Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Produzierendes Handwerk

Tradition und Moderne – Digitalisierung im Handwerk.

Das produzierende Handwerk fertigt ebenso wie das produzierende Gewerbe (Zwischen)Produkte, unterscheidet sich von diesem allerdings durch eine tendenziell kleinere Betriebsgröße, einen geringeren Einsatz von Maschinen und Arbeitsteilung, sowie der oftmals überwiegenden Einzelfertigung und Produktion auf Bestellung. Im Gegensatz zur Industrie steht die Integration digitaler Technologien in Arbeitsprozesse bei vielen Handwerksbetrieben noch am Anfang. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich im hohen Traditionsbewusstsein sowie der geringen Betriebsgröße und Arbeitsteilung, die es oft nicht zulassen, dass sich ein Mitarbeiter ausschließlich mit dem Thema Digitalisierung befasst. Gleichzeitig zwingt die Digitalisierung in anderen Bereichen, allen voran der Industrie, immer mehr Betriebe im produzierenden Handwerk ihre Geschäftsmodelle neu auszurichten.

Digitalisierung in der handwerklichen Fertigung

Ebenso wie in der Industrie halten auch im Handwerk im Zuge der Digitalisierung vermehrt Computer und weitere digitale Technologien bei der Produktion Einzug. So können etwa Tischler Modelle für Möbelstücke nicht nur per Hand, sondern auch in 3D am Computer entwerfen. Die fertigen Daten werden anschließend direkt an Maschinen oder einen 3D-Drucker in der Werkstatt geschickt. Diese intelligenten Maschinen sind zunehmend in der Lage, insbesondere körperlich anstrengende Aktivitäten zu übernehmen. „Handarbeit“ im ursprünglichen Sinne könnte zukünftig im Handwerk also eine geringere Rolle spielen. Stattdessen würde sich der Arbeitsschwerpunkt der Mitarbeiter verstärkt in Richtung Kundenberatung sowie Steuerung und Kontrolle der Produktion verlagern.

Für Handwerksbetriebe bietet die Digitalisierung also großes Potenzial bei der Optimierung der Fertigung und ermöglicht es, komplett neue Geschäftsmodelle zu schaffen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Vertrieb: Waren Handwerker früher regional noch sehr begrenzt, können sie über digitale Kanäle eine viel größere Anzahl potenzieller Kunden erreichen und bedienen.

 

Wie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung konkret vorgehen können und welche Ansprechpartner und Anlaufstellen hierfür Unterstützung anbieten, zeigt dieses Video.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Handwerk.

Die Digital-Experten analysieren, optimieren und unterstützen die Unternehmensprozesse, Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle ganz nach den Bedarfen der lösungssuchenden KMU. Die DIZ Digitalsierungs-Experten zeichnen sich durch Ihre Kompetenz, Ihre Branchenerfahrung und Ihre Expertise aus. Das DIZ steht hierbei als neutrales Kompetenzzentrum an Ihrer Seite und unterstützt bei der Auswahl eines passenden Experten.

Serviceart
Experten-Pool
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Ceren Akbaba
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Haid-und-Neu-Straße 18
76131 Karlsruhe

+49 721 602 897-43
akbaba@diz-bw.de
Webseite
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Der Leitfaden Industrie 4.0  unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zu Industrie 4.0. Entwickelt wurde er vom wbk Institut  für Produktionstechnik am KIT und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. sowie vom Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion der TU Darmstadt. Das praxisnahe Instrument zeigt eine stufenweise Entwicklung in verschiedenen Anwendungsebenen auf. Die Ingenieure des wbk untersuchen gemeinsam mit den Unternehmen, was sich in der Produktion verändern könnte und welche Änderungen der Produkte gewünscht sind. Der Leitfaden ermöglicht Unternehmen anhand ihrer aktuellen Produktionssituation konkrete Anwendungen zu identifizieren und Ideen zur Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0 zu generieren. Einen Stützpfeiler bildet der Werkzeugkasten des Leitfadens, der die zielgerichtete Entwicklung von Ideen unterstützt. Er visualisiert verschiedene Anwendungsebenen von Industrie 4.0 und zeigt Entwicklungsrichtungen für eigene Produkte beziehungsweise die eigene Produktion auf.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Orientierung
Region
Land
Ansprechpartner
Karlsruher Institut für Technologie wbk Institut für Produktionstechnik
Dr.-Ing. Nicole Stricker
Oberingenieurin Karlsruher Institut für Technologie

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

+49 721 608-42444
Nicole.Stricker@kit.edu
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Bestehende oder neu gegründete KMU aller Branchen, die wegen fehlender Absicherung Schwierigkeiten haben, Kredite zu erhalten, können eine Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank beantragen. Die Bürgschaftsbank bürgt für maximal 70 Prozent der Kreditsumme, bei Existenzgründungsvorhaben sogar bis zu 80 Prozent. Derzeit unterstützt die Bürgschaftsbank mehr als 14.000 Unternehmen mit einem Kredit- und Beteiligungsvolumen von insgesamt mehr als 2,3 Mrd. Euro.
Über das Schwesterinstitut, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG), werden KMU aller Branchen direkt mit Kapital in Höhe von bis zu einer Million Euro versorgt. Dies erfolgt in Form von so genannten stillen Beteiligungen, die unternehmerische Unabhängigkeit bleibt dabei also erhalten. Innovative Start-ups begleitet die MBG mit offenen Beteiligungen und erhält damit Mitsprache- und Informationsrechte. Die MBG stellt als einer der häufigsten Beteiligungskapitalgeber in Deutschland rund 260 Millionen Euro Beteiligungskapital für 900 baden-württembergische Unternehmen bereit.
Da die Bürgschaftsbank die MBG unterstützt, indem sie Garantien zwischen 25 und 70 Prozent für MBG-Beteiligungen übernimmt, können Unternehmen hier von einem Finanzierungsangebot aus einer Hand profitieren.

Serviceart
Bürgschaft
Finanzierung
Servicebereich
Finanzierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Stefanie Springer
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Werastr. 13 - 17
70182 Stuttgart

+49 711 1645-806
stefanie.springer@buergschaftsbank.de
Webseite
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Die Steinbeis 2i GmbH – innovativ und international – unterstützt im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ansässige kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-up und Scale-Up bei ihren innovativen Vorhaben mit Fördermittel- und Antragsberatung sowie im transnationalen Technologietransfer und der Partnersuche.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Branchenübergreifende Innovationen
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
KMU, Startups, MidCaps
Dr. Annette Hurst
Steinbeis 2i GmbH /Steinbeis-Europa-Zentrum
hurst@steinbeis-europa.de
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Auch im traditionellen Handwerk können viele Arbeitsprozesse mit digitalen Technologien zeit- und kostensparender erledigt werden.
Um herauszufinden, welche App am besten für den eigenen Betrieb geeignet ist, wurde der „App-Atlas für das deutsche Handwerk“ entwickelt. Er bietet eine Übersicht der Applikationen für Smartphones und Tablets, die in einer Forschungsstudie der Hochschule Heilbronn für besonders praxistauglich befunden wurden. Der kostenlose „App Atlas“ ist für Smartphones und Tablets als Android- oder IOS-Version verfügbar.  Er enthält beispielweise Applikationen in den Bereichen Fahrten & Fahrtkosten, Auftragsdurchführung und Abrechnung.

Serviceart
Apps
Online-Tools
Servicebereich
Unterstützung
Geschäftsprozesse
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Prof. Dr. Sonja Salmen
Steinbeis Beratungszentrum Social Media Management
Leitung

Kernerstr. 7
74226 Nordheim

07133 2053585
sonja.salmen@stw.de
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Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für innovative Digitalisierungsvorhaben im produzierenden Handwerk.

Das Land Baden-Württemberg fördert Lernfabriken sowie die Einführung und Nutzung von Tablets in Berufsschulen für die Bereiche der Mechatronik, der Kraftfahrzeugmechatronik sowie das Büromanagement. Um belastbare und erprobte Ergebnisse zur digitalen Anwendung in der beruflichen Ausbildung zu gewinnen, sollen Modellprojekte entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden. Ziele sind u.a. die Qualität und die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern. Die Förderung der ausgewählten Projekte beträgt je Vorhaben 200.000 Euro. Gefördert werden u.a. Hochschulen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Kooperationsverbünde sind möglich, auch in Kooperation mit Unternehmen. 

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Berufliche Ausbildung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen
Karsten Altenburg
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

+49 (0) 711/123-2204
karsten.altenburg@wm.bwl.de
Webseite
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Bewerben können sich Netzwerke aus mindestens sechs kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Standort/Betriebsstätte in Deuschland sowie möglicher weiterer Partner. Bei internationalen Innovationsnetzwerken müssen mindestens vier KMU und einer Netzwerkmanagementeinrichtung mit Standort in Deutschland sowie mindestens zwei mittelständischen Unternehmen ohne eine Betriebsstätte oder Niederlassung inDeutschland und einer weiteren unterstützenden Einrichtung zusammenerbeiten. Die Beteiligung der mittelständischen Unternehmen ohne Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland an einem Netzwerk sollte nicht höher als 50 % sein.

Die Managementleistungen sollen die Erschließung von Synergieeffekten zwischen den Netzwerkpartnern unterstützen, dienen zur konzeptionellen Vorbereitung und Umsetzung von FuE-Projekten im Netzwerk, der Koordinierung der FuE-Aktivitäten sowie der Organisation und Weiterentwicklung der Innovationsnetzwerke sowie bei internationalen Netzwerken zur Unterstützung bei der Internationalisierung der Aktivitäten dienen.

Gefördert werden Netzwerkmanagementdienstleistungen und sowie (im separaten Antragsverfahren) Entwicklungsprojekte des Netzwerks. Eine Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder und Branchen besteht nicht.

Die Förderung der Netzwerkeinrichtung ist degressiv; dei Fehlbeträge sind durch die Netzwerkmitglieder zu finanzieren.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Innovationsnetzwerke
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU
Unternehmen
Netzwerkorganisationen
Forschungseinrichtungen
Abgabetermin / Stichtag
fortlaufend
Verfahren
einstufig, 2 Förderphasen
Ansprechpartner
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Die Fördermaßnahme richtet sich an Entwicklungs- und Forschungsvorhaben der Spitzenforschung kleinerer und mittlerer Unternehmen, die auf die Anwendungsfelder Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie Daten- und IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind. Anträge können sowohl als Einzelvorhaben eines KMU oder Verbundvorhaben zusammen mit einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut eingereicht werden. Dabei sind Zuwendungen von bis zu 50 Prozent der projektbezogenen Kosten möglich.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Entwicklungsvorhaben
Forschungsvorhaben
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Forschungseinrichtungen
Abgabetermin / Stichtag
15.10.2018
15.04.2019
15.10.2019
15.04.2020
15.10.2020
15.04.2021
15.10.2021
15.04.2022
15.10.2022
Verfahren
Zweistufig; Projektskizze
Ansprechpartner
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes
Lotsendienst für Unternehmen
0800 2623-009
lotse@kmu-innovativ.de
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2012 wurde das Programm der Innovationsgutscheine des Landes um den Innovationsgutschein Hightech Start-up erweitert. Er richtet sich an Hightech-Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung und fördert innovative Vorhaben aus den Wachstumsfeldern der Zukunft.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Innovationen
Fördergeber
Land
Zielgruppe
junge KMU bis zu 100 MA, Existenzgründerinnen und Existenzgründer
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Tabea Dick
Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70173 Stuttgart

0711/123-2615
tabea.dick@wm.bwl.de
Webseite
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Das Innovationsgeschehen im Bereich IKT zeigt in Deutschland die spezifische Tendenz, mit IT-Lösungen häufig in der "Komfortzone" einer Marktnische zu verbleiben, die eng auf einzelne Branchen und Entwicklungspartner begrenzt ist. Eine zweite Schwachstelle im Innovationsgeschehen des IKT-Sektors ist die Zurückhaltung aufseiten der akademischen Forschung gegenüber der langfristig ausgerichteten Basisentwicklung für komplexe Querschnittstechnologien. Hierin wird eine mittelbare Folge der unterentwickelten Kooperation der Marktteilnehmer sichtbar, da die akademische Forschung auf verschiedenen Themenfeldern keine praktische Umsetzung und Nutzung solcher Querschnittstechnologien erfährt.

In der Bekanntmachung stehen drei Themen im Vordergrund der laufenden Entwicklung: IKT in komplexen Systemen ("Embedded Systems"), intelligente Lernende Systeme sowie Internet der Dinge und Dienste.

Die Förderlinie B der Bekanntmachung ist auf die Entwicklung von integrativen und konvergenten Lösungen im Verbund von Forschung und Wirtschaft ausgerichtet. Solche werden dann erforderlich, wenn verschiedene erprobte Lösungsansätze im IKT-Sektor, vielfach auch Insellösungen, zu einer zumeist branchenübergreifenden Basistechnologie mit Querschnittscharakter fortentwickelt werden sollen. Dies ist nur durch Technologieallianzen mit gemeinsamen Entwicklungsanstrengungen im Zusammenwirken einer großen Zahl von Beteiligten aus Forschung und Wirtschaft – potentiellen Anbietern und Anwendern – möglich.

Die Bekanntmachung umfasst weiterhin die Förderlinie A zur langfristigen und überwiegend rein akademischen Vorlaufforschung grundsätzlicher innovationsorientierter Fragestellungen.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Konvergente IKT
Vernetzung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
KMU
Forschung
Ansprechpartner
BMBF
Dr. Uwe Heitmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.; Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien
Rosa-Luxemburg-Str. 2
10178 Berlin

+49 30 67055-741
uwe.heitmann@dlr.de
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Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Thema Digitalisierung in der handwerklichen Fertigkeit.

Das Angebot dient vor allem Unternehmen aus der fertigenden Industrie, die ihre Entwicklungsprozesse digitalisieren möchten. Das betrifft beispielsweise die digitale Produktentwicklung und die digitale Fertigungsplanung. Bei der Herstellung komplexer Produkte kommt der Vorab-Simulation und Visualisierung eine immer größere Bedeutung zu – denn diese helfen entscheidend, Fehler zu vermeiden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig zu halten. In Baden-Württemberg betrifft dies viele Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilbranche sowie in der Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Digitalisierung als Herausforderung für den Mittelstand

Vom Megatrend der Digitalisierung sind Unternehmen aller Größen und Wirtschaftszweige gleichermaßen betroffen. Im Gegensatz zu Konzernen und großen Familienunternehmen besteht bei kleinen und mittelständischen Unternehmen jedoch nach wie vor Aufholbedarf bei der Digitalisierung. Diese wettbewerbsentscheidende Entwicklung von KMU wird bisher teilweise noch unzureichend vollzogen. Die Initiative „Digitallotsen“ leistet einen Beitrag dazu, insbesondere KMU bei ihren Digitalisierungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

Information als erster Schritt zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

In den Sprechstunden können sich interessierte Vertreter von KMU über neue Geschäftsmöglichkeiten und Prozesse der virtuellen Produktentwicklung und Fertigungsplanung erkundigen. Es werden Kontakte zu Ansprechpartnern im Bereich der digitalisierten Entwicklungsprozesse vermittelt und aktuelle Trends im Virtuellen Engineering sowie in Virtual Reality und Augmented Reality aufgezeigt. Die Sprechstunden finden quartalsweise in den folgenden Städten statt: Aalen, Albstadt, Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Sankt Georgen, Tuttlingen und Ulm. Außerdem ist eine individuelle Terminabstimmung möglich.

Das Projekt „Lotsen für die Digitalisierung von Planungs- und Entwicklungsprozessen“ des VDC wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projektes ist es, mittelständische Unternehmen mit geeigneten Maßnahmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Das VDC erarbeitet als Digitallotse weitere Maßnahmen zur konkreten Unterstützung von KMU, beispielsweise einen Virtual-Engineering-Anwendungsatlas und ein digitales Transfer- und Informationssystem. Daneben werden regionale Veranstaltungen zu Digitalisierungsthemen organisiert.

Bildungsart
Beratungssprechstunde
Bildungsbereich
Digitalisierung
KMU
Entwicklungsprozesse
Produktentwicklung
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
VDC Fellbach
Virtual Dimension Center Fellbach
Kompetenzzentrum für virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V.
Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 711 585309-0
info@vdc-fellbach.de
Webseite
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Die DIGITRANS-Methode leitet KMU mithilfe auf sie angepasster Innovationsmethoden durch die Entwicklung und Einführung eines digitalen Geschäftsmodells. Sie unterteilt sich in die Innovations- und Transformationsphase. In der Innovationsphase entwickeln die KMU eine neue digitale Geschäftsidee; die Transformationsphase beschäftigt sich mit der nachhaltigen Einführung und Umsetzung des neuen digitalen Geschäftsmodells in der Gesamtorganisation des Unternehmens. Das von der EU geförderte Projekt DIGITRANS ist eine Kooperation von 15 Projektpartnern aus sieben Ländern in der Donauregion. KMU, Wirtschaftsförderungseinrichtungen sowie Trainer und Berater, die Schulungen zur digitalen Transformation durchführen, finden praxisbezogene Schulungsmaterialien und Hilfestellungen auf dieser Plattform.

Aktuelle Präsenztermine:

Bildungsart
Blended-Learning
Bildungsbereich
Geschäftsmodelle
Region
Online
Petra Newrly
MFG Baden-Württemberg
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart

0711-90715357
newrly@mfg.de
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Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Handwerk.

Die achte Ausgabe mit dem Titel „Digitale Geschäftsmodelle: Erfolgsfaktoren und Praxisbeispiele“ vereint wissenschaftliche Expertenbeiträge, die eine systematische Definition digitaler Geschäftsmodelle liefern sowie Methodenwissen und Vorgehensweisen zur Digitalisierung eigener Geschäftsprozesse übermitteln, mit Praxisfälle kleiner und mittlerer Unternehmen. Diese lösungsorientierten Beispiele zeigen auf, wie Betriebe bislang mit den Herausforderungen rund im digitale Geschäftsmodelle umgegangen sind.

Publikationsart
Magazin
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Mittelstand-Digital
Dr. Franz Büllingen
WIK GmbH
Leiter der Mittelstand-Digital Begleitforschung

Rhöndorfer Straße 68
53604 Bad Honnef

mittelstand-digital@wik.org
Webseite
zum Download

Der Leitfaden bietet eine Checkliste für Anwender mit Hinweisen zu vertiefenden Informationen. Danach werden die bekanntesten und in der Praxis weit verbreiteten allgemeinen Methoden beleuchtet. Im Anschluss daran werden die spezifischen auf Industrie 4.0 fokussierten Methoden und die Instrumente, die im Rahmen des Projekts GEMINI entwickelt wurden, beschrieben. Des Weiteren werden grundlegende Fragestellungen, wie sich ändernde Wertschöpfungsketten, unterschiedliche Geschäftsmodelldefinitionen sowie Herausforderungen und Potenziale für neue Geschäftsmodelle, erörtert.

Trotz der Dominanz US-amerikanischer Unternehmen, sollte nicht der Schluss gezogen werden, Unternehmen aus Deutschland seien nicht in der Lage, sich auf datenbasierte Geschäftsmodelle im industriellen Bereich zu spezialisieren und neu entstehende Geschäftsfelder zu besetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch zunächst die gemeinsame Schaffung einheitlicher Standards (De-jure oder De-facto) für künftige Systemschnittstellen und Informationsarchitekturen, mit denen eine schnelle Marktdurchdringung erreicht werden kann. Gerade innovative mittelständische Unternehmen können zu den Gewinnern der Digitalisierung werden, wenn es ihnen gelingt, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und Chancen der digitalen Transformation für sich zu nutzen.

Hierfür bieten insbesondere Kooperationen von etablierten Unternehmen mit innovativen Start-ups ein großes Potenzial. Bewährte Marktpositionen auf der einen und neue Ideen sowie unkonventionelle Methoden auf der anderen Seite ergeben eine gute Verbindung, um die Herausforderungen von Industrie 4.0 durch die gemeinsame Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsstrategien zu bewältigen.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Birgit Buchholz
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Bereits heute gelten HMI als Aushängeschild und Treiber für positive Nutzererlebnisse und stellen als fester Bestandteil des Maschinendesigns einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei der konsequenten Ausrichtung ihrer Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle an die Bedingungen einer vernetzten digitalen Welt jedoch vor großen Herausforderungen.

Die vorliegende Studie ist Teil einer Studienreihe des Business Innovation Engineering Centers (BIEC) und unterstützt Unternehmen – insbesondere KMU – bei der Entwicklung von HMI. Dabei können Entwickler auf verschiedene digitale Werkzeuge zurückgreifen, aus welchen es das für einen konkreten Anwendungsfall Passende zu wählen gilt. Die Studie bietet Entscheidern und Entwicklern dazu zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand von am Markt erhältlichen HMI-Lösungen. Darüber hinaus werden konkrete Entscheidungskriterien vorgestellt, praxisrelevantes Wissen zur Gestaltung von Nutzererlebnissen vermittelt und so eine systematische Orientierungshilfe beim Design- und Entwicklungsprozess gegeben.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz
Jens Neuhüttler
Fraunhofer IAO
Leiter Business Innovation Engineering Center

Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

jens.neuhuettler@iao.fraunhofer.de
zum Download

Ziel dieser Studie war es, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den Standort Baden-Württemberg überblicksartig herauszuarbeiten. Dabei werden folgende fünf Bereiche der Digitalisierung betrachtet: Wirtschaft, Mobilität, Bildung und Weiterbildung, Gesundheitswesen, E-Government / digitale Kommune.

Als Querschnittsthemen werden Forschung, Entwicklung und Innovation, Digitale Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Cybersicherheit betrachtet.

Zu jedem Bereich werden die Ausgangssituation allgemein auf Basis von bestehenden Studien dargestellt,

  • die Situation in Baden-Württemberg, soweit möglich, beleuchtet,
  • Stärken und Schwächen, Chancen und Herausforderungen für das Land Baden-Württemberg dargestellt
  • und in einem Fazit zusammengefasst.

Der Digitalisierungsgrad der Wirtschaft variiert nach Branchen und Größenklassen. Dabei liegen die IKT-Branche und die wissensintensiven Dienstleistungen ganz vorne, während das Gesundheitswesen noch sehr niedrig digitalisiert ist.

Publikationsart
Metastudie
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen

Technische Regelsetzung bedeutet im Allgemeinen die Erstellung und Herausgabe von Dokumenten wie Normen, Spezifikationen, Leitfäden, Richtlinien oder technischen Berichten unter Einhaltung der dafür vorgesehenen Erarbeitungsprozesse.

Das Einsatzgebiet technischer Regeln ist vielfältig. Sie sind beispielsweise dann erforderlich, wenn gleichartige oder ähnliche Gegenstände, Methoden und Verfahren in unterschiedlichen Anwendungsfällen an verschiedenen Orten von verschiedenen Nutzergruppen zum Einsatz kommen. Sie dienen damit im weitesten Sinne der Vereinheitlichung. Werden die in den technischen Regeln festgelegten Anforderungen eingehalten, was durch unabhängige Prüfinstitute bescheinigt werden kann, lassen sich Produkte, Prozesse und Dienstleistungen untereinander vergleichen, und es ist u. a. ein Mindestniveau an Sicherheit, Austauschbarkeit und Interoperabilität sichergestellt.

Eine technische Norm (kurz: Norm) wird von einer anerkannten Normungsorganisation nach festgelegten WTO-konformen Grundsätzen konsensbasiert erarbeitet. Technische Spezifikationen (kurz: Spezifikation) dagegen werden häufig nach vereinfachten Verfahren erstellt, die eine schnellere Anwendung ermöglichen und deren Festlegungen nicht im Konsens des gesamten Gremiums festgelegt werden müssen. Dabei sollte stets das Ziel sein, die technischen Spezifikationen zu einer Norm weiterzuentwickeln. Die Begriffe Normung bzw. Standardisierung bezeichnen den definierten Prozess, an dessen Ende als Ergebnis eine Norm oder eine Spezifikation zur Verfügung steht.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Normung und Standardisierung
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Alfons Botthof
VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0

Steinplatz 1
10623 Berlin

alfons.botthof@vdivde-it.de
Webseite
zum Download