Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Orientierung

Die Digitalisierung wirft zahlreiche Fragen auf. Wie und wo anfangen?

Um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens erfolgreich zu meistern, sollte sie strategisch geplant und langfristig gedacht werden. Dabei helfen vor allem die drei grundlegenden Schritte: Orientierung, Strategie und Umsetzung.

Bei diesem Prozess wird zunächst ermittelt, welche finanziellen und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen und wo am meisten Bedarf für Digitalisierungsmaßnahmen besteht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, welche IT-Produkte und Dienstleister passend für das eigene Unternehmen sind. Im dritten und vorerst letzten Schritt erfolgt die Integration neuer Systeme und Abläufe.

Für den gesamten Prozess können Unternehmen auf Serviceangebote, Förderprogramme oder andere Beratungsmaßnahmen zurückgreifen, die sie auf dem Weg in ein digitales Unternehmen unterstützen.

Die Orientierungsphase

Wie und wo anfangen? Die Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen wirft viele Fragen auf: Welche Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten sind verbesserungswürdig? Welcher Geschäftsbereich kann am einfachsten digitalisiert werden? Welche Soft- und Hardware ist passend? Wer kann bei dem gesamten Integrationsprozess mit Fachwissen helfen?

Bei der Orientierung hilft eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation. Es gilt zum einen zu untersuchen, welche betriebsinternen Ressourcen wie Kompetenz, Budget und Zeit für Digitalprojekte freigemacht werden können. Zum anderen soll ermittelt werden, welche Geschäftsfelder und -abläufe für eine digitale Neustrukturierung relevant sind. Sollte ein Handwerksbetrieb beispielsweise seine Terminvergaben noch telefonisch vornehmen, wäre es zunächst wichtiger, ein automatisierte Online-Terminverwaltung zu implementieren, bevor in eine aufwändige digitale Technologie investiert wird.

Analyse und Marktausgangslage

Neben der Analyse des eigenen Betriebs muss auch die Marktausgangslage untersucht werden. Welche Stellung haben die eigenen Produkte oder Dienstleistungen im Vergleich zu den Wettbewerbern? Gibt es neue Geschäftsmodelle am Markt, die durch die Digitalisierung einen Vorteil für die Kunden haben? Können neue Geschäftsmodelle das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen? Das Ergebnis der ersten Analyse sollte somit den Bedarf an notwendigen und zum Unternehmen passenden Digitalisierungsmaßnahmen beinhalten, sowie eine erste Übersicht, wie diese durchgeführt werden könnten.

Bei dem gesamten Prozess können Mittelständler auf die Fachkompetenz verschiedener Anlaufstellen vertrauen, die Sie auf Ihrem Digitalisierungsweg mit Erstgesprächen, praxisrelevantem Wissen, Informationsveranstaltungen und konkreten Empfehlungen begleiten: die vier Digitallotsen des Landes Baden-Württemberg.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zu den ersten Schritten der Digitalisierung.

Mit Hilfe von kleinen Geschichten aus verschiedenen Branchen und Bereichen, wie z.B. Einzelhandel und Handwerk, werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Digitalisierung von Unternehmen jeglicher Art anschaulich verdeutlicht. Abschließend wird das KMU über den eigenen Digitalisierungsstand informiert.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Miriam Ratz
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Haid-und-Neu-Straße 14
76131 Karlsruhe

+49 721 9654-940
ratz@diz-bw.de
Webseite
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Die BWHM vermittelt Handwerksbetrieben sowie kleinen und mittleren Unternehmen geeignete Spezialisten und begleiten den gesamten Beratungsprozess von der ersten Themenskizze bis zum ausführlichen Beratungsbericht. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen. Zudem werden Existenzgründern geeignete Spezialisten vermittelt, die den gesamten Gründungsprozess von der Idee bis zum Markteintritt begleiten. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen.

Serviceart
Beratungsleistung
Servicebereich
Beratung von KMU und Handwerksbetrieben bei Digitalisierungsprozessen
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
KMU und Handwerksbetriebe
Ansprechpartner
BWHM GmbH - Fachbereich Unternehmensberatung

Die IHK Heilbronn-Franken bietet ein umfassendes Beratungsangebot zum Thema Industrie 4.0 für KMU. Ziel ist es, den Unternehmen den Nutzen von Industrie 4.0 Lösungen für die eigene Produktion zu vermitteln und aufzuzeigen, wie neue Geschäftsmodelle erarbeitet oder Kooperationen mit Hochschulen geknüpft werden können. Das Angebot der IHK umfasst unter anderem einen Online-Leitfaden mit Selbstcheck, Best-Practice-Workshops sowie Start-up Veranstaltungen.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Industrie 4.0
Region
Heilbronn-Franken
Ansprechpartner
IHK Heilbronn-Franken
Holger Denzin
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 9677-201
holger.denzin@heilbronn.ihk.de
Webseite
zum Serviceangebot

In Zusammenarbeit mit der AHK San Francisco bietet das Innovation Camp BW Silicon Valley für interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg ein Begleitprogramm für Aufenthalte im Silicon Valley an. Bei Workshops, Firmenbesuchen und individuellen Gesprächsterminen erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in das Ökosystem des Silicon Valley. Dabei steht ihnen jederzeit ein „Innovationsscout BW“ vor Ort zur Verfügung, der sie auch nach ihrer Rückkehr nach Baden-Württemberg als Ansprechpartner begleitet. Für die Teilnahme ist neben den Reise- und Übernachtungskosten auch ein Eigenanteil zu entrichten, der sich nach der Unternehmensgröße und dem jährlichen Umsatz richtet.

Serviceart
Vermittlung
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Innovation Camp BW Silicon Valley
Bernd Reuter
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Leiter des Referates Außenwirtschaft

Theodor-Heuss-Str. 4
70174 Stuttgart

+ 49 711 123-0
info@innocampbw.com
Webseite
zum Serviceangebot

Die kostenlose Export-App bietet Fach- und Führungskräften aus dem Bereich Export und Außenhandel mobil verfügbares Praxiswissen. Den Hauptbestandteil bildet das Export-Lexikon, das Begriffe und Abkürzungen aus dem Bereich des Außenhandels kurz und kompakt erläutert. Zudem findet man einen aktuellen Überblick zu Export- und Importzahlen und anderen Statistiken, Berichten, Auswertungen und relevanten Neuigkeiten. Die App bietet außerdem Zugriff auf wichtige Veranstaltungsdatenbanken, Seminare und Brancheninformationen sowie auf eine Zolldienstleister-Datenbank mit einer regionalen Übersicht von Zolldienstleistern. Das Matching-Tool ermöglicht einfache Gesprächsterminierungen bei AHK-Sprechtagen. Mittlerweile beteiligen sich über 50 IHKs und AHKs an der Export-App.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Beratung
Region
Stuttgart
Ansprechpartner
IHK Stuttgart
Matthias Kruse
regionaler Ansprechpartner (Baden-Württemberg)

L 1, 2
68161 Mannheim

+49 (0)621 1709-220
matthias.kruse@rhein-neckar.ihk24.de
Webseite
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Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsmaßnahmen.

Zum Neustart bietet die L-Bank das Programm mit drei Förderschwerpunkten an:

  • Innovative Vorhaben
  • Digitalisierungsvorhaben
  • Innovative Geschäftsmodelle (neu)

Hier werden Unternehmen branchenunabhängig bei der Anpassung an neue Wertschöpfungsketten unterstützt. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten einen Tilgungszuschuss. 

 

Förderart
Darlehen mit Tilgungszuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Innovation
innovative Geschäftsmodelle
Fördergeber
L-Bank und Bund (ERP-Mittel)
Zielgruppe
kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank)

L-Bank – Bereich Wirtschaftsförderung
Hotline Wirtschaftsförderung


0711 122-2345
wirtschaft@l-bank.de
zum Förderprogramm

Ziel ist die Schließung gegenwärtiger Lücken durch die Nutzung vielversprechender Ergebnisse in den IKT für Gesundheit, Wohlbefinden und Altern und somit die Verfügbarkeit und Umsetzung marktfähiger Produkte und relevanter Dienstleistungen der IKT zu steigern.

Deadlines:
Phase 1: 06.09 2017, 08.11.2017 ff
Phase 2: 18.10.2017

- Weitere Ansprechpartner European Enterprise Network
- Ansprechpartner EU-Referenten

 

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Gesundheitswirtschaft
Fördergeber
EU
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
European Enterprise Network
Eva Gutbrod
European Enterprise Network
Willi-Bleicher-Str. 19
70174 Stuttgart

+49 (0)711 22787-41
eva.gutbrod@bw-i.de
Webseite
zum Förderprogramm

Hierzu wird der bereits bestehende Innovationsgutschein Hightech in die Innovationsgutscheine "Hightech Start-Up" und "Hightech Digital" aufgeteilt werden. Vorhaben, bei denen die Inanspruchnahme externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt wird, werden beispielsweise im Bereich digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Anwendungsprojekte Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems liegen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis 100 MA
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Tabea Dick
Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70173 Stuttgart

0711/123-2615
tabea.dick@wm.bwl.de
Webseite
zum Förderprogramm

Die Digitalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten, gerade auch für den Mittelstand: Neue Produkte können schneller hergestellt, Kundenwünsche besser berücksichtigt, neue Geschäftsfelder und Services angeboten werden. Kleine und mittelständische Industrieunternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung sinnvolle Digitalisierungsprojekte auf den Weg zu bringen. Egal ob durchgängige / vernetze Prozesse und Abläufe – von der Bestellung über Einkauf, Produktion etc. bis zur Auslieferung – oder smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle, die Unternehmen müssen aktiv werden, um auch in Zukunft ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Aber wie können mittelständische Unternehmen den digitalen Wandel strategisch angehen und die digital gewonnenen Informationen wirtschaftlich nutzen? An welchen Stellen lohnt sich die Digitalisierung der Fertigung und Logistik besonders für die Unternehmen?

Die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelte Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg bietet mit dem durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderten Industrie 4.0 Scouting konkrete Antworten und praktische Unterstützung. Mit dem Scouting-Programm unterstützt sie produzierende Unternehmen bei der Auswahl und Konkretisierung von geeigneten Industrie 4.0 Projekten. Das Scouting setzt dort an, wo die Unternehmen gerade stehen. Ob das die Digitalisierung von Prozessen oder ihr digitales Geschäftsmodell ist.

Das Scouting wird durch neutrale Fachexperten aus der Praxis durchgeführt, hierfür wurde gemeinsam mit einer Expertenjury einen Scout-Pool aufgebaut. Alle Experten haben langjährige Erfahrungen in der produzierenden Industrie und dort zahlreiche Umsetzungsprojekte im Themenfeld Digitalisierung / Industrie 4.0 begleitet. Ziel des Scoutings ist eine Beratung von Experten aus der Praxis für die Praxis anzubieten.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis max. 2.500 Mitarbeiter
Jana Eiser-Mauthner
Allianz Industrie 4.0 BW
Koordinierungsstelle

Kronenstraße 3
70173 Stuttgart

+49 711 22801-27
jana.eiser-mauthner@vdma.org
Webseite
zum Förderprogramm

Das Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ unterstützt innovative Gründerinnen und Gründer in der so genannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften (VC) aufgrund des Risikos noch sehr zurückhaltend sind. Startups profitieren von einer finanziellen Unterstützung von 20 Prozent, die zum Teil als Darlehen und nicht rückzahlbarer Zuschuss (i.H. von 20.000 Euro) gewährt wird. Darüber hinaus werden die geförderten Unternehmen von erfahrenen Accelerator-Betreiber, Inkubatoren oder Start-up-Initiativen betreut und begleitet. Lanfristiges Ziel ist es so, mehr innovativen Geschäftsideen in Baden-Württemberg zur Realisierung zu verhelfen.

Voraussetzung für eine Förderung ist neben einem überdurchschnittlichen Innovationsgrad unter anderem ein Finanzierungsvolumen von mindestens 50.000 bis i.d.R. 200.000 Euro, maximal 400.000 Euro.

Förderart
Finanziell (Darlehen und Zuschuss) und Beratung
Förderbereich
Startup
Fördergeber
Land und Investoren
Zielgruppe
Startups
Arndt Upfold
ifex - Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Stellvertretender Leiter

Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

0711-123-2674
arndt.upfold@wm.bwl.de
Webseite
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Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Einstieg in die Digitalisierung.

Der IHK Zertifikatslehrgang "Digital Transformation Manager" macht Digitalisierung konkret und anwendbar. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, das Thema Digitalisierung in seiner Gesamtheit zu verstehen und für sich einzuordnen. Hierzu nutzen wir einen ganzen Werkzeugkasten an Tools und Methoden, der es ermöglicht, die digitale Transformation im eigenen Unternehmenskontext zu priorisieren und aktiv voranzutreiben. Mit der Praxiseinheit bei der Bosch Engineering GmbH wird das Thema nochmals greifbar und zugleich praxisnah an unsere Teilnehmenden herangetragen.
Teilnehmerbeitrag: 3.900,00 €
Start: 9. November 2019
Ende: 8. Februar 2020

Inhalte:
Modul 1: Einführung in die Thematik Digitalisierung und Sensibilisierung für die Umgebungsparameter
Modul 2: Aktive Gestaltung der Digital Transformation und Anwendung und Management der Digital Transformation
Modul 3: Bosch-Seminar - Innovationen und neue Geschäftsmodelle
Modul 4: Digitale Strategien und Maßnahmen

Format:
72-stündiger Zertifikatslehrgang in Heilbronn
9x samstags von 08:00 - 15:30 Uhr
Abschluss: IHK-Zertifikat

Bildungsart
Berufsbegleitende Weiterbildung
Region
Heilbronn
Franziska Gerstle
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 26414-31
franziska.gerstle@ihk-weiterbildung.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Eingerichtet an beruflichen Schulen dienen sie in erster Linie der Vorbereitung von Fach- und Nachwuchskräften auf die Anforderungen der Industrie 4.0, indem sie Auszubildende und Teilnehmer an Weiterbildungskursen  an die Bedienung von Anlagen auf Basis realer Industriestandards heranführen. Die Lernfabriken helfen dabei, das abstrakte Konzept von Industrie 4.0 für Nachwuchskräfte und Beschäftigte greifbar zu machen.

Bildungsart
Ausbildung
Weiterbildung
Bildungsbereich
Industrie 4.0
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Dr. Katharina Mattes
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Leitung der Koordinierungsstelle

Kronenstraße 3
70173 Stuttgart

0711 22801-19
katharina.mattes@vdma.org
Webseite
zum Bildungsangebot

Über verschiedene Programme können beispielsweise mehrere Nutzer gleichzeitig von ihrem Arbeitsplatz an demselben Dokument arbeiten, sich in einem virtuellen Meetingraum austauschen, Lehrvideos anschauen oder Tests absolvieren. Weiterbildungsinhalte lassen sich auf diese Weise gezielt an die zeitlichen Möglichkeiten und individuellen Lernbedingungen der Lernenden anpassen.

Für die Anbieter von Bildungsthemen liegen die Vorteile in der hohen Ausfallsicherheit der Lernplattform, ihrer ständigen Weiterentwicklung sowie der hohen Datensicherheit zum Schutz sensibler Informationen. Bislang nutzen schon zahlreiche Verbände, Unternehmen und Institutionen das Angebot des Bündnisses für Lebenslanges Lernen in Zusammenarbeit mit der vimotion GmbH.

Bildungsart
Weiterbildung
Bildungsbereich
Diverse Bildungsthemen
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
vimotion GmbH
Harald Grübele
vimotion GmbH
Friedhofstrasse 26
71566 Althütte

07183-428984-0
harald.gruebele@vi-motion.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zum Einstieg in die Digitalisierung.

Die rechtssichere Gestaltung von Smart Services ist eine wesentliche Voraussetzung für deren nachhaltigen Erfolg. Die rechtlichen Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwertung von Daten, sind multidimensional. Einerseits stellen Daten einen eigenen wirtschaftlichen Wert dar, woraus die Frage nach dem Recht auf Nutzung wirtschaftliche Verwertung resultiert (Datenhoheit). Der Schutz personenbezogener Daten ist Kernelement der europäischen Digitalpolitik. Gleichzeitig kann das langfristige Vertrauen der Anwender in einen Service oder ein Produkt nur gewonnen werden, wenn diese von der Rechtskonformität einer lösung überzeugt sind.

In der Fachgruppe „Rechtliche Herausforderungen“ der Begleitforschung zum BMWi Technologieprogramm "Smart Service Welt" wurden unterschiedliche Anwendungsfälle gemeinsam von Anwendern und Rechtsexperten der Begleitforschung diskutiert und erste Lösungsansätze formuliert.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalrecht
Uwe Seidel
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Institut für Innovation und Technik

Steinplatz 1
10623 Berlin

seidel@iit-berlin.de
zum Download

Die Digitalisierung führt zu einer zunehmend beschleunigten Konvergenz zwischen industrieller Produktion und digitalen Produkten und Dienstleistungen. Dadurch nimmt auch die Bedeutung von Intermediären zu, die als zentrales Bindeglied in mehrseitigen Märkten mehrere Akteursgruppen über digitale Plattformen miteinander verbinden. In einem Markt, der von einer digitalen Plattform bestimmt wird, laufen die Markttransaktionen über eben diese Plattform ab bzw. wird durch diese ein datengetriebenes Gesamtsystem konstituiert. Insbesondere in den Bereichen der Produktion sind digitale Plattformen eine zentrale Schnittstelle für die Veränderung bestehender Kunden-Anbieter-Konstellationen und der Erschließung neuer Geschäftsmodelle. Das Thema betrifft aktuelle Entwicklungen in nahezu allen wirtschaftlichen Bereichen. Smart Home, Smart Grid sowie automatisiertes und vernetztes Fahren sind Beispiele dafür. Entwicklungen, die im B2C-Bereich bereits vor etwa 10-15 Jahren begonnen haben, halten jetzt Einzug im B2B-Bereich.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitale Plattformen
Software
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Alfons Botthof
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0

Steinplatz 1
10623 Berlin

alfons.botthof@vdivde-it.de
Webseite
zum Download

Diese und weitere Fragen haben das Marktforschungsinstitut Kantar TNS und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) über 1000 Unternehmen in Baden-Württemberg gestellt. Da eine methodisch vergleichbare Studie auf Bundesebene vorliegt, geht aus diesem Monitoring-Report auch hervor, wie Baden-Württemberg im Bundesvergleich bei der Digitalisierung abschneidet. Darüber hinaus gibt der Bericht auch Aufschluss darüber, wie wichtig die IT-Sicherheit Unternehmen in Baden-Württemberg ist und welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um die IT-Sicherheit zu erhöhen. Der Report steht als  Langfassung (pdf, 4 MB) oder als Kurzfassung (pdf, 1,4 MB) zum Download zur Verfügung.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Wirtschaft, einzelne Branchen in BW
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Tobias Weber
Kantar TNS
Director Business Intelligence

089 5600 1760
Tobias.Weber@kantartns.com
zum Download

Im Unterschied zu bisherigen Untersuchungen wird in dieser Studie zwischen den grundlegenden KI-Technologien, den konkreten KI-Anwendungen und den Wertschöpfungsstufen des produzierenden Gewerbes differenziert. So ermöglicht die Studie eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Implementierung der KI, die Erfassung relevanter Systemvoraussetzungen sowie die Identifizierung der wichtigsten Wertschöpfungspotenziale innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Ergebnisse sind abschließend in einer Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland zusammengefasst und in Handlungsempfehlungen gebündelt. Außerdem erhalten Leser einen Überblick über die räumliche Ansässigkeit von Akteuren der Grundlagenforschung und des Technologietransfers im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Durchgeführt wurde die Studie von der Begleitforschung des BMWi-Technologieprogramms PAiCE unter der Federführung der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH. Mit dem Technologieprogramm „PAiCE – Digitale Technologien für die Wirtschaft“ fördert das BMWi 16 Projekte aus Wissenschaft und Industrie, die den Einsatz digitaler Technologien in industriellen Prozessen und Anwendungen erproben.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Künstliche Intelligenz
Region
Deutschland
Dr. Inessa Seifert
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Der Siegeszug der Robotik in Produktionsumgebungen ist nicht mehr aufzuhalten. Nicht zuletzt die rasante Entwicklung der Robotik hat einen großen Anteil an der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Glaubt man den Experten, steht uns nun nach einem halben Jahrhundert der dominanten Industrierobotik ein halbes Jahrhundert der Servicerobotik bevor. Die Zahlen belegen diesen Trend.

Im Vordergrund stehen hier die Zahlen für Servicerobotikprodukte im Bereich Militär, Sicherheit, Überwachung,Reinigung und mobile Plattformen. Hieraus kann zumindest für Serviceroboter zur Überwachung und Intervention sowie autonom agierende Serviceroboter ein spürbares Marktwachstum in den nächsten zehn Jahren abgeleitet werden.

Aber nicht nur die Zahlen belegen das wirtschaftliche Potenzial der Servicerobotik. In einer durch den demographischen Wandel beständig älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Rolle assistierender Serviceroboter sowohl im privaten als auch betrieblichen Kontext zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2035 wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Bevölkerung 50 Jahre oder älter und jeder Dritte älter als 60 Jahre sein. Qualifizierte Mitarbeiter werden ein knappes Gut. Daher ist zu erwarten, dass der Servicerobotik eine wesentliche Rolle in der industriellen Produktion zufallen wird, um die wachsende demographische Lücke zu füllen.

Diese Publikation wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Förderprogramm AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Studie
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Robotik
Zukunft der Arbeit
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download