Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung eröffnet

In Denkendorf das Schaufenster "Digitales Engineering" an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung eröffnet. Zukünftig soll dort die Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen greifbar und erlebbar gemacht werden.

Zusammen mit dem Sensorhersteller Hahn-Schickard wurde am 15. Mai das Schaufenster der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich der Eröffnung waren dabei Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung präsent, darunter Prof. Dr. Götz T. Gresser, Sprecher des DITF-Vorstands sowie Dr. Joachim Wekerle, Leiter des Referats Gesundheitsindustrie, Chemie und Werkstoffe im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Sie alle betonten die wichtige Rolle der Einrichtung, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung aufzuzeigen.

Bei der Eröffnung wurden auch die Schwerpunkte des Schaufensters vorgestellt: Sie wird sich dem Thema „Digitales Engineering“ mit den drei Bereichen „Simulate, Print & Cut“, „Smart Textiles“ und „Textiler Leichtbau“ widmen. So wird etwa im Bereich „Simulate, Print an Cut“ die gesamte digitale Fertigung von Kleidung veranschaulicht - von der Simulation am Computer über den 3D-Druck bis hin zur Anpassung - während bei „Smart Textiles“ der Einsatz von Sensoren in Kleidungsstücken gezeigt werden soll. Letzteres wird auch Thema des Schaufensters des Textil vernetzt-Partners Hahn-Schickard sein, dessen Eröffnung für den Herbst in Stuttgart eingeplant ist.

Das neue Schaufenster in Denkendorf ist Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, das mittelständische Unternehmen der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus bei der Digitalisierung unterstützt. Neben drei weiteren Schaufenstern unterhält das Kompetenzzentrum auch einen Showroom in Berlin.