Wirtschaft digital Baden-Württemberg

Produzierendes Handwerk

Tradition und Moderne – Digitalisierung im Handwerk.

Das produzierende Handwerk fertigt ebenso wie das produzierende Gewerbe (Zwischen)Produkte, unterscheidet sich von diesem allerdings durch eine tendenziell kleinere Betriebsgröße, einen geringeren Einsatz von Maschinen und Arbeitsteilung, sowie der oftmals überwiegenden Einzelfertigung und Produktion auf Bestellung. Im Gegensatz zur Industrie steht die Integration digitaler Technologien in Arbeitsprozesse bei vielen Handwerksbetrieben noch am Anfang. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich im hohen Traditionsbewusstsein sowie der geringen Betriebsgröße und Arbeitsteilung, die es oft nicht zulassen, dass sich ein Mitarbeiter ausschließlich mit dem Thema Digitalisierung befasst. Gleichzeitig zwingt die Digitalisierung in anderen Bereichen, allen voran der Industrie, immer mehr Betriebe im produzierenden Handwerk ihre Geschäftsmodelle neu auszurichten.

Digitalisierung in der handwerklichen Fertigung

Ebenso wie in der Industrie halten auch im Handwerk im Zuge der Digitalisierung vermehrt Computer und weitere digitale Technologien bei der Produktion Einzug. So können etwa Tischler Modelle für Möbelstücke nicht nur per Hand, sondern auch in 3D am Computer entwerfen. Die fertigen Daten werden anschließend direkt an Maschinen oder einen 3D-Drucker in der Werkstatt geschickt. Diese intelligenten Maschinen sind zunehmend in der Lage, insbesondere körperlich anstrengende Aktivitäten zu übernehmen. „Handarbeit“ im ursprünglichen Sinne könnte zukünftig im Handwerk also eine geringere Rolle spielen. Stattdessen würde sich der Arbeitsschwerpunkt der Mitarbeiter verstärkt in Richtung Kundenberatung sowie Steuerung und Kontrolle der Produktion verlagern.

Für Handwerksbetriebe bietet die Digitalisierung also großes Potenzial bei der Optimierung der Fertigung und ermöglicht es, komplett neue Geschäftsmodelle zu schaffen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Vertrieb: Waren Handwerker früher regional noch sehr begrenzt, können sie über digitale Kanäle eine viel größere Anzahl potenzieller Kunden erreichen und bedienen.

 

Wie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung konkret vorgehen können und welche Ansprechpartner und Anlaufstellen hierfür Unterstützung anbieten, zeigt dieses Video.

Serviceangebote

Weitere Serviceangebote

Informationen und Beratung zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Handwerk.

Bestehende oder neu gegründete KMU aller Branchen, die wegen fehlender Absicherung Schwierigkeiten haben, Kredite zu erhalten, können eine Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank beantragen. Die Bürgschaftsbank bürgt für maximal 70 Prozent der Kreditsumme, bei Existenzgründungsvorhaben sogar bis zu 80 Prozent. Derzeit unterstützt die Bürgschaftsbank mehr als 14.000 Unternehmen mit einem Kredit- und Beteiligungsvolumen von insgesamt mehr als 2,3 Mrd. Euro.
Über das Schwesterinstitut, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG), werden KMU aller Branchen direkt mit Kapital in Höhe von bis zu einer Million Euro versorgt. Dies erfolgt in Form von so genannten stillen Beteiligungen, die unternehmerische Unabhängigkeit bleibt dabei also erhalten. Innovative Start-ups begleitet die MBG mit offenen Beteiligungen und erhält damit Mitsprache- und Informationsrechte. Die MBG stellt als einer der häufigsten Beteiligungskapitalgeber in Deutschland rund 260 Millionen Euro Beteiligungskapital für 900 baden-württembergische Unternehmen bereit.
Da die Bürgschaftsbank die MBG unterstützt, indem sie Garantien zwischen 25 und 70 Prozent für MBG-Beteiligungen übernimmt, können Unternehmen hier von einem Finanzierungsangebot aus einer Hand profitieren.

Serviceart
Bürgschaft
Finanzierung
Servicebereich
Finanzierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Stefanie Springer
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Werastr. 13 - 17
70182 Stuttgart

+49 711 1645-806
stefanie.springer@buergschaftsbank.de
Webseite
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Auch im traditionellen Handwerk können viele Arbeitsprozesse mit digitalen Technologien zeit- und kostensparender erledigt werden.
Um herauszufinden, welche App am besten für den eigenen Betrieb geeignet ist, wurde der „App-Atlas für das deutsche Handwerk“ entwickelt. Er bietet eine Übersicht der Applikationen für Smartphones und Tablets, die in einer Forschungsstudie der Hochschule Heilbronn für besonders praxistauglich befunden wurden. Der kostenlose „App Atlas“ ist für Smartphones und Tablets als Android- oder IOS-Version verfügbar.  Er enthält beispielweise Applikationen in den Bereichen Fahrten & Fahrtkosten, Auftragsdurchführung und Abrechnung.

Serviceart
Apps
Online-Tools
Servicebereich
Unterstützung
Geschäftsprozesse
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Prof. Dr. Sonja Salmen
Steinbeis Beratungszentrum Social Media Management
Leitung

Kernerstr. 7
74226 Nordheim

07133 2053585
sonja.salmen@stw.de
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Die Digital-Experten analysieren, optimieren und unterstützen die Unternehmensprozesse, Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle ganz nach den Bedarfen der lösungssuchenden KMU. Die DIZ Digitalsierungs-Experten zeichnen sich durch Ihre Kompetenz, Ihre Branchenerfahrung und Ihre Expertise aus. Das DIZ steht hierbei als neutrales Kompetenzzentrum an Ihrer Seite und unterstützt bei der Auswahl eines passenden Experten.

Serviceart
Experten-Pool
Beratung
Servicebereich
Digitalisierung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Ceren Akbaba
DIZ | Digitales Innovationszentrum
Haid-und-Neu-Straße 18
76131 Karlsruhe

+49 721 602 897-43
akbaba@diz-bw.de
Webseite
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Die Steinbeis 2i GmbH – innovativ und international – unterstützt im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ansässige kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-up und Scale-Up bei ihren innovativen Vorhaben mit Fördermittel- und Antragsberatung sowie im transnationalen Technologietransfer und der Partnersuche.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
Branchenübergreifende Innovationen
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
KMU, Startups, MidCaps
Dr. Annette Hurst
Steinbeis 2i GmbH /Steinbeis-Europa-Zentrum
hurst@steinbeis-europa.de
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Der Innovationsberater des Geschäftsbereichs Innovation & Umwelt berät mittelständische Betriebe zum Thema IT-Sicherheit und bietet zudem eine Rechtsberatung zum Thema Datenschutz.

Serviceart
Beratung
Servicebereich
IT-Sicherheit
Rechtsberatung
Datenschutz
Region
Ostwürttemberg
Ansprechpartner
IHK Ostwürttemberg
Peter Schmidt
IHK Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim

07321 324-126
schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de
Webseite
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Förderprogramme

Weitere Förderprogramme

Fördermöglichkeiten für innovative Digitalisierungsvorhaben im produzierenden Handwerk.

Investiert ein Unternehmen in neue Dienstleistungen oder führt neue Prozesse und Maschinen ein, müssen Mitarbeiter dafür oftmals weiterqualifiziert werden. Mit dem Angebot der L-Bank können alle beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen sowie damit verbundene Aufwendungen für Schulungen, Prüfungen, Reisekosten und Lohnfortzahlungen finanziert werden.

Förderart
Darlehen
Förderbereich
Forschung & Innovation
Fördergeber
L-Bank
Zielgruppe
mittelständische Unternehmen
Freiberufler
Ansprechpartner
Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank)

L-Bank – Bereich Wirtschaftsförderung
Hotline Wirtschaftsförderung


0711 122-2345
wirtschaft@l-bank.de
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Neben dem IT-Sicherheitscheck, der einen Überblick über den eigenen Stand der Informationssicherheit verschafft, oder dem Webseiten-Check, der den eigenen Webauftritt auf Malware überprüft, werden Handlungsempfehlungen in Form von Leitfäden und Studien sowie Informationen zu herstellerneutralen Beratungsstellen und Veranstaltungen angeboten.

Förderart
Support
Beratung
Förderbereich
Beratung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" im BMWi

Angesprochen werden Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk, die mit Hilfe externer Beratung ein innovatives Produkt oder ein innovatives technisches Verfahren in ihrem Unternehmen einführen wollen. Über „go-Inno“ können diese Unternehmen 50 Prozent ihrer Ausgaben für die Beratungsleistung bei einem der dafür autorisierten Beratungsunternehmen decken. Die Gutscheine sind beim Beratungsunternehmen erhältlich, ein Antragsverfahren ist nicht erforderlich.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Prozesse
Digitalisierung
Beratung
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Bewerben können sich Netzwerke aus mindestens sechs kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Standort/Betriebsstätte in Deuschland sowie möglicher weiterer Partner. Bei internationalen Innovationsnetzwerken müssen mindestens vier KMU und einer Netzwerkmanagementeinrichtung mit Standort in Deutschland sowie mindestens zwei mittelständischen Unternehmen ohne eine Betriebsstätte oder Niederlassung inDeutschland und einer weiteren unterstützenden Einrichtung zusammenerbeiten. Die Beteiligung der mittelständischen Unternehmen ohne Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland an einem Netzwerk sollte nicht höher als 50 % sein.

Die Managementleistungen sollen die Erschließung von Synergieeffekten zwischen den Netzwerkpartnern unterstützen, dienen zur konzeptionellen Vorbereitung und Umsetzung von FuE-Projekten im Netzwerk, der Koordinierung der FuE-Aktivitäten sowie der Organisation und Weiterentwicklung der Innovationsnetzwerke sowie bei internationalen Netzwerken zur Unterstützung bei der Internationalisierung der Aktivitäten dienen.

Gefördert werden Netzwerkmanagementdienstleistungen und sowie (im separaten Antragsverfahren) Entwicklungsprojekte des Netzwerks. Eine Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder und Branchen besteht nicht.

Die Förderung der Netzwerkeinrichtung ist degressiv; dei Fehlbeträge sind durch die Netzwerkmitglieder zu finanzieren.

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Innovationsnetzwerke
Fördergeber
Bund
Zielgruppe
KMU
Unternehmen
Netzwerkorganisationen
Forschungseinrichtungen
Abgabetermin / Stichtag
fortlaufend
Verfahren
einstufig, 2 Förderphasen
Ansprechpartner
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Das Land Baden-Württemberg fördert Lernfabriken sowie die Einführung und Nutzung von Tablets in Berufsschulen für die Bereiche der Mechatronik, der Kraftfahrzeugmechatronik sowie das Büromanagement. Um belastbare und erprobte Ergebnisse zur digitalen Anwendung in der beruflichen Ausbildung zu gewinnen, sollen Modellprojekte entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden. Ziele sind u.a. die Qualität und die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern. Die Förderung der ausgewählten Projekte beträgt je Vorhaben 200.000 Euro. Gefördert werden u.a. Hochschulen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Kooperationsverbünde sind möglich, auch in Kooperation mit Unternehmen. 

Förderart
Zuschuss
Förderbereich
Berufliche Ausbildung
Fördergeber
Land
Zielgruppe
Unternehmen
Karsten Altenburg
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

+49 (0) 711/123-2204
karsten.altenburg@wm.bwl.de
Webseite
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Bildungsangebote

Weitere Bildungsangebote

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Unternehmer zum Thema Digitalisierung in der handwerklichen Fertigkeit.

In diesem interaktiven Training gehen wir auf die o.g. Fragen ein. Unsere Teilnehmer erlernen Methoden, um aus den eigenen Stärken heraus erfolgreiche IoT basierte Geschäftsmodelle kosteneffizient zu entwickeln und schnell zu validieren. Hierfür verwenden wir das von der Universität St. Gallen und Bosch Software Innovations entwickelte Toolset "IoT Business Model Builder 2.0" (Informationblatt, pdf) und legen den Fokus auf folgende Aspekte: Geschäftsmodelle im IoT Kontext gestalten / in Wertschöpfungsnetzwerken denken und handeln / strategische Partnerschaften aufbauen und effektives Risikomanagement bei der Geschäftsmodellentwicklung.

Seminardauer: 2 Tage

Kosten: 1.400 Euro (zzgl. MwSt.) 

Termine

  • 4. bis 5. März 2020, Burg Stettenfels, Untergruppenbach
  • 14. bis 15. Mai 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 24. April und 9. Mai 2020, (in Kooperation mit der IHK Heilbronn) Bosch Engineering, Abstatt
  • 9. bis 10. Juli 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 30. September bis 1. Oktober 2020, Bosch Engineering, Abstatt
  • 2. bis 3. Dezember 2020, Bosch Engineering, Abstatt

Fragen und Anmeldung unter: IoTConsulting @ bosch.com

(Buchungs-ID:BEG-IOT01)

Bildungsart
berufsbegleitende Weiterbildung, Training
Bildungsbereich
digitale Geschäftsmodelle
Region
Baden-Württemberg / Abstatt
Dr. Thomas Lücking
Bosch Engineering GmbH
Business Development & Consulting | Internet of Things (BEG/PJ-IOT)

49 7062 911-02
IoTConsulting@bosch.com

Das Angebot dient vor allem Unternehmen aus der fertigenden Industrie, die ihre Entwicklungsprozesse digitalisieren möchten. Das betrifft beispielsweise die digitale Produktentwicklung und die digitale Fertigungsplanung. Bei der Herstellung komplexer Produkte kommt der Vorab-Simulation und Visualisierung eine immer größere Bedeutung zu – denn diese helfen entscheidend, Fehler zu vermeiden und Entwicklungsprozesse wettbewerbsfähig zu halten. In Baden-Württemberg betrifft dies viele Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilbranche sowie in der Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Digitalisierung als Herausforderung für den Mittelstand

Vom Megatrend der Digitalisierung sind Unternehmen aller Größen und Wirtschaftszweige gleichermaßen betroffen. Im Gegensatz zu Konzernen und großen Familienunternehmen besteht bei kleinen und mittelständischen Unternehmen jedoch nach wie vor Aufholbedarf bei der Digitalisierung. Diese wettbewerbsentscheidende Entwicklung von KMU wird bisher teilweise noch unzureichend vollzogen. Die Initiative „Digitallotsen“ leistet einen Beitrag dazu, insbesondere KMU bei ihren Digitalisierungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen.

Information als erster Schritt zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

In den Sprechstunden können sich interessierte Vertreter von KMU über neue Geschäftsmöglichkeiten und Prozesse der virtuellen Produktentwicklung und Fertigungsplanung erkundigen. Es werden Kontakte zu Ansprechpartnern im Bereich der digitalisierten Entwicklungsprozesse vermittelt und aktuelle Trends im Virtuellen Engineering sowie in Virtual Reality und Augmented Reality aufgezeigt. Die Sprechstunden finden quartalsweise in den folgenden Städten statt: Aalen, Albstadt, Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Sankt Georgen, Tuttlingen und Ulm. Außerdem ist eine individuelle Terminabstimmung möglich.

Das Projekt „Lotsen für die Digitalisierung von Planungs- und Entwicklungsprozessen“ des VDC wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projektes ist es, mittelständische Unternehmen mit geeigneten Maßnahmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Das VDC erarbeitet als Digitallotse weitere Maßnahmen zur konkreten Unterstützung von KMU, beispielsweise einen Virtual-Engineering-Anwendungsatlas und ein digitales Transfer- und Informationssystem. Daneben werden regionale Veranstaltungen zu Digitalisierungsthemen organisiert.

Bildungsart
Beratungssprechstunde
Bildungsbereich
Digitalisierung
KMU
Entwicklungsprozesse
Produktentwicklung
Region
Baden-Württemberg
Ansprechpartner
VDC Fellbach
Virtual Dimension Center Fellbach
Kompetenzzentrum für virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V.
Auberlenstraße 13
70736 Fellbach

+49 711 585309-0
info@vdc-fellbach.de
Webseite
zum Bildungsangebot

In dieser Weiterbildung vermitteln wir Ihnen das wichtigste Know How zum Thema VR/AR/Mixed Reality und zeigen Ihnen praxisorientiert die Einsatzmöglichkeiten der Technologien für unterschiedlichste Bereiche auf. Sie erhalten einen vertieften Überblick zu Anwendungsszenarien im Business-Umfeld und analysieren das Potenzial für Ihr eigenes Unternehmen, z. B. für Produktpräsentationen, Trainings, Planung, Wartung und Ausstellungen im virtuellen Raum.

Die Weiterbildung beinhaltet vier Präsenztage an der Hochschule der Medien in Stuttgart und eine ca 3-monatige Online-Phase als Selbststudium.

Bei erfolgreichem Abschluss inklusive Prüfung erhalten die Teilnehmenden ein Hochschulzertifikat (ECTS), das auch auf ein Masterstudium angerechnet werden kann.

Die Teilnahmegebühr beträgt 1.200 EUR zzgl 100 EUR Prüfungsgebühr.

Bildungsart
Berufsbegleitende Weiterbildung
Region
Stuttgart
Lara Völk
Weiterbildungszentrum Hochschule der Medien Stuttgart
Nobelstr. 10a
70569 Stuttgart

+49 711 8923 2093
voelk@hdm-stuttgart.de
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Studien

Weitere Studien

Publikationen und Studien zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen aus dem produzierenden Handwerk.

Die achte Ausgabe mit dem Titel „Digitale Geschäftsmodelle: Erfolgsfaktoren und Praxisbeispiele“ vereint wissenschaftliche Expertenbeiträge, die eine systematische Definition digitaler Geschäftsmodelle liefern sowie Methodenwissen und Vorgehensweisen zur Digitalisierung eigener Geschäftsprozesse übermitteln, mit Praxisfälle kleiner und mittlerer Unternehmen. Diese lösungsorientierten Beispiele zeigen auf, wie Betriebe bislang mit den Herausforderungen rund im digitale Geschäftsmodelle umgegangen sind.

Publikationsart
Magazin
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Mittelstand-Digital
Dr. Franz Büllingen
WIK GmbH
Leiter der Mittelstand-Digital Begleitforschung

Rhöndorfer Straße 68
53604 Bad Honnef

mittelstand-digital@wik.org
Webseite
zum Download

Die Gründe hierfür werden in der Studie „Die Psychologie der Digitalisierung - Wie sich Digitalisierung für den Mittelstand anfühlt“ untersucht. Dabei zeigt sich: Die Digitalisierung des Unternehmens wird als eine lästige Pflichtübung aufgefasst, da sie vor allem mit Verantwortung, Korrektheit, aber auch mit Leistung und Status verbunden wird. Befragt wurden dafür 500 Entscheider aus mittelständischen Unternehmen.

Publikationsart
Studie
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
innovation alliance
innovation alliance
Supersieben GmbH & Co KG
Königsberger Straße 1
40231 Düsseldorf

Info@InnovationAlliance.de
Webseite
zum Download

Das Gutachten wurde vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie dem Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München erstellt.

Publikationsart
Strukturanalyse
Themenbereich
Wirtschaft
Entwicklung
Region
Baden-Württemberg
Zielgruppe
Unternehmen
Ansprechpartner
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW

Der Leitfaden bietet eine Checkliste für Anwender mit Hinweisen zu vertiefenden Informationen. Danach werden die bekanntesten und in der Praxis weit verbreiteten allgemeinen Methoden beleuchtet. Im Anschluss daran werden die spezifischen auf Industrie 4.0 fokussierten Methoden und die Instrumente, die im Rahmen des Projekts GEMINI entwickelt wurden, beschrieben. Des Weiteren werden grundlegende Fragestellungen, wie sich ändernde Wertschöpfungsketten, unterschiedliche Geschäftsmodelldefinitionen sowie Herausforderungen und Potenziale für neue Geschäftsmodelle, erörtert.

Trotz der Dominanz US-amerikanischer Unternehmen, sollte nicht der Schluss gezogen werden, Unternehmen aus Deutschland seien nicht in der Lage, sich auf datenbasierte Geschäftsmodelle im industriellen Bereich zu spezialisieren und neu entstehende Geschäftsfelder zu besetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch zunächst die gemeinsame Schaffung einheitlicher Standards (De-jure oder De-facto) für künftige Systemschnittstellen und Informationsarchitekturen, mit denen eine schnelle Marktdurchdringung erreicht werden kann. Gerade innovative mittelständische Unternehmen können zu den Gewinnern der Digitalisierung werden, wenn es ihnen gelingt, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und Chancen der digitalen Transformation für sich zu nutzen.

Hierfür bieten insbesondere Kooperationen von etablierten Unternehmen mit innovativen Start-ups ein großes Potenzial. Bewährte Marktpositionen auf der einen und neue Ideen sowie unkonventionelle Methoden auf der anderen Seite ergeben eine gute Verbindung, um die Herausforderungen von Industrie 4.0 durch die gemeinsame Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsstrategien zu bewältigen.

Publikationsart
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Birgit Buchholz
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download

Der Siegeszug der Robotik in Produktionsumgebungen ist nicht mehr aufzuhalten. Nicht zuletzt die rasante Entwicklung der Robotik hat einen großen Anteil an der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Glaubt man den Experten, steht uns nun nach einem halben Jahrhundert der dominanten Industrierobotik ein halbes Jahrhundert der Servicerobotik bevor. Die Zahlen belegen diesen Trend.

Im Vordergrund stehen hier die Zahlen für Servicerobotikprodukte im Bereich Militär, Sicherheit, Überwachung,Reinigung und mobile Plattformen. Hieraus kann zumindest für Serviceroboter zur Überwachung und Intervention sowie autonom agierende Serviceroboter ein spürbares Marktwachstum in den nächsten zehn Jahren abgeleitet werden.

Aber nicht nur die Zahlen belegen das wirtschaftliche Potenzial der Servicerobotik. In einer durch den demographischen Wandel beständig älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Rolle assistierender Serviceroboter sowohl im privaten als auch betrieblichen Kontext zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2035 wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Bevölkerung 50 Jahre oder älter und jeder Dritte älter als 60 Jahre sein. Qualifizierte Mitarbeiter werden ein knappes Gut. Daher ist zu erwarten, dass der Servicerobotik eine wesentliche Rolle in der industriellen Produktion zufallen wird, um die wachsende demographische Lücke zu füllen.

Diese Publikation wurde im Rahmen der Begleitforschung zum BMWi-Förderprogramm AUTONOMIK erstellt.

Publikationsart
Studie
Leitfaden
Themenbereich
Digitalisierung
Robotik
Zukunft der Arbeit
Region
Deutschland
Zielgruppe
Anwender
Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin

zum Download