänglich. Mit dem „Innovationspreis Reallabore: Testräume für Innovation und Regulierung“ möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Sichtbarkeit solcher Reallabore verbessern. Interessenten können sich noch bis zum 19. Februar bewerben. Gerade bei der Entwicklung neuer Technologien, wie dem autonomen Fahren, bieten Reallabore ein Testumfeld mit rechtlichen Ausnahmeregelungen. Damit tragen die in den Testlaboren gesammelten Ergebnisse nicht nur zur Weiterentwicklung der Technik, sondern auch maßgeblich zur Gesetzgebung bei. Um diese Arbeiten transparenter zu gestalten, sucht der Wettbewerb nach Preisträgerinnen und Preisträgern in drei unterschiedlichen Kategorien: Aus-, Ein- und Rückblicke. Dabei werden Labore im gesamten Entwicklungszyklus gesucht. Die Kategorie „Ausblicke“ ist auf der Suche nach Ideen für Labore, „Einblicke“ würdigt Einrichtungen, die gerade noch in der Umsetzungsphase sind und „Rückblicke“ prämiert bereits abgeschlossene Projekte.

Pro Kategorie werden drei Sieger von einer Fachjury ausgewählt. Teilnehmen können Unternehmen, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen. Die Gewinner werden im Frühsommer ausgezeichnet und dürfen das Label „Innovationspreis Reallabore“ tragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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News Technologietrends
news-438 Mon, 27 Jan 2020 10:22:01 +0100 Mit Start-up BW International und bw-i zur RISE OF AI CONFERENCE nach Berlin https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/mit-start-up-bw-international-und-bw-i-zur-rise-of-ai-conference-nach-berlin/ In Berlin findet vom 13. bis 14. Mai 2020 die wichtigste europäische Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz statt. Start-ups können sich bis zum 23. Februar 2020 für eine Teilnahme bewerben. Die RISE OF AI CONFERENCE hat sich seit 2014 zu Europas bedeutendster Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz entwickelt. Bereits im sechsten Jahr treffen sich rund 1.000 KI-Experten, Unternehmen, Start-ups und Entscheidungsträger aus der Branche. Gemeinsam werden Trends und zukünftige Auswirkung von KI auf die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutiert und ausgearbeitet.

Start-up BW International ermöglicht Start-ups aus Baden-Württemberg neben der Teilnahme an der Konferenz am 13. Mai 2020 auch erstmals eine Präsentationsfläche auf der AI World Exhibition. Als Teil der Landeskampagne Start-up BW wird eine Teilnahme an der RISE OF AI CONFERENCE gefördert und Start-ups zu vergünstigten Kondition angeboten.

Weitere Informationen zum Ausstellerpaket für Start-ups erhalten Sie hier. Eine Bewerbung für die Teilnahme richten Sie bitte bis zum 23. Februar 2020 an Baden-Württemberg-International (bw-i).

Auch KMU aus Baden-Württemberg haben die Möglichkeit sich auf der AI World Exhibition zu präsentieren und sich mit KI-Experten auszutauschen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme von KMU nicht förderfähig ist. Hier finden Sie die Konditionen für die Teilnahme von KMU.

Hier finden Sie weitere Informationen, Termine und Angebote von Start-up BW International.

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News Baden-Württemberg Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-437 Thu, 23 Jan 2020 13:38:36 +0100 Cloud Mall BW - Mit Kooperationspartnern Projektideen erfolgreich umsetzen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/cloud-mall-bw-mit-kooperationspartnern-projektideen-erfolgreich-umsetzen/ Projekt bietet Ideenbörse an, um Kooperationspartner zu vernetzen Das Projekt »Cloud Mall BW« unter Federführung des Fraunhofer IAO zeigt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) neue Wege auf, wie sie in kooperativen Praxisprojekten von einer innovativen Idee zu reifen Konzepten oder umgesetzten Piloten gelangen. Im Projektverlauf stellte sich heraus: Viele Unternehmen haben bereits gute Ideen, dafür geeignete Umsetzungspartner zu finden ist jedoch schwierig. Hier leistet das Projekt nun Hilfestellung, indem es das Matchmaking von Unternehmen in diesem Kontext aktiv unterstützt.

Viele kooperative Ideen wurden im Rahmen des Förderprojekts bereits erfolgreich umgesetzt: eine intelligente Lösung für Insektenbefall, die Integration eines zeitvariablen Stromtarifs und eine Anwendung zur Optimierung des Energieangebots und der Prozesssteuerung in der Produktion. Außerdem wurde die Integration eines Cloud-Services im Anwendungsbereich Energiemanagement sowie ein Konzept einer regionalen Vertriebsplattform umgesetzt. An weiteren Praxispiloten wird gerade in den Teams getüftelt. Daneben gibt es Unternehmen, die bereits eine konkrete Vorstellung haben, welches Cloud-basierte Vorhaben sie gerne in die Tat umsetzen möchten. Jedoch konnten sie noch keinen geeigneten Partner mit ähnlichem Interessensfokus ausfindig machen.       

Die Konsortialpartner im Projekt testen deshalb eine Initiative, die die Gesuche der Unternehmen prominenter darstellen und interessierte Unternehmen aktiv zusammenbringen soll. Unternehmen können über die Partnerbörse auf der Projektwebsite ein Gesuch nach einem Kooperationspartner einreichen, indem sie sich und ihr Vorhaben sowie die Anforderungen an das Partnerunternehmen kurz beschreiben. Das Gesuch wird dann nach Freigabe des Projekts über ein virtuelles »Schwarzes Brett« veröffentlicht und für Interessierte zugänglich gemacht. Zusätzlich stellt das Projekt die aktuellen Gesuche jeweils bei Veranstaltungen vor und hilft bei der Partnersuche innerhalb der eigenen Netzwerke. 

Neuer Ideenwettbewerb läuft vom 1. Januar bis 31. März 2020

Wenn die Unternehmen sich gefunden und ein gemeinsames Vorhaben definiert haben, können sie ihre Idee direkt im Rahmen des Ideenwettbewerbs einreichen. Nach erfolgreicher Zulassung der Ideenskizze wird das Vorhaben ein bis fünf Monate lang unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie mit dem Institut für Enterprise Systems (InES) oder bwcon Research gGmbH umgesetzt. Die Partnerbörse sowie Einblicke zu laufenden und abgeschlossenen Praxispiloten sind unter www.cloud-mall-bw.de zu finden.

Über die Cloud Mall BW

»Cloud Mall Baden-Württemberg« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie des Instituts für Enterprise Systems (InES) und bwcon Research gGmbH und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

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News
news-435 Fri, 17 Jan 2020 18:20:58 +0100 Studie und IT-Sicherheitskonzept 2019 veröffentlicht https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/studie-und-it-sicherheitskonzept-2019-veroeffentlicht/ Immer wieder werden Unternehmen im Land Opfer eines unbefugten Datenzugriffs. Deshalb hat das Sicherheitsforum eine Studie über „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ erstellt und ein IT-Sicherheitskonzept abgeleitet. In nahezu allen Branchen besteht das Bedürfnis nach Handlungsempfehlungen für mehr IT-Sicherheit. Das bestätigt auch die aktuelle Studie, die durch das Sicherheitsforum Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde. Darin haben rund 70 Prozent der Unternehmen den Wunsch nach praxisnahen Leitfäden zur IT- und Unternehmenssicherheit.

„Sicherheit hat viele Facetten. Ob jemand durch ein reales Fenster oder durch ein virtuelles Fenster einsteigt, darf keine Rolle spielen – deshalb unterstützen wir unsere Unternehmen tatkräftig beim Schutz ihres Know-how. Praxisnahe Handlungsempfehlungen, wie das neue IT-Sicherheitskonzept des Sicherheitsforums, sind enorm wichtig und hilfreich für Unternehmen“, sagte Digitalisierungs- und Innenminister Thomas Strobl.

„Gerade die hohe Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg und das vielfältige Wissen machen diese zu einem attraktiven Ziel für Spionage und Sabotage. Die Sensibilisierung der Beschäftigten für den Schutz des Wissens ist ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Sicherheitsstrategie im Unternehmen. Dies ist gleichzeitig auch ein Innovationstreiber“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
 
Jedes sechste Unternehmen in Baden-Württemberg wurde in den vergangenen vier Jahren Opfer eines unbefugten Zugriffs auf seine Daten. Deshalb hat das Sicherheitsforum Baden-Württemberg eine Studie über „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ erstellt und aus den Studienergebnissen ein IT-Sicherheitskonzept abgeleitet, das insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine Orientierungshilfe bietet. 

Unterstützung für kleinere und mittlere Unternehmen

Das Bedürfnis nach Handlungsempfehlungen für mehr IT-Sicherheit bestätigt auch die aktuelle Studie. Sie basiert auf einer Online-Umfrage bei mehr als 400 baden-württembergischen Unternehmen. Rund 70 Prozent der Unternehmen äußerten den Wunsch nach praxisnahen Leitfäden zur IT- und Unternehmenssicherheit. Diesem Wunsch kommt das Sicherheitsforum in Form des IT-Sicherheitskonzepts nach. „Mit den darin enthaltenen Checklisten und Übersichtstabellen können gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne größeren Aufwand feststellen, wie gut sie in personell-organisatorischer Hinsicht sowie im Bereich der IT-Sicherheit geschützt sind“, so Minister Thomas Strobl. 
 
Wolfgang Grenke, baden-württembergischer IHK-Präsident und Vizepräsident Eurochambres, erklärte: „Die Studie des Sicherheitsforums Baden-Württemberg macht einmal mehr deutlich, wie wichtig in Zeiten digitaler Durchdringung aller Geschäfts- und Lebensbereiche ein professioneller Umgang mit IT-Sicherheit ist. Mit dem neuen Leitfaden bietet das Forum insbesondere kleineren Unternehmen eine kompakte Hilfestellung, um ein eigenes Sicherheitsmanagement einzuführen. Die IHK-Organisation wird diese Materialien in eigene Aktivitäten für unsere Betriebe einbinden und das Sicherheitsforum weiter als Partner und Mitglied unterstützen.“

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, bestätigt: „Das Bewusstsein für die Gefahren eines Cyberangriffs ist in der Industrie vorhanden. Gerade kleineren Unternehmen fehlt jedoch das entsprechende Wissen, wie man sich besser schützen kann. Zudem werden geeignete Präventions- oder Sicherheitsmaßnahmen noch nicht in der Breite der Unternehmen eingesetzt, um Spionage- oder Ausspähungsversuche von Dritten zu verhindern. Gerade aus diesen Gründen sind die Cyberwehr und das Landesamt für Verfassungsschutz kompetente Partner für Notfälle. Auch mit den Handlungsempfehlungen des Sicherheitsforums ist die Industrie zukünftig gut informiert.“
 
SiFo-Studie 2018/19 „Gefährdungen in baden-württembergischen Unternehmen durch Ausspähungen, Know-how-Abflüsse und Datenmanipulationen“ (PDF)

„IT-Sicherheitskonzept: Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen“ (PDF)

Die Druckfassung können Sie ab Anfang 2020 auf der Homepage des Landesamtes für Verfassungsschutz bestellen.

 

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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News BW Regionen IT-Sicherheit
news-427 Thu, 19 Dec 2019 15:30:23 +0100 Förderaufruf - Digitallotsen Wirtschaft 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/foerderaufruf-digitallotsen-wirtschaft-40/ In Anknüpfung an den Förderaufruf aus dem Jahr 2016 soll mit vorliegendem Förderaufruf gerade kleinen und mittleren Unternehmen im Land auch in den kommenden Jahren eine niederschwellige Unterstützung beim Thema Digitalisierung gegeben werden. Die Frist zur Einreichung ist der 31. Januar 2020. Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Wirtschaft im Land branchenübergreifend bei der Digitalisierung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die niederschwellige Unterstützung von insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die beim Thema Digitalisierung noch relativ am Anfang stehen. Zu diesem Zweck hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bereits im Jahr 2016 einen Förderaufruf gestartet, in dessen Rahmen mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren landesweite Digitallotsen-Konzepte für verschiedene Zielgruppen wie das Handwerk, den Handel und das Gastgewerbe gefördert wurden. Der Förderaufruf Digitallotse Wirtschaft 4.0 soll daran anknüpfen und gerade den KMU im Land auch in den kommenden Jahren eine niederschwellige Unterstützung beim Thema Digitalisierung bieten.

Was wird gefördert:

Mit der Förderung von Digitallotsen sollen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) landesweit niederschwellige Angebote des Wissenstransfers zum Thema Digitalisierung geschaffen werden. Gefördert werden Digitallotsen-Konzepte für unterschiedliche Branchen und Zielgruppen, die jeweils eine landesweite Abdeckung gewährleisten sollen. Neben der Sensibilisierung und Information zu verschiedenen Digitalisierungsthemen sowie verschiedenen Unterstützungsformaten dazu sollen die Konzepte den KMU auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz aufzeigen. Zur Aufgabenerfüllung sollen im Rahmen der zu fördernden Projekte geeignete Methoden, Werkzeuge und Inhalte entwickelt und in der Praxis angewendet sowie verbreitet werden.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern einschließlich ihrer Dachorganisationen und Wirtschaftsverbände mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Antragstellung kann als Einzelantragssteller oder als Konsortium erfolgen.

Wie wird gefördert:

Zuwendungsfähig sind ausschließlich projektbezogene Personal-, Sach- und Reiseausgaben sowie ggfs. sonstige Fremdleistungen. Zusätzlich wird ein Gemeinkostenzuschlag in Höhe von 15 Prozent der Personalausgaben anerkannt. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Personalausgaben und bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Sach- und Reiseausgaben sowie Ausgaben für sonstige Fremdleistungen. Der maximale Zuschuss beträgt für die gesamte Projektlaufzeit insgesamt 250.000 Euro.

Unterlagen und Informationen zum Förderaufruf

 

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News Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz Standards Infrastruktur 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100% Strategie 100% Orientierung 100%
news-426 Thu, 19 Dec 2019 10:46:46 +0100 BMWi startet ersten Förderaufruf für digitale und nicht-technische Innovationen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/bmwi-startet-ersten-foerderaufruf-fuer-digitale-und-nicht-technische-innovationen/ Das Bundeswirtschaftsministerium hat die erste Förderrunde des neuen Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) gestartet. Datengetriebene und nicht-technische Innovationen spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn zum Beispiel ein neues Geschäftsmodell als App umgesetzt wird. Mit der aktuellen Ausschreibung fördert das BMWi unter anderem die Entwicklung innovativer Apps, neue, internetbasierte Formen der Kundenansprache, digitale Plattformen sowie innovative Geschäftsmodelle, die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Die Pilotförderung IGP ist Teil der Transferinitiative des BMWi. Termin für die erste Runde ist der 28.02.2020.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Hotline: +49 30 310078-370

E-Mail: igp@vdivde-it.de

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Fördergeber Bund News Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Themen Technologietrends 100% Step by Step Umsetzung 100%
news-425 Tue, 17 Dec 2019 10:30:51 +0100 Hubwerk01 öffnet seine Türen für das Digital-Hub Netzwerk BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/hubwerk01-oeffnet-seine-tueren-fuer-das-digital-hub-netzwerk-bw/ Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Kreativität standen am 9. Dezember auf der Agenda des Netzwerktreffens der 13 Digital Hubs in Baden-Württemberg. Gastgeber war das Hubwerk01, der Digital Hub der Region Bruchsal. Stefan Huber hatte zu Beginn des Netzwerktreffens in seiner Funktion als Geschäftsführender Vorstand des Hubwerk01 eine klare Botschaft an seine Kolleginnen und Kollegen aus den anderen zwölf Digital Hubs: „Das Hubwerk01 ist ein Ort der Begegnung und des Vertrauens.“ Dies seien zwei zentrale Bestandteile für eine nachhaltige Zusammenarbeit. Dadurch werde hier am Standort Bruchsal Zukunftssicherheit durch Kooperation geschaffen.

„Zukunftssicherheit durch Kooperation ist nicht nur ein Leitmotiv des Hubwerk01 sondern kann auch als Maxime für das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg gelten,“ betonten Frauke Goll und Gennadi Schermann, beide Leiter des DIZ | Digitales Innovationszentrum, und nahmen so den Faden von Stefan Huber auf. Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vernetzt das DIZ die Digital Hubs in Baden-Württemberg. Gerade durch das Teilen der regionalen Stärken und Kompetenzen liefert das Netzwerk einen Beitrag für eine nachhaltige Ausrichtung eines jeden Digitalisierungszentrums.

Rückblick und Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft

Doch bevor der Blick am 9. Dezember in die Zukunft gerichtet wurde, betrachtete Jakob Ilg vom DIZ das bisher Erreichte: „Wir sehen, dass die Arbeit in den einzelnen Regionen Früchte trägt. Sei es mit der Ausrichtung des Popup Labors hier in Bruchsal, mit dem gemeinsamen Auftritt des Netzwerks bei der Make Ostwürttemberg, mit dem Fashion Meets AI Hackathon in Pforzheim, dem internationale Barcamp in Böblingen oder mit der ersten deutsch-französische Konferenz für angewandte Künstliche Intelligenz AIxIA in Karlsruhe im vergangenen Oktober.“

Damit die Digital Hubs ihren Weg erfolgreich fortsetzen, hat Kevina Glaser vom DIZ gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Digitalisierungszentren anschließend Erfolgskriterien ausgearbeitet und diskutiert. Dass die Arbeit bei komplexen Beteiligungsstrukturen in einem emotional diskutierten Thema wie der digitalen Transformation nicht immer reibungslos läuft, liegt in der Natur der Sache. Fehler passieren, wichtig ist daraus zu lernen und das am besten gemeinsam. Daher haben sich die Hubs in Bruchsal daran versucht, ihren größten (Miss-)Erfolg darzustellen und gleichzeitig aufzeigen, was daraus für die Zukunft gelernt wurde.

Kreativität, Netzwerken und der Blick voraus

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Führung durch den Digital Hub in Bruchsal forderte Ulrich Winchenbach von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH die volle Aufmerksamkeit und Kreativität der Managerinnnen und Manager der einzelnen Digital Hubs. Im Workshop ging es darum, Anknüpfungspunkte zwischen Digital Hubs und Kreativwirtschaft zu erörtern und mögliche gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Anschließend wurde der Blick auf die nahe Zukunft gelenkt. Am 4. Mai 2020 steht der nächste Digitalgipfel der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg an. Beim diesen Highlight-Event in Stuttgart sollen die Digital Hubs als bedeutsames Element der Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Raum bekommen, sich und ihren bisher erfolgreich gegangenen Weg zu präsentieren und neue Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Mit Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Kreativität wartete das gemeinsame Treffen der Digital Hubs in Bruchsal mit einer bunten Agenda auf. Neben den Programmpunkten bot die Veranstaltung den Vertreterinnen und Vertretern der Hubs genügend Raum, um sich auszutauschen sowie Anliegen und Wünsche in das Netzwerk zu spiegeln. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das Netzwerk vielfältige regionale Stärken und Kompetenzen besitzt. Um diese voll zu nutzen, will das Netzwerk diese teilen, um voneinander zu lernen und zu profitieren.

Die DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Vernetzungsstelle des Digital Hub Netzwerks BW beauftragt. Das DIZ wird im dreijährigen Förderzeitraum als Schnittstelle zwischen den einzelnen Hubs fungieren und die Vernetzung sowie den Austausch unterstützen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die "Initiative Wirtschaft 4.0" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als "Dach" und "kommunikative Klammer" für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

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News Baden-Württemberg Handel & Logistik 100% 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100%
news-423 Tue, 10 Dec 2019 22:57:32 +0100 Neue Kulturerlebnisse in vermischten Welten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/neue-kulturerlebnisse-in-vermischten-welten/ Fünf Museen und Archive aus Baden-Württemberg gehen das Thema Mixed Reality an. Beim Konzeptionsworkshop der MFG-Initiative „Open Culture BW meets VR“ haben sie erste Prototypen entworfen. Mixed Reality – das ist Virtual Reality, Augmented Reality und mehr. Die „vermischte“ Realität deckt das ganze virtuelle Spektrum zwischen der „echten“ Welt, der erweiterten Wirklichkeit und der virtuellen Realität ab. Der Begriff bündelt alle Umgebungen und Systeme, die die natürliche Wahrnehmung der Nutzenden mit künstlich generierten Erfahrungen vermischen. Damit wird Mixed Reality relevant für alle, die virtuelle Technologien einsetzen wollen, um Usern und Besucher*innen neue Erfahrungen und Zugänge zu ermöglichen. Wie aber schaffe ich eine Mixed Reality Experience, die zu meinem Material passt? Und wie bereite ich meine Daten so auf, dass sich damit meine Inhalte und Themen transportieren lassen? Diese Fragen stehen am Anfang der Projektphase der Initiative Open Culture BW meets VR der MFG Baden-Württemberg, die Kultureinrichtungen mit Studierenden zusammenbringt, um Kulturdaten mit neuen Erlebnisdimensionen anzureichern. Mit dabei sind das Landesarchiv Baden-Württemberg, die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, das Zeppelinmuseum Friedrichshafen und die Museen der Stadt Tübingen und der Universität Tübingen.

Auftakt der Projektphase
Beim Konzeptionsworkshop am 30. Oktober 2019 kamen die fünf Einrichtungen zusammen, um sich mit dem Thema Mixed Reality (MR) auseinanderzusetzen und sich über die Datenaufbereitung für eigene MR-Projekte auszutauschen. Gemeinsam mit Studierenden und Expert*innen aus der Praxis entwarfen sie erste Prototypen für die virtuelle Vermittlung ihrer Daten.

„Es war wichtig, mit dem Konzeptionsworkshop die Möglichkeit zu schaffen, sich einen ganzen Tag lang – abseits der Arbeitsroutine – mit den neuen Mixed-Reality-Medien auseinanderzusetzen und Ideen zu entwickeln“, sagt Annekatrin Baumann, die das Projekt „Open Culture BW meets VR“ bei der MFG leitet. „Dass diese technische Inhaltsebene mit einem doch eher analogen und sehr offenen Austausch zwischen den Häusern einherging, hat den Tag ideal ergänzt und abgerundet.“

Im Dialog mit jungen Zielgruppen
Während die Studierenden eine junge Zielgruppe repräsentierten und den Einrichtungen als Feedbackgeber*innen zur Seite standen, führten die Coaches in verschiedene Arbeitsebenen ein. Seitens der MFG vermittelten Petra Newrly und Annekatrin Baumann relevante nutzerzentrierte Innovationsmethoden, von TimeLeapVR waren Julian Hölgert als Business-Experte für Mixed-Reality-Technologien dabei sowie Carolin Wedler als Expertin für digitales Storytelling:

„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie innerhalb weniger Stunden gemeinsam derart diverse Ideen und Konzepte entstehen – von einem Wandermuseum über virtuelles Armbrustschießen bis zu einer wandelnden Katzenmumie war alles dabei“, erzählt Carolin Wedler. „Besonders schön ist es, wenn das neu gewonnene Verständnis für die Technologie den Teilnehmenden das ganze Potenzial der Mixed Realities offenbart und sich die Ideen so schnell konkretisieren können wie im Konzeptionsworkshop der MFG.“

Je nachdem, wo die fünf Häuser bei sich noch Wissenslücken und Handlungsbedarf sehen, werden sie von der MFG in den nächsten Monaten mit thematischen Webinaren und Workshops unterstützt. So können sie sich gezielt weiter vorbereiten, bevor es im Mai 2020 beim großen Kulturdaten-Hackathon ans Eingemachte geht.

Quelle: MFG

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News Cluster-Initiative Stuttgart Kultur- und Kreativwirtschaft Technologietrends Orientierung
news-417 Thu, 28 Nov 2019 14:24:31 +0100 Digital Hub ZD.BB erhält Auszeichnung „Innovative Wirtschaftsförderung“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/digital-hub-zdbb-erhaelt-auszeichnung-innovative-wirtschaftsfoerderung/ Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen ist preiswürdig. Für ihre außergewöhnlichen Ansätze zur Unterstützung ansässiger Unternehmen und Existenzgründer erhielt sie vergangenen Freitag, 22.11.2019, den 2. Preis bei der Auszeichnung „Innovative Wirtschaftsförderung“. Der Preis wurde gemeinsam von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Deutschen Verband für Urbanistik (difu) und der Hochschule Harz in diesem Jahr erstmalig in vier verschiedenen Kategorien, darunter eine für Kreise und Landkreise, ausgelobt.
Für die Entscheidung der Jury war die Einrichtung des Zentrums für Digitalisierung (ZD.BB) ausschlaggebend. Es berät Firmen aus der Region Stuttgart bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. „Wir haben mit dem ZD.BB als erster Landkreis in Baden-Württemberg einen solchen Digital Hub gegründet. Unser Mut wird mit diesem Preis belohnt.“, freut sich Landrat Roland Bernhard. Überreicht wurde die Auszeichnung von Ralf Meurer (Deutscher Städtetag), Dr. Thomas Robbers (DVWE) und Prof. Dr. Jürgen Stember (Hochschule Harz) im Rahmen des „Forums deutscher Wirtschaftsförderer 2019“ in Berlin. Damit sollen innovative Leistungen kommunaler Wirtschaftsförderungen sichtbarer gemacht und der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen den Wirtschaftsförderungen unterstützt werden.

Das ZD.BB wurde im Februar 2019 eröffnet und ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Startups aus der Region Stuttgart rund um die Themen der Digitalisierung. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Bewältigung des digitalen Wandels. Dies beinhaltet die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für alle Branchen, die Qualifizierung von Fachkräften und die Förderung einer digitalen Unternehmenskultur. 80 digitale Geschäftsmodelle will man dazu erstellen und 5 Start-ups auf den Weg bringen. Mithilfe einer digitalen Qualifizierungsoffensive und mittelstandsgerechten Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung werden Unternehmen im ZD.BB umfassend bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützt werden. Dazu werden in Laboren, in Coworking Spaces und bei Events unterschiedliche Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität vernetzt und auf diese Weise digitale Innovationen hervorgebracht. Das ZD.BB wird als regionaler Digital Hub vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.
 

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news-416 Fri, 22 Nov 2019 12:27:13 +0100 Fraunhofer IAO veröffentlicht Studie zur Interaktion von Mensch und Maschine https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/fraunhofer-iao-veroeffentlicht-studie-zur-interaktion-von-mensch-und-maschine/ Durch die digitale Transformation steigen auch die Anforderungen an eine dynamische und partnerschaftliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Deshalb gewinnen Mensch-Maschine-Schnittstellen immer mehr an Bedeutung, was kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen stellt. Forschende des Fraunhofer IAO haben Hersteller befragt und bieten mit der HMI-Studie einen aktuellen Marktüberblick. Die fortschreitende Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellen Lernens (ML) führt zu zunehmend intelligenten, komplexen und vernetzten Maschinen. Sogenannte Human-Maschine-Interfaces (HMI) gewinnen zunehmend an Bedeutung, da es für den Nutzer immer wichtiger wird, die Komplexität der Interaktion mit einer Maschine so gering wie möglich zu halten, auch wenn die volle Funktionsfähigkeit der Maschine ausgeschöpft wird. HMI-Lösungen gelten bereits heute als Aushängeschild und Treiber für positive Nutzererlebnisse und stellen als fester Bestandteil des Maschinendesigns einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Dabei steht eine große Bandbreite an verschiedenen digitalen Werkzeugen zur Verfügung. Um Entscheidungstragende und Entwickelnde in KMU bei der Auswahl für den eigenen konkreten Anwendungsfall zu unterstützen, bietet die Studie »Überblick über HMI-Tools von heute und morgen« des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO einen Überblick über den aktuellen Stand von Lösungen auf dem HMI-Markt.

Untersuchung und Bewertung aktueller HMI-Lösungen
Dafür wurden 13 Hersteller für HMI-Lösungen zu vier verschiedenen Themengebieten ihrer Werkzeuge und neusten Entwicklungen befragt: Diese umfassten die Entstehungsgeschichte der Tools, deren Aufbau, Stärken und Schwächen, Zielgruppen, erforderliches Vorwissen sowie die Unterstützung im Produktionsprozess. »Anschließend haben wir diskutiert, wie die Zukunft aussehen könnte, welche Technologien und Plattformen im Fokus stehen und wie wir als Team aus Entwicklern, UX-Designern und Forschern damit arbeiten können«, so David Blank vom Fraunhofer IAO und Mitverfasser der Studie. Außerdem stellt das Forschungsteam hilfreiche Entscheidungskriterien vor und vermittelt praxisrelevantes Wissen zur Gestaltung von Nutzererlebnissen für eine systematische Orientierungshilfe beim Design- und Entwicklungsprozess.

Handhabung und Nutzererlebnis von HMI als entscheidender Faktor
In Anknüpfung an die beiden vorangegangenen HMI-Studien »Usability und Human-Machine-Interfaces in der Produktion« und »Potenziale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von Morgen« liegt der Fokus dieser Studie auf dem Designprozess von HMI und auf den verschiedenen Produktions- und Automatisierungsebenen. Denn die Handhabung und Gestaltung der Nutzeroberfläche spielt eine entscheidende Rolle bei der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. »Im Zentrum der Entwicklung muss immer der Mensch stehen. Um eine hervorragende Usability und begeisternde User Experience zu erreichen, müssen auch die Umgebung und die Prozesse beachtet werden. Eine schöne Oberfläche alleine reicht nicht und macht noch lange kein gutes Design aus – Design ist mehr«, erklärt David Blank.

Teil einer Studienreihe zur Unterstützung von KMU
Die aktuelle Studie ist Teil einer Studienreihe des »Business Innovation Engineering Centers (BIEC)« und unterstützt Unternehmen – insbesondere KMU – bei der Entwicklung von HMI. Das BIEC wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und bietet umsetzungsorientierte Entwicklungs- und Transfermaßnahmen mit dem Ziel an, die digitale Transformations- und Innovationsfähigkeit von KMU in Baden-Württemberg nachhaltig zu steigern. Eines dieser Transferangebote stellt die BIEC-Studienreihe zur digitalen Transformation in KMU dar. In ihr werden zu aktuellen Themenfeldern der Digitalisierung Bedarfe aufgedeckt, zukünftige Entwicklungsrichtungen untersucht und Lösungsansätze aufgezeigt.

Qulle: Fraunhofer IAO

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News Management Produktentstehung IT-Wirtschaft Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-410 Thu, 24 Oct 2019 13:31:25 +0200 Was bringt KI den Unter­nehmen? - IHK-Online­umfrage https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/was-bringt-ki-den-unternehmen-ihk-onlineumfrage/ Was bringt KI den Unternehmen? Das wollen wir mit unserer Umfrage erheben. Dabei interessiert die IHK insbesondere der konkrete Nutzen ebenso wie die Hürden beim Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz in den Betrieben. Mit Ihren Antworten unterstützen Sie die IHKs bei der Entwicklung und Ableitung konkreter technologiepolitischer Forderungen, mit denen Ihre Interessen bei der Politik platziert werden sollen.

KI wird in diesem Zusammenhang als Teilgebiet der Informatik, dass sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Es geht darum, mit Algorithmen Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden. Maschinen/Computer sollen befähigt werden, konkrete Anwendungsprobleme, die menschliches Denken erfordern, eigenständig zu bearbeiten.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 30.11.2019 möglich. Der Zeitaufwand beträgt ca. 10 Minuten.

Sie erreichen die Umfrage unter folgendem Link: https://www.produktentwicklung.ihk.de/umfrage

 

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News Künstliche Intelligenz
news-400 Tue, 01 Oct 2019 09:03:16 +0200 Ideenwettbewerb: »CLOUD MALL BW«: Mit Kooperation und Integration zum innovativen Stromtarif https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/ideenwettbewerb-cloud-mall-bw-mit-kooperation-und-integration-zum-innovativen-stromtarif/ Das Projekt »Cloud Mall BW« unter Federführung des Fraunhofer IAO zeigt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) neue Wege auf, wie sie in kooperativen Praxisprojekten von einer innovativen Idee zu reifen Konzepten oder umgesetzten Piloten gelangen. Im Praxispilot des ersten Ideenwettbewerbs »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex« entsteht so gerade ein neuer Stromtarif, der Stromkunden aktiv in ihren Bemühungen zum Klimaschutz unterstützt. Der neue Ideenwettbewerb läuft vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2019. Die Plattformökonomie verändert Wachstums- und Wettbewerbsstrategien und bietet Unternehmen durch den Einsatz professioneller und flexibler IT-Systeme und IT-Infrastrukturen neue Geschäftsansätze, Produktangebote und Prozessoptimierungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren, indem sie Projekte im Verbund mit Partnern angehen. Cloud-Technologien eröffnen dabei viele Möglichkeiten für intelligente neue Services. Um Kooperationen und Integrationen erfolgreich auf die Straße zu bringen, unterstützt das Projekt »Cloud Mall BW« im Rahmen von Praxispiloten innovative Ideen.

Praxispilot »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex« erfolgreich abgeschlossen

Im Piloten »Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex«, einem Projekt des ersten Ideenwettbewerbs, fand sich das Unternehmen STROMDAO mit den Stadtwerken Eberbach und Tübingen sowie dem regionalen Rechenzentrumsbetreiber badenIT zusammen. Seit dem 2. September 2016 sind Stromlieferanten gesetzlich verpflichtet, soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, für Stromverbraucher einen Tarif anzubieten, der einen Anreiz zur Energieeinsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wurde innerhalb von vier Monaten der Cloud-basierte GrünstromIndex von STROMDAO erfolgreich in die IT-Landschaften der Stadtwerke Eberbach und Tübingen integriert, wozu die badenIT die Infrastruktur bereitstellte. Mit dem GrünstromIndex kann für Stromkunden eine regionale Prognose des Strommixes, also des Anteils von Strom aus Wasserkraft, Wind- oder Solarenergie, in den kommenden 24 – 36 Stunden ermittelt werden. Die Stadtwerke können damit erstmalig ihren Stromkunden einen dynamischen und zeitvariablen Stromtarif anbieten, der sowohl Kosten spart und Kunden bei der Stromauswahl aktiv mit einbindet als auch das Klima schützt. Cloud Computing war für diese Anwendung ein wichtiger Ansatz, weil so sämtliche Aktivitäten im Projekt nachhaltig gestaltet und die Leistungen für die Stadtwerke bequem und einfach eingebunden werden konnten. Um den Stromtarif möglichst einfach darzustellen, wurde im Rahmen des Projekts zudem ein Erklärvideo als Kommunikationshilfe entwickelt.

Der gesamte Entwicklungsprozess sowie alle wesentlichen Ergebnisse werden derzeit vom Konsortium in einer Dokumentation beschrieben. Alle Stromkunden können sich so über das Vorgehen und die Ergebnisse im Praxispiloten informieren und weiteren Stadtwerken wird aufgezeigt, wie auch sie sich mittels Cloud-basierter Kooperation und Integration erfolgreich am Markt positionieren können.

Jetzt bewerben: Neuer Ideenwettbewerb vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2019

Interessierte Unternehmen können ihre eigenen Ideen für einen Praxispiloten im neuen Bewerbungszeitraum beim Förderprojekt einreichen. Nach erfolgreicher Zulassung der Ideenskizze wird das Vorhaben ein bis fünf Monate lang unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie mit dem Institut für Enterprise Systems (InES) oder bwcon Research gGmbH umgesetzt. Seit April 2019 haben zehn Praxispiloten die Umsetzung begonnen und fünf stehen in den Startlöchern. Steckbriefe, Fortschritte, Ergebnisse der Piloten sowie die Kontakte zu den beteiligten Unternehmen sind unter www.cloud-mall-bw.de zu finden.

Über die Cloud Mall BW

»Cloud Mall Baden-Württemberg« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie des Instituts für Enterprise Systems (InES) und bwcon Research gGmbH und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

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news-398 Tue, 01 Oct 2019 08:25:52 +0200 1,7 Millionen Euro für „Intelligente Tumordiagnostik“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/17-millionen-euro-fuer-intelligente-tumordiagnostik/ Das Wirtschaftsministerium fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 1,7 Millionen Euro. Mit dem Verbundprojekt soll die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik gestärkt und der Mittelstand der Gesundheitsindustrie im Land noch weiter vorangebracht werden. Das Wirtschaftsministerium fördert die Forschung an einem KI-basierten quantitativen Diagnostiksystem am Beispiel von Hauttumoren mit 1,7 Millionen Euro, wie Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt gab. Das Projekt „Intelligente Tumordiagnostik“ wird von einem Forschungsverbund der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) umgesetzt. „Das anwendungsorientierte Projekt zeigt, welch großes Potenzial Künstliche Intelligenz auch im Gesundheitswesen hat. Diese Möglichkeiten müssen wir nutzen“, so die Ministerin.

„Mit diesem Verbundprojekt der wirtschaftsnahen Forschung können wir die Wissensgrundlage für die KI-basierte Diagnostik stärken und gleichzeitig den Mittelstand unserer gut aufgestellten Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg noch weiter voranbringen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt sei ein besonders gelungenes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der vom Wirtschaftsministerium grundfinanzierten Institute der wirtschaftsnahen Forschung in der Innovationsallianz.

 

Großes Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen

Das Forschungsprojekt ist Teil der KI-Strategie des Landes und soll dazu beitragen, das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Gesundheitswesens und im Besonderen im Bereich der Diagnostik aufzuzeigen. Am Beispiel der Diagnose von Hauttumoren soll dabei ein Verfahren der quantitativen Bildgebung entwickelt werden. Im Unterschied zu bereits verfügbaren Diagnoseverfahren, bei denen auf Bildern Hauttumore mit Hilfe Künstlicher Intelligenz automatisiert erkannt werden, soll mit dem Förderprojekt der Umfang der ermittelten medizinischen Daten signifikant gesteigert und die Qualität der Diagnostik so auf eine neue Stufe gehoben werden.

Die hierfür erforderliche zusätzliche Hardware in Form von speziellen Beleuchtungs- und Detektionseinrichtungen soll kostengünstig und einfach realisierbar und in Verbindung mit einem marktüblichen Smartphone einsetzbar sein. Dies würde eine durchgängige und nicht mehr nur punktuelle Verlaufskontrolle von Erkrankungen erheblich vereinfachen und perspektivisch auch Pflegekräften und Privatpersonen ein qualifiziertes Screening-Mittel für die Haut an die Hand geben. Darüber hinaus kann die Technologie auch auf andere Anwendungsbereiche von bildgebenden Verfahren, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, übertragen werden.

 

Die beteiligten Institute der InnBW

 

Innovationsallianz erschließt wichtige Technologiefelder der Zukunft

Die InnBW ist ein Bündnis aus 13 unabhängigen Forschungsinstituten. Diese erschließen die Technologiefelder der Zukunft – etwa nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz, Gesundheit und Pflege, Information und Kommunikation – und transferieren die Forschungsergebnisse anwendungs- und ergebnisorientiert in die Unternehmen, um diesen die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zugänglich zu machen. Dieses Angebot ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung, da diese oft nicht über die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügen.

Die Institute der Innovationsallianz bilden eine wichtige Säule der wirtschaftsnahen Forschung. Sie werden ausschließlich vom Land grundfinanziert. Derzeit sind knapp 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Instituten beschäftigt, die jedes Jahr über 5.000 Projekte und Aufträge – insbesondere auch mit kleinen und mittleren Unternehmen – bearbeiten. Die Institute der Innovationsallianz sind in acht Stiftungen bzw. Vereinen organisiert, die Empfänger der Grundfinanzierungen sind.

Innovationsallianz Baden-Württemberg

Quelle: Wirtschaftsminsterium

 

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News BW Regionen Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Strategie
news-389 Tue, 03 Sep 2019 21:15:21 +0200 Baden-Württemberg reicht Projektskizze für „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ beim BMBF ein https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/nachrichten/detailseite/baden-wuerttemberg-reicht-projektskizze-fuer-sustainable-lithium-ion-hub-ulm-beim-bmbf-ein/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer haben heute (30. August 2019) mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek das Konzept für ein „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ eingereicht. Das Konzept soll den nächsten Schritt auf dem Weg zur Erforschung und Etablierung einer industriellen Batteriezellfertigung einleiten. „Die Speicherung elektrischer Energie ist eine der Schlüsseltechnologien für die kommenden Jahre, deren Bedeutung mit der Energiewende und der voranschreitenden Elektrifizierung des Verkehrsbereichs weiter zunehmen wird. Gerade für den Industrie- und Automobilstandort Baden-Württemberg hat dies sehr hohe Priorität. Nun muss es darum gehen, die geballte Innovationskompetenz und die Standortvorteile eines bundesweit einzigartigen Industrieclusters schnellstmöglich für eine innovative Batteriefertigung im Land zu nutzen. Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der in einem flankierenden Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Bedeutung der Batterietechnologie erneut betonte.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut erklärte: „Wir sind bereit für weitere Schritte und nehmen Bundesministerin Karliczek beim Wort, die Batterieforschung in Baden-Württemberg als wesentliche Säule in die Gesamtstrategie der Bundesregierung einzubeziehen und zu fördern. Der Batteriestandort Ulm bietet bundesweit entscheidende Alleinstellungsmerkmale, die wir nutzen müssen, um die Aufholjagd im internationalen Wettbewerb erfolgreich meistern zu können und Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land zu sichern.“ Dies könne man nur im engen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern schaffen.

Das Land habe in den vergangenen Jahren strategisch klug in diesen Forschungsbereich investiert und sich insgesamt als exzellenter Batterieforschungsstandort positioniert, betonte Ministerin Bauer: „Forschung ist der entscheidende Hebel, um den Grundstein zu einer wettbewerbsfähigen industriellen Batteriezellproduktion zügig zu legen.“ Mit dem Forschungscluster für elektrochemische Batteriespeicher „CELEST“ und dem Exzellenzcluster „Energiespeicherung jenseits von Lithium“ verfüge Baden-Württemberg über international ausgewiesene Expertise, sowohl im Bereich der Grundlagen- als auch der anwendungsbezogenen Forschung.“ Gemeinsam mit den Unternehmenspartnern gehe es nun darum, die Forschungsergebnisse schnell in die Anwendung zu bringen.

Die in den Forschungsfeldern führenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben ein gemeinsames Konzept erarbeitet. Die beiden Ministerinnen erklärten: „Angelehnt an das Dachkonzept Forschungsfabrik Batterie wollen wir die Erforschung zukunftsorientierter Energiespeichertechnologien stärken und den Weg zur Etablierung einer industriellen Batteriezellfertigung ebnen. Die bestehende Forschungsinfrastruktur in Baden-Württemberg bietet hervorragende Möglichkeiten für einen schnellen Transfer von Beginn an.“

„Unser Anspruch ist es, die Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Industrie umzusetzen. Nur so können wir einen schnellen Transfer der Forschungsergebnisse ermöglichen. Auf den Aspekt der Digitalisierung werden wir auf dem Weg zu einer nachhaltigen Produktion einen besonderen Schwerpunkt setzen. Denn hier sehen wir gute Chancen, uns gegenüber den asiatischen Herstellern erfolgreich im Wettbewerb zu positionieren“, unterstrich Hoffmeister-Kraut.

Mit der Standortbewerbung für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgelobte Forschungsfertigung Batteriezelle wurden die Eignung und vorhandenen Kompetenzen am Standort Ulm bereits umfassend dargestellt. Bei ihrem Besuch in Ulm Mitte Juli konnte sich Bundesministerin Karliczek persönlich von der herausragenden Batterieforschung in Baden-Württemberg überzeugen und stellte weitere Fördermittel für die Batterieforschung in Aussicht.

Informationen zum Konzept

Mit dem „Sustainable Lithium-Ion Hub Ulm“ sollen weitere zielgerichtete Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umgesetzt werden. Das Konzept sieht die Entwicklung einer kontinuierlichen und energie- sowie ressourceneffizienten Produktionslinie zur flexiblen Elektroden- und Zellherstellung vor, welches durch Digitalisierungs- und Modellierungsmethoden in Kombination mit Künstlicher Intelligenz gleichzeitig in der Lage ist, hohe Qualität, niedrige Kosten, hohe Produktivität und nachhaltige, umweltfreundliche Prozesse zu vereinen. Diese Produktionslinie soll in die in Ulm bereits vorhandene Forschungsproduktionslinie implementiert und validiert werden, so dass eine schnelle Umsetzung und ein zeitnaher Transfer in die Industrie möglich wird. Baden-Württemberg hat als traditionell starker Automobil- und Maschinenbaustandort, aber auch im IT-Bereich sowie in den Bereichen Power-Tools und Home & Garden erhebliches Interesse, die gesamte Wertschöpfung entlang der Batteriezelle auszubauen, dies insbesondere auch vor dem Hintergrund des erwarteten Wachstums in den nächsten Jahren.

Neben dem Schwerpunktthema Digitalisierung sind hohe Qualität, niedrige Kosten, hohe Produktivität, nachhaltige, umweltfreundliche Prozesse in der Elektroden- und Zellproduktion sowie ein smartes Zelldesign auf Basis nachhaltiger, verfügbarer Materialien Kriterien von zentraler Bedeutung.

In der gemeinsamen Kabinettssitzung der Baden-Württembergischen Landesregierung mit der Bayerischen Staatsregierung am 23. Juli 2019 wurde ein Austausch im Bereich der Batterieforschung und -fertigung vereinbart. Zudem wurde die Forderung beider Länder nach einer substanziellen Finanzierung durch den Bund mit einem gemeinsamen Kabinettsbeschluss untermauert. Vor diesem Hintergrund haben die baden-württembergischen Forschungseinrichtungen eine Projektskizze im Umfang von 100 Millionen Euro zum Aufbau eines „Sustainable Lithium-Ion Hub“ am Standort Ulm erarbeitet. Der Standort Ulm bietet zudem hervorragende Möglichkeiten zur länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Bayern und Baden-Württemberg im Bereich der Batterieforschung.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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