Wirtschaft digital Baden-Württemberg
  • Produzierendes Gewerbe

    Industrie 4.0: Digitalisierung in der Industrie.

    Das produzierende Gewerbe entspricht in etwa dem Industriesektor, der vor allem durch maschinelle Produktion, Arbeitsteilung und Fertigung größerer Stückzahlen gekennzeichnet ist. Bedingt durch den traditionell hohen Technologisierungsgrad und den weit verbreiteten Maschineneinsatz ist die Digitalisierung im produzierenden Gewerbe – oft unter dem Begriff der vierten industriellen Revolution oder Industrie 4.0 zusammengefasst – bereits weit verbreitet und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

    Digitalisierung im Produktionsprozess

    Der Trend im produzierenden Gewerbe geht zu immer stärker individualisierten Produkten, die ganz auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden können. Auch Kleinserien sollen kostengünstig und effizient hergestellt werden können. Dazu muss die Produktion flexibler werden. Durch die Integration von Computerchips in Geräte sowie (teil)autonome Maschinen, die in der Lage sind, ohne menschliche Steuerung zu handeln (die so genannte Smart Factory) und den ständigen Austausch der intelligenten Technologien können auch kurzfristige Änderungen vorgenommen werden.

    Ebenso findet eine immer stärkere Verschmelzung von Produkten und Dienstleistungen, wie beispielsweise Wartungsdienstleistungen für Maschinen, statt. Weitere Neuerungen im produzierende Gewerbe sind auch technologische Entwicklungen wie 3D-Drucker, die immer häufiger zum Einsatz kommen.

    Mithilfe der Digitalisierung sind Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nicht nur in der Lage, eine Echtzeitsteuerung der Produktion zu erreichen, sondern auch Energie- und Ressourcen effizienter einzusetzen und die eigene Produktivität zu steigern.

    Serviceangebote

    Weitere Serviceangebote

    Informationen und Beratung zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.

    Das Thema Industrie 4.0 ist in Baden-Württemberg schon längst angekommen: Viele Unternehmen, Organisationen und sonstige Akteure aus unterschiedlichen Branchen setzten bereits erfolgreich auf entsprechende Lösungen. Mit dem Kompetenzatlas will die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg diese Kompetenzen und konkreten Lösungen sichtbar machen und eine bessere Vernetzung mit anderen Akteuren erleichtern.

    Der Kompetenzatlas wird ständig erweitert: Unternehmen, die selbst bereits Erfahrungen im Bereich Industrie 4.0 vorweisen können, haben die Möglichkeit sich über ein entsprechendes Formular eintragen zu lassen.

     

    Serviceart
    Vermittlung
    Servicebereich
    Digitalisierung
    Region
    Baden-Württemberg
    Zielgruppe
    Produzierendes Gewerbe
    Ansprechpartner
    Dr. Marc-Daniel Moessinger
    Dr. Marc-Daniel Moessinger
    Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
    Leitung der Koordinierungsstelle

    Kronenstraße 3
    70173 Stuttgart

    0711 22801-26
    marc-daniel.moessinger@vdma.org
    Webseite
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    Der Innovationsberater des Geschäftsbereichs Innovation & Umwelt berät mittelständische Betriebe zum Thema IT-Sicherheit und bietet zudem eine Rechtsberatung zum Thema Datenschutz.

    Serviceart
    Beratung
    Servicebereich
    IT-Sicherheit
    Rechtsberatung
    Datenschutz
    Region
    Ostwürttemberg
    Ansprechpartner
    IHK Ostwürttemberg
    Peter Schmidt
    IHK Ostwürttemberg
    Ludwig-Erhard-Straße 1
    89520 Heidenheim

    07321 324-126
    schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de
    Webseite
    zum Serviceangebot

    Mit dem Website-Check-Tool können IHK-Mitgliedsunternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben ihre Website von neutraler Stelle aus prüfen lassen. Dazu prüft die IHK die Website mit einer Software auf rund 40 häufige Fehler bzw. Optimierungsmöglichkeiten, etwa die verbesserte Darstellung für Mobilgeräte oder Fehler im Impressum. Die Untersuchung umfasst technische, inhaltliche und rechtliche Aspekte. Abschließend erhalten die Unternehmen einen individuellen Report mit den Ergebnissen sowie weiterführenden Erläuterungen.

    Serviceart
    Online-Prüfung
    Servicebereich
    Beratung
    Region
    Bodensee-Oberschwaben
    Ansprechpartner
    IHK Bodensee-Oberschwaben
    Dr. Sönke Voss
    IHK Bodensee-Oberschwaben
    Lindenstraße 2
    88250 Weingarten

    0751 409-137
    voss@weingarten.ihk.de
    Webseite
    zum Serviceangebot

    Bestehende oder neu gegründete KMU aller Branchen, die wegen fehlender Absicherung Schwierigkeiten haben, Kredite zu erhalten, können eine Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank beantragen. Die Bürgschaftsbank bürgt für maximal 70 Prozent der Kreditsumme, bei Existenzgründungsvorhaben sogar bis zu 80 Prozent. Derzeit unterstützt die Bürgschaftsbank mehr als 14.000 Unternehmen mit einem Kredit- und Beteiligungsvolumen von insgesamt mehr als 2,3 Mrd. Euro.
    Über das Schwesterinstitut, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG), werden KMU aller Branchen direkt mit Kapital in Höhe von bis zu einer Million Euro versorgt. Dies erfolgt in Form von so genannten stillen Beteiligungen, die unternehmerische Unabhängigkeit bleibt dabei also erhalten. Innovative Start-ups begleitet die MBG mit offenen Beteiligungen und erhält damit Mitsprache- und Informationsrechte. Die MBG stellt als einer der häufigsten Beteiligungskapitalgeber in Deutschland rund 260 Millionen Euro Beteiligungskapital für 900 baden-württembergische Unternehmen bereit.
    Da die Bürgschaftsbank die MBG unterstützt, indem sie Garantien zwischen 25 und 70 Prozent für MBG-Beteiligungen übernimmt, können Unternehmen hier von einem Finanzierungsangebot aus einer Hand profitieren.

    Serviceart
    Bürgschaft
    Finanzierung
    Servicebereich
    Finanzierung
    Region
    Baden-Württemberg
    Zielgruppe
    Unternehmen
    Ansprechpartner
    Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
    Stefanie Springer
    Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
    Werastr. 13 - 17
    70182 Stuttgart

    +49 711 1645-806
    stefanie.springer@buergschaftsbank.de
    Webseite
    zum Serviceangebot

    Im Rahmen eines einstündigen Gesprächs werden erste mögliche Handlungsfelder im Themengebiet Industrie 4.0 identifiziert. Das VDC hat zu diesem Zweck gemeinsam mit der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH einen Gesprächsleitfaden entwickelt, anhand dessen die wichtigsten Fragestellung schnell und strukturiert abgearbeitet werden können. Das Unternehmen enthält die Dokumentation des Gesprächs, die auch die Ableitung möglicher erster Maßnahmen enthält.

    Serviceart
    Beratung
    Servicebereich
    Industrie 4.0
    Region
    Baden-Württemberg
    Ansprechpartner
    Virtual Dimension Center (VDC)
    Ioannis Alexiadis Alexiadis
    Virtual Dimension Center (VDC)
    Projektleiter

    Auberlenstraße 13
    70736 Fellbach

    +49 (0) 711 / 58 53 09 - 16
    ioannis.alexiadis@vdc-fellbach.de
    Webseite
    zum Serviceangebot
    Werkzeugkasten gefüllt mit diversen Werkzeugen

    Förderprogramme

    Weitere Förderprogramme

    Fördermöglichkeiten für innovative Digitalisierungsvorhaben im produzierenden Gewerbe.

    Hierzu wird der bereits bestehende Innovationsgutschein Hightech in die Innovationsgutscheine "Hightech Start-Up" und "Hightech Digital" aufgeteilt werden. Vorhaben, bei denen die Inanspruchnahme externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt wird, werden beispielsweise im Bereich digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Anwendungsprojekte Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems liegen.

    Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

    Förderart
    Zuschuss
    Förderbereich
    Digitalisierung
    Fördergeber
    Land
    Zielgruppe
    Unternehmen bis 100 MA
    Ansprechpartner
    Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW
    Tabea Dick
    Referat 43, Modellvorhaben Innovationsgutscheine
    Innovationsgutscheine (auch High-Tech)

    Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
    70173 Stuttgart

    0711/123-2615
    tabea.dick@wm.bwl.de
    Webseite
    zum Förderprogramm

    Ziel dieses Förderprogramms ist die Weiterentwicklung von Ideen aus bereits bestehenden EU-geförderten Projekten. Notwendig ist ein Vorprojekt aus den Förderprogrammen „EIC Pathfinder“, „FET“ oder „ERC Proof of Concept“, in dem die Realisierbarkeit einer bahnbrechenden Technologie im Labor nachgewiesen wurde (Technologiereifegrad 3). Von diesem ausgehend soll die Marktreife erhöht und ein Demonstrator in relevanten Einsatzumgebungen entwickelt werden. Anträge können allein oder in Konsortien aus 2 bis 5 Mitgliedern gestellt werden.

    Es gibt themenoffene Aufrufe (Transition Open) und auf bestimmte Herausforderungen fokussierte Aufrufe (Transition Challenges), deren Einreichfristen Sie der Webseite des Unterstützungsprojekts für Start-ups und KMU bei Horizont Europa (gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) entnehmen können. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte ebenfalls der Webseite des Unterstützungsprojekts.

    Fördergeber
    EU
    Zielgruppe
    Start-ups, KMU + F&E-Einrichtungen

    Gefördert werden Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten sowie diese unterstützende Leistungen zur Markteinführung für innovative Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.

    Die Förderquote für Einzelprojekte ist abhängig von Größe und Alter des Unternehmens und beträgt bei Firmensitz in Baden-Württemberg 25 % (Unternehmen > 250 Beschäftigte), 35 % (Unternehmen 50 bis 250 Beschäftigte), 40 % (Unternehmen < 50 Beschäfttige) bzw. 45% (Unternehmen < 50 Beschäfttige, jünger als 10 Jahre). Weitere Vorgaben bezüglich verbundener Unternehmen, Umsatz und Bilanzsumme sind in der Richtlinie erläutert. 

    Förderart
    Zuschuss
    Förderbereich
    Forschung & Entwicklung
    Markteinführung
    Fördergeber
    Bund
    Zielgruppe
    Unternehmen
    Abgabetermin / Stichtag
    laufend
    Verfahren
    Einstufig
    Ansprechpartner
    Euronorm GmbH

    Im Rahmen von Einzel- und Verbundprojekten soll das Zusammenwirken von Experten für Umwelttechnik und für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) gefördert werden, um integrierte Lösungen zu entwickeln . Die Laufzeit der Forschungs- und Entwicklungsprojekte ("Langprojekte") beträgt in der Regel zwei Jahre, in Ausnahmefällen drei Jahre. Weiterhin können Kurzprojekte über maximal sechs Monate zur Konzeptausarbeitung und Partnergewinnung durchgeführt werden, auf die ein Langprojekt aufgebaut werden kann. Für die Kurzprojekte sind kreative Ideen und ungewöhnliche Ansätze ausdrücklich erwünscht.

    Folgende inhaltliche Schwerpunkte können bearbeitet werden:

    • Daten intelligent nutzen (z.B. Erdbeobachtungsdaten, Prozessdaten in der Wasserwirtschaft, Nutzung vorhandener Datenbestände für Umweltschutzanwendungen, fachgrenzen-überschreitende Informations-, Monitoring- und Datenmanagementsysteme)
    • Systeme vernetzen (z.B. zur Optimierung von Ressourcen- und Energieeffizienz entlang der Wertschöpfungsnetze, Einsatz digitaler Zwillinge zur Nachverfolgung und Steuerung von Materialflüssen)
    • Autonome Systeme schaffen (z. B.Material- und Stoffströme in der Kreislaufwirtschaft, Inspektion und Wartung von Anlagen und Infrastrukturen, KI-Lösungen)
    • Digitale Interaktionen (Fernwartung und -steuerung, neue digitale Geschäftsmodelle bei Umwelttechnologien, Digital Training)
    Förderart
    Zuschuss
    Förderbereich
    IKT
    Umwelttechnik
    Fördergeber
    Bund
    Zielgruppe
    Unternehmen
    KMU
    Forschung
    Abgabetermin / Stichtag
    30. April 2020
    31. Oktober 2021
    Verfahren
    zweistufig
    Stufe 1 - Kurzprojekte: Video max. 3min
    Stufe 1 - Langprojekte: Skizze max. 12 Seiten
    Stufe 2: Vollantrag
    Ansprechpartner
    Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit (PTRN)

    Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Produktionssysteme und -technologien. Über zwei Jahre werden maximal 50 Prozent der Projektkosten übernommen.

    Förderart
    Zuschuss
    Förderbereich
    Forschung & Innovation
    Fördergeber
    Bund
    Zielgruppe
    Unternehmer
    Abgabetermin / Stichtag
    15.10.2018
    15.04.2019
    15.10.2019
    15.04.2020
    15.10.2020
    15.04.2021
    15.10.2021
    15.04.2022
    15.10.2022
    Verfahren
    Zweistufig; Projektskizze
    Ansprechpartner
    Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
    Edwin Steinebrunner
    Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen

    +49 (0) 721 608-26567
    info@ptka.kit.edu
    zum Förderprogramm
    4 Stapel Münzen

    Bildungsangebote

    Weitere Bildungsangebote

    Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Thema Digitalisierung in der Produktion.

    Die DIGITRANS-Methode leitet KMU mithilfe auf sie angepasster Innovationsmethoden durch die Entwicklung und Einführung eines digitalen Geschäftsmodells. Sie unterteilt sich in die Innovations- und Transformationsphase. In der Innovationsphase entwickeln die KMU eine neue digitale Geschäftsidee; die Transformationsphase beschäftigt sich mit der nachhaltigen Einführung und Umsetzung des neuen digitalen Geschäftsmodells in der Gesamtorganisation des Unternehmens. Das von der EU geförderte Projekt DIGITRANS ist eine Kooperation von 15 Projektpartnern aus sieben Ländern in der Donauregion. KMU, Wirtschaftsförderungseinrichtungen sowie Trainer und Berater, die Schulungen zur digitalen Transformation durchführen, finden praxisbezogene Schulungsmaterialien und Hilfestellungen auf dieser Plattform.

    Aktuelle Präsenztermine:

    Bildungsart
    Blended-Learning
    Bildungsbereich
    Geschäftsmodelle
    Region
    Online
    Petra Newrly
    MFG Baden-Württemberg
    Breitscheidstr. 4
    70174 Stuttgart

    0711-90715357
    newrly@mfg.de
    zum Bildungsangebot

    Die Stuttgarter Produktionsakademie ist innerhalb des größten Standorts für Produktionsforschung in Europa angesiedelt – bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie den Universitätsinstituten Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF), Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen (IfW) und dem Institut für Werkzeugmaschinen.

    Bildungsart
    Seminare
    Bildungsbereich
    Organisation
    Technologie
    Produktion
    Region
    Stuttgart
    SPA Stuttgarter Produktionsakademie gGmbH
    Nobelstrasse 12
    70569 Stuttgart

    +49 711 970-1208
    zum Bildungsangebot
    Stapel mit Schulmaterial. Auf dem Stapel befindet sich ein Bleistift, Lineal und Apfel

    Studien

    Weitere Studien

    Publikationen und Studien zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.

    Technische Regelsetzung bedeutet im Allgemeinen die Erstellung und Herausgabe von Dokumenten wie Normen, Spezifikationen, Leitfäden, Richtlinien oder technischen Berichten unter Einhaltung der dafür vorgesehenen Erarbeitungsprozesse.

    Das Einsatzgebiet technischer Regeln ist vielfältig. Sie sind beispielsweise dann erforderlich, wenn gleichartige oder ähnliche Gegenstände, Methoden und Verfahren in unterschiedlichen Anwendungsfällen an verschiedenen Orten von verschiedenen Nutzergruppen zum Einsatz kommen. Sie dienen damit im weitesten Sinne der Vereinheitlichung. Werden die in den technischen Regeln festgelegten Anforderungen eingehalten, was durch unabhängige Prüfinstitute bescheinigt werden kann, lassen sich Produkte, Prozesse und Dienstleistungen untereinander vergleichen, und es ist u. a. ein Mindestniveau an Sicherheit, Austauschbarkeit und Interoperabilität sichergestellt.

    Eine technische Norm (kurz: Norm) wird von einer anerkannten Normungsorganisation nach festgelegten WTO-konformen Grundsätzen konsensbasiert erarbeitet. Technische Spezifikationen (kurz: Spezifikation) dagegen werden häufig nach vereinfachten Verfahren erstellt, die eine schnellere Anwendung ermöglichen und deren Festlegungen nicht im Konsens des gesamten Gremiums festgelegt werden müssen. Dabei sollte stets das Ziel sein, die technischen Spezifikationen zu einer Norm weiterzuentwickeln. Die Begriffe Normung bzw. Standardisierung bezeichnen den definierten Prozess, an dessen Ende als Ergebnis eine Norm oder eine Spezifikation zur Verfügung steht.

    Publikationsart
    Leitfaden
    Themenbereich
    Normung und Standardisierung
    Digitalisierung
    Region
    Deutschland
    Zielgruppe
    Anwender
    Alfons Botthof
    VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
    Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0

    Steinplatz 1
    10623 Berlin

    alfons.botthof@vdivde-it.de
    Webseite
    zum Download

    Die Entwicklung autonomer Systeme wird wesentlich durch leistungsfähige Sensoren mitbestimmt. Die Intensivierung des Dialogs zwischen Sensorherstellern, Systemintegratoren und Anwendern bei autonomen Systemen ist deshalb ein Muss. Die erste Analyse durch die Projekte sowie Sensorhersteller und den AMA Fachverband für Sensorik half Vor- und Nachteile eingesetzter Sensortechnologien sowie bestehende Angebotslücken und technologische Herausforderungen zu identifizieren. Mit den Ergebnissen werden vor allem Potenziale offen gelegt, die sowohl Unternehmen der Anwender als auch Sensorhersteller nutzen können, um ihre Märkte mit gemeinsamen Innovationen weiter zu entwickeln. Die Fachgruppe befasst sich mit technologischen Fragen wie Multisensorik, Sensornetze/-fusion, neue Softwarealgorithmen, 3D-Bilderkennung, Informationsredundanz der Sensorsysteme und dem Optimum zwischen Technologieeinsatz und Wirtschaftlichkeit.

    Dieser Leitfaden wurde im Rahmen des BMWi-Programms AUTONOMIK erstellt.

    Publikationsart
    Studie
    Themenbereich
    Sensorik
    Umwelterkennung
    autonome Systeme
    Digitalisierung
    Region
    Deutschland
    Zielgruppe
    Anwender
    Dr. Inessa Seifert
    Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    Steinplatz 1
    10623 Berlin

    zum Download

    Der Siegeszug der Robotik in Produktionsumgebungen ist nicht mehr aufzuhalten. Nicht zuletzt die rasante Entwicklung der Robotik hat einen großen Anteil an der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Glaubt man den Experten, steht uns nun nach einem halben Jahrhundert der dominanten Industrierobotik ein halbes Jahrhundert der Servicerobotik bevor. Die Zahlen belegen diesen Trend.

    Im Vordergrund stehen hier die Zahlen für Servicerobotikprodukte im Bereich Militär, Sicherheit, Überwachung,Reinigung und mobile Plattformen. Hieraus kann zumindest für Serviceroboter zur Überwachung und Intervention sowie autonom agierende Serviceroboter ein spürbares Marktwachstum in den nächsten zehn Jahren abgeleitet werden.

    Aber nicht nur die Zahlen belegen das wirtschaftliche Potenzial der Servicerobotik. In einer durch den demographischen Wandel beständig älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Rolle assistierender Serviceroboter sowohl im privaten als auch betrieblichen Kontext zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2035 wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Bevölkerung 50 Jahre oder älter und jeder Dritte älter als 60 Jahre sein. Qualifizierte Mitarbeiter werden ein knappes Gut. Daher ist zu erwarten, dass der Servicerobotik eine wesentliche Rolle in der industriellen Produktion zufallen wird, um die wachsende demographische Lücke zu füllen.

    Diese Publikation wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Förderprogramm AUTONOMIK erstellt.

    Publikationsart
    Studie
    Leitfaden
    Themenbereich
    Digitalisierung
    Robotik
    Zukunft der Arbeit
    Region
    Deutschland
    Zielgruppe
    Anwender
    Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    Steinplatz 1
    10623 Berlin

    zum Download

    Künstliche Intelligenz hat die Forschungslabore verlassen und durchdringt atemberaubend schnell Alltag und Arbeitswelt in Form sprechender Geräte und digitaler Assistenten, kooperativer Roboter, autonomer Fahrzeuge und Drohnen. Das Smart Data Forum machte Ergebnisse aus der deutschen und internationalen Spitzenforschung für den Mittelstand leicht zugänglich und hilft bei der erfolgreichen Umsetzung innovativer Digitalisierungskonzepte und Technologien in der unternehmerischen Praxis.

    Beispiele aus neun Einsatzbereiche werden vorgestellt und abhängig von der Aufgabe und den verarbeiteten Daten weiter untergliedert. Der Beispielsammlung vorangestellt sind ein kurzer Abriss zur Geschichte der Künstlichen Intelligenz, die wichtigsten Konzepte des Maschinellen Lernens als aktuelle Schlüsseltechnologie für intelligente Lösungen und ein Ausblick auf Trends in der Forschung.

    Die präsentierten Ergebnisse basieren außerdem auf weiteren, bei Fraunhofer im Jahr 2017 beauftragten Analysen des Marktes, des Forschungsgebietes und der Ausbildungssituation.

    Publikationsart
    Studie
    Themenbereich
    Künstliche Intelligenz
    Digitalisierung
    Region
    Deutschland
    Zielgruppe
    Unternehmen
    Industrie
    Peter Gabriel
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    Steinplatz 1
    10623 Berlin

    +49 (0)30 310078-206
    peter.gabriel@vdivde-it.de
    zum Download

    Die klassischen Werkzeuge zur Geschäftsmodellentwicklung müssen für die Digitalisierung weiterentwickelt werden. Mit dem Toolbook wurde daher der erste Sammelband mit Tools für die Geschäftsmodellentwicklung von Plattformen und digitalen Ökosystemen entwickelt. Praxisorientiert und Schritt für Schritt wird erklärt, wie die verschiedenen Tools angewendet werden. Die Herausgeber haben dafür namhafte Expertinnen und Experten gewonnen, die ihre selbst entwickelten Tools vorstellen oder die eigenen Erfahrungen bei der Anwendung mit den Werkzeuge und Methoden teilen.

    Publikationsart
    Leitfaden
    Sammelband
    Themenbereich
    Geschäftsmodelle
    Zielgruppe
    Unternehmen
    Dr. Sebastian von Engelhardt
    VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
    Institut für Innovation und Technik

    Steinplatz 1
    10623 Berlin

    engelhardt@iit-berlin.de
    zum Download
    Bücherstapel