Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Wed, 20 Nov 2019 07:07:39 +0100 Wed, 20 Nov 2019 07:07:39 +0100 TYPO3 EXT:news news-415 Mon, 18 Nov 2019 18:01:26 +0100 Zwischenbilanz nach fünf Jahren Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/zwischenbilanz-nach-fuenf-jahren-allianz-industrie-40-baden-wuerttemberg/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat im Rahmen der Feier anlässlich der ersten fünf Jahre „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ eine positive Zwischenbilanz des Netzwerks gezogen. „Wir können bereits zahlreiche sichtbare Erfolge im Land verbuchen – das zeigen nicht zuletzt die Best Practices aus unserem Wettbewerb ‘100 Orte für Industrie 4.0‘. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Gerade die Qualifizierung von Beschäftigten und die Themen Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit müssen wir in den Unternehmen noch weiter vorantreiben“, so die Ministerin. „Die Chancen, die Industrie 4.0 mit sich bringt, sind enorm. Deshalb ist es entscheidend, dass wir unseren Mittelstand und die Beschäftigten schnellstmöglich für diesen Strukturwandel fit machen. Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg leistet dazu einen wichtigen Beitrag“sagte die Ministerin. Die Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstandes zu bringen, gehöre zu den Hauptaufgaben der vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiierten und geförderten Allianz. „Wir haben die Initiative gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden auf den Weg gebracht, um Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0 zu etablieren und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 zu begleiten“, so die Ministerin. „Gerade in Zeiten, in denen unsere exportorientierten industriellen Leitbranchen neben den strukturellen auch die derzeitigen konjunkturellen Herausforderungen meistern müssen, kommt dem Netzwerk eine besonders wichtige Rolle zu.“ Deshalb werde auch in den kommenden beiden Jahren ein Impulsprogramm für Industrie 4.0 fortgeführt. Ein wesentlicher Baustein davon werde die Allianz Industrie 4.0 sein, so die Ministerin.

Seit dem Jahr 2015 hätten kleinere Betriebe in der Anwendung digitaler Basistechnologien deutlich aufgeholt und einen Sprung um 25 Prozent vollzogen. Dies gehe aus den Ergebnissen zum Industrie-4.0-Readiness-Index des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI hervor. „Damit zeigt sich, dass die Allianz Industrie 4.0 mit ihren Aktivitäten und Angeboten richtig liegt“, sagte Dr. Manfred Wittenstein, Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Für ihn bleibt Industrie 4.0 ein Umsetzungsthema, das in den nächsten Jahren weiter forciert werden muss. „Die Vernetzung über Unternehmens­grenzen hinweg, wird dabei ein zentrales Erfolgskriterium sein“, so Wittenstein.

Industrie 4.0 Scouting

Beraten, Qualifizieren und vor allem das Umsetzen sind entscheidende Handlungsfelder und stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Allianz Industrie 4.0. Daher hat das Netzwerk ein Industrie-4.0-Scouting für KMU initiiert. Das geförderte Beratungsprogramm vor Ort unterstützt Betriebe, die Schwelle zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und ‑modelle zu überschreiten. Das Industrie-4.0-Scouting hat bereits etwa 40 Industrieunternehmen mit konkreten Umsetzungsprojekten den Schritt in die Digitalisierung geebnet. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau in die Zukunft zu führen“, erläuterte Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Leuchttürme für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Der durch die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg initiierte Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet herausragende Ideen aus Industrie und Wissenschaft aus, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Bislang wurden über 150 Beispiele aus Industrie und Wissenschaft im Land prämiert. Die prämierten Lösungen sind Inspiration und Orientierung für viele Unternehmen auf ihren eigenen Wegen der digitalen Transformation. Einer der Gewinner – die KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG – präsentierte auf der Veranstaltung, wie Industrie 4.0 sowohl im Produktportfolio als auch in der internen Anwendung erfolgreich eingesetzt wird.

Industrie 4.0 als Wegbereiter für Künstliche Intelligenz

In Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen steckt viel Potenzial für Industrieunternehmen. Daher rücken diese Themen in Zukunft noch stärker in den Fokus. Um einen leichteren Einstieg in das Thema KI besonders für KMU zu ermöglichen, hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg relevante Fragen in prägnanter Form beantwortet. Bereits heute thematisiert das Onlineportal „FAQ KI“ unter anderem mögliche Einsatzgebiete für KI-Anwendungen, den zu erwartenden Nutzen, notwendige Voraussetzungen und praktische Hinweise zur Umsetzung. 

Weitere Informationen

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Primäres Ziel ist es, Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstands zu tragen. Als Allianz von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Kammern, Verbänden und Sozialpartnern bündelt das Netzwerk sämtliche Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und bietet verschiedene Informations-, Beratungs-, und Matchingformate für den Mittelstand an. Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein SE) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktions- und Automatisierungstechnik IPA) vor.

www.wm.baden-wuerttemberg.de

www.i40-bw.de

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Presse Baden-Württemberg Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100% Technologietrends 100% Zukunft der Arbeit 100% Umsetzung 100% Strategie 100% Orientierung 100%
news-414 Tue, 12 Nov 2019 20:00:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2019: Preisträger aus Seebach, Karlsruhe, Reutlingen und Waldshut-Tiengen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/landes-innovationspreis-2019-preistraeger-aus-seebach-karlsruhe-reutlingen-und-waldshut-tiengen/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. „Die Wirtschaft des Landes steht vor großen Herausforderungen. Der Wille, in neue Ideen und deren erfolgreiche Umsetzung zu investieren, macht dennoch deutlich – wir packen es an. Der Innovationspreis zeigt das enorme Potential gerade unserer mittelständischen Unternehmen im Land“, sagte die Ministerin.

Die Umsetzung von Innovationen zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen sei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für einen starken Wirtschaftsstandort und für den Wohlstand des Landes. „Sei es durch die rasanten technologischen Entwicklungen, wichtige Anforderungen durch den Umwelt- und Ressourcenschutz oder vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Märkte – insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen im Land stehen vor großen Herausforderungen“, so Hoffmeister-Kraut anlässlich der Preisverleihung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Innovative Ideen seien zwingend notwendig, um im globalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. „Unsere Zukunft hängt heute mehr denn je von unserer Innovationskraft ab. Und der Innovationspreis zeigt einmal mehr auch die Bandbreite der technischen Innovationen. Dabei sind sowohl junge Unternehmen, die mit einer innovativen Idee für neuen Schwung und Dynamik sorgen, als auch etablierte Unternehmen, die zum Teil seit Generationen in einer Familie geführt werden.“

Für den Innovationspreis des Landes wurden in diesem Jahr vier Unternehmen durch das Preiskomitee ausgewählt: die Bohnert-Technik GmbH aus Seebach bekam ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro verliehen. Mit jeweils 10.000 Euro prämiert wurden die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG aus Karlsruhe, die Signatope GmbH aus Reutlingen und die Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG aus Waldshut-Tiengen. Zusätzlich erhielt die Hybrid-Airplane Technologies GmbH aus Baden-Baden den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Vier weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Haus das zuständige Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt ist, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Bewerbungen: „Die Bandbreite der vorgestellten Innovationen ist enorm und begeistert mich jedes Jahr aufs Neue: Von der Informations- und Kommunikationstechnik über die Biotechnologie bis hin zum klassischen Maschinenbau. Die 2019 vom Preiskomitee ausgewählten Unternehmen zeigen vorbildlich den baden-württembergischen Erfinder- und Tüftlergeist.“

Hoffmeister-Kraut und Reimer sprachen allen Ausgezeichneten Glückwünsche aus: „Innovationen und neue Denkansätze stehen im Mittelpunkt der heutigen Preisverleihung. Sie sind die Botschafterinnen und Botschafter für andere Unternehmen im Land und können diese ermutigen, innovativen Ideen nachzugehen und diese auch umzusetzen.“

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2019 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de

Bilder der Preisverleihung finden Sie im Nachgang in unserer Mediathek.

Die Preisträger 2019 im Einzelnen

Die Bohnert-Technik GmbH, Seebach, erhält 20.000 Euro für ihre Walzenpresse zur Trocknung von Sägeresthölzern. Mittels einer mechanischen Walzenpresse werden Holzspäne oder Holzhackschnitzel derart gequetscht, dass circa die Hälfte des sich im Holz befindlichen Wassers regelrecht ausgewrungen wird. Der dafür benötigte Energieaufwand spart im späteren Trocknungsverfahren rund das 50-fache an thermischer Energie und das circa 2,5-fache an elektrischer Energie im Vergleich zu thermischen Verfahren ein. Ebenso können andere nasse Materialien wie Kokosnüsse oder Gärreste für die Pyrolyse vorgetrocknet werden. www.bohnert-technik.de 

Die Wellenzahl Radar- und Sensortechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, erhält 10.000 Euro für ihre Radarsensorik für präzise Messungen. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um einen Radarsensor, welcher es erlaubt, hochpräzise Abstände und Geschwindigkeiten zu detektieren. Durch die extrem kompakte Bauform von 35 x 35 mm² inkl. Auswerteeinheit eignet er sich optimal für den Einsatz auf kleinstem Bauraum. Zur Fokussierung des Messstrahls können verschiedene Linsentypen eingesetzt werden, die aufgrund der hohen Betriebsfrequenz ebenfalls sehr kompakt ausfallen. www.wellenzahl.de 

Ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhält ebenfalls die Signatope GmbH, Reutlingen, für ein Testverfahren für die Protein-Analytik. Zuverlässige und schnell durchführbare Biomarkertests sollen die Medikamentenentwicklung sicherer machen. Das Verfahren einer antikörperbasierten Anreicherung gepaart mit hochsensitiver Massenspektrometrie ermöglicht die quantitative Bestimmung von Proteinen in Blut- Urin- und Gewebeproben. Mit dem neuen Ansatz werden Analyseservices im Bereich Nieren-, Leber- und Gefäßtoxizität schnell realisiert. Die Dienstleistung wird von führenden Pharmaunternehmen nachgefragt, um die Medikamentenentwicklung zu verbessern. Nicht nur für die Pharmaindustrie liefert das Verfahren hochwertige Ergebnisse, sondern auch in der klinischen Diagnostik sowie bei Lebensmittelkontrollen befindet sich das Testverfahren im Einsatz. www.signatope.de 

Die GUTEX Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co. KG, Waldshut-Tiengen, erhält 10.000 Euro für ihre brandsichere Holzfaserdämmplatte. Die weltweit erste nicht glimmende Holzfaserdämmplatte für den mehrgeschossigen Holzbau und die innerstädtische Nachverdichtung. Holzbauer und Fertighaushersteller können „liniengetreu“ den ökologischen Grundgedanken weiterverfolgen: Kostensparend durch eine wirtschaftlich effiziente Produktion, die die Nachhaltigkeit auch in Bezug auf den Einsatz von anorganischen Brandschutzmitteln auf mineralischer Basis unterstreicht. Ein besonderer Eingriff in den Produktionsprozess ist nicht erforderlich. www.gutex.de 

Den mit 7.500 Euro dotierten Mittelstandspreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhielt in diesem Jahr die Hybrid-Airplane Technologies GmbH, Baden-Baden, für ihr Fluggerät auf Helium-Basis. Ballons steigen schnell auf, kommen aber nur langsam vorwärts und sind stark auf den Wind angewiesen. Hubschrauber steigen ebenfalls schnell und auf kleinem Raum auf, benötigen aber sehr viel Energie. Flugzeuge sind besser für den Flächenflug geeignet, brauchen aber eine geeignete Startbahn. All diese Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. „Warum nicht versuchen, die Vorteile zu kombinieren?“, fragte sich das junge Unternehmen und hat ein völlig neues Fluggerät entwickelt, das von allem etwas bietet und dabei äußerst leise und sicher ist. Die Innovation erlaubt den sicheren und umweltfreundlichen Flug über Mensch und Natur. Ideal für multimediale Veranstaltungen, aber auch als Basis für industrielle Anwendungen oder wissenschaftliche Forschungsvorhaben. www.h-aero.com

 

Eine Anerkennung wurde folgenden vier Unternehmen ausgesprochen:

Felix Liehr, FeLiTEC, Schorndorf, für das universelle Rollstuhl-Verladesystem. Rollstühle werden immer größer, neue Krankheitsbilder mit Mobilitätseinschränkung sind nicht zuletzt im Zuge des demografischen Wandels dazugekommen und aus medizinischen Gründen sind Rollstuhlfahrer oftmals gezwungen, mehrere Rollstühle verschiedener Ausmaße zu verwenden. Rollstuhl-Verladesysteme dürfen auch nicht an den gegebenen Grenzen eines Fahrzeuges scheitern. Hier setzt ein universelles System an, welches den Transport von Rollstühlen in zahlreichen Fahrzeugen ohne große Umbaumaßnahmen ermöglicht. Speziell programmierte Verladekurven bringen selbst sehr große Rollstühle in kleine Fahrzeuge hinein. Für viele Rollstuhl-Fahrer bedeutet das mehr Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität. www.felitec.de 

RNT Rausch GmbH, Ettlingen, für ein hochflexibles Datenspeichersystem. Mit dem hochflexiblen Datenspeichersystem, das unter der Bezeichnung „Sasquatch® Appliance“ vertrieben wird, wurde für professionelle Anwender eine weltweit einzigartige Lösung für das gesamte Spektrum rund um die Speicherung von Daten geschaffen. Durch Kombination einzigartiger Hardware mit dazu angepasster Software können nahezu alle Kundenanforderungen erfüllt werden. Auch kundenabhängige Anpassungen sind trotz Standards möglich. www.rnt.de 

thingsTHINKING GmbH, Karlsruhe, für eine Plattform für semantische Analysen. Die neu entwickelte Plattform kann von den Kunden genutzt werden, um semantische Analysen auf unstrukturierten Inhalten jeglicher Art durchzuführen, eine Aufgabe, die bis dato Menschen vorbehalten ist. Die Software verfügt über Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist auch bei großen Textmengen sehr hoch. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten herausziehen müssen. www.thingsTHINKING.net 

vialytics GmbH, Stuttgart, für eine intelligente Straßenzustandserfassung. Die automatische Erkennung von Straßenschäden erfolgt neuerdings mittels künstlicher Intelligenz. Smartphones, die an der Windschutzscheibe angebracht werden, übernehmen die Straßenzustandserfassung ganz einfach unterwegs. Während der Fahrt, beispielsweise mit einem kommunalen Nutzfahrzeug, werden Bilddaten aufgenommen, zensiert und analysiert. Die Kommune kann anschließend über ein Geoinformationssystem gezielt Stellen mit entstehenden Schäden identifizieren und bewerten. Die frühzeitige Behebung solcher Schäden bietet ein erhebliches Einsparpotenzial und führt zur besseren Straßeninstandhaltung. Als flexible Anwendung wird so eine objektive Diskussionsbasis bei höchster Detailgenauigkeit und gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes erreicht. www.vialytics.de 

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news-413 Tue, 12 Nov 2019 14:53:00 +0100 885.000 Euro für die digitale Qualifizierung des Lehrpersonals in handwerklichen Bildungsstätten https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/885000-euro-fuer-die-digitale-qualifizierung-des-lehrpersonals-in-handwerklichen-bildungsstaetten/ Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz sagte heute (12. November) in Stuttgart: „Die Digitalkompetenzen des betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildungspersonals sind entscheidend, um die Digitalisierung für die berufliche Bildung erfolgreich nutzen zu können.“ Deshalb werde ein neues Weiterbildungsangebot für Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte und Prüferinnen und Prüfer an den Bildungsstätten des Handwerks entwickelt und erprobt. „Der neue Lehrgang soll sie in die Lage versetzen, digitale Lernformen und ‑inhalte zu nutzen, zu gestalten und zu vermitteln“, so Schütz. Im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das Projekt aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ mit 885.000 Euro. An dem Projekt „Digitale Qualifizierung des Lehrpersonals in den handwerklichen Bildungsstätten für den Einsatz von Blended-Learning-Lernformaten“ der Handwerkskammer Region Stuttgart wirken im Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2021 sechs baden-württembergische Handwerkskammern (Karlsruhe, Konstanz, Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Region Stuttgart, Reutlingen und Ulm) mit.

Entwickelt und erprobt wird ein modular aufgebauter Lehrgang, mit dem Lehrpersonal an Bildungsstätten des Handwerks zu Spezialisten für modernes Unterrichtsdesign unter Einsatz digitaler Lehr- und Lernformen weitergebildet wird. Durch den modularen Aufbau bietet der Lehrgang unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Er umfasst neben klassischem Präsenzunterricht auch verschiedene Formen des Online-Lernens. Dazu zählen das Lernen in virtuellen Klassenräumen, Online-Seminare (sogenannte Webinare), der Einsatz von digitalen Lehrgangsunterlagen, das Nutzen von Lernplattformen sowie Online-Tests. Auf diese Weise machen die Teilnehmenden schon im Lehrgang Erfahrungen im Umgang mit den digitalen Lehr- und Lernformen, die sie nach der Schulung selbst umsetzen und weiterentwickeln sollen. Zudem setzen die Teilnehmenden im Rahmen des Lehrgangs an ihrer Bildungsstätte kleinere Digitalisierungsvorhaben um, die individuell betreut und unterstützt werden (Coaching).

Nach Projektende sollen der Lehrgang und die einzelnen Module zu einem Regelweiterbildungsangebot werden und auch für Innungen und Ausbilderinnen und Ausbilder in Handwerksbetrieben offenstehen. Nach der Erprobung wird zudem die Zertifizierung des Gesamtlehrgangs zum „E-Didaktik-Experten im Handwerk“ angestrebt. Das Projekt wird durch einen externen Bildungsexperten wissenschaftlich begleitet.

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news-412 Thu, 07 Nov 2019 17:24:49 +0100 Fraunhofer-Gesellschaft tritt Cyber Valley bei https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/fraunhofer-gesellschaft-tritt-cyber-valley-bei/ Das Land Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft bauen ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelstand auf. Das KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ soll durch anwendungsnahe Forschung und Technologietransfer Unternehmen dabei unterstützen, die wirtschaftlichen Chancen der Schlüsseltechnologie KI für sich zu nutzen. Mit der Gründung des Zentrums tritt die Fraunhofer-Gesellschaft dem Forschungsverbund Cyber Valley bei und stärkt Europas größte Forschungskooperation auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz mit Sitz in der Region Stuttgart-Tübingen. Das erklärten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute (7. November) in Stuttgart. Eröffnung KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ für den Mittelstand

„Mit unserem innovativen Ansatz sind wir bundesweiter Vorreiter und schaffen eine neue KI-Anlaufstelle für den Mittelstand in Baden-Württemberg. Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Treiber für Innovation und Wirtschaftswachstum und birgt ein enormes wirtschaftliches Potenzial für unseren Mittelstand. Wir brauchen mehr ‚KI made in Baden-Württemberg‘ und müssen die Ergebnisse unserer Spitzenforschung noch besser und schneller in die praktische Anwendung unserer Unternehmen bringen. Dazu müssen wir Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung von KI massiv vorantreiben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie betonte außerdem: „Als Wirtschaftsministerin setze ich einen klaren Schwerpunkt darauf, vorhandene Stärken unserer Wirtschaft mit KI weiterzuentwickeln, aber auch neue Potenziale etwa im Dienstleistungsbereich zu erschließen.“ Das Fortschrittszentrum an der Schnittstelle von Wirtschaft und exzellenter Wissenschaft sei dabei ein wichtiger Baustein, von dem insbesondere der Mittelstand profitieren werde, so Hoffmeister-Kraut.

Der Beitritt der Fraunhofer Gesellschaft zum Cyber Valley dokumentiere eindrucksvoll die weiter wachsende Attraktivität des Forschungsverbunds für Wissenschaft und Wirtschaft, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Hier entsteht eine international sichtbare Spitze. Wir heißen die Fraunhofer Gesellschaft ganz herzlich willkommen in der immer größer werdenden Runde! Der Forschungsverbund Cyber Valley entwickelt sich sehr dynamisch und zieht immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, junge Talente aus aller Welt, Unternehmen und Stiftungen an“, sagte Bauer.

Der Forschungsverbund Cyber Valley wird vom Wissenschaftsministerium mit rund 120 Millionen Euro gefördert. Gleichzeitig kämen positive Signale aus der Wirtschaft, etwa mit der Ankündigung von Bosch sein geplantes Investment in ein Entwicklungszentrum für KI am Standort Tübingen auf 100 Millionen Euro zu verdreifachen. Drei neue Exzellenzcluster an den Universitäten Tübingen und Stuttgart stärken den KI-Standort. „Mit dem Boom ist der Bedarf entstanden, verlässliche Managementstrukturen für den Cyber Valley-Verbund zu etablieren, um die wachsenden organisatorischen Aufgaben effektiv zu bewältigen“, sagte Bauer weiter. Vereinbartes Ziel sei die Gründung einer GmbH, die vom Land Baden-Württemberg und der Max-Planck-Gesellschaft getragen wird.

Die Management Unit solle den Forschungsverbund führen, den Ausbau der KI-Kompetenzen in Baden-Württemberg zwischen Spitzenforschung und Anwendung strategisch begleiten, die internationale Sichtbarkeit weiter stärken und die Internationalisierung durch neue sowie vertiefte Partnerschaften voranbringen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen bis 2022 zusammen zehn Millionen Euro Anschubfinanzierung in das Leuchtturmprojekt investieren. Das neue Forschungs- und Transferzentrum zur Künstlichen Intelligenz solle dazu beitragen, die Erkenntnisse der Spitzenforschung künftig noch besser und schneller in die Wirtschaft zu übertragen, so Hoffmeister-Kraut. Dafür schließen sich die Stuttgarter Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie für Produktionstechnik und Automatisierung IPA dem Cyber Valley an, einem Forschungskonsortium bestehend aus den renommierten Universitäten Tübingen und Stuttgart, dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und einigen der weltweit führenden Industrieunternehmen.

Das neue KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ wird zur zentralen Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen im Cyber Valley ausgebaut. Es soll zunächst 20 Forscherinnen und Forscher umfassen. Das Fortschrittszentrum bietet den Unternehmen vielfältige Angebote – beispielsweise niedrigschwellige „Open Lab Days“, an denen die Besucher KI-Anwendungen erleben und sich mit Experten austauschen können oder „Quick Checks“, bei denen Experten untersuchen, ob und wie eine konkrete KI-Anwendung im Unternehmen grundsätzlich umsetzbar ist. Bei der heutigen feierlichen Eröffnung des Fortschrittszentrums und dem ersten „Open Lab Day“ am 8. November 2019 können sich Firmen im Fraunhofer-Institutszentrum über die Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz im Produktions- und Dienstleistungsbereich informieren.

Die Zusammenarbeit führender deutscher Forschungseinrichtungen stärkt Baden-Württemberg als einen der weltweit innovativsten Wissenschaftsstandorte im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Landesregierung setzt mit dem weiteren Ausbau des Cyber Valley und der Stärkung des Technologietransfers in die kommerzielle Anwendung ihre KI-Strategie weiter um. Der Zusammenschluss von Fraunhofer, Europas größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung, und dem Cyber Valley beweist einmal mehr, dass Baden-Württemberg herausragender KI-Hotspot in Europa und weltweit auf Augenhöhe mit einigen der führenden Zentren etwa in Nordamerika ist.

Weitere Informationen zum KI-Fortschrittszentrum

Das KI-Fortschrittszentrum führt Forschungsprojekte durch, die für den Produktions- und Dienstleistungssektor relevant sind. Es dient als Schnittstelle zwischen der Wirtschaft und der Grundlagenforschung innerhalb des bestehenden Cyber Valley Konsortiums, das neben den genannten Forschungseinrichtungen mehrere Industriepartner umfasst. Das KI-Fortschrittszentrum kann so über die bestehenden Cyber Valley-Partner hinaus den Technologietransfer in die Wirtschaft ermöglichen. Als weitere Komponente richten die Partner gemeinsame Forschungslabore ein, in denen Grundlagenforscherinnen und -forscher mit anwendungsorientierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer IAO und Fraunhofer IPA zusammenarbeiten. Die Forschungsinhalte orientieren sich am aktuellen und zukünftigen Bedarf des Markts. Somit bergen die gemeinsam betriebenen Labore großes Potenzial für zukünftige Start-ups.

Ein zentraler Schwerpunkt des KI-Fortschrittzentrums ist die direkte Kooperation mit Industrieunternehmen. Machbarkeitsstudien und Projekte zur Entwicklung erster Prototypen von KI-Anwendungen werden teilweise über das Budget des Fortschrittzentrums finanziert. Um strategische Partnerschaften aufzubauen, haben Unternehmen die Möglichkeit, so genannte Enterprise Labs zu betreiben und zu finanzieren. In diesen Labs können ein oder mehrere Forscherinnen und Forscher des KI-Fortschrittszentrums ihre Aufmerksamkeit den spezifischen Fragestellungen des jeweiligen Industrieunternehmens widmen.

Das KI-Fortschrittszentrum „Lernende Systeme“ verfolgt bei all seinen Aktivitäten das Ziel, eine menschenzentrierte KI zu entwickeln, der die Menschen vertrauen und die sie akzeptieren. Nur wenn Menschen mit neuen Technologien interagieren und eng zusammenarbeiten, kann ihr Potenzial optimal ausgeschöpft werden. Um diese menschenzentrierte KI zu realisieren, konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten unter anderem auf die Themen Erklärbarkeit, Datenschutz, Sicherheit und Robustheit von KI-Technologien.

Weitere Informationen zum Cyber Valley

Mit dem Cyber Valley bauen die Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein einzigartiges Ökosystem in der Region Stuttgart-Tübingen auf. Vom Land Baden-Württemberg unterstützt, fördert das Cyber Valley den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Ausbildung der besten Talente im Bereich der KI und schafft einen Nährboden für Start-ups. Ziel ist es, Spitzenforschung mit Unternehmergeist zu verbinden, um Spin-offs und den Technologietransfer zu fördern. Das Cyber Valley ist die größte Forschungskooperation Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Partnerschaft stärkt die Forschung und Lehre in den Bereichen des Maschinellen Lernens, Computer Vision und Robotik sowie die Verbindungen zwischen diesen Wissenschaftsbereichen. Partner sind das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, das Land Baden-Württemberg sowie sieben Industriepartner: Amazon, die BMW Group, IAV GmbH, Daimler AG, Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Unterstützt wird das Cyber Valley zudem von der Christian Bürkert Stiftung, der Gips-Schüle-Stiftung, der Vector Stiftung sowie der Carl-Zeiss-Stiftung.

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news-411 Tue, 05 Nov 2019 08:48:37 +0100 Ideen, Innovationen und Investments https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/ideen-innovationen-und-investments/ Nahezu 100 Teilnehmer und Mitwirkende zählte der baden-württembergische Kongress für Business Angels (BA) in diesen Tagen in den Räumen der IHK Karlsruhe. Acht Teams unterschiedlichster Branchen pitchen vor Publikum und Jury ihre Ideen. Was gefiel konnte mit virtuellen CyberCredits belohnt werden. Wer am Ende das höchste „Investment“ eingefahren hatte, sollte als Sieger aus dem BA-Kongress hervorgehen. Doch zuvor konnten die hochkarätigen Investoren in Einzelgesprächen mit den Startup-Teams Einzelheiten oder Details zu den Geschäftsmodellen hinterfragen. Mückenstiche und Lufttaxis

Der Kongress, zu dem das CyberLab aus Karlsruhe, der IT Accelerator des Landes Baden-Württemberg, eingeladen hatte, stand unter dem Motto "Go big (or go home!) - Ideen, Innovationen, Investments". Passend hierzu, die Keynote des Tages von Michael Wieser, der als Investor von Volocopter ein Vorzeigeunternehmen unterstützt, das weltweit auf Interesse stößt. Für Wieser stehe bei dem Investment jedoch nicht der Flugzeugbauer als solcher im Fokus. Vielmehr ginge es um Mobilitätsfragen: "Wir lösen ein Verkehrsproblem", so Wieser wörtlich.

Erst in dieser Woche hat das "sichere, zeitsparende und emissionsfreie Fluggerät" seinen ersten bemannten Testflug in Singapur erfolgreich absolviert. Wieser berichtete, dass sich nahezu wöchentlich Delegationen aus der ganzen Welt auf den Weg nach Bruchsal begeben, um am Volocopter Firmensitz zu erfahren, ob das Flugtaxi auch eine Lösung für deren individuelles Verkehrsthema sein könne. Eine Entwicklung, über die sich auch Daimler freue, die als Co-Investor der Volocopter-Entwicklung vertrauen. Dass das große Ziel am Ende ein autonom fliegender Volocopter sei, begeistere insbesondere die Investoren, so Wieser: "Bei den Tests werden keine Leben riskiert."

Um Fluggeräte ganz anderer Art, kümmern sich auch die Gewinner der Gründer-Pitches beim baden-württembergischen BA-Kongress 2019. Lukas Liedtke staunte nicht schlecht als er nach einer der erfolgreichsten Funding-Kampagnen der Crowdfunding-Plattform Startnext auch beim BA-Kongress mit Abstand die höchsten "CyberCredit-Investments" auf sich vereinen konnte. Mit seinem Startup Heat IT kümmern sich Liedtke und die Co-Founder Stefan Hotz, Armin Meyer und Christo Reuter um die smarte Behandlung von Mücken- und Insektenstichen. Ein Ansteckdevice für das eigene Smartphone hilft mittels Wärme bei der sekundenschnellen Behandlung von Insektenstichen. Ein Prinzip, das von dem im CyberLab tätigen Team so entwickelt wurde, dass es einfach und in der Handhabung selbst von Laien simpel zu handhaben ist. Das hat auch die bundesweite Presse erkannt und bereits vielfach über die Heat IT Lösung berichtet.

"50 Millionen versenken ist irrelevant"

Die abschließende Podiumsdiskussion moderierte Matthias Hornberger, der als Vorsitzender des CyberForums neben den Partnern venture forum Neckar, MAFINEX-Gründerverbund, Startup Angels Alb-Bodensee und die Business Angels Region Stuttgart zu den Gastgebern der Veranstaltung zählte. An der Diskussion beteiligten sich die Investoren Michael Wieser (Partner@Helvetia Venture Fund), Andreas Fischer (First Momentum Ventures), Bernhard Janke (LEA Partners), Dr. Friedrich G. Hoepfner (Hoepfner Strategie) sowie Jan Sessenhausen von Tengelmann Ventures. Sessenhausen war es dann auch, der mit einer markanten Aussage insbesondere bei den Gründern im Publikum für Aufsehen sorgte: "Wir haben lernen dürfen, dass es keine Rolle spielt, ob wir 50 Millionen versenkt haben." Für Tengelmann Ventures komme es darauf an, ob eine Idee das Potenzial habe, ein Geschäftsmodell so zu skalieren, dass am Ende ein Gewinn von mindestens 250 Millionen Euro erzielt werden könne. Wenn sich ein Investemt in dieser Größenordnung ergebe, dann wäre die Rechnung schon aufgegangen.

Einigkeit unter den Diskutanten herrschte darüber, dass man auf Investment-Rankings nicht achte. Es spiele keine Rolle, dass derzeit die meisten Gelder in Entwicklungen von Künstlicher Intelligenz flössen. Die Idee müsse am Ende überzeugen, um Risikokapital EINZUSETZEN; das Investment-Branchen-Ranking spiele da nur eine untergeordnete Rolle.

Beim abschließenden Get-Together zollten insbesondere Gäste von außerhalb der Region dem hochkarätigen Feld der vorgestellten Startups höchsten Respekt. Zwar kamen die Finalteilnehmer aus dem gesamten Bundesland, dass jedoch immer mehr Venture Capital in Startups aus Karlsruhe investiert werde, war den angetretenen Business Angels längst bekannt. "Informiert uns rechtzeitig, damit wir schon in einer frühen Phase auf den Zug aufspringen können", so der vielfach geäußerte Wunsch vieler Investoren, die an diesem Tag nach Karlsruhe gekommen waren.

Der nächste Business Angel Kongress im Jahr 2020 findet in Mannheim statt.

Quelle: CyberForum

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news-409 Thu, 24 Oct 2019 10:06:24 +0200 Zukunftsforum: Eine OP digital planen und üben https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/zukunftsforum-eine-op-digital-planen-und-ueben/ Wie können Unternehmen ihre vielen gesammelten Daten effizienter einsetzen und so einen Mehrwert für sich erzielen? Dieser Fragestellung gingen am Montag die Teilnehmer des Technologieforums an der DHBW nach. Zum dritten Mal hat am Montagabend das Zukunftsforum Villingen-Schwenningen stattgefunden, eine Veranstaltung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Schwenningen, der Hochschule Furtwangen, der Industrie- und Handelskammer, des Marketing Clubs Schwarzwald-Baar und des Technologieverbunds Technology Mountains. Das Thema lautete "Digital Intelligence", die Zielgruppe: hiesige Unternehmen.

"Sehr viele Firmen verfügen durch Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung über sehr viele Daten. Heute geht es darum: Wie können die Firmen diese einsetzen?", erklärt Clive Flynn, Leiter des Studiengangs International Business an der DHBW. Ein Problem sei, das Unternehmen häufig intern mit mehreren, unterschiedlichen Software-Lösungen arbeiten und die Daten, beispielsweise von Maschinen, teils auf verschiedenen Datenbanken landen würden. "Es ist, als ob die Zutaten für eine Suppe alle da sind, man sie aber nicht schnell in einen gemeinsamen Topf werfen kann", vergleicht Flynn. Wie sie das optimieren können, sei vielen Firmen nicht klar. "Wir möchten den Unternehmen heute die Möglichkeit geben, mögliche offene Fragen in diesem Bereich beantwortet zu bekommen."

Das Thema Digitalisierung oder Industrie 4.0 sei nach wie vor in aller Munde. Einer der Bereiche, der damit zusammenhängt, sei eben jener der Datennutzung, erklärt der Studiengangsleiter, warum die Veranstalter das diesjährige Thema ausgewählt hätten. Dieses sollte den etwa 100 Teilnehmern zum einen durch Vorträge erläutert werden. "Wir haben vier Referenten, zwei sind aus der Beratung und Forschung, zwei aus der Industrie", so Flynn.

Zum anderen wurde das Forum am Montag erstmals mit einer Begleitausstellung verbunden. In dieser sollte den Gästen anhand von konkreten Beispielen organisatorischer, technologischer und methodischer Umsetzung effiziente Datenverarbeitung dargestellt werden – "um das Thema greifbar zu machen", so Flynn.

Eines dieser Beispiele erläutert Christoph Krüger am Stand des Unternehmens für Medizintechnik KLS Martin mit Sitz in Tuttlingen. "Wir haben einen Patienten mit einer Fehlbildung am Kiefer, die operativ korrigiert werden muss. Dazu ist zum einen eine Verschiebung der Knochen nötig, zum anderen muss dabei mit einem minimalinvasiven Implantat gearbeitet werden", beginnt Krüger.

Nun werde in einem ersten Schritt der Kopf des Patienten gescannt und diese Daten in eine Planungssoftware eingegeben. "Ein Chirurg kann dann mit dieser Software virtuell planen, welche Knochen bei der Operation wohin verschoben werden müssen." Zudem könne auf Basis der Daten ebenfalls das genau auf diesen Patienten zugeschnittene Implantat hergestellt werden – per 3-D-Druck.

"Der Chirurg kann dann über den Patientenplan, den er in der Software erstellt hat, vom Produktionsstart an alles mitverfolgen, wie bei der Sendeverfolgung eines Pakets", erklärt Krüger. Die Daten seien in der Software selbstverständlich sicher: "Die ist TÜV-geprüft", betont er.

Quelle: Schwarzwälder Bote

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Presse
news-408 Wed, 16 Oct 2019 09:37:34 +0200 Stuttgart erzielt Smart City Award https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/stuttgart-erzielt-smart-city-award/ Wie digital sind Deutschlands Städte? Das hat der Digitalverband Bitkom in einer deutschlandweiten Umfrage untersucht. In der Gesamtwertung belegt die Landeshauptstadt Stuttgart den dritten Platz, in der Kategorie Mobilität führt sie das Ranking an. Dafür wird Stuttgart vom Verband mit dem Smart City Award ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte am Dienstag, 15 Oktober: "Der Smart City Index zeigt: Stuttgart ist beim Thema Digitalisierung auf dem richtigen Weg. Die Digitalisierung ist eine der größten Umwälzungen in der Verwaltung, die es je gegeben hat. Schritt für Schritt werden wir diesen Prozess weiter vorantreiben."

So könne in Zukunft nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern mehr Service geboten und die Stadtverwaltung entlastet werden, sondern auch Herausforderungen wie der Energie- und Verkehrswende oder dem Klimawandel besser begegnet werden. Mayer weiter: "Den Stuttgarterinnen und Stuttgartern wollen wir zukünftig digitale Dienstleistungen anbieten, die zeit- und ortsunabhängig sind und sich stärker an ihren Bedürfnissen orientieren."

Die Auszeichnung wird die Stadt am 22. Oktober in Berlin auf der Smart Country Convention entgegennehmen.

Smart City Index

Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden beim Smart City Index 81 deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern untersucht. Der Index bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft.

Insgesamt wurden 96 Einzelindikatoren untersucht - von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. Weitere Informationen zum Smart City Index und Award sind zu finden unter: www.bitkom.org

Quelle: Stuttgart.de

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Presse
news-406 Tue, 15 Oct 2019 21:15:48 +0200 Mit Apps durch die Produktion Region entwickelt Industrie-Apps für Betriebssystem aus Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/mit-apps-durch-die-produktion-region-entwickelt-industrie-apps-fuer-betriebssystem-aus-baden-wuerttemb/ Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen und das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürt-temberg entwickeln unter der Federführung des Kooperationsnetzwerks microTEC Südwest neue Apps für die Produktion. Am 30.September 2019 informierten sich potentielle Nutzer aus der In-dustrie bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen über mögliche Anwendungen dieser Apps Baden-Württemberg ist führender Industriestandort in Deutschland und Europa. Im globalen Wettbewerb spielen auch Unternehmen aus Ostwürttemberg eine herausragende Rolle. "Hidden Champions" wie die Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen prägen mit Innovationen die Industrie im Land. So entwickelte das Unternehmen mit weiteren Partnern aus Industrie und Forschung das baden-württembergische Industrie 4.0-Betriebssystem ScaleIT. Mit diesem sind Unternehmen zukünftig in der Lage, einfach und schnell auf Produktions-Apps zuzugreifen, diese auch im Betrieb zu nutzen und bei Bedarf neu zu entwickeln.

Basierend auf den Ergebnissen des BMBF-Projekts ScaleIT fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Weiterentwicklung und den Aufbau des bestehenden Betriebssystems sowie weitere Apps für Anwendungen in der Produktion. Projektpartner sind das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen, das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg sowie das Kooperationsnetzwerk microTEC Südwest in Freiburg.

Bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen informierten die Projektpartner interessierte Vertreter aus der Industrie über mögliche Anwendungen. Die Carl Zeiss 3D Automation entwickelt und produziert mit 150 Mitarbeitern hochpräzises Zubehör für Koordinatenmessgeräte. In seiner Begrüßung erklärte der Geschäftsführer Jens Brajer, dass diese Apps in seinem Unternehmen Daten erzeugen, bereitstellen, diese verknüpfen und verarbeiten. Damit kann der Anwender auf Geräte in der Produktion zugreifen und sich über Abläufe und Störungen informieren, so Brajer.

Peter Schmidt, Leiter des digiZ, ergänzte, dass durch die einfache Programmierung der Apps nahezu alle Anwendungsfälle in Produktionsbetrieben leicht umsetzbar sind. Das digiZ wird kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser fortschrittlichen App-Technologie erleichtern.

Dr. Arnd Menschig, Leiter Innovation & digitale Technologien der Carl Zeiss 3D Automation GmbH und Mitentwickler der App-Technologie, skizzierte deren Vorteile: "Durch den Einsatz von Apps erhöht sich die Geschwindigkeit und die Prozesssicherheit im Unternehmen. Außerdem lassen sich fehlende Anwendungen im Betrieb umsetzen, ohne dass bestehende Systeme verändert werden müssen."

Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen unter der Leitung von Professor Axel Zimmermann entwickelt und programmiert mit Partnerunternehmen neue Apps für konkrete Anwendungen. Zimmermann zeigte weitere Vorteile dieser App-Technologie auf. So können einzelne kleinere Apps auch als Softwarebausteine miteinander verknüpft werden. Zudem funktionieren diese webbasierten Apps auch auf jedem Smartphone oder Tablet. Diese Apps werden dann auch aus einem App-Pool bereitgestellt und können je nach Bedarf verwendet werden.

Über microTEC Südwest
Der Spitzencluster microTEC Südwest ist das Kompetenz- und Kooperationsnetzwerk für intelligente Mikrosystemtechniklösungen für Europa und der Ansprechpartner für Mikrosystemtechnik in Baden-Württemberg. Der zentrale Service für die Mitglieder sind technologisch und anwendungsbezogene Fachgruppen, in denen microTEC Südwest seine Kompetenzen bündelt, um gemeinsam Innovationen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik hervorzubringen. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt microTEC Südwest die Mitglieder bei Fördervorhaben und der damit verbundenen Partnervermittlung.

Der Spitzencluster microTEC Südwest ist eines der größten Technologie-Netzwerke in Europa. Im Bereich der Anwendungen fokussiert das Clustermanagement seine Arbeit derzeit auf vier Felder: Gesundheit (Smart Health), Produktion (Smart Production), Mobilität (Smart Mobility), Energie (Smart Energy).
Die mehr als 110 Mitglieder des Fachverbands kommen aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Darunter finden sich Global Player wie Bosch, Festo, Roche Diagnostics, ABB, Zeiss, Endress Hauser, Sick, Balluff und Testo sowie viele innovative klein- und mittelständische Unternehmen. Zu den Forschungseinrichtungen zählen die Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) sowie verschiedene Fraunhofer-Institute. Im Bereich der Hochschulen und Universitäten finden sich unter anderem das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Der Cluster erfüllt die Exzellenzkriterien der Europäischen Cluster Excellence Initiative (ECEI) und wurde mit dem Gold-Label ausgezeichnet.

Quelle: micoTech

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Presse Cluster-Initiative Südlicher Oberrhein Produzierendes Gewerbe Technologietrends Umsetzung Orientierung
news-407 Tue, 15 Oct 2019 21:00:00 +0200 Vorhang auf für die Start-up Night Nordschwarzwald https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/vorhang-auf-fuer-die-start-up-night-nordschwarzwald/ Die Szene ist größer, als alle dachten: Über 150 Gründungsinteressierte, Investoren und Gründungsunterstützer waren auf Einladung des Start-up Ökosystems Nordschwarzwalds zur Premiere der „Start-up Night Nordschwarzwald #1“ in den Club OZON nach Pforzheim gekommen und machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Insgesamt 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald fanden sich im vergangenen Jahr zum Start-up Ökosystem Nordschwarzwald zusammen mit dem Ziel, die effektive und zielgerichtete Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups voranzutreiben. Der Abend im prall gefüllten Szeneclub Ozon begann mit einer Begrüßung durch Thomas Schönbucher, selbst Mitgründer und Geschäftsführer des Kunststoffspritzgussspezialisten priomold GmbH aus Schömberg. Er zeigte sich hocherfreut über das große Interesse aus der Pforzheimer Start-up Szene und wertete die große Anzahl an Teilnehmern als Zeichen dafür, mit dem Veranstaltungsformat den hohen Bedarf an Austausch- und Netzwerkmöglichkeiten getroffen zu haben.

Als erster Speaker des Abends schilderte Prof. Dr. Carlo Burkhardt seine Erfahrungen als Gründer. Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Instituts für strategische Technologie- und Edelmetalle ist Burkhardt Mitgründer des 3D-Druck-Spezialisten MetShape GmbH. MetShape bietet ein neuartiges Verfahren der Metallverarbeitung an. Die größte Herausforderung neben der Technik war es dabei, den richtigen Marktzugang zu finden, so Burkhardt.

Auch Sven Häuser, Erfinder des FlipPen sowie des Xantus Drinkcheck Armbands, mit dem K.O.-Tropfen in Getränken sicher erkannt werden können, berichtete über seine Gründungserfahrungen. Das Gefühl, als sich die Geschichte um das Armband viral in den Medien verbreitete, sei ein sehr besonderes gewesen, so Häuser. "Wirklich geplant war das nicht. Natürlich kannten wir von unserem Fernsehauftritt mit dem FlipPen einige Journalisten und haben versucht, diese gezielt anzusprechen. Dass dann plötzlich jeder was von uns wollte, nicht nur aus Deutschland, sondern weltweit, das war pures Glück."

Nach den beiden Start-up-Impulsen konnten sich die Gäste untereinander vernetzen und austauschen. Mit intensiven Gesprächen und zahlreichen Wünschen nach einer Wiederholung klang die erste Start-up Night Nordschwarzwald aus. Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und einer der Organisatoren der Start-up Night, zeigte sich begeistert davon, wie gut die Idee dieses Events von der Gründerszene im Nordschwarzwald angenommen wurde. Dies zeige, so Protzer, dass "wir einen Nerv getroffen haben. Wir wollen dieses Format der Start-up Night, bei dem Unternehmen, Start-ups, potentielle Gründer und Interessierte miteinander ins Gespräch kommen, im Nordschwarzwald etablieren und regelmäßig an verschiedenen Standorten in der Region anbieten", betonte er.

Die nächste Veranstaltung des Ökosystems Nordschwarzwald findet am 7. November in Freudenstadt unter dem Titel "Etablierte treffen junge Innovative" statt. Alle Informationen hierzu gibt es auf der Webseite des Start-up Ökosystems www.ökosystem-nordschwarzwald.de.

Über das Start-up Ökosystem Nordschwarzwald
Zur effektiven Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups fanden sich im vergangenen Jahr 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und möglichst vielen Gründungsinteressierten eine zielgerichtete Unterstützung zu ermöglichen. Zu den Partnern im Start-up Ökosystem Nordschwarzwald gehören unter anderem die Kammern, die Stadt- und Landkreise der Region, einige Kommunen, Sparkasse und Volksbank, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen sowie die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Gebündelt sichtbar werden die Aktivitäten, Veranstaltungen und Beratungsangebote auf der Kommunikations- und Informationsplattform www.ökosystem-nordschwarzwald.de

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Presse Best Practice Nordschwarzwald Kultur- und Kreativwirtschaft Dienstleister Produzierendes Gewerbe Infrastruktur Technologietrends Orientierung
news-405 Thu, 10 Oct 2019 15:14:04 +0200 Wirtschaftsministerin startet Videowettbewerb „Girls change IT" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerin-startet-videowettbewerb-girls-change-it/ Film ab! Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (10. Oktober) auf der experimenta in Heilbronn den Startschuss für den Videowettbewerb „Girls change IT“ gegeben. „Mit dem Wettbewerb und unseren Girls´ Digital Camps wollen wir Mädchen und junge Frauen ermuntern, die digitale Welt mitzugestalten. Mit einer gleichberechtigten Teilhabe an der Digitalisierung bringen wir unsere Gesellschaft voran und stärken die Innovationskraft unserer Wirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte die Ministerin. „Ich freue mich auf kreative Bewerbungsbeiträge!“ „Wir wollen so früh wie möglich das Interesse der Mädchen und jungen Frauen für IT und Technik wecken und ihre Talente fördern. Auch möchten wir die Vorurteile gegenüber MINT-Berufen geraderücken: Sie sind vielseitig, kreativ und kommunikativ. Unsere Botschaft für die Mädchen ist: Nutzt Eure Chancen. In der IT und Technik werden dringend Fachkräfte gesucht. Sie werden gut bezahlt und haben ausgezeichnete Zukunftschancen“, so Hoffmeister-Kraut. Der Videowettbewerb sei ein weiterer wichtiger Baustein im Programm der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“, deren 8. Jahrestreffen den Rahmen für den offiziellen Start gebildet hat.

In Deutschland fehlten im April 2019 rund 311.000 MINT-Fachkräfte (MINT-Frühjahrsreport iw), in Baden-Württemberg rund 174.000 (IHK Fachkräftemonitor). „Die MINT-Fachkräftelücke wird immer größer. Wir stehen inzwischen beim höchsten Wert seit acht Jahren und die Karriereperspektiven in den MINT-Berufen sind hervorragend“, so die Ministerin. Einer aktuellen Studie zufolge kommen MINT-Berufe dagegen bei der Generation Z weniger gut an als bei älteren Deutschen. Frauen fühlen sich nach diesen Untersuchungen weiterhin benachteiligt, oft aufgrund von Stereotypen.

„Politisch müssen wir gezielte, wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um die junge Generation insgesamt und vor allem auch mehr junge Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen. MINT-Bildung ist Kernkompetenz zur Lösung der Klimaprobleme, aber auch in vielen anderen Bereichen wie Mobilität, Gesundheit und intelligentem Wohnen unabdingbar für unsere Zukunft. Wir müssen deshalb junge Menschen noch stärker in Zukunftsdiskussionen einbeziehen und praktische Erfahrungen ermöglichen“, so die Ministerin.

Vor 100 Jahren, im April 1919 wurden Frauen erstmals an technischen Hochschulen zugelassen. Inzwischen beträgt der Frauenanteil (2017) bei den Studienanfängerinnen in MINT-Studiengängen 30,2 Prozent und 27,6 Prozent bei den Absolventinnen in Baden-Württemberg (StaBu 2018). Gleichzeitig gilt es weiterhin, tradierte Rollenbilder aufzubrechen. Das zeigt sich besonders stark im Bereich der dualen technischen Ausbildungsberufe. Trotz aller Bemühungen beträgt der Frauenanteil (2017) hier nur knapp 11 Prozent.

„Mit dem Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘ hat Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle übernommen. Denn auch auf der Bundesebene wird mit dem neuen MINT-Aktionsplan nun dieser Weg der Bündelung, Verstetigung und Vernetzung von MINT-Akteuren und MINT-Maßnahmen aufgegriffen. Wir sind diesen Weg schon seit acht Jahren erfolgreich gegangen und sollten den MINT-Aktionsplan nun auch für Baden-Württemberg nutzen, um unsere Kräfte noch stärker zu bündeln und unsere regionalen MINT-Initiativen weiter auszubauen“, sagte die Ministerin abschließend.

Wettbewerb „Girls change IT“ (www.girls-change-it.de)

Teilnahmeberechtigt sind Mädchen und gemischte Gruppen bis sechs Personen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse für digitale Themen und IT-Berufe zu wecken und zu zeigen, welche Chancen es für Gesellschaft und Wirtschaft mit sich bringt, wenn Mädchen und Frauen die Digitalisierung in allen Lebensbereichen und Berufsfeldern stärker mitgestalten.

Aufgabe ist es, in einem kurzen bis zu 5-minütigen Videoclip zu zeigen, warum es mehr digitale Girl-Power in IT-Berufen braucht. Filmeinreichungen können vom 10. Oktober 2019 bis 17. Februar 2020 online erfolgen. Die Preisträgerinnen und Preisträger in den verschiedenen Alterskategorien werden mittels Online-Voting und einer Jury ermittelt. Die Preisverleihung ist am 7. Mai 2020 geplant.

Mit der jungen Webdeveloperin und Influencerin Julia Heidinger konnte das Wirtschaftsministerium ein MINT-Role Model als Botschafterin des Filmwettbewerbs gewinnen. Die Mitgründerin des Social Developers Club wird die „Girls change IT“-Kampagne während der gesamten Kampagnenlaufzeit begleiten.

Landesinitiative und Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ (www.mint-frauen-bw.de)

Der Wettbewerb ist Teil der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“, die seit 2010 das Ziel verfolgt, mehr Mädchen und Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen und damit das MINT-Fachkräftepotenzial zu erhöhen. Im Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ haben sich deshalb seit 2011 inzwischen 55 maßgebliche MINT-Akteure zusammengeschlossen und ihre MINT-Fördermaßnahmen in einem gemeinsamen Aktionsprogramm entlang einer lebensphasenorientierten Gesamtstrategie gebündelt, um mehr Breitenwirksamkeit zu erreichen.

Im Mittelpunkt des 8. Jahrestreffens der Landesinitiative und des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ standen der in diesem Jahr gestartete Design Thinking Prozess und die drei neuen Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen „MINT-Regionen“, „MINT-Unternehmensnetzwerk“ und „Initiativen für Frauen in der dualen technischen Ausbildung“ sowie die Strategie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Frauenförderung in den MINT-Wissenschaften.

Als neue Bündnispartnerin wurde Tinkertank - Kreativlabor Makerspace aufgenommen.

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news-404 Thu, 10 Oct 2019 10:49:50 +0200 Popup Labor BW zu Gast im Hubwerk01 in Bruchsal https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-bw-zu-gast-im-hubwerk01-in-bruchsal/ Beim Popup Labor BW im „Hubwerk01“ in Bruchsal können Unternehmen vom 14. bis zum 18. Oktober 2019 praxisnah und niederschwellig neueste technologische und methodische Trends erleben. Das vom Technologiebeauftragten der Landesregierung konzipierte und vom Wirtschaftsministerium geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende etablierter Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Das Popup Labor bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (10. Oktober). „Angesichts der Vielzahl an neuen Technologien und Methoden fällt den Unternehmen der Einstieg in die digitale Transformation oftmals schwer“, so die Staatssekretärin weiter. In kostenfreien Anwendungsworkshops und Vorträgen können sich die Besucher des Popup Labors mit Themen wie der Einführung und den Vorteilen der elektronischen Rechnung, Methoden zur Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle oder dem Patentschutz von Innovationen beschäftigen. Erstmalig widmet sich das Popup Labor mit einem Thementag auch der Digitalisierung im Handwerk. Beim Netzwerkabend mit Impulsvorträgen der Staatssekretärin und Unternehmer Manuel Köcher können wichtige Kontakte geknüpft werden. Der abschließende „Zukunfts-Erlebnis-Tag“ richtet sich nicht nur an Unternehmen und deren Beschäftigte, sondern an die gesamte Region. Im Fokus dieses Tages stehen neben der Vorstellung des RegioWIN-Leuchtturmprojekts „efeuCampus“ zur autonomen urbanen Güterlogistik auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne auch neueste Lösungen im Bereich Smart City. Simulatoren und Virtual Reality-Stationen laden außerdem zum Ausprobieren ein.

Das Bruchsaler „Hubwerk01“ ist ein vom Wirtschaftsministerium geförderter regionaler Digital Hub. „Ich freue mich sehr, dass das Popup Labor dieses Mal direkt in einem der zehn Digital Hubs stattfindet. Das Labor soll als Impulsgeber für die ganze Region wirken. Wichtig ist aber auch, dass wir eine nachhaltige Wirkung erzielen. Dafür bietet das Hubwerk beste Voraussetzungen, denn es bietet den Unternehmen auch über das Popup Labor hinaus eine kompetente Anlaufstelle zu Innovations- und Digitalisierungsthemen“, so Schütz.

KMU bei der Gestaltung der digitalen Transformation unterstützen

Im Zuge der digitalen Transformation verändern neue Technologien, datenbasierte Geschäftsmodelle und Plattformen unsere Wertschöpfungssysteme von Grund auf. Neue Marktteilnehmer mit technologiebasierten Lösungen verschärfen den Wettbewerb. Daraus resultieren erhebliche Risiken. Gleichzeitig birgt dieser Wandel auch enorme Chancen für zusätzliche Wertschöpfung. Um diese Chancen zu ergreifen, benötigen die Unternehmen digitale Kompetenzen. Doch angesichts des Fachkräftemangels im IT-Bereich und der hohen Nachfrage nach solchem Personal durch zahlungskräftige Großunternehmen sind für kleine und mittlere Unternehmen alternative Ansätze gefragt.

Prof. Wilhelm Bauer, der Technologiebeauftragte der Landesregierung, sieht in der Zusammenarbeit den entscheidenden Hebel: „Nicht jeder Mittelständler muss reihenweise Experten für Digitalisierungsthemen einstellen. Für die Entwicklung digitaler Lösungen lassen sich kompetente Partner finden. Voraussetzung hierfür ist ein Grundverständnis, wie sich Technologien auf Prozesse, Organisationen und Geschäftsmodelle auswirken. Schließlich kennt das Unternehmen das eigene Geschäftsmodell am besten und kann daher einschätzen, in welchen Bereichen digitale Werkzeuge hohen Nutzen stiften. Für die konkrete Umsetzung kann dann mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperiert werden.“

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news-403 Mon, 07 Oct 2019 23:17:05 +0200 Fellbacher Experimentierräume: Das Virtual Dimension Center unterstützt Betriebe bei der Industrie-4.0-Transformation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/fellbacher-experimentierraeume-das-virtual-dimension-center-unterstuetzt-betriebe-bei-der-industrie-4/ Das VDC veranstaltet im Zuge des Förderprojekts „GeZu 4.0" die Fellbacher Experimentierräume – eine Möglichkeit für kleine und mittelständische Unternehmen (kmU) aus der Region zum Erfahrungsaustausch zum Thema Digitale Transformation. In unternehmensübergreifenden Lern- und Experimentierräumen gemeinsam die Zukunft meistern - das ist das Ziel des Förderprojekts "GeZu 4.0". Im Rahmen dessen hat das Virtual Dimension Center die Fellbacher Experimentierräume ins Leben gerufen.

Dort setzen sich Betriebe gemeinsam mit den Herausforderungen des digitalen Wandels auseinander. Neben Arbeitsgruppen und Netzwerken etablieren die Projektpartner neue Kollaborationsformen - unterstützt von innovativen Informations- und Kommunikationstechniken. So soll das Projekt "GeZu 4.0" soziale und technische Innovationen fördern.

Der Kick-Off Termin am 17. Juli 2019 in den Räumlichkeiten des VDC setzte den Startschuss für eine Reihe an gemeinsamen Aktivitäten rund um das Thema Industrie-4.0-Transformation. Die Veranstaltung startete mit der Vorstellung aktueller Zukunftsprognosen zur Digitalisierung, gefolgt von einer Erhebung regionaler Bedarfe im Thema. Abschließend präsentierte Christoph Runde, Geschäftsführer des VDC, gemeinsam mit Angelika Stockinger von der Offensive Mittelstand mögliche operative Vorgehensweisen im Projekt. Zu den mögliche Ansätzen zählen zum einen Berichte der Teilnehmer (etwa Erfolgsbeispiele) oder die Etablierung so genannter Quartiersmanager und Technologie-Scouts, die sich gezielt auf die Suche nach Expertise und Informationen machen sowie Unternehmen für die Themen der Arbeitswelt von morgen sensibilisieren. Auch Technikfolgenabschätzung zählen zu möglichen Vorgehensweisen.

Nicht nur in Fellbach profitieren Betriebe von den Angeboten der Experimentierräume: In Esslingen tauschten sich Interessierte am 12. September 2019 auf dem Schiff "MS Wissenschaft" zum Thema "Betriebsübergreifende Experimentierräume - Wandel gemeinsam meistern" aus. Abgerundet wurde der Veranstaltungsabend durch eine Ausstellung zum Thema Künstliche Intelligenz (KI).

Die Zielgruppe des Projekts setzt sich aus Geschäftsführern, technischen Leitern, praktischen Umsetzern und Technologiebegeisterten aus dem Umfeld Digitale Transformation / Industrie 4.0 zusammen. Die Umsetzung der Fellbacher Experimentierräume erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Offensive Mittelstand Baden-Württemberg, der Stadt Fellbach (Amt für Wirtschaftsförderung), der Industrievereinigung Fellbach, dem Gewerbe- und Handels- Verein Fellbach e.V., dem Gewerbeverein Schmiden e.V. und dem Gewerbeverein Oeffingen 1983 e.V.

Für Oktober 2019 sind weitere Termine für die Fellbacher Experimentierräume in Planung, welche im Rahmen des Förderprojekts GeZu 4.0 organisiert werden. Die Teilnahme ist frei. Weitere Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Der Ansprechpartner beim VDC ist:
Hr. Ioannis Alexiadis M.Sc.
E-Mail: ioannis.alexiadis@vdc-fellbach.de
Telefon: 0711 / 58 53 09 - 16

Weitere Informationen zum Projekt GeZu 4.0 sind zu finden unter: https://www.experimentierraeume.de/projekte/inqa-experimentierraeume/gezu-40/.
Das Projekt GeZu 4.0 wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Lern- und Experimentierräume-Initiative gefördert.

Quelle: www.vdc-fellbach.de

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Presse
news-402 Fri, 04 Oct 2019 14:34:55 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Mobiles Plug-In Labor“ mit rund 713.000 Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-mobiles-plug-in-labor-mit-rund-713000-euro/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert ein Mobiles Plug-In Labor für das „Advanced System Engineering“ (ASE) mit rund 713.000 Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (4. Oktober) in Stuttgart bekannt. „Mit dem mobilen Plug-In Labor können wir Unternehmen neue und intelligente Technologien für die digitalisierte Entstehung von Produkten direkt vor Ort demonstrieren. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist das Advanced System Engineering eine effiziente Methode, um Produktentstehungsprozesse zu optimieren, zu digitalisieren und agiler zu machen“, sagte die Ministerin. Das Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) umgesetzt, das eine Vorreiterposition im Themenfeld ASE einnimmt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung, der Aufbau und der Betrieb eines Labors, das neben der Demonstration neuer Technologien vor Ort auch die Qualifizierung von Mitarbeitern und eine individuelle Beratung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht.

In ersten kurzen Pilotprojekten sollen die Unternehmen an die Technologie des Advanced System Engineering herangeführt werden. Die Methoden des ASE werden dabei in einem Labor transportabel gemacht, KMU vor Ort beraten und in die Technik eingewiesen. Dazu wird das Labor in einen mobilen Container integriert, der mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet wird. Somit kann es in ganz Baden-Württemberg betrieben und von Entwicklern und Entscheidern vor Ort besucht werden.  

Das Advanced System Engineering verfolgt das Ziel, KMU zur Entwicklung und Fertigung autonomer Systeme, zum Einsatz künstlicher Intelligenz sowie zur Nutzung dynamisch vernetzter Systeme zu qualifizieren. „Damit wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen- und mittleren Unternehmen im Land fördern und ausweiten. Mithilfe des ASE können die Betriebe die neuen Herausforderungen für die Wirtschaft wie Digitalisierung, Transformation zur Industrie 4.0 oder auch die interdisziplinäre und unternehmensbergreifende Entwicklung von komplexen Systemen praktisch angehen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Mit den Methoden des ASE werde zudem auch untersucht, welche Formen der Prozessorganisation in Unternehmen einen optimalen Einsatz von lernfähigen Softwarewerkzeugen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktentwicklung begünstigen.

Das Mobile Plug-In Labor hilft den Entwicklern und Unternehmen dabei, sich den Anforderungen bewusst zu werden, welche die Digitalisierung an sie stellt. Dadurch sollen nötige Qualifikationen und Maßnahmen für KMU und deren Beschäftigte ausgemacht und Konzepte zur Schulung entwickelt werden. Außerdem erhalten die Unternehmen eine Unterstützung beim Technologie- und Methodentransfer von ASE und können direkt kleine Pilotprojekte starten. Die Leistungs- und Qualitätsmerkmale moderner Produkte werden unmittelbar in Produktentstehungsprozessen festgelegt. Diese sind bei komplexen Konsum- oder Investitionsgütern wie beispielsweise Maschinen und Fahrzeugen besonders herausfordernd. Innovative digitale und lernfähige Werkzeuge können dabei die Entwicklungsteams maßgeblich unterstützen und die Produktentstehungsprozesse effizienter machen.

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Presse Baden-Württemberg Produzierendes Gewerbe 100% Künstliche Intelligenz 100% Technologietrends 100% Umsetzung 100% Strategie 100%
news-399 Tue, 01 Oct 2019 08:31:57 +0200 KI und 3D-Druck bestimmen die Zukunft der Medizintechnik https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/ki-und-3d-druck-bestimmen-die-zukunft-der-medizintechnik/ Die BioRegio STERN Management GmbH, Partner des EU-Förderprojektes „S3martMed“, hatte vergangene Woche zu einem internationalen Innovations-Workshop unter dem Motto „S3martMed needs SmartTech“ eingeladen. Die Teilnehmer erhielten in Live-Operationen am Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen authentische Einblicke in den „Medical Need“. Die Unternehmer aus Europa und Japan erlebten außerdem, wie künstliche Intelligenz (KI) und 3D-Druck die Medizintechnik verändern werden und knüpften internationale Kontakte für entsprechende Kooperationsprojekte, die im Rahmen von S3martMed gefördert werden. An dem ersten interregionalen S3martMed Business Brokerage Event nahmen Unternehmer und Experten aus Polen, Japan, Italien, Belgien, Frankreich und Deutschland teil. Sie konnten in Live-OP-Übertragungen sowie praktischen Übungen im OP des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen mit Ärztlichen Direktoren und Oberärzten diskutieren und gemeinsam neue Ideen für Instrumente und Verfahren entwickeln. Dr. Artur Ochojski vom polnischen Cluster MedSilesia und Dozent an der Wirtschaftsuniversität Kattowitz war beeindruckt, nachdem er die Transplantation eines künstlichen Herzens live erleben konnte: "Man sieht als Unternehmer nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern denkt hier auch gleich über das nächste Level der Entwicklung nach."

Unter dem Motto "S3martMed needs SmartTech" erfuhren die Teilnehmer tatsächlich nicht nur den aktuellen "Medical Need", sondern konnten auch einen direkten Blick in die Zukunft der Medizintechnik werfen. In seiner Keynote referierte Dr. Johannes Stelzer beispielsweise zum Thema "Künstliche Intelligenz in der Bildgebung". Der Mitbegründer der Firma Colugo GmbH aus Tübingen forscht am ebenfalls in Tübingen ansässigen Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik über die Analyse und Visualisierung von Gehirndaten mithilfe von KI. "Moderne bildgebende Verfahren erzeugen eine oftmals nur schwer zu bewältigende Bilderflut", so Dr. Stelzer. "Hier setzen KI-Verfahren an, die Ärzten bei der Begutachtung und Interpretation helfen und damit die Qualität und Effizienz der Behandlungen verbessern."

Auch Routinearbeiten im Labor können durch KI optimiert werden. Maximilian Hans von der Intuity Media Lab GmbH aus Stuttgart stellte einen intelligenten digitalen Laborhelfer der nächsten Generation vor: "Das Mikroskop Minimic kann trainiert werden, unterschiedlichste Proben auszuwerten und wird dadurch selbst zum Experten, um Diagnosen zu erstellen."

Oliver Refle vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA beschrieb in seinem Vortrag die Perspektiven des "3D-Druck in der Medizintechnik": "Viele Herausforderungen von Produkten aus dem Bereich der Medizintechnik könnten zukünftig durch additive Fertigungsverfahren gelöst werden. Vom patientenspezifischen Implantat bis hin zum gedruckten Einweg-Werkzeug sind viele Anwendungen denkbar. Doch um dieses Potenzial zu erschließen muss die Bereitschaft vorhanden sein, umzudenken und offen zu sein für neue Lösungen. Die additive Fertigung führt insbesondere dann zum Erfolg, wenn entlang der gesamten Entwicklungskette vom Geschäftsmodell, über die Produktentwicklung bis hin zur Zertifizierung die Bereitschaft vorhanden ist, neue Wege zu beschreiten."

Die mehr als 40 Unternehmer und Wissenschaftler erlebten in zwei Tagen nicht nur Live-OPs und spannende Impulsvorträge. Sie nutzten auch intensiv die Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und Kooperationen anzustoßen, um Strategien und Anwendungen für 3D-Druck-Implantate und künstliche Intelligenz in der Medizintechnik zu entwickeln. Antworten zur Finanzierung von solch interregionalen Kollaborationsprojekten lieferten Hartmut Welck und Hicham Abghay von der Steinbeis 2i GmbH für öffentliche Fördermittel sowie Dr. André Zimmermann von der SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH für privates Investment. Denn neue Projektideen, die im S3martMed-Netzwerk entstehen, werden mit einem maßgeschneiderten Strategieplan unterstützt, um geeignete Fördermittel zu identifizieren, damit aus der Idee ein marktreifes Produkt wird.

Über das EU-Förderprojekt S3martMed-Projekt
Fünf Cluster-Partner aus Frankreich (Lyonbiopole, Auvergne-Rhône-Alpes), Belgien (Biowin, Wallonien), Polen (GAPR-Medsilesia, Oberschlesien), Italien (BioPmed, Piemont) und Deutschland (BioRegio STERN, Baden-Württemberg) bilden das EU-Förderprojekt S3martMed. Sie sind aktive Mitglieder der Industrialisierungsplattform „S3“, die von der Europäischen Kommission eingerichtet wurde, um in verschiedenen Branchen – wie beispielsweise der Medizintechnik – regionale Stärken zu identifizieren und die europäische Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu fördern. Mittels der Plattform soll im Rahmen des S3martMed-Projektes die Kooperation zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Technologiezentren initiiert werden, um nachhaltiges Wachstum und gezielte Investments zu fördern.

Disclaimer
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Quelle: BioRegio STERN

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news-401 Mon, 30 Sep 2019 09:12:00 +0200 305.000 Euro für systematische Personalentwicklung mit Blick auf die Herausforderung der Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/305000-euro-fuer-systematische-personalentwicklung-mit-blick-auf-die-herausforderung-der-digitalisie/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gibt mit der Förderung des Projekts „Entwicklung eines praxisnahen, digitalisierungsrelevanten Qualifizierungskonzepts für die Personalentwicklung in KMU“ einen wichtigen Impuls, um in den Betrieben eine systematischere Personalentwicklung mit Blick auf die Herausforderung der Wirtschaft 4.0 voranzubringen. Ziel ist es, einen modular aufgebauten Zertifikatslehrgang zu entwickeln, zu erproben und nachhaltig umzusetzen, der Beschäftigte zu „Personalentwicklungsexpertinnen und -experten für digitale Kompetenzen“ qualifiziert. Hierfür erhält die RKW Baden-Württemberg GmbH im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ knapp 305.000 Euro aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ „Passgenau qualifizierte Beschäftigte sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Digitalisierung in und für Unternehmen gelingt. Darum ist die Personalentwicklung ein zentrales Thema für die Wirtschaft 4.0“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (30. September) in Stuttgart. Möglichst alle Mitarbeitenden einzubeziehen und zu befähigen, sich in einer veränderten Arbeitswelt zurechtzufinden und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, sei eine Aufgabe, der sich noch mehr Betriebe stellen sollten, so Schütz. „Dies gilt umso mehr, je stärker autonome Systeme und Künstliche Intelligenz Eingang in die Betriebe finden. Die Arbeitswelt der Beschäftigten verändert sich zum Teil tiefgreifend: sie wird schneller, intelligenter, digitaler.“

Die RKW Baden-Württemberg GmbH setzt ab 1. Oktober 2019 das Projekt „Entwicklung eines praxisnahen, digitalisierungsrelevanten Qualifizierungskonzepts für die Personalentwicklung in KMU“ um. Der modular aufgebaute Zertifikatslehrgang, der im Rahmen des Projekts entwickelt, erprobt und nachhaltig umgesetzt wird, soll Geschäftsführende, Führungskräfte und Mitarbeitende aus dem Bereich Personal und Personalentwicklung zu „Personalentwicklungsexperten und -expertinnen für digitale Kompetenzen“ qualifizieren. Die Inhalte des Lehrgangs umfassen die Identifikation von Lücken bei den digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden im Betrieb, die Bestimmung von Umsetzungsprojekten zur Stärkung dieser digitalen Kompetenzen und der Befähigung zum Aufbau einer betriebsbezogenen digitalen Lernplattform. Die Entwicklung des Zertifikatslehrgangs erfolgt unter Beteiligung von zehn überwiegend kleinen und mittleren Pilotunternehmen. Im Rahmen des Projekts findet ein erster Probedurchlauf des Lehrgangs statt, der dann nach Projektende fortlaufend angeboten werden kann.

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news-397 Tue, 24 Sep 2019 10:40:56 +0200 St. Georgen: Vom Wirtschaftsministerium geförderter regionaler Digital Hub „Digital Mountains“ feiert Eröffnung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/st-georgen-vom-wirtschaftsministerium-gefoerderter-regionaler-digital-hub-digital-mountains-feier/ Der regionale Digital Hub St. Georgen „Digital Mountains“ hat heute (24. September) im Beisein der Konsortialpartner sowie zahlreicher Vertreter aus Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Wirtschaftsorganisationen, Politik, Verwaltung und Presse seine offizielle Eröffnung gefeiert. Die Bewilligung des Vorhabens mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Höhe von rund 857.000 Euro erfolgte im Oktober 2018. „Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt kleine und mittelständische Unternehmen bei digitalen Innovationen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie wurde bei der Eröffnungsfeier krankheitsbedingt durch Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, Leiter der Abteilung „Industrie, Innovation, wirtschaftsnahe Forschung und Digitalisierung“ im Wirtschaftsministerium, vertreten. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Aber gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen oft die Kapazitäten, um sich mit den neuesten Trends und Technologien zu befassen. Durch Möglichkeiten zur Vernetzung und Kooperation bieten wir diesen Unternehmen mit dem Digital Hub Unterstützung bei der Umsetzung digitaler Projekte und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Physisch im Technologiezentrum St. Georgen angesiedelt, zielt der Hub als Service-Plattform darauf ab, Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu schaffen und regionale Bedarfslücken zu schließen. Ergänzend zur im Technologiezentrum St. Georgen bereits vorhandenen Infrastruktur bietet der Hub nun etwa die Möglichkeit, in einem SmartCPS-Labor, einem Makerspace für digitale Produktentwicklung und einem Augmented Reality/Virtual Reality-Testlabor „XR Cyberspace“ zu experimentieren und neue Projektideen zu entwickeln. Hier sollen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen können und auf diese Weise digitale Innovationen gefördert werden. Schließlich bietet die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Zuge der Digitalisierung großes Potential für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Gründungsinteressierte werden in einem Digital Inkubator etwa in Form einer 360-Grad-Betreuung unterstützt. Abgerundet wird das Hub-Angebot u. a. durch verschiedene Weiterbildungsangebote wie den Zertifizierungslehrgang zur „Fachkraft Industrie 4.0“ und Seminare zur Datenanalyse sowie neue Veranstaltungsformate wie beispielsweise innovative Matchmaking-Events.

„Mit den Digital Hubs schaffen wir regionale Anlaufstellen und Unterstützungsangebote gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auf diese Weise treiben wir die Digitalisierung unserer Wirtschaft in der Fläche des Landes konsequent voran. Im Austausch mit den anderen Digital Hubs im Land bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. Daher haben wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk etabliert, das Strahlkraft für das ganze Land entwickeln kann und von dem alle profitieren“, so die Ministerin. Inzwischen haben alle zehn regionalen Digital Hubs ihre Arbeit aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digital Mountains“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte im Oktober 2018 die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben der St. Georgener Technologiezentrum GmbH als Konsortialführerin u. a. die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V., die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-396 Mon, 23 Sep 2019 10:18:27 +0200 Projekt „Handel 2030“ – Staatssekretärin Katrin Schütz stellt Abschlussbericht zur Dialogphase in Stuttgart vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/projekt-handel-2030-staatssekretaerin-katrin-schuetz-stellt-abschlussbericht-zur-dialogphase-in-st/ Staatssekretärin Katrin Schütz hat heute (23. September) den Abschlussbericht zur Dialogphase des Projekts „Handel 2030“ in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. „Der Einzelhandel ist mit 46.000 Unternehmen und mehr als 300.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine der wichtigsten und beschäftigungsintensivsten Branchen im Land. Doch sie ist seit vielen Jahren einem Strukturwandel unterworfen. Wir wollen vielfältige Maßnahmen ergreifen, um die Einzelhändler im Land bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen, allen voran der digitalen Transformation, zu unterstützen“, betonte Schütz. Sie setze sich mit Nachdruck dafür ein, dass auch im Doppelhaushalt 2020/2021 entsprechende Mittel vorgesehen würden. Seit Juli 2018 geht das Wirtschaftsministerium die zentralen Zukunftsfragen des Einzelhandels gemeinsam mit seinen Partnern, dem Handelsverband Baden-Württemberg (HBW), dem Baden-Württembergischen IHK-Tag (BWIHK), dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd (VMG Süd), den kommunalen Spitzenverbänden, ver.di und dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) an. Die in regionalen Themenworkshops erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels wurden nun in dem Abschlussbericht gebündelt.

Von Digital-Coaches bis zu einer Nahversorgungsinitiative sind vielfältige Maßnahmen geplant

Der Abschlussbericht enthält einen Katalog aus 129 Handlungsempfehlungen zu den Themenfeldern Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Qualifizierung, Zukunft der Innenstädte, Nahversorgung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Bau- und Raumordnungsrecht. Sie richten sich an Bund, Land, Kommunen, Wirtschaftsorganisationen und den Handel selbst. „Die vorgestellten Handlungsempfehlungen zeigen Wege auf, wie die Lage des Einzelhandels in Baden-Württemberg verbessert werden kann“, erklärte Schütz. An der Umsetzung einiger aus der Dialogphase hervorgegangenen Maßnahmenpakete arbeite das Wirtschaftsministerium bereits in Zusammenarbeit mit den Partnern. Beispiele hierfür sind:

  • die Einführung einer „Digitalstrategie Handel 2030“ - ein bezuschusstes Beratungs-, Coaching- und Qualifizierungsangebot, das Händler bei der Status Quo-Analyse, der strategischen Ausrichtung, der Personalplanung und -entwicklung und der Umsetzung betrieblicher Maßnahmen unterstützt. Die Strategie zielt zudem auf die Einführung von Digitalbotschaftern in den Einzelhandelsunternehmen ab.
     
  • die Förderung von regionalen Innenstadt- und Handelsberatern, um die Kommunen dabei zu unterstützen, die Attraktivität ihrer Innenstädte als Handelsstandorte zu erhalten. Kommunen mit bis zu 50.000 Einwohnern soll damit geholfen werden, ihre Innenstädte und Quartiere zu stärken und an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters anzupassen, also beispielsweise die digitale Sichtbarkeit zu erleichtern.
     
  • eine Nahversorgungsinitiative, mit der dem Rückzug des Einzelhandels insbesondere aus kleinen Orten im ländlichen Raum entgegengewirkt werden soll. Zur Unterstützung der Händler sollen Best-Practice-Konzepte zur Sicherung der Nahversorgung auf einem Fachkongress und einer Reihe von Informationsveranstaltungen kommuniziert werden.

Partner befürworten die rasche Umsetzung der Handlungsempfehlungen

Hermann Hutter, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), zeigte sich angesichts der vielfältigen Handlungsempfehlungen erfreut: „Der Handel ist der drittgrößte Wirtschaftszweig im Land, aber vor allem ist er Garant einer hohen Lebensqualität und lebendiger, attraktiver Innenstädte. Das Projekt ‚Handel 2030‘ und der konstruktive Dialog mit der Politik sind ein toller Erfolg - die Händlerinnen und Händler im Land freuen sich sehr über diese Wertschätzung und die politische Unterstützung. Entscheidend ist jetzt, die gewonnenen Erkenntnisse schnell in effektive Maßnahmen zu überführen. Denn trotz aller Erfolge, der Handel und mit ihm unsere Städte und Gemeinden, stehen vor gewaltigen Herausforderungen!“

Prof. Dr.-Ing. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der für Handelsfragen im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag zuständigen IHK Bodensee-Oberschwaben, betonte: „Der Einzelhandel spielt nach wie vor eine zentrale Rolle, wenn es um die Vitalität und Attraktivität einer Innenstadt geht. Geändertes Verbraucherverhalten und wachsender Onlinehandel führen aber vielerorts zu Frequenzrückgängen. Die baden-württembergischen IHKs schlagen deshalb die Implementierung von Innenstadtberatern, vor allem in Klein- und Mittelstädten, vor, die über keinen Wirtschaftsförderer und kein Citymanagement verfügen.“

Bernhard Franke, Landesfachbereichsleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für den Handel, betonte: „Die Zukunft der Arbeit im Einzelhandel - einer Branche, in der mehr als 300.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Lebensunterhalt verdienen - steht vor enormen Herausforderungen. Konzentrationsprozesse, scharfer Wettbewerb und enorme technologische Umwälzungen verändern eine Branche, die für unsere ganze Gesellschaft von enormer Bedeutung ist. Deshalb ist es wichtig, diesen Prozessen nicht tatenlos zuzuschauen, sondern sie im Zusammenwirken von Sozialpartnern, Zivilgesellschaft und Politik zu beeinflussen und zu gestalten. Das Dialogprojekt war dafür ein gelungener Auftakt.“

„Unsere Innenstädte müssen auch morgen noch attraktiv und lebendig sein, damit sich die Menschen gerne dort aufhalten“, so Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, und sprach damit auch für den Gemeindetag und den Landkreistag Baden-Württemberg. „Dazu brauchen wir weiterhin attraktive Angebote in Einzelhandel und Gastronomie. Die Kommunen werden dazu gerne ihren Beitrag leisten, denn wenn die wohnortnahe Versorgung eine langfristige Zukunft haben soll - woran wir stark interessiert sind - müssen wir jetzt die Weichen stellen. Der Online-Handel hat zwischenzeitlich einen erheblichen Teil des Marktes eingenommen - mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf unsere Innenstädte und Ortsmitten. Deshalb brauchen wir Konzepte, um den örtlichen und regionalen Handel um ein Online-Segment zu erweitern, damit unsere Städte und Gemeinden weiterhin attraktiv für die Menschen bleiben. Auch unter Umweltgesichtspunkten sind der örtliche und der regionale Handel die nachhaltigere Alternative.“

Gerhard Berger, Geschäftsführer des Verbands der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Süd e. V. (VMG Süd), appellierte: „Der Mittelstand als Rückgrat des Einzelhandels sieht sich immer größeren Herausforderungen gegenüber: Überbordende Bürokratie, Digitalisierung, Fachkräftemangel, zunehmender Onlinehandel und Leerstände in den Innenstädten. Das Dialogprojekt ‚Handel 2030‘ kommt daher zur rechten Zeit. Die in den Workshops herausgearbeiteten Ergebnisse sind nachhaltige Impulse, um verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen für mehr Konsumanreiz, Fachkräftesicherung, Flexibilisierung der Arbeits- und Ladenöffnungszeiten, Entbürokratisierung, die konsequentere Bekämpfung des Ladendiebstahls und vor allem den Erhalt lebendiger Innenstädte! Leidet der innenstädtische Einzelhandel, leidet mit ihm die ganze Stadt. Der VMG Süd appelliert an die konsequente und nachhaltige Umsetzung des Dialogprojekts ‚Handel 2030‘.“

Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV), betonte auf der Veranstaltung: „Genossenschaftliche Modelle können den Einzelhandel in Baden-Württemberg stärken und dabei helfen, die Transformation des Handels unter Wahrung der Selbstständigkeit gemeinsam erfolgreich zu gestalten sowie attraktive Rahmenbedingungen für Kunden zu schaffen. Genossenschaften unterstützen Unternehmen besonders im Bereich der gemeinsamen Dienstleistungen, aber auch bei der Digitalisierung und hinsichtlich des sich vielfach abzeichnenden Fachkräftemangels.“ Auch mit Blick in die Zukunft stellte Glaser fest: „Die Rechts- und Unternehmensform der eingetragenen Genossenschaft stellt zudem einen zukunftsfähigen Lösungsansatz für die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Unternehmensnachfolge dar.“

Weitere Informationen

Abschlussbericht zur Dialogphase des Projekts „Handel 2030“

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news-395 Fri, 20 Sep 2019 14:08:08 +0200 Erste Start-up Night Nordschwarzwald bringt regionale Gründerszene zusammen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/erste-start-up-night-nordschwarzwald-bringt-regionale-gruenderszene-zusammen/ Zur effektiven Förderung innovativer und technologiegetriebener Start-ups fanden sich im vergangenen Jahr 23 Partner aus der gesamten Region Nordschwarzwald zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln und möglichst vielen Gründungsinteressierten eine zielgerichtete Unterstützung zu ermöglichen. Zu den Partnern im Start-up Ökosystem Nordschwarzwald gehören unter anderem die Kammern, die Stadt- und Landkreise der Region, einige Kommunen, Sparkasse und Volksbank, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen sowie die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Gebündelt sichtbar werden die Aktivitäten, Veranstaltungen und Beratungsangebote auf der Kommunikations- und Informationsplattform www.ökosystem-nordschwarzwald.de.

Nun steht das nächste Highlight vor der Tür: Das Start-up Ökosystem Nordschwarzwald lädt zur Premiere der "Start-up Night Nordschwarzwald #1" am 11. Oktober 2019 in den Club OZON in Pforzheim ein. Ziel der Start-up Night ist es, Gründungsinteressierte mit Gründern, Investoren und Gründungsunterstützern aus der Region Nordschwarzwald zusammenzuführen.

Die Start-up Night bietet als informeller Treffpunkt der regionalen Gründerszene eine ideale Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen, für intensiven Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. Geplant sind spannende Impulsreferate von Start-Ups, die ihre Gründungsgeschichte erzählen und dabei insbesondere auf die Herausforderungen für Gründer eingehen. Im Anschluss bleibt viel Raum für Fragen, Antworten und persönliche Gespräche. Für die Pforzheimer ist dabei besonders interessant, dass mit der Gründerlounge bereits am 25.09.2019 im Rahmen der Smart City Days 2019 ein zusätzliches Angebot für die lokale Gründerszene besteht.

"Wir wollen dieses Format der Start-up Night, bei dem Unternehmen, Start-ups, potentielle Gründer und Interessierte miteinander ins Gespräch kommen, im Nordschwarzwald etablieren und regelmäßig an verschiedenen Standorten in der Region anbieten", so Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG Nordschwarzwald. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter der Webseite des Ökosystems oder unter www.nordschwarzwald.start-up-night.de.

Quelle: WFG Nordschwarzwad

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news-394 Mon, 16 Sep 2019 20:15:40 +0200 #DigitalesWirtschaften im Handwerk: Individuelle Beratung für Heidelberger Unternehmer https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digitaleswirtschaften-im-handwerk-individuelle-beratung-fuer-heidelberger-unternehmer/ Digitale Geschäftsprozesse, Apps, Onlinesichtbarkeit, Social-Media-Marketing, digitale Plattformen, personalisierter Service – diese und weitere Schlagworte prägen die Digitalisierung in der Wirtschaft. Wie können lokale Unternehmen der Digitalisierung aktiv begegnen und sich in der Onlinewelt positionieren? Wo liegen die besonderen Anforderungen? Und welche Chancen bietet die Digitalisierung speziell für Handwerksbetriebe? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das neue Projekt #Digitales Wirtschaften im Handwerk des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg. Die Wirtschaftsförderung unterstützt Heidelberger Handwerksbetriebe mit diesem spezifischen Angebot bei der Ausarbeitung individueller, passgenauer Digitalisierungskonzepte. Teilnehmende Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten durch individuelle Beratungen, Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten praktische Ansatzpunkte sowie konkrete Tipps, wie sie die Möglichkeiten der Digitalisierung für ihren Betrieb nutzen können. Im Austausch mit Experten entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Ideen für ihr Unternehmen.

Die Auftaktveranstaltung von #Digitales Wirtschaften im Handwerk findet am Donnerstag, 14. November 2019, statt. Das Projekt greift insgesamt folgende Themenbereiche auf:

  • Digitale Markterschließung: Onlinemarketing, Online-Sichtbarkeit und Social Media
  • Digitale Geschäftsprozesse: Bestellung, Materialerfassung, Cloud-Dienste
  • Digitale Praxistools: Apps zur Arbeitserleichterung, mobiles Arbeiten, QR-Codes

Anmeldung ab sofort möglich

Wer an #Digitales Wirtschaften im Handwerk teilnehmen möchte, meldet sich ab sofort bei Simon Niebergall, Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, E-Mail Simon.Niebergall @ Heidelberg.de, Telefon 06221 58-30008, an.

Dank Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen des Digital Hub kurpfalz@bw beläuft sich der Kostenbeitrag für bis zu sechs Stunden individuelle Beratung auf 200 Euro. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten ein Zertifikat und dürfen zugleich das Label „#DigitalesWirtschaften“ nutzen.

Quelle: Stadt Heildelberg

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Presse Baden-Württemberg Rhein-Neckar Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-393 Mon, 16 Sep 2019 20:04:19 +0200 Mode und künstliche Intelligenz zeigen Zukunftsbilder in Pforzheim und dem Nordschwarzwald auf https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/mode-und-kuenstliche-intelligenz-zeigen-zukunftsbilder-in-pforzheim-und-dem-nordschwarzwald-auf/ Hackathon „Fashion meets AI“ des Digital Hubs versammelt Fachleute in Pforzheim. Am 14. und 15. September haben rund 50 hochqualifizierte Fach-leute, darunter Entwickler, Data Scientists, Designer und Innovationsmanager, die Möglichkeit genutzt, am Pforzheimer Hackathon teilzunehmen. Der Digital Hub Nordschwarzwald mit dem Standort Pforzheim/Enzkreis organisierte erstmals den Hackathon gemeinsam mit den Pforzheimer Unternehmen Meyle+Müller, Omikron, medialesson, der KLiNGEL Gruppe sowie der Hochschule Pforzheim und Microsoft als Technologiepartner. Für Markus Meser, Manager des Digital Hub Pforzheim/Enzkreis waren Vorbereitung und Durchführung eine große, aber dank der Partner erfolgreich absolvierte Herausforderung, die im nächsten Jahr nach einer Wiederholung schreit. Unter dem Titel "Fashion meets AI" (AI = artificial intelligence, Künstliche Intelligenz) waren die Teilnehmer bundesweit eingeladen, an einem der Logistikstandorte der KLiNGEL Gruppe innerhalb von 36 Stunden nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte zu entwickeln. Die Atmosphäre beim ersten "Hackathon", einer Wortschöpfung aus "Hacken" und "Marathon" also einer kollaborative Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltung, war bewusst locker und durch die Lager-Räumlichkeiten, das coole Ambiente und der Ablauf der Tag- und Nachtveranstaltung sehr besonders.

Die Bandbreite der Teilnehmer reichte vom 17-jährigen Auszubildenden Linus Hoja, einem ebenso jungen wie professionellen Software-Entwickler bis zum 56- jährigen Ben Epple, Mode-Experte und Inhaber der Pforzheimer Hochzeits- und Abendmode-Boutique Glamourös. Für die notwendige Motivation der Teilnehmer sorgten aber auch spannende Impulsvorträge und Mentoring-Angebote der Partner.

Sven Christian Andrä, Chief Digital Officer der Klingel-Gruppe zeigte spezielle Herausforderungen der Modebranche und des Versandhandels auf und stellte mit allgemeinen Informationen und echten Datensätzen die Aufgabe, wie künstliche Intelligenz im Modegeschäft zukünftig helfen kann.

Unter der fachkundigen Moderation von Philipp Bauknecht, Gründer und CEO von medialesson arbeiteten Einzelkämpfer, kleine und größere Teams genau 36 Stunden daran, Vorschläge zu entwickeln, Apps zu programmieren und die Prototypen rechtzeitig zur Präsentation am Sonntagnachmittag fertigzustellen. Bauknecht, welcher auch als Regional Director (Regionaler Direktor) für Microsoft Deutschland tätig ist, stellte bei den abschließenden Teampräsentationen nochmals die hohe Professionalität der Teilnehmer und Projekte heraus

Unter den eingereichten Ergebnissen konnte sich das Team von "KLARA" als Gewinner des Hackathons durchsetzen. Die Digitalisierung von Print-Medien ist für die individualisierte Auswahl und Bestellung eine große Hilfe und macht es Kunden leicht, in der Modewelt Anregungen aufzunehmen und für sich stressfrei und ohne Medienbruch umzusetzen. Auf den zweiten Platz wählten die Teilnehmer die "AR-Anprobe" einer virtuellen Möglichkeit zur Anprobe von Kleidung zuhause vor dem eigenen Spiegel, dem Smartphone oder in der Umkleidekabine eines Modegeschäfts. Auf dem dritten Platz landete die Idee "Smartphone2Webshop" einem Chatbot zur virtuellen Unterstützung bei Auswahl und Bestellvorgang.

Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, zeigte sich bei der Ergebnispräsentation ebenso beeindruckt wie der anwesende Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch. "Der Hackathon ist eine tolle Gelegenheit, Zukunftsbilder einer ganzen Branche zu zeichnen und aufzuzeigen, welche Chancen für die Stadt und die Region Nordschwarzwald in der Digitalisierung liegen", so der Geschäftsführer der WFG, die als Projektträger für das Digital Hub Nordschwarzwald verantwortlich ist. "Neben diesem laufenden Projekt arbeiten wir mit Hochdruck an dem Konzept eines regionalen "KI-Labs", also genau an der Fragestellung, wie künstliche Intelligenz noch wirksamer als Erfolgsbeitrag für Unternehmen der Region sein kann."

Hintergrund zum Digital Hub Nordschwarzwald
Der Digital Hub Nordschwarzwald ist einer von zehn regionalen Digitalisierungszentren in Baden-Württemberg, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 des Landes. Die regionalen Digital Hubs sind Kristallisationspunkte für digitale Innovationen; hier treffen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinander. Der Digital Hub ist zentrale Anlaufstelle vor allem für kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen bei Fragen zur Digitalisierung. Mit den 3 Standorten in Pforzheim, Nagold und Horb bietet der Digital Hub Nordschwarzwald die Möglichkeit, sich vor Ort über die Digitalisierung zu informieren, Digitalisierung zu erleben sowie neue Ideen für digitale Projekte in Experimentierräumen zu entwickeln und zu erproben. Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) ist Projektträger und Konsortialführer der insgesamt 11 Konsortialpartner des Projekts. Das Förderprojekt läuft noch bis zum 30.09.2021.

Quelle: Pressebox

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news-392 Thu, 12 Sep 2019 19:00:37 +0200 Millionen für KI in Baden-Württemberg: Karlsruhe profitiert von Förderung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/millionen-fuer-ki-in-baden-wuerttemberg-karlsruhe-profitiert-von-foerderung/ „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der digitalen Zukunft. Nur wenn Baden-Württemberg bei KI vorne mitspielt, kann es auch künftig ein dynamischer, innovativer und attraktiver Wirtschaftsstandort für die Menschen in unserem Land sein“. Für die baden-württembergische Wirtschafts- und Arbeitsministerin, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, gilt es, im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ schon früh wichtige Impulse zu setzen, damit sich möglichst viele Unternehmer und Beschäftigte KI-Kompetenzen aneigenen. Es sei nicht damit getan, so Hoffmeister-Kraut, dass nur Spezialisten über KI-Wissen verfügen: „Wir brauchen hier ein Weiterbildungsangebot in der Breite, das den Bedürfnissen unterschiedlicher Beschäftigtengruppen gerecht wird“, so die Ministerin anlässlich des Startschusses eines mittlerweile vierten KI-Weiterbildungsprojekts, das vom Land gefördert werde.

KI made in Baden-Württemberg

So wird im Projekt „KIx – Künstliche Intelligenz eXperimentell“ durch eine experimentelle, spielerische Herangehensweise – zum Beispiel mit beweglichen Robotern, die einen Parcours befahren, dabei miteinander interagieren und lernen – ein niederschwelliges KI-Weiterbildungsangebot entwickelt und erprobt. In verschiedenen Modulen sollen KI-Grundlagen vermittelt, elementare Programmierstrukturen und -sprachen erlernt und KI-Anwendungen der Praxis kennengelernt werden. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 370.000 Euro. Das Projekt wird von der Technischen Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd e. V. unter Beteiligung der ttg team training GmbH Tübingen umgesetzt. Bei einer erfolgreichen Projektumsetzung ist die Förderung eines solchen Angebots auch an weiteren Standorten im Land angedacht.

Ein Lehrgang, der Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen dazu befähigt, Potenziale in ihrem Betrieb unter Nutzung von digitalen Technologien mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz und Datenanalyse besser auszuschöpfen wird im Projekt „Innovative Dienstleistungen und Prozesse mit KI“ entwickelt. Zudem ist die Förderung des Wissenstransfers zu Künstlicher Intelligenz aus der Wissenschaft hin zu Weiterbildungsträgern und Weiterbildungsbeauftragten in Unternehmen Projektziel. Dabei ist die Mitwirkung von KI-Experten der University of California, Berkeley, vorgesehen. Umgesetzt wird das mit rund 317.000 Euro vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt von der bwcon GmbH in Stuttgart, die Erprobung der entwickelten Weiterbildung erfolgt in mindestens zwei Lehrgängen unter Mitwirkung des IHK-Zentrums Weiterbildung in Heilbronn (Lehrgangschwerpunkt: Produktion) und der IHK Rhein-Neckar (Lehrgangsschwerpunkt: Handel).

Im Zuge des Projekts „Qualifizierungsoffensive Automatisierung im Mittelstand – von der Automatisierung zu autonomen Systemen“ werden zwei aufeinander aufbauende Weiterbildungsmodule mit je 150 Stunden Lernaufwand entwickelt und erprobt. Dabei wird im Aufbaumodul Künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit autonomen Produktionssystemen behandelt und es kommt eine große Bandbreite an innovativen digitalen Lernformen zum Einsatz, wie Elemente der virtuellen und erweiterten Realität (VR/AR), interaktive Lernspiele, Computer-Simulationen, animierte Folien und spielebasierte Erfolgskontrollen. Zielgruppen der beiden Weiterbildungsmodule sind beruflich gebildete Fachkräfte, Meister, Techniker und Ingenieure. Die Teilnehmenden können je Modul fünf Studienleistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (sog. ECTS-Punkte) erwerben. Für die Umsetzung erhält die Graduate Campus Hochschule Aalen GmbH vom Wirtschaftsministerium 366.000 Euro Fördermittel

Das mit etwa 563.000 Euro geförderte Projekt „bw.digital.ki – betriebliche Weiterbildung zur digitalen Transformation mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz“ soll dazu beitragen, das KI-Weiterbildungsangebot im Land zu erweitern und zu vertiefen. Forschungsergebnisse, neueste Trends und Praxiswissen rund um fortgeschrittene KI-Anwendungen werden in Schulungsmodulen aufbereitet, erprobt und weiterentwickelt. Im Zentrum steht sowohl, KI-Technik zu verstehen, einzuführen und zu entwickeln als auch KI-Systeme im Unternehmen anzuwenden und umzusetzen. Das Angebot richtet sich vom Einsteiger bis hin zu Experten, von den Mitarbeitern aus Abteilungen, in denen ein KI-System eingeführt werden soll, bis hin zu Führungskräften und zur Geschäftsführung. Projektträger ist hier das gemeinnützige CyberForum e. V. mit Schwerpunkt in der Region Karlsruhe und landesweiter Ausstrahlung.

Qualifizierungsoffensive

„Das Thema KI steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste, denn sie wird nach und nach alle Bereiche unserer Wirtschaft durchdringen“, betonte die Ministerin und hob hervor, dass die KI-Weiterbildungsangebote sich gut in die im März beschlossene „Landesstrategie KI“ einfüge. „Insbesondere der Weg von der Idee zum Produkt muss schneller werden, um mit KI Geld zu verdienen. Wichtiger Schwerpunkt der KI-Landesstrategie ist darum die wirtschaftsnahe Forschung und das KI-Aktionsprogramm für den Mittelstand sowie die Planung und Umsetzung eines Innovationsparks KI“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Für den erfolgreichen KI-Einsatz sei es „das A und O, dass die Beschäftigten in den Betrieben dazu qualifiziert und befähigt werden. Denn nur mit KI-kompetenten Mitarbeitern können wir die Potenziale dieser Schlüsseltechnologie gewinnbringend nutzen“, zeigte sie sich überzeugt. Um Innovationen im Weiterbildungsangebot für die Wirtschaft 4.0 zu fördern, habe das Wirtschaftsministerium die „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ gestartet. Hierfür stehen knapp vier Millionen Euro aus der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ zur Verfügung.

Quelle: techtag

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Presse Künstliche Intelligenz
news-391 Thu, 05 Sep 2019 09:12:49 +0200 Neue Studie zum Vertrauen in KI https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neue-studie-zum-vertrauen-in-ki/ Vertrauen in Künstliche Intelligenzen wächst deutlich - ihre Vermenschlichung wird allerdings abgelehnt.
  • 83 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, mit Künstlichen Intelligenzen zu kommunizieren. Das entspricht einer Steigerung um 25 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres.
  • 77 Prozent der Befragten fordern, dass KI-Anwendungen als solche erkennbar sein sollten - und sprechen sich gegen die Vermenschlichung Künstlicher Intelligenz aus.
  • Nur 39 Prozent können einen Text, der von einer KI stammt, von einem Text unterscheiden, der von einem Menschen stammt.
  • Das Vertrauen der Deutschen in Künstliche Intelligenzen wächst rapide. Das zeigt eine online-repräsentative Studie von Statista, die nextMedia.Hamburg im Vorfeld des elften scoopcamp (https://www.scoopcamp.de/), der Innovationskonferenz für Medien, durchgeführt hat. Demnach können sich 83 Prozent der Befragten vorstellen, mit Künstlicher Intelligenz zu kommunizieren. Das entspricht einem Zuwachs um 25 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. 2018 hatten sich noch 58 Prozent der Deutschen eine solche Kommunikation grundsätzlich vorstellen können, wie eine Studie von nextMedia.Hamburg ergab (http://ots.de/4oICeX).(Siehe Grafik "Ich kann mir vorstellen, mit Künstlicher Intelligenz zu kommmunizieren").

    Denkbar ist für die Befragten dabei vor allem der Konsum von automatisch generierten Kurzmeldungen wie Wetterberichten (63 Prozent) und Verkehrsnachrichten (51 Prozent). KI-generierte Musik zu hören, kommt für 34 Prozent in Frage, ein KI-generiertes Buch zu lesen, ist für 30 Prozent vorstellbar. Skeptischer sind die Befragten dagegen bei politischen Berichten, die automatisch erstellt wurden. Nur 13 Prozent würden derartige Nachrichten konsumieren wollen (Siehe Grafik:"Welche KI-generierte Medien würden Sie konsumieren?").

    Auch das Kennzeichnen von KI-Texten ist umstritten: Wenn es auch 29 Prozent der Deutschen überhaupt nicht interessiert, ob eine Künstliche Intelligenz im Kreationsprozess von Medien beteiligt war, wünschen sich 77 Prozent, dass KI-Anwendungen als solche erkennbar bleiben sollten. Nur zehn Prozent der Befragten sprechen sich dagegen für die Vermenschlichung von KIs aus (Siehe Grafik: "Sollten KI-Anwendungen vermenschlicht werden?").

    Die Unterscheidung zwischen automatisch und menschlich verfassten Texten wird zudem immer schwieriger, da sich viele KI-Texte bereits heute so lesen lassen, als seien sie von Menschen geschrieben worden. So glauben auch nur 24 Prozent der Befragten, einen Text, der von einer KI stammt, von einem Text, der von einem Menschen stammt, unterscheiden zu können. Weitere 50 Prozent wissen nicht, ob sie einen Unterschied erkennen könnten. Und in der Tat: Nur 39 Prozent haben den richtigen KI-Text im Test identifizieren können (Siehe Grafik: "Wieviel Prozent der Deutschen erkennen, ob ein Text von einer KI oder einem Menschen stammt?").

    Auch die Glaubwürdigkeit von automatisch erstellten Texten führt zu Verunsicherung bei den Bundesbürgern: Während 43 Prozent KI-Nachrichten für glaubwürdig halten, hegen 57 Prozent Zweifel. Dabei scheinen die Befragten weniger Angst vor der KI an sich als vor den Programmierern dahinter zu haben: So befürchten 54 Prozent, dass Entwickler die KI für eine eigene Agenda missbrauchen könnten. Weiteren 62 Prozent gefällt es nicht, dass eine Künstliche Intelligenz nicht für Inhalte verantwortlich gemacht werden kann (Siehe Grafik: "Warum halten Sie KI-generierte Nachrichten für unglaubwürdig?").

    Zusammenfassend zeigt die Studie: Die Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz hat innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen. Dabei entpuppen sich Kurzmeldungen wie Wetterberichte oder Verkehrsinformationen als beliebte, vorstellbare KI-Formate. Gleichzeitig wünschen sich die meisten Deutschen klare Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und entsprechende Hinweise, wenn sie zum Einsatz kommen. Denn obwohl sie sich wünschen, dass automatisch erstellte Beiträge auch als solche identifizierbar bleiben, werden KI-Texte nicht mehr so einfach erkannt.

    Diese online-repräsentative Studie wurde im Vorfeld des scoopcamp (https://www.scoopcamp.de/), der Innovationskonferenz für Medien, von Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg zwischen dem 25. Juni und 30. Juni 2019 durchgeführt. Insgesamt haben 1.000 Personen teilgenommen, die zu 50,4 Prozent männlich und zu 49,6 Prozent weiblich sind. Die Studie ist der dritte Teil des Media Innovation Reports von nextMedia.Hamburg. Weitere spannende Fakten, Trends und Diskussionen zum Thema Journalismus und Medien gibt es am 25. September 2019 beim scoopcamp in der Hamburger Speicherstadt. Tickets gibt es hier: www.scoopcamp.de/tickets

    Über nextMedia.Hamburg:

    nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative für die Hamburger Medien- und Digitalszene. Die Initiative unterstützt eine innovationsorientierte Zusammenarbeit zwischen Medien- und Digitalunternehmen, Hochschulen, ihren Studierenden sowie engagierten Treibern aus Hamburg. Ziel von nextMedia.Hamburg ist es, Hamburgs Spitzenposition als Medien- und Digitalstandort zu sichern und auszubauen. Die Initiative versteht sich als Knotenpunkt in einem starken Netzwerk. Sie ist Teil der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH. Abonnieren Sie jetzt den Newsletter und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus der Hamburger Medien- und Digitalszene sowie zu unseren Programmen und Events. Weitere Informationen unter www.nextMedia-Hamburg.de

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    Über die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

    Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Rund 1000 Journalisten arbeiten von mehr als 160 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind 180 deutsche Medienunternehmen. Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist David Brandstätter (Main-Post GmbH, Würzburg).

    Quelle: Presseportal

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    Presse
    news-390 Thu, 05 Sep 2019 08:44:00 +0200 Technologietransfer: Jetzt bewerben für den Seifriz-Preis 2020 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/technologietransfer-jetzt-bewerben-fuer-den-seifriz-preis-2020/ Tandems aus Handwerksbetrieb und Wissenschaftspartner, die gemeinsam ein innovatives Projekt umgesetzt haben, können sich ab sofort für den Seifriz-Preis 2020 bewerben. Am Transferpreis Handwerk + Wissenschaft können Handwerksbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Zur Teilnahme aufgerufen sind Handwerksbetriebe  und deren Wissenschaftspartnern, die im Team
    eine Innovation in den Bereichen Produkt, Verfahren oder Dienstleistungen geschaffen haben. Ebenso können innovative Geschäftsmodelle, Strategien sowie Formen der Betriebsorganisation und Betriebs-kultur prämiert werden. Die Projekte sollen zeigen, wie Wissenstransfer beispielhaft gelingen kann. Die Gewinnerteams erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro.

    Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren  und den Bewerbungskriterien finden Sie unter www.seifriz-preis.de.

     

     

     

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    Presse Produzierendes Handwerk
    news-388 Mon, 02 Sep 2019 21:07:17 +0200 Zwischen kreativem Geist und Digitalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/zwischen-kreativem-geist-und-digitalisierung/ Die MFG bietet kostenfreie Orientierungsberatungen für Kreative in ganz Baden-Württemberg, als nächstes am 19. September in Ulm und am 26. September in Mannheim. Gibt es einen Markt für meine kreative Idee? Wie verändere ich mich und mein Geschäftsmodell mit der Digitalisierung? Welche Finanzierungsmöglichkeiten habe ich? Wie baue ich ein Netzwerk auf? Bei solchen Fragen hilft die MFG Baden-Württemberg mit ihren Orientierungsberatungen weiter. Im zweiten Halbjahr 2019 finden nochmals zwölf Beratungstage für Kultur- und Kreativschaffende an neun Standorten im Südwesten statt. Nach der Sommerpause geht es weiter am 19. September in der Popbastion Ulm und am 26. September im C-HUB Mannheim. "Kreative denken von ihrer Idee aus, für die sie brennen. Oft sind ihre Ideen mehrfach wertvoll, etwa auch in gesellschaftlicher oder ökologischer Hinsicht", erzählt Stephanie Hock, Referentin Unternehmensentwicklung bei der MFG. Sie führt die Beratungstage in ganz Baden-Württemberg durch. "Die Nachfrage und der Markt sind dabei häufig nachgelagerte Gedanken. Doch Kreativität spielt bei der Wirtschaftlichkeit eine ebenso große Rolle. Während Menschen mit ökonomischem Hintergrund zum Beispiel eine Tankstelle direkt an die Autobahn bauen, kann das Ergebnis einer kreativen Idee schon mal eine Tankstelle in der Wüste sein. Dann gilt es die richtige Zielgruppe zu finden oder die Idee so anzupassen, dass sie ihren Markt findet."

    Die richtige Zielgruppe finden
    Dafür sind die Orientierungsberatungen da: zum Brainstormen, gemeinsamen Ausloten, Nachjustieren und Kernkompetenzen identifizieren. Aber natürlich auch für allgemeine Informationen rund um unternehmerische Fragestellungen oder strategische Überlegungen. Je nach Unternehmensgröße und -phase gibt es ganz unterschiedliche Anforderungen an die Beratungsgespräche.

    "Gründer*innen interessieren sich vor allem für Fachfragen und Basiswissen, zum Beispiel über die Künstlersozialkasse. Für Solo-Selbstständige ist oft die Kundenakquise mit wenig Budget relevant, etwa über Netzwerke", erläutert Stephanie Hock. "Unternehmen, die auf größere finanzielle Ressourcen zurückgreifen können, haben da andere Möglichkeiten und stellen sich eher Fragen der strategischen Neuausrichtung."

    Und manchmal sind es ganz pragmatische Gründe, die Kreative veranlassen, in die Beratungen zu kommen. Die einen müssen sich nach einem Umzug ein neues Netzwerk aufbauen, die anderen wechseln vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit und sind auf der Suche nach Partnern. Start-ups wollen Finanzierungsquellen neben den gängigen Förderprogrammen kennenlernen, etablierte Unternehmer*innen möchten ihr Geschäftsmodell überdenken.

    Herausforderung digitale Transformation
    Ein gemeinsamer Nenner für viele ist die Herausforderung der Digitalisierung, die Veränderung erfordert. Künstliche Intelligenz kann zum Konkurrenten werden, wenn smarte Apps und neue Services kreative Dienstleistungen überflüssig machen. Dann ist es entscheidend, sich mit zu verändern, das Portfolio zu erweitern oder sich zu spezialisieren und seine Fähigkeiten anders anzuwenden.

    Stephanie Hock ist gerne Sparringspartnerin, wenn es darum geht, neue Wege zu entdecken. "Manchmal ist es wie Zwiebeln schälen, bis man den Kern einer Idee freilegt und sie wirtschaftlich verorten kann."

    Die Orientierungsberatungen sind kostenfrei und richten sich an Kultur- und Kreativschaffenden in Baden-Württemberg. Sie können aus den Bereichen Architektur, Design oder Games, Musik, Film und Rundfunk, Kunstmarkt und Darstellende Künste oder Presse, Buch oder Werbung kommen. Egal ob frisch gegründet oder lange etabliert, freiberuflich oder gewerblich - Kreative sind willkommen.

    Mehr Infos und Anmeldung: mfg.de/orientierungbw

    Quelle: MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH

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    Presse Cluster-Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Handel & Logistik Künstliche Intelligenz Technologietrends IT-Sicherheit Seminar Workshop
    news-386 Thu, 22 Aug 2019 18:13:00 +0200 „100 Orte für Industrie 4.0” bei Siemens in Tübingen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/100-orte-fuer-industrie-40-bei-siemens-in-tuebingen/ Wettbewerbsgewinner stellt Weg zur digitalen Vorzeigefabrik vor. microTEC Südwest war mit seiner Veranstaltungsreihe „100 Orte für Industrie 4.0 live erleben!” diesmal zu Gast beim Siemens Getriebemotorenwerk in Tübingen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden Gewinnerprojekte des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg” der Allianz Industrie 4.0 vorgestellt. Siemens hat diesen Wettbewerb mit einer digitalen Prozesskette gewonnen, die von den Produktdaten bis zum fertigen Produkt reicht. Das Siemenswerk in Tübingen produziert Motoren und Getriebemotoren für z.B. die Fördertechnik in Flughäfen, Antriebstechnik für die Automobilproduktion oder auch für Wellenanlagen für Surfer. Der Fokus liegt dabei auf Einzelfertigungen und kleinen Stückzahlen. Um den Standort zu stärken, entwickelt sich das Werk derzeit zur digitalen Vorzeigefabrik. Wie dieser Weg aussieht, stellte Florian Hanisch (Werkleitung Siemens Tübingen, Siemens AG) detailliert vor. Am Anfang steht dabei die Wertstromanalyse, um ineffiziente Prozesse zu identifizieren. Interne Projekte setzen dann die einzelnen Digitalisierungsmaßnahmen in allen Bereichen von der Produktion über die Logistik bis hin zur Verwaltung um. Dadurch werden sehr hohe Automatisierungsquoten bei gleichzeitig sehr hoher Produktvarianz und Flexibilität der Produktion erreicht.

    Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Rundgang durch die Produktion. Die Teilnehmer konnten hier umgesetzte Industrie 4.0-Lösungen ganz konkret erfahren und mit den zuständigen Experten diskutieren: der digitale Zwilling, mit dem vor dem Bau einer neuen Anlage bereits Arbeitsprozesse optimiert werden können; die Integration von Leichtbaurobotern in Anlagen, die nur geringe Stückzahlen verarbeiten oder auch die Abbildung der Prozesskette in Echtzeit auf dem Shopfloor.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten detaillierte Einblicke in die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten und Best-Practices gewinnen. Aber auch das Netzwerken und der Austausch mit Experten standen wieder im Fokus und hat deutlich gemacht, dass viele Unternehmen ähnliche Probleme bei der Industrie 4.0-Umsetzung haben und daher diesen Erfahrungsaustausch sehr schätzen.

    Grundtenor war auch, dass Firmen gerade hier im Südwesten Deutschlands durch die starke Unternehmens- und Forschungslandschaft einen entscheidenden Standortvorteil genießen. Die Nähe von zahlreichen hochkarätigen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Netzwerken, Zulieferern und Ingenieurbüros ermöglicht einen schnellen Austausch und enge Partnerschaften.

    microTEC Südwest dankt besonders Gastgeber der Veranstaltung, dem Getriebemotorenwerk der Siemens AG in Tübingen.

    Quelle: microTEC Südwest

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    Presse Best Practice Cluster-Initiative Südlicher Oberrhein IT-Wirtschaft Dienstleister 100% Technologietrends Umsetzung
    news-382 Thu, 15 Aug 2019 21:49:25 +0200 Digital Hub Heilbronn-Franken (hfcon) und Lingner.com rufen neue Plattform für Unternehmen ins Leben https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-heilbronn-franken-hfcon-und-lingnercom-rufen-neue-plattform-fuer-unternehmen-ins-leben/ Die neue Plattform „ZUKUNFTSZEICHEN“ powered by Lingner.com setzt auf die Vernetzung von Kommunikatoren und Entscheidern aus B2B-Unternehmen. Mit Veranstaltungen, MasterClasses, Website und Podcasts rund um das Thema digitale Transformation werden Impulse für den Transformationsprozess in Industrieunternehmen gegeben und von den Teilnehmern aktiv mitgestaltet. Die Heilbronner B2B-Agentur Lingner.com hat es sich in Partnerschaft mit dem Digitalisierungszentrum Heilbronn-Franken Connected (hfcon) – der Digital Hub der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ – zur Aufgabe gemacht, Unternehmen der Region zu vernetzen und mit unterschiedlichen Formaten weiterzubilden. „Wir möchten mit dieser Plattform Digitalwerker, Kommunikatoren und Entscheider aus Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Public Relations, Human Resources, IT und der Geschäftsleitung miteinander verbinden“, so Stefan Lingner, geschäftsführender Gesellschafter von Lingner.com. (https://zukunftszeichen.de/thema/podcasts/)

    Quelle: pr-journal

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    Presse Heilbronn-Franken
    news-381 Wed, 14 Aug 2019 22:28:57 +0200 Trumpf digital – Industrie 4.0 ist fast schon Tradition https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/trumpf-digital-industrie-40-ist-fast-schon-tradition/ Trumpf digital: Das, was gerne als Aufbruch ins Industriezeitalter 4.0 gepriesen wird, ist bei dem Maschinenbauer vielfach schon digitale Steinzeit. Industrie 4.0 – unter diesem Stichwort will sich die deutsche Industrie auf den Weg in die digitale Welt von morgen machen. Manchmal allerdings kommt beim Gang durch Fabrikhallen der Eindruck auf, so furchtbar neu sei gar nicht, was als digitale Zukunft angepriesen wird. Und im Werk Gerlingen, wo der Maschinenbauer Trumpf beispielsweise Stanzwerkzeuge herstellt, gibt es sogar bereits eine Art digitales „Urgestein“. Gruppenleiter Yakup Coskun jedenfalls lässt sich gerne als ein solches bezeichnen.

    „Das machen wir schon seit acht Jahren so“, sagt Coskun zu dem, was Lean-Managerin Alexandra Gleich an einem Bildschirm demonstriert, „2009 haben wir unseren Online-Shop gestartet.“ Sie tippt Daten über Maschinen und benötige Werkzeuge ein. Mit diesen Daten kann etwa automatisch geprüft werden, ob ein Stanzwerkzeug zu einer Maschine passt oder nicht, weil beispielsweise die Stanzkraft der Maschine zu gering ist.

    Digitalisierung ist Alltag in der Produktion

    Trumpf digital ist längst gängige Praxis. Seit zwei Jahren müssen nicht mehr alle wichtigen Daten für die Bearbeitung eines Werkstücks eigenhändig in den Computer eingegeben werden. Werkstücke, von den Fachleuten auch Rohlinge genannt, tragen seither einen Code, der Maschinen sagt, wie sie bearbeitet werden müssen und welche Art von Werkzeug aus ihnen werden soll.

    Doch nicht nur das. „Die Maschinen können inzwischen auch sagen: Gib mir Arbeit, ich habe Kapazitäten frei“, erklärt Gleich. Der Code auf dem Werkstück bringt für Trumpf Tempo: „Wenn ein Kunde bis 14 Uhr bestellt, wird sein Werkzeug am selben Tag noch produziert und verschickt. Damit bekommt er seine Bestellung innerhalb von Europa schon am nächsten Tag“, sagt die junge Frau. Zeit ist für Kunden Geld – schon wegen eines nur etwa 30 Euro teuren Werkzeugs kann eine kostspielige Anlage komplett stillstehen.

    Trumpf digital heißt Lieferung à la carte

    „Wir wissen morgens nicht, was die Kunden bis 14 Uhr wollen“, sagt Gleich. Raus muss aber möglichst alles. „Obwohl wir bei der Nachfrage tägliche Schwankungen von bis zu 80 Prozent haben, müssen wir liefern können“, meint Coskun. Sicherheitshalber stehen in der Fabrikhalle für Spitzenzeiten auch noch einige Reservemaschinen.

    Jens Mayer hat früher im Lager gearbeitet, sich weitergebildet, kennt sich inzwischen auch mit Software und der Bedienung eines Computers aus. „Früher hatten wir eine umständliche Zettelwirtschaft, das ist nun weggefallen“, sagt Mayer. Statt für eine einzelne Maschine ist er jetzt für einen guten Teil des Produktionsprozesses verantwortlich. „Früher hat ein Chef kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, jetzt kann ich das selbst machen.“ Und Mayer hat nicht nur seine Maschinen zur Herstellung etwa von Stanzwerkzeugen im Griff. Er kann, weil ihm die Technik vieles abnimmt, zusätzlich an einer anderen Maschine mit dem Laser andere Komponenten eines Werkzeugs bearbeiten. „Die Tätigkeit ist abwechslungsreicher geworden“, sagt er zu seiner Zusammenarbeit mit Roboter und Software.

    Die Kunden sagen den Maschinen bei Trumpf nicht nur, was sie haben wollen, sondern verlangen auch immer individuellere Lösungen. So kann etwa neben allerhand technischen Angaben auch noch ein Firmenname auf dem Werkstück angebracht werden. Jeden Tag werden aus Gerlingen 140 Pakete mit Stanzwerkzeugen und anderem zu den Kunden geschickt.

    Codes an der Maschine können einfach abfotografiert werden

    Die erst vor zwei Jahren eingeführten Codes auf den Werkstücken helfen zwar immer noch, sind aber seit wenigen Tagen nicht mehr der neueste Schrei: Auf der Stuttgarter Fachmesse Blechexpo stellte Trumpf jetzt erstmals eine Maschine vor, deren Code einfach abfotografiert wird.

    Natürlich müssen die Daten beim ersten Mal eingegeben werden, damit überhaupt ein Code entsteht. Doch bei Nachbestellungen genügt es dann, diesen einfach abzufotografieren. „Das kann mit einem ganz normalen Handy gemacht werden“, sagt Gleich. „Der Kunde schickt das Foto des Codes, dann startet bei Trumpf die Maschine“, erklärt Coskun. „Trumpf startet also mit dem vom Kunden geschickten Foto die Produktion seiner Werkzeuge.“

    Im Vorführzentrum gibt es keine Showeffekte

    In Ditzingen, im Stammhaus des Unter nehmens, nur wenige Kilometer von Gerlingen entfernt, steht Sebastian Friederich im Vorführzentrum des Maschinenbauers.  Trumpf digital – das bedeutet hier keine Showeffekte, sondern ebenfalls Einblicke in die Welt von Industrie 4.0. „Wir können uns bei Problemen per Telediagnose auf die Maschine schalten. So können Maschinen wieder zum Laufen gebracht werden, ohne einen Servicetechniker zu schicken.“

    Auf dem Bildschirm an seiner Maschine sind grüne, gelbe und rote Bereiche zu sehen – diese zeigen, ob die Maschine noch lange weiterarbeiten kann, ob sie demnächst gewartet werden muss oder ob es bereits höchste Zeit für das Nachfüllen von Schmierstoff ist. „Dies kann dann in einer Zeit geschehen, in der weniger produziert wird, etwa kurz vor dem Beginn des Wochenendes.“ Auch hier spart Industrie 4.0 Zeit und Geld – eine Maschine zu warten, während sie dringend gebraucht wird, verursacht unnötige Kosten.

    Den Zustand der Anlage aber kann Friederich nicht nur auf dem Bildschirm seiner Vorführmaschine sehen, sondern auch auf seinem Tablet. Der Trumpf-Mitarbeiter kann diese damit auch vom Büro oder vom anderen Ende der Halle aus beobachten – und sich nebenher noch um andere Maschinen kümmern. Das Tablet aber zeigt mehr an als nur den Zustand einer Anlage – ablesen kann Friederich auch, wie weit die Bearbeitung eines Auftrags ist und wie lange seine Bearbeitung noch braucht – eine große Hilfe bei der Steuerung des Produktionsprozesses.

    Quelle: Ideenwerk BW

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    Presse IT-Wirtschaft Produzierendes Gewerbe Künstliche Intelligenz
    news-380 Wed, 14 Aug 2019 22:22:27 +0200 Gründer aus Baden-Württemberg streben nach Wachstum und Internationalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/gruender-aus-baden-wuerttemberg-streben-nach-wachstum-und-internationalisierung/ IAB/ZEW-Gründungspanel unterstreicht: Die Start-Ups aus dem Südwesten zeigen sich im Bundesvergleich überdurchschnittlich wachstums-, export- und investitionsorientiert. |Anlässlich des am Montag (8. Juli) in der L-Bank-Rotunde in Stuttgart stattfindenden Landesfinales des Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“, erläuterte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung des Gründerpanels. Seit 2015 erstellt das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) im Rahmen seines bundesweiten IAB/ZEW-Gründungspanels im Auftrag der L-Bank jährlich eine Sonderstichprobe für Baden-Württemberg.

    Die Stichprobe liefert Informationen über die Struktur und Entwicklung junger Unternehmen und Gründungen im Land. Auch in diesem Jahr zeigt die Untersuchung spannende Ergebnisse: So sind Gründungen aus dem Südwesten im Vergleich zum Rest Deutschlands deutlich häufiger im Hightech-Bereich angesiedelt. Außerdem spielen Gründer mit ausländischer Herkunft hierzulande eine große und wachsende Rolle.

    Frage: Herr Dr. Nawrath, was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Erkenntnisse, die sich aus der aktuellen Ausgabe des Gründungspanels für Baden-Württemberg ableiten lassen?

    Antwort: Die Statistik zeigt, dass die Gründer in Baden-Württemberg überdurchschnittlich wachstums- und exportorientiert sind. Entsprechend haben sie auch einen vergleichsweise hohen Finanzierungsbedarf für Investitionen und sind häufig in den besonderes innovativen Hightech-Sektoren unterwegs. Insofern ist die Gründerszene – wenn man das so sagen darf – richtig unterwegs, nämlich zukunftsorientiert. Zudem stellen wir fest, dass die Gründer im Land im Vergleich zum Rest Deutschlands finanziell sehr solide aufgestellt sind. Das kann etwas mit der guten gesamtwirtschaftlichen Situation im Südwesten zu tun haben. Aber viel deutet auch darauf hin, dass sie im Südwesten eine Menge Potenzial mitbringen und den Ehrgeiz haben, sich mittelfristig zu etablieren, also sich zu Mittelständlern zu entwickeln und eben nicht dazu neigen, ein Unternehmen über Umsatzzahlen sehr schnell zum Wachstum zu bringen und es dann so bald wie möglich zu verkaufen.

    Frage: Was motiviert Menschen aus Baden-Württemberg zum Gründen?

    Antwort: Wir haben das über viele Jahre beobachtet: Die Gründer in Baden-Württemberg sind vor allen Dingen motiviert, selbstständige Unternehmer zu sein und eine Geschäftsidee zu verwirklichen. Man kann dies als die DNA des Südwestens bezeichnen. Auch die Ausgangsposition ist eine andere. In Baden-Württemberg haben zum Beispiel lediglich 13 Prozent der Jungunternehmen eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit erhalten, in anderen Bundesländern sind das fast 20 Prozent. Nur sehr selten sind Gründungen hierzulande „aus der Not geboren“. Diese Fakten sind für die Gründerszene in Baden-Württemberg und damit auch die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes schon sehr aufschlussreich und bemerkenswert.

    Frage: Können aus den Ergebnissen der Studie auch Aussagen zur Struktur der Gründerlandschaft getroffen werden?

    Antwort: Die Branchen- und Berufserfahrung, die die Gründer mitbringen, ist in Baden-Württemberg ähnlich wie auf Bundesebene sehr groß. Interessant ist, dass wir – und das hat vielleicht auch etwas mit unserer Integrationskultur zu tun – einen signifikant höheren Anteil an Gründer-teams haben, an denen mindestens eine Person ausländischer Herkunft beteiligt ist. Das zeigt, dass die Integration hier im Südwesten auch wirtschaftlich funktioniert. Was den weiblichen Anteil am Gründungs-geschehen angeht, haben wir hingegen noch ein bisschen Arbeit vor uns. Aktuell sind lediglich an einem Viertel aller Gründungen Frauen beteiligt. Der niedrige Frauenanteil ist aber nicht südwestspezifisch, sondern ist leider typisch für ganz Deutschland.

    Frage: Nehmen die Gründer die Förderangebote auf Landesebene in Anspruch?

    Antwort: Ich glaube, man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir als L-Bank und auch mit der Bürgschaftsbank zusammen von den Gründern stark nachgefragt werden. Unter den Landesförderinstituten in Deutsch-land hat die L-Bank diesbezüglich eine herausgehobene Stellung. Mit unseren Programmen haben wir im letzten Jahr knapp 2.800 Gründer mit einem Volumen von über 600 Millionen Euro gefördert. Das zeigt, dass wir Programme haben, die auf die Bedürfnisse der Gründer zugeschnitten sind und deswegen auch nachgefragt werden.

    Hintergrund

    Zur Erfassung der Merkmale der aktuellen Start-ups und deren Gründungsprofilen erstellt das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der L-Bank im Rahmen seines bundesweiten IAB/ZEW-Gründungspanels jedes Jahr eine zusätzliche Sonderstichprobe für Baden-Württemberg. So konnte ein regional fokussiertes Gründungspanel aufgebaut werden, das detaillierte Rückschlüsse auf die Besonderheiten der Gründungslandschaft im Südwesten zulässt.

    Quelle: L-Bank

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    Presse Stuttgart Standards Infrastruktur
    news-379 Tue, 13 Aug 2019 19:11:48 +0200 Wirtschaftsministerium fördert innovatives, digitales und bundesweit einzigartiges Projekt „DIGIPEG“ zur Integration älterer Arbeitsloser https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-innovatives-digitales-und-bundesweit-einzigartiges-projekt-digipeg/ „Wir müssen die Arbeitsmarktintegration Älterer und deren Chancen, wieder in Arbeit zu kommen, noch weiter verbessern“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. August) in Stuttgart. „Wenn ältere Menschen arbeitslos werden, haben sie oftmals größere Schwierigkeiten eine erneute Anstellung zu finden als jüngere Menschen. Da Ältere häufig ein hohes Bildungsniveau und wertvolle Berufserfahrung aufweisen, sind sie wichtige und dringend benötigte Fachkräfte“, so Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es, älteren Arbeitslosen durch ein digitales Unterstützungsformat dabei zu helfen, ihren Weg in Beschäftigung erfolgreich zu gehen. Unser Projekt ‚DIGIPEG‘ ist innovativ, digital und bundesweit einzigartig“, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen des Projekts „DIGIPEG“, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit 195.500 Euro gefördert wird, werden an der Universität Ulm digital vernetzte und anonyme Peer-Gruppen mit Arbeitslosen ab 50 Jahren aufgebaut. Neben persönlichen Beratungsgesprächen durch die Fachkräfte der Arbeitsagenturen und Jobcenter, können sich Betroffene in vergleichbaren Lebenslagen über einen Messenger-Dienst austauschen und von der gegenseitigen Unterstützung profitieren. Der gegenseitige Austausch, beispielsweise über Jobmessen, Erfahrungen mit Jobportalen, Bewerbungen oder Weiterbildungen, soll für die Betroffenen sowohl eine informative als auch eine emotionale Stütze darstellen.

    „Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass aufgrund des zusätzlichen Austauschs von Tipps und Informationen durch die digitale Peer-Group in den persönlichen Beratungsgesprächen mehr Zeit für komplexere individuelle Probleme bleibt“, so die Arbeitsministerin weiter. Das Onlineformat beseitige außerdem räumliche und zeitliche Hindernisse. „Und Menschen, deren digitale Kenntnisse bisher eher gering waren, werden so gleichzeitig an moderne Informations- und Kommunikationstechnologien herangeführt“, hob Hoffmeister-Kraut hervor. Das Projekt sei eine wertvolle Ergänzung zum Landesarbeitsmarktprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“.

    Die Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm untersucht, ob sich – wie bei anderen Peer-Group-Projekten auch – durch diesen vielversprechenden, modernen und innovativen Ansatz Erfolge erzielen lassen. Nach Einschätzung der Universität Ulm können mit dem Projekt bis zu 2.000 ältere Arbeitslose erreicht werden. Das baden-württembergische Projekt mit einer Laufzeit von Februar 2019 bis Dezember 2020 ist bundesweit einzigartig und wird auch von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt.

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    Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Lebenslanges Lernen Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
    news-378 Tue, 13 Aug 2019 10:16:00 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Kompetenzzentrum Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-kompetenzzentrum-markt-und-geschaeftsprozesse-smart-home-living-ba/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das „Kompetenzzentrum Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg“ mit knapp einer Million Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. August) in Stuttgart bekannt. Mit dem Kompetenzzentrum soll der Wissenstransfer rund um Smart Home & Living-Anwendungen gebündelt werden, um die Digitalisierung im Wohn- und Pflegebereich in Baden-Württemberg noch weiter voranzutreiben. „Im Themenfeld Smart Home and Living liegen große Potentiale für unsere Wirtschaft. Wir schaffen in diesem wichtigen Zukunftssegment einen überregionalen Kristallisationspunkt für die verschiedenen Kompetenzen im Bereich Smart Home and Living. Mit dem Zentrum werden wir für unser Handwerk, für die Wohnungswirtschaft, für Architekten und Planer aber auch für die Endverbraucher eine wichtige neue Informationsquelle etablieren“, betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

    Die vielfältigen Möglichkeiten, die smarte Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Energie, Entertainment und Pflege ermöglichen, haben bei weitem noch nicht den Markt durchdrungen. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen fehlt häufig das Wissen, um die technologischen Anwendungen zu realisieren und damit die Potenziale des Themenfeldes zu nutzen. Das neue Kompetenzzentrum soll dem entgegentreten. Dort werden die technologischen Möglichkeiten und Anwendungsszenarien in gebündelter Form zugänglich gemacht und die erforderliche Vernetzung aller Akteure unterstützt. Dazu soll als Informationsquelle eine Online-Plattform eingerichtet werden und zum Beispiel auf Fachmessen eine zielgruppengerechte Ansprache erfolgen.

    Das Elektro Technologie Zentrum (etz) der Innung für Elektro- und Informationstechnik Stuttgart übernimmt die Konsortialführung des Projekts und wird beim Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums unter anderem von Forschungsinstituten und Hochschulen des Landes unterstützt. Damit werden vorhandene Kompetenzen zusammengefasst und die Markterschließung für Smart Home & Living-Lösungen umfassend vorangetrieben.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung „digital@bw“.

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