Wirtschaft Digital BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft Digital BW de-DE Wirtschaft Digital BW Tue, 21 Apr 2026 22:16:10 +0000 Tue, 21 Apr 2026 22:16:10 +0000 TYPO3 EXT:news news-1649 Tue, 21 Apr 2026 11:06:56 +0000 Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-im-gruendungsprogramm-start-up-bw-pre-seed Wirtschaftsministerium und L-Bank benennen elf Kandidaten für Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed. In der ersten Auswahlrunde 2026 für das Landesprogramm Start-up BW Pre-Seed sind die Entscheidungen gefallen: Elf junge Unternehmen können auf eine Förderung in dem erfolgreichen Frühphasenförderprogramm hoffen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen jetzt eine aussagekräftige und vollständige Bewerbung bei der L-Bank einreichen, die dann über die Zuteilung der Förderung entscheidet. Für die Start-ups geht es um eine finanzielle Unterstützung von zunächst bis zu 320.000 Euro. Die Summe teilen sich das Land und ein Co-Investor zu gleichen Teilen. In Einzelfällen kann die Förderung zu einem späteren Zeitpunkt auf maximal 640.000 Euro erweitert werden.

„Start-up BW Pre-Seed ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gründungsförderung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Wir fördern damit junge Unternehmen mit aussichtsreichen Geschäftsideen, die das Zeug haben, den Strukturwandel in der baden-württembergischen Wirtschaft voranzutreiben. Dazu brauchen wir mutige junge Unternehmerinnen und Unternehmer!“

„Baden-Württemberg ist ein hervorragender Gründungsstandort“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Wir haben die Köpfe, wir haben die Strukturen und wir haben die Förderprogramme, die nötig sind, um das Land wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue mich über jedes Unternehmen, das wir mit Start-up BW Pre-Seed unterstützen können.“

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  

Eden Energy, Loßbug

https://Eden-energy.eu

Nutzung ausgemusterter Batterien zur Bereitstellung nachhaltiger Energiespeicherlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Aufbau wiederkehrender Ertragsmodelle.

EENetzwerk UG (haftungsbeschränkt), Stuttgart

https://eenetzwerk.de

Entwicklung und Betrieb einer skalierbaren SaaS‑Lösung für Energieberater sowie Angebot ergänzender Zusatzdienstleistungen als ganzheitliche All‑in‑One‑Softwareplattform.

exceit GmbH, Karlsruhe

https://efficientblue.com

Entwicklung einer neuen Generation hoch effizienter und
langlebiger blauer OLED-Pixel (organische Leuchtdioden) auf Basis der IMTS-Technologie, die interne schädliche Anregungszustände gezielt in der Entstehung unterdrückt.

FastCast Ceramics GmbH, Karlsruhe

https://fastcast-ceramics.com/

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb offenporiger technischer Keramiken. Mit dem im Betrieb entwickelten FastCast Ceramics Keramikschlicker ist es gelungen, die Herstellungsdauer der Keramikschalen für den Feinguss zu reduzieren.

Fibryx GmbH, Stuttgart

 

https://fibryx.de/

Produktion und Vertrieb von Leichtbaumaterialien aus Naturfasern für industrielle Anwendungen, insbesondere im Fahrzeugbau. Die Technologie ermöglicht den Einsatz von Naturfaserverbundwerkstoffen (NFK) als leistungsfähige und nachhaltige Alternative zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK).

Kleinblatt GmbH, Stuttgart

https://kleinblatt.de/

Produktion frischer Keimlinge unter kontrollierten Indoor‑Bedingungen zur ganzjährigen Versorgung der Region (Zero-Waste-Konzept).
NOA Health GmbH, StuttgartEntwicklung und Betrieb einer digitalen Gesundheitsplattform zur präventiven Analyse individueller Blut- und Gesundheitsdaten mittels Labordiagnostik, künstlicher Intelligenz und datenbasierter Auswertung.

Prehensio GmbH, Heilbronn

https://www.prehensio.ai/

Entwicklung und Vertrieb von mit 5-Finger Roboterhänden ausgestatteten Automatisierungslösungen für Maschinenbestückung und Kommissionierung in Produktion und Logistik.

Quantilight, Heidelberg

 

Entwicklung und Bereitstellung einer In‑vitro‑Diagnostikplattform für Therapeutic Drug Monitoring (TDM), die Patientinnen und Patienten mittels biolumineszenter Sensortechnologie eine zuverlässige, ambulante Blutanalytik von zu Hause aus ermöglicht.
Rescue Robotics UG (haftungsbeschränkt), EichstättenEntwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von unbemannten Bodenfahrzeugen (UGV), insbesondere für den Einsatz im Bevölkerungsschutz sowie für zivile und militärische Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen.
Vitaldoctor GmbH, UlmEntwicklung und Betrieb eines digitalen, automatisierten Systems zur kontinuierlichen Erfassung, Auswertung und Übermittlung von Vitalparametern im klinischen Umfeld und Rettungsdienst.

Hintergrund:

Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden. Aussichtsreiche Start-up-Vorhaben sollen mit Hilfe des Programms finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Grundvoraussetzungen für eine Förderung sind der innovative Charakter der Geschäftsidee oder des Produkts, der Baden-Württemberg-Bezug des Start-ups für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner.

Dem zentralen Entscheidungsgremium, das die grundsätzliche Förderfähigkeit eines Start-ups beschließt, gehören Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen an.

Ausführliche Informationen unter:

www.startupbw.de/pre-seed

www.l-bank.de/pre-seed
 

Quelle: Pressemitteilung “Förderung im Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

]]>
Presse Fokushemen
news-1648 Tue, 21 Apr 2026 10:59:56 +0000 Land stärkt Innovationsallianz Baden-Württemberg mit rund 40,6 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-staerkt-innovationsallianz-baden-wuerttemberg-mit-rund-406-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2026 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von rund 40,6 Millionen Euro. „Die Institute der innBW sind zentrale Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie sorgen dafür, dass Innovationen schneller in die Anwendung kommen – und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts nachhaltig“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus heute (20. April) in Stuttgart.

Die in der innBW zusammengeschlossenen Forschungsinstitute leisten einen wesentlichen Beitrag zur technologischen Souveränität und zum Strukturwandel der Wirtschaft. Sie unterstützen Unternehmen dabei, neue Technologien zu erschließen, Innovationsrisiken zu reduzieren und Entwicklungsprozesse zu beschleunigen.

„Wir haben exzellente Forschung, starke Unternehmen und einen leistungsfähigen Mittelstand. Entscheidend ist, dass aus Erkenntnissen schneller marktfähige Anwendungen werden. Genau hier setzen wir mit der gezielten Förderung unserer außeruniversitären Forschungseinrichtungen an“, so Hoffmeister-Kraut.

Die besondere Bedeutung der innBW wird auch durch die jüngste unabhängige Evaluation durch das Unternehmen prognos eindrucksvoll bestätigt. Eine hochrangig besetzte Expertenkommission hebt die hervorragende wissenschaftliche Leistungsfähigkeit sowie die hohe Relevanz der Institute für die Wirtschaft hervor. Speziell für kleine und mittlere Unternehmen sind die Einrichtungen oftmals zentrale Partner im Innovationsprozess. Die Evaluation unterstreicht die starke Transferorientierung der Institute, ihre enge Verzahnung mit der Industrie sowie die erhebliche Hebelwirkung der eingesetzten institutionellen Fördermittel. „Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass wir als Land mit den Instituten über ein innovations- und wirtschaftspolitisches Asset verfügen, welches einen wesentlichen Beitrag zur technologischen Souveränität in verschiedenen Forschungsbereichen leistet. Dies gilt es gerade vor dem Hintergrund der weltpolitischen Entwicklungen auch wettbewerbs- und standortpolitisch noch stärker zu nutzen und gezielt weiterzuentwickeln“, sagt die Ministerin.

innBW

Die innBW ist ein Bündnis von neun außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen mit elf Instituten, die vom Land Baden-Württemberg grundfinanziert werden. Sie bilden eine tragende Säule der wirtschaftsnahen Forschung und decken zentrale Zukunftsfelder wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, nachhaltige Mobilität, Gesundheitswirtschaft sowie Umwelt- und Energietechnologien ab.

Über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten jährlich mehrere tausend Forschungs- und Innovationsprojekte – vielfach in enger Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen. Damit leisten die Institute einen wesentlichen Beitrag zur Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung in Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.innbw.de. Die digitale Fassung des Evaluationsberichts steht unter dem nachfolgenden Link frei zum Download zur Verfügung: Evaluationsbericht.

Quelle: Pressemitteilung “Land stärkt Innovationsallianz Baden-Württemberg mit rund 40,6 Millionen Euro

 

]]>
Presse Fokushemen
news-1644 Thu, 09 Apr 2026 15:15:00 +0000 Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-technologiekooperation-mit-der-ukraine Das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine“ des Steinbeis Europa Zentrums identifiziert und erschließt Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine. Die dringende Notwendigkeit einer starken, innovationsgetriebenen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) wird durch die aktuelle geopolitische Lage in und außerhalb Europas sehr deutlich. Es bedarf strategischer Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clustern, um die Stabilität und Resilienz Europas nachhaltig zu stärken.

Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke

Hier setzt das neue Projekt „Technologiekooperation BW-Ukraine: Impulse für Sicherheit, Resilienz und wirtschaftliche Stärke“ des Steinbeis Europa Zentrums an, das Stärken und Synergien zwischen Baden-Württemberg und der Ukraine identifizieren und für einen gemeinsamen Nutzen erschließen will. Zudem sollen die SVI sowie SVI-angrenzenden Branchen und Themenfelder, in denen ein hohes Potenzial für gemeinsame Innovationen, Technologietransfer und nachhaltige Wertschöpfung besteht, gezielt analysiert und anschließend die ausfindig gemachten Potenziale anhand unterschiedlicher Kooperations- und Unterstützungsformate gestärkt werden.

„Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas und verfügt über eine hochentwickelte industrielle Basis, die in zahlreichen sicherheits- und verteidigungsrelevanten sowie in den wichtigen angrenzenden Bereichen international wettbewerbsfähig ist. Die neue Kooperation stärkt Sicherheit und Resilienz auf beiden Seiten“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

250.000 Euro Fördersumme

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finanziert das Vorhaben mit 250.000 Euro. Das Projekt wird vom Steinbeis Europa Zentrum bis Ende 2027 umgesetzt.

Da die SVI nicht ohne zahlreiche angrenzende Technologiebereiche gedacht und gestaltet werden kann, umfasst der Untersuchungsradius des Vorhabens auch Schlüsselbereiche wie Digitalisierung, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Energie-, Gesundheits- und Kreislaufwirtschaft sowie weitere komplementäre Zukunftstechnologien, die maßgeblich zur Resilienz und wirtschaftlichen Stärke der beiden Regionen beitragen.

Der technologische Vorsprung der Ukraine in ausgewählten SVI-Segmenten bietet für Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg eine einzigartige Chance, durch gezielte Zusammenarbeit Zugang zu innovativen Technologien und neuen Märkten zu erhalten. Die Ukraine profitiert im Gegenzug direkt von wirtschaftlichen Kooperationen und den vorhandenen industrie- und forschungsseitigen Kompetenzen im Land.

Technologiekooperation BW-Ukraine

Das mit 250.000 Euro geförderte Vorhaben des Steinbeis Europa Zentrums verfolgt über eine Laufzeit von 21 Monaten einen systematischen modularen Aufbau, der zu konkreten und anwendbaren Ergebnissen und Kooperationen führt, die direkt im Projekt angewendet werden sollen.

Zu den umzusetzenden Maßnahmen zählen unter anderem verschiedene Analyse- und Abgleichformate, Delegationsveranstaltungen, Workshops, Networking-Events oder individuelle Kurzberatungen zu Förderprogrammen und -aufrufen der Europäischen Union (EU) zur Initiierung konkreter gemeinsamer Projektideen. Zu diesem Zweck wird auf bestehenden Kooperationen und Formaten aufgebaut sowie auf bestehende Netzwerke zurückgegriffen – im Sinne eines möglichst umfassenden und effizienten Ansatzes, der Stakeholdern in der Ukraine und in Baden-Württemberg gleichermaßen Zugang ermöglicht.

Insbesondere im Rahmen des Danube Transfer Centre (DTC) Netzwerks und des Enterprise Europe Network (EEN), in dem beide Organisationen als Partner mitwirken, bestehen bereits gute Kontakte zur Ukraine. Als gemeinsame Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und des Steinbeis Europa Zentrums wurden in der Vergangenheit ukrainische Start-up Unternehmen nach Baden-Württemberg eingeladen. Delegationsreisen anlässlich des Start-up BW Summit wurden in den Jahren 2022 und 2025 durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

]]>
Presse
news-1637 Thu, 02 Apr 2026 08:04:57 +0000 Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/grosses-wirtschaftliches-potenzial-land-foerdert-14-prototypen-fuer-zukunftstechnologie Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt. Die Vorhaben werden mit rund 6,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Förderung erfolgt gemeinsam durch das Wirtschaftsministerium und das Wissenschaftsministerium.

„Die vielen Anträge zeigen eines eindrucksvoll: In Baden-Württemberg gibt es viele unterschiedliche innovative Ansätze im Bereich der Prototypenförderung. Mit der Förderung von 14 vielversprechenden Projekten setzen wir gezielt Impulse für die Entwicklung strategischer Technologien. Wir setzen dadurch auch Akzente für wirtschaftliches Wachstum, denn wir wollen, dass diese technologischen Ansätze schnell umgesetzt werden“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, innovatives Potenzial gezielt zu unterstützen und so Baden-Württemberg – und damit auch Deutschland und Europa – als Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen“, betonte sie.

Der zweite Förderaufruf legt den Fokus auf Technologien im Sinne der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP). Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU wichtiger denn je. „Innovationsförderung ist Geopolitik im besten Sinne und zugleich Ausdruck unseres eigenen Interesses“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die 14 geförderten Projekte zeigen, wie stark und lösungsorientiert in Baden-Württemberg geforscht wird – von Künstlicher Intelligenz über Wasserstoff-Forschung bis zur Biomedizin. Wir bringen gute Ideen schnell aus dem Labor in die Praxis. Genau so entstehen Innovationen, die unsere Wirtschaft voranbringen, Arbeitsplätze und unseren Wohlstand sichern sowie den Standort im internationalen Wettbewerb stärken.“

Mit der Prototypenförderung überführt das Land Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Dadurch werden die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs dauerhaft gestärkt. Bereits in der ersten Förderrunde hat das Land 18 Projekte unterstützt und dafür rund 6,3 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln eingesetzt.

Strategische Technologien als Standortmotor

Mit der jetzigen Ausrichtung der zweiten Förderrunde auf STEP sollen die Entwicklung und Herstellung kritischer und neu entstehender strategischer Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Die Prototypenförderung ist Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform STEP, die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Förderperiode 2021 bis 2027: https://2021-27.efre-bw.de/

Quelle: Pressemitteilung “Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

]]>
Presse
news-1634 Tue, 24 Mar 2026 10:29:18 +0000 Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-miniatur-batterien-fuer-die-medizintechnik-mit-rund-acht-millionen-euro Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“. Forschende aus Ulm, Stuttgart und Karlsruhe entwickeln gemeinsam mit der Industrie wiederaufladbare Miniatur-Batterien für die Medizintechnik und perspektivisch auch für weitere Anwendungen. Das Projekt wird vom Land mit rund acht Millionen Euro gefördert.

„Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie für unsere industrielle Zukunft. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ stärken wir die regionale und europäische Wertschöpfung und erhöhen zugleich die technologische Souveränität unseres Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg und damit auch Europas“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 

Neue Generation Batterien für tragbare Medizintechnik

Millionen tragbarer Medizingeräte nutzen heute kleine Einwegbatterien. Dazu zählen Hörgeräte oder Insulinpumpen. Die Batterien müssen häufig gewechselt werden. Hier setzt das Forschungsprojekt „Medicell“ an. Forschende entwickeln ultrakompakte Lithium-Ionen-Zellen. Diese Batterien sind wiederaufladbar und bieten längere Laufzeiten. Davon profitieren Patientinnen und Patienten sowie die Umwelt. Das Projekt wird durch das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) aus Ulm koordiniert. Weitere Forschungspartner sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) aus Stuttgart. Zentraler Industriepartner ist die VARTA Microbattery GmbH aus Ellwangen. Weitere Unternehmen sollen noch in das Vorhaben eingebunden werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gewinnt weltweit an Bedeutung. Mit Projekten wie ‚Medicell‘ baut Baden-Württemberg seine Rolle als leistungsfähiger Batteriestandort und führender Industriestandort weiter aus. Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten dabei eng zusammen. So können neue Technologien schneller in Produkte und Märkte gelangen.“

In das Projekt sollen auch Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Anwender aus der Medizintechnikbranche eingebunden werden. Zudem sollen die Forschungsergebnisse auch auf weitere Anwendungsfelder übertragen werden können.

 

Industriepolitische Bedeutung für Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund globaler Transformationsprozesse in Energie, Mobilität und Gesundheitstechnologien kommt der Batterietechnologie eine zunehmend systemische Bedeutung zu. Sie ist ein zentraler Faktor für Innovationen und maßgeblich für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Für Baden-Württemberg als eine der führenden Industrieregionen Europas eröffnet die gezielte Förderung von Batterieforschung und -produktion erhebliche Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialentwicklung über die Zellfertigung bis hin zur Integration in komplexe Anwendungen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

]]>
Presse
news-1630 Thu, 12 Mar 2026 12:31:02 +0000 Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landeswettbewerb-start-up-bw-local-jetzt-als-gruendungsfreundliche-kommune-bewerben Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen. Die Landeskampagne Start-up BW zeichnet zum fünften Mal gründungsfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg aus. Bewerbungen von Gemeinden, Städten, Landkreisen und interkommunalen Kooperationen werden ab sofort entgegengenommen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte zum Start der Wettbewerbsrunde 2026/2027: „Existenzgründungen sind für Kommunen von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft stärken, sondern auch zu einer Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten beitragen. Aus kommunaler Sicht ist es daher wichtig, eigene gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen, um Gründung und Entwicklung von Unternehmen zu fördern.“

Parallel dazu steige die Anzahl der Unternehmen, bei denen eine Unternehmensnachfolge anstehe. In diesem Zuge gewinne das Thema Unternehmensnachfolge zunehmend an Bedeutung. Daher wird in der Wettbewerbsrunde 2026/2027 die neue Wettbewerbskategorie „Nachfolge“ vergeben.

„Mit unserem Landeswettbewerb möchten wir die kommunale Unterstützung für Gründerinnen und Gründer wertschätzen, auszeichnen und ihre Sichtbarkeit verleihen. Als Wirtschaftsministerium fördern und unterstützen wir die Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Angebote für Gründungswillige sowie junge Unternehmen vor Ort“, so Hoffmeister-Kraut.

Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte, Landkreise und interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene. Teilnehmen können alle baden-württembergischen Kommunen, unabhängig davon, ob sie gerade erste Schritte in der Gründungsförderung unternehmen oder ihre bestehenden Konzepte und Angebote weiterentwickeln und ausbauen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus führt den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag Handwerk BW durch.

 

Der Wettbewerb wird in einem dreistufigen Verfahren durchgeführt:

Phase 1 – Konzeptionsphase

In der ersten Phase erstellen die teilnehmenden Kommunen ihre Konzepte zur Schaffung gründungs- und nachfolgefreundlicher Angebote. Die Konzepte zeigen konkrete Maßnahmen und Angebote auf, die einen Beitrag dazu leisten können, die Gründungsdynamik in Baden-Württemberg weiterhin auf hohem Niveau zu halten und Nachfolgen zu ermöglichen. Kommunen, die in der Vergangenheit bereits teilgenommen haben, entwickeln beispielsweise ihre Maßnahmen fort oder erweitern das Angebotsspektrum für die Zielgruppe. Durch die Realisierung auf regionaler Ebene erhalten Gründerinnen, Gründer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger qualifizierte Angebote zur lokalen Unterstützung ihrer Gründungs- und Nachfolgevorhaben.

In der ersten Phase können die Teilnehmer von einer Förderung profitieren. Gefördert wird die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung der Konzepte und Wettbewerbsbeiträge.

 
Phase 2 – Pitch der Kommunen

Die Teilnehmer präsentieren ihre Konzepte vor einer Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus Unternehmerinnen und Unternehmern mit Gründungserfahrung sowie Fachexpertinnen und -experten. Überzeugende Konzepte erhalten die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune“.

 
Phase 3 – Landesfinale

Die besten Wettbewerbsbeiträge treten im Landesfinale noch einmal gegeneinander an und konkurrieren um Preisgelder zur Realisierung von Maßnahmen aus den vorgestellten Konzepten. Das Finale wird im Rahmen der Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer am 23. November 2026 in Stuttgart ausgetragen. Das Fachpublikum unterstützt die Jury mittels Publikumsvoting bei der Vergabe der Preise.

Neben der Auszeichnung "Gründungsfreundliche Kommune - ausgezeichneter Ort" erhalten Final-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer Preisgelder in folgender Höhe:

Platz 1 – 10.000 EUR
Platz 2 – 7.500 EUR
Platz 3 – 5.000 EUR

In der Wettbewerbsrunde 2026/2027 wird es eine eigene Wettbewerbskategorie zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen geben.

Bewerbungen für eine Teilnahme können bis zum 24. Juli 2026 eingereicht werden. Alle Informationen zum Landeswettbewerb Start-up BW Local, Best Practice Beispiele und Erfahrungsberichte aus den ersten vier Wettbewerbsrunden, die Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.startupbw.de/local.

 

Quelle: Pressemitteilung “Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

]]>
Presse
news-1629 Thu, 12 Mar 2026 12:22:02 +0000 Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-bleibt-patent-spitzenreiter Mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen und rund 36 Prozent aller deutschlandweiten Anmeldungen behauptet Baden-Württemberg auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition in Deutschland. „Baden-Württemberg steht weiterhin mit Abstand an der Spitze der Patentanmeldungen in Deutschland. Rund 36 Prozent der deutschlandweiten Anmeldungen kommen allein aus dem Südwesten. Das zeigt einmal mehr, dass Baden-Württemberg weiterhin ein starkes Innovationssystem hat, trotz der zum Teil massiven Umbrüche in relevanten Branchen. Das ist ein wichtiges Signal für unseren Wirtschaftsstandort und dessen Entwicklung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Baden-Württemberg konnte nach der Veröffentlichung des Jahresberichts 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) den Spitzenplatz mit insgesamt 15.161 Patentanmeldungen sowohl absolut als auch auf die Einwohnerzahl bezogen (135 Patente je 100.000 Einwohner) weiter halten. Die Zahl ging zwar gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent leicht zurück (2024: 15.494 Anmeldungen). Dennoch bleibt auch 2025 die Automobilindustrie die weiterhin anmeldestärkste Branche. Auch Marken- und Gebrauchsmusteranmeldungen gewinnen neben dem Patent an Bedeutung.

„Schutzrechte haben für unsere innovativen Unternehmen im Land eine hohe Bedeutung im weltweiten Wettbewerb. Daher ist es wichtig, dass neben den großen Weltmarktführern in unserem Land auch die vielen innovativen mittelständischen Unternehmen und Start-ups rechtzeitig eigene Schutzrechtsstrategien entwickeln. Starke Zuwächse im Bereich der Elektrotechnik und vor allem bei der Computertechnik zeigen, dass das Land sich gut für die Zukunft aufstellt. Denn hierzu gehören viele Anwendungen, die auf Künstliche Intelligenz setzen“, so die Ministerin weiter.

 

Weitere Zahlen und Fakten

Es sind vor allem die großen Unternehmen im Land, die im vergangenen Jahr wiederum die vordersten Plätze einnehmen. So führt die Robert Bosch GmbH die Top 10 Liste mit allein 4.109 Anmeldungen an. Gefolgt von der Mercedes-Benz Group AG (2.726 Anmeldungen). Unter den Top 10 sind die Porsche AG (Platz 6 mit 1.437 Anmeldungen) und ZF Friedrichshafen (Platz 10 mit 697 Anmeldungen). Insgesamt bleiben mit Blick auf die Top-10-Anmelder die Automobilindustrie und deren Zulieferer weiterhin die anmeldestärksten Bereiche.

Das DPMA verzeichnet bundesweit 2025 einen Anstieg von 4,7 Prozent bei den Patentanmeldungen. Überdurchschnittliche Zuwächse weist der Sektor „Elektrotechnik“ auf (+9,1 Prozent). Als hauptsächlichen Grund sieht das DPMA hier die starken Innovationstätigkeiten bei den Digitaltechnologien und in der Batterietechnik. So bleiben Elektroantriebe und damit einhergehende Komponenten laut dem DPMA weiterhin ein wachsender Innovationsbereich.

Auch bei den Anmeldungen für Marken (+19,8 Prozent) und Gebrauchsmustern (+19,3 Prozent) gab es in Deutschland enorme Zuwächse gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Zwei Nationen stechen hier vor allem heraus: So nahmen die Markenanmeldungen aus China mit fast 200 Prozent sprunghaft zu, die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten erhöhte sich um gut 100 Prozent. Das spricht laut dem DPMA für eine stärkere Wirtschaftstätigkeit auf dem deutschen Markt.

So nahmen auch für Baden-Württemberg die Markenanmeldungen gegenüber dem Vorjahr um +14,9 Prozent zu (2024: 8.053 Anmeldungen / 2025: 9.249 Anmeldungen). Bei den Gebrauchsmustern lag der Anstieg sogar bei knapp +24 Prozent (2024: 934 Anmeldungen / 2025: 1.158 Anmeldungen). Im Vergleich zu Patenten werden Gebrauchsmuster häufig von Privatpersonen angemeldet.

 

Anlaufstellen

Für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups aber auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land stehen das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg sowie Design Center Baden-Württemberg als Anlaufstellen für die Beratung, Informationen zu Schutzrechten vom Patent, Marke, Gebrauchsmuster bis Design mit Seminaren, auch online, sowie für eine Vielzahl von entsprechenden Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Zudem wurde 2019 das Projekt Patentcoach BW ins Leben gerufen, um vor allem die mittelständischen Unternehmen und Start-ups im Südwesten im Umgang mit den gewerblichen Schutzrechten zu unterstützen.

 

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg”

]]>
Presse Forschung Start-ups
news-1628 Wed, 11 Mar 2026 12:03:49 +0000 The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/the-chaence-weiterbildungsscout-region-heilbronn-franken Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat am 26. Februar 2026 den Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ veröffentlicht. Was wird gefördert:

Gefördert wird ein „The Chänce Weiterbildungsscout“ in der Region Heilbronn-Franken. Seit dem 1. Januar 2026 knüpfen die „The Chänce Weiterbildungsscouts“ (kurz: Weiterbildungsscouts) an die Regionalbüros für berufliche Fortbildung an und stellen gleichzeitig eine gezielte Weiterentwicklung dar. Aktuell gibt es Weiterbildungsscouts in elf Regionen in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt der Weiterbildungsscouts ist eine trägerneutrale Erst- und Lotsenberatung zu Weiterbildungsfragen für Weiterbildungsinteressierte und kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Weiterbildungsscouts unterstützen zudem die regionalen Netzwerke für berufliche Fortbildung bei ihrer Arbeit und übernehmen weitere wichtige Aufgaben im Bereich der beruflichen Weiterbildung.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Ausgeschlossen von einer Antragstellung sind Behörden des Bundes und der Länder.

Der Antragsteller muss in der entsprechenden Region präsent sein. Zudem muss der Antragsteller in der Region das Büro des Weiterbildungsscouts einrichten. Es ist wünschenswert, dass der Antragsteller Mitglied eines der dem Weiterbildungsscout zugeordneten Netzwerke für berufliche Fortbildung ist. Der Antragsteller verpflichtet sich, im Falle einer Bewilligung als Träger des Weiterbildungsscouts Heilbronn-Franken diese Aufgabe in jeder Hinsicht neutral zu erfüllen und nicht für eigene Zwecke zu nutzen.

Wie wird gefördert:

Der Zuschuss wird im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel als Projektförderung im Wege der Vollfinanzierung aus Haushaltsmitteln des Landes gewährt, wobei die büromäßige Ausstattung des Weiterbildungsscouts vom Träger einzubringen ist.

Förderzeitraum und Antragsfrist:

Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Die Antragsfrist endet am 19. April 2026.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen:

Förderaufruf „The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken“ (PDF)

Anlage 1: Antragsformular (DOCX)

Anlage 2: Kosten- und Finanzierungsplan (XLS)

Anlage 3: Informationen zur Datenverarbeitung (PDF)

Anlage 4: Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) (PDF)

Quelle: Pressemitteilung “The Chänce Weiterbildungsscout Region Heilbronn-Franken” 

]]>
Presse Fokushemen
news-1625 Tue, 10 Mar 2026 08:18:15 +0000 Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-staerkt-chip-oekosystem-und-zukunftsweisende-halbleiter-chipentwicklung-zur-ki Startschuss für das Verbundprojekt „Fraunhofer KI-Entwurf“ (kurz: FRAUKE) am Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn. Das angewandte Verbundprojekt dient der Erforschung von CMOS-Chipdesign für und durch Künstliche Intelligenz (KI) und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für zwei Jahre mit zwei Millionen Euro gefördert. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF). Ziel ist es gemeinsam mit den Projektpartnern, das wachsende Chip-Ökosystem in Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken. Mit „Chip Connect BW“ hat am IPAI bereits im Herbst 2025 die landesweite Geschäftsstelle für das Chip-Ökosystem unter Koordination des microTEC Südwest e.V. ihre Arbeit aufgenommen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Projekt über fünf Jahre mit insgesamt 3 Millionen Euro. „Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft unseres Industriestandorts. Wer bei Chip-Technologien seine Führungsposition konsequent ausbaut, sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovationskraft. Mit dem erfolgreichen Aufbau von imec Germany haben wir am IPAI ein neues Kompetenzzentrum für modernstes Chip-Design auf Basis von Chiplet- und KI-Technologien für Anwendungen geschaffen. Mit Partnern aus der Industrie und der Forschung arbeitet imec Germany intensiv an neuen Referenzplattformen für automobiles Hochleistungs-Computing. Mit ‚FRAUKE‘ bauen wir am Standort Heilbronn gezielt die wirtschaftsnahen Forschungsaktivitäten zur Verbindung von KI und modernem Halbleiterdesign weiter aus. Über die ‚Chip Connect BW‘ Geschäftsstelle vernetzen wir landesweit unsere starken Innovationsakteurinnen und -akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Baden-Württemberg als Spitzenstandort für Mikroelektronik und Halbleitertechnologien zu positionieren und weiter auszubauen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Hoffmeister-Kraut weiter: „Gerade für unsere Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder den Maschinenbau entstehen hier enorme Innovationspotenziale. Wir bringen in und von Heilbronn aus ein starkes landesweites Ökosystem in Baden-Württemberg zusammen, dass weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar die Forschung, Start-ups und etablierte Unternehmen zueinander führt. Das ist aktive Standortpolitik.“

Die Entwicklung leistungsfähiger, energieeffizienter Chips ist ein entscheidender Innovationsmotor für Baden-Württemberg und seine Schlüsselbranchen. Im Rahmen des landesgeförderten Verbundprojekts ‚FRAUKE‘ baut das IAF mit seinen Partnern ein Forschungszentrum und -netzwerk für innovative, digitale Chipentwicklung auf. Im Zentrum steht die Verknüpfung von CMOS-Schaltungsdesign (Complementary Metal Oxide Semiconductor) mit Methoden der KI, um die Effizienz und Leistungsfähigkeit moderner Mikroelektronik grundlegend zu steigern. Die dafür notwendigen Konzepte und Technologien werden gemeinsam mit den Projektpartnern, der Universität Stuttgart, IMS CHIPS und imec Germany erforscht. Mit FRAUKE wird Heilbronn weiter als leistungsfähiges Zentrum für Mikroelektronik und KI positioniert, und das Projekt leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Mikroelektronik-Ökosystem in Baden-Württemberg. Dazu sind im Projekt enge Kooperationen mit lokalen Akteuren – darunter, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hahn-Schickard und microTEC Südwest e.V. – sowie mit überregionalen Netzwerken wie der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) vorgesehen.

Mit ‚Chip Connect BW‘ investiert Baden-Württemberg in den Ausbau seines europaweit einzigartigen Ökosystems für Mikroelektronik und Chiptechnologien. Das Projekt vereint führende Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ziel der Initiative ist es, mit ihrer Unterstützung den Transfer von Forschungsergebnissen zu beschleunigen und innovative Chiptechnologien „Made in Baden-Württemberg“ zu fördern sowie ein Ökosystem zu schaffen, das Innovationen beschleunigt, Fachwissen bündelt und Baden-Württembergs Rolle als wettbewerbsfähiger Akteur in der europäischen Mikroelektronik langfristig auszubauen und zu sichern.

Im Zentrum der Initiative steht der Aufbau einer von microTEC Südwest e.V. koordinierten Geschäftsstelle im IPAI Heilbronn, welche starke Innovationsakteurinnen und -akteure aus dem ganzen Land zusammenbringt. Das Team vonChip Connect BW‘ steht als neutrale Kontakt- und Anlaufstelle allen am Mikroelektronik-Standort Baden-Württemberg interessierten Menschen, Firmen und Einrichtungen offen. Zu den weiteren Partnerorganisationen, die sich aktiv in die Arbeit der Geschäftsstelle einbringen, zählen neben den Chip-Forschungsinstituten imec Germany und Fraunhofer IAF, die Innovationsagentur e-mobil BW mit klarem Fokus auf zukunftsfähige Mobilitätslösungen und mit Baden-Württemberg International (BW_i) die Standort- und Internationalisierungsagentur des Landes.

So verbindet Chip Connect BW bestehende Strukturen und neue Initiativen zu einem strategischen Verbund, der Baden-Württemberg eng in die europäische und deutsche Forschungs- und Industrielandschaft im Schwerpunktfeld Mikroelektronik integriert und Innovation gezielt fördert. Das Netzwerk fungiert als strategische Brücke und Bindeglied zwischen Technologie, Forschung, Bildung und Politik sowie zu nationalen und internationalen Netzwerken und unterstützt so Innovation, Kollaboration und Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Quelle: Pressemitteilungen “Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI

]]>
Presse 100% KI
news-1623 Wed, 04 Mar 2026 13:36:31 +0000 Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-staerkt-innovationsstandort-baden-wuerttemberg-mit-rund-24-millionen-euro Baden-Württemberg will durch die Förderung der beiden Projekte „Cyberländ“ und „Industrial Metaverse Reallabor“ mit insgesamt rund 2,4 Millionen Euro im Bereich der immersiven Technologien seine Spitzenstellung bei der Digitalisierung der Wirtschaft weiter ausbauen. Die intelligente Verknüpfung von Extended Reality (XR), Visual Effects (VFX), digitalen Zwillingen, Games-Technologien, Blockchain und weiteren Schlüsseltechnologien eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum. „Immersive Technologien sind kein Zukunftsszenario mehr, sondern ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für unseren Industriestandort. Wenn wir die reale und die digitale Welt intelligent miteinander verbinden, schaffen wir neue Geschäftsmodelle, effizientere Prozesse und nachhaltige Wertschöpfung“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei der heutigen (4. März) symbolischen Scheckübergabe an die Projektverantwortlichen.

Die beiden Projekte sorgen dafür, dass Know-how weitergegeben wird und sich die Akteure in Baden-Württemberg miteinander vernetzten, austauschen und gemeinsam Baden-Württemberg im Bereich der Schlüsseltechnologie immersiven Technologien nach vorne bringen. Der Fokus beider Projekte liegt in der Übertragung in die Praxisanwendung.

„Immersive Technologien entscheiden heute über die Zukunftsfähigkeit und die technologische Souveränität von einem Standort. Wer den Wandel nicht beherzt angeht, riskiert den Anschluss im globalen Wettbewerb zu verlieren. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ergreift daher die Initiative und stärkt konsequent den Aufbau eines leistungsfähigen Metaverse-Ökosystems“, so die Ministerin weiter.

CyberLÄND: Kompetenzen vernetzen und Innovation beschleunigen

Mit dem Projekt CyberLÄND entsteht eine zentrale Plattform für immersive und metaverse-relevante Technologien. Das Projekt setzen das Virtual Dimension Center (VDC), die Medien-und Film Gesellschaft Baden-Württemberg (MFG) und die acameo GbR gemeinsam um.

CyberLÄND bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister zusammen und macht vorhandene Kompetenzen sichtbar. Die Plattform ergänzt bestehende Initiativen des Wirtschaftsministeriums – beispielsweise Invest BW und Reallabore – und verknüpft sie systematisch miteinander. So wird zeitgleich die Reichweite, Wirkung und Effizienz der verschiedenen Fördermaßnahmen verbessert.

Die Website bietet konkrete Use Cases aus unterschiedlichen Branchen, ermöglicht gezieltes Match-Making zwischen Anbietern und Anwendern, unterstützt bei der Fachkräftegewinnung, informiert über technologische Trends und zeigt Förder- und Strategieangebote auf.

In der aktuellen Förderphase liegt der Fokus klar auf der Anwendung in der Praxis. Das Projekt spricht gezielt Anwenderunternehmen an und unterstützt sie dabei, immersive Technologien in ihre Prozesse zu integrieren und produktiv einzusetzen. Das Projekt wird mit 400.000 Euro gefördert.

Industrial Metaverse Reallabor: Innovationsraum für die Wirtschaft

Das Projekt realisieren das Fraunhoferinstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das Fraunhoferinstitut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Filmakademie Baden-Württemberg (FABW) sowie die ARENA2036 in enger Zusammenarbeit. Hier werden vorhandene Kompetenzen über Technologie-, Branchen- und Institutionsgrenzen hinweg gebündelt.

Ziel des Projekts ist es, ein Industrial-Metaverse-Reallabor zu etablieren, das Unternehmen einen niederschwelligen und praxisnahen Zugang zu innovationsrelevanten Metaverse-Technologien eröffnet und so den Transfer in die wirtschaftliche Anwendung deutlich erleichtert. Die Partner arbeiten konkret an gemeinsamen Anwendungsfällen und entwickeln praxistaugliche Lösungen für industrielle Wertschöpfung. Dieses Projekt ist konsequent an den Bedarfen der Wirtschaft ausgerichtet.

Das Wirtschaftsministerium fördert das Industrial Metaverse Reallabor mit zwei Millionen Euro.

Quelle: “Land stärkt Innovationsstandort Baden-Württemberg mit rund 2,4 Millionen Euro

]]>
Presse
news-1619 Fri, 27 Feb 2026 13:23:19 +0000 Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-draengt-auf-praktikable-ki-regeln Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat einen Antrag aus Baden-Württemberg angenommen. Ziel ist es, die europäische KI-Regulierung bürokratiearm und innovationsfreundlich auszugestalten. Anlass ist der sogenannte Digital-Omnibus zur europäischen KI-Verordnung. Mit diesem Vorhaben will die EU-Kommission die Digitalgesetzgebung vereinfachen und Hürden bei deren praktischer Umsetzung abbauen.

Praxistaugliche Regeln für Europas KI-Zukunft

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität in Europa. Wer hier zu schwer reguliert, gefährdet die Innovationskraft unserer Unternehmen. Wir brauchen klare Regeln – aber sie müssen praxistauglich sein und dürfen unsere Betriebe nicht ausbremsen.“ Baden-Württemberg setze sich deshalb seit Langem für verständliche, schlanke Vorgaben und eine realitätsnahe Umsetzung der europäischen KI-Verordnung ein. „Der Digital-Omnibus geht in die richtige Richtung. Aber er ist nur ein erster Schritt. Jetzt kommt es darauf an, die Regulierung insgesamt einfacher, verständlicher und unternehmensnäher zu machen.“

Der Antrag im Bundesrat unterstützt die im Digital-Omnibus vorgesehenen Vereinfachungen – darunter längere Übergangsfristen, gezielte Entlastungen für mittelständische Unternehmen sowie die Vermeidung von Doppelregulierung. Zugleich sieht Baden-Württemberg weiteren Handlungsbedarf.

Konkret fordert das Land:

  • Mehr Unterstützung und Beratung für Unternehmen, insbesondere in der Anfangsphase, in der viele Auslegungsfragen noch offen sind.
  • Vereinfachte Dokumentationspflichten, etwa durch standardisierte und praxistaugliche Vorlagen.
  • Einen kontinuierlichen Dialog mit Mittelstand und Start-ups, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt nachzubessern.
  • Niedrigschwellige Reallabore, die nicht nur Behörden, sondern auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen betreiben können.

Mit dem Antrag will Baden-Württemberg auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern. „Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb – mit den USA, mit China, mit anderen Innovationsregionen. Wenn wir zu langsam und zu kompliziert werden, verlieren wir. Weniger Bürokratie und schnellere Verfahren sind deshalb keine Gefälligkeit an Unternehmen, sondern eine Voraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg.“ Die Wirtschaftsministerin fordert: „Europa muss beim Thema Künstliche Intelligenz Maß und Mitte finden: Schutz ja – Überregulierung nein. Nur so sichern wir Innovation, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in unserem Land.“

Der Antrag wird nach Abschluss aller Ausschussberatungen abschließend im Plenum des Bundesrates behandelt. Die nächste Plenarsitzung ist am 6. März 2026.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

]]>
Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1618 Fri, 20 Feb 2026 12:56:35 +0000 Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/bewerbungsstart-fuer-spitze-auf-dem-land Das Programm „Spitze auf dem Land“ startet in die 26. Förderrunde. Unternehmen im Ländlichen Raum können bis 28. Februar 2026 innovative und nachhaltige Projekte einreichen. „Eine innovative, digitale und nachhaltige Wirtschaft sichert den Wohlstand im Ländlichen Raum. Mit der Förderung von Unternehmen stärken wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums und schaffen zugleich Perspektiven für Beschäftigte und die Wertschöpfung vor Ort. Mit der neuen Förderrunde der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! - Technologieführer für Baden-Württemberg‘ unterstützen wir innovative Unternehmen dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und diese erfolgreich am Markt umzusetzen. Dies ist bereits die 26. Förderrunde des erfolgreichen Programms“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

40 Millionen Euro Fördermittel

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land!“ richtet sich an Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum, die mit ihren Investitionsvorhaben einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschaft des Landes leisten. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. In der Förderperiode 2021-2027 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Im Sinne des Green Deals der EU. können Unternehmen, die einen besonderen Beitrag zur Bioökonomie. und zur Kreislaufwirtschaft leisten, eine Förderung bis 500.000 Euro erhalten. Ziel ist es, neue und innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Fokus auf nachhaltige Projekte

Ein weiterer Fokus der Förderlinie liegt erneut auf Projekten, die die Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft voranbringen. Diese Bereiche sind von besonderer Bedeutung für nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung. Außerdem können Projekte einen Förderzuschlag erhalten, wenn sie innovative Lösungen zur Nutzung biologischer Ressourcen und zur Schaffung geschlossener Wertstoffkreisläufe entwickeln. Darüber hinaus trägt die Förderlinie dazu bei, die Entwicklung und Anwendung strategisch relevanter Technologie im Bereich kritischer Sektoren voranzutreiben. „Mit dem Programm ‚Spitze auf dem Land!‘ wollen wir Unternehmen unterstützen und Impuls geben, dass Innovation und Tüftlergeist im Ländlichen Raum weiter ausgebaut wird. Investitionsbereite Unternehmen, die hierzu einen Beitrag leisten können, sind aufgerufen, sich im Rahmen dieser Förderlinie bis spätestens 28. Februar 2026 zu bewerben“, sagte Minister Hauk.

Förderlinie „Spitze auf dem Land!“

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“. richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen. Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages des dazu eingerichteten Bewertungsausschusses (Expertengremium).

Quelle: Pressemitteilung – Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“: Baden-Württemberg.de

]]>
Presse
news-1617 Fri, 20 Feb 2026 10:56:12 +0000 Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/fortsetzung-der-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg-bis-ende-2029 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort. Die dritte Förderphase läuft bis Ende 2029. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Allianz Industrie 4.0, die als Impulsgeberin und als Plattform Orientierung und konkrete Hilfe für die kleinen und mittleren Unternehmen bietet, nicht nur fortgeführt, sondern zudem an den Bedarfen der baden-württembergischen Industrie weiterentwickelt.

„Innovationen sollen bei uns im Land wieder oberste Priorität haben. Deshalb investieren wir gezielt in die Zukunftsfelder KI, Robotik, Quantentechnologie, Raumfahrt, Verteidigung und in intelligente Produktionssysteme, die all diese Bereiche miteinander verbinden“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zur Fortführung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. „Hierzu benötigen wir gut vernetzte Akteurinnen und Akteure, die den Austausch zwischen Unternehmen und Forschung vorantreiben. Hierfür ist die Allianz Industrie 4.0 hervorragend aufgestellt. Ihre Aufgabe wird auch künftig sein, Innovationen im Land sichtbar zu machen und Ideen und geeignete Köpfe so zu vernetzen, dass neue Innovationen entstehen.“

Die neue Förderphase ab Mai 2026 schließt sich nahtlos an die bisherige Förderung an. So kann die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der digitalen Transformation auch weiterhin gewährleistet werden. Mit Beginn der neuen Förderphase wird der Fokus der Allianz Industrie 4.0 insbesondere in Hinblick auf die individuellen Bedarfe der Industrie in Baden-Württemberg geschärft. Ziel der dritten Förderphase „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – Next Level“ ist es, die heterogenen Digitalisierungsniveaus innerhalb der Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg zu identifizieren und daraus individuelle Entwicklungspfade für Unternehmen abzuleiten, um diese auf das nächste Level der digitalen Transformation zu heben.

Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg 2026“ gestartet

Auch in diesem Jahr wird die Allianz Industrie 4.0 wieder die Auszeichnung „Allianz Industrie 4.0 Award“ ausloben. Die bisherigen Gewinner haben gezeigt, dass es in Baden-Württemberg nicht nur eine große Zahl an innovativen Einzellösungen gibt, sondern auch hervorragende ganzheitliche Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen verfolgt werden. Mit dem Preis werden nicht nur technologische Innovationen gewürdigt, sondern auch die Fähigkeit, Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil im gesamten Unternehmen zu verankern. Ziel der Auszeichnung ist es, diese Best Practices sichtbar zu machen und andere Unternehmen zu inspirieren, ihren eigenen Weg in die digitale Zukunft zu gehen.

Eine Bewerbung für den Wettbewerb ist ab sofort über die Homepage der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg möglich (Allianz Industrie 4.0 Award BW – ALLIANZ Industrie 4.0 Baden Württemberg | Industrie 4.0). Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2026.

Seit Start des Wettbewerbs vor drei Jahren wurde der „Allianz Industrie 4.0 Award“ an insgesamt zehn Unternehmen in der Kategorie „Excellence“ und an 78 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ vergeben.

In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der digitalen Transformation verliehen, die mehrere oder alle Unternehmensbereiche umfassen und die dem Unternehmen einen wesentlichen strategischen Wettbewerbsvorteil bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.i40-bw.de.

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg umfasst ein Netzwerk aus rund 50 Partnerorganisationen, das die Industrieunternehmen im Land bei der Digitalisierung unterstützt und dazu beiträgt, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus der Allianz Industrie 4.0. Zusammen mit Informations- und Unterstützungsangeboten bildet vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder ein zentrales Handlungsfeld. Die Allianz Industrie 4.0 wird ab Mai 2026 bis Ende 2029 mit rund 3,85 Millionen Euro durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Die Geschäftsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

 

Quelle: Pressemitteilung - Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

]]>
Presse
news-1606 Thu, 12 Feb 2026 11:00:17 +0000 4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/42-millionen-euro-fuer-quantentechnologie-demonstratoren Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau. Quantentechnologien gelten als Innovationstreiber der Zukunft: Sie nutzen die ungewöhnlichen Regeln der Quantenphysik, um technische Systeme auf die nächste Ebene zu heben. Im Rahmen der neuen Förderlinie des Landes „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ sollen jetzt elf ausgewählte Vorhaben in Prototypen, Anwendungen und Märkte überführt werden. Mit solchen Demonstratoren zeigen Projektteams aus Forschung und Industrie, was in der Quantensensorik und -kommunikation bereits möglich ist. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finanzieren diese Projekte mit insgesamt 4,2 Millionen Euro.

 

Landesuniversitäten als akademische Partner

Akademische Partner der ausgewählten Vorhaben sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universitäten Stuttgart, Ulm und Heidelberg sowie das Universitätsklinikum Freiburg. Ganz konkret sollen beispielsweise hochleistungsfähige Quantensensoren zur Untersuchung des Krebsstoffwechsels oder etwa für die Umweltanalytik entwickelt werden. Dazu kommen Demonstratoren für die leistungsfähige und abhörsichere Quantenkommunikation.

„In der Quantenwissenschaft ist Baden-Württemberg führend: Unser Innovationscampus QuantumBW bündelt die Expertise von Landesuniversitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die neue Förderlinie ‚Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren‘ sorgt dafür, dass vielversprechende Forschungsergebnisse vom Labor in die Anwendung gelangen. Von solchen quantenbasierten Innovationen in Medizin, Umweltanalytik oder Materialprüfung profitieren in Zukunft die Menschen und die Wirtschaft im Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 11. Februar in Stuttgart.

„Quantentechnologien sind Motor und Schlüssel der technologischen Zukunft. Wer ihr wirtschaftliches Potenzial frühzeitig nutzt, kann neue Märkte prägen und nachhaltige Wertschöpfung schaffen. Die ausgewählten Vorhaben sind für Baden-Württemberg als führender Hightech-Standort eine große Chance. Mit gezielten Impulsen unterstützen wir, dass aus exzellenter Forschung und Entwicklung auch Innovation, wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit entstehen können“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 

Forschung und Entwicklung gehen Hand in Hand

Binnen zwölf Monaten werden die Projektteams unter Federführung eines akademischen Partners quantenbasierte Machbarkeitskonzepte, Prototypen sowie Demonstratoren realisieren und gemeinsam mit Praxispartnern erproben. Darüber hinaus sollen die Projektteams zeigen, für welche konkreten Anwendungen, Produkte und Märkte die jeweiligen Quantenlösungen geeignet sind – immer mit dem Ziel, den Hightech-Standort Baden-Württemberg weiter zu stärken.

 

Geförderten Vorhaben und beteiligte Forschungseinrichtungen
  • Quantum-Enabled Polarization of Metabolites in Microfluidic Human Cell Culture (AURORA) [Institut für Mikrostrukturentechnik, Karlsruher Institut für Technologie]. Entwickelt wird ein biokompatibler Quantensensor zur Untersuchung des Krebsstoffwechsels. In der Arzneimittelforschung soll dadurch der Therapieerfolg überprüft werden.
     
  • Transfer und Integration von TFLN für Quantenkommunikation (TRIQ) [Kirchhoff-Institut für Physik, Universität Heidelberg; Physikalisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie]Die Forschenden wollen die Leistung faserbasierter Quantenkommunikation messbar verbessern und den Transfer in die industrielle Nutzung beschleunigen. Durch den Einsatz von Dünnschicht-Lithiumniobat-Modulatoren soll eine signifikante Steigerung der Modulationsbreite, Signalqualität und Stabilität erreicht werden. Zudem sollen Hürden für die industrielle Einführung quantensicherer Kommunikation sinken.
     
  • Quantensensorik für Nachhaltigkeit und Sicherheit (Quantis)[Materialprüfungsanstalt (MPA), Universität Stuttgart]Projektziel ist es, hochempfindliche Quantensensoren zur zerstörungsfreien sowie kontaktlosen Zustandsbewertung sicherheitsrelevanter Materialien im Bauwesen und im produzierenden Gewerbe zu entwickeln. Dadurch soll auch die Wiederverwendung von intakten Bauteilen gefördert werden.
     
  • Quantum-enhanced NMR with Novel Oscillator-based Protocols and Validation (Q‑NOVA) [Institut für Intelligente Sensorik (IIS), Universität Stuttgart; Institut für komplexe Quantensysteme, Universität Ulm] NMR-Spektroskopie (Kernspinresonanz) liefert hochspezifische Einblicke in Moleküle – entsprechende Geräte sind aber bislang zu groß, teuer und häufig zu unempfindlich für Anwendungen außerhalb spezialisierter Labore. Entwickelt wird daher ein Demonstrator als Grundlage für tragbare, kosteneffiziente NMR-Sensoren – mit Anwendungsmöglichkeiten in Medizin, Umweltanalytik sowie in der industriellen Prozessüberwachung.
     
  • NV-basierte Quantensensoren in der Wägetechnik (Q.Weight) [Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.] Die Forschenden arbeiten an einem quantenbasierten Waagen-Demonstrator, der jederzeit das korrekte Gewicht anzeigt – ohne Kalibrierung, Justierung oder Eichung.
     
  • Demonstrator für Quantensensorik-Durchflussmessung (Flow-Demonstrator) [Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM)] Entwickelt wird ein quantenbasierter Demonstrator, der die Fließgeschwindigkeit von Flüssigkeiten in Rohren kontaktlos vermessen und Strömungsprofile sichtbar machen kann. Dadurch lassen sich Störungen frühzeitig erkennen, ohne eine Anlage zu öffnen.
     
  • Quantenbioanalytische Integration für Echtzeitdiagnostik in der Neuroonkologie (QuID-Neuro) [3. Physikalisches Institut, Universität Stuttgart; Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS); Klinik für Neurochirurgie (UKF), Universitätsklinikum Freiburg] Im Projekt entsteht ein Quantensensor für die Echtzeitdiagnostik und molekulare Analysen bei der Operation von Hirntumoren. Ziel sind präzisere Diagnosen und optimale Behandlungsentscheidungen.
     
  • Sensoren auf Basis von Quantentechnologie für die Untersuchung von Batteriezellen (SeQuenZell) [DLR-Institut für Technische Thermodynamik; Institut für Quantenoptik, Universität Ulm] Die Forschenden stellen Batterietestzellen her, in die ein Quantensensor integriert wird. Davon versprechen sie sich tiefere Einblicke in Degradationsmechanismen, um letztlich effizientere und langlebigere Batterien zu entwickeln.
     
  • Photonische Beschleunigungssensorik für einen Hochleistungsinertialsensor (QAccelGyro) [DLR-Institut für Quantentechnologien] Projektziel ist es, ein zuverlässiges und präzises Navigationssystem zu entwickeln, das ohne Satellitensignale in verschiedenen Bereichen wie Luftfahrt, Mobilität und Logistik eingesetzt werden kann.
     
  • Quantenmagnetometrie für Magnetisierungskurven von Werkstoffen (QuMagWe) [Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF); Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM)] Entwickelt wird eine neuartige quantensensorische Messtechnik zur Erfassung der Magnetisierungskurven von Werkstoffen. Die Technologie erlaubt eine zerstörungsfreie, detaillierte Analyse magnetischer Werkstoffeigenschaften und eröffnet neue Möglichkeiten für die Qualitätskontrolle, Prozessentwicklung und vorausschauende Instandhaltung in der Elektromobilität und im Maschinenbau.
     
  • Packaging of All-Laser-manufactured Vapor-cell for Interposerintegrated Quantum sensors (PALVIQ) [Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW), Universität Stuttgart; Institut für Mikrointegration (IFM), Universität Stuttgart] Der regelmäßige Einsatz von Quantensensoren auf Basis von Alkali-Dampfzellen verzögert sich – unter anderem aufgrund der eingeschränkten serientauglichen Fertigung. Als Alternative entwickeln die Forschenden eine photonisch integrierte und miniaturisierte Spektroskopiezelle für die industrielle Quantensensorik. Diese soll standardisierbar, skalierbar und kompatibel zu bestehenden Fertigungslinien sein.
     

Zu den einzelnen Vorhaben werden weitere Informationen auf der Homepage von QuantumBW veröffentlicht.

 

Hintergrundinformation zum Innovationscampus QuantumBW
  • Die Projektförderung „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ erfolgt im Rahmen des Innovationscampus QuantumBW.
  • Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst haben sich im Jahr 2023 Global Player aus der Wirtschaft mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Innovationscampus QuantumBW zusammengeschlossen.
  • QuantumBW baut auf einem starken Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft auf, in dem die Partner vielfältig und erfolgreich kooperieren.
  • Mit dem Innovationscampus QuantumBW schafft das Land eine übergreifende Dachmarke. Die strategischen Zielsetzungen und Handlungsfelder von QuantumBW sind in der baden-württembergischen Quantenstrategie veröffentlicht und zusammengefasst.
     

Quelle: Pressemitteilung "4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren"

]]>
Presse Forschung und Entwicklung Forschung Bildungs- und Forschungseinrichtungen Quantencomputing Land
news-1605 Thu, 12 Feb 2026 10:55:52 +0000 25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/25-millionen-fuer-digitales-innovationszentrum-am-universitaetsklinikum-freiburg Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg. Mit dem DIGIZ entsteht ein bundesweit einzigartiges Innovations- und Translationszentrum an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung. Die Förderung ermöglicht Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnosetechnik, IT-Infrastruktur sowie qualifiziertes Fachpersonal. Ziel des Gesamtvorhabens DIGIZ ist es, technologische Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – systematisch und zügig in die medizinische Praxis zu überführen. Erstmals werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie in dieser Form unter einem Dach zusammengeführt.

„Das DIGIZ stärkt Baden-Württemberg als führenden Standort für digitale Gesundheitsinnovationen. Es verbindet exzellente klinische Forschung mit industrieller Entwicklung und beschleunigt so den Transfer von Innovationen in die Versorgung und in den Markt“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Der vom Kabinett beschlossene Aufbau der Forschungs- und Entwicklungseinheit soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Inbetriebnahme des Gesamtgebäudes DIGIZ, das in der Verantwortung einer Projektgesellschaft rund um die heute zur Förderung beschlossene Forschungs- und Entwicklungseinheit als Keimzelle entstehen soll, ist für das Jahr 2030 vorgesehen.

 

Hintergrundinformation

Ein zentrales Element des Projektes ist die Forschungskooperation und Ansiedlung von Siemens Healthineers einschließlich des Tochterunternehmens Varian am DIGIZ in Freiburg. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg entsteht ein leistungsfähiges Innovationsökosystem, das auch für Start-ups sowie für kleine und mittlere Unternehmen attraktive Entwicklungsperspektiven bietet.

Das DIGIZ ist eng mit bestehenden, vom Land geförderten Initiativen verknüpft. Dazu zählen vor allem die Ausgansprojekte PC3 und PC3-AIDA, in denen seit 2021 der digitale Datenaustausch und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz – insbesondere in der modernen Bildgebung – konsequent vorangetrieben wurden, sowie die Medizindaten-Infrastruktur MEDI:CUS. Damit kann Freiburg seine international anerkannte Spitzenstellung als Reallabor für digitale Gesundheitslösungen mit landesweiter Ausstrahlung weiter ausbauen.

Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg, sagte: „Das DIGIZ ermöglicht es, klinische Exzellenz, moderne Medizintechnik und datengetriebene Innovationen mit KI systematisch zusammenzuführen. Dadurch schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.“

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen, zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze und zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg.

 

Quelle: Pressemitteilung "25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg"

]]>
Presse Forschung Bildungs- und Forschungseinrichtungen Land
news-1600 Mon, 09 Feb 2026 09:19:47 +0000 Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/testfeld-urbane-robotik-baden-wuerttemberg-bringt-innovation-in-die-stadt Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027. Mit dieser Förderung wird ein wichtiger Schritt zur Erprobung und Weiterentwicklung robotischer Systeme im städtischen Raum gemacht.

„Mit dem Testfeld Urbane Robotik in Karlsruhe entwickeln wir ein innovatives und praxisnahes Konzept für eine Erprobungsumgebung innovativer Roboteranwendungen im städtischen Raum. Damit beschleunigen wir gezielt den Transfer von exzellenter Forschung in marktfähige Lösungen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus heute
(5. Februar) in Stuttgart. „Urbane Robotik ist ein bedeutendes Zukunftsfeld mit hohen Innovations- und Wertschöpfungspotenzialen. Sie stärkt unsere technologische Leistungsfähigkeit, eröffnet neue Geschäftsmodelle und trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg bei.“

Urbane Robotik gilt als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung, die Erschließung neuer Märkte und einen resilienten Wirtschaftsstandort. Roboter im öffentlichen Raum können die Lebensqualität der Menschen erhöhen, indem sie alltägliche Aufgaben durch individuelle Transport- oder Assistenzdienste erleichtern. Zudem können sie durch (Mikro-)Logistik oder im Servicebereich Versorgungslücken schließen. Mittels Flotten von Wartungs- und Reinigungsrobotern können Pflege und Instandhaltung städtischer Grünflächen automatisiert werden, während autonome Überwachungssysteme Inspektionen durchführen und in gefährdeten Zonen wie Unterführungen und Parkanlagen zur Sicherheit beitragen.

Das Testfeld für Urbane Robotik wird als unternehmensnahe Transferplattform im Innovationsökosystem KI-basierte Robotik Baden-Württemberg konzeptionell entwickelt. Es bietet Infrastruktur, Referenzimplementierungen und exemplarische Use Cases für einen niedrigschwelligen Einstieg auf allen Ebenen.

Der Einsatz robotischer Systeme im urbanen Raum stellt hohe Anforderungen an die Flexibilität, Autonomie und Robustheit der Systeme. Zugleich wirft er Fragen zu Ausgestaltung der Roboter, zu regulatorischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Akzeptanz auf, die bisher nicht ausreichend adressiert wurden. Ein konzeptionell vorbereitetes offenes Testfeld im innerstädtischen Raum soll es in Zukunft ermöglichen, diese Systeme den Anforderungen gerecht zu entwickeln, Erfahrung durch eine schnelle Umsetzung unter zukünftigen Betriebsbedingungen zu sammeln und damit wesentlich die Innovationskraft für den Mittelstand zu stärken.

Hintergrund

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat im Frühjahr 2025 gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ im Rahmen des European Robotics Forum (ERF) der Öffentlichkeit mit einer klaren Vision vorgestellt: Baden-Württemberg soll 2035 die führende Innovationsregion für intelligente Mensch-Robotik-Systeme sein. Zur Erreichung dieses Ziels wurde das Innovationsökosystem KI-basierte Robotik Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Baden-Württemberg hat eine hervorragende Ausgangslage, sich im internationalen Wettbewerb um die Robotik der Zukunft wesentliche Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Positionspapier „Intelligente Robotik der Zukunft“ veröffentlicht: Baden-Württemberg.de

 

Quelle: Pressemitteilung - Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

]]>
Presse
news-1597 Thu, 05 Feb 2026 11:55:21 +0000 Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/gruendungsvereinbarung-fuer-graduiertenzentrum-connaix-unterzeichnet Mit dem Graduierten- und Forschungszentrum connAIx in Heilbronn geht die Landesregierung neue Wege in Forschung und Qualifizierung von KI-Spitzenkräften. Dafür arbeiten drei Landesuniversitäten eng mit der Wirtschaft zusammen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski haben am Mittwoch, 28. Januar 2026, in Stuttgart die Gründungsvereinbarung für das Graduierten- und Forschungszentrum connAIx unterschrieben.

connAIx – Research School for Applied AI – so lautet der vollständige Name der bundesweit einzigartigen Einrichtung, die in Heilbronn angesiedelt und von den drei KI-Spitzenuniversitäten Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen getragen wird. Sie werden in connAIx ihre Expertise in der Spitzenforschung disziplinübergreifend bündeln und dadurch sofort ihr internationales Netzwerk nutzen können.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für das Land Baden-Württemberg“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „Wir brauchen exzellent ausgebildete KI-Expertinnen und -Experten in den Zukunftstechnologien KI, Robotik, Chip Design und Cybersicherheit.“ connAIx verbinde Spitzenforschung mit praktischer Anwendung. „Es bringt unsere exzellente KI-Forschung mit den Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert KI-Talente für Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker und als einen der führenden KI-Standorte in Europa.“

 
Land fördert connAIx mit jährlich 30 Millionen Euro


Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ergänzte: „In der KI brauchen wir schnelle Ergebnisse, um im harten internationalen Wettbewerb bestehen und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft agil reagieren zu können.“ Deshalb sei es ein starkes Signal, dass die drei Landesuniversitäten eng mit Unternehmen und Start-ups zusammenarbeiten, um mit maßgeschneiderten Karrierewegen KI-Spitzentalente auf höchstem Niveau zu qualifizieren. „Wir müssen heute in innovativen Ökosystemen denken, um die KI-Zukunft bestmöglich zu gestalten und voranzubringen“, hob Ministerin Olschowski hervor.

Im Vollausbau ab dem Jahr 2029 wird Baden-Württemberg connAIx mit rund 30 Millionen Euro jährlich fördern. Die Dieter Schwarz Stiftung unterstützt das Land und die Universitäten mit der kostenfreien Bereitstellung von Flächen und Infrastruktur in Heilbronn. Zehn Professorinnen und Professoren mit Schwerpunkt Promotionsbetreuung werden dann mit 60 internationalen Promovierenden und 20 Postdoktorandinnen und -doktoranden zusammenarbeiten. Sie werden sich vornehmlich um die Steuerung und Entwicklung der nächsten Generation von KI, wie beispielsweise humanoide Roboter oder Maschinen, beschäftigen.

 

Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen


„Mit connAIx schaffen wir in Heilbronn einen einzigartigen Ort, an dem akademische Exzellenz auf reale industrielle Herausforderungen trifft“, erläuterte Professor Gunther Friedl, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. „Wir bieten dabei weit mehr als nur Räume: Wir garantieren den Talenten direkten Zugang zu den entscheidenden Playern unseres Ökosystems – vom IPAI über die Campus Founders bis hin zu Weltmarktführern. Durch diese Einbettung entsteht ein Reallabor, in dem KI-Lösungen sofort unter realen Bedingungen validiert und in die Anwendung gebracht werden können.“

Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), unterstrich die Ambitionen von connAIx: „Die drei Universitäten verknüpfen ihre vorhandene Expertise in zahlreichen Forschungsfeldern gezielt mit angewandter KI. Es wird vor allem entscheidend sein, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen. So wird connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.“

 

Quelle: Pressemitteilung “Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet”

]]>
Presse Bildungs- und Forschungseinrichtungen Künstliche Intelligenz
news-1596 Thu, 05 Feb 2026 11:34:00 +0000 Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/millionen-impuls-fuer-mehr-wettbewerbsfaehigkeit Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026. Hinter der neuen Initiative steht ein etablierter Verbund baden-württembergischer Hochschulen und anwendungsorientierter Forschungseinrichtungen aus der Dienstleistungswissenschaft. Das neue Zentrum, das aus dem Kompetenzzentrum Smart Services hervorgeht, wird gemeinsam mit Unternehmen exemplarisch innovative und wettbewerbsfähige Dienstleistungen entwickeln. Die Entwicklungsprojekte werden so umgesetzt und wissenschaftlich begleitet, dass die gesamte Branche der industrienahen Dienstleistungen von den Ergebnissen profitieren kann.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus betont: „Innovation, Innovation, Innovation: Das ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg weiter stärken. Industrienahe Dienstleistungen sind das Bindeglied zwischen Forschung und industrieller Wertschöpfung. Wer hier investiert, investiert direkt in Innovation, Produktivität und Wachstum. Ohne Dienstleistungen keine Innovation: Mit dem neuen Zentrum positionieren wir die Industriedienstleister gezielt als eigenständige Innovationstreiber, fördern anwendungsnahe Lösungen für den Mittelstand und sichern die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg.“

Die mittelständisch geprägte Dienstleistungswirtschaft verfügt über ein erhebliches Wachstumspotenzial. Gerade industrienahe Dienstleistungen treiben Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Verarbeitenden Gewerbe voran. Mit der Initiative stärken wir die Industriedienstleister als eigenständigen Innovationstreiber in Baden-Württemberg.“

 

Anwendungsorientierte Forschung für den Mittelstand

Das neue Zentrum wird keine lange Anlaufphase benötigen, da es auf der erfolgreichen Arbeit des Kompetenzzentrums Smart Services aufbauen kann, das in den Jahren 2019 bis 2025 die Digitalisierung und Innovation in der baden-württembergischen Dienstleistungswirtschaft erfolgreich unterstützt hat. Mit mehr als 400 Veranstaltungen sowie 350 Unternehmensprojekten und Praxisbeispielen hatte das Kompetenzzentrum Smart Services insgesamt rund 20.000 Unternehmen in Baden-Württemberg erreicht.

Mit neuen Schwerpunkten richtet sich das „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ gezielt an mittelständische Industriedienstleister. Im Fokus stehen anwendungsorientierte Forschungs- und Verbundprojekte, in denen Ansätze zur Steigerung der Produktivität, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie Konzepte zum Dienstleistungsexport gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Die Erkenntnisse aus den Entwicklungsprojekten werden transparent aufbereitet und in Form von Schulungen, Workshops und praxisorientierten Handlungsanleitungen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Die wissenschaftlichen Partner des Zentrums sind die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die Hochschule Furtwangen, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, das Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS) in Heilbronn sowie das itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V. in Karlsruhe.

Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen: Über die Website des „Zentrums für industrienahe Dienstleistungen“ können sie unkompliziert Kontakt aufnehmen und eigene Ideen sowie Vorschläge für zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen.

Zu weiteren Informationen sowie dem Kontaktformular 

 

Der Dienstleistungssektor in Baden-Württemberg

Der Dienstleistungssektor hat in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Baden-Württemberg beigetragen. Im Jahr 2024 entfielen 61,5 Prozent der gesamten Wertschöpfung sowie 68,9 Prozent der Beschäftigten auf die Dienstleistungswirtschaft. Besonders dynamisch entwickeln sich die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie die Dienstleistungen der Informationstechnologie. Diese Branchen weisen hohe Wachstumsraten auf und sind in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich stark vertreten.

Die technologie- und wissensintensiven Dienstleister sind eng mit der Industrie verzahnt und fungieren häufig als Innovationstreiber. Industrienahe Dienstleister aus Baden-Württemberg nehmen dabei international eine führende Rolle ein und stellen einen wichtigen Standortvorteil für die heimische Industrie dar.

Wachstumspotenziale für den Dienstleistungssektor ergeben sich aus dem stark zunehmenden Export von digitalen Dienstleistungen, der steigenden Nachfrage nach wissensintensiven Dienstleistungen und aus neuen Geschäftsmodellen, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die im nationalen und internationalen Vergleich unterdurchschnittliche Entwicklung der Dienstleistungsproduktivität.

 

Quelle: Pressemitteilung “Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit”

]]>
Presse Robotik Künstliche Intelligenz Land
news-1595 Thu, 05 Feb 2026 11:26:18 +0000 Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/regionalprogramm-fachkraeftesicherung-bis-2027-verlaengert Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung. „Innovatives Unternehmertum braucht qualifizierte Fachkräfte. Die vielfältigen regionalen Ansätze zur Fachkräftesicherung stärken die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg in der Fläche“, betont Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Auftakt der neuen Förderperiode.

 

Regionaler Ansatz als Schlüssel zur Fachkräftesicherung

Mit dem „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ werden Projekte und Angebote gefördert, die dazu beitragen, die Fachkräftebasis in der Region zu stärken und zu diversifizieren. Das Programm verfolgt mehrere Ziele. Unter anderem soll die Zahl der Fachkräfte in technischen Berufen sowie in der Pflege erhöht werden, Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete sollen zielgerichtet in den Arbeitsmarkt integriert werden, sowie die berufliche Aus- und Weiterbildung gestärkt werden, um besser auf die Herausforderungen des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der Globalisierung vorbereitet zu sein.

Die in den Jahren 2024 und 2025 geförderten Aktivitäten konzentrierten sich auf innovative Ansätze und Angebote zur Berufs- und Studienorientierung, Weiterbildung sowie zu den Themen Dual Career, Digitalisierung und Transformation, internationale Fachkräfte und Studentinnen und Studenten. „Es hat sich sehr bewährt, dass die regionalen Akteure für die vielschichtige Herausforderung der Fachkräftesicherung gemeinsam passgenaue Angebote für ihre Region entwickeln“, so Hoffmeister-Kraut. Die Bandbreite der Förderung reicht von halbtägigen Veranstaltungen bis zu umfangreichen Einzelprojekten. Neben der finanziellen Unterstützung der Aktivitäten vor Ort ist die kontinuierliche strategische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der regionalen Partner im Rahmen der regionalen Fachkräfteallianzen ein wichtiges Ziel des Wirtschaftsministeriums.

 

Quelle: Pressemitteilung “Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert”

]]>
Presse Arbeitsmarkt der Zukunft Land
news-1592 Fri, 23 Jan 2026 09:47:45 +0000 Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet! /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ausschreibung-fuer-den-innovationspreis-des-landes-baden-wuerttemberg-2026-gestartet Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt auch in diesem Jahr wieder herausragende Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich. „Innovative Ideen generieren, neue Technologien nutzen, unternehmerischen Mut und Weitblick beweisen – dafür steht der Innovationspreis der Landes Baden-Württemberg“ unterstrich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zum Start der diesjährigen Ausschreibung des Innovationspreises des Landes, dem Dr.-Rudolf-Eberle-Preis. „Wir setzen auf die Innovationskraft unserer kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen“, so die Ministerin weiter.

Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg werden besondere innovatorische Leistungen von im Land ansässigen mittelständischen Unternehmen gewürdigt, beispielsweise für die Entwicklung oder die Anwendung moderner Technologien für neue Produkte, Verfahren und technologische Dienstleistungen. Der Preis wird in diesem Jahr zum 42. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle, der von 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 1984 in diesem Amt diente, gewidmet.

Ergänzend dazu lobt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG) auch in diesem Jahr wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben wird.

Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 25. November 2026 verliehen.

Weitere Informationen

Für die organisatorische Abwicklung ist das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg zuständig. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2026 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

• Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,

• mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und

• mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und wirtschaftlichen Erfolg bewertet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb mit den Kriterien und Teilnahmebedingungen erhalten Sie auf dem Bewerbungsportal unter https://bewerbung.innovationspreis-bw.de. oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg.

Einen Rückblick auf die Verleihung 2025 und die Preisträgerinnen und Preisträger der Vorjahre finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.


Quelle: Pressemitteilung - Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet!

]]>
Presse
news-1583 Tue, 13 Jan 2026 13:24:00 +0000 Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/startschuss-fuer-innovationsgutschein-mittelstand-trifft-start-ups Mit dem neuen Innovationsgutschein unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups. Seit Januar 2026 können etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bei der L-Bank stellen.

„Innovation durch Kooperation – das ist der Grundgedanke des neuen Innovationsgutscheins „Mittelstand trifft Start-ups“. Der Mittelstand bringt Erfahrung, Produktionskapazität und Marktzugang ein, während Start-ups digitale Kompetenzen, neue Technologien und Innovationskraft liefern“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Die Kooperation von Mittelstand und Start-ups ist für beide Seiten gewinnbringend.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erweitert das bewährte Förderprogramm Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen um die neue Gutscheinlinie. Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt diese dabei, innovative Produkte und Dienstleistungen direkt bei Start-ups einzukaufen, um sich zu innovieren und unternehmensinterne Herausforderungen zu bewältigen.

Etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg können Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bequem online über das Förderportal der L-Bank – Staatsbank für Baden-Württemberg (https://www.l-bank.de/tipps_themen/foerderportal/foerderportal-uebersichtseite.html) stellen.

Informationen zum Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe mit einer Niederlassung oder einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Es gilt eine maximale Unternehmensgröße von bis zu 250 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) und ein Vorjahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder eine Vorjahresbilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro.

Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bezuschusst im Wege der Anteilsfinanzierung den Erwerb von Produkten oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen von kleinen und mittleren Unternehmen bei Start-ups mit maximal 20.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent für innovative Vorhaben der etablierten Unternehmen.

Die innovativen Vorhaben können dabei sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet sein. Das bedeutet, etablierte Unternehmen können die Lösungen von Start-ups nutzen, um unternehmensinterne Prozesse zu innovieren sowie neue innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln.

Weitere Informationen

Im Rahmen des Förderprogramms Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen wurden seit 2008 knapp 6.000 innovative Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 49 Millionen Euro gefördert.

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine

https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/innovationsgutschein.html

Quelle: Pressemitteilung “Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups”

]]>
Presse Fokushemen Land
news-1585 Fri, 09 Jan 2026 08:22:00 +0000 9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/97-millionen-euro-fuer-deutsches-zentrum-fuer-luft-und-raumfahrt Baden-Württemberg hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in 2025 mit rund 9,7 Millionen Euro gefördert. Die DLR-Institute sind wichtige Partner, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, dass die Förderung der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Jahr 2025 rund 9,7 Millionen Euro betrug. „Die DLR-Institute sind wichtige Partner für unsere Unternehmen im Land, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Gerade in der jetzigen Zeit sind solche Einrichtungen von besonderer Bedeutung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Darüber hinaus förderte das Land Baden-Württemberg im Jahr 2025 mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zwei weitere Projekte: mit dem Projekt „MiniVeriQant“ eine hochmoderne Infrastruktur zur Herstellung und Verifikation miniaturisierter Quantensysteme in Ulm mit 2,5 Millionen Euro. Die Ausstattung stärkt den Quantentechnologie-Standort und bietet Kooperationsmöglichkeiten für Forschung und Industrie. Mit dem erst kürzlich gestarteten Projekt „SAF Referee-Rig“ wird die Entwicklung alternativer Flugkraftstoffe mit 3,2 Millionen Euro am DLR-Standort Stuttgart gefördert. Damit soll der erste europäische Referenzprüfstand unter zulassungsrelevanten Betriebsbedingungen in Süddeutschland entstehen. Mit beiden Vorhaben werden strategisch wichtige Zukunftsfelder für Baden-Württemberg unterstützt.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Das DLR zählt zu den größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Das DLR steht für Spitzenforschung von den Grundlagen bis zur Anwendung. Zudem betreibt das Zentrum Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Des Weiteren hat das DLR die Funktionen als Projektträger und Raumfahrtagentur inne. An bundesweit 30 Standorten und Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C. sind rund 11.700 Personen beschäftigt. Mit Stuttgart, Lampoldshausen und Ulm befinden sich drei DLR-Standorte mit mehr als 1.300 Beschäftigten in Baden-Württemberg.

Die DLR-Institute in Baden-Württemberg bilden nahezu alle Schwerpunkte des DLR ab – von der Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Mobilität und Energie bis hin zu Themen wie Umwelt, Sicherheit und Querschnittsthemen wie der Digitalisierung sowie den Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Die Aktivitäten sind damit vielfältig und orientieren sich an den aktuellen wesentlichen Herausforderungen. Außerdem engagiert sich das DLR beispielsweise mit den Schülerlaboren für den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch im Bereich der Ausgründungen mit der Start-up-Factory, einem Company Building Programm mit Fokus auf DLR-Technologien.

Quelle: Pressemitteilung “9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt”

]]>
Presse Fokushemen
news-1584 Thu, 08 Jan 2026 13:45:00 +0000 Landespreis für junge Unternehmen 2026 ausgeschrieben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landespreis-fuer-junge-unternehmen-2026-ausgeschrieben Beim Landespreis für junge Unternehmen 2026 suchen das Land und die L-Bank Baden-Württembergs stärkste Unternehmerpersönlichkeiten. Bewerbungsschluss ist der 6. Februar 2026. Bereits zum 16. Mal schreiben die baden-württembergische Landesregierung und die L-Bank den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden Persönlichkeiten, die nach wirtschaftlichem Erfolg streben, aber auch einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und klimaneutralen Gesellschaft leisten, die sich sozial engagieren und nachhaltig wirtschaften. Teilnehmen können Unternehmerinnen und Unternehmer aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2016 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz oder eine Niederlassung in Baden-Württemberg haben. Bewerbungsschluss ist der 6. Februar 2026.

Neue Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit

„Baden-Württemberg gehört zu den innovativsten Regionen Europas. Einen großen Anteil daran haben auch die vielen jungen Unternehmen und die oft außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der Spitze dieser Gründungen stehen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der zugleich Schirmherr des Landespreises ist, zum Start der Ausschreibung in Stuttgart. „Junge Unternehmen bahnen Wege für neue Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit. Das ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von enormer Bedeutung. Denn wir brauchen mehr denn je Pioniere, die mutig mit der Lust auf Neues vorangehen und zeigen, wie sich der Wandel bewältigen lässt. Solche Vorbilder, die mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfolgreich ein Unternehmen gegründet oder ein etabliertes übernommen haben, wollen wir finden, würdigen und mit dem Landespreis für junge Unternehmen auszeichnen.“

Ausgeschrieben wird der Landespreis im zweijährlichen Turnus gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können dabei alle sein, die ein Unternehmen gegründet oder mit einer Unternehmensnachfolge Bestehendes und Bewährtes zukunftsfähig weiterentwickelt haben, mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind, wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln, die Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI) und Digitalisierung für die Herausforderungen der Transformation nutzen oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten.

Bewerber zeigen Vielfältigkeit und regionale Breite der heimischen Wirtschaft

Für die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Edith Weymayr, ist die Teilnahme am Landespreis auf jeden Fall ein großer Gewinn. „Die Unternehmen, die sich bewerben, haben ihre Start-up-Phase erfolgreich hinter sich gelassen. Jetzt gilt es, sich dauerhaft im Markt zu etablieren. Und dazu gehört auch, die eigenen Prozesse und Strukturen der Anfangsjahre zu hinterfragen und bei Bedarf nachzuschärfen. Der Landespreis bietet hierfür die optimale Gelegenheit.“ Darüber hinaus spiegeln die Bewerberinnen und Bewerber nach Ansicht Weymayrs die Vielfältigkeit und regionale Breite der heimischen Wirtschaft wider. „Ich bin mir sicher: Auch dieses Mal werden wir mutige Macherinnen und Macher kennenlernen, die für innovatives und verantwortungsvolles Unternehmertum stehen. Daher möchte ich alle jungen Unternehmen Baden-Württembergs einladen, mitzumachen und sich zu bewerben. Denn am Ende wartet auf die Erstplatzierten ein attraktives Preisgeld – und auf alle Teilnehmenden eine wertvolle Erfahrung mit großer Strahlkraft in den Medien und bei den Kunden.“

Ein Blick auf die Preisträgerinnen und Preisträger des letzten Landespreises zeigt, dass die Erfolgsgeschichten Baden-Württembergs gar nicht unterschiedlicher sein können. Ein Start-up, das einen KI-basierten und zeitsparenden Prüfassistenten für Gerichte und Behörden entwickelt hat, ein gemeinnütziges Unternehmen, das den Erhalt von Streuobstwiesen mit der Inklusion von Menschen mit Behinderungen verbindet und eine Hightech-Gründung, die mit fossilen Brennstoffen betriebene Stromgeneratoren durch umweltfreundliche Batteriegeräte ersetzt, teilten sich 2024 die Podestplätze.

Preisverleihung am 12. November 2026

Eine hochrangige Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der L‑Bank, der Wirtschaft, der Wirtschaftsorganisationen, der Wissenschaft und der Medien bewertet die Leistungen der Unternehmen, deren Konzept und wirtschaftlichen Erfolg. Die zehn besten Unternehmen werden am 12. November 2026 im Neuen Schloss in Stuttgart anlässlich einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer der höchstdotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Landesregierung und L-Bank schreiben ihn zweijährlich aus. 2026 wird er zum 16. Mal vergeben.

Pressemitteilung: “Landespreis für junge Unternehmen 2026 ausgeschrieben”

]]>
Presse
news-1581 Wed, 07 Jan 2026 09:42:09 +0000 Neuer Rekord in der Breitbandförderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neuer-rekord-in-der-breitbandfoerderung Ende 2025 ist ein weiterer Meilenstein in der baden-württembergischen Breitbandförderung erreicht: Von 3,5 Milliarden Euro landesseitig bewilligten Geldern ist nun mehr als eine Milliarde Euro ausbezahlt. „Als ich im Jahr 2016 damit begonnen habe, mich um den Breitbandausbau im Land zu kümmern, steckte dieser noch in den Anfängen, auch was die Fördermittel anbelangte. Inzwischen sind insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen – wir als Landesregierung haben 3,5 Milliarden investiert und 3,85 Milliarden von Berlin ins Land geholt. Jetzt gehen wir konsequent die nächsten Schritte: Wir kommen vom Fördern ins Bauen. Inzwischen sind für mehr als eine Milliarde Euro Gräben, Leitungen, Schächte, Verteilerkästen und Anschlüsse an Häuser gebaut. Jeder verbaute Euro bringt Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen dem zukunftsfähigen Internet mit Glasfaser ein Stück näher“, so der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Über eine Milliarde Euro an Fördergeldern bisher ausbezahlt

Mit der Übergabe eines Förderbescheides für ein Breitbandausprojekt werden die Fördergelder für den jeweiligen Antragsteller bereitgestellt. Wenn der Ausbau fortschreitet, werden nach und nach die bewilligten Fördermittel ausgezahlt. Auszahlungen gibt es etwa für den erfolgreichen Abschluss von Teilprojekten und den vollständigen Abschluss eines Ausbauprojektes. Seit 2016 hat so das Land mehr als eine Milliarde Euro an die kommunalen Antragsteller für Breitbandprojekte überwiesen. Damit sind rund 30 Prozent der vom Land bewilligten Mittel für den Breitbandausbau ausbezahlt und die Investitionen kommen jetzt unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute. „Die Landesregierung wird ihrem Anspruch gerecht, eine flächendeckende und leistungsfähige digitale Infrastruktur für alle Regionen in Baden-Württemberg zu errichten. Der geförderte baden-württembergische Glasfaserausbau kommt voran“, ordnete Digitalisierungsminister Thomas Strobl die Zahlen ein.

Förderbilanz der Jahre 2016 – 2025

Seit 2016 bis 2025 hat die Landesregierung 3.784 Förderprojekte mit einem Fördervolumen von 3,5 Milliarden Euro unterstützt. Der Bund stellte zusätzliche 3,85 Milliarden Euro an Fördergeldern – und damit rund ein Fünftel aller bundesweit bewilligten Fördermittel – für den baden-württembergischen Glasfaserausbau zur Verfügung. Bisher sind somit insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen. Baden-Württemberg ist damit Spitzenreiter im geförderten Ausbau und hat von den bundesseitig bereitgestellten Fördergeldern im Ländervergleich mit deutlichem Abstand am stärksten profitiert. Die Kommunen brachten in ihren Haushalten einen Eigenanteil von rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Durch die Infrastrukturförderung von Land und Bund haben im Zeitraum von 2016 bis Ende 2025 bislang 56.550 landesansässige Unternehmen einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss bekommen, insgesamt 685.706 Adresspunkte wurden an das schnelle Internet angebunden.  2.113 der insgesamt 4.486 baden-württembergischen Schulen erhielten eine landes- und bundesseitige Förderung. Damit werden rund 47 Prozent aller Schulstandorte mit Glasfaser erschlossen.

Mehr als 70 Prozent der geförderten Adressen liegen in ländlich geprägten Regionen. Hierunter fallen insbesondere auch topografisch schwierige Gegenden wie der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Einmal mehr verdeutlicht dies, dass die Landesregierung insbesondere ländliche Gebiete gezielt fördert, die für Telekommunikationsunternehmen wirtschaftlich weniger attraktiv sind. Der Ausbau in diesen Regionen hätte sich ohne öffentliche Unterstützung nur langsam entwickelt.

Versorgung im Land steigt stetig

Die hohen bewilligten Fördersummen und bereits geflossenen Auszahlungsbeträge des Landes schlagen sich in den stetig steigenden Versorgungszahlen nieder: 

Die aktuelle Gigabitverfügbarkeit beläuft sich in Baden-Württemberg auf 76,63 Prozent. Bei der Versorgung mit schnellem Internet haben somit insgesamt drei von vier Haushalten im Land mindestens 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – ein Gigabit – zur Verfügung. Baden-Württemberg nimmt bei der Gigabitverfügbarkeit Platz 5 von 13 unter den Flächenländern ein. Dies ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund, dass die landesweite Gigabitversorgung im Jahr 2016 noch 1,4 Prozent betrug.

Die derzeitige Glasfaserquote liegt im Land bei 29,77 Prozent. 130 baden-württembergische Kommunen kommen dabei bereits auf eine Glasfaserquote von über 90 Prozent. Viele Förderprojekte, die die Versorgung in der Fläche kontinuierlich verbessern, befinden sich in der Umsetzung.

Dass die Zahl der realisierten Projekte – privatwirtschaftlich und gefördert – von Monat zu Monat steigt, zeigt auch der vom Land im Sommer 2025 aufgesetzte Gigabitatlas. Dieser dokumentiert den Fortschritt des baden-württembergischen Gigabit- und Glasfaserausbaus transparent und errechnet derzeit eine prognostische, mittelfristig zu erwartende Gigabitquote von rund 90 Prozent und eine Glasfaserquote in Höhe von rund 60 Prozent.

Schulterschluss zwischen Privatwirtschaft und Kommunen ist entscheidend

Für das weitere zielgerichtete und rasche Voranschreiten des landesweiten Glasfaserausbaus ist der Schulterschluss der am landesweiten Ausbau beteiligten Privatwirtschaft und Kommunen entscheidend. Bereits im Sommer 2025 unterzeichnete eine breite Allianz aus Kommunalen Landesverbänden, führenden Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbänden, Stadtwerken und weiteren Partnern den Glasfaserpakt Baden-Württemberg und besiegelte damit offiziell das Abkommen, das auf eben diesem gemeinsamen Verständnis basiert.

„Der baden-württembergische Breitbandausbau ist eine Erfolgsgeschichte, auf der wir uns freilich nicht ausruhen dürfen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist der Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Landesregierung hat deshalb erneut mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ein starkes Signal an den Wirtschaftsstandort und an unsere Kommunen gesandt: Wir unterstützen sie verlässlich auf dem Weg ins digitale Zeitalter“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

 

Quelle: Pressemitteilung- Neuer Rekord in der Breitbandförderung

]]>
Presse
news-1580 Tue, 23 Dec 2025 11:09:22 +0000 38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/381-millionen-euro-fuer-die-fraunhofer-gesellschaft Das Land hat die Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 mit insgesamt rund 38,1 Millionen Euro gefördert. Die Fördermittel sind ein wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat der Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 insgesamt rund 38,1 Millionen Euro zur Grundfinanzierung sowie für den Ausbau und die Sanierung der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten in Baden-Württemberg bewilligt.

Von den bewilligten Fördermitteln im Jahr 2025 entfallen rund 11,8 Millionen Euro auf den Landesanteil für die Grundfinanzierung sowie rund 26,3 Millionen Euro als Sonderfinanzierung zum Ausbau der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten. Daraus wird unter anderem der Landesanteil für die Sanierung des Parkhauses am Fraunhofer-Campus in Stuttgart und dessen Weiterentwicklung als Testfeld für klimafreundliche Technologien im Rahmen des Stuttgart Climate Tech Hub mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Ausbau der Forschungsinfrastrukturen im Bereich Wasserstofftechnologien und Kognitive Energiesysteme am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben HYKOS-H2T betragen 101 Millionen Euro und werden gemeinsam vom Bund und Land getragen.

Zentraler Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands

„Die aktuellen Herausforderungen für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft machen deutlich, wie unverzichtbar Innovationen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Stuttgart. „Die enge Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute mit unseren Unternehmen bei Schlüsseltechnologien wie KI, Robotik, Quantentechnologien sowie nachhaltigen Energie- und Wasserstofftechnologien leistet einen zentralen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstands.“

Die gemeinsame Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft durch den Bund und die Länder sei Beleg für die gelungene ressortübergreifende Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Ländern im Bereich der Forschungsförderung und beim Technologietransfer. Das gelte es auch für die weitere Unterstützung und Begleitung der Fraunhofer-Gesellschaft nach Eintritt in eine Konsolidierungsphase sicherzustellen, so die Ministerin.

Technologische Herausforderungen gemeinsam bewältigen

„Der Strukturwandel unserer Wirtschaft und die veränderte geopolitische Lage bringen neue technologische Herausforderungen mit sich, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Dabei müssen wir vorhandene Stärken in den Ländern bestmöglich ausschöpfen, um Synergien zu schaffen“, begründet die Ministerin die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit.

Fraunhofer-Gesellschaft

Die 1949 gegründete Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit 75 Institute und Forschungseinrichtungen. Dort sind bundesweit rund 32.000 Mitarbeitende beschäftigt, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung. Sie erarbeiten ein jährliches Forschungsvolumen von rund 3,7 Milliarden Euro, davon entfallen 3,2 Milliarden Euro auf den Bereich Vertragsforschung. Rund zwei Drittel erwirtschaftet Fraunhofer mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten.

Örtliche Schwerpunkte der 13 baden-württembergischen Institute bilden die Regionen Stuttgart mit fünf Instituten, Freiburg mit fünf und Karlsruhe mit drei Instituten. Thematisch decken die Institute alle wichtigen Technologiefelder ab, das Spektrum umfasst die Bereiche Energieforschung, Produktionsforschung, Werkstoffforschung, Sicherheit, Mobilität, Lernende Systeme und Künstliche Intelligenz, Quantensensorik sowie Bioökonomie und Umwelttechnologien.

Land fördert Institute der wirtschaftsnahen Forschung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Institute der wirtschaftsnahen Forschung, bestehend aus der Innovationallianz Baden-Württemberg (InnBW), den Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Fraunhofer-Gesellschaft, institutionell und unterstützt ihren Ausbau und ihre Weiterentwicklung durch Investitionen in Gebäude und Geräte. Die Fördermittel sind wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Der weitere Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung sowie auch die Gründung und Ansiedlung neuer Institute gehören zu den strategischen Zielen der Landesregierung in der Innovationspolitik.

Quelle: Pressemitteilung “38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft

]]>
Presse Fokushemen
news-1579 Mon, 22 Dec 2025 08:02:42 +0000 Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-projekt-zum-einsatz-von-ki-zur-fachkraeftesicherung Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr – sie wird bereits heute erfolgreich eingesetzt. Davon ist die KI-Allianz Baden-Württemberg eG überzeugt. Als Träger eines seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Projektes und in Zusammenarbeit mit dem CyberForum e.V. wird sich die KI-Allianz Baden-Württemberg der Identifikation und Darstellung bewährter KI-Anwendungen annehmen, die bereits im regulären Einsatz sind und Unternehmen einen klaren Mehrwert bei der Fachkräftesicherung bieten. Anhand von aufbereiteten Praxisbeispielen, auch in Form von Kurzfilmen, sollen Unternehmen und Organisationen im Land informiert und inspiriert werden, wie der Einsatz von KI den Fachkräftemangel mildern kann. Erfahrungen aus der Einführung von KI sowie die Perspektive der Beschäftigten werden dabei berücksichtigt.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut sagt zum Projektstart: „Angesichts der demografischen Herausforderung müssen wir alle Potenziale zur Fachkräftesicherung nutzen – auch die von KI-Anwendungen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet KI große Chancen. Zu zeigen, was jetzt schon funktioniert, ist das Ziel des Projekts.“

Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung

Die ausgewählten Beispielfälle sollen die Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung abbilden. Dabei wird es zwar auch, aber nicht alleine, um die zeitliche Entlastung von Fachkräften gehen. Mit dem Projekt soll die große Bandbreite aufgezeigt werden, in der KI unterstützen kann, wie zum Beispiel bei der Rekrutierung von Fachkräften, der Personalentwicklung inklusive Weiterbildung oder dem Wissensmanagement. Auch bei der betrieblichen Integration von neuen Mitarbeitenden oder von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann KI helfen. Der Wegfall von Routine- oder besonders belastenden Tätigkeiten durch KI kann die Attraktivität von Fachkräftetätigkeiten erhöhen.

KI und demografischer Wandel

Mit dem Projekt sollen auch die Potenziale des KI-Einsatzes zur Bewältigung der Herausforderungen durch den demografischen Wandel betont werden. Denn genügend und passend qualifizierte Fachkräfte sind eine wichtige Voraussetzung für die gute Entwicklung der Wirtschaft, für den Erhalt und die Stärkung seiner Innovationskraft sowie auch für die künftige Versorgungssicherheit mit wichtigen Dienstleistungen in der Fläche des Landes.

Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg

Mit der KI-Allianz Baden-Württemberg eG als Projektträger und dem CyberForum e.V. als Projektpartner wird das Projekt von Akteuren mit viel Know-How und einschlägiger Expertise umgesetzt. Vorgesehen ist auch die Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg und ihren 45 Partnern auf Landesebene, etwa bei der Identifikation von passenden Beispielfällen oder beim Ergebnistransfer.

Quelle: Pressemitteilung “Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung

]]>
Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1577 Fri, 12 Dec 2025 12:55:54 +0000 Mobilität stärken, Wandel prägen, Zukunft sichern: BW gibt den Takt vor /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/mobilitaet-staerken-wandel-praegen-zukunft-sichern-bw-gibt-den-takt-vor Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus startet heute (12. Dezember) den dritten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW. Unternehmen können bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr ihre Projektskizzen einreichen. „Mobilität ist ein Schlüsselfaktor unserer Zeit, technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des Förderaufrufs. „Mit dem neuen Invest-BW-Programm wollen wir den Innovationsgeist unserer Unternehmen nicht nur stärken, sondern freisetzen – damit sie mutig neue Lösungen für Transport, Antriebe und die Mobilitätssysteme von morgen entwickeln können. Baden-Württemberg soll nicht nur Schritt halten, nicht nur mithalten, sondern den Wandel maßgeblich prägen. Baden-Württemberg soll Marke und Treiber für die Mobilität der Zukunft werden.“

Innovationstreiber Mobilität und Transport

Der Förderaufruf bündelt sämtliche Aktivitäten rund um den Strukturwandel der Mobilität und des Transports. Unternehmen sollen darin bestärkt werden, innovative technologische Ansätze zu entwickeln, von alternativen Antriebssystemen über digitale Vernetzung bis hin zu resilienten Wertschöpfungsketten und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Die Herausforderungen der Branche seien enorm, so die Ministerin: „Neue Antriebstechnologien, Digitalisierung, internationaler Wettbewerb und der Bedarf an mehr Resilienz verändern die Wertschöpfung in rasantem Tempo. Unsere Unternehmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die zugleich große Chancen sind. Mit Invest BW fördern wir Projekte, die den Weg in die Zukunft der Mobilität ebnen.“ Besonders im Fokus stehen Batterie- und Brennstoffzellentechnologien, Fahrzeugsoftware und autonomes Fahren, KI- und Robotiklösungen, innovative Logistikkonzepte sowie neue Materialien und Produktionsmethoden. Die Vorhaben können straßen-, schienen-, schiffs- oder luftgebunden sein, ebenso wie Offroad- oder Raumfahrtanwendungen.

Förderanträge bis 20. Februar 2026

Für die Umsetzung von erfolgreichen Projektideen aus dem Themenbereich „Mobilität und Transport“ ist eine Fördersumme von 30 Millionen Euro vorgesehen. Die Auswahl der Themenfelder orientiert sich an den Zukunftsbildern des Impulspapiers der Technologiebeauftragten der Wirtschaftsministerin, Prof. Dr. Katharina Hölzle, zur „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“.

Förderanträge können beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH über die Invest BW-Webseite ab heute (12. Dezember) bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr, eingereicht werden. Die Förderung soll sowohl technische als auch nichttechnische Innovationen umfassen. Des Weiteren können neue Geschäftsmodelle sowie Prozess- und Dienstleistungsinnovationen, die zur wirtschaftlichen Stärkung und technologischen Souveränität beitragen, als Förderantrag eingereicht werden.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, der Auswahl und Bewertung der Anträge, dem Förderaufruf und der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden sich online.

Webseminar Invest BW IV

Für alle Interessierten findet am 13. Januar 2026 um 10.00 Uhr ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:

https://register.gotowebinar.com/register/5119358475169500501

Zum Förderaufruf

]]>
Presse Fokushemen
news-1576 Fri, 12 Dec 2025 08:36:25 +0000 BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/bw-investiert-rund-13-millionen-euro-in-die-zukunft-der-photonischen-ki Baden-Württemberg investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI. Mit der Übergabe eines symbolischen Förderschecks an die Projektverantwortlichen am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (10. Dezember) in Stuttgart einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der photonischen KI in Baden-Württemberg und Europa markiert.

Das Projekt "Reallabor für photonische KI II" zielt darauf ab, die Entwicklung und Anwendung von photonischer Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg und Europa voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Errichtung eines Reallabors für photonische KI, das Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine praxisnahe Umgebung bietet, um KI-Anwendungen und andere rechenintensive Prozesse zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Photonisches Computing, das Licht statt Elektronen zur Datenverarbeitung nutzt, ermöglicht ultraschnelle, energieeffiziente und skalierbare Lösungen für die Herausforderungen moderner digitaler Technologien, insbesondere im Bereich KI und Hochleistungsdatenverarbeitung. Im Vergleich zu herkömmlichen digitalen KI-Chips versprechen Photonik-Chips aus Lithiumniobat einen bis zu 100-fach geringeren Energiebedarf. Angesichts des enormen Energieverbrauchs, den KI-Rechenzentren bereits heute verursachen und von Prognosen, wonach der Weltstromverbrauch bis 2030 allein durch KI um 25 Prozent steigen könnte, zeigt sich das Potenzial von Photonik-Chips deutlich.

Mit der Bereitstellung dieser neuartigen, besonders energieeffizienten Technologie „Made in Europe“ werden nicht nur wettbewerbsfähige digitale Lösungen vorangebracht, sondern zugleich wichtige Grundlagen für eine stärkere europäische Unabhängigkeit bei Hochleistungs- und KI-Rechentechnologien geschaffen.

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden für digitale Technologien immer wichtiger. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der KI zeigen deutlich, wie stark der Bedarf an leistungsfähiger und zugleich ressourcenschonender Recheninfrastruktur wächst. Das Projekt ‚Photon KI II‘ setzt genau hier an und unterstützt Wirtschaft und Forschung in Baden-Württemberg und Europa dabei, sich auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft einzustellen", so Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das Vorhaben im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) mit rund 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Diese Förderung trägt dazu bei, die europäische Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Hochleistungs- und KI-Rechentechnik auszubauen und Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu reduzieren.

„Mit ‚Photon KI II‘ setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die digitale Zukunft Baden-Württembergs und Europas. Die photonische KI eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wertschöpfung. Wir freuen uns, diese Entwicklung mit unserer Förderung voranbringen zu können", so die Wirtschaftsministerin.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg:

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Ein Teil der Förderung wird umgesetzt im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: Extern:https://efre-bw.de/

Quelle: Pressemitteilung “BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI”

]]>
Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1561 Mon, 08 Dec 2025 14:14:04 +0000 Großes Interesse am siebten CyberSicherheitsForum /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/grosses-interesse-am-siebten-cybersicherheitsforum Beim siebten CyberSicherheitsForum haben rund 1.000 Teilnehmende über Wege zu mehr digitaler Resilienz, internationaler Zusammenarbeit und souveräner IT, etwa durch Cloud-Technologien, diskutiert. Cybersicherheit ist heute eine zentrale Voraussetzung für Souveränität, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Stabilität. Das siebte CyberSicherheitsForum zeigte Wege zu mehr digitaler Resilienz und ziviler Widerstandsfähigkeit auf. Auch 2025 war das Interesse groß: Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort und online zeugen davon.

„Sichere digitale Infrastrukturen sind kein Luxus, sondern ein Muss für unsere Sicherheit und unsere Zukunftsfähigkeit – als Gesellschaft und als starker Wirtschaftsstandort. Cyberangriffe verursachen allein in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Und oft beginnt ein Angriff ganz simpel: mit Betrug-Mails oder gestohlenen Passwörtern. Diese Bedrohungen sind real und sie betreffen uns alle: Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und auch den Staat. Deshalb muss jeder etwas für Cybersicherheit tun“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl zur Eröffnung des siebten CyberSicherheitsForums.

Global denken – lokal handeln

In einer vernetzten Welt können uns Cyberangriffe weltweit treffen. Umso wichtiger ist, dass jeder unmittelbar vor Ort versucht, sich bestmöglich zu wappnen und abzuhärten – ganz gleich ob Behörden, Unternehmen, Kommunen und Institutionen oder Private. Dieser Gedanke prägt die Arbeit des Landes ebenso wie die Ausrichtung des Forums. „Erfolgreich sind wir dann, wenn wir global denken und lokal entschlossen handeln. Und genau deshalb ist Zusammenarbeit über Grenzen hinweg so wichtig. Denn oft tauchen ähnliche Muster zeitgleich an vielen Stellen auf. Was lokal wie ein kleiner Hinweis wirkt, wurde anderswo schon als Angriff erkannt. Erst durch den strukturierten Informationsaustausch entsteht das ganze Bild und Risiken können rechtzeitig gestoppt werden“, so Minister Thomas Strobl.

Beim Cybersicherheitsforum waren dieses Jahr auch Expertinnen und Experten aus Israel, Finnland, Luxemburg, Polen und Südkorea dabei, um über ihre Erfahrungen und Sicherheitsstrategien zu berichten.

„Cybersicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur durch Zusammenarbeit und Wissensaustausch bewältigt werden kann. Jede und jeder trägt Verantwortung für sichere Strukturen und digitales Handeln. Cybersicherheit beginnt bei jedem von uns – aber wir erreichen sie nur gemeinsam. Im Schulterschluss mit starken Kooperationspartnerinnen und -partnern arbeiten wir in Baden-Württemberg auch in Zukunft weiter daran“, ergänzte der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnologie, CIO/CDO Stefan Krebs.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind auf praxisnahe Hilfe angewiesen. Mit Angeboten wie dem „CyberSicherheitsCheck für KMU“und der Cyber-Ersthilfe stellt das Land rund um die Uhr wichtige Unterstützungsstrukturen bereit. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, Unternehmen besser zu schützen und sie zu befähigen, digitalen Bedrohungen selbstbewusst zu begegnen“, betonte Claus Paal, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart.

Digitale Souveränität: Einsatz von Cloud-Technologien

Gerade für Sicherheitsbehörden sind souveräne IT- und Cloud-Lösungen ein wichtiger Baustein für resiliente Sicherheitsstrukturen. Darum ging es etwa in einer Podiumsdiskussion mit Minister Thomas Strobl, Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch und Thomas Berger, Präsident des Polizeipräsidiums Technik, Logistik, Service Baden-Württemberg. „Wir müssen unabhängiger von Drittstaaten werden und dafür unsere eigenen Kompetenzen und Infrastrukturen stärken. Der Weg führt zu Cloud-Systemen unter unserer eigenen, europäischen Hoheit. Sie sind: flexibel, skalierbar und zugleich sicher und datenschutzkonform. Die Schlüssel haben wir in der Hand. Und zwar die Schlüssel für die Räume, aber auch für die Entschlüsselung der Daten! Das Ziel ist klar: Wir wollen moderne Lösungen einsetzen – aber immer so, dass Sicherheit und Datenhoheit gewährleistet bleiben“, so Minister Thomas Strobl. Baden-Württemberg setzt dabei den Weg hin zu Lösungen „made in Baden-Württemberg“ konsequent fort.

Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch bekräftigte: „Cybersicherheit ist eine gesamtstaatliche Teamaufgabe, bei der im und für den Cyberraum alle nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um gesamtstaatliche Resilienz zu fördern und die Aufrechterhaltung der staatlichen Handlungsfähigkeit in allen Lagen zu ermöglichen.“

Präsident Thomas Berger fordert, Europa müsse seine technologische Eigenständigkeit stärken: Man habe sich „zu lange auf andere verlassen“ und müsse nun entschlossen die eigenen Stärken bündeln.

Kooperation als Erfolgsfaktor

„Kriminalität kennt keine Grenzen, Cyberangriffe sowieso nicht. Daher sind wir mit anderen Ländern, dem Bund und globalen Partnern weltweit vernetzt. So können wir Kräfte bündeln und Synergien heben, denn nur gemeinsam können wirksam die Gefahren im Netz bekämpfen“, so Minister Thomas Strobl.

Auch die Wissenschaft leistet einen entscheidenden Beitrag. Universitäten und Hochschulen sind zentrale Akteure im Bereich der Forschung, Ausbildung und Entwicklung innovativer Sicherheitslösungen. Gerade der Reichtum an Daten und neuen Ideen macht Universitäten und Hochschulen zu attraktiven Zielen für Cyberangriffe. „Eine robuste Cybersicherheitsinfrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil einer modernen Universität“, so Prof. Dr. Jan Hesthaven, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)in seiner Keynote.

CyberSicherheitsForum

Das CyberSicherheitsForum hat sich in Baden-Württemberg und weit darüber hinaus zu einer der zentralen Fachveranstaltungen im Bereich Cybersicherheit entwickelt. Expertinnen und Experten aus Behörden, Unternehmen, Wissenschaft und aus zahlreichen internationalen Partnerländern kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen der Cybersicherheit zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Quelle: Pressemitteilung “Großes Interesse am siebten CyberSicherheitsForum

]]>
Presse IT-Sicherheit 100% IT-S
news-1558 Mon, 01 Dec 2025 09:45:37 +0000 Erster Think Tank von Wirtschaft Digital zum Thema Cybersicherheit /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/erster-think-tank-von-wirtschaft-digital-zum-thema-cybersicherheit Baden-Württemberg rückt das Thema Cybersicherheit stärker in den Fokus. Beim ersten Think Tank von Wirtschaft digital in Stuttgart warnte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vor den wachsenden Risiken für Unternehmen. „Die Bedrohungslage ist real – und sie verschärft sich“, sagte sie. „Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, Cybersicherheit auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Um Betriebe besser zu unterstützen, kündigte die Ministerin ein neues Förderprojekt des Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg an. Eine landesweite Studie soll sämtliche bestehenden Angebote zur Cybersicherheit erfassen, bewerten und übersichtlich bündeln. Damit sollen Firmen schneller erkennen, welche Maßnahmen ihnen wirklich helfen – ohne sich durch einen unübersichtlichen Markt kämpfen zu müssen.

Während der Veranstaltung tauschen sich die Partnerorganisationen aus Wirtschaft, Kammern und Verbänden sowie Gewerkschaften und Wissenschaft darüber aus, wie bestehende Angebote im Bereich Cybersicherheit noch einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden können und wie das Thema durch die Initiative weiterentwickelt werden kann. Wichtige thematische Impulse lieferten mit ihren Vorträgen Nicole Matthöfer, Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, und Dr. Sarah Schuhbauer, Projektleiterin Qualifizierungsbedarfe KI/IT bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Cybersicherheitsexperten und Geschäftsführer der Stuttgarter Asvin GmbH Herrn Mirko Ross.

Wirtschaft digital

Wirtschaft digital (ehemals: Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg) wurde 2017 von Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut ins Leben gerufen. Die Initiative fungiert als „Dach“ und „Kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivitäten der Digitalisierung der Wirtschaft. Seit dem Start haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzubringen. Unter diesem Dach unterstützt das Land Baden-Württemberg die Unternehmen auf vielfältige Weise, von der Information, Vernetzung und Beratung über die Förderung von Forschung und Entwicklung bis hin zu einzelbetrieblichen Förderprogrammen. Hierzu zählen aktuell unter anderem der Innovation Park Artificial Intelligence Baden-Württemberg (IPAI), die regionalen KI-Exzellenzzentren oder Invest BW.

Quelle: Pressemitteilung “Erster Think Tank von Wirtschaft Digital zum Thema Cybersicherheit

]]>
Presse IT-Sicherheit 100% IT-S