Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Tue, 23 Jul 2019 09:05:50 +0200 Tue, 23 Jul 2019 09:05:50 +0200 TYPO3 EXT:news news-369 Tue, 23 Jul 2019 08:44:23 +0200 Reutlingen: Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen startet mit Förderung des Wirtschaftsministeriums https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/reutlingen-digital-hub-neckar-alb-und-sigmaringen-startet-mit-foerderung-des-wirtschaftsministeriums/ Mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Höhe von knapp 1 Million Euro ist das Projekt „Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen“ gestartet. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab den Förderbescheid im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung heute (22. Juli) in Reutlingen. Damit haben inzwischen alle zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg ihre Arbeit aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen. „Es ist unser klarer Anspruch, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert aber nur, wenn auch unsere kleineren und mittleren Unternehmen bei der Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub schaffen wir einen optimalen Nährboden für Inspiration und Innovation. Wir bieten den Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Information, Vernetzung und Kooperation und unterstützen sie gezielt bei der Umsetzung digitaler Projekte. Damit bringen wir die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut im Rahmen der Eröffnung.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen soll die vielfältigen Unterstützungsangebote im Bereich Digitalisierung in der Region zentral bündeln. Er ergänzt bestehende Angebote durch weitere, zielgruppenorientierte Angebote und macht auf diese Weise die Chancen der Digitalisierung für die Unternehmen der Region erlebbar. Die Angebote des Digital Hubs gliedern sich in „vier Welten“ – die Aufklärungswelt, die Bildungswelt, die Innovationswelt sowie die Kollaborationswelt. Im Rahmen der Aufklärungswelt sollen Unternehmen unter anderem mithilfe von Best-Practice-Beispielen über die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten informiert werden. Die Bildungswelt umfasst unter anderem Workshops und Seminare, um Mitarbeiter im Themenfeld Digitalisierung zu qualifizieren und Nachwuchskräfte bei dem Thema zu unterstützen. In der Innovationswelt wiederum bieten unter anderem Coworking Spaces die Möglichkeit, neue Projektideen im Themenfeld Digitalisierung vor Ort zu erproben und umzusetzen. Die Kollaborationswelt unterstützt dies mit Angeboten zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken mit verschiedenen Kooperationspartnern.

„Mit den Digital Hubs schaffen wir regionale Anlaufstellen und Unterstützungsangebote gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auf diese Weise treiben wir die Digitalisierung unserer Wirtschaft in der Fläche des Landes konsequent voran. Im Austausch mit den anderen Digital Hubs im Land bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. Daher etablieren wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk, das Strahlkraft für das ganze Land entwickeln kann und von dem alle profitieren“, so die Ministerin.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse


Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben der Industrie- und Handelskammer Reutlingen als Konsortialführerin auch die Landkreise Tübingen und Zollernalb, die Städte Albstadt, Reutlingen und Sigmaringen sowie die Hochschulen Reutlingen und Albstadt-Sigmaringen beteiligt.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie


Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-368 Fri, 19 Jul 2019 12:12:21 +0200 Wirtschaftsministerium startet Innovationswettbewerb für mehr „KI made in BW“ im Mittelstand https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-innovationswettbewerb-fuer-mehr-ki-made-in-bw-im-mittelstand/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert einen Innovationswettbewerb für mehr „Künstliche Intelligenz made in Baden-Württemberg“ im Mittelstand mit 1,75 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (19. Juli) in Stuttgart bekannt. Mit den Fördergeldern sollen innovative und besonders erfolgsversprechende Kooperationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land unterstützt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Oktober 2019. „Künstliche Intelligenz wird in Zukunft die Wertschöpfung in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft massiv beeinflussen. Wir müssen insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale der KI marktorientiert, schnell und kommerziell erfolgreich zu nutzen. Ein Schlüssel hierfür ist die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander und mit exzellenten Forschungseinrichtungen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Innovationswettbewerb richtet sich an gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich an konkreten Bedarfen von Unternehmen orientieren. Auf deren Basis sollen neue und verbesserte KI-basierte Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle entstehen. Bei den Vorhaben soll es auch darum gehen, die Kommerzialisierung von „KI made in Baden-Württemberg“ voranzutreiben. Durch den innovativen Einsatz von Verfahren, Algorithmen und technischen Lösungen der KI sollen zusätzliche Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden.

„Im globalen Wettlauf um eine Vorreiterrolle bei der Kommerzialisierung dieser Schlüsseltechnologie geht es einerseits darum, die vorhandenen Stärken unserer mittelständischen Wirtschaft ins KI-Zeitalter zu übertragen, etwa in der Industrie, bei den wissensintensiven Dienstleistungen oder in der Gesundheitswirtschaft“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Andererseits sehen wir KI aber auch als möglichen Hebel, um neue Stärken für den Wirtschaftsstandort zu erschließen. Mit dem Innovationswettbewerb wollen wir deshalb branchenübergreifend Maßnahmen identifizieren und unterstützen, die nicht nur selbst besonders innovativ und erfolgversprechend sind, sondern auch weitere Unternehmen dazu anregen können, die Chancen der KI aktiv und erfolgreich für sich zu nutzen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Projektkonsortien, die am Innovationswettbewerb teilnehmen wollen, müssen aus mindestens zwei mittelständischen Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg bestehen, können aber auch weitere Partner umfassen. Der Wettbewerb ist nicht auf bestimmte Branchen oder Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz begrenzt, sondern ist für gewerbliche Unternehmen aus allen Branchen offen.

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-367 Thu, 18 Jul 2019 22:33:47 +0200 Digitales Matchmaking für Kommunen und Mobilitätswirtschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digitales-matchmaking-fuer-kommunen-und-mobilitaetswirtschaft/ Die InKoMo 4.0 Vernetzungsplattform ist nun online. Dank Digitalisierung können innovative Lösungen von Mobilitätsunternehmen nicht nur geschaffen, sondern gezielt mit kommunalen Problemstellungen zusammengebracht werden – so entstehen Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätwirtschaft 4.0 (kurz: InKoMo 4.0). Genau das ist das Ziel der neuen InKoMo 4.0-Vernetzungsplattform, die im Rahmen der 3. Jahresveranstaltung des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW am 4. Juli in Berlin von Innen- und Digitalminister Thomas Strobl und Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, vorgestellt wurde.

Treibendes und zentrales Element der Website (https://inkomo-bw.de/)  ist der Innovations- und der Bedarfsspeicher. In der intuitiv bedienbaren Umgebung können sich User per Austauschplattform, auf der nicht nur Kommunen oder Unternehmen platziert werden können, digital vernetzen. So können auch Projekte und digitale Lösungen präsentiert werden, die das Potenzial haben, Bedarfe der Kommunen zu treffen, aufzudecken, zu verändern oder gar neu zu schaffen. Kommunen selbst können die individuellen Bedarfe melden und so Innovationsanstrengungen anhand vorhandener Geschäftsinteressen verdeutlichen. Jedes Unternehmen kann die Nachfrage der Kommunen nach innovativen Lösungen erkennen und analysieren. Mit diesem „Online Dating“ für intelligente Mobilität wird der Weg zur digitalen Innovationspartnerschaft geebnet.

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration fördert die Plattform des Städtetages Baden-Württemberg, um innovative, digitale und klimafreundliche Mobilitätslösungen im Land stärker sichtbar zu machen. Dazu unterstützt die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg Allianzen zwischen innovationsfreudigen Kommunen und Anbietern neuer digitaler Mobilitätslösungen. Diese Innovationspartnerschaften sollen möglichst flächendeckend erprobte Produkte und Dienstleistungen zur Anwendung bringen, die auf die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind. Erfolgreich getestete digitale Mobilitätslösungen sollen so eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern im Land erreichen und entsprechende Skaleneffekte erzielen, um die Mobilität für die Gesamtbevölkerung spürbar zu verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn in der kommunalen Anwendung wird die intelligente Mobilität der Zukunft Realität!

Um die Vielzahl an Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätswirtschaft über die digitale und analoge Findungsphase hinaus zu unterstützen, wurde ein eigenes Förderprogramm ausgeschrieben, bei dem digitale Mobilitätsprojekte von Kommunen mit bis zu 500.000 Euro gefördert werden können. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 2. September 2019 und beinhaltet eine kostenlose Unterstützung durch die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg. Mehr Informationen zum Förderprogramm sind unter https://www.digital-bw.de/foerderung/ abrufbar.

 

Das Projekt InKoMo 4.0

Das Projekt InKoMo 4.0 (Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0) wurde 2018 unter dem Dach des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA BW) auf Anregung des Städtetags Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kommunen in Fragen zukünftiger Mobilitätsentwicklungen gezielt mit Unternehmen, die digitale Mobilitätslösungen bieten, zusammenzubringen. Die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Kommunen und den Unternehmen, um Innovationspartnerschaften zu initiieren und die Anwendung digitaler Mobilitätslösungen flächendeckend zu unterstützen.

Quelle: InKoMo 4.0

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Presse
news-366 Mon, 08 Jul 2019 16:37:00 +0200 Neues zum Thema Innovationsförderung bei „Unicorn oder Transformer in Baden-Württemberg" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neues-zum-thema-innovationsfoerderung-bei-unicorn-oder-transformer-in-baden-wuerttemberg/ Unternehmen in Baden-Württemberg haben zahlreiche Möglichkeiten, Förderungen für Innovationen zu erhalten. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH informieren heute (8. Juli) in den Stuttgarter Wagenhallen über die vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten von Land, Bund und privaten Kapitalgebern für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg. Ein ganz besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen EU-Förderinstrumenten „Pathfinder“ und „Accelerator“. „Baden-Württemberg ist die innovationsstärkste Region Europas und es ist unser Ziel, diesen Spitzenplatz auszubauen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung. „Um diese Position auch im weltweiten Wettbewerb langfristig zu sichern, müssen wir unsere Innovationsfähigkeit weiter stärken. Wir möchten gerade die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg gut über die Fördermöglichkeiten informieren, um ihren Markterfolg zu unterstützen.“ Wege der Finanzierung bieten für KMU beispielsweise Start-up BW Pre-Seed, die Agentur für Sprunginnovationen des Bundes sowie das EU-Programm „Horizont 2020“ mit den neuen Förderinstrumenten „Pathfinder“ und „Accelerator“.

„Ein vielseitiges Förderangebot, das auch den spezifischen Bedarfen der Unternehmen entspricht, ist bei der Innovationsförderung unerlässlich“, so die Ministerin weiter. Oft sei der Innovationsgutschein des Landes das ideale Förderinstrument, gerade größere Innovationsprojekte könnten allerdings auch mit dem zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes am besten abgedeckt werden. Für disruptive Innovationen kämen die Förderangebote der EU, insbesondere die KMU-Instrumente „Pathfinder“ und „Accelerator“ als geeignete Förderinstrumente in Frage. Finanzierungsmöglichkeiten biete darüber hinaus die Agentur für Sprunginnovationen des Bundes, die Christian Luft, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, bei der Veranstaltung vorstellt. Ganz wesentlich seien in diesem Kontext auch die unterschiedlichen Varianten von Risikokapital.

Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen möglichst viel Transparenz in das Fördersystem bringen, damit die einzelnen Unternehmen auch das jeweils geeignete Förderinstrument finden können. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Veranstaltung in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag leisten kann. Die große Nachfrage mit rund 600 Anmeldungen zeigt, dass wir ein Bedürfnis der Unternehmen getroffen haben.“ Die bisherigen Erfahrungen im Rahmen von „Horizont 2020“ hätten gezeigt, dass Fördermaßnahmen von KMU zum einen noch bekannter gemacht und zum anderen Hemmnisse beim Antragsverfahren abgebaut werden müssten.

Jean-David Malo, Director of Open Innovation and Open Science der Europäischen Kommission, stellt den Europäischen Innovationsrat als neue Chance für Innovatoren vor. Bereits in diesem Jahr können KMU von den beiden neuen Förderangeboten „Pathfinder“ und „Accelerator“ profitieren. Mit den beiden Instrumenten werden marktschaffende und risikoreiche Innovationen sowie deren schneller Transfer in marktfähige Produkte gefördert. Die Umsetzungsphase kann dabei pro Unternehmen mit bis zu 2,5 Millionen Euro gefördert werden, darüber hinaus können KMU bis zu 15 Millionen Euro an Beteiligungskapital erhalten.

Als weiteren Programmpunkt der Veranstaltung stellen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Baden-Württemberg ihren erfolgreichen Werdegang vor, so zum Beispiel Dr. Ingmar Hoerr, Gründer des Unicorns CureVac AG, der vom langen Weg bis zum Durchbruch seiner Idee berichtet. Private Kapitalgeber wie der Unternehmer und Business Angel Mike Flache sprechen über private Finanzierungsmöglichkeiten.

Im Rahmen von Vorträgen, Gesprächsrunden und persönlichen Beratungen erhalten die Teilnehmer der Veranstaltung einen Überblick über verschiedene Innovationsförderungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Land, Bund und privaten Kapitalgebern – von Start-up BW Pre-Seed über ZIM bis hin zu Venture Capital und den Angeboten der L-Bank, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft BW und der Börse Stuttgart.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Umsetzung 100%
news-364 Mon, 08 Jul 2019 10:27:18 +0200 Positive Bilanz nach einjähriger Laufzeit der Digitalisierungsprämie https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/positive-bilanz-nach-einjaehriger-laufzeit-der-digitalisierungspraemie/ Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die große Nachfrage zeigt, dass wir mit der Digitalisierungsprämie den Bedarf der Unternehmen im Land getroffen haben“ Anlässlich des einjährigen Jahrestags der Digitalisierungsprämie am 9. Juli hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Juli 2019) in Stuttgart eine positive Zwischenbilanz gezogen. In den vergangenen 12 Monaten hätten in Baden-Württemberg über 2.300 kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) aus allen Branchen Förderanträge gestellt. Davon wurden bereits über 2.200 Förderungen bewilligt. „Die große Nachfrage zeigt, dass wir mit der Digitalisierungsprämie den Bedarf der Unternehmen im Land getroffen haben. Ich werte das als gutes Signal für die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft im Land. Mit den Anträgen der letzten zwölf Monate stoßen die Unternehmen Investitionen von über 70 Millionen Euro an“, so Hoffmeister-Kraut.


Knapp ein Drittel der geförderten Unternehmen habe die vorgesehenen Digitalisierungsmaßnahmen bereits vollständig durchgeführt. „Die Digitalisierungsprämie ist für unsere kleinen und mittleren Unternehmen eine echte Hilfe zur Selbsthilfe in Sachen Digitalisierung. Besonders freut es mich, dass die Unternehmen so rasch in die Umsetzung gehen. Damit können die bereitgestellten finanziellen Mittel schnell vor Ort ihre Wirkung entfalten. Die positiven Ergebnisse zeigen, dass wir die Digitalisierungsprämie auch über 2019 hinaus mit entsprechender finanzieller Ausstattung fortsetzen sollten“, so die Ministerin.

Nach einem ersten erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2017 – damals noch als reines Zuschussprogramm – wurde die Digitalisierungsprämie am 9. Juli 2018 in einem weiteren Modellversuch als Tilgungszuschuss in Kombination mit einem Förderdarlehen wiederaufgelegt. Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse wurde im Februar 2019 entschieden, die Digitalisierungsprämie in Form des Tilgungszuschusses fortzusetzen. Die aktuellen Antragszahlen zeigen, dass von der Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss weiterhin alle Branchen profitieren. Die am stärksten profitierenden Branchen sind das Handwerk (rund 17 Prozent), sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (rund 17 Prozent), Handel (rund 14 Prozent) und Verarbeitendes Gewerbe (rund 13 Prozent). Aber auch im Gastgewerbe findet das Förderprogramm mit rund 6 Prozent der Anträge guten Anklang.


Auch Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstandes der L-Bank, zieht ein positives Zwischenfazit: „Die Kombination der Digitalisierungsprämie mit einem kompletten Finanzierungsangebot für unternehmerische Digitalisierungsmaßnahmen hat sich bewährt. Gerade der kleinere Mittelstand hat bei diesem Angebot zugegriffen und so einen ersten wichtigen Schritt in die digitale Zukunft gemacht. Damit haben wir die gewünschte Breitenwirkung erreicht: Während größere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung bereits gut nutzen, bringt die Digitalisierungsprämie kleineren Unternehmen einen zusätzlichen Impuls, um bei der Digitalisierung Fahrt aufzunehmen“, so Nawrath.


Mit der Digitalisierungsprämie werden Digitalisierungsmaßnahmen von Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern mit einem Kostenvolumen bis 100.000 Euro gefördert. Die Höhe des Tilgungszuschusses liegt je nach Höhe des Darlehens zwischen 5.000 und 10.000 Euro. In 2018/2019 stehen für die Digitalisierungsprämie insgesamt 24 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge für die Digitalisierungsprämie können von den Unternehmen über ihre Hausbank bei der L-Bank eingereicht werden.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.


Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.


Weitere Informationen finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/liste-foerder-programme/digitalisierungspraemie/
www.wirtschaft-digital-bw.de/massnahmen/digitalisierungspraemie/
www.digital-bw.de

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Fördergeber Land Presse Unterstützung Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Künstliche Intelligenz IT-Sicherheit Umsetzung
news-363 Thu, 04 Jul 2019 09:25:49 +0200 Kreativbranche in Stuttgart -Impulsgeber für Innovation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/kreativbranche-in-stuttgart-impulsgeber-fuer-innovation/ Die Wirtschaftsförderer der Region schlagen mit bei einem Event zur Kreativbranche in Stuttgart die Brücke zwischen Musik und Technologie – das steht für einen Trend. Was hat Musik mit Autos zu tun? Wenn Robin Hoffmann, Mitgründer des Startups HearDis bei den hiesigen Autoherstellern zum Vortrag fährt, dann kann er den einen oder anderen Aha-Effekt auslösen.  „Sie können im Gegensatz zum Verbrennungsmotor die Geräusche, die ein E-Auto macht, ganz individuell gestalten“, sagt er. Solche Geräusche sind aus Sicherheitsgründen sogar Pflicht. „Das Auto könnte dann vor einer Grundschule, wo es deutlich hörbar sein muss ganz anders klingen als nachts im Wohngebiet.“ Oder was könne einen Aufenthalt an einer E-Ladesäule, der länger ist als heute an der Tankstelle, besser verkürzen als Musik? „Na so was, da wären wir selber nicht darauf gekommen – eine solche Reaktion gibt es immer wieder“, sagt er.

Hoffmanns Stuttgarter Startup HearDis hat sich mithilfe von Datenanalysen und Künstlicher Intelligenz darauf spezialisiert aus einer riesigen Datenbank mit Musikstücken, marketinggerechte Klangerlebnisse zu entwerfen. Das kann der passende Sound für das Auto-Werbevideo sein oder der Musikteppich für den Kleiderladen.

Kreativbranche in Stuttgart bringt Querdenker-Ideen

Es sind solche Querdenker-Ideen, die Walter Ercolino vom Popbüro der Region Stuttgart für einen bisher unterschätzten Schlüsselfaktor für Innovation in der Wirtschaft insgesamt hält. Bisher, da sind sich Hoffmann und Ercolino einig, seien die Welten der Kreativunternehmer einerseits sowie der Ingenieure und Technikentwickler in der Region andererseits immer noch zu sehr getrennt. Es gebe zu wenige Events, auf denen man sich begegne. „Wir stehen erst ganz am Anfang, dass man sich gegenseitig wahrnimmt“, sagt Ercolino. „Ich glaube aber, dass die Offenheit inzwischen groß ist“, sagt Hoffmann. Denn längst seien die Grenzen zwischen Kreativität, Technologie, Kultur und Wirtschaft nicht mehr klar zu ziehen.

 „Die Musikbranche war immer auch ein Technologietreiber“, sagt Ercolino und erinnert beispielsweise an die Musikplattform Napster, die das Internet mit geprägt habe. Die fehlende Wahrnehmung der Kreativbranche in Stuttgart  habe auch damit zu tun, dass sie sehr zersplittert sei, während in der Industrie größere Firmen den Ton angäben, sagt Hoffmann:  „Und man muss ehrlicherweise sagen, dass die Kreativen hier gerade erst dabei sind, sich selber besser zu vernetzen.“

Kreativbranche in Stuttgart wird oft unterschätzt

  Die Rolle des Kreativbereichs nicht nur für die Wirtschaftskraft, sondern auch für das Image der Region werde teilweise immer noch unterschätzt. „Wenn sie heute einen Mitarbeiter nach Stuttgart locken wollen, dann müssen sie dem sagen können, was hier auch jenseits der Arbeit los ist“, sagt Hoffmann – der gerade ein neues Teammitglied in Mailand gefunden hat.  

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart  verknüpft deshalb am Wochenende bei einem Event im Rahmen des Wissenschaftsfestivals die Themen Musik und Technologie. „Halt – übernehmen nun Roboter die Sache?“, heißt übersetzt der – natürlich englische – Titel der Veranstaltung,. Dort will man auch Technologie- und Wirtschaftsexperten für ein kreatives Thema interessieren. Hier lässt unter anderem auch ein experimenteller Künstler Roboter ganz un-elektronisch die Trommel schlagen.

Ohne Kreative kein Kulturwandel bei Innovation

Innovation bedeute einen Kulturwandel – und das müsse in allen Bereichen der Wirtschaft ankommen, sagen Ercolino und Hoffmann. In der Kreativbranche arbeite man schon lange so, wie es etablierte Firmen im Zeitalter der Digitalisierung erst anstreben: Kleine Einheiten, flexible Teams, permanente Innovation. Das sei innerhalb  bestehender Unternehmensstrukturen nicht einfach. „Ich bin mir sicher, dass in zehn Jahren in der Autobranche das Auto als solches nicht mehr die Rolle spielen wird wie heute,“ sagt Hoffmann. Es brauche neue Ideen, um das Fahrzeug zum Erlebnisraum zu machen, etwa mit Ton und Musik – und dafür seien Kreative prädestiniert.

Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsförderung sieht in der Kreativbranche ein für die Gesamtwirtschaft der Region noch lange nicht gehobenes Potenzial. Es lohne sich, in digitale Medienzukunft zu investieren, heißt es in dem Positionspapier, das sich vor allem mit den Unternehmen im Bereich Trickfilm und Animation beschäftigt. Dieser Bereich könne neben Automobil- und Maschinenbau zu einem weiteren Schwerpunkt für das Markenzeichen „made in Baden-Württemberg“ werden, heißt es. Es müsse der „wirtschaftliche Durchbruch in den milliardenschweren Märkten Film, TV, Onlineplattformen und Games gelingen.“ Dieser Branche werde „mit ihrer Bedeutung und ihrem Nutzwert für die Gesamtentwicklung der Industrie nicht genügend aus gesamtwirtschaftlicher Sicht betrachtet“. Allerdings fehlen bisher genaue Statistiken zur wirtschaftlichen Bedeutung und Beschäftigtenzahl, was in der Studie auch bemängelt wird. Die Schlussfolgerungen sind für die Kreativbranche insgesamt übertragbar.

Auch die gesamte Wirtschaft profitiert

Ercolino und Hoffmann reihen hier auch die Unternehmen aus dem Bereich Musik-Technologie einreihen – die im Vergleich zu der international bereits anerkannten Animationsbranche  noch nicht so sehr auf dem Radarschirm sei.

Entscheidend sei es, Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzubringen: „Ich hatte in Mathe nur einen Punkt, aber trotzdem rede ich über Technologien wie die Künstliche Intelligenz, weil ich mir kreativ vorstellen kann, was man damit machen kann“, sagt Hoffmann. Als Partner brauche es dann Menschen mit technologischer Kompetenz, die das umsetzen könnten – und hier sei die Region Stuttgart ein starker Standort. HearDis profitiert schon heute von der starken, traditionellen Wirtschaft, weil das Unternehmen bei der Musikanalyse Geschäftskunden als Zielgruppe hat: „In Berlin gibt es vielleicht die Ideen – aber da fehlen die Kunden.“

Event zu Musik und Technologie
Am Samstag (29. Juni 2019) stand im Stuttgarter Veranstaltungszentrum Laboratorium innovative Musiktechnologie im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Musik & Technologie“ ging es um das Spannungsfeld zwischen musikalischer Kreativität und vor allem digitalen Technologien. Künstliche Intelligenz ist beispielsweise schon heute in der Lage, eigenständig Musikstücke zu komponieren. Aber auch die immer perfektere Datenanalyse von Musikstücken und Empfehlungs-Algorithmen prägen längst die Alltagserfahrung.
Das veranstaltende Pop-Büro der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat hier die Brücke zwischen Kreativen und Technologieexperten schlagen. Ein Beispiel, wie sich hier neue wirtschaftliche Möglichkeiten auftun, zeigte als einer der Podiumsteilnehmer Robin Hoffmann, der mit seinem Startup HearDis Musik und Marketing dank Hightech miteinander verbindet.

Quelle: Ideenwerk BW

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Presse
news-360 Thu, 27 Jun 2019 10:43:16 +0200 Wirtschaftsministerium fördert regionalen Digital Hub „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ mit knapp einer Million Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-regionalen-digital-hub-heilbronn-franken-connected-hfcon-mit-kna/ Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von rund 999.000 Euro startet das Projekt „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen hier nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt gerade diese Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der Digital Hub Heilbronn-Franken hat sich zum Ziel gesetzt, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft der Region beim Prozess der digitalen Transformation ganzheitlich zu unterstützen und die gravierenden Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Als regionale Drehscheibe für die Digitalisierung soll der Digital Hub alle relevanten Akteure zusammenbringen, um Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kollaboration zu fördern. Unternehmen sollen im Digital Hub mit neuen Technologien vertraut gemacht werden, Zugang zu Fachkräften sowie Experten erhalten und ganzheitlich im digitalen Innovationsprozess von der Entwicklung neuer Ideen bis hin zu deren Umsetzung unterstützt werden. Neben der Technologieebene soll dabei auch der Kulturwandel im Unternehmen adressiert werden. 

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden sollen. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. Als Träger des Hubs wurde eigens die hfcon GmbH & Co. KG gegründet. Zum Kreis der Gesellschafter gehören die Adolf Würth GmbH & Co. KG, die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, die ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG sowie die OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG. Zahlreiche weitere Einrichtungen aus der Region stehen als Partner hinter dem Projekt. Die Geschäftsführung obliegt der hfcon Verwaltungs GmbH – einer Tochtergesellschaft der bwcon GmbH – als deren Geschäftsführer und Ansprechperson des Digital Hubs Thorben Heinrichs von der bwcon GmbH fungiert. Standort des Digital Hub Heilbronn-Franken wird auf dem Campus der Hochschule Heilbronn in Künzelsau sein.

„Mit den regionalen Digital Hubs entstehen überall im Land Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, sagte die Ministerin. „Im Austausch mit den anderen Digital Hubs bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. So können die regionalen Ökosysteme für digitale Innovationen Strahlkraft für das ganze Land entwickeln. Mit den regionalen Digital Hubs wollen wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Netzwerk etablieren, von dem alle profitieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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Presse Baden-Württemberg Heilbronn-Franken Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-359 Wed, 26 Jun 2019 09:59:11 +0200 Fraunhofer IAO stellt Studie zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Unternehmen vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/fraunhofer-iao-stellt-studie-zum-einsatz-kuenstlicher-intelligenz-in-unternehmen-vor/ Über das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) wird momentan viel gesprochen. Welche Auswirkungen die Technologie in der Unternehmenspraxis haben wird, welche KI-Anwendungen bereits im produktiven Einsatz sind und an welchen Stellen Unterstützungsbedarf besteht, hat das Fraunhofer IAO in einer Kurzstudie ermittelt. Die Ergebnisse stellt das Fraunhofer IAO beim »Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz« am 24. Juni in Stuttgart interessierten Unternehmen vor. Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft. Doch inwieweit sind Unternehmen darauf vorbereitet? Welche Auswirkungen auf Organisation, Personal und Führung sind zu erwarten? Welche Strategien und Konzepte verfolgen besonders erfolgreiche Unternehmen?

Bestandsaufnahme: Wie weit ist KI in der Unternehmenspraxis umgesetzt?

Erste Antworten auf diese und ähnliche Fragen hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in einer Befragung unter 309 Unternehmen ermittelt. Im Fokus standen dabei insbesondere die Auswirkungen von KI auf die Bereiche Arbeit und Personal in Sachbearbeitung, Dienstleistung und Produktion. Ergänzend zu dieser KI-Bestandsaufnahme lädt das Fraunhofer IAO interessierte Unternehmen am 24. Juni zum »Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz« ein, um aus den Erkenntnissen der Studie konsolidierte Empfehlungen für die Wirtschaft abzugeben.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass alle Unternehmen, die bereits KI im Einsatz haben, den Nutzen der Technologie sehr positiv beurteilen. KI wird in Unternehmen derzeit vor allem für ausführende und analytische Tätigkeiten eingesetzt und dient der Prozessoptimierung, der Produktivitätssteigerung sowie zur Unterstützung bei Entscheidungen. Die größten Herausforderungen sehen Unternehmen im Bereich der Kompetenzanforderungen und dabei maßgeschneiderte Lösungen für den eigenen Betrieb zu gestalten.

Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz: Austauschplattform mit Praxisbezug

Dass KI ein Trendthema mit großem Wachstumspotenzial ist, zeigen auch die Zahlen der Kurzstudie: zwar haben nur 16 Prozent der befragten Unternehmen bereits KI-Lösungen im Einsatz, aber es beschäftigen sich aktuell 75 Prozent mit dem Thema KI. Der Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz richtet sich an alle Unternehmen, die sich für Künstliche Intelligenz interessieren und auf der Suche nach passgenauen Strategien und Herangehensweisen sind. In interaktiven Formaten lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreiche Lösungen aus der Praxis kennen und erweitern ihr Wissen zur Künstlichen Intelligenz.

Die Studie sowie die Veranstaltung sind Teil eines umfassenden Angebots des Fraunhofer IAO für Unternehmen rund um KI-Themen wie die Qualifizierung von Mitarbeitenden, die Auswahl geeigneter Software, grundlegende Informationen und Orientierung zum Thema sowie die Analyse konkreter Einsatzmöglichkeiten oder die Entwicklung unternehmensspezifischer Strategien in Sacharbeit und Produktion. Ein Überblick der KI-bezogenen Projekte, Veranstaltungen und Beiträge sind im Internet unter www.iao.fraunhofer.de/ki zu finden. Dort werden auch in Kürze die Ergebnisse der Studie sowie des Unternehmensdialogs zu finden sein.

Quelle: Fraunhofer IAO

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Presse
news-358 Mon, 24 Jun 2019 21:12:22 +0200 Die XR Expo 2019 in den Stuttgarter Wagenhallen! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/die-xr-expo-2019-in-den-stuttgarter-wagenhallen/ Das Tech-Event in Stuttgart für Virtual, Mixed und Augmented Reality für B2B. Bald ist es wieder soweit: am 3. und 4. Juli 2019 findet in den Wagenhallen die XR Expo statt. Das TechEvent geht in die dritte Runde und zeigt B2B-Anwendungen in den Bereichen Virtual, Mixed und Augmented Reality. Auch in diesem Jahr sind namhafte Aussteller, Speaker und Fachpublikum mit von der Partie. Die XR Expo ist das Event im süddeutschen Raum, in dem die XR Community aus Fachpublikum und Industrie zusammenkommt. Sie bietet eine einzigartige Plattform, auf der sich Anwender mit Dienstleistern und Technologieanbietern für professionelle XR-Anwendungen austauschen können. Das positive Feedback der Besucher hat gezeigt, dass die XR Expo der ideale Treffpunkt für „Extended Reality“-Spezialisten, Marketingexperten, Entwickler und Konstrukteure ist. Bei einer Vielzahl von Panels und Tech-Talks können Ideen und Anregungen für das eigene Unternehmen gesammelt werden.

Hier ein paar Facts zur XR EXPO 2019:
• 59 innovative Hersteller, Anwender und Dienstleister stellen auf 1500 m² aus.
• Große Vortragsbühne für namhafte Redner, u.a. von Audi, AZO, B Braun, Cap Gemini, Crytek, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Fraunhofer, IAV, Microsoft, Nvidia, PERI, PTC und Unity3D.
• Hochinteressante Panels zu den Themen die Business Transformation mit XR, Künstliche Intelli-genz & XR, Future XR Tech Trends sowie XR User Interface Design.
• Die XR Expo Informiert über professionelle XR-Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Industrie, Architektur, Medizin, Handel und Handwerk. Zum großen Teil können entsprechende Anwen-dungen selbst ausprobiert werden.
Wie bereits bei den vergangenen Veranstaltungen werden auf der XR Expo wieder eine Vielzahl an Ex-ponaten mit Smart Glasses und Head Mounted Displays bis hin zu großformatigen, hochauflösenden Projektions- und Displaylösungen zu sehen sein.
Das Virtual Dimension Center und Lightshape haben die VR Expo im Jahr 2017 ins Leben gerufen. Die Umbenennung in XR Expo erfolgte, um nun auch den Fokus auf AR und MR zu legen, also in Zukunft auf „XR“ zu erweitern.
„Wir freuen uns, dieses Jahr erstmalig unsere Partnerschaft mit der Innolution Night – der Innovations- und Startup-Nacht – bekanntgeben zu dürfen. Ein tolles Anschlussprogramm in der Stuttgarter Innen-stadt erwartet unsere Aussteller und Besucher. Bei der Innolution Night zeigen innovative Unternehmen, viele spannende Startups, Acceleratoren, Coworking-Spaces und Innovations-Hubs neue Ideen, Lösun-gen, Trends, Technologien und Innovationen in mehr als 100 verschiedenen Sessions.
Ihr Vorteil: Das XR Expo Ticket ist auch für die Innolution Night gültig. Die Innolution Night startet am 04.07. um 17 Uhr.
Es gibt mittlerweile eine Reihe von Messen, die sich mit VR und AR befassen, jedoch bietet keine diese Qualität und Fülle an Lösungen, die sich ganz praktisch in Unternehmen einsetzen lassen.
Christoph Runde, VDC-Geschäftsführer und XR Expo Co-Organizer

Quelle: VDC Fellbach

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Presse
news-357 Mon, 24 Jun 2019 21:10:49 +0200 Potenzial von Blockchain für E-Health https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/potenzial-von-blockchain-fuer-e-health/ Die BioRegio STERN Management GmbH ist Partner des neuen europäischen Interreg-Projekts BSTART, das kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) unter anderem aus der Gesundheitsbranche den Zugang zur Blockchain-Technologie erleichtern soll. Neun Partner aus fünf nord-westeuropäischen Ländern trafen sich beim niederländischen Leadpartner Brightlands Smart Services Campus in Heerlen zum Kick-off-Meeting. Das Projekt, das im Januar 2019 startete, hat eine Laufzeit von 44 Monaten und ist mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 4,9 Millionen Euro ausgestattet. Blockchain gilt als eine der großen Innovationen, um das schnelle und sichere Management von Informationen jeglicher Art zu ermöglichen. Die „Blockkette“ wurde ursprünglich für die Bitcoin-Welt geschaffen, um Transaktionen der virtuellen Währung ohne Banken möglich zu machen. Sie funktioniert als dezentrale Datenbank, die eine stetig wachsende Liste von Transaktionsdaten enthält. Wenn zwei Parteien Informationen miteinander austauschen, werden diese verifiziert und validiert. Ob jeder Beteiligte alle erforderlichen Rechte für diese Transaktionen besitzt, wird automatisch geprüft. Die Datenbank wird dabei chronologisch linear erweitert; die Datenpakete werden sozusagen auf einer Kette aufgefädelt. Jeder Block enthält eine Prüfsumme des vorhergehenden Blocks, sodass die Daten nicht nachträglich unbemerkt verändert werden können. Außerdem verfügt jeder Rechner im Netzwerk über eine Kopie der Blockchain, um die gesamte Transaktionshistorie transparent zu halten.

Die Anwendungsfelder für Blockchain sind nahezu grenzenlos. Diese Technologie kann überall eingesetzt werden, wo Daten ausgetauscht und gespeichert werden. Der Aufwand, die Unternehmensprozesse entsprechend umzustellen, ist bisher jedoch sehr hoch und stellt für viele KMU eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. Deshalb wurden für das neue Projekt-BSTART Branchen identifiziert, für die Blockchain besonders interessant ist: der Agrar- und Lebensmittelsektor, die Logistik und das Gesundheitswesen – Stichwort: E-Health.

Die BioRegio STERN Management GmbH ist einer von neun Partnern. Sie wird gemeinsam mit dem französischen Cluster „Medicen Paris Region“ das Themenfeld Gesundheit bearbeiten. Ziel ist es, das Potenzial für KMU durch die Blockchain-Technologie zu identifizieren und den Unternehmen den Einstieg zu erleichtern. Letztlich soll Blockchain ihnen dabei helfen, die stetig wachsenden Kosten für Datentransfer- und Sicherung zu senken. BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle: „E-Health funktioniert nur, wenn der sichere Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten gewährleistet wird. Krankenakten mittels Blockchain zu verwalten, kann Ärzten und Patienten ganz neue Möglichkeiten bieten, beispielsweise um im Zuge des neuen Datenschutzgesetzes das Recht des Patienten zu gewährleisten, dass er auf seine eigenen Daten zugreifen und die Datennutzung verfolgen kann. Wir sind sehr gespannt, welche konkreten Anwendungsbeispiele wir gemeinsam mit den Unternehmen im BSTART-Projekt erarbeiten werden.“

Zum Kick-off im März 2019 trafen sich die Vertreter der neun BSTART-Partner zum ersten Mal im niederländischen Heerlen:

  • aus den Niederlanden der Brightland Smart Services Campus (Leadpartner), die Universität Christelijke Hogeschool Windesheim, die Wirtschaftsförderungseinrichtung Ontwikkelingsmaatschappij Oost Nederland und der Software-Entwickler ChainPoint B.V.;
  • aus Frankreich die Cluster Medicen Paris Region und Option Public;
  • aus Belgien das Innovationszentrum Multitel asbl:
  • aus Großbritannien die Universität Surrey und
  • aus Deutschland die BioRegio STERN Management GmbH

Interreg ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union, die grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt. Das Interreg-Nord-Westeuropa-Programm fördert die transnationale Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen zwischen den Ländern Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz sowie Frankreich, den Niederlanden und Deutschland, um Innovationsleistungen zu stärken.

Quelle: BioRegio STERN

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Presse
news-356 Mon, 24 Jun 2019 10:09:12 +0200 Erster landesweiter Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/erster-landesweiter-wettbewerb-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt/ Wir laden Sie herzlich ein, beim ersten landesweiten Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ im Rahmen des Modellprojekts familyNET 4.0 mitzumachen. Mitmachen und bewerben!

Gesucht werden Unternehmen, die innovative und nachhaltige Konzepte, Angebote und Maßnahmen für eine moderne Unternehmenskultur 4.0 und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der digitalisierten Arbeitswelt entwickeln und umsetzen.

Am Wettbewerb können Unternehmen teilnehmen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und in den Wirtschaftsbereichen Industrie, Dienstleistungen, Handwerk, Handel und Freie Berufe tätig sind.

Bewerbungsfrist und Preisverleihung

Eine Teilnahme am Wettbewerb ist bis 09.08.2019 online möglich. Ihre Bewerbung ist gleichzeitig mit einer Einladung zur Preisverleihung am 2. Dezember 2019 verbunden.

Auswahlverfahren

Über die Verleihung der Auszeichnungen entscheidet eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

familyNET 4.0 wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und vom Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. in Kooperation mit den Arbeitgebern Baden-Württemberg umgesetzt.

Ist Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich über folgendes Bewerbungsformular (PDF)

Sie benötigen noch weitere Informationen?

Diese finden Sie in der Ausschreibung für den Wettbewerb.

https://www.familynet-4-0.de/

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Zukunft der Arbeit 100%
news-355 Thu, 20 Jun 2019 13:55:52 +0200 Call für Start-ups und Maker für die MAKE Ostwürttemberg 2019 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/call-fuer-start-ups-und-maker-fuer-die-make-ostwuerttemberg-2019/ Bis zum 30. Juni können sich Start-ups und Maker für kostenlose Ausstellungsflächen bei der Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends am 28./29. September in Schwäbisch Gmünd anmelden. Die MAKE Ostwürttemberg findet am 28. und 29. September 2019 in Schwäbisch Gmünd statt.

Auf der MAKE Ostwürttemberg finden sich viele, teils auch sehr professionelle Aussteller. Aber eigentlich dreht sich doch alles um die Start-ups und Maker. Ihre Projekte, Ideen, Produkte und Angebote sind es, welche die MAKE Ostwürttemberg zum echten Maker-Movement-Event machen: 3D-Druck, Augmented Reality, Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz, digitalen Produkten, Elektronik, IoT, Robotik, Hardware, Crafting/Handarbeit, Biohacking und weitere Zukunftstechnologien – Ihre Ideen sind gefragt. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt!

Bis zum 30.06.2019 können sich Start-ups und Maker für einen kostenlosen Stand anmelden. Auch Vorträge und Workshops können eingereicht werden.

Makern, Start-ups, Vereinen, Schul- und Studentenprojekten bietet die MAKE kostenlos Stände zum Ausstellen, Platz für Workshops und Plattformen für Vorträge an. Neben 80 Ausstellern werden wieder ca. 8.000 Besucher, Technikbegeisterte, Tüftler, Maker und Start-ups aus Ostwürttemberg und ganz Süddeutschland erwartet.

Jetzt anmelden unter: www.make-ow.de

Call for Makers zum Download

Call for Start-ups zum Download

Öffnungszeiten & Location der MAKE Ostwürttemberg
Samstag, 28.09. & Sonntag, 29.09.2019 | 10 – 17 Uhr

Lorcher Straße 121-131
73529 Schwäbisch Gmünd 

Alle Informationen auf www.make-ow.de

 

Quelle: StartUp BW

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Presse
news-354 Thu, 20 Jun 2019 13:49:54 +0200 Neuer Rekord: Mehr als 130 Bewerbungen für den CyberOne Hightech Award https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neuer-rekord-mehr-als-130-bewerbungen-fuer-den-cyberone-hightech-award/ Für den Businessplan-WettbewerbCyberOne Hightech Award Baden-Württemberg wurde2019 ein neuer Rekord von mehr als 130 Bewerbungen erreicht. Für die teilnehmenden Start-ups und Gründer gibt es gute Chancen auf hohe Geld- und Sachpreise. Erneut endete die Bewerbungsfrist für den Businessplan-Wettbewerb CyberOne mit einem Einreichrekord. In diesem Jahr haben sich mehr als 130 baden-württembergische Start-ups, Gründerteams und interessierte Gründer mit ihrem vollständigen Businessplan für den CyberOne beworben. Die große Zahl der Einreichungen baden-württembergischer Start-ups und Gründer des seit 1998 verliehenen CyberOne Hightech Awards Baden-Württemberg zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend junger Unternehmer in der Hightech-Branche. Die Bewerbungen verteilen sich auf die Technologiebranchen IKT/Medien- und Kreativwirtschaft (58 Bewerbungen), Industrielle Technologien (44 Bewerbungen) sowie Life Science/Healthcare (29 Bewerbungen) und wurden flächendeckend aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Einzugsgebieten eingereicht.
Die Auswahl liegt nun bei der Fachjury, die bis Ende Juni jeweils drei Finalisten in den drei Kategorien auswählen wird.

Neben der Chance auf hohe Geld- und Sachpreise erhalten die neun Finalisten unter anderem Zugang zu relevanten Unternehmen und Investoren in ihrer Branche, qualifiziertes Feedback der Fachjury sowie eine Mitgliedschaft bei Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon).

Der Preis wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Hightech Summits Baden-Württemberg verliehen. Dieser wird am 23. September 2019 im Carmen Würth Forum in Künzelsau mit über 1.000 erwarteten Gästen abgehalten und ist mit dem IKT-Tageskongress und der anschließenden Preisverleihung des CyberOne das zentrale Hightech-Highlight und ein Gipfeltreffen baden-württembergischer Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung.

Seit 1998 zeichnet der Award Start-ups mit baden-württembergischem Bezug aus, die mit innovativen Konzepten und Strategien neue Standards setzen und Märkte revolutionieren. Der Businessplan-Wettbewerb wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschrieben und zählt zu den wichtigsten Technologiepreisen im Südwesten. "Der CyberOne Award macht innovative und leistungsstarke Unternehmen im Land sichtbar. Wir wollen den Gründergeist im Land weiter stärken und gerade auch Start-ups in Zukunftstechnologien fördern. Unser 'Start-up BW Pre-Seed'- Finanzierungsangebot für Start-ups in der frühen Phase kommt, wie der CyberOne, sehr gut bei der Zielgruppe an und ergänzt sich hervorragend gegenseitig", so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die im vergangenen Jahr abgeschlossene Kooperation von bwcon mit der University of California, Berkeley in den USA ermöglicht es inzwischen zudem, dass Bewerber, Finalisten oder Gewinner des Awards ins Acceleratoren-Programm Skydeck vermittelt werden können, um den Zugang zum amerikanischen Markt zu erleichtern. Die Finalisten Covexo aus dem vergangenen Jahr konnten durch die Vermittlung bereits erfolgreich erste Schritte in den USA angehen.

Den CyberOne 2019 unterstützen wieder zahlreiche Sponsoren wie Würth, L-Bank, Haufe, Bridging IT, Pfizer, InnoEnergy und viele mehr, sowie die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, die Leichtbau Baden-Württemberg GmbH und die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH als zentrale Branchenpartner des Wettbewerbs.

Neben der Unterstützung durch das Land wird der Award überwiegend aus Mitteln der Wirtschaft finanziert. Als ein Instrument für die Vermittlung von Risikokapital in Baden-Württemberg hat der Wettbewerb in den letzten 21 Jahren rund 320 Mio. Euro Risikokapital und 850.000 Euro Preisgelder mobilisieren können.

Im weiteren Prozess werden die eingereichten Businesspläne durch die CyberOne-Fachjury gesichtet, bewertet und für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs ausgewählt. Nach eingehendem Coaching der neun besten Bewerber auf der Unternehmerschule der bwcon und der Henri B. Meier Unternehmerschule der Universität St. Gallen am Bodensee und dem finalen Pitch der Finalisten vor der Jury - im Juli und September -, werden die erfolgreichsten Konzepte bei der Preisverleihung auf dem Hightech Summit Baden-Württemberg im September prämiert.

Mehr Informationen zum Award gibt es unter www.cyberone.de.

Über den CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg
Der CyberOne Award ist der wichtigste Businessplan-Wettbewerb in Baden-Württemberg. Er wird seit 1998 jährlich durchgeführt. Veranstalter ist die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Der CyberOne richtet sich an Gründer aus allen Technologie-Branchen. Bewertet werden unter anderem Innovationsgrad, Wettbewerbsvorteil und Kommerzialisierung der eingereichten Konzepte. Die Fachjury setzt sich aus hochkarätigen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Die Preisträger erhalten Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 90.000 Euro.Der Businessplan Award wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Initiative Start-up BW unterstützt.
Weitere Infos unter http://www.cyberone.de/

Über Baden-Württemberg: Connected e.V. / bwcon
Baden-Württemberg: Connected e.V. / bwcon ist die führende Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Innovations- und Hightech-Standortes Baden-Württemberg. Als eines der größten Technologienetzwerke in Europa verbindet bwcon rund 650 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Rund 6.000 Experten profitieren von der systematischen Vernetzung über die bwcon-Plattform. Zu den zentralen Arbeitsbereichen von bwcon zählen Kreativwirtschaft, Healthcare, Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK). Darüber hinaus bietet bwcon ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot sowohl für junge als auch expandierende Unternehmen an.
Weitere Infos unter http://www.bwcon.de/

Quelle: bwcon

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Presse
news-352 Thu, 13 Jun 2019 16:42:24 +0200 Hoffmeister-Kraut zum Ende der 5G-Mobilfunkauktion https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/hoffmeister-kraut-zum-ende-der-5g-mobilfunkauktion/ „Die mit fast drei Monaten längste Auktion von Frequenzen hat mit 6,5 Milliarden Euro mehr Geld eingebracht als erwartet. Der Erlös sollte vor allem in den Ausbau der digitalen Infrastruktur für Breitband mit Glasfaser und den Mobilfunkausbau mit zusätzlichen Sendestationen, insbesondere im ländlichen Raum, investiert werden“, fordert Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. Juni). „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung tatsächlich auch nutzen können. Dafür ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zwingende Grundvoraussetzung“, so die Ministerin weiter. Bei der Höhe des Auktionserlöses bestehe allerdings auch die Gefahr, dass den Mobilfunkbetreibern das Geld für den schnellen Ausbau des 5G-Netzes fehlen könnte. „Hier sollte der Bund den Unternehmen großzügige Zahlungsmodalitäten einräumen, damit die Mobilfunkbetreiber rasch den bestehenden Ausbauverpflichtungen nachkommen können“, so Hoffmeister-Kraut.

Eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk und mobilem Internet sei ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Gleichzeitig sei eine gute Versorgung Voraussetzung für den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G, der als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation gelte und für die Unternehmen im Land eine immense Bedeutung habe. „Wir müssen sicherstellen, dass auch die vielen hochinnovativen Unternehmen, die ihren Sitz im ländlichen Raum haben, die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Ich bin zuversichtlich, dass die vier Unternehmen, die erfolgreich 5G-Lizenzen ersteigert haben, jetzt zügig mit dem Aufbau des Netzes beginnen werden“, so Hoffmeister-Kraut.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Infrastruktur Technologietrends Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-350 Thu, 06 Jun 2019 00:34:26 +0200 CyberForum: Erfolgsgeschichte geht weiter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/cyberforum-erfolgsgeschichte-geht-weiter/ Noch mehr Angebote für Startups, für Unternehmen und (künftige) Fachkräfte: das Hightech-Unternehmernetzwerk CyberForum wächst beständig weiter. Mittlerweile über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind beim CyberForum Ansprechpartner für die über 1.200 Mitgliedsunternehmen, für Institutionen und die Politik bei Themen rund um die Unternehmensgründung, Vernetzung und Digitalisierung. Vorstand und Mitglieder blickten nun am 28. Mai 2019 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. "Wir bleiben auf Expansionskurs", so Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum, anlässlich der Mitgliederversammlung zum Geschäftsjahr 2018, und ergänzt: "auch im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit Partnern unser Portfolio beständig erweitert und weitere Mehrwerte für die IT-Region Karlsruhe geschaffen - ob es sich um die Erweiterung unseres Startup-Accelerators CyberLab handelt oder um die Unterstützung beim Thema IT-Sicherheit. Zudem haben wir mit über 190 Veranstaltungen und 19.000 Teilnehmern einen neuen Maßstab für unser Hightech.Unternehmer.Netzwerk. gesetzt."

Im vergangenen Jahr wurde unter anderem die Cyberwehr Baden-Württemberg gestartet, ein gemeinschaftliches Projekt von FZI Forschungszentrum Informatik, Secorvo Security Consulting GmbH, DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH und dem CyberForum e.V. und gefördert durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

Als Kontakt- und Beratungsstelle für kleine und mittlere Unternehmen sowie als Koordinierungsstelle bei Hackerangriffen vernetzt die Cyberwehr Sicherheitsbehörden, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Cyberwehr ist als Pilotprojekt für Unternehmen in Karlsruhe verfügbar, schrittweise läuft ein Rollout auf Unternehmen in Baden-Württemberg.

Beim CyberLab, dem Accelerator ("Beschleuniger") des CyberForum für Gründerinnen und Gründer aus der Digitalbranche, ist zudem seit 2018 das IT-Security Lab angesiedelt. Dort werden mit einem intensiven Mentoringprogramm Startups aus dem Bereich der IT-Sicherheit nach den anerkannten CyberLab-Prinzipien gefördert.

CyberLab: noch mehr innovative Gründer fördern

Ein weiteres neues Angebot im CyberLab ist "Start-up BW Pre-Seed": bei diesem neuen Förderprogramm ist das CyberLab Pilotpartner im Modellprojekt des Wirtschaftsministeriums. Bei Start-up BW Pre-Seed erhalten innovative Gründungen bis zu 200.000 Euro zusätzliches Finanzierungsvolumen in der sogenannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften oft zurückhaltend sind. Mittlerweile konnten sich nach erfolgreicher Bewerbung 8 Startups aus dem CyberLab diese Unterstützung sichern.

"Start-up BW Pre-Seed wird dazu beitragen, dass aus dem CyberLab noch mehr erfolgreiche Unternehmensgründungen hervorgehen", so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum, und ergänzt: "allein bis Ende 2018 haben CyberLab-Startups und -Alumni insgesamt mehr als 430 Arbeitsplätze geschaffen und 70 Millionen Euro Umsatz gemacht. Und mit dem Baubeginn des Smart Production Lab wird unser landesweiter Accelerator CyberLab nun noch um einen Accelerator für innovative Produktionsthemen im Jahr 2020 erweitert werden".

Das Smart Production Lab ist Teil des geplanten Smart Production Park, in dem Startups im Wachstumsfeld der intelligenten, vernetzten Produktion zusammenarbeiten. Der Bau des Smart Production Park wird von der Stadt Karlsruhe mit 2,1 Millionen Euro und das Smart Production Lab wird zusätzlich vom Wirtschaftsministerium mit 972.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. In dem geplanten Bau sollen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer im digitalen Produktionsumfeld eine "Laborsituation" erhalten, um marktfähige Geschäftsmodelle zur Reife zu bringen.

Neue, vielversprechende Veranstaltungsformate

Ein weiterer Höhepunkt rund um das CyberLab ist die erfolgreiche Etablierung von Female Founder Events, bei denen 2018 rund 150 Gründerinnen von Netzwerkkontakten, engem Austausch und der Anregung durch die Vorstellung von Erfolgsbeispielen profitieren konnten.

Als beliebte Veranstaltungsreihe hat sich auch das "UnternehmerTreffen IT, Medien & Kommunikation" in Baden-Baden etabliert. Das branchenoffene Netzwerktreffen mit jährlich wachsenden Teilnehmerzahlen wird vom CyberForum Süd, der Zweigstelle des CyberForum in Baden-Baden, mit der EurAka veranstaltet.

Darüber hinaus hat das Unternehmernetzwerk CyberForum seine Aktivitäten auch bei der Förderung des Fachkräftenachwuchses vertieft. So hat die technika (Karlsruher Technik-Initiative), ein Projekt des CyberForum in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Unternehmen, mittlerweile an über 50 Schulen in der Region Karlsruhe Technik- und Robotik-AGs ins Leben gerufen. Mit dem Start der vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium geförderten "Girls' Digital Camps" erweitert die technika ihr Angebot nun um Programmier-AGs und Förderung für Schülerinnen.

Auch für das nun laufende Geschäftsjahr hat sich das CyberForum viel vorgenommen: mit der geplanten CyberForum Akademie sollen vor allem kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung ihrer Fach- und Führungskräfte erhalten.

Weitere Höhepunkte im Programm werden als Kooperationsveranstaltungen die Bunte Nacht der Digitalisierung im Rahmen von karlsruhe.digital sein (11. Oktober), sowie "AIxIA", die erste deutsch-französische Konferenz zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz (1. & 2. Oktober).

Quelle: www.cyberforum.de

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Presse
news-347 Wed, 29 May 2019 12:43:10 +0200 „Popup Labor BW“ macht 2019 an drei weiteren Standorten Halt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-bw-macht-2019-an-drei-weiteren-standorten-halt/ Das „Popup Labor BW“ wird 2019 an drei weiteren Orten in Baden-Württemberg Halt machen. Im Bewerbungsverfahren konnten sich die Standorte Bruchsal, Leutkirch mit Wangen/Baienfurt sowie Bad Mergentheim mit Tauberbischofsheim durchsetzen. Dies gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart bekannt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll das Projekt in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Interessierte Regionen konnten sich bis zum 9. Mai 2019 als einer der nächsten drei Standorte bewerben. „Wir haben starke Bewerbungen aus insgesamt 18 Regionen erhalten. Das ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Popup Laboren einen Bedarf treffen. Außerdem zeigt dies, dass wir starke Akteure vor Ort haben, die sich mit Nachdruck für die Zukunftsfähigkeit ihrer Region einsetzen“, lobte die Wirtschaftsministerin. „Mit den Popup Laboren bieten wir dem Mittelstand ortsnah beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn die Digitalisierung zwingt nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen und mittelständischen Firmen zum Handeln. Egal, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabrikant: Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, so Hoffmeister-Kraut. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. „Die ‚Popup Labore BW‘ schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei. „Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Popup Labore sollen zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen.

„Ich bin überzeugt, dass wir gute Partner vor Ort gefunden haben. Damit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Popup Labore gegeben. Zugleich freut es mich, dass wir eine ausgewogene regionale Verteilung in Baden-Württemberg erreichen konnten“, so Hoffmeister-Kraut. Aufgrund der großen Nachfrage in den Regionen sollen die Popup Labore künftig an weiteren Standorten realisiert werden.

 

Popup Labor Baden-Württemberg

Im Rahmen des vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, konzipierten „Popup Labor BW“ können sich kleine und mittlere Unternehmen vor Ort mit technologischen und methodischen Trends beschäftigen. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs basiert zu großen Teilen auf kleinen und mittleren Unternehmen und deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts der digitalen Transformation und immer kürzer werdenden Innovationszyklen dürfen wir unsere Leistungsträger nicht allein lassen. Deshalb schaffen wir mit dem Popup Labor Lern- und Experimentierräume, in den sich die Unternehmen vor Ort mit Experten austauschen und an der Gestaltung der Zukunft arbeiten können“, führte die Wirtschaftsministerin aus.

 

Maßgeschneidertes Angebot für innovative Regionen

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende von etablierten Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit dem Popup Labor die konkreten Bedarfe der jeweiligen Region decken. Daher suchen wir im Vorfeld eines Popup Labors den Dialog mit den Unternehmen, um deren Wünsche und Bedarfe bei der Entwicklung des Programmes berücksichtigen zu können,“ so der Technologiebeauftragte.

Weitere Informationen zum Popup Labor unter: www.popuplabor-bw.de  

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz Technologietrends Zukunft der Arbeit IT-Sicherheit Umsetzung Strategie Orientierung
news-346 Tue, 28 May 2019 22:55:03 +0200 TechnologyMountains: Kendrion zeigt, wie man sich digital erfolgreich wandelt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/technologymountains-kendrion-zeigt-wie-man-sich-digital-erfolgreich-wandelt/ Der digitale Wandel ist keine Revolution, sondern ein schrittweiser Wechsel im Denken und Handeln: Diese Botschaft nahmen die 40 Unternehmensvertrerinnen und -vertreter aus der Region vom Besuch bei der Kendrion (Villingen) GmbH mit. Dort gastierte die „Mountains Tour 2019” der Clusterinitiative TechnologyMountains mit dem Thema Digitalisierung bei dem „Global Player” in Sachen Magnetismus. Daniela Jardot, Organisatorin des Abends von TechnologyMountains, umriss in Ihrer Begrüßung der Gäste des Abends, warum die Wahl zur Vorstellung gelingender Digitalisierung auf Kendrion gefallen ist: „Hier sehen Sie gelungene und sinnvolle Umsetzung in der Praxis.” Und Kendrion-Geschäftsführer Ralf Wieland unterstrich in seinem einführenden Vortrag die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern: Denn auch das 85 Millionen Euro Umsatz und 450 Mitarbeiter starke Unternehmen sei gezwungen, darüber nachzudenken, was man in 15 Jahren tun werde. Grund dafür ist der längst laufende Wandel des Antriebsstrangs, eine Verschiebung des industriellen Fokus nach Asien und ein Wandel der Mobilität – weg vom privaten, hin zum öffentlichen Personenverkehr. „Wir spüren den Wind der Veränderung deutlich”, so Wieland, der im Publikum etliche Unternehmer mit Automotive-Schwerpunkt ausmachte, denen es ähnlich ergehen dürfte.

Diese Aspekte haben bei Kendrion zu gleich mehreren Maßnahmen geführt, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. So wurde der laufende interne Wandel durch einen neu gestalteten Markenauftritt mit neuem Logo, neuer Bildwelt und einem frischeren Design nach außen getragen, wie Marketingleiterin Beate Hermannstädter vorstellte. Die Organisationsstruktur des Unternehmens wurde verändert: Nicht nur in der Ausgestaltung der Funktionseinheiten, sondern auch mit Akzenten in ihrer Arbeitsweise. Agile Teams halten Einzug, wo Vertrieb und Entwicklung eng zusammenarbeiten, um den Kunden schneller bedienen zu können: „Der Entwicklungsprozess ist freier und das Produkt entsteht nicht mit engen Vorgaben für das Endergebnis, sondern kann anders ausfallen als zu Beginn eigentlich gedacht”, erklärte Entwicklungsingenieurin Meike von Kutzleben. Der Vorteil: Die Entwicklungszyklen sind deutlich schneller als bei der klassischen Vorgehensweise und der Kunde ist jederzeit in den Produktentstehungsprozess eingebunden.

Wie der Weg zur „Smart Factory”, zur vernetzten und klug agierenden Fabrik bei Kendrion aussieht, präsentierten Alexander Merz und Michael Schäfer, beide Produktionsleiter bei Kendrion. Sie hatten festgestellt, dass Industrie 4.0 für jeden Standort andere Maßnahmen erforderlich macht und für Kendrion in Villingen Schritte definiert, die wirklich in die Betriebsanforderungen passen. Wie das konkret aussieht, erlebten die Gäste in einem Rundgang durch die Fertigung bei Kendrion. Beeindruckend war die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Wandel durch das Greifbarmachen von Betriebsdaten für alle: Auf großen Monitoren sieht jede Schicht für ihre Abteilung, wie Auftragserledigung, Fehlerquoten und andere Parameter sich entwickeln. Auch die umfassende Integration von Robotern und Automatisierungsanlagen in die Fertigung ist Teil der Digitalisierung in der Fertigung, die damit auch zur Sicherung des Standorts durch langfristig gesenkte Kosten beiträgt. Effizienz gesteigert wird bei Kendrion inzwischen auch durch ein automatisiertes Zu- und Abfuhrsystem für Teile, das mit autonom fahrenden Förderfahrzeugen vorkommissionierte Wagen an die einzelnen Fertigungsstationen bringt und dort auch fertige Teile abholt.

„Kleine, aber realisierbare Projekte umsetzen und sich nicht zu viel auf einmal vornehmen”, das war die Formel, die auch Ralf Wieland den Gästen empfahl – nicht nur, um die Kosten der Digitalisierung im Griff zu behalten, sondern auch um die eigenen Mitarbeiter mit zu viel auf einmal nicht zu überfordern – denn Digitalisierung ist auch ein emotionaler Wandel für die Beschäftigten, den man in seinen Auswirkungen nicht unterschätzen solle.

Quelle:TechnologyMountains

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Presse
news-345 Tue, 28 May 2019 22:19:02 +0200 Künstliche Intelligenz in der Medizin: sichere Behandlung und Entwicklung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin-sichere-behandlung-und-entwicklung/ Definieren Sie die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens und werden Sie Partner im Projekt KIKS. Die mit bis zu 15 Mio. € geförderte Umsetzungsphase beginnt ab 1. Januar 2020. Pro Projektparter ist eine Förderung über bis zu ca. 1,5 Mio. € möglich. Ziel der ersten Projektphase (Wettbewerbsphase) ist der Aufbau eines agilen, umsetzungsstarken Konsortiums, welches bis zum 31. Juli 2019 gebildet werden soll. Basis des Projekts ist ein gemeinsam zu entwickelndes digitales Ökosystem, welches durch modernste Architektur und Sicherheitstechnologien die Einhaltung rechtlicher und ethischer Rahmenbedingungen gewährleistet. Mit KIKS möchten die Projektpartner sowohl Unternehmen als auch Kliniken bei der Umsetzung und Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen unterstützen. Dazu sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer erarbeitet und in einer Cloud-basierten Plattform implementiert werden. KIKS steht für künstliche Intelligenz für klinische Studien und ist Teil des von der Bundesregierung ausgerufenen Innovationswettbewerbs "Künstliche Intelligenz (KI) als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme" dessen Zielsetzung es ist, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern.

Hierfür sucht BioRegio STERN Management GmbH in der ersten Phase des Projekts (Wettbewerbsphase) Unternehmen, Anwender, Experten und Interessenvertreter aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung mit herausragenden Ideen, Ansätzen oder bereits existierenden Lösungen für die datengeschützte Anwendung, z.B. mit Künstlicher Intelligenz:

  • Medizintechnikunternehmen, bevorzugt mit Produkten aus dem Bereich Orthopädie und Chirurgie (Abteilungen Clinical, Medical, Scientific und Regulatory Affairs, R&D)
  • Systemanbieter, Software-, Sicherheits- und Schnittstellenentwickler aus dem Gesundheitsbereich und der Telematik-Infrastruktur
  • Hersteller von Labor-, PACS-, KIS- und PVS-Software
  • Organisationen aus dem Bereich der klinischen Versorgungsforschung und Qualitätssicherung
  • Experten aus den Rechtsgebieten der klinische Studien/Prüfungen, der einschlägigen Verordnungen und Richtlinien sowie dem Datenschutz (national & international

Werden Sie Partner und:

  • Nutzen Sie Sicherheitstechnologien und rechtliche und ethische Rahmenbedingungen die von einer breiten Gruppe unterstützt werden und damit einer hohen Akzeptanz Ihrer digitalen Anwendung.
  • Reduzieren Sie eigenen Entwicklungsaufwand indem Sie Grundfunktionen, Daten, Schnittstellen und Anwendungen von Partnern des Ökosystems nutzen.
  • Bieten Sie Ihren Kunden einen Mehrwert durch Interoperabilität, Prozessoptimierung und Workflow-Automatisierung.
  • Profitieren Sie von einer breiten Basis an Unterstützern und Anwendern aus unterschiedlichen Bereichen und erreichen Sie damit neue Kunden.
  • Nutzen Sie die Plattform für eigene Zwecke, z.B. im Bereich Regulatory Affairs, zum Aufbau firmeninterner Register, zur Herstellung patientenindividueller Implantate oder zur Durchführung klinischer Studien und definieren Sie hierfür die von Ihnen benötigte Funktionalität.
  • Bieten Sie automatisierte, digitale Dienstleistungen für Ihre nicht-digitalen Produkte.
  • Definieren Sie neue Geschäftsmodelle und erschließen Sie zusätzliche Märkte durch datengetriebene Anwendungen. Stützen Sie Ihre Entscheidungen in Behandlung, Forschung und Produktentwicklung auf Analysen aus einem ganzheitlichen Datenbestand.

Jetzt vormerken: am 6.6.2019 findet in Tuttlingen ein erster Workshop im Rahmen des Projekts statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.kiks.ai/

Quelle: BioRegio STERN Management GmbH

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Presse
news-343 Thu, 23 May 2019 14:17:14 +0200 Kongress der Initiative Ausbildungsbotschafter mit Preisverleihung des Videowettbewerbs „Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/kongress-der-initiative-ausbildungsbotschafter-mit-preisverleihung-des-videowettbewerbs-ein-tag-in/ Im Rahmen des heutigen (23. Mai) Kongresses „Wir stehen für die Ausbildung!“ zog Staatssekretärin Katrin Schütz in Stuttgart vor rund 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Bilanz der Initiative Ausbildungsbotschafter: Seit 2011 haben mittlerweile mehr als 15.600 Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter – also Auszubildende, die Schülerinnen und Schüler über ihren Beruf und eine berufliche Ausbildung informieren – aus gut 220 verschiedenen Berufen bei mehr als 14.200 Schuleinsätzen rund 362.500 Schülerinnen und Schüler für die Berufsausbildung begeistert. Katrin Schütz: „Unsere Initiative ist ein voller Erfolg und entwickelt sich stetig positiv weiter. Über 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler finden den Einsatz der Ausbildungsbotschafter sinnvoll – das ist eine eindeutige und sehr gute Rückmeldung.“ Eine im Herbst 2018 durchgeführte Evaluation der Schuleinsätze der Ausbildungsbotschafter zeige auf der Basis der Rückmeldungen von rund 840 Schülerinnen und Schülern, wie gut die Initiative bei der Zielgruppe ankommt:

  • 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler fanden den Einsatz der Ausbildungsbotschafter an ihrer Schule sinnvoll.
  • 77 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben an, dadurch eine bessere Vorstellung davon zu haben, was genau eine Berufsausbildung ist.
  • Rund 70 Prozent gaben an, dass ihnen dadurch persönlich bei der Berufsorientierung weitergeholfen wurde – bei Gymnasiastinnen und Gymnasiasten lag dieser Anteil sogar bei fast 80 Prozent.
  • Bei fast der Hälfte der Schülerinnen und Schüler wurde durch den Vortrag der Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter das Interesse an einer Berufsausbildung geweckt bzw. verstärkt.

„Ich danke den rund 330 anwesenden Ausbildungsbotschaftern, Ausbilderinnen und Ausbildern, Senior-Ausbildungsbotschaftern, Personalverantwortlichen, Lehrkräften sowie den Partnern der Initiative aus dem gesamten Land für ihren Einsatz“, sagte die Staatssekretärin. „Sie alle tragen dazu bei, die Chancen einer beruflichen Ausbildung transparent und erlebbar zu machen. Ihr Einsatz in ganz Baden-Württemberg kommt an und begeistert“, hob sie hervor. 

Sie wies außerdem darauf hin, dass seit dem Jahr 2015 bereits rund 330 berufserfahrene Fach- und Führungskräfte als Senior-Ausbildungsbotschafter insgesamt 13.200 Eltern bei 360 Elternveranstaltungen über die Vorteile einer betrieblichen Ausbildung informiert haben: „Es ist wichtig, gerade auch Eltern Einblicke zu geben und aufzuzeigen, welche beruflichen Entwicklungen mit einer Berufsausbildung möglich sind, denn sie sind für ihre Kinder wertvolle Ratgeber bei der Berufswahl“, so die Staatssekretärin.

Preisverleihung des Videowettbewerbs „Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0“

Bei dem Kongress wurden außerdem die Preise des Videowettbewerbs „Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0“ verliehen. In kurzen Filmbeiträgen haben die Preisträgerinnen und Preisträger die Themen Digitalisierung und moderne Arbeitswelt kreativ umgesetzt. „Die Digitalisierung verändert Gesellschaft, Wirtschaft, Arbeit und Berufe. Mit den ausgezeichneten Videos haben die Auszubildenden auf einfallsreiche Weise dargestellt, welche Auswirkungen das ganz konkret auf ihren eigenen Berufsalltag hat“, sagte die Staatssekretärin und gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern.

Der erste Platz (1.000 Euro) ging an Auszubildende des Malerbetriebs Ingo Griesbach GmbH aus Baden-Baden, die in ihrem Video aufzeigen, wie sich die Digitalisierung im Beruf Maler/-in und Lackierer/-in unmittelbar bemerkbar macht und wie sie dazu beiträgt, Arbeitsprozesse neu zu gestalten.

Über den zweiten Platz (500 Euro) freuten sich Auszubildende der Select GmbH aus Bruchsal, die in ihrem Video den BerufPersonaldienstleistungskaufmann/-frau dargestellt und dabei die zukünftige Entwicklung der Digitalisierung mit eingebunden haben.

Der dritte Platz (250 Euro) ging an die Auszubildenden vom Vital-Zentrum Sanitätshaus Glotz in Gerlingen, denen es gelungen ist,verschiedene Ausbildungsberufe in einem Sanitätshaus – wie Orthopädieschuhmacher/-in, Orthopädietechnik-Mechaniker/-in und Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen – im Kontext der Digitalisierung in einem einzigen Beitrag darzustellen.

Den Publikumspreis (250 Euro) erhielten Auszubildende des Unternehmens HALLESCHE Krankenversicherung a. G. aus Stuttgart, die Einblicke in einen modernen Tag als Kauffrau für Versicherungen und Finanzen geben.

Der Sonderpreis für das innovativste Video (250 Euro) ging an den Beitrag der Auszubildenden der Robert Bosch GmbH am Standort Reutlingen, die auf besondere Weise zeigen, welche Auswirkungen die Digitalisierung schon heute auf den Beruf der Mechatronikerin und des Mechatronikers hat.

Fotos zur honorarfreien Verwendung unter https://t1p.de/2232

Statements der Partner der Initiative Ausbildungsbotschafter:

„Das Interesse an einer dualen Berufsausbildung steigt wieder. Das liegt auch an dem Engagement der Ausbildungsbotschafter, die authentisch an den Schulen im Land über ihren Berufsalltag berichten. Mein Dank gilt den Ausbildungsbetrieben und Auszubildenden, die bei dieser wichtigen Initiative mitmachen“, sagt Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) und Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, der bei Ausbildungsfragen im Land federführenden Kammer.

Rainer Reichhold, Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT): „Gerade für das Handwerk ist es wegen des Nachwuchsmangels wichtig, Schülern realistische Vorstellungen über Berufe zu vermitteln. Die Ausbildungsbotschafter ermöglichen Berufsorientierung mit fast Gleichaltrigen auf Augenhöhe, das gibt es sonst kaum. Deshalb unterstützen wir aus voller Überzeugung die Initiative! Besonders freut uns, dass beim Videowettbewerb Auszubildende eines Handwerksbetriebs gewonnen haben.“

Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg: „Unseren Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschaftern gelingt es mit Erfolg, Schülerinnen und Schüler für eine Berufsausbildung zu interessieren. Sie informieren authentisch über ihre Motivation für eine Ausbildung und geben unverfälscht Auskunft über Anforderungen und Chancen. So leistet die Initiative Ausbildungsbotschafter einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses."

Weitere Informationen zum Videowettbewerb:

Aus allen Einsendungen wurden durch eine Jury vier Videos ausgewählt, die mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro dotiert sind. Ein zusätzlicher Publikumspreis wurde über die Videoplattform YouTube durch „Gefällt mir“-Klicks ausgewählt. Am Videowettbewerb konnten alle Auszubildenden teilnehmen, die bei einem Arbeitgeber in Baden-Württemberg eine betriebliche Ausbildung oder eine schulische Ausbildung in einem sozialen oder pflegerischen Beruf absolvieren und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Weiter Informationen zum Kongress:

Veranstalter des Kongresses waren der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, bei dem die Leitstelle der Initiative Ausbildungsbotschafter angesiedelt ist, sowie der Baden-Württembergische Handwerkstag, die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit sowie das Kultus- und das Wirtschaftsministerium.

Weitere Informationen zur Initiative Ausbildungsbotschafter:

Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende, die in Schulen für eine Berufsausbildung werben. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und ermöglichen Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe. Träger der Kampagne ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, in enger Abstimmung mit den Partnern des Ausbildungsbündnisses: Landesministerien, Kammern und Verbände der Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit. Mehr unter: www.gut-ausgebildet.de

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news-344 Wed, 22 May 2019 10:52:00 +0200 Tag der “Digital Innovation Hubs” zeigt Potenziale für europäische Digitalisierungs-Aktivitäten auf https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/tag-der-digital-innovation-hubs-zeigt-potenziale-fuer-europaeische-digitalisierungs-aktivitaeten-auf/ Über 70 Teilnehmende informierten sich und diskutierten über die Digitalisierungsstrategie der Europäischen Kommission und deren Maßnahmen. Am 14. Mai 2019 fand der Digital Innovation Hubs Tag in Stuttgart statt. Die Veranstaltung brachte mehr als 70 Vertreter von europäischen “Digital Innovation Hubs” (DIHs) zusammen. In mehreren interaktiven Präsentations- und Diskussionsrunden konnten die Teilnehmenden ihre Konzepte vorstellen, die Ergebnisse ihrer Arbeit vergleichen und ihre Planungen sowie künftige Möglichkeiten für die Zusammenarbeit abstimmen. Schirmherr Max Lemke von der Europäischen Kommission (DG CNECT) stellte das europaweite Umfeld der DIHs und ihre Entwicklungsperspektiven aus Sicht der Kommission vor. Peter Mendler vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium gab der Hoffnung Ausdruck, dass ein gemeinsames und gut koordiniertes Netzwerk der Hubs zu nachhaltigem Nutzen für die Wirtschaft auf regionaler, nationaler und Europäischer Ebene führen wird.

Die „Digital Innovation Hubs“ sind ein zentraler Baustein in der Digitalisierungsstrategie der Europäischen Kommission. Als regionale Akteure ermöglichen sie Unternehmen den Zugang zu digitalen Technologien und Kompetenzen, beispielsweise die Erprobung von innovativen Konzepten, Schulung und Weiterbildung von Personal, Erkennen von Marketing-Chancen und Finanzierungsmöglichkeiten oder den Erfahrungsaustausch in Netzwerken.     

Austausch zwischen Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich

Das Programm des Stuttgarter DIH-Tages brachte Initiativen aus Baden-Württemberg mit jenen aus den Nachbarländern Frankreich, Schweiz und Österreich zusammen. Ein wesentliches Ziel war, die unterschiedlichen Konzepte der Einrichtungen zu vergleichen, Erfahrungen auszutauschen und künftige gemeinsame Aktionen vorzubereiten, die das europaweite Netzwerk von DIHs weiter stärken können.

In den Präsentationen und Diskussionen wurde klar, dass gerade regionale und nationale Fördermittel für DIHs vorrangig zur Stärkung der jeweiligen Industrie und Branchen vor Ort eingeplant sind, um im Besonderen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Digitalen Transformation zu unterstützen. Die Anschubfinanzierung aus einem Landesprogramm in Baden-Württemberg für insgesamt 10 DIHs läuft beispielsweise lediglich für die ersten drei Jahre – ein Zeitraum, der nach allgemeinem Tenor von den Teilnehmern der Veranstaltung als viel zu kurz angesehen wird. Eine komplexe Digitalisierungsstrategie für die Wirtschaft parallel zum Aufbau nachhaltiger Strukturen mit einem sich selbst tragenden Finanzierungskonzept für die DIHs sei damit nur sehr schwer umzusetzen.

Digitalisierungsinitiativen „Smart Anything Everywhere“ (SAE) und „ICT-Innovations for Manufacturing SMEs“ (I4MS) bieten Unterstützung

Zahlreiche europäische DIHs sind in einer der beiden Digitalisierungsinitiativen organisiert, die die Europäische Kommission 2015 auf den Weg gebracht hatte: „Smart Anything Everywhere“ (SAE initiative) mit einem Fokus auf smarten Produkten und Dienstleistungen sowie „ICT-Innovations for Manufacturing SMEs“ (I4MS), die sich auf die Digitalisierung von Produktionsprozessen konzentriert. Mayte Carracedo (I4MS) und Rainer Günzler (SAE Initiative) stellten die Angebote vor, im Besonderen die Kooperations- und Fördermöglichkeiten der beiden Initiativen und weitere Vorteile einer Mitgliedschaft.

Die Diskussionsrunden am Nachmittag vertieften Fragestellungen zur optimalen Organisation eines DIH und seiner Angebotspalette sowie zur Nachhaltigkeit der digitalen Initiativen und der von ihnen unterstützten Projekte. Die Erwartungen und Anforderungen der zu unterstützenden Unternehmen, speziell der KMU, an die DIHs wurden ebenso erörtert, wie besondere Fördermöglichkeiten, die durch das Instrument des „Cascade Funding“ gegeben sind, und wie sich die Unternehmen um diese Mittel bewerben können.       

Veranstaltet wurde der DIH-Tag von der Forschungseinrichtung Hahn-Schickard, der Steinbeis 2i GmbH un dem Steinbeis Europa Zentrum im Rahmen ihres gemeinsamen Projekts „Smart4Europe“ (gefördert von der EU unter Kennzeichen 761448), das die Öffentlichkeitsarbeit der SAE Initiative maßgeblich trägt.

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news-341 Thu, 16 May 2019 15:56:39 +0200 51. Jahrestagung des Netzwerks für berufliche Fortbildung in Heidenheim an der Brenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/51-jahrestagung-des-netzwerks-fuer-berufliche-fortbildung-in-heidenheim-an-der-brenz/ Analoges Denken in der digitalen Welt und das neue Qualifizierungschancengesetz stehen im Mittelpunkt der am 16. und 17. Mai in Heidenheim an der Brenz stattfindenden Jahrestagung des Netzwerks für berufliche Fortbildung Baden-Württemberg. Anlässlich der Tagung wies Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut darauf hin, wie wichtig die berufliche Fortbildung angesichts der Entwicklung zur Arbeitswelt 4.0 für die Menschen in Baden-Württemberg und für den Wirtschaftsstandort sei. „Gut qualifizierte, leistungsfähige und motivierte Beschäftigte sind die Voraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg von morgen. Dafür ist die berufliche Fortbildung zentral, denn unsere Betriebe sind dringend auf gut aus- und weitergebildete Fachkräfte angewiesen“, sagte die Ministerin. „Die digitale Transformation und der rasante Wandel der Arbeitswelt machen es wichtiger denn je, sich stetig fortzubilden. Die Arbeit unseres Netzwerks berufliche Fortbildung ist dabei sehr wichtig und ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks berufliche Fortbildung informieren sich die ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden der 31 regionalen Netzwerke für berufliche Fortbildung, deren Stellvertretende sowie die Leiterinnen und Leiter der Regionalbüros für berufliche Fortbildung über aktuelle Entwicklungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Zudem dient die vom Wirtschaftsministerium veranstaltete Tagung dazu, Erfahrungen austauschen und über künftige Herausforderungen und Entwicklungen zu diskutieren.

Dem Netzwerk für berufliche Fortbildung Baden-Württemberg gehören rund 1.400 Weiterbildungsträger an, die in 31 regionalen Netzwerken organisiert sind. Die regionalen Netzwerke verstehen sich als Qualitätsgemeinschaft und engagieren sich vor Ort für die berufliche Weiterbildung. Ihre Weiterbildungsangebote finden sich auch im Weiterbildungsportal des Landes unter www.fortbildung-bw.de, wo aktuell über 40.000 Maßnahmen dargestellt sind. Unter dem Motto „Fit durch Fortbildung“ werben die Netzwerke landesweit für die Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens und leisten einen wichtigen Beitrag zur Transparenz auf dem regionalen Weiterbildungsmarkt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die regionalen Netzwerke und die Regionalbüros.

Die Jahrestagung findet alternierend in ganz Baden-Württemberg statt. Dieses Jahr lud die Vorsitzende des Netzwerkes Ostwürttemberg, Cornelia Kirchmayr, ein. Ihr Netzwerk zählt mit rund 60 Mitgliedern zu den größeren Netzwerken im Land. Mitglieder sind, neben privaten Trägern auch öffentlich-rechtliche Bildungsträger wie Kammern, Volkshochschulen und die beruflichen Schulen in der Region.

Dr. Henning Beck, Neurowissenschaftler, Autor und Science Slammer, zeigt in seinem Vortrag auf, wie die Prinzipien des Gehirns für effektive Innovations-, Lern- und Arbeitswelten genutzt werden können. Annette Gerz von der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit erläutert die Förderangebote und die geplante Weiterbildungsberatung durch die Arbeitsagenturen, wie sie das zum 01.01.2019 in Kraft getretene Qualifizierungschancengesetz vorsieht. Vor allem die Umsetzung des Gesetzes und dessen Chancen für die Mitglieder des Netzwerks Fortbildung steht dabei im Vordergrund. Der Abschluss der Tagung bildet ein Besuch bei der Firma Carl Zeiss AG in Oberkochen. Neben einer Firmenbesichtigung erfahren die Tagungsteilnehmenden auch etwas darüber, wie das Unternehmen mit dem Thema Digitalisierung umgeht und wie sich die Digitalisierung auf die Personalentwicklung und Weiterbildung auswirkt.

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news-339 Mon, 13 May 2019 17:02:37 +0200 Digital Hub Region Bruchsal startet mit Förderung des Wirtschaftsministeriums https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-region-bruchsal-startet-mit-foerderung-des-wirtschaftsministeriums/ Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Universitäten, Politik, Verwaltung und Presse hat Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern des Trägervereins am heutigen Montag (13. Mai) den Digital Hub Region Bruchsal („HubWerk01“) eröffnet. Die Bewilligung des Vorhabens mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau von rund einer Million Euro erfolgte im Oktober 2018. Auf knapp 1.300 m² können nun Unternehmen, Start-ups und weitere Akteure wie etwa Forschungseinrichtungen und Hochschulen in einem offenen Raumkonzept bei der Entwicklung digitaler Innovationen zusammenarbeiten. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Aber gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen oft die Kapazitäten, um sich mit den neuesten Trends und Technologien zu befassen. Durch Möglichkeiten zur Vernetzung und Kooperation bieten wir diesen Unternehmen mit dem Digital Hub Unterstützung bei der Umsetzung digitaler Projekte und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut im Rahmen der Eröffnungsfeier.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Im Sinne von „Open Innovation“ sieht sich der Digital Hub Region Bruchsal als Anlaufstelle, um die Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit Start-ups und weiteren Akteuren zu unterstützen. Dazu bietet er u. a. Coworking Spaces, einen Kreativbereich, eine offene Hightech-Werkstatt, Tüftlergaragen, Gründerbüros und gemeinsam nutzbare Maschinen, mit deren Hilfe Prototypen schnell Form annehmen und getestet werden können. Hier sollen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen und auf diese Weise digitale Innovationen gefördert werden. Abgerundet wird das Angebot des Digital Hubs etwa von innovativen Veranstaltungsformaten, die die Digitalisierung für KMU greifbar machen und ihnen Ideen für eigene Digitalisierungsvorhaben vermitteln sollen.

„Die Idee von Kooperationen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit wird in der Region schon länger gelebt und mit dem ‚HubWerk01‘ steht nun ein Ort für Begegnungen zur Verfügung, aus denen digitale Innovationen hervorgehen können. Mit dem innovativen Raumkonzept bietet der Digital Hub den Unternehmen, Start-ups und weiteren Akteuren ideale Bedingungen, um branchenübergreifend neue Ideen zu entwickeln, zu experimentieren und gemeinsam mit Experten vor Ort ins Prototyping einzusteigen. Ich freue mich, dass der Trägerverein bereits vor der heutigen offiziellen Eröffnung über 40 Institutionen als Vereinsmitglieder gewinnen konnte“, so die Ministerin anlässlich des Rundgangs durch die Räumlichkeiten des Digital Hubs.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digital Hub Region Bruchsal“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte im Oktober 2018 die Bewilligung des Vorhabens. Zu den Gründungsmitgliedern des Digital Hub Region Bruchsal e. V. gehören u. a. die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH, die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, die Tech-Solute GmbH & Co. KG, die TRIWO Technopark Bruchsal GmbH, die Rock5 GmbH sowie die Mono Dimension GmbH. Zwischenzeitlich hat der Großteil der zehn regionalen Digital Hubs seine Arbeit bereits aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen, andere stehen in den Startlöchern.

„Mit den regionalen Digital Hubs entstehen überall im Land Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Im Austausch mit den anderen Digital Hubs bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. So können die regionalen Ökosysteme für digitale Innovationen Strahlkraft für das ganze Land entwickeln. Mit den regionalen Digital Hubs etablieren wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Netzwerk, von dem alle profitieren“, so die Wirtschaftsministerin.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden beiden Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-336 Fri, 10 May 2019 10:57:33 +0200 Ulm: Digital Hub Ulm | Alb-Donau | Biberach startet mit Förderung des Wirtschaftsministeriums https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/ulm-digital-hub-ulm-alb-donau-biberach-startet-mit-foerderung-des-wirtschaftsministeriums/ Mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Höhe von knapp 1 Million Euro ist das Projekt „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg gestartet. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab den Förderbescheid im Rahmen der offiziellen Auftaktveranstaltung am heutigen Donnerstag in Ehingen. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Aber noch immer gibt es bei uns viele vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die beim digitalen Wandel Unterstützung benötigen. Mit dem Digital Hub helfen wir gezielt gerade diesen Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Die Idee des Konzeptes „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ lautet: 43.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen. Dafür sind neben einer Zentrale in Ulm auch Standorte in

Ehingen und Riedlingen sowie ein Kompetenzzentrum für Building Information Modeling an der Hochschule Biberach vorgesehen. Durch diese Konzeption wird der Digital Hub in die Fläche getragen und der ländliche Raum bedient. An allen Hub-Standorten wird technische Infrastruktur sowie Know-how zur Erprobung und Entwicklung neuer digitaler Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle für Unternehmen aller Branchen und Größen zur Verfügung gestellt. Dazu werden auch Räumlichkeiten für Experimentierräume, Informationsräume oder Coworking Spaces etc. vorgehalten. Zudem bietet der Hub Serviceleistungen, wie die Bündelung und zentrale Vermarktung bereits bestehender Angebote im Sinne einer optimalen Kundenbetreuung sowie eigens konzipierte Angebote mit Fokus auf den Bereichen eCommerce/eBusiness, Building Information Modeling (BIM), Internet of Things (Iot) sowie Virtual Reality (VR), Augmented Realitiy (AR) und Mixed Reality (MR).

„Der Aufbau der regionalen Digital Hubs geht nun ganz konkret in die Umsetzung. Wir schaffen damit regionale Anlaufstellen für unseren Mittelstand und treiben so die Digitalisierung unserer Wirtschaft konsequent voran“, so die Ministerin anlässlich der Auftaktveranstaltung. Der Großteil der zehn Digital Hubs habe seine Arbeit bereits aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen, andere stünden in den Startlöchern.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. Als Träger des Hubs wurde eigens der „Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e.V.“ gegründet. Mitglieder des Vereins sind der Alb-Donau-Kreis, der Landkreis Biberach, die Städte Ulm, Biberach, Ehingen und Riedlingen sowie die IHK Ulm.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-335 Wed, 08 May 2019 16:12:04 +0200 Schwäbisch Gmünd: Wirtschaftsministerium fördert Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/schwaebisch-gmuend-wirtschaftsministerium-foerdert-kreativwerkstatt-fuer-digital-unterstuetztes-leben-im/ Mit 750.000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium die Errichtung einer Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd („Creative Hall Assisted Living“). Sie bietet Raum zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ideen für digitale Produkte und Services im Bereich Gesundheit und Pflege. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Die Kreativwerkstatt unterstützt Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Entwicklung von Innovationspotentialen. Sie greift die Herausforderungen, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, auf und führt diese mit den Chancen zusammen, die die zunehmende Digitalisierung bietet“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute  in Stuttgart. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und einer kontinuierlich anwachsenden Lebenserwartung kommt dem Themenbereich „selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter“ eine besondere Bedeutung zu. Dabei spielen digitale Unterstützungsangebote eine zunehmend wichtige Rolle. „In diesem Kontext entstehende neue Geschäftsfelder bieten gerade für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftliche Chancen“, betonte die Ministerin bei der Übergabe des Förderbescheids an Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold.

Errichtet wird die Kreativwerkstatt in zentraler Lage als Anbau zum erfolgreichen EU-Leuchtturmprojekt „eule gmünder wissenswerkstatt“. Deren Ziel ist es, Jugendliche für technische Berufe und Fragestellungen zu begeistern. Dafür stehen auf einer Fläche von über 1.000 qm Werkstätten, Labore und multifunktionale Räume zur Verfügung. Mit der Errichtung der Kreativwerkstatt bündelt die Stadt Schwäbisch Gmünd die digitalen Kompetenzen der drei vor Ort ansässigen Hochschulen und weiterer Partner mit dem Ziel, Ideen in marktfähige Produkte zu transferieren. Damit werden die Angebote für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen am Standort Schwäbisch Gmünd ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

Weitere Informationen:

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastrukturen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon die Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

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news-334 Wed, 08 May 2019 11:20:08 +0200 Wirtschaftsministerin eröffnet Roadshow im Rahmen der „Strategieoffensive Handwerk 2025“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-eroeffnet-roadshow-im-rahmen-der-strategieoffensive-handwerk-2025/ Mit der Auftaktveranstaltung in der Handwerkskammer Region Stuttgart startet heute (7. Mai) die Roadshow im Rahmen des Projekts „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“, welches vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Handwerksorganisationen durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, das baden-württembergische Handwerk optimal für die Zukunft aufzustellen. Die Roadshow zum Thema Unternehmensstrategie wird bei allen Handwerkskammern im Land Halt machen. „Unsere Handwerksbetriebe haben zurzeit volle Auftragsbücher. Deshalb fällt es ihnen nicht immer leicht, sich mit Herausforderungen wie Digitalisierung, demografischem Wandel oder der Fachkräfte- und Nachfolgeproblematik angemessen auseinanderzusetzen und sich bietende Chancen zu nutzen“, hob Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut hervor. „Gerade in Zeiten technologischer Umbrüche, in denen neue Wettbewerber in angestammten Märkten auftauchen und den Wettbewerb intensivieren, gilt es, die Zukunft in den Blick zu nehmen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei, sich bei der Unternehmensstrategie und Personalpolitik modern und zukunftsorientiert aufzustellen.“

Bei der Auftaktveranstaltung können sich Handwerksbestriebe aus der Region in drei Workshops über die Themen Produkt- und Markenstrategie, strategische Personalführung sowie Digitalisierungsstrategien informieren. „Eine wesentliche Erkenntnis unseres Projekts ‚Dialog und Perspektive Handwerk 2025‘ ist, dass sich der betriebliche Planungshorizont im Handwerk in der Regel auf maximal drei Jahre beläuft“, sagte die Ministerin. Da in vielen Betrieben das Tagesgeschäft Vorrang habe, fehle es häufig an Zeit und Wissen über geeignete Instrumente der strategischen Betriebsführung. Hier setzen die Angebote der Strategieoffensive an, um eine mittel- bis längerfristige strategische Ausrichtung in die Betriebe zu bringen.

Das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“

Das bis Ende 2019 angelegte Modellprojekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit insgesamt 4,4 Millionen Euro gefördert und vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) eng begleitet. Ziel des Projekts ist es, die Entwicklung des Handwerks im Land zu unterstützen und dabei wichtige Ansatzpunkte für eine zukunftsorientierte Ausrichtung aufzugreifen. Mit einer Personaloffensive ist das Projekt 2018 gestartet.

Mit den 20 Maßnahmen im Projekt werden drei wesentliche Zukunftsfelder adressiert:

  • Die Personalentwicklung, um Fachkräfte zu finden und zu binden,
  • die strategische Betriebsführung, um den Blick der Betriebe für mittel und langfristige Herausforderungen zu schärfen und
  • die digitale Transformation des Handwerks.

Die Maßnahmen beinhalten dabei Angebote zur:

  • Sensibilisierung und Information, wie zum Beispiel die Förderung von attraktiven Veranstaltungsformaten und das Informations- und Wissensportal zur Personaloffensive.
  • Beratungs- und Umsetzungsunterstützung, zum Beispiel durch die acht Personalberaterinnen und -berater der Handwerkskammern und die geförderte Intensivberatung zur strategischen Betriebsführung. Ergänzend gibt es Personalberatungen über die Beratungstochter des Handwerkstags, die BWHM.
  • Schulungs- und Qualifizierungsangebote, zum Beispiel für die Betriebsberater der Kammern und der Fachverbände, aber auch für Unternehmer durch geförderte Erfahrungsaustausch-Gruppen und Digitalisierungs-Werkstätten.
  • Anschauungs- und Demonstrationsmöglichkeiten, wie zum Beispiel im Rahmen von Modellprojekten zu innovativen digitalen Geschäftsmodellen im Handwerk.

Die vom Land geförderte „Stabsstelle Strategie“ beim Baden-Württembergischen Handwerkstag identifiziert und bewertet beispielsweise Zukunftsthemen, technologische Entwicklungen und neue Märkte für das Handwerk. Über Betriebsberaterinnen und -berater der Kammern sowie bei Veranstaltungen der Stabsstelle werden die Betriebe über Neuerungen informiert und für die unterschiedlichen Themen sensibilisiert.

Darauf aufbauend werden Handwerksbetriebe in geförderten Intensivberatungen dabei unterstützt, Unternehmensstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Die Intensivberatungen von bis zu zehn Tagewerken pro Betrieb werden durch externe Fachberaterinnen und -berater über die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM) angeboten. Zudem fördert das Land Digitalisierungs-Werkstätten bei den Innungs- und Fachverbänden des Handwerks, die Betriebe bei der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie unterstützen.

Weitere Termine der Roadshow:

  • 5. Juni 2019, Handwerkskammer Konstanz
  • 26. Juni 2019, Handwerkskammer Freiburg
  • 10. Juli 2019, Handwerkskammer Mannheim
  • 23. Juli 2019, Handwerkskammer Reutlingen
  • 17. September 2019, Handwerkskammer Karlsruhe
  • 11. Dezember 2019, Handwerkskammer Ulm

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung

Weitere Informationen zur Personaloffensive im Rahmen von Handwerk 2025: https://www.personal.handwerk2025.de/

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news-333 Tue, 07 May 2019 16:23:12 +0200 Wirtschaftsministerium fördert innovatives Projekt zur digitalen Gesundheitsversorgung in Mannheim https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-innovatives-projekt-zur-digitalen-gesundheitsversorgung-in-mannheim/ Mit rund 510.000 Euro für ein innovatives Projekt der digitalen Gesundheitsversorgung in Mannheim unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln. „Innovationen brauchen Kooperation. Und sie brauchen Raum. Im INSPIRE Living Lab können Start-ups digitale Neuentwicklungen im Regelbetrieb der klinischen Routineversorgung testen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (6. Mai) in Mannheim. Ergänzend organisiert die INSPIRE Plattform die systematische Zusammenführung mit Konzernen, Gesundheitsversorgern, Forschungseinrichtungen und Experten. „Ein derartiges Angebot ist ein wesentlicher Standortfaktor und Standortvorteil für Start-ups, die sich ihren Markt neu erschließen müssen“, so Schütz weiter.

Eingerichtet wird das INSPIRE Living Lab auf dem Gelände des Universitätsklinikums Mannheim. In unmittelbarer Nähe entsteht der Mannheim Medical Technology Campus, auf dem das vom Wirtschaftsministerium geförderte RegioWIN-Leuchtturmprojekt Business Development Center Medizintechnologie Cubex One gebaut wird. Es bietet ein flexibles Raumprogramm mit Büros, Hybridräumen (iCubes) und Laboren für Start-ups und junge Unternehmen. INSPIRE zielt zudem auf Synergiemöglichkeiten mit dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Start-up-BW Life Science Accelerator mit dessen Schwerpunkten Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie ab. Damit werden die Angebote für Gründer am Standort Mannheim ideal ergänzt und das Innovationsökosystem der Medizintechnologie in der Region insgesamt gestärkt.

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Die Anziehungs- und Bindungskraft Mannheims auf Unternehmen im Wachstumsmarkt der Digital Health Produkte wird damit deutlich erhöht.“

Weitere Informationen:

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastrukturen. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern. Insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Projekt INSPIRE in Mannheim – wurden vom Wirtschaftsministerium zur Förderung ausgewählt.

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news-331 Tue, 23 Apr 2019 18:17:21 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Aufbau eines „Transferzentrums 5G für KMU“ mit rund 5 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-aufbau-eines-transferzentrums-5g-fuer-kmu-mit-rund-5-millionen-euro/ „Der neue Kommunikationsstandard 5G ermöglicht die Bearbeitung wesentlicher Zukunftsfelder der Wirtschaft des Landes. Er bildet die Basis für eine umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie, für intelligente Mobilität und das Internet der Dinge“, so Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Dabei ermöglicht 5G eine bedarfsgerechte drahtlose Vernetzung mit hoher Bandbreite, Reaktionen in Nahe-Echtzeit und hoher Verbindungszahl. „Insgesamt werden vier regionale Testfelder für 5G-Anwendungen eingerichtet, die wesentliche Branchen im Land adressieren“, erklärte die Ministerin. Im Rahmen des „Transferzentrums 5G für KMU“ sollen Testfelder für Produktionsumgebungen, die Logistikwirtschaft, die Medizintechnik und den Sondermaschinenbau an den Standorten Stuttgart-Vaihingen, Reutlingen, Mannheim und Freudenstadt eingerichtet werden. Sie sollen zur Entwicklung und Erprobung von praxisorientierten Applikationen, vernetzten Produkten, smarten Dienstleistungen und neuen Geschäftsmodellen für mittelständische Unternehmen dienen.

Gefördert wird das fünf Millionen-Euro-Projekt aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ mit einer Laufzeit von 3 Jahren ab April dieses Jahres. Das Projekt soll unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) mit Beteiligung mittelständischer Unternehmen aus Produktion, Intralogistik und Logistik, sowie eines Technologieproviders umgesetzt werden.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) können am Transferzentrum 5G aktiv teilnehmen. Im Rahmen sogenannter „Quick Checks“ können sie eigene Projektideen zum Thema 5G einbringen, die dann in Workshops und mit Machbarkeitsstudien genauer untersucht werden. Durch „Exploring Projects“ haben KMU die Möglichkeit, ihre Projektidee in einer 5G-Testumgebung prototypisch umzusetzen und zu erproben.

In Stuttgart-Vaihingen wird im Rahmen des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus (S-TEC) ein Testfeld für den Einsatz von 5G in Produktionsumgebungen eingerichtet. Ziel ist die Integration unterschiedlicher Produktionssysteme mit Komponenten wie kollaborierenden Robotern, intelligenten Steuerungssystemen, Cloud-Services und autonomen Transportfahrzeugen in Produktionshallen.

Am Universitätsklinikum Mannheim soll von der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB) des Fraunhofer-Instituts IPA eine Testumgebung für den 5G-Einsatz in der Medizintechnik eingerichtet werden. Hier wird es beispielsweise um digital vernetzte OP-Räume mit drahtlosen Instrumenten wie Endoskopen und Kapselrobotern oder auch um die durchgängige Überwachung von Vitalparametern bei Patiententransporten gehen.

Im Reutlinger Zentrum Industrie 4.0 mit der ESB Logistik-Lernfabrik an der Hochschule Reutlingen wird ein Testfeld für 5G-Anwengungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Logistik-Anwendungen eingerichtet. Dabei geht es auch um die Identifikation und Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern im industriellen Umfeld und die Informationsbereitstellung in Unternehmen.

Bei dem in Freudenstadt am Campus Schwarzwald geplanten Testfeld sollen neben allgemeinen Potenzialen des 5G-Standards auf Fabrik- und Integrationsebene insbesondere 5G-Anwendungen im Produktlebenszyklus des Sondermaschinenbaus untersucht und eine Anforderungsanalyse für den ländlichen Raum, z. B. bezüglich der dezentralisierten Datenhaltung mit „Edge Clouds“, durchgeführt werden. Der Campus Schwarzwald ist eine Initiative, die von Unternehmen der Region, Landkreis und Stadt Freudenstadt, der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) und der Universität Stuttgart getragen wird.

„Die Kooperation von IPA und IAO mit PAMB, der Hochschule Reutlingen und dem Campus Schwarzwald ermöglicht eine sehr breite Abdeckung der für Industrie 4.0 bzw. Labor 4.0 relevanten Themenfelder, was letztendlich den KMU in Baden-Württemberg zugutekommt“, erläutert Hoffmeister-Kraut.

Die regional aufgebauten Testfelder mit Fokus auf Produktion, Logistik und Labor werden jeweils auch nach Projektende weiter für die mittelständische Wirtschaft und andere interessierte Organisationen im Sinne des Wissens- und Technologietransfers zugänglich sein.

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news-329 Mon, 15 Apr 2019 15:14:43 +0200 Wirtschaftsministerium fördert "DIGIHUB Südbaden" mit knapp 1,0 Million Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-digihub-suedbaden-mit-knapp-10-million-euro/ Staatssekretärin Katrin Schütz: "Mit dem Digital Hub bringen wir die Digitalisierung in der Region voran und unterstützen gezielt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei digitalen Innovationen" Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von knapp 1,0 Million Euro startet das Projekt "DIGIHUB Südbaden" als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg ab sofort. Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz übergab den Förderbescheid heute (15. April) in Freiburg.

"Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen hier nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt gerade diese Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt voran", sagte Schütz.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der DIGIHUB Südbaden hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Lösungen in der digitalen Transformation zu begleiten. Das Leistungsportfolio des Hubs ist eine Mischform aus Informations-, Service-, Beratungs-, Transfer- und Umsetzungsangeboten, das seine Wirkung in Verbindung mit einer attraktiven Infrastruktur aus Co-Working-Spaces und praxisnahen Showrooms (z.B. "smart-digital factory") an mehreren Standorten in der Region entfalten wird. Neben Freiburg stehen den Unternehmen etwa auch in Breisach, Offenburg und Lörrach verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung. Hier sollen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen können und auf diese Weise digitale Innovationen gefördert werden. Schließlich bietet die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Zuge der Digitalisierung großes Potential für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Das Projekt "DIGIHUB Südbaden" war bereits im Februar 2018 beim "Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW" als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt worden, die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden sollen. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben dem Projektpartner Oberrhein – Gesellschaft für Projektentwicklung mbH u.a. die Handwerkskammer Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Hochschule Offenburg, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, die bwcon GmbH, die MSC Technologies Systems GmbH und die Wirtschaftsregion Südwest GmbH beteiligt.

"Mit den regionalen Digital Hubs entstehen überall im Land Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind", so Schütz. "Im Austausch mit den anderen regionalen Digital Hubs bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. So können die regionalen Ökosysteme für digitale Innovationen Strahlkraft für das ganze Land entwickeln. Mit den regionalen Digital Hubs wollen wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Netzwerk etablieren, von dem alle profitieren", so die Staatssekretärin weiter.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von "digital@bw" sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg Südlicher Oberrhein Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Umsetzung 100% Strategie 100% Orientierung 100%
news-327 Thu, 11 Apr 2019 09:01:14 +0200 „Digitalgipfel 2019 – Wirtschaft 4.0 BW“ mit rund 1.800 Teilnehmenden und Schwerpunktthema Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digitalgipfel-2019-wirtschaft-40-bw-mit-rund-1800-teilnehmenden-und-schwerpunktthema-kuenstlich/ Auf dem „Digitalgipfel 2019 – Wirtschaft 4.0 BW“ hat sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut dafür ausgesprochen, Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren in das Zentrum der Wirtschafts- und Innovationspolitik des Landes zu stellen und dabei besonders auch den Mittelstand im Blick zu haben. „Künstliche Intelligenz ist eine wirtschaftliche Jahrhundertchance für unser Land, die wir auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen dürfen. In diesem Prozess sind alle Akteure gefordert. ,KI made in BW‘ muss zum international sichtbaren Markenzeichen werden“, sagte Hoffmeister-Kraut. Zusammen mit rund 1.800 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft hat Hoffmeister-Kraut heute in der Stuttgarter Carl Benz Arena über Künstliche Intelligenz und die Digitalisierung von Unternehmen in BW diskutiert. Die Wirtschaftsministerin zeigte sich begeistert von der großen Resonanz: „Gerade die große Besucherzahl aus dem baden-württembergischen Mittelstand zeigt, dass die Wirtschaft bei dem Schlüsselthema Digitalisierung auf eine gute Vernetzung mit Wissenschaft und Politik setzt. Mit dem Digitalgipfel 2019 leistet das Wirtschaftsministerium einen Beitrag dazu, dass sich Unternehmen über Fördermöglichkeiten und aktuelle Trends beim Thema Digitalisierung informieren und dann in die Umsetzung gehen können“, sagte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Im Hinblick auf unsere dezentrale Wirtschaftsstruktur ist es mir ein besonderes Anliegen, gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen in der Fläche des Landes bei der Gestaltung der digitalen Transformation zu unterstützen. Deshalb haben wir zehn regionale Digital Hubs auf den Weg gebracht“, so Hoffmeister-Kraut.

Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag dieses Jahr auf der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Hier sorgten hochkarätige Keynote-Redner wie Prof. Dr. Cédric Villani, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, Träger der Fields-Medaille und europaweit anerkannter KI-Experte, sowie KI-Pionier Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber für wertvolle Impulse. Konkrete KI-Anwendungsfälle erläuterten beispielsweise Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der Grenke AG, und Hala Zeine, President Digital Supply Chain von SAP.

Hoffmeister-Kraut betonte: „Der breite Einsatz von KI bietet herausragende Wachstumspotentiale für die Wirtschaft in Baden-Württemberg. Wir haben die Chance, betriebliche Prozesse effizienter zu gestalten, Produkte und Dienstleistungen noch intelligenter - nämlich kognitiv - zu machen und letztendlich komplett neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, um damit dann auch international zu punkten.“ Dazu müsse es ein ausdifferenziertes Unterstützungsangebot des Landes geben. In diesem Zusammenhang kündigte Hoffmeister-Kraut an, dass mit regionalen KI-Labs gerade auch der Mittelstand in der Fläche des Landes erreicht werden solle.

„Zusätzlich unterstützen wir mit den vom Technologiebeauftragten initiierten Pop-up Laboren den digitalen Wissenstransfer im Land. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir das Bewerbungsverfahren für die nächsten Standorte des Popup Labors pünktlich zum Digitalgipfel starten können,“ so Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen des Popup Labors werden auf eine Dauer von rund einer Woche begrenzt Lern- und Experimentierräume in verschiedenen Regionen errichtet, in denen sich kleine und mittlere Unternehmen niederschwellig und ortsnah mit Innovationsthemen beschäftigen können.

„Die heutigen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zeigen, dass es bereits heute eine Vielzahl an Unternehmen im Land gibt, die für ,KI made in BW‘ stehen. Diese Strukturen müssen weiter gestärkt und gefördert werden“, so die Ministerin. „Mit dem Aktionsprogramm ,KI für den Mittelstand‘ leisten wir einen Beitrag dazu, dass gerade auch bei den mittelständischen Unternehmen die Anwendung von KI erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit einem ,Innovationspark KI‘ als physisches Innovations- und Wertschöpfungszentrum für KI-Produkte und -Dienstleistungen wollen wir Baden-Württemberg national und international bei der Kommerzialisierung von KI mit an die Spitze setzen. Dazu werden wir eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um wirtschaftliche, finanzielle, technische und rechtliche Fragen und nicht zuletzt auch den unabdingbaren Flächenbedarf vorab hinreichend zu klären“, kündigte Hoffmeister-Kraut an.

Die Wirtschaftsministerin sprach sich auch dafür aus, die ethischen Fragen im Zusammenhang mit KI ernst zu nehmen. Sie sei davon überzeugt, dass langfristig gesehen eine menschenzentrierte KI die besten Marktchancen haben werde. Dies solle nach Auffassung der Ministerin schon bei den Entwicklungsprozessen für KI berücksichtigt werden.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Cédric Villani plädierte die Wirtschaftsministerin mit Nachdruck dafür, die Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Frankreich zu stärken. Baden-Württemberg wolle sich maßgeblich an dem von der Bundesregierung und dem französischen Präsidenten geplanten Deutsch-Französischen Zentrum für Künstliche Intelligenz beteiligen, so die Ministerin. Derzeit würden auch Möglichkeiten geprüft, wie die Zusammenarbeit bei wichtigen KI-Themen wie zum Beispiel Maschinelles Lernen oder Robotik gestärkt werden könne. 

Aber auch über Künstliche Intelligenz hinaus fördert das Wirtschaftsministerium Unternehmen bei der Digitalisierung. So wurden neben Erfolgsgeschichten und Best Practices aus dem Mittelstand auch konkrete Fördermöglichkeiten vorgestellt. In den Workshops konnten sich die Teilnehmenden beispielsweise über Fördermaßnahmen wie die Digitalisierungsprämie informieren, mit der in den letzten neun Monaten weit über 1.500 Unternehmen bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsprojekte mit bis zu 10.000 Euro unterstützt wurden.

Der Digitalgipfel ist die zentrale Spitzenveranstaltung der Initiative Wirtschaft 4.0, die von der Wirtschaftsministerin vor zwei Jahren gestartet wurde. Im Rahmen der Initiative unterstützt das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit 36 Partnern aus Unternehmen, Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaftsorganisationen Unternehmen im Land bei der digitalen Transformation.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund 1 Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern. Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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Presse BW Regionen Baden-Württemberg Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Technologietrends 100% Lebenslanges Lernen 100% Zukunft der Arbeit 100%
news-318 Thu, 28 Mar 2019 08:43:00 +0100 Landesregierung beschließt Maßnahmenpaket zur Stärkung KI-Standort Baden-Württemberg und investiert 20 Millionen Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/landesregierung-beschliesst-massnahmenpaket-zur-staerkung-ki-standort-baden-wuerttemberg-und-investiert/ „Künstliche Intelligenz hat vielleicht die stärkste Veränderungskraft, die der technische Fortschritt je gesehen hat. Ein Hochtechnologieland wie Baden-Württemberg muss in diese Königstechnologie investieren, um auch morgen in der wirtschaftlichen Champions League mitzuspielen. Deshalb hat die Landesregierung heute, ergänzend zu den 100 Millionen Euro, die bereits 2018 für die Ko-Finanzierung von Projekten des Bundes zu Künstlicher Intelligenz und für Batterieforschung vorgesehen wurden, ein Maßnahmenpaket zur Förderung der Künstlichen Intelligenz in Baden-Württemberg beschlossen. Mit 20 Millionen Euro fördern wir Projekte, die die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft des Landes beim Thema KI stärken. Wir stellen uns dem technologischen Umbruch und machen Baden-Württemberg zum Vorreiter der Künstlichen Intelligenz“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats in Stuttgart. „Mit den heute beschlossenen Maßnahmen setzen wir schnell Impulse in wichtigen Handlungsfeldern. Aber klar ist auch: Dies kann nur ein Anfang sein. Weite-re bedeutende Schritte müssen in den nächsten Jahren folgen, damit wir im internationalen Wettbewerb vorne mitspielen können. Das gilt nicht nur für Baden-Württemberg, sondern insbesondere auch für den Bund“, so Kretschmann. Die Landesregierung habe der EU-Kommission im Januar gemeinsame Sofortmaßnahmen vorgeschlagen, damit KI auch europäisch vorankommt. „Die Bundesregierung muss nun ebenfalls entschlossen und mit Nachdruck ihre KI-Strategie umsetzen.“

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft. Es gibt kaum ein Feld der Digitalisierung, das solche hohen Wachstumsraten erwarten lässt. Aber der internationale Wettbewerb ist hart. Wenn wir von diesem Wachstum profitieren wollen, muss „KI made in Baden-Württemberg“ zur Marke werden und wir müssen die Kommerzialisierung von KI entschlossen vorantreiben. Deshalb brauchen wir mehr Unternehmen im Land, die Künstliche Intelligenz entwickeln, an den Markt bringen und erfolgreich ein-setzen“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Um das zu erreichen, investieren wir zum einen in den Ausbau unserer bereits vorhandenen Stärken, aber gezielt auch in die Entwicklung neuer Stärken. Schlüsselprojekt des Wirtschaftsministeriums ist der geplante große Innovationspark KI, mit dem wir ein international sichtbares Wertschöpfungszentrum für Künstliche Intelligenz schaffen wollen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

„Wir stärken die KI-Forschung in Baden-Württemberg – von Baumaßnahmen bis hin zu KI-Projekten in der Medizin und anderen Lebenswissenschaften. Dabei kommt es uns insbesondere darauf an, unsere international sichtbare Spitze Cyber Valley weiter zu stärken. Der Forschungsverbund aus Wissenschaft und Wirtschaft wächst und wir unterstützen als Land diesen Pionier dabei mit allen Kräften. Durch die Stärkung der Governance- und Managementstrukturen entlasten wir ein Stück weit auch die Forscherinnen und Forscher, damit sie sich voll auf ihre Forschung konzentrieren können“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Ihr Herzensprojekt sei das neue Fellow-Programm – internationale Spitzen- und Nachwuchswissenschaftler kommen zum Forschungsaufenthalt ins Cyber Valley – als eine zentrale Maßnahme zur europäischen Vernetzung. „Damit bringen wir die europäische Zusammenarbeit in der KI-Spitzenforschung weiter voran. Wir wollen, dass Europa global ein Gestalter der Zukunft wird. Damit wir als Land dabei auch in der europäischen Debatte zu KI und Ethik mitreden können und den Anspruch des Landes auf eine werteorientierte KI einlösen, bauen wir Dialogstrukturen zu KI und Ethik auf“, so Bauer.

Die Mittel, die aus dem Nachtragshaushalt 2018/2019 stammen, sind auf drei Schwerpunkte konzentriert: Grundlagenforschung, wirtschaftsnahe Forschung und ein Aktionsprogramm für den Mittelstand. Insgesamt umfasst das vom Wirtschafts- und vom Wissenschaftsministerium gemeinsam erarbeitete Maßnahmenpaket vierzehn Projekte.


Stärkung der Governance- und Managementstrukturen von Cyber Valley

Cyber Valley soll wachsen und den Wissenstransfer fördern sowie die internationale Vernetzung stärken. So sind zum Beispiel die Verbindung der KI-Standorte im Land und auch der Dialog mit der Gesellschaft bei neuen Technologien, Aufgaben, die angegangen werden müssen. Das alles benötigt zusätzliche Ressourcen. Insgesamt werden hierfür 2 Mio. Euro (Personal- und Sachmittel) aus dem Nachtragshaushalt 2019 veranschlagt.

Fellow-Programm zur europäischen Vernetzung

Ähnlich wie im Fellow-Programm der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sollen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftler in das Cyber Valley zu einem erweiterten Aufenthalt eingeladen werden. Dadurch wird das Renommee und die Attraktivität von Cyber Valley für Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt. Zudem dient das Programm der europäischen Vernetzung mit dem längerfristigen Ziel einer europäischen KI-Einrichtung im Sinn der ELLIS-Initiative europäischer Spitzen-forscher (Vorbild ist das European Molecular Biology Laboratory - EMBL). Hier-für sind 1 Mio. Euro aus dem Nachtragshaushalt 2019 vorgesehen.

Stärkung der universitären Partner des Cyber Valley

Um neue Projekte der Cyber Valley Research Groups der Universitäten Tübingen und Stuttgart rasch durchführen zu können, soll der Cyber Valley Research Fund aufgestockt werden. Diese Förderung wird die Forschungskraft der Universitäten gegenüber der MPG und den Wirtschaftspartnern stärken. Hierfür sind 0,5 Mio. Euro aus dem Nachtragshaushalt 2019 veranschlagt.


Erweiterung des Cyber Valley Gebäudes (Bauteil Stuttgart)

Cyber Valley entwickelt sich sehr dynamisch und noch erfolgreicher als erwartet. Die Planungen für das neue Cyber Valley-Gebäude, für das vom Land bereits 40 Mio. Euro zugesagt sind, schreiten voran. Dabei zeigt sich, dass die Projektflächen (Cyber Valley-Projekte, Kooperation mit Unternehmen, Start-ups etc.) am Standort Stuttgart nicht ausreichen. Geplant werden soll deshalb eine weitere Versuchshalle „High Bay 2“, die die ursprüngliche „High Bay“ um 500 m² vergrößert.


KI-Forschung in der Medizin und weiteren Lebenswissenschaften

KI-Forschungsressourcen müssen im Land weiter aufgebaut werden. Hierfür sollen Initiativen der medizinischen Fakultäten aufgegriffen werden. Beabsichtigt ist die Einrichtung von Nachwuchsgruppen und anderer struktureller Unterstützung sowie die Förderung von Pilotprojekten in der Medizin (Themen: Analyse, Bilderkennung, Machine Learning auf großen Datenmengen, interpretierbare Vorhersagemethoden zur Behandlungsunterstützung u. ä.), die Bearbeitung dabei entstehender ethischer Fragestellungen (z. B. in Form von „Ethics by Design“) oder von Projekten, die ethische Fragestellungen zum Gegenstand haben. Darüber hinaus ist die Förderung von Projekten in den weiteren Lebenswissenschaften beabsichtigt.

Grundsätzlich sind Maßnahmen erforderlich, die KI in die Fachdisziplinen tragen. Gefördert werden soll z. B. ein KI-gestütztes Infrastrukturprojekt (Science Data Center „Move“) des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Radolfzell und der Uni-versität Konstanz (Projektvolumen bis zu 1 Mio. Euro). Insgesamt sollen 3 Mio. Euro hierfür aus dem Nachtragshaushalt 2019 bereitgestellt werden.

Ethik und KI

Um den Anspruch des Landes auf eine werteorientierte KI einzulösen und gesellschaftliche Akzeptanz von KI-Innovationen zu unterstützen, sollen Dialogstrukturen und Forschungsexpertise aufgebaut sowie geistes- und sozialwissenschaftliche Kompetenz in KI-Forschungsvorhaben einbezogen und gefördert werden. Hierfür werden 0,5 Mio. Euro im Nachtragshaushalt 2019 veranschlagt.


Kommerzialisierung von KI vorantreiben

Mit dem „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ will das Wirtschaftsministerium die Anwendung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend und schnell vorantreiben. Hierfür sind sowohl Leuchtturmprojekte mit internationaler Strahlkraft geplant als auch Maßnahmen, um kleine und mittlere Unternehmen flächendeckend mit den Möglichkeiten von KI vertraut zu machen. Auch die Entstehung ganz neuer KI-Unternehmen soll befördert werden. Hierfür stehen insgesamt 5,3 Mio. Euro zur Verfügung.

Als mögliches Schlüsselprojekt für die erfolgreiche Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz gilt die Errichtung eines großen Innovationsparks KI. Der Innovationspark soll KI-Unternehmen, Start-ups sowie Forschungs- und Transfereinrichtungen aus dem In- und Ausland optimale Innovations- und Standortbedingungen bieten, etwa durch Bereitstellung der notwendigen Flächen, modernste Infrastruktur sowie Testfelder für KI-Produkte und KI-Dienstleistungen. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche, wirtschaftlich tragfähige Umsetzung dieses Vorhabens sollen mit einer Machbarkeitsstudie geprüft werden, die zügig erstellt werden soll. Dafür stehen 500.000 Euro bereit.


Weitere Maßnahmen des Aktionsprogramms sind

  • der Aufbau eines landesweiten Netzes von KI-Laboren als Informations-, Erprobungs- und Experimentierräume für Unternehmen (Fördervolumen: 2 Mio. Euro),
  • ein Wettbewerb zur Förderung gemeinsamer KI-Innovationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen (1,75 Mio. Euro),
  • eine Auszeichnung „KI-Champions Baden-Württemberg“ für vorbildhafte KI-Unternehmen und Forschungseinrichtungen, KI-basierte Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen (0,1 Mio. Euro) sowie
  • die Einrichtung der Innovationsplattform KI, eines Expertennetzwerks, das Konzepte und konkrete Lösungen für neue KI-basierte Wertschöpfung und Geschäftsmodelle in Baden-Württemberg erarbeiten soll (0,95 Mio. Euro).

Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Wissenschaft beschleunigen

Mit einem wirtschaftsnahen Forschungsprogramm soll der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verbessert werden. Für drei ausgewählte Forschungsprojekte in den wichtigen KI-Anwendungsfeldern Robotik, industrielle Fertigung und Medizintechnik stellt das Wirtschaftsministerium insgesamt 4,7 Mio. Euro zur Verfügung:

  • Das Projekt „Kognitive Robotik“ befasst sich mit der Erforschung und Entwicklung von Robotern, die auch in komplexen Umgebungen mit unvorhergesehenen Situationen umgehen können. (Fördervolumen: 1 Mio. Euro)
  • Im Projekt „Mikroelektronik für KI“ werden sichere, lernfähige und besonders energieeffiziente KI-Chips entwickelt, die ein elementarer Baustein für die Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind. (2,0 Mio. Euro)
  • Das Projekt „Intelligente Diagnostik“ soll die Technologie zur Erkennung von Hauttumoren mit Hilfe von KI maßgeblich weiterentwickeln. (1,7 Mio. Euro)
  • Ziel dieser Projekte ist es, modernste KI-Technologien für die jeweiligen Einsatzfelder zu entwickeln und insbesondere für mittelständische Unternehmen verfügbar zu machen. Daraus sollen neue oder verbesserte Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle „made in BW“ entstehen. In allen Projekten wird deshalb auch von Anfang an ein enger Austausch mit Industrieunternehmen stattfinden.
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