Förderprogramme
Beste Voraussetzungen – Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten bei der Digitalisierung.
Hier erhalten Sie einen umfassenden Überblick über aktuelle Förderprogramme und Ausschreibungen aus Baden-Württemberg, dem Bund und der EU, die Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen, Innovationen fördern und damit die Implementierung digitaler Technologien vorantreiben. Diese Programme stellen finanzielle Mittel und Ressourcen bereit, um Innovationen zu fördern und die Implementierung digitaler Technologien voranzutreiben.
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Mit der Fördermaßnahme unterstützt das BMFTR die Entwicklung innovativer In-silico-Methoden für die Gesundheitsforschung. Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte, die neue oder verbesserte bioinformatische Methoden, KI-gestützte Analyseverfahren und Computermodelle entwickeln, validieren und auf medizinisch relevante Fragestellungen anwenden. Ziel ist es, die computergestützte biomedizinische Forschung zu stärken, den Erkenntnisgewinn zu beschleunigen und den Transfer der entwickelten Methoden in die klinische Forschung vorzubereiten. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland. Die Förderung ist themenoffen, setzt jedoch einen Fokus auf ein medizinisch relevantes Anwendungsfeld sowie interdisziplinäre Konsortien aus Datenwissenschaften und klinischer Forschung voraus. Besonderes Gewicht liegt auf einer belastbaren Datengrundlage, der Berücksichtigung von Diversitätsaspekten, einem Forschungsdatenmanagement nach FAIR-Prinzipien sowie der möglichst offenen Bereitstellung entwickelter Software und Modelle.
Mit der Fördermaßnahme „Software Sprint“ fördert das BMFTR innovative Open-Source-Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen. Ziel ist es, prototypische Prozesse, Lösungsansätze und neue Werkzeuge in den Bereichen Datensicherheit, Softwarebausteine für Innovationen sowie souveräne Software für Endnutzerinnen und Endnutzer zu entwickeln und diese nach Projektabschluss als Open-Source-Lösungen bereitzustellen. Antragsberechtigt sind ausschließlich selbstständige Programmiererinnen und Programmierer sowie Personen mit vergleichbaren Kenntnissen ab 18 Jahren und kleine interdisziplinäre Teams mit Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland. Teammitglieder aus dem innereuropäischen Ausland können mitwirken, sofern sie nicht die Projektleitung übernehmen. Die Förderung richtet sich ausdrücklich auch an Nachwuchsentwicklerinnen und -entwickler der Open-Source-Szene.
Mit der Fördermaßnahme „Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik“ unterstützt das BMFTR die Entwicklung innovativer KI-gestützter Robotiklösungen für Anwendungen in der Umwelttechnik. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen CleanTech-Branche zu stärken, den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen und Beiträge zu Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz sowie resilienten Infrastrukturen zu leisten. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen von Bund, Ländern und Kommunen sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Gefördert werden ausschließlich nationale Verbundvorhaben, in denen Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis gemeinsam an anwendungsnahen Systemlösungen arbeiten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups sind ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.
Mit der Fördermaßnahme „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“ verfolgt das BMFTR das Ziel, unkonventionelle Ideen für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen frühzeitig aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen technologische und soziale Innovationen mit hohem Transformationspotenzial, die beispielsweise zur Emissionsminderung, Ressourcenschonung, Klimaanpassung, nachhaltigen Mobilität oder zur Stärkung lebenswerter Städte und Regionen beitragen.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere Start-ups und KMU –, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen, kommunale Unternehmen sowie gesellschaftliche Organisationen wie Vereine, Verbände und Stiftungen. Privatpersonen sind nicht antragsberechtigt.
In einer ersten Phase („Urban Ignite“) werden mutige Einzelvorhaben gefördert; erfolgversprechende Ansätze können anschließend in einer zweiten Phase („Urban Impact“) in inter- und transdisziplinären Verbundprojekten umgesetzt werden.
Im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) werden Projekte gefördert, die von mindestens zwei Unternehmen gemeinsam entwickelt werden. Im Fokus stehen branchen- und disziplinübergreifende Kooperationen, beispielsweise zwischen Start-ups und Mittelstand oder Kreativwirtschaft und Industrie. Förderfähig sind nichttechnische, marktorientierte Innovationen mit klar erkennbarem Kundennutzen und guten Marktchancen.
Mit dem Förderaufruf „ROBO-HUBS“ verfolgt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das Ziel, die technologische Souveränität Deutschlands und Europas im Bereich Robotik zu stärken und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen deutlich zu beschleunigen. Gefördert werden leistungsfähige Innovations- und Transferzentren („Hubs“), die Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Anwendung vernetzen und Kompetenzen an den Schnittstellen von Robotik, Künstlicher Intelligenz und Mikroelektronik bündeln. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung und Verbreitung von Technologien der verkörperten KI sowie intelligenter Robotik für unterschiedliche Anwendungsfelder.
Antragsberechtigt sind insbesondere Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie weitere wissenschaftliche und innovationsnahe Einrichtungen, die gemeinsam mit Unternehmen und Anwendern tragfähige Hub-Strukturen aufbauen können. Charakteristisch für die Förderung ist der starke Fokus auf Wissens- und Technologietransfer: Die Hubs sollen als zentrale Anlaufstellen dienen, Demonstratoren bereitstellen, Netzwerke aufbauen und den Weg von Forschungsergebnissen in marktfähige Lösungen beschleunigen.
Mit der Fördermaßnahme unterstützt das BMFTR inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte, die mithilfe innovativer Datenanalyseverfahren und KI-Methoden bestehende Gesundheitsdaten für die Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin nutzbar machen. Ziel ist es, den sogenannten Gender Data Gap zu verringern, geschlechtsspezifische Verzerrungen in Datensätzen und Algorithmen zu erkennen und zu reduzieren sowie die wissenschaftliche Grundlage für eine geschlechtersensible Diagnostik, Therapie und Gesundheitsversorgung zu verbessern
Für die Forschung sollen ausschließlich bereits vorhandene und zugängliche Gesundheitsdatensätze genutzt werden. Nicht gefördert werden die Erhebung neuer Daten, klinische Studien, Registeraufbau oder Verbundprojekte. Die Förderung richtet sich ausdrücklich auf klinisch relevante Fragestellungen mit Bezug zur Frauengesundheit und geschlechtersensiblen Medizin.
Die Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert im Rahmen des Programms „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“ innovative Anwendungen von In-silico-Methoden in der Gesundheitsforschung. Ziel ist es, durch computergestützte Modellierungen, Simulationen und KI-gestützte Verfahren den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Praxis zu beschleunigen und so Fortschritte in Prävention, Diagnostik und Therapie zu ermöglichen.
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Niederlassung in Deutschland. Die Vorhaben müssen in interdisziplinären Forschungsverbünden umgesetzt werden, die Kompetenzen aus Datenwissenschaften und klinischer Gesundheitsforschung zusammenführen.
Gefördert werden datengetriebene Use Cases aus allen Bereichen der Medizin, beispielsweise zur Wirkstoffentwicklung, präziseren Diagnostik, Vorhersage von Krankheitsverläufen oder klinischen Entscheidungsunterstützung. Voraussetzung ist eine belastbare Datengrundlage, auf deren Basis die geplanten In-silico-Ansätze entwickelt und validiert werden können.
Gefördert werden transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sich mit innovativen Batteriematerialien, fortschrittlichen Batterietechnologien sowie alternativen Batteriesystemen befassen. Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die gemeinsam in internationalen Konsortien an zukunftsweisenden Lösungen arbeiten.
Ziel der Förderung ist es, die technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas im Bereich der Energiespeicherung zu stärken, die Entwicklung nachhaltiger und leistungsfähiger Batteriesysteme voranzutreiben und die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu verringern. Im Fokus stehen unter anderem neue Materialkonzepte, ressourceneffiziente Herstellungsverfahren, verbesserte Leistungs- und Sicherheitsmerkmale sowie innovative Ansätze für die nächste Generation von Batterien. Die Fördermaßnahme soll den Wissens- und Technologietransfer über Ländergrenzen hinweg unterstützen und einen Beitrag zur Energiewende sowie zur Transformation von Industrie und Mobilität leisten.
Im Fokus stehen Entwicklungsprojekte, die digitale Infrastrukturen mit Anwendungen in Branchen wie Industrie, Logistik, Landwirtschaft oder Gesundheit verbinden. Gefördert werden sowohl einzelne Vorhaben als auch Verbundprojekte, die End-to-End-Lösungen entlang der Wertschöpfungskette entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau eines offenen Innovationsökosystems: Dazu zählen unter anderem Kompetenzzentren, Anwendungszentren sowie Maßnahmen zur Standardisierung, zur Nutzung offener Schnittstellen (Open RAN) und zur stärkeren Integration verschiedener Netz- und IT-Technologien.