Aktuelle Entwicklungen

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Am 24. November 2022 lud Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin zur Vorstellung des Ipai (Innovation Park AI) ein. Die Veranstaltung richtete sich an nationale und internationale Unternehmen und Talente im Bereich KI, Investoren, Kapitalgeber, Forschungsinstitute, politische Vertreter und bundesweite Medien. Schauen Sie auch im Nachgang noch rein.

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Wichtiger Meilenstein: Am 22. September 2022 fand zum ersten Projektbestandteil des Innovationsparks KI im Beisein von Herrn Ministerpräsident Winfrid Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Grundsteinlegung für das erste eigene Gebäude statt. „Heute legen wir einen wichtigen Grundstein dafür, dass eine der ganz großen innovationspolitischen Visionen der Landesregierung Wirklichkeit wird“, so die Ministerin, die zugleich die Bedeutung der Zukunftstechnologie KI betonte: „KI verspricht enorme Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale, wovon wir einen möglichst großen Anteil im Land realisieren wollen.“ Sie freue sich, dass mit dem Ipai (Innovation Park AI) das größte Ökosystem für Künstliche Intelligenz in Europa entstehe, von dem das ganze Land profitieren werde. Dieses nachhaltige KI-Wertschöpfungszentrum soll durch die Schaffung ethisch verantwortungsvoller KI einen Beitrag zur digitalen Souveränität Europas leisten. Im Rahmen des Termins wurde eine Zeitkapsel für den Grundstein befüllt.

Quelle: Nico Kurth

Die Vision für den Innovationspark Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg

Um dem Qualitätssiegel „Künstliche Intelligenz (KI) – made in Baden-Württemberg“ national und international Strahlkraft zu verleihen und zu einem weltweiten Erfolg werden zu lassen, fasste die Landesregierung im Dezember 2020 den Beschluss, eine Landesförderung von bis zu 50 Mio. Euro für die Verwirklichung eines Innovationsparks KI Baden-Württemberg zur Verfügung zu stellen. Am 3. Dezember 2020 startete ein transparentes, offenes und diskriminierungsfreies Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl, das in allen Teilen des Landes auf großes Interesse stieß.

Mit dem Innovationspark KI als Wertschöpfungszentrum im Weltklasse-Format sollen optimale Bedingungen dafür geschaffen werden, dass in Baden-Württemberg ein möglichst großer Teil des globalen Wertschöpfungspotentials im Bereich KI realisiert wird. Er soll das Land zu einem der führenden Entwicklungsstandorte für innovative KI-Produkte, -Dienstleistungen und -Geschäftsmodelle machen. Gleichzeitig soll ein spürbarer konjunktureller Impuls zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gesetzt werden. Geschwindigkeit spielt auch angesichts des starken internationalen Wettbewerbs beim Thema KI eine zentrale Rolle.

Die Vision wird Realität: Standort Heilbronn

Die im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl eigens eingesetzte internationale Experten-Jury hat sich in ihrer Sitzung am 5. Juli 2021 mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dem Land das Konsortium Heilbronn als besten strategischen Partner für die Realisierung des Innovationsparks KI zu empfehlen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus folgte dieser Empfehlung nach einer umfassenden Gesamtabwägung. Am 27. Juli 2021 beschloss schließlich der Ministerrat, den Innovationspark KI Baden-Württemberg mit einer Förderung des Landes von bis zu 50 Mio. Euro in Heilbronn zu realisieren.

Von Seiten des Konsortiums Heilbronn werden Eigenmittel in mindestens gleicher Höhe eingebracht, sodass bereits in der Errichtungsphase ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung steht.

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn/B. Kimmerle

Enthüllung der Bautafel auf dem künftigen Gelände des Innovationsparks KI Baden-Württemberg mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn Harry Mergel (rechts) und Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung (links).

Enthüllung der Bautafel auf dem künftigen Gelände des Innovationsparks KI Baden-Württemberg mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn Harry Mergel (rechts) und Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung (links).

Am 30. September 2021 besuchte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erstmals nach der Standortentscheidung der Landesregierung das Areal des künftigen Innovationsparks KI Baden-Württemberg in Heilbronn und nahm die vorgesehene rund 23 ha große Fläche im Gewerbegebiet Steinäcker in Augenschein. Derzeit wird von einem Baubeginn 2024 ausgegangen.

Mit Ausstellung der sog. Unbedenklichkeitsbescheinigung am 6. Dezember 2021 wurde ein wichtiger Schritt bei der Projektumsetzung geschafft: Auf dieser Grundlage darf das Konsortium Heilbronn - zunächst auf eigenes Risiko - rund ein Jahr nach dem offiziellen Start des Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl mit der Projektumsetzung beginnen.

Nächste Schritte:

  • Personalgewinnung: Besetzung von Schlüsselpositionen für das Großprojekt
  • Anmietung erster Büroflächen im Zukunftspark Wohlgelegen in Heilbronn
  • Erarbeitung eines leistungsfähigen Kommunikationskonzeptes, das die Marke „Innovationspark KI Baden-Württemberg“ von Beginn an im In- und Ausland positioniert
  • Start eines städtebaulichen Wettbewerbs für den künftigen Hauptstandort Steinäcker
  • Der KI Bundesverband will sein Regionalbüro Baden-Württemberg in Heilbronn aufbauen.

Kurzportrait des Innovationsparks KI in Heilbronn:

Mit dem Innovationspark KI soll in Heilbronn ein Ökosystem geschaffen werden, das internationale Strahlkraft entfaltet und so gleichermaßen Unternehmen, Start-ups, Forschungsakteure, Fachkräfte, Talente und Investoren anzieht. Im Innovationspark KI soll dabei die gesamte KI-Wertschöpfungskette abgebildet werden – von der Qualifizierung von Fachkräften über die Forschung bis hin zur Entwicklung, Anwendung und Kommerzialisierung von ethisch verantwortungsvoller KI.

Inhaltliche Schwerpunkte sollen zunächst in den Bereichen Produktion und Logistik, Handel und Distribution sowie Public Service und Daseinsvorsorge gesetzt werden, wobei auch eine thematische Offenheit für weitere Innovationsfelder (z.B. Life Science) besteht.

Neben dem bereits jetzt bestehenden und künftig weiter steigenden attraktiven Flächenangebot für ansiedlungswillige Unternehmen im KI-Bereich wird der Innovationspark KI seinen Nutzern weitere Vorteile bieten. Geplant sind u.a.:

  • ein Start-up Innovation-Center mit Coworking-Flächen und umfassendem Service- und Beratungsangebot für die Unternehmensentwicklung,
  • ein Besucher- und Schulungszentrum,
  • ein GAIA-X-Rechenzentrum,
  • Reallabore und Testfelder für KI-Produkte mit neuester Infrastruktur (5G/6G),
  • ein KI-Salon, der die Sphären Ethik, Kunst, Kultur, Wissensvermittlung und das „Design“ von KI erlebbar machen und einen fortlaufenden Dialog mit Bürgern ermöglichen soll,
  • spezifische Unterstützungsleistungen für „Women in AI“.

Damit der Innovationspark KI gerade auch in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzt, soll ein ambitioniertes Nachhaltigkeitskonzept (Greenbook) erarbeitet werden. Mit diesem Greenbook sollen konzeptionelle Grundlagen geschaffen werden, damit der Innovationspark KI national und international zu einem herausragenden Beispiel wird, dass gerade auch große Innovationsparks klimafreundlich errichtet und betrieben werden können.

Im Jahr 2023 soll zudem erstmals der weltweite AI Enterprise Award verliehen werden, der auf die weltweit besten Forschungsgruppen im Bereich der angewandten KI-Forschung abzielt.

Das Konsortium Innovationspark KI Baden-Württemberg /Heilbronn setzt sich aus der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH, der KI Management GmbH & Co. KG sowie der Dieter Schwarz Stiftung zusammen.

Zeitstrahl

Fragen?

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sind Sie an einer Kooperation mit dem Innovationspark KI Baden-Württemberg interessiert? Haben Sie möglicherweise Fragen dazu? Oder haben Sie Ideen und Anregungen, die Sie uns mitteilen möchten? Dann können Sie sich gerne an die genannten Ansprechpersonen wenden.