Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Wed, 01 Apr 2020 17:08:17 +0200 Wed, 01 Apr 2020 17:08:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-475 Mon, 30 Mar 2020 15:38:12 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg mit 33,8 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-forschungsinstitute-der-innovationsallianz-baden-wuerttemberg-mit-338/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) im Rahmen der Grundfinanzierung im Jahr 2020 mit insgesamt rund 33,8 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (30. März) in Stuttgart bekannt. „Die wirtschaftsnahe Forschung ist ein unverzichtbarer Baustein des Technologietransfers in Baden-Württemberg. Es gilt, die Leistungsfähigkeit dieser gerade für unsere kleinen und mittleren Unternehmen unverzichtbaren Forschungseinrichtungen nicht nur zu sichern, sondern für die Zukunft weiter auszubauen“, so die Ministerin. „Dass Baden-Württemberg die innovativste Region in Europa ist, ist kein Zufall. Neben unseren FuE-starken Unternehmen bildet unsere gut ausgebaute Forschungsinfrastruktur sowie unser System des Technologietransfers die Grundlage für diesen Erfolg. Gerade die wirtschaftsnahen Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg leisten mit ihrem KMU-spezifischen Angebot einen wichtigen Beitrag hierzu“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Die in der Innovationsallianz zusammengeschlossenen Forschungsinstitute sind ein wichtiger Pfeiler der Forschungsinfrastruktur in Baden-Württemberg. Die Institute erschließen die Technologiefelder der Zukunft und transferieren die Forschungsergebnisse anwendungs- und ergebnisorientiert in die Unternehmen. Dieses Angebot ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) von Bedeutung, die oft nicht in der Lage sind, die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vorzuhalten.

Weitere Informationen:

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) ist ein Zusammenschluss von 13 unabhängigen Forschungsinstituten, die in den wichtigen Zukunftsfeldern, wie nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz, Gesundheit und Pflege, Information und Kommunikation, angewandte und ergebnisorientierte Forschung betreiben. Die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung werden den baden-württembergischen Unternehmen zugänglich gemacht.

Die Institute der Innovationsallianz bilden eine wichtige Säule der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg. Sie werden ausschließlich vom Land grundfinanziert. Die Institute sind in acht Stiftungen bzw. Vereinen organisiert, die Empfänger der Grundfinanzierungen sind.

Weitere Informationen zur Innovationsallianz gibt es unter: www.innbw.de

Anlage: Gesamtzuwendung 2020 nach Instituten (PDF)

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Presse
news-473 Fri, 27 Mar 2020 12:35:35 +0100 „Soforthilfe Corona“ für baden-württembergische Wirtschaft gestartet: bislang rund 46.400 Anträge eingereicht, erste Auszahlungen für morgen geplant https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/soforthilfe-corona-fuer-baden-wuerttembergische-wirtschaft-gestartet-bislang-rund-46400-antraege-ei/ Über 46.400 Anträge (Stand heute 15.00 Uhr) sind bereits in den ersten Stunden nach dem Start des branchenübergreifenden Soforthilfeprogramms zur Bewältigung der Corona-Krise eingegangen. Seit gestern Abend (25. März) können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen bis zu 30.000 Euro beantragen. Für die Soforthilfen stehen vier Milliarden Euro bereit. Bereits morgen sollen erste Auszahlungen durch die L-Bank erfolgen. „Wir lassen in dieser Ausnahmesituation niemanden allein und tun alles dafür, dass unsere Wirtschaft erfolgreich durch diese Krise kommt und so viele Arbeitsplätze wie möglich gesichert werden. In einem ersten Schritt geht es jetzt darum, mit unserem Sofortprogramm all jenen Unternehmen zu helfen, die ohne diese Unterstützung innerhalb weniger Tage insolvent gehen würden“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und stellte klar: „Klar muss aber auch sein: Die Soforthilfen zielen nicht darauf ab, Betrieben ihre coronabedingten Umsatzeinbußen auszugleichen.“ Es gehe jetzt darum, dass aufgrund des Coronavirus existentiell bedrohte Betriebe offene Rechnungen weiterbezahlen oder Mieten weiter überweisen könnten. Deshalb habe das Land unter Einbeziehung der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und der L-Bank das Soforthilfeprogramm innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt. „Mir ist bewusst, dass die aktuelle Situation zu Einbußen bei einem sehr großen Kreis führt. Die hohe Anzahl an bereits eingegangenen Anträgen zeigt, dass der Bedarf enorm ist. Aber nicht alle Branchen und Betriebe sind gleichermaßen in Not. Es liege im Interesse aller, dass die Soforthilfen passgenau eingesetzt werden und dort ankommen, wo sie auch wirklich nötig seien. Daher sei auch das verfügbare liquide Privatvermögen einzusetzen, bevor die Soforthilfe in Anspruch genommen werden könne.“

„Alle am Prozess Beteiligten haben sich mit außerordentlichem Engagement auf den Start der Antragstellung eingestellt. Bei einem solch hohen Antragsaufkommen innerhalb weniger Stunden sind gewisse Verzögerungen und Anfangsschwierigkeiten aber leider nicht ganz auszuschließen. Wir bitten um Verständnis und arbeiten fast rund um die Uhr, die Prozesse schnellstmöglich reibungslos zum Laufen zu bekommen. Auch wer in den nächsten Tagen einen Antrag einreicht, kann sicher sein, dass die Mittel fließen“, so die Ministerin. Die Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung würden sehr zeitnah reibungslos und so unkompliziert und schnell wie möglich abgewickelt werden.

Derzeit werden rund 6.000 Anträge pro Stunde hochgeladen. Parallel werden die Anträge zur regionalen Bearbeitung in die einzelnen Kammern verteilt, um sie nach der Prüfung schnellstmöglich an die L-Bank zum finalen Entscheid weiterzureichen.

Edith Weymayr, die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, sagte: „Wir sind vorbereitet – die Auszahlung der Soforthilfe Corona wird voraussichtlich schon im Laufe des morgigen Vormittags beginnen.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), erklärte: „Die Antragszahlen sprechen für sich und zeigen den großen Bedarf unserer kleineren Betriebe und Selbstständigen, die unsere Wirtschaft mit prägen. Vor allem illustriert es das Ausmaß, welches Corona uns allen abverlangt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kammern arbeiten deshalb stetig mit vollem Einsatz in der Antragsverteilung, -bearbeitung und ebenso der telefonischen Hilfe unter Volldampf. Seien Sie sicher: Wir werden nicht nachlassen.“

Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzt: „Mit der unbürokratischen Soforthilfe haben wir das richtige Instrument für unsere Betriebe am Start – das zeigt die starke Nachfrage. Alle, Technik wie Menschen, arbeiten mit vollem Einsatz bis zu ihrer Grenze und auch darüber hinaus für die Betriebe im Land. Wir wollen, dass das Geld schnell bei allen Antragstellenden ankommt.“

Beide Präsidenten haben eine gemeinsame Botschaft: „Die schiere Summe der Eingänge steht für sich und ist ein echter Lackmustest für jede IT-Lösung. Darum bitten wir im Namen unserer Organisation alle Antragsstellerinnen und Antragsteller um Verständnis, falls es dennoch zu Wartezeiten und Verzögerungen kommt. Denn eines müssen Sie wissen: Kein Antrag geht verloren. Egal wie schnell Ihre Dokumente ins System eingespeist sind, werden alle Anträge fortlaufend mit dem gleichen Einsatz bearbeitet. Es gibt keine Fristen, die versäumt werden können.“

Weitere Informationen:

Mit der Förderung im Rahmen des Soforthilfeprogramms soll die wirtschaftliche Existenz von Soloselbstständigen, gewerblichen Unternehmen, Sozialunternehmen und von Angehörigen der Freien Berufe gesichert werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu

  •  9.000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
  •  15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,
  •  30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die Antragstellung erfolgt unkompliziert, schnell und elektronisch. Die inhaltliche Vorprüfung aller Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Sie leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt. „Damit sind wir eines der ersten Bundesländer, das seine Unternehmen schnell finanziell unterstützt“, so Hoffmeister-Kraut.

Das Antragsformular ist auf die unbedingt erforderlichen Angaben beschränkt. Gewisse formale Kriterien müssen aber eingehalten und vor Bewilligung geprüft werden, wie z. B. die Unterschrift oder der glaubhafte Nachweis, dass tatsächlich ein Liquiditätsengpass entstanden ist oder unmittelbar am Entstehen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, können Anträge auch abgelehnt werden.

Das Soforthilfeprogramm ist Teil eines umfassenden Hilfsprogramms, zu dem auch ein Beteiligungsfonds, ein Krisenberatungsprogramm und die Bürgschaftsprogramme zählen. Das Programm des Landes und das derzeit noch nicht angelaufene Bundesprogramm werden aufeinander abgestimmt, um alle Betroffenen schnell und wirksam zu unterstützen.

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Presse
news-470 Mon, 23 Mar 2020 08:34:59 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Forschung zu Corona-Virus am NMI Reutlingen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-forschung-zu-corona-virus-am-nmi-reutlingen/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Forschung zum Corona-Virus am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen mit 210.000 Euro. „Wir müssen jetzt alles dafür tun, um schnellstmöglich einen geeigneten Impfstoff gegen das Corona-Virus zu finden. Unsere wirtschaftsnahe Forschung im Land kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (22. März) in Stuttgart. Mit der Anschaffung eines Pipettierroboters soll am NMI die Immunantwort auf Infektionen mit dem Corona-Virus erforscht und spezifische Antigene für die Diagnostik und Impfstoffentwicklung identifiziert werden. „Das NMI und unsere anderen Forschungsinstitute im Land sind international bestens vernetzt und daher gefragte Partner bei der Suche nach geeigneten Impfstoffen. Gerade innerhalb der Innovationsallianz Baden-Württemberg verfügen wir über hervorragende Forschungskompetenzen“, so die Ministerin.

„Mit seinem vielfältigen Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das NMI ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten haben, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Einer der Forschungsschwerpunkte des NMI ist es, Biomarker für die medizinische Forschung und klinische Diagnostik zu entwickeln. Aufgrund dieser speziellen Kompetenz wurde das NMI als Forschungspartner in ein von der Europäischen Union gefördertes und mit internationalen Projektpartnern besetztes Konsortium zur Forschung am Corona-Virus eingebunden. Im Rahmen des Projekts muss eine hohe Anzahl von Probenmessungen schnell und effizient durchgeführt werden, wofür der Pipettierroboter als hochdurchsatzfähiges Gerät dringend benötigt wird.

„Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land. Die Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtungen ist daher wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg“, sagte Hoffmeister-Kraut. Das NMI ist aktuell in weitere vielversprechende Forschungsprojekte, beispielsweise in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsbiologie in Braunschweig oder der Charité in Berlin, aber auch mit Unternehmen wie CureVac, eingebunden. Über die aktuelle Forschung zum Corona-Virus hinaus sind Screening-Projekte für Infektionskrankheiten am NMI seit vielen Jahren etabliert. Das Institut ist auch in diesem Bereich gefragter Partner vieler Unternehmen. Insgesamt betreibt das NMI angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Bio- und Materialwissenschaften und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung marktfähiger Produkte und Verfahren in den Bereichen Pharma und Biotechnologie, Biomedizintechnik sowie Oberflächen- und Grenzflächentechnologie.

Mit seinen Innovationen unterstützt das NMI aber nicht nur Unternehmen beim Erhalt von Arbeitsplätzen, es fungiert auch als Keimzelle für neue High-Tech-Arbeitsplätze. So wurden aus der Zusammenarbeit mit dem NMI in Reutlingen bereits zwölf neue Unternehmen mit über 200 neuen Arbeitsplätzen gegründet.

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Presse Baden-Württemberg Infrastruktur 100%
news-466 Fri, 20 Mar 2020 12:11:56 +0100 BMWi unterstützt KMU und Handwerk bei der Umsetzung von Homeoffice https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/bmwi-unterstuetzt-kmu-und-handwerk-bei-der-umsetzung-von-homeoffice/ Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir wollen KMU und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir unser bewährtes Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Das zeigt: Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird.“

Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware. KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. 

Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.

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Presse
news-463 Tue, 17 Mar 2020 16:27:34 +0100 Baden-Württemberg unterstützt Forschung zu Quantencomputing mit 40 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/baden-wuerttemberg-unterstuetzt-forschung-zu-quantencomputing-mit-40-millionen-euro/ Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung (17. März 2020) einer Förderung zum Aufbau des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ der Fraunhofer-Gesellschaft zugestimmt. Hierzu plant die Landesregierung in den kommenden vier Jahren bis zu 40 Millionen Euro an Fördermitteln bereitzustellen. Nach der heutigen Entscheidung des Ministerrates soll noch im April 2020 die Zustimmung des Finanzausschusses eingeholt werden, sodass einem baldigen Beginn der Landesförderung nichts im Wege steht. In Ehningen bei Stuttgart soll zu Forschungszwecken außerdem der derzeit kommerziell leistungsfähigste Quantencomputer des Unternehmens IBM angesiedelt werden. „Die Ansiedlung des Quantenrechners und der Aufbau des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg ist ein großartiger Erfolg und eine enorme Chance für Wirtschaft und Wissenschaft in unserem Land“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Für Baden-Württemberg ist der Quantencomputer ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die entscheidenden Zukunftstechnologien frühzeitig und erfolgreich zu gestalten. Das Potential und die Möglichkeiten sind enorm und vieles davon können wir uns heute noch gar nicht vorstellen. Mit dem Quantencomputer in Ehingen schaffen wir einen Beitrag für ein deutsches Quantentechnologie-Ökosystem mit internationaler Strahlkraft und einen Meilenstein für die technologische Souveränität Deutschlands und Europas“, betonte Kretschmann.

„Als Land der Hidden Champions und führende Innovationsregion in Europa bieten wir ideale Voraussetzungen – und eine Vielzahl an Anwendungsgebieten, für die das Quantencomputing künftig in der Praxis nützlich werden wird. Gerade im Hinblick auf Künstliche Intelligenz eröffnet die enorme Rechenleistung völlig neue Möglichkeiten, um wesentliche wirtschaftsrelevante Fragestellungen künftig in kürzester Zeit anstatt in Jahren zu lösen“, ergänzte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. „Wir wollen die Innovationspotenziale des Quantencomputings möglichst frühzeitig für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungen im Land nutzen, um uns einen wichtigen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten. Die Einrichtung des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg ist dabei ein ganz wichtiger Schritt.“

Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Unternehmen IBM ermöglicht in Baden-Württemberg die europaweit erste Installation eines „IBM Q System“ neuester Generation, des derzeit kommerziell leistungsfähigsten Quantencomputers am Hauptsitz der IBM Deutschland GmbH in Ehningen. Ab Anfang 2021 soll der neue Quantencomputer exklusiv für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Kompetenzzentrums zur Verfügung stehen.

Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene Kompetenzzentrum soll noch in diesem Jahr gemeinsam mit Universitäten, weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Partnern aus Startups sowie etablierten kleinen, mittleren und größeren Unternehmen aus Baden-Württemberg eingerichtet werden. Zusammen mit dem Land wird die Fraunhofer-Gesellschaft die Ausschreibung von Verbundprojekten zu Quanten-Hard- und -Software mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft initiieren. Das hierfür nötige Wissen wird die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit IBM, den Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft weiterentwickeln und in die Praxis transferieren. Das Land erhofft sich, mit dem international sichtbaren Forschungs- und Entwicklungszentrum eine völlig neue Quanten-Hardware- und Software-Branche im Land zu stimulieren, mit der Möglichkeit von Ausgründungen in den Bereichen der Mikro- und Nanoelektronik ebenso wie der Quanteninformatik. Interessierte Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen sich als Mitglieder und Projektpartner in die Arbeit des Kompetenzzentrums einbringen können.

Das Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg wird das erste seiner Art in einem deutschlandweiten Netzwerk von Kompetenzzentren zum Quantencomputing der Fraunhofer-Gesellschaft sein. „Dies ist ein Leuchtturmvorhaben mit internationaler Strahlkraft. Insgesamt werden durch die Vorreiterrolle des Landes Baden-Württemberg deutschlandweit Forschungsprojekte zum Quantencomputing mit einem Gesamtvolumen von mehr als 165 Millionen Euro in den Kompetenzzentren der Fraunhofer Gesellschaft aktiviert“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF mit Sitz in Freiburg übernimmt die koordinative Führung für das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

Hintergrundinformationen:

Quantenbasierte Rechenverfahren, auch als Quantencomputing bezeichnet, bieten die Aussicht auf gänzlich neue Lösungen in der Behandlung von komplexen Systemen und gewinnen für wirtschaftsrelevante Fragestellungen immer weiter an Bedeutung. Diese Tendenz wird durch die jüngsten Fortschritte in der Rechenleistung von Quantencomputern geprägt. Quantenalgorithmen bieten disruptive neue Möglichkeiten, um den fundamentalen Einschränkungen klassischer digitaler Computer zu begegnen.

Besondere Eigenschaften der Quantenlogik und die Fähigkeit zu extrem parallelisierten Rechenvorgängen ermöglichen die Entwicklung wesentlich effizienterer Lösungswege der Datenverarbeitung zur Bearbeitung von Problemstellungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei handelt es sich meist um Problemklassen, für die bisher keine effizienteren Algorithmen entwickelbar waren. Bisher existiert für diese Problemklassen ein „algorithmischer Grenzwert“, der nicht überschritten werden kann und nur durch neue, effizientere Hardware, wie sie ein Quantencomputer bietet, schneller berechenbar gemacht werden kann. Die grundsätzlichen Vorteile können universell auf wissenschafts- und praxisrelevante Gleichungssysteme, komplexe Optimierungsfragen und Methoden der künstlichen Intelligenz bzw. maschinelle Lernverfahren übertragen werden.

Für die Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg ergibt sich ein breites Spektrum an potenziellen Anwendungsgebieten, mit hoher Relevanz beispielsweise für die Ingenieurs-, Material- und Datenwissenschaften, für Mobilität, Logistik, Industrie-, Pharma- und Prozesssektor, den Finanz- und Energiesektor, die Gesundheitswirtschaft sowie die IT-Kommunikations- und -Sicherheitstechnologien. Zu den konkreten Einsatzfeldern des Quantencomputings zählen beispielsweise

  • Die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und des maschinellen Lernens, beispielsweise durch schnelle Suchalgorithmen für riesige Datenmengen sowie dem Clustering von Daten und Trainieren tiefer neuronaler Netze.
  • Die auf Quantenchemie basierende Simulation und Auswahl neuer Moleküle bzw. Materialien, z.B. für Batteriezellen oder Pharmazeutika.
  • Die Optimierung von komplexen Fertigungsplanungs- und Produktionsprozessen entlang von Wertschöpfungsketten.
  • Die Optimierung von komplexen Verkehrs- und Logistiksystemen in Echtzeit.
  • Die effiziente und komfortable Bereitstellung öffentlicher und individueller Mobilität, z. B. von autonomen Fahrzeugen in Ballungsräumen, auch im Hinblick auf die optimale Auslastung der Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit.
  • Die Analyse von komplexen Wert- und Investitionsströmen an den Finanzmärkten.

Bis zum breit angelegten, praktischen Einsatz im kommerziellen Kontext wird es noch einige Jahre dauern. Auch die anwendungsorientierte Forschung im Quantencomputing steht noch am Anfang. Quantenalgorithmen müssen kontextbezogen definiert und übersetzt werden, um sie für die Anwendungsprogrammierung einfach nutzbar zu machen. Das erfordert Fachkompetenzen in den wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und der Industrie, die mit dem Kompetenzzentrum für Quantencomputing über Verbundprojekten und Wissenstransfer hierzulande frühzeitig aufgebaut werden sollen.

Obwohl das enorme Potential quantenbasierter Rechenstrategien bereits seit einiger Zeit diskutiert und erforscht wird, besteht dringender industrieller Bedarf daran, die besonderen Leistungsmerkmale der Quantencomputer für unterschiedliche Anwendungsszenarien zu evaluieren und mögliche Synergien mit klassischen Methoden des Höchstleistungsrechnens zu identifizieren.

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Presse Unterstützung Baden-Württemberg Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100%
news-457 Wed, 11 Mar 2020 16:37:48 +0100 Auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/auf-dem-weg-zur-digitalen-leitregion-europas/ Baden-Württemberg kommt auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas gut voran. Die Digitalisierungsstrategie digital@bw macht das Land fit für die digitale Zukunft. Etliche Vorhaben sind schon weit fortgeschritten oder gar abgeschlossen. Das zeigt der zweite Digitalisierungsbericht. „Baden-Württemberg war eines der ersten Länder, das schon vor rund drei Jahren eine ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie digital@bw unter der Federführung des Digitalisierungsministeriums aufgelegt hat. Seitdem sind wir auf dem Weg zur digitalen Leitregion Europas ein gutes Stück vorangekommen. Mit dem zweiten Digitalisierungsbericht zeigen wir den Fortschritt bei der Umsetzung der fast 80 Projekte auf, die die Landesregierung angestoßen hat. Dafür stehen uns bis 2021 323 Millionen Euro zur Verfügung, die wir ressortübergreifend in Innovationen investieren. Denn den Wohlstand und die Zukunftsfestigkeit unseres Landes müssen wir uns immer wieder neu erarbeiten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hatte den zweiten Digitalisierungsbericht (PDF) zuvor im Kabinett vorgestellt. „Etliche Vorhaben sind schon weit fortgeschritten oder gar abgeschlossen, viele Innovationen können von den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt werden. Dabei werden die Chancen und Herausforderungen durch den digitalen Wandel deutlich. Und das Wichtigste: Die Digitalisierung nützt den Menschen im Land, bringt Innovationen hervor und legt das Fundament für neue Wertschöpfung und Prosperität. Die Digitalisierung ist für die Menschen da. Wir stärken damit auch das Vertrauen in neue Technologien. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um im internationalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben“, zog Digitalisierungsminister Thomas Strobl Bilanz: „Baden-Württemberg war bei der Gestaltung der Digitalisierung in dieser Form – ganzheitlich und konsequent – bundesweit Vorreiter. Nur so bleiben wir die Region mit der stärksten Innovationskraft in Europa.“

Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden

Schwerpunkte der Digitalisierungsstrategie sind die Intelligente Mobilität, Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie Kommunen und Verwaltung. Zu den Querschnittsbereichen zählten neben Forschung, Entwicklung und Innovation auch digitale Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Energiewende sowie Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz. „Besonderes Augenmerk legen wir außerdem darauf, Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden und über die Umsetzung zu informieren“, unterstrich Strobl.

Einzelne Themenbereiche und Projekte:

  • Schnelles Internet wird flächendeckend verfügbar
  • Baden-Württemberg auf dem Weg zum Mobilitätsland Nummer 1
  • Mit digitalen Anwendungen die Gesundheit fördern
  • Landwirte und Mittelständler bei der Transformation unterstützen
  • Digitale Angebote von Kommunen und Verwaltung fördern
  • Mit mehr Datensicherheit und Verbraucherschutz ins digitale Zeitalter
  • Innovative Start-ups fördern
  • Forschung, Entwicklung und Innovation fördern
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Presse
news-455 Wed, 11 Mar 2020 10:24:47 +0100 Industriebetriebe mit digitalen Geschäftsmodellen sind produktiver und innovationsfähiger https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/industriebetriebe-mit-digitalen-geschaeftsmodellen-sind-produktiver-und-innovationsfaehiger/ Welche Umsatzpotenziale und Produktivitätseffekte haben digitale Geschäftsmodelle für Industriebetriebe? Und wie weit sind sie verbreitet? Diesen Fragen widmet sich eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Rahmen der repräsentativen Betriebsbefragung »Modernisierung der Produktion«. Ihr Fazit: Digitale Geschäftsmodelle können für das Verarbeitende Gewerbe ein entscheidender zukünftiger Wettbewerbsfaktor sein – wenn eine klare Kundenorientierung vorliegt und digitale Technologien gezielt eingesetzt werden. Immer mehr Betriebe wandeln sich vom reinen Produkthersteller zum innovativen Lösungsanbieter mit neuartigen Geschäftsmodellen und ergänzen ihr Kernprodukt um komplementäre Services. Die Digitalisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil digitale Technologien in hohem Maße die Entstehung neuer Geschäftsmodelle erleichtern. In Zukunft wird der Wettbewerb nicht mehr alleinig zwischen Produkten oder Prozessen, sondern vielmehr zwischen Geschäftsmodellen stattfinden und für Industriebetriebe neue Wachstumspotenziale und Märkte mit sich bringen.

Vor diesem Hintergrund geht die neueste Ausgabe der Mitteilungen aus der Erhebung "Modernisierung der Produktion" der Frage nach, welche (digitalen) serviceorientierten Geschäftsmodelle für industrielle Anwendungen existieren, wie verbreitet und wie lukrativ sie sind. Zudem ist von Interesse, welche Unternehmen hier Vorreiter sind und ob digitale Geschäftsmodelle die Wettbewerbsfähigkeit begünstigen. Basis für die Beantwortung dieser Fragen waren die Angaben von 1.282 Firmen, die an der repräsentativen Erhebung Modernisierung der Produktion 2015 des Fraunhofer ISI teilgenommen haben.

Digitalisierung begünstigt serviceorientierte Geschäftsmodelle in der Industrie
Die Auswertungen zeigen zunächst, dass 42 Prozent aller befragten Betriebe mindestens ein komplementäres Geschäftsmodell einsetzen. Am häufigsten werden mit 23 Prozent Full-Serviceverträge zur Instandhaltung von Produkten offeriert, gefolgt von der Maschinen- und Produktvermietung (15%). Bei einer tiefergehenden Analyse der Geschäftsmodellanbieter wird deutlich, dass rund 32 Prozent aller Betriebe bereits digitale Techniken für ihre Geschäftsmodellangebote nutzen und lediglich 9 Prozent aller Industrebetriebe ihre Geschäftsmodelle analog betreiben, also dabei ganz auf digitale Techniken verzichten. Ab dem Jahr 2000 stieg der Anteil der Betriebe mit serviceorientierten Geschäftsmodellen von ca. 20 auf über 40 Prozent an, was nicht zuletzt auch neuen digitalen Technologien zu verdanken ist.

Ein Blick auf die Betriebsgröße verdeutlicht, dass es weniger (28%) kleine Betriebe (unter 50 Beschäftigte) sondern vielmehr (61%) Großbetriebe (ab 1000 Beschäftigte) sind, die digitale Geschäftsmodelle anbieten. Die kleinen Betriebe setzen zu einem relevanten Teil derzeit weiterhin auf analoge Geschäftsmodelle. Sie scheinen beim Einsatz digitaler Techniken größere Schwierigkeiten zu haben, was in erster Linie auf fehlendes Know-how bzw. benötigte Ressourcen zurückzuführen ist.

Industriebetriebe mit digitalen Geschäftsmodellen sind wettbewerbsfähiger
Doch wie wirken sich digitale Geschäftsmodelle auf die Wettbewerbssituation, Innovationsfähigkeit und Produktivität von Unternehmen aus? Es zeigt sich, dass die digitalen Geschäftsmodellanbieter unter allen Industrieunternehmen diejenigen mit dem größten Umsatzanteil (17%) durch Serviceangebote sind und jeder vierte Betrieb von ihnen als Serviceinnovator gilt - also in den vergangenen drei Jahren eine wichtige Serviceinnovation eingeführt hat. Zudem verfügen die digitalen im Vergleich zu den analogen Geschäftsmodellanbietern über eine deutlich höhere Produktivitätsrate - es ergibt sich eine Differenz von 17.000 Euro Arbeitsproduktivität je Beschäftigtem, die sich durch mehr Effizienz infolge automatisierter Prozesse erklären lässt.

Dr. Christian Lerch, Mitautor der Studie und Leiter des Geschäftsfelds Industrieller Wandel und neue Geschäftsmodelle am Fraunhofer ISI, fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen: "Digitale Geschäftsmodelle können in Zukunft durchaus zum Wettbewerbsfaktor für die Industrie werden, da sich mit ihnen nicht nur höhere Serviceumsätze erzielen lassen, sondern sie auch eine höhere Innovationsfähigkeit im Servicegeschäft mit sich bringen. Da sie auch die Produktivität entscheidend erhöhen, sollten Industriebetriebe beim Angebot neuer Geschäftsmodelle genau prüfen, inwieweit digitale Techniken zum Einsatz kommen können - denn ihr gezielter Einsatz gepaart mit einer klaren Kundenorientierung führt zu einem entscheidenden zukünftigen Wettbewerbsfaktor."

Quelle: Fraunhofer ISI

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Presse Technologietrends Zukunft der Arbeit
news-454 Thu, 05 Mar 2020 10:26:16 +0100 Wirtschaftsministerium veranstaltet „Forum Ausbildung 4.0“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-veranstaltet-forum-ausbildung-40/ Wie kann Ausbildung 4.0 aussehen? Was machen Bund, Land, Wissenschaft und Wirtschaft, um die berufliche Ausbildung digital und zukunftsfähig aufzustellen? Um genau diese Fragen drehte sich heute (5. März) das „Forum Ausbildung 4.0“ des Wirtschaftsministeriums im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. „Für unsere Unternehmen ist essentiell, dass die Inhalte der Ausbildungsberufe der technologischen Entwicklung und insbesondere der Digitalisierung entsprechen. Dafür sind wir gut gerüstet, da die Initiative zur Modernisierung der Ausbildungsberufe von der Wirtschaft und den Gewerkschaften ausgeht. Zugleich ist die Digitalisierung eine große Chance für die Unternehmen, um junge Menschen für die Ausbildung zu gewinnen. Eine Ausbildung, die neuestes digitales Knowhow vermittelt, ist für junge Menschen hoch attraktiv“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Beispiele sind die Ausbildungsberufe der industriellen Metall- und Elektroindustrie sowie die Ausbildungsberufe Orthopädieschuhmacher/-in, Hörakustiker/-in und Kaufmann / Kauffrau im E-Commerce. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dieter Spath, Institutsleiter des Fraunhofer IAO und des IAT der Universität Stuttgart sowie Präsident von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), und Dr. Martin Krämer, Mitglied des Vorstands der SICK AG, sprach die Ministerin in einer Podiumsdiskussion über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Berufsausbildung und wichtige Kernkompetenzen der Auszubildenden. „In allen rund 330 Ausbildungsberufen ist der Kern weiterhin die Erlangung der beruflichen Handlungsfähigkeit. Die Auszubildenden lernen, Probleme zu erkennen, zu analysieren und zu lösen. Gerade diese Fähigkeiten sind in der digitalen Transformation besonders wichtig“, so Hoffmeister-Kraut.

Auch bereits erarbeitete Lösungsansätze sind Thema der Veranstaltung. Die ersten von insgesamt neun vom Wirtschaftsministerium geförderten Modellprojekte zur Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung präsentierten ihre Ergebnisse. „Die Modellprojekte zeigen deutlich, dass alle Beteiligten von digitalen Lernmethoden und der Vermittlung von digitalen Kompetenzen profitieren. Die Lernerfolge der Auszubildenden werden gesteigert, digitale Lernplattformen verbessern die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Betrieben. Von der Vermittlung digitaler Kompetenzen in der überbetrieblichen Ausbildung profitieren gerade kleine und mittlere Betriebe, insbesondere im Handwerk“, erklärte die Ministerin. In den Projekten wurden zahlreiche digitale Lernaufgaben von den beteiligten Berufsschulen, Betrieben und überbetrieblichen Bildungsstätten entwickelt und erprobt. Insgesamt wurden mit den neun Modellprojekten über 1.700 Auszubildende in ganz unterschiedlichen Bereichen erreicht – von der Mechatronik über den Baubereich bis hin zu kaufmännischen Berufen. Das Wirtschaftsministerium fördert die neun Projekte mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Wichtige Projektergebnisse sind:

  • Mit fachdidaktisch ausgearbeiteten digitalen Lernmaterialien können beachtliche Lernerfolge erzielt werden – auch weil die Auszubildenden auf ihren jeweiligen Lernniveaus besser abgeholt und gezielt gefördert werden können.
  • Mit gemeinsam genutzten digitalen Lernplattformen kann die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Betrieb deutlich gesteigert werden. Damit gewinnt die wichtige Lernortkooperation mit der Digitalisierung an Bedeutung.
  • In kaufmännischen Berufen hat der Einsatz von Unternehmenssoftware in der Berufsschule nachweisbare Vorteile. Voraussetzung dafür ist, dass dies fachdidaktisch gut in den Berufsschulunterricht eingebettet wird.
  • Die überbetriebliche Ausbildung eignet sich besonders, um grundlegende Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung zu vermitteln. Sie hilft gerade kleinen und mittleren Betrieben, in denen neue Technologien nicht von Beginn an eingesetzt werden können.

Übersicht der geförderten Projektträger und Projektbeteiligten:

  1. Berufsförderungswerk der südbadischen Bauwirtschaft GmbH, Freiburg, mit dem Kompetenzzentrum Elementiertes Bauen KOMZET BAU BÜHL
    Projektpartner: INTERVAL GmbH
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schulen Bühl und Offenburg
    Beteiligte Betriebe: regionale Baubetriebe
  2. Industrie- und Handelskammer Ulm
    Projektpartner: Forschungsinstitut betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schule Ehingen und Karl-Arnold-Schule Biberach
    Beteiligte Betriebe: 40 regionale Ausbildungsbetriebe
  3. Zollernalbkreis
    Projektpartner: Technische Universität Darmstadt
    Beteiligte berufliche Schule: Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Balingen
    Beteiligte Betriebe: Bizerba SE & Co. KG Balingen, Gühring KG Albstadt
  4. Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
    Beteiligte berufliche Schulen: Technische Schule Aalen, Gewerbliche Schulen Göppingen und Schwäbisch Gmünd
    Beteiligte Betriebe: Carl Zeiss AG Oberkochen, Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH Amstetten, Robert Bosch Automotive Steering GmbH Schwäbisch Gmünd
  5. Universität Dresden in Kooperation mit der Universität Stuttgart
    Projektpartner: Bildungshaus der IHK Region Stuttgart
    Beteiligte berufliche Schulen: Grafenbergschule Schorndorf, Gewerbliche Schule Waiblingen
    Beteiligte Betriebe: Andreas Stihl AG & Co. KG Waiblingen, Robert Bosch Packaging Technology GmbH Waiblingen
  6. Universität Konstanz
    Projektpartner: Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ehemals Landesinstitut für Schulentwicklung), Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freiburg (Berufliche Schulen), IHK Hochrhein-Bodensee, IHK Bodensee-Oberschwaben
    Beteiligte berufliche Schulen: Kaufmännisches Schulzentrum Böblingen, Kaufmännische Schulen Donaueschingen, Wessenbergschule Konstanz, Robert-Gerwig-Schule Singen, Constantin-Vanotti-Schule Überlingen, Kaufmännische Schulen Waldshut-Tiengen, Erich-Bracher-Schule Kornwestheim, Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen, Theodor-Heuss­Schule Reutlingen, Berufliches Schulzentrum Waldkirch, Max-Weber-Schule Freiburg, Albert-Schäffle-Schule Nürtingen
  7. Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateur-Handwerks mit dem Bildungszentrum Leonberg-Rutesheim
  8. Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein mit dem Bildungszentrum Offenburg
  9. Handwerkskammer Konstanz mit den Bildungsakademien Rottweil, Singen und Waldshut
    Projektpartner: Institut für KMU und Handwerk an der Allensbach Hochschule Konstanz

Veranstaltungsbilder und -materialien:

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Lebenslanges Lernen 100% Zukunft der Arbeit 100% Forum
news-453 Mon, 02 Mar 2020 11:54:02 +0100 Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020: „Open Innovation – So spielen Sie mit“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/open-innovation-kongress-baden-wuerttemberg-2020-open-innovation-so-spielen-sie-mit/ Unter dem Motto „Open Innovation – So spielen Sie mit“ veranstalten das Wirtschaftsministerium und Steinbeis 2i/Steinbeis Europa Zentrum heute (2. März) in Stuttgart den Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020. In diesem Jahr stehen Best Practice-Beispiele aus dem Mittelstand, Zukunftstechnologien sowie Open Innovation Netzwerke im Mittelpunkt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut appellierte in ihrer Eröffnungsrede insbesondere an die mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg, Open Innovation für sich zu nutzen: „Innovationen sind der Schlüssel für unsere baden-württembergische Erfolgsgeschichte. Open Innovation ist dabei eine Riesenchance, insbesondere für unseren Mittelstand.“ Es sei wichtig, dass Unternehmen sich vernetzen und Anregungen, Impulse und Inspirationen von außen einholen, so Hoffmeister-Kraut. „Denn Innovationen entstehen immer häufiger an den Schnittstellen verschiedener Technologien und durch Kooperation ganz unterschiedlicher Partner.“

Die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene steuerliche FuE-Förderung könne einen zusätzlichen Schub für Innovationen bringen, so die Ministerin. „Deshalb habe ich mich im vergangenen Jahr erfolgreich im Bundesrat dafür eingesetzt. Gemeinsam mit anderen Ländern konnten wir erreichen, dass auch die Förderung der Auftragsforschung im Gesetz verankert wurde. Insbesondere die Auftragsforschung kann für kleine und mittlere Unternehmen eine Chance sein, ihre Open Innovation Aktivitäten zu verstärken.“ Gerade auch angesichts der aktuellen Konjunkturlage seien aber noch umfassendere Steuerentlastungen notwendig, damit die Unternehmen im Land größere finanzielle Spielräume haben, um ihre Innovationsaktivität weiter zu steigern, forderte die Ministerin.

Mit über 1.200 Anmeldungen ist die fünfte Auflage des Open Innovation Kongresses die bisher größte Open Innovation Veranstaltung in Deutschland. „Dieser neue Rekord zeigt uns einmal mehr, dass wir mit dem Format ins Schwarze getroffen haben“, freute sich die Ministerin.

Programm bietet Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung

Der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2020 setzt erneut kreative Impulse für eine offene Innovationskultur. Er bietet Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in verschiedenen Formaten die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Ansätze aus der Praxis kennenzulernen. Bei dem Podium „Bühne frei für Open Innovation im Mittelstand“ berichten beispielsweise Geschäftsleiterinnen und Geschäftsleiter über ihre Erfahrungen. Zudem pitchen Open Innovation Netzwerke im Rahmen des „Open Innovation Playground“.

Am Nachmittag informieren Workshops unter anderem zu der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle mit Open Innovation, Patentschutz bei Open Innovation, Werkzeugen zur Umsetzung von kollaborativen Innovationen und Open Innovation Methoden wie dem Design Sprint. Während der Veranstaltung gibt eine eigene Veranstaltungs-App den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Orientierung zum Programm und den Speakern.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Bilder der Veranstaltung

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100%
news-450 Tue, 18 Feb 2020 08:42:20 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis des Landes für kleine und mittlere Unternehmen aus https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-des-landes-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-aus/ „Gerade unsere zahlreichen mittelständischen Unternehmen haben ein großes Innovationspotential und tragen mit viel Neugier und Mut zur Veränderung maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei. Deren Wettbewerbsfähigkeit ist wichtige Voraussetzung für den Wohlstand unseres Landes“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 14. Februar anlässlich der Veröffentlichung der diesjährigen Ausschreibung. „Mit dem Innovationspreis ehren wir auch 2020 wieder unkonventionelle Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg. Gerade in Zeiten zunehmender Herausforderungen sind Innovationen der wichtigste Treiber und Erfolgsfaktor für einen starken und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort“, so die Ministerin. Baden-Württemberg ist bundes- und europaweit weiterhin führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die FuE-Ausgabenintensität erreichte zuletzt mit 5,6 Prozent einen neuen Rekordwert.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926-1984) gewidmet. Mit dem Preis werden seit 1985 kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien ausgezeichnet.

Die Rahmenbedingungen:

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2020 über das Online-Bewerbungsportal eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und mit Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden am 10. November 2020 im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung verliehen.

Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen sowie den Link zur Online-Bewerbung gibt es hier oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Einen Rückblick auf die Preisverleihung 2019

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Presse Produktentstehung Technologietrends
news-448 Wed, 12 Feb 2020 17:23:42 +0100 Wirtschaftsministerium startet Wettbewerb „KI-Champion BW“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-wettbewerb-ki-champion-bw-1/ „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft. Wir müssen noch besser darin werden, Forschungsergebnisse schnell und erfolgreich in die kommerzielle Anwendung zu bringen. Mit den ‘KI-Champions BW‘ zeichnen wir Best-Practice-Beispiele aus und regen die Unternehmen in Baden-Württemberg branchenübergreifend an, eigene KI-Lösungen zu entwickeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart anlässlich der Veröffentlichung der Ausschreibung. „Die Unternehmen leisten mit ihren Ideen einen wichtigen Beitrag zum Ausbau eines erfolgreichen und zukunftsfähigen KI-Standorts Baden-Württemberg.“ „Zahlreiche Unternehmen im Land setzen KI-Lösungen bereits sehr vielversprechend und erfolgreich um. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass möglichst viele Betriebe von diesen Beispielen profitieren können“, so die Ministerin weiter. Die Bekanntgabe der ausgewählten Projekte erfolgt öffentlichkeitswirksam voraussichtlich im Rahmen des Digitalgipfels am 4. Mai 2020. Außerdem sollen die Best-Practice Beispiele auf dem Portal https://www.wirtschaft-digital-bw.de/ mit Projektsteckbriefen, Fotos und Videos anschaulich veröffentlicht werden.

Der Wettbewerb „KI-Champion BW“ ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Wirtschaftsministeriums. Er wird erstmals ausgeschrieben und richtet sich an Unternehmen und wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Bewerbungen können bis zum 18. März 2020 über das Online-Bewerbungsformular eingereicht werden. Eine Expertenjury wird die vollständig eingegangenen Bewerbungen bewerten. 

„Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ will das Wirtschaftsministerium die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorantreiben. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten von KI vertraut zu machen. Auch die Entstehung ganz neuer KI-Unternehmen soll gefördert werden.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100%
news-445 Tue, 11 Feb 2020 14:23:36 +0100 „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ wirkt und wird weiter gefördert https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/zukunftsinitiative-handwerk-2025-wirkt-und-wird-weiter-gefoerdert/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold haben heute (10. Februar) im Rahmen eines Betriebsbesuchs beim Handwerksunternehmen ADREX Photovoltaikanlagen in Horb am Neckar eine positive Bilanz der „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ gezogen. „Die Zukunftsinitiative ist eine große Hilfe für die Handwerksbetriebe. Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist hoch: Über 4.000 Betriebe haben beispielsweise die Beratungs- und Unterstützungsangebote in Anspruch genommen“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Diesen angestoßenen Prozess zur Zukunftssicherung des Handwerks führen wir nun konsequent weiter und fördern die Initiative mit weiteren vier Millionen Euro bis 2021.“ Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), ergänzte: „Die Zukunftsinitiative setzt mit den Offensiven für Personal, Strategie und Digitalisierung genau an den richtigen Handlungsfeldern an. Im Handwerk fehlen beispielsweise rund 40.000 Fachkräfte, rund 10.000 Lehrstellen sind zu besetzen und in den nächsten Jahren stehen rund 20.000 Betriebe zur Nachfolge an.“

Insgesamt hat das Land für die vielfältigen Maßnahmen 4,4 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Ziel des dialogorientierten Projekts ist es, künftige Herausforderungen, Chancen und Potenziale für das baden-württembergische Handwerk zu identifizieren und zu unterstützen. In den drei Schwerpunktthemen wurden vielfältige geförderte Maßnahmen umgesetzt, wie Fachveranstaltungen, Intensivberatungen, Erfahrungsaustauschgruppen oder Modellprojekte für innovative digitale Geschäftsmodelle im Handwerk.

Die ADREX Photovoltaikanlagen GmbH & Co. KG in Horb am Neckar hat sich mithilfe der Intensivberatung im Rahmen der Initiative beispielsweise in der Kundenberatung neu aufgestellt. „Am Beispiel von ADREX Photovoltaikanlagen kann man eindrucksvoll sehen, wozu etwa eine Intensivberatung einen Betrieb befähigen kann: Am Ende des Prozesses stand eine komplett digitalisierte Kundenberatung“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Handwerkspräsident Rainer Reichhold fügte hinzu: „ADREX ist ein moderner, innovativer Handwerksbetrieb, der mit der Photovoltaik ein zukunftsfähiges Geschäftsfeld abdeckt. Es spricht für die Qualität der Intensivberatung, dass auch ein solches Unternehmen gerne die Unterstützung in Anspruch genommen hat.“

4.000 Betriebe in der Personalberatung und 3.900 Intensivberatungstage

Neben 4.000 Betrieben, die eine Personalberatung bei den Handwerkskammern in Anspruch genommen haben, gab es rund 3.900 Intensivberatungstage Strategie und Personal über die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), ein Tochterunternehmen des Handwerkstages. Es wurden außerdem über 40 Fachveranstaltungen bei Kammern und Innungs- und Fachverbänden mit rund 2.700 Teilnehmern aus Handwerksbetrieben, zwölf Erfahrungsaustauschgruppen sowie Digitalisierungswerkstätten und Modellprojekte durchgeführt. Daneben wurde eine Online-Plattform entwickelt, auf der sich Betriebsinhaber zu allen Themen rund um „Mitarbeiter finden, binden und führen“ informieren können.

„Ganz besonders freut mich, dass wir beispielsweise bei der Personalberatung viele kleine Betriebe erreichen konnten, die sich mangels Zeit oder Ressourcen bisher noch nicht mit strategischen Zukunftsthemen auseinandersetzen konnten“, betonte die Ministerin.

Handwerkspräsident Rainer Reichhold sagte: „Schön, dass es mit ‚Handwerk 2025‘ auch in den nächsten zwei Jahren weitergeht. Denn die hohe Nachfrage bei den verschiedenen Angeboten zeigt: Der Bedarf bei den Betrieben ist groß. Die Herausforderungen, die es für das Handwerk zu bewältigen gilt, werden auch in den kommenden Jahren nicht kleiner. Da ist Unterstützung unerlässlich.“

Die „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“

Die „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ ist ein gemeinsames Projekt des Wirtschaftsministeriums und des Baden-Württembergischen Handwerkstages. Ausgangspunkt war eine umfassende Struktur- und Bestandsanalyse sowie ein Strategiekonzept, aus dem die Maßnahmen in den Handlungsfeldern Personal, Strategie und Digitalisierung abgeleitet wurden. Die Maßnahmen wurden in den Jahren 2018 und 2019 sukzessive in enger Kooperation mit den Handwerksorganisationen umgesetzt. Das vielseitige Angebot umfasst unter anderem individuelle Beratungen, Workshops, Erfahrungsaustauschgruppen und innovative Modellprojekte zu den Schwerpunktbereichen Personal, Strategie und Digitalisierung.

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Presse Baden-Württemberg Produzierendes Handwerk 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100%
news-443 Fri, 07 Feb 2020 12:29:26 +0100 Wirtschaftsministerium setzt erfolgreiches Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ fort https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-setzt-erfolgreiches-foerderprogramm-start-up-bw-pre-seed-fort/ Das Förderprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ zur Frühphasenfinanzierung von Start-ups ist in der Pilotphase erfolgreich angelaufen und wird bis 2021 fortgesetzt. Dafür stehen insgesamt 14 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir haben mit ‚Start-up BW Pre-Seed‘ sehr schnell eine hohe Aufmerksamkeit und Nachfrage in der Start-up-Szene erzeugt. Unser Mut, neue Wege bei der Gründungsförderung zu gehen, hat sich ausgezahlt. Es ist wichtig für die Innovationskraft unseres Wirtschaftsstandorts, dass wir das Programm fortsetzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Februar) in Stuttgart. 

Inzwischen seien 61 Start-ups mit durchschnittlich rund 200.000 Euro aus Landesmitteln finanziert worden, so Hoffmeister-Kraut. „Durch die Frühphasenfinanzierung konnten die Gründerinnen und Gründer darüber hinaus rund 3,5 Millionen Euro durch private Ko-Investoren mobilisieren. Investitionsschübe in der frühen Phase der Gründung können das Wachstum von Start-ups regelrecht beflügeln.“ Die Start-ups stammen überwiegend aus dem Bereich Software, AI und Cyber Security. 

Als erstes durch Pre-Seed finanziertes Start-up hat HQS Quantum Simulations bereits eine Anschlussfinanzierung gesichert. Das Start-up, das vom CyberForum betreut wird, berät und entwickelt Software zur Simulation von Molekülen und Materialien, beschleunigt durch Quantencomputer. Auch mehrere weitere Start-ups befinden sich derzeit in Verhandlungen für Anschlussfinanzierungen. „Dass immer mehr Start-ups durch unser Förderinstrument reif für die erste große Finanzierungsrunde werden, zeigt uns, dass wir hier den richtigen Impuls setzen“, freute sich Hoffmeister-Kraut.

Bereits im November 2019 seien die Fördermittel der Landesregierung für die Pilotphase aufgebraucht gewesen. „Für die neue Runde in diesem Jahr befinden sich schon zahlreiche aussichtsreiche Start-ups im Auswahlprozess“, betonte die Ministerin.

Zu „Start-up BW Pre-Seed“

Das bundesweit einmalige Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ setzt früher als bisherige Förderungen an und schließt die Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung, der sogenannten Pre-Seed-Phase. Die eigenen Finanzmittel der Start-ups werden in dieser Phase häufig aufgebraucht, während private und institutionelle Anleger aufgrund des Risikos oftmals noch zurückhaltend sind. Wenn der Schritt vom Prototyp zum Markteintritt erfolgen muss, bedeutet das nicht selten das Aus für viele gute Geschäftsideen. 

Die Frühphasenförderung trägt dazu bei, dass mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden. „Start-up BW Pre-Seed“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. 

Die Auswahl der Start-ups erfolgt in enger Einbindung der Pre-Seed-Partner an aktuell elf Standorten im Land – erfahrene Start-up-Inkubatoren und Acceleratoren, die innovative Gründungsvorhaben intensiv betreuen. Start-ups können nur auf Empfehlung eines Pre-Seed-Partners und mit privater Ko-Finanzierung einen Pre-Seed-Antrag stellen. Der Partner bwcon aus Stuttgart betreut aktuell 26 der geförderten Start-ups, gefolgt von 14 im Karlsruher CyberForum.

Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut. 

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100%
news-442 Wed, 05 Feb 2020 11:20:04 +0100 Landesregierung prüft Realisierung eines großen Innovationsparks für Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/landesregierung-prueft-realisierung-eines-grossen-innovationsparks-fuer-kuenstliche-intelligenz/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat den globalen Immobiliendienstleister CBRE mit einer Machbarkeitsstudie für den Aufbau eines großen Innovationspark KI (Künstliche Intelligenz) beauftragt. „KI – Made in Baden-Württemberg. Diesem Qualitätssiegel wollen wir künftig internationale Strahlkraft verleihen. Im Bereich der KI-Forschung sind wir bereits hervorragend aufgestellt - jetzt muss es vor allem darum gehen, KI-basierte Produkte und Dienstleistungen noch schneller zu testen und an den Markt zu bringen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart. „Ein Innovationspark könnte dem KI-Standort Baden-Württemberg einen enormen Schub geben. Er ist eine große Chance für Baden-Württemberg, um unsere Wirtschaft zukunftsgerichtet zu diversifizieren und neue Beschäftigungsfelder zu erschließen.“ 

Anforderungen an einen Innovationspark KI

„Wir wollen einen wirksamen und sichtbaren Magneten schaffen für Unternehmen, nationale und internationale Start-ups, Forschungseinrichtungen, KI-Investoren, Business Angels und VC-Geber und ganz besonders auch für KI-Talente. Diese Akteure sind entscheidende Treiber für den KI-Standort Baden-Württemberg“, so die Ministerin. Im Innovationspark KI sollen Unternehmen KI-basierte Produkte und Dienstleistungen optimal und in hohem Tempo entwickeln, testen und an den Markt bringen. Um optimale Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, soll er Maßstäbe setzen für die Infrastruktur von Innovationszentren, etwa mit entsprechenden Rechenkapazitäten, Test- und Experimentieranlagen, bei der Zusammenarbeit für Innovationen (Open Innovation) sowie bei Klimaschutz und Ressourcenschonung. Der Innovationspark soll gleichermaßen einen Beitrag zum Ausbau bestehender Stärken der baden-württembergischen Wirtschaft sowie zur Entwicklung neuer Stärken in wichtigen innovativen Zukunftsfeldern leisten. Er soll bestehende Einrichtungen im Land sinnvoll ergänzen und damit die existierende Innovationslandschaft bereichern und ausbauen. Das Vorhaben sei auch als Leuchtturmprojekt im Sinne des Green Deals der neuen EU-Kommission zu sehen. „KI-made in BW“ stehe dabei für höchste ethische Standards und leiste einen aktiven Beitrag zur Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen, wie Klimaschutz, Gesundheit, Energieversorgung und Ernährung, so Hoffmeister-Kraut.

„Wenn Baden-Württemberg den Anspruch hat, in der Weltliga der KI-Hotspots mitzuspielen, dürfen wir keine Zeit verlieren und müssen schnell passende Strukturen schaffen, um unser Land noch stärker als globales Zentrum für KI-Wertschöpfung ins Blickfeld zu rücken“, sagte Hoffmeister-Kraut mit Blick auf großflächige Innovationsparks in anderen Innovationsregionen Deutschlands, Europas und der Welt. Hierzu zählen beispielsweise der LabCampus am Flughafen München, die Wissenschaftsstadt Adlershof in Berlin, aber auch der Innovationspark Zürich oder, wie jüngst auf der CES bekanntgegeben, die „Woven City“ in Japan. „Auf großen Flächen entstehen ganz neue Innovations-Ökosysteme, die als Kraftzentren die entsprechenden Regionen bei Innovationen und Wirtschaftskraft zusätzlich voranbringen. Baden-Württemberg darf hier nicht den Anschluss verlieren“, sagte die Ministerin. Von der finanziellen Dimension wäre der Innovationspark das größte Innovationsprojekt mit öffentlicher Ko-Finanzierung in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten.

Ziel der Machbarkeitsstudie „Innovationspark KI“

Dem Auftrag für die Machbarkeitsstudie ging ein entsprechender Kabinettsbeschluss der Landesregierung sowie eine europaweite Ausschreibung in Form eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb voraus. Die Studie soll mögliche Flächen in Baden-Württemberg identifizieren und Auskunft darüber geben, welche Erfolgsfaktoren für Innovationsparks im „Weltklasseformat“ gegeben sein müssen, wie tragfähige Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für einen Innovationspark KI aussehen könnten, wie ein faires Standortauswahlverfahren aufgesetzt werden sollte und welche thematischen Schwerpunktsetzungen möglich und sinnvoll sind. Das Land stellt dafür 500.000 Euro zur Verfügung. 

„Angesichts des atemberaubenden Tempos bei den grundlegenden Innovationsentwicklungen weltweit müssen wir auch bei der Innovationspolitik noch mehr Tempo aufnehmen. Wir müssen noch schneller darin werden, in zentralen Zukunftsthemen Forschungsergebnisse zu Produkten und Dienstleistungen zu machen, Finanzmittel zu akquirieren und die dafür notwenigen Partnerinnen und Partner zu finden“, so Hoffmeister-Kraut. Vom Dienstleister CBRE erwartet die Ministerin daher innerhalb eines Jahres eine Entscheidungsgrundlage, ob der Innovationspark KI von Seiten des Landes weiterverfolgt werden sollte. „Projekte dieser Dimension und Komplexität müssen extrem gut vorbereitet werden, um hinterher auch wirtschaftlich tragfähig zu sein“, sagte die Ministerin. 

Förderung durch EU angestrebt

Nach Aussage der Ministerin werde die Europäische Union nach heutigem Stand fünf bis zehn World Class AI Testing and Experimentation Facilities mit insgesamt rund zwei Milliarden Euro in den nächsten Jahren fördern. „Diese massiven Investitionen der EU zeigen, dass wir solch großflächige Innovationszentren benötigen, um auch künftig in der Weltliga der Innovationsregionen mitzuspielen. Wir schaffen damit in Baden-Württemberg bestmögliche Voraussetzungen für offene Innovationsprozesse, fördern die Ansiedlung großdimensionierter Testumgebungen und Reallabore für wertschöpfungsstarke Zukunftstechnologien und verbessern nicht zuletzt die Sichtbarkeit für Kapitalgeber und notwendige Talente“, so Hoffmeister-Kraut. „Wir sind in intensivem Austausch mit den Vertretern der EU, um mit der Machbarkeitsstudie hier die besten Voraussetzungen für eine Förderung seitens der EU zu schaffen.

Die Standortentscheidung für den Innovationspark KI sei derzeit völlig offen. Eine Standortauswahl werde aller Voraussicht nach erst nach einer Grundsatzentscheidung der Landesregierung für eine Realisierung des Innovationsparks erfolgen, frühestens also im Jahr 2021. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie gehe es auch darum herauszufinden, in welchen Kommunen bzw. Regionen Interesse an einem großflächigen Innovationspark bestehe, wie schnell gegebenenfalls die notwendigen Flächen verfügbar gemacht werden könnten und inwieweit auch grundsätzliche Bereitschaft für ein kommunales Engagement für einen Innovationspark KI von internationalem Format vorhanden sei. Wenn es im Rahmen der Machbarkeitsstudie möglichst konkrete Interessenbekundungen von kommunaler Seite gebe, könne dies ganz erheblich zur Beschleunigung der weiteren Prozesse beitragen. „Wir wollen möglichst schnell in die Umsetzung kommen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Prof. Dr. Alexander von Erdély, CEO von CBRE in Deutschland, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Land Baden-Württemberg mit unserer internationalen Expertise unterstützen können. Damit wird das Vorhaben nicht nur hinsichtlich der Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu einem Leuchtturmprojekt, sondern der Rückgriff auf vorhandene Erfahrungen mit ähnlichen Vorhaben in der Immobilienbranche schafft auch nachhaltige Grundlagen für die weiteren Planungen.“

Weitere Informationen zur Machbarkeitsstudie Innovationspark KI gibt es unter anderem fortlaufend unter www.wirtschaft-digital-bw.de.

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die „Initiative Wirtschaft 4.0“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als „Dach“ und „kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivi-täten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet. 

Über CBRE

CBRE ist – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2018 – der größte globale Immobiliendienstleister. Mit mehr als 90.000 Mitarbeitern in über 480 Büros steht CBRE Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite. CBRE bietet ein breites Spektrum an integrierten Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie: von der strategischen und technisch-wirtschaftlichen Beratung wie u. a. beim An- und Verkauf oder der An- und Vermietung, über die Verwaltung und Bewertung von Immobilien bis hin zum Portfolio-, Transaktions-, Projekt- und Facility-Management. CBRE bietet über alle Assetklassen hinweg maßgeschneiderte Beratung aus einer Hand. Die CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ist ein Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de

 

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100% Strategie 100%
news-441 Mon, 03 Feb 2020 18:00:30 +0100 Popup-Labor BW in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-bw-in-bad-mergentheim-und-tauberbischofsheim/ Das „Popup Labor Baden-Württemberg“ findet vom 5. bis 14. Februar 2020 in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim statt und lädt kostenfrei zum Lernen, Experimentieren und Vernetzen ein. „Das Popup Labor bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen in der Region eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (3. Februar) in Stuttgart. Rasante technologische Fortschritte und neue Geschäftsmodelle stellen gerade kleine und mittlere Unternehmen im Land vor große Herausforderungen. Häufig fehlt den Betrieben das nötige Personal, um sich strategisch mit den Zukunftsthemen auseinandersetzen. „Besondere Schwierigkeiten haben die Unternehmen in ländlicheren Regionen, da Unterstützungsangebote meist in den Ballungsräumen stattfinden. Mit dem Popup Labor setzen wir an diesem Punkt an und tragen die Digitalisierung in die Fläche des Landes – direkt zu den Unternehmen“, sagte die Ministerin.

Knapp zwei Wochen lang dreht sich beim „Popup Labor BW“ in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim alles rund um die Themen Innovationen und Digitalisierung. „Ich würde mich freuen, wenn viele Unternehmen aus der Main-Tauber-Region das Angebot wahrnehmen und sich beim Popup Labor mit den Chancen und Risiken der Zukunftsthemen beschäftigen“, so Hoffmeister-Kraut. Am Aktionstag „Digitalisierung und Nachhaltigkeit für BW und weltweit“ am 10. Februar wird die Ministerin selbst das Popup Labor besuchen.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Mergentheim, der Stadt Tauberbischofsheim und der DHBW Mosbach, Campus Bad Mergentheim ist ein vielseitiges Programm entstanden: Von der Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Logistik über die Digitalisierung im Handwerk oder der Gastronomie bis hin zu Innovationsmethodik, wie Scrum oder Co-Kreatives Arbeiten in Makerspaces können Unternehmer und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlreiche Veranstaltungen besuchen. „Ob Unternehmen die ersten Schritte in die digitale Zukunft wagen oder sich bereits mittendrin befinden – bei diesem Popup Labor ist für jeden etwas dabei“, so Hoffmeister-Kraut.

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Presse Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100%
news-440 Wed, 29 Jan 2020 10:06:56 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Start-up BW Accelerator „Stoff im Kopf“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-start-up-bw-accelerator-stoff-im-kopf/ Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau des speziell für Start-ups der Textilwirtschaft ausgerichteten Start-up BW Accelerators mit rund 85.000 Euro. „Mit unserem neuen Start-up BW Accelerator ‚Stoff im Kopf‘ unterstützen und qualifizieren wir ganz gezielt Start-ups in der Textilwirtschaft und deren branchenspezifischen Belange“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau des speziell für Start-ups der Textilwirtschaft ausgerichteten Start-up BW Accelerators mit rund 85.000 Euro.

Die Entwicklung neuer Materialien und Oberflächen im Bereich der technischen Textilien sei für die Textilwirtschaft in Baden-Württemberg, und traditionell gesehen insbesondere in der Region rund um Reutlingen von zentraler Bedeutung, so die Ministerin. „Mit innovativen Technologien für die Herstellung von Materialien können Start-ups die Bekleidungsbranche revolutionieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. „Und nicht nur das: Smarte Materialien bieten auch ein hochinnovatives Potenzial zur Entwicklung neuer Funktionalitäten im Bereich Healthcare, Smart Homes für die älter werdende Gesellschaft oder autonomes Fahren.“

Start-ups professionalisieren und beschleunigen

Im Rahmen der Landeskampgange Start-up BW unterstützt das Wirtschaftsministerium unter dem Begriff Start-up BW Accelerator technologie- oder branchenspezifische Zentren für Gründungsvorhaben mit hohem Potenzial, die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentrieren, professionalisieren und beschleunigen.

„Stoff im Kopf“ richtet sich an Absolventinnen, Berufstätige und junge Gründerteams, die ein Gründungsvorhaben im Bereich Textil anstreben und eine ausgearbeitete Gründungsidee eingereicht haben, um diese zu einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und kann studien- oder berufsbegleitend absolviert werden. Als Netzwerkpartner bindet die Hochschule Reutlingen den Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil, das Deutsche Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf sowie die Stadt Reutlingen und die Industrie- und handelskammer Reutlingen ein und baut ein Netzwerk zu potenziellen Industriepartnern auf.

Die Bewerbungsfrist für „Stoff im Kopf“ endet am 7. Februar 2020 und das fünfmonatige Qualifizierungsprogramm startet am 6. März 2020.

Quelle: startup bw

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Presse BW Regionen
news-439 Mon, 27 Jan 2020 12:58:18 +0100 "Popup-Labor BW" 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-bw-2020-und-2021-an-fuenf-weiteren-standorten/ Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte „Popup-Labor Baden-Württemberg“ wird 2020 und 2021 an fünf weiteren Standorten stattfinden. Für die kommenden beiden Jahre wurden die Standorte Schramberg, Konstanz, Renningen, Sigmaringen und Crailsheim ausgewählt. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (24. Januar) in Stuttgart bekannt. „Unsere Popup-Labore sind ein voller Erfolg. Ich freue mich daher sehr, dass wir das Format in weiteren Regionen Baden-Württembergs fortführen können. Mit den Popup-Laboren schaffen wir dezentrale Lern- und Expe-rimentierräume für unsere Unternehmen rund um Digitalisierung und Innovation“, sagte die Ministerin. „Die digitale Transformation bedeutet für unsere Unternehmen tiefgreifende Veränderungen. Mit den Popup-Laboren machen wir aktuelle Themen greifbar und unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen“, so Hoffmeister-Kraut. Das Popup-Labor bietet Unternehmen und deren Beschäftigten Orientierung in den Bereichen Digitalisierung, technologische Trends und Innovationsmethodik. In den dezentralen Lern- und Experimentierräumen können Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Beschäftigte gemeinsam mit Experten niederschwellig und ortsnah Zukunftsthemen erleben.

„Der domänenübergreifende Austausch ist ein ganz wesentlicher Innovationstreiber. Mit dem Popup-Labor wollen wir nicht nur Inhalte transportieren, sondern auch vor Ort einen Anlass zu Vernetzung der regionalen und überregionalen Wissensträger aus Wirtschaft und Wissenschaft schaffen und so einen Beitrag zur Stärkung regionaler Innovationssysteme leisten“, beschreibt Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung, die Ziele des von ihm konzipierten Formates.

Bei der aktuellen Standortvergabe wurden diejenigen Bewerber ausgewählt, die bei der Vergabe der Popup-Labore im vergangenen Jahr nicht zum Zuge gekommen waren. „Auf unseren Bewerbungsaufruf aus dem letzten Jahr haben wir eine hohe Anzahl exzellenter Bewerbungen erhalten. Das freut mich sehr und zeigt, dass sich die Unternehmen in Baden-Württemberg mit Leidenschaft und guten Ideen für ihre Region stark machen“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Standorte der Popup-Labore in der nächsten Förderperiode

Die Popup-Labore werden jeweils mit Partnern vor Ort realisiert. Durch deren Expertise können regionalspezifische Bedarfe zielgenau adressiert werden. Außerdem haben dadurch die Unternehmen auch nach der Ausrichtung des Popup-Labors vor Ort geeignete Ansprechpartner zu Innovationsthemen. Diese bewährte Zusammenarbeit wird auch in der neuen Förderperiode beibehalten.

Die kommenden Popup-Labore werden mit folgenden Partnern umgesetzt:

  • Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH und das Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg e. V. für den Standort Schramberg.
  • Der Landkreis Konstanz für den Standort Konstanz.
  • Die Stadt Renningen für den Standort Renningen.
  • Die WFS Wirtschaftsförderung Sigmaringen GmbH & Co. KG für den Standort Sigmaringen.
  • Der Landkreis Schwäbisch-Hall und die Stadt Crailsheim für den Standort Crailsheim.
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Presse Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% IT-Sicherheit 100% Umsetzung 100% Veranstaltung Seminar Workshop
news-436 Tue, 21 Jan 2020 09:23:50 +0100 Effektive Kommunikation: CyberLab-Team BLACKPIN gewinnt "StartUp BW Pre-Seed" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/effektive-kommunikation-cyberlab-team-blackpin-gewinnt-startup-bw-pre-seed/ BLACKPIN ist ein sicherer Mobile Messenger für den B2B-Bereich. Über BLACKPIN kommunizieren Teammitglieder miteinander, tauschen Daten aus und können diese nachhaltig bis zu 15 Jahre lang archivieren. Der DSGVO-konforme Messenger ermöglicht den schnellen Austausch mit Kollegen, Kunden und anderen Geschäftspartnern. Die Kommunikation erfolgt durch eine Komplettverschlüsselung und die Archivierung der Daten auf Basis von zertifizierten deutschen Medizinstandards. Die Gesundheits- und Bankenbranche, die die höchsten Sicherheitsbestimmungen am Markt haben, sind deshalb Kernzielgruppe von BLACKPIN – generell ist das Kommunikationsinstrument aber für alle Unternehmen und Organisationen geeignet, die intern wie extern sicher kommunizieren wollen. „Mit unserem Finanzierungsprogramm ‚Start-up BW Pre-Seed‘ unterstützen wir aussichtsreiche Start-ups wie „BLACKPIN“ bereits in der frühen Gründungsphase. Denn in Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potential zum nächsten Mittelständler oder auch zu mehr steckt“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Genau dieses Potential wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“

Das neue Förderinstrument des Landes Baden-Württemberg für Startups setzt in einer frühen Phase an. Um aussichtsreiche Gründungsvorhaben auf dem Weg zur Finanzierungsreife zu unterstützen, stellt Baden-Württemberg für das Pre-Seed-Programm in Summe 14 Mio. Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns über die Zusage und sind stolz und dankbar, dass wir es mit der professionellen Unterstützung unseres Betreuungspartners, dem CyberLab IT-Accelerator in Karlsruhe, geschafft haben. Mit der Förderung im Rücken können wir uns in den nächsten Monaten voll auf die Vermarktung unserer App konzentrieren. Wir wollen uns ein starkes Team im Bereich Sales und Marketing aufbauen, gleichzeitig aber auch in weitere Funktionen der App investieren“, zeigt sich Sandra Jörg, CEO von BLACKPIN, begeistert.

„Als Datenschutzbeauftragter und IT-Security-Experte ist mir das Potenzial des Messengers BLACKPIN auf der Veranstaltung ‚Ideen suchen Kapital‘ im Sommer 2010 direkt ins Auge gesprungen. Mit BLACKPIN steht endlich eine sicherer Messenger für den Einsatz in Organisationen aller Art zur Verfügung, egal ob Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Pflegeheime. BLACKPIN hat ein App-Tool geschaffen, mit dem diese DSGVO-konform, schnell und praktisch kommunizieren können. BLACKPIN bietet die gute Chance, die Kommunikation in der Organisation zu optimieren und birgt viele weitere Nutzenpotenziale. Vor allem gibt es mit BLACKPIN keinen Grund mehr, darüber zu klagen, dass die DSGVO den schnellen und flexiblen Austausch von Informationen verhindert“, beschreibt Gerold Bläse die Gründe, die ihn zu seinem Engagement bei BLACKPIN bewogen haben.
Nach drei Jahren Planung und Programmierung ist die Entwicklung der BLACKPIN-Mobile-App inzwischen nahezu abgeschlossen. Derzeit befindet sich der Messenger in der Markteinführung und im Test bei ersten Pilotkunden.

Quelle: CyberForum

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Presse Mittlerer Oberrhein Technologietrends IT-Sicherheit Umsetzung
news-434 Fri, 10 Jan 2020 12:24:27 +0100 Wirtschaftsministerium fördert neun KI-Projekte mit insgesamt 2,5 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-neun-ki-projekte-mit-insgesamt-25-millionen-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ neun Verbundprojekte für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. „Damit unsere Wirtschaft auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir gerade im Mittelstand noch mehr ‘KI made in BW‘. Mit diesem Wettbewerb unterstützen wir gezielt die Entwicklung von erfolgversprechenden KI-Innovationen in unserem Mittelstand“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es, dass insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen die Potenziale der KI marktorientiert, schnell und kommerziell erfolgreich nutzen können. Ein Schlüssel hierfür ist die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander und mit exzellenten Forschungseinrichtungen.“

Im Rahmen des Wettbewerbs fördert das Ministerium Innovationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die KI von der Forschung in die kommerzielle Anwendung bringen sollen und auch Vorbild für andere Unternehmen sein können. „Ein großes Potential für Baden-Württemberg liegt darin, die Innovationskraft und das spezialisierte Branchenwissen unseres Mittelstands mit der hervorragenden KI-Forschung im Land zusammenzubringen, damit daraus neue Produkte und Dienstleistungen sowie effizientere Prozesse entstehen“, sagte die Ministerin. „Wir müssen noch besser darin werden, Forschungsergebnisse schnell und erfolgreich in die kommerzielle Anwendung zu bringen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben dafür häufig nicht die nötigen Kompetenzen und Kapazitäten. Mit den Modellprojekten setzen wir genau an diesem Punkt an und unterstützen gezielt die Entwicklung von erfolgversprechenden KI-Innovationen. Außerdem wollen wir damit branchenübergreifend weitere Unternehmen anregen, eigene KI-Lösungen zu entwickeln“, so Hoffmeister-Kraut weiter. 

Das Ministerium hatte den Innovationswettbewerb von Juli bis Oktober dieses Jahres mit einer maximalen Fördersumme von 300.000 Euro ausgeschrieben. Voraussetzung für eine Bewerbung war eine Beteiligung von mindestens zwei kleinen oder mittleren Unternehmen sowie einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg. Außerdem mussten sich die Projekte an den konkreten Bedarfen der Unternehmen orientieren. Der Aufruf stieß auf sehr starkes Interesse bei den Unternehmen: Es gingen 40 Projektanträge ein, an denen insgesamt 100 Firmen aus dem ganzen Land beteiligt waren. Auf Basis des verfügbaren Budgets in Höhe von 2,5 Millionen Euro konnten hieraus neun Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Die Projekte starten bereits im Januar 2020 und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Sie decken sowohl bei den Anwendungsfeldern als auch bei den Branchen eine große Bandbreite ab – vom produzierenden Gewerbe über die Logistik und Automobilbranche bis hin zu Medizin und Biotechnologie. Das Gesamtprojektvolumen der neun geförderten Projekte beträgt 4,1 Millionen Euro. Neben den Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums leisten die beteiligten Unternehmen zusätzlich Eigenbeiträge in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

Übersicht der geförderten Verbundprojekte im Innovationswettbewerb KI für KMU

AI2ISO – Absicherung von Funktionen für das Autonome Fahren

Ziel: Entwicklung einer KI-gestützten Software, um die Zuverlässigkeit autonomer Autos in kritischen Fahrsituationen validieren zu können.

Branche/Anwendungsfeld: Mobilität

Fördervolumen: 186.860 Euro

Konsortium:

  • Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart
  • Spicetech GmbH, Stuttgart
  • Emm! Solutions GmbH, Weil der Stadt

Embedded AI in a Box

Ziel: In dem Projekt wird eine besonders energieeffiziente, selbstlernende Nachrüst-Box zur intelligenten Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen entwickelt.

Branche/Anwendungsfeld: Produzierendes Gewerbe

Fördervolumen: 287.573 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Endiio Engineering GmbH, Freiburg
  • Knowtion UG, Karlsruhe

Entwicklung und Integration einer neuen Magnetresonanz-Analysemethode zur Beurteilung der Erkrankungsaktivität bei Patienten mit Multipler Sklerose

Ziel: Durch KI-Einsatz soll die Analyse von MRT-Aufnahmen im Hinblick auf Veränderungen der Gehirnstruktur automatisiert und erheblich beschleunigt werden.

Branche/Anwendungsfeld: Medizin

Fördervolumen: 263.844 Euro

Konsortium:

  • Universitätsmedizin Mannheim der Uni Heidelberg
  • mediri GmbH, Heidelberg
  • MedicalSyn GmbH, Stuttgart

HyperSpec – Sortierung von Wertstoffen

Ziel: KI-gestützte Bilderkennung soll eingesetzt werden, um verschiedene Stoffe in einer Recycling-Anlage mit Hilfe von hyperspektralen Kamerabildern (sichtbares und nicht-sichtbares Spektrum) besser zu erkennen und sortenrein zu trennen.

Branche/Anwendungsfeld: Abfallwirtschaft

Fördervolumen: 293.488 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Reutlingen
  • LuxFlux GmbH, Reutlingen
  • Korn Recycling GmbH, Albstadt

KI-basierte Steuerungsarchitektur für vernetzte, flexible Materialflusssysteme

Ziel: KI-Technologie soll zur Steuerung eines komplexen Intralogistik-Systems, bestehend aus fahrerlosen Robotern am Boden und autonomen Systemen, die unter der Decke ein rasterförmiges Transportnetzwerk bilden, eingesetzt werden, so dass eine flexible Produktion mit „Losgröße 1“ optimiert wird.

Branche/Anwendungsfeld: Intralogistik

Fördervolumen: 299.984 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Hochschule Mannheim
  • flexlog GmbH, Karlsruhe
  • Things Alive Robotics GmbH, Karlsruhe
  • Gebhardt Fördertechnik GmbH, Sinsheim

KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken

Ziel: KI-Methoden sollen zur automatisierten Erkennung von Fehlern und zur vorausschauenden Wartung von Blockheizkraftwerken eingesetzt werden.

Branche/Anwendungsfeld: Energie / Handwerk

Fördervolumen: 276.284 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Biberach
  • Hochschule Ravensburg-Weingarten
  • Enerquinn GmbH, Weingarten
  • Mondas GmbH, Freiburg

Mesh AI – Automatisierte Gittergenerierung durch maschinelles Lernen

Ziel: KI-Technologien sollen eingesetzt werden, um Simulationen einfach, kostengünstig und schnell in die Produktentwicklung zu integrieren.

Branche/Anwendungsfeld: B2B-Software und Ingenieursdienstleistungen

Fördervolumen: 291.811 Euro

Konsortium:

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Renumics GmbH, Karlsruhe
  • Evago GmbH, Leonberg

SimKI – Echtzeitdatenerfassung und Parameterkorrektur mittels einer mit Simulationsdaten angelernten KI

Ziel: Mit einer durch Simulationsdaten angelernten KI sollen die Qualität von Leichtbau- und Metallbauteilen während der Herstellung erfasst und bewertet und die Prozessparameter für eine optimierte Qualität in Echtzeit angepasst werden.

Branche/Anwendungsfeld: Produzierendes Gewerbe

Fördervolumen: 278.979 Euro

Konsortium:

  • Hochschule Aalen
  • Inneo Solutions GmbH, Ellwangen
  • Karl Walter Formen und Kokillenbau GmbH, Göppingen
  • Gaugler & Lutz oHG, Aalen-Ebnat

Verbesserung von Lebensmittel-Haltbarkeit durch Bilderkennung und KI-gestützte Züchtung

Ziel: KI-Methoden sollen für die Züchtung von Nutzpflanzen eingesetzt werden, um die Identifizierung von Sorten mit Eigenschaften zu unterstützen, die sowohl Erzeugern als auch Verbrauchern Vorteile bringen.

Branche/Anwendungsfeld: Biotechnologie

Fördervolumen: 300.000 Euro

Konsortium:

  • Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
  • Colugo GmbH, Tübingen
  • Computomics GmbH, Tübingen
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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-433 Thu, 02 Jan 2020 20:43:16 +0100 Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald erhält Förderzusage für regionales KI-Lab https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsfoerderung-nordschwarzwald-erhaelt-foerderzusage-fuer-regionales-ki-lab/ Das Spezialgebiet KI (Künstliche Intelligenz) ist ein relevanter Baustein für die digitale Transformation und von zunehmender Bedeutung für die Unternehmen der Region Nordschwarzwald. Im Zusammenhang mit den grundsätzlichen Fragestellungen der Digitalisierung steigt die Bedeutung der KI-Thematik auch im Nordschwarzwald. Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) sieht es als ihre wichtige Aufgabe, zur Stärkung der regionalen Wirtschaft ein regionales Labor für Künstliche Intelligenz (KI-Lab Nordschwarzwald) einzurichten und hat dafür vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eine Förderzusage in Höhe von 100.000€ erhalten. Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG, freut sich über diesen weiteren Förderbescheid für die Region, der das Projekt KI Lab nachhaltig unterstützt. „Nach dem Digital Hub Nordschwarzwald ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass die WFG für regionale Projekte bestens geeignet ist und das Vertrauen der regionalen Akteure ebenso besitzt wie das der Landesregierung Baden-Württemberg“, unterstreicht Landrat Helmut Riegger, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Aufgabenstellungen des KI Labs Nordschwarzwald
Zunächst wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim für eine Modellphase ein niederschwelliger Zugang zum Thema KI geschaffen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dient das KI-Lab dabei als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierraum. Während der 15monatigen Projektlaufzeit werden die Angebote Schritt für Schritt ausgeweitet. So stehen Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen, Initial- und Gründungsberatungen für bestehende Unternehmen und Startups auf der Agenda. Angeboten werden aber auch Themenfelder wie die Projektinitiierung im KI-Bereich, die Aufbereitung von Best Practice, Besuche von Reallaboren, Netzwerkveranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Kooperationen mit überregionalen Akteuren und KI-Clustern.

An den bestehenden Standorten des Digital Hubs Nordschwarzwald Pforzheim, Horb und Nagold wird eine KI Kontaktstelle eingerichtet, die individuelle Beratung zu KI Themen durch Experten ermöglicht. Entwickelt werden zudem KI-relevante Weiterbildungsstrategien, aus denen in Kooperation mit Weiterbildungsanbietern geeignete Trainingsmaßnahmen abgeleitet werden. 

Ziel des KI-Labs Nordschwarzwald ist es, in der Region die Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft zu fördern. Als Bestandteil der regionalen Wirtschafts- und Innovationspolitik im Nordschwarzwald soll das KI Lab – ergänzend zum Digital Hub, dem regionalen Innovationsmanagement und weiteren Projekten im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzepts 2030 plus - als Anlaufstelle die Anwendung und Kommerzialisierung von KI im Mittelstand branchenübergreifend unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in der eher ländlich geprägten Region Nordschwarzwald sollen das Potenzial von KI erkennen, konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Umfeld identifizieren und Schritte in Richtung KI-Anwendungen gehen können.

Kompetenz des KI Labs
Durch die bereits im Projekt Digital Hub Nordschwarzwald  involvierten Partner, insbesondere durch die Hochschule Pforzheim mit ihrer Expertise im Bereich der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz, aber auch durch die Expertise der anderen regionalen Partner der WFG ist die KI-Kompetenz für dieses Projekt in hohem Maße gegeben. Wissenschaftlicher Kopf des KI-Projekts ist Prof. Dr. Thomas Schuster, der seit April 2016 als Professor an der Fakultät für Wirtschaft und Recht an der Hochschule Pforzheim tätig ist. In der Region Nordschwarzwald bekannt für seine KI-Kompetenz ist auch Carsten Kraus, Gründer und Geschäftsführer der Omikron Data Quality GmbH, der mit seinem Fachwissen der Region zur Verfügung steht.

Enge Verknüpfung mit dem Digital Hub Nordschwarzwald
Der Digital Hub Nordschwarzwald ist die regionale Anlaufstelle für Digitalisierungsfragestellungen und wird das geplante KI-Projekt an seinen drei Standorten (Pforzheim, Nagold und Horb) integrieren und diesen Mehrwert aktiv an die unternehmensrelevanten Zielgruppen herantragen. Durch die hinzugewonnene Fachexpertise im Bereich KI können qualitativ hochwertige Inhalte in das Leistungsportfolio des Digital Hub Nordschwarzwald aufgenommen werden. Umgekehrt profitiert das KI-Projekt von den bereits geschaffenen Netzwerkstrukturen sowie der Infrastruktur des Digital Hubs und kann seinen Fokus verstärkt auf inhaltliche Fragestellungen ausrichten. Das Projektmanagement ist abgebildet beim Projektträger und Konsortialführer des Digital Hubs Nordschwarzwald, die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Quelle:Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH

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Presse Nordschwarzwald IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Umsetzung Strategie
news-429 Fri, 27 Dec 2019 10:13:03 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-aufbau-regionaler-ki-labs-mit-23-millionen-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und fördert dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs). Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. Dezember) in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. Mit den KI-Labs soll Künstliche Intelligenz weiter in die Fläche des Landes getragen werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass KI bei den mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auch wirklich ankommt. Das ist für uns ein zentrales Anliegen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Daher werden – zunächst modellhaft – 19 regionale KI-Labs im ganzen Land gefördert, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu KI-Wissen zu erleichtern. „Mit diesem Ansatz, ein Netzwerk physischer KI-Labore im ganzen Land zu schaffen, sind wir bundesweit Vorreiter“, so Hoffmeister-Kraut. „Die KI-Labs sollen eine erste Anlaufstelle in der jeweiligen Region sein, bei der sich alle interessierten Unternehmen über konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI und beispielhafte Anwendungen informieren können“, so Hoffmeister-Kraut.

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solch hohe Wachstumsraten erwarten lässt. Aber der internationale Wettbewerb ist hart. Wenn wir von diesem Wachstum profitieren wollen, muss ‚KI made in Baden-Württemberg‘ zur Marke werden und wir müssen die Kommerzialisierung von KI entschlossen vorantreiben“, so die Wirtschaftsministerin. „Mit unserem Aktionsprogramm ‚KI für den Mittelstand‘ unterstützen wir unsere Unternehmen dabei, die Chancen von KI schnell und wirkungsvoll zu nutzen. Der modellhafte Aufbau regionaler KI-Labs als Anlaufstelle in der Fläche des Landes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung von KI im Mittelstand“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen

Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau der KI-Labs mit rund 1,8 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten. Die regionalen Träger leisten einen Eigenbeitrag in Höhe von insgesamt 0,85 Millionen Euro. Um die einzelnen Labs bei ihrer Arbeit ganz praktisch zu unterstützen und einheitliche Qualitätsstandards zu etablieren, investiert das Land weitere 0,5 Millionen Euro in die Entwicklung eines zentralen Unterstützungskonzepts, das den Labs u. a. Methoden und spezielle Werkzeuge für den Wissenstransfer bereitstellt. Das Konzept und die Instrumente werden gemeinsam vom Digitalen Innovationszentrum DIZ, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart entwickelt.

Die Labore sollen dazu beitragen, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen das Potenzial von KI erkennen, konkrete Einsatzmöglichkeiten in ihrem Branchen- und Betriebs-Umfeld identifizieren und erste Schritte in Richtung KI-Anwendungen gehen können. Sie sollen außerdem als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume für Unternehmen dienen. Hierbei setzen sie auch inhaltliche Schwerpunkte mit Bezug zu den jeweiligen regionalen Bedarfen. Die Labore werden Interessierten außerdem regelmäßig die Möglichkeit bieten, erste eigene Erfahrungen in Testumgebungen zu sammeln und niedrigschwellige Unterstützung für Pilotprojekte zu erhalten. Auch die Netzwerkbildung zwischen KI-interessierten Unternehmen untereinander, KI-Anbietern und Forschungseinrichtungen ist eine wichtige Aufgabe der Labore beim Wissenstransfer. Die KI-Labs sind überwiegend mit den zehn regionalen Digital Hubs verknüpft, die mit Unterstützung des Ministeriums seit Mitte 2018 in verschiedenen Regionen des Landes aufgebaut wurden und inzwischen alle ihre Arbeit aufgenommen haben.

Geförderte KI-Labs

  1. Anwendungslabor KI-gestützte Prozessoptimierung
    Konsortium:
    - Fraunhofer-Gesellschaft e. V. (Fraunhofer IOSB und Fraunhofer ICT)
    - Karlsruher Institut für Technologie
    Fördervolumen: 76.207 Euro
     
  2. DHBW - Künstliche Intelligenz in der Region Hohenlohe-Odenwald-Tauberfranken (DHBW HOT-KI)
    Zuwendungsempfänger: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
    Fördervolumen: 87.069 Euro
     
  3. HubWerk01:KI
    Zuwendungsempfänger: Digital Hub Bruchsal e. V.
    Fördervolumen: 97.881 Euro
     
  4. Industrienahes KI-Labor für die In-Line-Qualitätskontrolle mittels Deep Learning
    Konsortium:
    - Hochschule Aalen
    - IHK Ostwürttemberg
    Fördervolumen: 97.681 Euro
     
  5. KI vor Ort in Neckar-Alb
    Zuwendungsempfänger: IHK Reutlingen
    Fördervolumen: 99.985 Euro
     
  6. KI-Lab Animation & VFX
    Konsortium:
    - Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
    - Hochschule der Medien Stuttgart
    Fördervolumen: 97.430 Euro
     
  7. KI-Lab Bodensee
    Zuwendungsempfänger: cyberLAGO e. V.
    Fördervolumen: 69.198 Euro
     
  8. KI-Lab für Erneuerbare Energien (KILEE)
    Zuwendungsempfänger: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg
    Fördervolumen: 99.913 Euro
     
  9. KI-Lab Kurpfalz
    Konsortium:
    - Technologiepark Heidelberg GmbH
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.350 Euro
     
  10. KI-Lab Nordschwarzwald
    Zuwendungsempfänger: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH
    Fördervolumen: 99.925 Euro
     
  11. KI-Lab Region Stuttgart (KI-LA-RS)
    Konsortium:
    - Zentrum für Digitalisierung Landkreis Böblingen – ZD.BB GmbH
    - Landratsamt Böblingen
    - Hochschule Reutlingen
    - Software Zentrum Böblingen/Sindelfingen e. V.
    Fördervolumen: 100.000 Euro
     
  12. KI-Lab Rhein-Neckar
    Konsortium:
    - Verband Region Rhein-Neckar
    - Universität Mannheim
    Fördervolumen: 97.485 Euro
     
  13. KI-Lab Südbaden
    Konsortium:
    - Hochschule Offenburg
    - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Fördervolumen: 99.989 Euro
     
  14. KI-Lab Ulm | Alb-Donau | Biberach
    Konsortium:
    - Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e. V.
    - bwcon GmbH
    Fördervolumen: 99.470 Euro
     
  15. KI-Labor im Zentrum für Maschinelles Lernen (ZML) der Hochschule Heilbronn
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Heilbronn
    Fördervolumen: 99.911 Euro
     
  16. KIM-Labs - Künstliche Intelligenz Mountains Labs
    Konsortium:
    - TechnologyMountains e. V.
    - Hahn-Schickard Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.
    - Hochschule Furtwangen
    Fördervolumen: 99.929 Euro
     
  17. KMUs go „Cyber Valley“ - Regionales KI-Lab für kleine und mittlere Unternehmen
    Zuwendungsempfänger: Hochschule Esslingen
    Fördervolumen: 64.960 Euro
     
  18. M.Tech KI-Lab mittlere Neckarregion
    Zuwendungsempfänger: bwcon GmbH
    Fördervolumen: 91.959 Euro
     
  19. Regionales KI-Labor für die Region Allgäu-Oberschwaben (LK Ravensburg)
    Zuwendungsempfänger: Digitales Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben GmbH
    Fördervolumen: 97.663 Euro
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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Infrastruktur
news-428 Mon, 23 Dec 2019 08:50:26 +0100 Elf Projekte aus dem Land erfolgreich beim Wettbewerb „5G-Modellregionen“ der Bundesregierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/elf-projekte-aus-dem-land-erfolgreich-beim-wettbewerb-5g-modellregionen-der-bundesregierung/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich heute (20. Dezember) hocherfreut über das Ergebnis der ersten Runde des vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) ausgerichteten Wettbewerbs „5G-Modellregionen“. „Elf Projekte aus Baden-Württemberg waren erfolgreich mit ihrer Bewerbung. Bei bundesweit insgesamt 67 Gewinnern ist das eine tolle Erfolgsquote unserer teilnehmenden Konsortien. Der Aufbau der Modellregionen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Baden-Württemberg mit seinen starken Regionen zum Vorreiterland für die 5G-Technologie zu machen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Die ausgewählten Konsortien erhalten nun jeweils eine Förderung des BMVI in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Damit sollen die eingereichten Projektskizzen zu „5G-Modellregionen“ weiterentwickelt werden. „Der neue 5G-Standard ist die Basis für eine erfolgreiche und umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie, für intelligente Mobilität und für das Internet der Dinge. Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb in Baden-Württemberg auf eine solch große Resonanz gestoßen ist. Das zeigt, dass auf regionaler und kommunaler Ebene im Land enormes Interesse an der Nutzung der neuen 5G-Mobilfunktechnolgie für eine große Bandbreite an Branchen besteht. Jetzt gilt es, die Projektideen zügig weiter auszuarbeiten und zur Umsetzung zu bringen“, sagte die Ministerin. Auch die in der ersten Runde des Wettbewerbs nicht erfolgreichen Konsortien ermutigte die Ministerin zur Fortsetzung ihrer wertvollen Arbeit: „Alle eingereichten Projektideen sind es wert, weiterentwickelt zu werden“, so Hoffmeister-Kraut.


Insgesamt hatten sich 20 Konsortien aus Baden-Württemberg für die Förderung beworben. Bundesweit hatte die Jury beim BMVI aus 138 Antragsskizzen insgesamt 67 Projekte ausgewählt. Nach Informationen des Landkreistags Baden-Württemberg waren die Projekte folgender Konsortien aus dem Land erfolgreich:

  • Landkreis Böblingen
  • Landkreis Heidenheim
  • Landkreise Reutlingen, Zollernalb, Sigmaringen und die Stadt Reutlingen
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Ostalbkreis
  • Schwabenbund e. V.
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Stadt Aalen
  • Stadt Schwäbisch Gmünd
  • Stadt Ulm gemeinsam mit den Kreisen Alb-Donau und Neu-Ulm (Bayern)
  • Stadt Stuttgart

Weitere Informationen:

Der Förderwettbewerb „5G-Modellregionen“ richtet sich an Städte und Kommunen und ist Teil der 5G-Strategie der Bundesregierung, die bereits im Juli 2017 ausgerufen wurde. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf regionaler Ebene beispielhaft die Entwicklung von 5G-Anwendungen zu fördern. Der Wettbewerb ist zweistufig angelegt: in der ersten Phase erhalten insgesamt 67 Antragsteller Fördermittel in Höhe von 6,2 Millionen Euro für die Ausarbeitung ihrer Projektskizzen.


Zusammen mit den kommunalen Landesverbänden hatte das Wirtschaftsministerium die Konsortien aus Baden-Württemberg bei der Antragstellung über die Digitalakademie Baden-Württemberg intensiv im Rahmen von zwei Workshops begleitet. Bereits in der zweiten Januarhälfte ist ein weiteres Treffen aller Antragsteller im Wirtschaftsministerium geplant. Bei dieser Gelegenheit wird auch über Fördermöglichkeiten von 5G-Projekten über die Europäische Union informiert.

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Presse Baden-Württemberg IT-Wirtschaft 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100%
news-424 Wed, 11 Dec 2019 09:14:36 +0100 Digitalisierungsprämie: Technische Pause ab 13. Dezember https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digitalisierungspraemie-technische-pause-ab-13-dezember/ Die im Rahmen des Doppelhaushalts 2018/2019 zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro für die Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss sind bereits vollständig ausgeschöpft. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte heute (11. Dezember) in Stuttgart: „Mit den Mitteln haben wir rund 4.450 Unternehmen mit jeweils bis zu 100 Beschäftigten aus Baden-Württemberg gefördert. Damit wurden Digitalisierungsinvestitionen in Höhe von insgesamt rund 130 Millionen Euro angestoßen.“ Bei dem Angebot wird aufgrund der frühzeitigen Mittelausschöpfung ab dem 13. Dezember 2019 eine technische Pause eingelegt. „Bei den Unternehmen im Land besteht eine hohe Nachfrage nach der Digitalisierungsprämie. Wir haben mit unserem passgenauen Angebot den Bedarf der kleinen und mittleren Unternehmen voll und ganz getroffen und treiben damit die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg weiter voran“, so die Ministerin. Die Digitalisierungsprämie biete gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine wertvolle Hilfestellung bei der konkreten Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. „Gleichzeitig generieren wir damit ein erhebliches Investitionsvolumen. Das Angebot wollen wir daher im kommenden Jahr grundsätzlich fortführen. Es ist unser klares Ziel, die Unternehmen in Baden-Württemberg weiterhin bestmöglich bei der Digitalisierung zu unterstützen, damit sie im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter vorne liegen“, so Hoffmeister-Kraut.

Während der technischen Pause ist eine Antragstellung nicht möglich. Der Schritt ist erforderlich, um die Förderkonditionen für die Digitalisierungsprämie zum einen an die in 2020 verfügbaren Haushaltsmittel anzupassen. Außerdem werden entsprechende Fördermöglichkeiten des Bundes aktuell neu ausgerichtet. Um die Angebote von Land und Bund optimal zu bündeln und aufeinander abzustimmen, wird die Digitalisierungsprämie Anfang 2020 mit entsprechenden Konditionen fortgeführt. Über das Ende der technischen Pause im Förderprogramm sowie über die dann geltenden Konditionen wird zeitnah informiert werden.

Mit der Digitalisierungsprämie unterstützt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen im Land bei der digitalen Transformation. Gefördert werden konkrete Projekte zur Einführung neuer digitaler Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Mit der Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss für Förderdarlehen der L-Bank kann den Unternehmen dabei ein komplettes Finanzierungsangebot gemacht und so finanziellen Hemmnissen von Digitalisierungsmaßnahmen entgegengewirkt werden.

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news-422 Mon, 09 Dec 2019 09:52:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Anwendungslabor für Quantensensorik am Fraunhofer-Institut IAF mit einer Million Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-anwendungslabor-fuer-quantensensorik-am-fraunhofer-institut-iaf-mit-ei/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert den Aufbau eines Anwendungslabors für Quantensensorik am Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) mit einer Million Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (6. Dezember) bekannt. „Wir wollen, dass Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit Quantentechnologien künftig ganz vorne mitspielt. Mit seiner Infrastruktur unterstützt das neue Anwendungslabor insbesondere unsere Industrieunternehmen und KMU dabei, das Innovationspotenzial der Quantensensorik in die Entwicklung neuer Produkte einfließen zu lassen“, so Hoffmeister-Kraut. „Die Quantensensorik birgt ein hohes Transfer- und Umsetzungspotenzial für industrielle und medizintechnische Anwendungen in der baden-württembergischen Wirtschaft“, sagte die Ministerin. Durch die Nutzung von Quanteneffekten sollen in Zukunft deutlich empfindlichere und kleinere Sensoren gebaut werden können. „Das neue Anwendungslabor bietet durch seinen praxisorientierten Ansatz eine ideale Ergänzung zum Leitprojekt QMag als Entwicklungs- sowie Demonstrationszentrum für die Quantenmagnetometrie. Durch seine wirtschaftsnahe Ausrichtung trägt es maßgeblich dazu bei, den Wirtschafts‐ und Wissenschaftsstandort Baden‐Württemberg beim Zukunftsthema Quantentechnologien nachhaltig zu stärken“, sagte die Ministerin.

Das vom Land gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft bereits initiierte Leitprojekt „Quantenmagnetometrie (QMag)“ bündelt die Expertise der Fraunhofer-Institute in Freiburg mit weiteren Partnern im Hinblick auf hochpräzise Sensoren ebenso wie auf Quantentechnologien der 2. Generation als Schlüsseltechnologie für viele neue technologische Entwicklungen. Das Leitprojekt QMag schafft eine ideale Erkenntnisbasis dafür, dass die Wirtschaft des Landes als Anbieter hochpräziser Sensoren unter Nutzung der Quanteneffekte eine Vorreiterrolle einnehmen werde.

Weitere Informationen

Die Quantensensorik ist eine der Quantentechnologien der 2. Generation mit dem höchsten Potenzial für einen zeitnahen Einsatz in industriellen und medizintechnischen Anwendungen. Dies gilt insbesondere auch für Unternehmen in Baden-Württemberg, die selbst hochpräzise Sensoren anbieten oder in eigenen Produkten einsetzen, beispielsweise in hochpräzisen Maschinen, in der Umgebungsüberwachung bei Automobilen oder in der Medizintechnik und Bioanalytik.

Der Aufbau des Anwendungslabors erfolgt beim Freiburger Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM). Beide bilden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) das Kernkonsortium des landesgeförderten Leitprojekts „Quantenmagnetometrie (QMag)“ der Fraunhofer-Gesellschaft, das noch weitere Kooperationspartner umfasst.

Mit der neuen Infrastruktur des Applikationslabors sollen potenzielle Anwender aus Industrie und Forschung angesprochen und möglichst niederschwellig an das Labor herangeführt werden. Ziel ist es, mittels messtechnischen Serviceangeboten mit Rastersonden- und Weitwinkelmagnetometern sowie einem Benchmarking mit bestehenden und etablierten Messverfahren das Potential der Quantensensorik gegenüber der klassischen Messtechnik herauszustellen und so neue Verwertungspfade gemeinsam zu erschließen.

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news-420 Wed, 04 Dec 2019 16:32:18 +0100 Wirtschaftsministerin und IHK-Spitzen beraten über Zukunftsthemen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-und-ihk-spitzen-beraten-ueber-zukunftsthemen/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute (4. Dezember) mit den Spitzen der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern zum jährlichen Austausch getroffen. Dabei standen vor allem die Digitalisierung in den Unternehmen, Aus- und Weiterbildung sowie Konjunktur- und Außenwirtschaftsthemen im Zentrum. Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass der konjunkturellen Eintrübung, wie sie beispielsweise die jüngste BWIHK-Konjunkturumfrage insbesondere in der Industrie aufzeigt, mit geeigneten Instrumenten begegnet werden muss. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit. Der Bund muss schnell handeln und großzügige Regelungen schaffen, um möglichst viele Arbeitsplätze in dieser schwierigen Situation zu sichern. Unsere Forderungen haben wir bereits in einem gemeinsamen Brief an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gerichtet“, betonte die Ministerin. Ein wichtiger Schritt, um Baden-Württemberg zukunftssicher aufzustellen, sei das stetige Vorantreiben digitaler Prozesse in Unternehmen: „Baden-Württemberg soll auch künftig eine der innovativsten Regionen Europas bleiben. Wir dürfen beispielsweise bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren.“

Vor diesem Hintergrund lobten die IHK-Spitzen das Engagement vor allem auch des Wirtschaftsministeriums zur Digitalisierung Baden-Württembergs. „Ob Digital Hubs oder die Landesstrategie Künstliche Intelligenz: Die Landesregierung hat viele Projekte bereits in die Fläche gebracht und mit Leben gefüllt, wo der Bund sich noch in der Findungsphase aufhält“, sagte Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Erfreut zeigte sich der BWIHK-Präsident, dass im Zuge der Haushaltsberatungen nun doch Mittel zur Fortsetzung der äußerst erfolgreichen Digitalisierungsprämie bereitgestellt werden sollen.

Geflüchtete werden zu Fachkräften von morgen

Grenke verwies zudem im Bereich Aus- und Weiterbildung auf die Bedeutung, weiter Geflüchtete zu Fachkräften ausbilden zu können: „Dass das Kümmerer-Programm des Landes mit dem kommenden Haushalt weitergeführt und ausgeweitet wird, freut uns sehr. Die Zahlen dieser Gruppe steigen bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen stetig an und der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen trotz konjunktureller Delle noch lange nicht gelöst. Unsere Erhebungen zeigen, dass vor allem mangelnde Sprachkenntnisse den Prüfungserfolg und damit die Ausbildung gefährden. Durch Intensivsprachkurse und den fortgeführten Einsatz der Kümmerer können wir dem sicher besser beikommen.“

Auch Hoffmeister-Kraut hob den Erfolg des Kümmerer-Programms hervor: „Wir haben damit bereits über 1.600 Geflüchtete erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt. Um die Erfolge zur gesellschaftlichen Integration und Fachkräftesicherung fortzuschreiben, stellt das Wirtschaftsministerium ab 2020 weitere 3,6 Millionen Euro für 42 ‚Kümmerer‘-Vollzeitstellen bereit“, so die Ministerin. Auch in den kommenden zwei Jahren werden sie auf dem Weg in Ausbildung begleiten und Unternehmen beraten: „Wir weiten unser Angebot auf alle Neuzugewanderten aus. Auch Neuzugewanderte aus der EU und aus Drittstaaten können Unterstützung erhalten.“ Mit dem auf Bundesebene verabschiedeten neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz werde die Zuwanderung aus Drittstaaten an Bedeutung gewinnen. „Darauf bereiten wir uns mit der Ausweitung unseres Förderangebots vor“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Herausforderungen im Außenhandel

Europapolitisch sahen sich Hoffmeister-Kraut und Grenke mit der im Oktober ins Leben gerufenen EU-Monitoring-Gruppe auf einem guten Weg, auf europäischer Ebene mehr Einfluss zu nehmen. Der Expertenkreis biete die Möglichkeit, frühzeitig und kontinuierlich die EU-Gesetzgebung für das Land wirtschaftsfreundlich mitzugestalten.

Nun sei es entscheidend, dass die schwelenden Unsicherheiten beim noch immer offenen Brexit-Prozess nach den Neuwahlen am 12. Dezember endlich gelöst werden. „Die Hängepartie belastet unsere Unternehmen zunehmend, was sich im stetig abnehmenden Handelsvolumen niederschlägt“, kommentierte die Ministerin. „Für Südwest-Betriebe mit UK-Geschäft drohen noch immer massive Probleme durch beispielsweise Zölle und Schutzmaßnahmen oder entfallende Marktzugangsvoraussetzungen und steuerliche Verwerfungen“, ergänzte der BWIHK-Präsident. „Außenwirtschaftliche Herausforderungen zeigen vor allem, dass Top-Standorte wie der Südwesten in eigene Digitalisierungsmaßnahmen und zentrale Zukunftsfelder investieren müssen.“

Hürden im grenznahen Handel gibt es auch bei den Entsenderegelungen für deutsche Arbeitnehmer im Frankreich-Geschäft. Eine jüngst veröffentlichte Umfrage der IHK-Organisation zeigt die Auswirkungen des Entsendegesetzes als Wirtschaftsbremse. Laut den Umfrageergebnissen haben 13 Prozent der Unternehmen das Frankreich-Geschäft aufgrund der bürokratischen Hürden bei Entsendungen bereits eingestellt. Fast ein Viertel der Firmen (24 Prozent), vor allem kleine Betriebe, wollen keine Mitarbeiter mehr nach Frankreich entsenden. „Auch wenn es zuletzt in Gesprächen positive Signale zu Verbesserungen von französischer Seite gab, brauchen wir vor allem vorbehaltlos grünes Licht für langfristig gültige Entsendemeldungen, um Einsätze möglichst einfach zu gestalten und den Aufwand so gering wie möglich zu halten“, sprechen Wirtschaftsministerin und BWIHK-Präsident mit einer Stimme. „IHKs könnten und würden gerne helfen, indem sie die Mitgliedsbetriebe dabei unterstützen“, ergänzt Grenke.

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news-419 Tue, 03 Dec 2019 16:19:03 +0100 Industrie 4.0: 15 Leuchtturmprojekte aus dem Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/industrie-40-15-leuchtturmprojekte-aus-dem-land-fuer-die-produktion-der-zukunft-ausgezeichnet/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat heute (3. Dezember) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 15 Digitalisierungslösungen prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen. „Die prämierten Lösungen zeigen den Pioniergeist Baden-Württembergs bei der Umsetzung von zukunftsweisenden Technologien wie der Künstlichen Intelligenz“, sagte Schütz im Rahmen der Verleihung in Stuttgart. „Mit der Preisverleihung zeichnen wir Innovationen zum Anfassen aus. Wir wollen Lösungen aus Baden-Württemberg, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Industrie 4.0-Pionieren bietet sich somit die Chance zur Anerkennung ihrer Leistung und anderen Unternehmen eine breite Basis von Anwendungsfällen zur Inspiration“, sagte Schütz. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen. Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg sind auf dem besten Weg in die digitalisierte Zukunft“, so die Staatssekretärin.

Mit dem aktuellen Themenfokus „Künstliche Intelligenz“ prämiert der Wettbewerb Lösungen, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt anzubieten, als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren. Auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 wurden im Rahmen der diesmaligen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ sucht mit dem Wettbewerb nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen:

AZO GmbH & Co. KG

Smarte Saugförderung von

Rohstoffen

Osterburken

EDI GmbH - Engineering Data Intelligence

KI-angewandte Entscheidungsmodelle für eine hohe Prozessqualität

Pfinztal

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Künstliche Intelligenz in der Smart Factory

Karlsruhe

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

KI-basierte Lösung zum Erkennen und Greifen von Objekten

Karlsruhe

Single Temperiertechnik GmbH

Intelligente Überwachung von Temperiergeräten

Hochdorf

TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

Vollautomatisierte Fertigungszelle mit Selbstoptimierung

Ditzingen

SICK AG

Single Item Verification für einen effizienten Sortierprozess

Waldkirch

SICK AG

Kontaktloses Body Positioning System für die Produktion

Waldkirch

asvin GmbH

Smartes Monitoring zur Prävention von Cyberangriffen

Stuttgart

FORCAM GmbH

IIoT-Plattform für die datengestützte, intelligente Fertigung

Ravensburg

Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnik und Automatisierungstechnik IPA

Planspiel Digitalisierung -

Industrie 4.0 spielerisch erleben

Stuttgart

i4.0 Simon Wotton

Industrie 4.0-Box – universelle Lösung zur Vernetzung von Industriemaschinen

Geislingen an der Steige

imsimity GmbH

Produktionsabläufe virtuell erleben

St. Georgen

Neohelden GmbH

Neo, der digitale Assistent zur Steuerung von IT-Systemen und Maschinen

Karlsruhe

Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG

Das handfreie Assistenzsystem für die Montage

Stuttgart

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Mit der heutigen Auszeichnung wurden in zehn Prämierungsrunden bislang insgesamt 168 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert. Aufgrund des hohen Zuspruchs wird der 100 Orte-Wettbewerb mit Fokus auf einzelne Themenschwerpunkte fortgesetzt. Seit April 2019 sucht der Wettbewerb Lösungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten. Vor kurzem (18.11.2019) feierte sie ihr 5-jähriges Jubiläum mit einem Festakt in Stuttgart. Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr. Manfred Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein AG) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – wollen Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien ausbauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen in besonderem Maße von der Allianz profitieren.

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news-418 Mon, 02 Dec 2019 11:33:50 +0100 Positive Zwischenbilanz nach drei Jahren Initiative Wirtschaft 4.0 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/positive-zwischenbilanz-nach-drei-jahren-initiative-wirtschaft-40/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (2. Dezember) im Rahmen eines Spitzengesprächs in Stuttgart eine positive Zwischenbilanz zu den ersten drei Jahren „Initiative Wirtschaft 4.0“ gezogen und sich bei den mittlerweile 36 Partner-Einrichtungen der Initiative für ihr Engagement bedankt. „Rund 4.500 bewilligungsfähige Anträge für die Digitalisierungsprämie, ein Netzwerk aus zehn regionalen Digital Hubs und drei themenspezifischen de:hubs in der Fläche des Landes sowie eine hohe Nachfrage bei unserem Innovationswettbewerb ‚KI für KMU‘ und den regionalen KI-Labs zeigen, dass wir seit dem Auftakt der Initiative Wirtschaft 4.0 im Jahr 2017 schon einiges erreicht haben“, so Hoffmeister-Kraut. Gerade die Kommerzialisierung und der anwendungsorientierte Transfer von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz erfordere jedoch weiterhin großen Einsatz. „Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, damit Baden-Württemberg bei der Wertschöpfung mit KI international in der Top-Liga mitspielt“, sagte die Ministerin anlässlich des Spitzentreffens in der Stuttgarter Forschungsfabrik ARENA2036.

Branchenübergreifende Unterstützung für KMU

„Mit unserer branchenübergreifenden Herangehensweise und passgenauen Unterstützungsangeboten für ‘die digitalen Neulinge‘ bis hin zu den ‘digitalen Pionieren‘ unter den Unternehmen konnten wir die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg erfolgreich voranbringen“, so Hoffmeister-Kraut. Mit den Digitallotsen habe man gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) landesweit eine niederschwellige Unterstützung zum Einstieg in die Digitalisierung etabliert, die von Informationsveranstaltungen über Workshops und Webinare bis hin zu individuellen Erstberatungen reiche. „Dieses erfolgreiche Unterstützungsformat wollen wir mit einem neuen Förderaufruf im Umfang von 1,5 Millionen Euro über drei Jahre fortsetzen.“

Im Rahmen des Digital Hub-Netzwerks BW seien in der gesamten Fläche des Landes außerdem zehn regionale Digitalisierungszentren als Anlaufstellen und Experimentierräume für neue digitale Projekte entstanden. Diese würden durch drei themenspezifische de:hubs zu ‚Future Industries‘, ‚Angewandte Künstliche Intelligenz‘ und ‚Digitale Chemie und Gesundheit‘ ergänzt. „Mit unserem Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW, den wir innerhalb von zwei Jahren als zentrales Highlight-Event für das Thema Digitalisierung der Wirtschaft im Land etabliert haben, bieten wir den Unternehmen außerdem inhaltliche Impulse und innovative Networking-Möglichkeiten“, sagte die Ministerin. Der nächste Digitalgipfel Wirtschaft 4.0 BW werde am 4. Mai 2020 in der Porsche Arena in Stuttgart stattfinden.

„Für Unternehmen, die mit ihren neuen digitalen Projekten direkt in die Umsetzung kommen wollen, bieten wir mit der Digitalisierungsprämie gemeinsam mit der L-Bank eine passende finanzielle Unterstützung für Investitionen in digitale Vorhaben. Auf diese Weise wurden seit 2017 mit rund 4.500 bewilligungsfähigen Anträgen Digitalisierungsinvestitionen in Höhe von weit über 130 Millionen Euro ausgelöst“, so die Ministerin. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses überaus erfolgreiche Programm auch 2020/2021 grundsätzlich fortsetzen können und dafür im neuen Doppelhaushalt wieder Mittel erhalten. Wir wollen kleinere und mittlere Unternehmen auch weiterhin bei der Umsetzung von ganz konkreten Digitalisierungsprojekten unterstützen.“

Dass diese branchenübergreifende Herangehensweise Früchte trägt, zeige sich auch in ersten Ergebnissen der thematischen Arbeitsgruppen innerhalb der Initiative Wirtschaft 4.0. So präsentierte die Arbeitsgruppe „Neue Geschäftsmodelle“ beim Spitzentreffen Module der sich im Aufbau befindlichen Online-Angebot „Digitale Geschäftsmodelle@BW“, die kleinen und mittleren Unternehmen im Land konkrete Beispiele als Anstoß für eigene Innovationen von Geschäftsmodellen gibt. Die Plattform zeigt KMU Wege auf, wie digitale Geschäftsmodelle systematisch entwickelt werden können. Dabei werden existierende Lösungen aus Dienstleistungswirtschaft, Handel, Handwerk und Industrie sowie praxisnahe Hilfs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Entwicklung der Plattform mit 150.000 Euro.

Die Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung 4.0 stellte im Rahmen des Spitzentreffens Zwischenergebnisse einer Studie zur Wirtschaftsförderung 4.0 vor. Diese bildet erstmalig in Baden-Württemberg den Status Quo ab, wie sich kommunale und regionale Wirtschaftsfördereinrichtungen verändern müssen und geht der Frage nach, ob und wie das Thema Wirtschaftsförderung 4.0 in den Einrichtungen bereits angekommen ist und aufgegriffen wird. Die Studie wird auch entsprechende Best-Practice-Beispiele und Unterstützungsbedarfe aufzeigen. Diese branchenübergreifenden Unterstützungsmaßnahmen werden durch branchenspezifische Maßnahmen im Rahmen der Allianz Industrie 4.0, Handwerk 2025, Handel 2030, Initiativen für die Dienstleistungswirtschaft und die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie durch Querschnittsthemen wie Start-up BW ergänzt.

Künstliche Intelligenz als wichtiger Baustein der Initiative

„KI ist eine Schlüsseltechnologie und entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Deshalb haben wir im ersten Halbjahr 2018 eine Wirtschaftsstrategie KI erarbeitet, die maßgeblich in die Landesstrategie zur Künstlichen Intelligenz eingeflossen ist. Mit Mitteln des Nachtragshaushaltes konnten wir kurzfristig wichtige Einzelmaßnahmen beginnen, um die Kommerzialisierung und den anwendungsorientierten Transfer von KI im Land gezielt voranzutreiben und die wirtschaftsnahe Forschung in diesem Bereich auszubauen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Dass der Förderaufruf zum Innovationswettbewerb „KI für KMU“ für innovative Verbundprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen sowie der Förderaufruf für regionale KI-Labs auf sehr hohes Interesse gestoßen sei, zeige den hohen Unterstützungsbedarf in diesem Bereich. „Ich freue mich, dass wir zeitnah die ausgewählten Konzepte bekanntgeben können und die Projekte Anfang 2020 starten werden. Im ersten Halbjahr 2020 werden wir zudem die ersten innovativen Lösungen von mittelständischen Unternehmen aus BW für KI-basierte Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen als ‚KI-Champions‘ auszeichnen können. Mit dem Fortschrittszentrum für Lernende Systeme im Cyber Valley wiederum wollen wir anwendungsorientierte KI-Forschung und den Wissenstransfer insbesondere in den Mittelstand stärken“, so die Ministerin.

Mit Hochdruck Kommerzialisierung von KI im Land vorantreiben

Dennoch dürfe man sich auf dem bisher Erreichten nicht ausruhen. „Mit den angestoßenen Maßnahmen haben wir wichtige Grundsteine für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs gelegt. Doch jetzt müssen die nächsten Schritte folgen. Im kommenden Jahr werden wir die Realisierung eines Innovationsparks KI als Wertschöpfungszentrum mit internationaler Strahlkraft prüfen“, kündigte Hoffmeister-Kraut an. Als Hotspot für die Kommerzialisierung von KI sollen damit insbesondere auch nationale und internationale Unternehmen, Start-ups, Forschungsakteure und Talente nach Baden-Württemberg kommen. „Damit wollen wir ein klares Signal senden: Baden-Württemberg kann und will die wirtschaftlichen Chancen von KI mit Nachdruck nutzen und international ganz vorne mit dabei sein.“ Darüber hinaus solle sowohl die anwendungsorientierte Forschung als auch der Technologie- und Wissenstransfer in den Mittelstand skaliert und mit weiteren konkreten Vorhaben massiv ausgebaut werden. Auf diese Weise sollen die Chancen für zusätzliche KI-Wertschöpfung deutlich erhöht und die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Baden-Württemberg gemessen an Wertschöpfungskennziffern national und europaweit eine führende KI-Region sein wird.

Stimmen aus dem Kreis der Partnerorganisationen:

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg ist eine der innovativsten Regionen der Welt. Daraus resultiert ein hohes Wohlstandsniveau, das in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter ausgebaut wurde. In jüngster Zeit sind jedoch eine stagnierende Innovationsdynamik und ein nachlassendes Engagement in bestimmten Technologiefeldern zu beobachten. Genau hier setzt die Initiative Wirtschaft 4.0 an um mit Impulsen und anwendbaren Ideen konkrete Hilfestellungen für unsere Unternehmen im Land zu leisten.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg: „Unsere Industrie, und hier auch die mittleren und kleineren Betriebe haben die digitale Transformation in den letzten Jahren intensiv vorangetrieben. Dennoch ist noch viel zu tun: Damit unsere Unternehmen auch zukünftig wettbewerbsfähig bleiben, müssen wir auf eine enge Zusammenarbeit in einem vernetzten Ökosystem setzen, also zwischen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen.“

Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag für die Wertschöpfung der Wirtschaft im Land und gehört zu den zukunftsträchtigsten Branchen. Sie ist Schrittmacher der digitalen Transformation auch für andere Wirtschaftszweige und den Mittelstand. Zu wünschen wäre eine stärkere Fördermöglichkeit zum Beispiel für Games und crossinnovative Projekte, um Unternehmensgründungen zu fördern.“

Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der baden-württembergischen Arbeitgeber: „Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Damit Wertschöpfung weiter in Baden-Württemberg stattfindet, müssen wir die Potenziale der Digitalisierung gänzlich ausschöpfen. So lassen sich bestehende Geschäftsmodelle mithilfe von Big Data optimieren und weiterentwickeln. Auch bei der Bewältigung großer Herausforderungen, wie der Dekarbonisierung oder dem demographischen Wandel ergeben sich Chancen durch die Digitalisierung. Hierzu müssen jedoch alle Akteure den nötigen Beitrag leisten.“

Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags: „Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium haben wir die Transferinitiative ins Leben gerufen, um abstraktes Wissen aus der Dienstleistungsforschung in die praktische Anwendung für KMU zu bringen. Mit unseren Transferpartnern vermitteln wir Methodenkompetenz für Innovationen und stärken die Produktivität im Dienstleistungssektor. So sichern wir nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort.“

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin Handelsverband Baden-Württemberg: „Der Handel in Baden-Württemberg ist innovativ und bleibt mit der richtigen Unterstützung eine Stütze der Konjunktur. Geförderte Beratungsangebote können hier der ‚Game Changer‘ werden. Die Ergebnisse des Projekts ‚Handel 2030‘ sind daher ein Schritt in die richtige Richtung. Durch Herausforderungen wie die Digitalisierung bleibt der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit eine schwierige Aufgabe.“

Martin Kunzmann, Deutscher Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg: „Für den DGB Baden-Württemberg stehen nicht die Risiken, sondern Chancen der Transformation im Mittelpunkt. Der Prozess hin zu Wirtschaft 4.0 wird jedoch nur gelingen, wenn wir gute Rahmenbedingungen für Beschäftigte und künftige Fachkräfte schaffen. Daher sind innovative Strategien für Weiterbildung, Qualifizierung, Berufsausbildung und tarifgebundene Arbeitsplätze von zentraler Bedeutung.“

Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags: „Der digitale Wandel vollzieht sich auch im Handwerk mit enormer Geschwindigkeit. Wir begrüßen ausdrücklich, dass unsere spezifischen Innovationskompetenzen und Bedarfe verstärkt in die Innovationspolitik einbezogen werden. Mit der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 und der Digitalisierungsprämie wurden dabei im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 genauso wirksame wie erforderliche Maßnahmen ins Lebens gerufen.“

Über die Initiative Wirtschaft 4.0

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat 2017 die „Initiative Wirtschaft 4.0“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den 36 Partnerorganisationen die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf KMU, branchenübergreifend und in der gesamten Fläche des Landes voranzutreiben. Die Initiative Wirtschaft 4.0 fungiert hierbei als „Dach“ und „kommunikative Klammer“ für sämtliche Aktivitäten zur Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Bündelungsfunktion noch besser wahrnehmen zu können, wurde eine Koordinierungsstelle für die Initiative Wirtschaft 4.0 zum 1. März 2019 in Stuttgart eingerichtet.

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news-421 Mon, 02 Dec 2019 10:09:00 +0100 Preisträger für den ersten Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ stehen fest https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/preistraeger-fuer-den-ersten-award-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt/ Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ wurde heute (2. Dezember) erstmalig auch der Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ verliehen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, zeichneten drei Unternehmen in drei Kategorien für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Angebote und Maßnahmen aus. „Im Zuge der Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Potenziale zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zeitlich und örtlich flexible Arbeitsmodelle spielen für Fach- und Führungskräfte eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl ihrer Arbeitgeber. Arbeitgeber können mit kreativen Lösungen ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“, betonte die Staatssekretärin im Rahmen der Preisverleihung. „Unsere heutigen Preisträger und Wettbewerbsteilnehmer sind in diesem Feld Vorreiter und Vorbilder.“

„Die digitale Transformation ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Unternehmen im Land“, betonte Stefan Küpper. Damit sie gelingt, brauche es qualifizierte Fach- und Führungskräfte. „Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskultur und mit digitalen, familienbewussten sowie lebensphasenorientierten Angeboten gut aufgestellt sind, steigern ihre Attraktivität im Wettbewerb um diese Fachkräfte. Digital unterstützte Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working bieten hier ein großes Potenzial“, so Küpper.

Den Award 2019 für innovative und nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Zeiten der Digitalisierung erhielten:

  • Sybit GmbH, Radolfzell (Kategorie 51 bis 249 Beschäftigte)
  • Uzin Utz AG, Ulm (Kategorie 250 bis 1.000 Beschäftigte)
  • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart (Kategorie über 1.000 Beschäftigte)

Ziel des Modellprojekts war es, Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu beraten und zu informieren. Dadurch sollen Interesse für das Thema geweckt, unternehmensinterne Entwicklungen angestoßen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Digitalisierung sorgt für eine höhere zeitliche und örtliche Flexibilität. Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working eröffnen neue Potenziale für eine bessere partnerschaftliche Vereinbarkeit beruflicher Belange mit privaten Anforderungen.

Informationen zu den Preisträgern und Nominierten

Neben den Preiträgern waren in der Kategorie 51-249 Beschäftigte die Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, in der Kategorie 250-1.000 Beschäftigte die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, und in der Kategorie über 1.000 Beschäftigte die Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen, sowie die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, nominiert.

Sonderpreise gingen an die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, im Handlungsfeld „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, an die OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall, im Handlungsfeld „Personal- und Organisationsentwicklung“, an die Arnulf Betzold GmbH, Ellwangen, im Handlungsfeld „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie an die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, im Handlungsfeld „Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten“.

Hintergrund

Das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik.

In 20 sogenannten „Innovation Labs“ und Workshops wurden gemeinsam mit rund 100 Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensklassen in den vier Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart konkrete Lösungsansätze für eine familienbewusste Unternehmenskultur 4.0 entwickelt. „Mobile Arbeit und Homeoffice“, „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, „Personal- und Organisationsentwicklung“, „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie „Agiles und lebensphasenorientiertes Arbeiten“ waren dabei die Handlungsfelder.

Die Ergebnisse der Arbeit mündeten in den neuen Leitfaden „Digitales familienbewusstes Unternehmen“. Dieser soll Unternehmen in Baden-Württemberg darin unterstützen, die Herausforderung im Transformationsprozess beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der digitalisierten Arbeitswelt zu gestalten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau förderte das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ im Zeitraum von 01.01.2018 bis 31.12.2019 mit rund 346.000 Euro. Kooperationspartner waren die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg sowie der Landesfamilienrat Baden-Württemberg. Projektträger war die BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

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news-415 Mon, 18 Nov 2019 18:01:26 +0100 Zwischenbilanz nach fünf Jahren Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/zwischenbilanz-nach-fuenf-jahren-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat im Rahmen der Feier anlässlich der ersten fünf Jahre „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ eine positive Zwischenbilanz des Netzwerks gezogen. „Wir können bereits zahlreiche sichtbare Erfolge im Land verbuchen – das zeigen nicht zuletzt die Best Practices aus unserem Wettbewerb ‘100 Orte für Industrie 4.0‘. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Gerade die Qualifizierung von Beschäftigten und die Themen Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit müssen wir in den Unternehmen noch weiter vorantreiben“, so die Ministerin. „Die Chancen, die Industrie 4.0 mit sich bringt, sind enorm. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unseren Mittelstand und die Beschäftigten schnellstmöglich für diesen Strukturwandel fit machen. Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg leistet dazu einen wichtigen Beitrag“sagte die Ministerin. Die Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstandes zu bringen, gehöre zu den Hauptaufgaben der vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiierten und geförderten Allianz. „Wir haben die Initiative gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden auf den Weg gebracht, um Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0 zu etablieren und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 zu begleiten“, so die Ministerin. „Gerade in Zeiten, in denen unsere exportorientierten industriellen Leitbranchen neben den strukturellen auch die derzeitigen konjunkturellen Herausforderungen meistern müssen, kommt dem Netzwerk eine besonders wichtige Rolle zu.“ Deshalb werde auch in den kommenden beiden Jahren ein Impulsprogramm für Industrie 4.0 fortgeführt. Ein wesentlicher Baustein davon werde die Allianz Industrie 4.0 sein, so die Ministerin.

Seit dem Jahr 2015 hätten kleinere Betriebe in der Anwendung digitaler Basistechnologien deutlich aufgeholt und einen Sprung um 25 Prozent vollzogen. Dies gehe aus den Ergebnissen zum Industrie-4.0-Readiness-Index des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI hervor. „Damit zeigt sich, dass die Allianz Industrie 4.0 mit ihren Aktivitäten und Angeboten richtig liegt“, sagte Dr. Manfred Wittenstein, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Für ihn bleibt Industrie 4.0 ein Umsetzungsthema, das in den nächsten Jahren weiter forciert werden muss. „Die Vernetzung über Unternehmens­grenzen hinweg, wird dabei ein zentrales Erfolgskriterium sein“, so Wittenstein.

Industrie 4.0 Scouting

Beraten, Qualifizieren und vor allem das Umsetzen sind entscheidende Handlungsfelder und stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Allianz Industrie 4.0. Daher hat das Netzwerk ein Industrie-4.0-Scouting für KMU initiiert. Das geförderte Beratungsprogramm vor Ort unterstützt Betriebe, die Schwelle zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und ‑modelle zu überschreiten. Das Industrie-4.0-Scouting hat bereits etwa 40 Industrieunternehmen mit konkreten Umsetzungsprojekten den Schritt in die Digitalisierung geebnet. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau in die Zukunft zu führen“, erläuterte Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Leuchttürme für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Der durch die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet herausragende Ideen aus Industrie und Wissenschaft aus, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Bislang wurden über 150 Beispiele aus Industrie und Wissenschaft im Land prämiert. Die prämierten Lösungen sind Inspiration und Orientierung für viele Unternehmen auf ihren eigenen Wegen der digitalen Transformation. Einer der Gewinner – die KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG – präsentierte auf der Veranstaltung, wie Industrie 4.0 sowohl im Produktportfolio als auch in der internen Anwendung erfolgreich eingesetzt wird.

Industrie 4.0 als Wegbereiter für Künstliche Intelligenz

In Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen steckt viel Potenzial für Industrieunternehmen. Daher rücken diese Themen in Zukunft noch stärker in den Fokus. Um einen leichteren Einstieg in das Thema KI besonders für KMU zu ermöglichen, hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg relevante Fragen in prägnanter Form beantwortet. Bereits heute thematisiert das Onlineportal „FAQ KI“ unter anderem mögliche Einsatzgebiete für KI-Anwendungen, den zu erwartenden Nutzen, notwendige Voraussetzungen und praktische Hinweise zur Umsetzung. 

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Primäres Ziel ist es, Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstands zu tragen. Als Allianz von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Kammern, Verbänden und Sozialpartnern bündelt das Netzwerk sämtliche Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und bietet verschiedene Informations-, Beratungs-, und Matchingformate für den Mittelstand an. Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein SE) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktions- und Automatisierungstechnik IPA) vor.

www.wm.baden-wuerttemberg.de

www.i40-bw.de

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news-414 Tue, 12 Nov 2019 20:00:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2019: Preisträger aus Seebach, Karlsruhe, Reutlingen und Waldshut-Tiengen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/landes-innovationspreis-2019-preistraeger-aus-seebach-karlsruhe-reutlingen-und-waldshut-tiengen/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Die Wirtschaft des Landes steht vor großen Herausforderungen. Der Wille, in neue Ideen und deren erfolgreiche Umsetzung zu investieren, macht dennoch deutlich – wir packen es an. Der Innovationspreis zeigt das enorme Potential gerade unserer mittelständischen Unternehmen im Land“, sagte die Ministerin.

Die Umsetzung von Innovationen zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen sei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für einen starken Wirtschaftsstandort und für den Wohlstand des Landes. „Sei es durch die rasanten technologischen Entwicklungen, wichtige Anforderungen durch den Umwelt- und Ressourcenschutz oder vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Märkte – insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen im Land stehen vor großen Herausforderungen“, so Hoffmeister-Kraut anlässlich der Preisverleihung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Innovative Ideen seien zwingend notwendig, um im globalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. „Unsere Zukunft hängt heute mehr denn je von unserer Innovationskraft ab. Und der Innovationspreis zeigt einmal mehr auch die Bandbreite der technischen Innovationen. Dabei sind sowohl junge Unternehmen, die mit einer innovativen Idee für neuen Schwung und Dynamik sorgen, als auch etablierte Unternehmen, die zum Teil seit Generationen in einer Familie geführt werden.“

Für den Innovationspreis des Landes wurden in diesem Jahr vier Unternehmen durch das Preiskomitee ausgewählt: die Bohnert-Technik GmbH aus Seebach bekam ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro verliehen. Mit jeweils 10.000 Euro prämiert wurden die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG aus Karlsruhe, die Signatope GmbH aus Reutlingen und die Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG aus Waldshut-Tiengen. Zusätzlich erhielt die Hybrid-Airplane Technologies GmbH aus Baden-Baden den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Vier weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Bewerbungen: „Die Bandbreite der vorgestellten Innovationen ist enorm und begeistert mich jedes Jahr aufs Neue: Von der Informations- und Kommunikationstechnik über die Biotechnologie bis hin zum klassischen Maschinenbau. Die 2019 vom Preiskomitee ausgewählten Unternehmen zeigen vorbildlich den baden-württembergischen Erfinder- und Tüftlergeist.“

Hoffmeister-Kraut und Reimer sprachen allen Ausgezeichneten Glückwünsche aus: „Innovationen und neue Denkansätze stehen im Mittelpunkt der heutigen Preisverleihung. Sie sind die Botschafterinnen und Botschafter für andere Unternehmen im Land und können diese ermutigen, innovativen Ideen nachzugehen und diese auch umzusetzen.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2019 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de

Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Die Preisträger 2019 im Einzelnen

Die Bohnert-Technik GmbH, Seebach, erhält 20.000 Euro für ihre Walzenpresse zur Trocknung von Sägeresthölzern. Mittels einer mechanischen Walzenpresse werden Holzspäne oder Holzhackschnitzel derart gequetscht, dass circa die Hälfte des sich im Holz befindlichen Wassers regelrecht ausgewrungen wird. Der dafür benötigte Energieaufwand spart im späteren Trocknungsverfahren rund das 50-fache an thermischer Energie und das circa 2,5-fache an elektrischer Energie im Vergleich zu thermischen Verfahren ein. Ebenso können andere nasse Materialien wie Kokosnüsse oder Gärreste für die Pyrolyse vorgetrocknet werden. www.bohnert-technik.de 

Die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, erhält 10.000 Euro für ihre Radarsensorik für präzise Messungen. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um einen Radarsensor, welcher es erlaubt, hochpräzise Abstände und Geschwindigkeiten zu detektieren. Durch die extrem kompakte Bauform von 35 x 35 mm² inkl. Auswerteeinheit eignet er sich optimal für den Einsatz auf kleinstem Bauraum. Zur Fokussierung des Messstrahls können verschiedene Linsentypen eingesetzt werden, die aufgrund der hohen Betriebsfrequenz ebenfalls sehr kompakt ausfallen. www.wellenzahl.de 

Ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhält ebenfalls die Signatope GmbH, Reutlingen, für ein Testverfahren für die Protein-Analytik. Zuverlässige und schnell durchführbare Biomarkertests sollen die Medikamentenentwicklung sicherer machen. Das Verfahren einer antikörperbasierten Anreicherung gepaart mit hochsensitiver Massenspektrometrie ermöglicht die quantitative Bestimmung von Proteinen in Blut- Urin- und Gewebeproben. Mit dem neuen Ansatz werden Analyseservices im Bereich Nieren-, Leber- und Gefäßtoxizität schnell realisiert. Die Dienstleistung wird von führenden Pharmaunternehmen nachgefragt, um die Medikamentenentwicklung zu verbessern. Nicht nur für die Pharmaindustrie liefert das Verfahren hochwertige Ergebnisse, sondern auch in der klinischen Diagnostik sowie bei Lebensmittelkontrollen befindet sich das Testverfahren im Einsatz. www.signatope.de 

Die GUTEX Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG, Waldshut-Tiengen, erhält 10.000 Euro für ihre brandsichere Holzfaserdämmplatte. Die weltweit erste nicht glimmende Holzfaserdämmplatte für den mehrgeschossigen Holzbau und die innerstädtische Nachverdichtung. Holzbauer und Fertighaushersteller können „liniengetreu“ den ökologischen Grundgedanken weiterverfolgen: Kostensparend durch eine wirtschaftlich effiziente Produktion, die die Nachhaltigkeit auch in Bezug auf den Einsatz von anorganischen Brandschutzmitteln auf mineralischer Basis unterstreicht. Ein besonderer Eingriff in den Produktionsprozess ist nicht erforderlich. www.gutex.de 

Den mit 7.500 Euro dotierten Mittelstandspreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhielt in diesem Jahr die Hybrid-Airplane Technologies GmbH, Baden-Baden, für ihr Fluggerät auf Helium-Basis. Ballons steigen schnell auf, kommen aber nur langsam vorwärts und sind stark auf den Wind angewiesen. Hubschrauber steigen ebenfalls schnell und auf kleinem Raum auf, benötigen aber sehr viel Energie. Flugzeuge sind besser für den Flächenflug geeignet, brauchen aber eine geeignete Startbahn. All diese Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. „Warum nicht versuchen, die Vorteile zu kombinieren?“, fragte sich das junge Unternehmen und hat ein völlig neues Fluggerät entwickelt, das von allem etwas bietet und dabei äußerst leise und sicher ist. Die Innovation erlaubt den sicheren und umweltfreundlichen Flug über Mensch und Natur. Ideal für multimediale Veranstaltungen, aber auch als Basis für industrielle Anwendungen oder wissenschaftliche Forschungsvorhaben. www.h-aero.com

 

Eine Anerkennung wurde folgenden vier Unternehmen ausgesprochen:

Felix Liehr, FeLiTEC, Schorndorf, für das universelle Rollstuhl-Verladesystem. Rollstühle werden immer größer, neue Krankheitsbilder mit Mobilitätseinschränkung sind nicht zuletzt im Zuge des demografischen Wandels dazugekommen und aus medizinischen Gründen sind Rollstuhlfahrer oftmals gezwungen, mehrere Rollstühle verschiedener Ausmaße zu verwenden. Rollstuhl-Verladesysteme dürfen auch nicht an den gegebenen Grenzen eines Fahrzeuges scheitern. Hier setzt ein universelles System an, welches den Transport von Rollstühlen in zahlreichen Fahrzeugen ohne große Umbaumaßnahmen ermöglicht. Speziell programmierte Verladekurven bringen selbst sehr große Rollstühle in kleine Fahrzeuge hinein. Für viele Rollstuhl-Fahrer bedeutet das mehr Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität. www.felitec.de 

RNT Rausch GmbH, Ettlingen, für ein hochflexibles Datenspeichersystem. Mit dem hochflexiblen Datenspeichersystem, das unter der Bezeichnung „Sasquatch® Appliance“ vertrieben wird, wurde für professionelle Anwender eine weltweit einzigartige Lösung für das gesamte Spektrum rund um die Speicherung von Daten geschaffen. Durch Kombination einzigartiger Hardware mit dazu angepasster Software können nahezu alle Kundenanforderungen erfüllt werden. Auch kundenabhängige Anpassungen sind trotz Standards möglich. www.rnt.de 

thingsTHINKING GmbH, Karlsruhe, für eine Plattform für semantische Analysen. Die neu entwickelte Plattform kann von den Kunden genutzt werden, um semantische Analysen auf unstrukturierten Inhalten jeglicher Art durchzuführen, eine Aufgabe, die bis dato Menschen vorbehalten ist. Die Software verfügt über Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist auch bei großen Textmengen sehr hoch. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten herausziehen müssen. www.thingsTHINKING.net 

vialytics GmbH, Stuttgart, für eine intelligente Straßenzustandserfassung. Die automatische Erkennung von Straßenschäden erfolgt neuerdings mittels künstlicher Intelligenz. Smartphones, die an der Windschutzscheibe angebracht werden, übernehmen die Straßenzustandserfassung ganz einfach unterwegs. Während der Fahrt, beispielsweise mit einem kommunalen Nutzfahrzeug, werden Bilddaten aufgenommen, zensiert und analysiert. Die Kommune kann anschließend über ein Geoinformationssystem gezielt Stellen mit entstehenden Schäden identifizieren und bewerten. Die frühzeitige Behebung solcher Schäden bietet ein erhebliches Einsparpotenzial und führt zur besseren Straßeninstandhaltung. Als flexible Anwendung wird so eine objektive Diskussionsbasis bei höchster Detailgenauigkeit und gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes erreicht. www.vialytics.de 

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