Wirtschaft Digital BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft Digital BW de-DE Wirtschaft Digital BW Tue, 08 Sep 2026 23:03:04 +0200 Tue, 08 Sep 2026 23:03:04 +0200 TYPO3 EXT:news news-1739 Tue, 08 Sep 2026 17:36:52 +0200 BW-Capital investiert in HyImpulse /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/bw-capital-investiert-in-hyimpulse BW-Capital investiert in HyImpulse / Starkes Signal für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg. Das baden-württembergische Raumfahrtunternehmen HyImpulse Technologies GmbH hat in einer erweiterten Series-A-Finanzierungsrunde mehr als 50 Millionen Euro Eigenkapital erworben. An der Finanzierungsrunde beteiligt sich mit BW-Capital auch die Beteiligungsgesellschaft des Landes Baden-Württemberg.

Die Aufsichtsratsratsvorsitzende und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „50 Millionen Euro neues Kapital und ein Auftragsbestand von mehr als 350 Millionen Euro sind ein starkes Signal: Hightech aus Baden-Württemberg ist international gefragt. HyImpulse zeigt, wie aus technologischer Exzellenz ein erfolgreiches Geschäftsmodell und ein Beitrag zu Europas technologischer Souveränität werden kann. Gerade in der Raumfahrt müssen wir eigene Fähigkeiten aufbauen und unabhängiger werden. Das zeigt: Wir haben in Baden-Württemberg nicht nur herausragende Technologie, sondern unterstützen unsere Unternehmen auch dabei, den nächsten Schritt zu gehen.“

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzender und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz äußerte: „Es ist ein wichtiges Signal, dass mit BW-Capital eine Landesgesellschaft an dieser Wachstumsfinanzierung beteiligt ist. Öffentliches und privates Kapital sorgen hier gemeinsam für Innovation Made in Baden-Württemberg und stärken das Land als Standort für Hochtechnologie. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde von HyImpulse zeigt, dass die Idee hinter BW-Capital in der Praxis funktioniert.“


Quelle: Pressemeldung: “BW-Capital investiert in HyImpulse

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Presse
news-1740 Wed, 02 Sep 2026 17:45:00 +0200 Förderung stärkt Beratung für mittelständische Unternehmen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-staerkt-beratung-fuer-mittelstaendische-unternehmen Wirtschaftsministerium fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel mit 1,1 Millionen Euro. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Mit der Förderung können seit Beginn des Jahres 2026 insgesamt 13.616 Beratungstage für kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel im Land geleistet werden.

„Mit der bewährten Unternehmensberatung Mittelstand leisten wir auch in 2026 wieder einen wichtigen Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit unserer kleinen und mittleren Betriebe zu stärken. Mit den Beratungen durch externe Beraterinnen und Berater bieten wir den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle und -prozesse zu analysieren und zu optimieren“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus

Die geförderten Beratungen werden von den baden-württembergischen Handwerkskammern, Landesinnungsverbänden des Handwerks sowie sonstigen Wirtschaftsverbänden durchgeführt. Grundlage des Förderprogramms ist das Gesetz zur Mittelstandsförderung. Es richtet sich an Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten und bietet den Unternehmen die Möglichkeit einer geförderten Kurzberatung. Gegenstand der Beratungen sind insbesondere wirtschaftliche, technische und organisatorische Themen der Unternehmensführung einschließlich der Anpassungen an neue Wettbewerbsbedingungen.

 

Übersicht Beratungsförderung 2026:

Handwerksunternehmen:

ZuwendungsempfängerFörderbetrag (in Euro)Geförderte Beratungstage
Baden-Württembergischer Handwerkstag14.350110
Handwerkskammer Freiburg38.999876
Handwerkskammer Heilbronn-Franken55.580990
Handwerkskammer Karlsruhe46.9901.045
Handwerkskammer Konstanz45.070990
Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald43.534946
Handwerkskammer Region Stuttgart81.6782.039
Handwerkskammer Reutlingen52.379898
Handwerkskammer Ulm50.446

1.144

 

Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Südwest e.V. (Beratungsstandort Stuttgart und Karlsruhe)59.960660
Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg17.280220
Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden-Württemberg39.310550
LIV LandBauTechnik Baden-Württemberg8.640110
Unternehmerverband Metall Baden-Württemberg24.960440
Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg18.720330
Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade24.839341
Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg28.800550
Summe651.53512.239

Unternehmen aus dem Bereich Dienstleistung, Handel und Industrie:

ZuwendungsempfängerFörderbetrag (in Euro)Geförderte Beratungstage
RKW Baden-Württemberg GmbH150.500430
DEHOGA Beratung GmbH122.500350
Handelsverband Baden-Württemberg e.V.77.000220
Architektenkammer Baden-Württemberg35.000100
Ingenieurkammer Baden-Württemberg1.7505
Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Baden-Württemberg e.V.56.000160
Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V.39.200112
Summe481.9501.377

Förderung insgesamt:

Förderbetrag (in Euro)Geförderte Beratungstage
1.133.48513.616



Weitere Informationen finden Sie unter dem Link:

Beratungen für den Mittelstand: Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg

 

Quelle: Pressemeldung “Förderung stärkt Beratung für mittelständische Unternehmen

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Presse
news-1724 Thu, 20 Aug 2026 08:44:41 +0200 Neuer Wettbewerb zu Quantentechnologien /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neuer-wettbewerb-zu-quantentechnologien Quantentechnologien für konkrete Herausforderungen: Mit dem neuen Wettbewerb „Challenge the Quantum Technologies“ bringt das Land Baden-Württemberg Anwender und Forschungsteams zusammen. Wie können Quantentechnologien ganz konkrete Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft lösen? Mit dem neuen Wettbewerb „Challenge the Quantum Technologies“ bringt das Land Baden-Württemberg Anwender und Forschungsteams zusammen.

Erstmals bilden dabei konkrete Herausforderungen aus der Praxis den Ausgangspunkt für neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Unternehmen, Kliniken und weitere Akteure können Herausforderungen aus der Praxis einreichen, für die anschließend technologische Lösungen entwickelt werden. Das Land stellt dafür insgesamt drei Millionen Euro bereit.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Baden-Württemberg gehört in der Quantenforschung zur Spitze. Jetzt wollen wir noch mehr von diesem Wissen in die Anwendung bringen. Deshalb drehen wir die Perspektive um: Konkrete Herausforderungen aus der Praxis stehen am Anfang – unsere Forscherinnen und Forscher entwickeln dafür neue technologische Lösungen. So bringen wir exzellente Forschung und tatsächlichen Bedarf zusammen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Innovationen entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen.“


Praxis gibt die Herausforderung vor – Forschung entwickelt die Lösung

Der Wettbewerb läuft in zwei Schritten. Zunächst können Unternehmen, Kliniken, Akteure aus Infrastruktur und öffentlicher Hand sowie weitere Interessierte konkrete Herausforderungen – sogenannte „Nutzer-Challenges“ – einreichen. Gesucht werden Aufgaben, für deren Lösung Quantensensorik oder Quantennetzwerke einen entscheidenden Beitrag leisten könnten. Die Challenges können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Mitmachen können auch Akteure außerhalb Baden-Württembergs und Deutschlands. Anfang Oktober werden die ausgewählten Herausforderungen auf der Website von QuantumBW veröffentlicht. 

Anschließend sind Forschungsteams gefragt: Förderberechtigte Antragsteller können bis zum 8. November 2026 Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen, die eine der veröffentlichten Herausforderungen aufgreifen und dafür eine konkrete Lösung entwickeln.

Die ausgewählten Projekte starten am 1. März 2027 und laufen maximal zwölf Monate. In dieser Zeit sollen Machbarkeitskonzepte, Prototypen und Demonstratoren entstehen oder bestehende Prototypen für die jeweilige Anwendung weiterentwickelt werden. Einzelne Vorhaben können mit bis zu 500.000 Euro gefördert werden.


Forschung schneller in die Anwendung bringen

Quantensensoren und Quantennetzwerke haben das Potenzial, in den kommenden Jahren zunehmend in realen Anwendungen eingesetzt zu werden. Der Weg vom erfolgreichen Ansatz im Labor bis zur praktischen Nutzung ist jedoch anspruchsvoll. Genau hier setzt der Wettbewerb an: Von Beginn an sollen sich Forschung und Entwicklung an einem konkreten Bedarf orientieren. So können technologische Ansätze gezielt erprobt und schneller für mögliche Anwendungen weiterentwickelt werden.

„Challenge the Quantum Technologies“ ist die zweite Transfer-Booster-Ausschreibung innerhalb der QuantumBW -Programmlinie „Anwendungsdemonstratoren“. Ziel der Programmlinie ist es, vielversprechende Ansätze aus Forschung und Labor in praktische Anwendungen und relevante Märkte zu überführen.


QuantumBW

QuantumBW bündelt seit 2023 die Kompetenzen Baden-Württembergs im Bereich der Quantentechnologien. Mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und des Wirtschaftsministeriums arbeiten dabei Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen. Das Land stärkt damit bestehende Netzwerke und macht die baden-württembergische Quantenforschung und -wirtschaft national und international sichtbarer.


Quelle: Pressemeldung: “Neuer Wettbewerb zu Quantentechnologien

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Presse Forschung Quantencomputing Land Baden-Württemberg
news-1721 Thu, 13 Aug 2026 11:07:41 +0200 Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheits­versorgung startet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/bundesweit-einzigartiges-ki-reallabor-fuer-gesundheitsversorgung-startet Das KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg am Bosch Health Campus öffnet sich für externe Akteure. Ziel ist es, Innovationen schneller und regulatorisch sicher in die Gesundheitsversorgung zu bringen.
Nach rund einjähriger Aufbauphase öffnet sich das KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg am Bosch Health Campus für externe Akteurinnen und Akteure. Ziel ist es, Innovationen schneller und regulatorisch sicher in die Gesundheitsversorgung zu bringen und Baden-Württemberg als führenden Gesundheits- und Innovationsstandort weiter zu stärken. Die Landesregierung schafft damit einen geschützten Testraum für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz und macht ihn für Unternehmen, Versorgungseinrichtungen und die Öffentlichkeit zugänglich.


Gute Ideen schneller aus der Entwicklung in die Versorgung bringen

„Unser Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Die Menschen werden älter, der Fachkräftemangel nimmt zu und die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt. Künstliche Intelligenz wird diese Probleme nicht allein lösen. Sie kann aber helfen, knappe Ressourcen gezielter einzusetzen und die Versorgung der Menschen langfristig zu sichern. Unser Ziel ist es deshalb, gute Ideen schneller aus der Entwicklung in die Versorgung zu bringen – verantwortungsvoll, sicher und mit einem konkreten Mehrwert für Patientinnen und Patienten“, sagte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand am 31. Juli 2026.

„Das alte Gesundheitssystem stößt an finanzielle und personelle Grenzen. KI hat das Potenzial, die Funktionsfähigkeit und auch die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems wieder herzustellen. Deshalb brauchen wir die Möglichkeit, schnell und praxisorientiert KI zu testen, wie dies in unserem Reallabor jetzt möglich ist“, sagte Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführer des Bosch Health Campus.

Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg fördert den Aufbau und Betrieb des KI-Reallabors Gesundheit Baden-Württemberg seit 2025 mit rund einer Million Euro jährlich. In den vergangenen Monaten wurde die Infrastruktur am Bosch Digital Innovation Hub des Bosch Health Campus in Stuttgart aufgebaut. Nun nimmt das Reallabor unter dem Namen „SAINDBOX – AI Health Sandbox BW“ den Betrieb auf.


Baden-Württemberg greift die europäische KI-Verordnung auf

Mit dem KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg nimmt das Land bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Das Vorhaben zahlt auf das mit der europäischen KI-Verordnung (EU AI Act) verfolgte Ziel ein, einen Raum für regulatorisches Lernen zu schaffen. Entwicklerinnen und Entwickler, Gesundheitsberufe, Wissenschaft, Aufsichtsbehörden und Gesellschaft können gemeinsam Erfahrungen einbringen, Barrieren identifizieren und Lösungen entwickeln.

„Die SAINDBOX ist mehr als eine Testumgebung. Wir bringen KI-Entwickelnde, Gesundheitsversorgung und regulatorische Expertise frühzeitig an einen Tisch. So können Fragen zu Datenzugang, Regulierung und Implementierung parallel zur technologischen Entwicklung bearbeitet werden – genau dort, wo sie in der Praxis entstehen“, sagt Prof. Dr. Oliver G. Opitz, Leiter des Bosch Digital Innovation Hubs am Bosch Health Campus und Kopf des KI-Reallabors.


KI-gestützte Patientensteuerung als zentraler Anwendungsfall

Bereits in der Entwicklungsphase wurde das Konzept des KI-Reallabors Gesundheit Baden-Württemberg anhand von verschiedenen Anwendungsszenarien, beispielsweise einer KI-gestützten Informationsgewinnung aus Papierakten weiterentwickelt. Ein zentrales Projekt ist derzeit die Entwicklung einer Anwendung zur KI-gestützten Patientensteuerung. Sie soll Menschen schneller und einfacher zur passenden Versorgungsebene lotsen. Erprobt wird die Lösung zunächst in der hausärztlichen Versorgung, der Kinder- und Jugendmedizin als Beispiel für die fachärztliche Versorgung sowie in der Notaufnahme.

Der konkrete Mehrwert für das Gesundheitswesen ist eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der so genannten Use Cases, also der verschiedenen Anwendungsszenarien. Dabei wird das KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg von einem externen Beirat unterstützt. Der SAINDBOX-Beirat wählt zweimal jährlich eine begrenzte Anzahl an Use Cases für eine regulatorische Begleitung von bis zu zwölf Monaten aus. Eine finanzielle Zuwendung ist damit nicht verbunden.


Quelle: Pressemitteilung: “Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheitsversorgung startet

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Presse
news-1711 Mon, 27 Jul 2026 13:04:13 +0200 Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine setzt Impulse /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsforum-baden-wuerttemberg-ukraine-setzt-impulse Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine zeigt Chancen auf für die baden-württembergische Wirtschaft. Beim Wirtschaftsforum Baden-Württemberg-Ukraine kamen am 27. Juli in Stuttgart Wirtschaft und Politik zusammen, um Erfahrungen in der Unternehmenspraxis auszutauschen und neue Kooperationen anzubahnen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit Unternehmen, Institutionen und politischen Entscheidungsträgern aus beiden Ländern standen die Geschäftschancen für baden-württembergische Unternehmen, die neue Wirtschaftspartnerschaft des Landes mit der Region Lwiw (Ukraine) sowie Erfahrungen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in der Zusammenarbeit mit der Ukraine.

„Die Ukraine bietet trotz der anhaltenden Herausforderungen schon jetzt vielfältige Chancen für wirtschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsame Innovationen. Mit unserer im Februar vereinbarten Wirtschaftspartnerschaft mit der Region Lwiw schaffen wir einen Rahmen, um die Zusammenarbeit zwischen unseren Regionen gezielt weiterzuentwickeln. Entscheidend ist, dass aus dem politischen Bekenntnis nun die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen der Wirtschaft und vor allem den Unternehmen konkretisiert wird. Genau dafür bringt das Wirtschaftsforum heute die richtigen Akteure zusammen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Mit einer hochrangigen Delegation aus Lwiw unter Leitung der Vize-Gouverneurin Khrystyna Zamula präsentierte sich eine der wirtschaftlich dynamischsten Regionen der Ukraine vor rund 300 Veranstaltungsgästen. Vertreterinnen und Vertreter des Unternehmerverbands European Business Association, des Lviv IT Clusters und des Lviv Defence Clusters stellten die wirtschaftlichen Stärken der Region Lwiw vor und erläuterten konkrete Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit mit baden-württembergischen Unternehmen.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut freute sich, dass auch der Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, S. E. Oleksii Makeiev, nach Stuttgart gekommen war. „Die Anwesenheit der Vize-Gouverneurin aus Lwiw und des ukrainischen Botschafters sind Ausdruck der Wertschätzung und Bedeutung der baden-württembergischen Wirtschaft für die Ukraine“, so die Ministerin.

Ein weiterer Schwerpunkt des Wirtschaftsforums waren die Perspektiven für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bei der Zusammenarbeit mit der Ukraine. „Die Ukraine verfügt heute über umfangreiche Erfahrungen und entwickelt mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit und hoher Innovationskraft neue Technologien. Baden-Württemberg verfügt über die industrielle Basis, die Forschungslandschaft und die Fertigungskompetenz, um daraus marktfähige Anwendungen zu entwickeln. Diese Kompetenzen ergänzen sich gut und eröffnen unmittelbare Chancen für eine wettbewerbsfähige europäische Verteidigungsindustrie“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg – Ukraine wurde gemeinsam mit zentralen Verbänden und Institutionen der baden-württembergischen Wirtschaft ausgerichtet.

Stimmen der beteiligten Verbände und Institutionen:

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg:

„Trotz der weiterhin schwierigen Situation ist die ukrainische Wirtschaft aktiv, widerstandsfähig und bereitet sich intensiv auf den kommenden Wiederaufbau vor. Der Maschinenbau spielt hierbei in vielen Bereichen eine wichtige Rolle: In der Energie- und Infrastrukturtechnik, bei Baumaschinen, Baustoffanlagen und Fördertechnik, bei Agrartechnik und Lebensmittelverarbeitung, Metallverarbeitung, Automatisierung und Robotik.

Ukrainische Unternehmen zeigen großes Interesse an energieeffizienten und robusten Produktionslösungen aus Deutschland. Die EU-Annäherung und Modernisierungsbestrebungen treiben die Nachfrage weiter voran.

Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg – Ukraine bietet den Maschinenbauunternehmen im Land zum richtigen Zeitpunkt die Gelegenheit, Marktchancen auszuloten, Kontakte in der Ukraine zu intensivieren und konkrete Anknüpfungspunkte für industrielle Kooperationen zu finden.“

Thomas Bürkle, Präsident der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW):

„Für die baden-württembergische Wirtschaft ist das Engagement in der Ukraine nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Solidarität, sondern auch eine Investition in die gemeinsamen Zukunftsmärkte von morgen. Der Wiederaufbau und die Modernisierung der ukrainischen Wirtschaft bieten für unsere Unternehmen bedeutende Marktchancen. Die Ukraine fragt genau das nach, was die baden-württembergische Wirtschaft im Kern auszeichnet: Spitzen-Technologien im Maschinenbau und in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, dezentrale Energielösungen für eine krisenfeste Infrastruktur sowie innovative Medizintechnik. Gleichzeitig beziehen wir auch wichtige Importgüter aus der Ukraine. Über die vertiefte Zusammenarbeit mit der Region Lwiw hinaus streben wir weitere verlässliche Kooperationen auf Augenhöhe an. Dabei können unsere Betriebe enorm von der hohen Anpassungsfähigkeit und Resilienz ukrainischer Unternehmen, insbesondere auch im Verteidigungssektor, lernen.“

Prof. Dr. Rainer Lindner, Vorsitzender Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.:

„Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine setzt unsere Bemühungen in Baden-Württemberg um eine starke Partnerschaft mit der Ukraine und vor allem dem Gebiet Lwiw fort, die wir mit einer BW-Wirtschaftsdelegation nach Lwiw und Kyjiw im Juli 2025 initiiert haben.

Die Unternehmen aus dem Südwesten können zum Wiederaufbau der Ukraine mit Technologie und Innovation über Lieferung, Service und perspektivischer Lokalisierung beitragen.

Gemeinsam leisten wir so einen Beitrag für die Wirtschaft in BW und der Ukraine und zur Stabilität in Europa.“

Gunnar Mey, Geschäftsführer von Baden-Württemberg International (BW_i):

„Beim Wiederaufbau wird die Ukraine auf internationale Partnerschaften angewiesen sein, und die baden-württembergische Wirtschaft kann dabei eine starke Rolle spielen. Das Wirtschaftsforum bietet den hiesigen Unternehmen die Möglichkeit, Geschäftschancen und Kooperationen auszuloten sowie sich zu vernetzen. Wir von BW_i können den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zur Ukraine mit unserem umfassenden Angebot wie etwa Unternehmerreisen, Messebeteiligungen, Matchmaking-Plattformen oder Start-up-Kooperationen nachhaltig unterstützen.“

Dr. Sönke Voss, Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben mit Sitz der Koordinierungsstelle „Gesamtverteidigung“ für die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern im BWIHK:

Der Wiederaufbau der Ukraine beginnt nicht erst nach dem Krieg – er findet bereits heute statt. Die Ukraine entwickelt sich zu einem der dynamischsten Zukunftsmärkte Europas. Wer jetzt Partnerschaften aufbaut und gemeinsam Innovationen vorantreibt, gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Davon profitiert nicht nur die Ukraine. Wir stärken damit zugleich die wirtschaftliche Innovationskraft, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Europas.“

Hintergrundinformationen:

Zur Wirtschaftspartnerschaft Baden-Württemberg - Lwiw

Baden-Württemberg und die ukrainische Region Lwiw haben am 12. Februar 2026 in Stuttgart einen Letter of Intent (LoI) zur Vertiefung ihrer wirtschaftlichen und innovationsorientierten Zusammenarbeit unterzeichnet.  Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit: Baden-Württemberg.de

Die Partnerschaft konzentriert sich auf drei Zukunftsfelder:

- Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Künstliche Intelligenz

- Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik

- sicherheits- und verteidigungsrelevante Industrien

Ziel ist es, den Austausch zwischen Unternehmen, angewandter Wissenschaft und Institutionen zu intensivieren und gemeinsame Innovations- und Kooperationsprojekte anzustoßen.

Die Region Lwiw liegt im Westen der Ukraine und grenzt unmittelbar an Polen und damit an der Europäischen Union. Mit rund 2,3 Millionen. Einwohnern zählt sie zu den bevölkerungs- und wirtschaftsstärksten Regionen des Landes. Lwiw gilt als bedeutender Industrie-, Handels- und Logistikstandort mit einer breit diversifizierten Wirtschaftsstruktur. Besonders stark vertreten ist die IT-Wirtschaft.

Zur wirtschaftlichen Lage und zu den Geschäftschancen in der Ukraine

Trotz des anhaltenden russischen Angriffskriegs bleibt das Engagement deutscher Unternehmen hoch. Laut German-Ukrainian Business Outlook 2026 bewerten 80 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage in der Ukraine als zufriedenstellend, gut oder sehr gut. 

38 Prozent der Unternehmen planen, ihre Aktivitäten in der Ukraine unabhängig vom weiteren Kriegsverlauf auszubauen oder neu in den Markt einzutreten; 63 Prozent wollen ihre Investitionen nach Kriegsende ausweiten. 

Als größte Standortvorteile nennen die Unternehmen das Marktpotenzial, qualifizierte Fachkräfte und den hohen Digitalisierungsgrad; zugleich bleiben kriegsbedingte Risiken die größte Herausforderung. 

Studie: German-Ukrainian Business Outlook 2026, herausgegeben von der AHK Ukraine und KPMG Deutschland. Download unter: https://ukraine.ahk.de bzw. https://kpmg.de

Zu den Perspektiven für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

Mit dem Projekt „Technologiekooperation BW–Ukraine: Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke“ unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg den Aufbau strategischer Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clustern aus Baden-Württemberg und der Ukraine. Das vom Steinbeis Europa Zentrum umgesetzte Projekt wird mit 250.000 Euro gefördert und umfasst unter anderem Delegationsveranstaltungen, Matchmaking, Workshops sowie Beratungen zu europäischen Förderprogrammen. Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine: Baden-Württemberg.de

Deutschland und die Ukraine haben im April 2026 ihre Beziehungen auf eine strategische Partnerschaft gehoben. Im Rahmen der ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit mehr als 20 Jahren vereinbarten beide Regierungen unter anderem eine Vertiefung der verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit, den Ausbau gemeinsamer Entwicklungsprojekte, den Austausch technologischer Daten sowie die Förderung deutsch-ukrainischer Joint Ventures. 

Auch die Europäische Union baut die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Verteidigungsindustrie aus. Im Juli 2026 unterzeichneten die Europäische Kommission und die Ukraine eine EU–Ukraine Defence Industrial Partnership. Ziel ist es, die ukrainische und europäische Verteidigungsindustrie enger zu verzahnen, gemeinsame Investitionen und Joint Ventures zu erleichtern sowie Innovations- und Produktionskapazitäten in Europa zu stärken. 

 

Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine

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Presse
news-1710 Fri, 24 Jul 2026 09:19:13 +0200 Baden-Württemberg fördert Digitalisierung der Wirtschaft mit rund 6 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-foerdert-digitalisierung-der-wirtschaft-mit-rund-6-millionen-euro Am 23. Juli hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vier symbolische Förderschecks von insgesamt rund zwei Millionen Euro an regionalen Digital Hubs übergeben. Am 23. Juli hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vier symbolische  Förderschecks von insgesamt rund zwei Millionen Euro an die regionalen Digital Hubs Ostwürttemberg, Rhein-Neckar, Heilbronn-Franken und Schwarzwald-Baar-Heuberg übergeben. Die Digital Hubs erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von rund 500.000 Euro. Bis 2028 investiert das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Die regionalen Digital Hubs ermöglichen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, digitale Innovationen voranzutreiben und die Chancen der Digitalisierung gezielt zu nutzen. Mit einem breit gefächerten Unterstützungsangebot machen sie Digitalisierung praxisnah erlebbar und begleiten Unternehmen bei der Umsetzung konkreter Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise rund 1.400 Digitalisierungsprojekte initiiert werden. Dadurch leisten die Digital Hubs einen entscheidenden Beitrag, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen. Für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer baden-württembergischen Unternehmen ist das von großer Bedeutung“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe.

Digital Hub Ostwürttemberg: Als „digiZ“ bereits fest in der Wirtschaftsregion etabliert

Das digiZ Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine zentrale Anlaufstelle, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und konkrete Vorhaben im Strukturwandel umzusetzen. Mit Standorten in Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd ist das digiZ in der gesamten Region seit 2018 präsent. Unternehmen profitieren von den vielfältigen Schulungs- und Workshop-Angeboten der digiZ Lernwelt, interaktiven Demonstrationswelten vor Ort sowie umfassenden Beratungsdienstleistungen. Diese reichen unter anderem vom CyberSicherheitsCheck über die Integration immersiver Technologien in Geschäftsprozesse bis hin zur Digitalisierung in der Produktion, etwa durch den Einsatz von Robotik und Automatisierung. Das digiZ wird von der IHK Ostwürttemberg sowie dem Landkreis Heidenheim und dem Ostalbkreis getragen und erhält für die dritte Förderphase eine Förderung von rund 500.000 Euro für zwei Jahre.

Digital Hub Rhein-Neckar: KI-Potenziale für KMU erschließen

Der Digital Hub Rhein-Neckar eröffnet KMU neue Wege, digitale Innovationen für ihre Geschäftsmodelle und Prozesse nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Angebote rund um KI, Industry Tech und Cybersicherheit. So können Unternehmen neue Technologien kennenlernen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten entwickeln. Über ein KI-gestütztes Matching bringt der neue Digital Hub zudem Unternehmen mit passenden Start-ups und Lösungsanbietern zusammen und schafft so wertvolle Impulse für den digitalen Strukturwandel in der Region.
Im Projektkonsortium sind neben dem Gründerzentrum innoWerft Walldorf GmbH, die Stadt Mannheim sowie die Innovationsplattform Digital Hub Rhein-Neckar GmbH beteiligt. Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Digital Hub Heilbronn-Franken: Unternehmen bei digitalen Strukturwandelprozessen begleiten

Seit 2019 begleitet der Digital Hub Heilbronn-Franken Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft und bietet praxisnahe Angebote für die erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben. Mit Digitalisierungs-Checks, der Moderation von Strukturwandelprozessen und Formaten wie „KI zum Anfassen“ erhalten KMU Orientierung, Wissen und konkrete Impulse für den Einsatz neuer Technologien. Durch Barcamps und Hackathons bringt der Hub Unternehmen mit Start-ups und Technologieanbietern zusammen und schafft neue Möglichkeiten für Innovation und Zusammenarbeit in der Region.
Der Digital Hub wird vom Trägerunternehmen hfcon GmbH & Co. KG geführt. Ebenso sind das Innovationszentrum Futurelabs gGmbH sowie die Hochschule Heilbronn Teil des Konsortiums. Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Digital Hub Schwarzwald-Baar-Heuberg: Echtzeitdaten für effizientere Prozesse nutzen

Der Digital Hub Schwarzwald-Baar-Heuberg eröffnet Unternehmen in der Region vielfältige Möglichkeiten, digitale Technologien kennenzulernen und für die eigene Weiterentwicklung nutzbar zu machen. Mit Standorten in Tuttlingen, St. Georgen und Villingen-Schwenningen sowie ergänzenden Pop-up-Formaten bietet der Digital Hub in der ganzen Region Zugang zu Know-how und praxisnahen Lösungen rund um KI, Cybersicherheit und Robotik. Besonders im Bereich Edge-KI unterstützt der Digital Hub KMU dabei, Daten effizient in Echtzeit zu nutzen und neue Potenziale in Produktion, Wartung, Qualitätssicherung sowie Kunden- und Servicemanagement zu erschließen.
Der Digital Hub wird von der Clusterorganisation MedicalMountains GmbH, der Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH sowie der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. getragen und für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Die Digital Hubs sind eine der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung: “Baden-Württemberg fördert Digitalisierung der Wirtschaft mit rund 6 Millionen Euro” 

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Presse
news-1709 Thu, 23 Jul 2026 16:22:39 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-electronic-packaging-mit-rund-24-millionen-euro Stärkung resilienter Lieferketten: Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro Mit der Übergabe des symbolischen Förderschecks in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro an die Projektverantwortlichen gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 23. Juli den Startschuss für das Projekt „Packaging für den innovativen Mittelstand“. Mit der Förderung unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus die angewandte Forschungseinrichtung Hahn-Schickard beim Ausbau der technologischen Geräteausstattung.

„In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, die für ihre Anwendungen neue und leistungsfähige Mikrochips benötigen. Genau hier setzt ‚Advanced Packaging‘ an, indem es die Integration unterschiedlicher Technologien, Materialien und Funktionen auf engstem Raum ermöglicht“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Typische Stückzahlen für Anwendungen kleiner mittlerer Unternehmen (KMU) liegen im Bereich von 10.000 bis 100.000 Chips pro Jahr. Globales Packaging wird zwar von großen Playern dominiert, aber im Bereich der kleinen Stückzahlen eröffnen sich neue Möglichkeiten für hochspezialisierte Anwendungen, etwa in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Industrieelektronik, der Sensorik oder der Leistungselektronik.

„Durch die Investition des Landes in ein Upgrade der Geräteinfrastruktur bei Hahn-Schickard werden resiliente Lieferketten für das Electronic Packaging in Baden-Württemberg geschaffen. Hierdurch wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen weiter steigern und somit ihren globalen Marktanteil verteidigen und ausbauen“, so die Ministerin weiter.

Ziel des Projektes ist es, durch das technologische Upgrade der Geräteausstattung für das Packaging die Grundlagen dafür zu schaffen, dass auf Basis der bereits etablierten Film-Assisted-Molding Technologie eine Packaging-Plattform für den Mittelstand entsteht. Diese Plattform soll es ermöglichen, modernste Chiplet-Packages für neue Applikationen bis 100.000 Stück pro Jahr zu entwickeln. Damit zielt das Projekt auf eine bestehende Lücke ab, da es insbesondere für Stückzahlen von 10.000 bis 100.000 Chips pro Jahr so gut wie keine kommerziellen Packaging-Anbieter in Europa gibt.

Quelle: Pressemitteilung: “Wirtschaftsministerium fördert Electronic Packaging mit rund 2,4 Millionen Euro”

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Presse
news-1708 Thu, 23 Jul 2026 10:08:24 +0200 Baden-Württemberg fördert Robotik-Innovation mit rund 1 Million Euro aus EU-Mitteln /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-foerdert-robotik-innovation-mit-rund-1-million-euro-aus-eu-mitteln Das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) erhalten für das Projekt „Roboter-Simulacrum“ einen symbolischen Förderscheck in Höhe von einer Million Euro. Heute (22. Juli) hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund einer Million Euro an das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) für das Projekt „Roboter-Simulacrum“ übergeben. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP). Ziel des Projekts ist es, Unternehmen ein leicht bedienbares Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dem sie den Einsatz von Robotik in ihren eigenen Produktions- und Betriebsabläufen realitätsnah erproben und bewerten können. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der HighTech-Agenda Baden-Württemberg.

„Das Projekt ‚Roboter-Simulacrum‘ ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zur Stärkung der europäischen technologischen Souveränität: Durch die Kombination von Robotik, Digitalen Zwillingen und Gaming-Technologien wird ein innovatives Werkzeug entwickelt, welches breitflächig Unternehmen dazu befähigen soll, Robotiklösungen in die eigenen Prozesse einzubauen. Ich bin überzeugt, dass das ‚Roboter-Simulacrum‘ einen wichtigen Beitrag zur regionalen Innovations- und Wertschöpfungskraft Baden-Württembergs leisten wird und somit auch auf die Ziele der HighTech-Agenda BW einzahlt“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Das Projekt soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu Robotik- und Simulationsanwendungen ermöglichen und so dazu beitragen, die Potenziale robotischer Anwendungen durch Games flächendeckend zu erschließen.

Im Gegensatz zu spezialisierten Simulationsumgebungen verfolgen Game-Engines nicht das Ziel, die physikalische Realität vollständig und mit höchster Präzision nachzubilden. Stattdessen schaffen sie eine vereinfachte, aber glaubwürdige und interaktive Repräsentation der realen Welt. Gerade darin liegt ihr Potenzial für die Robotik: Der Fokus liegt auf einer schnellen, intuitiven Nutzbarkeit, anstatt auf maximaler physikalischer Exaktheit.

Die im Projekt entwickelten Lösungen werden der Gaming- und Open-Source-Community zur Verfügung gestellt. Dadurch können Synergien zwischen Robotik und Spieleentwicklung entstehen und neue Anwendungs- und Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich der Serious Games, erschlossen werden.

Die Förderung des „Roboter-Simulacrums“ im Rahmen der Plattform STEP leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der technologischen Souveränität Europas. Durch die Unterstützung dieses Projekts wird die Entwicklung von innovativen Technologien in Baden-Württemberg gefördert und die Abhängigkeit von Drittstaaten und proprietären Technologien reduziert. Die Förderung unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Wettbewerbsfähigkeit und die digitale Souveränität Europas nachhaltig zu stärken.

FZI Karlsruhe:  Innovationsdrehscheibe für die Region

Das FZI ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung, die sich auf Anwendungsforschung und Technologietransfer im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spezialisiert hat. Mit seiner Robotik-Abteilung und Erfahrungen in der Entwicklung mobiler, autonomer Robotersysteme sowie in den Bereichen maschinelles Lernen und sicherer Mensch-Roboter-Kollaboration, bietet das FZI ein einzigartiges Umfeld für Innovationen, die zum Wohle der Gesellschaft entwickelt werden.

HdM Stuttgart: Zentrum für menschenzentrierte digitale Innovationen

Die HdM Stuttgart ist ein führendes Zentrum für die Erforschung und Entwicklung von digitalen Innovationen mit Fokus auf Human-Centered Design, Experience Design, Game Design, Mixed Reality und Serious Games. Am Institut für Games werden interaktive Systeme und immersive Umgebungen für verschiedene Anwendungsbereiche wie Bildung, Gesundheit und Kultur erforscht und gestaltet. Die HdM verfügt über umfangreiche Erfahrungen in partizipativen Forschungs- und Innovationsprozessen und bringt ihre Expertise in Designforschung, Co-Creation, Experience Design, Evaluation und Technologietransfer in das Projekt ein.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das „Roboter-Simulacrum“ ist Teil der Plattform STEP, die seitens der EU im März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: https://efre-bw.de/

Quelle: Pressemitteilung: Baden-Württemberg fördert Robotik-Innovation mit rund 1 Million Euro aus EU-Mitteln

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Presse Robotik EU
news-1706 Wed, 22 Jul 2026 09:52:38 +0200 Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neue-zeitrechnung-fuer-risikokapital-foerderung-in-baden-wuerttemberg Landesgesellschaft: BW-Capital startet operativen Betrieb Unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als Vorsitzende und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz als stellvertretendem Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat der neuen Risikokapitalgesellschaft des Landes, BW-Capital GmbH, gestern zum ersten Mal getagt. Aufgabe von BW-Capital ist es, Start-ups und wachstumsstarken Unternehmen in Zukunftsbranchen mit wichtigem Kapital zu unterstützen. Das erste Investment hat der Aufsichtsrat bereits freigegeben.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Mit BW-Capital schlagen wir ein neues Kapitel in der Risikokapitalförderung des Landes auf. Gerade innovative Start-ups und wachstumsstarke Unternehmen brauchen in entscheidenden Entwicklungsphasen verlässlichen Zugang zu Wagniskapital. Mit BW-Capital schaffen wir dafür eine leistungsfähige Struktur, die privates Kapital mobilisieren und Zukunftsinvestitionen in Baden-Württemberg stärken soll. Unser Ziel ist es, Innovationen schneller in erfolgreiche Unternehmen und neue Wertschöpfung für unser Land zu überführen.“

Dr. Danyal Bayaz: „Das zentrale Thema für junge Unternehmen und Start-Ups ist der Kapitalzugang. Damit steht und fällt eine Gründung. Wir wollen den Zugang zu Kapital für junge und innovative Unternehmen sicherstellen. Und letztlich geht es auch darum, dass neue und erfolgreiche Unternehmen entstehen. All das ist ja entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg.“

Mit BW-Capital verfolgt das Land Baden-Württemberg die förderpolitische Zielsetzung, Baden-Württemberg als führenden Gründungs- und Innovationsstandort entlang der Zukunftsbranchen des Landes zu stärken. Der Fokus liegt dabei auf Start-ups und wachstumsstarke Unternehmen als Innovationstreiber. Die Gesellschaft soll dabei eine Hebelwirkung öffentlicher Mittel erwirken.

Den Aufsichtsrat komplettieren Martina Koederitz (langjährige Deutschland-Chefin von IBM und Aufsichtsrätin unter anderem der Bundesdruckerei und der Robert Bosch GmbH), Christian Siegele (Managing Partner bei Capnamic, einem der in Europa führenden Frühphasen-Venture Capital-Investoren) und Johannes Heinloth (Marktvorstand der L-Bank, der Förderbank für Baden-Württemberg und verantwortlich für die Risikokapitalaktivitäten der Bank).

Der Aufsichtsrat der BW-Capital ist für die Beteiligungsstrategien und die Anlagerichtlinien sowie für die Überwachung der Geschäftstätigkeit verantwortlich. Wie marktüblich bei Risikokapitalgesellschaften ist auch bei BW-Capital ein Investment-Komitee für konkrete Investitionsentscheidungen zuständig. Diesem Komitee gehören neben Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft- und Finanzministerium sowie der L-Bank die Serien-Unternehmerin und Investorin Lisa Gradow und Crispin Leick, Managing Director bei EnBW New Ventures, an.

Die L-Bank wurde vom Gesellschafter Land als Betriebsführerin der BW-Capital GmbH mandatiert, um mit ihrer Markterfahrung im Risiko- und Beteiligungsgeschäft und ihrem auf Baden-Württemberg ausgerichteten förderpolitischen Fokus als Dienstleisterin die operativen Geschäfte von BW-Capital zu führen.

Als erstes Investment der BW-Capital wurde die Investition in die erfolgreiche LEA-Plattform, eines aus Karlsruhe gesteuerten und auf das Software-Segment fokussierten Private Equity Fondsmanagers beschlossen. Mit dem Investment sollen mittelständischen Unternehmen bei der durch Künstliche Intelligenz getriebenen Transformation unterstützt werden.

Weitere Informationen: https://bw-capital.l-bank.de/

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken: Baden-Württemberg.de

Quelle: Pressemitteilung “Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg”

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Presse
news-1702 Fri, 17 Jul 2026 09:27:36 +0200 Digital Hub Südbaden mit 500.000 Euro gefördert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-suedbaden-mit-500000-euro-gefoerdert Auf dem Käpsele Innovation Festival in Freiburg hat Staatssekretär Thomas Dörflinger am 16. Juli einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen des Digital Hubs Südbaden übergeben. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für den Strukturwandel von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten die regionalen Digital Hubs ein breites Spektrum an Unterstützung: Sie machen die Chancen der Digitalisierung greifbar und begleiten Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise rund 1.400 Digitalisierungsprojekte in Unternehmen angestoßen werden. Ich freue mich, dass der Digital Hub Südbaden auch in der dritten Förderphase dazu beiträgt, die Digitalisierung in die Fläche Baden-Württembergs zu bringen – mit praxisnaher Beratung, Workshops und der Möglichkeit, digitale Technologien vor einer Investition zu erproben. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen und ist ein wichtiger Schlüssel für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, sagte Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe.

Digital Hub Südbaden: Von KI über Robotik und Automatisierung bis zu Business Intelligence

Seit 2018 ist der Digital Hub in der Region Südbaden die zentrale Anlaufstelle, wenn es um den digitalen Strukturwandel von KMU geht. Mit praxisnahen Angeboten, starken Netzwerken und konkreten Projekten begleitet der Digital Hub Unternehmen nun auch in der dritten Förderphase auf ihrem Weg in die digitale Zukunft.

Neben der Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH sind die Innovationsberatung machn GmbH sowie die Innovationsplattform BadenCampus GmbH & Co. KG am Projekt beteiligt und bringen gemeinsam Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups enger zusammen. Dank dezentraler Standorte in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut sowie in Freiburg sind die Angebote in der gesamten Region präsent und für Unternehmen schnell und unkompliziert erreichbar.

Ob Künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, Robotik, Automatisierung oder datenbasierte Entscheidungsunterstützung mit Business Intelligence: Unternehmen profitieren sowohl durch passgenaue Beratung als auch durch Angebote zur Qualifizierung.

Dazu erhalten sie die Möglichkeit, digitale Lösungen in Praxis-Labs und „Test-before-Invest“-Formaten zu erproben. So werden Digitalisierungsprojekte gezielt initiiert, begleitet und erfolgreich umgesetzt. Zu den Anwendungsfeldern zählen beispielsweise intelligente Automatisierungslösungen entlang von Produktions- und Logistikketten oder generative KI-Agenten, die Wissen unternehmensweit verfügbar machen und Arbeitsprozesse effizient unterstützen.

Wie praxisnah digitale Innovationen erlebbar werden, zeigte bereits der machn-Erlebnisstand auf dem Käpsele Innovation Festival: Interessierte konnten mithilfe der KI-Bildtechnologie von Black Forest Labs ein persönliches Etikett gestalten und so das Potenzial von KI-Lösungen unmittelbar kennenlernen.

Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Der Digital Hub Südbaden ist einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung: “Digital Hub Südbaden mit 500.000 Euro gefördert”

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Presse
news-1701 Fri, 17 Jul 2026 09:21:31 +0200 GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/greentech-in-baden-wuerttemberg-mit-innovationen-zukunft-gestalten Insbesondere mittelständische Unternehmen können mit innovativen Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und auf den internationalen Märkten erfolgreich sein. Gerade für Baden-Württemberg als führenden Innovations- und Industriestandort bietet GreenTech enorme Chancen. Insbesondere mittelständische Unternehmen können mit innovativen Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und auf den internationalen Märkten erfolgreich sein. Dass GreenTech ein signifikanter Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg ist, belegt auch eine aktuelle, vom Umweltministerium geförderte Analyse der Landesagentur Umwelttechnik BW zur Bedeutung der Branche. Über deren wesentliche Ergebnisse und über die Aktivitäten der Landesregierung berichteten Umweltministerin Thekla Walker und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Juli dem Kabinett.

„Ökologie und Ökonomie gehören untrennbar zusammen. Umwelt- und klimafreundliche Technologien sind das Geschäftsmodell der Zukunft. GreenTech ist jetzt schon eine Leitbranche für Baden-Württemberg. Die Innovationen von heute sind die Exportschlager von morgen“, so Ministerpräsident Cem Özdemir im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates. „Baden-Württemberg bringt mit seiner starken Forschungslandschaft, seinen innovativen Unternehmen und seinem leistungsfähigen Mittelstand die besten Voraussetzungen für diesen Weg mit. Darauf bauen wir auf und haben die Förderung von GreenTech ganz oben auf unsere politische Agenda gesetzt“, betonte der Ministerpräsident.

Umweltministerin Thekla Walker sagte: „Unser Ziel ist klar: Baden-Württemberg soll weltweit ein großer Player für innovative Lösungen im Klimaschutz und bei der Ressourceneffizienz werden – mit ‚GreenTech made in Baden-Württemberg‘. GreenTech-Lösungen schaffen Mehrwerte auf allen Ebenen: Recycling verringert unsere Abhängigkeit von Importen aus Krisenregionen. Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien vermeiden ökologische Folgekosten. Mit dem Schutz von Umwelt, Klima, Wasser, Luft und Böden lässt sich Geld verdienen."

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „GreenTech verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlichem Erfolg. Deshalb setzen wir auf Innovationen, die Wachstum ermöglichen, Wertschöpfung im Land sichern und neue Zukunftsperspektiven für unsere Unternehmen eröffnen. Damit erhöhen wir sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Resilienz des Standorts Baden-Württemberg. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Innovationsführer im GreenTech-Bereich zu werden. Der Strukturwandel unserer Wirtschaft gelingt nicht von selbst. Bestehende Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse müssen weiterentwickelt werden, und viele Unternehmen stehen vor erheblichen Anpassungen. Deshalb unterstützen wir die Branche künftig noch gezielter“, ergänzte Hoffmeister-Kraut.

Die Landesregierung hat zur Förderung von Zukunfts- und Umwelttechnologien 2024 die Plattform GreenTech BW etabliert. Mehr als 420 Unternehmen beteiligen sich an der Plattform („Part of GreenTech BW“) und sind Teil des GreenTech BW Atlas. Über 30 Organisationen / Verbände sind „Partner of GreenTech BW“ und fungieren als Multiplikatoren. Bei über 40 Veranstaltungen war die Plattform bereits vertreten. Seit 2025 wird auch eine GreenTech BW Allianz aufgebaut, die Start-Ups und etablierte Unternehmen in gemeinsame Projekte vermittelt. Aktuell ist zudem ein mit 6,35 Millionen Euro ausgestattetes Förderprogramm INVEST RE des Umweltministeriums angelaufen. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen in Anlagen- und Prozessmodernisierung sowie bei der Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen und Materialien.

Die Branche repräsentiert inzwischen 4,3 Prozent der Bruttowertschöpfung von Baden-Württemberg. Rund 205.000 Menschen arbeiten im Land im Bereich GreenTech, dies entspricht 3,1 Prozent der Erwerbstätigen. GreenTech liegt sowohl bei Wertschöpfung als auch beim Arbeitsplätzezuwachs weit über dem Schnitt der Gesamtwirtschaft und verzeichnet in den letzten Jahren kontinuierliches Wachstum. Die Bruttowertschöpfung wuchs von 11 Milliarden Euro in 2010 auf über 26 Milliarden Euro in 2025. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 6,1 Prozent. Die GreenTech-Branche in Baden-Württemberg hat sich damit in den letzten Jahren zu einer Leitbranche mit enormem wirtschaftlichem Potenzial entwickelt.

Weitere Informationen

Die wesentlichen Ergebnisse der Studie der Landesagentur Umwelttechnik BW zu den ökonomischen und ökologischen Mehrwerten von GreenTech finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung “GreenTech in Baden-Württemberg: Mit Innovationen Zukunft gestalten”

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Presse
news-1700 Fri, 17 Jul 2026 09:16:11 +0200 Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-unterstuetzt-den-ausbau-von-forschungsinfrastruktur Schlüsseltechnologie Lasertechnik: Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur mit rund 2 Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (15. Juli) einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 2 Millionen Euro an das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) übergeben. Die Förderung ermöglicht den Aufbau von Laborinfrastruktur zur Herstellung und Erforschung von speziellen Kristallen für die Lasertechnik. Die Mittel werden im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

„Baden-Württemberg steht für ausgeprägte Innovationskraft. Gerade in herausfordernden Zeiten ist ein hohes Engagement in Forschung und Entwicklung entscheidend, um künftige Wertschöpfung zu sichern. Daher freuen wir uns besonders, dass dieses Vorhaben als eines der ersten Projekte im Rahmen der HighTech-Agenda Baden-Württemberg gefördert wird.“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe. „Laser kommen in immer mehr Anwendungsfeldern zum Einsatz – von der Medizintechnik über die Umwelttechnik bis hin zum Verteidigungssektor. Mit dem Projekt stärken wir Baden-Württemberg als Innovationsstandort für Photonik und Lasertechnik und leisten einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas in diesen Schlüsseltechnologien“, so die Ministerin weiter.

Forschung im Bereich fluoridischer Laserkristalle

Das neue Labor schafft die Voraussetzungen für die Herstellung und Erforschung fluoridischer Laserkristalle und ermöglicht so die Entwicklung neuer Laserquellen mit verbesserten Eigenschaften. Diese sind für verschiedene Anwendungsfelder wie beispielsweise Medizintechnik, Materialbearbeitung, Umwelttechnik, Kommunikation sowie auch im Bereich der Verteidigungstechnologien von hoher Relevanz. Bislang müssen wesentliche Komponenten für den Aufbau entsprechender Lasersysteme überwiegend importiert werden. Mit der Förderung wird der Aufbau einer europäischen Wertschöpfungskette unterstützt und die technologische Souveränität Deutschlands und Europas bei wichtigen optischen Bauteilen gesichert. Die neue Forschungsinfrastruktur soll insbesondere innovativen kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu neuen, besonders effizienten Lasertechnologien ermöglichen und die Resilienz der Wertschöpfungsketten in diesem Bereich gewährleisten.

Strategische Technologien für Europa (STEP)

Die Förderung wird im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) umgesetzt, die seitens der Europäischen Union 2024 ins Leben gerufen wurde. Hiermit soll die Entwicklung und Herstellung kritischer und neu entstehender strategischer Technologien unterstützt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen: https://www.efre-bw.de/Startseite

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg unterstützt den Ausbau von Forschungsinfrastruktur”

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Presse
news-1699 Fri, 17 Jul 2026 08:52:13 +0200 HighTech-Agenda BW /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/hightech-agenda-bw Hoffmeister-Kraut: HighTech-Agenda BW schafft den Rahmen für mehr Tempo, Mut und Vernetzung bei Innovation. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, tauschte sich am 16. Juli mit Vertreterinnen und Vertretern führender Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg zur HighTech-Agenda Baden-Württemberg aus. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, unter Federführung des Wirtschaftsministeriums eine ressortübergreifende landesspezifische HighTech-Agenda Baden-Württemberg zu entwickeln. Sie soll zentrale Zukunftstechnologien und -branchen in den Blick nehmen und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes nachhaltig stärken.

Hoffmeister-Kraut betonte: „Der Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu Beginn des Erarbeitungsprozesses ist mir wichtig, um die größten Bedarfe frühzeitig zu identifizieren. China setzt derzeit weltweit das Innovationstempo. Deshalb müssen auch wir schnell ins Handeln kommen. Gleichzeitig muss unsere HighTech-Agenda eng an Initiativen des Bundes und der EU anschließen, damit Baden-Württemberg bestmöglich von Förderungen der Hightech Agenda Deutschland, der SPRIND und von europäischen Innovationsinitiativen profitiert.“

Der heutige Expertenaustausch habe ein klares Bild ergeben: „Wir brauchen mehr Geschwindigkeit bei Innovation, dafür benötigen wir eine innovationsfreundlichere Regulierung und einfachere Prozesse auf allen Ebenen. Zugleich brauchen wir mehr privates Kapital aus Deutschland, damit innovative Unternehmen wachsen können, ohne das Land verlassen zu müssen. Ebenso wichtig ist eine klare Priorisierung bei der Förderung der Schlüsseltechnologien im Land“, so die Wirtschaftsministerin.

Mit Blick auf die Innovationsförderung des Landes sprach sich die Ministerin dafür aus, bestehende Aktivitäten und Förderprogramme konsequent auf gemeinsame Ziele auszurichten. Kooperationen müssten gestärkt, bestehende Initiativen besser verzahnt und Synergien konsequent genutzt werden – gerade angesichts begrenzter finanzieller Mittel.

Am heutigen Gespräch waren neben Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft auch einige Ministerien des Landes beteiligt. Mit allen betroffenen Ressorts sollen unter Federführung des Wirtschaftsministeriums nun über die Sommerpause Formate zur Erarbeitung der HighTech-Agenda sowie erste Umsetzungsprojekte entwickelt werden.

Die Ministerin rief die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen dazu auf, sich weiterhin aktiv in den Prozess einzubringen: „Wir fangen nicht bei null an. Wir bauen auf Vorschlägen aus einem breit aufgesetzten Beteiligungsprozess zur Innovationsstrategie meines Hauses auf und können an zahlreiche technologie-spezifische Landesinitiativen wie Allianz 4.0, QuantumBW oder Green Tech BW anknüpfen. Auch der vom Land geförderte Innovationspark AI bietet hervorragende Voraussetzungen, um neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen. Jetzt kommt es darauf an, unsere bestehenden Innovations-Ökosysteme noch enger zu vernetzen und konsequent auf die Ziele der HighTech-Agenda des Landes auszurichten.“

Zum Abschluss unterstrich Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg bringt alle Voraussetzungen mit, um Innovation erfolgreich zu entwickeln und in den Markt zu bringen:  eine exzellente Forschung, starke Unternehmen und engagierte Talente. Im globalen Wettbewerb kommt es nun darauf an, dass wir schneller werden, mutiger handeln und noch vernetzter zusammenarbeiten. Genau dafür schaffen wir mit der HighTech-Agenda Baden-Württemberg den strategischen Rahmen.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/hightechbw

Quelle: Pressemitteilung “HighTech-Agenda BW

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Presse Quantencomputing Robotik Künstliche Intelligenz
news-1692 Fri, 10 Jul 2026 10:11:00 +0200 Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/zehn-jahre-reallaborfoerderung-in-baden-wuerttemberg Die Tagung am 9. Juli im Stuttgarter Hospitalhof schaffte Raum für Werkschau, Reflexionen und Diskussionen. Von selbstfahrenden Autos im Nahverkehr über Roboter in Kindertagesstätten bis zur Integration Asylsuchender: In Reallaboren werden gesellschaftlich relevante Fragen beforscht, die Baden-Württemberg bewegen. Um zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen zu finden, arbeiten Forschende unserer Landeshochschulen eng mit Akteurinnen und Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Mit ihrem Laborcharakter, dem Ko-Design aus Wissenschaft und Praxis, ihrer Interdisziplinarität und gesellschaftlicher Orientierung unterscheiden sich Reallabore wesentlich von anderen Forschungsformaten.

Land ist Vorreiter der Reallaborforschung

Baden-Württemberg ist Vorreiter der Reallaborforschung. Das Wissenschaftsministerium hat seit 2015 rund 25 Millionen in das Forschungsformat investiert – zunächst in die ersten Reallabore „BaWü-Labs“ und daraufhin in die Förderlinien Stadt, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Klima. Reallabore eignen sich besonders, um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu starten, forschend zu begleiten und weiter zu verbessern. Ergebnisse der baden-württembergischen Reallaborforschung umfassen zum Beispiel einen KI-Energieassistenten, der Einsparpotenziale identifiziert, Fahrradwegekonzepte und Fußgängerförderung sowie ein KI-basiertes Angebot zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen.

Tagung im Hospitalhof in Stuttgart

Nach zehn Jahren Reallaborförderung verband die Tagung im Stuttgarter Hospitalhof am 9. Juli 2026 Werkschau, Diskussionen und Reflexionen. Gemeinsam mit Reallaborforschenden und ihren Praxispartnern wurde Bilanz gezogen und über die Zukunft des Forschungsformats nachgedacht.

Auf dem Marktplatz präsentierten rund 15 Reallabore ihre Experimente, Ergebnisse sowie Produkte und luden zum Austausch ein. Die Präsentationen umfassten beispielsweise flexibel gestaltete Möbel des Reallabors „Space Sharing“ der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart oder humanoide Roboter aus dem Reallabor „Robotische Künstliche Intelligenz“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Begleitet wurde diese Werkschau durch Formate, die Potenziale von Reallaboren für die Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschungsförderung reflektieren. Insgesamt sollte die Tagung auch Anknüpfungspunkte für zukünftige Förderungen liefern.

Quelle: Pressemitteilung: “Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg”

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Presse
news-1694 Tue, 07 Jul 2026 15:45:41 +0200 Europäische KI-Netzwerke stärken Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/europaeische-ki-netzwerke-staerken-wettbewerbsfaehigkeit-von-unternehmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft des gesamten Donauraums trafen sich in Ulm, um über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit in Unternehmen zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung „The Danube Region at the Turn of Times – Shaping the Digital Future along the Danube. Unlocking Opportunities for SMEs and Industry through Cooperation“ ist es, die transnationale Zusammenarbeit zu stärken und neue Impulse für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu schaffen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der EU-Donauraumstrategie (EUSDR) statt und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg in Kooperation mit der IHK Ulm, dem Donaubüro Ulm/Neu-Ulm und dem Enterprise Europe Network (EEN) durchgeführt.

„Die Digitalisierung ist der Schlüssel zu unserer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit. Um hier erfolgreich zu sein, müssen wir uns in Europa noch stärker vernetzen. Nur gemeinsam kann es gelingen, KI-Systeme nach unseren europäischen Werten zu entwickeln und unsere digitale Souveränität zu stärken“, sagt Staatssekretär Thomas Dörflinger vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg in seiner Eröffnungsrede.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Mittelstand bereits mit verschiedenen Angeboten bei der digitalen Transformation. Dazu gehören die Initiative „Wirtschaft digital BW“, die regionalen Digital Hubs, die KI-Exzellenzzentren sowie die Digitalisierungsprämie der L-Bank. Der Ausbau der KI-Kompetenz im Land bildet einen weiteren Schwerpunkt im Land. Mit dem Innovationspark Artificial Intelligence (IPAI) entsteht ein international sichtbarer Standort für Künstliche Intelligenz, dessen Aufbau das Land mit insgesamt 50 Millionen Euro unterstützt.

Und dennoch ist Staatssekretär Dörflinger überzeugt: „Unsere Stärken in Baden-Württemberg werden nochmals gesteigert über europäische Vernetzungen.“

Kooperation als Standortvorteil

Baden-Württemberg zählt zu den treibenden Kräften der EU-Donauraumstrategie. Gemeinsam mit Partnern aus den 14 Donauländern setzt das Land auf Vernetzung, Innovation und nachhaltiges Wachstum, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Donauraum zu stärken.

Die Zusammenarbeit trägt dabei nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Sie stärkt auch den Austausch und die Stabilität in Mittel- und Südosteuropa. Baden-Württemberg setzt deshalb auf langfristige Partnerschaften und konkrete Projekte, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen miteinander verbinden.

Digitalisierung und KI als Wachstumstreiber

Die Veranstaltung ist bereits die fünfte Ausgabe der Reihe „Der Donauraum in der Zeitenwende“. Während zu Beginn vor allem die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche in Europa im Fokus standen, richtet sich der Blick heute verstärkt auf die digitale Transformation.

„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Innovationsfähigkeit und Zusammenarbeit sind. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz haben sich zu zentralen Treibern von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum entwickelt“, so Dörflinger.

Zu den Gästen zählen politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Expertinnen und Experten aus Bayern, Bulgarien, Kroatien, Moldau, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Ukraine. Unter den Gästen ist auch Wirtschaftsstaatssekretär Goran Romek aus Kroatien mit dem Dörflinger ein Gespräch zur bilateralen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Kroatien führt.

Baden-Württemberg vernetzt die Donauregion

Eine besondere Rolle nimmt Baden-Württemberg bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Donauraum ein. Seit 15 Jahren koordiniert das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus gemeinsam mit dem kroatischen Wirtschaftsministerium die wirtschaftliche Zusammenarbeit der 14 Donauraumländer. Mit Partnern wie der IHK Ulm, dem Steinbeis Europa Zentrum, der RegioCluster Agentur Baden-Württemberg und dem Zentrum für Digitalisierung des Landkreises Böblingen werden Unternehmen vernetzt und gemeinsame Projekte angestoßen.

Wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkrete Lösungen für gemeinsame Herausforderungen hervorbringen kann, zeigen die Projekte des Interreg-Donauraumprogramms. Bei einem begleitenden Vernetzungstreffen präsentieren Projektpartner aus Baden-Württemberg und Bayern ihre Erfahrungen aus der Praxis. Hochschulen, Unternehmen und Kommunen verdeutlichen dabei, wie der transnationale Austausch Innovationen beschleunigt und neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung im Donauraum setzt.

Politische Entscheidungsträger treffen auf junge Europäer

Im Rahmen der Veranstaltung findet auch ein Gespräch der beiden Wirtschaftsstaatssekretäre aus Baden-Württemberg und Kroatien, Thomas Dörflinger und Goran Romek, mit Mitgliedern des internationalen Donau-Jugendrats aus Rumänien, der Republik Moldau und Ungarn statt. Im Mittelpunkt des Austausches stehen Fragen zu Digitalisierung und KI in Europa, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die Erwartungen der jungen Generation und die Zukunft der Zusammenarbeit in der Donauregion.

Dieses Gespräch bringt politische Perspektiven und die Sicht junger internationaler Fachkräfte und Studierender aus dem Donauraum zusammen – mit klaren Positionen, persönlichen Einblicken und zu konkreten Zukunftsfragen. „Unsere Jugend baut das Europa der Zukunft – deshalb ist es uns wichtig, die Standpunkte und Fragen junger Menschen zu hören und in unsere politischen Entscheidungen mit einzubeziehen“, so Dörflinger.

Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Programm der Veranstaltung_Stand 22.06.2026
Übersicht über die Sprecherinnen und Sprecher der Veranstaltung

Handelszahlen:

Die Donauländer sind wichtige Handelspartner Baden-Württembergs. Baden-Württemberg hat im Jahr 2025 Waren im Wert von 33 Milliarden Euro in die Donauländer exportiert und Waren im Wert von 42,5 Milliarden Euro aus den Donauländern importiert. Genaue Daten finden Sie hier: https://t1p.de/1sc19

Weitere Informationen zur Donauraumstrategie: https://donauraumstrategie.de/ und zu Donau-Jugendrat: https://danube-region.eu/danube-youth-council/

Quelle: Pressemitteilung: “Europäische KI-Netzwerke stärken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen”

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Presse
news-1693 Tue, 07 Jul 2026 14:46:36 +0200 Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/rund-400000-euro-fuer-digitalisierung-im-handwerk Durch die Förderung des regionalen Digital Hub „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ in Rutesheim entsteht ein überregionales, branchenübergreifendes Kompetenzzentrum. Beim Besuch des regionalen Digital Hubs „Regionale Digitale Kooperation im Handwerk“ (ReDiKo) in Rutesheim übergab Staatssekretär Thomas Dörflinger am 6. Juli 2026 einen Förderbescheid in Höhe von rund 400.000 Euro an die Projektverantwortlichen. Der Digital Hub ReDiKo startet damit in seine zweite Förderphase als Anlaufstelle für die Handwerksbetriebe im Land zum Thema Digitalisierung. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Die regionalen Digital Hubs unterstützen unsere Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. Dadurch schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden dadurch bereits 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. ‚ReDiKo‘ sorgt mit passgenauen Unterstützungsangeboten dafür, dass wir gerade auch im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) über ein starkes und innovatives Handwerk im Land verfügen“, sagte Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe.

Zentrale Anlaufstelle für Handwerksbetriebe im digitalen Strukturwandel

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Seit 2023 ist ReDiKo als Anlaufstelle für die Handwerksbetriebe zur Digitalisierung aktiv und hat beispielsweise einen Stuckateurbetrieb bei der Einführung neuer Software unterstützt und einen Elektrotechnik-Betrieb bei der Beschaffung eines 3D-Druckers begleitet. Nun wird ReDiKo für weitere zwei Jahre gefördert. Dabei erweitert der Digital Hub seinen Fokus fortlaufend: Über das Ausbau- und Bauhandwerk hinaus entwickelt sich ReDiKo zu einem überregionalen, branchenübergreifenden Kompetenzzentrum für Digitalisierung und KI im Handwerk. Insbesondere über die Kreishandwerkerschaften und Fachverbände werden die Unterstützungsangebote von ReDiKo den Handwerksbetrieben im Land auch überregional zugänglich gemacht.

Unternehmen profitieren von einem breiten Themenspektrum, das sowohl KI, Metaverse und Cybersicherheit abdeckt und ebenso handwerksspezifisch etwa bei den Themen digitale Auftrags- und Baustellendokumentation unterstützt. Dazu bietet ReDiKo ein umfassendes Informations-, Schulungs- und Beratungsprogramm an, was auch zahlreiche Online-Angebote etwa in Form von Online-Seminaren umfasst. Im Experimentierraum können Betriebe verschiedene digitale Lösungen in realen Anwendungsszenarien erproben. Die dort vorhandene Hard- und Software wird laufend erweitert. Im Fokus steht die Initiierung, Begleitung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Handwerksbetrieben.

Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg

ReDiKo ist als Digital Hub einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs, ReDiKo als handwerksspezifischem Digital Hub sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen „de:hubs“ des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung: “Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk”

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Presse
news-1691 Fri, 03 Jul 2026 13:12:55 +0200 Wirtschaftsministerkonferenz: Signal für mehr wirtschaftliche Stärke /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerkonferenz-signal-fuer-mehr-wirtschaftliche-staerke Bei dem Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Länder standen Wachstumspotenziale und Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft im Mittelpunkt. Die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder haben auf der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) in Baden-Württemberg ein klares Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und wirtschaftliche Stärke gesetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Deutschland angesichts internationaler Konkurrenz, geopolitischer Herausforderungen und wachsender Regulierungsanforderungen auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückfinden kann.

Die WMK-Vorsitzende, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg, sagte: „Deutschland steht wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir dauerhaft industrielle Substanz. Es geht jetzt ganz zentral um Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, mehr Investitionsanreize und einen leichteren Zugang zu Kapital. Dazu hat die Wirtschaftsministerkonferenz wichtige Beschlüsse gefasst. Wir wollen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und auf die Erfolgsspur zurückbringen. Deutschland-Tempo ist jetzt gefragt.“

Produktivität stärken – Wachstumspotenziale konsequent nutzen

Die Wirtschaftsministerkonferenz hat sich mit den strukturellen Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland befasst. Die Länder sehen dringenden Handlungsbedarf, um Produktivität und Wachstum zu stärken. Dazu gehören bessere Investitionsbedingungen, eine höhere Erwerbsbeteiligung, leistungsfähige staatliche Strukturen sowie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Zugleich sprechen sich die Länder für den Abbau unnötiger Doppelregulierungen im europäischen KI-Recht aus. Dies erschwere eine breite Anwendung von KI-Lösungen, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Gründergeist stärken

Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: des Landes Bayern betont: „Wir müssen den Gründergeist in Deutschland stärken. Der Bund muss mehr privates Kapital für innovative Start-ups mobilisieren und dafür eine optimale Grundlage schaffen. Leider liegen wir im Vergleich zu angelsächsischen Ländern mit agileren Kapitalmärkten deutlich im Rückstand. Es ist Zeit für eine Aufholjagd. Bayern hat es geschafft mit konsequenter Unterstützung der Gründerlandschaft, Start-up-Land Nummer eins in Deutschland zu werden. Jetzt muss der Bund die Bedingungen weiter verbessern, um die Entwicklung in allen Bundesländern zu stärken.“

Chemieindustrie zukunftsfähig aufstellen

Mit Blick auf die Chemieindustrie fordert die WMK zügige Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Länder betonen die zentrale Bedeutung der chemischen Industrie für Wertschöpfung, Beschäftigung, Innovation, Souveränität und Resilienz. Sie sichert als Grundstoffindustrie die Versorgung zahlreicher Industriezweige mit den nötigen Chemikalien. Die Konferenz spricht sich dafür aus, Energiepreise wettbewerbsfähig zu gestalten, geeignete Finanzierungsinstrumente für den Strukturwandel und Innovationen bereitzustellen sowie belastende europäische Regelungen zu überarbeiten. Darüber hinaus soll die Chemieagenda des Bundes konsequent weiterentwickelt und stärker an den Bedürfnissen der Industrie ausgerichtet werden.

Die Wirtschaftsministerkonferenz setzt sich weiterhin für eine grundsätzliche Änderung des PFAS-Beschränkungsverfahrens auf europäischer Ebene hin zum klassischen risikobasierten Ansatz mit gezielten Verboten besonders umweltkritischer PFAS-Stoffe ein. Die Industrie benötige jetzt im Sinne der Planungssicherheit und der Wettbewerbsfähigkeit gerade für Fluorpolymere und PFAS in Niedrig-Risiko-Bereichen schnell Signale, dass diese anwendungsunabhängig unbefristet verfügbar bleiben. Dafür müsse sich der Bund bei der EU einsetzen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die chemische Industrie ist eine Schlüsselbranche unseres Wirtschaftsstandorts. Wer den Strukturwandel erfolgreich gestalten will, muss Innovation ermöglichen und Unternehmen gleichzeitig von übermäßigen Belastungen entlasten.“

Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Industrie. Die Länder fordern schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, den Abbau überzähliger Berichtspflichten sowie eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Ziel ist es, Investitionen zu erleichtern und Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken.

Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg: „Wer Investitionen in Deutschland halten und neue ermöglichen will, muss Verfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen. Eine moderne Verwaltung ist heute ein entscheidender Standortfaktor.“

Arzneimittelversorgung sichern und Wettbewerbsnachteile vermeiden

Die WMK bekräftigt ihre Kritik an der Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung im Rahmen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie. Nach Auffassung der Länder drohen erhebliche Wettbewerbsnachteile für den Pharma- und Biotechnologiestandort Europa sowie Risiken für Forschung, Innovation und die Arzneimittelversorgung. Angesichts der geopolitischen Verwerfungen komme der Pharmaindustrie bei der Versorgung der Bevölkerung durch Arzneimittel eine besonders bedeutende Rolle zu. Die Umsetzung der von der EU vorgesehenen sogenannten Herstellerverantwortung im Rahmen der Kommunalabwasserrichtlinie gefährde nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit bereit auf dem Markt befindlichen Medikamenten. Vielmehr bremse und schwäche sie auch die Forschung und Entwicklung an innovativen Produkten am Standort – mit erheblichen Folgen für Patienten mit seltenen Erkrankungen. Die Konferenz fordert daher eine umfassende Folgenabschätzung sowie ein vorläufiges Aussetzen der Regelungen, um diese auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu überarbeiten.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Eine leistungsfähige pharmazeutische Industrie ist unverzichtbar für Innovation und Versorgungssicherheit. Europäische Regulierung muss Umweltziele, medizinische Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen im Blick behalten.“

Gemeinsames Signal für einen starken Wirtschaftsstandort

Mit ihren Beschlüssen setzt die Wirtschaftsministerkonferenz ein gemeinsames Signal für einen handlungs- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Länder fordern Bund und Europäische Union auf, notwendige Reformen zügig umzusetzen und wirtschaftspolitische Entscheidungen konsequent an den Anforderungen von Innovation, Investitionen und internationaler Wettbewerbsfähigkeit auszurichten.

Bilder der Wirtschaftsministerkonferenz werden über folgende Links, zur Verfügung gestellt: 
https://t1p.de/r75tv
https://t1p.de/48a53

Quelle: Pressemitteilung: “WMK 2026: Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken”

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Presse
news-1689 Thu, 02 Jul 2026 14:33:50 +0200 Digitalisierungszentrum erhält rund 500.000 Euro Förderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digitalisierungszentrum-erhaelt-rund-500000-euro-foerderung Die Summe wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus an das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm für rund zwei Jahre vergeben. Beim Besuch des Digitalisierungszentrums (Digital Hub) Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm am Standort in Ehingen (Donau) Ende Juni übergab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für den Strukturwandel von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Kleine und mittlere Unternehmen profitieren vor Ort durch die Digital Hubs auf vielfache Weise, beispielsweise durch Information, Vernetzung, Beratung und konkrete Innovations- und Digitalisierungsprojekte. So schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden bereits rund 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. Ich freue mich, dass der Digital Hub Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm daran anknüpft und weiterhin einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen in der Region leistet “, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe.

Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm: Zentrale Anlaufstelle für den digitalen Strukturwandel in der Region

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Seit 2019 ist das Digitalisierungszentrum in der Region fest etabliert und unterstützt KMU systematisch bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen – von der Idee über den Prototyp bis hin zu Anwendung im Betrieb. Die Anlaufstelle ist in der gesamten Region präsent: Sowohl im „Haus der Digitalisierung“ in Ulm als auch an den Außenstandorten in Ehingen, Riedlingen, Biberach, Laupheim und Amstetten finden Beratungen, Workshops und Fachveranstaltungen statt.

Unternehmen profitieren von einem breiten Themenspektrum, das sowohl Künstliche Intelligenz (KI), Metaverse und Cybersicherheit abdeckt und ebenso bei Onlinemarketing, 3D-Druck, Internet of Things und Extended Reality Unterstützung bietet. Die eigenen Fachberater sowie die weitreichende technische Ausstattung ermöglichen praxisnahe Anwendungsszenarien und eine unmittelbare Projektumsetzung.

Mit dem Weiterbildungs- und Teamerlebnis-Format „InnoTeamDay“ können Unternehmen ihre Teams für digitale Schlüsselthemen begeistern und qualifizieren. Dazu bieten Veranstaltungen wie das „Innovationsfrühstück“ oder „Digitalmacher hautnah“ vor Ort bei Unternehmen eine Bühne für Inspiration und praxisnahen Erfahrungsaustausch.

Das Digitalisierungszentrum wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach, Neu-Ulm ist als Digital Hub einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen „de:hubs“ des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung “Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert”

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Presse Fokushemen Metaverse-XR-Content Creation IT-Sicherheit Künstliche Intelligenz
news-1687 Fri, 26 Jun 2026 13:10:53 +0200 Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-treibt-interdisziplinaere-innovationen-voran Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert heute (26. Juni) auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND, dem Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour und Start-up BW ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm. Im Mittelpunkt des Programmes steht die Zukunft des regionalen und europäischen Innovationsökosystems.

CYBERLÄND – IMMERSIVE FUTURE CONVENTION

Mit dem Projekt CYBERLÄND entsteht eine zentrale Plattform für immersive und metaverse-relevante Technologien, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister verbindet und die anwendungsorientierte Integration immersiver Technologien ermöglicht. CYBERLÄND bietet unter anderem Use Cases, Match-Making, Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung und Informationen zu technologischen Trends. Das Projekt wird mit rund 400.000 Euro vom Wirtschaftsministerium gefördert. Umgesetzt wird es durch das Virtual Dimension Center (VDC), die MFG Baden-Württemberg und die acameo GbR.

„Immersive Technologien sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern ein strategischer Baustein für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, die Sicherung von Fachkräften und zur Prozessoptimierung. Die gezielte Förderung dieser Technologien trägt zur Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Baden-Württembergs bei. Veranstaltungen wie die FUTUROMUNDO CYBERLÄND schaffen Raum für Innovation und erhöhen die internationale Sichtbarkeit unserer Akteurinnen und Akteure in Baden-Württemberg“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, auf der FUTUROMUNDO.   

Unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums veranstalten die MFG Baden-Württemberg und die acameo GbR im Rahmen des Futuromundo Festivals die FUTUROMUNDO CYBERLÄND – eine Zukunftskonferenz für immersive Technologien. Die Immersive Future Convention bringt Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Bildung, Forschung, Politik und der Kreativszene zusammen, um die Zukunft von XR, KI und Spatial Media zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen der digitalen und wirtschaftlichen Zukunft, die mit dem Verband der Internetwirtschaft eco, der Gixel GmbH und Mack One diskutiert werden. Highlight des Events ist der Ausstellerbereich mit mehr als 20 Ausstellungsstücken im Bereich immersive Technologien.

Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg – EU on Tour

Auf dem „Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, der Wirtschaftsinstitutionen und von Unternehmen über die Zukunft des Innovationsstandorts Europa und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Wettbewerb. Ziel des neuen Formats ist es, den Austausch zwischen europäischer Politik und regionaler Wirtschaft zu intensivieren und europäische Zukunftsdebatten stärker in Baden-Württemberg zu führen. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus veranstaltet den „Wirtschaftsgipfel BW – EU on Tour“ erstmals im Rahmen der FUTUROMUNDO in Stuttgart.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betont die Bedeutung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen für Europas wirtschaftliche Zukunft: „Baden-Württemberg investiert gezielt in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und neue Mobilitätslösungen sowie in die Förderung von Start-ups und Innovationen. Klar ist, Europa hat kein Innovationsproblem! Wir verfügen über exzellente Forschung, hochinnovative Unternehmen und enorme technologische Kompetenz. Unser eigentliches Problem ist Skalierung. Deshalb braucht es schnellere Genehmigungsverfahren, besseren Zugang zu Wachstumskapital und einen europäischen Binnenmarkt, der Innovationen erleichtert.“

Start-up BW

Das Schulprojekt „Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch“, das vom Wirtschaftsministerium ebenfalls auf der FUTUROMUNDO präsentiert wird, zielt darauf ab, den Gründungsgeist frühzeitig bei den Jugendlichen zu wecken und den Nachwuchs für die Themen Gründung, Start-ups und Unternehmensnachfolge zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Dazu fanden im Schuljahr 2025/2026 rund 80 Innovation-Workshops an allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 9 sowie an beruflichen Schulen mit Auszubildenden in Baden-Württemberg statt. Mit Kreativitätstechniken wurden die Jugendlichen an Innovation, Start-ups und unternehmerisches Denken herangeführt. Wie die nächste Generation Unternehmertum denkt, welche innovativen Ideen und mutige Konzepte erarbeitet wurden – wird im heutigen Landesfinale Start-up BW Young Talents erlebbar. Die zehn besten Young Talents Teams (Schülerinnen, Schüler- und Auszubildende) aus baden-württembergischen Schulen haben sich hierfür qualifiziert und präsentieren ihre Geschäftsideen mit pointierten Pitches auf der THE LÄND Stage des Innovationsfestivals FUTUROMUNDO. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnet die Nachwuchstalente mit von der L-Bank Baden-Württemberg gesponserten Preisen aus.

Neben Start-up BW sind auch Start-ups im Ausstellerbereich vertreten. Bereits am Donnerstag trafen sich Start-ups, Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie Innovationsinteressierte aus den Bereichen Bau, Immobilien, GreenTech und Energie im „Groundbreakers Clubhouse powered by Start-up BW“. Unter dem Motto „Let's build the future!“ boten sich neben spannenden Pitches und praxisnahen Workshops zahlreiche Möglichkeiten für inspirierende Gespräche.

Quelle: Pressemitteilung “Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

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Presse Fokushemen Metaverse-XR-Content Creation
news-1686 Fri, 26 Jun 2026 11:54:35 +0200 Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-region-stuttgart-mit-500000-euro-gefoerdert Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Ministerin Hoffmeister-Kraut den Verantwortlichen des Hubs einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 500.000 Euro. Damit ist der Digital Hub auch in der dritten Förderphase weiter Anlaufstelle für die Transformation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus investiert bis 2028 insgesamt rund sechs Millionen Euro in die regionalen Digitalisierungszentren an zwölf Standorten im Land.

„Die regionalen Digital Hubs unterstützen unsere Unternehmen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. Dadurch schaffen wir es, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen und wichtige Technologiethemen für die Wirtschaft zugänglich zu machen. In den vergangenen Jahren wurden bereits 1.400 Digitalisierungsprojekte angestoßen. Ich freue mich, dass der Digital Hub Region Stuttgart mit geballter Innovationskraft daran anknüpft. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der symbolischen Scheckübergabe.

Digital Hub Region Stuttgart: Schwerpunkt auf KI und Industrial Metaverse

Für den digitalen Strukturwandel der Region Stuttgart legen zukünftig die bisherigen Digital Hubs „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart“ (Landkreis Böblingen) sowie „Digital.FutureES“ (Landkreis Esslingen) ihre Kräfte zusammen und sind an den Standorten Böblingen, Stuttgart, Göppingen und Fellbach aktiv. Das Angebot in Böblingen ist bereits seit 2018 etabliert, die Anlaufstelle in Esslingen unterstützt Unternehmen seit 2023.

Neben dem Zentrum für Digitalisierung Böblingen sind die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen, das Herman Hollerith Zentrum der Hochschule Reutlingen, die Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH, das KI-Innovationszentrum HIVE Göppingen sowie das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) beteiligt und führen gemeinsam Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups enger zusammen.

Unternehmen profitieren durch Beratung, Qualifizierung oder Prototyping bei Schlüsselthemen wie KI, Cybersicherheit, Industrial Metaverse oder Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gerade der Einsatz von immersiven Technologien für KMU bildet ein Schwerpunktthema des Digital Hubs. Dabei geht es um vielfältige Anwendungen, wie beispielsweise Maschinen aus der Ferne zu warten, Produkte für Kunden virtuell erlebbar zu machen oder Fachkräfte bei technischen Problemen digital zu unterstützten.

Von DigiChecks und KI-Potenzialanalysen zur Standortbestimmung bis hin zu bewährten Veranstaltungsformaten wie den Digitalisierungsfrühstücken oder dem „Innovation Slam“ werden Unternehmen unterstützt und vernetzt. Dazu soll auch ein jährlicher Innovationswettbewerb zur Förderung praxisnaher Leuchtturmprojekte das regionale Innovations- und Gründungsökosystem stärken.

Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Der Digital Hub Region Stuttgart ist einer der zahlreichen Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.

Quelle: Pressemitteilung “Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

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Presse Fokushemen
news-1682 Fri, 19 Jun 2026 09:15:44 +0200 Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/u-shift-denkt-mobilitaet-neu Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ geben die Projektpartner in Karlsruhe Einblicke in Autonomes Fahren. „Mit ‚U-Shift II‘ wird eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in autonomen, vernetzten und flexiblen Mobilitätskonzepten steckt. Das Projekt steht beispielhaft für die Innovationskraft Baden-Württembergs: Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben gemeinsam Zukunftstechnologien entwickelt und erprobt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse stärken unseren Wirtschafts- und Innovationsstandort und schaffen wichtige Grundlagen für die Mobilität von morgen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, bei der Abschlussveranstaltung.

Variable Einsatzmöglichkeiten

Das U-Shift-Projekt, an dem eine Vielzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt und Bürgerinnen und Bürger eng eingebunden waren, konzentriert sich auf die Entwicklung und Erprobung von innovativen Technologien und Konzepten für eine umweltfreundliche und effiziente Mobilität vor allem im urbanen Raum. Im prototypisierten Fahrzeug sind zahlreichen Sensoren wie Kameras, Radar und Laser eingebaut, die dafür Sorge tragen, dass sich das autonom fahrende Fahrzeug auf der Fahrbahn und in der Umgebung zurechtfindet. Erforderlich ist dafür ein fein kalibriertes Zusammenspiel von Steuerung, Sensorik und Software.

Die fahrende Plattform, das sogenannte Driveboard, ist das Herzstück der Entwicklung. Beim Wechsel der darauf fahrenden austauschbaren Aufbauten, sogenannte Kapseln, ist kein menschliches Eingreifen erforderlich. So kann dasselbe Fahrzeug vielseitig und bedarfsgerecht eingesetzt werden und nach nur kurzen Wechseln eine rollende Kindertagesstätte, ein Medikamententransport oder eine mobile Arztpraxis sein. Damit entstehen neue Möglichkeiten für eine effiziente und nachhaltige Mobilität.

„Vernetztes, softwaregestütztes Fahren ist eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft. Wer die Technologien von morgen entwickeln will, muss heute den Mut haben, neue Wege zu gehen. Mit der Förderung des Projekts mit rund 10 Millionen Euro investiert das Land in die mobile Zukunft. Mit ‚U-Shift II‘ wurden wichtige technologische Grundlagen geschaffen und die Praxistauglichkeit innovativer Mobilitätskonzepte unter Beweis gestellt. Solche Projekte stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und tragen dazu bei, dass Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze auch künftig in Baden-Württemberg erhalten bleiben“, so die Wirtschaftsministerin.

Autonome, fahrerlose und elektrische Fahrzeugkonzepte ermöglichen eine neue Art der Modularität und damit auch neue Produkte und Geschäftsmodelle. Die Anschlussfähigkeit des Konzepts an andere Transportmodi wie Schiene, Seilbahnen und Lufttransport eröffnet fundamental neue Transportketten. Der Abschluss des „U-Shift II“ Projekts markiert nicht nur den erfolgreichen Endpunkt einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsphase, sondern stellt auch ein Auftakt zur weiteren Umsetzung dar. Die entwickelten Lösungen und Konzepte müssen nun kontinuierlich weiterentwickelt werden, um in der Praxis angenommen zu werden und ein skalierbares Geschäftsmodell aufzubauen.

Hintergrundinformationen

Forschungsbetrieb mit U-Shift bereits 2023 auf der Bundesgartenschau

„U-Shift II“ ist ein Leuchtturmprojekt des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA). Den ersten fahrbaren, noch ferngesteuerten Prototyp hatten die Projektpartner bereits im September 2020 beim Jahrestreffen des SDA vorgestellt. Im Rahmen des praxisnahen Forschungsbetriebs war ein Prototyp des Fahrzeugkonzepts für ein halbes Jahr auf dem Gelände der Bundesgartenschau (BUGA) 2023 in Mannheim unterwegs. Rund 10.000 Personen fuhren mit ihm auf einer speziellen Strecke über das Gelände der BUGA und legten insgesamt 2.800 Kilometer zurück.

Über das Projekt „U-Shift II“

Unter der Projektleitung und -koordination des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Standort in Stuttgart forschten und arbeiteten die Partner Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) und das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV), das Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik (MRM) an der Universität Ulm und das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) an innovativen Fahrzeugkonzepten. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg förderte das Projekt „U-Shift II“ mit rund 10 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung: Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

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Presse Zielgruppe
news-1677 Fri, 12 Jun 2026 11:33:00 +0200 Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neue-kandidaten-fuer-gruendungsprogramm-start-up-bw-pre-seed Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed. Fünf junge Unternehmen mit zukunftsorientierten Produkten und Geschäftsideen könnten schon bald von einer finanziellen Förderung im erfolgreichen Frühphasenförderprogramm Start-up BW Pre-Seed profitieren. Das Programm des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und der L-Bank unterstützt die Entwicklung innovativer und vielversprechender Gründungen mit bis zu 320.000 Euro. In gleicher Höhe beteiligt sich ein Co-Investor an der Gründungsfinanzierung.

„Start-up BW Pre-Seed ist so etwas wie das Basisprogramm der Gründungsförderung in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Indem wir den finanziellen Spielraum junger Unternehmen in einem sehr frühen Stadium ihrer Existenz erweitern, verbessern wir die Rahmenbedingungen für Innovation und Entwicklung – und vergrößern so auch die langfristigen Erfolgschancen des Unternehmens.“

„Die Tatsache, dass sich in jedem Einzelfall ein Co-Investor und Betreuungspartner mit eigenem Kapital hinter das neue Unternehmen stellt, zeigt das Potenzial, das die in Start-up BW Pre-Seed geförderten Unternehmen haben“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Die Kombination aus öffentlicher und privater Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis und eine sichtbare zusätzliche Aufwertung eines Start-ups.“

 

Start-ups bringen Baden-Württemberg nach vorne

Die jetzt ausgewählten fünf Unternehmen hatten ihre Geschäftsideen und Produkte im Mai dem zentralen Entscheidungsgremium von Start-up BW Pre-Seed vorgestellt und dann den Zuschlag erhalten. Im nächsten Schritt müssen sie sich formal bei der L-Bank bewerben, die das Programm im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betreut. Sie entscheidet nach Prüfung der Antragsunterlagen auch abschließend über die Finanzierungszusage. Voraussetzung dafür sind neben der Beteiligung eines Co-Investors der innovative Charakter des Unternehmens und ein starker Baden-Württemberg-Bezug.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Ziel des Programms ist es, aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger zu machen, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  • AMS Cockpit, Kierspe: Entwicklung und Betrieb von Softwarelösungen für die Digitalisierung der Arbeitssicherheit in der Produktion, Logistik und Verwaltung eines Unternehmens.
  • HYDI Innovation GmbH, Stuttgart: Entwicklung intelligenter Lösungen zur Planung, Integration und Optimierung komplexer Energiesysteme: Ein Betriebssystem für wirtschaftliche Energieentscheidungen.
  • Itsreal.media GmbH, Mannheim: Entwicklung und Vertrieb von Software für die komplexe Analyse und Erkennung künstlich generierter Bilder. Ziel ist es, KI-generierte und manipulierte Bilder zu erkennen, bevor sie Schaden anrichten.
  • Osake GmbH, Stuttgart: Entwicklung und Vertrieb einer Ausgeh-App mit verschiedenen Features für die Abendgestaltung von Privatpersonen: Bars, Gastronomie, Events.
  • Simultare GmbH, Nagold: Entwicklung und Vertrieb einer KI für die chirurgische Ausbildung. Die „Anatomy Engine“ ermöglicht komplexe Simulationen chirurgischer Eingriffe.

 

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed

www.l-bank.de/pre-seed

 

Weitere Informationen unter:

www.startupbw.de

Quelle: Pressemitteilung Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

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Presse Zielgruppe Start-ups BW Regionen
news-1676 Fri, 12 Jun 2026 11:20:00 +0200 Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-setzt-auf-ila-ein-deutliches-zeichen-fuer-innovation-und-technologie Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie . Am 11. Juni besuchte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Dort präsentiert das Land Baden-Württemberg seine Innovationskraft und seine führende Rolle als Luft- und Raumfahrtstandort – mit wichtigen Impulsen für die Zukunft Europas.

„Baden-Württemberg zählt zu den führenden Technologie- und Innovationsstandorten Europas. Mit einer leistungsstarken Industrie, exzellenter Forschung und innovativen Technologien leistet Baden-Württemberg wichtige Beiträge zur Wettbewerbsfähigkeit, technologischen Souveränität sowie Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas“, machte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, bei ihrem Besuch auf der Messe deutlich.

Die ILA zählt zu den weltweit wichtigsten Leitmessen der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie und bringt rund 750 Aussteller aus 37 Ländern zusammen.

„Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist ein technologisches Rückgrat unseres Industriestandorts. Unsere baden-württembergischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen für Innovation, Wertschöpfung und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig technologische Souveränität und eine leistungsfähige industrielle Basis sind“, sagte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Zum Auftakt ihres Besuchs tauschte sich die Ministerin mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie aus.

Im Anschluss besuchte sie das Military Support Center, den gemeinsamen Ausstellungsbereich von Bundeswehr und Industrie. Dort standen Fragen der materiellen Einsatzbereitschaft, moderner Wartungs- und Instandhaltungskonzepte sowie digitaler Vernetzung und technologischer Innovationen für die Streitkräfte im Mittelpunkt.

„Eine leistungsfähige Bundeswehr braucht starke industrielle Partner. Baden-Württemberg verfügt über Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihren Technologien entscheidend dazu beitragen, die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte zu stärken und Europas sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit auszubauen“, betonte die Ministerin.

Auch heimische Unternehmen und Institutionen standen auf dem Besuchsprogramm der Ministerin. Beim Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg (LR BW) etwa informierte sie sich über die Entwicklung der heimischen Branche und deren Rolle als Innovationsmotor für zivile und militärische Anwendungen. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) standen aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen Raumfahrt, Digitalisierung und sicherheitsrelevante Technologien im Fokus.

Darüber hinaus besuchte die Ministerin Tesat-Spacecom aus Backnang, einen führenden Anbieter von Kommunikationssystemen für Satelliten und Raumfahrtmissionen, Liebherr-Aerospace mit Standorten in Friedrichshafen und Mannheim sowie Diehl Aviation aus Laupheim, das neben innovativen Kabinenlösungen auch Technologien für militärische Anwendungen präsentierte.

Besucht wurde zudem Northrop Grumman LITEF aus Freiburg, ein Spezialist für hochpräzise Navigations- und Sensorsysteme, die sowohl in der Luftfahrt als auch in sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz kommen. Den Abschluss bildete ein Austausch mit Airbus Defence and Space aus Friedrichshafen, einem der bedeutendsten europäischen Zentren für Satelliten-, Aufklärungs- und Informationstechnologien.

„Die auf der ILA präsentierten Technologien zeigen eindrucksvoll, welche Kompetenzen Baden-Württemberg in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Sensorik, Kommunikation und Verteidigungstechnologien bündelt. Unsere Unternehmen sind unverzichtbare Partner für die technologische Zukunftsfähigkeit Europas – sowohl im zivilen als auch im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Landesregierung unterstützt den Sektor im Rahmen ihrer Luft- und Raumfahrtstrategie „THE aerospace LÄND“ und setzt sich dafür ein, die technologischen Kompetenzen des Landes weiter auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung, Bundeswehr und europäischen Partnern zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie”

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Presse
news-1673 Tue, 09 Jun 2026 13:09:00 +0200 Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/expo-ausstellung-aus-osaka-kommt-nach-stuttgart Vom 10. bis 30. Juni 2026 zeigen Exponate aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka innovative Ansätze. Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka, die vom 10. bis 30. Juni 2026 im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart zu sehen ist. Veranstalter ist das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Die Exponate aus dem Deutschen Pavillon zeigen eindrucksvoll, dass Kreislaufwirtschaft kein Zukunftskonzept mehr ist, sondern schon heute Innovationen hervorbringt. Baden-Württemberg verfügt über die Kreativität, die Technologien und die Unternehmen, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten.“

Die Ausstellung zeigt innovative Ansätze der Kreislaufwirtschaft und macht erlebbar, wie Produkte, Materialien und Gebäude so gestaltet werden können, dass sie wiederverwendet, umgenutzt und in Stoffkreisläufe zurückgeführt werden. Bereits der Deutsche Pavillon selbst war als Symbol für zirkuläres Bauen konzipiert und wurde international als Beispiel für nachhaltige Architektur und Ressourceneffizienz wahrgenommen.

Mit der Wanderausstellung wird die Idee der Nachnutzung konsequent weitergeführt. Die Exponate aus Osaka gehen nach dem Ende der Weltausstellung auf Reisen durch Deutschland und machen die zentralen Botschaften des Pavillons einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Für Baden-Württemberg bietet die Ausstellung die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und Kompetenzen im Bereich Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen. Das Land zählt in zahlreichen Bereichen – von nachhaltigem Bauen über Ressourceneffizienz bis hin zu innovativen Umwelttechnologien – zu den Vorreitern einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise.

Die Wanderausstellung ist vom 10. bis 30. Juni 2026 im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ort: Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart
Ausstellungszeitraum: 10. bis 30. Juni 2026, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und zusätzlich Samstag, 13. Juni 2026, von 7 bis 16 Uhr

Quelle: Pressemitteilung “Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart” 

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Presse
news-1664 Fri, 08 May 2026 09:33:38 +0200 Land stärkt digitale Innovationszentren /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-staerkt-digitale-innovationszentren Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben.

„Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“

Die EDIHs werden auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode aufbauen, das Netzwerk erweitern und zudem das Thema sichere Künstliche Intelligenz (KI) sowie Testumgebungen stärker in den Fokus stellen. So sollen vor allem KMU und öffentliche Einrichtungen digitale und KI-basierte Lösungen individuell und risikoarm mit fachlicher Begleitung noch besser testen können. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die bereits bestehenden Zugänge zu europäischen Netzwerken, Infrastrukturen und anderen EDIHs. Damit sind die baden-württembergischen EDIHs ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort.

EDIH Südwest

Der EDIH Südwest (https://www.edih-suedwest.de) deckt die gesamte Wertschöpfungskette intelligenter KI-Systeme ab: Von der Chipentwicklung über die Produktion bis hin zu KI-Software, deren Anwendung in Endprodukten und der Entwicklung neuer, datengetriebener digitaler Dienstleistungen. Die Branchenschwerpunkte Gesundheit/Life Sciences, Automobil/Mobilität und Fertigungsindustrie bleiben bestehen. KMU stehen im Bereich Digitalisierung, insbesondere wenn es um die praktische Umsetzung von KI- und Cybersicherheitsansätzen geht, oft weiterhin vor großen Herausforderungen. Neben resilienten intelligenten Systemen stellt der EDIH Südwest deshalb Angebote im Bereich KI noch stärker in den Fokus. Die Angebote reichen von grundsätzlichen Einstiegsmöglichkeiten bis hin zu den Schwerpunkten „Grüne KI“ und „Hochleistungsrechnen für KI“. Die zehn Kernpartner des EDIH Südwest sind:

  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (Konsortialführer),
  • BadenCampus GmbH & Co. KG,
  • bwcon GmbH,
  • cyberLAGO e.V.,
  • Hochschule Furtwangen,
  • Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Physikalische Messtechnik,
  • MedicalMountains GmbH,
  • Projektpartner Oberrhein – Gesellschaft für Projektentwicklung,
  • Sicos BW GmbH und
  • St. Georgener Technologiezentrum.

EDIH AICS

Der EDIH AICS (https://edih-aics.eu/) hat in der ersten Förderphase zahlreiche Angebote für KMU und öffentliche Einrichtungen in den vier Aktionsfeldern Produktion, Mobilität, Energie, Handel & Services sowie Verwaltung/Kommunen etabliert. Gleichzeitig zeigte sich, dass im Innovationsökosystem weiterhin erhebliche Hürden bestehen – insbesondere Bedenken hinsichtlich der Umsetzung der KI-Gesetzgebung, der Datensicherheit und des Schutzes von KI-Systemen. Diese können den Einsatz von KI-Technologien hemmen. Das Ziel von EDIH-AICS 2.0 ist es, sich als dynamisches und vernetztes Kompetenzzentrum für vertrauenswürdige und sichere KI sowie digitale Dienstleistungen zu etablieren. Kernaufgabe des Zentrums ist es, KMU, mittelgroße Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa bei einer verantwortungsvollen und nachhaltigen digitalen Transformation zu unterstützen und dabei Innovationskraft, digitale Souveränität und Nachhaltigkeit durch die Expertise von neun erfahrenen Partnern, ein breites Serviceportfolio entlang unterschiedlicher digitaler Reifegrade sowie eine starke regionale und europäische Vernetzung zu stärken. Die neun Kernpartner des EDIH AICS sind:

  • FZI Forschungszentrum Informatik (Konsortialführer),
  • Steinbeis 2i GmbH,
  • DIZ Digitales Innovationszentrum GmbH,
  • CyberForum e.V.,
  • Karlsruher Institut für Technologie KIT,
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB),
  • Hochschule Karlsruhe,
  • Technologieregion Karlsruhe GmbH und
  • CAS Software AG.

European Digital Innovation Hub-Netzwerk

Die EU-Kommission hat in einer ersten Förderrunde mit Mitteln des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an European Digital Innovation Hubs (EDIHs) geschaffen, welches die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt KMU, befördern soll. Im Zentrum stehen vor allem Wachstumsbereiche wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs unterstützt werden. Die europäischen digitalen Innovationszentren sind sowohl lokale als auch europaweit vernetzte Anlaufstellen. Die EU-Kommission sieht die EDIHs im Rahmen des „AI Continent Action Plan“ als Bindeglied zwischen den Hauptakteurinnen und -akteuren des KI-Ökosystems und als Erfahrungszentren für KI, die bei der Anwendung von sektorspezifischen KI-Lösungen unterstützen. Am 03.04.2025 veröffentlichte die EU-KOM den Aufruf EDIH 2.0, bei dem sich die bisherigen EDIHs erneut für eine Laufzeit von drei Jahren (2026 – 2029) bewerben konnten. In Deutschland gibt es laut der Webseite der EU-KOM derzeit 17 EDIHs, in Europa insgesamt 227 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden. Beide Konsortialführer sind zugleich Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW).

Quelle: Pressemitteilung „Land stärkt digitale Innovationszentren

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Presse
news-1663 Thu, 07 May 2026 09:53:11 +0200 Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hubs-bodensee-und-region-bruchsal-gefoerdert Rund 6 Millionen Euro für Digitalisierung in der Fläche: Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal erhalten jeweils rund 500.000 Euro Förderung. Am 6. Mai 2026 hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zwei Förderbescheide an die regionalen Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal in Höhe von insgesamt rund einer Million Euro übergeben. Die beiden regionalen Hubs werden mit je rund 500.000 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Damit erhalten nun die ersten beiden Standorte die Förderung für die dritte Förderphase, in die das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus insgesamt rund 6 Millionen Euro investiert. Die Digital Hubs fungieren als Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft.

„Die regionalen Digital Hubs bieten gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein vielfältiges Angebot: Sie machen das Potenzial der Digitalisierung für die Unternehmen greifbar und unterstützen vor Ort bei konkreten Innovations- und Digitalisierungsprojekten. In den vergangenen Jahren wurden so rund 1.400 Digitalisierungsprojekte in Unternehmen angestoßen. Damit helfen die regionalen Digital Hubs entscheidend mit, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen. Dies ist ein wichtiger Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen hier in Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der symbolischen Förderscheckübergabe.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert seit 2018 branchenoffene Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die sogenannten regionalen Digital Hubs unterstützen Unternehmen im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW in der gesamten Fläche des Bundeslandes.

Für die dritte Förderphase der regionalen Digital Hubs werden neben Künstlicher Intelligenz (KI) und Cybersicherheit auch immersive Technologien und weitere Innovationsthemen einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Die neue Förderphase legt dabei noch stärker den Fokus auf die konkrete Umsetzung entsprechender Digitalisierungsprojekte. In den Digital Hubs finden die Unternehmen hierfür wichtige Informations- und Vernetzungsangebote sowie Experimentierräume.

Digital Hub Bodensee: Neue Anlaufstelle in Konstanz und der gesamten Region

Der Digital Hub Bodensee startet in dieser Förderphase als neues Projektkonsortium und ist neben Konstanz auch an den Innovations- und Technologiestandorten in Friedrichshafen, Ravensburg-Weingarten und Sigmaringen präsent. Die etablierte IT-Cluster-Organisation cyberLAGO e.V., die Universität Konstanz als zentrale Wissenstransfer-Partnerin sowie das Technologiezentrum farm e.V als Koordinator des regionalen Gründungs- und Innovationsökosystems betreiben den regionalen Digital Hub gemeinsam. Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Digital Hub Region Bruchsal: Als „HubWerk 01“ bereits fest in der Wirtschaftsregion etabliert

Der Digital Hub Region Bruchsal, das sogenannte HubWerk01, ist bereits seit der ersten Förder-phase als regionale Anlaufstelle für die Digitalisierung aktiv und hat sich in der Wirtschaftsregion Bruchsal fest etabliert. Dem Verein gehören mittlerweile rund 80 institutionelle Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft an. Zusätzlich zu dem vielfältigen Infrastruktur- und Co-Working-Angebot vor Ort sind auch Veranstaltungsformate wie die Innovators‘ Night in der Region bekannt und ermöglichen vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten.
Der Digital Hub wird für zwei Jahre mit rund 500.000 Euro gefördert.

Über das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und die Initiative Wirtschaft digital BW

Die regionalen Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal sind zwei der zahlreichen Anlaufstellen zur Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes. Diese wurden von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des dritten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt. Durch das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg werden die Synergien der branchenoffenen regionalen Digital Hubs sowie der in Baden-Württemberg ansässigen themenspezifischen de:hubs des Bundes und der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH) bestmöglich für die Unternehmen eingesetzt. Alle Hubs dieses Netzwerks erhalten eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Die regionalen Digital Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Initiative „Wirtschaft digital BW“. Mit der Initiative möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung von KMU`s und deren Beschäftigten. Die Initiative „Wirtschaft digital BW“ stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes „digital.LÄND“ dar.

 

Quelle: Pressemitteilung “Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

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Presse
news-1661 Wed, 06 May 2026 15:03:31 +0200 Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-kommunale-innovationsinfrastrukturen-mit-rund-94-millionen-euro Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt. Die geförderten kommunalen Einrichtungen erhalten rund 9,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren zukunftsfähig aufzustellen.

„Die Vorhaben zeigen eindrucksvoll: In den Regionen Baden-Württembergs steckt enormes Potenzial. Mit den bewilligten Projekten stärken wir die Innovationsinfrastruktur als Rückgrat für Start-ups sowie junge und etablierte Unternehmen. Jene Unternehmen, auf die wir beim Strukturwandel und bei der Entwicklung neuer Technologien bauen. Wir setzen unsere wirtschaftspolitischen Instrumente genau dort an, wo sie effizient sind: vor Ort“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Zukunftstechnologien direkt in den Regionen

Mit den bewilligten Vorhaben werden Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren in verschiedenen Regionen des Landes modernisiert und ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in kollaborative Arbeitsumgebungen, Technologien für Automatisierung und Robotik, Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sowie Smart-Building-Lösungen. Die Infrastrukturen stehen Unternehmen und Gründerinnen und Gründern zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen zur Verfügung.

Durch gezielte Investitionen werden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, bestehende und sich in der Gründungsphase befindende Unternehmen in dieser Phase des beschleunigten Strukturwandels wirksam zu begleiten und ihre Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Die geförderten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Förderperiode 2021–2027: https://2021-27.efre-bw.de

 

Anhang - Übersicht der geförderten Vorhaben

Antragsteller

Projektname (Kurzname)

kurze Projektbeschreibung

Zuwendung
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH

Technische Sicherung von Reisendenübergängen für den vollautomatischen Stadtbahnbetrieb

Das Projekt zielt auf die Sicherung von vier Übergängen für Reisende (RÜs) als Voraussetzung für den vollautomatischen Betrieb im Schienenverkehr ab. Die Ausstattung mit Schranken und Lichtzeichen gewährleistet nicht nur Sicherheit im vollautomatischen Betrieb, sondern schafft eine offene Innovationsplattform. Unternehmen und Start-ups können ihre Systeme zur Umfeldüberwachung, Fahrgastzählung und Ereigniserkennung unter realen Bedingungen testen. Dies wird erst durch die technische Sicherung der RÜs ermöglicht. Das bestehende Interesse von Firmen und Start-ups unterstreicht die Relevanz des Vorhabens für die regionale Innovationskraft und den digitalen Strukturwandel im Bahnsektor. Als Bestandteil zur Umsetzung auf Nebenbahnen trägt das Projekt außerdem zur Sicherung des ÖPNV-Angebots zu Zeiten des wachsenden Personalmangels bei.

1.060.480,00 €
Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG

FREI.labs@BioTechPark Freiburg: Innovationszentrum für Start-ups & junge Unternehmen

Das Vorhaben adressiert gezielt den akuten Engpass an bedarfsgerechten, flexibel nutzbaren Büro- und Laborflächen für wissens- und technologieintensive Start-ups sowie akademische Spin-offs aus der Universität Freiburg, dem Universitätsklinikum Freiburg und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort. Mit dem Projekt erweitert die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) den etablierten "BioTechPark Freiburg" als kommunale Innovationsinfrastruktur um rund 1.000 m² modulare, skalierbare Mieteinheiten. Der geplante Ausbau verfolgt ein innovatives, sogenanntes "atmendes Flächenkonzept", das sich flexibel an die unterschiedlichen Entwicklungs- und Wachstumsphasen junger Unternehmen anpasst. Dadurch werden Markteintrittshürden gesenkt, Anfangsinvestitionen reduziert und beschleunigte Wachstums- und Skalierungsprozesse ermöglicht.

2.000.000,00 €
GER Gewerbeimmobilien Reutlingen GmbH & Co. KG

Zukunftsfähiges Upgrade des INNOPORT als regionale Innovations- und Transferinfrastruktur für Digitale Transformation

Ziel des Vorhabens ist es, den INNOPORT als technologisch führende, offene Innovations- und Lernplattform der Region Reutlingen zu etablieren, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Start-ups und Ausbildungsbetrieben den niederschwelligen Zugang zu modernen Produktions-, Automatisierungs- und KI-Technologien ermöglicht. Das Projekt richtet sich insbesondere an produzierende KMU, technologieorientierte Dienstleister, Gründerinnen und Gründer, Start-ups sowie Aus- und Weiterbildungspartner, die ihre digitalen Kompetenzen und Innovationsfähigkeit stärken wollen. Damit leistet das Vorhaben Beiträge zur Stärkung der Rahmenbedingungen für Innovationsaktivitäten in KMU sowie zum spezifischen Ziel der Entwicklung von Kompetenzen für intelligente Spezialisierung, industriellen Wandel und Unternehmertum.

492.000,00 €
Stadt Albstadt

Leistungszentrum & Future Skills Campus für innovative Unternehmen und regionale Fachkräfteentwicklung

Der Future Skills Campus der Technologiewerkstatt entsteht als offenes, regional verankertes Leistungszentrum zur Vermittlung digitaler Zukunftskompetenzen. Das Vorhaben wird gezielt für Unternehmen konzipiert, um einen Überblick über verschiedene Technologien zu erhalten und kombiniert kollaborative Arbeitsräume, Robotik- und Automatisierungslabore, KI-Lernumgebungen und immersive XR-Entwicklungsräume zu einem einzigartigen Angebot vor Ort. Die Investitionen ermöglichen KMU den niedrigschwelligen Zugang zu Schlüsseltechnologien, verkürzen Innovationszyklen und unterstützen Transformationsprozesse.  Durch offenen Zugang stärkt der Campus das regionale Innovationssystem, erhöht Wettbewerbsfähigkeit und wirkt dauerhaft in Wirtschaft und Bildung.

624.520,00 €
Stadt Heidenheim

DOCK 33 Co-Workingspace: Erweiterung zu modernen Büros, Workshop- und New Work Area

Das Co-Workingspace und Makerspace DOCK 33 Heidenheim hat sich seit seiner Eröffnung kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute die zentrale Anlaufstelle für Gründende, kreative Köpfe und Mittelständler aus Heidenheim und der Region. Der Erfolg des DOCK 33 Co-Workingspace erfordert nun eine Erweiterung, um wachstumsorientierte Start-ups den nächsten Wachstumsschritt zu ermöglichen. Neben Büros für Start-ups wird es auch einen Veranstaltungsbereich geben, wo größere Veranstaltungen stattfinden und der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups aktiv gefördert wird. Eine New-Work-Area wird gemeinsam mit Netzwerkpartnern des DOCK 33 die Innovationskraft der Region nachhaltig stärken und den Wirtschaftsstandort langfristig sichern. Der Ausbau stellt eine wesentliche Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts dar.

702.400,00 €
Stadt Lahr

Start-Up-Center INNOLAB33; Umbau des Bestandsgebäudes B33

Die mittelständische Wirtschaft in Lahr und der Ortenau steht unter hohem Druck hinsichtlich des Strukturwandels. Um innovative Unternehmen in Zukunftsbranchen zu fördern und die Ansiedlungsstrategie zu stärken, liegt der Fokus auf Start-ups und jungen Wachstumsunternehmen. Ein essentieller Erfolgsfaktor für das geplante Gründer- und Innovationszentrum ist eine kostengünstige und leistungsfähige Infrastruktur auf dem startkLahr-Areal. Die Immobilie, das ehemals von den kanadischen Streitkräften genutzte und nunmehr städtische Bestandsgebäude B33, soll als Innovations- und Produktionsort, Austauschs- und Vernetzungsplattform saniert werden. Es wird jungen Unternehmen bezahlbare Mietflächen wie Co-Working-Bereiche, Besprechungs- und Werkstatträume bereitstellen. Die Sanierung ist daher unverzichtbar für den Erfolg des Gründerzentrums.

1.216.523,28 €
Stadt Ludwigsburg

FRANCK TANK. Das Co-Making-Center. Labor für Technologie Neue Kreativität und (urbane) Produktion

Mit dem FRANCK TANK entsteht ein offenes Innovationslabor und Co-Making-Center, in dem neue Formen der Kreativität, Technologie und urbane Produktion zusammenkommen. Das Vorhaben schafft flexible Werkstatt-, Labor- und Prototypingräume für Start-ups, Kreativschaffende, Hochschulen und technologieorientierte Unternehmen. Durch die Verbindung von KI, digitalen Medien, Handwerk und moderner Fertigung werden neue Ideen entwickelt, getestet und in marktfähige Produkte überführt. Der FRANCK TANK stärkt regionale Innovationskraft, fördert sektorübergreifende Kooperationen und eröffnet neue Formen nachhaltiger und kreativer Wertschöpfung.

1.019.500,00 €
Stadt Rastatt

Modernisierung des Gründerzentrums Rastatt

Mit diesem Projekt wird das städtische Gründerzentrum umfassend modernisiert und strukturell zu einer leistungsfähigen Innovations- und Gründungsinfrastruktur weiterentwickelt. Durch Investitionen in das Bestandsgebäude werden Bürostrukturen aufgebrochen und flexibel gestaltet. Das ermöglicht individuelle und flexible Anpassungsmöglichkeiten von jungen Unternehmen je nach Gründungsphase und der Entwicklung des Unternehmens. Neben der Begleitung von Start-ups in der Gründungsphase dient das Gründerzentrum künftig als Innovationsschnittstelle, welche kleine und mittlere Unternehmen aus der Rastatter Umgebung mit Start-ups und weiteren Akteurinnen und Akteuren, insbesondere der Hochschule Karlsruhe vernetzt. Durch gezielte Wissenstransfermaßnahmen wird eine Innovationscommunity entstehen, die zum Ziel hat, Strukturwandelprojekte konkret in die Umsetzung zu bringen.

903.660,80 €
Stadt Schwäbisch Gmünd

In:it Gmünder Hof - Innovationszentrum für Start-ups, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Zukunftslösungen

Das Vorhaben umfasst den Umzug des bestehenden Gründungszentrums in den Gmünder Hof. Ziel ist die Schaffung eines modernen, zentral gelegenen Innovationsstandorts mit flexiblen Arbeitsplätzen, zeitgemäßen Konferenzräumen und verbesserten Netzwerk-Möglichkeiten. Das Projekt integriert Prinzipien der Cradle-to-Cradle-Kreislaufwirtschaft, fördert nachhaltige Nutzung von Ressourcen und unterstützt die regionale Innovationskraft. Durch die Ansiedlung des Amtes für Wirtschaftsförderung und Transformation im gleichen Gebäude entstehen Synergien, die Austausch und Kooperation zwischen Start-ups, Unternehmen sowie städtischen Akteurinnen und Akteuren erleichtern. Erwartete Errungenschaften sind eine erhöhte Sichtbarkeit, bessere Erreichbarkeit, gesteigerte Innovationsaktivitäten und die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Das Projekt setzt wichtige Meilensteine für die Weiterentwicklung des Co-Working Spaces und die Förderung einer dynamischen, nachhaltigen Gründungs- und Innovationskultur.

236.510,34 €
Technologieförderung Heidelberg GmbH

readyLAB22 - your pre-equipped lab space in Heidelberg

Die Technologieförderung Heidelberg GmbH bietet an verschiedenen Standorten Flächen für Bio- und Chemielabore an. Meist sind diese nicht ausgestattet und ermöglichen so einen individuellen Ausbau bei Einzug. Gerade bei Neugründungen ist es den Firmen jedoch aufgrund des erschwerten Zugangs zu Risikokapital nicht immer möglich, die notwendige Grundausstattung finanziell abzubilden. Hier setzt das readyLAB22-Projekt an – es bietet Firmen nicht nur leere, sondern grundlegend ausgestattete Labore bis S2 und Büros an. Dies erleichtert und beschleunigt den Einzug, da die Firmen nach dem Aufstellen von nutzerspezifischen Geräten direkt arbeiten bzw. die vorab meist notwendige Anmeldung bei den Behörden vornehmen können. Somit wird eine Zielgruppe erreicht, die sonst keine Neuansiedlung am Standort Heidelberg abbilden kann. Dies entspricht dem Konzept der Technologieförderung Heidelberg, da diese Flächen für Ansiedlung und Entwicklung allgemein zur Verfügung stellt.

800.000,00 €
Weil am Rhein Wirtschaft und Tourismus GmbH

Innovationsinfrastruktur Weil am Rhein-Green Office Kesselhaus

Das Vorhaben umfasst die Modernisierung und den Ausbau einer bestehenden kommunalen Innovationsinfrastruktur im Kesselhaus Weil am Rhein. Ziel ist es, KMU, Start-ups und innovationsorientierten Akteurinnen/Akteuren verbesserte räumliche, digitale und technische Voraussetzungen für Innovations-, Entwicklungs- und Vernetzungsprozesse bereitzustellen. Durch den Einsatz digitaler Buchungs-, Zugangs- und Kollaborationssysteme, datenbasierter Smart-Building-Technologien sowie modularer und flexibel nutzbarer Arbeits- und Projekträume wird eine effiziente, offene und diskriminierungsfreie Nutzung der Infrastruktur ermöglicht. Ergänzend werden spezialisierte Innovationsräume, u. a. für additive Fertigung in Form von 3D-Druck, digitale Content-Erstellung und immersive Anwendungen, geschaffen. Erwartete Errungenschaften sind eine höhere Nutzungsintensität der Infrastruktur, verbesserte Rahmenbedingungen für kooperative Innovationsprojekte, eine stärkere regionale Vernetzung von Unternehmen sowie ein messbarer Beitrag zur Umsetzung der Regionalen Innovationsstrategie Baden-Württemberg

 

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro

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Presse
news-1657 Tue, 28 Apr 2026 14:17:11 +0200 familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/familynet-40-wettbewerb-fuer-moderne-unternehmenskultur-geht-in-die-achte-runde Am 27. April startete der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ in die achte Runde. Bis zum 14. August 2026 sind Unternehmen in Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Konzepte und Angebote für eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Arbeitswelt einzureichen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, betont: „Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, gehört heute zu den zentralen Herausforderungen der Unternehmen. Familienfreundlichkeit, Vielfalt und Chancengleichheit sind dabei ebenso entscheidend wie der Wandel hin zu neuen Arbeitsmodellen. Generationen- und Wertewandel, anhaltende Transformationsprozesse und aktuelle Krisen fordern Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gleichermaßen heraus. Eine familienbewusste, digitale Unternehmenskultur ist nachweislich ein Merkmal erfolgreicher und krisenresilienter Unternehmen. Deshalb fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus diesen Wettbewerb. Bewerben Sie sich mit Ihren Konzepten für eine familienorientierte Unternehmenskultur 4.0 – und zeigen Sie, wie innovativ und agil Ihr Unternehmen und unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg sind!“

Stefan Küpper, Geschäftsführer von Südwestmetall und der BIWE-Gruppe, sagt: „In Zeiten wirtschaftlicher Veränderung ist eine moderne Unternehmenskultur entscheidend, die gelebte Innovation, neue Arbeitsmodelle und funktionierende Vereinbarkeit miteinander verbindet. Unternehmen, die daraufsetzen, stärken ihre Mitarbeitenden, sichern langfristig Fachkräfte und investieren in ihre Zukunft. Der Wettbewerb familyNET 4.0 bietet die ideale Plattform, um dieses Engagement sichtbar zu machen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.“

Mitmachen lohnt sich: Die Auszeichnung bietet neben öffentlicher Anerkennung auch eine starke mediale Präsenz und die Möglichkeit, Teil eines landesweiten Netzwerks engagierter Unternehmen zu werden. Gleichzeitig setzt der Wettbewerb wichtige Impulse für eine moderne Arbeitskultur in Baden-Württemberg.

Zum Wettbewerb

Der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie vom Arbeitgeberverband Südwestmetall geförderte landesweite Wettbewerb zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Ideen und nachhaltigen Strategien ihre Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten. Sie stärken damit ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, sichern Fachkräfte langfristig und setzen richtungsweisende Impulse für andere Betriebe im Land.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Themenbereiche:

  • Führung, Personalentwicklung und Diversität
  • Familienfreundlichkeit und Gesundheit

Unternehmen können sich gezielt in einem dieser Bereiche bewerben und zeigen, wie sie Fachkräfte gewinnen, Mitarbeitende fördern und langfristig binden – sei es durch innovative Führungsmodelle, strategische Personalentwicklung, vielfältige Teams oder durch nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege.

Bewerbungen um die Auszeichnung „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ sind ab 27. April 2026 möglich und können bis zum 14. August eingereicht werden.

Weitere Informationen

https://www.familynet-bw.de/familynet-40/wettbewerb

Quelle: Pressemitteilung “familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde

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Presse
news-1656 Tue, 28 Apr 2026 13:56:24 +0200 Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/rund-zwei-millionen-euro-fuer-innovationen-in-ki-und-robotik Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ bis Februar 2028 mit rund zwei Millionen Euro. Ziel des Reallabors ist es, gemeinsam mit Unternehmen technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen von konkreten Innovationsprojekten in den Bereichen KI und Robotik zu analysieren und erfolgreiche Lösungen dafür zu entwickeln.

„KI und Robotik sind Schlüsseltechnologien für die baden-württembergische Wirtschaft. Mit dem Reallabor unterstützen wir Mittelstand und Start-ups bei ambitionierten KI-Projekten und sorgen dafür, dass die europäische KI-Regulierung nicht zum Bremsklotz für Innovationen wird“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Projektstart.

Zudem soll das Reallabor im Sinne des „regulatorischen Lernens“ Empfehlungen für eine innovationsfreundliche Durchführung und Weiterentwicklung des gesetzlichen Rahmens für KI erarbeiten. Neben der KI-Verordnung stehen dabei auch weitere Gesetze wie die EU-Maschinenverordnung und die Datenschutz-Grundverordnung im Fokus, da das Zusammenspiel der verschiedenen Regulierungen in der Praxis zusätzliche Fragen für die Unternehmen aufwirft.

Das Reallabor wird gemeinsam von dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Universität Stuttgart betrieben. Die Forschungseinrichtungen stellen im Rahmen des Reallabors fachliche Kompetenz, technische Infrastrukturen und ein breites Ökosystem von Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bereit.

Dem Projekt war eine Pilotphase vorausgegangen, die bereits kurz nach Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung im November 2024 begann und im Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen wurde. In diesem Zeitraum wurden 15 konkrete KI-Projekte aus baden-württembergischen Unternehmen im Rahmen von sogenannten „Legal Quick Checks“ bearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf Anwendungen in Industrie und Robotik.

In einem nächsten Schritt wird das Reallabor nun in das „KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme und Kognitive Robotik“ integriert und weiter ausgebaut. Das 2019 mit Förderung des Landes gestartete KI-Fortschrittszentrum ist auf den Technologietransfer aus der KI-Spitzenforschung in kleine und mittlere Unternehmen sowie den Mittelstand spezialisiert. Es hat bereits mit über 300 Unternehmen an konkreten KI-Innovationsprojekten zusammengearbeitet.

Bisher konzentrierte sich das KI-Fortschrittszentrum dabei auf technologische Aspekte von KI-Innovationen. Mit dem neuen Reallabor werden zukünftig auch gezielt die wachsenden regulatorischen Anforderungen und Herausforderungen berücksichtigt. Durch diesen breiteren Ansatz soll der Weg für mehr KI- und Robotik-Innovationen made in Baden-Württemberg geebnet und der Technologietransfer von der Forschung in eine erfolgreiche Kommerzialisierung noch besser unterstützt werden.

Interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg können sich bis 21. Mai mit ihren konkreten KI- und Robotik-Innovationsvorhaben auf einen der vom Land geförderten „Quick Checks“ im Reallabor bewerben. Weitere Informationen: www.ki-fortschrittszentrum.de.

Quelle: Pressemitteilung “Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

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news-1649 Tue, 21 Apr 2026 13:06:56 +0200 Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-im-gruendungsprogramm-start-up-bw-pre-seed Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed. In der ersten Auswahlrunde 2026 für das Landesprogramm Start-up BW Pre-Seed sind die Entscheidungen gefallen: Elf junge Unternehmen können auf eine Förderung in dem erfolgreichen Frühphasenförderprogramm hoffen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen jetzt eine aussagekräftige und vollständige Bewerbung bei der L-Bank einreichen, die dann über die Zuteilung der Förderung entscheidet. Für die Start-ups geht es um eine finanzielle Unterstützung von zunächst bis zu 320.000 Euro. Die Summe teilen sich das Land und ein Co-Investor zu gleichen Teilen. In Einzelfällen kann die Förderung zu einem späteren Zeitpunkt auf maximal 640.000 Euro erweitert werden.

„Start-up BW Pre-Seed ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gründungsförderung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Wir fördern damit junge Unternehmen mit aussichtsreichen Geschäftsideen, die das Zeug haben, den Strukturwandel in der baden-württembergischen Wirtschaft voranzutreiben. Dazu brauchen wir mutige junge Unternehmerinnen und Unternehmer!“

„Baden-Württemberg ist ein hervorragender Gründungsstandort“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Wir haben die Köpfe, wir haben die Strukturen und wir haben die Förderprogramme, die nötig sind, um das Land wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue mich über jedes Unternehmen, das wir mit Start-up BW Pre-Seed unterstützen können.“

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  

Eden Energy, Loßbug

https://Eden-energy.eu

Nutzung ausgemusterter Batterien zur Bereitstellung nachhaltiger Energiespeicherlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Aufbau wiederkehrender Ertragsmodelle.

EENetzwerk UG (haftungsbeschränkt), Stuttgart

https://eenetzwerk.de

Entwicklung und Betrieb einer skalierbaren SaaS‑Lösung für Energieberater sowie Angebot ergänzender Zusatzdienstleistungen als ganzheitliche All‑in‑One‑Softwareplattform.

exceit GmbH, Karlsruhe

https://efficientblue.com

Entwicklung einer neuen Generation hoch effizienter und
langlebiger blauer OLED-Pixel (organische Leuchtdioden) auf Basis der IMTS-Technologie, die interne schädliche Anregungszustände gezielt in der Entstehung unterdrückt.

FastCast Ceramics GmbH, Karlsruhe

https://fastcast-ceramics.com/

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb offenporiger technischer Keramiken. Mit dem im Betrieb entwickelten FastCast Ceramics Keramikschlicker ist es gelungen, die Herstellungsdauer der Keramikschalen für den Feinguss zu reduzieren.

Fibryx GmbH, Stuttgart

 

https://fibryx.de/

Produktion und Vertrieb von Leichtbaumaterialien aus Naturfasern für industrielle Anwendungen, insbesondere im Fahrzeugbau. Die Technologie ermöglicht den Einsatz von Naturfaserverbundwerkstoffen (NFK) als leistungsfähige und nachhaltige Alternative zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK).

Kleinblatt GmbH, Stuttgart

https://kleinblatt.de/

Produktion frischer Keimlinge unter kontrollierten Indoor‑Bedingungen zur ganzjährigen Versorgung der Region (Zero-Waste-Konzept).
NOA Health GmbH, StuttgartEntwicklung und Betrieb einer digitalen Gesundheitsplattform zur präventiven Analyse individueller Blut- und Gesundheitsdaten mittels Labordiagnostik, künstlicher Intelligenz und datenbasierter Auswertung.

Prehensio GmbH, Heilbronn

https://www.prehensio.ai/

Entwicklung und Vertrieb von mit 5-Finger Roboterhänden ausgestatteten Automatisierungslösungen für Maschinenbestückung und Kommissionierung in Produktion und Logistik.

Quantilight, Heidelberg

 

Entwicklung und Bereitstellung einer In‑vitro‑Diagnostikplattform für Therapeutic Drug Monitoring (TDM), die Patientinnen und Patienten mittels biolumineszenter Sensortechnologie eine zuverlässige, ambulante Blutanalytik von zu Hause aus ermöglicht.
Rescue Robotics UG (haftungsbeschränkt), EichstättenEntwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von unbemannten Bodenfahrzeugen (UGV), insbesondere für den Einsatz im Bevölkerungsschutz sowie für zivile und militärische Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen.
Vitaldoctor GmbH, UlmEntwicklung und Betrieb eines digitalen, automatisierten Systems zur kontinuierlichen Erfassung, Auswertung und Übermittlung von Vitalparametern im klinischen Umfeld und Rettungsdienst.

Hintergrund:

Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden. Aussichtsreiche Start-up-Vorhaben sollen mit Hilfe des Programms finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Grundvoraussetzungen für eine Förderung sind der innovative Charakter der Geschäftsidee oder des Produkts, der Baden-Württemberg-Bezug des Start-ups für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner.

Dem zentralen Entscheidungsgremium, das die grundsätzliche Förderfähigkeit eines Start-ups beschließt, gehören Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen an.

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed

www.l-bank.de/pre-seed
 

Quelle: Pressemitteilung “Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

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