Wirtschaft Digital BW https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft Digital BW de-DE Wirtschaft Digital BW Sun, 25 Jan 2026 09:59:11 +0000 Sun, 25 Jan 2026 09:59:11 +0000 TYPO3 EXT:news news-1592 Fri, 23 Jan 2026 09:47:45 +0000 Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet! /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ausschreibung-fuer-den-innovationspreis-des-landes-baden-wuerttemberg-2026-gestartet Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt auch in diesem Jahr wieder herausragende Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich. „Innovative Ideen generieren, neue Technologien nutzen, unternehmerischen Mut und Weitblick beweisen – dafür steht der Innovationspreis der Landes Baden-Württemberg“ unterstrich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zum Start der diesjährigen Ausschreibung des Innovationspreises des Landes, dem Dr.-Rudolf-Eberle-Preis. „Wir setzen auf die Innovationskraft unserer kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen“, so die Ministerin weiter.

Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg werden besondere innovatorische Leistungen von im Land ansässigen mittelständischen Unternehmen gewürdigt, beispielsweise für die Entwicklung oder die Anwendung moderner Technologien für neue Produkte, Verfahren und technologische Dienstleistungen. Der Preis wird in diesem Jahr zum 42. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle, der von 1972 zu seinem Tod im Jahr 1984 in diesem Amt diente, gewidmet.

Ergänzend dazu lobt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG) auch in diesem Jahr wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben wird.

Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 25. November 2026 verliehen.

Weitere Informationen

Für die organisatorische Abwicklung ist das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg zuständig. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2026 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können teilnehmen:

• Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten,

• mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und

• mit Sitz in Baden-Württemberg.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und wirtschaftlichen Erfolg bewertet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb mit den Kriterien und Teilnahmebedingungen erhalten Sie auf dem Bewerbungsportal unter https://bewerbung.innovationspreis-bw.de. oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg.

Einen Rückblick auf die Verleihung 2025 und die Preisträgerinnen und Preisträger der Vorjahre finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de.


Quelle: Pressemitteilung - Ausschreibung für den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2026 gestartet!

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Presse
news-1583 Tue, 13 Jan 2026 13:24:00 +0000 Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/startschuss-fuer-innovationsgutschein-mittelstand-trifft-start-ups Mit dem neuen Innovationsgutschein unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups. Seit Januar 2026 können etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bei der L-Bank stellen.

„Innovation durch Kooperation – das ist der Grundgedanke des neuen Innovationsgutscheins „Mittelstand trifft Start-ups“. Der Mittelstand bringt Erfahrung, Produktionskapazität und Marktzugang ein, während Start-ups digitale Kompetenzen, neue Technologien und Innovationskraft liefern“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Die Kooperation von Mittelstand und Start-ups ist für beide Seiten gewinnbringend.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erweitert das bewährte Förderprogramm Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen um die neue Gutscheinlinie. Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt diese dabei, innovative Produkte und Dienstleistungen direkt bei Start-ups einzukaufen, um sich zu innovieren und unternehmensinterne Herausforderungen zu bewältigen.

Etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg können Anträge auf einen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bequem online über das Förderportal der L-Bank – Staatsbank für Baden-Württemberg (https://www.l-bank.de/tipps_themen/foerderportal/foerderportal-uebersichtseite.html) stellen.

Informationen zum Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe mit einer Niederlassung oder einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Es gilt eine maximale Unternehmensgröße von bis zu 250 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) und ein Vorjahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder eine Vorjahresbilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro.

Der Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ bezuschusst im Wege der Anteilsfinanzierung den Erwerb von Produkten oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen von kleinen und mittleren Unternehmen bei Start-ups mit maximal 20.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent für innovative Vorhaben der etablierten Unternehmen.

Die innovativen Vorhaben können dabei sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet sein. Das bedeutet, etablierte Unternehmen können die Lösungen von Start-ups nutzen, um unternehmensinterne Prozesse zu innovieren sowie neue innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln.

Weitere Informationen

Im Rahmen des Förderprogramms Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen wurden seit 2008 knapp 6.000 innovative Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 49 Millionen Euro gefördert.

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine

https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/innovationsgutschein.html

Quelle: Pressemitteilung “Startschuss für Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups”

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Presse Fokushemen Land
news-1585 Fri, 09 Jan 2026 08:22:00 +0000 9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/97-millionen-euro-fuer-deutsches-zentrum-fuer-luft-und-raumfahrt Baden-Württemberg hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in 2025 mit rund 9,7 Millionen Euro gefördert. Die DLR-Institute sind wichtige Partner, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, dass die Förderung der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Jahr 2025 rund 9,7 Millionen Euro betrug. „Die DLR-Institute sind wichtige Partner für unsere Unternehmen im Land, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen. Gerade in der jetzigen Zeit sind solche Einrichtungen von besonderer Bedeutung“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Darüber hinaus förderte das Land Baden-Württemberg im Jahr 2025 mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zwei weitere Projekte: mit dem Projekt „MiniVeriQant“ eine hochmoderne Infrastruktur zur Herstellung und Verifikation miniaturisierter Quantensysteme in Ulm mit 2,5 Millionen Euro. Die Ausstattung stärkt den Quantentechnologie-Standort und bietet Kooperationsmöglichkeiten für Forschung und Industrie. Mit dem erst kürzlich gestarteten Projekt „SAF Referee-Rig“ wird die Entwicklung alternativer Flugkraftstoffe mit 3,2 Millionen Euro am DLR-Standort Stuttgart gefördert. Damit soll der erste europäische Referenzprüfstand unter zulassungsrelevanten Betriebsbedingungen in Süddeutschland entstehen. Mit beiden Vorhaben werden strategisch wichtige Zukunftsfelder für Baden-Württemberg unterstützt.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Das DLR zählt zu den größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Das DLR steht für Spitzenforschung von den Grundlagen bis zur Anwendung. Zudem betreibt das Zentrum Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Des Weiteren hat das DLR die Funktionen als Projektträger und Raumfahrtagentur inne. An bundesweit 30 Standorten und Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C. sind rund 11.700 Personen beschäftigt. Mit Stuttgart, Lampoldshausen und Ulm befinden sich drei DLR-Standorte mit mehr als 1.300 Beschäftigten in Baden-Württemberg.

Die DLR-Institute in Baden-Württemberg bilden nahezu alle Schwerpunkte des DLR ab – von der Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Mobilität und Energie bis hin zu Themen wie Umwelt, Sicherheit und Querschnittsthemen wie der Digitalisierung sowie den Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Die Aktivitäten sind damit vielfältig und orientieren sich an den aktuellen wesentlichen Herausforderungen. Außerdem engagiert sich das DLR beispielsweise mit den Schülerlaboren für den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch im Bereich der Ausgründungen mit der Start-up-Factory, einem Company Building Programm mit Fokus auf DLR-Technologien.

Quelle: Pressemitteilung “9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt”

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Presse Fokushemen
news-1584 Thu, 08 Jan 2026 13:45:00 +0000 Landespreis für junge Unternehmen 2026 ausgeschrieben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landespreis-fuer-junge-unternehmen-2026-ausgeschrieben Beim Landespreis für junge Unternehmen 2026 suchen das Land und die L-Bank Baden-Württembergs stärkste Unternehmerpersönlichkeiten. Bewerbungsschluss ist der 6. Februar 2026. Bereits zum 16. Mal schreiben die baden-württembergische Landesregierung und die L-Bank den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden Persönlichkeiten, die nach wirtschaftlichem Erfolg streben, aber auch einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und klimaneutralen Gesellschaft leisten, die sich sozial engagieren und nachhaltig wirtschaften. Teilnehmen können Unternehmerinnen und Unternehmer aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2016 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz oder eine Niederlassung in Baden-Württemberg haben. Bewerbungsschluss ist der 6. Februar 2026.

Neue Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit

„Baden-Württemberg gehört zu den innovativsten Regionen Europas. Einen großen Anteil daran haben auch die vielen jungen Unternehmen und die oft außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der Spitze dieser Gründungen stehen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der zugleich Schirmherr des Landespreises ist, zum Start der Ausschreibung in Stuttgart. „Junge Unternehmen bahnen Wege für neue Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit. Das ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von enormer Bedeutung. Denn wir brauchen mehr denn je Pioniere, die mutig mit der Lust auf Neues vorangehen und zeigen, wie sich der Wandel bewältigen lässt. Solche Vorbilder, die mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfolgreich ein Unternehmen gegründet oder ein etabliertes übernommen haben, wollen wir finden, würdigen und mit dem Landespreis für junge Unternehmen auszeichnen.“

Ausgeschrieben wird der Landespreis im zweijährlichen Turnus gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können dabei alle sein, die ein Unternehmen gegründet oder mit einer Unternehmensnachfolge Bestehendes und Bewährtes zukunftsfähig weiterentwickelt haben, mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind, wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln, die Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI) und Digitalisierung für die Herausforderungen der Transformation nutzen oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten.

Bewerber zeigen Vielfältigkeit und regionale Breite der heimischen Wirtschaft

Für die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Edith Weymayr, ist die Teilnahme am Landespreis auf jeden Fall ein großer Gewinn. „Die Unternehmen, die sich bewerben, haben ihre Start-up-Phase erfolgreich hinter sich gelassen. Jetzt gilt es, sich dauerhaft im Markt zu etablieren. Und dazu gehört auch, die eigenen Prozesse und Strukturen der Anfangsjahre zu hinterfragen und bei Bedarf nachzuschärfen. Der Landespreis bietet hierfür die optimale Gelegenheit.“ Darüber hinaus spiegeln die Bewerberinnen und Bewerber nach Ansicht Weymayrs die Vielfältigkeit und regionale Breite der heimischen Wirtschaft wider. „Ich bin mir sicher: Auch dieses Mal werden wir mutige Macherinnen und Macher kennenlernen, die für innovatives und verantwortungsvolles Unternehmertum stehen. Daher möchte ich alle jungen Unternehmen Baden-Württembergs einladen, mitzumachen und sich zu bewerben. Denn am Ende wartet auf die Erstplatzierten ein attraktives Preisgeld – und auf alle Teilnehmenden eine wertvolle Erfahrung mit großer Strahlkraft in den Medien und bei den Kunden.“

Ein Blick auf die Preisträgerinnen und Preisträger des letzten Landespreises zeigt, dass die Erfolgsgeschichten Baden-Württembergs gar nicht unterschiedlicher sein können. Ein Start-up, das einen KI-basierten und zeitsparenden Prüfassistenten für Gerichte und Behörden entwickelt hat, ein gemeinnütziges Unternehmen, das den Erhalt von Streuobstwiesen mit der Inklusion von Menschen mit Behinderungen verbindet und eine Hightech-Gründung, die mit fossilen Brennstoffen betriebene Stromgeneratoren durch umweltfreundliche Batteriegeräte ersetzt, teilten sich 2024 die Podestplätze.

Preisverleihung am 12. November 2026

Eine hochrangige Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der L‑Bank, der Wirtschaft, der Wirtschaftsorganisationen, der Wissenschaft und der Medien bewertet die Leistungen der Unternehmen, deren Konzept und wirtschaftlichen Erfolg. Die zehn besten Unternehmen werden am 12. November 2026 im Neuen Schloss in Stuttgart anlässlich einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer der höchstdotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Landesregierung und L-Bank schreiben ihn zweijährlich aus. 2026 wird er zum 16. Mal vergeben.

Pressemitteilung: “Landespreis für junge Unternehmen 2026 ausgeschrieben”

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Presse
news-1581 Wed, 07 Jan 2026 09:42:09 +0000 Neuer Rekord in der Breitbandförderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neuer-rekord-in-der-breitbandfoerderung Ende 2025 ist ein weiterer Meilenstein in der baden-württembergischen Breitbandförderung erreicht: Von 3,5 Milliarden Euro landesseitig bewilligten Geldern ist nun mehr als eine Milliarde Euro ausbezahlt. „Als ich im Jahr 2016 damit begonnen habe, mich um den Breitbandausbau im Land zu kümmern, steckte dieser noch in den Anfängen, auch was die Fördermittel anbelangte. Inzwischen sind insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen – wir als Landesregierung haben 3,5 Milliarden investiert und 3,85 Milliarden von Berlin ins Land geholt. Jetzt gehen wir konsequent die nächsten Schritte: Wir kommen vom Fördern ins Bauen. Inzwischen sind für mehr als eine Milliarde Euro Gräben, Leitungen, Schächte, Verteilerkästen und Anschlüsse an Häuser gebaut. Jeder verbaute Euro bringt Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen dem zukunftsfähigen Internet mit Glasfaser ein Stück näher“, so der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Über eine Milliarde Euro an Fördergeldern bisher ausbezahlt

Mit der Übergabe eines Förderbescheides für ein Breitbandausprojekt werden die Fördergelder für den jeweiligen Antragsteller bereitgestellt. Wenn der Ausbau fortschreitet, werden nach und nach die bewilligten Fördermittel ausgezahlt. Auszahlungen gibt es etwa für den erfolgreichen Abschluss von Teilprojekten und den vollständigen Abschluss eines Ausbauprojektes. Seit 2016 hat so das Land mehr als eine Milliarde Euro an die kommunalen Antragsteller für Breitbandprojekte überwiesen. Damit sind rund 30 Prozent der vom Land bewilligten Mittel für den Breitbandausbau ausbezahlt und die Investitionen kommen jetzt unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute. „Die Landesregierung wird ihrem Anspruch gerecht, eine flächendeckende und leistungsfähige digitale Infrastruktur für alle Regionen in Baden-Württemberg zu errichten. Der geförderte baden-württembergische Glasfaserausbau kommt voran“, ordnete Digitalisierungsminister Thomas Strobl die Zahlen ein.

Förderbilanz der Jahre 2016 – 2025

Seit 2016 bis 2025 hat die Landesregierung 3.784 Förderprojekte mit einem Fördervolumen von 3,5 Milliarden Euro unterstützt. Der Bund stellte zusätzliche 3,85 Milliarden Euro an Fördergeldern – und damit rund ein Fünftel aller bundesweit bewilligten Fördermittel – für den baden-württembergischen Glasfaserausbau zur Verfügung. Bisher sind somit insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen. Baden-Württemberg ist damit Spitzenreiter im geförderten Ausbau und hat von den bundesseitig bereitgestellten Fördergeldern im Ländervergleich mit deutlichem Abstand am stärksten profitiert. Die Kommunen brachten in ihren Haushalten einen Eigenanteil von rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Durch die Infrastrukturförderung von Land und Bund haben im Zeitraum von 2016 bis Ende 2025 bislang 56.550 landesansässige Unternehmen einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss bekommen, insgesamt 685.706 Adresspunkte wurden an das schnelle Internet angebunden.  2.113 der insgesamt 4.486 baden-württembergischen Schulen erhielten eine landes- und bundesseitige Förderung. Damit werden rund 47 Prozent aller Schulstandorte mit Glasfaser erschlossen.

Mehr als 70 Prozent der geförderten Adressen liegen in ländlich geprägten Regionen. Hierunter fallen insbesondere auch topografisch schwierige Gegenden wie der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Einmal mehr verdeutlicht dies, dass die Landesregierung insbesondere ländliche Gebiete gezielt fördert, die für Telekommunikationsunternehmen wirtschaftlich weniger attraktiv sind. Der Ausbau in diesen Regionen hätte sich ohne öffentliche Unterstützung nur langsam entwickelt.

Versorgung im Land steigt stetig

Die hohen bewilligten Fördersummen und bereits geflossenen Auszahlungsbeträge des Landes schlagen sich in den stetig steigenden Versorgungszahlen nieder: 

Die aktuelle Gigabitverfügbarkeit beläuft sich in Baden-Württemberg auf 76,63 Prozent. Bei der Versorgung mit schnellem Internet haben somit insgesamt drei von vier Haushalten im Land mindestens 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – ein Gigabit – zur Verfügung. Baden-Württemberg nimmt bei der Gigabitverfügbarkeit Platz 5 von 13 unter den Flächenländern ein. Dies ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund, dass die landesweite Gigabitversorgung im Jahr 2016 noch 1,4 Prozent betrug.

Die derzeitige Glasfaserquote liegt im Land bei 29,77 Prozent. 130 baden-württembergische Kommunen kommen dabei bereits auf eine Glasfaserquote von über 90 Prozent. Viele Förderprojekte, die die Versorgung in der Fläche kontinuierlich verbessern, befinden sich in der Umsetzung.

Dass die Zahl der realisierten Projekte – privatwirtschaftlich und gefördert – von Monat zu Monat steigt, zeigt auch der vom Land im Sommer 2025 aufgesetzte Gigabitatlas. Dieser dokumentiert den Fortschritt des baden-württembergischen Gigabit- und Glasfaserausbaus transparent und errechnet derzeit eine prognostische, mittelfristig zu erwartende Gigabitquote von rund 90 Prozent und eine Glasfaserquote in Höhe von rund 60 Prozent.

Schulterschluss zwischen Privatwirtschaft und Kommunen ist entscheidend

Für das weitere zielgerichtete und rasche Voranschreiten des landesweiten Glasfaserausbaus ist der Schulterschluss der am landesweiten Ausbau beteiligten Privatwirtschaft und Kommunen entscheidend. Bereits im Sommer 2025 unterzeichnete eine breite Allianz aus Kommunalen Landesverbänden, führenden Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbänden, Stadtwerken und weiteren Partnern den Glasfaserpakt Baden-Württemberg und besiegelte damit offiziell das Abkommen, das auf eben diesem gemeinsamen Verständnis basiert.

„Der baden-württembergische Breitbandausbau ist eine Erfolgsgeschichte, auf der wir uns freilich nicht ausruhen dürfen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist der Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Landesregierung hat deshalb erneut mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ein starkes Signal an den Wirtschaftsstandort und an unsere Kommunen gesandt: Wir unterstützen sie verlässlich auf dem Weg ins digitale Zeitalter“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

 

Quelle: Pressemitteilung- Neuer Rekord in der Breitbandförderung

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Presse
news-1580 Tue, 23 Dec 2025 11:09:22 +0000 38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/381-millionen-euro-fuer-die-fraunhofer-gesellschaft Das Land hat die Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 mit insgesamt rund 38,1 Millionen Euro gefördert. Die Fördermittel sind ein wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat der Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2025 insgesamt rund 38,1 Millionen Euro zur Grundfinanzierung sowie für den Ausbau und die Sanierung der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten in Baden-Württemberg bewilligt.

Von den bewilligten Fördermitteln im Jahr 2025 entfallen rund 11,8 Millionen Euro auf den Landesanteil für die Grundfinanzierung sowie rund 26,3 Millionen Euro als Sonderfinanzierung zum Ausbau der Forschungsinfrastrukturen an den Instituten. Daraus wird unter anderem der Landesanteil für die Sanierung des Parkhauses am Fraunhofer-Campus in Stuttgart und dessen Weiterentwicklung als Testfeld für klimafreundliche Technologien im Rahmen des Stuttgart Climate Tech Hub mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Ausbau der Forschungsinfrastrukturen im Bereich Wasserstofftechnologien und Kognitive Energiesysteme am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben HYKOS-H2T betragen 101 Millionen Euro und werden gemeinsam vom Bund und Land getragen.

Zentraler Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands

„Die aktuellen Herausforderungen für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft machen deutlich, wie unverzichtbar Innovationen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Stuttgart. „Die enge Zusammenarbeit der Fraunhofer-Institute mit unseren Unternehmen bei Schlüsseltechnologien wie KI, Robotik, Quantentechnologien sowie nachhaltigen Energie- und Wasserstofftechnologien leistet einen zentralen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstands.“

Die gemeinsame Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft durch den Bund und die Länder sei Beleg für die gelungene ressortübergreifende Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Ländern im Bereich der Forschungsförderung und beim Technologietransfer. Das gelte es auch für die weitere Unterstützung und Begleitung der Fraunhofer-Gesellschaft nach Eintritt in eine Konsolidierungsphase sicherzustellen, so die Ministerin.

Technologische Herausforderungen gemeinsam bewältigen

„Der Strukturwandel unserer Wirtschaft und die veränderte geopolitische Lage bringen neue technologische Herausforderungen mit sich, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Dabei müssen wir vorhandene Stärken in den Ländern bestmöglich ausschöpfen, um Synergien zu schaffen“, begründet die Ministerin die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit.

Fraunhofer-Gesellschaft

Die 1949 gegründete Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit 75 Institute und Forschungseinrichtungen. Dort sind bundesweit rund 32.000 Mitarbeitende beschäftigt, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung. Sie erarbeiten ein jährliches Forschungsvolumen von rund 3,7 Milliarden Euro, davon entfallen 3,2 Milliarden Euro auf den Bereich Vertragsforschung. Rund zwei Drittel erwirtschaftet Fraunhofer mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten.

Örtliche Schwerpunkte der 13 baden-württembergischen Institute bilden die Regionen Stuttgart mit fünf Instituten, Freiburg mit fünf und Karlsruhe mit drei Instituten. Thematisch decken die Institute alle wichtigen Technologiefelder ab, das Spektrum umfasst die Bereiche Energieforschung, Produktionsforschung, Werkstoffforschung, Sicherheit, Mobilität, Lernende Systeme und Künstliche Intelligenz, Quantensensorik sowie Bioökonomie und Umwelttechnologien.

Land fördert Institute der wirtschaftsnahen Forschung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Institute der wirtschaftsnahen Forschung, bestehend aus der Innovationallianz Baden-Württemberg (InnBW), den Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Fraunhofer-Gesellschaft, institutionell und unterstützt ihren Ausbau und ihre Weiterentwicklung durch Investitionen in Gebäude und Geräte. Die Fördermittel sind wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Der weitere Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung sowie auch die Gründung und Ansiedlung neuer Institute gehören zu den strategischen Zielen der Landesregierung in der Innovationspolitik.

Quelle: Pressemitteilung “38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft

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Presse Fokushemen
news-1579 Mon, 22 Dec 2025 08:02:42 +0000 Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-projekt-zum-einsatz-von-ki-zur-fachkraeftesicherung Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr – sie wird bereits heute erfolgreich eingesetzt. Davon ist die KI-Allianz Baden-Württemberg eG überzeugt. Als Träger eines seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Projektes und in Zusammenarbeit mit dem CyberForum e.V. wird sich die KI-Allianz Baden-Württemberg der Identifikation und Darstellung bewährter KI-Anwendungen annehmen, die bereits im regulären Einsatz sind und Unternehmen einen klaren Mehrwert bei der Fachkräftesicherung bieten. Anhand von aufbereiteten Praxisbeispielen, auch in Form von Kurzfilmen, sollen Unternehmen und Organisationen im Land informiert und inspiriert werden, wie der Einsatz von KI den Fachkräftemangel mildern kann. Erfahrungen aus der Einführung von KI sowie die Perspektive der Beschäftigten werden dabei berücksichtigt.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut sagt zum Projektstart: „Angesichts der demografischen Herausforderung müssen wir alle Potenziale zur Fachkräftesicherung nutzen – auch die von KI-Anwendungen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet KI große Chancen. Zu zeigen, was jetzt schon funktioniert, ist das Ziel des Projekts.“

Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung

Die ausgewählten Beispielfälle sollen die Vielfalt der möglichen KI-Beiträge zur Fachkräftesicherung abbilden. Dabei wird es zwar auch, aber nicht alleine, um die zeitliche Entlastung von Fachkräften gehen. Mit dem Projekt soll die große Bandbreite aufgezeigt werden, in der KI unterstützen kann, wie zum Beispiel bei der Rekrutierung von Fachkräften, der Personalentwicklung inklusive Weiterbildung oder dem Wissensmanagement. Auch bei der betrieblichen Integration von neuen Mitarbeitenden oder von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann KI helfen. Der Wegfall von Routine- oder besonders belastenden Tätigkeiten durch KI kann die Attraktivität von Fachkräftetätigkeiten erhöhen.

KI und demografischer Wandel

Mit dem Projekt sollen auch die Potenziale des KI-Einsatzes zur Bewältigung der Herausforderungen durch den demografischen Wandel betont werden. Denn genügend und passend qualifizierte Fachkräfte sind eine wichtige Voraussetzung für die gute Entwicklung der Wirtschaft, für den Erhalt und die Stärkung seiner Innovationskraft sowie auch für die künftige Versorgungssicherheit mit wichtigen Dienstleistungen in der Fläche des Landes.

Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg

Mit der KI-Allianz Baden-Württemberg eG als Projektträger und dem CyberForum e.V. als Projektpartner wird das Projekt von Akteuren mit viel Know-How und einschlägiger Expertise umgesetzt. Vorgesehen ist auch die Zusammenarbeit mit der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg und ihren 45 Partnern auf Landesebene, etwa bei der Identifikation von passenden Beispielfällen oder beim Ergebnistransfer.

Quelle: Pressemitteilung “Wirtschaftsministerium fördert Projekt zum Einsatz von KI zur Fachkräftesicherung

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1577 Fri, 12 Dec 2025 12:55:54 +0000 Mobilität stärken, Wandel prägen, Zukunft sichern: BW gibt den Takt vor /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/mobilitaet-staerken-wandel-praegen-zukunft-sichern-bw-gibt-den-takt-vor Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus startet heute (12. Dezember) den dritten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW. Unternehmen können bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr ihre Projektskizzen einreichen. „Mobilität ist ein Schlüsselfaktor unserer Zeit, technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des Förderaufrufs. „Mit dem neuen Invest-BW-Programm wollen wir den Innovationsgeist unserer Unternehmen nicht nur stärken, sondern freisetzen – damit sie mutig neue Lösungen für Transport, Antriebe und die Mobilitätssysteme von morgen entwickeln können. Baden-Württemberg soll nicht nur Schritt halten, nicht nur mithalten, sondern den Wandel maßgeblich prägen. Baden-Württemberg soll Marke und Treiber für die Mobilität der Zukunft werden.“

Innovationstreiber Mobilität und Transport

Der Förderaufruf bündelt sämtliche Aktivitäten rund um den Strukturwandel der Mobilität und des Transports. Unternehmen sollen darin bestärkt werden, innovative technologische Ansätze zu entwickeln, von alternativen Antriebssystemen über digitale Vernetzung bis hin zu resilienten Wertschöpfungsketten und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Die Herausforderungen der Branche seien enorm, so die Ministerin: „Neue Antriebstechnologien, Digitalisierung, internationaler Wettbewerb und der Bedarf an mehr Resilienz verändern die Wertschöpfung in rasantem Tempo. Unsere Unternehmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die zugleich große Chancen sind. Mit Invest BW fördern wir Projekte, die den Weg in die Zukunft der Mobilität ebnen.“ Besonders im Fokus stehen Batterie- und Brennstoffzellentechnologien, Fahrzeugsoftware und autonomes Fahren, KI- und Robotiklösungen, innovative Logistikkonzepte sowie neue Materialien und Produktionsmethoden. Die Vorhaben können straßen-, schienen-, schiffs- oder luftgebunden sein, ebenso wie Offroad- oder Raumfahrtanwendungen.

Förderanträge bis 20. Februar 2026

Für die Umsetzung von erfolgreichen Projektideen aus dem Themenbereich „Mobilität und Transport“ ist eine Fördersumme von 30 Millionen Euro vorgesehen. Die Auswahl der Themenfelder orientiert sich an den Zukunftsbildern des Impulspapiers der Technologiebeauftragten der Wirtschaftsministerin, Prof. Dr. Katharina Hölzle, zur „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“.

Förderanträge können beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH über die Invest BW-Webseite ab heute (12. Dezember) bis zum 20. Februar 2026, 13.00 Uhr, eingereicht werden. Die Förderung soll sowohl technische als auch nichttechnische Innovationen umfassen. Des Weiteren können neue Geschäftsmodelle sowie Prozess- und Dienstleistungsinnovationen, die zur wirtschaftlichen Stärkung und technologischen Souveränität beitragen, als Förderantrag eingereicht werden.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, der Auswahl und Bewertung der Anträge, dem Förderaufruf und der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden sich online.

Webseminar Invest BW IV

Für alle Interessierten findet am 13. Januar 2026 um 10.00 Uhr ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:

https://register.gotowebinar.com/register/5119358475169500501

Zum Förderaufruf

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Presse Fokushemen
news-1576 Fri, 12 Dec 2025 08:36:25 +0000 BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/bw-investiert-rund-13-millionen-euro-in-die-zukunft-der-photonischen-ki Baden-Württemberg investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI. Mit der Übergabe eines symbolischen Förderschecks an die Projektverantwortlichen am Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (10. Dezember) in Stuttgart einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der photonischen KI in Baden-Württemberg und Europa markiert.

Das Projekt "Reallabor für photonische KI II" zielt darauf ab, die Entwicklung und Anwendung von photonischer Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg und Europa voranzutreiben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Errichtung eines Reallabors für photonische KI, das Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine praxisnahe Umgebung bietet, um KI-Anwendungen und andere rechenintensive Prozesse zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Photonisches Computing, das Licht statt Elektronen zur Datenverarbeitung nutzt, ermöglicht ultraschnelle, energieeffiziente und skalierbare Lösungen für die Herausforderungen moderner digitaler Technologien, insbesondere im Bereich KI und Hochleistungsdatenverarbeitung. Im Vergleich zu herkömmlichen digitalen KI-Chips versprechen Photonik-Chips aus Lithiumniobat einen bis zu 100-fach geringeren Energiebedarf. Angesichts des enormen Energieverbrauchs, den KI-Rechenzentren bereits heute verursachen und von Prognosen, wonach der Weltstromverbrauch bis 2030 allein durch KI um 25 Prozent steigen könnte, zeigt sich das Potenzial von Photonik-Chips deutlich.

Mit der Bereitstellung dieser neuartigen, besonders energieeffizienten Technologie „Made in Europe“ werden nicht nur wettbewerbsfähige digitale Lösungen vorangebracht, sondern zugleich wichtige Grundlagen für eine stärkere europäische Unabhängigkeit bei Hochleistungs- und KI-Rechentechnologien geschaffen.

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden für digitale Technologien immer wichtiger. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der KI zeigen deutlich, wie stark der Bedarf an leistungsfähiger und zugleich ressourcenschonender Recheninfrastruktur wächst. Das Projekt ‚Photon KI II‘ setzt genau hier an und unterstützt Wirtschaft und Forschung in Baden-Württemberg und Europa dabei, sich auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft einzustellen", so Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das Vorhaben im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) mit rund 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Diese Förderung trägt dazu bei, die europäische Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Hochleistungs- und KI-Rechentechnik auszubauen und Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu reduzieren.

„Mit ‚Photon KI II‘ setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die digitale Zukunft Baden-Württembergs und Europas. Die photonische KI eröffnet enorme Chancen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wertschöpfung. Wir freuen uns, diese Entwicklung mit unserer Förderung voranbringen zu können", so die Wirtschaftsministerin.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg:

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Ein Teil der Förderung wird umgesetzt im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: Extern:https://efre-bw.de/

Quelle: Pressemitteilung “BW investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Zukunft der photonischen KI”

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Presse Künstliche Intelligenz 100% KI
news-1561 Mon, 08 Dec 2025 14:14:04 +0000 Großes Interesse am siebten CyberSicherheitsForum /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/grosses-interesse-am-siebten-cybersicherheitsforum Beim siebten CyberSicherheitsForum haben rund 1.000 Teilnehmende über Wege zu mehr digitaler Resilienz, internationaler Zusammenarbeit und souveräner IT, etwa durch Cloud-Technologien, diskutiert. Cybersicherheit ist heute eine zentrale Voraussetzung für Souveränität, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Stabilität. Das siebte CyberSicherheitsForum zeigte Wege zu mehr digitaler Resilienz und ziviler Widerstandsfähigkeit auf. Auch 2025 war das Interesse groß: Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort und online zeugen davon.

„Sichere digitale Infrastrukturen sind kein Luxus, sondern ein Muss für unsere Sicherheit und unsere Zukunftsfähigkeit – als Gesellschaft und als starker Wirtschaftsstandort. Cyberangriffe verursachen allein in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Und oft beginnt ein Angriff ganz simpel: mit Betrug-Mails oder gestohlenen Passwörtern. Diese Bedrohungen sind real und sie betreffen uns alle: Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und auch den Staat. Deshalb muss jeder etwas für Cybersicherheit tun“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl zur Eröffnung des siebten CyberSicherheitsForums.

Global denken – lokal handeln

In einer vernetzten Welt können uns Cyberangriffe weltweit treffen. Umso wichtiger ist, dass jeder unmittelbar vor Ort versucht, sich bestmöglich zu wappnen und abzuhärten – ganz gleich ob Behörden, Unternehmen, Kommunen und Institutionen oder Private. Dieser Gedanke prägt die Arbeit des Landes ebenso wie die Ausrichtung des Forums. „Erfolgreich sind wir dann, wenn wir global denken und lokal entschlossen handeln. Und genau deshalb ist Zusammenarbeit über Grenzen hinweg so wichtig. Denn oft tauchen ähnliche Muster zeitgleich an vielen Stellen auf. Was lokal wie ein kleiner Hinweis wirkt, wurde anderswo schon als Angriff erkannt. Erst durch den strukturierten Informationsaustausch entsteht das ganze Bild und Risiken können rechtzeitig gestoppt werden“, so Minister Thomas Strobl.

Beim Cybersicherheitsforum waren dieses Jahr auch Expertinnen und Experten aus Israel, Finnland, Luxemburg, Polen und Südkorea dabei, um über ihre Erfahrungen und Sicherheitsstrategien zu berichten.

„Cybersicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur durch Zusammenarbeit und Wissensaustausch bewältigt werden kann. Jede und jeder trägt Verantwortung für sichere Strukturen und digitales Handeln. Cybersicherheit beginnt bei jedem von uns – aber wir erreichen sie nur gemeinsam. Im Schulterschluss mit starken Kooperationspartnerinnen und -partnern arbeiten wir in Baden-Württemberg auch in Zukunft weiter daran“, ergänzte der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnologie, CIO/CDO Stefan Krebs.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind auf praxisnahe Hilfe angewiesen. Mit Angeboten wie dem „CyberSicherheitsCheck für KMU“und der Cyber-Ersthilfe stellt das Land rund um die Uhr wichtige Unterstützungsstrukturen bereit. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, Unternehmen besser zu schützen und sie zu befähigen, digitalen Bedrohungen selbstbewusst zu begegnen“, betonte Claus Paal, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart.

Digitale Souveränität: Einsatz von Cloud-Technologien

Gerade für Sicherheitsbehörden sind souveräne IT- und Cloud-Lösungen ein wichtiger Baustein für resiliente Sicherheitsstrukturen. Darum ging es etwa in einer Podiumsdiskussion mit Minister Thomas Strobl, Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch und Thomas Berger, Präsident des Polizeipräsidiums Technik, Logistik, Service Baden-Württemberg. „Wir müssen unabhängiger von Drittstaaten werden und dafür unsere eigenen Kompetenzen und Infrastrukturen stärken. Der Weg führt zu Cloud-Systemen unter unserer eigenen, europäischen Hoheit. Sie sind: flexibel, skalierbar und zugleich sicher und datenschutzkonform. Die Schlüssel haben wir in der Hand. Und zwar die Schlüssel für die Räume, aber auch für die Entschlüsselung der Daten! Das Ziel ist klar: Wir wollen moderne Lösungen einsetzen – aber immer so, dass Sicherheit und Datenhoheit gewährleistet bleiben“, so Minister Thomas Strobl. Baden-Württemberg setzt dabei den Weg hin zu Lösungen „made in Baden-Württemberg“ konsequent fort.

Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch bekräftigte: „Cybersicherheit ist eine gesamtstaatliche Teamaufgabe, bei der im und für den Cyberraum alle nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um gesamtstaatliche Resilienz zu fördern und die Aufrechterhaltung der staatlichen Handlungsfähigkeit in allen Lagen zu ermöglichen.“

Präsident Thomas Berger fordert, Europa müsse seine technologische Eigenständigkeit stärken: Man habe sich „zu lange auf andere verlassen“ und müsse nun entschlossen die eigenen Stärken bündeln.

Kooperation als Erfolgsfaktor

„Kriminalität kennt keine Grenzen, Cyberangriffe sowieso nicht. Daher sind wir mit anderen Ländern, dem Bund und globalen Partnern weltweit vernetzt. So können wir Kräfte bündeln und Synergien heben, denn nur gemeinsam können wirksam die Gefahren im Netz bekämpfen“, so Minister Thomas Strobl.

Auch die Wissenschaft leistet einen entscheidenden Beitrag. Universitäten und Hochschulen sind zentrale Akteure im Bereich der Forschung, Ausbildung und Entwicklung innovativer Sicherheitslösungen. Gerade der Reichtum an Daten und neuen Ideen macht Universitäten und Hochschulen zu attraktiven Zielen für Cyberangriffe. „Eine robuste Cybersicherheitsinfrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil einer modernen Universität“, so Prof. Dr. Jan Hesthaven, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)in seiner Keynote.

CyberSicherheitsForum

Das CyberSicherheitsForum hat sich in Baden-Württemberg und weit darüber hinaus zu einer der zentralen Fachveranstaltungen im Bereich Cybersicherheit entwickelt. Expertinnen und Experten aus Behörden, Unternehmen, Wissenschaft und aus zahlreichen internationalen Partnerländern kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen der Cybersicherheit zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Quelle: Pressemitteilung “Großes Interesse am siebten CyberSicherheitsForum

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Presse IT-Sicherheit 100% IT-S
news-1558 Mon, 01 Dec 2025 09:45:37 +0000 Erster Think Tank von Wirtschaft Digital zum Thema Cybersicherheit /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/erster-think-tank-von-wirtschaft-digital-zum-thema-cybersicherheit Baden-Württemberg rückt das Thema Cybersicherheit stärker in den Fokus. Beim ersten Think Tank von Wirtschaft digital in Stuttgart warnte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vor den wachsenden Risiken für Unternehmen. „Die Bedrohungslage ist real – und sie verschärft sich“, sagte sie. „Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, Cybersicherheit auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Um Betriebe besser zu unterstützen, kündigte die Ministerin ein neues Förderprojekt des Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg an. Eine landesweite Studie soll sämtliche bestehenden Angebote zur Cybersicherheit erfassen, bewerten und übersichtlich bündeln. Damit sollen Firmen schneller erkennen, welche Maßnahmen ihnen wirklich helfen – ohne sich durch einen unübersichtlichen Markt kämpfen zu müssen.

Während der Veranstaltung tauschen sich die Partnerorganisationen aus Wirtschaft, Kammern und Verbänden sowie Gewerkschaften und Wissenschaft darüber aus, wie bestehende Angebote im Bereich Cybersicherheit noch einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden können und wie das Thema durch die Initiative weiterentwickelt werden kann. Wichtige thematische Impulse lieferten mit ihren Vorträgen Nicole Matthöfer, Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, und Dr. Sarah Schuhbauer, Projektleiterin Qualifizierungsbedarfe KI/IT bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Cybersicherheitsexperten und Geschäftsführer der Stuttgarter Asvin GmbH Herrn Mirko Ross.

Wirtschaft digital

Wirtschaft digital (ehemals: Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg) wurde 2017 von Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut ins Leben gerufen. Die Initiative fungiert als „Dach“ und „Kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivitäten der Digitalisierung der Wirtschaft. Seit dem Start haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzubringen. Unter diesem Dach unterstützt das Land Baden-Württemberg die Unternehmen auf vielfältige Weise, von der Information, Vernetzung und Beratung über die Förderung von Forschung und Entwicklung bis hin zu einzelbetrieblichen Förderprogrammen. Hierzu zählen aktuell unter anderem der Innovation Park Artificial Intelligence Baden-Württemberg (IPAI), die regionalen KI-Exzellenzzentren oder Invest BW.

Quelle: Pressemitteilung “Erster Think Tank von Wirtschaft Digital zum Thema Cybersicherheit

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Presse IT-Sicherheit 100% IT-S
news-1556 Wed, 26 Nov 2025 10:32:52 +0000 „familyNET 4.0 – DER Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/familynet-40-der-wettbewerb-fuer-eine-moderne-unternehmenskultur Der Wettbewerb würdigt Unternehmen, die mit innovativen Projekten und praxiserprobten Konzepten eine moderne und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fördern. Bewerbungen waren in den beiden Themenbereichen „Führung, Personalentwicklung und Diversität“ sowie „Familienfreundlichkeit und Gesundheit“ möglich.

Aus den vielfältigen Bewerbungen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen wählte eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Preisträgerinnen und Preisträger aus. In beiden Themenbereichen wurden Unternehmen für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Konzepte ausgezeichnet, zudem vergab die Jury mehrere Sonderauszeichnungen.

„Uns präsentieren sich baden-württembergische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, die bemerkenswerte, vorbildliche und nachhaltige Konzepte für eine moderne Unternehmenskultur und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben entwickelt haben. Mit der Auszeichnung möchten wir das herausragende Engagement besonders würdigen. Es zeigt, wie innovativ und agil unsere Unternehmen auf sich wandelnde Bedürfnisse reagieren und wie wichtig eine innovative Unternehmenskultur für die Mitarbeitergewinnung ist“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Auch Stefan Küpper, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V., hob die Bedeutung des Wettbewerbs hervor: „Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, dass innovative Führung, gezielte Personalentwicklung, gelebte Diversität sowie Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit und Gesundheitsförderung in jedem Betrieb erfolgreich umgesetzt werden können – unabhängig von der Branche oder Größe. Solche erprobten Konzepte sind ein starkes Signal für eine zukunftsgerichtete Arbeitswelt und tragen maßgeblich zur nachhaltigen Fachkräftesicherung bei. Wir in der BIWE Gruppe unterstützen Unternehmen gerne dabei, diesen Weg zu gehen.“

Die Preisträger des Wettbewerbs „familyNET 4.0“ 2025

Themenbereich: Führung, Personalentwicklung und Diversität
Gewinner-Unternehmen:

  • BW Papersystems Stuttgart GmbH, Nürtingen
  • Diakonie ambulant Gesundheitsdienste oberes Murrtal e.V., Murrhardt
  • Kreissparkasse Waiblingen, Waiblingen

Sonderauszeichnungen:

  • auticon Deutschland GmbH, Stuttgart - für besondere Leistungen in der Förderung von Inklusion
  • Brauerei Clemens Härle, Leutkirch - für besondere Leistungen bei der Förderung von Frauen im Handwerk
  • Soyez Stuckateur GmbH, Ilsfeld - für ihre Vielfalt in der Teamgestaltung
     

Themenbereich: Familienfreundlichkeit und Gesundheit
Gewinner-Unternehmen:

  • GEO DATA GmbH, Westhausen
  • Ovesco Endoscopy AG, Tübingen

Sonderauszeichnungen:

  • Hieber & Maier GmbH, Bretzfeld - für ihre nachhaltige Gesundheitskultur im Handwerk
  • KONZEPT-E für Bildung und Soziales GmbH, Stuttgart – für ihre nachhaltige Gesundheitskultur im pädagogischen Bereich

Weitere Informationen:

Der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ wurde im Rahmen des Projekts „familyNET 4.0 Wettbewerb – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ umgesetzt. Er würdigt das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert den Wettbewerb und die zugehörigen Veranstaltungen in den Jahren 2024 und 2025 mit einem Zuschuss von rund 126.000 Euro; der Finanzierungsbeitrag von Südwestmetall beläuft sich im gleichen Zeitraum auf rund 154.000 Euro. Der für die Umsetzung des Wettbewerbs verantwortliche Projektträger ist die BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen der BIWE Gruppe (Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft). Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter Extern:https://www.familynet-bw.de/

 

Quelle: WM - „familyNET 4.0 – DER Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“

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Presse
news-1552 Tue, 18 Nov 2025 09:43:30 +0000 Neubau Cyber Valley I an der Universität Tübingen eröffnet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/neubau-cyber-valley-i-an-der-universitaet-tuebingen-eroeffnet Mehr Platz für Spitzenforschung: Der Neubau Cyber Valley I bündelt Forschung, fördert Austausch und schafft Raum für Innovationen in Tübingen. Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Petra Olschowski den Neubau für die Cyber-Valley-Initiative (Erster Bauabschnitt) an die Universität Tübingen übergeben.

 

"Das Cyber Valley steht exemplarisch für die Innovationskraft Baden-Württembergs und hat sich als einer der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz und Robotik in Europa etabliert."

- Ministerpräsident Winfried Kretschmann

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Das Cyber Valley steht exemplarisch für die Innovationskraft Baden-Württembergs und hat sich als einer der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik in Europa etabliert. Hier gestalten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die Zukunft der Künstlichen Intelligenz im Einklang mit den europäischen Werten. Forschung, Lehre, Technologietransfer und Unternehmensgeist arbeiten hier innovativ Hand in Hand. Über die Cyber-Valley-Standorte Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe hinweg schaffen wir einen gemeinsamen Campus, an dem Talente aus aller Welt forschen, lernen und gründen können. Damit bleibt unser Land nicht nur ein starker Partner für Bund und Europäische Union (EU), sondern ein zukunftsweisender Impulsgeber für die digitale Transformation. Klar ist: Die Quellen unseres künftigen Wohlstands liegen in klugen Köpfen, neuen Ideen und verantwortungsvoller Technologie. Das Cyber Valley verbindet all dies auf vorbildliche Weise.“

 

Spitzenforschung als Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes und ist eine wichtige Grundlage für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Wenn die besten Ideen aus Baden-Württemberg kommen, haben wir alle Chancen, uns Quellen künftigen Wohlstands zu erschließen. Dazu zählt Künstliche Intelligenz. Das Cyber-Valley macht Baden-Württemberg als KI‑Standort international sichtbar.“

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ergänzte: „Das Cyber Valley I steht für den Anspruch Baden-Württembergs, weiterhin führend in Forschung und Innovation auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz zu sein. Hier entstehen neue Technologien, Start-ups und Kooperationen, die Wissenschaft und Wirtschaft enger verbinden. Damit stärken wir den Innovationsstandort Baden-Württemberg und gestalten die technologische Zukunft des Landes.“

 

Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer

Im Forschungsbau Cyber Valley 1 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Tübingen AI Centers der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme unter einem Dach. Auch die Cyber Valley GmbH ist dort angesiedelt. Hier werden Ausgründungen von Technologie-Startups gefördert und der Austausch zwischen Forschung und Industrie unterstützt. Der Neubau bietet auf 6.400 Quadratmetern Platz für Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer.

„Mit dem neuen Forschungsgebäude für das Cyber Valley setzt die Universität mit den beteiligten Partnern ein weiteres starkes Zeichen für den KI-Standort Tübingen und für das, was ihn so herausragend macht: Exzellente Grundlagenforschung, die den Sprung in die Anwendung schafft – durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Künstliche Intelligenz kann uns dabei unterstützen, zentrale Probleme der Gegenwart und Zukunft zu lösen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Universität arbeiten an diesen Lösungsbeiträgen – von innovativen medizinischen Anwendungen bis hin zur verantwortungsvollen und ethischen Gestaltung von KI-Systemen. So entsteht Forschung, die nicht nur Wissen schafft, sondern auch konkret dazu beiträgt, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern“, so Universitätsrektorin Prof. Karla Pollmann.

 

Gebäude ist multifunktional nutzbar

In dem kompakten Bau sind flexible Laborflächen, Hörsäle, Großraumbüros und öffentliche Lehr- und Veranstaltungsbereiche untergebracht. Das Atrium kann mit Hörsälen zusammengelegt werden. So ist das Gebäude multifunktional nutzbar.

Der Neubau ist mit einer Membrandachkonstruktion aus leichten Folienkissen überdacht. Im Gebäude wird auf hohe Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Die Fassade kombiniert bauteilintegrierte Photovoltaik mit Sonnenschutzvorrichtungen. Auf dem Dach sind 1.000 Quadratmeter Photovoltaik installiert.

Das Land hat rund 77,2 Millionen Euro in den Neubau investiert. Vermögen und Bau Tübingen ist für das Projekt verantwortlich.

 

Quelle: Pressemitteilung Neubau Cyber Valley I an der Universität Tübingen eröffnet: Staatsministerium Baden-Württemberg

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Presse Robotik Künstliche Intelligenz
news-1551 Fri, 14 Nov 2025 09:26:46 +0000 Wirtschaftsministerin verleiht den 41. Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-verleiht-den-41-innovationspreis-des-landes-baden-wuerttemberg Am 13. November 2025 überreicht Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer feierlichen Veranstaltung den Innovationspreis, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, des Landes Baden-Württemberg an Unternehmen. Am 13. November 2025 überreicht Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer feierlichen Veranstaltung den Innovationspreis, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, des Landes Baden-Württemberg an Unternehmen aus Böhmenkirch, Aalen, Leutkirch im Allgäu und Walldürn. Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.

„Es ist ein ermutigendes Signal, dass der Innovationsgeist in unserem Mittelstand auch in schwierigen Zeiten lebendig ist und mit Mut, Wille und Risikobereitschaft Innovationen von der Idee bis in den Markt erfolgreich umgesetzt werden“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus anlässlich der heutigen Verleihung. Der Innovationspreis, Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, wurde heute zum 41. Mal überreicht. „Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Neue Technologien, neue Wettbewerber, neue geopolitische Realitäten – all das fordert uns heraus. Aber: Es sind genau solche Zeiten, in denen sich Baden-Württemberg immer wieder bewiesen hat. Weil wir Fortschritt nicht fürchten, sondern gestalten. Weil wir auf Ingenieurskunst, Unternehmergeist und kluge Politik setzen. Wir haben alles, was es braucht, um auch künftig erfolgreich zu sein: exzellente Forschung, hochqualifizierte Beschäftigte, kreative Gründerinnen und Gründer und innovative Unternehmen. Innovation müssen im Land weiter oberste Priorität haben“, so Hoffmeister-Kraut zu Beginn der Verleihung.

Vier Unternehmen wurden in Hinblick auf die 41. Verleihung des Innovationspreises durch das Preiskomitee ausgewählt: die farming revolution GmbH aus Böhmenkirch erhielt ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro, die 3D Global GmbH aus Aalen erhielt 15.000 Euro, die SycoTec GmbH & Co. KG aus Leutkirch im Allgäu und die CONCAD GmbH aus Walldürn jeweils 7.500 Euro. Den Sonderpreis der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) für Innovationen von jungen Unternehmen, ebenfalls dotiert mit 7.500 Euro und in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen, erhielt dieses Jahr die Act‘ble GmbH aus Karlsruhe. Mit einer Anerkennung ausgezeichnet wurden dieses Jahr drei Unternehmen: die GL GmbH Metall- und Werkstatttechnik aus Frickenhausen, die ASPION GmbH aus Karlsruhe und die b.Rex GmbH aus Stuttgart. Hofmeister-Kraut sprach allen Ausgezeichneten ihre Glückwünsche aus.

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2025 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de. Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Hintergrundinformationen zu den Preisträgern

Die Farming revolution GmbH aus Böhmenkirch erhält 20.000 Euro für einen neuentwickelten vollelektrischen autonomen Hackroboter – farming GT. Unkräuter gehören zu den größten Herausforderungen im Ackerbau, denn sie konkurrieren mit Kulturpflanzen um Licht, Wasser und Nährstoffe. Konventionelle Betriebe setzen meist chemische Herbizide, mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Gesundheit, ein. Biobetriebe hingegen ersetzen Herbizide durch arbeitsintensive Handarbeit. Jedoch fehlt es zunehmend an verfügbaren Arbeitskräften. Der autonome Hackroboter Farming GT von farming revolution bietet einen neuen Lösungsweg: Mithilfe Künstlicher Intelligenz erkennt er Nutzpflanzen und entfernt Unkraut gezielt und mechanisch. Durch den vollständig automatisierten und chemikalienfreien Prozess werden Arbeitsaufwand und Kosten reduziert und gleichzeitig die Umwelt geschont.
https://farming-revolution.com

Die 3D Global GmbH aus Aalen erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro für innovative Entwicklung für die Brillenfreie 3D Technologie. Mit Hilfe einer echtzeitfähigen Prozesskette ist es gelungen, brillenfreie 3D-Anwendungen zu entwickeln, die weltweit führend sind. Diese ermöglicht es, digitale Inhalte in Echtzeit und in höchster Qualität dreidimensional darzustellen, ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Brillen oder Headsets. Die Kombination aus eigens entwickelter 3D-Kamera, Software, Elektronik und 3DBildschirm wurde bereits erfolgreich in der medizinischen Mikroskopie eingesetzt. Die Technologie erlaubt eine neue Dimension der Visualisierung, verbessert die Ergonomie und eröffnet neue Möglichkeiten für Teleoperationen, digitale Assistenzsysteme und KI-gestützte Bildanalyse.
https://www.3d-global.com

Die SycoTec GmbH & Co. KG aus Leutkirch im Allgäu erhält ein Preisgeld von 7.500 Euro für ihr System Akkubetriebene CNC-Spindel. Entwickelt wurde eine vollständig autonome Hochfrequenzspindel für CNC-Maschinen. Die akkubetriebene Spindel ermöglicht High-Speed-Bearbeitungen bis 60.000 U/min – ohne Umbauten oder externe Steuerung. Sie lässt sich wie ein normales Werkzeug ins Magazin integrieren und reduziert Bearbeitungszeiten erheblich. Dank Plug-and-Play-Prinzip ist die Spindel sofort einsatzbereit. Kernkomponenten sind die vollwertige Motorspindel mit integriertem Frequenzumrichter, das benutzerfreundliche Display und die patentierte Energieversorgung über einen 230 Wh Akku. Insbesondere bei kleinen Werkzeugdurchmessern verwandelt die Neuentwicklung Standard-Bearbeitungszentrum in eine High-Speed Fertigung.
https://www.sycotec.eu

Die CONCAD GmbH aus Walldürn erhält ein Preisgeld von 7.500 Euro für ihr innovatives Produkt Hochpräzisionspanels für Weltraumteleskope. Weltraumteleskope sind im Grunde sehr große Satellitenschüsseln, die über einen mehrere Meter großen Empfangsschirm Signale aus dem All einfangen und auf einen Empfänger bündeln. Das Hochpräzisionspanel der CONCAD GmbH eröffnet dabei der Wissenschaft völlig neue Möglichkeiten, den Weltraum zu erforschen. Dank seiner außergewöhnlichen Genauigkeit können künftig noch mehr und präzisere Daten übertragen werden. Das stellt nicht nur einen Gewinn für die Forschung dar, sondern kann auch in der herkömmlichen Daten- und Signalübertragung genutzt werden. Das Panel zeichnet sich durch höchste Präzision, ein geringes Gewicht und zugleich große Stabilität aus, um selbst extremen Temperaturschwankungen standzuhalten.
https://www.concad-gmbh.de

Sonderpreis der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG)

Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhält in diesem Jahr die Act´ble GmbH aus Karlsruhe für ihre innovative Lösung für eine modularen ergonomischen Ballettspitzenschuh. Die Ballettschuhe „Act’Pointes“ wurden 2023 erfolgreich eingeführt und richten sich an professionelle, semiprofessionelle und Amateurtänzerinnen weltweit sowie an Ballettschulen und Opernhäuser. Nach drei Jahren Forschung und unzähligen Prototypentests waren sie marktreif. Das modulare und patentierte System besteht aus einer 3D-gedruckten Sohle, einem gestrickten Skin und individuell einstellbaren Schnürbändern. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer um das Fünffache und reduziert Verletzungsrisiken. Vertrieben werden die Schuhe über B2C-Kanäle und B2B-Partner, sie sind langlebig, recycelbar und biomechanisch optimiert. Blutige Füße gelten oft als Symbol harter Arbeit – die Act’Pointes hinterfragen dieses Stigma und revolutionieren Performance, Gesundheit und Nachhaltigkeit im Spitzentanz.
https://actble.de

Eine Anerkennung erhielten jeweils:

Die GL GmbH Metall- und Werkstatttechnik aus Frickenhausen für ihren Universalheber: Das Heben und Senken schwerer Lasten in Kfz-Werkstätten ist stets mit Risiken verbunden. Ein Heber muss daher stabil, kompakt und sicher in der Handhabung sein. Der neu entwickelte Universalheber hebt Lasten bis 600 kg kräfteschonend, schnell, sicher und passgenau. Die patentierte Kombination aus Schnellhub mittels einer Zahnradpumpe und eines Feinhubs mittels Fußpumpe macht den Heber überaus schnell und sehr präzise. Die Bedienung der Zahnradpumpe erfolgt mit einem handelsüblichen Akkuschrauber. Über die drehmomentarme Handhabung des Akkuschraubers und den schnellen Hub ist ein ergonomisches Arbeitsumfeld sichergestellt. Der Werker spart Zeit und schont seine Kräfte. Im Gegensatz zu pneumatisch angetriebenen Hebern entfallen Luftschläuche als Stolperfallen, die Arbeitssicherheit wird dadurch stark verbessert.
https://www.gl-gmbh.de

Die Aspion GmbH aus Karlsruhe für ihre IoT Live-Trackung: Globale Lieferketten sind zunehmend durch politische, klimatische und infrastrukturelle Faktoren gestört. Industrieunternehmen stehen unter dem Druck, Lieferketten nicht nur transparent, sondern auch in Echtzeit überwachbar und steuerbar zu gestalten. Klassische Trackinglösungen stoßen hier oft an Grenzen, da sie nicht flexibel genug sind, eine begrenzte Sensorik bieten oder nicht in bestehende IT-Strukturen integrierbar sind. Die Lösung liegt in der intelligenten Verknüpfung von IoT (Internet of Things) und Echtzeitdaten als flexibel anpassbares Monitoringsystem: Es sammelt nicht nur beliebige Sensordaten und überträgt diese weltweit in Real-time, sondern visualisiert, analysiert und interpretiert situativ. Genau hier setzt die Neuentwicklung an – mit einem modularen, individuell konfigurierbaren Multisensorsystem, das Echtzeitdaten samt Anomalieerkennung und Alarmmeldung liefert, externe Sensoren integriert und DSGVO-konforme Cloud-Funktionen bereitstellt – für mehr Flexibilität, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit.
https://aspion.de

Die b.Rex GmbH aus Stuttgart für die Webbasierte Avatare: Mit Avitro von B.REX soll KI unmittelbar erlebbar werden: Fotorealistische Avatare, die zuhören, verstehen und kontextbezogen antworten. Avitro vereint Spracherkennung, Sprachgenerierung und semantisches Textverständnis mit Echtzeit-3D-Rendering, Mimik- und Lippensynchronität sowie Motion-Tracking. Optionales lokales Hosting und die flexible Anbindung von Sprach- und Wissensmodellen sichern Datensouveränität und Compliance. So entstehen skalierbare und mehrsprachige Avatar-Assistenten für Beratung, Service, Vertrieb und Schulung, die rund um die Uhr verfügbar sind, Hemmschwellen senken und Personalressourcen entlasten können.
https://b-rex.de

Alle Informationen

Bilder der Verleihung

Dokumentationsbroschüre zu den Preistragenden und Anerkennungen 

Zum Innovationspreis des Landes

 

Quelle: Pressemitteilung - Wirtschaftsministerin verleiht den 41. Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

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Presse Marketing/Vertrieb
news-1549 Wed, 12 Nov 2025 09:28:56 +0000 Land investiert 10,3 Millionen Euro am IPAI /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-investiert-103-millionen-euro-am-ipai Land investiert 10,3 Millionen Euro für den Aufbau des Start-up Innovation Center auf dem künftigen IPAI CAMPUS und in das Projekt „Women in AI“ am IPAI. Im Rahmen des zweiten IPAI Experience Day in Heilbronn übergibt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (11. November) zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 10,3 Millionen Euro an Moritz Gräter (CEO IPAI) und Dr. Benjamin Schiller (CFO IPAI). Mit zehn Millionen Euro wird die Errichtung des Start-up Innovation Centers auf dem 30 Hektar großen künftigen IPAI CAMPUS gefördert. Mit rund 325.000 Euro wird darüber hinaus das Projekt „Women in AI“ unterstützt. Beide Förderungen sind Teil der 50 Millionen Euro, die das Land für die Realisierung des IPAI zur Verfügung stellt.

„Start-ups sind ein zentraler Erfolgsfaktor, um die Querschnittstechnologie Künstliche Intelligenz in die Anwendung und Kommerzialisierung zu bringen. Ihre Ideen und Dynamik haben das Potenzial, unserer Wirtschaft einen Produktivitätsbooster zu verleihen. Mit dem Start-up Innovation Center schaffen wir eine physische Heimat und zugleich eine Plattform im IPAI CAMPUS, die jungen, innovativen Unternehmen die besten Voraussetzungen für Wachstum, Vernetzung und technologischen Fortschritt bietet. Gleichzeitig wollen wir mit dem zweiten Förderbaustein ‚Women in AI‘ Frauen ermutigen, sich noch stärker in dem zukunftsentscheidenden Technologiefeld der Künstlichen Intelligenz einzubringen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Übergabe der Förderbescheide.

Moritz Gräter, CEO von IPAI, ergänzt: „Mit dem Spatenstich haben wir den Startpunkt für den Aufbau des IPAI CAMPUS gesetzt, die jetzige Förderung ist nun der nächste Schritt, um unsere Vision von Heilbronn als europäischem Hotspot für KI Realität werden zu lassen. Das Start-up Innovation Center ist dabei wesentliche Keimzelle für die KI-Ideen von morgen. Diese umfassende Unterstützung des Landes ist die beste Bestätigung für die dynamische Entwicklung unserer Innovationsplattform und unserer Rolle als zentraler Treiber für angewandte KI.“

Das Start-up Innovation Center auf dem IPAI CAMPUS wird mit einer Kapazität von rund 250 Schreibtischplätzen Start-ups und Projektteams in einer entscheidenden Phase unterstützen. Es richtet sich vor allem an junge Unternehmen mit fortgeschrittenem Reifegrad, die sich bereits in der Phase der Markteinführung oder Skalierung von KI-Technologien befinden. Die Start-ups erhalten ein umfassendes und phasengerechtes Betreuungs- und Unterstützungsangebot. Dieser Support wird durch Partnerschaften bereitgestellt und umfasst die wichtigen Bereiche Beratung, Coaching und Finanzierung. Die Förderung des Start-up Innovation Centers ist Teil der Start-up Aktivitäten des Landes und unterstützt die Ziele der Kampagne Start-up BW.

Die Realität als auch Studien zeigen: Frauen sind in der KI-Branche unterrepräsentiert. Mit dem Projekt „Women in AI“ sollen mehr Frauen für die KI-Branche gewonnen und ihnen der Zugang zu bedeutenden Netzwerken, Weiterbildungen und beruflichen Chancen erleichtert werden. Dazu wird eine Anlaufstelle geschaffen, die Angebote von Workshops und Trainings über Mentoring-Programme bis hin zu familiengerechten Strukturen bündelt. „Mit ‚Women in AI‘ setzen wir ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und Diversität in dem zukunftsentscheidenden Technologiefeld der Künstlichen Intelligenz. Wir brauchen alle klugen Köpfe, Frauen und Männer“, betont die Wirtschaftsministerin.

Am 21. Oktober 2025 erfolgte der Spatenstich des IPAI CAMPUS in Anwesenheit des Bundeskanzlers. Das Tempo unterstreicht die Bedeutung des Ökosystems IPAI für Baden-Württemberg.

Der IPAI Experience Day 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch sich die Innovationsplattform IPAI entwickelt. Sie umfasst mittlerweile über 100 Member und Partner, darunter DAX-Konzerne, innovative Mittelständler und Start-ups. Damit konnte IPAI die Zahl der Member und Partner innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln. Bei dem Event gaben die IPAI-Mitglieder und -Partner exklusive Einblicke in ihre Arbeit rund um die Themen KI-Transformation und KI-Kollaboration. Ziel war es nicht nur, exklusive Einblicke in die Arbeit von IPAI zu ermöglichen, sondern vor allem das Vernetzen der Teilnehmenden untereinander zu fördern.

Über den IPAI

IPAI befähigt Organisationen bei ihrer KI-Transformation – kollaborativ, hands-on und ganzheitlich. Die Vision ist der Aufbau einer anwendungszentrierten KI-Innovations- und Kollaborationsplattform, die auf den europäischen Werten basiert.

Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft schafft IPAI das „Global Home of Human AI“, den zentralen Zukunftsort für europäische KI.

Als zentrale Anlaufstelle schließt IPAI die Lücke zwischen exzellenter Forschung und praktischer Anwendung, indem es ein offenes Ökosystem mit vielfältigen, permanent an den Bedürfnissen der Unternehmen und Institutionen ausgerichteten Angeboten für die gemeinsame Entwicklung innovativer und verantwortungsvoller KI-Lösungen schafft.

Das Herzstück der Vision ist der IPAI CAMPUS. Auf einem 30 Hektar großen Areal im Norden Heilbronns schafft IPAI die notwendige Infrastruktur für einen eigenen, europäischen Weg der KI. Baustart für den Campus, der künftig Raum für 5.000 Menschen bieten wird, die rund um KI arbeiten, ist Ende dieses Jahres; die ersten Gebäude werden bis Ende 2027 bezugsfertig errichtet.

Zu den Initiatoren der IPAI-Plattform zählen das Land Baden-Württemberg, die Dieter Schwarz Stiftung, die Unternehmen der Schwarz Gruppe und die Stadt Heilbronn.

Weitere Informationen finden Sie unter IPAI-Webseite und Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Über START-UP BW

Start-up BW ist die Kampagne des Landes Baden-Württemberg zum Thema Start-up und Gründung und vereint die flächendeckend über das Land verteilten regionalen Start-up Ökosysteme, stärkt die Sichtbarkeit des Gründungsstandorts - THE Start-up LÄND - und unterstützt Start-ups mit einem dichten Partnernetzwerk und einem breiten Maßnahmenbündel.

Mit der 2017 gestarteten Landeskampagne Start-up BW wurde eine stabile strukturelle Basis zur Förderung innovativer und wachstumsorientierter Gründungsvorhaben gelegt, die sich dynamisch weiterentwickelt. Zu den erfolgreich etablierten Maßnahmen zählen die 18 Start-up BW Acceleratoren, das Frühphasenfinanzierungsinstrument Start-up BW Pre-Seed, die EXI-Beratungsgutscheine, die Innovationsgutscheine für Start-ups, der Start-up BW Summit, die Landeswettbewerbe Start-up BW Elevator Pitch und Gründungsfreundliche Kommune Start-up BW Local, die zentrale Informations- und Kommunikationsplattform Startupbw.de sowie zahlreiche weitere Angebote im Bereich Finanzierung.

 

Quelle: Pressemitteilung - Land investiert 10,3 Millionen Euro am IPAI

 

 

 

 

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Presse
news-1548 Tue, 11 Nov 2025 09:08:42 +0000 Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro gefördert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/entwicklung-strategischer-technologien-am-zsw-mit-rund-3-millionen-euro-gefoerdert Wirtschaftsministerium fördert die Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Projekte „DACscale“ und „HyReference“ am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit insgesamt rund drei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Vorhaben sind Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP).

„Mit der Förderung unterstützen wir die Entwicklung strategischer Spitzentechnologien in Baden-Württemberg. Die Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Sicherheit in der EU zu stärken sowie Abhängigkeiten in strategischen und kritischen Technologiesektoren zu verringern, ist angesichts der zahlreichen globalen Krisen wichtiger denn je“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Das ZSW zählt sowohl im Bereich Direct Air Capture – also der Gewinnung von CO2 aus der Umgebungsluft –, als auch in der Elektrolysetechnologie zu den führenden Forschungsinstituten. Die Entwicklung in diesen Zukunftstechnologien voranzutreiben und Unternehmen den Marktzugang zu erleichtern, ist für die Wirtschaft in Baden-Württemberg von großer Bedeutung“, so die Ministerin weiter.

 
Weiterentwicklungen im Bereich der Direct Air Capture (DAC) Technologie

Direct Air Capture (DAC) zählt zu den Schlüsseltechnologien, um CO2 gezielt aus der Atmosphäre zu entfernen und damit Klimaneutralität voranzutreiben. Das ZSW forscht bereits seit über 25 Jahren im Bereich DAC und ist einer der weltweit führenden Forschungsakteure in diesem Themenfeld.

Ziel des geförderten Projekts „DACscale“ ist die Vorbereitung der Skalierung und Markteinführung von DAC-Technologie in Zusammenarbeit mit der Industrie in Baden-Württemberg. Da für entsprechende Technologien und Anlagen weltweit derzeit nur wenige vorkommerzielle Wettbewerber existieren, sind die Potenziale für den Maschinen- und Anlagenbau und die Zulieferindustrie, auch in Baden-Württemberg im Bereich DAC neue Geschäftsfelder zu erschließen, enorm hoch. Gleichzeitig erfordert dies jedoch einen raschen Einstieg der Industrie in das neue sich dynamisch entwickelnde Technologiefeld sowie die Erarbeitung von technologischen Konzepten, die sich schnell und kosteneffizient in die erforderlichen großen Abscheidemaßstäbe skalieren lassen.

Die neueste, im Jahr 2024 am ZSW in Betrieb genommene Anlage „DAC-10“ ist ein der beiden größten DAC-Anlagen, die aktuell in Deutschland betrieben werden. Die Anlage wird im Projekt „DACscale“ weiterentwickelt und einem mehrmonatigen Probebetrieb zur Validierung unterzogen. Von diesem Referenzbetrieb werden Unternehmen aus dem DAC-Netzwerk in Baden-Württemberg profitieren.

 
Marktzugang für die Elektrolyseindustrie erleichtern

Auch die Wasserelektrolyse ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu Klimaneutralität und stellt eine große industriepolitische Chance für Europa und Baden-Württemberg dar. Fehlende Referenzen sind in der Elektrolyseindustrie derzeit jedoch eine große Hürde für den Marktzugang.

Genau an dieser Stelle setzt das geförderte Vorhaben „HyReference“ an: Das bestehende Elektrolysesystem „Elektrolyse made in Baden-Württemberg“ wird in ein anwendungsnahes Betriebsumfeld mit nachgelagerter Wasserstoffnutzung an den ZSW-Standort Ulm integriert und dort über etwa 15 Monate betrieben.

Mit Hilfe der Betriebsdaten und der Erkenntnisse aus dem Referenzbetrieb soll die Wettbewerbsfähigkeiten der Industrie gestärkt, der Marktzugang erleichtert und Weiterentwicklungen oder Neuentwicklungen bei den Unternehmen angeregt werden.

 
EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Die Vorhaben „DACscale“ und „HyReference“ sind Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Mit STEP sollen kritische und neu entstehende strategische Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen unter: https://efre-bw.de/

 

Quelle: Pressemitteilung Entwicklung strategischer Technologien am ZSW mit rund 3 Millionen Euro gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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Presse Forschung und Entwicklung
news-1547 Fri, 07 Nov 2025 13:13:29 +0000 Preisverleihung des Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/preisverleihung-des-allianz-industrie-40-awards-baden-wuerttemberg-2025 Das zehnjährige Bestehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ist gestern (5. November) im Rahmen der Veranstaltung „STARTUP THE FUTURE“ gefeiert worden. Ein Höhepunkt war die Verleihung des „Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025“ an die vier Preisträger des Wettbewerbs in der Kategorie „Excellence“ durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Prämiert wurden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihren hohen und durchgängigen wertschöpfungs- und bereichsübergreifenden Digitalisierungsgrad. Weitere 28 Unternehmen erhielten eine Auszeichnung in der Kategorie „Winner“.

„In diesem Jahr zeigt sich sehr deutlich: Nicht nur die großen und bekannten Player erzielen herausragende Erfolge mit bereichsübergreifenden Digitalisierungslösungen. Auch kleine und mittlere Unternehmen steuern mit ebenso viel Innovationskraft und Agilität auf Erfolgskurs. Diese ‚Hidden Champions‘ und die Global Player sind die Stützen unserer Wirtschaft“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Die in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichneten Unternehmen sind:

  • Festo SE & Co. KG (Esslingen) mit der Lösung „Festo AX Industrial Apps“
  • Stadler Anlagenbau GmbH (Altshausen) mit der Lösung „STADLERconnect – intelligente und datengestützte Optimierung von Abfallsortieranlagen“
  • Stiefelmayer-Messtechnik GmbH & Co. KG (Denkendorf) mit der Lösung „LINE Suite – der modulare Baukasten für smarte Software und agile Prozesse“
  • WITTENSTEIN SE (Igersheim) mit der Lösung „Digitaler Zwilling entlang der Customer Journey“

Die Auszeichnung fand im Rahmen der Jubiläumsausgabe des „STARTUP THE FUTURE“-Events anlässlich der zehnjährigen Erfolgsgeschichte der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg im SpardaWelt Eventcenter in Stuttgart statt.
 

Im Fokus der Veranstaltung standen zwei Themen: Industrie 4.0 made in BW, mit Blick auf die Erwartungshaltung vor zehn Jahren und der Frage, wo Baden-Württemberg heute steht, sowie Künstliche Intelligenz und Robotik als zentrale Zukunftstreiber. Impulsvorträge und Diskussionen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft gaben den Teilnehmenden wichtige Impulse für die Entwicklungen von gemeinsamen Visionen für die Industrie 2040. In der begleitenden Ausstellung konnten die Teilnehmenden innovative Technologien hautnah erleben und interaktiv mit Demonstratoren und Exponaten arbeiten. In einer Paneldiskussion rund um das 10-jährige Bestehen der Allianz Industrie 4.0 würdigten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und ihre Technologiebeauftragte Prof. Dr. Katharina Hölzle die Rolle der Initiative als Plattform für industrielle Innovation und gaben einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben.

Bei dem exklusiven Event nahmen über 140 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft teil.

„Der persönliche Austausch, das Diskutieren und Demonstrieren von neuen Technologien vor Ort sind und bleiben wichtig für Unternehmen – das wurde im Laufe der Veranstaltung sehr deutlich. Damit der Nutzen maximiert werden kann, ist das Konglomerat an unterschiedlichen Formaten, Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung sowie die gezielte Aufbereitung der Themen essenziell. Ziel der Initiative ist es, einen realistischen, umsetzbaren Impuls in die Unternehmen tragen zu können“, erklärte Michael Unger, Vorsitzender des Lenkungskreises der Allianz Industrie 4.0 und Beiratsvorsitzender der Balluff GmbH.

Weitere Informationen zu den vier Preisträgern der Kategorie „Excellence“ sowie den weiteren 28 Preisträgern der Kategorie „Winner“ finden Sie unter https://www.i40-bw.de/award-gewinner/

 

Quelle: Pressemitteilung - Preisverleihung des Allianz Industrie 4.0 Awards Baden-Württemberg 2025

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Presse
news-1543 Mon, 03 Nov 2025 12:35:46 +0000 UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung wird in BW fortgesetzt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/uk-tech-accelerator-programm-der-britischen-regierung-wird-in-bw-fortgesetzt Im Oktober starten sieben ausgewählte britische Unternehmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz ihren Arbeitsaufenthalt in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem britischen Generalkonsul Mark Dittmer-Odell, wurden sie heute (29. Oktober) von Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in Stuttgart empfangen. Die sieben Unternehmen nehmen am UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung teil. Staatssekretär Dr. Rapp betonte bei seiner Begrüßung: „Dass die britische Regierung Baden-Württemberg als Partner für dieses Programm ausgewählt hat, unterstreicht die Bedeutung des Standortes Baden-Württemberg“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sieht sich bestärkt in seiner langjährigen wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich: „Unsere Zusammenarbeit trägt weitere Früchte. Für Baden-Württemberg ist die Kooperation mit international führenden Technologiepartnern sehr wertvoll, gerade auch um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Die enge Kooperation mit dem Vereinigten Königreich stärkt die beidseitige Innovationskraft – in diesem Fall trifft ‚Hardware auf Software‘ und kann sich perfekt in der Wertschöpfung ergänzen“, so Rapp weiter.

Auch die zweite Runde des UK Tech Accelerator Programms wird durch die britische Regierung organisiert und von der Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt.

Generalkonsul Dittmer-Odell zu den Beweggründen der britischen Regierung, das Programm erneut aufzulegen: „Stuttgart und die Region Baden-Württemberg bieten eine einzigartige Kombination aus industrieller Stärke, exzellenter Forschung und einem dynamisch wachsenden KI-Ökosystem. Genau deshalb hat sich die britische Regierung entschieden, mit einer zweiten Tech Accelerator-Kohorte zurückzukehren. Indem wir britische Scale-ups mitten in das Innovationsumfeld Deutschlands bringen, fördern wir Partnerschaften, die Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und gemeinsame technologische Führungsstärke in Europa vorantreiben.“

Baden-Württemberg International (BW_i) und das BW-UK-Office werden die ausgewählten britischen Firmen während des viermonatigen UK Tech Accelerator Programms begleiten. „Es freut uns sehr, dieses Jahr erneut mit britischen Scale-ups im Rahmen des Programms zusammenzuarbeiten. Für beide Partner ist es eine Win-Win-Situation: Die ausgewählten Firmen finden im deutschen Südwesten beste Bedingungen für Wachstum und Innovation. Zugleich gewinnen Unternehmen aus Baden-Württemberg durch die Zusammenarbeit im Bereich der Zukunftstechnologien neue Impulse und Know-how“, sagt BW_i-Geschäftsführer Gunnar Mey.

Ziel des Programms ist es, innovative britische Technologieunternehmen mit führenden baden-württembergischen Unternehmen sowie dem baden-württembergischen Technologie-Ökosystem zu vernetzen und neue Kooperationen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) zu fördern.

Nach dem erfolgreichen Start des UK Tech Accelerator Programms im Jahr 2024, wo der Schwerpunkt auf Start-ups lag, wurden von der britischen Regierung nun sieben britische Scale-ups ausgewählt. Diese Unternehmen verfügen bereits über marktreife Lösungen im Bereich Enterprise AI. Das Programm ist auf vier Monate angelegt und entstand im Rahmen der Partnerschaftsinitiative Baden-Württemberg – UK. Es wird durch das britische Department for Business and Trade (DBT) in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und Baden-Württemberg International (BW_i) umgesetzt.

Baden-Württemberg und Großbritannien sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen des UK Tech Accelerator Programms einen wichtigen Schritt, um technologischen Fortschritt gemeinsam zu gestalten. Beide Partner teilen die Vision, durch Innovation Wohlstand und Beschäftigung zu fördern.

 

Quelle: Pressemitteilung - UK Tech Accelerator Programm der britischen Regierung wird in BW fortgesetzt

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Presse
news-1540 Tue, 28 Oct 2025 08:08:41 +0000 Land plant neuen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-up“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-plant-neuen-innovationsgutschein-mittelstand-trifft-start-up Mit dem Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-up“ unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die gezielte Kooperation von kleinen und mittleren Unter-nehmen mit Start-ups. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierter Wirtschaft ist ein entscheidender Schlüssel für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Mit dem Innovationsgutschein ‚Mittelstand trifft Start-up‘ fördern wir gezielt Partnerschaften, die neue Ideen in den Markt bringen und den Technologietransfer beschleunigen.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erweitert das seit 2008 bewährte Förderprogramm Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen um eine neue Gutscheinlinie. Künftig wird es neben den Gutscheinlinien „Innovationsgutschein BW“, „Innovationsgutschein Hightech BW“ und „Innovationsgutschein Start-up BW“ auch den „Innovationsgutschein Mittelstand trifft Start-up“ geben. Der Innovationsgutschein Mittelstand trifft Start-up richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt diese dabei, innovative Produkte und Dienstleistungen direkt bei Start-ups einzukaufen, um sich zu innovieren und unternehmensinterne Herausforderungen zu bewältigen.

Kooperation zwischen Mittelstand und Start-ups

„Baden-Württemberg ist das Land des Mittelstandes – und zugleich einer der attraktivsten Gründungsstandorte Europas, insbesondere für Hightech-Unternehmen. Wenn beides zusammenkommt – die Dynamik und Kreativität der Start-ups mit der Erfahrung und Stärke unserer etablierten Betriebe –, entsteht genau die Innovationskraft, die wir brauchen, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern“, so die Ministerin.

Informationen zum Innovationsgutschein Mittelstand trifft Start-up

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben. Es gilt eine maximale Unternehmensgröße von bis zu 250 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) und ein Vorjahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder eine Vorjahresbilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro.

Der maximale Zuschuss beträgt 20.000 Euro und umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Die Antragstellung soll über das Förderportal der L-Bank zum 1. Januar 2026 möglich sein.

Weitere Informationen

Im Rahmen des Förderprogramms Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen wurden seit 2008 knapp 6.000 innovative Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 49 Millionen Euro gefördert.

Quelle: Pressemitteilung: "Land plant neuen Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-up“

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Presse Start-ups KMU Fokushemen
news-1539 Fri, 17 Oct 2025 14:44:48 +0000 Imec eröffnet Niederlassung für Chiplet-Entwicklung in Heilbronn /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/imec-eroeffnet-niederlassung-fuer-chiplet-entwicklung-in-heilbronn Das neue imec-Zentrum in Heilbronn widmet sich der Förderung des Übergangs zu chiplet-basierten Architekturen in der Automobilindustrie. Die Zusammenarbeit mit imec stärkt das Netzwerk für zukünftige Innovationen mit Industrie und Wissenschaft. Nur wenige Monate nach der Bekanntgabe der Pläne für ein neues Innovationszentrum für Automobil-Chiplets in Baden-Württemberg hat imec (Interuniversity Microelectronics Centre) – ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Nanoelektronik und digitalen Technologien – seine Niederlassung auf dem IPAI-Campus (Innovation Park AI) in Heilbronn eröffnet. Während der Eröffnungsfeier betonten der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, und die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, gemeinsam mit Luc Van den hove, Chief Executive Officer (CEO) von imec, die Bedeutung der wachsenden Präsenz von imec in der Region und bekräftigten das langfristige Engagement des Unternehmens für die Weiterentwicklung der Automobil-Chiplet-Technologie in enger Zusammenarbeit mit deutschen Industrie- und Forschungspartnern.

Der imec-Standort in Heilbronn im Südwesten Deutschlands widmet sich im Rahmen des umfassenden Automotive Chiplet Program (ACP) von imec den Bereichen modernstes Chiplet-Design, fortschrittliche Verpackung, Systemintegration, Sensorik und (Edge-)KI. Seit der Eröffnung im März wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt und die Rekrutierung schreitet stetig voran. Bis 2030 soll das Team von imec in Baden-Württemberg auf 70 Experten anwachsen.

Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilbranche steigern

Der Standort Heilbronn ist auch ein wichtiger Partner von CHASSIS, einem neuen europäischen CHIPS Joint Undertaking-Projekt, das sich der heterogenen Integration von Hochleistungsrechnern (HPC) im Automobilbereich widmet. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer modularen, skalierbaren Hardwareplattform für softwaredefinierte Fahrzeuge, die den strengen Anforderungen der Industrie gerecht wird und damit die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilbranche steigert und gleichzeitig ihre technologische Souveränität stärkt.

Um die Initiative des Landes Baden-Württemberg zum Ausbau von Fachwissen im Bereich fortschrittliches Chipdesign und zur Maximierung von Synergien im Bereich fortschrittliche Chiplet-Architektur weiter zu stärken, hat imec außerdem eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit der Technischen Universität München unterzeichnet, mit dem Ziel, Wissensaustausch, Schulungen und praktische Entwicklungen im Bereich fortschrittliches Chipdesign und fortschrittliche Verpackung für das Ökosystem Baden-Württemberg zu etablieren.

„Mit der Eröffnung unserer deutschen Niederlassung, einem wachsenden Team und unserer aktiven Beteiligung am CHASSIS-Projekt stärken imec und seine Partner das Innovationsökosystem Baden-Württembergs und beschleunigen gleichzeitig den Wandel hin zu chiplet-basierten Architekturen in der Automobilindustrie“, sagte Luc Van den hove, CEO von imec. „Und es wird noch mehr kommen. Im Laufe der Zeit wollen wir diese Unterstützung auch auf andere Sektoren ausweiten – ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Halbleiter-Souveränität Europas. Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie lokaler Impact und internationale Relevanz Hand in Hand gehen.“ „Um diese Dynamik zu nutzen, haben wir den IPAI-Campus als Veranstaltungsort für das Automotive Chiplet Forum dieser Woche ausgewählt, bei dem über 100 Delegierte aus Dutzenden von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie zusammenkommen, um eine vorwettbewerbliche Zusammenarbeit bei Chiplet-Innovationen zu erörtern – genau hier, am Geburtsort des Automobils“, fügte er hinzu.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Baden-Württemberg ist sowohl die Wiege als auch die Zukunft des Automobils. Wir freuen uns, imec hier willkommen zu heißen. Mit der Ansiedlung seines Innovationszentrums für Automobil-Chiplets in Heilbronn stärkt imec das dynamische Halbleiter-Ökosystem unserer Region und trägt zu unserer Vorreiter-Rolle bei Chip-Innovationen und der digitalen Transformation bei. Baden-Württemberg ist eine innovationsgetriebene Region und die Zusammenarbeit mit imec stärkt das Netzwerk für zukünftige Innovationen mit Industrie und Wissenschaft. Die Präsenz von imec hier wird eine enge Zusammenarbeit ermöglichen.“

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Hochleistungschips sind ein zentraler Treiber softwaregetriebener Anwendungen in den Schlüsselbranchen Baden-Württembergs und prägen zunehmend die Zukunft von Mobilität, Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung . Mit der Ansiedlung von imec Germany am IPAI in Heilbronn hat ein international sichtbares Exzellenzzentrum seine Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Start-ups, Industrie und Forschung in der Region und darüber hinaus wird es die wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung chiplet-basierter Innovationen in der Automobilindustrie entscheidend voranbringen. Gerade für junge, innovative Unternehmen eröffnet sich hier ein Umfeld, das ihnen ermöglicht, Ideen schneller zur Marktreife zu bringen, Zugang zu internationalen Netzwerken zu erhalten und so zum Rückgrat der Halbleiter- und Digitalwirtschaft von morgen zu werden.“

Über imec

Imec ist ein weltweit führendes Forschungs- und Innovationszentrum für fortschrittliche Halbleitertechnologien. Mit seiner hochmodernen F&E-Infrastruktur und dem Fachwissen von über 6.000 Mitarbeitern treibt imec Innovationen in den Bereichen Halbleiter- und Systemskalierung, Künstliche Intelligenz, Siliziumphotonik, Konnektivität und Sensorik voran. Die Spitzenforschung von imec ermöglicht Durchbrüche in einer Vielzahl von Branchen, darunter Computer, Gesundheit, Automobil, Energie, Infotainment, Industrie, Agrar- und Lebensmittel sowie Sicherheit. Über IC-Link begleitet imec Unternehmen bei jedem Schritt der Chip-Entwicklung – vom ersten Konzept bis zur Serienfertigung – und liefert maßgeschneiderte Lösungen, die den modernsten Design- und Produktionsanforderungen gerecht werden. Imec arbeitet mit weltweit führenden Unternehmen entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette sowie mit Technologieunternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Flandern und weltweit zusammen. Imec hat seinen Hauptsitz in Leuven, Belgien, und verfügt über Forschungseinrichtungen in ganz Belgien sowie in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Großbritannien, Spanien und den USA und ist damit auf drei Kontinenten vertreten. Im Jahr 2024 erzielte imec einen Umsatz von 1,034 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung “Imec eröffnet Niederlassung für Chiplet-Entwicklung in Heilbronn”

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Presse
news-1532 Wed, 08 Oct 2025 11:16:22 +0000 Land fördert Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Quantencomputing BW /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-foerdert-weiterentwicklung-des-kompetenzzentrums-quantencomputing-bw Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg (KQCBW) mit rund 8,5 Millionen Euro. Das Verbundprojekt KQCBW25 (2025–2027) wird von der Fraunhofer-Gesellschaft unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik (IAF) in Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart koordiniert und hatte sich erfolgreich im vorgelagerten Förderaufruf beworben.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus betonte:
„Quantencomputing ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit der aktuellen Förderphase bauen wir die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kompetenzen in Baden-Württemberg strategisch weiter aus. Unser Ziel ist es, Unternehmen frühzeitig in die Lage zu versetzen, die Chancen dieser Technologie zu erkennen, anzuwenden und so langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wir wollen Baden-Württemberg als führenden Standort für Quantencomputing in Europa festigen und seine internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“

Forschung, Entwicklung und Anwendung im Fokus

Im Rahmen des Projekts arbeiten 13 Forschungseinrichtungen gemeinsam mit zwölf assoziierten Industriepartnern an der Weiterentwicklung von Software- und Hardwarelösungen für das Quantencomputing. Das Vorhaben knüpft an die erfolgreiche Arbeit des landesgeförderten Transferprojekts KQCBW24 und der vergangenen Förderphasen an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Algorithmen für Quantenchemie und Materialwissenschaft, dem Benchmarking verschiedener Hardwareplattformen sowie der Weiterentwicklung von Fehlermitigation und Quantenfehlerkorrektur. Hierzu nutzen die Projektpartner insbesondere die Quantencomputer von IBM in Ehningen, welche im vergangenen Jahr in Betrieb genommen wurden.

Ein weiterer zentraler Baustein des Projekts ist der Aufbau einer „KQCBW Quantum Cloud“ als serviceorientierte Plattform („Quantum Computing as a Service“). Über sie sollen künftig Unternehmen und Forschungseinrichtungen Zugang zu in Baden-Württemberg entwickelter Quantenhardware, insbesondere auf Basis von Rydberg-Atomen und Spin-Systemen, erhalten.

Ministerin Hoffmeister-Kraut ergänzte: „Das KQCBW ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir Forschung und Wirtschaft im Land erfolgreich vernetzen. Mit der engen Verzahnung von wissenschaftlicher Exzellenz, industrieller Anwendung und gezieltem Wissenstransfer schaffen wir beste Voraussetzungen, damit Baden-Württemberg auch in Zukunft technologisch an der Spitze steht.“

Das Projektkonsortium bündelt die Expertise von Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen im Land mit industriellen Partnern aus Bereichen wie Chemie, Energie, Maschinenbau, Logistik und IT. Damit leistet das KQCBW einen wichtigen Beitrag, die Innovationskraft des Standorts Baden-Württemberg in einem Zukunftsfeld mit hohem wirtschaftlichem Potenzial weiter zu stärken.  

Wissenstransfer und Vernetzung über QuantumBW

Das Vorhaben ist Bestandteil der Landesinitiative QuantumBW, das Baden-Württemberg als führenden Standort für Quantentechnologien etabliert. Neben Forschung und Entwicklung legt das Konsortium großen Wert auf Wissenstransfer und Qualifizierung: Die im Projekt entwickelten Inhalte fließen in Schulungs- und Weiterbildungsangebote für Wissenschaft und Industrie ein.

Das Kompetenzzentrum wird seine Ergebnisse auch auf der Quantum Effects 2025 – der internationalen Leitmesse für Quantentechnologien am 7. und 8. Oktober in Stuttgart – vorstellen.

Hintergrund

Der Ministerrat hatte mit Beschluss vom 7. Mai 2024 die stufenweise Umsetzung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro in den Jahren 2024 bis 2028 beschlossen. Das Verbundprojekt KQCBW25 wird über das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Landes finanziert und ist Teil der strategischen Umsetzung der QuantumBW-Roadmap zum Quantencomputing.


Quelle: Pressemeldung “Land fördert Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Quantencomputing BW

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Presse Quantencomputing
news-1529 Thu, 25 Sep 2025 15:03:45 +0000 ifo-Studie Sozialtransfersystem - Hoffmeister-Kraut: grundlegende Neuausrichtung nötig /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/ifo-studie-sozialtransfersystem-hoffmeister-kraut-grundlegende-neuausrichtung-noetig Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Veröffentlichung der ifo-Studie „Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems“. „Um die Zahl der Langzeitarbeitslosen zu reduzieren, ist es notwendig, die Transparenz bei Unterstützungsleistungen zu erhöhen und Erwerbsanreize auszubauen, aber auch Sanktionsmöglichkeiten zu erweitern, wenn Mitwirkung verweigert wird.“

Hoffmeister-Kraut führt fort: „Die sozialstaatliche Gesamtarchitektur im Bereich der Transferleistungen muss deutlich vereinfacht werden. Bürgerinnen und Bürger stehen aktuell einer großen Behörden- und Leistungsvielfalt gegenüber. Es gibt zu viele Schnittstellen zwischen Wohngeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe, Bürgergeld und den damit verbundenen Eingliederungshilfen, die Bürokratie erzeugen, Fehlanreize produzieren und die Wirkung der Hilfen beeinträchtigen. Sowohl beim Bürgergeld als auch bei den vorgelagerten Leistungssystemen wie Wohngeld und Kinderzuschlag müssen die Erwerbsanreize verbessert werden. Insbesondere müssen die Anrechnungsregelungen reformiert und besser zwischen den verschiedenen Leistungen abgestimmt werden, um Fehlanreize bei der Ausweitung einer Erwerbstätigkeit zu vermeiden.“

Eine solche Reform kostet Geld, wenn Erwerbsanreize verbessert und Unterstützung intensiviert werden soll. Sie kann deshalb nur gelingen, wenn gleichzeitig mehr Mitwirkung eingefordert und die Ausgaben kritisch in den Blick genommen werden.

„Beim Bürgergeld braucht es deshalb eine grundlegende Neuausrichtung, um einerseits den Fokus wieder verstärkt auf die Vermittlung in Arbeit zu legen, andererseits die gesellschaftliche Akzeptanz wiederherzustellen. Das System braucht mehr Verbindlichkeit, insbesondere bei den Mitwirkungspflichten. Es kann nicht ohne Folgen bleiben, wenn Beratungs- und Hilfsangebote der Jobcenter nicht angenommen und nicht einmal Termine wahrgenommen werden. Jede Pflichtverletzung und jeder versäumte Termin muss eine Konsequenz im Sinne einer Minderung in Höhe von 30 Prozent nach sich ziehen. Darüber hinaus müssen die Jobcenter die Möglichkeit bekommen, Leistungen ganz einzustellen, wenn ein Leistungsbezieher nicht erreichbar ist, das heißt zum Beispiel mehrfach in Folge Termine beim Jobcenter unentschuldigt nicht wahrnimmt“, so die Wirtschafts- und Arbeitsministerin.

Auch im Hinblick auf den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete müsse die Arbeitsmarktintegration weiterhin oberstes Ziel bleiben. Es werde kaum ausreichen, dass künftig in diesen Fällen die Agenturen für Arbeit auf freiwilliger Basis beitragsfinanzierte Unterstützungsleistungen anbieten. Hierfür brauche es einfache, klare und verbindliche Lösungen.

Download:Positionspapier von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zum Sozialstaat (PDF)

Quelle: Pressmeldung “ifo-Studie Sozialtransfersystem/Hoffmeister-Kraut: grundlegende Neuausrichtung nötig

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Presse
news-1527 Tue, 16 Sep 2025 08:36:11 +0000 de:hubs in Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe starten in dritte Förderphase /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/dehubs-in-stuttgart-mannheim-und-karlsruhe-starten-in-dritte-foerderphase Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die drei de:hubs im Land in einer dritten Förderphase mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro aus dem Doppelhaushalt 2024/2025 über zwei Jahre. „Unsere de:hubs bieten in den Feldern angewandte künstliche Intelligenz (KI), digitale Chemie und Gesundheit sowie Future Industries wichtige Unterstützungsangebote für Unternehmen. Durch die de:hubs bekommen die Unternehmen im Land Zugang zum bundesweiten Netzwerk“, hob Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hervor.

Die de:hubs in Baden-Württemberg sind thematische Anlaufstellen insbesondere für den Mittelstand und die Start-ups. Gleichzeitig sind sie Leuchttürme für nationale und internationale Kooperationen in den Feldern angewandte KI in Karlsruhe, digitale Chemie und Gesundheit in Mannheim/Ludwigshafen und Future Industries in Stuttgart. Sie richten sich vor allem an bestehende Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – mit Interesse am jeweiligen Themenschwerpunkt und darüber hinaus an Start-ups, Forschungseinrichtungen, Studierende sowie Investoren aus dem In- und Ausland. Durch die Fortführung der Landesförderung erhalten die de:hubs im Land die Möglichkeit, sich strukturell und inhaltlich weiterzuentwickeln.

Die drei baden-württembergischen de:hubs haben bereits in zwei Förderphasen, beginnend 2019 beziehungsweise 2020, eine Landesförderung erhalten. In der nun dritten Förderphase wird jeder de:hub mit maximal 400.000 Euro über zwei Jahre gefördert, wobei die Zuwendungsempfänger jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

Brücke in bundesweites Netzwerk

Als Teil des bundesweiten Netzwerks sollen die de:hubs in der dritten Förderphase verstärkt eine nationale und internationale Vernetzung für die kleinen und mittleren Unternehmen im Land zu den spezifischen Themenschwerpunkten schaffen. Ein zusätzlicher Fokus soll darauf liegen, eine Brücke zu Bundesaktivitäten und Initiativen anderer Länder zu schlagen.

„Die Landesförderung von drei de:hubs setzt ein starkes Zeichen dafür, im nun erweiterten bundesweiten Netzwerk der de:hubs weiterhin präsent zu sein. Dadurch wollen wir insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen im Land in den Themenfeldern der de:hubs helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten durch nationale und internationale Partnerschaften zu erschließen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

de:hub für angewandte KI in Karlsruhe

Der de:hub für angewandte KI in Karlsruhe legt seinen Fokus in der dritten Förderphase darauf, die Vernetzung von KI-Anbieter- und KI-Anwenderunternehmen zu intensivieren und neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen ihnen zu schaffen. Zudem soll der Wissens- und Technologietransfer zwischen der Wirtschaft und der Forschung gezielt gefördert werden. KI-Anbieterunternehmen sollen durch Wissensformate wie die Veranstaltungsreihe TECH.minds und ein KI-Trendmonitoring in die Lage versetzt werden, neue Technologien kennenzulernen, um diese gezielt im eigenen Unternehmen einsetzen zu können. KI-Anwenderunternehmen sollen durch einen weiterentwickelten KI-Showroom und branchenfokussierte Workshops mit KI-Lösungen vertraut gemacht werden und bei der Implementierung von KI im Unternehmen unterstützt werden. Für die dritte Förderphase erhält der de:hub für angewandte KI eine Förderung in Höhe von rund 400.000 Euro.

de:hub für digitale Chemie und Gesundheit in Mannheim/Ludwigshafen

Der de:hub sieht sich durch seine Branchen- und Marktkenntnisse in der Chemie- und Pharmabranche als Sparringspartner für den Mittelstand. Mit seiner Expertise in den Themen Wasserstoff, Nachhaltigkeit, Recycling, Circular Economy, Dekarbonisierung, Lieferkettengesetz und ähnlicher Regulatorik kann er den Mittelstand dabei begleiten, sich den heutigen Herausforderungen zu stellen. Neben der Durchführung von Veranstaltungen für den Wissensaustausch und dem Coaching und Match-Making von Start-ups plant er auch die Erstellung von eigenem Content zu relevanten Themen, der insbesondere den Mittelstand seiner Fokusbranchen niederschwellig ansprechen soll. Für die dritte Förderphase erhält der de:hub für digitale Chemie und Gesundheit eine Förderung in Höhe von rund 400.000 Euro.

de:hub future.industries in Stuttgart

Die weiterzuführenden und ausgebauten Maßnahmen erhöhen die nationale und internationale Sichtbarkeit des de:hub future.industries und stellen einen erheblichen Zusatznutzen für kleine und mittlere Unternehmen, Corporates, Start-ups, Forschung und Entwicklung sowie die öffentliche Verwaltung dar. Dies beinhaltet beispielsweise den Zugang zu einem vielseitigen Netzwerk, die Beratung auch etablierter Unternehmen hinsichtlich ihres Leistungsspektrums sowie vielfältige wirtschaftsnahe Angebote aus dem Bereich „Future Industries“ und seinen Themenfeldern. Für Start-ups bietet sich der de:hub future.industries als Möglichkeit eines „One stop shop“ an, der eine große Anzahl möglicher Bedürfnisse befriedigen kann, wie zum Beispiel die Vermittlung von Kapital und Infrastruktur, Ansprechpartnern und Mentoren, Qualifikation und Weiterbildung, oder auch Vernetzung mit Unternehmen, potentiellen Kunden, Förderern und Kooperationspartnern. Durch diese dritte Förderperiode ist es dem Hub möglich, aktuelle Trendentwicklungen zu integrieren und passgenaue Lösungen zu schaffen, was den thematischen Fokus des Hubs schärft. Gleichzeitig sorgt die agile Herangehensweise dafür, dass die Innovationskraft baden-württembergischer Wirtschaftsakteure gezielt gefördert und ihre Sichtbarkeit auf Bundes- und EU-Ebene gestärkt wird. Für die dritte Förderphase erhält der de:hub future.industries eine Förderung in Höhe von rund 400.000 Euro.

Hintergrundinformationen

Die bundesweit ersten zwölf de:hubs mit branchen- oder technologiespezifischen Schwerpunkten wurden im Frühjahr 2017 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen seiner Digital Hub-Initiative ausgezeichnet. Definierte Zielsetzung des Bundeswirtschaftsministeriums war es, die Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort voranzubringen. Im April 2024 wurde durch das Bundeswirtschaftsministerium ein Aufruf zur Erweiterung der Digital Hub Initiative gestartet. Seit September 2024 umfasst das bundesweite Netzwerk 25 de:hubs. Es deckt dabei weitere Schlüsselbranchen und zusätzliche Regionen ab. Im Fokus steht dabei, insbesondere den Mittelstand mit Innovationspartnern aus der Gründerszene und der Wissenschaft zu vernetzen.

Das Land fördert die de:hubs im Rahmen seiner Initiative „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“ als thematische Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft vor dem Hintergrund ihrer Komplementarität zu den regionalen Digital Hubs. Für die regionalen Digital Hubs fungieren sie als thematischer Inputgeber und profitieren im Gegenzug vom verbesserten Zugang zu regionalen Unternehmen, Forschungsreinrichtungen und weiteren Akteuren. Gemeinsam mit den regionalen Digital Hubs und European Digital Innovation Hubs (EDIHs) im Land bilden die baden-württembergischen de:hubs das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg.

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news-1526 Mon, 15 Sep 2025 14:10:25 +0000 Land stellt 15 Millionen Euro für moderne kommunale Infrastrukturen bereit /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-stellt-15-millionen-euro-fuer-moderne-kommunale-infrastrukturen-bereit Mit einem veröffentlichten Förderaufruf unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Kommunen, Kreise und kommunale Einrichtungen beim Ausbau und der Modernisierung ihrer Innovationsinfrastrukturen. Dafür stehen 15 Millionen Euro zur Verfügung. Der Aufruf ist ein Bestandteil eines Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Programms) Baden-Württemberg und fügt sich nahtlos in die Innovationsstrategie des Landes ein. Die Zielgruppen können sich ab sofort bis zum 19. Dezember 2025 um die Fördermittel bewerben.

„Der durch technologische Entwicklungen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beschleunigte Strukturwandel erhöht die Handlungsbedarfe für die Wirtschaft und die regionale Wirtschaftspolitik gleichermaßen. Er bedingt zudem hohen Investitionsbedarf für dringend benötigte Innovationen vor Ort“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Start der Förderung.

Um auch unter den derzeit erschwerten Rahmenbedingungen wirtschaftliches Wachstum zu generieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land zu sichern, sei es wichtig, die Standortbedingungen in allen Regionen des Landes zu verbessern, so die Ministerin.

Im Mittelpunkt des Förderaufrufs stehen daher die Modernisierung und der Ausbau bestehender lokaler Infrastrukturen wie Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren.

In den Zentren sollen die Zusammenarbeit, die Vernetzung und der Wissenstransfer von Unternehmen konzentriert werden. Innovationsunterstützende Dienstleistungen und das dazugehörige Innovationsmanagement sollen durch die Förderung verbesserter Infrastrukturen optimal begleitet werden. „Die Rahmenbedingungen für Innovationsaktivitäten auf lokaler Ebene werden somit insgesamt verbessert“, sagt die Wirtschaftsministerin.

Im Fokus der Förderung steht die Beschaffung von zukunftsweisenden, lokalen Infrastrukturkomponenten sowie die Optimierung und Ertüchtigung bereits vorhandener Infrastrukturen. Die Infrastrukturen sollen ihre räumlichen und technischen Möglichkeiten, auch für experimentelle Anwendungsumgebungen, erweitern können.

Denkbar sind Investitionen in intelligente Technologien, etwa durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder Smart-Building-Lösungen, sowie in moderne technische Ausstattungen zur Unterstützung zukunftsorientierter Arbeits- und Forschungsumgebungen.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Antragsverfahren finden Sie unter https://2021-27.efre-bw.de/foerderaufrufe/

Quelle: Pressemitteilung "Land stellt 15 Millionen Euro für moderne kommunale Infrastrukturen bereit"

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news-1523 Fri, 12 Sep 2025 12:03:00 +0000 Land unterstützt die Entwicklung von Prototypen mit weiteren 6,3 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/land-unterstuetzt-die-entwicklung-von-prototypen-mit-weiteren-63-millionen-euro Wirtschaftliches Potenzial für strategische Technologien besser nutzen: Land unterstützt die Entwicklung von Prototypen mit weiteren 6,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die ressortübergreifende Prototypenförderung für innovative Technologien geht in die zweite Runde: Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat heute (12. September) gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den entsprechenden Förderaufruf veröffentlicht.

Ab sofort sind die staatlichen Hochschulen und die wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen aufgerufen, ihre Förderanträge bis zum 21. November 2025 einzureichen. Für den Förderaufruf stehen insgesamt bis zu 6,3 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: „Innovationen sind ein entscheidender Schlüssel, um Baden-Württemberg und Europa als Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen. Mit der Prototypenförderung unterstützen wir unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei, Ideen und Forschungsergebnisse zügig in marktfähige Lösungen zu übertragen und die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Verwertung zu schließen.“

Bereits der erste Förderaufruf habe gezeigt, wie groß das innovative Potenzial und der Bedarf im Bereich der Prototypenförderung in Baden-Württemberg seien, so die Ministerin. Diese positive Resonanz bilde nun die Grundlage für den zweiten Förderaufruf. Dieser legt den Fokus auf Technologien im Sinne der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP).

„In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, unternehmerisches Denken an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern. Wir brauchen eine lebendige Transferkultur. Nur so bringen wir Ideen aus der Wissenschaft rasch in die Praxis. Das stärkt die Innovationskraft Baden-Württembergs“, betonte Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Strategische Technologien als Standortmotor

Mit STEP sollen die Entwicklung und Herstellung kritischer und neu entstehender strategischer Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien.

Der Förderaufruf sowie weitere Informationen zum EFRE-Programm sind erhältlich unter: https://efre-bw.de/

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Die Prototypenförderung ist Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP), die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Quelle: Pressemitteilung “Land unterstützt die Entwicklung von Prototypen mit weiteren 6,3 Millionen Euro”

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Presse
news-1522 Thu, 11 Sep 2025 11:55:00 +0000 Gelungene Beispiele der der Transformation in der Automobilbranche /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/gelungene-beispiele-der-der-transformation-in-der-automobilbranche Die Automobilindustrie steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Das hängt mit dem tiefgehenden Strukturwandel der Branche zusammen. Wie dieser Strukturwandel zu einer Erfolgsstory werden kann, steht im Mittelpunkt der heutigen (11. September) Unternehmensbesuche von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Reutlingen und Tübingen. „Die Unternehmen WAFIOS AG und Innomotics zeigen, wie es geht. Sie haben ihre Transformationsfähigkeit unter Beweis gestellt und den Strukturwandel erfolgreich gemeistert. Das macht Mut“, so die Ministerin. „Die direkten Gespräche mit den Unternehmen und Akteuren sind mir sehr wichtig. Vor Ort kann ich mir ein Bild davon machen, wie der Strukturwandel im Land erfolgreich bewältigt werden kann. Die beiden Unternehmen WAFIOS und Innomotics haben Vorbildcharakter. Ihr Weg macht zudem deutlich: Der Bedarf an Unterstützungsangeboten in den Bereichen Digitalisierung, Fachkräftequalifizierung und im Einsatz von Spitzentechnologien wie Künstliche Intelligenz ist und bleibt hoch. Die Arbeit, die die Transformationsnetzwerke in den Regionen gerade in dieser schwierigen Zeit leisten, ist für die Automobilbranche daher von unschätzbarem Wert“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Diese gelungenen Beispiele dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade auf EU-Ebene dringender politischer Handlungsbedarf besteht“, so Hoffmeister-Kraut. „Die Automobilwirtschaft ist eine Schlüsselindustrie – in der EU, in Deutschland und vor allem in Baden-Württemberg. Wenn wir die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilbranche wieder steigern wollen, dann dürfen wir sie nicht weiter mit Verboten belegen oder ihr mit einer Vielzahl gesetzlicher Vorgaben das Leben schwer machen. Da muss Brüssel endlich aufwachen. Wir brauchen einen technologieoffenen Ansatz, innovative Lösungen und keine Bürokratie, die lähmt“, sagt die Wirtschaftsministerin.

Die Unternehmen WAFIOS und Innomotics

Den Auftakt des Tages im Zeichen der Transformation der Automobilwirtschaft bildete der Besuch der WAFIOS AG in Reutlingen. Der neue E-Mobility-Campus beherbergt den gesamten E-Mobilitätsbereich des Unternehmens, von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme der Maschinen. Bereits vor acht Jahren begann der Maschinenbauer mit Wurzeln in der Draht- und Rohrbiegetechnik damit, sein Portfolio auf Zukunftstechnologien wie Hairpins und Stromschienen anzupassen. Der Campus soll als Innovationszentrum die Entwicklung und Produktion von Elektromobilitätslösungen im Maschinenbau weiter vorantreiben.

Beim Rundgang durch die Hallen von Innomotics verschafft sich die Ministerin einen Eindruck vom erfolgreichen Elektromotorenkonzern in Tübingen-Kilchberg. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg ist ein Vorreiter in den Bereichen industrielle Effizienz, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Unterstützung durch das Land

Das Land fördert eine Reihe an Maßnahmen und Angeboten, um die Arbeit der Transformationsnetzwerke zu unterstützen. Dazu zählen beispielweise die Einrichtung der Landeslotsenstelle bei der e-mobil BW, der Beratungsgutschein „Transformation Automobilwirtschaft“ und den Free and Open Source Software (FOSS)-Beratungsgutschein für eine individuelle und kostenfreie Erstberatung für kleine und mittelständische Unternehmen. Im Rahmen des Strategiedialog Automobilwirtschaft (SDA) BW hat das Land, das die Herausforderungen der Transformationen früh erkannt und Unternehmen im Wandel unterstützt hat, seit 2017 über 400 Millionen Euro investiert.

Hintergrundinformationen

Landeslotsenstelle

Die Lotsenstelle, angesiedelt bei der e-mobil BW, arbeitet aktuell mit über 40 Partnern zusammen. Die Angebote der Partner in den Bereichen Qualifizierung, Vernetzung und Wissenstransfer auf der Webplattform „www.transformationswissen-bw.de“ sind übersichtlich dargestellt. In persönlichen Lotsengesprächen gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lotsenstelle individuell auf die Lage der Unternehmen ein und erläutern die jeweils relevanten Entwicklungen und Trends sowie passende Fördermöglichkeiten. Zum Wissensaufbau und -transfer in der Branche tragen auch die thematischen Veranstaltungen mit regionalen Partnern im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Automotive in Bewegung“ und die Veröffentlichung verschiedener themenspezifischer Kurzstudien der Publikationsreihe „Wissen Kompakt“ bei. Zudem unterstützt die Lotsenstelle die regionalen Transformationsnetzwerke Automobil in Baden-Württemberg und schafft Synergien.

Regionale Transformationsnetzwerke im Bereich Automobilindustrie

Im Rahmen des „Zukunftsfond Automobilindustrie“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) den Aufbau regionaler Transformationsnetzwerke mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich Automobilindustrie. Die Netzwerke und Hubs tragen dazu bei, kleine und mittlere Unternehmen zukunftsfähig zu machen und sie durch ein breites Unterstützungsangebot auf ihren Weg zu einer erfolgreichen Transformation zu begleiten. In Baden-Württemberg werden bis Ende 2025 sechs Netzwerke gefördert:

  • Cluster Automotive Region Stuttgart 2.0 – Transformationsnetzwerk für den Fahrzeug- und Maschinenbau (CARS 2.0)
  • Transformationsnetzwerk (TraFoNetz) Nordschwarzwald, Region Nordschwarzwald
  • Netzwerk TRANSFORMOTIVE Region Heilbronn-Franken
  • Transformation Innovation Mobilität (TIM): Transformationsnetzwerk für die Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben
  • AuTOS Netzwerk: Automotive Netzwerk für den Südwesten, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
  • Zukunft Ostwürttemberg Transformationsnetzwerk, Region Ostwürttemberg

Ergänzend dazu wird der bundesweit tätige Transformations-Hub Scale-up E-Drive aus Baden-Württemberg heraus durch die e-mobil BW koordiniert. Das Projekt unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die im elektrischen Antriebsstrang tätig sind.

Mehr Informationen zum Strategiedialog Automobilwirtschaft (SDA) BW: https://sda.e-mobilbw.de/

Quelle: Pressemitteilung “Gelungene Beispiele der der Transformation in der Automobilbranche”

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news-1513 Fri, 05 Sep 2025 13:27:07 +0000 Baden-Württemberg fördert Fraunhofer-Institute mit rund 3,9 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-foerdert-fraunhofer-institute-mit-rund-39-millionen-euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert acht Transferprojekte von 12 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft in Baden-Württemberg mit insgesamt rund 3,9 Millionen Euro in den Jahren 2025 bis 2028. Ziel der Förderung ist es, den Wissens- und Technologietransfer von der Forschung in mittelständische Unternehmen im Land zu stärken und den Innovationsstandort Baden-Württemberg zukunftsfähig aufzustellen. Die wirtschaftsnahen Institute der Fraunhofer-Gesellschaft sind seit Jahrzehnten ein zentraler Innovationsfaktor in Baden-Württemberg – insbesondere für den Mittelstand.

Mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 stehen dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg Sondermittel für die Förderung von Kollaborationen der Institute der Fraunhofer-Gesellschaft mit mittelständischen Unternehmen zur Verfügung. Im Rahmen eines Förderwettbewerbs wurden dazu acht Projekte ausgewählt, die sich durch hohe Innovationskraft, praxisnahe sowie niederschwellige Transferformate und eine breite wirtschaftliche Wirkung auszeichnen.

„Unser Ziel ist klar: Aus exzellenter Forschung soll greifbarer Fortschritt für den Mittelstand werden. Die ausgewählten Projekte zeigen, wie leistungsfähig unsere Forschungseinrichtungen sind, wenn es um den Transfer in die Wirtschaft geht. Gerade in Zeiten technologischen Wandels braucht der Mittelstand exzellente Partner aus der Forschung.“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Die Projekte decken ein breites thematisches Spektrum ab – von Wasserstofftechnologien über KI-gestützte Werkstoffdatenanalysen bis hin zur Digitalisierung des Bauwesens. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anwendungsbezug: Alle Vorhaben zielen darauf ab, gemeinsam mit Unternehmen neue Lösungen zu entwickeln, in der Praxis zu testen und nachhaltig zu etablieren.

Download:Ausgewählte Projekte (PDF)

„Mit diesen Projekten wird deutlich, wie Transfer gelingen kann – nicht nur durch technische Exzellenz, sondern durch Kooperation, Kommunikation und regionale Verankerung“, so Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Hintergrundinformationen

Die 1949 gegründete Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Dort sind deutschlandweit rund 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung. Sie erarbeiten ein jährliches Forschungsvolumen von rund 3,4 Milliarden Euro, davon entfallen 3,0 Milliarden Euro auf den Bereich Vertragsforschung. Rund zwei Drittel davon erwirtschaftet Fraunhofer mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Rund ein Drittel steuern Bund und Länder als Grundfinanzierung bei. In den 13 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft in Baden-Württemberg sind etwa 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und das Haushaltsvolumen einschließlich Investitionen in Baden-Württemberg beträgt rund 600 Millionen Euro. Alle modernen Schlüsseltechnologien der Fraunhofer-Gesellschaft sind auch in Baden-Württemberg hervorragend vertreten. So haben Institute aus jedem der sieben Institutsverbünde ihren Sitz in Baden-Württemberg. Örtliche Schwerpunkte bilden die Regionen Stuttgart mit fünf Instituten, Freiburg mit fünf und Karlsruhe mit drei Instituten. Thematisch decken die Fraunhofer-Institute alle wichtigen Technologiefelder ab, das Spektrum umfasst die Bereiche Energieforschung, Produktionsforschung, Werkstoffforschung, Sicherheit, Mobilität, Lernende Systeme und Künstliche Intelligenz, Quantensensorik sowie Bioökonomie und Umwelttechnologien.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Institute der wirtschaftsnahen Forschung, bestehend aus der Innovationallianz Baden-Württemberg (InnBW), den Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie der Fraunhofer-Gesellschaft, institutionell und unterstützt ihren Ausbau und ihre Weiterentwicklung durch Investitionen in Gebäude und Geräte. Die Fördermittel sind wesentlicher Beitrag für die Leistungsfähigkeit der wirtschaftsnahen Forschung. Der weitere Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung sowie auch die Gründung und Ansiedlung neuer Institute gehören zu den strategischen Zielen der Landesregierung in der Innovationspolitik.

Quelle: Pressemitteilung “Baden-Württemberg fördert Fraunhofer-Institute mit rund 3,9 Millionen Euro”

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news-1508 Mon, 25 Aug 2025 09:47:15 +0000 Regionale Anlaufstellen für die Digitalisierung der Wirtschaft: Baden-Württemberg startet neuen Förderaufruf /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/regionale-anlaufstellen-fuer-die-digitalisierung-der-wirtschaft-baden-wuerttemberg-startet-neuen-foerderaufruf Im Rahmen der Initiative Wirtschaft digital BW (wirtschaft-digital-bw.de) hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus heute (25. August) einen neuen Aufruf zur Förderung von regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg veröffentlicht. Für die nach 2018 und 2022 dritte Förderrunde von regionalen Digital Hubs stehen insgesamt 5,3 Millionen Euro bis 2028 zur Verfügung.


„Als Anlaufstellen vor Ort unterstützen die regionalen Digital Hubs insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) branchenübergreifend bei der Digitalisierung. Die Digital Hubs die- nen als Informations- und Experimentierräume und machen die Chancen digitaler Technologien für KMU greifbar. Sie bringen regionale Anwender und Anbieter von digitalen Lösungen zusammen und tragen dazu bei, dass konkrete Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung kommen. Da- mit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen durch erfolgreiche Digitalisierung zu verbessern“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister- Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.


Ziel der regionalen Digital Hubs sei es, durch die Bereitstellung adäquater Infrastruktur und durch Wissenstransfermaßnahmen die vorhandenen Stärken des baden-württembergischen Mittelstands mit den Möglichkeiten neuer digitaler Technologien wie Künstliche Intelligenz und Metaverse zu verknüpfen. Dies solle den Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Wertschöpfungs- potenziale zu erschließen, so die Ministerin. In der neuen Förderperiode sollen die regionalen Digital Hubs mit ihren Angeboten zudem noch stärker im ländlichen Raum präsent sein, etwa durch zeitlich begrenzte „Pop-up-Formate“.


Der jetzt veröffentlichte Förderaufruf richtet sich sowohl an die bereits bestehenden regionalen Digital Hubs als auch an Einrichtungen, die einen neuen regionalen Digital Hub aufbauen wollen. Insgesamt sollen im Rahmen des Programms flächendeckend elf dieser regionalen Anlaufstellen gefördert werden, eine in jedem der elf regionalen Innovationssysteme in Baden-Württemberg. Die maximale Fördersumme je regionalem Digital Hub beträgt 500.000 Euro. Die Projekte sollen im ersten Quartal 2026 starten und eine Laufzeit von zwei Jahren haben.
 

Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 24. Oktober 2025, 12 Uhr. Der vollständige Förderaufruf und die Antragsunterlagen stehen HIER  zum Download bereit.


Weitere Informationen über die Initiative Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Die regionalen Digital Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft digital Baden- Württemberg. Mit der Initiative möchte das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gemein- sam mit 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchen- übergreifend und mit besonderem Fokus auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unterneh- men und deren Beschäftigten. Die Initiative Wirtschaft digital BW stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND dar.
 

Weitere Informationen unter www.wirtschaft-digital-bw.de.

 

Quelle: Pressemitteilung Förderprogramm Regionale Digital Hubs: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

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news-1506 Thu, 21 Aug 2025 07:01:18 +0000 Kreativwirtschaft im Land weiterhin Innovations- und Wachstumsmotor /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/kreativwirtschaft-im-land-weiterhin-innovations-und-wachstumsmotor Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg ist erneut gewachsen. Das zeigen die jüngsten Umsatzzahlen, die in der Standortstudie 2025 „Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg“ für das Jahr 2023 vorgelegt wurden. Danach erwirtschafteten die 28.229 Unternehmen der Branche einen Gesamtumsatz in Höhe von rund 30,5 Milliarden Euro, was einem Umsatzwachstum von fast 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Studie wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) als Landeseinrichtung zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg erstellt.

„Die aktuelle Standortstudie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg zeigt deren Stärke und unterstreicht ihre Rolle als Innovationstreiberin für die gesamte Wirtschaft im Land. Besonderer Motor bleibt weiterhin die Software- und Games-Branche mit enormen Wachstumspotenzialen, aber auch einer entscheidenden Rolle im Transformations- und Digitalisierungsprozess für alle Branchen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

2024 kam es zwar zu einem leichten Beschäftigungsrückgang in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg von rund 1,2 Prozent auf 192.000 Beschäftigte. Dennoch weist die Branche eine höhere Beschäftigtenzahl auf als die Pharmaindustrie, die Energieversorgung und die Chemische Industrie zusammen (insgesamt rund 114.000 Beschäftigte). Seit 2019 ist die Kultur- und Kreativwirtschaft durchschnittlich um rund ein Prozent pro Jahr gewachsen.

Kultur- und Kreativwirtschaft in allen Raumtypen Baden-Württembergs vertreten

Der Anteil der Beschäftigten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl in der baden-württembergischen Kultur- und Kreativwirtschaft war im Jahr 2024 mit 7 Prozent in der Universitätsstadt Ulm am höchsten. Gefolgt von der Landeshauptstadt Stuttgart mit 5,7 Prozent und der Stadt Karlsruhe mit 5,5 Prozent. Damit konzentrieren sich die kreativen Zentren Baden-Württembergs erwartungsgemäß in urbanen Ballungsräumen, die zugleich bedeutende Bildungs- und Ausbildungsstandorte der Branche sind. Insgesamt ist die Kultur- und Kreativwirtschaft jedoch landesweit in allen Raumtypen Baden-Württembergs vertreten. Dabei sind 59 Prozent der Gesamterwerbstätigen im urbanen Raum, 27 Prozent im Übergangsraum und 14 Prozent im ländlichen Raum beschäftigt.

Baden-Württemberg bei der Höhe der Umsätze pro Unternehmen deutlich über dem Bundesdurchschnitt

Mit über 28.000 Unternehmen und Umsätzen in Höhe von rund 30,5 Milliarden Euro (2023) sowie knapp 192.000 Beschäftigten (2024) ist die Kultur- und Kreativwirtschaft ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor des Landes. Sie spielt eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Transformationsprozess für alle Branchen und erzielt enorme Umsatz- und Wachstumszahlen, vor allem in den Teilmärkten Software/Games, Film, aber auch Design, Architektur, Presse und Darstellende Kunst. Die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg repräsentieren etwa 12 Prozent aller Unternehmen der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft und rund 7 Prozent der insgesamt etwa 428.000 Unternehmen in Baden-Württemberg. Über alle Teilmärkte hinweg liegt der durchschnittliche Umsatz pro Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg bei rund 1,1 Millionen Euro. Im Ländervergleich positioniert sich Baden-Württemberg bei der Höhe des Umsatzes pro Unternehmen deutlich über dem Bundesschnitt (857.000 Euro Umsatz pro Unternehmen).

Software/Games als Treiber für Innovation und Digitalisierung

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiterhin eine sehr heterogene Branche, in der sich die Anteile der verschiedenen Teilmärkte in Baden-Württemberg deutlich unterscheiden. Der mit großem Abstand umsatzstärkste Teilmarkt war 2023 erneut die Software-/Games-Industrie mit rund 16,6 Milliarden Euro und einem Wachstum von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was mehr als der Hälfte der Gesamteinnahmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg entspricht. Hervorzuheben ist dabei die herausragende Rolle und die beachtliche Dynamik des VFX-, Animations- und Games-Bereichs insgesamt, der unter anderem im Kontext des Metaverse eine wichtige Rolle spielt .

Die Studie prognostiziert, dass die Software-/Games-Industrie ihre Rolle als Innovationstreiberin weiter ausbauen und ihre Spitzenposition langfristig sichern wird. Vor allem Effizienzsteigerungen durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Gamification-Ansätzen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Software- und Games-Industrie sind entscheidende Faktoren dieser positiven Zukunftserwartungen.

Mit insgesamt rund 4,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2023 in Deutschland trägt SAP maßgeblich zum hohen Gesamtumsatz der Branche bei. Rechnet man den Anteil von SAP an der Software-/Games-Industrie heraus, liegt dieser Teilmarkt aber immer noch mit einem Umsatz von rund 11,7 Milliarden Euro und einem Umsatz pro Unternehmen von rund 2 Milliarden Euro auf dem ersten Platz der Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land. Es folgen der Pressemarkt mit einem tendenziell rückläufigen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro sowie die Teilmärkte Design, Werbung, Architektur und Buch mit jeweils rund 2 bis 3 Milliarden Euro Umsatz.

Einbruch im Pressemarkt

Der nach wie vor relativ hohe Anteil des wichtigen Pressemarktes (auf Rang zwei nach Software/Games) darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier in den letzten Jahren auch in Baden-Württemberg zu erheblichen Einbrüchen kam. Der Pressemarkt in Baden-Württemberg verzeichnete im Jahr 2023 einen deutlichen Umsatzrückgang um über 10 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro. Damit setzt sich der langfristige Negativtrend fort, der bereits vor der Pandemie mit sinkenden Printauflagen und rückläufigen Werbeeinnahmen eingesetzt hatte und nur durch ein leichtes Wachstum im Jahr 2022 unterbrochen wurde. Am stärksten betroffen war das Verlegen von Zeitschriften mit einem Umsatzrückgang von rund 525 Millionen Euro, gefolgt vom Zeitungsverlagswesen.

Downloads

Link Standortstudie 2025: https://t1p.de/9pa3i

Link zu MFG Kreativ: Extern:https://kreativ.mfg.de/(Öffnet in neuem Fenster)


Hintergrundinformationen

Standortstudie Goldmedia
Die Studie von Goldmedia wird im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg jährlich erstellt.

Förderung Games und VFX/Animation
Die Landesförderung für VFX/Animation und Games erfolgt über die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und wird im Wesentlichen durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst getragen. 2022 wurde der Bereich VFX/Animation mit 7,6 Millionen Euro unterstützt. Die Games-Förderung der MFG (GAMES BW) wurde 2020 erstmals aufgelegt und konnte durch die Zusammenarbeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums auf 1,2 Millionen Euro im Jahr 2025 aufgestockt werden. Neben der finanziellen GAMES BW Förderung unterstützt die MFG die Games-Branche in Baden-Württemberg durch gezielte Nachwuchs- und Gründungsprogramme wie den „Developer Boost“-Accelerator und regelmäßige Vernetzungsformate wie die Open Stages Games BW oder das jährliche Gamestate Festival Baden-Württemberg. Die Maßnahmen fördern insbesondere auch junge Studios beim Übergang von der Ausbildung in die Gründung und erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Der Fokus der Förderung des Landes liegt damit auf den Bereichen VFX und Animation. Sowohl der Anteil als auch die absolute Fördersumme für VFX und Animation sind im Ländervergleich in Baden-Württemberg am höchsten. Hingegen ist die Games-Förderung in Bayern circa viermal so hoch wie in Baden-Württemberg. Vor diesem Hintergrund ist die Größe der Games-Industrie in Baden-Württemberg mit fast 146 Unternehmen im Vergleich zu 85 VFX-/Animationsunternehmen im Land besonders bemerkenswert (Stand 2024).

Der neue Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht für 2025 insgesamt 88 Millionen Euro und in den Eckwerten ab 2026 jährlich 125 Millionen Euro für Games vor.

Branchenübergreifende Förderungen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
Die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten regionalen „Digital Hubs“ sind branchen­übergreifend tätige Anlaufstellen für Unternehmen zum Thema Digitalisierung und KI, und können auch von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt werden. Als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume bieten die regionalen Digital Hubs die Möglichkeit, sich über die Digitalisierung zu informieren, interdisziplinär und branchen­übergreifend zu vernetzen sowie gemeinsam mit anderen Akteuren Digitalisierungsprojekte zu erproben und umzusetzen. Die regionalen Digital Hubs werden vom Wirtschaftsministerium bis Ende 2025 mit rund 10 Millionen Eurogefördert.

Auch die branchenoffenen Förderprogramme des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus „Digitalisierungsprämie Plus“ und „Innovationsgutscheine“ sind branchenübergreifend und stehen damit auch der Kultur- und Kreativwirtschaft offen. Mit der Digitalisierungsprämie wurden (bis einschließlich 30. Juni 2025) Digitalisierungsprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Unternehmen aller Branchen mit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei Angehörigen freier Berufe gefördert. Seit dem ersten Modellversuch im Jahr 2017 wurden mit der Digitalisierungsprämie über 27.000 Digitalisierungs­vorhaben im Umfang von rund 740 Millionen Euro ausgelöst. Über die Hälfte der antragstellenden Unternehmen hat weniger als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat seine Anstrengungen im Bereich der Innovations­förderung in den vergangenen Jahren branchenübergreifend stark ausgebaut. So konnten mit dem Förderprogramm „Invest BW“ bisher über 800 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 900 Millionen Euro und einer Fördersumme von rund 330 Millionen Euro realisiert werden. Über die Hälfte der bewilligten Fördermittel gingen bisher an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Diese Förderangebote werden regelmäßig auch von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Anspruch genommen. Parallel zum Metaverse-Kongress am 8. Mai 2025 wurde zudem der Invest BW-Aufruf mit einem Schwerpunkt zu „Virtuelle Welten, Digitale Zwillinge, Blockchain und Cybersicherheit“ gestartet, für den bis zu 16 Millionen Euro Fördersumme bereitstehen, und der sich insbesondere auch an Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft richtet. Der Förderaufruf endete am 08. Juli.


Quelle: Pressemeldung “Kreativwirtschaft im Land weiterhin Innovations- und Wachstumsmotor”

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Presse Metaverse-XR-Content Creation
news-1505 Wed, 20 Aug 2025 11:27:52 +0000 Zweiter Invest BW Förderaufruf /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/zweiter-invest-bw-foerderaufruf Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus startet heute (20. August) den zweiten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können bis zum 10. Oktober 2025, 13 Uhr Projektskizzen einreichen. „Wir richten unseren Blick auf mehrere große Zukunftsthemen, darunter Gesundheit, Ernährung und GreenTech“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus anlässlich der Veröffentlichung des Förderaufrufs. „Mit diesem Invest BW-Aufruf schaffen wir Raum für Innovationen, die den Alltag der Menschen verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft stärken.“

Innovationen für Gesundheit und Leben sowie Materialien und Ressourcen

Der Förderaufruf bündelt zwei große Themenfelder: Zum einen geht es um medizinische Innovationen, die Nutzung von Gesundheitsdaten und neue Ansätze in der Lebensmittelproduktion. Damit soll Baden-Württemberg seine führende Rolle als Gesundheitsregion festigen und gleichzeitig Antworten auf die wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel, veränderte Ernährungsgewohnheiten und die steigende Nachfrage nach gesunden, nachhaltigen Lebensmitteln geben. Zum anderen stehen die Themen Materialien, Ressourcen, GreenTech und Bioökonomie im Mittelpunkt. Hier rückt die sichere Versorgung mit Rohstoffen ebenso in den Fokus wie die Entwicklung neuer Werkstoffe und nachhaltiger Produktionsprozesse. „Mit Innovationen in diesen Bereichen können Unternehmen nicht nur widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen werden, sondern auch entscheidende Beiträge zu einer klimaneutralen Wirtschaft leisten“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. „Wir wollen Baden-Württemberg als führenden Innovationsstandort weiterentwickeln und gleichzeitig konkrete Lösungen für globale Herausforderungen schaffen.“

Förderanträge bis 10. Oktober 2025

Für die Umsetzung von erfolgreichen Projektideen aus den Themenbereichen „Medizinische Innovationen, Gesundheitsdatennutzung, New Food und Standortresilienz“ sowie „Materialien, Ressourcen, GreenTech und Bioökonomie“ ist eine Fördersumme von 30 Millionen Euro vorgesehen. Förderanträge können beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH über die Invest BW-Webseite ab dem 20. August 2025 bis zum 10. Oktober 2025, 13 Uhr, eingereicht werden. Die Förderung soll sowohl technische als auch nichttechnische Innovationen umfassen. Auch neue Geschäftsmodelle sowie Prozess- und Dienstleistungsinnovationen, die zur wirtschaftlichen Stärkung und technologischen Souveränität beitragen, können als Förderantrag eingereicht werden.

Dritter Förderaufruf im vierten Quartal 2025

Der dritte Invest BW Förderaufruf ist für das Jahresende 2025 geplant. Dann soll das Thema „Mobilität und Transport“ im Mittelpunkt stehen. Die Auswahl der Themenfelder orientiert sich an den Zukunftsbildern des Impulspapiers der Technologiebeauftragten der Wirtschaftsministerin, Prof. Dr. Katharina Hölzle, zur „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“.

Antragsstellung

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, der Auswahl und Bewertung der Anträge, dem Förderaufruf und der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden sich online.

Webseminar Invest BW IV

Für alle Interessierten findet am 18. September 2025 um 10 Uhr ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:
https://register.gotowebinar.com/register/2611350460761814103

Weitere Informationen

Weitere Informationen sowie die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/invest-bw-innovationsfoerderung

Quelle: Pressemitteilung - Zweiter Invest BW Förderaufruf

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