Gemeinsam mit allen in der Region Heilbronn-Franken relevanten Partnern wird in naher Zukunft ein Digital Hub in unmittelbarer Nähe der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau entstehen. In der Region – für die Region sollen einerseits die Unternehmen beim Prozess der digitalen Transformation unterstützt und die Herausbildung neuer Wertschöpfungsnetzwerke forciert werden. Andererseits soll das Hub auch ein Ort für Neues werden, in dem die Gründungskultur belebt und gestärkt wird.

Die Projektskizze aus der Region Heilbronn-Franken sieht vor, dass im direkten Umfeld der Reinhold-Würth-Hochschule, dem Campus der Hochschule Heilbronn in Künzelsau, das Regionale Digital-Hub eingerichtet werden soll. Darüber hinaus sollen Satellitenstandorte an den anderen Hochschulstandorten in der Region Heilbronn-Franken, also in Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim und Heilbronn, bedarfsorientiert aufgebaut werden.

Ziel des Digital Hub ist es, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft der Region beim Prozess der digitalen Transformation ganzheitlich zu unterstützen und die gravierenden Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Hierzu soll eine branchenübergreifende Vernetzung organisiert und moderiert werden, um eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stimulieren. Dadurch wird die Herausbildung neuer Wertschöpfungsnetzwerke ebenso forciert, wie ein erforderlicher Technologietransfer.

Das Digital Hub soll eine regionale Drehscheibe für Digitalisierung werden und alle relevanten Akteure räumlich zusammenbringen, um Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kollaboration zu fördern. Auf diese Weise soll ein regionales „Eco-System“ entstehen, in dem die gemeinsame Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, plattformbasierter Angebote und digitaler Projekte unterstützt werden.

Die Errichtung des Digital Hub wird von der regionalen Wirtschaft finanziell unterstützt. Die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen für den Betrieb des Digital Hubs werden nun gemeinsam mit der bwcon GmbH als strategischer Partner festgelegt. Angedacht ist die Gründung einer eigenständigen Betreibergesellschaft unter dem Namen hfcon GmbH. 

Eine konkrete Ansprechperson für den Hub ist noch nicht benannt. Als Kontaktperson für den Hub fungiert bis auf weiteres der Konsortialführer.