Wirtschaft digital Baden-Württemberg
  • Track A: Gesund vernetzt

    aus der Reihe: Zukunft Gesundheit – Medizin, Mensch, Technologie

    26.06.2020

    Welchen Einfluss hat Technologie* auf unsere Gesundheit? Wie wird sich unsere medizinische Versorgung in Zukunft verändern? Werden wir im Alter von Robotern zu Hause unterstützt? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei der Erkennung von Krankheiten? Wie können zukünftig Fallzahlen für Pandemien über Cloud Computing berechnet werden? Antworten auf diese Fragen und mehr erfahrt ihr online während unserer #techourfuture-Wochen vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2020.

    Freitag, 26. Juni 2020, jeweils um 11.00 Uhr und um 13.30 Uhr (Dauer jeweils ca. 90 Minuten)

    Live-Diskussionen um 11.30 Uhr und um 14.00 Uhr

    Track Chair: Dr. Marlene Gottwald | Research Fellow Ferdinand-Steinbeis-Institut

    Tech-Stop 1: Internet der Dinge – von Fitnessuhren bis Herzschrittmacher

    Mit sogenannten Wearables, wie Armbändern oder Smartwatches, können Träger die eigenen Vitaldaten messen, um die eigene Gesundheit zu überwachen. Doch auch klassische Medizinprodukte, wie Hörgeräte oder Herzschrittmacher, fallen unter diese Definition. Die Vernetzung dieser Produkte geschieht über das Internet der Dinge, welches zunehmend im Zusammenhang mit dem Thema 5G-Netz in der Bevölkerung diskutiert wird. Fragen wirft auch das im November 2019 vom Bundestag verabschiedete Digitale-Versorgung-Gesetz auf. Ziel des Gesetzes ist es, das deutsche Gesundheitswesen digitaler und innovativer zu machen und u.a. Gesundheits-Apps auf Rezept zu verschreiben. Professor Seifert erläutert die technologischen Prinzipien, die ethische Problematik sowie Chancen für Deutschland und den Patienten, die sich daraus ergeben.

    Prof. Dr. Sascha Seifert | Professor für Medizinische Informatik und Bioinformatik an der Hochschule Pforzheim

    Tech-Stop 2: Künstliche Intelligenz in der Diagnostik

    Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz unterstützen Ärzte zunehmend bei Therapieentscheidungen. Inwiefern sich selbstlernende Diagnoseassistenzsysteme insbesondere im Bereich der Onkologie bereits als wichtige Helfer im ärztlichen Alltag etabliert haben, erfahrt ihr am Tech-Stop "Künstliche Intelligenz in der Diagnostik". Professor Preckel erläutert die heterogene Beschaffenheit von Tumoren und wie neue Technologien dabei helfen können, über optische Auswertungsverfahren schneller verschiedene Therapiemöglichkeiten abzuwägen und eine individuelle Behandlung der Patienten einzuleiten. 
    Professor Seifert erklärt, wie die Technologie hinter Künstlichen Intelligenz funktioniert, wie die automatisierte Auswertung von Gewebeschnitten funktioniert, nach welchen Kriterien die Diagnoseassistenzsysteme vorgehen und welche weiteren Möglichkeiten sich daraus in der Zukunft ergeben können.

    Prof. Dr. Tobias Preckel | Professor für Medizintechnik an der Hochschule Pforzheim
    Prof. Dr. Sascha Seifert | Professor für Medizinische Informatik und Bioinformatik an der Hochschule Pforzheim

    Veranstalter
    Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer
    Datum
    26.06.2020
    Uhrzeit
    11:00 bis 15:30 Uhr