Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Mon, 27 May 2024 12:46:09 +0000 Mon, 27 May 2024 12:46:09 +0000 TYPO3 EXT:news news-1268 Tue, 21 May 2024 06:27:57 +0000 Ausbau der Rechenkapazität in der KI-Forschung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ausbau-der-rechenkapazitaet-in-der-ki-forschung Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro. Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro. Diese Stärkung der hochschulweiten Kompetenzstruktur bwHPC wird insbesondere Nachwuchsforschenden zugutekommen, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Dienstag, 14. Mai 2024, in Stuttgart mitteilte.

„Ob in der Medizin, in der Quantentechnologie oder an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik: KI-Anwendungen sind aus der Forschung und Lehre unserer Landeshochschuln nicht mehr wegzudenken. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, bauen wir die Rechenkapazität für die KI-Forschung aus. Dadurch investieren wir nicht nur in die KI der Zukunft, sondern auch in die Nachwuchsförderung und letztlich den Wohlstand im Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.


Forschung an der Künstlichen Intelligenz der Zukunft

An den baden-württembergischen Hochschulen entsteht die Künstliche Intelligenz der Zukunft – von KI-Anwendungen im Operationssaal über Roboter für die ökologische Landwirtschaft bis zur KI-gestützten Batterieforschung. Die Weiterentwicklung und intensive Nutzung von Künstlicher Intelligenz erfordert jedoch eine steigende Rechenkapazität.

„In dem Verfahren haben Wissenschaftsministerium und Universitäten im Dialog mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern festgestellt, wo ihre größten Bedarfe liegen. Die einhellige Antwort war: ,mehr Rechenleistung.‘ Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Rechenzentren haben wir in kürzester Zeit Wege gefunden, wie die benötigte Rechenleistung schnell beschafft werden kann“, sagte Prof. Dr-Ing. Michael Weber, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz und Präsident der Universität Ulm. „Mit dem Ausbau der KI-Infrastruktur kann der wissenschaftliche Nachwuchs seine Forschungsprojekte schneller und besser durchführen, was auch den Technologietransfer in die Wirtschaft beschleunigen wird – das neue Programm ist ein Gewinn für das ganze Land.“

Über die Kompetenzstruktur bwHPC (High Performance Computing) sind die Rechenzentren der baden-württembergischen Hochschulen bereits vernetzt. Forschende im ganzen Land können so auf Kapazitäten für das Hochleistungs- und datenintensive Rechnen zugreifen. Dank der Landesförderung wird nun zusätzliche Rechenleistung bereitgestellt – ausgerichtet auf die Ansprüche der anwendungsnahen KI-Forschung. Konkret sind Erweiterungen an den Clustern der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Ulm und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgesehen.


Bevorzugter Zugriff für Nachwuchsforschende

Nachwuchsforschende im Bereich Künstliche Intelligenz werden bevorzugt Zugriff auf die neu geschaffene Rechenkapazität erhalten. Im engen Austausch mit den Rechenzentren wird das bwHPC-Betriebskonzept an die Forschungsanforderungen der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angepasst. Weiterhin macht die zusätzliche Rechenleistung die interaktive Nutzung der neuen KI-Knoten möglich. Dadurch wird auch der Transfer von der KI-Forschung in die Praxis gestärkt und beschleunigt. Anwendungsgebiete reichen von der Medizininformatik bis zur Luft- und Raumfahrttechnik.


Kompetenzstruktur bwHPC

Hochleistungsrechnen, auch Supercomputing genannt, ist die Grundlage der wachsenden Forschungs- und Anwendungsbereiche Datenanalyse und KI. Seit 2013 haben die baden-württembergischen Universitäten mit bwHPC eine landesweite Kompetenzstruktur für das Hochleistungsrechnen und das datenintensive Rechnen aufgebaut. Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus Baden-Württemberg können auf diese Rechenkapazität zugreifen. Einige Cluster beinhalten bereits Hardware-Komponenten (hauptsächlich Graphics Processing Units, GPUs) für die KI-Forschung. Die entsprechenden Rahmenkonzepte sind mehrfach positiv von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) begutachtet worden.

Kernbestandteil des bwHPC-Konzepts ist die Grundversorgung am bwUniCluster des Karlsruher Instituts für Technologie sowie die Versorgung spezieller Fachdisziplinen. Hierfür stehen den Landeshochschulen vier bwForCluster an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm zur Verfügung.


Vier bwForCluster

Die vier bwForCluster sind folgendermaßen spezialisiert:

  • Universität Freiburg – bwForCluster NEMO: Neurowissenschaften, Elementarteilchenphysik, Mikrosystemtechnik, Materialwissenschaften
  • Universität Heidelberg – bwForCluster Helix: Strukturelle Biologie und Systembiologie, Medizinwissenschaft, Weiche Materie und Computational Humanities
  • Universität Tübingen – bwForCluster BinAC: Bio- und Medizininformatik, Pharmazie, Astrophysik und Geowissenschaften
  • Universität Ulm – bwForCluster JUSTUS: Theoretische Chemie, Quanten- und Festkörperphysik


Quelle: Staatsministerium

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Presse Quantencomputing Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-1269 Fri, 17 May 2024 06:32:00 +0000 Baden-Württemberg präsentiert „KI-Ökosystem“ in der Vertretung des Landes in Berlin /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-praesentiert-ki-oekosystem-in-der-vertretung-des-landes-in-berlin Baden-Württemberg gilt als Powerhaus von Deutschland. Der Wirtschaftsstandort gehört laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zudem zu den innovativsten Regionen weltweit. Er belegt hinter den US-Bundesstaaten Massachusetts sowie Kalifornien Platz drei der weltweit besonders innovativen Regionen. Die Forschungs- und Entwicklungsquote ist mit 5,6 Prozent, gemessen am BIP, weltweit ein Spitzenwert. Und Künstliche Intelligenz (KI) spielt in Baden-Württemberg schon längst eine bedeutende Rolle, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 16. Mai auf der Veranstaltung „KI und neue Arbeitswelt: AI Mindset made in BW“, die das Wirtschaftsministerium in der Landesvertretung in Berlin organisiert hatte.

Baden-Württemberg verfügt bereits heute über ein starkes „KI-Ökosystem“, das seine Stärke aus einer engen Verzahnung von Forschungseinrichtungen, KI-Entwicklern, Start-ups und einer großen Zahl von Unternehmen bezieht. Sie setzen in den für Baden-Württemberg prägenden Leitbranchen des Fahrzeugbaus, des Maschinenbaus und Zukunftsbranchen wie der Robotik und der Luft- und Raumfahrt erfolgreich auf die Basistechnologie der KI. Mit dem Innovationspark Künstliche Intelligenz – kurz: IPAI – entsteht in Heilbronn ein einzigartiges Reallabor auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, das mit seiner Infrastruktur den Wissenstransfer zwischen namhaften Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen auf einzigartige Weise ermögliche und so die Entwicklung neuer, KI-gestützter Geschäftsmodelle und Produkte befördert. Der IPAI geht auf eine Initiative von Ministerin Hoffmeister-Kraut zurück. Der Innovationsparkt gilt als Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft über Europa hinaus.

In der Diskussionsrunde mit Vertretern aus Unternehmen und Start-ups, an der David Reger, CEO von NEURA Robotics, Professor Thomas Hundt, Inhaber von jangled nerves, Jonas Menesklou, Gründer des Karlsruher Start-up-Unternehmens askUI, und Dr. Benjamin Schiller vom KI-Innovationspark IPAI in Heilbronn teilnahmen, zeigte sich Hoffmeister-Kraut davon überzeugt, dass KI einer der wichtigsten Schlüssel ist, um den Strukturwandel in der Wirtschaft zum Erfolg zu führen. „KI spielt eine wichtige Rolle, um die Aufgaben des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels zu lösen“, so Hoffmeister-Kraut. „KI ist der Schlüssel überhaupt, um bei Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und Dekarbonisierung voranzukommen – und um Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen.“

„So wichtig es ist, KI als Gamechanger bei der Transformation der Wirtschaft zu begreifen, so wichtig ist es, den Unternehmen wieder Freiräume zu geben. Sie haben immer weniger Kapazitäten, um sich mit KI und Innovationen zu befassen und darin zu investieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. Ein wichtiger Punkt sei es daher, die Unternehmen von bürokratischen Lasten zu befreien. „Die Bundesregierung muss den Bürokratieabbau vorantreiben und als wichtigen Standortfaktor begreifen“, sagte die baden-württembergische Wirtschaftsministerin. Seit Jahren finde eine „Misstrauensgesetzgebung“ statt, die zu ausufernden Dokumentations- und Berichtspflichten führt.

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium tritt dem entgegen. Im Rahmen der Bundesratsbefassung zum Vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV) hat sich Baden-Württemberg mit 13 Anträgen für mehr Bürokratieabbau durchgesetzt. „Gerade von vereinfachten Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht können Unternehmen aller Branchen profitieren. Es gibt ja nicht wenige kleine und mittlere Unternehmen, die nicht zuletzt deshalb auf eine Erweiterung ihres Unternehmens über gewisse Schwellenwerte hinaus verzichten, um nicht in eine Regulierungsdynamik hinzugeraten, die unternehmerisches Handeln lähmt.“

Auch beim AI Act steht das Wirtschaftsministerium in Kontakt mit dem Bund. So fordert Hoffmeister-Kraut zwei Punkte: Erstens müsse es im weiteren Verfahren zu unternehmensfreundlichen Regelungen kommen. Zum zweiten sei es notwendig, dass die Regelungen in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich getroffen werden.


Fraunhofer-Studie zu Generativer KI

Die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Technologiebeauftragte der Ministerin, Professorin Dr. Katharina Hölzle, die die Veranstaltung mit einem Vortrag unter dem Titel „Die Zukunft der Generativen KI liegt in Baden-Württemberg“ eröffnete und dabei die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer IAO vorstellte, machte deutlich, dass Generative KI die gesamte Arbeitswelt verändern werde. „Generative KI wird die gesamte Arbeitswelt verändern. Das Potenzial für Produktivitätsgewinne ist enorm, erfordert aber eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu brauchen Unternehmen eine KI-Strategie, die eng verzahnt mit der Unternehmensstrategie ist. Gleichzeitig braucht es grundlegende Kompetenzen im Umgang mit KI, eine sogenannte KI-Literacy. Die Veröffentlichung dieser Studie unterstreicht die Entschlossenheit des Landes Baden-Württemberg, die dort genannten Handlungsempfehlungen umzusetzen und die Potenziale Generativer KI bestmöglich zu nutzen. Baden-Württemberg bietet hierfür ein einmaliges KI-Innovationsökosystem für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, um diese Herausforderungen zu meistern und die Zukunft erfolgreich zu gestalten.“


Zur Studie „Potenziale Generativer KI für den Mittelstand“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg förderte ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO zu Generativer KI mit dem Fokus auf Anwendungen im Bereich der Sprach- und Textverarbeitung mit rund 100.000 Euro. Das Ergebnis in Form der Studie „Potenziale Generativer KI für den Mittelstand: Wie große KI-Modelle die Arbeitswelt verändern“ kann unter folgendem Link als Volltext abgerufen werden: https://www.digital.iao.fraunhofer.de/de/leistungen/KI/GenerativeKI.html


Weitere Informationen

Eine besondere Stärke des Landes Baden-Württemberg bestehe traditionell darin, dass seine Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft sich über die ganze Fläche des Landes verteilten. Dies trifft auch auf den Bereich der KI zu. Neben dem IPAI Heilbronn, dem bei KI-Spitzenforschung weltweit führenden Cyber Valley in Stuttgart und Tübingen, der Technologieregion Karlsruhe mit dem KIT, der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Universitäten und Unternehmen wie SAP und Aleph Alpha, den Wissenschaftsstädten Ulm und Freiburg ist in den wirtschaftsstarken Regionen wie Ostwürttemberg oder dem Bodenseekreis ebenfalls großes Know-how und Innovationskraft vorhanden.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1270 Thu, 16 May 2024 06:40:00 +0000 Innovationslabor „Urban Innovation Hub“ eröffnet in Konstanz /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationslabor-urban-innovation-hub-eroeffnet-in-konstanz Neben dem uih! in Heilbronn wurde in Konstanz das zweite Urban Innovation Hub – kurz uih! – in Baden-Württemberg eröffnet. Im „Urban Innovation Hub (uih!) Zukunftslabor Konstanz“ können Handel, Gastronomie und andere Dienstleistungsbetriebe innovative, digitale Lösungen live erleben. Außerdem finden kleine und mittlere Betriebe hier Informationsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten, um sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Ab dem 16. Mai 2024 können sich Unternehmen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über Zukunftstechnologien informieren, welche die Art des Einkaufens, die Innenstadt- und Freizeitgestaltung der Zukunft prägen werden.

„Das uih! in Konstanz soll die Keimzelle für ein Innovationsökosystem in der Bodenseeregion werden, das Innenstadtbetriebe wie den stationären Einzelhandel, die Gastronomie und die Freizeitwirtschaft mit der Wissenschaft verbindet,” sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Vorfeld der Eröffnung: „Diese Branchen stehen vor Herausforderungen, die oftmals nur mit innovativen Technologien gemeistert werden können. Mit dem uih! bekommen kleine und mittlere Unternehmen der Innenstadt Zugang zu Innovationen, mit denen sie ihr Geschäftsmodell erfolgreich und zukunftsfähig gestalten können. Deshalb werden wir das Urban Innovation Hub in die verschiedenen Regionen des Landes bringen“, erläutert die Ministerin.


Mobile Innovationslabore in verschiedenen Städten geplant

Mit dem uih! in der Heilbronner Innenstadt wurde im April 2023 eine feste Einrichtung geschaffen, um den stationären Einzelhandel und andere Innenstadtakteure beim Aufbau neuer digitaler Dienstleistungen zu unterstützen. Mit dem „uih! Zukunftslabor Konstanz“ werden auch in der Bodenseeregion kleine und mittlere Unternehmen mit vielfältigen Angeboten unterstützt. Darüber hinaus sind in diesem Jahr fünf mobile Urban Innovation Hubs in weiteren Klein- und Mittelzentren Baden-Württembergs geplant, die innovative Lösungen vor Ort präsentieren. Wie in Konstanz und Heilbronn, werden auch in den mobilen Innovationslaboren nicht nur technische Neuheiten vorgestellt – ein umfangreiches Workshop- und Networking-Programm rundet die jeweiligen Ausstellungsangebote ab.

Im „uih! Zukunftslabor Konstanz“ und in den mobilen Urban Innovation Hubs werden sowohl technische Innovationen gezeigt, die Vorreiter-Unternehmen in Baden-Württemberg bereits erfolgreich eingeführt haben, als auch Neuentwicklungen, die derzeit erprobt werden: von Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis hin zu 3D-Anwendungen im Uhren- oder Schuh-Fachhandel und Service-Robotern für die Gastronomie. Zentral bei der Auswahl der Exponate ist, dass die Technologien relevant und praxistauglich für die Unternehmen sind.


Weitere Hintergrundinformationen

Das Urban Innovation Hub wird vom Konsortium des Kompetenzzentrums Smart Services umgesetzt und soll für kleine und mittlere Betriebe die Grundlage schaffen, bei der Entwicklung und Einführung digitaler Innovationen stärker mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu kooperieren. Die Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, die Hochschulen Konstanz und Furtwangen, das itb – Institut für Betriebsführung im DHI, das Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS) und die Universität Siegen.


Eröffnungsangebot des „uih! Zukunftslabor Konstanz“

Das „uih! Zukunftslabor Konstanz“ entsteht in den Räumen der „farm”, dem Innovations- und Gründerzentrum am Bodensee (Bücklestraße 3, 78467 Konstanz). Am 14. Mai 2024 um 11:30 Uhr findet die feierliche Eröffnung statt. Zum Tag der offenen Tür, am 16. Mai 2024, 8:00 bis 18:00 Uhr, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1264 Mon, 13 May 2024 09:05:55 +0000 Erstes britisch-deutsches High-Tech-Accelerator-Programm startet in Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/erstes-britisch-deutsches-high-tech-accelerator-programm-startet-in-stuttgart Stuttgart wird ab September 2024 zum Innovationsknotenpunkt für sechs britische Technologie-Start-ups. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sieht das Programm als Bestätigung der erfolgreichen Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg und der durch ihr Haus initiierten ‚Partnerschaftsinitiative BW-UK‘. Stuttgart wird zum Innovationsknotenpunkt für sechs britische Technologie-Start-ups: Die jungen Unternehmen wurden für das erste deutsch-britische Tech-Accelerator-Programm ausgewählt und schlagen ab September 2024 für fünf Monate ihre Zelte in Stuttgart auf. Das Tech Accelerator-Programm wurde von der britischen Regierung initiiert und von der baden-württembergischen Regierung unterstützt. Die Start-ups wurden aus einem Pool von fast 50 Bewerbern ausgewählt, nachdem sie einer Jury aus britischen und deutschen Juroren ihre marktreifen Innovationen in Bereichen wie Quantenphysik, KI, Robotik und virtuelle Realität vorgestellt hatten.

Neben einem Arbeitsplatz im Stuttgarter Technologie-Inkubator CODE_n erhalten die Unternehmen ein maßgeschneidertes Programm, das ihnen hilft, ihre Geschäftsidee an der Seite der führenden baden-württembergischen Industrie auszubauen, unter anderem durch Expertenunterstützung, VIP-Veranstaltungen, Unternehmensvorstellungen und Mentoring.

„Baden-Württemberg und Großbritannien verbinden ausgeprägter Pioniergeist und innovatives Unternehmertum vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen. Unsere Auslandsrepräsentanz in Großbritannien, das ‚BW-UK Office‘, fördert deswegen schon seit 2021 unsere bilateralen Wirtschafts-, Innovations- und Wissenschaftsbeziehungen“, so der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Florian Stegmann. „Das britische High-Tech-Accelerator Programm ist eine Win-Win-Situation für die teilnehmenden Start-Ups und unsere innovativen Unternehmen. Diese neue Form der Zusammenarbeit hilft dabei, die engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Baden-Württemberg und Großbritannien noch zukunftsfähiger zu machen.“

Ministerin Hoffmeister-Kraut zeigt sich erfreut über den Start des Acceleratoren-Programms: „Wir sehen das Programm als Bestätigung unserer erfolgreichen Wirtschaftspolitik und unserer ‚Partnerschaftsinitiative BW-UK‘. Die neu entwickelte High-Tech-Zusammenarbeit ist das Ergebnis unserer langjährigen sehr guten Partnerschaft. Wir versprechen uns davon technologische Impulse für unsere baden-württembergischen Unternehmen und Start-ups. Gerade in Zukunftstechnologien wie KI, Green Tech oder Quanten-Computing wollen wir mit den international Besten noch stärker kooperieren.“

Die Wirtschaftsministerin unterstreicht die Bedeutung der von ihr initiierten ‚Partnerschaftsinitiative BW-UK‘, unter deren Schirm auch diese wirtschaftspolitische Brücke gebaut wurde. „Wenn Zukunftstechnologien über unsere britischen Partner zu uns nach Baden-Württemberg transferiert werden, dann zeigt dies, dass die Partnerschaftsinitiative bestens funktioniert.“

Dass die britischen Partner Baden-Württemberg als Standort für das Programm ausgewählt haben, ist auch darauf zurückzuführen, dass Baden-Württemberg bei Innovationen im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz einnimmt. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die im September vergangenen Jahres öffentlich vorgestellt wurde, gibt es in der EU keine Region, die an die Innovationskraft und -fähigkeit Baden-Württembergs heranreicht.

Chris Barton, britischer Handelskommissar für Europa, zur Wahl des Standortes Baden-Württemberg: „Diese spannende Partnerschaft mit Baden-Württemberg unterstreicht unser gemeinsames Engagement für die Produktion weltweit führender Technologien und die Schaffung zukunftsorientierter Volkswirtschaften. Ähnlich wie in Deutschland gibt es im Vereinigten Königreich einen florierenden Mittelstand mit innovativen und schnell wachsenden Exporteuren. In diesem Sinne ist es sehr passend, dass unsere Gewinner fünf der neun britischen Regionen repräsentieren. Dies zeigt, wie gut der 1-Billion-Dollar-Tech-Sektor des Vereinigten Königreichs verteilt ist und wie wertvoll es ist, das wachsende Interesse an bilateralen Geschäftspartnerschaften zu fördern.“

Baden-Württemberg International (BW_i) wird die britischen Start-ups während ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Stuttgart eng begleiten. Dafür wird sich die Landesagentur monatlich mit den Gründerinnen und Gründern austauschen und sie mit dem baden-württembergischen Ökosystem vernetzen. So können die ausgewählten jungen Unternehmen etwa an BW_i-Veranstaltungen wie den Start-up BW Discovery Touren oder dem Sommerempfang des BW-UK-Offices teilnehmen und dort wertvolle Kontakte knüpfen. Bereits im Vorfeld hat BW_i gemeinsam mit dem britischen Konsulat nach passenden Locations in Stuttgart für die Start-ups gesucht und ihnen die Möglichkeit geboten, in den Räumlichkeiten von Baden-Württembergs Auslandsbüro in London ihre Pitches zu präsentieren.

BW_i-Geschäftsführer Dr. Christian Herzog sieht das Programm als Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg: „Der Tech-Fokus der ausgewählten britischen Start-ups passt hervorragend zu unserem Profil als Innovationsregion Nr. 1 in Europa. Durch Kooperationen im Bereich der Zukunftstechnologien können nicht nur baden-württembergische Unternehmen profitieren, sondern auch die Beziehungen zwischen beiden Standorten gestärkt werden.“

Als branchenübergreifende Innovationsplattform und Heimat innovativer Köpfe in Stuttgart, freut sich das Team von CODE_n die sechs ausgewählten Start-ups in Deutschland zu begrüßen und ihnen als Ankerplatz zu dienen. Die Integration in das vorhandene Netzwerk und die Bereitstellung der gemeinsam gesammelten Erfahrungen werden wichtige Bestandteile des Acceleratoren-Programms. Die Gründer werden persönlich innerhalb des Stuttgarter Ökosystems unterstützt, um nachhaltig expandieren und vor Ort wachsen zu können. Vor allem die individuelle Ausrichtung und Betreuung wird die Zusammenarbeit der einzelnen Partner des Programms auszeichnen. CODE_n versteht sich als Gestalter einer lebendigen internationalen Community mit dem Innovationscampus Schelmenwasen als Zentrum.

Ulrich Dietz, Gesellschafter von CODE_n und Gründer des Technologieunternehmens GFT, untermauert die Bedeutung technologischer Innovationen für Europas Zukunft. Seine Erfahrungen und sein breites Wissen bereichern den Accelerator und fördern die transnationale Kooperation auf dem Weg zu neuen Entwicklungen.

Weitere Informationen

Zur Partnerschaftsinitiative BW-UK

Zu CODE_n und dem de:hub future.industries


Informationen zu den sechs ausgewählten Start-ups


Oxford Quantum Circuits

Sektor: Quantum

Region: South East (Reading)

Link: https://oxfordquantumcircuits.com/

Oxford Quantum Circuits (OQC) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Quantum Compute-as-a-Service (QCaaS). Das Unternehmen entwickelte den ersten kommerziell erhältlichen Quantencomputer in Großbritannien, wurde Europas erstes QCaaS-Unternehmen und integrierte den weltweit ersten Quantencomputer in ein kommerzielles Rechenzentrum. Durch den Accelerator will OQC Proof-of-Concept-Studien mit süddeutschen Unternehmen durchführen und ein neues Partnerschafts-, Investoren- und Industrienetzwerk aufbauen.

Holdson Ltd

Sektor: AI

Region: Yorkshire and the Humber (Huddersfield)

Link: https://holdson.co.uk/

Holdson entwickelt innovative Hardware- und Softwarelösungen für eine Reihe von Kunden aus der Fertigungsindustrie und verbessert die Präzision und Effizienz von Maschinen durch integrierte, maßgeschneiderte Tools für maschinelles Lernen. Durch den Accelerator will Holdson das robuste industrielle Ökosystem und die akademische Welt in Deutschland erschließen und durch die Vermarktung seiner KI- und digitalen Tools nachhaltige Fertigungsverfahren vorantreiben.

BOW Ltd

Sektor: Robotics

Region: Yorkshire and the Humber (Sheffield)

Link: https://usebow.com/


BOW revolutioniert die Entwicklung von Robotiksoftware. Es bietet eine universelle Plattform, die die Erstellung von Anwendungen für jede Art von Roboter vereinfacht. Ihr SDK (Software Development Kit) ermöglicht es Entwicklern, Innovationen für verschiedene Arten von Hardware zu schaffen. Darüber hinaus gewährleistet es eine schnelle Bereitstellung und hohe Flexibilität. BOW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Robotik zu demokratisieren und sie einem breiteren Spektrum von Entwicklern und Branchen zugänglich zu machen.

GEMBA

Sektor: VR/AR

Region: North East (Gateshead)

Link: https://thegemba.com/

Gemba ist die führende Virtual-Reality-Plattform im unternehmerischen Metaversum. Als wegweisendes Unternehmen im Bereich des globalen Workforce Learning unterstützt Gemba ambitionierte Unternehmen, die eine digitale Transformation durchlaufen. Das Ziel besteht darin, dass diese Unternehmen leistungsstarke, skalierbare Schulungen auf effiziente und nachhaltige Weise einführen. Durch den Accelerator wird Gemba seine VR-Kapazitäten auf dem europäischen Fertigungsmarkt präsentieren. Dies wird langfristige Partnerschaften fördern, die unternehmerische Erfolge durch hohe Standards im operativen und Führungsbereich vorantreiben.

Octaipipe

Sektor: AI 

Region: London

Link: https://octaipipe.ai/

OctaiPipe ist eine Plattform, die die Verwaltung und Skalierung von künstlicher Intelligenz am „Edge“ (Rande) des Netzwerks ermöglicht und Federated Learning einsetzt, um herkömmliche, zentralisierte Cloud-basierte Ansätze in einer Vielzahl von industriellen und kritischen Systemanwendungen zu übertreffen. OctaiPipe arbeitet bereits mit deutschen Unternehmen zusammen und möchte seine bestehenden Partnerschaften und Kooperationen mit deutschen Unternehmen ausbauen sowie neue Geschäfts- und Finanzierungsmöglichkeiten erkunden.

digiLab Solutions Ltd

Sektor: AI

Region: South West (Exeter)

Link: www.digilab.co.uk

digiLab ist ein Unternehmen mit Fokus auf maschinellem Lernen. Es hat sich auf probabilistisches maschinelles Lernen und die Quantifizierung von Unsicherheiten in einer Reihe von Sektoren spezialisiert, darunter Kernspaltung, Kernfusion, Werkstoffe und allgemeinem Ingenieurwesen. Mit Hilfe des Accelerators will digilab seine proprietäre Plattform für maschinelles Lernen, twinLab, und damit verbundene Dienstleistungen auf den Markt bringen. twinLab gibt Domain Engineers hochentwickelte Tools für maschinelles Lernen an die Hand und optimiert deren Simulationen und Arbeitsabläufe.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse
news-1263 Mon, 13 May 2024 08:50:58 +0000 Baden-Württemberg investiert weitere 20 Mio. Euro in die Forschung zum Quantencomputing /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-investiert-weitere-20-mio-euro-in-die-forschung-zum-quantencomputing Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 7. Mai 2024 einer Förderung zum Ausbau des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg (KQC BW)“ unter Koordination der Fraunhofer-Gesellschaft zugestimmt. Die Landesregierung plant, bis 2028 weitere 20 Millionen Euro an Fördermitteln bereitzustellen. In den vergangenen vier Jahren hatte das Land bereits den Aufbau und Verbundprojekte des Kompetenzzentrums zur Forschung im Quantencomputing mit rund 40 Millionen Euro gefördert.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Quantentechnologien sind neben Künstlicher Intelligenz absolute Zukunftsfelder. Und unser Land ist in diesem Bereich auf einem sehr guten Weg. Wir bauen tragfähige Netzwerke und aktive Ökosysteme auf, stärken damit den Innovationsstandort Baden-Württemberg und machen ihn attraktiv für Investoren. Mit unserer Innovationsagenda schaffen wir heute die Grundlagen für neue Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze von morgen – so auch mit dem Kompetenzzentrum Quantencomputing und unserer Landesstrategie QuantumBW. Unsere Devise lautet: Spitzenforschung fördern, Unternehmen in der Breite erreichen und alle Schlüsseltechnologien besetzen, die es dazu braucht! Denn Innovationen sind die Quelle unseres Wohlstands. Unsere Innovationsagenda ist deshalb milliardenschwer. Sie stellt heute die Weichen so, dass wir in einigen Jahren Geschäftsmodelle im Land haben, die sich selbst tragen und international wettbewerbsfähig sind.“ Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Das Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg ist das erste und größte seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren der Fraunhofer Gesellschaft. Als Leuchtturmvorhaben mit internationaler Strahlkraft stärken wir mit der Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums die Vorreiterrolle des Landes Baden-Württemberg bei der Evaluierung und Erschließung von Anwendungsfeldern im Quantencomputing. Wesentlich ist für uns der fortgesetzte Ausbau von Fachkompetenzen in einem starken und landesweiten Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft. Darauf aufbauend treiben wir hier im Land den Wissenstransfer und die Qualifizierung von Fachkräften konsequent voran.“ Weitere Informationen Die Landesförderung soll den beteiligten Forschungseinrichtungen und Hochschulen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg einen privilegierten Zugang zu leistungsstarken IBM-Quantencomputern der nächsten Generation am Standort Ehningen und in den USA ermöglichen. Mit dem Vorhaben wird der Ausbau von Kompetenzen zu strategischen Themen der Hard- und Softwareentwicklung zum Quantencomputing insbesondere bei den beteiligten Wissenschaftseinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in dem von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebenen Kompetenzzentrum vorangetrieben. Wie zuvor verbleibt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum beim Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF (Freiburg) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Stuttgart). Eng eingebunden ist die Arbeit des Kompetenzzentrums in die von Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium initiierte Innovationsinitiative QuantumBW des Landes zu den Quantentechnologien. Unter dem Dach von QuantumBW wollen die Partner des Kompetenzzentrums in wissenschaftlichen Projekten in für Baden-Württemberg strategisch wichtigen Themenfeldern des Quantencomputings verschiedene industrielle Anwendungsfälle sowie mögliche Quantenvorteile identifizieren. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsergebnissen wird das Vorhaben einen starken Beitrag zur Umsetzung der Quantencomputing- - 3 - Roadmap von QuantumBW leisten und eine detailliertere Abschätzung ermöglichen, wie und wann ein Quantenvorteil für welche Anwendung erreicht werden kann. Auf dieser Grundlage wollen die Partner auch Qualifizierungsmaßnahmen zum Quantencomputing weiterentwickeln und in die Praxis transferieren.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse Quantencomputing
news-1259 Mon, 06 May 2024 12:04:51 +0000 Landesregierung unterstützt forschungsbasierte Ausgründungen zur Stärkung des Start-up-Ökosystems Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landesregierung-unterstuetzt-forschungsbasierte-ausgruendungen-zur-staerkung-des-start-up-oekosystems-baden-wuerttemberg Das Land stärkt Start-ups und Spin-offs aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Baden-Württemberg gehört zu den innovativsten Regionen Europas. Gleichzeitig befinden wir uns in einem harten globalen Wettbewerb um die besten Ideen. Start-ups sind der Mittelstand von morgen und dieses Potenzial müssen wir von Anfang an fördern. Forschungsbasierte Ausgründungen stehen für Dynamik und Erneuerung. Die gezielte Unterstützung von der Ideenfindung bis zur Gründung ist essenziell für eine dauerhaft wettbewerbsfähige Wirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (30. April) im Anschluss an die Ministerratssitzung in Stuttgart.

Um die Potenziale an den Hochschulen weiter zu heben, will das Land bis zu sechs regionale Gründungsverbünde fördern. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium jährlich bis zu 1,8 Millionen Euro bereit. Das Wirtschaftsministerium hat zur weiteren Stärkung des Gründerlandes Baden-Württemberg die Anzahl der Start-up BW Acceleratoren auf insgesamt 18 erhöht. Acceleratoren sind hoch spezialisierte Gründungszentren und werden im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW in den Jahren 2023 und 2024 mit rund 5,1 Millionen Euro gefördert.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Investitionen in forschungsbasierte Start-ups und Spin-offs sind Investitionen in die Zukunft von Baden-Württemberg. Forschungsbasierte Ausgründungen entwickeln nicht nur neue Technologien, innovative Produkte und Dienstleistungen, sondern auch Lösungen für soziale und ökologische Probleme. Sie stehen damit für Dynamik, Erneuerung und Transformation und stärken das Innovationsökosystem als Ganzes.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Start-ups sind ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie tragen durch ihre Fähigkeit, neue Ideen und Technologien schnell in Geschäftsmodelle überführen zu können, erheblich zur Steigerung der Innovationsfähigkeit der Wirtschaft bei. Wenn wir wollen, dass Baden-Württemberg weiterhin ein wirtschaftsstarker Standort bleibt, müssen wir die Start-up-Szene weiter mit vereinten Kräften unterstützen. Denn die Start-ups von heute sind die Hidden Champions von morgen.“

Gründungskultur an fast allen Hochschulen etabliert
Um Start-ups und Spin-offs bestmöglich zu fördern, konnten auch durch Unterstützung des Landes mittlerweile an fast allen baden-württembergischen Hochschulen niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsstrukturen etabliert werden. Ziel dieser Angebote ist es, Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Möglichkeiten der unternehmerischen Selbstständigkeit zu informieren sowie sie bei der (Weiter-)Entwicklung von innovativen Produkt- oder Geschäftsmodellideen zu unterstützen. Dadurch konnte sich an vielen Hochschulstandorten eine sicht- und erlebbare Gründungskultur etablieren, die in die Region ausstrahlt.

Das zeigt sich nicht zuletzt im hervorragenden Abschneiden der baden-württembergischen Hochschulen im Gründungsradar des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Hier erreichte die Hochschule der Medien Stuttgart in der Gruppe der mittleren Hochschulen (5.000 bis 15.000 Studierende) im bundesweiten Vergleich der Gründungsaktivitäten den zweiten Platz – direkt gefolgt von der Hochschule Aalen. Insgesamt konnten sich in dieser Gruppe sechs Hochschulen aus Baden-Württemberg in den TOP 12 platzieren. Auch im Umfeld der forschungsnahen Universitäten macht der Bundesverband Deutsche Start-ups eine auffällige und wachsende Dynamik aus: Bei den Gründungen pro Kopf rangieren Karlsruhe und Heidelberg bundesweit unter den Top 5.

Ausgehend von den Hochschulen und unterstützt durch die Fördermaßnahmen des Landes haben sich in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren wachsende Start-up-Ökosysteme entwickelt, in denen Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Start-up-Community zusammenwirken. Olschowski betonte: „Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind eine der wichtigsten Quellen für neue Technologien, für innovative Produkte und Dienstleistungen. In der Forschung nimmt Baden-Württemberg bereits eine Spitzenposition ein. Um auch zu einem international sichtbaren Start-up-Hotspot zu werden, müssen wir den Transfer von Wissen und Technologie in die Wirtschaft noch weiter stärken.“

Die Wirtschaftsministerin ergänzte: „Die Anzahl der Start-up-Neugründungen in Baden-Württemberg ist in 2023 entgegen dem negativen Bundestrend um starke acht Prozent gestiegen, wie die aktuellen Zahlen des Next Generation Report des Start-up-Verbands belegen. Unser Land weist damit eine erhöhte Gründungsdynamik auf. Nicht zuletzt dank der Maßnahme der Landeskampagne Start-up BW beweist das Gründerland Baden-Württemberg seine Resilienz in herausfordernden Zeiten. Darauf können wir stolz sein.“

„Baden-Württemberg ist im Bereich Förder- und Finanzierungsprogramme für Start-ups hervorragend aufgestellt und hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht“, so Kretschmann abschließend. Das werde man gezielt fortsetzen und strategisch ausbauen.

Weitere Informationen
Bis zu sechs regionale Gründungsverbände kommen

Das Wissenschaftsministerium plant, bis zu sechs regionale Gründungsverbünde zu fördern und dafür jährlich bis zu 1,8 Millionen Euro bereitzustellen.

Dies soll die Gründungspotenziale an den Hochschulen noch stärker miteinander vernetzen und die Anbindung an die „Gründermotor“-Initiative des Landes, die thematisch fokussierten Start-up BW Acceleratoren des Wirtschaftsministeriums, die Innovationscampus-Vorhaben und diverse Gründungsinitiativen der Privatwirtschaft stärken. Mit der Förderung werden die Hochschulen darin unterstützt, ihre Kompetenzen und Kapazitäten im Gründungsbereich hochschulübergreifend zu bündeln. So sollen zum Beispiel passgenaue Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie niedrigschwellige Informationsangebote für Professorinnen und Professoren entwickelt werden. Durch anwendungsnahe Lehr- und Lernangebote sollen Aspekte von unternehmerischem Denken und Handeln frühzeitig, umfassend und praxisorientiert in möglichst viele Studiengänge integriert werden.

Landeskampagne Start-up BW widmet sich dem Thema Existenzgründung und Start-up in seiner ganzen Dimension
Mit Start-up BW bündelt die Landesregierung seit 2017 ihre Fördermaßnahmen speziell für technologieorientierte Start-ups, vereint die regionalen Start-up-Ökosysteme im Land und ergreift Maßnahmen, die Start-ups noch gezielter zu stärken. Bestehende und neue Maßnahmen zur Gründungsqualifizierung, -beratung und Geschäftsmodellentwicklung adressieren darüber hinaus Gründungen in klassischen Branchen, die ebenfalls die Chancen der Digitalisierung ergreifen müssen. Das aktuelle Portfolio ist breit gefächert. Dazu zählen Angebote zu spezifischem Kompetenzaufbau im Bereich Gründungen, sogenannte Entrepreneurship Education an Schulen, die den Gründungsgeist bei Jugendlichen bereits frühzeitig wecken. Außerdem gibt es breit angelegte Maßnahmen, um Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf eine Unternehmensgründung vorzubereiten. Das bundesweit beachtete Finanzierungsinstrument für die unternehmerische Frühphase Start-up BW Pre-Seed gehört ebenfalls dazu. Die Förderung von Start-up-Beratungen, die Produktentwicklung über Innovationsgutscheine, die Durchführung landesweiter Unternehmensplanspiele und Wettbewerbe sowie Highlight-Events wie der Start-up BW Summit am 11. Juli 2024 in Stuttgart bilden weitere wichtige Säulen.

Geförderte Start-ups schaffen Arbeitsplätze
Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW nehmen die Start-up BW Acceleratoren ein, die hochinnovative Gründungen bereits in der sehr frühen Gründungsphase unterstützen. Die insgesamt 18 inhaltlich spezialisierten und über Baden-Württemberg verteilten Start-up BW Acceleratoren wurden durch das Land seit 2017 mit über 17 Millionen Euro gefördert und haben bei knapp 4.000 Bewerbungen rund 1.800 Start-up-Teams unterstützt. Allein die seit 2021 geförderten Start-ups konnten rund 210 Millionen Euro an Förder- und Finanzierungsmitteln akquirieren sowie etwa 2.900 neue Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen schaffen.

Die Stärke der Start-up-Förderung Baden-Württembergs wird auch international gesehen. So startet im September 2024 ein – weltweit einmaliges – Start-up Acceleratoren-Programm der britischen Regierung, das britische High-Tech Start-ups für ein halbes Jahr nach Stuttgart bringt. Es ist ein Ergebnis der Partnerschaftsinitiative BW-UK des Wirtschaftsministeriums. Die Start-ups aus Zukunftsbereichen wie Quantenphysik, KI, Robotik und virtuelle Realität wurden aus einem Pool von 50 britischen Bewerbern ausgewählt. Sie sollen hier mit der High-Tech Landschaft verwoben werden.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse
news-1253 Wed, 24 Apr 2024 13:08:19 +0000 InnovationCamp Baden-Württemberg künftig an 3 Standorten /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationcamp-baden-wuerttemberg-kuenftig-an-3-standorten Das InnovationCamp Baden-Württemberg, ein Format zur Stärkung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg, wird in der neuen Förderperiode auf drei Standorte erweitert. Neben dem etablierten Standort im Silicon Valley an der Westküste der USA werden Standorte im Großraum Boston (USA) und Tel Aviv (Israel) neu in das Programm mit aufgenommen. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, dazu: „Für Baden-Württemberg als führender deutscher Technologiestandort ist es von immenser Bedeutung, die Innovationskraft im Land weiter zu erhöhen sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf internationaler Ebene voranzutreiben. Das InnovationCamp Baden-Württemberg ist ein herausragendes Leuchtturmprojekt, das unseren Unternehmen ein tiefes Eintauchen in die weltweit führenden Innovationszentren und deren besten Praktiken ermöglicht. Mit der Erweiterung auf drei Standorte können wir die Vernetzung von baden-württembergischen Unternehmen mit den Innovationsakteuren der regionalen Innovations-Ökosysteme so unterstützen, dass es passgenau auf ihr Geschäftsmodell und ihre Produkt- und Dienstleistungsidee einzahlt.“

Ziel des InnovationCamp bleibt es, von starken Partnern in führenden Innovationsregionen weltweit zu lernen und die Innovationskraft des baden-württembergischen Mittelstands weiter zu stärken. Durch die Erweiterung des Förderprogramms auf drei Standorte erhalten Unternehmen und Institutionen der Wirtschaft sowie der angewandten Forschung nun auch gezielte Einblicke in das Start-up- und Innovationsökosystem von Tel Aviv und die Wissenschafts- und Innovationsregion im Großraum Boston. Das Silicon Valley, nach wie vor der dynamischste Innovationstreiber weltweit, kann von den Unternehmen weiterhin besucht werden.

Alle drei InnovationCamps werden von Baden-Württemberg International (BW_i) mit Unterstützung der regionalen Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg durchgeführt. Bei den Innovation Camps im Silicon Valley und in Tel Aviv sind auch die baden-württembergischen Wirtschaftsrepräsentanzen eingebunden.

Dr. Christian Herzog, Geschäftsführer von BW_i, sagte: „Das InnovationCamp BW ist eine großartige Möglichkeit für die hiesigen Mittelständler, von den Innovationsmethoden in den drei Technologiezentren zu lernen und ihre Innovationskraft zu stärken. Wir freuen uns sehr, dass wir als Projektträger erneut hierbei unterstützen können.“

Tassilo Zywietz, Federführer International der BWIHKs, äußerte: „Das Eintauchen in internationalen Technologie- und Innovationstrends bietet Unternehmen eine Fülle von Möglichkeiten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ihren Innovationsprozess voranzutreiben. Sie können sich über globale Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden halten, internationale Partnerschaften aufbauen und Zugang zu relevanten Netzwerken und Ressourcen erhalten. Die baden-württembergischen IHKs sind sehr gern Unterstützer dieser Camps.“

Weitere Hintergrundinformationen zur Neukonzeption des InnovationCamp Baden-Württemberg

Im Silicon Valley liegt der Fokus auf digitalen Geschäftsmodellen, KI und Big Data. Das dortige Camp zeichnet insbesondere das Mindset des dortigen Unternehmertums aus. Mit dem Großraum Boston, einer starken Innovations- und Wissenschaftsregion mit renommierten Universitäten wie der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology, werden gezielt kleine und mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg angesprochen. Der Schwerpunkt liegt hier auf Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Advanced Manufacturing, die einen konkreten Eintritt in den US-Markt im Blick haben. Der dritte Standort Tel Aviv in Israel eignet sich vor allem für Firmen, die einen Zugang zu Innovationen in der anwendungsbezogenen Cybersicherheit suchen. Das Camp wird nur stattfinden, wenn es die dortige Sicherheitslage zulässt.

Die Innovation Camps starten im Juni 2024 und erstrecken sich bis Oktober 2025. Den Auftakt bildet das Camp im Silicon Valley, das nach virtuellen Workshops zum Einstieg eine Bootcampwoche im Ökosystem anbietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben daran anschließend die Möglichkeit, ihren Aufenthalt optional um eine Woche zum individuellen Matchmaking mit US-amerikanischen Unternehmen zu verlängern. Anmeldungen unter folgendem Link: https://www.bw-i.de/veranstaltungen/event/innovationcamp-bw-silicon-valley-juni-2024 sind aktuell noch möglich. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse
news-1249 Mon, 15 Apr 2024 06:20:54 +0000 Popup Labor Nersheim/Heidenheim (Brenz) /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-nersheim-heidenheim-brenz Das Popup Labor in Nersheim und Heidenheim (Brenz) wurde am 12. April von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut eröffnet. „Besonders für den Mittelstand ist das Popup Labor Baden-Württemberg von enormer Bedeutung. Als Herzstück der regionalen Wirtschaft stellt der Mittelstand einen wesentlichen Motor für Innovation und Wachstum dar. Durch die Unterstützung des Popup Labors erhalten kleine und mittelständische Unternehmen Zugang zu Ressourcen, Expertisen und Netzwerken, die ihnen helfen, ihre Innovationsfähigkeit zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Eröffnung des „Popup Labors BW“ am 12. April in Neresheim und Heidenheim (Brenz). „Somit trägt das Popup Labor maßgeblich dazu bei, die Position des Mittelstands als Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft zu festigen und seine Rolle als Treiber für Innovation und Fortschritt zu stärken“, so die Wirtschaftsministerin weiter. Daher gastiert das 14. Popup Labor Baden-Württemberg in Neresheim und Heidenheim (Brenz). Vom 12. bis 19. April 2024 bringt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Innovationsthemen dahin, wo die Leistungsträger zu Hause sind: in der Fläche des Landes.

Hoffmeister-Kraut: „Insgesamt stehen mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, sich in einem dynamischen und sich ständig wandelnden Umfeld zu behaupten, in dem Innovationen wie Künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle spielen. Durch eine proaktive Herangehensweise, Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeitenden und eine gezielte Strategie zur Integration von KI-Technologien können Mittelständler jedoch die Chancen des technologischen Wandels nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, mit den Popup Laboren in die Fläche des Landes zu gehen und direkt vor Ort neue Impulse zu setzen.“

Eine direkte Einladung spricht Professorin Katharina Hölzle, die Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin, aus: „Als ‚Zukunftswerkstatt auf Zeit‘ bietet das Popup Labor eine tolle Gelegenheit, um sich mit anderen Unternehmen, Start-ups, und Forschungseinrichtungen auszutauschen und gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen zu arbeiten. Entdecken Sie neue Partnerschaften, knüpfen Sie wertvolle Kontakte und profitieren Sie von Ressourcen und Expertise, die Ihnen dabei helfen, Ihre innovativen Projekte voranzutreiben. Gemeinsam können wir das Innovationsökosystem in Baden-Württemberg stärken und die Zukunft unserer Wirtschaft gestalten.“

Mit dem Popup Labor entsteht eine temporäres „Fitnessstudio für den Mittelstand“, das die Akteure nicht nur während der Veranstaltungswoche vernetzt, sondern bereits vorher bei der Planung zahlreiche Akteure zusammengebracht hat und auch danach wirken und sich weiterentwickeln soll. Durch solche Formate, die niederschwellig und ortsnah sind, will das Wirtschaftsministerium die Wirtschaft in Baden-Württemberg stärken, so dass sie sich zukunftssicher, resilient und nachhaltig weiterentwickeln kann.

Ein volles Programm mit zahlreichen Highlights sorgt dabei für Abwechslung und Unterhaltung. Die jeweiligen Veranstaltungen setzen sich aus Vorträgen von hochkarätigen Rednern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen sowie einer Reihe von Workshops. Besonders im Fokus stehen die beiden großen Publikumsveranstaltungen im Programm: die „Pecha Kucha Night Digital Regional“ am Sonntag, 14. April, in Neresheim beziehungsweise die Sonderveranstaltung „Mensch. Industrie. Netz (MIN) trifft Popup Labor BW“ am Mittwoch, 17. April, in Heidenheim (Brenz). Bei der Sonderveranstaltung in Heidenheim (Brenz) wird unter anderem die Technologiebeauftragte der Ministerin Prof. Dr. Katharina Hölzle einen Vortrag zum Thema „Zukunft der Wertschöpfung“ halten und das dazugehöriges Impulspapier vorstellen.


Weitere Informationen

Die Standorte der Veranstaltungen befinden sich in den Städten Neresheim und Heidenheim (Brenz). Die erste offene Veranstaltung, die „Pecha Kucha Night Digital Regional“, findet in der Härtsfeldhalle Neresheim am 14. April statt. Bei dem Format sind die Teilnehmenden dazu angehalten, in verdichteten Präsentationen kurze sowie einprägsame Aussagen zu tätigen. Weitere Eckpunkte in den darauffolgenden Tagen in Neresheim bilden zahlreiche Workshops unter anderem zu den Themen „KI-gestütztes generatives Design“, „Recruiting Tech Talk“ und „Patente & Co.“. In Heidenheim gastiert das Popup Labor dann ab Mittwoch, 17. April, im digiZ sowie DOCK 33 und sorgt mit einer hochkarätig besetzten Sonderveranstaltung mit dem Titel „Mensch. Industrie. Netz (MIN) trifft Popup Labor BW

in Heidenheim“ gleich für ein Highlight. Den Schlusspunkt des 14. Popup Labors BW setzt dann die weitere Sonderveranstaltung zum Thema „Cybersicherheit für kleinere und mittlere Unternehmen“. Ferner werden über den gesamten Zeitraum vom 12. bis 19. April sowohl in Neresheim als auch Heidenheim eine ganze Reihe von Workshops und Online-Workshops angeboten. Die Themen, die in diesem Zusammenhang abgedeckt werden, reichen von „KI-Dschungelexpedition. Kinderleicht das Potenzial von KI-Tools für den Arbeitsalltag verstehen und selbst anwenden“, über „Wie KI-Projekte erfolgreich starten?“ bis hin zu „Kreative Lösungsansätze für gesunde Arbeit und Wohlbefinden“.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldemöglichkeit finden Sie unter: https://www.popuplabor-bw.de/programm-und-anmeldung/


Erfolgreich im Wettbewerb

Die Festlegung der Standorte erfolgte in einem Bewerbungsverfahren des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Nach dreizehn erfolgreichen Popup-Laboren (Ostwürttemberg, Ortenau, Zollernalb, Allgäu-Oberschwaben, Region Bruchsal, Main-Tauber-Kreis, Schwarzwald-Baar-Heuberg, Schwäbisch Hall / Hohenlohekreis, Region Böblingen, Region Sigmaringen, Vierländerregion Bodensee, Buchen (Odenwald), Region Freiburg und Südlicher Oberrhein) seit 2018 mit rund 5.000 Teilnehmenden und hunderten Bildungsveranstaltungen unterschiedlichster Themenformate, soll die Innovationswerkstatt auf Zeit in 2024 in drei weitere Regionen kommen. Als Standorte wurden Neresheim und Heidenheim (Brenz), der Nordschwarzwald sowie Singen (Hohentwiel) und Stockach ausgewählt. Das Wirtschaftsministerium fördert die Popup Labore mit rund 450.000 Euro.


Wirtschaftsministerium

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news-1244 Tue, 09 Apr 2024 06:38:00 +0000 Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2024 - „EXPLORE AND EXPAND YOUR POTENTIAL“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/open-innovation-kongress-baden-wuerttemberg-2024-explore-and-expand-your-potential Am 8. April 2024 eröffnete Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut den neunten Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg. „Innovationen sind der Motor einer starken Wirtschaft, denn sie schaffen Lösungen für die Zukunft. Dies gilt insbesondere im Zeitalter eines immer stärker werdenden globalen Wettbewerbs. Aktuelle Zahlen zu den Innovationsaktivitäten werfen ein düsteres Licht auf Deutschland, denn Innovationen kommen immer seltener aus der Bundesrepublik. Daher müssen wir alles daran setzen, die Innovationsaktivitäten zu intensivieren und dafür die richtigen Weichen zu stellen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der heutigen (8. April) Eröffnung des Open Innovation-Kongresses Baden-Württemberg 2024.

Laut einer repräsentativen Untersuchung des Forschungs- und Beratungsinstitut IW Consult kann sich nur noch jedes fünfte Unternehmen in Deutschland als innovativ bezeichnen, fast vier von zehn Unternehmen haben zudem aufgehört, aktiv nach Neuerungen zu suchen. „Wenn immer weniger Unternehmen sich als technologische Vorreiter sehen oder sich nicht mehr an tiefgreifende Neuerungen wagen, ist unser Wohlstand massiv gefährdet. Daher ist es unsere Aufgabe, den innovativen Köpfen unseres Landes wieder mehr Selbstvertrauen zu geben, um die Zukunft Baden-Württembergs zu sichern. Denn ob Künstliche Intelligenz, Robotik, Energiespeicherung oder Health Tech – mit Open Innovation können innovative Geschäftsmodelle in Zukunftsbranchen schneller und besser umgesetzt werden. Das Thema ist daher so aktuell wie nie“, so die Wirtschaftsministerin.

Der Kongress stand unter dem Motto „Explore and Expand YOUR Potential“ und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit Unterstützung der Steinbeis 2i GmbH/Steinbeis Europa Zentrum veranstaltet. Der Open-Innovation Kongress ist deutschlandweit das größte öffentlich finanzierte Event dieser Art.

Veranstaltungen wie der Open Innovation Kongress fördern den Austausch und zeigen Innovationspartnerschaften auf, um gemeinsam an der Zukunft von Morgen zu bauen. Der Schlüssel liegt dabei in Kooperationen: Sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu vernetzen und Wissen untereinander auszutauschen, kann entscheidend dazu beitragen, Innovationsprozesse zu beschleunigen und Innovationen früher zum Erfolg zu bringen. In diesem Jahr standen unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Batterietechnologie, Medizintechnik, Robotik, Cybersicherheit, Automatisierung und Digitalisierung im Mittelpunkt. Mit rund 1.000 Anmeldungen stieß der Kongress erneut auf eine sehr starke Nachfrage.

„Zu meinen Zielen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg gehört, dass unser Land die Chancen der ökologischen und digitalen Transformation nutzt – intelligent, pragmatisch und technologieoffen. Unser Standort hat Potenzial. Unsere baden-württembergischen Unternehmen haben Potenzial! Doch dieses Potenzial müssen wir nutzen und in wirtschaftliche Stärke ummünzen. ‚Explore and Expand YOUR Potential‘ – so lautet deshalb unser diesjähriges Motto des Open Innovation Kongresses. Über Open Innovation, Cluster und Innovationsnetzwerke, über mehr Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir dem Innovationsgeschehen bei uns im Land zusätzlichen Schwung verleihen“, betonte Hoffmeister-Kraut in ihrer Eröffnungsrede.


Programm bietet Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg bietet auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion mit hochkarätigen Expertinnen und Experten sowie ein Forum für Kooperationen im Hinblick auf hoch innovative Produkte und Dienstleistungen und disruptive Geschäftsmodelle.

Neben der Wirtschaftsministerin kamen weitere hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Branche im Rahmen des Kongresses zu Wort:

Prof. Dr. Thomas Kropf, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH, sprach in seiner Keynote über den Bosch-Weg, Innovationen für das Leben zu erschaffen. Er beleuchtete dabei das „Warum, Was und Wie“ von Innovationen und wie die Forschungsthemen im Spannungsfeld Markt und Technologie ausgewählt werden. Außerdem sprach Prof. Kropf über den erfolgreichen Aufbau der Forschungszentrale in Renningen.

Susanne Hahn, geschäftsführende Gesellschafterin der SKV Invest GmbH und vormals CEO des Lab1886 bei Mercedes-Benz, gab Einblicke in ihre Arbeit, für die sie 2023 den Womens Leadership Day Award als Investorin des Jahres erhielt. Hahn stellte die nachhaltige Förderung für Innovationen durch SKV Invest und erfolgreiche Transformationsstrategien vor. Darüber hinaus präsentierte sie dem Publikum eine bahnbrechende neue Antriebstechnologie aus Stuttgart, die nicht nur die Windenergiebranche revolutionieren soll.

Prof. Dr. Katharina Hölzle, Institutsleiterin des IAT an der Universität Stuttgart und des IAO in der Fraunhofer Gesellschaft, sprach in ihrer Rolle als Technologiebeauftragte der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, über ihr kürzlich veröffentlichtes Impulspapier „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“. In diesem hatte sie zusammen mit ihrem Team Zukunftsbilder für Baden-Württemberg erstellt und Handlungsfelder aufgezeigt.

Dr. Petra Püchner, die Leiterin des Steinbeis Europa Zentrums und Europabeauftragte der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, erläuterte in ihrem Vortrag die Rolle von Open Innovation für das Wachstum und die Risikominimierung insbesondere im EU Binnenmarkt. Sie verdeutlichte die Vorteile im Austausch mit europäischen Akteurinnen und Akteure und beleuchtete die Rahmenbedingungen für Innovationen und deren Umsetzung in der EU.

Es fanden Podiumsdiskussionen zu den folgenden Themen statt:

  • „Open Innovation across Borders“: Potenziale von grenz- und bereichsübergreifender offener Innovation und wie solche Innovationspotenziale erschlossen und gefördert werden können
  • „Deep Tech-Innovation aus Baden-Württemberg: Kooperation für Disruption“


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1245 Thu, 04 Apr 2024 06:47:00 +0000 Games-Förderung des Landes wird aufgestockt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/games-foerderung-des-landes-wird-aufgestockt Das Fördervolumen für die Games-Förderung im Land kann durch den Einstieg des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Jahr 2024 erneut erhöht werden. Zusammen mit der Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst stehen im Jahr 2024 damit insgesamt 1,2 Millionen Euro für die Förderrichtlinie Games BW zur Verfügung. In Baden-Württemberg verantwortet die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg die Games-Förderung unter dem Namen „GAMES BW“.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, unterstreicht die zukunftsweisende Bedeutung der Games-Branche für alle anderen Branchen in Baden-Württemberg sowie ihre wichtige Rolle beim digitalen Wandel und der Weiterentwicklung von bestehenden Geschäftsmodellen: „Games-Technologien finden weit über den Unterhaltungssektor hinaus in allen wirtschaftlichen Sektoren Anwendung, von der Automobilindustrie über den Maschinenbau bis hin zur Medizintechnik und natürlich im gesamten Bereich der Aus- und Weiterbildung“. Die Games-Industrie sei daher ein besonderer Innovationsmotor und „Digital Frontrunner“, der innovative Lösungen und Zukunftstechnologien entwickelt, die in allen Branchen erfolgreich eingesetzt werden und eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung neuer oder verbesserter Geschäftsmodelle darstellt, so die Ministerin.

Kunststaatssekretär Arne Braun betont das Entwicklungspotential der Branche: „Die Games-Förderung ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschafts- und Digitalstandortes und zusammen mit Künstlicher Intelligenz und Animation ein Aushängeschild von Baden-Württemberg. Zugleich sind Games ein wichtiges Kulturgut und eine spannende Form, um kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Es ist daher richtig, dass sich unsere Kultureinrichtungen mit dem Medium beschäftigen und die Hochschulen und Akademien im Land spezifische Studiengänge anbieten.“ Dass das Wirtschaftsministerium nun in die Games-Förderung einsteigt, sei auch für die branchenübergreifende Wahrnehmung von Games-Technologien wichtig.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützt die Landesförderung für Games BW in diesem Jahr erstmals mit 600.000 Euro. Mit seinem Einstieg will das Wirtschaftsministerium neben reinen Unterhaltungsspielen auch digitale Spiele fördern, die nicht allein dem Unterhaltungssektor zuzuordnen sind, sondern beispielsweise zur Schulung, Aus- und Weiterbildung dienen und als besonders innovativ gelten können.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW unterstützt die Förderung von Games-Entwicklungen bereits seit 2011 und hat die Fördermittel in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgestockt. Darüber hinaus fördert das Wissenschaftsministerium weitere Programme der MFG zur Qualifizierung und Vernetzung der Branche.


Die Landesförderung Games BW

Laut der vom Wirtschaftsministerium beauftragten Standortstudie 2023 zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg, basierend auf Daten des deutschen Games-Verbandes (game e.V.) zählte die gesamte Software-/Games-Industrie im Jahr 2021 insgesamt 5.514 Unternehmen mit einem Umsatz von 13,517 Milliarden Euro. Die vom Verband erhobene Übersicht (gamesmap.de) wies für Dezember 2022 insgesamt 153 Unternehmen und Institutionen im Games-Markt in Baden-Württemberg aus. Davon finden sich die meisten (96 Unternehmen) im Kernmarkt der Entwickler und Publisher, gefolgt von Unternehmen der Dienstleistungs-Branche (47 Unternehmen). Darüber hinaus existieren 38 Unternehmen in weiteren Segmenten des Games-Marktes, wie eSports, Handel, Medien und Presse.

Die Unternehmen sind auf das ganze Land verteilt und finden sich sowohl in den größeren als auch kleineren Städten. Schwerpunkte bilden die Regionen Stuttgart (31), Karlsruhe (29) und Ludwigsburg (14).

Mit rund 15 baden-württembergischen Ausbildungsstätten im Bereich Games bietet das Land optimale Voraussetzungen für eine positive Gründungsdynamik und vielfältige Games-Szene in Baden-Württemberg. Die Filmakademie in Ludwigsburg, die Hochschule der Medien in Stuttgart, die SRH Heidelberg, die Hochschule Offenburg oder die Hochschule Furtwangen bieten Games-spezifische Studiengänge an.

Die MFG Baden-Württemberg bietet für Games-Studierende und Gamesunternehmen weitere branchenspezifische Fördermaßnahmen an. Neben der Games BW Förderung unterstützt die Landesagentur die Games-Industrie durch hochschulübergreifende Kooperation und Nachwuchsförderung, durch das Gründungsprogramm Developer Boost und GamesHubs im Land, durch regelmäßige Netzwerkveranstaltungen wie die Open Stages Game BW oder das Gamestate Festival Baden-Württemberg, durch die Branchenplattform Games BW Players sowie den THE LÄND Messestand auf der Gamescom in Köln.


Zahlen zur deutschen Games-Wirtschaft

In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbandes game e.V. 908 Firmen mit 11.992 Beschäftigten. Der Umsatz mit Games, Gaming-Hardware und Gaming-Online-Services stieg im Jahr 2022 auf insgesamt 9,87 Milliarden Euro. Damit ist der deutsche Markt weiterhin der umsatzstärkste in Europa sowie weltweit auf Platz 5, verfügt aber selbst nur einen sehr geringen Anteil an Games-Unternehmen, obwohl Games-Technologien auch branchenübergreifend eine immer wichtigere Rolle spielen und Fachkräfte mit Games-Know-how in allen Bereichen gesucht sind.

Das Bundeswirtschaftsministerium und die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien förderten die Games-Wirtschaft 2023 mit 82 Millionen Euro, während die Länder zusätzlich mit insgesamt 16,6 Millionen unterstützten. Nachdem der Bund im Mai 2023 zunächst die Games-Förderung gestoppt und einer Evaluierung unterzogen hatte, wurde Mitte Januar 2024 der vom Verband (game e.V.) und vielen Games-Unternehmen massiv geforderten Aufstockung der Mittel vom Haushaltsausschuss des Bundes zugestimmt. Auch auf Länderebene sind Zuwächse zu verbuchen: Alleine von 2022 auf 2023 stieg das Fördervolumen um mehr als ein Drittel und dürfte 2024 weiter wachsen. Die Bundesförderung eignet sich vor allem für größere Spielentwicklungen, deren Produktionskosten zumeist im zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Landesförderungen sind demgegenüber vor allem auf die Förderung kleinerer Spiele und Unternehmen ausgerichtet.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-1227 Fri, 08 Mar 2024 13:47:00 +0000 Baden-Württemberg spitze bei Patentanmeldungen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-spitze-bei-patentanmeldungen Baden-Württemberg liegt bei den Patentanmeldungen bundesweit weiterhin deutlich an der Spitze. Der Anteil konnte im Jahr 2023 auf rund 38 Prozent ausgebaut werden. Insgesamt gab es in Baden-Württemberg 14.648 Patentanmeldungen. Der neue Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) zeigt, dass Baden-Württemberg seine Spitzenposition bei den Patentanmeldungen weiter ausbauen konnte. Sowohl absolut (14.648 Patentanmeldungen) als auch in Bezug auf die Einwohnerzahl (130 Patentanmeldungen pro 100.000 Einwohner) liegt Baden-Württemberg an der Spitze aller Bundesländer und konnte den Anteil an den Patentanmeldungen bundesweit mit rund 38 Prozent weiter erhöhen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte dazu: „Das ist eine sehr gute Nachricht. Die durch das DPMA erhobenen Werte zeigen, dass sich unsere Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut für die Zukunft aufstellen. Innovationen sind die Treiber unserer Wirtschaft und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Deshalb freut es mich besonders, dass die Zuwächse in den eher hochinnovativen Bereichen im Vergleich am höchsten ausfallen.

Die immens starke Innovationstätigkeit und das hohe Innovationstempo beim Ausbau der Elektromobilität und der Batterieentwicklung machen deutlich, dass die Unternehmen im Land die Herausforderungen des Systemwandels insbesondere in der Automobilindustrie nicht nur angenommen haben, sondern zum Innovationstreiber werden. Dies zeigen auch die hervorragenden Platzierungen der Robert-Bosch GmbH und der Mercedes-Benz Group AG unter den Top Drei der Patentanmelder sowie der ZF Friedrichshafen AG und der Porsche AG unter den Top Ten. Bezogen auf die Technologien konnte der Bereich Transport (Maschinenbau) und elektrische Maschinen und Geräte sowie elektrische Energie (Elektrotechnik) zweistellige Zuwächse verzeichnen.

Ländervergleich


Patentanmeldungen

Baden-Württemberg hatte 2023 bundesweit die meisten Patentmeldungen je 100.000 Einwohner.

Mit 5,6 Prozent Ausgaben für Forschung und Entwicklung, bezogen auf das nominale Bruttoinlandsprodukt, liegt Baden-Württemberg europaweit an der Spitze. Die hohe Anzahl der Patentanmeldungen bestätigt diesen Kurs. Besonders wichtig ist mir dabei auch, gerade kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Innovationsfähigkeit zu stärken. Sie erfahren durch das Angebot des Patent- und Markenzentrums Baden-Württemberg sowie unsere Patentcoaches eine individuelle Unterstützung.


Unterstützung für KMU bei Patenten

Da kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig keine eigenen Patentabteilungen haben, steht das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg – eine Einrichtung des Regierungspräsidiums Stuttgart – zur Beratung, für Informationen bis hin zu Seminaren rund um Patente, Gebrauchsmuster, Design oder Marken sowie für eine Vielzahl von entsprechenden Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Zudem wurde 2019 das Projekt Patentcoach BW ins Leben gerufen, um die mittelständischen Unternehmen im Südwesten im Umgang mit den gewerblichen Schutzrechten zu unterstützen.

Deutsches Patent- und Markenamt: Aktuelle Statistiken: Patente


Quelle: Staatsministerium

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Presse Baden-Württemberg Step by Step
news-1222 Fri, 23 Feb 2024 06:55:42 +0000 Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen erhält erneute Förderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-neckar-alb-und-sigmaringen Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat am 22. Februar in der Technologiewerkstatt Albstadt die erneute Förderung des regionalen Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen in Höhe von rund 760.000 Euro offiziell bekanntgegeben. Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Digital Hub vom Wirtschaftsministerium gefördert. Nun konnte er auch in der zweiten Förderrunde mit einem aktualisierten Konzept überzeugen. Der Digital Hub erhält damit die Möglichkeit, sich mit einer Förderung des Wirtschaftsministeriums inhaltlich weiterzuentwickeln. „Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen hat sich als wichtige Anlaufstelle zur Digitalisierung in der Region etabliert und bietet auch künftig zielgruppenspezifische Unterstützungsleistungen, um Unternehmen der Region in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken und zur Umsetzung digitaler Projekte zu animieren“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, vor Ort.

Zentrale Ziele des Hubs sind, die regionale Innovationskraft zu stärken und den Wissenstransfer zu Zukunftstechnologien zu erhöhen. Der Fokus des neuen Hub-Konzepts liegt auf dem stufenweisen modularen Kompetenzaufbau in Digitalthemen als Antwort auf den Fachkräftemangel. Die Angebote des Hubs reichen von Informationsveranstaltungen über Workshops und Netzwerken bis hin zu Zertifikatslehrgängen. Inhaltliche Schwerpunkte werden auf die Bereiche IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation gelegt. Anlaufstellen vor Ort zur Abdeckung der Region Neckar-Alb und Sigmaringen bietet der Hub mittels dreier Hauptstandorte, der IHK Reutlingen, dem INNOPORT (Reutlingen) und der Technologiewerkstatt (Albstadt).

Betreiber des Hubs ist ein Konsortium, bestehend aus der Industrie- und Handelskammer Reutlingen als Konsortialführerin und den Konsortialpartnern Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Reutlingen, dem Landratsamt Zollernalbkreis und den Städten Albstadt und Reutlingen.


Hintergrundinformationen

Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen ist einer von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, die vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land sowie teilweise vom Bund geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhalten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollen auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

„Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, erläuterte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut die Ziele der Digital Hubs.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1213 Tue, 06 Feb 2024 10:09:40 +0000 Innovationsmotoren gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationsmotoren-gestartet Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut übergibt symbolische Förderbescheide an die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken. Mit der symbolischen Förderscheckübergabe durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken setzte das Wirtschaftsministerium ein Zeichen für die regionale Förderung von Innovation und Digitalisierung. „Unsere Unterstützung für die Digital Hubs in Oberschwaben und Heilbronn-Franken verdeutlicht das klare Engagement des Wirtschaftsministeriums für Innovation und Digitalisierung in regionalen Wirtschaftszentren“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der  Bescheidübergabe am 31. Januar.  Beide Hubs sind Teil des Digital Hub-Netzwerks Baden-Württemberg und helfen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort bei ihrer Innovationstätigkeit.


Digital Hub Oberschwaben

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Arbeit des Digital Hubs Oberschwaben mit insgesamt rund 517.000 Euro. „Der Digital Hub Oberschwaben ist ein wegweisendes Angebot, das kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups einen Schlüssel zum Erfolg im digitalen Zeitalter reicht. Hier entfaltet sich die Zukunft der regionalen Wirtschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut. Er soll Unternehmen und Investoren im digitalen Transformationsprozess aktiv unterstützen. Durch den Digital Hub erhalten sie nicht nur Zugang zu relevanten Inhalten, Methoden und Fertigkeiten, sondern werden auch Teil eines umfassenden Netzwerks. Der Fokus des Digital Hubs liegt dabei auf vier zentralen Themenbereichen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Transformation und Innovation. Das Angebot reicht von Informationsvermittlungs- und Beratungsangeboten über Unternehmensbesuche und Matchmakings bis hin zu praktischen Erfahrungen in Kreativräumen und Innovationssettings. Der Digital Hub bietet somit eine ganzheitliche Plattform, um die regionale Wirtschaft auf innovative Weise voranzubringen. Betreiber des Digital Hub in Oberschwaben ist ein Konsortium bestehend aus der bwcon GmbH (Stuttgart/Ravensburg), der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft Region Ravensburg mbH sowie der Digitalen ZukunftsZentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH (Leutkirch im Allgäu).


Digital Hub Heilbronn-Franken 2.0

Von einer Zuwendung über 950.000 Euro profitiert der Digital Hub Heilbronn-Franken 2.0, der bereits in seine zweite Runde geht. Nach erfolgreicher Etablierung als Partner in der Region sollen nun bewährte Konzepte vertieft und in der regionalen Wirtschaft umgesetzt werden. Die zweite Förderphase wird genutzt, um gezielter auf die Bedürfnisse der Unternehmen einzugehen. Angesichts des gestiegenen Bedarfs sollen beispielsweise Qualifizierungsangebote ausgebaut werden. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die digitale Transformation der Unternehmen zu fördern. Zudem soll ein nachhaltiges Ökosystem für Gründer und Ausgründungen aufgebaut werden. Erkenntnisse aus der ersten Phase sollen genutzt werden, um Gründungsvoraussetzungen zu verbessern, die Anzahl von Gründungen zu erhöhen und die Kooperationen zwischen Unternehmen und Start-ups zu vertiefen. „Mit der Fortführung des Digital Hub Heilbronn-Franken setzen wir ein klares Signal für die Stärkung der digitalen Innovationskraft in der Region. Besonders freut mich der Fokus auf maßgeschneiderte Angebote für die Wirtschaft, bei denen die Unternehmen von den wertvollen Erfahrungen des Hubs aus der ersten Förderphase profitieren“, so die Wirtschaftsministerin. Den Digital Hub Heilbronn-Franken betreibt ein Konsortium bestehend aus der hfcon GmbH & Co. KG (Künzelsau), der Futurelabs gGmbH (Lauda-Königshofen) und der Hochschule Heilbronn.

Die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken sind zwei von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, die von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhielten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollten auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

„Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Wirtschaftsministerin.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landesdigital.LÄND dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Quelle: Wirtschaftsministerium

 

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news-1210 Thu, 01 Feb 2024 10:30:12 +0000 Wirtschaftsministerium fördert KI-Allianz BW mit rund 2,4 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-ki-allianz-bw-mit-rund-24-millionen-euro Mit der Förderung der KI-Allianz BW für das projektübergreifende ‚Community Management‘ werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können. Das projektübergreifende Vorhaben „Community Management“ wird im Rahmen der regionalen KI-Exzellenzzentren von der KI-Allianz BW umgesetzt. Es wird die bereits angestoßenen regionalen Maßnahmen insbesondere um netzwerkübergreifende Transfer-Aktivitäten erweitern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 2,4 Millionen Euro. „Baden-Württemberg soll zu einem Hotspot der KI-Entwicklung und -Anwendung werden. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren kommen wir diesem Ziel immer näher. Das Projekt ‚Community-Management‘ schlägt dabei vor allem die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und verbindet die KI-Community zu einem starken und sichtbaren KI-Ökosystem“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei der  Bekanntgabe der Förderung am 31. Januar.

„Mit der Förderung der KI-Allianz BW für das projektübergreifende ‚Community Management‘ werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können“, so die Ministerin weiter.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren stehen mit ihrem Wissen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen im Rahmen von Erstberatungen und passgenauen Angeboten vor Ort in der Region zur Verfügung. Die Community-Managerinnen und -Manager unterstützen dabei die lokale KI-Community unter anderem mit ihrer Expertise zu Förderprogrammen oder mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung von regionalen Online- und Offline-Veranstaltungen für die KI-Allianz BW, beispielsweise mit der Umsetzung von anwendungsorientierten Workshops, Webinare, Hackathons, Konferenzen und Messen. Ziel des Vorhabens ist die Vernetzung der einzelnen Regionen, die Bündelung von KI-Kompetenzen, das Heben von Synergien in Wissenschaft und Wirtschaft und die Stärkung der Unterstützung von KI-Innovationen in ganz Baden-Württemberg.

Die Wirtschaftsministerin betonte die Wichtigkeit der Vernetzung für die weitere Stärkung des Standorts Baden-Württemberg: „Die Expertise, die Reichweite und die Stärke des Netzwerks der ‚KI-Allianz BW‘ ist beeindruckend. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren unterstützen wir gezielt Unternehmen und Start-ups bei der Entwicklung und Anwendung von KI-basierten Innovationen“, so Hoffmeister-Kraut.

Des Weiteren gab die Wirtschaftsministerin bekannt, dass die Förderung des Projekts „Datenplattform“ um rund 670.000 Euro aufgestockt wurde. Somit wird die Errichtung einer landesweiten Pilot-Datenplattform für die Wirtschaft mit einer Landesförderung in Höhe von nun rund 5,8 Millionen Euro umgesetzt. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium die Projekte und Initiativen der KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1207 Wed, 24 Jan 2024 09:22:59 +0000 Plattform „GreenTech BW“ soll Unternehmen unterstützen, Baden-Württemberg zum Musterland grüner Technologien zu machen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-plattform-greentech-bw-soll-unternehmen-unterstuetzen-baden-wuerttemberg-zum-musterland-gruener-technologien-zu-machen Die Landesregierung wird bei der Landesagentur Umwelttechnik Baden-Württemberg (UTBW) eine Plattform „GreenTech BW“ einrichten. Diese Plattform wird bestehende Aktivitäten, Netzwerke, Organisationen und Einrichtungen im Land koordinieren. Darüber hinaus soll sie die Branche noch stärker mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Start-up-Szene vernetzen. Darüber berichteten Umweltministerin Thekla Walker und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, deren Häuser sich die Verantwortlichkeit beim Gesamtthema GreenTech teilen, am Dienstag (23. Januar) dem Kabinett.

"Ökologie und Ökonomie gehören untrennbar zusammen. Umwelt- und klimafreundliche Technologien sind das Geschäftsmodell der Zukunft", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. "Die Bewältigung der Klimakrise erfordert einen tiefgreifenden Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Wohlstand basiert darauf, dass wir unsere Lebensgrundlagen erhalten und hochinnovativ wirtschaften. Das geht im Land der Tüftler und Denker Hand in Hand. So kam 2019 jedes fünfte GreenTech-Patent aus Baden-Württemberg. Damit liegen wir bundesweit auf Platz 2. Und was die Bedeutung der Patente angeht, so sind wir sogar Spitzenreiter", betonte Kretschmann. Einen Hinweis auf die Bedeutung der Patente geben die sogenannten Patentzitationen. "Wir schaffen daher weitere Rahmenbedingungen dafür, dass Baden-Württemberg seine gute Ausgangssituation nutzen und zum GreenTech-Leitmarkt und -Leitanbieter werden kann."
Umweltministerin Thekla Walker sagte: "Grüne Technologien sind ein Schlüssel für eine erfolgreiche Klima- und Umweltpolitik. Umgekehrt sind ehrgeizige politische Vorgaben Innovationstreiber für die Wirtschaft. Und die Branche beweist: Mit gesunder Luft, sauberem Wasser und Energieeffizienz lässt sich Geld verdienen. Unser Ziel, Baden-Württemberg bis 2040 klimaneutral zu machen, schafft den Rahmen für einen erfolgreichen Strukturwandel der Wirtschaft."

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betonte: "Keine Zukunft ohne Klimaneutralität. Und keine Klimaneutralität ohne das Know-how, ohne den innovativen Spirit unserer Unternehmen. Innovative Lösungen für Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz bieten insbesondere der mittelständisch geprägten Wirtschaft in Baden-Württemberg ausgezeichnete Chancen auf einem wichtigen Zukunftsmarkt. GreenTech stärkt den Standort Baden-Württemberg. GreenTech trägt zu einer nachhaltigen Wertschöpfung und hochwertigen Arbeitsplätzen im Land bei. Damit schreiben wir ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte Baden-Württembergs als führendem Produktions- und Innovationsstandort in Deutschland."


Plattform "GreenTech BW" und Dachmarke GreenTech BW

Auf Basis dieser guten Ausgangssituation weitet das Land seine Aktivitäten nun aus. Die durch das Wirtschafts- und das Umweltministerium mit rund 682.000 Euro geförderte Plattform "GreenTech BW" bei der UTBW soll Akteure ansprechen, welche Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz-Technologien und -Lösungen umsetzen und am Markt anbieten. Durch eine gezielte Weiterentwicklung und Bündelung der Aktivitäten bei der Entwicklung und Markteinführung von GreenTech-Lösungen soll die Umsetzung erleichtert und beschleunigt werden. Zudem sollen diese Aktivitäten unter einer Dachmarke GreenTech BW international wirksam präsentiert und vermarktet werden.


Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg"

Die GreenTech-Branche ist ein signifikanter Wirtschaftsfaktor im Land. Dies untermauert auch die Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg" der UTBW. Demnach bietet die Branche Arbeitsplätze für über 212.000 Erwerbstätige (Stand 2021). Die knapp 20.000 Unternehmen erwirtschafteten eine Bruttowertschöpfung von rund 20,4 Milliarden Euro (Stand: 2020). Die Zahl der Erwerbstätigen stieg zwischen 2010 und 2021 um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr an. Die Bruttowertschöpfung wuchs um 4,8 Prozent pro Jahr (2010-2020). Der ökonomische Stellenwert der Branche wird durch ihre jeweiligen Anteile an der Gesamtwirtschaft verdeutlicht. Mit 3,3 Prozent aller Erwerbstätigen ist die Green-Tech-Branche vergleichbar zu anderen Schlüsselbranchen des Landes wie etwa dem Maschinenbau (4,7 Prozent), dem Fahrzeugbau (3,8 Prozent) oder der Elektroindustrie (3,2 Prozent). Zu GreenTech gehören die Leitmärkte Energieeffizienz, Wasserwirtschaft, Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Ressourcen- und Materialeffizienz, Luftreinhaltung sowie umweltfreundliche Energieerzeugung und -speicherung.


Klimarelevante Forschung

Die klimarelevante Forschung ist eine Zukunftstechnologie von großer thematischer Breite, für die gut ausfinanzierte Forschung in unterschiedlichen Bereichen sichergestellt werden müssen. Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft greifen bei Green Tech eng ineinander. Baden-Württemberg ist ein europaweit führender Standort für klimarelevante Forschung, die entscheidend für die Entwicklung von GreenTech ist. Beim Green Deal Call der EU 2021 waren baden-württembergische Hochschulen deutschlandweit die mit Abstand erfolgreichsten. Neben der Hochschule Karlsruhe und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhalten die Universität Freiburg und die Universität Heidelberg Fördermittel aus dem Green Deal Call.


Weitere Informationen zu GreenTech und zur Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg":

www.umwelttechnik-bw.de/de/greentech

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW

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Presse
news-1206 Tue, 23 Jan 2024 15:26:04 +0000 Wirtschaftsministerium sucht „KI-Champions BW 2024“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-sucht-ki-champions-bw-2024 Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Daher prämiert das Wirtschaftsministerium herausragende und erfolgreiche KI-Lösungen auf dem diesjährigen Start-up BW Summit. Hinweis: Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 12. April 2024 verlängert. „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie ist von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Sie fördert Innovationen und trägt zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum in einer zunehmend digitalisierten Welt bei. In Baden-Württemberg gibt es viele Unternehmen, die von eigens entwickelten KI-Lösungen und Innovationen profitieren. Mit den KI-Champions sollen auch in diesem Jahr herausragende Beispiele von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Clustern ausgezeichnet werden, die bereits erfolgreiche KI-Lösungen verwenden oder einzigartige KI-Innovationen vorantreiben. So wollen wir die nationale und internationale Sichtbarkeit als KI-Standort erhöhen. Beim Start-up BW Summit am 11. Juli 2024 wird den KI-Champions eine passende Bühne geboten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (23. Januar) zum Start des Wettbewerbs.

„Mit Ihrer Bewerbung zeigen sie das bereits vorhandene Potenzial im Land und tragen dazu bei, die Marke ‚KI-made in BW‘ zu stärken. Denn der Wettbewerb ‚KI-Champions BW‘ bietet zudem einen passenden Rahmen, um möglichen Anwendern und weiteren Interessierten zu zeigen, wie sich KI-Lösungen über die verschiedensten Branchen hinweg erfolgreich einsetzen lassen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Ab sofort können sich sowohl Start-ups als auch Unternehmen aller Branchen sowohl mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen sowie auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und ein bedeutendes wirtschaftliches Potenzial oder einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen versprechen, bewerben. Auch dieses Jahr können KI-Cluster, die herausragende KI-Innovationen vorantreiben und unterstützen, am Wettbewerb teilnehmen. Bis zum 12. April 2024 gibt es hierfür die Möglichkeit sich über das Online-Formular unter www.wirtschaft-digital-bw.de/bewerbung-ki-champions-2024 zu bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2024 erfolgt im Rahmen des Start-up BW Summit am 11. Juli 2024 in Stuttgart. Des Weiteren werden die Best-Practice-Beispiele auf dem Portal wirtschaft-digital-bw.de veröffentlicht.


Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, das Online-Bewerbungsformular und Informationen zu den 36 KI-Champions BW der letzten vier Jahre finden Sie unter: www.ki-champions-bw.de

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten der KI vertraut zu machen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1205 Fri, 19 Jan 2024 12:30:54 +0000 Landespreis für junge Unternehmen 2024 ausgeschrieben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landespreis-fuer-junge-unternehmen-2024-ausgeschrieben Die Landesregierung und die L-Bank schreiben 2024 zum 15. Mal den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden unternehmerische Vorbilder, die neue Wege gehen. Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024 „Mit einer leistungsstarken und innovativen Wirtschaft ist Baden-Württemberg gut gerüstet für seine ambitionierte Zukunfts- und Transformationsagenda. Hochtechnologie, Digitalisierung und Tradition treffen sich hierzulande auf eine ganz besondere Weise. Damit behaupten wir uns im nationalen und globalen Wettbewerb. In vielen Branchen haben wir sogar die Nase vorn. Das verdanken wir der permanenten Erneuerung unserer Wirtschaft – und den ganz außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der Spitze der Unternehmen stehen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Montag, 15. Januar 2024, in Stuttgart zum Start der Ausschreibung des Landespreises für junge Unternehmen. „Solche Vorbilder, die mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfolgreich ein Unternehmen gegründet oder ein etabliertes übernommen haben, wollen wir jetzt finden, sie würdigen und mit dem Landespreis für junge Unternehmen auszeichnen.“


Unternehmensgründungen sind wichtiger denn je

Ministerpräsident Kretschmann ist zum sechsten Mal Schirmherr des Landespreises. Er wird die Gewinnerinnen und Gewinner des höchstdotierten Wirtschaftspreises Baden-Württembergs im November 2024 persönlich auszeichnen. „Es fasziniert mich, wie sich Frauen und Männer mit großem Mut und tollen Ideen auf den Weg machen, um etwas völlig Neues anzupacken. Diese Menschen gehen ins Risiko. Sie schaffen Arbeitsplätze und neue Märkte. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind wir auf solche Unternehmensgründungen mehr denn je angewiesen. Deshalb werden diese Menschen zu wichtigen Stützen für die gesellschaftliche Integration, eine zukunftsfähige Wirtschaft und ein klimaneutrales Baden-Württemberg. Davor habe ich den größten Respekt“, so Kretschmann.

Ausgeschrieben wird der Landespreis gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können alle sein, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen oder einen etablierten Betrieb übernommen haben. Ganz gleich, ob sie

  • mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind,
  • wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln,
  • die Chancen der Digitalisierung für die Herausforderungen der Trans­formation nutzen
  • oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten.


Attraktives Preisgeld, wertvolle Publicity und jede Menge Anerkennung

Für die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Edith Weymayr, lohnt sich die Teilnahme auf jeden Fall: „Die jungen Unternehmen, die sich bewerben, haben den Sprung über die Start-up-Phase hinaus erfolgreich geschafft. Nun müssen sie sich dauerhaft am Markt behaupten. Der Landespreis bietet die Chance, das eigene Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und nachzuschärfen.“ Wer sich bewirbt, entdeckt das eigene Unternehmen aus einem neuen Blickwinkel. Im Erfolgsfall wird man zur Benchmark. „Ich lade die Macherinnen und Macher bei uns in Baden-Württemberg ganz herzlich dazu ein, sich mit ihren jungen Unternehmen zu bewerben. Es lohnt sich. Es wartet nicht nur ein attraktives Preisgeld und wertvolle Publicity. Die Preisträgerinnen und Preisträger erwartet auch jede Menge Anerkennung. Alles Punkte, die sich im hart umkämpften Fachkräftemarkt zweifellos positiv bemerkbar machen“, so Weymayr.

Dabei kommen die Erfolgsgeschichten aus den unterschiedlichsten Branchen. Das zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger des letzten Landespreises. Ein hochspezialisiertes Technologieunternehmen für klimaneutrale Treibstoffe, eine genossenschaftliche traditionelle Käserei aus dem ländlichen Raum und ein inklusives Textilunternehmen teilten sich 2022 die Podestplätze.


Bis 26. Februar 2024 bewerben

Teilnehmen können Unternehmen aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2014 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Eine Jury mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der L‑Bank, der Wirtschaft, der Wirtschaftsorganisationen, der Wissenschaft und der Medien bewertet die Leistung der Unternehmen, deren Konzept und wirtschaftlichen Erfolg.

Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024.

Am 26. November 2024 zeichnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands, Edith Weymayr, die zehn besten Unternehmen im Neuen Schloss in Stuttgart aus. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Landesregierung und L-Bank schreiben ihn zweijährlich aus. 2024 wird er zum 15. Mal vergeben.


Quelle: Staatsministerium

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Cybersicherheit Geschäftsmodelle Blockchain Quantencomputing Künstliche Intelligenz Technologietrends Umsetzung Orientierung
news-1201 Wed, 17 Jan 2024 08:15:19 +0000 Zwischenbilanz bei Invest BW: Fördermittel von rund 300 Millionen Euro vergeben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-zwischenbilanz-bei-invest-bw-foerdermittel-von-rund-300-millionen-euro-vergeben Invest BW hat als größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs die Innovationstätigkeit im Land in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise vorangetrieben. „Invest BW hat als größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs die Innovationstätigkeit im Land in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise vorangetrieben“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (16. Januar) in Stuttgart. Seit dem Start von Invest BW im Januar 2021 wurden in zwei Phasen verschiedene Förderaufrufe veröffentlicht, bei denen mehr als 2.600 Anträge eingingen und über die das Wirtschaftsministerium Zukunftsprojekte mit rund 300 Millionen Euro unterstützte. Damit konnten Investitions- und Innovationsvorhaben von insgesamt knapp 700 Millionen Euro ausgelöst werden. Davon profitieren vor allem Gründerinnen und Gründer sowie der Mittelstand: Über die Hälfte der Fördermittel ging an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zudem sind Start-ups sowie die kleinen und mittleren Unternehmen an mehr als 80 Prozent aller Projekte beteiligt, entweder als maßgeblich Verantwortliche oder als Konsortialpartner in Verbundvorhaben mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.

Enorme Nachfrage nach Innovationsförderung

Invest BW ging Anfang des Jahres 2021 mit je einer Förderlinie für Investitionen und Innovationen an den Start. Auf diese erste Phase folgte ab Oktober 2021 eine zweite Phase, in der Invest BW den Schwerpunkt auf Innovationsförderung legte. Zwei der fünf Förderaufrufe dieser zweiten Phase waren technologieoffen, drei missionsorientiert. Die betreffenden Missionen lauteten „Innovationen für den Klimaschutz“ (Förderaufruf Januar 2022), „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ (Förderaufruf April 2022) und „Green-Tech“ (Förderaufruf Januar 2023).

Besonders das große Interesse der Unternehmen an Unterstützung für Innovationsprojekte ist bemerkenswert: Über die fünf Förderaufrufe der zweiten Phase hinweg gingen Förderanträge für mehr als 2.000 Vorhaben ein. Insgesamt wurden in der zweiten Phase für die geplanten Innovationen Fördermittel in Höhe von rund 610 Millionen Euro beantragt, das geplante Projektvolumen für die beantragten Vorhaben lag bei über 1,1 Milliarden Euro.

„Die große Resonanz, auf die Invest BW in den vergangenen Jahren stieß, ist ein toller Beweis für den starken Unternehmergeist Baden-Württembergs. Ob es um die Entwicklung neuer KI-basierter Software ging oder um die Implementierung innovativer, nachhaltiger Produktionsprozesse: Ich bin stolz auf die vielfältigen Projekte, die wir mit Invest BW möglich machen konnten“, fasste Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut das erfolgreiche Förderprogramm zusammen. „Unsere Unternehmen sind hoch innovativ und haben große Lust, die Zukunft des Landes zu gestalten. Das ist überaus wichtig, denn Innovationen helfen, Krisen wie die Corona-Pandemie oder die Folgen auf die Wirtschaft durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu mildern oder gar zu überwinden.“

Die Idee von Invest BW

Mit Invest BW sollen wirkungsvolle Anreize für Unternehmen geschaffen werden, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Davon sollen gerade auch mittelständische Unternehmen einschließlich Start-ups profitieren, die im Innovationswettbewerb durch die Krisen der vergangenen Jahre stark beeinträchtigt worden sind. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation zwischen Unternehmen und von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und der wirtschaftliche Nutzen des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut und beschleunigt werden.

Seit dem Programmstart von Invest BW können branchenübergreifend Unternehmen Förderanträge stellen, sofern sie ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder beabsichtigen, sich auf eine dieser Arten im Bundesland anzusiedeln. Entsprechend des EU-Beihilferechts sind die Fördersätze nach sogenannten Betriebsgrößenklassen gestaffelt. Gefördert werden forschungsrelevante Personalausgaben im eigenen Unternehmen sowie entsprechende Fremdleistungen. Zusätzlich wird ein Gemeinausgabenzuschlag gewährt, was eine vereinfachte Abrechnung der anfallenden Nebenkosten ermöglicht.

Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen profitieren in allen Regionen

Auch wenn sich das Förderprogramm an alle Unternehmen im Land richtet, haben Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen besonders davon profitiert. Rund 57 Prozent der Fördersumme wurde bei diesen Unternehmen bewilligt. Darüber hinaus waren sie an zahlreichen Projekten von Großunternehmen und Forschungseinrichtungen als Konsortialpartner beteiligt.

„Mit Invest BW ermöglichen wir in großem Maßstab Innovationen. Davon sollen speziell auch Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen profitieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Mich freut daher besonders, dass bei Invest BW eine große Zahl von mittelständischen Einzelvorhaben und von Verbundvorhaben gefördert werden, bei denen kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups die Projekte leiten. Damit setzen wir das Versprechen des Koalitionsvertrags um, Invest BW zu einem Innovationsförderprogramm für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen zu entwickeln.“

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups, die wenig finanziellen Spielraum besitzen, profitierten besonders. Die meisten Vorhaben wurden mit Fördersummen zwischen 250.000 Euro und 500.000 Euro unterstützt. Ein Blick auf die geförderten Vorhaben verteilt auf die Regionen zeigt, dass alle Regionen des Landes, über alle Größenklassen und Branchen hinweg, erreicht wurden. Besonders stark vertreten ist das verarbeitende Gewerbe, mit einem traditionell hohen Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Baden-Württemberg. Invest BW trägt so maßgeblich zu dem Ziel bei, die Innovationskraft des gesamten Landes zu stärken.

„Besonders hervorheben möchte ich, dass die geförderten Unternehmen zusätzlich zu unseren Fördermitteln in großem Maßstab eigenes Geld in die Projekte stecken“, sagte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Innovationen sind der Schlüssel zum Erfolg unserer Unternehmen und der Wirtschaft in Baden-Württemberg insgesamt. Deshalb verdienen die Innovationsanstrengungen besonders unserer Start-ups sowie der kleinen und mittleren Unternehmen auch im neuen Jahr die volle Unterstützung des Landes.“ Noch bis 31. Januar 2024 läuft ein technologieoffener Förderaufruf, für den 10 Millionen Euro bereitstehen. Im Laufe des Jahres 2024 sind weitere Förderaufrufe geplant.

Antragsstellung

Förderanträge können während der Laufzeit von Förderaufrufen bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de eingereicht werden. Seit dem 23. Oktober 2023 und noch bis zum 31. Januar 2024 läuft der erste Förderaufruf der dritten Phase von Invest BW. Die eingereichten Vorhaben werden weiterhin nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Zu den Neuerungen der dritten Phase gehört ein vereinfachtes Antragsverfahren, das es Unternehmen ermöglicht, einen Antrag mit lediglich einer Skizze ihres Projektes einzureichen. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Bewertung und Auswahl der Anträge sowie den aktuellen Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Weitere Informationen finden Sie zudem unter:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/invest-bw-innovationsfoerderung/

www.invest-bw.de

Geförderte Projekte aus InvestBW (die Liste ist nur beispielhaft und nicht abschließend)

Askea Feinmechanik GmbH
Gründung: 18. September 1992
Landkreis: Ravensburg
Name des Projektes: Automation, Umform- und Schweißverfahren für metallische Bipolarplatten
Gesamtkosten des Teilprojekts: 242.502,00 Euro
Gesamtkosten des Verbundvorhabens: 1.773.903,90 Euro
Bewilligte Zuwendung des Teilprojekts: 145.501,00 Euro
Bewilligte Gesamtzuwendung des Verbundvorhabens: 916.232,00 Euro
Bewilligung: 05. August 2022
Start des Vorhabens: 15. August 2022

Im Verbundprojekt werden auf der Basis neuer, innovativer Lösungsansätze Werkzeug, Automation, Presse und Laserschweißverfahren produktspezifisch auf die besonderen Anforderungen der Herstellung sehr dünner Bipolarplatten erforscht und entwickelt, die den funktionalen Kern moderner Brennstoffzellentechnologie bilden. Der CellForm Verbund kombiniert über jeden einzelnen Partner langjährige Erfahrung in der Pressen- und Werkzeugtechnologie für den Umformprozess und in der Lasertechnologie für das mediendichte Fügen Stahlplatten (beziehungsweise -folien). Der CellForm-Ansatz stellt den industrieübergreifend plausibelsten Ansatz zur Herstellung des Produktes in Anbetracht der elektrochemischen Leistung, der zu erwartenden Stückzahlen und eines am Markt erzielbaren Preises dar. Trotz der aktuell geringen Stückzahlen müssen zum jetzigen Zeitpunkt intensive F&E-Arbeiten durchgeführt werden, um die internationale Innovationsführerschaft zu erlangen und zu halten und den Automobilstandort Deutschland auch in zehn Jahren für zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätsansätze zu positionieren.

Kurzzusammenfassung: In diesem Projekt geht es darum, neue und innovative Methoden zu erforschen und zu entwickeln, um spezielle, sehr dünne Bipolarplatten herzustellen. Diese Platten sind entscheidend, weil sie den Kern moderner Brennstoffzellen bilden, die wiederum für umweltfreundliche Technologien, insbesondere in der Automobilbranche, verwendet werden können.

Kontaktdaten: Ralph Le Guin, r.leguin @ askea.de

YOU MAWO GmbH
Gründung: 03. November 2015
Landkreis: Konstanz
Name des Projektes: Entwicklung eines vollautomatisierten 3D-scan-basierten Zentrierv (3DZenGla)
Gesamtkosten des Projektes: 954.432,00 Euro
Bewilligte Zuwendung des Projektes: 429.494,00 Euro
Bewilligung: 24. Mai 2023
Start des Vorhabens: 01. Juni 2023

Im Projekt wird ein neuartiges Verfahren zur automatisierten und hochpräzisen Zentrierung von Brillengläsern entwickelt, welches auf der Kombination dreidimensionaler FaceID-Scandaten und hochaufgelöster Fotos beruht. Dazu wird eine KI-gestützte Software entwickelt, welche die Positionen von Iris und Pupille mit der Genauigkeit von 0,1 Millimeter bestimmt. Zudem wird ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, die habituelle Kopf- und Körperposition zu erfassen und für die Bestimmung der individuellen Blickrichtung zu berücksichtigen. Ziel ist es, den gesamten Prozess der Bestellung von Maßbrillen inklusive Gestell und Gläser mit optimaler individueller Anpassung zu automatisieren.

Das Projekt hat bereits 2021 eine Förderung für ein anderes Projekt bei Invest BW erhalten.

Kurzzusammenfassung: In diesem Projekt wird ein innovatives Verfahren zur präzisen automatisierten Zentrierung von Brillengläsern entwickelt. Hierbei kommt eine Kombination aus dreidimensionalen FaceID-Scandaten und hochauflösenden Fotos zum Einsatz. Eine KI-gestützte Software wird geschaffen, um die Positionen der Iris und Pupille mit einer Genauigkeit von 0,1 Millimeter zu bestimmen.

Kontaktdaten: Daniel Miko, daniel.miko @ youmawo.com

Vibrosonic GmbH
Gründung: 12. Januar 2016
Landkreis: Mannheim (Stadt)
Name des Projektes: Entwicklung eines komplett im Gehörgang integrierten Trommelfell-Hörgerätes
Gesamtkosten des Teilprojekts: 2.112.783,00 Euro
Gesamtkosten des Verbundvorhabens: 2.319.209,00 Euro
Bewilligte Zuwendung des Teilprojekts: 950.752,00 Euro
Bewilligte Gesamtzuwendung des Verbundvorhabens: 1.157.178,00 Euro
Bewilligung: 05. Juni 2023
Start des Vorhabens: 01. Juli 2023

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines In-Ear-Trommelfell-Hörgerätes, welches komplett im Gehörgang getragen wird. Die innovative Lösung besteht aus zwei Hauptbestandteilen: der Hörkontaktlinse und dem Gehörgangsmodul. Basierend auf der Hörkontaktlinse werden im geplanten Vorhaben das miniaturisierte Gehörgangsmodul sowie ein Kommunikationsmodul entwickelt und mit der Hörkontaktlinse integriert. Durch die komplette Integration des Hörgerätes in den Gehörgang werden zum einen Hörqualität und -empfinden deutlich verbessert, sodass ein nahezu natürliches Hören erstmals möglich wird. Zum anderen kann so erreicht werden, dass das Hörgerät im Gehörgang verschwindet und damit von außen nicht wahrgenommen werden kann. Zusätzlich wird ein Mess- und Prüfsystem zur Charakterisierung der Übertragungseigenschaften des Hörsystems sowie der Hörkontaktlinsen entwickelt, um die Anerkennung des Hörsystems durch die gesetzlichen Krankenkassen zu ermöglichen.

Kurzzusammenfassung: Das Ziel dieses Projekts ist es, ein winziges Hörgerät zu entwickeln, das im Gehörgang getragen wird. Das Gerät besteht aus zwei Teilen: der Hörkontaktlinse und dem Gehörgangsmodul. Im Rahmen des Projekts werden das verkleinerte Gehörgangsmodul und ein Kommunikationsmodul für die Hörkontaktlinse entwickelt und in diese integriert. Durch diese Integration verbessert sich die Hörqualität und -empfindung erheblich, was zu einem beinahe natürlichen Hörerlebnis führt.

Kontaktdaten: Volker Steenhoff, volker.steenhoff @ vibrosonic.de


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW

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Presse
news-1200 Thu, 11 Jan 2024 23:08:43 +0000 Tabularis.AI aus Tübingen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024“ ein /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/tabularisai-aus-tuebingen-zieht-ins-landesfinale-des-start-up-bw-elevator-pitch-2024-ein Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum zehnten Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Regional Cup Move Your Idea fand im Rahmen am 20. Dezember 2023 statt. Das Team Tabularis.AI aus Tübingen überzeugte mit seiner Geschäftsidee zur Generierung synthetischer Daten für künstliche Intelligenz die Jury und zieht ins Landesfinale 2024 ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass das Center for Entrepreneurship an der Hochschule Reutlingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Beim Regional Cup Move Your Idea präsentierten insgesamt 16 Teams ihre Geschäftsideen vor einer sechsköpfigen Fachjury. Der 1. Preis war mit 2.000 Euro Preisgeld der bbg bitbase group aus Reutlingen dotiert ging an Inclusys aus Würzburg. Neben dem Einzug ins Landesfinale gewann Tabularis auch ein Preisgeld im Wert von 700 Euro, gestiftet von der Adolf Würth GmbH & Co KG. 200 Euro Preisgeld und einen FlixDesk von der NeckarHub GmbH gewann das Team Tucan aus Tübingen. Daneben wurde von der Stadt Reutlingen ein „Local Hero“ mit 1.000 Euro ausgezeichnet: der Preis ging an den 14-jährigen Gründer von CONBI HOMES aus Metzingen. Der Preis für das beste Female Role Model ging an die Gründerin von „five“ aus Schwäbisch Gmünd, die sich über ein dreimonatiges Stipendium und Coaching freuen darf. Das Publikum wählte das Team von Dakura zu seinem Favoriten. Als Preis gewinnt die Reutlinger Absolventin eine Coaching-Session der SpeedInvest GmbH.
 

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2023/2024 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW
Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:

  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.
  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- bzw. Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.
  • Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.
  • Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.
  • Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.


Weitere Informationen

Mehr Infos zum „Start-up BW Elevator Pitch“ finden Sie unter:

www.startupbw.de/elevatorpitch


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Quantencomputing Künstliche Intelligenz Technologietrends Umsetzung
news-1193 Thu, 21 Dec 2023 12:12:00 +0000 Förderung der de:hubs /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-der-dehubs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 21. Dezember 2023 in Stuttgart die Bewilligung der zweiten Förderphase der baden-württembergischen de:hubs mit insgesamt rund 514.000 Euro bekanntgegeben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (21. Dezember) in Stuttgart die Bewilligung der zweiten Förderphase der baden-württembergischen de:hubs mit insgesamt rund 514.000 Euro aus dem Doppelhaushalt 2023/2024 bekanntgegeben. Durch die Fortführung der Landesförderung erhalten die de:hubs im Land die Möglichkeit, sich strukturell und inhaltlich weiterzuentwickeln. „Unsere de:hubs halten wichtige Unterstützungsangebote für Unternehmen in den Feldern angewandte künstliche Intelligenz (KI), digitale Chemie und Gesundheit sowie Future Industries bereit und verhelfen dem Land zu einer erhöhten Sichtbarkeit“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Bewilligungen.

Die de:hubs in Baden-Württemberg fungieren als thematische Anlaufstellen und Leuchttürme für internationale Kooperationen in den Feldern angewandte KI in Karlsruhe, digitale Chemie und Gesundheit in Mannheim/Ludwigshafen und Future Industries in Stuttgart. Sie richten sich insbesondere an bestehende Unternehmen – insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen – mit Interesse am jeweiligen Themenschwerpunkt, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Studierende sowie Investoren aus dem In- und Ausland. Die baden-württembergischen de:hubs haben bereits in einer ersten dreijährigen Förderphase, beginnend im Jahr 2019 beziehungsweise 2020, eine Landesförderung erhalten. Durch die Fortführung des Landesförderung sollen sie weiterhin Unterstützung für ihre Basisstrukturen sowie für den Ausbau ihrer inhaltlichen Aktivitäten bekommen. Dabei können die de:hubs auf ihre geleistete Aufbauarbeit in den vergangenen drei Jahren zurückgreifen.

„Mit drei de:hubs ist Baden-Württemberg Spitzenreiter in der bundesweiten Digital Hub-Initiative. Dabei besetzen wir mit den Themenfeldern unserer de:hubs ganz zentrale Bereiche, sowohl in ihrer Bedeutung für die heimische Wirtschaft als auch im internationalen Maßstab“, hob die Ministerin hervor.


de:hub für angewandte KI

Der de:hub für angewandte KI unter der Konsortialführung der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH in Karlsruhe bietet im Rahmen der zweiten Förderphase zielgruppenorientierte Matching- sowie thematische Wissenstransfer-Formate und fungiert in diesem Sinne weiterhin als Plattform für die regionale, nationale und internationale Vernetzung, Kooperationsanbahnung und Fachkräftegewinnung. Im virtuellen „KI-Showroom“ sollen multimedial aufbereitete Use Cases die thematische Bandbreite konkreter Einsatzzwecke von KI vermitteln. Mit modularen, auf den jeweiligen Kenntnisstand der Unternehmen ausgerichteten Unterstützungsformaten sollen diese zur passenden KI-Lösung geleitet werden. Der de:hub für angewandte KI erhält dafür eine Förderung in Höhe von rund 200.000 Euro.


de:hub für digitale Chemie und Gesundheit

Der de:hub für digitale Chemie und Gesundheit unter der Trägerschaft der Digital Hub Rhein-Neckar GmbH setzt in der zweiten Förderphase insbesondere folgende Schwerpunkte: Die erfolgreichen X-Linker-Veranstaltungsformate zur Vernetzung von Start-ups mit bestehenden Unternehmen sollen gefestigt werden. Angedacht ist darüber hinaus das Coaching von Start-ups in den Bereichen Chemie und Medizin. Zudem soll eine neue Technologiedatenbank dafür herangezogen werden, Unternehmen zielgerichtet zu beraten und Trends frühzeitig zu erkennen. Der de:hub für digitale Chemie und Gesundheit wird in der zweiten Förderphase mit rund 114.500 Euro gefördert.


de:hub Future Industries

Der de:hub Future Industries unter der Trägerschaft der CODE_n GmbH zielt im Rahmen der zweiten Förderphase insbesondere auf die Weiterentwicklung seines Digitalisierungsnetzwerks, um den digitalen Wandel in den entsprechenden Branchen weiter zu fördern. Dabei fungiert der de:hub als regionale, nationale und internationale Austausch-, Vernetzungs- und Vermittlungsplattform für Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, öffentliche Institutionen und weitere relevante Akteure im digitalen Bereich. Zudem sollen Gründungen im Bereich der Digitalisierung gefördert und unterstützt werden. Für die zweite Förderphase erhält der de:hub Future Industries eine Förderung in Höhe von 200.000 Euro.


Weitere Hintergrundinformationen

Die bundesweit zwölf de:hubs mit branchen- oder technologiespezifischen Schwerpunkten wurden im Frühjahr 2017 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen seiner Digital Hub-Initiative ausgezeichnet. Interessierte Organisationen konnten sich hierfür bewerben und wurden vom Bundeswirtschaftsministerium mit Unterstützung eines unabhängigen Experten-Beirats aus der Digital- und Technologiebranche anhand eines Kriterienkatalogs ausgewählt. Definierte Zielsetzung des Bundeswirtschaftsministeriums war es, die Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort voranzubringen. Die finanzielle Förderung der de:hubs durch den Bund beschränkt sich jedoch auf die Förderung von inhaltlichen Einzelprojekten.

Das Land fördert die de:hubs als thematische Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft vor dem Hintergrund ihrer Komplementarität zu den regionalen Digital Hubs. Für die regionalen Digital Hubs fungieren sie als thematischer Inputgeber und profitieren im Gegenzug vom verbesserten Zugang zu regionalen Unternehmen, Forschungsreinrichtungen und weiteren Akteuren. In den entsprechenden Themenfeldern verschaffen die de:hubs dem Land eine erhöhte überregionale und internationale Sichtbarkeit. Gemeinsam mit den regionalen Digital Hubs und den European Digital Innovation Hubs (EDIHs) im Land bilden die baden-württembergischen de:hubs das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Die zweite Förderphase der baden-württembergischen de:hubs läuft bis Ende 2024, wobei die Zuwendungsempfänger jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der baden-württembergischen de:hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Geschäftsmodelle Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100%
news-1192 Wed, 20 Dec 2023 13:28:55 +0000 Förderung regionale KI-Exzellenzzentren /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-regionale-ki-exzellenzzentren Am 20. Dezember gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut die rund 1,5 Millionen hohe Förderung der baden-Württembergischen KI-Excellenzzentren bekannt. Mit den Vorhaben „KI-Investoren-Plug-In“ (Karlsruhe), „FRAI.lab Medizin“ (Freiburg) und „AI Experience Room“ (Reutlingen) werden drei weitere Projekte der regionalen KI-Exzellenzzentren umgesetzt. Die Angebote stehen allen Interessierten im Land zur Verfügung. Ziel der Vorhaben ist die Vernetzung von Kompetenzen innerhalb der Unternehmen und der Region, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Innovationspotenzials aller Branchen im Bereich KI. Die Unternehmen haben die Möglichkeit innovative Technologien kennenzulernen, zu erproben und vorhandenes Know-how weiter auszubauen.

„Fehlendes Wissen ist für nahezu drei Viertel der Unternehmen in Deutschland ein Grund, warum sie KI-Lösungen nicht einsetzen. Genau hier setzen wir an: Mit der Förderung der ‚KI-Investoren-Plug-In‘, ‚FRAI.lab Medizin‘ und ‚AI Experience Room‘ schaffen wir regionale Anlaufstellen für den Wissens- und Technologietransfer und senken somit die Einstiegshürden für Unternehmen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 20. Dezember bei der Bekanntgabe der Förderung.

Das Vorhaben „KI-Investoren-Plug-In“ in Karlsruhe unterstützt das Land mit 600.000 Euro. In diesem Projekt werden insbesondere junge Unternehmen und Start-ups mit Fokus auf KI mit Risikokapitalgeberinnen und -gebern vernetzt und mit passgenauen Formaten besser über Finanzierungsinstrumente informiert.

Weitere 500.000 Euro fließen in das Vorhaben „FRAI.lab Medizin“ des Universitätsklinikums Freiburg und der Mertelsmann Foundation gGmbH. Das Ziel des Projekts ist die maßgebliche Verbesserung der Datenverfügbarkeit im onkologischen Bereich und Öffnung der Krebsforschung für innovative Unternehmen.

Beim „AI Experience Room“ in Reutlingen setzen die GER Gewerbeimmobilien Reutlingen GmbH & Co. KG und die Stiftung Volksbildung auf den Gamification-Ansatz für die Vermittlung von Wissen zu KI-Anwendungen: Beim Lösen eines Escape Rooms lernen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, hinter welchen Vorgängen bereits jetzt schon KI-Lösungen stecken. Das Land fördert die Einrichtung und Betrieb des Erlebnisraums mit rund 400.000 Euro.

Die Wirtschaftsministerin betont die Wichtigkeit der Schlüsseltechnologie für den Standort: „KI ist eine treibende Kraft hinter wegweisenden Entwicklungen in zahlreichen Branchen. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren setzen wir verstärkt auf den Ausbau KI-basierter Innovationen. Dank der Landesförderung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werden noch mehr Unternehmen das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Vorhaben werden im Rahmen der Genossenschaft „KI-Allianz Baden-Württemberg“ (kurz: „KI-Allianz BW“) im Zuge des übergeordneten Vorhabens „regionale KI-Exzellenzzentren“ umgesetzt. Die Angebote der regionalen KI-Exzellenzzentren stehen allen Unternehmen im Land zur Verfügung.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen.

Mehr Informationen: https://www.ki-allianzbw.de/


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1185 Mon, 11 Dec 2023 08:01:46 +0000 Förderprogramm Innovationsgutscheine wird fortgeführt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderprogramm-innovationsgutscheine-wird-fortgefuehrt Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen weltweit. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Marktführer und eine solch hohe industrielle Kompetenz in zahlreichen Branchen. Damit Baden-Württemberg als führender Innovations- und Wirtschaftsstandort auch weiterhin „THE Innovation LÄND“ bleibt, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits seit 2008 Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Innovationsgutscheinen.

„Dieses erfolgreiche Innovationsprogramm wird fortgeführt. Seit Anfang Dezember können wieder Anträge auf ‚Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen‘ gestellt werden“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Mit der operativen Durchführung des Programms hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg die L-Bank beauftragt. „Der Innovationsgutschein wird Unternehmen wie in der Vergangenheit auch als Zuschuss ausbezahlt. Die Förderung deckt maximal 50 Prozent der Kosten, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden“, sagte die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr zu den Programmkonditionen.

Über einen Innovationsgutschein förderfähig sind zum Beispiel Recherchen und Machbarkeitsstudien, Material- oder Designuntersuchungen oder auch der Bau von Prototypen und Tests zur Sicherstellung von Qualität oder Umweltverträglichkeit. Anders als bisher gibt es nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Gutscheinlinien. Das bisherige Förderspektrum ist dabei erhalten geblieben:

  • Innovationsgutschein BW (maximal 7.500 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld sowie für umsetzungsorientierte Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) im Zuge eines innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein BW ist technologie- und branchenoffen und richtet sich sowohl an KMU als auch an Start-ups.
  • Innovationsgutschein Hightech BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für KMU für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein Hightech BW ist technologie- und branchenoffen. 
  • Innovationsgutschein Start-up BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens aus den Wachstumsfeldern der Zukunft. Mit dem Innovationsgutschein Start-up BW können auch Innovationsvorhaben in der Vorgründungsphase gefördert werden. Eine Rechtsform muss erst bei der Schlussrechnung vorliegen.

Die genauen Förder- und Antragsbedingungen


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1182 Thu, 07 Dec 2023 12:23:40 +0000 Elf Projekte „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/elf-projekte-klimaneutrale-produktion-mittels-industrie-40-loesungen-gestartet Elf Projekte, die im Rahmen des zweiten Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg ausgewählt und gefördert werden, starten jetzt in die Umsetzungsphase. Der Klimawandel ist und bleibt ein gravierendes Problem für die Welt. Auch Baden-Württemberg muss und möchte seinen Beitrag zur Eindämmung der Auswirkungen leisten und im Industriesektor die klimaneutrale Produktion durch Innovationen voranbringen. Darauf liegt der Fokus des Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“, der dieses Jahr bereits zum zweiten Mal erfolgreich umgesetzt wurde.

„Die Unternehmen im Land setzen den Weg in eine klimaneutrale Produktion engagiert und kontinuierlich fort. Jedes dieser elf innovativen Projekte leistet einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Start der Umsetzungsphase des zweiten Innovationswettbewerbs unter dem Motto „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“.

Um kleine, mittlere (bis 250 Mitarbeitenden) und mittelgroße (bis 3.000 Mitarbeitende) Unternehmen dabei zu unterstützen mittels des Einsatzes digitaler Lösungen eine Steigerung der Resourceneffizienz in verarbeitenden Unternehmen zu erzielen, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am 25. April 2023 zur Teilnahme an der zweiten Runde des Innovationswettbewerbs aufgerufen.

Die Ressourceneffizienz soll im Rahmen des Wettbewerbes insbesondere mit Hilfe digital unterstützter und automatisierter Produktionsprozesse und -systeme aus dem Industrie 4.0-Spektrum verbessert werden. Ziel ist, Potenziale aus den Bereichen Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz, Abfallvermeidung oder Treibhausgasverringerung zur Erhöhung des Klima- und Umweltschutzes zu heben. Im Rahmen dieses Innovationswettbewerbs wurden auch weitere Anwendungsfelder wie die Bereiche Wasserstoff oder Substitution fossiler Energieträger für eine Förderung berücksichtigt.


5,5 Millionen Euro für nachhaltige Pojekte

Die im Rahmen dieses Wettbewerbs zu entwickelnden Lösungen sollen auch anderen Unternehmen als Vorlage dienen. Für den Wettbewerb stehen 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Innerhalb der Antragsfrist wurden 18 Projektanträge eingereicht. Elf Anträge wurden schließlich für eine Förderung ausgewählt, bewilligt und mit insgesamt rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut dazu: „Mit den elf weiteren Projekten unterstützen wir nun im Rahmen des Wettbewerbs in Summe 21 Vorhaben im Land. Sie alle schaffen Wegweisendes zur Umsetzung der klimaneutralen Produktion im produzierenden Gewerbe. Die dafür eingesetzten Fördermittel in Höhe von knapp 7,9 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld, denn sie dienen dem Schutz unseres Klimas.“

Erneut präsentieren die bewilligten Entwicklungsprojekte ein großes Spektrum an Innovationspotenzialen: die Vorhaben reichen von der Entwicklung eines energiesparenden, ressourcenschonenden und werkzeuglos montierbaren FTF (fahrerloses Transportfahrzeug) in Holzleichtbauweise (Projekt „EcoFTF“) über die Skalierung bestehender Elektrolysetechnologie (alkalische Wasserelektrolyse; Projekt „MegaStack-BW“) bis hin zum Heben von Nachhaltigkeitspotenzialen der selektiven Lasersinter-Technologie im Bereich des 3D-Drucks ( Projekt „3D-PowderCycling“).

Nähere Details zu den einzelnen Projekten sind der Projektliste (PDF) zu entnehmen.

Einzelbetriebliche Vorhaben konnten innerhalb dieses Innovationswettbewerbs mit maximal 450.000 Euro gefördert werden, Konsortialvorhaben mit bis zu 900.000 Euro. Der maximale Fördersatz richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus. Antragsberechtigt waren ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und/oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg .


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Geschäftsmodelle Künstliche Intelligenz Technologietrends
news-1177 Sun, 26 Nov 2023 22:21:45 +0000 Vorstellung der Studie CyberLänd /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/vorstellung-der-studie-cyberlaend Am 23.11.2023 Präsentation der Ergebnisse der Studie „CyberLänd – Potenziale des Metaverse für Baden-Württemberg“ beim 23. Innovationsforum Stuttgart. Die Studie wurde vom Fraunhofer-Instituten IAO (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation) und IPA (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) gemeinsam mit dem Virtual Dimension Center (VDC), Fellbach, erstellt und vom Wirtschaftsministerium gefördert.

Die baden-württembergische Wirtschaftsministein Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut warb dafür, gerade angesichts der wirtschaftlichen Transformation, in der sich das Land befinde, die großen Chancen dieser neuen Technologie zu nutzen: „Die mit dem Metaverse verbundenen Technologien, die es ermöglichen, dass Menschen in eine künstliche, digitale Welt eintauchen können, eröffnen unseren Unternehmen – branchenoffen – die Möglichkeit, ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Chance sollten die Unternehmen unbedingt ergreifen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Voraussetzung dafür sei allerdings, so die Ministerin weiter, dass die Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten, die diese Technologie bietet, vertraut gemacht und ihnen Hilfestellungen angeboten werden, wie in Baden-Württemberg bereits vorhandene Potenziale identifiziert und erschlossen werden können. Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen schnell sein, um erfolgreich zu sein.“ Unternehmensberatungen prognostizieren diesem Zukunftsmarkt Volumina von bis zu 394 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2025 (Boston Consulting Group) beziehungsweise 5 Billionen US-Dollar bis 2030 (McKinsey & Company).“

„Unser Ehrgeiz muss es sein, diese Zukunftsmärkte mitzugestalten und davon auch zu profitieren. Wir wollen Sorge dafür tragen, dass nicht ein einziges oder einige wenige Unternehmen oder Plattformen dominieren, sondern wollen dazu beitragen, ein dezentrales und demokratisches Metaversum zu bauen“, erklärte die Wirtschaftsministerin bei der Eröffnung des „Metaverse-Innovationsforums“ in Stuttgart. Sie warb für ein „liberales Modell des Metaverse“, das nicht wie das Internet geprägt und dominiert werde von einigen wenigen mächtigen Unternehmen außerhalb Europas.

„Das Metaverse bietet großes Potenzial für die Kollaboration und das Schaffen von Neuem unterschiedlicher Akteure in der industriellen Wertschöpfung. Solchen Innovationsökosystemen dient das Metaverse als zentrale Plattform, um Daten auszutauschen und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Baden-Württembergische Unternehmen bieten hierfür schon heute eine Vielzahl an relevanten Technologien“ betonte Prof. Dr. Katharina Hölzle, die Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin. Sie ist überzeugt, dass im und mit dem Metaverse ganz neue Innovationen entstehen werden.

Die Tatsache, dass im Rahmen des „CyberLänd“-Projekts bereits jetzt weit über 600 Firmen und Forschungseinrichtungen identifiziert werden konnten, die in Baden-Württemberg Metaverse-relevante Produkte und Dienstleistungen anbieten, ist nach Einschätzung der Wirtschaftsministerin „ein sicheres Indiz dafür, dass sich Baden-Württemberg bereits auf dem Weg ins Metaverse“ befindet. „Unser Ziel ist es, die im Land bereits vorhandenen Metaverse-Kompetenzen möglich gut miteinander zu vernetzen und die Unternehmen, die die Chancen des Metaverse nutzen wollen, aktiv zu begleiten“, so die Ministerin weiter.

Dazu steht den Unternehmen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung, das von dem landesweiten Netzwerk an Digital Hubs bis zu regionalen KI-Labs reicht.  Seit vielen Jahren ist es Aufgabe des Virtual Dimension Center (VDC), das Teil des „CyberLänd“-Projektkonsortiums ist, Unternehmen bei der Einführung von so genannten immersiven Technologien wie „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ zu unterstützen.

Bereits in ihrer Eröffnungsrede zu dem Innovationsforum regte die Ministerin an, den im Zuge des Projektes erstellten Kompetenz-Atlas zu einer Plattform weiterzuentwickeln, auf der künftig interessierte Unternehmen im Sinne eines Open-Innovation-Prozesses ihre Bedarfe und Anbieter ihre Lösungen eintragen könnten.


Hintergrundinformationen

Das Projekt „CyberLänd“ – Potentiale und Gestaltungsspielräume für Politik, Unternehmen und Gesellschaft auf dem Weg ins Metaverse“ wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie dem Virtual Dimension Center (VDC) realisiert. Dieses Projekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit 250.655,00 € gefördert wird, startete am 01.12.2022 und endet am 31.12.2023.

Das Ergebnis des Projekts ist nachzulesen in der gleichnamigen Studie und ab dem 23.11.2023 abrufbar.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1176 Sun, 26 Nov 2023 22:17:18 +0000 Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/allianz-industrie-40-award-baden-wuerttemberg Im Rahmen der Veranstaltung „STARTUP THE FUTURE – unlock your digital potential“ am 22. November hat die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die ersten drei Preisträger des Wettbewerbs „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“ in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichnet. Prämiert wurden die Preisträger für ihren hohen und durchgängigen wertschöpfungs- und bereichsübergreifenden Digitalisierungsgrad. Weitere 24 Unternehmen und Einrichtungen wurden in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet.

„Mit dem neuen Wettbewerb ‚Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg‘ setzen wir einen neuen Fokus. Wir zeigen, wie stark unsere Betriebe Digitalisierungslösungen ganzheitlich in ihrer Wertschöpfungskette verankert haben, um damit vor allem auch im internationalen Wettbewerb agil, resilient und wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Es ist richtig, dass der Wettbewerb diese neue Dimension aufgreift und ihr durch die prämierten Preisträger Sichtbarkeit verleiht“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.


Die in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichneten Unternehmen:

1

Hertenberger Solutions GmbH

Digitalisierung und Automation gehen Hand in Hand

88471 Baustetten-Laupheim

2

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

Mit Smarten Daten bessere
Traktoren für die Landwirtschaft

69190 Walldorf

3

OPTIMA packaging group GmbH

Intelligent Production Assistance Services – Jederzeit den vollen Überblick über die Prozesse

74523 Schwäbisch Hall


Weitere Informationen zu den drei Preisträgern der Kategorie „Excellence“ sowie den weiteren 24 Preisträgern der Kategorie „Winner“ finden Sie unter https://www.i40-bw.de/industrie-4-0-award-gewinner/

Fotos der Preisverleihung

Die Auszeichnung fand im Rahmen des Events „STARTUP THE FUTURE – unlock your digital potential“ der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg gestern (22. November) bei CODE_n in Stuttgart statt. Die Themen Cybersecurity, Künstliche Intelligenz, Quanten, Industrial Metaverse, Klimaneutrale Produktion und Design Thinking wurden von Expertinnen und Experten aus der Praxis vorgestellt und in Fachforen diskutiert. Bei dem exklusiven Event nahmen Gäste aus über 70 Industrieunternehmen teil.

Teil der Veranstaltung war außerdem die Innovation Challenge in Form eines Hackathon. Vom 20. bis 22. November haben Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen 48 Stunden lang in Teams an konkreten Problemstellungen der fünf namhaften baden-württembergischen Unternehmen Trumpf, Liebherr, Mehrer, Wibu-Systems und Heitec gearbeitet und die Lösungen am Eventtag im Plenum vorgestellt. Eine Jury wählte die Plätze eins bis drei aus. Das Gewinnerteam freute sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro.

„Uns war es wichtig, den teilnehmenden Unternehmen Einblicke und Expertise in die Zukunftstrends der Digitalisierung im industriellen Kontext zu geben und die Chancen der lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen Industrie und der Start-up-Kultur aufzuzeigen. Sowohl die beeindruckenden Ergebnisse der Innovation Challenge als auch die prämierten Excellence-Unternehmen als Best Practices inspirierten die Gäste und Akteure, den Weg der Digitalisierung weiter voranzugehen“, sagte Michael Unger, Vorsitzender des Lenkungskreises der Allianz Industrie 4.0 und Beiratsvorsitzender der Balluff GmbH, zum Ende des Events.


Hintergrundinformationen

Der Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ trägt die Allianz Industrie 4.0 der rasanten Weiterentwicklung im Bereich Digitalisierung mit diesem neuen Wettbewerb Rechnung. Dieser beinhaltet zwei Kategorien: In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen prämiert. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der Digitalen Transformation verliehen. Neben den drei Excellence-Gewinnern wurden in dieser ersten Auszeichnungsrunde 24 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet. Die Prämierten erhalten eine Urkunde, eine Glasplakette und ein umfangreiches Promotion-Paket.


Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 begleiten. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

Die 46 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Weitere Informationen zur Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg unter: https://www.i40-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1169 Wed, 15 Nov 2023 11:07:04 +0000 Mobiles Innovationslabor „Urban Innovation Hub Pop-up“ zu Gast in Vaihingen an der Enz /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/mobiles-innovationslabor-urban-innovation-hub-pop-up-zu-gast-in-vaihingen-an-der-enz Vom 13. bis 15. November 2023 gastiert das Urban Innovation Hub (uih!) Pop-up in Vaihingen an der Enz. Hier können sich Innenstadtakteure, Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer, über neue Technologien, digitale Services und innovative Geschäftsmodelle für den stationären Einzelhandel und die Gastronomie informieren, die Vorreiterunternehmen in Baden-Württemberg bereits heute einsetzen.  

„Wir unterstützen den stationären Einzelhandel und die Gastronomie auf ihrem Weg in die Zukunft. Das mobile Urban Innovation Hub uih!, dass jetzt in Vaihingen an der Enz innovative Technologien und neue Geschäftsmodelle zeigt, ist dafür ein wichtiger Ansatz. Die Innenstadtakteure stehen überall vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass das mobile Konzept des uih! Innovation und Inspiration für den Handel und die Gastronomie in verschiedene Regionen des Landes trägt“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Mit dem Urban Innovation Hub (uih!) in der Heilbronner Innenstadt wurde in diesem Jahr eine feste Einrichtung geschaffen, mit dem Ziel den stationären Einzelhandel und die Innenstädte in ganz Baden-Württemberg zu stärken und beim Aufbau neuer digitaler Dienstleistungen zu unterstützen. Gezeigt werden neue Technologien und digitale Services, die dem stationären Einzelhandel und anderen Dienstleistungsbetrieben der Innenstadt neue Perspektiven und Geschäftsmodelle eröffnen: von Servicerobotern bis zu autonomen Liefersystemen, von KI-gestützten Kassensystemen bis zum virtuell unterstützten Verkauf von Schuhen und anderen Modeartikeln. Das uih! geht – inklusive seiner Workshop- und Beratungsangebote für Unternehmen – als Pop-up auch in andere Städte und Regionen Baden-Württembergs: Drei Tage lang wird das mobile Innovationslabor in Vaihingen an der Enz den Einzelhandel und weitere Dienstleistungsbranchen der Innenstadt über neue Technologien und spannende Veranstaltungen informieren. Mit der Nutzung eines aktuellen Leerstands (Kurz im Kern, Stuttgarter Straße 6, 71665 Vaihingen an der Enz) trägt das uih! selbst zur Belebung der Innenstadt bei.

Damit gehen die uih! Pop-ups in Serie: Die erfolgreiche Premieren-Veranstaltung hatte das mobile uih! im Mai 2023 in Konstanz. Im Oktober 2023 bot das uih! in Villingen-Schwenningen neuen Technologien im Schwarzwald eine Bühne. Gleichzeitig bot es eine Diskussions- und Networking-Plattform für den Einzelhandel, die Gastronomie und weitere Innenstadtakteure.

Weitere Informationen

Das Kompetenzzentrum Smart Services wurde 2021 um den Schwerpunkt stationärer Einzelhandel mit dem Projekt „Handel innovativ – Digitalisierung und Innovation im stationären Handel“ erweitert, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird. Das Projekt unterstützt den stationären Einzelhandel bei der Umsetzung digitaler Lösungen sowie bei der Verknüpfung von Vertriebsformen des stationären Handels mit Online-Angeboten. Das Kompetenzzentrum Smart Services bietet vor Ort Anlaufstellen und vielfältige Unterstützungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen. Zentral dabei ist der Wissenstransfer sowie der Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung und Unternehmenspraxis.

Das uih! in Vaihingen an der Enz wird vom Projektpartner des Kompetenzzentrums Smart Services der HTWG (Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung), der Stadt Vaihingen an der Enz und dem Citymanagement inVAI veranstaltet. Vom 13. bis 15. November 2023 ist die Ausstellung für alle Interessierten öffentlich zugänglich. Darüber hinaus finden Workshops, Führungen, Vorträge, Diskussions- und Networking-Veranstaltungen statt. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: handel-innovativ.de/uih-pop-up-vaihingen-an-der-enz/

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Presse
news-1168 Thu, 09 Nov 2023 11:36:39 +0000 Wirtschaftsministerium stärkt Innovationen mit KI mit 600.000 Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-staerkt-innovationen-mit-ki-mit-600000-euro Das „KI-Innovation Lab“ ist ein Projekt der regionalen KI-Exzellenzzentren in Karlsruhe, welches mit der Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro umgesetzt wird. „Künstliche Intelligenz (KI) ist die Eintrittskarte in die Wirtschaft der Zukunft. KI erzeugt branchenübergreifend eine hohe Dynamik und sorgt für die Entstehung von vollkommen neuen Geschäftsmodellen. Mit der Förderung des ‚KI-Innovation Lab‘ sorgen wir dafür, dass die Unternehmen und Start-ups in Baden-Württemberg ihre Innovationskraft noch weiter stärken und so ihr volles Potenzial auf diesem wachsenden Markt nutzen können,“ betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am Rande der heutigen (8. November) Übergabe des Bescheids an die CyberForum Service GmbH für das Projekt „KI-Innovation Lab“.

Damit das „KI-Innovation Lab“ zu einem lebendigen Ort des Technologietransfers wird, sind KI-Interessierte aus ganz Baden-Württemberg aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen: „Wir möchten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ermutigen, das ‚KI-Innovation Lab‘ als Einstieg in die KI zu nutzen,“ so Hoffmeister-Kraut.

Mit den Fördermitteln des Landes werden innovationsunterstützende Formate, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Start-ups, umgesetzt. Das Vorhaben bringt Unternehmen mit KI-Experten zusammen, um entscheidende Effizienz- und Wachstumsimpulse zu geben und die Wirtschaft zu befähigen, KI-Potenziale zu entdecken, erfolgversprechende Vorhaben systematisch umzusetzen, anschließend in den Markt einzuführen und zu skalieren. Dabei geht es vornehmlich um die Entwicklung von praxisnahen und maßgeschneiderten KI-Lösungen für Betriebe unterschiedlicher Größe. Ziel des Projekts ist die Vernetzung von Kompetenzen sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Innovationspotenzials aller Branchen.

Das Vorhaben wird im Rahmen der Genossenschaft „KI-Allianz Baden-Württemberg“ (kurz: „KI-Allianz BW“) im Zuge des übergeordneten Vorhabens „regionale KI-Exzellenzzentren“ umgesetzt. Die Angebote der regionalen KI-Exzellenzzentren stehen allen Unternehmen im Land zur Verfügung.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen. Kooperationsmaßnahmen werden angestrebt.

Mehr Informationen: https://www.ki-allianzbw.de/


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Mittlerer Oberrhein Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Umsetzung Orientierung
news-1159 Thu, 26 Oct 2023 09:31:03 +0000 Baden-Württembergische Wirtschaftsministerin fordert neue europäische Wirtschafts-Agenda /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttembergische-wirtschaftsministerin-fordert-neue-europaeische-wirtschafts-agenda Beim fünften Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg – EU, der am 25. und 26. Oktober in Brüssel stattfindet, forderte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut „ein neues Mindset und einen neuen Spirit in der EU“. „Wir benötigen ein neues Mindset und einen neuen Spirit in der EU“, forderte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des Wirtschaftsgipfels Baden-Württemberg – EU, der am 25. und 26. Oktober zum fünften Mal stattfand. Die über 100-köpfige Gesamtdelegation aus Baden-Württemberg kam in Hintergrundgesprächen und öffentlichen Foren mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Institutionen zusammen und diskutierte in Brüssel die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse in Baden-Württemberg und Europa. Hoffmeister-Kraut: „Die überaus hohe Beteiligung aus Baden-Württemberg macht deutlich, wie sehr unsere Wirtschaft an einem engen Austausch mit den EU-Institutionen zu den brennenden Themen interessiert ist. Mit dem Wirtschaftsgipfel haben wir europaweit sowohl in der Art der Partnerschaft, in der Form der Gestaltung als auch in der Größe der Gesamtdelegation aus Baden-Württemberg ein herausragendes Format entwickelt. Es handelt sich um die größte Anzahl an Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern aus Baden-Württemberg, die je in solch einem Kontext zusammenkam.“

Hoffmeister-Kraut forderte einen Bürokratieabbau ein: „Über 50 Prozent der Bürokratielasten kommen von der EU. Wir brauchen eine Entlastung und ein Belastungsmoratorium für den Mittelstand.“ In diesem Zusammenhang regte sie einen europäischen „KMU Quarterback“ an, der von Anfang an bei allen EU-Dossiers hin auf eine KMU-gerechte Umsetzung steuern müsse. Die Wirtschaftsministerin betonte, dass die baden-württembergischen KMU diese Entlastungen auch brauchen, um die gewünschte ökologische Transformation erfolgreich bewältigen zu können. „Der Staat kann die Wirtschaft nicht zentral von oben transformieren“, betonte die Ministerin.  Wichtig ist Hoffmeister-Kraut, einen neuen Spirit in die EU zu tragen. Sie fordert ein grundlegend neues Mindset: „Die Balance zwischen den Zielen von Transformation und Wettbewerbsfähigkeit muss wiederhergestellt werden“, betonte sie.

Als Negativbeispiel führte Hoffmeister-Kraut die europäische Medizinprodukte-Verordnung (MDR) an. Hier sei die EU über das Ziel herausgeschossen und habe negative Folgewirkungen nicht beachtet: „KMU ziehen sich mehr und mehr aus dem Markt der Medizinprodukte zurück, gerade auch bei Nischenprodukten.“ Sie verweist darauf, dass neue Innovationen hier unterblieben und sich dieses Feld aufgrund der neuen Vorgaben unternehmerisch nicht mehr lohne.

Hoffmeister-Kraut warb dafür, aus diesen Erfahrungen zu lernen: Auch beim Umgang mit den PFAS-Chemikalien sind Augenmaß und umsetzbare Regelungen unerlässlich: „Gerade auch als Basis für die Zukunftstechnologien Wasserstoff, Batterie und Windkraft oder auch für die gesamte Medizintechnik müssten hier sinnvolle Übergangsregelungen geschaffen werden.“ 

Gleichzeitig setzte sie sich in Brüssel für wettbewerbsfreundliche Rahmenbedingungen ein: Die Wirtschaftsministerin betonte die Rolle der wirtschaftsstarken Regionen der EU und forderte gleiche Rahmenbedingungen und insbesondere im Beihilferecht einen fairen Wettbewerb: „Die starken Regionen Europas müssen als Zugpferde gestärkt werden, denn diese haben eine positive Strahlkraft für die gesamte europäischen Wirtschaft.“

Im Weiteren warb die Wirtschaftsministerin in Brüssel für Wasserstoff­technologien aus Baden-Württemberg. An Europa läge es nun, die richtigen Weichen bei der Infrastruktur zu stellen.

Bei Fragen zur globalen Rolle der EU setzt Hoffmeister-Kraut auf partnerschaftliche Modelle: „30 Jahre Binnenmarkt sind ein Erfolgsmodell. Unsere exportstarke Wirtschaft benötigt jedoch zusätzlich weitere Handelsabkommen, die verlässliche Rahmenbedingungen für langfristige Beziehungen schaffen.“ In diesem Sinne begrüßte sie auch die europäischen Bestrebungen hin zu Rohstoff-Partnerschaften.

Bei der Innovationspolitik legte sie einen Schwerpunkt auf die Künstliche Intelligenz: „Wir benötigen eine innovationsfreundliche Regulierung, die für die europäischen KI-Unternehmen gute Rahmenbedingen schafft.“ In Brüssel verwies Hoffmeister-Kraut auch auf beispielhafte Modelle wie den Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai) oder das CyberValley.


Stimmen wichtiger Partner beim Wirtschaftsgipfel

UBW-Präsident Dr. Rainer Dulger: „Die europäische Integration ist das erfolgreichste Projekt unserer Zeit. Damit das so bleibt, brauchen wir wieder mehr wirtschaftliche Dynamik in Europa. Neue Ideen lassen sich schlecht in alten, abgezäunten Grenzen entwickeln. Sie brauchen Freiraum und wo nötig auch die richtige Unterstützung. Konkret heißt das: Die Unternehmen benötigen vor allem flexible und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Wir wollen eine nachhaltige Transformation sicherstellen. Der „Green Deal“ sollte deshalb zu einer Wachstumsstrategie weiterentwickelt werden, die sowohl internationale Wettbewerbsfähigkeit garantiert als auch Arbeitsplätze und Wohlstand schafft.“

Christian O. Erbe, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages: „Ohne neue Wirtschaftsagenda kann Europa nicht wettbewerbsfähig bleiben. Eine Innovationsoffensive mit echten wirtschaftlichen Anreizen muss das ständige Mehr und Mehr an Bürokratie und staatlicher Wirtschaftslenkung ersetzen. Das geht nur mit einem entschiedenen Kurswechsel, der auch endlich Anforderungen des Mittelstands angemessen ins Zentrum von Rechtsakten rückt.“

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands e.V.: „Entlastung schaffen und ein nachhaltiges Wachstum in Europa ermöglichen: Dazu brauchen wir mehr Selbstverantwortung seitens der Gesellschaft und Wirtschaft, die Konzentration der Politik auf die Gestaltung des Rahmens sowie den mutigen Abbau von Bürokratie und Regulierung auf allen Ebenen verbunden mit der ehrlichen Bereitschaft zur Aufgaben- und Standardkritik.“

Carmen Mittler, Vorsitzende des Bankenverbands Baden-Württemberg e.V.:
„Europa benötigt einen leistungsfähigen Kapitalmarkt, um die Wirtschaft zu stärken. Seit Jahren besteht Einigkeit, dass ein vertiefter europäischer Kapitalmarkt, mit einem leistungsfähigeren und global wettbewerbsfähigen Finanzsystem – inklusive der Banken –, gebraucht wird. Europa benötigt einen Rahmen, der Banken mehr Spielraum für die Kreditvergabe lässt, der Kapitalmarktfinanzierungen erleichtert und Wachstum ankurbelt. Die Kapitalmarktunion ist ein wichtiger Hebel, um Europa wieder nach vorne zu bringen. Nur ein integrierter Kapitalmarkt, der offen und liquide ist, wird es Europa ermöglichen, privates Kapital in dem Umfang zu mobilisieren, wie es für die Transformation unserer Wirtschaft benötigt wird.“

Rainer Reichhold, Handwerk BW-Präsident: „Handwerksbetriebe stehen per se für Nachhaltigkeit: Sie reparieren, sanieren, beraten, warten, planen und bilden aus. Wir unterstützen daher auch grundsätzlich die Klimaziele der Europäischen Union. Aber: Diese müssen durch Anreize, nicht durch immer neue Pflichten erreicht und nicht existenzgefährdend für den Mittelstand umgesetzt werden. Seit Längerem wird beispielsweise über die Einführung einer Sanierungspflicht für die energetisch schlechtesten Gebäude diskutiert. Eine solche Pflicht darf es aus Sicht des baden-württembergischen Mittelstandes nicht geben. Auch im Bereich der Kreislaufwirtschaft werden zurzeit neue EU-Regeln erarbeitet, die wir in der Zielsetzung zwar unterstützen, die aber mit Blick auf die Umsetzbarkeit teilweise nicht durchdacht sind.“

Sparkassenpräsident Peter Schneider verwies auf die Liste an neuen Aufgaben, die auf die Finanzwirtschaft mit der EU-Taxonomie zukomme. „Ohne Frage befasst sich die Finanzbranche intensiv mit den Folgen des Klimawandels sowie mit weiteren Nachhaltigkeitsthemen“, so Schneider. „Auch wenn wir im Kern die Ziele der EU-Taxonomie unterstützen, erleben wir einmal mehr, dass uns eine Vielzahl an Vorschriften und Regularien aufgebürdet wird, die uns sehr große Kraftanstrengungen abverlangen. Damit fügt sich die noch kurze Geschichte der Taxonomie in eine lange Geschichte meldepflichtiger Regulatorik, bei denen die Finanzindustrie zu Bütteln der Politik gemacht wird und die Vorstellungen der EU bei den Kundinnen und Kunden umsetzen muss.“

Südwestmetall-Vorsitzender Dr. Joachim Schulz: „Mit Blick auf die historisch einmalige Kombination von Krisen und die damit verbundenen Herausforderungen in Europa sind Freihandelsabkommen ein wichtiges Instrument. Gleichzeitig gilt es, die klassische Ordnungspolitik durch wirtschafts- und sicherheitspolitische Maßnahmen zu ergänzen. Die Halbleiterproduktion ist derzeit im Fokus – und sollte es auch sein, weil sich viele Megatrends in der Wirtschaft nur mit Chips umsetzen lassen. Europas digitale Souveränität muss entschieden vorangetrieben werden. Dabei sollte die EU ihre Kräfte bei der Förderung von Schlüsseltechnologien bündeln. Unser Kontinent braucht weiterhin eine global wettbewerbsfähige Industrie, die mit ihren Innovationen die Weltspitze bildet.“


Weitere Informationen zum Wirtschaftsgipfel

Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut diskutierten am 25. Oktober und 26. Oktober im Rahmen des „Wirtschaftsgipfels BW – EU“ Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Institutionen mit den Spitzen der baden-württembergischen Wirtschaftsverbände die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse in Baden-Württemberg und Europa. Der Wirtschaftsgipfel fand zum fünften Mal statt, diesmal aber neu zweitägig und neu mit großem Abendempfang. Er stand in diesem Jahr unter dem Titel „Transformation gestalten – Wettbewerbsfähigkeit sichern“. Alleine die diversen Delegationen aus Baden-Württemberg umfassen mehr als 100 Teilnehmer.

 „Positionspapier: Eine neue Balance zwischen Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Ein neuer Spirit für die EU“ (PDF)

Alles Infos und Streaming einerr Veranstaltung (Mittwoch von 16.30 bis 18.00 Uhr) unter:

Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg - EU: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

Startseite | Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg - EU 2023 (b2match.com)


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1158 Thu, 26 Oct 2023 09:25:39 +0000 Vier Motoren für Europa auf Incoming-Mission zum Thema „KI der industriellen Anwendung“ in Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/vier-motoren-fuer-europa-auf-incoming-mission-zum-thema-ki-der-industriellen-anwendung-in-stuttgart Im Rahmen der baden-württembergischen Präsidentschaft im Netzwerk der Vier Motoren für Europa im Jahr 2023 empfangen Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Florian Hassler, Staatssekretär für politische Koordinierung und Europa im Staatsministerium, vom 25. bis 27. Oktober 2023 eine 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassende politische sowie fachliche Delegation aus den Partnerregionen Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und der Lombardei. Ebenfalls werden Vertreterinnen und Vertreter aus den assoziierten Regionen Flandern und Wales erwartet. „Das Netzwerk der Vier Motoren für Europa ist seit 35 Jahren eine Konstante und hat sich in dieser Zeit immer wieder an neue Gegebenheiten angepasst. Angesichts der aktuellen großen geo- und wirtschaftspolitischen Veränderungen und Aufgaben ist es wichtiger denn je, dass die starken Regionen in Europa noch enger zusammenrücken. In den kommenden zweieinhalb Tage werden wir die Zeit nutzen, um uns auf politischer und fachlicher Ebene zum wichtigen Zukunftsfeld der Künstlichen Intelligenz zu vernetzen und auszutauschen“, sagte Staatssekretär Rapp.

Die traditionelle wirtschaftspolitische Mission bildet bereits seit 2002 das Herzstück und ist der Höhepunkt jeder Präsidentschaft des Netzwerks der Vier Motoren für Europa. Im Gegensatz zu den bisherigen Missionen, die immer mit dem Ziel organisiert wurden, gemeinsam im Ausland in Europa oder in der Welt aufzutreten und den Wirtschaftsakteuren neue Märkte zu eröffnen, wagt sich Baden-Württemberg mit der „Incoming-Mission“ an ein neues Format. Damit möchte man, insbesondere nach den großen Einschnitten in der Wirtschaft und der Gesellschaft durch die Corona-Pandemie, die Vernetzung auf politischer und Fachebene untereinander wieder anregen und verstärken.

Die Incoming-Mission greift mit dem Thema „Künstliche Intelligenz in der industriellen Anwendung“ das Leitthema der baden-württembergischen Präsidentschaft „Neue wirtschaftliche Perspektiven: Transformation als Chance für die Zukunftsfähigkeit unserer Regionen“ auf.

„Künstliche Intelligenz gilt zu Recht als ‚Schlüssel zur Welt von morgen‘, denn sie bietet der Wirtschaft und der Gesellschaft enorme Potenziale. Wir müssen dabei aufpassen, dass wir in Europa unseren aktuellen Rückstand bei dieser Zukunftstechnologie gegenüber den USA und China durch bürokratische Regelungen nicht noch weiter vergrößern und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig aufs Spiel setzen. Gemeinsam mit unseren Partnerregionen der Vier Motoren für Europa sind wir uns daher einig, dass wir wieder stärker unsere Stimme in Brüssel erheben müssen“, betonte Staatssekretär Rapp.

Florian Hassler, Staatssekretär im Staatsministerium, sagte: „Mit dem Cyber Valley in Stuttgart und Tübingen, dem Cyber Forum in Karlsruhe und dem IPAI Heilbronn beheimatet Baden-Württemberg ein einzigartiges KI-Ökosystem. Und auch als Landesregierung erproben wir schon heute intensiv den Einsatz von KI in der Verwaltung. Solche Technologien sind ein wichtiges Zukunftsfeld für die gesamte EU. Darum wollen wir die Strukturen der Vier Motoren für Europa und unsere Präsidentschaft intensiv nutzen, um als Zusammenschluss innovationsstarker Regionen gemeinsam für unsere Anliegen einzutreten.“ So sei etwa die Schaffung eines gesetzlichen Regulierungsrahmens bei der KI wichtig, der derzeit auf europäischer Ebene verhandelt wird. „Natürlich darf dieser Rahmen die Investitionslücke Europas gegenüber China und Nordamerika nicht vergrößern oder gar zu einer Abwanderung von KI-Talenten führen. Doch eine solche Regulierung ist wichtig für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und unserer Unternehmen“, so Hassler weiter.

Feierlicher Auftakt der zweieinhalbtägigen Incoming-Mission bildet am 25. Oktober 2023 eine politische Podiumsdiskussion zum Thema „AI Act: Wettbewerbsfähigkeit vs. Regulierung in Europa: Widerspruch oder Vereinbarkeit?“. Neben zwei Impulsreferaten, die die Perspektiven der Wirtschaft und Wissenschaft auf den AI Act darstellen werden, diskutieren im Anschluss die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Vier Motoren für Europa über Vor- und Nachteile des AI Acts, Förderung von Künstlichen Intelligenz allgemein sowie die Grundlagen guter europäischer und regionaler Innovationspolitik.

An den beiden Folgetagen (26. und 27. Oktober 2023) werden die anwesenden Fachdelegationen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Clustern und Unternehmen, im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms mehr über den aktuellen Anwendungsstand von Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg erfahren und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung mit den Akteuren aus Baden-Württemberg haben. Dafür erhalten sie einen Einblick mit dem Besuch beim Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn in den Aufbau eines KI-Ökosystems und erfahren beim Unternehmen Festo mehr über die konkrete Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Produktion. Zum Abschluss stellt das „KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme und Kognitive Robotik im Cyber Valley“, angesiedelt beim Fraunhofer IPA und IAO am Campus in Stuttgart-Vaihingen, den Teilnehmenden den aktuellen Stand der wirtschaftsnahen und anwendungsorientierten Forschung im Bereich Künstlicher Intelligenz vor.

Mit der Weiterentwicklung der Technologie benötigen die Mitarbeiter auch neue Kompetenzen und Qualifikationen. Aus diesem Grund unterliegt auch die berufliche Ausbildung einem Wandel. Um voneinander zu lernen und den Partnern einen Einblick in das baden-württembergische Ausbildungsmodell zu bieten, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport parallel die AG Berufliche Bildung der Vier Motoren für Europa vom 26. bis 27. Oktober 2023 nach Stuttgart eingeladen.


Über die Vier Motoren für Europa

Am 9. September 1988 gründeten die vier Regionen Baden-Württemberg (BW), Auvergne-Rhône-Alpes (AURA/FRA), Lombardei (LOM/IT) und Katalonien (CAT/ES) das interregionale Netzwerk der „Vier Motoren für Europa“. 2023 feiern die Vier Motoren für Europa bereits den 35. Geburtstag und sind damit eines der ältesten Netzwerke zwischen Regionen in Europa.

Die Ziele der Zusammenarbeit haben sich im Laufe der Jahre verändert und sind in ihrem Umfang und der Intensität gestiegen. Besonders im Fokus stehen aber weiterhin die ursprünglichen Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Forschung, was vor allem an der Stärke der vier Regionen in diesen Themenbereichen liegt. Zusammen umfassen die Vier Motoren für Europa rund 36 Millionen Einwohner und erwirtschaften circa neun bis zehn Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung. Durch die Zusammenarbeit streben die vier Regionen danach, ihre Spitzenposition als dynamische Regionen in Europa weiter auszubauen. Mittlerweile sind auch die Regionen Flandern und Wales im Bereich Wirtschaft assoziierte Mitglieder.

Mithilfe des Netzwerks möchten die vier Regionen voneinander lernen und dabei innovative Lösungen in Schlüsselthemen für die Zukunft finden. Dies geschieht unter anderem auch mit gemeinsamen Projekten zwischen regionalen Stakeholdern. Durch die Verabschiedung gemeinsamer Positionen zu EU-Politikinitiativen tragen die vier Regionen aktiv zu europäischen Angelegenheiten bei und setzen sich somit für eine starke Position der Regionen in Europa ein.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1157 Mon, 23 Oct 2023 12:08:51 +0000 WM: Invest BW: Dritte Phase der Innovationsförderungen gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-invest-bw-dritte-phase-der-innovationsfoerderungen-gestartet Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 23. Oktober 2023 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 10 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir lassen nicht nach: Mit Invest BW unterstützen wir weiterhin die innovativsten Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Vorhaben. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Programms aus den vergangenen drei Jahren fort“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Wir haben Invest BW weiterentwickelt und starten nun in die bereits dritte Förderphase, um der hohen Nachfrage im Land nachzukommen“, so die Wirtschaftsministerin weiter.

Der anstehende technologieoffene Invest BW Förderaufruf soll wirkungsvolle Anreize für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen sowie innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Das gilt besonders im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen, beispielsweise Künstliche Intelligenz, Gesundheitstechnologien oder innovative Mobilitätssysteme, sowie für Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut werden.

Eine der wichtigsten Neuerungen der nun anstehenden Förderphase von Invest BW ist die Einführung eines zweistufigen Verfahrens zur Antragsstellung. In der ersten Stufe müssen Antragssteller lediglich eine Skizze ihres Projektes einreichen. „Das senkt die Hürden besonders für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen, mit ihren innovativen Ideen zu uns zu kommen. Gleichzeitig gelingt es uns so, Antragsstellern schneller Feedback zu geben, um rasch Planungssicherheit zu schaffen“, erläuterte Hoffmeister-Kraut den Hintergrund des neuen Verfahrens. Auf Grundlage der Skizzenbewertung werden ausgewählte Vorhaben zur Antragstellung aufgerufen und haben hohe Chancen, eine positive Förderentscheidung zu erhalten.


Antragsstellung

Förderanträge für den ersten Förderaufruf der dritten Phase von Invest BW können bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 23. Oktober 2023 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.


Webseminar Invest BW III

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 23. November 2023 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.

Zur Anmeldung 


Über Invest BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben. Im Oktober 2023 folgt der hier beschriebene erste Förderaufruf der dritten Phase Invest BW, in der es wieder technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe geben wird. Zu den Neuerungen der dritten Phase gehört ein vereinfachtes Antragsverfahren, das es Unternehmen ermöglicht, einen Antrag mit lediglich einer Skizze ihres Projektes einzureichen.

Bei Invest BW wurden bislang insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ für Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt. In der Erstauflage im Januar 2021 und in den fünf weiteren Förderaufrufen der zweiten Förderphase wurden über 2.500 Anträge eingereicht. Das Gesamtvolumen der eingereichten Vorhaben liegt bei über 1,5 Milliarden Euro. Im Ergebnis wurden mehr als 650 Vorhaben gefördert. Davon profitierten vor allem Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen, die über die Hälfte der Fördermittel erhielten. Zudem sind Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen an mehr als 80 Prozent aller Projekte beteiligt, entweder als maßgeblich Verantwortliche oder als Konsortialpartner in Verbundvorhaben mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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