Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Thu, 01 Dec 2022 11:31:19 +0100 Thu, 01 Dec 2022 11:31:19 +0100 TYPO3 EXT:news news-977 Fri, 25 Nov 2022 08:27:01 +0100 Innovation Park AI in Berlin präsentiert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovation-park-ai-in-berlin-praesentiert BW Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, lud am Abend des 24. Novembers 2022 die bundesweite KI-Szene in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin ein, um exklusive Einblicke in die Realisierung des Innovation Park AI (Ipai) in Heilbronn zu ermöglichen. Der Ipai ist ein zentraler Baustein der KI-Strategie des Landes Baden-Württemberg und eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung. „Der Ipai soll ein international sichtbares und nachhaltiges Kraftzentrum für KI-Wertschöpfung in Europa werden. Wir laden die bundesweite KI-Szene dazu ein, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden. Mit dem Ipai wollen wir optimale Bedingungen dafür bieten, die Kommerzialisierung von KI stärker voranzutreiben. Er soll das Land zu einem der führenden Forschungs- und Entwicklungsstandorte für Produkte und Dienstleistungen im Bereich KI machen. Der Ipai ist ein Ort, an dem Zukunft entstehen wird“, so die Ministerin. Mit Blick auf die Bedeutung des Projekts führte sie weiter aus: „Eine Analyse der aktuellen Situation zeigt, dass in den USA und China KI-Lösungen heute deutlich schneller und konsequenter an den Markt gebracht werden als in Europa. Um über die Landesgrenzen hinweg erfolgreich zu sein, wollen wir daher die Kräfte der deutschen und europäischen KI-Community bündeln. So können wir gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, die digitale Souveränität Europas nach unseren Werten und Standards auch zukünftig zu erhalten und mitzubestimmen. Deshalb setze ich mich darüber hinaus dafür ein, dass die EU-Regularien bei KI so innovationsfreundlich und unbürokratisch wie möglich ausgestaltet werden.“

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, berichtete als zentraler Akteur des Heilbronner Bewerberkonsortiums von der originären Zielsetzung des Projekts, und den optimalen Bedingungen am Standort Heilbronn: „Mit dem Ipai entsteht ein neues Ökosystem im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Forschende, Unternehmen sowie öffentliche Institutionen werden dort ideale Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vorfinden. Wir schaffen Raum für KI-Innovationen – made in Heilbronn.“

In seinem Vortrag stellte Moritz Gräter, CEO des Ipai, die bisherigen Realisierungsschritte des Projekts und zukünftigen Meilensteine des Ökosystems vor. Auch auf Möglichkeiten zur Beteiligung und Kooperation ging er dabei ein. Er betonte die hohe Umsetzungsgeschwindigkeit des Großprojekts: „Unser Team arbeitet seit dem Startschuss im Dezember 2021 mit Hochdruck am Aufbau des Ipai-Ökosystems.“ Im Hinblick auf die Bedeutung des KI-Standorts Berlin führt er weiter aus: „Wir freuen uns sehr, dass wir in Berlin nun den Stand unserer Entwicklungen präsentieren durften. Das Zusammenkommen mit zahlreichen potenziellen Partnern und KI-Akteuren hat es uns zudem ermöglicht, den Ipai über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus zu vernetzen.“


Der Innovation Park AI BW

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das größte Ökosystem für Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen. Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Heilbronner Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-976 Tue, 22 Nov 2022 20:11:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2022 verliehen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landes-innovationspreis-2022-verliehen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden u.a. die SAX Power GmbH, die Wasser 3.0 gGmbh gemeinsam mit der abcr GmbH und die Subsequent GmbH. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis, den „Dr. Rudolf-Eberle-Preis“, verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Ohne die Innovationskraft, gerade in den mittelständischen Unternehmen, können die enormen vielseitigen Herausforderungen unserer Gegenwart kaum bewältigt werden. Hinter den Ideen stehen letztlich Menschen, die mit Mut, Wille und Ehrgeiz ihre Ideen umsetzen“, sagte die Ministerin im Rahmen der Verleihung des 38. Innovationspreises.

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr für den Innovationspreis des Landes durch das Preiskomitee ausgewählt: die SAX Power GmbH aus Erbach erhielt ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Die Wasser 3.0 gGmbH erhielt gemeinsam mit der abcr GmbH, beide aus Karlsruhe, ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. 10.000 Euro gingen an die Subsequent GmbH aus Konstanz. Zusätzlich erhielt die Olmatic GmbH aus Freudenstadt den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Vier weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Hoffmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Die Stuttgarter Regierungspräsidentin Susanne Bay, in deren Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, gehörte in diesem Jahr erstmalig dem Preiskomitee an. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von der Innovationskraft im Land und stellte anlässlich der Preisverleihung fest: „Es freut mich ganz besonders, wenn unter den ausgezeichneten Innovationen auch solche vertreten sind, die dem Schutz der Umwelt dienen.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2022 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.

Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Die Preisträger 2022 im Einzelnen

Die SAX Power GmbH aus Erbach erhält 25.000 Euro für eine digital gesteuerte Wechselstrombatterie, die mit einer neuartigen Schaltung bis zu 50 Prozent mehr Kapazität und Lebensdauer erreicht als herkömmliche Systeme. Sie arbeitet effizienter und spart zugleich Platz und Kosten, da sie ohne Wechselrichter Gleich- und Wechselstrom ausgeben kann. Auch eine einfache und wirkungsvolle Weiternutzung gebrauchter Batteriezellen ist so möglich. Als erstes Produkt mit der neuen Technologie wurden Stromspeicher für Photovoltaikanlagen zur Marktreife gebracht und die Serienproduktion begonnen. Weitere Anwendungsbereiche ergeben sich für größere Anwendung in Industrie und Gewerbe und bei der Elektromobilität.

Weitere Informationen auf www.sax-power.net

Die Wasser 3.0 gGmbH erhält gemeinsam mit der abcr GmbH, beide aus Karlsruhe, 15.000 Euro für deren übergreifenden Ansatz zur Entfernung von Mikroplastik. Das Produktportfolio beinhaltet einfach skalier- und adaptierbare, kosten- und energieeffiziente Lösungen für die Entfernung von Mikroplastik und Mikroschadstoffen aus kommunalen und industriellen Abwässer sowie Prozess- und Meerwasser. Eine neu entwickelte einfache und schnelle Analysemethode ermöglicht erstmalig eine standardisierte kontinuierliche und gleichzeitig kostengünstige Überwachung der Mikroplastik-Belastungen in (Ab-)Wasseraufbereitungsprozessen.

Weitere Informationen auf www.wasserdreinull.de / www.abcr.com

Die Subsequent GmbH aus Konstanz erhält 10.000 Euro für ihr System zur Bewegungsanalytik im Gesundheitsbereich und Sport. Mit Hilfe eines Softwaresystems, welches die automatische Datenerhebung sowie taktische Analysen in Mannschafts- und Einzelsportarten ermöglicht, können 3D-Skelett- und Positionsdaten aus einfachen, auch nicht professionellen, Videoaufnahmen gewonnen und analysiert werden. Die Datenerhebung kann auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig durchgeführt werden. Die Erhebung von hochwertigen Bewegungsdaten und Analysen in der breiten Masse werden damit möglich. Zu den Anwendungsgebieten zählen, unter anderem, die Durchführung von Ganganalysen im Gesundheitsbereich, die Evaluation von Fitnesstrainings oder auch analytische Auswertungen im Profisport.

Weitere Informationen auf www.subsequent.ai

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die Olmatic GmbH aus Freudenstadt für ihr intelligentes Energiemanagement. Hohe Stromkosten durch teure Lastspitzen können mit diesem System vermieden werden, in dem diese mehrere Tage im Voraus automatisch durch eine künstliche Intelligenz erkannt und durch den intelligenten Bezug regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen oder Energiespeicher ausgeglichen werden.

Weitere Informationen auf www.olmatic.de

Eine Anerkennung erhielten jeweils (alphabetische Reihenfolge):

Die Alpha-Protein GmbH aus Bruchsal für deren Aufzuchtanlagen für Insekten. In der innovativen Aufzuchtanlage werden Insekten kosten- und energieeffizient aufgezogen, um in Form von Insektenmehl eine proteinreiche Alternative zu Soja und Fischmehl im Futtermittel zu bieten. Hierfür wurde ein Versorgungsportal entwickelt, welches die Insekten auf einem geringen Footprint mit Futtermittel, das aus Reststoffen der Lebensmittelindustrie besteht, füttert. Dadurch können die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in die Aufzuchtanlage integriert werden, um ein ganzheitliches sowie nachhaltiges Konzept zu verwirklichen.

Weitere Informationen auf www.alpha-protein.de

Die KPI GmbH aus Zimmern ob Rottweil (vormals Denkingen), für ihre mobilen Robotersysteme Die modularen, mobilen und flexiblen Robotersysteme lassen sich schnell, einfach und kostengünstig für unterschiedlichste Prozesse in unterschiedlichsten Brachen automatisieren. Durch die verwendete Softwarelösung lassen sich kundenspezifische Benutzeroberflächen erstellen, um das Bedienen der Anlage für jeden möglich zu machen. Zudem soll die Möglichkeit gegeben werden, nach dem Auslaufen eines automatisierten Produkts, die Roboterzelle für ein neues Produkt wiederzuverwenden. Hierbei können die Re-Investitionen minimiert werden, indem nur Module getauscht werden, welche auch nachträglich einfach zu integrieren sind. So wird die bisherige komplexe Automatisierung durch standardisierte Lösungen vereinfacht, wodurch Prozessautomatisierung für jede Branche und Unternehmensgröße auch bei Kleinserien wirtschaftlich erreichbar ist.

Weitere Informationen auf www.kpi.de

Die Protzek Biotec GmbH aus Lörrach für ihr Schnelltestgehäuse aus nachwachsenden Rohstoffen. Die aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigten Testgehäuse sind einfacher herzustellen, kostengünstiger und vor allem anpassungsfähiger als Gehäuse aus Kunststoff. Kunststoff beinhaltet Lösungsmittel und ist nur bedingt recycelbar. Als ökologisches Projekt gestartet, hat das neue Schnelltest-System gleichzeitig ein Tor geöffnet, zu einer weit größeren Vielfalt an Schnelltests, als es mit Kunststoffgehäusen möglich wäre. Der Materialwechsel und der Einsatz lokaler Rohstoffe revolutioniert die Ökobilanz und umgeht das Problem der globalen Lieferengpässe.

Weitere Informationen auf www.protzek.com

Die SI Stuttgart Instruments GmbH aus Stuttgart für ihr durchstimmbares Lasersystem. Mit Hilfe der spektralen Bildgebung und neuer Laser können Themen der Gegenwart und der Zukunft, wie bspw. die Materialforschung für erneuerbare Energien, Optimierung elektrischer Speicher, Laboruntersuchungen von chemischen Prozessen oder die Detektion von Mikroplastik in Wasser besser angegangen werden. Dank der Modularität sowie schnellen und gleichzeitig präzisen Einstellmöglichkeit ausgewählter Wellenlängen, lässt sich das neuentwickelte Lasersystem mit minimalem Aufwand an unterschiedliche Anwendungen anpassen und neben dem Spektralbereich, der Pulsdauer und den Repetitionsraten lässt sich auch die Leistung an den Bedarf der jeweiligen Anwendung adaptieren.
Weitere Informationen auf

www.s-instruments.de

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-969 Mon, 07 Nov 2022 08:54:00 +0100 Land fördert Weiterbildungsprojekte zu Zukunftskompetenzen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-weiterbildungsprojekte-zu-zukunftskompetenzen Das Wirtschaftsministerium fördert sieben neue und innovative „Future-Skills“-Weiterbildungsprojekte mit insgesamt zwei Millionen Euro. Bei einer Kick-Off-Veranstaltung betonte Hoffmeister-Kraut: „Wir entwickeln zeitgemäße und kurze Weiterbildungsformate, mit denen künftig benötigte Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden können: von Digitalisierung und Cybersecurity über IT und Künstliche Intelligenz bis zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien. Neben technischen und digitalen Themen und deren Herausforderungen werden etwa auch soziale und psychologische Aspekte einbezogen. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes, eröffnen berufliche Perspektiven und sichern Arbeitsplätze.“ Im Rahmen der Projekte werden Weiterbildungsbausteine zu wichtigen „Future Skills“ entwickelt und erprobt. Welche Kompetenzen insbesondere für Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinenbau, Metallindustrie und Medizintechnik heute und in Zukunft für Baden-Württemberg erfolgskritisch sind, wurde im Rahmen einer vom Wirtschaftsministerium geförderten Studie erhoben. „Mit unseren neuen Projekten werden aus den Ergebnisse der ‚Future Skills‘-Studie konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten für die Beschäftigten im Land entstehen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Die geförderten Projekte zeichnen sich durch innovative Ansätze aus, die vor allem Beschäftigte in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in den Fokus nehmen. So werden Weiterbildungsangebote etwa gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet und erprobt und kleinteilige, modulare Weiterbildungsformate entwickelt, die eine flexible und bedarfsgerechte Qualifizierung im beruflichen Tagesgeschäft ermöglichen.

Die einzelnen Weiterbildungsbausteine, wie sie als Ergebnis der Modellprojekte entstehen, werden nach Projektabschluss öffentlich gemacht, so dass sie von anderen Weiterbildungsanbietern aufgegriffen und angeboten werden können. Auf diese Weise kommen sie dem gesamten baden-württembergischen Weiterbildungsmarkt zugute und bringen landesweit die Qualifizierung mit Future Skills voran.
 

Übersicht über die Future-Skills-Projekte

Projektträger

Projekttitel

Förderung

AgenturQ (Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.) Innovative Weiterbildungsbausteine für Future@skills.BW 510.920 Euro
GARP Bildungszentrum e. V. work4future@skilss.BW 166.285 Euro
Graduate Campus Hochschule Aalen gGmbH Micro-Degrees@skills.BW 
- Entwicklung und Erprobung von digitalen, modularen MicroDegrees mit Hochschulzertifikat
372.592 Euro
Handwerkskammer Region Stuttgart BildungSchafftWende@skills.BW 213.979 Euro
IHK-Bildungszentrum Karlsruhe GmbH Data und KI-Kompetenz für KMU@skills.BW 276.956 Euro
IHK-Bildungshaus der IHK Region Stuttgart Fit for Future@skills.BW 310.993 Euro
vhs-4business (VHS LeinfeldenEchterdingen Future Skill Nuggets@skills.BW - Zielgruppenspezifische Lernsequenzen für Schlüsselindustrie 157.595 Euro
Summe   2.009.322 Euro

Das Wirtschaftsministerium hatte im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW mit dem Förderaufruf WEITER.mit.FUTURE_SKILLS@BW zur Einreichung von Projektanträgen aufgerufen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-965 Fri, 04 Nov 2022 15:28:22 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Kompetenzzentrum Smart Services /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-kompetenzzentrum-smart-services Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert den Ausbau und die Weiterentwicklung des „Kompetenzzentrums Smart Services“ mit 5,5 Millionen Euro bis Ende 2024. Damit hat das Kompetenzzentrum jetzt Planungssicherheit und kann seine Angebote an die kleinen und mittleren Dienstleistungsunternehmen längerfristig unterstützen: Das betrifft vor allem die Themen Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote und Smart Services, ebenso die Nutzung digitaler Technologien in Dienstleistungsunternehmen wie Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität sowie neue innovative Geschäftsmodelle für Dienstleister. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Wir müssen uns grundsätzliche Gedanken zu Wirtschaft und Wirtschaftspolitik des Landes machen. Mehr Digitalisierung, mehr Innovation und neue digitale Geschäftsmodelle – das sind überlebenswichtige Schlüsselfaktoren für Dienstleister. Und im Dienstleistungsbereich, zum Beispiel auch beim Export von Dienstleistungen, hat Baden-Württemberg noch Luft nach oben.“

Hoffmeister-Kraut brachte eine klare Botschaft von ihrer jüngsten USA-Reise mit: „Künstliche Intelligenz kann die Mobilitätsbranche hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer smarten Stadtentwicklung verändern. Im Silicon Valley hat man mit gutem Erfolg die Wirtschaft diversifiziert und auch auf Dienstleistungen gesetzt!“

Das Kompetenzzentrum Smart Services begleitet seit mehr als zwei Jahren Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg zu den Themen Digitalisierung und Innovation. Über 160 kleine und mittelständische Unternehmen wurden bisher bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und bei der Umsetzung komplexer datenbasierter Leistungsangebote, sogenannter Smart Service-Lösungen, unterstützt. In mehr als 100 Veranstaltungen wurden zudem über 3.400 Betriebe erreicht. Außerdem hat das Kompetenzzentrum mehr als 150 Beraterinnen und Berater geschult, die in ganz Baden-Württemberg Unternehmen bei Fragestellungen rund um künftige innovative Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer Dienstleistungen und die Steigerung der Dienstleistungsproduktivität unterstützen. Damit ist das Kompetenzzentrum Smart Services inzwischen der Innovationsmotor für kleine und mittlere Dienstleistungsbetriebe in Baden-Württemberg. 

Wie wichtig die Unterstützung des Kompetenzzentrums Smart Services gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist, bestätigt eine Studie des Kompetenzzentrums: Während mehr als die Hälfte der Großunternehmen (54 Prozent) in Baden-Württemberg sagt, dass sie bereits Smart Services einsetzten oder kurz vor der Einführung stünden, ist erst ein Fünftel der Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden so weit. Die Folge: Innovative digitale Angebote zu entwickeln und zu etablieren, wird für viele KMU zur Existenzfrage, weil sie sonst im Wettbewerb mit Großunternehmen dauerhaft nur schwer bestehen können

Das Kompetenzzentrum Smart Services wird daher jetzt neue zusätzliche Schwerpunkte setzen. Das ist zum einen das Thema nachhaltige Dienstleistungen, sogenannte Green Services, um die Dienstleistungsunternehmen „fit“ für die Zukunft zu machen und notwendige Transformationsprozesse zu begleiten. Ein weiteres Thema ist das Trendmonitoring und die Initiierung notwendiger Maßnahmen für KMU, insbesondere die kontinuierliche Analyse eines immer dynamischer werdenden Umfeldes: das ist derzeit die Bewältigung gleich mehrerer Herausforderungen mit Energiekrise, Lieferkettenproblemen, Fachkräftemangel, gelingender Restart nach Corona-Pandemie und Inflation.  


Hintergrundinformationen

Das Kompetenzzentrum Smart Services unterstützt kleine und mittlere Dienstleistungsanbieter auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft mit einem niederschwelligen Wissenstransfer und mit Hilfen zur Selbsthilfe der Unternehmen. Es informiert über digitale und organisatorische Lösungen und motiviert dazu, Innovationen anzugehen. Vor allem aber werden mit seiner Unterstützung konkrete Smart-Service-Lösungen in den Unternehmen umgesetzt.

Das Kompetenzzentrum ist mit den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Konstanz und Furtwangen flächendeckend in Baden-Württemberg präsent und arbeitet eng mit Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Dienstleistungsverbänden zusammen. In Stuttgart und Furtwangen gibt es „Smart-Service-Erlebnisräume“, in denen Unternehmen neue Ideen und Lösungen für ihr Dienstleistungsgeschäft live erleben können. So werden beispielsweise in Mikro-Projekten für regional ansässige kleine und mittlere Unternehmen innovative (digitale) Lösungen kostenfrei umgesetzt. Dabei reicht das Spektrum von neuen Geschäftsmodellen über den Einsatz digitaler Technologien und der Entwicklung neuer Dienstleistungen bis hin zum begleitenden Change Management.

Die Partner des Kompetenzzentrums sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (federführend) in Stuttgart sowie dessen Kompetenz- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS) in Heilbronn, das itb – Institut für Betriebsführung im DHI in Karlsruhe, die Hochschule Furtwangen, die Hochschule Konstanz und die Universität Siegen. Diese sehr starke wissenschaftliche Basis des Kompetenzzentrums Smart Services ist auch ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Transfereinrichtungen.

Potenzial und Beispiele für Smart Services sind: Das Potenzial für Smart Services ist enorm: Es reicht von der Online-Nachverfolgung von Bestellungen über Video-Sprechstunden und neue App-gestützte Services bis hin zur Fernüberwachung und datenbasierten Prognosen von Defekten in Maschinen und Anlagen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-959 Mon, 31 Oct 2022 07:56:07 +0100 Reallabor zu Künstlicher Intelligenz in Gesundheit und Pflege gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/reallabor-zu-kuenstlicher-intelligenz-in-gesundheit-und-pflege-gestartet Das Land fördert ein neues Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und Künstlicher Intelligenz ins Gesundheitswesen mit rund 2,3 Millionen Euro. Gesundheitsminister Manne Lucha war bei der Eröffnung in Karlsruhe dabei. Künstliche Intelligenz (KI) soll in Baden-Württemberg zukünftig eine stärkere Rolle in der Gesundheitsversorgung und bei der Pflege spielen. Um entsprechende Vorhaben aus der Theorie in die Praxis zu bringen, wurde am 21. Oktober 2022 in Karlsruhe ein sogenanntes Reallabor eröffnet. Das Land fördert das Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und KI ins Gesundheitswesen (ROUTINE) des FZI Forschungszentrums Informatik mit rund 2,3 Millionen Euro.

„Künstliche Intelligenz leistet einen wertvollen Beitrag, dass Patientinnen und Patienten besser und individueller versorgt werden“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha bei der Eröffnung. „Das medizinische Personal wird entlastet und beispielsweise bei der Diagnose, Therapiewahl und Dokumentation unterstützt. Das schafft mehr Freiräume für menschliche Zuwendung. Ziel des Reallabors ist es, diese Chancen im Versorgungsalltag auch wirklich zu nutzen.“

Das Landeskabinett hatte den Aufbau eines Reallabors am 5. April 2022 beschlossen und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration mit der Umsetzung beauftragt. Die Förderung läuft bis Ende 2024 und erfolgt im Zuge der Strategie des Sozial- und Gesundheitsministeriums zur Digitalisierung in Medizin und Pflege.


Aufbau experimenteller Umgebung für KI-Entwicklung und -Anwendung

Das Ziel des Reallabors ist es, einen Experimentierraum für Unternehmen und weitere Akteure zu schaffen, um KI-gestützte Methoden in der Gesundheitsversorgung zu erproben. Beispiele für KI-Anwendungen sind etwa Smartphone-Apps, die dabei helfen, unter anderem die Nervenkrankheit Morbus Parkinson frühzeitig zu erkennen, indem Daten zu Stimme, Bewegungsverhalten, Tippmuster sowie Kontaktverhalten und Lebensstil analysiert werden. Auch intensivmedizinische Daten können mit KI analysiert werden, um eine bessere Therapie zu ermöglichen. Pflegende werden beispielsweise in der Dokumentation durch ein technisches Assistenzsystem unterstützt und haben dadurch mehr Freiräume für die Pflegebedürftigen.

Darüber hinaus wird durch das Reallabor die Produktentwicklung gefördert und notwendiges Wissen an Unternehmen, Anwenderinnen und Anwender sowie Patientinnen und Patienten vermittelt. Gebildet wird das Projektkonsortium von führenden baden-württembergischen Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Versorgung, Industrie und Start-up-Szene. Neben dem FZI gehören dazu die Philips GmbH mit ihrer Medizintechnik-Sparte in Böblingen, die Diakonie Baden als einer der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Robert Bosch Gesellschaft für medizinische Forschung GmbH, in der die Forschungsaktivitäten des Bosch Health Campus gebündelt werden, die Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg an der Universität Heidelberg, das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen sowie die Start-ups corvolution GmbH und movisens GmbH, die bereits KI-basierte Algorithmen nutzen und ihre dabei gewonnenen Erfahrungen einbringen können.


Reallabor als Blaupause für EU- und Bundesebene

Das in dieser Form einzigartige Reallabor hat bereits auf der Ebene der Europäischen Union (EU) und Bundesebene Aufmerksamkeit gewonnen und wird dort als Blaupause für andere Mitgliedsstaaten und Bundesländer gesehen. Baden-Württemberg nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Im Juni konnte der Förderaufruf im Zuge einer Delegationsreise nach Brüssel der EU-Kommission vorgestellt werden. Es wurde festgehalten, dass über die Ergebnisse des baden-württembergischen Modellprojekts regelmäßig berichtet werden soll.

„Starten Sie als Konsortium zeitnah den Dialog mit Forschenden, Leistungserbringenden, Unternehmen sowie weiteren Akteuren im Land wie Patientenvertretungen und Krankenkassen. Identifizieren Sie Transferhürden und entwickeln Sie auf dieser Basis Lösungsvorschläge, die wir als Politik aufgreifen können“, formulierte Minister Lucha abschließend die Zielrichtung der kommenden Monate.

Reallabore in Baden-Württemberg
Reallabore als Testräume für Innovation und Regulierung machen es möglich, unter realen Bedingungen innovative Technologien, Produkte, Dienstleistungen oder Ansätze zu erproben, die mit dem bestehenden Rechts- und Regulierungsrahmen teilweise nur bedingt vereinbar sind. Sie bieten die Möglichkeit, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik für die Lösungsfindung zusammenzubringen. Die Ergebnisse solcher zeitlich und oft räumlich begrenzter Experimentierräume bieten die Grundlage dafür, den Rechtsrahmen evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Die in einigen Gesetzen vorhandenen Experimentierklauseln sind häufig die rechtliche Grundlage, um innovative Modellprojekte durchführen zu können. Baden-Württemberg ist Vorreiter bei der Etablierung von Reallaboren und fördert seit dem Jahr 2015 mehr als zwanzig Projekte mit einem insgesamt zweistelligen Millionenbetrag. Darunter ein Reallabor für „Robotische Künstliche Intelligenz“ sowie eines für „Künstliche Intelligenz für psychische Gesundheitsförderung“, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert werden.

Im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg verfolgen zudem zahlreiche Akteure aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsversorgung gemeinsam das Ziel, den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in einem strategischen Prozess mit Unterstützung der Landesregierung zum führenden Standort für medizinische Forschung, für die Entwicklung und Herstellung medizinischer Produkte und für eine moderne und innovative Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln. Die zielgerichtete digitale Nutzung von Gesundheitsdaten soll vorangetrieben werden, dafür hat die Landesregierung im Zuge des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg die Roadmap Gesundheitsdatennutzung (PDF) aufgesetzt, die mit den Akteurinnen und Akteuren des Forums umgesetzt wird.


Quelle: Staatsministerium

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Orientierung
news-949 Mon, 10 Oct 2022 22:39:34 +0200 Wirtschaftsministerium fördert zwei Cybersicherheits-Projekte /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-zwei-cybersicherheits-projekte Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg fördert im Rahmen des „Innovationswettbewerbs künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“ zwei Projekte von Unternehmen mit insgesamt rund 300.000 Euro. „Die ständig zunehmende Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit zeigt deutlich: Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich entschlossen gegen Cyberangriffe wappnen. Gerade auf dem Gebiet der Cybersicherheit brauchen wir in Europa starke eigene Anbieter, um unsere technologische Unabhängigkeit sicherzustellen. Mit unserem Innovationswettbewerb setzen wir einen gezielten Impuls für mehr Cybersicherheits-Produkte und -Dienstleistungen ‚made in Baden-Württemberg‘“, so die Ministerin.

Im Frühjahr hatte das Wirtschaftsministerium erstmals einen Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“ gestartet, bei dem sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups aus dem Land bewerben konnten. Zur Förderung ausgeschrieben waren neuartige Produkte und Dienstleistungen zur Abwehr von Cyberangriffen. Im Fokus standen Innovationen, bei denen Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen oder die dazu dienen, KI-Systeme sicherer zu machen.

Die Entwicklungsvorhaben zweier Unternehmen wurden zur Förderung ausgewählt: Die Firma i-flow GmbH entwickelt eine Software-Lösung zur datensicheren Nutzung von KI in der Industrie. Insbesondere zielt das Vorhaben darauf ab, das sogenannte Trainieren (Anlernen) der KI und ihren Betrieb sicher zu gestalten.

Auch beim Projekt des Unternehmens asvin GmbH steht die Sicherheit bei industriellen Anwendungen von KI im Fokus: In diesem Projekt wird eine Software entwickelt, die „Data Poisoning“-Angriffe auf die KI verhindert. Diese Angriffe können etwa darin bestehen, dass Angreifer manipulierte Daten in eine KI einschleusen und damit gezielt die KI-Anwendung verändern. Trifft eine derart manipulierte KI-Anwendung etwa im Bereich des autonomen Fahrens fehlerhafte Entscheidungen, könnte dies fatale Auswirkungen auf die Verkehrsteilnehmer haben.

„Die geförderten Unternehmen sind eindrückliche Beispiele dafür, dass die Cybersicherheitsbranche in Baden-Württemberg in der Lage ist, mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren“, unterstrich die Wirtschaftsministerin. „Diese Innovationskraft wollen wir weiter fördern.“


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse BW Regionen IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Cybersicherheit
news-948 Fri, 07 Oct 2022 08:56:44 +0200 Kooperation mit Kalifornien bei Cybersicherheit und Open Data /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/kooperation-mit-kalifornien-bei-cybersicherheit-und-open-data Baden-Württemberg und Kalifornien haben eine Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit und Stärkung der gemeinsamen Partnerschaft in Sachen Cybersicherheit und Open Data unterzeichnet. „Die Bedrohung in der digitalen Welt steigt stetig und stark an. Wir haben deshalb die Cybersicherheit zu einem Top-Thema gemacht. Klar ist dabei: Die Herausforderungen bei der Cybersicherheit kann niemand alleine lösen – denn Cyberangriffe kennen keine Grenzen. Wir brauchen gemeinsame, grenzüberscheitende Bündnisse für eine leistungsfähige und nachhaltige Cybersicherheitsarchitektur, auch staatsübergreifend“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zur Unterzeichnung des Letter of Intent zur Stärkung der gemeinsamen Partnerschaft in Sachen Cybersicherheit und Open Data zwischen dem Bundesstaat Kalifornien und dem Land Baden-Württemberg.

„Gemeinsam können wir den aktuellen Gefahren im Netz und der rasanten Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden wirksam begegnen. Freilich ist nichts so gut, dass wir es nicht noch besser machen könnten – das gilt vor allem auch bei der Cybersicherheit und den schnellen Entwicklungen in der digitalen Welt. Darum suchen wir den fachlichen Austausch, wir wollen von den weltweit Besten lernen und uns an ihnen orientieren“, verdeutlichte Innenminister Thomas Strobl.


Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit

Während der USA-Reise von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu den Themen Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, eHealth und eMobility unterzeichnete der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes, Chief Information Officer (CIO)/Chief Digital Officer (CDO) des Innenministeriums Stefan Krebs einen Letter of Intent, also eine Absichtserklärung zur Festigung der Zusammenarbeit gemeinsam mit Herrn Mark Ghilarducci, Director des California Governor's Office of Emergency Services (Cal OES). Der Letter of Intent (LoI) dient der Intensivierung und näheren Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit. Die Unterzeichnung ist ein starkes Signal der gemeinsamen Widerstandsfähigkeit. Zudem sind die Einblicke für die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg von Bedeutung und stärken den Wissensaustausch und die Partnerschaft zwischen den Akteuren.


Stärkung der transatlantischen Zusammenarbeit

„Wer europäische Leitregion in der Digitalisierung werden möchte, muss sein Wissen stetig erweitern und innovative Themen vorantreiben. Der fachliche Austausch vor Ort macht es uns möglich, unsere transatlantische Zusammenarbeit weiter zu stärken. So stellen wir die Weichen für eine resiliente Cybersicherheit. Mit der Unterzeichnung des Letter of Intent gemeinsam mit dem California Governor's Office of Emergency Services festigen und konkretisieren wir erneut unsere Partnerschaft zwischen dem Bundesstaat Kalifornien und dem Land Baden-Württemberg, um weiterhin von den Besten auf diesem Gebiet zu lernen“, sagte Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie (CIO/CDO), am Cal OES in Sacramento. Grundlage der bisherigen Zusammenarbeit bietet das Memorandum of Understanding (MoU) von 2018. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Schwerpunkt- und Zielsetzung für die Bereiche Cybersicherheit und Open Data.


Kernthemen Cybersicherheit und Open Data

Der Letter of Intent realisiert sich in den kommenden zwei Jahren unter anderem in einem Informationsaustausch zu Themen der Cybersicherheit, Präventionsmaßnahmen sowie spezifischen Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen. Darüber hinaus werden Erfahrungen über Best-Practices-Beispiele ausgetauscht. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen fördern den Wissensaustausch beider Partner.

Cybersicherheit ist eine Herausforderung für alle Staaten. Unter diesem Aspekt strebt das Innenministerium Baden-Württemberg bewusst die effizientere und intensivere Zusammenarbeit mit den in der Cyber- und Informationssicherheit tätigen Akteure an. „Das Cal OES bietet Einblicke in bereits bestehende Strukturen, die für den Aufbau unserer noch jungen Cybersicherheitsarchitektur Baden-Württembergs von Vorteil sind. Zudem sind die gemeinsamen Gespräche ebenso für die geplante Ausarbeitung einer Datenstrategie hilfreich“, sagte CIO/CDO Stefan Krebs während des Gespräches mit Ghilarducci.


Weitere Partnerschaften über Landesgrenzen hinaus

Neben Kalifornien steht ebenfalls der Austausch mit Israel als weiterer Kooperationspartner auf der Agenda des Innenministeriums. Im Zuge des dritten Cybersicherheitsforums unterzeichneten das Israel National Cyber Directorate und das Innenministerium das Memorandum of Understanding im Jahr 2021, durch welches das Land von der fortgeschrittenen Expertise der Israelis profitieren kann. Mit diesem internationalen Wissensaustausch kann das Land der rasanten Entwicklung neuer und angepasster Angriffsmethoden wirksam begegnen. Auch in Zukunft sollen weitere Partnerschaften den Themenbereichen Cybersicherheit und Open Data nützlich sein. Hierzu finden derzeit Gespräche statt.c


Quelle: Staatsministerium

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news-947 Fri, 07 Oct 2022 08:52:08 +0200 Wirtschaftsministerin besucht das Silicon Valley /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-besucht-das-silicon-valley Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 5. Oktober 2022 im Rahmen ihrer USA-Delegationsreise das Silicon Valley besucht. Erster Programmpunkt war ein Roundtable mit einflussreichen Vordenkern aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). „Die Zukunftstechnologie KI gilt zu Recht als Schlüssel zur Welt von morgen. Mit ‚KI made in Baden-Württemberg‘ wollen wir das Schloss öffnen und die Tür weit aufstoßen. Auf diesem Weg suchen wir verlässliche Partner. Gerade die USA als Vorreiter in diesem Zukunftsbereich liegen hier auf der Hand", erklärte Hoffmeister-Kraut.

„Die Kooperationsmöglichkeiten sind vielfältig. Baden-Württemberg braucht sich dabei nicht verstecken. Wir müssen unsere Anstrengungen aber noch mehr darauf konzentrieren, dass aus den exzellenten Forschungsergebnissen, die bei uns im Land bereits erbracht werden, innovative und marktfähige KI-Produkte, -Dienstleistungen und -Geschäftsmodelle werden. Die USA sind uns hier klar einen Schritt voraus“, so die Ministerin. Die USA und andere Länder wie China verzeichnen bedeutend höhere Investitionen in KI. „Wenn wir im globalen Innovationswettbewerb mithalten und die wirtschaftlichen Chancen nutzen wollen, müssen wir uns in Europa und in Deutschland mehr anstrengen. Es ist ganz klar: Wir müssen den Innovations-Gap jetzt schnellstmöglich schließen. Dafür müssen auf EU-Ebene die teils hohen bürokratischen Schranken abgebaut werden“, so Hoffmeister-Kraut. So erschwere das europäische Beihilfenrecht etwa die Errichtung großformatiger Innovationscluster. Die Ministerin fordert: „Es muss bei uns Vieles schneller, einfacher und unbürokratischer werden. Sonst machen wir uns in der zentralen Schlüsseltechnologie KI von anderen Ländern abhängig.“ Dabei gehe es auch um einen verantwortungsvollen und wertebasierten Umgang mit KI. Den gemeinsam gegründeten Handels- und Technologierat von EU und der USA begrüße sie daher.

Eine bahnbrechende Idee schaute sich die Ministerin bei Zoox an. Das Unternehmen arbeitet seit acht Jahren an einem fahrerlosen Robotaxi. 2020 präsentierte der Ableger von Amazon seinen revolutionären Prototypen zum ersten Mal. „Der Transformationsprozess in der Automobilbranche ermöglicht es neuen Akteuren, in den Markt einzutreten und die Automobilbranche von Grund auf zu verändern“, so Hoffmeister-Kraut. Zoox sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sich die Mobilität in Zukunft verändern könne.

Seit 2018 betreibt das Wirtschaftsministerium eine Wirtschaftsrepräsentanz in San Francisco. Speziell für klein- und mittelständische Unternehmen steht hier ein „Innovation Scout“ als Anlaufstelle und Brückenkopf zur Verfügung. „Durch unsere Wirtschaftsrepräsentanz im Silicon Valley haben baden-württembergische Unternehmen einen unmittelbaren Ansprechpartner und gleichzeitig auch einen direkten Informationskanal aus der und in die Region“, so Hoffmeister-Kraut. Sven Potthoff, Wirtschaftsrepräsentant des Landes, begleitet die Wirtschaftsministerin bei ihrem Besuch: „Durch einen gezielten Wissenstransfer und die Entwicklung neuer Partnerschaften und Lösungsansätze bietet das Silicon Valley als Innovationsökosystem und Impulsgeber vielversprechende Chancen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit baden-württembergischer Unternehmen“, sagte er.


Die Ministerin in den USA

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ist mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann derzeit auf Delegationsreise in den USA. Im Rahmen dessen führte sie eine Besuchsdelegation für einen Tag ins Silicon Valley.

Die USA sind nach wie vor Baden-Württembergs und Deutschlands wichtigster und engster Wirtschaftspartner. Die USA sind seit Jahren unangefochten Weltspitze im Bereich künstlicher Intelligenz. Der nordamerikanische Markt für KI wird voraussichtlich 2022 24,9 Milliarden US-Dollar wert sein und laut aktuellen Prognosen jährlich um 31,5 Prozent auf insgesamt 128,8 Milliarden in 2028 wachsen. Der Westen der USA und insbesondere das Silicon Valley bilden dabei das bedeutendste Ökosystem. Hier werden bahnbrechende Ideen in umsatzstarke Produkte und Dienstleistungen umgesetzt.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-940 Wed, 21 Sep 2022 12:05:30 +0200 Invest BW - Förderprogramm geht in die vierte Runde /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/invest-bw-foerderprogramm-geht-in-die-vierte-runde Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 21. September 2022 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 40 Millionen Euro zur Verfügung. „In den vergangenen beiden Jahren hat sich Invest BW zu einer Institution der Innovationsförderung im Land entwickelt. Mich freut sehr, dass besonders unsere Start-ups und unser Mittelstand davon profitieren“, betonte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Seit dem Start von Invest BW im Jahr 2021 wurden fast 1200 Anträge gestellt. Insgesamt wurden über 220 Millionen Euro für Zukunftsprojekte in Baden-Württemberg vergeben. Rund 80 Prozent aller geförderten Projekte stammen von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Nach den missionsorientierten Förderaufrufen zu Innovationen für den Klimaschutz im ersten Quartal 2022 und zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz im zweiten Quartal ist der kommende Förderaufruf technologieoffen. „In der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Lage ist es wichtig, alle Branchen mitzunehmen. Wir wollen jeder guten Idee eine Chance geben“, so Hoffmeister-Kraut. Anträge können Unternehmen stellen, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder beabsichtigen, sich auf eine dieser Arten im Bundesland anzusiedeln.

Der anstehende Invest BW Förderaufruf soll wirkungsvolle Anreize für Start-ups und KMU schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Das gilt besonders im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen und für Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut werden.

Für Start-ups und KMU gibt es mit diesem Förderaufruf erweiterte Möglichkeiten, gefördert zu werden. Neben auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien schafft nun die Option zur Förderung nach der De-minimis-Beihilfen-Verordnung leichten Zugang zu attraktiver finanzieller Unterstützung. Bis zu einer Fördersumme von 200.000 Euro sind vereinfachte Bonitätsnachweise zu erbringen, was jungen, innovativen Start-ups mit üblicherweise geringer Ausstattung an Eigenkapital entgegenkommt.

So stellen Sie einen Antrag

Förderanträge für den vierten Förderaufruf können bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 21. September 2022 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 20. Oktober 2022 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.

Über Invest BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben.

Seither wurden quartalsweise technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe veröffentlicht, letztere zu „Innovationen für den Klimaschutz“ sowie „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“. An diese schließt sich der hier beschriebene technologieoffene Förderaufruf an. Ein weiterer missionsorientierter Förderaufruf ist im vierten Quartal 2022 vorgesehen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-927 Fri, 02 Sep 2022 08:08:01 +0200 Baden-Württemberg auf dem Weg ins Gigabit-Zeitalter /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-auf-dem-weg-ins-gigabit-zeitalter Eine Investitionsoffensive hat Baden-Württemberg beim schnellen Internet eine bundesweite Spitzenstellung eingebracht. Rund 95 Prozent aller Haushalte im Land verfügt über einen Anschluss von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Die Gigabit-Studie 2022 zeigt, dass der Fördermittelbedarf noch nicht erschöpft ist. In Baden-Württemberg schlägt das Innovationsherz Europas. Für unser Land gehört die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet zur Daseinsvorsorge und der fortschreitende Ausbau von Glasfasernetzen ist eine der bedeutendsten strukturpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Investitionen in den Breitbandausbau sind unverzichtbare Zukunftsinvestitionen. Seit 2016 haben wir deshalb für den Aufbau von Glasfasernetzen rund 3,5 Milliarden Euro investiert, 1,7 Milliarden Euro Landesmittel und – durch unsere intelligente Förderpolitik – nochmals 1,8 Milliarden Euro vom Bund, so viel wie nirgendwo sonst in der Republik. Mit unserer Investitionsoffensive haben wir Baden-Württemberg beim schnellen Internet bundesweit vom Mittelfeld ins Spitzenfeld gebracht. Das ist jetzt aber kein Ruhepolster. Wir müssen auch in den kommenden Jahren kräftig investieren – wenn wir die erfolgreich erarbeitete Spitzenstellung halten möchten“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Gigabit-Studie (PDF) vor Vertretern aus Politik und Verwaltung am 1. September 2022.


3,5 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert

Dank unserer groß angelegten Förderpolitik und dem privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen verfügen heute bereits rund 95 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde – ein Anstieg von 22 Prozentpunkten gegenüber 2016. Damit sind wir weiter gekommen, als viele geglaubt haben. Die Zahl der Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit von mindestens einem Gigabit pro Sekunde (also 1.000 Megabit pro Sekunde) stieg sogar noch wesentlich rasanter: von 1,4 Prozent Mitte 2016 auf gut 60 Prozent Mitte 2021.

Gerade für ein Hochtechnologieland wie Baden-Württemberg sind Gigabit-Netze von großer Bedeutung, insbesondere auch für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren. Der Fördermittelbedarf ist noch nicht erschöpft. Es gibt auch weiterhin und immer noch Gebiete ohne eigenwirtschaftliche Ausbauperspektive. Laut Studie sind es rund 480.000 Adresspunkte in Baden-Württemberg, für die voraussichtlich auch mittelfristig kein eigenwirtschaftlicher Ausbau zu erwarten ist und die deshalb durch Fördermittel mit gigabitfähigen Anschlüssen ausgebaut werden müssen. Eine transparente Investitionskostenermittlung auf Basis einer Grobnetzplanung berechnet dafür eine Wirtschaftlichkeits- beziehungsweise Deckungslücke in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung der getroffenen Annahmen und unter Fortführung der aktuellen Förderkulisse ergibt sich daher ab 2022 ein landesseitiger Fördermittelbedarf von rund 1,5 Milliarden Euro.


Gigabit-Studie in mehreren Schritten

Das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen hatte die Studie Ende 2021 in Auftrag gegeben. Mit dem Projektpartner – der MICUS Strategieberatung aus Düsseldorf – wurde zunächst die aktuelle Breitbandverfügbarkeit analysiert sowie der mittelfristig zu erwartende eigenwirtschaftliche Netzausbau abgeschätzt. Darauf aufbauend hat die Studie den voraussichtlichen Investitions- und Fördermittelbedarf für den Ausbau der gigabit-unterversorgten Gebiete berechnet.

Im ersten Schritt präsentiert die Studie eine Analyse der aktuellen Breitbandversorgung. Hierfür liegen der Studie Ausbaudaten der im Land Baden-Württemberg tätigen Telekommunikationsunternehmen vor. Die erhobenen Daten wurden mit dem aktuellen Stand des Breitbandatlas abgeglichen. Laut Breitbandatlas verfügten Mitte 2021 59,5 Prozent der privaten Haushalte in Baden-Württemberg über einen gigabitfähigen Breitbandanschluss.

Im zweiten Schritt, der Szenarioanalyse, wurde mit Hilfe unverbindlicher Ausbauankündigungen durch die Telekommunikationsunternehmen der zukünftige Gigabit-Ausbau abgeschätzt. Zusätzlich wurden diese Ausbauankündigungen durch Annahmen ergänzt, die beschreiben, in welchen Gebieten ein eigenwirtschaftlicher Ausbau wahrscheinlich ist.

In einem dritten Schritt wurde für die rund 480.000 verbliebenen, durch Förderung auszubauenden Adresspunkte, auf Basis einer Grobnetzplanung der Investitions- und Fördermittelbedarf errechnet.


Bis 2025 flächendeckend gigabitfähige Festnetze

„In Baden-Württemberg haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2025 flächendeckend gigabitfähige Festnetze auf den Weg zu bringen. Das ist ein großer Kraftakt – aber ich glaube fest daran, dass wir das gemeinsam schaffen, wenn alle mit anpacken – Telekommunikationswirtschaft, Bund, Länder und Kommunen. Es gilt zu entscheiden, wie wir die digitale Infrastruktur ausgestalten wollen, denn sie ist das zentrale Nervensystem unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Innovation ist unsere Lebensversicherung für das digitale Zeitalter, für das unser Land Schrittmacher sein will. Wenn wir unser Breitbandziel erreichen wollen, dann werden landesseitig weitere Mittel benötigt. Das macht die Studie unmissverständlich klar. Wenn wir jetzt nicht vorbauen, wenn es hier hakt, stoppen all unsere Vorhaben“, unterstrich Digitalisierungsminister Thomas Strobl die Bedeutung der Studie.

Der Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetages Baden-Württemberg, Steffen Jäger, sagte: „Die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser gehört für die Städte und Gemeinden zu den zentralen Standortfaktoren für Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung. Da der marktgetriebene Ausbau bisher nicht flächendeckend Glasfasernetze realisiert, bringen sich zahlreiche Kommunen als Ausfallbürgen in den Ausbau dieser Zukunftsinfrastruktur ein. Dies belegt die neue Gigabit-Studie. Gleichzeitig wird der weitere Ausbau- und Investitionsbedarf deutlich. Hierzu braucht es weiterhin eine gut abgestimmte und kraftvolle Förderunterstützung von Bund und Land. Das Land hat hier klare Zusagen gemacht, dafür bin ich Herrn Minister Strobl dankbar. Nun ist auch der Bund gefordert, bei den anstehenden Haushaltsberatungen Farbe zu bekennen.“

Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg, Prof. Dr. Alexis von Komorowski, erklärte: „Insbesondere auch die Anfang 2019 erfolgte Neuausrichtung der Landesförderung hin zu einer Kofinanzierung der Bundesförderung hat dem Breitbandausbau in Baden-Württemberg nochmals einen gewaltigen Schub verliehen. Baden-Württemberg ist inzwischen Spitzenreiter, was die Zahl der Förderanträge auf Bundesebene angeht, und es ist gelungen, einen Milliardenbetrag an Bundesmitteln ins Land zu holen. Diese Erfolgsstory muss unbedingt fortgesetzt werden. Gerade in diesen krisenhaften Zeiten kommt es darauf an, durch flächendeckend gigabitfähige Breitbandnetze die Grundlagen für Wachstum und Wohlstand zu sichern.“

Quelle: Staatsministerium

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news-926 Thu, 01 Sep 2022 18:13:36 +0200 Innovative Ideen für den Tourismus gesucht /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovative-ideen-fuer-den-tourismus-gesucht Im Rahmen des Start-up BW Tourismus Cup werden innovative Ideen für den Tourismus gesucht. Mit dem Wettbewerb soll ein Raum für neue Ideen und Investitionen geschaffen werden. Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg können sich bis zum 15. November 2022 bewerben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sucht innovative Ideen für den Tourismus. Ab dem 1. September 2022 können sich Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg mit ihren Ideen im Tourismus beim landesweit ausgeschriebenen Start-up BW Tourismus Cup bewerben.

„Der Tourismus sichert und schafft Arbeitsplätze im Land, steigert die Lebensqualität von Gästen und Einheimischen und wird auch wirtschaftlich immer wichtiger. Doch die Corona-Pandemie hat die Branche schwer getroffen“, erklärte Tourismusstaatssekretär Dr. Patrick Rapp. „Wir befinden uns nach einer zweijährigen Pandemiephase nun in einer Neustartsituation“, so Dr. Patrick Rapp. „Mit dem Tourismus Cup wollen wir einen Raum für neue Ideen und Investitionen schaffen. Ich freue mich bereits jetzt auf zahlreiche kreative Einreichungen – denn Baden-Württemberg ist nicht ohne Grund weit über die Grenzen Deutschlands hinaus für seinen Erfindergeist bekannt.“


Bewerbungsschluss ist der 15. November 2022

Um den drängenden Herausforderungen im Tourismus gerecht zu werden, wurde der Start-up BW Tourismus Cup als Teil der DU. bist Tourismus-Initiative ins Leben gerufen. Bis zum 15. November 2022 können sich Start-ups mit ihren kreativen Ideen für den Tourismus Cup bewerben. Das Finale wird auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, der CMT, im Januar 2023 gekürt. Dort pitchen die Finalistinnen und Finalisten ihre Konzepte vor einer Fachjury und einem interessierten Publikum. „Damit bieten wir den Start-ups eine Bühne, um ihr Business voranzutreiben. Aber auch die Tourismusakteurinnen und -akteure profitieren von den frischen Ideen“, betonte Dr. Patrick Rapp.

Auf die Gewinner warten attraktive Preisgelder in Höhe von 1.000 Euro, 700 Euro und 500 Euro. Der oder die Erstplatzierte darf sich zudem über einen zweckgebundenen Gewinn in Höhe von 10.000 Euro freuen. Neben den Preisgeldern und der Chance, sein Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und Kontakte in der Gründerszene zu knüpfen, wird ein Mentoring-Programm für die Unterstützung und Beratung bei der weiteren Business-Planung angeboten. Zusätzlich erhält das Sieger-Team ein Ticket zum Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitches.


Bewerben können sich Start-ups aus dem Land

Bewerben können sich in Baden-Württemberg angesiedelte Start-ups. Thematisch müssen sie dem Tourismusbereich zuzuordnen sein, beispielsweise den Bereichen Verkehr und Mobilität, Nachhaltigkeit, Kultur, digitale Lösungen oder Reisen. Ihre Idee muss dabei einen deutlichen Umsetzungsanspruch vorweisen. Zudem darf das Start-up zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als fünf Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet haben oder sich gerade in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase befinden. Die Bewerbungsphase endet am 15. November 2022.

Start-up BW: Tourismus Cup 2023


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-925 Sun, 28 Aug 2022 18:00:10 +0200 Ideen für zeitgemäße Einkaufserlebnisse im Ladengeschäft gesucht /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ideen-fuer-zeitgemaesse-einkaufserlebnisse-im-ladengeschaeft-gesucht Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt mit dem Ideenwettbewerb „Einkaufserlebnisse im stationären Einzelhandel – Best Practices für Baden-Württemberg“ stationäre Einzelhändler dabei, neue Einkaufserlebniskonzepte zu entwickeln. Die Ideen können ab sofort eingereicht werden. „Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, muss der stationäre Einzelhandel seine Vorteile gegenüber dem reinen Online-Handel ausbauen und stärken. Der Steigerung des Kauferlebnisses durch innovative Verkaufsflächen und Angebote kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Dafür braucht es neue Ideen, Lösungen und Vorbilder. Deshalb setzen wir mit dem Ideenwettbewerb einen gezielten Anreiz für unsere Einzelhändler, um kreative, innovative und nachhaltig wirksame Konzepte für zeitgemäße Einkaufserlebnisse zu entwickeln und diese mit Unterstützung des Landes auch im eigenen Ladengeschäft umzusetzen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. 

Insgesamt sollen rund 25 Konzepte zur Stärkung des stationären Einkaufserlebnisses im Rahmen des Ideenwettbewerbs ausgewählt und deren Umsetzung finanziell gefördert werden. „Ich freue mich, dass wir mit der CIMA Beratung + Management GmbH und der ibi research an der Universität Regensburg GmbH zwei Beratungsunternehmen mit großer Handelserfahrung als Dienstleister für die Umsetzung des Ideenwettbewerbs und die beratende Begleitung der ausgewählten Einzelhändler gewinnen konnten“, sagte Hoffmeister-Kraut.


Ideenwettbewerb richtet sich an Einzelhandel

Der Ideenwettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels und des Kfz-Handels mit Unternehmenssitz und Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Unternehmen des Versand- und Internet-Einzelhandels sind nur dann förderberechtigt, wenn sie über mindestens ein stationäres Ladenlokal verfügen oder ein solches konkret einrichten wollen.

Der Fördersatz beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, begrenzt auf maximal 70.000 Euro je Unternehmen. Förderfähig sind neben Ausgaben für Gestaltungsmaßnahmen und den temporären, nicht die Gebäudesubstanz verändernden Innenausbau des Ladenlokals sowie den Ladenbau, die Anschaffungs- oder Mietkosten im Zusammenhang mit dem Erlebniskonzept, die Ausgaben für externe Dienstleister und sowie Marketingkosten. Für eine bestmögliche Umsetzung der Erlebniskonzepte vor Ort sollen die rund 25 ausgewählten Einzelhandelsunternehmen zusätzlich von den Einzelhandelsexpertinnen und -experten der CIMA Management + Beratung GmbH und der ibi research an der Universität Regensburg GmbH, intensiv beratend begleitet werden. Schließlich sind im Sinne eines landesweiten Wissenstransfers die Ermittlung und Veröffentlichung der erfolgreichsten Erlebniskonzepte (Best Practices) vorgesehen.

Die Wettbewerbsteilnahme ist für antragsberechtigte Unternehmen des Einzelhandels bis zum 7. Oktober 2022 möglich. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen können über die Internetseite des Wettbewerbs abgerufen werden: www.ideenwettbewerb-einzelhandel.de


Der Einzelhandel im Wandel

Der Einzelhandel befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der ihn vor vielfältige Herausforderungen stellt. Dazu gehören insbesondere das veränderte Konsumentenverhalten und die digitale Transformation mit weiter zunehmendem Onlinehandel und -kauf. Die Corona-Pandemie verstärkte diese Entwicklung mit der Folge dramatischer Umsatzrückgänge über einen längeren Zeitraum bei vielen, insbesondere kleinen und mittleren inhabergeführten, stationären Einzelhändlern. Viele Einzelhändler haben durch diese Entwicklung stark an wirtschaftlicher Substanz verloren, nicht zuletzt in den für eine attraktive Innenstadt besonders wichtigen Branchen wie etwa dem Bekleidungs- und Schuheinzelhandel, dem Spielwareneinzelhandel oder dem Einzelhandel mit Wohnungseinrichtungen und Haushaltswaren. Aktuell belasten die in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise das Konsumklima und den Einzelhandel zusätzlich.

Mit der Intensivberatung „Zukunft Handel 2030“ hat das Wirtschaftsministerium bereits im letzten Jahr ein Förderprogramm veröffentlicht, welches insbesondere kleine und mittlere stationäre Einzelhandelsunternehmen bei der Bewältigung des Transformationsprozesses unterstützt, indem tragfähige, individuelle Lösungen in den Bereichen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Personal durch branchenerfahrene Fachberater erarbeitet werden.

Darüber hinaus unterstützt das Förderprogramm „Regionale Innenstadtberater“ bereits seit Juli 2021 die Innenstadtakteure, darunter auch den stationären Einzelhandel, bei der Entwicklung und Umsetzung langfristig wirksamer Konzepte.

Mit dem Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt werden neben der Einrichtung und dem Betrieb von Pop-up-Stores und -Malls zur Leerstands-Bekämpfung in den Kommunen, u.a. neuartige Veranstaltungen mit Eventcharakter zur Innenstadtbelebung gefördert.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-912 Fri, 29 Jul 2022 15:46:22 +0200 Neue Plattform „Frau und Beruf Baden-Württemberg“ ist online /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neue-plattform-frau-und-beruf-baden-wuerttemberg-ist-online „Mit unserer neuen digitalen Plattform ‚Frau und Beruf digital Baden-Württemberg‘ führen wir unser erfolgreiches Landesprogramm ‚Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg‘ mit seinen vielfältigen Angeboten in die digitale Zukunft. Die Plattform steht ab sofort allen Frauen, Unternehmen und Verbänden landesweit zur Verfügung“, freute sich Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut beim offiziellen „Go Live“ der digitalen Plattform www.frauundberuf-bw.de im Neuen Schloss in Stuttgart. „Es gilt, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen – auch, um die Gleichstellung in der Wirtschaft weiter voranzubringen.“ Die zentrale Plattform ist der zentrale Content-Hub zu Informationen, digitaler Interaktion und Transaktion im Thema Frau und Beruf. Alle Themen rund um Bewerbung, Berufseinstieg, Aufstieg, Umstieg, Wiedereinstieg, Existenzgründung, 55+, Vereinbarkeit Beruf und Familie werden darauf abgebildet und gebündelt dargestellt. Frauen können direkt eine kostenfreie Beratung vor Ort bei einer der neun Kontaktstellen Frau und Beruf buchen oder sich zu Veranstaltungen anmelden. Digitale Services – wie etwa Webinare, Live-Chats, Blended Learning und andere – werden sukzessive ausgebaut.

„Auf der neuen Plattform bündeln wir Angebote im Bereich der Gleichstellung zeitgemäß und zielgruppengerecht und machen sie breit zugänglich. Auf alle Interessierten wartet ein umfangreiches Angebot aus Online- und Präsenzmaßnahmen sowie aus digital gestützten Beratungs- und Kommunikationsformaten – gemeinsam mit den Akteurinnen vor Ort - den Kontaktstellen Frau und Beruf und weiteren Projektträgern ausgerichtet am Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform“, so die Ministerin.

Fotos von der Veranstaltung in der Mediathek

Weitere Informationen

Die neun Kontaktstellen „Frau und Beruf Baden-Württemberg“ an 15 Standorten im Land haben sich als zentrale Anlaufstellen für Frauen, Unternehmen, Weiterbildungseinrichtungen, Verbände und Institutionen der Wirtschaft seit vielen Jahren bewährt. Sie haben ihr Angebot kontinuierlich weiterentwickelt und sind gerade in den jetzigen Krisenzeiten stark nachgefragt. Die Mitarbeiterinnen der Kontaktstellen kennen aufgrund jahrelanger Erfahrung und Expertise den Beratungsbedarf und verfügen über Strukturen und Netzwerke vor Ort.

Schon vor dem Beginn der großen Krisen startete das Wirtschaftsministerium mit den Kontaktstellen Frau und Beruf und der Hochschule Heilbronn eine Digitalisierungsstrategie und erarbeitete Lösungsansätze für drei inhaltliche Säulen:

  • für eine digitale Beratung, die Frauen frühzeitig und einfach wahrnehmen können,
  • für eine noch engere Zusammenarbeit der Kontaktstellen untereinander sowie mit Unternehmen, Weiterbildungsträgern und Arbeitsagenturen
  • und für digitale Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt zahlreiche weitere Maßnahmen im Kontext Wirtschaft und Gleichstellung, die ebenfalls auf der Plattform abgebildet und gebündelt werden, wie zum Beispiel die landesweiten Frauenwirtschaftstage, Angebote zu Themen wie moderne Unternehmenskultur 4.0, Diversity-Management oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die digitale Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg spricht die Zielgruppen Frauen und Unternehmen an und bietet umfangreichen Inhalt zu allen Fragen rund um das Thema „Frau und Beruf“. Neben aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps und Fachbeiträgen werden als Mutmacher „Erfolgsgeschichten“ von Frauen erzählt, die es durch die Beratung in den Kontaktstellen geschafft haben, sich beruflich weiterzuentwickeln. Alle Zielgruppen, wie zum Beispiel Berufseinsteigerinnen, „Wiedereinsteigerinnen“, Aufsteigerinnen, Frauen mit Migrationsgeschichte, aber auch Unternehmen, die Frauen gewinnen oder halten wollen, finden passgenaue Informationen auf speziellen Seiten.

Jede Kontaktstelle in Baden-Württemberg bietet Frauen über eine eigene Landingpage Informationen über das regionale Angebot. Sie können direkt eine Beratung buchen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-905 Wed, 20 Jul 2022 17:15:00 +0200 Wirtschaftsministerium wählt zwölf regionale Digital Hubs aus /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-waehlt-zwoelf-regionale-digital-hubs-aus Hoffmeister-Kraut: „Mit diesen regionalen Digital Hubs bieten wir ein noch dichteres Netz von Anlaufstellen vor Ort zur Digitalisierung der Wirtschaft“ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (20. Juli) die Auswahl von zwölf regionalen Digital Hubs bekanntgegeben. Diese haben im Rahmen des am 24. März 2022 gestarteten Wettbewerbs ihre Projektskizzen eingereicht und sind nun berechtigt, in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einzureichen. „Mit zwölf regionalen Digital Hubs können wir ein noch dichteres Netz von Anlaufstellen vor Ort zur Digitalisierung der Wirtschaft bieten“, so die Ministerin.

„Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs darüber hinaus dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium bereits den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund 10 Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Die regionalen Digital Hubs haben sich als wichtige Anlaufstellen für das Thema Digitalisierung in den Regionen etabliert. In einer zweiten Förderrunde sollen einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung erhalten, andererseits auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 zehn Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Digitalisierung ist nach wie vor elementar für die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Der Einsatz digitaler Technologien bietet enorme Wertschöpfungspotenziale. Im Rahmen der zweiten Förderphase der regionalen Digital Hubs wird gerade auch das Thema Nachhaltigkeit noch stärker im Fokus stehen“, sagte die Ministerin.

Der aktuelle Förderwettbewerb umfasst ein zweistufiges Auswahlverfahren. In der ersten Stufe war zunächst eine Projektskizze bis zum 10. Mai 2022 beim Wirtschaftsministerium einzureichen. Die Bewertung der eingereichten Projektskizzen erfolgte gemäß den im Förderaufruf festgelegten Kriterien und die ausgewählten Vorhaben erhalten nun die Möglichkeit, einen Vollantrag einzureichen. Den Förderaufruf und weitergehende Informationen zur Förderung finden Sie unter www.digital-hubs-bw.de.

Mit den neuen regionalen Digital Hubs – „Digital.FuturES“ für den Landkreis Esslingen, „Regionale digitale Kooperation im Handwerk (ReDiKo)“ in Rutesheim und dem „DigiHUB Oberschwaben“ mit Schwerpunkt auf dem Landkreis Ravensburg – wird das bestehende Netzwerk nochmal erweitert und bietet zusätzliche regionale Anlaufstellen in der Fläche des Landes.

Eine Übersicht über sämtliche ausgewählte regionale Digital Hub-Konzepte finden Sie nachstehend.

Fotos von der Bekanntgabe finden Sie unter folgendem Link: https://t1p.de/xjy6x


Weitere Informationen über die Initiative Wirtschaft 4.0

Die regionalen Digital Hubs sind eine der Kernmaßnahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw dar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de.


Ausgewählte regionale Digital Hubs


Quelle: Wirtschaftsministerum
 

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news-901 Wed, 13 Jul 2022 22:34:00 +0200 Wirtschaftsministerin zeichnet neun „KI-Champions Baden-Württemberg 2022“ aus /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-zeichnet-neun-ki-champions-baden-wuerttemberg-2022-aus Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat in Stuttgart zum dritten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Acht Unternehmen und eine Forschungseinrichtung wurden im Rahmen einer Online-Preisverleihung für ihre KI-Lösungen prämiert. „Ich freue mich sehr, dass sich der Wettbewerb ‚KI-Champions Baden-Württemberg‘ in seiner dritten Runde etabliert hat. Das zeigt einmal mehr, welches Potenzial an KI-basierten Lösungen wir bereits im und vor allem aus dem Land haben und das in dieser Themenbreite. ‚KI made in BW‘ ist damit längst Realität“, so Hoffmeister-Kraut. Für den Standort Baden-Württemberg und dessen Zukunft sei diese Entwicklung sehr wichtig, denn KI-Lösungen für die Wirtschaft und für die Bewältigung der globalen Herausforderungen zeigten enorme Entfaltungsmöglichkeiten. Die Entwicklungen im weltweiten Markt seien sehr dynamisch und mit hohen Wachstumsraten verbunden. Das biete gerade für Baden-Württemberg, als Spitzenstandort bei Forschung und Entwicklung, enorme Chancen. Es setze voraus, dass die Lösungen und Anwendungen schnell ihren Weg in den Markt finden, um im globalen Innovationswettbewerb bestehen zu können.

Das Ziel des Wettbewerbs sei daher, die erfolgreichen Beispiele aus Baden-Württemberg zu zeigen und damit unsere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen sichtbarer zu machen.


Weitere Informationen

Zu Beginn des Jahres 2022 rief das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum dritten Mal zum Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ auf. Gesucht wurden herausragende, innovative Beispiele für anwendungsorientierte Lösungen der Künstlichen Intelligenz aus Baden-Württemberg. Der Wettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Dieses hat zum Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg, die regionalen KI-Labs und die Errichtung des Innovationsparks KI Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.ki-champions-bw.de

Bilder der Verleihung finden Sie im Nachgang in der Mediathek.


Die Preisträgerinnen und Preisträger 2022

Forschungseinrichtungen:

  • Hochschule Aalen – Zentrum für Optische Technologien, mit ihrem Machine Learning Modell zur Politur von EUV-Lithographie Komponenten, die eine Vorhersage des Materialabtrags im komplexen Fertigungsschritt der Politur mit einer erreichten Genauigkeit von 99,22 Prozent als Spitzenwert erreicht. Der Nebeneffekt ist eine 100 prozentige Kontrolle und predictive maintenance durch den Einsatz von Sensorik, Entlastung der Beschäftigten, Reduzierung von Ausschuss- und Nachbearbeitungswerkstücken und damit einhergehende die Steigerung der Fertigungskapazitäten sowie der Gewinn von Prozessknowhow. Außerdem wird mit Blick auf die Forschung und Entwicklung der Wandel zu einer wissensbasierten Prozessgestaltung forciert. https://www.hs-aalen.de/de/facilities/12

Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • asvin GmbH, Stuttgart, mit der KI-Lösung IoT Behaviour Botnet Detection, mit deren Hilfe Angriffe auf IoT (Internet der Dinge)-Endgeräte frühzeitig erkannt und Unternehmen vor Schäden durch kriminelle Botnets geschützt werden. Die KI-Lösung unterstützt bei der Früherkennung und bei der Abwehr von Angriffen (die sich auch enorm auf die Energiekosten auswirken können, da ganze Geräteflotten angegriffen werden) und stärkt die Cyber-Resilienz. Mit Hilfe von KI kann die Zeitspanne von der Erkennung eines Cyberangriffes bis zur Einleitung der ersten Gegenmaßnahmen drastisch reduziert werden. Dies verschafft Unternehmen und Institutionen deutliche Zeitvorteile im Angriffsfall und steigert die Effizienz in der Cyberabwehr. Als lernendes System verbessert die KI zudem die Verlässlichkeit der Angriffserkennung und Meldungen laufend. https://www.asvin.io
  • aurivus GmbH, Ulm, mit einer KI für Scan to BIM (Scan to BIM AI), die in Punktwolken aus Laserscans alle enthaltenen Objekte erkennt und aus diesen komplexen Sachverhalten automatisiert ein BIM-Modell (BIM – Building Information Modeling) mit allen erdenklichen (Meta-)Informationen erstellt. Aufgrund des stark wachsenden Bedarfs an der Modellierung von Bestandsgebäuden können die Projekte mit der KI in größerem Umfang umgesetzt werden und zudem wird der Beruf des Modellierers attraktiver. Die Lösung kommt auch bei der Optimierung der Energieeffizienz von Gebäuden zum Einsatz. https://aurivus.com/
  • Casablanca.AI GmbH, Pforzheim, greift mit der KI-Lösung Casablanca.ai die Problematik auf, dass in Videokonferenzen häufig aneinander vorbeigeschaut wird, da die Kamera am Bildschirmrand sitzt. Blickkontakt ist jedoch wichtig für unser Verständnis und Vertrauen. Mit der KI-Lösung wird eine virtuelle Kamera hinter die Augen des Gegenübers gesetzt. Sie schafft damit einen natürlichen Blickkontakt, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. Das ersetzt nicht immer den persönlichen Kontakt, kann aber dennoch Geschäftsreisen vermeiden und bietet gleichzeitig einen Austausch auf hohem Niveau. https://casablanca.ai/
  • Geospin GmbH, Freiburg, ermöglicht mit der Location Intelligence Assistentin (LIA) über eine Weboberfläche den deutschlandweiten Zugriff auf Prognosen, Analysen und zu zahlreichen Datenquellen. LIA unterstützt bei der Auswahl der relevanten Informationen für Fragestellungen über ein benutzerfreundliches Menü. Die Antworten werden intuitiv auf einer interaktiven Karte dargestellt. LIA nutzt die jahrelange Erfahrung und ausgezeichnete Forschung im Bereich Location Intelligence. Mit den intelligenten Geodatenanalysen können letztlich Ressourcen gespart und Handlungskompetenzen erweitert werden. www.geospin.de
  • hydrop water systems, Stuttgart, mit der KI-Lösung hydrop meter, bei der mittels eines Kameraaufsatzes für den zentralen Hauswasserzähler die Verbrauchsdaten ausgewertet und über ein neuronales Netz den jeweiligen Anwendungen (Kochen, Duschen, Bewässern etc.) zugeordnet werden. Mithilfe einer KI werden demnach Verbrauchsmuster erkannt. Dazu werden individuelle Wasserspartipps gegeben und der Austausch ermöglicht. https://hydrop-systems.com/
  • Klangio GmbH, Karlsruhe, mit der Klangio Music Transcription AI, die KI mit Musiktheorie und Signalverarbeitung kombiniert, um Softwaretools für Musizierende zu entwickeln. Diese sind in der Lage, voll automatisch und ohne Vorwissen ein unbekanntes Musikstück in Notenschrift zu transkribieren. Dafür wird an einem eigenen KI-System geforscht, das musikalische Parameter wie Notenevents, Harmonie und Rhythmus schätzt und unter Berücksichtigung des musikalischen Kontexts fusioniert. Die Noten werden in digitale Formate überführt. https://klangio.com
  • NEURA Robotics GmbH, Metzingen, mit der NEURA KI API, die Anwendenden mithilfe einer speziellen Nutzeroberfläche das einfache Trainieren von Modellen ganz ohne große Datensammlungen ermöglicht. Die KI kann integriert, ohne Anbindung an eine Cloud, ihre Tätigkeit verrichten und so auch in hochsensiblen Industriebereichen eingesetzt werden. So versetzt die KI den eigenen kognitiven Roboterassistenten in die Lage, sicher und effizient im industriellen Umfeld komplexe Tätigkeiten zu übernehmen sowie mit Menschen Seite an Seite zu arbeiten und leitet so eine neue Ära der Mensch-Maschine-Kollaboration ein. https://neura-robotics.com/
  • PlanerAI GmbH, Großrinderfeld, mit der BäckerAI, die als KI-basierte Planungsplattform Lebensmitteleinzelhändlern (hier explizit Bäckereien) nicht nur eine durchgehende Planung bis ins Regal zum Verbraucher ermöglicht, sondern auch dabei hilft, die Abschriften zu reduzieren und mithilfe optimierter Warenverfügbarkeit Umsätze und Kundenzufriedenheit zu steigern. So ist es das gemeinsame Ziel, die Lebensmittelverschwendung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu halbieren. www.baeckerai.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-897 Thu, 07 Jul 2022 09:35:44 +0200 Kongress „Cybersicherheit in der Industrie“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/kongress-cybersicherheit-in-der-industrie Zum Auftakt des von der Wirtschaftsinitiative „Allianz Industrie 4.0“ in Stuttgart veranstalteten Kongresses zum Thema „Cybersicherheit in der Industrie“ warnte der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, Dr. Patrick Rapp, vor rund 90 Unternehmensvertretern vor der dramatisch zunehmenden Gefahr, die von Cyberangriffen ausgeht. „Diese Herausforderung muss sehr ernst genommen werden. Nur mit möglichst passgenauen, auf das eigene Unternehmen zugeschnittenen Sicherheitskonzepten, kann dieser Gefahr begegnet werden“, so Rapp. Bereits heute verursachten kriminelle Angriffe aus dem Netz einen gewaltigen wirtschaftlichen Schaden. Der Staatssekretär verwies auf Zahlen des Digitalverbandes Bitkom, wonach allein Erpressungssoftware – so genannte Ransomware – im vergangenen Jahr in Deutschland einen Schaden von über 24 Milliarden Euro angerichtet habe. „Besonders schockierend finde ich, dass der Schaden, den Kriminelle mit ihren Angriffen anrichten, zunehmend größer wird“, so Rapp.

Laut Bitkom summierte sich der durch Diebstahl, Industriespionage oder Sabotage verursachte Schaden 2021 auf 223 Milliarden Euro und war damit im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie noch 2019 und bereits viermal so hoch wie 2017. „Für die Unternehmen steht sehr viel auf dem Spiel. Unwissenheit und Sorglosigkeit können und dürfen wir uns angesichts dieser Bedrohungslage nicht leisten“, so der Wirtschaftsstaatssekretär.

Für den wirksamen Schutz vor Cyberangriffen gebe es kein Patentrezept. Deshalb, so der Staatssekretär, müsse jedes Unternehmen mit qualifizierter fachlicher Unterstützung sein eigenes, firmenspezifisches Sicherheitskonzept erstellen, umsetzen und beständig weiterentwickeln. Dafür stünde den Unternehmen in Baden-Württemberg bereits heute „ein gut funktionierendes Cybersicherheits-Ökosystem zur Seite“, so Rapp. Dazu gehörten die Sicherheitsbehörden, die Anbieter von Sicherheitstechnologie, eine Vielzahl von IT-Beratungsunternehmen, hoch qualifizierte Forschungseinrichtungen sowie die Kammern, Verbände und IT-Netzwerke. In diesem Zusammenhang wies Rapp auf die erst kürzlich vom Wirtschaftsministerium herausgegebene Übersicht zu den im Land zur Verfügung stehenden Beratungs- und Förderangeboten im Bereich Cybersicherheit hin.

Die Unternehmen im Land forderte der Staatssekretär auf: „Nutzen Sie diese Angebote. Investitionen in die Cybersicherheit liegen in Ihrem ureigenen Interesse.“ Ausdrücklich bedankte er sich für das große Engagement von Wirtschaftsverbänden wie dem Maschinenbauverband VDMA, der mit der bei ihm angesiedelten und vom Wirtschaftsministerium finanziell unterstützten Allianz Industrie 4.0 einen wichtigen Beitrag dazu leiste, gerade auch kleine und mittlere Unternehmen in der Industrie für das Thema zu sensibilisieren.

Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA im Landesverband Baden-Württemberg appellierte: „Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sind Unternehmen beliebte Ziele von Cyber-Kriminellen. Die oft mittelständisch geprägten Unternehmen stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Umso wichtiger ist der intensive Informations- und Erfahrungsaustausch zu Angriffsmethoden, hierbei sind Netzwerke der IT-Experten zwischen Unternehmen besonders hilfreich. Dabei können Informationsangebote öffentlicher Stellen ebenfalls unterstützen. Gegenseitige Offenheit und Vertrauen spielen hier auf allen Seiten eine entscheidende Rolle.“

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-893 Fri, 24 Jun 2022 10:00:31 +0200 Wirtschaftsministerium fördert regionale KI-Labs mit 3,1 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-regionale-ki-labs-mit-31-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert 16 regionale KI-Labs in Baden-Württemberg mit 3,1 Millionen Euro im Rahmen des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreichte in Stuttgart die Förderbescheide. Nach einem Modellversuch zu regionalen KI-Labs, der 2019 initiiert worden war, wurde im Februar 2022 ein erneuter Förderaufruf gestartet. 16 regionale KI-Labs können gefördert werden. Die Betreiber leisten auch einen finanziellen Eigenbeitrag bei der Umsetzung der KI-Labs.

„Mit den KI-Labs wollen wir erreichen, dass wirtschaftlich tragfähige KI-Lösungen noch schneller in die Anwendung kommen, um damit auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstands zu stärken“, sagte die Wirtschaftsministerin. „Künstliche Intelligenz ist weltweit eine Schlüsseltechnologie. Sie bietet riesige Wertschöpfungspotenziale und ist entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solch hohe Wachstumsraten erwarten lässt. Wenn wir von diesem Wachstum profitieren wollen, muss sich ‚KI made in Baden-Württemberg‘ als Marke weiter etablieren und die Kommerzialisierung von KI weiter vorangetrieben werden“, so die Wirtschaftsministerin.

Der Weltmarkt für KI-Lösungen für die Wirtschaft entwickelt sich außerordentlich dynamisch. Weltweit soll sich die KI-Wertschöpfung von derzeit rund 100 Milliarden US-Dollar bis 2028 auf rund 500 Milliarden US-Dollar verfünffachen, was jährlichen Wachstumsraten von rund 40 Prozent entspricht. „Vor diesem Hintergrund ist KI eine große Chance für Baden-Württemberg. Unser Land ist heute schon bei Forschung und bei KI-Innovationen führend unter den Bundesländern“, so die Wirtschaftsministerin.

Die regionalen KI-Labs sollen insbesondere mittelständische Unternehmen über Anwendungsfälle von KI sowie über Chancen und Herausforderungen informieren. Außerdem sollen sie auch zur Sichtbarkeit von „KI made in Baden-Württemberg“ beitragen und KI-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und mittelständische Anwender in den Regionen zusammenbringen. Mit der aktuellen Förderung regionaler KI-Labs soll eine regionale Spezialisierung entsprechend der Wirtschaftsstruktur vor Ort sowie eine noch stärkere Bedarfsorientierung erreicht werden. Laut dem Monitoring-Report 2020 – Wirtschaft Digital Baden-Württemberg, nutzten seinerzeit 8 Prozent der Unternehmen im Land KI. Darüber hinaus planten 34 Prozent der Unternehmen über alle Branchen hinweg die Nutzung von KI bis 2030.
 

Mittelstand wird bei KI-Anwendungen unterstützt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Verstetigung und den Aufbau der regionalen KI-Labs mit rund 3,1 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu 30 Monaten. Die regionalen Träger leisten einen Eigenbeitrag in Höhe von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro.

Die regionalen KI-Labs sind Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, der KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg und die Einrichtung des Innovationsparks KI Baden-Württemberg.


Geförderte KI-Labs

  • AnalyzES! – KI-Lab für die Region Esslingen-Göppingen
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Esslingen; Fördervolumen: 190.381,00 €
  • DatenIntensive ANwendungen für Automation (DIANA)
    Zuwendungsempfänger: Duale Hochschule Baden-Württemberg (Mannheim); Fördervolumen: 189.220,00 €
  • Hubwerk01: KI2.0
    Zuwendungsempfänger: Digital Hub Region Bruchsal e.V. (HubWerk01); Fördervolumen: 200.000,00 €
  • KI Supportplattform Mittelstand (KISMi)
    Zuwendungsempfänger: Duale Hochschule Baden-Württemberg (Stuttgart); Fördervolumen: 199.055,00 €
  • KI-Checker Neckar-Alb plus
    Zuwendungsempfänger: IHK Reutlingen; Fördervolumen: 200.000,00 €
  • KI-Lab Bodensee
    Konsortium: cyberLAGO e.V. und IWT Wirtschaft und Technik GmbH; Fördervolumen: 199.995,00 €
  • KI-Lab Kirchheim-Nürtingen
    Zuwendungsempfänger: bwcon research gGmbH; Fördervolumen: 139.999,00 €
  • KI-Lab Kurpfalz
    Zuwendungsempfänger: Technologiepark Heidelberg GmbH; Fördervolumen: 198.866,00
  • KI-Lab Nordschwarzwald
    Zuwendungsempfänger: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH; Fördervolumen: 199.302,00 €
  • KI-Lab Ulm | Alb-Donau | Biberach
    Konsortium: Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e.V., bwcon GmbH und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt; Fördervolumen: 199.959,00 €
  • KI-Lab für Erneuerbare Energien
    Zuwendungsempfänger: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW); Fördervolumen: 193.648,00 €
  • KI-Labor im Zentrum für Maschinelles Lernen (ZML) der Hochschule Heilbronn
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Heilbronn; Fördervolumen: 199.983,00 €
  • KI-Labor Südbaden
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Offenburg; Fördervolumen: 198.800,00 €
  • KIM-Labs - Künstliche Intelligenz Mountains Labs
    Konsortium: MedicalMountains GmbH, Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. und Hochschule Furtwangen; Fördervolumen: 199.839,00 €
  • Regionales Labor Künstliche Intelligenz Allgäu-Oberschwaben
    Zuwendungsempfänger: Digitales ZukunftsZentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH; Fördervolumen: 199.855,00 €
  • Schnellstart Künstliche Intelligenz am KI-Lab Region Stuttgart (KI-Lab XPRESS)
    Konsortium: Zentrum für Digitalisierung Landkreis Böblingen – ZD.BB GmbH, Hochschule Reutlingen, Landratsamt Böblingen und Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen e.V.; Fördervolumen: 200.000,00 €


Quelle: Wirschaftsministerium

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news-889 Fri, 17 Jun 2022 14:09:23 +0200 Creativity World Forum bringt kreative Köpfe nach Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/creativity-world-forum-bringt-kreative-koepfe-nach-stuttgart Unter dem Motto „Sustainable Digital Innovation“ findet online vom 18. bis 21. Juli 2022 sowie am 21. Juli 2022 hybrid im Hospitalhof in Stuttgart das Creativity World Forum (CWF) statt. Dabei handelt es sich um die jährliche Hauptveranstaltung der Districts of Creativity, die zuletzt 2009 von Baden-Württemberg ausgerichtet wurde. Zum Abschluss kann am Abend des 21. Juli 2022 die Start-up BW Night am Börsenplatz Stuttgart besucht werden. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die heutige Welt ist eine vernetzte Welt und die Districts of Creativity bringen Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Dabei setzen wir auf – unersetzliche – echte Begegnungen und wollen gleichzeitig jenen eine Möglichkeit bieten, die nicht präsent vor Ort sein können. Das neue hybride Format des CWF bietet die ideale Plattform.“ Köpfe aus Kreativwirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Unternehmertum werden zur interregionalen Zusammenarbeit angeregt und treffen in Stuttgart sowie online zusammen mit der Kreativ-, Start-up- und Gründungsszene Baden-Württembergs. „Kreativität fördert nicht nur Innovation und Wohlstand, sondern macht Menschen, Unternehmen und Regionen einzigartig“, betont die Ministerin

Zu den renommierten Rednern beim CWF am 21. Juli im Stuttgarter Hospitalhof gehören unter anderem der bekannte Tübinger Experte für Künstliche Intelligenz, Prof. Bernhard Schölkopf, PhD Adriënne Heijnen aus Dänemark als Expertin für den Bereich Smart City und der finnische Games-Experte Prof. Frans Mäyrä. Darüber hinaus bietet das CWF bereits ab dem 18. Juli ein umfangreiches und spannendes Online-Programm mit internationalen und baden-württembergischen Speakern. Auf der kostenlosen Veranstaltung können sich Vordenker und Kreative aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Games, Design, Architektur und Smart City über Grenzen hinweg vernetzen.

Die 2004 gegründeten Districts of Creativity (DC) verstehen sich als offenes globales Netzwerk innovativer und kreativer Regionen zum Austausch wirtschafts- und innovationspolitischer Zukunftsstrategien.


Das Creativity World Forum

Veranstalter des Creativity World Forum 2022 ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in Kooperation mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Das CWF ist als internationales Treffen für die Kreativwirtschaft die ideale Plattform für den interdisziplinären und internationalen Austausch kreativer Akteure. In diesem Jahr findet das CWF erstmals in neuem hybriden Format statt. Die CWF-Veranstaltung am 21. Juli im Stuttgarter Hospitalhof endet gegen 17:00 Uhr. 

Zeitlich und thematisch abgestimmt mit dem CWF findet unter dem Motto „Public meets Start-up culture“ am Donnerstag, 21. Juli 2022, auf dem Börsenplatz in Stuttgart die Start-up BW Night statt. Besucherinnen und Besucher können von 14:00 bis 2:00 Uhr bei Live-Musik, Craft-Bier und Snacks in die Welt der Gründerinnen und Gründer eintauchen und innovative Start-ups kennen lernen. Die Start-up BW Night Stuttgart bietet neben spannenden Einblicken in die Start-up- und Gründungsszene, hochwertigen Input aus der Praxis, eine Vor-Ort-Beratung, ein spannendes Bühnen- und Unterhaltungsprogramm, Live Pitches und exklusives Know-how. Die Start-up BW Night Stuttgart 2022 wird präsentiert von Start-up BW – der Start-up Kampagne des Landes Baden-Württemberg – in Kooperation mit vielen gründungsrelevanten Partnern aus dem Land und der Region Stuttgart.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-885 Wed, 15 Jun 2022 07:55:49 +0200 Industriebetriebe mit innovativen Ausbildungsprojekten ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/industriebetriebe-mit-innovativen-ausbildungsprojekten-ausgezeichnet Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat in einer virtuellen Preisverleihung insgesamt fünf Ausbildungsprojekte des Wettbewerbs Industrie 4.0-Talente ausgezeichnet. „Die Möglichkeiten von Industrie 4.0 sind noch lange nicht ausgeschöpft. Dies beweisen uns erneut die spannenden Ideen und unterschiedlichen Anwendungs- und Themenbereiche der hier ausgezeichneten Projekte. Das Wissen, das in den spielerisch entwickelten Use cases entstand, kann entscheidend zu der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen Firmen beitragen“, sagte der Staatssekretär. Der Wettbewerb „Industrie 4.0-Talente“ wurde bereits zum dritten Mal umgesetzt. Es werden herausragende Industrie 4.0-Umsetzungsbeispiele in der Ausbildung gesucht und die ausgewählten Projekte mit den beteiligten Auszubildenden öffentlichkeitswirksam prämiert.

Für eine erfolgreich etablierte digital vernetzte Wertschöpfungskette ist ein früher und praktischer Kontakt der Auszubildenden mit dem Thema Industrie 4.0 heute essentiell. „Mit dem Industrie 4.0-Talente-Wettbewerb möchten wir die früh erkennbaren Erfolge in der Ausbildung sichtbar machen. Talent, Handwerkszeug und Offenheit sind Kernkompetenzen für die Zukunft unserer Unternehmen, die immer enger zu ganzen Wertschöpfungsnetzwerken zusammenwachsen.“

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer eigens hierfür eingerichteten Fachjury der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg begutachtet und die Preisträger ermittelt. Im Rahmen der dritten Preisverleihung wurden insgesamt fünf Ausbildungsprojekte bei Industrieunternehmen von der Fachjury ausgewählt:

Die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation.

Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partnern zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Nachdem das Land über die Allianz Industrie 4.0 bereits den sehr erfolgreichen Wettbewerb „100-Orte für Industrie 4.0“ etabliert hatte, wurde Ende 2020 der neue Wettbewerb „Industrie 4.0-Talente“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ werden Industriebetriebe in Baden-Württemberg ausgezeichnet, die Projekte der Industrie 4.0 in der Ausbildung erfolgreich umsetzen.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Geschäftsmodelle Technologietrends Umsetzung
news-884 Mon, 13 Jun 2022 08:06:45 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Batterieforschungsprojekte im Land mit rund 7,5 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-batterieforschungsprojekte-im-land-mit-rund-75-millionen-euro Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert im Rahmen der Ausschreibung „Batterieforschung für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Ökosystem Batterie“ Batterieforschungsprojekte mit rund 7,5 Millionen Euro. „Mit der Ausschreibung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um in Baden-Württemberg ein leistungsfähiges und nachhaltiges Ökosystem Batterie mit starken Akteuren auf allen Wertschöpfungsstufen aufzubauen. Denn Batterietechnologie ist für viele Bereiche der industriellen Wertschöpfung eine Schlüsseltechnologie“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Zudem sei die Förderung ein wichtiger Baustein, um den Standort Baden-Württemberg als Leitregion für Klimaschutz und Elektromobilität weiter zu etablieren, so die Ministerin. „Mit der Fördermaßnahme wollen wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit die Resilienz des Standorts Baden-Württemberg stärken – aber auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ein wichtiger Aspekt stellt hier der Übergang in eine Kreislaufwirtschaft dar: Wertschöpfungsstrukturen im Bereich Batterie sollen so weiterentwickelt werden, dass Ressourcen zukünftig immer weiter im Kreislauf geführt werden.“

Die Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums zur Förderung der Batterieforschung ist das erste Ergebnis des „runden Tischs Batterie“, der gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Landesagentur e-mobil BW etabliert wurde. Es handelt sich dabei um ein agiles Dialogformat, um flexibel wesentliche Themen im Bereich Batterie zu diskutieren und neue mögliche Maßnahmen und Aktivitäten zu entwickeln.

Die Fördermittel für die Ausschreibung „Batterieforschung für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Ökosystem Batterie“ stehen bis zum 31. Dezember 2024 zur Verfügung. Antragsberechtigt sind gemeinnützige, außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Sitz in Baden-Württemberg. Anträge können bis 25. Juli 2022 gestellt werden.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Technologietrends Umsetzung
news-880 Wed, 08 Jun 2022 07:36:08 +0200 Land fördert Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-verbundforschungsprojekte-zum-quantencomputing Das Wirtschaftsministerium hat die zweite Ausschreibung zur Förderung von Verbundforschungsprojekten im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg veröffentlicht. Der Förderaufruf erfolgt in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft und zielt auf die vorwettbewerbliche, anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern ab. Im Zentrum der Ausschreibung stehen kooperative Forschungsarbeiten, die das Ziel haben, Erkenntnisse der Grundlagen- und Vorlaufforschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiter zu entwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Die Projekte sind auf eine intensive Nutzung der Kapazitäten des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg ausgerichtet.

„Das Kompetenzzentrum Quantencomputing in Baden-Württemberg ist ein Leuchtturmvorhaben mit internationaler Strahlkraft. Mit der Förderung bauen wir die Kompetenzen zur Erschließung der Innovationspotenziale des Quantencomputings für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen im Land weiter aus“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. „Wir wollen die enormen Innovationspotenziale des Quantencomputings für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen im Land nutzbar machen und uns damit einen wichtigen Standortvorteil erarbeiten. Mit dem Förderaufruf wollen wir unser Ökosystem zu Quantentechnologien aus Universitäten, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg weiter ausbauen und seine internationale Sichtbarkeit steigern. Ich lade alle interessierten Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen herzlich ein, sich als Partner aktiv in die Arbeit des Kompetenzzentrums einzubringen und gemeinsam die Zukunft in Baden-Württemberg mitzugestalten“, so die Ministerin weiter.

Im Vordergrund des Förderaufrufes steht die Zusammenarbeit von führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg in anwendungsorientierten Verbundforschungsprojekten zur Quanten-Hard- und -Software. Das hierfür nötige Wissen wird die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit Partnern aus den Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft weiterentwickeln und in die Praxis transferieren. Gefördert werden sollen vorwiegend disziplin- und standortübergreifende Verbundprojekte, die einen deutlichen Beitrag zur Stärkung der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Quantencomputings im Land leisten. Für die Förderung von ausgewählten Verbundprojekten in der ersten Ausschreibungsrunde wird das Land bis zu 12,25 Millionen Euro an Fördermitteln in den Jahren 2023 und 2024 bereitstellen.

Zum Förderaufruf


Das Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg

Rechenverfahren auf der Basis von Quanteneffekten, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten die Aussicht auf gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer mehr an Bedeutung.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene „Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg“ ist das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für den Aufbau und Verbundprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg im Zeitraum 2020 bis 2024 insgesamt bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg hat die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit Sitz in Stuttgart inne. Aktuell werden sechs Verbundprojekte zum Quantencomputing aus der ersten Ausschreibungsrunde vom Land im Zeitraum 2021 und 2022 gefördert.

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM hat die europaweit erste Installation eines „IBM Q System“ neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers in Baden-Württemberg am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen ermöglicht. Seit Anfang 2021 wird der neue Quantencomputer exklusiv für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Kompetenzzentrums und -netzwerks der Fraunhofergesellschaft und ihrer Partner genutzt.

Das Land verfolgt mit dem international sichtbaren Forschungs- und Entwicklungszentrum das Ziel, eine neue Quanten-Hardware- und -Software-Branche im Land zu stimulieren und Start-ups sowie Unternehmen in den Bereichen der Mikro- und Nanoelektronik, Photonik ebenso wie der Quanteninformatik zu stärken.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse IT-Wirtschaft Dienstleister Quantencomputing Umsetzung
news-876 Mon, 30 May 2022 09:59:00 +0200 Acht Leuchtturmprojekte zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/acht-leuchtturmprojekte-zur-industrie-40-im-land-ausgezeichnet Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp hat per Videobotschaft die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden acht Digitalisierungslösungen im industriellen Produktionsumfeld prämiert, die Unternehmen erfolgreich im Betriebsalltag realisieren. „Innovative Technologien für die Industrie der Zukunft und der Künstlichen Intelligenz sind das Markenzeichen unseres industriellen Mittelstands und unserer Startups in Baden-Württemberg – das bestätigen unsere heute prämierten Projekte eindrucksvoll“, betonte der Staatssekretär anlässlich der Auszeichnungen. „Mit der Preisverleihung machen wir greif- und sichtbare Industrie 4.0-Lösungen, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter. Baden-Württemberg wird nur führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleiben, wenn gerade auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land bei der Digitalisierung weiter mutig voranschreiten.“

Seit Beginn des offenen Wettbewerbs wurden mit den heutigen Preisträgern in 14 Auszeichnungsrunden landesweit insgesamt 200 Preisträger prämiert, die mittels neuer Digitalisierungslösungen die Produktivität von industriellen Geschäfts- und Herstellungsprozessen maßgeblich verbessern. „In keinem anderen Bundesland gibt es eine solch hohe industrielle Lösungskompetenz mit einer so großen Bandbreite wie bei uns in Baden-Württemberg. Bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sind Industrie, Mittelstand und Start-ups im Südwesten international führend“, ergänzte Staatssekretär Rapp.


Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen
 

1

ads-tec Industrial IT GmbH

Hohe Maschinenproduktivität durch eine IIoT-Plattform für Service und Instandhaltung

 

72622 Nürtingen

2

EKS InTec GmbH

Framework für die virtuelle Inbetriebnahme und digitalen Zwilling in der Produktion

 

88250 Weingarten

3

IUNA AI Systems GmbH

KI-basierte Automatisierungslösung für die visuelle Qualitätssicherung

 

74199 Untergruppenbach

4

Just Pack GmbH

IIoT-Lösung zur Bestandsüberwachung von C-Teilen

 

71546 Aspach

5

neoception GmbH

Echtzeittransparenz im Materialfluss produzierender Unternehmen

 

68219 Mannheim

6

Pilz GmbH & Co. KG

Individualisierbares Sicherheitsrelais in Losgröße 1

 

73760 Ostfildern

7

Wilhelm Vogel GmbH Antriebstechnik

Smartes Typenschild für den schnellen Service und Support

 

72644 Oberboihingen

8

Würth Industrie Service GmbH & Co. KG

RFID-Modul zur automatisierten Nachbestellung auf dem Shopfloor

 

97980
Bad Mergentheim

Zu den als Videobotschaft übermittelten Laudationes des Staatssekretärs


Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Mit der aktuellen Auszeichnung wurden in 14 Prämierungsrunden insgesamt 200 Unternehmen, Institute und andere Organisationen für ihre herausragenden Industrie 4.0-Lösungen ausgezeichnet. Die prämierten Preisträger erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Die Netzwerkinitiative Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 begleiten. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-875 Wed, 25 May 2022 18:45:39 +0200 Popup Labor gastiert vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 in Konstanz /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-gastiert-vom-30-mai-bis-3-juni-2022-in-konstanz Nach bereits zehn erfolgreichen Laboren ist das Popup Labor Baden-Württemberg vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 am Bodensee vor Ort. Standort der Veranstaltungen wird das farm Technologiezentrum auf dem Innovationsareal in der Bücklestraße in Konstanz sein. „Der digitale Wandel schreitet rasch voran und vernetzt unsere Welt immer weiter. Das verändert auch die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. Das betrifft alle – vom Handwerksbetrieb bis zum großen Industrieunternehmen. Um Schritt zu halten, ist es notwendig, sich diese Technologien zunutze zu machen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Oftmals fehle der Zugang zu Wissen und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung bei der digitalen Transformation. „Die ‚Popup Labore Baden-Württemberg‘ setzen hier an und schließen diese Lücke. Mit dem Popup-Labor in Konstanz bieten wir ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand – wie zuvor schon in anderen Regionen des Landes“, so die Ministerin.

Das Ziel des Wirtschaftsministeriums ist es, mithilfe von verschiedenen Veranstaltungsformaten einen Dialog und ein Netzwerk zu schaffen, das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hilft, mit den Themen Digitalisierung und Innovation besser vertraut zu werden. Hierfür bietet das Popup Labor eine Reihe an Aktivitäten an, um dieses Know-how in die Unternehmen zu bringen. Die Workshops, Vorträge und Schulungen werden kostenfrei angeboten, um möglichst viele Unternehmen zu erreichen.

„Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Für die Popup Labore haben wir deshalb seit 2017 1,2 Millionen Euro bewilligt. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren. Nach den bisherigen erfolgreichen Stationen sollen nun in Konstanz Geschäftsführende, Führungskräfte, Mitarbeitende und Auszubildende das Popup Labor nutzen, um mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsprozessen zu experimentieren und die Transformation im Land vorantreiben“, ergänzte Hoffmeister-Kraut.

Vielfältiges Programm bietet Möglichkeiten zur Beteiligung

Workshops werden unter anderem zu den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Zukunft der Arbeit, Künstliche Intelligenz oder Unternehmensgründung veranstaltet. Hohen Lern- und Praxisnutzen versprechen neue Formate, in denen innovative Unternehmen der Region ihre Digitalisierungsprojekte direkt anderen Unternehmen vorstellen können. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie ist geplant, dass ein Großteil der Veranstaltungen vor Ort stattfinden kann, ein Teil der Veranstaltungen soll online angeboten werden.

Der Landkreis Konstanz, die Bodensee Standort Marketing GmbH und die Stadt Konstanz bringen gemeinsam mit einem hochkarätigen lokalen Partnernetzwerk das Popup Labor in die Region. Das Partnernetzwerk besteht unter anderem aus der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), Bodenseezentrum Innovation 4.0 (BZI4.0), cyberLAGO e.V. – digital competence network, BioLAGO e.V. – life science network, solarLAGO – ISC Konstanz e.V., der Handwerkskammer Konstanz, der Internationale Bodensee-Hochschule (IBH), dem Netzwerk für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Vierländerregion Bodensee Boden.See.Kreativ und der Energieagentur Kreis Konstanz.

Besondere Partner sind dieses Mal die Senioren der Wirtschaft Arbeitskreis e.V. und die Google Zukunftswerkstatt.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Bodensee-Oberschwaben Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Geschäftsmodelle 100%
news-868 Wed, 18 May 2022 14:57:32 +0200 KI-Innovationswettbewerb: Erfolgreich geförderte Projekte vorgestellt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ki-innovationswettbewerb-erfolgreich-gefoerderte-projekte-vorgestellt-2 Zum Abschluss der zweiten Förderrunde des KI-Innovationswettbewerbs zog Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eine rundweg positive Bilanz des Projekts. Ziel des KI-Innovationswettbewerbs ist es, dass mehr kleine und mittlere Unternehmen die neue Basistechnologie KI zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle nutzen. In der zweiten Förderrunde wurden 44 Projekte mit insgesamt rund 11,4 Millionen Euro gefördert. Davon wurden bei der Abschlussveranstaltung die Ergebnisse von 38 Projekten vorgestellt. „Die Praxisbeispiele zeigen auf eindrückliche Weise, dass Künstliche Intelligenz als Basistechnologie die Innovationskraft der Unternehmen in allen Leitbranchen des Landes stärkt – von der Produktionsindustrie über die Mobilitäts- und Logistikbranche, die Gesundheitswirtschaft bis hin zum Baugewerbe und dem Dienstleistungssektor. Mit dem KI-Innovationswettbewerb ist es gelungen, ambitionierten jungen und etablierten Firmen einen zusätzlichen Schub zu geben, um ihre Innovations-Ideen schnell in die Umsetzung zu bringen. Unser Ziel ist, dass Baden-Württemberg nicht nur bei der Forschung, sondern auch bei der Kommerzialisierung von KI ein international führender Standort wird“, erklärte die Ministerin. „Ich freue mich sehr, dass so viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land das mit dem Wettbewerb verbundene Förderangebot dafür genutzt haben, ihre KI-Innovationsideen erfolgreich umzusetzen. Wir wollen mit der Präsentation der Projekte weitere Unternehmen dazu anregen, die großen Chancen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bietet, zu nutzen. Diese Beispiele zeigen: KI hält eben nicht nur für die großen Tech-Konzerne, sondern gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen große wirtschaftliche Chancen bereit.“

Die Abschlussveranstaltung der zweiten Förderrunde wurde unter aktiver Beteiligung der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0), der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, der Architektenkammer Baden-Württemberg, des Digital Hub für Angewandte KI in Karlsruhe, der IHK Karlsruhe, der Landesagenturen BIOPRO und e-mobil sowie des Steinbeis Transferzentrums für Soziale und Technische Innovation durchgeführt.

Programmflyer mit den vorgestellten Projekten (PDF)


Weitere Informationen

Im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs, der seit 2019 in drei Ausschreibungsrunden durchgeführt wurde, werden insgesamt 90 Innovationsvorhaben umgesetzt. Daran sind über 120 kleine und mittlere Unternehmen sowie 20 Forschungseinrichtungen aus dem Land beteiligt. Gefördert werden sowohl einzelne Start-ups und Unternehmen als auch Konsortien aus mindestens zwei Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Die vom Wirtschaftsministerium bereitgestellten Fördermittel für diese Projekte betragen im Zeitraum 2019 bis 2022 rund 22 Millionen Euro.
Der Wettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, die Einrichtung des Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.


Quelle: Wirtschaftsministerium WM

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-867 Fri, 13 May 2022 16:12:14 +0200 Wirtschaftsministerin informiert sich in Israel über Innovationen und Start-ups /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-informiert-sich-in-israel-ueber-innovationen-und-start-ups Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reiste am 9. Mai 2022 mit einer kleinen Delegation für vier Tage nach Israel. Im Fokus der Reise standen neben der offiziellen Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv politische Gespräche sowie Termine mit Schwerpunkt auf den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Cleantech. „Den Besuch der Start-up-Nation und des Hochtechnologiestandorts Israel möchte ich nutzen, das starke israelisch-baden-württembergische Netzwerk weiter auszubauen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten“, kündigte Hoffmeister-Kraut vor ihrer Abreise an. Israel sei ein führender Akteur im Bereich der KI und hat mit mehr als 1.500 israelischen Start-ups, die KI-Technologien als Kernbestandteil ihrer Produkte und Dienstleistungen anwenden, die höchste Dichte an KI-Start-ups weltweit. „Mit neuen Impulsen und Ansätzen für Zusammenarbeit wollen wir die Ökosysteme unserer beiden Länder voranbringen und Innovationen beschleunigen. Insbesondere in den Zukunftsfeldern wie beispielsweise KI, Cleantech oder Cybersicherheit ist Israel ein interessanter Kooperationspartner. „Hier können israelische Unternehmen – Start-ups wie etablierte Unternehmen – Vorbild und mögliche Kooperationspartner für baden-württembergische Unternehmen sein. Und andersherum können israelische Start-ups von unseren international erfolgreichen Mittelständlern profitieren“, so die Ministerin.

Auch das Thema Cybersicherheit als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung der Wirtschaft bildete einen inhaltlichen Schwerpunkt der Reise. „Gerade die Cybersicherheit bietet ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial, auch für Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Wirtschafts- und Innovationsförderung in diesem Bereich weiter voranzubringen. Zugleich wollen wir unsere IT-Sicherheitsbranche im Land national wie international noch sichtbarer machen und vernetzen. Israel als in diesem Bereich weltweit führendes Land ist hier ein idealer Kooperationspartner für unsere Unternehmen“, so Hoffmeister-Kraut.

Ziel sei es zudem, konkrete Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Cleantech zu eruieren. „Die Zusammenarbeit zwischen Israel und Baden-Württemberg im Cleantech-Sektor hat großes Potenzial und wir wollen ausloten, wie sie zum Wohle beider Länder wie auch der Umwelt ausgebaut werden kann. Denn die Internationalisierung der Umwelttechnikbranche ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Ziele einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft im Land zu erreichen“, betonte Hoffmeister-Kraut. Auf der UN-Klimakonferenz 2021 sprach sich die israelische Regierung dafür aus, eine Führungsrolle im Bereich Greentech / Cleantech übernehmen zu wollen. Sie erklärte dort den Klimawandel zu einer Angelegenheit der nationalen Sicherheit und veröffentlichte einen 100-Punkte-Plan, der unter anderem vorsieht, etwa 225 Millionen Dollar zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur Förderung der Solarenergieproduktion und zur Unterstützung innovativer grüner Technologien bereitzustellen.

Ein besonderes Highlight der Reise war die offizielle Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv am 10. Mai. „Ich freue mich sehr, nach coronabedingt virtueller Eröffnung nun auch persönlich vor Ort sein zu können. Unsere Wirtschaftsrepräsentanz steht als kompetente Anlaufstelle zur Verfügung, vermittelt Kontakte und bringt interessierte Unternehmen und Institutionen zusammen. Daraus ergeben sich große Chancen für alle Beteiligten. Mit unserem Wirtschaftsrepräsentanten Michel Weinberg und Charme Rykower als Technologie- und Innovationsscout stehen exzellente Ansprechpartner bereit, wenn es um alle Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Israel geht“, so die Ministerin. Begleitet wird die Ministerin von zwei Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags sowie einer Delegation aus Branchenspezialisten und Pressevertretern.

Zu den Bildern der Reise


Israel auf Rang 41 der wichtigsten Exportländer Baden-Württembergs

Israel belegte 2021 mit einem Exportvolumen von rund 730 Millionen Euro Rang 41 der wichtigsten Exportländer Baden-Württembergs und mit rund 387 Millionen Euro Rang 50 der wichtigsten Importländer.

Wichtigste Exportgüter Baden-Württembergs nach Israel waren 2021 Maschinen, gefolgt von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Bei den Importen aus Israel nach Baden-Württemberg machten Chemische- und Pharmazeutische Erzeugnisse den wichtigsten Anteil aus, gefolgt von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen.


Die Wirtschaftsrepräsentanz in Israel

Die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes Baden-Württemberg an der AHK in Tel Aviv wurde bereits im Oktober 2020 Corona-bedingt virtuell eröffnet. Seitdem fungieren Michel Weinberg, stellvertretender Geschäftsführer der AHK Tel Aviv, als Wirtschaftsrepräsentant und Charme Rykower als Technologie- und Innovationsscout für das Land. Am 10. Mai 2022 wurde die Wirtschaftsrepräsentanz im Rahmen einer Veranstaltung mit rund 70 geladenen Gästen nun auch offiziell und physisch eröffnet. Kooperationspartner der Wirtschaftsrepräsentanz ist der Zukunftsfonds Heilbronn.

Die Wirtschaftsrepräsentanz mit ihrem Sitz in einer der innovativsten Start-Up-Regionen der Welt hat die Aufgabe, insbesondere KMU und Start-ups aus Baden-Württemberg mit Informationen aus erster Hand, Expertenerfahrung vor Ort und hoher Lösungskompetenz beim Markteintritt zu unterstützen sowie Kooperationen zwischen israelischen und baden-württembergischen Unternehmen und Start-ups anzubahnen. Fokusthemen sind die Schlüsseltechnologien Digitalisierung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Daneben sollen aber auch weitere für Baden-Württemberg relevante Themen, wie Smart City, Smart Health sowie Umwelt- und Klimaschutztechnik, adressiert werden.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-863 Thu, 05 May 2022 17:33:29 +0200 Wirtschaftsministerin besucht Digital Hub in Künzelsau /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-besucht-digital-hub-in-kuenzelsau Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den regionalen Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon) besucht. Dabei betonte sie den hohen Stellenwert der regionalen Digitalisierungszentren. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen Schritt halten. Mit den Digital Hubs unterstützen wir gezielt gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation und bringen damit die Digitalisierung in den Regionen voran", so die Ministerin.

Die Digital Hubs haben sich in den vergangenen drei Jahren zu wichtigen Bestandteilen des digitalen Ökosystems in Baden-Württemberg entwickelt. In ihnen wurden über 500 Digitalisierungsprojekte entwickelt, mehr als 20.000 Unternehmen und Institutionen erreicht und über 930 Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern angestoßen. „Ich bin besonders stolz, dass es mit dem Digital Hub Heilbronn-Franken gelungen ist, hier in der Region eine Anlaufstelle für unseren Mittelstand zu schaffen und so die Digitalisierung unserer Wirtschaft und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle konsequent voranzutreiben“, so die Ministerin.

„Der Digital Hub Heilbronn-Franken ist in seiner Form einzigartig: erstmalig wird die Steuerung des lokalen Innovationssystems in die Hände der regionalen Wirtschaft gelegt. So sind optimale Voraussetzungen geschaffen, Innovation und Digitalisierung in der Breite voranzubringen“, sagt Thorben Heinrichs, der Geschäftsführer des Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon).

Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von rund einer Million Euro über einen Zeitraum von drei Jahren ist der Digital Hub Heilbronn-Franken seit 2019 eines von insgesamt zehn regionalen Digitalisierungszentren in Baden-Württemberg. Zusammen mit den drei de:hubs als thematische Leuchttürme auf den Feldern „Future Industries“ (Stuttgart), „Angewandte künstliche Intelligenz“ (Karlsruhe) und „Digitale Chemie und Gesundheit“ (Mannheim/Ludwigshafen) bilden die regionalen Zentren das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Zielsetzung der regionalen Digital Hubs ist, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft bei der digitalen Transformation zu unterstützen und Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt aktiv zu begleiten.

Gerade kleine Unternehmen profitieren von der Unterstützung

Studien legen dar, dass je kleiner ein Unternehmen ist, desto zögerlicher geht es beim Thema Digitalisierung voran. Diese wissenschaftliche Erkenntnis trifft auch auf die wirtschaftsstarke Region Heilbronn-Franken zu. Tendenziell sind die großen Unternehmen schon weit, die Kleinen brauchen jedoch noch Unterstützung. Dazu ist es besonders hilfreich, dass die Region Heilbronn-Franken beim Thema Digitalisierung in der Fläche, insbesondere auch im ländlichen Raum, frühzeitig an einem Strang zieht. Als Träger des Hubs wurde eigens die hfcon GmbH & Co. KG gegründet. Zum Kreis der Gesellschafter gehören die vier regionalen Unternehmen Adolf Würth, Würth Industrie Service, ebm-papst und OPTIMA packaging, die die 50-prozentige Kofinanzierung des Förderprojekts leisten. Zahlreiche weitere Einrichtungen aus der Region stehen als Partner hinter dem Projekt.

Der Digital Hub Heilbronn-Franken

Der Digital Hub Heilbronn-Franken: Connected (hfcon) bietet regionalen Unternehmen Dienstleistungen zur Förderung der Digitalisierung, damit diese für die Zukunft gewappnet sind. Gleichzeitig ermöglicht der Digital Hub Unternehmen, Gründern und Studierenden, im Coworking Space in einem kreativen Umfeld gemeinsam an Projekten zu arbeiten und sich auszutauschen. Das Netzwerken steht im Mittelpunkt: Ziel ist es, diejenigen, die Unterstützung suchen, mit denen zusammenzubringen, die sich mit der Digitalisierung auskennen. Mit Expertinnen und Experten der großen regionalen Player, mit Forschenden und Studierenden. Zu den Leistungen des Digital Hubs gehören darüber hinaus etwa auch Angebote zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden, eine Gründerberatung und -betreuung und vor allem: Innovations- und Transformationsprojekte. Allein davon wurden mehr als 70 Stück in den letzten Monaten initiiert und durch verschiedene Landesförderungen auch vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützt.

Eine regionale Besonderheit ist dabei das „Hohenlohe 4 Talents“-Stipendium: Ein in Kooperation mit Hohenlohe Plus e.V. gegründetes und speziell auf die Region zugeschnittenes Unterstützungsprogramm, dessen klares Ziel es ist, Know-how und Technologien in die Region zu holen, Fachkräfte zu sichern und Gründerinnen und Gründer sowie Start-ups zu fördern.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse
news-859 Fri, 29 Apr 2022 11:53:47 +0200 Innovationswettbewerb „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ startet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationswettbewerb-klimaneutrale-produktion-mittels-industrie-40-loesungen-startet Das Wirtschaftsministerium schreibt den Innovationswettbewerb Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen mit einem Volumen von insgesamt 10 Millionen Euro aus. Damit sollen Unternehmen im Land unterstützt werden, die digitale Transformation im Unternehmen mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz zu verbinden. „Der Klima- und Umweltschutz ist eine zentrale Aufgabe in der heutigen Zeit. Daneben stehen unsere Unternehmen vor einer weiteren großen Aufgabe: der digitalen Transformation. Dabei eröffnet die Umsetzung von Maßnahmen der digitalen Transformation eine Steigerung der Ressourceneffizienz in verarbeitenden Unternehmen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Dieses Potenzial wollen wir nutzen. Es ist eine große Chance für die Industrie, die Produktion auf die Zukunft hin auszurichten und klimaneutral zu gestalten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Mit Hilfe digital unterstützter und automatisierter Produktionsprozesse und -systeme aus dem Industrie 4.0-Spektrum können Potenziale im Bereich des Klima- und Umweltschutzes gehoben werden. Dazu zählen die Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz ebenso wie Abfallvermeidung und Treibhausgasverringerung.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen stellt die digitale Transformation eine große Herausforderung dar. Der Innovationswettbewerb zielt darauf ab, die Entwicklung und Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen für eine klimaneutrale Produktion gerade in diesen für unser Land typischen Betrieben zu fördern. Die entwickelten Lösungen durch Industrie 4.0-Anwendungen sollen außerdem anderen Unternehmen als Vorlage dienen können.

Neben der Verringerung des Energieverbrauchs, des Materialeinsatzes und einer intelligenten Abstimmung von Wärmequellen sind weitere Bausteine zur Optimie-rung der Ressourceneffizienz zum Beispiel die Vermeidung oder Verminderung von Abfällen, etwa durch 3D-Druck, die Einsparung von benötigtem Lagerraum oder (innerbetrieblichen und externen) Transporten, die Verlängerung der Lebensdauer von Arbeitsmitteln durch vorausschauende Wartung sowie die Reduzierung von fehlerhaften Teilen und damit von Ausschuss. Intelligente Lösungen in Entwicklung und Produktion mit dem Ziel einer wesentlichen Verbesserung der Recyclingfähigkeit von gesamten Produkten oder Teilerzeugnissen können ebenfalls zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch beitragen.

Eckdaten zum Förderaufruf

Es können sowohl einzelbetriebliche Vorhaben als auch Konsortialvorhaben von mehreren Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert werden. Einzelbetriebliche Vorhaben können maximal 250.000 Euro an Fördermitteln erhalten, Konsortialvorhaben bis zu 500.000 Euro. Der maximale Fördersatz an Unternehmen richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus.

Antragsberechtigt sind ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und / oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg.

Die Projekte können frühestens zum 1. August 2022 starten und haben eine maximale Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023.

Ende der Antragsfrist mit allen benötigten Unterlagen ist der 10. Juni 2022.

Bei den Projektideen können sowohl Insellösungen für einzelne Produktionsanlagen oder Produktionsbereiche fokussiert, wie auch produktionsweite Betrachtungen umgesetzt werden, die eine übergeordnete Optimierung der Produktion verfolgen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-851 Thu, 14 Apr 2022 08:08:11 +0200 4. CyberSicherheitsForum /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/4-cybersicherheitsforum „Der Krieg in der Ukraine zeigt uns ganz unmissverständlich und schonungslos: Kriege werden heute auch über das Netz geführt. Cyberangriffe, Propaganda und Desinformation sind Teil dieses Kriegs. Dagegen müssen wir uns wappnen und das heißt: Wir müssen künftig nicht nur für die territoriale Souveränität, sondern auch für die digitale Souveränität Sorge tragen. Genau damit beschäftigen wir uns beim diesjährigen Cybersicherheitsforum, denn der wichtigste Baustein bei Cybersicherheit ist die Prävention“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl beim vierten CyberSicherheitsForum „Souverän. Sicher“ in Stuttgart. „Die Corona-Pandemie war ein Booster für die Digitalisierung. Der Krieg in der Ukraine ein Brandbeschleuniger auch im Netz. Sicherheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit in der digitalen Welt, kurz: Die digitale Souveränität ist gerade jetzt auch eines der zentralen Themen und steht im Zentrum unseres 4. CyberSicherhe itsForums“, sagte Minister Thomas Strobl. Nur mit vereinten Kräften aus Staat, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft sei es möglich, eine digitale Unabhängigkeit herzustellen. Dazu müsse unser Land seine technologischen Kernkompetenzen bündeln und weiterentwickeln, so Minister Thomas Strobl.


KI und Cybersicherheit essenziell für Wirtschaft

KI-Visionär Hans-Christian Boos, der sonst der Bundesregierung bei Digitalisierungsfragen zur Seite steht, beschrieb in seiner Keynote Baden-Württemberg als Standort mit idealen Voraussetzungen, um die digitale Souveränität weiter stärken zu können: „Gerade im Licht der aktuellen globalen Situation spielt die Souveränität - sowohl im Können, also auch im unabhängig Sein - eine zentrale Rolle. Sich gegenseitig vorwärtstreibende Technologien wie künstliche Intelligenz und Cybersicherheit sind essenziell für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit unseres Landes und ganz Europas. Darum sind Netzwerke, wie wir sie hier knüpfen die Lebensader unserer digitalen Zukunft.“

Prof. Dr. Irene Bertschek, die als Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation auch die Bundesregierung zu technologischer und digitaler Souveränität berät, sieht die Cybersicherheit als wesentliches Element der digitalen Souveränität. Sie gab den Teilnehmenden des CyberSicherheitsForums Einblicke in ihre Forschungsarbeit und einen Ausblick darauf, wie wir unsere digitale Souveränität stärken können: „Für mehr digitale Souveränität müssen deutsche und europäische Unternehmen Herstellungs- und Entwicklungskompetenzen auf- und ausbauen. Gleichzeitig gilt es die digitalen Kompetenzen, auch im Umgang mit der Cybersicherheit und mit Daten, in der akademischen Bildung sowie in der Aus- und Weiterbildung zu stärken. Ein kontinuierliches Monitoring sollte die Fortschritte in diesen Bereichen verfolgen.“

Neben Diskussionsrunden und Vorträgen rund um das Thema Digitale Souveränität gab es auch konkrete Anleitungen und Workshops für die Praxis: Wie Unternehmen unmittelbar nach einem Cyberangriff souverän die Chaos-Phase überwinden können, das zeigte etwa Incident Manager Tobias Müller exklusiv in seinem Workshop.

 

Verleihung des Sicherheitspreises 2022

Im Rahmen des 4. CyberSicherheitsForums verlieh der Innenminister gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut auch den Sicherheitspreis Baden-Württemberg. Besonders beeindruckend ist die Geschichte des diesjährigen Gewinners, der Pilz GmbH & Co. KG aus Ostfildern. Noch 2019 wurde das Unternehmen selbst Opfer eines schwerwiegenden Cyberangriffs, mit dem die Daten auf Servern und Rechnern weltweit verschlüsselt wurden, um Lösegeld von dem Unternehmen zu erpressen. Als Antwort darauf startete Pilz eine gezielte, nach innen wie auch nach außen gerichtete Sensibilisierungskampagne. Diese legt den Grundstein für eine effektive und erfolgreiche Sicherheitskultur des Unternehmens, die sich besonders durch die Offenheit, mit der das Unternehmen mit dem Problem, sowohl intern als auch extern umgegangen ist, auszeichnet.

Ebenso die Zweitplatzierten: Die Porsche AG startete in Kooperation mit dem Institute for Security and Safety (ISS) der Technischen Hochschule Brandenburg das beispielgebende Zertifikatsprogramm „Cyber Security Management Professional Automotive“. Das Ziel hierbei: Wissen und Bewusstsein über Cybersicherheitsthemen in Unternehmen zu fördern und zu professionalisieren, die Cybersicherheit in der Unternehmenskultur zu verankern. Mit einer ungewöhnlichen Sensibilisierungs-Kampagne machte die EnBW Energie Baden-Württemberg ihre Mitarbeitenden auf das Thema Informationssicherheit aufmerksam. Ziel der Kampagne war es, ein Bewusstsein für Cyberangriffe durch einen fingierten Hackerangriff auf den Konzern zu schaffen, der über verschiedene Phasen mit jeweils anderem Schwerpunkt für insgesamt sechs Monate lief. Ein weiterer zweiter Preis ging an die zwei Unternehmen SVG Süd aus Stuttgart sowie smartSEC aus Wernau, die in Kooperation mit der SVG Consult aus Frankfurt a.M. für den Transport- und Logistikbereich den SVG Cyberpakt auf den Weg brachten. Damit sorgen sie für ein höheres Cybersicherheitsniveau in der Logistik- und Transportbranche.

„Mit dem Sicherheitspreis Baden-Württemberg zeichnen wir besondere Projekte aus, die auf beispielhafte Weise die betriebliche Sicherheit und insbesondere den Schutz des Know-how zum Ziel haben. Allen Gewinnern gratulieren wir herzlich“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sagte: „Ein ausgeprägtes Bewusstsein unserer Unternehmen für Sicherheitsfragen ist wichtiger denn je, um den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes zu erhalten und auszubauen. Die Bedrohung von Daten und Knowhow ist leider zu einem ständigen Begleiter in den betrieblichen Abläufen geworden. Das bekommen wir derzeit vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und einem von Experten befürchteten Anstieg von Cyberangriffen aus Russland besonders zu spüren. Dennoch wird das Thema häufig noch unterschätzt. Mit dem Sicherheitspreis sollen Unternehmen für diese Gefahren sensibilisiert und das Innovationspotenzial in diesem Bereich gefördert werden. Ich gratuliere den Preisträgern zu ihren beispielhaften Projekten und bedanke mich herzlich beim Sicherheitsforum mit all seinen engagierten Mitgliedern. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken“, so die Ministerin weiter.

Ausgelobt und vergeben wird der Preis vom Sicherheitsforum Baden-Württemberg.

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Das CyberSicherheitsForum Baden-Württemberg

Das CyberSicherheitsForum hat sich in den letzten vier Jahren zu einem Format entwickelt, welches aus dem Fachbereich der Cybersicherheit nicht mehr weg zu denken ist. In diesem Jahr, zum ersten Mal in hybrider Form, konnten mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Präsenz im Stuttgarter Haus der Wirtschaft wie auch online dabei sein. Fragen im Chat wurden durch die Moderation direkt auf die Bühne übertragen und online hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich direkt zu vernetzen und auszutauschen. Partner der Veranstaltung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen waren das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie die drei baden-württembergischen Sicherheitsbehörden, die Cybersicherheitsagentur, das Landeskriminalamt und das Landesamt für Verfassungsschutz.

Fotos der Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in der Mediathek.


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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news-849 Mon, 11 Apr 2022 13:00:29 +0200 Förderaufruf für Digitalisierung und KI gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderaufruf-fuer-digitalisierung-und-ki-gestartet Das Wirtschaftsministerium hat den zweiten missionsorientierten Förderaufruf von Invest BW, dem größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, gestartet. Im Fokus stehen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). „Digitale Technologien haben die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Wir müssen nicht nur Schritt halten mit Entwicklungen bei Blockchain und KI, sondern unsere starke Wettbewerbsposition durch eigene Innovationen in diesen Bereichen weiter ausbauen.“

Bereits beim Spitzentreffen der Initiative Wirtschaft 4.0 Ende 2021 wurde der Dreiklang aus innovativen Ideen, digitalen Lösungen und nachhaltigen Ansätzen vereinbart, um Baden-Württemberg fit für die Zukunft zu machen. Nach dem Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz im ersten Quartal 2022 folgt daher nun der Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

„Künstliche Intelligenz hat für die Digitalisierung unserer Wirtschaft eine Schlüsselrolle, deshalb heben wir diese Technologie besonders hervor. Der Förderaufruf schließt darüber hinaus ausdrücklich weitere digitale Technologien ein“, ergänzte die Wirtschaftsministerin. Entsprechend werden mit dem aktuellen Förderaufruf von Invest BW verschiedene Arten von Innovationen im Bereich der Digitalisierung gefördert. Dazu gehören Blockchain-Anwendungen, beispielsweise um Lieferketten nachvollziehbar und transparent offenzulegen oder neue Vertragsarten zu implementieren (zum Beispiel Smart Contracts), aber auch die Entwicklung digitaler Identitäten (eID) zur digitalen Abwicklung von Kaufvorgängen, virtuelle Umgebungen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality, Game Engines im Kontext von Computerspielen und Simulationen im Kontext von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie Technologien und Modelle für das Teilen von Daten. Neben Innovationen im Bereich Software sind auch innovative Hardwarekomponenten mit Digitalisierungsbezug förderfähig, wozu beispielsweise Vorhaben der Hardwarekomponentenentwicklung wie im Chip-Design oder Lösungen für 5G-Anwendungen gehören.

„So vielfältig unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg ist, so vielfältig sind auch die Chancen, die sich durch digitale Technologien ergeben. Mit dem neuen Förderaufruf von Invest BW können wir dieser Vielfalt entsprechen und gleichzeitig gezielt das fördern, was unsere Unternehmen wirklich weiterbringt“, so Hoffmeister-Kraut. Start-ups und KMU, die bislang den Großteil der Antragsstellenden bei Invest BW ausmachen, erhalten weiterhin mit auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien leichten Zugang zu attraktiver Förderung. Für den Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stehen 30 Millionen Euro bereit.

Mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH steht ein erfahrener Projektträger als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Antragstellung und Förderung zur Verfügung. Aus der ersten Förderrunde von Januar bis April 2021 konnten so bereits mehr als 100 Millionen Euro für Zukunftsprojekte aus Baden-Württemberg bewilligt werden. Davon gingen 13,6 Millionen Euro an Start-ups. Rund 80 Prozent aller geförderten Anträge stammen von mittelständischen Unternehmen oder KMU.


Antragsstellung ab 11. April

Förderanträge für den dritten Förderaufruf können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 11. April 2022 eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 30. Juni 2022, 15:00 Uhr, möglich, zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 5. Mai 2022 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.


Größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte des Landes

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben.

Die Antragsfrist für den ersten technologieoffenen Förderaufruf dieses Innovationsförderprogramms endete am 15. Januar 2022, die Antragsfrist für den zweiten missionsorientierten Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz am 31. März 2022. An ihn schließt sich der hier beschriebene dritte missionsorientierte Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz an. Weitere Förderaufrufe sind jeweils quartalsweise bis Ende 2022 vorgesehen.


Quelle: Wirtschaftsministierum

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news-848 Mon, 11 Apr 2022 12:50:59 +0200 Open Innovation Kongress 2022 eröffnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/open-innovation-kongress-2022-eroeffnet Am 11. April 2022 fand der siebte Open Innovation Kongress Baden-Württemberg statt. Der Kongress stand unter dem Motto „Transform4Future – Nachhaltig und Digital“ und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg zusammen mit Steinbeis 2i GmbH/Steinbeis Europa Zentrum veranstaltet. „Innovationen sind der entscheidende Schlüssel zur Lösung aktueller Probleme. Das zeigt sich in diesen Krisenzeiten mehr denn je. Ich denke an Projekte der Künstlichen Intelligenz (KI), die Strom aus erneuerbaren Energien bedarfsgerecht in das Energienetz einspeisen. Oder wenn es darum geht, Verkehrsströme effizienter und damit ressourcenschonender zu steuern. Innovationen unterstützen auch kleine und mittlere Unternehmen dabei, mit ihren Ressourcen effizienter umzugehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zur Eröffnung.

Der Kongress ist Deutschlands größtes öffentlich finanziertes Open Innovation Event. In diesem Jahr stand das Thema digitale und nachhaltige Transformation („Transform4Future“) im Mittelpunkt. Mit rund 1.000 Anmeldungen stieß der Kongress erneut auf eine sehr starke Nachfrage. 

Neben KI spielten auch die Themen Nachhaltigkeit, synthetische Kraftstoffe und Cybersicherheit eine wichtige Rolle – „alles Themen, die durch die aktuellen Entwicklungen erheblich an Brisanz gewonnen haben“, so die Wirtschaftsministerin. Sie verwies auf den hervorragenden Ruf des Landes als Innovationsstandort. Das sei ein Markenkern Baden-Württembergs, der weltweit Beachtung genieße. Mit einer Forschungs- und Entwicklungs-Quote von 5,8 Prozent sei Baden-Württemberg das mit Abstand innovationsstärkste Bundesland und in Europa damit ganz vorne dabei, so Hoffmeister-Kraut.

Open Innovation trage maßgeblich zur Stärkung der Innovationskraft von Wirtschaft und deren Wachstum bei. Die Wirtschaftsministerin rief daher insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg dazu auf, neue Wege der Transformation und Dynamisierung des Innovationsgeschehens im Land zu gehen und sich für Kooperationen und Innovationspartnerschaften offen zu zeigen: „Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir in Baden-Württemberg unsere innovativen Unternehmen. Als Wirtschaftsministerin möchte ich daher alles in meiner Macht Stehende tun, um die für unsere Wirtschaft erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovationen ermöglichen und Innovationsbemühungen unterstützen“, äußerte die Ministerin.

Mit Blick auf Auswirkungen des Krieges in der Ukraine warnte die Ministerin vor einem Übermaß an Regulierungen. Die Unternehmen seien schon genug belastet: Engpässe bei internationalen Lieferketten und explodierende Energie- und Rohstoffpreie schmälern den Spielraum für Investitionen. „Es passt nicht in die Zeit, wenn die EU gerade jetzt äußerst weitreichende Regulierungsvorhaben etwa bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Taxonomie auf den Weg bringen will. In der aktuellen Krise plädiere ich deshalb für ein Belastungsmoratorium“, so die Ministerin.


Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der OIK BW 2022 bietet die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion mit hochkarätigen Expertinnen und Experten sowie ein Forum für Kooperationen im Hinblick auf hoch innovative Produkte und Dienstleistungen sowie disruptive Geschäftsmodelle.

Der Kongress wurde von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnet. Prof. Dr. Katharina Hölzle, Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie stellvertretende Vorsitzende der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), setzte mit ihrer Keynote „Open Innovation – Lost in Translation?!" die Weichen für den Erfahrungsaustausch und die Diskussionen.

Dr. Michael Groß, Olympiasieger im Schwimmen und Geschäftsführer der Groß & Cie GmbH sowie Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main appellierte in seiner Keynote „Offenheit für Innovationen – Organisationen erfolgreich transformieren“ für mehr Open Innovation.

Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung stellte als Mitglied des Konsortiums zur Realisierung des Innovationsparks Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg/Heilbronn das Konzept des Innovationsparks Künstliche Intelligenz vor. Mit dem Innovationspark KI wird ein großes und nachhaltiges Wertschöpfungszentrum für KI-basierte Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Weltklasse-Format geschaffen, das auch bei wichtigen Aspekten wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen soll. Maarten Bosch, CEO des niederländischen Start-ups Mosa Meat und Pionier im Bereich künstliches Fleisch, sprach über „Cellular Agriculture: New process, same meat, alternative future“. Dieses Thema wurde im Panel „Future Food“ vertieft. Weitere Podiumsdiskussionen fanden statt unter anderem zu den Themen „OI 4 Future Tech“ und „Dreamteam Venture Capital & OI“.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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