Wirtschaft digital Baden-Württemberg https://www.wirtschaft-digital-bw.de Wirtschaft digital Baden-Württemberg de-DE Wirtschaft digital Baden-Württemberg Sat, 24 Aug 2019 13:08:04 +0200 Sat, 24 Aug 2019 13:08:04 +0200 TYPO3 EXT:news news-386 Thu, 22 Aug 2019 18:13:00 +0200 „100 Orte für Industrie 4.0” bei Siemens in Tübingen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/100-orte-fuer-industrie-40-bei-siemens-in-tuebingen/ Wettbewerbsgewinner stellt Weg zur digitalen Vorzeigefabrik vor. microTEC Südwest war mit seiner Veranstaltungsreihe „100 Orte für Industrie 4.0 live erleben!” diesmal zu Gast beim Siemens Getriebemotorenwerk in Tübingen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden Gewinnerprojekte des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg” der Allianz Industrie 4.0 vorgestellt. Siemens hat diesen Wettbewerb mit einer digitalen Prozesskette gewonnen, die von den Produktdaten bis zum fertigen Produkt reicht. Das Siemenswerk in Tübingen produziert Motoren und Getriebemotoren für z.B. die Fördertechnik in Flughäfen, Antriebstechnik für die Automobilproduktion oder auch für Wellenanlagen für Surfer. Der Fokus liegt dabei auf Einzelfertigungen und kleinen Stückzahlen. Um den Standort zu stärken, entwickelt sich das Werk derzeit zur digitalen Vorzeigefabrik. Wie dieser Weg aussieht, stellte Florian Hanisch (Werkleitung Siemens Tübingen, Siemens AG) detailliert vor. Am Anfang steht dabei die Wertstromanalyse, um ineffiziente Prozesse zu identifizieren. Interne Projekte setzen dann die einzelnen Digitalisierungsmaßnahmen in allen Bereichen von der Produktion über die Logistik bis hin zur Verwaltung um. Dadurch werden sehr hohe Automatisierungsquoten bei gleichzeitig sehr hoher Produktvarianz und Flexibilität der Produktion erreicht.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Rundgang durch die Produktion. Die Teilnehmer konnten hier umgesetzte Industrie 4.0-Lösungen ganz konkret erfahren und mit den zuständigen Experten diskutieren: der digitale Zwilling, mit dem vor dem Bau einer neuen Anlage bereits Arbeitsprozesse optimiert werden können; die Integration von Leichtbaurobotern in Anlagen, die nur geringe Stückzahlen verarbeiten oder auch die Abbildung der Prozesskette in Echtzeit auf dem Shopfloor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten detaillierte Einblicke in die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten und Best-Practices gewinnen. Aber auch das Netzwerken und der Austausch mit Experten standen wieder im Fokus und hat deutlich gemacht, dass viele Unternehmen ähnliche Probleme bei der Industrie 4.0-Umsetzung haben und daher diesen Erfahrungsaustausch sehr schätzen.

Grundtenor war auch, dass Firmen gerade hier im Südwesten Deutschlands durch die starke Unternehmens- und Forschungslandschaft einen entscheidenden Standortvorteil genießen. Die Nähe von zahlreichen hochkarätigen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Netzwerken, Zulieferern und Ingenieurbüros ermöglicht einen schnellen Austausch und enge Partnerschaften.

microTEC Südwest dankt besonders Gastgeber der Veranstaltung, dem Getriebemotorenwerk der Siemens AG in Tübingen.

Quelle: microTEC Südwest

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news-382 Thu, 15 Aug 2019 21:49:25 +0200 Digital Hub Heilbronn-Franken (hfcon) und Lingner.com rufen neue Plattform für Unternehmen ins Leben https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digital-hub-heilbronn-franken-hfcon-und-lingnercom-rufen-neue-plattform-fuer-unternehmen-ins-leben/ Die neue Plattform „ZUKUNFTSZEICHEN“ powered by Lingner.com setzt auf die Vernetzung von Kommunikatoren und Entscheidern aus B2B-Unternehmen. Mit Veranstaltungen, MasterClasses, Website und Podcasts rund um das Thema digitale Transformation werden Impulse für den Transformationsprozess in Industrieunternehmen gegeben und von den Teilnehmern aktiv mitgestaltet. Die Heilbronner B2B-Agentur Lingner.com hat es sich in Partnerschaft mit dem Digitalisierungszentrum Heilbronn-Franken Connected (hfcon) – der Digital Hub der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ – zur Aufgabe gemacht, Unternehmen der Region zu vernetzen und mit unterschiedlichen Formaten weiterzubilden. „Wir möchten mit dieser Plattform Digitalwerker, Kommunikatoren und Entscheider aus Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Public Relations, Human Resources, IT und der Geschäftsleitung miteinander verbinden“, so Stefan Lingner, geschäftsführender Gesellschafter von Lingner.com. (https://zukunftszeichen.de/thema/podcasts/)

Quelle: pr-journal

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Presse Heilbronn-Franken
news-381 Wed, 14 Aug 2019 22:28:57 +0200 Trumpf digital – Industrie 4.0 ist fast schon Tradition https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/trumpf-digital-industrie-40-ist-fast-schon-tradition/ Trumpf digital: Das, was gerne als Aufbruch ins Industriezeitalter 4.0 gepriesen wird, ist bei dem Maschinenbauer vielfach schon digitale Steinzeit. Industrie 4.0 – unter diesem Stichwort will sich die deutsche Industrie auf den Weg in die digitale Welt von morgen machen. Manchmal allerdings kommt beim Gang durch Fabrikhallen der Eindruck auf, so furchtbar neu sei gar nicht, was als digitale Zukunft angepriesen wird. Und im Werk Gerlingen, wo der Maschinenbauer Trumpf beispielsweise Stanzwerkzeuge herstellt, gibt es sogar bereits eine Art digitales „Urgestein“. Gruppenleiter Yakup Coskun jedenfalls lässt sich gerne als ein solches bezeichnen.

„Das machen wir schon seit acht Jahren so“, sagt Coskun zu dem, was Lean-Managerin Alexandra Gleich an einem Bildschirm demonstriert, „2009 haben wir unseren Online-Shop gestartet.“ Sie tippt Daten über Maschinen und benötige Werkzeuge ein. Mit diesen Daten kann etwa automatisch geprüft werden, ob ein Stanzwerkzeug zu einer Maschine passt oder nicht, weil beispielsweise die Stanzkraft der Maschine zu gering ist.

Digitalisierung ist Alltag in der Produktion

Trumpf digital ist längst gängige Praxis. Seit zwei Jahren müssen nicht mehr alle wichtigen Daten für die Bearbeitung eines Werkstücks eigenhändig in den Computer eingegeben werden. Werkstücke, von den Fachleuten auch Rohlinge genannt, tragen seither einen Code, der Maschinen sagt, wie sie bearbeitet werden müssen und welche Art von Werkzeug aus ihnen werden soll.

Doch nicht nur das. „Die Maschinen können inzwischen auch sagen: Gib mir Arbeit, ich habe Kapazitäten frei“, erklärt Gleich. Der Code auf dem Werkstück bringt für Trumpf Tempo: „Wenn ein Kunde bis 14 Uhr bestellt, wird sein Werkzeug am selben Tag noch produziert und verschickt. Damit bekommt er seine Bestellung innerhalb von Europa schon am nächsten Tag“, sagt die junge Frau. Zeit ist für Kunden Geld – schon wegen eines nur etwa 30 Euro teuren Werkzeugs kann eine kostspielige Anlage komplett stillstehen.

Trumpf digital heißt Lieferung à la carte

„Wir wissen morgens nicht, was die Kunden bis 14 Uhr wollen“, sagt Gleich. Raus muss aber möglichst alles. „Obwohl wir bei der Nachfrage tägliche Schwankungen von bis zu 80 Prozent haben, müssen wir liefern können“, meint Coskun. Sicherheitshalber stehen in der Fabrikhalle für Spitzenzeiten auch noch einige Reservemaschinen.

Jens Mayer hat früher im Lager gearbeitet, sich weitergebildet, kennt sich inzwischen auch mit Software und der Bedienung eines Computers aus. „Früher hatten wir eine umständliche Zettelwirtschaft, das ist nun weggefallen“, sagt Mayer. Statt für eine einzelne Maschine ist er jetzt für einen guten Teil des Produktionsprozesses verantwortlich. „Früher hat ein Chef kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, jetzt kann ich das selbst machen.“ Und Mayer hat nicht nur seine Maschinen zur Herstellung etwa von Stanzwerkzeugen im Griff. Er kann, weil ihm die Technik vieles abnimmt, zusätzlich an einer anderen Maschine mit dem Laser andere Komponenten eines Werkzeugs bearbeiten. „Die Tätigkeit ist abwechslungsreicher geworden“, sagt er zu seiner Zusammenarbeit mit Roboter und Software.

Die Kunden sagen den Maschinen bei Trumpf nicht nur, was sie haben wollen, sondern verlangen auch immer individuellere Lösungen. So kann etwa neben allerhand technischen Angaben auch noch ein Firmenname auf dem Werkstück angebracht werden. Jeden Tag werden aus Gerlingen 140 Pakete mit Stanzwerkzeugen und anderem zu den Kunden geschickt.

Codes an der Maschine können einfach abfotografiert werden

Die erst vor zwei Jahren eingeführten Codes auf den Werkstücken helfen zwar immer noch, sind aber seit wenigen Tagen nicht mehr der neueste Schrei: Auf der Stuttgarter Fachmesse Blechexpo stellte Trumpf jetzt erstmals eine Maschine vor, deren Code einfach abfotografiert wird.

Natürlich müssen die Daten beim ersten Mal eingegeben werden, damit überhaupt ein Code entsteht. Doch bei Nachbestellungen genügt es dann, diesen einfach abzufotografieren. „Das kann mit einem ganz normalen Handy gemacht werden“, sagt Gleich. „Der Kunde schickt das Foto des Codes, dann startet bei Trumpf die Maschine“, erklärt Coskun. „Trumpf startet also mit dem vom Kunden geschickten Foto die Produktion seiner Werkzeuge.“

Im Vorführzentrum gibt es keine Showeffekte

In Ditzingen, im Stammhaus des Unter nehmens, nur wenige Kilometer von Gerlingen entfernt, steht Sebastian Friederich im Vorführzentrum des Maschinenbauers.  Trumpf digital – das bedeutet hier keine Showeffekte, sondern ebenfalls Einblicke in die Welt von Industrie 4.0. „Wir können uns bei Problemen per Telediagnose auf die Maschine schalten. So können Maschinen wieder zum Laufen gebracht werden, ohne einen Servicetechniker zu schicken.“

Auf dem Bildschirm an seiner Maschine sind grüne, gelbe und rote Bereiche zu sehen – diese zeigen, ob die Maschine noch lange weiterarbeiten kann, ob sie demnächst gewartet werden muss oder ob es bereits höchste Zeit für das Nachfüllen von Schmierstoff ist. „Dies kann dann in einer Zeit geschehen, in der weniger produziert wird, etwa kurz vor dem Beginn des Wochenendes.“ Auch hier spart Industrie 4.0 Zeit und Geld – eine Maschine zu warten, während sie dringend gebraucht wird, verursacht unnötige Kosten.

Den Zustand der Anlage aber kann Friederich nicht nur auf dem Bildschirm seiner Vorführmaschine sehen, sondern auch auf seinem Tablet. Der Trumpf-Mitarbeiter kann diese damit auch vom Büro oder vom anderen Ende der Halle aus beobachten – und sich nebenher noch um andere Maschinen kümmern. Das Tablet aber zeigt mehr an als nur den Zustand einer Anlage – ablesen kann Friederich auch, wie weit die Bearbeitung eines Auftrags ist und wie lange seine Bearbeitung noch braucht – eine große Hilfe bei der Steuerung des Produktionsprozesses.

Quelle: Ideenwerk BW

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news-380 Wed, 14 Aug 2019 22:22:27 +0200 Gründer aus Baden-Württemberg streben nach Wachstum und Internationalisierung https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/gruender-aus-baden-wuerttemberg-streben-nach-wachstum-und-internationalisierung/ IAB/ZEW-Gründungspanel unterstreicht: Die Start-Ups aus dem Südwesten zeigen sich im Bundesvergleich überdurchschnittlich wachstums-, export- und investitionsorientiert. |Anlässlich des am Montag (8. Juli) in der L-Bank-Rotunde in Stuttgart stattfindenden Landesfinales des Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“, erläuterte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung des Gründerpanels. Seit 2015 erstellt das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) im Rahmen seines bundesweiten IAB/ZEW-Gründungspanels im Auftrag der L-Bank jährlich eine Sonderstichprobe für Baden-Württemberg.

Die Stichprobe liefert Informationen über die Struktur und Entwicklung junger Unternehmen und Gründungen im Land. Auch in diesem Jahr zeigt die Untersuchung spannende Ergebnisse: So sind Gründungen aus dem Südwesten im Vergleich zum Rest Deutschlands deutlich häufiger im Hightech-Bereich angesiedelt. Außerdem spielen Gründer mit ausländischer Herkunft hierzulande eine große und wachsende Rolle.

Frage: Herr Dr. Nawrath, was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Erkenntnisse, die sich aus der aktuellen Ausgabe des Gründungspanels für Baden-Württemberg ableiten lassen?

Antwort: Die Statistik zeigt, dass die Gründer in Baden-Württemberg überdurchschnittlich wachstums- und exportorientiert sind. Entsprechend haben sie auch einen vergleichsweise hohen Finanzierungsbedarf für Investitionen und sind häufig in den besonderes innovativen Hightech-Sektoren unterwegs. Insofern ist die Gründerszene – wenn man das so sagen darf – richtig unterwegs, nämlich zukunftsorientiert. Zudem stellen wir fest, dass die Gründer im Land im Vergleich zum Rest Deutschlands finanziell sehr solide aufgestellt sind. Das kann etwas mit der guten gesamtwirtschaftlichen Situation im Südwesten zu tun haben. Aber viel deutet auch darauf hin, dass sie im Südwesten eine Menge Potenzial mitbringen und den Ehrgeiz haben, sich mittelfristig zu etablieren, also sich zu Mittelständlern zu entwickeln und eben nicht dazu neigen, ein Unternehmen über Umsatzzahlen sehr schnell zum Wachstum zu bringen und es dann so bald wie möglich zu verkaufen.

Frage: Was motiviert Menschen aus Baden-Württemberg zum Gründen?

Antwort: Wir haben das über viele Jahre beobachtet: Die Gründer in Baden-Württemberg sind vor allen Dingen motiviert, selbstständige Unternehmer zu sein und eine Geschäftsidee zu verwirklichen. Man kann dies als die DNA des Südwestens bezeichnen. Auch die Ausgangsposition ist eine andere. In Baden-Württemberg haben zum Beispiel lediglich 13 Prozent der Jungunternehmen eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit erhalten, in anderen Bundesländern sind das fast 20 Prozent. Nur sehr selten sind Gründungen hierzulande „aus der Not geboren“. Diese Fakten sind für die Gründerszene in Baden-Württemberg und damit auch die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes schon sehr aufschlussreich und bemerkenswert.

Frage: Können aus den Ergebnissen der Studie auch Aussagen zur Struktur der Gründerlandschaft getroffen werden?

Antwort: Die Branchen- und Berufserfahrung, die die Gründer mitbringen, ist in Baden-Württemberg ähnlich wie auf Bundesebene sehr groß. Interessant ist, dass wir – und das hat vielleicht auch etwas mit unserer Integrationskultur zu tun – einen signifikant höheren Anteil an Gründer-teams haben, an denen mindestens eine Person ausländischer Herkunft beteiligt ist. Das zeigt, dass die Integration hier im Südwesten auch wirtschaftlich funktioniert. Was den weiblichen Anteil am Gründungs-geschehen angeht, haben wir hingegen noch ein bisschen Arbeit vor uns. Aktuell sind lediglich an einem Viertel aller Gründungen Frauen beteiligt. Der niedrige Frauenanteil ist aber nicht südwestspezifisch, sondern ist leider typisch für ganz Deutschland.

Frage: Nehmen die Gründer die Förderangebote auf Landesebene in Anspruch?

Antwort: Ich glaube, man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir als L-Bank und auch mit der Bürgschaftsbank zusammen von den Gründern stark nachgefragt werden. Unter den Landesförderinstituten in Deutsch-land hat die L-Bank diesbezüglich eine herausgehobene Stellung. Mit unseren Programmen haben wir im letzten Jahr knapp 2.800 Gründer mit einem Volumen von über 600 Millionen Euro gefördert. Das zeigt, dass wir Programme haben, die auf die Bedürfnisse der Gründer zugeschnitten sind und deswegen auch nachgefragt werden.

Hintergrund

Zur Erfassung der Merkmale der aktuellen Start-ups und deren Gründungsprofilen erstellt das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der L-Bank im Rahmen seines bundesweiten IAB/ZEW-Gründungspanels jedes Jahr eine zusätzliche Sonderstichprobe für Baden-Württemberg. So konnte ein regional fokussiertes Gründungspanel aufgebaut werden, das detaillierte Rückschlüsse auf die Besonderheiten der Gründungslandschaft im Südwesten zulässt.

Quelle: L-Bank

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Presse Stuttgart Standards Infrastruktur
news-379 Tue, 13 Aug 2019 19:11:48 +0200 Wirtschaftsministerium fördert innovatives, digitales und bundesweit einzigartiges Projekt „DIGIPEG“ zur Integration älterer Arbeitsloser https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-innovatives-digitales-und-bundesweit-einzigartiges-projekt-digipeg/ „Wir müssen die Arbeitsmarktintegration Älterer und deren Chancen, wieder in Arbeit zu kommen, noch weiter verbessern“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. August) in Stuttgart. „Wenn ältere Menschen arbeitslos werden, haben sie oftmals größere Schwierigkeiten eine erneute Anstellung zu finden als jüngere Menschen. Da Ältere häufig ein hohes Bildungsniveau und wertvolle Berufserfahrung aufweisen, sind sie wichtige und dringend benötigte Fachkräfte“, so Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es, älteren Arbeitslosen durch ein digitales Unterstützungsformat dabei zu helfen, ihren Weg in Beschäftigung erfolgreich zu gehen. Unser Projekt ‚DIGIPEG‘ ist innovativ, digital und bundesweit einzigartig“, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen des Projekts „DIGIPEG“, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit 195.500 Euro gefördert wird, werden an der Universität Ulm digital vernetzte und anonyme Peer-Gruppen mit Arbeitslosen ab 50 Jahren aufgebaut. Neben persönlichen Beratungsgesprächen durch die Fachkräfte der Arbeitsagenturen und Jobcenter, können sich Betroffene in vergleichbaren Lebenslagen über einen Messenger-Dienst austauschen und von der gegenseitigen Unterstützung profitieren. Der gegenseitige Austausch, beispielsweise über Jobmessen, Erfahrungen mit Jobportalen, Bewerbungen oder Weiterbildungen, soll für die Betroffenen sowohl eine informative als auch eine emotionale Stütze darstellen.

„Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass aufgrund des zusätzlichen Austauschs von Tipps und Informationen durch die digitale Peer-Group in den persönlichen Beratungsgesprächen mehr Zeit für komplexere individuelle Probleme bleibt“, so die Arbeitsministerin weiter. Das Onlineformat beseitige außerdem räumliche und zeitliche Hindernisse. „Und Menschen, deren digitale Kenntnisse bisher eher gering waren, werden so gleichzeitig an moderne Informations- und Kommunikationstechnologien herangeführt“, hob Hoffmeister-Kraut hervor. Das Projekt sei eine wertvolle Ergänzung zum Landesarbeitsmarktprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“.

Die Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm untersucht, ob sich – wie bei anderen Peer-Group-Projekten auch – durch diesen vielversprechenden, modernen und innovativen Ansatz Erfolge erzielen lassen. Nach Einschätzung der Universität Ulm können mit dem Projekt bis zu 2.000 ältere Arbeitslose erreicht werden. Das baden-württembergische Projekt mit einer Laufzeit von Februar 2019 bis Dezember 2020 ist bundesweit einzigartig und wird auch von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt.

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news-378 Tue, 13 Aug 2019 10:16:00 +0200 Wirtschaftsministerium fördert „Kompetenzzentrum Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-kompetenzzentrum-markt-und-geschaeftsprozesse-smart-home-living-ba/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das „Kompetenzzentrum Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg“ mit knapp einer Million Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. August) in Stuttgart bekannt. Mit dem Kompetenzzentrum soll der Wissenstransfer rund um Smart Home & Living-Anwendungen gebündelt werden, um die Digitalisierung im Wohn- und Pflegebereich in Baden-Württemberg noch weiter voranzutreiben. „Im Themenfeld Smart Home and Living liegen große Potentiale für unsere Wirtschaft. Wir schaffen in diesem wichtigen Zukunftssegment einen überregionalen Kristallisationspunkt für die verschiedenen Kompetenzen im Bereich Smart Home and Living. Mit dem Zentrum werden wir für unser Handwerk, für die Wohnungswirtschaft, für Architekten und Planer aber auch für die Endverbraucher eine wichtige neue Informationsquelle etablieren“, betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die smarte Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Energie, Entertainment und Pflege ermöglichen, haben bei weitem noch nicht den Markt durchdrungen. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen fehlt häufig das Wissen, um die technologischen Anwendungen zu realisieren und damit die Potenziale des Themenfeldes zu nutzen. Das neue Kompetenzzentrum soll dem entgegentreten. Dort werden die technologischen Möglichkeiten und Anwendungsszenarien in gebündelter Form zugänglich gemacht und die erforderliche Vernetzung aller Akteure unterstützt. Dazu soll als Informationsquelle eine Online-Plattform eingerichtet werden und zum Beispiel auf Fachmessen eine zielgruppengerechte Ansprache erfolgen.

Das Elektro Technologie Zentrum (etz) der Innung für Elektro- und Informationstechnik Stuttgart übernimmt die Konsortialführung des Projekts und wird beim Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums unter anderem von Forschungsinstituten und Hochschulen des Landes unterstützt. Damit werden vorhandene Kompetenzen zusammengefasst und die Markterschließung für Smart Home & Living-Lösungen umfassend vorangetrieben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung „digital@bw“.

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news-377 Thu, 08 Aug 2019 11:44:38 +0200 Wirtschaftsministerium startet Förderaufruf für die Einrichtung regionaler Labore für Künstliche Intelligenz https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-foerderaufruf-fuer-die-einrichtung-regionaler-labore-fuer-kuenstliche-int/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Einrichtung von regionalen Laboren für Künstliche Intelligenz (regionale KI-Labs) mit insgesamt zwei Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (8. August) in Stuttgart bekannt. Im Rahmen eines Modellversuchs sollen die regionalen KI-Labs insbesondere Unternehmen aus dem Mittelstand dabei unterstützen, konkrete Anwendungsfälle von Künstlicher Intelligenz kennenzulernen und erste Schritte in Richtung KI-Anwendung zu gehen. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2019.

„Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen für die Wertschöpfung in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Mit den regionalen KI-Labs verschaffen wir den mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg flächendeckenden Zugang zum Thema KI und unterstützen sie dabei, die Potenziale dieser wichtigen Zukunftstechnologie erfolgreich zu nutzen. Wir dürfen bei der Nutzung von KI für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die regionalen KI-Labs sollen den Unternehmen vor Ort neben praxisorientierten Informationen und Fachkenntnissen auch passende Räumlichkeiten und technische Infrastruktur bereitstellen. Auf diese Weise bieten die Labore vielfältige Erprobungs- und Experimentiermöglichkeiten und regen außerdem zu Vernetzung und Austausch im Themengebiet KI an.

Die ausgewählten KI-Labs sollen durch ein begleitendes KI-Wissenstransferprojekt Unterstützung (insbesondere in Form von KI-Fachkompetenz und konkreten Anwendungsbeispielen) erhalten. Dieses Projekt wird ebenfalls vom Wirtschaftsministerium gefördert.

„Um die Unternehmen in den Regionen zielgerichtet, passgenau und praxisorientiert zu unterstützen, wollen wir bei der Ausgestaltung der KI-Labs auch bereits bestehende regionale Strukturen und Aktivitäten sowie die Bedarfe der Unternehmen vor Ort berücksichtigen“, so Hoffmeister-Kraut. Ziel sei es, mit den regionalen KI-Labs Unternehmen aller Branchen zu erreichen, Industrie ebenso wie etwa Handwerk und Handel.

Der Förderaufruf richtet sich sowohl an Einzelantragsteller als auch an Konsortien. Antragsberechtigt sind neben Landkreisen, Städten und Gemeinden, kommunalen Zweckverbänden und Wirtschaftsfördereinrichtungen auch Hochschulen, Forschungs- und Transfereinrichtungen sowie Kammern und Verbände. Auch die regionalen Digitalisierungszentren (Digital Hubs), die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden, gehören zum Kreis der Antragsberechtigten.

Die regionalen KI-Labs sind Bestandteil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“, mit dem die Anwendung und Kommerzialisierung von KI im Mittelstand branchenübergreifend unterstützt wird. Das Programm wurde von der Landesregierung am 26. März 2019 als Teil des Maßnahmenpakets zur Stärkung von Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg beschlossen.

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news-376 Mon, 05 Aug 2019 21:45:50 +0200 Change the Inevitable https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/change-the-inevitable/ Das Creativity World Forum findet vom 21. bis 23. Oktober 2019 in der Region Brabant, Niederlande, statt. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ermöglicht 20 Unternehmen und Institutionen die kostenfreie Teilnahme im Rahmen einer Delegationsreise. Das Creativity World Forum (CWF) ist eine der größten jährlichen Konferenzen im Bereich Kreativität und Innovation weltweit und findet in diesem Jahr vom 21. – 23. Oktober 2019 in der Region Brabant, Niederlande statt. Es werden mehr als 1.500 Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen (Kreativsektor, Business, Bildung, Regierung oder NGOs) aus der ganzen Welt erwartet. Als Mitglied im Districts of Creativity Network ermöglicht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg wieder 20 Unternehmen und Institutionen aus Baden-Württemberg die Teilnahme in Eindhoven/Brabant.

Drei Tage Programm

Es gibt sechs gute Gründe am diesjährigen Creativity World Forum 2019 in Brabant teil zu nehmen: Expand your creative horizon – Grow your professional career – Interact with top creative minds – Discover Brabant – Experience the Dutch Design Week und Change the Inevitable.

Mit letzterem Punkt beginnt am ersten der drei Tage die Konferenz in CWF House. Auf der Bühne wird u.a. Lilly Platt, eine jungen Klima- und Umweltschützerin über ihre Arbeit berichten und Dennis Karpes, seine Ambitionen für ein grünes Afrika bis 2030 mit den Teilnehmenden teilen. Am zweiten Tag werden fünf thematisch abgegrenzte Programme an fünf unterschiedlichen Standorten in Brabant angeboten. So wird man sich in Eindhoven z.B. mit der drängenden Frage beschäftigen, wie neue Technologien eingesetzt werden können und wie dem Wunsch, die Interaktion zwischen Menschen zu fördern, begegnet werden kann. Der letzte Tag ist gefüllt mit zahlreichen kreativen Angeboten und Workshops.

Das Ministerium übernimmt für die Delegierten aus Baden-Württemberg die Kosten für das CWF2019-Ticket. Dies beinhaltet einen „All Access guest pass“ und ein Ticket für die Dutch Design Week. Die Einladung ist exklusive der Reisekosten, die von den Teilnehmenden selbst getragen werden müssen.

 

Quelle: MFG

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news-375 Mon, 05 Aug 2019 21:41:28 +0200 KI und VR: Neue Chancen für Kreativschaffende https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/ki-und-vr-neue-chancen-fuer-kreativschaffende/ MFG-Unitleiterin Angela Frank spricht im Interview über Künstliche Intelligenz und virtuelle Technologien – und verrät, warum Kreativschaffende gut aufgestellt sind für die Zukunft. Dr. Angela Frank leitet seit Februar 2019 die Unit Kultur- und Kreativwirtschaft der MFG Baden-Württemberg. Zuvor war sie bei der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) als Stellvertreterin des Präsidenten zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und die Förderung der privaten Radio- und Fernsehveranstalter im Land. Im Interview mit der MFG-Redaktion spricht sie über die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) für Kreative.

KI, VR und AR sind aktuell die großen Trends, die auch die Kreativwirtschaft bewegen. Wie werden sie unseren Alltag künftig beeinflussen?

Diese Technologien werden eine sehr wichtige Rolle in der digitalisierten Wirtschaft spielen, aber auch in Bereichen wie der Gesundheit, dem Tourismus und besonders in der Filmwirtschaft und der Medienbranche insgesamt. Daten sind der Treibstoff der digitalisierten Welt und werden in der Verknüpfung mit Algorithmen immer stärker die Entwicklung und Fortentwicklung von Angeboten, Produkten und Dienstleistungen beeinflussen. Die Künstliche Intelligenz ermöglicht neue Verfahren, Produktionsprozesse bis hin zu neuen Diagnoseverfahren, bessere Übersetzungsprogramme oder auch die Automatisierung der Texterstellung. Und Virtual und Augmented Reality bieten viel Spielraum für Kreativität, hier können Kreative neue Welten schaffen und die Nutzer*innen darin eintauchen lassen.

Die MFG fördert mit mehreren Projekten AR- und VR-Anwendungen. Können Sie den Nutzen dieser Technologien veranschaulichen? Welche Unternehmen in Baden-Württemberg setzen sie erfolgreich ein?

Virtuelle Technologien spielen in mehreren MFG-Programmen eine Rolle. Bei unserem Ideenwettbewerb BW Goes Mobile zum Beispiel ist eines der Anwendungsfelder Innovation VR/AR. Letztes Jahr hat Rehago gewonnen. Das Tübinger Start-up hat ein spielerisches VR-Training für die Reha entwickelt, das Menschen mit halbseitiger Lähmung hilft.

Im Digital Content Funding (DCF) fördern wir aktuell MEMO von Glam Games aus Stuttgart. Die Augmented-Reality-Anwendung lässt Jugendliche im Museum auf Schatzsuche gehen. Sie entdecken und sammeln für das bloße Auge unsichtbare Objekte in den Ausstellungsstücken, mit denen sie eine eigene Sammlung gestalten und einen Avatar designen können. In der Kunsthalle Mannheim wird man die Anwendung bald ausprobieren können. Wir haben im DCF auch das Projekt Tagfern von der Kohelet 3 GmbH unterstützt, das die unzugänglichen Blautopf-Höhlen für die Öffentlichkeit erschließt. Gerade ist das Spiel "Blautopf VR - Geheimnis der Lau" erschienen, mit dem man das Höhlensystem unter der Schwäbischen Alb digital entdecken kann.

Ein Beispiel für den Einsatz von VR in der Industrie ist Lightshape. Das Stuttgarter Unternehmen entwickelt Holodecks für die Automobilbranche, also begehbare virtuelle 3D-Umgebungen von Autos, mit deren Hilfe sich das Design neuer Modelle besser beurteilen lässt. Lightshape organisiert auch die XR Expo rund um VR, AR und Mixed Realities, die wir als Partner unterstützen und die gerade in den Wagenhallen in Stuttgart stattgefunden hat. Der Fokus liegt auf professionellen Anwendungen in Industrie, Architektur, Handel, Medizin und Handwerk, hier kann man sich also einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten virtueller Technologien verschaffen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es in diesem Themenfeld für Kreative?

Unser Digital Content Funding habe ich ja schon erwähnt, es richtet sich explizit an die Entwickler*innen interaktiver Inhalte im Bereich Games, VR und AR. Mithilfe der VR-Offensive des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst haben wir im Förderprogramm DCF über 700.000 Euro im Jahr zur Verfügung, um innovative Projekte aus Baden-Württemberg zu fördern.

Für Absolvent*innen baden-württembergischer Hochschulen ist auch das Programm VR NOW interessant, das wir zusammen mit dem Animationsinstitut der Filmakademie in Ludwigsburg anbieten. Professionals aus den Bereichen Kunst, Produktion, Informatik und Technologie können ihre Konzepte am Animationsinstitut zu präsentationsfähigen Prototypen weiterentwickeln. Wir unterstützen mit einem unternehmerischen Qualifizierungsprogramm und Teamfunding.

Die MFG leitet auch das Animation Media Cluster Region Stuttgart, in dem sich baden-württembergische Unternehmen aus dem Bereich visuelle Effekte und Animation zusammengeschlossen haben, um ihre Kapazitäten zu bündeln.

Ansonsten kann ich jedem nur empfehlen, sich auf Veranstaltungen wie der FMX-Konferenz für Animation, Effekte, Games und immersive Medien zu vernetzen, die immer im Frühjahr im Stuttgarter Haus der Wirtschaft stattfindet. In unserem Akademieprogramm geben wir einen aktuellen Überblick über Networking Events für Kreativschaffende in Baden-Württemberg.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, sich umzuorientieren, ein Unternehmen zu gründen, zu erweitern oder sich einfach umfassender über Fördermöglichkeiten und Netzwerke im Land zu informieren, ist eingeladen, sich für eine unserer Orientierungsberatungen anzumelden.

Unter dem Schlagwort "Kreativwirtschaft 4.0" bekam die MFG vom Land Baden-Württemberg den Auftrag, Maßnahmen für die Kreativen zu entwickeln. Wie ist hier der Stand?

Die MFG Baden-Württemberg hat eine Studie zu diesem Thema in Auftrag gegeben und im Herbst letzten Jahres hierzu ein Strategiepapier im Auftrag der Wirtschaftsministerin erstellt. Wichtige Schwerpunkte sind die Stärkung der Gameswirtschaft und Cross Innovation, also die Zusammenarbeit von Kreativschaffenden und Unternehmen in anderen Bereichen wie der Produktion, den Hightech-Branchen, der Gesundheits- oder Automobilwirtschaft. Aktuell werden zusätzliche Fördermöglichkeiten in diesen Bereichen geprüft.

Wir haben im Frühjahr ein neues Format initiiert, das einen crossinnovativen Ansatz verfolgt: das MFG Gastspiel. Die Veranstaltungsreihe bringt etablierte Unternehmen, Start-ups und selbstständige Kreative zusammen, die sich zu konkreten Themen und aktuellen Entwicklungen austauschen wollen - vor Ort bei kreativen Unternehmen. Die Gastgeber*innen schauen über den Tellerrand, die Gäste werfen einen Blick hinter die Kulissen. Als nächstes sind wir am 10. Oktober bei der Ludwigsburger Kommunikationsagentur pulsmacher zu Gast, Thema ist "Das neue Heimatgefühl am Arbeitsplatz".

Welche Herausforderungen haben Kreative im Zusammenhang mit der Digitalisierung?

Zunächst einmal ähnliche Herausforderungen wir alle anderen auch: Neue Geschäftsmodelle und Vertriebswege sind gefragt, neue Wege zu den Kund*innen. Im digitalen Zeitalter ist es wichtiger als je zuvor, Trends nicht zu verschlafen, um von den Entwicklungen am Markt nicht überrascht zu werden. Gleichzeitig sind manche Hypes auch mit Vorsicht zu genießen und schnell wieder vorbei. Wie man auf dem Weg zum digitalen Geschäftsmodell die Orientierung nicht verliert, haben wir im EU-Projekt DIGITRANS untersucht und können jetzt eine Lernplattform mit umfassenden Materialien zur Verfügung stellen.

Für Kreative ist das Thema geistiges Eigentum und Urheberrecht eine größere Herausforderung, hier ist gerade einiges im Umbruch. Die Musikindustrie hat vorgemacht, wie man mit neuen Konzepten wie Streamingdiensten erfolgreich sein kann - und wie grundlegend solche Entwicklungen die Branche umkrempeln. Aktuell ist vor allem im Medienbereich, sei es Film, Presse oder Buch, ein Umdenken gefragt, neue Modelle werden entwickelt und dringend gebraucht. Wir tragen dazu einen kleinen Teil mit der Ideentanke bei, einem jährlichen Wettbewerb, mit dem wir kreative Lösungen für die Zukunft des Buchmarkts suchen. Die fünf besten Projekte nehmen wir im Oktober mit auf die Frankfurter Buchmesse und präsentieren sie am Baden-Württemberg-Stand.

Was können andere Branchen in diesem Zusammenhang von der Kreativwirtschaft lernen?

Insgesamt ist eine flexible Haltung wichtig, Spaß am Testen und Ausprobieren, was sicherlich viele Kreative mitbringen. Wenn es darum geht, Bestehendes zu hinterfragen, Dinge neu zu denken und auch schnell umzusetzen, ist die Kreativwirtschaft mit ihren vielen kreativen Köpfen, Querdenker*innen und kleineren Unternehmen im Vorteil gegenüber sich langsam bewegenden Branchen mit starreren Strukturen. Von der flexiblen Geisteshaltung und der Experimentierfreude der Kreativen können andere Branchen auf jeden Fall lernen und profitieren. Womit wir wieder beim Thema Cross Innovation wären...

Kreativschaffende sind gut aufgestellt für eine Zukunft, in der Kreativität mehr und mehr zur entscheidenden Ressource wird, für eine Wissensgesellschaft, deren Wertschöpfung auf Einfallsreichtum und Ideenvielfalt basiert.


Interview: Ines Goldberg

Quelle: MFG

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news-383 Thu, 01 Aug 2019 16:31:00 +0200 1,6 Millionen Euro für die berufliche Weiterbildung zu Künstlicher Intelligenz (KI) in den Regionen Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Aalen und Karlsruhe https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/16-millionen-euro-fuer-die-berufliche-weiterbildung-zu-kuenstlicher-intelligenz-ki-in-den-regionen/ „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der digitalen Zukunft. Nur wenn Baden-Württemberg bei KI vorne mitspielt, kann es auch künftig ein dynamischer, innovativer und attraktiver Wirtschaftsstandort für die Menschen in unserem Land sein“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. August) in Stuttgart. „Im Rahmen der ‚Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen‘ setzen wir wichtige Impulse, damit möglichst viele Unternehmer und Beschäftigte im Land fit für KI werden. Denn es ist nicht damit getan, dass Spezialisten über KI-Wissen verfügen. Wir brauchen hier ein Weiterbildungsangebot in der Breite, das den Bedürfnissen unterschiedlicher Beschäftigtengruppen gerecht wird“, sagte Hoffmeister-Kraut anlässlich des Startschusses des mittlerweile vierten KI-Weiterbildungsprojekts unter Förderung des Landes. So wird im Projekt „KIx – Künstliche Intelligenz eXperimentell“ durch eine experimentelle, spielerische Herangehensweise – zum Beispiel mit beweglichen Robotern, die einen Parcours befahren, dabei miteinander interagieren und lernen – ein niederschwelliges KI-Weiterbildungsangebot entwickelt und erprobt. In verschiedenen Modulen sollen KI-Grundlagen vermittelt, elementare Programmierstrukturen und -sprachen erlernt und KI-Anwendungen der Praxis kennengelernt werden. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 370.000 Euro. Das Projekt wird von der Technischen Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd e. V. unter Beteiligung der ttg team training GmbH Tübingen umgesetzt. Bei einer erfolgreichen Projektumsetzung ist die Förderung eines solchen Angebots auch an weiteren Standorten im Land angedacht.

Ein Lehrgang, der Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen dazu befähigt, Potenziale in ihrem Betrieb unter Nutzung von digitalen Technologien mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz und Datenanalyse besser auszuschöpfen wird im Projekt „Innovative Dienstleistungen und Prozesse mit KI“ entwickelt. Zudem ist die Förderung des Wissenstransfers zu Künstlicher Intelligenz aus der Wissenschaft hin zu Weiterbildungsträgern und Weiterbildungsbeauftragten in Unternehmen Projektziel. Dabei ist die Mitwirkung von KI-Experten der University of California, Berkeley, vorgesehen. Umgesetzt wird das mit rund 317.000 Euro vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt von der bwcon GmbH in Stuttgart, die Erprobung der entwickelten Weiterbildung erfolgt in mindestens zwei Lehrgängen unter Mitwirkung des IHK-Zentrums Weiterbildung in Heilbronn (Lehrgangschwerpunkt: Produktion) und der IHK Rhein-Neckar (Lehrgangsschwerpunkt: Handel).

Im Zuge des Projekts „Qualifizierungsoffensive Automatisierung im Mittelstand – von der Automatisierung zu autonomen Systemen“ werden zwei aufeinander aufbauende Weiterbildungsmodule mit je 150 Stunden Lernaufwand entwickelt und erprobt. Dabei wird im Aufbaumodul Künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit autonomen Produktionssystemen behandelt und es kommt eine große Bandbreite an innovativen digitalen Lernformen zum Einsatz, wie Elemente der virtuellen und erweiterten Realität (VR/AR), interaktive Lernspiele, Computer-Simulationen, animierte Folien und spielebasierte Erfolgskontrollen. Zielgruppen der beiden Weiterbildungsmodule sind beruflich gebildete Fachkräfte, Meister, Techniker und Ingenieure. Die Teilnehmenden können je Modul fünf Studienleistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (sog. ECTS-Punkte) erwerben. Für die Umsetzung erhält die Graduate Campus Hochschule Aalen GmbH vom Wirtschaftsministerium 366.000 Euro Fördermittel.

Das mit etwa 563.000 Euro geförderte Projekt „bw.digital.ki – betriebliche Weiterbildung zur digitalen Transformation mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz“ soll dazu beitragen, das KI-Weiterbildungsangebot im Land zu erweitern und zu vertiefen. Forschungsergebnisse, neueste Trends und Praxiswissen rund um fortgeschrittene KI-Anwendungen werden in Schulungsmodulen aufbereitet, erprobt und weiterentwickelt. Im Zentrum steht sowohl, KI-Technik zu verstehen, einzuführen und zu entwickeln als auch KI-Systeme im Unternehmen anzuwenden und umzusetzen. Das Angebot richtet sich vom Einsteiger bis hin zu Experten, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Abteilungen, in denen ein KI-System eingeführt werden soll, bis hin zu Führungskräften und zur Geschäftsführung. Projektträger ist hier das gemeinnützige CyberForum e. V. mit Schwerpunkt in der Region Karlsruhe und landesweiter Ausstrahlung.

„Das Thema KI steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste, denn sie wird nach und nach alle Bereiche unserer Wirtschaft durchdringen“, betonte die Ministerin und hob hervor, dass die KI-Weiterbildungsangebote sich gut in die im März beschlossene „Landesstrategie KI“ einfüge. „Insbesondere der Weg von der Idee zum Produkt muss schneller werden, um mit KI Geld zu verdienen. Wichtiger Schwerpunkt der KI-Landesstrategie ist darum die wirtschaftsnahe Forschung und das KI-Aktionsprogramm für den Mittelstand sowie die Planung und Umsetzung eines Innovationsparks KI“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Für den erfolgreichen KI-Einsatz sei es „das A und O, dass die Beschäftigten in den Betrieben dazu qualifiziert und befähigt werden. Denn nur mit KI-kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir die Potenziale dieser Schlüsseltechnologie gewinnbringend nutzen“, zeigte sie sich überzeugt. Um Innovationen im Weiterbildungsangebot für die Wirtschaft 4.0 zu fördern, habe das Wirtschaftsministerium die „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“ gestartet. Hierfür stehen knapp vier Millionen Euro aus der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ zur Verfügung.

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news-372 Wed, 31 Jul 2019 12:23:00 +0200 Pressereise zur Transformation in der baden-württembergischen Automobilwirtschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/pressereise-zur-transformation-in-der-baden-wuerttembergischen-automobilwirtschaft/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (31. Juli) im Rahmen einer Pressereise verschiedene Unternehmen der Automobilwirtschaft im Raum Stuttgart besucht und vor Ort über den aktuellen Stand, die Chancen und die Herausforderungen der Transformation der Branche diskutiert. „Es gibt weltweit kein vergleichbares Automobilcluster, in dem alle wichtigen Akteure und Kernkompetenzen auf so engem Raum versammelt sind wie in Baden-Württemberg. Das ist ganz klar unser Alleinstellungsmerkmal und das soll es auch bleiben. Die Systemkompetenz und das ganzheitliche Denken sind eine wesentliche Stärke unseres Standortes - und zugleich unser größtes Risiko. Wir müssen es schaffen, diese Systemkompetenz auch in den neuen Technologien und zukünftigen Mobilitätslösungen zu erhalten“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Alternative Antriebe, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neue Mobilitätsmodelle seien die großen Game-Changer der Gegenwart und das Veränderungstempo enorm, erläuterte die Ministerin. „Die entscheidende Frage ist, wie es Baden-Württemberg gelingt, im scharfen Wettbewerb mit China und USA

Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu sichern. Wir haben bereits eine Menge erreicht und uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Aber jedem muss klar sein, dass wir erst am Anfang der Transformation stehen und jetzt richtig Gas geben müssen“, forderte Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist, dass auch die Mobilität der Zukunft ‘Made in Baden-Württemberg‘ ist.“

Klarer Fokus des Strategiedialogs auf Innovation und Beschäftigung

„Wir müssen uns im Rahmen unseres Strategiedialogs stärker als bisher auf die Frage konzentrieren, wie wir Innovation und Beschäftigung im Land sichern“, so Hoffmeister-Kraut. Mit Blick auf den künftigen Doppelhaushalt erklärte sie: „Wir brauchen einen klaren Investitionsschwerpunkt bei der Innovationsförderung.“ Hier müsse das Land ein starkes Signal setzen, um die Innovationsführerschaft Baden-Württembergs auch langfristig zu sichern.

Zunächst besuchte die Delegation das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart, das herausragende Kompetenzen in der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen der Batterieproduktion besitzt. „Wir müssen in Deutschland eine eigene Zellproduktion aufbauen“, so die Ministerin. Baden-Württemberg habe hier beste Voraussetzungen und vor allem die meiste Expertise. Schlüsseltechnologien für die Serienfertigung seien eine durchgängige Automatisierung und die Etablierung maschinenlernender Prozesse durch Künstliche Intelligenz. Mit VARTA sitzt der einzige deutsche Massenhersteller von Batteriezellen mit deutscher Technologie in Baden-Württemberg, der auf seinen aktuellen Marktsegmenten bereits Weltmarktführer ist und Ambitionen zum weiteren Wachstum auch im Bereich der Lithium-Ionen Zellproduktion bereits angekündigt hat.

Neues Batterieförderkonzept geht im August an BMBF

„Nach der Entscheidung für Münster erwarten wir vom Bundesforschungsministerium eine Kompensation in Höhe von 100 Millionen Euro neuer Fördermittel zum Aufbau von Forschungsfabrikationslinien in Ulm für Rund- und Pouchzellen. Denn aktuell kommt es in erster Linie auf Geschwindigkeit an, wenn wir am Markt erfolgreich sein wollen“, so Hoffmeister-Kraut. „Unsere Gespräche mit den Wissenschaftlern sind auf der Zielgeraden. Anfang August wird ein mit allen Partnern im Land abgestimmtes Konzept vorliegen. Wir werden somit noch im August unser Förderkonzept im BMBF einreichen“, gab Hoffmeister-Kraut bekannt. „Unser Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen Batterie, die sich betriebswirtschaftlich lohnt und damit gegenüber den asiatischen Konkurrenten auch wettbewerbsfähig ist. Wir betrachten hierbei Produkt, Prozesse sowie die Fabrik.“ Ziel des Konzeptes seien kobalt- und fluorfreie, nachhaltige Elektrodenprozesse, die Minimierung von Materialflüssen und Energieverbräuchen sowie die Umsetzung von Materialkreisläufen. Schlüssel hierfür ist die Digitalisierung mit Datenanalyse, Modellierung und Simulation auf Produkt-, Prozess- und Fabrikebene. Diese Produktionslinie solle in die in Ulm bereits vorhandenen Forschungsproduktionslinien (FPL) implementiert und validiert werden, so dass eine schnelle Umsetzung und ein zeitnaher Transfer in die Industrie möglich werde.

Plädoyer für technologieoffenen Ansatz und „well-to-wheel“-Betrachtung

Mit Blick auf den Besuch bei Mahle sagte Hoffmeister-Kraut: „Die batterieelektrische Mobilität wird künftig von besonderer Bedeutung sein und wir müssen alles daransetzen, den Ausbau schneller als bislang zu forcieren. Trotzdem müssen wir den Transformationsprozess technologieoffen gestalten: Wir haben in Deutschland weit über 40 Millionen Pkw, zum Großteil mit Verbrennungsmotor. Wenn wir den CO2-Ausstoß im Verkehr schnell reduzieren wollen, können wir nicht warten, bis diese riesige Fahrzeugflotte gegen Autos mit anderen Antriebstechnologien ausgetauscht ist.“ Hoffmeister-Kraut forderte deshalb auf EU-Ebene endlich eine Klimabilanz, die mit gleichen Maßstäben misst. Dazu zähle nicht nur die Einbeziehung synthetischer Kraftstoffe bei der Erreichung der Klimaziele. Denn synthetische Kraftstoffe seien eine weitere Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität.

„Angesichts des dramatischen Klimawandels brauchen wir statt der bisherigen ‘tank-to-wheel‘ außerdem endlich eine ‘well-to-wheel‘-Betrachtung, also eine Gesamtbetrachtung von der Quelle an und nicht bloß vom Tank bis zum Rad. Denn für das Weltklima zählt nicht nur der direkte Ausstoß des Autos, sondern gerade auch die Emission der Kraftstoff- und Stromerzeugung. Diese Gesamtbilanz muss in die nächste Runde der CO2-Gesetzgebung einfließen“, forderte Hoffmeister-Kraut in Richtung EU.

Scharfe Kritik an Bundesregierung

 „Angesichts des rasanten Veränderungstempos kann man sich über das Tempo der Bundesregierung derzeit nur wundern“, kritisierte Hoffmeister-Kraut. „Der Bund ist hier ganz besonders gefordert, jetzt die Rahmenbedingungen richtig zu setzen.“ Dazu zählten eine schnelle Umsetzung der steuerlichen F&E-Förderung, die auch die Auftragsforschung beinhalte, die gerade für den Mittelstand essentiell sei. Außerdem sei eine umfassende Unternehmenssteuerreform überfällig, damit die Unternehmen angesichts der dringend notwendigen Milliardeninvestitionen in die Transformation international wettbewerbsfähig blieben. „Das ist erst recht ein Gebot der Stunde angesichts der derzeitigen konjunkturellen Abkühlung“, so die Ministerin.

Sie forderte darüber hinaus massive Investitionen in die Ladeinfrastruktur und eine Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes, um die E-Mobilität erfolgreich auf die Straße zu bringen. Hoffmeister-Kraut weiter: „Die CO2-Bepreisung kommt, ob nun als Steuer, als Zertifikat oder beides. Wir brauchen vor allem rasch Klarheit, was auf Verbraucher und Hersteller zukommt. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, Planungssicherheit zu schaffen – und zwar mit mittel- bis langfristiger Perspektive.“

Digitalisierung revolutioniert Fahrzeugbau und Mobilitätssektor

Beim Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) besuchte die Ministerin Europas größten Fahrsimulator sowie einen einzigartigen Fahrdynamikprüfstand. „Mit der Digitalisierung erleben wir eine Revolution im Fahrzeugbau und im Mobilitätssektor. Etablierte und neue Geschäftsmodelle verändern die Kunden-Lieferanten-Schnittstellen, Entwicklungs- und Fertigungsanteile verschieben sich von mechanischen hin zu digitalisierten Elementen und Softwares. Insbesondere an diesen Schnittstellen bestehen besonders hohe Wertschöpfungspotenziale und begünstige disruptive Technologien“, so Hoffmeister-Kraut.

Beim Besuch bei Daimler in Stuttgart-Untertürkheim stand anschließend die Besichtigung der Produktion eines hochmodernen und hocheffizienten Vierzylindermotors auf dem Programm. Außerdem diskutierte Hoffmeister-Kraut bei Daimler mit den Presse- und Unternehmensvertretern über neue Mobilitätslösungen sowie über die Standortentwicklung im Zuge der Transformation.

Große Auswirkungen der Transformation auf Maschinen- und Anlagenbau

Mit dem Wandel vom Verbrennungsmotor hin zum elektrischen Antriebsstrang ergebe sich nicht nur ein Wandel im Produkt Fahrzeug selbst, sondern auch in der Produktionstechnik. „Wenn wir über die Transformation der Mobilität reden, dürfen wir nicht nur auf die Fahrzeughersteller und Zulieferer schauen, sondern müssen auch den Maschinen- und Anlagenbau mitnehmen“, erläutert die Ministerin beim Besuch des Unternehmens Gehring Technologies in Ostfildern. Für die Herstellung eines elektrischen Antriebsstrangs seien andere Technologien, Kompetenzen und schlussendlich Maschinen und Anlagen erforderlich. Dies wirke sich massiv auf die Maschinen- und Anlagenhersteller, die Fabrikausrüster unserer Automobilindustrie, aus.

„Wir erleben aktuell eine deutliche Beschleunigung im Wandel der Mobilität, der Erwartungen seitens Politik und Gesellschaft und letztlich im Nutzer- und Käuferverhalten. Diese zunehmende Dynamik wird überlagert von schwelenden Handelskonflikten und anspruchsvollen volkswirtschaftlichen Bedingungen auf wichtigen Märkten. Diese Gemengelage macht es für alle Akteure aktuell so herausfordernd. Standortentwicklungen benötigen Zeit. Beschäftigungsstrukturen, Qualifikationen usw. lassen sich nicht von heute auf morgen umschalten. Wenn wir in Baden-Württemberg weiter Erfolg haben wollen, sind bei der Transformation alle Beteiligten gefordert. Nur so können wir auch auf den internationalen Märkten bestehen“, so das Fazit der Wirtschaftsministerin.

Fotos der Reise finden Sie im Nachgang hier

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Presse Baden-Württemberg Stuttgart Produzierendes Handwerk Produzierendes Gewerbe Infrastruktur Zukunft der Arbeit Umsetzung Strategie Orientierung
news-371 Mon, 29 Jul 2019 12:44:00 +0200 Dreitägige Digitalisierungs- und Ausbildungsreise https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/dreitaegige-digitalisierungs-und-ausbildungsreise-1/ Während ihrer dreitägigen Digitalisierungs- und Ausbildungsreise besucht Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz vom 29. bis 31. Juli insgesamt 14 Betriebe, um sich mit Geschäftsleitungen, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auszutauschen. Stationen der Reise sind Betriebe, die sich besonders für die Ausbildung engagieren und die die Herausforderungen der Digitalisierung bereits in die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses einbeziehen aus Industrie, Handwerk, Hotel- und Gastgewerbe, Spedition und Logistik, Medizin- und Gesundheitsdienstleistungen sowie Einzelhandel. Staatssekretärin Katrin Schütz: „Viele Ausbildungsbetriebe im Land ergreifen die Chancen der Digitalisierung aktiv und machen die Berufsausbildung damit besonders attraktiv.“ Das Engagement der baden-württembergischen Betriebe zeige sich nicht zuletzt darin, dass Ausbilderinnen und Ausbilder innovativ und unterstützt durch moderne Techniken den Fachkräftenachwuchs qualifizierten. „Ich möchte bei meiner dreitägigen Reise vor Ort erfahren, wie die Ausbildungsbetriebe die digitalen Herausforderungen annehmen und die Chancen nutzen“, betonte Schütz. „Denn nicht nur die Inhalte vieler Ausbildungsberufe werden an die Digitalisierung angepasst, auch die Lehr- und Lernformen in der Ausbildung wandeln sich. Das sehen wir am Beispiel der Lernfabriken 4.0, beim Einsatz des digitalen Ausbildungsnachweises oder auch bei E-Learning-Angeboten. Damit steigern die Betriebe ihre Attraktivität als Arbeitgeber, stärken die Nachwuchsgewinnung und stellen gleichzeitig ein hohes Ausbildungsniveau sicher“, so die Wirtschaftsstaatssekretärin.

Die direkten Gespräche mit Auszubildenden seien ihr dabei sehr wichtig: „Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer betrieblichen Ausbildung sehr zufrieden, das ist wichtig und die beste Werbung für unsere attraktive Berufsausbildung.“ Vor Ort in den Regionen Schwarzwald-Baar-Heuberg, Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller/Ulm, Heilbronn-Franken, Rhein-Neckar, Ostwürttemberg und Stuttgart sei es ihr auch ein großes Anliegen, mehr junge Menschen von einer betrieblichen Ausbildung mit ihren guten Karrierechancen zu überzeugen. Schütz betonte, dass die etwa 330 Ausbildungsberufe laufend an die aktuelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung angepasst werden: „Unsere Ausbildungsberufe sind also fortwährend aktuell und bieten eine zukunftsfeste Karriereperspektive“, zeigte sie sich überzeugt.

Erfreut zeigte sich Schütz auch darüber, dass die Betriebe vielfach von der Digitalkompetenz ihrer Auszubildenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren können. Mit frischen Ideen würden so neue Impulse gesetzt und die Nutzung digitaler Technologien vorangetrieben. So zum Beispiel beim Einsatz von Social-Media-Kanälen für die Kundenberatung und -betreuung oder bei der Entwicklung von firmeneigenen Lernplattformen. „Besonders spannend ist es zu sehen, wie sich die ‘digital natives‘, die mit der Digitalisierung aufgewachsenen jungen Menschen, in den Betrieben einbringen können“, hob Schütz hervor.

 

Stationen der Ausbildungs- und Digitalisierungsreise:

29. Juli 2019

9:15 - 10:15 Uhr

Bettenland Alesi

(Einzelhändler und Schlaf-Consulting)

In Grubäcker 5

78647 Trossingen

Landkreis Tuttlingen

Schwarzwald-Baar-Heuberg

RP Freiburg

11:45 - 12:45 Uhr

HFM Modell- und Formenbau GmbH

Ostergasse 10

88356 Ostrach

Landkreis Sigmaringen

Bodensee-Oberschwaben

RP Tübingen

13:30 - 14:45 Uhr

Hotel Arthus und Ritterkeller

Radgasse 1

88326 Aulendorf

Landkreis Ravensburg

Bodensee-Oberschwaben

RP Tübingen

15:45 - 16:45 Uhr

Uhlmann Pac Systeme GmbH

(Hersteller von Maschinen für das Verpacken und Kartonieren von Pharmazeutika)

Uhlmannstr. 14-18

88471 Laupheim

Landkreis Biberach

Donau-Iller / Ulm

RP Tübingen

Kamingespräch zum Hotel- und Gaststättengewerbe

19:30 - 20:30 Uhr

Hotel Hohenlohe GmbH

Weilertor 14

74523 Schwäbisch Hall

Landkreis Schwäbisch Hall

Heilbronn-Franken

RP Stuttgart

30. Juli 2019

9:00 - 10:00 Uhr

Drölle GmbH Stanz- und Umformtechnik

Brückäckerstr.11

74523 Schwäbisch Hall-Sulzdorf

Landkreis Schwäbisch Hall

Heilbronn-Franken

RP Stuttgart

11:15 - 12:15 Uhr

Rüdinger Spedition GmbH

Uferweg 12

74238 Krautheim

Hohenlohekreis

Heilbronn-Franken

RP Stuttgart

13:15 - 14:15 Uhr

Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG

(Hersteller von Temperiergeräten und -anlagen)

Pfarrstr. 41/43

97922 Lauda-Königshofen

Main-Tauber-Kreis

Heilbronn-Franken

RP Stuttgart

15:30 - 16:30 Uhr

MPDV Mikrolab GmbH

(Fertigungsmanagementsysteme für die Industrie 4.0)

Römerring 1

74821 Mosbach

Neckar-Odenwald-Kreis

Rhein-Neckar

RP Karlsruhe

31. Juli 2019

9:15 - 10:15 Uhr

Claus Ketterle

Schreinerei, Möbelbau und Innenarchitketur

Berliner Str. 46

89547 Gerstetten

Landkreis Heidenheim

Ostwürttemberg

RP Stuttgart

11:15 - 12:15 Uhr

Sanitätshaus Weinmann GmbH

Heininger Str. 28

73037 Göppingen

Landkreis Göppingen

Stuttgart

RP Stuttgart

12:45 - 13:45 Uhr

August Mink GmbH & Co. KG

(Fabrikation technischer Bürsten)

Autenbachstraße 18-30

73035 Göppingen-Jebenhausen

Landkreis Göppingen

Stuttgart

RP Stuttgart

14:45 - 15:45 Uhr

JW Froehlich Maschinenfabrik GmbH

(Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von (Motor-)Prüfständen)

Kohlhammerstr. 18-24

70771 Leinfelden-Echterdingen

Landkreis Esslingen

Stuttgart

RP Stuttgart

16:00 - 17:00 Uhr

Herz Apotheke Mache Echterdingen e. K.

Bernhäuser Str. 5

70771 Leinfelden-Echterdingen

Landkreis Esslingen

Stuttgart

RP Stuttgart

Weitere Informationen zur Ausbildung in Baden-Württemberg:

 

Entwicklung des Ausbildungsmarkts in Baden-Württemberg 2018 positiv

Im Jahr 2018 wurden in Baden-Württemberg zum Stichtag 30. September 75.312 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Seit 2016 steigt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 0,9 Prozent.

Auch zum diesjährigen Ausbildungsbeginn sind noch Ausbildungsplätze verfügbar. Besonders hoch sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel, dem Bauhauptgewerbe und dem Nahrungsmittelhandwerk.

 

2.911 Geflüchtete erfolgreich in Ausbildung integriert

2.911 Auszubildende, die aus den acht Hauptasylherkunftsländern (Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia) plus Gambia stammen, haben zum 30. September 2018 einen neuen Ausbildungsvertrag unterzeichnet (Vorjahr: 2.300). Damit stellen die Auszubildenden aus den genannten Staaten rund drei Prozent aller Neuverträge und bilden somit ein wertvolles Potenzial für den Fachkräftenachwuchs. Ohne diese jungen Menschen gäbe es einen Rückgang der Gesamtzahl der neuen Ausbildungsverträge. Unter den gewählten Berufen sind auch solche, in denen die Betriebe großen Nachwuchsbedarf haben, u. a. Bäcker/-in, Koch/Köchin, Maler/Lackierer/-in, Maurer/-in, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Fachlagerist/-in.

Fotos der Digitalisierungs- und Ausbildungsreise finden Sie zur honorarfreien Verwendung hier

Informationen zu den Aktivitäten und Förderprogrammen des Wirtschaftsministeriums zur beruflichen Ausbildung

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news-369 Tue, 23 Jul 2019 08:44:23 +0200 Reutlingen: Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen startet mit Förderung des Wirtschaftsministeriums https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/reutlingen-digital-hub-neckar-alb-und-sigmaringen-startet-mit-foerderung-des-wirtschaftsministeriums/ Mit einem Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Höhe von knapp 1 Million Euro ist das Projekt „Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen“ gestartet. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab den Förderbescheid im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung heute (22. Juli) in Reutlingen. Damit haben inzwischen alle zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg ihre Arbeit aufgenommen und erste Aktivitäten angestoßen. „Es ist unser klarer Anspruch, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert aber nur, wenn auch unsere kleineren und mittleren Unternehmen bei der Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub schaffen wir einen optimalen Nährboden für Inspiration und Innovation. Wir bieten den Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Information, Vernetzung und Kooperation und unterstützen sie gezielt bei der Umsetzung digitaler Projekte. Damit bringen wir die Digitalisierung in der Region insgesamt weiter voran“, sagte Hoffmeister-Kraut im Rahmen der Eröffnung.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen soll die vielfältigen Unterstützungsangebote im Bereich Digitalisierung in der Region zentral bündeln. Er ergänzt bestehende Angebote durch weitere, zielgruppenorientierte Angebote und macht auf diese Weise die Chancen der Digitalisierung für die Unternehmen der Region erlebbar. Die Angebote des Digital Hubs gliedern sich in „vier Welten“ – die Aufklärungswelt, die Bildungswelt, die Innovationswelt sowie die Kollaborationswelt. Im Rahmen der Aufklärungswelt sollen Unternehmen unter anderem mithilfe von Best-Practice-Beispielen über die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten informiert werden. Die Bildungswelt umfasst unter anderem Workshops und Seminare, um Mitarbeiter im Themenfeld Digitalisierung zu qualifizieren und Nachwuchskräfte bei dem Thema zu unterstützen. In der Innovationswelt wiederum bieten unter anderem Coworking Spaces die Möglichkeit, neue Projektideen im Themenfeld Digitalisierung vor Ort zu erproben und umzusetzen. Die Kollaborationswelt unterstützt dies mit Angeboten zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken mit verschiedenen Kooperationspartnern.

„Mit den Digital Hubs schaffen wir regionale Anlaufstellen und Unterstützungsangebote gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auf diese Weise treiben wir die Digitalisierung unserer Wirtschaft in der Fläche des Landes konsequent voran. Im Austausch mit den anderen Digital Hubs im Land bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. Daher etablieren wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Digital Hub-Netzwerk, das Strahlkraft für das ganze Land entwickeln kann und von dem alle profitieren“, so die Ministerin.

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse


Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, der vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben der Industrie- und Handelskammer Reutlingen als Konsortialführerin auch die Landkreise Tübingen und Zollernalb, die Städte Albstadt, Reutlingen und Sigmaringen sowie die Hochschulen Reutlingen und Albstadt-Sigmaringen beteiligt.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie


Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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news-368 Fri, 19 Jul 2019 12:12:21 +0200 Wirtschaftsministerium startet Innovationswettbewerb für mehr „KI made in BW“ im Mittelstand https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-innovationswettbewerb-fuer-mehr-ki-made-in-bw-im-mittelstand/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert einen Innovationswettbewerb für mehr „Künstliche Intelligenz made in Baden-Württemberg“ im Mittelstand mit 1,75 Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (19. Juli) in Stuttgart bekannt. Mit den Fördergeldern sollen innovative und besonders erfolgsversprechende Kooperationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land unterstützt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Oktober 2019. „Künstliche Intelligenz wird in Zukunft die Wertschöpfung in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft massiv beeinflussen. Wir müssen insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale der KI marktorientiert, schnell und kommerziell erfolgreich zu nutzen. Ein Schlüssel hierfür ist die enge Zusammenarbeit innovativer Unternehmen untereinander und mit exzellenten Forschungseinrichtungen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Innovationswettbewerb richtet sich an gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich an konkreten Bedarfen von Unternehmen orientieren. Auf deren Basis sollen neue und verbesserte KI-basierte Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle entstehen. Bei den Vorhaben soll es auch darum gehen, die Kommerzialisierung von „KI made in Baden-Württemberg“ voranzutreiben. Durch den innovativen Einsatz von Verfahren, Algorithmen und technischen Lösungen der KI sollen zusätzliche Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden.

„Im globalen Wettlauf um eine Vorreiterrolle bei der Kommerzialisierung dieser Schlüsseltechnologie geht es einerseits darum, die vorhandenen Stärken unserer mittelständischen Wirtschaft ins KI-Zeitalter zu übertragen, etwa in der Industrie, bei den wissensintensiven Dienstleistungen oder in der Gesundheitswirtschaft“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Andererseits sehen wir KI aber auch als möglichen Hebel, um neue Stärken für den Wirtschaftsstandort zu erschließen. Mit dem Innovationswettbewerb wollen wir deshalb branchenübergreifend Maßnahmen identifizieren und unterstützen, die nicht nur selbst besonders innovativ und erfolgversprechend sind, sondern auch weitere Unternehmen dazu anregen können, die Chancen der KI aktiv und erfolgreich für sich zu nutzen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Projektkonsortien, die am Innovationswettbewerb teilnehmen wollen, müssen aus mindestens zwei mittelständischen Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg bestehen, können aber auch weitere Partner umfassen. Der Wettbewerb ist nicht auf bestimmte Branchen oder Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz begrenzt, sondern ist für gewerbliche Unternehmen aus allen Branchen offen.

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Presse Baden-Württemberg Künstliche Intelligenz 100%
news-367 Thu, 18 Jul 2019 22:33:47 +0200 Digitales Matchmaking für Kommunen und Mobilitätswirtschaft https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/digitales-matchmaking-fuer-kommunen-und-mobilitaetswirtschaft/ Die InKoMo 4.0 Vernetzungsplattform ist nun online. Dank Digitalisierung können innovative Lösungen von Mobilitätsunternehmen nicht nur geschaffen, sondern gezielt mit kommunalen Problemstellungen zusammengebracht werden – so entstehen Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätwirtschaft 4.0 (kurz: InKoMo 4.0). Genau das ist das Ziel der neuen InKoMo 4.0-Vernetzungsplattform, die im Rahmen der 3. Jahresveranstaltung des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW am 4. Juli in Berlin von Innen- und Digitalminister Thomas Strobl und Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, vorgestellt wurde.

Treibendes und zentrales Element der Website (https://inkomo-bw.de/)  ist der Innovations- und der Bedarfsspeicher. In der intuitiv bedienbaren Umgebung können sich User per Austauschplattform, auf der nicht nur Kommunen oder Unternehmen platziert werden können, digital vernetzen. So können auch Projekte und digitale Lösungen präsentiert werden, die das Potenzial haben, Bedarfe der Kommunen zu treffen, aufzudecken, zu verändern oder gar neu zu schaffen. Kommunen selbst können die individuellen Bedarfe melden und so Innovationsanstrengungen anhand vorhandener Geschäftsinteressen verdeutlichen. Jedes Unternehmen kann die Nachfrage der Kommunen nach innovativen Lösungen erkennen und analysieren. Mit diesem „Online Dating“ für intelligente Mobilität wird der Weg zur digitalen Innovationspartnerschaft geebnet.

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration fördert die Plattform des Städtetages Baden-Württemberg, um innovative, digitale und klimafreundliche Mobilitätslösungen im Land stärker sichtbar zu machen. Dazu unterstützt die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg Allianzen zwischen innovationsfreudigen Kommunen und Anbietern neuer digitaler Mobilitätslösungen. Diese Innovationspartnerschaften sollen möglichst flächendeckend erprobte Produkte und Dienstleistungen zur Anwendung bringen, die auf die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind. Erfolgreich getestete digitale Mobilitätslösungen sollen so eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern im Land erreichen und entsprechende Skaleneffekte erzielen, um die Mobilität für die Gesamtbevölkerung spürbar zu verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn in der kommunalen Anwendung wird die intelligente Mobilität der Zukunft Realität!

Um die Vielzahl an Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätswirtschaft über die digitale und analoge Findungsphase hinaus zu unterstützen, wurde ein eigenes Förderprogramm ausgeschrieben, bei dem digitale Mobilitätsprojekte von Kommunen mit bis zu 500.000 Euro gefördert werden können. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 2. September 2019 und beinhaltet eine kostenlose Unterstützung durch die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg. Mehr Informationen zum Förderprogramm sind unter https://www.digital-bw.de/foerderung/ abrufbar.

 

Das Projekt InKoMo 4.0

Das Projekt InKoMo 4.0 (Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0) wurde 2018 unter dem Dach des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA BW) auf Anregung des Städtetags Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kommunen in Fragen zukünftiger Mobilitätsentwicklungen gezielt mit Unternehmen, die digitale Mobilitätslösungen bieten, zusammenzubringen. Die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Kommunen und den Unternehmen, um Innovationspartnerschaften zu initiieren und die Anwendung digitaler Mobilitätslösungen flächendeckend zu unterstützen.

Quelle: InKoMo 4.0

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Presse
news-384 Thu, 18 Jul 2019 16:49:00 +0200 Neues Online-Tool soll digitale Kompetenzen von Beschäftigten erkennen https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neues-online-tool-soll-digitale-kompetenzen-von-beschaeftigten-erkennen/ Durch das neue, vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit rund 229.000 Euro geförderte Projekt „AiKomPass-Digital“ sollen informell erworbene digitale Kompetenzen von Beschäftigten analysiert und sichtbar gemacht werden. Dazu wird das bereits bestehende und bundesweit erfolgreiche Online-Tool „AiKomPass.de“ für den Bereich digitaler informeller Kompetenzen weiterentwickelt. „Mit der Entwicklung der neuen Online-Anwendung tragen wir dazu bei, den IT-Fachkräftemangel in den baden-württembergischen Betrieben zu mildern. Wir müssen neue und innovative Wege gehen, um ausreichend qualifizierte Fachkräfte gerade im IT-Bereich zu bekommen“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Mit Hilfe des künftigen Online-Tools sollen Personalverantwortliche zielgerichtet digitalaffine Beschäftigte erkennen und so besser einschätzen können, wann eine Qualifizierung zur IT-Fachkraft besonders vielversprechend ist“, so die Ministerin weiter. Insbesondere un- und angelernte Beschäftigte, aber auch Fachkräfte, könnten so zukünftig nicht formal erworbene Kompetenzen sichtbar machen und diese im Rahmen von Personalgesprächen nutzen. So könne zum Beispiel die digitale Mitgliederverwaltung eines Sportvereins, das digitale Management einer Freizeitwandergruppe oder die wiederholte, erfolgreiche Online-Antragstellung im Bereich pflegebedürftiger Angehöriger bereits Aufschluss über entwicklungsfähige Kenntnisse von Beschäftigten geben.

Das Wirtschaftsministerium schafft damit die Voraussetzungen für ein weiteres neues Projekt im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive digitale Kompetenzen“, für die insgesamt 3,75 Millionen Euro zur Verfügung stehen und der Teil der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg „digital@bw“ ist.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab heute (18. Juli) auf der Fachveranstaltung „weiterbilden#weiterdenken“ an Vertreter der Agentur Q sowie der Tarifpartner IG Metall Baden-Württemberg und Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. (Südwestmetall) einen Scheck für den Start des Projekts „AiKomPass-Digital“ im September 2019.

Mit der Fachtagung „weiterbilden#weiterdenken“ fand gleichzeitig das vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „Prospektive Weiterbildung für Industrie 4.0“ seinen Abschluss. Unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des Karlsruher Instituts für Technologie und der Mitwirkung mehrerer Betriebe wurde ein Weiterbildungskonzept zu den relevanten Themen rund um Industrie 4.0 entwickelt und erprobt. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse war der Fachtag ein Treffpunkt für viele Akteure aus dem Bereich Weiterbildung und ermöglichte im Rahmen der Podiumsdiskussion auf der Bühne und unter den Teilnehmenden einen regen fachlichen Austausch.

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Presse
news-366 Mon, 08 Jul 2019 16:37:00 +0200 Neues zum Thema Innovationsförderung bei „Unicorn oder Transformer in Baden-Württemberg" https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neues-zum-thema-innovationsfoerderung-bei-unicorn-oder-transformer-in-baden-wuerttemberg/ Unternehmen in Baden-Württemberg haben zahlreiche Möglichkeiten, Förderungen für Innovationen zu erhalten. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH informieren heute (8. Juli) in den Stuttgarter Wagenhallen über die vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten von Land, Bund und privaten Kapitalgebern für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg. Ein ganz besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen EU-Förderinstrumenten „Pathfinder“ und „Accelerator“. „Baden-Württemberg ist die innovationsstärkste Region Europas und es ist unser Ziel, diesen Spitzenplatz auszubauen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung. „Um diese Position auch im weltweiten Wettbewerb langfristig zu sichern, müssen wir unsere Innovationsfähigkeit weiter stärken. Wir möchten gerade die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg gut über die Fördermöglichkeiten informieren, um ihren Markterfolg zu unterstützen.“ Wege der Finanzierung bieten für KMU beispielsweise Start-up BW Pre-Seed, die Agentur für Sprunginnovationen des Bundes sowie das EU-Programm „Horizont 2020“ mit den neuen Förderinstrumenten „Pathfinder“ und „Accelerator“.

„Ein vielseitiges Förderangebot, das auch den spezifischen Bedarfen der Unternehmen entspricht, ist bei der Innovationsförderung unerlässlich“, so die Ministerin weiter. Oft sei der Innovationsgutschein des Landes das ideale Förderinstrument, gerade größere Innovationsprojekte könnten allerdings auch mit dem zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes am besten abgedeckt werden. Für disruptive Innovationen kämen die Förderangebote der EU, insbesondere die KMU-Instrumente „Pathfinder“ und „Accelerator“ als geeignete Förderinstrumente in Frage. Finanzierungsmöglichkeiten biete darüber hinaus die Agentur für Sprunginnovationen des Bundes, die Christian Luft, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, bei der Veranstaltung vorstellt. Ganz wesentlich seien in diesem Kontext auch die unterschiedlichen Varianten von Risikokapital.

Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen möglichst viel Transparenz in das Fördersystem bringen, damit die einzelnen Unternehmen auch das jeweils geeignete Förderinstrument finden können. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Veranstaltung in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag leisten kann. Die große Nachfrage mit rund 600 Anmeldungen zeigt, dass wir ein Bedürfnis der Unternehmen getroffen haben.“ Die bisherigen Erfahrungen im Rahmen von „Horizont 2020“ hätten gezeigt, dass Fördermaßnahmen von KMU zum einen noch bekannter gemacht und zum anderen Hemmnisse beim Antragsverfahren abgebaut werden müssten.

Jean-David Malo, Director of Open Innovation and Open Science der Europäischen Kommission, stellt den Europäischen Innovationsrat als neue Chance für Innovatoren vor. Bereits in diesem Jahr können KMU von den beiden neuen Förderangeboten „Pathfinder“ und „Accelerator“ profitieren. Mit den beiden Instrumenten werden marktschaffende und risikoreiche Innovationen sowie deren schneller Transfer in marktfähige Produkte gefördert. Die Umsetzungsphase kann dabei pro Unternehmen mit bis zu 2,5 Millionen Euro gefördert werden, darüber hinaus können KMU bis zu 15 Millionen Euro an Beteiligungskapital erhalten.

Als weiteren Programmpunkt der Veranstaltung stellen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Baden-Württemberg ihren erfolgreichen Werdegang vor, so zum Beispiel Dr. Ingmar Hoerr, Gründer des Unicorns CureVac AG, der vom langen Weg bis zum Durchbruch seiner Idee berichtet. Private Kapitalgeber wie der Unternehmer und Business Angel Mike Flache sprechen über private Finanzierungsmöglichkeiten.

Im Rahmen von Vorträgen, Gesprächsrunden und persönlichen Beratungen erhalten die Teilnehmer der Veranstaltung einen Überblick über verschiedene Innovationsförderungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Land, Bund und privaten Kapitalgebern – von Start-up BW Pre-Seed über ZIM bis hin zu Venture Capital und den Angeboten der L-Bank, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft BW und der Börse Stuttgart.

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Umsetzung 100%
news-364 Mon, 08 Jul 2019 10:27:18 +0200 Positive Bilanz nach einjähriger Laufzeit der Digitalisierungsprämie https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/positive-bilanz-nach-einjaehriger-laufzeit-der-digitalisierungspraemie/ Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die große Nachfrage zeigt, dass wir mit der Digitalisierungsprämie den Bedarf der Unternehmen im Land getroffen haben“ Anlässlich des einjährigen Jahrestags der Digitalisierungsprämie am 9. Juli hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Juli 2019) in Stuttgart eine positive Zwischenbilanz gezogen. In den vergangenen 12 Monaten hätten in Baden-Württemberg über 2.300 kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) aus allen Branchen Förderanträge gestellt. Davon wurden bereits über 2.200 Förderungen bewilligt. „Die große Nachfrage zeigt, dass wir mit der Digitalisierungsprämie den Bedarf der Unternehmen im Land getroffen haben. Ich werte das als gutes Signal für die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft im Land. Mit den Anträgen der letzten zwölf Monate stoßen die Unternehmen Investitionen von über 70 Millionen Euro an“, so Hoffmeister-Kraut.


Knapp ein Drittel der geförderten Unternehmen habe die vorgesehenen Digitalisierungsmaßnahmen bereits vollständig durchgeführt. „Die Digitalisierungsprämie ist für unsere kleinen und mittleren Unternehmen eine echte Hilfe zur Selbsthilfe in Sachen Digitalisierung. Besonders freut es mich, dass die Unternehmen so rasch in die Umsetzung gehen. Damit können die bereitgestellten finanziellen Mittel schnell vor Ort ihre Wirkung entfalten. Die positiven Ergebnisse zeigen, dass wir die Digitalisierungsprämie auch über 2019 hinaus mit entsprechender finanzieller Ausstattung fortsetzen sollten“, so die Ministerin.

Nach einem ersten erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2017 – damals noch als reines Zuschussprogramm – wurde die Digitalisierungsprämie am 9. Juli 2018 in einem weiteren Modellversuch als Tilgungszuschuss in Kombination mit einem Förderdarlehen wiederaufgelegt. Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse wurde im Februar 2019 entschieden, die Digitalisierungsprämie in Form des Tilgungszuschusses fortzusetzen. Die aktuellen Antragszahlen zeigen, dass von der Digitalisierungsprämie als Tilgungszuschuss weiterhin alle Branchen profitieren. Die am stärksten profitierenden Branchen sind das Handwerk (rund 17 Prozent), sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (rund 17 Prozent), Handel (rund 14 Prozent) und Verarbeitendes Gewerbe (rund 13 Prozent). Aber auch im Gastgewerbe findet das Förderprogramm mit rund 6 Prozent der Anträge guten Anklang.


Auch Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstandes der L-Bank, zieht ein positives Zwischenfazit: „Die Kombination der Digitalisierungsprämie mit einem kompletten Finanzierungsangebot für unternehmerische Digitalisierungsmaßnahmen hat sich bewährt. Gerade der kleinere Mittelstand hat bei diesem Angebot zugegriffen und so einen ersten wichtigen Schritt in die digitale Zukunft gemacht. Damit haben wir die gewünschte Breitenwirkung erreicht: Während größere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung bereits gut nutzen, bringt die Digitalisierungsprämie kleineren Unternehmen einen zusätzlichen Impuls, um bei der Digitalisierung Fahrt aufzunehmen“, so Nawrath.


Mit der Digitalisierungsprämie werden Digitalisierungsmaßnahmen von Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern mit einem Kostenvolumen bis 100.000 Euro gefördert. Die Höhe des Tilgungszuschusses liegt je nach Höhe des Darlehens zwischen 5.000 und 10.000 Euro. In 2018/2019 stehen für die Digitalisierungsprämie insgesamt 24 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge für die Digitalisierungsprämie können von den Unternehmen über ihre Hausbank bei der L-Bank eingereicht werden.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Ungefähr die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.


Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.


Weitere Informationen finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/liste-foerder-programme/digitalisierungspraemie/
www.wirtschaft-digital-bw.de/massnahmen/digitalisierungspraemie/
www.digital-bw.de

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Fördergeber Land Presse Unterstützung Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft Hotel- und Gastgewerbe Handel & Logistik IT-Wirtschaft Dienstleister Produzierendes Handwerk Künstliche Intelligenz IT-Sicherheit Umsetzung
news-363 Thu, 04 Jul 2019 09:25:49 +0200 Kreativbranche in Stuttgart -Impulsgeber für Innovation https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/kreativbranche-in-stuttgart-impulsgeber-fuer-innovation/ Die Wirtschaftsförderer der Region schlagen mit bei einem Event zur Kreativbranche in Stuttgart die Brücke zwischen Musik und Technologie – das steht für einen Trend. Was hat Musik mit Autos zu tun? Wenn Robin Hoffmann, Mitgründer des Startups HearDis bei den hiesigen Autoherstellern zum Vortrag fährt, dann kann er den einen oder anderen Aha-Effekt auslösen.  „Sie können im Gegensatz zum Verbrennungsmotor die Geräusche, die ein E-Auto macht, ganz individuell gestalten“, sagt er. Solche Geräusche sind aus Sicherheitsgründen sogar Pflicht. „Das Auto könnte dann vor einer Grundschule, wo es deutlich hörbar sein muss ganz anders klingen als nachts im Wohngebiet.“ Oder was könne einen Aufenthalt an einer E-Ladesäule, der länger ist als heute an der Tankstelle, besser verkürzen als Musik? „Na so was, da wären wir selber nicht darauf gekommen – eine solche Reaktion gibt es immer wieder“, sagt er.

Hoffmanns Stuttgarter Startup HearDis hat sich mithilfe von Datenanalysen und Künstlicher Intelligenz darauf spezialisiert aus einer riesigen Datenbank mit Musikstücken, marketinggerechte Klangerlebnisse zu entwerfen. Das kann der passende Sound für das Auto-Werbevideo sein oder der Musikteppich für den Kleiderladen.

Kreativbranche in Stuttgart bringt Querdenker-Ideen

Es sind solche Querdenker-Ideen, die Walter Ercolino vom Popbüro der Region Stuttgart für einen bisher unterschätzten Schlüsselfaktor für Innovation in der Wirtschaft insgesamt hält. Bisher, da sind sich Hoffmann und Ercolino einig, seien die Welten der Kreativunternehmer einerseits sowie der Ingenieure und Technikentwickler in der Region andererseits immer noch zu sehr getrennt. Es gebe zu wenige Events, auf denen man sich begegne. „Wir stehen erst ganz am Anfang, dass man sich gegenseitig wahrnimmt“, sagt Ercolino. „Ich glaube aber, dass die Offenheit inzwischen groß ist“, sagt Hoffmann. Denn längst seien die Grenzen zwischen Kreativität, Technologie, Kultur und Wirtschaft nicht mehr klar zu ziehen.

 „Die Musikbranche war immer auch ein Technologietreiber“, sagt Ercolino und erinnert beispielsweise an die Musikplattform Napster, die das Internet mit geprägt habe. Die fehlende Wahrnehmung der Kreativbranche in Stuttgart  habe auch damit zu tun, dass sie sehr zersplittert sei, während in der Industrie größere Firmen den Ton angäben, sagt Hoffmann:  „Und man muss ehrlicherweise sagen, dass die Kreativen hier gerade erst dabei sind, sich selber besser zu vernetzen.“

Kreativbranche in Stuttgart wird oft unterschätzt

  Die Rolle des Kreativbereichs nicht nur für die Wirtschaftskraft, sondern auch für das Image der Region werde teilweise immer noch unterschätzt. „Wenn sie heute einen Mitarbeiter nach Stuttgart locken wollen, dann müssen sie dem sagen können, was hier auch jenseits der Arbeit los ist“, sagt Hoffmann – der gerade ein neues Teammitglied in Mailand gefunden hat.  

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart  verknüpft deshalb am Wochenende bei einem Event im Rahmen des Wissenschaftsfestivals die Themen Musik und Technologie. „Halt – übernehmen nun Roboter die Sache?“, heißt übersetzt der – natürlich englische – Titel der Veranstaltung,. Dort will man auch Technologie- und Wirtschaftsexperten für ein kreatives Thema interessieren. Hier lässt unter anderem auch ein experimenteller Künstler Roboter ganz un-elektronisch die Trommel schlagen.

Ohne Kreative kein Kulturwandel bei Innovation

Innovation bedeute einen Kulturwandel – und das müsse in allen Bereichen der Wirtschaft ankommen, sagen Ercolino und Hoffmann. In der Kreativbranche arbeite man schon lange so, wie es etablierte Firmen im Zeitalter der Digitalisierung erst anstreben: Kleine Einheiten, flexible Teams, permanente Innovation. Das sei innerhalb  bestehender Unternehmensstrukturen nicht einfach. „Ich bin mir sicher, dass in zehn Jahren in der Autobranche das Auto als solches nicht mehr die Rolle spielen wird wie heute,“ sagt Hoffmann. Es brauche neue Ideen, um das Fahrzeug zum Erlebnisraum zu machen, etwa mit Ton und Musik – und dafür seien Kreative prädestiniert.

Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsförderung sieht in der Kreativbranche ein für die Gesamtwirtschaft der Region noch lange nicht gehobenes Potenzial. Es lohne sich, in digitale Medienzukunft zu investieren, heißt es in dem Positionspapier, das sich vor allem mit den Unternehmen im Bereich Trickfilm und Animation beschäftigt. Dieser Bereich könne neben Automobil- und Maschinenbau zu einem weiteren Schwerpunkt für das Markenzeichen „made in Baden-Württemberg“ werden, heißt es. Es müsse der „wirtschaftliche Durchbruch in den milliardenschweren Märkten Film, TV, Onlineplattformen und Games gelingen.“ Dieser Branche werde „mit ihrer Bedeutung und ihrem Nutzwert für die Gesamtentwicklung der Industrie nicht genügend aus gesamtwirtschaftlicher Sicht betrachtet“. Allerdings fehlen bisher genaue Statistiken zur wirtschaftlichen Bedeutung und Beschäftigtenzahl, was in der Studie auch bemängelt wird. Die Schlussfolgerungen sind für die Kreativbranche insgesamt übertragbar.

Auch die gesamte Wirtschaft profitiert

Ercolino und Hoffmann reihen hier auch die Unternehmen aus dem Bereich Musik-Technologie einreihen – die im Vergleich zu der international bereits anerkannten Animationsbranche  noch nicht so sehr auf dem Radarschirm sei.

Entscheidend sei es, Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzubringen: „Ich hatte in Mathe nur einen Punkt, aber trotzdem rede ich über Technologien wie die Künstliche Intelligenz, weil ich mir kreativ vorstellen kann, was man damit machen kann“, sagt Hoffmann. Als Partner brauche es dann Menschen mit technologischer Kompetenz, die das umsetzen könnten – und hier sei die Region Stuttgart ein starker Standort. HearDis profitiert schon heute von der starken, traditionellen Wirtschaft, weil das Unternehmen bei der Musikanalyse Geschäftskunden als Zielgruppe hat: „In Berlin gibt es vielleicht die Ideen – aber da fehlen die Kunden.“

Event zu Musik und Technologie
Am Samstag (29. Juni 2019) stand im Stuttgarter Veranstaltungszentrum Laboratorium innovative Musiktechnologie im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Musik & Technologie“ ging es um das Spannungsfeld zwischen musikalischer Kreativität und vor allem digitalen Technologien. Künstliche Intelligenz ist beispielsweise schon heute in der Lage, eigenständig Musikstücke zu komponieren. Aber auch die immer perfektere Datenanalyse von Musikstücken und Empfehlungs-Algorithmen prägen längst die Alltagserfahrung.
Das veranstaltende Pop-Büro der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat hier die Brücke zwischen Kreativen und Technologieexperten schlagen. Ein Beispiel, wie sich hier neue wirtschaftliche Möglichkeiten auftun, zeigte als einer der Podiumsteilnehmer Robin Hoffmann, der mit seinem Startup HearDis Musik und Marketing dank Hightech miteinander verbindet.

Quelle: Ideenwerk BW

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Presse
news-360 Thu, 27 Jun 2019 10:43:16 +0200 Wirtschaftsministerium fördert regionalen Digital Hub „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ mit knapp einer Million Euro https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-regionalen-digital-hub-heilbronn-franken-connected-hfcon-mit-kna/ Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von rund 999.000 Euro startet das Projekt „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt. „Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen hier nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt gerade diese Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt voran“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der Digital Hub Heilbronn-Franken hat sich zum Ziel gesetzt, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft der Region beim Prozess der digitalen Transformation ganzheitlich zu unterstützen und die gravierenden Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Als regionale Drehscheibe für die Digitalisierung soll der Digital Hub alle relevanten Akteure zusammenbringen, um Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kollaboration zu fördern. Unternehmen sollen im Digital Hub mit neuen Technologien vertraut gemacht werden, Zugang zu Fachkräften sowie Experten erhalten und ganzheitlich im digitalen Innovationsprozess von der Entwicklung neuer Ideen bis hin zu deren Umsetzung unterstützt werden. Neben der Technologieebene soll dabei auch der Kulturwandel im Unternehmen adressiert werden. 

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ wurde das Projekt „Heilbronn-Franken: Connected (hfcon)“ bereits im Februar 2018 als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt, die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden sollen. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. Als Träger des Hubs wurde eigens die hfcon GmbH & Co. KG gegründet. Zum Kreis der Gesellschafter gehören die Adolf Würth GmbH & Co. KG, die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, die ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG sowie die OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG. Zahlreiche weitere Einrichtungen aus der Region stehen als Partner hinter dem Projekt. Die Geschäftsführung obliegt der hfcon Verwaltungs GmbH – einer Tochtergesellschaft der bwcon GmbH – als deren Geschäftsführer und Ansprechperson des Digital Hubs Thorben Heinrichs von der bwcon GmbH fungiert. Standort des Digital Hub Heilbronn-Franken wird auf dem Campus der Hochschule Heilbronn in Künzelsau sein.

„Mit den regionalen Digital Hubs entstehen überall im Land Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, sagte die Ministerin. „Im Austausch mit den anderen Digital Hubs bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. So können die regionalen Ökosysteme für digitale Innovationen Strahlkraft für das ganze Land entwickeln. Mit den regionalen Digital Hubs wollen wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Netzwerk etablieren, von dem alle profitieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

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Presse Baden-Württemberg Heilbronn-Franken Zielgruppen Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Infrastruktur 100%
news-359 Wed, 26 Jun 2019 09:59:11 +0200 Fraunhofer IAO stellt Studie zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Unternehmen vor https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/fraunhofer-iao-stellt-studie-zum-einsatz-kuenstlicher-intelligenz-in-unternehmen-vor/ Über das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) wird momentan viel gesprochen. Welche Auswirkungen die Technologie in der Unternehmenspraxis haben wird, welche KI-Anwendungen bereits im produktiven Einsatz sind und an welchen Stellen Unterstützungsbedarf besteht, hat das Fraunhofer IAO in einer Kurzstudie ermittelt. Die Ergebnisse stellt das Fraunhofer IAO beim »Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz« am 24. Juni in Stuttgart interessierten Unternehmen vor. Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft. Doch inwieweit sind Unternehmen darauf vorbereitet? Welche Auswirkungen auf Organisation, Personal und Führung sind zu erwarten? Welche Strategien und Konzepte verfolgen besonders erfolgreiche Unternehmen?

Bestandsaufnahme: Wie weit ist KI in der Unternehmenspraxis umgesetzt?

Erste Antworten auf diese und ähnliche Fragen hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in einer Befragung unter 309 Unternehmen ermittelt. Im Fokus standen dabei insbesondere die Auswirkungen von KI auf die Bereiche Arbeit und Personal in Sachbearbeitung, Dienstleistung und Produktion. Ergänzend zu dieser KI-Bestandsaufnahme lädt das Fraunhofer IAO interessierte Unternehmen am 24. Juni zum »Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz« ein, um aus den Erkenntnissen der Studie konsolidierte Empfehlungen für die Wirtschaft abzugeben.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass alle Unternehmen, die bereits KI im Einsatz haben, den Nutzen der Technologie sehr positiv beurteilen. KI wird in Unternehmen derzeit vor allem für ausführende und analytische Tätigkeiten eingesetzt und dient der Prozessoptimierung, der Produktivitätssteigerung sowie zur Unterstützung bei Entscheidungen. Die größten Herausforderungen sehen Unternehmen im Bereich der Kompetenzanforderungen und dabei maßgeschneiderte Lösungen für den eigenen Betrieb zu gestalten.

Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz: Austauschplattform mit Praxisbezug

Dass KI ein Trendthema mit großem Wachstumspotenzial ist, zeigen auch die Zahlen der Kurzstudie: zwar haben nur 16 Prozent der befragten Unternehmen bereits KI-Lösungen im Einsatz, aber es beschäftigen sich aktuell 75 Prozent mit dem Thema KI. Der Unternehmensdialog Künstliche Intelligenz richtet sich an alle Unternehmen, die sich für Künstliche Intelligenz interessieren und auf der Suche nach passgenauen Strategien und Herangehensweisen sind. In interaktiven Formaten lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreiche Lösungen aus der Praxis kennen und erweitern ihr Wissen zur Künstlichen Intelligenz.

Die Studie sowie die Veranstaltung sind Teil eines umfassenden Angebots des Fraunhofer IAO für Unternehmen rund um KI-Themen wie die Qualifizierung von Mitarbeitenden, die Auswahl geeigneter Software, grundlegende Informationen und Orientierung zum Thema sowie die Analyse konkreter Einsatzmöglichkeiten oder die Entwicklung unternehmensspezifischer Strategien in Sacharbeit und Produktion. Ein Überblick der KI-bezogenen Projekte, Veranstaltungen und Beiträge sind im Internet unter www.iao.fraunhofer.de/ki zu finden. Dort werden auch in Kürze die Ergebnisse der Studie sowie des Unternehmensdialogs zu finden sein.

Quelle: Fraunhofer IAO

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Presse
news-358 Mon, 24 Jun 2019 21:12:22 +0200 Die XR Expo 2019 in den Stuttgarter Wagenhallen! https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/die-xr-expo-2019-in-den-stuttgarter-wagenhallen/ Das Tech-Event in Stuttgart für Virtual, Mixed und Augmented Reality für B2B. Bald ist es wieder soweit: am 3. und 4. Juli 2019 findet in den Wagenhallen die XR Expo statt. Das TechEvent geht in die dritte Runde und zeigt B2B-Anwendungen in den Bereichen Virtual, Mixed und Augmented Reality. Auch in diesem Jahr sind namhafte Aussteller, Speaker und Fachpublikum mit von der Partie. Die XR Expo ist das Event im süddeutschen Raum, in dem die XR Community aus Fachpublikum und Industrie zusammenkommt. Sie bietet eine einzigartige Plattform, auf der sich Anwender mit Dienstleistern und Technologieanbietern für professionelle XR-Anwendungen austauschen können. Das positive Feedback der Besucher hat gezeigt, dass die XR Expo der ideale Treffpunkt für „Extended Reality“-Spezialisten, Marketingexperten, Entwickler und Konstrukteure ist. Bei einer Vielzahl von Panels und Tech-Talks können Ideen und Anregungen für das eigene Unternehmen gesammelt werden.

Hier ein paar Facts zur XR EXPO 2019:
• 59 innovative Hersteller, Anwender und Dienstleister stellen auf 1500 m² aus.
• Große Vortragsbühne für namhafte Redner, u.a. von Audi, AZO, B Braun, Cap Gemini, Crytek, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Fraunhofer, IAV, Microsoft, Nvidia, PERI, PTC und Unity3D.
• Hochinteressante Panels zu den Themen die Business Transformation mit XR, Künstliche Intelli-genz & XR, Future XR Tech Trends sowie XR User Interface Design.
• Die XR Expo Informiert über professionelle XR-Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Industrie, Architektur, Medizin, Handel und Handwerk. Zum großen Teil können entsprechende Anwen-dungen selbst ausprobiert werden.
Wie bereits bei den vergangenen Veranstaltungen werden auf der XR Expo wieder eine Vielzahl an Ex-ponaten mit Smart Glasses und Head Mounted Displays bis hin zu großformatigen, hochauflösenden Projektions- und Displaylösungen zu sehen sein.
Das Virtual Dimension Center und Lightshape haben die VR Expo im Jahr 2017 ins Leben gerufen. Die Umbenennung in XR Expo erfolgte, um nun auch den Fokus auf AR und MR zu legen, also in Zukunft auf „XR“ zu erweitern.
„Wir freuen uns, dieses Jahr erstmalig unsere Partnerschaft mit der Innolution Night – der Innovations- und Startup-Nacht – bekanntgeben zu dürfen. Ein tolles Anschlussprogramm in der Stuttgarter Innen-stadt erwartet unsere Aussteller und Besucher. Bei der Innolution Night zeigen innovative Unternehmen, viele spannende Startups, Acceleratoren, Coworking-Spaces und Innovations-Hubs neue Ideen, Lösun-gen, Trends, Technologien und Innovationen in mehr als 100 verschiedenen Sessions.
Ihr Vorteil: Das XR Expo Ticket ist auch für die Innolution Night gültig. Die Innolution Night startet am 04.07. um 17 Uhr.
Es gibt mittlerweile eine Reihe von Messen, die sich mit VR und AR befassen, jedoch bietet keine diese Qualität und Fülle an Lösungen, die sich ganz praktisch in Unternehmen einsetzen lassen.
Christoph Runde, VDC-Geschäftsführer und XR Expo Co-Organizer

Quelle: VDC Fellbach

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Presse
news-357 Mon, 24 Jun 2019 21:10:49 +0200 Potenzial von Blockchain für E-Health https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/potenzial-von-blockchain-fuer-e-health/ Die BioRegio STERN Management GmbH ist Partner des neuen europäischen Interreg-Projekts BSTART, das kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) unter anderem aus der Gesundheitsbranche den Zugang zur Blockchain-Technologie erleichtern soll. Neun Partner aus fünf nord-westeuropäischen Ländern trafen sich beim niederländischen Leadpartner Brightlands Smart Services Campus in Heerlen zum Kick-off-Meeting. Das Projekt, das im Januar 2019 startete, hat eine Laufzeit von 44 Monaten und ist mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 4,9 Millionen Euro ausgestattet. Blockchain gilt als eine der großen Innovationen, um das schnelle und sichere Management von Informationen jeglicher Art zu ermöglichen. Die „Blockkette“ wurde ursprünglich für die Bitcoin-Welt geschaffen, um Transaktionen der virtuellen Währung ohne Banken möglich zu machen. Sie funktioniert als dezentrale Datenbank, die eine stetig wachsende Liste von Transaktionsdaten enthält. Wenn zwei Parteien Informationen miteinander austauschen, werden diese verifiziert und validiert. Ob jeder Beteiligte alle erforderlichen Rechte für diese Transaktionen besitzt, wird automatisch geprüft. Die Datenbank wird dabei chronologisch linear erweitert; die Datenpakete werden sozusagen auf einer Kette aufgefädelt. Jeder Block enthält eine Prüfsumme des vorhergehenden Blocks, sodass die Daten nicht nachträglich unbemerkt verändert werden können. Außerdem verfügt jeder Rechner im Netzwerk über eine Kopie der Blockchain, um die gesamte Transaktionshistorie transparent zu halten.

Die Anwendungsfelder für Blockchain sind nahezu grenzenlos. Diese Technologie kann überall eingesetzt werden, wo Daten ausgetauscht und gespeichert werden. Der Aufwand, die Unternehmensprozesse entsprechend umzustellen, ist bisher jedoch sehr hoch und stellt für viele KMU eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. Deshalb wurden für das neue Projekt-BSTART Branchen identifiziert, für die Blockchain besonders interessant ist: der Agrar- und Lebensmittelsektor, die Logistik und das Gesundheitswesen – Stichwort: E-Health.

Die BioRegio STERN Management GmbH ist einer von neun Partnern. Sie wird gemeinsam mit dem französischen Cluster „Medicen Paris Region“ das Themenfeld Gesundheit bearbeiten. Ziel ist es, das Potenzial für KMU durch die Blockchain-Technologie zu identifizieren und den Unternehmen den Einstieg zu erleichtern. Letztlich soll Blockchain ihnen dabei helfen, die stetig wachsenden Kosten für Datentransfer- und Sicherung zu senken. BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle: „E-Health funktioniert nur, wenn der sichere Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten gewährleistet wird. Krankenakten mittels Blockchain zu verwalten, kann Ärzten und Patienten ganz neue Möglichkeiten bieten, beispielsweise um im Zuge des neuen Datenschutzgesetzes das Recht des Patienten zu gewährleisten, dass er auf seine eigenen Daten zugreifen und die Datennutzung verfolgen kann. Wir sind sehr gespannt, welche konkreten Anwendungsbeispiele wir gemeinsam mit den Unternehmen im BSTART-Projekt erarbeiten werden.“

Zum Kick-off im März 2019 trafen sich die Vertreter der neun BSTART-Partner zum ersten Mal im niederländischen Heerlen:

  • aus den Niederlanden der Brightland Smart Services Campus (Leadpartner), die Universität Christelijke Hogeschool Windesheim, die Wirtschaftsförderungseinrichtung Ontwikkelingsmaatschappij Oost Nederland und der Software-Entwickler ChainPoint B.V.;
  • aus Frankreich die Cluster Medicen Paris Region und Option Public;
  • aus Belgien das Innovationszentrum Multitel asbl:
  • aus Großbritannien die Universität Surrey und
  • aus Deutschland die BioRegio STERN Management GmbH

Interreg ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union, die grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt. Das Interreg-Nord-Westeuropa-Programm fördert die transnationale Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen zwischen den Ländern Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz sowie Frankreich, den Niederlanden und Deutschland, um Innovationsleistungen zu stärken.

Quelle: BioRegio STERN

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Presse
news-356 Mon, 24 Jun 2019 10:09:12 +0200 Erster landesweiter Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/erster-landesweiter-wettbewerb-familynet-40-unternehmenskultur-in-einer-digitalen-arbeitswelt/ Wir laden Sie herzlich ein, beim ersten landesweiten Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ im Rahmen des Modellprojekts familyNET 4.0 mitzumachen. Mitmachen und bewerben!

Gesucht werden Unternehmen, die innovative und nachhaltige Konzepte, Angebote und Maßnahmen für eine moderne Unternehmenskultur 4.0 und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der digitalisierten Arbeitswelt entwickeln und umsetzen.

Am Wettbewerb können Unternehmen teilnehmen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und in den Wirtschaftsbereichen Industrie, Dienstleistungen, Handwerk, Handel und Freie Berufe tätig sind.

Bewerbungsfrist und Preisverleihung

Eine Teilnahme am Wettbewerb ist bis 09.08.2019 online möglich. Ihre Bewerbung ist gleichzeitig mit einer Einladung zur Preisverleihung am 2. Dezember 2019 verbunden.

Auswahlverfahren

Über die Verleihung der Auszeichnungen entscheidet eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

familyNET 4.0 wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und vom Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. in Kooperation mit den Arbeitgebern Baden-Württemberg umgesetzt.

Ist Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich über folgendes Bewerbungsformular (PDF)

Sie benötigen noch weitere Informationen?

Diese finden Sie in der Ausschreibung für den Wettbewerb.

https://www.familynet-4-0.de/

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Presse Baden-Württemberg Kultur- und Kreativwirtschaft 100% Hotel- und Gastgewerbe 100% Handel & Logistik 100% IT-Wirtschaft 100% Dienstleister 100% Produzierendes Handwerk 100% Produzierendes Gewerbe 100% Zukunft der Arbeit 100%
news-355 Thu, 20 Jun 2019 13:55:52 +0200 Call für Start-ups und Maker für die MAKE Ostwürttemberg 2019 https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/call-fuer-start-ups-und-maker-fuer-die-make-ostwuerttemberg-2019/ Bis zum 30. Juni können sich Start-ups und Maker für kostenlose Ausstellungsflächen bei der Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends am 28./29. September in Schwäbisch Gmünd anmelden. Die MAKE Ostwürttemberg findet am 28. und 29. September 2019 in Schwäbisch Gmünd statt.

Auf der MAKE Ostwürttemberg finden sich viele, teils auch sehr professionelle Aussteller. Aber eigentlich dreht sich doch alles um die Start-ups und Maker. Ihre Projekte, Ideen, Produkte und Angebote sind es, welche die MAKE Ostwürttemberg zum echten Maker-Movement-Event machen: 3D-Druck, Augmented Reality, Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz, digitalen Produkten, Elektronik, IoT, Robotik, Hardware, Crafting/Handarbeit, Biohacking und weitere Zukunftstechnologien – Ihre Ideen sind gefragt. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt!

Bis zum 30.06.2019 können sich Start-ups und Maker für einen kostenlosen Stand anmelden. Auch Vorträge und Workshops können eingereicht werden.

Makern, Start-ups, Vereinen, Schul- und Studentenprojekten bietet die MAKE kostenlos Stände zum Ausstellen, Platz für Workshops und Plattformen für Vorträge an. Neben 80 Ausstellern werden wieder ca. 8.000 Besucher, Technikbegeisterte, Tüftler, Maker und Start-ups aus Ostwürttemberg und ganz Süddeutschland erwartet.

Jetzt anmelden unter: www.make-ow.de

Call for Makers zum Download

Call for Start-ups zum Download

Öffnungszeiten & Location der MAKE Ostwürttemberg
Samstag, 28.09. & Sonntag, 29.09.2019 | 10 – 17 Uhr

Lorcher Straße 121-131
73529 Schwäbisch Gmünd 

Alle Informationen auf www.make-ow.de

 

Quelle: StartUp BW

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Presse
news-354 Thu, 20 Jun 2019 13:49:54 +0200 Neuer Rekord: Mehr als 130 Bewerbungen für den CyberOne Hightech Award https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/neuer-rekord-mehr-als-130-bewerbungen-fuer-den-cyberone-hightech-award/ Für den Businessplan-WettbewerbCyberOne Hightech Award Baden-Württemberg wurde2019 ein neuer Rekord von mehr als 130 Bewerbungen erreicht. Für die teilnehmenden Start-ups und Gründer gibt es gute Chancen auf hohe Geld- und Sachpreise. Erneut endete die Bewerbungsfrist für den Businessplan-Wettbewerb CyberOne mit einem Einreichrekord. In diesem Jahr haben sich mehr als 130 baden-württembergische Start-ups, Gründerteams und interessierte Gründer mit ihrem vollständigen Businessplan für den CyberOne beworben. Die große Zahl der Einreichungen baden-württembergischer Start-ups und Gründer des seit 1998 verliehenen CyberOne Hightech Awards Baden-Württemberg zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend junger Unternehmer in der Hightech-Branche. Die Bewerbungen verteilen sich auf die Technologiebranchen IKT/Medien- und Kreativwirtschaft (58 Bewerbungen), Industrielle Technologien (44 Bewerbungen) sowie Life Science/Healthcare (29 Bewerbungen) und wurden flächendeckend aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Einzugsgebieten eingereicht.
Die Auswahl liegt nun bei der Fachjury, die bis Ende Juni jeweils drei Finalisten in den drei Kategorien auswählen wird.

Neben der Chance auf hohe Geld- und Sachpreise erhalten die neun Finalisten unter anderem Zugang zu relevanten Unternehmen und Investoren in ihrer Branche, qualifiziertes Feedback der Fachjury sowie eine Mitgliedschaft bei Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon).

Der Preis wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Hightech Summits Baden-Württemberg verliehen. Dieser wird am 23. September 2019 im Carmen Würth Forum in Künzelsau mit über 1.000 erwarteten Gästen abgehalten und ist mit dem IKT-Tageskongress und der anschließenden Preisverleihung des CyberOne das zentrale Hightech-Highlight und ein Gipfeltreffen baden-württembergischer Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung.

Seit 1998 zeichnet der Award Start-ups mit baden-württembergischem Bezug aus, die mit innovativen Konzepten und Strategien neue Standards setzen und Märkte revolutionieren. Der Businessplan-Wettbewerb wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschrieben und zählt zu den wichtigsten Technologiepreisen im Südwesten. "Der CyberOne Award macht innovative und leistungsstarke Unternehmen im Land sichtbar. Wir wollen den Gründergeist im Land weiter stärken und gerade auch Start-ups in Zukunftstechnologien fördern. Unser 'Start-up BW Pre-Seed'- Finanzierungsangebot für Start-ups in der frühen Phase kommt, wie der CyberOne, sehr gut bei der Zielgruppe an und ergänzt sich hervorragend gegenseitig", so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die im vergangenen Jahr abgeschlossene Kooperation von bwcon mit der University of California, Berkeley in den USA ermöglicht es inzwischen zudem, dass Bewerber, Finalisten oder Gewinner des Awards ins Acceleratoren-Programm Skydeck vermittelt werden können, um den Zugang zum amerikanischen Markt zu erleichtern. Die Finalisten Covexo aus dem vergangenen Jahr konnten durch die Vermittlung bereits erfolgreich erste Schritte in den USA angehen.

Den CyberOne 2019 unterstützen wieder zahlreiche Sponsoren wie Würth, L-Bank, Haufe, Bridging IT, Pfizer, InnoEnergy und viele mehr, sowie die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, die Leichtbau Baden-Württemberg GmbH und die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH als zentrale Branchenpartner des Wettbewerbs.

Neben der Unterstützung durch das Land wird der Award überwiegend aus Mitteln der Wirtschaft finanziert. Als ein Instrument für die Vermittlung von Risikokapital in Baden-Württemberg hat der Wettbewerb in den letzten 21 Jahren rund 320 Mio. Euro Risikokapital und 850.000 Euro Preisgelder mobilisieren können.

Im weiteren Prozess werden die eingereichten Businesspläne durch die CyberOne-Fachjury gesichtet, bewertet und für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs ausgewählt. Nach eingehendem Coaching der neun besten Bewerber auf der Unternehmerschule der bwcon und der Henri B. Meier Unternehmerschule der Universität St. Gallen am Bodensee und dem finalen Pitch der Finalisten vor der Jury - im Juli und September -, werden die erfolgreichsten Konzepte bei der Preisverleihung auf dem Hightech Summit Baden-Württemberg im September prämiert.

Mehr Informationen zum Award gibt es unter www.cyberone.de.

Über den CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg
Der CyberOne Award ist der wichtigste Businessplan-Wettbewerb in Baden-Württemberg. Er wird seit 1998 jährlich durchgeführt. Veranstalter ist die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Der CyberOne richtet sich an Gründer aus allen Technologie-Branchen. Bewertet werden unter anderem Innovationsgrad, Wettbewerbsvorteil und Kommerzialisierung der eingereichten Konzepte. Die Fachjury setzt sich aus hochkarätigen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Die Preisträger erhalten Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 90.000 Euro.Der Businessplan Award wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Initiative Start-up BW unterstützt.
Weitere Infos unter http://www.cyberone.de/

Über Baden-Württemberg: Connected e.V. / bwcon
Baden-Württemberg: Connected e.V. / bwcon ist die führende Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Innovations- und Hightech-Standortes Baden-Württemberg. Als eines der größten Technologienetzwerke in Europa verbindet bwcon rund 650 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Rund 6.000 Experten profitieren von der systematischen Vernetzung über die bwcon-Plattform. Zu den zentralen Arbeitsbereichen von bwcon zählen Kreativwirtschaft, Healthcare, Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK). Darüber hinaus bietet bwcon ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot sowohl für junge als auch expandierende Unternehmen an.
Weitere Infos unter http://www.bwcon.de/

Quelle: bwcon

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news-352 Thu, 13 Jun 2019 16:42:24 +0200 Hoffmeister-Kraut zum Ende der 5G-Mobilfunkauktion https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/hoffmeister-kraut-zum-ende-der-5g-mobilfunkauktion/ „Die mit fast drei Monaten längste Auktion von Frequenzen hat mit 6,5 Milliarden Euro mehr Geld eingebracht als erwartet. Der Erlös sollte vor allem in den Ausbau der digitalen Infrastruktur für Breitband mit Glasfaser und den Mobilfunkausbau mit zusätzlichen Sendestationen, insbesondere im ländlichen Raum, investiert werden“, fordert Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. Juni). „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Unternehmen die Chancen der Digitalisierung tatsächlich auch nutzen können. Dafür ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zwingende Grundvoraussetzung“, so die Ministerin weiter. Bei der Höhe des Auktionserlöses bestehe allerdings auch die Gefahr, dass den Mobilfunkbetreibern das Geld für den schnellen Ausbau des 5G-Netzes fehlen könnte. „Hier sollte der Bund den Unternehmen großzügige Zahlungsmodalitäten einräumen, damit die Mobilfunkbetreiber rasch den bestehenden Ausbauverpflichtungen nachkommen können“, so Hoffmeister-Kraut.

Eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk und mobilem Internet sei ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Gleichzeitig sei eine gute Versorgung Voraussetzung für den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G, der als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation gelte und für die Unternehmen im Land eine immense Bedeutung habe. „Wir müssen sicherstellen, dass auch die vielen hochinnovativen Unternehmen, die ihren Sitz im ländlichen Raum haben, die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Ich bin zuversichtlich, dass die vier Unternehmen, die erfolgreich 5G-Lizenzen ersteigert haben, jetzt zügig mit dem Aufbau des Netzes beginnen werden“, so Hoffmeister-Kraut.

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news-350 Thu, 06 Jun 2019 00:34:26 +0200 CyberForum: Erfolgsgeschichte geht weiter https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/cyberforum-erfolgsgeschichte-geht-weiter/ Noch mehr Angebote für Startups, für Unternehmen und (künftige) Fachkräfte: das Hightech-Unternehmernetzwerk CyberForum wächst beständig weiter. Mittlerweile über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind beim CyberForum Ansprechpartner für die über 1.200 Mitgliedsunternehmen, für Institutionen und die Politik bei Themen rund um die Unternehmensgründung, Vernetzung und Digitalisierung. Vorstand und Mitglieder blickten nun am 28. Mai 2019 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. "Wir bleiben auf Expansionskurs", so Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum, anlässlich der Mitgliederversammlung zum Geschäftsjahr 2018, und ergänzt: "auch im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit Partnern unser Portfolio beständig erweitert und weitere Mehrwerte für die IT-Region Karlsruhe geschaffen - ob es sich um die Erweiterung unseres Startup-Accelerators CyberLab handelt oder um die Unterstützung beim Thema IT-Sicherheit. Zudem haben wir mit über 190 Veranstaltungen und 19.000 Teilnehmern einen neuen Maßstab für unser Hightech.Unternehmer.Netzwerk. gesetzt."

Im vergangenen Jahr wurde unter anderem die Cyberwehr Baden-Württemberg gestartet, ein gemeinschaftliches Projekt von FZI Forschungszentrum Informatik, Secorvo Security Consulting GmbH, DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH und dem CyberForum e.V. und gefördert durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

Als Kontakt- und Beratungsstelle für kleine und mittlere Unternehmen sowie als Koordinierungsstelle bei Hackerangriffen vernetzt die Cyberwehr Sicherheitsbehörden, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Cyberwehr ist als Pilotprojekt für Unternehmen in Karlsruhe verfügbar, schrittweise läuft ein Rollout auf Unternehmen in Baden-Württemberg.

Beim CyberLab, dem Accelerator ("Beschleuniger") des CyberForum für Gründerinnen und Gründer aus der Digitalbranche, ist zudem seit 2018 das IT-Security Lab angesiedelt. Dort werden mit einem intensiven Mentoringprogramm Startups aus dem Bereich der IT-Sicherheit nach den anerkannten CyberLab-Prinzipien gefördert.

CyberLab: noch mehr innovative Gründer fördern

Ein weiteres neues Angebot im CyberLab ist "Start-up BW Pre-Seed": bei diesem neuen Förderprogramm ist das CyberLab Pilotpartner im Modellprojekt des Wirtschaftsministeriums. Bei Start-up BW Pre-Seed erhalten innovative Gründungen bis zu 200.000 Euro zusätzliches Finanzierungsvolumen in der sogenannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften oft zurückhaltend sind. Mittlerweile konnten sich nach erfolgreicher Bewerbung 8 Startups aus dem CyberLab diese Unterstützung sichern.

"Start-up BW Pre-Seed wird dazu beitragen, dass aus dem CyberLab noch mehr erfolgreiche Unternehmensgründungen hervorgehen", so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum, und ergänzt: "allein bis Ende 2018 haben CyberLab-Startups und -Alumni insgesamt mehr als 430 Arbeitsplätze geschaffen und 70 Millionen Euro Umsatz gemacht. Und mit dem Baubeginn des Smart Production Lab wird unser landesweiter Accelerator CyberLab nun noch um einen Accelerator für innovative Produktionsthemen im Jahr 2020 erweitert werden".

Das Smart Production Lab ist Teil des geplanten Smart Production Park, in dem Startups im Wachstumsfeld der intelligenten, vernetzten Produktion zusammenarbeiten. Der Bau des Smart Production Park wird von der Stadt Karlsruhe mit 2,1 Millionen Euro und das Smart Production Lab wird zusätzlich vom Wirtschaftsministerium mit 972.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. In dem geplanten Bau sollen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer im digitalen Produktionsumfeld eine "Laborsituation" erhalten, um marktfähige Geschäftsmodelle zur Reife zu bringen.

Neue, vielversprechende Veranstaltungsformate

Ein weiterer Höhepunkt rund um das CyberLab ist die erfolgreiche Etablierung von Female Founder Events, bei denen 2018 rund 150 Gründerinnen von Netzwerkkontakten, engem Austausch und der Anregung durch die Vorstellung von Erfolgsbeispielen profitieren konnten.

Als beliebte Veranstaltungsreihe hat sich auch das "UnternehmerTreffen IT, Medien & Kommunikation" in Baden-Baden etabliert. Das branchenoffene Netzwerktreffen mit jährlich wachsenden Teilnehmerzahlen wird vom CyberForum Süd, der Zweigstelle des CyberForum in Baden-Baden, mit der EurAka veranstaltet.

Darüber hinaus hat das Unternehmernetzwerk CyberForum seine Aktivitäten auch bei der Förderung des Fachkräftenachwuchses vertieft. So hat die technika (Karlsruher Technik-Initiative), ein Projekt des CyberForum in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Unternehmen, mittlerweile an über 50 Schulen in der Region Karlsruhe Technik- und Robotik-AGs ins Leben gerufen. Mit dem Start der vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium geförderten "Girls' Digital Camps" erweitert die technika ihr Angebot nun um Programmier-AGs und Förderung für Schülerinnen.

Auch für das nun laufende Geschäftsjahr hat sich das CyberForum viel vorgenommen: mit der geplanten CyberForum Akademie sollen vor allem kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung ihrer Fach- und Führungskräfte erhalten.

Weitere Höhepunkte im Programm werden als Kooperationsveranstaltungen die Bunte Nacht der Digitalisierung im Rahmen von karlsruhe.digital sein (11. Oktober), sowie "AIxIA", die erste deutsch-französische Konferenz zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz (1. & 2. Oktober).

Quelle: www.cyberforum.de

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news-347 Wed, 29 May 2019 12:43:10 +0200 „Popup Labor BW“ macht 2019 an drei weiteren Standorten Halt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/popup-labor-bw-macht-2019-an-drei-weiteren-standorten-halt/ Das „Popup Labor BW“ wird 2019 an drei weiteren Orten in Baden-Württemberg Halt machen. Im Bewerbungsverfahren konnten sich die Standorte Bruchsal, Leutkirch mit Wangen/Baienfurt sowie Bad Mergentheim mit Tauberbischofsheim durchsetzen. Dies gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart bekannt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll das Projekt in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Interessierte Regionen konnten sich bis zum 9. Mai 2019 als einer der nächsten drei Standorte bewerben. „Wir haben starke Bewerbungen aus insgesamt 18 Regionen erhalten. Das ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Popup Laboren einen Bedarf treffen. Außerdem zeigt dies, dass wir starke Akteure vor Ort haben, die sich mit Nachdruck für die Zukunftsfähigkeit ihrer Region einsetzen“, lobte die Wirtschaftsministerin. „Mit den Popup Laboren bieten wir dem Mittelstand ortsnah beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn die Digitalisierung zwingt nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen und mittelständischen Firmen zum Handeln. Egal, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabrikant: Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, so Hoffmeister-Kraut. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. „Die ‚Popup Labore BW‘ schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei. „Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Popup Labore sollen zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen.

„Ich bin überzeugt, dass wir gute Partner vor Ort gefunden haben. Damit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Popup Labore gegeben. Zugleich freut es mich, dass wir eine ausgewogene regionale Verteilung in Baden-Württemberg erreichen konnten“, so Hoffmeister-Kraut. Aufgrund der großen Nachfrage in den Regionen sollen die Popup Labore künftig an weiteren Standorten realisiert werden.

 

Popup Labor Baden-Württemberg

Im Rahmen des vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, konzipierten „Popup Labor BW“ können sich kleine und mittlere Unternehmen vor Ort mit technologischen und methodischen Trends beschäftigen. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs basiert zu großen Teilen auf kleinen und mittleren Unternehmen und deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts der digitalen Transformation und immer kürzer werdenden Innovationszyklen dürfen wir unsere Leistungsträger nicht allein lassen. Deshalb schaffen wir mit dem Popup Labor Lern- und Experimentierräume, in den sich die Unternehmen vor Ort mit Experten austauschen und an der Gestaltung der Zukunft arbeiten können“, führte die Wirtschaftsministerin aus.

 

Maßgeschneidertes Angebot für innovative Regionen

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende von etablierten Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit dem Popup Labor die konkreten Bedarfe der jeweiligen Region decken. Daher suchen wir im Vorfeld eines Popup Labors den Dialog mit den Unternehmen, um deren Wünsche und Bedarfe bei der Entwicklung des Programmes berücksichtigen zu können,“ so der Technologiebeauftragte.

Weitere Informationen zum Popup Labor unter: www.popuplabor-bw.de  

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news-346 Tue, 28 May 2019 22:55:03 +0200 TechnologyMountains: Kendrion zeigt, wie man sich digital erfolgreich wandelt https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/pressemitteilungen/detailseite/technologymountains-kendrion-zeigt-wie-man-sich-digital-erfolgreich-wandelt/ Der digitale Wandel ist keine Revolution, sondern ein schrittweiser Wechsel im Denken und Handeln: Diese Botschaft nahmen die 40 Unternehmensvertrerinnen und -vertreter aus der Region vom Besuch bei der Kendrion (Villingen) GmbH mit. Dort gastierte die „Mountains Tour 2019” der Clusterinitiative TechnologyMountains mit dem Thema Digitalisierung bei dem „Global Player” in Sachen Magnetismus. Daniela Jardot, Organisatorin des Abends von TechnologyMountains, umriss in Ihrer Begrüßung der Gäste des Abends, warum die Wahl zur Vorstellung gelingender Digitalisierung auf Kendrion gefallen ist: „Hier sehen Sie gelungene und sinnvolle Umsetzung in der Praxis.” Und Kendrion-Geschäftsführer Ralf Wieland unterstrich in seinem einführenden Vortrag die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern: Denn auch das 85 Millionen Euro Umsatz und 450 Mitarbeiter starke Unternehmen sei gezwungen, darüber nachzudenken, was man in 15 Jahren tun werde. Grund dafür ist der längst laufende Wandel des Antriebsstrangs, eine Verschiebung des industriellen Fokus nach Asien und ein Wandel der Mobilität – weg vom privaten, hin zum öffentlichen Personenverkehr. „Wir spüren den Wind der Veränderung deutlich”, so Wieland, der im Publikum etliche Unternehmer mit Automotive-Schwerpunkt ausmachte, denen es ähnlich ergehen dürfte.

Diese Aspekte haben bei Kendrion zu gleich mehreren Maßnahmen geführt, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. So wurde der laufende interne Wandel durch einen neu gestalteten Markenauftritt mit neuem Logo, neuer Bildwelt und einem frischeren Design nach außen getragen, wie Marketingleiterin Beate Hermannstädter vorstellte. Die Organisationsstruktur des Unternehmens wurde verändert: Nicht nur in der Ausgestaltung der Funktionseinheiten, sondern auch mit Akzenten in ihrer Arbeitsweise. Agile Teams halten Einzug, wo Vertrieb und Entwicklung eng zusammenarbeiten, um den Kunden schneller bedienen zu können: „Der Entwicklungsprozess ist freier und das Produkt entsteht nicht mit engen Vorgaben für das Endergebnis, sondern kann anders ausfallen als zu Beginn eigentlich gedacht”, erklärte Entwicklungsingenieurin Meike von Kutzleben. Der Vorteil: Die Entwicklungszyklen sind deutlich schneller als bei der klassischen Vorgehensweise und der Kunde ist jederzeit in den Produktentstehungsprozess eingebunden.

Wie der Weg zur „Smart Factory”, zur vernetzten und klug agierenden Fabrik bei Kendrion aussieht, präsentierten Alexander Merz und Michael Schäfer, beide Produktionsleiter bei Kendrion. Sie hatten festgestellt, dass Industrie 4.0 für jeden Standort andere Maßnahmen erforderlich macht und für Kendrion in Villingen Schritte definiert, die wirklich in die Betriebsanforderungen passen. Wie das konkret aussieht, erlebten die Gäste in einem Rundgang durch die Fertigung bei Kendrion. Beeindruckend war die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Wandel durch das Greifbarmachen von Betriebsdaten für alle: Auf großen Monitoren sieht jede Schicht für ihre Abteilung, wie Auftragserledigung, Fehlerquoten und andere Parameter sich entwickeln. Auch die umfassende Integration von Robotern und Automatisierungsanlagen in die Fertigung ist Teil der Digitalisierung in der Fertigung, die damit auch zur Sicherung des Standorts durch langfristig gesenkte Kosten beiträgt. Effizienz gesteigert wird bei Kendrion inzwischen auch durch ein automatisiertes Zu- und Abfuhrsystem für Teile, das mit autonom fahrenden Förderfahrzeugen vorkommissionierte Wagen an die einzelnen Fertigungsstationen bringt und dort auch fertige Teile abholt.

„Kleine, aber realisierbare Projekte umsetzen und sich nicht zu viel auf einmal vornehmen”, das war die Formel, die auch Ralf Wieland den Gästen empfahl – nicht nur, um die Kosten der Digitalisierung im Griff zu behalten, sondern auch um die eigenen Mitarbeiter mit zu viel auf einmal nicht zu überfordern – denn Digitalisierung ist auch ein emotionaler Wandel für die Beschäftigten, den man in seinen Auswirkungen nicht unterschätzen solle.

Quelle:TechnologyMountains

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