Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sat, 02 Mar 2024 14:29:57 +0000 Sat, 02 Mar 2024 14:29:57 +0000 TYPO3 EXT:news news-1222 Fri, 23 Feb 2024 06:55:42 +0000 Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen erhält erneute Förderung /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-neckar-alb-und-sigmaringen Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat am 22. Februar in der Technologiewerkstatt Albstadt die erneute Förderung des regionalen Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen in Höhe von rund 760.000 Euro offiziell bekanntgegeben. Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Digital Hub vom Wirtschaftsministerium gefördert. Nun konnte er auch in der zweiten Förderrunde mit einem aktualisierten Konzept überzeugen. Der Digital Hub erhält damit die Möglichkeit, sich mit einer Förderung des Wirtschaftsministeriums inhaltlich weiterzuentwickeln. „Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen hat sich als wichtige Anlaufstelle zur Digitalisierung in der Region etabliert und bietet auch künftig zielgruppenspezifische Unterstützungsleistungen, um Unternehmen der Region in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken und zur Umsetzung digitaler Projekte zu animieren“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, vor Ort.

Zentrale Ziele des Hubs sind, die regionale Innovationskraft zu stärken und den Wissenstransfer zu Zukunftstechnologien zu erhöhen. Der Fokus des neuen Hub-Konzepts liegt auf dem stufenweisen modularen Kompetenzaufbau in Digitalthemen als Antwort auf den Fachkräftemangel. Die Angebote des Hubs reichen von Informationsveranstaltungen über Workshops und Netzwerken bis hin zu Zertifikatslehrgängen. Inhaltliche Schwerpunkte werden auf die Bereiche IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation gelegt. Anlaufstellen vor Ort zur Abdeckung der Region Neckar-Alb und Sigmaringen bietet der Hub mittels dreier Hauptstandorte, der IHK Reutlingen, dem INNOPORT (Reutlingen) und der Technologiewerkstatt (Albstadt).

Betreiber des Hubs ist ein Konsortium, bestehend aus der Industrie- und Handelskammer Reutlingen als Konsortialführerin und den Konsortialpartnern Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Reutlingen, dem Landratsamt Zollernalbkreis und den Städten Albstadt und Reutlingen.


Hintergrundinformationen

Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen ist einer von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, die vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land sowie teilweise vom Bund geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhalten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollen auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

„Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, erläuterte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut die Ziele der Digital Hubs.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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DigitalHubs-de:hubs-EDIHs Presse Baden-Württemberg Neckar-Alb Bodensee-Oberschwaben Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Geschäftsmodelle Blockchain Künstliche Intelligenz Infrastruktur Technologietrends Umsetzung Strategie Orientierung
news-1213 Tue, 06 Feb 2024 10:09:40 +0000 Innovationsmotoren gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/innovationsmotoren-gestartet Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut übergibt symbolische Förderbescheide an die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken. Mit der symbolischen Förderscheckübergabe durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken setzte das Wirtschaftsministerium ein Zeichen für die regionale Förderung von Innovation und Digitalisierung. „Unsere Unterstützung für die Digital Hubs in Oberschwaben und Heilbronn-Franken verdeutlicht das klare Engagement des Wirtschaftsministeriums für Innovation und Digitalisierung in regionalen Wirtschaftszentren“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der  Bescheidübergabe am 31. Januar.  Beide Hubs sind Teil des Digital Hub-Netzwerks Baden-Württemberg und helfen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort bei ihrer Innovationstätigkeit.


Digital Hub Oberschwaben

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Arbeit des Digital Hubs Oberschwaben mit insgesamt rund 517.000 Euro. „Der Digital Hub Oberschwaben ist ein wegweisendes Angebot, das kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups einen Schlüssel zum Erfolg im digitalen Zeitalter reicht. Hier entfaltet sich die Zukunft der regionalen Wirtschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut. Er soll Unternehmen und Investoren im digitalen Transformationsprozess aktiv unterstützen. Durch den Digital Hub erhalten sie nicht nur Zugang zu relevanten Inhalten, Methoden und Fertigkeiten, sondern werden auch Teil eines umfassenden Netzwerks. Der Fokus des Digital Hubs liegt dabei auf vier zentralen Themenbereichen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Transformation und Innovation. Das Angebot reicht von Informationsvermittlungs- und Beratungsangeboten über Unternehmensbesuche und Matchmakings bis hin zu praktischen Erfahrungen in Kreativräumen und Innovationssettings. Der Digital Hub bietet somit eine ganzheitliche Plattform, um die regionale Wirtschaft auf innovative Weise voranzubringen. Betreiber des Digital Hub in Oberschwaben ist ein Konsortium bestehend aus der bwcon GmbH (Stuttgart/Ravensburg), der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft Region Ravensburg mbH sowie der Digitalen ZukunftsZentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH (Leutkirch im Allgäu).


Digital Hub Heilbronn-Franken 2.0

Von einer Zuwendung über 950.000 Euro profitiert der Digital Hub Heilbronn-Franken 2.0, der bereits in seine zweite Runde geht. Nach erfolgreicher Etablierung als Partner in der Region sollen nun bewährte Konzepte vertieft und in der regionalen Wirtschaft umgesetzt werden. Die zweite Förderphase wird genutzt, um gezielter auf die Bedürfnisse der Unternehmen einzugehen. Angesichts des gestiegenen Bedarfs sollen beispielsweise Qualifizierungsangebote ausgebaut werden. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die digitale Transformation der Unternehmen zu fördern. Zudem soll ein nachhaltiges Ökosystem für Gründer und Ausgründungen aufgebaut werden. Erkenntnisse aus der ersten Phase sollen genutzt werden, um Gründungsvoraussetzungen zu verbessern, die Anzahl von Gründungen zu erhöhen und die Kooperationen zwischen Unternehmen und Start-ups zu vertiefen. „Mit der Fortführung des Digital Hub Heilbronn-Franken setzen wir ein klares Signal für die Stärkung der digitalen Innovationskraft in der Region. Besonders freut mich der Fokus auf maßgeschneiderte Angebote für die Wirtschaft, bei denen die Unternehmen von den wertvollen Erfahrungen des Hubs aus der ersten Förderphase profitieren“, so die Wirtschaftsministerin. Den Digital Hub Heilbronn-Franken betreibt ein Konsortium bestehend aus der hfcon GmbH & Co. KG (Künzelsau), der Futurelabs gGmbH (Lauda-Königshofen) und der Hochschule Heilbronn.

Die Digital Hubs Oberschwaben und Heilbronn-Franken sind zwei von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, die von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhielten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollten auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

„Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Wirtschaftsministerin.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landesdigital.LÄND dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Quelle: Wirtschaftsministerium

 

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news-1210 Thu, 01 Feb 2024 10:30:12 +0000 Wirtschaftsministerium fördert KI-Allianz BW mit rund 2,4 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-ki-allianz-bw-mit-rund-24-millionen-euro Mit der Förderung der KI-Allianz BW für das projektübergreifende ‚Community Management‘ werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können. Das projektübergreifende Vorhaben „Community Management“ wird im Rahmen der regionalen KI-Exzellenzzentren von der KI-Allianz BW umgesetzt. Es wird die bereits angestoßenen regionalen Maßnahmen insbesondere um netzwerkübergreifende Transfer-Aktivitäten erweitern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 2,4 Millionen Euro. „Baden-Württemberg soll zu einem Hotspot der KI-Entwicklung und -Anwendung werden. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren kommen wir diesem Ziel immer näher. Das Projekt ‚Community-Management‘ schlägt dabei vor allem die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und verbindet die KI-Community zu einem starken und sichtbaren KI-Ökosystem“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei der  Bekanntgabe der Förderung am 31. Januar.

„Mit der Förderung der KI-Allianz BW für das projektübergreifende ‚Community Management‘ werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können“, so die Ministerin weiter.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren stehen mit ihrem Wissen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen im Rahmen von Erstberatungen und passgenauen Angeboten vor Ort in der Region zur Verfügung. Die Community-Managerinnen und -Manager unterstützen dabei die lokale KI-Community unter anderem mit ihrer Expertise zu Förderprogrammen oder mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung von regionalen Online- und Offline-Veranstaltungen für die KI-Allianz BW, beispielsweise mit der Umsetzung von anwendungsorientierten Workshops, Webinare, Hackathons, Konferenzen und Messen. Ziel des Vorhabens ist die Vernetzung der einzelnen Regionen, die Bündelung von KI-Kompetenzen, das Heben von Synergien in Wissenschaft und Wirtschaft und die Stärkung der Unterstützung von KI-Innovationen in ganz Baden-Württemberg.

Die Wirtschaftsministerin betonte die Wichtigkeit der Vernetzung für die weitere Stärkung des Standorts Baden-Württemberg: „Die Expertise, die Reichweite und die Stärke des Netzwerks der ‚KI-Allianz BW‘ ist beeindruckend. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren unterstützen wir gezielt Unternehmen und Start-ups bei der Entwicklung und Anwendung von KI-basierten Innovationen“, so Hoffmeister-Kraut.

Des Weiteren gab die Wirtschaftsministerin bekannt, dass die Förderung des Projekts „Datenplattform“ um rund 670.000 Euro aufgestockt wurde. Somit wird die Errichtung einer landesweiten Pilot-Datenplattform für die Wirtschaft mit einer Landesförderung in Höhe von nun rund 5,8 Millionen Euro umgesetzt. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium die Projekte und Initiativen der KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1207 Wed, 24 Jan 2024 09:22:59 +0000 Plattform „GreenTech BW“ soll Unternehmen unterstützen, Baden-Württemberg zum Musterland grüner Technologien zu machen /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-plattform-greentech-bw-soll-unternehmen-unterstuetzen-baden-wuerttemberg-zum-musterland-gruener-technologien-zu-machen Die Landesregierung wird bei der Landesagentur Umwelttechnik Baden-Württemberg (UTBW) eine Plattform „GreenTech BW“ einrichten. Diese Plattform wird bestehende Aktivitäten, Netzwerke, Organisationen und Einrichtungen im Land koordinieren. Darüber hinaus soll sie die Branche noch stärker mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Start-up-Szene vernetzen. Darüber berichteten Umweltministerin Thekla Walker und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, deren Häuser sich die Verantwortlichkeit beim Gesamtthema GreenTech teilen, am Dienstag (23. Januar) dem Kabinett.

"Ökologie und Ökonomie gehören untrennbar zusammen. Umwelt- und klimafreundliche Technologien sind das Geschäftsmodell der Zukunft", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. "Die Bewältigung der Klimakrise erfordert einen tiefgreifenden Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Wohlstand basiert darauf, dass wir unsere Lebensgrundlagen erhalten und hochinnovativ wirtschaften. Das geht im Land der Tüftler und Denker Hand in Hand. So kam 2019 jedes fünfte GreenTech-Patent aus Baden-Württemberg. Damit liegen wir bundesweit auf Platz 2. Und was die Bedeutung der Patente angeht, so sind wir sogar Spitzenreiter", betonte Kretschmann. Einen Hinweis auf die Bedeutung der Patente geben die sogenannten Patentzitationen. "Wir schaffen daher weitere Rahmenbedingungen dafür, dass Baden-Württemberg seine gute Ausgangssituation nutzen und zum GreenTech-Leitmarkt und -Leitanbieter werden kann."
Umweltministerin Thekla Walker sagte: "Grüne Technologien sind ein Schlüssel für eine erfolgreiche Klima- und Umweltpolitik. Umgekehrt sind ehrgeizige politische Vorgaben Innovationstreiber für die Wirtschaft. Und die Branche beweist: Mit gesunder Luft, sauberem Wasser und Energieeffizienz lässt sich Geld verdienen. Unser Ziel, Baden-Württemberg bis 2040 klimaneutral zu machen, schafft den Rahmen für einen erfolgreichen Strukturwandel der Wirtschaft."

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betonte: "Keine Zukunft ohne Klimaneutralität. Und keine Klimaneutralität ohne das Know-how, ohne den innovativen Spirit unserer Unternehmen. Innovative Lösungen für Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz bieten insbesondere der mittelständisch geprägten Wirtschaft in Baden-Württemberg ausgezeichnete Chancen auf einem wichtigen Zukunftsmarkt. GreenTech stärkt den Standort Baden-Württemberg. GreenTech trägt zu einer nachhaltigen Wertschöpfung und hochwertigen Arbeitsplätzen im Land bei. Damit schreiben wir ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte Baden-Württembergs als führendem Produktions- und Innovationsstandort in Deutschland."


Plattform "GreenTech BW" und Dachmarke GreenTech BW

Auf Basis dieser guten Ausgangssituation weitet das Land seine Aktivitäten nun aus. Die durch das Wirtschafts- und das Umweltministerium mit rund 682.000 Euro geförderte Plattform "GreenTech BW" bei der UTBW soll Akteure ansprechen, welche Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz-Technologien und -Lösungen umsetzen und am Markt anbieten. Durch eine gezielte Weiterentwicklung und Bündelung der Aktivitäten bei der Entwicklung und Markteinführung von GreenTech-Lösungen soll die Umsetzung erleichtert und beschleunigt werden. Zudem sollen diese Aktivitäten unter einer Dachmarke GreenTech BW international wirksam präsentiert und vermarktet werden.


Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg"

Die GreenTech-Branche ist ein signifikanter Wirtschaftsfaktor im Land. Dies untermauert auch die Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg" der UTBW. Demnach bietet die Branche Arbeitsplätze für über 212.000 Erwerbstätige (Stand 2021). Die knapp 20.000 Unternehmen erwirtschafteten eine Bruttowertschöpfung von rund 20,4 Milliarden Euro (Stand: 2020). Die Zahl der Erwerbstätigen stieg zwischen 2010 und 2021 um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr an. Die Bruttowertschöpfung wuchs um 4,8 Prozent pro Jahr (2010-2020). Der ökonomische Stellenwert der Branche wird durch ihre jeweiligen Anteile an der Gesamtwirtschaft verdeutlicht. Mit 3,3 Prozent aller Erwerbstätigen ist die Green-Tech-Branche vergleichbar zu anderen Schlüsselbranchen des Landes wie etwa dem Maschinenbau (4,7 Prozent), dem Fahrzeugbau (3,8 Prozent) oder der Elektroindustrie (3,2 Prozent). Zu GreenTech gehören die Leitmärkte Energieeffizienz, Wasserwirtschaft, Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Ressourcen- und Materialeffizienz, Luftreinhaltung sowie umweltfreundliche Energieerzeugung und -speicherung.


Klimarelevante Forschung

Die klimarelevante Forschung ist eine Zukunftstechnologie von großer thematischer Breite, für die gut ausfinanzierte Forschung in unterschiedlichen Bereichen sichergestellt werden müssen. Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft greifen bei Green Tech eng ineinander. Baden-Württemberg ist ein europaweit führender Standort für klimarelevante Forschung, die entscheidend für die Entwicklung von GreenTech ist. Beim Green Deal Call der EU 2021 waren baden-württembergische Hochschulen deutschlandweit die mit Abstand erfolgreichsten. Neben der Hochschule Karlsruhe und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhalten die Universität Freiburg und die Universität Heidelberg Fördermittel aus dem Green Deal Call.


Weitere Informationen zu GreenTech und zur Studie "Analyse der GreenTech-Branche in Baden-Württemberg":

www.umwelttechnik-bw.de/de/greentech

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW

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Presse
news-1206 Tue, 23 Jan 2024 15:26:04 +0000 Wirtschaftsministerium sucht „KI-Champions BW 2024“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-sucht-ki-champions-bw-2024 Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Daher prämiert das Wirtschaftsministerium herausragende und erfolgreiche KI-Lösungen auf dem diesjährigen Start-up BW Summit. „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie ist von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Sie fördert Innovationen und trägt zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum in einer zunehmend digitalisierten Welt bei. In Baden-Württemberg gibt es viele Unternehmen, die von eigens entwickelten KI-Lösungen und Innovationen profitieren. Mit den KI-Champions sollen auch in diesem Jahr herausragende Beispiele von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Clustern ausgezeichnet werden, die bereits erfolgreiche KI-Lösungen verwenden oder einzigartige KI-Innovationen vorantreiben. So wollen wir die nationale und internationale Sichtbarkeit als KI-Standort erhöhen. Beim Start-up BW Summit am 11. Juli 2024 wird den KI-Champions eine passende Bühne geboten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (23. Januar) zum Start des Wettbewerbs.

„Mit Ihrer Bewerbung zeigen sie das bereits vorhandene Potenzial im Land und tragen dazu bei, die Marke ‚KI-made in BW‘ zu stärken. Denn der Wettbewerb ‚KI-Champions BW‘ bietet zudem einen passenden Rahmen, um möglichen Anwendern und weiteren Interessierten zu zeigen, wie sich KI-Lösungen über die verschiedensten Branchen hinweg erfolgreich einsetzen lassen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Ab sofort können sich sowohl Start-ups als auch Unternehmen aller Branchen sowohl mit ihren KI-basierten Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen sowie auch Forschungseinrichtungen mit herausragenden KI-Forschungsprojekten, die bereits möglichst weit fortgeschritten und ein bedeutendes wirtschaftliches Potenzial oder einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen versprechen, bewerben. Auch dieses Jahr können KI-Cluster, die herausragende KI-Innovationen vorantreiben und unterstützen, am Wettbewerb teilnehmen. Bis zum 5. April 2024 gibt es hierfür die Möglichkeit sich über das Online-Formular unter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/bewerbung-ki-champions-2024 zu bewerben. Die Bekanntgabe der KI-Champions 2024 erfolgt im Rahmen des Start-up BW Summit am 11. Juli 2024 in Stuttgart. Des Weiteren werden die Best-Practice-Beispiele auf dem Portal wirtschaft-digital-bw.de veröffentlicht.


Weitere Informationen

Informationen zum Wettbewerb, das Online-Bewerbungsformular und Informationen zu den 36 KI-Champions BW der letzten vier Jahre finden Sie unter: www.ki-champions-bw.de

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ soll die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorangetrieben werden. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten der KI vertraut zu machen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1205 Fri, 19 Jan 2024 12:30:54 +0000 Landespreis für junge Unternehmen 2024 ausgeschrieben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landespreis-fuer-junge-unternehmen-2024-ausgeschrieben Die Landesregierung und die L-Bank schreiben 2024 zum 15. Mal den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden unternehmerische Vorbilder, die neue Wege gehen. Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024 „Mit einer leistungsstarken und innovativen Wirtschaft ist Baden-Württemberg gut gerüstet für seine ambitionierte Zukunfts- und Transformationsagenda. Hochtechnologie, Digitalisierung und Tradition treffen sich hierzulande auf eine ganz besondere Weise. Damit behaupten wir uns im nationalen und globalen Wettbewerb. In vielen Branchen haben wir sogar die Nase vorn. Das verdanken wir der permanenten Erneuerung unserer Wirtschaft – und den ganz außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der Spitze der Unternehmen stehen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Montag, 15. Januar 2024, in Stuttgart zum Start der Ausschreibung des Landespreises für junge Unternehmen. „Solche Vorbilder, die mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfolgreich ein Unternehmen gegründet oder ein etabliertes übernommen haben, wollen wir jetzt finden, sie würdigen und mit dem Landespreis für junge Unternehmen auszeichnen.“


Unternehmensgründungen sind wichtiger denn je

Ministerpräsident Kretschmann ist zum sechsten Mal Schirmherr des Landespreises. Er wird die Gewinnerinnen und Gewinner des höchstdotierten Wirtschaftspreises Baden-Württembergs im November 2024 persönlich auszeichnen. „Es fasziniert mich, wie sich Frauen und Männer mit großem Mut und tollen Ideen auf den Weg machen, um etwas völlig Neues anzupacken. Diese Menschen gehen ins Risiko. Sie schaffen Arbeitsplätze und neue Märkte. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind wir auf solche Unternehmensgründungen mehr denn je angewiesen. Deshalb werden diese Menschen zu wichtigen Stützen für die gesellschaftliche Integration, eine zukunftsfähige Wirtschaft und ein klimaneutrales Baden-Württemberg. Davor habe ich den größten Respekt“, so Kretschmann.

Ausgeschrieben wird der Landespreis gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können alle sein, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen oder einen etablierten Betrieb übernommen haben. Ganz gleich, ob sie

  • mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind,
  • wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln,
  • die Chancen der Digitalisierung für die Herausforderungen der Trans­formation nutzen
  • oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten.


Attraktives Preisgeld, wertvolle Publicity und jede Menge Anerkennung

Für die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Edith Weymayr, lohnt sich die Teilnahme auf jeden Fall: „Die jungen Unternehmen, die sich bewerben, haben den Sprung über die Start-up-Phase hinaus erfolgreich geschafft. Nun müssen sie sich dauerhaft am Markt behaupten. Der Landespreis bietet die Chance, das eigene Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und nachzuschärfen.“ Wer sich bewirbt, entdeckt das eigene Unternehmen aus einem neuen Blickwinkel. Im Erfolgsfall wird man zur Benchmark. „Ich lade die Macherinnen und Macher bei uns in Baden-Württemberg ganz herzlich dazu ein, sich mit ihren jungen Unternehmen zu bewerben. Es lohnt sich. Es wartet nicht nur ein attraktives Preisgeld und wertvolle Publicity. Die Preisträgerinnen und Preisträger erwartet auch jede Menge Anerkennung. Alles Punkte, die sich im hart umkämpften Fachkräftemarkt zweifellos positiv bemerkbar machen“, so Weymayr.

Dabei kommen die Erfolgsgeschichten aus den unterschiedlichsten Branchen. Das zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger des letzten Landespreises. Ein hochspezialisiertes Technologieunternehmen für klimaneutrale Treibstoffe, eine genossenschaftliche traditionelle Käserei aus dem ländlichen Raum und ein inklusives Textilunternehmen teilten sich 2022 die Podestplätze.


Bis 26. Februar 2024 bewerben

Teilnehmen können Unternehmen aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2014 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Eine Jury mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der L‑Bank, der Wirtschaft, der Wirtschaftsorganisationen, der Wissenschaft und der Medien bewertet die Leistung der Unternehmen, deren Konzept und wirtschaftlichen Erfolg.

Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024.

Am 26. November 2024 zeichnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands, Edith Weymayr, die zehn besten Unternehmen im Neuen Schloss in Stuttgart aus. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Landesregierung und L-Bank schreiben ihn zweijährlich aus. 2024 wird er zum 15. Mal vergeben.


Quelle: Staatsministerium

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news-1201 Wed, 17 Jan 2024 08:15:19 +0000 Zwischenbilanz bei Invest BW: Fördermittel von rund 300 Millionen Euro vergeben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-zwischenbilanz-bei-invest-bw-foerdermittel-von-rund-300-millionen-euro-vergeben Invest BW hat als größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs die Innovationstätigkeit im Land in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise vorangetrieben. „Invest BW hat als größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs die Innovationstätigkeit im Land in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise vorangetrieben“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (16. Januar) in Stuttgart. Seit dem Start von Invest BW im Januar 2021 wurden in zwei Phasen verschiedene Förderaufrufe veröffentlicht, bei denen mehr als 2.600 Anträge eingingen und über die das Wirtschaftsministerium Zukunftsprojekte mit rund 300 Millionen Euro unterstützte. Damit konnten Investitions- und Innovationsvorhaben von insgesamt knapp 700 Millionen Euro ausgelöst werden. Davon profitieren vor allem Gründerinnen und Gründer sowie der Mittelstand: Über die Hälfte der Fördermittel ging an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zudem sind Start-ups sowie die kleinen und mittleren Unternehmen an mehr als 80 Prozent aller Projekte beteiligt, entweder als maßgeblich Verantwortliche oder als Konsortialpartner in Verbundvorhaben mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.

Enorme Nachfrage nach Innovationsförderung

Invest BW ging Anfang des Jahres 2021 mit je einer Förderlinie für Investitionen und Innovationen an den Start. Auf diese erste Phase folgte ab Oktober 2021 eine zweite Phase, in der Invest BW den Schwerpunkt auf Innovationsförderung legte. Zwei der fünf Förderaufrufe dieser zweiten Phase waren technologieoffen, drei missionsorientiert. Die betreffenden Missionen lauteten „Innovationen für den Klimaschutz“ (Förderaufruf Januar 2022), „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ (Förderaufruf April 2022) und „Green-Tech“ (Förderaufruf Januar 2023).

Besonders das große Interesse der Unternehmen an Unterstützung für Innovationsprojekte ist bemerkenswert: Über die fünf Förderaufrufe der zweiten Phase hinweg gingen Förderanträge für mehr als 2.000 Vorhaben ein. Insgesamt wurden in der zweiten Phase für die geplanten Innovationen Fördermittel in Höhe von rund 610 Millionen Euro beantragt, das geplante Projektvolumen für die beantragten Vorhaben lag bei über 1,1 Milliarden Euro.

„Die große Resonanz, auf die Invest BW in den vergangenen Jahren stieß, ist ein toller Beweis für den starken Unternehmergeist Baden-Württembergs. Ob es um die Entwicklung neuer KI-basierter Software ging oder um die Implementierung innovativer, nachhaltiger Produktionsprozesse: Ich bin stolz auf die vielfältigen Projekte, die wir mit Invest BW möglich machen konnten“, fasste Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut das erfolgreiche Förderprogramm zusammen. „Unsere Unternehmen sind hoch innovativ und haben große Lust, die Zukunft des Landes zu gestalten. Das ist überaus wichtig, denn Innovationen helfen, Krisen wie die Corona-Pandemie oder die Folgen auf die Wirtschaft durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu mildern oder gar zu überwinden.“

Die Idee von Invest BW

Mit Invest BW sollen wirkungsvolle Anreize für Unternehmen geschaffen werden, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Davon sollen gerade auch mittelständische Unternehmen einschließlich Start-ups profitieren, die im Innovationswettbewerb durch die Krisen der vergangenen Jahre stark beeinträchtigt worden sind. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation zwischen Unternehmen und von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und der wirtschaftliche Nutzen des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut und beschleunigt werden.

Seit dem Programmstart von Invest BW können branchenübergreifend Unternehmen Förderanträge stellen, sofern sie ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder beabsichtigen, sich auf eine dieser Arten im Bundesland anzusiedeln. Entsprechend des EU-Beihilferechts sind die Fördersätze nach sogenannten Betriebsgrößenklassen gestaffelt. Gefördert werden forschungsrelevante Personalausgaben im eigenen Unternehmen sowie entsprechende Fremdleistungen. Zusätzlich wird ein Gemeinausgabenzuschlag gewährt, was eine vereinfachte Abrechnung der anfallenden Nebenkosten ermöglicht.

Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen profitieren in allen Regionen

Auch wenn sich das Förderprogramm an alle Unternehmen im Land richtet, haben Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen besonders davon profitiert. Rund 57 Prozent der Fördersumme wurde bei diesen Unternehmen bewilligt. Darüber hinaus waren sie an zahlreichen Projekten von Großunternehmen und Forschungseinrichtungen als Konsortialpartner beteiligt.

„Mit Invest BW ermöglichen wir in großem Maßstab Innovationen. Davon sollen speziell auch Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen profitieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Mich freut daher besonders, dass bei Invest BW eine große Zahl von mittelständischen Einzelvorhaben und von Verbundvorhaben gefördert werden, bei denen kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups die Projekte leiten. Damit setzen wir das Versprechen des Koalitionsvertrags um, Invest BW zu einem Innovationsförderprogramm für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen zu entwickeln.“

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups, die wenig finanziellen Spielraum besitzen, profitierten besonders. Die meisten Vorhaben wurden mit Fördersummen zwischen 250.000 Euro und 500.000 Euro unterstützt. Ein Blick auf die geförderten Vorhaben verteilt auf die Regionen zeigt, dass alle Regionen des Landes, über alle Größenklassen und Branchen hinweg, erreicht wurden. Besonders stark vertreten ist das verarbeitende Gewerbe, mit einem traditionell hohen Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Baden-Württemberg. Invest BW trägt so maßgeblich zu dem Ziel bei, die Innovationskraft des gesamten Landes zu stärken.

„Besonders hervorheben möchte ich, dass die geförderten Unternehmen zusätzlich zu unseren Fördermitteln in großem Maßstab eigenes Geld in die Projekte stecken“, sagte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Innovationen sind der Schlüssel zum Erfolg unserer Unternehmen und der Wirtschaft in Baden-Württemberg insgesamt. Deshalb verdienen die Innovationsanstrengungen besonders unserer Start-ups sowie der kleinen und mittleren Unternehmen auch im neuen Jahr die volle Unterstützung des Landes.“ Noch bis 31. Januar 2024 läuft ein technologieoffener Förderaufruf, für den 10 Millionen Euro bereitstehen. Im Laufe des Jahres 2024 sind weitere Förderaufrufe geplant.

Antragsstellung

Förderanträge können während der Laufzeit von Förderaufrufen bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de eingereicht werden. Seit dem 23. Oktober 2023 und noch bis zum 31. Januar 2024 läuft der erste Förderaufruf der dritten Phase von Invest BW. Die eingereichten Vorhaben werden weiterhin nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Zu den Neuerungen der dritten Phase gehört ein vereinfachtes Antragsverfahren, das es Unternehmen ermöglicht, einen Antrag mit lediglich einer Skizze ihres Projektes einzureichen. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Bewertung und Auswahl der Anträge sowie den aktuellen Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.

Weitere Informationen finden Sie zudem unter:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/invest-bw-innovationsfoerderung/

www.invest-bw.de

Geförderte Projekte aus InvestBW (die Liste ist nur beispielhaft und nicht abschließend)

Askea Feinmechanik GmbH
Gründung: 18. September 1992
Landkreis: Ravensburg
Name des Projektes: Automation, Umform- und Schweißverfahren für metallische Bipolarplatten
Gesamtkosten des Teilprojekts: 242.502,00 Euro
Gesamtkosten des Verbundvorhabens: 1.773.903,90 Euro
Bewilligte Zuwendung des Teilprojekts: 145.501,00 Euro
Bewilligte Gesamtzuwendung des Verbundvorhabens: 916.232,00 Euro
Bewilligung: 05. August 2022
Start des Vorhabens: 15. August 2022

Im Verbundprojekt werden auf der Basis neuer, innovativer Lösungsansätze Werkzeug, Automation, Presse und Laserschweißverfahren produktspezifisch auf die besonderen Anforderungen der Herstellung sehr dünner Bipolarplatten erforscht und entwickelt, die den funktionalen Kern moderner Brennstoffzellentechnologie bilden. Der CellForm Verbund kombiniert über jeden einzelnen Partner langjährige Erfahrung in der Pressen- und Werkzeugtechnologie für den Umformprozess und in der Lasertechnologie für das mediendichte Fügen Stahlplatten (beziehungsweise -folien). Der CellForm-Ansatz stellt den industrieübergreifend plausibelsten Ansatz zur Herstellung des Produktes in Anbetracht der elektrochemischen Leistung, der zu erwartenden Stückzahlen und eines am Markt erzielbaren Preises dar. Trotz der aktuell geringen Stückzahlen müssen zum jetzigen Zeitpunkt intensive F&E-Arbeiten durchgeführt werden, um die internationale Innovationsführerschaft zu erlangen und zu halten und den Automobilstandort Deutschland auch in zehn Jahren für zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätsansätze zu positionieren.

Kurzzusammenfassung: In diesem Projekt geht es darum, neue und innovative Methoden zu erforschen und zu entwickeln, um spezielle, sehr dünne Bipolarplatten herzustellen. Diese Platten sind entscheidend, weil sie den Kern moderner Brennstoffzellen bilden, die wiederum für umweltfreundliche Technologien, insbesondere in der Automobilbranche, verwendet werden können.

Kontaktdaten: Ralph Le Guin, r.leguin @ askea.de

YOU MAWO GmbH
Gründung: 03. November 2015
Landkreis: Konstanz
Name des Projektes: Entwicklung eines vollautomatisierten 3D-scan-basierten Zentrierv (3DZenGla)
Gesamtkosten des Projektes: 954.432,00 Euro
Bewilligte Zuwendung des Projektes: 429.494,00 Euro
Bewilligung: 24. Mai 2023
Start des Vorhabens: 01. Juni 2023

Im Projekt wird ein neuartiges Verfahren zur automatisierten und hochpräzisen Zentrierung von Brillengläsern entwickelt, welches auf der Kombination dreidimensionaler FaceID-Scandaten und hochaufgelöster Fotos beruht. Dazu wird eine KI-gestützte Software entwickelt, welche die Positionen von Iris und Pupille mit der Genauigkeit von 0,1 Millimeter bestimmt. Zudem wird ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, die habituelle Kopf- und Körperposition zu erfassen und für die Bestimmung der individuellen Blickrichtung zu berücksichtigen. Ziel ist es, den gesamten Prozess der Bestellung von Maßbrillen inklusive Gestell und Gläser mit optimaler individueller Anpassung zu automatisieren.

Das Projekt hat bereits 2021 eine Förderung für ein anderes Projekt bei Invest BW erhalten.

Kurzzusammenfassung: In diesem Projekt wird ein innovatives Verfahren zur präzisen automatisierten Zentrierung von Brillengläsern entwickelt. Hierbei kommt eine Kombination aus dreidimensionalen FaceID-Scandaten und hochauflösenden Fotos zum Einsatz. Eine KI-gestützte Software wird geschaffen, um die Positionen der Iris und Pupille mit einer Genauigkeit von 0,1 Millimeter zu bestimmen.

Kontaktdaten: Daniel Miko, daniel.miko @ youmawo.com

Vibrosonic GmbH
Gründung: 12. Januar 2016
Landkreis: Mannheim (Stadt)
Name des Projektes: Entwicklung eines komplett im Gehörgang integrierten Trommelfell-Hörgerätes
Gesamtkosten des Teilprojekts: 2.112.783,00 Euro
Gesamtkosten des Verbundvorhabens: 2.319.209,00 Euro
Bewilligte Zuwendung des Teilprojekts: 950.752,00 Euro
Bewilligte Gesamtzuwendung des Verbundvorhabens: 1.157.178,00 Euro
Bewilligung: 05. Juni 2023
Start des Vorhabens: 01. Juli 2023

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines In-Ear-Trommelfell-Hörgerätes, welches komplett im Gehörgang getragen wird. Die innovative Lösung besteht aus zwei Hauptbestandteilen: der Hörkontaktlinse und dem Gehörgangsmodul. Basierend auf der Hörkontaktlinse werden im geplanten Vorhaben das miniaturisierte Gehörgangsmodul sowie ein Kommunikationsmodul entwickelt und mit der Hörkontaktlinse integriert. Durch die komplette Integration des Hörgerätes in den Gehörgang werden zum einen Hörqualität und -empfinden deutlich verbessert, sodass ein nahezu natürliches Hören erstmals möglich wird. Zum anderen kann so erreicht werden, dass das Hörgerät im Gehörgang verschwindet und damit von außen nicht wahrgenommen werden kann. Zusätzlich wird ein Mess- und Prüfsystem zur Charakterisierung der Übertragungseigenschaften des Hörsystems sowie der Hörkontaktlinsen entwickelt, um die Anerkennung des Hörsystems durch die gesetzlichen Krankenkassen zu ermöglichen.

Kurzzusammenfassung: Das Ziel dieses Projekts ist es, ein winziges Hörgerät zu entwickeln, das im Gehörgang getragen wird. Das Gerät besteht aus zwei Teilen: der Hörkontaktlinse und dem Gehörgangsmodul. Im Rahmen des Projekts werden das verkleinerte Gehörgangsmodul und ein Kommunikationsmodul für die Hörkontaktlinse entwickelt und in diese integriert. Durch diese Integration verbessert sich die Hörqualität und -empfindung erheblich, was zu einem beinahe natürlichen Hörerlebnis führt.

Kontaktdaten: Volker Steenhoff, volker.steenhoff @ vibrosonic.de


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW

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Presse
news-1200 Thu, 11 Jan 2024 23:08:43 +0000 Tabularis.AI aus Tübingen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024“ ein /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/tabularisai-aus-tuebingen-zieht-ins-landesfinale-des-start-up-bw-elevator-pitch-2024-ein Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum zehnten Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Regional Cup Move Your Idea fand im Rahmen am 20. Dezember 2023 statt. Das Team Tabularis.AI aus Tübingen überzeugte mit seiner Geschäftsidee zur Generierung synthetischer Daten für künstliche Intelligenz die Jury und zieht ins Landesfinale 2024 ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass das Center for Entrepreneurship an der Hochschule Reutlingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Beim Regional Cup Move Your Idea präsentierten insgesamt 16 Teams ihre Geschäftsideen vor einer sechsköpfigen Fachjury. Der 1. Preis war mit 2.000 Euro Preisgeld der bbg bitbase group aus Reutlingen dotiert ging an Inclusys aus Würzburg. Neben dem Einzug ins Landesfinale gewann Tabularis auch ein Preisgeld im Wert von 700 Euro, gestiftet von der Adolf Würth GmbH & Co KG. 200 Euro Preisgeld und einen FlixDesk von der NeckarHub GmbH gewann das Team Tucan aus Tübingen. Daneben wurde von der Stadt Reutlingen ein „Local Hero“ mit 1.000 Euro ausgezeichnet: der Preis ging an den 14-jährigen Gründer von CONBI HOMES aus Metzingen. Der Preis für das beste Female Role Model ging an die Gründerin von „five“ aus Schwäbisch Gmünd, die sich über ein dreimonatiges Stipendium und Coaching freuen darf. Das Publikum wählte das Team von Dakura zu seinem Favoriten. Als Preis gewinnt die Reutlinger Absolventin eine Coaching-Session der SpeedInvest GmbH.
 

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2023/2024 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW
Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:

  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.
  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- bzw. Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.
  • Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.
  • Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.
  • Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.


Weitere Informationen

Mehr Infos zum „Start-up BW Elevator Pitch“ finden Sie unter:

www.startupbw.de/elevatorpitch


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Quantencomputing Künstliche Intelligenz Technologietrends Umsetzung
news-1193 Thu, 21 Dec 2023 12:12:00 +0000 Förderung der de:hubs /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-der-dehubs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 21. Dezember 2023 in Stuttgart die Bewilligung der zweiten Förderphase der baden-württembergischen de:hubs mit insgesamt rund 514.000 Euro bekanntgegeben. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (21. Dezember) in Stuttgart die Bewilligung der zweiten Förderphase der baden-württembergischen de:hubs mit insgesamt rund 514.000 Euro aus dem Doppelhaushalt 2023/2024 bekanntgegeben. Durch die Fortführung der Landesförderung erhalten die de:hubs im Land die Möglichkeit, sich strukturell und inhaltlich weiterzuentwickeln. „Unsere de:hubs halten wichtige Unterstützungsangebote für Unternehmen in den Feldern angewandte künstliche Intelligenz (KI), digitale Chemie und Gesundheit sowie Future Industries bereit und verhelfen dem Land zu einer erhöhten Sichtbarkeit“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Bewilligungen.

Die de:hubs in Baden-Württemberg fungieren als thematische Anlaufstellen und Leuchttürme für internationale Kooperationen in den Feldern angewandte KI in Karlsruhe, digitale Chemie und Gesundheit in Mannheim/Ludwigshafen und Future Industries in Stuttgart. Sie richten sich insbesondere an bestehende Unternehmen – insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen – mit Interesse am jeweiligen Themenschwerpunkt, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Studierende sowie Investoren aus dem In- und Ausland. Die baden-württembergischen de:hubs haben bereits in einer ersten dreijährigen Förderphase, beginnend im Jahr 2019 beziehungsweise 2020, eine Landesförderung erhalten. Durch die Fortführung des Landesförderung sollen sie weiterhin Unterstützung für ihre Basisstrukturen sowie für den Ausbau ihrer inhaltlichen Aktivitäten bekommen. Dabei können die de:hubs auf ihre geleistete Aufbauarbeit in den vergangenen drei Jahren zurückgreifen.

„Mit drei de:hubs ist Baden-Württemberg Spitzenreiter in der bundesweiten Digital Hub-Initiative. Dabei besetzen wir mit den Themenfeldern unserer de:hubs ganz zentrale Bereiche, sowohl in ihrer Bedeutung für die heimische Wirtschaft als auch im internationalen Maßstab“, hob die Ministerin hervor.


de:hub für angewandte KI

Der de:hub für angewandte KI unter der Konsortialführung der DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH in Karlsruhe bietet im Rahmen der zweiten Förderphase zielgruppenorientierte Matching- sowie thematische Wissenstransfer-Formate und fungiert in diesem Sinne weiterhin als Plattform für die regionale, nationale und internationale Vernetzung, Kooperationsanbahnung und Fachkräftegewinnung. Im virtuellen „KI-Showroom“ sollen multimedial aufbereitete Use Cases die thematische Bandbreite konkreter Einsatzzwecke von KI vermitteln. Mit modularen, auf den jeweiligen Kenntnisstand der Unternehmen ausgerichteten Unterstützungsformaten sollen diese zur passenden KI-Lösung geleitet werden. Der de:hub für angewandte KI erhält dafür eine Förderung in Höhe von rund 200.000 Euro.


de:hub für digitale Chemie und Gesundheit

Der de:hub für digitale Chemie und Gesundheit unter der Trägerschaft der Digital Hub Rhein-Neckar GmbH setzt in der zweiten Förderphase insbesondere folgende Schwerpunkte: Die erfolgreichen X-Linker-Veranstaltungsformate zur Vernetzung von Start-ups mit bestehenden Unternehmen sollen gefestigt werden. Angedacht ist darüber hinaus das Coaching von Start-ups in den Bereichen Chemie und Medizin. Zudem soll eine neue Technologiedatenbank dafür herangezogen werden, Unternehmen zielgerichtet zu beraten und Trends frühzeitig zu erkennen. Der de:hub für digitale Chemie und Gesundheit wird in der zweiten Förderphase mit rund 114.500 Euro gefördert.


de:hub Future Industries

Der de:hub Future Industries unter der Trägerschaft der CODE_n GmbH zielt im Rahmen der zweiten Förderphase insbesondere auf die Weiterentwicklung seines Digitalisierungsnetzwerks, um den digitalen Wandel in den entsprechenden Branchen weiter zu fördern. Dabei fungiert der de:hub als regionale, nationale und internationale Austausch-, Vernetzungs- und Vermittlungsplattform für Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, öffentliche Institutionen und weitere relevante Akteure im digitalen Bereich. Zudem sollen Gründungen im Bereich der Digitalisierung gefördert und unterstützt werden. Für die zweite Förderphase erhält der de:hub Future Industries eine Förderung in Höhe von 200.000 Euro.


Weitere Hintergrundinformationen

Die bundesweit zwölf de:hubs mit branchen- oder technologiespezifischen Schwerpunkten wurden im Frühjahr 2017 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen seiner Digital Hub-Initiative ausgezeichnet. Interessierte Organisationen konnten sich hierfür bewerben und wurden vom Bundeswirtschaftsministerium mit Unterstützung eines unabhängigen Experten-Beirats aus der Digital- und Technologiebranche anhand eines Kriterienkatalogs ausgewählt. Definierte Zielsetzung des Bundeswirtschaftsministeriums war es, die Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort voranzubringen. Die finanzielle Förderung der de:hubs durch den Bund beschränkt sich jedoch auf die Förderung von inhaltlichen Einzelprojekten.

Das Land fördert die de:hubs als thematische Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft vor dem Hintergrund ihrer Komplementarität zu den regionalen Digital Hubs. Für die regionalen Digital Hubs fungieren sie als thematischer Inputgeber und profitieren im Gegenzug vom verbesserten Zugang zu regionalen Unternehmen, Forschungsreinrichtungen und weiteren Akteuren. In den entsprechenden Themenfeldern verschaffen die de:hubs dem Land eine erhöhte überregionale und internationale Sichtbarkeit. Gemeinsam mit den regionalen Digital Hubs und den European Digital Innovation Hubs (EDIHs) im Land bilden die baden-württembergischen de:hubs das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg. Die zweite Förderphase der baden-württembergischen de:hubs läuft bis Ende 2024, wobei die Zuwendungsempfänger jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der baden-württembergischen de:hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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Presse Unterstützung Land Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Geschäftsmodelle Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100%
news-1192 Wed, 20 Dec 2023 13:28:55 +0000 Förderung regionale KI-Exzellenzzentren /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-regionale-ki-exzellenzzentren Am 20. Dezember gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut die rund 1,5 Millionen hohe Förderung der baden-Württembergischen KI-Excellenzzentren bekannt. Mit den Vorhaben „KI-Investoren-Plug-In“ (Karlsruhe), „FRAI.lab Medizin“ (Freiburg) und „AI Experience Room“ (Reutlingen) werden drei weitere Projekte der regionalen KI-Exzellenzzentren umgesetzt. Die Angebote stehen allen Interessierten im Land zur Verfügung. Ziel der Vorhaben ist die Vernetzung von Kompetenzen innerhalb der Unternehmen und der Region, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Innovationspotenzials aller Branchen im Bereich KI. Die Unternehmen haben die Möglichkeit innovative Technologien kennenzulernen, zu erproben und vorhandenes Know-how weiter auszubauen.

„Fehlendes Wissen ist für nahezu drei Viertel der Unternehmen in Deutschland ein Grund, warum sie KI-Lösungen nicht einsetzen. Genau hier setzen wir an: Mit der Förderung der ‚KI-Investoren-Plug-In‘, ‚FRAI.lab Medizin‘ und ‚AI Experience Room‘ schaffen wir regionale Anlaufstellen für den Wissens- und Technologietransfer und senken somit die Einstiegshürden für Unternehmen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 20. Dezember bei der Bekanntgabe der Förderung.

Das Vorhaben „KI-Investoren-Plug-In“ in Karlsruhe unterstützt das Land mit 600.000 Euro. In diesem Projekt werden insbesondere junge Unternehmen und Start-ups mit Fokus auf KI mit Risikokapitalgeberinnen und -gebern vernetzt und mit passgenauen Formaten besser über Finanzierungsinstrumente informiert.

Weitere 500.000 Euro fließen in das Vorhaben „FRAI.lab Medizin“ des Universitätsklinikums Freiburg und der Mertelsmann Foundation gGmbH. Das Ziel des Projekts ist die maßgebliche Verbesserung der Datenverfügbarkeit im onkologischen Bereich und Öffnung der Krebsforschung für innovative Unternehmen.

Beim „AI Experience Room“ in Reutlingen setzen die GER Gewerbeimmobilien Reutlingen GmbH & Co. KG und die Stiftung Volksbildung auf den Gamification-Ansatz für die Vermittlung von Wissen zu KI-Anwendungen: Beim Lösen eines Escape Rooms lernen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, hinter welchen Vorgängen bereits jetzt schon KI-Lösungen stecken. Das Land fördert die Einrichtung und Betrieb des Erlebnisraums mit rund 400.000 Euro.

Die Wirtschaftsministerin betont die Wichtigkeit der Schlüsseltechnologie für den Standort: „KI ist eine treibende Kraft hinter wegweisenden Entwicklungen in zahlreichen Branchen. Mit den regionalen KI-Exzellenzzentren setzen wir verstärkt auf den Ausbau KI-basierter Innovationen. Dank der Landesförderung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werden noch mehr Unternehmen das Potenzial von KI praktisch erleben und ausschöpfen können“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Vorhaben werden im Rahmen der Genossenschaft „KI-Allianz Baden-Württemberg“ (kurz: „KI-Allianz BW“) im Zuge des übergeordneten Vorhabens „regionale KI-Exzellenzzentren“ umgesetzt. Die Angebote der regionalen KI-Exzellenzzentren stehen allen Unternehmen im Land zur Verfügung.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen.

Mehr Informationen: https://www.ki-allianzbw.de/


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1185 Mon, 11 Dec 2023 08:01:46 +0000 Förderprogramm Innovationsgutscheine wird fortgeführt /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderprogramm-innovationsgutscheine-wird-fortgefuehrt Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen weltweit. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Marktführer und eine solch hohe industrielle Kompetenz in zahlreichen Branchen. Damit Baden-Württemberg als führender Innovations- und Wirtschaftsstandort auch weiterhin „THE Innovation LÄND“ bleibt, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits seit 2008 Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Innovationsgutscheinen.

„Dieses erfolgreiche Innovationsprogramm wird fortgeführt. Seit Anfang Dezember können wieder Anträge auf ‚Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen‘ gestellt werden“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Mit der operativen Durchführung des Programms hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg die L-Bank beauftragt. „Der Innovationsgutschein wird Unternehmen wie in der Vergangenheit auch als Zuschuss ausbezahlt. Die Förderung deckt maximal 50 Prozent der Kosten, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden“, sagte die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr zu den Programmkonditionen.

Über einen Innovationsgutschein förderfähig sind zum Beispiel Recherchen und Machbarkeitsstudien, Material- oder Designuntersuchungen oder auch der Bau von Prototypen und Tests zur Sicherstellung von Qualität oder Umweltverträglichkeit. Anders als bisher gibt es nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Gutscheinlinien. Das bisherige Förderspektrum ist dabei erhalten geblieben:

  • Innovationsgutschein BW (maximal 7.500 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld sowie für umsetzungsorientierte Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) im Zuge eines innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein BW ist technologie- und branchenoffen und richtet sich sowohl an KMU als auch an Start-ups.
  • Innovationsgutschein Hightech BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für KMU für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein Hightech BW ist technologie- und branchenoffen. 
  • Innovationsgutschein Start-up BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens aus den Wachstumsfeldern der Zukunft. Mit dem Innovationsgutschein Start-up BW können auch Innovationsvorhaben in der Vorgründungsphase gefördert werden. Eine Rechtsform muss erst bei der Schlussrechnung vorliegen.

Die genauen Förder- und Antragsbedingungen


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1182 Thu, 07 Dec 2023 12:23:40 +0000 Elf Projekte „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/elf-projekte-klimaneutrale-produktion-mittels-industrie-40-loesungen-gestartet Elf Projekte, die im Rahmen des zweiten Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg ausgewählt und gefördert werden, starten jetzt in die Umsetzungsphase. Der Klimawandel ist und bleibt ein gravierendes Problem für die Welt. Auch Baden-Württemberg muss und möchte seinen Beitrag zur Eindämmung der Auswirkungen leisten und im Industriesektor die klimaneutrale Produktion durch Innovationen voranbringen. Darauf liegt der Fokus des Innovationswettbewerbs „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“, der dieses Jahr bereits zum zweiten Mal erfolgreich umgesetzt wurde.

„Die Unternehmen im Land setzen den Weg in eine klimaneutrale Produktion engagiert und kontinuierlich fort. Jedes dieser elf innovativen Projekte leistet einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Start der Umsetzungsphase des zweiten Innovationswettbewerbs unter dem Motto „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“.

Um kleine, mittlere (bis 250 Mitarbeitenden) und mittelgroße (bis 3.000 Mitarbeitende) Unternehmen dabei zu unterstützen mittels des Einsatzes digitaler Lösungen eine Steigerung der Resourceneffizienz in verarbeitenden Unternehmen zu erzielen, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am 25. April 2023 zur Teilnahme an der zweiten Runde des Innovationswettbewerbs aufgerufen.

Die Ressourceneffizienz soll im Rahmen des Wettbewerbes insbesondere mit Hilfe digital unterstützter und automatisierter Produktionsprozesse und -systeme aus dem Industrie 4.0-Spektrum verbessert werden. Ziel ist, Potenziale aus den Bereichen Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz, Abfallvermeidung oder Treibhausgasverringerung zur Erhöhung des Klima- und Umweltschutzes zu heben. Im Rahmen dieses Innovationswettbewerbs wurden auch weitere Anwendungsfelder wie die Bereiche Wasserstoff oder Substitution fossiler Energieträger für eine Förderung berücksichtigt.


5,5 Millionen Euro für nachhaltige Pojekte

Die im Rahmen dieses Wettbewerbs zu entwickelnden Lösungen sollen auch anderen Unternehmen als Vorlage dienen. Für den Wettbewerb stehen 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Innerhalb der Antragsfrist wurden 18 Projektanträge eingereicht. Elf Anträge wurden schließlich für eine Förderung ausgewählt, bewilligt und mit insgesamt rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut dazu: „Mit den elf weiteren Projekten unterstützen wir nun im Rahmen des Wettbewerbs in Summe 21 Vorhaben im Land. Sie alle schaffen Wegweisendes zur Umsetzung der klimaneutralen Produktion im produzierenden Gewerbe. Die dafür eingesetzten Fördermittel in Höhe von knapp 7,9 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld, denn sie dienen dem Schutz unseres Klimas.“

Erneut präsentieren die bewilligten Entwicklungsprojekte ein großes Spektrum an Innovationspotenzialen: die Vorhaben reichen von der Entwicklung eines energiesparenden, ressourcenschonenden und werkzeuglos montierbaren FTF (fahrerloses Transportfahrzeug) in Holzleichtbauweise (Projekt „EcoFTF“) über die Skalierung bestehender Elektrolysetechnologie (alkalische Wasserelektrolyse; Projekt „MegaStack-BW“) bis hin zum Heben von Nachhaltigkeitspotenzialen der selektiven Lasersinter-Technologie im Bereich des 3D-Drucks ( Projekt „3D-PowderCycling“).

Nähere Details zu den einzelnen Projekten sind der Projektliste (PDF) zu entnehmen.

Einzelbetriebliche Vorhaben konnten innerhalb dieses Innovationswettbewerbs mit maximal 450.000 Euro gefördert werden, Konsortialvorhaben mit bis zu 900.000 Euro. Der maximale Fördersatz richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus. Antragsberechtigt waren ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und/oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg .


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1177 Sun, 26 Nov 2023 22:21:45 +0000 Vorstellung der Studie CyberLänd /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/vorstellung-der-studie-cyberlaend Am 23.11.2023 Präsentation der Ergebnisse der Studie „CyberLänd – Potenziale des Metaverse für Baden-Württemberg“ beim 23. Innovationsforum Stuttgart. Die Studie wurde vom Fraunhofer-Instituten IAO (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation) und IPA (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) gemeinsam mit dem Virtual Dimension Center (VDC), Fellbach, erstellt und vom Wirtschaftsministerium gefördert.

Die baden-württembergische Wirtschaftsministein Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut warb dafür, gerade angesichts der wirtschaftlichen Transformation, in der sich das Land befinde, die großen Chancen dieser neuen Technologie zu nutzen: „Die mit dem Metaverse verbundenen Technologien, die es ermöglichen, dass Menschen in eine künstliche, digitale Welt eintauchen können, eröffnen unseren Unternehmen – branchenoffen – die Möglichkeit, ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Chance sollten die Unternehmen unbedingt ergreifen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Voraussetzung dafür sei allerdings, so die Ministerin weiter, dass die Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten, die diese Technologie bietet, vertraut gemacht und ihnen Hilfestellungen angeboten werden, wie in Baden-Württemberg bereits vorhandene Potenziale identifiziert und erschlossen werden können. Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen schnell sein, um erfolgreich zu sein.“ Unternehmensberatungen prognostizieren diesem Zukunftsmarkt Volumina von bis zu 394 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2025 (Boston Consulting Group) beziehungsweise 5 Billionen US-Dollar bis 2030 (McKinsey & Company).“

„Unser Ehrgeiz muss es sein, diese Zukunftsmärkte mitzugestalten und davon auch zu profitieren. Wir wollen Sorge dafür tragen, dass nicht ein einziges oder einige wenige Unternehmen oder Plattformen dominieren, sondern wollen dazu beitragen, ein dezentrales und demokratisches Metaversum zu bauen“, erklärte die Wirtschaftsministerin bei der Eröffnung des „Metaverse-Innovationsforums“ in Stuttgart. Sie warb für ein „liberales Modell des Metaverse“, das nicht wie das Internet geprägt und dominiert werde von einigen wenigen mächtigen Unternehmen außerhalb Europas.

„Das Metaverse bietet großes Potenzial für die Kollaboration und das Schaffen von Neuem unterschiedlicher Akteure in der industriellen Wertschöpfung. Solchen Innovationsökosystemen dient das Metaverse als zentrale Plattform, um Daten auszutauschen und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Baden-Württembergische Unternehmen bieten hierfür schon heute eine Vielzahl an relevanten Technologien“ betonte Prof. Dr. Katharina Hölzle, die Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin. Sie ist überzeugt, dass im und mit dem Metaverse ganz neue Innovationen entstehen werden.

Die Tatsache, dass im Rahmen des „CyberLänd“-Projekts bereits jetzt weit über 600 Firmen und Forschungseinrichtungen identifiziert werden konnten, die in Baden-Württemberg Metaverse-relevante Produkte und Dienstleistungen anbieten, ist nach Einschätzung der Wirtschaftsministerin „ein sicheres Indiz dafür, dass sich Baden-Württemberg bereits auf dem Weg ins Metaverse“ befindet. „Unser Ziel ist es, die im Land bereits vorhandenen Metaverse-Kompetenzen möglich gut miteinander zu vernetzen und die Unternehmen, die die Chancen des Metaverse nutzen wollen, aktiv zu begleiten“, so die Ministerin weiter.

Dazu steht den Unternehmen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung, das von dem landesweiten Netzwerk an Digital Hubs bis zu regionalen KI-Labs reicht.  Seit vielen Jahren ist es Aufgabe des Virtual Dimension Center (VDC), das Teil des „CyberLänd“-Projektkonsortiums ist, Unternehmen bei der Einführung von so genannten immersiven Technologien wie „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ zu unterstützen.

Bereits in ihrer Eröffnungsrede zu dem Innovationsforum regte die Ministerin an, den im Zuge des Projektes erstellten Kompetenz-Atlas zu einer Plattform weiterzuentwickeln, auf der künftig interessierte Unternehmen im Sinne eines Open-Innovation-Prozesses ihre Bedarfe und Anbieter ihre Lösungen eintragen könnten.


Hintergrundinformationen

Das Projekt „CyberLänd“ – Potentiale und Gestaltungsspielräume für Politik, Unternehmen und Gesellschaft auf dem Weg ins Metaverse“ wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie dem Virtual Dimension Center (VDC) realisiert. Dieses Projekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit 250.655,00 € gefördert wird, startete am 01.12.2022 und endet am 31.12.2023.

Das Ergebnis des Projekts ist nachzulesen in der gleichnamigen Studie und ab dem 23.11.2023 abrufbar.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1176 Sun, 26 Nov 2023 22:17:18 +0000 Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/allianz-industrie-40-award-baden-wuerttemberg Im Rahmen der Veranstaltung „STARTUP THE FUTURE – unlock your digital potential“ am 22. November hat die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die ersten drei Preisträger des Wettbewerbs „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“ in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichnet. Prämiert wurden die Preisträger für ihren hohen und durchgängigen wertschöpfungs- und bereichsübergreifenden Digitalisierungsgrad. Weitere 24 Unternehmen und Einrichtungen wurden in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet.

„Mit dem neuen Wettbewerb ‚Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg‘ setzen wir einen neuen Fokus. Wir zeigen, wie stark unsere Betriebe Digitalisierungslösungen ganzheitlich in ihrer Wertschöpfungskette verankert haben, um damit vor allem auch im internationalen Wettbewerb agil, resilient und wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Es ist richtig, dass der Wettbewerb diese neue Dimension aufgreift und ihr durch die prämierten Preisträger Sichtbarkeit verleiht“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.


Die in der Kategorie „Excellence“ ausgezeichneten Unternehmen:

1

Hertenberger Solutions GmbH

Digitalisierung und Automation gehen Hand in Hand

88471 Baustetten-Laupheim

2

John Deere Walldorf GmbH & Co. KG

Mit Smarten Daten bessere
Traktoren für die Landwirtschaft

69190 Walldorf

3

OPTIMA packaging group GmbH

Intelligent Production Assistance Services – Jederzeit den vollen Überblick über die Prozesse

74523 Schwäbisch Hall


Weitere Informationen zu den drei Preisträgern der Kategorie „Excellence“ sowie den weiteren 24 Preisträgern der Kategorie „Winner“ finden Sie unter https://www.i40-bw.de/industrie-4-0-award-gewinner/

Fotos der Preisverleihung

Die Auszeichnung fand im Rahmen des Events „STARTUP THE FUTURE – unlock your digital potential“ der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg gestern (22. November) bei CODE_n in Stuttgart statt. Die Themen Cybersecurity, Künstliche Intelligenz, Quanten, Industrial Metaverse, Klimaneutrale Produktion und Design Thinking wurden von Expertinnen und Experten aus der Praxis vorgestellt und in Fachforen diskutiert. Bei dem exklusiven Event nahmen Gäste aus über 70 Industrieunternehmen teil.

Teil der Veranstaltung war außerdem die Innovation Challenge in Form eines Hackathon. Vom 20. bis 22. November haben Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen 48 Stunden lang in Teams an konkreten Problemstellungen der fünf namhaften baden-württembergischen Unternehmen Trumpf, Liebherr, Mehrer, Wibu-Systems und Heitec gearbeitet und die Lösungen am Eventtag im Plenum vorgestellt. Eine Jury wählte die Plätze eins bis drei aus. Das Gewinnerteam freute sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro.

„Uns war es wichtig, den teilnehmenden Unternehmen Einblicke und Expertise in die Zukunftstrends der Digitalisierung im industriellen Kontext zu geben und die Chancen der lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen Industrie und der Start-up-Kultur aufzuzeigen. Sowohl die beeindruckenden Ergebnisse der Innovation Challenge als auch die prämierten Excellence-Unternehmen als Best Practices inspirierten die Gäste und Akteure, den Weg der Digitalisierung weiter voranzugehen“, sagte Michael Unger, Vorsitzender des Lenkungskreises der Allianz Industrie 4.0 und Beiratsvorsitzender der Balluff GmbH, zum Ende des Events.


Hintergrundinformationen

Der Wettbewerb „Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg“
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ trägt die Allianz Industrie 4.0 der rasanten Weiterentwicklung im Bereich Digitalisierung mit diesem neuen Wettbewerb Rechnung. Dieser beinhaltet zwei Kategorien: In der Kategorie „Winner“ werden herausragende Industrie 4.0-Einzellösungen prämiert. Die Auszeichnung „Excellence“ wird für ganzheitliche Ansätze der Digitalen Transformation verliehen. Neben den drei Excellence-Gewinnern wurden in dieser ersten Auszeichnungsrunde 24 Unternehmen in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet. Die Prämierten erhalten eine Urkunde, eine Glasplakette und ein umfangreiches Promotion-Paket.


Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 begleiten. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.

Die 46 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Weitere Informationen zur Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg unter: https://www.i40-bw.de

Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1169 Wed, 15 Nov 2023 11:07:04 +0000 Mobiles Innovationslabor „Urban Innovation Hub Pop-up“ zu Gast in Vaihingen an der Enz /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/mobiles-innovationslabor-urban-innovation-hub-pop-up-zu-gast-in-vaihingen-an-der-enz Vom 13. bis 15. November 2023 gastiert das Urban Innovation Hub (uih!) Pop-up in Vaihingen an der Enz. Hier können sich Innenstadtakteure, Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer, über neue Technologien, digitale Services und innovative Geschäftsmodelle für den stationären Einzelhandel und die Gastronomie informieren, die Vorreiterunternehmen in Baden-Württemberg bereits heute einsetzen.  

„Wir unterstützen den stationären Einzelhandel und die Gastronomie auf ihrem Weg in die Zukunft. Das mobile Urban Innovation Hub uih!, dass jetzt in Vaihingen an der Enz innovative Technologien und neue Geschäftsmodelle zeigt, ist dafür ein wichtiger Ansatz. Die Innenstadtakteure stehen überall vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass das mobile Konzept des uih! Innovation und Inspiration für den Handel und die Gastronomie in verschiedene Regionen des Landes trägt“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Mit dem Urban Innovation Hub (uih!) in der Heilbronner Innenstadt wurde in diesem Jahr eine feste Einrichtung geschaffen, mit dem Ziel den stationären Einzelhandel und die Innenstädte in ganz Baden-Württemberg zu stärken und beim Aufbau neuer digitaler Dienstleistungen zu unterstützen. Gezeigt werden neue Technologien und digitale Services, die dem stationären Einzelhandel und anderen Dienstleistungsbetrieben der Innenstadt neue Perspektiven und Geschäftsmodelle eröffnen: von Servicerobotern bis zu autonomen Liefersystemen, von KI-gestützten Kassensystemen bis zum virtuell unterstützten Verkauf von Schuhen und anderen Modeartikeln. Das uih! geht – inklusive seiner Workshop- und Beratungsangebote für Unternehmen – als Pop-up auch in andere Städte und Regionen Baden-Württembergs: Drei Tage lang wird das mobile Innovationslabor in Vaihingen an der Enz den Einzelhandel und weitere Dienstleistungsbranchen der Innenstadt über neue Technologien und spannende Veranstaltungen informieren. Mit der Nutzung eines aktuellen Leerstands (Kurz im Kern, Stuttgarter Straße 6, 71665 Vaihingen an der Enz) trägt das uih! selbst zur Belebung der Innenstadt bei.

Damit gehen die uih! Pop-ups in Serie: Die erfolgreiche Premieren-Veranstaltung hatte das mobile uih! im Mai 2023 in Konstanz. Im Oktober 2023 bot das uih! in Villingen-Schwenningen neuen Technologien im Schwarzwald eine Bühne. Gleichzeitig bot es eine Diskussions- und Networking-Plattform für den Einzelhandel, die Gastronomie und weitere Innenstadtakteure.

Weitere Informationen

Das Kompetenzzentrum Smart Services wurde 2021 um den Schwerpunkt stationärer Einzelhandel mit dem Projekt „Handel innovativ – Digitalisierung und Innovation im stationären Handel“ erweitert, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird. Das Projekt unterstützt den stationären Einzelhandel bei der Umsetzung digitaler Lösungen sowie bei der Verknüpfung von Vertriebsformen des stationären Handels mit Online-Angeboten. Das Kompetenzzentrum Smart Services bietet vor Ort Anlaufstellen und vielfältige Unterstützungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen. Zentral dabei ist der Wissenstransfer sowie der Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung und Unternehmenspraxis.

Das uih! in Vaihingen an der Enz wird vom Projektpartner des Kompetenzzentrums Smart Services der HTWG (Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung), der Stadt Vaihingen an der Enz und dem Citymanagement inVAI veranstaltet. Vom 13. bis 15. November 2023 ist die Ausstellung für alle Interessierten öffentlich zugänglich. Darüber hinaus finden Workshops, Führungen, Vorträge, Diskussions- und Networking-Veranstaltungen statt. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: handel-innovativ.de/uih-pop-up-vaihingen-an-der-enz/

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Presse
news-1168 Thu, 09 Nov 2023 11:36:39 +0000 Wirtschaftsministerium stärkt Innovationen mit KI mit 600.000 Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-staerkt-innovationen-mit-ki-mit-600000-euro Das „KI-Innovation Lab“ ist ein Projekt der regionalen KI-Exzellenzzentren in Karlsruhe, welches mit der Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro umgesetzt wird. „Künstliche Intelligenz (KI) ist die Eintrittskarte in die Wirtschaft der Zukunft. KI erzeugt branchenübergreifend eine hohe Dynamik und sorgt für die Entstehung von vollkommen neuen Geschäftsmodellen. Mit der Förderung des ‚KI-Innovation Lab‘ sorgen wir dafür, dass die Unternehmen und Start-ups in Baden-Württemberg ihre Innovationskraft noch weiter stärken und so ihr volles Potenzial auf diesem wachsenden Markt nutzen können,“ betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am Rande der heutigen (8. November) Übergabe des Bescheids an die CyberForum Service GmbH für das Projekt „KI-Innovation Lab“.

Damit das „KI-Innovation Lab“ zu einem lebendigen Ort des Technologietransfers wird, sind KI-Interessierte aus ganz Baden-Württemberg aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen: „Wir möchten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ermutigen, das ‚KI-Innovation Lab‘ als Einstieg in die KI zu nutzen,“ so Hoffmeister-Kraut.

Mit den Fördermitteln des Landes werden innovationsunterstützende Formate, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Start-ups, umgesetzt. Das Vorhaben bringt Unternehmen mit KI-Experten zusammen, um entscheidende Effizienz- und Wachstumsimpulse zu geben und die Wirtschaft zu befähigen, KI-Potenziale zu entdecken, erfolgversprechende Vorhaben systematisch umzusetzen, anschließend in den Markt einzuführen und zu skalieren. Dabei geht es vornehmlich um die Entwicklung von praxisnahen und maßgeschneiderten KI-Lösungen für Betriebe unterschiedlicher Größe. Ziel des Projekts ist die Vernetzung von Kompetenzen sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Innovationspotenzials aller Branchen.

Das Vorhaben wird im Rahmen der Genossenschaft „KI-Allianz Baden-Württemberg“ (kurz: „KI-Allianz BW“) im Zuge des übergeordneten Vorhabens „regionale KI-Exzellenzzentren“ umgesetzt. Die Angebote der regionalen KI-Exzellenzzentren stehen allen Unternehmen im Land zur Verfügung.


Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

Mehr Informationen: https://www.wirtschaft-digital-bw.de/


Über die KI-Allianz BW

Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen. Kooperationsmaßnahmen werden angestrebt.

Mehr Informationen: https://www.ki-allianzbw.de/


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1159 Thu, 26 Oct 2023 09:31:03 +0000 Baden-Württembergische Wirtschaftsministerin fordert neue europäische Wirtschafts-Agenda /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttembergische-wirtschaftsministerin-fordert-neue-europaeische-wirtschafts-agenda Beim fünften Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg – EU, der am 25. und 26. Oktober in Brüssel stattfindet, forderte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut „ein neues Mindset und einen neuen Spirit in der EU“. „Wir benötigen ein neues Mindset und einen neuen Spirit in der EU“, forderte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des Wirtschaftsgipfels Baden-Württemberg – EU, der am 25. und 26. Oktober zum fünften Mal stattfand. Die über 100-köpfige Gesamtdelegation aus Baden-Württemberg kam in Hintergrundgesprächen und öffentlichen Foren mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Institutionen zusammen und diskutierte in Brüssel die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse in Baden-Württemberg und Europa. Hoffmeister-Kraut: „Die überaus hohe Beteiligung aus Baden-Württemberg macht deutlich, wie sehr unsere Wirtschaft an einem engen Austausch mit den EU-Institutionen zu den brennenden Themen interessiert ist. Mit dem Wirtschaftsgipfel haben wir europaweit sowohl in der Art der Partnerschaft, in der Form der Gestaltung als auch in der Größe der Gesamtdelegation aus Baden-Württemberg ein herausragendes Format entwickelt. Es handelt sich um die größte Anzahl an Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern aus Baden-Württemberg, die je in solch einem Kontext zusammenkam.“

Hoffmeister-Kraut forderte einen Bürokratieabbau ein: „Über 50 Prozent der Bürokratielasten kommen von der EU. Wir brauchen eine Entlastung und ein Belastungsmoratorium für den Mittelstand.“ In diesem Zusammenhang regte sie einen europäischen „KMU Quarterback“ an, der von Anfang an bei allen EU-Dossiers hin auf eine KMU-gerechte Umsetzung steuern müsse. Die Wirtschaftsministerin betonte, dass die baden-württembergischen KMU diese Entlastungen auch brauchen, um die gewünschte ökologische Transformation erfolgreich bewältigen zu können. „Der Staat kann die Wirtschaft nicht zentral von oben transformieren“, betonte die Ministerin.  Wichtig ist Hoffmeister-Kraut, einen neuen Spirit in die EU zu tragen. Sie fordert ein grundlegend neues Mindset: „Die Balance zwischen den Zielen von Transformation und Wettbewerbsfähigkeit muss wiederhergestellt werden“, betonte sie.

Als Negativbeispiel führte Hoffmeister-Kraut die europäische Medizinprodukte-Verordnung (MDR) an. Hier sei die EU über das Ziel herausgeschossen und habe negative Folgewirkungen nicht beachtet: „KMU ziehen sich mehr und mehr aus dem Markt der Medizinprodukte zurück, gerade auch bei Nischenprodukten.“ Sie verweist darauf, dass neue Innovationen hier unterblieben und sich dieses Feld aufgrund der neuen Vorgaben unternehmerisch nicht mehr lohne.

Hoffmeister-Kraut warb dafür, aus diesen Erfahrungen zu lernen: Auch beim Umgang mit den PFAS-Chemikalien sind Augenmaß und umsetzbare Regelungen unerlässlich: „Gerade auch als Basis für die Zukunftstechnologien Wasserstoff, Batterie und Windkraft oder auch für die gesamte Medizintechnik müssten hier sinnvolle Übergangsregelungen geschaffen werden.“ 

Gleichzeitig setzte sie sich in Brüssel für wettbewerbsfreundliche Rahmenbedingungen ein: Die Wirtschaftsministerin betonte die Rolle der wirtschaftsstarken Regionen der EU und forderte gleiche Rahmenbedingungen und insbesondere im Beihilferecht einen fairen Wettbewerb: „Die starken Regionen Europas müssen als Zugpferde gestärkt werden, denn diese haben eine positive Strahlkraft für die gesamte europäischen Wirtschaft.“

Im Weiteren warb die Wirtschaftsministerin in Brüssel für Wasserstoff­technologien aus Baden-Württemberg. An Europa läge es nun, die richtigen Weichen bei der Infrastruktur zu stellen.

Bei Fragen zur globalen Rolle der EU setzt Hoffmeister-Kraut auf partnerschaftliche Modelle: „30 Jahre Binnenmarkt sind ein Erfolgsmodell. Unsere exportstarke Wirtschaft benötigt jedoch zusätzlich weitere Handelsabkommen, die verlässliche Rahmenbedingungen für langfristige Beziehungen schaffen.“ In diesem Sinne begrüßte sie auch die europäischen Bestrebungen hin zu Rohstoff-Partnerschaften.

Bei der Innovationspolitik legte sie einen Schwerpunkt auf die Künstliche Intelligenz: „Wir benötigen eine innovationsfreundliche Regulierung, die für die europäischen KI-Unternehmen gute Rahmenbedingen schafft.“ In Brüssel verwies Hoffmeister-Kraut auch auf beispielhafte Modelle wie den Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai) oder das CyberValley.


Stimmen wichtiger Partner beim Wirtschaftsgipfel

UBW-Präsident Dr. Rainer Dulger: „Die europäische Integration ist das erfolgreichste Projekt unserer Zeit. Damit das so bleibt, brauchen wir wieder mehr wirtschaftliche Dynamik in Europa. Neue Ideen lassen sich schlecht in alten, abgezäunten Grenzen entwickeln. Sie brauchen Freiraum und wo nötig auch die richtige Unterstützung. Konkret heißt das: Die Unternehmen benötigen vor allem flexible und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Wir wollen eine nachhaltige Transformation sicherstellen. Der „Green Deal“ sollte deshalb zu einer Wachstumsstrategie weiterentwickelt werden, die sowohl internationale Wettbewerbsfähigkeit garantiert als auch Arbeitsplätze und Wohlstand schafft.“

Christian O. Erbe, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages: „Ohne neue Wirtschaftsagenda kann Europa nicht wettbewerbsfähig bleiben. Eine Innovationsoffensive mit echten wirtschaftlichen Anreizen muss das ständige Mehr und Mehr an Bürokratie und staatlicher Wirtschaftslenkung ersetzen. Das geht nur mit einem entschiedenen Kurswechsel, der auch endlich Anforderungen des Mittelstands angemessen ins Zentrum von Rechtsakten rückt.“

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands e.V.: „Entlastung schaffen und ein nachhaltiges Wachstum in Europa ermöglichen: Dazu brauchen wir mehr Selbstverantwortung seitens der Gesellschaft und Wirtschaft, die Konzentration der Politik auf die Gestaltung des Rahmens sowie den mutigen Abbau von Bürokratie und Regulierung auf allen Ebenen verbunden mit der ehrlichen Bereitschaft zur Aufgaben- und Standardkritik.“

Carmen Mittler, Vorsitzende des Bankenverbands Baden-Württemberg e.V.:
„Europa benötigt einen leistungsfähigen Kapitalmarkt, um die Wirtschaft zu stärken. Seit Jahren besteht Einigkeit, dass ein vertiefter europäischer Kapitalmarkt, mit einem leistungsfähigeren und global wettbewerbsfähigen Finanzsystem – inklusive der Banken –, gebraucht wird. Europa benötigt einen Rahmen, der Banken mehr Spielraum für die Kreditvergabe lässt, der Kapitalmarktfinanzierungen erleichtert und Wachstum ankurbelt. Die Kapitalmarktunion ist ein wichtiger Hebel, um Europa wieder nach vorne zu bringen. Nur ein integrierter Kapitalmarkt, der offen und liquide ist, wird es Europa ermöglichen, privates Kapital in dem Umfang zu mobilisieren, wie es für die Transformation unserer Wirtschaft benötigt wird.“

Rainer Reichhold, Handwerk BW-Präsident: „Handwerksbetriebe stehen per se für Nachhaltigkeit: Sie reparieren, sanieren, beraten, warten, planen und bilden aus. Wir unterstützen daher auch grundsätzlich die Klimaziele der Europäischen Union. Aber: Diese müssen durch Anreize, nicht durch immer neue Pflichten erreicht und nicht existenzgefährdend für den Mittelstand umgesetzt werden. Seit Längerem wird beispielsweise über die Einführung einer Sanierungspflicht für die energetisch schlechtesten Gebäude diskutiert. Eine solche Pflicht darf es aus Sicht des baden-württembergischen Mittelstandes nicht geben. Auch im Bereich der Kreislaufwirtschaft werden zurzeit neue EU-Regeln erarbeitet, die wir in der Zielsetzung zwar unterstützen, die aber mit Blick auf die Umsetzbarkeit teilweise nicht durchdacht sind.“

Sparkassenpräsident Peter Schneider verwies auf die Liste an neuen Aufgaben, die auf die Finanzwirtschaft mit der EU-Taxonomie zukomme. „Ohne Frage befasst sich die Finanzbranche intensiv mit den Folgen des Klimawandels sowie mit weiteren Nachhaltigkeitsthemen“, so Schneider. „Auch wenn wir im Kern die Ziele der EU-Taxonomie unterstützen, erleben wir einmal mehr, dass uns eine Vielzahl an Vorschriften und Regularien aufgebürdet wird, die uns sehr große Kraftanstrengungen abverlangen. Damit fügt sich die noch kurze Geschichte der Taxonomie in eine lange Geschichte meldepflichtiger Regulatorik, bei denen die Finanzindustrie zu Bütteln der Politik gemacht wird und die Vorstellungen der EU bei den Kundinnen und Kunden umsetzen muss.“

Südwestmetall-Vorsitzender Dr. Joachim Schulz: „Mit Blick auf die historisch einmalige Kombination von Krisen und die damit verbundenen Herausforderungen in Europa sind Freihandelsabkommen ein wichtiges Instrument. Gleichzeitig gilt es, die klassische Ordnungspolitik durch wirtschafts- und sicherheitspolitische Maßnahmen zu ergänzen. Die Halbleiterproduktion ist derzeit im Fokus – und sollte es auch sein, weil sich viele Megatrends in der Wirtschaft nur mit Chips umsetzen lassen. Europas digitale Souveränität muss entschieden vorangetrieben werden. Dabei sollte die EU ihre Kräfte bei der Förderung von Schlüsseltechnologien bündeln. Unser Kontinent braucht weiterhin eine global wettbewerbsfähige Industrie, die mit ihren Innovationen die Weltspitze bildet.“


Weitere Informationen zum Wirtschaftsgipfel

Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut diskutierten am 25. Oktober und 26. Oktober im Rahmen des „Wirtschaftsgipfels BW – EU“ Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Institutionen mit den Spitzen der baden-württembergischen Wirtschaftsverbände die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse in Baden-Württemberg und Europa. Der Wirtschaftsgipfel fand zum fünften Mal statt, diesmal aber neu zweitägig und neu mit großem Abendempfang. Er stand in diesem Jahr unter dem Titel „Transformation gestalten – Wettbewerbsfähigkeit sichern“. Alleine die diversen Delegationen aus Baden-Württemberg umfassen mehr als 100 Teilnehmer.

 „Positionspapier: Eine neue Balance zwischen Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Ein neuer Spirit für die EU“ (PDF)

Alles Infos und Streaming einerr Veranstaltung (Mittwoch von 16.30 bis 18.00 Uhr) unter:

Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg - EU: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

Startseite | Wirtschaftsgipfel Baden-Württemberg - EU 2023 (b2match.com)


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1158 Thu, 26 Oct 2023 09:25:39 +0000 Vier Motoren für Europa auf Incoming-Mission zum Thema „KI der industriellen Anwendung“ in Stuttgart /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/vier-motoren-fuer-europa-auf-incoming-mission-zum-thema-ki-der-industriellen-anwendung-in-stuttgart Im Rahmen der baden-württembergischen Präsidentschaft im Netzwerk der Vier Motoren für Europa im Jahr 2023 empfangen Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Florian Hassler, Staatssekretär für politische Koordinierung und Europa im Staatsministerium, vom 25. bis 27. Oktober 2023 eine 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassende politische sowie fachliche Delegation aus den Partnerregionen Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und der Lombardei. Ebenfalls werden Vertreterinnen und Vertreter aus den assoziierten Regionen Flandern und Wales erwartet. „Das Netzwerk der Vier Motoren für Europa ist seit 35 Jahren eine Konstante und hat sich in dieser Zeit immer wieder an neue Gegebenheiten angepasst. Angesichts der aktuellen großen geo- und wirtschaftspolitischen Veränderungen und Aufgaben ist es wichtiger denn je, dass die starken Regionen in Europa noch enger zusammenrücken. In den kommenden zweieinhalb Tage werden wir die Zeit nutzen, um uns auf politischer und fachlicher Ebene zum wichtigen Zukunftsfeld der Künstlichen Intelligenz zu vernetzen und auszutauschen“, sagte Staatssekretär Rapp.

Die traditionelle wirtschaftspolitische Mission bildet bereits seit 2002 das Herzstück und ist der Höhepunkt jeder Präsidentschaft des Netzwerks der Vier Motoren für Europa. Im Gegensatz zu den bisherigen Missionen, die immer mit dem Ziel organisiert wurden, gemeinsam im Ausland in Europa oder in der Welt aufzutreten und den Wirtschaftsakteuren neue Märkte zu eröffnen, wagt sich Baden-Württemberg mit der „Incoming-Mission“ an ein neues Format. Damit möchte man, insbesondere nach den großen Einschnitten in der Wirtschaft und der Gesellschaft durch die Corona-Pandemie, die Vernetzung auf politischer und Fachebene untereinander wieder anregen und verstärken.

Die Incoming-Mission greift mit dem Thema „Künstliche Intelligenz in der industriellen Anwendung“ das Leitthema der baden-württembergischen Präsidentschaft „Neue wirtschaftliche Perspektiven: Transformation als Chance für die Zukunftsfähigkeit unserer Regionen“ auf.

„Künstliche Intelligenz gilt zu Recht als ‚Schlüssel zur Welt von morgen‘, denn sie bietet der Wirtschaft und der Gesellschaft enorme Potenziale. Wir müssen dabei aufpassen, dass wir in Europa unseren aktuellen Rückstand bei dieser Zukunftstechnologie gegenüber den USA und China durch bürokratische Regelungen nicht noch weiter vergrößern und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig aufs Spiel setzen. Gemeinsam mit unseren Partnerregionen der Vier Motoren für Europa sind wir uns daher einig, dass wir wieder stärker unsere Stimme in Brüssel erheben müssen“, betonte Staatssekretär Rapp.

Florian Hassler, Staatssekretär im Staatsministerium, sagte: „Mit dem Cyber Valley in Stuttgart und Tübingen, dem Cyber Forum in Karlsruhe und dem IPAI Heilbronn beheimatet Baden-Württemberg ein einzigartiges KI-Ökosystem. Und auch als Landesregierung erproben wir schon heute intensiv den Einsatz von KI in der Verwaltung. Solche Technologien sind ein wichtiges Zukunftsfeld für die gesamte EU. Darum wollen wir die Strukturen der Vier Motoren für Europa und unsere Präsidentschaft intensiv nutzen, um als Zusammenschluss innovationsstarker Regionen gemeinsam für unsere Anliegen einzutreten.“ So sei etwa die Schaffung eines gesetzlichen Regulierungsrahmens bei der KI wichtig, der derzeit auf europäischer Ebene verhandelt wird. „Natürlich darf dieser Rahmen die Investitionslücke Europas gegenüber China und Nordamerika nicht vergrößern oder gar zu einer Abwanderung von KI-Talenten führen. Doch eine solche Regulierung ist wichtig für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und unserer Unternehmen“, so Hassler weiter.

Feierlicher Auftakt der zweieinhalbtägigen Incoming-Mission bildet am 25. Oktober 2023 eine politische Podiumsdiskussion zum Thema „AI Act: Wettbewerbsfähigkeit vs. Regulierung in Europa: Widerspruch oder Vereinbarkeit?“. Neben zwei Impulsreferaten, die die Perspektiven der Wirtschaft und Wissenschaft auf den AI Act darstellen werden, diskutieren im Anschluss die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Vier Motoren für Europa über Vor- und Nachteile des AI Acts, Förderung von Künstlichen Intelligenz allgemein sowie die Grundlagen guter europäischer und regionaler Innovationspolitik.

An den beiden Folgetagen (26. und 27. Oktober 2023) werden die anwesenden Fachdelegationen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Clustern und Unternehmen, im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms mehr über den aktuellen Anwendungsstand von Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg erfahren und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung mit den Akteuren aus Baden-Württemberg haben. Dafür erhalten sie einen Einblick mit dem Besuch beim Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn in den Aufbau eines KI-Ökosystems und erfahren beim Unternehmen Festo mehr über die konkrete Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Produktion. Zum Abschluss stellt das „KI-Fortschrittszentrum Lernende Systeme und Kognitive Robotik im Cyber Valley“, angesiedelt beim Fraunhofer IPA und IAO am Campus in Stuttgart-Vaihingen, den Teilnehmenden den aktuellen Stand der wirtschaftsnahen und anwendungsorientierten Forschung im Bereich Künstlicher Intelligenz vor.

Mit der Weiterentwicklung der Technologie benötigen die Mitarbeiter auch neue Kompetenzen und Qualifikationen. Aus diesem Grund unterliegt auch die berufliche Ausbildung einem Wandel. Um voneinander zu lernen und den Partnern einen Einblick in das baden-württembergische Ausbildungsmodell zu bieten, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport parallel die AG Berufliche Bildung der Vier Motoren für Europa vom 26. bis 27. Oktober 2023 nach Stuttgart eingeladen.


Über die Vier Motoren für Europa

Am 9. September 1988 gründeten die vier Regionen Baden-Württemberg (BW), Auvergne-Rhône-Alpes (AURA/FRA), Lombardei (LOM/IT) und Katalonien (CAT/ES) das interregionale Netzwerk der „Vier Motoren für Europa“. 2023 feiern die Vier Motoren für Europa bereits den 35. Geburtstag und sind damit eines der ältesten Netzwerke zwischen Regionen in Europa.

Die Ziele der Zusammenarbeit haben sich im Laufe der Jahre verändert und sind in ihrem Umfang und der Intensität gestiegen. Besonders im Fokus stehen aber weiterhin die ursprünglichen Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Forschung, was vor allem an der Stärke der vier Regionen in diesen Themenbereichen liegt. Zusammen umfassen die Vier Motoren für Europa rund 36 Millionen Einwohner und erwirtschaften circa neun bis zehn Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung. Durch die Zusammenarbeit streben die vier Regionen danach, ihre Spitzenposition als dynamische Regionen in Europa weiter auszubauen. Mittlerweile sind auch die Regionen Flandern und Wales im Bereich Wirtschaft assoziierte Mitglieder.

Mithilfe des Netzwerks möchten die vier Regionen voneinander lernen und dabei innovative Lösungen in Schlüsselthemen für die Zukunft finden. Dies geschieht unter anderem auch mit gemeinsamen Projekten zwischen regionalen Stakeholdern. Durch die Verabschiedung gemeinsamer Positionen zu EU-Politikinitiativen tragen die vier Regionen aktiv zu europäischen Angelegenheiten bei und setzen sich somit für eine starke Position der Regionen in Europa ein.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1157 Mon, 23 Oct 2023 12:08:51 +0000 WM: Invest BW: Dritte Phase der Innovationsförderungen gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wm-invest-bw-dritte-phase-der-innovationsfoerderungen-gestartet Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 23. Oktober 2023 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 10 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir lassen nicht nach: Mit Invest BW unterstützen wir weiterhin die innovativsten Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Vorhaben. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Programms aus den vergangenen drei Jahren fort“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Wir haben Invest BW weiterentwickelt und starten nun in die bereits dritte Förderphase, um der hohen Nachfrage im Land nachzukommen“, so die Wirtschaftsministerin weiter.

Der anstehende technologieoffene Invest BW Förderaufruf soll wirkungsvolle Anreize für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen sowie innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Das gilt besonders im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen, beispielsweise Künstliche Intelligenz, Gesundheitstechnologien oder innovative Mobilitätssysteme, sowie für Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel. Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers ausgebaut werden.

Eine der wichtigsten Neuerungen der nun anstehenden Förderphase von Invest BW ist die Einführung eines zweistufigen Verfahrens zur Antragsstellung. In der ersten Stufe müssen Antragssteller lediglich eine Skizze ihres Projektes einreichen. „Das senkt die Hürden besonders für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen, mit ihren innovativen Ideen zu uns zu kommen. Gleichzeitig gelingt es uns so, Antragsstellern schneller Feedback zu geben, um rasch Planungssicherheit zu schaffen“, erläuterte Hoffmeister-Kraut den Hintergrund des neuen Verfahrens. Auf Grundlage der Skizzenbewertung werden ausgewählte Vorhaben zur Antragstellung aufgerufen und haben hohe Chancen, eine positive Förderentscheidung zu erhalten.


Antragsstellung

Förderanträge für den ersten Förderaufruf der dritten Phase von Invest BW können bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Internetseite www.invest-bw.de ab dem 23. Oktober 2023 eingereicht werden. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie den Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden Sie unter www.invest-bw.de.


Webseminar Invest BW III

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 23. November 2023 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.

Zur Anmeldung 


Über Invest BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben. Im Oktober 2023 folgt der hier beschriebene erste Förderaufruf der dritten Phase Invest BW, in der es wieder technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe geben wird. Zu den Neuerungen der dritten Phase gehört ein vereinfachtes Antragsverfahren, das es Unternehmen ermöglicht, einen Antrag mit lediglich einer Skizze ihres Projektes einzureichen.

Bei Invest BW wurden bislang insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ für Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt. In der Erstauflage im Januar 2021 und in den fünf weiteren Förderaufrufen der zweiten Förderphase wurden über 2.500 Anträge eingereicht. Das Gesamtvolumen der eingereichten Vorhaben liegt bei über 1,5 Milliarden Euro. Im Ergebnis wurden mehr als 650 Vorhaben gefördert. Davon profitierten vor allem Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen, die über die Hälfte der Fördermittel erhielten. Zudem sind Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen an mehr als 80 Prozent aller Projekte beteiligt, entweder als maßgeblich Verantwortliche oder als Konsortialpartner in Verbundvorhaben mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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news-1153 Tue, 17 Oct 2023 13:14:00 +0000 Landesregierung und L-Bank weiten Start-up-Förderung aus / Neues Förderprogramm InnoGrowth BW gestartet /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/landesregierung-und-l-bank-weiten-start-up-foerderung-aus-neues-foerderprogramm-innogrowth-bw-gestartet Mit dem Ziel, die Eigenkapitalbasis von Start-ups in Baden-Württemberg zu stärken und wachstumsfördernde Investitionen zu ermöglichen, haben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und die L-Bank ein neues Förderprogramm aufgelegt. InnoGrowth BW ergänzt das bestehende Start-up-Förderangebot und bietet dynamischen Start-ups eine attraktive Möglichkeit, an zusätzliches Kapital zu gelangen. „InnoGrowth BW zeigt erneut, dass wir gezielt in Zukunftsbranchen und Zukunftsunternehmen investieren“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Innovative Ideen und Geschäftsmodelle sowie Menschen, die sie umsetzen, bringen Baden-Württemberg in besonderer Weise voran.“

InnoGrowth BW ist ein Refinanzierungsprogramm, über das 70 Prozent – höchstens jedoch 5,25 Millionen Euro – des finanziellen Engagements einer Beteiligungsgesellschaft oder eines privaten Investors in einem Start-up oder einem jungen wachstumsorientierten Unternehmen mit einem zinslosen Darlehen abgesichert werden können. Die Mittel stammen überwiegend von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einen Teil steuert das Land bei. „Die Konditionen in
InnoGrowth BW, insbesondere die Haftungsfreistellung für das Refinanzierungsdarlehen, machen es Investorinnen und Investoren leicht, sich an vielversprechenden innovativen Unternehmen finanziell zu beteiligen. Junge Unternehmen bekommen so einen besseren Zugang zu Kapital“, erläuterte die L-Bank-Vorstandsvorsitzende Edith Weymayr.

Das Programmvolumen beträgt zunächst 75 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre. Voraussetzung für eine InnoGrowth BW-Finanzierung ist ein innovatives Geschäftsmodell, der Sitz oder die Schwerpunkttätigkeit des geförderten Unternehmens müssen in Baden-Württemberg liegen und der Gruppenumsatz darf 75 Millionen Euro nicht übersteigen.

Ausführliche Informationen zu InnoGrowth BW:
www.l-bank.de/innogrowthbw

Weitere Informationen zur Start-up-Förderung in Baden-Württemberg:
www.startupbw.de


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1149 Fri, 06 Oct 2023 05:47:59 +0000 Hoffmeister-Kraut besucht Aleph Alpha und Q.ANT /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/hoffmeister-kraut-besucht-aleph-alpha-und-qant Deep-Tech hat in den vergangenen Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen. Baden-Württemberg strebt aktiv danach, ein führender Player in diesem Bereich zu werden, um seine Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Wirtschaft zu stärken. Deep-Tech kann bei der Lösung wesentlicher Herausforderungen etwa im Bereich der Digitalisierung oder des Klimaschutzes helfen. Durch das disruptive Potenzial der Technologie können bestehende Geschäftsmodelle transformiert oder sogar neue Branchen geschaffen werden. Um die Bedeutung dieser Technologien zu unterstreichen besuchte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 4. Oktober die innovativen Unternehmen Aleph Alpha in Heidelberg und Q.ANT in Stuttgart.

Zu ihren Eindrücken bei den Unternehmen sagte die Ministerin: „Meine Reise zu Aleph Alpha und Q.ANT hat mir gezeigt, dass Baden-Württemberg mit Riesenschritten unterwegs ist, ein bedeutender Akteur in der globalen Deep-Tech-Landschaft zu werden. Die Innovationen dieser Unternehmen sind beeindruckend und werden dazu beitragen, unsere Wirtschaft zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Aleph Alpha und Q.ANT sind Innovationstreiber und Zukunftsgestalter.“

Während des Besuches gaben die Unternehmen Einblicke in ihre bahnbrechenden Innovationen im Bereich KI und Quantentechnologie. Dabei tauschten sich die Unternehmensvertreter mit Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut unter anderem über die Bedeutung von Deep-Tech für den Standort Baden-Württemberg aus. Hoffmeister-Kraut: „Einer jüngst veröffentlichen Studie zufolge ist Baden-Württemberg auf einem Spitzenplatz bei Innovationen – ähnlich innovativ wie Massachusetts und Kalifornien. Das zeigt, dass wir bereits heute sehr gute Voraussetzungen für die Entwicklung von disruptiven Deep-Tech-Lösungen bieten. Die Bedeutung von Deep-Tech für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg wird immer größer. Bei Unternehmen wie Aleph Alpha und Q.ANT entsteht bereits heute die Wertschöpfung der Zukunft.“ 

Für Jonas Andrulis, Gründer und CEO von Aleph Alpha, ist der Besuch der Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut ein klares Zeichen: „Baden-Württemberg bietet Start-ups nicht nur einzigartige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sondern auch die notwendige politische Unterstützung und innovative Verwaltung, um erfolgreich Zukunftstechnologien zu entwickeln. Aleph Alpha ist stolz darauf, an der Spitze der nächsten KI-Revolution zu stehen und wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit im Bereich der generativen KI. Wir haben uns über die Gelegenheit gefreut, über unsere Fortschritte in der Forschung und Entwicklung von KI zu sprechen. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung einer Zukunft der Technologiesouveränität für KI in Deutschland.“

Die Aleph Alpha GmbH wurde 2019 gegründet und ist ein Deep-Tech KI-Start-up mit zirka 60 Beschäftigten am Standort Heidelberg. Das große Sprachmodell „Luminous“ des Unternehmens gilt als europäische Alternative zu GPT-3, dem großen Sprachmodell auf dem der Chatbot „ChatGPT“ basiert. Aleph Alpha wurde 2021 vom Wirtschaftsministerium als KI Champion BW ausgezeichnet. Am 28. August 2023 verkündete Aleph Alpha eine strategische Partnerschaft im Bereich der KI-Spitzenforschung mit dem Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai).

Michael Förtsch, CEO der Q.ANT GmbH, sagte anlässlich des Besuches von Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich sehr, dass Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut auf ihrer Reise zu Deep-Tech-Unternehmen des Landes einen Zwischenstopp bei Q.ANT einlegt! Neben der reinen Technologie-Faszination haben Quantentechnologien eine strategische Bedeutung, denn sie sind die Zukunft der Datenerzeugung, -sicherung und -verarbeitung. Um diese langfristig am Standort Deutschland zu sichern, ist ein kontinuierlicher Austausch zwischen Politik und Wirtschaft wichtig. Nur im Schulterschluss können wir die nötigen Rahmenbedingungen sicherstellen."

Die Q.ANT GmbH ist ein Hightech-Start-up im Bereich Quantentechnologie und wurde 2018 als Teil der TRUMPF Gruppe gegründet. Das Unternehmen arbeitet an Technologien zur Datengenerierung und Datenverarbeitung und beschäftigt rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Quantensensoren und Quantencomputerchips und ist Partner für unterschiedlichste Branchen und Anwendungsfelder, die von Medizintechnik über Autonomes Fahren bis hin zu Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau und Prozesstechnik reichen. Q.ANT ist auch ein Partner in QuantumBW, der Initiative des Landes zur Förderung der Quantentechnologien.


Hintergrundinformationen

Der Begriff Deep-Tech (kurz für "Deep Technology") steht für innovative Technologien, die einen hohen Grad an Komplexität aufweisen. Sie bieten Lösungen für wesentliche wissenschaftliche oder technische Herausforderungen. Deep-Tech-Lösungen sind sehr aufwendig in der Entwicklung und erfordern spezialisiertes Know-how, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bis dahin unbekannten Herausforderungen bei der Entwicklung einer Technologie konfrontiert sind. Deep-Tech-Unternehmen können Innovationen hervorbringen, die weit über das hinausgehen, was bisher möglich war.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1148 Fri, 06 Oct 2023 05:41:44 +0000 Zweiter Teilbescheid für Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn übergeben /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/zweiter-teilbescheid-fuer-innovation-park-artificial-intelligence-in-heilbronn-uebergeben Einen Förderbescheid von rund 526.000 Euro für die zweite Teilmaßnahme des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) übergab Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 5. Oktober an CEO Moritz Gräter. Die Förderung zielt auf die Entstehung von KI-Reallaboren ab. Sie entstehen am ersten Standort des Ipai in Heilbronn, im innenstadtnahen Zukunftspark Wohlgelegen, der im ersten Halbjahr 2024 bezogen werden soll. „In diesen schwierigen Zeiten kann KI der neue Produktivitätsbooster für unsere Wirtschaft werden. Insbesondere unsere hochinnovativen Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen werden mit den Reallaboren einen Ort für das Testen ihrer KI-Lösungen in realen Umgebungen finden und damit zur Marktreife führen“, sagte die Wirtschaftsministerin anlässlich der Förderbescheidübergabe.

Auf mehr als 400 Quadratmetern entsteht mit einer Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Gebäude W11 des Ipai in Heilbronn ein hochwertig und flexibel geplanter Ort für die Erforschung und Entwicklung von KI-Lösungen. Mit der Einbindung der Reallabore in die Ipai-Community wird ein Raum für Austausch, Kooperation und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und Hochschulen entstehen. Diese Partnerschaften werden das Ipai-Ökosystem weiter stärken und dazu beitragen, dass Baden-Württemberg seine Kompetenzen in der Schlüsseltechnologie KI ausbaut und zu einem führenden Standort für KI wird. Für die Unternehmen in Baden-Württemberg zählen hohe Einstiegskosten und Probleme bei der Datenbeschaffung zu den größten Einstiegshemmnissen bei KI. Durch die Bereitstellung der Reallabore werden die Einstiegskosten der Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups, reduziert und Unternehmen haben die Möglichkeit, Daten in einer realen Umgebung zu sammeln und zur Entwicklung neuer KI-Lösungen zu nutzen. Im ebenfalls in Gebäude W11 untergebrachten und vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des Ipai geförderten Besucherzentrums können sich Fachpublikum und Laien über die Zukunftstechnologie KI und das entstehende KI-Ökosystem in Heilbronn informieren.

Moritz Gräter betonte: „Die Förderung der Reallabore und die Fertigstellung unseres ersten Gebäudes im Zukunftspark Wohlgelegen markieren einen bedeutenden Meilenstein für Ipai. Wir erweitern damit nicht nur unsere Räumlichkeiten erheblich, sondern schaffen auch die Grundlage für eine systematische und ambitionierte Befähigung unserer Wirtschaft im Ipai."


Hintergrundinformationen zum Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai)

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet wurde, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das relevanteste Ökosystem für anwendungsorientierte KI in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen. Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private und öffentliche KI-Investitionen in Milliardenhöhe auslösen.

Die Förderung des Ipai durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg wird schrittweise über Anträge für Teilmaßnahmen bewilligt. Ein erster Teilbescheid für die Errichtung eines Besucherzentrums am Standort Wohlgelegen in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro wurde dem Ipai am 21. Dezember 2022 überreicht. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, ein Schulungszentrum, verschiedene Reallabore sowie ein Daten- und Rechenzentrum sein.

Weitere Informationen finden Sie unter https://ip.ai/ (Ipai-Webseite) und www.innovationspark-ki-bw.de (Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg).


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1144 Wed, 04 Oct 2023 15:30:11 +0000 Förderung European Digital Innovation Hubs /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/foerderung-european-digital-innovation-hubs Die Europäische Union etabliert in den kommenden Jahren Innovationszentren zur Digitalisierung, die regional aufgestellt und gleichzeitig europaweit vernetzt sind – sogenannte „European Digital Innovation Hubs“ (EDIHs). Die EDIHs unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der Digitalisierung. Bei der Ausschreibung zu den EDIHs hat die Europäische Kommission entschieden, dass zwei von bundesweit 17 Konsortien nach Baden-Württemberg kommen. Die beiden Konsortien sind der „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS), mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe, sowie der „EDIH Südwest“, mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen. „Dass gleich zwei EDIH aus Baden-Württemberg im europaweiten Wettbewerb erfolgreich waren, bestätigt die Qualität der beiden Konsortien und spricht für Baden-Württemberg als Land der Innovationen und des Ideenreichtums. Die Zusammenarbeit im europäischen Netzwerk der European Digital Innovation Hubs birgt große Potenziale für den Innovationsstandort Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl ergänzt: „Mit unserer Digitalisierungsstrategie digital.LÄND verfolgen wir das klare Ziel: Baden-Württemberg soll auch im 21. Jahrhundert die Innovationsregion Europas bleiben und die digitale Leitregion in Europa werden. Mit dem schönen Erfolg der beiden Konsortien knüpfen wir gezielt an unsere bisherigen Erfolge an.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg fördern gemeinsam den EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity mit 774.984 Euro bis Dezember 2025 und den EDIH Südwest mit 775.000 Euro bis September 2025.

Dazu Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Aktivitäten und Initiativen in Baden-Württemberg mit den im europäischen Netzwerk aufgestellten EDIHs birgt große Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Baden-Württemberg. Das Ziel, den Grundstein für ein europaweites Netzwerk zum Transfer von Digitalisierungsinnovationen und -kompetenzen zu legen, von dem insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren sollen, deckt sich mit den Zielen der landesweiten Digitalisierungsstrategie digital.LÄND und der Initiative Wirtschaft 4.0 zur Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg. Die beiden EDIHs erweitern unser Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg und bilden eine wichtige thematische Ergänzung mit europaweiter Reichweite.“

Der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl sagte: „Zu einer dynamischen, digitalen Wirtschaft gehört eine moderne Verwaltung, die auf Augenhöhe agiert. Deswegen bin ich sehr froh darüber, dass wir Kommunen und anderen öffentlichen Einrichtungen weitere Unterstützung bieten, um den technologischen Wandel erfolgreich zu meistern. Die Leistungen der EDIHs werden unser breites Angebotsportfolio, das wir mit der Digitalakademie@bw auf regionaler Ebene bereits geschaffen haben, um die wichtige europäische Dimension ergänzen.“

Zu den Angeboten der EDIHs gehören beispielsweise Beratungsgespräche, Workshops und Schulungen, Machbarkeitsstudien, der Zugang zu Laboren und Testumgebungen, Entwicklungsprojekte für Funktionsmuster sowie die Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten oder bei der Beobachtung von Märkten und Trends.

Themenspektrum der EDIHs in Baden-Württemberg:

Der EDIH AICS unterstützt insbesondere in den Themenbereichen KI und Cybersicherheit für eine nachhaltige und digitale Transformation in den Anwendungsfeldern Produktion, Mobilität, Energie, Handel/Dienstleistungen und öffentliche Verwaltung.

Der EDIH Südwest deckt thematisch unter anderem Smarte Sensorsysteme mit Edge KI sowie das Thema Resilienz ab, insbesondere für die Bereiche der Automobilwirtschaft, Gesundheit, Produktion und öffentliche Verwaltung.


Die zehn Partner des EDIH AICS:

  • FZI Forschungszentrum Informatik
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung
  • Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-
    Württemberg
  • Hochschule Karlsruhe
  • CyberForum e. V.
  • DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH
  • Technologieregion Karlsruhe GmbH
  • Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
  • Steinbeis 2i GmbH

Darüber hinaus rund 200 assoziierte Partner


Mehr Informationen zum EDIH AICS:

www.digitalhub-ai.de/de/edih-aics


Die 13 Partner des EDIH Südwest:

  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
  • BadenCampus GmbH & Co. KG
  • bwcon GmbH
  • Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung, BZI4.0
  • cyberLAGO e.V.
  • Hochschule Furtwangen
  • imsimity GmbH
  • Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik
  • MedicalMountains GmbH
  • Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität
    Tübingen
  • Projektpartner Oberrhein - Gesellschaft für Projektentwicklung GmbH
  • SICOS BW GmbH
  • St. Georgener Technologiezentrum GmbH

Darüber hinaus elf weitere assoziierte Partner


Mehr Informationen zum EDIH Südwest:

www.edih-suedwest.de


Hintergrund zum European Digital Innovation Hub-Netzwerk

Die Europäische Kommission fördert als Teil des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an EDIH, die die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt kleine und mittlere Unternehmen, in Wachstumsbereichen wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit unterstützen sollen. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs vorangebracht werden. Jeder EDIH ist dabei nicht nur regionaler Ansprechpartner, sondern auch Zugangspunkt zum europäischen EDIH-Netzwerk. Über den EDIH vor Ort kann so auf die Ressourcen und Kompetenzen des gesamten europäischen Netzwerks zugegriffen werden. Die Angebote richten sich an Gründungsinteressierte und Start-ups aber auch an Investoren. In Deutschland gibt es 17 EDIHs, in Europa insgesamt 228 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden.


Quelle: Wirtschaftsministierum

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news-1140 Wed, 27 Sep 2023 13:01:25 +0000 Wirtschaftsministerium fördert Weiterentwicklung der Digitallotsen Wirtschaft 4.0 /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-weiterentwicklung-der-digitallotsen-wirtschaft-40 Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat am 27. September in Stuttgart die Bewilligungsbescheide zur dritten Förderphase der Digitallotsen Wirtschaft 4.0 mit einer Gesamtfördersumme von rund 200.000 Euro überreicht. Gefördert wird in diesem Rahmen die Weiterentwicklung der Digitallotsen Wirtschaft 4.0-Angebote der DEHOGA Baden-Württemberg Servicegesellschaft mbH, des Handelsverbands Württemberg e.V. sowie des Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach w.V. bis Ende 2024.

„Die Digitallotsen Wirtschaft 4.0 bieten den kleinen und mittleren Unternehmen landesweit eine niederschwellige Basis-Unterstützung bei der Digitalisierung. Mit den weiterentwickelten Konzepten adressieren sie die Bedarfe der Unternehmen optimal. Sie verhelfen ihnen zu einem besseren ganzheitlichen Verständnis für die Digitalisierung und Zukunftstechnologien und unterstützen sie dabei, Lösungsansätze in technologischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht weiterzuentwickeln“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Rapp anlässlich der Förderbescheidübergabe. „Eine wichtige Aufgabe der Digitallotsen sehen wir darin, kleine und mittlere Unternehmen für die wirtschaftlichen Potenziale von Technologien wie KI und Blockchain zu sensibilisieren und ihnen gerade auch die Quick Wins unkompliziert zu vermitteln“, betonte Rapp.

Seit 2016 hat sich die Digitallotsen-Förderung im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 als erfolgreiches Unterstützungsangebot für die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg etabliert. Die Digitallotsen bieten für ihre jeweilige Zielgruppe landesweit eine Basisunterstützung bei der Digitalisierung, die von Print- und Onlineinformationsangeboten über verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Online-Seminare bis hin zu individueller Einstiegsberatung etwa in Form von Vor-Ort-Besuchen oder virtuellen Sprechstunden reicht. Zur Lotsenfunktion gehört auch, den Unternehmen einen Überblick über daran anknüpfende, weitergehende Unterstützungsangebote zu geben.

Durch die nun dritte Förderphase der Digitallotsen Wirtschaft 4.0 wird eine passgenaue Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote entlang der Bedarfe der Unternehmen ermöglicht. Um die Angebote optimal zu skalieren, wird auf ein Zusammenspiel von Präsenz- und Online-Formaten gesetzt. „Der von unserem Haus beauftragte Monitoring-Report Wirtschaft digital BW hat gezeigt, dass die Unternehmen in Baden-Württemberg jetzt schon den Digitalisierungsgrad erreicht haben, den sie sich eigentlich erst für 2025 zum Ziel gesetzt hatten. Bis 2028 wollen zudem mehr als ein Drittel aller Unternehmen des Landes große Teile ihres Umsatzes, also mehr als zehn Prozent, in die Digitalisierung investieren“, so Rapp weiter. Dabei wolle das Wirtschaftsministerium den Unternehmen in Verbindung mit weiteren Fördermaßnahmen in der Fläche des Landes wie den regionalen Digital Hubs, den regionalen KI-Exzellenzzentren, den regionalen KI-Labs sowie branchenspezifischen Unterstützungsangeboten etwa im Rahmen der Allianz Industrie 4.0 eine umfassende Unterstützung bieten.


Digitallotsen-Konzept der DEHOGA Baden-Württemberg Servicegesellschaft mbH

Das dreistufige Digitallotsen-Konzept der DEHOGA Baden-Württemberg Servicegesellschaft mbH adressiert die gastgewerblichen Betriebe im Land. Dieses reicht von der Aktivierung und Informierung über Online-Kurse und interaktive Online-Seminare bis hin zu individueller Unterstützung durch Digital-Checks. Dabei soll auch verstärkt auf die Bedarfe der digital affinen Betriebe eingegangen werden, um diese bei der weiteren Verbesserung von innovativen Geschäftsmodellen zu unterstützen.


Digitallotsen-Konzept des Handelsverbands Württemberg e.V.

Der Regionalverband Handelsverband Württemberg e.V. als ausführende Stelle des Digitallotsen Wirtschaft 4.0-Konzepts des Handelsverbands Baden-Württemberg bietet den Unternehmen des Einzelhandels in den Niveaustufen „Basic“ und „Advanced“ ein fünfstufiges Unterstützungskonzept. Dieses reicht von kompakten On-Demand-Video-Tutorials, (Online-)Veranstaltungen, Workshops und Fachseminaren über virtuelle Sprechtage, niederschwellige Einstiegs- und Umsetzungsberatungen, Trendscouting bis hin zur Vernetzung.


Digitallotsen-Konzept des Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach w.V.

Das VDC adressiert mit seinen Angeboten die kleinen und mittleren Unternehmen branchenübergreifend im Land und macht diesen Extended-Reality (XR)-Technologie zu Testzwecken sowie dazugehöriges Wissen zugänglich. Im Rahmen der Förderung soll eine Kooperationsplattform für bestehende XR-Labore und sonstige XR-Technologietransferinitiativen im Land aufgebaut werden. Dazu sollen Führungen durch XR-Labore sowie ein gemeinsamer „XR-Demotag“ organisiert werden. Zudem bietet das VDC den Unternehmen einen Überblick über rechtliche Aspekte im Kontext von XR und Metaverse.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der Digitallotsen Wirtschaft 4.0 ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de.


Quelle: Wirtschaftsministierum

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news-1136 Fri, 15 Sep 2023 08:24:58 +0000 Wirtschaftsministerium setzt sich im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates erfolgreich für Start-ups ein /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-setzt-sich-im-wirtschaftsausschuss-des-bundesrates-erfolgreich-fuer-start-ups-ein Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich am 14. September im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates in Zusammenhang mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Finanzierung von zukunftssichernden Investitionen (Zukunftsfinanzierungsgesetz) erfolgreich für bessere steuerliche Rahmenbedingungen für Start-ups eingesetzt. Im Ausschuss fanden am 14. September zwei Anträge aus Baden-Württemberg eine Mehrheit.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen die steuerlichen Rahmenbedingungen für die Start-ups im Land verbessern. Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist ein wichtiger Schlüssel dazu. Ich freue mich, dass der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates unseren Vorschlägen gefolgt ist“.

Konkret geht es beim ersten Antrag darum, die Gewährung des Freibetrags für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen in Höhe von künftig 5.000 Euro zu vereinfachen. Dazu soll der Freibetrag künftig auch dann greifen, wenn nicht alle, sondern nur ein Teil der Beschäftigten eines Unternehmens eine Kapitalbeteiligung angeboten bekommt. Der zweite Antrag hat zum Ziel, endlich eine vollständige Lösung für die sogenannte Dry-Income-Problematik bei Mitarbeiterbeteiligungen zu finden. Dazu schlägt das Haus von Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut vor, dass bei Mitarbeiterbeteiligungen nicht nur die Steuern, sondern auch die Sozialabgaben erst dann anfallen, wenn der Gegenwert der Beteiligungen den Mitarbeitern auch tatsächlich zur Verfügung steht.

Über die Anträge wird im nächsten Schritt das Plenum des Bundesrates entscheiden. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut dazu: „Wir hoffen, dass die Anträge auch im Bundesrat eine breite Mehrheit finden und so zu den wünschenswerten Verbesserungen für unsere Start-ups führen werden.“


Zum Hintergrund:

Das Ziel des Zukunftsfinanzierungsgesetz des Bundes ist es vor allem, Start-ups, Wachstumsunternehmen sowie KMU als Treiber von Innovation den Zugang zum Kapitalmarkt und die Aufnahme von Eigenkapital zu erleichtern. Hierzu sollen Regelungen weiterentwickelt werden. Vor allem in den Bereichen Börse, Aktien und Wertpapiere, Kapitalanlage, Kreditwesen und Finanzdienstleistungen, Aufsichtswesen und Steuern sind zahlreiche Rechtsänderungen vorgesehen.

Neben den beiden o. g. Anträgen wurden seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus auch noch weitere Anträge u. a. im Bereich Börse und Aktien erfolgreich eingebracht.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1135 Fri, 15 Sep 2023 08:19:45 +0000 Cyber-Bündnisse in der Industrie: Gemeinsam gegen Cyberangriffe /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/cyber-buendnisse-in-der-industrie-gemeinsam-gegen-cyberangriffe Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg hat einen „Leitfaden zur Etablierung eines Cyber-Bündnisses“ für Unternehmen veröffentlicht. Das neuartige Konzept für die sogenannten Cyber-Bündnisse sieht vor, dass sich mehrere Unternehmen bei der Bewältigung von Cyberangriffen gegenseitig unterstützen, beispielsweise durch die Entsendung von IT-Spezialisten. Der vorsorgliche Zusammenschluss in Cyber-Bündnissen soll eine schnelle, gezielte und strukturierte Unterstützung im akuten Krisenfall gewährleisten. Der Leitfaden bietet Firmen praktische Hilfestellung für den Aufbau eines Cyber-Bündnisses, beispielsweise mit Vorschlägen zu Organisationsmodellen sowie Mustervereinbarungen und -verträgen.

„Unternehmen müssen die Gefahr von Cyberangriffen sehr ernst nehmen. Ich begrüße deshalb die Initiative der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg für den Aufbau von Firmenverbünden, in denen Cyberangriffe gemeinsam besser bewältigt werden können. Der innovative Ansatz solcher Cyber-Bündnisse ermöglicht es Firmen, zusätzliche Vorsorge für den Ernstfall zu treffen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Veröffentlichung des Leitfadens.

Durch neue digitale Produkte, Produktionsprozesse und Anwendungen vergrößern sich die Angriffsflächen für Cyberkriminelle. Hackerangriffe sind vermehrt in den Nachrichten. Egal, ob sie durch staatliche Akteure, Cyberkriminelle aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität oder Hobby-Hacker ausgeführt werden: Die Bedrohung ist akut. Längst sind auch kleine und mittelständische Unternehmen durch großflächig und automatisiert durchgeführte Angriffe oder als Teil einer Lieferkette betroffen. Eine aktuelle Studie des Digitalverbandes Bitkom beziffert den jährlichen Schaden durch Cyberattacken für die deutsche Wirtschaft auf rund 148 Milliarden Euro, 20 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. 82 Prozent der für die Studie befragten Unternehmen berichteten, dass die Zahl der Cyberangriffe auf ihr Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen habe.

„Diese Zahlen sprechen für sich und verdeutlichen die Bedrohung solcher Angriffe für unsere Wirtschaft, die durch die zunehmende Digitalisierung geprägt ist.  Und gerade aus diesem Grund müssen wir uns der Gefahr von Hackerangriffen bewusst sein und gemeinsam dagegen schützen und vorgehen. Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, wird aber eben auch vom Risiko von Cyberangriffen begleitet. Der ‚Leitfaden zur Etablierung eines Cyber-Bündnisses‘ soll Unternehmen helfen, schneller eine gemeinsame Grundlage für den Aufbau eines Schutzes gegen Cyberangriffe zu finden und darauf aufzubauen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

„Unternehmen müssen damit rechnen, dass sie trotz adäquater IT-Risikovorsorge Opfer eines schwerwiegenden Cyberangriffs werden. Mit der Idee der Cyber-Bündnisse wollen wir eine Lösung anbieten, wie sich Unternehmen besser darauf vorbereiten können. Im akuten Krisenfall kann die Unterstützung von Fachkräften innerhalb des Cyber-Bündnisses maßgeblich dazu beitragen, Kapazitätslücken zu schließen und dadurch schneller und besser auf die Krise zu reagieren“, sagt Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA e.V. Baden-Württemberg, für die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, anlässlich der Veröffentlichung des Leitfadens

Für Unternehmen und deren Beschäftige ist der Umgang mit schweren Cyberangriffen eine große Herausforderung. Beispielsweise mangelt es für eine schnelle Krisenbewältigung häufig nicht nur an Cybersicherheits-Spezialisten, sondern auch an ausreichend Personen mit IT-Basiswissen, die in kurzer Zeit hunderte oder tausende IT-Geräte neu installieren könnten.

„Genau an dieser Stelle setzt die Idee der Cyber-Bündnisse an“, erklärt Dominik Helble, Leitung Cyber Security bei der Festo SE & Co. KG und Leiter der Projektgruppe „Cyber-Bündnisse“ der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg: „Wir haben erkannt, dass wir alleine gegen die Bedrohung durch Cyberkriminalität oft machtlos sind. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in einem Cyber-Bündnis können wir nach einem schwerwiegenden Cyberangriff unsere Kräfte bündeln.“

Der Leitfaden richtet sich an Unternehmen aller Größen und Branchen. Er umfasst Informationen zu Vorbereitung, Aufbau und Betrieb von Cyber-Bündnissen in der Wirtschaft. Neben Antworten auf praktische Herausforderungen werden auch rechtliche Aspekte beschrieben, die bei der Gründung eines Cyber-Bündnisses beachtet werden müssen. Diese werden ergänzt durch Mustervereinbarungen und -verträgen, wodurch bereits im Vorfeld Rechtssicherheit zwischen den Bündnispartnern geschaffen werden kann.

Der Leitfaden ist ab sofort online verfügbar:
https://www.i40-bw.de/cybersecurity/#leitfaden


Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen bündelt sie die Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und begleitet den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt.


Quelle: Wirtschaftsministierum

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news-1122 Thu, 17 Aug 2023 09:42:39 +0000 Sicherheit durch Künstliche Intelligenz (KI): Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert sechs Innovationsprojekte /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/sicherheit-durch-kuenstliche-intelligenz-ki-wirtschaftsministerium-baden-wuerttemberg-foerdert-sechs-innovationsprojekte Die Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erfolgt im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Sicherheit mit und für KI“ und beträgt insgesamt rund 900.000 Euro. Die Projekte laufen bis Ende 2024. „Die Bedeutung von Cybersicherheit, Datenschutz und sicherer Automatisierung wird weiter zunehmen. Zur Entwicklung innovativer Lösungen in den unterschiedlichsten Anwendungsfällen kann Künstliche Intelligenz (KI) einen wesentlichen Beitrag leisten und eröffnet große Wachstumschancen für baden-württembergische Unternehmen“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus anlässlich der Bekanntgabe von sechs Unternehmen, die eine Förderung für die Entwicklung innovativer Sicherheitstechnologien auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) erhalten. Die Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erfolgt im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Sicherheit mit und für KI“ und beträgt insgesamt rund 900.000 Euro. Die Projekte laufen bis Ende 2024.

„Die sechs geförderten Projekte decken unterschiedliche Anwendungsfälle für innovative Sicherheitstechnologien ab, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht werden. Das reicht vom Schutz vor Cyberangriffen und vor Betrug über einen besseren Datenschutz bis hin zur Vermeidung von Arbeitsunfällen in der Industrie“, so Hoffmeister-Kraut weiter. „Baden-Württemberg ist bereits heute ein bedeutender Entwicklungsstandort für sichere und vertrauenswürdige KI-Technologien. Diese Innovationskraft wollen wir mit dem Programm noch stärker sichtbar machen und weiter ausbauen“.

Die geförderten Projekte in der Übersicht:

  • In dem Projekt der Define Media GmbH, Karlsruhe, soll eine KI-basierte Lösung entwickelt werden, um Werbung im Internet zielgenau zu platzieren, ohne dafür jedoch nutzerbezogene Daten, beispielsweise über Cookies, erheben zu müssen. 
  • Das Vorhaben der flexlog GmbH, Karlsruhe, soll die Personensicherheit in der Intralogistik erhöhen. Hierzu soll ein automatisiertes Überwachungssystem entwickelt werden, welches Gefährdungssituationen in der Logistik, beispielsweise an Förderbändern, rechtzeitig erkennt und dadurch Arbeitsunfälle vermeidet.
  • Die Inlyse GmbH, Karlsruhe, entwickelt eine Software, die mittels KI-Technologien betrügerische eMails, sogenannte Phishing-Mails und die besonders personalisierten Spear-Phishing-Mails, zuverlässig erkennen soll. 
  • In dem Projekt der mindUp Web + Intelligence GmbH, Konstanz, sollen KI-Methoden dazu genutzt werden, um betrügerische Online-Shops („Fake-Shops“) zuverlässiger zu erkennen.
  • Die Neura Robotics GmbH, Metzingen, entwickelt eine Lösung, die die Sicherheit von autonomen Robotersystemen gegen Cyberangriffe und Manipulation verbessern sowie die Vertraulichkeit der von den Robotern gewonnenen Daten sicherstellen soll.
  • Das Projekt der siberas GmbH, Winnenden, zielt darauf ab, einen KI-bAsierten Schwachstellenscanner für IT-Systeme zu entwickeln, mit dem Sicherheitslücken schnell und vollautomatisiert gesucht und gefunden werden können.

Der Innovationswettbewerb „Sicherheit mit und für KI“ war vom 7. Februar bis 24. April 2023 offen ausgeschrieben und richtete sich an baden-württembergische Unternehmen mit bis zu 3.000 Mitarbeitern. Die sechs Projekte wurden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens unter allen eingegangenen Anträgen zur Förderung ausgewählt.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1121 Thu, 10 Aug 2023 13:35:00 +0000 Spatenstich für regionales KI-Exzellenzzentrum „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“ /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/spatenstich-fuer-regionales-ki-exzellenzzentrum-kicu-kuenstliche-intelligenz-campus-ulm Am 10. Mai 2023 erhielt die Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH einen Förderbescheid des Landes über drei Millionen Euro. „KI ist keine Zukunftstechnologie mehr, sondern eine Gegenwartstechnologie. Sie verändert unsere Wirtschaft bereits heute in vielerlei Hinsicht grundlegend“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (10. August) anlässlich des Spatenstichs für das Gebäude des Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU). Der „KICU– Künstliche Intelligenz Campus Ulm“ hat den Anspruch, Transferdrehscheibe für Vernetzung und Vermittlung von Unterstützungsangeboten, insbesondere durch Expertinnen und Experten sowie Wissensbroker für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein.

Am 10. Mai 2023 erhielt die Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH einen Förderbescheid des Landes über drei Millionen Euro. Drei Monate später wird schon mit dem Bau begonnen. „Beim Thema KI dürfen wir keine Zeit verlieren. Es gilt, die gewaltigen Chancen dieser Technologie jetzt zu ergreifen. Mit dem Aufbau des ‚KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm‘ unterstützt die Stadt die regionale Wirtschaft bei der Hebung des Potentials“, sagte die Wirtschaftsministerin im Hinblick auf den ambitionierten Zeitplan der Umsetzung, der vorsieht, in diesem Jahr bereits erste Angebote, unter anderem Veranstaltungen zur Vernetzung von Unternehmen mit Interesse an KI und vertiefter Wissenstransfer anhand von Use Cases, zu schaffen. Ziel müsse es sein, die vorhandene wissenschaftliche Exzellenz auch in wirtschaftliche Erfolge umzuwandeln. „Hierfür bietet der Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU), der inmitten renommierter Forschungseinrichtungen und innovativer Unternehmen angesiedelt wird ideale Voraussetzungen“, so Hoffmeister-Kraut. Nach der Fertigstellung des Gebäudes im Sommer 2024 werden die Flächen unter anderem als Testfelder für KI-Anwendungen, Co-Working-Büros für Startups, als Begegnungsräume für Events und für den Austausch rund um das Thema KI zur Verfügung stehen.

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch betonte: Der Campus für Künstliche Intelligenz (KICU) den die städtische Projektentwicklungsgesellschaft konzipiert hat und betreiben wird, ergänzt die Ulmer Wissenschaftsstadt in hervorragender Weise und stärkt die Zukunftsfähigkeit des Standorts deutlich." Die Kooperation zwischen wissenschaftlicher Forschung und innovativen Unternehmen sei von Anfang an eine Grundidee der Wissenschaftsstadt gewesen. Der Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU) setze diese Idee vorbildlich um, er habe das Potential, zu einem Nukleus der KI-Forschung und -Anwendung zu werden. "Wir wollen die komplette Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur Produktion und den damit verbundenen Dienstleistungen in der Region halten und fördern. KI als Querschnittstechnologie wird in allen Branchen künftig eine immens wichtige Rolle spielen", unterstrich Oberbürgermeister Czisch. Die finanzielle Förderung des Landes, für die er sich ausdrücklich bedankte, sei daher für Stadt und Region von großer Bedeutung.

Weitere Informationen zu den regionalen KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis, Nordschwarzwald und Ulm bereit.
Die regionalen KI-Exzellenzzentren sind Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, die Wirtschaft in der Region und im Land zielgerichtet zu diversifizieren und neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.

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news-1117 Mon, 07 Aug 2023 14:40:15 +0000 Wirtschaftsministerium fördert Beratungen für KMU mit rund 1,3 Millionen Euro /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-beratungen-fuer-kmu-mit-rund-13-millionen-euro „Mit der Unternehmensberatung Mittelstand unterstützen wir auch in diesem Jahr unsere mittelständischen Unternehmen bei der Zukunftssicherung und helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 3. August 2023 in Stuttgart. Das Wirtschaftsministerium fördert im Jahr 2023 die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen des Handwerks und Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Industrie und Handel mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Mit der Förderung können 14.142 Beratungstage geleistet werden.

Die geförderten Beratungen werden von den baden-württembergischen Handwerkskammern, Landesinnungsverbänden des Handwerks sowie sonstigen Wirtschaftsverbänden durchgeführt. Grundlage des Förderprogramms ist das Gesetz zur Mittelstandsförderung. Es richtet sich an Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten und bietet den Unternehmen die Möglichkeit einer geförderten Kurzberatung. Gegenstand der Beratungen sind wirtschaftliche, technische und organisatorische Themen der Unternehmensführung einschließlich der Anpassung an neue Wettbewerbsbedingungen. Darüber hinaus werden auch Beratungen zum betrieblichen Umweltschutz, der Energieeinsparung oder der Erschließung von Auslandsmärkten gefördert.


Übersicht Beratungsförderung 2023:

Handwerksunternehmen:

Zuwendungsempfänger

Förderbetrag

(in Euro)

Geförderte

Beratungstage

Baden-Württembergischer Handwerkstag

14.350

110

Handwerkskammer Freiburg

42.751

828

Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

53.020

917

Handwerkskammer

Karlsruhe

45.070

990

Handwerkskammer

Konstanz

45.070

990

Handwerkskammer

Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

41.483

962

Handwerkskammer Region Stuttgart

77.084

1.606

 

Handwerkskammer

Reutlingen

55.580

990

Handwerkskammer Ulm

53.006

1.217

Akademie Deutsches

Bäckerhandwerk Südwest e.V. 

(betreffend Beratungsstandort Stuttgart und Karlsruhe)

59.960

708

Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg

17.280

220

Landesfachverband

Schreinerhandwerk Baden-Württemberg

68.010

770

 

Verband des Landtechnischen Handwerks Baden-Württemberg im VdAW e.V.

8.640

110

Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhand-werks Baden-Württemberg

13.824

176

Unternehmerverband Metall Baden-Württemberg

24.960

440

Fachverband Sanitär-

Heizung-Klima

Baden-Württemberg

18.720

330

Fachverband der

Stuckateure für Ausbau und Fassade

35.470

440

Verband des Zimmerer- u. Holzbaugewerbes Baden-Württemberg

28.800

550

Landesinnungsverband des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg

4.550

13

Verband des Kraftfahrzeug-gewerbes Baden-Württemberg e.V.

21.000

60

 

Summe

 

728.628

12.427

 


Unternehmen aus dem Bereich Dienstleistung, Handel und Industrie:

Zuwendungsempfänger

Förderbetrag

(in Euro)

Geförderte

Beratungstage

RKW Baden-Württemberg GmbH

190.750

545

DEHOGA Beratung GmbH

87.500

250

Handelsverband Baden-Württemberg e.V.

113.750

325

 

Architektenkammer

Baden-Württemberg

70.000

200

Ingenieurkammer

Baden-Württemberg

5.250

15

Börsenverein des

Deutschen Buchhandels - Landesverband Baden-Württemberg e.V.

56.000

160

Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V.

39.200

220

Summe

 

562.450

1.715


Förderung insgesamt:

Förderbetrag

(in Euro)

Geförderte Beratungstage

1.291.078

14.142


Quelle: Wirtschaftsministerium

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news-1107 Fri, 21 Jul 2023 05:49:25 +0000 Digital Hub „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)“ mit rund 950.000 Euro gefördert /aktuelles/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-zentrum-digitalisierung-region-stuttgart-zdbb-ii-mit-rund-950000-euro-gefoerdert Hoffmeister Kraut: „Das ‚Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)‘ hat sich als wichtige Anlaufstelle zur Digitalisierung in der Region etabliert. Es bietet auch künftig die passende Infrastruktur zur Umsetzung der Digitalisierung in den Unternehmen.“ Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hat heute (20. Juli) in Stuttgart einen Bewilligungsbescheid über rund 950.000 Euro an den regionalen Digital Hub „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)“ überreicht. Der Digital Hub erhält damit die Möglichkeit, sich mit einer Förderung des Wirtschaftsministeriums inhaltlich weiterzuentwickeln. „Das ‚Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)‘ hat sich als wichtige Anlaufstelle zur Digitalisierung in der Region etabliert. Es bietet auch die passende Infrastruktur zur Umsetzung der Digitalisierung in den Unternehmen“, betonte Hoffmeister-Kraut bei der Übergabe des Förderbescheides.

Das „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)“ wurde bereits im Rahmen des ersten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs gefördert. In der zweiten Förderperiode soll das Zentrum zur zentralen Anlaufstelle für die Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und Scale-ups in der Region Stuttgart ausgebaut werden. Die Aktivitäten tragen dazu bei, den strukturellen Transformationsprozess der Wirtschaft in der Region Stuttgart zu bewältigen. Zentrale Ziele sind die Erhöhung der Transformationsbereitschaft, die Vermittlung von Digitalisierungskompetenzen und die Initiierung von konkreten Innovationsprojekten, insbesondere mit Leuchtturmcharakter. Inhaltlich gegliedert ist das Vorhaben in die drei Säulen „Digitalisierung entdecken“, „Digitalisierung umsetzen“ und „Digitalisierung verankern“, die von den Querschnittsfunktionen „Regionale Kooperation und Netzwerkmanagement“ und „Projektmanagement, Marketing, Kommunikation, Events“ unterstützt werden. Dabei soll der Fokus auf eine noch stärkere regionale Vernetzung und die gezielte Unterstützung späterer Innovationsphasen gelegt werden, um Umsetzungsbarrieren zu reduzieren. Umgesetzt wird das Digital Hub-Konzept durch das Zentrum für Digitalisierung Landkreis Böblingen – ZD.BB GmbH als Konsortialführung sowie den Konsortialpartnern Landratsamt Böblingen (Wirtschaftsförderung), Hochschule Reutlingen (Herman Hollerith Zentrum), Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen e. V., Coworking0711/nuspirit GmbH und digitaleheimat GmbH.


Hintergrundinformationen

Das „Zentrum Digitalisierung Region Stuttgart (ZD.BB II)“ ist eines von insgesamt zwölf regionalen Digital Hubs, das vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des zweiten Förderaufrufs für regionale Digital Hubs in einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung ausgewählt wurde. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs vom Juli 2017 hatte das Wirtschaftsministerium den Aufbau von zehn regionalen Digital Hubs mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit den drei in Baden-Württemberg angesiedelten, vom Bund ausgewählten und vom Land sowie teilweise vom Bund geförderten themenspezifischen de:hubs bilden sie das schlagkräftige Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg.

Mit seinem Netzwerk an regionalen Digital Hubs zählt Baden-Württemberg zu den Vorreitern bei der Digitalisierung der Wirtschaft. Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch den zweiten Förderaufruf vom März 2022 erhalten einerseits die bestehenden regionalen Digital Hubs die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, andererseits sollen auch neue regionale Digital Hubs etabliert werden. Dafür stehen bis Ende 2025 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Digital Hubs jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.


Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0)

Die Förderung der regionalen Digital Hubs ist eine zentrale Maßnahme der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg (IW4.0). Mit der IW4.0 möchte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gemeinsam mit aktuell 35 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft voranbringen – branchenübergreifend und mit besonderem Fokus auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten. Die IW4.0 stellt einen zentralen Baustein der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND (www.digital-laend.de) dar. Seit dem Start der IW 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-digital-bw.de und www.digital-hubs-bw.de.


Quelle: Wirtschaftsministerium

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