Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Strategie

Meilensteine, Budgets und Verantwortlichkeiten. Was wird zu welchem Zeitpunkt von wem durchgeführt?

Um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens erfolgreich zu meistern, sollte sie strategisch geplant und langfristig gedacht werden. Dabei helfen vor allem die drei grundlegenden Schritte: Orientierung, Strategie und Umsetzung.

Bei diesem Prozess wird zunächst ermittelt, welche finanziellen und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen und wo am meisten Bedarf für Digitalisierungsmaßnahmen besteht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, welche IT-Produkte und Dienstleister passend für das eigene Unternehmen sind. Im dritten und vorerst letzten Schritt erfolgt die Integration neuer Systeme und Abläufe.

Für den gesamten Prozess können Unternehmen auf Serviceangebote, Förderprogramme oder andere Beratungsmaßnahmen zurückgreifen, die sie auf dem Weg in ein digitales Unternehmen unterstützen.

Die Strategiephase

Nachdem die Orientierungsphase erste Ansatzpunkte zur Digitalisierung im Betrieb identifiziert hat, dient die Strategiephase der konkreten Projektplanung. In diesem Schritt wird festgelegt, welche Maßnahmen sich für das Unternehmen lohnen und welche Ziele damit erreicht werden sollen. Zudem wird festgelegt, welches Projekt als erstes umgesetzt wird, in welcher Reihenfolge weitere Maßnahmen möglicherweise folgen und wie die Erfolge der Einzelschritte gemessen werden.

Die Strategiephase definiert demnach genaue Ziele: Wer setzt was auf welche Art um und bis zu welchem Zeitpunkt? Dafür wird am besten ein Projektplan aufgesetzt, der realistisch definierte Meilensteine, Budgets und Verantwortlichkeiten enthält. So lässt sich der Prozess optimal lenken. Dabei sind alle Personen mit einzubeziehen, die an dem Prozess beteiligt sind, nicht nur die Führungsebene. Wenn Mitarbeiter von den Digitalisierungsmaßnahmen direkt betroffen sind, brauchen sie kontinuierliche Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese sollten bei der Planung des Projekts berücksichtigt werden.  Ebenfalls sollten ausreichend Pilot- und Testphasen in die Planung aufgenommen werden, um unvorhergesehene Folgen bei der Einführung der neuen Systeme und Prozesse zu vermeiden.

Unterstützung und Förderung

Bevor kleine und mittelständische Unternehmen die Digitalisierungsmaßnahmen planen und umsetzen, sollten sie prüfen, ob ihr Vorhaben mit Innovationsgutscheinen, Fördermitteln oder anderen Hilfsmitteln wie Fortbildungen und Coachings unterstützt werden kann. Für diesen Zweck steht auch die Fachberatung der Digitallotsen zur Verfügung. Auch wenn jedes Unternehmen eine individuelle Digitalisierungsstrategie benötigen, können Praxisbeispiele anderer Unternehmen bei den eigenen Planungen durchaus hilfreiche Anregungen vermitteln.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zum Planung von Digitalisierungsvorhaben.

Mit der Gründungswerkstatt Heilbronn-Franken hilft die IHK Existenzgründern und Jungunternehmern bei der Planung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee. So kann etwa mithilfe eines Tutors ein Online-Businessplan angelegt werden. Darüber hinaus bietet die Seite wichtige Informationen für Gründer, einen Persönlichkeits- und Wissenstest, sowie Praxis-Hilfen für den Unternehmensalltag.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Online-Beratung
Existenzgründer
Jungunternehmer
Region
Heilbronn-Franken
Ansprechpartner
IHK Heilbronn-Franken
Sabrina Hohl
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 9677-118
sabrina.hohl@heilbronn.ihk.de
Webseite
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Serviceart
Beratung
Servicebereich
Virtual Reality
Augmented Reality
Mixed Reality
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Virtual Dimension Center (VDC)
Ioannis Alexiadis Alexiadis
Virtual Dimension Center (VDC)
Projektleiter

Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 (0) 711 / 58 53 09 - 16
ioannis.alexiadis@vdc-fellbach.de
Webseite
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Nur durch Vorab-Simulationen und -Visualisierungen können teure Fehler in der Entwicklung vermieden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig gehalten werden.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Digitale Transformation
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Virtual Dimension Center (VDC)
Ioannis Alexiadis Alexiadis
Virtual Dimension Center (VDC)
Projektleiter

Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 (0) 711 / 58 53 09 - 16
ioannis.alexiadis@vdc-fellbach.de
Webseite
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Die Digital-Experten analysieren, optimieren und unterstützen die Unternehmensprozesse, Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle ganz nach den Bedarfen der lösungssuchenden KMU. Auf diese Weise können KMU ihre individuelle Digitalisierungs-Strategie zusammen mit erfahrenen Experten ausarbeiten. Das DIZ steht Ihnen dabei als neutrale und unabhängige Anlaufstelle zur Seite.

Serviceart
Beratung
Strategieerarbeitung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Ceren Akbaba
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Haid-und-Neu-Straße 18
76131 Karlsruhe

+49 721 602 897-43
akbaba@diz-bw.de
Webseite
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Die BWHM vermittelt Handwerksbetrieben sowie kleinen und mittleren Unternehmen geeignete Spezialisten und begleiten den gesamten Beratungsprozess von der ersten Themenskizze bis zum ausführlichen Beratungsbericht. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen. Zudem werden Existenzgründern geeignete Spezialisten vermittelt, die den gesamten Gründungsprozess von der Idee bis zum Markteintritt begleiten. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen.

Serviceart
Beratungsleistung
Servicebereich
Beratung von KMU und Handwerksbetrieben bei Digitalisierungsprozessen
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
KMU und Handwerksbetriebe
Ansprechpartner
BWHM GmbH - Fachbereich Unternehmensberatung

Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für Vorhaben der Digitalisierungsstrategie.

Gefördert werden Vorhaben auf Basis digitaler Technologien in den Bereichen Prävention und Bewältigung von infektiologischen und anderen bedrohlichen Krisensituationen, die dazu geeignet sind, die Resilienz der Wirtschaft zu stärken und in diesem Zusammenhang die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Lösungen sollen über die Herausforderungen der aktuellen COVID-19 Pandemie hinaus für die Prävention und den Ernstfall auch auf Alltagssituationen transferiert werden können, um auch Mehrwerte und Aussichten für neue Geschäftsmodelle in der Wirtschaft zu schaffen.

Abweichend vom Förderrahmen soll das geplante Förderbudget 10 bis 13 Mio. € je Vorhaben betragen; das jeweilige Konsortium soll 8 bis12 geförderte Partner umfassen, wobei weitere assoziierte Partner, die keine Förderung erhalten,erwünscht sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass maßgebliche Abweichungen von diesen Vorgaben ungeachtet weiterer inhaltlicher Prüfungen als Ausschlusskriterium gewertet werden.

Förderart
Zuwendung
Förderbereich
Umsetzung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU;
Unternehmen;
Forschungseinrichtungen
Abgabetermin / Stichtag
21.09.2020, 12 Uhr: Einsendeschluss für Skizzeneinreichung. Die Einreichungsfrist gilt als Ausschlussfrist!
September/Oktober 2020: Begutachtungsphase und Auswahl von Projekten
bis 15.02.2021: Antragseingang
Ab 01.06.2021: Geplanter Projektbeginn
Verfahren
Zweistufig: 20-seitige Skizze / Vollantrag
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Dr. Sabine Hemmerling
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
DLR - Projektträger

Rosa-Luxemburg-Str. 2
10178 Berlin

+49 30 67055-736
KI-Innovationen@dlr.de
zum Förderprogramm

Dieser Förderrahmen schafft die administrative Grundlage für einzelne thematische Bekanntmachungen, vergleichbar Horizon2020 für die Calls der EU. Projektvorschläge können auf Grundlage von einzelnen Förderaufrufen eingereicht werden. In diesen wird das jeweils adressierte Themenfeld im Hinblick auf die angeführten Schwerpunkte „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“ konkretisiert. Dabei handelt es sich um thematische Ausschnitte aus dem vorliegenden Förderrahmen, aus dem sich alle weiteren Bedingungen ergeben. Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt und werden im Internet unter www.digitale-technologien.de bekannt gegeben. Ebenfalls werden die verfügbare Höhe der Fördermittel sowie der konkrete Umsetzungszeitraum im jeweiligen Förderaufruf genannt.

Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“ zu Grunde. Diese setzen aufeinander auf und bilden in ihrer Kombination den Rahmen für die angestrebten Vorhaben. Ausgangspunkt der Vorhaben sollen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sein. Die angestrebten Verbundprojekte sollen technologische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie gesellschaftliche Akzeptanz neuer, innovativer digitaler Technologien und Anwendungen demonstrieren. Die Förderung soll Voraussetzungen für die Etablierung und Verbreitung von Geschäftsmodellinnovationen und Ökosys­temen (u. a. Kooperationsmodelle, digitale Markt-/Plattformen) schaffen, indem sie Entwicklungsrisiken durch die staatliche Unterstützung reduziert.

Im Rahmen der angestrebten Fördermaßnahmen kann es, je nach Anwendungsbereich und Zielstellung, notwendig sein:

  • verfügbare Technologien so weiter zu entwickeln und anzupassen, dass sie einen lohnenden Beitrag zur Digitalisierung von Unternehmen leisten
  • innovative digitale Anwendungen zu entwickeln und zu erproben
  • Wertschöpfungsnetzwerke zu gründen, auszuweiten oder zu internationalisieren

Genauere Informationen zum Spektrum möglicher Technologien, Anwendungen und Ökosysteme können dem Volltext (siehe Link) entnommen werden.

Förderart
Rahmenprogramm
Förderbereich
Umsetzung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU;
Unternehmen;
Forschungseinrichtungen
Verfahren
Projektvorschläge
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Auf diese Weise profitieren KMU von einer passgenauen Beratung, die sich an ihren konkreten Bedürfnissen orientiert. Die Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen folgen diesen drei Modulen:

  • Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Modul Digitale Markterschließung
  • Modul IT-Sicherheit

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

Um die Qualität der Beratungen zu sichern, werden die Beratungsunternehmen vom BMWi autorisiert:

http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/Beratung/Berater-suchen/berater-suchen.html

Auch wenn regionale Nähe ein wichtiges Auswahlkritierium für die Auswahl des Beratungsunternehmens ist, sind Vertrauen in das betreffende Beratungsunternehmen und Sachkompetenz für den speziellen Anwendungsfall die Schlüsselargumente bei der Auswahl. Die Beratungsunternehmen sind nicht auf eine bestimmte Region eingeschränkt, sondern können deutschlandweit für go-digital agieren.

 

Förderart
Beratung
Förderbereich
IT-Sicherheit
Digitale Markterschließung
Digitalisierte Geschäftsprozesse
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Sachgebiet go-digital

Uhlandstraße 88 - 90
10717 Berlin

06196 - 908 1006
go-digital@bafa.bund.de
Webseite
zum Förderprogramm

Das Land Baden-Württemberg fördert Lernfabriken sowie die Einführung und Nutzung von Tablets in Berufsschulen für die Bereiche der Mechatronik, der Kraftfahrzeugmechatronik sowie das Büromanagement. Um belastbare und erprobte Ergebnisse zur digitalen Anwendung in der beruflichen Ausbildung zu gewinnen, sollen Modellprojekte entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden. Ziele sind u.a. die Qualität und die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern. Die Förderung der ausgewählten Projekte beträgt je Vorhaben 200.000 Euro. Gefördert werden u.a. Hochschulen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Kooperationsverbünde sind möglich, auch in Kooperation mit Unternehmen. 

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Berufliche Ausbildung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen
Karsten Altenburg
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

+49 (0) 711/123-2204
karsten.altenburg@wm.bwl.de
Webseite
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Das Verkehrsaufkommen ansich wird jedoch auch durch den Einsatz alternativer Antriebe nicht verringert. Intelligentes Mobilitätsmanagement kann helfen, die Verkehrsbelastung insbesondere in den Städten zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern. Die vorhandenen Infrastrukturen müssen vernetzt und durch leistungsfähige IKT(Informations- und Kommunikationstechnik) effizienter genutzt werden. Daneben stehen Technologien für das Lademanagement von Elektrofahrzeugen im Fokus.

Gesucht werden innovative Projektvorschläge mit Fokus auf IKT-basierten Technologien und Diensten im Bereich der gewerblichen Elektromobilität.

Beispielhaft sind in der Bekanntmachung folgende Themen beannt:

  • gewerbliche Logistik- und Lieferkonzepte
  • App- oder Plattform-basierte Konzepte zur Effizienzsteigerung
  • Verkehrsträger-übergreifende Sharing-Systeme, die Individualverkehr und ÖPNV veknüpfen
  • in Energienetze eingebundene Flotten zum Umsetzung netzdienlicher Dienstleistungene
  • Mobilitätsversorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen
  • Neue Mobilitätslösungen auf der Basis hoch-automatisierter Fahrzeuge

Offene Standards,Modularität und Datensicherheit sind dabei unabdingbare Voraussetzungen.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Umsetzung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Forschungseinrichtungen
Start-ups im Rahmen von gewerblichen Unteraufträgen
Abgabetermin / Stichtag
31. Oktober 2019
31. März 2020
31. Oktober 2020
31. März 2021
31. Oktober 2021.
Verfahren
zweistufig (Skizze / Antrag)
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Peter Wüstnienhaus
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
DLR - Projektträger

Linder Höhe
51147 Köln

peter.wuestnienhaus@dlr.de
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Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer auf dem Weg in die Digitalisierung.

In diesem interaktiven Training gehen wir auf die o.g. Fragen ein. Unsere Teilnehmer erlernen Methoden, um aus den eigenen Stärken heraus erfolgreiche IoT basierte Geschäftsmodelle kosteneffizient zu entwickeln und schnell zu validieren. Hierfür verwenden wir das von der Universität St. Gallen und Bosch Software Innovations entwickelte Toolset "IoT Business Model Builder 2.0" (Informationblatt, pdf) und legen den Fokus auf folgende Aspekte: Geschäftsmodelle im IoT Kontext gestalten / in Wertschöpfungsnetzwerken denken und handeln / strategische Partnerschaften aufbauen und effektives Risikomanagement bei der Geschäftsmodellentwicklung.

Seminardauer: 2 Tage

Kosten: 1.400 Euro (zzgl. MwSt.) 

Termine

  • 4. bis 5. März 2020, Burg Stettenfels, Untergruppenbach
  • 14. bis 15. Mai 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 24. April und 9. Mai 2020, (in Kooperation mit der IHK Heilbronn) Bosch Engineering, Abstatt
  • 9. bis 10. Juli 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 30. September bis 1. Oktober 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 2. bis 3. Dezember 2020, Bosch Engineering, Abstatt

Fragen und Anmeldung unter: IoTConsulting @ bosch.com

(Buchungs-ID:BEG-IOT01)

Bildungsart
berufsbegleitende Weiterbildung, Training
Bildungsbereich
digitale Geschäftsmodelle
Region
Baden-Württemberg / Abstatt
Dr. Thomas Lücking
Bosch Engineering GmbH
Business Development & Consulting | Internet of Things (BEG/PJ-IOT)

49 7062 911-02
IoTConsulting@bosch.com

Die DIGITRANS-Methode leitet KMU mithilfe auf sie angepasster Innovationsmethoden durch die Entwicklung und Einführung eines digitalen Geschäftsmodells. Sie unterteilt sich in die Innovations- und Transformationsphase. In der Innovationsphase entwickeln die KMU eine neue digitale Geschäftsidee; die Transformationsphase beschäftigt sich mit der nachhaltigen Einführung und Umsetzung des neuen digitalen Geschäftsmodells in der Gesamtorganisation des Unternehmens. Das von der EU geförderte Projekt DIGITRANS ist eine Kooperation von 15 Projektpartnern aus sieben Ländern in der Donauregion. KMU, Wirtschaftsförderungseinrichtungen sowie Trainer und Berater, die Schulungen zur digitalen Transformation durchführen, finden praxisbezogene Schulungsmaterialien und Hilfestellungen auf dieser Plattform.

Aktuelle Präsenztermine:

Bildungsart
Blended-Learning
Bildungsbereich
Geschäftsmodelle
Region
Online
Petra Newrly
MFG Baden-Württemberg
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart

0711-90715357
newrly@mfg.de
zum Bildungsangebot

Das Angebot dient vor allem Unternehmen aus der fertigenden Industrie, die ihre Entwicklungsprozesse digitalisieren möchten. Das betrifft beispielsweise die digitale Produktentwicklung und die digitale Fertigungsplanung. Bei der Herstellung komplexer Produkte kommt der Vorab-Simulation und Visualisierung eine immer größere Bedeutung zu – denn diese helfen entscheidend, Fehler zu vermeiden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig zu halten. In Baden-Württemberg betrifft dies viele Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilbranche sowie in der Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Digitalisierung als Herausforderung für den Mittelstand

Vom Megatrend der Digitalisierung sind Unternehmen aller Größen und Wirtschaftszweige gleichermaßen betroffen. Im Gegensatz zu Konzernen und großen Familienunternehmen besteht bei kleinen und mittelständischen Unternehmen jedoch nach wie vor Aufholbedarf bei der Digitalisierung. Diese wettbewerbsentscheidende Entwicklung von KMU wird bisher teilweise noch unzureichend vollzogen. Die Initiative „Digitallotsen“ leistet einen Beitrag dazu, insbesondere KMU bei ihren Digitalisierungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

Information als erster Schritt zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

In den Sprechstunden können sich interessierte Vertreter von KMU über neue Geschäftsmöglichkeiten und Prozesse der virtuellen Produktentwicklung und Fertigungsplanung erkundigen. Es werden Kontakte zu Ansprechpartnern im Bereich der digitalisierten Entwicklungsprozesse vermittelt und aktuelle Trends im Virtuellen Engineering sowie in Virtual Reality und Augmented Reality aufgezeigt. Die Sprechstunden finden quartalsweise in den folgenden Städten statt: Aalen, Albstadt, Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Sankt Georgen, Tuttlingen und Ulm. Außerdem ist eine individuelle Terminabstimmung möglich.

Das Projekt „Lotsen für die Digitalisierung von Planungs- und Entwicklungsprozessen“ des VDC wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projektes ist es, mittelständische Unternehmen mit geeigneten Maßnahmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Das VDC erarbeitet als Digitallotse weitere Maßnahmen zur konkreten Unterstützung von KMU, beispielsweise einen Virtual-Engineering-Anwendungsatlas und ein digitales Transfer- und Informationssystem. Daneben werden regionale Veranstaltungen zu Digitalisierungsthemen organisiert.

Bildungsart
Beratungssprechstunde
Bildungsbereich
Digitalisierung
KMU
Entwicklungsprozesse
Produktentwicklung
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
VDC Fellbach
Virtual Dimension Center Fellbach
Kompetenzzentrum für virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V.
Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 711 585309-0
info@vdc-fellbach.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zum Thema Digitalisierungsstrategie.

Der Siegeszug der Robotik in Produktionsumgebungen ist nicht mehr aufzuhalten. Nicht zuletzt die rasante Entwicklung der Robotik hat einen großen Anteil an der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Glaubt man den Experten, steht uns nun nach einem halben Jahrhundert der dominanten Industrierobotik ein halbes Jahrhundert der Servicerobotik bevor. Die Zahlen belegen diesen Trend.

Im Vordergrund stehen hier die Zahlen für Servicerobotikprodukte im Bereich Militär, Sicherheit, Überwachung,Reinigung und mobile Plattformen. Hieraus kann zumindest für Serviceroboter zur Überwachung und Intervention sowie autonom agierende Serviceroboter ein spürbares Marktwachstum in den nächsten zehn Jahren abgeleitet werden.

Aber nicht nur die Zahlen belegen das wirtschaftliche Potenzial der Servicerobotik. In einer durch den demographischen Wandel beständig älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Rolle assistierender Serviceroboter sowohl im privaten als auch betrieblichen Kontext zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2035 wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Bevölkerung 50 Jahre oder älter und jeder Dritte älter als 60 Jahre sein. Qualifizierte Mitarbeiter werden ein knappes Gut. Daher ist zu erwarten, dass der Servicerobotik eine wesentliche Rolle in der industriellen Produktion zufallen wird, um die wachsende demographische Lücke zu füllen.

Diese Publikation wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Förderprogramm AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Studie
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Robotik
Zukunft der Arbeit
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Die Gründe hierfür werden in der Studie „Die Psychologie der Digitalisierung - Wie sich Digitalisierung für den Mittelstand anfühlt“ untersucht. Dabei zeigt sich: Die Digitalisierung des Unternehmens wird als eine lästige Pflichtübung aufgefasst, da sie vor allem mit Verantwortung, Korrektheit, aber auch mit Leistung und Status verbunden wird. Befragt wurden dafür 500 Entscheider aus mittelständischen Unternehmen.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
innovation alliance
innovation alliance
Supersieben GmbH & Co KG
Königsberger Straße 1
40231 Düsseldorf

Info@InnovationAlliance.de
Webseite
zum Download

„IT-Sicherheit und Recht“ stehen daher ab März im Blickpunkt bei Mittelstand-Digital: Auf der Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz am 15. März in Chemnitz geht es vor allem um die rechtssichere Gestaltung der Digitalisierung. Unter dem Motto „Sicher Betrieb Machen! – Datenhoheit, Datensicherheit, Datenschutz in der Praxis“ wird einen Tag lang demonstriert und diskutiert, wie die Digitalisierung (rechts-)sicher gelingt. Die Besucher erwarten Berichte von Unternehmen, die ihre praktischen Erfahrungen und Erfolgsrezepte darstellen, sowie ein sogenanntes Live-Hacking, bei dem ein Angriff auf Maschinen und Anlagen simuliert wird. Außerdem steht auch die Datenschutz-Grundverordnung auf dem Programm, die ab Mai umgesetzt werden muss – Unternehmen, die sich bislang noch nicht mit ihr auseinandergesetzt haben, bietet die Regionalkonferenz Orientierung. Unter anderem zu diesem Thema berichtet auch das neue Themenheft „IT-Sicherheit und Recht“, das auf der Veranstaltung in Chemnitz veröffentlicht wird. Die vierte Ausgabe des Mittelstand-Digital-Themenheftes bietet wieder eine Mischung aus Praxisbeispielen, Expertenbeiträgen und Unterstützungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen.

Unternehmer können sich kostenfrei für die Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz in Chemnitz anmelden: https://betrieb-machen.de/veranstaltungen/regionalkonferenz/ 

Das Themenheft ist ab dem 15. März auch online abrufbar: http://www.mittelstand-digital.de/DE/Begleitforschung/Veroeffentlichungen/broschueren.html  

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
IT-Sicherheit
Region
Bundesweit
Zielgruppe
Unternehmen
Wirtschaft
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin

030-18 615-6141
info@bmwi.bund.de
Webseite
zum Download

Die klassischen Werkzeuge zur Geschäftsmodellentwicklung müssen für die Digitalisierung weiterentwickelt werden. Mit dem Toolbook wurde daher der erste Sammelband mit Tools für die Geschäftsmodellentwicklung von Plattformen und digitalen Ökosystemen entwickelt. Praxisorientiert und Schritt für Schritt wird erklärt, wie die verschiedenen Tools angewendet werden. Die Herausgeber haben dafür namhafte Expertinnen und Experten gewonnen, die ihre selbst entwickelten Tools vorstellen oder die eigenen Erfahrungen bei der Anwendung mit den Werkzeuge und Methoden teilen.

Publikationsart
Leitfaden
Sammelband
Themenbereich
Geschäftsmodelle
Zielgruppe
Unternehmen
Dr. Sebastian von Engelhardt
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Institut für Innovation und Technik

Steinplatz 1
10623 Berlin

engelhardt@iit-berlin.de
zum Download

Im Unterschied zu bisherigen Untersuchungen wird in dieser Studie zwischen den grundlegenden KI-Technologien, den konkreten KI-Anwendungen und den Wertschöpfungsstufen des produzierenden Gewerbes differenziert. So ermöglicht die Studie eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Implementierung der KI, die Erfassung relevanter Systemvoraussetzungen sowie die Identifizierung der wichtigsten Wertschöpfungspotenziale innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Ergebnisse sind abschließend in einer Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland zusammengefasst und in Handlungsempfehlungen gebündelt. Außerdem erhalten Leser einen Überblick über die räumliche Ansässigkeit von Akteuren der Grundlagenforschung und des Technologietransfers im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Durchgeführt wurde die Studie von der Begleitforschung des BMWi-Technologieprogramms PAiCE unter der Federführung der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH. Mit dem Technologieprogramm „PAiCE – Digitale Technologien für die Wirtschaft“ fördert das BMWi 16 Projekte aus Wissenschaft und Industrie, die den Einsatz digitaler Technologien in industriellen Prozessen und Anwendungen erproben.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Künstliche Intelligenz
Region
Deutschland
Dr. Inessa Seifert
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download