Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Strategie

Meilensteine, Budgets und Verantwortlichkeiten. Was wird zu welchem Zeitpunkt von wem durchgeführt?

Um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens erfolgreich zu meistern, sollte sie strategisch geplant und langfristig gedacht werden. Dabei helfen vor allem die drei grundlegenden Schritte: Orientierung, Strategie und Umsetzung.

Bei diesem Prozess wird zunächst ermittelt, welche finanziellen und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen und wo am meisten Bedarf für Digitalisierungsmaßnahmen besteht. In einem zweiten Schritt wird untersucht, welche IT-Produkte und Dienstleister passend für das eigene Unternehmen sind. Im dritten und vorerst letzten Schritt erfolgt die Integration neuer Systeme und Abläufe.

Für den gesamten Prozess können Unternehmen auf Serviceangebote, Förderprogramme oder andere Beratungsmaßnahmen zurückgreifen, die sie auf dem Weg in ein digitales Unternehmen unterstützen.

Die Strategiephase

Nachdem die Orientierungsphase erste Ansatzpunkte zur Digitalisierung im Betrieb identifiziert hat, dient die Strategiephase der konkreten Projektplanung. In diesem Schritt wird festgelegt, welche Maßnahmen sich für das Unternehmen lohnen und welche Ziele damit erreicht werden sollen. Zudem wird festgelegt, welches Projekt als erstes umgesetzt wird, in welcher Reihenfolge weitere Maßnahmen möglicherweise folgen und wie die Erfolge der Einzelschritte gemessen werden.

Die Strategiephase definiert demnach genaue Ziele: Wer setzt was auf welche Art um und bis zu welchem Zeitpunkt? Dafür wird am besten ein Projektplan aufgesetzt, der realistisch definierte Meilensteine, Budgets und Verantwortlichkeiten enthält. So lässt sich der Prozess optimal lenken. Dabei sind alle Personen mit einzubeziehen, die an dem Prozess beteiligt sind, nicht nur die Führungsebene. Wenn Mitarbeiter von den Digitalisierungsmaßnahmen direkt betroffen sind, brauchen sie kontinuierliche Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese sollten bei der Planung des Projekts berücksichtigt werden.  Ebenfalls sollten ausreichend Pilot- und Testphasen in die Planung aufgenommen werden, um unvorhergesehene Folgen bei der Einführung der neuen Systeme und Prozesse zu vermeiden.

Unterstützung und Förderung

Bevor kleine und mittelständische Unternehmen die Digitalisierungsmaßnahmen planen und umsetzen, sollten sie prüfen, ob ihr Vorhaben mit Innovationsgutscheinen, Fördermitteln oder anderen Hilfsmitteln wie Fortbildungen und Coachings unterstützt werden kann. Für diesen Zweck steht auch die Fachberatung der Digitallotsen zur Verfügung. Auch wenn jedes Unternehmen eine individuelle Digitalisierungsstrategie benötigen, können Praxisbeispiele anderer Unternehmen bei den eigenen Planungen durchaus hilfreiche Anregungen vermitteln.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zum Planung von Digitalisierungsvorhaben.

In Zusammenarbeit mit der AHK San Francisco bietet das Innovation Camp BW Silicon Valley für interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg ein Begleitprogramm für Aufenthalte im Silicon Valley an. Bei Workshops, Firmenbesuchen und individuellen Gesprächsterminen erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in das Ökosystem des Silicon Valley. Dabei steht ihnen jederzeit ein „Innovationsscout BW“ vor Ort zur Verfügung, der sie auch nach ihrer Rückkehr nach Baden-Württemberg als Ansprechpartner begleitet. Für die Teilnahme ist neben den Reise- und Übernachtungskosten auch ein Eigenanteil zu entrichten, der sich nach der Unternehmensgröße und dem jährlichen Umsatz richtet.

Serviceart
Vermittlung
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Innovation Camp BW Silicon Valley
Bernd Reuter
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Leiter des Referates Außenwirtschaft

Theodor-Heuss-Str. 4
70174 Stuttgart

+ 49 711 123-0
info@innocampbw.com
Webseite
zum Serviceangebot

Bei einem Online-Sprachtag bieten die Projektpartner L-Bank Baden-Württemberg, Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und die IHK Heilbronn-Franken allen IHK-MItgliedsunternehmen und Existenzgründern eine Onlinebesprechung zum Thema Finanzierung an. Per Video können sich Interessierte von den Förderinstituten zu Finanzierungstrategien, Förderporgrammen und weiteren Aspekten der Finanzierung beraten lassen. Das Projekt befindet sich in der Testphase. Nach der Probephase sind regelmäßige Sprechtage sowie kurzfristig vereinbare Beratungsgespräche geplant.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Finanzierung
Region
Heilbronn-Franken
Ansprechpartner
IHK Heilbronn-Franken
Dr. Helmut Kessler
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 9677-110
helmut.kessler@heilbronn.ihk.de
Webseite
zum Serviceangebot

Nur durch Vorab-Simulationen und -Visualisierungen können teure Fehler in der Entwicklung vermieden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig gehalten werden.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Digitale Transformation
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Virtual Dimension Center (VDC)
Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Christoph Runde
Virtual Dimension Center (VDC)
Geschäftsführer

Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 (0) 711 / 58 53 09 - 11
christoph.runde@vdc-fellbach.de
Webseite
zum Serviceangebot

Die BWHM vermittelt Handwerksbetrieben sowie kleinen und mittleren Unternehmen geeignete Spezialisten und begleiten den gesamten Beratungsprozess von der ersten Themenskizze bis zum ausführlichen Beratungsbericht. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen. Zudem werden Existenzgründern geeignete Spezialisten vermittelt, die den gesamten Gründungsprozess von der Idee bis zum Markteintritt begleiten. Dazu gibt es diverse Fördermöglichkeiten zu überaus attraktiven Konditionen.

Serviceart
Beratungsleistung
Servicebereich
Beratung von KMU und Handwerksbetrieben bei Digitalisierungsprozessen
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
KMU und Handwerksbetriebe
Ansprechpartner
BWHM GmbH - Fachbereich Unternehmensberatung

Die IHK Bodensee-Oberschwaben berät Unternehmen unter anderem bei der Verwendung digitaler Hilfsmittel zur Informationsgewinnung- und -auswertung (z.B. Robots, Data Mining) sowie der Nutzung digitaler Plattformen im Bereich Open Innovation oder Crowdfunding.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Beratung
Digitale Technologien
Region
Bodensee-Oberschwaben
Ansprechpartner
IHK Bodensee-Oberschwaben
Dr. Sönke Voss
IHK Bodensee-Oberschwaben
Lindenstraße 2
88250 Weingarten

0751 409-137
voss@weingarten.ihk.de
Webseite
zum Serviceangebot

Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für Vorhaben der Digitalisierungsstrategie.

Das Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ unterstützt innovative Gründerinnen und Gründer in der so genannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften (VC) aufgrund des Risikos noch sehr zurückhaltend sind. Startups profitieren von einer finanziellen Unterstützung von 20 Prozent, die zum Teil als Darlehen und nicht rückzahlbarer Zuschuss (i.H. von 20.000 Euro) gewährt wird. Darüber hinaus werden die geförderten Unternehmen von erfahrenen Accelerator-Betreiber, Inkubatoren oder Start-up-Initiativen betreut und begleitet. Lanfristiges Ziel ist es so, mehr innovativen Geschäftsideen in Baden-Württemberg zur Realisierung zu verhelfen.

Voraussetzung für eine Förderung ist neben einem überdurchschnittlichen Innovationsgrad unter anderem ein Finanzierungsvolumen von mindestens 50.000 bis i.d.R. 200.000 Euro, maximal 400.000 Euro.

Förderart
Finanziell (Darlehen und Zuschuss) und Beratung
Förderbereich
Startup
Fördergeber
Land und Investoren
Zielgruppe
Startups
Arndt Upfold
ifex - Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Stellvertretender Leiter

Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

0711-123-2674
arndt.upfold@wm.bwl.de
Webseite
zum Förderprogramm

Dieser Förderrahmen schafft die Grundlage für zukünftig geplante Bekanntmachungen. Projektvorschläge können auf Grundlage der einzelnen Förderaufrufen eingereicht werden.

Das Modellprogramm soll dazu beitragen, neue Ideen mit positiver Wirkung für Wirtschaft und Gesellschaft anzuschieben, die Struktur und Arbeitsweise der deutschen Wirtschaft zu modernisieren,  First-Mover-Aktivitäten zu ermöglichen, sehr marktnahe Innovationsaktivitäten anzubahnen und das kreative Umfeld für neue Geschäftsmodelle und Pionierlösungen durch die Schaffung neuer Kooperationen und Netzwerke zu verbessern. Neue Technologien können in den Projekten eine wichtige Rolle spielen, dieses ist aber nicht zwingend. Schlüsselkriterium ist die Neuartigkeit der Problemlösung, etwa durch ein bislang nicht existierendes Servicekonzept oder Geschäftsmodell. Dabei müssen die Projekte auch im internationalen Vergleich Neuigkeitswert haben.

Forgende Projektformen sind vorgesehen:
– A: Machbarkeitstests (bis 12 Monate Laufzeit)
– B: Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt (bis 24 Monate Laufzeit)
– C: Übergreifende Innovationsnetzwerk (Phase 1 bis 9 Monate, Phase 2 bis 18 Monate)

Genauere Informationen können dem Volltext (siehe Link) entnommen werden. Zur Pressemitteilung des BMWi mit erstem Aufruf - Folgen Sie dem Link!

Förderart
Rahmenprogramm
Förderbereich
Nichttechnische Innovationen
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU;
Forschungseinrichtungen (nur Projektform B + C)
Netzwerkeinrichtungen (nur Projektform C)
Abgabetermin / Stichtag
1. Runde: 28.02.2020
Verfahren
Teilnahmewettbewerb
Vorbegutachtung
Video-Pitch (nur Projektform A)
Pitch (Projektformen B + C)
Juryentscheid
Ansprechpartner
siehe Bekanntmachungen

Bewerben können sich Unternehmen mit Einzelvorhaben aus den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Die Projekte werden über ein Jahr mit maximal 100.000 Euro gefördert.

Dr. Sabine Hemmerling
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien
Rosa-Luxemburg-Str. 2
10178 Berlin
030 67055-736
E-Mail

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Umsetzung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Auf diese Weise profitieren KMU von einer passgenauen Beratung, die sich an ihren konkreten Bedürfnissen orientiert. Die Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen folgen diesen drei Modulen:

  • Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Modul Digitale Markterschließung
  • Modul IT-Sicherheit

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

Um die Qualität der Beratungen zu sichern, werden die Beratungsunternehmen vom BMWi autorisiert:

http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/Beratung/Berater-suchen/berater-suchen.html

Auch wenn regionale Nähe ein wichtiges Auswahlkritierium für die Auswahl des Beratungsunternehmens ist, sind Vertrauen in das betreffende Beratungsunternehmen und Sachkompetenz für den speziellen Anwendungsfall die Schlüsselargumente bei der Auswahl. Die Beratungsunternehmen sind nicht auf eine bestimmte Region eingeschränkt, sondern können deutschlandweit für go-digital agieren.

 

Förderart
Beratung
Förderbereich
IT-Sicherheit
Digitale Markterschließung
Digitalisierte Geschäftsprozesse
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Sachgebiet go-digital

Uhlandstraße 88 - 90
10717 Berlin

06196 - 908 1006
go-digital@bafa.bund.de
Webseite
zum Förderprogramm

Hierzu wird der bereits bestehende Innovationsgutschein Hightech in die Innovationsgutscheine "Hightech Start-Up" und "Hightech Digital" aufgeteilt werden. Vorhaben, bei denen die Inanspruchnahme externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt wird, werden beispielsweise im Bereich digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Anwendungsprojekte Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems liegen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis 100 MA
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Tabea Dick
Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70173 Stuttgart

0711/123-2615
tabea.dick@wm.bwl.de
Webseite
zum Förderprogramm

Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer auf dem Weg in die Digitalisierung.

Der IHK Zertifikatslehrgang "Digital Transformation Manager" macht Digitalisierung konkret und anwendbar. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, das Thema Digitalisierung in seiner Gesamtheit zu verstehen und für sich einzuordnen. Hierzu nutzen wir einen ganzen Werkzeugkasten an Tools und Methoden, der es ermöglicht, die digitale Transformation im eigenen Unternehmenskontext zu priorisieren und aktiv voranzutreiben. Mit der Praxiseinheit bei der Bosch Engineering GmbH wird das Thema nochmals greifbar und zugleich praxisnah an unsere Teilnehmenden herangetragen.
Teilnehmerbeitrag: 3.900,00 €
Start: 9. November 2019
Ende: 8. Februar 2020

Inhalte:
Modul 1: Einführung in die Thematik Digitalisierung und Sensibilisierung für die Umgebungsparameter
Modul 2: Aktive Gestaltung der Digital Transformation und Anwendung und Management der Digital Transformation
Modul 3: Bosch-Seminar - Innovationen und neue Geschäftsmodelle
Modul 4: Digitale Strategien und Maßnahmen

Format:
72-stündiger Zertifikatslehrgang in Heilbronn
9x samstags von 08:00 - 15:30 Uhr
Abschluss: IHK-Zertifikat

Bildungsart
Berufsbegleitende Weiterbildung
Region
Heilbronn
Franziska Gerstle
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 26414-31
franziska.gerstle@ihk-weiterbildung.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Das Angebot dient vor allem Unternehmen aus der fertigenden Industrie, die ihre Entwicklungsprozesse digitalisieren möchten. Das betrifft beispielsweise die digitale Produktentwicklung und die digitale Fertigungsplanung. Bei der Herstellung komplexer Produkte kommt der Vorab-Simulation und Visualisierung eine immer größere Bedeutung zu – denn diese helfen entscheidend, Fehler zu vermeiden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig zu halten. In Baden-Württemberg betrifft dies viele Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilbranche sowie in der Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Digitalisierung als Herausforderung für den Mittelstand

Vom Megatrend der Digitalisierung sind Unternehmen aller Größen und Wirtschaftszweige gleichermaßen betroffen. Im Gegensatz zu Konzernen und großen Familienunternehmen besteht bei kleinen und mittelständischen Unternehmen jedoch nach wie vor Aufholbedarf bei der Digitalisierung. Diese wettbewerbsentscheidende Entwicklung von KMU wird bisher teilweise noch unzureichend vollzogen. Die Initiative „Digitallotsen“ leistet einen Beitrag dazu, insbesondere KMU bei ihren Digitalisierungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

Information als erster Schritt zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

In den Sprechstunden können sich interessierte Vertreter von KMU über neue Geschäftsmöglichkeiten und Prozesse der virtuellen Produktentwicklung und Fertigungsplanung erkundigen. Es werden Kontakte zu Ansprechpartnern im Bereich der digitalisierten Entwicklungsprozesse vermittelt und aktuelle Trends im Virtuellen Engineering sowie in Virtual Reality und Augmented Reality aufgezeigt. Die Sprechstunden finden quartalsweise in den folgenden Städten statt: Aalen, Albstadt, Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Sankt Georgen, Tuttlingen und Ulm. Außerdem ist eine individuelle Terminabstimmung möglich.

Das Projekt „Lotsen für die Digitalisierung von Planungs- und Entwicklungsprozessen“ des VDC wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projektes ist es, mittelständische Unternehmen mit geeigneten Maßnahmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Das VDC erarbeitet als Digitallotse weitere Maßnahmen zur konkreten Unterstützung von KMU, beispielsweise einen Virtual-Engineering-Anwendungsatlas und ein digitales Transfer- und Informationssystem. Daneben werden regionale Veranstaltungen zu Digitalisierungsthemen organisiert.

Bildungsart
Beratungssprechstunde
Bildungsbereich
Digitalisierung
KMU
Entwicklungsprozesse
Produktentwicklung
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
VDC Fellbach
Virtual Dimension Center Fellbach
Kompetenzzentrum für virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V.
Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 711 585309-0
info@vdc-fellbach.de
Webseite
zum Bildungsangebot

Eingerichtet an beruflichen Schulen dienen sie in erster Linie der Vorbereitung von Fach- und Nachwuchskräften auf die Anforderungen der Industrie 4.0, indem sie Auszubildende und Teilnehmer an Weiterbildungskursen  an die Bedienung von Anlagen auf Basis realer Industriestandards heranführen. Die Lernfabriken helfen dabei, das abstrakte Konzept von Industrie 4.0 für Nachwuchskräfte und Beschäftigte greifbar zu machen.

Bildungsart
Ausbildung
Weiterbildung
Bildungsbereich
Industrie 4.0
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Dr. Katharina Mattes
Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Leitung der Koordinierungsstelle

Kronenstraße 3
70173 Stuttgart

0711 22801-19
katharina.mattes@vdma.org
Webseite
zum Bildungsangebot

Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zum Thema Digitalisierungsstrategie.

Im Unterschied zu bisherigen Untersuchungen wird in dieser Studie zwischen den grundlegenden KI-Technologien, den konkreten KI-Anwendungen und den Wertschöpfungsstufen des produzierenden Gewerbes differenziert. So ermöglicht die Studie eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Implementierung der KI, die Erfassung relevanter Systemvoraussetzungen sowie die Identifizierung der wichtigsten Wertschöpfungspotenziale innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Ergebnisse sind abschließend in einer Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland zusammengefasst und in Handlungsempfehlungen gebündelt. Außerdem erhalten Leser einen Überblick über die räumliche Ansässigkeit von Akteuren der Grundlagenforschung und des Technologietransfers im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Durchgeführt wurde die Studie von der Begleitforschung des BMWi-Technologieprogramms PAiCE unter der Federführung der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH. Mit dem Technologieprogramm „PAiCE – Digitale Technologien für die Wirtschaft“ fördert das BMWi 16 Projekte aus Wissenschaft und Industrie, die den Einsatz digitaler Technologien in industriellen Prozessen und Anwendungen erproben.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Künstliche Intelligenz
Region
Deutschland
Dr. Inessa Seifert
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Die Entwicklung autonomer Systeme wird wesentlich durch leistungsfähige Sensoren mitbestimmt. Die Intensivierung des Dialogs zwischen Sensorherstellern, Systemintegratoren und Anwendern bei autonomen Systemen ist deshalb ein Muss. Die erste Analyse durch die Projekte sowie Sensorhersteller und den AMA Fachverband für Sensorik half Vor- und Nachteile eingesetzter Sensortechnologien sowie bestehende Angebotslücken und technologische Herausforderungen zu identifizieren. Mit den Ergebnissen werden vor allem Potenziale offen gelegt, die sowohl Unternehmen der Anwender als auch Sensorhersteller nutzen können, um ihre Märkte mit gemeinsamen Innovationen weiter zu entwickeln. Die Fachgruppe befasst sich mit technologischen Fragen wie Multisensorik, Sensornetze/-fusion, neue Softwarealgorithmen, 3D-Bilderkennung, Informationsredundanz der Sensorsysteme und dem Optimum zwischen Technologieeinsatz und Wirtschaftlichkeit.

Dieser Leitfaden wurde im Rahmen des BMWi-Programms AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Sensorik
Umwelterkennung
autonome Systeme
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Dr. Inessa Seifert
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Digitale Assistenzsysteme gewinnen in diesem Wandel an Bedeutung, da sie die Arbeitnehmerschaft zielgerichtet und lernförderlich in ihren Tätigkeiten unterstützen können. Ihre Marktpotenziale und ihr soziotechnologisch verträglicher Einsatz sind daher von großem Interesse für Wirtschaft und Wissenschaft. Die menschliche Arbeitskraft wird als Produktionsfaktor zu einem immer knapperen Gut, das mit Hilfe digitaler Assistenzsysteme deutlich gestärkt werden kann. Durch den Einsatz digitaler Assistenzsysteme entstehen so auch neue Potenziale für eine Humanisierung der Arbeitswelt, die den technischen Fortschritt dazu nutzt, die Beschäftigten bei schweren, monotonen, aber auch bei neuen, herausfordernden und kognitiv komplexen Tätigkeiten zu entlasten bzw. zu unterstützen, die Qualität der Arbeit zu steigern, lern- und innovationsförderliche Arbeitsprozesse zu unterstützen und die Teilhabemöglichkeiten an Arbeit zu verbessern. Zentral für die Akzeptanz von digitalen Assistenzsystemen sind arbeits- und motivationspsychologische Aspekte, die im Rahmen eines menschzentrierten Designprozesses unter Einbindung der späteren Nutzerinnen und Nutzer adressiert werden sollten.

In der Studie werden die heutigen berufsspezifischen Anforderungen an die Beschäftigten den absehbaren Änderungen in den Kompetenzanforderungen für die digitale Arbeitswelt gegenübergestellt. Besonders betrachtet werden dabei Aspekte der Ergonomie, der Mensch-System-Interaktion und der Mediendidaktik, die bereits beforscht, aber noch wenig angewandt und umgesetzt werden.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Assistenzsysteme
Zukunft der Arbeit
Region
Deutschland
Zielgruppe
Industrie
Dienstleistung
Forschung
Dr. Wenke Apt
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Die klassischen Werkzeuge zur Geschäftsmodellentwicklung müssen für die Digitalisierung weiterentwickelt werden. Mit dem Toolbook wurde daher der erste Sammelband mit Tools für die Geschäftsmodellentwicklung von Plattformen und digitalen Ökosystemen entwickelt. Praxisorientiert und Schritt für Schritt wird erklärt, wie die verschiedenen Tools angewendet werden. Die Herausgeber haben dafür namhafte Expertinnen und Experten gewonnen, die ihre selbst entwickelten Tools vorstellen oder die eigenen Erfahrungen bei der Anwendung mit den Werkzeuge und Methoden teilen.

Publikationsart
Leitfaden
Sammelband
Themenbereich
Geschäftsmodelle
Zielgruppe
Unternehmen
Dr. Sebastian von Engelhardt
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Institut für Innovation und Technik

Steinplatz 1
10623 Berlin

engelhardt@iit-berlin.de
zum Download

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Viele Deutsche betrachten die Entwicklungen der fortschreitenden Digitalisierung mit Skepsis. Der Trend zu digitalen Helfern mit praktischem Nutzen steigt jedoch an. Die repräsentative Umfrage mit knapp 4000 Befragten belegt, dass digitale Angebote zur Organisation des täglichen Lebens an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen zum Beispiel Dienstleistungen, wie der Wechsel des Stromanbieters, die Abwicklung von Bankgeschäften sowie Services rund um Steuer- und Behördenthemen. Im Bereich der privaten Online-Kommunikation mit Freunden und Familie ist hingegen eine gewisse Sättigung erreicht.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Tagesgeschäft
Region
Deutschland
Zielgruppe
Privatpersonen
Unternehmen
Ansprechpartner
Postbank
Tim Rehkopf
Postbank
Pressesprecher

tim.rehkopf@postbank.de
Webseite
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