Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Tue, 20 Apr 2021 02:09:32 +0200 Tue, 20 Apr 2021 02:09:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-653 Fri, 16 Apr 2021 17:23:08 +0200 Förderprogramm Invest BW: Antragspause /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderprogramm-invest-bw-antragspause Das Wirtschaftsministerium teilte am 16. April 2021 mit, dass für das einzelbetriebliche Förderprogramm Invest BW ab sofort eine Antragspause eingelegt werde. Bisher wurden mehr als 300 Anträge mit einem kumulierten Antragsvolumen von fast 150 Millionen Euro und damit ausgelösten Innovations- und Investitionsaufwendungen von rund 460 Millionen Euro gestellt. Die ersten Anträge seien zwischenzeitlich bewilligt und der Wirtschaftsausschuss des Landtags habe bereits vor Ostern einer Förderung von neun großen Einzelvorhaben zugestimmt. Der Ministerrat hatte mit Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags im Dezember 2020 die Bereitstellung einer ersten Tranche für Invest BW über 150 Millionen Euro beschlossen. Grund für die Antragspause sei nun, dass derzeit vorübergehend keine Entnahmen mehr aus den Rücklagen für „Zukunftsland BW“ bewilligt würden. Nach einer ersten Zwischenbilanz werde deutlich, dass das Programm gut ankomme. Es zeige sich bereits jetzt, dass Innovationen und Zukunftstechnologien ein Schlüsselfaktor seien, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nachhaltig zu überwinden. „Ziel ist es natürlich, dass das Programm zeitnah wieder aufgenommen werden kann. Das Land unterstützt mit dem Förderprogramm Invest BW aktiv die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen und leistet mit den Fördermitteln einen positiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung. Die geförderten Innovations- und Investitionsvorhaben steigern die Wettbewerbsfähigkeit und tragen zur Einhaltung der Ziele der Nachhaltigkeit am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg bei“, so eine Sprecherin des Ministeriums.

Bereits eingereichte Anträge werden zügig bearbeitet. Die Förderentscheidung erfolgt nach Maßgabe der einschlägigen Verwaltungsvorschriften des Wirtschaftsministeriums in Ausübung pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Auswahl erfolgt nach Qualität und Vollständigkeit der Antragsunterlagen sowie zuerkannten Förderprioritäten unter wettbewerblichen Gesichtspunkten. Die Antragstellung beim Projektträger ist formgebunden und erfolgt auf elektronischem Wege. Anträge, die nach dem 16. April 2021, 10:00 Uhr, eingereicht wurden, können in der Begutachtung aktuell nicht mehr berücksichtigt werden.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-646 Tue, 06 Apr 2021 09:19:13 +0200 Neue Broschüre der Landesregierung informiert zum Thema „Mobilfunk und 5G“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neue-broschuere-der-landesregierung-informiert-zum-thema-mobilfunk-und-5g Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen der Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G" eine neue Informationsbroschüre für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht. Die Broschüre wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium, dem Umweltministerium, der Landesanstalt für Umwelt und dem Landesgesundheitsamt erarbeitet und stellt verständlich erklärte Fakten zu Mobilfunk und 5G in Baden-Württemberg zusammen. „Die neue 5G-Technologie eröffnet ganz neue Anwendungsfelder für unsere Unternehmen und bietet große Chancen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Vorbehalte gegenüber dem neuen Mobilfunkstandard sind jedoch vielerorts groß. Mit der Broschüre bieten wir Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Zugang zu neutralen Informationen über 5G und die Wirkung von Mobilfunk auf Mensch und Umwelt. Damit tragen wir zu mehr Sachlichkeit und Transparenz bei der Diskussion bei. Unser Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu informieren und die Kommunen im Land zu unterstützen, die teilweise kontrovers geführten Diskussion über den Mobilfunkausbau in konstruktive Bahnen zu lenken“, sagte Wirtschaftsministerium Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. April) anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre.

„Mit der Broschüre wollen wir in verständlicher Sprache insbesondere die technischen und physikalischen Grundlagen zum Mobilfunk und der Funknetzplanung vermitteln und über die Auswirkungen von Mobilfunk auf Mensch und Umwelt informieren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

„Rund um das Thema 5G- und den Mobilfunk-Ausbau gibt es immer wieder Ängste und Sorgen, was gesundheitliche Risiken angeht. Forschung und Wissenschaft konnten jedoch bis heute keine negativen gesundheitlichen Effekte durch elektromagnetische Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte nachweisen“, betonte Gesundheitsminister Manne Lucha.

Die Broschüre mit dem Titel „Mobilfunk und 5G: Fragen und Antworten zur 5. Mobilfunkgeneration und zum Funknetzausbau in Baden-Württemberg“ informiert Bürgerinnen und Bürger zu Fragen wie „Wer ist in Deutschland für die Mobilfunkversorgung zuständig?“, „Was ist neu an 5G und welchen Nutzen stiftet der neue Mobilfunkstandard?“ oder „Welche Auswirkungen hat der Mobilfunkausbau auf Mensch und Umwelt?“.


Weitere Informationen

Die Broschüre ist Bestandteil der Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G" des Wirtschaftsministeriums, die im November vergangenen Jahres gestartet ist. Nachdem bereits im Dezember 2020 und Januar 2021 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von sogenannten Fokusgruppen-Sitzungen Themen benennen konnten, zu denen sie sich vertiefte Informationen rund um das Thema „Mobilfunk und 5G“ wünschten, hat das Wirtschaftsministerium im Februar 2021 für die Regierungsbezirke im Land vier Fachkonferenzen organisiert. An diesen Fachkonferenzen nahmen insgesamt rund 200 kommunale Vertreterinnen und Vertreter teil. Die Wünsche und Anmerkungen aus diesen Veranstaltungen flossen in die Erstellung der Broschüre ein.

Die Broschüre steht ab sofort auf der Informationsplattform www.mobilfunk-bw.de zum Download bereit. Außerdem wurde eine Rubrik mit Fragen und Antworten rund um das Thema „Mobilfunk und 5G“ eingerichtet. Weitere Produkte wie ein Erklär-Film, ein Kurzinformations-Flyer sowie ein Kommunikationsleitfaden für Kommunen werden in den nächsten Wochen bereitgestellt.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Infrastruktur Technologietrends Umsetzung
news-644 Tue, 30 Mar 2021 09:12:14 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Intensivberatungen für den Einzelhandel mit 2 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-intensivberatungen-fuer-den-einzelhandel-mit-2-millionen-euro Der tiefgreifende Strukturwandel stellt den Einzelhandel vor vielfältige Herausforderungen. Das Wirtschaftsministerium fördert daher einzelbetriebliche Intensivberatungen zu den Themen Digitalisierung, Strategie und Personal im Rahmen des Dialogprojekts „Handel 2030“ mit 2 Millionen Euro. „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen, die digitale Transformation der Branche voranbringen und ihre Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Es ist mein Ziel, dass gerade die kleinen und mittleren stationären Einzelhandelsbetriebe, die besonders stark unter den gravierenden Auswirkungen des zweiten Lockdowns gelitten haben, sich strategisch neu und wettbewerbsfähig positionieren und die klassische Geschäftstätigkeit mit dem Onlinehandel zukunftsgerecht kombinieren“, ergänzte die Ministerin. Ein entsprechender Förderaufruf wurde auf der Website des Wirtschaftsministeriums veröffentlicht. Zu den Herausforderungen des Einzelhandels gehörten ein verändertes Kundenverhalten, die digitale Transformation mit verstärktem Online-Handel sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch Konzentrationsprozesse und große Handelsplattformen. „Ohne Gegenmaßnahmen ist in den kommenden Monaten und Jahren mit vermehrten Insolvenzen im stationären Einzelhandel zu rechnen, wodurch tausende Arbeitsplätze in einer der beschäftigungsintensivsten Branchen in Baden-Württemberg gefährdet würden. Deshalb ist aktuell dringender Handlungsbedarf geboten“, so Hoffmeister-Kraut.

Im Rahmen des Förderaufrufs „Intensivberatung Zukunft Handel 2030 – Digitalisierung, Strategie, Personal“ wird die Bereitstellung und Abwicklung von Intensivberatungen für Einzelhandelsunternehmen durch einen Projektträger gefördert. Das Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, tragfähige, betriebsindividuelle und maßgeschneiderte Lösungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen herauszuarbeiten.

Antragsberechtigt als Projektträger für die Durchführung und Abwicklung der Intensivberatungen sind Beratungsorganisationen und -unternehmen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

Förderanträge können bis zum 19. Mai 2021 beim Wirtschaftsministerium eingereicht werden.

Weitere Informationen


Dialogprojekt „Handel 2030“

„Handel 2030“ wurde gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag, dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ins Leben gerufen und durchgeführt. Ziel des Dialogprojekts ist es, die zentralen Zukunftsfragen der Branche zu erörtern und durch gezielte Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf Landesebene zu erhalten und zu stärken. In der ersten Phase wurden im Rahmen von sechs regionalen Workshops mit Experten der beteiligten Partner Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dabei lag der Fokus auf den Themen Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen und Bau- und Raumordnungsrecht. Mit dem Ende Januar 2021 gestarteten Förderaufruf „Innenstadtberater“ hatte das Wirtschaftsministerium bereits eine erste Maßnahme auf den Weg gebracht, um den Einzelhandel sowie die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken und zu sichern.


Quelle: Wirtschafsministerium

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Presse Unterstützung Handel & Logistik Geschäftsmodelle Umsetzung
news-643 Mon, 22 Mar 2021 13:53:31 +0100 Online-Veranstaltung „Israel Innovation Hub Heilbronn“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/online-veranstaltung-israel-innovation-hub-heilbronn Am 24. und 25. März 2021 haben baden-württembergische Unternehmen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit israelischen Start-ups auszutauschen und zu vernetzen. Das Event „Israel Innovation Hub Heilbronn – Start-ups meet Grown-ups“ wird vom zfhn Zukunftsfonds Heilbronn, der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung, den Campus Founders und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg veranstaltet. „Von der Vitalität der israelischen Gründer-Szene können unsere Unternehmen enorm profitieren. Wir sehen großes Entwicklungspotenzial, wenn es uns gelingt, die Innovationskraft unserer beiden Länder zu bündeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. März) im Vorfeld der Veranstaltung. Israel und Baden-Württemberg sind eng verflochtene wirtschaftliche Partner mit einem Handelsvolumen von über einer Milliarde Euro im Jahr 2019. Israel gilt als führendes High-Tech-Zentrum der Welt und technologischer Trendsetter. Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut zeigte sich überzeugt: „Um globale Herausforderungen zu lösen, brauchen wir Innovation und Kooperation. Durch diese Veranstaltung wollen wir israelischen Gründergeist und baden-württembergisches Know-how zusammenbringen und Kooperationen anbahnen.“

Auch die mittelständisch geprägte Region Heilbronn-Franken ist ein innovativer Wirtschaftsstandort, der hiesigen und internationalen Start-ups ideale Voraussetzungen bietet. "Wir haben eine Vielzahl der wohl innovativsten Mittelständler der Welt im unmittelbaren Umkreis, werden nicht zu Unrecht als Region der Weltmarktführer bezeichnet. Durch die noch engere Vernetzung mit der hochinnovativen israelischen Startup-Szene können unschlagbare Synergien entstehen. Mit dem israelischen KI-Startup Inspekto haben wir ein technologisch sehr starkes Unternehmen im Portfolio, das heute schon eng mit Mittelständlern der Region zusammenarbeitet", ergänzte Thomas R. Villinger, Geschäftsführer des zfhn.

Israelische Start-ups und Unternehmen aus Baden-Württemberg sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine eigens eingerichtete Online-Plattform bietet hierfür ein interaktives Forum für Ideen, Geschäftsmodelle und Erfahrungen, insbesondere in den Bereichen Internet of Things, Cybersecurity, Smart Manufacturing, Logistik 4.0 und Künstliche Intelligenz. Die Resonanz ist hoch, es haben sich bereits über 40 Vertreterinnen und Vertreter von Start-ups aus diesen Bereichen angemeldet.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf dieser Plattform: https://israelinnovationhub.converve.io


Wirtschaftsrepräsentanz des Landes Baden-Württemberg in Israel

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat im Oktober 2020 an der Auslandshandelskammer in Tel Aviv eine Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs etabliert. Sie hat die Aufgabe, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen aus erster Hand Hilfestellung zu leisten, um in Israel Fuß zu fassen. Fokusthemen sind die Schlüsseltechnologien Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0. Baden-württembergischen Unternehmen soll so auch die Möglichkeit gegeben werden, unmittelbar in das innovative Ökosystem Israels einzutauchen.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-637 Tue, 09 Mar 2021 07:41:27 +0100 Innovative Ausbildungsprojekte der Industrie 4.0 ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovative-ausbildungsprojekte-der-industrie-40-ausgezeichnet Staatssekretärin Katrin Schütz hat in einer virtuellen Preisverleihung insgesamt sieben Ausbildungsprojekte des neuen Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs werden herausragende Industrie 4.0-Umsetzungsbeispiele in der Ausbildung gesucht. „Damit die digitale Transformation unserer Unternehmen gelingt, ist es von großer Bedeutung, dass die technologische Entwicklung im Gleichklang mit der personellen Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt. Bereits in der Ausbildung sollten Nachwuchskräfte daher an die Industrie 4.0 herangeführt werden“, sagte die Staatssekretärin.

Der Wettbewerb soll die innovativen Ausbildungsprojekte sichtbarer machen. Damit sollen andere Unternehmen zu entsprechenden Projekten motiviert und eine breite Vernetzung zwischen den Unternehmen gefördert werden. „Die heutigen Auszubildenden gehören zu den ‘Digital Natives‘, die von klein auf mit digitalen Technologien aufgewachsen sind. Unsere Unternehmen können von den Fähigkeiten und dem selbstverständlichen Umgang ihrer Nachwuchskräfte mit digitalen Technologien auch im Unternehmenskontext maßgeblich profitieren. Durch eine frühe Integration von Industrie 4.0-Inhalten in die Ausbildung können sich die Nachwuchskräfte einfacher im Unternehmen integrieren und sind flexibler einsetzbar“, so Schütz weiter.

Die durch die Ausbildung geformte Offenheit gegenüber neuen Systemen und Anlagen erleichtert es, die Potenziale besser zu nutzen. Gleichzeitig stützt die Auseinandersetzung mit Innovationsthemen die Weiterentwicklung von Produktion und Prozessen im Betrieb. In der ersten Runde des fortlaufenden Wettbewerbs wurden von den insgesamt 20 eingereichten Bewerbungen sieben von der Fachjury für die Auszeichnung ausgewählt.

Ausgezeichnete Projekte

  • Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen   
    CNC-Werkzeugmaschine als Lehr- und Lernfabrik
     
  • Kleemann GmbH, Göppingen  
    Digital Youngsters - Digitalisierung in der Lehrwerkstatt
     
  • Optima packaging group GmbH, Schwäbisch Hall
    Miniatur-, Abfüll- und Verpackungsmaschine für Rekrutierungsmessen
     
  • Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen am Neckar       
    Digitaler Zwilling im CNC-Bereich
     
  • SICK AG, Waldkirch       
    Industrie 4.0-Demoanlage „Smart Button Factory“
     
  • TRUMPF GmbH & Co. KG, Ditzingen 
    Bildungsmaschine als Enabler für Smart Factory Anwendungen
     
  • Überbetriebliche Gemeinschaftsbewerbung
    • Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim
    • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Mulfingen
    • Wittenstein SE, Igersheim   
      360°Navigations-App - ein unternehmensübergreifendes Projekt der Digital Scouts

Die Videos der Prämierung mit Staatssekretärin Schütz finden Sie auf dem Youtube-Kanal der Allianz Industrie 4.0.

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partnern zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Nachdem das Land über die Allianz Industrie 4.0 bereits den sehr erfolgreichen Wettbewerb „100-Orte für Industrie 4.0“ etabliert hat, wurde nun der neue Wettbewerb „Industrie 4.0-Talente“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ werden Industriebetriebe in Baden-Württemberg ausgezeichnet, die Projekte der Industrie 4.0 in der Ausbildung erfolgreich umsetzen. Diese herausragenden Projekte und Initiativen sind als Best-Practice-Beispiele eine wichtige Anregung für andere Unternehmen. Sie zeigen, wie Industriebetriebe die digitalen Kompetenzen von Nachwuchskräften entwickeln und so die Basis für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens schaffen können. Die neue Bewerbungsphase für die zweite Wettbewerbsrunde endet am 31. Mai 2021.

Weitere Informationen zur Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg unter: https://www.i40-bw.de/

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends
news-632 Fri, 05 Mar 2021 14:08:19 +0100 Wirtschaftsministerium startet nächste Runde des „Innovationswettbewerbs KI“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-naechste-runde-des-innovationswettbewerbs-ki Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert Projekte zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen der nächsten Runde des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ mit rund acht Millionen Euro. „Gerade unsere zahlreichen kleinen Unternehmen in Baden-Württemberg sind ein wichtiger Treiber für Innovationen. Mit dem KI-Innovationswettbewerb wollen wir diese Unternehmen dabei unterstützen, KI-basierte Produkte und Dienstleistungen noch schneller zur Marktreife zu bringen. Damit stärken wir nachhaltig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die Attraktivität des gesamten Standorts Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (5. März) anlässlich des Beginns der Ausschreibung. Die Ministerin hob besonders die branchenoffene Förderung von Vorhaben mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen des Wettbewerbs hervor. „KI-Lösungen können in allen Bereichen der Wirtschaft zu Effizienzsteigerungen und einem Mehrwert führen. Das große Interesse und die vielseitigen Bewerbungen für die vorherigen Aufrufe sind ein beeindruckender Beleg hierfür“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der KI-Innovationswettbewerb findet aufgrund der großen Nachfrage bereits zum dritten Mal statt. Die letzte Ausschreibungsrunde wurde im Juli 2020 gestartet. Im Vergleich zum letzten Aufruf liegt der Fokus nun speziell auf Klein- und Kleinstunternehmen und der Förderung von experimenteller Entwicklung. Dabei werden auch die pandemiebedingten Erleichterungen im Beihilferecht genutzt, die gerade den Start-ups zugutekommen. Um die Kommerzialisierung von KI-Anwendungen anzutreiben, sollen die Projekte jeweils bis Ende 2022 beendet werden.

Antragsteller können Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten und mit einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von maximal zehn Millionen Euro sein. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch eine innovative (Weiter-) Entwicklung von KI die Marktreife von neuen bzw. erheblich verbesserten Produkten und Dienstleistungen beschleunigen. Antragsberichtigt sind Unternehmen und Konsortialprojekte von mehreren Unternehmen. Konsortialprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind nicht förderfähig.

Zur Anpassung an die Zielgruppe sind nun auch kleinere Vorhaben ab 40.000 Euro Projektvolumen förderbar. Die mögliche Fördersumme bewegt sich zwischen 18.000 Euro und 450.000 Euro. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Konsortialprojekte, bei denen z. B. auch Datenkooperationen von KI-Unternehmen mit kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden können. Die Antragsfrist für den Förderaufruf endet am 10. Mai 2021.

Weitere Informationen

Die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Unterseite.

Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt durch den Projektträger VDI/VDE-IT GmbH. Die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen erfolgt über das Portal www.vdivde-it.de.

Der Wettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Der KI-Innovationswettbewerb BW ist Bestandteil dieses Aktionsprogramms. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, die Einrichtung des Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.

Weitere Informationen zum „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ finden Sie auf der Unterseite.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Geschäftsmodelle 100% Blockchain 100% Künstliche Intelligenz 100% Technologietrends 100%
news-631 Thu, 04 Mar 2021 08:15:00 +0100 Neuer Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neuer-sprecher-der-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg Michael Unger folgt auf Dr. Manfred Wittenstein als Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 3. März im Rahmen der Lenkungskreissitzung der Allianz Industrie 4.0 bekannt und bedankte sich bei Dr. Wittenstein für sein Engagement und seine tatkräftige Unterstützung in den letzten Jahren. „Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ist ein echtes Erfolgsmodell – sie trägt maßgeblich dazu bei, unsere Industrie fit für die Digitalisierung zu machen und Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Herr Dr. Wittenstein hat mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Initiative das Thema Industrie 4.0 in den vergangenen Jahren erfolgreich in die Breite unseres Landes getragen hat“, sagte die Ministerin. „Michael Unger wird diese Arbeit nun mit all seiner Erfahrung als Geschäftsführer eines erfolgreichen Familienunternehmens fortführen und als neuer Sprecher die strategische Ausrichtung der Allianz Industrie 4.0 in Zukunft maßgeblich mitprägen. Von seiner Expertise und seinem Knowhow kann das Netzwerk nur profitieren. Ich freue mich darauf, die Zukunft der Allianz Industrie 4.0 gemeinsam zu gestalten“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Seit dem Start im Jahr 2015 war Dr. Manfred Wittenstein Sprecher der Initiative und hat in dieser Rolle wesentlich dazu beigetragen, dass die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Seitdem wurden eine Vielzahl an Sensibilisierungsmaßnahmen und Unterstützungsangeboten durch das Netzwerk umgesetzt.

Dr. Wittenstein tritt aus eigenem Wunsch von der Rolle des Sprechers der Allianz Industrie 4.0 zurück, wird jedoch weiterhin als Mitglied im Lenkungskreis der Allianz vertreten sein. Dr. Manfred Wittenstein sagte: „Gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern der Allianz Industrie 4.0 haben wir in den vergangenen Jahren das Thema Industrie 4.0 in die Breite des Landes getragen und etabliert. Es gilt nun, diese Entwicklung zu verstetigen. Das Ziel einer vernetzten Industrie 4.0 ist noch nicht erreicht.“

Sein Nachfolger Michael Unger war Geschäftsführer beim Sensor- und Automatisierungsspezialisten Balluff und wechselte im Februar 2020 in den Beirat des Unternehmens. Er war zudem über viele Jahre Vorstandsmitglied des VDMA Baden-Württemberg. Michael Unger sagte: „Die Transformation zur Industrie 4.0 ist in vollem Gange. Ich freue mich darauf, diesen Prozess mit dem Netzwerk der Allianz Industrie 4.0 weiter voranzutreiben. Neben der Vernetzung in den Unternehmen und Fabriken steht insbesondere die Kooperation über Unternehmensgrenzen hinweg im Fokus unserer Arbeit.“

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partner zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Standards Orientierung
news-627 Thu, 25 Feb 2021 17:35:39 +0100 23 Millionen Euro für Robotik- und KI-Zentrum in Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/23-millionen-euro-fuer-robotik-und-ki-zentrum-in-stuttgart Mit rund 14 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise: Invest BW“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Ausbau des „KI-Fortschrittszentrums Lernende Systeme im Cyber Valley“ um weitere Angebote sowie einen neuen Forschungsschwerpunkt „Kognitive Robotik“. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt bis 2024 weitere 9 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung. „Die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Robotik eröffnet für die baden-württembergische Wirtschaft große Chancen. Mit dem Ausbau des Fortschrittszentrums tragen wir maßgeblich dazu bei, die Entwicklung und erfolgreiche Kommerzialisierung dieser Schlüsseltechnologien im Land nachhaltig zu stärken. Unser Ziel ist es, neuestes Knowhow aus der Forschung noch besser und schneller in innovative Produkte und Geschäftsmodelle umzusetzen. Damit wollen wir auch dazu beitragen, dass unsere Wirtschaft die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie möglichst rasch überwindet und gestärkt aus der Krise hervorgeht“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (25. Februar) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist bereits heute ein Hidden Champion in der Robotertechnik. Der Anteil des Landes an den Robotik-Herstellern in Deutschland beträgt 26 Prozent. Zunehmend neue Einsatzmöglichkeiten für Roboter liegen beispielsweise in der Produktion und Logistik, im Handel, im Gesundheitswesen oder in der Landwirtschaft. „In diesem stark wachsenden Markt an der Schnittstelle von digitaler und physischer Welt kann Baden-Württemberg eine führende Rolle als Entwicklungs- und Wertschöpfungsstandort einnehmen. Dieses Potenzial wollen wir nutzen, indem wir die Verzahnung von KI- und Robotik-Forschung sowie von Wissenschaft und Wirtschaft gezielt vorantreiben“, so die Ministerin weiter.

Seit Oktober 2019 unterstützt das „Fortschrittszentrum Lernende Systeme im Cyber Valley“ Unternehmen dabei, die Potentiale der Künstlichen Intelligenz (KI) wirtschaftlich zu nutzen. Dieses Zentrum für wirtschaftsnahe KI-Forschung und Technologietransfer wird mit der aktuellen Förderung stark ausgebaut. Mit den zusätzlichen Mitteln werden einerseits die Unterstützungsangebote für Firmen deutlich ausgeweitet und das Zentrum andererseits um einen neuen Forschungsschwerpunkt, die „Kognitive Robotik“, erweitert. Hierbei geht es um die Entwicklung von Robotern, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz beispielsweise in der Lage sind, Aufgaben in unbekannter Umgebung selbständig durchzuführen oder von anderen Robotern zu lernen.

Die Nachfrage nach den verschiedenen Unterstützungsangeboten des Fortschrittszentrums ist bisher deutlich größer als das verfügbare Angebot. „Deshalb zünden wir beim Technologietransfer jetzt den Nachbrenner und stocken die Kapazitäten für die Unterstützung der Unternehmen deutlich auf. Außerdem werden wir auch ganz neue Transferformate ausprobieren. Damit wollen wir erreichen, dass möglichst viele Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen von den Unterstützungsangeboten profitieren“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Das KI-Fortschrittszentrum wurde gegründet, um bei der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz die Brücke von der Grundlagenforschung in die kommerzielle Anwendung zu schlagen. Es wird von den Stuttgarter Fraunhofer-Instituten IAO und IPA betrieben und ist Teil des Cyber Valley, einer der größten Forschungskooperationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz in Europa.

Die Unterstützungsangebote des KI-Fortschrittszentrums richten sich insbesondere an den Mittelstand und an Startups. Die Fraunhofer-Forscher haben zusammen mit Unternehmen in den vergangenen Monaten unter anderem 44 Machbarkeitsstudien für konkrete KI-Innovationen in der Produktion und im Dienstleistungssektor durchgeführt. Diese Studien sollen den Weg für die Entwicklung neuartiger KI-Produkte und -Dienstleistungen ebnen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Internetseite www.ki-fortschrittszentrum.de noch bis 18. März mit ihren Anwendungsfällen um eine Machbarkeitsstudie bewerben. Im Sommer 2021 wird eine weitere Bewerbungsrunde durchgeführt.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-622 Fri, 12 Feb 2021 13:03:25 +0100 Wettbewerb "KI-Champions BW" startet in die zweite Runde /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wettbewerb-ki-champions-bw-startet-in-die-zweite-runde „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Für viele unserer innovativen Unternehmen in Baden-Württemberg ist der Einsatz von erfolgreichen KI-Lösungen bereits Alltag. Mit den ‘KI-Champions‘ stellen wir Best-Practice Beispiele vor und spornen damit weitere Unternehmen an, selbst KI-Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Damit wollen wir national und international die Sichtbarkeit von ‘KI made in BW‘ erhöhen und einen wirksamen Beitrag zum Ausbau des KI-Standorts Baden-Württemberg leisten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (12. Februar) zum Start des Wettbewerbs. Nachdem der Wettbewerb „KI-Champions BW“ 2020 als Maßnahme des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ erstmals erfolgreich durchgeführt wurde, startet nun die zweite Runde. Bis zum 14. April 2021 können sich sowohl Unternehmen aller Branchen mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen als auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und nah an der Einführung in den Markt sind, über das Online-Formular bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2021 erfolgt öffentlichkeitswirksam im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung. Außerdem werden die Best-Practice Beispiele hier auf dem Portal veröffentlicht.

Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, Unterlagen zur Einreichung der Bewerbungen und die Aufzeichnungen der letztjährigen Preisverleihung

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten von KI vertraut zu machen. Auch die Entstehung ganz neuer KI-Unternehmen soll gefördert werden.
Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Geschäftsmodelle 100% Künstliche Intelligenz 100% Umsetzung 100%
news-617 Tue, 02 Feb 2021 08:11:26 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes aus /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-des-landes-aus „In diesen herausfordernden Zeiten ist es für unsere Unternehmen wichtiger denn je, innovative Ideen voranzutreiben, umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Gerade unsere zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land haben großes Innovationspotential und tragen mit ihrer Kreativität und ihrem Mut zu Veränderungen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg bei. Diesen hervorragenden Beispielen für Innovationen wollen wir auch in diesem Jahr wieder eine Bühne geben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. Februar) anlässlich des Starts der diesjährigen Ausschreibung. Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg (Dr.-Rudolf-Eberle-Preis) werden unkonventionelle, technologieoffene Ideen und deren Umsetzung für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen geehrt. Baden-Württemberg steht bei den Investitionen für Forschung und Entwicklung (FuE) mit 27,9 Millarden Euro deutschlandweit an der Spitze. Knapp 84 Prozent davon wird allein durch die Wirtschaft des Landes erbracht. Die Unternehmen des Landes stemmen gut ein Drittel der bundesweiten FuE-Ausgaben der Wirtschaft.

Der Innovationspreis des Landes wird in diesem Jahr bereits zum 37. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926 -1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet.

Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2021 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

  • Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,
  • mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und
  • mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden am 16. November 2021 feierlich im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen mit den Kriterien sowie den Link zur Online-Bewerbung gibt es im Internet hier oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Einen Rückblick auf die Online-Preisverleihung 2020 und die Preisträgerinnen und -träger der Vorjahre sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.innovationspreis-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-616 Mon, 01 Feb 2021 10:42:59 +0100 Wirtschaftsministerium fördert regionale Innenstadtberater /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-regionale-innenstadtberater Das Wirtschaftsministerium fördert im Rahmen des Dialogprojekts „Handel 2030“ regionale Innenstadtberater in allen zwölf Regionen Baden-Württembergs. „Der stationäre Einzelhandel steht durch den Onlinehandel und die Corona-Pandemie stark unter Druck. Es ist mir ein großes Anliegen, dass gerade die kleinen und mittleren stationären Einzelhändler in den Innenstädten auch im nächsten Jahr noch auf dem Markt sind und unsere Innenstädte weiter lebenswert und attraktiv bleiben. Denn vitale Innenstädte und ein attraktiver stationärer Einzelhandel bedingen sich gegenseitig“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. Der strukturelle Wandel im Einzelhandel und der wachsende Onlinehandel habe schon seit langem vielerorts zu Frequenzverlusten, Umsatzrückgängen und Leerständen geführt, so die Ministerin. "Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklungen wie unter einem Brennglas beschleunigt. Ohne Gegenmaßnahmen müssen wir mit vermehrten Insolvenzen in den kommenden Monaten und Jahren rechnen. Deshalb müssen wir den Einzelhandel dabei unterstützen, innovative Konzepte und vernetzte Ansätze zu entwickeln und umzusetzen. Die Innenstadtberater sind dabei ein wichtiger erster Schritt."

Die Innenstadtberater sollen in Kommunen mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern in Abstimmung mit oder auf Wunsch der vor Ort Verantwortlichen tätig werden. Sie sollen bei regionalen Trägern, wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern, Handelsverbänden, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Regionalverbänden oder Beratungsunternehmen mit ausgewiesener Einzelhandelsexpertise beschäftigt und jeweils für eine Region des Landes zuständig sein. Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort auf Basis von Standortanalysen - sogenannten "Innenstadt-Checks" - Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und bei Bedarf auch bei der Umsetzung zu unterstützen.

Förderanträge können bis zum 31. März 2021 beim Wirtschaftsministerium eingereicht werden.
Weitere Informationen

Dialogprojekt "Handel 2030"

"Handel 2030" wurde gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag, dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ins Leben gerufen und durchgeführt. Ziel des Dialogprojekts ist es, die zentralen Zukunftsfragen der Branche zu erörtern und durch gezielte Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf Landesebene zu erhalten und zu stärken. In der ersten Phase wurden im Rahmen von sechs regionalen Workshops mit Experten der beteiligten Partner Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dabei lag der Fokus auf den Themen Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen und Bau- und Raumordnungsrecht. Als erste Maßnahme setzt das Wirtschaftsministerium die Innenstadtberater ein.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-606 Fri, 15 Jan 2021 15:37:03 +0100 Digitalisierungsprämie Plus: Antragsneustart mit geänderten Förderkonditionen am 1. Februar /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digitalisierungspraemie-plus-antragsneustart-mit-geaenderten-foerderkonditionen-am-1-februar Ab dem 1. Februar 2021 können mit neuen Förderbedingungen wieder Anträge für die Digitalisierungsprämie Plus gestellt werden. Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit. „Die Digitalisierungsprämie ist ein absolutes Erfolgsmodell. Ich freue mich, dass nach einer mehrwöchigen Pause die Antragstellung ab dem 1. Februar wieder möglich sein wird. Mit dem Neustart mit angepassten Konditionen ermöglichen wir noch mehr Unternehmen im Land die Antragstellung und verstärken den konjunkturellen Impuls deutlich. Zu der Antragspause hatten wir uns entschlossen, um aufgrund des kritischen Infektionsgeschehens mit Beginn des Lockdown zur Minimierung von persönlichen Kontakten beizutragen, denn Förderanträge bei der Darlehensvariante müssen persönlich bei der Hausbank eingereicht werden. Angesichts des fortdauernden Lockdowns und immer drängenderen Herausforderungen bei der Digitalisierung, vor denen die Unternehmen stehen, werden wir die Antragstellung nun wieder ermöglichen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„Die Digitalisierungsprämie Plus wird von den Unternehmen aus allen Branchen sehr gut nachgefragt. Das gilt besonders auch für Handwerk und Handel. Dies zeigt, dass unser Mittelstand bereit und willens ist, bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsmaßnahmen massiv Tempo aufzunehmen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und damit auch unsere Wirtschaft insgesamt zu stärken“, so die Ministerin weiter.

„Die letzten Monate haben uns allen nochmals deutlich gezeigt, von welch zentraler Bedeutung die Digitalisierung für die Unternehmen und ihre Beschäftigten ist. Ziel ist es daher, mit der Digitalisierungsprämie Plus die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Unternehmen im Land nachhaltig zu unterstützen“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Ab dem 1. Februar 2021 ist es Unternehmen wieder möglich, Förderanträge für die Digitalisierungsprämie Plus – sowohl in der Darlehens- als auch in der Zuschussvariante – zu stellen. Die angepassten Förderkonditionen sehen einen Zuschuss von 50 Prozent (maximal aber 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und einen Zuschuss von zwölf Prozent (maximal aber 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro vor. Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben anstelle von 6.000 Vorhaben gefördert werden. Das angestoßene Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen.

Weitere Informationen

Für die Digitalisierungsprämie Plus wurden bisher rund 2.500 Anträge gestellt. Durch die Anpassung der Konditionen soll die Förderung von mindestens weiteren 6.000 Unternehmen ermöglicht werden.

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aller Branchen mit bis zu 500 Beschäftigten gefördert. Ziel ist es, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie möglichst rasch zu überwinden.

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news-605 Fri, 15 Jan 2021 11:47:13 +0100 Startschuss für "Invest BW": Antragstellung ab sofort möglich /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/startschuss-fuer-invest-bw-antragstellung-ab-sofort-moeglich Ab sofort können Anträge für das branchenoffene Programm „Invest BW“ für Unternehmen aller Größen gestellt werden. Das Land stellt dafür insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ bereit. +++ Wichtiger HINWEIS:  Das Wirtschaftsministerium teilt mit, dass für das einzelbetriebliche Förderprogramm Invest BW ab sofort eine Antragspause eingelegt wird (Stand 16.04.2021). +++ 

„Mit dem größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs wollen wir unserer von der Pandemie stark gebeutelten Wirtschaft einen kräftigen Schub geben und Investitionen in Zukunftstechnologien vorantreiben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Förderstarts. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, damit wir die wirtschaftlichen Folgen der Krise möglichst geringhalten und schließlich gestärkt aus der Krise hervorgehen können.“ Gerade in der schwierigen Zeit des anhaltenden Lockdowns sei der mit Hochdruck vorangetriebene Antragsstart ein wichtiges Signal für die Unternehmen im Land.

„Mit ‚Invest BW‘ bieten wir unseren Unternehmen Perspektiven sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wir wollen eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und einen wichtigen Beitrag leisten, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Der globale Innovationswettbewerb gewinne zunehmend an Härte. Wenn Baden-Württemberg seine Position als eine der führenden Innovationsregionen Europas auch in Zukunft erhalten wolle, müsse gezielt in Zukunftstechnologien investiert werden, denn davon hänge die künftige wirtschaftliche Stärke ab. „Wir setzen daher mit aller Kraft auf Innovationen und Investitionen, um den Standort Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken und fit für die Zukunft zu machen“, so die Ministerin weiter.

„Viele Unternehmen mussten ihre Innovationsanstrengungen und Investitionen aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs im vergangenen Jahr vorübergehend stark reduzieren oder gar einstellen. Hier setzen wir mit ‚Invest BW‘ an und unterstützen gezielt unseren Mittelstand. Denn innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse sowie Investitionen für technologische Transformation und Nachhaltigkeit sind der beste Weg, um wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie zu kommen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ab sofort können Anträge für die einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderung beim beauftragten Projektträger „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ auf der Internetseite www.invest-bw.de eingereicht werden. Weitere Details und detaillierte Anforderungen zur Auswahl und Bewertung der Anträge sind in den Verwaltungsvorschriften des Wirtschaftsministeriums festgelegt. Eine Antragstellung ist in beiden Förderlinien fortlaufend möglich.

Informationen zu den beiden Förderlinien

Innovationsförderung

Für Innovationsvorhaben beträgt der maximale Förderzuschuss fünf Millionen Euro. Im Rahmen der Innovationsförderung können Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen bzw. nichttechnische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen gefördert werden. Damit soll die Erschließung neuer Marktfelder gelingen und eine Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg erreicht werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Förder-sätze sind abhängig von der Unternehmensgröße. KMU erhalten demnach besonders attraktive Förderkonditionen und können in Verbundvorhaben bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet bekommen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll 24 Monate betragen.

Investitionsförderung

In der Investitionsförderung können Unternehmen Zuschüsse bis maximal eine Million Euro erhalten. Gefördert werden Errichtungsinvestitionen (Ansiedlungen), Erweiterungsinvestitionen und Investitionen in die Transformation oder Diversifizierung einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Antragsberechtigt sind branchenübergreifend Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg. Der Regelfördersatz in der Investitionsförderung beträgt unabhängig von der Unternehmensgröße zehn Prozent. Zusätzlich sind Förderaufschläge in Form eines Nachhaltigkeitsbonus oder für Projekte von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg möglich. Der Höchstfördersatz beträgt 25 Prozent.

Die Investitionsvorhaben müssen dazu geeignet sein,

  • eine Steigerung der Produktivität, der Effizienz oder der Flexibilität des Unternehmens zu ermöglichen und dessen Wettbewerbsfähigkeit zu steigern,
  • zur Einhaltung der Ziele der Nachhaltigkeit (ökonomisch/ökologisch/sozial) beizutragen und einen positiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung zu leisten,
  • zur nachhaltigen und langfristigen Unternehmensentwicklung des Unternehmens beizutragen,
  • die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen aktiv zu fördern.

Weitere Informationen

Die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen des Strukturwandels durch die Digitalisierung, Maßnahmen zum Klimaschutz und die Transformation der Automobilwirtschaft sind ungebrochen. Durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 haben sich die Auswirkungen teilweise dramatisch verschärft.

Um die Unternehmen hier zu unterstützen, werden finanzielle Mittel für Forschungsaktivitäten und Zukunftsinvestitionen in Form direkter Zuschüsse bereitgestellt. „Invest BW“ schafft wirkungsvolle Anreize, um in wichtige Zukunftsfelder zu investieren, neue Wertschöpfung im Land zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Landesregierung hatte mit dem zweiten Nachtrag zum Doppelhaushalt am 23. September 2020 das Maßnahmenpaket „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Bereits am 15. Dezember 2020 hatte die Landesregierung die Eckpunkte für „Invest BW“ beschlossen. Nach der Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags zur Entnahme der ersten Tranche in Höhe von 150 Millionen Euro kann das Förderprogramm jetzt starten.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-604 Mon, 11 Jan 2021 07:58:39 +0100 Wirtschaftsministerium fördert 44 Innovationsprojekte für mehr „KI - made in Baden-Württemberg“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-44-innovationsprojekte-fuer-mehr-ki-made-in-baden-wuerttemberg Mit 11,4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ die Forschung und Entwicklung von Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „Künstliche Intelligenz bietet der Wirtschaft völlig neue Möglichkeiten und kann Produkte und Dienstleistungen maßgeblich verbessern. Mit unserem KI-Innovationswettbewerb unterstützen wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg dabei, diese enormen Chancen zu nutzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. Januar. Die 44 ausgewählten Projekte aus dem baden-württembergischen Mittelstand sollen technologische Hürden bei der Kommerzialisierung von KI überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen "made in Baden-Württemberg" beschleunigen. "Der globale Wettbewerb KI entwickelt sich rasend schnell. Um dabei vorne mitzuspielen, dürfen wir uns nicht darauf beschränken, KI-Lösungen aus den USA oder China erfolgreich anzuwenden. Baden-Württemberg muss selbst ein führender Entwicklungsstandort für KI werden. Deshalb brauchen wir noch mehr Unternehmen und Startups, die erfolgreich eigene KI-Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Mit dem Innovationswettbewerb geben wir ambitionierten jungen und etablierten Firmen aus dem Land zusätzlichen Schub, um ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen", so Hoffmeister-Kraut.

"Künstliche Intelligenz kann die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kernbranchen nachhaltig stärken und gleichzeitig neue Wachstumsfelder erschließen - etwa in der Gesundheitswirtschaft, im IT-Bereich oder bei wissensintensiven Dienstleistungen. Mit dem breit angelegten Innovationswettbewerb legen wir unseren Fokus klar auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups als Motor für Innovationen - auch in enger Zusammenarbeit mit den hervorragenden Forschungseinrichtungen im Land. Deren Knowhow wollen wir noch besser in wirtschaftliche Stärke ummünzen", so Ministerin Hoffmeister-Kraut.


Weitere Informationen

Die Projekte decken ein breites Spektrum an KI-Technologien, Branchen und Anwendungsfeldern ab. So werden unter anderem Innovationsvorhaben in den Bereichen Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Gesundheit, Mobilität, Handel, Logistik, Energie und Bauwirtschaft gefördert. Insgesamt sind 73 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg daran beteiligt. Am Wettbewerb teilnehmen konnten sowohl Einzelunternehmen als auch Projektkonsortien, die aus jeweils mindestens zwei KMU und einer Forschungseinrichtung bestehen.

Die Fördersumme pro Projekt beträgt je nach Umfang des Vorhabens zwischen 110.000 Euro und 420.000 Euro. Zusätzlich zur Landesförderung investieren die KMU weitere 9,1 Millionen Euro. Alle Projekte sollen bis Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Eine Übersicht der geförderten Projekte (PDF)

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Auftragsabwicklung Logistik Unterstützung Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe 100%
news-599 Fri, 08 Jan 2021 07:53:02 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing mit über 19 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-verbundforschungsprojekte-zum-quantencomputing-mit-ueber-19-millionen-euro Mit über 19 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für eine Dauer von zwei Jahren sechs Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing. Die Projektideen wurden in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen eines Förderaufrufs des "Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg" eingereicht. "Quantentechnologien bieten enorme Chancen für unsere Wirtschaft. Die Vorhaben sind ein wichtiger Baustein, um das bestehende Ökosystem zu dieser Zukunftstechnologie aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg weiter zu stärken. Damit erhöhen wir auch die internationale Sichtbarkeit des Landes als führende Region für quantentechnologische Innovationen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. Januar 2021. "Mit den ausgewählten Verbundprojekten binden wir zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aktiv in die Arbeit des Kompetenzzentrums ein und erforschen die Innovationspotenziale des Quantencomputings für vielfältige wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen", so die Ministerin weiter. In den Vorhaben arbeiten Forscherinnen und Forscher aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 16 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie rund 40 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen. So sollen unter Nutzung von Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums Forschung und Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen vorangetrieben werden.

Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Vorhaben handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten mit dem Ziel, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei steht besonders die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Fokus. Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen wird der neue IBM Quantencomputer in Ehningen sein, der exklusiv dem bundesweiten Fraunhofer Kompetenznetzwerk für eine Nutzung zur Verfügung steht. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart mit der administrativen Koordination des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg betraut.

In den sechs Verbundforschungsprojekten werden sowohl neuartige Lösungsansätze für Hard- und Software für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht. Die Forschungsschwerpunkte reichen von neuen Simulationsansätzen für Materialien in künftigen Energiespeichern über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen sowie die Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion bis hin zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.

Die geförderten Projekte (PDF)


Hintergrundinformationen

Rechenverfahren auf der Basis von Quanteneffekten, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten künftig gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer mehr an Bedeutung.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene "Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg" ist das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für den Aufbau und für Verbundprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg im Zeitraum 2020 bis 2024 insgesamt bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg übernimmt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit Sitz in Stuttgart. Ein vom Land gefördertes Startprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft schafft an den Institutsstandorten in Freiburg und Stuttgart die notwendigen Voraussetzungen für die organisatorischen und technischen Voraussetzungen, um wissenschaftliche Projekte und Auftragsforschung unter Nutzung von Quantencomputern zu ermöglichen.

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM ermöglicht in Baden-Württemberg die europaweit erste Installation eines "IBM Q System" neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers. Standort wird am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen sein. Ab Anfang 2021 steht der neue Quantencomputer exklusiv für für die Fraunhofer-Gesellschaft und ihre Partner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg unter: https://www.iaf.fraunhofer.de/de/netzwerker/KQC.html

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Unterstützung IT-Wirtschaft Quantencomputing Orientierung
news-600 Thu, 07 Jan 2021 08:14:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Ausbau des "Kompetenzzentrums Smart Services" mit 1,6 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-ausbau-des-kompetenzzentrums-smart-services-mit-16-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert den Ausbau und die Weiterentwicklung des "Kompetenzzentrums Smart Services" mit 1,6 Millionen Euro. Das Kompetenzzentrum agiert unter anderem als Anlaufstelle für Fragen rund um die Digitalisierung in der Dienstleistungswirtschaft und stellt baden-württembergischen Betrieben aktuelle Ergebnisse der Dienstleistungsforschung auf direktem Wege zur Verfügung. "Wir haben unseren Unternehmen seit März mit finanziellen Soforthilfen, Überbrückungshilfen sowie günstigen Kreditabsicherungen und Kapitalhilfen unter die Arme gegriffen. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher: Das allein wird nicht ausreichen, um die Krise zu bewältigen", erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. "

Wir geben den hart getroffenen Dienstleistungsunternehmen die Perspektive, den Digitalisierungsschub aus der Corona-Krise mitzunehmen, zu verstärken und ihre Innovationsleistung deutlich zu steigern", sagte die Wirtschaftsministerin. Um Kunden auch in Krisenzeiten gut erreichen und effektiv unterstützen zu können, sei eine zügige Digitalisierung der bestehenden Dienstleistungen erforderlich. Dies gelte sowohl bei industrie- und unternehmensnahen Services als auch bei konsum- und personennahen Dienstleistungen wie etwa im Handwerk, Handel, der Tourismus-, Veranstaltungs- und Freizeitbranche oder der Gesundheitswirtschaft, so Ministerin Hoffmeister-Kraut. "Gleichzeitig müssen wir den Unternehmen dabei helfen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue datenbasierte Leistungsangebote, sogenannte 'Smart Services', am Markt zu etablieren."

Das Wirtschaftsministerium werde daher seine Maßnahmen zur Unterstützung der Dienstleistungswirtschaft über das "Kompetenzzentrum Smart Services" - als wesentlicher Eckpfeiler der "Dienstleistungsstrategie Baden-Württemberg" - deutlich verstärken. "Wir werden das 'Kompetenzzentrum Smart Services' zur Drehscheibe für Dienstleistungsinnovation, Wissenstransfer und Digitalisierung in der Dienstleistungswirtschaft ausbauen", so die Wirtschaftsministerin.

Mit verschiedenen Modulen wie "Service Engineering für den Mittelstand" oder "Steigerung der Produktivität mit Dienstleistungen" habe man durch Förderinitiativen des Landes bereits mehr als 260 Multiplikatoren bei den Kammern, Verbänden und der Beratungsbranche zu Dienstleistungsberatern qualifiziert und über 1.400 kleine und mittlere Unternehmen mit dem Wissenstransfer erreicht.

Weitere Informationen zum "Kompetenzzentrum Smart Services"

Das "Kompetenzzentrum Smart Services" verfolgt die Zielsetzung, kleinere und mittlere Dienstleistungsanbieter auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft zu unterstützen. Es fokussiert sich auf folgende Themenfelder:

  • Beratungsgespräche für kleine und mittlere Betriebe: Hierbei werden die Potenziale von Smart Services individuell für die jeweiligen Unternehmen analysiert und die Umsetzung neuer Leistungsangebote Schritt für Schritt geplant. Die Beratungsgespräche sind für kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg kostenfrei.
  • Entwicklung neuer digitaler Transferformate wie Webinare, Film-Clips zu Smart Services, Virtuelle Rundreise "Smart Services made in Baden-Württemberg".
  • Ideenwettbewerb zu Smart Services unter der Zielsetzung, herausragende Ideen für Smart Services und deren erfolgreiche Umsetzung auszuzeichnen.
  • Im Projekt "Smart Services für Macher" wurde ein Smart-Service-Design-Spiel entwickelt und in Macherworkshops mehrfach erfolgreich eingesetzt. Dieses Spiel soll in ein neues digitales Format überführt werden, das keine Präsenz erfordert und über mehrere Termine absolviert werden kann.
  • Das Kompetenzzentrum Smart Services wird zudem das Unterstützungs- und Beratungsangebot für kleine und mittlere Betriebe in den Bereichen "Digitale Geschäftsmodellinnovation" und "Einsatz von KI-Verfahren" weiter ausbauen. Damit soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie Unternehmen durch den Einsatz von KI-Verfahren einen Service-Mehrwert mit Daten erzielen können.
  • Mit Blick auf die aktuelle Krisensituation beschäftigt sich das Kompetenzzentrum Smart Services mit der Resilienz (d.h. der Widerstandsfähigkeit in schwierigen Unternehmenssituationen) kleiner und mittlerer Dienstleistungsbetriebe. Digital unterstützte Dienstleistungen werden dabei als ein (strategisches) Coping-Element dargestellt, um mit ihrer Hilfe in Krisen weiterhin Wertschöpfung zu generieren und damit solche Krisen besser zu bewältigen.

Weitere Informationen


Hintergrund-Informationen zu Smart Services: Überblick und Beispiele

Smart Services sind moderne, digital unterstützte Dienstleistungen. Diese nutzen insbesondere das zunehmende Datenaufkommen sowie digitale Vertriebs- und Lieferkanäle (z.B. Plattformen und Apps), um einen zusätzlichen Mehrwert für Kunden zu schaffen. Heutzutage bilden viele Smart Services eine sinnvolle Ergänzung zu Geräten, Maschinen und Anlagen. Die dort verbaute Sensorik sammelt Daten, welche anschließend aufbereitet und analysiert werden. Durch die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich anschließend die Produktnutzung optimieren, Prozesse verbessern und Kosten sparen.

Smart Services finden sich mittlerweile in vielfältigen Anwendungsbereichen. Insbesondere High-Tech-Branchen, wie sie in Baden-Württemberg zu finden sind, profitieren von Smart Services. Die Anbieter sind durch Smart Services in der Lage, zusätzliche Leistungen für ihre Kunden anzubieten und dadurch die Attraktivität ihrer Kernprodukte zu erhöhen. Da Smart Services in der Regel zu großen Teilen digital unterstützt ablaufen und nicht ortsgebunden sind, eignen sie sich zudem sehr gut für den Export.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-598 Mon, 28 Dec 2020 12:31:53 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Vernetzung mit Frankreich zur Künstlichen Intelligenz und Industrie 4.0 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-vernetzung-mit-frankreich-zur-kuenstlichen-intelligenz-und-industrie-40 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen der „Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich“ mit rund 500.000 Euro die grenzübergreifende Vernetzung und den Austausch von Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) und Industrie 4.0. „KI wird die Industrie der Zukunft maßgeblich prägen. Der enge Austausch und die Vernetzung von Innovationspartnern aus Baden-Württemberg und Frankreich bieten daher enormes Potential für unsere Wirtschaft. Mit der Förderung geben wir nun den Anstoß für eine noch engere Partnerschaft“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. Dezember).

Ziel der Maßnahme sei es, entlang beider Zukunftsthemenfelder Innovationspartnerschaften von baden-württembergischen und französischen Unternehmen zu initiieren und diese bei der Markterschließung zu unterstützen. „Wir wollen den Grundstein für die Entwicklung eines deutsch-französischen KI-Ökosystems legen, und so Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik noch besser miteinander vernetzen. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Baden-Württemberg und in Europa“, so die Ministerin weiter.

Mit der deutsch-französischen Konferenz zur angewandten Künstlichen Intelligenz AIxIA, die am 3. Dezember 2020 bereits zum zweiten Mal stattfand, wurde bereits eine Plattform für neue Innovationspartnerschaften geschaffen. „Nun gilt es, die so etablierten Kooperationen langfristig auf eine neue Stufe zu heben“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Mit der Förderung werden das Digitale Innovationszentrum DIZ mit dem Digital Hub Karlsruhe für Angewandte Künstliche Intelligenz, die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa Zentrum und Baden-Württemberg International umfangreiche Vernetzungs- und Matchmaking-Aktivitäten für und mit Innovationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Baden-Württemberg und Frankreich starten. Im Fokus steht dabei die grenzüberschreitende Vernetzung von Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die Erhöhung der Sichtbarkeit und Vermarktung von Wissens- und Technologiepotenzialen sowie die Unterstützung der Wirtschaft bei der Markterschließung auf beiden Seiten des Rheins in den Themenfeldern KI und Industrie 4.0.

Weitere Informationen

Digitales Innovationszentrum DIZ

Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Steinbeis-Europa Zentrum SEZ

Baden-Württemberg International bw-i

Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich der Landesregierung

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-591 Fri, 18 Dec 2020 07:48:06 +0100 Präsentation des KI-Ökosystems "AI Breakthrough Hub" /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/praesentation-des-ki-oekosystems-ai-breakthrough-hub Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben an einer virtuellen Präsentation des KI-Projekts „AI Breakthrough Hub“ im Cyber Valley teilgenommen. Das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt soll rund um das Tübinger AI Center verwirklicht werden. „Künstliche Intelligenz im Dienst des Menschen und nicht im Dienst des Staates oder von Monopol-Konzernen – das ist unser Ansatz im Cyber Valley. Heute ist das Cyber Valley eine der größten Forschungskooperationen in Europa und ein internationaler Leuchtturm in der KI-Forschung. Und das Dank eines gemeinsamen Kraftakts von Bund, Land, Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Stiftern“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann während einer virtuellen Präsentation des KI-Projekts „AI Breakthrough Hub“ im Cyber Valley.

Kraftakt von Bund, Land, Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Stiftern

140 Millionen Euro habe das Land bereits in den erfolgreichen Weg des Cyber Valley investiert. „Zuletzt an diesem Dienstag einen zweistelligen Millionenbetrag, um die gemeinsame Förderung des KI-Kompetenzzentrums durch Bund und Land abzusichern. Gemeinsam mit dem Bund und dem Cyber Valley haben wir nun mit dem ,AI Breakthrough Hub‘ ein hervorragendes Konzept zur Förderung der KI hierzulande erstellt. Außerdem freue ich mich, dass auch die Hector Stiftung die Berufung von KI-Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Cyber Valley mit einem Betrag von bis zu 100 Millionen Euro fördern wird“, so Kretschmann weiter.

Neues KI-Ökosystem von internationaler Strahlkraft

Das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt „AI Breakthrough Hub“ soll rund um das Tübinger AI Center, dem KI-Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen, verwirklicht werden. In ihrer Sitzung am 13. November 2020 beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) die dauerhafte institutionelle Förderung von fünf Nationalen Kompetenzzentren für Künstliche Intelligenz (KI), darunter das Tübinger AI Center. Darauf aufbauend soll das neue KI-Ökosystem von internationaler Strahlkraft aus einer Reihe von weiteren Maßnahmen zur Stärkung von Stärken bestehen, die die Anziehungskraft für internationale Talente und die wirtschaftliche Durchschlagskraft deutlich erhöhen werden. Hierzu gehören ein Fellowship-Programm, der Ausbau der Rechnerleistung, eine Coding School zur Programmierausbildung, ein Start-Up Venture Lab und der Ausbau der Schnittstelle von KI und Medizin.

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Kretschmann nahmen an der virtuellen Präsentation unter anderem auch die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Digitales und Wettbewerb Margrethe Vestager, die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Florian Stegmann und der Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf teil. Bereits im September nahm Bundeskanzlerin Merkel an einer virtuellen Führung durch das Cyber Valley zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann teil und gab damit den Startschuss für die nun beschlossene, noch engere Zusammenarbeit

Zusätzliche zwei Milliarden Euro für Künstliche Intelligenz

„Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter intensiv unterstützen“, so Bundeskanzlerin Merkel. „Kürzlich haben wir die Fortschreibung der KI-Strategie beschlossen und im Rahmen des Zukunftspakets haben wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI zugesagt. Beides zusammen soll als Katalysator wirken: für modernste Recheninfrastrukturen, attraktive Bedingungen für Spitzentalente und zukunftsgerichtete KI-Ökosysteme.“

Eckpfeiler, um Künstliche Intelligenz in Europa voranzubringen

„Die Verknüpfung der industriellen Basis mit der Spitzenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz ist der beste Weg nach vorn. Wir müssen auch die Zusammenarbeit verstärken, was dieses neue AI Breakthrough Hub im Kern ausmacht“, so die Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission Vestager. „Unser europäischer Ansatz beruht auf unseren Werten – und dieser neue Hub wird ein Eckpfeiler sein, um die künstliche Intelligenz in Europa voranzubringen.“

„Cyber Valley hat es in wenigen Jahren geschafft, international beste KI-Talente anzuziehen und sich hervorragend mit den bedeutendsten Standorten der KI-Forschung in der Welt zu vernetzen“, sagte Ministerin Bauer. „Mit einer großen gemeinsamen Anstrengung können wir jetzt den Durchbruch schaffen und Cyber Valley weltweit in die Spitzenliga bringen und dort halten. Denn wir wollen bei der Entwicklung einer europäischen KI schnell vorankommen.“

Startschuss in neue Ära

„Seit vier Jahren bauen wir hier mit herausragenden Kolleginnen und Kollegen etwas Neues auf. Wir haben Cyber Valley gegründet, ein regionales KI-Ökosystem mit internationaler Anziehungskraft. Dann sind wir Teil der KI-Strategie des Bundes geworden – und in den vergangenen beiden Jahren haben wir uns daran gemacht, auch zu einem Motor der europäischen KI zu werden“, so der Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf. „Der offizielle Launch der ersten 30 ELLIS-Forschungseinrichtungen im September, darunter auch Tübingen, war ein Meilenstein auf dem Weg dorthin, dass Europa mit den KI-Hotspots der Welt konkurrieren kann, insbesondere den USA und China. Mit der Gründung des neuen ,AI Breakthrough Hubs‘ geben der Bund und das Land Baden-Württemberg nun den Startschuss in eine neue Ära. Ich persönlich empfinde es als Privileg, dass wir gemeinsam die Exzellenz in Forschung und Innovation weiterentwickeln dürfen, um so Baden-Württemberg, Deutschland und Europa voranzubringen.“

Quelle: Staatsministerium

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Presse Unterstützung Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz 100% Orientierung
news-589 Tue, 15 Dec 2020 13:54:03 +0100 Ministerrat beschließt Eckpunkte für Invest BW /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ministerrat-beschliesst-eckpunkte-fuer-invest-bw Der Ministerrat hat heute (15. Dezember 2020) die Eckpunkte für das größte branchenoffene einzelbetriebliche Investitions- und Innovationsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs beschlossen. Für Invest BW werden aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ im zweiten Nachtragshaushalt insgesamt 350 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit Invest BW wollen wir die Weichen so stellen, dass unser Land gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht. Wir werden unsere Unternehmen über alle Branchen hinweg unterstützen, damit sie kraftvoll in Zukunftstechnologien wie beispielsweise die Quantentechnologie, Medizintechnik oder Künstliche Intelligenz investieren können. Damit wollen wir unsere Unternehmen dabei unterstützen, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Wir werden mit diesem Programm auch den Forschungsstandort Baden-Württemberg weiter stärken, damit aus Spitzenforschung noch schneller innovative Produkte und Geschäftsideen werden. Ich bin davon überzeugt: Die 350 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Denn die internationale Konkurrenz schläft nicht.“

„Die Entscheidung für einen harten Lockdown bedeutet für unsere ohnehin bereits stark gebeutelte Wirtschaft weitere gravierende Einschnitte. Leider lässt uns die aktuelle Infektionslage keine andere Wahl. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir unseren Unternehmen Perspektiven sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung für Zukunftsinvestitionen bieten. Mit Invest BW setzen wir genau hier an“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Das Förderprogramm richte sich an die gesamte Wirtschaft, die mitten in einer historischen Transformation stecke. „Mit der gezielten einzelbetrieblichen Förderung wollen wir eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen nachhaltig stärken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten“, so die Wirtschaftsministerin.

Die Herausforderungen für den Strukturwandel der gesamten Wirtschaft durch die Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz seien ungebrochen, gleichzeitig fehlen vielen Unternehmen durch die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage und den Einbruch der Auftragsentwicklung im ersten Halbjahr oftmals finanzielle Mittel für Forschungsaktivitäten und Zukunftsinvestitionen. Mit einer branchenübergreifenden Innovationsförderung in Form direkter Zuschüsse werden Unternehmen dabei unterstützt, ihre Forschungsaktivitäten zu erhöhen und marktgängige Innovationen insbesondere im Bereich von Zukunftstechnologien zu entwickeln. Mit einem zweiten Baustein des Programms, der Investitionsförderung, werden außerdem wirkungsvolle Anreize geschaffen, in wichtige Zukunftsfelder zu investieren, um neue Wertschöpfung im Land zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Landesregierung hatte mit dem zweiten Nachtrag zum Doppelhaushalt am 23. September 2020 das Maßnahmenpaket „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Nach Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags zur Entnahme der Haushaltsmittel soll das Förderprogramm zeitnah starten. „Entscheidend ist, dass die Hilfen nun schnell bei unseren Unternehmen ankommen und ihre konjunkturelle Wirkung entfalten können. Wir dürfen keine Zeit verlieren, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst gering zu halten. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass das Förderprogramm schnellstmöglich starten kann“, sagte Dr. Hoffmeister-Kraut.

Als weiterer Baustein von Invest BW wurde die Stärkung des Forschungsstandorts Baden-Württemberg mit insgesamt 50 Millionen Euro beschlossen. Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine besonders leistungsfähige Forschungsinfrastruktur aus. Die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen agieren als Partner und Unterstützer der mittelständischen Wirtschaft und sind bei den Innovationsanstrengungen und für die Wettbewerbsfähigkeit unersetzlich. „Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung der bestehenden Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen verdeutlicht. Im internationalen Innovationswettbewerbs ist es unverzichtbar, die Forschungsinfrastruktur in wirtschaftlich entscheidenden Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, molekulare Diagnostik oder Speichertechnologien weiterzuentwickeln und strategisch auszubauen, um Innovations- und Konjunkturschübe zu fördern“, betonte der Ministerpräsident.

Hierzu sind bereits konkrete Vorhaben in Planung, wie die Gründung eines neuen DLR-Institutes für KI-Sicherheit in Ulm, die Realisierung eines dringend benötigten Forschungsneubaus der Hahn-Schickard-Gesellschaft in Freiburg sowie in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft eine KI-Transferinitiative und der Aufbau des neuen strategischen Schwerpunktbereichs Kognitive Robotik am KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme im Cyber Valley.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.invest-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-585 Tue, 15 Dec 2020 08:19:09 +0100 Drei Leuchtturmprojekte zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/drei-leuchtturmprojekte-zur-industrie-40-im-land-ausgezeichnet Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat am 14. Dezember per Videobotschaft die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden drei Digitalisierungslösungen prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen bei der Produktion erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen. „Die digitale Transformation stellt unsere Unternehmen im Land vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig enorme Chancen. Die ausgezeichneten Lösungen zeigen, dass unsere Unternehmen mit innovativen Ideen und dem Einsatz zukunftsweisender Technologien wie Künstlicher Intelligenz hervorragend für die Industrie der Zukunft aufgestellt sind“, sagte Schütz im Rahmen der Auszeichnung.
Mit dem aktuellen Themenfokus Künstliche Intelligenz (KI) zeichnet der Wettbewerb Lösungen mit dieser Zukunftstechnologie aus, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren.

Im Rahmen der aktuellen Prämierung werden aber auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen (Lösungen zum Themenfokus KI sind in der Nummerierung mit einem * gekennzeichnet):

1*

Agentur Graustich

IoT- und Augmented Reality Lösung für die Smart Factory

Heidenheim

2*

HD Vision Systems GmbH

Lichtfeldbasierte Sensorik für die KI-gestützte Robot Vision

Heidelberg

3

Hahn-Schickard-

Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.

Individualisierte Produktion mit digitaler Prozesskette für die Fertigung

 

Stuttgart

 

Die als Videobotschaft übermittelten Laudationes der Staatssekretärin finden Sie unter:
https://www.i40-bw.de/auszeichnung-fuer-herausragende-industrie-4-0-loesungen/

Als neues Fokusthema des Wettbewerbs sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bei der nächsten Auszeichnung nach Beispielen, die mittels neuer Digitalisierungslösungen die Resilienz von Geschäftsprozessen maßgeblich verbessern und damit die Produktion während der Corona-Pandemie aufrechterhalten konnten.


Weitere Informationen

In zwölf Prämierungsrunden wurden bislang insgesamt 184 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 begleiten. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-584 Mon, 14 Dec 2020 10:33:23 +0100 Baden-Württemberg bleibt spitze bei EU-Forschungsförderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-bleibt-spitze-bei-eu-forschungsfoerderung Mit zehn von 52 Consolidator Grants ist Baden-Württemberg beim europaweiten Wettbewerb des EU-Forschungsrats bundesweit am erfolgreichsten. Das ist ein klarer Beleg für die Exzellenz und Innovationskraft der Forscherinnen und Forscher und für beste Forschungsbedingungen im Land. Forscherinnen und Forscher aus Baden-Württemberg haben sich im europaweiten Wettbewerb durchgesetzt und insgesamt neun Consolidator Grants des  EU-Forschungsrats (ERC) eingeworben. Damit steht Baden-Württemberg abermals mit an der Spitze der deutschen Länder. Consolidator Grants bieten herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahre nach der Promotion die Möglichkeit, bis zu zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt einzuwerben. Dieses Jahr waren aus Baden-Württemberg besonders viele Wissenschaftlerinnen erfolgreich, acht von zehn der Consolidator Grants gehen an Forscherinnen.

„Ich gratuliere unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diesem Erfolg. Besonders freut es mich, dass sich bei den diesjährigen Consolidator Grants überdurchschnittlich viele Wissenschaftlerinnen aus Baden-Württemberg durchsetzen konnten und in der Forschungslandschaft noch sichtbarer werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 9. Dezember in Stuttgart. „Unsere Forschungspolitik bietet ein Umfeld, in dem sich wissenschaftliches und kreatives Potential auf hervorragende Weise entfalten kann. Das wiederholt gute Abschneiden zeigt, dass Baden-Württemberg die richtigen Weichen gestellt hat.“

Zehn Anträge von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg waren in der siebten Ausschreibungsrunde dieser Förderlinie im EU-Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ (2014 bis 2020) erfolgreich.

Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Consolidator Grants eingeworben:

  • Prof. Dr. Barbara Di Ventura, Zentrum für Biologische Signalforschung, Universität Freiburg
  • Dr. Sireen El Zaatari, Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Tanja Gaich, Fachbereich Chemie, Lehrstuhl für Organische Chemie, Universität Konstanz
  • Prof. Dr. Frauke Gräter, Interdisziplinäres Zentrum für wissenschaftliches Rechnen, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel, Physik, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Saskia Hekker, Heidelberger Institut für Theoretische Studien
  • Prof. Dr. Lena Maier-Hein, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
  • Prof. Dr.-Ing. Laurent Schmalen, Institut für Nachrichtentechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Prof. Dr. Carsten Streb, Institut für Anorganische Chemie I, Universität Ulm
  • Dr. Tonya Vitova, Institut für Nukleare Entsorgung (INE), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

In den Fachbereichen warben die baden-württembergischen Preisträgerinnen und Preisträger sieben Grants in den Natur- und Ingenieurswissenschaften ein; in den Lebenswissenschaften gehen zwei Grants und in den Sozial- und Geisteswissenschaften ein Grant nach Baden-Württemberg.


Die Consolidator Grants des EU-Forschungsrats (ERC)

Die Vergabe von ERC-Grants in verschiedenen Kategorien setzt mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa. Die Kategorie „Consolidator Grants“ bietet herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahren nach der Promotion die Möglichkeit, in der Regel zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren einzuwerben. Um die baden-württembergischen Hochschulen bei der Teilnahme an den ERC-Ausschreibungen zu unterstützen, stellt das Wissenschaftsministerium jährlich Anschubmittel zur Verfügung. Für Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Pädagogische Hochschulen und die DHBW standen im Jahr 2020 für die Anbahnung eines Engagements in der europäischen Forschungsförderung insgesamt über 921.000 Euro zur Verfügung.

Quelle: Staatsministerium BW

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Presse EU IT-Wirtschaft Technologietrends Umsetzung
news-580 Fri, 04 Dec 2020 08:12:10 +0100 Digitale Strategien von Museen fördern. Bundesweit einzigartige Förderprogramm /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digitale-strategien-von-museen-foerdern-bundesweit-einzigartige-foerderprogramm Das bundesweit einzigartige Förderprogramm „Digitale Wege ins Museum“ hat den Landesmuseen bei ihrem digitalen Wandel entscheidende Impulse gegeben. Im Rahmen einer Online-Abschlusstagung präsentierten die Museen ihre Projektergebnisse und teilten ihre Erfahrungen. Chatbots, Serious Games, virtuelle Zeitreisen, digitale Expotheken, interaktive Datenbanken: Über 20 digitale Vermittlungsprojekte werden in den Landes­museen und im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) über das deutschlandweit einzigartige Förderprogramm „Digitale Wege ins Museum“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst umgesetzt. Für die Realisierung ihrer Ideen erhielten die Museen in zwei Förderrunden insgesamt rund vier Millionen Euro.

„Mit unserem Förderprogramm ‚Digitale Wege ins Museum‘ konnten wir den Landesmuseen bei ihrem digitalen Wandel entscheidende Impulse geben. Es sind nicht nur hervorragende Projekte entstanden, wie Games, digitale Expotheken, Chatbots oder interaktive Datenbanken – Angebote, die in diesem Jahr noch größere Bedeutung und Dringlichkeit erlangt haben. Es ist darüber hinaus gelungen, in wenigen Jahren ein digitales Denken in den Häusern zu etablieren. Fest verankern werden wir diese gewonnene digitale Kompetenz durch die 20 neu geschaffenen Stellen für Digitalmanagerinnen und Digitalmanager in den Landes­museen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Donnerstag, 3. Dezember 2020, anlässlich der Online-Abschlusstagung zum Förderprogramm „Digitale Wege ins Museum“ des Kunstministeriums, die von der MFG Baden-Württemberg veranstaltet wurde. Die Landesmuseen und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentierten dabei ihre Projektergebnisse und teilten ihre Erfahrungen.

Innovatives Förderkonzept mit deutschlandweitem Vorbildcharakter

Neuartig an der Förderlinie ist auch, dass die Landesmuseen von der Antragstellung bis zur Realisierung von Digitalexpertinnen und -experten begleitet werden. Dies geschieht in Form von Workshops, Schulungen und regelmäßigen Austauschtreffen. „Bei diesem partnerschaftlichen Ansatz wird das Ministerium maßgeblich von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg unterstützt, der ich an dieser Stelle herzlich danke. Mit diesem innovativen, partnerschaftlichen Förderkonzept ist es uns gelungen, in der deutschen Museumszene eine Vorreiterrolle zu übernehmen“, sagte Olschowski.

Auch bei der Schaffung fester Stellen für Digitalmanagement in Kulturinstitutionen ist Baden-Württemberg deutschlandweit den anderen Ländern voraus. Nachdem „Digitale Wege ins Museum“ bei den Landesmuseen eine digitale Wende eingeleitet hat, ist es gelungen, das digitale Knowhow, das an den Museen erarbeitet wurde, in den Häusern zu halten: 2020 wurden 20 feste Stellen für Digitalexpertinnen und -experten in den Landesmuseen geschaffen, wodurch digitale Kompetenz langfristig in den Landesmuseen verankert wird.

Digitalmanager in Museen: Langfristige Etablierung digitaler Kompetenz

„Mit den Digitalmanagerinnen und Digitalmanagern nehmen wir die Idee des Förderprogramms ‚Digitale Wege ins Museum‘ aus seiner kurzfristigen projektbezogenen Dynamik und etablieren digitale Kompetenz langfristig im Museumsbetrieb. In der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit unseren neuen Digitalexpertinnen und -experten werden wir unsere Museen auch zukünftig auf ihren digitalen Wegen begleiten“, kündigte Olschowski an.

Die Stellen werden eingerichtet im Landesmuseum Württemberg, im Badischen Landesmuseum, in der Staatsgalerie Stuttgart, der Kunsthalle Baden-Baden und Karlsruhe, den Naturkundemuseen in Karlsruhe und Stuttgart, dem Haus der Geschichte und dem Archäologischen Landesmuseum in Konstanz. Digitalmanager sind auch im gemeinsam von Land und Stadt getragenen Linden-Museum in Stuttgart, dem Technoseum in Mannheim und dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe vorgesehen. Die Stellen werden aktuell besetzt.

Handlungsempfehlungen „Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft“

Vor wenigen Wochen wurde die Publikation zum zweijährigen „Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft“ des Kunstministeriums der Öffentlichkeit präsentiert. Im Forum „Digitale Welten“ wurden die zukünftigen Herausforderungen für die Kulturpolitik in diesem Bereich diskutiert und in einem Beteiligungsprozess gemeinsam mit der Kulturszene Baden-Württembergs ganz konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. „Es zeigt sich, dass unser Programm in vielerlei Hinsicht dem entspricht, was wir im Dialog erarbeitet haben“, so Olschowski.

So war eine Forderung im Dialog, die Rolle der Besucher neu zu fassen – vom Betrachter zum User zum Partner. „In den Digitale Wege ins Museum-Projekten wird diese neue Haltung der Museen gegenüber den Besucherinnen und Besuchern spürbar. Bei vielen Projekten wurden Besucherinnen und Besucher bereits in die Entwicklung einbezogen, beispielsweise beim museum x des Badischen Landesmuseums oder bei Testingphasen bei NatureWorld im Staatlichen Naturkundemuseum Stuttgart.

Außerdem wurde im Rahmen des Dialogs deutlich, dass eine digitale Öffnung nur mit einer Öffnung der Datenbestände möglich ist. „Digitale Wege ins Museum“ hat verschiedene Museen dazu veranlasst, ihre Datenbestände umfassend zugänglich zu machen. So können im Projekt „Art of“ der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die Besucher kreativ und spielerisch mit Museumsinhalten umgehen. In der vor wenigen Tagen vorgestellten „Sammlung digital“ des Linden-Museums Stuttgart werden 2.000 Objekte, teilweise mit kolonialem Hintergrund, weltweit zugänglich gemacht. So ist unter anderem auch ein Austausch über die Museumsbestände mit den Herkunftsgesellschaften möglich. „Wir stellen uns auf digitalem Wege unserer historischen Verantwortung, der Auseinandersetzung mit unserem kolonialen Erbe“, betonte Olschowski.

Förderlinie „Digitale Wege ins Museum“

Digitalisierung und die stärkere Öffnung der Museen besonders für die junge Generation ist eines der Hauptanliegen des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst. Vor diesem Hintergrund wurde 2017 im Rahmen der Digitalisierungs­strategie des Landes Baden-Württemberg digital@bw die Förderlinie „Digitale Wege ins Museum“ aufgelegt, ein deutschlandweit einzigartiges Programm, mit dem die Landesmuseen bei der Gestaltung ihrer digitalen Zukunft begleitet werden. Nach dem großen Erfolg der ersten Förderrunde (2017 bis 2019) folgte 2018 mit „Digitale Wege ins Museum 2“ eine konzeptuell erweiterte Fortführung des Programms, das Ende 2020 abgeschlossen sein wird.

Ziel von „Digitale Wege ins Museum“ ist es, die Landesmuseen dabei zu unterstützen, neue digitale Partizipations- und Erlebnismöglichkeiten zu schaffen, Bildungsinhalte zeitgemäß zu vermitteln und umfassende digitale Strategien zu entwickeln.

Quelle: Staatsministerium

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Presse Produktentstehung Cluster-Initiative Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Künstliche Intelligenz Technologietrends Umsetzung
news-579 Thu, 03 Dec 2020 15:08:43 +0100 Wirtschaftsministerium startet Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für Innovationspark KI /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-wettbewerbsverfahren-zur-standortauswahl-fuer-innovationspark-ki-1 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat heute (3. Dezember) das Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark KI (Künstliche Intelligenz) Baden-Württemberg gestartet. Zuvor hatte der Ministerrat am 1. Dezember beschlossen, die beschleunigte Umsetzung des Innovationsparks KI mit 50 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ des zweiten Nachtragshaushalts 2020/21 zu unterstützen. „Dank der Beschlüsse von Landtag und Ministerrat können wir heute das offizielle Startsignal für die schnelle Umsetzung des Innovationsparks KI Baden-Württemberg geben. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar. Geschwindigkeit ist bei der Umsetzung ein zentraler Erfolgsfaktor, dies wurde auch im Rahmen der Machbarkeitsstudie deutlich. Denn die nächsten Jahre werden entscheidend dafür sein, welche Regionen sich die größten Weltmarktanteile auf dem globalen Markt für KI-basierte Produkte und Dienstleistungen sichern können. Baden-Württemberg soll hierbei eine wichtige Rolle spielen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Es ist unser Ziel, dass der Innovationspark KI 2021 in die Umsetzung geht. Das Projekt untermauert als größte Einzelmaßnahme der Landesregierung zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte unseren Anspruch, auf dem riesigen globalen Zukunftsmarkt für Künstliche Intelligenz gerade auch wirtschaftlich künftig ganz vorne mitzuspielen“, so die Ministerin weiter.

Durch die beschleunigte Realisierung des Innovationsparks KI im Rahmen des Konjunkturpakets könne die Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes idealerweise mit dem Ziel verbunden werden, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie rasch zu überwinden. „Mit einer schnellen Umsetzung des Innovationsparks KI wollen wir einen wirksamen Beitrag leisten, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst rasch zu überwinden und um Baden-Württemberg bei der KI-Wertschöpfung in eine Spitzenposition zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

An dem Wettbewerbsverfahren können sich Akteure beteiligen, die den Innovationspark KI mit einer Anschubfinanzierung des Landes beschleunigt in die Umsetzung bringen wollen. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens sind die Wettbewerbsteilnehmer gefordert, ein inhaltliches Konzept für den Innovationspark KI zu entwickeln. Neben baulichen Aspekten sind dabei etwa auch Überlegungen zur Betreiberstruktur und zur technischen Infrastruktur gefragt. Von zentraler Bedeutung ist die Ausarbeitung eines tragfähigen Finanzierungskonzepts und eines wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftsmodells. Im Wettbewerbsverfahren sind zudem Angaben zu Fläche(n) und Standort des Innovationsparks KI relevant.

„Der Wettbewerb ist nicht nur rechtssicher, er ist vor allem innovativ und effizient. Denn er wird zeigen, an welchem Standort und mit welchen Partnern die größte Wirkung für Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg erzielt werden kann. Entscheidend ist, wie die größte Hebelwirkung für Kooperationen, Innovationen, Standortqualität und Nachhaltigkeit mit den öffentlichen Fördergeldern erzielt werden kann", sagte Ute Jasper von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek, die das Verfahren zur Standortauswahl rechtlich begleitet.

Weitere Informationen

Der Innovationspark KI als Wertschöpfungszentrum im Weltklasse-Format soll optimale Bedingungen dafür schaffen, dass in Baden-Württemberg ein möglichst großer Teil des globalen Wertschöpfungspotentials realisiert wird und dass das Land zu einem der führenden Entwicklungsstandorte für innovative KI-Produkte und -Dienstleistungen wird. Der Innovationspark KI soll nicht nur einen großen Schub für Innovation und Wertschöpfung bei KI bringen, er soll zugleich international Maßstäbe setzen bei Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Diversity und den wichtigen ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz.

Sämtliche auf das Wettbewerbsverfahren bezogene Fragen müssen aus Gründen der Transparenz und Diskriminierungsfreiheit an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: innovationspark.ki.bw @ heuking.de.

Die Wettbewerbsunterlagen und die Antworten auf die Fragen in der ersten Stufe des Wettbewerbsverfahrens werden laufend unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/ki-made-in-bw/innovationspark-kuenstliche-intelligenz-baden-wuerttemberg/wettbewerbsverfahren/.

Weitere Informationen zum Innovationspark KI Baden-Württemberg, zur Machbarkeitsstudie und zum Wettbewerbsverfahren finden Sie fortlaufend unter: www.innovationspark-ki-bw.de.

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100%
news-578 Wed, 02 Dec 2020 12:00:34 +0100 Ministerrat beschließt schnelle Umsetzung des Innovationsparks Künstliche Intelligenz (KI) /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ministerrat-beschliesst-schnelle-umsetzung-des-innovationsparks-kuenstliche-intelligenz-ki Der Ministerrat hat am Dienstag (1. Dezember 2020) die beschleunigte Umsetzung eines großen Innovationsparks KI (Künstliche Intelligenz) in Baden-Württemberg beschlossen. Für den Innovationspark KI, die größte Einzelmaßnahme der Landesregierung zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte, sollen laut Ministerratsbeschluss 50 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ des zweiten Nachtragshaushalts entnommen werden. Mit der beschleunigten Umsetzung des Innovationsparks KI sollen konjunkturelle Impulse gesetzt und die Zukunftsfähigkeit des Landes massiv gestärkt werden. „Neben dem internationalen Erfolgsmodell des Cyber Valley wollen wir ein weiteres Zentrum für Künstliche Intelligenz schaffen. Unser Ziel ist es, dass aus herausragenden Forschungsergebnissen innovative Produkte und Dienstleistungen, aber auch Arbeitsplätze der Zukunft bei uns im Land entstehen. Mit dem Innovationpark KI setzen wir eine weitere wichtige Maßnahme aus unserer ressortübergreifenden KI-Strategie um, die unseren Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und dessen Zukunftsfähigkeit nachhaltig stärken soll“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittwoch (2. Dezember 2020).

„Baden-Württemberg hat in Sachen KI-Forschung und -anwendung bereits einiges erreicht. Klar ist jedoch auch: Wir müssen noch deutlich mehr tun und dabei gehörig an Tempo aufnehmen, um im globalen Innovationswettbewerb die Nase vorne zu haben und die wissenschaftliche Exzellenz unseres Landes in wirtschaftliche Stärke zu transformieren“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Die Corona-Pandemie stellt unsere Wirtschaft vor eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des Landes. Um die Konjunktur anzukurbeln, müssen wir gezielt in Zukunftstechnologien investieren. Die Einsatzmöglichkeiten von KI sind vielfältig – und ihr Wachstumspotenzial enorm. Weltweit wird aktuell massiv in diese Schlüsseltechnologie investiert. Baden-Württemberg darf hier nicht den Anschluss verlieren“, betonte die Ministerin.

Der Innovationspark KI soll aus Sicht des Landes einen großen Beitrag leisten, um Baden-Württemberg zu einem weltweit sichtbaren Zentrum für KI-Anwendung zu entwickeln. „Mit dem Innovationspark KI schaffen wir einen Ort, an dem sich Unternehmen, Start-ups, KI-Fachkräfte, Talente, Wissenschaftler und Investoren vernetzen und unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten können. Es sollen innovative Produkte, Dienstleistungen und Verfahren mittels KI weiterentwickelt und auch ganz neue, innovative KI-Ideen entstehen und zügig an den Markt gebracht werden“, so die Ministerin. „Das Interesse am Innovationspark KI ist innerhalb und außerhalb des Landes enorm. Mit einer beschleunigten Umsetzung des Innovationsparks KI wollen wir einen wirksamen Beitrag leisten, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst rasch zu überwinden und um Baden-Württemberg bei der KI-Wertschöpfung nach vorne zu katapultieren.“

Nun gelte es, im nächsten Schritt in einem wettbewerblichen, rechtssicheren, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren zu einer Standortauswahlentscheidung zu kommen. „Geschwindigkeit ist bei der Umsetzung des Innovationsparks KI ein zentraler Erfolgsfaktor, dies wurde auch im Rahmen der Machbarkeitsstudie deutlich. Die nächsten Jahre werden entscheidend dafür sein, welche Regionen sich die größten Weltmarktanteile auf dem globalen Markt für KI-basierte Produkte und Dienstleistungen sichern können. Ich bin daher außerordentlich dankbar, dass der Landtag von Baden-Württemberg die Bereitstellung von bis zu 50 Millionen Euro aus dem zweiten Nachtragshaushalt 2020/21 beschlossen hat, um den Innovationspark KI gegenüber den bisherigen Zeitplanungen beschleunigt zu realisieren. Wir möchten daher möglichst bald mit dem Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl beginnen. Es ist unser Ziel, dass der Innovationspark KI 2021 in die Umsetzung geht“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Bereits mit Kabinettsbeschluss vom 26. März 2019 wurde eine Machbarkeitsstudie für die Realisierbarkeit des Innovationsparks KI Baden-Württemberg beschlossen und auf Basis einer europaweiten Ausschreibung der Immobiliendienstleister CBRE GmbH durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit der Projektleitung beauftragt. Im Rahmen der Studie wurde großes Interesse am Innovationspark KI innerhalb und außerhalb des Landes offengelegt und rund 30 großflächige Grundstücke wurden als Vorschläge in die Machbarkeitsstudie eingebracht. Die Machbarkeitsstudie hat darüber hinaus bereits gezeigt, dass von einem Innovationspark KI umfassende positive wirtschaftliche Auswirkungen erwartet werden können.

Weitere Informationen zum Innovationspark KI Baden-Württemberg und zum geplanten Wettbewerbsverfahren werden fortlaufend unter www.innovationspark-ki-bw.de veröffentlicht.

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news-577 Mon, 30 Nov 2020 16:44:33 +0100 Preisträger des Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/preistraeger-des-wettbewerbs-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt-ausg Am Montag, den 30. November, wurde zum zweiten Mal der Award „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und die Arbeitgeber Baden-Württemberg in einer digitalen Veranstaltung vergeben. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, zeichneten vier Unternehmen in vier Kategorien für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Angebote und Maßnahmen aus. „Unsere mittelständischen Unternehmen haben angesichts der Corona-Pandemie in kürzester Zeit sehr viel geleistet. Sie haben enorm schnell auf die neue Situation reagiert, sich dabei vielfach neu ausgerichtet und verstärkt digital aufgestellt. Damit zeigt sich nicht nur die Innovationsfähigkeit unserer mittelständischen Wirtschaft, sondern auch ihre Krisenresilienz“, sagte Schütz in ihrem Grußwort bei der Verleihung.

„Die Corona-Krise hat einen digitalen Schub für mobiles Arbeiten ausgelöst“, so Küpper. „Unternehmen müssen neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie finden und können sich mit kreativen Lösungen und Angeboten als familienbewusstes Unternehmen positionieren.“

Preisträger des Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ sind:

Eine Sonderauszeichnung für Pflege erhielt:

Mit dem Wettbewerb soll das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung gewürdigt werden. Gesucht wurden Unternehmen mit einer modernen Unternehmenskultur 4.0, die innovative und nachhaltige Konzepte umsetzen und gerade in dieser Krisenzeit Angebote und Maßnahmen für eine digitalisierte Arbeitswelt entwickelt und eingeführt haben. Die eingereichten Bewerbungen wurden von einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bewertet. Die Auszeichnung der Preisträger des Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ fand zusammen mit der Verleihung des Prädikats „Familienbewusstes Unternehmen“ im Rahmen einer digitalen Veranstaltung statt.


Hintergrund

Der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ wurde im Rahmen des Transferprojekts „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ umgesetzt. Das Transferprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit rund 182.000 Euro gefördert und vom Arbeitgeberverband Südwestmetall mit rund 111.500 Euro kofinanziert. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg. Durchgeführt wird das Projekt von BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

Weitere Informationen zum Transferprojekt unter https://www.familynet-4-0.de/

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends Zukunft der Arbeit Umsetzung
news-571 Tue, 17 Nov 2020 08:11:28 +0100 Weitere 44 Millionen Euro für den Breitbandausbau /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/weitere-44-millionen-euro-fuer-den-breitbandausbau Baden-Württemberg investiert weitere 44 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur im Land. Insgesamt profitierten in dieser Vergaberunde 64 Breitbandprojekte in 20 Landkreisen. „Die Digitalisierung geht voran und sie verändert alle Lebensbereiche. Das wird durch die aktuelle Pandemie noch beschleunigt. Kurzum: Die Digitalisierung verändert die Welt. In Baden-Württemberg nehmen wir diese Herausforderung mutig an und unterstützen unsere Kommunen mit ganzer Kraft beim Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich der Übergabe von Förderbescheiden in Stuttgart.


823 Millionen Euro für 2.300 Breitbandprojekte

Bisher wurden im Jahr 2020 bereits Fördermittel in Höhe von 376 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Baden-Württemberg gewährt. Nun kommen weitere 42 Antragssteller aus 20 Landkreisen in den Genuss von Landeszuschüssen: Es geht um 64 Bescheide mit einer Gesamtsumme von 44 Millionen Euro. Damit summiert sich die Zahl der in dieser Legislaturperiode vom Land bisher unterstützten Breitbandprojekte auf mehr als 2.300 Projekte mit einer Gesamtsumme von 823 Millionen Euro. Erstmalig wurden in dieser Vergaberunde aufgrund einer Sonderregelung auch zwei Änderungsbescheide in jeweils mehrstelliger Millionenhöhe an den Landkreis Rastatt und die Stadt Kehl übergeben.

„Die Corona-Krise zeigt gerade, wie wichtig schnelle digitale Verbindungen für alle Menschen im Land sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Klugheit und Vernunft auch diese Krise meistern werden und gleichzeitig die Chancen des digitalen Wandels nutzen können – und zwar in den Ballungszentren und in den Gemeinden im ländlichen Raum“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Die örtliche Breitbandversorgung stehe immer stärker im Fokus und habe sich von einem weichen Standortfaktor zu einer zukunftsentscheidenden Voraussetzung entwickelt. „Deshalb setzen wir mit unserer Förderung direkt dort an, wo die Menschen arbeiten, lernen und leben“, so Minister Thomas Strobl weiter. Insgesamt wird die Landesregierung in dieser Legislaturperiode über eine Milliarde Euro in die Infrastruktur des neuen Gigagbit-Zeitalters investieren.


Ausbau der digitalen Infrastruktur

Die Stadt Tettnang erhält in der aktuellen Runde mit rund 9,5 Millionen Euro die höchste Fördersumme zum Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur. Damit werden sechs Schulen, ein Krankenhaus, 157 Gewerbebetriebe sowie 945 weitere Teilnehmer an das Glasfasernetz angebunden.

Mit der Landeskofinanzierung schließt die Gemeinde Klettgau alle ihre verbliebenen weißen Flecken. In den Ortsteilen Erzingen, Rechberg, Weisweil und Bühl profitieren nach den Angaben der Kommune davon 1.250 Teilnehmeranschlüsse. Dafür erhält die Gemeinde im Landkreis Waldshut 6,9 Millionen Euro.

Fünf Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 2,26 Millionen Euro erhält die Stadt Ehingen im Alb-Donau-Kreis. Damit erhalten 6.281 Schülerinnen und Schüler in acht Schulen sowie 174 Gewerbebetriebe gigabitfähige Glasfaseranschlüsse.


Änderungsbescheide für zukunftsfähige FTTB-Technik

In der aktuellen Übergaberunde wurden erstmalig neben den regulären Erstbewilligungen auch zwei Änderungsbescheide an den Landkreis Rastatt und die Stadt Kehl übergeben. Dadurch können die Antragsteller ihre Projekte anstatt mit der vormals geplanten FTTC-Technik (Glasfaserleitung bis zum Bordstein) nunmehr in der zukunftsfähigeren FTTB-Technik (Glasfaserleitung direkt ins Haus) realisieren. Dafür genehmigt das Land ein Upgrade der Anträge, welches zu einer Verdopplung der Förderquoten von 20 Prozent auf 40 Prozent führt. Eine Sonderregelung bei der Novellierung der Förderrichtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ hatte die Upgrades in Millionenhöhe ermöglicht.

Der Landkreis Rastatt hatte 2017 eine Förderung in Höhe von 4,4 Millionen Euro bewilligt bekommen. In das Projekt wurden nun 53 Schulen sowie ein Krankenhaus zusätzlich mit aufgenommen. Insgesamt werden durch das Upgrade im Landkreis Rastatt Breitbandanschlüsse für 1.670 Haushalten, 1.820 Gewerbebetrieben und 63 Institutionen mit zusätzlichen 3,98 Millionen Euro unterstützt.

Die Stadt Kehl hatte 2017 ursprünglich einen Zuschuss für ein Breitbandprojekt auf Basis der FTTC-Technologie bewilligt bekommen, welches nun mit der zukunftsfähigeren FTTB-Technologie umgesetzt werden soll. Für dieses Upgrade erhält die Stadt nun zusätzliche Fördermittel in Höhe von 2,05 Millionen Euro. Damit erhalten 3.512 Haushalte, 341 Gewerbebetriebe und 22 Institutionen einen gigabitfähigen Anschluss.

Übersicht der neu geförderten Breitbandprojekte (PDF)

Quelle: Pressemeldung des Landes

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Presse
news-570 Mon, 16 Nov 2020 11:09:56 +0100 Spitzengespräch der Initiative Wirtschaft 4.0 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/spitzengespraech-der-initiative-wirtschaft-40 Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit den vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen unterstützen wir gerade unsere zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen wirkungsvoll bei der digitalen Transformation und der Bewältigung der Krise.“ Im Mittelpunkt des diesjährigen Spitzentreffens der Initiative Wirtschaft 4.0, das heute (16. November) Corona-bedingt in virtuellem Format stattfand, stand die Frage, welche Handlungsstränge weiter angegangen werden sollten, um die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg weiter voranzubringen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bedankte sich bei den mittlerweile 36 Partner-Einrichtungen der Initiative für ihr Engagement. "Unsere Wirtschaft steht angesichts der Pandemie vor großen Herausforderungen. Die Zusammenarbeit aller Partner innerhalb der Initiative Wirtschaft 4.0 hat hierbei einen wichtigen Stellenwert. Mit den vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen des Bündnisses, wie den Digital Hubs, den regionalen KI-Labs oder den Digitallotsen unterstützen wir gerade unsere zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land wirkungsvoll bei der digitalen Transformation und der Bewältigung der Krise", so die Ministerin.

"Die Corona-Krise birgt aber auch Chancen: Sie hat bei vielen Unternehmen als Katalysator für eine beschleunigte Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und Prozesse oder einem erweiterten Angebot digitaler Produkte und Dienstleistungen geführt. Diesen Digitalisierungsschub müssen wir unbedingt nutzen. Dazu bedarf es weiterhin großer gemeinsamer Anstrengung. Denn aufgrund der konjunkturellen Situation sind viele Unternehmen im Land weiterhin auf Unterstützung angewiesen", betonte die Ministerin.

"Mit den verbesserten Konditionen unserer neu gestarteten Digitalisierungsprämie Plus haben wir dabei bereits einen wichtigen Schritt gemacht und unterstützen die kleinen und mittleren Betriebe branchenübergreifend bei ganz konkreten Digitalisierungsprojekten. Damit unsere Unternehmen im harten internationalen Wettbewerb weiterbestehen können, müssen wir die Rahmenbedingungen für die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen weiter verbessern", sagte Hoffmeister-Kraut. Auch das Innovations- und Investitionsförderprogramm 'BW Invest' könne mit einem Volumen von 350 Millionen Euro einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Baden-Württemberg wirtschaftlich stark aus der Krise kommt.

Zusätzlich gelte es, Netzwerkformate und Vernetzungsmöglichkeiten weiter auszubauen sowie erfolgsversprechende Kooperationen zu stärken. Für die Weiterbildung 4.0 soll an den Grundsätzen Information und Transparenz, Beratung und Unterstützung festgehalten werden. "Weiterbildung ist branchenübergreifend der Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, den Weg in die Arbeitswelt 4.0 erfolgreich zu bestreiten. Wir müssen hier innovative Wege gehen, um noch mehr Betriebe und Beschäftigte zu erreichen und zu motivieren. Kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen wir dabei, sich in so genannten 'Qualifizierungsverbünden' zusammenzuschließen und gemeinsam Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu planen und durchzuführen."

Ein weiterer Themenschwerpunkt des Spitzentreffens war die Frage, wie Chancen der Plattform- und Datenökonomie sowie der Künstlichen Intelligenz (KI) noch besser genutzt werden können, um mit digitalen Innovationen zusätzliche Wertschöpfung zu erzeugen und die Innovationskraft der baden-württembergischen Wirtschaft weiter zu stärken. "Mit einem großen Innovationspark KI wollen wir dem Qualitätssiegel "KI made in Baden-Württemberg" künftig internationale Strahlkraft verleihen. Im Bereich der KI-Forschung sind wir bereits hervorragend aufgestellt - jetzt muss es vor allem darum gehen, KI-basierte Produkte und Dienstleistungen noch schneller zu testen und an den Markt zu bringen", so Hoffmeister-Kraut. Das Standortauswahlverfahren für Innovationspark KI wird in Kürze starten.

Außerdem gelte es, die enormen Innovationspotenziale von weiteren Schlüsseltechnologien wie beispielsweise Quantencomputing für die Wirtschaft nutzbar zu machen. "Wir wollen, dass Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit Quantentechnologien der 2. Generation, bei neuartigen Quantensensoren und dem Quantencomputing ganz vorne mitspielt", so die Ministerin. Im Rahmen eines von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebenen "Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg" stellt die Landesregierung für den Aufbau und für Verbundprojekte in den kommenden vier Jahren insgesamt bis zu 40 Mio. Euro zur Verfügung.

Die gemeinsame Erklärung der 36 Partnerorganisationen der Initiative Wirtschaft 4.0


Weitere Informationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die "Initiative Wirtschaft 4.0" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als "Dach" und "kommunikative Klammer" für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

Quelle: Wirtschaftministerium

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Presse Orientierung
news-566 Wed, 11 Nov 2020 15:25:57 +0100 Landesinnovationspreis 2020 geht an Unternehmen aus Stuttgart, Amtzell, Sauldorf, Steißlingen und Ravensburg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landesinnovationspreis-2020-geht-an-unternehmen-aus-stuttgart-amtzell-sauldorf-steisslingen-und-ra Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat den Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung an fünf Unternehmen überreicht. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Wir brauchen in dieser schwierigen Zeit mehr denn je innovative Ideen, die möglichst rasch umgesetzt und auf den Markt gebracht werden. Der Innovationspreis zeigt die Bandbreite an technischen Innovationen und den Willen unserer kleinen und mittleren Unternehmen, die technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Das ist für unseren Wirtschaftsstandort entscheidend, um bestmöglich durch diese Pandemie zu kommen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Verleihung. Der Innovationspreis ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Zudem wurde auch in diesem Jahr ein Sonderpreis der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft verliehen. „Ich freue mich, dass sich 79 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen um den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg beworben haben und gratuliere allen Prämierten. Ihre Einsendungen zeigen, wie sehr die Digitalisierung, Robotik oder Künstliche Intelligenz unsere Wirtschaft durchdringt – und zwar über alle Branchen hinweg. Wir müssen hier die vorhandenen Potentiale, die wir im Land mit unseren Wirtschafts- und Forschungsinfrastrukturen haben, weiterhin nutzen“, ergänzte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Innovationspreises 2020

Die ASCon Systems GmbH aus Stuttgart erhält 15.000 Euro für ihren Digitalen Zwilling, mit dem die Planung, Steuerung und Analyse einer wandelbaren und flexiblen Produktion in Echtzeit möglich ist. Möglich wird das mit Hilfe eines übergreifenden Informationsmodells und einer hoch performanten Ausführungs-Architektur. Das Alleinstellungsmerkmal des innovativen Digitalen Zwillings der ASCon Systems GmbH ist ein kontextbasiertes Echtzeit-Verhaltensmodell zur Synchronisation von Produktentwicklung, Planung und Produktion. Damit kann die bisher notwendige Programmierung der eingesetzten speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) entfallen, was Zeit und Kosten spart.
www.ascon-systems.de

Die KOLIBRI Metals GmbH aus Amtzell erhält 10.000 Euro für ihr 3D-Druckverfahren für extrem harter Stähle. Industrielle Anwendungen erfordern häufig metallbasierte Werkstoffe und oft hohe Härten und Standzeiten, welche bisher nicht mit einem Metall-3D-Drucker hergestellt werden konnten. Es fehlte neben den richtigen Maschinen an einer innovativen Parameterentwicklung zum Druck von kohlenstoffhaltigen Werkstoffen. Hier setzt die KOLIBRI Metals GmbH mit ihrer Innovation an. Der Fokus liegt dabei auf den drei wesentlichen Anwendungsfeldern: Herstellung von Umform- und Stanzwerkzeugen, von Zerspanungswerkzeugen und von allgemein verschleißbeständigen Materialien und Komponenten.
www.kolibri.de.com

Die Stecher Automation GmbH aus Sauldorf erhält ebenfalls 10.000 Euro für ihre Matrix-Zelle. Die Matrix-Zelle geht über bekannte Automatisierungsansätze unter Verwendung eines Industrieroboters hinaus. Sie ermöglicht die Verwendung eines Industrieroboters auch für die unterstützenden und wertschöpfenden Prozesse wie Rüstaufgaben und Mess- und Beschriftungsaufgaben von Produkten. In ihrer Ausstattung und Programmierung bleibt sie dabei durch intelligente Prozessmodule und Auswertung des Stammdatensatzes bauteilneutral. Datenströme werden prozessübergreifend digital gehalten, so dass sich generierte Aufträge den eigenen, flexiblen Weg durch die Produktion suchen.
www.stecher-automation.de

Die JULTEC GmbH aus Steißlingen erhält 7.500 Euro für ihren Rückwandler für den SAT-TV-Empfang über Glasfaser. Der neu entwickelte Rückwandler zeichnet sich durch seine kompakte Bauform und einen sehr geringen Energiebedarf aus. Er ermöglicht den gleichzeitigen Empfang mehrerer Satellitensysteme und kann zudem platzsparend in modernen Medienverteilern, aber auch bei der Nachrüstung, unauffällig in der Wohnung platziert werden. Ein zentrales Schlüsselelement für die Realisierung des Wandlers ist der a²CSS2-Einkabelchip, der zusammen mit einem Halbleiterhersteller entwickelt wurde.
www.jultec.de

Die FORCAM GmbH aus Ravensburg wird ebenfalls mit 7.500 Euro für ihre IIoT-Plattform (Industrial Internet of Things) ausgezeichnet. Diese Technologie ist vergleichbar mit einem modernen Smartphone: Es sind bereits Apps vorinstalliert, der Nutzer kann gleichzeitig jede gewünschte weitere App downloaden. Unternehmen können diese smarte Plattform-Lösung schlüsselfertig für die Fabrik der Zukunft nutzen und gleichzeitig beliebig frei erweitern. Die FORCAM-Lösung bietet eine Offenheit, die auch die Verbindung zu Microsoft-Programmen ermöglicht.
www.forcam.com

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhielt in diesem Jahr die fruitcore robotics GmbH aus Konstanz für ihr Industrie-Robotersystem HORST900. Das neue Industrie-Robotersystem vereint technische Innovationen in der mechanischen Kinematik mit einer intuitiv bedienbaren Software. Industrieanwendungen lassen sich schnell und einfach automatisieren, auch ohne Programmierkenntnisse. Durch eine innovative Kinematik wird der Industrieroboter zudem preiswerter als vergleichbare Roboter. Das ermöglicht Unternehmen jeder Größe wirtschaftliche Robotik und erleichtert ihnen den Einstieg in die Automatisierung.
www.fruitcore-robotics.com

Anerkennungen wurden folgenden zwei Unternehmen ausgesprochen:

ACD Elektronik GmbH aus Achstetten für ihr modulares Handgerät. Dieses erweitert die Möglichkeiten mobiler Datenerfassung. Die Kombination von sicherem Betriebssystem und vielseitig mobilen Handgeräten ergibt eine Vielzahl möglicher Einsatzbereiche. Als Betriebssystem wird eine Android-Version mit einer speziellen Plattform für industrielle Einsätze verwendet. Module wie Not-Halt-Taster, Tastaturen, RFID-Reader, Temperatursensoren, Drucker und Bezahlmodule sind einfach und ohne großen Aufwand anbringbar und können zudem kundenspezifisch angepasst werden. Die Vielfalt an verwendeten mobilen Endgeräten wird somit deutlich reduziert, was dem Anwender einen deutlichen Vorteil sowie messbare Zeit- und Kostenersparnis bringt.
www.acd-gruppe.de

Neohelden GmbH aus Karlsruhe für NEO für ihren virtuellen Assistenten. Der Fokus des neu entwickelten KI-Assistenten liegt auf Einsatzszenarien im Enterprise-Umfeld und der Abbildung von Prozessen in simple „Unterhaltungen“. Statt sich durch verschiedene Software-Systeme zu klicken und sich in unterschiedlichen Menüführungen zurecht zu finden, bietet der unter dem Namen NEO bekannte Assistent eine einheitliche Oberfläche. Aus unzähligen Klicks wird eine Unterhaltung; über NEO können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit und von überall sprach- und textbasiert ihre Software-Systeme steuern. Die einfache Konfiguration kann vom Kunden selbst – größtenteils sogar ohne Programmierkenntnisse – durchgeführt werden und bietet daher die ideale Voraussetzung für die Umsetzung vielseitiger und komplexer Anwendungen bei kleinen und mittleren Unternehmen.
www.neohelden.com

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Presse Produktentstehung Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-560 Wed, 04 Nov 2020 17:25:50 +0100 Wirtschaftsministerium startet Informations- und Kommunikationsinitiative „Mobilfunk und 5G“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-informations-und-kommunikationsinitiative-mobilfunk-und-5g Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat heute (4. November) den Startschuss zur Informations- und Kommunikationsinitiative „Mobilfunk und 5G“ gegeben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte bei der virtuellen Auftaktveranstaltung die Bedeutung einer schnellen Einführung des neuen Mobilfunkstandards für Baden-Württemberg: „Wir alle wollen zu jeder Zeit und überall unterbrechungsfrei miteinander telefonieren können, Informationen aus dem Internet abrufen, Dokumente hochladen oder per Videokonferenz miteinander kommunizieren. Um die großen Chancen der Digitalisierung tatsächlich nutzen zu können, müssen leitungsgebundene und mobile Breitbandnetze bedarfsgerecht ausgebaut werden. Der dringend notwendige Ausbau des Mobilfunknetzes und die Einführung des neuen, deutlich leistungsfähigeren Mobilfunkstandards 5G kann jedoch nur gelingen, wenn wir die Themen sachlich erörtern.“ Ziel der Initiative sei es, Bürgerinnen und Bürger zu informieren und Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, die teils kontrovers geführten Diskussionen vor Ort in konstruktive Bahnen zu lenken. „Im Rahmen der Initiative werden Materialien entwickelt, die Fakten zu Mobilfunk und 5G sachlich bündeln und veranschaulichen. Wir möchten es der Bevölkerung damit erleichtern, sich sachlich zu informieren“, erklärte die Ministerin. An der Auftaktveranstaltung nahmen rund 170 kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter des Landes virtuell teil.

„Für die Unternehmen im Land ist es geradezu überlebensnotwendig, jederzeit über Glasfaser und stabilen Mobilfunk mit Geschäftspartnern rund um den Globus kommunizieren zu können. Um das zu ermöglichen, muss der Ausbau der Mobilfunknetze von den Telekommunikationsunternehmen zügig vorangetrieben werden“, so Hoffmeister-Kraut. „Darüber hinaus muss Baden-Württemberg Vorreiter bei der Einführung von 5G werden. Der neue Mobilfunkstandard eröffnet ganz neue Anwendungsfelder, wie etwa intelligente Mobilitäts- und Logistik- und Energieversorgungsysteme.“ Dank extrem hoher Übertragungsraten, einer sehr hohen Zuverlässigkeit und minimalen Verzögerungszeiten sei es künftig möglich, dass Maschinen in Echtzeit miteinander kommunizieren könnten.

Hoffmeister-Kraut ergänzte, dass sich auch die Landesärztekammer Baden-Württemberg für einen flächendeckenden Ausbau der Mobilfunknetze ausgesprochen habe, um beispielsweise über Telemedizin eine flächendeckende Patientenversorgung zu ermöglichen.

Bei der Auftaktveranstaltung sprachen neben Ministerin Hoffmeister-Kraut auch Professor Dr. Alexis von Komorowski, Hauptgeschäftsführer des Landkreistages Baden-Württemberg, Christian O. Erbe, Vize-Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages e. V., und Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg.

Oberbürgermeister Martin Horn aus Freiburg, die Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger aus Stutensee, Hilmar Möhlmann vom Informationszentrum Mobilfunk und Dipl. Ing. Josef Opitz von der Bundesnetzagentur erörterten im Rahmen eines Podiumsgesprächs, auf welche Weise am schnellsten die Hürden überwunden werden können, die einem zügigen Ausbau des Mobilfunknetzes in Baden-Württemberg zur Zeit noch entgegenstehen.

Die Informations- und Kommunikationsinitiative „Mobilfunk und 5G“

Die Informations- und Kommunikationsinitiative wurde in den vergangenen Monaten vom Wirtschaftsministerium in enger Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden und weiteren Landesministerien ausgearbeitet. Dabei wurde an die Arbeit der Task Force Mobilfunk angeknüpft. Die Wirtschaftsministerin hatte die Task Force 2019 ins Leben gerufen, um schnellstmöglich gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen, den kommunalen Landesverbänden und Wirtschaftskammern Wege zu finden, wie der Mobilfunkausbau in Baden-Württemberg zügig vorangebracht werden kann.

Im Rahmen der Informationsinitiative sollen Städte und Gemeinden dabei unterstützt werden, Diskussionen über den Ausbau des Mobilfunknetzes und die Einführung des Mobilfunkstandards 5G in konstruktive Bahnen zu lenken und Bürgerinnen und Bürger mit Informationen zu versorgen. Dafür werden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sachlich fundierte und einfach verständliche Informationsmaterialien zum Mobilfunkausbau und 5G in Baden-Württemberg entwickelt und auf der Plattform www.mobilfunk-bw.de zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus wird in drei Fokusgruppen-Sitzungen im Dezember 2020 und Januar 2021 erörtert, ob mit der Initiative alle zentralen Fragen der Bürgerinnen und Bürger adressiert werden und die Materialien anschaulich genug aufbereitet sind. Bis zum 20. November 2020 können sich Interessierte über die Website www.mobilfunk-bw.de für die Teilnahme registrieren.

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-555 Mon, 26 Oct 2020 08:47:29 +0100 Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg wird am 10. November online verliehen. Seien Sie live dabei! /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationspreis-des-landes-baden-wuerttemberg-wird-am-10-november-online-verliehen-seien-sie-live Der Landes-Innovationspreis – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis – gehört zu den Preisen der ersten Stunde, die in Deutschland für Innovationen vergeben wurden. Bereits seit 1985 ehrt er unkonventionelle Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und wird an im Land ansässige kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie technologischer Dienstleistung vergeben. Die Preisverleihung findet am 10. November 2020 statt und wird ab 18.30 Uhr live übertragen. „Gerade unsere zahlreichen mittelständischen Unternehmen haben ein großes Innovationspotential und tragen mit viel Neugier und Mut zur Veränderung maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei. Deren Wettbewerbsfähigkeit ist wichtige Voraussetzung für den Wohlstand unseres Landes“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Frühjahr anlässlich der diesjährigen Ausschreibung.

„Mit dem Innovationspreis ehren wir auch 2020 wieder unkonventionelle Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg. Gerade in Zeiten zunehmender Herausforderungen sind Innovationen der wichtigste Treiber und Erfolgsfaktor für einen starken und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort“, so die Ministerin. Baden-Württemberg ist bundes- und europaweit weiterhin führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die FuE-Ausgabenintensität erreichte zuletzt mit 5,6 Prozent einen neuen Rekordwert.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926-1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet.

Über die Vergabe des Preises entscheidet ein hochrangiges Preiskomitee. Die Mitglieder bewerten die Bewerbungen nach folgenden drei Kriterien: Technischer Fortschritt, besondere unternehmerische Leistung und nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg.

Mehr Infos: www.innovationspreis-bw.de

Livestream: https://www.ims-cms.net/pub/27320/Innovationspreis_des_Landes_BW/index.php

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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