Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Orientierung

Die Digitalisierung wirft zahlreiche Fragen auf. Wie und wo anfangen?

Um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens erfolgreich zu meistern, sollte sie strategisch geplant und langfristig gedacht werden. Dabei helfen vor allem die drei grundlegenden Schritte: Orientierung, Strategie und Umsetzung.

Bei diesem Prozess wird zunächst ermittelt, welche finanziellen und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen und wo am meisten Bedarf für Digitalisierungsmaßnahmen besteht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, welche IT-Produkte und Dienstleister passend für das eigene Unternehmen sind. Im dritten und vorerst letzten Schritt erfolgt die Integration neuer Systeme und Abläufe.

Für den gesamten Prozess können Unternehmen auf Serviceangebote, Förderprogramme oder andere Beratungsmaßnahmen zurückgreifen, die sie auf dem Weg in ein digitales Unternehmen unterstützen.

Die Orientierungsphase

Wie und wo anfangen? Die Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen wirft viele Fragen auf: Welche Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten sind verbesserungswürdig? Welcher Geschäftsbereich kann am einfachsten digitalisiert werden? Welche Soft- und Hardware ist passend? Wer kann bei dem gesamten Integrationsprozess mit Fachwissen helfen?

Bei der Orientierung hilft eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation. Es gilt zum einen zu untersuchen, welche betriebsinternen Ressourcen wie Kompetenz, Budget und Zeit für Digitalprojekte freigemacht werden können. Zum anderen soll ermittelt werden, welche Geschäftsfelder und -abläufe für eine digitale Neustrukturierung relevant sind. Sollte ein Handwerksbetrieb beispielsweise seine Terminvergaben noch telefonisch vornehmen, wäre es zunächst wichtiger, ein automatisierte Online-Terminverwaltung zu implementieren, bevor in eine aufwändige digitale Technologie investiert wird.

Analyse und Marktausgangslage

Neben der Analyse des eigenen Betriebs muss auch die Marktausgangslage untersucht werden. Welche Stellung haben die eigenen Produkte oder Dienstleistungen im Vergleich zu den Wettbewerbern? Gibt es neue Geschäftsmodelle am Markt, die durch die Digitalisierung einen Vorteil für die Kunden haben? Können neue Geschäftsmodelle das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen? Das Ergebnis der ersten Analyse sollte somit den Bedarf an notwendigen und zum Unternehmen passenden Digitalisierungsmaßnahmen beinhalten, sowie eine erste Übersicht, wie diese durchgeführt werden könnten.

Bei dem gesamten Prozess können Mittelständler auf die Fachkompetenz verschiedener Anlaufstellen vertrauen, die Sie auf Ihrem Digitalisierungsweg mit Erstgesprächen, praxisrelevantem Wissen, Informationsveranstaltungen und konkreten Empfehlungen begleiten: die vier Digitallotsen des Landes Baden-Württemberg.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zu den ersten Schritten der Digitalisierung.

Die Erstberatung IT-Sicherheit gibt Unternehmen einen ersten Überblick über den derzeitigen Stand ihrer IT-Sicherheit und zeigt potenzielle Handlungsfelder auf. In einem dreistufigen Verfahren führt das Unternehmen zunächst einen Online-Sicherheitscheck durch und beantwortet einen Fragebogen der IHK. Vor Ort wird anschließend gemeinsam eine Checkliste zu den IT-Sicherheitsmaßnahmen abgearbeitet. Zum Abschluss erhalten die teilnehmenden Unternehmen Empfehlungen über Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Der Zeitaufwand beträgt rund zwei Stunden plus Vorbereitungszeit. Das Angebot richtet sich an KMU und ist für Mitglieder der IHK Karlsruhe kostenfrei.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
IT-Sicherheit
Region
Karlsruhe
Ansprechpartner
IHK Karlsruhe
Dr. Marc Mühleck
IHK Karlsruhe
Lammstraße 13-17
76133 Karlsruhe

0721 174-438
marc.muehleck@karlsruhe.ihk.de
Webseite
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Mit dem Website-Check-Tool können IHK-Mitgliedsunternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben ihre Website von neutraler Stelle aus prüfen lassen. Dazu prüft die IHK die Website mit einer Software auf rund 40 häufige Fehler bzw. Optimierungsmöglichkeiten, etwa die verbesserte Darstellung für Mobilgeräte oder Fehler im Impressum. Die Untersuchung umfasst technische, inhaltliche und rechtliche Aspekte. Abschließend erhalten die Unternehmen einen individuellen Report mit den Ergebnissen sowie weiterführenden Erläuterungen.

Serviceart
Online-Prüfung
Servicebereich
Beratung
Region
Bodensee-Oberschwaben
Ansprechpartner
IHK Bodensee-Oberschwaben
Dr. Sönke Voss
IHK Bodensee-Oberschwaben
Lindenstraße 2
88250 Weingarten

0751 409-137
voss@weingarten.ihk.de
Webseite
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Im Rahmen eines einstündigen Gesprächs werden erste mögliche Handlungsfelder im Themengebiet Industrie 4.0 identifiziert. Das VDC hat zu diesem Zweck gemeinsam mit der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH einen Gesprächsleitfaden entwickelt, anhand dessen die wichtigsten Fragestellung schnell und strukturiert abgearbeitet werden können. Das Unternehmen enthält die Dokumentation des Gesprächs, die auch die Ableitung möglicher erster Maßnahmen enthält.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Industrie 4.0
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Virtual Dimension Center (VDC)
Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Christoph Runde
Virtual Dimension Center (VDC)
Geschäftsführer

Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 (0) 711 / 58 53 09 - 11
christoph.runde@vdc-fellbach.de
Webseite
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In Zusammenarbeit mit der AHK San Francisco bietet das Innovation Camp BW Silicon Valley für interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg ein Begleitprogramm für Aufenthalte im Silicon Valley an. Bei Workshops, Firmenbesuchen und individuellen Gesprächsterminen erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in das Ökosystem des Silicon Valley. Dabei steht ihnen jederzeit ein „Innovationsscout BW“ vor Ort zur Verfügung, der sie auch nach ihrer Rückkehr nach Baden-Württemberg als Ansprechpartner begleitet. Für die Teilnahme ist neben den Reise- und Übernachtungskosten auch ein Eigenanteil zu entrichten, der sich nach der Unternehmensgröße und dem jährlichen Umsatz richtet.

Serviceart
Vermittlung
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Innovation Camp BW Silicon Valley
Bernd Reuter
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Leiter des Referates Außenwirtschaft

Theodor-Heuss-Str. 4
70174 Stuttgart

+ 49 711 123-0
info@innocampbw.com
Webseite
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Mit Hilfe von kleinen Geschichten aus verschiedenen Branchen und Bereichen, wie z.B. Einzelhandel und Handwerk, werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Digitalisierung von Unternehmen jeglicher Art anschaulich verdeutlicht. Abschließend wird das KMU über den eigenen Digitalisierungsstand informiert.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Miriam Ratz
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Haid-und-Neu-Straße 14
76131 Karlsruhe

+49 721 9654-940
ratz@diz-bw.de
Webseite
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Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsmaßnahmen.

Zum Neustart bietet die L-Bank das Programm mit drei Förderschwerpunkten an:

  • Innovative Vorhaben
  • Digitalisierungsvorhaben
  • Innovative Geschäftsmodelle (neu)

Hier werden Unternehmen branchenunabhängig bei der Anpassung an neue Wertschöpfungsketten unterstützt. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten einen Tilgungszuschuss. 

 

Förderart
Darlehen mit Tilgungszuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Innovation
innovative Geschäftsmodelle
Fördergeber
L-Bank und Bund (ERP-Mittel)
Zielgruppe
kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank)

L-Bank – Bereich Wirtschaftsförderung
Hotline Wirtschaftsförderung


0711 122-2345
wirtschaft@l-bank.de
zum Förderprogramm

Hierzu wird der bereits bestehende Innovationsgutschein Hightech in die Innovationsgutscheine "Hightech Start-Up" und "Hightech Digital" aufgeteilt werden. Vorhaben, bei denen die Inanspruchnahme externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt wird, werden beispielsweise im Bereich digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Anwendungsprojekte Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems liegen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis 100 MA
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Tabea Dick
Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70173 Stuttgart

0711/123-2615
tabea.dick@wm.bwl.de
Webseite
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Ziel ist die Schließung gegenwärtiger Lücken durch die Nutzung vielversprechender Ergebnisse in den IKT für Gesundheit, Wohlbefinden und Altern und somit die Verfügbarkeit und Umsetzung marktfähiger Produkte und relevanter Dienstleistungen der IKT zu steigern.

Deadlines:
Phase 1: 06.09 2017, 08.11.2017 ff
Phase 2: 18.10.2017

- Weitere Ansprechpartner European Enterprise Network
- Ansprechpartner EU-Referenten

 

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Gesundheitswirtschaft
Fördergeber
EU
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
European Enterprise Network
Eva Gutbrod
European Enterprise Network
Willi-Bleicher-Str. 19
70174 Stuttgart

+49 (0)711 22787-41
eva.gutbrod@bw-i.de
Webseite
zum Förderprogramm

Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Auf diese Weise profitieren KMU von einer passgenauen Beratung, die sich an ihren konkreten Bedürfnissen orientiert. Die Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen folgen diesen drei Modulen:

  • Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Modul Digitale Markterschließung
  • Modul IT-Sicherheit

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

Um die Qualität der Beratungen zu sichern, werden die Beratungsunternehmen vom BMWi autorisiert:

http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/Beratung/Berater-suchen/berater-suchen.html

Auch wenn regionale Nähe ein wichtiges Auswahlkritierium für die Auswahl des Beratungsunternehmens ist, sind Vertrauen in das betreffende Beratungsunternehmen und Sachkompetenz für den speziellen Anwendungsfall die Schlüsselargumente bei der Auswahl. Die Beratungsunternehmen sind nicht auf eine bestimmte Region eingeschränkt, sondern können deutschlandweit für go-digital agieren.

 

Förderart
Beratung
Förderbereich
IT-Sicherheit
Digitale Markterschließung
Digitalisierte Geschäftsprozesse
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Sachgebiet go-digital

Uhlandstraße 88 - 90
10717 Berlin

06196 - 908 1006
go-digital@bafa.bund.de
Webseite
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Die Digitalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten, gerade auch für den Mittelstand: Neue Produkte können schneller hergestellt, Kundenwünsche besser berücksichtigt, neue Geschäftsfelder und Services angeboten werden. Kleine und mittelständische Industrieunternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung sinnvolle Digitalisierungsprojekte auf den Weg zu bringen. Egal ob durchgängige / vernetze Prozesse und Abläufe – von der Bestellung über Einkauf, Produktion etc. bis zur Auslieferung – oder smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle, die Unternehmen müssen aktiv werden, um auch in Zukunft ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Aber wie können mittelständische Unternehmen den digitalen Wandel strategisch angehen und die digital gewonnenen Informationen wirtschaftlich nutzen? An welchen Stellen lohnt sich die Digitalisierung der Fertigung und Logistik besonders für die Unternehmen?

Die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelte Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg bietet mit dem durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderten Industrie 4.0 Scouting konkrete Antworten und praktische Unterstützung. Mit dem Scouting-Programm unterstützt sie produzierende Unternehmen bei der Auswahl und Konkretisierung von geeigneten Industrie 4.0 Projekten. Das Scouting setzt dort an, wo die Unternehmen gerade stehen. Ob das die Digitalisierung von Prozessen oder ihr digitales Geschäftsmodell ist.

Das Scouting wird durch neutrale Fachexperten aus der Praxis durchgeführt, hierfür wurde gemeinsam mit einer Expertenjury einen Scout-Pool aufgebaut. Alle Experten haben langjährige Erfahrungen in der produzierenden Industrie und dort zahlreiche Umsetzungsprojekte im Themenfeld Digitalisierung / Industrie 4.0 begleitet. Ziel des Scoutings ist eine Beratung von Experten aus der Praxis für die Praxis anzubieten.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis max. 2.500 Mitarbeiter
Jana Eiser-Mauthner
Allianz Industrie 4.0 BW
Koordinierungsstelle

Kronenstraße 3
70173 Stuttgart

+49 711 22801-27
jana.eiser-mauthner@vdma.org
Webseite
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Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Einstieg in die Digitalisierung.

Eingerichtet an beruflichen Schulen dienen sie in erster Linie der Vorbereitung von Fach- und Nachwuchskräften auf die Anforderungen der Industrie 4.0, indem sie Auszubildende und Teilnehmer an Weiterbildungskursen  an die Bedienung von Anlagen auf Basis realer Industriestandards heranführen. Die Lernfabriken helfen dabei, das abstrakte Konzept von Industrie 4.0 für Nachwuchskräfte und Beschäftigte greifbar zu machen.

Bildungsart
Ausbildung
Weiterbildung
Bildungsbereich
Industrie 4.0
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Dr. Katharina Mattes
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Leitung der Koordinierungsstelle

Kronenstraße 3
70173 Stuttgart

0711 22801-19
katharina.mattes@vdma.org
Webseite
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Der IHK Zertifikatslehrgang "Digital Transformation Manager" macht Digitalisierung konkret und anwendbar. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, das Thema Digitalisierung in seiner Gesamtheit zu verstehen und für sich einzuordnen. Hierzu nutzen wir einen ganzen Werkzeugkasten an Tools und Methoden, der es ermöglicht, die digitale Transformation im eigenen Unternehmenskontext zu priorisieren und aktiv voranzutreiben. Mit der Praxiseinheit bei der Bosch Engineering GmbH wird das Thema nochmals greifbar und zugleich praxisnah an unsere Teilnehmenden herangetragen.
Teilnehmerbeitrag: 3.900,00 €
Start: 9. November 2019
Ende: 8. Februar 2020

Inhalte:
Modul 1: Einführung in die Thematik Digitalisierung und Sensibilisierung für die Umgebungsparameter
Modul 2: Aktive Gestaltung der Digital Transformation und Anwendung und Management der Digital Transformation
Modul 3: Bosch-Seminar - Innovationen und neue Geschäftsmodelle
Modul 4: Digitale Strategien und Maßnahmen

Format:
72-stündiger Zertifikatslehrgang in Heilbronn
9x samstags von 08:00 - 15:30 Uhr
Abschluss: IHK-Zertifikat

Bildungsart
Berufsbegleitende Weiterbildung
Region
Heilbronn
Franziska Gerstle
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 26414-31
franziska.gerstle@ihk-weiterbildung.de
Webseite
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Über verschiedene Programme können beispielsweise mehrere Nutzer gleichzeitig von ihrem Arbeitsplatz an demselben Dokument arbeiten, sich in einem virtuellen Meetingraum austauschen, Lehrvideos anschauen oder Tests absolvieren. Weiterbildungsinhalte lassen sich auf diese Weise gezielt an die zeitlichen Möglichkeiten und individuellen Lernbedingungen der Lernenden anpassen.

Für die Anbieter von Bildungsthemen liegen die Vorteile in der hohen Ausfallsicherheit der Lernplattform, ihrer ständigen Weiterentwicklung sowie der hohen Datensicherheit zum Schutz sensibler Informationen. Bislang nutzen schon zahlreiche Verbände, Unternehmen und Institutionen das Angebot des Bündnisses für Lebenslanges Lernen in Zusammenarbeit mit der vimotion GmbH.

Bildungsart
Weiterbildung
Bildungsbereich
Diverse Bildungsthemen
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
vimotion GmbH
Harald Grübele
vimotion GmbH
Friedhofstrasse 26
71566 Althütte

07183-428984-0
harald.gruebele@vi-motion.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zum Einstieg in die Digitalisierung.

Technische Regelsetzung bedeutet im Allgemeinen die Erstellung und Herausgabe von Dokumenten wie Normen, Spezifikationen, Leitfäden, Richtlinien oder technischen Berichten unter Einhaltung der dafür vorgesehenen Erarbeitungsprozesse.

Das Einsatzgebiet technischer Regeln ist vielfältig. Sie sind beispielsweise dann erforderlich, wenn gleichartige oder ähnliche Gegenstände, Methoden und Verfahren in unterschiedlichen Anwendungsfällen an verschiedenen Orten von verschiedenen Nutzergruppen zum Einsatz kommen. Sie dienen damit im weitesten Sinne der Vereinheitlichung. Werden die in den technischen Regeln festgelegten Anforderungen eingehalten, was durch unabhängige Prüfinstitute bescheinigt werden kann, lassen sich Produkte, Prozesse und Dienstleistungen untereinander vergleichen, und es ist u. a. ein Mindestniveau an Sicherheit, Austauschbarkeit und Interoperabilität sichergestellt.

Eine technische Norm (kurz: Norm) wird von einer anerkannten Normungsorganisation nach festgelegten WTO-konformen Grundsätzen konsensbasiert erarbeitet. Technische Spezifikationen (kurz: Spezifikation) dagegen werden häufig nach vereinfachten Verfahren erstellt, die eine schnellere Anwendung ermöglichen und deren Festlegungen nicht im Konsens des gesamten Gremiums festgelegt werden müssen. Dabei sollte stets das Ziel sein, die technischen Spezifikationen zu einer Norm weiterzuentwickeln. Die Begriffe Normung bzw. Standardisierung bezeichnen den definierten Prozess, an dessen Ende als Ergebnis eine Norm oder eine Spezifikation zur Verfügung steht.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Normung und Standardisierung
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Alfons Botthof
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0

Steinplatz 1
10623 Berlin

alfons.botthof@vdivde-it.de
Webseite
zum Download

Diese und weitere Fragen haben das Marktforschungsinstitut Kantar TNS und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) über 1000 Unternehmen in Baden-Württemberg gestellt. Da eine methodisch vergleichbare Studie auf Bundesebene vorliegt, geht aus diesem Monitoring-Report auch hervor, wie Baden-Württemberg im Bundesvergleich bei der Digitalisierung abschneidet. Darüber hinaus gibt der Bericht auch Aufschluss darüber, wie wichtig die IT-Sicherheit Unternehmen in Baden-Württemberg ist und welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um die IT-Sicherheit zu erhöhen. Der Report steht als  Langfassung (pdf, 4 MB) oder als Kurzfassung (pdf, 1,4 MB) zum Download zur Verfügung.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Wirtschaft, einzelne Branchen in BW
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Tobias Weber
Kantar TNS
Director Business Intelligence

089 5600 1760
Tobias.Weber@kantartns.com
zum Download

Die rechtssichere Gestaltung von Smart Services ist eine wesentliche Voraussetzung für deren nachhaltigen Erfolg. Die rechtlichen Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwertung von Daten, sind multidimensional. Einerseits stellen Daten einen eigenen wirtschaftlichen Wert dar, woraus die Frage nach dem Recht auf Nutzung wirtschaftliche Verwertung resultiert (Datenhoheit). Der Schutz personenbezogener Daten ist Kernelement der europäischen Digitalpolitik. Gleichzeitig kann das langfristige Vertrauen der Anwender in einen Service oder ein Produkt nur gewonnen werden, wenn diese von der Rechtskonformität einer lösung überzeugt sind.

In der Fachgruppe „Rechtliche Herausforderungen“ der Begleitforschung zum BMWi Technologieprogramm "Smart Service Welt" wurden unterschiedliche Anwendungsfälle gemeinsam von Anwendern und Rechtsexperten der Begleitforschung diskutiert und erste Lösungsansätze formuliert.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalrecht
Uwe Seidel
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Institut für Innovation und Technik

Steinplatz 1
10623 Berlin

seidel@iit-berlin.de
zum Download

Die Dynamik der Veränderungen, die eine zunehmende Digitalisierung für Industrie und Dienstleistungssektor mit sich bringt, stellt für die Wirtschaft eine Herausforderung dar, erst recht aber für die Rechtsprechung. Traditionelle Produktionsverfahren und Geschäftsmodelle werden durch die intelligente Vernetzung von Maschinen und Menschen ebenso disruptiv verändert, wie die darauf basierenden globalen, sehr oft Branchengrenzen überschreitenden Wertschöpfungsnetzwerke. Das Idealbild der digitalen Produktion ist durch einen hohen Automatisierungsgrad, schnelle Reaktionszeiten und optimale Prozessabläufe geprägt.

Diese "schöne neue Welt der Wertschöpfung" enthält neben vielen Chancen für mehr Produktivität und verbesserten Leistungsangeboten auch eine Reihe von Herausforderungen, die es zu beachten gilt, wenn neuartige Geschäftsmodelle erfolgreich zur Umsetzung gebracht werden sollen. Nur durch ein inhaltliches Grundverständnis der technisch gesteuerten, autonom realisierten Abläufe können Rechtsexperten mögliche Anwendungsoptionen für Rechtsnormen erkennen. Gleichzeitig können technische Systeme nur durch ein Mindestmaß an Sensibilität für juristische Fallstricke erfolgreich in Geschäftsmodelle überführt werden. Des Weiteren darf die vage Befürchtung möglicher Risiken nicht zur Innovationsbremse werden. Das Vermeiden möglicher Produktions- und Wertschöpfungsoptimierungen aufgrund unklarer Einschätzung der rechtlichen Auswirkungen wäre im internationalen Wettbewerb fatal.

Daher widmet sich dieser Leitfaden auch der internationalen Einordnung von Risiken in bestehende Rechtsnormen. Eine rechtliche Bewertung möglicher Risiken bedarf eindeutiger Beschreibungen von Prozessszenarien und der Rolle einzelner Akteure. Grundsatzfragen der Haftung für entstandene Fehler, Sachschäden oder für Verletzungen müssen durch Präzedenzfälle aus der realen Praxis entschieden werden. Erst wenn daraus anwendbare Rechtsnormen entstehen, sind Mensch-Technik-Kooperationen juristisch sicher gestaltbar.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Rechtssicherheit
IT-Sicherheit
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Universität Würzburg
Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik

Domereschulstraße 16
97070 Würzburg

Webseite
zum Download

Wer haftet, wenn ein autonomes Fahrzeug ein anderes Fahrzeug beschädigt oder sogar einen Menschen verletzt? Welche Rechtsfragen kommen auf Hersteller mobiler Roboter in Bezug auf die Zulassung ihrer autonomen Produkte zu? Welche Arbeits- und Datenschutzrichtlinien sind beim Einsatz autonomer Systeme wünschenswert und praktikabel? Eine frühzeitige Analyse rechtlicher Zusammenhänge kann potenzielle Gefahren vermeiden helfen.

Es wurden sieben  relevante Rechtsgebiete festgelegt, in denen die notwendigen Voraussetzungen herausgearbeitet werden, die die im BMWi-Technologieprogramm AUTONOMIK angedachten Innovationen erst ermöglichen.

  1. Grundlagenfragen: Was bedeuten Konzepte wie „Handlung“,  „Zurechnung“ oder „Schuld“ im Zeitalter autonomer Maschinen?
  2. Strafrechtliche Haftung: Wer wird  bestraft, wenn eine autonome Maschine einen Schaden verursacht? Der Hersteller ? Der Programmierer? Oder derjenige, der die Maschine einsetzt?
  3. Zivilrechtliche Haftung: Wer haftet bei Fehlfunktionen der Maschine auf Schadensersatz?
  4. Rechtsfragen der Zulassung: Unter welchen Voraussetzungen kann eine autonome Maschine eingesetzt werden? Wer ist für die Entscheidung dieser Frage zuständig?
  5. Versicherung: Lassen sich autonome Geräte versichern? Welche Möglichkeiten gibt es, sich gegen durch autonome Maschinen hervorgerufene Schäden zu versichern?
  6. Arbeitsschutz: Welche Maßnahmen müssen im Betrieb getroffen werden, um Arbeitnehmer gegen Schäden durch autonome Maschinen zu schützen?
  7. Datenschutz: Welche Daten dürfen durch autonome Maschinen erhoben werden? Wie darf mit diesen Daten umgegangen werden? Bedeutet die Vernetzung von autonomen Maschinen das Ende des Datenschutzes?

Dieser Leitfaden wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Programm AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Recht
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Universität Würzburg
Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik

Domereschulstraße 16
97070 Würzburg

Webseite
zum Download