Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Tue, 22 Jun 2021 18:51:00 +0200 Tue, 22 Jun 2021 18:51:00 +0200 TYPO3 EXT:news news-680 Wed, 16 Jun 2021 04:48:56 +0200 Quantencomputer in Ehningen eingeweiht /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/quantencomputer-in-ehningen-eingeweiht Im baden-württembergischen Ehningen ist Europas leistungsstärkster Quantencomputer im industriellen Kontext eingeweiht worden. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann sind Quantentechnologien der „Schlüssel zur Zukunft“. Das Potenzial von Quantencomputern für Wissenschaft und Wirtschaft ist enorm - nun hat der auf diesem Gebiet mit führende US-Konzern IBM die erste dieser Anlagen in Europa platziert. Das hochkomplexe und ultraschnelle System wurde am Dienstag am Deutschlandsitz des IT-Unternehmens in Ehningen vorgestellt und soll unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft dazu genutzt werden, die Technologie und die Anwendungsszenarien weiter zu erforschen. Außerdem sollen mit dem Hochleistungsrechner bundesweit Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft aufgebaut und damit internationale Wettbewerbsvorteile geschaffen werden.


"Wunderwerk der Technologie"

Bei der Anlage handelt es sich nach IBM-Angaben um "Europas leistungsstärksten Quantencomputer im industriellen Kontext". Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Supercomputer in einer Videobotschaft als "Wunderwerk der Technologie". Deutschland gehöre in der Quantentechnologie-Forschung zur Weltspitze. Nun sei es aber das Ziel, sich Forschungsergebnisse "möglichst schnell" auch für wirtschaftliche Anwendungen zunutze zu machen. Da könne die Anlage in Ehningen entscheidend helfen.

Mit Quantencomputern reagieren Forschung und Industrie auf die Tatsache, dass die bislang übliche Entwicklung von Hochleistungscomputern an ihre physikalischen Grenzen stößt. Quantencomputer können theoretisch um ein Vielfaches leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner, sie können in kürzerer Zeit also komplexere Aufgaben als konventionelle Systeme erledigen.

Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer, sagte, Quantencomputer hätten als wichtige Säule künftiger Rechnerarchitekturen einen maßgeblichen Einfluss, um komplexe Fragestellungen zu lösen. Wenn Deutschland weiter zu den Innovationstreibern gehören wolle, müsse man anwenderbezogene Expertise aufbauen - sprich: Lösungen, die deutsche und europäische Unternehmen im internationalen Wettstreit mit den USA und China weiterbringt, sollen her.

Merkel machte klar, man stehe erst am Anfang dieser Technologie, aber diese lasse bereits "gewaltige" Innovationspotenziale erkennen. Die ultraschnellen Superrechner könnten in Verbindung mit künstlicher Intelligenz mittelfristig Leistungsschübe für mehr Wertschöpfung schaffen. Als naheliegende Anwendungsbeispiele nannte die Kanzlerin die Medizintechnik und die Logistik- und Materialforschung.


Quantentechnologien sind der "Schlüssel zur Zukunft"

Experten sehen darüber hinaus die Möglichkeit, mit Quantencomputern etwa kritische Sicherheitsinfrastrukturen zu stabilisieren, bessere Algorithmen für die industrielle Fertigung entwickeln sowie Batterie- und Brennstoffzellen besser modellieren zu können. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte, Quantentechnologien seien der "Schlüssel zur Zukunft".

IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft hatten im März 2020 - auch nach einer Vermittlung durch Merkel - eine Vereinbarung unterschrieben, um die Forschung zu Quantencomputern in Deutschland voranzutreiben. In diesem Zuge hatte IBM zugesagt, einen Quantencomputer der Serie "Q System One" in Ehningen zu stationieren.

Darüber hinaus investiert die Bundesregierung in die Entwicklung der superschnellen Rechner selbst, zuletzt wurden hierzu zwei Milliarden Euro aus den Etats des Bundesforschungsministeriums sowie des Bundeswirtschaftsministeriums freigegeben. Ziel ist es, Quantencomputer bald auch ohne Hilfe der Amerikaner bauen zu können. Bislang gibt es in Deutschland noch keinen Quantencomputer, der komplett ohne Technologie aus dem Ausland gebaut wurde. Immerhin gelten die deutschen Mittelständler Trumpf und Sick bei quantenoptischen Sensoren als führende Know-how-Träger.

IBM ist neben seinem US-Konkurrenten Google auf dem Gebiet der Quantencomputer bisher führend. Die nun in Ehningen stehende Anlage ist IBM zufolge seit November in Deutschland, seit Februar arbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft bereits mit dem System; die offizielle Vorstellung der Anlage ging auch bedingt durch die Corona-Krise aber erst jetzt über die Bühne.

Ein Quantencomputer speichert Informationen nicht in Form von Bits, die nur zwei mögliche Zustände annehmen können, nämlich 1 oder 0. Ein Qubit eines Quantencomputers kann stattdessen beides gleichzeitig sein. Das Quantenteilchen hält solange beide Zustände bei, bis man es sich ansieht oder misst.

Fraunhofer-Gesellschaft: Presseinformation vom 15. Juni 2021


Quelle: Staatsministierium

 

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Presse Quantencomputing Orientierung
news-678 Thu, 10 Jun 2021 15:32:01 +0200 Baden-Württemberg-Haus stellt digitalen Zwilling vor /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-haus-stellt-digitalen-zwilling-vor Rund vier Monate vor Eröffnung der Expo 2020 Dubai wurde am 9. Juni der digitale Zwilling des Baden-Württemberg-Hauses vorgestellt. Unter strenger Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen konnten Vertreterinnen und Vertreter der Presse im Virtual-Reality-Studio („Cave“) des Fraunhofer IAO in Stuttgart bereits einen virtuellen Blick in die Zukunft des Baden-Württemberg-Hauses werfen. Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, erklärte bei der Vorstellung: „Die virtuelle Führung durch das Baden-Württemberg-Haus zeigt eindrucksvoll, dass auch der ‚echte‘ Pavillon auf der Expo in Dubai das Zeug hat, zum Besuchererfolg zu werden. Ich sehe das Projekt als eine große Chance, den Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt unser Bundesland vorstellen zu können.“ Im Rahmen der Veranstaltung wurden Konzept und Inhalte sowie das Programm des Baden-Württemberg-Hauses vorgestellt. Neben Fach- und Businessevents sind eine Vielzahl von kulturellen und kulinarischen Events, Kinderaktionen und Specials zum Advent und Fasching geplant. Rapp zeigte sich von der Vielfalt beeindruckt: "100 Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg werden über sechs Monate hinweg das Programm mitgestalten - damit können wir uns sehen lassen."

Der Pavillon wird derzeit von 20 Sponsoring-Partnern und 120 Content-Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik unterstützt, die mit ihren Beiträgen zu Bau, Ausstellung und Betrieb das Baden-Württemberg-Haus zu einem lebendigen Ort für Erlebnis, Inspiration und Information machen. Insgesamt beläuft sich das Finanz- und Sachsponsoring aktuell auf rund 2 Millionen Euro. Die Projektgesellschaft steht derzeit mit weiteren potentiellen Partnern in Vertragsverhandlungen.

Neben der klassischen Präsentation in der Ausstellung hält das Baden-Württemberg-Haus für Unternehmen neue, attraktive Angebote im digitalen Zwilling des Pavillon bereit. Mit diesem können den Firmen neue, effiziente Möglichkeiten der Präsentation im Baden-Württemberg-Haus geboten werden, etwa die Vorstellung virtueller Exponate. Auch wurde im Pavillon der neue Sonderbereich "Vision Lab" geschaffen, in dem sich Unternehmen vor Ort auf großen LED-Screens vorstellen können.

Professor Dr. Wilhelm Bauer, Institutsleiter des Fraunhofer IAO und Vertreter des Gesellschafters Fraunhofer in der Projektgesellschaft, begrüßte das Interesse der Unternehmen im Land: "Wir freuen uns, dass das Interesse der baden-württembergischen Wirtschaft, sich in unserem Projekt zu engagieren, wächst. Wir hoffen natürlich, dass noch einige Unternehmen mehr die einmalige Chance nutzen, von der gewaltigen öffentlichen Wahrnehmung der Expo zu profitieren. Sie können im Baden-Württemberg-Haus vor Ort in Dubai und im digitalen Pavillon ihre Produkte und Dienstleistungen den Besuchern aus aller Welt vorstellen und neue Geschäftsbeziehungen anbahnen."

Ulrich Kromer von Baerle, Direktor des Baden-Württemberg-Hauses zeigte sich optimistisch: "Mit dem Bau der Ausstellung gehen die Vorbereitungen zur Eröffnung nun in die heiße Phase. Das Gebäude soll bereits im Juli fertiggestellt werden. Wir liegen im Moment voll im Zeitplan und freuen uns auf die Eröffnung der Expo und des Baden-Württemberg-Hauses am 1. Oktober 2021."
Aktuelle Fotos vom Pavillon finden Sie hier.
Weitere Impressionen, Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter: www.bw-expo2020dubai.com

Die Expo stellt für die Presse während der sechs Monate der Weltausstellung gebührenfrei Rundfunk-Content zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich direkt mit Herrn Dahl unter pablo.dahl @ bw-expo2020dubai.de in Kontakt, falls Sie Interesse haben, sich für den Rundfunk-Content Service der Expo zu registrieren.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-676 Tue, 08 Jun 2021 08:35:00 +0200 Popup-Labor Baden-Württemberg zu Gast in Crailsheim /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-baden-wuerttemberg-zu-gast-in-crailsheim Das insgesamt achte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ findet vom 8. bis 15. Juni 2021 in Crailsheim statt. „Viele Unterstützungsangebote rund um die Themen Innovation und Digitalisierung finden in den Ballungsräumen statt. Es ist unser Ziel, dass auch Unternehmen in ländlicheren Regionen davon profitieren können und ihre innovativen Ideen in die Tat umsetzen können. Mit dem Popup-Labor setzen wir an diesem Punkt an und laden kleine und mittlere Unternehmen kostenfrei zum Lernen, Experimentieren und Vernetzen ein. Damit tragen wir die Digitalisierung in die Fläche des Landes – direkt zu den Unternehmen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. Juni 2021. Das Popup-Labor Baden-Württemberg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen unmittelbar und ortsnah bei der Umsetzung von Innovationen. Denn während viele große Unternehmen für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Kunden eigene Denkfabriken oder Lern- und Experimentierräume aufbauen können, fällt dies kleineren Betrieben oftmals schwerer. „Obwohl gerade diese Unternehmen hochgradig betroffen sind, fehlt ihnen oftmals der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung bei Innovationsmethoden und Digitalisierung. Deshalb kommt das Popup-Labor als eine Art ‘Fitnessstudio für Innovation‘ direkt zu den Unternehmen und bietet eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte die Ministerin.

Insgesamt stehen 19 Online-Workshops und zwei Hybrid-Veranstaltungen auf dem Programm des Popup-Labors. Ausrichter sind die Stadt Crailsheim und der Landkreis Schwäbisch Hall, die sich im Bewerbungsverfahren um einen Standort für das Innovationslabor auf Zeit durchsetzen konnten. Das Programm, das in einem partizipativen Prozess zwischen den regionalen Partnern, Unternehmen vor Ort und Fraunhofer IAO ausgestaltet wurde, ist vielfältig und bietet viele Highlights. Die inhaltliche Bandbreite der Workshops reicht von einem Brainstorming-Workshop zum Thema „5G kommt!“ über eine Einführung in die Welt der digitalen Zwillinge in einer Lernfabrik bis hin zu den wichtigsten „Acht Regeln der Digitalisierung“, wie IT-Projekte zu einem Erfolg geführt werden können. Es wird außerdem einen Book Sprint geben, in dem in 48 Stunden ein Wirtschaftsbuch von und für die Region geschrieben wird. An jedem Tag wird in der Mittagspause ein Tool des Tages für die Online-Zusammenarbeit vorgestellt.

Die Auftaktveranstaltung am 8. Juni von 9.30 Uhr bis 11.45 Uhr kommt als „Popup-Labor TV“ live aus dem digitalen Studio der Media Resource Group in Crailsheim und wird als öffentlicher Livestream auf www.popuplabor-bw.de

übertragen, ebenso wie die Abschlussveranstaltung am 15. Juni von 14.00 Uhr bis 16.15 Uhr. Am ersten Tag steht die Vernetzung im Vordergrund. Ein abwechslungsreiches Programm bietet faszinierende Einblicke in Digitalisierungsthemen und die Macher und Macherinnen aus der Region. Das Programm am letzten Tag des Popup-Labors hat das Motto „Aus der Praxis“. Best Practices aus unterschiedlichen Branchen zeigen Wege in die Digitalisierung – von innovativen Geschäftsmodellen über Innovationspioniere bis zur Krisen-Kreativität.

Die Workshops finden online statt, eine Anmeldung ist noch möglich.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://www.popuplabor-bw.de/

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-672 Wed, 02 Jun 2021 07:29:40 +0200 Wettbewerb „familyNET 4.0“ startet in die dritte Runde /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wettbewerb-familynet-40-startet-in-die-dritte-runde Am 7. Juni 2021 startet der dritte Durchgang des landesweiten Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt". Gerade jetzt sei es besonders wichtig, Erfolgsmodelle aufzuzeigen und damit anderen Unternehmen Impulse zu geben, so Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 31. Mai zum bevorstehenden Start des Wettbewerbs: „Die Corona-Pandemie hat unseren beruflichen Alltag sehr verändert. Mobiles Arbeiten und selbstgesteuertes Online-Lernen sind feste Bestandteile der Arbeitswelt geworden. Viele Unternehmen haben mithilfe digitaler Anwendungen neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefunden. Unternehmen können dies als Chance nutzen, sich auszutauschen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Erfolgsbeispiele weiterzuentwickeln.“ An dem Wettbewerb können sich alle Unternehmen in Baden-Württemberg beteiligen, die für eine moderne Unternehmenskultur stehen. Die Unternehmen haben damit die Möglichkeit, mit ihren innovativen und nachhaltigen Konzepten an die Öffentlichkeit zu gehen und zu erläutern welche Angebote und Maßnahmen sie - gerade auch während der Pandemie - für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der digitalisierten Arbeitswelt entwickelt, eingeführt und umgesetzt haben. "Mit dem Wettbewerb wollen wir das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung würdigen. Familienfreundlichkeit ist im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus sind digitale und familienfreundliche Unternehmen widerstandsfähiger in Krisen", so Hoffmeister-Kraut weiter.

Der Wettbewerb "familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt" findet im Rahmen des Transferprojekts "familyNET 4.0" statt. Das Transferprojekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall kofinanziert. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.

Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.familynet-bw.de/familynet-40/wettbewerb


Transferprojekt "familyNET 4.0"

Das Transferprojekt "familyNET 4.0 - digitales familienbewusstes Unternehmen" bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik. Das Transferprojekt arbeitet in den Handlungsfeldern "Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen", Personal- und Organisationsentwicklung: Aufbau einer neuen Veränderungs- und Lernfähigkeit in der digitalen Transformation", Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance", Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten. Als Grundlage dienen die konkreten Handlungsempfehlungen des Leitfadens "digitales familienbewusstes Unternehmen". familyNET 4.0 wird während der Laufzeit vom 01. Januar 2020 - 31. Dezember 2021 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall, kofinanziert


Quelle: Wirtschaftsministerium.

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news-668 Thu, 27 May 2021 13:54:50 +0200 Eröffnung des DLR-Instituts für Quantentechnologien in Ulm /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/eroeffnung-des-dlr-instituts-fuer-quantentechnologien-in-ulm Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Ulm hat heute sein neues Institut für Quantentechnologien feierlich eröffnet. Das Land unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 14,4 Millionen Euro. „Der heutige Tag ist ein ganz besonderer – nicht nur für das Institut für Quantentechnologien und das DLR, sondern auch für die gesamte Spitzenforschung in Baden-Württemberg. Denn mit der Eröffnung des Instituts für Quantentechnologien heben wir ein echtes Leuchtturmprojekt aus der Taufe und setzen einen Meilenstein für den Bau eines eigenen, wettbewerbsfähigen Quantencomputers in Deutschland. Und ich bin stolz, dass wir in Ulm Weltklasse-Wissenschaftler, innovative Unternehmen und aktive Netzwerke zusammenbringen, um im internationalen Wettbewerb eine führende Position einzunehmen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Als Landesregierung machen wir nicht zuletzt durch die Verankerung der Quantentechnologie im Koalitionsvertrag klar: Wir verstehen dieses Zukunftsthema als Kraftakt, den Wissenschaft, Unternehmen und Politik nur gemeinsam bewältigen können. Ich freue mich daher besonders, dass wir mit dem heutigen Tag gemeinsam einen Riesenschritt in Richtung Zukunft gehen und gratuliere dem Institut und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zur Eröffnung“, so Kretschmann weiter.

„Quantentechnologien bieten ein disruptives Potenzial und wir wollen, dass Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit neuartigen Quantensensoren, dem Quantencomputing und der sicheren Quantenkommunikation ganz vorne mitspielt. Das DLR-Institut für Quantentechnologien ist hier eine wichtige Transferbrücke zwischen Forschung und Wirtschaft, um Quantentechnologien als äußerst aussichtsreiche Zukunftstechnologie in die Anwendung zu bringen“, sagte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag, um mit quantenbasierten Hard- und Softwarelösungen neue industrielle Standbeine im Land entstehen zu lassen. Daher freut mich natürlich ganz besonders, dass das Institut für Quantentechnologien nun auch eine maßgebliche Rolle innerhalb des DLR bei der Umsetzung der Quantencomputing-Initiative der Bundesregierung einnehmen soll“, so die Ministerin,

Weitere Informationen

Das DLR-Institut für Quantentechnologien in Ulm arbeitet daran, Präzisionsinstrumente für Raumfahrtanwendungen – wie die Satellitennavigation und -kommunikation – auf der Basis von Quantentechnologien zu entwickeln und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie zur Prototypenreife zu bringen. Mittels Quantentechnologien können physikalische Messgrößen mit bis dato unerreichter Präzision erfasst werden, was nicht nur für Anwendungen im All, sondern auch auf der Erde eminent wichtig ist, beispielsweise für das autonome Fahren. Das Institut schlägt mit seinen anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der Industrie und wird daher auch eine enorme Hebelwirkung für innovative Anwendungen in weiteren Branchen entfalten.

Am 11. Mai 2021 gab das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bekannt, beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Initiative zur Entwicklung von deutschen Quantencomputern mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und Forschung zu unterstützen. Ziel ist es, einen deutschen Quantencomputer sowie entsprechende Software und Anwendungen zu entwickeln. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur Förderung von Quantentechnologien und insbesondere Quantencomputing in Höhe von insgesamt 2 Milliarden Euro, auf das sich die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets verständigt hat und das vom BMWi, BMBF und BMF gemeinsam umgesetzt wird.

Zusätzlich zum Aufbau der zwei Konsortien wird das BMWi beim DLR den Aufbau eines Industriellen Innovationszentrums fördern, das Industrie, KMU und Startups branchen- und anwendungsübergreifend die Möglichkeiten der Quantentechnologien vermittelt. Insgesamt erhält das DLR bis 2025 für die geplanten Maßnahmen 740 Millionen Euro. Rund 80 Prozent der für den Quantencomputer vorgesehenen Mittel werden dabei im Sinne des Konjunkturpakets in Unteraufträgen an die Kooperationspartner des DLR fließen.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

 

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news-664 Wed, 19 May 2021 12:29:45 +0200 Landesregierung stellt Dritten Digitalisierungsbericht vor /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landesregierung-stellt-dritten-digitalisierungsbericht-vor Mehr als zwei Milliarden Euro hat das Land in den vergangenen fünf Jahren in die Digitalisierung investiert. Einen Überblick über die Projekte gibt der Dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung. Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. "Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. Nur so lassen sich Lebensqualität und Wohlstand im Land sichern. Digitale Instrumente benötigen wir auch für die Dekarbonisierung der Wirtschaft und für den Klimaschutz", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 18. Mai 2021, in Stuttgart. "Auch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wo wir bei der Digitalisierung noch besser werden müssen: zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen und in der Bildung. Hier wollen wir vorankommen."

Am Vormittag hatte Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Dritten Digitalisierungsbericht (PDF) in der ersten Ministerratssitzung der neuen Landesregierung vorgestellt und damit den hohen Stellenwert der Digitalisierung bekräftigt. Strobl betonte: "Wir haben einen Erneuerungsvertrag ausgearbeitet - mit einem ambitionierten und weitreichenden Plan. Erneuern heißt Verändern. Verändern, um voranzukommen. Eine Veränderung, die wir in allen Lebensbereichen merklich spüren, ist die Digitalisierung. Die Digitalisierung verändert die Welt - und mit der Digitalisierung verändern wir die Welt. Es ist also an uns, ihr auch eine Richtung zu geben. Hier sind wir als Land vorangegangen. Wir haben die vergangenen fünf Jahre in diesem Bereich eine Investitionsoffensive beispiellosen Ausmaßes gefahren. Bei allen Haushaltsvorbehalten ist klar: Unsere Digital-Strategie bekommt ein Update, etwa bei der Spitzenforschung, der Cybersicherheit oder dem Ausbau des schnellen Internets."


Mehr als zwei Milliarden Euro für Digitalisierung

In Zahlen: Mehr als zwei Milliarden Euro hat das Land in den vergangenen fünf Jahren in die Digitalisierung unseres Landes investiert. 70 Projekte wurden hier ganz konkret mit rund 400 Millionen Euro gefördert, von denen viele inzwischen abgeschlossen oder weit fortgeschritten sind. "Zum Beispiel haben wir mit dem Cyber Valley einen internationalen Forschungsleuchtturm auf- und ausgebaut. Im Bereich der Cybersicherheit haben wir mit der Cybersicherheitsagentur und der Cyberwehr Pionierarbeit geleistet. Alleine 1,165 Milliarden Euro haben wir in den Ausbau des schnellen Internets gesteckt - und durch die Anpassung der Förderkulisse so noch einmal 1,4 Milliarden Euro Bundesmittel nach Baden-Württemberg geholt. Im Ergebnis: Wir haben uns in den letzten fünf Jahren bei gigabitfähigen Netzen vom Mittelfeld ins Spitzenfeld entwickelt wie der Breitband-Atlas des Bundes belegt. Dieser zeigt, dass wir auch im Gigabit-Bereich inzwischen deutlich über dem Schnitt der Flächenländer sind", führte Minister Thomas Strobl weiter aus. Einen Überblick über alle Projekte gibt der Dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung.

Der Digitalisierungsminister unterstrich, dass man künftig noch massiver in die Zukunftsfelder gehen werde, in denen der internationale Wettbewerb spiele, also in Künstliche Intelligenz (KI), bei Quantentechnologien oder Cybersicherheit. "Wir haben Spitzenforschung im Land - und die werden wir strategisch weiterentwickeln", so Minister Thomas Strobl. Darüber hinaus wolle man die Digitalisierung weiter nutzen, um ökologische und soziale Ziele zu erreichen. "Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss den Menschen dienen", so Strobl. "Ferner rollen wir weiter den Teppich aus, ohne den kein digitales Projekt fliegt: Das schnelle Internet, dort wo der Markt versagt, und die Cybersicherheit mit der Cybersicherheitsagentur CSBW, die als Schaltstelle Sicherheitsbehörden, Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung vernetzt. Denn eines ist hier ganz wichtig: ohne Cybersicherheit kein Vertrauen und ohne Vertrauen kein durchschlagender Erfolg für die Digitalisierung."

Einzelne Themenschwerpunkte und beispielhafte Projekte der Digitalisierungsstrategie digital@bw im Überblick:


Breitbandausbau

Ohne schnelles Internet keine Digitalisierung. In den Jahren 2016 bis 2021 unterstützte das Land mehr als 2.600 Breitbandprojekte in Städten und Gemeinde mit insgesamt 1,165 Milliarden Euro. Das sind doppelt so viel bewilligte Anträge wie in den fünf Jahren zuvor und das 14-fache der vorherigen Fördersumme. Zusätzlich flossen Bundesmittel von mehr als 1,513 Milliarden Euro für 817 Ausbauprojekte nach Baden-Württemberg. Insgesamt können so 2,678 Milliarden Euro in den Ausbau des schnellen Internets fließen. Inzwischen verfügen 94,5 Prozent der Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. 2015 waren es noch 71,6 Prozent, also über 20 Prozentpunkte weniger. Bei den Anschlüssen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 - Tendenz steigend. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer.


Zukunftstechnologien erforschen

Mit dem Cyber Valley verfügt Baden-Württemberg seit 2016 über ein europaweit einmaliges Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Forschungsexzellenz, die Vernetzung mit globalen Unternehmen und der herausragende Transfer in Anwendung und Gründungen machen das Cyber Valley zu einem Leuchtturm der Forschung und Entwicklung mit weltweiter Strahlkraft. In der letzten Legislaturperiode wuchs das Cyber Valley kräftig, zum Beispiel durch den Aufbau des ELLIS-Instituts ("European Laboratory for Learning & Intelligent Systems") und des "KI-Fortschrittszentrums Lernende Systeme im Cyber Valley". In das Cyber Valley allein investierte die Landesregierung 140 Millionen Euro.

Damit einher geht die Förderung der Spitzenforschung im Land. Mit seiner herausragenden Zahl an Professuren für Künstliche Intelligenz und Robotik mischt Baden-Württemberg weltweit vorne mit. Dies ist auch das Ergebnis des gezielten Ausbaus durch Landesförderung.

Mit dem Innovationspark KI entsteht außerdem zukünftig ein weltweit sichtbares Zentrum für KI-Anwendung, das etablierte Unternehmen und Start-ups, Fachkräfte und Talente, Wissenschaft und Investoren zusammenbringt. Bis zu 50 Millionen Euro stellt die Landesregierung für die beschleunigte Umsetzung bereit, die größte Einzelmaßnahme zur Innovationsförderung der letzten Jahrzehnte.


Cybersicherheit

Um die Sicherheit im digitalen Raum ebenso gut zu schützen wie auf Straßen und Plätzen, erarbeitet die Landesregierung eine umfassende Cybersicherheitsstrategie. Kernstück der Bestrebungen der Landesregierung ist die neue Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW). Die per Gesetz am 17. Februar 2021 errichtete Agentur ergänzt die erfolgreiche Arbeit der Sicherheitsbehörden. Die neue Behörde ist die zentrale Koordinierungs- und Meldestelle im Land und vernetzt Staat, Verwaltungen, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Bereich der Cybersicherheit.


Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit stärkt, ist ein zentrales Ziel der Landesregierung. Zur besseren CO2-Einsparung entwickelt das Land momentan eine App, die Bürgerinnen und Bürgern hilft, den eigenen CO2-Fußabdruck zu bestimmen und zu reduzieren. Zudem lässt die Landesregierung erforschen, wie Rechenzentren nachhaltiger sein können. So geht das Land beispielhaft voran in Richtung eines energie- und ressourceneffizienten Betriebs dieser Herzkammern der Datengesellschaft. Auch effiziente Fabriken und nachhaltiges Bauen stehen auf der Agenda.


Gesundheit digital

Für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ist die Digitalisierung wirtschaftlich von zentraler Bedeutung. Noch wichtiger ist, dass sie in Medizin und Pflege das Heilen und Helfen verbessert. Umfassende Datensammlungen und ein schneller und digitaler Austausch sind dabei häufig die Grundlage für eine echte Verbesserung in Diagnose und Therapie.

Mit dem Aufbau der Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM-Verbund) schuf die Landesregierung die Basis für transparente Strukturen und Zugangswege zur Personalisierten Medizin. Zu den wichtigen Bausteinen gehört das Datennetzwerk bwHealthCloud. Dank qualitätsgesicherter Datensammlung werden bessere evidenzbasierte individuelle Therapieentscheidungen möglich, zum Beispiel bei der Krebstherapie.


Digitale Verwaltung und Kommunen

Bürgerinnen und Bürgern den Behördengang zu ersparen und vom Sofa aus zu ermöglichen, ist das Ziel der Landesregierung. Zur Erreichung dieses Ziels gehört die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Dieses sieht vor, dass bis Ende 2022 eine Vielzahl von Verwaltungsleistungen online verfügbar sind. Gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden und den IT-Dienstleistern BITBW und Komm.ONE arbeitet das Land an der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Die entwickelten Online-Leistungen können allen Städten und Gemeinden im Land zentral auf der E-Government-Plattform service-bw zur Verfügung gestellt werden. Wichtig dabei ist insbesondere auch die End-zu-End-Digitalisierung, also dass Verwaltungsdienstleistungen in den Behörden und Ämtern ebenfalls digital abgewickelt werden können.

Außerdem unterstützt die Landesregierung die Kommunen über die Digitalakademie@bw, indem sie Digitalisierungskompetenz auf alle Ebenen in die Städte und Gemeinden im Land bringt. Die Qualifizierung von mehr als 1.400 Führungskräften gehört ebenso zu den Erfolgen der Digitalakademie wie die Ausbildung von mehr als 550 Digitallotsen in 341 Kommunalverwaltungen. Die Digitalakademie hilft Kommunen außerdem speziell bei der Digitalisierung von Prozessen und Abläufen. Insgesamt nutzten bisher mehr als 420 Kommunen und Landkreise das vielfältige Angebot der Digitalakademie.

Auch die Landesverwaltung selbst wird immer digitaler. Innenministerium, Justizministerium und Verkehrsministerium arbeiten bereits ausschließlich mit der volldigitalen E-Akte. Bis spätestens Ende 2024 ist die E-Akte dann in allen Landesbehörden verfügbar. Schon seit 2019 ist zur sicheren Kommunikation zwischen Behörden und Justiz das sogenannte besondere Behördenpostfach im Einsatz. Die interne Digitalisierung der Verwaltung nützt auch Bürgerinnen und Bürger, weil Verwaltungsabläufe so schneller und effizienter sind.

Bei dem Projekt Bodenschätzung digital stellen das Finanzministerium, das Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum die Daten über die Bodenschätzungsdaten der Wirtschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit digital bereit. Diese Daten über die Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit der Anbauflächen sind beispielsweise für das Precision Farming als Teil von Landwirtschaft 4.0 und den Bodenschutz wichtig.

Mit dem Steuerchatbot steht den Menschen im Land bereits seit November 2018 rund um die Uhr ein intelligentes Hilfesystem zur Verfügung, das stets aktuelle und seriöse Informationen aus erster Hand bietet - direkt von der Finanzverwaltung.
 

Quelle: Pressemeldung des Landes

 

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news-660 Wed, 12 May 2021 16:11:58 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Verbundprojekt zu lernfähigen KI-Chips mit rund zwei Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-verbundprojekt-zu-lernfaehigen-ki-chips-mit-rund-zwei-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Verbundprojekt zu lernfähigen KI-Chips „Mikroelektronik für KI – Datenorientierte Realisierung im industriellen Einsatz (DoRiE)“ am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS), dem Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. mit rund zwei Millionen Euro. "Künstliche Intelligenz ist die neue Basistechnologie in vielen Lebensbereichen und besitzt ein gigantisches Wertschöpfungspotential. Lernfähige KI-Chips gewinnen dabei immer weiter an Bedeutung für Anwendungen der Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Mit dem Vorhaben bauen wir das Kompetenzangebot für den Technologietransfer in dieser Schlüsseldisziplin der Künstlichen Intelligenz weiter aus. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt zur industriellen Anwendung in unserem Mittelstand. Viele Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Baden-Württemberg können von dem Angebot maßgeblich profitieren", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 12. Mai.

Gemeinsam werden durch die drei wirtschaftsnahen Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg schlanke KI-Systeme für den dezentralen Einsatz an Sensoren, Robotern oder Maschinen in der industriellen Anwendung umgesetzt. Unterstützt werden die drei Institute dabei durch einen Innovationsbeirat mit Vertretern aus der Wirtschaft.

Schlanke KI-Lösungen (engl. Edge AI), die auf lernfähigen, neuromorphen KI-Chips basieren, vereinfachen den Betrieb komplexer Anlagen und Systeme, indem Zustandsänderungen vor Ort erkannt und bewertet werden. Daten müssen nicht erst von sehr vielen Sensoren an eine zentrale Instanz übertragen und im Anschluss bewertet werden. Die dezentrale Intelligenz senkt die zu übertragenden Datenmengen erheblich und kann beispielsweise ein System robuster gegenüber Störungen machen. Ein weiterer positiver Aspekt ist das Rationalisierungspotenzial, da dank Edge AI beispielsweise anstelle einer Vielzahl unterschiedlicher Sensoren an einer Maschine nur noch wenige Sensoren benötigt werden, um ein hinreichend genaues Zustandsbild in Echtzeit zu erhalten.

Um den Knowhow-Transfer von Wissenschaft und Forschung in die Industrie zu verbessern, bilden die Institute einen niederschwelligen Zugang zu einem Edge-KI-Beratungsteam, das Unternehmen in Baden-Württemberg offensteht. Über QuickChecks und Exploring Projects besteht die Möglichkeit, neben einer ersten Einschätzung und Bewertung von Anwendungsideen für Edge AI im eigenen Unternehmen auch einen gangbaren technischen Lösungsweg zu skizzieren. Interessierte Firmen können sich bei den Partnerinstituten um die kostenfreien QuickChecks bewerben.

Weitere Informationen

Das Thema Edge AI erfordert eine effiziente Datenverarbeitung unter Einsatz von speziellen Hardwarebeschleunigern, die im Projekt als skalierbare Komponenten zur Verfügung stehen, um beispielsweise besonders energiesparend
oder sehr schnell zu sein. Jede industrielle Anwendung erfordert eine passgenau zugeschnittene Umsetzung der Edge AI Lösung. Das Projekt zeigt, wie aus einem Edge AI Baukasten schnell und flexibel unterschiedliche Umsetzungen realisiert werden können.

Aufbauend auf dem Baukasten werden verschiedene Funktionen und Komponenten für den industrienahen Einsatz entwickelt. Anwendungen sind hier beispielsweise Sensorlösungen mit integrierter lokaler KI zur Objekterkennung, Edge AI-Lösungen für Roboter-Arme im Leichtbau- und kollaborativen Einsatzbereich oder auf Greifsysteme mit lokaler Intelligenz. Neben dem Einsatz von Edge AI unter Safety-Gesichtspunkten soll auch ein automatisierter Prüfstand zur Multi-Sensor-Datenerfassung für KI-Trainingsdaten realisiert werden.

Interessensbekundungen von namhaften kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Industrie für den Innovationsbeirat liegen den Forschungseinrichtungen bereits vor. Interessierte Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, während der Projektlaufzeit dem Beirat beizutreten. Außerdem wird eine Vernetzung mit anwendungsorientierten KI-Forschungsinitiativen des Landes wie beispielsweise dem Fortschrittszentrum "Lernende Systeme und kognitive Robotik" oder dem "Kompetenzzentrum für KI-Engineering CC-KING" angestrebt.

Die Projekthomepage finden Sie unter: https://ki.ims-chips.de

Weitere Informationen zu den Institutspartnern finden Sie unter:

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Presse Künstliche Intelligenz
news-658 Tue, 11 May 2021 16:13:27 +0200 Wirtschaftsministerin zur Initiative von BMWi und DLR zum Aufbau von deutschen Quantencomputern /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-zur-initiative-von-bmwi-und-dlr-zum-aufbau-von-deutschen-quantencomputern Anlässlich der Ankündigung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Initiative zur Entwicklung von deutschen Quantencomputern mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und Forschung zu unterstützen, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. Mai 2021: "Quantentechnologien sind eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die Initiative der Bundesregierung zur Stärkung dieses Zukunftsfelds ist ein wichtiges Signal, um die großen Potenziale der Quantentechnologien für Baden-Württemberg optimal zu nutzen."
"Die Entscheidung des BMWi bietet große Chancen für Deutschland - und für Baden-Württemberg. Das DLR-Institut für Quantentechnologien in Ulm soll bei der Umsetzung der Vorhaben eine maßgebliche Rolle einnehmen. Ich bin überzeugt, dass sich zahlreiche baden-württembergische Unternehmen bei der Entwicklung der Technologien aktiv mit einbringen werden", so die Ministerin weiter.

Das Quantencomputing erschließe völlig neue Möglichkeiten, um den fundamentalen Einschränkungen klassischer digitaler Computer zu begegnen und komplexe Probleme zukünftig effizienter zu lösen. "Als führende Innovations- und Industrieregion in Europa bietet unsere Wirtschaft im Land eine Vielzahl an Anwendungsfeldern, für die das Quantencomputing in der Praxis nützlich werden kann", so Hoffmeister-Kraut.

Baden-Württemberg verfüge außerdem bereits über ein etabliertes Netzwerk exzellenter Quantenwissenschaftler an Universitäten und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen sowie einer international führenden High-Tech-Industrie mit spezifischen Quantentechnologie-Kompetenzen. "Mit dieser hervorragenden Basis können wir einen entscheidenden Beitrag zum Quantencomputing leisten. Die Initiative der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt, um den Aufbau einer innovativen Quanten-Hardware- und -Software-Industrie in Deutschland und in Baden-Württemberg zu unterstützen", sagte Hoffmeister-Kraut. Das gelte insbesondere auch für junge Unternehmen und Startups in der Mikroelektronik ebenso wie der Quanteninformatik und in neuen, auf Quanteneffekten beruhenden Kommunikationstechnologien.


Weitere Informationen

Die Bundesregierung hatte sich heute darauf verständigt, Quantentechnologien und Quantencomputing stärker zu fördern. Dafür stehen beim BMWi in den kommenden 4 Jahren Mittel mit einem Gesamtvolumen von 878 Millionen Euro zur Verfügung. Das BMWi wird unter anderem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Aufbau zweier Konsortien mit Partnern aus Industrie, KMU, Start-ups und Forschung unterstützen. Ziel ist es, einen deutschen Quantencomputer sowie entsprechende Software und Anwendungen zu entwickeln. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur Förderung von Quantentechnologien und insbesondere Quantencomputing in Höhe von insgesamt 2
Milliarden Euro, auf das sich die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets am 3. Juni 2020 verständigt hat und das vom BMWi, BMBF und BMF gemeinsam umgesetzt wird.

Zusätzlich zum Aufbau der zwei Konsortien wird das BMWi beim DLR den Aufbau eines Industriellen Innovationszentrums fördern, das Industrie, KMU und Startups branchen- und anwendungsübergreifend die Möglichkeiten der Quantentechnologien vermittelt. Insgesamt erhält das DLR bis 2025 für die geplanten Maßnahmen 740 Millionen Euro. Rund 80 Prozent der für den Quantencomputer vorgesehenen Mittel werden dabei im Sinne des Konjunkturpakets in Unteraufträgen an die Kooperationspartner des DLR fließen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Quantencomputing
news-655 Fri, 23 Apr 2021 15:34:29 +0200 Projekte aus dem Land erfolgreich beim „5G-Innovationswettbewerb“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/projekte-aus-dem-land-erfolgreich-beim-5g-innovationswettbewerb Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich erfreut über die Förderung von sieben weiteren baden-württembergischen Konsortien im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) ausgerichteten „5G-Innovationswettbewerbs“. „Der Wettbewerb zeigt, dass die großen Chancen, die 5G bietet, in den Regionen bereits erkannt wurden und jetzt in konkrete Anwendungsprojekte umgesetzt werden können. Das große Interesse an diesem Wettbewerb und der Erfolg unserer Initiativen über das gesamte Wettbewerbsverfahren hinweg ist ein Beleg für die Innovationskraft unseres Landes. Baden-Württemberg ist auf einem sehr guten Weg, Vorreiter bei 5G-Anwendungen zu werden. Wir wollen den Ausbau einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur durch die Telekommunikationsunternehmen mit aller Kraft unterstützen“, so die Wirtschaftsministerin.

Nachdem der „5G-Innovationswettbewerb“ mit Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes nun nochmals ausgeweitet werden konnte, wurden in der dritten Runde des Wettbewerbs bundesweit 48 weiteren Konsortien eine Förderzusage in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Darunter folgende sieben aus Baden-Württemberg:

  • Ostalbkreis - Rettungskette 5G
  • Landkreis Böblingen - 5G-PreCiSe
  • Aalen - 5G-trAAfic
  • Landkreis Heidenheim - 5G-Heidenheim - Yard Management: Autonome Transportmittelsteuerung durch 5G
  • Schwabenbund e.V. - Grenzenlos5G@BYBW
  • Verband Region Rhein-Neckar - RettungsNetz-5G
  • Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald Baar - 5G-Schwarzwald

Die Projekte reichen von Anwendungen im eHealth-Bereich (zum Beispiel im Rettungswesen) über den Einsatz von 5G in der Produktion bis hin zum intelligenten Verkehrsmanagement und autonomen Fahren.

Weitere Informationen:

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Jahr 2019 gestarteten „5G-Innvationswettbewerbs“ erhielten bundesweit in einer ersten Phase 71 Städte, Regionen und Zweckverbände bis zu 100.000 Euro für die Ausarbeitung ihrer Konzepte – darunter waren zehn baden-württembergische Konsortien und ein weiteres bundesländerübergreifendes Konsortium (in dem baden-württembergische mit bayerischen Projektpartnern zusammenarbeiten). Damit lag Baden-Württemberg mit an der Spitze aller Bundesländer. In einer zweiten Runde erhielten zehn Antragsteller eine Förderzusage von jeweils knapp 4 Millionen Euro. Darunter waren mit dem Konsortium der Stadt und der Region Stuttgart zum Thema „Einsatz von 5G für Smart City-Anwendungen“ und dem Konsortium unter Leitung der Stadt Ulm zum Einsatz von 5G zur Verbesserung des Rettungswesens zwei Konsortien aus Baden-Württemberg.

Der „5G-Innovationswettbewerb“ richtet sich an Städte und Kommunen und ist Teil der 5G-Strategie der Bundesregierung, die bereits im Juli 2017 ausgerufen wurde. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf regionaler Ebene beispielhaft die Entwicklung von 5G-Anwendungen zu fördern. Zusammen mit den kommunalen Landesverbänden hatte das Wirtschaftsministerium die Konsortien aus Baden-Württemberg bei der Antragstellung über die Digitalakademie Baden-Württemberg intensiv im Rahmen von zwei Workshops begleitet.

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im gesamten Land, der flächendeckende Ausbau des Mobilfunknetzes und die zügige Einführung von 5G sind Kernanliegen auch der neuen Landesregierung. Um eine möglichst breite Akzeptanz für den Mobilfunkausbau und 5G in Baden-Württemberg zu erzielen, hat das Wirtschaftsministerium im November 2020 eine Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G“ gestartet.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-653 Fri, 16 Apr 2021 17:23:08 +0200 Förderprogramm Invest BW: Antragspause /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderprogramm-invest-bw-antragspause Das Wirtschaftsministerium teilte am 16. April 2021 mit, dass für das einzelbetriebliche Förderprogramm Invest BW ab sofort eine Antragspause eingelegt werde. Bisher wurden mehr als 300 Anträge mit einem kumulierten Antragsvolumen von fast 150 Millionen Euro und damit ausgelösten Innovations- und Investitionsaufwendungen von rund 460 Millionen Euro gestellt. Die ersten Anträge seien zwischenzeitlich bewilligt und der Wirtschaftsausschuss des Landtags habe bereits vor Ostern einer Förderung von neun großen Einzelvorhaben zugestimmt. Der Ministerrat hatte mit Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags im Dezember 2020 die Bereitstellung einer ersten Tranche für Invest BW über 150 Millionen Euro beschlossen. Grund für die Antragspause sei nun, dass derzeit vorübergehend keine Entnahmen mehr aus den Rücklagen für „Zukunftsland BW“ bewilligt würden. Nach einer ersten Zwischenbilanz werde deutlich, dass das Programm gut ankomme. Es zeige sich bereits jetzt, dass Innovationen und Zukunftstechnologien ein Schlüsselfaktor seien, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nachhaltig zu überwinden. „Ziel ist es natürlich, dass das Programm zeitnah wieder aufgenommen werden kann. Das Land unterstützt mit dem Förderprogramm Invest BW aktiv die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen und leistet mit den Fördermitteln einen positiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung. Die geförderten Innovations- und Investitionsvorhaben steigern die Wettbewerbsfähigkeit und tragen zur Einhaltung der Ziele der Nachhaltigkeit am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg bei“, so eine Sprecherin des Ministeriums.

Bereits eingereichte Anträge werden zügig bearbeitet. Die Förderentscheidung erfolgt nach Maßgabe der einschlägigen Verwaltungsvorschriften des Wirtschaftsministeriums in Ausübung pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Auswahl erfolgt nach Qualität und Vollständigkeit der Antragsunterlagen sowie zuerkannten Förderprioritäten unter wettbewerblichen Gesichtspunkten. Die Antragstellung beim Projektträger ist formgebunden und erfolgt auf elektronischem Wege. Anträge, die nach dem 16. April 2021, 10:00 Uhr, eingereicht wurden, können in der Begutachtung aktuell nicht mehr berücksichtigt werden.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-646 Tue, 06 Apr 2021 09:19:13 +0200 Neue Broschüre der Landesregierung informiert zum Thema „Mobilfunk und 5G“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neue-broschuere-der-landesregierung-informiert-zum-thema-mobilfunk-und-5g Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen der Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G" eine neue Informationsbroschüre für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht. Die Broschüre wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium, dem Umweltministerium, der Landesanstalt für Umwelt und dem Landesgesundheitsamt erarbeitet und stellt verständlich erklärte Fakten zu Mobilfunk und 5G in Baden-Württemberg zusammen. „Die neue 5G-Technologie eröffnet ganz neue Anwendungsfelder für unsere Unternehmen und bietet große Chancen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Vorbehalte gegenüber dem neuen Mobilfunkstandard sind jedoch vielerorts groß. Mit der Broschüre bieten wir Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Zugang zu neutralen Informationen über 5G und die Wirkung von Mobilfunk auf Mensch und Umwelt. Damit tragen wir zu mehr Sachlichkeit und Transparenz bei der Diskussion bei. Unser Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu informieren und die Kommunen im Land zu unterstützen, die teilweise kontrovers geführten Diskussion über den Mobilfunkausbau in konstruktive Bahnen zu lenken“, sagte Wirtschaftsministerium Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. April) anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre.

„Mit der Broschüre wollen wir in verständlicher Sprache insbesondere die technischen und physikalischen Grundlagen zum Mobilfunk und der Funknetzplanung vermitteln und über die Auswirkungen von Mobilfunk auf Mensch und Umwelt informieren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

„Rund um das Thema 5G- und den Mobilfunk-Ausbau gibt es immer wieder Ängste und Sorgen, was gesundheitliche Risiken angeht. Forschung und Wissenschaft konnten jedoch bis heute keine negativen gesundheitlichen Effekte durch elektromagnetische Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte nachweisen“, betonte Gesundheitsminister Manne Lucha.

Die Broschüre mit dem Titel „Mobilfunk und 5G: Fragen und Antworten zur 5. Mobilfunkgeneration und zum Funknetzausbau in Baden-Württemberg“ informiert Bürgerinnen und Bürger zu Fragen wie „Wer ist in Deutschland für die Mobilfunkversorgung zuständig?“, „Was ist neu an 5G und welchen Nutzen stiftet der neue Mobilfunkstandard?“ oder „Welche Auswirkungen hat der Mobilfunkausbau auf Mensch und Umwelt?“.


Weitere Informationen

Die Broschüre ist Bestandteil der Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G" des Wirtschaftsministeriums, die im November vergangenen Jahres gestartet ist. Nachdem bereits im Dezember 2020 und Januar 2021 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von sogenannten Fokusgruppen-Sitzungen Themen benennen konnten, zu denen sie sich vertiefte Informationen rund um das Thema „Mobilfunk und 5G“ wünschten, hat das Wirtschaftsministerium im Februar 2021 für die Regierungsbezirke im Land vier Fachkonferenzen organisiert. An diesen Fachkonferenzen nahmen insgesamt rund 200 kommunale Vertreterinnen und Vertreter teil. Die Wünsche und Anmerkungen aus diesen Veranstaltungen flossen in die Erstellung der Broschüre ein.

Die Broschüre steht ab sofort auf der Informationsplattform www.mobilfunk-bw.de zum Download bereit. Außerdem wurde eine Rubrik mit Fragen und Antworten rund um das Thema „Mobilfunk und 5G“ eingerichtet. Weitere Produkte wie ein Erklär-Film, ein Kurzinformations-Flyer sowie ein Kommunikationsleitfaden für Kommunen werden in den nächsten Wochen bereitgestellt.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Infrastruktur Technologietrends Umsetzung
news-644 Tue, 30 Mar 2021 09:12:14 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Intensivberatungen für den Einzelhandel mit 2 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-intensivberatungen-fuer-den-einzelhandel-mit-2-millionen-euro Der tiefgreifende Strukturwandel stellt den Einzelhandel vor vielfältige Herausforderungen. Das Wirtschaftsministerium fördert daher einzelbetriebliche Intensivberatungen zu den Themen Digitalisierung, Strategie und Personal im Rahmen des Dialogprojekts „Handel 2030“ mit 2 Millionen Euro. „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen, die digitale Transformation der Branche voranbringen und ihre Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Es ist mein Ziel, dass gerade die kleinen und mittleren stationären Einzelhandelsbetriebe, die besonders stark unter den gravierenden Auswirkungen des zweiten Lockdowns gelitten haben, sich strategisch neu und wettbewerbsfähig positionieren und die klassische Geschäftstätigkeit mit dem Onlinehandel zukunftsgerecht kombinieren“, ergänzte die Ministerin. Ein entsprechender Förderaufruf wurde auf der Website des Wirtschaftsministeriums veröffentlicht. Zu den Herausforderungen des Einzelhandels gehörten ein verändertes Kundenverhalten, die digitale Transformation mit verstärktem Online-Handel sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch Konzentrationsprozesse und große Handelsplattformen. „Ohne Gegenmaßnahmen ist in den kommenden Monaten und Jahren mit vermehrten Insolvenzen im stationären Einzelhandel zu rechnen, wodurch tausende Arbeitsplätze in einer der beschäftigungsintensivsten Branchen in Baden-Württemberg gefährdet würden. Deshalb ist aktuell dringender Handlungsbedarf geboten“, so Hoffmeister-Kraut.

Im Rahmen des Förderaufrufs „Intensivberatung Zukunft Handel 2030 – Digitalisierung, Strategie, Personal“ wird die Bereitstellung und Abwicklung von Intensivberatungen für Einzelhandelsunternehmen durch einen Projektträger gefördert. Das Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, tragfähige, betriebsindividuelle und maßgeschneiderte Lösungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen herauszuarbeiten.

Antragsberechtigt als Projektträger für die Durchführung und Abwicklung der Intensivberatungen sind Beratungsorganisationen und -unternehmen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

Förderanträge können bis zum 19. Mai 2021 beim Wirtschaftsministerium eingereicht werden.

Weitere Informationen


Dialogprojekt „Handel 2030“

„Handel 2030“ wurde gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag, dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ins Leben gerufen und durchgeführt. Ziel des Dialogprojekts ist es, die zentralen Zukunftsfragen der Branche zu erörtern und durch gezielte Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf Landesebene zu erhalten und zu stärken. In der ersten Phase wurden im Rahmen von sechs regionalen Workshops mit Experten der beteiligten Partner Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dabei lag der Fokus auf den Themen Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen und Bau- und Raumordnungsrecht. Mit dem Ende Januar 2021 gestarteten Förderaufruf „Innenstadtberater“ hatte das Wirtschaftsministerium bereits eine erste Maßnahme auf den Weg gebracht, um den Einzelhandel sowie die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken und zu sichern.


Quelle: Wirtschafsministerium

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Presse Unterstützung Handel & Logistik Geschäftsmodelle Umsetzung
news-643 Mon, 22 Mar 2021 13:53:31 +0100 Online-Veranstaltung „Israel Innovation Hub Heilbronn“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/online-veranstaltung-israel-innovation-hub-heilbronn Am 24. und 25. März 2021 haben baden-württembergische Unternehmen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit israelischen Start-ups auszutauschen und zu vernetzen. Das Event „Israel Innovation Hub Heilbronn – Start-ups meet Grown-ups“ wird vom zfhn Zukunftsfonds Heilbronn, der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung, den Campus Founders und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg veranstaltet. „Von der Vitalität der israelischen Gründer-Szene können unsere Unternehmen enorm profitieren. Wir sehen großes Entwicklungspotenzial, wenn es uns gelingt, die Innovationskraft unserer beiden Länder zu bündeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. März) im Vorfeld der Veranstaltung. Israel und Baden-Württemberg sind eng verflochtene wirtschaftliche Partner mit einem Handelsvolumen von über einer Milliarde Euro im Jahr 2019. Israel gilt als führendes High-Tech-Zentrum der Welt und technologischer Trendsetter. Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut zeigte sich überzeugt: „Um globale Herausforderungen zu lösen, brauchen wir Innovation und Kooperation. Durch diese Veranstaltung wollen wir israelischen Gründergeist und baden-württembergisches Know-how zusammenbringen und Kooperationen anbahnen.“

Auch die mittelständisch geprägte Region Heilbronn-Franken ist ein innovativer Wirtschaftsstandort, der hiesigen und internationalen Start-ups ideale Voraussetzungen bietet. "Wir haben eine Vielzahl der wohl innovativsten Mittelständler der Welt im unmittelbaren Umkreis, werden nicht zu Unrecht als Region der Weltmarktführer bezeichnet. Durch die noch engere Vernetzung mit der hochinnovativen israelischen Startup-Szene können unschlagbare Synergien entstehen. Mit dem israelischen KI-Startup Inspekto haben wir ein technologisch sehr starkes Unternehmen im Portfolio, das heute schon eng mit Mittelständlern der Region zusammenarbeitet", ergänzte Thomas R. Villinger, Geschäftsführer des zfhn.

Israelische Start-ups und Unternehmen aus Baden-Württemberg sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine eigens eingerichtete Online-Plattform bietet hierfür ein interaktives Forum für Ideen, Geschäftsmodelle und Erfahrungen, insbesondere in den Bereichen Internet of Things, Cybersecurity, Smart Manufacturing, Logistik 4.0 und Künstliche Intelligenz. Die Resonanz ist hoch, es haben sich bereits über 40 Vertreterinnen und Vertreter von Start-ups aus diesen Bereichen angemeldet.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf dieser Plattform: https://israelinnovationhub.converve.io


Wirtschaftsrepräsentanz des Landes Baden-Württemberg in Israel

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat im Oktober 2020 an der Auslandshandelskammer in Tel Aviv eine Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs etabliert. Sie hat die Aufgabe, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen aus erster Hand Hilfestellung zu leisten, um in Israel Fuß zu fassen. Fokusthemen sind die Schlüsseltechnologien Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0. Baden-württembergischen Unternehmen soll so auch die Möglichkeit gegeben werden, unmittelbar in das innovative Ökosystem Israels einzutauchen.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-637 Tue, 09 Mar 2021 07:41:27 +0100 Innovative Ausbildungsprojekte der Industrie 4.0 ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovative-ausbildungsprojekte-der-industrie-40-ausgezeichnet Staatssekretärin Katrin Schütz hat in einer virtuellen Preisverleihung insgesamt sieben Ausbildungsprojekte des neuen Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs werden herausragende Industrie 4.0-Umsetzungsbeispiele in der Ausbildung gesucht. „Damit die digitale Transformation unserer Unternehmen gelingt, ist es von großer Bedeutung, dass die technologische Entwicklung im Gleichklang mit der personellen Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt. Bereits in der Ausbildung sollten Nachwuchskräfte daher an die Industrie 4.0 herangeführt werden“, sagte die Staatssekretärin.

Der Wettbewerb soll die innovativen Ausbildungsprojekte sichtbarer machen. Damit sollen andere Unternehmen zu entsprechenden Projekten motiviert und eine breite Vernetzung zwischen den Unternehmen gefördert werden. „Die heutigen Auszubildenden gehören zu den ‘Digital Natives‘, die von klein auf mit digitalen Technologien aufgewachsen sind. Unsere Unternehmen können von den Fähigkeiten und dem selbstverständlichen Umgang ihrer Nachwuchskräfte mit digitalen Technologien auch im Unternehmenskontext maßgeblich profitieren. Durch eine frühe Integration von Industrie 4.0-Inhalten in die Ausbildung können sich die Nachwuchskräfte einfacher im Unternehmen integrieren und sind flexibler einsetzbar“, so Schütz weiter.

Die durch die Ausbildung geformte Offenheit gegenüber neuen Systemen und Anlagen erleichtert es, die Potenziale besser zu nutzen. Gleichzeitig stützt die Auseinandersetzung mit Innovationsthemen die Weiterentwicklung von Produktion und Prozessen im Betrieb. In der ersten Runde des fortlaufenden Wettbewerbs wurden von den insgesamt 20 eingereichten Bewerbungen sieben von der Fachjury für die Auszeichnung ausgewählt.

Ausgezeichnete Projekte

  • Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen   
    CNC-Werkzeugmaschine als Lehr- und Lernfabrik
     
  • Kleemann GmbH, Göppingen  
    Digital Youngsters - Digitalisierung in der Lehrwerkstatt
     
  • Optima packaging group GmbH, Schwäbisch Hall
    Miniatur-, Abfüll- und Verpackungsmaschine für Rekrutierungsmessen
     
  • Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen am Neckar       
    Digitaler Zwilling im CNC-Bereich
     
  • SICK AG, Waldkirch       
    Industrie 4.0-Demoanlage „Smart Button Factory“
     
  • TRUMPF GmbH & Co. KG, Ditzingen 
    Bildungsmaschine als Enabler für Smart Factory Anwendungen
     
  • Überbetriebliche Gemeinschaftsbewerbung
    • Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim
    • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Mulfingen
    • Wittenstein SE, Igersheim   
      360°Navigations-App - ein unternehmensübergreifendes Projekt der Digital Scouts

Die Videos der Prämierung mit Staatssekretärin Schütz finden Sie auf dem Youtube-Kanal der Allianz Industrie 4.0.

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partnern zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Nachdem das Land über die Allianz Industrie 4.0 bereits den sehr erfolgreichen Wettbewerb „100-Orte für Industrie 4.0“ etabliert hat, wurde nun der neue Wettbewerb „Industrie 4.0-Talente“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Industrie 4.0-Talente“ werden Industriebetriebe in Baden-Württemberg ausgezeichnet, die Projekte der Industrie 4.0 in der Ausbildung erfolgreich umsetzen. Diese herausragenden Projekte und Initiativen sind als Best-Practice-Beispiele eine wichtige Anregung für andere Unternehmen. Sie zeigen, wie Industriebetriebe die digitalen Kompetenzen von Nachwuchskräften entwickeln und so die Basis für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens schaffen können. Die neue Bewerbungsphase für die zweite Wettbewerbsrunde endet am 31. Mai 2021.

Weitere Informationen zur Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg unter: https://www.i40-bw.de/

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Technologietrends
news-632 Fri, 05 Mar 2021 14:08:19 +0100 Wirtschaftsministerium startet nächste Runde des „Innovationswettbewerbs KI“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-naechste-runde-des-innovationswettbewerbs-ki Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert Projekte zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen der nächsten Runde des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ mit rund acht Millionen Euro. „Gerade unsere zahlreichen kleinen Unternehmen in Baden-Württemberg sind ein wichtiger Treiber für Innovationen. Mit dem KI-Innovationswettbewerb wollen wir diese Unternehmen dabei unterstützen, KI-basierte Produkte und Dienstleistungen noch schneller zur Marktreife zu bringen. Damit stärken wir nachhaltig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die Attraktivität des gesamten Standorts Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (5. März) anlässlich des Beginns der Ausschreibung. Die Ministerin hob besonders die branchenoffene Förderung von Vorhaben mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen des Wettbewerbs hervor. „KI-Lösungen können in allen Bereichen der Wirtschaft zu Effizienzsteigerungen und einem Mehrwert führen. Das große Interesse und die vielseitigen Bewerbungen für die vorherigen Aufrufe sind ein beeindruckender Beleg hierfür“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der KI-Innovationswettbewerb findet aufgrund der großen Nachfrage bereits zum dritten Mal statt. Die letzte Ausschreibungsrunde wurde im Juli 2020 gestartet. Im Vergleich zum letzten Aufruf liegt der Fokus nun speziell auf Klein- und Kleinstunternehmen und der Förderung von experimenteller Entwicklung. Dabei werden auch die pandemiebedingten Erleichterungen im Beihilferecht genutzt, die gerade den Start-ups zugutekommen. Um die Kommerzialisierung von KI-Anwendungen anzutreiben, sollen die Projekte jeweils bis Ende 2022 beendet werden.

Antragsteller können Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten und mit einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von maximal zehn Millionen Euro sein. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch eine innovative (Weiter-) Entwicklung von KI die Marktreife von neuen bzw. erheblich verbesserten Produkten und Dienstleistungen beschleunigen. Antragsberichtigt sind Unternehmen und Konsortialprojekte von mehreren Unternehmen. Konsortialprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind nicht förderfähig.

Zur Anpassung an die Zielgruppe sind nun auch kleinere Vorhaben ab 40.000 Euro Projektvolumen förderbar. Die mögliche Fördersumme bewegt sich zwischen 18.000 Euro und 450.000 Euro. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Konsortialprojekte, bei denen z. B. auch Datenkooperationen von KI-Unternehmen mit kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden können. Die Antragsfrist für den Förderaufruf endet am 10. Mai 2021.

Weitere Informationen

Die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Unterseite.

Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt durch den Projektträger VDI/VDE-IT GmbH. Die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen erfolgt über das Portal www.vdivde-it.de.

Der Wettbewerb ist Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“. Dieses hat das Ziel, die KI-Wertschöpfung und KI-Anwendung im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Der KI-Innovationswettbewerb BW ist Bestandteil dieses Aktionsprogramms. Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind unter anderem der Wettbewerb „KI-Champions BW“, die Einrichtung des Innovationspark KI und die regionalen KI-Labs.

Weitere Informationen zum „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ finden Sie auf der Unterseite.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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news-631 Thu, 04 Mar 2021 08:15:00 +0100 Neuer Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neuer-sprecher-der-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg Michael Unger folgt auf Dr. Manfred Wittenstein als Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 3. März im Rahmen der Lenkungskreissitzung der Allianz Industrie 4.0 bekannt und bedankte sich bei Dr. Wittenstein für sein Engagement und seine tatkräftige Unterstützung in den letzten Jahren. „Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ist ein echtes Erfolgsmodell – sie trägt maßgeblich dazu bei, unsere Industrie fit für die Digitalisierung zu machen und Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Herr Dr. Wittenstein hat mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Initiative das Thema Industrie 4.0 in den vergangenen Jahren erfolgreich in die Breite unseres Landes getragen hat“, sagte die Ministerin. „Michael Unger wird diese Arbeit nun mit all seiner Erfahrung als Geschäftsführer eines erfolgreichen Familienunternehmens fortführen und als neuer Sprecher die strategische Ausrichtung der Allianz Industrie 4.0 in Zukunft maßgeblich mitprägen. Von seiner Expertise und seinem Knowhow kann das Netzwerk nur profitieren. Ich freue mich darauf, die Zukunft der Allianz Industrie 4.0 gemeinsam zu gestalten“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Seit dem Start im Jahr 2015 war Dr. Manfred Wittenstein Sprecher der Initiative und hat in dieser Rolle wesentlich dazu beigetragen, dass die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Seitdem wurden eine Vielzahl an Sensibilisierungsmaßnahmen und Unterstützungsangeboten durch das Netzwerk umgesetzt.

Dr. Wittenstein tritt aus eigenem Wunsch von der Rolle des Sprechers der Allianz Industrie 4.0 zurück, wird jedoch weiterhin als Mitglied im Lenkungskreis der Allianz vertreten sein. Dr. Manfred Wittenstein sagte: „Gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern der Allianz Industrie 4.0 haben wir in den vergangenen Jahren das Thema Industrie 4.0 in die Breite des Landes getragen und etabliert. Es gilt nun, diese Entwicklung zu verstetigen. Das Ziel einer vernetzten Industrie 4.0 ist noch nicht erreicht.“

Sein Nachfolger Michael Unger war Geschäftsführer beim Sensor- und Automatisierungsspezialisten Balluff und wechselte im Februar 2020 in den Beirat des Unternehmens. Er war zudem über viele Jahre Vorstandsmitglied des VDMA Baden-Württemberg. Michael Unger sagte: „Die Transformation zur Industrie 4.0 ist in vollem Gange. Ich freue mich darauf, diesen Prozess mit dem Netzwerk der Allianz Industrie 4.0 weiter voranzutreiben. Neben der Vernetzung in den Unternehmen und Fabriken steht insbesondere die Kooperation über Unternehmensgrenzen hinweg im Fokus unserer Arbeit.“

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde 2015 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Sie unterstützt insbesondere KMU und die mittelständische Industrie bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Seit Beginn fördert das Wirtschaftsministerium die Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0, die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Zu den über 50 Partner zählen Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner und die L-Bank.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Standards Orientierung
news-627 Thu, 25 Feb 2021 17:35:39 +0100 23 Millionen Euro für Robotik- und KI-Zentrum in Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/23-millionen-euro-fuer-robotik-und-ki-zentrum-in-stuttgart Mit rund 14 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise: Invest BW“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Ausbau des „KI-Fortschrittszentrums Lernende Systeme im Cyber Valley“ um weitere Angebote sowie einen neuen Forschungsschwerpunkt „Kognitive Robotik“. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt bis 2024 weitere 9 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung. „Die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Robotik eröffnet für die baden-württembergische Wirtschaft große Chancen. Mit dem Ausbau des Fortschrittszentrums tragen wir maßgeblich dazu bei, die Entwicklung und erfolgreiche Kommerzialisierung dieser Schlüsseltechnologien im Land nachhaltig zu stärken. Unser Ziel ist es, neuestes Knowhow aus der Forschung noch besser und schneller in innovative Produkte und Geschäftsmodelle umzusetzen. Damit wollen wir auch dazu beitragen, dass unsere Wirtschaft die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie möglichst rasch überwindet und gestärkt aus der Krise hervorgeht“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (25. Februar) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist bereits heute ein Hidden Champion in der Robotertechnik. Der Anteil des Landes an den Robotik-Herstellern in Deutschland beträgt 26 Prozent. Zunehmend neue Einsatzmöglichkeiten für Roboter liegen beispielsweise in der Produktion und Logistik, im Handel, im Gesundheitswesen oder in der Landwirtschaft. „In diesem stark wachsenden Markt an der Schnittstelle von digitaler und physischer Welt kann Baden-Württemberg eine führende Rolle als Entwicklungs- und Wertschöpfungsstandort einnehmen. Dieses Potenzial wollen wir nutzen, indem wir die Verzahnung von KI- und Robotik-Forschung sowie von Wissenschaft und Wirtschaft gezielt vorantreiben“, so die Ministerin weiter.

Seit Oktober 2019 unterstützt das „Fortschrittszentrum Lernende Systeme im Cyber Valley“ Unternehmen dabei, die Potentiale der Künstlichen Intelligenz (KI) wirtschaftlich zu nutzen. Dieses Zentrum für wirtschaftsnahe KI-Forschung und Technologietransfer wird mit der aktuellen Förderung stark ausgebaut. Mit den zusätzlichen Mitteln werden einerseits die Unterstützungsangebote für Firmen deutlich ausgeweitet und das Zentrum andererseits um einen neuen Forschungsschwerpunkt, die „Kognitive Robotik“, erweitert. Hierbei geht es um die Entwicklung von Robotern, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz beispielsweise in der Lage sind, Aufgaben in unbekannter Umgebung selbständig durchzuführen oder von anderen Robotern zu lernen.

Die Nachfrage nach den verschiedenen Unterstützungsangeboten des Fortschrittszentrums ist bisher deutlich größer als das verfügbare Angebot. „Deshalb zünden wir beim Technologietransfer jetzt den Nachbrenner und stocken die Kapazitäten für die Unterstützung der Unternehmen deutlich auf. Außerdem werden wir auch ganz neue Transferformate ausprobieren. Damit wollen wir erreichen, dass möglichst viele Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen von den Unterstützungsangeboten profitieren“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Das KI-Fortschrittszentrum wurde gegründet, um bei der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz die Brücke von der Grundlagenforschung in die kommerzielle Anwendung zu schlagen. Es wird von den Stuttgarter Fraunhofer-Instituten IAO und IPA betrieben und ist Teil des Cyber Valley, einer der größten Forschungskooperationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz in Europa.

Die Unterstützungsangebote des KI-Fortschrittszentrums richten sich insbesondere an den Mittelstand und an Startups. Die Fraunhofer-Forscher haben zusammen mit Unternehmen in den vergangenen Monaten unter anderem 44 Machbarkeitsstudien für konkrete KI-Innovationen in der Produktion und im Dienstleistungssektor durchgeführt. Diese Studien sollen den Weg für die Entwicklung neuartiger KI-Produkte und -Dienstleistungen ebnen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Internetseite www.ki-fortschrittszentrum.de noch bis 18. März mit ihren Anwendungsfällen um eine Machbarkeitsstudie bewerben. Im Sommer 2021 wird eine weitere Bewerbungsrunde durchgeführt.

Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-622 Fri, 12 Feb 2021 13:03:25 +0100 Wettbewerb "KI-Champions BW" startet in die zweite Runde /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wettbewerb-ki-champions-bw-startet-in-die-zweite-runde „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Für viele unserer innovativen Unternehmen in Baden-Württemberg ist der Einsatz von erfolgreichen KI-Lösungen bereits Alltag. Mit den ‘KI-Champions‘ stellen wir Best-Practice Beispiele vor und spornen damit weitere Unternehmen an, selbst KI-Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Damit wollen wir national und international die Sichtbarkeit von ‘KI made in BW‘ erhöhen und einen wirksamen Beitrag zum Ausbau des KI-Standorts Baden-Württemberg leisten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (12. Februar) zum Start des Wettbewerbs. Nachdem der Wettbewerb „KI-Champions BW“ 2020 als Maßnahme des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ erstmals erfolgreich durchgeführt wurde, startet nun die zweite Runde. Bis zum 14. April 2021 können sich sowohl Unternehmen aller Branchen mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen als auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und nah an der Einführung in den Markt sind, über das Online-Formular bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2021 erfolgt öffentlichkeitswirksam im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung. Außerdem werden die Best-Practice Beispiele hier auf dem Portal veröffentlicht.

Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, Unterlagen zur Einreichung der Bewerbungen und die Aufzeichnungen der letztjährigen Preisverleihung

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten von KI vertraut zu machen. Auch die Entstehung ganz neuer KI-Unternehmen soll gefördert werden.
Quelle: Wirtschaftsministerium BW

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Geschäftsmodelle 100% Künstliche Intelligenz 100% Umsetzung 100%
news-617 Tue, 02 Feb 2021 08:11:26 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes aus /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-des-landes-aus „In diesen herausfordernden Zeiten ist es für unsere Unternehmen wichtiger denn je, innovative Ideen voranzutreiben, umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Gerade unsere zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land haben großes Innovationspotential und tragen mit ihrer Kreativität und ihrem Mut zu Veränderungen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg bei. Diesen hervorragenden Beispielen für Innovationen wollen wir auch in diesem Jahr wieder eine Bühne geben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. Februar) anlässlich des Starts der diesjährigen Ausschreibung. Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg (Dr.-Rudolf-Eberle-Preis) werden unkonventionelle, technologieoffene Ideen und deren Umsetzung für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen geehrt. Baden-Württemberg steht bei den Investitionen für Forschung und Entwicklung (FuE) mit 27,9 Millarden Euro deutschlandweit an der Spitze. Knapp 84 Prozent davon wird allein durch die Wirtschaft des Landes erbracht. Die Unternehmen des Landes stemmen gut ein Drittel der bundesweiten FuE-Ausgaben der Wirtschaft.

Der Innovationspreis des Landes wird in diesem Jahr bereits zum 37. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926 -1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet.

Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2021 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

  • Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,
  • mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und
  • mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden am 16. November 2021 feierlich im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen mit den Kriterien sowie den Link zur Online-Bewerbung gibt es im Internet hier oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Einen Rückblick auf die Online-Preisverleihung 2020 und die Preisträgerinnen und -träger der Vorjahre sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.innovationspreis-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-616 Mon, 01 Feb 2021 10:42:59 +0100 Wirtschaftsministerium fördert regionale Innenstadtberater /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-regionale-innenstadtberater Das Wirtschaftsministerium fördert im Rahmen des Dialogprojekts „Handel 2030“ regionale Innenstadtberater in allen zwölf Regionen Baden-Württembergs. „Der stationäre Einzelhandel steht durch den Onlinehandel und die Corona-Pandemie stark unter Druck. Es ist mir ein großes Anliegen, dass gerade die kleinen und mittleren stationären Einzelhändler in den Innenstädten auch im nächsten Jahr noch auf dem Markt sind und unsere Innenstädte weiter lebenswert und attraktiv bleiben. Denn vitale Innenstädte und ein attraktiver stationärer Einzelhandel bedingen sich gegenseitig“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. Der strukturelle Wandel im Einzelhandel und der wachsende Onlinehandel habe schon seit langem vielerorts zu Frequenzverlusten, Umsatzrückgängen und Leerständen geführt, so die Ministerin. "Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklungen wie unter einem Brennglas beschleunigt. Ohne Gegenmaßnahmen müssen wir mit vermehrten Insolvenzen in den kommenden Monaten und Jahren rechnen. Deshalb müssen wir den Einzelhandel dabei unterstützen, innovative Konzepte und vernetzte Ansätze zu entwickeln und umzusetzen. Die Innenstadtberater sind dabei ein wichtiger erster Schritt."

Die Innenstadtberater sollen in Kommunen mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern in Abstimmung mit oder auf Wunsch der vor Ort Verantwortlichen tätig werden. Sie sollen bei regionalen Trägern, wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern, Handelsverbänden, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Regionalverbänden oder Beratungsunternehmen mit ausgewiesener Einzelhandelsexpertise beschäftigt und jeweils für eine Region des Landes zuständig sein. Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort auf Basis von Standortanalysen - sogenannten "Innenstadt-Checks" - Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und bei Bedarf auch bei der Umsetzung zu unterstützen.

Förderanträge können bis zum 31. März 2021 beim Wirtschaftsministerium eingereicht werden.
Weitere Informationen

Dialogprojekt "Handel 2030"

"Handel 2030" wurde gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag, dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ins Leben gerufen und durchgeführt. Ziel des Dialogprojekts ist es, die zentralen Zukunftsfragen der Branche zu erörtern und durch gezielte Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf Landesebene zu erhalten und zu stärken. In der ersten Phase wurden im Rahmen von sechs regionalen Workshops mit Experten der beteiligten Partner Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dabei lag der Fokus auf den Themen Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen und Bau- und Raumordnungsrecht. Als erste Maßnahme setzt das Wirtschaftsministerium die Innenstadtberater ein.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Handel & Logistik Dienstleister Technologietrends Zukunft der Arbeit
news-606 Fri, 15 Jan 2021 15:37:03 +0100 Digitalisierungsprämie Plus: Antragsneustart mit geänderten Förderkonditionen am 1. Februar /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digitalisierungspraemie-plus-antragsneustart-mit-geaenderten-foerderkonditionen-am-1-februar Ab dem 1. Februar 2021 können mit neuen Förderbedingungen wieder Anträge für die Digitalisierungsprämie Plus gestellt werden. Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit. „Die Digitalisierungsprämie ist ein absolutes Erfolgsmodell. Ich freue mich, dass nach einer mehrwöchigen Pause die Antragstellung ab dem 1. Februar wieder möglich sein wird. Mit dem Neustart mit angepassten Konditionen ermöglichen wir noch mehr Unternehmen im Land die Antragstellung und verstärken den konjunkturellen Impuls deutlich. Zu der Antragspause hatten wir uns entschlossen, um aufgrund des kritischen Infektionsgeschehens mit Beginn des Lockdown zur Minimierung von persönlichen Kontakten beizutragen, denn Förderanträge bei der Darlehensvariante müssen persönlich bei der Hausbank eingereicht werden. Angesichts des fortdauernden Lockdowns und immer drängenderen Herausforderungen bei der Digitalisierung, vor denen die Unternehmen stehen, werden wir die Antragstellung nun wieder ermöglichen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„Die Digitalisierungsprämie Plus wird von den Unternehmen aus allen Branchen sehr gut nachgefragt. Das gilt besonders auch für Handwerk und Handel. Dies zeigt, dass unser Mittelstand bereit und willens ist, bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsmaßnahmen massiv Tempo aufzunehmen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und damit auch unsere Wirtschaft insgesamt zu stärken“, so die Ministerin weiter.

„Die letzten Monate haben uns allen nochmals deutlich gezeigt, von welch zentraler Bedeutung die Digitalisierung für die Unternehmen und ihre Beschäftigten ist. Ziel ist es daher, mit der Digitalisierungsprämie Plus die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Unternehmen im Land nachhaltig zu unterstützen“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Ab dem 1. Februar 2021 ist es Unternehmen wieder möglich, Förderanträge für die Digitalisierungsprämie Plus – sowohl in der Darlehens- als auch in der Zuschussvariante – zu stellen. Die angepassten Förderkonditionen sehen einen Zuschuss von 50 Prozent (maximal aber 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und einen Zuschuss von zwölf Prozent (maximal aber 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro vor. Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben anstelle von 6.000 Vorhaben gefördert werden. Das angestoßene Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen.

Weitere Informationen

Für die Digitalisierungsprämie Plus wurden bisher rund 2.500 Anträge gestellt. Durch die Anpassung der Konditionen soll die Förderung von mindestens weiteren 6.000 Unternehmen ermöglicht werden.

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aller Branchen mit bis zu 500 Beschäftigten gefördert. Ziel ist es, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie möglichst rasch zu überwinden.

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news-605 Fri, 15 Jan 2021 11:47:13 +0100 Startschuss für "Invest BW": Antragstellung ab sofort möglich /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/startschuss-fuer-invest-bw-antragstellung-ab-sofort-moeglich Ab sofort können Anträge für das branchenoffene Programm „Invest BW“ für Unternehmen aller Größen gestellt werden. Das Land stellt dafür insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ bereit. +++ Wichtiger HINWEIS:  Das Wirtschaftsministerium teilt mit, dass für das einzelbetriebliche Förderprogramm Invest BW ab sofort eine Antragspause eingelegt wird (Stand 16.04.2021). +++ 

„Mit dem größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs wollen wir unserer von der Pandemie stark gebeutelten Wirtschaft einen kräftigen Schub geben und Investitionen in Zukunftstechnologien vorantreiben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Förderstarts. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, damit wir die wirtschaftlichen Folgen der Krise möglichst geringhalten und schließlich gestärkt aus der Krise hervorgehen können.“ Gerade in der schwierigen Zeit des anhaltenden Lockdowns sei der mit Hochdruck vorangetriebene Antragsstart ein wichtiges Signal für die Unternehmen im Land.

„Mit ‚Invest BW‘ bieten wir unseren Unternehmen Perspektiven sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wir wollen eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und einen wichtigen Beitrag leisten, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Der globale Innovationswettbewerb gewinne zunehmend an Härte. Wenn Baden-Württemberg seine Position als eine der führenden Innovationsregionen Europas auch in Zukunft erhalten wolle, müsse gezielt in Zukunftstechnologien investiert werden, denn davon hänge die künftige wirtschaftliche Stärke ab. „Wir setzen daher mit aller Kraft auf Innovationen und Investitionen, um den Standort Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken und fit für die Zukunft zu machen“, so die Ministerin weiter.

„Viele Unternehmen mussten ihre Innovationsanstrengungen und Investitionen aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs im vergangenen Jahr vorübergehend stark reduzieren oder gar einstellen. Hier setzen wir mit ‚Invest BW‘ an und unterstützen gezielt unseren Mittelstand. Denn innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse sowie Investitionen für technologische Transformation und Nachhaltigkeit sind der beste Weg, um wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie zu kommen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ab sofort können Anträge für die einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderung beim beauftragten Projektträger „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ auf der Internetseite www.invest-bw.de eingereicht werden. Weitere Details und detaillierte Anforderungen zur Auswahl und Bewertung der Anträge sind in den Verwaltungsvorschriften des Wirtschaftsministeriums festgelegt. Eine Antragstellung ist in beiden Förderlinien fortlaufend möglich.

Informationen zu den beiden Förderlinien

Innovationsförderung

Für Innovationsvorhaben beträgt der maximale Förderzuschuss fünf Millionen Euro. Im Rahmen der Innovationsförderung können Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen bzw. nichttechnische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen gefördert werden. Damit soll die Erschließung neuer Marktfelder gelingen und eine Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft der Unternehmen in Baden-Württemberg erreicht werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Förder-sätze sind abhängig von der Unternehmensgröße. KMU erhalten demnach besonders attraktive Förderkonditionen und können in Verbundvorhaben bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet bekommen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll 24 Monate betragen.

Investitionsförderung

In der Investitionsförderung können Unternehmen Zuschüsse bis maximal eine Million Euro erhalten. Gefördert werden Errichtungsinvestitionen (Ansiedlungen), Erweiterungsinvestitionen und Investitionen in die Transformation oder Diversifizierung einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Antragsberechtigt sind branchenübergreifend Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg. Der Regelfördersatz in der Investitionsförderung beträgt unabhängig von der Unternehmensgröße zehn Prozent. Zusätzlich sind Förderaufschläge in Form eines Nachhaltigkeitsbonus oder für Projekte von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg möglich. Der Höchstfördersatz beträgt 25 Prozent.

Die Investitionsvorhaben müssen dazu geeignet sein,

  • eine Steigerung der Produktivität, der Effizienz oder der Flexibilität des Unternehmens zu ermöglichen und dessen Wettbewerbsfähigkeit zu steigern,
  • zur Einhaltung der Ziele der Nachhaltigkeit (ökonomisch/ökologisch/sozial) beizutragen und einen positiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung zu leisten,
  • zur nachhaltigen und langfristigen Unternehmensentwicklung des Unternehmens beizutragen,
  • die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen aktiv zu fördern.

Weitere Informationen

Die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen des Strukturwandels durch die Digitalisierung, Maßnahmen zum Klimaschutz und die Transformation der Automobilwirtschaft sind ungebrochen. Durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 haben sich die Auswirkungen teilweise dramatisch verschärft.

Um die Unternehmen hier zu unterstützen, werden finanzielle Mittel für Forschungsaktivitäten und Zukunftsinvestitionen in Form direkter Zuschüsse bereitgestellt. „Invest BW“ schafft wirkungsvolle Anreize, um in wichtige Zukunftsfelder zu investieren, neue Wertschöpfung im Land zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Landesregierung hatte mit dem zweiten Nachtrag zum Doppelhaushalt am 23. September 2020 das Maßnahmenpaket „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Bereits am 15. Dezember 2020 hatte die Landesregierung die Eckpunkte für „Invest BW“ beschlossen. Nach der Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags zur Entnahme der ersten Tranche in Höhe von 150 Millionen Euro kann das Förderprogramm jetzt starten.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-604 Mon, 11 Jan 2021 07:58:39 +0100 Wirtschaftsministerium fördert 44 Innovationsprojekte für mehr „KI - made in Baden-Württemberg“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-44-innovationsprojekte-fuer-mehr-ki-made-in-baden-wuerttemberg Mit 11,4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ die Forschung und Entwicklung von Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „Künstliche Intelligenz bietet der Wirtschaft völlig neue Möglichkeiten und kann Produkte und Dienstleistungen maßgeblich verbessern. Mit unserem KI-Innovationswettbewerb unterstützen wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg dabei, diese enormen Chancen zu nutzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. Januar. Die 44 ausgewählten Projekte aus dem baden-württembergischen Mittelstand sollen technologische Hürden bei der Kommerzialisierung von KI überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen "made in Baden-Württemberg" beschleunigen. "Der globale Wettbewerb KI entwickelt sich rasend schnell. Um dabei vorne mitzuspielen, dürfen wir uns nicht darauf beschränken, KI-Lösungen aus den USA oder China erfolgreich anzuwenden. Baden-Württemberg muss selbst ein führender Entwicklungsstandort für KI werden. Deshalb brauchen wir noch mehr Unternehmen und Startups, die erfolgreich eigene KI-Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Mit dem Innovationswettbewerb geben wir ambitionierten jungen und etablierten Firmen aus dem Land zusätzlichen Schub, um ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen", so Hoffmeister-Kraut.

"Künstliche Intelligenz kann die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kernbranchen nachhaltig stärken und gleichzeitig neue Wachstumsfelder erschließen - etwa in der Gesundheitswirtschaft, im IT-Bereich oder bei wissensintensiven Dienstleistungen. Mit dem breit angelegten Innovationswettbewerb legen wir unseren Fokus klar auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups als Motor für Innovationen - auch in enger Zusammenarbeit mit den hervorragenden Forschungseinrichtungen im Land. Deren Knowhow wollen wir noch besser in wirtschaftliche Stärke ummünzen", so Ministerin Hoffmeister-Kraut.


Weitere Informationen

Die Projekte decken ein breites Spektrum an KI-Technologien, Branchen und Anwendungsfeldern ab. So werden unter anderem Innovationsvorhaben in den Bereichen Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Gesundheit, Mobilität, Handel, Logistik, Energie und Bauwirtschaft gefördert. Insgesamt sind 73 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg daran beteiligt. Am Wettbewerb teilnehmen konnten sowohl Einzelunternehmen als auch Projektkonsortien, die aus jeweils mindestens zwei KMU und einer Forschungseinrichtung bestehen.

Die Fördersumme pro Projekt beträgt je nach Umfang des Vorhabens zwischen 110.000 Euro und 420.000 Euro. Zusätzlich zur Landesförderung investieren die KMU weitere 9,1 Millionen Euro. Alle Projekte sollen bis Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Eine Übersicht der geförderten Projekte (PDF)

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Auftragsabwicklung Logistik Unterstützung Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe 100%
news-599 Fri, 08 Jan 2021 07:53:02 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing mit über 19 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-verbundforschungsprojekte-zum-quantencomputing-mit-ueber-19-millionen-euro Mit über 19 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für eine Dauer von zwei Jahren sechs Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing. Die Projektideen wurden in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen eines Förderaufrufs des "Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg" eingereicht. "Quantentechnologien bieten enorme Chancen für unsere Wirtschaft. Die Vorhaben sind ein wichtiger Baustein, um das bestehende Ökosystem zu dieser Zukunftstechnologie aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg weiter zu stärken. Damit erhöhen wir auch die internationale Sichtbarkeit des Landes als führende Region für quantentechnologische Innovationen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. Januar 2021. "Mit den ausgewählten Verbundprojekten binden wir zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aktiv in die Arbeit des Kompetenzzentrums ein und erforschen die Innovationspotenziale des Quantencomputings für vielfältige wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen", so die Ministerin weiter. In den Vorhaben arbeiten Forscherinnen und Forscher aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 16 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie rund 40 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen. So sollen unter Nutzung von Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums Forschung und Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen vorangetrieben werden.

Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Vorhaben handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten mit dem Ziel, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei steht besonders die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Fokus. Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen wird der neue IBM Quantencomputer in Ehningen sein, der exklusiv dem bundesweiten Fraunhofer Kompetenznetzwerk für eine Nutzung zur Verfügung steht. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart mit der administrativen Koordination des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg betraut.

In den sechs Verbundforschungsprojekten werden sowohl neuartige Lösungsansätze für Hard- und Software für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht. Die Forschungsschwerpunkte reichen von neuen Simulationsansätzen für Materialien in künftigen Energiespeichern über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen sowie die Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion bis hin zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.

Die geförderten Projekte (PDF)


Hintergrundinformationen

Rechenverfahren auf der Basis von Quanteneffekten, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten künftig gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer mehr an Bedeutung.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene "Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg" ist das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für den Aufbau und für Verbundprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg im Zeitraum 2020 bis 2024 insgesamt bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg übernimmt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit Sitz in Stuttgart. Ein vom Land gefördertes Startprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft schafft an den Institutsstandorten in Freiburg und Stuttgart die notwendigen Voraussetzungen für die organisatorischen und technischen Voraussetzungen, um wissenschaftliche Projekte und Auftragsforschung unter Nutzung von Quantencomputern zu ermöglichen.

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM ermöglicht in Baden-Württemberg die europaweit erste Installation eines "IBM Q System" neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers. Standort wird am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen sein. Ab Anfang 2021 steht der neue Quantencomputer exklusiv für für die Fraunhofer-Gesellschaft und ihre Partner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg unter: https://www.iaf.fraunhofer.de/de/netzwerker/KQC.html

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Produktentstehung Unterstützung IT-Wirtschaft Quantencomputing Orientierung
news-600 Thu, 07 Jan 2021 08:14:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Ausbau des "Kompetenzzentrums Smart Services" mit 1,6 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-ausbau-des-kompetenzzentrums-smart-services-mit-16-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert den Ausbau und die Weiterentwicklung des "Kompetenzzentrums Smart Services" mit 1,6 Millionen Euro. Das Kompetenzzentrum agiert unter anderem als Anlaufstelle für Fragen rund um die Digitalisierung in der Dienstleistungswirtschaft und stellt baden-württembergischen Betrieben aktuelle Ergebnisse der Dienstleistungsforschung auf direktem Wege zur Verfügung. "Wir haben unseren Unternehmen seit März mit finanziellen Soforthilfen, Überbrückungshilfen sowie günstigen Kreditabsicherungen und Kapitalhilfen unter die Arme gegriffen. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher: Das allein wird nicht ausreichen, um die Krise zu bewältigen", erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. "

Wir geben den hart getroffenen Dienstleistungsunternehmen die Perspektive, den Digitalisierungsschub aus der Corona-Krise mitzunehmen, zu verstärken und ihre Innovationsleistung deutlich zu steigern", sagte die Wirtschaftsministerin. Um Kunden auch in Krisenzeiten gut erreichen und effektiv unterstützen zu können, sei eine zügige Digitalisierung der bestehenden Dienstleistungen erforderlich. Dies gelte sowohl bei industrie- und unternehmensnahen Services als auch bei konsum- und personennahen Dienstleistungen wie etwa im Handwerk, Handel, der Tourismus-, Veranstaltungs- und Freizeitbranche oder der Gesundheitswirtschaft, so Ministerin Hoffmeister-Kraut. "Gleichzeitig müssen wir den Unternehmen dabei helfen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue datenbasierte Leistungsangebote, sogenannte 'Smart Services', am Markt zu etablieren."

Das Wirtschaftsministerium werde daher seine Maßnahmen zur Unterstützung der Dienstleistungswirtschaft über das "Kompetenzzentrum Smart Services" - als wesentlicher Eckpfeiler der "Dienstleistungsstrategie Baden-Württemberg" - deutlich verstärken. "Wir werden das 'Kompetenzzentrum Smart Services' zur Drehscheibe für Dienstleistungsinnovation, Wissenstransfer und Digitalisierung in der Dienstleistungswirtschaft ausbauen", so die Wirtschaftsministerin.

Mit verschiedenen Modulen wie "Service Engineering für den Mittelstand" oder "Steigerung der Produktivität mit Dienstleistungen" habe man durch Förderinitiativen des Landes bereits mehr als 260 Multiplikatoren bei den Kammern, Verbänden und der Beratungsbranche zu Dienstleistungsberatern qualifiziert und über 1.400 kleine und mittlere Unternehmen mit dem Wissenstransfer erreicht.

Weitere Informationen zum "Kompetenzzentrum Smart Services"

Das "Kompetenzzentrum Smart Services" verfolgt die Zielsetzung, kleinere und mittlere Dienstleistungsanbieter auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft zu unterstützen. Es fokussiert sich auf folgende Themenfelder:

  • Beratungsgespräche für kleine und mittlere Betriebe: Hierbei werden die Potenziale von Smart Services individuell für die jeweiligen Unternehmen analysiert und die Umsetzung neuer Leistungsangebote Schritt für Schritt geplant. Die Beratungsgespräche sind für kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg kostenfrei.
  • Entwicklung neuer digitaler Transferformate wie Webinare, Film-Clips zu Smart Services, Virtuelle Rundreise "Smart Services made in Baden-Württemberg".
  • Ideenwettbewerb zu Smart Services unter der Zielsetzung, herausragende Ideen für Smart Services und deren erfolgreiche Umsetzung auszuzeichnen.
  • Im Projekt "Smart Services für Macher" wurde ein Smart-Service-Design-Spiel entwickelt und in Macherworkshops mehrfach erfolgreich eingesetzt. Dieses Spiel soll in ein neues digitales Format überführt werden, das keine Präsenz erfordert und über mehrere Termine absolviert werden kann.
  • Das Kompetenzzentrum Smart Services wird zudem das Unterstützungs- und Beratungsangebot für kleine und mittlere Betriebe in den Bereichen "Digitale Geschäftsmodellinnovation" und "Einsatz von KI-Verfahren" weiter ausbauen. Damit soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie Unternehmen durch den Einsatz von KI-Verfahren einen Service-Mehrwert mit Daten erzielen können.
  • Mit Blick auf die aktuelle Krisensituation beschäftigt sich das Kompetenzzentrum Smart Services mit der Resilienz (d.h. der Widerstandsfähigkeit in schwierigen Unternehmenssituationen) kleiner und mittlerer Dienstleistungsbetriebe. Digital unterstützte Dienstleistungen werden dabei als ein (strategisches) Coping-Element dargestellt, um mit ihrer Hilfe in Krisen weiterhin Wertschöpfung zu generieren und damit solche Krisen besser zu bewältigen.

Weitere Informationen


Hintergrund-Informationen zu Smart Services: Überblick und Beispiele

Smart Services sind moderne, digital unterstützte Dienstleistungen. Diese nutzen insbesondere das zunehmende Datenaufkommen sowie digitale Vertriebs- und Lieferkanäle (z.B. Plattformen und Apps), um einen zusätzlichen Mehrwert für Kunden zu schaffen. Heutzutage bilden viele Smart Services eine sinnvolle Ergänzung zu Geräten, Maschinen und Anlagen. Die dort verbaute Sensorik sammelt Daten, welche anschließend aufbereitet und analysiert werden. Durch die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich anschließend die Produktnutzung optimieren, Prozesse verbessern und Kosten sparen.

Smart Services finden sich mittlerweile in vielfältigen Anwendungsbereichen. Insbesondere High-Tech-Branchen, wie sie in Baden-Württemberg zu finden sind, profitieren von Smart Services. Die Anbieter sind durch Smart Services in der Lage, zusätzliche Leistungen für ihre Kunden anzubieten und dadurch die Attraktivität ihrer Kernprodukte zu erhöhen. Da Smart Services in der Regel zu großen Teilen digital unterstützt ablaufen und nicht ortsgebunden sind, eignen sie sich zudem sehr gut für den Export.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik Produzierendes Handwerk Technologietrends Zukunft der Arbeit Orientierung
news-598 Mon, 28 Dec 2020 12:31:53 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Vernetzung mit Frankreich zur Künstlichen Intelligenz und Industrie 4.0 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-vernetzung-mit-frankreich-zur-kuenstlichen-intelligenz-und-industrie-40 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen der „Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich“ mit rund 500.000 Euro die grenzübergreifende Vernetzung und den Austausch von Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) und Industrie 4.0. „KI wird die Industrie der Zukunft maßgeblich prägen. Der enge Austausch und die Vernetzung von Innovationspartnern aus Baden-Württemberg und Frankreich bieten daher enormes Potential für unsere Wirtschaft. Mit der Förderung geben wir nun den Anstoß für eine noch engere Partnerschaft“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (28. Dezember).

Ziel der Maßnahme sei es, entlang beider Zukunftsthemenfelder Innovationspartnerschaften von baden-württembergischen und französischen Unternehmen zu initiieren und diese bei der Markterschließung zu unterstützen. „Wir wollen den Grundstein für die Entwicklung eines deutsch-französischen KI-Ökosystems legen, und so Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik noch besser miteinander vernetzen. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Baden-Württemberg und in Europa“, so die Ministerin weiter.

Mit der deutsch-französischen Konferenz zur angewandten Künstlichen Intelligenz AIxIA, die am 3. Dezember 2020 bereits zum zweiten Mal stattfand, wurde bereits eine Plattform für neue Innovationspartnerschaften geschaffen. „Nun gilt es, die so etablierten Kooperationen langfristig auf eine neue Stufe zu heben“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Mit der Förderung werden das Digitale Innovationszentrum DIZ mit dem Digital Hub Karlsruhe für Angewandte Künstliche Intelligenz, die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa Zentrum und Baden-Württemberg International umfangreiche Vernetzungs- und Matchmaking-Aktivitäten für und mit Innovationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Baden-Württemberg und Frankreich starten. Im Fokus steht dabei die grenzüberschreitende Vernetzung von Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die Erhöhung der Sichtbarkeit und Vermarktung von Wissens- und Technologiepotenzialen sowie die Unterstützung der Wirtschaft bei der Markterschließung auf beiden Seiten des Rheins in den Themenfeldern KI und Industrie 4.0.

Weitere Informationen

Digitales Innovationszentrum DIZ

Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Steinbeis-Europa Zentrum SEZ

Baden-Württemberg International bw-i

Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich der Landesregierung

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-591 Fri, 18 Dec 2020 07:48:06 +0100 Präsentation des KI-Ökosystems "AI Breakthrough Hub" /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/praesentation-des-ki-oekosystems-ai-breakthrough-hub Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben an einer virtuellen Präsentation des KI-Projekts „AI Breakthrough Hub“ im Cyber Valley teilgenommen. Das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt soll rund um das Tübinger AI Center verwirklicht werden. „Künstliche Intelligenz im Dienst des Menschen und nicht im Dienst des Staates oder von Monopol-Konzernen – das ist unser Ansatz im Cyber Valley. Heute ist das Cyber Valley eine der größten Forschungskooperationen in Europa und ein internationaler Leuchtturm in der KI-Forschung. Und das Dank eines gemeinsamen Kraftakts von Bund, Land, Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Stiftern“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann während einer virtuellen Präsentation des KI-Projekts „AI Breakthrough Hub“ im Cyber Valley.

Kraftakt von Bund, Land, Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Stiftern

140 Millionen Euro habe das Land bereits in den erfolgreichen Weg des Cyber Valley investiert. „Zuletzt an diesem Dienstag einen zweistelligen Millionenbetrag, um die gemeinsame Förderung des KI-Kompetenzzentrums durch Bund und Land abzusichern. Gemeinsam mit dem Bund und dem Cyber Valley haben wir nun mit dem ,AI Breakthrough Hub‘ ein hervorragendes Konzept zur Förderung der KI hierzulande erstellt. Außerdem freue ich mich, dass auch die Hector Stiftung die Berufung von KI-Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Cyber Valley mit einem Betrag von bis zu 100 Millionen Euro fördern wird“, so Kretschmann weiter.

Neues KI-Ökosystem von internationaler Strahlkraft

Das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt „AI Breakthrough Hub“ soll rund um das Tübinger AI Center, dem KI-Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen, verwirklicht werden. In ihrer Sitzung am 13. November 2020 beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) die dauerhafte institutionelle Förderung von fünf Nationalen Kompetenzzentren für Künstliche Intelligenz (KI), darunter das Tübinger AI Center. Darauf aufbauend soll das neue KI-Ökosystem von internationaler Strahlkraft aus einer Reihe von weiteren Maßnahmen zur Stärkung von Stärken bestehen, die die Anziehungskraft für internationale Talente und die wirtschaftliche Durchschlagskraft deutlich erhöhen werden. Hierzu gehören ein Fellowship-Programm, der Ausbau der Rechnerleistung, eine Coding School zur Programmierausbildung, ein Start-Up Venture Lab und der Ausbau der Schnittstelle von KI und Medizin.

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Kretschmann nahmen an der virtuellen Präsentation unter anderem auch die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Digitales und Wettbewerb Margrethe Vestager, die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Florian Stegmann und der Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf teil. Bereits im September nahm Bundeskanzlerin Merkel an einer virtuellen Führung durch das Cyber Valley zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann teil und gab damit den Startschuss für die nun beschlossene, noch engere Zusammenarbeit

Zusätzliche zwei Milliarden Euro für Künstliche Intelligenz

„Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter intensiv unterstützen“, so Bundeskanzlerin Merkel. „Kürzlich haben wir die Fortschreibung der KI-Strategie beschlossen und im Rahmen des Zukunftspakets haben wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI zugesagt. Beides zusammen soll als Katalysator wirken: für modernste Recheninfrastrukturen, attraktive Bedingungen für Spitzentalente und zukunftsgerichtete KI-Ökosysteme.“

Eckpfeiler, um Künstliche Intelligenz in Europa voranzubringen

„Die Verknüpfung der industriellen Basis mit der Spitzenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz ist der beste Weg nach vorn. Wir müssen auch die Zusammenarbeit verstärken, was dieses neue AI Breakthrough Hub im Kern ausmacht“, so die Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission Vestager. „Unser europäischer Ansatz beruht auf unseren Werten – und dieser neue Hub wird ein Eckpfeiler sein, um die künstliche Intelligenz in Europa voranzubringen.“

„Cyber Valley hat es in wenigen Jahren geschafft, international beste KI-Talente anzuziehen und sich hervorragend mit den bedeutendsten Standorten der KI-Forschung in der Welt zu vernetzen“, sagte Ministerin Bauer. „Mit einer großen gemeinsamen Anstrengung können wir jetzt den Durchbruch schaffen und Cyber Valley weltweit in die Spitzenliga bringen und dort halten. Denn wir wollen bei der Entwicklung einer europäischen KI schnell vorankommen.“

Startschuss in neue Ära

„Seit vier Jahren bauen wir hier mit herausragenden Kolleginnen und Kollegen etwas Neues auf. Wir haben Cyber Valley gegründet, ein regionales KI-Ökosystem mit internationaler Anziehungskraft. Dann sind wir Teil der KI-Strategie des Bundes geworden – und in den vergangenen beiden Jahren haben wir uns daran gemacht, auch zu einem Motor der europäischen KI zu werden“, so der Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Prof. Dr. Bernhard Schölkopf. „Der offizielle Launch der ersten 30 ELLIS-Forschungseinrichtungen im September, darunter auch Tübingen, war ein Meilenstein auf dem Weg dorthin, dass Europa mit den KI-Hotspots der Welt konkurrieren kann, insbesondere den USA und China. Mit der Gründung des neuen ,AI Breakthrough Hubs‘ geben der Bund und das Land Baden-Württemberg nun den Startschuss in eine neue Ära. Ich persönlich empfinde es als Privileg, dass wir gemeinsam die Exzellenz in Forschung und Innovation weiterentwickeln dürfen, um so Baden-Württemberg, Deutschland und Europa voranzubringen.“

Quelle: Staatsministerium

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news-589 Tue, 15 Dec 2020 13:54:03 +0100 Ministerrat beschließt Eckpunkte für Invest BW /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ministerrat-beschliesst-eckpunkte-fuer-invest-bw Der Ministerrat hat heute (15. Dezember 2020) die Eckpunkte für das größte branchenoffene einzelbetriebliche Investitions- und Innovationsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs beschlossen. Für Invest BW werden aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ im zweiten Nachtragshaushalt insgesamt 350 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit Invest BW wollen wir die Weichen so stellen, dass unser Land gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht. Wir werden unsere Unternehmen über alle Branchen hinweg unterstützen, damit sie kraftvoll in Zukunftstechnologien wie beispielsweise die Quantentechnologie, Medizintechnik oder Künstliche Intelligenz investieren können. Damit wollen wir unsere Unternehmen dabei unterstützen, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Wir werden mit diesem Programm auch den Forschungsstandort Baden-Württemberg weiter stärken, damit aus Spitzenforschung noch schneller innovative Produkte und Geschäftsideen werden. Ich bin davon überzeugt: Die 350 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Denn die internationale Konkurrenz schläft nicht.“

„Die Entscheidung für einen harten Lockdown bedeutet für unsere ohnehin bereits stark gebeutelte Wirtschaft weitere gravierende Einschnitte. Leider lässt uns die aktuelle Infektionslage keine andere Wahl. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir unseren Unternehmen Perspektiven sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung für Zukunftsinvestitionen bieten. Mit Invest BW setzen wir genau hier an“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Das Förderprogramm richte sich an die gesamte Wirtschaft, die mitten in einer historischen Transformation stecke. „Mit der gezielten einzelbetrieblichen Förderung wollen wir eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen nachhaltig stärken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten“, so die Wirtschaftsministerin.

Die Herausforderungen für den Strukturwandel der gesamten Wirtschaft durch die Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz seien ungebrochen, gleichzeitig fehlen vielen Unternehmen durch die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage und den Einbruch der Auftragsentwicklung im ersten Halbjahr oftmals finanzielle Mittel für Forschungsaktivitäten und Zukunftsinvestitionen. Mit einer branchenübergreifenden Innovationsförderung in Form direkter Zuschüsse werden Unternehmen dabei unterstützt, ihre Forschungsaktivitäten zu erhöhen und marktgängige Innovationen insbesondere im Bereich von Zukunftstechnologien zu entwickeln. Mit einem zweiten Baustein des Programms, der Investitionsförderung, werden außerdem wirkungsvolle Anreize geschaffen, in wichtige Zukunftsfelder zu investieren, um neue Wertschöpfung im Land zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Landesregierung hatte mit dem zweiten Nachtrag zum Doppelhaushalt am 23. September 2020 das Maßnahmenpaket „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Nach Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags zur Entnahme der Haushaltsmittel soll das Förderprogramm zeitnah starten. „Entscheidend ist, dass die Hilfen nun schnell bei unseren Unternehmen ankommen und ihre konjunkturelle Wirkung entfalten können. Wir dürfen keine Zeit verlieren, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst gering zu halten. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass das Förderprogramm schnellstmöglich starten kann“, sagte Dr. Hoffmeister-Kraut.

Als weiterer Baustein von Invest BW wurde die Stärkung des Forschungsstandorts Baden-Württemberg mit insgesamt 50 Millionen Euro beschlossen. Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine besonders leistungsfähige Forschungsinfrastruktur aus. Die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen agieren als Partner und Unterstützer der mittelständischen Wirtschaft und sind bei den Innovationsanstrengungen und für die Wettbewerbsfähigkeit unersetzlich. „Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung der bestehenden Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen verdeutlicht. Im internationalen Innovationswettbewerbs ist es unverzichtbar, die Forschungsinfrastruktur in wirtschaftlich entscheidenden Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, molekulare Diagnostik oder Speichertechnologien weiterzuentwickeln und strategisch auszubauen, um Innovations- und Konjunkturschübe zu fördern“, betonte der Ministerpräsident.

Hierzu sind bereits konkrete Vorhaben in Planung, wie die Gründung eines neuen DLR-Institutes für KI-Sicherheit in Ulm, die Realisierung eines dringend benötigten Forschungsneubaus der Hahn-Schickard-Gesellschaft in Freiburg sowie in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft eine KI-Transferinitiative und der Aufbau des neuen strategischen Schwerpunktbereichs Kognitive Robotik am KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme im Cyber Valley.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.invest-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Land Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-585 Tue, 15 Dec 2020 08:19:09 +0100 Drei Leuchtturmprojekte zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/drei-leuchtturmprojekte-zur-industrie-40-im-land-ausgezeichnet Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat am 14. Dezember per Videobotschaft die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden drei Digitalisierungslösungen prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen bei der Produktion erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen. „Die digitale Transformation stellt unsere Unternehmen im Land vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig enorme Chancen. Die ausgezeichneten Lösungen zeigen, dass unsere Unternehmen mit innovativen Ideen und dem Einsatz zukunftsweisender Technologien wie Künstlicher Intelligenz hervorragend für die Industrie der Zukunft aufgestellt sind“, sagte Schütz im Rahmen der Auszeichnung.
Mit dem aktuellen Themenfokus Künstliche Intelligenz (KI) zeichnet der Wettbewerb Lösungen mit dieser Zukunftstechnologie aus, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren.

Im Rahmen der aktuellen Prämierung werden aber auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen (Lösungen zum Themenfokus KI sind in der Nummerierung mit einem * gekennzeichnet):

1*

Agentur Graustich

IoT- und Augmented Reality Lösung für die Smart Factory

Heidenheim

2*

HD Vision Systems GmbH

Lichtfeldbasierte Sensorik für die KI-gestützte Robot Vision

Heidelberg

3

Hahn-Schickard-

Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.

Individualisierte Produktion mit digitaler Prozesskette für die Fertigung

 

Stuttgart

 

Die als Videobotschaft übermittelten Laudationes der Staatssekretärin finden Sie unter:
https://www.i40-bw.de/auszeichnung-fuer-herausragende-industrie-4-0-loesungen/

Als neues Fokusthema des Wettbewerbs sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bei der nächsten Auszeichnung nach Beispielen, die mittels neuer Digitalisierungslösungen die Resilienz von Geschäftsprozessen maßgeblich verbessern und damit die Produktion während der Corona-Pandemie aufrechterhalten konnten.


Weitere Informationen

In zwölf Prämierungsrunden wurden bislang insgesamt 184 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 begleiten. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse
news-584 Mon, 14 Dec 2020 10:33:23 +0100 Baden-Württemberg bleibt spitze bei EU-Forschungsförderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-bleibt-spitze-bei-eu-forschungsfoerderung Mit zehn von 52 Consolidator Grants ist Baden-Württemberg beim europaweiten Wettbewerb des EU-Forschungsrats bundesweit am erfolgreichsten. Das ist ein klarer Beleg für die Exzellenz und Innovationskraft der Forscherinnen und Forscher und für beste Forschungsbedingungen im Land. Forscherinnen und Forscher aus Baden-Württemberg haben sich im europaweiten Wettbewerb durchgesetzt und insgesamt neun Consolidator Grants des  EU-Forschungsrats (ERC) eingeworben. Damit steht Baden-Württemberg abermals mit an der Spitze der deutschen Länder. Consolidator Grants bieten herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahre nach der Promotion die Möglichkeit, bis zu zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt einzuwerben. Dieses Jahr waren aus Baden-Württemberg besonders viele Wissenschaftlerinnen erfolgreich, acht von zehn der Consolidator Grants gehen an Forscherinnen.

„Ich gratuliere unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diesem Erfolg. Besonders freut es mich, dass sich bei den diesjährigen Consolidator Grants überdurchschnittlich viele Wissenschaftlerinnen aus Baden-Württemberg durchsetzen konnten und in der Forschungslandschaft noch sichtbarer werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 9. Dezember in Stuttgart. „Unsere Forschungspolitik bietet ein Umfeld, in dem sich wissenschaftliches und kreatives Potential auf hervorragende Weise entfalten kann. Das wiederholt gute Abschneiden zeigt, dass Baden-Württemberg die richtigen Weichen gestellt hat.“

Zehn Anträge von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg waren in der siebten Ausschreibungsrunde dieser Förderlinie im EU-Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ (2014 bis 2020) erfolgreich.

Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Consolidator Grants eingeworben:

  • Prof. Dr. Barbara Di Ventura, Zentrum für Biologische Signalforschung, Universität Freiburg
  • Dr. Sireen El Zaatari, Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Tanja Gaich, Fachbereich Chemie, Lehrstuhl für Organische Chemie, Universität Konstanz
  • Prof. Dr. Frauke Gräter, Interdisziplinäres Zentrum für wissenschaftliches Rechnen, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel, Physik, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Saskia Hekker, Heidelberger Institut für Theoretische Studien
  • Prof. Dr. Lena Maier-Hein, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
  • Prof. Dr.-Ing. Laurent Schmalen, Institut für Nachrichtentechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Prof. Dr. Carsten Streb, Institut für Anorganische Chemie I, Universität Ulm
  • Dr. Tonya Vitova, Institut für Nukleare Entsorgung (INE), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

In den Fachbereichen warben die baden-württembergischen Preisträgerinnen und Preisträger sieben Grants in den Natur- und Ingenieurswissenschaften ein; in den Lebenswissenschaften gehen zwei Grants und in den Sozial- und Geisteswissenschaften ein Grant nach Baden-Württemberg.


Die Consolidator Grants des EU-Forschungsrats (ERC)

Die Vergabe von ERC-Grants in verschiedenen Kategorien setzt mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa. Die Kategorie „Consolidator Grants“ bietet herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahren nach der Promotion die Möglichkeit, in der Regel zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren einzuwerben. Um die baden-württembergischen Hochschulen bei der Teilnahme an den ERC-Ausschreibungen zu unterstützen, stellt das Wissenschaftsministerium jährlich Anschubmittel zur Verfügung. Für Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Pädagogische Hochschulen und die DHBW standen im Jahr 2020 für die Anbahnung eines Engagements in der europäischen Forschungsförderung insgesamt über 921.000 Euro zur Verfügung.

Quelle: Staatsministerium BW

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Presse EU IT-Wirtschaft Technologietrends Umsetzung