Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Produzierendes Gewerbe

Industrie 4.0: Digitalisierung in der Industrie.

Das produzierende Gewerbe entspricht in etwa dem Industriesektor, der vor allem durch maschinelle Produktion, Arbeitsteilung und Fertigung größerer Stückzahlen gekennzeichnet ist. Bedingt durch den traditionell hohen Technologisierungsgrad und den weit verbreiteten Maschineneinsatz ist die Digitalisierung im produzierenden Gewerbe – oft unter dem Begriff der vierten industriellen Revolution oder Industrie 4.0 zusammengefasst – bereits weit verbreitet und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Digitalisierung im Produktionsprozess

Der Trend im produzierenden Gewerbe geht zu immer stärker individualisierten Produkten, die ganz auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden können. Auch Kleinserien sollen kostengünstig und effizient hergestellt werden können. Dazu muss die Produktion flexibler werden. Durch die Integration von Computerchips in Geräte sowie (teil)autonome Maschinen, die in der Lage sind, ohne menschliche Steuerung zu handeln (die so genannte Smart Factory) und den ständigen Austausch der intelligenten Technologien können auch kurzfristige Änderungen vorgenommen werden.

Ebenso findet eine immer stärkere Verschmelzung von Produkten und Dienstleistungen, wie beispielsweise Wartungsdienstleistungen für Maschinen, statt. Weitere Neuerungen im produzierende Gewerbe sind auch technologische Entwicklungen wie 3D-Drucker, die immer häufiger zum Einsatz kommen.

Mithilfe der Digitalisierung sind Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nicht nur in der Lage, eine Echtzeitsteuerung der Produktion zu erreichen, sondern auch Energie- und Ressourcen effizienter einzusetzen und die eigene Produktivität zu steigern.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.

Der Innovationsberater des Geschäftsbereichs Innovation & Umwelt berät mittelständische Betriebe zum Thema IT-Sicherheit und bietet zudem eine Rechtsberatung zum Thema Datenschutz.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
IT-Sicherheit
Rechtsberatung
Datenschutz
Region
Ostwürttemberg
Ansprechpartner
IHK Ostwürttemberg
Peter Schmidt
IHK Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim

07321 324-126
schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de
Webseite
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Um den Beratungsbedarf bei KMU zum Thema Industrie 4.0 ermitteln zu können, hat die ClusterAgentur BW mit dem VDC Fellbach ein Erstberatungstool entwickelt. Dazu wird ein standardisiertes Interview geführt. Mit der Analyse der Ergebnisse können die Clustermanager den befragten Unternehmen passgenaue Hinweise zu Experten, Fördermöglichkeiten und anderen Unterstützungsangeboten geben.  So sollen KMU die Möglichkeit eröffnet werden, sich zielgerichtet und eingehender mit dem Thema zu befassen.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Beratung
Umsetzung
Region
Stuttgart
Land
Ansprechpartner
ClusterAgentur Baden-Württemberg
Konstantin Schneider
ClusterAgentur Baden-Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

+ 49 711 123-3032
Konstantin.Schneider@clusteragentur-bw.de
Webseite
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Die IHK Heilbronn-Franken bietet ein umfassendes Beratungsangebot zum Thema Industrie 4.0 für KMU. Ziel ist es, den Unternehmen den Nutzen von Industrie 4.0 Lösungen für die eigene Produktion zu vermitteln und aufzuzeigen, wie neue Geschäftsmodelle erarbeitet oder Kooperationen mit Hochschulen geknüpft werden können. Das Angebot der IHK umfasst unter anderem einen Online-Leitfaden mit Selbstcheck, Best-Practice-Workshops sowie Start-up Veranstaltungen.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Industrie 4.0
Region
Heilbronn-Franken
Ansprechpartner
IHK Heilbronn-Franken
Holger Denzin
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 9677-201
holger.denzin@heilbronn.ihk.de
Webseite
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Mit dem kostenlosen IHK-Demografierechner (DemoR) können Unternehmen ihre betriebliche Altersstruktur und deren Veränderung bis zum Jahr 2030 untersuchen. Innerhalb weniger Minuten kann mit dem Online-Rechner die demografische Situation des Unternehmens ermittelt und innerhalb einer beliebigen Branche und Region verglichen werden. Mit den Ergebnissen aus der Webanwendung wird ersichtlich, ob und zu welchem Zeitpunkt Ersatzbedarf für Mitarbeiter bestehen wird. Die Daten aus dem DemoR ermöglichen somit eine verbesserte Personalstrategie, da rechtzeitig nach geeigneten Alternativen gesucht oder etwa stärker in die Ausbildung sowie attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter investiert werden kann. Damit lässt sich einem möglichen Fachkräftemangel entgegenwirken. Alle Ergebnisse des Demografierechners lassen sich als PDF-Dokument abspeichern, die eingegebenen Daten werden anschließend automatisch aus dem System gelöscht.

Serviceart
Online-Rechner
Servicebereich
Demografie
Betriebliche Alterstruktur
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag
Roland Müller-Grundschok
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag
Leiter Politik

Jägerstraße 40
70174 Stuttgart

0711 225500-65
roland.mueller-grundschok@bw.ihk.de
Webseite
zum Serviceangebot

Mit der Gründungswerkstatt Heilbronn-Franken hilft die IHK Existenzgründern und Jungunternehmern bei der Planung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee. So kann etwa mithilfe eines Tutors ein Online-Businessplan angelegt werden. Darüber hinaus bietet die Seite wichtige Informationen für Gründer, einen Persönlichkeits- und Wissenstest, sowie Praxis-Hilfen für den Unternehmensalltag.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Online-Beratung
Existenzgründer
Jungunternehmer
Region
Heilbronn-Franken
Ansprechpartner
IHK Heilbronn-Franken
Sabrina Hohl
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

07131 9677-118
sabrina.hohl@heilbronn.ihk.de
Webseite
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Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für innovative Digitalisierungsvorhaben im produzierenden Gewerbe.

Angesprochen werden Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk, die mit Hilfe externer Beratung ein innovatives Produkt oder ein innovatives technisches Verfahren in ihrem Unternehmen einführen wollen. Über „go-Inno“ können diese Unternehmen 50 Prozent ihrer Ausgaben für die Beratungsleistung bei einem der dafür autorisierten Beratungsunternehmen decken. Die Gutscheine sind beim Beratungsunternehmen erhältlich, ein Antragsverfahren ist nicht erforderlich.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Prozesse
Digitalisierung
Beratung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Produktionssysteme und -technologien. Über zwei Jahre werden maximal 50 Prozent der Projektkosten übernommen.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Forschung & Innovation
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmer
Abgabetermin / Stichtag
15.10.2018
15.04.2019
15.10.2019
15.04.2020
15.10.2020
15.04.2021
15.10.2021
15.04.2022
15.10.2022
Verfahren
Zweistufig; Projektskizze
Ansprechpartner
Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
Edwin Steinebrunner
Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0) 721 608-26567
info@ptka.kit.edu
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Investiert ein Unternehmen in neue Dienstleistungen oder führt neue Prozesse und Maschinen ein, müssen Mitarbeiter dafür oftmals weiterqualifiziert werden. Mit dem Angebot der L-Bank können alle beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen sowie damit verbundene Aufwendungen für Schulungen, Prüfungen, Reisekosten und Lohnfortzahlungen finanziert werden.

Förderart
Darlehen
Förderbereich
Forschung & Innovation
Fördergeber
L-Bank
Zielgruppe
mittelständische Unternehmen
Freiberufler
Ansprechpartner
Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank)

L-Bank – Bereich Wirtschaftsförderung
Hotline Wirtschaftsförderung


0711 122-2345
wirtschaft@l-bank.de
zum Förderprogramm

Hierzu wird der bereits bestehende Innovationsgutschein Hightech in die Innovationsgutscheine "Hightech Start-Up" und "Hightech Digital" aufgeteilt werden. Vorhaben, bei denen die Inanspruchnahme externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt wird, werden beispielsweise im Bereich digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Anwendungsprojekte Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems liegen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Digitalisierung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen bis 100 MA
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
Tabea Dick
Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70173 Stuttgart

0711/123-2615
tabea.dick@wm.bwl.de
Webseite
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Basierend auf Schlüsseltechnologien wie den Informations- und Kommunikationstechnologien, der Elektronik, der Robotik und der Bionik, optimieren sie das Zusammenspiel von Mensch und Technik. Erfolgreiche MTI-Lösungen entstehen oft durch interdisziplinäres Forschen, Entwickeln und Verwerten.  Auf diese Weise entstehen innovative Lösungen, die Menschen in immer mehr Lebensbereichen unterstützen – von der mitdenkenden Wohnung über die intelligente Mobilität und die Gesunderhaltung bis hin zur assistierten Pflege.

Im Zeitalter interaktiver Technologien reagiert Technik nicht mehr nur auf Impulse durch den Menschen, sondern agiert zunehmend eigenständig. Die Förderung zielt darauf, an die Stelle einer starren und mechanischen Funktion eine natürliche und den menschlichen Sinnen entsprechende Interaktion zwischen Mensch und Technik zu setzen. Dabei lernt die Technik von und mit dem Menschen – und dies ohne den Menschen und sein Handeln vollständig zu überwachen oder zu vermessen.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Zu diesem Spektrum zählen beispielhaft im Themenfeld "Intelligente Mobilität" Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben, im Themenfeld "Digitale Gesellschaft" Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände (im Kontext von Robotik, Wohnen/Wohnumfeld), Interaktionskonzepte sowie im Themenfeld "Gesundes Leben" körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Entwicklungsvorhaben
Forschungsvorhaben
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU
Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter
Forschungseinrichtungen
Abgabetermin / Stichtag
15.10.2018
15.04.2019
15.10.2019
15.04.2020
15.10.2020
15.04.2021
15.10.2021
15.04.2022
15.10.2022
Verfahren
Zweistufig; Projektskizze
Ansprechpartner
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Dr. Moritz Kirste
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

+49 (0)30 310078-101
moritz.kirste@vdivde-it.de
zum Förderprogramm

Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Thema Digitalisierung in der Produktion.

Die Stuttgarter Produktionsakademie ist innerhalb des größten Standorts für Produktionsforschung in Europa angesiedelt – bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie den Universitätsinstituten Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF), Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen (IfW) und dem Institut für Werkzeugmaschinen.

Bildungsart
Seminare
Bildungsbereich
Organisation
Technologie
Produktion
Region
Stuttgart
SPA Stuttgarter Produktionsakademie gGmbH
Nobelstrasse 12
70569 Stuttgart

+49 711 970-1208
zum Bildungsangebot

In diesem interaktiven Training gehen wir auf die o.g. Fragen ein. Unsere Teilnehmer erlernen Methoden, um aus den eigenen Stärken heraus erfolgreiche IoT basierte Geschäftsmodelle kosteneffizient zu entwickeln und schnell zu validieren. Hierfür verwenden wir das von der Universität St. Gallen und Bosch Software Innovations entwickelte Toolset "IoT Business Model Builder 2.0" (Informationblatt, pdf) und legen den Fokus auf folgende Aspekte: Geschäftsmodelle im IoT Kontext gestalten / in Wertschöpfungsnetzwerken denken und handeln / strategische Partnerschaften aufbauen und effektives Risikomanagement bei der Geschäftsmodellentwicklung.

Seminardauer: 2 Tage

Kosten: 1.400 Euro (zzgl. MwSt.) 

Termine

  • 4. bis 5. März 2020, Burg Stettenfels, Untergruppenbach
  • 14. bis 15. Mai 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 24. April und 9. Mai 2020, (in Kooperation mit der IHK Heilbronn) Bosch Engineering, Abstatt
  • 9. bis 10. Juli 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 30. September bis 1. Oktober 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 2. bis 3. Dezember 2020, Bosch Engineering, Abstatt

Fragen und Anmeldung unter: IoTConsulting @ bosch.com

(Buchungs-ID:BEG-IOT01)

Bildungsart
berufsbegleitende Weiterbildung, Training
Bildungsbereich
digitale Geschäftsmodelle
Region
Baden-Württemberg / Abstatt
Dr. Thomas Lücking
Bosch Engineering GmbH
Business Development & Consulting | Internet of Things (BEG/PJ-IOT)

49 7062 911-02
IoTConsulting@bosch.com

Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.

Die Produktionstechnik ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die Digitalisierung der Produktion, oftmals zusammengefasst unter dem Schlagwort Industrie 4.0, stellt die Produktionstechnik vor ganz neue Herausforderungen.Industrie 4.0 induziert umfangreiche qualitative Veränderungen im produzierenden Gewerbe mit signifikanten Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Wertschöpfungsketten. Gleichzeitig sind aber gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in sich dynamisch entwickelnden und verändernden Wertschöpfungsketten ein Hauptbetroffener dieses neuen Paradigmas. Es ist daher nicht verwunderlich, dass KMU dem Thema Industrie 4.0 verunsichert gegenüberstehen, da für diese oftmals nicht klar ist, was diese Form des industriellen Transformationsprozesses bedeutet bzw. wann und wie sie diesem am besten begegnen.

Cluster-Initiativen bzw. regionale Netzwerke repräsentieren in der Regel eine signifikante Anzahl von Akteuren einer gesamten Wertschöpfungskette, und haben sich in der Vergangenheit als gutes Instrument erwiesen, Unternehmen in Hinblick auf deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit wirkungsvoll zu unterstützen. Viele von diesen haben wirkungsvolle Dienstleistungen und Services im Sinne ihrer Mitglieder, vorwiegend KMU, implementiert, die helfen, zukünftige Entwicklungen richtig einzuschätzen bzw. sich gegenüber Trends angemessen zu positionieren. Können daher Cluster-Initiativen auch im Kontext Industrie 4.0 eine nachhaltige Rolle als Coach und Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einnehmen?

An einer ersten Sachstandsanalyse nahmen sieben der leistungsfähigsten Clustermanagements aus Baden-Württemberg teil, welche alle mit dem Baden-Württemberg Exzellenz-Label ausgezeichnet sind. Die Region Baden-Württemberg wurde vor allem deswegen ausgewählt, weil sie im Bereich der Produktionstechnik eine führende Rolle in Deutschland einnimmt.

Publikationsart
Werkstattpapier
Themenbereich
Digitalisierung
Cluster
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Cluster
Dr. Matthias Künzel
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Der Leitfaden bietet eine Checkliste für Anwender mit Hinweisen zu vertiefenden Informationen. Danach werden die bekanntesten und in der Praxis weit verbreiteten allgemeinen Methoden beleuchtet. Im Anschluss daran werden die spezifischen auf Industrie 4.0 fokussierten Methoden und die Instrumente, die im Rahmen des Projekts GEMINI entwickelt wurden, beschrieben. Des Weiteren werden grundlegende Fragestellungen, wie sich ändernde Wertschöpfungsketten, unterschiedliche Geschäftsmodelldefinitionen sowie Herausforderungen und Potenziale für neue Geschäftsmodelle, erörtert.

Trotz der Dominanz US-amerikanischer Unternehmen, sollte nicht der Schluss gezogen werden, Unternehmen aus Deutschland seien nicht in der Lage, sich auf datenbasierte Geschäftsmodelle im industriellen Bereich zu spezialisieren und neu entstehende Geschäftsfelder zu besetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch zunächst die gemeinsame Schaffung einheitlicher Standards (De-jure oder De-facto) für künftige Systemschnittstellen und Informationsarchitekturen, mit denen eine schnelle Marktdurchdringung erreicht werden kann. Gerade innovative mittelständische Unternehmen können zu den Gewinnern der Digitalisierung werden, wenn es ihnen gelingt, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und Chancen der digitalen Transformation für sich zu nutzen.

Hierfür bieten insbesondere Kooperationen von etablierten Unternehmen mit innovativen Start-ups ein großes Potenzial. Bewährte Marktpositionen auf der einen und neue Ideen sowie unkonventionelle Methoden auf der anderen Seite ergeben eine gute Verbindung, um die Herausforderungen von Industrie 4.0 durch die gemeinsame Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsstrategien zu bewältigen.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Birgit Buchholz
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Der "Monitoring-Report - Wirtschaft DIGITAL Baden-Württemberg" wurde im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Kantar TNS exklusiv erstellt. Im Rahmen der Erstellung der Studie wurde im Herbst 2017 die  Führungsebene von 1.145 Unternehmen in Baden-Württemberg nach ihrer aktuellen Einschätzung und ihrer Prognose für das Jahr 2022 bezüglich des Fortschritts bei der Digitalisierung befragt. Die Ergebnisse - hier speziell für den Maschinen- und Fahrzeugbau - bilden demnach hinsichtlich Gegenwart und Zukunft die Einschätzungen der Befragten ab.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Maschinenbau
Fahrzeugbau
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Maschinenbau
Fahrzeugbau
Tobias Weber
Kantar TNS
Director Business Intelligence

089 5600 1760
Tobias.Weber@kantartns.com
zum Download

Das Gutachten wurde vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie dem Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München erstellt.

Publikationsart
Strukturanalyse
Themenbereich
Wirtschaft
Entwicklung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW

Wer haftet, wenn ein autonomes Fahrzeug ein anderes Fahrzeug beschädigt oder sogar einen Menschen verletzt? Welche Rechtsfragen kommen auf Hersteller mobiler Roboter in Bezug auf die Zulassung ihrer autonomen Produkte zu? Welche Arbeits- und Datenschutzrichtlinien sind beim Einsatz autonomer Systeme wünschenswert und praktikabel? Eine frühzeitige Analyse rechtlicher Zusammenhänge kann potenzielle Gefahren vermeiden helfen.

Es wurden sieben  relevante Rechtsgebiete festgelegt, in denen die notwendigen Voraussetzungen herausgearbeitet werden, die die im BMWi-Technologieprogramm AUTONOMIK angedachten Innovationen erst ermöglichen.

  1. Grundlagenfragen: Was bedeuten Konzepte wie „Handlung“,  „Zurechnung“ oder „Schuld“ im Zeitalter autonomer Maschinen?
  2. Strafrechtliche Haftung: Wer wird  bestraft, wenn eine autonome Maschine einen Schaden verursacht? Der Hersteller ? Der Programmierer? Oder derjenige, der die Maschine einsetzt?
  3. Zivilrechtliche Haftung: Wer haftet bei Fehlfunktionen der Maschine auf Schadensersatz?
  4. Rechtsfragen der Zulassung: Unter welchen Voraussetzungen kann eine autonome Maschine eingesetzt werden? Wer ist für die Entscheidung dieser Frage zuständig?
  5. Versicherung: Lassen sich autonome Geräte versichern? Welche Möglichkeiten gibt es, sich gegen durch autonome Maschinen hervorgerufene Schäden zu versichern?
  6. Arbeitsschutz: Welche Maßnahmen müssen im Betrieb getroffen werden, um Arbeitnehmer gegen Schäden durch autonome Maschinen zu schützen?
  7. Datenschutz: Welche Daten dürfen durch autonome Maschinen erhoben werden? Wie darf mit diesen Daten umgegangen werden? Bedeutet die Vernetzung von autonomen Maschinen das Ende des Datenschutzes?

Dieser Leitfaden wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Programm AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Recht
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Universität Würzburg
Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik

Domereschulstraße 16
97070 Würzburg

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